Nr. 290. '^!«,^!^ z,',,!.'°'H^, ^^l,,7,Ä" Mtttwoch, 17. Dezember. >«"«»«^,..?.'ff,ü'.l'l «'N,,°.?,;,"'.....- 1884. Amtlicher Theil. Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 1. Dezember d, I. bem f. und f. Titular.Eonsul und provisorischen Kreis» Vorsteher in Sarajevo Heinrich Müller taxfrei den Drden der eisernen Krone dritter Elasse allergnäbigst zu verleihen geruht. _______^^ Ve. k. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Tntschließung vom 1. Dezember d. I. allergnädigst zu gestatten geruht, dass dem bei der Landesregierung in Sarajevo in Verwendung stehen-ben. mit dem Titel und Charakter eines Regierungs-lathez provisorisch bekleideten Vezirlscommissär Rudolph trafen Pace anlässlich seiner Enthebung vom bos-Aschen Dienste die Allerhöchste Zufriedenheit mit seiner lehr guten Verwendung bekannt gegeben werde. Se. k. und k. Apostolische Majestät geruhten aller-»niioigst die Uebernahme des überzählig mtt Warte« Nebllr beurlaubten Feldmarschall.Lieulenant« Ferdinand 3'dler von Isarborn auf sein Ansuchen ln den wohlverdienten Ruhestand anzuordnen. Ee. f. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 7. Dezember d. I. bem Gefanaen.Oberallfseher erster Elasse in der Männer. Strafanstalt Capodistria Santo Viola au« Anlass seiner Versetzung in den bleibenden Ruhestand in An-ellennung seiner vieljährigen und treuen Dienstleistung b°« silberne Verdienstlreuz mit der Krone allergnädigst äu verleihen geruht. Nichtamtlicher Theil. Die deutsche Voltsschule in Laibach. In Angelegenheit der Errichtung einer deutschen Volksschule in Laibach hat der k. k. Landesschulrath !llr Krain an den Herrn Bürgermeister der Landes-Hauptstadt Laibach folgenden, von uns im Auszuge bereits mitgetheilten Erlass gerichtet: Laut der Gingabe des Stadlmagistrates vom 12ten Jänner 1883, I. 13 973. hat der Laibacher Gemeinde-^'h auf Vrund des S'hungsbeschlusses vom 31sten "«gust 1882 um die Anordnung angesucht. 1.) das« an allen städtischen Knaben, und Mäd-chen.Volteschnlen die slovenische Sprache für alle Lehr« seyensliwde als Unterrichtssprache emgefiihit werde; 2.) dass der Unterricht in der deutschen Sprache erst in der dritten Classe beginne und mittelst der sloveuischen Unterrichtssprache ertheilt werde; 3.) dass der Unterricht in der deutschen Sprache (neben der slovenischen Sprache) von der dritten Elasse an in allen höheren Classen fortgesetzt und so behan» belt werde, das« die Schüler aus der vierten Classe in die erste Classe einer Mittelschule oder in die Bürge, schule, oder in eine Gewerbeschule mit sloveni-scher Unterrichtssprache eintreten kännen. Gegen den diesfalls erflossenen hieramtlichen Er-lass vom 9. Juni 1883, Z. 447, insoweit nämlich mit demselben das Ansuchen, dass die deulsche Sprache erst von der drillen Classe angefangen als obligater Gegenstand gelehrt werde, abgewiesen worden ist. brachte der Oemeindelath die vom Stadtmagiftrate mit Bericht vom 17. Oktober 1883, Z. 13490, vor« gelegte Vorstellung ein. worin unter Darlegung der Gründe um die Genehmigung angesucht wird, dass der gedachte Unterricht von der dritten Schulclasse an zu beginnen habe. In keinem der diesbezüglichen Beschlüsse des Oemeinderathes wirb jedoch die Frage erwogen, was für Maßnahmen bezüglich des Unterrichtes der Kinder deutscher Muttersprache zu treffen wären, wenn die bisherige mit dem hieramllichen Erlasse vom 29. Oktober 1878, Z. 2067, eingefllhrte, sprachlich utraquistische Einrichtung aufhören und an deren Stelle Schulen mit slovenischer Unterrichtssprache für alle Lehrgegenstände treten sollten. Bei Durchführung der citierten Gemeinderathsbeschlüsse wären für die Angehörigen des deut« schen Stammes, der einen Theil der Bevölkerung der Landeshauptstadt bildet, die Mittel zur Erlan« gung des Unterrichtes in deutscher Sprache an öffentlichen Volksschulen in Laibach nicht gesichert. Es wurde demnach mit dem hieramtlichen Erlasse vom 16. Juni 1384, Z. 1106, in Absicht auf die Lösung der Frage über zu activierende deutsche und slovemsche Volksschulen, welche an die Stelle der bis« herigen städtischen öffentlichen Volksschulen zu treten hätten, respective behufs Bestimmung der Anzahl und des Umfanges der neben den Volksschulen mit slovenischer Unterrichtssprache gleichzeitig zu eröffnenden Volksschulen mit deutscher Unterrichtssprache dem k. k. Stadtschulralhe angeordnet, die diesfalls vorgeschriebenen Nachweisungen im Wege der Schulleitungen zusammenzustellen, auf Grund solcher vom k. l. Bezirksschulinspector zu überprüfenden Nachweisungen diese Angelegenheit mit der dem Stadtschul-rathe abschrisllich mitgetheilten Petition mehrerer Bürger Laibachs um Errichtung einer öffentlichen städtischen deutschen Volksschule sammt dem Beschlusse der lrainischen Sparcasse, betreffend die Errichtung einer deutschen Privat Volksschule, auf deren Kosten der collegialischen Berathung zu unlerzifhen und die erwähnten Nachweisungen mit den bezüglichen Anträgen möglichst bald vorzulegen. Gleichzeitig wurde bei dem Umstände, als es sich auch darum handelte, rechtzeitig die Vorsorge zu treffen, das« mit der Eröffnung der Volksschulen mit slovenischer Unterrichtssprache zugleich auch Volksschulen mit deutscher Unterrichtssprache eröffnet werden, angeordnet, vom Gemeinderuthe unter Mittheilung beglaubigter Abschriften der erwähntcn Nachweisungen, der gedachten Petition und des Beschlusses der kraini-schen Sparcasse mit möglichster Beschleunigung die Aeußerung einzuholen, ob derselbe bis zum Beginne des nächsten Schuljahres die nothwendigen Volksschulen mit deutscher Unterrichtssprache errichten wolle. Die Vorlage der fraglichen Nachweisungen und Aeußerungen wurde unterm 12. Juli 1884. Z. 1324, und unterm 28. September 1884. Z. 1724, jedoch erfolglos betrieben. Unter solchen Umständen und angesichts der vom Gemeinberathe in der Sitzung vom 2. Dezember 1884 gefassten, die Errichtung deutscher Volksschulen ablehnenden Resolution erübriget nichts anderes, als die Frage der Nctivierung deutscher nrben gleichzeitiger Nctivierung slovenischer städtischer öffentlicher Voltsschulen in Laibach im Entscheidnnqswege zu lösen. Die letzte Volkszählung vom 31. Dezember 1880 ergab, dass von 26284 Bewohnern Laibachs sich 5658 zur deutschen Umgangssprache bekennen, es ist daher natürlich und begründet, dass die meisten Eltern, deren Umgangssprache die deutsche ist, das Bedürfnis und das Interesse haben, dass ihre Kinder zunächst in Schulen mit deutscher Unterrichtssprache den Unterricht erhallen, sowie es für die meisten Eltern der slovenischen Umgangssprache ein gleiche« Bedürfnis und Interesse ist, dass ihre Kinder zunächst in Schulen mit slovenischer Unterrichtssprache ausgebildet werden Bisher sind die städtischen öffentliche!! Volksschulen Laibachs sprachlich derart eingerichtet, dass an den« selben beide Landessprachen obligate Lehraegen-stände und überdies die slovenische Landessprache überwiegend in den unleren Classen, die dsulsche aber überwiegend in den oberen Classen Unterrichtsspra« chen sind. Nachdem nun dieser Utraquismus aufzuhören hat, fo ist es wieder begründet, dass an dessen Stelle nicht bloß Schulen mit slovenischer. son. dern auch Schulen mit beutscher Unter« richtssprache treten, und zwar umsomehr, als j« nicht bloß die slovenische, sondern auch die deutsche Bevölkerung Laibachs nach gleichem Maßstabe zur Errichtung und Erhaltung der städtischen Volksschulen Feuilleton Unter nordischem Himmel. (Schlus».) . Ten Schluss unserer Umschau im hohen Norden b'ldet die alltische Region. Zu diesem Ende sehen wir ^re unterbrochene Fahrt längs der norwegischen Allste fort. Die landschaftliche Scenerie verändert sich ^"'8. Im Hintergründe der engen Fjords blitzt ab ^ zu ein Schneefklo oder es fchäumt ein Katarakt '" bedeutende Tiefe. Ost ist es ein einziger Riesenfall ?hne Absähe der Hunderte von Meler zurücklegt; so "l Njutan-Foß in Telemalkln, der «rauchende Full" ^7 eine in Dunstmassen zerstiebende Riesencascade. Alle ^se Wasserstürze haben gewissermaßen ihren Ursprung !" Meer. Der warme Golfstrom scheidet enorme Qua»,-!^>en von Wasserkunst Mls. die vom Westwinde land-""Warts getrieben werde,,, die kalten Hochflächen jedoch ?'cht überschreiten. Die Niederschlage erfolgen am Rande ^ Küste, wo sie zahlreiche Vergscen süllen, die ,hr ^°ss" wieder in raschen, Laufe und meist als grandiose ^icaden dem Meere zuführen. „. ^ . ,. Aber auch das Gebirge ist von einer Großartig-!" und Wildheit die alles Aehnliche auf europäischer ^ überbieten. Ungeheuere Abgründe, finstere Schluch-"/ von senkrechten Felswänden eingeschlossene Seen 5 b ausgedehnte Gletscher sind die Elemente ,ener 3,7«'lchtn Landschaften. Da die Thalfurchen gegen die Mse des Osbirges verschwinden, macht daS Land den Mt^Ulck eines ungeheueren Plateaus und diesen Plateau« charakter entsprechend, fällt die Küste auch durchwegs schroff, steil und zerrissen, von Inselsplittern umlagert, ins Meer ab. Auch an größeren Inseln fehlt es nicht, und die bedeutendsttu derselben drängen sich in dem Archipel der Losoten zusammen, eine über die dunkle Flut aufragende nackte Felscnkette von den phantastisch« sten Formen. Ihre Wildheit wird gemildert, wenn in der Winterszeit diese Zacken und Zähne von dem flimmernden Schwanenpelze des Schnees bedeckt sind. Man hat dann das Bild von Zuckergebilden, die auf der Spiegelfläche des Mreres schwimmen. Was dem hohen Norden einen außergewöhnlichen Reiz verlsiht. sind die arktischen Nächte. Sie sind die Ulsuche von Beleuchtungseffecten und Farbenwundern, wie man sie nirgend sonst wo wieder findet. Am Polar-kreise sinkt die Sonne einige Wochen hindurch einige Mi» nuten vor Mitternacht unter den Horizont, und steift nach ebenso wenigen Minuten, nber mit mit erhöhten, Glänze Wieder empor. Je nördlicher wir vordringen, desto höher bleibt der tiefste Sonnenstand. Das Tagesgestirn nähert sich dann nur dem Horizonte, erreicht ihn jcdoch nicht. Am Nordcap ist es ungefähr einen Monat (im Sommer) immerwährend Tag, beziehungsweise (im-Winter) immerwährend Nacht. Während drs Polarsommermonals ist das Licht der Sonne in den ,Nachtstunden« von einer eigenartigen Mildheit; es wirft einen eigenthilm« lichen Schimmer über Seen und Felsen, »vondem man sich, wenn man ihn nicht gesehen, unmöglich eme Vorstellung machen kann". Diese« eigenartlge Eolora hat ein Meister des Pinsels, H.ldebrandt, " sem n, ?...««.... ^..^.n vim No.dc°v^.lden. selben Land-^aftcn die ohne Baum. ohne Strauch, hie und da mit bla'ungrünem Grasboden bed.ckl. ihre nackten, v'el-llestaltigen Zinnen gen Himmel strecken, zwischen denen ewige« Eis sich angesiedelt hat, das, weißen N>bel spinnend und rieselnde Bächlein im Sonnenglanz ge< bärend, sich liefer und tiefer thalwärts drängt und endlich zu einem großen und breiten Heerst,ome ver« einigt, als Gletscher seine starren, blauschillernden Laibacher Zeitung Nr. 290 2394 17. Dezember 1884. beizutragen hat und die Kinder slovenischer und deut« scher Eltern diese Schulen besuchen. Wenn nun die Gemeindevertretung der Stadt Laibach die städtischen öffentlichen Volksschulen für den Unterricht mit slovenischer Unterrichtssprache in Anspruch nimmt, so muss sie consequentermahen auch für die Errichtung und Activierung von Volksschulen mit deutscher Unterrichtssprache, und zwar derart vor^ sorgen, dass die Schulen mit flovenischer und die Schulen mit deutscher Unterrichtssprache, eben weil sie an die Stelle der bisherigen utraquistisch eingerichteten Volksschulen treten, auch gleichzeitig zur Activierung und Eröffnung gelangen. Uebrigens kann diese neue Einrichtung ohne Gefährdung der Uuterrichtszwecke naturgemäß nur suc-cessive in Wirksamkeit treten, und können auch die Eltern und deren Stellvertreter im allgemeinen ein Interesse daran nicht haben, die bereits in den derzeit utraquiftisch eingerichteten Schulen befindlichen Schüler vor der vorschriftsmäßigen Beendigung des Volksschul-Unterrichtes an anders eingerichtete Volksschulen über« treten zu lasfen. Das Hauptcontingent der Schüler an den städli« fchen öffentlichen Volksschulen Laibachs bilden zwar allerdings die Kinder der Eltern slovenischer Umgangssprache, allein die Anzahl von über 5500 Bewohnern deutscher Umgangssprache ergibt sicherlich eine Anzahl von ungefähr 500 schulpflichtigen Kindern, für welche deren Eltern mit demselben Rechte die Aufnahme in Volksschulen mit deutscher Unterrichtssprache verlangen können, mit welchem die Eltern slovenischer Umgangssprache für ihre Kinder die Aufnahme in slovenische Volksschulen fordern können. Namentlich sind in der Petition mehrerer Vürger der Landeshauptstadt Laibach vom 20. Jänner 1884 203 schulpflichtige Knaben und Mädchen ausgewiesen, deren Eltern den Volksschul-unterricht mit deulscher Unterrichtssprache verlangen. Dazu kommt, dass laut der von der Direction der k. l. Lehrer- und Lehrerinnen-Bildungsanstalt in Laibach, an deren Uebungsschulen die sprachlich utra. quistische Einrichtung besteht, unter dem 24. Juni 1884, Z. 149, vorgelegten Nachweisung nach dem letzten fünfjährigen Durchschnitte 89 in Laibach schulpflichtige Knaben und 61 hier schulpflichtige Mädchen deutscher Eltern, respective deutscher Mutlersprache jährlich diese Schulen besuchten. Nicht unansehnlich ist die Anzahl der in Laibach schulpflichtigen Kinder deutscher Muttersprache, welche Privatvollsschulen in üaibach, selbstverständlich gegen Entrichtung der betreffenden Gebür, besuchen. Die Nachweisung über die Durchschnittszahl der die öffentlichen städtischen Volksschulen in Laibach be< suchenden, hier schulpflichtigen Kinder deutscher Muttersprache wurde, wie oben bemerkt, nicht vorgelegt. Allein es ergibt sich schon aus obiger Darlegung, dass die Anzahl schulpflichtiger Knaben und schulpflichtiger Mädchen deutscher Muttersprache im Stadtbezirke Laibach eine solche ist, dass hier in Gemäßheit der §§ 1 und 10 des Gesetze« vom 29. April 1873. Nr. 21 L. G. Vl., und des § 59 des Gesetzes vom 2. Mai 1883, Nr. 53, jedenfalls zur Errichtung einer Volks-schule für Knaben und einer Volksschule für Mädchen mit deulscher Unterrichtssprache geschritten werden muss, wobei ausdrücklich bemerkt wird, dass der Umstand, dass in Laibach Uebungischulen an der Lehrer-und Lehrerinnen-Vildungsanftalt, dann Privalvolks-schulen bestehen, an der nacb Art. VII des Gesetzes vom 19. Dezember 1874 (Nr. 37 L. G. Bl.) der Stadt« gemeinde obliegenden Verpflichtung, für die Errichtung und Erhaltung der nothwendigen Volksschulen zu sorgen, nichts ändert, da erstere Schulen, abgesehen von deren sprachlich utraquistischer Einrichtung und ab< gesehen davon, dass die Aufnahme in dieselben nicht etwa bloß Laibacher Schulkindern vorbehalten ist, nach den Bestimmungen des III. Abschnittes des Gesetzes vom 14. Mai 1869, Nr. 62 R. G. Al.. wesentlich nur als pädagogisch praktischer Lehrbehelf zur Ausbildung der Lehramtszöglinge zu betrachten sind, durch den Bestand von Privatfchulen mit oder ohne Oeffenllich« keilsrecht, an denen übrigens der Unterricht besonders bezahlt wird, aber die Stadtgemnnde von der Verpflichtung, eine neue Schule zu errichten, nicht enl< hoben ist. Der Landesschulrath findet demnach, zugleich in Berücksichtigung des vom Gemeinderathe in der ein> gangs erwähnten Vorstellung bezüglich des Beginnes mit dem Unterrichte der deutschen Sprache als obligaten Gegenstandes ausgedrückten Wunsches und unter Abänderung und Ergänzung des hieramtlichen Erlasses vom 9. Juni 1883, Z. 447, auf Grund des § 6 des Gesetzes vom 14. Mai 1869 (Nr. 62 N. G. Bl.) und in Verbindung mit Art. 19 de2 Staalsgrundgesetzes vom 21. Dezember 1867. R. G. Bl. Nr. 142, zu erkennen wie folgt: 2.) Die Stadtgemeinde Laibach hat bis zum Beginne des Schuljahres 1885/86 je eine städtische öffent-liche Volksschule für Knaben und Mädchen mit deutscher Unterrichtssprache in Laibach zu errichten, welche Schulen nach Maßgabe des § 11 des ReichsVolls-schulgefetzes vom 2. Mai 1883 Nr. 53 zu erwei-tern find. d) Gleichzeitig mit der Activierung dieser Volksschulen mit deutscher Unterrichlssprache ist an den übri» gen städtischen öffentlichen Volksschulen Laibachs die slovenische Sprache als Unterrichtssprache für sammt-liche Lehrgegenftände, und zwar, damit der bereits begonnene deutsche Sprachunterricht an den letzteren Schulen nicht abgebrochen werde, successive von Jahr zu Jahr einzuführen, mit der weiteren Bestimmung, dass mit dem Unterrichte der deutschen Sprache als obligatem Lchrgegenstande an eben diesen Schulen von der dritten Classe an begonnen werde. c) Die Stadlgemeinde Laibach hat für die Bedeckung der mit der Durchführung dieser Beschlüsse verbundenen Auslagen durch Aufnahme derselben in das Gemeinde Neuwirth gewählt. Das Gesetz, betreffend die Bewilligung zur Veräußerung des AerariaigebäudeS Coi,s. Nc. 799 in der Iatobergasse in Wien wird ohne Debatte angenommen. Bei der zweiten Lesung des Gesetzes, womit d»e Geltung des Gesetzes, betreffend die Einführung von Ausnahmsgerichlen in Dalmatien für den Gerichtshofsprengel Cattaro verlängert wird (Referent L>ei'-bacher), erklärt Abg. Vojnovie, das Gesch sei nicht gerecht-fertigt, da in der Bocche di Eattaro Ruhe herrsche und durch Einstellung der Geschwornengerichte in 2"^ taro für die Bestrafung der Schuldigen genügend gesorgt sei. Im Fortbestehen der Militärgerichte liege der Hauptgrund für die langsame Repatriierung der Flüchtigen. Er wird mit seinen College« aus Dalmatien gegen das Gesetz stimmen, und hofft für den Fa" der Annahme desfelben, dafs die Regierung eine weitere Verlängerung nicht für nothwendig erachten werde« (Bravo!) Referent Abg. Lien bach er fpricht für den A"' trag, dass es sehr gefährlich wäre, zu riskieren, dafs mil der Aufhebung der Mililärgerichtsbarkeit vielleicht doch jene unheilvollen Folgen eintreten würden, durss welche alle Länder Oesterreichs zu leiden hätlen. Auai die Auskünfte, die die Delegierten in der Delegations session erhalten haben, berechtigen nicht zu der H^ nung, dass die wiedergekehrten Flüchtlinge luh's° Bürger werden. Schon, um sich nicht wieder den» Massen nur langsam vorwärts schiebt: die höchste Nlpenregion mit ihren Gletschern und Firnfeldern muss sich der Leser vor die Seele führen. „Aber die Sicht ins Thal ist versteckt und dichte Nebelmassen breiten sich darüber aus wie ein wogendes Meer, oben scheint die Sonne licht und hell. Das ist der Schauplatz, wohin ich den Leser führe; statt de« Nebelmeeres denke er sich nun das wirkliche Meer, nicht misgfarbig, sondern blaugrün und klar. Aus ihm steigen romantische Felsberge auf; ein tiefes, enges Thal läset da» Auge dazwischen weit ins Innere des Landes dringen. Die Felsen sind nackt, schroff, wild zerrissen; senkrecht fallen ihre Wände in die See, nur hie und da liegt eine klein,, grüne Matte ausgebreitet .... Gewaltige E'smasstn, jetzt breit und sanft Wie eine wohlgepflegle Slraße auf die Höhen landeinwärts ziehend, nach beiden Seiten schwach gewölbt abfallend, nun in Terrassen steil aufsteigend u»d jeder Absah des kühnen Baues mit wunderlichen Säulen und Orna» menten grün schillernd verziert, steigen sie hinauf bis an die Gipfel; die Firnfelder legen sich darauf, und nur hin und wieder ragen die Felszacken aus dem blendend weihen Mantel heivor. Die Sonne glitzert und gleißt darauf, unten tauchen sie ihren krystallenen Fuß in« Meer. ^.. »Sind das nicht die gläsernen Berge des Märchens? Allcs ist still und stumm wie in eincr verzauberten Gegend. Wir sind allein auf leichtem Boote; unsere Neugier treibt uns näher und näher. Zeilwelig lässt sich ein leises Geräusch vernehmen, ein fernes Donnern. Durch das blau«rüne Wasser ziehen unter un» Streifen hin wie weihe Nizenleiber, das Meer wird lichter und lichter und endlich fast milchweiß. Da sind wir nun angelangt am Fuße des Eisriesen, nein, wir sind schon weit über seinen Fuß hinauf, denn durch die Flut sehen wir das Eis heraufblauen, während ein Theil abgebrochen, mit ruinenhaflen Trümmern bedeckt, weite, domartige Höhlen im Innern des Gletschers schauen lässt, hoch genug, dass ein Schiff hinein« segeln und darin umwenden könnte. Ein rechter Geisterpalast .... Und während wir da, nichts Arges träumend, uns der Anschauung der nie gesehenen Pracht hingeben — da fängt ein grauenhafter Spuk an. Schäumend und wallend beginnt sich das Wasser am Fuße des Gletschers zu regen, als wenn es plötzlich durch unterirdisches Feuer ins Sieden geralhen wäre. Es braust auf und das Getöse wächst bis zum Gebrüll des Donners; Eisdlöcke brechen aus der Tiefe hervor und schnellen aus den Wogen schwankend und krachend hin und her. Da hebt sich's mitten drin, eine weihe Riesengestalt taucht auf. höher und höher, eine mächtige Eismasse, der scheitergroße Blöcke ent-fallen. Immer wieder rauscht die See auf, denn das neugeborene Ungethüm wälzt sich bald auf diese, bald auf zene Seue und wirst hiebei eine breite Wassergarbe vor stch» Endl,ch kommt es ins Gleichgewicht; das Getümmel schweigt, die See ist wieder glatt, der Donner ist in der Ferne verhallt____Da liegt der schwimmende Eitberg vor uns, gewärtig, mit der nach-sten Flut seine Wiege zu verlassen und allmählich mit jeinen Genossen mit der Strömung nach Süden zu wandern. Das ist doch wie ein Märchen, wo Plötzlich au« der Tiefe em krystallenes Schloss irgend eines bösen Kobolds aufsteigt." (Gustav Laube.) Diese lebendige Eindrucksfähigkeit der arktisch^ Natur erfährt eine weitere Bereicherung, wenn nia auf die elementaren Vorgänge in ihr den Begriff oe Tragischen überträgt. Ueberall, wo uns die Nallnlrascr in ihren gewaltigen Kämpfen und unvermittelten «."" trasten gleich selbständigen belebten Wesen ha"°^'" und ringend erscheinen, dürfen wir auch für das ^a turleben das Prädicat des «Tragischen" mindest"" miUelbar in Anspruch nehmen. Ja, die natürliche <-^ scheinung selbst kann im Zustande der Ruhe einen tt" gischen Eindruck hervorrufen, fofern sich in ihr " wilde Naturgewalt mit ih,en mächtigen Bewegu''^ verlöipert. Verödete Gebiete, gewaltige O'sn'A, dunlle, unergründliche Sunde, in denen blinkende ^ tolosse schwimmen, wirken tragisch, indem sie das ' erbillliche Walten riesiger, jedem organischen "" feindlichen Naturlräfle zur Anschauung bringen- Dass aber in den Vorgängen und Ersehen""'«« der arklischen Welt die tragische Wirkung unnnltt o in ihrer ganzen Furchtbarkeit nnd G'ü'ße sich «mm, stieren kann, ersieht mau aus der wahrhaft cla»''!^ Schilderung Julius Payers über die ..E'sprew'"" in der Polarnacht." Es zeigt überdies von dem "e, ästhetischen Gefühl dcs kühnen Forschers, wenn er " Situanon, in welcher er sich befindet, durch «"» «Herstellung der Contraste greifbarer gestalten " Vereinsamt in der unendlichen Eiswüste, von mo« langer Nacht umfangen, vertieft er sich, gerade way^ ork gefährlichsten Andranges der Eismassen, welye ^ Sch'ff mit Untergang bedrohen, in die Lecture Rohlfs Afrika. «Es sind Züge der Natur, welche Phantasie hier lm Eise ""r,.r prr,ap.,. als »rge^^ Laibacher Zeitung Nr. 290 2395 17. Dezember 1884. Vorwürfe auszusehen, dass man in Oesterreich gar zu gemüthlich sei bei Dingen, die größere Strenge erfordern würden, könne man heute den Ausnahmszustand noch nicht aufheben. (Bravo! Bravo!) Minister Freiherr von Prazik erklärt, dafs die Regierung, nur einer unbedingten Nothwendigkeit wei« chend, und auck nur für möglichst kurze Zeit, die von den berufenen Organen als unbedingt nothwendig dar-Nestellt wurde, sich zu einer Verlängerung des Aus-nahmszustandes in Dalmatien entschlossen hat, und versichert, dass die Negieruna, wenn, wie zu hoffen lei, die Nothwendigkeit des Ausnahmszustandes entfällt, es nicht unterlassen wird, die Aufhebung der Aiililärgenchlsbarleit zu veranlassen. Die Negierung werde gewiss, wenn nicht die dringendste Nothwendig« keil nachgewiesen ist, eine weitere Verlängerung des Ausnahmszustalldes nicht eintreten lassen. (Beifall.) Das Gesetz wird hierauf unverändert angenommen. Das Gesetz, betreffend die Einlösung der Erzherzog. Albrecht» Bah» durch den Staat, wird ge. nehmigt. Abg. Dr. Mattus berichtet namens des Wehr-ausschusses über das Gesetz, betreffend die Aushebung der Retrutencontingente sür 1885. — Abg. Fürn-kränz erklärt unter Hinweis auf feine Hallung gegenüber der Verlängerung des Wehrgefetzes, dass er diefem besetze nicht zustimmen könne. — Das Gefetz Wird hierauf angenommen. Abg. Dr. Tonlli referiert über das Gesetz, be« treffend die zeitweilige Einstellung der Wiltfamkeit der Gefchwornengerichte in Wien, Korneuburg und Wr.-Neustadt. Minister Freiherr von Pra^äk erklärt namens der Regierung, das« selbe mit der im Ausschüsse an-»eregten Einschränkung >er Bestimmungen des Gesetzes aus die Gerichtsholfprengel Wien und Korneuburg einverstanden ist. so dafs die Nothwendigkeit entfalle, Bestimmungen zu treffen, wie die der Einstellung der Wirksamkeit der Schwurgerichte in Wr.'Neustadt. in-dem die Negierung in dieser Richtung im Verordnung«. Wege und im eigenen Wirkungskreise vorgehen werde. Abg. Dr. Sturm findet, dass da« Hauptmotiv der Vorlage, nämlich die Einschüchterung der Geschwornen, durch Thatsachen nicht erhärtet sei, und Wacht als Hauptbedenken geltend, dass das Gesetz auch gegen andere als anarchistische Bestrebungen angewendet werden könnte. Falls die regierungsseits angekündigten Specialgesehe, die er ebenfalls im vorliegenden Falle !ur das einzig Richtige halte, nicht zustande kommen Vollten, so würden die Neuwahlen in Wien unter dem Vllsnahmezustlmde erfolgen, wo die Existenz der Press-, da« Vereins« und Versammlungsrechl der Willkür der Regierung Preisgegeben wären. Im Interesse der unparteiischen Ausilbung des Wahlrechtes möge die Re-gierung die Nusnahmsgesehe baldigst außer Kraft letzen. Redner und feine Partei werden gegen das Eingehen in die Specialdebatte stimmen. (Beifall links.) Referent Dr. Tonlli weist auf das Gutachten des Obersten Gerichtshofes hin, welcher es dem Aus« schusse unmöglich gemacht hat, die Verantwortung auf sich zu nehmen, der Regierung die von ihr als noth» wendig erkannte Verfügung zu versagen. Den Zeitpunkt zu bestimmen, wann die von der Regierung an-gekündigten Specialvorlagen Gesetz werden, gehe nicht au. Den Befürchtungen der Opposition gegenüber ve» Weist der Referent darauf, dafs selbst der Vorredner konstatiert habe, dass die Regierung in diesem Jahre «inen Grund gegeben habe zur Annahme, dass sie den Ausnahmszustand zu anderen Zwecken, als zur Bekämpfung anarchistischer Bestrebungen verwenden werde. Die Vorvergangenheit biete die verläfslichste Garantie für die Zukunft. (Beifall.) Es wird in die Specialbebatte eingegangen und in derfelben das Gefeh ohne Debatte unverändert ge-nehmigt. — Nächste Sitzung Mittwoch. Inland. (Parlamentarisches.) Das Abgeordnetenhaus wird noch zwei oder drei Sitzungen abhalten und sodann die Weihnachtsferien antreten, die bis zum 15, Jänner dauern sollen. Das Subcomiti des Steuer-Ausschusses hat vorgestern nach längerer Berathung beschlossen, hinsichtlich der Petitionen um Abhilfe gegen die Zucker-krise dem Steuerausfchuffe vorzufchlagen, die Regierung zur Einbringung von Vorlagen, welche diefe Abhilfe zu fchaffen geeignet sind, ferner zur Einberufung einer Enquire zur Plüfung der Situation aufzufordern. Diefe Enqußte hätte eventuell auch Modifi. calionen der Zuckersteuer.Gesetzgebung vorzufchlagen. Die Budget-Co mmiffion des Herrenhauses hat die vom Nbgeordnetenhaufe bereits erledigte Re-aierungsvorlage, betreffend die Forterhebung der Steuern und Abgaben, dann die Bestreitung des Staatsaufwandes im ersten Quartale 1885 in Berathung gezogen und beantragt die unveränderte Annahme derselben. Als Berichterstatter fungiert Fürst Czarlolyski. (K. k. Landwehr.) Das «Verordnungsblatt für die k. l. Landwehr" veröffentlicht die Allerhöchst genehmigten organifchen Bestimmungen für den Seel-forge-, den Sanitäts- und den Inlendanzoienst in der k. k. Landwehr. Diefelben haben mit 1. Jänner 1885 in Wirksamkeit zu treten und auch auf das tirolisch-vorarlbergifche Landesvertheidigungs-Institut mit den entsprechenden Ergänzungen Anwendung zu finden. (Ungarn.) Der Communications.Uusschuss des ungarischen Abgeordnetenhauses verhandelte vorgestern über den Gesetzentwurf, betreffend die Regulierung des DonaU'Stromes zwischen Deveny und Duna Rabvüny. Ministerialrath Aodoly erklärte die Regulierungspläne und motivierte die Vorlaae. Der Communications-Minister Baron Kemeny bemerkte, der vorliegende Entwnrf fei nicht Gegenstand einer Eompenfation mit der Donau.Dampfschiffahrls.Gesellschaft; er betrachte die Donau-Dampfschiffahrts-Gefsllschaft nicht als privilegiert, behalte sich freie Hand vor und hoff?, dafs Concurrenz-Unternehmungen entstehen werden, welche die Regulierung im Interesse der Producenten verwerten. Auch hinsichtlich der Kettenschiffahrt sei er kein Obligo eingegangen. Die Einhebung von Maut» gebüren wäre aus volkswirtschaftlichen Rücksichten inopportun. Den Wieselburger Arm anlanaeno, bemerkte der Minister, die Finanzlage gestatte mcht. parallel die Regulierung zweier Arme vorzunehmen. Der Frage des aufgelassenen Strombettes werde er feine Aufmerk» samleit zuwenden. Der Minister erwähnte, er habe im Landesinteresse betreff« der Tarife der Donau-Dampfschiffahrtke neuesten Eisenbahnunglücke und die Frage der Differ, iitialtarife wieder berührt. Im Verlaufe der weiteren Berathung kam es zu scharfen Nusein» andersehunf,en zwischen Centrum und Socialdemokraten, ein Moment in der parlamentarischen Entwicklung des deutschen Reichstages, das gewiss nicht unterschätzt werden da» f. Montag soll die Berathung ilber Kamerun stattfinden, und wird bei diesem Anlasse eine längere Rede des Fürsten Bismarck erwartet. (Au» Philippopel) wird gemeldet: Die Minister für öffentliche Arbeiten, des Unterrichtes und der Finanzen, welche die einzigen verbliebenen Ca-binetsmilglieber aus der Verwaltungszeit Alrlo Paschas waren, sind durch die ihnen in der gesetzgebenden Versammlung bereitete Opposition zum Rücktritte ge-zwungen worden. Sie sind durch die drei Führer der Unionisten'Partei, die Herren Hacanov, Veltölov und Madglllov, erseht worden. (Aus dem Sudan.) Aul englischen Berich-ten von Dongola und Kairo geht hervor, das« die Truppen der Nil-Expedition des Generals Wolseley in bedenklichster Welse verzettelt sind. Während Ge-neral Stewart mit dem Stäbe, den Kameelreitern und der berittenen Infanterie heute in Korti, nördlich von Ambilol, eintreffen, stand am 12. ein The'l der Expe-ditionitruppen noch in Wadi-Halfa. Tagesneuigteiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie der „Vote fiir Tirol und Vorarlberg" meldet, den durch ein in Cagnö ausgebrochenes Feuer geschädigten Oltseinwoh-nern 1000 st. und den durch Brand Verunglückten in der Grmeinoe Pieve-Tesino 300 fl.; ferner, wie da« „Prayer Abendblatt" mittheilt, dem Scharfschützen-corps in Tabor zur Anschaffung einer Fahne 100 fl.. der Feuerwehr in Negranih an der Eger 80 fl. und dem Veteranenvereine in Sedletz 60 fl. zu fpenden geruht. __________ — (Vom Hofe.) Nachdem der Allerhöchste Hof sich zur Ieit des Jahreswechsels in Budapest aufhalten wird. werden die Neujahrs-Gratulationen für Ihre l. und l. Majestäten in der Ofner Hofburg, und zwar für Se. Majestät durch den Ersten Oberfthofmeister G. d. .n ewig saftgrünen Teppiche des Vahamagrases. auf wrlchcm zahme Gazellen sich turn-weln, im Hintergründe die tiefblauen Lagunen von «'«em palmenbewachsenen--------------' da, in der tlefen Einsamkeit der Mitternacht prasset d,e Holzwand des Schiffes dicht neben dem Ohr ; das Eis regt sich! — ^>--------,Sandgürtel begrenzt, ganz in welter Ferne b'e tobende Barre, jenseits im unendlichen Ocean dle bolzen Dreimaster, welche ihre Ladungen---------'. Nieder jenes unheimliche Knistern im Holze; jetzt aber kracht auch de« Schiffes ungeheuerer Resonanzboden, und, wie so oft fchon, ruft die Wache die Meldung herab, dass alleli in furchtbarer Vewcgung sei. Es ist k'n ewiges: Macht fort; eures Lebens Ziel istda! . .. Hm Kochen und Brüllen im Eise hatte die Besahung "us Deck aerufen. Näher gekommen war d,e brausende Aewenung Immer näher kommt das Klingen und Väschen. Me wenn Tausende von Sichelwagen dahln-"«ten über die Sandflur eines Schlachtfeldes. Sttt« Mächst die Stärke des Druckes; schon beginnt da» El« dicht unter uns zu beben, in allen Tonarten zu klagen. Zuerst wie das Schwirren unzähliger Pfe. e, dann kre'. lchend. tosend, mit den höchsten «"d tiefsten Stlmn en gleich - immer wilder brüllend "hebt es s'ch. plenat in concentrifchen Sprüngen des Sch'fies Um. '"'s. rollt die zerbrochenen Glieder der Schollen auf^ ^n furchtbar kurzer RHYlhmuS des stohwe, en Geheuls l'»liwoet dle höchste Spannung der Gewalt — dann ^l»t ein Krack, mehrere schwarze Linien irren ohne Wahl über den Schnee. Es sind neue Sprünge in unmittelbarer Nähe, die im nächsten Momente als Abgrilnde auscinanbeillaffen. Oft ist damit die Ge-walt gebrochen, dröhnend rücken und stürzen die er« hobenen Gerüste zusammen, gleich einer einfallenden Stadt; dann flüstern sie noch in abgebrochenen Pausen, endlich erscheint die Ruhe hergestellt------- Wieder er> hebt sich das Eis. . . . Ueberall ringen die krystallenen Scharen, zwischen ihren Gliedern flutet der Wasser-schwall in die hlnabgepressten Kassel; die Eisllippen zertrümmern im Einstürze und Schueeströme fliehen von den berstenden Hängen nieder. . .. Dort liegt ein mehrere Winter alter Schollenveleran. . . . Wälle hoch aufgerichteten Eises drängt er häufend vor sich her, «leich brandenden Schaum; ein Strom zermalmten Eises um« flieht seinen Leib, und wie Rauch gegen den Himmel, trägt ihn der Wind." Mit Recht durste ein so ausgezeichneter Beobachter die nachfolgenden Schlujsfolgerunaen ziehen: Un-bewusst ihrer Schrecken walten die Naturgesetze. Ein leichter Hauch aus Süden, unlen freudig von einem Sch'sfer begrüht. presst hier die Existenz eines andern auf ein- Luftblase im Elfe! Und was ist die Gefahr, wenn sie einmal der Vergangenheit angehört? Ist s" mehr als ein bloher Begriff, gilt sie schon nach einer Woche mehr als eine »lüaerlsche Einbildung? - - -Gewiss, undankbar ist das Gedächtnis der Erfahrung, oft zum Wohle des Menschen. Laibacher Zcitnng Nr. 290 2396 17. Dezember 1884. und Mrna und sind sämmtlich in der Liste jener Personen enthalten, welche seinerzelt auS Wien ausgewiesen wurden. Man fand bei ihnen zahlreiche revolutionäre Druckschriften und eine Buchdruckerpresse. Es steht nunmehr fest, dass viele von den aus Wien ausgewiesenen Anarchisten in den Provinzstädten sich ansiedeln, um dort die Flugschriften zu drucken und dann nach Wien zu senden. — (Christe «Verfolgung in China.) Aus Rom wird gemeldet, die Propaganda sei benachrichtigt worden, dass in der Provinz von Kwey'Tscheu fünfzig Missionsftationen niedergebrannt worden sind. Die Kirchen wurden zerstiirt, die Schulen und Waisenanstalten dem Erdboden gleichgemacht. — (Theater-Bonmot.) Der schöngeistigen Frau v. St. war es gelungen, den ersten Helden eines be< kannten Theaters und Liebling der Damen zu veran» lassen, dass er sie zu Tische führe. Die Dame entwickelte eine große Gesprächigkeit und ihr Ton wurde immer schwärmerischer. „Sagen Sie mir nur. was empfinden Sie denn, wenn Sie den Nomeo gespielt haben?" hauchte sie. „Hunger!" erwiderte der Künstler ohne Malice mit der gleichgültigsten Miene von der Welt. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Vorstellungen beim hochwürdigsten Herrn Fürstbischöfe.) Gestern nahm Fürstbischof Dr. Jakob Missia die Vorstellung der Lehrkörper unserer Mittelschulen unter Führung des Schulmspectors Herrn Jakob Smolej entgegen. Der Ausschuss der freiwilligen Feuerwehr unter Führung des Hanptmaiines Herrn Franz Dober let wurde ebenfalls vom Fürstbischöfe empfangt«. — (Handelskammerwahlen.) Die k, k. Wahlcommission für die Handels« und Gewerbetammer in Laibach erlieh folgende Kundmachung: Die unterzeichnete Wahlcommission, welche mit dem Erlasse der h. l. k, Landesregierung vom 29. Oktober 1884. Z. 2777. in GemüMit des § 8 des Gesetzes vom 29. Juni 1868. R. G Vl, Nr. 85. und § 7 der Wahlordnung für die Handels- und Gewelbekammer in Laibach zur Einleitung und Durchführung der Neuwahlen bestellt wulde, hat' die Listen der Wahlberechtigten, geordnet nach der Handels- und Gewerbesectiun , dann nach den drei Wnhl-' k.itegorien jeder dieser beiden Sectionen verfasst. Diese! Listen werden vom 20. Dezember 1884 bis einschließlich i 2. Jänner 1885 zur Anbringung abfälliger Eiuspiüche i in Laibach beim Stadtmagistrate, in den Bezirken nußer-halb Laib^ch bei den k k. Steuerämtein öffentlich auf« liegcn. Einsprüche gegen die Listen sind in obiger Frist, für Laibach beim Stadtmagistrate, auf dem Lande bei > den l, k, Stenerämtern mündlich oder schriftlich einzu« ' bringen, können aber auch direct bei der Wahllonninssion ' eingebracht werden. Nach Ablauf dieser Frist eingebrachte! Reklamationen werden nicht berücksichtigt. ! Nach Ablauf der Reklamationsfrist werden die Wahllisten von den bezeichneten Behörden der Wcihl° z commission übermittelt, welche über die etwa eingebrachten Einsprüche entscheiden und ihre Entscheidung den Reclamanten bekanntgeben wird. ! Auf Grund 5er berichtigten Wählerlisten w''rd die! Wahlcommission die Legitimationskarten nebst den Stimm- ^ zetteln und dcr Wahlausschreibung den Wahlberechtigten j im Wege der Gewerbebehürden erster Instanz, u. zw. in Laibach unmittelbar, außerhalb Laibach aber durch die Gemeindeämter gegen Zuftellungsnachweis zustellen. Hie» bei werden die Wahlberechtigten auch darauf aufmerksam gemacht, dass etwa nöthige Berichtigungen der Ndressen entweder bei den bezeichneten Aemtern oder direct bei der unterzeichneten Wahlcommission (Bureau der Handels, und Gewerbekammer in Laibach) eingebracht werden können. Laibach am 15. Dezember 1884. K, l. Wahlcommission für die Handels» und Gewerbekammer in Laibach: Chor in sly m. p. — (Die Glocken für die neuerbaute Herz« Jesu-Kirche) treffen Samstag hier ein und werden am künftigen Sonntag vom hochwüroiMn Herrn Fürstbischof Dr. Missia feierlich eingeweiht werden. — (Benefiz Anzeige) Frl. Hardtmuth. unfere strebsame und beliebte dramatische Liebhaberin, begeht morgen ihren Benefiz-Abend, Frl. Hardtmuth verlegte auf jede der von ihr durchgeführten Rollen großen Fleiß, zählt zu den gewissenhaftesten M'tgliedern des Personales und verdient in der That ei» volles HauS. Zur Aufführung gelangen Schillers ..Räuber". Frl. Hardtmuth Wird die Rolle der „Amalia" spielen — (Eine herrliche Weihnachtsgabe) bietet Simon Grrgorciö heuer seinem Volke: soeben hat di. zweite, vermehrte Auflage seiner Poesien die Presse verlassen und wird nächster Tage zur Ausgabe gelangen. Wie alle Ausgaben des Bamberg'schen Verlags zeichnet sich dieses neueste Kleinod der slovenischen Literatur durch herrliche Ausstattung aus. Das Buch ist. elegant gebun den. bei Kleinmayr ^ Bamberg in Laibach um den Preis von 2 st. zu haben. Wir werden auf diese Perle dei sloveuischen Literatur demnächst eingehend zu sprechen kommen. — (In den Brunnen gefallen.) Gestern mittags fiel der Zimmerman« Brajer auf der Polana-strahe in einen vierzehn Meter tiefen, zwei Meter hoch mit Wasser gefüllten Brunnen, ohne erhebliche Ver» letzungen erlitten zu haben. — (Decennal-Feier für Förchtgott-Tovaöovsty.) Die Slaven Wiens haben gestern abends im Hotel „zum goldenen Kreuz" in Wien den Tag, an welchem vor zehn Jahren der slavische Lieder» Compositeur A. B. Förchtgott, nach seinem Geburtsorte in Mähren Toucikovsky genannt, gestorben ist, in feierlicher Weise begangen. Der slavische Gesangverein, dessen langjähriger Chormeister Fvrchtgott war. hat bei dieser Feier ausschließlich Förchtgotts Chöre zum Vortrag gebracht. — (Erstickt.) Am 10. d. M, heizten die b^im Holzhändler Modic in Lahono bediensteten Lukas Wiorich von Nalek und Matthaus Pelerlin von Nob den Ofen in einem neuerbauten Hause ein und giengen dann zur Ruhe, ohne das Feuer abbrennen zu lassen. In der Nacht bildete sich eine Rauchwolke, so dass in der Früh die beiden von ihrem Dienstherrn bewusstlos aufgefunden wurden. Der erstgenannte starb noch am selben Tage, der letztere befindet sich auf dem Wege der Besserung. — (Raub) Am 8. d. M, abends zeigte ein Cxprcssbote dem l. k. Geudarmerieposten in Feistciz an, dass am nämlichen Tage um 10 Uhr vormittags beim Besitzer Matthäus Tortar in Potkuk. Bezirk Tolmrin, zwei Burschen die allein zu Hause gewesene TDjährige Maria Torkar gebunden, mit einer Hacke zu erschlagen gedroht und den Betrag p?r 300 fl, theils in Geld, theils in Effecten geraubt haben. Durch umsichtiges Nachforschen gelang es der Gendarmeri«', die beiden Burschen im Gasthause des Franz Legat in Lees zu arretieren. Per eine Thäter heißt Franz Kloc au? Merlan, Gemeinde Grahovo. der andere Franz Do-linar aus Gabeiöla Gora, Bezirk Luck. Beide wurden dem Gerichte übergeben. Annst nnd Aitoratu^. — (Landschaftliches Theater.) Moscrs unter' haltendes Lustspiel „Krieg im Frieden" wurde gestern mit Auiml) gespielt. Die Figur des „Reif'Rciflingen", einer Tradition gemäß in den Händen Herrn M ondheims, er» gühtc am meisten. abcr auch allc übrigen Rollen warm gnt i beseht, und wir müssten den Theaterzettel abschreiben, um jedem Einzelnen Lob in mehr oder minderem Maße zu spenden. Das Theater war leider nur mäßig besucht, — — (Eine Iübel zahl) Die thätige Rerlagsfirma Moriz PerleS in Wien (I., Bauernmarkt 11), welche das ganze Reich mit Jahrbüchern versorgt, hat dieses Jahr , eine Anzahl von gerade 100 verschiedenen Kalendern für 1885 in ihrem Verlage vereinigt. Es ist für alle Stände nnd Ve» darfsfä'lle gesorgt, wer einen Kalender benöthigt, und der Kalender als steter Negleitcr hat sich doch jedermann unent-! behrlich gemacht, braucht sich nnr ein Jahrbuch aus genanntem. Verlage auszuwählen, um für daö neue Jahr gut versorgt zu > sein. Von den Fachlalendern erwähnen wir solche für: Aerzte (Civil» und Militär«), Apotheker, Architekten, Veamte, Bergleute, Forstwirte, Gärtner, Hoteliers. Jäger, Juristen, Landwirte, Lehrer und Lehrerinnen, Professoren, Studenten, Thicrärzte ?c. Für jedermann geeignet sind auch die sehr eleganten Porte« monnais'Kalender, die in zwölf verschiedenen, go schmaclmollen Einbänden vorliegen. Weiteis machen wir auf die reiche Collection Volks«, Farben druck« und Wand» kalender aufmerksam. Es fehlt der Naum, die Vielseitig» lcit des Pcrles'schen Kalcndervcrlagcs näher auszuführen, und da die N u chh and lung M o r iz P er l c S auf Verlangen illustrierte Profpccte gratis versendet, kann sich jedermann seinen Kalendcrbedarf für 1885 bequem auswählen. Neueste Post. Original-Telegramme der Laib. Zeitung. Wien, 16. Dezember. (Herrenhaus.) Präsident Graf Trautmani sdors eröffnct die Sitzuna mit einer Ansprache, in der er betont, die Besitzergreifung vom neuen Reichsralhsgebäude sei als bedeutungsvolles Moment im Verlaufe der Entwicklung und Consoli« oierung der bestehenden Institutionen anzusehen und geeignet, patriotische Befriedigung zu elwecken. Der Redner dankt der Regierung, namentlich dem Vrafen Taaffe, dann dem großen Meister der Baukunst, allen Mitglikdel,. des Parlamentes, welche gemeinsam siir die Herstellung ws Monumentalbaues sich bemühten, und schließt mit einem dreimaligen und begeistert er, widerten Hoch auf de« Kaiser. Nach der Trauer« kundglbung für Verstorbene leisten die neuernannten! Mitglieder ihre Aligelobung. Der Ministe,Präsident! cheilt die Vorkehrungen anlässlich der Überschwemmung in Galizien mit, erwähnt die dem Untelhause vvlgelegle bezügliche kaiserliche Verordnung und erbittet das Wohlwollen des Hauses li^zülsiich der getroffenen Maßregeln. Der Staativuranschlag wurde der Budget« Comm ssion, die Vcwerbe. Ordnung dem Neuner. Ausschüsse zugewiesen. Die Psanoleih-Vmlage gehl an den Volktwirtschasts-NuKschuss. Es folgen die Er-gänzungswahlen. Nächste Schung am Fieiwg. Wien, 16. Dezember. H,>ute um 1l Uhr nachts brach im Carllheater nach beendeter Vorstellung ein Dippelbaumfl'Uer durch den Kamin aus. Die zweite Gallerie brannte bereits theilweije, als die Feuerwehr erschien. Der Brand wurde schwer, doch vollständig unterdrückt. Die Vorstellungen wurden füi die nächste Zn Veihällnisscil in Böhmen die grüßte Aufmerksamkeit widme. Von einer Action zur Ncttung der böhmischen Vodeucredit-Gesellschast lanu nicht mehr die Rede sein, diese selbst wagt es nur mehr, ein zwei» monatliches Moratorium zu verlangen, nm die Verhältnisse ordnen und dem Concurs entrinnen zu tonnen Leider sind auch hiefür die Chancen sehr gering, und wir haben ill den allernächsten Tagen das Aeuszerste zu gewärtigen. Ziehung der ungarischen Prämienlose. Am 15. Dezember wurden folgende Serien gezogen: 5,17 552 600 734 «16 862 915 1037 1706 2151 22:57 2303 252!) 2776 3012 3106 34>9 39 l4 4012 4307 4643 4682 4855 4905 5023 5085 522!) 5555 5792 5932. Hievon entfiel der Haupttreffer auf Serie ^'23 Nr, 24' 12000 fl. gewinnt Serie «l<; Nr. 1«; 5000 sl : Serie 552 Nr.«-. je 1000 fl.: Serie 5023 Nr. 9, Serie 170« Nr. 48. Serie 4643 Nr. 4. Serie 2237 Nr. 36. Verstorbene. Den 13, Dezember. Franz Rozman. Taglöh»", 69 I.. Pctersswchc Nr. 27, Lungcnlähmung. Den 16. Dezember. Franz Pocivavnil, Arbeiter, 30 I, Schwchthofstrasic Nr. 2, Ochiruschlag. — Anlou Estcrl, pensionierter Assistent, 76 I,, Alef"t die vorthcilhaft bekaunlc, in Residenz und Provinz sich d" besten Rufes erfreuende Antiquariats'Vuchhnndluug M"''.« Stern in Wien, Närntnerstrnßc 40. Vielen unsrer geschah Lls^'r. denen ein Buch als Wcil,nachts.Fest,;eschene wiiufchc!« wert ist. wird gcwifs der W c i h n a ch t s - Ka t a l o q die," Firma, der hentc unserem Vlattc bciliegt. willtommen sein. Wir nehmen gerne Veranlassung, speciell noch darau» cn» mcrlsam zu machen, dass alle die im Katalog so sw' " " " notierten Bücher nicht etwa gebraucht, sondern durchwegs '" sind. zum Theil sogar ill eleganten Einbänden geliefert wels" ' Es ist somit in dem Weihnachls.Katalog ein erwünschtes ^i»' an die Hand g?gcben, zu billigen Preisen ncuc Vücher zu ^ wcvbeu und diejenigen, welche mit geringen Mittclu eme 1«!" ^ Festgabe anzuschaffen oder jene, die ihre Vüchersamml»»a " completicrcn wünschen, mögen nicht verfehlen, den >n ,i" stehenden Katalog einer ausinerlsameu Durchsicht zu uulcrz'^' und an der H,md desselben ihre Wahl zn treffen. (51n,«ut«.......52 no H5 l.5 ,?"" <°/° Stantslose . ,50 fi ,«?c l«e «s. l«u« 5'/» »an,c «a , ,Z, )l< i8ir,le, steuerst«, . iV4>.i«ll; "efinr. Notenrent^, steuerst«,, . «7 ul> »7>ie lln». «oldrent« «°/. . . . , i,t _ ,z< 20 ' >,, /» 4«/» .... ,58» 95S5 » «lsenb.,«nl. lzeufi.e.W.«. ,<ß. ,^«5^ ' Ostbahn.Plioritöten . . 9750 l^_ , «taat«.c)bl. , vom 1.187« ,0«—:c.«5o t^i^^"^."^"^ k loofi.S.W. Hg- lie 50 <-«e>>: «f«.,z.'°,e 4»/« 100 fi. . . ll«75 117 _ vlunbentl.' Obligatlonen (für 10« fl.«..»».). «7 ln^hrische.......,05.7z —— A«m«d«Hen.lch«l«e. . . . 05—ioe-,l z»°°b«cost«ne!ch,schl . . . .104501«»-, /«llciril«,«.......lO4-5« 155 c« /'«oatisch» und slavonisch« . iao — 10^ — /. ficl,«nb«l,lsch« .... l,lt0il«l7b «tl»> war, e°/^ Teme«vllr»V«nat« . . . lso »5 !00-»5, z°^ ungarische......100 ^0 lci eo Under« öffentl. »nlehen. Donau-«c,i..?«se b'/, ,00 fi. . ilß?5 117>5 bto. Nnleih. 1878, steulrsri! . io< l«s, l«4 72 Nnleben b. V!ablgemeindss WIcn 1«> -. 10» — Nnleoen d. Sti'tgemelube ^ilen (Vllber oder Gold) . . . . — - —— pr«m!en,«nl.b Gt«dtgem.wi,n l^4 75 I«« Pfandbriefe (fstlioofl.) Vobe»«. all«. Lfteir. 4'/, bto. in 50 « „ 4°/„ . l»z-s,c ,» — bto. Pr>. «llijavelh-weftbohn I. Vmlsfton ,ic> « lioeo sserdi»a:lbs>Norbbahu in Vilb. lol 70 ic,« — !Nlan,«I«ses»Vahn.....9«. . hy.zt, Vm. i«»l noo f>. S, «>/,«/« . . ,» 8c^ »» K0 Oefter». ««rdVe,lb«hn .... ii,z»lo icz 52 Viebenbülger. . . . U7 10 »7>V0 <«ld war, «t»at»bah» I. «m'sssnn . . . IS» — —'— e>«bl.»hn k »«/.......14»-lt8,n NnL..ffol!z, Vayn . . . ,,.g^ „,^ Diverse «oft (per Klü6). ««bittose 100 ff......13°—inn»-« ««/» V°nan.D<,«vfs«. lO0 N. . lit _ l,L Ofen« «se 4Ufi..... <^ »» .... Palffh.L°se <° st. . . ' «.?? "^ «N.V'«^^.V. i«st. f,^ ?l5« Salm.Lose « fi.' ' ' ' !^A f^s winbl,ch«rätz.«°le ,«st. . . ' «^ Z^^ V»»l. Artieu (per «tü^. «ngl^'Oesteri. Nans ,09 ». . . »^ ,, »^ 7l^ «ldt. Van! «ssss. Nnn, z<,a ss. ". '. t.^>«l «sco«Pt«.G.,..3liedei,ft. 5<,ö«. «o-l"' ^ xypothclenb.. öft. loo N. 25V» «! "-^l°«"..1 Oeft«rr..Ung. N<,nl . . . ." Z _ l>« -»erlehreb^nl «lllH. ^40 — »sh«. «orbbahn 150 ff. . . . — . — . , westbllhn «00 ss. . . .------. — «uT>H..ZMNs!.!5,---------------- Dnr.V<>bNlbach«V.,V.«<>off.ß!.____—> . «I — »«3^0 „ kinz»Vnbweie »00 fi. . . , zo»>— ?o« l^c, ,El,b..Hirol.lII.».187»«ao ,08 — «» ü» Ml»slirchen«V»tclerbe»b. «kisenb. «yofi. S iul« ltijelib. lüll ff.Sllt' z<, 5^ 8««;« »ubols«»ahn «Ul> fi. Gilb« , „l,-— i8i- -«i«beubilr«er «isenb. «Oll fi. O, ,7,'.c> 1?» 75 «taatenseub.ibn !wa ?l. »!. 12. . «^ ^,, ,05 75 S«bb«bn «X> N, ?!lb« ,47 ,5 ,. „ LH«iß.Ue<.,wr, 170 1! 5. W »Il z^!«,!?^ , w^.. nene lao N. . . ,,4 .. . ,,_^ Tl2N«pc»rt»Gisillschll^t 100 fi. . ,« — ,5__ Nn«.»aas<,. «llenb. ^'00 fi. «!lb»l ,7: 75 17z ?« Ung. «orboftbahn 200 fi. Vilber ißg .. ,«».^ Nng.westl».(«aab.^r«,)«<»ss.«,, 17,^ ^,.7^ Ind«ftrie.«ciien (per «rtt«). Ugybi nnb . " °, ^ Vtontan^Eeselll, «fter».»alpine . ^4^^ <4?e; «««« «!scn ^d.'Ves. »00 ss. ^4 ^ lsH.^ Galgo»Iarj. Eisenrafi, 100 fi. ,yy ^ loi .» Vaffenj..«.. lDeft. ln W.iou fl.------.,. . «rliail« »ohlnl«..»es. 10« «. . .» ^._ Devisen. Dentiche Plühe......«v z, «0 »ü L?lldon.........i»3 3Ü l« ?A Pari«.........«70 U»,l Plt«!»bul«......— - -.-». Valnte«. Ducate»........ »7, ,.^, »0-,<, ,7, Vlloer....... —— ...^ Deutsch« ««ich»b«nt»«l«>. . ^, ^ «»»0 I !! Beacliteiiiwert !! I I SDV Natürlich goldgelb, wirksamster "^H B ¦ ^^^^^P^P*)^^ (Oleum jecoris aselli flavum). I H Dor natürlich aus don frischon Loborn freiwillig ausfliessondo goldgelbe H ¦ Leberthran iat dor wirksamste und oin unschätzbares, durch dio Erfahrung ¦ H dor rationollston Aorzto violfach bostatigtoa Hoilraittol, dosson Kuf sich durch ¦ H dio gliinzondou ltosultato, dio damit orziolt wurdon, mit jodora Tago stoigort. ¦ H P^Es dürfto wohl donjenigon, die boi Krankheiten, wio: Scrophulo.se, H ¦ Abzehrung, Bruatkrankheit, SclnTttchliclikeit, NervosltUt, PrUsenkruuk- ¦ ¦ lielten, Ilautausschlligen, (iolegcnhoit hatton, don ärztliohen Beistand ¦ H in Ansi)ruch zu nohnion, bokannt soin, dass selbst dio hervorragondston Auto- ¦ H ritUten dor HoilWissenschaft (Prof. Dr. Schnitzlor, Skoda, Braun etc.) aug- ¦ H schliesslich don . H ¦ natürlichen, krystallrein-goldgelben ¦ H nach dor östorroichiichen Pharmacopoo laut Ministorialorlass Torgoschriobonon ^| I Medicinal-Dorsch-Leberthran I E aus Chrietiania in Norwogon infolgo eoinor ominonton Eigenschafton als don ^M ^B boston und wirksamsten untor allon im Handol vorkommondon Thransorton om- ^H ^H pfelilon, wolclior ilom woisson, durch Dampf wa.ssorklur gomachton und dadurch ^fl H (ler wirksamsten Stoffe beraubten Leberthrane stets vorzuziehon iat und ^| H diesou dahor an Wirkung beiweiten Übertrifft. ^H H Um dioson allein echten, krystallrein-goldgolben Medicinal-Dorsch- ^H H Leberthran (Gadus Callarias Linnè laut üstorroichischor Pharmaco])oo) stots in ^B H gloicher Qualität zu orhalton, hat die Firma Truköczy (Wion — Graz — H H Laibach — Strasanitz), wio soit Jahren, so auch houor oin bedoutendos Quantum ^B H von Tonnen des ochton goldgolbon Leberthranes von don vorlüsslichston Bozugs- ^M H quollon diroct aus Norwogon an sich gebracht. 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