AibacherGMma. Nr. 87. L, hlllbj. fi. ?.5<». Samstag, 18. April 1874. Amtlicher Theil. ^s. ^ ""b l. Apostulische Majestät haben mil Aller- sH' unterzeichnetem Diplome dem Obersten des Armee-lllien^ ""^ Nbtheilungsvorstandc im mililär-geographi-^, MWute Johann Ganahl als Ritter des Or-V b" tislrneu »lone driller Klasse in Gemäßheit der z^slatuten den Ritterstand allergnädigst zu verleihen lllloül " ^erbauminisler hat den Docenten für Mine« h.. ,' Palüontololzic und Gcognoste an der lcobner ,5 Mlldtlnie Rudolf Helm Hacker zum außerordent-ülnnl ^^" lür dle genannten Fächer daselbst er- ^. April.) Nichtamtlicher Theil. Iournalstimmen vom Tage. ^tt lvieuer Correspondent der „Grazer Z < i -^! .^^t sich über dcn pailamentarischen Sieg im ^, lchischtn Herrenhause vernehmen wie ^''^ssen wir den glänzenden Sieg ins Auge. der. b'ü». ^rzeugl sind, die durch die Wahlreform gc. ^lllow ^lfolgc zu vervollständigen und zu kräftigen "Ä"' «tt'gnet ist. ^«ll Situation ist nunmehr eine durchaus llare ^ z^c ?^ ötigt, daß. wie auf dem politischen Felde 'xs l^ lhUtt durch die Wahlreform gesichert, jetzt auch ^ »lr ^^ ^^"^ ^"^ ^k Vchs gcwonnen ist, die °Rlc>k Forderungen der Neuzeit leine Fesseln m«hr l«h H" llestaltet. Somit hat auch daS Experimentieren. ^ Nl>t>^^"^" von einer Doctrin (reetiuZ Extrem) '> ^ ^ aufgthtlrt und herrscht unter den drei Fac. ' "ülili ^"lsgewalt ein harmonischer Einklang über °" ^''"' Schrille nach den vlrschiedenen Seiten. Mag ^ii„e. und da ein schnelleres Tempo im Weitergehen ^ trll ?"^n. so wird dies doch die bisher so erfolg. '^t lwer barmonie nicht stören; ja es dürfte gar j t>w° "sHt sein. wenn solcher Ausdruck alsdann ^lchtt, ^"arischen Wcg beschreiten würde, da das Aus. d " Nill^^'^enet Ansichten über den zu folgenden Weg, Msg,.. /ber das Hauptziel übereinstimmt, eine uw .^„»^entliche Meinung am besten her-^ ill, l.«"""- Und wie sehr ist gerade in Oesterreich ^zie^ ""lchen. nachdem der Pessimismus ln dieser lÜ! ^tllni "^° nachlheilig eiligewlttt hat, als die unter '^Nll, ^"tel nUcr möglichen BollsbeglUckungsversuche ^. 'T)le r ^uen l« ,'l>lr «. hinreiche Arbeit, welche uht der Regierung zufällt, scheint sehr einfach zu l>!°'Ntn H. l"ht in der coichquenten Fortsetzung dcs M^l slin^^- DieRegierung insbesondere wird W^ttl B-. "r großcn ^h« eines geistreichen üster-^Nein!^"'"«": ..Dem Gürger in der Ver» iti° ^r ' ^ dk/n '^'" ^^" "u^ s""lt und leise zu be. ^lcit l^ ^^ bie Thaten, wodurch jetzt wahre Un, !,^^s" "llngcn ist." ^llc sic °" die Pollsoertrelung anbelangt, !^ >> wie ^'/" "ste Pflicht erachten, einer solchen H.^btit,« ' «lr fie soeben geschildert, dasjenige ent-^ ill /v. "llein ihr eine dauernde Macht vcr->j!^l>c,ul^«uen." ^it ^r "^ d'« O ^ ^^. ^ f.^ ^^ ^,^^ ^^ ^ö ^«^"^'"t'lage? Sie lönnle es. wenn sie lX?sl,n°«^.?u°« die liinwirlung der Resultate X^bte si, "li auf das Voll betrachten würde. ^ """ b»l/"^'^ bit Ehrenhaftigleit der Fort. D v«liung tlnsthm, »tlchl ln einer Täuschung dcöjenigln Theiles des Volles beruht, das noch nicht genug zwischen Religion und Kirche zu unterscheiden vermag. Wäre übrigens daS Telegramm aus Rom wahr (woran wir leider noch zweifeln). ..daß man im Vatican beschlossen habe. gegen die confessionellen Gesetze nur eine »ein sormelle Opposition zu machen". ,o ware damit der Weg gebahnt, die Dissonanzen aus gegnerischem Lager verschwinden zu machen uni ganz be,'onders dort Veru« higung der Gemüther zu schaffen, wo es nicht in der Natur treuer Staatsbürger liegt, die confess!onellen Fr«, j am politisch auszubeuten." Die ..Triefter Heilung" »eist in der con-fessionellen Debatte im Herrenhaus« auf den Um» stand hin. daß der österreichische Episkopal, sobald ein ihm misfälliges Gesetz zur Verhandlung tommt. alle seine Reden mit auffallender Consequenz gegen die angeblichen Verfolgungen der katholischen Kilche richte. Und sei doch da« vorliegende Gesetz nichts weniger als ein Angriff auf die lulholische Kirche, sondern nurein geradezu nothgedrunaenes Zugeständnis an die Forderung der staatlichen Entwicklung mid des gesunden Menschenverstandes überhaupt. Das „Vaterland" glorificielt die „Organi» sicrung des Unglauben", d. h. d,e darüber gehaltene Rede des Grafen ^«o Thun. Der ,. « ollsfrcund " eifert gegen die Annahme, daß man in Rom concilialorisch gestimmt sein tonnte. 6s ist ihm gar nicht recht, daß die Vorlage neuerdings an die Commission zurückgell»^ welche über die Bestimmungen betreffs Abschähunü ^ Forsterträgnisse neuerliche Vorschläge erstatten s»^ " Die „Reform" constaliert. daß die Uneinigkeit dci ' Der Reichskanzler habe lein EntlassungSgesuch eln^ Der Kaiser habe sich au« vollständig freier I'D" zu dem abgestatteten Besuche entschlossen. Bei »en^ bei stattgehabten vertraulichen Berathungen über t>^ , sammtheit der politischen Situation lormlen die "^. der nlllional'liberalen Partei gemachten Compros'' ^ schlage dem Kaiser nicht vorenthalten werden. ^,.M ferner versichert, daß der Reichskanzler die CntslP7^ durchaus dem Kaiser überließ, mit der Zusage, l" t für diese Entscheidung, wie sie auch ausfallen M^' seiner vollen Verantwortlichkeit eintreten werde. ^ Der Verlauf der confess! on ellen Deba»«"^ beiden Häusern des österreichischen Rels^ wird, wie der ..N. fr. Pr." aus Berlin geschrieben^ im dortigen auswärtigen Amte mit großer ^^ samleit und Sympathie verfolgt, deren sich das s" wältige wiener Cabinet in Berlin überhaupt "f" ^, Die Commission zur Feststellung des Plan" ^.< der Methode für die Abfassung eines deutsche" ^ vilge setzbuch es hat nach 14 Sitzungen ihr« ?U° beendet. Ihr Vorschlag glhl dahin, eine aus pe ^,. ragenden theoretischen und praktischen Iuristt" ^ stehende große Commission mit Aufstellung des ^ ^, gesttzbuches zu betrauen und derselben anheimzus ^ die Ausarbeitung der einzelnen Abschnitte Subc^,, ftonen zu überlassen. Man glaubt, daß diese gc'°" h<< Arbeit einen Zeitraum von mindestens fünf 3«>>" anspruchen wird. ^' Die preußische Regierung beschleunigt d!t ^ „« des Gesetzentwurfes über die Verwaltung der "" Bischofssitze. , ^ Das Journal de l'Aube. Organ Cal<""^< rier's, formuliert das Programm de« linkes ^l trums und sagl. eine Annäherung dieser»",^' das gegenwärtige französische Ministerium .^ möglich. Die Befestigung dcS SeptennatS! ^ Haupt nur dann möglich, wenn die lepublilam!" ^» folge Mac Mahon's gegen Handstreiche sich"»'!'^/ — Man spricht von der Möglichkeit eines M" Dufaure. «seMelml. Die Schauspieler.* Ewe srzählung von Wilhelm Marsano. (Fortsetzung.) Die Probe war unter mancherlei Störungen endlich vorübergegangen. Fritz hatte sich, aus Mißmuth über das Erleble, bis zur Theaterstunde auf sein Zimmer zurückgezogen. Er hörte an dem Treiben unten, daß das Haus sich fülle, und ging denn endlich hinab, um doch das Costüm zu sehen, in welchem «r heute auftreten sollte. Auf dem Theater wie in der Garderobe war alles bereits in großer Thätigkeit. In welche« Zeitaller aber, und zu welchen Nationen die Costume patzten, welche er hier zum Theil noch an den Wänden, zum Theil an seinen College« selbst hängend erblickte, konnte Fritz nicht enlrüthseln. Eloira-Leiderqual war schwarz wie immer, der Anzug schien stereotyp bei ihr zu sein. Aurora hüpfte Fritzen mit ktlöstcn bocken entgegen, und trua über ein welßes Kleid eine Art von polnischem Rocke, in welchem Fritz Herrn Rosenfrisch oftmalen auf der Straße gehen gesehen und mit welchem gleich-sam I«rta die Nähe des Poles andeuten wollte, an welchem Skandinavien liegt. Rosenblülh kam Fritzen wirklich spanisch vor, weil.er bloS einen weilen Mantel umgeschlagen hatte, in welchem er auch die Banditen spielte. Unten sah«n die großen Stiefel mit den unge- »Vergl. Nr. 84 d. Vl. heueren Sporen herfür. Auf dem Kopfe trug er einen spitzigen Fllzhut mit einigen Pfauenfedern, wie ein chine» sischer Mandarin. Auf Fritzens Frage, warum er den spanischen Grund in diesem Anzüge spiele, warf ihm Rosenblüth ein, daß ValeroS von der Reise komme, und sich gegen die ungewohnte Kälte geschützt habe. Auch erleichtere ein solcher Mantel sehr das Spiel, weil er dem Zuschauer alle Gliedmassen verhülle. und dem Schauspieler jede B sich einen dicken Wanst auszustopfen. Rosenfrisch aber saß verdrießlich in einem Winkel, und wollte sich gar nicht ankleiden. Der Director sprach angelegentlich in ihn hinein, und rief endlich Fritzen zur Unterstützung herbei. „Da sehen Sie den Jammer, den man mit diesen Leuten hat," hub er an. „Um Herrn Rosenfrisch für die heutige kleine Rolle zufrieden zu stellen, habe ich ihm so eben eine ganz herrliche versprochen, und er läßt sich doch nicht bedeuten." ....Ich will gar nichl« darüber sagen, daß ich eigentlich hätte den Hugo spielen sollen."" erwiederte Rosen-frisch, „..Sie Herr Lenz g«h«n ihn als Gast — haben mich zwar noch nicht um die Rolle ersucht, wie eS üb-lich, aber Sie haben uns ein Frühstück gegeben, wie wir es seit Jahren nicht erlebt, und darum will ich nicht« dagegen einwenden, denn ich bin ein dankbares ^ und eigentlich «in guter Mensch. Auch warte »» ^ seit einem Jahre geduldig auf die Zulage, b" ,^ e> Herr Director versprochen. Aber eben. ">«" ,^l" guter Mmsch bin, will ich die Rolle dcS P"^ ^ den Hussiten vor Naumburg nicht spielen. d'e.^F jetzt eben einreden will. Ich habe n och nie "" F^ getrübt und soll nun einen so grausamen /^M vorstellen, der eine Menge unschuldige Kindle" ^ lassen will. So kleinere Vüscwichter. die bM'^ ^ oder zwei Menschen umbringen, dazu wollte ^l«' wohl verstehen, aber so einen Wütherich sp'" Ae«'' die Rolle brächte mich hier um meinen ««" ' ^ st denn die Leute glauben immer, man sei nnw'« ^d ° man sich am Nbend gederdet. Ich bekomme ^. ^ ^etwas in der Stadt von milden Frauen gel« ^ « ich als Prolopius komme, so wirft man m^ ^ dern Tage aus allen Häusern hinauS, w . Kind ist."" „ schilt ..Aber Sie werden ja am Ende geruh", ^ Director. . ab" , ,..Ia. wenn es bis zur Rührung ^ jhre " <, dahin haben alle Mütter vor Rührung l«"" ^se/ der mitgenommen, und sind weinend """M"'^ gangen, und ich stehe mit meiner RUhru"ß ^ ih^ Wiesel aber. der auch herzutrat. "rspl ^^ lich einen Prolog zu schreiben, wo er w> ^ nachtstraum. daS ganze für eitles SP>" ^ die Mütter im vorhinein beruhigen """ Olr" , ^ Fritz halte indeß immerwährend " SchnA^. seinen Anzug angegangen, den aber t" «, V' Ort«« noch nicht gebracht. Endlich "l°)' 617 . Auf eine Interpellation im englischen Unter-"^lljt, worin die Regierung zu einer Aeußerung u!"s hre SllUung zu, Carliftensache ^ufgeforde, l ^"^t. aittworttte der Unterftaalssecretür des auswär-"«n «mte«, wörtlich: „Gis jetzt ist lein Anlaß dazu "lvcsm. daß Ihrer Majestät Regie; una bätte i» Er-Mng zithtl, müssen, ob dun Anhange («(.Ilon^l^ de« ^°n Eallo« die Rechte einer lriegführellden Partei zu» "sannt werden sollen. Ueber diese Frage hat serner m!t ">Nlr ausländischen Regierung irgend welche Korrespondenz >"tt8tfundm." Privatdepcschen aus Madrid melden, daß in ««"lana.0 ein Waffenstillstand, angefangen von Alternacht des 12. bis Mitternacht des 15. d.. abge-'Bossen wurde. Gegen Viehseuchen. Das l. ung. Ministerium für Ackerbau, Gewerbe "° Handel erließ am 29. v. M. ai, sämmtliche Juris« ,"'°"tn folyet.des Circular!: , «Damit nicht bei Eintritt der Friihjahrszeit und annl der freien Rinderbelvcgunlz - infolge der Außer« Mllssuna d'r bestehenden Vorsichtsmaßregeln — Vieh- "chm eintreten tonnen, fordere ich die Jurisdiction auf. "° Rückficht auf die Sicherst:llung des Landes gegen Wuchtn nicht zu verabsäumen, unter sofortiger Punli« l>un der nachstchcnden Ptüu:nl,ovorschriflen ihre be- Mnden behördlichen Organe zu energischer und ae- 'Iltnhaster Mitwirkung auf^uruftn und die pünlllichste "Ulchsührungscontrole zu üben: ^ Die ncch in den Winterftallungen vorzunehmende °°°" Prüfung des Gesundheitszustandes der Rinder »,? ^rde und sofolt'gc «„zeige jeden Verdachtes ist ">' Wnzsle anzuordnen. , . ^. Der Austrieb des Rindoich.« auf die Hutweide ^ llltng zu verbieten, blvor es nicht unmittelbar vor /" Austrieb durch den Gemeindivorsteher untersucht " Fgezühlt worden ist. ,.,. "icht angemeldete Rinder auf die Hntwelde zu 3 '^ erboten; die Ueberlreter dieses Verbots find "Geldbußen von 10—20 fl. oder mit entsprechender '"aniohnfl zu bestrafen. bGl. ^^ ""l den Viehmürlen nach den diesbezüstlich llhki,den Voi chiiftcn auszuübende strenge Aussicht ist ^""rolleren. ^ /' Die Hüter dli-fen nicht angezähltes Rindvieh in ^ vtlrde nicht ausuchmen. Sie ftnt» unter der Last ^"er Ahndung v:,pftichtet. in der ihrer Obhut an» ^ulen hcerde uollommende Erlranlungsfälle — ^ sofortiger Absonderung des lranlen Thieres — <»,,! ^^ Eigenthümer als dem Gemeindevorsteher an< ^tn. Wegen prntllchcr ErsUllung ihrer diesbczügli-?"psiichllng sind die Gemeindehirten zu beeiden, ^i.^' ^' solchen Ollen, wo in den jüngstvctflofsenen ^ I l ^' Rinderpest herrschte, und auch dann. wenn siyMllenln Rinder vorschriftsmäßig verscharrt wurden. l«Ilrn ^euchengruben in Augenschein zu nehmen und. ."sich nöthig zeigen sollte, aufs neue zuzuschütten, ^en »l b" gehörige Publication der darauf bezüg» ^llllt, ^"ungen find die betreffenden vehöldl,chen ^hll^ "" ^^ bie Schäden aber. welche aus'der Nicht« tceff '""9 dies,r Vorschriften entstehen können, die be° ^" Gclneindeoorstther verantwortlich zu machen, «^^"ch^itlg mit der j: eheren und möglichst aus-llch h °n Publication dieser Verordnungen lft männig. ^tt ^ °"e Gewand vor. und dieser schlug die Hände . «, l>tt " der blla,mte, rothe Gchlafrock des Dm-c-!» "' Di r ^"" Frühstücke Wieseln als Schwamm ge-^lz bes..."" war unten etwas eingeschlagen und mit >il de« ^"" Pelz aber war. durch eine weise Oelo« °>llliitn ^'rectors, diesem nicht hoch zu stehen ge» n'" «r in^?^ blllte nemlich seit vier Wochen alle Katzen. !>"»«" ik Nachbarschaft habhaft werden konnte, ab' >s< K" d°s ü«ll abgezogen, und fo das slandi-z,'dlt, I°U>m gefchasscn. in dessen Zierde manche '°linyt^,^auern die ehemalige Tracht ihrer vermißten "«« inV'l Z«lt drängte — e« war leine Hilfe. Fritz dlii ^« D "^ug vieler Kahenfamillen hinein. — »l»I ^ «ass^" düngte Fritzen sich zu fchminlen. "lls? l' ihr « '^°" lange offen sei und er den EhriN- Ht ^den H?> ^°^lime einnehmen müsst, was bei neu ^,s. ltönV/' "^che in der Gardine erlstanden waren, !^l Ü. l'e sch.n ! ^"blick eines Publicums zu genießen. X ^usi. '""" in solcher Anzahl lnlbehrl. Eine ! "I, "n ^li' ' "tlche als Elngangssymphome ertönte. "«« Ohr und, der Vorhang flog in die (Fortsetzung folgt.) in dieser Hinsicht fi^ eventuell ergebenden Schäden zur ^ast Ml, sondern sa< >i' je nach der Grüße der Ueber-NellMsl mlt 100—50^, sl. werden beftrajl werden. Nachdem die Unterdrückung der zuletzt ausgebroche« nen Rinderpest bereits so weit aelu^aen ist, daß auf dem Gebllle Ungarns zur Zs,l lci:, illlchlt'llai^s Thier behölDllch belannl ist — jo ist t>a«< Hauplaugeuulcrt dÄlll^f zu richlen, daß auch tie vielleicht »och irgendwo oerstecklc Seuche unschädlich gemacht werde; infolge davon fordere ich die Jurisdiction auf, die auf ihrem Juris« dlclionsatbiet fungiirtübin Veaug.'nscheinigungs.Eiseu. bahncommlssionc-: »indlil s,llch c»l ^weistl'. doß sie wegen voischrlflsmäßiglc Desinfi^enmg der für den Vieh-lranspoU belmtzten Eisenbahnwaggons stillige und genaue contiolicrende Visitationen auf den Desilificie» rungsstalionen llbhalten, die wahrgenommenen Mängel aber bei allsogleicher Abstellung derselben mir direct ein» berichten. — Ich lasse unter einem sämmtlichen Eisen« bahN'Unternthmungtn des Bandes die diesbezüglichen Weisungen zugehen. D»e Journale über die in dieser Hinsicht austau» chenden Reise« und Taggelder werden behufs der Reali» sierung zu unterbreiten sein. Ich erwarte znvelsichtlich bis Ende April Ihren Gericht über die inbetreff der Durchführung alles dessen uetroffcnen Anstalten und über die Thätigkeit, welche in oleser Richtung von den unteracordneten behördlichen Or« galien entwickelt wurde, wie nicht minder über die Wahrnehmung?«, welche von der Jurisdiction bei der Durch« führung dieser Maßregeln aus dem IurisoiclionSgebiet gemacht wurden. Indem ich schließlich inbezug darauf, daß diese meine Anordnungen, welche die Wahrung der materiellen Inttl'sscn des Bandes bezwecken und daher nicht aus d^n Augen zu verlieren sind. zur vollen Geltung gebracht werden, mir die eifrige Mitwirkung der Jurisdiction erbitte, will ich zugleich, gestützt auf die in der jüngsten ^ Vergangenheit überall im Lande gemachten erftculichen Wahrnehmungen auf dem Felde der Veteimärpolizei. »»einer Ueberzeugung Ausdruck geben, daß die bekannte Energie und eifrige Beflissenheit der Jurisdiction mir heute dafüs bürgt, sie werde auch jetzt nicht unterlassen, durch hingebende Pflichterfüllung milzuwulen an der, Wahrung je,ier Interessen d7. April. Der Kaiser geht morgen abends nach Qfen. — Der päpstliche Nuntius Falcinelli überreichte heute sein 'Ab-^ berufuugsschreiben. — Das Abgeordnetenhaus nahm in zweiter und dritter Lesung unverän« dert nach den Ausschußantragen den Gesetzentwurf betreffend die Talzkammergutbahn an! nnd agnoscierte die NZahlen von Keller, Tacco, Franceschi und Mayer. Vtorgen Verathung des KloftergesetzeS. Wien. »?. April. Die nächste Sitzung des Abgeordnetenhauses findet erst am Donnerstag statt. itemberg, >7 April. Bei den bisher bekannten Bezirksvertretungswahlen in der Landgemeindengruppe siegten die Polen in vier, die Ruthenen in acht Wahlkreisen. Pest, »7. April. Finanzminister Whyczy wurde gestern in Komorn einstimmig wiedergewählt. ^ Berlin. «7. April. Der Neichstag erledigte das Militärgesey in zweiter Lesung conform den Ausschußanträgeu. Die Frage betreffs Heranziehung von Militärpersonen zu <3ommunalabgaben wurde einer künftigen Regelung vorbehalten. Konstantinopel, »7. April Die Pforte ermächtigte den Khedive zum Suez« kanalbetrieb auf Gesellschaftsrechnung, falls Lesseps die Schiffahrt unterbrechen sollte. Konstantinopel, «7. April. Die Gene, ralversammlnng der Hassunitengemeinde beschloß unter Vctheuerung ihrer Orgebenheit für den Sultan die Nichtauslieferung ihrer Kirche. Der Bescheid des Grofweziers ist noch ausständig. Die Franzosen rufen die Vermittlung ihrer Gesandtschaft zugunsten der Hassuni« ten an. > Wltr,, 17. April. Abgeordnetenhaus. Das W ubcr die gcsltzUche Anlilmnmig oon Neliaionegctiosl^ schaftll, bmde nach dem Äusschuhauttage m zwllter ll> dritter 3 «!el»n«. Viichlcr. Hlfin., Szigctvar. - ^"H" Htfm., Rudolfswerth. — Hiosiilel, Nudolföwerth -" ^, Commis, Cilli. — Cargnelli, Photograph, Krain. ^^B^ Kfm.. Wien. — Nlajer. Geschäftsführer, Wien. ^ ^,„lc'^ Trieft. — Karun, Heizhanschsf, Ofen. — Äichter, ^" — Garnp, Particulier, Trieft. <.<, ^ ««<«> »»,»««« ^V»«,». Hertle, Director, Iohantt»"^, Varon Ludwig, Reisender, Kanifcha. — Zobel, »icifeM^^5 — Petrmischeg, Fabrikant, und Mosnig, Mdactcnr, "',Hl^ — Forckheimcr nnd Wrth, Reisendes Wien. - F^ l^ Kfm.. Domjale. — Werstler, Reisender, Wien. — ^, M^' — Oblal, Reisender, Wien. — Springer «no Ouenov»" Kallflelltc. Paris. , M^ »»»»«« «««><,,»». Umralh, Kfm., Prag. - Ian^^iei,,' »«»>,»'«'». Milauh, Nrilot — Bennil, Stude'lt, ^ Uiichtcritsch, Gottschee. ^^^-^ ----------------------------------------------------------------------------------. «2! '^. ^tß?^73^^ ';^l0^ SW^ s. schlv. f7'aMz^^w', H 17. 2 „ N. 732 n, 4.15.» SW. schwach bewo , i«" 10.. Ab. 734s.«, ^.Ii.a NW.schwach bew«'« ^^ Sonniger Tag, nachmittag« Westwind, abend« z"M g, ^ Da« Tagtstnittel der Wilrme -»- 123°, um s'U" """ .-male. ___^__ ^ ___.^-^ Verantwortlicher Redacteur: Illna, v. Klenuna^^ lIH »^s,s»^H»i^<4^ Wien, 16. April. Rcnte zcigle bedeutende Festigleil nnd Vahnpapicre hatten in ihrer Mehrzahl gnte Frage zur in manchm Positionen etwa« clhühlen ^°^'^, ^ <)l)ss^l)"llll)l. lionewerthe dagegen narcn emschicdeu fiau. Der clwas erhühlc <2ur« drr Credit nnd Anglo fand seine Ursache nicht sowohl in SprcuIalionSlilufen als >n °' ^ Fast alle anderen W:rthe hatten Embnßc, ohne daß sUr dcn Rückgang irgend ein neuer Ornnd zutage getreten wär«. ^<,l, Velo Ware Mai« ) ». „.. (.....69 3N 6940 »ebru«.) """' (.....«930 69.40 Jiluner.) «is,,«,..., ( ... 73 40 73 50 Uprll« ) ( ... 7635 < 6 45 ^°st. 1889.......302-- 309 — 1954.......9V25 9875 . I860.......10350 K1375 5 I860 zu 100 fi. . . . 110 25 110 75 " 1864 ......131 " I.'ig- Do*milmu.P<»ndbsisfe . . . . 11l< 75 120 25 «...«..«..«j..„.,„. s , , « - ^2 - Don°«-Utllulicrunll«.3oll. . . ^'?5 96 — Un» Vi,enb°hn-»ul. .... 92-50 93'^ Uu,. Prämiw-«ul....... ?750 ??75 liiünlr C^lnmuual'AnllhtU . . bb'40 9550 Aeti«, »e» N«»ke« Geld 3Varl »nglo«Vaul.......125 50 125 75 Vaulverein.......ti4_ 66 — B^d,n«kditlw28— 158 50 Slaatebal,'«...... 310 .. 310 50 SUdbahn........ 14950 150 — Theiß-Vahn....... 222- 22250 Ungarische Nordoftbahu . . . 107 50 108 — Ungarischl Ostbahu . . . . 49 - 50 — i!rl,wwlly.«Vcsellsch...... 144 - 146 — VauaeseUsch»fte». Allg. öfterr. «augefellschaft . . ß850 69.. Wieuer Vaugesellschaft.... 68 25 68 75 Vfandbrlefe. «llgem. Vfterr. ««dencredil . . 94 75 95 - dt«. in 33 Jahren 83 50 83 75 3tati«ualbal:l «. N..... 90 - 9015 Una. Vllbmcrcbl:..... 86'— 8650 «lisabeth-V. 1. Em.....93 — 33 50 ßerd.«Nordb. G......105 40 105 80 Frauz-Ioseph'V......W2-— 102 25 O°l. ««l°Lndwln.V., 1»m. .206 50 --- Oefterr. «ordlveß.«......86-bO 36 75 siebeabiirglr . . ^40 82 60 ^t2»k»bahn . , 196— 1»/, Duloten . . . bst-A "' 8 -eS<- Hientz. «asieuschline 1 ^ bd<-^ , S.ll.« ... 10b. -^ - ^. «ralnische «rund««««', B«" Priootuctlmmg: Oll» S"""