Hftftsettvsg: I»chh«w«t,affe Skr.» Knan'14«! Ha»«>. liillaiM: rizltck mit NHb »it «oan- tu #«n-1(0 Ml 11—11 l|i um. ontfa nttti lanltli 4m-alivin litt Ntitfflö'.tjt. ■ itlali«ingci Hl BcrUilUIS gcgre lg tu MUtjfl lest-•itttttrn niuta MMohin»cii tuns-»ochlat. »«»■114c «»«>-> n<*cint M tmnlti Consrtltsg ■•«galt. w.t>oo Ar. 31. - — . .! Der Kaiseröesnch in ZZerlin. Kaiser Franz Joses wird dem Kaiser Wilhelm ta ihm seit drei Jahren schuldig gebliebenen Gegenbesuch in Berlin abstatten. Die Großjährig» ltilt-Erklärung deS deutschen Kronprinzen bildet h«sür den äußeren Anlas«, aber sicher nicht den «mein Grund. Letzterer ist vielmehr in der politischen Zage Europa« zu suchen, welche sich seit kurzem zu llazunsten Oesterreich« verändert hat und welche dahrc sür den österreichischen Monarchen eine per-jmlite Aussprache mit seinem deutschen Bunde«-genossen sehr wünschenswert erscheinen läsSt. Russland hat seit dem Beginne de« Transvaal-friffiff welcher die Kräfte seine« englischen Rivalen »llsiandig in Anspruch nimmt, seine früheren hpcmfionS-Bistrebungen nach allen Richtungen «ich« aufgenommen, weil England jetzt nicht so Inchl in der Lag« ist. ihm die Wege zu versperren, ko wurden russische Truppen nach Kuscht an der »iranischen Grenze vorgeschoben, mit Persien ein Hnianzgeschäf» von politischer Bedeutung abge» schliffe», die Pforte zu einer für RusSland günstigen kklärung hinsichtlich der Eisenbahn-Bauten in tlemafien genöthigt, und endlich werden die nlssischen Vasallen in Cetinje und Sofia, ersterer durch Geldunterstützung, letzterer, wie e« heißt, wch ein HeiratSproject und seinen bevorstehenden, alt Bedingung hieran geknüpften Uedertritt zum mhodoxen Glauben fester an RusSland gebunden, bei diesem Vorrücken' finde» RusSland auf der (ai)ftricfi gelähmt, Oesterreich aber wäre sür sich il»:u nicht stark genug, um der russischen Welt-»acht wirksam entgegenzutreten. ES ist daher nicht schwer, einen Erklärung«» gtiurt für die Reise unsere« Kaiser« nach Berlin p finden, und in diesem Sinne wird auch die Gern und schiejischcr Gsternlirauch. Bon H. Tamossky. I. Lstern zieht in'« Land hinein, euch künden'« n:i die Glocken. Erstanden ist der Höchste alle« (»heu; er brach de« Tode« kalte Hülle, stand auf, ,nt Lichl und Leben gab er der Welt. Freude sliadlt idm reich entgegen, alle« ist geschmückt, ver-ftönl; Lieder klingen, hoch in Lüften schmettert lu Lerche, vom Blau geborgen, ihr freudig Aus-nflkdunßSlied! Wach' auf! Da« alte ist vergangen, v»ch' aus! Du sroh verjüngte Welt! — Der slmige Winter mit weißem Barte zog heimwärts i„ sein Unschuldsland. Ihm folgt mit spitzen 6«Mnpftiltti, lauen West au«athmend, geschmückt lut Blumen, reichbekränzt mit saftigem Grün, der -!nqe 2ttj, da« „bausebackig. rothe Kind". Den rech«« Schleier hat er überall gelüstet, dem Berge ,:dm er da« Schlafhäubchen ab, dem Bächlein irichi er die kalten Fesseln, macht e« zu feinem tpiegel. ein jeder Theil desselben erquickt und siditt, da« Ganze doch strahlt wieder, vertausend» sich! bei Schöpser« Pracht und Herrlichkeit! .Schneeglöckchen läute zu meinem Sieg, du M«. bescheidene« Pflänzchen", spricht Lenz, und schon entsprießen die lieblichen Glöckchen dem kahlen Loden. .Schmücke dich. Wiese, mit saftigem Grün, Bäume legt an ein laubig' Gewand, nur hervor den Knospen, ihr Blätter, ihr Blüten, an'S HM, Donnerstag, 19. April 1900. bevorstehende Kaiserbegegnung von der reich«» deutschen Presse besprochen. E« scheint übrigen«, das« man in Deutschland nicht so ohneweiter« geneigt ist, die bisherige Politik aufzugeben, welche unter Wahrung der BündniStreue gegen Oesterreich doch auch die Freundschaft mit RusSland sorgfältig pflegte. Doch ist auch die Wirksamkeit de« englischen Einflüsse« in Berlin zu merken, welcher im Interesse England« den Samen der Feindschaft zwischen Deutschland und RuiSland säet. E« wäre die größte Thorheit feiten« der deutschen SlaatSlenker, wenn sie England zuliebe da« gute Verhältnis zu Russland aufgeben würden. Wa« kann England thun zur Sicherung Deutschland», wenn e« von zwei Seiten, von Frankreich und von Russland angegriffen wird? E« wäre also da« schlechteste Tauschgeschäft, welche« Deutschland machen könnte, wenn e« die Freundschaft England« gegen die Russland« eintauschen würde. Wenn also die deutsche Politik nur zwischen England und Ruftland zu wählen hat, so kann ihr die Wahl nicht schwer fallen, England wird da in jedem Fall« einen Korb bekommen. Allein «« scheint, das« Deutschland jetzt durch den Kaiserbesuch in Berlin vor eine viel schwierigere Wahl gestellt wird; der Kaiser wird in Begleitung Goluchowski« nach Berlin reisen, wodurch die politische Bedeutung der Zusammenkunst außer Zweifel gestellt ist. Wir haben schon ausgeführt, das« die Irreie pariser Weltausstellung. Samstag wurde die fünfte Pariser Weltausstellung eröffnet. Die „Wr. Abendpost" widmet diesem Ereignisse folgende Zeilen: „Ein großer Tag, den nicht nur die französische Nation, sondern die gesammte Cul-turgemeinschast der Erde als Fest empfindet. Die Welt überblickt von der Höhe der erworbenen Cultur die Ernte de« Jahrhundert«. Ob dem Monumen-talthore der Ausstellung thront die Statue der mon-batneu Pariserin, und vo» diesem fröhlichen Symbol schwingt sich der Gedankt zurück in vergangene Jahre, Jahrzehnte. Große Männer, große Thaten, die da« Jahrhundert bestimmten, erscheinen dem rückschauend?» Geiste. Man gedenkt der Geburt der neuen Zeit, die dem Geniu« de« französischen Volke« eine führende Rolle zugewiesen hat. Morgen empfängt dieser Führer der Cultur seine Gäste zur großen Rückschau aus die Arbeit de« Jahrhunderts. Die Weihe der Arbeit, die über dem ungeheueren Plane der Ausstellung liegt, wird die versammelten Nationen zu einer gemeinsamen harmonischen Empsindung zusammenschließen. WaS der Menschen-geist je ersann, fand in dieser Ausstellung seine Würdigung und seinen Platz. Nicht nur in der rückschauenden vergleichende» Bedeutung liegt ihr enormer Wert. Manch Neue«, Unklares. Tastendes wird seiner Vollendung entgegengeführt. Tausende Anregungen und Einfälle werden geweckt, der Ehr-geiz von Nationen angefacht, und so wird da« ruhende Beschauen zur Quelle neuer, treibender Arbeit. Pari« wird in den nächsten Monaten da« Ziel Tausender sein. Die socialen Grenzen und Werte erfahren Verschiebungen, ganze Menschen-Massen kommen zum Wogen. Die Nähe der Natio-nen mit den vielerlei Interessen mildert wohl die Gegensätze und sichert beschaulichen, erhebenden Frieden der Welt. Ein erhabener AuSklang de« Jahrhundert« ist diese Kraftprobe der arbeitenden Welt, die vo» der Höhe der eroberten Cultur Aus-schau hält inS Kommende, in die neu anbrechende Zeit." Wir hätten gegen diese im allgemeine» zu-treffende Betrachtung nur den einen gewichtigen Einwand, dass die Führung auf dem Gebiete der Cultur wohl schon längst auf daS deutsche Volk Übergängen ist. Z>er Krieg in Südafrika. Die Ereignisse, welche sich um daS Städtchen Wepener im Süd-westen de« Oranjestaate« vollziehen, drängen zu einer Entscheidung. Die „Times" melden aus Bloem-sontein vom Sonntag: Eine Streitmacht der Buren mit 60 Wagen, welche zur Verstärkung der Buren vor Wepener marschiert, befindet sich gegenwärtig in der Nähe von DewelSdorp. Man glaubt, dieser Umstand werde die Enscheidung beschleunigen. ES handelt sich da um einen umfassenden Entsatzversuch von Wepener. Brabant marschiert von Süden gegen Wepener und außerdem hat Roberts von Bloem- weiten Gauen. Zwar hat die Stadt denselben längst von sich geschüttelt, doch starr hält noch daran deS flachen Landes Volt. „Hier ist de« Volke« wahrer Himmel." Nach todtenstiller Fastenzeit erhebt mit einem Male sich ein mächtig rege« Leben — ja Ostern hat eS mitgebracht und mit ihm auch die Freuden. Da« Alte sich aus'« neu' verjüngt, jetzt sühlt e« Jugendkraft und Neue«, immer Neue« läs«t e« au« sich ersteh'». De« Frühling« Wiederkehr bietet der Anregung reiche Fülle. Wir, die wir die langen Winterabende oft müßig sitzend, oft unnütz grübelnd mühsam dahingebracht, werfen nun all' den Moder von un«, um neue Pläne, neue Gedanken zu fassen. Wir lebe» neu auf. Mit Recht prei«t daher der Dichter Ostern, um welche Zeit schon die erste Frühling«entwicklung vor sich gegangen ist. al« die Auferstehung der Natur, de« Geiste« der Menschen. Etwas von den parlamentsdiütcn. Die Gewährung von Reichstagsdiäten ist wieder einmal in Deutschland Gegenstand der publicistifchen Erörterung. Seit der deutsche Reichstag besteht, hat er zwar wiederholt, zuletzt noch am 26. März 1897, Anträge auf Einführung von Tagegeldern für die Reichsmitglieder mit großer Mehrheit angenommen, aber der BundeSrath hat diesen Anträgen niemals Folge gegeben, obwohl alle Landtag« der Einzel-staaten Diäten beziehen. Zweifellos ist die regel-mäßigt Abwesenheit deS größten Theile« der Reichs» tagSmitglieder überwiegend auf die für sie ob- fontein Truppen abgeschickt, welche sich noch ox Wepener mit Brabant vereinigen sollen; Letz««» pt verhüten, ist offenbar Absicht der Buren. ThL-sächlich sind auch die Truppen au« Bloemsonieii auf halbem Wege nach Wepener bereit« von Buren gestellt worden, wobei der englische Drch wieder da« Ergebnis, also die Hauptsache, weist verschweigt. Einer amtlichen Meldung aus Pcäto» zusolge dauert daS Gefecht bei Wepener fort. T» Burgher« erbeuteten über 500 Schlachtochsen, some Pferde und Maulthiere. General Froveman schlug eine britische Truppenabtheilung, welche in Da Richtung aus Wolverpoort. anscheinens über ta Oranje-River floh. DaS „Berliner Tagblatt" ml auS Moskau erfahren haben, das« der Zar d»a de» Engländern im Einverständnisse mit den Deutschen Reich und Frankreich ein Uliimn» stelle« werde, dass 120.000 Mann russischer Truzpe» die afghanische Grenze überschreiten, sallS Engl-at nicht binnen acht Tagen die Kampfe in Suoafat» einstellt und die Sache mit TrauSoaal eme» Schiedsgerichte unterbreitet . . . Der NeutraliM bruch Portugals soll den Zaren so start enirM haben, dass er sich England gegenüber nicht mnta gebunden sühlt. Da» Gerücht klingt ganz unglaudlch bezeichnet aber den Grund der Empörung »er russischen Volkskreise gegen England. Man glatt dort allgemein, dass der Zar bisher nicht gesoo« gewesen sei. der Volksströmung nachzugeben, :■«< aber der Neutralität«bruch Portugal« de« Z«» Geduld erschöpft hätte. Da« militärische HoslM hätte nun Oderwasser gewonnen und dränge u» Bruche mit England. Aus Stadt und Land. ßrnennungcu im Ainanzdienlie. Die F»,H- Lande«dtreciion sür Steiermark hat den Ha»ick steueramlS-Controlor Eduard Zeller, die Linter» amtS-Controlore Karl KrauS, Ludwig Tretta» iui Alerander Orozen, dann die SleueramlS-O sici«!e Karl Exel und Johann Klopcic zu Steuereinnehmer» in der neunten RangSclasse, serner den Steueram» Osficial Rudolf Kooacic zum SteueramtS-Controlle, den Steueramis-Adjuncten Johann Sametz «at SteueramtS - Official, die SteueramtS - Adjanc» Heinrich Mettelet und Johann Meixner zu Zies» amtS-Controloren, die SteueramtS-Adjunctea Jta'. Ferfchnig und Johann Wefenfcheg zu Steueraalt-Oificialen. den Steueramts-Adjuncien Hugo s?«» witz zum SteueramlS-Controlor und die Sieuera»» Adjuncten Johann Vrabl und Josef Koschell u SteneramtS-Osficialen in der zehnten RangkUsst, schließlich den Feuerwerker Franz ReSnik de« Coipl-ArtillerieregimenteS Nr. 3. die Steueramt«.Prc>tii> kanten Jofef Pihlar, Josef Jezovnik und Emil Hilber. den Gendarmerie-Wachtmeister Karl Koleq de» LandeS-GendarmeriecommandoS Nr. 6. 5« SteueramtS-Praktikanien Ludwig Hollwöger. Am« Recher und Franz Perko und den Genvarme» Titular-Wachtmeister Karl Hösel deS Lanses-S» darmeriecommandoS Nr. 6 zu SteueramtS-Aöimr» in der elfte» RangSclasse ernannt. wallende Unmöglichkeit, viele Monaie auf ctq« Kosten in Berlin zu leben, zurückzuführen. Lcqt also der deutschen Regierung an einem gti besuchten Reichstage, so wird sie sich zur «Sewährui, von Diäten entschließen müssen. ES gibt nur uet Staaten, welche ihren ParlamentSabgeordnne» ftmt Diäten gewähren: Deutschland, Italien. Sparn und England, zugleich weisen aber auch die Pn!> menie dieser Staaten den geringsten Beiuch iusi. Ja England hat die« dahin geführt, das« sch» die Anwesenheit eine« winzigen Bruch theile« 5« 670 Mitglieder de« Unterhaus«« zur Beschliji« ; fähigkeit genügt. Die höchsten Diäten wer)«» tn den Vereinigten Staaten und von Frankreich » j zahlt. Die Mitglieder beider Häuser der am n!a« »ischen Union beziehen jährlich 5000 Dol^rt, serner Reisekosten von 50 Pf. per Kilometer, bei den riesigen Entfernungen in der Union sch» elwa« besagen will, sowie noch rund 500 M. I« „Porto und Papierau«lagen". Ja Frankreich e» halten die Mitglieder de« Senate« und der tiettenkammer (300, bezw. 584) jährlich 900u A. und auf den Staatsbahnen freie Reise in nim Classe. Die LandeSsilte gestattet e« außerdem tat Abgeordneten, sich in der Kammer mit Kot, kohlensaurem Wasser, Syrup, Cognac, bt!u» Brötchen und Schinkenschninchen freihalten z« luiiei Außerdem haben die Präsidenten beider tkammr, je 60.000 M. und freie Wohnung. I» Uuun geht da« Oberhau« (die Magnatentafel «n 9Ä I Mitgliedern) leer au«, dagegen erhallen die 413 I Mitglieder de« Abgeordnetenhauses 3900 M. j!»» I 1900 ..Demtsch- W«cht" 3 Hrunuuingen. Der BUMerpräsident a!» Leiter dkt Atiiustermin». de«iJ»n,rncha« dieOberwpe«ie»re Ferdinand Edlen von' Reichenberg nno Avel» Hnniar \a ©anräitjen, tcmn dir Ingenieure Ludwig Balbaum, Gustav Brzdek, Maximilian Eckman» imd Couftautm Strobl zu Oberin geni«»r«n und die Bauadjuncten Ernst Lichtenegger, Radovan Sernec, Richard Fontäne, Ludwig Zwanziger und Union Hochsinger zu Ingenieuren für den Staat»« Knidivijl l« St«iermark er«»«,». n A« de» chem««dewahreu. Der allgemeine ^Kahtaultschus« »«ruft für Freitag, bm üO. April « Whler au» der- Kategorie der HaadetSange-ßckle» und Prioatbeamte« haben kch dem Wahl-«chhlage de« großen Wadlau»jchtisse« in der Ber» «m«l»nsi ai» D,e»«l«g angeschlossen. Mit dem «Wen llmttjchie&f, das« sie an Stell« de« Herrn Koroschetz Herrn Wittula vorschlagen. E« steht außer Zweifel, das« die Wähler de« dritten Wahl-toroer« am Freitag abend« zu emer vollen Einigung über die zum Theil« au«einanderg,he«den Bo:-schlüge gelange« werden. Der Wählerversammtung wird all,eil« mit dem größten Ja»eresse entgegen-gesehen. w Hemewdewäbler - Versammlung Dien«tag abend« fand im Saale de« Hvtet« Terschek eine v»«>mehr al« hundert Wählern de» dritten Wahl-körper«^ und zwar vornehmlich PrioatangesteUten. besuchte WÄ»lerv«rsammlu«g statt, welch« in' erster Linie den Zweck hatte, gegen d.is Vorgehen einzelner .Anhänger der Gewerdepanei, welche durch au«-schließlich» StandeSpolitil du E,mgkeu bei der Ge-«eindewahl zu stören sür gut f*Hbm, kiiijchiede» Stellung zu- nehme«. Der »iirdcvoll abgelaufenen BerfammlÄng wahute auch der Obmann de« großen Wahlausschüsse«, Herr Dr. Heinrich von Ja bor-n«g g, ferner Herr Vicebürgermeister I. R a k n s ch bei. Zum Vorsitzenden wurde Schriftleiter Am-broschitsch, zum Schriftführer Herr Rudolf Costa-Kahn gewählt. Ersterer erörterte die Ereignisse in der letzten Versammlung de« Gewerbebunde«, verwie« auf die Sinmnenzahlen. mit denen dort neue Caudidate» ausgestellt wurdtn, und suhrteauS. das« alle «m5lcht«ooUrn und deutfchbewusSten Ge-werbelreibeuden die Wahlvorschläge de« großen' Wahlausschüsse« billigen. Der Redner erklärte ««drückt,ch, das« die heutige Versammlung keine Spitze gegen den Gewert estand habe, da ja die gewerbliche Krage ein. Haupumnkt de« deutsch-nanonalen Programme« sei. Er schlaf« mit einem Appell an die Versammelten, wie bisher, fo auch diesmal bei den Wahlen einaiüthig vorzugehen. Herr Dr. v. Jabornegg berichtete in licht-voller Darstellung übet den di«herigen Verlauf der Wahlvorbereitungen, worau« sich ergiebt, das« dem Gewerbestande im künftige» Gemeiitderathe eine entsprechende Vertretung zugedacht ist. Trotzdem habe» einzelne Gewerbetreibende den Kampf gegen den großen WahlauSschus» aufgenommen. Diese werden die Verautwonung für eine etwaige Spaltung zu trage» haben. . Aus die Einzelnheiten der Liste ^ eingehcud bemerkt Herr Dr. v. Jabornegg. . das« die Herren Schwab und W i mi I a erklärt haben, eine Candidoinr unter keinen Umständen annehn.en zu fönt en, und dass Herr Dr. Mraulag in einem anderen Wahlkörper candidiert werde. Der Redner ersucht die Vertanm.lung, mit Rücksicht aus diese üeäule.toi Verhältnisse Vorschläge zu eriuitien und begrüßt da« l.bhast« Interesse an de» Wahleu, welche« durch die so zahlreiche Ver-sammlung bekundet werde. Herr Jngtnieur W i t-tula, welcher lebhaft acclamiert wird, da« Mandat anzunehmen, erklärt al« fein letzte« Wort, das» >r Nicht in der Lage fei, zu candi? irren, wa« allg.muii lebhaft bedau^t wird. Nun gelangte ein Wahl-Vorschlag zur E'ärterung. Der Vorsitztnde erklärte, e« sei der Wunsch der Versammelten, Herr» Gustav Stiger, welcher durch Ja!>re al« der hervor, ragendste Bürger der Stadt vom dritten Wahlkörper gewählt worden war, auch fernerhin zum Beweist der Tankbark.it zu candidieren, wenngleich auch -ibfc 1^'» Äi. WohoungSzulchuj» un> ermäfi^tc tljelblühniahrPrtis,. Holland gewährt den Mit-Mini der ersten Kammer der Geueralstäude, «wSyes.tzi. das» sie «ich! im Haag wohmn, sür >>de Schiuig lü M. SO Ps. und R«istverftülung. ■im 100 Mitgliedern der zweiten Kammer jahrlich Mv M. und Reisevergütuug. Griechenland zahlt jewer F»»«nz«oihen für die geivöhnlich« Tagung Mtv«rM«iig und D-äten j« nach der D^uer, toch »ichi unter 4^3 und nicht über 14i)2M. In getfi da« CbethiuA leer au«, währe«d fo! W Miglieder der zweiien Kammer l3S0 M. («; tu Taßuiig und Retjeoergütung erhalt««, aber «> »er Vljchräulung. das», sür jeden Tag. an dem em iUitglieO unnitschuldigt fehlt. 11 M. in Abzug flfkcAcht werd«». I» Belgien «rhält der Senat t««>e Htltzit»»', d>e Muglieder der Deputierte«ka«mer, »it Antiiähme derer, die i« Brüssel mohnen, er-«chllu« ZÄ6 M. monatlich, aber ferne Reis,ver-HMng. Die andere» Staate« gewähre» ,>ur Tage-Hilder, und zwar gidt Rumamen den Mitgliedern beider Hans.r 20 M. f»r jede Sitzung, der sie bei-^«dnen, sowie freie Etfeubahnreise: Och«rr«ich It) st. H5.M. 20 Pf ) >ür jeden eiitgehalteuen Sitzung«. «»» Sieiiejpesen; Bulgarien und die Schweiz 14 SH. pro Tiif, un» Freifahrt. Sehr sparsam ist Tcmmart. da» nur G M. 7» Pf. Diäten «ud die ikj^pese« »thlt, dafür aber «men F,«»s>S im Ztzea«« zu^Kopälchagen «inräumt, «»httnd da» ^n>»»d Ip-achvermandte Rorwege« «icht nur «» ^imthiogtmitgtieder» täglich lZ M. 60 Pf. Diät.« uito Retfespese» ^Billet und 11 M. fi^r dev Reisetag) einräuui', fondeln auch in Krankheitsfällen ! freie ärztliche Behandlung, Arzueieu. Bäder, Massage. und freie Zahuoperatiou gewähr«. In Portugal erhielten früher die Mitglieder der zweite» Kammer monatlich 400 M., feit 1892 ist aber diese Äergiitung, mit Ausnahme iur die Vertret-x der Kolonie», abaefchofft. Die ONSbehörden sizj ^ berechtigt, ihren Vertretern eine VerHüiung bi» zu 16 M. 30 Pf. täglich zn gewähren. SämmtNche Mitglieder haben während der Tagung freie Reife auf Eisenbahnen und DaurpfschWii. Italien ge» währt »nr freie Reife mir Etjenvahu link» Dampfer. Deuischland gewährt bekannilich auch nur freie Eifeubahnreift erster Classe, vom Wobnorte nach Berlin und zurück, während Ertglan? und Spanien weder Diäten noch' Freisabrt gewähren. Bon deu deutsche» BundeSswat.n, zahh Preußen an dik^Mit-glieder deS Ahgeorduetenhause« l5 M. Diäten und Relsevergütung/ Sachsen und Baden I2"Mv Baiern den ?tich».Mn>u! tnern w M. n,td freit Fahrt aus den bailischen Siaclwbahnen in dir ersten Wagen-classe, Hessen zahlt V Ä. den nicht in TärmstlZdt anjäss'geti Mi.^ltederlt der zweite-, Kamm?r hnd die Reis-spesen. 'Wlirttemberg zahlt den Mtgtiedern beider Kanimtni 9 M. 5i1 Pf. und Reifekoste». Die Socialdemokratie Mit ihren Vertretern im Deutschen Reichstage Diäten aus der Partei^afse. Damit ist schon der alte Einwand beseitigt, das« dic DiSten<»sig?«i« die SocuiUwmoUatU vom Par-1 amente fernhalte. Herr Stiger niche «ehr geneigt sei, die Bürger-meisttrstelle anzunehmen. Nachdem an Stelle de« Herrn K o r o f ch e tz mit erdrückender Mehrheit Herr Wittula ausgestellt worden war, erhielt die von der Versammlung fast durchweg« ein-stimmig angenommene Candidaten-liste de» 3. Wahlkörper« folgende Namen: 1. Ausschüsse: Anton Chiba, Anton Eichberger, Joh. Hosmann, Otto Küster, Gust. Stiger, Dr. Heinrich von Jabornegg und Dr. Gregor Jesenko; 2. Ersatzmänner: Rudolf Eosta-Kühn, Samuel Payer, Johann Prettner und Heinrich Scheuermann. Hieraus gelangte folgende Resolution einstimmig zur Annahme: „Die heut« versammelten Gemeindewähler verurtheilen e«, das« die Gemeinderath«wahlen ausschließlich vom Gesichtspunkte eine« einseitigen StandeSinteresse« aufgefaf«t werden, «nd erklären schon heute, den Wahlvorschlägen de« großen Wahlau«schnsse«, welche der allgemeinen und nationalen Wohlfahrt der deutschen Gemeinde Cilli vollständig Rechnung tragen, durch geschlossen?« Vorgehen bei der Wahl znm Durchbruch« verhelfen zu wollen." Hierauf ersuchte Herr Dr. v. I a b o r n e g g die Verkam-melten, bei der allgemeinen Wählerversammlnng des dritten Wahlkörper« am Freitag den 20. d. im „Hotel Elefant" zahlreich zu erscheinen nnd sich vollzählig an der Wahl zu betheilig«n. Da« Interesse der Stadt erheische ein einheitliche« Vor-gehen. Nach diesem sehr beifällig aufgenommenen Appell wurde die Versammlung, die von dem Gefühle gegenseitigen Vertrauen« und loyaler Er-fassung der Gemeindeinteressen beseelt war. geschlossen. Analphabeten bei» MMtir. Von den Kärntnern, die im Jahre l 899 zum Militär neu eingestellt wurden, waren nach dem Stande vom 31. December 1389 Analpabeten: Artillerieregmt. Nr. 7 14 Man», darunter 1 Analpdabet., JägerbataiUo» Nr. 8 110 , „ 5 „ Jnf.-Rcg. Nr. 7 Kbcvenhüller 482 „ „7 „ andere Truppen- gattungen ÜOi) „ „ 2 „ zusammen LtlkMann,darunter In Analphabet., also l'ü Percent. Dies« Analphabeten vertheilte» sich aus die vüu, Bejtrte: St. Beit mit 2 Ntann Nölkermarkt „ 11 „ Wrlfoberg , 2 , Da« ProccntverhätlniS der Analphabeten beträgt i« den tU'rigen Ländern des Ärazer EorvSbereicbeS ^ l für Steiermark 1*8 Percent „ «rain 4'4 „ . Küstenland l 1'4 „ Die nationale Auslegung dieser von den Klagen-surter „Freien Stimmen" gebrachten Mittheilung wird unsertn Lesern nicht schwer fallen. All/gepasst! Unter der harmlosen Couvert« Überschrift „L. v. Stecher, RechnungSauwalt" erhielt dieser Tage ein GesiunungSgenosse Lose für einen Kircheiibau in Ciezkowice hei Tarnow in Galizien. Wir machen unjeit Leser aufmerksam, das« niemand verpflichtet ist, solche iqm aufgedrängte Lose auzu-nehmen oder nach der irrthümlichen Annahme zu bejählen, »och aitch dieselben aus eigene Kosten zurückzusenden. Markt Küller, IQ. April. (Deutscher 3 ch u i. v 1111» ) Am 5. d. M. faud im Hotel „Horiak" die Haupioerfammlung dir Mit^lteder der OuSgruppe Tüffer deS Deutschen Schuloereiue« statt. In Ermangelung eines Obmanne«. und dessen Stelloertretil« befvrgte die E-uberusuug der Schrift-kührer H.f. Aaleutiuitsch. Anives«nd waren 18 Mit-glmder... Z^ach Genehmigung' de« Protokolle» der letzte« Hauptversammlung und »ach Enlg«g«»»alime de» Cassaberichle» berichtete der Bücherwart, das« sich die ^ahl der Werte feit -Pä* Vorjahre um 32 vermehrte und das« in dieser Zeit über. 100 Bände auSgeliehen wurde». I» der nun salg«nden Wahl wurden nachstehende Herren gewählt: als Obu»ann der Ortsgruppe Dr. Ernest Schwab, al« S»lIver-tttt.tr Bürgermtlster Weber, als Schristwart Valen-tiiüifch. als Cässier Falta, al« dessen Stellvertreter Btnedek und als Bücherwai»,Kre«uik.' Der Auuag de« Herrn Dr. Mraulag, die Ortsgruppe möge sich an die C.niraUeilUüg mit d«m Auju^en wenden, tutserem'Kindergarten eine Beihilfe zu gewähren, wlirde einstimmig «»genommen. Frau Holelbesitzerin Gäbriele Küs^el spendete ber.'VrtSg^uvpe zur Ab-führustg. a'n hie Ctutrale den SammelergebniSbetrag von 17 X 8. h, während der zu Ehre» de» neu-gewählten Obman^S' in Umlauf gefetzte deutsche 3amn^ljchutze 2>1 X 37 I» sür den gleichen Zweck ergab. 4 Lieserungsausschrcivung der k. k. österreichische« Ktaatsbahnen. Nach einer Mittheilung der Handel»- und Gewerbekammer in loBlto ! *!■«« >»,chM! klx-sz ms MtMrjn, Miltt »n» 'utijpt ^rRactnj-erikc' ». ü M fl. 14.« » fco. 6. Hennaberg, Seiden-Fabrikant (k.u.lt.Hofl.) Zürich. vermischtes. Z>er erste Mai. Ministerpräsident Dr. :n Kirber al» Minister de« Inner« hat aa alle Laste» chef« strenge Weisungen betreffs die Maifeier erlsla. Desgleichen haben der Finanzmtnister und der bahnminister mittelst Eircularrervrdmmg da« Zeier am 1. Mai bei allrn staatlich«» Betrieb«» strniM untersagt. ptutfQts Wochenblatt für das Den Kampf diese» stramm völkischen Blattes zqn clericalc Volksverdummung im „schwarzen Landl" «r> sinnbildlich! in packender Sattere ein« von dem dev» kannten heimischen Mater H«rr» AtoiS Forftnw!« » Utttndorf (Innvi«rtel) meisterhast rntworfene, ii « «unstdruckerei Josef Hutteger ia Salzburg vorzüM ausgeführte Postkarte, die sich würdig den Erz«ug»M des Scherer-Verlage« an die Seite stellen darf, Karte ist zum Preise von 10 Heller für da« ea* 8 Kronen für 100 Stück, durch die Verwaltml« tt „Deutschen Wochenblattes" in Mattighofen, Lberöftm, zu beziehen. Aeitze Hker« bat der Innsbruck« dem schneidigen „Scheret* zugedacht; ich weniger al« zwölf Stellen und zwei Bilser » „Scherer»" Ostaranummer fanden keine Gnade nt Herrn Tfchurtschenthaler« .objectiver* siia» beschützung, darunter Bild und Worte der eck» Seite „Im Beichtstuhl*', ,A«rca aetaa*, 9nlw aus Geschicht«büchern über die berüchtigte Jeftit» moral, .Osterreimlein' sammt Bild u. o. a. Wüthen de« ohnehin fleißigen Rothstifte« wrauiHr: jedoch der neuesten Prachmummer de« .Schenk keinen besonderen Abtrag zu thun, dieselbe stellt üt vielmehr, trotz den weißen Spuren ölt erreicht-Pres«herrlichkeit. al« ein wahre« Meisterstück völkischer Kunst und Dichtung dar. So wär» «i dem überreichen Inhalte der in jeder Hinsicht mi-lichm Ostaranummer besonder« hervorzuhebni „Ostara—reich* von Guido List, „Ostara*. .Z» marianische Congregation* u. f. w.; auch die d>» lichen Darbietungen, so von Fidu«, Herrma«», Ho« v. Volkmann, Czeschka, Staudinger u. o., de« „Schern«* Ostaranummer zu einer ter best«, die bi«her erschienen sind. Aansens neuestes Werk. Nansen weil« m kurzem in Leipzig, wo er mit seinem Verleger Z. 1 Brockhan» die Veröffentlichung eine» neue» Werke» besprach, welche» die wissenschaftlichen Erjcinch der in dem berühmten Werke »In Nacht und üi' geschilderten kühnen Polarreise behandelt. DaS «d gebrachte Material an Beobachtungen ist so umfoijnit das« e» kein Wund«r ist, w«nn erst j«tzt d«r erste erscheint. Weitere vier oder fünf Bände solle» halb zweier Jahr« folgen; das Werk erscheint wa u englischer Sprache. Der erst« stattlich« Ouarttm» Kt 370 S«it«n und 46 Tafeln «nthilt fünf Abbintzt»«» Er b«ginnt mit d«r ausführlich«» Beschreibung »er durch ihren Erbauer Eolin Archer. Diese ist «egenmic, für uns Deutsch« von besonderem Iniereffe, « >« Vorbereitungen zu unserer vielversprechend«» Lud»«!«' I «xpeditio» im Gange sind. In der zweiten SbkuMM beschäftigt sich Professor Pomp«ckj in Münch«» imi m l Fossilien von Franz-Joseph-Land, wobei er sich af w I Thierwelt beschränkt, während die v«rsteinertea MiW» I in der dritten Abhandlung von Professor NatherK fe i schrieben werden. Nansen selbst gibt eine pclqMI Skizz« vo» Cap Flora. Urber die reich« Bogewtli ta I arktischen Gebiete berichten Collctt und Nanse», wM I besonder» die reizende, schon in ..Nicht und IW' tw I vorgehoben« Rosenmöv« geschildert wird. D«r iatenff« I Vogel wird auch i» einer hübschen Farbnldmtli« I vorgeführt. Befondtr» reich an Tafeln ist bi« letzt« m I fangreichste Abhandlung. In ihr beschreibt ®art * I Flohkrebse. Nansen schreibt bekanntlich „In Richt w I EiS*, dass er auf diese allerdinz» nicht gerad« aweto I lichtn Thierchen al« Nahrung gerechn«t hab«, »«mit I sonst gar k«in jagdbare» Wild seh«» lasse» wfci I Vom zoologisch«» Standpunkte sind sie aber »ich » I interessanter und wichtiger. Ueber de» w I folgenden Bänd« gibt ein Prospekt auSfithrttche I Au« d«m Ang«führten ergibt sich schon die h»«e »iß» I schastlich« Bedeutung de« Werke», da» kein »let« I unbeachtet lassen wird, der auf d«m S«btett »er I graphie od«r Naturwissenschaften thätig ist. Hin Mordanschkag. Der TodtenpiberMi I Josef KakuSka feuerte i» Wien-Währing auf de» ia* I tagSabgeordneten und BezirkSvorsteher Bau«»» Kmi- I verschaffe ab, tödtete d«n zufällig die Storni« ütrricha» I 1900 „Deutsche Wacht 5 loten städtisch«» Ingenieur Rudolf Nowak und ver-letzte den Abg. Baumann durch einen SchusS in die isttt Lmstieilc schwer. Hierauf feuerte der Attentäter iijm sich und brachte sich gleichfalls eine schwere Ver-Ittzmi; bei. KakuSka, der von Baumann wegen Trun-l»i>eit entlassen worden war, beging die unselige That ■ai Rilche. Zleun Menschen ermordet. In Milopi (Ruf«» üni) wurde der reiche jüdisch« Pächter Dawirowecz in 'ciscr abseit» gelegenen Wobnuug de» Nachts überfallen md i»it Frau und Kindern, dem Diener und der Soudernanle ermordet. Die Missethäter raubten hierauf tat HzuS aus und steckten dasselbe in Brand. Von ia Thätern fehlt jede Spur. Der Ermordete soll stets an greife Geldsumme im Hause gehabt haben. Warnung vor sich selbst. In der sächsischen Lvwiz „Krappher Stadtblatt" findet sich folgende 3zidge: „Ich Juliu» Jolel auS Czodwütz, warne hiemit Mrück'.ich jeden Gastwirt, Gift- und Branntweinbuden« tiizer, mir von heute ab Schnaps auf Credit zu «sausen, da ich in Zukunft Schnaps, welcher mir in «»^liuitkenem Zustande gereicht wird, nicht bezahle." Ääuser-Hinllür;e in Ktappai. Infolge Unter« Mfrng durch die Regengüsse fanden am 11. d. M. Ä JMapyai, Böhmen, große Erdrutschungen vom Hajen->ctj« statt. 54 Häuser sind eingestürzt. An 30 Häuser radtten ausgeräumt werden. Im Rutschgebiete ist ein eatchmartigeS Getöse wahrnehmbar. Die Gefahr ist «ch Aussage aller viel größer als vor zwei Jahren. Die freiwillige Feuerwehr vo» Trebnitz ist auf dem Lll!iik»rlatze aufopfernd thätig. Auch auf dem Wobe-ttcherber^? bei Trebnitz fanden Rutschungen statt. Ansjtichaung. Da« bekannte Kochliuch der Fl» varoni» Marie v. RokttanSky: „Die öfter« inÄiche Küche' (Innsbruck, A. Edlmfler'S Berlag) mrd? aus der internationalen KochkunstauSftellung > Paris mit der großen goloenen Medaille ^Mtjiezelchntl. Hingesendet. (Ein vorzüglicher weißer Anstrich iir W a s ch t i s ch e) ist KeilS weiße Glasur. Der tusinch trocknet sosort, klebt nicht und ist vollkom-I», aeruchloS. Dosen & 45 kr. sind bei Traun Stiger und bei Victor Wogg in Cilli erhältlich. MM—2* Schriftthum. „5'chule «nd Kaus." Soeben erscheint von toi« Monaten Elternzeitung daS 4. Heft des 17. Zttrz«»geS. 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Postrath Hennicke im 49. Heft dcS schon biS zur Hälfte des dritten Bandes fortgeschrittenen, erfolgreichen Sammelwerke« „Pas XIX. Aabrhu« dert in Wort und Wild", Politische und Cultur« geschichte von HanS Kräemer in Verbindung mit her-vorragenden Fachmännern (Deutsches VerlagShauS Bong & Eo., Berlin, 28., 60 Lieferungen k 30 kr ). Von größtem Reiz sind die Bilder deS Abschnitte», die bei d«r Stellung deS Verfasser» (Kurator des ReichSpostmuseum») al» unbedingt authentische gelten dürfen; die beigegebene vergleichende graphische Dar-stellung deS Post- und Verkehrswesens der wichtigsten. Culturstaaten — eine brillante Arbeit deS Wiener» Professors Hickmann — zählt zu den interessantesten^ Blättern des ganzen Werkes und verdient allgemeines Beachtung. Frühjahrs- und Sommcrsaison 1900. Echte Briliinrr Stoffe (sin tloupon Mlt.A fln;ng rttoif, v»lt uns (I. 2.75,3.70, 4.80 ». d»«T I .10 II. ti.—«.(>.90 »•« echter rt"'' (t. 7.75 v»n feiner . Lcha f- «ile.,I°s.."r \\\- •" Wi«« wolle. 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Warmuili's Witwe In Cilli. Danksagung. Für die vielen Beweise aufrichtiger, herzlicher Theilnahme, welche mir bei dem Tode und der Beerdigung meiner theueren Gattin Anna Cardinal zutheil geworden, sowie fflr die schönen Kranzspenden und das ehrende zahlreiche Geleite von Freunden und Bekannten, insbesondere der Vertretung des lübl. Musik-Vereines durch Herrn Rudolf Costa-Khun zur letzten KuhcstAtte verpflichten, mich allen, allen meinen tiefgefühltesten Dank auszusprechen. Der Mranernfle Gatte Josef Cardinal. Bia,d.37-'scl3.e Magentropfen (früher Mariazeller Magentropfen) bereitet in fccv Apotheke ,.;um König von Ungarn^ des 8VS W?» Carl Brady in Wie», X., Fleisrtnnarkt 1, ein allbewährte» und bekanntes Heilmittel von anregender und kräftigen-der Wirkung auf den Magen bei Verdauungsstörungen und sonstigen 4279-—? Magenbeschwerden. Pro!« A Flimolio . . 40 Ici". Doppolllnachu ... 70 Ierden. Man achte sonach beizp Eintaus aus obiae Schuymarle mit der Unterschrift €J. Hrni4en Gebrauches »ei» selbstersundenen Pockade erhalte«.' selbe ist von den berühmtesten A» täten als das einzig« Mittel gqm Ausfallen der Haare, zur Zsrd de« Wachsthums derselben, Mt Slariiaz I deS Haarbodens anerkannt worden, in beiördert lei Herren eine» vollo^Hu tigen Bartwucks und verleb iäo« nach kurzem Gebrauch« folnoh! df» Mops« als auch Barlbaare nacäzlJi&en Glanz und ^ülle und bewahrt diesiidc» vor jrühzeingem tZrgrauen bi« >» da» höchste alter. Preis eines Tiegels I il., Ifl., » fl.. 5 fl. Postversandt täglich bei S«i>rri>ieii»zH desSctragcS «Skr mittels Piiliib-»ahme der ganzeil Uelt ius»rr^> bris, wodi» alle AusttSgr >» nchm fi»d. Anua Cnillag;, WIEN, 1., SeiIrri^aHHe 5. Fahrkarten- oM Fricttsdai nach Amerik königL belgische Postdainpfer i«r ,Red Star Linie' von Antwe direct nach Nei-York und concess. von der hob. k. k. Osten. 1 Man wende sich wegen Fracht« Fahrkarten an die Red Klar Linie in Wien, IV., Wlednergttrtel W. Julius Popper, Bahnstrasse i i Innsbruck, Anten Rebelt. BahnbofgsM I ia Laiback. über leger um Herausgebe,: ibeieiiwbuchDnuJtm „tfcUia" ut (Ivül iBeianroottucher öchnttleiter: Otto «rnbroidiittii». itaJ o.i «etcuieuuiiorucferei „Uielej«"