Nr. 148 18-40, Amtsblatt zul Llllbachcr Zcilung. Donnerstag den 29. November O u h e r n i a l - V e r l a u t b a ru n g e n. ! Z 2,86 (Y Nr 22,39i. In der k, k. Hof- und Ataatsdruck.rei in Nien ist ganz neu erschienen, und für das Krön land Krain durck die Blläl'andlutta (^) Hiercher in Lmbach z» be i.ti „: Allgemeines Reichs- Gesetz und RegierZmgs Blatt für dl!h Kaiserthum Oesterreich. In zehn Sprachen u> d zwar ln ocutscher, " deuticher und ila!ienis6)er , " " " maqya'.ilchel, " " " böhmischer < zuqlcich mährischer und sl vaki. sä) r chri ft spräche), " " " polnische-, " " " ruthentscher, " » " sloveni>cher (zugleich windischer und klinischer Schrifi spräche), " " " serbisch illyrischer Sprache mit serbischer Civil-Schlift, " « " serbisch illyrischer (zugleich croatischer) Sprache, mit lateinischen Lettern, " " " romanischer (moldauisch-wallachischer) Sprache. Alle 1U Ausgaben in Imperial-Octav, fein Maschin - Schreibpapier, der Bogen zu K) An jährlicher Löhnung l 5t» fl.lZ.M. Ii) Eine complete Tuch-Montour mit der 2jäh-rigen, eine nnfachc Sominer. Montour mit 0er «jährigen Tragzeit. <:) Freie Unterkunft »lebst Holz und Licht, ge»nemschaftlich in der Civil Caserne sl) Der Bezug des Limito-Rauchta-dakes, gcgen zu leistende Vergütung nach dem Aclanal-Plcisc'; endlich <») In Erkrankungsfal-len arztliche und chirurgische Hilfe Die Bewerber um diese Stellen haben ihre gehörig bclegten Gesuche im Wege ihrer vorgesetzten Behörden, bis Ende Jänner 1t-.5U an die gefertigte k. k Provinzial - Strafhaus - Verwaltung gelangen zu lassen, und darin ihren Geburtsort, Alter, Stand, — Ledige haben den Vorzug, — die Kenntniß' der deutschen, italienischen und slavischen Sprache, ihre bisher dem Staate geleisteten Dienste, und ihr sonstiges sittliches Betragen nachzuweisen. — Halb Invaliden, welche wegen irgendeinem überkommenen leichten Oebrechen als kriegsuntauglich vom Militär-Verbände entlassen werden können, werden, in so ferne sie Mtt einem chef-älztlichen Zeugnisse ihr Gebr chen genau nachweisen, und für diesen Dienst entsprechend befunden werden, auch berücksichtiget. — Bittschriften, welche nicht mit obverlangten Zeugnissen versehen su,d, werden in keine Berücksichtigung genommen. - K. k s trafhaus-kcrwal-tlmg. — Capodistria am 7. November 184^ Z. 2l87 (2) Nr, 355!> nl Nr. 22M5 Kundmachung wegen Vervach' tung der Restaurations-Lol, alitäten im Bahnhöfe der staats-E isen bahn zu Cilli. — Die Restauration in dem Bahnhofe zu Ciili, kömmt vom l Jänner l8><> an in Erledigung. — Diejenigen, welche die dicßfallia/n Rcstauralions - Localitaten in Bestand nehmen wollen, werden e ngeladeu, ihre mit den Zeug- nissen über ihre bisherigen Leistungen in dem fraglicyen Geschäftszweige gehörig belegten ver siedelten und von Außen angemessen bezeichneten Offerte, in welchen der von dem Pächter in vierteljährigen Naten vorhinein zn entrichten"^ Pachtzins mit Ziffern und Buchstaben anzugeben ist, bis längstens A<». November l!^!> bei der k. k. V etr ied 6 - O beri ng en i eu r s - Abthei lung in Gratz zu ü'. erreichen. — Die Offe-rcnlen werden hierbei aufmerksam gemacht, daß es Sache des Erstehers scyn wird, für seine Person die Bestätigung der politischen Bchö de, behufs der Ausübung der Restamation cinzlchl)-len, und daß bei der Wahl des Pachters nicht ausschließlich auf die Höhe des angebotenen Pachtschillings, sondern vielmehr vorzugsweise auf die vorliegenden Bürgschaften für vollkom-kommen entsprechende Bedienung des reisenden Publiculns gesehen werden wird Die näheren Bedingungen der Ht^achtung sl'"d bei der k, k Staats-Eisenbahn-Betlk'bs- section in Wien, bei der k. k. Staats - Eisenbahn-Betrievs-Ober-Ingenieurs- btheilung in Giatz, und den k. k. Staats Eiscnbahn.Betriebs-Ingmieurs Abtheilun qen in CiUi und Laibach einzusehen, nnd jedel Offerent hat in seinem Offerte ausdrücklich zu bemerken, daß er diese Bedingungen eingesehen habe, und sich genau darnach benehmen wolle. Von der Section des Bcttiebes de Staats--Eisenbahnen im k. k Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Bauten. Wien, am 7, November l84U. Z. 2l.'»^ (3) Nr 2?«5T. <12.3!1U. Kundmachung wegen Beistrlluüq von Telegraphen Tragsäulen. Für d>e demnächst „, Äu?-sül)rung ko,^Ml>„d<'» telegraphischen Leitongen ist ein bedeutender V^rrall) an Tragläulen b^zu^eUeii - N.'ch elner vorläufigen aplox^n^twen B.rea -ln,lig dürften erforderlich seyn: «) i, der öt>vck> von O^erberg bls Krakau ^<»2.^ Stücks d) lü der str.cke von Salzburg über Innsbruck naci Bregcnz 9520 Stücks c?) in der ^ trecke von I.nsbrilck nah ^l'tz n 2975 3tücke; <1) in der -tt.'cke l>' >l slt'.ndr-ck „aH ^lgram 2<>5<» stücke. ^5 oerlXl, d^lyel lämmtliche U «terneymunqs-la-, e »il^el^de»', lyre hierauf bezüglichen Offerte, .vel^e !o-voyl sur ganzc ^tr.ck.n, als auch für em^lne g^nau zu b.z lckn nde Abtheilung,-« der-»ill'li! an enom--. crd» n il>> j,'nen St. Uen, wo durch die Orls-UtiDält isse yohe!» Bäulen esf.'rd,rllch sind, müssen jlatt 24 ^5chi.ch yoy.'l, ä^äu en, auch höhere ge-llescrc wel den , w <5 dem U'eserallt n noch vor B.glnn dr ^lolie.elung d.kaxilt gegeben werden ! wiro. — In dm e!nzu0rlng!ndel, Offerten lst daher anzugeben: :,) oie ^tr.cke, sur welche der Anbot glt.n s^'U; 1») d^r Zeitraum, binnen welchem die ^nscrung bewclk!leU>^ Litfl, sollt»', für dic Oute de» Tragsäulen durch ein oolli'6 I.-lhr zu hafttN, und zur Deckung deS hol).» Acrars eine (I^iutlon von Itt H des ^iefe-rungspreiftc, in Barem, !>l k k. Ftaat^papleren odt'r p»p llarluäßigen Hypoih»k.'i, zu ltlste». — Wien am 16. November l«^!). Z ^Ni0. (3) Nr. 2l«87. Kundmachung. Mit Beginne des Schuljahres l8"^<, sind folgende Studcntenstiftungen wieder zu bei/tzen: l) Die vom Jacob Anton Fanzoi errichtete Stiftung pr. 3li si C M, Diese ist bestimmt für arme studierende aus dem Bürger- oder Bauernstande in Krain Der ^enuß derselben ist auf keine Ztudienabtheilung beschrankt und das Ver-leihllngürccht übt das 'Aubernium aus. 2) Bei der vom Dr. Max, Gerbe.) angeordneten Stiftung der 2 Platz mit jährl, 84 fl ^2 kr. — Znm Genusse dieses auf keine Studienabcheilung beschrällkten Stipendiums sind vor Allem studies rende Verwandte des Stifters, die aus der ^e!-betz- und Kral'schen Familie abstammen, und von denen die erstern den Vorzug haben, und in Ermanglung solcher sodann Studierende aus der Pfarre St. Veit bei Sittich berufn; jedoch diese sind verpflichtet im Falle sich später ein Studierender aus des Stifters Verwandtschaft um die Ueberkommung des Stipendiums melden sollte, dieses demselben abzutreten. — Der Stift-ling ist vclbunden, jahrlich vier heilige Messen für den Stiften und dessen Verwandtschaft lesen zu lassen und sich bei Behebung der SciftungS-a/bühr hierüber auszuweiden. — Das Prasenta-rionsrecht übt dermalen der hiesige Slaotmagi-strat aus. — 3 Das vom Matthäus Justin errichtete Stipendium jährlicher Itt st. C. M. welches vorzugsweise für Studierende, welche mit dem Stifter verwandt sind, und in dnm Ermanglung für andere arme studierende, wo- 356 von die aus der Pfarre Radmannsoorf den Vol-zug haben, bestimmt ist. Der Stipendiumsgenuß ist auf keine Studienabtheilung beschrankt und das Präsentationsrecht steht dem hiesigen fürstbischöft. Ordinariate zu. — 4) Bei der von der Barbara Katzianer errichteten Stiftung der 2. Platz mit 89 fl. 48 kr. C. M, — 6um Genusse desselben sind berufen arme Studierende überhaupt, welche Musikkenntnisse besitzen und sich darüber ausweisen können. — Der Stiftling ist verpflichtet, in der Pfarrkirche zu St. Jacob in Laibach am Chore bei der Musik mitzuwirken und täglich auf die fromme Meinung des Stifters fünf »Vater unser" :c. und »Gegrüßet seyst du Maria" :c. zu beten. — Der Ltistungsgenuß ist auf die Studien in Laibach beschrankt und das Verleihungsrecht steht dem Oubernium zu. — 5) Bei der vom Bischöfe zu Laibach Thomas Chrö'n errichteten Stiftung der 2. und 3. Platz, jeder im Ertrage von 40 si. 36 kr. (5. M. — Zum Genusse del selben sind arme Studierende, die aus Kram dem Diöcesan - Sprengel des Laibacher Bis-thums gebürtig sind, berufen; jedoch ist bei der Verleihung nebst der Fähigkeit und Würdigkeit der kompetenten auch einige Rücksicht auf die Verwandtschaft des Stifters zu nehmen. — Der Stiftling ist verbunden, sich auch auf die Musik zu verlegen und der Stiftungsgenuß beginnt mit dem Eintritte in das Obergymnasium und kann nach zurückgelegten Lycealclassen nur in der Theologie noch fortgesetzt werden. — Das Präsentation^-recht steht dem F B, Ordinariate zu. - 6) Be, der vom Caspar Pilat errrichceten Stiftung der 3 Platz mit jährlichen 46 si C. M Dieser ist bestimmt für einen armen Studierenden aus des Stifters Verwandtschaft und >n dessen Ermang lung für Studierende aus der Pfarre Wippach Der Genuß dieses Stipendiums, wozu das Präsentationsrecht dem Pfarrer zu Wippach zusteht, ist auf keine Studienabtheilung beschrankt. — 7) Die vom Priester Thomas Poklukar errichtete Stiftung pr. 2l» si. C M., zu d^ren Genusse vor Allem Studierende aus des Stifters Verwandtschaft berufen sind. - Dieselbe, kann bloß bis zur Vollendung der Lycealclass den, und nur dann, wenn kein anderer bcdmfti-ger Studierender aus des Stifters V.rwandl-schafc vorhanden ist, kann der vienuß der Stif-tung dem Stiftlingc bls zur Vollendung jämmtli cher Studien belassen welden Utner mehreren Anverwandten enlzcheidet der näyere Verwandt-schaftsgrad. — In Eimanglung del Verwand' ten haben arme Siudmende aus der Pfarre Obergörjach hieraus Anspruch, sind jedoch gehal ten, im Falle ein stiftun bfähiger Verwandter vor kommt, demselben zu weichen sollten sich um diese« Stipendium nur zwei Bewerber mit gleicher Qualification und bezüglich der Verwandten im gleichen Verwandtschaftsgrade melden; so ha-vcn sie die Stiftung zu gleichen Theilen zu ge nießen. — Dü5 Piäsentationsrecht steht den Anverwandten des Stifters und in bestimmten Fallen dem jeweiligen Pfarrer und Caplane in Oder görjach zu. — 6» Bei der von Anton Naab errichteten l. Stiftung der 2. Platz mit !)? fi. 50 kr. C M — Zum Genusse desselben sind berufen studierende Laibachet Bürgeissohne auf 3 Jahre, nämlich vom Beginne de. 4. bis Been digung der 6. Gymnasialclasse. - Das Prasen tationsrccht übt der hiesige Magistrat aus. — 9) Bei d Studien genossen werden, und das Prasentatioris recht steht'dem Pfarrer in Laas zu. — l0) Die vom Dr. Paul Ignaz Roschen unterm 26, Jänner 1737 errichtete Stiftung pr. 25 fl 48 kr. C. M. — Zum Genusse derselben, der auf keine Studienabtheilung beschränkt ist, sind berufen Stu» dierende, welche mit dem Stifter, oder dessen Gemahlin verwandt, oder zur Familie Fabianitsch gehörig sind. — Das Präsentationsrecht gebührt dem Advocaten - Collegium gemeinschaftlich mit dem ersten k. k. Landrechts - Secretäre in Laibach. — 1l) Das vom Leopold Echeer unterm 6. August 17 »3 errichtete Stipendium pr. 74 si 3ti kr. C. M. zu dessen Genusse arme ehelich geborne Studierende aus Krain überhaupt berufen sind. Das Präsentationsrecht zu diesem Stipendium, welches erst vom Beginne der Lycealclassen und bis zur Vollendung der Studien genossen werden kann, übt der hiesige Stadtmagistrat aus. — 12) Die vom Dr. Georg suppan, gewesenen Domherrn, errichtete 2. Stiftung pr. 63 st, 15 kr, - Zum Genusse derselben sind berufen, arme, gut gesittete und einen guten Studienfortgang machende studierende aus der Pfarre St. Martin unter Wroßkahlenberg, die in den Dörfern St. Martin, Mittergamling oder Untergamling geboren sind. In Ermanglung solcher aber Studie» dierende, die in jenen Dörfern, welche schon im Jahre 1820 zur Vorstadtpfarre Et. Peter in Laibach, oder Mariafeld die Getreid - Collcctur zu verabreichen verbunden waren, somit entweder >n einem der jetzt zur Vorstadtpfarr St. Peter, Pfarre Mariafeld, Vicariat ^ipoglau, Bresovitz lokalie Rudnig, Ieschza gehörigen oder in einem jener Dörfer gebaren sind, welche zur Nachbarschaft St. Ulrich in Dobrrmre, St, Ulrich in Sauoglie und Baßenza, Glmze, Vischmad, Ca-saril, St. Martin zu Podsmreko, St. Chri« stoph, d. i. Unterschischka, jenseits der Landstraße gehören, — Diese Stiftung kann bis Vollendung der ^ymnasialstudie!' genossen werden, und das Präsentationsrecht steht dem hiesigen F. B. Ordinariate zu - 13) Das vom hiesigen Bürger Johann Iodst Weber errichtete Stipendium pr 60 si, 58 kr. C M. — Dieses ist destimmt für einen gut studierenden Laibacher Bülgersohn auf 3 Jahre, nämlich v»m Beginne der 4. und bis Vollendung der 6. Gymnasialclasse. — Das Prä-sentationSrecht gebührt dem hiesigen Sladtmagi-strate über eingeholten Vorschlag der Stadtge-mcinde. — Bewerber um diese Stipendien haben ihre mit dem Taufscheine, dem Impfungs-und Dürftigkeitszeugnisse, dann den Etudien-zeugnissen von den beiden letzt vergossenen Se- ' western !84!), und wenn sie dieselben ans dem , Titel der Verwandtschaft in An,pruch nehmen, wollen, auch mit dem ^tammbaume docunnn- ^ tuten Gesuche und zwar bezuglich jcncr >^ , Post Nr. 3), 5)und !2), unmuceldar beim hie-! sigen F B. Owlnariate, rücksichlUch der üorl^ ! gen aber oei dle>em «ubernillM dlS 5 tunftlgen ' Monares zu überreichen. — Vom k. t. Nlyri->chen Guoclnium. i!albach am N». Nov. 1n4i>. ^j. 21^2. ^) Nr. !162<» ^.>on deu, k. k. Sta.'t - uno llanore^te ln Klaill »vi^o bck^lint gcmaa t: Eü >ey uo>egen Hrn. Ferdinand Zerg^U, wr^e:» ^chuldlgei, R.üec, pr 22 st. l7 kr <:. 5. c., in dlc öffent lichl- VMll>erelnr>chtUl>g, Spicgel, Uyreli, Kä ften, G ssel, Rel>ekofferlc gewilllgct, uüd yl.zu zwel Tel mine, ut,d zwar: aus den 6 und 22 D^c^tinxr 1Ä49, jedesmal von 9 viS i!H U.,r Vormittags »n d^'m Hause Nr. in dcr Är^oiscya-Vorstadt nut dem Bejahe oesti.'limt wordeli, da^ wenn L'.eft Fährnisse dei der rlstcn Felldl^tnngb-lagsatzung unl oen Schatzunggdctrag oc?cr daruoer nlcl,t al!Mann gebra.yt wt'.dcn könnten, selbe del^r zweiten auch unter dem EchätzungSb.trage hint-angtgeden werden würden vaidach den 17. November ls4!>. Z. 2 »59. (3) Nr. liiN?. H>on dem k. k. Stadt- und Lai.drechte in Krain wird dem Herrn Franz Dollinar mimlst gegenwärtigen Edicteö erinnert: Es hade wld.r dn,>elben bei diez.m Gerichte die L^ldacher öpar« cass< Rlage auf Bezahlung der von Dem (Höplt^lü pr. «UU si., für die Zelt srit l. Octoocr 1l^^7 dls 1. April 1850, rückständigen 5uroc. Z'. Rack als Curator bestellt, mit welchem die angebrachte Rechtssache nach der bestehenden Gerichtsordnung ausgeführt und entschieden werden wird. Der Herr, Franz Dollinar wird dessen zu dem Ende erinnert, damit er allenfalls zu rechter Heit selbst erscheinen, oder inzwischen dem bestimmten Vertreter, Herrn Or. Rack, Nechtsöetxlfe an die Hand zu geben, oder auck sich selbst einen andern Sachwalter zu bestellen und diesem Gerichte namhaft zu machen, und überhaupt im recht« lichen ordnungsmäßigen Wege einzuschreiten wissen möge, widrigcns er sich die aus dessen Verab« säumung entstehenden Folgen selbst beizumessen haben wird. — Laibach den l3, November 184U. 3. 2165. (3) Nr. 1»524. Edict. Von dem k. k. Stadt- und Landrechte in Krain wird bekannt gemacht: Es sey über Ansuchen des Herrn Maximilian Ramutha, als erklärtem Erben, zur Erforschung 5er Schuldenlast nach der am 10, November 18l9 mit Hinterlassung einer lctztwilligen Anordnung hier in der Polana-Vor« stadt Nr. 2 verstorbenen Frau Ursula Ramutha, ine Tagsatzuna. auf den 10. December !8-w, Vor« mittags um l0 Uhr vor diesem >k. k. Stadt? und Loudrechte ^stimmt worden, kei welcher alle Jene, welche an diesen Verlaß aus was immcr für einem Rechtsgrunde Anspruch zu stellen vcrmeillcn, solchen so gewiß anmelden und rechttgeltend dal'lhun sollen, widr,gens sie die Fol.cn des § 614 d. G. B. sich seldlt zuzuschreiben hären weroen. Ilarbach am 13. November l849. Z 2l64 (3) Nr. 8l^^vl. Kundmachung. Die k. t Camera! Be^rko-Verwaltunq wird nä,l>stiaa'lvei!ui.^e» c:uszuneftm n. Die Inoiuldue'! , welvl e sich t)!e;u veiwenden zl' l..ssen d.relc>v>U g si^d, »mo siä? ul^er die voUt^ominenc ^renü, udel- c»UsäUl,e, im v.l.'M!ll'»'l, d rv.ls c.ltiprea'.lid q»'!e>- istclt Dle.^ie, >o wie .,:u.h ub.r «,ute Moralität 'auö^uw»!s,n v.rmöqen, werben d.U)n' ausa^rdm, lyle 0l'ßsall!^^n t,.le,,te,, G socke m.velz^llch yi«,- .lmt5 e nzuori,g n K. K. (zam.,l'.ü V.zntü- V^rw.Ulu.^q ^iidach cm ^0. November I8.!>. Z."2^4 ( ) > Nr?'4525. Kundmachung. Bei der neu crrichttten Posterpediticn an der Mailand - Como - Eisenbahn ttt e»ne proviso« riscve OfficialbsteUe, mit dem Iahreeg>l)^!te von 5u0 st , u'id e>»e promsorische Packtrsstelle, mit dem Mon6tt)l0hne von 16 st 40 tr , dem Livree dczuge und dem Aenuss«' eill»r N.turalivchnung, jede derselbe!, jedoch gegen ^e,!tung ,inn die Packers« stalle unter Nachweisung des Alters, ihrer gesunden uno klängen Köl'per-Conslltation , dann daß dieselben dec, Lesens und S dreivens mächtig seyen, im v.'rvcs^r,ebenen Wege läügltens bis:i0. No» vencher l. I., bei der lombardrsch: venezianischen Ol,'crpost-Direction in Verona einzubringen. K K. illyr. Oberpostverwaltung. va'bach den 19. November 184!). Edict. Vom s. k Bezirksgerichte Neustadtl wird zur Veräußerung der Vcrlaßrealitäten der am 2l. All^ qust I. I. verstorbenen Hausbesitzerin, Frau Joseph., Germ in Neustadtl, die Vträußcrllngstagsatzung auf den 17. December l. I., Vormittag um 9 Uhr ill der hiesigei, Gerichtskanzlti bestimmt, und es werden hiezu die Kaufliebhaber eingeladen. H. K. Bezirksgericht Neustadtl am 19. Nov. lS49.