e»««»»etn« «vdelwiu!!«»' ,«v»,»m», Svnnwslwng (»«»«»ok, intmurdAN »^». ZS70s. V«»^»liw>g u. Sued «ntsrmd. »t». 2024» »^«ldok. ^urttisv» «l. 4. hz»«»»kflpw «»r6«n ntvkt rOtvfi»t«rt. ^ ^ntfsgsn k^0vkp«»«^o dOllOgsa^ «n ?s lull 1S3S u. m ^ussÄi«v» u». 4 »»«wiigi. 22 Din, 24 !)!n. äufv^ ^osi monO^ 22 vtn. iüt ä« >^»!»n6 monaUiok 2S 0in. »^«»lnumm«' l SO uncl 2 0ii» Mrillmr Mmil Vor der Unterzeichnung de< jugoftavltchm Konkordats Beokirad 24. Juli. Amtlich wird berichtet: Der jugoslawi-sche Justizminister Dr. Auer hatte in Rom heute eine längere Nnterredunq mit dem Kardinalstaatssekretär Pacelli. Am Don« «rStaq wird Papst Pius den jugoslawischen Justizminister in Audienz empfangen. Bei dieser Gelegenheit wird daS lkonkor-dat unterzeichnet werden. Heute abends gibt Eardinal-StaatSsekretSr Paeelli ein Festessen zu Ehren deS sugoflawischen Ministers. Morgen gibt Jnstizminister Dr. Auer zu (?hren des Kardinalstaatssekretärs ein Bankett. Snnenmlnt>»»r Dr. Koroiec In Audienz Blöd' 2». Juli. Wie bereits berichtet, ist Innenminister Dr. Anton KoroZec in Bohinj von Seiner königl. .Hoheit dem Prmzregenten Paul in Audienz empfangen wenden. Der Innenminister diirfte längere Zeit in Beaunse auf Somuterfrische verweisen, da er sich in seine Wohnung das Telephon installieren lieh. Ljubliana, S.^. Juli. Innenminister Dr. Anton ^oroZec ist um ?s> Nhr nach Zagreb abgereist. Revotverattentat im argenti-nischen Varlament Der Ackerbauminlfter von einem entlassenen Volizeikommiflär erschossen Buenos Aires, 34. Juli. Im argentinischell Parlament kam es heute früh zu einer Auseinandersetzung zwischen einigen Senatoren und deln Acker bauminister sowie dem Finanzminister. Plötzlich fielen von der Galerie herab einige Revolverschi'isse. Ackerbauminister Dujau sank tödlich getroffen zu Boden, während Senator Pejere schwer verletzt wurde. Im Parlanient entstand eine Panik. Dic Polizei besetUe die llingange. Als Täter konnte auf der Galerie der eutlassene Polizeikoni-missär Valtez eruiert und verhaftet werden. '.'lttcntat hat in Argeiitimen gros ses Aufs^'hen ausgeli^'t. Frankreich fllr Sanktionen im Abessinien - KonsliN Veränderte Haltung des Qual d Srsa« gegenllber Ätallm 44. Skb'Maa des abesslnl-schen Aalfers «IllikwIInI»« d« MIlid». Jt»Neii« «»«. schafter lehnte die Teilnahme am Bankett ab Tokio 34. Juli. Der Kaiser von Japan hat an den Kai» ser von Abessinien Haile Selassie aus Aula^ seines 44. (Geburtstages ein Telegramm init wärmsten Wiinschen für sein Wohlergehen gerichtet. ?fddis Abeba. S4. Juli. Der italienische (Gesandte hat eS abge-l'ebnt. einem Empfang und einem Bankett, die anläf^l'ck» des l^ebnrtstageS des NeguS gegeben wurden, beizuwohnen. Der Kesand te beriek ^icki auf d^n seindseli^'n Ton der Nede ^ie der Neans unlägst Italien ge« geniiber gehalten hat. Russischer Ron ftop-Mug n«»ch San Aran-ziSco? Drei russische Flieger Planen einen sensationellen Dauerflug eiuen Non stop-Flug Moskan-San Franzisco. der lwer Nord pol führen soll. Der Flug soll in einem einmotorigen Eindecker ausgeführt werden, an ihm werden der berühmte russische Flieger Levanewsky, dann einer der Befreier der verunglückten russischen Tscheliuskin-Eirpedition und noch ein dritter Pilot teilnehmen. Die Flngroute geht über den Nord Pol. Wilkesland Port Vimon. Bancouver nach San Franzisco. Es ist dies der erste sowjetrussisriie Langstreckenflug seit dem rus sischen ?^lug rund um die Welt im Jahre Wie verlautet, ist vom russischen AuS wärtlgen Amt bereits von den Bereinigten Staaten die Erlaubnis zum Ueberfliegen London 24. Juli. Wie die heutigen Blätter zu berichten wissen, ist zwischen der frauziisischeu und der englischen Regierung in der Frage der Schlichtung des Abessinen-Konfliktes eine vollständige Uebereinstimmung gefunden lvorden. Frankreich ist jetzt, für die Anwendung des Art. 13 des Bölkerbundpaktes u. auch dafür, daß Sanktionen gegen Italien ergriffen werden. Die Volkerbundratstagung soll deshalb nur 2 Tage dauern. — Frankreich bemi'!^,t sich mi^ England, einerseits das Prestige des Vi.^lkerbundes zn wah ren, ohne hiebei auf England und auf Italien zu stoßen. Gegen die Habsburger Bemerkenswerte Seltsttllungen des „Echo de Poris" aber die Haltung der Klelnen Entente - Dle neuen pariser Befürchtungen Paris, 23. Juli. „Echo de Paris,, veröffentlicht eine läil-gereu Artikel über die Haltung der Kleinen Entente in der Habsburger-Frage und die aus ihr resultierenden Gefahren. In dem Artikel heißt es u. a.: Die Opposition der Kleinen Entente gegen die .Habsburger ist sowohl in Paris als auch in London zu ^venig bekannt. Die Kleine Entente hat beschlossen, energisch durchzugreifen da sie viel zu gut die deutsche Propaganda kennt und deren Aktivität, die sich unter verschiedenen Masken verbirgt Die Anschlnßgcfahr ist wirklich gros^, auf der anderen Seite aber ist die Gefahr der .Habsbnrger nicht geringer, da die Restaurierung unweigerlich den ^rieg bedeuten würde. Der Wiener Jmperialismns hat die gleichen Ambitionen, wie sie in Hitlers „Mein Kau,Pf" zun, Ausdruck komnien. Bundeskanzler Schuschnigg selbst hat von der Notwendigkeit der Erneuerung des heiligen römischen Reiches deutscher Nation des amerikanischen Territorium eingeholt morden, ebenso vom Englischen Auswärtigen Amt die Erlaubnis zum Ueberfliegen von Canada. Obwohl offiziell noch nicht davon gesprochen wird, nimmt man an daß dieser Äug der erste Versuch einer ständigen Handels-Luftverbiudung zwischen Nußland und den Bereinigten Staaten sein soll, wobei man das „Dach der Welt" überfliegen wird. Die Strecke Moskau-Sau Fran ziSco beträgt fast l0.000 Kilometer. Da die Maschine der russischen Piloten in der Stun de etwa Kilometer bewältigt, so dürfte die gesamte Flugstrecke in ettva nennnnd-dreißig Stunden zurückgelegt werden. Der Start soll erfolgen sobald Wetter sür den Flug giinfdiH ist. gesproen Verbündeten nach sich ziehen. Das neue deutsch-österreichische Bünd nis würde den Sieg des Paugermanismus nur erleichteru. Diese düsteren Befürchtungen — sie schei nen das Uni und Auf des Pariser Blattes bilden zu wollen _ sind, wie es heißt, keine leere Angst. Die Propagandisten der .Habsburger erklären zwar, daß Ei^pansions bestrebungen nicht existieren, da Oesterreich nur seine innerpolitifchen Fragen regeln und mit allen Nachbarn in Frieden leben wolle. Die Ereignisse aber beweisen das Gegenteil davon. Gelegentlich der Erössnung einer Wiener Ausstellung verwiesen die österreichischen Minister und andere Redner ans den Strom der seine Fluten gegen Osten wälzt. Der Fremdenix!rkehrskrieg, den Oesterreich Jugoslawien angekündigt hat und die im Ausland mit Nachdruck betriebene Habsburgerpropaganda bilden ei-ueu neueu Beweis dafür, tms man von den Erklärnngen der österreichisck)en Minister halten kann. Das Blatt veriveist sodann auf die be« kannten österreichischen offiziellen Bestre- bungen, den Erzherzog Eugen nach Ablauf der Funktionsperiode von Wilhelni Miklas zum Bundespräsidi^'ttten zn wählen. Die Eic kaiserin Zita wünscht aber, MiNas möge Präsident der Republik bis zu Restaurie-run^^ bleiben. Tie österreichischen Staatsmänner wiederuin erwarten sehr viel von Eugen dem es geinngen war, als Ritter des Maltheser- und Gros;ineister de? Deutschen Ritterord'.'ns in kurzer Zeit nach feiner Rückkehr aus der schlveiz das Ansehen des legltimistischen Adels zu heben, mit dessen Hilfe die Vorbereitungen lür die R? staurierung sehr leicht getroffen werden könnten. jlnapp vor der lct.zten ?ißung des Bundesrates, in dein die Habsbursier-l^^eset^e abgeschafft nwrden waren, fand in der Nähe von Wien eine gehein^e Zusainmenkunft statt, an der sich alle Hauptwerber der Habsburger-Restaurierung beteiligten. Hiebei wurde die Feststellung gemacht, das', sür die Habsburger der Zeitpunkt reis geworden sei. Jl? der angenommenen Entschlies-snng heißt es, daß die internationale Situation für die Durchführung dieser Pläne setzt sehr günstig fei. Nach (Gerüchten die in österreichischen Kreisen kursieren, wird die Regierung den für die Militärpensic'n''n bewilligten Kredit von ii'L> Millic-nen ?chil ling für die Habsburger-Propasianda oerwenden. „Echo de Paris" beschließt seine ?^etrach-tnngen nnt der nachstellenden Fe't'tellunli: Zunl Glück wird die Politik der Kleinen Entente von ernsten und scharninnigen ^^eu ten geleitet, die alle habsbnrgerischen Machi nationen dnrch energische Vorgeben vereiteln n>erden. Die politischen nnd militärischen Maßnahlnen, die in Jugoslawien ilnd Rumänien getrofsei? vorgesehen sind, iner-den den habsblirgisck>en Verschwörern noch zu denken geben. Beograber Schachturnier. llirter Svannnnsi des interessierten Pu-bliknms wnrde gest.'rn die l t. Runde des Beograder Schachturniers eröffnet . T'en Höhepnnkt erreichte die Rnnde nnt deiik Match der beiden aussichtsreichsten Titelanwärter Vassa Pirc nnd Dr. T-rininovie. ?ie Partie wnrde nach tu'idevseitigeul brillan^ ten Spiel abgebrochen. Pirc konnte sich ini-nierhin eine starke Position sichern. Die '"üte n.-sn'r.' .^>l)sti,' ^'r die Partien Nedelfkovi«'—Toth nnd Schreiber — Di-. Astato^. Die übrigen Partien N '?,'d.'u abaebrochen. Der stand nach d - Rln?de ist flis.'i'ndl'v Dr. 7rifnnnvi(^ MsN eins'iss' f'-'n Bvö'^^er ^ einb-'ss' Bnkovi,^ einlialbst'^ Toniovi«^ Nedels kovi? 5, Dr. Drezga 1 einlialbf?. Peirovi^ 4 einhalbill, Filivovit' Kalabar 2 ein-halbsN, Avirovil" 2f2). Börse Zürich 24. Juli. Veograd 7.<», Paris 20.26^ Loudon l.'x2s), Newvork M'.i2!'i, Brüssel Mailand 2^..^, Madrid 41.07si Amsterdam 2<>i''.70, Berlin i2.'^.w. Wien Prag 12.t'9, Warscixiu l»7.80, Bukarest 2..'>l). Zm Äelchim des Pferdes swßes Äubllaum« pfeedemmen und jugostawMtS Tra-betderb« in Auwmer — prlnzregent Voul Schinnherr der Deranstaltvngm Der Trabreilnen in Ljutomer, der si6i für her Gcbrauchsprüfung der amerikanischen die Entwicklung ulü> de» Ruf der alten Traber in der bäuerlichen Wirtschaft und so Pserdezu6)t des Murfeldes so große Ber- danil Abhaltung der nachstehenden Rennen: Äicnste erworben hat, begeht Heuer sein 60- i.EinstÄnnerfahren für Dreijährige auf jähriges Bcstandcsjubiläum. Aus diesem - .....^ Anlaßc werden vom 15. bis einschließlich 18. August große Jubilämnsrennen abgehalten werden, Veren allerhöchstes Protektorat Ecine königl. 5^ohcit Prinzregmt Paul ilbernommcn l?at. I Das überaus bunte und reichhaltige Pro grainin sieht die uachstehendeil Renneil vor: Aill 1ü. August :1. Einspännerfahrcn sür Zweijährige aus l4V0 Meter; 3. Einspän-nerlieat siir 4 bis 12-jährige Pferde auf 1600 Meter; 3. Einspännerfahrelt sür Dreijährige auf ^^000 Meter; 4. Zweispännerfahren für bis IS jährige Pferde auf 2t00 Meter, gefahren von den Frauen und Töchtern der Züchter. Am 17. August fiildet in Ljutomcr eine 'Pferdeprämiiernng stall die den Besuckiern das Schönste nnd Beste im Matericil der Ljntomerer Zucht zeigen wird. Heupttag der Veranstaltungen ilt j.'diich der ?5. Angustt. ?,'a6) den? Empsanl! >er <^;aste bei den Frühzügen Festzr.g i'.acj? (5mn, wo die Pferdeschau besichtigt U':rd. Uin 12 Uhr flenieil^sames Mittagmahl, nach- 2200 Meter; 2. Jugoslawisches Traberder by auf 3300 N!eter, zum ersten Male auf der Rennbahn in Ljutomer ausgefochten. Preise: 10.000 3500, 2000, 1500, 1000 und noch 2000 Dinar dem Züchter des Siegers, wenn derselbe PriWtzüchter und jugosla-Wischer Staatsbürger ist. 3. Einspännersah, ren sür Zuchtsstuten aller Altersstufen aus 2000 Meter, gefahren nur von bäuerlichen Züchtern nnit über 55 Jahren. 4. Galopp-Rennen für amerikanische Traber auf 1600 Meter. 5. Einspännerfahren sür 4 bis 13 jährige Pferde, die im Meeting »vcnigstens einmal starteten auf 2400 Meter. 0. Zweispännerfahren für 3 bis 12 jährige Pferde auf 2300 Meter. Alle diese Rennen können nur von Pferden jugoslawischer Zucht bestritten werden. Pferde aus bäuerlick). Zu6it erhalten Distanznachlässe. Die Rennbahn wurde verlängert. uni) neu hergerichtet. Rennungen nnd Anmeldungen sind bis 8. Angust an den Vereinskassier Fr. Ate? in Ljutomer zu richteit, der auch die näheren Auskünfte erteilt. Die Eiscnbahnfahrt zum halben Preis ist für den 18. August bereits gesichert. Totschlag im Sportwahn Sin Toter, ein Schwerverletzter und ein Derhasleter als Bi lan» eines Sußballwettspieles Osijcl, Juli^ In Gjurgjcvac bei Osijek sand ein ^us^-ballwettsyle! zwischen don lokalen Vereinen „Tanin-Pile" nnd^ „Radni^ki" aus Slav. Po/egn statt. Unter den Zuschauern besan-den sich tUlch der 5''cizer Dn?an LaUv und die Angestetlteii der ?^'ohn einen derartig l)estigcn Schlag auf den Kopf, das; dieser sofort tot zusanlmenbrach. Als Becker sah, was LaliL angestistei hatte, entwand er ihm die Latte und hieb nun aus Laliö so lange cili, bis dieser bewußtlos war. Laliö wurde in hoffnungslosem Zustande ins Spital ein geliefert. Becker wurde verhaftet. „Aariborer Zeitung^, Nummer Kriegsmmister «eseral Peter twkovii in LopsKiea. KoStanj, 23. Juli. Anl Sonntag traf aus Rogaöka Slatina .^riegsminifter General Peter 2ivkoviL in TopolSica ein und unterzog unter Führung der Anstaltsärzte die Lungenheilstätte in T^ovol.^ica einer zweiftüMgen eingehenden Besichtigung. Der Minister kehrte sodann INI !^raftwagen nach Rog. Slatina zurück. tlm ein Haar dem Tode entronnen ..........Ljubljana, W. Juli. .^leutk' nachmittags' ereignete sich gegen-üdt'l der Straßenbahnremise ill Ziska auf der dortigen Bahnübersetzung eine schwerer Unfall, der dem t^5-jährigen Besitzer Janez Zaletcl aus Ornui-e daS Leben tosten dstrf-te. Zaletc! sas; mit dem 13-jährigen Peter Dragar aui? OrnnLe auf einen: Nlit .^^olz bc ladenen Wagen, der im Moment des Her-ankoniniens des Oberkrainer Personenzuges sich Pli^tzlich auf deni Geleise befand. Trotz-denk das Pferd scheu wurde, riß eS den Wagen so weit über das Geleise, das; der Besitzer zur Seite geschleudert wurde, während der >inabe nocj> rechtzeitig vom Wagen springen konnte. Zaletel erlitt hiebei schwere Verletzungen ain Haupte. Der Wage,: wurde zcrtrünnnert. Ter Znstand des Besitzers, der ins .Ä^^rankcnhauS gebracht wurde, ist ernst. Aus der Katzentagd eine Frau schwer angeschossen Llnblsana, 23. JnU. Ter Besitzer Johann Rant war heute ge-acn 20..A> lll)r daniit^ beschästigt, in seinem (Varten mit elneni Flobert-Geniehr !»tatzen alizuschießen, die seinen Taubeu nachstellten. Ntint schoß zuerst seine eigene 5katze i'lber den .^Iiansen, dann aber eine.^atze ans der '.'«'achbarschaft. ^liant s6wß der slii^itenden >iatzc nach, im selben Moment gesste ein weiblicher Hilfeschrei ans dein benackibar-!en Garten. Rant hatte näinlich die 23-jäh-ng'.' Arbeitersgattln Johann .Hribar getros seil, die init dem Ansliinden der Toumten-pslanzen beschäftigt N'ar. Als nmu näher-faw, beinerkte nian, daß die Hribar voi» der .'^ilgel in den Bauch getrofseil worden N'ai. Die Verunglückte n>urde in sckMer-verlctzlens Zustande ikiS !>sraickenhauS in '..''jublsana gebracht, Ivo sosorl eine Opera-lion an ihr durchgeführt wnrde. Die Ber^ lepnng ist eine todbringende. Gegen den nnporsichtigen Katzenjäger N'iirde daS Straf n<'rsalil'en eingeleitet. Selbstmord vor Sem Mikrophon ?luf sensationelle Weise hat sich in Niga nin sowsetrussischer Schriftsteller das L^'ben genommen. Atcrander Virken las im N'iia-cr 5ender einige seiner Novellen und Gedichte. Zal)lso?<' .^>örer lauschten seinem Vortrag. nicht zuletzt wahrscheinlich russische Hörer, die den Landsinann sprechen hören wossten. Aisi Virsen seinen Vortrag beende! hatte hörte nlan im Lautsprecher Plötz lich, wie er mit gänzlich veränderter Stim. me sagte: Ich liab<' einmal sür dich gesprochen -- und DuV — Du hast mich betrogen!" Unniittelbar daraus ertönte ein Zchilß und eS nnirde totenstill. . . Als die Angestellten deS Rigaer Rundsnnls in den 2endcrailin stürzten, sanden sie den Schrift stel'ser tot vor dcnl Mikrophon liegen. Er lmtte sich eilie .^1'ngel in die Brnst geschossen. Die Nachforschungen ergaben, daß der Schriftsteller seine letzten Worte wahrschein lich an seine Fran gerichtet hatte, die er nn-ter den ^'^wrern verinulete. Er glaubte wohl Grilnd zll der Annahme zu habeir, daß sie is)m untren sei. kW Kilometer ohne Kurve durch die Wüste. In Aestanstralien, auf der Bahnlinie zwischen den Städten Port Auslusta in Süd Australien nnd Kalgoorlie in Wcstanstralien befindet sick» die längste lurvenlose Eisen-bahr^ecke der Welt.' 528 .Mlo,neter weit Mren di.' Vahngeleise oline jede 5krl'nn-mu^sg ^lvck'. en!d1o?e baumlose Wiiste. Es eine ungeheure ??läche, die aus diese Weisc-auf. kürzesten^ Wege dlirMucrt wird. : Die Schweiz im Mitropa'Lup. In der Budapester Konferenz des Mitropa-Cup-Aus jchusseS wurde di<^ Ausnahnie der Schweiz für die Konkurrenz inl nächsten Jahre beschlossen. IugoflawienS nnd ))^unlänienv Mitwirkung wird erst l0.^7 erivogen iver-den. ' Um die „Weltmeisterschaft der farbigen" trucken in Leicester Larrn Gains und Obie Walker einen Boz^kamps auS. Nach Ablans der t5 Runden wnrde GainS zum Sieger erklärt. . Deutschland qew'nnt den Masaryk« Fechterpokal. In Pistnan blieb Deutschland im internationalen 7^echterturnier vor /Frankreich Oefterreicli nnd der Tschechoslowakei siecireich. : Magdeburg-Dubrovnis 4:l. Vor der Abreise nach Brüssel schlng das '^!.'asscrbaN« team von Magdebnri^ die Dubrovniker Städterepräsentanz tnit l:l. : Die Tour de France sal) in der Etappe Luchon-Pan den Italiener Morelti siegreich. Im allgeuieinen T'laeenient führt nach wie vor Maes. : knapper Sieger der Amerikaner im Doppel. Das amerikallische Dopp'^l Allison-Van Ryn blieb gegen Eramm-Lund erit nach dramatischem i^iampfe mit 3:0, s>:3, 5:7, l1:7 8:0 sieczreich. USA führt im Iuter zonenfinale deS DaviS-EnP soniit mit 2:t. : Das Herreneinzel von RogaSka Slatina seioann jtarlek Friedrich, der ('^iko-j uiit 0:l>, (>:1, 5:7, 2:« zurückgetreten überholte. : Das internationale Tennisturnier in Bled nilnnit anl 25. d. seinen Anfang nnd unrd anl 28. d. abgeschlossei^ werden. D.>!inisters für .''»örpererlnchtignng verteidigt Kincec. Für die TeiluHmer wurde eine 50proz. Ermässigung auf der Eisenbahn gewährt. ' ' ^ Amerikanischer Schmied erbt Diamanimmine Ganz Plötzlich ist daS große Glüc^ zu dem anierilanischen Husschmied Alfred Starr gekommen. Eines Tages stand Starr am Ambos'., als ihm nnverhosst die Nachricht überkracht wurde er sei Erbe eines Mil-lionenvermögenu. Zunächst setzte sick) der Mann vor Staunen hin, in seinen kühnsten Träunn'n hatte er kaum einen solchen Glücks fall zn erhoffen gewagt . . . Mit der Erbschaft l)at es eine besondere Bewandtnis. Starr, der heute 59 Jahre alt ist, war vor weit über zwanzig Ia1?ren aus seiner Heimatstadt Bialystock in Polen nach Montreal ln Anierika ausgewandert. Fast gleichzeitig mit ihm verlies^ ein Bruder seiner Mutter die alte .Heinmt und wandte sich nach Südafrika. Von dieser Zeit an hatte der Hufs-schinied. der in späteren Jahren nach New-Nork übersiedelte, nichts m^hr von seinem Onkel aehört. Wäbn'nd er selbst sich sedoch recht künimerkich durchs Leben schlagen iniißte — denn in« Zeitalter des AutoS 'st das Geschäst eineS Hnsschmiedes besonders lil Amerika, wenig einträglich — hatte sein Onkel iul Eapland sein Glück gemacht. Al? er vor seck>S Iabren starb, hinterließ er ein ungeheures Vermöqeu, da4 gui^ktenteils in sndasrikanisck>en Diamantminen steckte. Die TestanlentSvollfti'ecker Idingen nun daran, die Erben aussindig zu niachen. Das war nberanS beschwerlich, weil inzwischen die nleiften polnischen Verwandten des.Erblassers nach Anierika ausgewandert waren. Im Laufe der Zeit ermittelte man zehn Familien die überwiegend in Montreal ansäs-sil^ u^aren. Die größte Schwierigkeit machte eS, den .Hnfschmied Starr als Erben aw?-sindig zu machen, weil er seinen Nainen verstümmelt haitc, er IM urs^rungliH Sta Donnerstag, den ?5. Juli 1SSS. roselsky. Die zehn in Montreal Polnischen Familien, denen man die Ziach-richt von der Erbsl^ft Vermittelt mch fie aufgefordert hatte, die notweiÄigen Do^-mente einzusenden standen zunächst der Erbschaft sehr skeptisch gegenüber und glau» ten an einen schlechten Scherz. -Schließlich aber, nach wieder^lter Airffordenmg, einigte man sich und sandte auf gemeinsame Kosten einen Anwalt nach Kapstadt zur Erledigung der Angelegenheit. Erst ak? er zurückkehrte, ergab fich. dak die mSrKen-hafte Erbschaft wirklich auf Wahrheit ruhte. Der .Huffchmi?^ Starr, dm de? Rechtsanwalt in seiner Werkstatt aufsuchte hattk« nur sür sein Teil S ?,<^6.000 geerbt. Gleich ihm waren anch die übrigen Erben durchwegs sehr arm, fodaß di? Erbschaft für sie alke einen besonders glücklichen Zufall bedeutet. Der .?»usschmied bat siekvn ousl0fflerln Amerika steht wieder einmal im Zeichen einer sensationellen Heiratsgeschichte.-^ Dieser Tage vermählte sich nämlich in Ausland im Staate Kentucky der Sohn des chinesischen Präsidenten, der Z5-jährige James Lin, mit der hübschen Anverikanerin Biola Brown. Das junge Mädchen ist 23 Jahre- alt und war bisher als ^ssiererin in einem Ein--heitspreiS-WarenhauS in Eolumbus im Maate Ohio angestellt. Hier hatte sie auch die Bekanntschast des chinesistl^n PrSsiden-tenfohnes gemacht der in Ohio studierte. Der junge James Lin hatte in dem ZSaren Haus verschiedene Angelgerätschaften eingekauft. Als er diese an i^r Kaffe bezahlte, ließ er hier irrtümlich seine Brieftasche mit wichtigen Papieren uiÄ Geld liegen. Mih Brown stellte sie ihm wieder zu und er bedankte sich persönlich bei ihr dafür. Auf diese Weise wurde die Bekallntschaft eingeleitet, die jcht mit der aufsehenerregenden Heirat schloß. Der Präsidentensohn hat tibri gens versucht, die Heirat geheimzuh«»lten — aber vergeblich. Er wollte sie erst öffentlich bekanntgeben, nachdenl die Einwilligung sei nes Baters eingetroffen war, die jedoch ihn nicht vor einigen Wochen erreichen kann. Jndefsen spricht natürlich schon ganz Amerika von dem Liebesroman des kleinen Wa-renhausmädchens. Heirat imr in beininkttttW Anftimde. Zu einer erheiternden Episode kam es auf der Mairie eines kleinen fränMschen Städtchens, wo eilt Brautpaar getraut werden sollte. Als das Paar mit den Trauzeugen vor dem Maire erfchien, ergab sich, daß der angehende sunge Ehemann restlos betrunekn )var. Er sah den Standesbeamten vollkommen dumm an und hielt sich schwankend am Tisch fest. Der Maire war empi^rt. Er wandte sich an die Braut und sagte: ..ES ist selbstverständlich ausgeschlossen, daß ich Sie in diesem Zustand traue. Bitte kommen Sie wieder, wenn Ihr Bräu tigam seinen Rausch ausgeschlafen batk" — Die Braut war äußerst verlegen — dann sagte sie errötend „DaS: wird allerdins wenig Zweck haben, und für mich selbst ist die Sache außerordentlich traurig in nüchternen: Zustande heiratet er mich nämlich bestimmt niemals. . Sin Vamn, der 70V0 Jahre alt ist. Als die ältesten und größten Bäume der Welt galten bisher die Mammutbäume, die im Westen d-er Vereinigten Staaten von Amerika zu finden sind. Ihr Alter wird von den Naturforschern auf 4000 bis 5000 Jahre geschätzt. Neuerdings aber ist.da? Rekordaiter dieser Bäume geschlagen durch einen neu aufgefundenen ^um, einen Methusalem unter den Bäumi'n. Es ist eine Montezuma-Zvpresse, die südlich der Stadt Meieiko entdeckt wurde. Das Zählen der Jahresringe dieses gigantischen Baums hat ergeben, daß er ein Alter von mindestens 7000 Jahren haben muß. Die herrliche ?^t?presse, die übrigens no6i durchanS frisch und kräftig ist dürft<' damit der älteste Baum der Erde sein. i . . - DmlUttUag, örn A. IHA lW. „MlniSorer Ze^lmA^, ?w«»ier W, Mittwoch, dm 24. ÄUli tSSS Xodesftmz vom Fadriksschlot Au» zo Meter Höhe ln den Kamin gestürzt Heute frithmorgens war der Z4-jährige Schlosscrgehilfe JohaI» Olemzsr, der gegenwärtig als Hilfsarbeiter bei der Ljub-lianaei^ Baufirma „Obnova" in Arbeit steht, bei den Abtragungsarbaiten an einem Fabriksschlot in Maribor beschäftigt. Glein zer dürste Plötzlich dat Michsewicht ver- lorcn haben und stürzte aus einer .Höhe von etwa Meter in das Innere des Äa-mins. Da er noch Leben'^zeichen von sich gab. übcrflihrte man de:, schwerverletzten uilverzWich inS Zdrankcnhau'.?, wo er aber bald Nack) der Einbringung seinen schweren Verletzungen erlag. Don elimn wwendm Stier getötet SchnMcher Tod eine« Landwirte» Gestern ereignete sich itt.Politzka vas bei Zt. Jlj «in Atä^liches llyglüÄ, wie eS in der Chronik der ti^dlichvn Unfälle nur selten verzeichnet wird. Nach bisher «ingelang ten Informationen wurde der dortige Besitzer Golob von seinem Stier, der sich in einem WukäuSbruch von det Futterkrippe losgerissen hatte, blitzschnell zu Aoden ge« worfen, worauf das Kur Bestie gewordene Tier mit feinen ungheuren Körperkräften den bedauernswerten Mann zu bearbeiten begann, Stier stieß mit seinen Stumpfhörnern dem am Bodeir Gegenden zunächst den Brustkasten ein ri^ ihm Teile der Brust buchstäblich auf, bohrte si6> mit dem Schädel in den Gauch, sodaß die Gedärme austraten und zertrümmerte ihm j6?lie^« lich den Kops. Der Besitzer dlieti ite. m major Pupis gestorben. Iin Aller von 64 Jahren ist gestern in Maribor der Major i. R. Her I. Pupis na6i längeren! schweren Leiden verschieden. Der Verstorbene erfreute sich in Kameraden- und Bekanntenkreisen als Mann von Charakter und Geselligkeit der bestell Wertschähung u. Beliebtheit. Friede seiner Asche! D^n schwergetroffenen Hinterbliebenen unser herAichtes Beileid! m Neueit Chesarzt der Mariborer Ret- tvngSabteilmig. Zum neuen Chefarzt der Rettungsabteilung der Mariborer Fceiwill. Feuerwehr wurde der hiesige Arzt Herr Dr. Mlko BedjaniL gewählt. m Trammg. In der hiesigen DoM' und Stadtpfarrkirche wurde der Kaufmann H. Ivo MartinuSiL aus Lsuwmer mit Frl. Josefine Wirth, einer Achter dl-s Ljuto-merer Kaufmannes H. Franz Wirth, ge--traut. Wir gratulieren! m Die MeifterprMungSoortrSge der Ma riborer Geschäftsstelle deS Gewerbeförderungsinstitutes wurden am vergangenen Montag eröffnet und sind für 13 Abende vorgesehen. Zum Kurs der allabendlich an der Bürgerschule in der Krekova ulica stattfindet, haben .Handwerksmeister und Gehilfen Zutritt. m Ans dem Iagdoerein. Die Mariborer Ortsgruppe des Slowenischen Jagdverei« nes hält am Donnerstag den 25. d. M. um M.30 Uhr in der Jagdstube des Hotels Orel eine Zusammenkunft ab, in deren Rah men sich der Berein vom scheidenden Gen-darmerieoberstleutnant Svetislav Gerovac verabschieden wird. Im Rahmen des Abends wird ferner der Leiter der schießsportlichen Sektiml Dr. Janko KovaLoc über den internationalen Schießwettbewerb in Bulgarien berichten. Das Erscheinen der Mitglieder ist erwünscht, für Vorstandsmitglieder hingegen Pflicht. m Selbstmordversuch in einem Gasthaus. Heute vormittags mischte der Schuhmacher gehilfe Josef Kaluder in einem Gasthaus in der Detrinsska ulica eknem Glas Min «ine ziemliche Monge Lysol bei und trank es aus. Es wurde die il^ttungSabteilung alar miert, die den mit dem Tode Ringenden ins Spital brachte. m Evangelisches. Anlä^ich der Seiio-ratstagun.^ und dcr Jahresversammlung des l^ustav Wolf-^^weigvereines im Drau-banat wird Sams^aa, den 27. d. M. um halb ?! Uhr im Psarrgarten ein Gemeinde abend stattfinden, zu dem alle Glaubesge-nossen h<'rzlichst eingeladen werden. Festredner nürd Psarrcr Sommer auZ GlogiZ-vec s^chutzbera) sein. Am Sonntag den 23. d. M. uin 10 Uhr vormittags wird in der Christuskirche ein Festgottesdienst gefeiert werden. Predigen wird '1'sarrer Sommer. In Verlnndung mit dem Gottesdienst wird der A. Zweigverein seine Jahresversammlung tZblialten. Anschließend um halb 12 llhr findet dl<'. Senioratstagung statt. m Eine FliegereSkadrille traf lieute vormittags iil Maritior ain. Die sechs Avione liefen sich, nachdem sie einige Zeit über der flekreiit hatten in Tezno nieder. Hiebe! jt'-eifte ein Apparat die Tel''phon-leitttng. wobei liber zum Glück nur der rechte f'vsinil'I dcs Apparates lei:s-t licsch'ädigt wurde. Dennl^ch konnte der Pilot glatt landen ni Beim Mendkonzert im Stadtpark, das heute, Miltwoch abends von hall? 2l bis 2? Ul?r stattfindet, wird die Musittapel^ le dti- isenbahnangestcllten und -arbeiter unter persöhnlicher Leitung des Kapellmeisters .v. M. Schönherr koii/,erticren. IN ^m Berichte über die Generalversammlung der Jreiw. Feuerwehr sell es richtig heisren, das; .^?err >^ans f!cr?e, Satt-lergehilfe, zum ?>auptmannstellnertreter ge-wcililt worden ist. nl Vergebung der Pavillons am neuen Boulevard. In der lehten ^ißung der Ver-waltungsauvschusses des Mariborer Stadtrate.^ wurde auch die Vergebung der schmucken Pavillons ani neuen Boulevard in der Aleksandrova cesta zur Diskussion «lestiVt. Iln ersten Pavillon all der Ecke des Trg Svobode wird der Sudfrüchten-händler Georg Pristovnik eine Obst- und Älumenhandlung einrichten. Ter mittlere Pavillon ist für Neklamezwecke des Mari-tiorer ^^remdenverkehr'^verbandes bestimmt. Burg-Tankino. „Die CzardassSrilin" mit Aiartha Eggerth, Hörbiger und ^emp. Union'Tonkino. "Liebelei" mit Magda Schneider Paul Hörbiger und .Aolgang Liebeneiner. Im dritten Pav'llon an der (?cke der Pre-sernova wird außer der Trafi? die von Margarethe Bra?kc und Anna Seras-nik erworben wurde, eine öffentliche Tele-Phonzelle eingerichtet werden. m Mit einem Knoihen in der Speiseröhre wurde gestern die 2-1-jährigc Näherin Maria Fon wohnhaft in Stndenci, inS Krankenhaus übersschrt, Ivo sie heute einer Operation unterzogen werden wird. DM) vrii^ * Der Spiegel zeigt nicht immer richtig! Das sieht man am besten bei den Zähnen. Bon der Außenseite können sie weiß und blank sein, von der Innenseite zerstört sie aber der Zahnjtein. De^balt^ putzen Sie Ihre Zähne regelmäßig mit der Zahncreme Sarg's .'^alodont, lve^che das wirksame Sulforizin-oleat nach Dr. Bräunlich enthält. So entfernen Zie allmählich aber sicher den Zahnstein und verhindern seine 'Ileubildunci. e Ein General besucht seinen ehemaligen Ofsiziersdiener. Wie der „Slovenski Ao-spodar" berichtet, besu6>t>.' General Peter Pe^ln aus Beograd, der soeben in Celje zur 5onunerfriscs)<' weilt, seinen ehema''.flen Osfiziersdiener den Besitzerssohn Iako'> Gril in Grite. v^auje lies genanntin Besi^^ers herrschte begreislict^erweise grosse '?^-rLvde oll der schönen Geste des hohen Offizier'?. c Gerichiljchtr Epilog zur ..Rekruten« schlacht". Vor deni großen Strafsenat deZ CeliV'r ^ireisgerichtes hatten sich gestern zel)» Akteure der anl 1.?. Mai I. stat^gesun-denen „^^ekrutcnschla6>t" in Celje zu verantworten. Während der Fleischbauerniei-ster Josef Gorcnsat freigesprochen wurde, wurden die übrigen Angeklagt<'n zu Arr-n't bzw. ^crkerslralen von zwei Monaten bis ^ Iaiiren verurteil«. nelime MSN krütl niZcktern ein Qlss 5644 MW övvillizst vom Wl^erium iür 3ozl»lpo!itilc ua6 Vo1Ie»xe»uv«^e>t: 3 15.'i85 vom 25. 1935 lMeie ZleNen für inäu5trielle5 lluterned» men virä eln Kovtors?t ee» suekt. veksrrscduue äer 5Lr-bokroatiseden unä äsutsc^licn Sprackv veälueunL. ^ünxerc» I^ek!ekt3nten möeen il^ro .Anbote mit Qe1islt8an5i)rücd-^ u. unter Leleabo 6er ?üUL' nlssdscdriiten au »lie Vcr^v. des Msttes rlcwen unter dir. »75 N« ^ilnxero nette Verkaulerlo vircl tlir 1'oNlmca 2uw «o» kortixen Lwtritt xesuckt. Qu5el, ^Iok8sn?von8l!a 11» I. Stocic. 7547 .lünxerer Lucbdwäor zzezucdt ^u?cdr!kten sn äio Ver'.v. unter »öa1'1isst«<. 727Z Lsrvlorcrin. '.n .mcli szukerin, '^irä öokort iLulxk'. nominen. l?est2ur^tion ^ieic-6Snän)VÄ 18. ^zribor. 7674 frlseurlu sukxei.cinnnen par^äi^. 75/9 l ÄiwllMilMlM für 14 Ksrstxolü e^klo ver Qrunun vin 28. griUaittcn. (iolä. unä LilbermW^en. llSciistpiels. Nxerzov llUelUsentor NuliÄ ?u Keulen ^esuclit. Kommt in selir suta ttZnöc;. ^nZukraLen Irpln Vetrlnj5ks U. 7S6Z «ielM Kllläerloses Lliepaäi' sucd^ 2 Ännner. Kiiciie, dIeI)e.'.r!Luwen. Olk. unter '»l. ^u?.-- -in »lie Verxv. <55l IZ« vitrkiiiileil I V'er^äult 1W0 bl5 IM Kudilcnieter vuekea au Ort unä Ltelle. Oer XValolcn3. poZta k^tuZ-sela. Lcliriktli'de .^^ntraxen an 1.Zulze^ Ivo, posoZilniez. 7578 4 Halben virnwost uuä 4 ti^ll^en ^?kolmost ?u ver» Kruken. >^nrrasen de> f. pei^-1er, I-imbuZ.. 7554 limmerllrsäs»/. anäerc bcl, l?055darmatrat2cn. ver-k.zuie biNi?. Ääovska 1. 7. 7575 WM »Dl>«kW»« „Martborer Zeitung", Nummer ISS. Donnerstag, den Sb. Juli l93S. »j ^ -chk' Von tietem Lekmene Lsvtieuxt xeken Hvir l>iemit im ^amen aller VerHvancjten, allen k'reuncien un6 öelesnnten e trsurizle t^setiriekt, class unser innizsixeliekter Vater, drossvater un6 Onlcel etc., l-ierr fercjinsnct psmberser vlIpoNEN« im ^ol^en ^!ter von. 91 ^sl^ren lieute sein srl)eitsreic?le8 I^eiien rukix unc! ssntt beenciete. l)ss I.eietienke8änxni» Kn6et Donnerstsx, re2je aus statt. Die keilixe Seelenmesse ^irci am k'reitax. 6en 26. ^uli 1935 um lZall) 9 l^l,r in cler fran^isleanerleircl^e gelesen ^ercien. Rlsribor» Lr»,, lüa», am 23. ^uli 1935. Kex. ltat. ?rok. ?er6>m»»ä ?«mberKer ?amb«rxvr, lax. ^kr«6 pambeezsor» leiter» ?ierr ferciinsnc! pambefzer vlIpoNVN« lleute krül, sein keispielloses, arkeitsreicl^es I^elien, rul,ix un6 8cl,mer7-los l)een6etv. leli ^ercle ilin cjiese ^reue leitlelzens ke^aliren. Das l^eiekenkexänxnis kinclet am Vonnerstax» clen 25. ^uli 1935 um viertel 5 (17) l^kr vom k'riecll^ole in ?okreZje aus statt. ^^l^löOK, am 23. ^uli 1935. Josvk v2um«l»:«r. s Veneiiteilkies Uotvriertteter vl6erruke kiv-mit äio Vesckuläl^uv«, ässs Äor Lksutkeuf A^irko Qertsk ein l^otorrsll xestoklen Ks-de, «Is ,ie jeder Orunälaee entbekrt. Olelckseltl« ösnke icd Ilim, äa5s or vom Ltrst» vertaliren ^bstsnä genommen kst. ^osvl Ilomvter, Osstvtrt m A^srldor, ^lelcssnärova c. 76b4. Setiünv rvive Molimin», ivei 7''""ier> XiZctie. ?" ^'ermle. Limmer, rein mit sepsr ttv«. vlr^U8. Mlirunx und VuslitSt vird volle (Iie>vSl,r xelelztet. Xs-pitaldeekune esrsntlert. >^lle weiteren Intormstionen erteilt d«r (Zeno88en8cliaft8. Vertreter KoroZsc ffrsnZo. ^aribor, ^llnsks lS. 756k iNsselilusolirvlbardvlten. Ver- vielkältiLunxen, l.1elitp!,u8en. l^eberset^unxen nur dei Ko-vse. lVIsrilzor. Krekova S. I^ekrsnstalt Kovsö. 6 und lv monstlse ttanclelskurse. — veutscl^e Spraclilcurse. grlek-liclier vnterriekt in tiandels» LexenstSnden. Prospelrt um-8l)N8t. ^lnselireibune tSelicl,. öexlnn 2. Sept. i^srlbor, Kre kova 6. 7408 »VoknuaT Z!u vermieten. V!-eel. t)l>spo8ka 5. 75S5 ^olinun«, öalinlioinülie. Z Limmer. l^ebenrSume ab l. ^u«. /u vermieten, ^nkrssen i. d. ^dm. des Mattes. 7556 Ämmvr 8oiort Ziu vermieten. 0b vreeu 1? 7557 ^oknun«. 4 Limmer, slldsei tix, mlt I. Lept. su vermie-ten. I?a2lg«8telle. Antritt mlt 1. Olct. müxlick. (iefl. ^n-trüxe an fra« Ivan. Vriiovcl W p. vodrava pr! I^judljani. 7550 pcrkelite K6ekln, mit laneKI^ riLen ?eu8ni88en vlinsciit i. bess. liauslialt unterz^ukom-men. >^cjr. l. Verv. 7559 eiirlickes I^Sdelisn. 22 lal^rs alt, suclit Atelle 2U k(incZern orler al?; Stlltee der liaus-krau. Vekerrscl^t 6ie slo^veni-sclie, sertiokroat. und deut-selie Lpraelie. I^ilena Orsel, ^aribor. I^elje. (ZudLeva 3. 756S llorreWnilM ve»mtln. S1 ait. viinsclit mit x^ebildetem tlerrn ?u l!or respondiersn. Anträge unter »ernst,. 7570 i^arU» ><- pk^^te restanto. ersuelie um ^aciiriLi^t. V^^arte ^4. Möblierte» Ämmvr 2u vermieten. ^dr. V«rw. 7571 2U SPiit. Vit inals! ...^^or .»seidet nocti 7530 lIntorstM-vt 6on VenkmaNond? V0HI l.c».» srei»< »<»ot,»irue»« v«rdot«n! M/ Eine halbe Stunde später ist alles beim Anwalt i^oordnet. Morgan soll die Beglau-bigunli bcim Notar erfolgen, dann wird Wiebkc Iohannsen offizielle Inhaberin eines c^roszen Teils der C-bbinl^hanss6)en Aktien scin. „Nun ist die Firma saniert," sagt Alfred Clibingliaus als sie wieder auf der Strasjc stehen. „Und wenn keine ganz aus-serg<'möhnlichen Schicksalsschläge kommen, wird es bei vernünftiger Leitung gelingen, sie zu halten." Wiebke nimmt seine beiden Hönde. „Ich danke, danke Ihnen!" Mehr bringt sie in ihrer großen Bewegung nicht hervor. Der Mann entzieht sich ihrem Dank. Sagt in ganz leichtem Ton: „Sie fahren setzt am besten nach Hause Kind. Ich lasse Sie heimfahren. Ich mischte noch einen Sprung in die Fabrik tun." Ebbinghaus bleibt am Schlag stehen. Wiebke bittet: „Nun, da das Geschäftliche erledigt ist, woll te ich gern — über uns beide sprechen." — „Das hat ja Zeit." Aber sie drängt: „S5)enken Sie mir noch noch eine halbe Stundc." Da nimmt er wieder neben ihr Platz. „Was wollen Sie mir sagen Wiebke?" „Ich möchte Sie fragen: WaS wird Mtn — mit uns?" — „Ni6itS. Borläufig nichts. Ich will unter keinen Umständen, dak Sie jetzt unter dem Druck der Verhältnisse etwas tun und versprechen, was sie später bereuen könnten. Es sind fast die gleichen Worte die Sie vorhin zu mir sagten. I6> bin mir ganz klar über das, was ich tue, Wiebke. Ueber Sie aber ist die Fülle der Ereignisse in diesv: Tagen hingebraust hat Sie nick)! zur Ruhe kommen lassen, hat Sie übenvältigt. Jetzt — werden Sie all. mählich zu inneren Einkehr kommen. Ich freue mich über ihren Entschluß in Ihrem eigenen ^schäft arbeiten zu wollen. Ich ilMde Ihnen in allen Dingen zur Seite stehen und Ihnen helfen. Wir werden unS oft sehen, ilber alles miteinander reden. Später in einigen Monaten, werden Sie sich in Ruhe prüfen und entscheiden." — „A^rum nicht heute schon?" — „Weil ich kein Opfer will. Kein Versprechen aus Dankbarkeit. Keinen Zwang. Noch sind Sie durch nichts gebunden Kind, das sollen Sie wissen." Sie begreift, daß es nicht so ist. Daß dieser Mann in seiner unendlichen Güte und Liebe zu ihr sie schon mit tausend unzerreißbaren Mden an sich gefesselt hat. ^ß die scheinbare Freiheit die er ihr läßt, die er ihr beinahe aufdrängt, einen viel griiße' ren Zwang für sie bedeutet, als wenn er sie drängen und tnahnen, als wenn er als Fordender vor ihr stehen würde. Sie sieht ihn lange an. Sie hat sich in jenen Tagen an sein kluges, ernstes Gesichts seine beruhigende Nähe so sehr gewi^hnt daß sie ihn schon ent behrt, wenn sie ihn einige Stunden nicht sieht. Er hat ihr Rat, Trost. Hilfe gebracht. Er hat für sie und Klaus DietriÄ) die Zukunft geebnet, bat sie aus einer entsetzlichen Lage befreit. Er hat das Andenken ihres Vaters geschs!!..t. Hat vollbracht, daß der Name Iohannsen seinen alten guten Klang behält. Was ihr zuerst als sie den Brief des Vaters gelesen, als Unmöglich vorkam, hat heute jeden Schrecken für sie verloren. liebevollen Mann das eigene Schicksal anzu vertrauen, scheint Wiebke jetzt kein so großeö „Wie du willst. Ist im April nicht dein Ge-^ „ burtstag," Sie lächelt. „Das missen Sie so-Opfer mehr zu sein. Sie versetzt: „Ich wä-^gar?" - „Ach. Kind, du ahnst ja nicht, wie re behütet und geborgen an Ihrer Seite." — „Ja. Aber das ist ni6)t ein LoS das ein junges Menschenkind ersehnt." — „Wenn es weiß, was Geborgenheit bedeutet, n>ohl doch," meint sie nachdenklich. Sie hat ja so viel erfahren in dieser kurzen Zeit. Kommt sich verwandelt, gereift, abgeklcirt vor. Will von neuen Stürmen und Gefahren des Le» bens nichts wissen. „Ich kann mir meine Zukunft an Ihrer Seite sehr wohl vorstellen kann mir denken, daß wir beide — gli'i^lich miteinander sein könnten ^ Alfred Ebbinghaus." Lie gesteht es leise und scheu, aber ohne Ueberwindung. Der Mann, schwankend zwischen Vernunft und überwältigendem Ali'lck>?gefilhl, murntelt: „Wollen Sie.noch prüfen, Wiebke? Ist eS nicht besser, wir warten noch? Ich bin viel leicht zu alt zum Warten. Aber ich Hab' sS ja so lange getan. Ein paar Monate will ich die Ungewißheit schon i^och ertragen." — „Aber sie ist n'cht notwendig." Ihre Stimme klingt jetzt ganz frei ist warin und herz lich. Ihre schiinen Augen sehen den Mann in schrankenlosem Vertrauen, in großer In nigkeit an. „Ich will mich jetzt natürlich nicht öffentlich verloben. Damit können wir noch eine Weile warten. Aber zwischen un5 beiden soll alles klar und entsclneden sein." Alfred Ebbinghaus fiihlt nicht mehr die Kraft in sich, der Seligkeit zu n^hreu die dieser verheißende, blaßrote Mädchenmund ihm verspricht. „Wiebke." stammelt er und nilnmt sie behutsam in seine Arme wie eine sehr zerbrechliche Kostbarkeit. „?^ür 'vann hast du diesen Zeitpunkt bestimmt? Diesem vornehmen, guten, ritterlichen und „Vielleicht ^ in einein halben Jahre?" --- viel ich mid) in Gedanken ntit dir beschäf-ngt habe. ^ wirst zweinndzwanzig Jahre im April. Soll an diesem Tag unsere offizielle Verlobung stattfinden?"^ — „Ja." Es kommt schnell und ohne .Hemmung heraus. Der Mann hat immer noch Bedenken und Zweifel. „Wiebke." sagt er und häU sie an seinem Herzen und schaut ihr tief in die groß und ruhig in den seinen versinkenden Augen: „Wenn du mir setzt das wundervolle l^e^chenk deiner Person, deiner Freiheit machst — nimmst du es keinem anderen? Hast du keinem Mann bisher ein Ber sprechen gegeben?" — „Keinem Alfred Ebbinghaus." — „Und — Wiebke - ich in'li nicht, daß du neben mir ungli'icklich ivirst: .^ast du auch keinen anderen Mann lieb?" Einen Augenk>lick bleibt sie üill. Sck^licstt die Augen. Lieb. nein, lieb bas iie keinen von den iungen Männern aehabt, mit denen sie Freundschaft und ^lirt bishc^r ver-band. Sie sieht Willi Fröhlichs Bild ^ wie fern, wie weit ist er ibr in diesen Taaen gerückt. Es tut nicht weh an ihn zu denken. Nichts regt sich mehr in ihrem Herzen sür ihn. Sie sckimiegt sich sester in die zäril!» chen Arme, die lose und bebntsam nm ilire Schultern liegen. Groß, ernst lieht sie Alsred Ebbinghaus an: „Ich halie keinen liefi' Bin auch innerlich nicht aebnnden." Es klinnt f^'ierlich. fast wie ein Schwur. Da beugt der Mann sich in tiefster Beselianng über sie. küßt ibre Stirn nnd ihre Angen ..So will ich c,lle?. alles tun damit du ciln'-flich an meiner Seite wirst, du geliebte Seele!" gelobt er. ^ fs^ortset^una solatl. Lkefre^«Ilt«ui' ui>6 kSr 6i« Kv6»1lt>o« vsraMHvortUoli, II60 — Druck 6er »^a ril,or>k» tiikoraa« in I>I«rtI)«>r. — lsUr 600 llvraui^eltor uu^ «leo Druckt v«',i>ttNvorlIic!>! Oirolttor Ltiol^o Lvid« ia