VUi» »I»km»kilnkl pr«I» vln 1 LS LS. /«kVAMig eiHe»i«kt I> vLö?mi«oIi «I«b«m»k «bwolMMel» Lekslttlotdmg. V«n»»ttu»»g v«t Suekömek«?«!» ^»stdoi', »d»ölö>« iNo« < 7«j«pko> lawrord« 2«» ötiOfUvk«» ^aing« l«t «tM» lUckp«A In 297 »Itkvo»ik, «iKn S. ^ovsmd«!' 1S2S k» »^»ibossr »wretSsv, 4 kV«eU»NMg)^ L«,SV^: ««»a. 2Z vln. «»t«!!««» 24 Oln. 6urel» poBl monsil. V 0K^ tllk ^ kd»tgO Ka,l»»ck «oa»tl. SS v!»^ Llnzolaumm«r tz dl» S vla Mriborrr.Keitum Erdrutsch bei Lagorje Nieflge Srdlawlne auf beiden SchlenenstrSngen zwischen den Stationen Zagorft und Gada — Der Orient Simplon Expreß vor der Katastrophe bewahrt Andre Tardieu Der Mann, der das BerP»iller Diktat verfatzt hat. — Elemeneeaus getreuer Adjutant. — PoincarL würdigster Erbe. .— Der neue Ministerpräsident als „starker" Mann. — Die Taktik der Parteizersetzung. „Das ist merne Kammer!" Dieser Ausruf, der am Tage nach der Bekanntgabe der Ersebnisse der letzten Wahlen in Frankreich eine Runde durch die französische Presse gemacht und allgemeines Auf^fehen erregt hat, stammte von Tardieu. Dieser energische, zweifellos sehr begabte Mann ist heute der Held des Tages von Frankreich. lLr hat bei der jetzigen französischen Regierungskrisis in den? Augenblick die Aren»rch das .»Friedensgesasel" «ichk Irreleile« R o m, 5. Noüzember. Gelegentlich der Siegesfeier hielt Musso-ttni eine Ansprache an die Vertreter der Kriegsverstümmeltenverbände, in der er sagte: „In anderen Ländern, nicht nur bei den Besiegten allein, ist die Tradition des Kriegsruhmes bereits untergegangen und in hohlen pazisistischen Redensarten erstickt. Wenn mich das schwere Geschick getroffen hätte, die Nation während des Krieges zu leiten, so hätte ich alle Panikverbreiter und jene, die Zwietracht säten, mit eisernen Besen auSgesegt und an die Wand gestellt zur heil-samen Mahnung an das Volk. Sodann hätte ich das Volk hinter der Front strenge und diszipliniert gehalten wie das ^er, damit die Urlauber nicht den schmählichen Eindruck vis unck I^sekenliökls ist 6er LeküllrliLkste VVex. äurel^ velcken cNo Xrankiieitserreser in unseren Körper elti-linnLSN können. Den dvstsn Sedut? in allen stillen eventueller Lrkältunx. Lcl^nupfen un6 HalZkrsinIclleiten liieten cke ^olNscdmeelien. clen Or. VVancler's ttiitet ?ucn vor t^räparsten. äie in let^tLr ?elt unssro ^nacot-^sstillen imitieren. 1ZZ89.9 an die Front zurücknehmen mußten, daß man vorne sterbe, rücku^rts aber an Vergnügen denke. Mischen Land und Front wäre beinahe kein Unterschied gewesen. Auch hätte ich mir auS allen Fabriken die/ Kriegsdiensttauglichen geholt, die eS vorzogen, Geschosse zu fabrizieren, statt sie abzuschießen. Man spricht noch viel vom Frieden in der Welt. Ich glaube, man spricht zu viel davon. Wir lassen uns dadurch nicht irreführen, zumal niemand ernstlich daran denkt, abzurüsten. Wir sind ein Volk, das im Ausstieg b^rissen ist. Mr sind dabei, G r o ß-i t a l i e n zu werden, das unsere Frei-heitsheldcn erträumt haben. Antifaschisten an der Arbeit Ein Bombenwurf ohne Folgen in Monaco. NO. Monaco, 5. November. Gcster»: abeirds hätte in der Kanzlei der hiesigen F«schistenorganisation eine Sitzung stattfinden sollen, die aber abgesagt wurde. Ein Unbekannter lvars indes beiln Fenster eine Bombe in die Kanzlei, die explodiert« und die Wände des Zimmers zerstörte. Da sich niemand im Zimnier befand, ist daS Attentat erfolglos geblieben. Es handelt sich um einen Anschlag der Antifaschisten, itck« lienischen Emigranten, die in ganz Europa eine rege Tätigkeit gegen den Faschismus enttvickelt haben. Tardieu« Negittungs-Programm ^ Verlesung in der ersten KammersiMsg. » LM. Paris, 5. Nooember^ Der neue Mnisterpräsident Tardieu wird in der ersten Kammersitzung die Deklaration seiner Rog-ievung verle!sen. Dardielt und Briand werden sich bei dieser Gelegenheit eingehendst an der großen Diskussion über die innere und äußere Politik Frankreichs beteiligen. Mhvend Tardieu daZ Gebiet der Jnnenpolitk behandeln will, wivd! sich Briand über die großen Fragen seinsr Außenpolitik äussern. In Parlamentarischen und lpolitilschen Kreisen «herrscht für diese Sitzung großes Interesse, iveil die Regierung zum eHen Male ihre Kräfte im Parsanienr messen wird. Börsenberichte 'Z ü r i ch, ü. November. Devisen: Beo« grab 9.1266, Paris 2l).3Z875, London 25.17) Newyork 51ö.9l). Mailand 27.l)2?ö, Prag 15.2837^, Wien 7?..")^, Budapest l)l).l75, Berlin 123.41. Z a g r e b, 5. November. Devisen: Wien 795, Berlin 1352.25, Mailand 296.20, London 275.85, Newyork 56.42, Paris 222.75^ Prag 167.40, Zürich 1005.90. — Effekten: KriegSentschüdigungsrente 429—^30. L j u b l j a n a, 5. November. Devisen: Berlin 1352.25, Budapest 939.37, Zürich 1095.90, Wien 795.07, London 275.52, New t)ork 56.425, Paris 222.74, Prag 167.45 Triest 206.1). »0G verkaufen ist. Andre Tardieu, der Journalist, wurde im Laufe des Krieges mit einer hohen Mission nach Amerika betraut. Er suchte dort, die Synchathien für Frankreich und für die Sache Frankreichs zu erwecken. Er war gut informiert über die Anträge, die Frankreich an die amerikanische Industrie bereits gestellt hat und noch zu stellen hatte. Er hat eine c^rosiangelegte Propaqan-da in Amerika entwickelt, die sranzösische Hochfinanz war zufrieden mit ihm, das französische Vaterland war ihm dankbar. Es hat dann nicht lanc^e mehr gedauert, bis Amerika an der Seite der Entente in den Krieg eintrat und den Kampf entschieden ha^. Es kamen die Tage von Versailles. Tar« dien erl)'elt eine neue Mission: er wurde Adiutan^ Clemenceaus. Hier offenbarte sich die Gesckncklichkeit TardieuS in neuem UM KregorSiLeva ul. K fl. Stock). Glänze. Oft wuf^te er es bester, n>aS der „Tiger", der gefiirchtete Ministerpräsident des kriegsnlhrenden Frankreich will, als dieser selbst. Deutschland sollte in Versailles ans die Knie gebracht nvrden — diese Auf« gäbe hat sich Elemenceau gestellt. Wer aber hat diese Aufgabe auszuführen? Andr^ Tar« dieu! Der Text des schicksalsschiveren Dokumentes, das in Versailles angefertigt und den Deutschen Zur widerspruchslosen Unter- ßAWvoH. Hin S. NovSmVer ISZY. zeichnung »orselegt wm^. ft»«mt vo» H«. De? Leitartikel des .TempS", der Beaus-wVgte der fnmzSfischen HochfikAMz in Am«-rtta. hat fich aüfs n«e bswiyrt ^. > In den folgenden Iah«n schien es. als sei die Karriere Tardieus schwer gefährdet. Poincarj, der v«m 1S13 1ÜA> Präsident der Republik war, kehrte nach d^ End« ^ner PrSstdentschaft in die aktive Politik zurück. PoincarH war «»der stets ein Feind Elemenceaus. Diese Feindschaft hat nur in der kritischsten Ztrieg^t aufhören müssen, ist aber dann mit neuer pvaft entbrannt. Poincar^ versptkte ketmn Drang, einen Günstling TlememeailS zu befördern. Tar-dieu schien kaltgestellt zu sein. Er verlor aber nicht die Geduld. Im Jahre löL6, aus der HSHe der JnflationSkrife. hat die ^m-mer des erbärmlich versagende Linkskariellß den im Jahre 1984 gestürzten Poinearz zurückberufen. Der Retter deS Franc ist in den zwei Jahren der erzwungenen politischen Muhe Tardieu genei^er geworden. Dsr Adjutant ClemeneeauS wurde sein Adjutant. Tardieu erhielt im ^binett Poinear^ den Posten des Ministers für öffentliche Arbeiten. Dieses Ministerium gehört in Frankreich zu den sogenannten „t^nischen^' Ministerien. Zum Anfang war dies j^rrn Tardieu gut genug. Als dann im November 1VS8 die radikalen Mwister das ldabinett der republikanisch. Union verliesl^en, wurde Tardieu Mi nister des Innern. Vr hat fich auf diesem seinem neuen Posten in kürzester Zeit glänzend bewährt. Durch seinen scharfen ^mpf gegen die fvanzösischen Kommunisten hat er nicht o^ne Trfolg den Ruf eines unentbehrlichen Mannes gesucht. GS war sedem klar, daß Tardieu recht bald Ministerpräsident Frankreichs werden würde. WaS kommen mußte, ist nun gekommen. Andrs Tardieu muß im heutigen Frankreich als der würdigste Grbe Poincar^s gel« ten. Er gehört der linkSrepublikaniischen Partei an, einer Mehrheit, die in Frankreich »echt weit rechts steht. ist der Befürworter der Poincars-Mehrheit, die vom Zentrum aus möglichst weit nach rechts und links auszuholen sucht, so weit es in jedem Augenblick 7mr möglich ist. Tardieu ist also ein Opportunist: er kann es rechts, er kann es aber auch links schaffen. Im Innern seines Herzens ist er ein Mann der Rechten. Im übri« gen hält er. obwohl er ein strenger parlamen tarischer Republikaner ist, von den Parteien recht wenig. Tr betrachtet sich als über den Parteien stehend, er sucht einen starken Mann zu spielen, er sucht die Parteien zi» zersetzen. wirst einerseits bei einer so j^nkS^henden Partei wie der radikalen. ?o-wie bei einer so reMionären Partei wie es die Marin-Gnivpe ist, zu dem einzigen Zweck, dieße beiden stärksten Parteiblocks der fran-zöfischen jdammer zu zertrümmern, ^elinqt khm das, so wird er kanae da» volitifche K^mpffekd b^errschen. Kelinyt ihm daS nicht, dann wird Tardieu allerdings sich sür d4e schärfsten Wmvfe bereichalten müssen. Tordieus Reglemng »urzleblg w »« «>»«« — ««Mchl» »»«r Vor»«»«,»». «»p»W»ß «t t« S«a« «««« »««« Kets« P a r t s, 4. November. nmGSrechie d«ch dmenMitisch» »»zessis-»e» fthMss Dchalten »erte«. WS wird wtzer T«Aß» «««entSch tze» RoMMmifte» mch «echtss-ziickche« die P-lttk? der ßt«e>m H««b fO»ls«tz>». GIn§De kUn^lHku s^^ON die U>k- lD^nnst des POiktVMentA imd RemWHlen »« Der PrGd^ der Nepabltt Wte sich für de« yal des vkdera«ste»ch»s ei«r Nesie rnngSkrise entschlösse diefelte dmch «s». wähle» z« lSst». Die Paetser Presse Ii«»A»llert vielseitig «ichtzUUß des MwtD^bMS « « r« h i E « «ch sjpeicht die Ueberzengmiß WS, T««Me» NM sehr sch»er eine arbeitS-»iOM «iehrheit i« der A«»n«er und t« Se«M z>ss«i«iih>lsi> »erde« vwne. DsS «« fti«»Hsffch» AMnett «erde im PatsiS Vmrbon nBh^inlich i«»»r der Simz-^es^^? ^»S^ilis^eet sein» ^»s^enDolitis^^er H^sicht »ird der Kurs Vriands k»rtgesetzt, »ßtd«, dasilr aber sol die «»tzerste Regie-1 Lldiial als Mandatar »»r «»aN«»»7 Morgen beginnen die offiziell VerHand, lnngen betreffend die Nenbildnng des Kabinetts. Hente tetrante Präsident Masnryk den AUnisierPrSsidenißn Ndrsalmitder Ansnahme der AMitkonSverhandlmigen. Der ständige ParlaMentsanSschns^ wird a« Mittwoch nicht «el^ zusammentreten, da ihn die Parteien als nicht «ehr bestehend betrach ten. «ns diese« Vennde »irb das Komitee der koalierten Parteien »«?a«Wentreten. An genblicklich herrschen fosaende «nfsasfungen vOt: DieNationalfoßialisten sind der Meinnng. die a'te K-^Ntion existiere nicht mehr, «eShalb die Kkerikalen ans. P r a g, 4. November. treten «iigen. DieNatisnaldemo. kraten beh«tpten wieder««, die Koali-tion testünde nach wie vor weiter v«d k>i«ne avch ohne die pationalsoziOlifte« das ?k«ßie-r«nssa«tt iißer«eh«en. MeAgr«rier sind hinoeoen der Meimmg «lan kßnne niemand den Eintritt in die N«gker«ng Verw^-gern. Sie wünschen ein weiteres Verbleiben der Klerikalen in der KaalitiO« ««d wit«-schen dieselbe Zaftiwamng auch von feiten der Nationals^alisten. Die Verhandlungen «erden gegen Snde dieser Woche zu« «b-schlug kounmn« .Akimwkkr'-Fraaen lm tlnterdaus a« d« öe«»lieattlchen Eulwickiliing Mterreich» ernst-Uch wieresiterk — Vier ynlerpevailo««» — M«dr>ch Adler al» ihr T«tN«i»r W i e n, 4. November. Nach Meldungm der sosialdemokratischon Presie werden dieser Tage im engliMn ilnterhans vier Interpellationen a« den Außenminister gerichtet werden, die sich mit der innenpolitischen Lage in Oesterreich befasse». Hiebei wird betont, H e n d e r? s o n werde in seiner Antwort ganz klat erNären, daß Großbritannien ein nicht unwesentliches Interesse an einer friedlichen und demokratischen Entwicklung der RepN' blik Oesterreich besitze. Der Abgeordnete V u lt t o n fordert Auftlärungen über das bekannte Schreiben VriandS. Briden fordert in s^ner Interpellation klare Antwort hinsichtlich der Frage der Lsterreichi-schen Völkerbundanlei^, während die drit. te Interpellation die Frage ausstellt, ob die t»ster»eichische Regierung ihrer Berpslich-tung hi»si<^lich der AuflSsunq illegaler Organisationen nachgekommen sei. Me vierte Interpellation »»acht die englische Regie, rung auf das Heimwehrfest vom 3V. Olto« der aufmerksam, in wek«^m Tteidle und Pfrimer verkünde», die Nersasiung einfach zu oktroieren, wenn die Regierungsmehr, heit sich nicht rechtzeitig zur Annahme quemen sollte. S^mttiche Interpellationen der labouriftischß» Abgeordneten berufen sich auf den Friedensvertrag von Gt. Sermain en Laye sowie auf die Notwendigkeit der Erhaltung des Friedens. Die „Reichspoft" stellt deuigegeniiber sest, es sei nicht schwer, zu erraten, woher der Wind pseise, denn Friedrich A d l e r sei Sekretär der Zweiten (Amsterdamer) Inter nationale, deren Mtglied auch die en^lsche Arbeiterpartei sei. Man könne also lei«^ errechnen, wo Üe Quelle der vier Interpel-lationen im englischen Unterhaus zu suchen sei. UebrigenS s^ Friedrich Adler am GamS tag in Prag eingetroffen, und es sei wahr- scheinlich^ da^ er «ch »ie Sotialiste» i» der Tschechosi^ kei für eine Stiit^ungSaktion z»gu«ste« des AustroumrriSmuS »» gewiu. »e> tr»chse» »wrde» L o n d o n, 4. November. I« Unterhaus entstand heute eine Dis. kuffio» llber das innenpolitische Problem i» Oesterreich »nd die dortige VerfOsi«ngs' resoe»,. A» den Außennchiisser H^derson w«»» die Anfrage gerichtot, e» die engli. sche Negiernng die Dinge w Oesterreich vo« GesichtSff«nkte der Folgen flir die Vvl. kerb«»da«wihe beobachte «nd welche «chcit te in dieser Hinsicht unternommen morden seien. A«ßen«inister Henderson erklärte, die britische Negiernng trage die volle Ver-antwortung für die englist^n Steuerzahler »nd verfolge daher genau die Entwicklung der Dinge in Oesterr^ Wie wirb der kommende Winter? Vne Frage, die zurzeit in aller Munde ist. Begreiflich, denn neben der Sorge sür die Anschaffung entsprechender Schutzmittel ge-gen eine abnorme Kälte und ^e etwa notwendige Beschaffung größerer Mengen von Heizmaterial tritt nun auch noch die Furcht vor einem katastrophalen Wassermangel hin» zu. In einer Rei^ von Zuschriften wurde ich. wie sicher jeder Meteorologe, aufgefordert, doch auch endlich zu sagen, waS wir nach meiner Meinung vom kommenden Winter zu erwarten hätten, inSbesond. auch anzugeben, ob keine Aussicht sei auf Besserung der durch den fortdauernden Wassermangel bedrohlich gewordenen Situation. Wenn ich der Aufforderung nachkomme, so geschieht eS hauptsächlich in der .?>stffnung. mit der Meinungsättßeruna vielleicht eine gewisse Beruhigung auszulösen. Wohl schon in allen Zeiungen find Aeußer-ungen ü^r den mutmaßli«^n Verlauf des kommenden WinterS veröffentlicht worden, von angesehenen und hervorragenden Fachmännern in- und ausländischer Observatori« en und meteorologischen ^ntralanstalten. Aus verschiedenen Anzeichen in der Tierund Pflanzenwelt, die auf lange Erfahrungen de» Volkes zurückgehen, wie auch aus anderen, angeblich untrüglic^n Zeichen wur de auf den Charakter des Winters, der unS bevorsteht, geschlossen mit dem Ergebnis, eS sei abermals ein außerordentlich strenger, kalter und früher W i n t e r zu erwarten. Eine Borh^rla^e in der Zeitschrift „Neue Warte am Jnn^^ spricht sogar von Temperaturen über 40 Ävad Reaumur unter?kull. Astrometeorologisch ist die Borauslsage eines strengen Winters gerechtfertigt. Als maßgebend hiefür erscheint im MntersterneMId für Mtteleuropa ?»er VenuS-Sawrneinftuß. ähnlich wie im Vor« jie8»ill V«reii8lci Roma« von Gerald Sumberi««d. 49 ^Nachdruck verboten.) .Es hat keinen Zweck, JameS," saqie Frank. „Es kann sein, d«ß sie n^ch nicht hört. Es kann auch sein, sie hört mich, vermag aber nicht zu antworten. Wir müssen suchen, suchen, suchen." „Aber wonach iollen wir sucken, Herr?" „Wenn keine verborgme Falltür vorhanden ist — dann vielleicht eine kleine Unregelmäßigkeit in der Anordnung der Dachschiefer. Nach ihr müssen wir suc!^n. mag sie auch noch so geringfügig sein." Sie trennten sich. Die Fläche, die fie absuchen mußten, war sehr groß. Eine genaue Untersuchung würde zwei Stunden in Anspruch nehmen. Die zwei Stunden vergingen — erfolglos. James fühlte die T^ussichts lossgknt ihrer Bemüistingen; auch die Gleichgültigkeit der Polizei wieS darauf hin, daß von der eingeschlagenen Methode der Nachforschung nichts zu erhoffen war. Mit hoffnungsloser Miene kehrte James zu seinem Herrn zurück. „GS ist zwecklos. Herr. Ich bin sicher, Sie verschwendm Ihre Zeit u^onst." „Es sieht n^rklich so auS. JameS. Und doch habe nicht die Hoffnung verloren, daß Fräulein Stansmore . . . Halt! waS ist das?" Er deutete auf einen kleinen weißen Gegenstand, der unter einer Schieferplatte hervorragte. Er war kaum von oben zu sehen. Im Augenblick war Frank niedergekniet. Er zwängte Daumen und Zeigefinger unter die Schieferplatten. Endlich gelang es ih n, den Gegenstand ein Stück herauszuziehen. „Ein Taschentuch, wie eS scheint", rief er. „Aber es sitzt unter der Platte festgeklemmt. Ich bekomme es nicht heraus." Er legte fich aufs Dach und hielt sein Ohr gegen die Schieferplatte, eS eine Sinnestäuschung? Nein, wie er erneut mit schmerzhafter Anspannung lauschte, vernahm er wieder das Geräusch! Ein gedämpftes, röchelndes Geräusch. Es klang wie daS Stöhnen eines entkräfteten und halb bewußt losen Menschen. Jetzt rief er, fo laut er konnte, Irene beim Namen und horchte erneut ang^rengt. Jetzt war es ganz M unter ihm. „Irene! Ich bin es! Frank! H«^ noch etlvas Mut, Liebling!" Wieder lauschte er — lauschte mit An-s>pannung aller Sinne. Ihm war es, als hörte er mit schwacher Stimme seinen Namen rufen. Dann war eS ^vieder still. Es war Irene! Frank sah zu seinem Diemr auf. Sein Gesicht strahlte vor Glück. „Sie ist ^er, JameS; Hier unter unseren Füßen ist Fräulein Stansmore." Schnell kniete JameS neben seinem Herrn nieder. Jede einzeln« Schieferplatte wurde einer genauen Prüfung Unterzogen. Bald merkten fie. daß eine ganze Anzahl von ihnen miteinander zusammenhingen. Die <^lle, an der das Taschentuch hervorsah, bildete wahrscheinlich eine Ecke der Platte. Sie schoben d^ Finger mit aller Kraft unter die Schiefertafel und zogen. Wie fie halb erwartet ^tten, löste sich ein Teil vom übrigen ?^ch und schwang in einem festen Scharnier nach oben. Eine Falltür — sie tieß sich weit öffmn und gewährte Einblick in einen kleinen, fensterlosen Raum. In einer Ecke lag zusammengekauert eine Gestalt. BliMnell war Frank an ihrer Seite. Während tr mit der Entfernung des Knebels und dem Lösen der Fesseln beschäftigt war, rief er JameS zu, den Kriminalkommissär zu verständigen und so schnell wie möglich etwas Kognak und Wasser zu bringen. Als er allein war, hob er Irene hoch und legte ihren Kopf an seim Brust. Ihre Augen waren geschlossen, ihr Geficht ganz fahl aber er sthlte unter seiner Hand die schwachen Schläge des HerzenS. Ihr Körper war ganz kalt; er zog seinen Rock auS und legte ihn mn ihre Ähultern. na)m fie in die Arms und drückt« fie fest gegen seinen war- men Körper. Er flüisterte ihr zärtliche Worte ins Ohr, aber fie hörte nichts. JameS erschien wieder in Begleitung deS Kommissärs. Cr brachte ein ClaS Kogne' und Wasser. Einige Tropfen der belebenden Flüssigkeit, die der Ohnmächtigen eingeilößt wurden, riefen ein Zucken der Augenlider hervor; sie gwgen auf und ab wie die Flügel eines aus i^tarrung erwachenden Schmetterlings. Nachdem sie noch einmal Wasser und Kognak bÄommen hatte, schlug sie plötzlich die Augen auf und starrte um sich. Ein schwerer Seufzer löste sich. Wieder sank fie zurück an Franks Brust. Sie erkannte ihre Umgebung nicht. Frank drückte fie leicht zwischen seinen Armen. „Alles ist ja wieder gut, Liebling. Du brauchst Dich nicht mehr zu fürchten. Ich bin doch bei dir, Frank! Erkennst du mich denn nicht. Irene?" Wieder öffnete fie die Augen mit einem großen, abwanden Blick. Plötzlich erkannte fie ihn. Sie stieß einen Schrei aus, schlang die Arme um ihn und küßte ihn. Indessen betrachteten JameS und der Kommissär mit ausschließlichem Interesse die Schieserplat-ten. „Ich habe nach einem Arzt geschickt. Herr Mitchell", sagte der Kommissär nach einer Weile. „Ich hielt eS für daS Beste, »«rst den Rat eines Arztes zu hören, ehe wir Fräulein StanSmore fortbringen. Mittwoch, den k. Novemver 1929. I ?i!lnlmer 2?)?. Mit dem KerkrrsS»iff aus die .^eustlsinser Frankreich schlckk K7Z Schweroerbrecher, daruiier 414 Mörder, in die Verba«n«ng streng sein wird wie der vergangene, läht sich astrometeorologisch nicht mit Sicherheit voraussagen. An^^ichen aber sind vorhanden, daß dies nicht der Fall ist. Die noch ungenügende Kenntnis der PeriodizitAtsg^etze ist die Ursache, warum die Intensitäten der Wettererschc^mlngen noch nicht bestimmbar sind. Den kosmischen Einflüssen nach zu schließen, dürfte der Winter auch nicht früh beginnen, das hei^t viel vor dem astronomi« schen Winterb^ginn, etwa schon im November, was man gemeiniglich unter einem frühen Winteranfang versteht. Es ist eher ein später Winteranfang zu erwarten, so um Weihnachten herum, zuvor zwar mehrmals ^rostperioden, auch mit Schneefällen, doch nicht von langer Dauer. Nach Weihnachten, im neuen Jahre ist mit schärferem Anziehen der Kälte und reichlichen Sckineemengen zu rechnen. Was die Wasserversorgung betrifft, ist zu hoffen, daß im Noveniber eine Besserung Wasserstandes eintritt, also noch vor Eintritt dauernden Frostes. Stellemvei^se sind bereits nicht unbeträchtliche Regenmengen gefallen. Josef Schaffler, Oberwölz, Stmrk. Kongreß der Derkehrsfachleute Auf der diesjäihrigen Tagung des „In-.ternationalen Verbandes der Reiseburcaux", die vom 10. bis 14. Oktober in Triest stattfand, wurde erneut in einer ansfkihrlichen Re>jolution die Forderung nach restloser Aufhebung der bestehenden Paß-, Zoll- und Visaschranken für den Touristenverkehr erhoben. Der Verband wird diese bedeutsame Entschließung durch seine zahlreichen Mitglieder, die sich in 33 Staaten der Welt be« finden, allen für den internationalen Reiseverkehr zuständigen Instanzen zugehen lassen. Weitgehende Beschlüsse wurden ferner auf denl Verbandstag hinsichtlich einer engeren Zusammenarbeit der verschiedenen Berkehrsunternehmen untereinander, den Reisebüros einerseits und den Autocar-, Luftverkehrs-, Ehjenbahn- und Schiffahrtsunternehmen andererseits gefaßt, um so für die reisende Welt angehende Annehmlichkiii ten und Erleichterungen zu erl^iF)en. U. a. ist auch eine Verein^itlichung in Größe u. Form, der internationalen Eisenbahn-Fahrtausweise gefordert worden. Von be-sonderein Interesse waren ausserdem die Feststellungen, die auf der Tac^nng über die Gestaltung des Fremdenverkehrs in den 33 Mitgliederstaaten gemacht werden konnten. Nach den übereinstimmenden Berichten '^sr anwesenden Verkehrsfachleute ist auch für das Jahr 1930 mit einer Steigerung des internationalen Reiseverkehrs zu rechnen. Das gilt vor allem für die Mittelmeerländer, insbesondere Spanien und Aegypti^n, sowie für Deutschland und die skandinavischen Länder, ^r Reiseverkehr wird weiter an Schnelligkeit zunehmen, während die Aufenthalt^zeit der Reif^reunde an den einzelnen Plätzen, selbst in den Bade- und Kurorten, sich verkürzen wird. .Zunehmender Beliebth^t werden sich die Flug- und Autocar-Einrichtungen erfreuen. Die Zahl der Reisefreun^ wird eine steigende Ziffer aufweisen, der Umsatzdurchschnltt sich jedoch nicht wesentlich steigern. Äit Iahren ist eine Umschichtung im Reiseverkehr zu bc« obachten. Das Reisepubllkum rekrutiert sich zunehmendem Maße aus den breiteren tVolksschichten, z. B. Angestellten und Besamten, was als eine begrüßenNverte Folge >crscheinung der internationalen Verkehrs-^»verbung angesehen werden muß. Auch für »A>eutschland ist im kommenden Jvhre eine Meraus günstige Bilanz des Fremdenver-^I^hrs zu erwarten, wozu die Passionslspiele .^iu OI«rammergau auch beitragen dürsten. „Internationale Verband der Reise-^h^ureaux" wird, wie das VerVandssekretariat Göttingen mitteilt, seine nächste Ta-«Wng im ^rbst 1930 in Paris abhalten u. ^im Anschluß an diesen Kongreß für die teil ^Nl'hMenden Verkehrsfachleute wiederum ver ^/s^iedene Studienreisen arrangieren. Der glückliche Bräutigam. „Wo ist denn der junge Ehemann schon wieder?" . ,/Ach, der ist zu glücklich! Jeden Augen-''.blirk läuft er hinaus und zählt die Mitgift Freitag nächster Woche wird auS den: kleinen ^fen des F«rts Saint Martin auf Ille de Re bei La Rochelle an d^'r Westküste Frankreichs ein dort gesammelter Transport von nicht weniger als 073 Verbrechern auf einen: eigens für diesen Zweck gebauten und eingerichteten Kerkerschiff seinen Weg nach der französischen Strafkolonie Guayana an der Atlantischen Küste Südamerikas antreten. Unter den Verbrechern befinden sich 414 Leute, die jeder mehr als eine Mordtat auf dem Gewissen haben, die aber aus bestimmten Gründen nicht der Guillotine überliefert werden konnten und die man nunmehr nach dem surchtbaren überseeischen Zserker, der berüchtigten T e u-felsinsel schickt. Sowohl sie, als auch die übrigen Vagnofträflinge sind in der höchst ungesunden Kolonie Beute eines sichere«! Todes. Tie großen Pariser und Provinzblätter haben ausnahmslos mit Zustimmung der in Betracht kommenden Behörden Vertreter nach Saint Martin entsandt, die dcrt ihre Beobachtungen anstellen und schildern werden, wie diese Menschen, die mit Ketten belastet, eiriem surchtbaren Schicksal entgegensehen, die letzten Tage auf europäischem Boden verbringen, den sie nienials wieder be-treten werden. Denn bei allen handelt es sich um derart schwer qualifizierte Verbrecher, daß sie jede Hoffnung auf Begnadigung begraben müssen, sobald sie die Käfige betreten, in denen sie während der mehrere Wochen dauernden Seereise eingeschlossen werden. wird in meinen Ohren klingen, so lanqe ich lebe. Im November v. I. sagten die Asrzt?, daß sie mit einem vorgeschrittenen AreoZ-leiden behaftet sei. Sie wurde von den Aerzten und Radiologen zum Tode verurteilt. Solange sie mit Radium behandelt wurde, lMtten wir noch einige Hoffnung, aber im Februar verschlechterte sich ihr Zu-stand abermals. Ihre Schmerzen nahmen stetig zu: Morphium war nutzlos: und da eine lange Agonie mit Zicher5)eit zu erwarten war. habe ich ihrem Leiden ein Ende gemacht. Mit «diesen: Brief bezivecke ich, die Auf-merffamkeit auf ein Problem zu lenken, das schon lange unter der Oberfläche liegt und nach Klarheit verlangt. Der großen Reforni der jetzigen Gesetze — die Oualen Uns)eilbarer auf diese Art abzukürzen — steht eine gewichtige Opposition entgegen, die sich auf zwei Grundsätze stützt: das Prinzip >der Unverletzlichkeit des Menschenlebens und die Möglichkeit von Mißbräuchen. Jeder Unheilbare sollte aber das Recht haben, von dem Präfekten AU verlangen, daß seinen: Leiden ein Ende gemacht :verde. Der Präfekt sollte nach ein-gehenixr Untersuchung dem be!handeln?den Arz^e die Erlaubnis erteilen oder verweigern, dem Patienten einen barmherzigen, befr^enden Tod zu geben. Diese Frage ist dringend. Vierzigtausent» Franzosen sterben jährlich unter gräßlichen Schmerzen an? KrebS. Es ist dies eine Ziffer, die danach schreit, daß das Problem so« fort in Angriff genonunen iverde. Was ich' meiner Mutter angetan habe, war meine persönliche Antwort; aber eine Anttvort, die weit notwenidiger ist, ist die der öffentlichen Meimlng, die die Gesetze macht," t0o Sahre vervetratet! Das Ehepaar Jose und Maria Pacisics feierte kürzlich in Curityba (Brasilien) die hundert st e Wiederkehr des Hochze'tS^ tages. Die Frau zählt 12?, der Gatte 129 Jahre. Die jün«jste Tochter st^ht in: 76. Lebensjahre. «MC», > > > Röbve»ng Von Ossip Kallente r« Nichts wunderte eine gewisse Gruppe Son Tierfreunden der braven Stadt F. mehr als die plötzliche Heirat ihres Zoodireltors, eines passionierten Großwildjägers, Afrikareisenden und Junggesellen namens Röb-beling. Röbbeling war lfamos. Robbeling war originell. Ri^bbeling war unter den Zoodirektoren, was Napoleon unter den Feldherren, Earöme unter den Kochen war. Röbbeling kaufte die Bestien seines bestens assortierten Tierparks nicht bei Grossisten wie Hagenbeck, nichkt bei Jägern und Fängern. Röbbeling jagte und sing sich sel«! ber seinen Bedarf, verbrachte Wochen, Monde, Jahre ini Urwald und Dschungel, stellte Fallen, legte Netze, warf Fanggruben aus. Röbbeling scheute keine Tropenkrank^ heit und kein überlastetes Budget, hatte Berge von Chinin verdaut und, wenn die amtlick>en Gelder nicht reichten, ansehnliche Teile seines ansehnlichen Vermögens verzehrt, verpulvert, verreist, verjagt und ver« zoologisiert. Und wie stand Röbbeling zu seinen Tie« rent Mit der: Löwen war er auf du und du. Mit den Affen aß er vom selben Tisch. Alle Kreatur ward von ihn: geliebt, gehegt und gelKtschelt. Er konnte lnit Nilpferden kosen, mit Reptilien scherzen und predigte wie Sankt Anton den Fischen. Er war einer der. ersten Zoodirektoren, die ihre Bestien aus den entwürdigenden 5läfigen holten. Er baute dem Löwen eine Wüste und der schönen Antilope ein Gebirge aus Eisenbeton, kleine düsteren, Melancholie verursachenden Gitterstäbe, einzig Wassergräben, wohlkon-struiert und zementiert, trennten in seiner zoologisckM: Gartenwildnis den Tiger von seinem appetitlichen Betrachter. Dieser Prachtkerl von einem Zoodirektoi^ Hatte eine unüberwindliche Abneigung: den Frauen gegenüber. Und er Pflegte zu sagen: „Lieber zehn gefleckte Hvänen als eine Fran in: Hause . . Und dieser Prachtkerl von einem Junggesellen hatte geheiratet. Grund genug sür eine gewisse Gruppe von Tierfreunden der braven Stadt F., sich zn wnn.« dern, ärgern, erregen, entrüsten. Mas nun diese Gruppe von Tierfreunden Eln neuer Lustrlefe Niese«sl»>ze»g „V Z»" — Profesior Junkers iü«gftes Werk groß, daß man die Motoren — z>vei auf jeder Seite — und fogar eine,: Teil der Falhrgäste in ihnen unter)brin^n kann. Der Rumpf hat Platz für den Funk- und Naviga tionsraum, weiter für Passagiere und die Küche; unterhalb des Raumes befindet sich ein großer Raum für die Fracht und die Post, der durch seine Gewichtsanordnung zugleich einen Sicherheitsfaktor darstellt. Die „Berliner Morgenpost" berichtet, das neueste Werk von Professor Junkers, das Riesenflugzeug „G 38", werde wegen feiner gewaltigen Größe als „Fliegendes Haus" bezeichnet und wird demnächst feine Probeflüge aus^tiehmen. ?)?it den Rollversuchen »vill man in den nächsten Tagen beginnen. Das Flugzeug ist 23 Meter lang und über 5 Meter hvch. Seine Flügel haben eine Spannweite von 45 Metern und sind so Erlt Robot, der Adam ber Mafchtnenmenschen Er komm» im Februar «ach De«Ischla>d Aus Berlin wird uns geschrieben: „Mr. Eric Robot", der erste Maschinen-mensch, (st eine Erfindung des EngländerI Captain W. H. Richards. Er debütierte im Septcul>ber 1928 bei der Londoner Jngenieur-Modellausstellung, wo er die Eröffnungsansprack)e in Vertretung des Herzogs von Bork hielt. Seine erste Vorführung gestaltete sich zu einem SensationL-erfolg. Seit Januar 1929 ist Eric Robot in Amerika. Seine amerikanische Tournee fi'chrte ihn bisher nach Newyork. Boston, Chicago und San Francisco. Am europäischen Kontinent tritt Eric Robot das erstemal im Dezember am Empire-Theater in Paris auf. Im Februar 1930 be^ilmt der Maschinen-:nenfch in Berlin seine Deutschlandstournee. Er wird in verschiedenen Varietes auftreten, im Rundfunk interviewt werden und in den Straßen der größeren Stä-dte Zeitungen verkaufen. Eric kleidet sich nicht in Tuch, sondern in blinkendes Mtall. Er ist 6 Fuß hoch und wiegt 160 Pfund, er ist nicht aus Fleiijch und Blut, sondern aus Aluminium und Stahl und sieht aus, wie ein gerüsteter niittelalter-licher Ritter. Die Züge seines Stahlgesichtes sind grimmig. Seine Augen sind zwei elek-trische Zwlillingsbirnen, die in wildem Ausdruck erglänzen und wenn er seine Zähne zeigt, kniistert ein Funke von 50.000 Volt Stromstärke. Er steht und sitzt auf Befehl, er reicht die Hand u. im Laufe von Gesprächen bewegt er die Arme und macht Gesten, wie ein Volks-redner. I? I? (Richard Universal Robot), ist der erste Maschinenmensch. Viele Kopien sind von ihin gemacht worden, aber er ist imnier noch der einzige, der herumgehen kann, deut lich spricht und Fragen beantwortet. Selbstverständlich muß er vorbereitet werden, um die Fragen zu !^antworten. Captain Richard hat eine Liste von 80 Fragen vorbereitet. Jedermann ans dem Pirblikun: kann an Eric diese Fragen stellen. er beantwortet sie prompt. Seine Konftruktion ist das Allerneueste auf wissenschaftlichem und technischem Gebiet. Das größte Wnnder ist seine Stimme. Sie ist Captain Richards Geheimnis, zn dessen I Erfindung er zwei Jahre benotiate. U I? kann nicht nur mit Menschen sprechen, er kann auch das Telephon be^s-nen, Geschirr abwuschen, Löcher in Holz oder Metall bohren, Eimer mit Wasser füllen etc. Wie Eaptain Richard erklärt, ist EricS Leib aus Zlluminium. Kupfer, Stahl, Drähten und Dynamos beschaffen und dieser ganze Wirrsal durch Elektri^zität in Gang gehalten. Zur Kontrolle bei dem Auftreten Erics stellen sich die Zuschauer rings um ihn, schütteln seine Hand und dürfen ein kleines Türchen öffnen, das sich in seinem Rücken befindet, uin festzustellen, daß sich nienrand in seinem Körper verbirgt. Eric, der Mensch ohne Seele, wird von Monat zu Monat von seinen: „Vater" sür das nieirschliche Leben erzogen. Captain Richard verbessert in:mer wieder seine Erfindung, die überall dort, wo sie gezeigt wurde, den Beiveis erbrachte, daß es sich nicht UN! einen Artistentrick, ljondern tatsächlich un: eine Maschine handelt. Man ist ii: Deutschland mit Recht auf dcn Adam der knnsilick)en Menschen gespannt. Der Sohn tötet seine Mutter aus Mttlelv Vor den Geschworenei: ii: Draguignan bei Nizza hat am Montag, den 4. d. der Pwzeß gegen den jungen Anglo-Franzosen Richard Eorbett begonnen, der in: Mai d. I. seine krebsleidende Mutter erichossen hat, uu: ihren Schmer^^n ein Ende zu bereiten. Er selbst versuchte danach, sich zu eö^chießen, doch war die Kugel, die er geg'in sich abfeuerte, nicht tödlich. Die in Nizza erscheinende Zeitung „Petit Nickis" veröffentlicht einei: Brief, d!:n sie von Richard Eorbett erhalten >hat, und in den: es heißt: „An: 8. Mai, morgens uni 1.20 Uhr habe ich meine eigene Mutter durch einen Revolverschuß getötet. Der Schuß drang ge radewegs in ihre linke Schläfe. Er wurde abgefeuert, als meine Mutter in einem durch ein Schlafmittel herbeigefülirten Schlummer lag. Der Tod trat angenblick lich ein. Ihr Todesröckieln klingt noch jetzt, da ich die^s schreibe, in meinen OI)ren und NuNMl 'M. Mittwoch, ben ^ ??odem?er 19SA betraf, so war ste l»te «cksonderNchste d« vett. Vicht, daß dies« YÜRftmddreiVg- bt» FünfvndvierztgjShrigen, ziemlich imverhei» rateten Herren — wie etwa die garten mon mit ihren lkinbern — allwöchentlich ge» knmnen wären, um dem Elefanten Zucker, dem Emu Brotkrümlein oder dem EiAbä» ren Reste eine» Zanders w Hauee Mornay zu kredenzen! Vi«l mehr als für die betuliche und gmvütliche Funktion des Gsiens interessierten fich diese mehr oder minder professionellen Aoologen, Aerzte, Sonderlinge und Nichtstuer sür die nicht weniger animalischen, urweltlichen Begebenheiten der Zeugunig. ES waren geheimnisvoll«, ern ste, geradezu sakrale Versammlungen, zu denen man fich zusammenfand. Gs waren T)in ge, die man schon um deS GkandaleS willen, den ewe prüde Be^de womöglich hätte scklagen kSnnen, tief verschwieg und heilig dielt. Nichts als eine winzige, anonyme Annonce im <^eneralan.viger der Vtadt, an b?stiMmter Gt^lle, benachrichtigte die verschworenen. „Dienstag: die vöwen*, stand da. Oder: „s^reitaa: die Migatoren." Nun. aus Anlast seiner Heirat aber, hatte Direktor RMelknq dem ikreise absonderlicher Tierfreimde erklärt, die Zusammenkünfte hörten seht auf. er kbnne in Zukunft nicht mebr gestatten, daß . . . Die Enttäuschung und Empörung war groß. Eine wein- und redsnreiche Nacht sa-den die Tit^freunde beisammen un^ sannen auf Nache. Es muftte etwaS geschehen. Eo durfte man sich nicht abtun lassen. Und eS gesck^b etwas. Als der glücklich« VrSutigam am Vorabend seiner Hochzeit den t^neral-anzeiaer aufschlug, erblickte er an bestimmter Stelle, winßig, anonym die bekannte Annonce. Kmtet»: »G«nnwß: Direktor Mbbeling." Dtt Ä»VV»lM VoWtftHlt Der Rvrdpotflug des „Oraf ZeppiNk^ wird das dritte Unternehmen dieser Ärt sein. Im Mai 1V2S ist Amundsen mit dem italienischen Luftschiff „Norge* l^ber den Nordpol geflogen. Der zweite versuch nme-de mit der „Jtalia" gemacht; daS Schictial dieses MugeS ist noch in allgemeiner Erinnerung. Att Nansen seine Abficht bekannt gab, dm Nordpol im Luftschiff zu überfliegen, gab er der An^cht Ausdruck, datz der Miße^olg der „Jtalia" auf die kleinen Di menswnen dies« Luftschiffs zurückzuführen gew^ sei. Zweimal haben Mugzeuge die arktischen G^te Überflogen. Das erste Mal im jähr lSSV durch Commander Bt»rd und F^d Bennet; sie slogen ISM Milen direkt über den ^l vvn und nach Spitzbergen. Später siick Sir Hubert WUkins und Tarl Eiekson von Waska aus über das Ark tische Meer nach Spitzbergen geflogen, wo-dei fie ganz in die Nähe des Nordipols ka-»en, Elm uaenve Udr Im Kuhmu^en Aus Köln wird berichtet: Als der Landwirt Karl Deckel in Nöfigfeld bei Rinteln an der Maschine Rüben zerschnitt, glitt ihm die Uhr aus der Westentasche und mischte fich un ter das Futter. Die lHr wurde von einer Kuh verschlungen, durchwanderte ihre sämtlichen Mägen und fand fich am anderen Mor gen im Dung wi^r. Der Besitzer mußte zu fein«r größten Freude feststellen, daß sein Thronometer trotz der sonderbaren Wanderung weitergelaufen war und beim Auffinden weder die kleinste Beschädigung noch eine Sekunde Verspätung aufwies. Blutige« Mferluchttdrama Aus Paris wird gemeldet: Im Partsek Vorort Boulogne hat fich Freitag ein blutiges Eifersuchtsdrama a^espielt. Hier lebte in einem Privatpalais der Großindustrielle und Verwaltungsrat einer Ret^ fchwerindustrieller Aktiengesellschaften Mer-le ein zufriedenes Leben mit seinen beiden Freundinnen. In letzter Zeit kam eS zivi-schen den beiden Frauen mehrfach zu Reibereien und besonders die eine suchte den Industriellen zu bewegen, seine zweite Freundin zu entlassen. Im Schlafzimmer MerleS kam eS dann zu ^ner AuSeinan^r setzung zwischen dem Fabrikanten und der einen Geliebten, die dann im Laufe der Nacht, als Merle schlief, mehrere Revoloer-schüsse gegen ihn abfeuerte. Durch die Schüsse geweckt, eilte die andere Freundin, die am gleichen Gang wohnte, herbei und wurde von ihrer Rivalin durch einen Re- HochlnttrefioMe foMorMch» Im großen l^nosaal ist heute für die Dauer von 10 Tagin oine hochinteressante Ausstellung folkloristischer Arbeiten, Handarbeiten, Nationaltrachten usw. auS ganz Jugoslawien eröffnet worden. Arrangiert von Krau Desanka P o p o v i ö auS Novi-sad, dem Hprosj einer Patrizierfamilie, die seit 161S unermüdlich folkloristische Sammlungen Vetteidt, besteht die heute ausgestellte Sammlung aus nicht wmiqer al4 2lX)V herrliche?* Stücken, die ficherlich die Be-wusch^ng unserer gesamten Damenn-elt, aber auch aller Liebha^r folkloristisib«? Raritäten auslösen wird. Es handelt sich um Stickereien, Handarbeiten und Nationaltrachten M'S dem 17., 18. bis zum 20. Jahrhundert. Vertreten sind neben allen südslawischen Trachten, Ornamenten und Arbeiten anch die Trachten der Banate^ Schwaben. Die AnSstellung ist in Bled auch von Ibrer MasestSt der j^Anigin Maria besucht worden, die sich äusserst lobend darüber aus-aesprochen bat. An die FolVlora-Snmm-lnnq ist anch eine BildermiSstelluna anqe-sck»lossen, die von A0 ^lerschiedenen Milern, meist Russen, beschickt ist. DtNM ve« SnvaUbensibelnk« Da» Ministerium für Sozialpolitik erließ an d^e untergeordneten Organe Anweisungen, wie mit Invaliden, die den Invalidenschein verloren haben, vorzugehen ist. Jene Invaliden, demn die von der Jn-Validenkommission bezw. von der Superre-»Ißonstommifion ausgestellte Bescheinigung in v»«lnß ßieaten ist, werden von den Aerzten anMwiesen, fich beim zuständigen Militärkreiskommando eine beglaubigte Abschrift dieser Bescheinigung zu beschaffen. Invalide hingegen, welche die Bescheinigung der Invaliidenkommission dezw. der SuperreviflonSkommission seinerzeit dem zuständigen Invalidengericht übergeben haben, find verpachtet, fich eine beglaubigte Abschrift dieses Dokumentes vom Invalidenqe« richt zu ^schaffen. Invalide, die in den Iahren 1SS8 bis 1V2K von einer besonderen ZfndalidenkommissioN untersucht worden ^nd eine Bescheinigung darüber mit em Resultat der Diagnose und der prozentuellen ErwerbSulk^igkeit nicht besitzen, haben ebenfalls beim zuständigen Invaliden-qericht um eine beglaubigte Abschrift deS Invalidenscheines einzukommen. n m. Silber« Hochzeit. Morgen, den 6. d. M. feiert der hiefige Malermeister Herr Josef K a s ch a n mit seiner lieben Gattin das Fest der silbernen Hochzeit. Dem glücklichen Ehepaare unsere herzlichsten Glückwünsche! 1^^ m. Todesfälle. Heute frÜH ist nach langem schweren Leiden Frl. Mcncia M o L n i k, An gestellte der Apotheke Sirak. im 26. Lebensjahr verschwden. Die Verstorbene n>ar eine Tochter des ehemaligen Arankenkassenkom-missärs Herrn Moönit. — Gestern nachmittags ist in Stuldenci nach langem Leiden der Gastwirt Herr Alois Cchreyim Alte? von 49 Iahren gestorben. — Ehre ihrem Angedenken! Den Hinterbliebenen un(er innigstes Beileid! m. Traumiße«. In der letzten Zeit wurden in Maribor folgende Paare getraut: Johann R i t o n j a, Staatsbeamter, mit Frl. Johanna G l u ii i BIlko M i h e l i L, Lehrer, mit Frl. Rosalie A n d e r l i L; Cyrill R u « i L mit Frl. Franziska A r i-< t o f; Karl WalliSmit Frl. Anna K e-k e e; Rudolf Debeljak mit Frl. Anna LebariL ; Anton Kerbelmit Frl. Re gine B e r g a t; Bartholomäus S e n e-g a L « i k mit Frl. .Helene I u g; August D u hmit Frl. Msabeth F r a S; !Z^ef I arc mit Juliane B r e z n i k; Anton B a b i L mit Frl. Anna blander; Anton Pu vnik mit Frl. Nada S ? r-b i n ü e k; Stefan S p e S mit Frl. Maria voloerschuß getötet. Dann lief i>ie Mörderin, nur mit dem Nachthemd dekleidet, mit dem Revolver in der Hand auf die Po^lizet-stube. Der Polizeiarzt ließ den schwerverletzten Industriellen inS Vj»ital Überf0!hren, während daS andere Mäidchen bereits tot war. M a r i b o r, ö. November. Strauß; Matthias P u ch e r mit Frl. Franziska L k o e a j; ^sef G i b e r mit Frl. Fanny Dernovlek. m. Der Aerekluh teilt mit, daß bis zu dem Sonntag abends erfolgten Zusammentritt der Jury für die Bewertung der GchätzungSergebnisse der Höhe deS sonntägigen FMschirmabspruges keine der am Flugplatz abgegebenen Schätzungen auch nur annähernd die richtige Höhe (49) Meter) angegeben hat. Nachträglich, d. h. Montag mid Dienstag, find wohl einige Schätzungen eingelaufen, ^von eine mit KM Metern, doch können diese nicht mehr in Berückfichti-gung gezogen werden, da bereits Sonntag abends die Sprunghöhe allgemein bekannt war. Um aber den einen oder anderen der Schätzenden dennoch auf seine Rechnung kommen zu lassen, wird der Aeroklub trachten, einen Run^ftug zu ermögl:chen. Der Betreffende wird dcwon rechtzeitig verständigt werden. m. Verstorbene. In den letzten Tagen sind in Maribr>r folgende Personen gestZr-ben: Dhers'e S e r P p, PMate, 38 Jahre alt; Titus M l a k a r, Fleischhauer. 36 I.; Matthias S e i n k o w i t s ch, StaatSbahn-werkfNl»rer i. R.; 73 Jahre; Maria S a b e-der. Private, dg Jahre; Josef 8 e g u l a, Besitzer, 60 Jahre; Dr. Er,^t Ryzinski, Arzt, V3 Jahre; T?er^e S ch a l k o, Kanz-leidirektorSwitwe, 73 Jahre; Antonia Pov-ü e, EisenHahnerSgattin. 31 Jahre; Franz A e r v i n a. Bahn-Oberrevident, KS Jahre; Matthäus K i r b i il, Arbeiter, 8S I.; Maria M o S n i k, Manlpulantin, 27 Jahre alt. m. Das Konzert des Beandl-Trios, welches SamStag, ^n 9. d. abends im hiesigen Theater stattfindet, verspricht ein seltenes Ereignis zu werden. Eine Vereinigung von drei hervorragenden ^^nstlerinnen zwecks Uebung erlesenster klassische? und mo^rner Kammermusik steht nwhl beispiellos da. Auf diese Weise wird dielet Kc^n^rt nicht nur einen erstklassigen Zdunsts^nns^ vermitteln, sondern wetzen des großen Interesses, daS ihm allgemein entgegengebracht wird, auch ein gesell^chastliches Erei-mis darstellen. Daher wird die Betoroung der Karten im Vorverkauf an der Theaterkasse angeraten. m. Hohe H>eldstrafÄt wegen «utsraferei. Bis heute wurden vom hiesigen Polizeikommissariat gegen IS Automobilisten wegen Schnellfcchrens und Nichteinhaltens der neu en VerkohrSvorschriften mit Geldstrafen belegt. Dieselben beliefen sich von L00 bis IVM Dinar. Die Gelder fliesien dem Staat, Ba-nat bezw. der Stadtgemeinde se nach dem Kompetenzbereich der betreffenden Straßen zu. m. Scharlach. In den letzten Tagen find wieder einige Schulkinder an Scharlach erkrankt. Der Ausweis deS städtischen Pbyfi-katS verzeichnet in der Zeit vom 27. Oktober bis S. Nc»vember acht Erkrankungen, doch sind dies« I«ichter«r Natur, so daß ein Ausbreiten dieser gefährlichen Kint^rkrankheit nicht zu befürchten ist. m. Das Vachern-Drahtseilbahnproftkt ist bereits so weit gedi^n, daß an ^ine Realisierung geschritten werden kann. SamStag, den 9. d. abends findet in der iNambrinuS-halle die gründen«de Generalversammlung statt, in der die Leitung gewählt und über den Van>k>eginn Be^chruß aefaßt wer^ nnrd m. «udolf ArzenSek. Die Leiche des beim furchtbaren Eisenbahnunglück in Rajhen-burg umS Leben gekonnnenen Lokomotivführers und bekannten SportSmanneS Rudolf Arzenßek wurde Montag abends nach Maribor überführt und in der Totenkammer am alten städtischen Friedhofe in der Gre-gorviöeva ulica cmfgebahrt. DaS Leichenbegängnis, an dem u.. a. alle Sportvereine Ma rrbors teilnehmen werden, findet Mittwoch um IS Uhr statt. m. NöchMcher Ueberfall. Als der Gerichts beamte Alois F i g e l in der vergangenen Nacht bald nach Mitternacht heimwitrtS ging, wurde er «im Dunkel der Nacht auf dem Gehweg zwischen der BetnavSka eesta und der Stritarjeva ulioa von zwei Bur-schen übersallen und arg mißhandelt. Er wurde mit Gewalt zu Boden geworsen und auf die gröblichste Art mit den Fäusten bearbeitet, wobei er zahlreiche Kontusionm am Kopfe und eine drei Zentimeter lange Vande a« Ann erlttt. Die beiden Angrei- fer konnten als zwei in der Jezdarska ulica wohuhafte Arbeiter erkannt »Verden. m. SrßickMßstod einer Greift». Sonncag nachts wurde die SLjährige Maria B r e z-narin ihrer Wohnung in der Nasipna uli-a in PobreRje tot aufgefunden. Die Greifin legte stch zur Ruhe, ließ aber das ^uer lm Herde brennen. Durch die Rauchentwicklung erlitt die alte Frau im Schlafe den Erstik-kungStod. Die sofort angestellten Wiederbele-bungsvei^iüche blieben erfolglos. m. Frecher Diebstahl. Die an den Straßenkren ^uns?en Vrtna ulica—Vrbanona eesta und <^yova—KoroZLsva ulica wegen der Bauarbeiten angebrachten Laternen find im Laufe der vergangnen n>iede? einmal verschwunden. Von den Tätern fehlt jede Spur. m. Verlm^tet wurden im Laufe des gestrigen Tages in^esamt drei P''''syn''n, u. zw. Adam K. wegen Trunkenheit, Iobann N. wegen Landstreicherei und Franz S. wegen nächtlicher Ruhestörung. m. Die Polizeicftronik des geltriaen Tag«S verzeichnet insgesamt 13 An'^igen. da>ic>n je eine we<^en Diebst^b^S. n/»'^tkicher Ru?je. störung und UebersalleS sowie 3 wegen Ue-berschreitung der VerkehrSvorschriften. Au-ßerdem wuvde se eine Fund- und Verlustanzeige erstattet. m. Die AtbeitSbörse in Maribor benötigt dringend 1 Koch, 1 Wagner, 3 s^aßbinder, 3 Spengler, 1 Fleischhauer, 4 Schneider. 3 Schuhmacher, 2 Stubenmädchen, I Wirtschafterin und 1 weibliche Kanzleikraft. m. „Sdelweis^ 1800". Die Sportkollegen werden ersucht, sich an dem morgen, Mittwoch. um halb 1k Uhr in Pobreije stattfindende^ Begräbnis d^ Klubkollegen Herrn Aloi r e i vollzählig zu beteiligen. Die ^ leituny. m. Wetterbericht vom k. November, g Uhr Luftdruck 744, FeuchtigSeitsmesser ->l8, Barometerstand 747, Temperatur -i-7. Wind-richtung NW, Bewölkung teilweiise, Niederschlag: —. Umgebung Nobel. m. Velika kavarna. Jeden Monwg, Mittwoch und Freitag Kabarettabende. Sonntag, den 10. d. M. erster Fünfuhrtee im Palais de danse. 14978 Au« owl p. Todesfall. Montag nachmittags ist in Ptüj Frau Johanna C a j z e k, gtb. Vetter. im 70. Lebensjahre verschieden. Friede ihrer Asche! Der schwergetrofsenen Familie unser innigstes Beileid! p. Mörkte i« November. In Ptuf wirb im laufenden Monat November der Äerde-und Rindermarkt am ü., 19. und 2ü. und der Schweinemarkt am S., 13., 20. und 27. ab-geilten. Am SV. November findet gleich-zeitig der Kathroin-Jahresmarkt statt. p. Feuerwehr-Wochenbereitschast. Von Sonntag, den 3. bis SamStag, den 9. d. versieht ^e Wochenbereitschast der Freiwilligen g^uerwehr in Ptuj die zweite Rotte des ersten Zuges. Aus Eelft c. Das Konzert beS Vrandl-Trios findet Donnerstag, d^ 7. d. abends im Stadttheater in Celje statt und verspricht ein musikalisches EreiMiS ersten Ranges zu werden. Alle Freunde edler Musik werden deshalb eingeladen, diese seltene Gelegenheit nicht au ßer Acht zu lassen. e. Ztonzertmatinee in Eelje. Die „Glasve- na Matica" in Telije veranstaltete am Sonntag, den 3. d. M. vormittags im gut besetzten kleinen Saale deS Hotels „Union" ihren zehnten (im neuen Schuljahr den ersten) musikalischen Iugendvortvag. Den einführen den Worten deS Herrn Cyrill Pregelj über Haydn und Mozart folgte ein S^ert des junM Streichquartettes der „GlaSbe-na Matica" auS ie Kanzlei deS Rechtsiamvaltes Herrn Dr. Anton Ogrizek a!^r von der König-Peter-Straße in die bisherigen Räumlichkeiten der „Liudska posostlniea* auf der Cankar-ltraße. Verfmhter Vindruch. Als der Diener des städtischen Elektrizitätswerkes, Vinzenz B u S a r, am Sonntag, den S. d. M. mn Ha5b 8 Uhr früh in den GefchäftSräumlich-keiten im neuen GebSude aus der Ljubljan-Ska cesta daß Licht abdr^n wollte, bemerk-te er im ersten Ranm einen unbekannten Mann, der sich vor ihm zu verbergen suchte. VuSar holte sofort einen im Rebenhaufe wohnenden Vachnumn herbei, boch war der Fremdling mittlernMe bereits verschwun-t«n. . Wieder ew Mesierhelb. Am 1. d. M. gegen Uhr abends erschien der LV» jährige Arbeiter Konrad P i l i h aus Ga-berje mit drei Kameraden im Gasthause Grah auf der Reuen Straße und bekam auf seine Bestellung l Liter Nein. Der Gastwirt, Herr D o b r a j e, der den Arbeiter Wih kemlt nnd «ine Sd^rei befürchtete, sagte siofort di« Polizeistunde an. Als aber Pilih bemerkte, daß der Gastwirt hierauf dem an einem anderen Lisch mit zwei nen sitzenden Mchael LeSjak n^ Wein bracht«, stellte er den Gastwirt zu Rede. Da trat LeSjak zu den beiden. Pilih wollte ihn durchprügeln, was aber verhindert wurde. Pilih zog plötzlich sein Messer aus der Tasche und v^e^te VeDsa? einen Stich in die linke Hand. Pilih wurde hierauf kampfunfähig gemacht und der Polizei Überstellt. c. psahrr«»ddiedftWe ohne Am EamStag, den 2. d. um X16 Uhr entwendete ein unbekannter Täter der Beamtin s?rl. Amalia BriSk vor dem Postgebäude ein ihreS Dienstgebers Herrn Ivo Vater in Sp. Hudtnsa. Das Fahrrad ist schwarz lackiert, Mar^ „Gtyria" im Werte von Dinar. Wieder ein unvorsichtiger U«t»sahrRr. Als der G^chäf tsreisende Herr Josef Ver bovSek am 30. Oktober um 16 Uhr mit seil nem ?^hrrade über die Kapuzinerbrücke ge gen Vreg fuhr, wurde er auf der Brücke von einenl entgegenfochrenden Auto a. Lfub-liana nit'k?rflerannt und l^cht verletzt. Bei dem Unfall wurde auch das Fahrrad be-schädiqt. Al^ Herr Ber!^v>!ek die beschmutz te Vniden^tafel des AutoS reinigen wollte, um sich die Nummer zu merken, stieß ihn !»er Aiitolenker weg und fi?hr davon. Aus Ljutomei^ lj. Hagelschlag. Sonntag nachmittags ging über Ljutomer ein heftiges Gewitter niäer, welchem ein fünf Minuten dauernder H«gzl-schlag folqre. Die Erde war mit Hagelfchlos sen ^deckt. Andere Zeiten. „Wo speisen Sie deim jetzt, Herr Graf?* »Speisen? Ich esse nur noch." Der Stift. Die elektrische Türglocke ist kaput, der Installateur soll sie reparieren. Er schickt seinen Lehrling. Nach fünf Minuten kommt der zurück. „Nanu, schon fertig?" fragt der Meister. „'S war keener zu Haufe bei die Leite, Meesta! Dreimal ba' ick gebimmelt, aba keena hat ussgemacht." Mrtsekaktliekv kurickekau Der VorenNvutt Mr dm Zollsriedm vervffenMcht M> »«hrjDhrl,« »r>«»s>tzUch Miilafi«» Das ständige WirtschaftSkomitee des Völ kerHundeS hat nach A^chluß seiner Herbsttagung dic^ Tage den von ihm aufgestellten Vorentwurf über einen m e h r j ä h-rigenZollwaffen still stand veröffentlichen laffen. Ne vorgeschlagenen Verpflichtungen werden von dem Wict-fchaftSkomitee dahin charakterisiert, daß sie in ihrer Gesamtheit d»zu dienen sollen, grundsätzlich ohne Abänt>erung das gegenwärtig zwischen den Staaten geltende Ber-tragSre^me m^recht^uer^lten, indem die Einfuhr- und «uSfuhrßölle konsolidiert und effektiv« Garantien in bezug auf die inneren Gebühren, die Verbote und andere .^,n delShemmnisie ausgetauscht werden. Ne Z»läffiDkeit v»» AaS«ahmef«llen wird vom Wlrtfch»ftSk»«itee ßr«ndsiltzlich »Westan' den. Diese Frage sowie diejenige deS Bestehens und derDauer desZoll-w a f f e n st i l l st a n d e Svon der geplanten Konferenz geklärt werden, die der Völkerbundrat bei günstigem Ausfall der RegierungSantworien in feiner Jänner tagung einberusm wird. Die « n g l i s ch e Regierung hat, wie gemeldet, bereits amtlich mitgeteilt, daß sie fich an dieser Konferenz durch eine stärkere Delegation unter Führung des englischen Handelsministers Graham vertreten lass^ wird. In Völ kerbundkreisen wird übrigens angenommen, daß auch ander« Staaten diesem Beispiel folgen und ihre Handelsminister im nä«^ sten Feber nach ^nf delegieren »Verden. Elm neu» »on'msuflon B e o g r a d, 4. November. Im Zuge der Kvn^ntrationSSestreVun-g^ im ju^awifchen ^^kwesen ist w Beo-grad eine neue Fulsion zweier größerer Geldinstitute zu verzeichnen. Die E x p o r t-bank (Ii^ozna banka), die vor LS 5^hren gegründet worden war und deren Aktienkapital SO Millionen Dinar beträft, schließt sich mit der Bevgroder Handelsbank sTrgovinSba banka), die bereits seit 18V4 be. steht und über ein Aktienkapital von 9 Millionen Dinar verfügt, zusammen. Wie verlötet, soll der Gnmd für die Fusion auch darin zu suchen sein, daß der Reservefonds der.?>andelsbank fall ausschließlich au? Aktien der Exportbank besteht. Die Frao» der Mattnvs» fubr noG Deutichlonb Deutschland fordert die HerabfetzunA des ftt« ßoftawische« ZolsatzeS fiir KunstdNnger! Die diesjährige günstige Ernte in Iugo-ffawien legt uns den kategorischen Imperativ auf, dafür zu sorgen, daß 1>er Getreide-Überschuß in möglichst großen Mengen im Ausland« abgesetzt wird. Insbesondere gilt dies für Mc^S, eines der hauptsächlichsten Ausfuhrartikel Jugoslawiens. In den letzten Jahren konnte di6se Getreideart, die auch einen wichtigen Jndustriestoff darstellt, nur in sehr beschränkten Mengen exportiert werden. ^ besser jedoch die Ernte, d^sto größer auch di« Sorgen, wi« die Ware an den Mann gebracht werden kann. Deutschland bezieht große Mengen von Mais aus dem Auslände. Es sind Verhandlungen im Zuge, mit diesem Staate ein Arrangement zu treffen, wonach Deutschland gegen anderweitige Kompensation den Ein« fuhvzoll auf Mais heravsetzt. Die deutsche R^erung wäre hiezu bereit, fordert aber dafür eine Herabsetzung des jugoslawisch?» Zollsatzes für Kunstdünger, um diesem ih« rem großen Jndust^zweige neue Mrkte zu erschließen. Unifer Land befindet fich nun zwischen Scylla und CharybdiS. Nimmt eS den delit-fchen Vorschlag an, so kann etwas Mais auS g^hrt werden; dagegen kommen grosse Mengen billigeren Kunstdüngers ins Land, und unsere einschlägige Industrie, die sich nach dem Kriege erfreulicherweise seh? gut entwickelt und deren Erzeugnisse einen wichtigen Posten in unserer Außenhandelsbilanz bilden, wäre bedeutend geschädigt, wenn nicht gar ruiniert. Was nun? Wichtig ist der Absatz der Bodenprodukte, wichtig aber auch die Erhaltung und .Hebung der ^mischen Jn'dnstrie, die sich ja erst entwickelt. Wie wir hören, wür^ die deutsche .^llermSßigung auf Mais nicht nur f. Jugoslawien, sondern auch für andere Staaten gelten, vor allem skr Amerika, daS dann noch größere Maismengen auf den europäischen Markt werfen wür de. Unsere MaiSauSfuhr nach Deutschland wilrde sich wohl etwas heben, allein keineswegs in dem erhyssten Maf^e, nnd der S^cha-den, welcher der jugoslawischen Kunstdünger Industrie durch die Ueberschwemnmng unise-reS Marktes mit deutschen Erzeugnissen entstehen würde, wäre unvergleichlich g'^r als der Gewinn durch den beschränkten Mais absatz in Deutschlai^ Wäre einmal die jugoslawische Kunstdünaerindus^ie niedergerun gen — die Stickstoffwerfe in Ru>« ttimen als erste an die Reihe —dann hätte Deutsch land freie HaNd und würde die Preis« einfach dikti«v«n, gewiß nicht zu seinem Nachteil. Die Fol^ wäre, daß Jugoslawien gar bald dort wäre, wie jetzt, dafür aber um einen wichtigen Jndust^ezweig ärmer. SuMflawIen« Holzausfuhr nach Span«»» Dem jugoslawischen Pavillon in der Weltausstellung von Barcelona wird seitens der Belsucher, die sich in groß«n Massen auS allen Teilen der Welt einfinden, großes Interesse entgeg«ng«ibracht. Insbesondere gilt das Interesse den ausgestellten erstklassigen Holzartikeln, auf die wir mit Recht swlz sein können. Bei der Bewertung der ausgestellten Gegenisttinde erhielt die jugo-sll^wtsche Holzindustrie neun Große Preise, waS für uns sehr viel beeiltet, wenn man bedenkt, daß Länder mit großer und auf der Höhe der Zeit st^nder Hol^industtie. wie Sc^re« den, Finnland usw. einen oder höchstens zwei l^>rand pri^ erholten haben, ^r Abschluß de? Handelsvertrages mit Spanien macht sich, obwohl er noch nicht ratifiziert ist, bereits günstig fühlbar. Lieferungsanträge lau sen bereits in großem Maße ein. Wie wir HSren, sollen schon Abschlüsse in der Höhe von mehreren Millionen vorliegen. DteRewyorkei' BVNeatrtfe beendet Der velllnig als Netter dir valsteeet. Der furchtbare Newyorker Börsenkrach, der in der vergangenen Woche di« gesamte Wirtschaft d. Neuen Welt in hellen Aufruhr versetzte und auch di« euvv'päischen Börsen stark beeinflußt hat, ist gliicklicherweise so gut wie beendet. Mlliarden sind verloren gegangen; es waren Verluste zu verzeichnen, die in der Geschichte d«r Börse einzig da-sto^n. Alte, solide Riesenunternehmungen wankten in ihren Grundpfeilern, die Klirse erreichten einen katastroph^en Tiefstand. Als Retter in der Hörsten Not trat im letzten Augenblick der alte ivekkönig John Rock«f«ll«r. einer der reichsten Män-ner der Welt, auf. Er entschloß sich, durch Massenkäufe von Börsenwerten die Kursstürze einzudämmen. Daß er die Papiere nicht aus purer Menschenliebe und Patriotis muS waggonweise austaufte, liegt auf der Hand. Rockefeller ist nicht umsonst der Oel-könig, der Weltdiktator ^r Petroleumpretse. Aber feinem Eingreifen ist es zu verdanken, daß die Verluste nicht noch größer sind. In den letzten Tagen ziehen die Kurs« werte allgemein lan^m wieder an. Die Newyorker BundeS-Reserve-b a n k, die durch die Erhöhung de? Zinsfußes «tf SX eigentlich furchtbaren Börsenkrach verursacht hat, ermäßigte den Diskontzin-iuß wieder auf Gleich, zeitig wurde «ine ErMrung veröffentlicht, daß die VermittiungS-Kredite, die noch vor kaum 14 Tagen weit über Milliarden Dollar ausmachten, jetzt auf knapv eine Milliarde zurückgegangen find. Die BundeS-Reserve^nk erreichte auch ein anderes Z'e!. indem die Spekulation, die durch Jnanspruch nähme der VennittlungSkredite der Wirtschast die nötigen Mittel vorenthielt, bedeutend eingeengt wurde. Die Newyorker Ermäßigung deS Diskont zinSfußeS verfehlte ihre Wirkung auch in Europa nicht. So wurde derselbe in England von auf Irland von 7 auf gX?S, Holland von auf »«, Danzig von 7 auf Deutschland von auf 7?k und in Ungarn von 8 auf 7^?e herab gesetzt. Oesterreich dlirfte bereits in einigen Tagen diesem Beispiele fo'lgen. Nicht nur von der amerikanischen, fondern auch von der euwpäischen Finanz- u?^ Wirt schaftSwelt ist durch die Behebung der New Yorker Börsenkrise ein« große Gefahr ge-wichen. Denn besonders Verlin und Paris waren in der Nswyor?,? Börsenspekulation stark engagiert. X Mn»er«eh«en zwischen Zv««rfa»riken mid Niwenprodttzent«». Ein Hauptgrund für die großen Gewinne der jugoslawischen Zuckerindustris ist wohl in den Verhältnis-mäßig niedrigen Rübenprei>sen zp su^n. Die Produzenten sind nicht mehr geneigt, die Fabriken zu den bisherigen Bedingungen mit Rvhstoss zu beliefern. Die Verhandlungen zogen sich sehr in die Sänge, st^ieß-ttch wurde durch Vermittlung d«S Ackerbauministeriums dennoch eM» Am 12. Juli 19SH war ein Jahr verflossen, seit der amerikanische Fli^erhaupt-n«nn Emilio Earranha ^i seinem Rück-flug von Newyort nach Mexiko in der Nähe von Mount Holly abstürzte. Um diesen Na-tdmalheiden auch den iwr^ Weltbürgern bekannt zu mmZ^n, verausgabte man sechs ErinnevungSluftpostmarken nach einem Ent Wurf des Mexib^erS FramiSco Oiuti^rrez. Ein Flugzeug schwebt über der Lai^chast in der Nähe der Bundeshauptstadt Me?iko. Die beiden heiligen Berge der «elten ?^te-ken, den Jxt«ffihuatl und den Popocatepetl, sehen wir im Hintergrund«. Links im Hoch-einmd ist der Kapitän Garvanza in Uniform dargestellt. Die s^rbe des Mittelstückes hat, wie di«S beim Tiefdruckverfahren vorkommt, die vordere Papierseite beeinflußt, so daß man bei manchen Werten glauben könnte, die Marken seien auf getöntes Papier gedruckt. Die Auflage beträgt IlV.VM Satz u. die Gültigkeit drei Monate: b Centavos oliv grün, Mitte braunWvarz; 10 schwarz. Mit-te rot; IS violett, Mitte blanschieser, 20 braun; rvt und I Peso violettfchiefer, Mit te braun. « MtiNvoc?», d?n Xkeater«» Kunst Natlonaltdeater ln Martbor Re»erkOwe: Dienstag, den k. November um ?s> Uhr: Bürgermeister von Etilmcmd^'. Ab. A. i^upone. ErmAhigte Preise. IKittwoch, den 6. Novenlber unk ?0 Nhr: „Moral der Frau DulSka". Ab. B. Zsu« pone. TonnerStag, den 7. November um -0 Uhr: ,Rostelbinder". ?sb. C. Kupone. Freitag, den 8. November: beschlossen. Samstag, den V. November um ?0 Uhr: Konzert Brandl-Trio. Außer Ab. StadNdeattk in Seltt Donnerstag, 7. November um 20 Uhr: Konzert Brandl-Trio. StadNheater ln Viuj Aeeitag, den 3. November um L0 Uhr: Konzert Bran?dl-Trjo. Kino UnioN'Mno. Heute, Dienstag, Prcinisre des sehnlichst erwarteten Filmschlagers „Alt Heetberg". Regisseur Ernst Lnbitsch dessen Kunst der Inszenierung bestens bekannt ist, hat es meisterhast verstanden, in diesem neuen reizvollen Mlmwerk jene Stim mung NTiederMgeben, die in halbvergangenen Zeiten an den Universitäten herrschte. Es ist ihm glänyend gelungen, die vielbesungene Studcnteniherrlichkeit. das lustige Le-^n zwischen Biertisch und Mensur in vollster Natürlichkeit auf die Leinwand zu brin-<^n. Die klangvollen Namen der Hauptdarsteller Ramon N o v a r r o als Prinz-Itu-dent und Norma Shearerals anmutiges Wirtstöchterchen bürgen vvllaiuf für lden grob ten Erfolg des Filmes. Ohne Zweifel wird „Alt-Heit^lberg" für Tausende das (^lebnis einer genubreichen schonen Stunde bedeuten. Der seltene Film wird von spezieller Musik und schönen Gesangseinlagen begleitet.. Burg-Kino. Bis Freitag wird der erstklassige Großsilm „Die Kurtisane" mit John B a r r Y m o r e in der Hauptrolle vorgeführt. Dieser Großfilm, der nach dem Ronian „M a n o n L e s c a u t" von P r ev ost bearbeitet ist, sührt uns die Geschick)te eines Mädc^s vor Augen, welc^s von Prunk und Glanz, von Schmeicheleien und Genüssen verleitet, zur berühmtesten Kurtisane von Paris wird. Sie wivd bein«heh des Verhängnis eines jungen Mönches, der ihretwegen die jilost?r-mauern verläßt, um im Strudel des LebenS unterzugehen. <^mstag setzt die russische Wo che ein, und zwar gelangen hintereinander zwei erstklassige Filmwerke zur Vorführung: „Terror", die Geschichte eines Muschiks auS den fürchterlicheil Umsturzjahren Rußlands , und „Raskolnikov", nach Dostoje^vskis größtem Noman «Schuld und Sühne". In Vor-lbereitung: Fron im Mond". Der größte Film der verqangenen und kommenden zehn Jahre nach dem berühmten Noman von Thea von .Harbou, in der Regie von Fritz Lang. Mit dem Nodelpktl« für Vdyflologie und Medlzln 0U<0t»tich«t wurde der langjährige Professor der Hygiene an der Universität Utrecht, Christian E i j k m a n, für seine Entdeckung der an-tineuritischen Vitamine. Die bedeutendste wissenschaftliche Leistung ^es jetzt 72jähri-gen Gelehrten war die Erforschung der tödlichen Beri'Beri-Krankheit,' die in Nieder-ländisch-Jndien alljährlich Tausende von Eingeborenen dahinraffte und deren Ursache Eijfman in dem Mangel an Vitaminen feststellte. — 23.30: Konzert. — München. 20.30: Klavierkonzert— 21.IS: Zaipfenstreich__32.45 Abendmusiik. — Buix»pest, IV: Verdis Oper „Aida". — 22.15: Zigeunermusik. — Warschau, 20.30: Tlbendlonzert. — 23: Tanzmusik. Radw Mittwoch, y. Rovetnder. Ljukljaua, 12.30 Uhr: Reproduzierte Mu» ^k. — 13: Zeitangabe, Börsenberichte und veproduzierte Musik. — 13.30: Tagesnach-richten. — 17: 5t'onzcrt. — 19.30: Russisch. — 20: Oton ^upanüiö-Abend. — 22: Konzert. — Beograd, 20: Konzert. — 21.4.^: Ubendmusik. — Wien, 20: Colistenkonzert. Anschließend: Abetrdnlusik. — Breslau, 20.lj0 Abenduntcrhaltung. — Brlinn, 17: Deutsche Endung. — 22. lü: Konzert. — Dl>oentry, 20.4Ü: Militärkon^rt. — Stuttgart, 20: Kerlveys Märchenoper „Die schöne Lau". — 2^: Nachtkabarett. — Franksurt, 19.30: Alfred Üerr-Abend. — 2<1: Stuttgarter Een-dung. — Berlin, 2l): Konzert. — Sodann Unterhaltungsmusik. ^ Langenberg, I7..i0:. Kamniermusik. — 20: Abendkonzert. — 21: Der heitere Mttivoch in China. Vln^chließend Nachtmusik. - Prag, 17.30: Deutsche Sen-. düng. — 19.10: K^inz. rt. — Ujailand, 2iUt0 Doniji'tti „'-'iina von ^.'ainnirrilisor". Ffllschee Fading beim Detektorenmepsang. Unter Fsänger; die Rückkopplung beivirkt eine bedeutende Dänvpfungsreduktron, «der zufolge sich ein starkes elektrisches Fel^d in der Anlage und der nächsten Uni^obung ausbildet. In den? Felde liegt die Antenne des Detektorempfän gers, die nnt der Nachbarantenne in Resonanz 'ist und das)er in der gleichen Wellenlänge stark erregt wird; der Einpfang «ist außergewöhnlich stark. Sobald aber im Antennenkreis des Röhrenempsängers variiert wird, ändert sich die Energiezusuhr für den Detektorempfänger erheblich, und kS traten die starken Schtvankmigen in der Lautstärke auf. Ae!ß.X. im Kleinen Aajeigte de« Go»»tag^«u«mer werden höflichst dlirauf a«fmntsanl gemacht, di« Inserate tn der Berwaltukg spStesten« Freitag vm 6 Uhr abends abjugtben. Sport : Mitteilnng des M. O. Tie Fußballer Nendl, Harrich, Strah, ^leiznikar (alle S. K. Svoboda), Wagner Uhr in der Turnhalle der Lehrerinnenbil-dungsanstalt in der- Razlagova ulica einen neuen Turnkurs für größere Mädchen. Da das turnen im Smne der modernen Richtung für die in voller Entwicklung stehenden Mädchen von besonderer Wichtigkeit ist und verschiedene Spiele auch eine lnstige Abweckis lung bringen, ist eine zahlreiche Beteiligung zu erwarten. Der Kursbeitrag beträgt Din. 20.— per Monat und werden die Einschreibungen in der Turnstunde entgegengenommen. : S. K. Zclezniear gibt geziemenzd ??ach-richt, das; das Leichenbegängnis des so tragisch iwlhingrschiedenen Sektionsleiters Herrn Rudolf Arzen.Hek morgen, Mittwoch, um IK Uhr von der Aufbahrungshalle des alten städtischen Ftie«dhofcs aus stattfindet. Die Mitglieder sowie alle übrigen Sportler werden ersucht, ihrein toten Ka» memden recht zahlreich das letzte Geleite zu geben. Aus^^Welt Schlangtnrltcher Zu den eigenartigsten Bernsen in Indien gehört wohl der der Schlangenriecher, deren Vertreter sich damit beschäftigen, mit Hilfe ihres ungemein entlviclelten Geruchsinnes die Echlupfnünkel der Schlangen aufzuspüren und diese zu sailgen. Mit Körben oder Säk-ken sowie einer An^hl sesti^r Stricke ausgerüstet, begibt sich der Schlangenriecher in diejenigen Gegenden, in denen viele Schlangen vorkonrnien. Am Geruch, der den Löchern dieser Reptilien entströmt, erkennt der Schlangenriecher sofort, ob das betreffende Loch besetzt ist nnd macht sich dann daran, das Tier auszugraben. Als Zeit für seine Arbeit wählt der Schlangenriecher stets die frU)en Morgenstunden, weil um diöse Zeit die Schlangen in einer leichten Kältestarre liegen und daher in ihrer Mderskandsmög-lichkeit gehemnlt isind. Da eS sich jedoch sehr häufig um außerordentlich gefährliche Giftschlangen handelt, so gehört auch sehr viel Sicherheit, Mut und Geschicklichkeit dazu, nn^ ein solches Tier in den« mitgebrachten Bobältnis zu verstauen und kunstgerecht zu verschnüren. Der Nlezer Wider Willen Fliegen zu können, war von jeher der MensclM sehnlichster Wlinsch, und kaum ein Sport der Nahr, Männchen, du bleibst heute abend zu Hause und gehst nicht in die Versammlung? Sonst mußt du dich die gan^ ze Nacht hindurch ärgern und kannst dann «morgen vormittag im Büro lvieder nicht ruhig schlafen!" Fräulein zu einein Strolch: „Siz scheiittn das Wasser nicht sehr ^ lieben". Strolch: „Wasser? Was ist Wasser?^' Fräulein: „Sie wissen doch sicher, WSS Wasser ist?" Strolch: „Ach ja! Das was man unter d?« Brücken gibt! Nicht wahr?" Wnter-fskrolsn «iltl« ab 6. (»ctoder 1929. 2«t «v» 0.?Z SetzvvU 3pM. Luislr, !^ger«d t.lk 2.SK Wien Z.ijv l'rieiit. k'ilime 7.04 ?er»onsn 7.38 pssv^e 7.4k L0.0b l'srAo»»» l'erssrisll » dicilnvil l'«r»c>n«n 1'or>onel» n»ek Wim Irlsst. klum» 2»xr«d, LuSak, 5p1lt Wi«» ^j-n St. II) ilurslr» Lobot», Wien 2«ssrvb, I'rlcst (!»»oveo Wien Itllleek, 6t. Ilj '1'ri»st, k'l^mv l'l'iss Lotiot», 1iu<1»pezt St. I!j >Vi«n MsMwch. st. SiGksiM V<«N>G v«ek»u?t dIM»»I k^ar>do?ßka tkksssns Zii?iie«v» Uli» 4, V«l. 2024 Ilvnn«n?l«te»,on »I« lekoi» « d««t« 5^>t»»edsitt Luro»»? Venn n>ew »o ver1«nffe« 81' noc^ kevk« «kn p»od«numm«> 6e- «t,S jecl«. «I«i öl« vtn.?" ,«i ein ^»kt »donaten «xtei »ein ^donnemeni vm eis-1«w verl»nffe,< >rS«5VII>G^VNI'O80 4 ,^u6«ontt»»v»» «t« xv krnckwItßtkenvkt«) etkltt? ^>dfe«,donnemeat: vin AIG»— «n6 l)in litt ?osto 6e> !?u»ck«>tten Hu»>ckltevlic»l »n VlLtiM IUU)l0VM!^0. o. öß. ». »1 Vien,«.. s ^7'^/ . «»»O. / ^eiüe 2!alme j«S«> »n>«»«I»»6 »ock »«t»«I». Ott ««t»« 6«vd ?A>W» «tt ü«» dvTliek «t»m««ir«6«o «vWetW»»»»» »I» v»»ed« Se» adl« Ui»o vi». . tZ»Iossockoa«'7Hdoda,»t«n tUr XW6», kür v»w«« ^«ed« Lor»t«), KV ksrr« (d»rta vor««), tiuk «edt tu t>1»a «niu»er 0rtssm»Ip»ekuoL wtt «t«r Xut>ot»kitt ^ClUoeoäont-. « k»t>«. --- (ZeAVv Ld«o^uv^ p« Onie^Meliv (^uv«rt lüvdt rulclchdeol) erk»lt«» Li« ^ostenlo« k^d«tuda kltr w«d?» wHlljxao (ZediNuivd Kumviokevä «lurod I^V^ark« X. »»».U!eter>nt »f« alte» G«ld, silt»erkro'u^n «. kaNch, ZüA» »u dvchjtorn-jsn. >. Etunipf Go»«t.^ter. ?VvV G ^ VVV « V V V V VVH XnlIöNed ä«» »ekveken V«rlu»t«». velek« vi? ckikeli 6«n Nvtm-«»n» unser- unvsrieSUek«, 0»tto» de»v. vruöe?». 5et>va»ors. dnke!» unä ciroüonllel». «le, Nerni N»«,d«>tt»Oe» »»6 8e««-rp»riks«I»r«r» 6«r 8t»>t,d»b» I ?. eflitten keden. »prseken vir kür «li» ker^lteke Xntet!n»I>me un6 üre »ovle «ier ^dor«In»ai 6er ?ro!vlilis«n 5euervedr 8tu6«ei ttr 6», e!,ren6e 0elelte. äen detS«n N»u»p»rtvl«n ?»-Milien XvlUAtinoviA un6 l^upp i0r 6«n liedevollsn Vei»t»n6 tn 6on 5ekv«. ren Kr»nkkettst»Ten unck »Ilen jenen. ». ä»» 5. dkovemder !9ZS. U« S«bckoviwo» I« »i»««» H>Gr Vsev»»««». 1'leter»ek0ttert ertüllen vir «Ue tr>«ri«« rMiedt. v« 6«m tr»«i»e»,»a Xdieden un,ere8 ^u»,eku5mit»lle6e». vrvaöers un6 um»Iedti«en l^iVlr veräon 6vm «o iSK 6»klneesekle6ene» l(»mer»6eii ein 6»uvrn-6e». eliren6e» ^n6en!len devadrvn. 15078 Niridor. »m S. diovemder l9M s. >r« 8ekmer»erttNt 6en un6 Veil»nnteii «Uten loei^ter. d«v. ieln» Reden 6l« Unterreiekneten »Ilen Verv»n6tea. freun-tleidetriidt d?»eiiriekt von 6«m Xbleden idrer Heden. Leliveiter. Lekviiisrin» ?»«<« un6 dliekte. 6e» frRu» A^kRrKs ^TZLiRlK^ / ^»UWß«KtG 6«ss XpvtlietG 8tk»Ir veleke vien»t»«. 6«n ». tlovemder lvZS um l Mr irill, v»e!, !»niem. mit ()e6u!6 ertr»»e»«n l^l6eii. im 2S. l-«denzi»l»re »»ntt v»r»ekie6en I»t. V»» l.eiekeade»KnRnl» 6er teuren l'oten Iln6et Donnerstag. 6en 7-kllo-vemder um >6 vdr von 6«? 8tK6ti»el>en I.Otcdenk»!I« ln podre^ie »u» »t,tt. isols Klnkidoe» SpAibskO»». ?««r»d» 8>»«»bo5» 5. kiavemder 19?S Vid»I« u»6 Iotz»iu>» kloLaNr, Ntem. Nelirleli. Oderlelirer. Jol»»«». K»»i»de»mt«r un6 AI»» NoLiIt, vroiertst, »l» lZesekvistor. k^». ri« ?loN, I»nte. ss»alve» K«»v»Slö«k, un6 Xo»». KUt»l ^vöiHl. vderledrereTNttio» vert» H^oöak «u6 1/>ri 8Oite»r«ieii. 8ekv»eerianea. ?r»u VtMie 8elir«in«r. 8U«tIleI,« f^eiiev m6 ?iiel>««i. ^Äi«e»»«»itikU ss«d«» ^ter. Vn»6er. Zelivexer uns Onkei» N«r ^KR«RT>Kt l.oko»otiv?ilI»?Or <«r 8on«t>x. 6e» 3. dlove»d« l9S9 um i Udr trüti «ed eine» tr«Ui«eke» Ll»e»* dellnui^eir in k>Iiiend«ss i« U. 1^den»j«we Uotteieede« vek»«»ie6en iit. l5>» l^iede»i>eßM«^i, 6«> tevren l>»kinsse»cme6»»«n tla6et ^^ittvoek. 6ea S. diovewder um 16 W vkr von 6er l^ekenkille 6«» elten >t«6ti»cken I?ri«6liot« in ö^idor «« miei, 6«w 5t. 5^^eien»'I'iie6l«>fe in pobretje »titt. vi« t»«il. Z««Iel>m«»»« vir6 ?lelt«U. oen S. t^ovemder »m 7 vkr in 6«r 5t. öä»U6»!ea« pi«nktreke xeleien W«r6en M«ridok» p0U«Ul» 5l»tia«, !»U?«b, VRie«, 6e» S. tiovemder I9t9 ^o»«fin« Xr»«»>telc. Oetti«. Vilttor u>6 Nermli», Kto6er. Keroil»« ^ri«al«tr. ö^tter. Vi»kO» Xvl, l'oai. 5t«ki u»6 Nnnei, 0e»ekvt»ter. .I»kod va6 M»kt« 0»lite, SciivieUereltetn. )^Iot»i» ua6 ?»»y ^rienileil. 5ci,v«i«ti«n«n 8»»t. Ii«I»« ?iefk««, diielite« «n6 abrissen V«rv»»6t«». 8«p«i»«« ?Wr«» vOks«» nielit »>»««««d«a. ln tieister I^Ruer »«de d«Ir»nv^ 6»T »M meine lled«, eyt« <)«» m»dUll. ^rTu c^iWl. z-k. vrrrkit «m ^ont»s. 6ev < dlovemder I9W um 17 vdr im 7V. l-«d«nzj»iir« I««tor» den i»t. l)t5 LsUrAdnis 6er 1'euren fln6et »m ^ittvocl^. 6en S. t^ovemder 1929 um 15 l^r vom l'reuerlisuse, I^iutomersica cest« ZI. »u» n»ck 6en» »tS6tjsekeo frle6iiofe st»tt. vie KI. Leelenmesse vir6 »m 7 d^ovemd«? 1929 in 6«r AlUaörit«»-lrircke iele8en ver6en. ?tul. 6en t^ovemder 1929. I5Vtt» vor tiettriierml« liMtt«. 5«p»r»t« ?»rte ver6«v »lodt »a««e««d«a. 8«p»r»tG ?»rt« v»r6«> atedt »o»«««ed«». ^o»«i» Sciirv «Idt tm eleeven vie im t^emen »I!er üdriien Ver-v»v6t«ll «Ilen ?reun6ell ua6 velc»nnten tieidetrLdt dieekrtckt von 6em >^diedvn idre, !oat»st»eU«dtev Qetten, derv. Vru6er«. 6es Nerra ^Rois a»»tvirt veieder tm < diovemder 1929 um 5 Udr v»ci^mttt>«5 v»ek lto» »erem I^kien im I^denLIakre »«ntt im Nerrn ver»etliv6ea ist. v«, l.eiekende«tnrntL 6e8 teuren V«dinee8ek!e6enen 8in6et Wttvoed. 6ea 6. I^ovemder 1929 «« ><15 vkr von 6er I.elekent,»!Ie 6e8 8t. ft^«U6«. ienvo»I'rte6dol«« tn?odrviUe aus 8t«tt. Die KI. 8eelenme8»e vtr6 Donner8t»L. 6en 7. ^ovemder 1929 um 6 vkr frük in 6er 8t ^»r6«lenen.?!»rrklseks «ele5sn veräen. N«tid<»r» 8t»6«i»ei» 6en 5. k^ovemder 1929. 15V29 ,/MSvWker ÄöV?mM IS2k» Kleiner /^NTeiqer Geschickte Gch«eU»erin übernimmt allerhand Damen- ltnd Herren-Näharbeiten, auch Re-pavaturen.Geht auch inZ Haus. Adr. Verw._14961 Smyrna » Schaellftickerei twel-auf dem ^^ptplade vorgeführt wurde) unterrichtet Iva-na Rohs, Maribor, ÄSkerKeva L2/l. 14WÜ Eine Akmi, die schön wü/scht, Übernimmt Wäsche zum waschen. ?sdr. Verw. IbvOb IM-zMWM l» e»alische« uad tschechische« Herrn« so»ii Damenstosse». U«i' ^r»ßo^ dla« süe Sil<«bah«e? 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