^. 289. Freitag, 18. Dezember 1903. ___ 122. Jahrgang. ^"^ W?l"' W" P°stvei,enbung: yanzjähl!« 80 «, h°lb!«hril> lb «. Im K°nt°r! ganz. zch'^'b ahr.g ii ,(. yüt die Zuftrllu»« ln« Hau« «anzjährl» » lc. - Inltrll°n«»ebühr. ssür kleine l^/"" bi« ,u 4 gnlen ba l». «lihe» per Zelle l» k; bel österrn W!eber!,olui!ß,n p« Ze,Ie 6 b. Die «llaibachei Zeitung» erscheint täglich, mit Ausnahme der L«nn< und Feiertage, Die Ndminlftratio» befindet sich Kongleflplllh Nr. Ä, dir Ncballion Dalmatiügasje Nl. e. ipiechslunden der iXedaltio,, von « bl» lU Uhl vormittags. Unfrankierte Äriele werden »ichl angenommen, Manuskripte nicht zurückgestellt. « Amtlicher Teil. >H k. und k. Apostolische Majestät haben mtt 'don I Entschliesulng von, ll). Dezember d. ^. ^nfi nuß^ordcntlichen und bevollmächtig'»' ^'^r bei der französischen Republik Anton G l'° ^ lle ,l st ^. iu - Tro st, bnrg erbetene Ueber n^ ^n dauernden Ruhestand unter Enthebung ^elb^" hosten allergnädigst zu genehmigen und ^ en bei dieseni Anlasse in Anerkennnng seiner Äai'?"'' "nt Treue und Hingebung geleisteten T. . " Dienste taxfrei das Großkreuz des Santt '""Ordens huldreichst zu verleihen geruht. !^?^ k. und k. Apostolische Majestät haben mit ^ " Entschlichuna vonl 10. Dezember d. 7>-^''"' Vom Minister des kaiserlichen nnd lönig-^Mses und des Aeußern erstatteten allerunter-^^'l ^ortrng den mit denl Titel und Charakter, ^"»"urdriltlichen ""d bevollmächtigten Vot-tz °„°^leideten anßerordeiitlichen Gesandten nnd ^^Nten Minister in Dil'ponibilität Rudolf ^,,^" ^l l> ove u li ii l l e r M e t s ch Min mls;er-M< ' ^"^ bevollmächtigten Botschafter bei der ^'^" Republik allergnädigst zu ernennen ^?^,"n Nmtsblatie zur «Wiener Zeitung» vom 16. De-^i^ lNr. 28«) wurde die Weiterverbreitung folgender hl?« verboten: ^^ 'Vozner Nachrichten, vom 10. Dezember 1903. ^ ä» '"l,°ruiu v«w» vom 1. Dezember 1W3. ^3« '!^ U^lm^. vom 9. Dezember 1903. >^° '"»luäni l,,«t. von, 9. Dezember 1903. Nichtamtlicher Teil. "6 Exposö des Grafen GoluchowSli. > Wien, IN. Dezember. '^'^luöschusso der ungarischen Delegation fiir ^ "^ Angelegenheiten entwickelte der Munster >^^ Graf Goluchowski, das übliche Efpos<< über die answärtige Lage. Er gedachte zunächst der (5rneuernng des Dreibundes, wodurch neuerdings die Verhältnisse konsolidiert wurden, welche, die Basis unserer Friedenspolitik bilden nnd seit bald einem Vierteljahrhundert dein ganzen europäischen Kontinent eine Aera ruhiger und erfolgreicher Entwicklung gesichert haben. Der Minister gedenkt der allgemei-nen Genugtuung, mit »oelcher die Kunde von d?r Fortdauer unserer AllianMrhältnisse nufgenomn'l'.' lvurde Er erwähnt die irredentistischen Manifeftatio-neu, die nicht genug entschieden verurteilt werden kW neu hält aber dafür, daß es dennoch vel-fehlt wä,', denselben ein größeres Gewicht beilegen, zumal "l den nwisten ernsten Preßorganen wle auch m den objektiv denkenden politischen Kreisen diesen Trei bercien gegenüber eine vornehme Nuhe unt» Gelasse'-heit beobachtet wird, welche im Vereine mit den von der italienischen Regierung an den Tag gelegten kor-rekten Bemühungen, den fraglichen Verirrungen Einhalt zn gebieten, wohl am meisten dazu beitragen werden, die erwünschte Ernüchterung bald herbei'', si'liren und die guten Beziehungen, d,e uns ebenso wie dem Nachbarkönigreiche am Herzen liegen müssen vor ernstere» Trübungen zu bewahren. ' Der Minister wendet sich hierauf der befriedigenden Ansgestaltnna 5er sich immer mehr vertiefenden Vnielmngen zum russischen Reiche zu, konstatiert, daß dwan die Petersburger Entente vom Jahre 1897 geknüpften Hoffnungen vollauf gorechtfertig erschemen, uud bespricht hieranf in engender Weife das Val-tmwroblem, indem er emen historischen Rückblick über die Festlegung des erstm 3leformplanes ,md desfen Ergänzung gibt, welche notwendig geworden war infolge der von den revolutioiiaren Komi ees ank der geradezii sträflichen, von emer aktiven Par-einahme fich kaum mchr unter cheidenden Toleranz d? bulga ifcheii Regiennig verubteii, an Wahnstnii gr^nz nde,i Orausanikeiten, loelche den Z veck hatten, 3inm Di wls unter den Mächten, namentlich zwischen n^W e^ Kabinette, über die Du ckMbrmg der Refor.iiaktion hervorzurufen. Der 3^ daß die beiden Kabinette, ausgerüstet n t ^ Mandate der Signatannachte, unenwegt aii ihrem, in den Durchführungsbestimmungen durch die Mürzsteger Entrevue ergänzten Reforrnplane fest»' halten, und richtet fowohl an die Pfortenregierung als an die bulgarische Regierung die ernstesten Mcn> nungen, die durchaus friedlichen unö uneigennützi« gen Veftrebiliigen der beidei: Kabinette im eigenen Interesse loyal zu unterstützen. Das Erpos6 gedeirkt hierauf der erschütternden Belgrader Tragödie, erklärt, daß die Zustimmung zu der einstimmig erfolgten Wahl des Königs Peter um-so gebotener war, als sie allein das Nachbarreich vor der drohenden Anarchie belvnhren konnte, und hofft, daß es dem neu gewählten Könige gelingen werde, das durch die Freveltat tief gesunkene Ansehen Serbiens zu heben und die innerpolitischen Verhältnisse in ruhige, normale Bahnen zu leiten. Das Ei'pos6 hebt ferner die von politifcher Reife und kluger VesonneliHeit zeugende Haltung Rumä' niens und Griechenlands gegenüber den Balkan' wirren anerkennendst hervor, weist auf das sich all' mählich eingebürgerte System der spezifischen Inter-essengruppierungen in Europa hin, das durch die immer häufigeren Zufcnnmenkünfte der Souveräne gefördert wird und betont, daß die namentlich in den letzten Monaten zahlreichen Vefuche bcfreuiiöeter Staatsoberhäupter am Wiener Hofe den. Stempel jener ansnehmend warmen Herzlichkeit trugen, die den ausgezeichneten und vertrauensvollen Veziehun' geil entspricht, welche die Monarchie mit allen frem« den Staaten in so glücklicher Weise verbilden. Der Minister gedenkt schließlich des Hinsck)eide'i5 der achtunggebietenden Gestalt des Papstes LeoXIN. und der überaus glückliäM, nach allenSeiten hin mit Befriedigung aufgenommenen Papstwahl, tritt de^ vielfachen irrigen Behauptungen über die Art ,,'id den Inhalt des Vetorechtes entgegen und protestiert in entschiedener Weise dagegen, als ob Oesterreich. Ungarn bei der Ausübung dieses seines auf jahchuN' dertelanger Uebung basierenden Rechtes als Reprä« sentant einer politischen Konstellation aufgetreten wäre. Eine Verhandlung oder selbst ein Gedanken» austausch über diesen Gegenstand hab? niemals und mit niemand stattgefunden.____________________ Feuilleton. Sukha. Von Aloi» Zpavih in ss. l >lls° . I. Mzu«^ ^"'l den beiden Kindern mit dem ?'"e? «uf einige Tage nach Y. abgereist. Eme ^tzi^ .Nuhe herrscht nach dem Speisen m meine sonst durch das Lärmen ' Ttill, Lotterten Ohren umfängt eine behag- ü U unterbrochen nur durch das Ticken der -H^Hlhr und das einschläfernde Summen ^ "Nifties welche von Zeit zu Zeit gegen d,e ^llke, geschlossenen Fensters anstößt. « '^elch ein angenehü'es Gefühl für emen '>ss ' dem wir mir das Studium das Liebste ^ do,^^""en nach der Meinung Dr. Brauns ^lieh sZuhe bedürfen! Haha! Wen« er und >rc,o,^lse wlihten, dah ich heute erst um drei ^A^,e Lampe abdrehte, während ich memer ^te. .''bei meinem Eintrittc ins Schlafzimmer :H 3lew !^" chtc, ^ wäre eben erst Mitternacht. H 'n d^ H"lten viel aus und dann sind mr ?Y. w./^'" Fcrienwoche. Ferien, das Beste ^tine s? "'ü Professoren haben! Da werde ,ch V^nd ^"^eisc unternehmen. Doch wohm? !^ sind ^be 'ch bereist, Rom und das übrige ?7"lii?^"" bekannt nnd in den Kunst- und V ll r.^"""l>i,igen Münchens, Dresdeiis owie ^^ck^'.nennenswerten deutschen Städten HM N? ^n Cicerone abgeben. Pans zieh ^sehI^ "ehr; ich strebe nach Neuem, noch "'^ ^ also wohin? ^" Ewln kleinen KaM^vkd^s schon wieder aus- !^ ^be "'ede uf Re n, M z^ ^^^^ traurige Bl ck dc' ,e m ^ ^.^ ^^^^^ zuwirft laßt immer w^oc ^,^chlässige. Des daß ich die sich nach getaner Abends wenn andere Ehemann ,^ ^ ^^.^^ Arbeit der Fam 'e w dmen ^ ^ ^^as verdient Wchern und i^ ^^.^ ^ !"?> jetzigen Skupschtina kommen. Von derselben ?rwm !>.:« sowohl die Gemäßigten als auch die Kntremen eine Klärung der verworrenen Lage. Beide rechnet' luf Wahlsieg. An maßgebenden Stellen ist man z?ommissä'r:' oder Inspektoren figurieren, was jedoch erfolglos blieb. Vor einigen Tagen fanden in den Londoner ^'ororten Lewisham und Tulwich Ergänzungswahlen Zum Unter hause statt, auf deren Ergebnis man ittl Lande gespannt war, weil zum ersten Male Londoner Wähler zu den zollpolitisckM Plänen Chamber- lains Stellung nehmen mußten. In beiden Bezirken, die auch früher durch Konservative vertreten waren, siegten die Kandidaten, die sich in ihren Programm-reden für die Vorschlag? des früheren Kolonial-Se-tietärs allsgesprochen hatten. Im Wahlbezirke Lc> wisham erhielt der Konservative Coates 77(.) Stii'l° men, der Liberale Cleland (Freihändler) 56l)? Et»,:-,:-men; im Wahlbezirke Dulwich vereinigte der Koilser» vative Rntherford Harris 581i), der Liberale Miswc-mann (Freihändler) 43K2 Stimmen aus sich. Den „Times" wird aus Kalkutta gemeldet: Die englische Tibet-Ex vedition beendete die erste Etappe durch den Iele'Paß, ohne auf Wider-stand gestoßen zu sein. Die Lotalbchörden bereiteten, nachdem sie znnächst Protest erhoben hatten, dem Obersten Hounghusbano einen formellen, aber freundschaftlichen Empfang. -— Das Blatt „Novi Kraj" bezeichnet es als einen großen Fehler Eng-lcmd,s daß es versucht, Rußland in der Tibet lleinen Martha einen Nickerl, wenn sie einen Apfel von ihrcm Kopfe wollte herunterschießen lassen, und sie stimmte zu. Er setzte den Apfel auf des Kindes Kopf, trat einige Fuß wcit zurück, zielte und schoß. Die Ladung traf das Gesicht des Mädchens, da6 auf der Stelle starb. Der Vub betam eine Angst, versteckte die Leiche im Nuschwerl nahe dem Hause und warnte die andren itinder, etwas davon zu erzählen. Als Herr und Frau Chillis »ach Hause kamen, berichteten die Kinder das Geschehene, Der junge Bingham sitzt im Gefängnisse. — (Lebendig begrabe n.) In dem englischen Orte Hanley ereignete sich ein ganz merkwürdiger Unfall. Ein Arbeiter, der einen Korb trug, ging über die Straße-plötzlich schleuderte er den Korb weil vun sich und verschwand zum Entsetzen der übrigen Passanten mit einem lauten Aufschrei in der Erde. Es stellte sich heraus, das; mitten in der Straße der Straßendamm, der über einen allen Schacht hinwegführte, plötzlich eingestürzt war. Erst um Mittag hatte sich die Luft in dem Schachte so wcit gebessert, daß man Laternen 80 Fuß tief hineinlassen tonnte, ohne daß si? erloschen. Die Feuerwehr machte darauf verschieden aler vergebliche Rettungsversuche, und ein während der Nacht von Samstag auf Sonntag auübrechender Sturm vereitelte die letzte Hoffnung auf den Erfolg der Arbeiten, indem er die Erde so erschütterte, baß sie von allen Seiten in den Schacht nachstürzte. Infolgedessen fand auf offener Straße ein feierlicher Veerdigungsgottesdienst statt. Vei der Ausfüllung des Schachtes stellte es sich heraus, daß der auf so merkwürdige Weise ums Leben gekommene Mann etwa /00 Fuß tief gefallen sein muß. — Hanley ist der Mittelpunkt eines Minendisiritts; in den sechziger Jahren, als der Ort sich siarl ausdehnte, überbrückte man eine ganze Anzahl von früheren Schächten. Damit scheint """ .°s °^ -leicht genommen zu haben. Die Bevölkerung bcfmvei,", türlich in großer Aufregung. .^^ - (Helene Odilon und der Hyp" " ^„ Hcnsen.) Im „V. B.-K." erzählt Fra^z von ^Y° ' nachstehendes Erlebnis, das der Hypnotiseur H""'^ ' ^ l>ne Odilon gehabt hat. Es war in den "^'g" ^ ' wi rdc in Verlin in einer Gesellschaft »ach -"!«) 9 ^ .inigc Proben seiner Kunst zu geben? es ^lang ^ ^ glänzend; Herren und Damen. Zigeuner und "y"" ^ hcrchten ihm willenlos — schliefen ein und wur°"> ^ nahmen die lächerlichsten Stellungen an und suy ^ sinnlosesten Nefehle aus — ganz wie es ihm be»'"", ^ ^ lam Helene Odilon an die Reihe; sie war eb" "a,^ ^ Hansen zugestürmt, ein Dutzend mugier,g« ,5^« ^ emmal hervorsprudelnd — als sie plötzlich muten ,nl stottern anfing — und zu stocken - und "^.^ verstummte. Hansen hatte ihr nur zugeflüstert, 1 ^ sbfort schweigen, denn sie hätte die Sprache verw - ^, sah man. wie sie sich noch angstvoll bemühte, ^ " ' ^, sah. wie sie den Mund bewegte — aber ^<, ^nsc" Laut mehr über ihre Lippen — minutenlang ^ ^s,e! sie mit einem Handwinlen wieder aus dem ^? ^ M Dann wurde sie lachend umringt und lachte ^ ^" h^inM später hat sie mir gestanden, daß es ihr doch M ^ gewesen sei. „Denken Sie nur — wenn ich wm'^ die Sprache verlöre! ..." ,re>^ — (Der untaugliche Mäßigleits ^ Dem ..Nishegor. List," entnimmt die „Petersv. 0« ^ gcnbes. dem Leben nacherzähltes GeschickM"- ^ ^r manbeur der Nishini^r freiwilligen Feuerweyr ^ ^,, seine Gelreuen Nevue ali. Da bemerkt er '" °" > h^,,! Mann, der trotz des Kommandos „Stillgestanoe ^^,„„, lich hin- und herschwanlt, ..Mensch, du bist 1° ^,« ^f' trotzdem du Mitglied dr,5 Mäßigleitsluralorlums ^^ er dem Betrunkenen zu. „Das stimmt", war" ^li""' ..ich habe ehrlich meinen Beitrag dem MMM» ^i« gczahli. aber auch das will nicht helfen. ""' liches Verlangen nach Schnaps. Der Nöse mag ' ^sM' an das liegt - ob ich mich nicht an eine fal^ ^ing ^ gewandt habe; sie verspricht viel, aber es M" hinter zu sein!" , l". ei"" - (Eine Berichtigung.) Im «^ >° ^" > rend ich doch bloß rinen Pelzkragen gestohlen Y^ ^ n vorsichtig sein in dem, was man schreibt, und ' ^„ -p ungestraft von einem Menschen drucken: "A.M" ^ mantel gestohlen, während er doch in WirlliN ^h n"' , Velzlragen stahl. Im Interesse der Wahr»)" HM suten Namens willen fordere ich unverzW^^ ,^ dieses Briefes. Sie können meine ^W^ hoffe. ^« ' die Tatsachen dürfen Sie nicht entstellen. Icy ,.^?^^ nicht zögern werden, meine Bitte zu erfüllen. . M' ,^ unterschreibe ich nicht, weil mich b'e P°uzel ^ B gtsucht hat und ich überhaupt nicht wünsche, Namen kennt, ich bin bescheiden!" und Umgangssprache Sanskrit als die älteste indogermanische Sprache; der Gebrauch jeder anderen Sprache verpönt. Religiöse Anschauung monothristisch ohne Gottesverehrung, mit strenger Moral. Wege der Kunst und Musik. Der einzige bafen, jener der Stadt «Nagara» war bis vor kurzem fremden Schiffen verschlossen. Die Insel deckt die Bedürfnisse der Bewohner reichlich. Produkte: Kaffee (nur für den Export), Kakao, Reis, sehr viel Baumwolle, dann Rinder, Pferde, Eisen und etwas Kupfer.»------------- Und dies wußte ich bisher alles nicht. Amerika! Das Land meiner Wünsche, meiner Träume. Ha, das wäre ja prächtig! Dieses Inserat ist mir ja förmlich an den Leib geschrieben. «Der Sanslrit-sprache mächtig» — das bin ich ja Gottlob und so würde es sich fügen können, daß ich meine Kenntnisse ins Praktische umsetzte. Ich könnte in sieben Wochen wieder zurück sein und hätte noch einige Tage bis zum Beginne der Vorlesungen Zeit. Eine ganz respektable Studienreise, ohne mich auch nur einen Heller zu kosten. Fort war der Schlaf. Schnell nehme »ch Hut und Stock und lenke meine Schritte vorerst nach dem Redaltionsbureau der «Tages-Revue.. «E. Reinisch und Komp., Baumwollspinnerei in Hamburg., las mir in geschäftsmäßig lakonischer Kürze der Redaltionsbeamte aus einem Buche die gewünschte Adresse vor._____— Mein Anerbieten wurde telegraphisch angenommen, die Frau meinerseits verständigt, alle Vorbereitungen m der Eile getroffen und fort ging's in Gesellschaft memes Rcisemarschalls, der sich mir in Hamburg in der Person eines ziemlich wortkargen Herrn vorstellte und der auf Sutha größere Mengen von Baumwolle anzukaufen beabsichtigte. (Fortsetzung folg,.) tea. Roman von E. G. Sanderson. Autorisierte Ueveisehuna aus dem Euglilcheu von A Via uns. (47. Fortsetzung.) sNachwick lierbote».) Die Küche war in gräßlichster Unordnung; in solchem Zustande hatte sie sie nicht vrilassen. Sie wurde von jäher Unruhe gepackt, konnte aber doch nicht glauben, daß während ihrer Abwesenheit etwas passiert wäre, da der Mann aus Tenham Wache hielt. Plötzlich wurde sie gewahr, daß der Fußboden feucht und schlüpfrig war. Sie leuchtete herunter -zu ihren Füßen lag die Porzellanlampe, in Scherben zerschlagen. Das Oel floß wie ein Vächlein über den Fußboden. Jetzt fiel ihr Blick auf den Tisch mit ihrem Schreibpulte dort am Fenster. Es war geöffnet und die darin befindlichen Papiere lagen weit verstreut auf dem Fußboden umher — ganz wie am uongeu Mittwoch auch. Mehrere Stühle waren umgestürzt und die Fußdeckcn alle in der Mitte der Küche auf einen Haufen zusammengeworfen. Allem Anscheine nach war ebenfalls ein Einbruch geschehen. Wie war das bei der Bewachung durch den Polizisten nur möglich gewesen? Eiligst setzte sie den Leuchter auf den Tisch und rannte hinaus in den Hof. Viele Male rief sie den Namen des Polizisten ganz laut, es erfolgte aber leine Antwort. Es war eine stille Nacht und klar und deutlich erschallte ihre Stimme. Und wenn der Mann in dem entferntesten Winkel des Hofes war, so mußte er sie dennoch hören. Nach der anderen Seite herum in den Garten rennend, rief sie hier wieder und wieder. Keine Antwort, der Wächter war nicht gekommen ! 'Das Herz erfüllt v'n unsH^Hbli^ zurück in die Küche. Da der PolW' ,den " so war ihre Großmutter fast M' ^ >"° ,„, allein und uubeschüht im HÄ' Fz pass'e" ^ Was konnte in dieser Zeit nicht ""^ /^s ° ^ Alle Einzelheiten des vona.cn ^"^^^1 stürmten ihr Gehirn. Was der versch"^ ^'te '' damals nicht vollendet hatte, mocyle Ende geführt haben. 5, ^er "" ,.„te" Lea ergriff wiederum den ^M ^,u'^ damit die schmale Treppe ihre Großmutter laut beim Namen mf n^ ^ ^ gründen, ob sie schlafe. Sie bekam 1 s^ ,g nicht ein Laut brach die Totenstille °cs^ Vorplatz oben an der Treppe w""^ d„ "^ sehr geräumig. Die Tür zum SchwA" h„ vo" ^ Fra/ lag a?n fernsten Fnde ^ «bmV , Treppe. Links an der Seite stano ^ modischer Eichenschrank. ^ ^, -^r hoch/ siel Lea hielt die brennende Ke^w^ ^.^ n^. Lichtschein voll auf die ""hgesch " ^,e^ ^i Da, vor dem Schranke, sah ste nm. » ^ z" ^ Masse. Mit einen. Entsetzensschrei "s h ^ Platze. Sie erkannte ihre Großmu ^. ^,, neben ihr auf die Dielen meder- .^" ^ schl "g, reichte hin, sie von der Verwirklich^ '^oß'"""" t^ Befürchtungen zu überzeugen. -^^ ^ ,M hörte nicht mehr zu den Lebend^ eines gewaltsamen Todes gestoroc". ^ Dreizehntes Kap^ Ende des Dorfes Eoombe, fand v"" ^t< lM statt. „„, «„u 5No K. h"' Die Ermordung der alten 6" ^sseyc in der ganzen Umgegend ungeyeu ^bacher Zeitung Nr. 289. __________ 2549____________________________________________18. Dezember 1903. "^ (Die Lebensret! ertugel.) New die auf-üi>^" ^kpeiimente, die vor einigen Tagen bei Stage,! Mts » ^'3^°je angestellt wurden und die einen übe: ^,.,^arteil günstigen Erfolg ergaben, werben folgende W f?" berichtet: Die Dönvig-Voje. die den M.arn ^.."l'ubers. eines norwegischen Kapitäns, trägt, ist eine z^ael. die mit Ballast versehen ist. um ihr Stabilität .^ ^wellen zu geben. Die Noje hat eine Oeffnung an ., °oercn Seite, die durch eine Klappe geschlossen wirD ^ urch ,^^ die Menschen hineingehen lönnen Iw eines Schiffsbruches wirb eine verschiedene Anzahl ^sonen. je nach der Größe der Noje, hineingebracht, '^ppe geschlossen und dann vertrauen sich die Insassen eilen an, in der Hoffnung, ans Land gespült zu w?r-Hon mehrere Tage wartete der Erfinder eine geeignck ,^ung llb^ um seine Erfindung zu erproben. Endlich ^2' "" wütender Nordsturm die See und b> drei ^tn ' ^^ ^^ Nord- und Westlüste Illtlanbs umgaben. ^' m?^ """ Schaum. Der norwegische Kreuzer ..Heim' ^ Mit den Dönvig-Vojcn und der Versuchslommisston ,^ plötzlich sah man die Boje auf dem weißen Schaum lit^.und ein Angstschrei erscholl aus der Menge. Aber lz^^ schwamm wi? ein Schwan auf den Kämmen b?r ^ ' °'e sich an der ersten Sandbank brachen; wenige ^ ,''^ später näherte sich die Voje der zweiten Sand-<,.°" die sie durch Wind und Wellen sicher hinüberschrh ^u? ""s ^" innersten oder Ufersandbanl. genau 20 'llsev ^°^dem sie vom ...heimdal" aus über Vord ge-^ ^lben war. Es war ein Augenblick der höchsten ^2 "' die Fischer wateten hinaus und befestigten 'in ^ ^" ^'e Noje. Die Klappe wurde geöffnet und Leui-tz^ ^gelstad lam heraus und schwenkte unter eincm ^. der Begeisterung eine norwegische Fahne; das W.f-^s? ^°" Dönvig und seiner Frau war ergreifend. De" »lz^ bewies die vorzügliche Stabilität und Seetüchtigkeit !t„ ??,^euges und seine Vorzüge vor allen bisher belang !i^ "'ungsapparaten. Der Aufenthalt in der Boje war >i, y Angenehm und es gab leinen gefährlichen Stoß. als ^« °"f den Grund'stieß. Die Voje wird zur Aui-'"zes^ "°H Kopenhagen gesandt werden. Die Voje tat ^itn . " Fuß im Durchmesser; ungefähr 29 Person-n ^ülii l ^n. Die Luftzufuhr ist. selbst wen.l dc-3 ^^schlossen ist. höchst sinnreich und Praktisch.________ N Der VöMn Not. > 3 "nem Freunde unseres Nlatles erhallen wir nnt i^/'Uchen um Abdruck das nachfolgende stimmungsvoll« Vl^lches H°ns Eschelbach in der „Allgemeinen ^^"tung" veröffentlicht hat: da k' war hart. der Wind war kalt. Dak <> '^ ^"^ den Schnee gegangen. ^.. Mid war leer und tot der Wald. ^ubeiaU war Winterbanaen. ^ Mich hielt mein langer Mantel warm, ! mich störte nicht das Nindesrauschen, Da konnt' ich einen Vogelschwar«, in eifrigem Gespräch belauschen. «Eisig ist der Winter, eisig", sprach ein alter SperttnaFvater, «und dazu sucht uns zu haschen mancher wohlgenährte Kater. Und der Nuchfint. unser Vetter. lam zur Stadt und macht uns streitig jedes kleine Haferlörnlein, und der Winter lam so zettig!" ! Rief der Buchfink tiefbeleidigt: „Ja, bei solchem Hundewetter steht's mir zu, bei euch zu leben; bin ich doch dem rechter Vetter!" „Egoistisch bist du wieder. bist ein Schreihals, bist ein Dränger", rief der alle Spatz dagegen, „bin so gut wie du ein... Sänger." „Laht das Streiten!" sprach die Ammei, schüttelte ihr gelb Gefieder; ..all das Streiten bringt nur Kummer, bringt den Lenz uns doch nicht wieder." ^ Und die Haubenlerche eilte auch ein ernstes Wort zu sagen: „Sind die Menschen ohn' (5lharrn?n, nun so müssen wir'ö beklag«,. .O sie kommen! O sie kommen!' haben sie im Lenz gesprochen. nls wir ihnen Lieber sangen,' aber als nun angebrochen war der Winter kalt und traurig,- haben sie uns all vergessen samt den schönen FriihlinaMedern. ,, Sagt, wer sorgt für unser Gssen?" ^ ^ ,, „Recht so! Recht so!" rief ein Rabe; ..Hilfe! — Hilfe! Aber eilig! Ist die Menschheit doch verlommm; früher war ich ihnen heilig!" ^ Und die kleinen Sänger alle huben an ein großes Klagen. , Auch die Amsel tonnte manches - . von der Menschen Undank sagen: ', Wie sie in verbrämten Mänteln ,. <^ steif und ftumm einherstolzieren, ' .^ ^ unbekümmert, bah die Sänger ""/ halb verhungern und erfrieren. — Und mit einem roten Kehlchen ^ rief ein Kleiner durch das Lärmen; > ^ „Weih ein Fenfterlein mit Krumen, das mir manches Korn gegeben. " /^, O, wie bin ich Dank ihm schuldig! Ihm verdanke ich das Leben. — <, Hört mich an, geliebte Brüder! ' ,^ Sollt mir nicht die Menschen schelten, '. denn der Tadel ist zu eilig, "'^ ^ und ich lasse ihn nicht gelten. '> l Sollt mir nicht mit bitterm Norwurf ! gar zu rasch die Menschen tränten. denn die Menschen hegen Liebe >> und sie werben an uns denken. — Bitten wollen wir. — Doch wehe! Wirb nicht unser Plan zunichte? Nein. da steht ein Mann im Mantel, und ich weih, der macht . . . Gedichte. Dichter kennen Vogelsprache, Dichter kennen Walbeswehen, selbst das Murmeln in den Bächen, Dichter lönnen es verstehen. Seht, er wird's den Menschen sagen, wie wir hungrig und erfroren, wie wir ohne ihre Hilfe samt und sonders sind verloren; wird sie bitten, baß sie manchmal uns ein Korn, ein Krümchen schenten, und wir wollen dankbar bleiben und im Lenz der Gaben denken." ..Bravo! Bravo!" riefen alle. Und ich sprach: „Ich will eL schreiben an den Schuhberein der Vögel, und er wird nicht säumig bleiben." Wie die Vögel da mir dankten, läßt sich mancher wohl nicht träumen; doch die Spatzen Pfeifen's lustig längst herab von allen Bäumen. Und hier habt ihr's, was sie sangen, und ihr sollt mir's nichi verdenken, sollt auch meinen kleinen Freunden eine milde Gabe schenken! ^3//"' ""b jeder, der Zutritt in den langen l'Ue^ - öu erlangen vermochte, drängte sich hmem, l'Gn "" Schankzimmcr, auf den Treppen und ^t>e„ ^ der Straße kleine Gruppen von Bamrn ^" vni, ^ l'ch in ihrer laugsamen, schwerfälligen <>" dem Morde unterhielten. Me "5 Coroner (Krouanwalt) und die Geschworenen zelwe 3" Plätze eingenommen. Der erste aufgerufene >n, ^" der Landarzt Dr. Beale, der seine Er-ken 9 turz und llar abgab, die Entseelte habe Kflllidell blttch einen Schlag auf die Schlafe !>^?.folgte die Zeuqcn.nlssage des Polizei-^stllnd - "'e Ausgabe wies insonderheit auf den " der ls'" welchem er die Küche und andere Räume > EchU"age-Farm gefunden hatte. Die Konmode ^N^lner der Mrs. Morris wäre vollstand.g >E^ ""d aus allen Kästen die darin beftnd- > Em7"' ""f den Fnhboden geschleudert worden. e>>"'ne vou 75> Pfnnd Sterling (1500 Mark), ^tv" «bersten Kommodenlasten aufbewaA war >l/'"e„. das Schloß an diesem Möbelstück nnt ^ef^lbroche„ gewesen Er habe alles m dem ^Q?'n Znstande g lassen bis zum Eintreffen ? V".'"spcltors Harris aus Tenha,... Auf dem Wnuck" derKilche habe ein feines wechlemenes ^lklt^.^gelegen, das er aufgehoben und dem !>^lÄ^lwr" bestätigte den letzteren Teil der V ^ Mannes und gab darauf der Jury noch v"n dem Inhalte des Briefes, welchen er vor ungefähr zehn Tagen von der Enkelm der Ermordeten erhalten, in dem chm Lea Moms mitgeteilt hatte von dem Vorsprechen des Hausierers nut seinen Waren, von dem mit emem Schlaftrunk ge-miMen Whisky und der Tötung des Hundes. Er S von da an das Haus bewachen lassen. Am ^ Abend der Ermordung der alten Frau aber habe er d?n Mann nicht geschickt, well er ,hn anderswo ge-auI habe Nach dem Hausierer wären die schärfsten Nachforschungen angestellt worden doch nirgends eine ^m- von iw zu entdecken gewesen. ^ «Wurde m jener Nacht in dem Haufe etwas Der Eindringling, sagte Miß Morris in ihrem S^reib^ wa?e durch ihr Ausgleiten auf der Treppe kerfchucht worden. Ihr Schreibpult wäre erbrochen, die darin befindlichen Papiere herausgeworfen, doch ni^,l« davon entwendet worden.' ^ .Dann läßt sich auch nicht mit Bestimmtheit annehmen, daß es der Hausierer gewesen, der ins U ist nur Vermutung auf Grund seiner Drohuugcn, die er in der Cottage «ls er mit nen Waren gekommen war ausstieß.. ^emen «tseit dem ^ h^ ^lten Frau irgend ..^H^nn ilim aehört ober gesehen worden?, etwas von .hm ^ .^ ^ 2^ worden auf den die Beschre. ung Paßt.. (Fortsetzung folgt.) VolaI- und Provwzial-Nachrichten. — (60jährigeö M il i t ä r - Dien fi ju b i -läum Seiner kaiser l. Hoheit des Herrn Erzherzogs Rainer.) Auf die vom hiesigen Mill-tlli'Veteranenlanbesbunde anläßlich der Feier des 60jähri-gen Militär-Dienstjubilll'ums Seiner laiserl. Hoheit des Herrn Erzherzogs Rainer übermittelte Neglücktoünschung erhielt der Kommandant des Lanbesbundes, Herr G. Mi-l)ali6, vorgestern nachstehende telegraphische Depesche: «Seine kaiserliche Hoheit danken bestens für freundliche Glückwünsche. Der Obersthofmeifter: Rosenberg, Generalmajor." ». — (We i h n a cht sferien.) An den hierländischen' Mittelschulen wird der 2. Jänner schulfrei sein. — (Regulierung der Schießstältgasse.) Diefe Gasse erfährt im nächsten Frühjahre die bereits beschlossene Regulierung durch Erweiterung der Strahe längs der neuen Baugründe, wo die Strahenbreite für den Wa-genverkehr schon längst eine Umgestaltung erfordert. 1. — (Der Bauplatz für das II. Staats-gymnasium) wird derzeit von Bäumen und Gestrüpp gereinigt. Die Wirtschaftsgebäude und die Fruermauern wurden bereits abgetragen. Diesertage wurde mit der Demolierung der Garteneinfriedungsmauer und des Gewächshauses begonnen. «. — (F a m i li e n a ben d.) Die evangelische Gemeinde vereinigt sich mit ihren Freunden Sonntag, den 20. d. M., um 6 Uhr abends in der Glashalle des Kafiiro zu einem Familienabende. Bei dieser Veranstaltung wirb Herr Pfarrer Mahnert aus Marburg einen Vortrag über deutfch-elangelische Weihnachten halten; die Sängerrunbe des dmtschen Turnvereines hat freundlichst ihre Mitwirkung in Aussicht gestellt. — (Weihnachtsfeier.) Wie alljährlich bor Weihnachten, veranstalteten auch gestern der I. und der II. städtische iNndergarttn im großen Saale des „Mesini Dom" eme gemeinsame Weihnachtsfeier, zu welcher sich rin sehr zahlreiches Publikum eingefunben hatte und als Vertreter des l. k. Stadtschulrates die Herren Bezirksfchulinspettor Maier und Konzipist G 0 v 6 lar erschienen waren. Die putzigen Kleinen, im ganzen 120 an der Zahl. marschierten ! stramm auf und absolvierten dann unter Leitung ihrer Kindergärtnerinnen, der Frau Zu pan und d<8 Fräuleins Ierina, verschiedene Spiele. Den Beginn machte der erste , städtische Kindergarten mit einem Spiele, worin die Tätigkeit des Lanbmannes zur Darstellung gelangte, unh mit einem hübschen Bilde aus einer Schuhmacherwerrslätte. Die Kleinen des zweiten städtischen Kindergartens mar-sckierten Prächtig nach einem schneidigen Soldatenlied«, wo> bei ein Trommler den Takt schlug und eln Offizier mit qe-zogenem Degen die Heeresschar anführte; daran schlössen sich zwei Kinderspiele, welche von der aufopfernden Tätigkeit der Kindergärtnerin. Fräulein I e r i n a. das schönste Zeus-n's abgaben. Nach erfolgier Aufstellung vor dem großen mit elektrischen Lichtern beleuchteten Christbaum dessen «ich« Ausschmückung die Mitglieder der freiwilligen' ss«u^ wehr beforgt hatten, wurden von einem Knaben und einem harzigen Mädchen zwei Deklamationen vorgetragen von denen insbesondere die zweite sehr aut aesjpl «i^.« c ' ^-Kinderschar vereinigt das Kai erlied ^ ^ Ncteilung mit Eßwaren. .Kleidungsstücken, NH^n standen Sp'elzeug ,c. - Den Hauptbeitraq zu d« NeU- wurde^ ramm^^gf'^^ ^ ^ Tl/5 ^ ?? l 3"^'"^ um das Gelingen des schönen ^ ^-^ bern Lehrpersonale der achttlassiaen sloveni-schen Madchenvollsschule mit Fräulein Maroli an der Sp'he. " — (Vega-Denkmal.) Am 22. d. M., 6 Uhr abends, fmdet in der landschaftlichen Burg. I. Stock. Zimmer Nr. 64, eine Cihunc, des Hentrallomtters für das Nec»a-> Denkmal statt. " ^ Lllibacher Zeitung Nr. 289. 2550 18. DezemberiM — (Bekleidung von Schulkindern.) Das Damenlomitee zur Bekleidung armer Schulkinder dankt verbindlichst allen P. T. Wohltätern für die gewährte Unter^ ftühung und ladet höflichst zur Verteilung der Kleider und Schuhe ein. Die Verteilung findet Sonntag, den 20. d. M., um 11 Uhr vormittags in der Turnhalle der I. städtischen KnabenvollZschule (Komenslygafse) statt. — (Selbstmord oder Unfall?) Gestern nach 9 Uhr abends stürzte der Infanterist Johann KoZir des Landwehr-Infanterieregiments Laibach Nr. 27 aus einem Fenster des sechsten Stockwerkes der Landwehrlaserne am Polanabamm und blieb auf der Stelle tot. Ob ein Selbstmord ober ein Unfall vorliegt, ist unbekannt. * (Ein Schwindler.) In der Stadt und in der Umgebung von Laibach treibt sich ein Individuum herum, dak sich bei den Hausbesitzern als Kommissär der Steucr-abministration vorstellt, der die Wohnungslisten auszufüllen hat. Für diese Ausfüllung verlangt der Schwindler ein Weggelb von 50 k und eine Stempelgebühr von 2 bis 4 X. Die Polizei ist dem Schwindler auf der Spur. * (Veru ntreuung.) Der im Jahre 1888 in Graz gcl,orene und dahin zuständige, zuletzt in Diensten derHotel-besitzerin Maria Vonvicini in Grado gestandene Kellner Karl Zwettler hat seiner Dienstgeberin den Betrag von 166 X veruntreut und hierauf das Weile gesucht. — (Ein rabiater Familienvater.) Am 15. d. M. geriet der unter Polizeiaufsicht stehende Taglöhncr Ai'ton Iavornil in Waitsch mit seiner Ehegattin in einen Streit und bedrohte sie mit dem Erschlagen. Da er sein Weib schon vor drei Jahren schwer beschädigt hatte, wurde si' in eine solche Furcht versetzt, dah sie sich auf den Dachboden flüchtete, woselbst sie sich den ganzen Tag versteckt hielt. Als abends Iavornils Sohn nach Hause kam. wurde er von seinem Vater mit einer Holzhacke ohne Grund über« sollen; zum Glücke kam rin gewisser Franz Ralar hinz^, der ihm das Werkzeug aus der Hand riß. Iavornil wurde vom Gendarmerieftosten in Naitsch verhaftet und dem Lan-d«.egerichte eingeliefert. —I. — (Bedeutender Gelbbi edst aHl.) In der Nc.cht vom 14. auf den 15. d. M. wurde in die versperrte Schreibtischlade des Kaufmannes Johann Ko»ir in Bischoflack mittelst eines Stemmeisens eingebrochen und daraus ein Betrag von 732 X 10 k entwendet. Nach der Verübung des Diebstahles öffnete der Täter das Fenster und den eisernen Fensterlaben, um dadurch die Vermutung zu erwecken, es habe sich jemand ins Lotale eingeschlichen; auch legte er daL Stemmeisen dorthin. Der Verdacht der Täterschaft lt'.llte sich sofort auf den Hausknecht Gregor Ianlovi«, w^'.l er abends den Laden abgesperrt, den Schlüssel behalten ur>d Nniters in einem Gasthause gezecht hatte, woselbst der Wict ewe Zwanziglronennote bei ihm sah. Da Ianlovid den Besitz der Note leugnete, wurde der Verdacht noch stärker und der Knecht so lange einem Verhöre unterzogen, bis er die Tat eingeftand und das auf dem Dachboden in Brennholz versteckte Gelb in einer alten Schürze eingewickelt vorzeigte. — Ianloviö gab an, von seinem Bruder in Amerika ein Schreiben erhalten zu haben, worin er aufgefordert wird, Geld zu beschaffen und nach Amerika abzugehen. Ianlovi« wurde drm Bezirksgerichte in Vischoflack eingeliefert. - —1. — (Gemeindevorftandswahl in Wip-p a ch) Bei der gestrigen Gemeinderatswahl in Wippach wnrde neuerlich Herr Anton Hrovalin jun. zum Gemeindevorsteher gewählt. Gemeinberäte sind die Herren Josef Petrovöw, Johann Msesnel, Johann Ferjanöil"-. Johann Lelan »on. und Josef Tvolelj. alle in Nippach. —a. — (Der Straßenausschuh für den Gericht s b e z i r t I d r i a) hielt am 11. d. M. in der Noh-Nüng seines Obmannes, Herrn Jan Gruden, in I«li6ni Vrh bei Idria eine ordentliche Sitzung ab. Das Thema der Tagesordnung bildete das Budget für das Solarjahr 1904. Unter anderem bewilligte der Ausschuß auf ein Gesuch der Gemeinde Godoviö ob Idria hin den Netrag von 200 X für die Aufbesserung der Gemeinde st ratze Godoviö - Medvedje Nrdo. N. * (Vereinsbildung.) In Haselbach bei Gurl-srld wird der Verein XlUoli^o slovounk« ixodraxovulno S.. der bereits seit Jahren an sporadischem Wahnsinne leidet, bemerkte zu den unmittelbar nach der Detonation her-beigeeilten hausleulen. es tue ihm leid. sich nicht getroffen zu haben. S. wurde von dem herbeigerufenen Bezirtsarzie Herrn Dr. Nauvotiö verbunden und sodann ins Kaiser Franz Iosef-Kpital nach Kandia überführt. -<^- — (Vezirlsstillhenausschuhwahl.) Bei der am 15. d. M. erfolgten Wahl des Vezirksstrahenaus-schusses Seisenberg wurde Herr Franz W a l l a n d. Realitätenbesitzer und Schnnedmeister in Seisenberg. zum Ob-mann und Herr Josef Pehani. Handelsmann und Reali-tätenbesitzer. zu dessen Stellvertreter gewählt. —o— — (Eisenbahnunfall.) Uu's Trieft. 16. d.. wird s/meldet: Heute früh fuhr m der Station Nabiesina wäh-nnd des Verschubes infolge falscher Wechselstellung ein Lastzug in ein Fangaeltise em und stich gegen eine Felswand an. Zwei Lokomotiven wurden stark beschädigt, sechs Magen zertrümmert und ein Heizer verletz,. ^ — (Verschwundene Geldsendungen.) Aus Trieft, 16. d.. wird berichtet: Am 9. d. sind nach Er-h'bungen der hiesigen Polizei zwei Geldsendungen vom Postwagen zwischen Wien und Trieft verschwunden. Heute wurde hier ein Postexpeditor verhaftet, der den Sack mit den fraglichen Geldsendungen in Üaibach übernahm. Der Verhaftete behauptet seine Unschuld. — (Bischof Strohmayer) wurde .vorgestern abnibs vom Schlage gerührt. Sein Zustand ist sehr ernst. " (Aus Westfalen.) Gestein vormittags kamen hier 146 Arbeiter aus Westfalen an und reisten in ihre Hei-N'.litsorte ab. * (Aus Amerika) sind gestern früh 30 Personen i,i Laibach angekommen. Theater, Buntt und Literatur. "" (Deutsche Bühne.) Daß man immer wieder gerne zu seiner ersten Liebe zurückkehrt, sagt bekanntlich ein französisches Sprichwort, und so hat unser in seinen Iu-gendtagen mit Militär- und HeiratZschwänlen grohgezoge-ncs Publikum gestern einer Novität Beifall gespendet, d-e sich ganz in den Linien dieser herkömmlichen Komödien saii't ibren heiteren Requisiten bewegt. Freilich, mit dem Lustspiele ..Liebesmanöver" von Kraatz und Schlicht ver^lich^n, sind die alten Vorbilder, wie ..Der Veilchenficier" oder „Krieg im Frieden" geradezu Klassiker dieses Genres. Die Grundidee des Lustspiels ist das immer wieder von neuem ei^. fröhliches Echo weckende Thema vom unwiderstehliche-, preußischen Leutnant, dem schüchternen Gelehrten-Reserve lcutnant, dem braven alten Haudegen samt Gattin, kur,',, lcuter gute alte Bekannte, die das Stück bei einem cn> spruchslosen Publikum nur so übeiZ Wasser halten. I,i d>'l Nc'citat tritt noch ein Kadettenschüler hinzu, dessen jugent^ liche Naivität Anlaß zu einigen komischen Situationen b!?-t-t. Trotz seiner lockeren Technil, der Naivität der Siti.«t,o-nen. der Plattheiten des Dialogs machte das Stück '-n stimr Harm- und Tenbenzlosigleit. dank der braven Aufführung einen recht gefälligen Eindruck. Es hatten auch alle Mitwirkenden so ziemlich gleichen Anteil an dem Erfolge und so wögen sich die Damen Kleiber, Klotz l, Kühn au und O t t sowie die Herren Weißmüll er, Friekery und Wieland mit einem Pauschallobe begnügen. Fräulein Ilmar. die den Kadetten mit Frische und Natürlich-lcit spielte, konnte für einen besonderen Beifall auf offener Szene danken. In eleganten Salons, zwischen moderen Möbeln nahmen sich die stark hergenommenen Uniform'n der Offiziere, insbesondere die feldmäßige Adjustierung des Obersten, recht sonderbar aus; auch das operettenhafie Ärschen von Fräulein Ott war übertrieben. — Das The?!«-! war mähig gut besuchi. 5. — (vvü i/ieta na liugko.) Als Sonderab-druck aus dem „Ljubljansli Zvon" sind im Verlage L. Schwenlner in Laibach unter obigem Titel Neiseslizzen aus Ruhland von A. A3lerc erschienen. Der Autor führt uns zunächst die Neiseeinbrücke aus Warschau, Petersburg, Moskau und Kiew vor, worauf er zur Schilderung seiner zweien Reiseroute in die kaukasischen Länder übergeht. Es ist d:es keineswegseine trockene statistische Aufzählung von ge-selenen Merkwürdigkeiten, sondern es leuchtet aus den Skizzen überall die starke Eigenart des Verfassers und dessen scharfe Beobachtungsgabe hervor — ein Umstand, der da3 Büchlein zu einem sehr wertvollen stempelt. Die Schrift ber^ dient umso größere Beachtung, als es um die slovenische Reiseliteratur solcher Gattung nicht eben glänzend bestellt ist. — Preis eines broschierten Exemplares 1 X. — („Zlatorog" als Oper.) Heute findet im Elbeifelder Stadttheater die Uraufführung von Georg Rauche neckers „Ilaiorog", Oper in vier Akten mit einem Vorspiel, statt. — (Ein Riesengeschäfl im Buchhandel.) 5ie Zeitschrift „Publishers Circular" schätzt, daß das englische Publikum über 20 Millionen Kronen für den Anlauf d,r „Encyclopädia Britannien" verausgabt hat. Nenn man die Herstellungskosten auf 10.000.000 Kronen und die Re-llamelosten auf 2,000.000 .Kronen veranschlagt, ergibt sich »in sehr schöner Ueberschuß. — (Gedenktag) Heute bor hundert Jahren ist Johann Gottfried Herder gestorben. — (Die Nordpolsphinz) oder Frage der mo-dernM NordpolarforsäMg von Ingenjeui Ferdinand Lup«a, mit Illustrationen und Landkarten. Druck und Verlag von Dragotin Hribar. Laibach (1904). — Der Verfasser hat sich nach etwa sechsjährigen Vorstudien die Aufgabe gestellt, in dem vorliegenden Buche die für die Forschung charakteristischen Merkmale der nördlichen Polar-gebiete zu schildern. Ferner gibt der Verfasser im ersten Kapitel, dem historischen Teile seines Werke?, eine kurze, sachliche, für jedermann leicht verständliche allgemeine Orientierung über die bisherigen Norbpolarforschungen, so daß dieses Werk als weitvoller Baustein zur Frage der modernen Nordpolarforschung begrüßt werden kann. Das vielseitige Interesse, welches das Buch Fachmännern und Laien bietet, möge aus den nachstehenden einzelnen Fragengruppen entnommen werden: Art der Gefahren, das Forschen mit Schiff, Schlitten. Luftballon und Unterseeboot, wie denn auch schon die drahtlose Telegraphic in die Besprechung mit^ embezogen erscheint. Daran schließt sich in anschaulicher Darstellung eine Abhandlung über die Lücken der Polarfor-schung, endlich präzisicrt der Verfasser den Zweck der arlti-scken Expeditionen. Er begrünbet die Polarsirömung als Vasis für die Polarforschung und schließt mit einem eigenen Projekte zu einer Forschungsreise. Das Buch kann nach seinem ganzen Inhalte nicht nur Geographen und Naturforschern ,;um Studium bestens empfohlen werden, sondern wird auch für den Freund der fortschreitenden WO ^ eine wertvolle Lektüre bilden. Preis 3 X 10 "- o« ' durch die Verlagsbuchhandlung D. Hribar ,n """ ". ^ Die hier besprochenen und «"gezeigten VM"'^^ beziehen von Jg. V. KleinmaYr H Frv. ^ Buchhandlung in Laibach. Kongreßplatz 2. ^ Telegrnmme des k. k. Erzherzogin Klotilde 5« Budapest. 17. Dezember. Die Leiche W Erzhe^ gw Klotilbe ist abends mittelst Sübbahn aus N" " ^, eingetroffen. In dem zu einer Tiaucrlapelle umgc,la ^ Hofwartesalon fand die Einsegnung statt, welcher o ^ schienenen Hofwiirdenträger beiwohnten. M'i °^^^ Zuge langten Erzherzog Josef. Erzherzogin Mo"^ "' ^ Töchter Dorothea. Prinzessin Orleans und EuM^ ,, rietie sowie Prinz Orleans ein und begaben M ° , die Hoflapellc. wohin die Leiche nach der EmM"'^^ bracht wurde. Auf dem ganzen Wege halte Mluar «^ gebildet. Das Ezpofä des Grafen Goluchowsky. ^ Berlin. 17. Dezember. Die günstigster Weise das Expos« des Grafen G""" ^ «W rühmen den Freimut und die Offenheil der Spr^ -^ dem Expos/- klinge die Friebenstendcnz hervor. ^ " ^ Ztg." sagt. bah das Deutsche Reich die Vesttevui^ ^ österreichisch.-ungarischen und der russischen ^ Orient nach wie bor rüclhaltslos unterstützen wer«- Die Verhandlnna.cn mit Italien. Vudapest. 17. Dezember. Das ungar. Tel^ ^. Bur. meldet aus Wien: In der heute slatM""".^ e!" m.insamen Ministerlonferenz haben die aus Now v ,,^, getroffenen österreichisch.ungarijschen Delegierten ^ der Verhandlung des provisorischen Hanbelsverli u^,^> licht erstattet, worauf sich ein eingehender Ive ^^i el.iwickclte. Die im Laufe der Debatte seitens bei^,,,, len gewonnenen Impressionen werden für b" !> j^ l"' dlr Verhandlungen maßgebend sein. Die ^9 ^ ^ g.'ben sich heute abends nach Rom, um an der ^^t>M' zuhaltenden Konferenz teilzunehmen. MinisterP"! « ^^», Tisza lehrte heute mit dem Nachtzuge nach Vuv ^ ^ß i,i, R o m. 17. Dezemb. (Kammer.) Minister vc»^ ^ Tilloni. unterbreitete einen Gesetzentwurf, "'" ^st^'^ Regierung ermächtigt wird, ein provisorisches ^ einkommen mit Oesterreich-Ungarn abzuschließe"- Mazedonien. «^ ho- Konstantinopel. 17. Dezember. V",^lii. "'' bei Capinowo. 25 Kilometer südioestlich von ^ P' Kampf zwischen Patrouillen und einer Kom"" .^ „B"' gefunden. Der Nandenchef und drei Kom'ial!^,^fi^' grölet, sechs wurden gefangengenommen, vier l Die Explosion im Hafen von ^"^'^st"' Marseille. 17. Dezember. Wie nu""^^' ist. sind durch die Explosion an Bord des ^ile" Schiffes „San Leonardo" der Kommandant, ° ^ ^ 5> pitän und sieben Matrosen sowie ein AnWte po > delskammer getötet worden, der sich. entsp«^ ^ii,^ zeilichen Vorschriften, an Vord des SchM" ^sichert. , Weder die Ladung, noch das Schiff waren ^,e. ' heißt, daß die Ladung nicht, wie der KaPN"' Rohpetroleum, sondern aus Benzin bestano. .^ yM" Marseille. 17. Dezember. Der w"" ^p, !> dig gelöscht, die mit Calciumlarbib belabene unter, ohne zu explodieren. Ostasien. ^erM^ W ° shinglon. 17. Dezember. Die .^ Söeu.^ auf Ersuchen des amerikanischen Gesanv«'' ^ fährt, wird die Antwort Rußlands an ^°^.^ Wl" ^ grbnis haben, daß die Angelegenheit oyne ^i-stan°^ lungen erledigt wird. Wenn sich ">", '^wieristleiw' ^, über minder wichtiqe Punlte leine ^ ^ " Ml^ bieten dürften, bleiben doch dem Vernehmen ^M^,' t,a/ grundsätzliche Fragen zu erwägen- " WE ^ hrbt hervor, man brauche den etwas ' s^en. ° F au? Japan leine übermäßige Bedeutung H^ '"^ Tatsache, daß eine Verständigung nn ^.^t. weiteren Verhandlungen abhängt, st' -deislreisen Unbehagen liervorzurufen. ^^-^ ______^______ ^^.,1 " Die ^7^. ^"7'Hen F «ßaibacher Zeitung', "' „ e^g, Abonnement mit diesem M".„re ^ werden höflichst ersucht, "e „eue"'' ^n numeration ,>^I" Kaiser W'lhelm-Knnal und sein? bi5l,enc,en ^ ,, "gebnisse. « i-_, ._ Nurqer Nabr.. Hcilünbc, und lld"'"' ^ ''^' ' Schmit Dr, iirnsi Ritter von >ndli!»l ^schicht,- d»v Ä!>^ieru,,ss des Naisrr^ Maximilian I, liß^nMscho^i.l.rueulioninMexilo. 18«!-1«tt? 2 Vd^,. ^itn^^ T») rvlt D r. R u d o l i.' Nu-) ^m Tassrbuch eines ^ Schauspielers I«4«-19ttii. K8- —. - Indra Alois. i°?« schalt der SpannunMurve. l( t> - . - Handel ^, ' «atechismus dcS exelutiven Eisenbah»uerlehr?dicnstcs, !« v7^ Adamliewicz 'Prof. Dr. All' ert. Die Heilung '„ ?' ^ b-60. — Arbeiten aus dem Gebiete der llini. , ^'Nirqir. lv 24- . - Hause, W,, 50 Exerzierplatz-l°n/"-' ^ ''^- " D. K,, P'llttilche und theoretische Nue> lH'u/'nrr Insanteiir-ttompaqnie. K ^> —. Kollert E. ^z U' «,. M°ppli^i«z,/''k»lnllnt Venrdilt, Lösung von Anfssal'en mittels "Mbl'f,fns ,^b der Mcßplatte, l^ 2 80. llt 3°"^iss in der Buchhandluna. I q. l> N , Nonnreßplap 2 Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wicn. Am 17. Dezember. Liner, l, u, l. Generalmajor, s. Ge» mahlin, i, R.; Stößel. Reisender; Kamch. Veamter, Klagmfurt. — Birsa, Wcinhiindlcr, Wrz. — Rolter. Oberinnenieur; Schwarz, Privat, Villach. — gimmelmann, Bcamter.'Spalato. — Cloetta. M»hr. Nflte., Fiume. - Oderbaucr, Ksm,; Kestea, Privat. Petrinja, — Ärenh. Fabrilant: Narzt. ksm. Lüttich. — Haas, Hugellou. Pacher. «siie. («raz. — itomg. l. », f. Hoflieferant. Salzbur«. — Schulz, Stroheim. Mühl. HelM,. Fall, Norner, Steinbeck, Wcinberner, Eder. Fischer. Kohn. Schindler. Adler. Wte. Wien. — Kavacs. Kfm., Nbbazia.__________________ Mclcorologijchl.' Pcobuchtungen in I'aibach. Kechöli? 30tt 2 m. Miltl. Lustdruct 7!i« 0 in,,). Z Z.« HZ"; s" ^"" d.« Himmel? KnZ .VsZA'AT^?^'^' "'j ks^3lÖ7schwäch Negen ! "' 9 . Ul>. 736 5 46 NW.^mäßiss^ Re«en________ I8l'?"u7ss M^^Z^S, N'indstill ! bewollt > 2 6 5a5 Ta^esmittel der sscstrissen Temperatur 4 0'. Nnr n'nle: —1 8«. ____________________________ Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtet. Aafino Herein. Die Direktion erlaubt sich die P. T. Vneinsmitglieoer zu der öonntag, den 20. Dezember U03 um 3 Uhr nachmittags stattfindenden ordentlichen Lelmalvmammlung des Vereines einzuladen. tagesordnnng. 1.) Genehmigung des Rechnungsabschlusses für das abge« laufene Vereiusjahr und des Voranschlasses für das tommende. 2.) Neuwahl von acht Direltionsmitglieoern und von zwei Rechnunsssprüfern. 3.) Allfälliste sonstige Anträge von Vereinsmitgliedern, die nach tz 11 der Statuten acht Tage vor der Generalversammlung bei der Direktion anzumelden sind. Laibllch am 6. Dezember 1803 33 Me Mlelttion 1 ¦" j, %ah v:ila. N 0^lsai'° županstvo si Steje v dolžnosf, Nske nil° Prebivaicem litijskega in izven-%i6a °kraja. kateri so toll veleduSno, i\1 FHtnil>e. Auch werden Kostknabon ^lt8 Üfragen pranz Josefttraiwo 7, III. «St. "^. (6192) 2-1 ^[istbaumbehänge (Holi1' rSorti<^t, beHtehond au« Bäckerei, CSW Gucker, Nürnberger und HaHeler •H v ' Ch >Uncl mellrore feine Honigwaren- '"itst '8tl>a'»nker»en in proßer Auswahl S,ften l^^n b,i (ol87) 8-1 lhjodor Novotny ^rU prompte Absenduny, solideste JE & •'!'Q8"tB Bsdionunfl- \\ % lSc''önster, billigster 8 1 ijiaisciicl W^tion^'^' 1>aP'er-KaHsotten, l'a\>iw-J »ekornint, man ]»ei der Firma ^8»^^ (l«r Hauptpost, Laibacli. § Angleiche für Kaufleute bei Zahlunpsstockung, InBolvenz oder Konkuru fiilirt rasch und diskret durch und Kapital beschafft tüchtiger Fachmann. Briefe unter: „Rechtzeitig •> Hl 16"« befördert Rudolf MoMMe« Wien, 1., Seilorstätte 2. (5140)3-3 ?' ^^_ s Amortisicrung. Auf Ansuchen der Frau Mc!itta von Oasteiczer, k. u, l. Hauptmaüns Gattin in Laibach, wird das Verfahren zur Amortisierung der der Gesuchstellerin angeblich in Verlust geratenen Bücheln der Krai-nischen Sparkasse, und zwar Nr. 260.13.^, lautlnd auf Dr, Gasteiger iln Kapitals' werie per 2816 X 26K und Nr. 270.027. laulend auf Namen Elsa von Gasteiger im Kapitalswerle von 70 k eingeleitet. D^r Inhaber dieser Bücheln wird daher aufgefordert, feine Rechte binnen sechs Monaten geltend zu machen, widrigens die Vücheln nach Verlauf diefer Frist ohne weiteren Antrag für unwirksam erklärt werden würden. K. k. Landesgericht Laibach. Abt. 1U, am 9. Drzcmber 1903. (5165) 5iJl6?/?_ Oklie. Zoper Janeza ouklje ml. iz Dol. Lokovca öt. 11, ki se nahaja ne- znano kje v Araeriki, se je podala pri c. kr. okrožni^ sodniji v Rudol f'ovem po Janezu Öuklje star, v Dol. Lokovci po dr. Slancu v Rudolfovem, tožba zaradi izroèitve lastnine. Na podstavi tožbe doloèil se je prvi narok na dan 2 8. decembra 1908, ob 9. uri dopoldne, pri podpisani sod-niji, v aobi St. 25, I. nadstropje. V obrambo pravic toženca se po-stavlja za skrbnika gospod dr. Jakob Schegula, odvetnik v Rudolfovem. Ta skrbnik bo zastopal toženca v oznamenjeni pravni stvari na njegovo nevarnost in stroške, dokler se isli ne oglasi pri sodniji ali ne irnenuje pooblaöcenca. C. kr. okrožna sodnija v Rudolfovem, odd. I, dne 12. decembra 1903. Gebe bekannt, dass Sonntag, den 20. Dezember, mein Verkaufslokale von 8 bis 12 Ufar früh und von 3 bis 6 Ubr nacbmlttags geöffnet bleibt und mache bei dieser Gelegenheit auf mein stets mit dem Neuesten versehenes und bestassortierte« Warenlager in Wäsche, Wirkware, jYfoöeartikeln sowie $erren- unö Knabenhüten aufmerksam. 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