Mlmcher Nr. 11. «rt<»U«p?t<»: I» «omvlolr i, ft. ll», halb,, ? zu. Donnerstag, 15. Jänner. Inlttt«on«gtb«l: FÜ» N»5 li., ssrshe^« v« Zeil« » tt.l bei ösltf«n 1880. Amtlicher Theil. . .^ >3. Jänner '880 wurde in der l. t. Hof« und Staat«. ?,".".", m Nicn da« III Stuck des «eichsgesehblatteS. vo,läufig v'o» ln der deutsche» Ausgabe, ausgegeben und versendet. Dasselbe entlM unter Nr. 5 die Kundmachung des Ministeriums für Landesverthei» dlnuilg uud des Finanzministeriums vum !il. Ollober l«»?9, wmnil die (tinrelhun^ der Gemeinde Tarvis in «arntcn in die siebente Anstlasse des Zinstarifes (R, G. Bl. ^ «" "b « >8<9) ve'lautbarl wild: «r. d das Gesetz vum 28, Dezember 1873. betreffend die Niick» zahlunst der aus A.und der Oeseye vum !l>, «P'il 1874 (»t. O Nl Nr. 30) u>,d vom 1. April 187) >N. G, Ä! ? merwalde geiuälirten Vo> schlisse und die Vcüreiiung der Ku, u„o Lederfabricatiou zum, begünstig-«n Prnse abzugebenden Salzes. (»Wr. Ztg." ?ir. l» vom i» Jänner 1880.) Erkenntnisse. »ul An? ^ !' Preisgericht als Pressgericht in Novered» hat v°m" ^ " ^ l. Staatsanwa.ijchaft mit dem Eltenntnisse ichriit"' ^"""" '^ 6 !lU. die Uc.ieroeib.eitung oer Druct^ Ür^i" ^."^° p"«»io enn notu a liul)umunU <1i Antonio l«. äa »edi^l'o ^"^' '"!'' U^lc Uir, iju>-»to 1879' wegen der ^ueunt " ^' ^ ^ ^ ^lin«ip« ^,u^u<> j» nwlto 6ull' 1»^?«.^ ^<>u»c.rto la Oucllus»» ä'^o^,»-. .X, 8. ««lu,^ «ll ^lun^^- <^^ null'^!^u»t.o 8U» <)nl)lN!U!<.ioa" und «X, Hl,nlio ° ^" ^"ll)!.l<1l" nach z «l.» St, G. verboten, Nntrna° der ^ ^"!5nelicht als Preisgericht in Ruocrcdo hat auf 4 Jänner l«»^ ^'aatsanwallschaft mit dem Erkenntnisse vom .U U»«(:oeii^^.,"' d'e Weilcrvelbrcitung der Zeitschrift lel« «cor?.«.^ , "^- l vom 3 Iä.mcr i860 wegen des Arti- tur» « ,', ^^^ll^ld mit ,<üb.iuäu l'l»nno uTsrHlKln u> U °" t. l. S,aa,sanwaltjchaft mit dem Ertcnntnissc li^il. V^" "?". Z l?3U. die We.terverbreitung der w ° ? !.<."^"/7"°"^" Nr. nd s^ "^^"w um dann «ach P,st zurückkehren 'heilig "'!«^" «"Handlungen des 3t.ichst.qes be-nam n 1" llinnen der w.chtlge Gesetzentwürfe, darunter "ameml.ch über dle provlsol.sche Bedeckung des Ab< ganges für die ersten drei Monate, zu beralhen hat. Erst anfangs Frbruir gedenkt die ungarische Delegation ihre Sltzunqen wieder aufzunehmen, um im Wege des Nllntienwechsels die letzten Verhandlungen mit der Reichsrathsdelegation zu pfl'gen. Am l2. d. hielten der Aussch,lss für die ausl^,ligell Angelegenheiten, der Hl'eresauöschuss und der Maline-Auöschllss Sihllngt'n. D?r erstere flihtte die Specialdebalte über den Vor« anschlag des Ministeriums des Aeußern durch; aus der Verhandlung ist hervorzuheben, dass Sections« Chef KM>Y für die ZMilft eine namhafte Elhöhung der diplomalischen Anslagen in Aussicht st>llte. indem er diese M,ß>egel mit den rela'iu nieorigen Bezügen der diplomatischen Vertreter der Monarchie motivierte. Der Heer.slMsschnss beschäfligte sich mit dem Ordi« narium des Kliegsbudqels und oolierle die voiu Kriegs-minister beantragte Erhöhung deö Ssandes des Audi» toriats und die Durchführung der Reformen im Train» wesen. Die beiden Maßnahmen erfordern einen Kosten« anfwand von zusammen 78.879 fl. Der Marine.Aus. schuss berieth das Budget der Marine und strich beim O'dlnarium 243,500 fl. Ueber den Verlanf der Debatte» in den drei Ausschüssen l«ea.t folgender Bericht vor: Im Ausschüsse für auswärtige A nge leg en ^ heiten wurden bei Titel 1, „Centralleituni;", die ersten drei Pasten im Sinne des Voranschlages unverändert votiert. Bei Post 4, „Hms'. Hof- und Staatsarchiv", pmlimiinert mtt 37,002 st., erinnert der Referent an den von der Delegation wiederholt ansgesprochsnen Wünsch, wonach im Interesse der ungarischen Wissenschaft beim S'aatsarchly unter den höheren Beamten auch das ungarlfche Element vertreten fein soll. Sectionschef Kallay erklärt, sobald eine derartige Stelle frei wird, solle ocr Wunsch der Delegation in Betracht gezogen werden, vorausgesetzt, dass sich eine geeignete Persönlichkeit findet. — Graf Anton Szecsen würde es für sehr ungerecht finden, wenn im Falle einer V^canz der zum Avancement berechtigte Beamte Übergängen würde. Er würde es viel lieber haben, wenn für einen höheren ungarischen Beamten eine Stelle systemisiert würde. — Blschof Arnold Ipolyi hebt die Schwierigkeiten hervor, welche den Forschungen ungarischer Gelehrter in dem erwähnten Archive extgegenstehen, trotzdem dort keine Geheimnisse verwahrt werden. Diese Post, sowie die übrigen Posten werden im Sinne des Voranschlages unverändert und ohne Debatte votiert; nur bei Post 7, „Dispositionsfonds", präli-miniert nnt 440.000 fl., erklärt Desider Szilagyi. das« er den Dispositionsfonds des Ministeriums des Aeuheri, als einen für gouvernementale Zwecke zu verwendenden betrachte und demnach ohne Rücksicht auf die Person vom Standpunkte des staatlichen Interesses votiere. Titel 2, „Diplomatische Auslagen", wird mit der Summe von K3.525 st. höher votiert. Sections-Chef Benjamin Kallay bemerkt bei dieser Gelegenheit, dass die materielle Situieruug der österreichisch-ungarischen Diplomatie vielleicht die ungünstigste in ganz Europa ist. Der Minister wolle jetzt diesbezüglich leinen Antrag stellen, aber es ist erwähnenswert, !.) dass die Besoldung der im Dienste stehenden Diplomaten übe,hlNipt ve»hält,nsniäßlg gering ist und in diesem Maßstabe anch kaum lange noch laufrechtzu-erhallen sem wird, 2.) dass bei uns die unbesoldelen Attaches regelmäßig sechs, ja sogar acht Jahre umsonst dienen müssen. Desidrr Szilagyi erklärt im vorhinein, dass in Zukunft bis zur Besserung unserer Finanzen von einer derartigen Erhöhung nicht die Rede sein lönne. Dr. Max Fall gibt der Ueberzeugung Ausdruck, das«, bevor der Minister des Aeuhern in dieser Richtung welchen Antrag immer stellen wolle, derselbe ohue Zweifel die Kosten der Centrallcitung prüfen und ernst die Frage erwägen werde, ob denn nicht dort bestimmte Summen erspart werden können. Titel 3, ..Cousulatsauslagen", ist so wie im Vorjahre mit ii94.5^5 st. piäliminiert. — Heinrich Eles fragt, wozu denn in den occupierten Ländern auch heute noch Consulate bestehen, worauf Sectionschef Kallay bemerkt, dass dieselben auch heule ihre früheren Agenden führen, namentlich aber sich mit den Iuris-dictillnsangellgcilheiten der österreichisch - ungarifchen Unterthanen beschäftigen, was bisher noch immer nothwendig war, so lange diese Agenden nicht anderen Reqierungsorganen übel tragen werden können. Diesbezüglich aber befinden sich jetzt Verhandlungen im Züge, und in nächster Zeit werden Consulate in Äos» inen und der Herzegowina ganz aufhören. Es werden hierauf ohne weitere Bemerkung Titel 3, „Consulatsauslagen", dann Titel 4, »Subvention an den österreichifch-ungarifchen Lloyd", plü« liminiert mit 1.300,000 st., ferner das außerordentliche Erfordernis und die präliminierte Bedeckung votiert. Der Referent wird sodann damit betraut, den Entwurf des Berichtes auszuarbeiten. Der Heeresausschuss der ungarischen Delegation verhandelte in dreistündiger Sitzung das ordentliche Heereserfordernis. Der Ausjchuje beschäftigte sich vorerst mit jenen Etalserhöhungrn, welche bei mehreren oder bei einzelnen Titeln vorkommen. Das erste Mehrerfordernis bezieht sich auf b>e beabsichtigte Regelung des Standes des Audituriates. Der Ausschuss beschloss nach kurzer Debatte, das Mehrersordernis zwar zu Volieren, in der Voraussetzung aber, dass die zweckentsprechende Aendcluna der Mililär-Strafgesehgrbung e>folgen werde. Das Mchlesfmd-rnis für die beabsichtigten Reformen im Trainwesen des Heeres wird Feuilleton. ^ Was die Liebe vermag. *"' be! nach dem Enalischen bearbeitet von ,.. l ^"^ """9 l"" Amt als Vormund, hatte z,,s^"!" verstorbenen Freundin willen nicht "ahm ^ ^''"' """"'' ""a das er auch gern über-sympathisch n?'" ^"l"'"'* U""ä" Nk'se" ungemein unierb^^«^?!"'.^ss """ Uicht bringe?" '.crotch Clifford plötzlich die Stille. .Icb'n^'"^'"'^"' derLo.d, indem er sich erhob. N »", ü'1". l°"N" leiben, sondern S.e, mein .der l. V l"br. er, g-gen Valerie gewendet, fort. Neb. '" ''°'l)we"dlgen Ruhe überlassen Doch. he ich ^möchte ,ch Ihnen noch sagen/Miss Gloöm. dass IH ^°b' F>eude bereuet. Ihr Vormund zu sem. anaenU^ "ird Ihnen so «»genehm sem wie nur." Valerie dankte ihm und der Graf fuhr fort -»D.ese Nacht muss ich Sie wohl noch in dieser Wohnung lasfen, M.ss Gloom, aber mo/gen sied . «d'e nach memem Hause über. Für ein alleinstehende« Mädchen ist ein Gasthof lein geeigneter Aufenthalt. Gertrude wird Sie zu mir begleiten. Ist diese An-oronlmg nach Ihrem Wunsch?" Valerie blickte ihren neuen Beschützer dankbar an. Sie vermochte den plötzlichen Glückswechsel kaum zu fassen. Lie. die Heimatlose, sollle eine Heimat bei dem Manne finden, den sie kindlich verehrte! Der Graf beugte sich zu ihr nieder und drückte einen Kuss auf ihre reine Stirn. Dann verabschiedete er sich von ihr, verließ das Haus und schritt, aus Cliffords Arm gelehnt, durch die eileuchtelcn und be» leblcn Straßen. ^.Ach, Clifford," sagte er nach längerem Still« schweigen, «w.'im ich doch nur das Kind meines Sohues auffinden könnte. Was würde ich darum geben —" „Mysord, grübeln Sie nicht so t^el über diese unbegründete Möglichkeit. Es f.hlt die Gewissheit, ob überhaupt ein Kiiid giboren wurde." „Uud doch wächst mit jeder Stunde meine Zu» verficht, dass mir irgendwo in der W lt ein Eulel lebt. Helfen S>e mir suchen, Clifford. Nur Sie ver» mögen die Persönlichkeit der eiste,« rechtmäsiigen Fran meines Suhxes festzustellen. Wenn Sie mir dieselbe zuführen könnten, würde ich Sie segnen, so lange ich noch lebe." „Seien Sie dessen versichert, Mylord," erwiderte Clifford, ,sobald ich irgendwie einen Anhaltepunkt entdecke, werde ich Sie davon benachrichtigen. Ich hoffe, dass e« mir vergönnt sem wird, Ihnen das Kmi> Ihres Sohnes dermaleinst zuführen zu können, wenn ein folches lebt. Doch nun. Mylord. fagen Sie mir, wie wird sich die Zukunft Miss Glooms gestalten?" «Ich werde sie in mein Haus nehmen und ihr, meiner Mündel, die Rechte ein r Tochter verleihen." „Das ist edel von Ihnen, Mylord." rief Clifford leidenschaftlich ans und suhr dann zu dem ihn verwundert anblickenden Marqnis fort: „Ich habe Ihnen ein Geständnis abzulegen. Mylord. und Sie sollen es gleich jetzt erfahren: ich liebe M ss Gloom. Ich qe-sland chr meine Neignnq. als sie noch in Schloss Wmtiam war; doch ich fand leine Erwiderung meiner Gefühle, well eines andern Liebe sie gelauscht hatte. Alier dennoch verlässt mich die Hoffnung nicht, sie. die ich über alles liebe, trotzdem einst die Meine zu nennen. Mylord, würden Sie mir als der Vormund von Miss Gloom gestatten, mich weiter um sie zu beweiben?" Der Graf hörte mit Ueberrafchnng das Ve-ständms des jungen Mannes; doch unter dem Eindruck des taktvollen Betragens Cliffords bei der Teftamentseröffullng und seiner Ueberzeugung, dass derselbe von M,ss Wmham Mtgerechterwrise unbedacht geblieben war. fiel sein Urlheil über den Charakter des Bewerbers günstig cms, «Sie können auf mich zählen, Clifford," antwortete er daher. „Wenn Slc das Herz des jungen Mädchens gewinnen löunen. werde ich keine Einsprache erheben. Gelingt es Ihnen, fo werden Sie der Oatte emer ebenso schönen >oie geistreichen Frau werden." «» Gcmilscsnmcn für Frühbeet und Garten, Om8-, Klee- u. MM- in letzter Ernte empfahlt billigst die Vamen-Handlung von Theodor Fcllmann, Graz. Kataloge auf gefälliges Verlangen franco, GigarrelteMlsm mit steifem Mundstück — zwei Ställen, — 100 Etücl ganz weih .".0 lr. 100 Slücl russische, englische oder f.anzosischc 35 lr., 1 Stück Füll- Maschine 20 lr. bei (5483) 3^ Carl Karinger. 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I., vor-mittags 9 Uhr, m Laibach im Hofe des Gasthauses «zum baierische» Hof" au der Wiener Linie circa 8 Stück sprungfähige Zuchtstiere und ein Paar zwei- bis dreijährige Kalbinuen der Original-Mürz- thaler Nasse im öffentlichen Versteigerungswege verkaufen. Diefe Zuchlstiere werden einzeln um den halben Aniaufspreis, welchen die Landwiltschailsgeii'llschaft dafür bezahlt hat, ausgerufen und dem Meistbicteuden grgeu dem überlassen, dass er den Elstehuinispreis sogleich bar bezahlt uud sich verpflichtet, das elstandeue Thier wenigstens dmch zwei vulle I.,hre im Lande für die Zucht zu halten, weshalb auch nur hiellänoige Viehzüchter zur Llcitation zugelasscu werden. Jeder Ersteher hat sich für die Dauer der zweijährigen Zuchtverwsnduug und dafür, dafs er das erswndene Thier ohne vorläufige »nd erlangte Bewilligung d>s Sulivelitionscoiimes, bei sonstiger Ergänzung des Meistbotes bis zum vollen Ankaufspreise, den die Landwiitschaflsgesellschast für das betreffende Vich ausgelegt hat, während der beduugenen zwei V^riliendungsjahre an jemand andern nicht begeben darf, mittelst eincs schriftlichen Neuerses zu verpflichten. Sollte ein solches Subuentionsuieh dem Eigenthümer wie immer umstehen, so ist er verpflichtet, dieseu Uüfall dem untrzeichneten Allsschusse sogleich ailzu^ zeigen, damit die Landwirtschaftsgisellschast fortwährend in Kenntnis ist, wie viel Subventiousoieh im Lande ist und wo sich dasselbe befindet. Laibach am 7. Jänner 1679. (lv4j 2 -2 Zas ßentrale der k. k. ^andwirtschaftsgeseWast. D Die H3llil)l,clier ^ieclertllfel ß^ 5A veranslaliet tzA II Sonntag den 1. Februar 1880 iu dcu Sälen der ehemaligen Schießstätte ^ ^8 Eintrittslarten lönnen nur cieqen Vorweisunq der ausgessebenen Einladun» ^ W qcn in den Handlunssen der kelrs'n Pohl H Snpa«, Wienerstrahe' Sp. Pessiack, VH ^' Theaternasse, nnd Gebrüder ttriöftcr (^alanlcncwarcn'GeschüstX Nalhausplatz. so« H^ H»'» wie abends an der Kasse sielüct werden. HH 8« El>tr^> für Verciusmitglieder: Oaryonlartc 50 lr. Ianlilicukarte 1 fl.^ für «^ »H Nichtmitglieder: Gai^linlarle, l ft. Familienlarle 2 fi, KI 83 Anmerkung: Iu den oben genannten handlunssen werden auch Veitritts' ^ ^.ß^ erllärunqen der unterslüßenden Mitlilicdcr ents,eqensseuumnicn. Dieselben haben A^ AS halbjäh riq für die Person 1 st 50 lr., für die Familie 3 ft. zu entrichten, woflir Ast « H ihnen statutengemäß das Recht zusteht, alljährlich 8 Vercinsproductionen unentgeltlich A 5 A A beizuwohnen. A? A A Für die Laibacher Liedertafel: A: n l244) 3-1, Dic Zleiwng. m Das weiße mcdicinische W Zorsch-AebsrtHrctn-Gec > des Apothekers G. Piccoli in Laibach W wird in Norwegen au? frischen, ausqesuchleu Lebern miltelst Dampf gewonnen, ist W reich a>i meoiciuischen nno näh>enden Zubstalizcn. leicht zum Eiunehmeu nnd zu ver. W daucn, niassrrbell. beinahe aeschinack« uul, geruchlos. (459 Apotheler in Laibach. Wien crstrahc, ^ Has braune Dorsch« Leberthran «Del, welches im Handel vorkommt, W wird auö atten lHattungeu schlechte« Lebern zubereitet, die in Fässern bei W eil,er hohe» Temperatur der «ährnnn und Fiiuluiö überlaisen werden, W von unaugeuehmem Geruch und Gcschmack. (Dorwault.) W Nach dem schönen Nericht des Herrn Pareira und nach Vielsachen W Vcmerluuaen vo» englischen medieinischen Capacitate« ist sestssestellt wor« W den, dass daS brauue Horsch'Leberthran.Vcl den Kranken, überhaupt den M Kiudcr» den Magen verdirbt und folglich das weiße immer vorzuziehen W ist. (gambelletti.) M W^W ^°^ '"' ^»ü^re 1858 gegründete erste österreichische ^MW »^ Unnoncen^urettu »^ Mien, Ktadt. KtubenSastei Ur. 2 > W lVckhaus der Wollzcilc Nr, 36). (5403) ^?^^Ml2W Druck und Verlag von Jg. v. Kleinmayr H Fed. Vamberz. 88 acc-ptiert, nachdem die Nothwendigkeit dieser Reformen anerkannt wird. Bei der Erörterung des Mehrerfordernisses an Unterkunftsauvlaqen infolge des neuen Ein« mlarticrungsgesehes entspann sich eine sehr eingehende Debatte. Es wurden an den Kriegsminister die Fragen gerichtet, ob er es nicht für zweckentsprechend halte, von der bisherigen Forderung, dass die neuen Kasernen wenigsten« für drei Compagnien gebaut wer» den müssen, abzustehen, nachdem dies den Bau der Kasernen sehr erschwert. Der Minister erklärte hierauf, dass er nur in besonderen Fällen von dieser Forderung abstehen könne. Der Ausschuss gieng hierauf zur Verhandlung der einzelnen Titel im ordentlichen Heeres-erfordernisse über, und mit Ausnahme der Titel 25 und 24, die dem besonderen Subcomite zur Begutachtung überwiesen worden sind, wurden alle Titel des ordent» lichen Erfordernisses, ebenso wie die Bedeckung dem Voranschlage entsprechend votiert und die Sitzung um 3 Uhr geschlossen. Der Marine - Ausschuss der ungarischen Delegation hielt eine zweistündige Sitzung, in welcher die ganzen ordentlichen und außerordentlichen Heereserfordernisse der Marine erledigt wurden. Titel 2 (Loh» nungen) wurde mit einem Abstriche von 50.000 fl.; Titel 3 (Dienst zu Land?) mit einem Abstriche von 5300 fl.; Titel 6 (Instandhaltung der Flotte) mit einem Abstriche von 188.000 fl. (und zwar Post 3 sKanonenbooli 140.000 fl. und Post 4 ^Transport-dampfe^ „Gargnano" 48,000 fl.); die übrigen Titel unverändert angenommen. Reformen im französischen Kriegsministerium. Das »Journal Olficiel" veröffentlicht folgende Ernennungen im Kriegsmimsterillm: General Blot, Befehlshaber der zweiten Infanteriedivision (Airas), zum Generalstabschef an Stelle des Generals Davoust; General Thlbaudin. Generalstabschef des 14. Armee« corps (Lyon), zum Director der Infanterie an Stelle des Generals Thoumini de Lahaulle; General Loi-zillon a>« Stelle des Generals Grandim zum Director der C^vallerie; General Sempe, Befehlshaber der Artillerie des 6. Armeecorps (ElMons), zum Director der Artille'ie an Slelle des Generals Schneegans; General Cosseron de Villenoisy, Geniedirector beim 13. und 14. Armeecorps, zum Director des Genies an Stelle dcs Generals Seri de Riviöre; Herr von Panafieu zum Director des Controlwesens und der Vuchlialtunq an Stelle des Herrn Renaudin. Das .Journal des Debets" bemerkt h'ezu: „Seit zehn Jahren klagt man darüber, dass die Kriegsminister nichts thun. ihre Abtheilungschefs schonen und sich vor der Routine der Bureaux scheuen; diesem Vorwurf scheint der General Farre entgehen zu wollen. Er bezeichnet seinen Amtsantritt mit der gewaltigsten Aufregung, die noch je in einer Administration vorgekommen ist. Der Generalstabschef und die vier Directuren der Infanterie, der Artillerie, des Genie» und des Controlwesens (die „Debats" übersehen dabei noch den Director der Caoallerie) werden an demselben Tage verabschiedet, und alles deutet darauf hin, dass die einmal geöffnete Thür sich nicht gleich hinter ihnen schließen wird. Die Wahrheit aber zu gestehen, kann diese Maßregel nicht überraschen. Wir sind an die unablässigen Veiäuderungen in den höheren Eom« manden zu gewöhnt, um uns über eine Verfügung aufzuregen, welche die Armee felbst nicht berührt, sondern nur ein Verwallunqsregime antastet, mit dem sie nicht eben sehr zufrieden ist. Die französische Armee war seit 1871 der Gegenstand der aufmerksamsten Obsorge der öffentlichen Gewalten, die ihr ungeheuere Budgets bewilligt und alles aufgeboten haben, um sie, was ihnen freilich nicht immer gelungen ist, mit an» gemessenen organischen Gesetzen auszustatten. Allein die gute Wirkung, die man von diesen Gesehen trotz ihrer Unvollkommenheit erwarten durfte, wurde stets durch die „Verwaltung", wie man es generell zu nennen pflegt, in Frage gestellt. Je mehr die Armee sich zu verbessern trachtete und je näher sie diesem Ziele rückte, desto empfindlicher fühlte sie den Mangel einer Oberleitung und eines einheitlichen Gedankens in den maßgebenden Regionen. Die Thätigkeit des Cabinets wnrde, rund herausgesagt, durch die Abtheilungschefs lahm« gelegt, die in dem Glauben an ihre Ünabsetzbarkeit von ihren Gewohnheiten nichts aufgeben wollten und mit ihrer Trägheit stärker waren, als ein Minister, der jeden Tag durch ein Votum der Kammer gestürzt werden konnte. «Noch kein Kriegsminister wagte bisher, den Kampf gegen diefen peinlichen Widerstand der Bureaux ernstlich zu unternehmen. Der General Farre ist der Erste, welcher die Kühnheit zu haben scheint, die natürliche Ordnung herstellen und seine persönliche Autorität zur Geltung biingen zu wollen; ein solcher Versuch ver« dient alle Aufmunterung. Allein mit der Veränderung der Namen, mit der Ersehung einiger Persönlichkeiten durch muthmaßlich gefügigere wäre wenig gethan, wenn man nicht für das weitere bestimmte Ideen hat. Die große Schwierigkeit für einen Minister, der sich zum Reformator aufwirft, ist nicht. Hilfskräfte zu finde», die dutch nichts an die verurlh.iltcn Systeme gebunden sind. El» solcher Anspruch wäre hier auch schlecht am Platze und man kann sagen, dass die Männer, mit denen der General Farre sich umgibt, vielleicht leinen Vorzug vor ihren Vorgängeln verdienen. Die wahre Schwierigkeit ist. selber klare Anschauungen und festen Willen genug zu haben, um sie auch seinen Unter« gebenen einzuimpfen. Aus den von dem General Farre getroffenen Wahlen geht noch nicht he>vor — und doch kommt es gerade darauf an - wie der Minister über die großen militärischen Fragen denkt, als z. B. die Dauer der Dienstzeit, die Administration der Armeecorps, das Generalstabswesen und das Avancement. Wir sind gern bereit, die Festigkeit anzuerkennen, welche der General Farie mit seinem heutigen Schritte an den Tag legt und werden ih,l ebenso bereitwillig für jede unserer Armee förderliche Reform aufmuntern; aber wir erwarten diese R formen und wünschen, dasH der Kriegsminister, alle Energie, die er zu besitzen scheint, aufbiete, um die noch in der Schwebe gehal« tenen großen Gesetze ihrer Lösung zuzuführen." Aehnlich äaßelt sich die „Republique Franyaise", nur spricht sie noch die Erwartung aus, oa>s ähnliche Veränderungen in dem niedern Personal baldigst folgen werden. Der „Globe" und einige andere Blätter hätten es vorgezogen, wenn der Minister die obigen Stellen mit Civilisten beseht hätte. Militärs, meint der „Globe", wären in den Bureaux nie an ihrem Platze. Der Conflict um Gusinje. Nachrichten aus türkischer Quelle über den blutigen Zusammenstoß der Montenegriner und Alba-nesen bei Gusinje fehlen noch immer. Auch Cetinjer Berichte neuesten Datums lassen durchblicken, dass die Affaire von montenegrinischer Seite tendenziös aufgebauscht wurde; jedenfalls scheint seit Freitag weiter kein Rencontre stattgefunden zu haben. Ernst genug ist Clifford begleitete den Grafen bis zu dem Club-Hause, wo derselbe den Abend zu verleben pflegte und trennte sich hier von ihm. Auf seinem Antlitz lag ein höhnischer Triumph, als er. die Straße hinanschreiteud, vor sich hm» murmelte: „Ja, Valerie ist nicht nur eine Schönheit, son» dern auch eine reiche Erbin und sie soll die Meine werden. Was wird der Graf einst sagen, wenn er in Mrs. Clifford seine Enkelin findet? Alles ist mir zünftig, es kann mir nicht fehlen. — ich werde das gewagte Spiel gewinnen!" 30. llavitel. Unverhofftes Wiedersehen. Am nächsten Morgen begab sich der Graf St. Oerry nach dem Gasthofe, in welchem Miss Winham logiert hatte und lieh sich bei Valerie anmelden. Er traf das junge Mädchen allein im Zimmer an; sie reichte »hm vertraulich die Hand. die er herzlich drückte Der Graf füh'te Valerie zu einem Divan und nahm an ihrer Seile auf demselben Platz. «Ich bin gekommen," sagte der Graf. „um Sie in mein Hau« einzuführen, das, wie ich hoffe, Ihnen bald eine neue Heimat werden möge!" Er betrachtete bei diesen Worten das junge Mädchen mit väterlichem Wohlwollen. „Ich hatte bereits den Plan gefafst," entgegnete Valerie, „nebst der alten Gertrude in einem entlegenen Dorfe von den Renten des Vermögens, das ich der Fürsorge der Miss Winham verdanke, zu leben " «So sagt es Ihnen nicht zu, in meinem Hause zu wohnen?" frugte der Graf ernst. «Nein, Mylord." erwiderte Valerie nieder-qeschlaqen, «ein anderer Beweggrund zwingt mich, Ihr Haus nicht unter einem falschen Schein zu be» treten. Hat Miss Winham Ihnen nichts von meiner Herkunft erzählt?" Der Graf verneinte. „Lassen Sie das Vergangene, wenn Sie die Erinnerung daran schmerzt," fügte er freundlich hinzu. Valerie kämpfte schwer mit sich selbst, bis ihr strenges Rechtlichkeitsgefühl siegte und sie entschlossen war, dem Grafen alles offen zu vertrauen. „Ich vermag es nicht, Mylord," begann sie, „Ihr Hnus zu betreten, ohne dass Sie alles wissen. Ich selbst bin schuldlos," und sie hob stolz ihr Hanpt' „aber meine Mutter," fuhr sie fort, indem ein Zittern ihre Gestalt durchflog und ihr Antlitz von dunkler Glut überzogen wurde, „meine Mutter hat gefehlt -" Sie vermochte es nicht, weiter zu sprechen. Der Graf rückte ihr voll Mitgefühl näher. „Lassen Sie das, mein Kind." fagte er milde. „Ich verstehe Sie. — lassen Sie uns für immer über diesen Punkt schweigen und folgen Sie mir in mein Hans." Mit freudigem Dankgefühl eilte Valerie fort, um nach einigen Minuten in Begleitung Gertrudens, zur Uebelsiedelung nach der neuen Heimat bereit, zurückzukehren. (Fortsetzung fohl.) > ne Situation in Albanien aber trotzdem. Aus Con-stantinopel wird gemeldet, dass Montenegro sich wei-gere, seine Commissure zur Entgegennahme der Ces-sionsurkunde über das zu übergebende Gebiet zu ernennen. Montenegro erhebt die Forderung, dass die Pforte zuvor die Bevölkerung von Gusinje entwaffnen und die zahlreichen, nach Gusinje herbeigeströmten Albanesen in die Heimat zurückbesördern möge. Daran, dass die Pforte diese Vorbedingung erfülle, ist jedoch unter den gegenwärtigen Umständen nicht zu denken. Eine dem „Frdbl." aus Skutari vom 12. d. M. zugehende Depesche schildert die Situation in Albanien wie folgt: Der Gouverneur von Öberalbanien, Izzet Pafcha, theilte der Pforte mit. dass er Zuzüge von Bewaffneten nach Gusinje nicht verhindern könne, da thatsächlich die Liga regiere; die Bevölkerung sei aber infolge der Kämpfe bei Velika so erregt, dass er leine Truppen entbehren könne. Aus Prisrend wird berichtet, dass die Bestrebun« gen der Liga infolge der Abhängigkeit der Pforte von den fremden Mächten auf die vollständige Autonomie Albaniens gerichtet seien. Die albanesische Liga will ihren Standpunkt in der Gnsinje.Affaire in einem aus' sührlichen Memoire den Großmächten unterbreiten, mit dessen Abfassung Vassa Efendi und Essad Bey betraut sind und welches der Nationalversammlung der Liga in Dfchakuwa vorgelegt werden soll. Die Krisis in Bulgarien. Nach den erbitterten parlamentarischen Kämpfen der letzien Zeik ist gegenwärtig wenigstens anscheinend, ein Augenblick der Ruhe in den politischen Kreisen Bulgariens eingetreten. Die Wahlen für die zukünftige Nationalversammlung sind durch fürstlichen Ulas auf den 13. Jänner „no, falls dieselben an diese« T>ige nicht beendet werden, auf den 20. Jänner fest' a/seht. Die Kammer wird nack der Rückkehr des Fürsten Alexander aus St. Petersburg, wohin sich der-s.lbe zur Jubiläumsfeier seines kaiserlichen Onkels begibt, eröffnet werden. Der Ei öffrnmgstag der Kammer wird durch einen neuen Ukas kundgemacht werden.-" Ueber die wahrscheinliche Gestaltung der politischen Situation in Bulgarien spricht sich ein der „Pol-Corr." aus Sofia 5. d. M. zugehender Bericht i» nachstehender Weise aus: „Gelüchtweise verlautet, wenn die Wahlen diesmal dasselbe Resultat geben wie die früheren, d. h. wenn die Kammermehrheit abermals von den Ultraliberalen gebildet wird, so werde der Fürst abdanken oder die Abänderung einzelner Verfassungsartilel beantragen. Es ist auch thalsächlich schwer für ihn, bei einem solchen Stande der Dinge zu regieren. Die bulgarische Constitution wäre gut gewesen, wenn sie einem Volke verliehen worden wäre. das aus geistig vollkommen entwickelten und rechtschaffenen Leuten besteht; hier aber hat man es einerseits mit unwissenden Bauern, anderseits mit Intriguante« zu thun. welche die Situation für ihre eigenen Interessen ausnützen und die Bauern gegen die Regierung aufhetzen, lndem sie ihnen verschiedene Wohlthaten, wie z. B. d,e Nichtbezahlung der Steuern und der-gleiche», ln Aussicht stellen. Die aufgelöste Kammer-majontat legte diese anarchischen Tendenzen an den Tag, und Füist Alexander konnte, wenn er seinen Grundsätzen unbedmgter Rechtschaffenheit und dem Wunsche für das Wühl semes zweiten Vaterlandes zu wirken, trell bleiben wollte, nicht länger diese Tendenzen dulden. „Es ,st keineswegs sicher, dass die zukünftige Kammer nlcht dieselben Mitglieder enthalten werde; denn nach dem Wahlgesetze ist es für niemanden, del Propaganda machen will. schwer, eine ihm beliebige Person m die Kammer zu bringen. Diese Propaganda hat bereits un großen begonnen. Karawelow hat eine Rundreise zu dlesem Zwecke angetreten. Er wird sich m Nustschul, als einem der Häuptcentren, aufhalten. Mehrere seiner Parteigänger sind seinem Beispiele gefolgt. Man ist hier sehr erstaunt über die Art und Weise, wie sich ein russisches Organ über die Person Karawelows ausspricht. Er wird in einem Artikel dieses Journals als ein Mann von unvergleichlicher Nechtschassenheit, als Staatsmann und Gelehrter hin' gestellt. Die Bulgaren haben in der letzten Zeit Kara-welow zur Genüge kennen gelernt; sie kennen ihn nul als Parteigänger der Agitation gegen die Regierung zum Nnhen seiner eigenen Person. Niemand hindelt Karawelow, sich der Wissenschaft und den staatsmännischen Arbeiten zu widmen, anstatt ein halbes Iahc lang das Land zu durchreisen, um Propaganda z" machen, wie er es nach der Ernennung des erste" bulgarischen Ministeriums gethan hat. Cr hat nicht eine einzige Se,te geschrieben, die in ihm nicht etn" emen Gelehrten, sondern auch nur einen unterrichtet-" Menschen hätte erkennen lassen. Man erklärt sich de" oberwähnten Artikel damit, dass gewisse russische P"' Wnllchtelten. welche hohe Aemter in Bulgarien bekleiden und ihre Vezlehlmgen zu den Ullraliberale" und lnsliesondere zu Kaniwelow rechtfertigen wollte", dieses Loblied über den letzteren angestimmt habe"-Sie sind aber dabei allzu weit geqangen; denn niO nur die Feinde Karawelows. sondern selbst se^ Freunde spotten über diese« ihm keineswegs ähnlich »Porträt. u v 99 »Das Ereignis des Tages ist die Weigerung «e« Ichews und Ikonomows. in das gegenwärtige Cabinet ««zutreten, weil das Ministerium deS Innern Herrn "Me, einem ehemaligen russischen Polizeibeamlen. anvertraut wurde, welcher in Bulgarien zur Erledi, gung der Administrations-Angelegen'heitcn des Fürsten Vondutow zurückgeblieben ist'. Herr Rogge ist zum mv "r ^^ Innern mit Sitz und Stimme in den ^tmisterconseils, aber ohne Verantwortlichkeit ernannt worden, weil er russischer Unterthan ist. Die Verantwortung hat Minister Grekow zu traqen. welcher die Wichtigsten Docnmenle, beispielsweise solche, welche die Ernennung und Absetzung der Beamten betreffen, unterzeichnet. Mit dieser Combination sind die Liberalen wle d,e Conservative»! gleich unzufrieden, so dass das UiiMlsterlum. wem, es sich in dieser Zusammensetzung oer tun tlqm Assemblee vorstellt, nicht mehr Chancen haben durste als tms erste. «.. m?^?" M>li!älv.rlualtung herrscht ein beständi. ,,kl ^^' ^^^ Oificie.e. die sich während des "ßten Krieges auszeichneten, wurden abgesetzt uno «'kll'we des Kriegsministers an ihre Stelle besolden, -"ian jl.'ht noch weiteren Aenderungeu iu diesem Sinne ""gegen. Manche geben selbst ihre Demission, um den Manien jeiw.z des M.nisters zu entgehen. Unter oen letzteren befindet sich Lieutenant Sollogonb. Com-Mandant der den Namen des Fürsten führenden ersten ^M'l'a. Im allgemeinen dinften au die Stelle jmcr ru,lychcn O,ficie,e. welche iu Bulgarien blieben, um ^ ^^"''^e A.mee zu organisieren. Osficiere treten, n^f. c» ^""wgen in Russland vergeudet haben uud "^^^iarleu lommen. um sich zu erholen. Hagesneuigkeiten. «. ^, lAus der Tageschruuil von Wien.) N,,,,5. Hcrheitswachmann Buchnla.in in Wien hatte Weck el '" ^"^^ Morgenstunde einen heftigen Wort Varlp ^'^"l einer Dame und einem Manne im Mii!^""' ^"l^Iosefq»«' belanscht. in welchem das mack» <^'" Unbekannten die bittersten Vorwürfe Mä^' " ^""" c"tfernte sich hierauf und lieh da« Lerad?"^'^'"' ^'^'^ ^'^^ ^ "^ lan^e und eilte den St ^^ ^" ^'" Doilaulanale und warf sich in der Nack"' ^,'" sich lange zu bedenken, sprang auch Wellen u !!"'" '" ^''""" vollständigen Anzüge in die fasst die s'^^ glücklicherweise die Selbstmörderin er. letzte' »I?. '? "^ '^"''" ^"" gegenüber zur Wehre Lassen ^> '" '" bittendem Tone die Worte zurief: erfülltes "''ch' ^ will ja sterben". Der Wachmann glücklich ^ ^ ^'"^ «icht. sondern brachte die Un. der ^ °" ^ ^^er und von da auf das Commissariat als d - ?'!^^' Hl" entpuppte sich die Selbstmörderin ^m.^f. ^? """ "'chk" Handelsmannes aus der N^n ü!' ^" Ursache des Selbstmordes und den »Pin m x ""schwundenen Mannes wollte sie unter Lj" ! ^""'«"ug augeben. Sie wurde mittelst eines aebrackt «7^ ^'gleitung in das elterliche Haus z'b "«/' ^ Mo>.wg abends wurde vom Hause Nr. 34 3 üen kr'^"?"7^. ein F,„er signalisiert. Als die 9eue ^. '!. ^"^ ^" ^«erwehr löschte rasch das °ls N^"d /""' ^"" '" ""derer We.se ihrer M.ssion "eisl?r ^'^ 7".^"'°" "^' '"dem sie an dem Haus-l° aen W'edrrbelebm.gsversuche .„st^.e. Dieselben ge- noch "-P ^ '" ^« ^" "^ laugen Bemühungen, aber Dem, , '^ "" ^"besdienst schier belohnt worden, «weckt ,"' ""^" Hausbesorger zu ne:,em Leben V°N Sck /"' °^ " ^" Feuerwehr mit einer Flut derbsll,??sworten deshalb überschüttete uud in der von, T»k 'k seinem Uomuthe darüber Ausdruck gab. Das Bei ,^" ^"" ^m gebracht worden zu sein. Untersllcl.« ""''^"'^ Bandstraße hat die weitere geleitet d >. ^^"' ^"' lebensmüden Hausmeister eiu-worten' k.s ^'^ ""g.en Brandlegung sich zu verant ycwen dürfte. in V^r^^/^^'ll^'tsact) Deram27.v.M. Huchsck.l. c."c"^bene Hörer der Wiener technischen ^?^" Moser hat testamentarisch sein auf seinem m^ 3' ^?"^'s Vorstadthaus sowie die i» dem V^ ""' be lndlichen Lose zu gleichen Theilen Technik "n V^^^^ ^'"ker Studierender und dem "M!ler,U,,terstütznngsvereine vermacht. al,P«^ (Selbstmord auf der Straße.) Montag "ends um halb sieben Uhr murden die Bewohner Ve? "auber. und der Schmiedgasse in Graz durch zwei Aoolverschüsse aufgeschreckt, die ein hübscher jnae Mann m selbstmörderischer Absicht gegen seinen Kovf euert. Per Unglückliche heiht Gre^r^hrUch ünd w VlV. , 3!' ^" '" ^"saiach domicilierenden praktischen °d .?''^"ch Der junge Manu besuchte als außer" ordlntlichlr Hörcr an der Grazer technischen Hochschule o^'n Curs über Imstwiltschaftölehre und hatte lurz vor dem Selbstmorde ein auf dieses Fachstudium bezügliches Colloquium mit wenig Glück überstanden, Aus dem missglückten Colloquium schließe» einige, der junge Mann habe sich in Desperation über den Prüfungs-Misserfolg das Leben genommen, doch wur vielleicht ein anderes Motiv maßgebender j man will nämlich, wie die „Grazer Ztg" heruolhrbt. bemerkt haben, dass Gregor Ehrlich an der Straßenecke durch längere Zeit mit einem Mädchen lebhaft convcrsicrtc, dass er an dieselbe wiederholt die dringende Frage gerichtet: „Liebst du mich?" und dass da« Mädchen sich dann eiligst von ihm trennte. Vielleicht mochte des Mädchens Antwort ihn betrübt haben, denn er zog in der Raubergasse einen sechslänfigen Revolver aus der Tasche, feuerte eine lltu^'l gegen seinen Kopf ab. eilte dann an die Ecke der Schmied- und Postgasse. wo er sich mit einem zweiten Schusse eine Kugel in die rechte Schläfe jagte und blutend zu Boden stürzte. Bald sammelten sich viele Leute um den jugendlichen Selbst» märder. und Dr. Zemroscr versuchte, ihm ärztlichen Bei stand zu leisten; leider vermochte die Kunst dctz Arztes das Leben des jungen Mannes nicht mehr zu retten, der sich noch zweimal, als wollte er sich aufrichten, emporbä'nmte. dann aber sich plötzlich gerade ausstreckte und den Geist aufgab. Die Leiche wurde in das allge meine lkranllnhaus überbracht. Gregor Ehrlich hat in Trofaiach außer seinen Ellern zahlreiche Geschwister; in seinen Kleidern fand mau eine Visittarte mit seinen von ihm eigenhändig geschriebenen letztwillia.cn Verfügungen. — (Ida Grafin Hah» »Hahn f ) E!26 vermählte sie sich mit > einem reichen Vetter, welche Ehe sie jedoch schon nach ^ drei Jahren wieder löste, worauf sie i» näheren und weiteren Reise»Ansstügeu und in der Poesie Tlvst suchte.! Mit ihren sogenannten socialen Romanen machte sie ^ ihrerzeit in der exclusive» Gesellschaft großes Glück; in Wahrheit zeichnen sich dieselben mehr durch grelle und blendende Schilderung, als turch wahre Darstellung aus. 1850 trat Gräfin Hahn plötzlich zur katholischen Kirche über und zeigte sich von da ab durch Wort und That ^ als eine leidenschaftliche Eonuertitin. Mit dem zuneh »„enden Alter hatte sich die Gräfin inzwischen strenger Askese zugewandt und war im November 1852 als No» vizc zn Angers in ein Kloster getreten. Später widmete sie sich zu Mainz, wo sie auch verschieden ist. der Net» tung Gefallener. Locales. — (Schwurgericht.) Für die erste diesjährige Schwurgerichtssessio» wurden vom Oberlandesgerichts' Präsidium wie bisher beim Laibacher Landesgerichte die Herren: LGPr, Anton Gertscher als Vorsitzender.! OLGR. Johann Kapreh und LGR. Raimund v Ihuber! zn dessen Stellvertreter», und beim Nudolfswerter Kreis» gerichte die Herren: KGPr. Vincenz Ienniler zum Vorsitzenden und LGN. Dr. Uudreas Vojsla als dessen Stellvertreter bestimmt. — (Erledigte Pfarren in Kra in.) Die Pfarren Neul und Stranje im Decanate Stein sind durch Todsall, die Pfarre Scla bei Stein durch B> för« derung und die Pfarre St. Lorenz an der Themeniz durch Pensionierung des bisherigen Inhabers in Er. ledigung gekommen und wnrden znr Bewerbung aus» geschrieben. Gesuche um Verleihung der Pfarre Straxje si»d an die k. t. Landesregierung in Laibach. jene um St, Lorenz an die l l. Forst- «:,d Domäüendirection in Gürz und die um die beiden Pfarren Neul und Sela! an Herrn Georg KrHaj, Pfarrdechant m Stein, zu richten. — (Casino-Unterhaltung.) Der gestrige^ erste Gesellschastsabend im Casinovereine stand an Besuch dem moiltägige» Promenadeconcert zwar etwas nach, war jedoch im Vergleiche zu den verflossenen Jahren trotzdem recht gnt besncht. W Paare zahlten wir unter den Tanzenden. Die Musik wurde von der Belgier» lapelle in vortrefflicher Weise besorgt. Die Unterhaltung endete erst nach 3 Uhr morgens. — (Belgier-Mufik) Die kurze Anwesenheit der Kapelle oeS 27. Infanterieregiments König der Bel» gier wird fleißig ausgenützt. Montag abends spielte dic< selbe beim Promenadecuncerte im Casino, vorgestern abends bei einer bis zum letzten Plätzchen besetzten Soiree im Hotel „Europa", gestern Vormittag begleitete sie das Bataillon aus einem Frühstücksaussluge nach Schischla. un» K Uhr abcndK veranstaltete sie einen kleinen Zapfenstreich mit einigen Serenaden, von 8 Uhr abends bis !i Uhr früh fpielte sie zum Tanze >m Casino auf und heute abends verabschiedet sie sich bei der Officierssoirce im Hotel „Europa", —ä. (Theater.) D>e gestern als zweite Operetten-novität dieser Saison zur Aufführung gebrachte romantische, komische Oper „Die Glocken von Corne» ville". Text von Clairoille uud Gäbet. Musik von Robert Planquett-, gefiel wohl. erzielte aber nicht jenen bedeutenden Erfolg wie ..Boccaccio". D.e Ursache davon mag wohl iill uurwiegend ernst?,, Charakter des Librettos zu suchen sein. Letzteres weicht ganz und gar von der , gewöhnlichen Operettenschablone ab und enthält leine Hanswursliaden, allein es bringt zu wenig liriginelle ' Scenen und gar keine packenden Effecte. Das Publicum ^aber hat sich noch nicht daran gewöhnt. Operetten zu hören, wo nicht der zügellosen Phantastil und Aul« gelassenheit freier Spielraum gegeben ist. Die Musik der Operette ist voll reizender Motive nnd hat namentlich viele schöne Solo-Arien, allein sie scheint für den hiesigen Geschmack nicht ganz brillant zu sein. Die Aufführung war bezüglich der schauspielerischen Leistungeil recht gelungen, stellte aber die Geduld des i Publicums auf eine harte Piobe, indem sie erst um halb 8 Uhr begann und alle Zwischenacte ins Unendliche verlängerte. Die Pause vor Veginn des zweiten Actes ! betrug eine halbe Stunde, Wir hoffen, dass diese Unzu-lümmlichkcit in Hiiitunft vermieden werde. Unter den ausgetretenen Kräften zeichneten sich Frl. Wldemann (Gcrmaine) und Herr Weih (Marquis von Cornev'lle) durch ihre vorzüglichen Gesangsleistungen, dann Frl. Heißig (Haidcrose), Herr Moodheim (Gaspard) und Herr Arenberg (Grainichenx) durch >hr sehr gelungenes Spiel aus. Frl. Heißig war nicht bei Stimme, gefiel aber infolge ihres muntern Auftretens. Frl. Widemann trug , namentlich die große Arie zu Anfang des zweiten Auftrittes hinreißend vor nnd ei hielt auf offener Scene ein mit Bändern geschmücktes Blumenbouquet. Herr Mondheim brachte die Wahnfinnfcenen vortrefflich zum Aus» ! drucke und zeigte übe»Haupt in der Durchführung seiner Partie ebenso viel Velsläliduis als Begabung. Die Vorbereitung zur Spukscene vor dem Fenster war rascher abzuthun. Drcnden Milltärmusil — für Laibcich bekanntlich seit langem eine Rarität — und trotz eines dem Con-certtlige voraii^fgcuqeiien und eines für den nächsten Taq in Ausicht gesellten Balles war der Saal doch gefüllt, und war e<5 die sichtliche Wirkung des inter-rssailten Prog amnies. das^ die zn Beginn des Concertes an Flauheit leioenoe Stimmurq be; Pub'icums sich von Nummer zu N »mm^r zur söimlichrn Elektrisierung stei« > yerfe. Das Hlinpt »terl-sse wnr^e selbstverständlich un» ^ sercm illns?ren Gl's>, Kamme^uirtuo en des Herzogs von Sachsen,Ml-inii'irn. Herrn 3^tzHapert, I^r von seiner ! Florentiner Coln-ell.,eit her bei uns ohneoies wie aller- > wärts im besten Andenken steht, ei ta/genqebrcicht. Herr ^Hilpert ist eire echte Künstlernatur, u» o gleichwie er als Quartl'ttspieler xn,','^/./^'gewohnt ist. sich innerhalb eines ihm von ciner Kulistioee angewiesenen Gebietes bescheiden, aber mit voller Hingebung zu bewegen, so tritt die Veschei» I del'heit des echten Künstlers auch in seinem Solospiele ^ wohlthue ib hervor; da ist nichts NufciringlicheS zu bemerken, lein Versuch, dem Instrument mehr auszu-drallen, al^' ihm nach Natur und Bestimmung zukommen kann ui'> soll. dagegen ist alle«, was Hilpert spielt, von feinster Neuheit und vollendeter Corrcccheit, sein Ton weich uno Voll. sein Gesang seelenvoll, sein ganzes Spiel ist von Veisländnis und Gefühl durchgeistigt. Er spielte das Goltermann'sche Consert in I)-mo!I, dann eine Gavotte von Ries. ein Wiegenlied der Prinzessin Marievon S»'chsen«Meinina.en und einen „ungarischen Tanz" von M. Hauser. Waren das Goltcrmann'sche Concert, die Ries'sche Gavotte uno der „M'garische Tanz" geeignet, die Virtuosität des Meistets in das vortheilhafteste ! Licht zu sehen, so war es dagegen das „Wiegenlied" der P'.inzessm von Sachsen Mcimilgen. eine innige und sinnige und trotz der Bescheidexheit der Ansprüche, die ! an die Aufgabe eines „Wiegenliedes" gestellt werben können, vom schönen musikalischen Gefühl und Begabung 5er Compofitenrin zeugende Composition, welche Herrn Hilpert die Gelegenheit bot auf seinem Instrumente zu „singen". Stürmischer Beifall folgte je^er Nummer, und zahlreiche und nicht mehr endcnwolleuoe Hervorrufe am Schlüsse der Solopieccn veranlassten Herrn Hilpert, das schöne „Wiegenlied" zu wiederholen, dem auch nach seiner Wiederholung derselbe stürmische Beifall folgte. Einen zweiten Gast führte uns die Direction in Fräulein Anna Schnkle vor. einer in Laibach bereits von früher her vortheilhaft bekannten Pianistin. Fräulein Schukle spielte ein „Impromptu" von Schubert und „Saltarella über ein Thema aus Mendelssohns 4. Symphonie" von St Heller, und führte sich durch ihr corrcctes und verständnisvolles, durch hübschen Anschlag unterstütztes, wenngleich durch sichtliche Befangen, hcit in seiner vollen Wirkung etwas beirrtes Spiel ols distinguierte Pianistin aufs neue bei unferem Publicum ein. welches de»n auch das Fräulein schon beim ersten Erscheinen sympathisch begrüßte und nach Schluss der Nummer durch reichlichen Beifall und Hervorrus auszeichnete. Hübsche Iwischemmmmcrn bildeten die gemischten Quartette von Rheinberger und Mendelssohn, gesungen von den Damen Frl. Marie Perko und Frau Antonie v. Wurzbach und den Herren Nazinger und Kagnu«. Lieh auch der Vortrag des Rheiüberger'schen Liede» ..Im stillen Grunde" an Reinheit der Ixtonierung zu Wünsche» übrig, so ware» es die alten und „„ftfrwüsl. !>N lichen Mendelssohn'schen Voltslieder, die. hübsch »nd discret vorgetragen, auch diesesmal wieder vollgiltig ein» schlugen und dem Quartett die verdiente Ehre des Hervorrufes eintrugen. Den Schluss des Concertes bildete Fr. Kiels Clavier-quartett, gespielt von den Herren Iährer. Gerstner, Ncduso und Hilpert. Kiel, ein in Norddeutschland geschaßter Musiker, ist in Oesterreich sehr wenig bekannt, und stand am Dienstag sein Name das erstemal auf einem Concertzettel von Laibach. Um so überraschender war es daher, als uns ein so vornehmes, brillant und dankbar und in seinen Details so fein ausgeführtes, durch überraschenden Nhythmenwechsel und geschmackvolle Durcharbeitung der Motive wirkendes, an Erfindung vielleicht nicht überreiches, aber durchwegs interessantes Tomverl vorgeführt wurde. Die Composition trägt außerdem den Charakter des Einfachen. Natürlichen und vermeidet gesuchten und blendenden Effect, es war daher nach dem Gesagten sehr begreiflich, dass der Erfolg ein ganzer und ein großer war, und nicht etwa nur bei dem Musilkenner, sondern das ganze Auditorium war elel trlsiert und brach nach jedem Sah sowie zum Schlüsse in einen in unserem Eoncertsaale seltenen Beifallssturm aus. Eln solcher Ganzerfolg war. zugleich der fchönste Lohn für die vier Spieler, die mit so großer Verve und mit Feuer zusammenspielten, dass wir uns kaum eines ähnlichen erinnern. Insbesondere war es neben den Streichern Herr Zijhrer. der den Clavierpart meisterhaft zur Geltung brachte, und den wir übrigens auch für seine dlrccte Begleitung der Solopiecen des Herrn Hilpert ehrend erwähnen müssen. Das Concert war demnach ein in seiner künstlerischen Bedeutung ungewöhnlich hervorragendes, und jeder Besucher desselben verließ den Saal mit dcm Eindrucke, dass diesmal etwas vom eigentlich Guten, ja vom Besten geboten wurde. Wir sind der artistischen Leitung und Herrn Hilpert sowie allen übrigen Mitwirkenden für den genussreichen Abend zu Dank verpflichtet. — (Auf den Schienen verunglückt.) In der Südbahnstation Föderlach bei Villach ereignete sich Samstag nachts ein beklagenswerter Unglücksfall - als nämlich der Lastzug in die Station einfuhr, befan) sich der Bahnwächter vorschriftsmäßig auf feinem Posten; plötzlich dcfiel den Bediensteten ein Schwindel, er stürzte zu Boden und kam unglücklicherweise mit dem linken Arme unter die Wagqonräoer. von denen der Arm zermalmt wurde. Per Verunglückte wurde in das allgemeine Krankenhaus nach Klagenfurt gebracht, wo fofort die Amputation des Armes vorgenommen wurde,- die Aerzte hoffen, den Schwerverletzten zu retten. — (Ausstellung.) Der Termin zur Alnnel« dung von Gegenständen für die FachauKstellung der Drechsler und Bildschnitzer Deutschlands und Oesterreich-Ungarns in Leipzig wurde bis zum 20. Jänner verlän-gert. Näheres über diese Ausstellung theilt die Handels, und Gewerbekammer in Laibach denen, welche sich um diese Sache interessieren, bereitwilligst mit. Neueste Post. Original-Telegramm der „Laib.Zeitung." Wien, 14. Jänner. Der Nusschuss für Auswär-tiges der ungarischen Delegation votierte den Nachtragscredit für Unterstützung der bosnischen Flücht« linge unter der Bedingung, dass der Minister des Aeußern im Plenum im Namen der Regierung ver« spreche, die gemeinsame Negierung werde diesbehuf« keine weiteren Summen beanspruchen, und dass im Berichte ausgesprochen werde, die Repatriierung der Flüchtlinge sei faclisch und definitiv beendet. Die „Politische Correspondenz" berichtet aus Nisch: Nach dem gestrigen Neujahrsempfange besuchte der Fürst in großer Gala und nut Gefolge den Ministerpräsidenten Ristit und sagte zu demselben: Ich kommc, Ihnen zu Neujahr zu gratulieren und Sie auch bei dieser Gelegenheit meines Wohlwollens zu versichern, Ihnen meine volle Zufriedenheit und die Anerkennung Ihres bisherigen Wlrkens auszudrücken. Behalten Si»' auch künftighin dicselbe Arbeitslust, wirke» Stt auch weiterhin mit gleicher Energie zum Wohle des Vaterlandes. — Dem fürstlichen Besuch wird ein demonstrativer Charakter beigelegt. Die Gerüchte über Unruhen in Semendria und am Iavor sind unbegründet. Graz, 13. Jänner. (Presse.) Die Handelskammer wählte zum Präsidenten Herrn Julius Krepesch und zum Vicepräsidenten Herrn Ritter v. Knaffl wieder. Die Kammer sprach sich gegen Gewerbe-Iilspectoren aus und findet überhaupt in der Novelle zur Gewerbe-Ordnung eine zu große Begünstigung des Arbeiters gegenüber dem Albeitsqeber. Prag, l4. Jänner. (Pr.) Die Chvudimer Wähler fordern ebenfalls den Abgeordneten Dr. Roth öffentlich auf, seine Unterschrift auf die Pränumerations-Einladung des „Vaterland" zu widerrufen oder sein Mandat niederzulegen. Prag, 13. Jänner. (Presse.) Zwischen deutschen uud czechischen Umversitäts-Professoren fand eine Berathung statt, um einen Compromiss bei der Errichtung czechischer Professuren und Docenturen anzubahnen. Die deutschen Professoren erklären, sie seien trotz der letzten, die deutschen Professoren verletzenden Rede Riegers im altczechischen Club gern bereit, alle wissenschaftlichen Zwecke der c.zechlschen Lehrkräfte eifrigst zu unterstützen, aber sie würden jeden Versuch, die Um-versität fiir national-politische Zwecke zu missbrauchen, entschieden bekämpfen. Lemberg, 13. Jänner. Die Verkehrshindernisse auf den galizischen Bahnen sind gänzlich beseitigt. Pest, 14. Jänner. (N. fr. Pr.) Der Zustand Verhooays hat sich im Laufe des gestrigen Abends wesentlich verschlimmert; das Eiterfieber ist eingetreten und eine Llmgeilcntzündung wurde constatiert; der Kranke hat Athembeschwerden und spuckt Blut. Der Allsschuss des Nationalcasinos tritt heute zusammen, um zu erklären, dass er in gar keiner Solidarität mit den Duellanten stehe. Im Club der äußersten Linken kam es gestern zu einer gereizten Discussion; die Anhänger Verhovays wollten eine E-llärung des Clubs gegen das Durll und das Casino provocieren, blieben jedoch in der Minorität. Pest. 14. Jänner. (Pr.) Untersuchungsrichter Cza'an richtete ein Reqüisitionsschreiben an die P>ä' sidien des Ober- und Unterhauses betreffs Suspen» dierunq des Immunitätsrechtes der an der Duell-Affaire Mlijthenyi'Verhooay Betheiligtru. Der Secundant Gabriel Beniczty, der vom Immunitätsrecht nicht go schützt ist. hat sich aus Pest entfernt. Sein Aufenthaltsort ist unbekannt. Wegen der gestrigen Demonstration wird das Strafgericht nach dem Eintreffen dcs Polizei-berichtes gegen die Schulotragenden vorgehen. Pest, 13. Jänner. (Pr.) Der Krawall vor dem Casino erneuerte sich heute mit gesteigerter Heftigkeit. Nach 9 Uhr rückten mehrere tausend Tumültllanten, darunter viele Studenten, an. Indessen gelang es der Polizei, einen großen Theil derselben an der Mündung der Nebengassen aufzuhalten. Am Casinogebäude wurden gleichwol unter Pfeifen und Johlen fast sämmtliche Fensterscheiben eingeschlagen. Die Polizei nahm zwölf bis fünfzehn Personen, meist Leh, jungen, welche Steine beigeschleppt hatten, in Haft. Gegen 1l Uhr begann sich der Tumult allmählich zu legen. Komorn, 13. Jänner. (Pr.) Der Festungs« commandant von Komorn, FML. Miller, ist heute früh plötzlich gestorben. (FML. Miller, einer der beliebtesten Offiziere der Armee, war lange Zeit als Artillerie.Director in Wien stationiert und wurde im vorigen Jahre als Feldmarschall-Lieutenant nach Komorn versetzt. Er stand im 61. Lebensjahr.) Madrid, 14. Jänner. Der Advessentwurf des Senats beglückwünscht den König zu seiner Errettung vor den Kugeln Oteros. erneuert den Ausdruck der Anhänglichkeit, drückt tiefen Schmerz über das Attentat aus. bittet die königliche Familie, die ehrerbietigste Huldigung des Senats entgegenzunehmen, und gibt den Wünschen desselben für eine lange und glückliche Regierung des Königs Ausdruck. Petersburg. 13. Jänner. (Gr. Tgpst.) Man glaubt. Schuwalow werde Versöbnungsversuche mit den Polen machen. — Auf Anratyen des Zaren gab Fürst Alexander von Bulgarien seine Abdications« gedanken auf. Telegraphischer Wechselkurs vom 14 Jänner. Papier Rente 69 85. — Silber' Rente 7115. - Goll>< Rente 82 75. - 1860cr Staats.Anlchcn 182 -. - Banlactiett 842 — Creditactien 288 75. — London 117 05. — Silber -. — K, l. Münz Ducaten 554. - 20'Franlen-Stiicke 9 84»/,. — 100 cierc, Pester Versicherungsanstalt", einhellig beschlossen word-li. Das Stammkapital dcr Gesellschaft besteht in zehn Millionen Gulden ö, W. »l Gold, wovon 50 Proceitt eingezahlt wurden. Die Gesellschaft verfüg, somit über cin in Barem eingezahlte« Kapital von fünf Millionen Gulden j» Gold sowie über die übernommenen bcdeiltenden Reserven, und zählt nun zu den lapitalstwflisssteil Aersicherungsaustalteu. Dic fusionierte Gesell« sliiaft „Fonciere, Pester Versicherungsanstalt" hastet mit dem ftesammtci, Vermögen für alle derzeit in «rast bestehenden Vcr» sicheruligcn, was jedenfalls nur zur Erhöhung des Vertrauen» der Versichcrungspaiteieu beitragen muss. D. Sandel und Volkswirtschaftliches. Der letzte Wochenausweiö der l. l. priv. österreichisch« ungarischen Ban! weist im Verhältnisse zu dein der Vorwoche fol» gciide Vcrändeninqcn auf: Metallschah fl. »65 288.694, Zu-nähme fl. 1.043.031: in Metall zahlbare Wechsel fl. 20.^62,169, Zimahmc fl. 15.859; cscomvticrte Wechsel und Effecten Gulden I15W1.518. Abnahme fl 1.5.3N.94«; Darlehen gegen banovsaub fl, 23.674.N00. Almnhmc fl. 406.300; Staalsnoten fl, 1.546.891. Abnahme fl. 258,«!!); Hypothekar < Darlehen fl. 106 895»'.755, Ablmhme fl. 6«,2'>7 - börscnmäsjia, angekaufte Pfandbriefe der Vanl fl, .'».787.357. Abnahme fl. 179.212; Effecten deö Reserve« foilds sl. l«59.'.Mj, Abnahme fl. 400.573: Aanlnotcnumlaus fl.:<>9.0« 1.28'».Zunahme fl.2301.830; Giro-Eiulagcn fl.2 275,514. Abnahme fl. 565.441; Pfandbriefe im Umlaufe fl. 104056.655. Zunahme fl. 130.000. Verstorbene. « q»^V3 H°?/V,' Amsia MerMar. Taglöhnerstochter 8 M., Castellgasse Nr. 11. Aronchitis. Im Civilsftitale: D e n 13. I ä n n e r. Maria Olorn. Arbeiterstochtec. 1 I., I^nxitl« uHtHrrbkIl«, - Valen'in Iagodic. Inwohner, K)I, D e n 14. Iii n ne r. Valentin Oustar. Grundbesitzer. 52 I.. Lungenlähmung. '?.,). Theater. beute (gerader Tag) zum zwcitenmale: Die Glockett von Corn evt lie. Komische Operette in 3 Acten und ! 4 «lldern von Clalrvillc und Gäbet. Musit Von R. Planquette. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. " "Z ^ Z: 5 ! ?; 5^ ____^«'F 2 2 «» ^ „ ?U.Mg 74268 ^15.6 O. schwach Nebel..............-H 14. 2 „ N. 733 74 -N4 windstill heiter YW 1 9. Ab 735 95 -1«4NW.schmach Nebel n«? Xn^?.?^ T'b "ends, tagsüber heiter. Höhendunst. Das Tagesnuttel der Temperatur - 5 7«, um 3 «"unter dem Verantwortlicher «ebacteur^^ItVm'^ »°'m?bV7^ Papierrente........«985 60 v<) Vilberrent«........7l — 71 l0 Voldrente.........8250 8260 Lose. 1854........12450 185 . I860........13175 13225 . 1860 (zu 100 fl.) . 184 50 135 - . 1864........169 75 170 — Un«. Prämlen-Nnl.....10925 10975 Credit.Ü..........176 - 17«.^0 «udolss-L.........18 75 1325 Prämienonl. der Stadt Vien l>725 11750 Donau.Reguli»rung«'Uost . . N0— N025 Domänen. Pfandbriefe . . . 145 25 145 75 Qeslerr. Schahscheine 1861 rück» zahlbar.........101 25 101 75 Ocslcrr. Schahscheine 1882 rück- zahlbar........10« 25 101 75 Uuuarljchc Goldrente .... 9810 9820 Ungarische Eisenbatm.Nnlelh« . II?-- 11750 Ungarische Unleihe, Humulalivslücke......116 2l 11650 Ungarische Schaßanw. vom I. 1874.......... - — — llulehen der Stadtgemeinde Wien in V. V......101 75 — — Grn»zeutl«ttun«s Villgationen. söhmen.........103 - 104 - Niederösterreich......104 7l» 10525 Galizien.........9625 9650 Siebenbürgen.......8625 8725 Temeser Nana«......86 50 8? 5.» Ungarn..........88 - 88 75 «etle» »»« V«nt>» Nuglo-österr. Gaul..... 143 - !4!i 25 Creditanstall ....... 289 5.0 28975 Depositenbank....... 22. 50 22« - Creditanstalt, unaar..... 263 75 269 — Oesterreichlsch. ungarische Banl 839 840 — Unionbaul ........ 10825 leg 50 Nerlehrsbant....... 134 13425 Wiener Vanlvereln..... 151 15150 Uctlen »0» Iran«vsrt Unterneh-«ungen. «llföld.«ahn .......150- 150-50 Donau.Dampfschiff.«Gesellschaft «l2 613 .. Elisabeth.Wcnbahn.....189 - 18950 »elb war« Aerdinllnde.Nordbahn. . . .2345-235» — ssran^Iosevh.Babn .... 165 - >65 ?>0 Galizische Carl > Ludwig « Nahn 254 50 254 75 Kaschau.Oderberger Äahn . . 123 75 124 25 Ltmberg'Czernoivlßtr Nahn . 160 50 !6l — Lloyb . Gesellschaft.....644- «46-. Vesterr. Nordwestbahn . . , . I61-.'>0 l6'^ Nudolfs'Vahn.......15225 15250 Staatsbahn........2?150 27s — Ztidbahn.........87— 87 50 Theiß.Bahn........2j'Geselllchast, 219- 219 50 Vfanllbrlefe. Allg.öst.Bodencrebitllnstii.Vd.) 113 - 118 50 ^ . . «i. V-V.) 1l»0.'>0 101 - Oesterreichisch' ungarische Vli,:t 10180 102- Ung. Äooencredit-Inst. (B.«A.) 101 25 10150 VrlsrltLts vbli««tisnen. Gliiabeth.N, 1. (5m.....9675 97 - Ferd.Nordb. in Hilbe, . . . 10S- 106 Ü0 Franz.Ioicph. Lal»n , . . 97 25 97 50 l«al. Larl.lludwig.V. 1. 25 Htaatsbahn I. »o«:!itll,,tU!las>»)>)l!li,u!li!lelN Gcld 9S i»0 Ware 37 50. Vlachlraq: Um 1 Ubr 15 Minuten notieren: Papienenle 59 8, bi» 39 90 Vilberrent, 7! 05 b>5 71 1' Valdrent, 5?'« < bis 92 3? Iredlt '"ill-Sa ül« ?8»70 Analo 143- bi» ;43s<) Uondor l 17 0h ^is 117 30 H«j)rl«us 9'34',, l»!