MbacherchMum. «r. 842. Vliinumtlallon«plti«: Im «omploil ganzj. fi. 11, halbj. Ü.5U. hur dil Zustellung in« Hau« hlllbj. b« lr. Mil der Post ganzj. fi. ll>, halbj. fi. 7.b<). Freitag, 23. Oktober InseltivnSgebilhl: Ml lleine Austral« di» «u 4 Zeilen l5 k., arohcre pl. Zeile « k.; b« »« ^NlMlung von ttttö Species einheimischer UbtchndV'" ^"ljtllung einer lralnischen Lehranstalt ier la?^^^ neuerliche werlhoolle Sammlung, »elche "llrbl w?^ ^ ^' ^hrerlnnenbildungSanstalt zugemitlelt Wbr.n! ^ " genannten Herrn Spender hiemil der 9"."^anl dc« r. l. LandeSfchulralhes ausgesprochen. "'bach, am 17. Oltober 1874. .--------------Ak.kandesschu!rath. Iournalftimmen uom Tage. Wleberaufnü,""^" Blätter widmen ihre Spalten der Das m "er parlamentarischen Thlltigleit. »wnendt Stls °"° "lc"" Vlatt" sagt: ^Die be-l« Eonstltu o".?" ^n Satz zu «proben haben, daß der Vbller fn. """ l"r das Gedeihen und Vehagen lür ihre 'lultur^?^"""« ^"r Wirthschaft und u°d ftttliche Au«.M ^"'^ung. i"r ihre geistig« ^lt Zeit des Kami? ""lh°°ll in« Gewicht sallc. "dn sind vorük? «ln die Grenzen deS ArbeilS. ^blfttllunu Voul-i? '"sinnt die Epoche der emsigen "thr Mit f,s.,n^ . ""lerer Volksvertreter muß nun, ?"den. ^"" l'^l, und in allen Kreisen der Ve-^UamtMari /"^^^" "nd gesundes Interesse an der Wesen. Dl.c ^"^^ u"b an dem Apparate sclbft b" OllneinN. ^"eressc bedeutet aber eine Slilrlung "^liM K """ und bürgerlichen Verbandes und die — '"nwu^eluna des EonstltntlonallSmuS; die tüchtige Schulung der Vevöllernng zu ihren höchsten Zielen, zu ihren oberstin Zwecken. Und Oesterreich:? find es ja, die in die heimische Furche den fruchtbaren Samen legen sollen, daS eigene Heim und der eigene Herd harren der Früchte ihrer Aroeit; wie sollte nicht jeder gern sein Schärftein steuern und wie sollte nicht jeder gern dem geweinsanen Zwecke sich patriotisch unterordnen?" DaS „Fremdend latt" läßt sich vernehmen, wie folgt: „Niemals konnte sich der ReichSralh vor ernsten Existenzsorgen gesicherter fühlen als heute, niemals war er in der Lage, seine «rüste ungetheilter der Lösung wichtiger legislativer Arbeiten zu widmen. Fragt man sich aber, welcher Art diese Arbeiten seien, so lautet die Erwiderung ziemlich übereinstimmend, daß sie der ökonomischen Gestaltung Oesterreichs zu gelten haben. Wir haben zwei bittere, erfahrungsreiche Jahre vcrlebt und jedermann fühlt daS VcdürfniS. seine Eindrücke zu sam« meln, um. sobald sich das Morgenroth der Vesserung zeigt, die Lehren, die man theuer erkaufen mußte, oer-werthen zu können. Es sind aber lauter ernste, weitaus-blickende und verantwoltungSvolle Aufgaben zu löjen, so daß nur der Optimist, welcher weder unt der Ztit. noch mit Menschenlrästen rechnet, an die Möglichkeit einer bedeutenderen politischen Parallelthätigleit zu glauben vlrmag. In der Thal wird dieser geschäftliche Charakter der bevorstehenden ReichSrathsverhandlung von aller Welt als etwas natürliches anticipiert. Candida, ten, die einen besonders günstigen Eindruck machen wollen, erörtern wirtschaftliche Fragen, und Abgeocdnete, welche ihren Wählern Rechenschaft ablegen, suchen ihre Lorbeeren gleichfalls mit Vorzug auf dem finanziellen Gebiete." Veim Beginn der reichsräthlichen Action legt die „Neue freie Presse" nicht unwesentlichen Nachdruck auf da« VedürfniS der lirchenp ol itischen Reform, namcnllich auf dem Gebiete des EhegesetzlS. DaS genannte Journal nennt den direct gewühlten RcichSrlllb, dcn Erben alles dessen, weö an Freiheil, Recht und Rcichseinhcit aus schweren Zelten gerettet wurde. Das wahre Reformzeilalter breche jetzt in Oesterreich an, nachdcm keinerlei innere und üußere Verwicklungen dte Kraft der Regierung und deS Parlamentes absorbierten. DaS „Vaterland" süyll fich dmch die Vcr« stcherungen Dr. Stremayrs einigermaßen beruhigt, befürchtet aber seitens der Paileisührer emc neue ai.li' konfessionelle Kampagne. Im Leitartikel sucht das Vlatt zu beweisen, daß der vulgäre Parlamentarismus, der aber in Oesterreich noch nlcht herrsche, zur Vernichtung der Monarchien führe. Im „Pest er Lloyd" wird ohne Voroehalt über die Unlust geklagt, mlt der die Abgeordneten bei der bevorstehenden Elbffnung des ReichSralheS trotz der Wichtigkeit der beginnenden Legislatur-Periode zu den Geschüslen zu schreiten scheinen, und wird hinzugefügt, daß, wenn von den parlamentarischen Kreisen mchl der belebende politische Gedanke in dle von der Last der matcritllcn Bclhallmsse niedergebeugten Veoöllelung«-schichten getragen wlrd, jene politische Apathie, deren Existenz heute von niemanden oeftrlllcn werben kann, Dimensionen annehmen könnte, deren Tragweite gar nicht abzusehen ist. Nicht minder findet der „Mahrische Correspondent" sehr vedenllich, eaß die Mittelmäßigkeit alle Gebiete des öffentlichen LebcnS zu beherrschen beginne und klagt deshalb das Coteriewesen an, das alle Concurrenz unmöglily mache und die Hauptursache des Schwankens und der Halbheit in der politischen Enl» Wicklung Oesterreichs je». Da« „Prager Abendblatt" findet eS fehr fraglich, ob die czechische Agitation und Opposition gegen die ReichSraihSwahlen dcn Grundsätzen der Moial entspreche und Übelhaupt berechtigt sei, um persönlichen Anschauungen zuliebe cm ganzes Voll durch alle Mittel der Ucbcrredung und dee Terrorism»«! um die ihm von rechtswegen gebühreuoe Vertretung zu bring«». Der „Pr. Den." findet, baß der Sieg der Alt-czechen over Iungczechen, welche beide der Abstinenz dem Rclchsralhe gegenüber huldigen, die Versus-sungsparltl uanz lall lassen lünne, uno fordert die oer-sassungstteuen Wähler aus, bei der Wahlurne zu erscheinen, daunt »hurn, wenn nicht der volle Sieg, so doch die Genugthuung werde, der Opposilionepartti ihre «rast gezeigt zu haben. Der „Vullsfieund" stößt MalMlufc au« über die politische Lage Europa's und vezelch net das allgemeine Gefühl als das der Unsicherheit. Grohfülst Conslantin im inlimnen Verkehr um Th»tlS und dem Elzaß.Lolhringer Comll^, die Glohl.url.nn Mulle >m Wohllhallgleltsconctrtc für letztere, der Plmz von Wales in eifriger Berathung Mit seinem rujsijchen Schwager in Kopenhagen u. f. w. Neichsrath. 22. Sitzung deS Herrenhauses. Wien, 20. Oktober. Se. Durchlaucht Präsident Fürst Karl »uer«. perg eröffnet die Sitzung um 11 Uhr 45 Minuten. Auf der Mlnisterdanl: Se. Durchlaucht Minister-Plüsident Fürst Aoolf «uersperg, Se. Excellenz Minister Dr. Unger. DaS Plvlololl der 2l. Sitzung wild verlesen. DaS Haus ,sl «och jchwaa, besulyt. Der Präsident widmet den oerstoibenen Mitgliedern des Hau>e« einen waimen Nachrus. «feuillellm. y Leibeigen. 2"°lno,elle von WalburgiS benrlchS. c. (Foilsshung,) ^ «Uf vcstbl'^^ ü schon vorhin gesagt, Muller, daß ""Htn." s2<.,. ^ piksten hier bin. um Hochzeit zu Kl»«!, Goliath A«"fil«. "? lvtit wem denn?" rles neugierig "Armull,l.ich «.it meinem Herzblatt, der Marfa." N.?. ^ ^" ist denn die Ereatur?" ft« ist" di, n>u>t: „Weißt du, weshalb du jltzl hier bist?" ,We,l du es so befohlen." erwiderte Nadtschn. „Ja, besohlen habe ich tS gchnn schon dold d. 1736 Die anwesenden neuernanntin Mitglieder leisten die Angelobung. Dcr Iustizminister legt linen Gesetzentwurf, betreffend die Aenderung der üsterleichisch - ungarischen Gerichtsbarkeit in Egypten. vor, dessen erste Lesung sofort vorgenommen und der an eine Commission von 9 Mitgliedern gleitet wird. Die Petition der in Wicn und Umgebung befind-lichen pensionierten Stabs- und Oberoffiziere um Em-relhung in das neue Pensionsnormale. überreicht von Hofralh Neumann, wird der bezüglichen Commission zugewiesen. Schließlich wurde FZM. Freiherr v. Ramming in die Finanzcomm.ssion und Freiherr v. Sina indie oollswirthschaftliche Commission gewählt und um 1 Uhr die Sitzung geschlossen. Nächste Sitzung unbestimmt. K4. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien, 20. Oktober. Präsident Dr. Rechbauer eröffnet um 11 Uhr die Sitzung. Auf der Minifwdanl befinden sich: Se. Durchlaucht der Herr Ministerptäfident Fürst Adolf A ue rS-perg, Ihre Exc. die Herren Minister Freiherr von Lasser, Dr. VanhanS, Dr. v. Stremayr, Dr. Glaser. Dr. Una. er. Freiherr o. Pret is. Dr. Ritter v. Ehlumeclu. Oberst Horst und Dr. Zit, ml allows li. Im Nbglorbiietenhlluse war noch eine große Zahl von Abgeordneten abwesend. Insbesondere waren die Polen und die „Rechtspartei sehr schwach vertreten. Auf ben Gallerien hatte fich ein ziemlich zahlreiches Pu-blicum eingefunden. In der Diplomatenloge warm wie gewöhnlich die ersten Reiben von Damen besetzt. Der Präsident Dr. Ncchbauer theilte die Namen der Abgeordneten mit, welche ihr Mandat niedergelegt haben. Die Abgg. Langer und Dr. KuSp leisteten die Angtlobuna. Der Finanzminifter theilte die Restituierung der Vanlacle mit. An den Präsidenten ist eine Zuschrift des LandeS-gerichteS emgelaufen, worin um die Zustimmung zur ftrafgerichtlichen Verfolgung des Abg. Josef Schöffel wegen Vergehens der Aufwiegelung und der Ehrenbelei-digung, begangen an mehreren Beamte d:s t. k. Acker-bauministeriums, eisucht wird. Ueber Vorschlag des Präsidenten wird dieser Gegenstand an ein au« dem ganzen Hause zu wählendes Comite zur Berichterstattung geleitet werden. Abg. Seidl begründet seinen Antrag aufSteuer < Nachlässe in den von Elementarschäden betroffenen Ve-zirlen. Der Antrag wird dem Steuerreform-Ausschusse zugewiesen. Abg. Dr. Promber motiviert seinen Antrag auf Einbringung einer Gesetzesvorlage. betreffend die Feststellung einer die Rechte und Pflichten der Staatsbeamten und Diener umfassenden DiensteSvragma-tit. Wlrd einem besonderen Ausschüsse von 9 Mitgliedern Überwiesen. Die zweite Lesung des Actiengesehes wird über Antrag des Präsidenten von der Tagesordnung abgesetzt, weil der Berichterstatter Dr. TomaSczul beurlaubt ist. Der Finanzminister Freiherr v. Prelis legt das Budget pro 1875 auf den Tifch des Hauses nieder und hebt in der begleitenden Rede die wesentlichsten Theilt deS Budgets hervor. Der Präsident stellt den .svwglichleitSantrag, in die erste Lesung deS FinanzvoischlageS einzugehen. Der Antrag wird angenommen und das Budget dem Finanzausschüsse zugewiesen. Abg. Schöffel interpelliert den Ackttbauminister, ob er im Wege der Gesetzgebung ober im Wege der Organisierung der Forftpolizei Maßnahmen zur Hintan, Haltung der fortschreitenden Deoa stierung von Wäldern thun wolle. Abg. Furt Müller interpelliert die Regierung, ob ihr das Auftreten der Pferderotzkrantheit in Slockerau belaimt sei und was sie dagegen zu thun beabsichtige. Nächste Sitzung Donnerstag. Zum Wehrgesetze. Der ungarische Lanoesvertheidigungsministcr hat im Einvernehmen mit dem gemeinsamen Kriegsminister in Ergänzung des Wehrgesetzes einen Erlaß an sämmtliche Jurisdiction«« gerichtet, dessen Hauptpunkte die folgenden sind: 1. Jene Candidate« des Pfarramtes und Studierende der Theologie, die an einer ausländischen Lehranstalt Theologie studieren, erhalten nur dann die Begünstigung der Befreiung vom activen Militärdienste und der späteren Anstellung als Feldlapläne. wenn sie fich mit theologischen Studien befassen, die auch im Inlande als solche betrachtet werden und dies authentisch nachweisen. Ueber Gesuche um spätere Anstellung als Feldtapläne entscheidet der Honvüd- im Einvernehmen mit dem gemeinsamen Kriegsminister. 2. Die in die eiste und zweite Altersklasse gehörigen und in die Erfatzreserve fallenden zur Nachstellung vorgemerkten Mililälpftlchtigen find unter Aufnahme in die StellungSliste deS nächsten Jahres auS der Lifte der Abwesenden zu streichen. 3. Da Fälle voilommen, daß Reisepässe inS AuS-land ohne dringenden Grund auf längere Zeit an Individuen gegeben werden, die zur eisten Altersklasse ge» hören, so werden die betreffenden Behörden aufmeilsam gemacht, solche Pässe nur in den dringendsten Fällen auszufolgen. 4. Die in die Elsatzreserve dauernd Eingereihten sind von der Begünstigung deS Eintritts als Einjährig-Freiwillige nicht ausgeschlossen. In den Ländern der ungarischen Krone sind aber solche Individuen nur dann als Einjährig-Freiwillige einzureihen, wenn eS sich herausstellt, daß sie zur Ausfüllung von Lücken im Rekruten-contingent nicht benöthigt werden. 5. Für Minorenne ist rücksichlich der Fortsetzung des factischen Dienstes die Zustimmung des Vaters, resp. Vormundes erforderlich. Endlich tt. verlorene AbschiedScertificate sind nicht in Duplication auszufolgen, sondern erhalten die Verlust-träger eine einfache Legitimation, welche die zurückgelegte Dienstzeit, daS Jahr und den Tag der Entlassung enthält. Zur Affaire Armm bringt die „National-Zeitung" nachstehende Mittheilung: „Alles, was über die gerichtliche Untersuchung gegen den Grafen Arnlm verbreitet wird, beruht selbstredend nur auf Combination. Dahin gehört also auch die Nachricht, daß für die abschließende Gerichtsverhandlung seliist Mitgliedern der Presse gegenüber die Oeffentlichleit werde ausgeschlossen werden. Ein solcher Beschluß kann erst nach erhobener Anklage in der Sitzung de« urtheilenden Gerichts selbst auf Antrag der Staatsanwaltschaft gl- faßt werden, und eS kann also unmöglich schon l^ irgend elwaS oalüber feststehen. Auf Mallei an Kenntnis der thatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse ist ls auch zurückzuführen, wenn bemängelt werden will, daß die bekannte Erklärung des StadtgerichlSplüsidmlcll Krüger in der Sache nicht noch durch eine ErlliirM des auawättigeu Amte», daß dasselbe auf die gerM' licht Untersuchung lemen Einfluß genommen habe, bekräftigt worden ist. Selbstverständlich konnte die UM-suchung nur einglleilct werden auf die Anzeige dls au«' wältigen Amtes, zu welcher dasselbe, wie jcde Staas' behörde, rücksichtlich der in dem Kreise ihrer iyeamlcn vorkommenden strafbaren Handlungen zur Aufrecht^ tung der Staalsordnuna rechtlich verpflichtet ist. M« Abgabe der Sache an die Gerichte steht ader leilier «>", zeigenden Behörde ein selbständiger Einfluß auf d" Untersuchung gesetzlich mehr zu." Politische Uebersicht. «aibach, 22. Oktober. Das ungarische Amtsblatt meldet die ErlltNtB Hier ony mi'S zum StaalSsecretär im Communication Ministerium und Julius PaulerS, Sohn deS I^' ministers, zum LandeSarchlvar, ferner die Abdanku"^ Grafen Palffy vom Ober^spanSpoftcn in P«M' — Ethem Pascha hat d«in osterreichisch-ungaW" Botschafter die Mittheilung ycmacht, daß die Pfoile ^ reit ist, ernste Verhandlungen mit Serbien wege"^ Bahnanschlusses einzugehen ul.d dm Bahnbau wiillilh' Angriff zu nehmen. Der Anschlich würde bei Nlsch l^ finden. Wie berliner Blätter melden, ist im preußis«^ Ministerium des Innern der Entwurf der neuen ^ meindeordnung für die Provinzen Rheinland, M>' phalcn und HlsscN'Nassau festgeMt worden. -- ^ preußischen Glätter sehen mit einiger Unbehaglichst^ Kriegsbudget entgegen, das infolge des neuen ^ litärgesetzes eme Vnmehrung von 15 Millionen TlM ausweisen soll. Der preußische Landtag wird ^ 15. Jänner zusammtnlrclen, seine Arbeilln abe: n>egl der gleichzeitigen Reichstagssitzungen kaum sofort «"» nehmen können. DaS «Journal officiel'' vtlösfel.tlicht drei S^' stücke, welche auf die infolge diplomatischer Uchtttil.lim^ zwischen Frankreich uud Deutschland zuliund: gtl»" menen Aenderungen der östlichen Kirchensprenacl ÄG haben, nemlich: 1. Ein Dccret diS Präsidenten del ^, publlk. da« den Empfang der päpstlichen Erlässe bctt" fend, die Aenderung der Diücesangrenzen anzeigt. 2>^ Decret. welches die Veröffentlichung des zu Par^". 7, Oktober 1874 von den französischen und del»^ Commissären unterzeichneten Protokolles inbeM a"> ° erwähnten Aenderungen vorschreibt, sammt dem oem!«^ beigefügten Protokolle. 3. Ein Decret, daS die gel", sent» Aenderungen und die neuen Grenzen festseht "^ dessen Hauptbestimmungen dahin gehen, daß viele ^ flanzösischem Gebiete gelegene Pfarrgemelnocn. die fl"' zu den Diöcescn Straßburg und Mctz gehörten, jcyl , Diöcesen Besanyon und Nancy zugewiesen sind. n»^ andere, jetzt zu deutschem Gebiete gehörige Gell"'" von den französischen Diöcesen abgelöst erscheine^ .,, Aus Rom wird der florentiner „Naziol't ^ meldet, daß die Velöffcntlichung eines königliches^ teS bevorstehe, welches das Universität^^ ment in d«m Sinne reformieren werde. ^M Unioerstlätsangehörigen zu größerem Fleiße "ly" werden. „Ah. nach Moskau, den Grafm Dimitiy als dtincn Beschützer anflehen. Das also ist die Tugend, die mir gestern einen Kuß verweigerte, um heute in die Arme eines jungen Offiziers zu flüchten." „Dieser Ossizier ist mein Gatte." „Wie?" sagte der Fürst haldlaut. ,.Wo zum Teufel hat er die Einwilligung so schnell herbekommen? Ich glaubte doch, daß ich allem vorgebeugt. Aber nein, e» ist ja nicht möglich. Dein Gatte?' sagte er dann laut und lachend: „du Schelm! Du willst deine Leicht-sertigteit mit einer Lüge beschönigen. Ist tS nicht so?" „Ich weiß nicht, waS du meinst." ..Ich meine, daß mein Neffe, dem du nachlaufen wolltest, ein wahrer Don Juan ist, der sich jetzt gerade unttrwegS zu seiner Hochzeit befindet. Nun, wi« gefällt dir das?" „Sprichst du zu mir?" „Zu wem sonst? Gieb acht, daß ich dir nicht mit der snute Aufmerksamkeit abzwinge." „Ich bin in deiner Gewalt." „Aha! Endlich erkennst du das. Du glaubtest dich »ohl schon in dem Besitze deines Freibriefes. Hahaha! Da kennt ihr den alten Knäsen wenig, der eher einen Sttln aus seiner Krone loslösen, als eine seiner Seelen missen wollte. Ich zeigte mich mild, um euch sicher zu machen, und beim Zeus! eS war daS beste Mittel, meinen Neffen, den Brausekopf, von seiner Liebelei zu einer hübschen Sklavin zu heilen. Jetzt wirbt er um die Hand «w«r Fürstin." ,.««,"^"' """"" marterst du dein Opfer mit so bit« Hm N" W?»" "^" T°° beschlossen, so rufe eeme venler. ^ ^^ ^ nur todten, doch den Glauben an ihn. an seine Treue, seinen Edelmulh wirst du mir nie wankend machen." »So? Er hat dir wohl viel Unsinn vorgeschwatzt?" „Er hat nichts versprochen, waS er nicht zu halten gedenkt." „Du eitle Thörin! Eine Sklavin, ein weniger denn nichts — wer, denkst du denn, wird dir ein Ver« sprechen halten?" „Ein Mann, dem die Ehre nicht ein bloßer Schall ist, der unter seiner mit Orden geschmückten Brust ein Herz trägt, in dessen Busen nicht alle Menschlichkeit durch Selbstsucht erstickt ist." „Und einen solchen hättest du in meinem Neffen gesunden?" „Ja. und noch weit, weit mehr, obschon er — dein Neffe ist." „Nun." sagte der Fürst, der diesen Stich zu igno-rieren schien, „ein so schönes Vertrauen darf nicht un-belohnt bleiben. Mir, seinem nächsten Verwandten, ziemt eS, seine Verrälherei wieder gut zu machen. Und da er doch einmal jetzt auf eine Fürstin versessen ist, und zwei Frauen zu nehmen ihm nicht gestattet werden dürfte, so habe ich einen anderen Mann für dich in Bereit» schaft, wofür du mir hoffentlich dankbar sein wirst." „Du treibst nur grausamen Scherz mit deinem Opfer." „DaS fürchte nicht; «s ist mir diesmal Ernst. Was sagst du nun? „Ich sage, daß «S dir gefällt, deine Marterwerl-zeuge nach und nach an mir zu probieren, um zu sehen, welches am tiefsten eindringt." „Ich habe dtlnen künftigen Mann vom Lande herein. kommen lassen und werde ihn hier mit dem ehrt»" ^" Amte eines KnutemneisterS belehnen. Ist'S so "" ^ „Herr, ehe du deine Grausamkeit vlS auf d«e ^ treibst, bitte ich dich. du wolltest diesen Brief "'^ Vaters lesen — Der Fürst nahm den Brief und legte >h" ^' B „Der Bräutigam gefällt dir also nicht? ^ ^ze fehr wählerisch. Jede andere meiner Sklavinnen mir fur diese Wahl dankbar sein." ^" ..Ich aber ziehe den Tod dieser Wohlthat ^>- „DaS glaube ich dir nicht. Schelmln! ^«^111'' chm alle wollt zu eurem Glücke gezwungen sein. " ^ec rasch, der Bräutigam harrt schon deiner, der ^ ^ steht bereits am Traualtar, welcher unten m , halle für dich errichtet ist." ^ .rkaßtt ^ Der Fürst erhob fich vom Divan und eri«^ zü descha'S Hand, um sie mit sich aus dew ^" ziehen. Nadescha fiel auf ihre Knie. „z" ril „Um de« Erlösers willen, habe Erbarn" ^e sie. „Ich todte mich, wenn du auf deinem hall" bestehst." .. Widely „Wir kennen daS! Habe schon man«e"^ ^lw ftige auf andere Gesinnungen gebracht. /""^''^ mir'S danken, daß ich dich zu deinem Glucke 9"^ M Und während Iwan Alexiowitsch da« l" ^«' chen unter beide Arme faßte, um ihr "fM"' ^ M sie mit dem freien Arme eine rasche ^^ch in° einen Dolch aus ihrem Gürtel und stieß ..!"" ^ HM Brust. Ein Blutstrom floß dem Fürsten uv" sein Opfer fiel leblos ill seinen Mm zur«"' (Fortsetzung folgt.) _____1737 Die Regierungen von Spanien und San Do- uungo unttlzeichneten einen Handels, und «uslleft- nwgsvertr^. - Concha hat die Erschießung aller ^nllcht ° n" l°"' "^che social-politischer Agitation ver-P°l'«i ^, Glneial Slcskin. der Chef der geheimen bMiln^ ^"°^au. hat vom Gtneral.Gouv-rneuer un« dit UN. ,^°Um«chten zu diesem Zwecke erhalten, und übtr n . ^" bereits oerhaftetm Personen belauft ftch °°ln iur!^^"' tlnschließllch dls Professors Dulowsly ^Alcher m " ^llcgium in Iaroslaw. und einiger don ^ pol,zeibeamttn. Auch li«i dem Procurator ^^ndurg ist Haussuchung gepflogen worden. Staatslioranlchlllg pro 1875. Alleren «^ StaalSausgaben: fl. C Van^"l°at...... 4.650,000 . . . 74.295 Weichst '........ 1.648.365 Miniswtl ' '....... 22.000 wtmistcuum ^'cv '...... «20.542 Wlnlftulum ^?"N""..... 19 052.869 Ministerium «^"""htlbigung - 8.417,000' Ministerium der ^"* ",d Unterricht . 17.268,28? .... 72.402,596! 3^b«um"n ""' '..... 23.544 244! ^^'^^.. ' ..... 11.971.640 ^erwalluna d/. ^.'. ^ ' --.. 91.446.784 ^r^Hu ^"l« . . . 791.887 Gllam . ""^tchclten . . . 76.267.146 '«""N'slllnu'e des Ecsorbernisse«".'"381.782.551 Wtlhüchs.,, ^' Staatseinnahmen: fl. ^binel^ " V°fsta«l...... - ^ichslatb "" Sr. MajeM - - - " NH^''^'^' - Mini V' -....... 430.225 WlnisX " I"n«rn..... 1.131.677 ^inisltiwm !r ^«ndeeoerlheldigung . 39.288 ^lnisltlium . ^"ltu« und Unterricht 4 686.304 d«Nd l m" .der Fmanzm ... 320.120827 ^clb2'"num. .'..... 20.285350 ^inisV«"M...... 11.039290 ^? -„> ^,,,^ - ^ - ^ ^erwaltuna »,' >- '...... 9.412.336 Einnäht °tr Staatsschuld . . . 345.600 Z'^I^ ^""««u°' °°°> «««,0«. ^"nUsuniMt bcr Vldtckung . 369.429.694 St. E^. . ?^Us llliipft i..H"c Fmanzmluisler Freiherr von "« ilsterreichlsH,' ^" an, 20. d. stattgefundenen Sitzung "3incln/,c «bglordncltnlilluses an die Vorlage l.. "b°hlS ^.1^" p" '^ lindes Exposs: .^ "Uch im^' Im ^aufe der Jahre ist wieder- "Ks der , . be beider hohen Häuser des Reichs- ^n. daß «^ "^ berechtigte Wunsch ausgesprochen Mlng ^ " " wöglich gemacht werde, den StaalSvor- ^nzvtsi^ öinauzglsttz vor Geginn der jeweiligen 5 Nenn 5 "^tzeltig fcstzustlllen. 3n"2 lvl- » "'" lowohl im Interesse der äußeren Orl). . "lch k,^ ^llu einer geregelten Verwaltung gelegene «U Übt^ "?" n.cht ersullt werden tonnte, weil sich schwer MiiHtr w"' Umstände entgegensttlllen, so ist dem "actWc» st "icht so in diesem Jahre. In dem "llhlnc sein ? ^^" ^°^ Haus sich zur Wiederauf. lin h^ '"r Aiblitln vclsammelt, trennen uns fast zwei ^ dllmlt ^"l"^ °°" dem Veginne dcs nächsten Jahres ^ die »,„«'^ ^^^ vollständig ausgenützt werden lünne, ^lnüchtiaun« ^ü^. "°" Sr. Majestät die Allerhöchste ti" Jahr 1875""" "^ "^""'' "en Boranschlag sür ?°n "eute «uf d" Ti?/."^^ "es sinanzgesetze« ^"-(Beifall lin^u^l^cnvum^"" """'"' *« der Prüfung der Vo^7en^rd«n Slc unser ernstes Vestreben erkennen, die Ansprüche in allen Res« sorts auf das Maß des Nothwendigsten herabzusehen. Sie werden namentlich finden, diß wir inbezug aus den Regteauswand, wo e« nicht mißlich war, Erjparuügen einzuführen, uns thunllchft an die Positionen des vorigen Jahres gehalten haben, weil wir, indem cS sich da um bereits geprüfte und richtig erkannte Ansätze handelt, Ihre Arbeiten hiedurch zu erleichtern glaubten. Sie wer. den andererseits Mlhranfordliungen begegnen, weil die unentbehrlichen Anlagen für die Zwecke der Unterricht«, und Justizverwaltung trotz der gebolencn Sparsamlcit einen Aufschub nicht dulden und weil lS nicht lhunlich ist, in der Förderung der prooucliven Thätigkeit eine Störung eintreten zu lassen. Wenn ich nun, das Detail der einzelnen Positionen überblickend, einen Vergleich mit dem vorigen Jahre an-stelle, in welchem die große, durch die Gefüllsrcgulierung veranlaßte und in allen Etats zum Ausdruck kommende Erhöhung der Auslagen bereits vollständig dmchgcführt war, so stellt sich zunächst heraus, baß da« Ministerium des Innern im nächsten Jahre um 713,000 fl. weniger in Anspruch nimmt, weil der Aufwand für den außer, ordentlichen Straßenbau sich verminderte. Die kürzere Dauer der Waffcnüvungen der Landwehr im Jahre 1875 ist ebenfalls Ursache, daß das Lan-deevirlheidigungs.Mmislcrium um 413.000 fl. weniger in Anspruch nimmt. (Gravo! Vraoo! links.) Der Stand ocr Tabatsvolräthc und die im Augenblicke mäßigere Consumlion gestattet eS. das Präliminare für den Uotauf von Takalsblättern im nächsten Jahre um 1.441.000 si. md das Erfordernis dls Tavatsvcr. schleiße« um 52,000 fl. herabzusetzen. Die Kosten der Salzerzeugung vermindern sich um 40,000 fl., die «taatsdruckerei nimmt 76.000 fl. weniger in Anspruch und bei der allgemeinen Kassenverwallung entfallen die Vorschüsse, welche im vorigen Jahre eini. gen Landesfonds gewährt wurden, im Vetrage von 84 000 fl. Dem entgegen treten Mehransprüche hervor zunächst im Vudget des hohen Reichsrathes. indem für den Vau des Parlamentshauses der Gltrag von einer Million Gulden eingestellt worden ist. Die Unterrichtsverwallung bedarf der Fortsetzung der vielfach in Angriff genommenen Bauten und zur Vermehrung der Lehrmittel einen Mehrbetrag von 623,000 Gulden. Die Finanzverwallung erfordert, obgleich ich nicht unterlasse, fortwährend auf die Ermäßigung des Negie-aufwandes zu dringen und ungeachtet auch in diesem Jahre im Ordinarium durch Reduction der Bauten der Ccntrallellung des Rechnungsdlpartements und der Zoll« Verwaltung ein Ersparnis von 150 000 fl. eintritt, nichtsdestoweniger einen Mehrbetrag von lO0.(X>0 ft., welcher dadurch veranlaßt wird, daß einzelne unaufschiebbare Umbauten für die Zollverwaltung nothwendig wurden, und daß die Umstellung der ftatastralftächenmaße auf das metrische Eyslem nicht weilcr hinausgeschoben werden kann. Vei den VerzehrunaSsteuelrückgaben und den Zoll. reftilulionen ist ein Mehrerfordernis von 211 000 fl und beziehungsweise 324.000 ft. nothwendig geworden. lH«>rc gelaufenem Quaorirnnium auszufolgen war, das Ablommen erhält. — (Die 1'I>v1Iox0ill in Oesterreich.) Die von dem Ackerbauuunisterium in« Werk gesetzte Untersuchung der Wein gebiete behufs Cvnstalierung eines etwaigen Erscheinen« der Reblaus, i'IyHoxorli vkstktrix, befindet sich im guge und hat bis jthl glücklicherweise nur beruhigende Resultate ergeben. Die durch den Sachverständigen Steingrueber au« Klofierneuburg unternommene Durchforschung der Weingebirge in OumvoltMrchen. Pfafs. stallen und Baden bei Wien, wo derselbe sich allenlhalben eine« verständnisvollen Entgegenkommens zu erfreuen hatte, hat leine Spur von dem Vorhandensein des schädlichen Insecles gezeigt. Ebenso sand der auf besonderes Verlangen nach Böhmen enlfendele Sachverständige Forst die dortigen Weingärten, insbefondere diejenigen der Obst' und Wetn, bauschule zu Troja, in keiner We,se infiSciert. — (Petition.) Die Deputation des Ausschusses des ersten ungarischen allgemeinen Veamtenvereine« hat die Petitionen in Angelegenheit der Verbesserung der VeamleN' gehalte a« 18. d. M. de« lön. ung. Ministerpräsidenten und dem Präsidium des Abgeordnetenhauses Überreicht. — (Witterung.) Da« pariser Obserdllwrw« sagt einen frllhen und strengen Winter sammt häusige« Schneefall vom Ib. November bis nach de« 15. Jänner voran«. — (Verkehr.) Da« der deutschen Udler-Linie w Hamburg gehörende Poftdampsschifs .Herder", Capitän Venzmer, welches am 1. Oltober von dort abgegangen, ift am 13. Ollober wohlbehalten in Newyorl angekommen; das derselben Gesellschaft gehörende Poftdampsschifs „Schil-ler", Cavitän Thomas, trat am 15. Ollober seine vierte diesjährige Reise von Hamburg direct nach Newyorl an. Locales. Rationelle Torfverwerthung. (Fortsetzung.) In Kiel wird die durch deren Verbrennung in eine» solchen Schmelzcoalsofen entstehende Hitz? zum Betrieb eine? Seifensiederei, einer Malzdarre, einer Stärlefabril glauben wir und anderer Anlagen benutzt, während fie in eine» großen Schmelzcoalsofen. der colossale Erträge abwirft, an der hamburg-allonaer Bahn ruhig in die Lüfte gehen. Der höhere Werth de« Coals macht diefcn enormen Verlust dennoch bezahlt. Um wie viel «ehr alfo muh sich die Preß-torfvercoalung bezahlt machen, bei welcher »an ohne Verlust aus einem ganz geringwerthigen Material ein de« a»f< geblasenen Schmelzcoals mmdeftens ebenbürtiges gewinnt, denn an Kohlenftoffgehalt im Durchschnitt de« Sch»«lz. coals gleich, übertrifft es ihn an specifischem Gewicht, wenn die Compression eine relativ nicht zu schwache war. Die theoretische Heizwerthschätzung hat einige allge«ein interessante Seiten und es bürste deshalb angebracht sein, darüber ein Wort zu sagen. Der Theoreliter rechnet ans da« Gewichlsäquivalent Kohlenstoff 8'OttO Wärmeäquivalente, d. i. er ni»»l an, daß 1 Psund Kohlenstoff tt 080 Pfund Wasser «» 1" <.'. oder um einen Cenligrad bei seiner Verbrennung zu er wärmen vermöge. Besteht also ein Vrennmaterial (so rechnet er) nur zur Hal sie aus Kohlenstoff, so wird er bei seiner Verbrennung auch nur die hülste des Wasser«, also 4 04(1 Gewichlsäquwlllente um einen Grad erwärmen können, fall» die andere Hälsce nrchl etwa Wasser ift, welche» bei seiner Verflüchtigung Wärme enlsührt, die denn in Abzug gebracht werden muß, während für nicht an Sauerstoff gebundenen Wasserstoff pro Wquivalenl 34/400 Wärmeäquivalente g»l gerechnet werden. Dies genügt aber kaum sür eine relative Werlhschätzung verschiedener Vrennmaterlalen, geschweige denn sür eine absolute, denn je nach der physilullschen Ve« schaffcnheit des Material« und der Feuernncjs'Vmrichllmgen gehen 30 bis 70 pZl. der Wärme verloren. Nc>«enlllch übermäßiger Zug dei schwerer Brennbarkeit, «uß. und Damp>bildung, Schmelzen des Material«, Verflüchtigung uuvelblennbaren Theers uub obenein gemengt mit erwärm»«, aber uicht desorydierter ^fust in rußUderdeckten Schloten sind die wesentlichsten Momente de« Würmeraubes. wandelt, so lana man das Resultat bei comprimiertem Torfcoals unter gleichem heizweilhe und Feueiungsvtlhällnlssen auf «, 9 oder 10 Pfund verdampflen Wassers ansehen. Der Praltiler nun wird, wenn er auch vorderhand etwa« vorullheilevoll zu sein pflegt, mittlerweile Schweiz coals Schmclzcvüls sem lassen, zumal da derselbe so theuer ift wie Zucker und wild den gleichen und größeren he,z. werth de« Torscoals balo herauesinden, weil er nach Vv lumen laust und bezahlt, seinen Traneporl nach de« Vtau». tar,s berechnen muß und finden wird. daß der comprimiene Toiscoals specifisch schwerer ist, als der aufgeblasene Schwel», coals. "» » Dieser Punlt ist aber auch sür eine »ichlige Beurtheilung de« finanziellen Gesichlspunlles de« befürwortenden Unlernehmen« von der wesentlichsten Bedeutung und eine Vergleichung des relativen heizwerlhe« geböte», und zwar Volumen gegen Volumen. Das specififche Gewicht (das Verhältnis der Schwere, Wasser als 1 gesehi) ift bei: Holzkohle.....0'3 Schmelzcoats .... 08 Steinkohle.....1b Pießtorfcoals . . . . 12 und je nach Interisilät der Kompression sogar 1b nnd 2 0. Da nun ein Cubrlsuß Wasser «6 Pfund wieg» so wiegt also dasselbe Volumen Holzkohle . 25 Psund «il 95 pA. Koblenaehall Schmelzcoals bO „ .. 90 ' "^"'' Sleinlohle 100 , 7^ " " Preßlorftoal« 80 und d«ubel «il »0 pg.. 'j^i«. ftofj. 1788 Es repräsentiert demnach relativ 1 Cnbilfuß holMle . 23,« I.7»N°", "°: P!.»d »°hwl,o«, Preßlorfcoal« 72 „„ Da der Kohlenftoffgehalt aber, selbst bei der Stein« lohle, die einen hohen Wasserftoffgehalt besitzt, fllr da« Maß d«r Heizlraft gilt, fo haben wir in diesen Zahlen ein direcles Verhälnitnis des Werthes dieser Brennmaterialien und die Transporlfähigleit, da dieselbe bei den übrigen existiert, fteht auch bei» PreßlorfcoalS außer Frage. (Fortsehnn, salsst.) — (Der Herr Landesregierungsleiter) l. l. hofrath Bohuslav Ritter v. Widmann ist milde» gestrigen Schnellzuge nach Wien abgereist. — (Die Oitalnica in Stein) veranstaltet a» nächsten Sonntag eine Nbendunterhctltung mit Ausführung von Gesang«p«cen und des Luftspieles „Sie liebt wich." — (Steckbrieflich verfolgt werden): Peter kulerfchel au« Laibach, 31 Jahre alt, Taglöhner, wegen Verbrechen des Diebftahl«; Rosalia Neöij au« Laibach, 37 Jahre alt, wegen Betrug; Johann Set,car aus Gra» bische bei Primslau, 32 Jahre alt, wegen Diebftahl; die Reservisten Johann Slala aus K< Nezirl Tschernembl, 2b Jahre alt, »nb Johann Golobic au« Trata, Bezirl lschernembl, beide wegen Entweichung, und Fcanz Slalner an« Nassenfuh, 27 Jahre alt, taaMner. wegen Dietftahl. — (Raufhaadel.) Valentin Kneß aus I schen Josef und Maria Mauer und der Gemeindevorftehung W Zzgrac errichleler Kaufvertrag; endlich cine Cession uuo ein Zihluilgsauflrag an Joses Perlo von Tolöane. Die cut» wendete Truhe wurde in dem in der Nähe des genannten Pfarrhofe«, laum 30 Schrille von der nach Seisenbeig luhrenden Veznlsftraße entfernt befindlichen Walde mit ein, gebrochenen Voden und des InHalles entleert aufgefunden. Letzterer schemt vrn den Thälern verbrannt worden zu sein, weil «an neben der eingebiochenen Kirchmlruhe mehrere verlohlle Paplelstllckchrn, an denen noch Verzierungen, wie sie bei Obligationen vorkommen, und Worte, auf die Plival« urlunden deu.end, vorfand. Emfernler Berdacht fällt auf zwei c vil und sommerlich gelleidele, bei 30 Jahre alte und männliche Individuen, von denen einer mittelgroß, länglichen, schmalen Gesichte« und mehr hagerer Gestalt war und dunlle Haare halte. Dessen Gefährte war bei 4 Finger lleiner, halle em mehr volle« rülhliches Gesicht, eine mehr gebeugte hallung und war mit eine«, Iaquet angezogen. Soviel aus den wenigen Worten, welche der größere bei seine« am 30. September 1674 im Psarrhofe in Zagrac geschehenen Erscheinen sprach, zu entnehmen war, sprach derselbe den unlertrainer Dialect. > — (Von der SUdbahn.) Die wien.triester Ellzuge Nr 1 und 2 weiden vom 1. November l. I. an« gefangen bis zu Ende der Winlersaisou wie alljährlich wie« der mit Wagen 1. und 2. Klasse verkehren. — (Drei Schadenfeuer.) Am 4. d. gegen 9 Uhr abends brach in der Ortfchaft Planma, Vezirl Gurlfelb. am Dreschboden des Josef Pouche Feuer au«. Dieser Dreschboden, das Haus des Pouche, Stallung und 100 Zentner heu wurden ein Raub der Flammen. Die Entfiehungsursache des Brandes ist bisher noch unbe« lannt. — Im Stalle de« Mathia« Pangrac 1 40, Wiener «auoaul 57 75. Unionbaubanl»b^ WechSlerdaubant 1«-—, Vrigittcnauer 16 50, StaatSoahll ö^"' Lombarden 141' , Communallose —. Matt. Handel und MkswilUchastlM «uvolfswerth, 20, Oktober. Die Durchschnitts-^' stellten fich nuf dem heutigen Martlc, wie folgt: ---------------------------------—-----------------------------------^ Weizen per Mehen 4 70 Eier pr. Stllck . . ' >j Korn „ 4 — Milch pr. Maß . ^i«i Gerste « 4 ,0 Rindfleisch pr, Pf> ^ ^ Hafer „ 1 W Kalbfleisch „ ^ ^ Halbfrncht .. 4 20 Schweinefleisch „ ^ .^» Helden „ —,— Schupjexftr^ch „ -^ ^ Hirse « 4 ^ — Hühudel pr. Heu pr. Zeullll-r . l,^ linsen ^ ._ — , «stroh ,. . ^^ Erbsen „ — — !, Holz, hllites:l2". Msl. "<^ Fisolen « — —! — wclchc«, „ ^^ «inosschmalz pr. Pfd. — 45 Wem.rother,pr.^imer l" ^. Ochwcmeschmalz „ - 42, — w«,^!. „ 1" ^ Speck, frisch, . - !l6 ^ Hasm pr, slilck . ''> ^. Spccl, zleraucherl Pfd. — ^ ^einsaiiitll pr. Melden ""> Angekommene Fremde. Am 22. Oktober. ^ »»<«>> »G»,>« HT'l«.». Zaller, IKuoolfswerth. - Sino""^, «sm. — Kaiser, itsm,, und «arprlcs, Wien. ^ Wacht«, ^° steller, Pest. ^ «»«»«-> «««s»»t. i,'uzüar, Rudolfswerlh, — ^iiidml, ^,, marltl. - Winkler, «fm,, Prag - Müller mit ssail»l'e, Habiuetscourier, Wien. — Zeplt, Ngram, Iall, ^"^'ü'' «»«»»« ««»-»p«,. Fitz, Forstmeister, lttraz. Poücm' loniette, Görz, Theater. „^ Hente: Doctor und Friseur, oder. Die 2««chl Abs„te„ern. Posse mit O.1lllig in 3 Ä»sz»a/>^-^ Meteorologische Beobachtungen in XaDß>5 > «U.M«. 7li8it5> ^12.» iSW. miißig, lrUbe H 22, 2 „ N. 72<:.5, -l-16.« SW. müßigt lrilbe M W „ Nb 728 5.5. ->! I.« O. miißig > Ncge" ,^M Trübe, abwechsellid Nrgeli, abeudö stalle Gils!»', «M <»^s/, ein paar Blitze mit Donner. Das TageSmillel der Wilrme -r um 3 2° llber dem Normale. ^. .-^ Verantwortlicher Redacteur: Ottomar Vambe^>^ ^U ?-s/»llal'"'^c'^ Vl'z skDkllsDl« so duß ein RUclgaug allf der ganzen Linie stattfand. Im Verlaufe des Geschäftes bewirkten Declmigen manche Reprise und fchien die Vürfc schließlich beruh'«!"' dit Rente behauptete annähernd gestrigen Lur«. _____ .......^_______......_ . _________ Geld Ware «»l. ) ,,_,. l.....6990 70 ßtbru,?.) ^""' <.....«990 70- «,s«, 183».......271 - 2?5-- _ 1«>4.......1l>0 ?b 101 25 . I860.......10li 40 108 70 , I860 ,n 100 fi. ... 112- 1I2L0 * 18«4...... 124 ?b 135 25 Domllmn-Pfandbiitft . . . 120 50 120 7b Prilmitnauleh« der Stodl «lm IM'50 102 — »«u«U'Reanll«n»z«'L«l«. . . 97-H0 38 - U»,. «iseul»«h2,«nl. .... 9725 977k U»,. Prllwitu««»!...... 8« — 33 50 W^u« ll>>!nmu«<'LilliilUl . . 86 25 li8 75 Acti«n vou »auken. «««,« « . Geld Ware Wv««?"..... ,57t0,!'7?f> zvodemltduanfwt' '. ' ' i?'_"i^" ß«dit»nsi»lt . , . ' ', Ü9b0 «üi.?'b Geld Ware Eredilanfialt, nngar. . . ,230 75 23' — Tepositenliant . 137— 139 — «lecomPleanNalt..... 920-- 930 — Frau«.««:! .... 6350 6375 Hnndelsbanl .... . 75 75 f^> «»llonalhanl......980— 381 — Oefterr. all,. Vanl .... ^'^ —'^ Oesterr. V Ibl'— 1t»2 ». Geld Ware «ud°lfa«V»hn.....158— 153 50 Gtaalsbllhn......»02 - 393 Slibiabn....... 1412?» 14175 Thtiß'Vahu..... .19550 19650 Ungarische «°rdoftb«l,u . . 118— 118 50 Ungarische Oftbahn . . . 57 2i 57 75 Tra»w,y.Gesellsch.. . . - --- ^--- VaugeseUschaften. «llg. österr. »«m«^!^;! «lldbnhn. «ons . . . . > ^'.^.^ l'»^ Uu«. 0°^ >«" Nudllsl.e.......' Wechsel. ^ »n,«bnr,....... ' 322" M »«Ulf«»....... ' 53Sa Ag'1 Hambnr«....... ' H>^3 4g t»ß 5