HSSrÄ AJ*l i i •mttZÜThms« V W ^ ^ ■ ■ M . * I B H ^ ± M. Vezu«Sbedi.g»ng. •■fiw&w: »et Cettn- u. fttic*- ^ Tvich ti« l'o« Iqog' ip | Mitflntf} 11 SrtsltT *m etrn ««njitoauu» lonnecliaa > U '^M M . W _, . ' =ss* w I X w ' ,«&W3 | BM.»oo, _____ "£r. 42. Deutsche Lehrertagung in Gilli. Ein immer mehr zu Ehren kommender Stand, dessen Händen wir unser Kostbarste», die Erziehung unserer Jugend anvertrauen, hat in den Mauern unserer Stadt eine Tagung veranstaltet, deren Zweck die Veranstalter nach zwei Richtungen hin bezeichnen. Man wollte da« Angenehme mit dem Nützlichen verbinden, die untersteirische deutsche Lehre» schaft zu ernster Beratung alle« dessen, wa« zu Nutz und Frommen de« Stande« vorgekehrt werden muß, zu» sammeasassen und andernteil», getragen von der Maienlust sich in Freud zu einer Maisahrt in die südlichen Landstriche der grünen Sieiermark zu-sammenfinden. E« ist da« erstemal, daß der Ver-such unternommen wurde, die deutsche Lehrerschaft » der Untersteiermark fest aneinander zu schweißen, ein neue« Glied in der Kette der deutschen Orga-nisationen de« Unterlandes zu schaffen. In diesem Zeichen, in der Schöpfung neuer nationaler und wirtschaftlicher Organisationen und dem Au«bau der bestehenden zu immer höheren Formen, ist e« un« deutschen Untersteirern ja verheißen, den Sieg und unser Ziel — ein einträchtige« Unterland mit deutscher Führung zu erlangen. Feste zu feiern, die sich al« Selbstzweck genügen, die nicht« al« Feste sein wollen, dieser gefährlichen Klippe wollen wir un« fernhalten, aber mit Herz und Hand werden wir C'llier stet« bei Unternehmungen zu finden sein, wo sich freundschaftliche Absprache mit ernsten Zielen zum Segen unsere« Volke« die Hand reichen. Und solch ein Bund wurde am Donnerstage in unser« Stadt geschlossen. E« war nicht Zufall, laß Cilli dazu au«erwählt wurde. FeuchierSleben, der edle For'chergeist auf dem Gebiete der Seele, sagt an einer Stelle seiner Seelendiäletik, daß der Dunsthülle verschiidener Städte «ine eigene Zauber-kraft innewohne, die alle Geister in ihren Bann schlug« und auch an unserer Stadt erprobt sich die Wahrheit diese« Seelenkennerspruche«. Der 6itti, Sonntag, 24. Mai 1903. Hauch der Liebe zum deutschen Volke liegt über unserer Stadt und übt seine magische Gewalt au«, der sich selten wer entziehen kann. Diese« Geiste« Wehen haben wohl auch unsere Festgäste von Donnerstag einen Hauch verspürt und ihre Tagung vom nationalen Geiste durchwehenzu lassen, war wohl auch ihre Absicht, al« sie die Wahl zum Versammlungsorte auf Cilli fallen ließen. Die Tagung war in sachlicher und wirtschaft» licher Hinsicht gewiß von weittragender Bedeutung, denn mit Einmütigkeit stellte sich die Bevölkerung unserer Stadt mtt ihren Spitzen hinter die al« be-rechtigt anerkannten Forderungen de« Lehrerstande« und verschaffte ihnen hiedurch einen mächtigen Widerhall, der irohl auch bi« in die Grazer Land» tag«stube reichen wird. Cilli wünscht den Be-streduugen der deutschen untersteirischen Lehrerschaft aus Sicherstellung ihrer wirtschaftlichen Existenz beste« Gelinge», denn e» weiß, daß e« an einem den Daseinisorgen entrückten Lehrerstande, der mit Freude und Lust sein Erzieherwerk anpacken kann, einen mächtigen Verbündeten hat in der nationalen Wehrhaftmachung de« heranwachsenden Geschlechte«. Gerade unsere deutsche Lehrerschaft ist un« ein hoher geschätzter Verbündeter in unserem nationalen Rin» gen. Er ist in vielen Orien dazu berufen, die lebendige Verbindung de« platten Lande« mit un» seren deutschen Städten und Märkten ausrecht zu erhalten, da« alt« Band, da« un« deutsche Städter mit dem slcvenischeu Landvolk« feil alt«r«her verbindet. durch die wüste mit dem Gift der Ver» leumdung arbeitende Pervakenhetze nicht völlig zer» reißen zu lassen; er vermag am Besten der Dol» metsch unserer den Frieden und der Eintracht zu» geneigten Gefühle zu sein, zu denen wir un« jeder» zeit bekennen wollen. Und in diesen Orten, in denen dem deutschen Lehrer, der deutschen Lehrerin da« erzieherische Werk beschieden ist, ein Missionär und Bahnbrecher deutscher Kultur zu sein, in diesen Orten mögen sie e« al« ihre heilige Aufgabe be» 28. Jahrgang. trachten, die Bevölkerung der Segnungen der Kultur eine« großen Millionenvolkes teilhaftig zu machen und gleicherzeit den pervakifchen Wehrwölfen zu wehren, die genugsam Verherungen im Frieden de« Lande« schon angerichtet haben. Der deutsche Lehrer, die deutsche Lehrerin muß sich im Guten stark genug fühlen, den Pervaken, dieser verächtlichsten aller politischen Sippen, deren Eigennutz und skrupellose Bereicherung«sucht schon Hundertsach entlarvt wurde, mutig entgegen zu treten und in ihrer Gemeinde vor allem eine« nie ei kalten zu lassen, die Liebe zur grünen, auf ewig ungeteilten Steier» mark! Heil dem deutschen Lehrstande im Süden der grünen Mark! Slovenische Zeitungsstimmen. Z»er „Slovenski Aarod", verstimmt durch die Sammlungirufe der kraimschen Deutschen, läßt sich in jüngster Zeit da« Bestreben angelegen sein, die Leidenschaften der kraimschen Slovenen gegen ihre deutschen Landsleute neu zu entfachen und die dürstigen Gerechtsame der zweiten Landessprache in Laibach womöglich gänzlich auszurotten. Die« selbe Sippschaft, die in der Steiermark unglaublich freche Forderungen erhebt, ereifert sich gegen die Abhaltung deutschsprachlicher GoiieSdienste in Lai» bach, indem sie in einem Brandartikel des „Slov. Narod* schreibt: E« ist ein wahrer Skandal, daß unser national«? Bischof in einzelnen Kirchen deutsche Predigten und deutsche Litaneien zuläßt. Wahrscheinlich, fährt da« Blatt verhktzerisch fort, will der Bischof damit den Vorrang de« Deutsch» tum« in Krain beweisen, oder aber, daß ihm da« Deutscht nobler dünkt al« da« Slovenische. E« folgt dann eine niedrige Anflegelung eine« Dom-propste«, dessen flovenifchnationale Gesinnung schon in der Schreibweise seine« Namens niedergelegt ist, der jedoch das große Verbrechen begangen haben soll, eine deutsche Erledigung hinauSgegeben zu haben. Ein« solch« Sippschaft, bar j«d«n Respekte« vor den einfachsten unv natürlichsten Forderungen der ungeschriebenen Völkerrechte, importiert man un« in den Koerber'schen Beamtenernennungen. Schau'piel zu bieten gedachte. Gegen ein Trink» geld versprach ein halbwüchsiger Junge, daß er mein invalide« Zweirad zum Apothekenhau« brin» gen werde ES liegt seitdem im Keller neben zer-schlaginen Flaschen und anderem Gerumpel. Ich selbst wartete da« eintretende Dunkel ab und schlich mich auf Umwegen nach Haufe. In einer kommenden Woche rückte da« Junker» fräulein wieder in ihr Berliner Pensionat ab, da die Echulferien zu Ende waren. Den einzigen Ruhm trug ich au« dem traurigen Abenteuer davon, daß ich in meiner Gegend sprichwörtlich geworden bin. Wird ein Junge bei einem uner» laubten Wagestück ertappt oder steht ein reiferer Trotzkopf vor einer Unbesonnenheit, so spricht «an ihm in« Gewissen: „Du machst e« wohl wie der Löwen-Apotheker mit dem Sirampelrad!' So erzählte mir Herr Rittler auf dem neuen Bahnhof« von Luzern, nachdem der Zug die glück» lichtn Radfahr«r un« bereit« entführt hatte. Ich tröstete ihn: «Auch Sprichwörter sterben." Er fenkte sein rotblonde« Haupt zur Brust und seufzte: „Bei un« hält der Boden alle» zähe fest, und die Menschen vergessen nicht».' Allein sogleich erhob er e» wieder, seine Augen glänzten, und er sagte: »Beobachten Sie doch diese» wunder» bare Abendleuchten aus den Firmen. O. dort hinauf dringt kein Zweirad, dort ist der Mensch noch frei von Qual. Wissen Sie, was ich möchte: den Oas Fraulein von Schlitzow. Von Karl P r ö l l. (Schluß.) Die Ernte hatte begonnen, und e» war mir recht unbequem, daß recht» und link« von den fönst einsamen Wegen die Leute da» Korn schnitten und miah mit Stichelreden verfolgten. Da hörte ich einmal: „Da kommt der Pflaster-Ulan.' Einer rief miir zu, ich sollte ihm einen Brief an den Engel Gabriel mitnehmen. Der andere sragte mich, um wieviel Uhr ich in Amerika ankomme. Da ich aber vmrbeihuschen konnte, schlug ich alle diese Läfterwiorte in den Wind. EimiS schönen Juliabend», als die Birken» schatten sich schon weit dehnten und die Landleute ihre Gwreideschober aufrichteten, fährt mir au« dem Geehölz, dem ich zustrebte, da« Junkersräulein nttgegen,. Die Gnädige scheint nicht gewußt zu haben, daß ich ihrem erhabenen Beispiele gefolgt fei. Sie? bremst ihr Fahrrad, prüft «ich mit ihren blitzendeen Augen und ruft «ir zu: „Bravo, da« lob« ich; mir: Endlich ein Sport««enfch unter den Philister?» und Krämern!' Jöch spüre, wie mir in seliger Pein da« Blut in» Gejisicht steig», die Hände heben sich unwill» kürlich von der Leitstange, und mein tückische« Zweiradd rasselt die kleine Stroßenböschung hinab und mitten in einen Schober hinein. E« prallt an die Stange, die sich in dessen Mitte befindet. Mein Gesicht wird zerkratzt, der Atem geht mir aus, und ich glaube, in einer höllisch heißen Atmo» sphäre zu ersticken. Nur die Ohren vernehmen noch lustige« Kichern, wie au« der Erde hervor, und die beschämenden Worte: »Sie sind aber noch recht unsicher, Herr Agrarier." Vom Felde gröhlt eine fettige Stimme: .Kinder, jetzt müssen wir den Apotheker au« dem Schober auSgraben. Sonst gibt e« keine Medizin mehr für un»." Und richtig fahren die Heugabeln in die mich einschließenden Garben, und ich erhalte einige recht fühlbare Stöße. Ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt, kann ich noch heute nicht sagen. Endlich finde ich mich herausgeschält, mit zerrisse» nen Kleidern und verschiedenen kleinen Wunden. Auch da« Zweirad war nicht unbeschädigt geblieben und die Pneumatik völlig geplatzt. Fern auf der Straße bewegte sich ein dunkler Punkt weiter, da« Junkersräulein, dessen Hohnlächeln ich «ir ver» gegenwärtig!?. Meine Etimmung kann ich nicht schildern. So muß dem ersten Napoleon am Abend nach der Schlacht von Waterloo, dem dritten bei der Kapi-tulation von Sedan zu Mute gewesen fein. Mich wollten die Bauern auf einen Leiterwagen bringen. Ich lehnte e» ab, da die Beine noch ziemlich heil waren und ich de« Städtchen kein unentgeltliche« Seite 2 „Azoisch? W-ch:- Nummer 42 Und diese unduldsamen Fanatiker, die da« selbst-verständlichste Recht der deutschen Minderheit des Lande«, den Gottesdienst auch in ihrer Mutter-spräche hören zu dürfen, mit Füßen treten, fühlen und spreizen sich al« die Intelligenz de« slovenischen Volke«. Wir haben genug von dieser Probe Intelligenz. Komische Kundschau. Zum Kanptltnck: Hellerreichische Aeamlen-Verfolgung. Da« Dunkel über den unerhörten Fall Pogatschnigg lichtet sich immer mehr. Wie die .Zeit" erfährt, hat man e« nicht mit einem Willkürakte de« Triester Postdirekiors zu tun, in die Verantwortung der Schändlichkeit haben sich vielmehr gleichmäßig drei ander« Faktoren zu teilen, nämlich Kärntner Deutsch-Klerikale, die ihr» giftige Vernadtrung direkt bei der Regierung zur Anwendung brachten, dann da» Handelsministerium, da« sich dazu hergab, den Klerikalen Bütteldienst« zu v«rrichten und da» klare Recht der Staat«-beamten zu beugen, und endlich der küstenländische Siatthalt«r. der sich herausnahm, auf den schwäch-lichen HandelSministkr «inen Druck a-:«Mden, Pogatschnigg doppelt zu verurteilen. denn derselbe halte bereit« «in« Rüge abbekommen, und die Ver-hängung de« Siationsarreste«, «ine Ungesetzlichkeit, die den Schuldtragenden im Abgeordnetenhaus» ordentlich heimgezahlt werden sollt«, sttllt sich al« zwiefache Verurteilung in einer und derselben Sache dar. E« soll übrigens — fo unerhört herausfordernd die« auch erscheinen ma» — noch eine dritte Bestrafung in derfelden Angelegenheit, in der strafweise» Bnfetzung in eine „ungefährliche Gegend", in Aussicht stehen. Herr Pogaischnigg ist kein wüster DaraufloSgänger, wohl aber ein überzeugter, glaubenseifriger evangelischer Christ, der einen po-sitiven Glauben mit Bekennermut und Geschick ver-ficht, daS Vorgehen gegen ihn ist darum umso ob-fcheulicher und niederträchtiger. Sein« Angeber waren also Kärntner römische Judasse, die einen Volksgenossen und guten Christen zu schädigen trachten. Schmach und Schande über si« und Heil dem Rufe „Los von Rom!" Hin Aufschrei aus deutscher ZZauernbrull. Die allgemeine Lage der österreichischen Hopsen-bauer ist eine tief betrübende, denn von dem Er-trage ihres Schweißes mästet und spr«izt sich «inzig das Handelsvolk der Hebräer. Al» der Ackerbau-minister kürzlich in Saaz weilt«, war «» ihm nun vergönnt, den Notschrei »in«» deutschen Hopsen-bauer» aus der Unmittelbarkeit auf sich einwirken S lassen. Als nämlich d«r Ackerbauminister in den agen einsteigen wollte, trat unerwartet aus dem Kreis« der anwesenden Hopfenbauern «in schlicht«! Mann, Herr Klement Trlisch, Müller und Bauer auS Woratschen, hervor, der an den Mi»ist«r mit laut«r. weithin hörbarer Stimme beiläufig folgende, oft von stürmischen Heil- und Bravorufen seiner Berusigenossen unterbrochene Ansprach« hielt: „Exzellenz! Der Borgang, wie er beim Hallieren in unserer Halle eingehalten wird und den Sie soeben beobachten konnten, ist der richtige. Ich würde aber wünschen, daß Sie «inmal jenen Vor- Löwen von Luzern in meine Heimat bringen und vor meiner Apotheke ausstellen. Dann wüßten di« Menschen doch, wa« ich erlitten und wie ich heroisch zu enden bereit bin." „Gehen wir nicht lieber zu einigen Fläschchen Veltliner ?" fragte ich ihn mit väterlicher Sorg«, „da« spült all«« W«h hinweg." „Sie haben Recht," erwidert« er, „dir W«lt ist nicht wert, daß man sich über ihr« Dummheit«» ärgert. Ob man zn Fuß sie durchwandert oder mit dem schnöden Zweirad durchstreift, da« einzig« richtige Ziel bleibt ein gemütliche« Wirt«hau« und ein guter Trunk." „Nun, dann kredenzen wir un« wechselseitig die flüssige Weisheit dieser Welt," sprach ich mit dem mir sonst fernliegenden segnenden Tone. Allein Rittler hatte mich wirklich fast ebenso gerührt, wie die stillende Mutter. Sein Berg-EnthusiaSmu» hatte aus dem Quell der Velocipedverachtung geschöpft, und jener war mir jetzt ganz verständlich geworden. Der Edle, der mich in Bafel bangen Herzen» ver-ließ, blickt jetzt vielleicht in die hinterpommerschen Dunstnebel hinau«. Vor ihm schwebt al» unerreich-bare Fatamorgana daS Rundbild der Alpen oder da» Radbild de« Fräulein» von Schlitzow. Wenn ich nur wüßte, w«lch«»'. . . . gang in den Magazinen der Juden betrachte» könnten, der aus dem stinkenden Hopsen in den zerrissenen, polnischen Ziehen echten Saazer Hopsen macht. Die Hopfenbauern verschulden immer mehr, der Handel wird von Tag zu Tag reicher. Wenn Sie die schönsten Paläste in Saaz anschauen und fragen, wem dieselben gehören, so werden Sie hören, den Juden, die vom Hopfenhandel reich wurden, deren Väter mit d«m Ref am Rücken hausieren gingen. Unsere Wirtschaften werden von Jahr zu Jahr kltiner, früher umfaßte ein« 100 bis 200 Sirich, jetzt häufig bloß 2i» Strich und da ist sie über und über verschuldet. Die Ställe in d«n Häusern der reichen Hops njuden sind ge» malt und schöner als unser« Wohnzimmer und Sie sehen in diesen Ställen Hengste im W«rie von dr«i-bis vi«riaus«nd Gulden stehen. Wenn dem Bauer nicht bald geholfen wird, wird er seinen Leuten kein Bcot mehr geben können. WaS soll mit uns Hopfenbauern geschehen, wenn wir nicht das obligatorische Provenienzgesetz erhalten? — Sollen unsere Frauen und Kinder zu Sklaven der Juden werden? Sollen sie soweit sinken, d«n Schmutz der Juden zu reinigen? Früher erschlage ich Weib und Kind, bevor ich sie den Juden zum Gesinde gebe. Die mit den goldenen Zwickern sollen un« nicht allzuviel auslache». Bi« je-t sind wir gemütlich gekommen, jetzt bitten wir noch, wenn e« aber nicht im Guten geht, dann müssen wir zu anderen Mitteln greifen." Dies », die Stimmung unter den Hopfenbauern so recht kennzeichnenden Worten folgte frenetischer Beifall und lebhafte Psui-Ruse aus den Bürgermeister Wvstry, der be-kanntlich, obwohl selbst ein großer Hopsenbauer, bei der kürzlich in Wien abgehaltenen Hopfen-provenienz.Enquelt nicht für die Forderungen der Hopfenproduktion, fondern sür den Handel eintrat. Zur italienischen Aniversttätsfrage. Zu den verschiedenartigen Vorschlagen hinsichtlich der allensall« zu gründenden italienischen RechiSakademie hat sich ein »euer gesellt. Der JnnSbrucker Abge-ordnete Dr. Erler hat an Villach gedacht und die Ansicht geäußert: „Villach liegt geographisch in dtr Mitte zwischen den italienischen Gebieten Tirol« und deS Küstenlandes und zunächst der Grenze de« Königreich«. Villach ist eine aufstrebende Stadt in schönster Lage und feines deutschen Charakter« so sicher, daß eine Kolonie italienischer Studenten und Professoren keinen Anlaß zu ein.r nationalen Be« forgni« geben kann. Auch bestehe» zwischen Villach und Venetien alte verwandtschaftliche und geschäst-liche Beziehungen. HervorragendeVillacherFamilun stammen au« Friaul und in Venedig sind Villacher Bürger tinhtimisch geworden." Wir verzeichnen diese beachien«werte Anregung, glauben jedoch, daß sie zuviel Widerstände finden dürste. Wenn schon nicht anders zu umgehen, so müßte unS Deutschen die italienisch« RechtSakad«mie am Besten in Triest oder Görz erscheinen, denn in Trient würde sie eine Bedrohung DeutschtirolS bedeuten, hier unten jedoch würde» unsere gefährlichsten nationalen Gegner die Slovenen und Kroaten einigermaßen lahmgelegt werden, bezw. die Italiener würden mit einigermaßen verbesserten Chancen in den bisher für sie sich ungünstig anlassenden nationalen Streit eintreten. DaS Deutschtum in diesen Gegenden zöge aus dem erbitterten Streite der Beiden die Vorteilt des lachenden Dritten. Ketzansffüge slavischer Z?er»ine in deutsche Städte an den Sprachgrenze» gehören im Süden und Nordtn zu den alljährlich wiederkehrenden Sommerereignissen. Vor kurzem erst wurde be-richtet, daß die Slovenen sich Heuer Cilli als Ziel eine« solchen ProvokaiionSauSstugeS ausgewählt haben, und jetzt hat der Budweiser tschechische „Sokol" einen Ausruf zum sommerlichen Sturm auf Budwei« erlassen. In di.sem Ausrufe heißt eS: .Auf gegen die alte Barbarenburg I Kommet zu un« und zeiget dem Feinde, daß daS ganze tschtchischt Volk mit unS ist; eitel herbei und donntrt es ihnen in ihre freche Seele hintin: Vergebens ist euere Wut gegen uns!" Der Aufruf gibt im Uebrigen ohne Wei-terei den politischen Zweck deS .SokoltageS des HuSgaueS" in BudweiS zu, indem er sagt, von dem AuSgange deS heuer zu unternehmenden Ansturms auf di« „feindliche V>ste" werd« «S abhängen, „ob die Tschechen endlich in da« Budweiser RathauS einziehen werden." Der „Ansturm" soll am 15. August stattfinden. E« scheint aber all« Aussicht vorhanden, daß der tschechische Sturmlauf aus Budwei« von den Verteidigern der „Beste,, zurückgeschlagen wird. „Zweifelsohne wird «S am 15. August in Budwei» stürmisch zugeht»", schreibt dieRtichtnbergcr.Deutsche VolkSzeitung", und weiter: „Unsere» Erachten» >st cS Pflicht der Deutschen nicht allein Böhmens, fon- der» ganz DeutfchösterreichS, den bedrängtenDeutsch» in BudweiS in der Stunde der Gefahr zu Hilf« ? kommen. Wa» deutsch ist, muß deutsch bleiben-treu diesem Spruche keißt e« angesich'» deS neuen» tschechischen Vorstoße« jegliche Sonderbestrebni außer Acht lassen und eine deutsche Stadt vor d» hussitischtu Einfall schützen." Allen deutschen Ler> einen sei dieser Appell an eine praktische deutsch, G.mcinbürgschast dringend zur Beachtung empfohln. Hin Aeweisüück eklen?olks»errat« A der Berliner „Vorwärts" vom 4. d. M. Ta! Hauptblatt der reichSdeut'chen Sozialdemokra« bringt in dieser Nummer eine von polnischen Se> »offen gefaßte Entschließung, in der e» heißt: „Tit Polenhetze, unter der wir zu leiden haben, k» timpsen in unvergleichlich stärkerer Weise die Vw treter der deutschen Sozialdemokratie. Wir aüi gtdtnken noch deS mannhaften Auftreten» be» Genossen Kunert und hauplsäHlich de» Genossen Lei» bour, welcher fiel« und u> verhohlen die Germani, sation und die nationalt Btdrückung btkämpst, roi eS die feige Polenfraktion niemals zu tun waz» würde. Wer ein wahrer Pole ist, wem di» Sache der Arbeiterschaft am Herzen liegt, für den di Worte Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit taut leeren Phrasen sind, der gebe seine Et!mme de» sozialistischen Kandidaten. Deshalb aus, Genosse rüstet euch zum Kampfe, lußt euch nicht betrügen!' Die Polenhetze ist bekanntlich die Zurückweisung der immer dreister werdenden großpolnischen Agitation durch die Deutschen, und die Germanisalu» der Polen beschränkt sich auf die Ansiedln»! deutscher Volksgenossen unter ihnen zur Sicher«! der Ostgrenze deS Reiche«. Di« polnischen ü* »offen geberden sich in dieser Entschließung aiil-gesprochen national und wollen den Eindruck w zielen, daß sie in der Verfechtung deS national» Standpunkte» alle polnischen Parteien — und &;t will viel sagen — übertrumpfen; di« deutsch» Genossen hingegen bieten da« Gegenstück einet schurkischen Volksverrate«, sie scheine» di« Schmach, die sie durch ein» solche Haltung aus sich lastn, gar nicht zu empfinden. Zu welchen Erniedrign«?«» sie doch noch da« jüdische Kommando führen wirt! Madjarilieruugsbellrebuugen. Die Ungar» wissen schon nicht mehr, wie weit sie ihre Madj» risierunp«bestrebungen und den Chauvinist»»« treiben sollen. Eine Verordnung der Haupt- und Residenzstadt Ofen - Pest bestimmt, baß auf Um Friedhösen kein» anderen al» madjarische Äis-schristen aus den Grabsteinen angebracht weide» dürfen. Derartige» erlaubt sich ein» Stadt, in da kaum die Hälfte der Einwohner madjarisch spricht. Die Verordnung richtet sich natürlich in der Hau»«, sache gtgen die Deutschen, die man auf diese Weise bi» in den Tod hinein national vergewaltigt. Aus Stadt und Land. Maifahrt deutscher Leßrer Mnteritei«. marks nach ßilli. Vergangenen Donnerstag hrrbergie Cilli in seinen Mauern die stattliche Zijl von ü"er hundert deutschen Lehrern und Lehrerin»» der Untersteiermark. In besonder» erfreulich ftjrfu Anzahl halten sich au» den verschiedenen Teil» der Untersteiermark deutsche Lehrerinnen eingesund». Der Zweck der Zusammenkunft war mit der ernst» Beratung von StandeSinleressen und andermnlt der Hingabe an Geselligkeit und sreudeoolle« Wiedersehen gegeben. Die Zeit der Maisahn konnie gar nicht besser getroffen, werden, denn ei, lachender Himmel spannte sich über Cilli aul. Jupiter pluvius, der sich es schon so häuslich l>« unS eingerichtet hatte, war von dann-n gezo;n und hinterließ un« am Festtage lachende Himmelt« bläue. Der Großteil der Lehrerschaft, der de» Ruse zur Maifahrt nach Cilli gefolgt ivu, der vom deutschen Lehrerverein in Marburg abging, und der wiederum einer Einladung der Cillier Lehrerschaft Folge leistete, war mit te» Frühzuge um '/,8 Uhr in Cilli eingetroffen, « ihm am Bahnhole durch die Cillier Kollege» ei» freundlicher Willkomm bereitet wurde. Nachzügler folgten mit späteren Zügen. Um 10 Uhr fanDei sich die Versammlungsteilnehmer im Rittersaal« der alten Grafei, der htuiigtn Landesbürgerschule;i-sammt«. Unter den die Zahl 100 überschreitend» Vertreter» der Lehrerschaft au« tem südlichen Tal» der Sieiermark bemerkten wir n»bst vielen Ber-tretern der Hauptone Cilli. Marburg und Peiim, Lehrer au« Store, Hochenegg, Pobersch, <8aml, St. Leonhard i. W.-B., St. Margareten a. d. Pössnitz, Wind.-Feistritz, Saldenhofe», Rotwein, Hohenmauten, Gonobttz, Lichtenwald u. v. a. ». Die Versammlung empfand e« ehrend, daß sich Nummer 42 auch ein Bertreter bet Mittelschulen, u. zw. in der Person de» Herrn GyzinasialdirektorS Profi einge» funden hatte. Der Tagung gereichte e» zur hohen Au»> zeichnung. daß an derselben auch ver Bürgermeister unserer Stadt. Herr I. R a k u s ch und Bürgermeister-ßellvertreier, Herr Dr. Gregor Jesenko, sowie Geme ndeauSschuß. Herr Karl Tepp ei an dem-selben im Vorsitze teilnahmen. Ebenso hatte Reich»« rat»abaeordne«er Pros.flor Dr. Pommer einer Einladung der Lehrerschaft Folge gegeben, und wurde seine Teilnahme von den Lehrern lebhaft begrüßt. Auch hatte sich eine größere Anzahl von GemiindeauSschüsten und sonstiger Bü ger einge-funden, die mit an»altender Spannung dem Gange der Tagung folgten. Der Obmann de» Marburg» deutschen Lehrerverein»». Herr Karl Gassarek, eröffn«» die Tagung mit einer Begrüßungsansprache, in der er zum Ausdruck brachte, wie ungemein er» freuend e» für ihn sei. eine so stattliche Schar von Gästen und BerusSgenossen an dieser Stätte be» grüßen zu können. E» lei ein glücklicher Gedankt gewesen, al» die deutsche Lehrerschaft der Unter-ft eiermal k von der Cillier Kollegenschast eingeladen wurde, einmal in die schöne Sannstadt zu kommen, um sich hier auSzu^prechen und zu freuen. Weitere Worte der Begrüßung richtete Herr Direkior B o d»f u t, nachdem er den ihm angebotenen Ehren» fitz dankend eingenommen hatte, an die Erschienenen. Er entbot namen« de» Vereine» der Lehrer und Schulfreunde Cilli» den wärmsten Willkommgruß und Brudergruß, nicht nur der Kollegenschast, son» dern auch jenen, die gekommen sind, die Versammlung und ihr Unternehmen zu fördern. Man habe zwar eine fröhliche Maifahrt unternommen, allein in den Beratungen, die damit im Zusammenhang stehen. liege ein tiefer Ern.:. E» fei fein Wunf-t, daß der erste Teil der Tagung, die Beratung ernst und würdig verlaufe, der zweite Teil der Maisah,t fröhlich und heiter. In der Beantwortung dieser Worte sprach Herr Gaffarek au», wie unge-«ein freudig e» ihn berührt habe, die lebhafte Anteilnahme, die Cilli und die gesamte Lehrer» schabt de» Unterlande« an der Tagung nimmt, fest-still n zu können. Der Zwick, de» man heute ver» folge, sei ro^nehmlich zu zeigen, welch hohe Auf» fassung man vom deutschen Bolk»tum habe, zwei» ten» die Lehrerschaft aus eine gesunde Erziehung»-und Lehrkunst zu verweisen, und dritten» dem Lehrstande Schutz und Geliuna auf rechtlichen und geselligen Gebiet» zu verschaffen und endlich die deuischie Fröhlichkeit wieder einmal walt»» zu lassen. Er wendet» sich sodann in Worten besonder» herz» licher Bewillkommnung an die erschienenen Ehren» gäste Herrn Reich«rat«abgeordneten Dr. Pommer, Herrn Bürgermeister Julius Rakusch. Bürger» «eistenstelloertreier Dr. Jesenko und die übrigen Herren, der Stadtvertretung, sowie Herrn Gymnasial» direkter Prost und Herrn Direktor Paul von der Landeiibürgerfchule. Die Versammlung gab fodann ihrem Gesühl der Ehrung sür den durch Krankheit am Eirscheinen verhinderten Obmann de» steierm. deutschhen Lehrerverbande», Herrn Klement Pröll in nachstehender Drahtung Au»druck: „Die in Cilli «versammelte deutsche Lehrerschaft der Süd-steierirmark gedenkt in treuer Verehrung ihre» Ver-band»tobmanne» und wünscht ihm Heil und Segen.-Entschh«ldigung«schreiben, der Tagung fernbleiben zu mmissen, waren eingelangt von Herrn Landtag»-abgeorrdneten P f r i m e l, dem Lehrkörper von Rohitßsch und Herrn Lehrer B r a n d e i » au» Mahreenberg. E» erhob sich sodann Herr Bürger-«eisteer Julius Rakusch zu einer Begrüßung»an-sprachhe, in der er dem angenehmen und freudigen Empsifinden Au«druck verlieh, den Erschienenen fei» ten» (der Stadtgemeinde Cilli den herzlichsten Will-ko«m«engniß embieten zu können. E» habe ihn mit btesonderer Freude erfüllt, daß man Cilli diese» wenn i auch kleine, fo doch für Freiheit und Fort» schritt» glühende Städtchen zur Tagung gewählt habe, . wo dem Lehrstand alle Herzen entgegen» fchlagtgrn und wo ih« aufrichtige Hochachtung cm» gegenpigebkacht wird. Er versichert, daß hier jeder» «ann n seine Ideen srei und furchtlo» zum Au»-druck k bring«« könn», denn man fei von der guten Absichcht, von d»r all»« diktiert sei, von vornherein überzezeugt, und bonny soit qui mal y pense — ein Echtlielm, der Schlechte» dabei denke. Al» den Er» zieherern der Jugend, der sie Kenntnisse beibringen und hohe Ideale einpflanzen sollen und zwar so« wohl,l der deutschen Jugend al» auch den Ange» hörigeigen der anderen Nation, ko««e der deutsctschen Lehrerschaft de» Urnerlande» hohe S?»p»p««thie zu. Sie sei da» Bindemittel «tt t den Angehörigen de« anderen Volk«stamme«, «it d« denen »an treue Freundschaft pflegen und halten »olle.lle, wie e» die Vorfahren geHallen haben. Man fei mit ihnen auf einer Schulbank gesessen, sei oft» mal» mit ihnen an einem Tische gesessen und wolle diese guten Beziehungen auch in der Zukunft hegen und pflegen. Da» kleine Städtchen könne wohl nicht viel bieten, doch feien e» offene Arme, die sich den Lehrern entgegenstrecken und man bitte sie, in die dargebotene Freunde»hand einzuschlagen aus gute Freundschaft. In Befolgung einer guten deutschen Sitte lade er die Versam«lung»teilneh«er auch auf einen Löffel Suppe im Gasthos „zum Mohren- ein und rufe ihnen schon jetzt ein Heil! und fröhliche» Wiedersehen beim „Mohren" zu! (Lebhafte Heilrufe.) In der Erwiderung auf die so herzlich gehaltene Begrüßung verlieh Herr Gas-sarek zunächst seinem Wunsche Ausdruck, daß die vorgebrachten Wünsche der Lehrerschaft nicht bloß al» schöne Reden aufgefaßt werden mögen, sondern daß denselben seilen» der Vertretung»körper auch Gewähr werde, man mög» deshalb den Worten de» Herrn Bürgermeister» Rechnung trage > und in freier Aussprache zu den Standetintereffen Stellung nehmen. E» fei nur zu bedauern, daß der Tagung kein Landtag»abgeordneter beiwohne, da ein Gegen-stand der Tagung in der nächsten LandtagSsefsion verhandelt werde. Sehr gefreut habe k» ihn, den Worten de» Herrn Bürgermeister« entnehmen zu können, daß au» denselben nicht nur die Hoch-achtung sür die Schule sondern auch sür den Lehr» stand gesprochen habe, auch habe «r sür die freund» lichst ergangen» Einladung besten« zu danken und die Folgeleistung zuzusichern. E» ergriff sodann Herrn Otmar P r a s ch a k da» Wort und sprach in formvollendet, gediegener Weise über die Stel» lung de» deutschen Lehrer» und die Erziehung»-bestrebungen der Gegenwa»t. J.i einer schönen Sprache, die sich gleichmäßig an da» Gemüt und den kühl abwägenden Verstand wandle, trat er sür die Umkehr und Rückkehr zu einfachen V>rhält» nisten ein und trat er der Ueberbildung entgegen, die mitunter unleidliche Verhältnisse schaffe. Er ist in der angenehmen Lage sich hiebei aus den deut» schen Geiste»helden und geistigen Reformator Lagarde zu berufen und Stewart Chamberlain, den Wegweiser in die germanische Weltanschauung sür seine Ausführungen zu zitieren. Den Schluß feine» Vortrage» macht eine Parallele zwischen de« d wischen und dem englischen Unterrichts» systeme, die bei aller Anerkennung der Vorzüge de» deutschen System», sich doch auch nicht seiner hauptsächlichen Nachteile verschließ«, als da sind geistige Ueberbürdung und Bollpfropfung der Schüler und Ueberfluß an Prüfungen. Nach Be» endigung feiner mit viel Beifall aufgenommenen Darlegungen ergriff Reich»rat»abgeordneter Dr. Pommer da» Wort, in'em er begann: Meine geehrten Herren und Damen! Verehrte Beruf»-genossen und Beruf»genossinnen! So darf ich Sie wohl nennen, denn ich habe mich Zeit meine» Leben» als Lehrer betrachtet. Wenn ich hier in dieser ansehnlichen Lehreroersammlung da» Wort ergreife, so geschieht die» ersten», um meiner Ueberein-stimmung mit Ihren Zielen Au»druck zu verleihen, und meiner Sympathie Ausdruck zu geben sür die Bestrebungen de» Lehrelstande« im großen Ganzen, zweiten» um Einigem zu widersprechen, Anderen beizupflichten, wa» hier gesagt worden ist. Ihr Herr Vorsitzende hat schon dem Gedanken Au»druck gegeben, daß in einigen Punkten ein wenig zu schwarz gemalt wurde. Interessant waren die Au»-führungen, die an die Adresse der Lehrerschaft ge-richtet waren. E» muß jedoch hier mit allem Nach-drucke betont werden, daß wir fo lehren müssen, wie man un» befiehlt. Wir von der Mittelschule erhielten i« Jahre 1884 durch den verhängni»vollen Minister Gautsch Instruktionen, die un» geradezu zwingen, so vorzugehen, daß der Fluch der Eltern-schaft auf un» lasten mußte. Wiederholt gab ich in Mitt-lschuloersammlungen meiner Ueberzeugung dahin Ausdruck, daß man dienigen, die diese In-struktionen erlassen haben, zwingen sollte, darzuiun, ob sie selbst imstande sind, ihnen zu genügen, und wenn sie die» nicht könnten, sollte man sie hängen. In seinen weiteren Au»sührungen wendet er sich sodann gegen die Maturitäi»prüfungen, von denen er nicht» halte und sür deren Abschaffung er stet» eingetreten sei. E» handle sich hiebei weniger darum, daß der Schüler, al» vielmehr daß der Lehrer auf Herz und Nieren geprüft werde. Er sei weiter» dafür, daß auch der Volk«schullehrer berechtigt werde, ein Entlassung»zeugnis an die Mittelschule zu erteilen. Wa« die Schülerselbst-morde und die übergroße Angst vor Prüfungen anbelange, so seien auch die Eltern nicht ganz srei von Schuld und Fehle zu sprechen. Redner schließt unter lautem Beifall, nachde« er zuvor dem deut-schen Jd»ali«mn« mit seinem Wahlspruche udi Seite 3 patria ibi bene da« Wort geredet hatte. I« ausführlicher Begründung der zum Antrage ge» brachten Entschließung spricht sodann Herr Gaffarek zum Entwurf de« neuen Di«ziplinar gesetze«. Wir lassen die einstimmig angenom« mene Entschließung hiemit im Wortlaute solgen: .Die Versammlung deutscher Lehrer und Lehrerinnen am 21. Mai 1903 in Cilli beschließt folgende Kund» gebung über den Entwurf de« DiSziplinargefetze« für die Lehrer und Lehrerinnen, di» an öffentlichen Volk«- und Bürgerschulen der Ste'ermark angestellt sind: 1. ES ist zu begrüßen, daß diese Frage, welche die rechtliche Stellung der Lehrerschaft wesentlich bestimm«, zur Beratung in der gesetzgebenden Körper-schaft de« Lande« kommt, wenngleich ein umfassen« de» Gesetz i« Reich«rate vorbereitet wird. 2. Die Versammlung erkennt die Fortschritte der Vorlage im Vergleiche zu den bi« jetzt gebräuchlichen Vor« fchnfien an, besonder« a) daß sie die DiSziplinar» behandlung in gesetzmäßiger und einheitlicher Weise feststellt; b) daß sie die grundsätzlichen Bestim» mungen über Untersuchung, Erkenntnis und Be-schwerbe in DiSziplinarfällen einer geläuterten Recht«» anfchauung entsprechend gestaltet; c) daß sie sür die Di«zipl>narbehandlung eine besondere Abteilung de« Lande«schulrate« errichtet, in der auch die Lehrer« schast vertreten ist; d) daß da« Verfahren dem Be» schuldigten die Anwendung entsprechender Recht«» Mittel, wie der Beziehung eine« Verteidiger« u. a. sichert; e) daß die harte Strafe der Entziehung von Dienstalter«zulagen fehlt und >') daß in gewissen Fällen die Versetzung in den Ruhestand statt der Entlassung au« dem Schuldievst rorgeselzen ist. 3. Andererseits kann sich die Versammlung gegen die Erkenntni« mehrerer Mängel, teil« grundsätz» licher Art. in der Gesetze«vorlage nicht verschließen, umsomehr, al« zu wiederholtenmalen und genau begründet die Forderungen der Lehrerschaft in dieser Sache aufgestellt und vielseitig auch von der Be» völkerung anerkannt wurden. Solche Mängel be» treffen a) die Einbeziehung de« außerdienstlichen Verhalten« der Lehrerschaft in unbeschränktem Maße in da« Di«ziplinargesetz; b, da« Einschreiten der Behörden aus Grund nicht mit Namen gedeckter Anzeigen, wenn e« auch noch so selten erfolgt; c) die nicht genau aufgestellte Begriff«erklärung ver Disziplinarvergehen und die fehlende Abgrenzung zwischen OrdnungSwidrigkeiten und Pflichtoerletzun» f)?n, wovon die ersteren mit leichteren Ordnung«-trafen belegt, die l'tzleren mit folgenfchwer-n Di«-ziplinarstrafen geahndet werden; d) die Unterlassung einer genauen Unterscheidung de« Wesen« der Ordnung«- und DiSziplinarstrasen, ihrer Ausführung und Wirkung im Wortlaute de« Gesetze«; e) die Härte in der Bemessung von Geldstrafen, da bei der gedrückten Lag« de« LehrerstandeS ein Gehalt«» abzug bi» 10 v. H. die wirtschaftliche Vernichtung * be« Betroffenen eher al« eine Besserung erzielt, di« jedensall« durch Strasmitt«l, die sich an da« Ehrgefühl und nicht an die Geldtasche wenden, sicherer erreicht wird; f) die Zurückweisung eine« zweiten Vertreter« der Lehrerschaft in der Ti«zip!inar-Ab-teilung de« LanviSschulrate«, da sowohl der Stand der Volk«schullehrer al« der Bürger fchullehrer te rücksichtixt fein soll und die Anwesenheit zweier Vertrauensmänner der Lehrerschaft gegen vier Ver« treter der Behörde sür die Wahrnehmung der Rechte de« Beschuldigten von groß« Wichtigkeit ist; g) di« Zulassung von Au«nahm«fällen durch Einschiebung von Zusätzen wie ,in der Regel und dergleichen" in die sachlichen Bestimmungen de« Gesetze». 4. Wir verlangen daher a) daß bei Anklagen wegen außer» dienstlicher Handlungen der Nachwli» zu erbringen ist, daß diese Handlungen de» Lehrer» oder der Lehrerin, deren Wirksamkeit in der Schule schädigen oder da» Standesansehen verletzen und beide» habe ein Ehrenrat der Lehrerschaft zu beurteilen, welcher z. B. der schon eingefühlt» ständig» Au»schuß der Bezirk»lehrerkonferenz sein könnt«; b) daß Beschul» digungen nur beachtet werden, wenn sie unter vollem und wahren Namen vorgebracht werden; c) di« genaue Bestimmung. waS Di»ziplinarver»ehen sind und die genaue Unterscheidung zwischen Ordnung»« Widrigkeiten und Pflichtverletzungen; d) ferner die genaue Anweisung, wie die Ordnung und wie die Di«ziplina»strafen au»zusühren sind; e) wa» für Rechtsfolgen sie haben nebst Angabe einer Ver« jährung«frist; l) daß bei Bemessung von Gelb» strafen nicht über den Betrag von 50 K hinau« erkannt werden dürfe und Berufungen keine Ver» schärfung der Strafe zur Folge haben; g) daß die Entlassung vom Schuldienste nur über einstimmigen Urteilsspruch erfolgen könne und die Familie de« dadurch Betroffenen nicht dem Elende prei«aeaeb»n werde; h) daß sowohl ei» Vertreter der Volk«sch«l» lehr«, wie der Bürgerschullehrer in der Di«ziplinar« Seite 4 abteilung Sitz und Stimme habe und daß diese beiden Mitgli«der nebst ihren Stellvertretern von der Sondelkonferenz der Lehrer gewählt werden; i) daß nicht bloß männliche, eigenberechtigte Per-sonen als Zeugen der Verhandlung zugelassen und schließlich gar, daß die Bestimmungen de« Gesetze« genau und bestimmt in reiner Sprach« erlassen wer-den sollen. 5. Die Versammlung ersucht die Land-tagSabgeordneten der deutschen und freiheitlichen Richtung, in erster Reihe die Abgeordneten der deutschen untersteirifchen Wahlbezirke für diese be-rechtigten Forderungen der Lehrerschaft kräftigst ein« zutreten und da« zu schassende Gesetz unter genauer Wahrung der Pflichten d-S Lehrer« für den öffentlichen Schuldienst auch mit Sichelstellung seiner Rechte al« Staatsbürger zu einem Hort, gesunder Freiheit und beruhigten Vertrauen« zu gestalten." Ein Abä»derv»g«antrag de« Herr» Bad n ou. der die nationalen Verhältnisse in der Zusammensetzung de« EhrenrateS der Lehrerschaft, und ihre Gesahren sür di« deutsche» Lehrer in« Auge faßte, ward in seiner Bedeutung leider unterschätzt. Der Bericht de« Herrn E n g e l h a r t über die Wirtschafisab-teilung de« Wiener LehrerhauSoereine« mußte leider wegen vorgeschrittener Zeit von der Tagesordnung abgesetzt werden. Mit der Annahme der Ent» schließung hatte die Versammlung ihr Ende erreich». E» gelangten nunmehr die mittlerweile einge» lausenen EnischuldigungSdrahtungen der Herren: LandtagS-Avg. Lenko, Mogge, Horwat zur Verlesung, uachdem zuvor Herr Porsche noch einigen Fragen de« Turnunterricht.« angeschnitten hatte. Mit DankeSworien und namentlicher Her-vorHebung der Ehrengäste schloß der Vorsitzende die so wichtige Tagung. Bei der nun folgenden Festtafel im Hotel «zum Mohren", die verschönt wurde durch heitere Weisen der MusikoereinSkapelle, brachte Herr G o r i u p (Cilli) zu allem Beginn ein Kaiserhoch au«. Hieraus sprach Herr Dr. Eugen N e g r i auf die Festgäste, die mit der Wahl Cilli« ein beredte« Zeugni« abgelegt haben, von welchem strammen Geiste sie erfüll» seien, daß sie warm mitfühlen und bestrebt seien, da« väterliche Erbe mit verteidigen zu helfen. In den Lehrern seien die Vorkämpfer der »atonalen Sache zu erblicken und e« sei nicht zu verzweifeln, wenn der Geist der deutschen Lehrerschaft auf die deutsche Jugend übergehe. Redner feiert die deutsche Schule an der Sprachgrenze al« ein Bollwerk des Deutsch-tumS. Gerade der Lehrerstand sei berufen an dem nationalen Werke mitzuarbeiten, und in der ge-einten, werktätigen Hilfe und Liebe für daS deutsch« Volk sei «in mächtiger Schritt nach vorwärts zu erblicken. Man werde in der Zukunft doppelt stark und ruhig dastehen, fodaß sich die nationalen Gegner an den Mauer» ron Cilli die Schädel zu Scherben zerrennen mögen. ESfolgtenfodannTrink-fprüche des Herrn Verem«obmanne« Gaffarek, Dr. Pommer, Porsche, Seiller (Gonodiy), Philippe? (Marburg), S t e r i n g (Pettau), Direktor Weiß (Cilli), Frau Karlin (Cilli) und Direktor B o b i s u t. In flöhlichster Stimmung blieb man unter den Klängen der Musik bi« 4 Uhr im Saale um sodonn einen Au«flug auf die Burgruine Ober-Cilli zu unternehmen. Abend« 8 Uhr fanden sich die Versammlung«i«il-nehmer nochmals im Hotel »Stavt Wien" zusam-men, wo Herr Gassarek Herrn Bürgermeister Jul. Rakusch nochmals den Dank der Festieilnehmer ent» richtete und ihn al« Förderer der Bestrebungen der Lehrerschaft feierte. Mit den Abrndzügrn nahmen die Festgäste nach herzlicher Verabschiedung Abschied von ihren neugewonnenen Freunden mit den !,.ufen Heil! und Aus frohes Wiedersehen! Hvangekische gemeinde. Morgen Sonntag vormittag« um 10 Uhr findet im evangelischen Küchlein ein öffentlicher Gotte«dienst statt, wobei Herr Pfarrer May anläßlich der Jahre«» Versammlung der hiesigen Ortsgruppe der Gustav Adolf-Siistung über .Unsere Siege«hoffnung" pre» digen wird. — Aus die im Anschlüsse an den Gottesdienst stattfindende JahreSversamm-lung deS genannten Vereines werden dessen Mit-glieder besonder« aufmerksam gemacht. Der Zu-tritt steht jedermann srei. — Donner««ag abends 8 Uhr findet wieder in Terschek« Sank ein evangelischer Familienabend statt, an dem Herr Pfarrer May über „Da« Oberhaupt der Kirche" «inen Vortrag hallen wird. Heneralversammlung der Kolleklivgeuosse«. schaft. Sei« einer Reihe von Jahren macht sich m den deutschen Gewerbekreisen da« Bestreben geltend, ihre fachlichen Organisationen auch in nationaler Beziehung zu klären. Wenn e« nun bei dem Umstände, al« di« einzelnen Genossenschaften sich nicht nur au« den Gewerbetreibenden der Stadt ..L?«tsck, Wttchi"__ Cilli, sondern auch auS der nächsten Umgebung Cilli« rekrutieren, nicht möglich ist. »ine spezifisch deutsche Körperschaft zu schassen, so war «s doch in den meisten Fäll«» gelungen, die Verein«leitungen deuischen Händen anzuvertrauen. Obmann der Kollektiogenossenschaft war bisher der gewesene Kammerrat und Obmann de« »Deutschen Gewerbe» bunde«" Herr Michael Aliziebler. Trotz der nicht hinwegzuleugnenden Verdienste de« Herrn Altziebler in früheren Jahren auf rein gewerblichem Gebiete, hat die von letzterem offen an den Tag gelegte klerikale Gesinnung und vor Allem fein häufige« Zusammengehen mit slo?enischen Parteigängern derart de.i Unwillen der deutschen Gewerbetreibenden erregt, daß sie e« sür notwendig erachteten, die Leitung der Genossenschaft nicht mehr seinen Händen anzuvertrauen, wa« im Wahlergebnisse bei der letzten Generalversammlung der Kollektivgenossen-schaft zum vollen Ausdrucke kam. Die Verfamm-lung fand im Hotel „Post' am 21. d. M. statt. Den Vorsitz führte der Obmann Herr Micha«l Alt-zitbler, welcher zunächst den GenossenschastSsekretär Herrn Leitermeier ersucht, den Rechenschaftsbericht zu v riefen. Nachdem die RechnungSgebarung von den Revisoren geprüft und sür richtig befunden wurde, wird dem Obmann, der zugleich als Kassier fungierte, da« Absolutorium erteilt. Bei dem Punkte der Tagesordnung: Neuwahl, ergriff Herr Karl Mörtl da« Wort zu nachstehend«» Ausführungen. Der bisherige Obmann, Herr Altziebler, habe seine Pflicht nicht erfüllt und zwar auS folgenden Gründen. Vor dr.i Jahren habe die Generaloer« sammlung und mit derselben die Neuwahl d,S Obmanne« stattgefunden. ES wäre nun Pflicht des nengewählt n Obmanne« gewesen, ein« Ausschuß-sitzung einzuberusen zum Zwecke der Wahl eine« Schriftführers und Kassier«. Herr Altziebler habe die« unterlassen und sich höchst eigenmächtig die Funktionen eine« Kassiers und Schriftführer« an-gemaßt, er sei Obmann, Schriftführer und Kassier in einer Person gewesen. Erst ein Jahr nach der Generalversammlung habe Herr Altziebler «ine Au«schußsitzung «inbtrusen. Bei derselben sei von der Genossenichast ein Gutachten an die B zirk«» havplmannschast, wegen Erteilung der Konzession an «in Weib in Lubetschno, Bäckerwartn in die Stadt zu liefern, zu erstatten gewesen. Er, Mörtl, habe den Art ag gestellt, die Erteilung dieser Konzession in abschlägigem Sinnt zu begutacht««. Der Anirag sei vom Ausschüsse angenommen, doch habe H.rr Altziebler, der zugleich den Schriftführer machte, dem bezüglichen Protokolle eigenmächtig den Sag beigefügt „Selbstverständlich kann die Hausindustrie in größerem Umfange betrieben werden". Herr Mörtl habe nun erklärt, dieser Zusatz gehöre in daS Gutachten nicht hinein und er ver-lange, daß ihm daS an die BezirkShavptmannschaft abzugehende Schriftstück früher zur Durchsicht über» geben werde. Herr Altziebler bade daS versprochen, aber trotzdem habe Herr Mörtl vom bezügliche Gutachten nichts wehr gesehen. Darüber interpeliert, wie <» kam, daß ke n Schriftführer gewählt worden sei, habe sich Herr Altziebler aus die Satzungen berufen, und al» ihn Heir Mörtl ersuchte, dieselben rorzulege», habe Herr Altziebler erklär', er hate sie zu Hause, werde sie ober binnen 8 Tagen in das VkreinSlokal bringin, wo sie dann zur Einsicht aufliegen werden, bi« heute habe aber noch kein Genossenschaftsmitglied von den Satzungen etwas gesehen. Herr Aliziebler habe seine Pflicht al« Obmann »ich» erfüllt und er «suche die Mitglieder ihre Stimmen Herrn Altzitbler nicht zu geben. Au» dtr nun folgtnden Wahl, welch« mitt«l« Stimmzelleln vollzogen wurde und dem Skrutinium konnte man nicht nur die scharfe Sonderung der Genossenschaftsmitglieder in zwei Parteien, sondern auch die Tatsache ersehen, daß die slovenisch-klerikalen Mitglieder (darunter II slovenische Hasner au« der Umgebung) ihre Stimmen Herrn Altziebler erteilten Bei der Wahl de» Obmanne« und Ob-mannstellverireter» fielen von 53 Wahlstimmen 33 auf di« Herren Plettner und Sager, die übrigen auf die Herren Aliziebler und Kapu», wonach Herr Prettner als Obmann und Herr Säger al« dessen Stellvertreter gewählt erschein«». Ebenso erscheinen di« von d«r Deutsi en Partei ausgestellten Herren Urschko, Coetanvvitsch. Bratschitsch, de Toma, Schmuck und Mörtl in den Vorstand gewählt. Die übrigen Stimmen fielen aus die Herr«n Pokorn, Kapu«, Kriöman, Zinkooii, Strup!, Tercek, Aliziebler, Kapla. (Herr Aliziebler befindet sich da in bezeichnend» Gesellschaft. Sage mir mit wem du umgehst, und ich sage dir, wer du bist.) Zu Ersatzmännern wurden gleichfalls mit großer Stimmenmehrheit die Herren Klarer, Medwed und Hreveunik gewählt. Als Revisoren wurden durch Nummer 4? Zuruf die Herren Pungerschek, Chiba und aU Ersatzmann Herr Ledinegg gewählt. Sodann wird, die Ausnahme der im Februar von der Gerossen-schaft der Kleider- und Schuhmacher auSgeschieSeiei Modisten, Kürschner, Kappenmacher, Fäiber. Back«, Seiler:c., in die Kollektiogenossenschaft beschlosst während die Aufnahme der von der Gaftwnu genossenichast, die eine reine Fachgenoffensch^ bilden will, ausgeschiedenen Fiaker adgelehul wir». Unter der Leiiung des erbetenen Genossensch>,fit< JnstrukivrS de« Handel«ministerium«, Herr Zr. Roller, wurde die beabsichtig«? Aenderung d« Satzungen einer eingehende» Besprechung unter» zogen und die geändert«» Satzung«» im Sinn« der Ausführungen desselb-n angenommen. Arania Hall spiel. Wir machen ausZrücklch aus da« nur zweitägige Gastspiel der Wiener llranii mit ihr«n gediegenen Vorführungen ausmnksm und verw«is«n bezüglich der Einzelheiten auf u» seren Anzeigenteil. AaVriksbrand. Am 1«. d. um 5 Uhr sich kam in einem au« Holz konstruierten Objekte der chemischen Fabrik in Hraitn'gg aus eine unbekannte Art und Weise Feuer aus. Nur dem Umstände, daß daS Feuer rechtzeitig entdeckt wurde, und de» tatkräftig«» Eingreifen der Fabriksarbeiter ist ti zu danken, daß dasselbe aus das ergriffene Ldielt lokalisiert wurde. Der Schaden dürste 1000 Krone, betragen. Ein Unglück ist bei dem Brande mtz geschehen. Straßenva« Lanfe«—Lentsch. AuS de, Sanntale kommt uns di« Nachricht zu, daß um dem Straßenbau Laufen—Leutsch demnächst b» gönnen wird. Diese Tatsache ist im Interesse M Touristenverkehrs al« auch der Bevölkerung :u! da« Beste zu begrüßen. ?er»aüische Wählerversammlutrg in ArM Kürzlich fand in Arzlin eine von Cillier Pervala einberufene Wählerversammlung statt, in der die«« mal die Stelle de« Rufer« zum Streite anstatt von Herrn Dr. Karlovsek, dem wahrscheinlich Bischosvors und die umliegende» Ortschaften in « wenig angenehmer Erinnerung stehe». von Dr. Deilo eingenommen wurde. Der sonstige Sui blieb der gleiche, Dr. Kukovec und Dr. Sernec Die Herren wären auf «in Haar ganz un» sich geblieben, wenn sich schließlich nch einige deutschfreundliche Bauun den Spojj vergönnt hätten, die kleinlauten Deklamation» der Herren in Gnaden und mit der gebübrende, Heiterkeit de« Geaiüt« entgegenzunehmen. Merk-würdigerweise ist nämlich au« Gründen de« a» dauernden Mißgeschickes bei den Herren k«r tisch« Spiritu« ganz verflogen und kehrt allmählich daS Phlegma wieder. Nicht ohn« seinen Ep«t meinte d«r Wirt, Herr Wreischko. in dessen SiZ. hau« die Versammlung staltfand: „Nun beko«»«, wir doch «inmal bessere Straß?»!' Merk«! St flehen eben die Wahlen vor ter 2ür. StinMayrt des Deutschen AadsaSrer-vundes, Han 36. Mehrfach ausgesprochtm > Wünschen entsprechend wird diese Fahrt in lwn Gruppen erfolgen. Gruppe A, bei deren Teil, nehmern die erforderliche Fahrlüchligk.it vora» gesetzt wird, fährt in Graz am Pfinqstsonnta» >» halb 6 Uhr morgen«, in Gl»i«dorf um halb 3 W morgen« ab. Gruppe B, (Damen, sowie bequem oder weniger eingetahrenen Teilnehmern ewvsshleij sammelt sich um *^6 Uhr morgen« beim 8ra}<: St >at«bahnhof und benützt bi« Weiz den „Fr,-im»'. Beförderung der Räder der Mitglieder aus &»> kosten Von Weiz fahren beide Gruppen gemeiisa» Schlag halb 9 Uhr vormittag« ab. Alle weitem Halle (auch M>ttag«halt) und Abfahrtszeiten ant» Rücksichtnahme auf die schwächeren Fahrer nich Ermessen der Führung. Ein BerufSmechaniker »ick die Fahrt begleiten. Der gesellige Abend in Mq-zuschlag findet in Toni Schrus« Hotel „Post' fr* Da auch die Mitglieder de« Gaue« 34 (Nieser-österreich) hierzu zahlreich erscheinen dürften, iträt eine lebhafte Beteiligung au« dem Gebiete >el Gaue« 36 (Steiermark und Karinen) zu wünschn. Au« Zweckmäßigkeit«gründen sorgen die Teilnehmt, für ihre Unterkunft selbst und erscheint e« geboth Zimmer einige Tage vorher zu bestellen. Für d» sichere Unterbringung der Räder ist geborgt. Lokalbahn Hrobelno—Pohitsch. Der waltu»g«ra> der Sütbah» ha« um die Ermachtmal angesucht, mi« den Konzessionäre der im Bau befindliche» Lokalbahn Grobelno—Rohilsch (Landet-grenze einen Verhag abzuschließen, wonach die Südbahn den Betrieb aus derselben gegen ean sünfzigprozentigen Anteil von den GesamteinnahU«» der Lokalbahn übernimmt. Nach dem dietbezüg-lichtn Berichte komml der Linie mit Rücksicht aas die in naher Zukunft zu gewärtigend« Forsetzii»z Mark. Blässer zur Unterhaltung und Belehrung für Haus und Familie. Sonntagsbeilage der Putschen Macht" in SilN.__ Vr. 21 .Xif Sübmart" erschein, jeden Sonntag alS uncnlflellliche Beilaqe sür dicLeser der „Deutschen Wacht". — Einzeln ist „Di^Südmart" nicht ttufltfr 1903 Der Vergangenheit Schatten. Roman von Franz T r e I l e r. (5. Fortsetzung.) fcoASruif »frtott». ..Daß er mit Teplford dort wgr und mehrere Jahre in der Fremdenlegion diente, ist sicher, und daß da manches.«riegsabenteuer erlebt worden ist, ist ge» wiß glaublich. Wie mir die Frau Gräfin einmal er« zählte, waren ihr Vater und Klaus in demselben Alter, und der Junker und Bauernsohn bis zum Lebensende des Obersten unzertrennlich. Als der in die Erde ver» senkt war, hatte er zur Gräfin Marie gesagt: „Wenn Sie nicht wären, Fräulein Marie, schösse ich mir jetzt eine Kugel ins Herz. Was will er denn drüben ohne mich anfangen?" „Gewiß, ein eigenartiger Mensch von seltenen Eigenschaften des Herzens. ^>ch mag den schweigsamen Alten gern," ein dankbarer Blick Gretchens lohnte ihn sür dieses Wort, „er ist eine ehrliche, deutsche Hcult und ein rechter Waidmann." Eine Peitsche knallte, und der Phaäton des Grafen rollte vor die Gartenpforte. Alle erhoben sich und gingen, bis auf Reibold, dem aussteigenden gräflichen Paar entgegen. „Mein lieber, alter Freund." begrüßte in den Garten tretend der Graf den Geistliche», „noch nicht kommen können, aber gehört. Alles munter bei Ihnen." Er schüttelte ihm herzlich die Hand und wandte sich zur Pfarrerin: „Meine werthe Frau Pfarrerin. da sind wir wieder, denke, wollen einen vergnügten Sommer ver-leben. Meine Frau natürlich schon hier gewesen, ganz verliebt in kleines Gretchen. Nun, Patschhand geben, Fräulein, werden hübsch und groß, junge Dame ge-worden, sehr erfreut." Gretchen reichte ihm die Hand und dankte lächelnd sür den freundlichen Grus;. Ter Herr Graf hatte zwar ,m verflossenen Jahre genau dasselbe gesagt, aber was that das — es war in jedem Falle herzlich gemeint. Sie war sogleich auf die Gräfin zugeeilt, als da? Paar eintrat. Diese faßte nach ihrer Gewohnheit ihre Hände, sah ihr ins Gesicht und strich leise mit ihrer Rechten über Haar und Wange. Es kam stets ein ganz eigenartiges Gefühl über das Mädchen, wenn die so schönen ausdrucksvollen Augen ihrer Beschützerin mit so herzinniger Liebe auf ihr weilten und deren Hand ihr leicht über Haar und Wange strich. Es war ein wonniger Schauer, der über ihren Leib fuhr. Mit solchem Blicke sah die Gräfin Niemand an, als den kleinen Findling. Sie schritten auf die Linde zu. wo Reibold stand. Der Pfarrer beeilte iick. ihn vorzustellen. «Ach, junger Nell'öld rennen unZ fa," sagte der Graf, „nicht wahr. Marie, kennen Herrn von Reibold?" Der junge Förster, welcher einer angesehenen Familie der Residenz angehörte, war noch als Forst-akademiker in einer der größeren Abendgesellschaften im Edder'schen Palais erschienen, doch hatte die Gräfin, der er dabei flüchtig vorgestellt worden war. kaum Er-innerung mehr an ihn. Aus den Briefen GretchenS wußte sie längst, daß ein neuer junger Förster im Dorfe und im Pfarrhause aufgetaucht sei und hatte noch viel mehr zwischen den Zeilen gelesen, als das Mädchen auch nur ahnen konnte. Kaum erblickte sie ihn. als auch ihr Auge ernst und prüfend auf ihm hastete. Der stattliche junge Mann, der in ruhiger Haltung ihre Annäherung erwartete, mit seinem frischen, hübschen und offenen Gesicht, schien ihr zu gefallen. Wenigstens dänchte eS Gretchen. welche mit einer gewissen Aengstlichkeit der Gräfin Züge überwachte, so. Als der Förster sich vor der Gräfin ehrfurchtsvoll verbeugte, reichte auch sie ihm die Hand. „Sie haben uns die Ehre erwiesen, unser Haus zu besuchen, Herr von Reibold. ich freue mich, die Be-kanntfchaft zu erneuem. Ich hoffe, wir werden den Sommer über gute Nachbarschaft halten." Dankend neigte sich Reibold von Neuem. Alle nahmen Platz um die Linde, von deren Tisch die Pftirrerin die Erbsenschalen entfernt hatte. »Ganz erstaunt, Herr von Reibold, Sie hier als Förster zu finden," sagte der Graf, „gar nichts davon gewußt. Ihr Alter auch nichts gesagt." „3ch bin vom Oberforstamte seit vier Monaten hierher kommandirt, um die praktische Karriere durch-zumachen." „Hm, gut. Gar nichts erfahren davon. Du, Marie?" Lächelnd entgegnete diese: „Ich wußte bereits aus Gretchens Briefen, daß ein neuer Waldbeherrscher hier angekommen sei, unter Anderem auch mit vorzüglichen musikalischen Eigen-schasten. Gretchen hält mich stets aus dem Laufenden über alle Vorgänge im Pfarrhause und der Umgegend." „Eifrige Korrespondentinnen, Gretchen und meine Frau. Marie gleich unrrchig, wenn der Brief nicht zur rechten Zeit kommt. Sehr ins Herz geschlossen, Frau-lein Gretchen." „Und wir verehren und lieben die Frau Gräfin ig so sehr, daß wir den Taa nicht erwarten. Imuieu. an brtii sie qlrich flnfv fluten Fee luirbfr zwischc» »ni kr scheint." Ter Graf nickte bei diesen Worten GretchenS. die gar herzlich klangen, mit inniger Befriedigung vor sich bin, und ein Blick voll bewundernder Liebe streifte da? schöne Antlitz seiner Gemahlin. ..Ja. hm. gut. Gräsin Marie überall geliebt. Kann nicht anders sein." „Betho, Du schmeichelst" — lächelte die Gräfin und gab ihm einen leichten Schlag auf die Hand, die er faßte und galant küßte. «Gute Fee, Gretchen ganz richtig ausgedrückt." „Gewiß, Frau Gräfin ist der Segen der ganzen Gegend", sagte der Pfarrer. „Nun, wenn man mich hier mit Gewalt zum Er-röthen bringen will, so komm', Gretchen. laß uns ent-sliehen." Sie nahm den Arm des aufspringenden jungen Mädchens und wanderte mit ihr in den Garten hinein. «Nun. mein Fräulein, was haben wir denn in der letzten Zeit gethan?" ^O..wir haben viel Arbeit gehabt Frau Gräfin. Die Muttfr hat groM.yriihjahrswäsche kommandirt. Und ddS giebt im Pfarrhause zu thun. Freilich geräth der Vater durch die Dünste der Waschküche und des Bügelofens und den Lärm der Waschfrauen jedesmal in gelinde Verzweiflung, aber er muß eS mit dem Muthe eines Märtyrers ertragen." „Nun. und dann?" „Habe ich fleißig Französisch getrieben und «die Blume des Gefangenen". daS herrliche Buch Sain-tines, welches mir dir Frau Gräfin schenkte, ins Teutsche übersetzt. Ich lese es im Original fließend, und es hat mir unendliche Freude bereitet." „Ja, es ist ein seltenes Buch, und in klassischem Französisch geschrieben." ..O, es ist wunderschön. Mit welcher Feinheit führt der Tichter hier feinen mit Gott und Welt hadern-den Helden durch die einfachste Erscheinung zum Glauben zurück." «Ja. Kind, durch das hohe Wunder, daß nur die Wunder, die uns rings umgeben, so alltäglich werden können." „?^ur das Eine hat mir nicht gefallen, daß daS junge Paar in seinem Glücke die Blume, der es so vielen Tank schuldet, vergißt und verdorren läßt." „Es liegt eine bittere aber tiefe Wahrheit darin, tm Glück vergessen wir leicht die, die uns in der Noth Gutes gethan haben." «Ich nicht, ich gewiß nicht. Frau Gräfin." Die Gräfin drückte herzlich den Arm de? Mäd-chens: «Ich glaube es Tir, Mnd. aber es ist selten. Nun. es freut mich, daß Dir das Buch Freude gemacht Hat. es wird leider in Deutschland wenig gelesen." '..Wie schade, es ist ein köstliches Buch." «Nun. und was haben wir sonst noch Alles erlebt?" „0. Ftäu Gräfin, ich habe wieder zwei neue Schülerinnen für meine Nähschule bekommen, kleine Bmutzige, aber ganz gute Mädchen. Ich zähle jetzt on vierzehn, und sie machen Fortschritte. Es ist eine störte wilde Schaar und möchte lieber im Freien hetuintoben, als am Nähtisch sitzen, aber ich bin sehr ftrsttg und flöße ihnen gehörigen Respekt ein." «Es freut mich sehr, Gretchen. daß Deine Ideen bei den Bauern Anklang gesunden haben. Ist eS nicht eitte Freude, zu arbeiten und dabei Andern Gutes Tu thun?" „O ja. und wie sehr." «D»e alte yervert ist ganz gelahmt und kann nicht arbeiten. Die Mutter schickt ihr jetzt täglich daö Essen, und ich pflege die Alte. Der.Herr Förster", setzte sie eifrig hinzn. „hat ihr auf meine Bitte im Winter Holz angewiesen, damit sie ein warmes Stüb-chen hatte, das war doch schön von ihm?" ..Gewiß, gewiß. Nun immer weiter, Gretchen I" „Und dann haben wir viel Musik gemacht." «Der junge Förster soll ja, wie Du mir schriebst, ein Virtuos auf der Geige sein." „O, er spielt sehr gut." «Nun. so müssen ja Euere Musikabende sehr ge-Wonnen haben." «Vater ist ganz glücklich, daß er seine erste Geige so gut besetzt hat." «Und der Herr Vikar? Er soll ja ein sehr ange-nehmer junger Mann sein." „O. das ist er mich, ein sanfter, guter Mensch, den der Pater recht gern hat. aber Violine spielen kann er nicht, er greift zum Entsetzen des Vaters, der immer noch ein sehr seines Ohr hat, falsch, und lvenn der Vater darüber böse wird, macht er stets ein so verdutztes Ge-sicht. daß ich mich des Lachens nur mit Mühe enthalte." «Also der Herr Förster spielt besser?" »O, ganz unvergleichlich besser, und der Vater sagt, er habe ein feines Verständniß sür die vornehmen Kunstwerke, was ihn in seiner Achtung sehr hoch stellt, Herr von Reibold —" Mit einem leichten Lächeln um den Mund fiel die Gräsin ein: „Also wir sind im Ganzen glücklich. Fräulein?" «Ich weiß wenigstens nicht, wie ich glücklicher sein könnte." Die Gräfin zog Gretchens Kops an ihre Brust, hielt ihn einen Augenblick umschlungen und küßte die reine, weiße Stirn mit einem seltenen Ausdruck von Güte. „Gott erhalte Dich alle Zeit Deines Lebens so glücklich als Du bist." Es lag in dem Tone, in dem die Gräfin sprach, etwas so tief ergreifendes, daß dem jungen Mädchen die Thränen ins Auge traten. Es klang daraus her-vor: Sei glücklicher als ich. die ein zerstörtes Mutter-glück zu beklagen hat und an dem Grabe meiner Jugend trauerte. — Dann sagte Gretchen: «Alle, sie Alle sind so gütig gegen mich — mir wird soviel Liebe entgegengebracht — daß ich mich oft frage, womit ich armer Findling das verdient habe." „Still, Gretchen, das darfst Du nicht sagen — Du bist des Pfarrers Tochter, nicht mehr, nicht weniger, und wenn, was Gott noch lange verhindern wolle. Deine Eltern von dieser Erde schieden, so hast Tu an mir eine Mutter: die, welche Tich geboren, könnte Dich nicht zärtlicher lieben als ich." «Ich weiß es." sagte das Mädchen leise, „es ist für mich ein unsäglich glückliches Gefühl, wenn mich die Frau Gräfin in Ihren Arm nehmen." Die Gräfin beugte sich nieder lind küßte sie innig. Als sie das Antlitz erhob, waren die Augen feucht. Sie fuhr leicht mit dem Tuch darüber hin. «Nun komm. Gretchen, laß uns noch durch jenen Theil des Gartens gehen und zur Gesellschaft zurück-kehren." Mit einem Ausdruck des Glückes auf ihren Zügen schritt die Gräfin neben dem Pfarrerstöchterlein ein-her, wie er wohl nur selten an ihr gewahrt werden konnte, wenn überhaupt je ein Sterblicher diese ernsten Züge so glückstrahlend erblickt hatte. Gretchen zeigte ihr »och ihre Blumenanlage, und dann gingen sie im Linde luriitf. Man lt>rci8) 6oft iTT>cr Olc Wilddiebereien der letzten Zeit. „In den herzoglichen Waldungen haben sich diese nächtlichen Ritter Dianas so lange ich hier bin wenig bemerklich gemacht, wie ich aber von Ihren Förstern erfahre. Herr Gras, treiben einige dieser unheimlichen Burschen in Ihren Waldungen ihr Unwesen." „Ja, so berichtet, müssen strengere Maßregeln er-greisen, ist nicht zu dulden. Bin garnicht der Meinung, solchen Kerl gleich ins Zuchthaus zu bringen oder gar todt z» schießen, führt aber leicht zu Renkontres mit den Förstern. Müssen andere Maßregeln ergreifen." „Man müßte", meinte die Gräfin. „Diejenigen, welche den Wilderern die Beute abnehmen, ebenso streng bestrasen als die Wilddiebe selbst, ohne die Hehler würde der Wildfrevel bald abnehmen." „Gnädige Gräfin haben gewiß Recht: selten sind die Hehler zu überführen, und das Gesetz giebt leider keine Handhabe, sie energisch zu bestrafen. Allem Ver-muthen nach ist ein gewisser Burghardt hier im Dorfe einer der verwegensten Wilderer: ich habe den Burschen im Äuge, ebenso wie Ihr Förster, Herr Graf, und, wie ich hoffe, werden wir ihn nächstens einmal erwischen." „Besser ihn außerhalb des Waldes mit der Beute ertappen, verwegener Bursche, wird auch auf Menschen schießen, möchte kein Blutvergießen haben, sehr un-angenehm." „Und Herr von Reibold geht trotz dieser Gefahr auf den Anstand?" fragte Gretchen. „O, das ist keine Gefahr, Fräulein Walther. uns suchen die Burschen nicht aus, sie sind durchaus zu-frieden, wenn wir nicht versuchen, ihre Bekanntschaft zu machen." Die Gräfin erhob sich, um sich zu verabschieden. Ihr Gatte reichte dem Pfarrer die Hand: „Morgen natürlich bei uns essen, alter Freund, werde einen Wagen herschicken, können dann gleich nach dein Gottesdienst (der folgende Tag war ein Sonntag) nach Lindenruh fahren." Auf einen Augenwink der Gräfin sagte er weiter zu dem Förster: „Wenn Herr von Reibold uns die Ehre erweisen will, niorgen einen Teller Suppe bei uns zu nehmen, fo ist er sehr willkommen." Der Angeredete nahm mit einer zustimmenden Verbeugung die Einladung an. Der Pfarrer und die beiden Damen begleiteten ihre Gäste bis zum Wagen. „Also auf morgen, Ihr lieben Freunde", sagte noch die Gräfin, und der Wagen rollte davon. „Sie kannten bereits unsere Gräfin. Herr von Reibold?" fragte Gretchen, als sie zu ihm zurück-kehrten. „Ich hatte einmal die Ebre, einer Einladung ins gräfliche Palais folgen zu dürfen und habe die Frau Gräfin auch schon früher gesehen." „Ist sie nicht eine bewundernswerthe Frau?" „Gewiß, und ich theile aufrichtig das Gefühl der Verehrung, dessen sich die Frau Gräfin allgemein in der Residenz erfreut „Nun, das ist schön, ich liebe und bewundere und verehre sie von ganzen» Herzen." „Sie ist eine der seltenen Erscheinungen, welche unS die ganze Hoheit echter Weiblichkeit erkennen lehren." „Ja, ja. so ist es auch, und es freut mich. Herr von Reibold. daß Sie fo meiner Meinung sind." Leise sagte der junge Mann: „Ich wünsche nichts sehnlichem als jeder Zeit mich - Tn tmrtironlTawtfl OTnTiong tnfl ttRnch brTlrtVft*, worauf Wretdwn bi« an die Schlafen errötfwtr Reibold wandte sich, bewegt von dieser innigen Aeußerung des so unschuldigen .Herzens und um die Verlegenheit GretchenS zu verdecken, zu den Eltern und verabschiedete sich. Ter Pfarrer griff wieder zu seiner Pfeife, die Pfarrerin zu ihren Erbsen, Gretchen mit glücklichem Lächeln zu ihrer Stickerei: und die sinkende Sonne be-beleuchtete unter der flüsternden Linde ein anmuthiges Bild stillen Friedens und bescheidenen Glückes. Al§ das gräfliche Paar vom Pfarrhaus? zurücklehrte und langsam einen engen, von dichten Hecken begrenzten Weg entlang fnhr, sah der Kutscher den Fremden, der vor Kurzem im Löwen eingekehrt ivar. vor sich. Der Weg war so schmal, daß der Mann, trotzdem der Kutscher scharf linso hielt, sich in die Hecke drücken mußte, um den Hufen der Pferde und den Rädern auSzwveichen. Auf der Seite, wo der Mann stand, saß die Gräfin. Sein Blick war aus sie geheftet, als der Wagen langsam näher kam. und die Gräfin sah nicht ohne Be-sorgn iß nach deni Gefährdeten hin, während ihr Gatte ihn wegen des hochsitzenden Kutschers gar nicht ge-wahrte. Das gelbliche Gesicht des Fremden zeigte einen Ausdruck, der seltsame Scheu und cynische Frechheit mit einander verschmolz. Seine glanzlosen Augen waren bald auf der Gräfin Antlitz gerichtet, bald zur Seite gewendet, als ob sie dein Blicke der Gräfin zu begegnen fürchteten. Ter Wagen mochte kaum noch zehn Schritt von dein Manne entfernt fein, als die Gräfin, »velche be-sorgt nach ihm ausblickte, heftig zusammenzuckte und einen leisen Schrei ausstieß, während ihr Gesicht sehr bleich ward. „Oh. Marie." sagte der Graf, der unfnierksam ge-macht durch den Laut, nicht wenig erschrak, als er seine Frau erblickte, oh. meine Liebe — oh. was fehlt Dir?" Die Gräsin, beide Hände fest auf die Brust drückend, brachte nur mit großer Anstrengung die Worte hervor: „Es ist nichts. Lieber, ein plötzlicher Schmerz, es ist schon vorüber." „Heinrich halten!" Der Wagen hielt, nnd ntit zärtlicher Besorgniß sah der alte Herr in der Gräfin Gesicht, indem er zu-gleich ihre Hand faßte, welche sich kalt anfühlte. Die Gräfin aber bemeisterte mit einer gewaltigen Anstrengung, die tiese, seelische Erregung, welche die Erscheinimg des Fremden hervorgerufen hatte, und ihre Züge nahmen eine Haltung von eisiger Starr-heit an. „Fahren wir weiter." sagte sie leise in ruhigem Tone, „es ist nichts." Der Wagen setzte sich wieder in Bewegung. Die Augen der Gräfin richteten sich jetzt auf das Gesicht des Fremden mit einem solchen Ausdruck energischeil Hasses, daß dieser mit bemerkbarer Scheu nach einer andern Richtung sah. Gleich daraus aber wandte er sich mit einem frechen Blicke der Gräfin wieder zu, und als eben der Wagen dicht an ihm vorüberfuhr, zischte er: „Ich muß Sie sprechen." Mit der denkbar verächtlichsten Miene wandte die Gräsin, zu derem Ohr die Laute deutlich gedrungen waren, während der alte Herr sie nicht vernahm, den Kops und richtete den Blick nach vorn. (^orliksung solgi) 4 Belehrendes» Unterhaltendes, Heiteres etc Erinnerung«klSnge der Alpen-Heimat. I.Blumensterben aus dem Hochjoche. Adel — StetS früher sich der Himmel rötet, Und immer höher steigt die Eonne aus. Die traute Blume, die der Frühling tötet. Wird bald beenden ihren LebenSlaus. Zugleich entwurzelt ward sie mit den Tannen Durch die Lawine und geschleist von bannen. Schon wölben Wälder neu die Wipselstirnen, Die Matte grünt, im tiefsten Tal es blüht, Aus den vom hehren Licht umfloss'nen Firnen Beim Sonnenheimngang noch ein Kuß er- glüht. Die Alpenwelt erwächst zum Heiligtum; Wer Nagt da über eine welke Blume? 2. Alpensehnsucht. Die Nacht war lau, und der Morgen ist lind. Von fernen Wäldern den würzigen Tust Mir bringt de« Märchen» geflügelte« Kind, So wanderselig erzittert die Lust. Und von den Ufern der Havel und Spree Auffchwingt sich di- Sehnsucht zum Himmel. Allein Mit lachender Lust und verklingendem Weh Hoch über dem Menschen ich möchte seht sein. Ich möchte mir leihen die Wunderhorn, Du Alpenlönig im Gletscherge,elt. Dort an de« Wassersalls springendem Born. Der wecket die träumernde Waldeswelt. Karl P r ö l l. In» Album. Völker verrauschen, Namen verklingen, Finft're Vergessenheit Breitet die duntelvachtenden Schwingen Ueber ganzen Geschlechtern au«. Aber der Fürsten Einsame Häupter Glänzen erhellt. Und Aurora berührt sie Mit ewigen Strahlen Als die ragenden Gipsel der Welt. Schiller. • Hast du zur Arbeit gerade Mut, Geh' schnell daran, so wird sie gut: Fällt dir wa« ein, so schreib' e» aus. Ist heiß da« Eisen, hämm're d'iaus l R e i n i ck. Entfernung von Krünspan. Eigent-liche Grünspannbildung weist nur das Kupfer aus, doch pftegen wir mit.Grün-spann" auch den grünen Beschlag zu be< nennen, welchem auch andere metallene Gerätschaften unserer Haushaltungen mit der Zeit unlerworsen sind. Einen solchen Beschlag zeigen beispielsweise nach längerer Benutzung uusere bronzenen oder bron-zierten Klavierleuchter und Kronen, des-gleichen Rickelgegenstände und auSLegiernn-gen hergestellte Fabrikate. Man beseitigt Grünspanbildung vollkommen, wenn man die damit behafteten Geräte über einer SpiriluSflamme stärkt erhitzt und dann mit einem Tute fest abreibt. Vetrolenmgefäße und Lampen -bassins reinigt man, indem man sie erst zur Halste mit Sägespänen, zur an-deren Hälfte mit Wasser füllt, dann tüchtig schüttelt. Nach mehrmaliger Wieder, holung wird das iSesäß vollständig ge-reinigt sein. Rindfleisch wie Schinken zu be. handeln. Man reibt das Rindfleisch mit Salz, Salpeter und etwas Zucker gut ein, läßt e» zehn Tage liegen und dr.ht das» selbe gelegentlich um, räuchert es dann sechs Wochen und schneidet ti roh aus. Es gibt eine samose Beilage zu Gemüsen. Um den Wohlgeschmack des Thee« zn erhalte«, sollte derselbe zunächst in der Kanne anfeuchtet werden, ehe die größere Quantiiät Wasser zugesetzt wird. Um recht starten Thee zu erzielen, ist der-selbe trocken und warm aufzustellen. Um Stachelbeeren von außer-ordentlicher Größe zu ziehen, wie diese» in England der Fall ist, wo die seuchle, nebelige Witterung die Entwicklung der Beeren sehr begünstigt, sind an einem Strauche nur zirka sünf kräftige Triebe stehen zu lassen; im Sommer beschneidet man die Spitzen der jungen Triebe, wo-durch sich die anderen Augen sehr kräftig entwickeln Im Winter ist stark zu düngen und später, während der Vegetation, mehr-mals zu jauchen. Unter den Beeren selbst, von denen auch nur einige an den Zwei-gen hängen zu lassen sind, bringt man lleine Gesässe mit Wasser an und zwar in der Weise, daß die Beeren mit der Blüte gerade da» Wasser berühren. Durch daS Aussaugen de« Wassers erlangen die Beeren eine bedeutende Größe. Schwarze Stoffe sollen sich vorzüg-d> in der Ablochung ron Spheuzweigen reinigen lassen. Man läßt den Epheu etwa eine Stunde lochen und wäscht in der abgegossenen Flüssigkeit wollene Stoffe ohne Seife, wie gewöhnlich. Für schwarze, seidene Stoffe muß di« Abkochung etwas kräftiger sein, auch dars man sie nicht mit den Händen reiben, damit sie nicht gedrückt werben; man benützt einen Schwamm oder eine weich« Bürste zum Reinigen derselben. Nach den» Waschen spült man di« Stoffe in klarem Wasser aus und plättet sie, während sie noch seucht sind, aus der linken Seite. Verhör. Amtsrichter: Wie heißen Sie? — Zeuge: Wer t ich? — Richter: Ja. Sie l — Zeuge: Salomon Kattun-saden. — Richter: Wo sind Sie geboren? — Zeuge: Wer? ich» — Richter: Ja, natürlich Siel Ich rede doch hier bloß mit Ihnen! — Zeuge: In Neutomichl. Richter: Wie alt sind Sie? — Zeuge Wer? ich 1 — Richter (wütend): Nein, ich. Zeuge: Sie werden so ungesähr 43 Jahre alt sein. Unangenehme Angewohnheit. Er. ster Lehrling: Mein Meister wundert sich über alles; bei jeder Gelegenheit schlägt er die Hände über den Kops zusammen. Zweitcr Lehrling: Meiner schlägt se ooch zusamm', aber da is meisten« mein Kops dazwischen. Zustimmung. Pfarrer: Schon wieder betrunken, Schodelbauer I Na. Ihr werdet eS nicht weit bringen l — Bauer: DeeS mein' i an, Herr Psarrer, drum hab' i mich gleich daher ins Gras g'legt l Bedenkliche« Lob. Hausherr (zum Besucher, der zusällig mit der Hand durch den Staub sährt, welcher fingerhoch aus dem Klavier liegt): Ja, ja. lieber Freund, mein» Gattin ist eine tüchtige HauSsrau, die sitzt nicht den ganzen Tag am Klavier. Der Gedankenleser. Piron, der Per-sasser der Mitromanie, stand mit Voltaire aus keinem guten Fuß. Letzterer kam einst aus dem Schauspielhaus, in dem man eben eines seiner Trauerspiele ausgesührt, das jedoch keinen Beisall erhallen hatte, und begegnete Piron. „Nun, Piron,-redete Voltaire ihn an, .wv« denken Sie von diesem Stücke?" — .Ich weiß," er. widerte der witzige Piron, .wa« Sie da-von denken; Sie wünschen, baß ich e« gemacht hätte l" Doppelsinnig. .So, die Martha hat ihre Verlobung wieder gelöst?' — .Ja, sie hat sich eine» anderen besonnen!" # 1500 Atteste in einer Broschüre gebunden an Jedermann gratis. Seil meur al« Mi Jakrcu hatte iob «im Taenin trotiduni iob ia einem Spital gswaxen und Ära Kann gemacht hatte, iu>ante inh diesen i sieht Los we-den. Naabdem ich Ihr Mittel > j ging der ganit Wurm mit Amme innert sobmeadoc ah. Iah raxbl&ibe Ihr dankbarer Wiener Cirt Kämmerer Viatoriagaase 14 Wien XV, HieulnrcJi teile Ihnen mit, das» i.u h Gebrauet Metbod» dex Bandwurm mit Kopf ganz abging, meinen Tank ; ich werde beacht Si» jedem ähnlich Leideeden auf» «mfflehleo. Aüols Melmiart, i Gnrf,Mitti«)iuiaanirJdtohrinai»b,SchlDchenan. Etwas spat komme ich daza mich für die ^•rluageue Kur bestccs ?□ b'xJ^BluiL. Nachdem ich «- VNVbth. rart Kopf von IQ Meter Lfingc „____iecn ist. Das Kepfcelesan ist jetzt gans- veraah\»v> in;: tui und «enmeln sich du- Kräfte "it. — 1 lab danke Ihnen för Ihre Hilfe han-und v werde Sie ailan Wurmimdanden em HadoU Grotmann In SefeSapriesen (Böhmen.) Ich spreche Ihnen mein»» wärmsten Sank ans, Ich hatte schon „Ile HoAV.ung aufgegeben jemals von diesen Würmern befreit zu »erden, nua bin ich wieder gesund und munter. Jot. HCtter. Musiker in Sonneaberg (Böhmen). Aeinen wärmsten Sank, ich bin von meinem Bandwurmleiden nun glikddldh befreit. EcilDc ScMttMT a Teflitz. Mit Freuden ergreife iob >iie Fedui Ihnen meine glückliche Ku: zn melden. laeinee berr-ILiten Sank, in 90 Minuten wr die Geschichte vorüber. Marie CiauroL Grundbesitzern in liepperadtiri sSährea). Für die geradezu vv ui.IrrrolL1 Wirkung bei meiner Kleinen besten Sink Unwen Au Minuten ging ein Kettenbrtndwurm mit Kf ab Frwi WüüülmiDi Halzer. Wien V» Krumpi»sc IS. I. St. Herzlichsten Sank, bei rnoinern Kinde ist der Wurm mit Kopf hb«egangeu Aaasioa Xutänefc Baupolior liifpcst-ilBdapest; Meine Methode. » Die Priiparule, welch« in meiner Methode zur Anwendung kommen, umfassen nur je nach Alterund Geschlecht des Wurmleidenden wenige Gramm, sind der Gesundheit durchaus unschäii lieh und in frischem Zustande eicher wirkend, in den von mir dosignirten Apotheken zu haben. Die offizielle Herstellungsart ist wie folgt: Nimm und mische Fluidextracte II (vide Pbarm&copoc) von Embelia Ribea, einer Vyrsinee Ostindien«, auch Vaivanmg genannt, 0,5 (Kz.tr. embel rib. fl. 11): von der Arttmiaia Absinthium C., ein Abüinthiin und aetheriächcs Oel enthaltende» Fluidum» 0,17 fExtr. ab'inth.ll. II); algierischer Johanniswurzel?Ttrakt (Extr. spino-losum Algier ) 12,ü; und ein-r Granataceae der ongliacbei) Rinde Hout Bark 11,6 (Extr. granat fl. II): Oel einer Euphorbiaceac, Semen Palmae Christi 76,3 (01. psJm. Chr.); whliessllcb als Ge*ehu.ickscorrigen3 Vanillin aus einer Orchideae Javas, Seliqua Vanillae 0,08. VI« Bandwurnkor hat rieh überraschend und zu meiner grössten Zufriedenheit bewKbri. leb fdhle mich seit diesem glänzenden Erfolg bedeutend wobltr und werde Ihnen jederzeit dankbar soin. Sollt« ich nr Verbreitung dieser so vorzüglichen Methode beitragen können, werde ich selbes mit grössten Vergnügea tun Huchachtua?-voll WH. Hlüeörand. Bäckeimaiiter, in Wiukwiu No. 2a. Post: Bobm Weigsdorf bei Friedland (Oesterreich.) leb kanan Ihnen mitteilen, daes ich durch Ihr vm» t meinem Handwarm mit Kaps erlöst fbp'. cish irb rarbfr zwb! iirztlii-he Euren blich e aütanette, ich drücke Dienn meinen en» Sank mit. JU3f MsllD X/S Buchengasse in Wien. Die Kor hat bt viele Meter lang mal Jvopd" sbgegungen Für diose TOrstugiiehe Kurm&iueri besten Sank Ich werde nicht unterlassen Sie vorkommend n Falles bestens empfehlen. Johann Pret'.enhoser Fleisi hhauqr in Birkfeid (Steiermark) Die Echtiiait der Unterschrift wird bestätigt Marktgemeiudeamt Birkfeid «lg : dar Bürgermeister. Ihr Medikamai.t L".t tair f ehr gute Dienste geleistet, denn nur ihm aileia verdanke ich es, das« ich einen f, Mater langen Basdwurta »aiiiiut Kopf lu.s^ewordea b&n ich spreche Ihson meinen verbindlichsten Senk aus nad werde Sie auö> wOrmste empfehlen. Dr. phil. Victor von LukatS frleriettega- e 23. Wien XIII. In SS Minuten ging ein Ober 6 Meter langer gelinderter Bandwurm mit Kopf ohne ji-iTeu schmerz ab. Ieh danke Ibnei fBr Ibie Ililfe ■nd werde Sie ähnlichen Leidenden empfehlen. Lcog. Jahn, ic Salzburg. leb fühle mich verpflichtet, fllr den Erfolg Ihrer Kar ut-inen innigsten Dank anzusprechen. Maek Elan ahme des Präparates wurde bincra 2 Stnaden ein langer Bandwurm mit Kopf entfernt, wobei früher alle ärztliche Hilf« um «'inst war. Hochach'wiijtivoll?! Deminixus Ostowitde In Marienthal, Krau such Aehei.raia (Tirol). Tdle Ihr.es hierdurch mit, dse nachdem ick Qire ModLua vorsehnst^mä«sig genommen, der Bandvuan mit Kopf binnen einer Stande schmerz!» abging. Ich sag« Ihnen hiefur meinen twuza. h^Wn Sank, und werde Dir« pariz einfache E tthode Je-lom Wunulcidctidaa beste»» empfehlen. H av liacktanrsTol ist Franz Plstsdusjann, Fabrikarbeiter ia Fogaa >» 76, Uezlrk SWtluctonan (llohmon). Obiges bestitlgt: fiemeindeajat Fugau (Oemeindeslegel). S|ce.che Ihnen fBr das Resultat Ihrer Kur meine voll*t* Zufriedenheit au«. Innerhalb einer Stande Ring der Handwurni in einer Lange von S—4ö Moccr sammt dem Koj>fe schmeivlos ah, und empfehle ich diese etaCach« und gate Method« allen Wormleldenden berteas. L. Lenhart Lehrer t& Weipert im Erzgebirge vBüluaen). Nach der Anwendung Ihrer Kitr ist meine Klietrau vom dem sie ssit«Lthreu J* MI nip. Xstar W 03H] Spultpiinncr. Madenwürmer ^7-« Brüt (Ktfcrne t«B9«»>ig, ges«hr- ttxl schncrzloS »«ch mcittr unütkrtrcffilch i-kwahrten Methide. m f n Die nach meiner Methode durchgeführten Kuren greifen nicht an, sind sogar versuchsweise angewandt, absolut unschädlich und können selbst oliue jede Besorgniss vollzogen werden. Oft werden derart Kranke al? Magenkranke, Blutarme, Bleich- Und Schwindsüchtige behandelt. GtF" E* kann jeder Uurmleidende da« PrAparal In einer Tasse Kaifee einnehmen, ohne vorher Hungerkuren und dergleichen durch i achen au müssen, wie a. B. /Vtrd von Verschiedenen verordnet, der Bandwurmleidande müsse einen Tag vorher einige HAringe essen und Hiringeleke trinken, oder gar andere Speisen genleseen, welche der urm nicht ertragen kann, also um denselben nur unruhig tu machen, worunter denn selbstredend der Patient durch die Unruhe im Laibe am meisten leiden muss. Alles solche kommt In meiner Methode nicht vor. v. I |U c I fc«nb Die Tympt««e Äti üri>m« Bnb sehr »erschiedtne, ttif j. Bläffe deS ttesichtS. mutier vlick. blaut «iaflc um die «iigen. Kki»a-|tr»na, VtrfAU uuina. stets belegte Zunge. VcrdauanAöichwäche, «PPetlUifigklit abwechselnd mit Heibhungtr.Uedtlkrite». scairOhn-«nchte» Irt nüchternem Magen oder nach gcwifscn Speisen. AusSeigen ei»eS Knauels bis zvmHalse, stärkeres ^«fammenfiiehe» deS Tpei'chst einfachst« anerkannt unb tostAHflt darch XeafcaM m| Zengui^c» an« ane« «t«nb*n b*r tS«»»tfer«»a.-Memdnl W m ^^^WPatte»t«n mh Strn, MlAtfl ? Th.Kouetzby, vnia wn, PostSückingen, Bade«. i H« Jhtr versuch»»««««.' i ernetzaie», waren »«« Sk> | m«rngtt>Ugti>^n)ate| i damt! ki« k«m *»i»k | i dienliche (Nif«raaMala| | Unrfinlflfdiruauf t> i den )u ihrer Äiftkk > erzielles unb tskonl wj »«sundhrlt «rtaaiKa. «»tli.1, beslaud. Tenlschreibr» ««i-d Nummer 42 .Hitsche W«cht" Schl€ht*SoifC wäscht vorzüglich. Marke Hirsch für Schicht's Sparkernseife Beste Seife für Baumwoll-und Leinenwäsclie Beim Einkauf verlange mau aimdrücklleli „Schicht-Seife" u. achte darauf, dass jedes Stück Seife den Manien „Scliich!" u. die Scltiiixuiarke Hirsch oder §cliuan trägt. >M- "U"e"bera,ll ztjl haben. "W> iMarke Schwan für priv- feste Kaliseife Beate Seife znm Waschen von Woll- n. NeldeiiKtolfen, sie gibt anch die Nchtfnftte welasc Wüsche. zur Station ffropina der Zagorian r Bizinal->hn ein heivorragendt« Handelsnleresse zu. Warburger Schüheuvereiu. Der erste Tag 2Wjjährifttn Jubiläum»-Fistsreischießen war lberraschend put besuch!; von auswärt« kamen Schuxen auS Nieder- und Oderösterreich, der ^andeSdawplstadt Graz. sowie au« vielen anderen Arten Obersteiermark», serner au« ftSratfn, Tirol Unb Trieft. Bei herrlichstem Weiler wurden von halb L Uhr morgen« bi« halb 8 U)r abend« bei MOOO Schuß abgegeben, e« war durch die rege Beteiligung und dem Eifer, mit welchem geschossen «urde der Bew,i« erbracht. mit welch großer Lust die Schütz en, diesem, ihrem so e^len Sport obliegen. Der G-idi'Ntemvel stellt sich al« einer der allerreichst auSgestatueteu der bisherigen steiermärkischen Ver. «»«schießen dar. Der Ausschuß de« Marburg« Schüyenv ereine« sieht sich in Folg« Aufforderung auswärtiger Schützen veranlaßt, da« überreichlich dotierte ^vvjährige Jubiläum«.Festsreischießen um «inen Ta,g, und zwar aus den 25. Mai zu ver- P ^Aus dem Hrazer Amtsbkatte. Gefangenauf. scderstelle an der k. k. Männerstrafanstalt in Marburg. -Stauche Kit 19. Juni bei der f. f. StrafanstallS-dircktion nn Marburg. — Erinnerung der ZahlunzS-Nage «idxr Jstdor BecSk» in Marburg. Tagfatzung am 23. dv. M. K. k. Bezirksgericht Marburg. Der heutigen Aussage kiegt ei« Prospekt des bekannten Hpejialifteu 2H. Konetzkp, Säckinge», Aaden, Deutschland, bei. Zur Photographie für AmateureAnerkannt vorzügliche photographische Salon- und Reife-Apparate, neue, unübertroffene Moment-Hand-Apparate, wie alle photographifchen Bedarfs-Artikel bei A. Moll, k. u. k. Hof-Lieferant, Wien, Tuchlauben v. Photographische Manufaktur gegründet 1854. Auf Wunsch große illustrierte Preisliste unberechnet. llfltfrall SV liwben. unentbehrliche Zahn Creme, erhallt die Zähne rein, weis» nnd ge*nnd. 7917-1 (Seil'« Strohhutlack) eignet sich vor-züglich zum Modernisieren von Dumenstrohhülen. — Keil's blauer, schwarzer, rother und grüner Strohhuilack ist bei Traun & ©tigct in Cilli echältlich. — 5908 Schrifttum. 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M. nach Cilli. 8322 Lehmen Sie die Versicherung entgegen, daß der Tag von Cilli, was die ernste Arbeit imd die frohe Geselligkeit anbelangt, einzig schön war und unvergeßlich in der Erinnerung aller Teilnehmer fortleben wird. ^ ^ s'-: FUrstl. Lichtenstein'sche Gipswerke in Schottwien. Hunxlei und Bestellungsort WIEN I. Helfer»torfer»tra*»e 15. Telephon Xr. 14 089. L»Berpl»tii WIEN X Vordere SSdbahnstrasse Nr. 3 A. Telephon Nr. 14.089. GIPI sohnee-weiss, altbewährter Bus. Franco Bahnhöfe Oesterreich oder nsoh den zwanzig Wiener Bezirken. In Fässern verschiedener Grösse oder in Säcken. Säcke nnd Fässer werden retoar genommen. GQostige Zahlungsbedingungen. Preisliste nnd Muster werden über Verlangen zugesendet. 8316 ziigliche Binde kraft, 8300 norr's Hnsermehl !SdlwÄ."Ä beste und billigste Kindernährmittel. Fleisch-, blut- und kuochenbildend. Mit Kuhmilch vermischt, vollständiger Ersatz fftr M utte rmi'ch. Schutz gegen den gesichteten Durchfeil bei kleinen Kindein. Ucbornll zu haben. 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Die Bestätigung, dass der Aufnahmswerber diejenigen Kenntnisse besitzt, welche durch die mit gutem Erfolge begleitete Absolvierung einer Bürgerschule, oder von drei Jahrgängen der Unterrealschule oder des Untergymnasiums erworben werden können, durch die betreffenden Schulzeugnisse. 4. Die Bestätigung einer wenigstens einjährigen, praktischen Verwendung bei den Arbeiten und verschiedenen Verrichtungen der Forstwirtschaft und ihre Nebengewerbe. 5. Der Heimatschein. 6. Ein Sittlichkeits- und Wohl-verhaltungs-Zeugnis, wenn nichtschon der Nachweiss unter 4 dieses Zeugnis vertritt. 7. Ein Mittellosigkeits-Zeugnis. 8. Die rechtsgiltige Erklärung der Angehörigen und Gönner des Aufnahmswerbers, dass sie sich verpflichten, jenen Teil der für den eilf-monatlichen Schulbesuch unbedingt erforderlichen Geld- und Hilfsmittel der über den eventuell zu erlangenden Stipendinmbetrag hinaus noch erforderlich sein wird in den gehörigen Beträgen und Zeitpunkten nach Verlangen der Schulleitung und Oberleitung zu beschaffen. Diese Erklärung ist vom Aussteller und zwei Zeugen zu unterfertigen und entweder gerichtlich oder notariell zu legalisieren. Ferner ist auf diesem Reverse gemeindeämtlich die Zahlungsfähigkeit des Ausstellers zu bestätigen. Bewerber, welche obige sub 1—8 angegebenen Bedingungen nicht vollkommen erfüllen, küaci der Stipendien-Verteiluug nicht isl tracht gezogen werden, da dun! dingungen auch für die Aafnafai in die k. k. Försterschule za ( werk gefordert worden. Bemerkt wird, dass der G«. darffürKost, Pflege, Wäschereinig Unterrichtserfordernisse und li Anschaffungen innerhalb der monatliclinn Lehrzeit auf zirka I veranschlagt wird. Die näheren Bestimmungen die Einrichtung dieser Schale, Unterrichtsplan, Hausordnung Disziplin können bei der k. k. Foi und Domänen-Verwaltung Gl eingesehen werden. GRAZ, am 9. Mai 1903. Vom steierm. Landes-Anssi Z. 18532. I. Zum Zwecke der Bekämpfn^ d echten Mehltaues der Reben (Oid Tuckeri) liefert sowohl die Versuchsstation Graz (Heinriche Nr. 47) als auch die LanJes-Va suebsstation Marburg Schwefel] in Säcken zu 50 kg um den von 8 Kronen (16 K per 100 Mengen unter 50 kg können i abgegeben werden. 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