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Die unwürdige Hetze, welche von dem Bürger-fchullehrer Ajstri! im Bunde mit Dr. Juro Hraivvec gegen den hochverdienten Vorkämpfer HanS Wosch-nagg betrieben wird, hat diesen nun bewogen, sein Landtagsmandat den Wählern zur Beifügung zu stellen. Dieser Schritt des wackeren deutschen Mannes ist sehr zn bedauern und wir wollen nur hoffen, daß es den berufenen Vertretungen der Wählerschaft gelingen wird, Herrn HanS Woschnagg zu einem Widerruf dieser MandatSniederlegung zu veranlassen. Einem Individuum, wie Ajstrij, gegenüber ist ein so übertriebenes Ehrgefühl, wie eS HanS Woschnagg betätigt, nicht am Platze und wenn HanS Woschnagg den Kamps gegen AjstriZ als Privatmann ailSznkämpsen gedenkt, so soll hier nur festgestellt werden, daß die ganze deutsche Wählerschaft i» diesem Kampse geschlossen hinter Hans Woschnagg steht, von der un° erschütterlichen Ueberzeugung durchdrungen, daß HanS Woschnagg in seinem ganzen Leben nie etwas be-gangen hat, was irgend jemanden berechtigen könnte, ihm die Vollwertigkeit als Mitkämpfer in den deutschen Reihen abzusprechen. Hans Woschnagg hat dem Deutschen Vereine in Cilli die Mitteilung zukommen lasten, daß er sein Mandat niederlege und er begründete diesen Schritt in einem Schreiben an die Wählerschaft in folgender Weise: Saut. Von Georges C l e in e n e e a u. Es war ein Vagabund, ein Missetäter von fünf oder sechs Jahren, der auf einem Kehrichthaufen schlief und des Verbrechens verdächtigt und überführt war, an »«bekanntem Ort von unbekannten Eltern geboren zu sein. Es gibt Kinder, die in Privatvillen in den Champs Elysees zur Welt kommen. Sie haben da nur in Frieden zn leben. Der brave Schutzmann hält, seine Runde machend, Tag und Nacht gute Wacht über sie. Andere erblicken das Licht der Welt in bürger-lichen Häusern, in Läden, aus Pachtgärten. Gegen sie ist nicht» zu sagen. Viele aber drängen sich ins Dasein in Dach-kammern, in wackeligen Schuppen, in verdächtigen Verschlägen, in Zirkuswagen oder am Rande eines Grabens. Diese müssen im Auge behalten werden, da sie durchaus fähig sind, selbst, bevor sie das Alter der Vernunft erreicht haben, die Ruhe der anderen zu stören. Man sieht sie verwahrlost umherstreifen, unter die Räder geraten, in die Tiefe des Wassers ihre letzte Zuflucht nehmen, im-mer auf der Suche nach dem, woran sie Mangel leiden und zu essen verlangend, sobald sie Hunger haben, was eine vom Gesetz untersagte Bettelhaftig» keit ist. Gerate» sie in Lebensgefahr, so erhebt man den Anspruch, sie zu erretten. Doch wenn sie leben wollen? . . . Nicht weiter! Wie verwickelt ist doch das Gesetz! Unfähig, sich darin zurechtzufinden, und dunkel begreifend, daß eine höhere Gewalt gegen ihn sei, hatte unser zukünftiger Landstreicher beschlossen, sich aus einen Misthaufen schlafen zu legen. Um ihn Schönstein, am 20. August 1909. Geehrte Wähler! Der LandeSl'ürgerschullehrer August Aistrich in Eilli hat gegen mich ohne erdenklichen Grund einen S'lässigen Kamps eingeleitet, in welchem er sich aus-ließlich der erbittertsten Gegner unseres deutschen Volkes als Helfershelfer bedient. Die» ist ein Vor-gehen, ivelches das EinigkeitSgefühl der Deutschen des steirischen Unterlandes zerstören mnß, ein Bor-gehen, welches nichts anderes beziveckt, als unseren slawischen Gegnern einen Triumph zu verschaffen und einen von eben diesen Gegnern gehaßten Volks-genossen »»schädlich zu mache». Sehr geehrte Wähler! Alle die wuchtige» An-griffe unserer slawischen Feinde prallen a» meiner ungebrochenen Kraft ab, allein den wahnwitzigen Brnderkampf, der sein Opfer in den eigenen Reihe» svcht, will und kann ich nm unseres Volkes willen in dieser Art nicht weiter kämpfen. Die Deutschen des steirischen Unterlandes haben keine Krast zu verschwenden, sie müssen Hand in Hand, Schulter au Schulter, gekräftigt durch gegenseitiges Vertrauen dastehen, unr dann kann der Sieg unser sein. Wenn wir in Brnderkämpse verfallen, wenn Midiner ans unseren Reihen sich mit unseren Erbfeinden gegen Volksgenosfen verbinden, dann siud wir verloren. Da nnn meine LandtagSkandidatnr allein den Anstoß zu diesem Kampfe gegeben hat, so erkläre ich hiemit, daß ich mein Landtagsmandat zurücklege. Ich will nicht, daß die öffentliche Meinung in den eigenen Reihen weiterhin in zwei Lager gespalten sei, es mnß vielmehr die durch monatelange verwers-liche Kämpfe gebundene nationale Energie wieder frei werden und sich ein würdigeres Feld der Be> tätigung suchen. Deshalb ziehe ich mich aus dem politischen Leben zurück und will der Oeffentlichkeit herum schmolz der Schnee, durchnäßte seine zer« setzten Lumpen, intzog dem elenden, erstarrten Kör-per die geringe Spur von Wärme und bereitete all-gemach diesen kümmerlichen Ueberrest schmerzlichen Lebens aus den großen Frieden der völligen Em-pfindungslosigkeit vor. Die Auge» halb geschlossen, das Gericht verschwollen. die Lippen blaurot, die kleinen Hände blutig, kehrte sich das dem Leben kaum erschlossene Wesen wieder vom Leben ab. Eine stumme Tragödie, an der die Fußgänger gleichgiltig vorüberhasteten. Indes, die Polizei wachte. Die öffentliche Ord-nnng fordert, day die, welche stieren, nach Herzens-lnst vom Husten erschüttert werden, daß die, welche nichts zum essen haben, sich ohne Lärm in Hunger-krämpfen winden, und daß diejenigen, welche willens sind, ans solchem Anlaß zu sterben, den Glücklichen dieser Welt nicht durch ihre letzten Zncknngen lästig fallen. Das Gefängnis oder das Krankenhans, der Demonstriertisch des Hörsaales und das Leichenschau-hallS bieten in Dringlichkeitsfällen ihre gastlichen Räume. Die Straße weist das obdachlose Geschöpf zurück. ES ist verboten, da seinen Lebensunterhalt zn erbetteln, verboten, da zn sterben. Der nichts-nntzige Galgenstrick sand, wie nns zum Hohn, einen AuSweg zwischen Leben und Sterben: er schlief. Habe ich nicht gesagt, daß die Polizei wachte? Schon zweimal war die Wache an der dunklen Mauer vorübergekommen, ohne den Verbrecher auf frischer Tat des Schlafens zu ertappen» Wiederum erschallt der gleichmäßige Tritt, die beiden Schutz-leute kommen näher heran, ihre Augen spähen scharf umher; da stürmt plötzlich aus dem dunklen Winkel ein abscheulicher, sorm- und sarbloser Pudel hervor, bellt, heult wie in höchster Not und zerrt die beiden Polizisten bis zu dem Hausen Lumpen, unter dem entrückt, als Privatmann den Prozeß seinem Ende zuführe». Geehrte Wahler! Die Fürsorge für unser deutsches Volkstum ist es also, die mich nötigt vom Mandate endgiltig zurückzutreten. Ich scheide ohne Verbitterung. Ich flüchte we-der zu Slawen noch zu Sozialdemokraten, sondern bleibe meinem deutschen Volke treu, werde für seine Wohlfahrt uud seinen nationalen Besitzstand im stei rischen Unterlande in treuer Pflichterfüllung weiter ringen und kämpfen und will auf meinem Posten im Schatttale ausharren, zwar nicht mehr als einer der Führer der nnterländischen Deutschen, aber als ihr nicht minder treuer und verläßlicher Mitkämpfer. Hans Woschnagg. ES ist selbstverständlich, daß der zweite Abge» ordnete des Städtewahlbezirkes Eilli Hans Wosch-nagg ist nnd auch bleibe» wird. Denn die Wähler» schaft weiß, daß sie keinen Verdienteren in ihren Reihen hat und auch HanS Woschnagg wird sicher-lich dieser Stimmung der Wählerschaft durch die Wiederannahme des Mandates Rechnung tragen, denn er ist ein Mann, der sich in seinem völkischen wirken von dem kategorischen Imperativ der Pflicht leiten läßt. Heil ihm!_ Dir nächsten Fragen. Die Obmönnerberatung im Abgeordneten-hause am 17. d. M. hat zu einer Einigung über eine RnchSratStaguug im Herbstmond nicht geführt. Sie zeigte vielmehr die Tscheche» auf der Flucht in den Landtag. Ja, sie fliehen den das kleine, lebende Wesen dem Vordringen des Todes seinen letzten Widerstand leistet. Der Pudel ist der Freund des Vagabunden. An das Kind geschmiegt, hatte der Hund ihm von seiner Wärme abgegeben, ihm das duftige, erfrorene Gesicht geleckt und schließlich die tödliche, immer höher steigende Kälte gespürt, die nahe daran war, das Leben zu überwinden. Dies war der Anlaß seines Winselns und seiner Frende, als er Hilfe nahen sah. Schon hatten sich die beiden Männer des Kleinen bemächtigt, schüttelten ihn, rieben ihn, erweckten ihn mit gutgemeinten Stößen und am Ende stellten sie ihn, zwar noch schwankend, wieder aus seine Beine. „Was machst du da, kleiner Unglückswurm?" Keine Antwort. „Aber so antworte doch. Wie heißt du?" Durch die laute, brummige Stimme und den begleitenden Stoß erschreckt, bricht der kleine Herum-treiber in Tränen aus. Der Pudel springt an ihn empor, reibt ihm das Gesicht mit seiner Schnauze, und das Kind ist getröstet. Das Verhör wird wieder ausgenommen. „Wo ist dein Vater?" „Weiß nicht." „Wo ist deine Mutter?" ..Fort.« „Wohin ist sie gegangen?" „Weiß nicht." „Wie heißt du?" ..Paul." „Paul ... und weiter . . .?" „Paul." Unmöglich etwas anderes herauszubekommen. „Paul, du srierst, komm mit uns, um dich zu wärmen." Paul will gern. Er saßt die ihm entgegenge« J Seite - Deutsche Wacht Nuir.'r.n 68 Neichsrat und möchten sich in der Präger Land» fiube bergen vor den zwei großen Fragen, die an sie, wie an alle andern, im Reichsrate heran-trete», nämlich vor der Sprachenfrage und vor der Finanzreform. Die Sprachenfrage wurde von den Deutschen auf die Tagesordnung gestellt. Doktor Sylvester hat im Namen sämtlicher deutschsrei-heitlicheu Abgeordneten die Forderung aufgestellt, es mögen die beiden RegierungSeutwinfe über den Sprachenqebranch bei den Staitsbehörden und über die Schaffung von Kreisregierunzen in Böhmen an einen besonderen Ausschuß ge-wiesen werden. Die „Slavische Union" aber, deren Spre-cher diesmal fast ausschließlich die Tschechen waren, dachte anders. Die Herren lldrzal und Mastalka waren ganz ans dem HäuSch n ob der Zumutung, die Sprachen« und Be»waltnngs» frage für Böhmen im Reichsrate beraten zu sollen. Zu dieser Resorm habe der böhmische Landtag doch ein Wort zu sprechen. Und auch zur Finauzresoim. Diese Flucht der Tschechen in den Land-tag, welche sie damit zu rechtfertigen suchen, daß sie sich erklären, daß sich über diese beiden Fragen erst der Landtag äußern müsse, ist ganz erklärlich, denn in dem Landtage ist eS den Tschechen viel heimlicher zumute. Gleichfalls im Bordergrunde des öffcnt-lichen Interesse« steht die Finanzreform. In den letzten Tagen fanden wiederholt Beratungen der Minister statt, die sich mit dem Finanzplane beschäftigten, da nach den Erklä-rungen der maßgebenden Parteiführer das vom Fin.,n;minister in der letzten Session vorgelegte Steuerprojekt in der jetzigen Form die Gcnch-migung deS Parlamentes nicht sindcn wird. Man besprach die Wünsche der einzelnen Par-teien nach Abänderung des Finanzplanes und betonte, daß sich sehr große Schwierigkeiten hin-sichtlich der geplanten Erhöhung der Bierstener ergeben dürsten. Die notwendige Folge dieser Tatsache ist eine Aenderung des gegenwärtigen Finanzplanes. Es werden zu Beginn des Mo« nateS September im Schoße des Ministeriums Beratungen stattfinden, um die neuen Maß- streckte Hand und ruft ernsthaft seinen Freund, den Pudel: „Paul". „Nanu," meint der Mann, „wer von euch beiden heißt Paul? Du oder dein Hund? Wie heißt du?" „Paul." „Und dein Hund?" „Paul." Ein merkwürdiger Fall, ein einziger Name für zwei Geschöpfe. Eine Freundschaft inniger zu verschmelzen wäre nicht möglich. Kind und Hund gemeinsam sind: Paul; getrennt sind sie nur durch die .Hälfte eines Namens. Die berühmtesten Freund-schalten deS Altertums bieten uns kein Beispiel einer so vollkommenen Vereinigung. Ein kleiner Bettler und ein Hund mußten, den Dioskuren gleich, eine den Göttern selbst unbekannte Vollkommenheit er« reichen. UebrigenS ist dieser Hund, der jetzt um beu zweiten Paul herum springt, ein sonderbares Geschöpf. Sah!, räudig, rotgelb, schmutzig und stinkend, heftet er große, braune, von grenzenloser Zärtlichkeit über-fließende Augen auf seine menschliche Hälfte, und dieser andere Schmutzfink legt in ein schönes Lächeln alle Liebe, die ihn sür seinen Freund erfüllt. Ver-schwisterten zwei Seelen sich jemals inniger? Mit den Hunden verhält es sich wie mit den Kinder»; sie haben ihr Schicksal. Die einen kommen in japanischen, seidengepolsterten Körbchen zur Welt, um mit Bändern geschmückt, zierlich herausgeputzt um mit BiskuittS gefüttert zu werden. Andere. Jagd-, Hof- oder Haushunde, nehmen ihren Anteil an unseren Beschäftigungen, unseren Mühen und unseren Vergnügungen. Außerdem gibt es welche, die, einer ZnsallSbegegnung ihr Dasein verdankend, aus der Straße zur Welt kommen und ziellos herum« regeln zu ebnen, welche geeignet sind, den Eut-gang der Biersteuer zu paralysieren. Das Fi-nanzministerium wird die neuen Borschläge zu prüfen haben. Es muß auch der Gedanke er-woge« worden sein, ob man sich mit einer Er-höhung der Biersteuer von 8l) Heller begnügen soll. Auch dieser Punkt ist fallen gelassen worden. Der Finanzminister hat erklärt, daß er augenblicklich noch keine Möglichkeit sehe, auf die Bieistener verzichten zu können. Andererseits heißt eS, daß die Regierung sich schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken vertraut gemacht haben soll von einer Biersteuer-erhöhung absehen zu müssen, und daß bereits gewisse Ers.'tzprojekte Form und Gestalt zu gc» wittneu begänne». Es ist hiemit in erster Linie die Frage der Einführung einer Zündhölz-ch e n st e n e r gemeint. Auch von der Einführung staatlicher Mono-pole in der Spiritus- und Petroleumproduktion spricht man. Die Aenderung des Finanzplanes ist von so ungeheurer Wichtigkeit, daß die Regierung wohl gut tun wird, sorrohl die Notwendigkeit wie die Möglichkeit der peinlichsten Prüfung zu unterziehe». Dir künftige Taktik der klerikalr» Siomenrn gegen die Regierung. Das in Marburg erscheinende Organ der Win« dischllerikalen, der „Slovenski GoSpodar", bringt in seiner letzten Blattsolge einen Leitaufsatz, in welchem diese Partei der Regierung den schärfsten und „rück-sichtSIosesten" Kampf ankündigt. Wir geben den Aufsatz wörtlich wieder. Er lautet: „Der Kamps gegen die Regierung. Die fort-währende Mißachtung unserer landwirtschaftlichen und nationalen Forderungen ist die Ursache unserer Unzufriedenheit mit der Wiener Regierung. Diese Unzufriedenheit hat sich noch gegen die Regierung Bienerths gesteigert, der es gewagt hat, zwei ver-bissene Gegner der Slowenen, den Grasen Stürgkh und Hochenbnrger in sein Kabinett auszunehmen. Er machte sie zum Unterrichtsminister und zum Justizmiiiistcr, gab ihnen also Stellungen, in welchen uns Slowenen am meisten geschadet werden streifen, bis sie in die Schlinge des Hnndefängers geraten. Männer, Frauen, Kinder oder Hunde, alles was vagabundiert, muß gesänglich eingezogen werden. Man muß Eigentümer oder Mieter sein, so will eS das Gesetz. AnS Ermattung läßt der Mensch sich festnehmen. Der Hund, der klüger ist, hat sein Ver-gnügen daran, die Fallstricke zu wittern Nur weil unser Pudel Hilfe für seinen Freund braucht, läßt er die Polizei an sich herankommen. Wie diese zwei Wesen sich begegnet, sich kennen und lieben gelernt, wird man nie erfahren. Leidens-geführten ziehen sich an, helfen einander, erleichtern sich gegenseitig ihr Los; das Geschick der beiden war ohne Zweifel das gleiche. Ob gemeinsam oder getrennt, ihr Leben trug den Stempel derselben Leiden bis zu dem Tage, an dem sie ihrer beider Elend zn dem Glück einer Freundschaft vereinigte». Nur eines steht unverrückbar fest, sie lieben sich und wolle» sich nicht trennen. In dem Bewußtsein, den kleinen Mann gerettet zn haben, springt jetzt der Hund mit freudigem Gebell umher. Da er die beiden Blauen zärtlich gegen seinen Brnder sieht, liebt der Pudel sie und saßt ein schönes Zutrauen zu der bisher verabscheuten Uniform. Hütet euch vor voreiligen Urteilen, brav« Geschöpfe, die ihr von Menschen- und Hunderechten frei Gebrauch zu machen dachtet, indem ihr zwei euch zu nur einem verbandet. Nlin zur Wache. Der Raum erscheint behaglich, infolge eines Ofens, der eine wohltuende Wärme ausströmt. Kind und Hund sassen Zutrauen. Nach-dem der Polizeiwachtnieister den Bericht seiner Leute entgegengenommen hat, muß er den zweibeinigen Herumtteiber ausfragen, da die Mysterien artikulierter kann. (Haben der Unterrichts- und Justizminlster die „landwirtschaftlichen" Agenden? Also nur um die nationalen handelt eS sich. D. Schristl.) Die Genannten haben auch tatsächlich schon gezeigt, daß sie die Slowenen „mit feindseliger Hand" abstoßen und der Sprache nicht mächtige Fremde begünstigen. Notwendig war es daher auch, daß die slowenischen Abgeordneten entschieden sür die Rechte der slawi-scheu Nation gegen die Regierung eintraten. Sie haben es auch getan. Als sie einsahen, daß die der-zeitige Regierung auch in landwirtschaftlicher Beziehung sür die Slowenen nur eine verderbliche sei, daß sie sich «icht scheute, die bosnischen K meten den nnga-rischen Wucherern preiszugeben und daß sie unsere Viehzüchter mit dem Handelsverträge sür sechs Jahre verriet, da.sah man ein, daß nicht blos ein entschiedener, sondern ein rücksichtS-loser Kamps gegen das Kabinett Bienerth am Platze sei. Unsere Abgeordneten haben mit der Ob-struktion begonnen. Am 17. d. M. haben die Polen eine Obmännerkonserenz einberufen. Die Polen und die Deutschen habe» verlangt, daß sich die Tscheche» und die Slowenen unbedingt ergeben. Da aber die Slowenen und die Tscheche» durchaus nicht» ver-schuldet haben (!!) konnten sie sich nicht ergeben und ihre Waffe» niederlegen. Die Regierung ist an allem Schuld und mit ihr mögen die Deutschen nnd Polen abrechnen. Das wollen sie aber »icht, weil die Regierung ihren Vorteilen dient. Der Kampf gegen die Regiernng wird daher weiter d a n e r n." DaS ganze ist nichts weiter wie Erpresserpolitik. Die windische „liberale" Partei ist für das Auf-geben der Obstruktion mit namhaften Geschenken abgespeist worden, nunmehr ist auch bei den Win-dischllerikalen der Appetit nach den Leckerbissen rege geworden, die die Regierung znr Bernhignng anch der am allerwenigsten ernst zn nehmenden Schreier stets bereit ha'. Jetzt wäre aber einmal die Rute am Platze. _ Politische Rundschau. Die freie Schule. Die Leitung des Vereines Freie Schule teilt mit, daß in dem Erlasse des Unterrichtsministeriums die Beqriffe Lehrbefähigung und Lehrermächngnnq verwechselt werden und daß der Erlaß die Bestim-mnngen des Paragraph 70 des Reichsvolksschulge-setzes vollkommen ignoriert. Der Berein werde selbstverständlich diese Entscheidung als gesetzwidrig beim BerwaltungSgerichtshos anfechten. Durch die Eutgültigkeit der Ministerialentscheidung werde der Verein allerdings gezwungen, die Fortsetzung seines UnterrichtSbetriebeS auszugeben. Um dies zu vermeiden. Laute dem Bicrsüßlcr unbekannt sind. Die gleichen Fragen wie zuvor, die gleichen Antworten. Nicht mehr und nicht weniger. Sie beide zusammen find ein Paul, das ist alles. Der Wachtmeister kratzt sich hinter dem Ohr, dieser Fall ist vm, der Polizei-Ordnung nicht vorgesehen. Es gibt nur den Ausweg, das Kind zu behalte« und den Hund sortzujagen. Hinaus mit dem ekelhaften Tier! Aber Panl-Mensch und Paul-Hund sind damit nicht einverstanden und brechen in rin verzweifeltes Geheul aus. Lachend und zugleich gerührt, beschließen die braven Leute, von ihrem Vorhaben abzustehen. Eine Viertelstunde daraus liegen die beiden schnell wieder beruhigten Gefährten, zärtlich aneinandergefchmiegt, auf der kleinen Schlafbank. Am Morgen erscheint der Herr Polizeileutnant. Das von neuem ausgeuomineue Verhör ergibt un-verändert daS gleiche Ergebnis. Es bleibt nichts anderes übrig, als den Kleinen dem Waisenhaus zu übergeben. Nur finden sich in den Asylen schwerlich Hundehütten für die Freunde der geftindenen Kinder. Man sieht sich einem Ausnahmefall gegenüber, aber die Polizei läßt keine Ausnahme gelten. Das Kind gehört in das Waisenhans, der Pudel in die Ab-deckerei. Ein hinterrücks um den Hals geworfener Strick wird es ermöglichen, die Trennung durch ein Gewaltmittel herbeizuführen. Ach, die Mühe ist überflüssig. Etwas hat die beiden Wesen gestreift — vielleicht der Klang der Stimme — und läßt sie ahnen, daß eine höhere Gewalt sür immer über sie entschieden hat. Die beiden Frennde halten sich umfaßt, wie man es vor hundert Jahren am Fuße des Schaffots tat, da es ein letztes Abschiednehmen galt. Das Kind weint ohne einen Laut, der Pudel leckt die Tränen, beide fühlen sich rettungslos verloren. „Paul, Panl", Nummer 68 wird der Berein beim Ministerium um das Zuge« ftändniS der aufschiebenden Wirtnng für die Ber-waltungSgerichtShossbeschwerde einschreiten. Der Verein hat übrigen» schon seinerzeit, um für den Fall der Abweisung seine» MinifierialrekurseS vor-zusorgen, Vorkehrungen für die Aufrechterhaltung seines Schulbetriebe» in der Weise getroffen, daß er dem Landesschulrate die Anzeige von dem Betriebe einer Privatlehranstalt erstattet hat. Der Landes« schulrat hat nun auch diese Anzeige mit einer ablehnenden Begründung beantwortet, die die interessante Begründung aufweist, daß jeder Privatunterricht von schulpflichtigen Kindern, also beispielsweise auch ein Unterricht in Turnen oder Handarbeiten, unbedingt mit Religionsunterricht verbunden sein muß. Selbst« verständlich wird der Berein auch gegen diese Ent« scheidung um sofortige Abhilfe beim Ministerium nachsuchen. Bis zur Entscheidung des Ministerium» wird er demnach, auch abgesehen von dem Erfolge seiner Eingabe wegen Aufschübe» des Vollzuges der Ministerialentscheidung über die Privatvolksschule eine solche Privatlehranstalt ohne Religionsunterricht eröffnen. Ein südslawischer Kongreh in Laibach. Die südslawischen fortschrittlichen Partei» planen sür das kommende Jahr in Laibach einen Kongreß sämtlicher fortschrittliche» Parteien der Südslawen. A» dieser Tagung werden sich die slowenischen Fort-schrittSparteie» an» Krai», Steiermark, Kärnten und dem Küstenlande, die kroatischen Fortschrittsparteien ans Kroatien und Dalmatien und die selbständige Serbenpartei aus Kroatien beteiligen. Die Anregung z» diesem Kongresse geht von den Führern der Irou-tischen Fortschrittsparteien in Kroatien u»d Dal« matien Doktor Lorkowitsch und Smodlaka aus. Der letztere weilt in di.'ser Angelegenheit gegenwärtig in Laibach. _ Deutsche, unterstützt eure Sehutzvereine du?ch die Verbreitung der vo» ihnen heraus-gegebenen Wirlschaflsgegenftände (Zündhölzer, Seife u dgl.) da« euch nicht» kostet und den Bereinen Nutzen dringt! Gebraucht fleißig die Wchrschcitzmarkcn! Gedenket bei Welten und Spiele» der deutsche» Schutzvereine! sagte der Kleine, woraus der Hund mit einem schrillen Winseln antwortet, daS in seiner Sprache dasselbe bedeutet. Und der Zärtlichkeiten und des Schluchzen» ist kein Ende. Verflucht sei da» mensch« liche Mitleid, das einem lebenden Geschöps das Leben kostet, und da;, um einen Menschen zu retten, da« mit beginnt, da» Beste in ihm zu töten! Die Trennung erfolgt schroff, gewaltsam. Die Tür ist noch nicht zugefallen, da bricht der Tren« »ungSschmerz a»S. Mein trägt das sich sträubende, weinende Kind fort, während das unglückliche Tier an dem Stricke zerrt, der eS dem Tode überliefern wird. Der Mensch vergißt, das liegt so in seiner Natur. Der Pndel aber wird nach wisienschastlicher Methode erstickt oder den Studenten zur Vivisektion ausgeliefert. Paul hat ausgehört al» Ganze» zu leben, es bleibt nur eine Hälfte, ein Bruchstück, aus dem die Gesellschaft ich weiß nicht waS mache» wird. Aber der köstliche Bund, der aus der vollendeten Liebe zweier Geschöpfe entstanden, ist ohne Gnade ver« nichte», und zwar — o Ironie des Schicksals! — aus menschlichem Mitgefühl. WaS macht Gott in dieser Zeit? Das Kind wäre gestorben, wenn der Hund nicht Hilse herbei« gerufen hätte; weil er den Menschen geliebt und gerenet. ist er dem Tode versallen. Und da es kein Paradies sür Hunde gibt, wird diese edle Tat keine Belohnung finden. Warum hat Gott, der nach freiem Ermessen Freuden in Fülle sür alles Lebendige zu vergeben hat, seine ewigen Seligkeiten einer einzigen Gattung von Geschöpfen vorenthalten, da er sie doch alle sähig schuf zu leiden und zu lieben? Ich frage mich und frage auch ihn danach. Deutsche Wacht Aus Stadt und Land. Todesfall. Samstag in der Nacht starb Frau Genofeva M i t s ch k a, GerichtSoffizialSwitwe im 80. Lebensjahre. DaS Leichenbegängnis fand am Montag unter zahlreicher Beteiligung statt. Frau Mitschka lebte still und zurückgezogen, war abr von allen, die sie kannten geliebt und geachtet. Die Bürgermeifterwahl bestätigt. Der Kaiser hat die Wahl des Herrn Doktor Heinrich Jabornegg von Altenfels zum Bürgermeister der Stadt Cilli bestätigt. Die Konstituierung des neuen Gemeinderates wird in den nächsten Tagen erfolgen. Ernennungen im Gerichtskanzlei-dienfte. Das Oberlandesgerichtspräsivium in Graz hat den Posrenführer, Titnlarwachtmeister und Kom« Mandant des Gendarmeriepostens für Praßberg Jakob Peter sch in et zum Gerichtskanzlisten in Drachenburg ernannt. Dom Finanzdienste. Der k. k. Steuer« offizial Herr Jakob Hescheunig in Muret wurde zu»! Amisvorstande beim Steueramte Liezen und an dessen Stelle als Kontrollor beim Steueramte in Murrt Herr Maxiniiliaii Fekonya ernannt. Neuerliche Herausforderungen der Sokolisten. Die hiesigen Sokolisten scheinen es sich zur Altsgabe gemacht zu haben, die hiesige deutsche Btvölkernng durch fortwährende Heraus-forderungen stets in Atem zu halten. Nach jedem windischen Hetzfeste — und solche finden in letzter Zeit jeden Sonntag entweder hier oder auswärts statt — fordern die windischen Sokolisten, gewöhn« lich betrunken heimkehrend, die Deutschen in frechster Weise heraus und nur dem Takte der Deutschen ist eS zu danken, daß es hiebei nicht zu ernsten Zusammenstößen kommt. Letzte» Sonntag fand wieder ein solches Hetzfest in St. Georgen a. d. S. statt, an dem anch der Cillier und Sachsensetder Sokol« verein in ihrer närrische» Tracht teilnahmen. Mit dem 10 Uhr Zuge kamen die Rothemden voll des süßen JsabellaweineS zurück. Kaum waren sie ans dem Bahuhosgebäude gekommen, als sie in ein ohren-betäubendes Zivio- und Nazdargebrüll ausbrachen. Dies setzte» sie ans ihrem ganze» Wege durch die Ringstraße und Grazergasse bi» zum Studentenheim fort — sie zogen nämlich mit ihrer Fahne in den Sokolski dom nach Gaberje. Anch iii Gaberje setzten sie ihr Gebrüll sort. Ans das wilde Geschrei eilten selbstverständlich Deutsche aus den Gast- und Ease« Häusern herbei, welche aber nichts weiter taten, als daß sie die Zivio« und Nazdarruse mit Heil- und Abzugruseu quittierten. Einige Sokolisten, darunter der sattsam bekannte Schlossermeister Rebek, täte» sich besonders hervor; sie begn'ügten sich nicht mit dem Ziviogebrüll sondern beschimpfte» die Deutsche» Cillis mit Ausdrücke», die wir hier gar nicht wieder« geben können. Die maßvolle Zurückhaltung und die Selbstbeherrschung der aus das frechste herausge« sorderteii Deutschen war bewunderungswürdig, sie hatten für die Narren in d;n roten Hemden mir ein mitleidiges Lächeln und AbzugSrufe — da» nächstemal dürste es nicht so glimpflich abgehen und wir raten de» Rothemden, die Geduld der Deutschen nicht aufs äußerste zu reizen. Wie durch die Sicher« heitSwache und durch vollkommen unparteiische Augen« zeugen festgestellt ist, haben die Deutschen nicht den geringsten Anlaß zu diesem wilden AuSbruche echt windischer Wut gegeben. Erst als die Sokolisten mit ihrem Gebrüll einsetzten, antworteten sie mit Heil-rufen. Bei diesen Gelegenheiten zeigt sich stets die ganze schamlose Unverfrorenheit der windischen Lügenpresse, wenn e» gilt, die Heldentaten der win-dischen „Kulturträger" zu beschönigen. So sagt der „Narodni dnevnik", daß die Deutschen die Provokation planmäßig vorbereitet hätten. Dieser unver-schämten Lüge steht die Tatsache gegenüber, daß znr Zeit als die Sokolisten ankamen, nur diejenigen Deutschen, welche mit dem gleichen Zuge ankamen und sonst keine Deutschen am Bahnhofe waren; erst das Gebrüll der Sokolisten lockte die Deutschen herbei. Wohl aber können wir ruhig behaupten, daß e» uuter den Sokolisten ausgemachte Sache ist, nach jedem Feste die Deutschen Cillis herauszu« fordern. Die Antwort ans die Frage, waS sie damit bezwecken, fällt sehr leicht. Zunächst ist es ihnen darum zu tun, die Deutschen überhaupt herauszu-fordern; weiters hoffen sie dadurch Deutsche zu Un« besonnenheite» hinzureißen, sie auf die Anklagebank zu zerren und durch gemachte Zeugen der Berur-teilung zuzuführen. Auch noch etivas andere» be-zwecken sie damit nnd der „Dnevnik" plaudert -dies in seiner Naivität ganz offen an»: man will damit der Cillier Polizei Verlegenheiten bereiten und eine Handhabe gewinnen, um deren Verstaatlichung zu Seite 3 verlangen. Die Polizei ist vollkommen korrekt vor-gegangen. Die Herren Sokolisten haben gar keinen Grnnd gegen die SicherheitSwache unzufrieden zu sein, denn feig wie sie sind, würden sie es gewiß nicht wagen, die Deutschen so frech heranSznfordern, wenn sie nicht wüßten, daß sie die SicherheitSwache vor der Züchtigung, die sie verdienen, schützt. Wir aber verlangen von ihr, daß sie nunmehr gegen diese Frechlinge mit aller Entschiedenheit vorgeht, den» wir habe» es nunmehr satt, uns fortwährend von Taglöhnern und Knechten in der Edeltracht der Sokolisten, die nichts andere» verdienen, wie auf die Bank gelegt zu werden, herausfordern zu lassen. Lehrlingsarbeitenausstellung. Sonn-tag, den 29. ds. »in 10 Uhr vormmittags wird die Lehrlingsaustellung im Zeichensaale der Landesbür-gerschule (Grafeigebände) feierlich eröffnet. Die Lehrlingsarbeitenausstellungen erwecken überall nicht nur in Gewerbekreisen sondern auch in der Bevöl« keru.'g das regste Interesse, da man aller Orten die hohe Bedeutung dieser Einrichtung erkennt. Die LehrlingSarbeitenauSstellung ist eine der wichtigsten und begrüßenswertesten gewerbesörderndeu Einrichtungen Abgesehen davon, daß der Lerneifer der Lehrlinge dadurch bedeutend geweckt wird, bietet sie auch noch andere Vorteile. Lehrjungen, die Arbeiten ausstellen und Preise erzielen, werde» beim Besuche von Fachschulen bedeutende Begünstigungen, wie Stipendien oder andere Unterstützungen gewährt. Der Namen derjenigen Meister, deren Lehrlinge Arbeiten ausstellen, werden in einer eigenen Liste beim HandelSministeriuin geführt. Die Ausstellung wird aber auch eine sehenswerte sein. Wir empfehlen daher nicht nur den Gewerbetreibenden, sondern der ganzen Bevölkerung den Besuch der Ausstellung wär« mstens. Die Ausstellung bleibt von Montag bis Sonntag den 5. September jeden Tag von 10 bis 12 Uhr vor-mittags und 3 bis 6 Uhr uachmittags geöffnet. Der Eintritt ist frei. Sonntag den 5. September findet die Schlußfeier statt, bei welcher auch die Cillier Musikvereinskapelle mitwirken wird. — Bei dieser Gelegenheit wollen wir mitteilen, daß der zweite Preis nicht fünf sondern zehn Kronen beträgt. Großes Elektrizitätswerk für das Sanntal. Mitten im liebliche» Lchalltal, einem Paralleltale des Saiintales, dein Hopfengarten ker grünen Steiermaik birgl der heimailiche Boden einen ichier unerschöpflichen Reichtum an Kohle, und zwar in einer Mächtigkeit, wie solche kein zweites ad-bauendes KohlenreLier aufzuweisen vermag. Aus Grund der bisher vorgenommenen Versuche eignet sich diese Kohle ganz vorzüglich zur Gasgewinnung. Nun soll ein Teil dieser gewaltigen Kohlenmassen elektrischen Zwecken dienstbar gemacht werden. Zn kürzester Zeit wird in unmittelbarer Nähe der Schall-laier Kohlengewerkschast, dem Besitze des «ewerken Herrn Daniel von Lapp in Hundsvorf, ein groß an-gelegtes Elektrizitätswerk zum Ausbau gelangen, daS durch die Ausnützung der gegebenen, außerordentlich günstigen Verhältnisse und denkbar rationellsten Be- j trieb in der Lage sein wird, elektrische Energie zu annehmbaren Bedingungen abzugeben. Es soll nicht allein allen größere» Orten und den bestehenden Fabriken im Sanntale die Möglichkeit geboten werden, ihren Bedarf an elektrischer Energie in Form von Licht und Kraft aus dem Werke zu beziehen, auch fremde Unternehmer sollen herangezogen werden, um mit Rücksicht auf die dillig erhältliche Kraft bei Fa-brikSgründungen ihr Augenmerk auf das Sannial zu richten. Diesbezügliche Unterhandlungen sind bereit? im Zuge und e» steht zu erwarten, daß die Staats-bahnen im Interesse der Neugründungen, so, ie zum eigenen Vorteil der Eisenbahnlinie Cilli Zeltweg die größte Aufmerksamkeit schenken werden. Um die Kommissionierung des Werkes durch die politische Behörde wird durch die Herren Ingenieur Raihansky und Oberingenieur Alfred Reinisch in den nächsten Tagen angesucht werden. Derzeit gelange» 12.000 Pferdekräfte zum Ausbau. Es ist jedoch geplant und im Projekte vorgesehen, durch Vermehrung der Be-iriebsaggregate die Gesamtleistung des Werkes all-mählich bis auf 50.000 Pferdestärken zu erhöhen. Eine feststehende Tatsache ist, daß durch den Ausbau der Kraftanlage in Hundsdorf das Problem der Ber» sorgung des Sanntales mit elektrischer Energie die günstigste und mit Rücksicht aus die Wasserverhält-iiisse an der Sann auch die rationellste Lösung findet. Promenadekonzert. Das morgige Pro-menadekonzert im Waldbaus« beginnt diesmal schon um 5 Uhr nachmittag. Gartenkonzert. Morgen, Donnerstag, um 8 Uhr abends findet im neueröffneten Garten des Gsundschen Gasthauses in der Herrengaffe ein Kon-zert der Cillier Musikvereinskapelle statt. Seite 4 Deutsche Wacht Nummer v8 Musealoerein. Der hiesige Delikatessen Händler und Gastwirt Franz Dirnberger ha« meh rere beim Abbrüche seiner Gartenmauer ansgedeckte mieressame Römersteine aus weißem Bacherer Mar-mo. dem städtischen Museum unentgeltlich überlassen, wosür ihm vom Musealvereine der geziemende Dank ausgesprochen wurde. Die Steine sind im Lapidarium des MusenmS zu besichtigen. Versteigerung des Schlosses Schön-stein, Samstag vormittag sand beim LandeS-als Zivilgerichie in Graz die Versteigerung des Biertelanteiles an der .Heirschast Schö»stein. der mit 85S2 25 Ätoneii bewertet worden war, statt. Der Anteil wurde von der Firma Franz Woichnagg und Sühne, k. k priv. Ledtrwerke in Schönstem. um den PreiS von 16.000 Kronen erstanden. DaS geringste Anbot betrug 10.000 Kronen. Die Grazer Herbstmesse. Die suiuiche Landeshauptstadt rüstet sich, um dir Veranstaltung ihrer Herbstmesse, die 1906 ins Lebe» gerusen wurde und seither von Jahr zu Jahr an Umfang und Reichhaltigkeit wie auch an der Besucherzahl stieg, in den Tagen vom 25. September bis 3. Oktober d. I wieder festlich zu begehen. Die Bmarbeiten sind soweit abgeschlossen, daß sie bereits erkennen lasse», daß die heurige Herbstmesse in mehr-sacher Hinsicht ihre Vorgängerinnen noch übertreffen wird. Das Wesen einer Messe wird in diesem Jahre dadurch noch mehr erreicht, daß nicht nur heimisch« Geschäftsleute eine Ausstellung samt Warenmarkt in der Jndustiiehaüe einrichten, sondern daß durch die Errichtung oou Mus:erlagern verschiedener Fabriken und Großhändler aus Wien und anderen Orten eine sogenannte Großmesse geschaffen wurde, die alpenländischen Kaufleuten Gelegenheit bietet. Muster von Bezugsquellen zu sehen und neue Verbindungen anzuknüpfei'. wozu sie sonst nicht in der Lage waren. Ungewöhnlich reichhaltig beschick- ist auch die -Aus-stellung landwirtschaftlicher Maschinen von Fabriken auS alle» Teile« des Reiches. Sehr sehenswert wird die Rinderausstellung untersteirischer Zuchlgebiete und die Schaseschau sein. Ebenso auch die Obst, und Weinbau Ausstellung. Zu einem nicht vorhergeschenen Umsang wuchs die SonderauSstellung von Reklame-fachen an. Der sogenannte Messeprater wird wieder eine Reihe von Belustigungen bringen, darunter einige, die in den Alpenländcrn noch unbekannt sind, wie HaaseS große .Tunnelbahn", des Grazers Wur-zinger „Lebendes Kegelspiel" u. a. Der Grazer Trabrennverein veranstaltet an drei Tagen der Herbstmesse große Trabweltjahrcn. Außerdem wird ein Preisringen und ein Fußdallwettspiel stattfinde». Sehr beachtenswerte Ausschreibungen sind das Preis-tanzen und das Preisjodeln. Erwähnenswert ist wohl auch ein Riesenfeuerweik, dessen Kosten m'hr als 5000 Kronen ausmachen werden. Für Musikvorsüh rungen sind drei Militäi kapeUen und mehrere Privat kapellen verpflichtet. Die Leitung der Herbstmesse gibt übrigens eine eigene Zeitung, die „Mitteilungen der Grazer Herbstmesse*, herau«. die über alles Wissü'swerte. auch über die Sonderzüge, die zu halben Fahrpreisen eingeleitet werden, über die Be stlmmunzen zu den PreiSbewerben usw. Aufschluß gibt und die kostenlos durch die Kanzlei erhältlich ist. KleinbahnRohitfch-Rann-Rudolfs-wert. Das Handelsministerium hat den Herren August Foleschini, Bürgermeister in Rann. Haa« Schniderschitsch und Dr. Hans Janesch, Rechtsanwalt in Rann, die Vorkonzession für Trassierung und Projektverfassung einer Kleinaahn für die Strecke Rohitfch—Rann—Nudolfswert aus die Dauer eine» Jahres erteilt. . Brand. Am 18. ds. kam um 4 Uhr nach mittag in dem aus Holz gebauten nnd mit Stroh gedeckte,. Wohn- und Wirtschaftsgebäude der Ehe-leule LttkaS und Anna Anderluch in Crrowetz bei Sauerbrunn auf eine bisher unaufgeklärte Weise Feuer Sn Ausbruche, »wiche? das Gebäude samt allen rrüten in kürzester Zeit einäscherte. Die Ehe-lente Anderluch waren zur Zeit des Ausbruches des Brandes aus dem Felde. Die Nachbarsleute be-merkten den Brand erst, als schon daS ganze Hans in hellen Flamm.-n stand. Eine Reitung war wegen Wassermangels ausgeschlossen. Mit dem Gebäude verbrannten, die gesamte Einrichtung, alle Futter Vorräte, Lebensmittel und Kleider. Das Bieh war zum Glücke aus der Weide. Anderluch erleidet einen Schaden von 2000 «. da er nnr zum Teile ver sichert war. verbrüht. Am 17. ds. saß die Familie Siraje in Hruiovec bei St. Georgen a. d. S. B. beim Mittagstische. Die l > jährige Tochter Aloisia hielt das 9 Monate alte Kind Elisabeth aus dem Schoße, während sie vor sich einen Teller heiße Suppe hatte Eben wollte sie den ersten Löffel um Munde sühren, als das Kind aus den Rand deS Tellers schlug. Der Teller kippte um und die siedendheiße Suppe ergoß sich auf das Kind. Es erlitt auf der Brust und am linken Schenkel so schwere Brandwunden, daß es nach 2 Tagen unter gräßlichen Schmerzen starb. Von den windischen Geldinstituten. Mit den windischen Geldinstituten sieht es windig aus. Der „Narodni list" sagt, daß die Vorschuß-lassen (posojilnma) in Windischgraz und Mahren-berg auf schlechte» Füße» stehe» und daß sowohl die liberalen wie die klerikalen Bauern bei diesen Geldinstituten alles verlieren werden, was sie haben, der „Slovenski gospvdar" wieder sagt aber den Zusammenbruch der „Narodua zalo/ba (Nationalvertrag), deS „Lastni dvm" in Cilli, der Borschußkassen in Schönstein, Rann, Windischfeistritz, u. v. a. voraus. Dazu komme» noch die vielen Befitzankäuse, die harrenden Summen die für Trotz-bauten, und nationale Zwecke hergegeben werden. Man braucht keine Pychia zu sei«, um in absehbarer Zeit einen allgemeinen windischen Krach vorhersagen zu können. Arme slowenische Bauern! gur Lebensmittelfrage. Infolge der Er-Mäßigung der Getreidepreise nach der amerikanischen Ernteschätzung haben die Bereinigten Ofenpester Mühlen beschlossen, die Mehlpreise entsprechend herabzusetzen. Es wurden nachstehende Engrospreise sestgesctzt: Für August 40 Heller Ermäßigung und für alle anderen Termine und zwar September, Oktober, Dezember und Oktober-April 30 Heller. Eine andere Nachricht wird unsere Hausfrauen weniger erfreuen: der Zucker wird teurer. Drainagekurs. Zur Heranbildung von be-rufSmäßige» praktischen Melioratioiisvorarbeiter» hat der LandeSauSschuß beschlossen, in Praßberg, Bezirk Oberburg, einen sechStägigen Drainagekurs, und zwar vom 13. biS 18 September abzuhalten. Zur För. derung deS KurfeS werden durch den steiermärkifchen Landesausschuß fünf Stipendien zu je 20 Kronen verliehen, um unbemittelten landwirtschaftlichen Ar-beiteru die Teilnahme daran zu ermöglichen. Der gucker wird teurer. Aus Wien ist eine für Hausfrauen recht böse Nachricht eingelaufen: Bei der Zuckerliberierung wurde der PreiS des RasfinadezuckerS um 2 K.onen für lüO Kilogramm «höht. Dieser PreiS gilt für die Seplemberabschlüsse, wird aber im Kleinhandel schon heute platzgreifen. Begründet wird die Preiserhöhung mit der Steigerung der Preise von Zucker-Rohprodukte» Keine Kontrollversammlungen. Da« ReichSkriegsministerium hat im Einvernehmen mit den beteiligten Zrntratstellen versügt, daß die Kon? trollversammlungen im lausenden Jahre nicht adz» halten find. Dagegen ist die Beranlassung zu treffen, daß die zur dauernden Beurlaubung gelangende, so« wie die zur militärischen Ausbildung und zur Waffen-Übung eingerückte Mannschaft vor ihrem Uebertritte in daS nichtaktive Verhältnis über die ihr in dem selben obliegenden Pflichten belehrt wird. Vom Handelsgerichte. Eingetragen wurde in daS Cillier Register. Abteilung A: Sitz der Firma: Cilli. Firmawortlaut: Johann Zuppan. Be triebSgegenstand: Fleischerei und Fleischselcherei, ^n haber: Johann Suppau. Tag der Eintragung: 14. August 1909. — Eingetragen wurde in dasselbe Register: Sitz der Firma: Willan. Firmawortlaut: Auto» Palencak. BetriebSgegenstand: Gemischtwarenhandlung. Inhaber: Anton Balencak in Wöllan. Tag der Eintragung: 7. August 1909. Windische Frechheit. Am 18. August unter nahmen zwei deutsche Gymnafialschüler in der Hinter brühl einen Lpaziergaug. Plötzlich wurde» sie auS einem Hinterhalt mit großen Steinen beworsen. Die Knabe» verbargen sich erst hinter einem Baume und alS der Angreifer, ei» älterer, scheinbar dem Bauern stände angehöiiger Man» aus dem Gebüsche hervor kam. erg'isfen sie die Flucht in ein nahegelegenes HauS, von wo die erschreckten Knaben von einer Bäuerin nach Hause geleitet wurde». Der Mann schrie ihnen noch »ach, daß er eS nicht dulde, daß Deutsche aus den Stadlberg kämen, daß man hier nur windisch sprechen dürse und er jeden Deutschen verfolgen werde. Von dem Uebersalle wurde die An zeige an die Bezirkshaupimaniischast erstattet. Herbst und Frühling auf einem Baume. Ein Freund unseres Blattes überbrachte u»S einen Zweig eines Apfelbaumes, auf welchem nebst viele» vollkommen entwickelten Blüten und jungen Blättertriebe» sich ei» fast reifer Apfel be findet. Der ganze Baum ist voll Blüte», Aepfel und jungen Blättertrieben neben den, Somnierlanb und gewährt einen prächtigen wohl feiten gebotenen Anblick. Ein slowenisches Urteil über die Sokolisten. Der „Slovenec" bringt eine treffende Charakteristik der windische» Sokolisten, die wir hier in Kürze wiederzugeben uns nicht versagen können. Der „Slovenec" schreibt u. a.: Am 9. ds. sand in St. Beit ein Sokolfest statt. Am nächsten Tage lagen mehrere vollbesoffene Sokolisten in der Tur»-halle und schnarchten so furchtbar, daß ein Paar Ochsen mit denen ein Bauer vvrüberiuhr icheu wurden Die Sokolisten sind nicht geeignet einen gedeihlichen nationalen erzieherischen Einfluß aus die Jugend auszuüben, denn sie und ihr Nachwuchs treiben es schrecklich. Sie schreien nnd lärmen herum, saufen und reißen Zotten und benehmen sich über-hanpt wie Hnronen. (Ein im auSsterbe» begriffener Jndianerstamm an den kanadische» Seen. D. Schriftl.) Es muß einen das Herz weh tu», beim Anblicke dieser verkommenen Jugend. Der „Slovenec" gibt den Sokolisten den Rat, zu ihren Fahrten zu den Sokolfesten solche Wägen zu verwenden, mit denen die Jstrianer herumfahre», die Essig verlaufen. (Das sind fo ähnliche Karren, mit denen man die betrunkenen Schnapsbrüder in den Gemeindearrest führt. Die Schriftl.) „Unter den Sokolisten gibt es die wildesten Leute, die auch rohe« Fleisch fressen. So aß einer kürzlich acht Portionen auf einem Sitz und mußte sich den nächsten Tag den Magen auS-pumpen lassen. (Natürlich mußte er bar zahlen, denn die slvvenifchen Wirte geben den Sokolisten nichts ans Puff.) Auf einer vor kurzem stattgefun-denen Beraustaltung tanzten die Sokolisten nur mit alten Weibern. Denn ein junges, an stand i-ges Mädchen geht in solcheGesellschaft n i ch t. Auch zeichnen sie sich durch ihre Gewalttätig-fetten aus, überfallen Leute und verletzen sie." Dies und noch anderes schmeichelhafte weiß der „Slovenec" über die Rothemden zu erzählen. Wir kennen sie anch diese nette Gesellschaft. Gin neues windisches Berhetzungs-institut. Wie der »Slovenski KospoJar* meldet, hat der slowenische, katholische UnterstützungSverein daS sogenannte Engel'sche Gut in Tüchern bei Cilli, daS jetzt dem Dr. Lchellander gehörte, gekauft. Der Verein will dort eine windischc HauSirauenfchule er-richten und die Schulleitung den windischen Schul-fchwestern in Cilli übertragen Diese Anstalt wird wieder weiter nicht« als ein Verhetzungsinstitul der windische» weiblichen Jugend sein, dafür bü, gen schon die windischen Schulschwestern. Die ErziehungSmeihode dieser aus der windischen LehrerinnenbildungSanstalt angeblich geprüften Schulschwestern ist ja bekannt. Der größte Teil der Unterrichtsstunden wird mit religiösen Uebungen verzettelt, dann wird, damit das Kind einen Namen hat. ein wenig Unterricht erteilt — wie dieser Unterricht der ehrwürdigen Schwestern, die »icht einmal deutsch können, aussieht, läßt sich denken —die übrige Zeit wird dazu verwendenden Kindern das Gift deS HafseS gegen daS Deutschtum einzuimpsen. Ein Mädchen, das diese Schule verläßt, dringt nichts mit für daS Leben, als grimmigen Haß gegen alles, was deutsch ist. Mit der ..Haus-ftauenschule" in Tüchern wird der ganz gleiche Zweck verfolgt. Nun meint der .Gospodar», daß dies« Schule, um sich zu halten, allerdings der Unterstützung bedars. Wie immer, wird man sich da natürlich außer an die Regierung auch an den steiermärkifchen Landesausschuß wenden. Bei unserem LandeSaus -schufse ist aber leider alleS möglich! Er unterstützt mit Vorliebe windische H-tzanstalten. wirst den win» bischen Feuerwehren, die gar nicht dem LandeSverbande angehören. Unterstützungen förmlich nach, während er deutsche Feuerwehren übergeht; er unterstützt den windischen Alpenverein. ES würde zu weit führen, daS ganze Register seiner Sünden hier anzuführen, die er in seiner heillosen Angst vor der großen »indischen Nation begeht, aber noch etwaS können wir bei dieser Gelegenheit nicht verichweigen. Der steirische LandeSauSschuß stellt, um ja nicht bei den lieben Slowenen anzustoßen. stetS auch in verhältnismäßiger Anzahl slowenische Beamte an. die natüilich als steirische Landesbeamte keineSwegS ihre Nationalität gebührend hervorzukehren vergessen. Landesnerarzten. stellen pflegt der steirische LandeSauSschuß auch in der amtlichen .Laibacher-Leitung" auszuschreiben, zweifelsohne, um die krairnschen Slowenen daraus aufmerksam zu machen, und er verlangt für daS untersteirische Gebiet ausdrücklich den Nachweis der Kenntnis der slowenischen Sprache Auch werden steirische LandeSstipendien für angehende Tierärzte slowenischen Studenten verliehen. Dies alles hatte zur Folge, daß sich in Untersteiermark schon etliche dem Tierärztestande angehürige slowenische Hetzer eingenistet haben. Unter diesen Umständen wird es unS gar nicht wundern, wenn der LandeSauSschuß auch Nummer 68 die wind'schc .Hausfrauenschule" in Tüchern unter- stützen wird. Hoffen wir aber. daß eS in Zukunft besser wird, daß unsere wirklich stramm deutsch-fühlenden Abgeordneten energisch gegen diesen Unfug auftreten und der Verschleuderung der deutschen Sleuergelder an windische Hetzinstitute ein Ende machen werden. Der Deutfche in Steiermark erhält daS Land, er trägt den größten Teil der Landes» Umlagen, und fein Steuergulden ist zu gut sür windische Verhetzungszwecke Er will sich nicht mehr selbst ins Fleisch schneiden. Aus dem Zlnterlande. Hrastnigg. (Kaijerseier.) Am 17. d. M. veranitaltete der hiesige Veteranenvcrcin in Gemein-schasl mii der freiwilligen Feuerwehr der Fabrik chemisch« Produkte zu Ehren des 79. GedurtSsestes des Kaiser» einen iniposanien Fackelzug, der sich durch das feenhaft beleuchtete Tal, von der Gewerkschaft bis zum Bahnhose und jurück, bewegte Der Bete-ranenverein war in einer Ställe von 60 Mann mit Musik unter dem Kommando seines Hauptmannes Herrn M. Sloka n, ausgerückt. Dem Zuge schloßen sich dann 30 Mann der freiwilligen Fabriks-Feuer-wehr unter der Führung ihres Hauptmannes. Be-triebsleiter Herrn Joh. Riller an. Erfreulich ist der innige Zusammenichluß beider Vereine, überhaupt die friedliche Eintracht zwischen Arbeiter- und Be-amtenschaft bis auf wenige Krakheler aus dem flo-wenischen Lager, die aber den Frieden wohl nicht zu störe» vermögen. Heil deutscher Einigkeit! Windisch-Feistritz. (Um Abhilfe wird ersucht) Zu öfteren Malen kommt es bei unserer Bahnhofskasse vor, daß zur KartenauSgabe ein ganz junger Mann verwendet wird, der mit der Satten-ausgabt bis zur Abfahrt deS LugeS nur schwer zu-wege kommt, so daß stets ein unnötiges Drängen beim Kassenschalter entsteht. ES wird daher um baldige Abhilft dieses UebelstandeS eriuch«. Rohitfch-Sauerbrunn. Donnerstag, den 26. August findet ein einmaliges Ganspiel des Grazer SommertheaterS unter der artistischen Leitung des Regisseurs Herrn Hans Sonncnthal statt. Neuhaus bei Cilli. (Kaiserfeier und da» Pfarramt). Aus Neuhaus schreibt man uns: Auch bet uns in Neuhaus hatte sich die itur-direktion zu einer Kaiserseier gerüstet und Herr Dr. Hiebaum hatte alleS sfür deren würdigen Berlauf vorgesorgt. Am Anschlaget» ette im KurhauS wurde den Kurgästen u. a. auch btkanntgegeben, daß in der Kurbauskapelle anläßlich des GeburtStageS deS Kaisers ein Gottesdienst abgehalttn wird. Aber es sollte nicht dazu kommen. DaS slowenische Pfarramt verweigerte die Betstellung der geistlichen Assistenz! Das Pfarramt ve»wies daraus, daß ohnehin in der Pfarrkirche Gottesdienst stattfinde. Die geplante und als selbstverständlich gehaltene kirchliche Feier im Kurhause zu NeuhauS mußte daher unterbleiben, weil eS dem Pfarramte nicht paßte. Damit war für die katholischen Kurgäste von Neuhaus das Bei» wohnen einer kirchlichen Feier deS kaiserlichen Ge-buriStageS von vorherein vereitelt, denn einerseits ist es sür manche Herz- und Nervenleidende die sich in Neuhaus zur Kur befinden, aus physischen Gründen nicht möglich, den Berg zur Kirche der slowenischen Gemeinde hinanzusteigen und anderseits war diese kirchliche Feier eine solche, deren Äußerlichkeiten schon daraus berechnet waren, bei allen etwaigen Kirchende-suchern den Eindruck zu erwecken, daß eS sich hier um eine slowenischnationale, aber um keine kirchlich« Feier anläßlich deS kaiserlichen Geburtstages handelt. Vom Turme der Kirche wehte die slawische Triko-lore; vor dem rückwärtigen Teile der Kirche war ein mächtiger Flaggenmast in die Erde gerammt von dem ebenfalls über die Dachfirste beginnend bis fast zur Erde, eine große slowenischnationale Trikolore herabwehte und nur wer genauer hinsah, konnte dort, halb versteckt, auch ein schwarz-gelbes Fähnlein er-blicken — man gewann den Eindruck, daß es nur der Not gehorchend, nicht dem eigenem Triebe, dort angebracht war; wie verschämt verbarg sich dieses kleine österreichische Zeiche» neben der großen slo wenischnationalen Trikolore. Daß solche augensällige Zeichen der slowenischnationale» Gesinnung die Kur-güste, unter denen sich ja die Vertreter der verschie-densten Rationalitäten befanden, nicht zu Besuche der Kirche einladen konnten, welche so offen ihre aus-schließlich slowenischnationale Gesinnung herauskehrt, ist wohl selbstverständlich, zumal man eS in nicht 'lowenischen Gebieten wohl nirgends noch gesehen hat, daß Kirchen national demonstrieren, noch dazu an Kaisers Geburtstag. Daß auch der Zugang zum _Deutsche fandst__ bescheidenen.Gemeindeamt«" ausschließlich slowenisch-national geschmückt war, braucht darnach nicht zu verwundern. Umso würdige? verlies die vom Kur-anstaltsdirektor Heern Dr. Hiebaum veranstaltete und geleitete Kaiserfeier im Gebiete der Kuranlagen von NeuhauS. Eine große Menschenmenge hatte sich am Vorabende vor dem Kmhau'ie versammelt, wo Herr Direktor Hiebaum mit wenigen kräftigen Worten die Feier einleitete. Die »urkapelle fpietie eine Serenade, daS Grün der Anlage» erstrahlte vom Scheine der elektrischen Lampe» und die viele» Lampions warfen fardenschimmernde Reflexe in tue Klonen der alten Parkbäume. Ein von Herrn Uuno in G:az geliefertes und vom hiestegen landschaftlichen Bademeister abgebranntes prächtiges Feuerwerk beschloß den Abend. Am eigentlichen Festtage sand adends im geschmackvoll dekorierten Kursaale ein Kaiserball statt, welcher dem Airangcurtaleiitc des KurdirektorS Herrn Dr. Hiebaum das schönste Zeugnis ausstellte. In der frohesten und ungezwungesten Weise verlief diese Ballsestlichkeit, die erst um 2 Uhr früh ihr Ende »ahm, für manche die nicht gebieterisch an die Kur-Vorschriften gtbunten sind, gewiß noch viel zu srüh. Und so hl« daS Kaiserfest von Neuhaus iiotz des „Streiks" der slowenischen Psarrgeistlichkeit (der evangelische Pfarrer May von Eilli fährt von dort wegen des evangelischen GotlesdiensteS eigens nach Neuhaus!) einen schönen, würdigen Verlaus ge-nommen. Neuhaus bei Cilli. (EinenFamilien-vater erschlagen.) Am 15. August wurde in der Buschenschänke des Dobowitschnik vulgo Putsche-waunik am Glanzberg bei Neuhaus ein Mann erschlagen. (Wurde bereits kurz berichtet.) Am ge-nannten Tage abendS gegen»/,!) Uhr begab sich Peter Auditsch, ei.i Munchetter und kleiner Besitzer, der übrigens im Rufe stehen soll, in die im ersten Stocke deS Burschenschankes befindliche Wohnung des Wirl-sohneS Zosef Dobowitschnik und machte ihm Bor-würfe darüber, daß dieser nicht sein (deS Auditsch) Holz über die Wiese des Wirtes laffe. Dobowitschnik d. Z machte der „Interpellation" ein rasches Ende, indem er den Auditsch über die Stiege hinabwarf; Auditsch begab sich wieder aus die Stiege und wurde neuerlich hinabgeworfen. Und als sich Audifch nochmals erhob, sprang der Inwohner Seschel auf ihn zu, schlug ihn auf einen Stein nieder, welche Prozedur der Vinzenz Ramschak. welcher den Auditsch am Halse und an einem Arm hielt, wiederholte. Auditsch stand nach dieser Behandlung nicht mehr aus. eS kümmerte sich auch niemand mehr um ihn. Gegen 11 Uhr nachts wurde der abseits vom Hause am Gesichte liegende Auditsch von der Tochter Bar-bara des BuschenschänkerS tot gefunden; sie verständigte hievon den Bater, der mit einem Lichte kam und ebenfalls den Tod deS Auditsch feststellte. Darauf ließ man die LeU e liegen. Am nächsten Vormittag wurden Dobowitschnik d. I., Seschel und Ramschak von den Gendarmeriewachtmeistnn Kaputt undMur-schitsch verhaftet und dem Preisgerichte Eilli einge-liefert. Von dort kam nachmittags auch eine Ge-richtSkommission. wiche konstatierte, daß der Tod des Auditsch durch Gehirnlähmung eingetreten war, eine Folge der erlittenen Gehirnerschütterungen, bei welchen Blut inS Gehirn gedrungen war. Auditsch hinterläßt fünf unmündige Kinder und eine Witwe, die sich gegenwärtig wieder in gesegneten Umständen befindet. Am Tage des Totschlages, wenige Stunden vorher, wohnten die Täter noch dem großen, alljähr-lich in NeuhauS stattfindenden slowenischen Kichen-feste mit Hochamt. Predigt und Beichte bei. Lichtenwald. (Deutsches Ichulfe st.) Unsere deutsche Schule begeht am 29. dS daS Schulfest in gewohnter Weise. In Faile ungünst ger Witterung wird das Fest in der Schule abgehalten werden. Freunde und Gesinnnngsgenossen sind willkommen. Deutsche Volksgenossen! fördert das Deutsche Haus durch Spenden, Mitgliedschaft und regen Besuch. Seite 5 Anerkannt vorzüglich« Photopphische' eigener nnd fremder Konstruktion. Kodak* von K Ö.SO au. anch mit besseren Objektiven, Projektionsapparate für Scii'ite und Haus. Trockenplatten, Kopierpapiere nnd alle Chemikalien in stets frischer Qualität k. u. k. Hof- DC- Wer einen Apparat wählen ManoUktor fflr will, wende sich vorher vert-niiens-Pbotopraphie. voll an unsere Firma. Auskünfte Fabrik phntoerr. wissenschaftlicher nnd technischer Apparate. 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Troj. — Fragen und Antworten. — Korrespondenz der Redaktion. — Äalendarinm. — Grapholo. gischcr Briefkasten. Von Dolphine Poppee. — Unterrichtsanzeigen. — Eingesendet. — Fit» Haus und Küche. — Speisezettel sür ein bürgerliches HauS. — Mode, Wäsche ünd Handarbeiten. (Mit 10 Abbildungen.) — Beschreibung der Modenbilder. — Album der Poesie: Ein treuer Mann. Bon Ottilie BibuS. — Rätsel-Zeitung. — Schach-Zeitung. Redigiert von Karl Schlechter. — Inserate. — Da mit 1. September ein neues Abonnement dieses be-liebten, seit sünfunddreißig Jahren bestehenden Familienblattes beginnt, verlange man sosort Gratis« Probeblätter von oben angegebener Administration. — Telephon 18.441. Unterrichtsbriefe für das Selbststudium der altgriechischen Sprache von Prof. Dr. E. Koch, Briefe in Leinenmappe 16 M., ein-zelne Briefe und Probebriefe 50Pfg., Brief 15—19. Verlag von E. Haberland in Leipziz-R., Eilenburg-straße 11. Mit Brief 15 beginnt der zweite Kursus dieses auch in den Kreisen der höheren Lehrerwelt nach Gehühr geschätzten UnterrichtSwerkeS. Alpha-betische Wörterverzeichnisse, in beitcu der Lernende alles gndet, was er für diesen KnrsnS von Vokabeln nötig hat, machen den Ansang. Aus die kurz ge-haltene Einübung der Zahlwörter folgt sodann in Bries 17 zusammenhängender Text: daS 1. Kapitel des 1. Buches von ZenophonS Anabasis mit Erläu-terung dieses Kapitels. Jetzt erst bringt der Ver faffer die Perfektformen, und er hat recht damit getan, daß er mit der Einübung dieser so seltenen und dabei schwierigen Bildung so lange gewartet hat, bis die im historischen Stile viel häufigeren Aoristsormen dem Schüler wirklich geläufig geworden find. Unter den Perfektformen wird dem passiven Particip besondere Ansmerksamkeit gewidmet und ihm daS negierte Verbaladjektiv (z. B. geordnt — ungeordnet) gegenüberstellt. Reichliche Formenextempora» lien dienen, wie schon früher, zu systematischer Wieder-holung der gesamten bisher durchgenommenen Ver-ballehre Als zusammenhängender Lesestoff wird sodann das 2. Kapitel des 1. Buches der Anabasis geboten. So zeigen auch diese Briefe in mvhlbe rechnetet» Fortschreiten nnd stetem Wiederholen die Fähigkeit des Verfassers, den Autodikaten auf sicherem Wege in das Verständnis der altgrichische» Sprache einzuführen, im glänzendsten Lichte. ej'it 6 Deutsche Wacht Nunnne? 68 Deutsche Volksgenossen! Na» jahrelanger freudig geleisteter Arbeit und Dank der opferwilligsten Beihilfe national bewubter Volksgenossen ist der Bau deS Deutschen Hause« bis zvr Bollendung gediehen. Die prächtigen Räume be« stolzen Baut« find ihrer Bestimmung übergeben worden. FreigemuteS. frische«, völkische« Leben ist in da« Haue eingezogen, da« sür da» ganze deutsche Cilli und alle Freunde dieser Stadt, für die deutschen Vereine, für alle Schichten der deutschen Bevölkerung bestimmt ist, als Heimstatt deutschen geistigen Streben« und deutscher Leb«n«freude, al» PflegestStte deutschen Wesen« in den Südmarken de« deutschen Gebiete«. Da« Hau« ist erstanden durch rühmenswerte Leistungen an Geld und Gut und Arbeit, bei denen deutsche Einigkeit und Brüderlichkeit herrlich zu Tage traten. Jetzt gilt e« da« Geschaffene zu erhalte« al» stolze« Bild völkischen Leben», al« Sammelpunkt aller Deutschen -u« nah und fern, so daß jeder deutsche Volksgenosse mit aufrichtiger Freude und mit Begeisterung die herrlichen Hallen betritt. D-S Deutsche HauS so zu erhalten, daß e» unser aller Stolz und Freude ist, daS Leben im Deutschen Hause so zu gestalten, daß e» daS völkische und wirtschaftliche Gedeihen Teutsch Silli» in bedeutungsvollem Miße fördert, da« ist ein« Shrenaufgabe für die Deutschen Cilli» und aller Deutschen, die treu zu Silli stehen! In erster Linie obliegt diese Ehienpflicht den deutschen Bewohnern CilliS. E» gibt wenige Städte auf deutscher Erde, in welchen die nationale Opferwil-ltgkeit so sehr die Gesamtheit beseelt, wie unser kämpf-umtoste«, allezeit siegreiches Cilli, wo in bcwunderungS-wütdiger Weise arm und reich, hoch und nieder sreudi-die schweiften Opfer bringt am Altare deS deutschen VolkStumS und auch für da» Deutsche Hau» Opfer ge-bracht wurden, die der Bewunderung und dauernden Danke» wert sind. Deutsche CilliS! An diese bewährte Opferwillig» keit, die unserer Stadt so viel Segen gebracht und ihr in allen deutschen Landen einen ehrenvollen Namen gemacht hat, appelieren wir. D«» Deutsche Hau« bedarf dringend Eurer Opfer, e» stellt an eure Leistungsfähigkeit, an Eure Heimat liebe und Euren gesunden nationalen Sinn hohe An forderungcn, höhere, al» fie je an Euch herange« treten find. Wahret und hegct Eurr schönstes Kleinod: Das Deutsche HauS! Seid in diesem hehren Ziele ein einig Volk von Brüdern! Trage jeder nach seinen Kräften sein Scherflein hin zum Deutschen Hause. Werdet Mitglieder. Gründer. Stifter de» Vereine» Deutsches Hau«, strömt in Scharen in die schönen Räume >-- kurz vereinigt Euch in liebender Sorge um diese« stolze Werk, das unserer Stadt und dem ganzen Vate,lande zur Zierde u»d Ehre gereicht. Jeder tue seine Pflicht, keiner bleibe zurück! Heil Cilli immerdar ! Der Ausschuß des Vereines Teutsches HauS. Cilli. Anmerkung: Spenden und Beitrittserklärungen werdt« vom Zahlmeister Herrn Josef Jarmer, ent-gegenzenommen _ Aus aller Wett. (Der Beginn der Jahrhundert, sei er li ch keit en in Innsbruck.) Am 22. ds. nahmen die anläßlich der Tiroler Jahrhundertseier in Innsbruck vorgesehenen Festlichkeiten mit der Eröffnung des Fest schieß enS aus dem Landes-hauptschießstande ihren Ansang. Dasselbe wird bis 5. September dauern und gewiß einen großartigen Verlaus nehme», da es mit 2670 Besten im Ge« samtwerte von 80.000 Kronen sowie mit einer Reihe von Silberbechern und Münzenprämien ausgestattet ist. Gleichzeitig mit dem Schießen wurde die Fest-wiese im großen Garten der Klosterkaserne er-öffnet. Ein ReftaurationSzelt sür 5000 Personen, ein Kaffeehaus, Wurstbratereien, Schaubuden und VergnüguttgSctablissemcniS aller Art sorgen hier sür reiche Abwechslung und täglich werden Konzerte der Wiltener Musikkapelle oder verschiedener Schützen- kapellen stattfinden. Der in der Nähe liegende A u d> st e l l u n g s p l a tz, wo sich das Torggethaus (Wein-HauS) und das Restaurant „zur Schützenliefel" be-finden, wurde ebenfalls in einen BelnstigungSort umgewandelt. In der großen, reich ausgeschmückten und verschwenderisch beleuchteten Ausstellungshalle finden die vom Schriftsteller Karl Wols lMeran) bearbeiteten und geleiteten Jnnsbrucker Volks« schauspiele statt, die uns Bilder aus den Be-freiungskämpfen von 1809 mit Andreas Hoser in der Mitte vorsühren, dargestellt von 250 Einwohnern von JnnSbrnck und Umgebung. Außer ihnen hat die Jahrhundertseier noch die Ausführung von Do-mamgS Trilogie ..Der Tiroler Freiheit«, kämpf von 1809" auf der SxlfchenBauernbühne gebracht. Im Gebäude der Lehrerbildungsanstalt wurde eine JnbiläumskunstauSstellung untergebracht. Für die Hau ptfestlag e, SamStag den 28. und Sonntag ven 29. d. M., in denen Kaiser Franz Joses in Innsbruck weilen wird, rüstet die Stadt in eisrigster Weise. Besonders glänzend werden sich der Stadtsaal, das Theater, das Rathaus, das Landhaus und das Hau« des Bürgermeisters reprä-sentieren. (Familiendrama.) Bei der Rückkehr in die Heimat aus Amerika übernachtete das Ehepaar Johann und Marie Kowalik in einem noch nicht vollendeten Neubau in Czarnawies bei Biala. Am Morgen hörten die Leute der Nachbarhäuser des Neubaues drei Schüsse fallen. Als man hinzueilte, fand man Kowalik und seine Frau, aus Stroh ge-bettet, erschoffen aus. In einem zurückgelassenen Schreiben erklärte Kowalik, er habe seine Frau wegen erwiesener Untreue erschossen und dann die Waffe gegen sich selbst gekehrt, Bei Kowalik sand man einen Betrag von 3200 Kronen. Das Ehepaar hinterläßt drei Kinder, darunter einen noch unge-tauften Säugling. (Eine Mädchenhändler bände sestge« n o m m e n.) Die Ezernowitzer Polizei verhaftete eine internationale Mädchenhändlerbande, die bereits viele junge Mädchen hauptsächlich nach Brasilien um hohe Preise verkaust hatte. Das Haupt der Bande ist ein ganz verkommenes Jndividium namens Schapira aus Saloniki. (Schweres Unglück in der Osener Hos bürg.) Als Freitag früh das zahlreich erschienene Publikum zur Besichtigung der Ofner^Hof-bürg zugelassen wurde, stürzte ei» großer Steinpfeiler der zur Hofburg führenden Treppe ein. Vier Personen wurden im schwerverletzten Zustande ins Krankenhaus gebraucht. ' (In Mexiko) ist die Nachricht eingelangt, daß in der vergangenen Nacht in Monterey eine schwere Fcnersbrnnst gewütet hat. Der ganze mittlere Teil der Stadt stehe in Flammen, die auch das Telegraphenbureau ergriffen haben. Dadurch sei die Verbindung nach außen abgeschnitten. Es tauchte die Vermutung aus, daß der Brand aus politische Umtriebe zurückzuführen sei, die mit dem dortigen (Gouverneur Renes in Verbindung stehen. (In B r i t i s ch - E o l n m b i a) wüten ver-heerende Waldbrände, denen auch bereits eine Ort-fchaft zum Opfer gefallen ist. Das Lokal-Museum. Zl»ser «u Erinnerungen «« die ?li«er»eit s« überreiches Mnfenm ist an Donnerstagen »«» Senntagen von 9—1 Alhr geöffnet, an andere» hitgen der Koche von 10—12 ?lßr. Vie Ki»> trittsgeöüHr beträgt 20 Keller. Eingesendet. Die Entwöhnung der Kinder im Sommer ist schwieriger als in anderer Jahreszeit, da durch Darreichung von Kuhmilch sehr oft Magen-und Darmstörungen verursacht werden. Man gibt die Kuhmilch deshalb lieber zuerst vermischt mit einer dünnen Suppe von „Kufeke", welches die Kuhmilch leichter verdaulich macht und den Nähr-wert derselben erhöht. Man erzielt durch die Er-nährung mit „Kuseke" eine geregelte Verdauung, den besten Schutz gegen die sogenannten Sommer-erkrankuugen. Kennen Sie schon Perfil. das gute, moderne, unschädliche Waschmittel? Der Waschtag, bisher ein Tag der Unbequemlichkeit, wird jetzt ein Tag des Vergnügens. Persil erfreut jede Hausfrau mit blendend weißer Wäsche und erspart zwei Drittel der bisherigen Dauer des WaschenS, und Zeit für andere Arbeit ist gewonnen. Rohitscler „Styriaquelle". Heilwasser gegen Magen Geschwüre und -Krämvse. Aeratiloh BriM'sche Nikrrn-Vntzimduug. »mpfonun! Rachen- und Kehllops-Katarrhc. 15489 MaglU- und Dann-L>tarrhr. Harnsäure Tiatbese, vonflgiiohc . Hartleibiftktit, Heilerfolge l Lederleiden. Vertretung für Steiermark: Ludwig Appl.üraz, Landhaus. 3m Schmeiße des Angesichtes sollst du nicht nur dein Brot essen, sondern auch gesund werden — so hieß sonst, al: man jede Erkältung, jede Heiserkeit und Berschleimunq noch mit Schwitz, tuten und Tiänkchen beseitigen mußte. Und im Bett schwitzen >m Hochsommer — ich ranke! Da haben wir'» doch besser: wir nehm?n einfach Faqi echte Soden« Mineral.Pastillen, sparen uns damit all« Unbequemlichkeiten und werden unsere Katarrhe loS, ohne recht zu wissen, wie'» eigentlich geschieht Man kaust fie für Kr. 1.25 die Sch-5tel m alle» ein-schlägigen Geschäften. lasse sich aber unter keinen Umüänden Nachahmungen ausschwatzen. — General. reprSsentanz sür Oesterreich-Ungarn: W. Th. Guntzert, Wien IV/1, Große Neugasse 17. SJÜOSHNER''^NATÜRLICHES BITTERWASSER Mild abführende Wirkung.Vorzüguch gegen CONSTIPÄTION.GESTÖKTEVEROAUUNQ,CONGESTIONEN.ETa Ausweis über die im städt. Schlachthaus- in der Woche vom 16. bis 22. August 1909 vorgenommenen Schlachtungen, sowie die Menge und Gattung des eingeführten Fleisches. Name Schl»chl»»«e» d>w. Fleisch i» g eingeführtes Fleisch in Kilogramm c c d,S Fleischers <ö g ■e U CJ *= .E JO * o; - »o 3 Ö? ss 'Z B -e & •e 0) e 1 Ä I s 6 ov £ 41 CO Z 5 s XI c 1 £ es « Ja L — *E B ■& a $ i s «5 s ■z *> OQ Bukschek Jakob .... <2 6 _ _ — _ — — — — — 34 56V. — Grenka Johann .... — 5 — — 19 — — — — •— Janschek Martin . . . | ........ — X Kossar Ludwig .... Payer Samuel .... 1 Planinz Franz .... — Pleslschak....... — 42 9 l i Rebeuschegg Joses . . . — 13 — — SeUak Franz ..... i Suppan....... — 4 — — 5 — — — — — — — — 2 3 l l Umeqg Rudols .... — — — — 1 — — — — Bollgruber Franz . . . — 1 33 Gastwirte....... — — — — 2 — — private ....... ifhlKKCl 68 Keutsche Wacht Se,te 7 ww 25. September bis 3. Gktober 1909. Warenmesse. — Vandwirlschaftl. Äuostellunacn. — Trab-reuneu. — !»euerwrrl. — Preitzjodelu. - Preiatauzen. — Eport-Wettkämpfe u. s. «. «. s. w. Messeprater reichhaltiger al« je zuvor. «MMMMMft Sonderzüge zum halben Fahrpreis! Nähere« in deu „Milteiluugen der Grazer Herbstmesse", zu beziehen kostenlos durch die ttanzlei der Krazer Herbstmesse, «raz. Hauptplatz Rr. Zj. Steckenpferd Bay-Üum , Bestes aller Kopfwässer. Realitäten-Verkehrs -Vermittlung der Stadtgemeinde Cilli. Sehr schönes Landgut im Sanntale. so der Reichs-strasse 3 km von Cilli entfernt, bestellend aus einem komfortablen ein-stockigen Herrenhause mit Veranda, einem proben Wirtschaftsgebäude, Stallur/gen, Wagenr*mi*c etc. n. sehr ertragsfähiger Oekonomie ist sofort preiswürdig stn verkaufen. Einstöckiges Wohnhaus, neogebant, mit Gastwirtschaft Brsnntweinscbmk, Trafik u. Garten in einem «leutschen Orte in unmittelbarer Nähe von Cilli, i t preiswürdig zu verkaufen. 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Für JlflAeitmöbe! wählt die Frau Glasur in »artem, lichten iplau. Zwei Korbsauteuils, so will's die Mod' streich ich in Grün — den anvern Rot. DaS Mäochen selbst gibt feine Ruh' Mit Keil's Cr»me putzt sie nur die Schuh', Und murmelt, weil ihr das gsätlt: „Der Haushalt, der ist wohlbestell!!" Stet« vorrätig bei Guntuv »tl,-rtt>»s«r. Elblswatd: S «ie»tm,n Gras: «Isi* «rmans. Laufen : fttaat laut Wetrt. Llchteawald: »Io>« M-e»«». Mahreaberc: S. SoabcT. Marburg: {■>. 8IHcit>el Markt TütTer: SlIknAtt. Mnrrek; .loh Pl-e-1. l'ettaq: ff (I Schwst'. Kailkersbnrg: Bellet Uiol). Kokitsrh: 9*|ff Ctrlilj. 8t. Mareia: 3»fc. tötoatig. Wlldnn: R»i«0ri<# ttsger. SINGER >» 66" die neueste und vollkommenste Nähmaschine. SINGER Maschinen erhalten Sie nur durch unsere Läden. Singer Co. Nähmaschinen Act. Ges. 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