'««»MWVM' p»,w «n IM» 74. sie. »4 WAwook. G««. In—'»HM- « IG Vi. 4 ^ >GD»«l» inonHll. ZI l>i>. tWwtt«« 24 vin. durek ZZ 0in. »u» «<»» üdrig« Au»l»ntn. ^inr«>numm«i i so u 2 l^in IiiI>«V»tr»ipDG WOtls«» nio^lt eOtumtW<. «M Da< neu» Aaiftrretch der „stledvoken Tugmb"" P u 1 i, bisher Regeilt e-öt^r, wen:, ttlnu .^>ill, Präi'idLllt des Staates Mandschuku^', Nl am I. März „Wnns; dem göttlichen Willen" zum it^aijer ieines Lanöes ausxzerllfen »Verden, feierliche ^^eremanien, die d?m alten reliflii>sen Ritus nachgebildet sii»d, der filr die T^ronbesteigumq der Prinzen der chinesischen Mandschn-Dttnastie seit jeher bestanden l)at, haben dem Taq seine Weihe ge« qeben. Hinter dem Opferrauch deK altares. vor dem, den Blicken der gewöhnlichen Sterblichen durch himmelblaue un^ taisergelbe Tüi^r entzogen, der neue Saistr sein Gebet ^^rrichtet, und hinter dem Zähnen lncer, in das die Hauptstadt Wnking gehiillt ivar, stand in Wirklichkeit die Militärmacht Japans, gemäst deren Willen Pusi sein neues Amt übernahm. ^r ist kein Fremdling auf den» Thron. Ge-l>oreil als ^ohn eines Bruders des.!>amali. gen chinesischen Kaisers Äwangsu, des als „Siihneprinz" bekannt gewordenen Prinzen Tschlln, wurde er von der Kaiserinwitwe T'ttW ziveijährig im Jahre I!t08 zum YZach-folger des verstorbenen Kivnngsn bestimmt, ^r hat die Wi>»ide nur vier Aahre lang bekleidet. lvl2, als die chinesisch« Neoolutio« ausbrach, mus^te er, see Macht ausi'iben zu können. ist Puji dann überhaupt geflohen, nnd hat seitdem außerhcrlb Bereiches des in bestmidigen ^^uckungen sich selbst zerstl^renden chinesischen Reiches gelebt. .'lls die Japaner, getrieben von dem Ueber druck der wachsenden Menschenfüll«, für die ihr enger Inselbezirt ihnen keinen Lebens-spielraunl bot. daran gingen, ihre Macht-Iphäre auf denl asiatischen Z^stlandc weiter auszudehnen, hat Puji den Anschluß an sie geiucht und ist von ihnen als willkc^mmeneS Werkzeug ihrer klug berechnenden Politik lvlllig ausgenommen worden. Im Herbst 1V81 begann Japan die Eroberung der Mandschurei. S«!^ im November WLl erschien P»P in Mukdsn, der damaligen Hauptstadt deö Landes, und als mn 1. März 19W von Japan der neue, a«geklich „souveräne" Staat Mandschukuo gegrün oet wurde, erschien ihnen Puji als der geeignete Regent. Im Oktober lllSiZ itt er formell von den Japanern als solcher eingesetzt worden. ?)ie Gründung des Staates Mandschukuo war von vorn herein eine uinstrittene Angelegenheit. Die chinesische Nanking-Regierung hat seinerzeit vergeblich den Bölker-' bund benlüht, um Iaipan, das sich zw^'ifellis widerrechtlich dort festgesetzt hatte und öas leine eigene Machtposition durch die Griin-dnng eines vermeintlich selbständigeil Staates unr verschleierte, wieder herauszudrängen. Man erinnert sich noch, dast Japan, al) der PAlkerbund eine schwache Aeste machte, die u'.enigstens wie eine Meinungsäuherung gegen das sapanisäie Bvrgehen gedeutet werden klnnue, die»? kurzerhand niit seinent Austritt Ulllitli iiü j>ik Aeillt Ckteiite Bor einer gemeinsammen Aktion in der Frage der Reorganisation ves Donaubeckens B e o g r a d, l> März. W,c die hiesige „Stampa" berichtet, werden demnichst zwischen Italien u. der Meinen (sntente Verhandlungen iiber die ^>iege-lung der mitteleuropäischen Fragen begiti-nen. Diese Information wird auch von den aus Prag und Paris eintreffenden Meldungen bestätigt, wonach Dr. Nene« Ende März nach Rom abreisen werde, nw er mit Mussolini über eine gemeinsame Altion der Klei-nen Entente im Donaubecken verhandeln fident, Nornmtt Davis sei in privaloii Angelegenheiten in (5uropa und il>.'rde nzit leisier fremden Regierung über die Abrii-stllng Beiprechuilgen halteil. l5r tverde jedock niäitformelle Beratungen init (5den nnd nn--dereil europäischen ^.'ibri^stungssach^eriiiiiioi« gen durchfichrert. soll. Borher aber findet die bekannte Dreier^ konferenz Mussolini Gömbös-Dollfuß statt, der große politische Vedentung beigemessen wird, obztvar nmu ihr nur ei>l wirtschaftspolitisches Mäntelchen umhängen nli>chte. Ohne Mittun Frankreichs und Englands gebe es keine Ll^snng in Mitteleuropa, doch wäre die Zusammenarbeit Italiens und der Kleinen Entente geeignet — tneint das Blatt — auch die österreichische Frage einer Lösung zuzuführen. Habsburgische Legitimiften am Werk Die ersten Geldmittrl für die Propaffleruna des legimistischen Gedankens / 4W.<>lX1 Schilling bertits geiammelt W i e n, 6. März. Dieser Tage fand in Wien eine ^^ouferenz statt, die sowohl von ungarischeil als anch von iisterreiÄ):ischen Legitimistenführern beschickt worden war. An der Äonserenz ioll, wie mitgeteilt wivd, auch der Flügeladslitant des Erzherzogs Otto teilgenominen haben, serner Markgraf Pallavicini, der el>en«alige ungarische Ausjenminister Dr. Gustav Grai^, Araf Josef Wtnolt)i, der eheinalige ungarische Finanzmtnister Tibor Kallay und s^raf ^oHann Zichti, der nur vorübergehend iu Wien weilte uild sodann die I^alirt nach Ztenockerzeel fortsetzte. Im Verlause dieser Verhandlungen soll man dahin übereinge- konimetl seitt. das; uian die n'eiteren '^i>eisun-.^e,t des Erzherzogs Otto abwarten werde. Gros^ Sorgen macht den Legilimisten die <>rage der Ausbringung von (^Geldmitteln n'ir die Hal'äburgerpropaganda. Es wurde jchliesjlich ein Einvernehinen i'»ber '^ie Griin dung eines Fonds geschlossen, in nielchen die erste Sammluitg bereits 4leh«e«i. Die Debatte dauert zar Gtaade «ach a«. Vesfaed« Mitarbeiter verHaft« Die Verhaft««g erfolgte «ater dramatischen UtWände«. P a r i K, 6. März. Der Äabltlettsches des früheren Mimsters Daliulttir und intime Mitarbeiter des Staats aniwaltS Pressard, H u r l o u x, ist 'm Zu-sammellhange mit der Untersuchung ni der Stavitsky-Affäre abberufen worden. Bei der Vorführung vor den Untersuchungsrichter sagte er: „Wenn man mich abberuft, so wild die Maßnahnte an einem Toten vollzogen werden." Bei diesen Worten griff er rasch in die Rocktasche, doch kointte der bellst-niordversnch noch rasch verhindert werden. In seiner Tasche fand inatt ein Fliischchen mit l^ift. USA für allgemeinen SNchtangNVSvalt Amerikas Interesse für das britische Memo randtnn va« SV. Jänner. Washington, 6. März. In der AbrüstuugSsrage unrd von Seite der Regierung der Bereinigte»! Staaten ins besondere die Nottvendigkeit l)eroo?gehobe>t, die für einen Einfall auf frgtndes Gebiet notlvendigen Waffen abzusi^fen, N'eiterö eine dauernde automatis^ K'ontrolle der Rüstungen zu schaffen ulU> schließlich einen allgemeinen NichtangrifftSpatt abzujchliefien. Roosevelt zeigt großes Interesse an deni britischen Memoran^m vom 29. Jänner, da die britischen Anregungen init seinen eigenen Borschlägen übereinstinnnen, i,ie er in seinenl Appell mi die Welt voni Mai v. I. niedergelegt hat. In einer Pressekonferenz erklärte der Prä Erhöhung des englischen Militärttudgets. o n d o n, 6. Mär.v Die englische Regiernng Hot das sür Heer Utid Marine ohne Luftfahrt nin Millionen Pfntrd Sterling erhijht. ^'i.»!' Erhöhung ist iin neuen Staatshansli reits vorgesehen. Ständische ArbeUerveNretuntt In Ungam Bndape st, K. März Die Regierung hat, wie die Blätter berirt, ten, einen Plan zur Schaffung einer nati^'-nalen Arbeitszentrale ausgearbeitet. Diese Institution, die sich in vier Abteilungen glie dern soll, soll zum Ausgangspunkt einer neu en wirtschaftlichen Organisation der Arbeiter schaft werden. Die vier Gruppen: ,'Industrie. Hattdel, geistige und landwirtschastliche Arbeiter würden in ihrer Gesamtheit als halli-amtliche Interessenvertretung voni Staat anerkannt werden und zur Stellungnahnie in Lohnfragen und sozialpolitischen Angelegenheiten richtunggebend sein. Auch die Arbeitsvermittlung soll in den Airtllngsbcreic^' der Arbeitszentrale falleit. Sine saschiftisch.monarchiftische Berscht»,«- ikung in Katalonien. Barcelona.«^. März Eine faschistisch^monarchilstische GeheiNl' versmninluW wurde von der Polizei in einem Privathaus in Barcelona aucgehl?-ben. ^4 Monarchisten und Faschisten nun--den verllastet, darttnter der M'chistischi? At'-geordmte Dr. Mbiniaita und .?inigc '.lüili-tärpersonen, unter ihnen zwei Ob^riio üi'd ein Hauptmann a. D. iowie ein aUioer L?eutnant. Dr. Albiniana sc^te seincr ,'ier-!)aftttng Widerstand elitgegen; er beri.'s 'ich auf seine Iiittnunität als Al,(geordneter und bedrohte die Polizeibeainten mit eineiu volver. Wührettd der Verlinstnng t>'.-achi<'n die Moitarchisten '('>^-'6mlfe inis deii die Monarchie nnd das lfeeinie Spaili^'u Die Madrider Negierung erhielt einen richt der l^neralidnd über die wie lvrlautet, hat die Madrider '^ie.iieiiili., die Freilassung des At'g. Allnniana uer^ langt, die aber bisher von der l>ietleral!<>l^>' abgelehnt morden sein soll. Bvrfmberichte Z ü r i ch, g. März. Devisen: 20375«, LotÄ>on 15).70, Nemnork Mailand W.S0, Prag 12.84, Wien .'"i.io, Berlin !M.80. L j n b l j a n a, K. Mär,. Devise«»: ^^er-lin 13!^.0A-l:z4N.8!i, Ziiritli lUZ.8ü. London I7».tj7— Scheck .;40V50-^';4W.7li. Pmi-^ 2M.97, Prag Briest 2'.»^ —Mk.7ö, ölsterr. Schilling tPriratcleaui^li^ 8.90. aus der Genfer Institution beantwortete. Seitdem hat der Bi^lterbund in lörkenntniS seimr eigenen Ohnmacht geschwiegen. Uitd ohmnächtig blieben auch die Proteste Nankings. Lediglich Rußland schien Anstalten zu treffen, um I^n entgegenzutreten. Schon das alte zaristische RußlaiÄ» hat die Mandschurei iimner als seine Einflußsphäre angese^n. Die Solvieluirion lMte obendrein reale Interessen zu »Vahren, denn der ausschlaggebende Teil der Bssitzrechte Mi der die Mandschurei durchqnereltdeit i^istchinesischeit Eisenbahn war in ihren Händen, ^apan, dem der bel)errschende Einfluß der Russen auf die Hauptverkehrsader des Gebietes, das es festzl^lten und zu durchdringen e,lt' schlössen war, höchst unbequein sein mußte, hat sich wenig um die russischen Rechte gekümmert. Es hat die russischen Beamteit der Bahti kurzerhand abgesetzt, al' und zu sind sie auch ersck)öss^ worden. Es l)at Verhandlungen mit Moskau angeknüpft, »«m die russischen Anteile zu kau^n, die Verhandlungen sind aber dann bald ivieder ai>gel)rochen wor- den, wett die Ansichten über den ^Vauspreis aus beiden Seiten zu weit aucciuher ill>ch nnsienbs. Ls bestaitd «üio die (^sahr, daft man ihn, was er tn Älrflichkeit ja ist, jozilsagen als eine japanische Kolmnc, die mit Waffengewalt erobert ivordcn ivar, ans^er lZ-on-veränität und der UnabhängijMit M qeben. <^erciit>e durch die '>!Aahl eines MklndschU-"^-rinzen aus der alten chinesischen D>)nast'e SMlhelillttt ill her SkllMti«ll Das Untenichtsbudget angenommrn / DaS Exposee des Jnnm- Ministers Lazi6 Pu.Ui, der erste ttaijer des neue« Man« dfth«iuo'Staates. will niail deil (^'ludlilck einer nnti^miil-chine-l'iichen ^^ciatssiri'llidttnq erlvecten. von der lnmn sich iiherdic? iiir ^'e chinesischen ^^ant»est»ie in den d^'r^^citlgt'n chnruni uivr die cinht'itiiche ^iiiniln^i der ?lunenpo!itik. ,^cipain I»tN sich alio da'il'iien «l^nchert. die -elt^st-iudialeit oeo nr'itcn ^^fiisl'rerii^? ll)iii einmal nubequt'm werden könne, ,'^n A>irklich'keit wird nicht '<>e'.r 'Ünj! übleren, srindern d'e inpanistlTe '.Viililaitt^'te, die der ^räfl»"! t'Mmim'n Politil des '."mje!reiches isi. saqi allerdint^s. ^^niier 'l^uli sei ein ^ek»r el?rciejziper junger 'viann, ^'',n dem durchons noch nicht sicher i'ei. ot> i r si6j, nun e?nmiU mit nlleii '^eich.n dt'r kai'i'rlichl'n .'lisjrde siekleidet, d<'r lopliiiischen '-L).?,Nlund-i ichafl dienernd si^s^c'ii werde. l.nii>tnu'iien i'e-nichl er sich, den (^indriirt zu ernictien. er ieine ersten ^^'ortK^eren uns dem ^^biete dcr friedlichen ''lnfrichtung leines neuen 'Meiches pflücken will, ^r l'.cit der init seiner !t?ronti?.s^ei!^nn^ t>eginiv?fdcn ni'nen?icm in der l'jrnnit^en Au^ructsireiie der chinenichen Z-vrache den u I e ii, !>''' I?-ii^t .^^riedstolle Tugend", stei^eben. > .B e o g r a d, 5. März. «ach >r>he« VxP«se« des Unterrichts »inifterA Dr. Su«e«k«»ie sprachen die «bGeordneten i r i ö und Dr. B i d o-» i e, wobei letzterer die Unisizierung der Lehrd^er forderte. Die Abgeordneten IS-kaoiö, Stefanovtt, Vtepanoniö, Dr. BoSnjak und Barga ertliirten in ihren Reden, siir daG Budget zu stimmen. Fttner sprachen die Abgeordneten Dr. Metikoi, Pettooie, Sa« sie, Dr. «eSeljevio und Stilji^. In der Rachmittagssitzung sprach eine grittzere Anzahl »on Abgeordneten, darunter der Abg. G p i n d l e r, die sich sämtlich siir de» Voranschlag aussprachen. Der Abg. Omer »ajmakoviö plädierte schärstens gegen die Hochzüchtung der linksgerichteten Lite«-ratur. Nachdem Unterrichtsminist« Tr. Sumenkoviödie ersorderlickicn Ans' Närungen gegeben hatte, wurde der Aoran« schlag des Nnterrichtsminifters mit Gtim» menmehrheit angenommen. Das Haus ging sodann zu der Beratullg des Budgets ^s Annenministerium» iiber. Die Debatte wurde vom Jnuenminister L a z i c eritfsnet, der aus die Verringerung der Ausgaben hinwies, die fich aus der Reduktion de« Oendarmeriepersonals ergeben hätten. 2.?.? Ossiziere, Unteroffiziere und (Gendarmen sind nämlich abgel^ut worden. Der Minister verwies serner auf die gesetz« gebende Tätigt^ de» Jnnenminifteriu»», in dem das «emeindegesetz und das Ver. einSgesetz ausgearbeitet worden sei. Das In nenministerinm arbeite soeben a« einem neu en Wahlgesetz iiber die Stadtgemeinden, iiber die staatliche Statistik und am Gesetz iiber die Polizeidelikte. Sehr ersolgreich sei die Tätigkeit des Innenministeriums in der Bekämpsung der kommunistischen und son» stigen illegalen Organisationen gewesen. Auf diese Weise seien die kommunistischen Zentralen in Ljubliana, A^rei», VrSae, Ba njaluta, Mostar und Vetinje ausgehoben worden. Auch die Tätigkeit der inneren revolutio« nLren mazedonischen Organifatwn sei hin« tertrieben worden. Diese Organisation habe Heuer 25 Einfälle auf jugoslawisches Hte« biet versucht. Davon seien nur drei Ueber-sälle gelungen, doch seien auch in diesen drei Z^Sllen 1ü Teilnehmer getütet worden, darunter M Führer. Auch tte terrorMschen Or» gonisationen unserer Emigration seien ge« scheitert und eS sei den Kriminalbeamten rechtzeitig gelungen, die Gesellschaft „Peter Orel" auszuheben. (Stürmische Ruse: „Vs lebe der König!") Schließlich ersuchte der Minister die Skupschtina, das Budget des Innenministeriums anzunehme«. Die nächste Sitzung findet morgen um 8 Uhr statt und dürfte fich stiirmisch gestalten, da der Abg. Dr. N i k i c als Redner angesagt ist. Äusammmkuaft zvNchea König Aleraui^er und KSnia Doris BLograd, 5. März. UMätzlich der Durchreise des bulgarischen Zaren w sewe Residenz a« 4. d. M. begab sich S. M. König Alexander, der damals in Oplenac weilte, mittels 5ttaftwagens nach Mladenooae, um den besreuadeten Herrscher zu begrüßen. Die beiden Herrscher '»erbrach« ten in privater Unterredung die Zeit bis zur nächsten Orient'Expretz Station, worauf S. M. der König wieder nach Oplenac zurückkehrte. Habsburg und Oestemlch Die Antihabsburggesctzc vor der Außerkraftsetzlmg / Starhemberg will Reichsverweser werden Sben w Varis 'I'ei tnqlische " unliji'eil ''?!>!''''i'i!IIii. ?iyel,'.innlen »abst>urs^er-(^cietzes uufqe-Hollen werden, in denen Nkir vierzei,neis,i)al!i Ialhren die ^^an.desvcrit»eiinng der Mitglieder des eiiemals regierenden .'».Nauses >>nvsvnrg-:^'l)thriligen nusqesprochen worden in. (5s iiandclt 'ich uin eines der ersten der konlstitulerendcn d<'uts6^iistcrrei6ii!chcu Nntio. nju-s^7mnrentritt anfnns^s 'lpiis tieschUnien wurde, unH seine unmitteldure Verunlajsung war damalö die unter englrschem schütz er« folgte' Ueberiiedlung ^e^- Erkaisers >1.^rl und jciner Familie in di.e Z-chlveiz ^ttwesc'n. ?«r Monarch i?atte nnch dem Zeri-all !^'ci-che» lediglich ..aus leden Äntcil an den ^matügeschäjten" ner^icht?!, nker er Ifl^nlL auch später eine Mitine <^rkl.irun<^ ül^r ei-iwn Verzicht auf die Tl^ronrech^' für sich und st'ine Nachkommen ab. Manifest enthielt fveilich die Bemerkung, da^, der Ä-rifer im voraus d^e vntichridung anerkenne. ..die T:u.nchi^'terreich übtt! iei?ie ksiniti^e ^taais-s»rm trifft", und da min der der Wallten in die kumtituicrende ^^ationalner-faminl-ung .tmeifellos als eine ?nts>Äeid'.mc^ für die und «.^egen den ?^vrrbest.^nd de,- Monarchie cffwertet merd^'n mn^te, 'o war lper nacli dem Standpunkt dei: gen Neflierunq immerhin auch eine zeMjse Rechtsflrnndlage qes^elvn. Tatjache ist jiden-sc:l1i>. das; das 'rostliche '.r.idersprU'^iS-lr>s non allen Parteien, ni^n d^'n Cl)rn'tlichs0' zialen. den (Vrr.sideut'ci^en und den 5^zial^ deniekrat^'li angenommen N'?id7i'. ist, wie j?: auch et-tich'.' Monate nocher in der proviso^ ri'ichen ')?ation.ilveritinn!ilnng die Prokln' nlierune, der Nepnblik einstimmig erfolgt war. „Ter ehemalige Trälier der Äroi^? und die senstigen Mitglieder dce. >>auie.> .^^at>s-burq-^^othrinqen, soweit sie nicht auf ihr." Mltstl'.edschast zu diesenr .yans und auf alle ano itir gefolgert«?« .'^'»err^stsaasvrüchl' ner .>ichtet und sich als getreiu' Ztaat^'biirM di r '>^e»>ttt'irik lvkanut hat,en, wrrdin de.? ^'.'andeö »erwiesen", lzleißt er< in diesem und >.ann :visd noch l^snierkt, das», die ^itstellunq. ..el» die^r l5rklitruniii alc> allsreichend zu er« kennen wäre", der stinit dein Hauptaueschii^ der ^.>?a-t'mmlivrfammlung Mtehe. Es mus^ liier ein werden, rei'hältnismsis^ifl in?le ^'^l-r^lisdHr der zahlreichen scheu Emilie die czcwijnfchtc Lonai lätse»-Närnnfl abgegeben liabeu und also uudelä-stifit '.n Oesterreich nerl^leili.'n tonnt'n. der ^oljie ist dann auch deu anderen, die eine i'rsche Verpflichtung zuerst atigslehnt liatren, sede-.'inal eine Ailfenthaltsbewilsiquni; ctteilt wchden, n).':in sie verlanift worden ist, und da.-' l^snze (Gesetz b5 mar, nach deill ersten verunglückten -lveitaurations »ersuch in Ungarn l,etannt wurde, da^ der! E:.?aiser .?arl auf seiner Reise nach 5teinam^i ai'ger einen Tag lang unerkaunl und natür-I lich alich rchne ^<'rlautzni§ der damaligen Ne. gierung )s>^enner aur äi'terreichischem Boden geuüeilt hatte. 'ZtrafrechUich war wirklich das Delikt der verliotencit )Kück!^ehr gegeben geweseil und der radikale ^lüge^ der sozialde-mokrilischen ^.'lrtieiterschasl »erlangte nun, daß der frühere .'Herrscher, der doch über Oesterreich wieder nach der Gchweiz zurüÄ-kei)ren muffte, dafür zur Veratttlnortung i/' .',ne?cn lnerde. Tie Mächte, untei- deren '^chnt^ sich die ,>ahrt vollzog, helien das dann ne.tür lich nerilindert. Die Aufliedun'daböt'urg-^'otj?ring.'n, die sew unmittelk'ar l'enorstel?t. .nird anch der ?vlaiserin Zita und den 'Löhnen de-, ver storbcncn .^aisere^, vor allenl dem legitimen Tlircinerben und früheren .Kronprinzen Ott» das ^^echt geben, nach O«sterre^ zurückzukehren. (5s ist allerdings kaum anzunehmen, daß sie sofort oder auch nur in einer schon lieute absehbaren Zukunft dQvon Gebrauch niachen werden. Daß das heutige Regime tn Oesterreich eine ))tostauration der .'^Habsburger vorbereitet oder, genauer gesagt, vorbereiten will, muß für jeden, der die Bargän-ge der letzten Monate mit offenen Augen be-otm6>tet liat, auster Zweifel stehen. Tie ntei-sten Mitglieder des.^iabinetts mit dem Bun--deskanzle»^ Tr. Tollsuß un-d dem Äizelanzler ,^e>, an der Lpi^' sind überzeugte Monarchisten und sie haben sich aitch immer als sol« che bekannt. Ter Staat^sekretitr für ^^andes-e,crteidigttng Mvst Zchönburg-Hartenstein gehört als Obmann der Bereinigung oer ta« tholrschen Edelleute in Oesterreich sogar zu den leitenden Persönlichkeiten der legitimi-stischsn Bewegung, und von denl Bundesfüh« rer der .Heimwehren, dem Mvsten Ernst Rüdiger t>on Itarhemberg weih man, daf; er für ieine Person in Oesterreich eine äl)nliche Etcllung anstrebt, wie sie Nikolaus n. '^ortht, als Reichsveviveser in UnWrn einlünlntt. Biel wesentlicher ist vielleici^, daß die antideutsche (^Einstellung der Politik de^ Wiener Vallhansplape.z letzt in einer Aiedl?rkehr der Habsburger die einzige Möglichkeit sieht, den Anschluß für alle Mkunft zu verhini^ern, uitd das', inil solchen Argumenten in Ronl und Paris un» eine UnteiMtzung dieser Pläne geworben wird. Der Vertrag von «aint (>)er-mciin enthält kein ausdrückliches Verdi-'t einer habsburgisäien Restauration, nbet' die Aotschafterkonferenz hat später znx'luial, am 4. ^cber und anl 1. Apri^ ausdrücklich erklärt, t»aß die '^Äederein'et^u^ig d^r .^^adsburger init den (Grundlagen de^ k^riedensoertras^es unvereinbar sei und daß ste de-halt» »on den lilliierten Mächten n,«-:n!als gtüdilldet miiiche. Wenn jetzt die österreichische Regierung die Landesoernvisung der >7abst?urgcr auf« hebt, so lnag ein solcher Entschluß .zunächst vielleicht Praktisch bedeutung^^los sein. Als ei' ne eindeutige Willensmeinung des gegeuwär tigc,l )?^egimes wird man ihn nicht 'll>'.?rjehen dürfen und es wird notwendig sein, der weiteren (.Entwicklung in Oesterreich ai:ch i'lm diesenl s^esicht?mi''lkel aus besvnd.'rc Anf< merksamkeit zu schenken. Dimitror — Botschaster in Madrids T o f i a, .X März. Tie bulstarischen Blätter melden, da»; der .Kommunist D i n> i t r n o, den die dent'che 'jiegierung crn die Sowjets ausgeliefert imd Das Ungeheuer von Loch Reß An der l>"'s!jl!i''il .',^!>iic' wurde der L schwammt. Meter lailge.'^tadaver eines Reptils ange- de« 7. K'iäcz ztzA4. 'Mung" «U. so in Freiheit qes".nit !l'<.'i'den solt. vngttIttz.j«Pft«isischer lintMr>Äti!tl'r Zchrisl'lesll'r l)at an den österreichijchl'n Bun-d^'-pr^isi^cntcn ))?ifla'5 einen Appell sierichtLt, lil ivelchi!nl fiir die an der letzten ilienc>stc l-e-Arbeiter ^^)?ilde s'.i.'forder! wird. Uli-ter d>:» Unterzeichnern befindet sich auch der Ztl'.riststcller i^eorsie D n l) a i» e l. Außer der «aarfrage »eine terrttorlaleStreiftraliemedr vine Erklärung des NtichG«i«ifter4 Tsktgr Wiibbels. ^ Es verbleite» ««r «ehr «irt-sch^kt4palttijche »^raße«. — N« I««r»le» «it de« „IkOtw". Pari«, März. ^»ieichSproz^ganöflministcr Tr. al' belß i^eiräl^rte einem '^^ertreter des „M a t i n" eine Unterredung, in der u. a. sagte: „Tentj^) wnd lialu' seinen best^'n Willen an den Tag i^eleqt, den mehrhuirdertjährigen Kankps Mischen den beiden Nationen zu liquidieren, '^l^enn einmal die 3aarsrage gelij>st sei, daiin i^el^e es zwiichen Teutschland nnd Z^rankreich lline stritllgen l)!renzfragen mehr. Dies halie .^^itler deutlich genug ans»geipr'>chen. C.) t-er-bleiben dann nnr nichr wirtschastspc>litische ^raqen, die aber lici der Lebenswichtigkeit irirtschnstlicher Beziehungen zwischen den bei den Staaten, leicht zu linsen sein würden. "'luf die ^rage des Vertreters deZ „Ma-tln", warum ^llt'chland aufrüste, erkliirte l^i^bbels, in«n sehe e» bei dei» Nachbarn '!)elches in der Nü-stillisi'^pl liiik auf seine t^eichberechtigung tti^t verzichten könne. Anderseits wolle aber Deutschland auch die Befriedung, wie dies al's dtnl Abkommen mit ^len ersichtlich sei. Auf die iveitere ?^rage des französischen ."Journalisten, ob denn das deutsche Volk sich fi'n' eine solche Politik envärme, gab Doktor l^'öl bels zilr Antwort, das deutsche Poll habe sich dieil'?znqli6i schon klar an»gesprochen, iildeni <''5 inl vorjährigen Plebiszit der Ne-' sk'rnlii^ die ttne^'.isieschränkte Vollmacht gab. ,'^n der deutschen .'Neichsregierung — schloß '^r. l^^äi'bel'^ — i^ebe es keine ^^)!einungS-v.rl.l!it'denl)eit, sonderil nur eine volle t^ber-l l^eld zu komnien. Er stellte sich al.^ ..^'nstschntz-Agent" vor und redete den ntsiven ^^andlenten vor, daß ein cntsetzli6)ec ^^'ustkrieg b^'^'orstünde und sie an r«k^zeit»ge .')tärz. Die Ztaviskl?-Affäre wird für Fraj^lreich innerpolitisch iminer mehr uiid m'lir von schichals^werer Bedeutung. Man spricht be reit» von Niicktrittsabsichten L e b r n n s, die radikaliozialistilche Partei ist tief gespalten und die Aanttner sozusagen reif für die Aufli^sutttl. Etivas zu spät slixint man ciil-gesehejl z,l haben, i>aß es ein ^»'hlgrisf gewesen war, einige Minister der Nad'kalso' ziq^istcn in die neue nationale ittonzentra« tipnsrogiermlfl Doumergue auf^unebinen Jetzt erst sieht mai» an dem Berlauf der Un-tersuchung im Stapiskti-5kandal, das; riot nichts besseres tun kann als sosorl zu-ri'tckzutrete«t. Die wirklichen Opposition>jpar-teien treffe,! indessen alle Porbereitungel. lticht lttlr gegen die Ääitner des Zt)sit^ii'^> und das System selbst, svnder;, die !lievublik selb^st ist duxch ssavislt, ii» schwere l^efabr gerateit. Doizmexgue und öheron lämpfen miztig gegen die Freimaurermafsia, '.rNärie doch der Ministerpräsident dem solin dt^z Lrlnordeten Gerichtrqles Prince: „Die ?la' visky-Vande ist u>nzin!ielt, es entgeht nn? nietlwnd!" Cheron erklärte sich ii» ähnliche ?seise und schlch seine Bemerkungen n,it den Aorten: „»Frankreich ist das Opfer eine'. Bevbrecherbande geworden. Diese '^and^^ muß demaskiert und bestrast werden." Pari >?, .'i. Mi^rz. Tie gesaiute franzi^sische j^fsentlichkeit fordert den Nücttritt sowohl .'^^.'rriots a!.i auch des ^^ltnenniinister? Warrant. Di.'s?n beiden ?liadlkglsozial:stetl nlid ?^iitgliedern des ftt'imattrerischen Blecli« wird seht nach-gesagt, die Nnterstichnng in der Ztavistn-As-färe nur augetlscheinllch bcschlennigt, in Wirklichkeit aber behindert zu haben. Ain schwersten belastet ist e rri o t, dein di<' Blätter ans t^-rund einer ^ndl^tzlreNon an^ dem Ministerrat den Vorwurf nmcheii, sich fiir Pressard eingesetzt zu haben, jenen l^c-neralstaatsanwalt, der nach authc,ttisch belegten Mitteilungen deS Blattes „Anr Eeoutes" den GerichtSrat Prince habe or^ morden lassen. Dadurch sei .?»errio! in einen offenen Gegensatz zum ,'^ustizminister Che-ron gekonittien. .Herriat hat die Versetzung Pressards zun» tiassationSgericht betciebt'n und erst Cheran hat eS durchgesetzt, das'. Pressard fallen gelasse»» nmrde. Ministerpcä sident Doumergue ist selbst der Ansicht, das; die radikalsozialistischen Minister au^waggo-niert werden miissen. Auch ki>nne seiner Meinung nach lshautenlps nicht niehr alt der Zpi^ der radiValsozialistischen ^am-merfraktion stehen, da es erwiesen ist, daß gerade er sein ganzes Pri^stige in die Vagschale geworfen 'hat, um Ttaviskn und seine Freunde zu schützen, tveil fie eben Mitglieder der Z^reimanrerloge gewesen sind. P a r l s, 5. März Das MeinnngSblaU ..Au? Ecvtttes" berichtet, daß aus deil Talons der siavistv^ Ccherk-Elnpfänger anch der Name der Tlran L e b r u n, der l>»emahlin des Präsikentei: der Republik verzeichnet erscheine, die Zn.MX) s^rancS erhaltet» hat. lZs hat sich jedoch herausgestellt, das; die durch ihre charitative Tätigkeit bekannte Dame außerhalb jeden Verdachtes steht, da sie das Geld von Stu-vtsky M wohltätigen Zwecken erhalten hatte, und War für eine Aktion, die unter ihrer Whrung steht. Diese Äeli^pende Tlavisk^?(' zeigt, welch raffinierter Mittel sich die Bande bediente, um die höchsten Kreise der Republik itt dem Schmutzwirbel zu ziehen. Madame Lchrun ist ühex jeden Verdacht erha- Gn Diamant v« Vßtte v»n 7»^ MMd W »VNd«, ben, doch ha^ diese Tatsache sowohl aus si als auf ihren l»j^:tten niederschmettern» gewirkt. Der Präsident der Republik ist eine.' gefährlichen Melattcholiv' oersallen. 7>n der letzten Sitzung des jtabinettsrates sprach der Präsident der Repnblil' keill Wort und un' terzeichnete alleo, was nian ihm unterbreitete, ohne irgendwclt1>e 'Bemerkung. Temen besten I^reilndeli gegenüber sott er erklär: lia i ben, w>c schwer ihn di,' Berantwortung belaste und N'ie wehiuütig er an das kleine HattS in Mercli le >.'>attt zurückdenke, wo sich glücklich gcsühlt hätte, bevor inan ihn zuln Präsidenten der Republik gewählt ha^'. P a r i 6, ').1iär^ Das gallze 7>lll<'reisc lonz?ntriert sich jetz^ uin die Rolle des elienialigen Ztaatsanival-leS P rc s s a r d. Dieser Pressaro wa> srül^cr ein kleiil.r Prooiazbeauiter. Als sich jedoch die Zchwester (.^ainill? Calltemp'.^, oie Witwe nach einen» Unterpräfekten, in den Mann verliebte, stieg er iin Nangi' mit !>>il^ se der regiere.id.'n Partei iniiner hi^iher Dem srüherezl Ministerpräsidenten Chanteinp: hatte er alles zu verdauten, daher scinc voll ständige Drene und Crgebenbejt gegennb.r dicsenl Politiker, unter dessen Fittichen die B.':rüger?icli 3taoiik»is geschützt werden ntuk^ten. Pressard steht unmittelbar vor d-.r Perhastuiui. weil e^? sich b.ranHgeitcllt ha!^. daß die ^taviskn-Massia auch dein A>uokitt a l l n, eincni der vauptzeugen stabisk»), nach dem ^^ebcn getrachtet l?ai. 'Zei Ronen Wierde ein inystcriizser LasiirlU!" mageir trotz aller 5)upensisinate d<''? ^j)ans-feurs voll ^'^alln so in den entgegcntoniinen-dell Wagen inanjwriert. das; er unl>-'t>inü' untgewl>rfeii nierden iiinszte. Iailu nnd de-' Äagk!nlellt^'r nnirden aU'? dcni Wagen >ic worfvll, wiilirend da>? !^'asta>N^> in l5il<' verschwand. P a r l V. 7ull radi-lalsozialistij>^l)cn iitlnb der iner lierrscht grös^te Beinntihigling. dei letzten liilubsitznttg war C b a »i t e ni p s die Zielscheibe aller Angriffe. >^lmuleuii' hei^t es, hahe srülzer gegcn die (5inseyun>^ eine;! parlamentarischen Untcrsun Stimmnitg ge,nackt, die iväter ini ter Douniergne als bitterx' Pille aeschlnck'. lverden Nlus^te. Endlich dle Wahrheit Wer RaspuM? Die i! aspnti n erm^'-r-det hat, ankitildigte, das; sie eine anienkalli-sche Filinnrilia, die dc>l Filni „^»iaspnt'n. der tolle Mönch" heran.'iiebracht hat, llwgen Ber leunidnng verklagen würde, nahin man zu-erit ait, daß diese Ankündigung liichl:, als ein Druckmittel sein sollte, lnit dem man die .^llmfirnln zur ,;ahlnng eilier .irös;.ren Ab-ltaildsiunlme zwin^^n wollte. ^^Nlzu'Nchen ist der Filin, iil dein der ermordete (iar, die gtinze '^nenfalnilie, ^^zspu-tin^ der Fürst .vnsupvv niid eine Prinzessin ?üitaicha haitdelnd aliftreteii. in der halben Welt gezeigt inor^eil, die Filtnfirilla hat sich mit der Fürstin ,^t«snpvu nicht ^inigell liin-nen und das Versahrcll uahul seinen ^'aus. Die Fürstin behauptet in ihrer Älage, tmß ihr t>^tte durch den Filtn beleidigt uild seilte .tat, die uur aus heißer Vaterlandslielic geschehen ist, herabgo.mn^igt ivürde. Vor allein aber sieht sie sich in der Figlir der Priiizejsin Natascha, die in Nasputins teuflische» Netze vci-slrlckt ivird, selbst dargestellt und bc>jtrei tet. daß sie auch ilnr jenials das geringste lit^t .'liasputiil zu tun gehabt hätte. Voit den ^iertretern der Filinfir.na wil'd dagegen behmlptet, das; die Personen in dein Film, so-n^eit sie lioch a,n Leben siird, alrdere Nalnen tragen als in Wirklichkeit iind daß die Filmhandlnng ivesentlich anders ablänft. als sich die Trag^ie utn Nasplttin n Wabr-heit iZbges'pielt ^t. Die Fl»r1tin ^sul«^v er?lärte, als mm, sie Pipjps Tiein «urde in Sitdqfrila von eiileill alten Farmer gefundeu. Al größter Piqmant der Ml kann er sich nebel» eilieil .HMnerei g^rost sehen l" sen. Fürstin Iusuvov / Wie der ermordet wurde luich denl l^ruiik ihrec Litirgel)-.'!!.^ l^c'zZ.'n ^ie Filmfirnia fragte, das; i!s ihr i'icht nin ^>'>eld zu tun ll'iire. soudern das; es ilir nor allen Dingel! daraltf ailkäine, iliren )>viis völlig illi^ angetastet zil erl>allcn. 5ie ivlirde >'>.vcsien alles harntt setzen, die lueitere .!^orkiil)r!lng de,^ Fillnes „Nasputin, der tolle Moiich ' iill-möglich zu iilachen, und sie hätte l'erei.'^> gegen Kinos Klagen a»lgestreilgt nnd ai.'ch iu Dentschlalld. Oesterreich, Frankieich, ,''Valien uldd ill deil VercitNstteil Staaten geg.'n die Filmfirlna ans Unterlassring der Pe.'.süi',-ruilg gokla<,t. VerMet, erschösse«, erschtagen und ertränkt. Voiit 'Lordergrulnd dieses Prozeises. in deni es wie ill vielen anderen Versahreil "uck t>7ch eigentlich nur nln eiti Utiterlassuilgsuerlali-gen lind daneben n», ein Paar Millionen, soviel n>le der Fil^ni soineli ^'i^erstellern gelastet l»at. und atls^erdem tlili den gilten Nils ei.ler Fmu geht, hebt sich gespeilstiich nnd d.'".» deutlich das ^Mrzehilt des Aeltl'ieges, die 'jeit von 19Il) bic; N^SV, ad. treten die Ereig lnsse der furchtbarsten >^^ahre inlseres 'Zeitalters in einem gan.^ il^iiell Licht hervor. Uralter rusiiscl)er Adel, Menschen, die einst lnlndertfach<' Miklioliäre »rxlreii, slohni hier als .Kläger gegen eine Geiellichnt, die sich des ^chick^salS Nußlands in den kritischen ^'^ahreil des MltkriegS ulld der ))kiimir kellden iil einer der furchtbarsteil Tragödien Nttßlt^ndS zu Erivel'bsztvecken bedient. Was in diesem Prozeß ilbcr Raipüiin ni?!) Rußland gesagt wii^, koinmt der Wahrheit näiher als alles, tvas man lnsher über t>ieseir schr dunklen Punkt in der snngslen (^^e-chichte ^uwyq^ gehört hat ^ne Zchicht der r.'i-chert russil'chell Meligell, die glän.^eilde '7fsi' ziere lvaren und ihr Vaterland gtiiliend lieb-! ten, lst'Mld vor Hein .^rjeg oft in eiileni geivis-sell Gegely'atz zn deil Mnßnnhlneil der ^)jegil'-rung des ^^ren, die liach der Anichanllng des Ahelö iltriner »lehr unter deil (^inilus^ der Zarin ilnd ihres ^»iatgeders. des däin^-^iü-schen Banernniönchs )>ia^pntin, geriet. Besonders der ^reis Nin ,^^nsnpr»v gehört zn deil Ic-dfeindeil '»^asputiils, der ^vnrst und ', die den Mönch, dui sie ür deil '-jievdelcher ^^ußlas; nerfalgtcll. Da iie ))iasl'il:in, 'er il>egen seiircs Aiüvstigen Cinsiniseo ani (^^es«liidl)^'it?znswktd do^z ledtranten ,M«»?borer Zeitung* Rümmer öz. reminch beim Zaren in hoher Amch stand, nicht stürben kom^ten, beschloß Jvsitpov den Mönch zu töten. Der Entschluß winde dadurch bssdärkt, daß Nasputin s-krupellos im mcr nur auf seinen eigenen Borteil bedmht lnar uild eines Tages behauptete, er mit« uonl Schicksal zun, Herrscher NuUanÄS be-sttnnnt. C'r erzählte dem Mrften Jusupov, daß er iin Sold des deutschen ^iserS stünde. wäre geplant, den Zaren zur Abdankung zu zlvingeu und die Zarm als Regentin einzusetzen. Wenn das goschel^n wäre, würde er allein übcr .'liutzland herrschen. Nach dieser (!?rQärung gab co für Iusupov und seine !>rcundc nur noch einen Weg, Rußland zu retten: die Beseitigung Rasputins. Rasputin wurde M einem Fest Ins 'lziglais de? ,'vürstien A'ladcn, und als das Gelage mn !vildesten tobte, verabreichte Jusupoo deiu Köncb ii^ Gebäck und Wein eine Dosis Gtft, die genügt hätte, AI Menschen zu tö« teu^ 'jun, (Entsetzen des Mrsben wirkte daS (^ist nicht. In seiner Verziveiflung ließ sich ',"^ulupnv einen Revolver Halen und schoß Rasputin nieder, der t^'dlich getroffen schien, aber immer noch Leben zeigte. Mit einem Bleikniippel umrde ihln dann der schädel cinqcschlagen und als er immer noch nicht sterben uwllte, wurde er in eineni ledernen Sack in der Neiva ertränkt. Denl ^reis nnl den ?^üren Rejervefond, l"/- für den Pensionsfonds al-' Vergütung den Mitgliedern nach .'.i'llten sich unsere lokalen Aonsurrenten „'P t u j" und „D r a v a" nor, die sich von der ersten bis zur letzten 'lli.'inute einen äusserst spannenden <^ampf lieferten. Während der SK. Ptuj im Feld eine tteine Ueberleqenheit aufzeigen konnte, war der Torhüter der ..Dra'va"-Mannschaft iasi unÄber^vältbar. Der tapfere Mann wechrte in bravouri)ser Weise die schweren ?^ässe ab uitd erregte durck? seine Aktionen allgeineine Bewunderung. In der Mann-ictvft des SK. Ptui stachen besonders die Verteidiger l^rvo?, die den Gegnern ein last unermiehmbaves Bollwerk entgegenstell' ten. Nachdem die eilste Spiel^hälste unentschieden ausgegangen lvar, erzielte „Ptuj" nach Seitemvechsel durch ein rasches Mani)-ver den einzigen Treffer des sodaf; „Ptuj" knapp, aber dennoch nlit 1:V siegreich da^' Feld räumte. Ausgezeichnet leitete das Trefsen Schiedsrichter F r a n ? l ans Maribor. P. Im Tontino unrd Mittwoch u»td Doil-nerstag der lustige Filmschlager „So ein Mädel vergißt man nicht" mit Dolly Haas, Will») Forst, Paul Hi^rbiger und Ida Wüst in den >>iitvtrollen zur gelan« gen. 5P0«7 Me We Bachern-Abfahtt ÄbfahrtSlaof vom .Senjorjev dom" um die Unterverbands- metfterschast vom ,^ezerski rvh", wobei die Hänge des klemen „Lrm vch" und die Almen oberhalb der „P!^nit"-Huben in Betracht gezogen Im Lause der Joch« ist am Bachern eine Reihe von Trafsen auSgistelkt woi^n. Zu-lläGt Ovaren es Langlaufstrecken, in letzter Zeit hat man aber recht genußrei6,e Abfahrten eröffnet Borerst war es die Strecke „Maribvrska koöa"—Äeka, die noch vor Jahren alle heimkehrenden Bachernivanderer passierten. In den Mittelpunkt des Interesses tmt im Borjahre die neuangelegte Trasse „RuSka koöa"—„Ru8e, die nunmehr allsähr-lich unsere besten WfahrtSläufer inl Bettkampf vereint. Das Projekt einer Abfahrt vom „Klopni vvh" schlug fehl, doch trifft die Skisektion des Sli>w. Ä^envereines l!.ereits Borbereitungen, diesen vielbesuchten Skiberg direkt mit Qiniat bKw. ZWla zu verbinden. Die sÄllgste Abfahrt haben die Wintersportfreunde aus Sv. Lovrenc von: „Peiek" nach ZV. Lovrenc gefunden. Eine überau» genußreiche Trasse von der „Planinka" nach Gv. Lovrenc hat die S>kisoktion des Slow. Alpen, vereiiles inl Borjahre über die Wiesenböden des ,Msjako.v vrh" erijffnet. Dieselbe Sektion l)at auch von der „Siklarica"-Mulde über Josipdol nach Breznv eine güilstige Verbindung ausfindig gemacht. Desgleichen wurden. Eine flotte Abfahrt gibt es von der „Mala kopa"' nach Buzenica, von der „Rogla" nach Mflinse und noch viele andere. Diesmal will der Mariborer Stiklub die Initiative ergreifen und auf der bekannten Strecke „Senjorjev dom"—Ribnica ein Abfahrtsrennen in Szene setzen. Das 3ten-nen, das für Sonntag, den 11. d. 10 Uhr angesetzt wurde, erhält eine umso grijßere Geltung, als es gleich als Unterverbands-mevsterst^ gewertet wird. Die Trasse wird so ausgesteckt werden, daß die jeweiligen Schneolagen in Betracht gezogen iverden. Startberechtigt sind nur verifizierte Renn-läufer. Für den Sieger hat der Nnterverband einen wertvollen Preis gestiftet, die beiden Mchstplacierten erhalten Diplome. Die Preisverteilung findet um 18 llhr iul Salon des Gaischofes Grögl in Breznv statt. Flir cl,le gül^tige Verbindung zwischen )er Bahn station und Ribnica wurde vorgesorgt. Die Vtenngcbühr beträgt 5 Tinor. Die Anmeldung erfo^t am Start. ' I kretar Fritz Geuer, Kassier L. Biimtin, Zeug nub< „Vmin" Unter dem Borfitz ihres unermüdlich tätigen Obmannes Anton Hlebö tratet» Sonntag die ini „P eru n" vereinten Radfahrer zusammen, um auf die Ereignisse deÄ Borjahres Rückschau zu halten. Der Berein zeitigte im Borsahre einen neuerlichen Aufschwung, so daß der „Perun" nach wie vor an der Spitze aller Radfahrerorganisationen des Draubanats steht. Obmann .^leb^ streifte alle Geschehnisse und beleuchtete auch das lose BerhÄtnis zunl hiesigen Unterverband. Der Klub zog au6) alle Radfahrer mls der näheren und ferneren Umgebung in seinen Kreis und gründete ciile Reihe von Settio-neil. Im Borjahre wurden gegen zwiilf gemeinsame Ausfahrten unternommen, nnch-rere Straßen- und Bahnrennen durchgeführt und schließlich ivirkten die „Perun^-Fahrer bei sonstigen Anlässen mit. Insgesamt zählt der Berein gegenwärtig Mit glieder. Für das neue Sportjahr wurde nachstehende Klubleitung gewählt: Obmann Hleb^, Bizeobmann (^repinko, S. Bizeob-mann Gornik, Sekretär Motoh, kassier <^retnik und technischer Referent »ibenik. In die Sportkonlmission wurden «.^ibenik und Frkanec berufen. Der AnfsichtsauSschutz setzt sich aus Josef Peitler, L. LiSjak und I. GustintiL zusammen, lvährend Ivan Ferk sPesnica) und Pudsa (Sv. Peterl Stellvertreter sind. : Die Tennissektio» des TA. ZeelezniLar macht nochmals alle Mitglieder nnd nene Interesseirten auf die lieute, Dienstag, atends im „Mariborski dp»r" stattfindende ?^sprc-chung aufmerksanl. : Der BTS in Ägypten. Der Beograder Sportklub weilt gegenwärtig in Aegypten, wo er Sonntag gegen die Landesrvpräsentanz von Aegypten unentschieden ipiclte. Aller dings unterlagen die Bcogvader gegen die Auswahl von Äair'.i init und init .^:1. Gegen Alexandrien spielten sieund das erste ?)?!al gegen Acgl)pten au6? mit : Der Vlqmpisäße Tag wird Heuer an« w. Juni im ganzen Staat abgehalten ^^er-den. Es werden Heuer Wettkän^e mf allen k^bieten des Sports ausgetragen werden. wart A. Poieg, Ssktionsleiter: Fußball Fritz Geuer, Leitathletik Hans Z^itnrk, Tennis T. Foglar, Wintersport Franz Foglar, Ping-Pong A. Pozieg. Reklame E. Foglar. Ausschuß: Puenik. Bodenik, Kukoiviö und Ing. Permoser. Rechnungsprüfer: F. Mah.'ricl und S. ^^iraSovie. Der Vorsitzende 1>anktc für die Wiederwahl und gab in seiner R^e der ZSittwoch. den 7. März ISSt Hoffnung Ausdruck, daß die kommende Saison gleich der abgelaufenen so abwechslungsreich sein, und daß die Fühlung mit den freundeten Klubs, speziell jener aus Maribor, noch ^veiterhin mit der gleichen .'^rz-lichkeit aufrechterhalten bleiben mi^e. Denn nur auf diese Art und Weise sei es möglich, daß die Sportbewegung auf dem Lande ail Ausdehnung gewinnt, t!enn die Sportler aus Maribor smd bis jetzt unsere Lehrmeister gewesen, sei es auf dem grünen Rasen oder au? dem Gebiet deS Skilaufes. po. Aoazert der Brüder Zioko. Sechs Brü^ der ^ivLo und Herr Aova<^iL aus Maribor als siebenter gaben am Samstag im Saale der Bezirksspavkasse unter der Devise „ikmL--zert dos Sextetts der Brüder Üivko" einen Abend, der den Zuhörern in langer und an» geilehmer Erinnerung bleiben wird. Es ist schon an und für sich keine Neinigkeit, lvenn «iine Familie sechs Brüder zählt und noch dazu, wenn sie alle so muisikalisch veranlagt sind, wie diese sechs Brüder. Trotzdem sie räumlich getrennt wohnen (Maribor, Slov. Bistrica, Studenice und Polieane), so ließen sie es sich trotzdenl nicht nehmen, das er^vähn te Septett zusammenzustellen und aus diese respektable Höhe zu bringen. Der geräumige Saal im Gebäude der Bezirkssparkassl: war bis auf das letzte Plätzchen ausverkauft, das Publikum ging mit Begeiiterung mit und spendete reichen Beifall. Das Programm ivar äußerst reichhaltig uird umfaßte eine Menge jugoslawischer >iunst- und Volkslieder. Den größten Anklang i»oi den Zuhörern fanden die acht Variationen des slowenischen Volksliedes „Regiment po cesti gre" in der Bearbeitung des l-okannten slowenischen Komponisten Adaimii?. die in vollendeter Form wie« dergegeben wurden. Das Septett klingt voll im Forte und klingt in schönstes Pimnssimo aus. Die einzelnen Stimmen sind priichtig ausgeglichen, Bortrag und Aussprache sind sehr schön. Alles in alleni hörte man ein Meisterwerk chorischer Schulung und küMeri-scher Führung. Das Septet wurde reich ge-elsrt und es gab viel, sehr viel Beifall. Nachrichten aus Telje . Der Stodthaushaltsvoranschla« bestätigt s'hästigt war, die Schriften zu sichten, kaia S Finanzministerium Hai dieser Tage auf die Frau, die licreits im Bette lag, au:-, rei- Aus VMane —po. Der Sportklub tagt. Im Hotel Hart-ner fand am Freitag dieHauptversammlung des hiesigen Sportklub) „Boö" statt, die sich eines guten Besu6?es erfreute, mck zwar nicht nur seitens der aktiven Mitglieder, sondern auch seitens der zahlreichen Freunde nnd Anhänger des Älubs. Nach eingehenden Berichten des Kassiers, Sekretärs und der einzelnen Sektionsleiter (Fußball, Leichtathletik. Tennis und Wintersport) fanden die Nemmhlen statt, die folgendes Ergebnis hatten: Borsitzender Alfred Geuer, e Das Grund einer Intervention des Abgeordneten Herrn Ivan Prekvr « ek und des Apothekers Herrn Mag. Pharn». P o ' a-v c r, Mitglieder des hiesigen Stadtgeweindc rates, den Haushaltsvoranschlag der Stadt-gemeinde Celje für das Jahr 19^-^4 bestätigt. e. Do» Ei zu 4V Para. Wie arm unsere Bauern daran sind und wie elend es um die Wirtschaftslage in unserem Tale (und natürlich omb anderswo) bestellt ist, zeigt lmter aniderenl auch der Preissturz iu den letzten Tagen anl hiesigen Eiermarkt. In den späten Vonnittagsstunden sind die Eier schon um Para per Stüct zu haben. c. Vefitswechsel. Das .'aaus der ..Iodran» sfa banka" (Ecke der Aletsandrova md Ko-cenova u^ica) hat Herr Dnsan D c v i «: aus Wien käuflich erworben. c. Bestattung. Am Sonntag nach uittags ist anl Umgobungsfriedhof Frau .^atnariila Skrinjar unter.^chlreicher Beteiligung zur letzten Ruhe gebettet worden. Bi'<'le Blumen bedeckten den S'arg und die leiUe Nlche-stätte. Die Verewigte war eiw' Beriuandte des Rechtsanwalts Herrn Dr. Fortunat Mikuleti<" in Eelie. e. Erschütterndes FamUiendromo. Ganz Trbovljc steht noch unter den: erschütternden Eindruck der Berzlveislungstat eines Mannes, den seine Frau in seinem tiefsten, sinnlichsten Fühlen getrosfen, um sein menschliches Glück betrogen — den seine Frau verraten hatte. Achtzehn Jahre lebte der Kriegsinvalide Ferdinand Pavel-k e k mit seiner Frau Josefa in schöttsten: Frieden und glücklichster Ehe, aus der vier Kinder im Alter von sechs bis achtzehn Ial) ren stani^men. In letzter Zeit aber ging i diese Ehe immer mehr und mehr in Brüctic. ^ Der Mann hatte nämlich orfaliren, das^ sel< ^ ne .'^öjährige Frau seit etwa einem Jahre mit einem ganz jungen Burschen, der zur Zeit unter den Zoldaten weilt, ein Verhältnis unterhielt. Da die Frau davon nicht lassen wollte, kam es zn iininer lieftigeren Streitigkeiten und schlieszlich zur Scheidung der Ehe, die in der vergangenen Woche durchgeführt wurde. Als aiii Äb'.'ttd dessel^ k>en Tages, an w^-'schenl das l^ericht die Scheidung aussprach, der Mann dami be^ ner Neugierde hinzu und gab abermals Anlas; zu einem liestigen Streit. Da sprang der Mann in rasender Wut aus, eilte ins ?!ebenzimmer, holte das Rasiermesser und schnitt damit der Frau im Beisein seiner .«»tinder die Ahle durch. Dann brachte er auch sick, selbst schwere Verletzungen mn Halse bei und sprang vom zwei'en Stock ln den Hof. Die Frau ist unter deni Entsetzensschrei ihrer iilinder verblutet, während der Mann mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Kranteichaus gebracht wurdc, wo Primarius Herr Dr. Cizelj sofort ein^' Operation an il)ln vornahm. (5''t' besteht .'Hoffnung, den Mann ani Leben zu erhalten. So endete eine glückliche (!chc durch den Leichtsinn einer Frau und Mutter, die von if,ren> Urquell abgekommen ist, von Gott. t. Ein Floß zerschellt. Samstag iinrm t-t.igs herrschte in unserem Tale wieder ein' mal ein unheimlich dichter Neliel, der jegliche Sicht rlahm und die .'»Kraftfahrzeuge zu lang-samein, vorsichtigenl Fahren zwang. Unsere Flößer aber, die auf den Wellen der Zann dahingleiten, können ihre Fal)rtgesch '.lindig« keit nicht nach Belieben verlangsamen, auch tvenn sie wissen, daß ihnen allenthalben Un-l)eil droht . . . Um etwa U) Uhr rannte denn , auch ein Flok gegen ein Mittelsoch des Sann steges und zer.'chellte. Die Flöße^- ^nnten sich rechtzeitig ins Wasser retten und auch die Brücke nalim keinen Schaden. Die Tei^e des Floßes und alle Bretter, soferne ste nicht zer^ barsten, tonnten sa/st ausnahmslos aus dem Wasser getischt und gesammelt werden. c. .Heftiger Sturm i« Logartal. In Celje langte die Nachricht ein, das; in der Nacht zinn Dienstag voriger Wo6>c im Logartal ein fürchterlicher Sturm gewütet haben soll, der die Dächer des Gasthofs Plesnik, des Planinski dom und mehrere Wirtschast'-ge-bäude, die ebenfalls mit Ziegel gedeikt sind, arg b^ckMtigt habe. Der Sturni soll so gewaltig gewesen sein, daß er die Ziegel von den Dächern U'ehte inie das.'!!)erbi'tliillli von den Bnnmen. c. Fußball vom Sonntag. Sonntag naä>-mittag trafen siäi bei schönem aber kaltel'i Wetter anf dein hiesigen Glacis vi?r Fns; baUgegner und lieferten fiir den Bcftl^ädig tenfonds de^^ LNP zwei Wettspiele au, Wttwoih. den 7. Mtrz l«4. Nariborer Aeittmg" ßdumaer schwerem Baden. Zuerst traten HA. Olymp Mld SA. Achletik auf den Rajen, ««bei Athletik l:2 gegen Olymp verliert. Gchiedsrich« ^er Herr Oi^rlintner war gut. Hernach begannen unter Leitung des Herrn OchS M. Eelje und ZA. Iugoslavija das Spiel, wobei die Fußball-^Elf Iugoflavija mit 2:8 To ren verliert. Man merkte im ersten wie im zweiten Spiele deutlich, das; unseren Fuh-^Ilern die lange Winterru^ noch m dm Knochen liegt. nende Wochenschau. e. Junge ObWiu«e zu niederen Preisen können in der laufenden Woche beim W' ineind«amt in Bveg wÄhrei^ der üblichen ^'lMSswnden bezogen werden. Gleichzeitig machen wir auch auf den neuen Erlak der Banalverwaltung zum Slhutze des heimi« schen Nußbaumes aufmerksam. Der betreffende Erlaß ist an der Gemeindetafel zur Einsichtnahme ausgehängt. DIenOao. den s. AUl»» Dle Esche lm Straßmbilb Die erste neue Allee m der KoroZeeva ulica / Nach der Entfernung der Roßkastanieilbäume Dieser Tage fielen die alten Ros;kastanien bäume ili der .Koroiiöeva ulica zwischen der Forstschule und der LehrevbildungSamtalt der Axt zum Opfer. Sowohl das StaatS-gymnasium als auch die Lehrerbildungsanstalt erhalten für ihre Nordfront inehr Licht und Lust, zwei für die Gesundheil der Studierenden und der Lehrer wichtige Faktoren, doch wurde auch hier nicht kahlgc-schlägert, wie man ursprünglich inr Publikum anzunehmen gewillt war. Gestern wurden an Stelle der bisherigen ?>toßkastanien' bäume auf beiden Straßenseiten zwischen dem fürstbischöflichen Seminar und der Lehrerbildungsanstalt die ersten hochstämmigen Eschen gepflanzt: durchwegs gerad-stämmiges, gutes Material. Tie neuo Allee macht einen guten Eindruck, freilich, Schate ten . . . Schatten darf aui die Dauer eini« ger Jahre wohl niemand erwarten. Es ist zu hoffen, daß überall, wo die Art die Roß--kastanienbäume entfernen wird, auch für die sofortige Nachpslanzung nnt geeigneten Alleebäumchen gesorgt wird. Es wäre vielleicht gut, hiebei nicht nur eine Baumsorte zu wählen, sondern Abwechslung in das Straßenbild zu bringen in dem Sinne et-»va, ^ß beispielsweise eine 5trai;e mit ka-nadischen Pappeln, die andere mit Eschen oder Ahoril sowie »uit Kugelatazien bepflanzt würden.. Auch auf der Alekjandrova cesta sollte die öde Spanne zwischen der Pre »ernova und der Eankarjeva ulica endlich noch in dicsenl ^^ak»rc niit neuen Baulichen bepflanzt werden. diese Bau ine sozusa« gen innerhalb der verbreiterten TrottoirS zu stehen kommen werden, müßten wohl gußeiserne Vaumj6?cibengitter naä) dein Muster großer Städte um die Baumstämme gelegt werden, damit die Bäunle eitierseits Luftzufuhr zu den Wurzeln erhalten, anderseits aber die Fußgänger über die Baum scheibenrnndungeil unbehitidert Hinwegs6irei ten können. Diese Gitter siitd in Beograd nach den! Pariser Muster init Borteil auf den einzelnen Boulevards zur Anwendung gelangt. Wenn also Bäume gerodet werden, muß die jetzige Generation und mit ihr die Stadtväter dafür Torge tragen, daß Ma ribor als die immergrüne Stadt nicht in Verruf kommt. Tie Bäume beleben daS Stadtbild und inachen die Straßen „wohnlicher", wenn man sich so ausdrücken darf. Das Auge will ruhende Pole in der Erschein nunge« Flucht, das Auge des Städterlkcrung, sondern auch die Städter stellteil die Zuhörer dar, die mit großem Interesse deu AuSführllngen der Redner folgten. In der Versamtnlung, die von der hiesigen Filiale der Landwirtschaftsgesellschaft einberufen tvordetl war, entwarf zunächst der Großgrundbesitzer .Herr Dr. K o v a L i ein anschauliches Bild der Lage, in der sich der Bauernstand gegenwärtig befindet. Besonders hob er den Umstand hervor, daß wegen des PreiStisfs, das die Agrarprodukte erreicht hatten, von einer ?)ientabilität der Landwirtschaft gegenwärtig nicht gesprochen werden kann. Der einzige Artikel, deti der Bauer, besonders in der Nähe größerer Städte, tnit Nutzen verwerten kann, ist die Milch, die jedock) gegenwärtig dem Umgebungslandwirt herzlich wenig Nutzeic bringt. Der Großteil der auf dem Lande produzier-ten Milch wird von Zwischenhändlern zu einem Bagatellpreis, der sich meist zwischen und 50 Para pro Liter bewegt, aufge^ kauft und dann auf den Markt nach Maribor gebracht, wo er zu 2 Dinar und noch teurer an die Konsumenten abgegebeit wird. Die Qualität dieser Milch läßt vielfach zu wünschen übrig, da sich daS Marktiirspetto-rat außer Stande sieht, tägjlich die gesanite zugeführt? Milch zu utrtersuchen. Ueberdies wird ein beträchtlicher Teil dieser Milch in den .Häusern abgegÄ^n, was eine Kontrolle unmöglich macht. Auf diese Weise erhält der Bauer fast nichts für seine schwere Arbeit, während der Zwischenhändler einen fetten Gewmn einstreicht. Es ist unbediitgt nötig, daß die seinerzeit eingeleitete Aktion für die Gründung einer N^verwertungSgenossen-schaft wieder aufgegriffen und energisch in die Tat umgesetzt wird. Die Genossenschast hätte den Zweck, von ihren Mitgliedern, d. h. Landwirten, die Milch aufzukaufen und dann die Stadt mit vollkommen eiinvand-freier Milch zu beliefern. Nur dadurch ist eS möglich, daß der Städter gute Ware erhält, zumal dann der Preis nicht unbeträchtliä) gesenkt werden kann. Namens der Stadtgemeinde spraä) der Bt zebürMrmeister.Herr Direktor Golou h, der die Bersicherutig abgab, daß die Gentein de die Aktion der Bevölkerung mit Stimpa« thie begleite und daß sie derselben die nöti' gc Unterstützung angedeihen lasten werde. Nachdein llo6) .>?err We irl für die Geschäftswelt gesprochen hatte, brachten Vertreter verschiedener Bevölkerutlqskreise ihre Wünsche hinsichtlich einer engen, eint rächt-lichen und beide Teile in gleichem Maße be-friedigeitdeit Mitarbeit zwische,? Ztadt itnd llmgebiing zun« AuSdruct. Schließlich wnrde der Beschluß gesagt noch iru Laufe dieser Woche eine Konferenz der Vertreter der an der Verwirklichung des Pro'jektes interessierte,t .kreise abzuhalten ltnd an d,c Borbereitungen für die Gründung der ins Auge gefa^en Genossenschaft zu schreiten. zum Schriftführer und Roß zum iRaiiier gewälilt. Namens der Fronttäinpfer Jugo. slavienS sprach dann .Herr ^ k e r b e c aus Ljubljana über die Entwicklung der Berhätt niffe seit der Gründung des Staates, rend Herr F a b j a n i 6 für die !^rie^5 freiwilligen das Wort ergriif. nl. Der Kur» über die Veredlung dek Weinrebe, der alu 1O. d. hätte an der Wein und Obstdaumschule stattfiirden sollen, wurde auf eincn späteren Zeitpunkt vertagt. m. Zimmerfchießeu. Morgen, Mit'ivocj?. Utn Uhr findet in der Kegelbahn der staurativn „Pilsner Bierqnelle" iil der Tal' renbacbova ulica wieder ein Zimmerschiest-in statt. Mitglieder des Jaqdv<'reines imnn' überhaupt Freunde des A^ie^sports sind herzlichst eingeladen. m. Zum ohrenden Wedenten an detl storbenen Chefarzt Dr. Franz Jankom^ stifteten die Aerzte und Angestellten des hic sigen >ktreisamtes für Arkeitervenichsrunfl den Betrag von 77.^ Dinar für den Asylson^' der Äntituberkn^losenliga in Maribsr. ttt. Einen Aahrradmarder seftgenommeti. Die Polizei ltahnt Diestern einen x^ewissen Rudr.lf P. fest, i>l desieii Bchl, drei gesteh, lene Fahrräder uorgcfnirdeil wurden. Ter Mann dürfte noch mehrere Fahrratldieb stähilc am Gewissen habe»:. m. ^tterbericht von, si. März, « Ukiri Feuchtigkeitsmesser — 17, Barometerstand 74!, Temperatur i-L, Windrichtung W!?, Bewölkung teilweise, ?^cder»chlag t), Umgebung Nebel. * Heute Dienstag humoristischer Abent» „V v e n g a l i" in der V e l i k a t a' v a r n a. * Man mertt's an Ihrem c Mischen Gang ^ daß Sie Palma-Gnmmiabsäye ivagen. Sie . ermiidcil nicht w rasch und schonen anch die ' Nerven Ihrer Mitmenschen. '^lmN'GtUt.^ miabsätze sind besonders dauerhaft und bis' lig. Nl. «»migelijches. Freitag, de» 9. d. M. wird Pfarrei Dr. Iaquemar ailS Wien uni 50 llhr im Gemeindesaale ine Rahmen ein,:? GetneindeabcndS einen T^ortrag über „di«.' Bedeutung der eiiang. Licbesarbeit tn der Gege,»wart" halten und mit Lichtbildern illustrieren. Der Eintritt ist frei. m. gegen Arbeitsscheue und Hau. fierer. Die Polizeibehörde macht ^sse !i)atts-bositzer, derett Stellvertreter und Hausmei-sder darauf aufnterksatn, daß sich jeder Arbeitslose init einer Wn der zttständigen Gc nreinde ausggstellten Legitimatintr anszitwei-sen hat. Gegen Ai^beitsschene und sonstige lichtscheue Elemettte wird rücksichtslo» vor-gegangen wcrt»en. Fallc^ ein verdächtiges ^^ndividuum in eiuenl .'^>ause angetroffen wird, tnöge unverMlich der .'stachmann o'dei: die ttächiste Wachlstut>c davon verstandigt werde«. n. V»i der Vteuereinbetenntnis gibt nnr .Mckficht auf die neuen Bestimmungen des Steuergesetzes das Sekretariat des 3lowe-nischett Gewerbevereines, Betrinjska ulica l1, Aufschluß. Die AmtSstunden von S bis l2 und von 15 bis 17 llhr. In der Kanzlei sind aitch die nötigen Fornti^are erhältlich. m. OrgauisieriMD der MaifteriLegionSr« in Celje. Im Narodni dom in Celje fand Sonntag vormittags die gründende Vcill^ Versammlung der Ortsgruppe Celje des Verbandes der Maister-Legionäre statt, die einen zufriedenstellenden Besttch aufwies. Detl Vorsitz fflhrte Herr Satler aus Sto re. Für den Verband sprach Herr L » k-n e r aus Maribor, der die Ziele der Orga-nisation eingeheitd darlegte. Zweck deS Zu-sammettschlttsses der Maiiter-Legionäre sei in erster Linie, jene, die für die Freiheit die grijßten Opfer gebracht uttd gegenwärtig vielleicht in bitterster Not sich befinden, zu schützen und dieseldet, vor Beitachteiligung zn bewahren. Pflicht der Organistition sei eS, für ihre Mitglieder in fozialcr Nichtung zu wirken. Bei den Wahlen wnrdeti die Herren S a t l e r zum Obmann, 8 ribar >«l V«»ba»«ig»schwSche. Blutarmut. Abma. !«nma. Bleichsucht, Trusetwrfrciafu^raen, .Hautausschlägen. Furtmkeln regelt doS natürliche «^>>»'Aos«i"-Vitterwosser oortreffliK die so VtVtkgl. DarmtAtigkelt. Hervririzagende '.Mn-Heilkunde havsis fich s>ber,«iyt, das: die Härtesten da? ^kranz-Jofes. Wasier guf vertraaen. Das ^Fr»«z-Tosef" . Bitterwafier ist in Apotheken, Drogerien und Spezereihandlun-gen erhältlich. Meater «n» Kunst Nattonaltheoter in Martbor Nevertoire: Dienstag, Vi^rz: Geschlossen. Mtttwoch, 7. März: Geschlossen. Dannerstag, März um -.?Y „«a«n- lie". Av. Ä. Pivnliere. Kreitag, März um 1.', 1I,hr: .»Dejeti drm ^. Iur i s - F e i e r bci jtart ten Preisen. Samstag, M.är^^ uin .'s» Uhr- „Das Vtii. chen von Montmartre". Ab. L. Gasf'.iicl Erika D r u z o v i Aino V«g»Lo«kino. Bis einschliesslich Miti^woch läuft der ausgezeichnete Mililärsünl ^Zvei l>stige Kameraden" nnt Paul Hiirlnger und Camilla Horn in der .^>auptrolle. Bei der Evstanfführitikg aiu 5am'/>tag nnd Sonntag erntete diai'e Militärhnmoreske c,länzen^en Beifall., No6) in keinem Filin wurde so viel gelacht wie eben bei der Vorführung die'>^ ausgezeichneten Miliiärsilmes. — In Vor-bereitung „Sei mein" (Rund uni eine Mil-lion), der neueste Gustav Fröhlich-s^ir.istton' filni, in deni Cam. Horn seine Partnerin ist. UnioN'Tonkino. Heute, Dienstag, zuni let^ ^ ten Mal die mnüsante Operette „Be«ziani-sche Rächte" mit dem berübntten Tenor Tino Patiera. Ab morgen, Mittwoch, die Großoperette „Schloß im Süden" mii Lia ^ ne Haid, Vittor de .en können, so würde in den Bereinigten Ztaaten in größerem Umfange wieder ein unrklich bodenständiges Bauerntum entstehen, das in den ^iten der Rationalisierung der Landwirtschaft mehr oder weniger dsm Phantom Wn „Getreidef-ibriken" g^psiert wurde. In geivifsem «Anne bedeutet diese Entwicklung eine Rückkehr zu den Traditionen der Pronierzeit, die später in t«r Periode der großen Weltmarktlonjunktur «b-riß. Die Regierung gedenkt die notwendige Umstellung, die firr die Farnpvirtschasten zur Verwirklichung dieser ^en durchgeführt werden muß, durch die Bereitstellung von ^edi^en und Zuflüssen für die Anschaffung von Saat und Bieh sowie der notwendigen l^erätschaften zu unterstützen. Außerdem will nmn durch Straßen- und Aussovstungsarbei-ten den Farmern Gelegenheit zu zusätzlicher Beschäftigung, die ihnen auch ein kleines Bareinkommen verschaffen würde, geben. Die zweite Gru>ppe Arbeitslosen N' ch dcrdurch i?ekennzeichl«t, daß sie das Opf^'r einer Entwicklung geworden find, die gewisse Illdustrien Qberhailpt aus dem Markt herausdrängt IM, ohne daß die Wahrscheinlichkeit besteht, das; sie in absehbarer Zeit wieder lebensfDig iverden. Man schäkt diese Kategorie enden, die in der TtaatS-druckerei hergestellt iverden. Dadurch nluß der Beschäftigungsgrad der Drückereien, die in der Zeit der schweren Krise »'hneliin ivenig nttt Aufträge,, versorgt sittd, noch niehr sinken, zumal die Herstellung der RechnungS-fovmulare gegenwärtig die bauptsächlichste Einnahmequelle der Druckereien darstellt. Eine Deputation von Vertretern des Buchdruckergewerbes und der graphischen Arbti-tevschast sprach unter »'Führung des Abgeord« neten Herrn Direttor Ä r e j e i Montag beim Finanzminister vor und niachte ihn auf die folgen äufmerksaui, die uch infolge der neuen Borschriften für da.^ ziraphische Ge--werbe ergeben müßten. Dl« Abordnun^i verwies auch darauf, daß verichitdene staatliche Institutionen eigene Druckert^leu besitzen, ilt denkn der Eigenbedarf fledecit loird. weshalb das seinerzeit Mhende Triiclergc'wcrbl» heutzutage mit den grös;tel> Zchiuierigkeiten zu kämpfen habe und die ':)lrbeiterich!,ft abbauen müsse. Der Minister erklärte, vr sehe die Berechtigung der Forderungen, die die Abordnung vorbrachte, ein und versprach, er ll>erdc Mittel und Wege suchen, mn dem graphiscklen l^werbe soweit als n» Sgl ich entgegenzukommen. Sei,l Standpunkt sei es. einen so wichtigen Wirtschaftszweig wie Tril.ker-gewerbe nicht verfallen zu lassen, znmul auch der Staat von den Druckereim, ein^'n ansel»« lichen Teil seiner Einkünftl' X Die neue Gtempelpslicht sitr Wechsel und RechnunGt«. Die Kaufleutevereiniflnng nttlcht ihre Mitglieder darauf aufmerksam, dasz im Sillne des 8 der TnMsetznovelle iAmtsblatt vonl 38. Februar) die Trhij-hung der Stempeltal'e ftir Wechsel am ?l). t>. und fiir Rechnungen, Roten ustu. ani April in Kraft tritt. Bis zu diesem Tage find die Rechnungen noch mit 2b Para ohne Rücksicht auf die Höhe des Betrages zu sten»-peln. Ab 20. April find die Rechnungen bis 20 Dinar stempelfrei, während die Rechnungen für Beträge von A) bis 1(v Dinar mit ü0 ^a und vo Dinar aufwärts mit ! Dinar zu stempeln filld. X Eta«d der Natienaldank vonl S5. Feber (in Millionen Dinar, in Klanrmern der 'Unterschied gegenüber der Vorwoche). Aktiva. Metalldeckung !M».5 (—6.9), t^von in l^ld l7»t.8 (-»-0.1), Wechselportefeuille <13.1), Lombarddarlehen SS5.1 (0.0). — Passiva: Bantnotenumlauf 42A?.7 (^71)^ Verbindlichkeiten gegen sicht iVV.K s—89), davon Forderungen d. Staates 6.1 (i-10.1), reAffchiedene Bevbindlichkeiten in Giro-<^11S.S) und anderen Rechnungen i'M.4 (-i-S4.), befristete Verpflichtungen 1079?) <^0.S), Bedeckung .V.54?6 (—0.10, davon in Gold S3.W»/. <-^0.13). Eskomptezinsfuß 7?e, Lombardzinsfuß 8*/o. X MweuSfteXNß und Weinmarkt w Die Ortsgruppe Ljutonier des Weinbauvereines veranstaltet am ö0. d. dortselbst im Cafe Resnik eine Weinaussjel' lung, verHunden mit einem Weinmarkt. Beginn um 9 Uhr. Zur Ausstellung gelangen erstklassige Weine der Weinbaubezirke Liu-jomer, OrmoZ, Gornja Radgona und Ktri-gova. Alle Weingutsbesitzer dieser Bezirke werden eingewden, ihre Erzeugnisse hier auszustellen, damit d«n Interessenten Gelegenheit geboten wird, sich von der hervorragenden Güte dieser Weine zu überzeugen und ihren Bedarf einzudecken. Die Anmeldung ist spätestens bis 11. d. mündlich oder schriftlich der Stadtgemeinde Ljutomer vorzubringen. Das Ausftellungsgut, drei Flaschen zu sieben Zehntel Liter von jeder Sorte, ist bis 16. d. einzusenden. X Oesterreichs Veinixport «ach Amerika. Die nach den Bereinigten Staaten entsendete i>sterreichisck)e Kommission hat ein Kontingent für die Einfuhr i^terreichischer Aeinc erwirkt, das einer Ausdehnung des österrei-chisäien Weinexportcs nach Amerika >^niigen den Spielrauni l^ßt. X Tschechoslß»akischt AleischprsduNion lstZS größer «ls Kops«M. Im Jahre 19W erreichte der Fleischverbrauch in der Tschechoslowakei i».8w.000 q gegen 4,«i0.000 im ^hre l!;32. Der Nnlfang der heimisclM Viehzucht i»bevschreitet spmit bereits diesen Verbrauch, denn im ^ahre 1932 wurden Z,950.000 q inläichjschen Fleisches aus den Markt gebracht. Mr 1W3 liegen noch keiri« aHschließenden Ziffern vor, ai«r Mtin kann mit Sicherheit annehmen, daß der Produl-tionsunlfang des Vorjahres zumindest erreicht wurde. X Landwirtschaftliche Maschinen gegen Weizen in Ungarn. Eine grofi^ ungarische Getreidchnndelsgenossemchaft hat mit einer ungarischen land^wirtschaftlichen Maschikien-fabrif eine Vereinbarung dahin ,ieschlolscls, daß die Maschinenfal'rik von den Landn'irten Weizen nnt einen: WKigen Überpreis übernimmt, ivogege'n diese in der Fabrik ihren Bedarf an landwirtschaftlichen Maschinen decken ki^ttnen. Die Fabrik ist bereit, den 1V?öigen ltberpreis zu »pfern, unt ihren Umsatz zu erhl^hen nnd den Landnnrten die Anschasfnnß der landwirtschaktlichen Maschi-^ neti zn er,nliglichen. Radio Mittwoch, k. März. L j u b l i a u a, lZ.1.^: Zchallplatten. 18: Kaminernlnsik, 18.20: Orchesterkonzert, 19: Vorträge^ ^0: Oper. -Wien, 11.30: Stunde der Frau, 13: Mittagsbericht, l.'i.uv: Mit dein Faltboot durch den brasilianisch-^n Urwald. 16.45: Dr. Helene Mi^^llnti liber die Kultur Osteuropas. 18: Die ersten Anzeichen des il^ranhein des Kindes. Wiener Philharmoniker, Arigent ^'ehar. Mitwirkend: Iaromila Novotna, 'liichard Tauber. — D e u t s 6> l a n d j e n d e r: 19: Anton Bruckner. 30: Marine-Konzert. __ D a v e n t r v, 19: Liszt's Ungarische ^)ihapsodien, 21.15): Bariety. - - W a r -schau, 1V.30: „Zwei Witwen", Oper von Smetana. —Budapest, !9L0: Solisten-Konzert. 20.SÜ: Meines Funktheater. — Zürich, 19.20: Plauderei (Englisch), 19.^ Mandolinen-Konzert. 20.15 Orchester-Konzert, M: Hörspiel. — M ü h l a ck e r, 1'»: Aonton Bruckner, 30: Großer bunter Abend. Italienische Rordgruppe, 19.45: Nachrichten, Schallplatten, 20.^0: Komödie. — P r a g, 19.30: T. G. Masa-ryk, 19.30: Aus Polein Festvorstelluug zu Ehren der Präsidenten Masaryk. — R 0 n?, 19.50: Nachrichten, Schallplatten. — 20.45: Symphonie-Konzert. - Mün che n. 19: Anton Bruckner, 20: Großer bunter Abend, de. —. L e i P z i g, 19: Anton Bruckner, 20: Jobfiade, 21: Richard Wagner. B u k a-r e st, 20: l^mmermusik. — Straßburg, 21.15: Presseschau. 21.S0: Konzert. ^ B r e S l a u, 19: Anton Bruckner. 53: Nachtkonzert. Aus 6ma —a. Enpozzakrieger gestorben« Nach kurzer Krankheit verschied der 94jährige Veteran Herr JoSa P u d g a r, den nmn als letzten Custozzakrieger der hiesigen Geniein-de zu Grabe trug. Sein Militärschein lautete: „13 Jahre, 6 Monate und 3 Tage treu und tapfer gedlent!" Der Verstorbene war ein allseits beliebter Mann, der besonders den Kindern' zugetan war und init seinen Erzählungen V0tn „schrecklichen" italienischen Krieg die Herzen der kleinen entflammte, die feinen Erzählungen stundenlang lauschten. a—. UnterftMngSvyrein fiir die Schul. jPgend. Ifll Gahmen emer kleinen Schul-feierlichkeit wul^e mit heutigem Tage die UnterstützungZl^ktjon „Schulkindern warme Suppe" beendet. Dieser wohltätige Verein ltammt aus dein Jahre 1888 und gibt, seiner Tradition entspvechend, jedes Schulwinter-hglbjahr den bedürftigen Gebirgskinderi?, die den weiten Weg in Frost und Schnee zur Schule zurücklegen, alltäglics) die :'on den Buben und Mädchen so sehnsüchtig erwarte' te Ulch vielgeliebte warme Mahlzeit. Unter der Leitlmg des rührigen Schulleiters .'i^errn Janko K uhar wurde in diesen! Winter^ quartal nicht weniger als 13.340 Portionen Suppe mit Brot an die armen Schulkinder vert^eilt. Die Ausgaben beliefeu sich auf die immerhin nennenSiverte Höhe von 5446 Dinar, die durch freiwillige Spenden hereingebracht wurden. Ganz besonderer Dank gebührt der allseits verehrten uiÄ» überaus beliebten Lehrerin Frf. Danira R u P n i k, die in ihrer Selb^tlosisikeit und mütterlichen Liebe zu den kleinen die weitaus größte Arbeit in der techlpschen Organisation durchführte, die eben durch ihr Verdienst so rest» los klappte. Unter ihrer Aufsicht wurde auch turnuÄneise den Mädchen der höheren Klassen das einfache Kochen geMt, so das; neben dem Wohltätigfeitszlveck auch «ine Lehrtätig-teit erfüllt wurde. a—. AIwSchenUicher «chachlehrkurS. E? finden hier in 6!rna allwöcheiylich einnial Uebunc?skurse .im Schachspiel statt. Diese Spiele, die auf mindestens acht Brettern ans gespielt werden, zeigen eine beachtensinertc Höhe, die man eigentlich in solch eineni ilei-nen Gebirgsort gar nicht erivarten sollte. Die Uebungsabende stehen nnter Leitun^^ hielsigen Matadors Herrn Franz 0 v a e-K u r i, der selbst schon in außerörtlichen Tournieren siegreich abschnitt. Gästell nnd Freunden dieses t'dlcn Spieles ist ein sreund licher Entpfang sicticr! a—. Vollversammlung „Ekala". Tas; sich die „Ao^tanjska koi^a" allqenieiner Belie^'tseit erfreut, beweist die Tatsn^i>e, daß nicht nur bergbegeisterte Menschen sie besuchen, svndern auch größere Vereine sie zur Abhaltung il)-rer Versanniiinngen benützen. Soniltag tliqt am idyllischen „Zmrekovec" der Tourlstt'N' verein „Skala". —a. Feuerwehrverein. In der letzten Ver eillssitzung wurde der Schuldentilgungsplan geliehnligt. Es handelt sich um die Abzah-!nng der restlichen 11.000 Dinar, die beini .ljians des Feuerwehrautos entstanden siili.''. Ueberhanpt liat der hiesige Verein eine technisch hervorragende Organisation ansznwei-sen, denn nicht allein ein Auto, sondern eine Motorspritze samt den nötigen Schlänchen sind Eigentunl dieses Vereines. In» Ralnilen der Feuerwehr sindet nnn ein großes Gar-lensest mit anschliessender statt. Dabei koninten lvertvolle Beste znr sung. Mittwoch, de« 7. «Si'z l«4. ..VtariSorer ZeituNg" Nummer S^. Nachmlvags» und Montelllelder für da« ArüMftr Mit gro^m Jntereffe schauen wir t»elk Neuhclten entgegen, die uns die Mode für das Frühjahr bringen wird. Es gibt für den Uobergang elegante ManteMcider, noch mit etwas Pelzbesatz, doch durch oinen Capekra« gen, ein kurzes JSckchen oder ausziehbare Aermel verwandlungSfcchtg, also als Ära-ßenanzug sowie im Hause tragbar. Zu Nachmittagskleidern werden Reversiblestoffe und feine Wolle verarbeitet, man wird viel Plis» segarniwren sehen, Änebeltnöpfe und Äips aus verchromtem Nickel geben schlichten Kleidern wirkungsvollen Ochmuck. unter dem die Neidärmel hervorschauen. Die langen Aermel und die (Garnitur aus Krimmerstoff tijnnen auch ans glänzender Seide gearbeitet werden Erf.: m Ttoff, IM cm breit, schnitte fn'- W und 104 cul Oberweite. Das flotte Wolttleid « S4442 ,nit ver' breiterndor Schultergarnitur, siehe die kleine Rebenansicht, wird für die Strafte durch das kurze Jäckchen ergänzt, das an den Rän der mit Affenpelz besetzt ist. Metalsclips. Erf.: 2,A0 m Gtoss, 130 cm breit. Bunte Beyer-Tchn. f. S8 und 96 cm Obw. feinem Wollstoff, das durch Knöpfe und Gür telschnalle aus Bernstein oder Mctav eine hilbsche Garnitur erhält. Erf.: 3,60 ni 'stoff, W cm breit. Tchn. f. LH, 91 cu, Obw. A 3A5 zeigt ein .^asakkleid, das nian aus Leide oder feinem Wollstoff nacharbeiten kann. Dekorativ' wirken Knöpfe und Gürtelschnalle aus Metall. Die Aermelpuffen sind plissiert. Erf.: 3M cm Ttoff, 96 cm breit. Bunte Bener-Cchn. f. 92 und 100 cm Obw. A 24449 zeigt ein einfaches Nachmittagskleid aus schwarzem Wollstoff oder schwerer Mattseide mit weihem Seidenkragen, roter Das Manteltleid R L4448 auS grauem Wollstoff wird durch ein abnehmbares Cape ergäbt, das mit dunklem Breitschwanzsamt garniert ist. Dazu passender Gürtel. Erf.: S,85 m Stoff, 130 cm breit. Bunte Beyer-Schn. für l)2 und !00 cm Oberweite. Der S^itt des aparten Mantelkleides O 24444 kann auch zur .Herstellung eines Das Masakkleid » SllM kann Nachmittag aus Seide mit einem Samtroct, für den Tag aus Wollstoff gearbeitet werden. Die Capeteilc sind mit Pelzstreifen od. Samtblenden besetzt. Bernsteinknöpse. Ers.: 3,20 m KÄsakstoff, 1,3S m Rockstoff, je W cnl breit. Schnitte fiir 9?, 100 cm Obw. Sehr kleidfanr ist die gefällige ^orin deS den I Pattengarnitur und roteni Wildledergürtel leichten Sommermantels verwendet werden, l Modells S S4441 aus dunkler Seide oder Glasknöpfe. Erf.: ln Ltosf, 130 cm breit, 3(» cin .B-agensioff, W cin brvii. Bunte Beyer-Sch. f. 88 und Mi cnl Obw. ^nteresiant ist die Zusammenstellung nan olivgrünen! Wollstoff und dunklerem Sanlt an dem Prinzeßkleid K 24448, daS auä) für stärkere Figuren vorteilhaft ist. Die Samt-ürmel harmonieren mit der ?lnSs6)nittblen' .-S de. Erf.: 5,8.'» Wollstoff, 96 tm lire.it, 7.^ em Sanrt, 9^1 cm breit, ^-chnitlc für 100 N2 cm Oberweite erhältliö). VraM«t Mnke d Ueber da» Mirben der Haare Da viele ^ute jetzt frühzeitig ergrauen, im Kampi ums Dasein aber, ivenn sie jugendlich au?-sck)en. leichter vor-iv-ärtskoiunten, lst negcn das Färben der Haare bei (Ergrauen nicht? einzuwenden, gibt viele yaarmittel, man che ki^nnen den Haaren ii.nd der qeh(!n. Daher inuf; inail nut den Haar-wittelii jehr vorisichtig iein, am besten man vortraut sie eiireui guien Friseur an. der nur verläs^iche Erzeugnisse beni'cht. Auch das Färbe?l der x^aare von schwarz auf '^ot oder ?i6>tblont> ist lnöglich, doch besteht auch l)ier bei schlechten Aart>emitleln (>^fahr. Vraktifche^ Unterwasche filr Klnver o Trikotstoff dient al? Matierial zu ^ Hemd^se ä74a1, die einc gordere Naht hat unld auf den Schultern nlköpft wird. Erforderlict): ^ cm Äwfs. cm breit. Bunte '^yer-Tchn. für 9 und II ,>ahre. Dem Na6itanzui? >V MiZl fiir kleinere >sinder sind MMnge iingescjmitten. <5n-wird hinten gekni>pft. Ermorderlic!>: et^ wa 1.A) m Stoff, ^0 cm ^reit. Auntc' Beyer-Schnitte für und ^hr.t'. ^^S71 VST^SS »cvisssss »evsssoch xsszvz Schnell sind die Milser wiÄer aus der Wäis<^ herauSgavachfen, und die Mutter sucht neue Modelle, nach denen sie ohne viel Mhe praktische A^chestücke heiastellen kann. Gut läßt sich dafür auch ältere, unmoderne Wäsche revwerten, auS der man die guten Teile herausschneidet. — Die Formen ^ben sich auch in der Aindermode allurählich geändert. Man bevorzugt warine Schlafanzüge, in denen die Aleinen sich schon recht erwachsen vorkommen. Die Hauptsache aber ist und bleibt, dah besonders für die Kinder die Wasche be^em, nicht allzu groh und waschecht P. Ivarchent oder Flanell ist das geeignete Material für den Schlafanzug ^ 487t. dessen Kragen' und aufgesetzte Blenden aus farbigem Trikoline ^stehen. Praktisch ist der durchgehende Schnitt des Anzugs, der unter der Schulterpasse leicht gereiht ist. Er" forderlich für gjähr. Kinder: etwa 2.20 m Barchent, 40 cm ^atzstoff, se 80 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte für 2. 4 und v Jahre erhältlich Aus zartfarbigem Seidentritot arbeitet man den Schlüpfer KV 574Ü3, der oben und an den Beinlittgen mit Gummizug versehen »st. Erf.: 60 cm Stoff, 140 cm br. Bunte Beyer-Schn. f. 9 und II Jahre. Kür lunge Mädchen sind daS .Hemd und Hirschen ^ «S64 und ^ «WS, 100 und '06 om HüsNveite bestimmt. Das Beinkleid erhält seine gut anliegende Form durch die breite .Hüftpasse mit seitlichem Knopsschlnk. Erforderlich: etwa 1.Ä> m .Hemdswfs, 1.60 cm Beinkl^toff, je 80 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte für 88 und 92 cm Oberiveite erhältlich. Das Strumpfhalterleibchen V 57452 ist mit langen Trägern verse^n und wird hin--ten zugeknl>pft. Alle Ränder sind mit Wäscheband versäubert. Erforderlich: 25 cm Stoff, 80 cm breit. Bunte Boner-Schnitte für 9 und tt Jahre erhältlich. Das schlichte Nachthemd für Änaben KW 223S5 ist am Hals und den Aevnielausschlä-gen mit bunter Borte besetzt. Erforderlich: elwa 2^ m Stoff, 80 cm breit. Bunte Beyer-Schn. f. 8, 10 und 12 Jahre. Einen flotten Schlafanzug zeigt das Modell V 22M4 aus zartgemusterteiil Batßt oder Flanell. Die Kragennusschläge sind mit abstechendem Stoff besetzt, der auch einfar» big sein kann. Das Beinkleid wird c'ben mit Gummibandzug eingehalten. Erf.: 3,30 m Anzugstoff, 30 cm Besatzstoff, je 8l» cm breit. Bunte Beyer-Schnitte für 10, 12 und I4 I. Für kleinere Mädchen ist der Schlafanzug AW 6K71 gedacht, dessen Obertoil als i^ittel chen gearbeitet ist. Bunter Slosf oder Band chen wird als Kragen, Bändchen und Taschen schmuck verwendet. Erf.: etwa 2,5i) m Stoff, 80 cm br. Bunte Bever^Sch. für 4, 6 und 8 Jahre. Mit langen Aermeln ist das Nachthemd KV Z5ö04 gcarlxitet. Geblümter Z^tist oder Flanell dient als Material, einfarbiffe:-Trikoline oder Seide, in der Farbe des M,,, sters, als Garniturstoff. Erf.: etn>a 2..^ m Stoff, 25 cm Besatzstoss, je 80 cm br. Bnnte Beyer-Slafantug V S6S0» aus gestreiftem Flanell und dunkel abstechender Garnitur. Erforderlich: etwa 2,80 m Stoff, 40 cm Besatzstoff, je ."^0 rni br. Bunte Be^r-Schn. für 4, 6 und 8 Jal)rc. AiwmG- N» Mttwach, 7. März lSStz. Ls v^slQt «Zsr ^arr AH <»i»el»ckn>elc vsrdat»».) ^ ^ ^ Ii««« «> U. ». »..». Ukk«d«s-K«ejit»»obut» kür äi« «lsutseke ^U5?»de: Drei l)uOUea.Vori»A. Könir^briicic (5»). Nicht Helsen können — machtlos einer Ka-lastrophe gegenüberzustehen, die das Liebste vernichtet, was man besaß... Heinz Frodershagen hatte den lkieg mit ^macht, er hatte qualgolle Stunden erlebt, ln denen er um sein Leben kämpfen mutzte, nicht wissend, was die nächste Minlltc brachte, aber nichts glich den Q»«»len, die er lzeute erduldete . . . Wtchrscheinlich hatte er den Faden in der Hand ge^en, der den Knoten entwirren konnte, und lie^ ihn sich ent« reihen. Dieser Gedanke lvar von allen der Schliinmste, er drohte ihn um den Verstand zu bringtti. Lossows TröstungÄvorte verhallten unge-hort. Auch er war gleich FrederShagen schwer ^stiirzt. Vieles, ^vas ihm an Angiolina bis-Ker oufqcfallen, ihre wechselnde Stimmung, besonders der hartnäckige K«uf deS türkischen lvvlvandes fand jetzt seine Erklärung. K^ein -Zweifel — Augiolina hegte längst die Absicht, ihn zu verlassen, weil sie nicht unschul« dig lvar. Auch in Lossolvö Brust tobten sie wildesten Selüshvormürse. Heinz ^rei>ersh^en wäre ani liebsten so-sort nach Italien Mrücksereist, um an Ort und Stelle persönliche Nachforschungen ein« zuleiten. Mit groher Mühe machte ihm Lossow klar, dast das ein ganz unsinniges Unternehmen war, das ihm viel Geld kostete und erfolglos blieb. Ae gaben zusainmen erneut ein T«.le« grnmin nach auf, worauf drei Tage später die Nachricht einlief, das^ die ^Nachforschungen über TlisabethA Verbleib noch immer ergebnislos »varen. Auch von Angiolina fand nian keine ZPur, sie blieb wie vom Erdboden verschluckt. Da reifte in Arno Lossow die IZeverzeuffnng, daß sie sich ein Leid angetim hatte. FrederShagen war lamn wieder zu erkennen. Der Schlaf floh ihn, er wälzte nachts die abenteuerbichston Pläne, die er beim Auf» gehen der Sonne wieder verwurf. Das ganze Elend der Ungewischeit überfiel ihn manchmal nvit foicher Wucht, daß er fassungslos weinte wie ein kleiner Junge. Arno Lofsow stand ihm mit unerinüdlicher Freundestreue zur Seite. Er vergaß alle seine eigenen Pläne und Miniche, immer nur Heinz FrederAhagen wohl im Auge l)altcnd. Am NoSporus hatte er ein türkisches .Hclz-Häuschen gemietet. Eingebetet zwischen Zedern und Kastanien, beschattet von eiilem Jalibaum, der seine blutroten Blätter auf das Dach streute, spiegelte es sich im Wasser. Auch eine Barke hatte sich Lossow angeschafft. Auf diese Weise hoffte er. FrederShagen auS seiner Stumpfheit zu rei^n, aber cö gelang ihm nicht. l5r erreichte noch nicht einmal den Schein eines Lächelns. So vergingen wieder acht Tage, die keine Spur von Elisabeth brachten. Fredelcha^^en gab die .Hoffnung inz»»isl^n auf. ihn >var Elisabeth eine Tote. Mit eisenier Encr-gie wandte er sich nun seinen bisher vernach-Migten BerufSMchten zu. Er machte Be- suche bei der deutschen Gesandtschaft und bei den maßgebenden türkischen Stellen, und er. reichte den Posten eines AuSbildulig^sfizjerS i« der türWfchen ZMrme. » Als die Dampfbartasse sich dem Goldenen Horn näherte, erwachte Elisabeth aus dem Dämmerschlaf zum klaren Beivl^tseifl. Ihre Augen wanderten furchtsain durch den frem. den Raum. Sie konnte sich nicht erklären, wo >fie war. Auch nicht, wie sie hierher kiam Sie tastete sich in den Sissen hoch. Ihr Blick fiel auf die unbewegliche Türkin zu Füßen ihres Bettes, deren Blicke bewegungslos und unverwandt auf EKsabeth gerichtet waren. »Wo bin ich?" fmgte Elisabeth iu deutscher Sprache. Die Alte »nachte bedanerich die Handbewegung des Nichwerstehens. Aisabeth fiel matt in die Kissen zurück — ihre Gedanken kreisten in der Erinnerung — und Plöj^ich fand sie den ?kaden, der zu lenen entsetzlic^n Borgängen zurücksührte. In gmvsainer Deutli<^eit stmlden sie nor ihr. Eine eisige Mlte kroch an sie heran. Noch einmal richtete sie sich im Bett hoch. Durch die Spalte der edlvas geöffneten Tür lugten ein P^r Augen — jene Augen, die seit Wochen bei '^g und Nacht verfolgten und quälten. Entsetzt starrte Elisabeth in diese Augen. Mit einenl Aufschrei der Verzweiflung wühlte sie sich in die bissen — ihre gellenden Schreie zerrissen die Stille des Naunies. Do kroch die Alte wie ein Hund an ihr Lager. In einer Sprache, dir Elisabeth nicht verstand, die aber in weichen Tönen an ihr Ohr drang, beruhigte sie das zitternde Mäd chen.. Unablässig streichelte sie Elisabeths .^nd. Willenlos ließ es Eli?sabeth geschehen. Allmählich wurde ihr Schluchzen schwächer, sie hielt die Hand der Alten fest. Mit erstick ter Stinrme stellte sie noch einmal die Zsrage M französischer Sprache, und die Alte ant-wartete ihr, daß sie auf einen, Zchiis^' jci. Wem es gehörte und wohin sie fiihre, wollte fie nicht wissen. Prüfend überflog Elisabeths Aug<' das Ge« sicht der Kürstin. Es »var nicht schön. Viele Fmchen und viele Linien hatte daZ Schiclial mit rauhem O^'riffel hineingeschvicben. '.'llxr über all diesen Linien leuchteten ein Paar Äugen in sngrndlichem Fvuer. (?in ^^'aai merkwürdige Augen waren es, Elisabeth hatte zwar zu wenig Menschenkenntnis, unl sie ganz erfassen zn können. Sie fühlte ilur die Beruhigung, die uon ihnen ausging. Elisabeth »var ein argloses Kind. Hatte sie auch in ihrer Jugend viel Schweres erf.ih' ren, so waren die Eindriicke längst u>ie!»ei verwischt durch die Harmonie mG hoit ihres Elternhauses. Nun saß die Angst wie eill Raubtier in ihrer Seele und '^»rol^te ihre klaren Sinne zu varscl>lingen. Was wc'll te man von ihr ... zu welchem Zweäe hatte man sie geraubt . .. »vo führte man sie hin? . . . Unaufhörlich rieselteli ihre Trän.«. Ec» nxlr ein lautloses Weinen, erzeugt WN souiel innerem Iamnier, das; er auch der Türkin die Augen feuchtete. Die Alte hatte längst beschlossen, das Mäd. chen zu retten; denn sie l^atte eine 'tiechnunq mit Wanska zu begleiche!?. Er ahnte nicht, da^ sie die Mutter jenes Mdchens war, das vor drei Iahren seinetwegen den Tod suchte. Kein (^seh konnte ihn znr Rechenschaft ziehen, — denn »ver wollte ihnl die Schuld be» weisen? ^^lur eine Mutter konnte sie fühlen, und sie wußte: er hatte ihrer Tochter den Willen genommen und deil Tod besohle.:. Nock) näher rückte sie an Elisabeths Lage». „Verzage nicht, weiße Rose — wisse — nicht nach dein Willen des Bösen lenkt siÄ> die Welt — Allah l)ält die ^den des l^ieschehens — wie er will, laufen die Dinge — »ertrau, Allah, denl Lenker —" Der Vke« im Auge des Schwesterchen« C a n n e s, 5. März. Die Fainilie des Abgeordneten L a b a d i e r e, die in Saint« ttaphaol bei Eanms ein Landhaus beraohnt, wurt^ vorgestern von einem fürchterlii^n Unglücksfall heimgesucht. In der mil^n Vor-frühlingswitterung der franzWchcn Riviera tummelten sich die Kinder des Abqeovdnetfn. drei Knaben im Alter von w bis 14 Iahren, int Freien umher. An einem besonders son« nigen Plätzchen stand der Kinderwagen mit den? se^) Monate alten Schwesterchen Susanne der drei Jungen. Das Kind itl^ief fest, wä'fjrend die Buben in seiner Nähe nncher-isllten nl^ sich dem Jndianerspiel Hingaben. Mötzlich begann da» kleine Mädchen zu weinen, doch die Briider Mmmerten sich im Gifer des Spielens nicht iml die Kleiiu, die <^sbald Me^r still ivu»de. Als die Mutter der Äiiider, die den .Kinderwagen für kaum Mmnzig Mniiten allein gelasseil hatte, Nach-'chau hielt, hörte man sie einen furchtbaren Schrei aufstoßen. Alles eilte herbei und miirde ^^uge eines entsetzlichen Zusallspieles. Eiiie der Pfeile, mit denen sich die Brüder der kleinen Suzanne gegenseitig beschossen k>otten, tvar abseits geschnellt, hatte das be- dauernswerte Kind getroffen und steckte tief im lin«ken Auge des Säuglings, Kind lag ohnmächtig da, als man es anssand. Während die Mutter der Kleinen sich in Schreikrämipfen wand, raste der Bater ii, seinem Krafttvagen niit dem schu^erverlei^ten Ti>chterchen nach Eannes. Auf der dortigen Klinik erst konnte der tief im Auge sitzende Pfeil entfernt iverden. Das Auge ist gänzlich verloren, man bangt jedoch auch ernstlich ntn das andere Auge der armen kbeinen Sn^in-ne, moftlichernseise sogar nin ihr zarte? Leben. 40a« Ei«»«h«er erIr»reU. Tokio, 5. März. Auf der Insel Utsuryo im Japanischen Meer hat sich eine furchtbare Tragödie abgespielt. Die ganze Insel ist wahrscheinlich zu einem einzigen großen Friedhof geworden, nachdem sie wochenlang von schweren Schneestürn»cn heimgesucht worden war. Es wird besürchtet, daß die 400V Einwohner der Insel iii Schnee nnd Kälte umgekommen sind. Auf der Inisel ist jetzt eine Rettungsexpedition eingetroffen, doch sind ihre Versuche, in das Innere der völlig verschneiten Landstriche vorzudringen, bisher erfolglos geblieben. In den Siedlungen an der Küste wurden 45 Leichen geborgen. Kleiner /Emsiger MI« M>»«WEP «wck M 0«»rvfiOl. mscksn boiiuivgsn. ö» «sonst«, Äv in l«t, ck» SsW0W«k»v «I GGGGGGRGGGGGGGGGGG» ? Zimmer u. l<ücite. mit ZiudotiÜr. ZLU ver-k-tuien. i^imiiu^ 97, Iztzim Liilia Kot.__2S0S »oD»iie Veu- pliitrv deim in :>tuäenci. vvie !n äsr cles eleicti'. I'ransiorms-tors unä äsr neuen t'»drtlc tiscIvAnje «iingti«, »ucd ikelivn SpÄrliiietler. zu vorksu ien. ^ntrsL. su^ Oekl. l«! N«»tttZitoobur«»u 1'roti». ^sribl,r. Vstfinjsks ul. w/l. sidt ävm p. I'. Publikum Iisksnnt. Provi8il>nsn äie-üer Vormittiuniksstvllo nur che KAnrleUeltu»« derecdtiet i5t. Selläneg Vbjekt. ttsuplat?. lLVlt m-, «roüer Lsal. ^^leden» räume, prim» >V«lnkolier, im Zentrum sofort:xu verlrauken. Valiek. Kino Union ^sridor. 2ZS4 Xvoj v»ui»»r»bU»». ejyo Lek-p»rrelle. im 8trenirstsn Z^eN' trum »oiort «u verkaufen. — V»U»lc I^erldor. liML »VGWWWGGGVVWUWVGWG« Sperdtieder Ine^ieer f,'el6in» »tltuie kauit. verkiiutt unö >vecti8e!t untereinsnäer äi»-kret un Dikl. k'aclimalNl iii ?ei-tleiilnäustsle. ^nxvbote nntpr »Zklk« Sil ciie Verv. ?6lk Outsetienösii (Z»»t!»»u» an lier VerkoiirL^trÄlie ist mit lvlsinvr KKUtion SN eine Kellneriii «iiii stis! sb^uiiekeii. ^ntriise unter »lvZ« i»n äie Vvrw. Zk^7 VerscliielleNe Hiädeln verclon verkauft, ^lekssntlrova c. l7. l. Stock, im Nof. ?6.';4 lZl»n?kol»le VIn 37.— i^^ejov-8ek ?attendaci>k)vii niiea l.?. 1el. 2457. Lsrlinpaqnet. 255? Verscilieäene KiSdel ^ercie» verkauft, ^n/uirailen lattcii- dscliovit ul. l^srt. linkk. Z648 l^oäerne Seklslrimmer und KüctietisinriclituiiLLn iXV eiek-! Iiol?) verkaufd ^u vjrlse»or6nunH^: ! ö»zriiLuvjs cle» 2r»e!»i«n«nen. 2. 3 4. klerickt 6er l^eeknunx»- s)rük«r. 5. <^euv.,i»l«n. 6. .'-lOupiversammlunx sinci »Ii« !^iixlic Ort» » u»»eduü : I.O0 Leknitkül'i'er Dr. Odnisnn tieuts »Ite« 0ol«l. äiltzvrkro. nen, ialselie ^tl!i»it.' ?u llüeiist» lirel5en. Ltumpt. cioickatdei-ter. l(c»roZK» eests 8. Z»S7 VWVWWWUGGGWUVWGVGGV Vormiet« Ziefluriert.. »cliäne» müdl.. «oniiij^ltitieij Äwmvr. Locliiu ulica lö/S. Ml» divtt niöbl. Ämmer. iepÄriert. dillii 2u verlnieteil. ^cli. Ver-xvsltunL. 258 l ^ol»>un«, Limmer unä SN kinclerlozv Partei 2u ver-inleton. i^liirska ul. 9. ^0^2 Ämmer 7u verlnieten. I^srijins ul. IV/lll. liii' ZlmmerkoUeie ntl^i lliiepuai wirci itutleenoinincn. Llnveii. ul. SZ/l. Nat. Z64l Nerr xvirä auix Kelt z^cnnm-inen. ^iäavskit l?/l. 2t)Z2 Kmnplette Ivel/immosvuk. nun» init ösdeiriminvi iiii i^eu bitu (^rojinova ulicu i-u vor-inietött. ^nz^ni»'ii4^n t^iinkuüi:-lei. Vrtna u!. 12. 2li4tj vermivteu l-xunnirit^e ^oknuai tismt Küci»e n, einer neuen Vilis. ^är. Vci^x^ . 2647 (Zroöo, trockene rRume «smt Kanzileien, mitte, sofort 7« veree^öii. irseen ^«eiitur. Xoroiiövvs 2ll 2b2l II»«« mit luteelienäsm. »lt-ein«efitdrt«nn (Zgztdau!» unvelt äy» 5t»«>t!^iitrum5. «llNHtix Nlexentvr StutzeilUUsl billirst verkituflivd .'^»»ctllivlleiicl soli/i verksuteii. >nru!iÄ»»^n i»n iier (isrteo sl» Qs-itzjarteli vervemtder, .^iifraeen nnti:i 6«? Vn>l>« SN che Verv. 24')4 IVGGGVVVIIVGVWGWG»^ ieiieliAftv, lutteiikuei^uvs 24. _Z62i1_ vVesen l^obvrsic^luii»:: Kleine tv»s koeiten unä nttiion kann, uiir. ^n?. liuiku c. .j/l. rsedt8. 26!» ?;ucdt Stelle. ^6r. Ver>v. ?s,24 264? (isvLes Sperderll^lmmvr /u vermieten, k^ssipns ulic« S«, SN äer l'rZ^tks ceitts. 2tilv ?lwm»r SN 1 oäer 2 l^ersoneti 5U vermieten, ^är. Verv. _^__ KOdlaett mit «snzier Verptlo-euni sofort eu versLsben. rjt»or, Vrs2ovs nI. 2. s^srterre liilkii.___2507 Verini^te i^onniilSi» /Immer init separ. einisnL. ^unksr» jsv» ul. 2S/I. i^eetist. 2bZS 8i»»rk»ril»lmw«i' »d lS. ^^itrs: XU vermiete». I^l^I,re8ki» e. 6u 2l;40 l l^evreii. ^iepur- Ammer i^ii vvimletön. Ltrolimajöi'iev!, ul. 10. l'urt. links. 2. 'siif. 2lM Z Ämmvr. Küeliv unci Z^utieiiur vermiete »b 1. ^pril an Klei-ne unä rndi«e t^smille. k^liiie park unä VVotnbau^liiii'^. /^n-trsxe unler »Lonnie ktil)»- sn die Verw._^liSl Zlvei seliäne. leere, ^^u^sen« «ieitike Ämmer ziu verinieten. Xvntruin. ^är. Verv. 25.';2 Xleines, nett inälil. /Immer UN soliäes, snsviitellteti tritU-lein ?u vermieten, ceiita 2Z/I. reel'ts._ 2li5.? i^ekün wttdliorte«. 8sfluricrtvs Lsssenseititle», reines /immer iiir 2 Personen nkelist Naiipt-bsihnhok 7U verin^eteii. ^le-kssnchovs o. 44/l! r. Weder. 230z S/lßvW« SLSZ?«» l^ekellNU Mit notwnläiLer Scliulaui'lnltiuli»^ vvilä >:v.»iuclit. ÄlyvenisLtl uiicl äelit^cii ljetliii «UN«, /^otoroil. Kriilj.i I'etrit irx 4 2t,SS ^säetien iür slieii ^e?i»(^I>t. ^nfiutieil i^sre^. 15 2V3« lZures«.kr»ft-/^ntjin«vr re- siiodt. VollkviNineiiL lZ^Iieri. «ciiune äei' ksostii»cIiLll, !>!»-xvenisLlien ii. clcutseiien ^nru-elie in Wnsl uncl Sciiriit z>n»ie ^teiiokriilZliie niill seiireiiieii effnrclvi'Iicii. (liieric nntcr »tjureauki'iilt^ uii cjiu Vor>v. I»tet,ti«er friseurseliiife v itl imftleiimniiiLN. I'5i!icui'^.t!<,!i l'ri»»/ /^rncjSeli. l^iiive ti>usm«I»terlv»to ne,-cien sufLenomineii. Xii/uss:^«. l^ttuksnz^Iei, Vrtns ul. l?. 21ilritior. ?l'?> l^llrfekte KSeliln ^»rä zesnelit. l'nttenliscliovn K. Seiiöne tinttiiiee. viui/.jlliiitcii-«e >Vvknun» inil l^u(ii:/imnie!-/Glitte (ier Stiidt. xvi)ni,'.iili^!i l^Ärknsiie liviiuciit vu» kiiitldii-Ic»icr t'^uinilie. ^iilriiz^e iiiiUl- liucleiciminei'^^ uii l^iö xvultunc. 2411» k«ckm»nn in lier 'se?ttti^ncki-5tsjv suclit I:il!l!^iiut otjei' svmpatlilscliL^ l'süulein. Iiii, 2S ^aiire »It. ilnt !tnl luiä lnteres^ie 5ur l^i-iiticiun)? liiäukitrie. ^ntxvestt)» >i»tc>' »2lil5« Uli cii^' Veivv. Kllusinüiinitiel, uiill vvii licii all.'ieitlt: I^oküliiilt^r. >n. iZlltIlisLtics Nerr, iiuii^ in !!>clieid,ilik:. suc^lit >«.in^U>>>. clitiv. idllul vt.i'nlilutitc Duiue x'.veLkii i,!e!^t.>ili leiillXi. tittl! l^Ii» iilt.!! eriietcii iiiitt:»' »Siudl IUI dic Verxv. -l l!> ^det»e«U^t«Uk uos Wr äte k.»ä»k«o» vr»nt«,o,tUct>: väo l.»ru^k ^vr i^iborsks lii^kzrnu. iii - fiir äe» ti,r»u>»el»er tm«l ss« virettor SUuk» VKILUX. — »e»Se vodnlmk In ^»rtdo,.