'^'-180. Dienstag, 8. August 1905. 124. Jahrgang. Zeitung. Tic .^nitmc!,c> ^ciüliig^ rri<1,ri>,: rnglich, mi: ')!i,5»alni,i' bcr ^o»n- »„t, Frisrtugr, Hi«? AdminU'rat), Sprcchstiindrii dür >>rdalllu Uhi Amtlicher Teil. ^ ^>!>' ^"' ^^ und 179) wurde die Weiterverbreilnnss "'^ ^'„rzeuaMe verboten: ^°^"'° ^r. 30 «^Ii,.r..^. pro Imn 1905. >!^ 1>« '^,»v.,.ä. vom 31. Juli 1905, . Tie!,.i « ^"'^' """, 2'^. Ilili 1905. ^chleit^ , . .^"d heil'nch in Vrüx qedrnckte, von ?l. K. '^rötzer^ s«!" « ' ''" Selbftucrlaqe erschienene Druckschrift: ^ichloss^. - '^ bnrch kleinere Familie» und das derselben bei-Wift. '^ "l derselben Druckerei ,cdruckle Vlail mit der Über-^imi' '^i!^ hygienischer Zchu'l; bleiben noch immer die Nichtamtlicher Teil. Die Troppaucr Parallelklassen. dtt ^! ^"^' satter besprechen die Entfchließung kug^ "'"una in der Troppaucr Parallelklasfeu,- ^um^iv^^^^ ^^'^' P^'^'sl.'" nennt die vom H^ini-^unstin <"""ch getroffeile Entscheidling relativ Änstai' ^"^ ^^ Eutferuliug der flavifchen sicn „" "^ Troppan denl Ittraqnisinus in Schle-^rst ""!^^"^it wllrde. Allerdings ist hiennt nnr l'arau!'',^^^^ "er Frage gelöst. Die polnischen aichal! ' !^" "^ ^^' ""itschen Lehrerbilduilgs-'^n wir" "^^"' bestehen vorlälifig fort. Aber l^n. >^ .^' uachdem den Beschwerden oer Teutschen ^n m^?^^^ '" ^"' V^uptsache abgeholfen lvnrde, ?b!oa^ "? ^uhe die (intscheidnnq nber Teschen '"'n cnn'-""""^' I^enfallc. wird es sich als rat-dig^. ^'^'u, die ?^ethode vorsichliqer nnd qednl-üichi,^^uuunq der nationalen l^inpfinolichkeiten A'or^, ^"^^'lcn. Tie Löfnnq nngleich schwieri,-"as; z>,..^,,nichtigerer Ilnfgaben hängt davon ab, lcn^' ' louche friede, dessen sich das Neichspar-^'-ch l'! ^^'^ verflossenen session erfrente, nicht ^'der !'"^ ^"' >"lillosen nationalen Zankäpfel ^ m >^ago gestellt wird. sagt, init der (5ntschei- ^in (c'>.s ss'^' ^roppaner Parallelklafsenfrago und -^Naats?l' "u die Privalbahnen, betreffend die sei der Weg eingc- ^iitt^,,'"N dein das Reich nach jahrlangen Vr-^.^ue^dlirch <'ine befruchtende Politik in > cine Periode neuen Aufschwunges und starker Entfaltung geführt werden foll. Tie 3'uagc der schlesi-' schen Parallelklassen ist zwar nur von lokaler Vc-^ dcutung, daß sich aber in ihr ein befriedigender Ausweg zeigte, stärkt die Hoffnung, daf; auch auf anderen Gebieten, anf denen sich hellte die Mei- ^ nlingen noch schroff gegenüberstehen, eine Ans-gleichuug der Tifferenzen gefunden werden wird. Ta5 „^celle Wiener Tagblatt" findet, in der! wider sp ru l l) <' losen ^lpplanierling d e r T r op Pan e r ^ Parallelklassenfrage ein Tystem. Hiednrch sei die! Trasse gezeigt, wie auch die übrigen national-poli- ^ tischen Tetailfragen erledigt werden können. Tiefe! Erledigung ift die kardinale Vorbedingnng dafür,! das; die im Neichsrate vertretenen Königreiche und! Bänder wenigstens einigerniaslen gesainnielt da-! stehen, lveiln die Gros;lnachtstellnl>g de5 ))teiches anf! die Tageoordnllng de^ Parlaments gelangen, sollte. ^ Tas „Vaterlalid" ineint, hi'lbeir und drüben j wlirdeu zlvar nilbt alte Wünfche erfüllt; aber ange-ficht'' des Errungenen wird sich die etwa noch übrig gebliebene Erregung legen lind mit der Zeit! selbst Zufriedenheit einkehren. Es ist, nachdem diej 3,'egiernng mit gros;er Objektivität und rücksichts- ^ vollster Vehaudluug der streitenden Parteien die! Costing einer heiklen ^rage herbeigeführt hat nnd ^ die lebteren ebenfalls bisher ein gewisses Entgegen-' lommen beiviesen haben, keine übermäßige ^orde^ rung, das; sie anch fernerhin einigen gliten Willen zeigen. , Die „Deutsche Zeitling" anerkennt die Vcmü-hnngen des Varon (pantsch, die berechtigten ^ Wünfche der beteiligten Parteien zn vollstrecken. In der ivrage der Troppaner Parallelklassen ist er einen von beiden Parteien in Ctnnden der Mä- ^ sligling lind des ruhigen Überlegens gutgeheißenelt! Weg gegangen. In der Verstaatlichungsangelegen-. heit hat der Vcinisterpräsident den ersten Tchritt getan, liln den Willen des Parlaments ohne Über-! eilung, mit Mäf;ignng nnd Entschiedenheit dnrch- ^ zuführen. Die politische Wechselschnld der Elegie-^ rung ist um zwei namhafte Posten leichter gewor-! den, lind die Einlöfnng lange vor dem Verfalls'-, termin beiveist die Tolvenz des Schuldners ebenso i delitlich, wie dessen ehrlichen nnd entschlossenen! Willen, das Vertrauen seiner (^länbiger nicht zu enttäuschen nnd ihre Ansprüche zu befriedigen. Das „Teutsche Volksblatt" meint: Die Regierung hat sich bemüht, einen mo<1u« viv»'n! den „PodvysMk^ Listy" wird der Anf-helning der Troppauer Parallelklassen jede sachliche Vegründnng abgesprochen nnd die Maßnahme als ein Politischer fehler der Regierung bezeichnet. Nach der von den Teutschen anfgestellten Vesitz-standtheorie hätte die R'egierling die Troppauer Parallelklassen als einen Bestandteil des nationalen Besitzstandes der Ezechen erklären sollen, den sie schiltzen müsse, wenn die Teutschen ihrerseits den Schntz des ^wi,,« i<> für sich ill Ansprnch nähmen. Tadlirch aber, daß die Regierung, bloß weil die Dentschen es so wollten, die Parallelklassen FeuMeton. Erntezeit. Novellette von >A^ctc nc>n Ai„.;. ^> .,. (Nachdrilll verboten.) .?' ^ic> n -'^' ^^Ul, ich habe eine Vitto an Sie, ^Mv '^' ^'''^ abschlagen diirfcn," sagte der ., ^rm ^^"'^")"rst zu feilier Herriu. ^pur'u,^- '^"'Gutsbesitzer Bololr. versllchte sich '>,^üe di' ^"'- "'" "och eiu letztesmal mit stolzer, s'^r dio'>,.^'»)'gkeit des (^ewährens ansznkostcn. '''^bstb n^'"''uch nnßlailg. Die Hände, die einst >' "Ü üd' ""U"d ^"löig die Zügel der Alleillherr-^?ö.> " ""h^stoff erfaßt hatten, zitterten jetzt ^ Nnd ni >^ ^pitzenmlister des Schnlterkragens l^^' bli,',^^.^ ^"' ^opf mit deut schneelveißeir ^' lie si^ ^^'".^ ulld ihre Stimme klang, als ^,' "Tw.V^'^'^'u aus einem Meer von Tränen, ^'llln,, >'" ^" ^trost, Bendenhorst. Wenn die "^>l 'n Uleiner Macht steht, soll sie Ihnen l^' ^Ä1,?^V "" ^"tes Wort, gnädige Fran. !, / wo d"Ä"' Macht. Sehen Sie ... da hin- ^ d^ .> ^ ^ark alifhört, wartet der Landauer Ä^ Und ->!" himmeln. Der ^ritz sitzt anf dcm ün>'' Ti,' s^> ""tigsten Koffer sind aufgeladen. V,. di^> ^,, ,^^'u noch, gnädige Frau. Es ist spät lÄ^'iod""^. Olafen. Viachen Sie's tnrz ,nit deiii M^li^ "^'u Sie ein, damit Sie das morgen >, ..^'i ^"anseh^u müssen." "'' Ni/ ' ^wwenhorst," sagte die alte Frau hart, ^ auf keineil Fall. Ich bleibe bis'zum letzten Angeilblick anf meinem Posten. Ich will mir doch den neuen Herrn, der von allein, was fünfzig Jahre mein war, Besitz ergreifen wird, ans der Nähe betrachten." „Sie werden das nicht aushalten, gnädige Frau. Daß es hier endgültig zu Ende ist . . . daß uns nichts mehr retten, kann, weder der schwere Weizen noch die dichte Gerste, daß morgen nip widerruflich der Termin zur Zwangsversteigerung stattfindet, das alles wissen Sie freilich ebenso gut wie ich. Aber noch nicht, wie ee> tut, wenn das, was man beinahe ein Menschenleben auf dein Herzen getrageil hat, von fremden Händen hernntergerissen wird.'" „Vielleicht . . . weiß ich das anch, Bendenhorst." Eine Pause tritt zwischen sie. Die Fenster der hohen Diele, anf der sie fich gegenüberstehen, sind weit geöffnet. Tort, wo der Gutshof anfhört, beginnt daZ Weizenfeld. Tie goldenen ^lhren warten demütig anf den Sichelschlag, denn der Anglist steht am Ende nnd sie tragen schwer an ihrem Segeil. Flüsternd neigen sie sich zneinander uud strecken die feineil Hacheln in kenscher Ablvehr aus. Wie das Ranschen eines unterirdischen Stromes geht es durch die kühle Nachtluft. „Wir sind so voller Segen und Frncht . . . warnm gehst dn?" Tie alte Frau deutet mit der Hand hinaus. „Gerade wie damals," sagt sie halb für sich, „wie in jener Nacht, als er ging. Er verhieß auch eiile gute, gesegnete Ernte nnd kam doch vom Wege ab."' Dem Inspektor, der sich während der letzten zehn Jahre allein gegen den Starrsinn seiner Herrin znr Wehr setzen mußte, der den allmählichen Untergang der Scholle nicht hindern konnte, weil sie sich seiner besseren Einsicht niemals ssefügt hatte, stieg das Blut in die Stirn. „Sie sollen das nicht sagen, gnädige Frau. Er wird den richtigen Weg nicht verloren haben, dazu hatte er zn viel von nnserem toten Herrn, seinem Vater. Daß er zehn Jahre nichts von sich hören ließ, ist doch noch kein Beweis für das, was Sie sagten. Woher sollte er nach dem, was zwischen Ihnen beiden vorgefallen war, wohl den Mnt znm schreiben hernehmen?" Frau Bolow antwortet ihm darauf nichts. Sie steht in der Vergangenheit. Ihre Gegenwart ist abgetan - - ihre Zukunft elend und armfelig. Da muß sie rückwärts schauen und nachgraben, ob sie nicht ein Stück Gold herausfiudet, aus dem sie für ihr zermartertes Herz Nahrung gewinnt. In dieser Vergangenheit aber steht ihr einziger Sohn. Breitschultrig nnd trotzig — wie sie selbst. Er behauptete seinen Platz nnd seinen Willen.... wie anch sie. Darum kam's. Versteckte Bitterkeiten, heimliches Ringen nm das Szepter der Alleinherrschaft anf der Scholle, die dnrch des alten Bolows Tod zu früh herrenlos geworden war, so begann ihre gemeinsame Arbeit. Tann offene Rebellion voll Seite des Sohnes. „Wenn du so weiter wirtschaftest, Mutter, dann wird uns die Schotte einos ^aac- g^ nommen." (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 180. 1 tt l Ü 8. Auqnst ^'^^ aufgehoben, habe ihre Autorität und speziell das Vertraueil des ezechischeil Volker, dessen Vertretern sie alles zu verdanken habe, was der Neichsrat in diesem Jahre geleistet, zu ihr gelitten, was bei künftigen Anlässen seine Wirkung äußeru werde. Die jungczechischen Abgeordneten künnien nicht zu,-geben, das) dieser offeukuudige Fehlgriff auf ihre Schultern abgewälzt werde. Politische Uebersicht. Laib ach, 7. August. Das vom Papste kürzlich erlassene ^wtu ,»!<>-. W'io, welches anordnete,, alle Vorschriften des Tri-'.Mntini'schen Konzils über die Erteilung der N e i-h e n an neue P r i c st e r wieder, in ,>t.raft zn seyen, zielt, wie inan aus Rom berichtet, anf gewisse geistliche Orden ab, namentlich anf die Jesuiten, welche seit langer Zeit der^oulrolle der bischöflichen Autorität der betreffenden Diözese, in welcher die Ordensniederlassung liegt, hinsichtlich der priesterlichen Erziehung der Mitglieder der Gesellschaft Jesu sich entzogen haben. Dao 5lotu pioprio sei ein neuer Beweis der Bemühungen des jetzigen Papstes, die kirchliche Disziplin in ihrer ganzen Reinheit wiederherzustellen. Wie man aus Paris meldet, bezeichnen es dort eingetroffene Berichte aus Ehristiania als unwahrscheinlich, das) die Lösung der nordischen N, r i s e mit der Umgestaltung Norwegens zu einer, Nepnblik abschließen werde. Der Staud der öffentlichen Tnmmnng dente vielmehr darauf hin, daß der in Ehristiania gleichzeitig mit der Trennung! von Schwedeu kundgegebene Wunsch nach Über-! nahmc der norwegischen >lrone durch den zweiten! Sohn des Bönigs Oskar schließlich doch durch-driugen werde. Obgleich diese Neuregelung der Angelegenheit bisher beim Könige auf Widerstand stößt, habe mau doch Anhaltspunkte für die Annahme, daß diese .Haltung des schwedischen Herrschers nicht unerschütterlich bleiben dürfte. Aus Oysterbay wird zu den Friedensverhandlungen gemeldet: Zuerst trafen die japanischen Friedensbevollmächtigten an Bord eines Kriegs' schiffes hier ein nud begaben sich in einem Boote zur „Mayflower", wo l!) Schlisse zn ihrer Begrü-ßnng abgefeuert, wnrden. Im Speisesaal wurden sie Peirce dein Präsideu- ten ^'oosevelt vorgestellt, der sie in knrzen Worten namens der Negiernng der Vereinigten Staaten begrüßte. Sooann erschienen die russischen Delegierten, Witte und Baron Rosen, an Bord der „Mayflower", gleichfalls von cinem Geschützsalnt begrüßt, und wurden dem Präsidenten uuter dem gleichen Zeremoniell wie die Japaner vorgestellt. Nun erfolgte die gegenseitige Vorstelluug der Fric-densdelegierten. Bei dem hierauf folgenden Früh- > stü^' hielt Roosevelt nachstellenden Toast: „Ich vr '-ge einen Toast aus, auf deu keine Antwort er-foi'1 und welchen ich Sie ersuche, stillschweigend , und stehend anznhören. Ich trinke auf die Nobl-fahrt der beiden Souveräne und der beiden gro-ßeu Nationen, deren Vertreter sich auf diesem Schiffe begegneten. Ich hoffe, aufrichtigst und es ist mein Gebet, daß im Interesse, mcht nnr dieser beiden großen Mächte, sondern im Interesse der gesamten Menschheit ein gerechter und dauernder Friede zwischen ilmen bald abgeschlosseil werde." — Nach der Frühstückstafel verließ der Präsident die „Mayflower", die japanischen Delegierten begaben sich all Bord des „Delphin", nm nach Portsmouth zu fahren. Der amerikanische Generalkonsul in Shanghai hat dem Kriegsdepartement telegraphisch gemeldet, daß die ch inesis ch c Hande! ska m m e r in Shangbai sich gegen die Fortdauer der V o y k o t-tier u n g a m erik a n i s ch e r W a r e n au5gc-sprochell habe. Ferner ist dem Staatsdepartement die Mitteilung zngegailgen, daß der amerikanische Gesandte in Peking die Unterstützung der chinesi,-schen Regieruug zur Beendigung der antiamerikanischen Bewegung erlangte, die sich in China und Weiler südwärts bis zur Straße von Malakka bemerkbar gemacht hatte. TlMsncuigleitcn. — (Tie li e u e st e Erfindung Ediso ns.) Aus Nelvyork wird telegraphiert: Edisoli steht vor der Vollendnna, seiner Erfindiliig eiiles elektrischen ! Apparats, mittels dessen nlan jedes Fuhnoerk in eill ! Automobil verwandeln kann. Tcr Apparat soll einem i Fnhrwert von w Zcntueril Schwere eine Gcschwiil-! oigleit von :'.^. d., um 7 Uhr früh statt. Gestartet wird beim Ferdi-uandsbrunnen. Dort werden die Wertgeher gewogen. Wer unter 90 Kilogramm hat, darf nickt teilnehmen. Für je 5 Kilogramm Übergewicht ist eine Minute Vorgabe festgesetzt. — (Die Kosten eines dramatischen H u n d c g e. b e lIs) stellen sich höher, als gemeiniglich angenommen wird. Tic Tirektion des Straßburger Sonnnertheaters weiß davon ein Lied zu singen. In dem Ertinannschen Schallspiele „Tie NailiMll" zeichnet sich ein talentvoller Torfhuud durch ein dreimaliges dramatisch bewegtes Bellen alls, das d>>m Nachtleben des Handlungsschauplatzes einen charakteristischen Neiz verleihen soll. Tiefer H"" ,^ iiuil dort auf einen Maiiii gekoiiiiiien, welcher ^', beneidenswerte Stiinmo liicht umsonst in den M., derKiiiist stellt. Er präsentierte der Tirettwn ^, Nechnung mit folgender Forderung: „Für drew"', gcs starkes Aellcn 1.Ä) Mark pro Übend." WeM'^ geniale Tierstininienilnitator für einmaliges l>^,. ohne Ilibebör 50 Pfennige begehrt, lvie viel ^, dauli ein Gebell an den Mond? Anch nach dics^r^,, tuna, hin wird vielleicht der Phonograph -^' ' schaffen können. Man wird einen bewährten H'^,, hineinbcllen lassen und für alle VorstellniW'!' ^, „Nantzau" ohiie Zuziehiliig von, wenn auch "^ . li.'rvorragenden Menschelikräftcn glänzend ^'w^ fein. Vorderhand zahlte der Tircktor die NcclB,^ aber er fragt jetzt bei jedem neu eingereichten ^,, den Autor ängstlich: Nittc, kommt unter den h"'"" den Personen ein Hnnd vor? ... ^ ^ (E i n K^ leinbahn - I d y l I,) das alle '^ findnngen der Witzblätter übertrifft, weiß die ..^ stilmne" aus Lothringen zu berichten. ZwisM^ StatioilenPüttlingen undMondorf wurden dic^^ giere durch ein andauerndes Niittelli und ^>, der Wagen in der Knrve aufgeschreckt. Talin hu'! Valni plötzlich anf freiem Felde. Was war p""!^ War der Zug entgleist? Nein. Tas Personal ""l Lokoniotive war sich in die Haare geraten und ^, beitete sich alls der Lokomotive gegenseitig nn^ ^,, ben und Tchiiiipfe» niit Püffeii uud StösM ^, Passagiere mnßteii den Nest des Weges bis Z^' ^ tion zn Fuß zurücklegen. Als der Zug endlich ^, f.'no und fauchend iil die Station einfuhr, " ^.' die beiden Nampfhähne auf dem festei, Vode»' ,, dein Vahnhof das Boren wieder auf lind tw/^ sich von neuem, bio das Blut floß. Sprachlos D die Passagiere dein ungewöhnlichen Schauspiels'^ (E i n N o in a >i a u s d e m Leb e n) ba^ durch den tragischen Tod seilies „Helden" sti" ,. i' gefundeil. In den Jahren 1890 bis !8W die"^, Saarbrücken i>n Tragonerregimeilt Nr. 7 eiu,^ scher, intelligenter junger Mann namens ^'^ Nachdem er dcll bunten Nock ausgczogell ba^^ er als 5liltschcr ill die Dienste der Frau Tr^f"',^ Schloß Varr bei .^^liuar iin Unterelsaß, eincr ^ Fabrikantenslvitwe: sie verliebte sich trotz ihrc"^ Alters iii ihren Kutscher ulld heiratete ihn- "^ wußte die Frau zu bestimmen, daß ihm die "^ ) Verwaltung des gesmuten Vermögeiis in die.,^ gegeben wnrde. Nliil spielte der chemali^e ^F bnrsche den Grandseigneur. Er hielt die tc"^, Pferde lind V^aitressen, iiiachte die kostspi.'lil!^'"^'. seil lind bcsllchte auch Saarbrücken, wo dann ^.^ guner eiiien guteii Tag hatten. So hat er >>' ^c vier Jahren die Millionen seiner Fran dm'ck»^ ^t Mit d.'ni Nest ging er vor einigen Monaten ^ Amerika durch und von dort kam jevt die ^,,^> daß ihn seine Maitresse erschossen habe. Fran ^/ Treufns ist irrsiiinig geworde-n und der ^ geineiiide, deren Schloßherrin sie einst lvar. 3" gefall eli. ^^ Goldene schranken. Noman oo»l M. Diers. (5l>. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten ) Hl Sie übrigens vorhin? Interessant ist die Sache doch, Sie haben schon recht. Fräulein Heider ist verlobt mit Herru Tehling — oder wie?" „Verlobt? Ach Gott, das ist ein viel zu starkes Wort. Nein, nm Gotteswillen, reden Sie so etwas nicht, herum. Das habe ich nicht gesagt. Wenn Sie es ausbreiten, kommt es auf Sie —" „Ich breite es nicht aus," beruhigte Haus Neutlmer. Tas weinselige Gesicht lvar plötzlich blaß nnd ängstlich geworden. Nun der Herr darauf reagierte, kam ihm seine Indiskretion angstvoll zum „Ach, bitte, bitte, Herr von Neuthner, denken Sie daran, daß Sie als Gentleman nicht solche kleine Vertraulichkeit mißbrauchen werdeil. Es lvar ja uur, weil ich dachte, ich wollte Sie amüsieren, nnd Sie ziehen doch nun auch fort." „Ja, ich danke Ihnen, es hat mich sehr amüsiert," sagte .vans Nenthner. Seine 5lehle war trocken. Ohne weiteres wandte er sich uud giug in das anstoßende Zimmer, dessen Schlüssel er umdrehte. ^o also war es! Nun hatte er die Lösuug iu Händen. Eiil reiches Mädchen — Auswahl vou Freiern — eilt liebenswürdiger, geldkräftiger Wer° ber — eine brillante Znknnft in Glanz nnd Pracht — Das lvar es. Und eigentlich dnrfte er nicht murren. Was konnte sie dafür, daß sie so war, daß si.' nicht, die lvar, die er in ihr gesucht hatte. Sein eigener Fehler. Seine Blindheit, seine törichte, törichte Vllndheit — ^ Er setzte sich auf einen Divan und stützte den 5topf in beide Hände. In seinein Hirn sauste es — ihm war es, als habe er sie jetzt erst verloren. Denn, ihm unbewußt, durch alleu Gram nnd die Vitterkeit dieser Tage nnd Wochen hindnrch, hatte etwas mitgedämmert, etwas leises, Unfaßbares, das doch immer noch seinem Leben Halt und Richtung gab: die stille, uneingestnndene Hoff-nmlg, daß — vielleicht — es doch uoch einmal anders kommen könnte. Nnn war das dahin. Er stand jetzt vor der nackten, kalten Tatsache, daß ein reichgewordenes Mädchen ein Interesse, das gewiß einmal ill ihr gelebt hatte, erstickt, um ihr Dasein mit, einem Menschen zn verbinden, der ihr eine sichere glänzende Gewähr für die Zukunft bietet. Zie hatte ja setzt, durch eigenen Reichtum gesichert, nickt nnd',' so ängstlich auf das zu seheu gebraucht, was augenscheiulich die höchste ^.F keit ihreo Lebeus war. Aber es ist eben cM^ Geschichte: Wer Geld hat, will noch mehr. ^ii. nie gesättigt. Für den kommt ein vermö'^' 5 Lebensgefährte überhaupt nicht in Vetra") ,^,, Genußfähigkeit, der Haug znm Lnrus . > , ,L sich, was gesteril genügte, genügt wme sä^ mehr. ' ' ^ Und unter deu glänzenden Bewerbers ^ ^ um sie drällgeil, trifft ihr rechueuder Versw' ^' weife Wahl, unbekümmert nm Namen ^ rakter. , ^' So lvar Magdalene Hcider. Genau ^^ wiß — sie war früher anders gelvesen..^^' ansprnchsloser, warmherziger. Aber l"' 'i,,^ mußte sie doch zu ihrer jetzigeil Eutwickelnnl! ^ getragen haben. Und gnt dann, dreinwl tt ^ sie diese Erbschaft gemacht hatte! Denn ^",,1,^ fie, natürlich! seinen Antrag angenoimm'^, .j„i^ allmählich hätte er begriffen, welch Geists '^i^ war — lind diese Erkenntnis wäre doch llU>^ grausamer gewesen als die erste. ^ ,-.i/ Nun galt es nur das Eine: die Mn^ „^ menbeißen, diese Erfahrung alles vergessen — so rasch — so rasch U"'- ^,i!>'' Es mußte ja auch geheil. Es lvar ja un" ^,F mehr ein Schmerz, es war ia nur eine i^'!^ i^, Täuschnng geweseil. Über die mußte n^n ^,^ kommen. Andere Menschen brachten es 1",^ ^, tig. Natürlich! Wenn nur erst die "'s" ^i ^' über wäre, die ersteu dummen Tage, in d>-die Erregnng nachzitterte! . ^', So saß der einsame Mann nnd pli,'/^i,i!' siel, ein Lebensgebände zurecht, das er N" ^>i^., wohubar hielt, uud wnßte nicht, "^," >iB schwachen Anker krampfhafter Selbsten,' stand. Laibacher Zeitung Nr. 180. 1619 8. August 1905. LolaI- mch Prouinzial-Nachrichten. Iahnshauptlicricht über den Zustand des Volksschul-wcseus in Krain am Schlüsse des Schuljahres 1903/1904. (Fortsetzung.) , ^> N ah r n e m ll n g e n über den Schul-" c! u ch. ., Fördernd wirkten auf den Schulbesuch die ^en^ Behandlung uud tunlichst rasche Durchfuhr ng der wogen nicht entschuldigter Schulversäum-,j'^.^'fällten Strafertenntilisse seitens einiger Be-'^s,chulrätc; die Beteiluug der Schulkinder mit ^yriinttcln seitens einiger Qrtsschnlräte und uaierverläge und die Unterstützung derselben durch 1^ >, "'' Vorschnßverciue, Tame,lkoiuitees anläse a/ der Weilmachtsbeschernngen Ulld der Schilleraus- M: die Gewähruug von Freitischen und die Er-^ uung von Suppcuanstaltcn in ciuigeu Städten " U'mrktcu, eudlich die pflichttreue nnd gewissem 'Arbeit der Lehrerschaft, erw - ,lN'Wten Wohltäter der armen Schuljugend wicjen sich die Kraiilische Spartasse, die Ttadtge- "nde Laibach, der t. k. Schulbücherverlag iu Wien, ^ in Laibach unter dein Vorsitze des kaiserlichen Na-/ ^haun Muruik uud der Frau Franziska nvöar seit niehr als dreißig Jahren bestehende «lnrnanMnß, Frau Iosefine Hotschewar in ,^ !/leld, ^^, beideu Vereine „Kraiuischer Schulpftn-lri-i >"'^ "^ni-sxwl, ß«k," in Laibach, welche durch 'amchc Geldspenden behufs Veranstaltung von ^Mlerausflngen, Weihllnchtsbcscherungcn uud An-^MNing von Lehrniitteln oder durch unentgeltliche ^"^'"chuug von Lehrbehelfen den regelmäßigen ^'"lbch.ch wefentlich förderten, ^ ^ beider wird die lvohltätige Institution der S u p-^!'^" st alten im Lande noch zu wenig gewür-n.^'.^'u Berichtsjahre bestanden nur Zn Adclsberg, urychee, Gurtfeld, Littai, Nasseufuß und Töplitz-"/? ^uppeuanstalten, iu luelchen zusammen 375 ^NiUmder eine warine Mitagskost erhielten. "i ei h nachtsb escherunge n fanden statt >' f'"' Volksschulen zu Adelsberg, St. Varthelmä, ""a, Krainburg, Laibach, Steinbüchel, Töplitz-Sa-^ "nd Nndinniiilsdorf. Hiebei wurden 007 Schul->clw ^ '^^ Ununien Winterkleidern oder Schuhen be- ^ Wesentlich wurde der Schulbesuch an jenen ^ ^u gefördert, wo den Schulkindern sämtliche ?it?.V " ' llcl (Bücher, Schreib- und Zeichenreaui^ Ms ""^ Kosten der Ortsschulräte ver-von ?^ werden. Diese wohltätige Einrichtung, die olin l ^'isschulräteii ^,^^ ganzeil Landes nachge-Tck s ^^ werden verdiente, bestand an sämtlichen ^MIen des Bezirkes Adelsberg, au 1" Schnlen des H"les Gurkfeld und an 14 Schulen des Bezirkes t>e Hemmend wirkten auf den Schulbesuch: Epi-Tivi '^""uderuntt, Verwendung der Schulkinder t^>: ^'^hüten und zur Feldarbeit), ungünstige terri-5<^und klimatische Verhältnisse (heftige Bora auf dein Karste, Schneeverwehungen, Hochwässer in den Kesseltälern), Überfiillung zahlreicher Schlllen und die dadurch bedingte vorzeitige Entlassung ans der Alltagsschule oder die Einführung des wöchentlich nur zwei- oder dreimaligen Gruppenunterrichtes, zu große An5dehnnng einzelner Echulspreugel, zahlreiche Beurlaubungen kranker Lehrerpersonen, Lehrermangel und endlich die zu nachsichtige Behandlung der Schulversäumnisse seitens vieler Ortsschulräte und die zu laxe Durchführuug der Schulversäumnisstrafeu seitens einiger Bezirksschulräte uud Gemeindeämter. Wegen epid e m ische r K ranthciten mußten 2!) Schulen, und zwar: Harije, Podragn und Vreine (Bezirk AdelZberg); Altbücher, Ebcutal, Göt-tenitz, Großlaschitz, Masern, Morobitz nnd Stalzern (Gottschee): Großdorn (Gurkfeld); St. Martiu (Krainburg); Vruundorf uud Tomi^clj (Laibnch Um-aebnng); Altenmarkt, Idria, Hotederschitz, Ober-loitsch, Unterloitsch, Schwarzenberg, Vigauu nnd Zirknitz (Loitsch): Viaanil (Nadmninisdorf); Nußdorf uud Zagradec (.Nndolfowerl) fowie die zn>eite städtifche Knabenschule, die slovenische Mädchenschule bei St. Jakob und die beideu Übnucisschulen in Laibach auf die Dauer von einigen Tagen bis sechs Wochen gesperrt werde»,. Nachstehende Daten gaben eine Übersicht iiber die Zahl der nachlässigen Schulbesncher nnd iiber die Zahl der Strafertenntuisse sowie über die Summe der Geldstrafen und der verhängten Arreststrafen in Tagen und Stnnden: ! Die Zahl der nachlässigen Schulbesucher betrug im ganzen Lande IM) (2-<>2 gefallen. ! In der Wieder ho lungsschule ist der Prozentsatz dcr sehr fleißigeu uud fleißigen Schulbesucher um 1'53 9-002,) Laidach Umgebung . . N5-50^ ty^ ^' nächsten Stunden und Tage ging er einher, sich i Msammengebissem'il Zähnen. Vr stiirzte bcll-s^ ^' Arbeit, wühlte sich förmlich hinein und "^an nichts soiist — an, nichts — ^ in ^" ^^'^ Abends nach solchem rllhclosen Tage, hielt l^'r ^''^"ttet vor seinem Schreibtisch nieder, s^ 'Ü.^ beideil Händen seine Schläfen und dnrch ^llem^^^^^ ^"^ '^^ ^'^ Ttöhilen: WarilUl zu das P-^"^ Uc tat — tat sie nun da^ eiue noch — I^.s/'^l'ge, Böse— warum suchte sie gerade Hal-lv^7^'o sich aus —? Ist es ein, Hohn — oder tat?, 9 V^lbe" Gcistcr in ihr haben ihr dazu go-t>ies' ' Wenn sie selber nicht Zartheit genug hat, fii^ ^rt zu ineiden, um ihr Liebesidnll aufzu-^ar? ^" konnte sie ilnr dicso Qual nicht cr- ^lin , ^'^ ^'^' ^'niporuug über ihr nichtslvürdiges ^nnn' ^ uiachtlos nnd cloud wie feine anderen ^5 n s^'^M- (5ö blieb ihm nichts anderes übrig, ^rl_ ' ^ hier die Augen fest zuzudrücken uud dann ^.^,! rennen — dlind, sinnlos —. die ^!"^ Tage hernach kam ein .Knecht eilig in l^'n ^^"iue gestürzt, m der cr gerade Notierun-l^^>, ^Uellte, m^d ineldetc anfgercgt, eben sei ein '^lit ^ "> ^'kommen, ein Herr Schling, der das " weisen wollo. A'us,"^'" s"Nte Hans Ncuthner gleichgültig. Eine V f ^""Pfheit war über ihm. (5s verursachte >vl,s.,,wm eiilen schnellereu Herzschlag, daß er rl'bi'^' -''laqdaleues Bräutigam war da. Vr, schrieb .„^weiter. Noch eiumal kam em Mädchen, ihn den .' "^"' ^'^' N"li nur den Befehl, deln Frem-^'Nel'^l' ^^^'^' ^^'üt vorzusetzen, dann fuhr er in Arbeit fort. Er freute sich, wie ruhig er war. Ja, er redete sich, getäuscht dadurch, eine völlige Iuteressenlosigkeit ein. Erst als er seine Notizen beendet hatte, ging er ins Wohnhaus hinüber. Iu seinem Zimmer fauö er den Fremden. Ter stand eben mit eiuem Metermaß da uud maß die Fensterbreite aus. Da schlug ciue glühende Flamme iu, das Gesicht des jungen Erbherrn. Er hätte den anderen dort packen »lögen, an der Gurgel, wie einen kecken Eiudriugliug und ihn hiuauoschleuderu. Eiue Wut, siuulos, leideuschaftlich, übermannte ihu uud ließ rote Punkte vor seinen Augeu tanzen. „Lassen Sie Ihre Messuugen, bis wir erst in Ordnung sind," fuhr er den Fremden an. Seine künstliche Nuhe war bis auf deu, letzten Nest fortgeblasen, wie eine allzuleichte Feder. „Ich weiß überhaupt noch llicht, ob Ihre Bedingungen mir recht sind. Der elegante Herr wurde blaß vor Schreck. Er starrte mit aufgerissenen Augen auf die robuste Erscheinung des (^utsherru, der iu Joppe uud laugen, ^tiefelu, wie er giug und stand, hiueiugekom-men war. Das fonucnverbraunte, zornglüheude Gesicht flößte ihm wahres Entsetzen ein. ' Mein (^)ott! Mit solchem Menschen hatte man hier zu tun? Das war ja ein ganz gefährlicher Hii>< terwäldler, der voll .Miltur und gesellschaftlichen Formeu auch keine ^pur besaß! Eicherlich eiu verzweifelter Vaukrotteur, der nur in größter Zwangslage sich seines Gutes entäußerte uud nun jeden, der harmlos uud friedlich auf sein Auerbieteu einging, wie emeu Beleidiger behandeln zu können glaubte. (Fortsetzung folgt.) Wiederholungsschule: 1.) Radmannsdorf . . . 90:40^ 2.) Üittai.......89:00^ 3.) .ttrainbnrg.....8^:00^ 4.) Gurkfcld.....80:00"/«? 5.) AdelHberg.....79:9«; L) 6.) Stein......77:90^? 7.) Loitsch..... 74:15 o/o 8.) Laibach Umnebum-, . . 74:10 L? 9.) Tschernembl .... 72:43<7o 10.) Gottschee.....72:13 A? 11.) Nudolfswert .... 7O:-l0^ 12.) Laibach Stadt . . . -14:50^ Befremdend ist der schlechte Schulbesuch der All-taMchule i>n Bezirke Laibach Uma.ebnmi. trotz günstiger territorialer nnd klimatischer Verhältnisse. (Fortsetzung folgt.) — (Fremde Orden.) Seine Majestät der Kaiser hat den Nachbenanntcn die Bewilligung znr Annahme und zum Tragen der ihnen verliehcueu fremden Orden erteilt: den Linienschiffslentnauteu zweiter .Masse Ernst N a 5 i ö und Wenzel K ubelka sür den kaiserlich ottomanischen Osmaui<5°Ordeu vierter Klasse, letzterem anch für das Ritterkreuz des kouiglich italienischen Ordens der Krone Italiens; dem Linienschiff^fähnrich Karl No i- für den kaiserlich ottomanischen Medjidi^ Ordeil vierter Klasse; dem Seekadetteil zweiter blasse Gilbert Schucditz für den taiserl. ottolnauischcil Medjidi6-Ordeu V. Klasse. — (Militärischc Z.) Das 7. Divisions-Artil-lerieregiment wird anf delll Rückmärsche von Gurkfeld nach Laibach in folgender Weise beanartiert werden: Am 10. in Nudolsswert die Iustrnktionöbatte-rieu Nr. 1 uud 2, am 11. uud 12. dieselben in Treffeil, am 15. die Batterien Nr. 1 und 2 iu Nudolfswert, Batterie Nr. 3 iu Treffen, am 1(i. die Batterie Nr. 1 in Seisenberg, die Batterien Nr. 2 und 4 in Treffeil, am 15. Batterie Nr. 3 ill Neudega. — (Entscheidung ü b er milit ä r g e r i ch t-liche U u te r su chlln g sh aft.) Das Reichs-kriegsminiftcrinin hat entschieden: Die Znrückbchal-tung einer Militärperson im aktiven Dienstverhältnisse über die Zeit ihrer gesetzlichen Präsenzdienstpflicht oder über die Daner der Waffem oder Dienst-übnna, alls dem Grnnde, weil gegen sie eine militär-gerichtliche Uiltersnchung auf freiem Fuße anhängig ist, ist unzulässig, doch tritt durch die Übersetzuug in das uichtaktive Verhältnis eine Änderung in der einmal begründeten Zuständigkeit des Militärgerichtes zur Durchführung der anhängigen strafgerichtlichen Untersuchnng nicht ein. -^ (Iajccfeier.) Die „Klagenfurtcr Zeitung" fchreibt: Zur Erinneruug an die Teilnahme des k. uud k. Infanterieregiments Ritt.>r v. Milde Nr. 17 au dein Gefechte bei Iajce im Okknpatioilsfeldzllge fand vorgestern früh eine musikalische Tagreveille statt. Um 9 Uhr vormittags wurde iu der Haupt-nlld Ttndtpfarrkirche zil St. Ägideu vom Militär-kurateu Herru Rafael Ko/.ak eilie Fcstillcsse zelebriert. Ausgerückt war die Mannschaft des k. und k. Infan-teriereginients Ritter v. Milde Nr. 17 nnter dem Kommando des Herrn Oberstleutnants Scotti. In Vertretnng des Herrn Statioiiokommandanten wohu-teil denl Gottesdieuste bei der Rcgimentskommandant Herr Oberst Botiö, ferner die Stabs- und Oberoffi-zierc des geilauilten Regimentes. Am Chore spielte der Streicherchor der hiefigeu Negilneiitskapelle des t, uud t. Infanterieregiments Nr. 17. * * (Die HandeIZ - Lehranft a It Mahr in Laibach,) die heuer das 70. Schuljahr vollendete, und feit ihrem Bestände cineu Besuch von 12.248 Schülern anfweist, fchloß aln 21. Inli den Unterricht. Die Gremia I - Handelsfchule zählte 12! Schüler. Hicvon entfieleil auf die Vorbereitn ilgsklasse 18, auf die erste Klasse 40, auf die Zweite Klasse 44, auf die dritte Klaffe 10 Schüler. Der Religiou uach wareu bis auf 1 Schiller alle Ka» tholikcu, der Muttersprache nach 10 dentsch, 101 slo-venifch, 3 kroatisch, l serbisch, 3 italienisch. Nach dem Geburtslande waren 93 ans Krain, 13 aus Steier-nlark, 7 aus Kärnteu, 5 aus anderen Krouländern Zisleithauicus, 4 aus Transleithallien uud 2 Ausländer. Der Frcisprechuugspriifuilg unterzogen sich in, Laufe des Schuljahres 14 Schüler der Gremial-Handelsschllle mit gutem Erfolge. — Die Privat-Handelsschule zählte 131 Schüler; hievon entfielen anf d?n erstell. Jahrgang, deutscher Kurs, 27, italienischer Kurs 18, slavischer Kurs 20 Schüler; der zweite Jahrgang zähbte l!0 Schüler. Nach der Neli-giou warell l05 <»tntholikell, 22 Griechen, 1 Protestant, 3 Israelite»!. Nach der Muttersprache waren 1>^ dentsch, 15 slcwenisch, 15i kroatisch, 18 serbisch, 31 italienisch, 2 rumänisch, 1 französisch, 1 spanisch. Nach dem Gebnrtslande waren aus Krain 43, Steiriinarl' 7, Kärute» 3, Küstenland 11, Iftrien 1, Dalmatien 7, aus anderen Kronländern Oste, reichs N, aus Uil-garii, Kroatien und Slavonien <8, aus den Oltupa-tionsländeril 5. Anöländc'i- .A>. Der Lehrkörper bestand M!5! d.'iu Til-ettor nnd aus 15 Lehrkräften. Laibacher Zeitung Nr. 180. 1620 8. August 1905^. (Zu in Jubiläum des katholischen Gesel I euver eines in Laibach) haben wir nachträglich Zii melden, das; mn Schlnsse des Volksfestes Monsignore M i ch e! e iiil Namcil des Zentralpräses der österreichischen Gesellcnvercine, Seiner Eminenz des Herrn Kardinals Fürsterzbischofs Grn-scha, die folgenden ältesten Mitglieder mit Auszeichnungen beteilte, und zwar die Herren HinterIech-ner und Nns mit der silbernen Medaille (für 50jährige Mitgliedschaft), weiters die Herren Meister Schlosser Nebet'. Bürstenbinder Mihelöiö, Bauschlosser Martiuöit-, Vergolder Tratnik, Schuhmacher Mesec, Schuchmacher Er ja dec Vescl, Widmayer. Uchtschin, Pilko, ^ abkar n»d S t? r l e mit der Nronzemedaille (für 25jährige Mitgliedschaft). — (San itäts-W och en bericht.) In der Zeit vom 28. bis 29. Inli kamen in Laibach 19 linder zur Welt (20 84 pro Mille), darunter 2 Totgebnrten, dagegen s'arben 22 Personen (29-48 pro Mille), nnd Zwar an Tuberkulose 2, an Entzündung der Atninngs-organe 3, infolge Schlagflusscs 1 nud an sonstigen Krankheitell 10 Personen. Unter den Verstorbenen befanden, sich 0 Ortsfremde (27-2 ^) und 8 Personen ans Anstalten (80-8 L?). Infektionserkranknn-gen wnrden gemeldet: Diphtheritis 1, Notlnnf 1. — (Fra ch t e r m äßig u ng auf der Südbahn.) Anl 1. September wird seitens der Südbahu eine Frachtermäßigung bei allen dein Verderben unterliegenden Gütern, so bei Obstsendnngen, Sendungen von Fleischwareu, Uou Obst- uud Weiumost, Wein nsw., Zur Einführung gelangen. —ik. ^ (Ta sch e u d i eb sta h l im Eisenbahn-Waggon.) Als gestern nachmittags in Trieft der Besitzer Anton Ani'der^i? ans Kraöje bei Adelsberg in den nach Laibach fahrenden Postzng einstieg, gesellte sich ein etwa 80 Jahre alter, gut gekleideter und mit kroatischem Akzent sprechender Mann zn ihm. Während der Fahrt brachte er den Besitzer dazu, daß sie in St. Peter Ergänzungskarten für die II. Klasse kauften; auch zahlte er dort einen Liter Wein. Die Abteile II. Klasse waren aber fo dicht befetzt, daß beide bis Adelsbcrg im Korridor stehen mnßten. In Adelsberg wnrde ein Coup^ leer, worauf fie sich dahin begaben nnd der Besitzer bald einschlief. Als er erwachte, bemerkte er den Abgang feiner in der Weste aufbewahrten Brieftasche mit einem Betrage von 3000 l< ; sein Reisebegleiter war verschwunden. ^Vermutlich ist der Dieb während der Fahrt abgesprungen oder auf irgendeiner Station auf der anderen Seite ausgestiegen. In der Tasche hatten sich mehrere Geschäftsbriefe befnnden, die der Dieb im Eonpl^ anf dem Boden liegen ließ. * (Münz falfifik ate, 1000 Kronen Belohnnn g.) Seit dem Jahre 1397 zirtnlieren in allen größeren Städten lind deren Umgebung Münzfalsifikate, die nach der Ar5 ihrer chemischen Zu-samniensetznng uud ihrem Aussehen auf einen uud denselben Fälscher hinweisen. Unter diesen Falsifikaten ist hauptsächlich das Gnldenstück, in den letzten Zwei Jahren nnch das Ein- lind Fnnfkronenstück vertreten. Alle diese Falsifikate sind sehr gnt nachgemacht, haben einen vorzüglichen Ansdruck der äußeren Form nnd der Raudterbung uud eiueu verhältnismäßig guteu Klaug, so daß sie leicht iiber ihre Unechtheit ^ hinwegtäuschen und als echte Münze vereinnahmt^ werden können. Die Gnloenftücke haben verschiedene, Jahreszahlen, so 1879, vereinzelt auch 1888 und 1878, die Fünf- und Einkronenstücke tragen gewöhnlich die Jahreszahl 1990. Von den echten Münzen unterscheiden sich diese Falsifikate, die mls silberhaltigem Vri-tanniametall hergestellt sind, dnrch das fettige Anfühlen der beiden Flächen, dnrch die graue Metallfarbe und das geringe Gewicht. — Auf das Vorkommen dieser Falsifikate wird eindringlichst aufmerksam geinacht. Demjenigen, dessen Angaben zur Ergreifung des Fälschers führen, fällt eine Prämie von 1000 Kronen zu. — (Verei u Znu 8 fI u g.) Der Gesangsvereiu „Ljubljana" veranstaltet am 20. d. M. einen ganztägigen Ansflng nach Littai, beziehnngsweise Sankt Martin bei Littai. Das Programm wnrde vorlänfig j folgendermaßen festgestellt i Empfang der Gäste dnrch! alle Littaier Vereine am Bahnhöfe in Littai, Frühstück im Gasthause Lajovic, sodann Abinarsch nach St. Martin, gemeinsames Mittagsessen im Gasthansc Nobavs, nachnlittags Ansflug nach Schlvarzenbach, dort Volksfest. —il<. ...... (Tod->s fall.) Am 5. d. M. starb der Pfarrer in St. Martin nnter den, Großgallcnberge, Herr Jakob Strnpi, im 50. Lebensjahre. Das Leichenbegängnis wird morgen vormittags stattfinden. — (Anton A5be f.) In München starb vorgestern der geniale flovenifche Maler Herr Anton A 5 be im 48. Lebensjahre. Nach verschiedenen Wechselfällen war der Verblichene ein Schüler des Malers Wolf.geworden nnd hatte dann die Akademie der bildenden Künste in Wien bcsncht, worauf er uach München abging und in der Schnle dco Professors Wagner seine selbständige künstlerische Tätigkeit aufuahm uud, endlich eine Malerschule begründete, die zu den bekanntesten uud besten in München gehörte. — Der Heinigang des ausgezeichneten Künstlers kann nur auf das lebhafteste bedauert werdeu. — (Adelsberg er Grottenfest.) Wie alljährlich findet auch heuer am 15. d. nachmittags in Adelsberg ein Grottenfest bei ausschließlich elektrischer Belenchtnng statt. Im Tanzsaale konzertiert die Adelsbcrger Marktkapelle, bei deren flotten Weisen anch die tanzlustigen Besucher auf ihre Nechnuug kommen werden. Daselbst gelangt ein Bicrschank, worin anch kalte Speisen verabreicht werden, znr Aufstellung. Vor dem Grotteneingange steht den Nc-snchern ein Büfett znr Verfügung. In der Grotte neben dem Tanzfaale wird das einzige unterirdische k. k. Postamt fnnktionicren. Beginn der Besichtigung der Grotte um 3 Uhr nachmittags. Die Grotte wird nm 0 Uhr abends geschlossen werden. Das Entree beträgt per Person 2 l<. Die Besucher aus Laibach werden darauf aufmerksam gemacht, daß fie mit dem nni l2 Uhr 58 Miuuten nachmittags von Laibach abgehenden Postznge noch rechtzeitig zum Grottcnfeste in Adelsberg eintreffen können. —6— — (A nszei ch n n n g.) Vorgestern fand in der Idiotenanstalt zn Kainbach b. Graz die feierliche Übergabe des Goldenen, Verdienstkreuzes mit der Krone an den gewesenen Prior des Barmherzigcnspitaleo in Kandia bei Nndolfswert in Unterkrain, IV Kajetau Popotuik. uuumchr Prior in Kainbach, durch deu Statthaltereirat Eugen Edlen von Schickh statt. 1', Kajetan Popotnik hat sich nm die Errichtnng des Spitales in Kandia, dessen Prior er von der Gründung des Spitales bis zu seiner heuer crfolgteu Er-nennnng zuin Prior der Idiotenanstalt in Kainbach lvar, große Verdienste erworben. — (Ö st c r r ei chi sch e Li g a z n r B e k ä m p -fung des Mäd ch enhandel s.) Vom Vizesekre-tariat Trieft der „Österreichischen Liga zur Vekämp-fnng des Mädchenhandels" erhalten wir folgende Zuschrift: Die hiesige Vertretung bietet allen Mädchen, die nach Triest kommen, um hier Stellen zu suchen, ihre Unterstützung an. Sie erteilt bereitwilligst die nötigen Anstünfte, weil die Erfahrung lehrt, daß die bestehenden TtclUmvermittlungsbureaux zulueilen Mädchen anch für gefährdete Stellungen engagieren. Im Ansknnftsburean der genannten Liga erhalten Mädchen Mitteilungen iiber lindere Städte des In- nnd Auslandes; anch wird dafür Sorge getragen, daß sie zu den billigsten Preisen Wohnung und Pension in einer katholischen Anstalt bekommen. — Alle Auskünfte erteilt unentgeltlich der Vizesekretär, Herr Mario Nustia, Via Farncto 17, II. — (VraudiufolgeVlitzfchlage s.) Man schreibt nns ans Krainbnrg: Im Krainbnrger Bezirke ging Sonntag gleich nach Mittag ein heftiges Ung^witter nieder, das von zahlreichen Blitzschlägen begleitet war. Der Blitz schlug unter anderem in das Wirtschaftsgebäude des Grundbesitzers L. l^mid auf dein Gehsteige bei Krainbnrg ein uud züudete. Das Objekt brannte vollständig ab. Große Gefahr drohte dem Wirtshanse, doch war dieses glücklicherweise durch eine Fenermcmer von dem Wirtschaftsgebäude gctreuut. Durch die fchnell anf dem Vranovlatze erschienenen Feuerwehren ansStraxiöcw und Krainbnrg i wurde das Fener bald gedämpft. ^ x. ! -- (G c w ittcrft n r ni.) Am letzten Sonntag nachmittags entlnd sich über dem. ganzen Littaier Savetalgebiete ein furchtbarer Gewittersturm. Wäh-reud das Gewitter den Marktort Littai nnr zum Teile berührte, wütete es desto heftiger in der Umgebung. Bisnnn eingetroffenen Berichten zufolge trat der Sturm im Gebiete der Ortsgemeinde Sagor nnd im angrenzenden Nachbargebiete Trifail mit solcher Ve-hemenz anf, daß vieljährige Bäume cutwurzelt uud vom Stnrmwinde weit fortgetragen wurden. In der Ortsgemeinde Trebelen wütete der Sturm äußerst heftig. Der Blitz schlug dreimal in Wohnobjekte ein, zündete jedoch nnr einmal. Das Wohnobjckt brannte vollständig nieder. Details über die verursachten Gewitterschäden fehlen bis zur Stuudc. —iic. - - (E i u G euda r m b e iin Va d e n e r t r n n^ jkcn.) Wie aus Nann berichtet wird, ist am 3. d. M. der Gendarm ('n5ek beim Baden in der Save ertrnn-ken. Seine Leiche wnrde von der Strömnnss fortge-fchwemmt nnd konnte bis jctzt noch nicht aufgefunden werden. — (Beim Baden ertrnnken.) Am 4. d. nachmittags entfernte sich der 17 Jahre alte, tanb-stmnme uud krüppelhnfte Besitzerssohn Josef Povh ans Sinadolec heimlich aus seinem Elternhause und ging in die unterhalb der Reichsstraße gelegene Viehtränke baden. Da er am ganzen Körper gelähmt war , nnd allein badete, ertrank er in dein Wassertümpel. — (E i n K i n d e r t r n n k en.) An: 31. v. M. ! nachmittags ließ die KAischlerin Stare in Tatinec bei Prednßl ihre zwei Kinder ini Alter von 2^/2 und 0 Jahren ohne Aufsicht zu Hanse. Als sie von der Wiese zurückkehrte, bemerkte sie, daß ihr 2'^> I"b" alter Knabe verschwunden war. Nach läng^ Snchcn fand sie ihn in dem Velca-Bache ertn» ken auf. ..., - (Überfall.) Am 4. d. M. nachts übeN" der verwitwete Taglöhner An>ton Bni-ar "N^^^ brnnje den in Sostro als Drescher beschäftigten ^ Novak, der. anf der Tiirfchwelle sitzend, mit dor ^, sitzersgattin Franziska Nrajcr plauderte. nuf^»ck>p Weise und ohne Veranlassung mit einem T^!,^. nuesser nnd brachte ihm vier Stichwnnden i>u .1tu<" bei. Novak wnrde noch in derselben Nacht in^ ^' desspital überführt. Buc-ar. ein fehr roh?s, rachj"". tiges Subjekt, hat sich uach der Tat uubekaunt woy" geflüchtet. ^, -^ (Die V er g Werksproduktion ' Österreich.) Das statistische Jahrbuch des k> .^ Ackerbauministcrinms veröffentlicht die ErM»!'. der Bergwerksprodnktion iin Jahre 1904. Danach 0 trng in ganz Österreich der Gcfamtwert der Vcrgb" prodnkte 221/138.427 Kronen (gegenüber dein V^ jnhrc — 4,388.198 Kronen) uud jener der H"ttc>' prodnkte 9l,"^ zuui Werte der Gesamtproduktion jener des erzoil^ Koks- nnd Britcttqnantnms hiiizugczählt, dagogi'U l-Wert der znr Koks- nnd Äritetterzeugnng verwci'^ teii Steiii- und Braunkohlen sowie der Wert der ^ Hütteten Erze und sonstigen Schmclzgüter in ÄbM gebracht wird, beziffert sich für ganz Österreich '" 279-40 Millionen Kronen uud ist gegeuüber ^. Vorjahre um 21/2 Millioueu Kroueii höher. Dic ^.^ eiseiierzeiiguiig ist abermals in den nördlichen "^' dern gestiegen, in den südlichen ziN'ückgegangM. ^, Wert der gesamten Kohlenproduktion Österreich''^,, trng im letzten Jahre 192 Millionen Kronen. ^, Produktion an Golderz betrng 120.526 M'terzc','. ner nnd war nm 105.050 Meterzentner höher als' Vorjahre. Die Goldprodnktion betrng 71 O ^ Kilograniin. An Silbererzen wnrden 219.478 (^ ^ ,„ Meterzentner, an Silber 39.032 (— 780) Kilogra'''' gewonnen. Die Quecksilber-Produktion betrng ^ (< 13l))Meterzentner. An Knpfer wurden 8891(^ ^^/ Meterzeiitner, an Blei 120.445 (< 4820) Meterzcnt'^, a,i Ziiik 91.598 (4 2108) Meterzelüner, an Z'^ 878 (-,- 30) Meterzentner gewoiiilen. Die gM'^ Anzahl der Berg- und Hüttenarbeiter bei fäintl'^ Werken betrug 142.945. Hievon waren 185.504 bc>^ Bergbau nnd 7381 beim Hüttenbetriebe befcliiW. Im Salinenbetriebe N'aren 7210 Arbeiter bcB^ tigt. Der Geldluert der Salinenprodnktion Mt '" im Berichtsjahre auf 52 Millioucu Krollen. ..1 — (I,n städtifchen Schlachthaus wurden in der Zeit vom 24. bis 29. Inli 81 Oaif ' 8 Kühe, 7 Stiere nnd 1 Pferd, weiters 90 Schw^'' 212 Kälber sowie 81 Schöpse nnd Böcke gcsckM^ Überdies wnrden 4 geschlachtete Schweine un^ Kilogramm Fleisch eingeführt. ^ — (Abgängi g.) In der Nacht auf den 1> ,^ hat die 44 Jahre alte, geistesgestörte GrniidbesM' Franziskn Lavtar aus Kalidersch, Bezirk Littai, ^ Wohnung heiinlich verlassen und ist seit dieser H^ abgäiigig. Sie ist mittelgroß, schlank, von M""' chem Körperban, hat schwarze Haare und ^nlZ^ brauen, graiie Angen, ein läiigliches, blasses O^ und gute Vordcrzähnk "je " (G e f u n d e il) lvnrde eiiie Iehnkroiicn"^ eine silberne Tascheiinhr samt silberner Kctte, ^'.^, Kinderjncke niid ein Strohhnt; auf dclu Südbadu^,^ ein Korb Banernkleider, eine blaiie KinderjoPP^ ^.,,^ Sonnciischir,m, eiii Negenschirnl uud eiu dran'' Haudkofser. , ^,- -' (K urli st c.) In Krapina-Töplitz sin^ "' ^, Zeit vom 22. bis 27. Inli 210 Personen zu»' -^u' branche eiiigetroffen. ^^. Theater^ Bnnft und Meratur. ^ (V 0 ii der Slavif ch en No m ailbib ^' ^ t h c k,) die im Verlage von I. Otto in Prag inH„ teii !> 80 Pf. (82 I>) erfcheiilt, Nmrde die 01. ^'^^ rimg heransgegeben, welche dic Fortsetzuiig ^^''.'^ mans „Kalibas Verbrechen" von K. V. Nnis bn '^ — Diese Bibliothek will die wertvollsten bell"' ^. schen Schöpfllilgeil sämtlicher slavischeil VolkostaU' iiisoferile sie das Interesse fremder Leser bcaM ^, chen könneil, dem doiltscheii Pnbliknm verinittclU' ,^ Das 1. Heft schickt die Vcrlagshandlnng I- OW Prag aiif Wiinsch jedernianil znr Ansicht. Telegramme des k. k. Telegraphen-ßürre^andenz-SllreaU^ Der Miuistcrptäsidcnt beim Kaiser. Ischl, 7. Augiist. Miuistcrpräsident 3"'^ vou Gaiitsch lviirde heute vormittags vor ^ .-^z vou Seiner Majestät dem Kaiser iu Priuatal" ^ch.iclier Zeitung Nr. 180. 1621 8 August 1W5 ^"'pfanl^n. tuc'lch^' bis halb 1 Uhr währte. Todaun wurdc dn- Miinstorpräsidont der Allerhöchsten Tafel ^cZoqon. Hierauf fuhr Baron Gautscl, in das Hotel zurück und euipfiul-, niehrere Vesnche. Abends trat der -'"N'sterpräsidenr die Niickfahrt nach Wien an. Mystcriüscr Mord und Selbstmord. P r a ^ 7. August. In einem Gange im kuust-M'w^rblich^n Museum der Prager Handels- und Ge-wc'nx'kalnmer wurde heute der dort als Nachtwächter angestellte 20jährige Schlossergehilfe Wenzel Cchanel uut^tichwunden tot aufgefunden. Vei weiterem Nach-lc>Nchon fmid inan, im Garten einen fremden Mann "hangt tot auf. Ta man bei ihm eiil blutiges Ta-Mienniem'r sand, nimmt man an, das) er der Mörder 5?- Nachtwächters sei. Ein blutiger Zusammenstoß. Er 1^1 u, 7. Anglist. Ter blntige Zusammenstos; war dadurch entstanden, daß ein Soldat ein Aaueru-u'ndcw, insultierte und deren Geliebter dem Sol-oaten MMchich. versetzte. Zwischen den zu Hilfe 'Uenden Vauern uud Soldaten kam es zu einer hef-ugen Schlägerei, worauf die Polizei, um die Nuhe ^'rzustellcu, die Soldaten anc' dem Garten, in dem das ^'il abgehalten wnrde,hinanozndräl,gen versnchte.In-awnch(,>n ^^^. j)^ Militärbereitschaft angct'ommen, der a^er der Einlaß in den Garten verwehrt wurde. Mehrere Vanern feuerten Nevolverfchiifse gegen das inter» ^'m.'rende Militär ab. Diese» enviderte mit einer ^alve, N'odurch mehrere Soldaten und Viirger ver- M lmirden. Von den Verletzten sind einige verschie-len. Tie Behörden haben eine strenge Untersnchnng 'UlN^'itet. Gennne Taten sind jedoch bioher noch nicht in div' Öffentlichkeit gelangt-. Brände. I ii n f l i r ch e n. 7. August. In der Ortschaft ^lo lmirden fünf Hänser und 1<» Nebengebäude durch ^^' ^eueröbruust eingeäschert. Eine Fran fand in "en Flammen den Tod. n Leu tschau, ?. August. Die weit ausgedehnten Wälder zwischen Szepes-Olszi und Szlotilta stehen Mt drei Tagen in Flammen. Militär wnrde abgefen-^ nin die Abgrenzung des FencrZ vorzunehmen, ^'s honte sind iibcr 1^)00 Joch Walduugeu deiu Feuer auiu Opfer gefalleu. Ep (,> rie s, 7. August. In Szepes-Varolja brach ^uerdings ein Brand ans, dem 39 Hänser nnd 11 ^ebeng^dände znm Opfer fielen. Das neue holländische Kabinett. ^ Haag, 7. August. Nach eiuer halbamtlicheu T'l^ldung hat sich da? neue Kabiuett konstruiert: Äu->^res Te Marecs vau Swinderen, bisheriger Gcsand-"r in Washington, Präsidium nnd Instiz Profefsor Daniel, .^^ieg General Staal. ----------- . Nußland. Helsingfors, 7. August. Gestern naännit-tags versammelten sich anf dem Senatsplatze Ä>.M0 Arbeiter nnd Angehörige der gebildeten Stände zn einer gemeinsamen Kundgebung gegen die Einfnh-rnng der kriegsgerichtlichell Aburteilung politischer Verbrecher. Von sechs Rednertribünen aus wnrden Ansprachen gehalten in schwedischer nnd sinnischer Sprache gegen die Aburteilung derjenigen, die nnter Mitwirknng des Gouverneurs Reiubot am 24. Jänner die Uuruheu ius Werk setzteu. Die Versammlung verlangte die Aufhebuug der seinerzeit eingeführteil Diktatnr sowie der Zensnr, die Wiederherstellnng der früheren Prestfreih.'it nnd schließlich die Einbernsnng eines außerordentlichen Landtages, der die Frage der Einführuug des attgemeiuen Wahlrechtes beraten solle. Die Polizei ließ die Demonstranten gewähren, die rnln'g anseinandergingen, nachdem sie diese Forderungen in einer Resolution zusammengesaßt hatten. Belgra d, 7. Angust. Die Skupschtiua ist heute zusammengetreten. Nach der Wahl des V?rifitations-auvschusses, zu desscir Präsidenten Nikola Nikoliü gewählt Nuirde, wnrde die Sitznng geschlossen. Nelliukeiten uom ^lüchrrmnrkte. Schmidt, Dr. F. A., Physiologie der Leibesiibllilsseii, tv 3 60. — Stoecker, Dr. Med., Dir häusliche itranteii' pflege, X 1 50. — Sevill Ldwg, Elemente de r deutschen Poetik, X — 60. — Sevin Ldwg., Elemente der deutschen wrammatik, K 1 02. — Vla^i Friedr.. Nenhochdeutsche Schulgmnlmatit, gdd. 1^ 3, — Berühmte itnuststälten, Nr, ^5: Sizilien 2.: Palermo, K3-60; Nr. 29: Rolfs W.. Neapel 1.: Die alte Knust, « 3 60. — Elentherop ul os, Das Schöne, lv 6-48. — Luckenbach, Dr. H., Olympia und Delphi, k 3. — Reuen tlow Graf E., Deutschland in der Welt voran? X 1'10. — Zuresch Frz., Theoretisch praktische Ge» sangsschnlc fiir Männerstimmen, X 4'80, — Schmidt, Dr. F., Ratgeber fiir Herz- und Neruenkranke, lv 1 9s. — (ljrnlic H,, Amor aenerilis, l< 3. — Gander P. Martin, Der erste Organismus, lv 180, —Röhrich W,, Der Handel in Wesen, Richtungen und Formen, X 1 20. — Piening» Treiber, Die Praxis des Geschäflslebcns. gbd. X 4 20. — Telschow Heftel, Der gesamte Geschäftsverkehr mit der Reichsliank, iv 4 80. — Wisset Th,, Die formalen Stufen^ des Unterrichts, k 240, — Rheinan Kl., Ein dunkles Geheimnis, lv — 36, — Miller M., Lateinische Ferienaufgalien niit Üdersr^nng, 1. Abt, X 3 36: 2, Äbt. l< 1 i)2. — Miller M,, Griechische Fcrienaufgaben mit Übersetzung, Ii 3 60. —Fried, Alfred H., Die Friedensbewegung, l< 18, Vorrätig in der Buchhandlung I g. v. Klei n m a y r H. F e d. V a m b e ra in Laibnch, 5longrcs;plcch 2. Angekommene Fremde. Hotel Elefant. Äm 5. Augnst. Meißner s. Frau, Punpasch, Privatiere; Suttey, Ufm., Trieft. — Rosmanil, Oberleuinantsgatlin, Esset, — Gaßner, Iabrilanl, Neumarttl, — Fabian, s, Familie, Vischoflact. — Gahlcr, Baumeister! Hnbner, Kfm.. Reichenberg, — Schneider, Wanderlehrer, Olnnih, — zkrystufex, Advokat! Reichmann, Kfm,, Prag. — Guttmann, Ingenieur; Haider. Pfeiferer. Huber, Neufcld, Herlich, Koch s. Frau, Pollak, Helfer, Knygi, ttugi, Kfite,, Wien, — Stern, itful., Graz. — Vodowitz, Rappe, iiflte., Berlin Am 6. August. Dr. Äolb. Arzt: Vorghi, .«ilaufmantts- gattin, s. Tochter; Schasfer, Revident der Staatsbaluien', Lenz, 'Werner, Ingenieilie! Goldstein, Kfm, s. Bruder, Trieft. — ' Laueve. Piiuate, Spalato. — Iuch, Gerichtstanzlist, s. Frau, Flitsch, — Ielliler, Forstwirt, Gottschee. — Wagner, Fabrikant, Asch. — Straberger. Oberlehrer: Grübler, Pnvat. Haag. — Dr. Eder, Oberstabsarzt; Verschy, Kfm., Graz — Beter, Bergingenieur, Naibl. — Koppstein. Ksm., Budapest. — Discher, >tfm,, Ried, — Dürlcr. Kfm., St. Gallen. — Kladivo. Weih. mann, Rosenberg. Kneflic, Hungec, Pollal, Roeger, Krall, Kflte,, Wien. Verstorbene. Am 6. August. Michael Ielin, Arbeiter, 65 I., Jim. merergasse 3, ^,i">i,Iexül cu,u>,li. — Franz Zeleznil, Schnh. lnacher, 44 I., RadeMistrafte 11, Uemsnn«. Im Zivilspitale: Am 4. August. Johann Travnit, Uhrmacher, 52 I,, Tuberkulose. Am 5. August. Anna Usnik, Vesitzerstochter, 4 I., ^,8zill^xis. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 n>. Mittl. Luftdruck 736 0.nm, "^"ÄTNT^TZ^^^^Li-'ss^O^chwach ^ teilw7l)ew^" "" ^' ^ ' ^lb. ^73«-7^18 2 NO. schwach^ heiter 8,> 7 Ü. F." 739 - 2 1 ü - 2 " O7fch>uach ' teilw. bew. 0 - 0 Das Taaesmittel der gestrigeu Temperatur 18 3 , Nor male 19-4°. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtet. 1^1 mL^M d I __kj Vollständigstes ¦ k ¦ "^^^^JL^JI^^lNahrungsmittel I ¦¦MMdlMJiH fiirSauglinge. ^ZU 1/ERSUCHS2WECKE HALBE DoSEN Ä 1 KRONE ••• Don PT.Keb^mmen stehen Probedosen u Bros churen gratis zurVcrfuqunq im Central-Depot F. BERLYAK, WIEN,-v^ ¦¦IMI1IMM11IM11H ' "' ------19^^"¦TMI | i 31701 4—1 I ——————_________——_______—.^—^———»—_^___ ip~1|-/|1-iX föfilinl« /.um Wein odür mit Milch. Kognak. llllllkl Ictyilbll FruchtsäftenKolntsclier «Tempel-(j u o 11 e » und ihr h;il>t neben dem Genuß eines angenehm prickelnden ErfrischungHgetränkes den Vorteil ihrer einzig diätetischen Wirkung1, die sich in gutem Appetit, leichter Verdauung- und geregelter Stoffabstinderung äußert. 3255) Millionen Stück I>oeriuj;s Meile mit ider Knie sind bis Ende 1904 zum Versand gelangt. Keine andere Toiletteseife hat einen .solchen Erfolg aufzuweisen! Dieser Verbrauch .ist der beste Beweis für die Güte und die vor-Izügliche Wirkung des Fabrikats. Man weise Iminderwertige Nachahmungen zurück und verlange nur DoeriugM Seite mit der Knie, welche zum Preise von 60 Heller per Stück überall zu haben ist. (1404) 16—9 ' Kiiidei* wa^on gut erhalten, ~vvi.H*«l. ff ekanft» Adr. i. d. Adm Kurse an der Wiener Börse vom 7. August 1903. "°ch dem offiMen «ulMa^ Die notierte» Kurse verstehe» sich in Kronenwährunss. Die Notierung sämtlicher Ältien und der «Diversen Lose» versteht sich per Stück. Alsstmeinl tztaal»schuld. Geld War« '^'"'.'"""e in Äiuten Mal. K"''b'r p, ^, 4 li"„ . . , iou-5» ,o» 75 ^"v.,^^, ^„ii pr, n,4'2«^ i'5» WN-7U ""°. '^cur, Aul,,pr.tt,4 2''/<> 1U1-I5 l01 35 »854»!.' s."pril,Olt.pl,N,4^/y !01lü,l0l'8k> '88»^ ^l""l«I"Ie 250 st, 3 2°/n -'^ -'- !«««,! ' ^«" N, 4°/« 157'2ü!l5S'2b l8ß4,! " 100 fl, 4°,„ ll»1 ül,!l»3 !,N 29K-5N "^ ^ianbbr. il 12» fl. b°/, . 894 25 286-2^. ^"«schuii, »er im Keich«. "''«»Nretknen Königreich» und Känd«. "er"H'bren.e, stfr.. ION st.. 5tuw""lK.....4°/ i,g-40 l,9't>0 per^"'"r°n°mvähr,.stfr,. veii^'^'p" Ultimo . 4"/„ wu-da!iuu^0 VeN'"°'tlti°n«-Nente.st!r.° ! "^«»ssc ... 8>/,°/, V,8///„ ,28^012820 ,°'!^at>» in »roneuwähr. tzoi""U" ^ i^bahn in nronenwähr. 'ucrlr., 40«, Krone» . 4"/° 10l> 70 ,U1 7« » " "ncftemp.Eiscnb/.Nttien. v"T^''^sl,KM,5'/^ 5>" 'ö-Äudw. 200 fl, ü, W. L. Vt« <<^« -.......457 — 4bS'— 5»""'b.-Tir.«Pri»r. Obligationen. Llilllbethbahn «0U u. 30»U M, 4°/<, ab 1U"/«...... US 90 117-9U Elisabethbahn, 400 u. 2000 ,M. 4" >,......... 119 10 120-10 Franz Io>ef,-V., Vm, 1334 (dlu. ! St.1 Zilb., 4°/« . . - . . ,i>U 75^01'?!, Galizische Karl Ludwig ° Bah.'l j (div. St,) Silb. 4°/o , . . 100-65 101-65 Norarlbcrger Aahn, Em. 1884 (diu. St,) Silb. 4°/„ . . . 100-eO 1N1'60 Stllllloschuld der Länder der ungarischen Krone. 4"/„ un^, Goldreiite per Kasse . iih-85 1160z dtu. bto, per Ultimo ... 11>> 8« IIS -4"/„ dto. Rente in Kroncnwähi,, steuerfrei, per Kasse ... 9« ?z SS'»5. 4"/„ dto. dto, dto, per Ultimo . 88-70 »96'9N Ung, St.-Ei!,-Ä»l. Gold ion sl. —-— —>— dlo. dto. Silber 100 fl, . . . —-— — — dtv. Staall-Oblig. (Ung. Ostb. v, I, 1876....... — — — — dto, Schanlregal-Ablöse Oblia, —-— —-— dto, Präm.°A. k 100 «l. — »00 l! L>?'85 2l9'«5 bto. dto, il 50»,!, —100 K 21ü?5 217-7K Theiß-Neg.°Lok 4"/« , . , , iü5 90 1«? 80 4"/„ »ngar. Grundentl.-Oblig, W-40 97 40 4°/„ troat, und slavon. detto 87U0 98»0 Andere össentl. Anlehen. 5°/„Honau'«eg.»Uiileihe 1878 . 10640 107-4l, Vnletien der Stadt Görz . . —— —-- Anlehen der Stndt Wien . . . lU8'70 104-7» dto, dto, dto, dto. (1884). . . . 8N-2!>«)l> Z5 .«^"«/./"^' ' ' - U" 55 101-5!, BörsebauMnlehen, verlosb. b"/„ 99 6<< l00 <:c 4"/„ Nraiiier LanbeL Äüllchcn . ,.,_—>— Btld Ware Pfandbrief» elc. Noblr. llllss, ült, iu bU I.verl.4" „ 1l>0'»!0 101 20 N.°üstcrr, Landes Hup.-Anst,4"/<> lao 80 101 Au Oest.-ung. Ban! 40>,ljähr. verl. 4"/„.........ION 90 101 90 dto, dto. KUjähr. verl. 4°/, ini«li>i02-»5 Lparlasse, 1. »st.. U0I., verl.4«/<> ini45 10245 EisenbcihN'yrioritzt»' Gbligationen. sserdinands-Nordbahn Lm. 1886 ,01 80 1N2A0 Oesterr. Älordwestbahn - - . lW-N^INU-üb Ktaatöbahn....... 424 50 426 n(> Siidbllhi! ^3"/„vcrz.Iänn.'Iu!l 3lU Äü^ü^l !>5 dto. 2 5"/»...... iz«!i 2!) 127-^1 Ung,°aaliz, Baw..... 112-— U3- 4"„ Unterlrainer Bahnen . , —-— —-— Diulls» Los» (per Stück). VelzlnSliche ' ose. 3°« ÄodcnlreditLose Em. 1880 LNI 50 31« - 3"/„ „ ,, — 17« - Palffy-Loje 40 fl, KM, . , i?°>-.- 185- Molen Kreuz, Oest, Vel-, v. 10 sl, 54.. 5^?» ,, ,, UNg. ,, » bfl, 84-'/b 35-^8 Nudolf-Loic 10 fl, .... «2>- 66- Salm Lose 40 fl...... »14-—222-50 St,Genoi«'Lose 4« fl, . . . —- —-— Wiener Comm,»Lose v. I. 1874 585-— 542-— Vewinstsch. b, 3"/° Pr.-Schuldv. d. Vodenlrcditanst,, Em. 188» iol'— 110-— Lailiacher Lole...... > —-—! -- ^ Veld Ware «ltien. tzransportunter» nehmungen. «lussig-Trpl. Eisenb. 50» fl, . . »805- 2315 Äau- u. Betrievö-Ves. für stäbt. Nrraßenb. <» Wien lit, ^, . —-— —>— dto. dto. dto. lit. lj . "-— —- Vübm. Ätordbllhn 150 fl. . . 874-—!375 — Buschtiehrader Eis. 5<>o fi. KM. 2950 !2»70- dto, dto. (lit, N) 200 fl. 1085- !10UU-Donau-Dampfschiffahrt«. Gesell. ! Oesterr., 500 fl, KM. , . . 998-13 0 Dul Aobcnbacher E.-Ä. 400 II 524 —525 — sserdincüids-ötordb. lOUOfl. KM. 585!.' 58V5-Lcmb.-Czernow Iasju-Eisenl!.» Gesellschaft 200 fl, E. . , . !5!,3 — 584-- Lloyd, Oest., Irirst, 500 sl. KM. ?80—>784- Oesterr. NordweNdahn 200 fl. L. 430 — 431 — dto. dtll. (lit. L) 200 fl. S. 449 50 45,-50 Prag Duxer Eijrnb. 100 fl. abgft. 21s< 40 220 40 Etaaiöeisenbal,» 200 fl. E. . . g?8 20^77 25 Sudb.il)» 200 !!, H..... ! «9 zzzl 9^ 25 Silbnordb. Verb'V. 20« fl. KM. ,4l>j- - 421 — Tramway-Ges,, NcueWr., Prio» rltätz°?lltien 100 fl. . . . i?-— 19 - Un^.aaliz, Eiscnb. 20<>ll.Silber 4I4-'0 4IÜ-5N Un8,Westb,(t>iaau Graz)200fl.E. 4«3-5<) 40?,-— Wiener Lolalbahnen-Äit.Oes. . ib0— 160 — §ank»n. Nnglo-Oest. Banl 120 fl. . .809 75 31025 Nanlverein. Wiener, 200 fl, . —— —-— Vodli,^llch., Oest,. 200l>-50 ?86-5c Deposttenlianl, Allg., 200 fl, , 475—,4?« -E«lu!!lpte-Ges., Ndröst., 400 X 542 — 543.b« Giru 11. itasienv,, Wiener 200 fl, 442 — 446'— HM'lltkelb,, Oelt.. UOOf!,AO"/„E. ^93-— ^>>-- V^ld Wa« Länderbanl, Oest.. 200 fl. . . - - —- — Oesterr..ungar, Äanl, 600 fl. . ,6»1 j1«41 Unimlblltil 200 fl..... 544 !,0 k»4.'> — Verlehrsbanl, Nllg. 140 fl. . . 360 H0 8«1 50 Industri».zlnt»r« n«hmung»n. AlllMf., All«, öst., 100 fl, . . 1»s— iet>-50 Muüw» Oelellsch,, Oest.»alpine, 53l?ü 53275 Prager Eise» Ind.-Ges. 200 fl. «690- !u?00 Talgu lari, Steinlohlen lOO N. ÄSg 57l — ,,TchlöglinnI,I", Papiers, 200 fl, 2l»0 —3l»o — „Steiirerm.", Papiers, u. !U.»G. 445 — 449 — Trifailer Kohlenw.»Hesell. 7« fl, 2^z-— 2»ü — Wassenf,-G.,Oest.inWien,IO0fl. 5t>0 —!!»n7 50 Waggon-Leihanst,, Mg, in Pest, , 400 X........ «5—l620- Wiener Vaugesellfchaft 100 fl, , 1^1-,«-— W>cnerbera,erZieaeI°UIt K«nf«n, l'l'»iiut>rl« l*rl«r«iüt«*u, Aktl«'ii, I loosen «>lc., llevltpn und Vululeii. ^_2__ Los-VorBlohorung. I B*_,k- und "Wec_.sl8r-a-esc_.aft | Privat-Depots (Safe - Deposits) _.xxf r •Iff«*-.ÄV.r-e_l*" A-. P«t.l. Virzlniunp wii ar-B«mw »¦ »«"»o-HosfBiit- D auf aiso-Xonto. 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