Nl. 215. Samstag, 19. Tcptcmbcl 1«»«. Jahrgang 115. „M, »^.^"'lratlonSprtll»: M!> P o stvrrsend n n«: ganzjährig fl, 15, hlllbiähr!» fi, 750, ^m c^'c' ^' dalbjahlln fi, !> 50, ssiir du> Z»s lr,: I»! öü^r,',, Wii^srlil'Im'lU'» vcr ^rilc 8 lr, " Unfrnnfisrte Vr^ss werden >>!cht »„genommen, Manuscrivtt nicht zurückgestellt. Amtlicher Theil. ym ^- ^- und k. Apostolische Majestät haben mit ^"höchstem Handschreiben vom 9. September d. I. 9l? /' und k. wirklichen geheimen Rath und Kämmerer Kalbert Grafen Cziräky von Cziräl und "/nesfalva zum k. und k. Obersthofmarschall ""ergnadlgst zu ernennen geruht. All 3' k' und l. Apostolische Majestät haben mit . ""höchster Entschließung vom 12. September d. I. ^ blester des Deutschen Ritterordens, fürstbischöf-^en gechlichen Rathe und Propste zn Möttlin» Franz M^9°n das Ritterkreuz des Franz Josef. Ordens ""ergnad.gst z« verleihen geruht. Mp^. ^ und k. Apostolische Majestät haben mit !wä?M" Entschließung vom 18. August d. I. aller-conlu, N ^statten geruht, dass der k. und k. General-Sein? ^ ^ '^'^' """ Goracuchi den ihm von n,^;A Hoheit dem Khedive verliehenen kaiserlich otto-t u.I, Medschidje'-Orden zweiter Classe und der des « - .^°".sul Anton Neumann das Ritterkreuz ll^"Mich italienischen Kronen-Ordeus annehmen und °l" dürfen. ^lln^. k. und k. Apostolische Majestät haben mit dem M" Entschließung vom 12. September d. I. ^f Mor der Staats Unterrealschule in Bozen GlanK°ser taxfrei den Titel eines Schulrathes " '""gst zu verleihen geruht. l^Mdr,,^' Srfttcmber 1896 wurde m der l. f. Hof. und i 'lch° il,."" ^^ Titelblatt, das chrmmlugischc uud alpha» !. "eg dmn ^"""u i'U' 'talieilischcn Ausmaln' dcö Rcichö^sch. ^lX. Sti,^ ."Nhn> 1«W^ das VI. Stück dl>r üalirnischc'n, das ? Ncicl^ l ^.^hmischcn, polnischen und lroatischen Ausgabe Midet. "^"chdlattes vonl Jahre 1896 ausgegeben und ver- Nichtamtlicher Theil. Die Lage in der Türkei. ^llnilHp^enigen, die in England gegenüber den tatio,, 2n"> Bungen der armenierfreundlichen Agi< """ au^ !^ "uchterne Wirklichkeit erinnern, hat sich ^^^>rSohn Lord Saliöbulys gesellt, der lbrigens, wie die telegraphische Meldung besagt, mit dem schärfsten Tadel gegen die türkische Regierung nicht zurückhält. Unter den Blättern verweisen vor allem «Times» und «St. James Gazette» anf die Macht der praktischen Thatsachen. Wie weit die radicale Presse in ihrer Begeisterung geht, ohne doch dabei zu vergessen, dass es besser wäre, wenn andere Völker als das britische die nöthigen Opfer zur Verwirklichung der Ideale bringen, für welche sie eintritt, zeigt ein einflussreiches schottisches Blatt Gladstone'scher Richtung. ^ Diesem Blatte ist kein Preis zu hoch für die Be-^ freiung der Armenier, vorausgesetzt, dass er von, Oesterreich-Ungarn und Russland gezahlt wird. Nach! heftigen Ausfällen gegen die «Geißel der Menschheit» ^ und einer anscheinend tiefen Verachtung der «schmutzigen selbstsüchtigen Erwägungen, denen der armenische und ^ audere Volksstämme geopfert mrden,» bemerkt das Blatt: Man sagt uns wohl, dass, wenn das ottomanilche Reich gestürzt wäre, Russland und Oesterreich sich ^ nicht einigen könnten, vielmehr untereinander um das europäische Gebiet der Türlei kämpfen würden, und dass auch über Syrien mehrere gewaffnete Mächte mit ihren Ansprüchen auf den Plan träten. Das grht uns gar nichts an. Wenn Russland und Oesterreich einen Streit auszufechten haben, gut, so sollen sie ihn aus<> fechten! Selbst in einem großen Kriege würden sie' nicht so viele Menschenleben aufzuopfern haben, wie in den letzten zwei Jahren in Armenien und Anatolien aufgeopfert worden sind. Und ob nun diese oder jene Macht den Sieg davontrüge, so würde in dem einen wie in dem anderen Falle eine Wiederholung der türkischen Metzeleien unmöglich sein. ! Der Londoner «Echo» dagegen sagt: Lord Salis» bury ist ohnmächtig, allein zu handeln. Pie orienta» lische Frage kann England ebensowenig allein lösend wie Frankreich oder Nussland. Jetzt, wo Oesterreich neutral ist, Italien alle Hände voll in Abessynien hat, ^ Deutschland durch den Iameson'schen Einfall entfremdet' ist, besitzt das mit Frankreich verbündete Russlaud eine ^ viel gewichtigere Stimme bei der Lösung der orienta-tischen Frage als England. Es handelt sich um die Zukunft des türkischen Reiches in Europa. Das be« denken hysterische Agitatoren nicht. England besitzt gar nicht die Macht, gegen die Opposition der anderen europäische» Nationen zu handeln. Es ist eine Thatsache, dass wir uns die großen Militärmächte ent-! fremdet haben. Indem wir uns trotz Verträgen in. Egypten festgesetzt und einen Zug in das Nilthal unternommen haben, der erfolgreich oder nicht erfolg« rcich fein kann, haben wir das französisch-russische Bündnis gefestigt. Angesicht« dieser Allianz, wozu noch die Entfremdung Deutschlands kommt, sind »ir vergleichsweise ohnmächtig in Constantinopel und im süd« östlichen Europa. Die Agitatoren sollten nicht ver. suchen, unsere schlimme Lage noch schlimmer zu machen. «Daily News» hält eine große englische Volks« ! bewcgung zugunsten der Christen in der Türkei gerade im gegenwärtigen Augenblick für nützlich, weil sie nicht verfehlen würde, auf den jungen Zaren Nikolaus einen tiefen Eindruck zu machen. Darauf erwidert die «St. James Gazette», es verstoße doch gegrn den Anstand, den russischen Kaiser bei seinem Besuche in Schottland mit Dingen zu Plagen, bei denen el ihm peinlich sein würde, «Nein» zu sagen. «Unter Privat» personm wäre das ein Mangel an guter Erziehung.» Dir letzte Note der Botschafter besagt, dass die gegen die Pforte erhobenen Anschuldigungen durch deren Note vom 8. September nicht entkräftet seien. Die Thatsache, dass die Banden der Knüttelmänner von der Polizei dirigiert wurden, bleibe aufrecht. Wenn wirklich viele Mllhamedaner verwundet worden feien, beweise dies nur, dass Bandenaufgebote eine zweischneidige, auch auf die Urheber rückwirkende Waffe seien. Zugegeben wird die gute Disciplin des Militärs und der Polizei nach Ertheilung des Befehles, der Action der Knüttelmänner Einhalt zu thun; dieser Befehl hätte aber früher erfolgen müssen. Die rasche Herstellung der Ordnung beweise, wi e sehr die Banden in den Händen der Autorität sich befanden und dass es früher an gutem Willen fehlte. Das Vorgehen der Armenier wird verurtheilt, über die Ereignisse tiefes Bedauern ausgedrückt und festgestellt, dass die Rahe nur eine scheinbare sei und die Beunruhigung in den Colonien fortdauere. Die Pforte trage die Verantwortunq für künftige Vorfälle. Am Schlüsse der Note heißt es, dass die Vertreter der sschs Mächte in eine weitere Erörterung der festgestellten Thatsachen nicht eingehen. Der Aufstand aus Cuba. Obwohl aus Cuba neuerdings Meldungen über eine Niederlage der Insurgenten' eingetroffen sind, scheint es doch, dass die Lage auf der Insel eine recht schlimme ist. Feuilleton. k «italienische Ncisc» eines traiu. Cavaliers M!1 bis Kl5>1). Von P. vo„ Madicö. An V^' Ul' Neiäü! """" "' berühmt, «sowol wegen Schön« ""sen) wn « L^ °"ch den weitberühmlen Porto N shier " ."^ch'ffe aus Dalmatien, aus Aegypten, . ^iriaci d5 - 8°"^" Welt landen, von Farne ^" ^- illnl °"l h°^"' Verge gelegenen Kirche sehe ^lmatirn ^" ^ l° es schön Wetter, bis in (nach) p Den^"ber WO t.utsche Meilen entfernt., ^"bstnann 6 "lch Loretto beschleunigte unser ^ ^säumii.'n ^ Sonntag war die hl. Meß nicht Schaft n'" °ls er dort ankam, fand er die ^inäl Ss " "°ller Wehr, dem eben anwesenden ^ schrey? ö" Ehren, «hier ist nur ein Gassen l ^lb aber s^ "^tplv sj„d lütter Wirthshäuser, >) und «!?"" 5Men, wo man Nosaria (Rosen^ d>bei^ «"kauft, 'wir lei.^ lässt d/i-m H""en.. Eine ausführliche Schil-ö " der EH^"^ser ^ Tagebuches den Kostbar-N 3°nz bel«n^"? "°" ^retw angedeihen und H"" Vl° au« ^" ^""ck der verstorbenen ^i? "it ein" "'s Spanien hervor: «ein Goldstuck « den Adl b°^" von 10.000 Diamanten beseht, V^ke g " ' den Kaiser Ferdinand II. hin um ^ ^"'ittwe e^^" ^/" Diamanten gebildet, den b" Brust « "'" Neonor bei ihrer Vermählung nust getragen, einen Ring, an dem ei? Diamant zu sehen, so auf 12« bis 13.000 Kronen geschäht wird u. a. m,. viel Fahnen und Standarten, die Kaiser Ferdinand UI. dem Feinde abgenommen u. s. w., u. s. w.» Er gieng auch, den Keller zu be-! sichtigen, «darin die edelsten Weine gefunden und man zeigt auch ein Faß, aus dem dreierlei Weine fließen, wir bedankten uns freundlich» — so schließt Freiherr von Iurilsch seinen Bericht darüber. Nachdem miser Reisender und seine Begleitung in Loretto auch ihre Andacht verrichtet, brachen sie nach eingenommenem Frühmahl von dem berühmten Wallfahrtsorte auf (am 27. März 1650) und langten, nachdem sie die oben noch weiter angedeuteten Orte passiert hatten, den 2. April glücklich in Rom an. Er logierte sich im Gasthofe «zum schwarzen Bären» ein, doch blieb er in diesem Gasthofe nur vier Tage, da es, wie er sich ausdrückt, «sehr ungesunder Luft in dergleichen großen Städten lang in denen Wirthshäusern zu zehreu lst»; der junge Freiherr nahm deshalb Pension bei emem Doctor, «in meinung» seine Lage zu verbessern, doch da gerieth er vom Regen in die Traufe, denn in dleser Pension «wären wir schier hunaers gestorben, es war bei uns wol doppelte Fasten» - sie erwarteten kaum das Ende der vierzehn Tage. «für die sich dazubleiben verobligiert.. «Weilen wir - fahrt Iuritsch in seiner Dar-stelluna fort — gerade zu der hl. (Oster-)Zeü (nach Ron?h lamen, will ich kürzlich beschreiben was wir durch dieselbe gesehen und vom Palmsonntag anfangen.» . cn Ostern in Rom. Am Palmsonntag verfügten sich unsere Reisenden, aus den Monte Civällo, 'um auch von Ihro Piipst«' llchen Helligkeit einen Palmzweig zu empfangen, aber als wir in die Capellen wollten, war ein schlagen und geschrey von denen schweizern (der päpstlichen Wache), daß uns grauset hinzuzugehen, doch traf uns da« Glück, daß wir hineinkamen». Hier wurden auch fie des päpstlichen Segens theilhaftig. Der Papst vertheilte nach den gewöhnlichen Ceremonien die Palmzweige, zuerst zwei große und schön geflochtene dem fran« zösischen und dem venetianischen Botschafter, dann den Cardinälen uud den übrigen kirchlichen Würdenträgern, dann den deutschen Cavalieren, zuletzt den romanischen (römischen) und denen anderer Nationen. Auch hier herrschte ein großes Gedränge, «daß nit auszusprechen., und war unfern Reisenden das Erhalten der Palm» zweige «sauer genug» gemacht. «Am Charmontag und Erchtag (Dienstag) wurden sehr viel Reliquien gezeigt.» Am Charmittwoch sah unser Freiherr, wie der hl. Vater mit großer Begleitung der Cardinäle und Fürsten «^I!a 1>inila» fuhr, in der Kirche fein Gebet verrichtete und dann, durch die Zimmer fchreitend, zuletzt sieben armen Pilgern die Füße wusch, wobei die Fürsten von Toscana Mathias und Leopold dem Papste mit dem Abtrocknen beistanden, worauf der hl. Vater mit eigener Hand die Speisen zerfchnitt und sie den Pilgern vorsetzte. Nach Beendigung dieser Fuß» Waschung und Speisung begab sich der Papst in den Vatican. «Weilen aber so eine Menge Volkh vor demselben die Hl. Benediction zu empfangen wartete, gieng (der hl. Vater) zu besserer Brquemung (Bequemlichkeit) und meidung des getrangs in St. Prterlirchen durch einen heinMchen Gang in den Palast, von denen er dorm die hl. Benediction gab.» Laibacher Zeitung Nr. 215. 1850 19. September 1896. Ein Berichterstatter der «Times» berichtet aus Havanna: Die Cubaner würden jetzt selbst eine volle Autonomie nicht annehmen. Die Spanier müssen entweder Cuba von Cap San Antonio bis Cap Maysi erobern oder den Kampf so lange fortsetzen, bis das spanische Schatzamt die Auslagen für den Krieg nicht länger ertragen lann. Es ist schwer zu sagen, warum in den letzten Monaten ein so unversöhnlicher Geist über die Cubaner gekommen ist. Die vielen Hinrichtungen von Aufstündischen haben jedenfalls viel dazu beigetragen. In Havanna und Matanzas sind Hunderte von Insurgenten erschossen worden. Eines sei gewiss: so lange die Cubaner Waffen und Munition haben, werden sie den Kampf fortsetzen. Die Cubaner sagen sich, dass sie nicht allein für die Kosten des Feldzuges, sondern auch später für die Erhaltung einer großen Occupations-Armee aufkommen müssen. Die Insel kann die hohen Steuerlasten nicht tragen. Das ist die Erwägung, aus der selbst die Gutsbesitzer das Risico und die Ungewissheit der Unabhängigkeit, verbunden mit der Hoffnung, dass Cuba in nicht unferner Zeit als Staat in die große Union aufgenommen wird, jedem Vergleich mit Spanien vorziehen. Dazu bemerkt die «Allgemeine Zeitung»: «Ob die Cubaner befser fahren würden, wenn sie wirtfchaftlich und politisch mit der nordamerikanischen Union verbunden würden, erscheint doch überaus fraglich. Den Zucker- und Tabakpflanzern in den südlichen Unions» staaten ist zur Zelt der Ruin der cubanischen Con-currenten hochwillkommen, deshalb thun gerade sie alles, um den Aufstand zu schüren.» Politische Uebersicht. Laibach, 18. September. Die nächsten Landtagswahlen werden in Kärnten, Steiermark und Oberüsterreich stattfinden. Nach dem bisherigen Ausfall der Wahlmännerwahlen in Oberösterreich ist die Majorität jetzt schon für die clericalen Candidaten in allen Landgemeindebezirken gesichert. — In Kärnten ist die Wahlagitation eine sehr intensive. Am nächsten Samstag findet in Klagenfurt eine Versammlung behufs Aufstellung von Landtagswahlwerbern statt. Die Lemberger «Gazeta Narodowa» fpricht ihre lebhafte Genugthuung über das Zustandekommen des Compromises imoberösterreichischenGroß' gründ besitze aus und hofft, dass demselben eine ähnliche politische Action in den Curien des Groß« grundbesitzes in anderen Kronländern auf dem Fuße folgen werde. Erst jetzt fei der liberale österreichische Adel im Begriffe, die ihm zukommende Stellung als eine die Gesammtheit des Reiches sowie das Wohl aller Völker und Stände vertretende Partei einzunehmen. Das Magnatenhaus des ungarischen Reichstages wird am 30. d. M. um 11 Uhr vormittags in dieser Session seine erste Sitzung abhalten. Auf der Tagesordnung steht der Gesetzentwurf über die Iudicatur der lönigl. Curie in Wahl-Angelegenheiten. Außerdem werden, wie es in dem Einladungsschreiben des Präsidiums an die Mitglieder des Hauses heißt, auch andere vom Abgeordnelenhause einlangende Entwürfe zur meritorischen Verhandlung gelangen. NAm vorigen Sonntag hat in Frankreich die letzte Ergänzungiwahl für den Senat vor der im Januar stattfindenden Drittel'Erneuerung dieser Körperschaft stattgefunden. Die Senatoren, die in der Zwischen- zeit sterben oder demissionieren sollten, werden erst im Januar gleichzeitig mit der sogenannten Dritlcl-Erneuerung ersetzt werden. Es kommen diesmal die Departements Haute-Garonne bis Oise in alphabetischer Ordnung, dann das algerische Departement Coustantine und die Colonie Martinique an die Reihe. Außerdem werden auch noch die in letzter Zeit verstorbenen Senatoren Spuller, Brunon, Munier, Brusset und Guichald zu ersetzen sein. Unter den Senatoren, die sich der Wiederwahl unterziehen müssen, befinden sich Monestier und Destieux - Inuca sowie die beiden socialistischen Radicalen, die kürzlich im Lozrre- und Gers-Departement gewählt worden sind. Der dänische Cultusminister Bardenfleth sprach kürzlich in einer Wählerversammlung zu Odense sein Bedauern darüber aus, dass der von der Regierung vorgelegte Schulgesetzvorschlag in der letzten Reichstags-Versammlung nicht durchgebracht werden konnte. Ob die kommende Reichstagstagung größere Ergebnisse aufweisen wird, hängt, wie man der «Köln. Ztg.» aus Kopenhagen schreibt, zum großen Theile davon ab, ob die conservative Minderzahl sich einigen wird oder die Spaltung, die doch nicht auf grundsätzlicher Uneinigkeit zu beruhen scheine, andauern soll. Nur eine einige Rechte dürfe hoffen, mit Aussicht auf Erfolg den oppositionellen Parteien gegenüberzutreten. Wichtige neue Gesetzesvorschlägö gedenke die Regierung den Things vorzulegen, darunter den Vorschlag einer Zollreform, welche die Abgaben für verschiedene Artikel bedeutend vermindern würde. Die dem Staate daraus erwachsene Mindereinnahme solle durch den gleichzeitig eingebrachten Vorschlag eines Nrantweinzolles aufgehoben werden. Von besonderem Interesse ist ein Schreiben Dilkes, das seine Ansicht inbetreff der Türkei ausdrückt. Die «Times» und «Daily News» veröffentlichen nämlich ein Schreiben Diltes, welches dieser an einen Korrespondenten auf defsen Anfrage über seine Ansicht darüber gerichtet hatte, was die englische Regierung inbetreff der Türkei zu thun hätte. In demSchreiben nimmt Dilkc Bezug auf die Schwäche der englischen Flotte und sagt, eine von derselben gewaltsam erzwungene Fahrt durch die Dardanellen tonnte begreiflicherweise einen allgemeinen Krieg veranlassen, für welchen be-fonders England durchaus nicht vorbereitet fei. Ein gewaltsames Vorgehen irgendwo anders, als in Con-stantinopel, könnte leicht dazu führen, dass die Türkei in einer Weise unter die Mächte vertheilt würde, durch welche England viel verlieren, aber nichts gewinnen würde. Wie aus Mexico vom 16. September berichtet wird, eröffnete der Präsident den Congress mit einer Votschaft, in welcher er, die Finanzlage des Landes besprechend, hervorhob, dass die Ende 1894 begonnene Verbesserung der Föderal«Einnahmen während des Steuerjahres 1895/96 anhalte. Die Eingangszölle betrugen um 3'/y Millionen Dollars mehr als im Vorjahre und erreichen damit ungeachtet des hohen Wechselcourses die höchste bisher erzielte Ziffer. Die Stempelabgaben betrugen über 18 Millionen. Die Gesammt» einnahmen des Fiscaljahres erreichten 50 Millionen und lieferten einen Ueberschuss von 4'/, Millionen, wodurch das Guthaben der Regierung bei der National-bank auf 6 Millionen erhöht wurde. Sofern diese günstige Lage des Staatsschatzes nicht erheblich afficiert wird durch schlechte Ernten oder höhere Wechselcourse, werde die Regierung demnächst in die Lage kommrn verschiedene Zweige der Verwaltung zn erweitern und einige Steuern, insbesondere diejenigen auf die Beamten-geh^e, abzuschaffen. Die Beseitigung der inneren Zöue (Alcabales) ist durchgeführt; bei den an ihrer Stelle getretenen neuen Steuern sind die befürchteten Schwierig' leiten nicht eingetroffen. Trotz dieser Reformen verfolgten die Föderal-Einnahmen in den Monaten Iu" und August eine steigende Richtung. Die Liquidation und die Conversion der inneren Schulden konnte durch die Ausgabe der consolidierten dreiprocentiaen inneren Anleihe bis zum 30. Juni 1896 zu Ende ssefüh" werden. Die Regierung hat mit der Natioualbanl eM Uebereinkommen getroffen, wonach deren Concession dem durch den Congress genehmigten, demnächst in KlaN tretenden allgemeinen Vanka/setze angcpas«! werden soll» Ferner traf die Regierung mit der Londoner «Vank "s Mexico» ein Abkommen, wonach das Capital dle^ Vank eine Erhöhung von zehn Millionen DolW" erfährt. Tagesneuigleiten. — (Allerhöchster D a n l.) Die «Vl>«nis nung der letzte Bl'ck der alten Gunda ihr vor der Seele, Sühne für die Schuld fordernd. — Nein, ihr blieb keine Wahl; cs musste sein. So schrieb sie den Brief; so sagte sie Rupert in demselben alles, was sie selber wusste oder vermuthete. Sie gestand ihm, dass sie es gewusst habe, was die alte Gunda ihm hatte sagen wollen, dass aber Feigheit, wie sie es jetzt nennen müsse, ihr die Lippen verschlossen hätte. Und dann verrieth sie ihm das Ge« hiimnis des Secretärs seines todten Vaters und ge stand ihm. ohne die Mutter zu nennen, dass mit ^ch^^?en^Ä>« ^?* V""2 doch irgend etwas . Z«Ä«n die «r Barmherzig^ üden möge, wenn er sie je geliebt, wie er ihr doch einmal gesagt habe. Weiter kam sie nicht. Die Feder versagte ihr den Dienst, und sie fühlte, dass sie unfähig sein würde, ihre eigenen Gefühle zu verbergen, wenn sie noch mehr fchrieb. So setzte sie einfach ihren Namen unter den Brief, zugleich aber fielen auch zwei Thränen darauf nieder und verlöschten fast die Unterschrift. Aber sie wäre nicht imstande gewesen, den Brief noch einmal zu schreiben. Voll Hast schloss sie ihn in einen Umschlag, um, durchs Haus schleichend, ihn so hinzulegen, dass Rupert ihn am Morgen sofort finden musste. Dann vollendete sie ihre wenigen Vorbereitungen, und als der Tag graute, sagte sie der Stätte Lebewohl, an der fie in der kurzen Zeit ihres Hierfeins foviel des Bittern hatte erfahren müssen. Eben gieng die Sonne auf, als sie den Hof verließ. Unwillkürlich musste sie jenes Sonnenaufganges bei Ruperts erster Heimkehr gedenken, als sein Vater bereits gestorben war. Und fröstelnd hüllte sie sich in ihren Mantel, um, als würde sie verfolgt, fürbass ihre Straße zu schreiten, wohin und welchem Iiele zu? Sie wusste es selber nicht. Nur fort von hier, fort. Es war der einzige Gedanke, der in ihr Raum fand und sie gleichsam in die Flucht trieb — in eine schier wahnsinnige Flucht.. .. Als Rupert am Morgen sein Zimmer verlassen wollte, stieß sein Fuß gegen das von Barbara unter« halb dcr Thür hindurchgeschobene Couvert. Ueberrascht hob er es auf, um noch überraschter den Inhalt des Vrichz zu lesen. Der erste Eindruck, den derselbe auf ^"^eie" war der eines von unsichtbarer Hand eiM ^hl, Schlages. Er sank wie vernichtet auf "^" l zü nicht imstande, die Worte des Briefes noch ^ t>^' lesen, deren Räthselhastigkeit ihn schier uv"> ^,, Erst nach Minuten raffte er sich dazu auf, "^illi"" stürmte er durch das Haus nach dem ^ ^M d>e seines Vaters, um sich zu überzeugen, ob 0" Wahrheit sagte, und diese Wahrheit zu ft"^" ^ A Einmal wissend, dass das alte Rollpu" ^ Heimsach barg, woran er nie gedacht, fand er ^fM und wunderte sich dann. dafs er es nicht v" ^ ^i ° angesehen hatte. Auch der Schulzenbauer'u,^)'> Ahnung davon haben; er würde es sonst ^7^, ^ oder geöffnet haben. Es barg auch "chts "^ l°H >. auf die Sparcasse der nächsten Stadt. 2MI^ M auf ein beträchtliches Capital; es h°"^et; I einmal auf cine noch größere Summe »^ z»l besondere Absicht fchlug Rupert tue ^ ^ ^^ und da sah er auf einmal fünftausend -" ^, sen abgeschrieben und darunter mit ^en"! ^ ,, Vaters Hand gekritzelt: an meine Com" ^ Mann. ulld liep- hü. Rupert zog einen Stuhl Hera« „iedel > schwer darauf vor dem alten siM" ^ "^ Ihm, der, kräftig und die Gesundheit ^ sch' ^c Derartigem elwas gewusst hatte. '^ ..f ,l"d ' .„ch' Und wieder las er Barbaras ^ ^rcal'^" starrte er auf die ominöse Stelle m I^ de" ^ Uud dann zog er, wie gar nicht er 1 ^jn Brief seines Vaters hervor und pr">' Lailachrr Zciiung Nr. 215. I^l)^ 19. Siplembl'r I^lii;. Über internationale Schiedsgerichte und Rüstungsstillstand, be Commission unter dem Vorsitze Passt)« (Paris) be-l H über die Frage einer ständigen Commission für "ltila, einer europäischen Zollunion, die Commission unter de« Vorsitz? Vajer« (Kopenhagen) über den Zutritt °^r Arbeiter, die Umwandlung der Armeen, internationale Mache und die Duellfrage. Ueber das Ergebnis der «"bellen wird im Plenum berathen werben. ^- (Ein irrsinniger Gendarm.) Der '-"lugyar Orszäg. berichtet über eine Reihe entsetzlicher ^ceuelthlllen. welche ein irrsinniger Gendarm am 12.d.M. " SzegsMd verübte. In einem Raume der Gendarmerie-^erne lag am Samstag gegen 8 Uhr abends der Gendarm Ichf Szöle entlleidet im Bette, während ein anderer Gendarm, Franz Farago, ihm den Rücken lehrend, °" Tische schrieb. Im Hose der Kaserne unterhielt sich °" Gendarmerif-Wllchtmeister Johann Varady mit dem ^ndarmen Karl Szigethy. Plötzlich ergriff Szöle seinen üb «' ^ ^"^' ""^' ^^^ °"^ ^" ^tw steigend, "ktftel er den schreibenden Farago meuchlings, zerhieb y" mit der geschliffenen Klinge buchstäblich und brachte W sieben lödlichc Wunden am Kopse bei. Farago vermochte ''? nicht einmal zu wehren, und sanl blutüberftlöml ""°er. Als der Wahnfinnige Blut fließen sah, stürzte er " °en Hos^ lvo er mit dem blutigen Säbel den Wacht» " Mer Varady angriff. Dieser flüchtete sich rasch in sein a>m»er, «icht ohne einige flache Hiebe aus Kops und pullen davonzutragen. Nun machte sich der Tolle an die lall« ^ des Gendarmen Szigethy. dem es jedoch eben. Ll«, ^°"2' sich in Sicherheit zu bringen. Icht begann La? l.« ^^ zu bearbeiten; als aber Szigethy seinen labwer °uf ihn anlegte, stürzte er sort, direct in die "ynung des Wachtmeisters Varady, dessen Frau aber t '''"»egenwart genug besaß, die Thür schnell zu ver- zu w l"' Nur so entgieng sie dem Schicksale, zerstückelt Nllbnl. , D" Irrsinnige rannte von hier nach dem lvllta l "" " ^"" Arbeiter Paul Szabo niederhieb. lH^"' er in der Richtung gegen die Felder hin ver- ltlll>9i "" "lsbald unbewassnet und splitternackt zu er «3" ""^ ^in Vürgermädchen, in deren Elternhaus sinn!« ^' '" ttldlichen Schreck zu versetzen. Der Wahn« Umher ^ """ tanzend und heulend in der Stadt »vUtk' ^ " ^"" ^" Polizeipatrouille festgenommen Kskn^ ^^^ ^" ^ Spitale unter ärztlicher Beobachtung ^tln ""b erst vier Tage vor dem Vorfalle in die wlltd/ ölmickgelehrt. Das Gendarmerie-Vezirkscommaudo Der N ^" Vorfalle telegraphisch in Kenntnis geseht. schth.z, "barm Farago liegt zwischen Tob und Leben "l"d im Spitale. '^eue^^^ Einbrecher von der Alm.) Die saison l?"^ P"sse» meidet: In der vergangenen Winter, ^tten d! ' "^ "°^ erinnerlich, säst sämmtliche Schuh-^sonder . ^"thales erbrochen und ausgeraubt. Ins-°"Nen^'" ^°uristenlreisen erregte diese Thatsache un-"Ul. dal^ ^ufseh^n, und es tauchte die Vermuthung! schieden' ^ "ohlorganisierle Räuberbande in den ver-^ °U«ner°?l,. "^^nhäusern «ehaust. dieselben erbrochen,^ ^DeunI ""^ ^°"" beschädigt habe. D'e Sectlonen, ^"h°n!.! ""^ Oesterreichischen Alpenvereines, in deren > bas ^?° betreffenden Schutzhäuser lagen, erlitten durch ^ ^lhaden «ü ^" vermutheter Gaunerbande empfindlichen W"line^" ^ ^' d. I. gelang eS nun, in der Einback ^" 23jährigen Albert Nlramseber au« Th,l ,u ^lcher aus Nalern desertiert war, auf frischer «ester»,^ "pappen «nd den Räuber festzunehmen. Vor« ^ , , , «,^«.s.^ ^^ ^^, Geschwornengerichte in z heiserem, ^5 ^anz genau, um auf einmal mit einem A Schrei aufzuspringen. ^°hrheit! m "^""9 war mehr möglich! Es war ^llen Ara ^°^ber der Schulzenbauer und er ohne Der NliA ^"weggesehen hatten, es war Thatsache. l°h giuve/. ^" ^^^lcht — durch ein Wort. Klar hatte. ^ "us einmal, was er bisher nicht gesehen ^"ö" kei'? unzeitigeren Stnnde hätte Barbaras !"" zu s^°? ^? ^^n und die Thür öffnen können, !' sie ein 'ck/I?. "^'^^ ^'" ^ finden fei. Als Narite e? s ^^«ches Ge penst. richtete er sich auf, l'e. im A/uchte dich schon im ganzen Hause., sagte ?"tend >. " ihr nur zu wohlbekannten letzten „ «Ms ^"".uegebreitet liegen ?'^n woll»? 3«^"^ auf den Grund deines Gewissens p"t. ^.°Ute "Äst du wohl sagen!, vollendete Ru-. Die .ntt c' "°s hast du gethan?, l^ urvlü.lil '? widerstandsfähige Frau fühlte doch ^. E.^'H«"" Anwandlung, als ob sie umfallen " sie stand ^ "^ d" Lehne des Stuhles, neben ^"^PrM^s^ ^ "lsfen? Willst du es mir nicht vreMe ste nur mit Anstrengung hervor. (Fortsetzung folgt.) Vozen unter der Anklage, vom November vorigen Jahres bis Mai dieses Jahres die Einbruchsdiebstähle in den verschiedenen Hütten verübt zu haben. Per Angellagte leugnete und versuchte, die Geschwornen glauben zu machen, die Hüllen seien von einer Räuberbande, die von einem Haufttmanne commandiert worden sei, geplündert worden. Trotz seines Leugmn« wurde seine Schuld festgestellt und er zu fünfjährigem Kerler und Landes« oerweifung verurtheilt. — (Aerzte undAerztinnen.)Am 31.V.M. wurde in Gens der zweite internationale Congress für Geburtshilfe und Gynäkologie abgehalten, an welchem drei Angehörige des ärztlichen Standes in Oesterreich, darunter Frau Dr. Theodora Krajewsla, Nmtsärzlin in Dolnja Tuzla, neben Professor Dr. Mars aus Kralau und Dr. Latzlo aus Wien theilnahmen. Sowohl die österreichischen wie auch die ausländischen Fachmänner, die Professoren Laclowsly, Iuillard, Reoerbin (Gens), Sänger (Leipzig), Leopold (Dresden). Prochownil (Hamburg), La Tofse (Rom), Crouzat (Toulouse), belundeten ein lebhaftes Interesse für die Thätigkeit ihrer Eollegin in Vosnien, wünschten Details über ihre Praxis unter der ^ muhamedanischen Bevölkerung und sprachen nach Kenntnis-, nähme der Thalsachen ihre volle Anerkennung sür die Bestellung von Aerztinnen in Vosnien aus. — (Gras Schuwalow.) Die Besserung in dem Befinden des Grasen Schuwalow schreitet stetig vorwärts. Gras Schuwalow verließ bernts in den letzten Tagen das! Bett aus einige Stunden. Bulletins werden nicht mehr regelmäßig ausgegeben. — (Die Decimal'Uhr.) Man berichtet au« Pari«: Der ehemalige Unterstaatssecrelär der Eolonicn.! Äbg. Etienne. soll die Absicht haben, beim Wieber-1 zusammentritt der Kammer einen Gesetzentwuif, betres-send die Anwendung de« Decimalsyftems auf die gut-! eintheilung, einzubringen. Die Slunde von 100 Minuten zu je 100 Secunden wird bekanntlich als eine rationellere und einfachere Einlheilung angesehen, deren Anwendung bloß durch die Gewohnheit verzögert wirb. Wissenschaftliche Gründe gegen die Decimaluhr liegen nicht vor. Die französische Presse zeigt sich im allgemeinen der Idee des Abg. Elienne günstig und verweist nicht ohne Befriedigung auf das metrische System, das von Frankreich aus die ganze civilisierte Welt erobert hat. Was die Revolution hinsichtlich de« Metermaßes gethan, das erst ein halbes Jahrhundert nach dem ersten Antrage Talley» rands in der Constituante von 1790, am 1. Jänner 1840, sür ganz Frankreich obligatorisch eingeführt wurde, da» könnte die dritte Republik sür die neue Zeitmessung thun. die felbstverftändlich nur nach einer allgemeinen Vereinbarung eingeführt werden könnte. Die beste Gelegenheit, die geplante Reform anzubahnen, würde die Wellausstellung von 1900 bieten, und da könnte es leicht geschehen, dass die Regierung die Initiative zu einem internationalen Congress« ergriffe. — (Ein automatische r Feuerre ttungs-Apparat.) Die 8ooiüt,6 I^onnui»« d« m^«n.ni^uo ot ä' 61o«tricitü hat eben einen Artikel auf den Markt gebracht, der einem wichtigen Bedürsnisse abhilst und vielleicht dazu bestimmt ist, noch vielen das Leben zu retten. Es ist ein automatischer Feuerrettungs-Apparat, der, wie uns das Patent-Bureau I. Fischer in Wien diesbezüglich mittheilt, die Rettung von 1 bis 4 Personen aus einem oberen Stockwerk in 30 Secunden bewerkstelligt. Der leicht an der Mauer anzubringende Apparat besteht aus einem Drahtseil, welches sich, über mit Zahnrädern und Federn versehenen Walzen lausend, mit bestimmter Ge-schwindigleit abwickelt und, nachdem die Last am Boden abgesetzt ist, selbstthätig wieder in die Höhe gezogen wird. Man plant in Frankreich die obligatorische Einführung dieses Apparates für die oberen Stockwerke. — - (Ein Serum für Trinler.) Die ärztliche Forschung auf dem Gebiete der Serumbehandlung beginnt bereits recht eigenartige Blüten zu treiben. So will jetzt ein französischer «izt in Paris gar ein Heilserum gegen Nlloholismus gesunden haben. Derselbe fprihte, wie in der «Semaine Mdic.» berichtet wird, zwei Hunden eine Woche hindurch täglich 40 Gramm Aethyl-Allohol ein. Von dem diesen Thieren entnommenen Blutserum wurden am Tage der Gewinnung 24 Cubllcentimeter einem an Qoliiium li-cmlmn leibenden Menschen eingespritzt, und __ Wunder über Wunder! — am nächsten Tage war der Mann wilder vollständig gesund. Da wäre der allohol« lüsternen Menschheit ja endlich da» lange ersetzte Mittel gegen die Trunksucht beschert. Hoffentlich dauert es nun nicht mehr lange, bis irgend ein findiger Aeslulapiiinger dieses Serum so vervollkommnet, dass es auch immunisierend wirkt, das heißt vor eine« Rausch schützt. Local- und Proviuzial-Nachrichten. — (Apotheken.) Mit dem auf Grund der Allerhöchsten Entschließung °om ^6- November 1833 er-N°ss?n.n öollanzlei - Dccrete vom 30. November 1833. ^ 9 625^ wurde angeordnet dass bei der Vergebung neuerrichteter Apotheken betM Ermittelung de« würden Bewerbers stet« ein Concurs auszuschreiben se>. Da wiederholt Fälle vorgekommen stnd, das« bei der Fest-sehung des Bewervungsterminc« seitens der l. l. politischen Vezirlsbehörden mitunter sehr kurze Concurstermine sest» gesetzt werden, und da es im öffentlichen Interesse gelegen erscheint, das« den bezüglichen Verlautbarungen die größtmöglichste Verbreitung insbesondere auch durch das «Oesterreichische Sanitätswesen» und durch die pharmaceutischen Blätter gegeben werde, fand da« hohe k. l. Ministerium d?s Innern mit dem Erlasse vom 3. September 1896. Z. 23.995. anzuordnen, das« bei der Bestimmung de« Termines für die Einbringung der bezüglichen Compelenzgesuche nicht unter vier Wochen herabgegangen werde. — (Impfung.) Man theilt uns mit: Mit Beginn des Schuljahres war, wie alljährlich, auch heuer ein derart großer Andrang zur öffentlichen Impfling, dass der Impfarzt feiner Arbeit kaum Herr werben konnte. Deshalb und mit Rücksicht daraus, dass eine groß? An» zahl von Parteien, welche bishrr die Impfung ihrer Kinder verschoben und versäumt hat, angesichts der strengen Impsverordnungen von Seite des l. l. Mini« steriums des Innern aber das Versäumnis noch in laufender Saison gutmachen will, verfügte der Slabt-magistrat, dass künftige Woche täglich um 2 Uhr nachmittags im städtischen Rath-Haus sa ale unentgeltlich geimpst werden wird. Pas Publicum wird auf diese Verfügung mit der Aufforderung aufmerksam gemacht, diese Geleg^s< Oescllschlljt in NudoPnmt vom 15. M mcl. 20 Oclokl Laibacher Zcilung Nr. 215 1852 19. September 1896. stattfindenden Weinbau-NuSftellung erfährt noch dadurch line Erweiterung, dass auch Reben zur tlusstellung gelangcn. und zwar Muster von gut und schlecht gerathenen Rebveredlungcn, Demonstrations-Objecte sür den Rebschnitt und Reberziehung und dergleichen mehr. — Wir machen hiemit unsere einheimischen Firmen auf diese Nusstelluna aufmerksam, da dieselbe auch ein Vilb darüber entwelfen soll. inwieweit sich die heimischen Productionslräfte mit der Erzeugung von Weingarten-bearbeilungs.Geräthschasten, Rebveredlung«geriithen, Pero-nosftorasprihen. Tchweselblasbälgen, Kunstdünger lc. :c. beschäftigen. Jene Firmen, die sich an der Ausstellung mit ihren Produclen und anderen Verlaussartikeln' betheiligen wollen, sollen dies ehelhunlichft der Landwirt-^ schaftsftliale in Rudolfswert anmelden, damit alle ^ nöthigen Verfügungen bezüglich des Ausstellungsraumes :c. rechtzeitig getroffen werden tonnen. Die Aussteller haben nur die Frachtkosten tour und eventuell retour zu tragen. Die ganze Rangierung der auszustellenden^ Objecte wirb vou der Filiale unentgeltlich besorgt. Alle j Gegenstände werden nebstdem als «verkäuflich» ausgestellt,, und wird der Erlös sammt den nicht verlausten Gegenständen «ach Schluss der «uistellung sammt den even-, tuellen Bestellungen, die entgegen notiert werden, den > Ausstellern zugemittelt. An den einzelnen Ausstellung«., gegenständen soll die Preisnotierung von den Ausstellern aus irgend eine Art und Welse kenntlich gemacht werden. Vis zum 10. October müssen alle Ausstellungsgegenstände 5 in Rudolfswert eingetroffen sein. Bezüglich aller anderen^ Details belieben sich die Aussteller ehestens mit der l. l. Landwirtschaftsfiliale in Rudolsswert ins Einvernehmen ^ zu setzen, von welcher alle Informationen geneigtest ertheilt werden. — (Deutfches Theater.) Die Haupt-darsteller des deutschen Theater«, das bekanntlich am^ 27. d. M. mit seinen Vorstellungen beginnt, sind bereits eingetroffen. Die Proben zur Aufführung der Eröffnungsvorstellung «Comtesse Guckerl» beginnen am nächsten! Sonntag. Es wiire sehr erwünscht, wenn jene Parteien, die Piece« an Mitglieder der deutschen Vühne zu dec» geben wünschen, dies bei der Direction anmelden würben; dadurch könnte einerseits den Darstellern, die ja hier z fremd und mit den localen Verhältnissen unbekannt find, das zeitraubende Herumsuchen erspart werden, anderseits wär's den Parteien ermöglicht, sich genügend über ihre Mieter zu informieren. * (Pferdedieb stahl.) Am 13. l. M. gegen 12 Uhr nachts wurden dem Vefih?r Franz Cevc vulgo Sverzina aus V^e, Gemeinde Laale (Bez. Stein), aus ^ unverspentem Stalle zwei Pferde, und zwar ein Wallach/ 15 Faust hoch, fuchsbraun, fechs Jahre alt, am Knie des! linken Hinterfußes mit einer haarlosen, von einer Brandwunde herrührenden Narbe und an der Stirne mit einem kleinen weißen Stern, dann eine Stute, circa 15 Faust ^ hoch, fünf Jahre alt, kastanienbraun, gleichsalls mit einem kleinen weißen Stern an der Stirne, beide gut! genährt, im Werte von 400 fl. gestohlen. Diese Pferde^ dürsten drei bisher unbekannte Zigeuner gestohlen haben, von denen der eine circa 35 bis 40 Jahre alt, mittet» groß, ziemlich stark ist und ein ovales Gesicht, schwarze Haare und solchen Voll« und Schnurrbart hat. Der zweite ist circa 30 Jahre alt. stark, hat ein längliches Geficht/ dunkelbraune Haare und solchen Schnurrbart und der dritte l ist circa 1? bis 20 Jahre alt, mittelgroß, ziemlich stark.! hat ein längliches Gesicht, spitze Nase und Kinn, ist j bartlos und blatternnarbig. Alle drei sind defect gekleidet. ^ Die Spur der Diebe führt über Rabensberg, Gerlachftein und Hudo gegen Laibach zu, und wurde hievon das l. k. Bezirksgericht in Stein in Kenntnis gesetzt. —r. ! * (Aus demPolizeiraporte.) Vom 16. aus j den 17. b. M. wurden zwei Verhastungen wegen Trunken« z heit vorgenommen. — r. > * (Rauf excess.) Nm 14. d. M. geriethen. wie! man uns aus Radmannsdorf berichtet, Alois Mencinger aus Sapusche und Johann Avsenik aus Sgosch in Streit, den sie auch, nachdem sie aus dem Gasthause gewiesen worden waren, auf der Straße fortsetzten. Hiebei wurde Mencinger von Avsenil zu Boden geworfen, zog jedoch, rasch ein Messer aus der Tasche und versetzte Avsenil mehrere Stichs, durch welche derselbe schwer verletzt wurde. Die ftrafgerichtliche Untersuchung wurde eingeleitet. —r. ! — (Vom Glocknerhause auf der Pa>^ fterze.) Man schreibt unterm 15. d. M. aus Heiligen-i blut: Der Fremdenverkehr ist nunmehr im Abnehmen begriffen. In der geit vom 6. bis 12. d. M. find nur 152 Fremde ins Glccknerhau» gekommen. Trotz des gtößtentheils herrschenden Regenwelters wurde der Groß» glockner doch täglich bestiegen. Sechs Herren «rreichten die Gletscherspitzt». Vier Herren erklommen die Pollor» scharte. Im Fuschlhale und in Ferleithen ist das Wetter noch schlechter als bei uns; da regnet und stürmt es ohne Unterlass. Mit 12. September v. I. haben das Glccknelhaus um 1209 Fremde mehr besucht als heuer. Wie man sieht, haben wir heuer ein bedeutende« Deficit. ^.^«^1°° den 20. September (Maria von ?. Angelik Hribar; Gradual« und Sequenz von Anton Foerster; Offertorium von Gotlsried Preyer. In der Stadtpsarrlirche St. Jakob am 20. September Hochamt um 9 Uhr: Messe von Fr. Schöps upu« 103; Graduate von Leovoit, Velar; Offertorium von Iuhann Bapt. Tresch. Neueste Nachrichten. Wie Vorgänge in der Türkei. (Origmal-Ielegramme.) C 0 nstantin 0 Pel, 18. September. Die Polizei gibt bekannt, dass in der Vorstadt Skutari ein anarchistisches Attentat entdeckt wurde, indem in einem armenischen Hause daselbst Bomben, Sprengstoffe und Schriftstücke vorgefunden wurden. Mchrere Perfonen wurden verhaftet. London, 18. September. Wie die «Morning-post» aus Constantinoprl meldet, habe der Großuezier wegen der letzten Massacres die Entlassung des Polizeiministers mit der Erklärung verlangt, er würde selbst seine Demission nehmen, wenn der Sultan die Entlassung des Polizeiministers ablehnen sollte. Der Sultan wollte indes wedcr den Minister fallen lassen noch die Demission des Großveziers annehmen. Gelegrarntne. Wien, 18. September. (Orig.-Tel.) Das Armee-verordnungsblatt meldet: Se. Majestät der Kaiser ernannte den Festungs-Commandanten in Przemysl FML. Julian von Roszkowski zum Oberst-Inhaber des Infanterie-Regiments Nr. 87. Wien, 18. September. (Orig. - Tel.) Mittags fand ein Minifterrath unter dem Vorsitze Sr. Majestät des Kaisers statt, welchem die gemeinsamen Minister Graf Goluchowski und Baron Kallay, Ministerpräsident Baron Banffy unb Graf Baden« beiwohnten. Wien, 18. September. (Orig.-Tel.) Se. Majestät der Kaiser beeidete vormittags den Grafen Cziraky als Obersthofmarschall. hiebei intervenierten Minister Graf Goluchowski und Generaladjntant Graf Paar. Wien, 18. September. (Orig.-Tel.) Se. Majestät der Kaiser besuchte heute nachmittags die Fürstin von Montenegro in ihrem Hotel und verblieb dortselbst zehn Minuten. Wien, 18. September. (Orig.-Tel.) Mehrseitig verlautet, die Einberufung des Reichsrathes sei für den 1. October bevorstehend. Wien, 18. September. (Orig. - Tel.) Die Namen der auf der Insel Guadalkanar gefallenen Matrosen S. M. Schiffes «Albatros» sind Matrose dritter Classe Gustav Chaloupka aus Rokitzan (Bezirk Pilsen), Sanitätsmatrose dritter Classe Dokovic aus Smiljan (Bezirk Gospic in Kroatien). Der im Landsftitale in Cooktown ausgeschiffte, schwer verwundete Marsgast Peter Maras aus Brlog im Bezirke Otocac ist laut eingetroffener telegraphischer Meldung am 16. d. M. gestorben. Die Angehörigen der Verstorbenen sind von amtswegen verständigt worden. Tricnt, 18. September. (Orig.-Tel.) Herr Erz. herzog Eugen ist heute vormittags aus Bozen hier eingetroffen, nahm die Sehenswürdigkeiten der Stadt in Augenschein, stattete den Fürstbischof einen Besuch ab und lehrte sodann wieder nach Bozen zurück. Prag, 18. September. (Orig.-Tel.) Ueber das Befinden des erkrankten Fürsten Alfred Windisch-Grätz wurde ein Bulletin ausgegeben, welches unruhigen, später guten Schlaf, leichte Fieberzunahme und Abnahme der Schwäche constatiert. Czernowitz, 18. September. (Orig.-Tel.) Der Herr Ackerbauminister Graf Lrdebur traf Mittwoch nachmittags in Kimpolung ein, besuchte dort die römische Kirche und einige Etablissements. Von hier begab sich der Minister nach der Rudolfshütte, wo er übernachtete, dann in das Ardzel-Thal, woselbst er die Walzmanipulation besichtigte. Dann begab sich der Herr Minister in das Putna«Thal, woselbst er ebenfalls die Walz-manipulation und die Sägewerke besichtigte. Auf der Fahrt über Karlsberg nach Unter-Wiltof, Horodnil und Radautz wurde der Minister von allen umliegen» den Gemeinden, dem Clerus und einer großen Voltsmenge enthusiastisch begrüßt. In Radautz besuchte der Minister auch das Staatsgestüt. Briix, 18. September. (Oug.-Tel.) Die günstigen Verhältnisse im Einbruchgebiete dauern an. Die Wiederaufnahme des Brüxer Bahnverlehrs auf zwei Geleifen erfolgt heute mittags. Budapest, 18' September. (Orig.-Tel. — Sitzung des Friedenscongresses.) Capper (London) fordert den Congress auf, er solle gegen die armenischen Greuel protestieren. AM Dichon beantragt, ein Schreiben an den Papst mit der Bitte um Unterstützung der Vereinsziele zu richten. Nachdem mehrere Redner dafür ein« traten, dass auch an andere Religionschess Schreiben zu richten feien, wurde über Antrag der Madame Vincence beschlossen, ein Schreiben an sämmtliche Religionschefs zu richten. Green schlägt vor, man ^ möge in der Resolution Stellung gegen die armenischen Greuel n.hmen. Tiur unterbreitet einen Antrag betreffs Einsetzung eines internationalen Schiedsgerichtes. M Antrag Türr wird angenommen. .,. München, 18. September. (Orig.-Tel.) »-kanzler Fürst Hohenlohe ist nach Aussee abgereist. Bamberg, 18. September. (Orig. «Tel.) ^ Astronomencongress beschloss, seine nächste Sitzung '« Budapest abzuhalten. . „. >,. Rom, 18. September. (Orig..Tel.) Die C'»' trauung des Prinzen von Neapel mit der P""^ Helene von Montenegro wird im Quirinal durch Präsidenten des Senates vorgenommen werden, kirchliche Trauung findet in der Kirche Santa MM ocgli Angeli durch den Großprior von Bari statt. ^ selbst bekanntlich der Uebertrilt der Braut zum tachoM" Glauben erfolgt. , „,. Rom. 18. September. (Orig.-Tel) In dem Y«" zur Veröffentlichung gelangten apostolischen SMw über die anglikanischen Priesterweihen erklärt der die nach anglikanischem Ritus vollzogenen Priest""^ als absolut ungiltig verkünde. Das Schreiben M P mit der Aufforderung an die Anglikaner, zur tatM!«» Einheit zurückzukehren. . ^ Rom, 18. September. (Orig.'Tel.) Wie dieAgel^ Stefani meldet, ist Major Nerazzini am 1O> ^ '^ Hara eingetroffen und dortselbst von Ras Makonen großen Ehren empfangen worden. Major Nerazzuu mit Rücksicht auf den nothwendigen Aufenthalt '^ Organisation der Karawanen erst am 20. d. 2". Abisebabat abreisen. ^ Rom, 18. September. (Orig.-Tel.) Gestern obachtete man zu derselben Zeit, als in Messina "i^ Reggio di Calabria ein Erdbeben verspürt wurde. ^ einen ziemlich heftigen Erdstoß in anderen "^, darunter in Oppido uud Mamertino, woselbst "^ stoß große Panik hervorrief. . ,.ja Rom, 18. September. (Orig..Tel.) D»e ^ ' Stefani bezeichnet alle Gerüchte über den ^H^ der inbetreff des Abschlusses des italienisch't""'^ Vertrages schwebenden Verhandlungen als wcht hältig und verfrüht. ' ^0« Paris, 18. September. (Orig.-Tel.) D»s -"" ^ des Municipalrathes genehmigte das Proqrawn ^ die anlässlich der Anwesenheit des russischen H^. Paares seitens der Stadt zn veranstaltenden FestUH ^ Nach diesem Programme werden die Straßen ^ Bahnhofe bis zur russischen Botschaft decor""^. Municipalgebäude beflaggt und beleuchtet sein. u^zZ wird ein großes allgemeines Volksfest für 9"^ ^eN stattfindell. Den Finanzcomite's in den vers°)' ^s Vierteln wird eine Subvention von 100.(1^ HM zur Veranstaltung von Localfesten reserviert. - ^ ^ Francs werden an die Armen vertheilt. Die Arvel ^, Ausschmückung der Stadt werden unverzügM griff genommen. Mlice Paris, 18. September. (Orig.-Tel.) D" M Havas zufolge bestätigen die letzten NachrMe ^ das Befinden des Großfürsten-Thronfolgers vo'^ -^ land keineswegs die in den englischen Blatte thümlich verbreiteten beunruhigenden Berichte. ^ Paris, 18. September. (Orig.-Tel,) «U!" "^ öffentlich! ein an den Ministerpräsidenten 2""' .he" an den Kammerpräsidenten Briffon gerichtetes ^.^ j« der Gattin des verurtheilten Hanptmannes ^"^a^ welchem sie Gerechtigkeit für ihren Mann " ^c welcher, wie unwidersprochen blieb, auf ^f" ^ t>e" geheimen Mittheilung verurtheilt worden 1^.^ »e^ Mitgliedern dcs Kriegsgerichtes vom Krieg«""'' ^5 traulich zugegangen sei, ohne dass der Angw"^^ der Vertheidiger Einsicht in dieses ActenstU" Angekommene Fremde. Hotel Glefant. ^.M^ Am 16, September. Terlnil, geb. BaronM ^„cd'ss' ssranz bei Cilli. - Sartori, Ingenieur, s. Fa^ Leuec. l. l. Vezirlsrichter, Laas. — Dr. Mencing"^^ P^ Häusler, l. l. Oettdarmerie-Lieut., Nudolftwcrt. ^« .chile«.' i,,l' Sattl.>r, Kleber. Hartnig. Weih. Me.; Muller. " V'"''^!'' Pnuat; Leide. Millisterialbcamter, Wien. ^. „ ^WHi.-ii. bcamter, Moräutsch. - Winller, Priester, NcudM' ,^ M^" Priester 1 Sabec, Privatier. Trieft. — Meyer. f. ^ria ^lc"' - Zuzula. C°ntr°lor. s, Familie; G"li Prlv"t ' ^ ^ O ,s. rinic. Priester. VojSlo. — (Wpfcrt, Pnestc^ ^ ^abi'l^^ Fabrikbesitzer, s, Familie. Neumarltl. - Mcnz^^H^, Marburg, - Cegnar. Priester. Sairach. /^ Priel<"'',^ch', ^ mcister. s. Gemahlin. Montpreiö. - — Ungar, Fabrikant. Cilli. — Slojec, schrei, ^<.c, Luzel, Orosz. Grundbesitzer, Grafenbrunn. g,»,, Mousalcone. ^, ^M. Wl'^'i' Am 17. September. Varon Schler, -"',/,, xM'^i, Schreumer, Mediciner, Wraz. — Maasburli. . »'^^ l. Famili.; T . Pretner. Advocat; OeinW«, ' ^,.^ ^ Privat, Trich.-Lameucic. Student; Sch"" ^ B'w." M'",' - Slabar, l. l. Oberlieutcuant, Bdhu'-Aroo. ^^clc'^^>'/ vate. Abbazill.-Syrovatla. .Nfm.; Ama",^ ^nd'.^ I^' Schauspielerin; Mlalar. Professor. W'cn- , PHc'l<«M Adelsbern. - Amnayer. s. l. Feucrw«lö «u MZ^ <>^ Dr. Ferrari, Vranzol (Tirol). - Bö che"' ^ll.lbH,^' Malu. Private, s. Familie. Neumarltl. ^^ Lsche" — Ieisinovic, l. t. Schulinsvector. s> «5""" Legat, Klageusurt. Laibacher Zeitung Nr. 215, 1853 19 September 1«96. Hotel Stadt Wien. Am 17. September. Krafft. Kfm., Crcfeld. — Olafenstein, "Yrer, Vutz, Hauscli. Vöhcim, Mc.; Dr. Kopalik, Prof,, Wien. ^' Hoffmann, Kfm., Iägerildorf. — Vechfeld, Private, (Vraz. — ^"ibrrgrr, Doctorsgaltin. Laas. — Hoffmann, Stations Vorst., «lmpollniss, — Sporn. Privat, f, ssrau, Mallighofen. — Vogel, «!«>.. Äiüuchen. — Nowal, Oberfürster, f. Familie. Hermsburg. ^ 'Ver.dl. Hirschbcrg, Kflte., Berlin. — («raf von Mieroszowsli, 'vulsbeschcr, Kralau. - Strauß Kfm., Frankfurt a./M. Verstorbene. Im Siechen Haufe. Am 15. September. Agnes Kolenc, Hilfsschwester, ^^ I., Tuberculofe. Meteorologische Beobachtungen in öaibach. ^. ^^! Z.^ Z' i______^^ ^ ^ 18. ^U.^i.' '737 1 23-8 "SO. schwäch heiter " ' «^1^7.^.^7.5 SW. fchwach heiter ^! 7 UŽMa? '735-3 , 10-2^ NO. mäßig > " heiter 0 0 ^.0« ,.^^ Tagesmittel der gestrigen Temperatur 18 4° um ^uber dem Normale. Nrrumn»o:tlichcr Redacteur: IuliuZ Obm.Ianuschowsi^v Schweizerhaus. Sonntag, 20. September grosses Streich-Concert , mit G-OHiiTitf öer berühmten Venetianer Gondoliere-Gesellschaft -A-'u.sg-e-wraiLltes IFxogrreozrLm.. Aöfang halb 4 Uhr. Entr6e fret. /Ar. llochadiinngsvollst L252) H«ne> Sde»*-. wiedcr^"^ Nestlö's Kinderuährmehl. Während immer k'Nen sf"-"''' ^^plnair i>, dni Handel n/dracht werdei,, »uclche ^e dips "^ ^' die Aüüiienmilch adcieden sollen, dalu'i abrr, da ^N "' ^'urcke nich! dienen, wicdtt' bald verschwinden und tt^s'".' wcrdl'ii. hat H, ?iest!!!'3! Kindermehl bercitel eine ^«jähriqe ^>n,rn ^ ^raM.,c!lhc!t fll'' s'ch- ^icht blos, gesunde Kinder aciil^, "'^ ^^^' Weisl' vollloinmcn ernährt werden, a»ch mit ^W, ^^uischcr Dyspepsie uud Dariniatarrhen behaftete lich^. n^! ^eiu'svn, wenn mau ihi,en dieses Nährmchl in ratio^ l>as y^'!^ "erabreichl, in lurzcr Zi'it nnd qcdeihen sodann ans ^cum M- ^'^ "^" Alpcinuilch, Weizenmehl und Zucker ab. ^ llwt dirsrs Kinderuährmchl eine reine uud qesuude Kost ^chun^ bereitet werden lann, uud weqen ihres a.erina.en siic sii»^^"'ses jedermann leicht zua.aua.lich ist, da eine Dose U»d?,!!', 6 acht Taqc ausreicht. Erste Kinderärzte des In-^>tttr,'m? ""pfählen dieses Nä'hrnnttel als vollen Ersah der vchciitli!! ^' ""^ dessen Verbrauch ist darum auch eiu anher» zu nch," lN'chcr. Umsl'mchr ist es Pflicht der Eltern, daraus schrri^s!' Äk """ «Neu ähulichen Präparaten, die iu marlt« «ehe h^-Wnsc aunctiiudisst wcrdeu, sorgfältig aus dem Wege Fälle» „n.^V?"' "oh! nur nicht nullen, sondern iu deu meisten „""^ fchndcn, ^al^2 1 p"t s'ir Oestcrreich'Unnarn: F. Nerlyal, Wien I., ÜÜal-, Drpots in all>>n Apothelen uud Drossucricu, Wrisc an. ,- ll ""' dem Aniaufe anderer in marftfchrcierischcr """s alni^ '"^"''n Präparate, die nur auf Täuschuua, des Pnbli< MATTON i's w jjr^^Ji ______""" """" alkalischer Jjstes Tisch- und Erfrischungsgetränk, Trobt bei Hu3ten, Halskranlcheiien, Magen-_________und Blasenkatarrh. *"*"——¦_______ (1126) 7 Um falsohen Gerüchten entgegenzutreten, sehe ich mich veranlasst, einem P. T. Publicum mitzutheilen, dass meine bestrenommierte Apotheke zum «goldenen Adler» (früher als J. Svobodas Apotheke bestbekannl) nach wie vor immer nur am Prescherenplatz Nr. 2, gerade gegenüber der eisernen Hradetzkybnicke, sich befindet und ich bestrebt sein werde, wie bis jetzt sowohl im pharmaceutischen als auch hygienischen Fache immer nur das Beste zu leisten. Bitte stets auf die Firma Adler-Apotheke zu achten. Mr.-Ph. 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Thierry in Pregrada bei Rohitsch-Sauorbrunn. l>o\)\)tU i tlairtttii 4 JhPtirii, nart) Vogiiiru unb ^trifjiojiiina Vi rtfine über X, (i T'uvpclflnirljen 4 tfronett «o fester, 'iueniner al« 18 Heine ober rz, Mai-November . . . l01öN 101'7U ., ^loieli v«z, Februar-Äugmt 101 b« 101 7« „ silber o«, IHuner-Iul< 101 «5 101-85 ,, «prilOctober ioi «0 in «8a >»k4er <"/„ Ktnatilosr. 250 fl, 144'b« 145 5N !«6Uer z° „ ., ganze »00 ft. 145 — 145 50 !»6Ner 5'„ ,, Hinftll 10N ft. 15« — 15« 5U >»«4er Elc>llt«ioll , . luu ft. l»u—191 — dto, ,, . , 50 fl. 190 '181 — V/« Dom Mdbl. i^ 1'i« n, . 1b« 75 15? 75 »"/„ 0eft «olbrente, Neucrfrn l«8 5l» 128 ?!i i°,„ Oeft. Notenrentc, steuerfrei — - —--p> > bto. siente in »ro„«n»ähr., steuerfrei für.lUO^iunrn iiom, 101 15 101 35 bto, dto, v>'r Ullimu , . ini-ib 101 35 Eisenbahn > VtaatVschnldvtf' schrei bun»en. tlllabechbahn in G,, steuerfrei (bw. st,), fllr 1NU fl. G. 4"/, 121 — 121-80 .^>:-^ Iosevh-Vahn in Lilber (dir. Lt.)! 10« st. Nom. a'/<° „ 125'— 12« — »'/."/, Rudolph«, i. <3. . i. Nroncnw, sl«uerf. (biv. Tt. , ftir 20» Kr, Nom. . . 9» 30 I«0'30 i'/, Borarlbilger Bab» in Eilb., !l>X> u, 1W» st, f. 1W st. Nom. — — — — »"/„ dtu, in »ro»en«, steuers.,-»«»» u. ^«(«1 li^r, f. «00 ltt Üiom. . 99 60 100 «0 iju VtaalSschnldverschrelbun' >«» abgesteulp.Eisenb.'slltien.! «lsabethbahn 2 st, CVi. K'/."/,, ^ von !iU0 ft. K, W. pr. Stück . 255 — 259 — )to. LinzVudwei« WN ft. ». W. l 5> //„ ....... l240'— 244' — »lo. sa!zb,-lil, 20« ft. ». W. 5° ^ 233 50 li»^ 25 «aliz,l.ll,l.Unbm,.V,^X' »I.ls,^, 2l« 50 219 - '«eld W»« !! o» Staalr »ur Zahlung nb«r»»«»nle «ifenb.'Vrior»' Obliznttonen. l>lüüb«tl,badn «<«> u. !10c> u. slxio M, 200 M. 4" „...... 121— 122 — ss> llü^IolcVl! V., «m. 1»«4, 4«,, 99 70 10070 Galizische Karl «Ludwig- Valin, «M. 1881, 300 ft. G. 4"/„ . 99 40 100 40 «orarlliergei Äahn, /," ,, 12315 !24 lb dto, dtll, Vllbcr 100 fl,, 4'," , 10120 102 20 dtu. C!aat« Obli«. (Ung, ONb,) ». I. 187L, 5" „..... 121 40 122 40 dtu.4>/,°,s,Kcdanlregal.ttbl.-O!,'!. 1O0 —!i00 80 dtll. PrüM'Anl. ll ION fl. ». W, 154 75 155 50 dlo. dto. ü, kl» st. K. W, 153 50 154 50 Tli^N-Xteg. Lo!e 4" „ >00 st. . 139 — 139 50 Grundentl.»Obligation»« (für 1»«< fl. «M.,, 4",„ troatische und slavonifche . 87'5N 88 — 4«/, ungarilche (1W st, g.W.) . 874« 8840 Hndere 3ss»ntl. Anlthen. Dmiau-Ness «Lose ^,,..... 128- 129— dto, Anleihe 1878 . . 10825,109 25 Anlchen der Eladt Görz, . . 112'—! —'— .'lillehen d. Etablgemeinde Wie« 10470 105-70 Auleuen d, Htadtgemeiob«' Wiell ,Eilb«r ober Gold». , . . 12«'75 127'75 PrümienMnl. d, OtadtssM. Wien 1«5 50 i«6 — Vüisebau Änlchrn, urrlosb. 5" „ 101 50 - -- 4" „ «rain,^ Llin!,!'^.«!!!'^,« , 88 75 99 75 We>t> Ware Kfandbrill» (für ton st.), «odcr. <»llg. gft.in5»I.!,l.4»/„H. —-,. _.-^ dto. .. „ in 50 „ 4°/„ 89 45 10045 dto. Pröm.-Ochlb». 3"/^, l.Tm. H5-—'iiß-- dto. dto. 3"/„^I. Vm. 117 75 118-50 N.^sterr.Lllnbe«-Hyp,-Änst.4"/„ i«u —!iU080 Oest,°ung. Ban! uerl. 4«/, . , io« 20 wi — dlo. dto, 50jahr. „ 4°/° 10020 101 — Zr°r>-ass?, ,.öst,.801.5>/,'Vov> ioi5» -'— Priorität» «rbhah>! Em «8«« lai-85 102 85 Öesterr.'I.orbwcstbal!» , , , 1ili80iil-80 Glaatübahii...... 22^—225 — Tüdbakn ^ 3"/„ , , . , 171 90^,72 !»0 dt«. k 5^ , , 128 25 1U0 4"/„ Unt«lr»iner Vahne.' 99 :i0 100 — Yio«s» Los» ,p«r Ltücl). Budapcst Vasilica (Dombau) . «-?0 890 CrediNoft 100 st...... 187-— 188 — Clar»Lose 4« si. CM, , , . 57'-- 58 — 4",„I°!!lll!.NamMH, l'!»ft,««lN. 142-— 14«- ^ Ofen« Lose 4» fl..... 23'— 24 — 2alm«L°,'e 4« fl. CM. . . , 70— 71 — Vt.°Ge»oi«.L°se 40 ss, «Vi , 7U25 71!i5 Wlllbs-- «2- Wi,!d!Ich«räv «u!e 2» ft. , . . . 22 7b 23 50 ««ld Ware >, 4b7— 458 — ürdt.^Anst. f. Hand. u. V, l«o fl. — — -- - dto. dtn. per Ultimo Septh,. 3K9 10 36!» NU «treditbllill, Allg. ui,«., 200 st. . 401 2!, 402-25 Trpofttelibllnl, Ally., 200 st. . 2»7'50 240 - !<>o ft...... 297 75 29« 25 NsrluV^^c!"!, «««,, l4<> ft . 179'— 180 — Hltitn uon ^ranupolt» ll«ttlnehmuny»:< »0 ft.HiN. 8410 8420 Lemb,. «lzernuw, Iassy. Vil^nli^ «esellschaft 200 fl, H. , . . 289 — 290 50 llloyd, Oest,, Trieft, 50« fl, f>-75 Lttbbllh» 200 st. T..... 102 — 102-25 Lüdnordd. Verb.-A. 200 ss. LM. 217'— 219- Tramway-Ves., Wl.,17Nst.«. W. 484'- - 487 — dt». lfm. <«»?, 2»oss, , , —-— —'— Trammny«Ge!., '^eue Uvr,, ^<,-n« zl^albalin^ü. Äct, «es. «0— sl^ Indullri».Hcli«n ipe, Vttlcl), Bauncl., «lln. »st„ 100 st. 8950 »»^ Variier Eisen^ und «ötnhl^Iilt,. .» in Men 10« st..... N2— s' bu 'tiknbllwlw.^eiln,., «rfte, 80 fl. 119 - >2»'^ „tlbemüül", Hapierf. u. N. «. 5I'K0 bl ^° L'.eN.i«^ Urauere! 100 st. . . 115— N»'" M°,:tu:>. NeftlKch., Oest. alpine 8«'5<1 »7'-' Prägen Ellnl'I7li,..G!s. 200 ft. 674' a?^"" Kalgo-Lacj. -lrinlohls,, «0 ft. 5N5 —au'-- ,,^ch!üllln!>»bl", Hapierf., 200 ft. 20N — 207'^ „^>,^c?r-..-:.", PlUii^rf. ^. ö. H. l«8 - 1«' " Ii!fa)i)!,l'.'Nw. - 'ses. 70 st. 15« l>0 lä» ^ Wllsf-nf. Ä.,»sl.<»Wi?n, 10011. «10— 5l4"- Wallüoii'Ll-llianft., «Ua.,«» Pc,!, ^.. 80 st......... 505'— b!» ^ wc. Äauill-jelllchlllt 100 st. . . 114— N^" Wll>n,rl>?>!u^ Ziegel «ct«en'«t>, 893— »»? " Deoisln, «msterba»!...... 98«0 »»'^ Deutsche Mge..... ^" ,3o«5 London........ >l'"7!'l..... — ^ " Dalut.n. ^ Duclücn....... ^'^ g,z4 !^o ^rnucss-Stiick« , . . . 95» ^ Deutsche »«cichsbanlnolen . . 5»-7<> ° ^ Italienische Bnnlnoten . . . 44'" '.»« «lll!lss.«,!c'el...... ''2s«> ^ Rmtslillltt zur Msmcker Zeituna Nr. A3. Samstag den 19. September 1896. (3969) 3-2 g. 1079. Aviso. Am 12. October 1896, um 10 Uhr vormittags, findet beim (ljarnisons>Spitale Nr. 7 in Graz, Local Nr. 9, eine Offcrt'Vcrhandluna, wegen Lieferuliss von Ki'ichengcratlien und Epi« talsrequisiten für dic Militär-Sanitäts»Anstalten im Bereiche des t. u. l. 3. Corps statt. Tie ausführlichen Vrdinguna/n liwnen aus den afsichienen Kundmachunqen und bei sämmtlich«, Militär?.Einlage Z. 23.) als l. l. Local« commissar für agrarische Operatiouen den Herrn l. l. Vezirlscommissär Franz Zupnel in Laibach bestellt. Die Amtswirksamleit dieses l. t. Local-comnlissärs beginnt am 21. September 1896. Von diesem Tage angefangen treten in Ansehung der Zuständigkeit der Behörden, dann in Ansehung der unmittelbar und mittelbar Vethciligten sowie der von denselben abzugeben« den Erklärungen oder abzuschließenden Vergleiche, endlich in Ansehung der Verpflichtung der Rechts» Nachfolger, die behufs Ausführung der Special« theilung geschaffene Rechtslage anzuerkennen, die Bestimmungen des Oeschcs vom 26. October 1887, L. G. Bl. Nr. 2 äs 1888, in Wirksamkeit. Laibach am 15. September 1896. K. l. Landcscommisfilln für agrarische Operationen in Krain. Št. 654 z 1. 1896/a. o Razglasilo. Po § 60. zakona z dne 26. oktobra 1887, dež. zak. St. 2 iz 1. 1888., je c. kr. deželna komisija za agrarske operacije na Kranjskein z razsodbo z dne 20. dec. 1895, St. 619/a.o., v izvršitev nadrobne razdelbe posestnikom v Vodicah pri Vipavi skupno v last spadajo-c"ega gojzda pod pare. St. 101/3 in 101/5 davène obèine Vodice, 8 oralov, 800 Stiri-jaškili sežnjev = 4 hektarov 89 arov 14 m2 površine (vložna št. 23) postavila eospoda c. kr. okrajnega komisarja Franca Zupneka v Ljubljani kot c. kr. krajnega komiaarja za agrarske operacije. Uradno poslovanje tega c. kr. krajnega komisarja se priène dne 21. septembra 1896. wiS ieT dnevom stopijo v veljavnost do-ÄÄ \±« *«• LtohraJ1887, dez. I »astev toienV I ' gle ! 444/1 Catastralgemeiude Sanabor zusammeu per 105 Joch 1066 Quadratklafter ^ 60 Heltar, 89 Ar 82 in" (Einlage Z, 27» als l. l. Local-commissar für agrarische Operationen den H?rrn l. k. Bezirlscommissär Franz Zupnek in Laibach bestellt. i Die Amtswirksamkeit dieses k. l. Local» commissars beginnt am 21. September 1896. Von diesem Tage angefangen treten in Ansehung der Zuständigkeit der Behörden, dann l in Ansehuug der unmittelbar und miltelbar ^ Bcthciligtcn sowie der von denselben abzugebenden ! Erklärungen oder abzuschließenden Vergleiche, ! endlich in Ansehnng der Verpflichtung der Rechtsnachfolger, die behufs Ausführung der Special» ^ theilung geschasfcue Rechtslage anzuerkennen, die Abstimmungen des Gesetzes vom 26. October ^ 1887, L. G. Vl. Nr. 2 ä« 1888, in Wirksamkeit. ! Laibach am 15. September 1896. s K. l. Llllidcscommissioil fiir agrarische Operationen in kram. Št. 653 de 1896/a.o. Razglasilo. 1 Po § 60. zakona z dne 26. oktobra 1887, dež. zak.'fit. 2 iz 1. 1888., je c. kr. deželna komisija za agrarske operacije na Kranj-skem z razsodbo z dne 18. aprila 1896, ät. 741 z 1. 1895, v izvrSitev nadrobne raz-delbe posestnikom v Sanaboru skupno v last spadajoèega gozda pod pare. St. 543/4 in 444/1 davène obèine Sanabor, 105 oralov 1066 ötirijaäkih se/.njev = 60 hektarov 89 arov 82 m2 skupne površine (vlo^. St. 27) postavila^ gospoda c. kr. okrajnega komisarja Franca Župneka v Ljubljani kot c. kr. kraj-nega komisarja za agrarske operacije. TJradno poslovanje lega c. kr. kraj«e# komisarja se priène dne 21. septembra 1896. S tern dnevom stopijo v veljavnost loöila zakona z dne 26. oktobra 1887, . zak. St. 2 iz 1. 1888.. gledo prjstojno«11^ lastev. potem neposredno in posredno ^ loženih, kakor tudi gledt'i izrecil, kate ^ oddado, ali poravnav, katero sklenejo ^^ posled glode zavoznosti pravnih "^j^e nikov, da inorajo pripoznali zara^'.'zVli^aj' nadrobne razdelbe ustvarjeni pravni p° V Ljubljani dne 15. septembra 1° C. kr. deželna komi«ija za agrarsK operacije na Kranjskem. __^. (3981) 3-2 Z- ^ ' Lehrer- und Leiterstelle. An der einclassigcn Volksschule w ^° ^ Georgen unter dem kumbergc gelaugt die ^^^, und Leiicrstclle nlit dcn Bezügen der ^ ' ^c haltsclassc, 30 fl. Functionszulagc '"!? ^sche» Wohnung zur definitiven, eventuell prol"! Besetzung. ^r- Die gehörig belegten Gesuche stnd "" geschriebenen Dienstwege bis 10. October 1«"" Hieramts zu überreichen. ^.«, K. k. Nezirlsschulrath Gurlfeld <"' U-tember 1896. ______.^T' <^"^ Auszug '" °,-' aus der Kundmachung Nr. sssslö ox 18!)^, betreffend die Sichcrstcllunss der arrcndierunsssweiscn Abgabe von ^ Hafer für die Zeit vom «. Jänner 18!i7 bis Vude December i8 )7. Die Verhandlung wird abgehalten Beiläufisses täg» ^ H^ Verhandlung wird abgehalten ^i^Aorderni.^ llches Erfordernis , Uchev ^ >,^—^^ Brot > Hafer Brot l ^.^7^ Beim Militär» für die 840 l 4200 ^y^ ^"^ Militär« für die ^40 > 42^ M Iudcnburg....... 350 . . , Klagenfurt mit St. .^g!j 1^ 3 ^, Leoben .......... 176 . . -l^"........... ^ « «ru«»,M....... -M, , , " M°«ch.S«b°ch„„ « ' , 'n ^ ? Tarms .......... 644 D NM«M«r« 1»° 7N «i ! ° ««"°",«r. . . > ^„^....... « ^ , r ^ Mwu «« , , 'ä P«'"........... , ^ ^ M«»«r«... ^, ^ ^ L°eb°ch«N»il<,, « , « W»d,.F°istnh,,,, 1<» 1°° , i ^,^ , l,N "5 „,2,ü"5 In CM und Pettau können die ärarischcn VackereiLocalitäten gegen Entrichtung eines Mietzinses, nnd zwar in ^standh^^^ell^ in Pettau um 114 fl. jährlich benützt werden. Dem Mieter obliegt nebstdcm die Versicheruug gegen Fcuersgefahr und dich "" Für diese Verhandlungen gelten die Bestimmungen des ämtlich ousgefertigten Bedingniöheftcs, welches, sowie ^ .7s^,idell ^ die sonstigen verlautbarten Bedingungen, bei den obbezeichneten Militär»Verpslegs.Magazinen während der gewöhnlichen Annoi , gesehen werden können. «raz am 5. September 1896. .. ^tP^ ' Die t. u. l. Intendanz des '>-