V svinÄ prSl» Dln 1 LO 70. enedslnt,»aol,«««lod SvIvMIsNimy (7«!. liiwmd. kir. 2S70) «O«I» Vek^Itung u. Suokdmeksfsi (7al. lnwnird.l^. 2024): ^«rldor, ^vrölösv» «t. 4. /^akiBgi» I^avkvoew b«l!»gaa. K^»i«»tli1pw W»nt»« »I«kt r«tMnlG?^ kif. 167 iVliti^oek, 6sn 25. lunl 192« a. /^dSftftchMSniT'Annsdm« ln ./i^Lsv» lA.4 iV«nv»lwi»g^ g«nig»pf«l»»: ^dk<»i»n, monstl. 23 Otn, «tstsllvn Vln. 6u?ek ^o«t 2Z Vla, fül <<„ tU»sIo« ^u>I»i»ö moilAtl. HS Oln ?In7«lnumm»f < bk> ? NW Mriborer semm HW» Zm Kampfe gegen den Bolschewismus Finnland am Scheidewege. I R Ueber das nördliche Land der Seen und Mümpse, Finnland, wird in der Weltpresse m allgemeinen verhältnismäjzig wenig beichtet. Bis jeht begnügte man sich meistens ilit der Feststellung, daß das fortschritt-iche Finnmvolt seine im Jahre 1917 so ctMer errungene Unabhängi^jkit in zähester Äufbamrbeit auswertet, und daß es in ru« higer Aufivärtsentwicklung begriffen ist. In >er letzten Zeit hat es sich aber herausgebt, daß die politische Unruhe, die in vie« m europäischen Ländern zu zahlreichen iiirstürzen v^r wenigstens RegierungSum-andlungen gefichrt hat, auch Finnland in i<,en Bann zieht. Die Erscheinung, die man ls Krise der Demokratie und der durch die emokratische Verfafsungssorm gebotenen Garantien bezeichnen kann, macht sich neuer ngs auch in Finnland derart stark bemerk-«r, daß die Gefahr eines Putsches durch-Ms in den Bereich der Möglichkeit gerückt !. Zahlreiche rechtsgerichtete Organisatio-m, zum Teil rein militärischen Charakters, e in Finnland stets stark und einflußreich >aren, haben im Laufe der letzten Monate nd besonders im Laufe' der letzten Woche ne sehr energische Tätisskeit entwickelt, de-Endziel eS ist, das Land, koste es was wolle, von der bolschewistischen Gefahr befreien, selbst wenn diese Befreiungs-tion manche staatspolitischen Werte, die Laufe der letzten Jahre in Finnland ge-lifsen wurden, tötet. Die diktaturfreund-^chen Elemente in Finnland haben an die egierung eine Reihe von Forderungen geeilt, die auf das eben angedeutete Ziel hin-Maufen. Die hinter dem bekannten sinn-ndisck^en General Mannevhe'.m stehenden rganlslitionen sind stark genug, um ihre iinsche bei der Regierung durchzusetzen, lbst wenn es zu einem Marsch auf die uptstcrdt Finnlands, Helsingfors, kommen llte. Am 1. Juli tritt der finnländisc^ Sejm sammen. Es ist aber nicht ausgeschlossen. V sich in Finnland schon vorher manches ichtige ereignet und ^ß der Sejm vor nche ilberraschende Tatsachen gestellt rd, oder daß es gar nicht mehr zu einer gung kommt. Die Parole der Kreise, die jetzt die finn-ndische Regierung '.n die Enge zu treiben chen, lautet: Rücksichtsloser Kampf deni oSkauer Bolschewismus, wie er sich in innland bemerkbcir macht. Diese Parole ist ^eignet, in den breitesten ^lichten der nnländischen Bevölkerung, in erster Linie dm Bauerntum,' starken Anklang zu finden. ielerortS ist dies bereits geschehen, und n vielen Äiten des Landes kommen nach vlsingsors Meldungen von spontanen De-onstrationsn, d^ gegcfi die jetzige versi^hn« che Politik der finntandisc^n Regierung richtet sind. Der Bolschewistenhas^ ist in Finnland a^ss gste mit dem allgemeinen Russenhaß ver-nden. Finnland, das vom Zaren Alexan« r dem Ersten v. Rußland im I. 1800 dem ssisch. Reiche angegliedert wurde, hatte kn mfe eines ganzen Jaihrhuuderts Schlveres s^ustehen. F^irinell war Finnland ein au-iom<'S Land, ein Großfiirstentum, das nii! Nl russischen Zarenreich durch die Persttial Ion verbunden ist. Der russische Kaiser I gleichzeitig Großfürst von Finnland, Wsibriaev durste das sinnländische Voll Me Königin in Aubljana Besuch im MSdch«ninstit«k „Mladika^^ Heute frkh erhielt die Hofdame Frau T a v e a r die Mitteilung, daß Ihre Majestät Königin Maria im Laufe des Bormittages in Ljublsana eintreffen und das Mlidcheninftiwt „Mladika" zu besichtigen gedenke. Schon um Itt llhr bemerkte man das Auto der ltönigin in den Straßen der Stadt. Ihre Majestät die Königin wurde von der Hofdame Frau Kvrljuga und vom Adjutanten Major P o g a L n i k be- L j u b l j a n a, S4. Juni. gleitet. In der „Mladika" wurde der KV-nigin ein liberaus herzlicher Empfang zuteil, iiber den Königin Maria sichtlich erfreut war. Nach einstttndigem Ausenthalt trat Ihre Majestät die Königin die RUck. fahrt nach Bled an. Ueberall, wo man das königliche Auto erkannte, wurden der Königin spontane und stiirmifche Ov«^tionen bereitet. Seneralftreik in Sevilla LluNg« ZuZammenilöbe mN Polizei und MiliiSr S e v i l l a, 24. Juni. Wegen Zusammenstöße zwischen Polizei und Streikenden wurde hier der Generalstreik proklamiert. Die Streikenden, die sich in großen Massen in den Straßen der Stadt blicken ließen, ließen sast kein Mittel unversucht, um den Verkehr in der Stadt lahm- zulegen. Es kam deshalb zu blutigen Zn' santtnenflößen mit der Polizei, die mehrere hundert Verletzte forderten. Erst als Militär l)eranrltckte^ konnte die Ordnung wieder her gestellt werden. Die Lage ist troj^em ernst. Wütende Kunde in llnttrkrain Fiinf Ainder auseeged«« Heute wurden siins Kinder im Alter von 3' b'.S iv Jahren aus Unterkrain in das hiesige Allgemeine Krankenhaus überstihrt. Sie wurde« bereits vpr mehreren Tages von Hunden gebissen und erst, al» sich ihr Zustand zufe« hends verschlimmerte, ins Krankenhaus ge» bracht, wo man bald sestft>?llen konnte, daß Ljubljana, 24. Jun^. sie wutkrank waren. Da die Krankheit bereits »seit sortgeslhritten ist, haben die Aerzte jede Hossnung ausgegetlen, de Kinder am Leben erhalten zu können. Die Behörden haben um sassende Maßnahmen zUr ii^kämpfnni der Wutgesahr getrosfen. Börsenberichte Z ü r i ch. 24. Juni. Devisen: Beograd !l.127i), Paris 20.2575, London 2^.075, Nem-York 5lli, Mailand 27.025, Prag 15.31, Wivn 72.85, Budapest W.Z2ü, Beriln 123. L j u b l j a Ii a, 24. Juiri. Devisen: B^r« lin iA13, Budapest S89.87, Zürich 10!)7.9l). Wien 7i)8.36, London 274.77, Newyorl 5l).445, Paris 222.0«, Prag 167.79, Tricst 296.20. Seniationellei' Diebst ihi eines Gelehrten Die Londoner !lriminalpl>lizei beschäftigt sich jetzt ttlit ein"':; ungewöhnlichen sta)!, der uxlhc nd der Pf'n>isfsc'ithök wurdei: etnv' Menge Bücher gestoül.'i, unter denen sich auch sechzig unerse wissenschaftliche Raritäten befanden Die.e Bücher, die für das Musi^um einen Wert von vielen Tausen den von Psund haben, sind aber für den Einibrech^r vollkommen n>crtlos. UntiZr den abhanden gekoinmönen Büchern befindet sich ein Exemp^r der so^nannten Ahllragram-biel. welche im Jahre 1d80 in einem arme-nischen Alo-ster von einem Mönch mit der .^n'd geschrieben wurde; dann das einzig bekannte Exemplar 'dsn Richard Wis^manS 5ommsr»orottvn ^ ^ »oknelt unct »pirlo» aitl/0l. I — ' riitiltiick: 0nix«n-n. pAiiumert«». vrp-i- W int Jahre 1S70 erschienenen Buches über die „heilkuttst n>ährend des Krieges" und Ch.ir-les Bells Schilderung d^s BesundeS der verwundeten nach der schlacket bei Water loo. Für die Diebe l^steht kalllu eine Mög lichloit, solche Bücher auf dem Büchermarkte unbehelligt abzusetzen. Abgesehen davon hat die Ltrimlnal^polizei alle erdenklichen Sicher heitsmaßnahmen getroffen. Die Tat'ache, daß die Einbrecher mit den inneren Ber« s)äitmssen in der Museum^'-bil^Iiothek sehr gut vertraut sein mußten, lna6it den Dieb-stahl noch rätselhafter. Dabei ist auffallen), VizsellZeiiskter usä l-elirer ein ,t nur Wt5«vn t)v!. «on. ltcfn stritt «iufcii »vin l^un unä l^»»^«o «I» Voi'diiä. »iZolstiLL Arbeit erwrtlori ^nreirun«. alier keine /^usre«lin«». iietttnt er Im« mor mit «rt'si'tem I^-iet,«!ruek. »l)«» l,»-sts votränit iiir 6vn «loi«tiillon Arbeiter ist ctvr kolielniteie ksttee N»«. bietet unelnkesciil-Anitten lienu»». ^etin er ist leinster kotlNenkKitva. Niir etisn dekreit Vl)N liem iiir Viols ^ciinliticken Xttiisia. Xsttee Ns« seiiokt liie I>!erven untt i,«» lobt llön (Ziinnon 8ie un«l liiret fortsn Katlee tiaL. üu s1su?s '^ie in 6ea f'orlan. In lLäem nuivm Kninniaivgren--lesciiök» i?t er eu I,l,livn. ^«ci» in liea tntois unU e»lü» vikll er oul >^unsed ervlort. daß die gestohlenen Bischer so schwer waren, daß sie nur auf einem Lastautomobil fortgeschafft werden konnten. Das Muse tm ist nur für Wissenschaftler uud studierend« zugänglich. Seine Besucherzahl ist so klein, daß jede eingehende Person deu: Bedienung^ personal gut bekannt ^var. Man er,vartet von d?r Aufklärung dieses Verbrechen« einc große Sensation, es doch nicht ausgeschlossen. daß als Diter ein Gelehrter in Frage kommet. Zuas-Faftrordnung von und nach Maribor»Hbhs. in deutscher und slowenischer Sprache gtltig ab tS. Mai t9Z0 Erhältlich in der Verwaltung der „Maribo-rer Zeitung". — Preis 1 Dinar. Vertrieb eriiglten 8le venn 8ie Itiren Kürper vor l-ult- unä 8onnenvil6un mit einrs'den. — »uci, bei beciecktem lllmmai, iZenn »uct^ >Vinlj unct l.ult wsunen cte« KVtper. Xder muü Idr Kvkper »ein tiei oi- lektet 5olinentie»tr«,tilunz. Unc! «zut mit t^lveki-Lreme eimeiden' v«, vekmili(iekt (ilk Oetiit^r kies sctimek^totten 8c)nnentir-nrte«. 0»nil cie, nur iM eis. (Ze ti«lte» SN Lueerit ritin^t kiiiv«»-ciekT^e ielcM In lisleärun»TN«(!lemv kann ikre voliNuenak^irkuNx voll rut Qeltun^ bkinxen l)c)8en 7u 3.-. 5.-. I0.- unc, 2?.- vinsr. l-uben -u S.- uinl 14.- Vln»r. in .lukmiswien: p- »vi.r.äort » c».. 6.». °.j.. «»rikor. «vlj.ic. e».t» 5S sein eigenes Parlament wählen, was schon an sich von einer AuÄiahmestellung zeugte, da in Nnßland von irgendeiner Volksvertretung bis zuul Jahre 190b, dem Jahre der ersten russischen Revolution, keine Rede sein konnte. Die formell garantierte Freiheit Finnlands wurde aber in der Praxis allmählich zur Sklaverei, besonders zur C^chc Älexa^rders d. Dritten und des letzten Zaren ??ikolans d. Zweiten. Durch das berüchtigte kaiserl:6>e Reskript vom ls>. Juli 1898 und durch das Manifest vom 15. Febriiar 1899 ^Mariborer Zeitung" ^leummsr !6S S!NlkVocy, den 2S. Iunk ivse wurde Finnland faktisch zu einer russischen Provinz, zum Generalgouvernement, in dem die Russen schalten und walten dursten wie sie wollten. Tie Revolution 1L17 brachte den Finnländern die langersehnte Unab^ngig-feit. Jedoch bald darauf wurde Finnland infolge eines kommunistischen Ausstandes zum Schauplatz eines der erbittertsten Mir« gerkriege, die man je erlebt hat. Der finn-ländlsche Bürgerkrieg endete mit den: Sieg der Mrgerlichen an deren Spitze der schon oben erwähnte General Mannerheim, die größte Hoffnung der faschistischen Organisation Finnlands, stand. Der Friede vom 14. Oktober hat die Beziehungen zwischen Fii. W a r s ch a u^. 23. Juni. (Teluinion.) Die beiden polnischen Blätter „Krakauer Illustrierter Kurier" und „Expreß Pcranny" veröffentlichen in ihren Sonntagsauszaben sin gleichlautendes Interview mit dem rumänischen König Carol 2. Der König erkl^ir-te, daß die polnisch^rumänischen Beziehungen ausgezeichneit seien. Auf die Frage, ob der König eine Aenderung der heutigen geo-politischen Gren^ezieihungen Europas für mögl^ich l)alte, antwortete er: „Ich glaube, daß eine Aenderung des geopolitischen Antlitzes Europas her^izuführen, zu schweren Erschütterungen s^ühren muß." Eine gemeinsame Zjusammenarbe'it der Staaten Europas wäre nach Meinung des Königs sehr erwünscht. Die Verwirkbichung einer Paneuro-lpa-Jdee sei vor allem auf wirtschaftlichem Gebiet möglich. In bezug auf die rumänisch-« uivgarischen Beziehungen sagte der König sehr lakonisch, man müsse immer bemüht sein, eine Besserung der Beziehungen mit Ungarn anzustreben. — Seinen Sohn M-chael wolle der König in erster Linie zu einem Ntenschen nach den modernen Bogriffen erziehen lassen. Heiligsprechung in Rom. Rom, 23. Juni. (Teil'union.) Der Papst nahm ant Sonntag mit größter Feierlichkeit die Heiligsprechungen der spanischen Seligen Katharina Thoma und der italienischen Seligen Lucia Philippini in der Peterskirche vor. Um 9 lUhr hielt er den EinMg in den festlich geschmückten Dom. Das Pontifikal-amt und die Heiligsprechung füllten den gan-M Vormittag aus^. doch harrte eme andäch- Santiago Alba flir bemo.ra tische Versaffungsrevifion in Spanien P a r i S, 23. Juni. ^Der eheinalige spanische Außenministc s-antiago Alba, der kür^ich in Paris ni König Alfonso eine Unterredung hatte uii der nach allgemeiner Ansicht a-usersehen is! nach den Neuwahlen die Minvsterpräsiden schast in Spanien zu übernehmen, hat mit dem Füihrer der liberalen Partei, Rj manones, mit dem Führer der konservativ< Partei, Mvrquis AlhucemaS, und mit de Führer der katalonischen Unabhängigkeit^ Partei. Don Francisco Cainbo, geeinigt. König slprach sich Alba, wie er in einer Ei -klärung in der Presse mitteilt, rückhaltl> für eine radikale Revision der Ver^ssu!^ aus. Man nrüsse in Spanien ein demokrat sches und Parlamentarisches Regime einrici ten, das etwa der Verfassung Englands Belgiens gleiche und eine Wiederkehr 'ri Diktatur unmöglich mache. Voraussetzui wäre eine unverfÄschte Volksbefraiiu! durch das allgemeine Stimmrecht. Nur unl diesen Bedingungen sei er bereit, die Ress^ rung Kll übernehmen, die vorläufig das ji! binett Berenguer weiterführen möge. Wer Hütte das gedacht? „Pferdefleisch wurde ungefähr zu all Zeiten und von allen Völkern gegessen. Wc das Hundefleisch anbetrifft, so wird es vo zwei Völkern verzehrt. Das eine, mit nraltk Zivilisation, ist China, das andere, m höWentwickelter Zivilisation, ist T^utsc land. In Deutschland wird beinahe ei Million dieser Tiere alljährlich für d Zwecke menschlicher Ernährung verwan und in China wird besonders eine bestiwr te Rasse, nämlich der Mops ( der einst au in Europa sehr in Mode war, weil er kein schlechten Geruch ausschwitzt) hauptsächl! zum Zwecke der Ernährung gezüchtet." So lesen wir wörtlich im „Giorn d'Jtalia", in der Nummer vom 17. I 1930. Soll daran die HundstagShitze Sch sein? Silavendandel blM ln Man könnte wohl annehmen, daß in serer Zeit und insbesondere nach der Völkerbund unternommenen Aktion Sklavenhandel nicht mehr existiert. Und d ist es nicht der r^ll. Es gibt noch Gebi auf der Erdkugel, wo Menschen bis heutz tage gekauft werben können, wo Sil^v<' Handel en gros und en detail getrieben wir Diese Gebiete sind: der zsntralafrikawscj Staat Abessinien und der arabi-sche St^i Hedjas. Diese beiden Gebiete liegen L Roten Meere und darum kann man desj Larlottavunker 42 Roman von Elisabeth Ney. Lol»'rls!>t t'x Da aber ging es wie ein elektrischer Schlag durch ihren ganzen siörper. und ihr Blick weitete sich in ungläubigem Staunen und Furcht. -Sie vermochte sich nicht von der Stelle zu rühren. Wie eine Lähmung war es über sie gesomnven; denn der Mann, der jetzt vor ihr stiand und ihre Gestalt mit vor Freude leuch ^endem Mick umfaßte war kein andere? als der, an den sie vorhin noch in unerlaubtem SehnsuchtgefüU gedacht hatte: Erik Ravc-now. Auge in Auge standen sie sich gegenüber und fanden doch vorerst kein einziges Wort. Navenow ergriff sanft ihre .Hand. Sic duldete es, leistete keinen Widerstand. ^Carlotta. liebe Frau Earlotta", klang es taim plötzlich in hervorbrechender Lei^n-schast von Erik Ravenows Lippen Sie schwieg, aber ihr soe^ben noch von flam n«)nder Nöte bedecktes Gesicht war Zeichen-bloß geworden. Er sah es und riß sich zusanrmen. „Ich wollte Sie nicht erschrecken. Vielleicht mar dieser Uebersall ungeschickt. Verzeihen ^ie mir!" bat er ernst. „Ich kam gestern hier an un'd wollte heute zu J.)neti kommen. Der herrliche Morgen ttieb mich hierher, wo ich Sie so unvernrutet vor mir sah. Ist das nicht ein Wink des Hinlmels, Frau Carlotta?" Sie antwortete ihm nicht, und ihr Kopf war tief auf ihre Brust herabgesunken. Er hielt noch immer ihre zitternde Rechte fest in seiner Hand. „Ein Jahr habe ich niich nun wieder draußen in der Welt umhergetrieben und ha^be zu vergessen gesucht", fuhr er leise fort. „Ich habe keine Ruhe, Frau Carlotta, und zuletzt konnte ich nicht mehr anders: ich mußte zu Ihnen nach dem Berghause kommen, um' Sie :n)chmals zu bitten, n>erden Sie mein Weib." Carlotda Dunker vermochte noch immer nicht zu sprechen; Tränen rollten über ihre bleiche Wangen. Da yerlor «Erik Navenow a^lle Selbstbeherrschung. Carlotta DunkerS Tranen hatten ihn alles um sich her vergessen lassen. Er rif; die zarte, schiv-anken.de Frauengestalt Plötzlich fest in seine Arme und bedeckte ihr von Tränen Äberströmtes Gesicht mit hoißen Küssen. „Carlott«, liebe Carlotta, so sprich doch um .Hinimels willen ein oinMes Wort. Weshalb bleik>st du so starr und bleich? Ich weiß ja, daß anch dii mich lie^t. MKhalb läßt du mich so fndseylich leiden?" Einige kur^ Altgenblicke lag sie willenlos an seiner Brust; dann aber zuckte sie er- schrocken zusammen und löste sich sanft von ihm. Ravenow wollte sie feftihalten; sie aber hob jetzt in flehender Abwehr beide Hände zu ihm empor und stammelte mit unendlich wehem Läc!^ln: „Nicht so, nichtiso, Erik Ravenow. Ich kann ulld darf nimnlermehr die Ihre werden. Gehen Sie, ich flehe Sie )r verzweifelt lden Kopf zergrübelte! Eher tann und werde ich heute nicht von der Stelle weichen." „Den Grunid?" stvmmelte Carlotta Dunker, und über ihre schönen Züge glitt eS wie stumme, furchtbare Öual. ^nn aber richtete sie sich plötzllich auf. Ihre seine, schlanke t^stalt schien zu wachsen Fest reichte sie Erik Ravenow die Hand und sagte dann mit z leiser, aber entschlossener Stimme: „Gut, Evilk Ravenow^ Sie sollen noch dieser Stunde alles erfahren. Mögen ^ dann auch entfetzt von mir fliehen. Ich dc Sie nicht länger mit Ungewißheit quäle dsM Sie haben es anders verdient. Komm Sie mit mir hinab zum BergHause; d will ich Ihnen das zeigen, was uns ' immer voneinanider trennt!" Sie fchM voixm, und er folgte ihr stu Sein Herz schlug in h^ten, schwei Schlügen, und in seinem Kopse kreiste nur der sine Gvdanve: „Was ist es, was sie mir zeiigen will? W kann es in ihrem Leven so Schlimmes ben. Sie waren jetzt unten an der Hau terrasse angelangt. Unter der Tür erschien soeben die Miz H'ochlbhner mit dem Kinde auf dem Ari das seiner Mutiter mit freudigem Lallen Aermchen entgegenstreckte. Fast ungestüm riß da Carlotta Dunker ^ Kind an die Brust unld wwkte dem Mädchc daß sie sich entfernen machte. l^rk Ravenow sah alles und verstand v erst doch nichts. Nur vaS eine ging ihm worren durch ^n SiM. daß er wohl im Leben Schöneres und Lieblicheres j gleich gesehen hatte als diese herrliche Fl! der sein ganzes Herz gehörte, mit dem auf dem Arm. Blitzte es ihm jetzt nicht wie Kamp^ m den Augen Carlotta KmiserS endaeaenD ssn 2k. Juni l9Af. kfer als Zentrum des hcZias dulden diesen Handel, wenn derselbe potttischen Aktionen im Orient nützlich sein kann. So unterstütz/te z. B. TnHland die MachtPoMonen deS jdö-nlgs Hussein und echob ni«^ Protest gegen die von ihm ein^hrte 10?öi^ Bestouerung des MenschenhanidÄS . . . Die größten Stlavenkontingente werden aus dein SudQn geliefert. Die mohammeda« irischen Pil^r, die aus Zenttal-Aftika nach de>n Hedja^' — nach den geheiligten Stä'dten Dielka und Medina — pilgern, verkaufM oft ihre Kinder, uin auf diese Art Geld für die Rückwanderung zu erlangen. Dem französischen Schriftsteller Joseph Sessel, der die Gebiete de» Roten Meeres kürzlich bereiste, schlug ein reicher und angese^ner Kauif-mann in Yedifas vor, seine zwei schnxirzen Diener zu kaufen Da er damit nicht den Beifall des Herrn Kessel fand, versuchte er es auf andere Art und bot ihm ein pa.ir ivnqe Mädchen aus der Insel Icnm zum Kauf an. Preis bewegte sich in den l^renzen von 8V btS ILO Pfund für ledes Niadchen. Der Kaufmann bemerkte dazu, daß keine weltliche Macht auf Erden imstande wäre, diesen Handel z-u vernichten, ^ der Koran i-hn auSdÄlckUch gestattet. ^Maribvt'er Nunlmer 166 Zahktlanaer Kampf um eine WelterVatton Der Mensch schreckt zur Erreichung missen fchaftlicher Ziele vor keinen Hindernissen zurlick. So haben es russische Gelehrte nach jahrelangen Anstrengungen fertiggebracht, im Kaukasus, a-uf dem MruS-Gebirge eine meteoroloffisc^ Station zu errichten. D'ie .?>iitte steht auf dem höchsten Punkt dieses Gebirges, der mit seiner Höhe von 18.l>2L Fusz snordöstliicher Mpfel VS42 m, süd^vest-lich bkLtl m) der höchste Berg von Europa ist. Die Expedition muhte die gefährlichsten ^rgfchluchton, Abgründe und Schlünde überwinden, immer ileuer Schnee bedeckte die Abhänge des KaukafuS-GebirgeS, die sie Schritt für Schritt erkämpfen mußten. Plnf Tage brauchten sie allein zur Bezwingung der Bevgkuipipe, wo die Hütt« errichtet wer« den sollte. 5^der Schlag der Eispickel und Schaufeln war für die Teilnehmer der Expedition von Schwindel und Krankheit begleitet. Neun Männer mußten 8 Stunden arbeiten, um das kleine Hüttchen zusammenzuschlagen, waS unter tnormalen Nmstt!n.'>en eine Zeit von knapp einer Stunde erfordert l^5tte. Das nervöse Italien Turali wirft de« F«hd«h««>sch«h »er W«li R o m, 33. Juni. Durch die letzten Ereignisse ist Italien von einer ungewöhnliche« Nervosität ersaht wor den. Besonders find es die französischen Ma-nöt»er, die die italienische Preffe in Erregung bringen, wodurch die Angriffe gegen Frankreich stets heftigere Dimensionen annehmen. Turati, illeneralsekretär dex faschistischen Par^ hielt Sonntag eine Rede, in der er der ganze« Welt den Handschuh hinwirft. Der Faf^smus muh dem« nach feine nattirlichen Ziele finden, die in der wirtschaftlichen Freiheit und Unabhän- gigkeit Italims basieren. „Wir sind noch die alten," rief Turati, „ aus der blutigen Zeit und auf unfern Fahnen steht die alte Pa« rolle: Nichts, was uns nicht kümmert! Europa und die ganze Welt möge sich merken, daß wir die tz^rolle nicht geändert haben." Zum Gchlufse feiner Rede segte er: „Schreite, Duee, durch die fonndurchleuchteten Wege Italiens und gehe durch alle ^ndernifse und Kämpfe. Für Italien und für Dich kämpfen, leiden und fterben wir!" Die Freundin des Banditen Sin betagter Ausreißer .Herr Edwarv Morley alias Edward O' Dcsll alias Edward Mller alias Edvard V!ewman ist ein aite? Befannter der Londoner Pobizei, wahrscheinlich sogar der älteste. Denn schon' Ende der fünfziger Jahre, als in England noch Lord Palmerston regierte, hat diese Bekanntschaift bsgoniren. Me Beamten, die ihn dan^S wsgon einiger Taschen diebstähle verhörten, sind lüngist vermodert, auch ihre Nachfolger und deren Nachfolger. Aber der alte Morley alias O'Neil alias Mller Ä/ioS Newman ilst immer noch da. Und auch seine Beziehungen zur Polizei weiß er von Zeit zu Zeit immer wieder aufzufrischen, oÄvohl seine dunklen Locken klingst schnreweih und seine Schritte mü-h» sam geworden sind. Diese durch hohes Alter verursacht« ^.^ngsamkeit wur^ i-hm vorige Woche zum Ver^gnis. Auf dem Londoner Victoria-Bahnhofe gelang eS ihm zwar, einem Reisend^ ^ Handkoffer gewissermaßen UTtter der illafe wegzunehmen, aber er war nicht elastisch genug, um sich flink davonzumachen. Go konnte man den Alten gerade noch erwischen, als er sich mit dem ldoffer davonschlich. Man brachte den in flagranti Erwppten zur nächsten Polizei-ivache Von dort sollte er am Sonntag zitr Aburteilung nach dem Gericht befördert Verden. Ein Polizist ir>art^te mit d«nl Alten tuf die „Schwarze Marie", wie im Londo-Zer Vobksmund der Vefangenen'TranSport-^agen heißt. Als dieser anfam, verließ der voWst seinen tweivndachtHiq'säbri^^ Schütz Einer »O«dtt»«rache Die gruselige Romantik der Newyorkee „Unterwelt" liefert der amerikanischen Presse stets neuen Stoff. Bor einigen Tagen wurde aus dem Harlem-River bei Newyork die Leiche einer jungen Frau gefischt, die zweifellos ein«m Verbrechen zum Opfer gefallen war. Ihre Hände und Füße waren zusammengebunden, und mn den Hals hing noch eine Schlinge aus Kupferdraht, mit der die Frau offenbar erdrosselt worden war. Di« Tote war gut gekleidet und trug kostbaren Schmuck, darunter «inen Brillantring, so daß ein Raubmord ausgeschlossen war. Ihre Identifikation gelang erst mit Hilfe eines Zahnarztes, der eine von ihm angefertigte Goldkrone und damit in der Toten seine Patientin MrS. Rice wiedererkannte, worauf nun die Polizei feststellen konnte, daß es sich in Mrklichkeit um die Ajährige Anna Ur^S, die ehemalige Geliebte des August v. Jt ermordeten Banditen Eugene Moran, ^^lte. Anna Urbas ist zweifeUoS einer Banditenrache zum Opfer gefallen, und ihr Verbrechen war, daß sie zuviel gesprochen hatte. Die schöne Brünette hatte längere Zeit mit Moran,. der seinerseits ein unbedingter Anhänger des berüchtigten Spielerkünigs Ar-novd Rothstein gewesen war, zusammengelebt, und diese Freundschaft wird als eine Periode „unaufhörlicher Mordtaten" geschildert. Mvran, der feine Finger in allen n^glichen „vacketS" hatte, hatte sich schließlich für den Merschnmggel spezialisiert und lvar im Kampfe um die unbedingte Kontrolle dieses Geschäftszweiges in eine erbitterte Fehde mit den berüchtigten Diamond Brot Hers geraten, von de^ übrigens zwei seit-^r den elektrischen Stuhl bestiegen haben. Im Zusammenhang mit diesen Kämpfen, in denen Rodhstein die Sache seines Freundes ganz zu seiner eigenen gen^t hatte, sind mindestens sechs Mordtaten begangen worden. Als dann im vergangenen Jahr der Mord an Arnold Rothstein verübt wurde, der in ganz Amerita größtes Aufsehen hervorrief, wurde als einer der ersten Zeugen Eugene Moran von der Polizei vernommen. Wiewohl er nur ganz vorsichtige Angaben maäite, wurde er wenige ^ge daraus von Banditen entführt, von zahllosen Kn- za« Opfer gefalle« geln durchlöchert und in ein brennendes Auto geworfen. Die im Rothstein-Prozeß als Zeugin vernommene Anna Urbas hat nun, offenbar um den Mord an ihrem Gellebten zu rä chen, dem Gericht die mutmaßlichen Mör der ihres Freunde genannt und damit ihr Schicksal besiegelt. Zwar verschwand sie so iort nach dem Prozeß und begann ein un stetes Zigeunerdalsein, indem sie fortwährend bhre Wohnungen und i^hre Beschützer wechselte, doch blieb dies alles vergebens und vor einigen Tagen wurde sie nu« von der Rache ihrer Gegner erreicht. ling auf ein paar Sekunden, um den Wagen führer einige Aniveifungen zu geben. Äe-sen Moment benutzt« der Alte, um durch eine Seitentür lhinauS inS Freie zu humpeln. Es wurde sein Weg in die Freiheit: denn Moriey alias O'Neil alias Nemnmn alias Miller ist seitdem verschwunden. Die Polizei aber fühtt sich schwer gekränkt, ja sozusagen bla^miert: denn ^ß ihr ein Drei-undachtzigjähriger davonlief, ist ihr biS heute noch nicht vorgekominen. Sie sucht ihn nun mit beson^derem Eifer, bisher erfolglos. Auch die Londoner hün^en keinen, sie bätt<»n i bn "deTrn »nni» Au« Seile Traoiflver Tov Am Gamstag, den 21. d. M. nachmittags begaben sich der hiesige Lehrer Herr Anton Z d o l 8 e k, Regierungsrat ^rr Doktor I. S e n e k o v i e, Bankprokurist Fr T u rnZ e k und Oberkanzleivorstand A Z o r k o auf den Aeschenfang nach Mozirje Bis zum A^nd fing jeder in der '^nn zwischen Morzirje und Nazarje je eine Ac sche. Die Fischer übernachteten im Gasthaus Turnschek in Nazarje. Herr ZdolSek, der sich unwohl fühlte, stand am Sonntag, den 22. d. M. bereits um 3 Uhr auf, um sich in frischer Morgenluft zu erholen. Nach einer Stunde folgten ihm die übrigen drei Fi-scher und sie setzten dann getrennt den Fisch fang fort. Vorher verabredeten sie sich, zwischen halb 8 und 8 Uhr früh bei der Sannbrücke bei Mozirje wieder Aisammenzukom-men, um im Gasthaus des Bürgermeisters Herrn Matthias G o r i ö a r ein Frühstück einzunchmen. Da Herr ZdolSek nicht er» den Fischfang. Jin seichten Sannwasser beim Ufer bemerkte er den Lehrer ZdolSek, der unbelveglich dalag. In der rechten Hand hielt er die Fischrute, an welcher eine Aesche hing. Herr Dr. Sadnik zog Zdolkek rasch ans Ufer und stellte Belebungsversuche an, I;:e aber vergeblich waren. ZdolZek war bereits tot. Da er ein Epileptiker war, erlitt er offenbar am U'fer einen Ansall und stürzte ins Wasser, wo er den Tod fand. Seir Leichnam wurde mn Montag nach Celje überführt und in der Umgebungsvolksschu^' aufgebahrt. Der Verblichene war 37 J«hre alt und stammte aus Luterje bei Ponikva. In den Jahren 19!S bis !914 wirkte er als Lehrer in Gornjigrad, während des Krieges war er eingerückt, in den Jahren 1919 und war er L^rer in Bleiburg, dann in Gornji grad und Ztore, feit dem Jahre 1925 wirkte er aber an der Unrgebungsschule in C^lje. Er betätigte sich auch mit außerordentlichem Eifer in der Sanntaler Ortsgruppe des Sl. Alpenvereines. Er war Sekretär des hiesigen Fischereivereines, Bibliothekar des Jagd Vereines und Führer der Jagdgesellschaft Eelje. Der Verblichene war eine allgcin^ein beliebte und geachtete Person seinem Angedenken! c. Kirchenkonzert in der vcu.:s,i:i.schen Kirche. Am Donnerstag, den S. Juli um 20 Uhr findet in der hiesigen evangelischen Christus^rche ein vom blinden Tondichter und Organisten Herrn Eduard I n t e r-berger veranstaltetes ^tonzert s:att. Herr Jnter^rger wirkt bereits über 30 Jahre in Celje und das Konzert wird zu seinem Gunsten veranstaltet. Unter den Mitwirkenden befindet sich u. a. auch die Konzertsängerin Frau Marie Röthel-Nostis. Den Kartenvor-verkauf für dieses interessante Konzert hat die Buchhandlung der Frau Flora Lager-Neckermann übernmnmen. c. Aus dem Steuerdienst. Herr Frvnz DemSar, Steuerpraktikant in Gornsi grad wurde zur Steuerverwaltung in Telje ver« fetzt. c. GchAiausftellungen. Die Ausstellung an der Rnabenbürgerschule bleibt aus allgemeinen Wunsch noch bis Freitag, den 27. d. M. um 18.30 offen. Die städtische Mädchenvolksschule veranstaltet am 28. und 29. d. M. eine Ausstellung von Handarbeiten und Zeichnungen. c. An der Orgelschule in Celje sindet am Montag, den 7. Juli um 8 Uhr früh in der Schule der GlaSbena Tnatica die Schlußprüfung mit einer Sckiülerauffschrung statt. Zur Prüfung haben sich 9 Orgelschüler ge, meldet. c. Kleine Matura am Gymnasium. Am schien, begaben sich seine drei Kollegen in! l3., 14., 20. und 21. d. M. wurde ^ hie-das erwähnte Gasthaus, wo sie ihn aber! Staatsrealgymnasium die mündliche auch nicht trafen. Sie suchten nun im Ver- i kleine Miseprüfung abgehalten. Aus der ein mit Herrn GoriSar die Umgebung ab. -t- AMasse wurden 15 MSdchen und 7 Kna. Da ZdolSek nirgends zu finden war, glaub- > bcn zur Prüfung zugelassen. 7 Knaben und ten sie, daß er nach Celje zllrückgekehrt war, 5 Mädchen wurden auf Grund des sehr gu-da er sich nicht ganz wohl fühlte. Sie fisch- ten bezw. ausgezeichneten Schulerfolges von ten nun weiter und gelangten um 13.30 bis zum Sanndamm bei Soteska. Dort erfnk)-ren sie zu ihrem Entsetzen, daß man ZdolSek vor einigen Stunden aus der Sann als Leichnam gezogen hatte. Der Schuhmacher G r e g o r n befand sich um halb 10 Uhr vormittags oberhalb des Dammes, wo er Zeuge »var, wie ZdolSek eine Aesche fing. wollte ihin helfen, die Aefche auS dem Wasser zu ziehen, da machte sich aber der Fisch los und entkam. ZdolSek wollte nun unter dem Damm seine Arbeit sortsetzen. Gregorn entfernte sich und kehrte bereits nach 10 Minuten wieder zurück, fand aber Zdol»ek n'xht mchr wieder. Um 10 Uhr vormittags traf der Zahnarzt Herr ^>r. Bruno Sadnik auS Telje mit dem Postauto in Mozirie ein und f. der mündlichen Prüfung befreit. 3 Knaben und 3 Mäd^n bestanden die Prüfung, 2 Mädchen wurden auf 3 Monate, 2 Mädchen aber auf ein Jahr reprobiert. AuS der 4. B« Klasse wurden 16 Knaben zur Prüfung zu« gelassen. Davon Ovaren 8 von der mündli^ chen Prüfung befreit. 4 Knaben bestanden die Prüfung, 2 wurde^i auf 3 Monate, 8 auf 1 Jahr reprobiert. e. Frecher Diebstahl im Krankenhaus. Am »Sonntag, den 2^. d. M. zwischen 8 und 11 Uhr schlich sich ein unbekannter Täter in das Zimmer des ^rrn Cyrill Vel u -S L e k, Beamter der hiesigen bakteoriologi-schen Station, ein, und entwendete einen neuen schwarM Anzug, einen Ueberzieher, eine Sommerweste mit einer Uhr und Kette sowie ein Paar Schuhe im <^amtwert« ^ »'r« t .MnAorer ZMilSg" Nmimitr tVS Mittwoch, kien ?5. Juni öeitet« zu jener Zeit im gegenüberliegenden Ambulatorium, was der Täter ausnützte. e. Z»el A»tzbaUwettspiele. Am Sonntag «ig, den 22. d. M. um 17.30 fand am Ath letiksportplatz bom „Felsenkeller" ein kalwettspiel für den olympischen Fonds zwi schen dem Athletiksportklub Celje u?Ä> dem EK. Olymp, Gabelte, statt. Die Achletlker siegten mit 3:2 (1:0). Im Vorspiel zwischen den Reservemannschaften beider Klubs sieg ten ebenfalls die Achletiker mit 2:1. Aus ptuj p. Veründerungen im Oemeinderat. Die Banalverwaltung nahm den Rücktritt des Gemein?derates Herrn Anton B l a i e k zur Kenntnis. Gleichzeitig wurden die Gemein deräte Seischeg und Zupaniiö von ihren Aemtern enthoben. An ihrer Stelle wurden die H. O o g o r e l e c, M a-roh und Jng. UrbanLie ernannt. p. Quält nicht das Vieh! Fast bei allen viehmürkten kann nmn diie traurig Wahrnehmung machen, daß daS Vieh von einiigen Kohlingen auf die brutalste Weise behandelt »oird. Es wäre wirklich schon einmal Zeit, daß die hiesige Sicherh^Sbchörde hier energisch einlschreitst. Zmer»ten»nn»kme in ptui tür clie „^»nborer?«> tuox" abemimmt 0. plOttl-LK» ?tNj» Verelnsk»us /^uttkRee veräea prompt erlediAt p. Ein Sprenglmto will nun auch unsere Etadtgemeinde sich anschaffen. Die diesbeMg lichen Unterhandlungen werden bereits gepflogen. p. Mesftrhelb. In Stojnci bei Ptuj geriet der 30jöhrige Befitzerssohn Johann Kelene vergangenen Freitag mit seinem 19jährigen Schwager Viktor Kost i» einen Etreit, in dessen Verlauf es zwischen beiden auch zu Tätlichkeiten kam, wobei Kofi eine gefährliche Stichwunde in der linken Brust-gogend erlitt, Zustand des Burschen, der mS Krankenhaus nach OrmoL gebracht wurde, soll sehr bedenklich sein. p. Spurlo» verschwund«« ist dieser Tage aus dem hiesigen Krankenhaus der nach Okoslavci bei ^utomer zuständige Schnei-devgchilfe Franz KolmaniL. Der Mann hat ern Fahrrad sowie einen ^ankenman-tel mitgenommen. Eventuelle Aufschlüsse >iiber seinen Verbleib mögen der Gendarmerie in Ptuj bekanntgegeben werden. p. Aino. Mittwoch und Donnerstag gelangt der erstklassige Liebesfilm aus den Jahren des großen Weltbrvndes „R ü ck-tehr des H e r z e n s" zur Borführung. Ein Prachtfilm ohne seinesgleichen mit Gräfin Agnes Esterhazy und HanS Gtüwein den Hauptrollen. Aus Dravograd g. TodeAfal. Nach kurzem schweren Leisen ist hier am vergangenen Freitag der EisenbahnerSsohn Titus Kreuch gestorben. Friede seiner Asche! Der schwergetroffenen Familie unser innigstes B^leid! g. Bürgermeister Herr Michael AmbroS hat dieser Tage krankheitshalber sein Amt niedergel^. Aus Ljutomer lj. VerwaUer Franz Gchroll f. Dieser Lage starb in Slatina RadMci der langjährige Verwalter der fürstl. Arenberg'schen Tüter Herr Franz S ch r o l l. Mit Herrn Pchroll fintt ein Stück Alt-Radenci ins Gr^, dem die heimische Bewohnerschaft sowie die zahlreichen ^rgäste ein dauerndes Andenken bewahren werden. ?!ach dem liebenswürdigen ^rn trauern die Söhne u. die Tochter, Frau Kurdirektor Jans<^k sowie die ganze Bevölkerung, was nur zu sehr die große Beteiligung am Leichenbegäng-,tisse bewies. Friede seiner Asche! Den schwer getroffenen Hinterbliebenen unser innigstes Vetk^idl Dompropft Br. Matek f Gestern nachmittags um 4 Uhr gab der Dompropst von M-aribor Herr Martin Matek nach längerem Leiden seinen Geist auf. Dr. Matek wurde 1360 in^ Gornji grad geboren und 1883 zum Prieister geweiht. Bald darauf sandte r)n der damattge Fü^tbischof von 5^vant Napotnik st?udienhal>ber nach Rom, wo er sich das Doktorat des katloni« schen Rechtes erwarb. Im Jahre 188V niurde er zum Dozenten des Mariborer Privsterse« minars und 1909 zum Direktor der Anstalt ernannt. Bal-d dvauf wurde er durch die Verleihung des Titels eines Geistlichen und Konlsiistorialrates ausgezeichnet. Während des Weltkieges, am 1. Auigust 1917, traf ihn die Ernennung MM Dompro-pst von Maribor, welche Stelle er bis zu seinem Tode bekleidete. Der verstorbene, angesehene und sympathische geistliche Herr, der sich nicht nur in Priesterkreisen, sondern üibevhaupt bei allen, >ie ihn kann^. größter Wertschätzung erreute, entwickelte zeit seines Le^s auch eine rege Tädiig^ett auf genossenschaftlichem Ge biete. Er war Gründer der „i^odnseStajer-ska ljudska posojilnica" und deren Obmann Iiis zum Tode. Ferner stand er auch dem katholischen Druckereiverein bis zu seinem iMern erfolgten Ableben als umsichtiger Präses vor. Das Leichenbsgöngnis findet Mittwoch um d Uhr vom Domkapitel aus auf den städti-chen Friedhos in Pobreije statt. Ehre seinem Angedenken! M a r i b o r, den 24. Juni. fen allein bemüssigt sind, die hohen Preise zu bezahlen. In diesem Sinne näßten die Preise gerade an Sonn- und Feiertagen herabgemindert werden und die Gemeinde täme yerade durch Ausnützung des dann zu erwartenden Massenbesuches auf ihre Rechnung. Großer Umsatz ev^ht auch den klei» nen Nutzen. Wie wir erfahren, werden in den nächsten Tagen verschiedene Verbände ihre offiziellen Beschwerden vorlegen und auf die Or-ganisation einer vernünftigen und zweckentsprechenden Preispolitik dringen. Gälte, KUttieist Hörer oer Äul ch^uec schen Hochschule, unternahmen mit einem Mdtlschen Autobus einen Ausflug nach Fala und ^sichtigiten u. a. auch das neue Bad au^ der Mariborer Insel. m. An der 2. MSdchenbürgerschule (Can» karjeva ulica) findet die Einschreibung oei Schülerin-nen am 28., 29. und 30. Juni von 8—12 Uhr statt. Die Schülerinnen bringen den letzten Schulausweis, den Taufschein u. das JmPfzeugnis mit. Arme Schülerinnen bekommen die Schulbücher in der Schule. eine stets vo»UsII«k« Inw^xe 6e8 auk äen Lamsts« kaUen-äen feiertALv« ^er6en Inssrsten->^uttrsee kiir 6io t^eiertsLsnummer nur dl5 vonnerstae» «len 26. .sun! l8 auileeoommea. Später einlalixen-cle ^uktrL?e können ln kewem k^slle berücksiektiet werden. VW Vervaltunsk. Mansche derVadegüfte Es wird uns geschrieben: Jeder Badegast, der den im Bau begriffenen Weg zur Mariborer Insel von Kam-nica aus zu passieren hat, kommt in höchste Lebensgefahr, da sich dort ständig Autos mit Motorrädern sowie auch gewöhnliche Fahrräder kreuzen. Wäre es nicht möglich, diese schwere Lebensgefahr abzuschaffen und alles Fahrzeug wie am ersten Eröffnungstage neben der Reichsstraße oben zu deponieren? Die Autos, Motor- und Fahrräder rasen sa in einer derartigen Wucht auf und nieder, daß ein Unglück in absehbarer Zeit bevorsteht. Ganz besonders werden Familien mit Kindern in großen Schrecken und Panik versetzt, »venn sie zwischen zwei sol-c^n Gefährten zu stehen konvmon und kein Plätzchen finden auszuweichen, dl^ einerseits der tiefe Graben und anderseits der hohe Berg ist. Die Wache auf der Insel selbst hilft nichts, wenn der Zugang zur selben so schwer gefährdet ist. Darum bitten wir alle um Schutz für uns und sür unsere Kleinen und uim Abhilfe sür so schwere Gefahren. » Kritik geübt wird feyler an der Preispolitik des Bades, die den meisten Erwerbskreisen das Bad selbst unmöglich macht und in i-hrer Taktik gerade jenen Kaisen dient, die sich den Luxus eines i,m Bade verbrachten Tages auch an Arbeitstagm leisten können. Die Politik der Preiserhöhung an lebhaften Tagen ist dort angebracht, wo Unternehmer den Massenbetrieb ausnutzen wol len oder wo durch erhöhte Preise eine Cin-dämnrung des Andranges erfolgen soll. Beide Gründe bestehen für Maribor nicht! Jene Leute, für lvelche die Preisdifferenz keine Rolle spielt, benützen die bequemeren Wochentage für das Bad, so daß Angestellte und Arbeiter. - die des Bades anr meisten bedür« Sololtn auf ver Durchladrt durch Martbor Groß« BegrübMlgStage am Hauptbahnhos. Die Großkampftage des Beogvader Sokcl-tongresses stehen vor der Türe, aus lvelchem Grunde die durch Maribor durchreisenden Festgäste auch immer zahlreicher »Verden. Den größten Verkehr bringen der kommende Mittwoch, Donnerstag und Freitag, der 25., 26. und 27. Juni. Am ersten Tage, d. i. M i t t w o ch, den 2b. d. um 13.ö3 treffen mit dem Prager Schnellzug die Sokolvertre ter der L a u s i tz e r S e r b e n in Maribor ein. Am nächsten Tage, d. i. D o n-n e r s t a g, den 26. d. werden die t s ch e-choslowaki schen Sckoln in mehreren Extrazügen Maribor berühren. Der erste Aug trifft um 12.22 und die übrigen in ^r Zeit bis 16 Uhr am Hau-ptdahnhofe ein. Am F r e i t a g den 27. d. hingegen lver-den die Angestellten der Firma B a t' a mit einem Sonderzuge, der um 23.10 Uhr in Mavibor eintreffen wird, den Hauptbahnhof passieren. Bat'a selbst wird angeblich mit seinem Privatslugzeug in Maribor landen. Wann die ^rchreisc der P o l n i s ch e n Sokolen erfolgt, ist noch nicht genau bekannt. Sie dürfteil aber aller Voraussicht nach am Donnerstag Miit dem Wiener Schnellzug um 14 Uhr Maribor passieren. Für den Empfang und die Begrüßung der fremden Gäste werden bereits die eifrigsten Vorbereitungen getroffen. Das Publikum wird aber eingeladen, sich recht zahlreich am Empfange zu beteiligen, l^mit dieser sich umso festlicher gestalte. m. Des Königs Dank. Auf die anläßlich der Eröffnung des Bades auf der Mariborer Insel an S. M. den König abgesandte Er-gebenheitSdepesche der Stadtgemeinde traf nun nachstehende Antwort ein: „Im Auftrage S. M. des Königs überbringt der gesamten Bürgerschaft den Dank für die Grüße, welche Ihr S. M. dem König anläßlich der Eröffnung des Draubades überbracht habet!" m. Todesfall. Vorgestern abends starb der in der Radvanjska cesta 27 wohnhafte pen-swnierte Bezirsshauptmann Herr Otto Fraenzl vonVestenekim Alter von 77 Jahren. Die Loiche des Verstorbenen, einer stadtbekannten Persönlichkeit, die sich allgemeiner Sympathien erfreute, wird Mitt woch am städti-schen Medhose Aur letzten Ruhe bestvttet. Ehre seinem Angedenkm! Polnische Studenten in Maribor. Heute vormittag traf in Mavibor eine größere Gruppe von polnischen Hochschülern ein. Die Die Schulküc!^ des Jugendrotkreuzes versorgt diie Schülerinnen, die nachmittags Unterricht haben, mit der Mittagssuppe teils umsonst, teils gegen eine kleine Entschädigung. I m. Die Rotariatsprüfung haben gestern beim Oberlandesgericht in Ljubljana die Mariborer Notariatskandidaten Herr Vladimir I e z o v S e k und Herr Franz G o-lob abgelegt. Unsere ^rzlichsten Glückwünsche! m. Die Geschäfte bleiben am Vibovdan (28. I'.mi) im Sinne der jüngsten Verordnung der Banalvermaltung nur während des Hochamtes in der Domkirche, und zwar zwischen 10 und 11.30 Uhr geschlossen, während sie in der übrigen Zeit offengehalten werden können. m. Ein großes Aeromeeting veranstaltet der hiesige Aeroklub in der erst menfriseur sein. Die Stelle wird auf 3 Jah> re, und zwar vom 1. Juni 1930 bis 1. Jun 1933 vergeben. Diesbezügliche Gesuche sind bis zum 26. d. 11 Uhr vormittags bei der Stadtgemeinde einzubringen. Die Stadtge meint« verpflichtet sich nicht, dem höchstbie ten'den Bittsteller den Posten zu übergeben. m. Wäschediebstahl. In der hiesigen Wä schefabri! „Kokra" kamen im Laufe der letz ten Zeit stündig Wäschestücke abhanden. Ge> stern wurde nun beim F^briksdiiener K eine Hausdurchsuchung vorgenommen, bei welcher Gelegenheit eine größere Anzahl von Hemden usw. vorgefunden wurde. K. g^tand unter der Last der Beweise den Diebstahl ein. m. Wem gehört daS Fahrrad? Vor eini-gen Tagen wurde von der hiesigen Polizei ein schwarz lackiertes „Tribuna"-Herrenfahr-rad mit doppelter Ueb^etzung und Torpedo freilauf beschlagnahmt. Der Verlustträger möge bei der Polizei vorsiprechen. m. Schtverer Unfall. In der hiesigen Staats bahnwerkstätte fuhr gestern nachmittag dem 85jährigen Arbeiter Karl GvuSovnik ein voll beladener' Wagen über den rechten Fuß. Die Ret^ungsaibteilAng brachte ihn ins Allgeinei« ne Krankenhaus. m. Wetterbericht vom 24. Juni 8 Uhr: Luftdruck 736, Feuchtigkeitsmesser —7, Barometerstand 730, Temperatur -j-28, Windrichtung SN., Bewölkung teilweise, Niederschlag 0. Tfteater««»Kunsl Nationaltheattr In Maribor Aeperlstre: Dienstag, 24. Juni, 20 Uhr: „D i e C o u-fine aus Warschau". Premiere. Abonlnement B. Mittwoch, 2S. Juni, 20 Uhr: „Die T o u-sine aus Warschau". Letzte Borstelluag der Saison. Abonnement A. und C. Kupons. -s- Ende der Theatersalson. Die diesjährige Theatersaison wird am 26. Jiuni beendet. Als letztes Stück kommt DienStag noch die sranMfche Komödie „Die Cousine aus Warschau" von Berneuille unter der Regie SkrbinSekzur Neuaufsührung. Für die Premiere gilt daS Abonnement A, für die Vorstellung am Mittwoch Abonne-ment B und C. Sport : Das Endziel der europäisthen DaviS-Po-kalzone, für das sich bekanntlich Italien und I a P a n qualifiziert ha^n. findet auf italienlfchem Boden statt, und zwar vom 11. bis 13. Juli in Genua. Der Sieger dieses TrefsenS hat dann vom 18. bis 20. Juli m Paris gegen Alnevita zum J^lterzonenmatch anzutreten. : Karel Koieluh Profesjionalmeister von Frankreich. In Herufsspielermannschaft von Frankreich siegte im Ernzel Karel K o-t e l u h. Die letzten vier (Koteluh, Plaa, A. Burke, Naj^ch spielten jeder gsgen jeden. Koiewh—Burke 6:1, 6:2, 6:1; Najuch—Plaa 6:4, 6:3, 6:1; KoZeluh—Najuch 6:2. 6:2, 6:3. Das Doppel gewannen K o Z! e l u H-N a-j u ch gegen die Brüder Burke 6:1, 6:4, 2:6, 6:8. : Die junge amerikanische Schwimmerin Mh Madison schwamm in Seakle bei e!nenl Meeting 300 Meter srei mit 3:59.5 in neuer Weltrekordzeit. Der alt- Rekord von Maria Norelius stand auf 4:03.5. : Kojac verbesserte den Weltrekord über 200 Meter Rücken mit 2:32.2. Die alte Mar ke des JaiPanerS Toshio Jrlye stand auf 2:37.3. VregorLiLeva ul. 6 <1. Stock) Ordinationsstunde«: Dienstag vo», btS Z<1V Uhr und Samstag von >^8 bis 9 Uhr svorm.l. z. Nunde der Internalionaltn Itlngkampfe Unter noch viel größerem Interesse als an bnden Vorc^enden wurde gestern die dritte Runde der internationalen Aingkäurpse abgehalten. Die zahlreichen begeisterten Zuschauer kamen auch voll<.'nds auf ihre Rechnung, da sämtliche Wettkämpfe einen höchst interessanten Verlauf nahmen. Beli<^undJandera teilten nach einem aufregenden Wettkampf die Puntts. Der Tsch.'che war diesmal viel disziplinierter. Im Enticheidungskampf zwischen Bog« nar und IaneZ blieb der routiniertere Ungar nach einem technisch vollendeten Kampfe siegreich. Trotz der Niederlage hinterließ JaneS den günstigsten Eindruck. Bog-Mr ä^ußerte sich nach dem Kampfe, daß er schon lange nicht an einen so hartnäckigen Gegner gestoßen sei wie heute. Heute vormlittags traf der jüdische Weltmeister Bela Weisz in Maribor ein und wird bereits heute abends a^uf die Matte treten. Die Kämpfe versprechen nun. auch weiterhin einen höchst aufregenden und spannen den Verlaus zu nehmen. : Offizielle Mitteilungen des M. O. Fiir das am 2V. d. in Celje stattfindende Städte» match wird nachstehlinde Mannschaft nominiert: Koren 2. Domicelj, Koren 1, Ronjak, FrangeS, Bauer. Konrad, Na^j^r, PriverSek, Bertoncelj und Starc. Alle Sipicler haben außer der Dreß die gesamt.l?n Sportutensilien mitzubringen. Die Vereine haben Sorge zu tragen, daß sich alle Spieler rechtzeitig am Bahnhofe zur Abfahrt nach Cslje, die uin 13 Uhr erfolgt, einfinden. Die Vereine bzw. Spieler haben Folge zu leisten, widrigenfalls gegen sie eingeschritten werden wird. Proteste. Wechselproteste bis zu 500 Dinar ^ 5.^ von 5<^ bis 1000 Dinar .... 10.-»^ von 1000 bis 10.000 Dinar . . . 20.-^ von 10.000 bis 50.000 Dmar . . . 30.-^ lber 50.000 Dinar 50 --' Einschreibungen. Für Besitzrechtseintragungen auf Immobilien sind 2?Z des Wertes der Taxe zu erle, gen. kKSportN» Kli» .l.UkßA' iloksber: pristern k) AlGltKDIHLlkVVH CSTtS HA DßAKIKVK 1A I^elck 5ortielte8 l-axei in ^ tür Klncler per Llück von viriar ll — »utvZtt5 ^ Iluäsrield«!»«» t0r 5^»nnei per .8lück von vinik - lutvzrts ^ L»6»I»o>e» per 5tüctl von l)insr 1:j'- »utvSitZ per 8iack von l)inal 3i— »utvSrts ^ per p«»r von llinsr 6 b0 «ut^Srl, ^ 0»mei»oekoi'li» per pssr von vln'l !v — »ukvSrt, ^ A»ck«ll«advi» pei Stuck von l)!n»r — «ul«Srts M per Litllck von l)!n»r ö - «ukvSltz » SoIroU«id«l per SMck von l)In»l A)'— »usvqrts Ve!tetZ ^oöez In I^r»' llvwckeo» XkAxeii» LtrSmpkoa und 8oele«a >!lel /^rt. /t)45 Direktor I^!ttmoi8ter a. v.. xidt kie- mit allen freunäen unä bekannten xe^iemenci I^aekrickt. ä^lZ Lein Luter alter Vater, tterr M ksmii?. Ms W ViMell Ic. lc. Lexlrksliauptmsnn I. ^krenbüreer von volenjZite lopliee, ^ermoZnlc u. I^sneenton. Lonntax^, clen 22. 6. nack Ianj?em sclivveren ll^eiden. verseilen mit clen l'röstun^en cler lil. I?eli?i0n. für immer seine miiäen xesclilossen l^at 870Z P'I'U.I. am 2Z. .luni 19Z0. Volkswirtschaft Die neuen Serlchtstaxen Das neue Gesetz über die Gerichtstaxen ist bereits publiziert u. damit am 17. Juni in Wirksani^eit getreten. Zum Unterschied vom bisherigen ^xengesetz, welches alle Ar ten von Taxen inkludierte, enthält dieses Ge setz nur jene Taxen, die das Gerichtswesen betreffen. Alle übrigen werden durch ein Sondergesetz geregelt. Die neuen Taxen, die in vielen Füllen bedeutend milder sind als die alten, unter-scheiden sich ganz bedeutend von den bisher in Kmft g^tandenen Bedingungen. Wir fiih ren hier einige neue Taxen aus dem neuen Gesetze an (in Dinar): Gerichtliche Firmenprotokollierung. a) Handels- od. Industrieunternehmen ..........100.— b) Gewerbeunternehmen .... 50.— Aktiengesellschaften bezahlen außer diesen Gebühren noch für d'ie Protokollierung: bis zu Din. 100.000 K^ital . . 500.— von 100.000 bis 500.000 . . . 1000.— von 500.000 bis 1 Million . . . 15X>.— von 1 bis 5 Millionen .... 2000.^ über 5 Millionen......4000.— Bei Kaipitalserhöhungen sin Fünftel die« ser Taxen vom gesaurten ursprünglichen und erhöhten Betrag. FÄr die Protokollierung haben noch nachträglich zu bezahlen: a) Wechslergeschäfte ..... 1000.— b) Pfandlei^unternehmen .... 2000.— c) übrige L^nkunternehmen . . 1500.— d) Kommissionäre u. Importeure . 1000.— e) Sensale — im Falle sie sich mit dem Einkauf heimiischer Waren befaffen........100.— andere......... 1000.- Für alle Filialprotokollierungen wird die t>albe Taxe bezahlt. Kino Burg-Kino. Bis Mittwoch umfaßt den Spiel Plan der entzückende Liebesfilm „Studentenliebe" mit Rod la R o q u e in der Hauptrolle. Ein Prachtfilm von Weii^. Weib und Gesang ... In Vorbereitung: „Berkaufte Töchter" mit Jan C r a w-ford und Nils A st h e r. Uniou'Kino. Bis Donnerstag geila-ngt der seinerzeit mit größtem Erfolg vorgeführte Prachtfilm „Der Leutnant Geiner Majestät" zur Wiedervorführung. In den Hauptrollen die berühmten Stars Svetislav Petrovi^ Agnes Esterhazy, Mary Kid und Georg Als-xander. Mittwoch, LS. Juni. Ljubljana, 12.30 Uhr: Schallplerle Joh. Seb. Bachs. — 20.30: Volkstümlicher Wiener Abend. — Brünn, 18.35: Deutsche Sendung. — 21: Buntes Stündchen. — S t u t t g a r t, 16: Frankfurter Uebertragung. — Anschließend: Neue Tanzmusik. — 19.30: G. Verdis inusikali-sches Drama „Die sizilianische Vesper". — F r a n k f u r t, 16: Konzert. — 19.30: Stuttgarter Uebertragung. —Berlin, 16.30: Arien und Lieder. — 18.05: Unterhaltungsmusik. — 19.30: H. Herliioz Oper „Die Trojaner" - Danach: AbendUtiter-haltung. — Langenberg, 17.30: Vesperkonzert. — 20: Opernabend. — 21.20: Symiplhoniekonzert. — 22.20: Nachtkonzert. - Anschließend: Schallplattenkonzert. Prag, 18.25: De-utsche Sendung. 20: Kammermusik. — 20.50: Klavierkonzert. — 2i 20: Populäre Opern- und Ballettmusik^ — Mailand. 19.15: Unterhaltungskonzert. — 20.30: Leichte Musik. — 23.40: Buntes Konzert. — München, 19.30: Konzert. - 21.20: Lustige Sw^. — 22.45: Konzert- und Tanzmusik. — Budapest, 20: Teile auS Operetten- und Walzermusik. Lpenäet tür äen «aoio?oi^ot äer'^ntituderkulosenliß^a in ^sridor! In tiefstem Lckmer^e xebe !cli liiemit I^ackrickt. 6aö mein innigst seliebter Latte. be2>v. Vater und QrolZvater. tierr M Mr vs» ViüleM öe?!rk8l,2uptma.lui l. Ik.. Lkrendiireer medrerer (Zemeinclen ln Kraia. nacl: langem, sck^veren, mit eröllter Qeäulä ertragenen I>ei-<^en, verseilen mit äen til. Lterdesalcramenten. Lonntax. äen 2Z. .luni 19Z0 um kalb 9 l^Iir adencls. im 77. I^ebensjal^re sankt im Herrn entscl^laken ist. 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