?»»»!»» Dl»i«»»»I«t«»>>t, iMüf IMI IM, llLLla ».»»»« UWMZ M»»« » »M»»» „ ' l. ,.»»»»>» ^ > >, ' »»»»» M,^,« ! » » >nV?' >»»»' v«ch l)«W Unsere Demokratte. Maribor, 24. Feber. Me Stützen der feudalcn Staaten der Vor triegszeit waren der A d e l, die K l r ch e und der bürgerliche Mittelstand und getrage«i war das System vom Heere unb einem wohlorganisiertcn, von jedem Regierungswechsel unabhängigen Ver-ValtungSappavate. Die Staaten dei: Nachkriegszeit — auch der unsrige — wollten von diesem Eystem nichts wissen und so wie diese Htaaten wollte auch unser Staat seine Verhältnisse nach dein Muster der westlichen Demokratie einrichten. Demokratie heißt so viel wie V o l k s -h e r s ch a f t. Was ist bei Ms das Volk? Seine breiteste Basis ist zweisaatsgründung in Opposition. Nach seiner Moskauer Exkursion kam er sogar in den Verdacht, bei uns dem Kommunismus Bahn brechen zu wollen. Tin Verdacht, dem er samt seiner Anhängerschaft die Anwendung des Gesetzes zum Schutze des Staates zu verdanken hat^e, welche Ähutzimaßnahme eigentlich auch heute noch besteht, obwohl die Partei Radi^' zur Regierung gehört. Erst der Umschwung in der Politik dieser Partei brachte das Schlagwort von der Bildung einer Bauerndemokvatie in unserem Staote auf die Tagesordnung. Ein Schlagwort, das aber noch der Verwirklichung entgegensieht, zumal die entscheidende Rolle in ul^ercr Demokratie nach wie vor noch immer die radikale Partei spielt. Die Trägerin dcS demokratischen Staatsgedankens ist bei uns ohne Frage die radikale Partei und deshalb scheint es berechtigt, die Volksherrschaft der Partei einer Prüfung zu unterziehen. Die Partei nennt sich zwar im Geiste des dreinamigen Volkes national und strebt an, in allen Gebieten des Staates feste Wurzeln zu fassen und sich auf diese Art auch durch «jihre ^rsammeullsetzung zu einer StaatSpartei auszugestalten. Das Bestreben hat aber bisher nur schwache Früchte gezeitigt. Dem Werfen nach ist sie das geblieben, was sie schon der. KoxlrieaSzeit war, die Staats- Marldor. Donnerlkerbund erklärt heute die „Tägliche Rundschau", das Organ des Außenministers Dr. Stresemann, an hervorragender Stelle: Der formelle Weg, aus dem sich am 3. März die Aufnahme Deutschlands in den Völkerbund vollziehen soll, ist wahrscheinlich der, daß Deutschlands Aufnahme schlössen wird, ehe der Völkerbund ü^r die Aufnahme Deutschlands als ständiges Ratsmitglied Beschluß faßt. Es versteht sich aber von selbst, daß Deutschland nrit di^em Verfahren nur dann. einverstanden sein kann, wenn am 8. März vor dam Beginn der Plenarsitzung der Völkerbundversammlung vollkommene Sicher heit darüber besteht, daß der bekannten deut- aber keine Städter notwendig. Der LVpro-zentige Abzug anläßlich der Banknotenftem-pelung braucht iiberhaupt nicht mehr zurück-bezahlt zu werde«. Die Beamte« bedürfe« kei«erlei Ausbesseruug, da sie ohnedies überaus gitt bezahlt seien. Alle wi^igeren und höheren Vellen sollen Bauern innehaben. Allgemein wurde bemerkt, daß Unterrichts, mimfter Radis die Rede des «bg. Babis lebhaft aMamierte. Hieraus sprach noch der Abgeordnete Pera Markoviü (DavidMöpartei), der den Kostenvoranschlag glatt Mehnte. Die Sitzung wurde heraus geschlossen. scheu Ausfossung über die Gestaltung deS Völkerbundrates Rechnung getragen wird. Deutschland kann sein Gesuch um Ausnahme nur dann aufrechterhalten, daß der Völkerbund in dem Augenblick, in dem er Deutschland in seine Mitte aufnimmt, von einer Erweiterung seines Gremiums absieht. Dar-ilber muß im voraus volle Sic^rheit bestehen. Die „Majestät" Mussolini. WKB. Rom, 24. Feber. Der Engländer William Ellison, der im betrunkenen ^stände beleidigende Worte gegen die Person des Ministerpräsiidenten ausgesprochen hat, ist unter Anwendung des neuen Dekrets betres-fend die Beleidigung des Mnisterpräsidenten zu 8 Monaten und 8 Tagen Gefängnis und zu einer Geldstrafe von 1400 Lire verurteilt worden. P a r t e i des ehemaligen serbischen Königreiches. Sie ist die Partei der „Siege r", die Partei, d^ auch heute noch nicht darauf verzichtet, als Sieger anerkannt und honoriert zu werden. Ihrer Stimmung und so-zia^len Auffassung nach ist sie k r i e g e-risch-ari st akratisch. Die Aristokratie braucht nicht in Titeln zum Ausdruck zu gelangen, sie äußert sich viel stärker in der soziollen und gesellischaftlichen Position. Und für solche Vorzüge versteht die Organisation der Partei zu sorgen. Ihres Schutzes und besonderen Fürsorge erfreuen sich auch die Kriegsfreiwilligen, zunial wenn ^ sich zum Radikalismus bekennen. Alles andere, was da leibt und lebt, trägt das Brandmal, dem Feinde gedient zu haben und als staatsbürgerlicher Faktor unver läßlich oder minderwertig zu sein. So sieht dermalen die Basis unserer Demokratie aus und wenn ße sich in diesem Geiste weiter entwickeln sollte, dann werden wir uns zwar nicht offiziell, aber dem Wesen nach mit der Zeit zu einem dem 20. Jahrhundert und seiner Ideologie angepaßten Spartanerstaat ausbilden, in dem die Radikalen die Rolle der Spartaner, ihre Helfer die Periäken und die anderen die Heloten spielen werden. Ja soyar der Rat der Alten wird uns nicht fehlen, nur mit dem Unterschiede, daß er nicht durch ein Atter und durch eine Zahl festgesetzt, dafür aber durch die Tradition eingebürgert f^n wird. Das Schicksal des Staates, sein Wohl und Wehe liegt in der Hand der Radikalen u:id in besonders kritischen Momenten wird d^ Entscheidung der Rat der Alten treffen. Es ist eine Kunst, dieses System doch unter einen demokralt^schen und parlamentarischen Mantel zn stecken. D>erkwül'digerwetse bietet.das MajoritMsprin^ip die Handhab dazu. A. L. Die italienische Preßsreiheit! WKB. Rom, 23. Feber. Wie verlmcket, ist es den Blättern verboten worden, daS gestrige Schreiben des Papstes an de« Kardinal Staatssekretär Gaspari zu kommentieren. Nur der Kommentar des „Popolo d'Italia^ hatte von den Blättern abgedruckt, werde« dürfen. Denkmalsenthüllung in Mailand. WKB. Rom, 23. Feber. Am 12. April l. I. findet in Mailand die Enthüllung des Nationaldenkmails des Hl. Franz von Assifsl statt, bei der auch Ministerpräsident Mujio-lini anw-tevd wird. « .. Die unoarlfche FranttfAfchet» AVare. Der Bericht deS parlamentarifthe« Unts»» snchungSanSschnsseS. WKB. Budapest, 23. Feber. (UDKB.) Der in der N«tionalversa'mjmlulig heute eingereichte Bericht des Untersuchungsausschusses über die Frankensälscheraffäre kommt hinsichtlich der politischen Beurteilung des Verbrechens AU folgendem ResumH nach gründ. licher und gewissenhafter Prüfung: In Erwägung deS znr Verfügung fteh«»» den Materials hat der Ausstieß ftftgeftelt: 1. Der Idee des Verbrechens, feiner Anregung, Unterstützung und Deckung standen sowohl die Neuerung als auch ale Mtglie-der der Nationalversammlung fern; S. Nach Aufdeckung deS Verbrechens «ahmen der Minifterpräsident und die Regierung alle Mittel in Anspruch, um die Gt^» angelegenheit in jeder Richtung anszuklSre» und die Täter und Tetlha^r an dem Verbreche« vor das zuftändige Gericht zu fteb len. 3. Im Zusammenhang mit der VerÜbung des Verbrechens tauchten in bezug auf die Vorbeugung und Verhinderung so«»ie die Feststellung der Rolle der Täter »der Tek-^'aber keinerlei Srstheinungen auf, aus deueu die politische Verantwortung irgendeines Regierungsmitgliedes sestgeftellt «lerde« kß««-te, sei es insolge irgendeiner tatsächliche« Verfüguug oder sei eS i«folge ei«er Unterlassung der rechtzeitigen Vornahme der «»i^ wendigen Maßnahmen. Da der Ausschuß in dieser Angelegenheit keinerlei No-twednigkeit weiterer Maßnahmen erblickt, wolle die Nationalversammlung den Ausschußbericht billigend zur Kenntnis nehmen und daS Verfahren deS Ausschusses als beendigt betrachten. Zürich, S4. Feber. (Avala.) Schlußkurs^. Beograd S.12S, Paris 19, London 2S.2S^^ Newyork 519.50, Mailand 20 fieben achtel, Prag 15.365, Wien 73.12, Buda^t (».vlIM Berlin 123.70. HatzbGrse. LjMjaua, S4. Feber. Buchen-EisenibahA- schwellen, Geld S1, Ware 30. Ficht^- ui^ Tannenbretter, Geld nnd Ware 46o. Eichen-stamme, Ware 1300. Buchen-Testoni, 480. Fichtenistämme, Gelt» und W<»re Ml Produktenbi^rfe. Ljubkjaua» 24. s^eber. Mais, trocken, fvM' ko Postosna, Geld und Ware 156. Wei^ Verlatiestation, Geld und War« 397.^ As Wvigeu Krejje uiweräydert. z NlMmer 4ü Voin' 2). F^r 192S Fs^ftijche De«tzimg« »Ge» J-goflO- Das bekannte Hetzblatt ^Jl Litorale Dalmatico'' ist entrÄstet, dech ein Italiener wie Pellegrmetti, der zugleich noch päpstlicher Nuntius sei, in Dalmaticn serbokroatisch geisprochen ha^, besonders in Städten wie Curzola tKoröula), daS die italienischeste Stadt m Dalmatien sei. (Das fascistische Blatt läßt sich nicht träumen, lrne es gerade damit am eNatMltesten die Behauptung widerlegt, daß der Charakter Dalmatiens eigentlich ein ital^emscher sei.) Das Blatt sagt dann: „Curzola ist italienischer als Venedig. Es »st gut, daß der Nuntius die serbokroatische Sprache beherrscht; aber kennt er auch die Gsschichte Dalmatiens? Die Dalmatiner sind gute Katholiken. Wer hat dies aber bewirkt? Venedig, das lanM Zeit seine Kultur in Dalmatien verbreitete. Mnn nicht Venedig gewesen wäre, wäre Curzola genau so türkisch, wie es Dubrovnik ist (!). ^ diesen Stuten könnte man wenigstens in der Sprache der Erretterin (?) Venedig spreche«». Die italienische Trikolore kann wohl über die Grenzer» gelragen, aber nie-Wals medergehvlt werden!^ — Die TageSordmlug der nächsten Völ-/erbvndratssitzung. Auf der Tagesovdwlng der am 8. März beginnenden Tagung deS Bl)lkcrbundcs, der Mi (Japan) Vorsitzen wird, stehen unter allerem folgende Fw-gen: Ausführung des V?lkev^dbeschlusses betreffend die Irak-türkische Grenze, Berwal tungSvngelegenheiten des Saarg-e^etes, das vom Verwaltungsrate des internationalen Arbeitsamtes gewünschte Giüachten des ständigen internationalen (^richtShofeS über die Beziehungen zwischen ?lrbeitern und Arbeitgebern. Ferner wird dor Völ?erbund von den vom (^neralsekretär eingereichten Denk-f6)riften über die Frage der Schiedsgerichtsbarkeit und der Sicherheit Kenntnis «nehmen. Diese „Denkschriften" sollen dem Völkerbund rate ernlöglichen, der nächsten Völkerbund-Versammlungen über die Fortschritte, die auf dem (Gebiete friedlicher Beill^ung internationaler Itreit^älle erzielt wurden, zu berichten. In seiner näckMn Tagung wird der Völkerbu-ndrat das Tagnngsdatum der vorbe reitenden Abrü^stungökommisiionen festfetzen und die Antworten verschiedener Negierun-i^eu zunl Entwurf des SklavcreiabkommenS ^r die Völkcrbundsversammlung prüfen. — Brattanu scheidet vom Umte. Aus Bukarest wird gemeldet: Brationu hat am vergangenen Samstag von seiner Wohnung aus an den König einen Brief geschrieben, in dem er nach Mitteilung aus politischen Kreisen seinen Rücktritt angeboten habe. Als l^rund wird angegeben, daß die politische Atmosphäre für Bratianu und die Regierung nicht günstig sei. Man rechnet mit seinem Rücktritt um Mitte März. — Die nationalen Minderheiten in Deutsch sond. Im Reichstage ist ein demokratischer Zlntvag eingegangen, worin die Reichsregierung ersucht wird, mit möglichster Beschleunigung ein Gesetz vorzulegen, wodurch den Sw iiriechischer Riefendettaudant in Äagreb verkästet. Das ,»Zaqreber Taflblatt" berichtet: ^ Am 2Z. d. vormittags wurde in Zagreb ein ausländischer Betrüger seltenen Kylit^s verhaftet. (!^ handelt sich um den griechischen Bankdirektor Spiridion Skia des aus Sorfu, der nach Angaben der griechischen Behörden, die ihn seit einigen Z^gen ste!ine?n eptvilt werden. t Nerkanf rvflischer Kronjuwele«. Das „Berliner ^^.geblatt" meldet aus MvÄnu, dcch eine Gruppe franizösischer Jiweliere einen Teil der ruffischen Kronjuwelen, darunter loas DiMNlantcndiadenr der früheren Zarin, drei Millwnen Dollar gekauft hat. t. Der fastisttsche Gruß. Wie die „Korrespondenz Her^" meldet, wurde in SAdtiro! durch ein amtliches Dekret den Katecheten der Auftrag erteilt, nach römischer Art den Gruß zu leisten. An die Lelhrpersonen ist be. reits vor einiger Zder innechirlb einer Stunde daS Spendler- sche dreistöckige Präriehmls, ein nwderneS Wintereicholunflsh^'m bei HurleyviUe zer-stHrte, sd^ 7 Personen ums Leben gekommen. 26 Personen wurden verletzt, darunter mchreve schwer. Viele von den Ä in Schlaf liegenden Gästen wurden von den Flammen überrascht,md verletzten sich bnim Heraus-springen aus den Fenstern. t Was in einer Sekunde erspart Werden kann. Die Leitung der Londoner Straßen» bajhn wirbt bei den Fahrgästen für schnelle« res (Kin- und Aussteigm und rechnet aus, dlch durch ewe Mkiirzung des AikfenLhaltes an jeder .Haltestelle da in einer Sekun-de allein an Berwvttungskosten der Straßenba^kn in einem Jahr über Pfund also mehr als 5 Mllionen Diimr erspart werden kön. nen. t. Ei» Zehntausendftel MlliGramm wägbar. Der zchntausewoste Teil des tausendsten Teiles eines Grmmnes ist ein so unfaßbar tlemer Wert, daH der Laie sich ihn gar nicht vorstellen lann. Der Mochonifc?^ Suihlmvnn, der dafür vsn der Technischen Hochschule in München zum (Vhrendoir, An» »a! Aber sagtest du nicht, Elisabeths Zimmer ^var verschlossen? Gewiß, es muß ver-chlossen gewesen sein! Ich war nÄnlich in. zwischen schon mal hier, und da war es auch loch vevschlosien. Jetzt ist es offen. Me iomimt das? Sie bann doch gpr ni^ wieder jier gewesen sein!" „Den Schlüssel fand ich unten im Flur, ich vorhin vom Bahnhof zurückkam. Ach. ieber August, lieber August, hilf mir! Ich »in ja so glücklich, daß du wieder hier bist! t«.st du Lehnsucht nach deiner Frau gehabt, iu?* » ^ , August Narlh räusperte sich. „Ja." sagte r gepreßt. Sie umschlang und küßte ihn. „Du Gurr!" Ihre Erregung löste sich in Tränen. Sie hluchzte haltlos. Der t»7ann glaubte, daß ihre Angst um die erschwundene Schwestier so peinigte. Rüh ^rung beschljch ih«, und machte ihn voller^ gläubig. „Beruhige dich, Aennchen!" tröstete er. „Ich habe (Elisabeth unterwo^ getroffen! Sie wird wohl auch bald nach Hause konlmen. Es gcht ihr gut. Wirklich, sehr gut geht es ihr! Na, ich sag' schon! Du wirst auch noch dein Wunder an ihr erleben, so wie ich es heute erlebt habe. Nicht ganz so, freilich! Ve:m ich daran denke! GoU sei Dank, daß alles so abgelaufen i»st! Die Elisabeth Hat'S in sich, weißt du! Nim werden wir wohl einen feinen und netten Schwager bekommen. Rate mal, wen?" „Einen Schwager?" fragte Frau Ann« in großem Erstnunen, das echit war, denn es GerVam sie wie eine jShe Erleuchtung. Hatte Elisaibeth etwa dlavauf gerechnet, d>aß —" ,.Na, wenn er wirklich ein anständiger Kerl ist, Hann er mm schon gnr nicht anders als sie heiraten! Smch wär' sie ül^emll unten durch. Warum soll er sie aiuch nicht heiiraten? Ist fie nicht ein hübsches, seines Nöädchen? Aus guter Fiomilie? Schwester, Schwager ailleS tipp toipp! .Hv, ha! Geld hat sie ja nicht, aber dv^r soll er genug haben. Der Hot eigentlich Moß zum Spa^ einen Beruf. Ich weiß es genau, Attnchen. .Heiraten muß er sie, damn Mt's niichtS zu Wveffeln! Ins Gerede der Leute lassen wir uns nicht bringen, wir BcWchs, niö^ mchr, Liebchen? Na, nun rate doch mail!" „Zum Mtselvaten bin ich wiMch nicht aufgelegt^". Fvcm Anna blitzte ihren Gatten Hvrmg «n. Doch der Zorn galt gar nicht ihm. Immer mehr empörte sie ein (^danke. ^t-te Elisabstili sich bloßMstellt nicht um der Schwester, sondern inn ihres eigenen Vorteils willen? Ilm den Mann drüben zu verpflichten? M, das wiäre teuflisch! Nein, l0!aS vermochte Eliiobeth nicht! Mc!^? Was vermögen liebende Frauen nicht? Liebte Elisabeth den Fovstnssessor? Fvau Anna ballte die FÄu-ste. „Unerhört! Nein!" knirschte sie. August Barch epheitevte seiner Fvau Aer-iV!r. „»Ähäifchen!" rief er gönnechaft zärtlich. .Lieg dich doch nicht so darüber auf! DaS ^nmnt in den besten Familien vor, und eS ist ja auch ganz natürlich, wenn sich zwei ineinander verlieben. Also kurz imd gut. da du doch ,vM nicht auf den richtigen kommst " „Förster Haupt?" "^^lgeschosien! UM igen s w«r ich auch lange loieser Meinung. Aber höher himmS will unsere Elisabeth. Frau Z^rstassessor Dr. VevHer will sie werden!" „Will sie?- Der Mann iÄerhörte den bitterbösen Ton in diesen bei^ Worten. Er umarmite Fvau Anna und dltückte sie mit Bärenikraft an sich. „Du, auf diesen Schreck trinken wir ein Glias. Auf das Wohl des jungen Brnutipaa-reS! Na, es wird schon werden! Der Teufel schlage sonst drein!" „Aligust!" riefen die Männer unten ge. laltgwoilt. ^Willst du schon zu Bett gchen?." „Noch nicht!" flüsterte August Barth vev-liebt seiner Frau zu. „Ai^ nachher! Warte Liebchen, ich Kmi-me gleich, will nur die unten hinauSbug-sieren!" Er stampfte wuchtig die Treppe hinab. Frau Anna stkrAte in chr Zimmtt, riß den Mantel vom Leibe nnd schleudert« ihn «ü- tend beiseite. „Schbangc?!" zischte fie. Msabeth schritt den Weg über daS Feld zurück bis an die nächste Straße. Auf dieser nahm fie ihren Heimweg nach dem Hous^ ihres Schwagers und ihrer Schwester. Än i!^ reu Mßen zerrten Bleigewichte, in Hren Schläfen häinnmerte es. Ms sie die Tür deS Gasthauses öffnete, traten Vie Freunde Barths heraus. „Gute ?Kach>t, Fräulein Elisabeth!^ wünschten sie artig. Sie dankte siMMN mit einem Neigen des Ko^es. „Sie schämt sich!" hörte sie einen der Männer sagen. „^Gott, wir waren doch auch mal jung! ?Vber Gesc!^ck hat der Gvüne schon!" Der anderen beiMiges GelSchter ü^rtönte seine weiteren Worte. Mit wanikeivden Knien schleppte sich Eliisa-beth an dem verlogen dastchenden Schwager vovülber. Er zwinkerte ihr mit den Augen zu und sagte begütßgenb: „Leg dich nur sÄalsen, Kind! jlKrtjetzmlg / »mmrr 4S Ll>« Zd. Feter lVZS e«««» NaANMm aus Mmwor. Dle AMon der AnNwbettuwftnIioa in marlbor. li^en weiters folgende Spenden M (fettgedruckt sind wiederholte Spenden!): Z« 2övv Dknär: die Stadtycmeinde Maribor. A« Svv Mn«: G. RüdgerS, Ho^. Au 4W Dinar: Bäckerveister I. Mslej, KoroLla oesta. 3« 2VV Dinar: Familie .HauSmaninger, I. Dolnioar, E. Zelenka, I. tzuber (lm Stelle eines ttranzc^I für den verstorbenen Herrn Valenta). Zu 100 Dinar: G. Welle, Mariborer Molkerei und Obstkonservenfabrik, I. Glaser, .P. Hoffmann. I. .Ävas, I. Horvat, F. Grobel-Sek, Speditionsfirma „Transport", I. Ni-Lek, A. AirbiS, I. Kokals' I. Dolniöar (zur Erinnerung an ihren verstorbenen Gatten), A. Reifer, K. Schmidt, I. Mihorko. Zu 60 Dinar: M. Schräm, Familie Jaul, M Milavec, T. Golec, „Agrumarija" d. d., I. Kotnik, Chemische Fabrik „Zora", A. Ju-van, Dr. Neff. ^ 40 Dinar: A^. Tekauc. Zu 30 Dinar: I. Porko, Ungenannt. Zu 20 Dlnar: A. M. Kramberger, v. Dal-mata. I. Fon. Au 1y Dinar: Korb!^r, GregoriL, A. Fink, Pal^S, Fialkowsky. Materialspenden: M Rücksicht auf die Vergrößerung und bettende Erweiterlmg deS ursprünglichen Planes spendeten wiederholt se einen Waggon Mauerziegel Herr Dr. !pp«8 und Fr. Dervnsche». — Ziegelf«br« Tschernitschek Nachf. stellte auf den Bauplatz IlXX) Stück Mauerziegel. — Firma Sühar Aemljiö stellte auf den Bauplatz KO Zinkblech und 25 Kg. Eisenblech. — Herr I. Plemeli bestellte bei der Firma .Zelenka 3 Bettelnsätze. — Herr Ernst Zelenka spendete eine Ottomane nnd die Fii'ma I. Kralj in Ormot eine Pelzbaut für Krankein^chube._Schließlich übernal'men die ^olzbSndler in Gv. Lo-«rem na Poborju die Boistellung von t Waggon Bretter» deren Weiterbesörderuna die Herren StationSchs'f in Sv. Lovrenc. A. Pernat. HolzhSMer und I. KaSjak, Besitzer ebendort. skbernabmen. Die A. T. L. dankt anf diesem Wege auck» auf das berzlichste dem Frl. Vanda Iurak, Nichte des .Herrn Zelenka in Maribor, und Frl. Aus, Tochter des. bekannten (Großindustriellen, die in if>rem Bekanntenkreise auS eigener Initiative den Betrag von 680 Din. sammelten. Der überraschende Erfolg der Aktion ist in erster Linie der geschickten und takt^iollen Spendensammlung . zuzuschreiben, beweist ak^r gleichzeitig, wie no-twendig eine solche Aktion war, und man k^n sie geradezu als ein Plebiszit dex Bevölkerung betrachten, die mit reichlichen Spenden darauf hinweist, daß die Frage her Tuberkülosenfütsorge im Ma-ribprer Bezirk eMich gelöst werden muß. N. Die-Hygien^AuSstellung im Aapno» Da biöher von einer Neilregelung der Paß-laÄe. Die .Hy.c^iencÄuöstellun'g, welche im' visaertcilung nichts bcwnttt ist, ersuchen wir Nahmen, der. BolkSuniveMÄt veranstaltet um dicsbe,^!';gliche Aufklärung." . wurde, er^veckte in Maribor ein allgemeines! m. AuSÜndische Arbeiter und Angestellte, Interesse und li^t schon bisher einen schönen, wÄckie schon vor dem 14. Juni 7922 in Ju Erfolg zu verzeichnen. Die Ausstellung wird c^oslcmnen beschiiftigt »varen, werden anfmerk auch korporativ von der Studontenschaift be-1 sam gemacht, daß am 28. d. der Termin für sucht, denen die Aerzte und Professoren die ^ die Einreichung der Gesuche an di^ Arbeits-einMnm Gruppen erklären. U. a. sint» auch inspektion lim Ausfolgung von Besttttigun die Pläne der GcHürÄinik sowie Kahlreickie Präparate i>der dernmtvlogischen und chirurgischen Abteilung des hiesigen Allgenleinen Krankenhauses ausgl^stellt. Um die Alisstels lung mögNichlst auS^unützell, hat die V!?lks-.WvveMüt.'^schlossell,. lvöchrend der . Aus« ftelbung m'chrere volkKtümli«^ Vorträge M veranstalten. Der hiesige Devnmtolog Herr Primarius Dr. Robi 6 hält einen Vortrag iiber GeschtechtökvanHeiten und zwar am gen, daß sich die nei»en Bestimmungen der Verordnung über die Beischäftigung von ans ländischen Arbeitskrüften a»^ sie nicht be zieht, abläuft. Nach diesem Termine einge brachte Gesuche ^ve^en nicht berücksichtigt. mehr rechtzeitig zur Seite hatte können. Mit schweren inneren Verletzl^ngen wurde der Bed^ernswerte mit dem Pn'vat-auto des Herrn PogaLnik sofort ins Allgemeine Krank?nhsch einschlagende Szenen eindrucksvoll vor Augen geführt wird. Lil Dagover als KüMlerin Gerda Werska, Ni-gÄ Barrie alS Baron Vinzenz, die schöne Ruth Weyher als Inge und (5olette Brettel als Daisy bilden ein Ensemble, die den tadellosen Ufa-Frlln zur vollsten Wirkung brin« gen. Die künstlerische Regie hat es verstan« den, mit großem Geschick ein Milieu zu schaffen, das der Handlung einen prächtigen Rah men gibt, wobei es an herrlich-schönen Naturaufnahmen nicht mangelt. Der hübsche Film unterhalt köstlich ltnd bringt auch emp-sindlame Herzen in tiefe Schwillgunqen. Svort. : G. B. Rapid. Damenhandballsektion: DonnerStvy um A) Uhr für Frn durch Filme er!^utert. Es ist zu wünsckien, daß die VeivMerun-g aus Stu-denci lind UnMbunq rpchi zahlreich an!die-sem ^t^irse teilllimmü. «über Blinddarm-, Kropf- und KreHskvallk heiten halten und zjwar am DonnerStvg um 17 Uhr. AußerdeuL findet auch noch ein Vortrag über die richtige Ernährung 'oeS Menschen stM. M. gtlm Konzert der Masbena Matica" NM 3. März. Seit gestern, Dienstvg, sind die Eintrittskarten für das „Jahreszeiten"-Avngert bei M. B r i 8 n i k und H ö f e r zu bekommen. Bei Herrn tzöfer ist auch der deutsche Text deS Ovadoriums erhäUlich. Als SMten sind gevonne« Frau Paula L o v-S e, die beste Koloratursängerin Jugvsla-' töienS als Hmine, Herr K r k Z as, der geziertste Bassiist der Zagreber Oper als M^n tlnd .Herr Notar A ii i L (Tenor) als LuIaS. ?lm 7. März wird Ovatorium ' in Telje wiederholt. m. tie Erträge in der VolkSuniverptSt. Fvoitag den Z6. d. mn 5^20 Uhr findet ein Bortrag des Herrn Tlrch. Rado Kregar aus Änbljana irbor die Ausstellung der dekorati-^ven Künste in Paris im Jahre 1925 statt. Montag den 1. März findet ein Vortrag des Herrn Pros. Dr. Dolar über Voltaire lind die EneyklopSdisten statt, welcher Vortrag für das VerstäildniS der großen französischen Revoültion besonders wi^ig ist. m. Die Paßvidierung beim österreichischen Konsulate in LMliana. Aus dem Publikum erhielten »vir solgende Anfchrtft: „Beim ö!ster reichischen Konsulate in Ljubl-jana scheint ill der letzten Zeit eil^e sonderbare Praris plad-gegriffen zu haben. ??enn luau das Geld für das Vih'llm mit dem Passe per Post einsen-det> wird dasselbe mit der Bemerkung retour-niert. daß das Biisiinl in Spietfeld zu holen sei. Damit wäre die Tnche zwar ganz in Ord nung, welm.man in Spielseld für das Paßvisum nicht die d o p p e l t e (Gebühr ent-richtell müßte und dadurch geschädigt wäre. licht hat, wissen wir nicht, da sich der Auf-ge^r nicht unterschrieben hat. — Balsak lind ^lemenkiL. 1861 » Klub-Bar, das beste Programm der Wintersaison. Täglich mondaine Tänze. 1651 Tdeater. Mittwoch den 24. Feber UIN 20 Uhr: „Gräsin Marica", außer Abonn., Premiere. Donnerstag den 25. Feber um 29 Uhr: „Knecht Bartholomäus und sein Recht", Ab. D (Coupone). Freitag den 26. Fe-ber: Geschlossen. -s- Wir macheu unsere Leser nochmals be sonders aus die heute abends ftattsindenoe Vorsiihrung der Operette „GrS^ Marica" änfmerksam. Reue Dekorationen, nem Kostüme, moderne Tänze usw.! Donnerstag, den N. d. M. um 18 Uhr Ver-slchi»e« - Nep«?attir' »e^ätte Ant. N«d. Legat Co «Mpfiehlt sich zur Ausführung »on Reparaturen und Reintgun-ßen aller Büromaschwen. Für die Dauer der Reparatur wird eine gute Schreibmaschine kostenlos zur Verfügung gestellt. Große» Lager von favrikSneuen und gebrauchten Schreibmaschinen. Maribor. nur Sloimlsk« «Ne- 7, Telephon _A0 SiDitiWatioi»« — erniSK. Preise. Photo-AteNer Iapel^ M., Ulelsandrova Sb/S, Trgovski dom. 11234 SOph«»«sche «b Ntzkch« z» verkaufen. Meljsta »pa v, Gasthau». lS^2 Prima c»ß«»ß. Per Liter Din, 3.—, AU verkauft. — Gasthaus Meljska eesta 9. 18u» Zimmer zu vermieten. Krekova ulica 14, Tür 7._^ Ein gassenseitigeS Zimmer, sep. Eingang, Bahnhofnähe, zu vermieten. Adr. Berw. 1S50 Nett möblierte« sonnige« Zimmer mit separ. Eingang «. elektrischem Licht evenwell m. Verpflegung zu vermieten. Razla-gova ul. N, Part, recht». 18S0 I 13»Z »»«»Gl „«W« RsslG»" ?tei»e veräeo NH^ V«renl,Uus-Z^sle« tief re6u»i«t. Danksaguna. Auf^erßmidst, allen lt«be» Fre»«den und Be-einzel» z» dOnken für die lieb« Antetl-»«hm, «« de« schwer,« echtckselsfchl«De. d« «ich dukch den tätz« Zdtz ««tue» inntßftgeU,dien GG«i> Mörla DtfsolM >ejroff,>. dtiie ich a«f diess« Wege für dl, viele» Are»zspe»den «nd flr öi« »»hlretche Veieilig»»s «« Begrädniffe mei»« tieffißeftihit,» v«»k e»I. ßetenz»»,tz«e»^ u» Jakob DersolaM. Nutomad»«, Motordot«. leichte Mot»»rader. §al>r ^ räder.;»»!!«» 5 « d»i «len pnig««.?,I>nn, n»ch <>« unwts-lrefflichen vuälitZt unä l^utlüdrung öitter 5»dn««ge uns man «irck wnen dezfZitigen. äs» ..Peugeot'' für jeden verul in ve-ug »uf yualitZt, 5icherdett unö 5p»rt»mlteit unaveNroffen unö ttott-äem Veltrekord geringsten venz!in-(lerbr»uchet im öe»!tte cker 5adrik ^peugeot^'. — Pertonen» unö l^ei»eäutot sovie äie letzte Neuiskelt, ,0/24 fip voc courist. tuxu». 4»it7iget liuto. w «enigen liugendiicken umzielldar i» ke«e-)lu«o. verlangen Sie lingedote unä I^»t»ioge unck de,ichljgen5ie »ich öie neuesten Moäelle obiger radrzlei^e bei cker generaiveftretung kür Zugo-il»«ien: O. rjudlj»ns. (»vLarjev» ui. ?l. telefon interitsbin jsßz 1920 2S.?edn»Drbk6 ^Hr» ?«rtmt»rko ttei«O kodruor di» ttßi» tzsov ^««reller «mck Uioooa knUut» «NI» ^ Veit lreKa» »ick «it 6«r l-etpiti» dtes»e. Re dletet«d>envolI»tGi«Iisea<)d«dIlck oder ckle l»iarlct>age unatere»ß'»k>»ea ttei^i-vmckichchM kosteuwO „ow ^ Hedting! Wegen Räumung de» Lokale» verkaufe m Detail: «affee, »akao, Wiee Ctzoeo. lade. Rei», Skum, Liqueure, Güdfrüchte »si». mit ^o«/. «achla» V. Ek»l». Mael-vor. Soevoska ullea 2S. l«7S MW S St»elt v»It»tU. So^isqfNnäar, 2 » Kmilo» 2 «itT^ 1.v»»>»p0«tÄ»UG». Z . Op»l 14/40 Nl? Zpoetvienit««, L . Kell«? lN« odizen »Ia6 ledrikeae» «»6 »lockermt «W» D^ttet. ?«?»« >edr»ucdte ViUea, ß>»t »e»: » 8taek v«KI»nM A»It»tU, 5oeli»r/tta6«ss, 1 . pael».6,lt»«ff. «H l zi«et«U«itU»F«». s 76»»«^ »W K lorino ?l>t, s loa»«. AGNiD WG?»»»?GI»O »0GGss»V/KI«» HGl« ««< »«ßW»G»« »w vle tt»il«7.v»vlck»oa ?>po ISZS^ laM«» v.5.^ »»6 »«6«»» ^ daimaat» H4«tre». — VMi>it» proloe. o. luRak, I.l«dyono. ?»viorl«» ul. 11 k«M lüM V. Kovaö, Orotnova uNoa 7.1 Donksagmg. M die Viele» Be»eise terzlich«? «nteilaehme »» dem sch»o» ^ V,rl»ße. d«» «i» d»rch da» Swscheid«i u»iGres tted«, D«I« OsUß». dez«. BalerO »»d GrojvoterO. de» S«i» Äokonn BnzliStk GafthOß» ««» »OWMRlG»»Hsttz0U «rliike» Hobe», sowie ftir die zahlreiche Beteiligu»ß om veichento» aängnlfse «nd die fchdoe» Kr«»tfpend«» »o« ßtad ««d sser» h«i tz«e«tt allen. insbesonderA «de» dee verehrllche» ^uenvetzr »o» «0ß«t« »»d Sl«ttii«. de» liedk». teuren Soßd»enoffe» fß? die Ad-schiidsirkk, und die St»r«is«lve. de» lieben Ga»de»» imd alle» ««dere« «uf diesem «e>e der horti«ntsße va»d a»»ges»rochea. Ebenlo deniten wir Serr» vr. B«»anie fßr die «»fopfelnde Vehandlun« währen» der Ichmerzhafi,». l^»D»ie»tße» Kraadtzett. Aoßoiec» a« Rt. Fßdr»ar 192«. Die tieftkmiernde Gaktw ^ «osa Bteflnie» kb49 Kt»der, Sw 's »iw. «Kq«»,«»« «,» M. »i« «eMt,» Üd> «t«lx»x, »««»»alllt. - gar »«, m,» dv, DrM «»-»»«oMiqt Dl»«««», «t«"»» lvti», »ob»d«lt w «««dl«.