Dlatt zur Laibacher Zeitung. «M 51. Kamstag orn 27. A^ril ^g/z/z Vuvcrnial - ^erlautbarungrtt. Z. 585. (2) Nr. 6690. Gurrende des k. k. illyrijchen Guberniums. — Errichtung eines G e fäll sha u p t-amtes III. Classe in Marburg. - Dle hohe k. k. allgemeine Hofkammer hat mittelst Decrctes uom 27. April v. I. , Z. 16862, in Marburg anstatt der bish,r daselbst besiande-nc» Bczirkslaff^, cin Gesällol)al,pta,nt dcr IN. Classe zur Besorgung der Bezilkocäffe - Geschäfte zu bestellen befunden, dessen Amtöwnk-samkeit mit I. Mai 16 l4 eintritt. — Welches zu Folge der anher gemachten Eröffnung der k. k. vereinten steyrisch» illynschcn Cameral^ Gefallen-Velw^llllng vom l8. d. M., Z.376, zur össllnllchen Kenntniß gebracht wird. — Laibach am 29. März 16'l4. Joseph Freiherr v. Weingarten, Bandes - Gouverneur. Carl Graf zu Welsperg, Raitenau und^Pr.mör,k. k. A.ce-P,äsite.n. ^os. Ed. Frech. Pino v. Fnede.uyal, _______ b. k. Gubernialrall). Z. 693. (2) ^Nr?860l?Iä^Nr^ 868^. Besoldung Brücher ^l> si. ,,d d m ^«ar-,. tierzi.öbeitrage von^u ss j, E.ledi,„n7 "^ kommen. - D e Bewerber um oic. Stalle oder «ine eoentnelw der Camera!-Kreisch „ Görz oder Pisino sich erledigende gleiche Stcll, womit jedoch nur allein der Gehalt von'WO st' verbünden lst, haben ihre gehörig belegten G^ suche nnltelst der Behörde, bei welcher sie dle, nm, bis Ende Mai d. I. bet dieser Lan5esstclle zu überreichen, und darin ihr Alter, Stano Religion, Geburtsort, die Kenntniß der deutschen und italienischen Sprache, der bisher geleisteten Dienste, den Besitz wenigstens der Gymnasial-Studien und der Staatsrechnungs-wiffenschaft, ihren untadclhafcen Lebenswandel, und die bei einem iöamcral- Zahlamte gut bestandene Caffe - Prüfung , auch die Cautions-Fä'higkeit lU'er 2000 fl. nachzuweisen. — Ferner haben dicsllben anzugeben, ob sie mit einem Beamten deö k. k Pr. Camera! - Zahlamtes verwandt oder verschwägert, und in welchem Grade sie es sind. — Vom k. k. Gubernium des österreichisch« illyrischen Küstenlandes. — Trieft am 10. April 18'N. Victor Freiherr v. Schmid burg, k. k. Gllberl'.ial-Secrctär. Z. 59l. (2) Nr. 1383. Edict. Von dem Civiljustizgerichtc deö k. k. Marktes Kappel wird hienut bekannt gemacht: Auf dem Hause Nr. 137 im Markte Kappel haften seit 22. November 1774 zu Gunsten der Theresia Rakesch gebomen Urbnigg deren Ehe-sprüche pr. 20(1 fl. aus dem Ehcpactc äclo. 22. November 1771 intabulirt. ^— Da nun diese Batzpost seit mehr alö 69 Jahren haftend erscheint, ohuc dasi sich dicserwegeil Jemand gemeldet halte, so werden auf Ansuchen des Matthäus Schneeweiß, nsse . . 35 „ 49 ,, Zusammen mit .... 667.j st. 34 kr. 2) Dle dilsifa'lligcn Pläne, I^ovauvmaße und Kosienübclschlage, die Prciötadcllen, die aNge^ meil'cn und besonderen Baubcdingnisse, so wie die Baubeschreibung, können bei der k. k. General-Direction der Staats - Eisenbahnen in Wien, Stadt, Henngasse, Nr. 27, wahrend den gewohnlichen Amtöstunden täglich eingesehen werden — 3) Die Anbote nn'ifscn sich auf sämmtliche Arbeiten cineK odcr beider Stationsgebäude ausdehnen, und sind bei der k. r. General-Direction längstens bis zum 25. April 1844, Mittags ,2 Uhr, schriftlich, versiegelt, mit der Ueverschrist „Anbot zur Her- stellung des Stationsgebäudes zu . ..." zu übergeben. — 1) Iedev Anbot mus; mit d.m Vor- und c>unamell des Oftlrenten unterschrieben scyn, 'ind auch die Angabe seineö Wohn-ortes clllhallcn. Ueberdieß »Nüß darin mis Be» stimmtheic angegeben werden, mit welchem Nach, lasse von den obenbemeikleil Bausummen die Herstellung übernommen werden wolle. — Der Nachlaß ist in Perlenlcn auözusprcchcn —Auch hat der Osferenl, insoferne er nicht bereits Bauunternehmerfür die ^taatseisenbahnen ist, oder bei frühere,, Anlässen seine persönliche Fähigkeit zu deren Ausführung dargcthan hat, auf glaublvürc'ige Art nich^uweisen, welche Baulen er bereits bewerkstelligt hat, und welche Mittel „no Arbeitskräfte ihm zur Ausführung sei<-nes Anbotes zu Gebote stehen. — Endlich muß darin erklärt werden, daß 0er Offerent die bs-treffenden Pläne, VorauslN(,ßen, Ko'^»Überschläge, die PreistabeUen, dle allgemeilien und besonderen Aaubedingnisse, so wie die Baud»< schrelbung eingesehen und wohl vevstanden habt, und sich genau darnach benehmen wolle zu welchem Behufe er die genannten Documente noch vor Ueberreichung dcS Offertes unterschrieb den habe. — 5) Dem Offerte ist entweder die amtliche Bestätigung des k. k. Universal-Came-ral. Zahlamtes in Wie« oder eines Prouinzial« Zahlamtes beizuschließen, daß der Offerent das fünfpercentige Aadium von den ol^'nangegeb»? ncn Bausummcn im Barcn oder in haftungö^ freien Staat^p^picren erlegt habe, ol'er es ist eine olesem Vadium angemessene, von der k. k. Hof- und niederösterr. Kammerprocuratur oder einem k k. Fiscalantte uorher geprüfte, und nach den^. §.2^0 und 137 l des allg. bürgl Gesehn bucheo annehmbar erklärte 3ichersteUung beizu» dringen, — Auf Anbote, lv.lche den vor^esc^le« b,nen Bedingliilgcn nichi entlple^c», lrirl)r^iile Rücksicht genommen. — 6) Die (i'nischcioung übrr das Ergebniß der Versteigerung wird nach Maßgabe der Annehmbarkeit der Offerte und der Vertrauenswürdigkeit des Antragstellers erfolgen. Bis zu dieser Entscheidung, welche uiniei-züg-lich bekannt gegeben werden wird, bleibt jeder Dffercnt für den Inhalt seines Anbotes rechtöver-dindlich, und ist im Falle der Aimahme dulden verpflichlet, das angenommene 2>crspl!'chcn in ollen Plincten zu erfüllen, und d^z förmlichen Vertrag hierüber zu unterfertige,,. —. 7) Die Vadien der angenommenen Al!.,>l>' wcrdcn als Caution zurückbehalten, die mngcn aber sogleich zurückgestellt — Dem Ersteher ist es unbenommen, die Caution auch auf cine an>dere 387 vorschriftömasiige Art sicher ;u stellen. - Von der t. k, General Dlrcction sür die ^taatv-läl- senbahnen. W'en am^. April l8tt.________ ^1, 7^7 Nr. 73!)8. Concurs - Verlautbarung. ,-.,,„. k k. Majestät haben mit allerhöchster 3>uscl)l>cßnng vom ^6. März 0 I die s,'i.u!<'^.nq odcr vielmehr die Al.siassuog der ^il allerhöchster Entschließung vom l l Mal ^^derÄtel.gionsfondüherrschastM.chclstältcn v" scu l«26 verel- niaten bezirke Kieselstein und Michelstäcten, und statt dieser die Errichtung zweier unmittelbarer lanocsf. Bez.rkä -- Lommlssariate, und zwar eines geiler Classe zu ^(ralnburg und cincS dritter Klasse zu Michclstätten oder Olscheug allergnädigst zu bewilligen geruht. — Vorder« h md uird adcr zur einstweilig noch ver« ciniqten Verwaltung beider Bezirke nur ,rst das Bezirksamt von Rraind urg vol l-sta^ndig aufgestellt, und demselben auch noch ein T')eil deö für ein Bezirksamt von Ml» chelstätten sistemisirten Amlöpersonalü zu^c' wi„e„ n'erdcn. - Demgemäß wer0.n t i:, ^ a i b a ch l ä n g st b i s l e tz c e,» M a i o. I gelangen zu lassen — Die Bewerber um die Amtövorsteheisstelle insbesondere nniffen im stände seyn, eine Kaution pr. l 500 st., Ulid jene um die Sceueremneh'.nerbstelle eine Caution pr. MN» st, längstens binnen 4 Wachen nach erfolgter ^llstelluiig des ErnennungS-Decreteä vorschrifimaßig zu legen. — Vom k.k. illyr. Gubermmn. ^aibach am 5,April 13'^. Z. 56y. (2) ^ Nr. 8353. M i 11 i s t v. re d e s F i n a u c e s loi C<»ncernaiH la prescription dcs crc'jiices mcniionnccs a 1'ariiclc 64 du traiic du 5 Novembre 184«. LEOPOLD, KOI DES BELGES. A to us p re sens el ä ventr salut. Nous avoa^, dc commtin accord avec 1l* cli;»mbres, dccrctc et n ius ordnnuons cc «iiii suit: — Art. 1. Toutcs reclamations du chef de entires, dout la convention ,|i fr mars 1828 outre Ius I'.iys - Bas cl I'A'U-liirhc Ji stipule la luiui-lnioii , devront, Sims pcincde dcchcaiice, avoir c'te sonnees avant lc »• jl'«^cl »84/4, soit aupres du Miuistre cle finances, suil aupre> g!1(>j devioiil elre rcniis dans Jc lueme delai, sous peinc dc dc'clic'ancc, soil au Ministrc des finances, soil ä la "»«•"« comis.ion. - Art. 3. Aun.ni I'ovce et volour pendant 11.1 mois, ä dater du jour ou is seroni declare'* adinis en liqu.dal.on a la chir«c dcla Bc-lgiqiie, l- us ce.tidcus onus aviui* le 1. octobie i83o, not» prescnu a ceite epuque el a l'(^;ut dcsqncls la prescription s'acco.nplirail par mi delai moindre. - AJ.'-ndons (.-i oidonnons que les prcscnlcs rovetues du sceau do HiL.i, inse'recs «u Bulletin oiliciel, soieni adrcs- 385 sees aux cours, tvibunaux ct aulovites administratives puur qu' ils it-'S observent ct .' iassent observer comrne loi du royaume. Donne a Lackcji, Je 8. fsivricr 1844* LEOPOLD „,. p. par le Hoi: Lc Ministre des üijances Rl t; r c i e r. Vu ct scclle du sccaudc TEtai: Le ÄJinistre de la justice, Baro« J. d'A lie ill an. Pour copie confurme. Vieunc Je g, avril 1844. 13iJi Je r m. p. ^/ermlschte ^rrlaulv..runcztn. Z 5?g. (2) Nr. 692. Edict. Voü dem k. t. Vezirksgllicbte des Herzog» tbmiis Gotlschee wild hlcmil aUgcmeXl besannt gelnacht: Es sey üdcr Ansuchen dcö Jos pd Mau« rcc vl>«, ^lagcnilnl. dnlch t>cu L vollmachtiqien öldolph Hauf vc,» Oottlchce. i» die cx.cilt'v«,' Fell» bictung dcr, tcm Iohailii Krisle ghöri.;>n, in M,!gcrn 5uli Hs. 3ll. >ä u»b i)icctf. Nr. 2^1 el 2^5 gelegenen ^g Urbarshube sammt Wohn» und Wnchschastsgcdälldeli, so wie der gepfändeten, auf 2 fi. Z2 lr. geschätzte« HallseililichiUllgs^üct-'e ge» lviNiget und zu deren V»^>ahnie tie Talfahrten auf dcn 7. Ma«, 6. Juni und l>. Juli »!-ä^, jcdltmal ,tzc angeordnet worden, daß diese Realität »u,d >,ahr>usse, falls selbe bci der c^stcn und zirei-tcn F, gerichtlich elhoocnen Schähwcrih von 55c» fl. 6. M. oter darüber au Mann gebracht würden bei ecr dritten Tagfahrt auch uuter demiclb.u, letzleie jlcoch nur grgen glcich bare Bezahlung werden htntangege' den werten. Grundbl'chscxtract, Schahungc'p^otocoll »lnd ZeildlelttügsbcdU'^nisse könue>', hlergerichlö cingese» l)en werden. Bezirkegericht Gotlschee am 26. März ,844. 2- ö?9. (2) Nr. 53,. O d i c t. Bon dcm Bezirksgerichte des He^o^thumH Goltschce wild hic it allgemei,, bekannt qcmachl: Es fty über Ansuchen des Machi.^ 5to>>ig von Echalt'cndors, durch seinen Bevollinächligte» ^l0o!pl) Häuf, l» die executive F^lbi.lll'ig der, dem ^a» «hi^s 6t>mcz von Ochalkendoif gehörigen, laut Schätzungöprotocoll voiu 5. März 1^4^, Nr. ,8?/,, aus 56 ft. l'ciVllll>ten, der Stadt Gotts^ee die»st. Karen Türkentroy-Antheile u<»d dcs G.ntens «ul, ParzcN, Nr. l5,c>2, ,472 et »4>5, we^cn »chnldigcn ^ si. gnvUli'.,et, i.nd zu deren Vornahme die T"glahl,e„ anfd'n 5. Mai, ». )u,n U.rd ,. Juli ^,», jedesmal nm 9 Uhr Vormittags mit dem «v«iz..l;e 2"gcocl)nhobe>'el, Scb(il)UNgs» wcrth. und erst bet del 3. Hcilblctn»gKt<,a.sahlt unter demsclben di> t n>',e>'n wcid^i, wüiden. Der OrkN'buchc-»vl>acl, kas Olbäyu>,c;spro» tocoll und lie F >lo>c:ul,gsbcdmgn!ssc kö»n^, z« den gewöhnliche», ^mtcsiui>den hiergerlchts einge. s^4> Z. 5g3. (2) ^ Nr. 23l). G d i ct. Vom Bcjirksgcrichle ^öll^nd wi>d hllmit be kan! t gcmackl: Eo sey i'bcr Einschreiten tcr Ka< tdai ina Prebillil'ch r 0,, TH^Il, zu Handen ihres seit ,tt Jahren unbekannt »ro abwesc>,dc!, Gaitcn M'chacl ^reblililsch, in crson dcs ^vn, Schne^er oon Thall, ei» Cul^tcr zur b^sse«" Gcb.'blu^g dessen Bc mögel-s aufgestellt ivolte» ; wö dem Michael PreolNitsch m»t dem Beilatze bedeutet wild, er hnbc entweder selbst zurückzukehren oder daK Gericht von seinem Aufenthalte in Kenntniß zu setzen, widligei'K alle sein Vermögen betreffende Schrute mit dem einganggcrwahüten Iurator n?>.'rten getban werden. Bezirksgericht Pölland a,n »u. April ,644. Z. 5lj5. (2) N?^. Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte Idria wird dcn unbekannten Erben des Stephan Trocha von Mttlerkanomla, weltbe auf die zu Milterkanomla H. Z- 26 liegende "/4 Hllbe irgend ei,'cn sln? spruch zu tnachen vermeinen, mittelst gcgenwärtl-gcn Edictcs erionert: Es habe wider dieselben ^obaun Lcöloril? , Vormund dcs mmdcljakrign, Johann Trocha, ^egcnwärttgcn physischen Besitzels der obgcnai'nlei, Realität, dci diesem Gerichte d'e Klage auf Anerkennung deö Eigcnlhuuis der, zu Mltterkanomla H. Z. 36 liegenden, oer k. ,k. Bergca„,eral< Herlsch"istIdr!a Lud Urb. Ns. ,H dienstbaren ^ Hube cii'gcbracht und um qericht.-llche Hilfe gebeten, über welche Vlltc die Tag» sahung auf dcn 27. Juli l. I., Früh 9 Uhr w dieser Gericklskanzlei angeordnet wurde. Da der ')lusenchaltsort der Geklagten diesem Gerichte nicht bekannt 1st, u„d weil sie aus den k. k. Erblanden abwesend sind, so hat man zu ihrer Vertrclluig «!,d anf lhre Gefahr nnd Kosten den d'eramtl'chcu'?Imlöactuar Hcrrn Knl Pell aufgestellt, mit welchem diese Recbt^ache nach der Gerichtsordnung ausgeführt m.o ci'lschicdel» werden wird. Die unbekannten Erben werden dcssc» 7zlt dem lZ.ide erinuert, danit sie allenfalls zu dcr angeordneten Recht^verhandlilnq selbst zu crlchei-ncn, oder bis dahiü don bcsiiiumtcn Vertreter ihre Ncchtsbehelfe an die H^'d zu geben, od r auch sich selbst eincn anoe^n Vörtlctcr zu bestelle und dicsem Gerichte nahmhaft zn machen, Uld überhaupt iin ordentlichen rechtliche, Wege einzu» schreiten wlst'en, widri^ens si^ dic- auö lhrer Ver-saumniß entstehenden Felgen trcffcn werden. KK' BeziltsgerichtIdria am 7. April »9^. 389 «Kubernial - Verlautbarungen. Z. 584. (l) ^'' 7293. Verlautbarung über verliehene Privilegien. — Die l. l. allgcmeinc Hofkammer hat am 2g. Februar d. I. nach c>cn Bestimmungen des aller-höchsten' Patentes rom 3i. Vlarz 18Z2 die nachfolgenden Privilegien verliehen: — ») Dem Joseph Oppolzer, Baumeister, und dem Peter C«rl Sledek, k. k. Bau« Beamtm, wohnhaft ,n GllschlN, in Böhmen / für die Dauer von em«m Jahre, auf die Verbesserung m der Eonstrultung von Ziegel» und Kalköfen, und «1 dcr Art oer E'nschlichtung, wodurch ohne kostspielige Abänderung des Ofens e«ne E" sparung an Brennmaleriale bewirkt, und ein m kürzerer Zeit ausgebranntes, billigeres und Hessens Erzeugnlß geliefert werde. — 2) Dem D. M. Pollack, Handelsmann, wohnhaft m Brüssel, (seln Bevollmächtigter ,st der Hof-und Ger,chcs« Advocal Ol-. und Notar Gred« ler, wohnhaft m Wien, Stadt, Nr. »,36), für die Dauer von einem Jahre, auf dl« Er< findung, Steinkohlen zu schmelzen, und die Erzeugnisse dnscr Schincl^Ullg zu benützcn, um K»l)Icn!i»'ub ill Siücklohlc»', trc>ckes>e l,'der magere Kohlcn «n fette Kohlen, Torf ,n ein kräftiges Brennmaterlale umzuwandeln, und aus der geschmolzenen Kohle cmen wasjerdichl ten Kttt zu bilden. (Dicucn Schafwull- Lockm^chlne (l^uruecunNlnie«) woourch mntclst einer e.nfach » ^nstruct.o', vll.llc>ul. ».lie «oi^vv ^voilu), dann von Clsenzapfen für Eisenbahnen (engs. pili!») Franz. cü(ivl!1o8 oder 1)uull>ii8), endl,ch von Zielen und Klammern. — 7) Dem MathiaS Ml'lücr und dessen Sohn Fernncmy, wohnhaft in Wlln, Pralcrstraße, Nr. 5o2, für dle Dauer von zwei Jahren, auf die El« sindung einer Bltlwelß.Farbreib-Maschine, wodurch das in ganzen Hüten in eincn Trich, ter geschüttet« Bleiweih zuerst arob gerieben, sodann nnc Ochl vermengt, durch vier Ora» nil. Eplll.dcr fcoigeliedln, als feine Ochlfarbe reiner, billiger und in kürzerer Zeit dargestellt werde, als b,sh,r, indem ein einzelner Mcnsch drei dis vlcr Centner Farbe in einem Tage erzeugen lonne, wahrcnd eln Farbreiber daran wenigstens cmm Monat zu arbeiten hc>be. — L) Dem Eduard Schlösser, bürgert. Taschner, wohnhaft in Wien, Stadt, Nr. 906/ für d»e Dauer von ell^em Jahre, anf die slsindung und Vcroissc»ung ln dcr V,rf'N 2c. erbaute, schön geformte, bequem eingerichtete, transportable öffentliche NolhvU'fls'sabmette (^«i) zu ernchten und aufzustellen. — >o) Dem Carl Sall.er, Ssldenfärber und Hauscigenlhümer, wohnhaft in Wien, Gumpe^dorf, Nr. io3, für die Dauer von zwcl I^hce», auf die Emde« tZ. Amts-Blatt Nr. 51. d. 27. April 134^ 390 clunz, der Seide die in Paris unter dem Namen „dien äc ll-Änc«" bekannte hochblaue Farbe zu geben. — 11) Dem F>anj Sepfrild, Beamten der k. k. Tabak» Fabriken-Direction, wohnhaft in Wlen, 5l»st mehreren Farben ' Malerlalen verbinden, mit denen sich der Oelsi'Niß nicht vertragt, und dennoch billiger als lchtere zu stehen kommen. — l5) Dem Johann Peter Joscph von Mones d'Elbouil, GlNsl'esiyer, wohnhaft in Paris, dermalen «n Wien, (sein Bevollmächtigter ist Jacob Hemberg,r, Verwaltungsdirektor, wohn« haft ln Wien, Stadt, Nr. 785), für d,e Dauer von einem Jahre, auf die Entdeckung und Verbesserung «uns Ncitsaltcls, ,,Slcher-heitssattrl" gcnannt, mltt«lst wclchem der Nelter nie vom Pferde fallen kann und den freien G.brauch seiner Hände behalt. — 16) Dem Noblle Cesare Nosagl>o, (Grundbesitzer, wohnhaft in Ma'land, Nr. 266/z, für d»e Dauer von einem Jahre, auf die Entdeckung einer künstlichen Kohle, welche der Steinkohle «n Güte gleicht, aber viel wohlfeiler zu stehen kommt. — 17) Dem Leopold Lafontaine, Laborant, wohnhaft m Wien, Gaudcnzdorf, Nr. 66, für die Dauer von einem Jahre, auf die Verbesserung in der Erzeugung des grünen Zinnobers auf eine neue Art. welcher dm bis« her bekannten Zinnober an Schönheit, Feuer, Lebhaftigkeit und Dauerhaftigkeit übertreffe, für Anstreicher, Lacker «nd Siegellack.F«, brikant.-n besonders geeignet scp, und übrigens auch bedlutmd blll'ger zu stehen komme. __ z8) Dem Heinrich Hubert, wohnhaft in Wien, Echoltenfclo, Nr. Z02, für dle Dauer von zwe, Jahren, auf die Ersindung in der Verfertigung von R^si:M'ss kommen) in tinem Auzcnbllcke aufgeschnitten und duichge» brechen werden können, wenn sie auch v»n vel!chicdclier und bedeutender Höhe seyn und d»e Zwlschenraume sich auf zehn, zwanzig, dreißig, oder noch mehr belaufen sollen. — 2o) Oem Franz Deloni, Maschinist, n'ohn-haft in Mailand, N^. 966, für s,e Dauer "VN zwei Ial),c,i, aus b.e Erfindung einer Marine zuin Spinnen (Fll>rde, wodurch dlesclbe schöner erzeugt werde als bisher, und sehr leicht dreidra'hllg gesponnen wlrdln könne. — Lalbach am 3. April 16^/4. Joseph Freiherr v. Weingarten, Landes -Gouverneur. tarl Graf zu Welsverg, Naitenau UNd Primör, Vice - Präsident. Joseph Eduard Freiherr Pino v. Friedenthal, k. k. Gudernialratl). Nreisämtlichr Verlautbarungen. Z. 572. (2) Nr. 56^ä- Verlautbarung des k. k. Kreisamtes zu Laib ach. (D«e Ueberrelchling der Hausbeschreibungen und H.,uclzms»ckenntnijse für d»e Zeilperiode von Georgl 16/»^ bls dahin i6/»5 betreffend.) — Zur Bemessung der Hauezinssteuer für das Milltärjahr ,9^5 sind die vorgkschriebe» nen Hallsbeschreibungen und Hauszinsfassio» nen für die Zmözeit von Gcorgi i8ä4 bis Georgi l8^5 bei dem hlerortigen k. k. Kreis» amte in dcn unten festgesehten Terminen in den gewöhnlichen Amtsstunden einzureichen. — Es werden demnach sämmtliche Hau-elgenthü-mer und Hausabminlstratoren der Provinzial« Hauptstadt Laiback und ,hrer Vorstädte aufgefordert, sich bei Abfassung dilser Hausbeschrei« 391 lungcn unbZinsbekcnntnisse auf das genaueste n^ch der dlnselbcn bekannt gemachte,: Beleh, lung vom 26. Juni ,820 zu blnchmen. so nie ditstlben vor »h^cr Fert.gu.ig und Ueberre»-«ulig der sorgfal,lasten Prüfung zu unter,,e-hen, und zwar: «) ^ dle Bestandtheile d«s Hauses mit den demselben Hause,genlhumer qehör.gen, im Stadtbezirke liegenden Wirlh-schafls-oder Gewerbsgedäuden genau u,id voll» standia aufgenommen sind; d) ob die jährlichen Mltlhzinse mit Einschluß jener von dm Fkromlaben und Stä'idchen ln den Vorhau» lern genau und gewissenhaft aufgeführt erjchli» nen; c) ob d»e eingestellten Zlnspvsscn von sämmtlichen Wohnparteien in Ansehung d«r Rlcht'gkcit des Zinsertrages gehörig gefertigt seyen, und e Namensfertigcr der des Schreibens u,ckul,digln Parteien, welche diesen kcytern siels den vom Hauseigenthümcr oder dtsscn Gewolllrager in dem Znsbekenntnisse ang.scytcn Zins ,m Betrage anzugeben haben, blelbcn für das beizusetzende Kreuzzeichen ver, antwurtllch, wobei noch dcmnkt wlrd, daß dle, se Namensfertiger ns in^i .5 ,, 22. /, „ „ „ „ ,, ,, 1 ^. ' "^ . ^ I/'" ^'F"^'^^er.Vorstadt und Hühnerdorf:" ^^ dtt 20. Mal d. I- sur d,c Hauser von Eonlcript,ons, Nr. 1 bis in cl. 2/ der ersteren, und ^ der letzten Vorstadt z_ „26 -.-. ^ o , Fur die Vorliaot Hp» «au - dtt 2^. Mal d. ^. für die Hauftr von Eonscripllons. Nr. ^ bis incl. /o „ 25. /, „ „ „ ,, „ ,, ,, ^l —. «/, ^ Für den Earolinen- Grund: " der 26. Mal d.^. für die Häuser von Eonstliptisns. Nr. t bis i,,l>l o^ Für d.e Borstadt Krakau- "'".25 , der ,Z. Mal d.I. für die Hauler von Eonscrlptions-str. 1 b,s in«,. ^ Einfache Erklärungen, daß sich der Stand sklt vorigem Jahre nicht geändert hat, werden nicht angenommen.— Wer diese Termine nicht au f das Pünktlichste zu« hält, verfallt in die im § 29 der Belehrung für die Hauselgen thu m«r 6amt, weil es oas Tocale in dtc vorgeschriebenen Zelt hohen Orts vorlegen rnuß, nicht abweichen wnd, wove» noch hie Elrcular>Ve>ordnung vom 20. Iälilitr igHl) ?. l3,lZi, in Erinnerung gebracht wird, vermög wllchcr auch jene Hauseigenchümer, welche wegen neuen Bauführungen steuer« fre«e Jahre genießen, dle Hauöbeschrelbung und ZinsbekenlUn'sse einzu,use wohnen werden, nicht aber jene, die gegenwärtig »n demselben wohnen, und in w,nig Tagen ausziehln, weil sie schon in der Fassion ihres künftigen Haus» eigenthümers vorkommen müssen.—. Ferner wird sämmtlichen Hauscigenthümern noch erinnert, daß, obschon diese Emgaden bloß von chnm selbst Hieramts überreicht werden sollten, man jedoch davon in der Voraussetzung ab, geht, daß sie hiezu nicht Kinder oder unerfah, rtne Dienstboten absenden, welche bei hier«-ämtlich« Revision her Belenlillnsse über die anfälligen Anstande nicht belchrc n'e^rd,n si?» N'N, daher für c»nen solchen Falles im^ernolh» w,nolg »,l, daß wegen Behebung VerAnstande dle Uederreichllng durch ein sachkündigts I», dlVlduum geschehe. — Endlich werden dlc Haus« e'genlhümcl.- noch aufmerksam gemache, atte Aenderungen, welche wahrend dcs b-zelchnetel» Verwaliu.'gSj^hrts durch das Lccr«chcn V0N Wl)h"unge.', durch de.en W.edcrvel miethen, durch Gcbäudcdemollrllngcn oder dc,en Wie« beraufbauen eintreten, n«ch her huhcn Gnber, lnal - Veroldnung vom 6. Iull ^626, Z. 12,967, und hoher Guberlnal-turrende vom 26. März ,8)5, Z. 5746, «rstere drci Fälle blnnen lH Tagen, von dem Z«itpuncle der ei»« getretenen Aenderung gerechnet, und letztern F^ll binnen sechs Wechen nach jeder für sich vollendeten und zur Binüyung gec,gnetcn Ab, theilung emes Gebautes um so gewisser bei dem k. k. Krclstnnce alizuzeigln, als sonst w»» der für d»e Nückvergülung der inäekilc be< zahlten Hausz'nsstcuer noch für die Erlangung sleuerfrcler Jahre höhern Oris eingeschritten werden dürfte; hinsichtlich der Anzeigen für leerstehende Quartiere muß noch bcmevft wer5 den, daß so lange das Leerssehen einer Woh» nung foctbesteht, stets zu Georgi und Ml« challi m oblger Frist die wiederholten Anzeigt« über das Leerstihen an das k. k. Ärelsamt em» zureichen sind. — D,e Anzeigen über dle W»e-dervermlethung müssen um so genaucr geschehen, als deren bloße Angabe in der nächsten Zmsfilssion nlcht genügt und jede Uincllassunz einer solchen Anzeig? gesetzlich geahndet werd,n müßt,. — K. K. Krnsamt Laibach am 10. Apri< Ludwig Freiherr v. ^UQ-^6VL^ o'Xell/, k. k. wirllichcr Gubennalrath und KleishauptMHim. Franz Sckanda, k. k, KieiSsecretär.