^N 75. 8amsiW am 2. April 1864. Die „Laibacher Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, täglich, und lostet sammt dm Veilagen im Conlptoir ganzjährig 11 si., l)M-jü'hrtg 5 st. 50 kr., mit tircilzliand im Comptoir ganzj. 12 st., halllj. a st. Für die Zustellung in'S Haus stud lslUbj. 50 lr. u,ehr zu entrichten. Mit der Post portofrei ganzj., nnter Kreuzband und gedruckter Adresse lü st., halbj. 7 st. b0 kr. InsertiollSgcdiilir zin cüie Garniond-Spaltcuzeilc oder dm Raum derftlbcn, ist siir lmalige Einjchal' tung ö k'., fllr 2lnaligc8 kr., filr 3malM 10lr. n. s. w. Zu diesen Gcbührm ist noch dcr Inscrtwus - Stemp.'l per 30 kr. fiir eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Iuserate bis 10 Zcilen losten 1 si. 90 tr. filr « Mal, 1 st. 40 lr. filr 2 Mal uud 90 kr. filr t Mal (mit Inbegriff des Iusertionsslempele). ^5aibacher Zeitung. Des h. Feiertages wcge,l erscheint die nächste Nummer am Dinstag. Amtlicher Theil. H^as k. k. Ministerium des Aeuperu hat lm Einuer« nehmen mit jenem dcs Handels dcn bei dcr k. k. Agenlic nnd dem Generalkonsulate in Vlikarcst erle» bigtcn Posten e!n>s Vizekanzlers rcm Konsularclevcu Dr. Llidwig Malf^r üblichen. Das Finanzministcrinm Hal dcn Kontrolor dcr Filial'Landeökaffc in Oldenburg Willibald Lorcnz zum provisorischcu Zahlmeister der Landcshauplkassc in Krakau ernannt. Das Ministerium fi"ir Handel uud Volkswirlhschaft bat den Postamtskontrolor in Agram Johann Ha» ramllstck zlnu Postamtsvcrwalter in Warasdin er. nannt. ____________ Erl«s) des Finanzministeriums u. 29. Mär) 186^, über das Verbot der Ein< und Dnrchfnhr uou Waffen l'nd Mnnilion nach, beziehungsweise übcr Galizicn und Kralau; giltia für das ganze Ncich. Im Vernehmen mit dein Slaals- nnd Polizei» ministcriliin wir» für die Dauer dcr lant kaiscrliche» Manifestes vom 24. Fel'rnar d. I (N. G. V. Nr. I.'l) über das Königreich Galizicn mit Krakall angeordnc' ten Ansnabmömaßrcgcln die Ein> und Dlirchfuhr vo» Waffen nnd Mnnilion nach. beziehungsweise über Galizien und Krakau verbolcu; dahcr die znr Ein« f»hr nach Galizien und Krakan oder znr Dlirchfnhr über dicsc Länder besliinmlcn Waffen sammt Muni-tion, mit Allsnadme der Sendungen für das k. k. Militär, zurückzubchaltcn sind. Gegenwärtige Verfügung hat sogleich in Wirk< samkeit zu trelen. v. Pleuer »>. >». Stand der im Umlaufe befindlichen Miinz-Schcine. Der Gcsammlbelrag dcr zu Ende Fcbrnar 1864 lm Umlaufe befindlichen Münzschcinc bestand in ",400.557 ft. Wicn. 29. März 1804. Vom k. k. Finanzministcrinm. Nichtamtlicher Theil. «aibach, 1. April, t^v ^^/"'^""^^^ ist cinc stehende Rubrik in der sso 'fer ,, '-' "'" ""' ^'" Zustandekommen tl Gc2i^.!!?"^^^^pä.sche ^ricde a. Aber .nen.rilt ^ra^gel>c> " o ' !""^" '!""' '^"""" wir sie den Lesern .uftU'/sol!^"^' ^^ ^ men. «st crwabnenswcr,l,- P,,,Len n.d Oe r^ich haben ,lch über cm ge.ue.niamcs Vmgel'en i d..' Hanptzügen gr-cinigt. Waö ^n Vm,d betrifft mid und muß derselbe an den Konfcrenzen ll)cii„ri„„s„ wenn er nicht die Stellung Schleswigs uo„ de,» dent-' schen Angrlegeichsiteu anoscheidcn U'ill. Schl^^,^^ Situation ist jedenfalls eine enropäische Sache. Die beide» Großmächte haben gwßc Oofer gebracht, „ili l'e» Nechls,, Deulschlands in di.sem Lande Geltung zu mrschaffcn. und diese Nechte müssen crweittrt nnd ^"sgcdel,!,t. sie müsftn mit Garantien gegen jede weitere Vergewaltigung versehen werden. Die beste Anämie wäre allerdings, wenn Schleswig als deut-Ms Vnndestcnitm'nini crkläit würde. Die Schwicrigfeitc», welche der Annahme der merikamschcn ^aiserfronc von Seiten Sr. kaiseilichcn Hoheit Erzherzogs Ferdinand Max noch in lcßler Zeil entgegen standen, sind, wie wir hören, vollständig beseitigt, Man darf nunmehr crwartc,!. daß in den nächsten Tage» die in Triest dieses Momeniö harrende mm» kanischc Deputation uon dem Herrn Erzberzog Fer< dinand Mar empfangen werden, und daß sich bald darauf Kaiser Maximilian 1. von Mexiko cinschif» fen wiro. Ueber dic Zukunft dieses Landes unter dem ueucu Mouarchen sagt ein Wiener ^lalt: Ehe zehn Jahre vergehen, wird Mexiko zweimalhimdertlauseno Einwanderer alls Enropa haben, die sich um den neuen Thron schaarcn, den trefflichen Voden in ein Paradies umwandeln und einen blühende» Verkehr nut dem Mutterlande treibcu werden. Unter dem Beispiel dieser kräftigen stets wachsenden Schaar wird sich die eingeborene Nacc allmählig verbessern. Dic Answandcrung m,ch Mexiko wird nm so stärker sei», als seit dem amerikanischen Kriege dic Auswanderung auö dem übervölkerten Europa in's Slocken gerathen ist, uud selbst nach dem Frieden die Fnrchl vor einem erneuerten Ansbrnch dcs Vürgcrkricgcs den Europäer abhauen wird, sich und seiuc Fe.millc dein von Blut rauchenden Äoden allzuverlraueil. Mit dem Grab. scheil des europäischen Einwanderers w,rd dcr Kaiser Maximilian dlV weite» Strecken Mcxiko's sicherer er> obern, als mit dem Vajo»nct der Franzosen und der neugsschaffcucn Armcc. Vom Kriegsschauplätze. Flcnsburg. 28. März. Gestern sahen wir Hcrrn L')lllcma»d aus Wie». l?cr cbcu aus Iütlaud. vom Schlachtfeldc von uud bei Veile zurückkam, um sich „ach dcr Kaiscrstadt z»rnckzlll>cgsl>en. Er balle die beschwerliche Studienreise im Aiifiragc Sr, Majestät des Kaisers selbst gemacht, »m a,, Ort lind Stelle Skizzen von de» seit dem Einmarsch der kaiserlichen Truppen in Schleswig vorgcfallcnrn Hauplgefechteu zu entwerfen, Am 15. Februar war cr von Wien anfgebiochen und in Begleitung eines höhern Osiers hiehergercist. hatlc das Hauptquartier des Feldmarschall. Lieutenanls u. Gablcnz in HaderslclX'll besucht, und dann in V.-gleilnng eines Generalst.Uis.Offiziers ans dcr Umgebung dcs Generals, znnächst ^g Schlacht, fclo von Oeversee, drei Wochen ,inch den, Gefecht, mehrere Tage bmttremanrer von den verschiedensten' Seiten aufgenommen lind den Ort sclbst skizchi. und den Hanptgcfechtsatt vor dem Gehölz gcgen Vilschau. nach dcil Augabeu des Gcnfralstabö , Offiziers, in Aquarell zu Papier gebracht. Dann war er nach Schleswig gereist und halle i» Gesfllsch<-,ft cincs ihm vom Generalmajor Graf Gonerecourt beigegebenen Iägcrbauplmannes mehrere An^siügr nach dem Schau» plape des Treffens bei Ober-Sclck lino dem Königs» bcrg gemacht nnd auch diese betreffende» Lokaliläls» aufgenonulicu. Endlich halte er es auch für nötbig erachtet, nach Iülland zu gehen, imd dort die Umge-bling von Vcile. nnd dieses selbst zu zeichnen, so wie im kaiserlichen Hauptquartier s,^ Ei»;si^itl„ h^ Kämpfe vom 8. d.. aus nnmiltell'arster Qnelle. vo» ! Tl'eilncbmeru des gloneicheu Waffeiiga,,^^ sz^ ^, richlen zu lasscn. 11. S'ihung des krninischen Landtages am 31- März. (Schluß.) Der sieb.nle Antrag des Ausschnsses. der nun "n die Neibe kommt, lautet: „Der hohe Landtag wolle beschließen: a) Dcr Landtag von Krain spricht sein Vcdaucrn darüber, daß sein in dcr 39. Sitzung der 2. Session am 30. März 1863 gefaßter 'Leschluß wegeu vcr» faffnngsmäßigcr Vorlage cincs nclien Hcerescrgän« znngsgcsches an den hohen Neichstag lediglich eine eiiisciligc administrativ < behördliche Erlcdigllug ab« weislichcr Nalur crfahreu hat; — und scinc wieder« Holle Villc uud Erwarlung alls, die hohe Regierung wolle in der nächsten Rclchölagssession den Enlwlirf eines solchen Gesetzes unter Würdigung der iu dem erwähnten Veschlusse angeregten Mängel in der dermaligeu bezüglichen Gesetzgebung zur verfassnngsmäsiigcn Vchandlnng vorlegen; d) der Landlsalisschuß wird mit der Mittheilung dieses Beschlusses an die hohe R'cgiernng betrant." Abg. v. Apfaltrcrn begrüudct den Antrag mit dcm Acmerkcn. die Angelegenheit sei uou dcm Ministerinn! in einseitiger Weise erledigt worden; , halte das Staatsministerium nicht nur das Kriegs« minisstrium. jondcru anch andere Zenlralstlllcn befragt, cs würde vielleicht cinc andere Antwort cthaltcn haben. Dcr Ausschußautrag wird angenommen. Dcr achtc Antrag lautet: «Der Landtag von Kram erneuert bei dcr hohen Negiernng ftinc Viltc. die Auslagen für die Militärvorspannsleistung aus dem LlMkesl'udgct in das Neichsbndget zu ubcrtragnl uud iil diesem Sinne eine Vorlage iu dcr nächsten Reichstagssession znr verfassungsmäßigen Vehandlnng vorgelegt werde; zugleich beauftragt er den Landes-ausschuß mit dcr Millheilung dieses Vcschlnsses an die H, Negiernng." Abg. v. Apfaltrern bemerkt, dic Erledigung des Ministeriums iu dieser Angelegenheit biete selbst dic Handhabe zur Wiederanfnahme. Die Stichbal» tigkeit dcr angeführten Gründe zerfalle sofort, wenn mau einen Vlick auf die Karte von Oesterreich wirft. Krain's geographische Lage mi der Grenze Italiens und Dal,»aliens bedingt einen größereu militärischen Verkehr, daher dcr Vorspannsbedarf größer als in andcrn Kronländcrn, mit Ausnahmc von Görz, Wie kommt nlin Krain, das ohnehin s^on schwer genng belastet ist, da^u diese Last für das ganze Reich allein zu tragen? Bezüglich dcr Vcquarlierung bat die Rc» giernng cin Elnjehcn gehabt, und eine Inkonsequenz wäre es, wollte sie anf die Vorspannöleistuugeu uicht Rücksicht uehmeu. Ncducr weist auf Schlcsirig'Hol-stem hin, wo wegeu eines solchen ungercchlcn Ge« babrens der dänischen Regierung jetzt Krieg geführt wird. Nach einigen Vemerkungen der Abg. Suppan und Ambrosch wird ocr Au^schußantrag nüt dcr Abänderung augeuommeu. daß stall der Worte: ^die Auslageu fur die Militärvorspannsleistung aus dem Laudesbudget iu das Rcichsbudgct zu übertragen" rcr Passlis anfgeuommcn wird: „daß die volle Ent« schädlgnug für die MililärvolspaunSauslagcn aus R^cichsmitteln erfolge." Bei dcm neunten Antrage des Ausschusses, lau-tcud: »Der hohe Laudlag »volle den frommen Wohl-lbätern, durch deren Veilrägc der schadhaft gewordene Tbnrm dcr Spitalskapclle in gefälliger Form hergestellt worden ist, — drin verstorbenen Herrn Lndwig Mai für das dem hicrortigeu Krankenhause zugedachte Legat vou 2000 polu Guloeu — und oem verstorl'encu Hcrru Varlhol. Sallocher für daö zur Erbauung eincö ueueu Irrcuhausss gewidmete Legat vou 5000 ft. — scinc dankbare Auerfemniua öffenllich aufsprechen", stellt Abg. A mb rösch den Züs^aulra^ ""ch der Zahl ,5000 fi." noch anz.'suhle-,.- ..u,"d N'r ras Legat von 4000 ft. zu St'slu>.g5plä>'N sur Gymua-sialschüler" - was, nebst dem Ausschußaulrag, ange-uonuueil wird. 398 Der zehnte Antrag lalltet: «Der hohe Landtag woUe «) die den Vczirken von Tschernembl lind Feistriz vor-schlibwei^e bewilligte Alishilfe pr. 200 st, z»»» An» laufe von Flitlcrbcu, und die den dnrch Fclicr verunglückten Insassen von Oblo6><; bewilligte Unter-stül)»»g vo» 200 st. genehmigen; l») in Betreff dcr letzteren jedoch aussprechen, daß sie nicht im Sinne deS §. 7 der Instruktion für den Landcsausschnß grrcchlfertiget sci." Abg. v. ApfaIlrcrn bemerkt dazu. dcr Absah b solle durchaus leinen Tadel für den Landesans» schuß enthalten, sondern sei bestimmt, denselben vor ähnlichen Zumnlhmigcn zu bewahren. Abg. v. Strahl dankt für die milde Form des Vorwurfs, weist sic al'lr dennoch zurück, indem er die Gründe anführt, welche den Laudcsausschuß be» stimmte», so zu bandeln. Or liest den Vcricht ül'er das Vrandunglück iu Oblocic vor, dcr allerdings er» greifend ist. und stellt den Antrag, den Passus l) falle» zu lasslu. Mg. Am drosch spricht iu gleichem Sinne, indem er hinzufügt, es dürfle eine üble Wirkung ausübe», wenn ,»a» dem Ausschuß ül'er einen All der Mildthaligkcit Vorwürfe mache, während man in gleicher Angelegenheit dic Bevölkerung so oft an zugchen iu die traurige Lage komme. Mg. Tom au ist der Ansicht, daß der PassuS blibcbaltcn wcrde; er habe auch Gefühl für das Unglück, allein hier entscheide die Instruktion. Mg Mullcy spricht iu gleichem Sinne und meint, daß daraus leicht ein Präjudizfall entstehe» könne. Sc. Erzellenz der Herr Statthalter bestätigt, was die Herren Mg. u. Strahl uno Ambrosch ge« sprochcn. und beiuerkl, daß schleunige Hilfe nothwe». dig gewesen sei. Abg. v. A pfa l tre ru fragt, ob die Regierung eine besöudere Gabe bewilligt habe. Da Se. Exzellenz es verneint, so bemerkt er. dcr Landesausschuß habe auch uicht das Nccht gehabt, aus dem von ihm ver« walteten Iond etwas zu geben, Doch, wir schon gesagt, der Passus solle kein Tadel sein. sonder» solle deu Landcöansschuß vor ähnlichen Fällen bewahre». Vcide Punkte des Ausschußanlragcs werdeu an> genommen. Schluß dcr Sitzung um 2 Uhr. Nächste Sihuug Samstag. Tagesordnung: Fortsetzung dcr hcuüge» Verhandlung, dann Vorlage der Voranschläge für den ständischen Fond und eventuell. Vcricht des Landes-auösämsses übcr dic Prüfung dcr Ackelbauschnle und der Husbcschlaganstalt. Oesterreich. Wien, 31. März. In der Krankheit Ihrer k. Hoheit dcr dnrchlauchtigsteu Frau Erzherzogin Hil-degarde isl seit gestern eine Verschlimmerung eingetreten; daS Fieber ist heftiger, die Kongestionen gegen Kopf und Vrnst sind in Zunalmic, dcr Husten vermehrt. Dic Nacht war sebr unruhig. Die durch- lauchtigste Kranke wurde dem eigenen Wunsche zufolge mit den heilige» Sakramenten versehen. — 12 Uhr Mittags. Seit heule Morgens im Fieber keiue Veränderung; die Koogestioncu gegcil den Kopf dauern fort. Die örtliche entzündliche Af< fcklion dcr Lun^c in drr Zunahme. Professor Johann O p p o l z e r. S ch mcrli » g , Rcgicrungsrarh. Trieft, 2tt. März. Die französische Fregatte «Themis", ein schönes, stattliches Kriegsschiff, war heute Früh schou iu uiiserer Rhcde geanlcit, und wechselte um 11 Uhr, nachdem das .Gloria" vorüber war, mit unserem Kastell dic üblichen Salutschüsse alls. Die andere Fregatte «Impcralricc Eugenie" hat sich direkte nach Guita - Vecchia begeben, wo sie den Kaiser von Mexiko erwaricu wird. Es geht schon daraus hervor, daß der Kaiser Mar Rom vor sciucr Abreise besuchen wird. Dic l, k. Srgclfrcgalte „Vcl< lona" ist gestern Abend wieder hicr vor Ankcr gegangen. — Daß Garibaldi von Malta nach England gegangen sei. scheint sich zu bestätige». Man sucht überhaupt übrr die Vewcguiigcn dcr Hänplcr der Aklionspartei die möglichste Unklarheit zu verl'rcitcn So lilißt es iu einigen Zeitungen, daß sich Kossuth in Mastricht befinde, während glaubwürdige Vliese aus Konslaülinopcl. dic mildem letzte» Dampfer hicr anlangten, seine, Türr's lind Mieioolawski's Ankunft daselbst mrldeu. Sic werdeu sich überzcugcu, daß Garibaldi bald in cincr ganz entgegengesetzten Gegend handelnd auftreten und gleichzeitig dic Aktiouspaltci i» Italien ihre Lchiloerhebung bewerkstelligen wird. Dic Pläne sind alle scbr sein ausgespo»»cn und es ist die äxßerstc Vlhiilsainkeil »othlreiidig. Aus AI-bauien wird bcrichiet, daß die Pforte eifrigst darauf bedacht ist. die Küsten von Epirus und Albanien gegen die griechischen Gelüste sicherzustellen. Die bis jetzt verödete» Küsteustrichc sollen mil mohamcdanischcn Stämmen, welche bishcr zerstreut i» ocu Gebirge» lebten, loloiiisirl werde». D>c Stadt Parga, welche von ihrcu griechische» Eliiwohneru gänzlich verlassen wurt^e, als sie E»gla»o an oic Türkei abtrat, soll eine zahlreiche türkische Bevölkerung erhallen, wieder aufgebaut und befestigt werden. Parga, welcher gc< geuüber dcr jonische» Iilsel Paxos licgl. soll zum Kriegshafcu erllärt u»d ciu großes Arscual daselbst angelegt werden. Trieft, 31. März. Die Verhaudluugeu zwischen Mliamare llnd Wir» habe» im Verlaufe dcs heutige» Tages, »ach authentische» ^lu^abc», zu einem g»»» stigcn Ergebnisse »no Abschlüsse gcführl. Die Annahme dcr mcf,lan>sche» Kaiserkrone von Seile Sr. laisell. Hoheit dcs durchlauchtigstcu Erz« Herzogs Ferdinand Max stchl in ehester Välde bevor, (Ocst, Ztg.) Prag. In dem Prcßprozesse dcS böhmische» Witzblattes «Vlcsk" wurde der Redakteur Nowotny wegeu des Vergehens dcr Aufwiegelung zu vier Wochcu Arrest, und dcr Hcrausgeber Willmek wcgeu Ver»achlässigung der pfiichlmäß'gc» Obsorge zu einer Gclostrafc von 30 st. vcrurlhcüt. O-zcrnuwitz. Dcr Lanveschcf theilt mit, daß das Statut für Ezcrnowip die Allerhöchste Sanklio» erhielt und daß Sc. Majestät die Einstellung vo» je ci»er halbe» Million in die Präliminarien von 1864 und 1865 zur Tilgung dcr Vlikowinaer Gruiident-lasiungsschulo anordnete. Diese Mittheilung wilrde mit Hochrufe,, auf Sc. Majestät zur Kennlniß gc-nomuicn. Die Anträge von Alih, auf Errichtung einer Filiale der Nationalbank iu C^inowitz. und von Ko« wats auf Aenderung dcs Hccresergänznngsgcsftzes wcrdeu Ausschüsse» von fünf Mitgliedern überwiesen. Für de» Studc»te»kra»kt»verciu iu Wien wurden 200 st, i>m 1864 bewilligt. Nagusa, 30. März. Wegcn ungünstiger Sce ist das Lloydboot mit den Touristen hier cingclaufc», um besseres Netter abzuwartc». Vci günstiger Alissicht findet die Abfahrt heute Abeud slalt Die Ve-uölkcruug ist gastfreundlich. Dic Passagiere sind heiter. Ausland. München. Die seiner Zeit erwähnte Trancr« predigt nach dein Ableben des Königs Max, welche i,i dcr hiesige» Thcaliiicrlirchc gehalte» wlirde u»d so großes u»o gcrcchlcs Ailfsehcn crrcgt bat. ist, wie berichtet wird, »ichl ohne ernste Kcnntnißilahine dcS l>ochiv. Obcrhirtcn hingegangen. Stalinenswürdiger Weise hat dcr Herr Hofprcdiger sich bewogen gefunden, seine Ncdc dcm Druck zu übergebe» und die gedrucktcn Ereniplare solle» bereits beim Vuchb!»der gewese» sein. Inzwischen hat aber der hochw. Herr Erzbischof persöillich dem Prediger vom Standpnnkt der katholischen Kirche die entschiedensten lind nachdrücklichsten Rügcn ansgcsprochcn, und als drr Herr Hofprec'iger iln» darallf geällßert. daß seme Predigt bereits im Druck sci, ih», i» dcr kategorischste» Wcise beföhle», dieselbe sofort zurückzuzieheu, welchem Vcschl des Ol'crhirtcn dcr Prediger, so wenig cS seiner Persönlichkeit zugesagt hat. natürlich sich im unocrwci-gcrlichc» ka»o»ische» Gehorsam hat untcrwerfcn und fügen müsse». Aus London, 23. März. wird dcr «Indep.» geschrieben: «Die große Tagesneuigkeit der fashionable» Welt ist, daß Lord und Lady Palmerston 24 Stunde» Ia»g bei der Köuigi» in Windsor zu Gaste waren. Das wird hier als Ercigniß betrachtet, nachdem die Königin schon seit Monaten iu keine», müudlichcll Vcrlchre zu ihrcm Preuüer gestanden hatte, und als vermittelnde Person muß. wie Ib«c» schc»» früher mitgetheilt wordc». der König der Velgicr augesche» werde». Da»k sci»c» Äeniühuugen ist die gereizte Stimmung da und dort gemilocrt. War er auch nicht als Vcrmitller in der dänische» Angelegenheit herübergekommen, so hat cr doch vermitlel»o In ander» Sphären eingewirkt, A»f wie la»gc. läßt sich freilich »icht gut vorlicrsagcn, aber das Eine ist doch erreicht, daß die Dehors beobachtet werde» und dru tausendfältigen Hofklatscherricn vorgebeugt wird." Aus Vondon, 28. März. wird dem .Volsch." gcschriebc»: Dic Stellung uiiscrcs Kabinclcs wird mit jedem Tage schwieriger und die Vesuchc Lord Derby's in Windsor Castle immer häufiger. Bekanntlich steht oem Mi»islerium als letzter Rcttu»gsa»kcr die Auflösung des Parlamcntes zu G'botc. Lord Palmerstol, hat sich mm während der Tage, die er mit l!ady Feuilleton. Laibacher Plaudereien. (Eme Rcdc»Sc>rt — Die Festtage — Schlechtes Wcttcr und lein Aergiiilflcii — Die Modefarbe — DaS erste Grün — Ein Wiener zylgriff __ Vincht der Presse — Die Bürgermeister in Lailiach.) Die Sprache dient, »ach Talleyrand, dazu, die Gtdaulcu zu verbergen. Wir behaupten noch mehr; sie wird sogar benüht, Handlungen, Tbatcn zu ver< bulle», oder wenigsteus zu beschönigen. ES gibt eine Redensart, welche als schül)e»deö Schild vorgehalten wird. wcmi Mliische» sich etwas Unangenehmes a»< tbun wolle». Es ist ei»e sebr be lästiguuge» und Unbilden spedirl werden; sie ist die ueulrale Flagge, unter welcher selbst Maliccu uud Sol> tiscn nicht als Kriegskoiitrebande betrachtet werde» sollen, «Entschuldige» Sie" — mit dieseu Wortcu trilt lins ein Tölpel auf die Hühnerauge», beschüttet uns ciu »»geschickter Kellner mit Vralen-sance. pumpt unS ein «guter Vekanntcr" an. falll uns ein dlimmcr Kerl in die wohlübcrdachtc Ncdc; kurz, allc dic Uubilde», welche u»s von unscrcn Nc-lielimcnschen »ill odcr ohnc Absicht zugefügt wcrdcn. passirc» unter der Phrase: «E,'tschuldigcn Sie!" — Auch. wenn der Feuilletonist gegen de» Wunsch der schöne» Leserinnen eilten kleinen Abstecher in's Gcbict dcr Polilik »»acht, odcr wenn cr die Aussicht hat, rccht laugwcilig zu werden, weil er Uebcrfiuß an Stoffmangcl hat. pficgt er die Ncocnöarl anzuwen-ten, Er weiß. man dais ih» dan» anständiger Wcise nicht zur Verantwortung ziebc». DaS «entschnloige» Sie" schickt cr hc»tc auch voraus, weil es ,ri>lc Pfiicht als Wocheuchromst erheischt, über die Festtage zu be^ richte», u»d das! das ein äu^rst langweiliger Stoff ist, werden Alle zugestehe», die sich an jcncu Tagen so rccht gründlich «gemopst" haben. War das ein Fest! Keinen Huuo hätte man hinausjage» mögen, und dcr bällc nicht einmal dic Unannchmlichkeitc» der Regenschirme zu erfadre» gehabt, welche dic Pas. sage in dc» Straßcn so erschwerte». Es schemt auf dem ga»zen europä,scheu Festlauoc ei» schlimmes Wcllcr vom zweiten Ostenagc an geherrscht zu ha< be». Während hicr erst Negc» mit Schnec gemischt, dann Ichtcrcr allci» in ziemlich ausgiebiger Weisc fiel. ist auch im Norden vlcl Schnee gefalle». >» Frankreich und Italien hat mau Kalte und Regen gehabt, uud i» Prcßbnrg l'al sich sog^r cin Erdbcbe» verspüren lassen. U„d bei all' dcm R'cgc» tagsüber gab es hicr Abends uich! ci»ma! eine Uulcrl'^llung irgendwo, daß man im geselligen Beisammensein das abscheuliche Wcltcr vcrgcssl» häitc. Uoscrc Wirtl'c habcn scbr wenig Spekulalionsgeist gezeigt, daß sic cine solche Eitnatio» dcr gelangweilte!! Menschheit »icht auszubeuten Ulrstaii^ci'. Was sic unlelüom' men hättrn, würde reichlichen Vcrdicost gebracht habcn. Wer eigentlich übcr das Weller am mcistc» cr< grimmt war, das warc» die Damen. Sie halte» alle daralif gcrrchnct, dic Frül'jabrs ° Toilcltcn zllr Schall lragcn zu kö»»e». »»o wart» »ll» i»'s Z »>° mcr gedailiit; sie hatte» sich dara»f gefreut, sich in dcr ncucstc» Mode bewuuccru zu lasse», uud warcu nun ucrurthcilt, die Winterkleider wieder hervortu-slichcn. Man sagt, die neueste Modefarbe sci Grün — wir hätte» bei a.»tcm Wcltcr folglich „grüuc" Osteru gehabt, auch wcu» noch lein Vlä'ttchc» an den Zwcigc» sich bewegte. Grü» ist übrige»s die Farbc, dic so rccht für die Frühlings>Toilct,e paßt. an il'r labt sich das Ange; legt doch die Natur selbst ein grünes Gewand an. Die Modedamen wärm da end» lich einmal «natürlich" gewesen. Es gibt nichts Schö» »eres, als „das jmlge Grü»", sowohl das des Lenzes, als jcucs. welches Schumann kompomrt bat; wenn »ran lehlcrcs vo» cincr lirbcnslvürdigcn Sän^ gcrin hört, da fühlt mau. wie es im Herzen grünt uud blüht. Es ist eine cigeutbumlichr Aufgabe, dic dcr Feuilletonist zu löscn hat; cr soll für Andere denle» unv das Gedachte i» gcwandtcr Form daibringc». damit oas deilkfaulc Publikum sich dara» amüsirt, Ja wäre dcr Gaumen dieses Publilmns nur »icht so vcr-wohnt, trüge es nicht so Verlange» nach stark gc-würzten Spciscn, es wäre leichter zu dcfriedigc». Allcin. dic Frage »ach dcm Piquantcn ist zl> grop, und daö Lcbe» oft zu schal . als daß man etwas Scn-salion Errcgcndcs hcrausschälru könntc. Ja. wc»" man mit Eidanln kommru dürfte, da wäre bald gl" holscn; wir wendeten uns nur an die Eid.n'clgcscll' schaft lind ihre» Vorstand, de» Maxel.Professor, lino l'ättcu stcts ei» wohlassorlirlcs Lager dieser Waare. Uüscre Lcscr werden fragen: Eidaxel. was ist das. Entschuldigen Sie — da habcu wir schon wieder diese RcrenSart — daß wir keine genügend..' Aufkla' rung gcbcu köiiuc». Eidarel ist rin aus Wicu hierher ucrpftanzlcs Wort. vo» dcm wir nicht cinmal wisse», ob es „Eidafcl" orer „Eidachs'l" gcschricl'cN wird. Wo es in Wicn cnlstand, ob auf jencr Il'ic», 299 Palmerston nach langer Zeit wieder als Gast bci dcr Königin zugebracht, .alle erdenkliche Mühe gcgcbcn, lim sich fur dicscn Fall der Zustimmung dcr Königin zu vergewissern, allcin ucrgebcns. Die Königin isl cnt< schlössen, das Ministcrium fallen zu lassen, sobald cs in einer Frage in der Minorität bleibt. Bei dcr lrhten parlameutaiischen Schlacht hatte es aber nur noch eine Majorität uon 10 Stimnlcn und — die französischen Intriguen dauern fort. Wer weiß, ol> nicht schou die erste Sißuug nach den Ferien den Sturz herbeiführt? Den Garibaldi. Enthusiasmus sucht man durch alle möglichen Mittel zu dämpfen. Man hat jcht verflicht, ihn uon London nach den Hafenplähen abzulenken und scheint überhaupt die Ankunft des Gastes n 31. u. M. Herr Andreas Ritter u Buzzi. jub, k. k. kärnln. Stadt, und Landrecht^präsident, Vtiltcr des Leopoldordens ?c,. im 85). Lebensjahre. — Mit Anfang Aplll werden in dem Eisenwerke zu Prävali Versliche angestellt, die znm Zwecke haben. Roheisen mittelst Brallnkohlengasen anS den reichhaltigen Schwcißofcnschlackcn zu erzeugen. Die Versuche werden unter der unmittelbaren Leitung des NeichSralhöabgeordneten Herrn Schlegl angcstrllt wcrl'lil lind würde deren Gelingen geeignet smi. einen Umschwuug in der ganzen Eisen - Industrie hcruorz». rufen. — Eine große Erdabrulschnng zwischen Ehren, hausen nnd Spielfeld, in Folge dcssm die Passagiere des Wiener Abenopostzu^-a in den Tiicstcr Postzug übersteigen und sämmilichlu Gepäck von beiden Zügen umgeladen wcrdl'ii mlißic, war die Ursache einer un> gewöhnlichen Verspäiung uc'i, mchreien Stuilden. (vniindcnmgcn im Cirrus drr Laibachcr Diöccsc.)^ Die Lolaüe m Pl'i,cc wlirdc dem Herrn Johann 8ivlc, Koopcialor in Adclsberg usilildeu. — Gestorben sind: Am 15. v. M. Herr Iosc, Gaö> per in. ErpositnS in Vegnje bei Zirknin; am 17. u, M. Hcrr Josef Maliö. Lokalist in ^än'ica (Kcrsch. dori), diese Stclie wurde daher am 21. März aus< geschrieben; am 28. v M. Herr Martin Oerne. pcnsionirtcr Pfarrer und geistlicher Rath der Lauantcr Diöcese, in Gurlfrld. sSchlußuechandlnngen beiin k. k. iümdcsglrichtc.) In der nächsten Wochc finden bei dem hicsigrn'k.k. Lan-dcsgcrichtc folgende Schlnßucrhandlungcn Statt: Am 6. April: 1. Anna Krainc — wegen Kinocsmord; 2. Lorenz Keräi^ — wegen schwerer körperlicher Be. schädigung... Am 7, April: 1. Matthäus Prekner, Thomas ^nk und Johann Tom.^« — wegen Dieb. stahl; 2. Johann An/iu — wegen schwerer körper-licher Beschädignng; 3. I^l, Sajic — wegen schwe-rcr körperlicher Beschädigung. Am 8. April: 1, Georg n»d Margareth Krnlc — wegen öffentlicher Gewalt, tbätigkeit; 2. Georg Merkli^ie — wegen Dicbstahl; 3. Agnes Tepina — wegen Dicdstahl. Wiener Nachrichten. Wien, 31, März. Im Mai d. I. wird uon Köln alls cine große Pilgerfahrt nach Icrusale m unternommen wcroen. an dcr sich sowohl Katholiken als auch Protestanten bethciligen. Bis jchl haben sich für diese Rcise 120 Personen einschreiben lassen und man erwartet, daß diese Z.ihl si.y ucrdoppelt. Die Fabrt soll uon Köln per Eiseul'alnl nach Wien mio uou hier nach zwei-lägigenl Aufenthalte ucich Triest gemacht nnd uon dort mittelst eines Lloyddampfcrs nach drin heiligen Lande fortgesetzt werben. Die Oberleitung dcö in Jerusalem neu erbauten österreichischen Pilgcrhanscö bat sich znr Ausnahme sämmtlicher Theünehmcr dcr Fahrt bereit erklärt. — Dic Gcneralucrsammlnng der Süobahngescll. schaft ist für dcn 30. April nach Paris angeschrieben. — Bci der grstern stclttgchabtcn Verlosuilg der Clary.Lose wurden folgende höhere Treffer geigen -Nr. ,l>32 gewinnt >2.U0tt fi,; ,c man die „grüne" nennt, oder anderswo, wissen wir anch nicht anzngeben. Was wir wissen, ist, daß tS einen woblfeilen, dummen, faden, äußerst gcsuch. ltn, unbegreiflichen, cincs Kommcntars bedürftigen Wi'l) bejeichm't, z. V, ein gezwungenes oder sinnloses Wortspiel. Auch alle, verbrauchte Witze, wcrdcn «Eidafel« genannt. In dcr nelicsten Zeit hat man "och ciue Unterart dieser Wipe, die man „Schafhaxl" nennt. Ei» Kreis von Herren, welche sich mit der nErzellgmig" solcher Wihe befassen, heißt uun die Aoarcl^lisch^ ^,^ ^.^ Eidaxcl.Professor ist stets ""lcnige. welcher am ftlichtbarsten ist, Würden wir "' dusrr Gesellschaft dic Mitarbeiterschaft an unserer ^ idcrci gcst.Mcn, so hätten wir zwar Stoff in -^lN.ie, abrr — es wärc ein gefährliches Präjndiz. nnroc en, L^ndt.igs.Abgcoiductcr sagen, und weil wir Lcser.^därm!s' ""^^^" '"^', jum Glücke unserer 5,r ^/'N..^ '^."'^ arößrre Aufgabe, welche der ^agesplesse gcsteM ist. aia ^e "escr mil derlei Sierepräsc',ir'a 'sech^ Großmacht Eino, Beweis chrcr M,cht licfc.te sse vor Kurzem. Da war i» Engl.n.d eiu Vuch erschie. nen. welches über dic deutsche Nation und s.,-; cll über die Sachsen uud Tlniringer ein F,mh ^,„ Schimpfcreic» ergoß, und dcn Charakter der Druischcn in einer Weise angriff, die schon geradezu schnndvol! Nenannt werden mußte. Es gab keine Nichtswürdig. lcit. keine Gemeinheit mehr. die den Deutschen nicht zugeschrieben wnrde. Dcr in London erscheinenden Zrilschlist ^Herman" ist es nun gelungen. Näheres über den Verfasser dcö Schandbnches zu erfahren. Und da hat sich denn herausgestellt, daß derselbe, ein Hcrr Mayhew. einen Akt unedllr Nache geübt hat. In Eisenach nämlich, wo er sich aufbiclt, ward cr und seine Familie wegen gemeinen, sillsiilosen Ve> lragcns uou der ganzen gcbildctcn Gcselischafl gemic-c>cu, unb für dicscn gerechten Schimpf insnllirte cr die ganze Nation. Ja, ja, «die Presse bringt es an den Tag." Doch, »entschuldigen Sie", verehrte Leser, diese Abschweifnng; wir vergessen, daß wir von lokalen Dingen planoern mnsftu. wenn wir Interesse erregen wollen. Zu dcu lokalen Vorkommnissen der Presse gebort das vom Herrn Bürgermeister Am b rösch ucrfaßlc Vürgcrstalnt für Laibach, Eg enthält den Vorirag. den dcr Herr Bürgermeister in dcr Gcmeiu^c. ralliosipnna. uom 27. Nouember 1802 hielt; dann die Instruktion über die Erwirknng des Gemeinde. Bür. gcrrechtS lind Verwaltung des Bürgcruermögens; daiill eiil Verzeichnis dcr bürgerlichcu Sliftu»gcn nnd Pfründen, lind sch!>cßlich cin Nameuöucrzcichniß dcr Bürgermeister in Laibach seit dcm I.chvc 1504. Im Verlaufe uon 300IaW'N. uon 1504 bis l864 sind 87 Bürgermeister im Amte glwesrn, diejenigen, welche prouisorisch oocr interimistisch angestellt waren, nicht mitgerechnet. In Klnn's Archiu ^findet sich anch ein Ver-zeichniß der Namen der Sladlrichler, dasselbe führt bis zum Iabre 1340 >»rück Das Recht, dcu Bürger, mcistcr selbst z» wäbltn. hat Laibach erst im Jahre 1504 erhallen. Als IclUcr Stadlrichtcr wird Anton Skrilicr, uom Jahre 1773. genannt. Zahl dcr Wagcn dürfte 24, somit die Zahl dcr be-förderten Passagiere 400 betragen haben. Der Zng erlitt, obgleich dnrch zwei Lokomotiue gezogen, schon bei der Abfahrt in O?crbcrg eine Vcrspäiling, Etwa 30 Minuten vor der Ankunft des Pcrsonenzugcs war uon Biscuz alls gleichfalls in der Richlung nach Wien und auf demselben Geleise, welches dcr Posting bc> fuhr, cin Lastzug, bcladcn mit galizischcm Naphta (Steinöl) und anderen Brcun - und Lrllchtstoffcil ab« gcgangcn. Unmittelbar bei der Abfahrt des Pcrso-ncnzugcs uon Biscnz begann cin fnrchtbarcr Schnee« stnrm aus Norden, welcher jedoch nicht so stark war, daß er die Sichtbarkeit optischer Wächter« und Wa« gensignalc auf die Entfernung von zehn Klaftern verhindern halte; der voransfahrcndc Güterzug überwand dic Slcigung wcgcn des cntgcgcnwchcndcll Sturmes langsam und dcr Pcrsonen^ng crcillc dcn« selben auf der Hälfle dcr Strecke zwischen Bisen; und Göding. Dcr Zusamnicnstoß war ungsmcin deftig, die Rciscndcn in dcr vorderen Hälfte des Zugcs wur« den uon ihrcn Sißcn anf. und gegeneinander gewor» fcn. die Hcizcr und Lokomotiufubrcr uon dcu Ma> schincn. der Bremser des Ichlen Wagens des Güter-znges von demselben gleichfalls berabgeschleudert und dl>rch den Stnrz beschädigt. Im Augenblicke des Zn« sammenstoßcs erfolgte eine starke Detonation und so« fort entzündeten sich die bcdentcndcn Ouaütilätcn Pc-trolcnnl auf dcm Gütcrzugc. Von den Schrrckc'N dic< scs Momentes wird unm sich schwer cinc Vorstellung machen. Fraucn nnd Kinder stürzten ans dcn Wag« gons und glitten die steile Schanzc hiilab, allgcmei« llcs Geschrei, allgcnlcine Mutbloslgkcit. furchlblircr Schrecken über dcn mächtig mlftodcrndcn, uom Stllrm gepeitschten Bralid. Von cincr kräftigcn Intcruentioi, dcs ZngSpcrsonalcs war llichts wahrznuchmeil. nnd nur dcr Besonnenheit weniger Reisenden, darnnter einiger k. k. Offiziere, welche im Verein mit dcr Mannschaft eincs mit dcm Zngc beförderten Militär' trcmsportcs eigenhändig die Wagen zurückschoben, war es zu daukcn. daß uicht auch der Zug selbst durch den Branl» gefährdet wurde, uud dic Passagiere in genügende Entfernung uon der wcilansgelchntcn Brand« stäüc gebracht wnrdcu. Dic unermüdliche Arbcit und dic Unerschrockcuhcit dcr Maunschaften dcs Miliiär» lransports wollcn wir wenigstens hier rühmend crwähncn, da denselben sonst vielleicht keine praklischnc Vergeltung Ul Theil wird. anf welche sie wohlbcgründctcn Au» spruch halten. — Nach dem Warschaner Korrespondenten dcr «Brcsl. Ztg." soll die Gcsammtzahl dcr bis zu An-fang März aus dcm Königreich Polcn, mit Ausschluß des Gouvernements Augustowo. nach Rnßland lind Sibirien deportirten Personen die Summe uon 23.400 betragen haben. Rlnrstc Uüchlichtrll nnd Telegramme. Frankfurt, 30, März. Die «Europe" bringt folgende Mittheilung: Dcr Bundestag wird übcr dic Tdcilnabmc an dcr Konferenz erst entscheiden, nachdem die deutschell Großmächte den Bundesregierungen die Grundlagen mitgellmlt haben wcrdeu, anf welchen erstere mit Dänemark in der Konferenz Fricdcn zu schlicßcn gc»cigt wären. Berlin, 31. März, Die „Kreuzzeitnug" schreibt: Die k. Kreuzer sind angewiesen worden, den neu« lralen Handelsschiffen, dcncn sic alls der Sec blgegncn, mltzutbcilen, daß kein Ostseehafen blockirt ist. Hamburg, 30. März. Eincm Kopcubagcner Briefe der «Hamburger Nachrichten" zufolge si»o die Fregatten «Niels Iuel" und «Danebrog" nach dcr Nordsee bcstimmt, um cuentuel! gegen die österreichi« schcn Schiffe zu opcriren. Das Liuicuschiff „Frederik" ist fertig ausgerüstet und geht am 7. April n^ich Al-sen. Die gesammtc dänische Flotte, ausgenomilien zwei Liuienschiffe. ist sccfertig. Altona, 31. März, Die «Sckleöw. Holst. Ztg." meldet: Dinstag tritt eine Versammlung uon Holstein-schcn Stäiwsabgeordneten in Kiel znsammcn. Dieselbe wnroc berufen durch Prof. Bebn, Graf Nanhau, Reineke. Pastor Versmann und Pastor Schrader. Paris, 30. März. Dcr Assisenbof hat deute Mazzini wcgcn Theilnahme an dem Komplot Greco in 00n!ulN!>l!i>!!> zur Deportation uerurlhcilt. St. Petersburg, 31. März. Die Peters« burger deutsche Zciluug" dcmcntirt die Nachricht, daß im nächsten Soinmer in Finnland ein großes Lager uon Laudeslrllppcn gebildet wird. Petersburg, 1. April. Der bcntigc „I„ual>dc" klagt dcn walachischcu Mixistcr Kogcln,tschca»u dcr offenen Sumpalhien uud der Toleranz für dic Nc-uolntionärc und Polcil an, und rrinncrt lcßtcrc daran , daß nur dcr Maisch über Vcssarabicn, Pooolici,, Bolbynicn möglich, wo dic Truppen und dic Bcoölkc» rnng ibneu scbr feindlich gesinnt scicn, <5hristiania. 29. März, I"» S'orll),»., wurde heute dcr Ausschußbcricht bclrcffs dcs Rcalcrungsool. schlagcö wcgcn dcr Nüi'luinicnangel'oliinlcn. Verantwortlicher Redakteur: Ignaz v. Kleinmayr. Druck und Verlag von Ignaz v. Kleinmayr st Fedor Vamberg in Laibach. SftO ^arl^ttll»^»«^! ^'^ Aiirsc vcllirf l>,< stillli» Gcsch.ift oh»s ausgrsprochs»,' Tmdc»»;. Vc^>!!iar nicht sssä.idert. i^oii Loscu 1839.r- n»i ^»U^lllllllzU/z. ,il> volles Pcrc.»t höhrr; 1860er-L»,'ft >i»d n^N.- l.ni,» uin '/,« biö '/,,"/... ^>>dit!>,'sc um mehr als cm P.ittilt schwächer, fr.nl^'sischc StaatHl'^hinAllilN m» l'/,^ fl, 2vien, d.r angk"5flcrrtichischl!, Vans um 8 ft. pcr Slilck h^hcr; dcr C'cdita'ü^ilt hingen >i,n 1 fl.. dc> Nm'dl'ahil um 7 fl. pcr Stück schwächcr. Wcchs.I auf frcmdc PLiys, d,n 3l. 3'iär^ Gl'ld lllib Silber ohile Ve^hr, unt> l'l>!»,,l>e wic glNeii, Nl'Ült Gcl>> im (5^m>,'tc li»d i», Dallchli,'g,schäf!c wilder fliiüigcr. t?effe>»tliche Schuld. X. dc« Slüllleo (sür 100 si.) Oelb Waar, .^n öNerr Wäl'sll»^ . zu 5'/. ^7.^0 «7 40 5'/. Anl.h. l'. ^s;l mit9tückj.'/.96.?^ l»7.- oluie ^ldschnilt I««4 '. . 85. 95 25 «at. «nl. mit Ja» .«FmiP. zu 5'/. 79.80 79 85 ., .. „ Apr.(5,»p. „ 5 ,. 79.90 80.— M.tallique« ...... 5 „ 72.25 72,35 delimit Mai,6ouft. ...5., 72.35 72.40 dettl'........4j.. 6325 0<)s1, W.60 !)3.70 ........ 18W .. 100.. 94.li0 9j.70 .. .. .. 1d64......9i.90 94.- Vcüw'Rllltensch zu 42 I., «»«lr, 17.50 18.— I!. der Grönländer (siir 100 st.) Wr!i!!dc!i'tii,'nen. 3?i.d.r.O.>st.!lcich . . zu 5'/. «6.— 66.50 iDl'. .Oest. und Salzd. „ 5„ 84.50 85.— «ülMm .... „ 5„ 92.50 93.— eteie>»,..Kärnt. u.Krail! „ 5., 87.50 88.— G.Id Waarc Mähre».....zu 5'/, 93.50 95,- Schlesien.....5 .. 88.50 89.— Ungarn......5 „ 74.40 74.90 Temeser-Äanat . . . 5 „ 72 75 73.- .Nroatieli u«b Slavoilie« . 5 „ 74.75 75.25 <5c>,'»!.'0)es. z. .'00 6.5. W.613.— 6l5.-K. Fcld.'Nl'lsb. j. 1000 st. ^. M.1807.-1808--Staals-^is.- Nes, j» 200 >>. CVi. oder 500 Fr.....192. - 192.25 Kais. (,zli,.. Vah»zu200 ii.CM. 133.50 134.-Tlib.». 140 si. (70°/«) Einzahlung 147.— —.— Pfandbriefe (snr 100 ,1.) ^latil'nal». 10j, hrige v. I. banf a„f ^ 1857 zil . 5'/. 101.20 101.40 (5. M, ) v.rl^ba,, 5 „ 90.— 90.25) ytali^iialb.aus >>.W l,'erlo^b.5 .. 85.80 86. Ungarische B^den.Nledit-An^alt z» 5'/2 p^l.....8?.— 87.50 i.'ose (pr. Sliick.) Krfd.-?lüstalt für Handel ». Gsw. zn 100 fl. öst. W. . . . 128.75 129.^ D,n..Dmpfsch.-G.zu100st.(52'i. 90.25 90.75 Stadt.,em. Ösen .. 40 .. 5. W. 29.— 29.50 lMrhazy ., 40 .. (5.M. 91.- 92.— Salm___________..40...... 31.25 31.7: > Ocld Waare Palffy zu "10 st. EM. . 29.53 30. - (51. N) „40..... 28.25 28,50 St. («lin'is ., 40 ... . 29.50 30.-- Wl»di,'ch.,,üh .. 20 .. ,. . >9. - 19.25 Waldein ,. 20 .. „ . 19.75 20.25 N.a.Ievich „ 10 „ „ . 14.50 15.— Wechsel. 3 Monite. Veld Waare ?li,c,^'ürq sür 100 sl. südd. W. 99.30 99,50 .n'liffur'ta.M. 100fl detto 99.50 99.60 Hamburg. s»r 10<) Mart ^a»co 88.20 88.50 ?>.'„dl'» sür 10 ^'f. Sterling . 117.10 117.40 Pari^', si'ü 100 <5r>>»s>,' . . . 46.55 46.60 Evllvs der Wcldsorten. Weid Waare ,ss. Mün,'Dnsatc!, 5 ,1. 59 kr. 5 st. 60 Nkr. Kronen . . . 16 ,. 30 ,. 16 ., 33 .. N^leDNsdVr . 9 ,. 38 „ 9 „ 40 ,. N»ss. Imperials . 9 ,, 64 .. 9 „ 65 „ Vcreiln'thaler . 1 .. 75 ,. 1 „ 75z „ Silber . . N6 ,. 50 .. 1l7 .. - ., Telegraphische Effekten- und Wechsel-Kurse an der k. l. öffentlichen Vörse in Wicn den 1. ?lpril 1864. 5'/, M.tallique,) 72.90 186Ocr'.'Inltihe 94.25 5°/, Nat.'Änl.h. 80.- Silber. . . N6 -Vansaltien . 771.— London . . 116.80 Kreditaltien . 184.20 K. f. Dukaten 5.56z I)s>! 31. März. Ttadt TUieu. H.rr: Ncis. HandclSnian». vc» Paris. — Frau Ulrich, O'lwcrb»1di,eltorögatlin, vo» Iauer» l'urg. Elephant. Die H.rren: Kanz. f. s. Oberstlieutenant; Lim« bach, Hl'stnig llnd Doitsch, Kanfleute, vc>n Wie». — Aarr» Ingenhoff, f, f, »S'ajor, v!N Vellüiu'. — Schcga, l. f. Äszirss-Vorlieher. von Liltai. — Orel, Handelsniann, von Klagensurt. — Hirschma»!!, Kausülanü. von Czalatl'ur«, — kcngy!, .ssanfinann, und ^rüuliut, Handelsman». von Gr Kanischa. — Wilch,r, Privat, a>^V Steicrmark. — Posnig, Wcilihändler, ans Ol'tt-lrain Wilder Manu. ssrau Greßrl. Herlschaflöbss^criii, von Trcs' sen. Mohren. Die Herrc»: Hirt, l. l. Lieutnaut, von Udille. — G spcri von Planina. — Frau Kaufmann, HauSbesi^tin, vcn Steinbrück. Verstorbene. D,n 21. ^'iälj Dcr ssrau Karolina Na^ »lousch, s. f. lilialschnllllircrowitwl'. ihre Tlift-tochter Johanna, alt 43 Iahrc, >n der Statt Nr. 42, an dc> i.'niig>n!ilhm!!N^. — Franz Prr-pcluch, Taglö!>»er, >,ll 67 Jahre, im ( Uhr und Nachmittags um 3 Uhr, die von dcm abgetragenen Hause gesammelten doppelten und einfachen Thüren sammt Verkleidung, die in- und auswendigen Fenster sammt Rahmen und Jalousien, Wandkasten, und inwendige Fensierbalken, dann Bettstätten, Tische und sonstige Geräthschaften, fernerö ein eisernes Thor, eiserne Fenstergitter, eiserne Balken, Dsenge-stelle, Dfenthürl, Kamindacheln, Drahtgitter, Ziehbrunnenstangen von 8 Klafter Länge sammt Zug, alte Nägel, altes Kupfer und sonstige Visenbestandtheile gegen sogleiche Baarbezahlung veräußert werden. Daselbst sind auch 124 Stämme zu Dippelboden, 3 Klafter 2 Schuh lang, ganz ausgetrocknet, aus freier Hand zu verkaufen. Laibach am 18. März 18«4. (619-1) W ir beehren uns liicmit anzuzeigen, dass wir in Folge des neuen Handelsgesetzes veranlasst sind, unsere seit vielen Jahren am hiesigen Platze unter der Firma ptiminii & ^orflr's lliiim'rlitiitü-Biirfiiiiiiiiiliiiiii bestehende Buchhandlung künftig unter unsern eigenen Namen mit dem vom wohllöbl. Senate der k. k. Carl - Franzens - Universität bewilligten, und von der hohen k. k. Statthalterei genehmigten Beisatze k. k. Universitäts-Buchhandlung Lmscluicr & Lubeiisky fortzuführen. Mit der Bitte, von dieser Aenderung Notiz nehmen zu wollen, danken wir zugleich für das bisher geschenkte Vertrauen, das wir zu erhalten uns angelegen sein lassen werden, und empfehlen uns mit vollkommenster Hochachtung Grnz, i Eiscnl'lsch. Itickill, siüd in der Eiseühmiillllig .^ip. ck ^. R'<>.<<»>»«l»li, Tdca!s,g>issc Nr. 42 zu >.'.,,dach u z ft zQlr. z» lial't». (em Dmnpstadc. ^ i , _.^^^.._ ^ ^ Der Gcfcliiglc rmpfirl'It scin reich assortirtes Lager dcr ^ ^ neuesten Tapezier- n»d s^nsii^n Zimmer- u»d 2alou»Ä)teubel, ^ z l"ll.'sil»ailpl s>!Icr in daö Tapezier- llüc» Tischlersseschäft liüschld' ^ ^ ^e»de» Artikel < s^'wis oer nenlstc,! Decors, Himmer»Tableaur. j^ j (8'iH^«.,«»<» « L!l»N5>«<», 3i!ll ö)<>» « »nd ;wal Vtetall-Särge v«,'» tt ft. »md aufwärts, Holz-Eärge i ! einfach I»icki>t. polüilt oi'cr nut Smlimlndttzn^ niu » ft. 40 kr. ! > llnt» aufwärts. ! Um sich uo'.i dcr 3tci.1'ht ! l zahlreichen Zusprnch. ^ Fran» Dotoeriet. Haupt-Depot für ganz Krain echten Thomsons amerikanischen Crinolincn V beim Gefertigten. 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