^270._______________________Samstag, 23. November 1801^ IalltMüg l20. Zeituna. D», «Umbach« glttung» ,r,»»».«»«»» ^.««»^4 sich »on,«!«pl°» ?i«.«. d!, «,b»ct,o« D°,ma«...«uN, «l.« Ev" chfwnb.n drr «eb^tt?. »!. «i?.^t^l Amtlicl?er Theil. «ltta.3 ^ ""b k. Apostolische Majestät «eruhteu ^„^ ^'bernahme des iveldmarschall -Lieutenants "'! !ei»l ^'- ^ "lier, Directors des >l,iegsarchives, lljh h«: ^"^'u ill den Nnhestand anznordnen und ^r«, ,""" Anlasse den ,>ldzeugmeisters°Eha° ^I! ."""<"<>« und on> Würde eines Geheimen ^ "^" mit Nachsicht der Tavei,. zu verleihen: ^i^ h. "^'"lniajor Eniil W o i n o v i ch ,',»»> Di--' '^rics^m'chwcs zu ernennen. ^^ ---------------- ^hijM ^ l"'d f. Apostolische Majestät haben mir ^doi, 1^ ^"tschließnl,g vo»! l . "^'"'"'ie eines Keseves, betreffend den ^Nl, ^l'zirtsstraße PodlipaSmresje im ^W??t> Ol'erlaibach, die Allerhöchste Sanction M zu ertheilen geruht. !^2 ^' '"^. ^ Apostolische Majestät haben mit ^vo,? '' ^»Nschließnng oon, ^l. Noveinber d, I. >,^' Endlage des Herzogthnlns ,«.< r a i n be Hli>,. .^'Un'Nlse eines (^esche<<, betreffend die Mb > Tudteiibeschai'ael'jireii, nürtfani für das ' M, !l^"ln mit Au5schli,s5 der !(iande^l)aupt. ^l. ^' ^ Allerhöchste sanction cillerliuädi^st ^' NMilK. bc ^G<> "'^ ^- Apostolische Majestät haben mit i5i'>'» ,^ ^"tschliesznn^ vo», w. ^cweniber d, ^. dec' Herzolitl,»n,o >l r a i n be k"!^i,^ ^,"Wnilfe einec' (Gesetzes, betreffend die «he i,^" "er )-^^.„ . Ifarm-na - Voditzei' Vezirtc!' lh> di^"n und in der Strecke St. Martin P^ ^rm "'^'^lte Sanction alleiMädiast zn er^ ^^ch t» ^----------------- Vn^l^"^l'llltte zur mr durch außerordentliche Schritte die gewünschte Erledigung erhalten tonnen, wurden in der zweiten Hälfte oe5 September d. I. innerhalb zweier Tage. nicht weniger al5 fünf Noten an die tür tische Negierung gerichtet. Seit demVeginne derAction bio zu ibrem Abschlilsse vergieng tein Tag, ohne daso die Botschaft mit diefe» ^>lngelegenbeiten beschäftigt gewesen N'äre. Den (^ipfelpunlt der Action bildeten die Noten vom M, beziehungsweise 21. October. ^,n ersterer wurde im i^alle nicht befriedigender Veant» lvortung und Regelung mit «,('»'>>'<'« i»!u« ^fil<.!z»<.'<^ gedroht. Mittelst eine^ besonderen Schreibens an den Minister de5 Aeuf;eru wurde außerdem der Pforte ein Ultimatm» b>5 !'.!. Dctoder gestellt Thatsächlich bo< oie Pforten-N'ote von, :l<». October fast vollständige (^enngtlnlnng bezüglich aller Forderungen. Die Note der l. und t. Botschaft vom l. d. M. ualnu ln'evon Act. ixachte noch mehrere Gegenbemeriuugen, i,u ^aufe der nachften Tage erhielten noch einige Erledigungen die endgiltige kaist'rlicke Sanction, und die Action er-reichte. Iu>inal)e gleichzeitig mit der französischen, itiren befriedigenden Abfchluf^. Die allgemeinen Schlvierigkoiten, welchen größere diplomatische Actionen in Constantinopel begegnen, entspringen der (5oncentriernng alter Regierung^» geschäfte iin ?)ildiz, infolge welcher die einzelnen Mi nisterien selbst die kleinste Entscheidung nicht selbst ständig treffen tonnen. Die meisten diplomatischen Schritte müssen daher sowohl im Ministerium de5 Aeußeri, wie im Mdiz unternommen werden. Dazu kommt die stetig steigende Geldnoth der Türkei, in-folge deren mm, alte Forderungen nicht al5 giltig oder nicht alc- vollwertig anei'lennen will, und schließlich die landesübliche lavierende und verzögernde Gc« schäft^methode. Zu diesen Permanenten Zuständen gesellten sich verschiedene momentane ungünstige Bc> dingungen, incbl'sondere die gleichzeitige französische Action. Bei der Action der österreichiscl^ungarischen Botschaft galt es vor allem anderen, die einmal zu-sammengefassten vierzehn, nach Zeit, Inhalt und Wert voneinander sehr verschiedenen Angelegenheiten zusammenzulmllen, da das fallenlassen auch nnr einer der minder wichtigen zux'ifellos der Regelung dc'r ül'rigeil geschadet hätte. Die Haltnng der l. und l. Botschaft musste demnach eine außerordentlich aus dauernde und conseguente sein, trug aber dabei nichts desloweniger stets einen ruhigen nnd in der ^orm durchaus freundlichen Ehnrakter. Die verhältnismäßig sel,r turzen Noten der l. und t. Botschaft »varen über aus tnapp im Ausdrucke, es wurden stets nur That fachen, die Handlungen der türtischli, Behörden oder Personen und die Worte der Pforten - Noten ins Treifen gefübrt, Danlbare Anertennnng verdient es, dafs trotz aller envähnten Hindernisse uud Schwun-ig-teiteu. welchen die österreichiscl^ungarische Action bei den Tiirten begegnete, bei Sr. Majestät dem Sultan immer gute Dispositionen für die l. und l. Negierung bestanden. Der (Hroßhcrr hat wiederholt in die Detail-untersnchnngen lnngegrifjen und schließlich immer, auch gegenüber ungünstigen Antragen der verschiede-nen Pforten« und Hildiz°Organe, die Entscheidung im Sinne, der Forderungen der l, und t. Botschaft ge-troffen. Hiebei tamcn der Action zweifellos die per fön lichen freundfchaftliciM Gesinnungm zustatten wela> betanntlich der Sultan für den langjährigen Vertreter Oesterreich - llngarns, Baron Calice, hegt. Der durch die Action ohne Anwendunss scharfe^r Mittel erzielte Erfolg ist in politischer, materieller nn, moralischer Hinsicht bedeutender, als er. mit europäi» schen, Maßstabe gemessen, geschäht werden dürfte, Bm, nicht zu iibei sehendeinWerte ist auch ftieThatsnche, die ?lction, dant der Art und Weise ihrer Tü'.i sührung. auf lürtischer Seite seine Verstimmung zu rücklassen konnte und auch wirtlich nicht zurückgelassen l,at. v.n den kreisen derjenigen diplomatischen Ver tretungen in Constantinopel. die ähnliche Actionen durchzuführen haben und die daher volles Verständnis fiil alle Einzel hinten derfelben besiven, äußert man fiä, nnt höchster Anerkennung über dm gelennzeichno ten Erfolg. h Fellilleton ^tllhriit, -------- lllH ^ 'Section Krain» des Deutschen ^ s^ '^""llljischen Alpcuuerciucs. ^!? '^rc,^< ""''»U'stattetes Büchlein bietet die !"liil<^i>,^ , ^ Teutschen nnd Ol-fterreichischen .'^' ^. >'"" -Mitgliedern als ^eslangebinde )^ "'M-i,^!"' ^"' ,Nvanzigiährige» Beftehe»s > " ^'m > n'?" '"' >"'lire l^l, eine 5Mli)Mt, X'?"" d, v ""'"" Anhalte und Gelvande nach 'X°^> (5 ,,.!'". Eie hält das, was die stin,-?^'T^, U''"N verspricht - eine zusammen-c^^'t'un !'"" ^" bisherigen Vereinsthätig. ' ^i,^'"'0n^ .^'"/ "'"""'U dnrch knrze Anfsätze ^>l> "N ^'?!""^' iu geschickter nnd liebevoller l^V'^m. , l^' >"'rd sie dieser Aufgabe in ^'. r,ch^ N g('l-^< ^°" l ' l''l)lt „ '' '''' ^ ° l ch " ' l und Dr. A. v. ^°0>cihr !^/'"^N't die Entwickelung der 'l> > ?lllle T.' 4> . '""l"' ""' ^l"ge»' in ihm ist ^'!> '"us ^^",gt,tt thatkräftiger, für die er- ^^tin'^il^.,.. I Hmnatlandes begeisterter ^< ^''nin ,,. . "'ö befcheidenen Anfängen^ ^«!^'„ ^ll,»vi„. ,^'""" angesichts der zu über-' '5 ""^ '?>"'t ^i<«!>" ^' 'nustergiltigen Borwerke ^ ^>,. lt^i^,. /utglieder umfassenden Deut- ^ ' ln'nna ^"! ^llponvereintt' ausbauten "chj„ngg.ch!<>t<.M> 3tflluna schufen. Zunächst erfahren wir, dass die Section, in, ^.ahre 1571 durcl, die Bennihungen mehrerer Alpen-frennde in Laibach gegründet, nnter der Obniann-schaft Ottomnr B a n, bergs sofort eine rege Thätig-teit entfaltete und mit Schlnss des ersten Vereins-ialires .^"> Mitglieder zählte: das bedeutendste Ereignis der nächsten Jahre war der Ban der Triglnvhürte liekt MnriaTheresicnhütte), lvoinit jedoch der Höhe-pnnlt erreicht war, denn vom folgenden Jahre führte die Section infolge mangelnder Vereinsthätigkeit Dornröschens Leben, um im Jahre lttfti wieder auf-zuleben. Auf den 25. November dieses Jahres fällt nämlich ihre Ncubegründnng in der von dem früheren Obmamu' O. Bamberg einberufenen Hauptversanun-lung durch eine Schar dein Vereine treu gebliebener Mitglieder; erfolgreich schritt nun die Section von Stufe zu Stufe und entfaltete eine rege Thätigkeit, nnd zwar anfänglich namentlich in wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Beziehung, klarl Defchmann l l,^l bis <^!>) und Wilhelm Voß <1^<) „^ i^), die weitbekannten lrainischon Naturforscher, standen an der Spitze der Section, und machten dieselbe zum Mittelpunkte eines regen wissenschaftlichen Lebens sonne zn einem hervorragenden Geselligt'eitsverein, Nach der lnrzen, regen Obmnnnschaft Anton Ritter v Gariboldis kam mit Dr. Enul Bock (iwi bis 1NU) die praktische Seite der Alpenvereinsthätigkeit zur vollen Geltung. . Nnter der zielbcwussten Leitung Dr. Emil Bocks liMl bis 1NM vorlcgtc d,e Section, die bisher m' der Pflogt' der l^lligfe» über ilne,, Nsis„„s„ hinnub gewirkt und nun in dieser Nichtung durch andere Ver eine abgelöst worden war, ihren Schwerpunkt auf das eigentliche alpine Arbeitsfeld, die Ansgestaltnng der Wege und Hütten fowie des i^ührerivesens. Die ^est-schrift führt aus, wie sich die Section in, Laufe dreier Jahre jene Stellung und Bedeutung errang, die ihr Obmann Dr. Bock an» Schlüsse des ersten Jahres seim'r verdienstvollen Leitnng gewünscht hatte, Nach dcm durch Berufsgeschäfte veranlassten Rücktritte Dr. Bocks und dem Tode seines Nachfolgers Dr. ssrih Snppau, den ein unerbittlicl)es Schickfal nach kurzem Wirken in dcr Vlüte der Jahre der Section entrifs, übernahn, im Jahre 1«<4 Dr. Nudolf Noschnik die Leitung der Geschäfte der Section, welche er bis in den Sonnner Mil innehatte, und schuf durch seine persönliche Thatkraft und unermüdliche Arbeitslust dic nun folgende Blütezeit der Section und deren hentige gesicherte Stellung. Tiasl jedes Jabr brachte einen größeren Plan znr Ausführung: 1K!)5, die Er-Weiterung und Ausgestaltung detz Deschmannhausc^ sowie die Anlegung des Vrataweges zu dlinselbeu, 1897 die Eröffnung der Hoishüttr an, ttanlersattel 1K!>« den Van ^»es Weges Tuhadolnik. Zoitzhüw 1^iM die Eröffnung der Boßhül, am '.'Nojstroka Passe, Außerdem wurden in dieser Ze,-vule kleinere Arbeiten durchgefiihrt und auch den Vo> tlägeu ein aufmerksames Augenmerk zuaetven^»' cin dauerndes Hriin erhieitsn dn« Archiv un< Est^ontzbiichfrt'! durch dir Hn mögliche die Zusage der Ezechen, an Verhandlungen über die parlamentarische ^age sich zu bethe!ligen, dass keine Unterbrechung in der Parlamentsthätigleit eintrete nnd das Bndget erledig! werde. Allein darüber hinans sei man über die weitere Entwickelung noch im Unklaren. Anderseits wird jedoch anch hervor-, gehoben, dass die von den Ezechen gemachte!! Znge-^ sländnisse angesichts der für sie maßgebenden Verhält ' nisse recht gros;e sind und dass jeut oas ^uslauoekom-, men einer von allen parlameulm'ische» Parteien be» sänckten Eonferenz denkbar geworden ist. die hoffent» licb Positive Nesnltate ergeben wiro. ! An verschiedenen lNptomalische» Stellen in Eon -st a ü t i n o P e l geschöpfte ^nwrmatione» stimmen in der Feststellung der Thatsache überein, dass die fortschreitende Eonsolidiermig der t reti s ch e n Verhält« nisse seit der Einführnng des neuen Negimes bei den Mächten volle Anerkennung findet, die Verdienste des Obercommissärs Prinzen Georg um diese Entwickelung der Dinge allgemein gewürdigt werden uno überall das Bestreben besteht, ihn durch Gewährnng clfüllbarer Wünfche des kretischen Volles zur Fortsetzung des erfolgreich begonnenen Wertes anzueifern. Wenn aber Athener Blätter bereits die Ersetznug der in 5treta stehenoen Garnisonen der vier Schnlzmächte dnrch hellenische TrnPPen melden, eile diese Antiindi-gung den Ereignissen vorans, da diese Veränderung seitens der Mächte nicht in Aussicht genommen sei. Tagesueuigleiteu. — (Ein wohlunterrichteter Di p l o m a t.) Dec portugiesische Gesandte in Washington, Bicomte de Santo Thyrso, wurde von seiner Regierung abberufen, AI<^ Grund dieser Maßregel wird angegeben, dasä dieserDiplomat den Tod des Präsidenten Mac.Ninley drei Tage, bevor der-sllbe erfolgte, nach Lissabon meldete. — (Ein glänzendes Zeugnis fiir Dewet) gab der Major Slonham ab. der über Hospitäler im Kriege u.n ssreitag in Mci'denstone in London vor einem zahlreichen Auditorium einen Vortrag hielt, Major Stonham leitete das Fcldhospiwl der yeomanry und erzählte, dass er den Auren-führer von der liebenswürdigsten und gewinnendsten Seit,,-lennen zu lernen Gelegenheit gehabt habe. Er betrachte Dcwet al2 einen Gentleman im vollsten Sinne des Wortes. Er habe mit ihm über alle Fragen gesprochen, die die Errichtung eines Fcldlazareths berühren, und Dcwet habe mit größter Sach^ ltnntnis und weitestem Entgegenlomincn ihm Rathschlag», gcgcben, deren Befolgung sich spater alä überaus ersprießlich für alle interessierten Parteien herausgestellt hätte. — (Au tom obi l sti efe l.) ^Diese originelle und eigenthümliche Erfindung lomml diesmal nicht von Amerika, sondern stammt von einem ernsthaften Schweizer. Die „Basler Nachrichten" annoncieren thatsächlich", dass ein Ingenieur ill Basel eine Automobil-Fußbekleidung erfunden hat! Diel Stiefel enthalten einen lleinen Motor in Form eines nicht sehr schweren Schlittschuhes. Mittelst dieses lleinen Apparates legt man leicht vier Meter in der Secunde zurück, also 14 Kilometer in der Stunde. Die „Siebenmeilcnstiefcl" des lXnftn werden bald nur mehr eine Legende sein . . . — (S a m melwut h.) Dein „Courncr ^ Genius" wird aus Buffalo geschrieben! Liebhaber von ^ rungszeichen an historische Persönlichteiten oemg ^ Haus Milburns. des Präsidenten der panamcma"^ ^ slellung, in dein MacRinlcy gestorben ist. >>'"-' ^,t «»» dieses Haus Tag und Nacht von Poliz','" "" g ^ nachts werden die Wachen verdoppelt. ^"^""„?,^t> bic jüngst einigen schamlosen Andenlensam'ülcr», ^,^^„ Wc.chen den Rücten tehrlrn. durch die ^achba'yoi .^ ,^. Hause Milbulüs vorzudringen. Sic brache» Z'^,' ^ oer Umfassungsmauer, entwurzelten Pflanze», ," ^ sie men und ^wcigc von Bäumen und Gesträuche» a , ^^, rafften in der »Hile zusammen, soviel sie loiime» " davon. ^, - (Eine chinesische Hinr ich t " >' ^^.„^ ..Pernau'scheu Zeitung" (Livland) verosjenil'" ^ ^,,^ Livländcr, der die Belagerung der Gesandtscha,!^^,^^^ mitgemacht hat, folgende Schilderung cincr > ,^ l3!"' ,,Än! Morgen des Hinrichtungütages crhiclie» w ^ ^,j ladnng vom Gerichte, der Execution bei^'u^" '^„cop«'l 10 Uyr vormittags festgesetzt war. Als p"''^',^ ,„^. d" branden loir ui>2 lnu diese Stnndc auf dc»> ^ll)^ ^^ >»ic cs chinesische Sitte ist. neben dem Hause "6. . jM!' Räuber ihre letzte Missethat, die lHntfühnmg >' ^i>. Mädchens, des einzigen lindes ihrer Eltern, ve ^,^ Wir fanden einige fünfzig Landbewohner nnv ^ ^,^ „„^ Mandarine vor, die Wache hielten. Wir w"lbc» 8 ,^ zu setzen und zu plaudern. Allmählich sam'"^I sich, ^ mehr Boll. Man stand. saß. rauchte "»da"'« ^^chte» war ein Äoltsfest. Händler mit Süßigleite» " ^ ^ sD waren erschienen, nette tleine Chinese» -^ ^^'^^cl"»'""! gemiithlich. so dass man fast vergaß, wozu ma» >.« ^ l>" war. Es war bereits l Uyr geworden. "^.''^chM^ <.0lX) Personen angewachsenen Bollsmenge d,e . ^^ ^ bnilcte. dass die Räuber lan.en st- auch angefahren, mit lauter St»»"" ' v„g, ^ Mnge wurde todtenstill — es war ein clge»er ,D Wagen blieben stehen, und die Verurthmm > ^d" einige Minlltcn weiter. Ich fragt? einen 6Y"> > ^.. M Gesang bedeute. Es seien Berwünschungen gc^ ^S^ chenin der Melodie unanständiger Lieder. ^'" je !„ „,,d ^ Zuweilen sollen die Berbrechcr sehr fch'7 ' ^,!). >^. Äicngc ruft ihnen Beifall zu: .Ha'o. ha'o! .^''/^ ^,,? rc> in, Theater thun. Diesmal rief alles m't ^ ^„d?" ^ schlecht, sehr schlecht!' Die Bcrbrccher waren "''^,,dt» >^ Fiißcn gefesselt und an den vcrbeätcn Wage" ^^ ^" ,^ sragtc einen Mandarin: .Glauben Sie. °af ,,.°f<,ck" , Angst hat?' — .Sehen Sie doch nur l"" ^'/l^"'«. ! Dieselbe war in der Thai erdfarben. Em ^" ,ß vo"> ^, und wischte ihm mit einem Lnppcn den ^^ „. 'M,,.-, sichte, und ?uit einem Lächeln wurde 'h" ,^° ^,^c ^„ cbeler Mandarin trat zu ihm und sagte '"''^^M^l auf die er mit demselben Lächeln antwortete, ^ft,,/^ halte ihm Mnth zugesprochen und gesagt. ^' 'sei"^' ,'> duft man sich gar nicht zu s.irchte,' brauche '^u^, eine Kleinigkeit. Iet^t wurden die ^"l'rcai ^^V. und der erste zum Richtplatze gefühlt. Er «"' ^» ^, beide Arme wurden ihm nach hinten 3^ ^tzlich ^ <' drückte ihm rasch den Rüclen herunter, "^ ^j, ^'l ,! Frauen aus der Menge rief: .Ae.'ilt "'^ ^^^„ ° ^i nicht!' Dann llopfte der Soldat d?m U»a elh ^ auf den entblößten Ncnien - der S^' '/,,,s, >' ,ß lange Schwert, das Boll stieß einen ^ Äopft l"' j,^ Soldat lief. mit Blut bespritzt, mit b"'"' ^,,f dcl>^" ten Ilopfc zumRichtertische. stolperte n'w ^„„ e',^ >^ w(,r ein entsetzliches Bild! Die Mcnge ach^ ^.^, S ^ schlecht gemacht, uud alle. sch": Mrs ' e. e« hm!', was er auch cndlich that. ^e» s^ ^, .lopf vom 7!.....jls, ,,,!rs""^ ^^^,> ^ mit einer Einrichtung aus Zirbenholz nett aus» gestatteten Vereinszimmers. Tenl regen, arbeitsfreudigen Geiste Tr. Nofchniks ist auch die Heraus gäbe der Festschrift zu danken. - Das zweite Eapitel bringt die Befprechung des Führerwcseus, dessen mühevolle Ausgestaltung durch Schaffung von Führerordnnngen, Tarifen, Fiihrer lebrcursen und Führerversorgung anschaulich geschil dert luird. Dann erfahren die Hütten nnd Wege der Section Kram eine eingehende Besprechung: nach einem ge schichtlichen lieberblicke, der manches Interessante bietet, dessen Anführung uns jedoch der Nahmen dieser Zeilen verbietet, werden zunächst die Hütteu nnd Wege in den jütischen Alpe», dann in den Narawant'en uud in den Steiner Alpen durch Nebersichts-.7, bewirtschaftet) nnd die Voßhütte in den Iulischen Alpen (erbaut 1!XD, er» öffnet 1901, bewirtschaftet). Tas nächste Eapitel enthält Beilagen, Haupt» fachlich statistisches Material. Wie man aus diesen Angaben ersieht, bcharrdelt tier l. Abschnitt alle ins Fachgebiet dcr Section ein» jchllWlM Verhältnisse in erschöpfende? Weift, Der 2. Abschnitt ist Schilderungen und Stim° mungsbildern aus dein Sectionsgebiete gewidmet nud enthält eiue Fülle anregenden Stoffes, ^mächst komnlt Tr. Emil Bock mit einen, stilgewaudten Auf-sahe! „Einst und ^etzt" zur Sprache, in dem diese beiden Gegensätze, auf deu pral'tischeu Bergfahrer übellrageu, eine anziehende Beleuchtung erfahren. Taun folgt „Ein Wort für die Steiner Alpen" vou Otto Fischer, worin der Verfasser für- einen vom Tonristenstrome vernachlässigten herrlichen Alpenzug erfolgreich eine ^anze bricht. „Franenbergfahrten" benennt fich eine Studie vou Alba Hintner, in welcher die mit bekannt gnter Feder ausgestattete Verfasserin in geistvoller Weise für die Anfgaben der Fran und den Segen der Frauenbergfahrten eintritt und nns das Seelenleben einer echten und rechte» Bergfahrerin erhebend schildert. Tara» schliesst sich ei» Ausfall von Flor. Hint, n e r: .,Ter Prisang in den Iulischen Alpen", in welchem diesem Wiesen der heimischen Alpen volle nnd berechtigte Ehre widerfährt uud demselbe» ein be-redter, für ^iaturschönheiten begeisterter Fürsprecher "'steht; sicherlich führt die lebenswarme Schildernng einer Besteignng des massigen Gesellen Nachfolger auf den vurgezeichneten Weg. Albin Belar reicht uns in der Skizze „Altes und Neues ans dem Triglavtönigreiche" eiue köstliche ^lute aus dem Strauhe seiner heimatlichen Alpen» ennnerungm und führt uns in spannender Wcisc in den Vcraen Erlebtes vor Angrn, Mit einem uelmien, dass die Section derzett -'" . ^r. ^ schlient das in allen Theilc'» N^""^^^,ih!lt^^^ die Vollbilder: Tesch.uannhml^ ^, ir'! ^ l.ülte, ,«anfersattel, Vosthuttt'' ^' . ^.t>' .n'" ..Prag", vo.n Vraia Triglavn'^^ ^n'll"'/„.'," verschiedene Teilbilder a" ^"''^ ^,, <>cn ,,. ?' endeter Weise schn.ück.n. Wn> " ' ^,,^H,,i, sich durch die ganze Festsch'-N^,,,,,rin Hi.,-hochherzigen Unterstützung dl» ^^l,ill^ ' ,i^>'". Sparmsse" dnrch ^'N'N '^^.stsch.'N ^ f.i.,'., allein auch die Herausgabe dc " .,. ^ '' .,^ >mn>de--gezollt unrd,nne a ^^,,^,^ seitens des Gesammtverei'N" ^. ^ ^', ,„: ü'.'it ln'rechtigten'Si.l^l"N^^,,rb t^..,.,c.' welche durch ihre sc'lbstl^,,... .^,f, cim völleruug nene Er,verbsq"('llc" ^,,, ^ neuestes Werk blicken. ., liü? p" ,,i^7 Zuni Schl.'sse glm.W' "'^sä>M ,.cht^ Schlusssa^ der Einleitung ^", ,.s,ll'l'» ''^jt^ ^s „So möge mN^re F^ ^,- ^ ,<.ie^ i,.^', ein Zeichen der Ta,'llnNtt ^ i^a ,^ ,,, Section Kram, als eine der Alpenwelt, welche am) .^ .^. ^,. .^ ,,.^ ,,„ lande Wege nnd Hiitten, st " ^, ,vl ^pc"l^ und willkommene Auf'whm' ' ^ch„cl) all, wo der Teutsche "nd"" wirkt." z ___vil'l'llchl'i Zrilllii^ Nr. 270 2241___________________________________ 23, No^ml'kr 1W1. — (Schneestürm e.) Aus Leipzig. 21. d. M., wirb «Meldet: Im ganzen Harzgebiete herrscht ein furchtbarem ^wctier. lis si„d starke Schneefälle niedergegangen. Der .'.'enbahnderlchr musete infolge Schneeverwehungen einstellt lvei'oc». Zahlreiche Dämme ivurdeii »veggeschwenimt. ^lt Schaden ist cni anfterorbentlicher. Local- und Provinzial-Nachrichteu. ^ , " (U rai n i sche Aerz t elam mer.) Vom 1. Au-^'I! I!>01 vtstcht n,, ^chlussbcricht) sanunt den erforderlichen franlicrtcn , ^'"'oerts z» üdcrsendc». 2.) Der behandelnde Arzt hat H Erhalt dtii Hormnlars unverzüglich die in dem ssor. ulare für dl>n Anfangsbrricht enthaltenen Fragen genau n. ^a»t»vork'n und den ausgefüllten und unterfertigten d°n? "' ^'^' Geschäftsstelle der Äersicherungs-Gesellschaft. ' der er das ssorinnlar erhalten hat, direct zu übermitteln, h'.^°'chei Weise hat der behandelnde Ar,;t den Schluss sröi s ^"l nach Beendigung der ärztlichen Behandlung, ttia "achdcm der Verletzte die Erwerbsfähigleit wieder !N ^ ^^' ausgefüllt und unterfertigt zurückzusenden. Ij'I^. ärztlichen Berichte werden von der Gesellschaft mög ^'t discrct behandelt. 4.) Als Honorar fiir die in einer ^^"cingelegenheil erfolgte ärztliche Berichterstattung iich?""^ u»d Cchlussbericht zusammen) bezahlt die Vcr ^"ungs.Gesellschaft direct an den behandelnden Arzt den berick? ^°" " ^' welcher sofort nach Empfang des Schluss 5)3^ dem Arzte von der Gesellschaft anzulveifcn ist. k'i! Ä^. '^^il der Gesellschaft, die bezahlten Honorare für ,^ feuchte der Aerzte von dem Lntschäoiguugsbetrage in LllNll ^' bringen, wird durch den hier vereinbarten Vor Ül^>'!'cht berührt. nd l vorstehende Vereinbarung hinausaM». hat der be 7,/?v ^^t sich init der Partei auseinanderzusetzen, !°>inl ^"llcheruugs-Gescllschaften werden für die Berichts 8,) <>."" eine möglichst einheitliche Fassung verwenden. lHi Aufstehenden Vereinbarungen, luclchc mit 1. August tk> . '^"^ Anwendung gelangten.' sind für die Mitglieder ti„, ""nschm Acr.'.telammer sowie für die diesem Ueber 2. Hs " beigetretenen Gesellschaften verbindlich. Am Kim., "'bcr gciangt znr Erinnerung an das ^jährige Ne tz^'^nidiläum Sr. Majestät des Kaisers, entspre z,)> ^»' Beschlusse der lrainischcn Aerztelammer vom ^>,^'"ber 18W. die Summe von 200 k an bedürftige ,^di> lrainischen Kammcrsprcngels zur Veitheilung. ^s/,^'cziiglichrn Geslichc wollen bis zum 30. d. M. an das ">>» der lrainischen Acrztelammer eingesendet werde». ^^ lNau und öffentliche Arbeiten.) Hs^"se der lcttten drei Wochen wurde bei allen neuen 1» y ^> der restliche Theil der äichercn (Maurer) Arbeiten »!' h', ^fiihrt. so dass im nächsten Frühjahre mir noch ^rke, 'ucht fertigen inneren Arbeiten auszuführen sein '»er,'> ^ '-«on den einzelnen Objecten ist Nachstehendes H»ta ""en: Die Vildhauerarbciien bei der landschaftlichen i» v'er^.°" ber Hauptsron! - sind mit Ausnahme des noch "^ '/H''^" Theiles der Mauerwanb durchgeführt; auch l""nlc> 'f"'k 'st fertiggestellt. Desgleichen ein Theil der "R^'Uhrnng in der Hcrrengassc: die übrigen die:-^^^lrbciten sollen im nächsten Frühjahre in An griff genommen werden. Die Glaserarbciten find in sämmtlichen Räumen fertiggestellt, die Malerarbeiten, ferner die Schlosser- und Tischlerarbeiten sind zum Theile vollendet. Dic Fertigstellung der Vallone soll im Frühjahre erfolgen, Ucbcr die Ausgestaltung und Ausschmückung des Landtags-scales werden wir seinerzeit detailliert berichten. — Beim Iustizgebäudc sind die restlichen Canalausfiihrungcn. Weilers rings um dasselbe die Ausstellung der steinernen Unterlag«: für die herzustellende liisengitleraufstellung und Parkanlage iü Zuge; im Inneren dagegen werbe» beim Stiegcnhause die Steinmetzarbeiien. writers die Anstreicher-, Tischler-, Maurer und Schlosscrurbeiten verrichtet. Alle diese Arbeiten weiden den größten Theil der Wintermonate in Anspruch nehmen, um bis zum Monate Mai 1902 als dem Ueber-siedlnngstermine für die landes-. oezw. bezirlsgerichtlichen und staatsanwaltschaftlichen Aemter, sowie für die Straf linge in die neuen Arreste volllommcn bewohnbar gemacht zu werden. Nachdem der neue Schwurgerichtssaal für sich selbst ebenfalls eine entsprechende Ausgestaltung erfährt, wird über diese und die weitere definitive Verthcilung der gerichtlichen Aemter erst später berichtet werden lönnen. Die Beleuchtung und Beheizung aber werden, wie verlautet, be rcit^ im heurigen Winter probeweise zur Anwendung ge-lcngen. Die fiir das große Gerichtsgeoäubc sehr zwectdicn-^ liche, aber auch für das Publicum zur Richtschnur geltende ^ öffentliche Uhr dürfte im Inneren des Hauptgebäudes, d. i. hofseits zur Aufstellung gelangen, wie solche eben auch in Graz, Wien und Prag auf einem für jedermann sichtbare'» Platze bestelln. — Das neue zweistöckige Haus des Advo cc!cn Dr. Val. Krisper an der Gerichtsstraße ist im Rohbau fertig und gedeckt und wird im Frühjahre angeworfen und verputzt werden. Die Firma Jg. v. Kleinmayr H: Fed. Viimbcrg ließ längs iyrer Gartenparcelle an der verlängerten Millo^iV-strcchc eine Drahtnetzeinfriebung herstellen. An der (5cle der Rndolssbahn- und der Maria Tl)eicsie» Straff wurde die daselbst bestandene Verlaufsbude dicsertage dc n'vliert und abgetragen' der bort freigeworbene Platz wird seinerzeit eine entsprechende Verschönerung erfahren. — In del neuen städtischen Artillericlasernc an der Nienerstraße sind die im Frühjahre bei den Haupwbjecte» in Angriff ge !>l,mmcnen Maurer . (5analisteru»gs- und sonstigen Recon-strultionsarbeiten durchgeführt. Infolgedessen übersiedelte dic bislier in der Tirnauer Reitschule untergebrachte Batterie d?2 Cl rps.Artillerie-Regimentes Rr. 7 zum Theile schon in ihre friil'eren Ubicationen. — In den letzten Tagen wurden beim städtischen Mädchcnschulgebäude ani Ialobsplatze die nöthigen '^flasternngsarbeiten i^cgnng der Steinplatten) in Angrif'' genominen, (tiide der nächsten Woche gelangen bei t>er Baiser Franz Josef-Brücke die von der hiesigen Bau- und iiunst schlofserfirma Aug. Xabtar fertiggestellten acht Candelabcr fiir die eleltrische Beleuchtung (mit je vier Armen) zu: Aus-stellung. Im Laufe der letzten Woche wurden am rechten Ufer die jungen Alazienväume eingesetzt. Die Pflasterung der .Narlstädterstraßc rechterseits bis zur Unterlrainerbrücle ist fertiggestellt. — I» der Tirnaucrlirchc wurden die Maler arleiten vollendet, im Mittelschiffe dagegen beim Kirche» Pflaster lind den Betstühlen einige Rcconstructionen in A>: griff genommen. Die daselbst an den Lüstern und den Wänden eingeführte elektrische Beleuchtung erweist sich gegenüber der übrigen Beleuchtung als zu starl und schwächt den Gesammtcffect; dasselbe gilt vom Aucr'schen Glühlicht i'i der Et, Ialobslirche, weshalb die neueingeführte ab-zu schwächen, resp. zu reducieren wäre. — Die Zahl der lieuer verwendeten heimische» und fremden Arbeiter in Lai bach betrng 1100. Außer diesen standen fünf Abtheilungen Zwänglinge. drei Abtheilungen Häftlinge und eine Ablhei , lung Sträflinge (gegen 80 Mann) aus Karlau bei Graz > Verwendung. Mii dieser Bausaison endet die sechste nach d« Erdbebenkatastrophe. x, — (Centralcommission für Kunst- un historische D e n l m a l e.) Aus der Sitzung do, 20. September 1901: Das t. l. Ministerium für Cultus uü Unterricht bewilligt dem Bartholomews P e <" steuerten Privatbesitz selbständig das Wahlrecht zu." — „D.^ auf die Eteuerrntrichtung gegründete Wahlrecht ist l, (Basseinzelgesang: Herr Prof. S ch r a u tz e r). 4,) ltärn: ner Volkslieder (eingerichtet von Josef Ponimer): u) „<^ stein auf die Rächt"; l>) „Wann i n>ei Diandle halsen thu^>' 5.) Karl Zöllner: ..Wanderschaft". Die Musikkapelle ,> l. und l. Infanterie Regimentes tiding der Belgier Rr. ..', hat folgende Vortragsordnung aufgestellt: 1.) Seifei! „Kärntner Lieber". Maisch. 2.) R. Wagner: Schlach' Hymne aus der Oper ..Rienzi". 3.) Absenger: „S'Koh> röserl". Lied für Flügelhorn^Solo. 4.) Verdi: „Ouvertu^ z:: „Giovana d'Arc". 5.) Ioh. Strauß: „Loreley-Rheü' klänge",Walzer. (>.) .'ilomzc.l: „MusilalischeLandpartie". Pl>! ».oinri. 7.) Fritz Wagner: „Die Oebirgsfexen", Polla fr«!! c-ciise. 8.) Rosenkranz: „Alpensträutzchen". Potpourri. l>.) ?>. zurt: „I^n^l'« uinou'l u^f-", Walzer, N). u) R. Wagner: Pilaerchor aus ber Oper ..Tcmnhciuser"; t>) Bylse: „Die bliben Grasmücken". Concert - Polta für zwei Picco' 11.) Ziehrer: Reminiscenzen aus ber Operette „Die Lcm' streicher". 12.) Petzlebrer: „Gruß vom Oberland". Poü i schnell. — Eb wirb nochmals bemerkt, buss leine auf einzel' ' Personen lautende Einladungen ausgegeben würben n, dc.se Gäste herzlichst willkommen sind. — (S e l b st m o r b einer F r a u « n j» p e r s o ,> Am 19. b. M. mittags wurde bit vor einigen Tagen im' ihrem Liebhaber nach Stein getommene 21 I^hrs clt? M5 -s'elmelj aus Budanje. Veziil aI6 Leiche aufgefunden. De» < die Genannte in der Rächt vom Il>. auf drn 19. o. M. ytim lich aus ihrer Wohnung entfernt und in selbstmöroerischsr Absicht in den Feistrihfluss gestürzt. Das Motiv des Selb!l mordcs liegt darin, dass der Geliebte ber s'ermelj wec,/,, betrügerischer Umtriebe verhaftet wurtx und sie gänzln' mittellos, überdies i» gesegneten Umständen sich selbst ul", lassen blieb. —i, — (S e lt e n e I a g dbe u t e.) In ben, zur Gemei, -Treffen gehörigen Jagdgebiete in ber Rahe des Dorfes Unn> bärenthal erlegte am 20 d. M. der beeidete Jäger Philii^ .^lcmcn<''i<' eine junge, gut genährte Wildkatze. k. Die alte Tante. ^lzählung von Onstclr» Wehfl'lb. (I.'i. Fortsetzung.) ^rH^'Mb s^l su> dac, dc-xn nicht?" Dcr Mm,» ^>„^ "' ""' ^rl'N!^l'„ mit mifolnlliMlcX'!' VeNviin ^">>i s'<, ' "^rin'lxncil Tmncu r^iwil d>.ich cillc! ^.wllt^ e5 also dil? tt,uidinc> nicht t'ünm'n?" ^ ^lis,^. '"^'n im linste? Meine Tante reitet noch ^"ci>r ,"'^ "U'se,!, nnldl'n Tl,iere. mit dem ossenlui.' ^"lhcis , ^uvnll^ist seine NM li^l'en nnirde?" ,'o.Ue ... ..^',1"'"^'? "re.^t. II ^> ^,,^^^^>»>n ist der Slililiuin nnn nicht!" it!'^ "' Wl<> ^"'ltiil'cht. ilin nicht verstellend. ..^nfen ^">st i,^, > " ^l'ld, lil'er N'enn er spürt, das» nnui ^l)e>, >Q'"^^ lmlt. !icl)orch< er >vie ein ^mmn! Ta t> U„^.^'.„u»r!" ^'"^tnll" !'.!^' ^"-' >""»l''!i tiin,;elnde Tdier m«' ''H"!e ,,i ^'""n^ sich ^,,s ,,„5 ,'itl l'iniqeinale lin' ^n ^'N0 ^"U!" slölmle ^ottilU-, sich tnr^erl,cino "cr/^"^ >! ^Wonnl'liend. ..^)ie Tnnte. eine alte ^'t!'''''N,^,^"''"' s'l' "nisi in der Tlint nicht jiin "'1't ""^! I. '"^ "'^t viel -' steift noch,^n Pferde. ^lil^'l>iirt! xs. ""-' liaoe ich in meinem ^eden noch ^> "'' (5nt^ ^^ ^'' ^u^t betrachtet, auch gar nicht V' i^iim > "' Wvindelt der .<.ierl, od^ eo ist '"',V ^" ,m '!'"'''' ""ll"cht eine Verwandte. Ve b< ^'rd ^ . ,,U "Uu^'. die dac, Pferd benntzt! ^o. !'h ?^' Tli. ?'! '^'"s^ doch die Tante darnder mal ,^'" 'N''n!?".^'""' '^ unch vorläset! Hoffont. ^!^!w s^/^ ",'cht niehr wessen gestern abend»! tt. >ind yf/"u^t^5 nicht, ador solche alte Da^ ^ ^7Nz d^f."»nsch!" M ' "'"' er !,,"7" "edanken in Anspruch ^noin^ M ^ u' ^iil^-, znrück, verfrhlte aber die Thür seines Gmnachro nnd wandte sich lint's. Ein lleine5 ele^anteo Vl,ir,')!!nmer nahm ihn anf, in wel chem herrliche VInnnil ein entziiclmdeo Aroma ver-breit^en. ,.'^>m ^ucknll, wohin bin ich denn hier qe rathen?" flüsterte er. Schon im Verrisse, sich ,,nrnck,;liziehen. iiber^ mannte ilm doch die Nensiier nnd zum erstenmale in seinem Lelirn indiscret, öffnete or vorsichtig die Thür ,;nr Rechten. Ein feenhafter. sslanMimmernder Nanm in rosa >3eide nnd Spitzen la« ""' 'hm - da^- bereito be-lannte Boudoir der Baronin, Verblüfft starrte Lothar auf die Pracht, dann schüttelte er den klopf. „Entschieden ist meine Vermuthung, das?' sich hier noch eine jnnge Verwandte^oder Velannte befindet, die richtige, denn so gnt die Tante fich conserviert hat dicseo Bondoir dürfte doch nicht für sie geeignet sein. e5 ist fragloo dao einer jungen, vernuithlich auch Ichönen und verwöhnten Taine! — ^>st ja folosfal. da^ ,„iijc'te ^eonie sehen ^ die wäre futsch!" So vor fich hin murmelnd, schloss er die Thür und »oolite sich fchl'n entfernen, alo eine zweite Tbür ilm aufmert'sam machte. „War ich einmal indi^cret, t'ann ich'o auch da^ ',weitemal fein!" sagte er sich „1,5 ^m-fie ciuf die xllinle. ^wei, drei Schritte - (^- theilte die schwer-seidenen Vorhänge, schlug sie zurück uud stand auf der schwelle der neuentdelNen Welt wie versteinert an-gl.sicht5 dessen, wao er da so gänzlich unvermittelt vor s'ch!"h. Das Xmi ?>"« "ltr-i enieo Dameusalond, auöge. stattet in ganz hellgrauer Seide mit eingewebten Nosenbouquets, war ed, an desseu Eingang der junge lihlanenoffü-ier stand. Der gemalte Plafond war gleichfalls in bellgrau gehalten: überall Amoretten-gruppen. welche Nosenblätter ausstreuten. Tivan« und ^auteuil?', Möbel und Teppiche entsprachen do ^arbe der Wände. Die Ialdinii'ren warmi angefüllt mit frischgepflücttei: Vlumen, die einen betäubenden Geruch verbreiteten; anf den Gueridons befanden fich herrlichem S^vreoporzellan sowie?lrbeit?>sörbä)en mit bunten, angefangenen Seideustictereien. Offene Al» bunio, Modejournale, illustrierte Zeitschriften lagen umher, lieber dem >lamin waren farbenprächtige Dächer angebracht', auf dem Sims standen wertvolle Majolitnvajen. Nurz, das Ganze präsentierte fich nl5 der vielleicht >n>r momentan verlassene Wohnraum einer eleganten jungen Modedcune. „Wahrhaftig! Wie in taufendundeiner Nacht!" murmelte^othar. „Das reineMnrchenschlosd! lind wer ist die Bewohnerin diesem Raumec', wer die ^lv?" Sein Blick fiel zufällig auf eine (5abinetphot0' graphie, die in einem tostbnren Rahmen auf einein Tischchen ganz in der Nähe stand. E5 war dao aut-gezeichnet auosseführte Brustbild eine5 wunderschönen jungen Ü'l'ädchenc'. Lothar ergriff eo und trat damit an dao Fenster, uui es näher zu betiachten. „Tonneiivetter!" rief er. ,.^st die hübsch! ^n meinem lieben fah ich lein so reizendem (Besicht! Wer sie sein mag! Die tonnte mir gefallen!" Er fah nach der ^irma de5 Photographen und la» halblaut, wie um e5 sich einzuprägen: „Photograph,-scheö Atelier von G. Neimann, Koblenz, Steinstras;e i'ir. 7>." „Wie erfahre ich nnr, wer sie ist?" flüsterte er. „^rage ich die Tante, oder wende ich mich nn den Photographen? Dao Bild muss ich haben! Ob ich es turzerhnnd annecliere? Bilder sich aneigne ist 5ein llnrecht! Iiebrigeno — die ^üge lomme» u,ir belannt vor, besondero die i'lugen ich glaube gar — — Mer nein, dac> ist ja unniöglich? llnd doch — diese Augen — sie gleichen denen de: Tunte, als s»e mich acslcrn nl>«i»dt> so — ansah.'" (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 270. " 2242 " 23. NovemberlM^ — (Abendgottesdienst.) Der sonntägige Gottesdienst in dei hiesigen evangelischen Christuslirche wirb morgen — statt um halb 10 Uhr früh — ausnahmsweise um 5 Uhr abends abgehalten werden. Die Predigt hält Herr Pfarrer Zwernemann aus Wien. — (K. t. Ackerbau - Gesellschaft in Görz.) Zum Nachfolger weiland Tr. Erc. des Herrn Grafen Franz Coronini als Präsident der l. t. Ackerbau-Gesellschaft in Od'rz ist der Landeshauptmann Herr Dr. Alois Ritter Pajer v. M o n r i v a mit 132 von 136 abgegebenen Stimmen gewählt worden. — (Feueralarm.) Heute nachts gegen ^11 Uhr wurde in der hiesigen Südbahnhofrestauration ein Rauch-fangfeuer avisiert. Die Feuerwehrwache mit Herrn Haupt mann H t r i c e l j erschien sofort an Ort und Stelle, doch handelte es sich um lein Rauchfangfeuer, sondern es waren nur einige Lappen, mit denen die in die Speisekammer der Restauration mündende Rauchfangöffnung verstopft war, in Brand gerathen. Man hatte dieselben noch vor der Ankunft der Wache entfernt. — (Vortrage.) Wie bereits gemeldet, wird morgen vormittags um halb 11 Uhr Herr Professor Vrhovec in der Mädchenschule bei St. Jakob einen Vortrug über das Thema „Reminiscenzen über gewesene Friedhöfe Alt-Laibachs und die Errichtung des Friedhofes zu St. Christoph" halten. Eintritt frei. — (Die()italnica inKrainburg) verunstalt tet heute abends um halb 9 Uhr in ihren Räumen eine Unterhaltung bei freiem Eintritt. Das Programm umfasst die Aufführung eines lustigen Einacters und als zweite Nummer eill Tanzlrä'nzchen, für welches eine Abtheilung der Lai-bacher bürgerlichen Kapelle gewonnen ist. —in— — (Zur Volksbewegung.) Zu den bezirksweise rcgistrierren diesbezüglichen statistischen Daten geht uns übcr die Bewegung der Bevölkerung in Kram für das 111. Quartal l. I. folgende Zusammenstellung zu: Bei einer Be vslterung von 509.968 Seelen wurden 685 Ehen geschlossen. Die Zahl der Geborenen belief sich auf 4475, jene der Ver stcrbenen auf 2784, welch letztere sich nach dem Alter folgendermaßen vertheilen: Von der Geburt bis zu 5 Jahren 1218. darunter im eisten Monate 274. im eisten Jahre 782 von 5 bis zu 15 Jahren 188. von 15 bis zu 80 Jahren 23^, von 30 bis zu 50 Jahren 268, von 50 bis zu 70 Jahren 452. über 70 Jahre 424. Todesursachen waren: bei 168 an glborene Lebensschwäche, bei 479 Tuberculose, bei 75 Lun gcr.entzünbung, bei 61 Diphtherie, bei 25 Keuchhusten, bei 108 Scharlach, bei 10 Masern, bei 20 Typhus, bei 56 1)>«-ontorie. bei 11 (^kuloru iutuntun», bei 5 Kindbettfieber, bei 9 Nunbinfectionsliantheiten. bei 69 Gehirnschlagfluss be: 69 organische Herzfehler, bei 59 bösartige Neubildungen, bfi allen übrigen sonstige oerschiidene .Krankheiten. Verunglückt sind 69 Personen, darunter 20 ertrunlen. 10 duri, Blitzschlag, 21. durch verschiedenartige Abstürze. 5 infolge Brandwunden usw. Selbstmorde ereigneten sich 15, >oeiter5 tamen ein Kindei-mord und 7 Todtschläge vor. —». — (Ge me i n de vo r sta n bs w ah le n.) Bei der cm 24. October vorgenommenen Neuwahl des Gemeinde Vorstandes der Ortsgemeinde Nuöla wurden Alois Maru-M aus Unter - Radelstein zum Gemeindevorsteher. Josef Eelal aus Vuela. Matthias Iatliö aus Iarhi Vrh. Johann Psvtze aus Moövirje. Johann Kirar aus Zaboröt. Jose? Metelto aus Dule und Anton Komljanec aus Iar<>ji Vri, zu Gemeinderäthen gewählt. — Bei der am 28. October vor genommenen Neuwahl des Gemeindevorstandee der Orts-gemeinde Vraböe wurde,' Matthias Suüa aus Velito Poljc zum Gemeindevorsteher, Anton Vovl aus Velilo Polje, Franz Orel aus Griie. Andreas Slavin aus Ialovce und Franz Eeraim aus Sela zu Gemeinderäthen-gewählt. — (Ein roher Gatte.) Der dem Trunle ergebene 4?lährige Schneider Josef Erkte ans Unterdeutschdorf. Gemeinde Treffen, hatte schon öfters seine Frau misshandelt, sn dass dieselbe gezwungen war, aus dem Hause zu flüchten, um weiteren Misshanblungen zu entgehen. Vor einige» Tagen lain Erhte wieder betrunken nach Hause und fiena, ohne jeden Anlass an seine Frau zu misshandeln: schließlich ergriff er ein Messer und brachte ihr mit demselben eine be-deutende Stichwunde in den rechten Oberschenkel bei. Ueber erfolgte Anzeige wurde der rabiate Mensch am 19. d. M. ver haftet und dem t. l. Kreisgerichte in Rudolfswert ein geliefert. i-i. — (Seibels tleine 3 Arme e - S ch e m a.) Zum jünfzigstenmale erschien düser weitveibieiiete->Kanzleibehelf. D,e Veränderungen, welche die Neuorganisation der Land wehr und das November-Avancement'brachten, sind darin i'.atürlich sorgfältigst berücksichtigt. Das Jubiläum, welches das „Kleine Armee'Tchema" mit seiner neuesten Nummer feiern kann, ist ein Beweis seiner stets sich steigernden Be-Nebtheit in allen Kreisen. " (Vonder ,.E lettrisch en.") Gestern abends fuhr eir elektrischer Motorwagen auf der Unterlrainerstraße in den zugesperrten Eisenbahnschranken und brach ihn. Der Wagenführer bemerkt« infolge des starken Nebels zu spät. dast der Schranken gesperrt sei. Ein weiterer Unfall hat sick n,cht ereignet. , > . m, ." A^^tar,^ Der Besitzerin Francisca Hribernil. Martmsstrahe Nr. 7. wurden in der Nacht vom 20. auf den ^ A -^ ^rn Hofraume durch unbelannte Thäter mehrere Kleidungsstücke entwendet. .^" ^pl^stockdieb.) Am 21 d. M. erbrach ein t>lshiu). ein Frauenchor (Hladnil: 11r<>pl!il> ^ » « > <, in n i u) wird mcrgen um 5 Uhr nachmittags im Concerte der „Glasbenc, Matica" wieberholt werdeil. Zum besseren Verständnisse wurde der Tert mit wortgetreuer Uebersetzung und eine in Schlagworten abgefasste Erllärunge des Wertes mit den wichtigsten Motiven abgedruckt. Karten sind im Geschäfte dei: Herrn Lozar und abends an der Casse zu haben. — (P e n s i o n s fo n d - C o n c e r t.) Das für den 15. December angesetzte Concert der Regimentsmusit des l. ll. l. 27. Infanterie-Regimentes muse infolge Erkrankung deö Herrn Kapellmeisters Th. C h r i st o p h auf den 26. De. cunber verschoben weiden. In dem Concerte wirb unter anderem auch eine Suite des französischen Componisten G. Bizet erstmalig in Laibach zur Aufführung gelangen. — (B olog n e se r.Qu a r t e t t.) Wie wir bereits mittheilten, werden die vier trefflichen Künstler Donnerstag, den 5. December, einen Kammermusil-Abcnd veranstalten. Dass unser gefälltes Urtheil anderweitig glänzend bestätigt wirb, zeigt nachfolgende Kritil der „Reforma" über ein Con ccrt in Rom: Das heute im Dante-Saale vom Bologneser Quartette veranstaltete Concert gestaltete sich zu einem der glößte» Kunstgenüsse. Vollzählig war die Kunstwelt vertreten und füllte mit den zahlreichen Musilliebhabern und Liebhaberinnen den Saal. Sie alle, die herbeigeeilt waren, ihv Urtheil über die Bologneser Künstler abzugeben, lamen wohl unterschiedslos zu der freudigen Erlenntnis. dass sie. sowohl in der Charakterisierung, als auch im Zusammen, spiele und der Intreprctation der Classiler, den bedeutendsten deutschen Quartetten ebenbürtig an die Seite gestellt werde» lömien. Lauschende Andacht hielt die Zuhörer gefesselt, ein Zwang, der sich am Schlüsse jeder Nummer in den enthusia stischesten Beifallsmißcrungen Luft machte. Das auserlesen,,' Auditorium, von Ihrer Majestät der Königin angefangen, beklagte nur das eine: dass das Concert das einzige sei. welches uns die Bologneser Künstler bescheren tonnten. Doch bedeuteten die jubelnden Zurufe wohl lein „Lebewohl", sondern ein freudiges und hoffnungsvolles „Auf Wiederfehen", — (E i n c u r i o se r Z w i s ch e n f a l l) ereignete sich in einem russischen Provinztheater. In Smolensk gelangte das mystisch-hypnotische Drama „Trilby" zur Ausführung. Al5 im fünften Acte. von Svengali suggeriert, Trilby die Bühne betritt und im Unklaren, wo sie sich befindet, die angst volle Frage stellte: „Wo bin ich? Wie komme ich zu diesem seitenen Kleide?" und darauf, aus der Geistesabwesenheit erwachend, klagt, dass sie nicht singen lönne und die im Zu schauerraume spielenden Schauspieler nach der Polizei rufen - nahm das naive Publicum dicse Scene für Wirklichkeit l'nd begann, einen Theaterscandal fürchtend, nach allen Seiten hinauszulaufen. Erst als der Vorhang rasch herab^ gelassen wurde, beruhigte sich das Publicum. — (K a l e nde r I i t e r a t u r.) Von dem in der ge-sammten Geschäfts- und Handelswelt Oesterreich - Ungarns wohlbekannten Waldheims Comptoir-Handbuch und G e schä f t s - K a l e n be r ist soeben der 36. Jahrgang (1902) erschienen. Waldheims Comptoir-Handbuch hat sich während seines langjährigen Bestandes in allen Kreisen, denen ein guter und praktischer Geschäfts-rnd Vonnerl-Kalender Bedürfnis ist. einen Wohlbegrünbeten Ruf erworben. Waldheims Comptoir-Handbuch enthält eine nstaunliche Menge Auskünfte und Belehrungen über alle möglichen geschäftlichen Vorkommnisse und, 1„«t nnt, lonnt. Falbs kritische Tage im Jahre 1902. — («Wiener Mode"). Heft 5. vom 1. December (XV. Jahrgang) führt in die lebfndigst« Saison he« Iahretz hlnci». Die „Wiener Mode" behandelt mit Wort »"d ^ die neuesten Toiletten für Damen und Herrei'. fur ^ und Theater, für Promenade und Äallsaal. Die ^ „Wiener Kinder-Mode" bespricht Kleidung, ^sche.^ ziehung und Unterhaltung der Kinder, die H"" ^ ^ abtheilung bringt eine Fülle hübscher Vorlagen, " ^ Unterhaltungstheil Beiträge beliebter Auwrni. Dei m^ tober begonnene Roman „Was Liebt vermag" wird ui Hefte fortgesetzt. Illuslo» »»or» in der FonTÜircHe. Sonn tag. den 2 4. November (H"l's" ^1 scgon). Hochamt um 10 Uhr: ^1i^!> l^'^'"„ Offer' T>on Lorenzo Perosi. Graduate von Anton ssoersttl, torium von Utto Kornmüller. In der Ktadtpsarrkirche St. Z"^. Sonntag . den 2 4. Novembcr. "" " !!A A^ limt: Sonntagsmesse Nr. 3 in li ,l,n- von Fr. ^ ,.-^0 duale nach Recitierung des vorgeschriebenen Textes ^ <., von Moriz Biosig. Offertorium silorn, ^ l»""" Mor. Biosig. ___. Parlamentarisches. Gestern fand die angekündigte Obmänner-CM" statt. In derselben ergriff auch der Herr MmMP^ h^ v. Koerver das Wort. Der Herr Minister»"^ ^ zeichnete in seiner Rede den jetzigen Zustand des ya > ^ rii.en unhaltbaren und sagte, die Regierung ."" ^sg er dallwichtiges und kräftiges 'Parlament. (5r """". ^, sich in diesen Bestrebungen eins wisse mit der "be""' b . ^ehrheit der Bevölkerung. Ferner gab der Mi'Mterp ^ seiner Meinunq Ausdruck, dass leine Partei, die ""/'«Me» die Anwendung anderer a,ewaltsamcr Maßregeln her ^ ^ »'.'olle. ja. dass sogar leine den wiederholte» "^ ^igiiüg Wählerschaften befürworte!! werde, Dic "^, > <»j,'so"' des Budgets sei nicht bloß eine Staatäoothwcndl^ '. ^ dern auch eine Vollsnothlvendigleit. Zu" ^,?^'Mh"' Nede forderte der Ministerpräsident, dass endl'cy -geschaffen werde. nwä""^ Wie die Blätter melden, haben alle m der "^ ^ Conferenz vertretenen Parteien erllärt, dass >" schiF' Handlungen des Staatsvoranschlages weder >m ^ei, »och im Hause Schwierigleiten bereiten wollen. ^hM svcciell betonen aber auch. sich unter be» der""''^' „g b<» »issen an einer Action für die beschleunigte ^tt?" ».," Budgets im Ausschusse oder im Hause nicht de"? töilnen. . ,.f i» ^ Ein näherer Bericht über die Conferenz M! nächsten Nllmmer. ^^.^ Telegramme „g. des K.K.Wegraphen-EorresP.-s""" Reichsrath. Sitzung des Abgeordnetenhauses. ^ Wien. 22. November. Im Einlaufe bef'^Pläl'^ R^qierunasvorlaqe, betreffend den Nachtrag / ,c^de i . nare der in, Jahre 1902 aus dem Meliora ' "sl^ ,, Erfolgung gelangenden Beträge. Hiernach !"" i!»F"^ 420.1i,2 l< als nicht rückzahlbare Betrage u>^ ^,„ ^ alc. unverzinsliche Darlehen bewilligt werden, ^hl! liorationsfonde pro l9M nach Abzug s»r ° ^,Zlag<" ^ ei,ie Belastung vo,i 760.000 X für '""^',,aeforde^^„ Verfügung ergibt, erscheint die nachträglich ^,ftrp''l>" ^ smmnisunune ver 4W.542 X gedeckt. l5"'e ^^la' , de<^ Abg. Fresl. betreffend die ^e ^ ^ ^ ^ prattilanten in Böhmen, beantwortend "' ß^hoh""^,,, n a nz min ister, dass die ^"!^, ^. ei" ^"^iüs"'" Diäten der Steueramtspraltilanten »lcht sli ^ geN>e' ^, sonder» nur für sämmtliche VerwaltimgH h^"trag'' svt gelöst werden könnte. Die vom '"kg. ,^" ^„iste" ö'fnung der Debatte über die Antwort ocs ^, ^'gelehnt. ..^ .,„ Drii'^,0 Das Haus seht die Debatte "b" ", «ll'g.'" ^ l,c „»trag. betreffend die Congregatione». '" . erll""' , «l» rowsli spricht gegen die Dr'»gl'clM ^^ ftehe>'d ^ fürchte nicht die Annahme der in Verya» , Eichel. „ich> träae! er spreche nicht als latholischer "'^ s^Z,^ als'österreichischer Staatsbürger m'b tt de^" ,„ d. für die Dringlichleit der Antrage st'^^e,M'' keineswegs von den Antragstellern angeg^ ^t ge. ^ ^ Nothweildiqleit vorliege, wäre die >"«" ^ali"'".^i' ^,. eine'ungesetzliche Thätigkeit der ^ 'r^^st cl)^, ' hindern. Rebner nimmt die .Mrche " '^. bestre'U''„„ ,,^ di? Anwürfe der Vorredner in Sch"v' erf"l>. ^ »^ latholische.l Geistlichen von ^""" , „>, die ^' " ,„. erllärt. der Kamps gegen die Kirche "N .„g^' >, mit illoyalen Mittel» geführt. , ^ ^ol^^v' ,,, In fortgesetzter Debatte. sprechen noch die Abgeordnete» < - e r' / ,„id ^>ld< ^ Schlegel. Malil, worauf die Debatte geschlossen w"^hl ^ ^" Glneralredner contra gewählt. D>e pr,> hat nicht stattgefunden. .stags' Nächste Sitzung Montag nacym im Griqualand-East befehl'gte. lM ^de"^ mit einem Vultncommando. V« ^ za^ ' ^^ Un und lnuftlen die Pferde "N ^^« Jkftgfrr fritting Mr. 270.___________________________________2243_______________________________23.HoKmfet 1901. ^° = Jedes Bändchen ist einzeln käuflich. — ^ l^teM^^^^Mprrr^^Bündchen bildet ein abgeschlossenes Ganzes ¦ Ifj ^5^^^^^^^^PVQ^BS^\ nnd iflt t?eheftiet- Bi8heri^e v"breitung: ¦J I I 2 J JJ !A^^KM|^PH3^ 12 Millionim Bündeben. VerzeichniiBe ^BUUlCflDaffnl der erwliißnenen 12fiO Nummern gratig. J^LLLioAfli^o an dazi Serien in Liebhaber-EinbAnden_grutis. Zu beziehen durch die Buchhandlung (VIII.) *gr- v. :KleIrLra.a3rr platg^:^_^_^MMMMMMMM^__^ Danksagung. Anlässlich der Vollendung meiner vierz;gjährig^n Dienstzeit sind mir so viele, überaus schmeichelhafte, mich höchst erfreuende Ehrungen und Gratulationen zutheil geworden, dass ich außerstande bin, allen und jedem einzeln meinen Dank abzustatten. Ich erlaube mir daher auf diesem Wege jedem, der auf irgendeine Art bei diesem Anlasse meiner gedacht, meinen wärmsten Dank auszudrücken. Insbesondere erachte ich es aber für meine Pflicht aus ganzem Herzen zu danken meiner Heimatsgemeinde Loka bei Tschernembl für die unerwartete, außerordentliche Ehrung, sowie der löblichen Gemeindevorstehung der Stadt Rudolf»-wert, den löblichen Commanden des «priv. Bürgercorps» und der «städtischen und Bürgermusik», den löblichen Vereinen » . — Wjar-WA ^j. xi **p rtäi;iä-ijiäSi:iSHii3H ill Iü; ; |ii ins ^g Panorama International im btrgerl. Spitalsgebäude. Eingang vom Obstmarkt (Pogaèar-Platz). Photoplastisches Kunstinstitut I. Ranges. Billigster Ersatz einer Reise duroh die ganze Welt in voller Wlrkliohkelt. (4169) Diese Woohe von Sonntag, den 24., bis Samstag, den 30. November (IV. Cyklus). FortsBlzans ster mteressanten Wanfleruns link lie Paw WilWillmL Täglich geöffnet von 9 Uhr DDrveni bis 9 Uhr abends. mm mit Vorliebe verordnet bei Magenwäure,^ Sero-pheln, Rhachitis, Drüsenanschwellungen" usw., ebenso bei Katarrhen der Luftröhre und Keuchhusten. (Hofrath von Löschners Monographie über j (IV) Giesshübl-Sauerbrunn.) (39) 3 Niederlage Lei den Herren Michael Kastner und Peter LaasnUc in t»;v^v tiiTHMÜWIff eridiltafcltrtrf non plus ultra ©djuttafeln für, ttjorauf man hrie auf Schiefer färcibt. (Sröa(tüd) bei ©rüber (Sfcerl, Caibad», $?an« eidcanergafie. SRach ausroättö mit Madjnafytne. («36) 11—8 Flaschenbier #•* au, d,m Brauhause Perles. Eine Kiste mit 26 HalblltarQaschen fl. 2-— Bestelluugen und Einzelverkauf: (3286) 11 Prešerengasse 7 im Vorhause. .Mullein, ecliter Somatose - Eraft -Wein enthält in 1Ü0 g medic, feinstem Malaga 6 g Somatose Vollkommen gelöst. — Gesetzlich geschützt. Erprobtes Nähr- und Kräftigungnmittel, bereitet unter der Gontrole des phy.-iiologisdien Institutes der chemischen Fabrik in Elberfeld. (3859) 6 Originalpreis einer Viertelliter - Flasche 3 K 40 h Somatose-Kraft'Biscmt 5 Stück 60 h. — Depot: „Maria Hilf-Apotheke" des M. Leostek in Laibacb ltesaelstraHse Nr. 1, neben der Kaiser Franz Josef-Brücke. 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