Rr. 56 Samstag, den 10 März L923 63. Lahrg. Sm Leichen der Zersplitterung und Gärung. Wenn die Bedürfnisse eines Volles durch seine Volksvertretung und durch die Politi- ' schen Parteien, aus denen sie sich zusannmn-setzt, zum Ausdrucke gebracht würden, dann > Mßte man, glauben, daß die Bedürfnisse > unseres Volkes nicht nur sehr mannigfaltig, z sondern in dieser Mannigfaltigkeit auch noch j sehr differenziert wären. 1 Wenn der Wahlquotient nicht das Reinige > dazu tut, daß nach den Wahlen einige Par- I teikonkurrenzen von der Bildfläche der- 1 schwinden, so können wir es erleben, daß die ' kommende Regierung bei Z12 Mgeordneten ^ mit 42 verschiedenen Parteiklubs wird rech-i nen müssen. Wenn man weiter bedenkt, daß in diesen 42 Parteien mehr als zweiundein-halb Tausend Kandidaten um ein Mandat wetteifern, dann erhält man zwar ein sehr charakteristisches, aber durchaus kein erfreuliches Bild unseres politischen Lebens. " Während in andren und insbesondere in national einheitlichen Staaten zumeist soziale und wirtschaftliche Bedürfnisse für die Gruppierung der Parteien entscheidend sind, so wird diese Regel bei uns direkt ad absurdum geführt. Bon den nationalen Minderheiten abgesehen, die allein Ursache haben können, in ihre Politik auch eine nationalistische Tendenz hineinzutragen, sollten wir doch als national einheitlicher Staat das nationale Moment in unserer Politik bereits überwunden haben. Trotzdem haben aber die meisten unserer Parteien, mehr oder weniger offen, irgend eine nationalistische Tendenz auf ihre Fahnen geschrieben und die Zugkraft dieser Tendenzen scheint allen anderen Motiven voranzugehen. Wohl versucht es die Radikale Partei der Serben, Kroaten und Sloivenen eben jetzt, auch im nichtserbischen Teile unseres Staates sesten Fuß zu fassen, aber ihre Attraktion liegt hauptsächlich in der Autorität und im Rufe ihres Führers, in dessen Händen die Staatsgewalt ruht. Die Partei ist eine eminent historische Partei und wenn ihre Vergangenheit auch noch so glänzend ist, so liegt in dem Konservatismus, mit dem diese Vergangenheit durchdrungen ist, ihre Schwäche. DaS ist aber nicht einmal chre einzige schwache Seite. Die größere Schwäche liegt in ihrer Zusammensetzung. Der Zahl nach hat sie ihren stärksten Rückhalt im serbischen Bauern tum, gleichzeitig vertritt sie aber auch die Interessen eines großen Teiles der Staatsangestellten und der Beograder Plutokratie.! Ist es möglich, daß die Partei mit derselben Wärme die Bauern, die Beamten und die Bankiers vertritt, und ist im Wesen der Partei eine Aenderung zu erwarten, wenn auch einige slowenische und kroatische Abgeordnete in ihre Reihen treten? Die Anttvort auf diese Fragen kann nicht schwer fallen, besonders wenn man ein offenes Ohr für die Klagen der Beamten und offene Augen für die Entwicklung der Bauernbewegung hat. Manche Wurzeln, aus denen die Partei bisher ihre Kraft gesogen, dürften mit der Zeit versagen, und deshalb muß auch der Stamm, vielleicht schon init seiner gegenwärtigen Hauptstütze, fallen. . Zur Jllustrierung der bei uns herrschenden Politischen Mentalität sei nun noch auf die Verhältnisse Sloweniens verwiesen. Slowenren ist ein Agrarland mit einer zwar noch jungen, aber entwicklungsfähigen Industrie. Die Lebensbedingungen für den Bauer weisen keine besonderen Unterschiede auf und deshalb sollte man glauben, daß wenigstens die slowenischen Bauern sich zu einer, ihre Interessen vertretenden Partei zusammenschließen müßten. Tatsächlich gibt es, aber nicht weniger als fi'mf Parteien — Sin engiisOer Vorschlag zur Lösung. (Telegramm der „Martmrger Zeitung".) London, 8. März. (Wolsf.) Wie die „Times" melden, »erfaßte eine Gruppe von Mitgliedern des englischen Parlamentes eine Denkschrift über die Schuldenfundierung. In dieser heißt es: Einem wirtschaftlichen Bündnis zwischen England, Rußland, Deutsch land und den Bereinigten Staaten würde selbst Frankreich, die erste Militärmacht Europas, nicht Widerstand leisten tonnen. Die Schuldenfrage hänge im wesentlichen von der Regelung der deutschen Reparationen ab. Gegenwärtig sei es Deutschland wahrscheinlich überhaupt unmöglich, irgend etwas zu bezahlen. Um eine Grundlage zu finden, sollte die Lage unter der Annahme geprüft ! werden, daß die deutschen Schulden an Eng- land in der Vohe der englisckM Schulden an Omenta, das sind 920 Millionen Pfund Sterling, festgesetzt würden. Es wird sonach ein Hertrag vorgeschlagen, wonach Deutschland an Reparationen ausschließlich des Betrages für die verwüsteten Gebiete insgesamt 2W.'j Rillionen Psund Sterling zu befahlen habe. Wenn Deutschland an England 920 'Millionen Pfund Sterling bezahle, erklärt sich Großbritannien bereit, alle ihm aus dem Kriege geschuldeten Summen zu streichen. Wenn Amerika !)2l) Millionen Pfund Sterling von England erhalte, erkläre sich Ame-rka oereit, alle übrigen Schulten zu streichen. EngUsche Schwierigkeiten km befetzten Gebiete. (Telegramm der „Marburgs Zeitung".) London, 8. März. „Evening Standard" will wissen, daß ein aus Rechtsgründen geführter Protest an die französische Regierung vonseiten Englands eingebracht worden sei. Er soll sich hauptsächlich mit der Besetzung der Gebiete zwischen den Brückenköpfen von Köln, Mainz und Koblenz beschäftigen. Kein formeller Protest. London, 8. März. Wie das Reuterbüro meldet, sei es nicht richtig, daß bei Frankreich ein formeller britischer Protest wegen der Besetzung des Gebietes zwischen den Rheinbrückenköpfen erhoben worden sei. Wohl aber, haben die englischen Vertreter mündlich bei! den Franzosen Borstellungen erhoben und! auf die Schwierigkeiten hingewiesen, die den britischen Behörden infolge des französischen Vorgehens erwachsen. Ein Ausruf der Wiener Freimaurerloge. (Telegramm der „Marburger Zeitung".) Wien, 8. März. Wie das „Acht-Uhr-Blatt" meldet, hat die Freimaurerloge von Wien an die Freimaurerlogen des Auslandes einen Appell gerichtet, worin sie auf die durch die Besetzung des Ruhrgebietes drohenden schtve-ren europäischen Verwicklungen hinweist und alle Organ? der Freimaurerschaft auffordert, sich in ihrem Wirkungskreise zu bemühen, daß endlich an stelle von Haß uud Gewalt Menschlichkeit und vernünftige Ansichten treten. Es wird die Frage aufgeworfen: Was soll, was kann die Freimaurerei tun, um die drohenden Gefahren zu banueu und Europa, vielleicht der ganzen Menschheit den Frieden zu erhalten? Die Strafandrohungen gegen deuMe Beamte. (Telegramm der „Marburger Zeitung".) Berlin, 8. März. (Wolff^) Die deutschen Vertreter bei den Regierungen in Paris, London und Brüssel haben eine Protestnote ^ gegen die jüngsten Strafandrohungen der > interalliierten RhciNlandskommifsiou über- reicht, durch die dem Eiscnbahnpersonale die höchsten Freiheits- und Zuchthausstrafen, Deportation nach belgischen und französischen (Gefängnissen und die Todesstrafe angedroht worden sind. Holländischer Vroteft. (Telegramm der „Marburger Zeitung".) Loirdon, 8. März. (Wolsf.) Der diplomatische Berichterstatter des „Daily Telegraph" erfährt, Holland habe bei der französischen Regierung bezüglich der Einmischung in die Rheinschiffahrt infolge der französisch-belgischen Blockade Vorstellungen erhoben. Es werde für außerordentlich bedauerlich angesehen, daß die internationale Rheinlommis-sion und die internationale Konvention betreffend die Rheinschiffahrt vollkommen ignoriert worden sei. Gerüchte Uber Verwendung von Negern in den Gruben. (Telegramm der „Marburger Zeitung".) Rewyork, 8. März. (Wolff.) Staatssekretär Hughes hat eine Erklärung veröffentlicht, -worin festgestellt wird, daß er von eiirem Plane, amerikanisch? Neger zur Arbeit in den Kohlenbergwerken des Ruhrgebietes nach Europa zu schaffen, niemals etwas gehört habe. Der Staatssekretär habe diese Erklärung abgegeben, nachdem er darüber unterrichtet worden war, daß bei der Ankunft des Dampfers „Masestie" in Aewyork die Sprache davon war, dar, ein Plön ausgearbeitet morden sei, 2.'>A) bis Bergarbeiter nach üem Ruhr gebiete zu transportieren und daß der französische Botschafter mit HugheS darüber gesprochen und dieser ihm zugesichert habe, es würden sich aus einein solchen Transporte keinerlei internationale Verwicklungen eraeben. Die jUngfien Besetzungen. (Telegramm der „Marvnri>er Zeitung".) Berlin, 8. März. (Wolsf.) Die Franzosen haben das Zollamt Maran und die l^emein-'de Killingen besetzt. Die Gewerkschaften lehnen in einem Aufrufe die von den Franzosen .verlangte Auslieferung ihrer Mitgliederliste s und der Statuten ab und fordern ihre Funktionäre auf. den ungerechten Forderungen der Franzosen keine Folge zu geben. Düsseldorf, 8. März. Tie Agenee Havas teilt mit: Die letzthin von den Franzosen! besetzten Werkstätten von Dannstadt liegen innerhalb der 3(1 Kilometer-Zone, die die! Alliierten nach dein Versaillcr Vertrag be-^ setzen können, wenn sie es für notwendig halten. Die Häsen von Mannheim und Karlsruhe sind besetzt worden, w.'il die Deut-, scl>en die Benützung des Rhein-Hern^kanals jabotrert haben. )!e Slowenische Volksuartei, die 5elt>slän--.i^ Bauernpartei, die Republikanische Bauernpartei, die 6uster?ie- und die Raüic^ Partei —, die alle auf die Anhängerschaft der Lauern rechn.u. Und ähnlich zeriplittert sino auch die bürgerlichen nud sozialistischen Parteien. Führerehrgeiz, die Jagd nach Man^ daten, die politische Unreife der Wähler und lim Ende die Ge'chichte unseres früheren Parlamente?, wo es manchcn kleinen Parteien gelang, eine besondere Rolle zu spielen, dürften die Ursache zn dieser ^ndividualin» rung unseres politischen Vebens sein. Zu wirklich glo^n und staatserhaltend, n Parteien werden wir es aber erst dann brin^ gen, wenn es uns gelungen sein wird, die nationalistischen Tendenzen bei den Zerben, Kroaten und Slowenen aus ihren politischen Programmen auszuschalten, und wenn oie Abgeordneten die Mandate nicht so sehr al-5 Quellen der Bereicherung, wie vielmehr als Ehren- und Vertrauensposten betrachten würden. A. L. GW mm? MMfche? GkMdckPwzch w VarZs. P. P aris, Anfang März. Der Landesverratsprozeß gegen den früheren Direktor des „Eclair", Ernest Iud^t, wird nun doch ein Nachspiel vor den Assisen haben, und alle Anzeichen deuten darauf bin, daß diese Verhandlungen sich zum größten polirischen Skandal gestalten werden, den > Frankreich nnd die Welt seit dem Waffenstillstand erlebt haben. Ueöer die Borboten des Gewitters, das sich über den Köpfen eitler ganzen Reihe von Politischen Kriegs- nnd Nachtriegsführern zusammenzieht, läßt sich heute folgendes saeen: Enest Iudet, der bekanntlich in contumaciam wegen vollendeten Landesverrates zu lebenslänglichem Gefängnis verurteilt wurde, ist ebeu in Paris angekommen und hat damit eine Sensation geschahen, wie sie lebhafter nicht gedacht werden konnte. In der Tat lebte der ehemalige Direktor des „Eclair" sicher und ruhig aus seiuem schönen Laudsih, der Villa Eucemia, in Eenton am Thuner See. Die sranzösische Regierung hatte zn wiederholten Malen durch die Vermutung des damaligen Gesandten beim Bundesrat, Dutasta. seine Auslieferung verlangt, die aber jedesmal verweigert wurde. Der Verurteilte hat Frau uud Binder, die er in der Schweiz zurückläßt. Seine Rücklehr nach Frautreich läßt leinen anderen ! Schluß zu als den, das', sich Trümpfe iu deZ Potititers Hand besinden, die er nunmehr auSzuspielcu gedenkt. Warum er es nicht schon früher tat, ist freilich seiu Geheimnis. Wahrscheinlich wollte er erst den günstigen Augenblick abwarten, ^ein Avoolat, Lecu-sonAcdue, gestand in einer Unterredung, ! daß er seinen? Klienten formell verboten ha-! b?, vor „Mitte Feber 195"." nach Frankreich j zurüazutehren. 'i Parlamentarier mW Journalisten beÄir-^ inen den ^roßsieg.lbewahrer Eelrat um 'Aufschlug üeer die Politische Tragweite des Relnsionsprozesses. Die Antworten, die der ^ustizministe'- gibt, vergrößern nur uoch die allgemeine Unruhe und Neugierde. Eolrat erzählt nämtich, daß er. nach ^dein Material zu nrteikn, das gegen ihn vorlag, es ni? sür denkbar gehalten habe, daß der Beschuldigte se wieder französischen Boden zu betreten ; wagte. „Wir stehen nun vor einem ganz 'neuen Prozeß: über hundert Zeugen werden ! vor den Assisen erscheinen, darunter die jSpchen der politischen Welt." Man kann sich dvmVn, welcher Spielraum nach diesen Wor-i ^ Un der Phantasie gelassen ist. Fest steht je-' densalls, daß eine der Hauptfiguren des wie-. der aufgenommenen V,""'ahrens alte ' Klc'mcnce''" sein wird. Gegen ihn schwebt «»V 5Nrr»I^_MKA-k « SM fo7«Äj INS . ^ noch eine etwas duilkle Affäre, in der er besonders durch seinen Bruder, der Advokaten Albert Clemenceau, arg kompromittiert er-scheint: die Echacherg.'schichte Margulies-Rosenbeog, di^ allem Anschein nach auch eine potttische Seite hat und mit dem Landesver-ratsprozeß Iudet in irgendeinem Zusammenhang steht. Bekanntlich unterhandelte der frühere Direktor des „Eclair" gelegentlich einer Italienreise mit verschicdenen italienischen Politikern, in u>elci)eul ?tustrag, ist noch nicht ausgeklärt. Wenn nicht alles täuscht, liegt gerade hier das Gemeinsame Mischen der als „Landesverrat" bezeichneten Tätigkeit Indets während des Krieges nnd der politischen Rolle, die Elemenceau vor der italienischen Kriegserklärung an Oesterreich gespielt hat. Ob restlose Aufklärung in diesen hochinteressanten Dingen erfolgt, muh trotz der hundert Zeugen Judets zweifelhaft erscheinen, besonders im Hinblick aus die derzeitige innerpolitische Lage. Auf jeden Fall muhen sich die Clemenci-sten krampfhaft ab, die ganze Affäre, noch ehe sie vor die Assisen kommt, aus irgendeinem Grunde zu kassieren. Sie gehen dabei so weit, daß im „Echo National" ein mit drei 5 gezeichneter Artikel die Justiz offen auffordert, „die Anklage aus Gründen der politischen Sicherheit fallen zn lassen". Der Verfasser dieses Artikels ist aller Wahrscheinlichkeit nach Ignaoe, die rechte Hand Elemen-eeaus, der gefürchtete Exekutor in der letzten Kriegsperiode. Wie die Dinge sich bis Ende Mai oder anfangs Juni — früher können die Verhandlungen nicht beginnen — gestalten lverden, kann hente noch niemand wissen. Die Elemencisten denken offenbar an eine Neuauflage der Kriegsdiktatur, wodurch die Justiz vollständig zum Schweigen gebracht werden könnte. Es wäre dies allerdings das einzige Mittel, nm einen Skandal Au verhüten, der gerade für 'den Urheber von Versailles gefährlich werden könnte. Telefonische Nachrichten. Die Kouserenz vo» Mtzazia. ' Trieft. 5. März. Die heutige Sitzung der paritätischen Kommission in Abbazia wurde «nt großer Spannung erwartet. Dr. Rybar erklärte, aus Beograd telegraphische ?Äeisnn-yen zu erwarten; da diese Weisungen aber nicht eintrafen, wurde die Sitzung um Ig.lü Uhr eröffnet und dauerte drei Viertelstunden, Zum Schlüsse wurde nachstehendes Kommunique? ausgegeben: „Heute wurde die fünfte Sitzung der Paritälskommission in Anwesenheit sämtlicher Delegierter und des Generalsekretärs Senator Casati abgehalten. Der Präsident der Kommission, Senator Quartiert, bestätigt zu Beginn der Sitzung im Namen der italienischen Delegation die Erklärung, !velche bereits am Samstag in der Sitzung der Kommission als Antwort auf bie Verwahrung der jugoslawischen Delegation gegeben wurde und betonte, daß Italien «mit der Evakuierung SuZaks den Bestimmungen des Abkommens von St. Margherita vollkommen Genüg? geleistet habe, da dieses ausdrücklich nur über die Evakuierung Sn-öaks spreche. Er glaubt weiters, daß dies den Zielen der Konventionen von St. Marghe- Die Stärke der französischen Besetzungötrup» glerung erklärt, daß die Zahl der französi- pt». « schcn Truppen im besetzten Gebiet vor der Londou, 7. März. (Wolsf.) Auf eine An- Ausdehnung der Besetzung N.000 Ä!ann frage im Unterhause wurde seitens der Re- hernach 116.000 Äann betragen habe. Mafsenvethafilmgen von Kommunlsien. (Telegramm der „Mavburger Zeitung".) Paris, 8. Marz. Nach einer Meldung der Agence Havas aus Brüssel hat die in Angelegenheit des letzten Ausstandes im Bo-rinagerevier nnd in der Metallindustrie durchgeführte Untersuchung ergeben, daß es sich hicbei um eine richtige Verschwörung ! gegen die Sicherheit des Staates gehandelt > hat. In Brüssel, Antwerpen, Lüttich. Char- > beroi nnd Gent seien etwa 40 führende Koni- > mnnisten, die vom Auslande mit Geld un-! terstützt worden waren, verhaftet worden. l - . Der ttlrlifche Seoenvvkfchlay. (Telegramm der „Marburger Zeitung".) Angora, 8. März. (Havas.) Der vom Kabinette sofort in Beratung gezogene Gegenvorschlag all die Alliierten wird, wie verlautet, aussprechen, daß die Türkei bereit sei, eiium Frieden zn unterzeichnen, der den Standpunkt der Nationalversammlung zur Grundlage habe, und nm rascheste Antwort ersuchen. London, 8. März. Zu der Ablehnung des Lausanner Vertragsentwurfes durchdie Nationalversammlung, die in amtlichen Kreisen nicht unerwartet kam, erfährt das Reuterbüro, daß die britische Regierung zlvar ihre Haltung bezüglich des Lausanner Vertrages eusrechterhglte, aber geneigt sei, die Verhandlungen wieder zu eröffnen, salls die Türken beiveisen, daß sie es ehrlich meinen und den Wunsch haben, zn einer Regelung zu gelangen. Angora, 8. März. Ein Spezialkurier ist heute nachmittags mit den türkischen Gegenvorschlägen nach Konstantinopel abgereist. Im Falle der Annahme derselben würde die Regierung von Angora eine Delegation nach einem im gemeinsamen Einvernehmen bezeichneten Orte und zu einem einvernehmlich bestimmten Zeitpunkte entsenden. rita entspreche, nach welchen die notwendige und erfolgreiche Fortsetzung der Verhandlungen durch die simultane Behandlung aller in Punkt 4 dieses Einvernehmens enthaltenen Fragen, welche politischer und technischer Natur sind, erreicht werde. Der Vorsitzende der jugoslawischen Delegation Doktor Rybar antwortete darauf, daß er im Hinblick darauf, daß die Instruktionen seiner Regierung nicht eingetroffen seien, keine weiteren Erklärungen als die bereits am 3. d.' gegebenen abgeben könne. Er behalte sich jedoch das Recht vor, in der nächsten Sitzung der Paritätskommission weitere Erklärungen Zu machen." —. Vor Beendigung der Sitzung wurde noch ein Einvernehmen bezüglich des^ Grenzverkehres zwischen Finme und Su^ak getroffen und es wurden einige Erleichterungen beschlossen. Es wurden die bisherigen, zwischen Fnnne und SuLak bestehenden Vorschriften sür die ganze Dauer der Verhandlungen, also sür einen Monat, verlängert. Aus dein amtlichen Kommunique« ist zu ersehen, daß die italienische Delegation auf dem Standpunkte steht, daß wr Baroßhafen und das Delta nicht früher evakuiert werden, bevor nicht der Verkehr zwischen Fiuule nnd Jugoslawien wieder eröffnet wird. ««gUsche «rbeiler skr die «eile-gung des Konfliktes. WK < WKB. Pari«, 8, März, Wie die „Repu-bliqne Francaise" mitteilt, wird Poincaree morgen zum zlvviten Male vor dem Kam-merausschusse für auswärtige Angelegenheiten erscheinen und seine vor 14 Tagen be-^ gonnenen Ausführungen über die Besetzung ^ des Ruhrgebietes beenden und sich dabei über daS Zollregime im besetzten Gebiete ansspre-! chen. Poincaree wird sich auch über die Fol-! gen der Konferenz von Lausanne äußern. > Der Bürgerkrieg i« Irland. WKB. London, 7. März. (Wolff.) AufstSn-dische legten heute eine Bombe an der Türe des Steueramtes von Dublin nieder. Als ein Detektiv die Türe öffuete, entzündete sich die Bombe. Der Detektiv wurde getötet uud das ganze Steueramt vollständig zerstört. Auch die benachbarten Häuser erlitten Beschädigungen. WK'B. Dnblin, 8. Marz. (Reuter.) Der in der Grafschaft Ketry am Mittwoch begönne- ' ne erbitterte Kampf dauert fort. Vierhundert Irreguläre haben die Nationalisten angegriffen. 29 Mann sind gefallen. OaG ischEchOflO«akische Swats-sch«»«esetz. WKB. Prag, 8. März. (Tschechosl. Prch-/ büro.) In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses, der in ihren: ersten Teile die Opposition fernblieb, teilte der Obmann der tschechischen nationalsozialistischen Partei mit, daß die Abgeordneten BartoZek, Draxl, i Stych und Dr. Rybenski aus der Partei aus-.^ geschlossen worden seien, weil sie entgegen dem Parteibeschlüsse bei Beratung des Gesetzes zum Schutze der Republik im letzten Augenblick einen Abänderungsantrag gestellt hatten. — Das Gesetz betreffend den Schutz der Republik und betreffend die Errichtung eines Staatsgerichtshofes wurde sodann in Weiter Lesung angenommen. Im weiteren Verlaufe der Sitzung erschienen sodann die Abgeordneten der deutschen Parteien und« der Slowakischen Volkspartei wieder im Saale. Neuerliche gasziste«tibersSlle. WKB. GuZak, 9. März. Gestern nachmittags kam es in Fiume wieder zu Gewalttätigkeiten von Faseisten gegen friedliebende Menschen. Als zwei Bankbeamte von Fiume heimkehrten, wurden sie auf der Brücke von Faseisten überfallen, wobei der eine Schläue ins Gesicht erhielt, so daß er blutete, während . der andere mit einem Prügel über den Kopf geschlagen wurde. Äarabinieri. welche der Szene zusahen, schritten schließlich ein, verlangten aber von — den Bankbeamten die-Ausweisleistung. Zahlreich? Jugoslawen sahen von jenseits der Brücke diesem empören- i den Vorgehen zu nnd es kostete die anwesenden jugoslawischen Gendarmen harte Mühe, unsere Bevölkerung von übereilten Schritten zurückzuhalten. Aus dem ganzen Vorgehen der Faseisten ist zu ersehen, daß diese nach einem wohlüberlegten Plane handeln, um uns zu provozieren. Bezeichnend ist auch der Umstand, daß die Fiumaner^ Seite von italienischen Soldaten wimmelt, während bei uns nur schwache Gendarmerie-> abteilungen stehen. o Kurze Nachrichten. i HM. Beograd, 8. März. Der König hat« gestern nachmittags den Präsidenten >der Na-' tionalversammlung Dr. Lukini«; in einstün-! < diger Audienz empfangen. ! WKB. Paris, 8. März. (HavaS.) Die Besprechungen des Ministerpräsidenten Poincaree in Brüssel werden die Frage bezüglich des RnhrgebieteS zum Gegenstande haben. - WKB. Berlin, 8. März. (Wolff.) Die Agence Havas verbreitet eine römische Nachricht, wonach der deutsche Botschafter in Rom Freiherr von Neurath abberufen werden soll. Das Wolffbüro ist ermächtigt, festzustellen, daß diese Nachricht frei erfunden ist. WKB. Rom, 7. März. Die „Jdea Nazio-! nale" meldet: In Venedig ist eine für Barcelona deklarierte Schiffsladung Munition wegen des Verdachtes, daß sie für einen nichtitalienischen Adriahafen bestimmt sei, tllber Weisung aus Rom aufgehalten worden.! WKB. London, 8. März. General God^ ley, der heute vormittags hier eingetroffen! ist, hatte mit Lord Derby eine Beratung be-, l treffend die Lage in der englischen Zone, wiei sie sich auf Grund der französischen Ausdehnung der Besetzung ergibt. General Godley! habe Lord Derby das von den sranzösischcnj und englischen Vertretern in Köln paraffier-! te Abkommen überreicht. vtrkWWzxrMcht. Kriminalroman von Georg Fröfchel. L4 (Nachdruck verboten.) Willofsky war nicht in der Laune, an sich Herumreißen zu lassen. Mit gerunzelter Stirn schrie er den Kleiilen an: „Was wollen Sie von mir? Scheren Sie sich zum Teufel!" Aber der Alte nahm keine Notiz davon. Er hatte zu schluchzen angefangen und sich noch immer an Willofsky klammernd, rief er wie ein kleines Kind immer wieder: „Warum haben Sie mir das angetan?" Willofskys Zorn verrauchte schnell vor diesem wimmernden Etwas, daß sich da vor ihm krümmte. Er sagte in beruhigendem Ton und schon mit einer gewissen Angst, daß die lächerliche Szene Aufsehen erregen könnte: „So stehen Sie doch auf. Das ist ja wirklich übertrieben." Und als er das Männchen endlich auf die Beine und neben sich znm Sitzen gebracht hatte: „Ja, was habe ich Ihnen denn angetan. ich kenne Sie doch gar nicht?" Da sagte der Kleine noch immer schluch-Md: „Ich heiße Gaston Leyteon und ich war ein Narr, ein elender Narr! Verzeihen Sie mir." „Gott, ich verstehe gar nicht," sagte Wil-lofskn uud hättte den Kleinen gerne wirk, lich für nnen Narren gehalten, wenn nicht der Ausdruck seines Gesichtes, der jetzt aus ^! Heller Verzweiflung in dumpfe Resignation überging, diesen Gedanken verscheucht hätte. ' „Und gestern schwor ich darauf, daß Sie es besäßen, und dachte schon, der Tag der ' Rache sei gekommen. Und heute um alles be- ' trogen, ich Narr, ich dreifacher Narr!" rief Gaston Leyteon. „Was glauben Sie denn, daß ich 'besitze?" ! fragte Willossky. ! „Ich dachte nach Ihrem gestrigen Spiel, daß Sie das System besitzen." j „Welches System?" „Das System, die Bank zu sprengen. Das^ « System, nach dem der Spieler iminer ge-. Winnen muß." ! i „Aber das besitze ich ja," rief Willofsky aus. Der Kleine schrie auf. „Sie besitzen es," und mit einem funkelnden Blick, und haben heute nicht darnach gespielt?" j „Ich habe natürlich auch heute darnach gespielt!" „Und wie lalltet das System?" ^ „Ganz einfach", rief Willofsky, „im Ver-!lust steigen nnd im Gelvinn fallen." ' „Und?" fragte der Kleine. „Nichts," antwortete Willofsky. „Das ist alles!" j s Gastoll Leyteon verfiel plötzlich in einen hysterischen Lachkrampf. Er lachte, daß seine zarte Greisengestalt auf der hölzernen Bank bin- und hcrA'worfen wurdc wie ein kleines Boot auf hoher See. Ganz hell und schrill klang sein Lachen durch den stillen Park' und wollte nicht aufhören. „Das ist alles! Das ist das ganze famose System! Und wissen Sie, verehrter Herr, daß es hier in Monte Carlo keinen Laufjungen voll zehn Jahren gibt, der dieses herrliche System nicht kennt und der nicht weiß, daß es kompletter Unnsinn ist?" „Was erlauben Sie sich!" rief Willofsky wütend. „Ich habe gestern nach diesem System gespielt und habe sünfzigtausend Franks gewonnn." „Und sind Sie wirklich so verbohrt, zu glauben, daß Sie dieses Geld Ihrem System zu danken haben?" fragte Leyteon leidenschaftlich. „Welche Verblendung! Sie haben gestern nicht gewonnen weil Sie noch Ihrem System spielten, sondern !veil Sie Glück hatten, jenes infame Glück, das alle haben, die hier zum ersten Mal spielen. Hätten Sie heute nach diesem System, das vierzig Jahre vor Ihnen ein gewisser Alembert gefunden hat, weitergespielt, Sie hätten Ihre Fünfzigtausend nnd Ihre ganze Barschaft dazu verloren. Aber waS «eifere ich mich über Ihre Torheit, wo ich tarrsendmal mehr Grund hätte, meinen eigenen Wahnsinn zu beklagen? Sic sind ein Neuling hier. Sie kennen diesen verfluchten Flecken Erde noch nicht, Sie durften sich täuschen lassen. Aber ich der ich diesen Tanz ieit einvm Viertel-jahrhv"dert mitma- che, der ich mich gegen jede Versuchung gewappnet glaubte, daß auch ich mich auf so kindische Weise betrügen ließ und meine letz-! te Hoffnnng in eiller Stunde vernichtet ha-! be " Der Alte barg sein Gesicht in seinen mageren Händen. „Ich verstehe Sie nicht", sagte Edgar Wil-, lossky. „Ich will Ihnen meine Geschichte erzählen", antwortete Layteon leise. „Ich bin heute sechzig Jahre alt und erbte von meinem Vater, als ich dreißig war, ein sehr bedeutendes Vermögen, daS in absolut sicheren Werten angelegt war. Mit diesem Geld führte ich das angenehme, untätige Leben etiles Junggesellen, der trotz allen guten Dingen, die er sich leistet, doch nicht imstande ist, sein« Zinsen zu verzchren. Ich gehörte zur ersten Gesellschaft einer großen Provinzstadt und' hätte, wenn ich gewollt hätte, täglich einc gute Partie machen können, aber ich zog e§ vor, vorläufig meine Freiheit zu genießen obwohl ich damals noch eine sehr primitiv« Vorstellung von dem Begriff Genuß hatte. Ich war ein echter Provinzler, obwohl ich mich selbst für einen vollendeten Lebemanl hielt, der es mit jedem Pariser aufnehme^ konnte. Deshalb hielt ich es sür meine abso? lute Pflicht, der ersten Soubrette einer kleh neu Operettengesellschaft, die damals in um serer Stadt gastierte, meine Aufwartung 'machen. Ich wurde iebr anädta auLmmoim Mmbmger und TagkSnachrichtm. /«VV Di« Abgeordnetenwahle» in die Rational Versammlung. Im Sinn« der Verordnung /der Zentralregicrung vom ?1. Dezember 1922 finden die Wahlen in die Nationalvcr l'ammlung am Sonntag den 16, d. von 7 bis 18 Uhr statt. In der Stadt Maribor wäh ken: a) die im Wählerverzeichnis des ersten -Bezirkes (Maribor-Stadt) eingetragenen «Stimmberechtigten wählen im Wahllokal 1, i. die Mädchen bürg erschule 1, Mikloöi?eva zilica 1; b) die im W^lerverzeichnisse des zweiten Bezirkes (Grazer-Borswdt) einze tragenM Stimmberechtigltien mit den An-fan>gsbuck)stabcn A bis ein'schließlich M wäh len im 2. Wahllokal, Mädc^nbilrgerschule 2 , TodessiMe. Am Freitag den 9. d. ist Herr Dilhelm D. Riegor, Inspektor deS Forst »lnd Berglvcrksttl'inisteriums i. R., bei sei. jnem Schwiegersohn Herrn M. DuSan !Z^t-1^6, Ciril-Metodova Mca, verschie^n. Verstorbene entstammte der Prager Fa ^ilie Rieger, die sich große Verdienste nM IKunst und Kultur erwarb. — Mittwoch den !7. d. starb die Kausmannsgattin Frau Jose Lanko, geb. Hirschmann, in Trbonje. Mas Leichenbegängnis findet Samstag d^ l10. d. statt. i Spenden. Für die an Tuberkulose erkrank-k Lehrerin spendeten M. D. 10 Dinar, T. 10 Dinar und für die gelähmte Greisin ßlngenannt 10 Dinar. i Antituberkulosenliga. Die Jahresver Sammlung der Antituberkulosenliga soll in vllernächster Zelt stattfinden. Bei dieser Ge llegenheit wird es sich zeigen, welch gewaltige Arbeit diese humanitäre Institution seit ihrer Vründung geleistet hat. ! Evangelisches. Sonntag den II. d. vor-^littags 10 Uhr findet in der evangelischen MristuSkirche ein Predigt^ottesdienst statt. Am 11 Uhr sanunelt sich die Jugend zum Gottesdienste. ! Ein gefährlicher Einbrecher hinter Schloh itnd Niegel. Am 17. Feber meldete sich bei hiesigen Polizei ein Mann, der sich als Johann Borteti ausgttb. Er trug MilUär-uniform und erzählte eine lange Geschichte von seiner Gsfangenschast in Spanien, von seiner Flucht über S^niki, NiS, Beograd usw. In Zagreb liabe er vom StationSkom-mando Rl?isedokunkente für Liubljana erhalten, diese seien ihm jedoch untern>egs gestohlen worden. Der Polizei erschienen seine Aussagen ew w^nig unglaubwürdig. Deshalb wurde der Mann in Venvahrung genommen und von ihm daktyloskopische Bilder angesertigt und Nachforschungen eingeleitet, die einen erstaunlickien Erfolg zeitigten. Auf Grund der da?tywskopis<^n Bilder (Fingerabdrücke) wurde der Mann von der Zagreber Polizei als der langgesuchtv, ge fährliche (Einbrecher Josef C-ioelj erkannt. Er wird wege:i verschiedener Einbrüche in Zagreb und Ljubljana verfolgt. Zolliimtliche Versteigerung. Wie von der hingen Zollbehörde mitgeteilt wird, findet Dienstag den 13. d. in den Lagerhäusern deS Zollamtes in Maribor die öffentlic!^ Versteigerung verschiedener Waren statt. VaS akes gestohlen wirl». Im Volksgarten wurde der Schüler des 3. Jahrganges der Lehrerbildungsln/stalt, Janko K., wohnhaft in der Slovenska ulica 36, arretiert, weil er mit seinem 10jährigen Bruder eine Holzbank vom Spielplatze entwendete. Konzert i« der GrajSka klet. Samstag den 10. d. findet in der Grajska klet ein Konzert, ausgefl^hrt von der vollständigen Ka^lle Drava", statt. Beginn halb 20 Nhr. 1811 Für 2 Dinar 16 ltilo Mehl. Dieses — fast könnte man sagen — Wunder geschah allerdings, oder k^ss^r: leider nicht im Lande des Dinars, Jugoslawien, sondern weit über dessen Grenzen, in Rußland. Ein in Jugoslawien bedicnstüter russischer Flü6)tling saildte seinem Pate: in Rußland in cincm Ärlcfe eine Fünfdinar-Note. Na6i einem Monat erhielt er von seinem Vater ein Schreiben, in dem dieser sür die gesandte (^»abe dankte und ihm mitteilte, das; er für dicsci t^eld 16 Kilo Mehl kaufe,! konnte. Wie gut es erst seinem Sohne ge^n müsse, nieinte dcr Vater, der 7^ Dinar monatlich verdiene, wie er ihm im Briese mitgi-teilt habe. Nlm, in Rußland könnte man scheinbar mit 750 Dinar gut leben, aber bei uns kann einem da-?ei Leben recht sauer werden. Profesior und Schiller. Ans Subotica wird gemel!^t: In der hiesigen 5>andelsschule kanl eS dieser Tage zu einer buchstäblick?en Prügelei zwisckM denl Professor der Mathematik Torök und dem Studenten Ra^ic. Der Professor gab dem Rakiö eine Ohrfeige, auf welche dieser reagierte. Rasie wurde von sämtlichen Schulen unseres Staates relegiert. tznen und die Sache endigte damit, daß ich !mich in die kleine, blonde Eugenia bis üb.'r !di« Ohren verliebte. Ich dachte sogar an Hei-irat, aber Eugeirie war vorläufig mehr sür eine Spazierfahrt an die Riviera. ' Selbstverständlich sck)lug ich ihr diesen Wunsch nicht ab und verlebte mit der Kö-lnigin meines Herzens einige sehr migenehme Wochen in NiM und Monte Carlo. Den Cpiel'saal besuchte ich nie, denn das Z^ächvln lund die Küsse Eugenies sck/ienen mir wichtiger «als alles Gold d^r Erde. Eines Tages aber hatten wir einen kleinen Zank, eine jener jZwistigkeiten, wie sie unter Liebesleuten vorkommen und die immer zu einein versöhn llichen Abschluß führen, ich verließ aber un-^re Wohnung w übler Laune und da ich mit !dem Nachmittag ohne Eugenie nichts MM sangen wußte, betrat ich ^n SpielsM zum Arsten Mal. ' lFyrtjetzmlg kolZt.Z ! ^ Der Ljubljanaer vbergespmi Dr. ValttL pensioniert? Wie der Ljubljanaer „Jutro" berichtet, wurde am 3. d. der Ukas unterzeichnet, mit welchen: der Obergespan für den Ljublianaer Kreis Dr. Baltik pensio niert wur^. Dr. Baltiä galt als hervorra gender und ausgezeichneter Berwaltungsbe amter. Ein Bielseitiger. In Beograd wurde vorgestern der Graf Al^rto Filecco die Seneto Engros-Ex- und Importeur, Ingenieur, Oel-lieferant, Direktor einer Jmportgesellfchaft in Rom, Großkaufmann in Wien usw., arretiert und dem Gerichte eingeliefert. Er wurde we gen verfchiede^ier B^rügereien, Aechprellel reien und ähnlicher Vergehen, die er mi Hilfe seiner hochklingenden Titel beging, zur Anzeige gebracht. Er suchte zlvar im letzten Moment das Weite zu gewinnen, wurde jedoch noch rechtzeitig festgenommen. Eine VisenbtchnLasse ausgeraubt. Bisher unbekannte Täter haben auf noch unaufge-klärte Weife die Eisenbahnkasse in Bakar er-broc^n und ausgeraubt. Den Tätern sielen 400.000 Dinar in die Hände. Eine blutige Rabiö-Bersammlung. In Otoöac kaln es einer Zagreber Meldung zu folge während einer Wählerversammlung der Radi6Partei auf dem dortigen Marktplatz zu wüsten Rauffzenen. Aus allen Dörfern der Unrgebung waren die Bauern herbeige strömt. Eine zur selben Zeit von der Demo kratcnpartei einberufene Versammlung wur de von den politisc!^n Behörden verboten da man Ausaimnenstöße befürchtete. Auch die Radiv-Bersammlung währte nur kurze Ze^t. Bei derselben kam es nun zu »oüsten Prügeleien zwischen den politiischen Gegnern, wobei drei Bauern schwei' verwundet wurden. (kiner davon soll seinen Verletmngen bereits erlegen sein. Ein starkes Gendar-merieaust^ebot konnte nur mit Mühe die Ordnung wieder herstellen. Die gerichtliche Verfolgung der an twn Schlägereien Schuldigen ist eingeleite-t. Wegen Latein in den Tod. Dieser Tage lvarf sich in Skoplse die Schülerin der siebenten Ghumasialllasse Bela Gjakoviö, Tochter des SchulinspektorS Gjakovie, in ^n Var-dar. >veil sie in Latein eine s6>lechte Note erhielt und die Strase des Baters fürchtete. Die UnglückliÄ^e galt als schönstes Mädchen von Skopl^e imd wurde noch auf dem letzten Ball zur Ballki.inigin gewählt. Sell^tmord. Wegen einer Nervenkrankheit erschoß sich in Celje der Kanlinfegernieister Vilko ^urman. In hoffnungsloseln Zustande' wurde er in? Spital überführt, wo er kurz darauf seiner Perlehnng erle^ien ist. Kinoapparate fiir Schnlzwecke. Zufolge Berichten der Veogr^'rder Blätter konstruierte der Sekretür de? KnltllSu'.inisteiums Herr RadosLi^ eiiven Kinoapparat, der für den Schlllgebrauch besoilderS verwendbar sein soll. Falls die angestellten Versuche von Er folg begleitet sind, gedenkt man diese Trfin dung in Volksschulen zn Undeirirl)t?)wecken auszunützen. Ein englischer Publizift in Beograd. Die ser Tage weilte in Beograd der bekannte engliscs)e Publizist Herr Baerlein. Vorgestern wurde er vom König in besonderer Audienz .empfangen. Baerlein schrieb «das bekannte DlH Tntstchung JpgojlMivnS", ^ Aus dem GeriOtssaale. (Schwnrgeeichs.) Eine Bauerntragödie. Mari bor, 7. März. Der Besttzerssohn Ivan Hauli in Jelovec l)eiratete im Jahre 1921 eine gewisse Jvana Hoönik. Die Ehe war von Anfang an lm-glücklich, hauptsächlich deshalb, weil der Vater dem Sohne nicht die Wirtschaft übergeben wollte. ES kam darum auch oft zu Streitigkeiten, in deren Verlauf der Vater bei den Nachbarn Zuflucht suchen mußte. Am 31. Jänner v. I. aixr fand man den Vater in einer Scheune erhängt anf. Man dachte» zuerst an Älbstmord, erst nach ungefähr einem halben Jahre, als die Jungen die Wirtschaft verkauften imd fortzogen, erzählte die alte Mutter, daß die Jungei: den Vater erwi'irgt hätten. Einen Tag nach der Tat habe ihr die Schwiegertochter erzählt, wie man einen Menschen erwürgen könne, ohne den Verdacht des Mordes auf si6) zu lenken. Sie erzählte weiter, daß sie abends noch zusanimen genachtmahlt hätten, dann se^.en sie s6)lasen gegangen. Sie — die Mutter — habe in der Küche geschlafen, deren Türe die Schwiegertochter Hilter ihr versperrt l?abe, ihr Mann sei im Mbenxiinnler zur Ruhe gegangen. Ungefähr uni elf Uhr nachtS hab^ sie Lärm gehört, worauf sich z^oei Personen a'us dem Hause entfernt hätten und erst nach einer halben Stunde wiedergekommen seien. Sie habe aus der versperrten Küche natürlich nicht hinausgekonnt. Sofort habe sie auch den wahren Sachverhalt geahnt, habe sich aber aus Furcht vor den Jungen nicht ge-ttaut, den Gendarmen davon Mitteilung zu machen. — Bei der heutigen Verk^andlung leugnete das junge Ehepaar hartnäckig jede S6)uld ab uud versuck)te den Mord auf die Frau des Ermordeten zu wälzen. Mehrere Zeugen aber gaben an, daß die Jungen, ivenn sie miteinander stritten, einer den: an-dern seine Tat vorwarf. — Die Verhandlung wnrde zwecks Ladung weiterer Zeugen vertagt. aus dem Vorhause des Gasthauses Vlahovi6 in der Aletsandro^ia cesta am 20. November dem Zinlmermann Anton .Hohnec und das dritte Fahrrad im Werte von 7000 K. ftahli er dem Tierarzt Franz Saniec aus dem Vor--« Hanse dcS Gasthauses Arnu-« in l3v. Lenart. Alle drei Fahrrät>er verkaufte er und daiZ G'.'ld wurde in lustiger Gesellscl»ost verjubelt. Im September v. I. kam er zum Kaufmann . Leopols Por.^e in Zrebotje und entlockte ihm unt.n.- fals6)en Vorspiegelungen um 108 L. Waren. Cbensalls im September v. I. ver-j untreute er dem Andreas Zafoin neunnlal vorbestraft ist, f)atte sich vor deni hiesigen Kreisgerich^ wegell des Verbrechens dc's Diebstahls, Betruges und der Veruntreuung zu verantworten. Aus der sehr umfangreichen Anklageschrift ist folgend^'s zu entnehmeil: Jnl August und Septenlber v. I. war Pivec als Zinunermann bein: Besitzer Josef DvorSak in Zmartno am Bachern beschtiftilst. Seinem Arbeitgelvr, bei deni er auch wohnte, stahl er ein Plmr Zchnhe, ein Paar Stiefel, eine Bürste, einen gol^nen Ehering Nlld zwei Tnc^^r im Gesanllwerte von Il;90 X. Am 1. November v. I. stahl er in der Karbidfa brit in RuKe seinem Arbeitskollegen Franz Herik; aus der Rocktascs>e 423 1^ Bargeld. Aln 10. November v. I. kan! er in daS Hans seine? Baters Anton Piverden i^m noch drei Fahrraddieöstähle znr Last gelegt. Das ei ste Fahrrad im vmi 5)000 ^ stahl er in: Nor^ember v. I. den: Zimmermeister Viktor Oernko aus deu: .Hofe der Götzschen Brauerei, als derselb^, mit dem Abtragen eines Pa^üllouS der Gewerl>eaus-strllung besci)äftigt war. Das zweite Fabr-^rad, auch im Wer^ von i)V00 ttakil er Kino. Mestni kino. Die 3. Epoche dc5 interessant ton Abcnte:rersllmes „Die Herrin der Dschungeln", imd zwar „Die Brant des Todes" in 6 Alten, wird ^eitag, Samstag, Sonn^' tag und Montag vorgeführt. . > Theater und Kunst. ! Konzert der GlaSbena Matica. Wie bereits! gelnekdet, veranstaltet die „Glasbena Ma-Z ttca" aus Ljubljana Sanlstag abends n«' 19.30 Uhr >inl GötzsclM Prunksaa^ ein Vo-' kalkoi:zert mit? reichhaldi^'iem, gewähltem i Programn:. Die Glasbena Matica ^iertei vor kurven: das Jubiläum ihres fÜnszigjäh^ rigen Bestandes. Ihr Sängerchor steht reits seit 30 Jahren unter der beniÄhrten!'^ Leitung des bestbekannten Chormeisters Pro--fesior Matej Hnbad, dessen tiefes, fachinan^ nisches Wissen, gepac»rt mit einem geradsMi unerinüdliä^: Schafsensgeist, den l5l)or auf eine Kunsthöhe empors6)n»ang, die ihm so-' wohl im Ji:- als auch iu: Ausland die schlnei-chelhafteste Anerkennung ^der Kritik oii^ug.< Ten Vorträgen der Glasbena Matica, die! unsere Stadt Samstag mit einem 130 Mit-^ glieder zählenden Gesangöchor besucht, darf-sonach mit berechtigter Spannuitg entgegen-, gesehen loerden, da sie uns sicherlich einend genußvollen Abend reiner Kunst bieten wer-, den. Die Gäste treffen Samstag um Uhr nachinittags in Maribor ein, wo ihi:e:»> ein feierlicher Empfang bereitet wird. Repertoire des Nationoltheaters in Mari-i bor. Freitag den 9. d. „Urh, Graf vlm^ Eelje" (Ab. B.). Sonntag den 11. d. um' 15, Uhr „Jlirci", außer Ab., ermäßigte Prei^ se. Sonntag den 11. abends halb 8 Uhr: „Dreimäderlhaus", außer Ab. Dienstag den 13. d. „Kabale und Liebe" (Ab. C, Coupone). Volttmmaaft. GtlStanjer Jahresmarkt. Der auf dem 8. d. M. anberaumte Jahresmarkt in Gu-ßtanse wird nx^gen der Wahlen am 11. d« stattfinden. Die österreichische Goldparität beträgt fiir die Zeit voin 5. bis II. d. 14.450 Lö. Einschränkung deS Devisenverkehrß in lln-gacn. Aus Budapest wird berichtet: Die ungarische Regierullg hat neue Einschränkungen des Devisenverkehres angeordnet. Unter einenl wurde auch di^ Ausfuhr von Effeften sehr erschnx'rt. Eine Eisenbahttlouserenz in LjMjana. Nach Bliitterlneldungen aus Beograd findet ain 5. d. in Lsirblsaua eine Elsenbahnkon^-renz zur Feststellun^i des So,nmerfahrp1anS statt. An dieser stonserenz werden Vertreter Jugoslawiens, Oesterreichs, insbesondere jene ^^r Vundesbahndirektion Villach, dann Bayerns nnd Italiens teilirehmen. Prodttkienbörse in Novisad ain 7. März: Weizen 445, G<^ste 310, Hafer 295, Kukuruz 237.50, Sicht im April 260, Bohnen 430, Weizenniehl „00" 475,, Weizenkleie 160. — Ten!^nz: unverändert. ZLrils), 9. März. lEigenlvrichl.) Vvrbör-se: Paris 32.45, Beograd 5.59, London 25.19. Verlin 0.02(i, Prag 15.525, Mailand 25.5>0, Ncwvork 537.75, Wien 0.007475, gest. Krone 0.0075, Budapest l).l775, Warschau .0.012, Sofia 3.10. Bukarest 2.5ö. WWW G a r l» tt ^ g e L döiN 1v/. 1 IM W»'> >_I >N _t >»>>»!> ^I . »».!. > "». > _______.-____________________. »^ '_--^ ^ ^ KleZmr ^zxlger. - verschiedenes Die.kvvttnentv!" - SKreib- »afchtn« üderlM in Bemg aus.konstnlktion. PräMon. Material. Etrcpazfätüokert und Zweckmäkiakcit iekes a^deir Schreibmoschinen-Systcm. ^Ueui-verkauf Ant. ?^ud. Le??a! Mar>b?r, Slovenska ulica 7. Telephon IVO._ Mren aller S?rt repariert solid und rasch A. Bi^ia^, Uhrmc<5?r. 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März 19ZZ nach kurzer Krankheil, versetzen mit den hell. Sakramenten um halb 16 Uhr sanft im Kerrn verschieden iß. D^s Begräbnis der Verblichenen findet am Samslag öeu 10. März n» 10 Uhr vom Kaufe der Verblichenen statt. Dre Herl. Seelenmessen werden in der Pferrkirche w Trbonje gelesen. Trbonje, am 8. März 1S2S. 1L15 Georg Vauko, Gntle. Jnllns, Olhmar» Dlklor, Adolf» Maksa. «itzl. Franz La»»», A»«>nn Praharl, geb. vanko, Kinder. Dlasins Prohn»», Schwiegersohn. ShelredakLeur Äeturtch Kvas. - ÄuaytZvtMHer Vedakleur Alsts Eigl. — Druck und Verlag: ^aridysska tiskara« «i