Ar ^l. Donnerstag, 2. April 1903. 122. Jahrgang. LaibacherWIMng. '^'ll» ^'"^°"^p«!s: Mit Postve, senbnnss: aanzjälmg 30 ll, liulbjHtiria l<'< li. Im Kontor: annz' I„,' /"'^"yri« il 1l. Züi bi>' »liistslllMl! ii'.ö Haiio naiizMirla 3 ll. - I«ser«n«»llet>üyr.- ssiir Nriiir ^. ^^^^ ^ ^iX' z» 4 Zcik'ii !>(> k, nn's^n' pl>i Z^ilc ls ti; bei üflercn ^il^si^'i^iiss!',! pl! ^nle >1i zlnn«rfs,vlllh Nr.-^, b!r i»»d«l»ion TalnialiiiMe Nr,«. Cprcchstunden dri NobaNil.',, von " t>W l(> Uyr uoi!üUla!,o. llnsmülicit^ Äiicsl- w»'!^» nichi au^«,<'m»il'i!, Älanuilriptr nicht zürnifssestüN Amtlicher Teil. -lllrr^^' ^ ""d-l'- Apostolische Majestät haben mit Ncnc^. ^'"schließung vom 21. März d. I de:l ill,, ^. ^"."'^rdenspriester. Hofprediger Dr. Cöle-Af^" ) ^ gruber zunl ordentlichen Professur der llnw^s^ch'^' "u der theologischen Fakultät der Utat in Wien allergnädigst zu ernennen gernht. Hartel m. p. 'lllorbl',"/ ^ ""b k. Apostolische Majestät haben mlt ^llisw ^'^ ^"t'chließung vom U. März d. 5- dm ^Und I?'^'^^nr im Ministerium dei' Innen, Sieg- 5 e „ « l k lckIi a nl ni e r von P e r ck h e i in zu ^scii, ^ , ^'^ Settionsrate <'xtl:i »tulum in ' "Nlsterin,n allergnädigst zu en.ennen geruht 5k o erb er m. s>. Rerb^ln ^ ""^ ^ Apostolische Majestät haben mit ^,^ ^^^"tschließnng """ ^- ^'är.; d. I. den w a „ ^ "" -''Nlifterknn des Innern Theodor H erz« ^in ^n,? """^ Oberbaurnte l»xti-n «tatum in Uiiterinm lillerclluidissst zn ernennen geruht. ^l oerber m. p. ^3"tl d»g x^ ^'^ w"^ ill der f. l. Hof. und Tlaat?. ^Wl A.,^', ' und XX Vl. Elilcl des Rrichsaesetzblattes in '"Mb? u„?ssessebel, ,n,d velssnt»«. f' »5^ti"t)a»'.?."" lW3 wilibe in d« l. l. Hol lind Sl.,ats-s M dei "^^ ' - Ttiick der polnischell. da» <,'XX, n.ib c.'XXl. >3 ^>e l, '^'^'"' NussM'e ds? ReichszieiehblatteK v. 1.1902,! ll,.?^"' da« ^','.'^ ^ lmhenischeu, dae Xu. Stück der lumä. b.'°Ni!ch,„ '>)'",^Uirk der slovcuiichen, das XV. Ttilck der bf! ^l,Mlij'^ ^"^' Stü^ der ritthemjchen, das XX. Htllck ^chsnT verl'o«" ^" Weilelverl'lsitllnss folgender Preß- ^l. I, '^"". l"-«-'N).,^i. vom 14. März l903. Nr. 79 «Veutsche lUollSzeitunss» vom 21. März 190». Nr. 12 ,»lo,dt>Uhmische Vollsstimme» vom 21. März 1903. Nr. 12 «Nordbvhmischer Vollsbote» vom 20. März 1903. Nr. i:! ,I'.,klnk» voul 27. März 1903. Nr. 2 «l)olv» Xowvll»» fiir Februar 1903. Nr. 54 «Hit«» vom 20. März 1903. Nichtamtlicher Ceil. Amerikas Wehrkraft zur See. Ein auomartiger militärischer Berichterstatter schreilit der „Pol. Klorr." unter anderem: Ter unver-tcmlbnrc Anfschwuna., den die flotte der Vereinigten Ttaalen nenoinlnen hat, ist nicht erst nenesten Ta-Nlniö, er ist auch nicht da6 alleinige Verdienst deo > ^egenloärtigen Präsidenten der Republik, Herrn Noosedelt, dessen außerordentliche Tatkraft Meiselloo fördernd auf die Seeinachtstellnna. seines Valerlandeo gewirkt hat. sondern er reicht zurück bis cuif die ^'it unmittelbar liach deni kriege mit Spanien, als sich die Ueberzeugung von dem Werte und der Bedeutung einer tüchtigen Kriegsmarine aüm Schichten der Ve-! uöllernng und jeder politischen Parteirichtnng ans'! drängte. Mel,r und inehr wnrde gleichzeitig erkannt,! dnn mit dem wachsenden Handelsverkehre nach den, Auslande dieser einec» starken Schuhes bedürfe nnd das; die Verteidigung der Küsten dos Lmidcs' im Kriegsfalle einer^lotte übertragen werden nnissen, die ebenso in offensiver wie in defensiver ÜeistungKsähig-lcit zur Anofülirung schwieriger und ernster Ausgaben fähig sei. Wenn trotz dieser allgemeinen Begeisterimg und trotz sorgfältig au?gec»rb?it0!^' Vorprogramme die Verwirklichung vieler ÜÄinsche nach beschleunigter Bereitstellung einer erstklassigen flotte biccher hinter den Erwartungen )nriickgevlieben ist. fo haite diese, Tatsache zunächst in den Mängeln uller Art der ame> litanischen Werften ihren Grund, die weder der Zahl noch den baulicken und technischen Einrichtungen nach «X'n unerwartet schnell a» sie herantretenden Anforderungen gerecht zu norden vermochten. Auch die verschiedenen Streike und der lange währende Streit der Negierung mit den Lieferanten, um die Panzerplattenpreise haben wiederholt verzögernd auf die Aufführung nnd Fertigstellung von oft fchon geraume 'ieit in: Baue befindlichen Schiffen eingewirkt. Aus diefen mistlichen Verhältnissen ergab fich die Folge, daß im Laufe des vergangenen Jahres nnr ein ein-zigeo Schlachtschiff, die „Illinois", bendet werden konnte und daß von den nennzehn Linienschiffen und zehn Panzerkreuzern, die dereinst den Bestand der amerikanischen Flotte bilden sollen, bis jetzt noch nenn Linienschiffe nnd acht Panzerkreuzer unvollendet ge-blieben find. Mil der Errichtung der Werft in Washington nnd dem gleichmäßigen Fortgange de>r Panzorplattensabrikation foll schon in diesem Jahre die Entwickelung des 5triegsschisfbaues eine bedeutende Beschleunigung erfahren. Man hofft ferner, nach endlicher Beilegung der Streitigkeiten zwischen den Aomiralen O'Neil nnd Bowles einerseits und dem Admiral Taylor auf der anderen Seite auch zu einer Homogenität von Geschwadern zu gelangen, wie sie aus taktischen und strategischen Gründen schon lange gewünscht wurde, aber infolge der herrschenden Uneinigkeit über da5 Prinzip der Tchlachtschiffkonstruk' iion nicht zu erreichen war. Admiral Taylor war nämlich der Ansicht, daß für den Van dieser Schiffe in erster Linie eine hohe Geschwindigkeit in Rechnung gezogen werden müsse, während die beiden anderen vorgenannten Admirale den größten Wert auf die Gefechtstraft dos Schlachtschiffes legten und daher nebet! einein hohen Tonnengehalte starke Panzerung für dasselbe forderten. Mit dem Siege der Admirale O'Neil und Vowles in dieser Meinnngöverschieden-heit und der Festlegung der Baupläne fiir die jung sien Neubauten vom „Connecticut"-Typ soll dieses Prinzip auch für die nächste Iukunft Gültigkeit behalten und damit der amerikanischeil Marine schon innerhalb weniger Jahre diejenige Schlachtschifflotte gefchaffen werden, die an Hahl und Gleichmäßigkeit im Typ keinen Gegner zu fürchten hätte. Feuilleton. «»„ ^, Abschiczsgroß. » tzv<,n«l». Mitglied der deutsche» Bichue ^ in Laibach. ^s/'f."/ben hatten unser» Hausflur „^ ''"1 sorglich angeschaut 'ich ,!"''! ""s'g. «l'ne ^a.^.» "' lleme5 Nes, geballt. ^tsck.^ "' ^l"g"ng5türi» ',l,„, ""' Ue spät und früh' 'wch »,^"3. ""^ "ns'ren Spielen, "" Mutter ^i,b' >md Müh'! 3lug^' , Mit di>s?^ ''" '^^^ü und kainen ^ biitt^ s- "Mt< "nld und weich' ""ch ni^ "'"^ "lssen mögen, ^l um l'ii, .«.iönigreich! Al>- "wßten ""^ groß geworden, 'wgon m.^ v ""'" Hcunatsort, ""?> k,',. -, ^' lieben Schwalben "" N'llen Hm.se fort. t"'> j„""g dlicb'o in dein Neste ^ m>^ ^' "^' und leer; "cl>. si,, f ""''re Mutter spähte. l"non nimnu'llnehr . . . , 'N t>^ '"chtlich lvo ennmlen 3." aar i'7' da. groß und weit, ^Möi.^ ^"Ud verschmachtet "'"' u, Einsamkeit . . . Endlich, datz o^' nicht zerbröckle. nahm das Ne^t die Mutter ad. trug'5 zum Schrank und barg'o dort sachte. wie man Teurem legt ilio Grab . . . Al5 lch später heimwärts tckrtv, mannesernst iu Mutter mich zur Lade, wo sie slill dac' H?mcken barg. Ziel), im grauen Vogelheune lagen, weiß und blütcnrein. vier, fünf Federn, wie sie Vöglein tragen in iln Bertchen ein. Wohlig sah das aus; alo hätten gestern Schwalben hier gehaust, gesteni uns're Kinderflilnmen durcli dec, Hauseo Flur gebrauft! Ach, mit diesen zarten Flamnen trat der Kindheit ganzes Glück federleicht, doch klar nnd lieblich, vor den jung geword'nen Blick! Von des Lebens echter Schönheil blieb gar wenig übrig mir, grad so wenig, doch so Teures wie die blassen Flaumen hier . . . Wandervögel sind wir Künstler, ohne Ziel und heimatlos: halten nirgends, wir bewahren manches Pild im Herzen bloß Toch die« Vild bleibt unauslöschlich! Wohl kein Zeitmaß tilgt uns aus jene Stadt, wo echte Freundschaft uns geöffnet Herz nnd Haus. Wo der ew'ge Wandervogel sich nicht fiililt als fremder Gast. wo man ihm die losen Flüge! fesselte zur schönen Nast! Wo er gleich den heim'schen Amseln frei und froh sein Wesen trieb! Wo man ihm beim Scheiden sagte -Flmlii'ger Freund! Tu warst nn5 lieb! Denk' an uns! Wir denken deiner! Wohl! Er wird's im fernsten Naum! Schien ihm doch sein kurzro Weilen wie em schöner Heimalstraum , . Denket, daß der Wanderlimstler Huld und Güte doppelt mißt, glaubet mir. daß bei dem Sch«hDen wohl sein Leid das größ're ist. Denn ihr bleibt im trauten Heime, wir zirh'n weiter, Bahn um Vahn — denkt, daß wir ertrinken können in dec- Leben5 Ozean Doch wao wir ueremt getrieben, froh gelacht und ernst gefühlt, bleibt in nns'rem Herzensgründe wie ein uiwertilgtc^ Vild! lind ec. klingt die kleinste Freude „ach bis in das spät'ste ^ahr wie ein holdes Wiegenliedchen, wie ein Märchen, wunderbar . . Wie von einem Liebesstrauße Teuer bleibt der welkste Nest! Wie ein Hauch aus guter Stunde, wie — — die Federn in dem N?st . . . Laibacher Zettung Nr. 74. 626 2. April 1903. Politische Ueberficht. ^. ' üaibach. 1. April. „Czas" betont, die c z e ch i s ch e n Politik e r tonnt«: sich aus der augenblicklich schttnerigen kage nur durch Entschlossenheit und Mut, Herallsarbeiten. Tie Nachgiebigkeit gegeniiber den populären Schlag-Worten führe direkt zu jener Katastrophen Politit, deren Schädlichkeit und Gefahr Tr. .«itramar in seilten Uhten Ausführungen so trefflich dargelegt habe. Tnn vonl deutschen Reichskanzler Grasen V ü ° l o w deni italienischen Minister des Äenßern, Hern: Prinetti, in Neapel abgestatteien Vesilche mißt die „Neue <^reie Presse" neben dein allgemeinen Interesse, das er als Zeicheil des herzlichen Verhältnisses zwischen den beiden Staatsmännern beansprucht, auch «ne politische Bedeutung bei, weil es sich von selbst verstehe, daß in der einstündigen Aussprache des leitenden, deutschen Staatsniannes lnit dem nur zeit' weilig der Geschäftsführllng entrückten italienischen Minister des Aeuhern auch andere Ting? als die Vor gange in der Krankenstube den Gegenstand der Unter« Haltung gebildet haben werden. Es sei jedenfalls ge^ wiß, daß die alte Herzlichkeit Mischen den Höfen und Regierungen der drei verbündeten Reiche durch vorübergehende Schatten, wie sie vor Jahresfrist über domDreibund zu lagern schienen, nicht getnibt worden rst. Es bleibe nur noch die schwierige Aufgabe zu lösen, den Dreibund durch die Handelsverträge zu vervoll° kommnen. Man gehe schwerlich irre, wenn man an» nehme, daß diese ^rage in der Aussprache zwischen Bülow und Prinetti einen Gegenstand der llnierhal" lung gebildet hat. Nach der Erneuerung der Bund» nisse und angesichts des auch in seiner Herzlichkeit un-veränderten politischen Äundesverhältnissev dürfe man sich der verstärkten Hoffnung hingeben, daß auch der Weg zur Erneuerung der Handelsverträge im Sinne billiger Gegenseitigkeit gangbarer gewor-den ist. Aus Kopenhagen wird der „Neuen Freien Presfe" gemeldet: Die Zahl der fremden G ä st e a in däni« ichpn Hofe während der Tage dec, Kaiserbefuä)es ist vermindert worden durch den Beschluß des griechi' scl)en ^önigspaares, mit Rücksicht auf die politische Situation im Orient die Reise nach Dänemark einst weilen aufzuschieben. Auch die Nachricht, .Uönig Oskar von SäM'den lverde in Kopenhagen einen Besuch ab statten und mit dem deutschen Kaiser zusammen treffen, bestätigt sich nicht; vom Stockholmer Hofe er scheint nur die Prinzessin Ingeborg, eine Tochter des dänischen Kronprinzen. Tie Königin von England wird am Dienstag hier erwartet' in ihrer Begleitung befindet sich Prinz Km'l von Dänemark, vermählt mit bn- Prinzessin Maud von Großbritannien, einer Toch ter des Königopaares. Prinz Karl ist ein Sohn deS dänischen itronpnnzen, hält sich aber ständig in Eng-land auf, wo er im Dienste der Marine steht. ^ Die spanische Ministerkrise, die zum Austritte des Finanznn'nisters Villaverde aus dem Kabinett Silvela führte, hat, wie man der „Voss. Ztg." ans Madrid schreibt, dort allgemein überrafcht. Eine Krise lag freilich schon seit längerer Zeit in der Luft, da in Vudgetfragen große Uneinigkeit innerhalb des Kabinetts herrschte. Vor einigen Tagen ließ der König den Finanzminister zn sich rufen nnt> deutete ihm an, daß es ihm angenehm wäre, wenn die Kriegs- und Marine-Etats erhöht würden. Da dies die Finanzpolitik Villaveroes durchquerte, reichte diefer die Entlnssnng ein. Villaverde wurde durch den I.ljährigen Rodnguez San Pedro erseht, den Präsidenten des Verwaltungsrates der Nord - Eisenbahn und Anwalt verschiedener großer Institute, die seit Jahren mit dem Schatzamte arbeiten. Nachrichten ans Erze rum zufolge fei in den dortigen militärischen Kreisen die Nachricht verbreitet, daß vier knrdifche Hamidie-Miliz Rei-terreg i mcn ter, und zwar aus dem Gebiete von Passin nnd Ehllis oder Minis (Sandschak Erzerum) nach K o n sta nt in op e l abgehen sollen. Ob die«-selben in Konstantinopel längere oder kürzere Zeit verbleiben oder nach einem weiteren Bestimmungs-» orte geschickt werden sollen und zn welchem Zwecke, ist weder dort, noch hier bekannt. Es ist übrigens nicht ausgeschlossen, daß es sich nm eine absichtlich falsch erlassene Ordre handelt, um die betreffenden Anführer des unbotmäßigen Stammes mit Vorbereitung? arbeiten zu beschäftigen und auf diese Weife für eine Zeitlang zu beruhigeil. Denn es ist nicht anznnehmen, daß die Pforte unter den gegenwärtig obwaltenden Verhältnifsen es wagen würde, die lmoisziplinierten berüchtigten Kurden in Europa zu verwenden, was ihrem Ansehen nur unendlich schaden nnd ihr auch ge wih keinen praktischen Nutzen bringen würde. Tagesneuigleiten. — (V o in Le l) r e r z u in M illionär.) Aus Vi sttih »oird dem „Pester Lloyb" gemeldet, daft der in den dürftigsten Verhältnissen lebende rumänische Lehrer Letlan über Nacht ^um VeraMltsbe sitzer und Millionär geworden ist. Lettan fand vor einiger Zeit aus dem Felde eine» Er^ llumprn. Er begann nachzuschülsen und sties; alls reiche Golderzlager. Ieht bezieht Üetlan ans einer Lieferung von 10.000 Tonnen, die er an die NagyBanyner Hüttenwearrt wurden war. fand man die Grube aufgewühlt und leer. Weitere Cpuren wiesen darauf hin, dah in der Nähe Zigeuner la-gcrten. die, wie die aufgefundenen Knochenüberreste zeigten, den Hund gebraten und verspeist haben! — (Tierische Wetterpropheten beiden Alten.) Wie bei uns der Laubfrosch, so standen bei den Alten zahlreiche Tiere in dem Ansehen, die Wetterpropheten.' gäbe zu besitzen. Ein römischer Schriftsteller schreibt darüber: Machen sich die Delphine bei ruhigem Wetter lustig, so wird der Wind von der Seite lochen, woher sie lommen' spritzen sie beim Sturmwinde das Wasser umher, so wird Windstille eintreten,- fliegt der ttalmar. hängen s'H ^ Muscheln an. sehen sich die See-Igel fest oder nehme« > Sand als Vallast ein, so steht Sturm bevor; ebenso w"" ° Frösche ungewöhnlich laut quälen, wenn die WasserlM frühmorgens Lärm machen, die Taucher und Enten ly Federn mit dem Schnabel putze,,, die anderen WasserlM sich sammeln, die Kraniche tiefer ins Land eilen, ^e Tau^ vom Meer oder von den Teichen fluchen; fliegen die -^.^^ still und hoch, so deuten sic auf schönes Wetter; laß' ^ Eule bei Negen ihre Stimme häufig hören, so zeigt ße 2" Wetter an; schreit sie bei gutem, so deutet sie auf ^."^ krächzen die Naben mit schluchzender und bellender Sn" in gedehntem Tone und schütteln sich dabei, so gibt es W> ' ist aber ihre Stimme abgebrochen, so gibt es Wind Negen. Schreien die Üandvögcl nach dein Wasser hm baden sie sich, znmal die Krähe, fliegt die Schwalbe "" Oberfläche des Wasser und benetzt ihre Flügel, fliehe" ^ auf Bäumen wohnenden Vögel aus den Nestern, s^"»^, Gänse viel und stehen die Neihcr traurig auf dein Sa ! so gibt es Sturm. - Unbegründet sind diese "'^'^:fftl gaben durchaus nicht; nach Otto Keller wissen die SaM im Aegäischen Meere noch hcnle. das; der Delphin '"A.^ Nichtung hin zn schwimmen pflegt, woher der nächste ^ zn erwcn-tcn ist. War er bcn Schiffern schon für ^'"^^ Wetter von großem Werte und ein passendes Sinnbllo glücklichen Seefahrt, so war er noch wichtiger als ^^^ vcrlünber des Stnrmes durch scine ausgelassenen ^^lftl auf der Meeresfläche. Die Tiere warnen also den SY ^ vor drohender Gefahr und retten ihn mittelbar vom ^^ bruche. — Weiter heißt es bei cincin römischen ^" s.'^s-ist lein Wunder, wenn die Vögel das, was in der Lus ^. geht, im voran» bewerten. Auch die Schafe Zeigen sol^,^ änderungen an, indem sie springen und Tölpeleien " ^ ebenso die Kühe, lvenn sie gegen Himmel rieche" ^»^1, gegen das Haar lecken; die Schweine, wenn sie ^" s„ slck dir sie nichts angehen, zerreißen; die Ameisen, ^^? ,«^tl» ungewöhnlich träge zeigen und verkriechen oder sich !^ ^,, oder ihre Eier vorbringen, endlich die Regenwurms. ^< sie aus der Erbe lriechen. - Hinsichtlich der Seevogel/« ^ Keller, baß in der Tat viele die Gabe besitze,,, den lo« ^, den Sturm anzuzeigen, und darum auch heute ^^fii> Schiffer und Nauecn ein Gegenstand eifriger ^ H !l" sind. Sia>rlich hat sich das Vugelschaullxsen übeiy"'" ,ch' Zusammenhange mit der Schiffahrt entwickelt. Das»"' z„ der Umstand, baß gerade die seetüchtigsten Voltös"«,^, der Beobachtung der Vögel am weilrstei, volgtl"/ waren. ^ — (Die Illusion im Gerichtss" a l^„ einem Berliner Spezialilätenlheater tritt jetzt rine ^ auf, welcl)c die vier Elemente in Illusionen bars^üe! vierten Bilde ^scheint sie als Märiyrin ans e!»e>n ^ 5,' häufen, an dem die Flainmcn emporzüngeln, b>s ^nl)aufen verwände», ^i» Illnsion beruht außer auf dc? Gewandtheit der DaN^ ^ die ursprünglich Tänzerin war, vor allem auf ^güp^ sinnreichen Apparat. Die Flammentänzerin Fuller ^ zhi ,n,n. daß dicsc Darstellnng nur unter Benützung ^. ^, geschützten Apparates niöglich sei, nnd beantragte ^^ Landgerichte I. eine einstweilige Verfügung, ^ hic^ Sl)e sowohl wie auch bcin Theater die' DaisteU"''^,^ Nummer zu verbieten. Ihr Mann tam in der ^A fiil^ eigenö von Amerita Hieher und das Theater hatte I^ sM Fall. baß diese zugträftige Nummer gestört wer" ^M' durch Vertrag von der Altistin eine Bürgschaft "^1,^ Mark hinterlegen lassen. Diesertage fand die ^^b'^ statt. Die Künstlerin hatte vom Gerichtehofe die ^^ ^ erhalten, vor ihm in dem Kostüm zu erscheine"',!, ^tu>^ die Ausführung der Illusion ermöglicht. Die rote locke. llrwlinalronum uou Vrnft von Wnldolv. (Fortsetzung.) 33, Die kleine Vergeßli ch t e i t Älö Stnnwald, der vm» dein Grafen ^wderich ein«n krlrZen Abschied geiwnunen, wobei er ihm zn° flüsterte, daß er sich sogleich nach der Praterstraße begeben werde, das Verteidigerzimmer betrat, um Hut und Ueberrock zn nehmen, und dann Vroni feine Ve^ gleitung anzutragen, meldete ihm ein Diener, daß )»oei schwarzgekleidete Tanten ihn und da5 Fräulein draußen in ihrem Wagen erwarteten. Von einer Ahnnng gelneben, eilte Sternwald unt Vroni durch eine Seitentiir hinaus auf die belebte Alserstrcche. „ssrau Gräfin Sie hier?" stotterte Sternwald, mit seiner Begleiterin an einen lner Niartenden Wagen herantretend. Angelita streckte ihm die Hand entgegen, „Haben Sie wirNich geglaubt, das; ich es hätte daheim aushalten l'onnen? Aber steigen Sie ein, mein freund — Sie nnd die tleine. tapfere Vroni!" Vroni und Sternwald folgten >il'i Einladung mid der Wagen rollte davon. „Ich kann es Ihnen nicht danlen. lieber, guter Doktor, was Sie heute fiir UN5 getan haben", sprach Angelika, „aber ich hoffe, daf; eine andere cm meiner Statt dieo tiln wird!" „Adolf," flüsterte Ferdinande, die in der anderen Ecke, des Wagens lehnte, leife, „Adolf, ich hlibe Sie brwnndor-t! Sie haben inehr Mut gezeigt al5 ein Sternloald preßte einen heißen l>iuß aus die zarte Hand, welche die seine erfaßt hatte, und erwiderte leise: „Ich tat nur meine Pflicht als Streiter im dampfe nms Necht! Wie aber sollte ich nicht alle meine Kräfte aufbieten, den Sieg «U> erringen, wenn wlcke»-Preis mir winkt?" Angelika. wela>' dem Liebeopaal d,e l'»l>^' :>ln5 spräche gönnte, hatte sich zu Vroni gewandt. .,Ä>lein liebes ,llgend bewundernswürdige Energie beloiefen. Ich beftirchtete stets, daß Sie beim Anblicke jenes Elenden den Mnl verlieren würden." „Im Gegenteile", versohle Vroni. „als ich den henchlerischen Schurtvn sah und meiner armen, ge mordeten H^uttcr gedachte, überlvältigtc' ,liich fast der ^orn: ich hätte mich auf ilm stürzen und ihn töten mögen!" „Ueberlasscn Sie dem Höchston das Gericht", sprach Angelika, „der Schuldige wird seiller Strafe nicht entgehen'" Ter Wagen pafsierte, langsam fahrend, eben die lange, Tonaubrncke, welcke die ^eopoldstadt von der inneren Stadt scheidet. Tic Grärin fnhr fort! „Unser treuer Wendelin hat sich schon zweimal während der Verhandlung heimbegeben, um meiuer Mutter und Großmutter Bericht abzustatten, Morgen früli reist er nach Schloß Landstron, um Gräfin Än-tonie fchonend vorznbereiteil, Bei der leidenden Gesundheit meiner so schwer geprüften Schwiegormntter ist folche Vorsicht geboten, denn aucli die Freude kann töten." .,^-ran Gräfin", fiel Sternwald ein. „wir habe» noch nicht mn der aanzen Linie gesiegt, mie e>? im Kriege beißt. Ter Feind dürfte uno "^e<,ck hartnäckigen, ja, verzweifelten Widerstand ^' 't»"' sehen, ^ncian ivrieoheim ist nicht dei' M"W^ ein freiwilliges Geständnis sein Gewissen.^ ^ tcrn, und leider fehlt etz und an Vewc''" ^^ Schuld. Wenn nur erst dieses fatale ^"^c>s>^ Stelle geschafft wäre. dann würde die Saw dec> Grafen Noderich leicht zu belveisen sein- ^ ..Glauben Sie denn nicht, lieber ^M»l^ mischte Ferdinande sich ein, „daß die G^ l^' mission morgen eine Entdeckung mackien u sie das geheime Versteck öffnet?" ,., ,,i^'. ..Was das Testament anbelangt, ^" , ^. / versetzte Stemwalo, „denn hätte ^riedbenl^^', stament geraubt, dann würde er es ja sl>f^ .^''^,, haben, da eben nur die Existenz dieses T^wn ^ das ersehnte Erbe bestreitet. Anfgehoven ^.^,' sicher nicht. Aber ich neige mich neuerdina-deren Ansicht zn." ^, ^ „Sprechen Sie!" drängte Gräfi" ^"^ ^''^, ..Wer lveiß, ob ^riedheini fich iib^b"'^^^ ^, sitz des Testaments befindet? Er h"t ^'5/ t„ll"-.. liabt, es zu ranben, das steht fest. lp'< Tuch, welches der Graf im Zimmer vei'i^!' ^ in den Mnnd schob, dann untersuchte "^. ^„ ^ inich dein Testament, ohne dasselbe ^'^.^" ,,^ „Warum hätte er sie dann ermorde^ . „Ei, weil er bereits zn weit gcgang" ,^,. noch nmtehren zn können. Wiirde ^""/ ^ h^' ibn denn nicht des Mordversuch's angeln v ^aibacher Zeitung Nr. 74. 627 ü. Aprli 1903. s'^l wurde ihr zu; Garderobe eiMiäunü. Dort hariie ri^ Augenblicks, wo nach Antrag der Anwälte der Ge-^tchof ftlbst die Ausführung der Illusion an kr Hand tm ^sten Apparate und Zeichnungen prüfen wollte. In tun'? ^'^71 Mantel gehüllt, der die zarte, imr voil einem "NMoNcn seidenen Trikot umschlossene Gestalt verdeckte, er-dem a ^^ Künstlerin die Aufforderung ihres Anwalts, «in ^"^löhofe die Anlegung ihres Flammentleides zu ^" und die Illusion zu produzieren. In der Mitte des llj^^saalcH war ein großer Tisch aufgestellt. Auf ihm Me die Künstlerin vor den Augen des Gerichtshofes und " zahlreichen Zuschauerschaft von Anwälten, die ihr die «s^untcsie Aufmerksamkeit widmeten, die angefochtene Der n l "^' "'" ^ bcum wieder schnell zu verhüllen. — "folg war der. daß Miß Fuller abgewiesen wurde. Mli - (Dllizehn Fragen.) Eugenio v. Pirani er-n^' " einem „New Yorker Briefe" des Börsenluriers, wie juck, Musilblatt Nu^iout Ooui-i«' an seimn Wider» z^"'b>< ihrer Freude über die Verurteilung des Blattes t'Nkö c Dollars Strafe wegen Plagiats'beschulbigung ^ '"l»nponisien unverhohlen Ausdruck gaben, zu rächen kau,!!', EZ fordert nämlich die Kritiker der New Yorker ^uptdlcitter öffentlich zu einer Prüfung auf. die vor be-^"!! Musilern stattfinden sollte und den Beweis erbrin. kr ,"^' das; sie zu dem Amte, das ihnen die Redaktionen ^ .7. "fftnden Zeitungen anvertraut, die erforderliche h^'Ntation haben. Der Nu^ic^ll ^ouri<>,- stellt diesen !>ch ^ . 'öehn Fragen zur Beantwortung und verpflichtet I5^^enia.cn. der die Prüfung siegreich bestelln wird. d<^ Dollars, dieselbe ominöse Summe, die das Blatt ^s<, l"bigttn Autor bezahlen mußte, auszuhändigen Die "Ml lauteten: bltZ m 7^ ^'^ Nucken gegen daö Klavier gewandt, nenne "b d! - "' ^^ angeschlagen werden, außerdem bestimme, 2 ^el."e Ulto^« ^^. oder uwll sind. Ott ei' ^^". ohne die Musik anzusehen, in welcher Ton- ? 3"ll gespielt wirb. ^d^n ^"^uliere auf be»n Klavier von (^«-äu,- nach auf fi' ^lttuiiere in korrekter Weise auf dem Piano oder ^oitii^'-' ^''^^" Instrumente, oder singt, mit oder ohne 5' ^ ^^ücl von mindestens zwei Seiten Länge. d»e ^ '"2t. spiele oder pfeife vom Blatt eine Seite Musit. °u vorher nicht gesehen, achj 5 schreibe einen torretten Nah für eine Melodie don ^honie ^^sl"e eine dir unbekannte Sonate odtr Sym-> !ur die du keine Programm-Erklärung geschrieben. tHonie - )"'be eine Programm. Erklärung zu einer Sym-"^istff^^'^ Konzert ober einer Ouvertüre eines betannten W,d.:.. ^""^' ^^ Wahl des Nu5»olll (üom-ioi-. ohne w 9 Kch ^i konsultitten. ^lunni, ^ auswendig zehn oder zwölf Tatte aus ,'mein 0^ " Konzerte für Klavier, Violine oder Violoncello Kulo n""? ^""ln Werte oon Tsäfoilowsky. Massenet. in ' ^' '8tf^ ' ^"«e, lveläM Symphonie von Mozart, Haybn, ^" tun "'« "^lösohn, Schumann. Bcuctner ober Brahms 1^ ^ruchstück, dns vorgespielt wird, angehört. liibia, <> ^^p"niere Gounods „Ave Maria" in eine be-^'Tonart. ^aie ^^ ^ümift wirb ein Tempo aus einer betannten ^^tlte >/" ^"^"lien in mangelhafter Weise vorspielen, ^^lnilck, ^'^^ im Tempo. Pprasierung, Alzenwation. >l>>< t'„, . ""b technische Fehler. Dasselbe Experiment wird btlch^" Eäi.gcr. Violinistr.l. Flötisten und Cellisten vor- ^chei-in^^^". loelchem bekannten Werte einige Seiten Or. ». Nm .'^" Chören. ^nn,s " ^'^ schlankweg behaupte», daß es lauter 5^^l geben wird. Dreil,tm ist ein Unglüclezahl. l>(l3 A' ^"s bedachte ich nicht. Wo aber sollte dann ^och f^ ^m^nt ^^^^^ s^^ welchem niein Gatte Mau ^ - ?^^ s"nein Fortgehen, bei dei- nngliickliäM U^lien hat?" ^iictch^'^ -^odorich sah sogar, wie die Baronin das ^ di'!" ^ ^"^ ^)rev Schlasrockev schob -- aber ^n da^ «^"!^^ "^^ violleicht schadhaft gewesen, ä>dis^^,/pnpier nicht hinabgeglitten sein nnd nnn ^ v.>,'s."^" U7ld den: Sanit de<' schweren Gewan- >il" n. ^ "wglich. in der Tat!" rief AnaMa. „So "a!t^,.<"" unvn-znglich oine Hcnlsdurchsuchung ^"« im l"?^ dieselbe morgen beantragen!" eNvi^ ^^lwni> «"' Augenblicke, daÄ der Wagm: hielt, "a?5 f,^' ^"'u er die Gesä>ehmsse deä folgenden ^^^ane v^anÄsehon können! '^öe,^"^?"^h"ln im grauen Hause der Alser-?^d ^„f "Uein sah, sti'chte er das Hanpt mit der ^rn ^/'. ^^^b völlig nnbeweglich auf dein abge- " Tjs^ '^ s'von, den der tfterichtsdiener ilnn an ^'^'schoben hatte. > "' "Ufa ^^"estürzt voni Gipfel seiner Hoffnun->dh<^ '"'"at ans dein ^rendeilranschc des Tri° ^^st^ ,-"' "nc Anklage, die wie die Posaune des '^' hMc i"^^ "' ^"d Ohr des Sünders geschla» "' sich a, "'"" nüt der Todesangst des Ertrinken i. Vcan l "^^'^ Strohhalm angeklammert. ^ Nicl^ ?""^ 'hu verdächtigen, beschnldigen, aber , Ui^bewoi,>,, '^ ^ach? ^"^ ^^ dennoch einen lleinen lUnstand. ^wn slili läcberlilw!' ^e>i»msümssfmt. Lolal- nnd Provinzial-Nachrichten. Klesetz betreffend die Abwehr uud Tilgung der Schweinepest. Die weitere Ausgestaltung der auf dem Gebiete der staatlichen Aeterinär-Herwaltung eingeleiteten Maßnahmen behufs Hintanhaltung und Bekämpfung von Tierseuchen Zum Schutze und zur Förderung der landwirtschaftlichen Interessen bezweckt eine Ncgierungsvorlagr. betreffend die Abwehr und Tilgung der Schweinepest, welche in der Sitzung des Abgeordnetenhauses vom .31. März eingebracht wurde. Das bezügliche Gesetz soll an Stelle der derzeit geltenden kaiserlichen Verordnungen vom 2. Mai 1899, lit. G. Vl. Nr. 81. und vom 15. September 1900. R. G. Vl. Nr. 154. treten welche sich mit Rücksicht auf die seither gesammelten Erfahrungen sowohl vom Veterinär-polizeilichen wie auch vom Standpunkte der SanitätsPolici als abänderungs-bedürftig erweisen. Da5 Wcscn deiten Ainoendung finden und im Anschlüsse an dieselben spezielle, im Berorb-nungswege zu treffenden Verfügungen. Diefe letzteren be? treffen die zur Verhütung einer Verschleppung der Schweine Pest (Schweineseucl)<) erforderlichen Sperrdersügungcn und jene Anordnungen, welche notwendig sind zur Sicherung der Ullgefährlichleit des Verkehres mit Echlveinen. Der Wandel der sachlicl)cn Anschauungen hinsichtlich der zur Bekämpfung der Schweinepest gebotenen Maßnahmen Veterinär-polizeilicher Natur findet in den Erfahrungen seine Begründung, lvelcl^ in Handhabung der bisherigen Vorschriften gesammelt worden sind. Besonders bestimmend war die ill letzterer Zeit wiederholt gemachte Beobachtung, daß die Seuche einen sehr milden Charakter angenommen hat und daß ein großer Teil der an Schweinepest erkrankten Tiere ncich kurzer Zeit wieder genesen ist. Unter solchen Umständen erschien, es nicht mehr. gerechtfertigt, die Bekämpfung der Seuche in der bisherigen, mit großen Opfern für den Staat und die Parteien verbundenen Art aufrechtzuerhalten. Aber auch in Hinsicht auf die Behandlung des Fleischt von an Schweinepest erkrankten Tieren ist vom sanitären und lvelcl>e seinen Fuf; auf dem schmalen Nettnngswege straucheln machen loimte. Lncian von ssriedheim hatte sich eine kleine Ver» geßlichkeit zu schuldet» kommen lassen. Nie sorgsam hatte er nicht die filbcrnc Kette, die er vom Halse der Leiche gelöst, in den Tonanstrom geschlendert unssdas Ledertäschchen vernichtet, das daran befestigt gewesen war. Dagegen aber hatte er die ileine, Flasche Tolayer, welche er geschickt durch jene nüt dem vergifteten In^ halt vertauscht, als Wenzel ihm das Rauchzeug sscholt hatte, in dem Versleck des Schranken vergessen, wohin er sw, unter dem Schlafrocke verborgen, getragen hatte. Der Mord all, Abend, der Nanb dl,H Testaments unö das Hehlen deo Kodizills in demselben, die Wut darüber, das Suchen danach, kurz, alles zusaimnen-genommen hatte die tleine Vergeßlichkeit verursacht. Jetzt erst fiel es ihm ein und morgen würden seine Verfolger sie nnn in dem Verstecke finden, die tleine Tokayerflasche. und sie auf den Gmchtstisch stellen neben die seidene Schnur und das weiße Tnch, das ihm als Knebel gedient hatte, um die verzweifelt sich wehrende Stiefmutter am Schreien ^n verhindern. Und jenes Mädchen im Trauert'lcide, dem er die Mltter geraubt, würde ihm wieder in die Ohren schreien: „Mörder! Mörder!" Ans allen (5cken tönte es, ein schauriges Echo. wieder und daMischen lackten nnd kicherten Neine, neckische Teufelchni. „Das ist zum Wahnsinnigwerden!" schrie ^>'"an, aufspringend. „?lw. ihr sollt meinen «opl mcht be. lomuu'n, ihr Teufel......ich will lengnen ,md wenn d,e aanze. Hülle aegen mich aufstände!" (F?lts,wmy sola» hygienischen Standpunkte der Airstoß zu einem milderen Verfahren als dem bisherigen gegeben worden. Und zwar liegt diesbetreffenb eine gutachtliche Aeußerung des Obersten Sanitätsrates vor, abgegeben in seiner Sitzung dom 28. Juni 1902, welche dahin lautet, daß die Zulassung, des Fleisches von Schweinen. die an Schweinepest erkrankt waren. Zum menschlichen Genusse unter gewissen Bedin^ gungen vollkommen unbedenklich sei. Auf Grund dieses Gut achtens werden im Einklänge mit den iin Deutschen Reiche geltenden Bestimmungen entsprechende Vorschriften erlasse» werben. Es sollen nur volltoinmen unveränderte Teile von solchen pestlranlen Schweinen, an denen leine erhebliche Abmagerung oder schwere allgemeine Erkrankung wahrgenommen wurde, und zwar gekocht, gedämpft ober gepökelt zum Genusse zugelassen werden. Das Fleisch soll nur unter ausdrücklicher Deklaration in Mengen bis zu drei Kilo^ gramm veräußert, jedoch nicht an gewerbsmäßige Wieder^ Verkäufer abgegeben werben dürfen. — (Verleihung des A be l s ft a n de s.) Seine Majestät der Kaiser hat dem Hauptmann erster Klasse Johann 2cigar des 17- Infanterieregiments den Abelß-stand mit dem Ehrenworte Edler und dem Prädikate S a -naval verliehen. — (Transferierung von Kadett-A spi^ ranten.) Mit 1. d. M. lverden folgende KadettAspi-ranten (ehemalige Einjährig-Freiwillige) transferiert: Vom I3t. 1: Viktor Litfchauer und Robert L »tschau er zum I3t. 27; vom IN. 4: Andr. Kleeb orfer, Karl Kernbl und Leopold S a l a m o n zum IN. 27; vom IN. 7: Adalbert Nagy zum IN. 37. Josef Zeiler zum IN. 87. Josef Krninz zum IN. 52, Koloman Marti -n e tz zum IN. 47. Iaroslaus Ierübet zum IN. 98. Io -hann Kral zum IN. 24. Felix Mahl zum IN. 47. Anton Nalowsti zum IN. 55, Rudolf Haib zum IN. 27. Robert Schmid zum IN. 47. Franz Äenes zum IR.10. P. Pasqualis zum IR.47. M. Otoli» ti zum IN. 15. Heinr. Weitzdürfer zum IN. 42. Lub> wig Grün h u t zum IN. 83. Georg Raduluvics zum JR. «. Eugen Tütth, zum IN. 83. Josef Vartoly zum JR. 82 und Theodor Milo 5 evin zum JR. 70; vom IN. 8: Wilhelm Weber, Ludwig Mußil. Adolf R a d-schop f. Julius Rothleitner und Josef Tusche! zum JR. 27. dann Johann K rali und Franz Stopar zum JR. 17; vom JR. 11: Anton K r i st a n zum IU. 17; vom JR. 17: Alexander Kau ders zum JR. 101; vom IN. 27: Alois D o m i c e l j zum IN. 22, Iostf Kdapil zum IN. 21. Rudolf Volt mann zum JR. 17. Justs Pra 2 at zum JR. 58. Richard S v e l l i 5 zum JR. )7. Miloslauö Schindlar zum JR. 90. Nikolaus Fischer zum IN. (N. Egydms Va ch aI zum IN. 82. Johann M !. lI 5 s i zum IN. 3), Friedrich WoIsrgger zum JR. 87. Antoll Demäar und Josef Freibevge ^ zum IN. 47, Vitior Turin zum JR. 87. Viktor P o z'n i t zum JR. 22, Varlholomäuö Greif und Janlo M a u re r zum IN. 87, Friedrich Profeld zum IN. 90. Franz Gollob zum M. 47, Johann Pelrovöiö zum JR. 22. Ernst Bl. 5 iste zum IN. 24. Gordon Twrdy zum JR. 87. Vittor Rychetsty zum JR. 74, Alois Pirtovi 6 und Franz Gornil zum JR. 87. Alois Gorjnp zum JR. 22. Ni< lolauö Nügy zum IN. 39. Josef Kreutzer zum IN. 87. Rudolf Mitlautz. Anton (5 vente! und Rudolf Walla « o zum IN. 17. Adam Kofi n zum JR. 87, Johann Stcrniäa zum IN. 17, Anton Kiöta zum IN. 87. Arton Dra55el zum IN. 17. Franz Kuhar zum IN. 47, Viktor Nohrmann und Johann Na jiel zum JR. 67. Gottlieb Vboviö zum JR. 47. Karl M a n? deljc zum IN. 87. Josef Kleil zum IN. 90. Einst Jeraö zum IN. 47, Bronislautz Sitorsli zum IN. 55. Josef Ptrov « el und Franz 5 otl zum JR. 67. Rudolf Kren zum IN. 47, Ernst Zupauc zum IN. 87. Alois Poj.iel - Milu 5 ! a zum JR. 71, Alois Cacat zum JR. 47. Karl Rudolf zum IN. 22 und Johann Zorrc zum IN. 87; vom IN. 49: Johann Brand und Ernst Schuldes zum IN. 27. Egon Eisenstädter zum JR. 97; vom JR. 59: Anton Gazda zum JR. 17 und Josef Hosier zum JR. 27; vom IR, 60: Friedrich Weiß zum IN. 27; vom IN. «1: Viktor Leffler (Löffler) zum JR. 27; vom JR. l>2: Friedrich Baß gum IN. 27; vom IN. 64: Josef Melli ch zum JR. 27; vom JR. 06: Moritz Sachs zum JR. 27. vom IN. 81-. Rudolf Pe3le zum IN. 37; vom JR. 88: Josef Sim 5 i 5 zum IN. 97; vom Infanterieregiment 97: Ferdinand Sominer zum IN. 41, Ludwig Vürallyi zum IN. 85. Moritz L e i ch t m a n n zum IN. 66. Johann Maluca zum JR. 55, Reinholb Silberbusch zum JR. 41. Johann Schwarzer zum JR. 100. Rudolf Szlezäl zum JR. 6. Maximilian Deiches zum IR.89, Wladimir Krynicii zum JR. 77, Moses Post zum JR. 55. Adalbert Nöhm zum IR, 61. Alexander Bleuer Doktor der Rechte, zum IN. 101. Karl Sala -m o n zum IN. 16. Aladür Frischler Zum IN. 6, Ernst Heinrich zum IN. 77. Johann G a l a s i c w i cz zum IN. 95 und Karl Sander zum JR. 32; vom JR. 99: Hermann M e l n i tz l Y zum JR. 17; vom 1. Regunent der Tiroler Kaiser>Iäger: Franz Kinbler zum Feldjäger-bataillon 7; vom 8. Regiment der Tirolcr-zlalseriager: Josef Pnrker zum JR. 7. Franz Stöckl zum IR, 17. Johann Kossil zum JR. 17, Heinrich Poll at zum IN. 17, Ostar Weinstein zum JR. 17, Ludwig Lerchenfeld Nlin IN. 17. Hugo Win dncr zum IN. 17; vom 4. Regiment der Tiroler Kaiscrjäger: Friedrich Arugberger zum JR. 7. Alois Aenbiisch zum JR. 7; vom Feld-jägerbaiaillon 7: Ladii-laus S e b e st l) 6 n zum JR. 83. — Mit 1. April 1903 werden zur Dienstleistung eingeteilt die Ncserve-Nnteioffizitlt (Kadett-Aspiranten): vom JR. 27: Inlob Sfdl 5 < und Fran; Liehnr. ersterer beim H»K< Laibacher Zeitung Nr. 74._____________________________________628______________________________________________2. April 1903^ nisch-hercegovinischen IN. 2, letzterer bei jenem Nr. 4 und vom IN. l)7 Vladimir G o l d m a n n beim bosnisch-herce-govjiifschen IN. 2. /,— (Sitzung des t. t. Landesschulrates f i/r'5t r a i n) vom 26. März 1903. Versetzt wurden: der Oberlehrer in Kropp Hoses KoroZec nach Möschnach und der Oberlehrer in St. Georgen Johann Nihter «i ö nach Mitterdorf in der Wochein. — Ernannt wurden: zum Oberlehrer in Altenmarlt bei Laas der dortige Lehrer Jakob Aebre; zu definitiven Lehrerinnen die provisorischen Lehrerinnen Lcopoldinc Vau del in Weinitz lind Anim Grubnit in Glogowitz, beide auf ihren dermaligen Dienstposten. Die Lehrerinneii in Seisenberg Anna Iereb und Amalia Koncilj a wurden der Voltsschule in Am-brus, beziehungsweise jener in Božalovo zur Dienstleistung .zugewiesen. — Der Lehrer an der I. städtischen Knaben-voltsschnle in Laidach Josef Travnar wurde in den dauernden Nuhestand verseht. — Die Gesuche mehrerer Lehr-Personen au Volksschulen um Zuerlennung einer Entschädigung wegen verspäteter Anweisung der ersten fünf Dienstalterszulagen sowie die Nclurse des lrainischen Landesausschusses gegen die Zucrlcnnung der sechsten Dienstallcrszulage an diese Lehrpersonen wurden abgewiesen. In Angelegenheit der Dienstesentsagung einer Lehrerin, feiner in Betreff des Disziplinarverfahrens gegen einen Oberlehrer wurden Beschlüsse gefaßt. — Die Errichtung einer eintlassigen Volksschule in Großlupp und die Erweiterung der einklassigcn Volksschule in Unter-Zemon auf zwei Klassen wurde bewilligt. Die Schulgeldbefreiungsgcsuche von Schülern an hier-ländigen Mittelschulen wurden der Erledigung zugeführt. Die Frage der allgemeinen Vorzugsnotc bei Klassifikationen von Volks- und Viirgeischulcru wurde zur Entscheidung gebracht und in Angelegenheit der Schulbesuchsverhältnisse an den Volksschulen in Trcbelno und Nasseufuß Verfügungen getroffen. Schließlich wurden die Berichte über die Inspektionen der Volksschulen in Mannsburg. Planina. Maunitz. Virlendorf und Kropp zur Kenntnis genommen. — (Gewerbliche Fortbildungsschule in St. Mariin bei L i t t a i.) Der neu gewählte, beziehungsweise neu ernanute Schulausschuß der gewerblichen Fortbildungsschule in St. Martin bei Littai hat sich nachstehend konstituiert: Leopold H o st n i k. Gemeindevorsteher in St. Martin (Obmann), Anton Alogar. Pfarrdechant in St. Martin (Vertreter der Unlerrichtsverwaltung), Wenzel Arto, Kaufmann in St. Martin (Vertreter der Handels- und Gewerbelammer). Franz K n a f l i <">, Besitzer und Lederfabrilant in St. Martin (Vertreter des Landesausschusses), Anton Vrbajs, Schmied in Ustje (Vertreter der Gewerbetreibenden), Martin Pov^c, Maurermeister in St. Martiil (dessen Stellvertreter), ferner Narthelmä ^erne. Oberlehrer in St. Martin. Die Wahl des Obmannstellvertreters und des Kassiers erfolgt in der demnächst einzuberufenden Ausschußsitzuug, Die Fu»ktionsperiode des neuen Schulnusschusses endet mit Ablauf des Jahres 1905. - (V oltöschulwese u) In Ermangelung von Aompelenten hat der l. l. Bezirksschulrat in Loitsch den pensionierten Oberlehrer Joses Aozja zum Supplenteu an der zweitlassigcn Volksschule i» Oblat ernannt und denselben mit der Leitung dieser Schule betraut. — In Unter-Slrill, Bezirk Gottfchee, wurde der Exlurreildo SchllllNlterricht eingeführt, loelcher vom Lehrer Franz Högler in Stalzern erteilt wird. —o. — (Der A u s s ch u ß d e r gewerblichen Fortbildungsschule in Adelsberg) hat sich kürzlich neu konstituiert. Es gehören diesem Ausschusse folgende Herren an: Franz Kuttin, Handelsmann und Bürgermeister (Obmann), Dr. Anton P i ls h o se r, t. l. Bezirks-kommissär (Obmannstellvertreier, zugleich Vertreter der Unterrichtsverwaltung), Georg Pilel, Handelsmann (Kassier und Vertreter des Landesausschufscs), Nichard ^eber, Buchdruckereibesitzcr (Vertreter der Handels- und Geiverbe-tammer), Lorenz Vizjal und Franz Ogrizel. beide Schuhmacher (Vertreter der Gewerbetreibenden). —n. — (Po st dien st.) Die Post- und Telegrapheu-Ex-ptditorin Ursula Zurc in Weichselburg wurde zur Post liilfsbeamtin I. Klasse mit dem Dienslorte in Gottschee ernannt. — Die Puslexpedientenslelle in Lengenfeld wurde an die Post- und Telegraphen Expeditorin Amalia Klinar verliehen. — Am 1, d. M. trat in St. Lorenz a. b. Themenitz eine neue Postablage in Wirksamkeit, welche mit bc:n Post amte in Großlack und mit den Vahnposten n. O. Grohlupp-Nubolsswert 838 und Nudolfswert Großlupp 334 durch täglich zweiinaligen Botengang zwischen St, Lorenz (Postablage) und St. Lorenz I. Kr. (Haltestelle) in Verbindung steht' —l>. — (Todesfall.) In Wien starb gestern der Te-natspräsident beim Obersten Gerichtshöfe, Herr Hosrat Philipp A b r a m. nach lurzec Krankheit. — (Der Gesangverein „Ljubljana") gibt yiemit zur Kenntnis, daß der erste ganztägige Vereinsausflug am 8. Mai auf St. Katharina stattfindet. Im Falle schlechter Witternng wird der Ausflug alls unbestimmte Zeit verschoben. — Das erste diesjährige Verejnsgartenfest findet am 7., beziehungsweise am 10. Mai im Schweizerhause, das zweite am 6., beziehungsweise am 12. Juli ftatt. Der Ort dieses letzteren Gartenfestes sowie alle näheren Details werden seinerzeit veröffentlicht werden. — (Stellung in Seifender g.) Anläßlich der am 31. v. M. in Seisenberg abgehaltenen Hauptstellung wurden von den 119 vorgeführten Stellungspflichligcn 16 für das stehende Heer. 5 für die Ersahreserve, zusammen daher 21 assentiert. Einer wurde behufs Konstatierung seines angeblichen Gebrechens zur Abgabe in ein Miliiärspital bestimmt. Vier der Stellungspflichtigen aus der eisten Alters-Uasse wurden wcgcn hochgradiger Verlrüppelung der Füße m der SiellunaMste gelöscht. ' ^ " (Verhaftung eines K i rch e n die be Z.) Gestern um V^6 Uhr abends bemerkte der Ministrant Andreas Nosulnil in der Tirnauer Kirche einen Manu, der sich be: einem Opferstockc zu schaffen machte. Rosulnit lief sogleich in die Sicherheitswachstube und verständigte hievon einen Sicherheitswachmann. Dieser begab sich in die Kirche nnd traf den Mann beim Haupttore, als er eben im Begriffe war. die Kirche zu verlassen. Er wurde angehalten und man fand bei ihm zwei Leimruten und 4 !5 44 li Kleingeld. Dieses Gelb hatte er in der Kirche aus dem Oftferstocle gestohlen. Der Dieb heißt Willibald Beranet, ist im Jahre 1874 in Asch geboren und nach Po^ova in Böhmen zuständig. Der Verhaftete wurde dem Landesgerichic eingeliefert. — (Schadenfeuer.) Am 29. v. M. vormittags zündete der vierjährige Inwohnerssohn Johann Stepec in Vreg, Gemeinde Dob, mittelst eines Zündhölzchens das am Dachboden der Besitzerin Maria Bregar in Nreg befindliche Stroh an. Das hiedurch verursachte Feuer griff rasch um sich und äscherte das Haus der genannten Besitzerin, die Stallung, eine Schupfe und eine Harfe famt allen Wirtschaftsgeräten ein. Auch verbrannten ein Ochs und zwei Kühe. Writers fiel dem Feuer die Keusche des Nachbars Franz Nrcgar i.i Brcg zum Opfer. Durch das Vrandunglücl erlitt Maria Brcgar einen Schaben von 4500 X und ihr Nachbar einen solchen von 200 Iv. Beide Abbrändler waren versichert. -,'1<. — (Nächtliche Ruhestörer.) Am 25. März abends kamen mehrere Burschen aus Arschische nach Sankt Lamprecht und verlangten vom Pfarrer daselbst, Herrn Josef Plantari<'-. dieser soll ihnen den Weg auf den Hl.Berg zeigen. Als der Pfarrer diesem Ansinnen nicht Folge leistete, begannen die Burschen zu fluchen, zu schreien und unflätige Lieder auf die Geistlichkeit zu singen, wobei sie um den Pfarrhof herumjohlten, daß das gauzc Dorf St. Lamprecht hicburch in der nächtlichen Nuhc gestört wurde. Erst nach mehreren Stunden entfernten sich die Burschen unter andauerndem Schimpfen und Fluchen. Die nächtlichen Ruhestörer wurden bereits seitens des Gendarmeriepostens in Sagor ausfindig gemacht, —ik. — (N c u schne e.) Wie uns aus Littai berichtet wird, fiel in der Nacht vom 31. März auf den 1. April in sämtlichen höheren Gebirgslagen Neuschnee. —ilc. Theater, Dunst und Literatnr. " (Deu t sche B ii h ne.) Gestern wurde die melodienreiche Operette „Wiener Frauen" mit dem gleichen schönen Erfolge der vorangegangenen Aufführungen zum dritten-male gegeben. Das Theater war fchwach befuchi. Wir hoffen, dein hübsä^n Werke in der kommenden Spielzeit wieder zu begegne», es wird dann eine bessere Stimmung und größere Aufnahmöfähigleit finden, — Zum Vorteile des Regisseurs und Schauspielers Herrn Tragau wirb heute das beliebte Lustspiel „Wohltätige Frauen" von L'Arronge aufgeführt, Herr Tragau hatte wiederholt Gelegenheit, durch Proben seines reifen Könnens das Publikum zu überzeugen, baß er ein schätzenswertes Mitglied der deutschen Bühne ist. weshalb auch ihm die Anerkennung des Publikums zuteil werden dürfte. 5. — (Aus der deutschen T he a te r lan zle',.) Am Samstag findet die l e tz t e Vorstellung in dieser Saison statt. Wegen Erlranluug der Frau Wolf-Seletzl») wirb die angekündigte Operette „Boccaccio" nicht gegeben^ sondern es gtlangt der Schwanl „Zwei glückliche Tage" von Schönlhan und Kaoelburg zur Ausführung. Die Vorstellung findet zu Gunsten des Sekretärs und Kassiers Adolf Neif statt. — (Ebmon b N o stan d) hat in einer Villa ein Marionetten-Theater eingerichtet. Wie einst Georges Sand, so widmet sich Nostand seinnn hölzernen Schaustnelern mit regstem Eiser. Er schnitzt sie und bemalt sie selbst, regelt die Kostümfrage und die Maschinerie sowie überhaupt die ganze Ausstattung. Seinen Freunden gegenüber äußerte der Versasser des „Cyrano", baß diese, Beschäftigung, so lindisch sie erscheine, für einen Dramatiker von großem Werte sei, weil sie ihn mit dem intimsten Wesen der Bühne bekannt inache. Telegramme des n. k. Telegraphen-Kollespondenz'Kureaus. Der Ausgleichsausschutz. Wien. 1. April. Der Ausgleichsausschuß beendigte die Generaldebatte über die Ausglcichsvorlagen. Im Verlaufe der Debatte erklärte Ministerpräsident Dr. v. 5t oe r-ber, im österreichischen wie im ungarischen Ausgleichsausschusse decken sich die Erklärungen der Abgeordneten und der Minister; beiderseits wird die Notwendigkeit der Ausgleichung der beiderseitigen Interessen, die Stellung ber Monarchie bezüglich der Handelsverträge sowie das Ansehen des Reiches geltend gemacht. Die gegenwärtige Kritik bildet den Wegweiser für die Zukunft, die Votierung der Vorlagen den Abschluß der Vergangenheit. Die Gegenwart würde sich aber sofort in eine gefahrvolle Zukunft verwandeln, wenn die Vergangenheit ohne diesen Abschluß bliebe. Gegenüber den einzelnen Vorrednern erklärt der Minister: Wir sind glücklich, unter anderem auch im Interesse der Dynastie zu handeln, indem wir für den Ausgleich eintreten. Die Monarchie existierte ja nicht, wenn nicht die Dynastie sie stets behütet hätte. Und je mehr ich überzeugt bin, daß jeder der beiden Reichsteile, von dem anderen losgelöst, bei weitem nicht die Hälfte des Gewichtes unter den europäischen Staaten hätte, dessen sie sich verbunden erfreuen, umso gebotener erscheint mir das Bemühen, die Monarchie in ihrem jetzigen Zusam-mcnhange und unter Obsorge der Dynastie zu erhalten. Gegenüber Viantini, lvelchcr die Verhältnisse in Kroatien be-rührte, bemerkte der Ministerpräsident: Eine Einmischung in die innere Verwaltung der anderen Reichshälfte gehe nach bei bestehenden Gesetzgekmnq ebenso wenig an, wie wir un- sersciis eine Einmischung in unsere interne Verwaltung s"-ließen. Die jetzige Lage scheint mir übrigens viel zu erni^ als daß man sie noch durch Aufrollung staatZrechtlM Fragen erschweren sollte. Ziehungen. Wie». 1. April. (Ziehung der 1854er Staatslose» 210.000 X gewinnt Serie 161 Nr. 25. 21.000 X gew"«" Serie 361 Nr. 16. Auf alle übrigen, in den am 2. Iann" d. I. verlosten Serien enthaltenen, hier nicht angefühlt" Nummern sällt der tleinstc Gewinn von je 630 15- . , Wien. 1. April. (Rudolfslose) 30.000 N gewn"' Serie 3924 Nr. 4. 6000 k gewinnt Serie 2064 Nr. 47 u^ 2400 X gewinnt Serie 3922 Nr. 25. Budapest. 1. April. (Theiß-Lose.) 180.000 IiH winnt Serie 1509 Nr. 36. je 2000 K gewinnen Ser« 1"" Nr. 69. Serie 2568 Nr. 100. Serie 3086 Nr. 61. Serie N-" N». 69 ,mb Serie 3847 Nr. 98. Die mazedollischc Vcwegnng. Konstantinopel. 31. März. In den vor KM^ gemeldeten Zusammenkünften dcr Albanesen wurden ofl^' five Demonstrationcn gegen dic Reformen beschlossen. Son ^ tag bemächtigten sich 'die Albancscn der Ortschaft VucM und nahmen die christlichen Gendarmen gefangen. S>e fprachcn dem Kaimatam jedoch, daß sie diese nicht toten w den und überführten sic gefesselt nach Pristina. Dann M dic Albanesen von Viwitrn und Umgebung gegen M'^°' ' Nach einem längeren Angriffsgefechte, bei wclclM a"'.^., lischer Seite Artillerie verwindet wurde, wurden die ^ nescn mit starken Verlusten an Toten und Verwundetet, 3^ rüctgcschlagen. Die Pforte hat alle verfügbaren Gendarm^ und Truppen von Salcmichi und anderen Städten an und Stelle entsendet. Uebcrdies werben 16 Bataillone " rxm Vilajct Aidin dorthin abgetan. Acht Bataillone 1"u bereits unterwegs sein. Gegenüber etwaigen seroischen bulgarischen Stimmen, welche diesen Truppensenbunge" ^ grcssivc Absichten unterschieben könnten, was unzuttm ist. sei konstatiert, daß die Truppen zur Wiederhersteu > der Ordnung in dem betrcffendcn Gebiete unbedingt ^ wendig sind. Die Pforte kann. wie erklärt wird. weg" Umtriebe der mazedonischen Komitees dcm b"lgal'>^ Grenzgebiete keine Truppen entnehmen, weshalb sie ',.^ aus Anatolien heranzieht. — Der osterreichifch-unaa ' ^ Botschafter Freil)err von Calice machte heute bei d" ^l Schritte und riet derselben, die Ordnung rasch wieb" ^ zustellen. In diplomatischen Kreisen ist man übereinstlw' der Ansicht, daß die Pforte nunmehr durch die Ereia"U'^h zwungeu sei. die Opposition der Albauesen im Vilajet u .^ energisch zu unterdrücken, was die albanesischc^^ ^, Mdiz Palais bisl)«r verhinderte. Das gegenwärtig»' ^ gehen, ber Pforte werde daher vollkommen gulgehc've^ß e6 sei jetzt zur Beunruhigung der Bevölkerung kein vorhanden. ^h» Konstantinopel. 31. März. An der Oriels ^> wurde eine Brücke in die Lust gesprengt. Sie liegt o ^ von Adrianopel, 3 kin von Mustapha Pascha ""d ^^ von der bulgarifcl)en Grenze entfernt. Von ber 11'/2 Meter langen Brücke wurde nur der Mittelpfe"" ^ stört. Die Explosiou erfolgte um 12^ Uhr nachts. ^ ^i tonation wurde in Mustapha Pascha gehört. ^" 5M<6 Bahnwächter, welche die Strecle vor dem Passieren de» ^ ^ z„ kontrollieren hatten, konstatierten die VerlehrsMU ^ daß der Orient-Expreßzug, welcher eine Stunde sp" ^ Brücke passieren sollte, nicht in Gefahr. Der Zua ^ .„ in Mustapha Pascha zurückgehalten, während die "^^s„! zwischen provisorisch in Stand gesetzt wurde. 2^.' tiof Expreßzug ist mit sechs Stunden Verspätung hier "''^^, fen. Der weitere Verkehr erleidet keinerlei Unte^ ^„ Vizediieltor Müller ist mit einem Eeparatzuge "^„op<> stantinopel und eine türkische Kommission von A°^ <,b-aus zur Untersuchung des Vorfalles an Ort und ^' iü' gegangen. Daß das Altentat vom bulgarischen "/" H bt! szeniert wurde, ist zweifellos. Das Gerücht, bav "^!> Tedeagatfch ein Attentat gegen eine Vrucle verM sei, ist unzutreffend, . hiB Konstant in opel. 1. April. Nach """ftla^ nachts ringetrofsenen Depesche des russisch"' ^ ' , vB wurde der'russische Konsul in Mitrovica. Se""""' albanesischen Soldaten verwundet. Trieft, 1. April. Seine Majestät der Ka's^l dem Komitee für den Bau einer evangelischen Kirche ^ bezirke Abbazia 5000 X gespendet. Der Protektor.^ ^ lomiices. Großherzog Adolf von Luxemburg, ha< ^'"^ >l" liche Spende von 6000 15 gewidmet. Der Bau v" nächsten Jahre fertiggestellt werden. > . ^ 6>^ ) Easerta. 1. April. Gestern abends hat '" ^B meinde Grazza-Nise und Umgebung ein fuicrM" f pi' gewütet, der beträchtlichen Schaden an Häusern «" ^htt" Feldern anrichtete. Drei Personen wurden gew" > - andere verletzt. . Oesl^' Paris. 1. April. Die Kalthäuser haben v" ^ gung erhalten, baß ihnen die Auiorisation verwe'g ^ g,r Dieselbe Mitteilung wird in allernächster Zeit aucy ^^ deren Kongregationen zugehen. Die Anwendung ^ jetz^ auf die Kalthäuser erfolgte deshalb so rasch. weU °' ^ b< bereits Auftrag zur Räumung des Hospitals, ^;chM' Grande-Chartrcnse besitzen, gegeben hatten. Der ^^ jfcil oon Grenoble hat einen Liquidator für die Gu" ^^ thäuser ernannt, der die Erhaltung des SP"« ^ Paris. 1. April, Heute früh fand s"'Avo< > Bruder des Frl. Thouret. welches bekanntlich "' ^ ^ , attcntat auf Marcel Priwost unternommen hanc^^,^»". letzteren ein Zweitampf statt. Thouret erhielt emr am rechten Arms. ^aibacher Zeitung Nr. 74. ^^^ ^ 2. April 1903. Verstorbene. ^., Am :n. Miliz. Liidmillll Frigibi, Klilmerstochler, i,.'^'Schiehftättgasje 15. Masern. -' Franz Meglic, Nr^ ^'^20 I, Uilterllnineistraße 5. Tuberkulose. Lottoziehung vom 1. April 1903. .___Brunn: 09 76 32 84 60 Meteorologische Beobachtungen in Laibach. ^^Sechöhe 806-2 m. Mittl. ^ujtdruct 7.W 0 mm. >, ^^N7l Wi^lL^I^OT'mähig ! fäft'bewblll i 2 ^^1^!.731-2! b3, SO.mäßi« !^heiter ^j " N. F. 730 3 ! 1 6i NO. schwach . heiter 00 lülll.^b Tllgesmittel der nestrlaen Temperatur «6", 3lor- >t°llen ^"««"Übersicht. Der versiofsene Monat März wa, liel^ ^"^ ^^ warnl. — Die Beobachtungen am Thermometer UU? durchschnittlich in Celsiusgraden: Um 7 Uhr früh 2-2». bie w.,^ nachmittags 11 7°, um 9 Uhr abends «'I', bähe, Kullere Lusttemperatur des Monats !>nt; Lustig, Reisender, Oraz. — von Wagner, Kfm., Waidhofeu. — Culemann, Reisender; Manzatto. Reisender, Trieft. — Kellner, Kfm., Prag. — Dr. Vreher. Fabrilunt, s. Frau, Mürzzuschlag. — Krmeny, Reisender, Fiume. Landestheater in Laibach. 107. Vorstellung. Ungnader T» roütvom v likviäl»l:j^i — Erste Genossenschaft der Wippacher Obstzüchter mit dem Sitze in Slap, registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung in Liquidation, iüfolge Be« endigung der Liquidation. ^ Lai-bach, 27. III. 1903. Ans ein Sttiokohen Zuoker nobiue man xnr Erzlelung einer husten-llndernden und tohleluilöaenden Wirkung 20 bla 40 Tropfen von -A.. Tliierry's t BALSAM mit der grünen Nonnen - Schutzmarke und Kaps«lverschluß mit eingeprägter Firma: Allein eoht. j Per Post franko 12 kleine oder 6 DoppelflacooB 4 Kronen. . A. Thierry, Sohntzengel- Apotheke In Pregrad» bei Rohltsoh-Sauerbrnnn. sICH'DIEN ! ^an Bcn^e au' die °^en eingegebenen Merkmale der ---------------------------¦-------------------------------------------------_____________---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------.----------------------------------.--------------------¦--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- B5ral3a.iec3a.e S;peir3saeee- ^u$Weis pro März 1903 1902 ^Ken: I___«__JL sj__JA ^gelegt von Parteien .... 1.658 1,077.222 20 1.535 854.310 21 ^hoben » > .... 1.675 741.147 74 1.791 654.734 22 Sland in Bücheln .... 41.755 62,964.005 74 42 301 59,575.409 88 ^Pothekar-Barlehen: ^gezählt ..... 66.779 77 80.900 — ^¦kbezahlt......... 70.720 — 74.840 — ^ Stand..... 82,551.352 46 31,033.344 96 ***«iude.Darlel*eu: ^gezählt . — — 69.000 — ru<*bezahlt . 253 05 12.533 33 ^ Stand..... 1,541.396 81 1,376.890 94 *. Stand .... 9,164.448 38 8,623.256 16 USs für Einlagen 4% ohne fc. bzug der Hentensteuer. ntiH für Hypothekar - Dar- i lehen 41/« ü/o. " lür ebensolche in Krain K bis K 600-- 4%. r^amt: gelegte Pfänder..... 1.374 17.568 - 1.245 14.963 — us8fttöste y . 1469 19.369 ~ 1-264 14.048 — Stand..... 12.995 175.339 - 12.211 170.232 - l-»»baoa am J. April 1903. to»D xXLe Dlrelctiorx- (1286) P. 39/3 1. Razglas. Marija Gazvoda, 54 let stara po~ sestnika vdova iz Doleryega Suhadola, se je zaradi slaboumnosti v smislu §§ 21. in 269. obè. drž. zak. stavila pod kuratelo in se je Matija Belle iz Dolenjega Suhadola imenoval kura-torjem. C. kr. okrajno sodiäce v Rudol-fovem, odd. I, dne 26. sušca 1903. (1315) G. III. 106/3 1. Oklic. Zoper Antona Kraškovic, pekov-skega pomoönika, in Jozet'a Krafikovic, oba iz Gumniä, katerih bivaliäöe je ne-znano, se je podala pri c. kr. okrajni sodniji v Ljubljani po Antonu Kras-kovic, posestniku iz GumniS St. 9 tožba zaradi pripoznanja plaèila pri zemljišèih vloz.ßt. 113 in 404 ad Gum-niše vknjiženih terjatev peto. 117 gld. 88 kr., 100 gld., oziroma ostanka 60 gld. in 180 gld. Na podstavi tožbe doloèa se narok /a ustno sporno razpravo na dan 2. aprila 1903, ob 9. uri dopoldne, pri Cej sodniji, v izbi fit. 50. V obrambo pravic Antona in .Io-2efa Kraskovic se postavlja za skrb-nika gospod Janez äkrab iz Gumnift liiäna fit. 17. Ta skrbnik bo zastopal toženca v o/.namenjeni pravni stvari na njunu nevarnost. in stroäke, dokler se ne oglasita pri sodniji ali ne ime-nujeta pooblaSCenca. C. kr. okrajna sodnija v f^ubljani odd. Ill, dne 26. suften 1903. Laibachet Zeitung Nr. 74. 630 2. April 1903. Kurse an der Wiener Börse vom l. April 19l)3. na« km oMeen Kurs^e Die notierten iturse verstehe» slch ln Kroilsiiwillirung, Hie Notierung sämNul»!' ?It!l.'n ,»id der «Divi'liVn Loft» Ersteht sich ;^> Ätucl, Kllgemeln» Slaat«schuld. "" ^"" «»»belll. Rente in Noten Mal' November p. K. 4L°/„. . . lOU'öi» 1«0'»b inNot.ssebi.-A»«. pr,ss,4 L»/« im ß<) 100 80 ,,sUb.Ilin.IuIi pr,»,4 2«/„ 10» 70 100 90 ., ,, «pril.°Ol»,pr.tt.4 2°/^iN()?« »ou-sn Ibüler Etnalslose Ll»n fl. » ll°/„ I8N-— «88 — llMer „ 2UN sl. 4°/„ ,54-—l»5'- »«««« „ 100 )««. bto. bto. per UlNmo . 4°/» 1011b 101 »ä O.»err.I»veftlt«on»»«entt/«°/° >»S'8b 180 iiü stubolfsbalm ln Kronenwillir. steuerfrei (biu. Et.) . . 4°/« 100 10 10l--Norarlbergbah» ,« ab,evnnp.»il»nb.»«lt»n«. «bllsabeihbalm «00 fl. «M. 5»/.°/» von »00 fl.......51« —ü,»- bto. Llnz.Vud». »00 sl. «. W. V. »V//°........4s8— 4«4 50 dto. Salzb..Kr, »oo fl. 0. W. G. »°/n.........4S(<--4S4- »- Karl.Lud»..«. »0«fl.«M. 0°/„ von 80« fl......—>— —>— Veld Ware ««» Vt««te z«r Zahl«n» übernommene io°/l,...... llk <>c> it? b'' Elisabethbahn, 4«a u. «NON M. 4°/,......... li» 75 lLO?c> Franz Joses V., Vallzlsche «arl 2udwlg Voralil'ergsi !t!abn, »m, l»»4 (dio. <5<.)V!ll> <«/<> . . . »2ü l0, «ü zlaatsschM der Länder der ungarischen Krone. 4»/, UN«. Volbrentr pti Nasse . l»l'5K lXl 7b bto. dlu. per Ultimo . . . , l»l bb ll!1 ?o 4«/» bto. Rente lu Krooeuloahr., steuerfrei, per ka. per UMmo . e«^!.', «»bl> Nn«. Vt.«Els.Mi,l. «old 100 fl. --- --- bt«. bto. Silber 10« sl. . . . — — — — bto, Gtaats-Oblig. (Ung. Ostb.) v. 1.187S....... —>— —-^ dlo. Tchantie«al.'«Iblöl,°Oblia. —'— —-- bto. Präm.»«. «l ll»u Zl.« L k «nl-l>!» ü<»u bo bto. dto. k «>sl.-°ll>0li i!0l bl, «03 0" lh«ih.«eg..Lose 4°/<. .... — - - - 4°/, ungar. Grunbentl.'ObUg. 8945 l00 4? 4°/« lroat. und slavon. betto 99 i!2 l«u «b Knber« össentl. Lnlehen. ܰ/° Donau'Nen.-Anlrihe l8?S . l0?-bn lU» 1,0 »nlehen der Vtabt Vbrz . . SS 70 lU« ?ü «nleyen ber stadt Wie» . . . 104 7b 102 72 bto. bto. (Ellber ob, Gold) 1L4> - i»s> — bto. dto. (lSS4). . . . s« 05 lun 0b dto. dto. (18S8). . . , 100-30101 »0 V«rlebau.«nleyen, verlosb. L°/° 10^> - lbN 7b 4°/, Kralner Landes^Nnlehen , »» Vl» — - «Äcld Wals Pfandbrief» »ll. Vodtl.llllaöst.lnl«)I.verl.4°/° s» «0 100^ N.-0fttrr.L«ndt«-Hyp.'«lnst.4°,<> K'a ,0 in» in 0est.°«n«. Vanl 4«',^ühr. verl- 4" ,......... 101 >w 102 ll0 dl». bio. «jäh,, verl. 4°» 10t »0 10» »0 Eparlllsse, 1. t>ft.,U0I.,vsll. 4'", 101 70 10-» 70 VisendahN'VrioritLl«» Gbllgalionen. Nerbinnüls Äordbahn Vm. 188« !°/o...... 1»ü'»5 126 - Ung'gallz. Vahn..... Hl — ill so 4"/, U>l0 Divers» z»s« (pei Llüll). Verz»»»lich« Lose. 3«/» Vodenlredlt'Lost au-«tgul.»«oir . . . »80-— L5ö'- tl«»erzln«llch« Lose. Vubap. Vastllca (Hombau) b fl. 1» go 1« «0 Kreditlose 10« fl...... 4»«-^37 — Llary.Lo'— —'-blo. dtll, dto. lit. U . 20— — — Vöhm. «ordbalin 1b<> sl. . . ll»s — 88» - «ulchtithrade, <3ls. o«U sl. »Vl. 2b«0- LülN- blo. dto. (lit. U) 200 fl. 100» 101«-DllNllU'Pamptschiffahrts > Vesell. OeNtrr,. k»M) sl. KM. . . . 87»-— «71»- Dul.Äodeiibacher «.»«, 400 ll l>22>— l>»« - ff«rdluand«»Nordh.t0«)f!.NM. »4N0- 5b«0 Lemt»,. «zernow,- Iassy. «lsenb.» OeseNschasl »00 fl. «. . . . K8l — »«4'- Lloyb.Oest., Trlest, »W fl.KM. 755 — 7U5-- vesterr. No> ^weslbahii ll«> fl, V. 4üi - - 453' - bto. bto. (lit. Il)»00sl.L. 458-b0 458'50 Plll^Duisr Eisenb.lUUfl.abgN. i!W — «01-- staa:«ellenbllhn »00 fl. G.. . «SU » «94 22 Kübbllhl! 2W sl. 3.....47-Ü0 4« 50 Lüdnordd. «erb,.«U, l0) sl, «Vt. 405 — 4 50 Iramw. per Ultimo . . «»»?!»ü«»?H Krebltbanl, Vllg, ung., »00 sl. . ?»b-—737— Depostlenbanl. Nllg,, 200 fl. . 422 - 4»«-— G«l«mptt.««s., Mr0st., 400 « Ü3l—ü»« — » A,.< 0»fterr..ll,lgar. «aul. S00 sl, . !<""'.!««,) Unlonbant «00 sl..... »l's ^ «frf,hr«>anl. «ll«.. »40 sl. . »«" "^ Zndullri»»zlul»f' «eymungen. «auges.. «llg, 0st.. 10« sl. . . l»4o»l«« «gybler «is?„. und «tayl-Inb. ,g,.^ in Wien 1W fl..... l« - '^.^> Eilenbah!in>..«ilh»,,» -^' ,.. ,,sslliemühl". Papiers, u. ».««. ll^ - ^..' «irsl»a<-i »rauerel 100 fl. . - '2"'7?> K i« VioniaüVeiellich., 00 sl, 1«« ^,- salaolarj. Lttinlohltn »00 l. bii0 — ^,.. „HchlOalmW". Papiers. »)«fl. »^ ^ Zg? i« „Kieyrerm.", Paplerf. ». U'G- »^." ,^"- lriialler Kohlenw.^le «ll. ?0 fl. »»« ^ !zi-^ Walfellf.^.,0tN.«nW>l!i..... .,«»7»^!? Deutsche «eichibanlnoleu . - '»?,7o »»b! Itallenische Vanlnoten . - « ?7^ 5»< «ubel.»i«tiI«*l>»n, I»rlorltilien, Ablt«a, Jboaen »tc, l>«vla«in uud Valuten, j >) Lob-Versicherung. «9* C^. Mayer LalbfMih, Spltalfftias«. ^------ Privat-Depot« (Safe-Deposits) u fwzlitNi iqb Bv-ElalMii iRilüti-eirriif- ill us Wn-6«2*v^«^