8t. Jahrgang Erscheint wöchcntlich ^echbin.; (mit Ausnahme der Feiertage) SchriftleitunR, Ver^altun^ und Buchdruckerei Tel. 25-67, 25-^. 25-69. Mulbor. fCopall$ka oI. 6 Nr. 34 Montag, den 10« Fabruar 1941 liberalen' und Abonnements-Annulime in der VcrwaltuM. Bezugspreis: \hholen oder durch die Post monatlich Din 26.—, bei ^stclluni:; Din lür das Ausland monatlich Din 40.—. Einzelnummer Din 130 und Din 2.—. ^lanaskripte werden nicht retourniert. Bei AnfraRco Rückporto beilegen. <*olltnina pl«£ana ▼ sotovlni. Din rso Matipaitr iSetlttttg Erossaklionen hi der lull und zur See * Srilif(6er Gd^iff^geleftiug on ötr fvanifdDrn jtttfte bon fcfitorrtn Oeutf(&(n 39oin&ern onflegriffen uii5 aufacriefren / 300 Xonnen drliMiOe <9ranattn auf (S^tnua / £(6Dafte 3litit)ität Der ilaiienif^rn Sufnooffr in <9rie(f)enlan& un& in 3irrlfa / CnoilfdK Xriippen am t}lanöe (er egrtni-Wflflr / onontban (droitont bildet eine MflffrnbertefMgunstfione sunt 6(bu6e XriDPlitaniene Berlin, 10. Feber. (Avala—DNB.) — Schwere deutsche Bomber untemalmien gestern mittags westlich von Spanien einen Angriff auf ehien britischen Schiffs-geleitzug. Dieser Angriff bedeutet für England den totalen Verlust von rund t 10.000 Tonnen, wilireiid 22.000 Tonnen SchifÜnuunes so schwer beschäd^ sind, daß dem Nutzung für lange Zelt nicht möglich ist. Ueber den Angriff schwerer deutscher Bomber auf einen britischen Schiffsgeleitzug an der Westkäste Spaniens werden folgende Ehizelheiten berichtet: Es wurden insgesamt neun britische Handelsschiffe angegriffen. Drej Dampfer wunlen an Ort und Stelle versenkt, drei weitere blieben in Flammen liegen. Es ist anzunetimen, daß die in Brand befhKttichen Schiffe als verloren zu gelten haben. Außerdem wurden drei weitere Frachter sehr schwer beschädigt, darunter auch ein Frachter von 3000 T^nen. D«r Angriff des« schweren deutschen BomtflE^ wuriie nach einem vorgefaßten Plan mit größter Präzision durchgeführt. Die Flotteneinheiten, die den britischen GeieHzug begleHeten, eriifftieten gegen die deutschen Bomber ein überaus heftiges Flakfeuer. Den deutschen Fliegern gelang es jedoch, in halsbrecherischen Tiefftügen die Bomben auf die englisch. Handelsschiffe abzuwerfen. London, 10. Feber. (Avala—Reuter.) Die britische Admh-alität teilt mit Bedauern mit, daß die beiden bewaffneten Schiffe »A 1 m o n d« und »Arctic« versenkt worden sind. Kairo, 10. Feber. (A'ssociated Pretjs.) Auch gestern setzten die britischen Truppen in Libyen ihren beschleunigten Vormarsch fort und es wird britlscherselts gemeldet, daß die vorrückenden englisch. Streitfcräfte bereits ein Drittel des Weges von Benghasi nach Tripolis, der Hauptstadt Libyens, hinter sich haben. Anläßlich der Eroberung Benghasls sind fünf italienische Generäle und viele Tausende von italienischen Soldaten gefangen genommen worden. Die britischen Streitkräfte haben auf ihrem Vormärsche ins Innere Libyens die Stadt E1 A g h e i 1 a, die etwa eintausend Einwohner zählt, besetzt. In El Agheiia befinden sich mehrere Käse, nen, ein Notflughafen und eine Rundfunkstation. El Agheiia ist der letzte wich tige Stützpunkt vor der sogenannten Syr-tenwüste, die die brit. Streitkräfte auf ihrem Vormarsche gegen Tripolis zu durch queren haben. Wie man erfährt, befindet sich unter den bei Benghasi gefangengenommenen itallcn'schen Generälen auch der tiekannte General Hanniba] Bergonzolll, der bereits drei Kriege erlebt hat und bei der Belagerung Bardias rechtzeitig seiner Gefangennahme entging. Rom, löi Feber. (Associated Press.) — In hfeslgen Kreisen Ist man der Ansicht, daß Marschall G r a z 1 a n 1 in Tripoli-tanien, d. i. im nordwestlichen Teile Libyens, eine Küstenverteidigungszone einrichten werde, um den Engländern wh-k-sam'n Widerstand leisten zu können. Zu diesem Zweck sollen frische italienische Truppen auf dem Luftwege herangeschafft we 'en. Berlin. 10. Feber. (Avala - DNB.) D'js Oberkommando er Wehrmacht i^nb g^jsteni bekannt: Einzelne Kampfflugzeuge griffen gestern bei Tag und in der Nacht kriegswichtige Ziele in den Middlands und in Südostengland an. Im Mittelmeerraum erzielte die deutsche Luftwaffe in rollenden Angriffen gegen Flugplätze auf der Insel Malta und den Hafen La Valetta Bombentreffer schwersten Kalibers in Unterkünften und Lagerhäusern. Ausgedehnte Brände entstanden. Der Feind warf in der letzten Nach! mit wenigen Flugzeugen an drei Stellen Bomben auf Wohngebiet in Westdeutsch land. Von drei feindlichen Flugzeugen, die nach Norwegen einzufliegen versuchten, wurden zwei abgeschossen. Zwei eigene Flugzeuge werden vermißt. I^oni, 10. Feber. (Avala — Stefani.) Der italienische Wehrmachtsbericlit vom Sonntag hat folgenden Wortlaut: Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: »An der {^riechischcn Front Aktionen elasscii. Als Flaiuliu am IIJ. Dezember v. .1. das AuIiVcnporle-leuille übtTnahm, wurde er hiebei von keinerlei Motiven persönlichen Chu-raklers geleitel. Schon seil der Niederlage Frankreichs bekemii sich l^laii-(iin als Anhänger dci* i'ranzösiscli-deutschen Mitarbeit, die die Härten des besiegten Landes mildern Uönn-len. Diese Polilik hat sieh Frankreich als Folge des Verlnsles von zwei Millionen Kriegsgelangenen, der Besel-zung von zwei Dritteln seines Territoriums und anderer Schwierigkeiten :iuf gedrängt. Flandin war bemuht, der Politik Geltung zu verschaffen, die sich noch auf die zwischen dem Führer und Marschall Petain festgelegten Grundsätze hinsichtlich der Durchführung der Waffenstillstandsbedingungen und der Mitwirkung Frankreichs bei der Wiederaufrichtung Europas stützte. Flandin stieß jedoch schon bei Beginn seiner Mission auf persönliche Hindernisse, trotzdem versuchte er sich der Erreichung des gesteckten Zieles zu widmen. Insbesondere war er um die Repatriierung der französischen Kriegsgefangenen in der Schweiz bemüht, führte mit Erfolg Wirtschaftsbesprechungen und liereitete auch eine ersprießliche Alitar-beit mit der deutschen Industrie vor. Die Schwierigkeiten, auT die Flandin in seiner Amtsführung stieß, waren auch der Grund, weshalb Marschall Petain se'n Rücktritlsgesuch annahm. Drei eigene Flugzeuge sind nicht zurückgekehrt. Im A c g ä i s c h e n Meer bombardier ten gestern nachmittag feindliche Flugzeuge unsere Flughäfen, Keine Opfer, leichter Schaden. In der Nacht vom 7. auf den 8. Februar belegten Verbände des deutschen Fliegerkorps mit sfchtlicheni Er folg einige Flugliäfen auf der Insel Malta mit Bomben. In der Nacht vom 8. auf den 9. Februar wurden Mie Bombenangriffe auf den Stützpunkt Malta von den deutschen Fliegerverbänden mit bemerkenswerter Heftigkeit und Wirksamkeit wiederholt. London, 10. Feber. (United Press.) Wie die britische Admiralität meldet, hat ein britischer Flottenverband in der Dän> merung des gestrigen Sonntags die italienische Stadt Genu a mit schwersten Granaten beschossen. Die dabei auf Genua abgefeuerten Granaten stellen ein Ge samtgewicht von 300 Tonnen dar. An die sen Kampfhandlungen beteiligte sich ?ucli das britische Schlachtschiff »R e n o w ni? Es war dies die größte Artilleriaktion der britischen F'otte in diesem Kriege überhaupt. Wie ferner gemeldet wird, wurden hiebei in Genua furchtbare Verwüstungen angerichtet. Athen, 10. Feber. (Reuter.) Gestern haben italienische FHeger die griechische Stadt J a n i n a im Epirus mit Bomben belegt. Hiebei wurden 20 Zivilpersonen getötet. Ein zweiter italienischer Luftangriff hatte die Stadt Sa 1 o n i k i zum Ziel, wo u. a. auch die St. Sophien-Kathedrale schwer beschädigt wurde. Mehrere Zivilpersonen wurden getötet oder verwundet. Berlin. 10. Feber. (Avala — DNB.) Heute morgens sind Flugzeuge der britischen Luftwaffe über Norddeutschland eingeflogen. Flakartillerie trat in Tätigkeit und behinderte die Engländer beim Abwurf der Bomben auf bestimmte Ziele. Die britischen Flieger konnten daher diu Bomben nur in freie Felder abwerfen, so daß kein Sachschaden entstand. Lichtbildervortrag über »Süd-China« In der Jugoslawisch-deutschen Gesejlscliaft in Beograd Mittwoch, den 12. d. veranstalict die Jugoslawisch.deutsche Gesellschaft in ihren Räumen, Kralja Aleksandra-Straß^ 2, 2. St. einen Lichtbildervortrag m deutscher Spraclve über »Süd-China«. .\m Vor tragstisch Herr Richard W o 1 f, Abteilungsleiter des Deutschen Wissenschaftlichen Instituts in Beograd. Der Vortrag wird um so interssanter sein, als Herr Wolf jahrelang im Lande, welches er bespricht, geweilt hat und auf diese Weise Land und Leute aus unmittelbarer Betrachtung kennengelernt hat. Beginn um 20.30 Uhr. Eintritt frei. Unterrichtsbeginn im Lehrgang der serbokroatischen Sprache der Jugoslawien-deutschen Oesellschaft in Beograd. Der Unterricht im Oberkurs der serbokroatischen Sprache der Jugoslawischdeutschen Gesellschaft für Deutsche in Beograd beginnt Dienstag, den 11. Februar d. J. im zweiten Knabengymnasium, Poincarestraße 29, Zimmer 20, um 10.15 Uhr. Die Stundeji werden Dienstag, IXm-ncR^tiiif Sani9ti3^ Ooh^ilten. j^Marfborer Zeifuog:» >Jummer 34 2 Montag, den 10. Februar 1941 Heß; „Die gri^ßte Kfregsmaschine aller Zeiten ist bereitgestellt..." 3i(WE)0iniiiifl(r Ttudolf ©es ö&er öle Vorbereitungen 2>eutf(6lanM jum dolMgen 6(f)lage aegen finglanö — „®a« Gurcli die .\nsweilung -■samunen'bracli urnl an iden Folgen «fer Ohrfeige starb. Kriegsgefangene des englischen Hilfskreuzers »Rawalpindi«. Churchill: „England braucht nur Waffen und Schiffe" britifd^e Dremierminifler fcOil&e^ in ffintr pcfirißen 3te6e fcen bi^iberigen "Berfauf ört jIriegM in aijrito - TBfM Jeßt forami... — „©ebl und Sßaffen unö toir toer&en 6q8 beoonnene 2Dferf tJodenDen!" London, 10. Feber. Gestern um 21 Uhr hielt Premierminister Winston C h u r Chili eine Rede, die von allen englischen Sendern übertragen wurde. Die Rede dauerte 40 Minuten. Im ersten Teil seiner Rede befaßte sich Churchill mit dem Durchbruch in der afrikanischen Westwüste, wobei er namentlich der Generale und Admlrale der britischen Wehrmacht gedachte, die sich in diesen Kämpfen Verdienste erworben hatten. Nach der Ankündigung der militärisch. Isolierung Abessiniens verwies Ckurchil! auf die a m e r 1 k a n i-s c h c Hilfe und kam sodann auf die ak t u e II c Lage zu sprechen. »Wir alle müssen uns fragen«, sagte ehurchill, swas hat Deutschland In diesen WInteniionaten gegen uns vorbereitet? Welche neue Prüfung haben wir zu erwarten? Es wird sich das alles s'cher und sehr bald zeigen. Vor Monaten begann es In Albanien, Dann wurde Ungarn dem politischen System der Achse angeschlossen. Rumänien kam unter deutschen Einfluß. Jetzt stehen deut sehe Truppen schon am Schwarzen Meer, wo sich auch deutsche Luftstreitkräfte be finden. Die ersten Vedetten des deutschen Vorstofles sind bere'ts In Bulgarien einfifetroffen. Es scheint, daß die bulgarische Repflerun^ der Ankunft von mehreren Tausend Mann deutschen Bodenpersonals der Flugplätze ^zugestimmt hat, so daß diese Flugplätze für die deutsche Luftwaffe jeden Augenblick zu benützeii sind. Die Vorbereitungen für den Einmarsch bezw. Durchmarsch "deutscher Truppen In Bulgarien sind ebenfalls im Gange.« »Wir müssen uns daran erinnern«, sag tc Churchill, »was im Mai 1940 in Belgien und in Holland eingetreten ist und welches Schicksal diese beiden Staa ten erlitten haben, weil der belgisclie König seinen Appell an Engand zu spät gerichtet hat. Wenn jetzt alle Balkan-völker, unterstützt von England und der Türkei, zusammenstünden, würde es einiger Monate bedürfen, bevor die deutsche Armee und Luftwaffe auf dem Balkan etwas ausrichten würde. Etwas würde sich durch die wachsende englische u. amerikanische Hilfe erreichen lassen. Nichts aber ist so sicher, als daß die Staaten des europäischen Südostens das Schicksal Dänemarks und Hollands erleben werden, wenn sie zulassen, daß sie nacheinander unterjocht werden. Eine unserer größten Schwierigkeiten liegt darin die neutralen Staaten von der Gefahr zu überzeugen, die ihnen droht. Ich erinnere mich daran, wie im Juii 1915, als schon offenbar war, daß mit B u 1 g a r i e n etwas nicht stimmt, Lloyd George den bulgarischen Gesandten zum Abendessen einlud, um ihm klarzumachen, was König Ferdinand vorhatte. Die Aussprache war nutzlos. Der Gesandte konnte nicht glauben, was vorbereitet wurde, ebensowenig auch die Regierung. So wurde Bui garicn für seine Teilnahme am Kriege nach unserem Siege bestraft. Ich hoffe, daß dieser Fehler nicht wiederholt werden wird. Dreißig Jahro lasteten die Folgen dieser Fehler ;un' dem bulgarischen Volk.« Churchill bezeichnete dann L a v a I als »französischen Quisling«, der den Deut, sehen die Macht über Frankreich un<^ Ita lien vorbereite. Man könne nicht wissen, wie sich die Ereignisse entwickeirb würden. England werde jedenfalls auch im Mittelmeerraum kämpfen. Was England brauche, sei nicht etwa ein amerikanisches Heer, sondern ungeheure Mengen an Kriegsmaterial in unablässiger Zufuhr. »Wir brauchen aber auch Schiffe. 1942 werden wir eine ungeheure Anzahl von Schiffen brauchen, mehr tls wir bauen können, wenn wir die Anstrengungen im Westen und Im Osten aushalten wollen.« »Es ist daher zu erwarten« sagt^ der Premier daß die Deutschen alle Anstrengungen machen werden, um die Schiffe mit amerikanischem Kriegsmaie-rial zu versenken. Nach der Niederlage Frankreichs und Norwegens hat s'ch der deutsche Oriff um die Insel zur See sehr verengt. Ich habe diese Gefahr niemals unterschätzt. Deutschland wird nach An- sicht unsres Generalstubschefs John Dill wahrscheinlich genötigt sein Einbruch in England in Bälde zu unternehmen. Diese Warnung möge niemand überhören. Wir bereiten uns darauf Tag und Nacht vor. Wir sind heute stärker als im Juli, August und September. Ich vertraue dem O^r-befehlshober und vor allem Jenen vier Millionen Alann, die die Waffen tragen. Der Einbruch wird nicht ie'cht sein, da wir zur See und In der Luft überlegnen sind. Ich muß aber trotzdem zur Vorsicht mahnen. Wir dürfen nicht allzu vertrauensvoll sein. Das wäre die größte Gefahr. Im Herbst wäre d'e Invasion eine mehr oder minder improvisierte Sache gewesen. Hitler dachte damals, England werde nach dem Zusammenbruch Frankreichs kapitulieren. Wir haben uns nicht gebeugt. Die Deutschen mußten ihre Pläne neu fassen. Jetzt wird die deutsche Inva-s'on, sofeme es dazu kommt, viel sorgfältiger vorbereitet sein. Wir müssen uns auf Angriffe mit Oasen, Fallschirmspringern und Segelflugzeugen vorbereiten. Wie Dill richtig sagte, muß Deutschland, wenn es den KHeg gewinnen will, vor allem England vernichten. Das britische Imperium aber Ist der Verteidiger der Rechte der ganzen Welt. Wir werden uns nicht beugen. Kein Leiden, so lan^ es auch sein möge, kann uns vernichten. Gebt uns nur Waffen und wir werden das begonnene Werk vollenden!« 2>ie tiom OtriHdfentantrnAaud anaenommen Das l!.nglii'nd-Hllfe>-(icsolz wurde mit 260 gegen 105 Sltninipn angenommen Die Bin Ist dem Sunut /ugcwiesiMi worden Wasliiiigloji, 10. Feber. (Avala —Reuter) Das Repräseatanlenhaus lial nach sechstägiger Debatlc das Etig-laiid-Hilfc-Gesctz mit 2(30 gegen 165 Stiinnien angenommen. Das Gesetz ist nuu dem amcrikaiiisclieii Senat zugewiesen worden. In politischen Kreisen ist man der Aiiüicht, daß die Debatte im Senat sehr lang, inindcslens aber drei Wochen dauern wird. Das Repräsentantenhaus hat eine Reihe von republiUaniscIien Ziisalzaulrägen mv RoosevcU-Rill abgelehnt, W a s h i n g t o n, 10. Febi>r. (I)Nß) Der außenpolitische Ausschuß des Senats wird die Diskussion über uf einer Seite mit der Stadt verbindet und auf der anderen mit dem Meere. Die Stadt und Untergrundbahn ist bereits in vorgerücktem Baustadium begriffen und sie dient dann als Aohse der städtischen Personenbeförderungen Roms. Andererseits richtet sich die öffentliche und private Bautätigkeit nunmehr ausgesprochen auf das neue großartige Stadtviertel und die kürzlich erlassene Verfügung für die Verbindung Roms mit dem Lido des Tyrrhenlschen Meeres hat dieser Riohtunig ncuc'n Antrieb gegeben. Was die Auisstellung selbst betrifft, wurden, in Hinsicht a'Uf den baulichen Teil, viele Gebäude und die großartige Kirche, die den Aposteln Peter und Paulus geweiht ist, bereits fertiggestellt, oder stehen nahe wDr ihrer Beendigung. Auch der imposante Kcwinpilex der Straßen, Plätze, d'er bereits entworfenen Formen des See's und des Freiilidht-Theaters, sowie der Parkan-laigen und Gärten, ist schon gut vorgeschritten. Zahlreiche öMentliche und private Bauinitiativen sind schon van di'e-sem AugenWicik an darauf gerichtet, den künftigen großen Geschäftsmittelpunkt des Kai'serlidien Roms in die neue Aus^ j^ellung'SOTne zu verlegen. TRaribor. !3Dontag. den lo. ^«ebruar Häuptziehunq der staatl. Klasseniotterie (1. Ziehungstag) Oin 200.000.—: 21351 Dill 100.000.—: 21287 Din 80.000.—: 54519 Din 60.000.—: 19407 97042 Din 50.000.—: 33537 59481 Din 40.000.—: 9452 72762 Din 30.000.—: 2860 9905 Din 24.000.—: 36455 44872 65788 (39630 74461 Din 20.000.—: 2630 58305 64223 Din 16.000.—: 2733'.) 48108 65235 85508 Din 12.000.—: 2637 16531 26365 :i44tl 59707 69038 Din 10.000.—: 1172 1736 10771 13128 18U47 19798 23047 36629 4 9509 52600 56555 (54259 67163 67303 h98m 74025 Din 8000.—: 1)708 14755 15416 19077 22029 30375 34366 34368 50738 (^28 61895 62839 6855:^ 71705 77234 79700 85712 88304 92578 94557 97416 90562 9978t Din 6000.—: 1498 4180 7425 15839 1()626 20729 23549 23793 25803 27181 37043 40082 65538 67636 H9163 71064 77539 78420 84187 88182 96183 Din 5000.—: ()706 23721 25370 26162 295i73 32754 38103 '11421 41852 51549 61789 62736 64227 6:«93 69740 73156 75143 76269 91331 95484 Din 4000.—: 6182 7695 14845 15202 15786 16427 18613 21707 21735 26763 27732 43620 44584 47087 51691 55433 55862 58030 61146 61551 63645 »55895 65786 67753 68181 68413 69523 78757 «1640 82413 84341 86844 88715 89211 90144 91815 92636 93713 Bei uns gekaufte Lose haben nachstehende Treffer gewonnen; Nn 97042 — 60.000, 72762 _ 40.000, 69804 — 10.000, 22029 _ 8000, 88182 — 6000, 18613 — 4000, 68314 _ 4000, 86844 — 4000 Dinar. (Ohne Gewähr.) Ferner wurde eine Reihe von Treffern /u Din 1000,— gezogen. — Alle jene, die in unserer Koliektur einen Treffer gewonnen haben, mögen ihre Lose sofort zwecks Auszah-limg vorlegen. — Neue Klassenlose stehen noch zur Verfügung. ßANKüESCHAFl 8CZJAK, bevollm., Haupt-koliektur der Staatlichen Klassenlotterie, Marlbor, Gosposka ul. 25, Tel. 20.97. S)ie€oraen öPd Eine drcii^liedrij^» Depulaliua der Mariborer GasUtättenbe'sitzer heule vor-iiiiltafts vom ßanus Dr. \atla5en oinpfangeii —Das Problem der Lokalsperrc und die Frajie dtT jjeiiüßendc^ii Mehl Zuweisung an die Gaslwirle uüid Re- slauraloure Der Banus des Draiibniiuls erließ, wie bereits bcrichlct. vor kurzem eine Verordnung, dinxli die die Sperrstunde für die Gastbelrlelx? neu geregelt wurde. Die Kall'cehäuscr, die bis vor kurzem um 2 Uhr ihre Tore schlössen, müssen im Sinne der neuen Verordnung schon um 1 Uhr sperren, während die Spt^rrstunde der Gasthäuser und Restaurants unveränderl. um Miiternachl 1)1 ieb. Tufolf^e Ausfalles des zweistündigen Ik'spiros zwischen der Sperrstunde der Gasthäuser und der Kaffeehäuser sind die letzteren empfindlich gelrol'fen wor-Üen, (Iii sie eine volle Stunde lie-tTiel3Szeit verloren haben. Diese Einbuße an Betricbe. Die bisherigen Zuweisungen haben sich vielfach als völlig unzureichend erwiesen, sodaß eine diesbezügliche Regelung im Sinne der Wünsche der GaKlluuisl>esitzer und Re-8taurateur(^ dringengeriffene eleHrifti^e 3>räD(e ni;6t DerOftren! Nach einer Mitteilung der Stadtbetrie-bü, können die in diesen Tagen von den Dächern herabstürzenden Schneenias'sen die elektrischen Leitungen beschädigan. Die Bevölkerung wird darauf aufmer'k-sain gemacht, daß das Berühren der her-unterhängenden oder ani Boden liegenden 'elektrischen Drähte oder deren Beseitigung lebensgefährlich ist und deshalb unter allen Umständen unterJaseen werden muß. Ebenso gefährlich können auch die abgerissenen Telephon- und Antennendrähte sein, da sie mit den schadhaften elektrischen Leitunigen in Berührung kommen und Starkstrom führen können. Wo derartige abgerissene elektrische Drähte angetroffen werden, sind die städtische ElektrizitätsunternehiTiiunig, FranCiS-kanska ul. 8, Tel. 2323, oder die nächste Polizei- oder GendannerlesteHIe unverzüglich davon in Kenntnis zu setzen. Der Platz, an dem sich der atogerissene Draht befindet, ist entsprechend zu sichern oder ist davor eine Wache aufzustellen, bis die Beseitigumg der G^falw diurdi einen Fachmann erfolgt. imtz und Miuna» Maliziös »Es läuft mir kalt über den Rücken, wenn ich an meinen vierzigsten üeburts-lag denke!« »Was ist dir denn damals passiert, Tan ie?<;; Karikaturen. Vorsichtig »Herr Ober, hat die Dame dort am Ne-'jentiscb ihre Zeche schon bezahlt?« ^Jawohl, mein Herr!« »So, dann kann ich also ein bißclion mit ihr kokettieren..- ABC. Der Mariborer Kreisausschuß des Jugoslawischen Vereines vom Roten Kreuz lielt gestern vormittags im Hotel »Orck seine Jahreshauiptvensannnlung ab, der u. a. auch die Bezirkshauptleutc Dr. S i ä-\ a und E i I e t z, Oberstleutnant M a s ^ 1 a c, Gewerberefercnt Dr. Senkovic ür die Stadtgemeinde usw. beiwohnten. Den Banatsausschuß vertrat Vizepräsident Dr. F e 11 i c h aus Ljubljana. Der Vorsitzende Erst'^ir Staatsanwalt i. R. Dr. Jancic be^iprach eingangs das von Ihrer kgl. Hoheit Prinzessin Olga eingeleitete Hilfswerk und erstattete sodann einen ausführlichen Bericht über die Tätigkeit der Organisation im Vorjahr. Darnach wurde, dem Ernst der Zeit Rechnung tragend, vor allem der Ausbildung einer stattlichen Anzahl von Krankenpflegern und Samaritern die größte Aufmerlvsaniikeit zugewandt. Der Kreisausschuß organisierte sechs Fachkurse, die von den Aerzten Dr. Mann, Dr 3edjanie, Dr. Pogrujc, Dr. Velker, Dr. Vreßko, Dr. Cijan und Ur. Horvat geleitet wurden. Vorträge hielten auch Obersani-tätsrat Dr. Jureöko und der Ausschußpra-ses Dr. Jancic. Maribor kann sich rühmen, gegenwärtig bereits einen Kader von 437 geprüften Krankenpflegern und Samaritern beiderlei Geschlechts s'ein eigen zu nennen, die im Ernstfall sofort einsprin gen werden, um den bedrängten Mitbürgern zu Hilfe zu eilen. Neu ist die Gruppe der B 1 u t s p e n d e r, die als Anfang bereits 40 M'jnschenfreunde zählt, die sfch bereit erklärt haben, im Bedarfsfalle ihr Blut für die Rettung des Mitmenschen vom Tode herzugeben. In Vorbereitung befindet sich die Organisierung zweier A ni b u 1'ii n z e n, deren Notwendigikiit für den Fall der Not schon längst erkannt worden ist. Wenn auch das Rotkreuz gegenwärtig das Hauptaugenmerk darauf richtet, für den nicht wahrscheinlichen, jedoch innner-hin möglichen Ernstfall gerüstet zu sein, werden die übrigen Gebiete seiner Tätigkeit keineswegs vernachlässigt. Wie füh-er, wurde aucli i)n Vorjahr einj Gruppe von ()5 erholungsbedürftigen Kindern unter der Leitung des Fachlehrern R a v t r in die Fe r i al ko I o n i e an der Adria entsiandt, deren Kosten größtenteils von der Mariborer Industrie bestritten w^orden. Die eingeleiteten S a ni m 1 u n g c n brachten ein halbwegs befriedigendes Fr-gebnis. Im Vorjahr wurden drei weitere Ü r t s-g r u p p e n ins Leben gerufen, und zwar in Ruse, Sv, Lovrenc na Poh. und Hoce. In V^orbereitung befindet sich die Gründung neuer Organisationen in der,Umgebung. Gegenwärtig zählt das Rotkreuz rund 1500 Mitglieder. Das Jugend-R 0 t k r e u z zählt 19 Mariborer Unterrichtsanstalten weit über 2üCtO Mitglieder. Kür ihre menschenfreundliche Tätigkeit wurden vojn Hauptausschuß des Rotkreuzes der Arzt Dr. K o r e n ö a n mit der goldenen, der Arzt Dr. Velker untl Apotheker Minarik dagegen mit dcf silbemen Medaille ausgezeiclmet. Die neue Leitung setzt sich größtenteils aus den bisherigen Funktionären mit dem Präses Dr. Jancic an der Spitze zusam men. Ser 0!atoit£ OHatlfü iJRurlo -:2I(f»tshauptversainanlung ab. der auch Delegierte aus Krain und Kroatien beiwohnten. Den VorS'itz führte Obmann BerliC. Aus den erstatteten Berichten ist ersichtlich, daß der Verband gegenwärtig 1000 Mitglieder zählt, wovon rund ein Drittel auf A^aribor, das Zentrum der jugoslawischen Toxtilindusfrie, entfälU. Es wurden an die maßgebenden Stellen Forderungen in der Richtung gestellt, daß alles unternommen werden müsse, um die Textilindustrie, von der in Jugoslawien Zehntausende Existenzen abhängen, nicht einer Katastrophe zuzuführen, vor allem hinsichtlich der ^aMiügendcn Versorgung mit Rohstoffen. An der Spitze der neuen Leitung steht Herr J e r e. An Seine kgl. Hoheit den Prinzregenten Paul wurde eine Ergebenheits- und an di\2 Minister für Soziaipolitik und für Handel BegrO-ßungsdepesche gerichtet. ni. Der Mutterkurs des Frauenvoreines wird am D i e n s t a g, den 11. d. mit dem Vortrag »Die FaniHie und ihre Sendung« des bekannten Jugenderziehers Kaplan Dr. M e s k o eröffnet. Der zwviite Vortrag fin det bereits Mittwoch, den 12. d. statt und rwar spricht Primarius Dr. R a d -s e l über das Thema »Die Familie im Kampf« gegen die Tuiberkuiose«. ni. Ehrung verdienter Wehrmänner in Ru8e. In Würdigung ihrer Verdienste um den Ausbau des Wehrwesens in Ru§e wurden dieser Tage den beiden unlängst zu Ehrenmitgllodern ernannten Direktoren der Stickst off werke Ing. Robert M a d e r und Anton K r e j c i vpn der dortigen Feuerwehr im Rahimen einer intimen Feier die künstlerisch ausgeführten Diplome überreicht. Mit Auszeichnungen wurden hiebei auch die Wehrmännor Franz R e -p o l-Ti s k, Emmerich D o I i n § e k und Anton N o V a k bedacht. ni. Das Amtsblatt für das Daubanat veröffentlicht in seiner Nummer 11 u. a. die Verordnung über die Verleihung von Prämien und Auszeichnungen im Gendar-ineriewoseii, die Verordnung über Abänderungen des Gesetzes über dk: Organisation des Heeres und der Marine und das Reglement über die Fachprüfung aus dem AgraTfach fUr Beamtenanwärter mit Fa-kultätsbil'dung, forner das Reglement über die Gründung eines Fonds l'ür die Versorgung mitteHoser Volksschichten, die Preisfestsetzung für Kürbisöl usw. — Numnier 12 bringt u. a. die amtliche Auslegung der Verordnung vom 1. Oktober 1935, be treffend die Senikung der Bezüge der staat liehen u. Selbstverwaitungs-Bediensteten die Verordnung über die Kpntrolle des Handels mit Rohikaut^chuk, das Rcglenient über die humanitären Institutionen, die sich mit Stertoc- und Krajnikenversicherung befassen, und Bestimmungen über den Hefepreis. iU- Der Ball der (icwerbelreibendeii, der Samstag abends in den Räumen des Sokolhcimes slutlfund, ^cstallcle sich zu einem außerordentlichen Pu-blüaimserfolg. Den Ball eröffnete der Vorsitzende des Slowenischen Gewer-bevereines I. So je mit der Gallin des Bürgermeisters Dr. Juvan, worauf alsbald eine ungezwungene Unterhal-l\mg Platz giiff. Der gewiß nicht geringe Reinertrag der anitniorlen l'ii-terhaltung wird für den Bau des Ge-werbeheinies verwendet worden. in. 9000 Dinar gestohlen. Dem Fleischhauer Ivan C u j e z kam gestern ein Barbetrag von 9000 Dinar abhanden. ni. Einbruchsdiebstahl. Ei,, noch unbekannter Täter drang in die Garage der Schlosserwerkstätte Ing. Martin Gojzerl in der Aleksandrova cesta ein und ließ mehrere Maschinenteile mit sich gehen. Der Schaden ist bedeutend. ni. Schwerer Unfall beim Krähenschies- en. Dem 33jährigen Arbeiter Franz Hor-vat explodierte, als er nach Krähen jagte, das Gewehr in der Hand, wobei er schwe re Rißwunden am Arm davontrug, ni. Drei Cioltnsclichcii — gefunden. Im Laufe de^s ^ojMrigen 'Images wurden gleicli drei .m-idtiischchcn bei der ' Polizei als ,;Gefunden ahgcf^ebcn. In einer, die voü ().er Hausgehilfin Maria Mlekus iu.de»' TrXaäka cesta gefun-I^TNU(k-ae^Ilschattsreisc nach Bu-. -26. Februar. Prospekte und um^ehcijA Anmeldung bei »Putnik«. jn. Wefferbericht vom 10. Feber, 9 Uhr: T^PP^ratur 4 Grad, Luftfeuchtigkeit 100%, Lultdruck 740.4 mm, Windrichtung W-0. Ge'strige Maximaltemperatur plus S.6. heutige Minimaltempcratur —10.4 Clrad. 2)rr onufeumberein tagt Vorbereitunigcn fttr cHc Uebarsledlimjj aller Teile des Mariborer Museum»! in die rcrnovlerte Buns Der Mariborer Moäeumvercin hielt Sonntag vormittags in den Räumen der Studienbibliothek seine Jahres-hauptversammlimg ab, die vor allem dem Rückblick auf dte im abgelaufenen Jahr geleistete Arbeit galt. Den Vorsitz führte der Präses Unterrichtsinspektor Dr. Poljance, der unter den Anwesenden auch den Magistratsdirektor Rodosek für die Stadtge-meinde und Domherrn Dr. Osterc als Vertreter des Fürstbischofs begrüßte. Einen ausführlichen Bericht über die Tätigkeit des Vereines im abgelaufenen Jahr erstattete der überaus agile Schriftführer Banatsarchivai* Prof. B a s, der in seinem Bericht hervorhob, daß gegenwärtig die Vorbereitungen für die Unterbringung aller Abteilungen unseres Museums in der im Laufe der letzten Jahre völlig renovierten Burg im Vordergründe des Interesses stehen. Die Gemeinde ließ die Burg zweckentsprechend herrichten und zu einer Kulturstätte or-sLen Banges aufrücken, auf die die Draustadt mit Recht stolz sein kann. Das Mezz;inin dient ausschließlich der Unterbringung tles Museums, von denen einige Ableilungen in den iu iu-n MfIfIbOtCC ftlTfflfT Räumen bereits dem Publikum zugänglich sind. Hand in Hand mit den Vorbereitungen für die Uebersiedlung der Sammlimgen luid deren Ergänzung durch Neuerwerbungen vor sich. Die im Laufe der Zeit schadhaft gewordenen Stücke werden ausgebessert und tKJSser konserviert, um der Nachwelt die Zeugen unserer Vergangenheit zu erhalten. Nennenswert bereichert wurden besonders das Lapidarium, das teilweise an der Nonlmauer der Burg im Freien eingerichtet wird, sowie die Sammlungen aus der Hall-stätter Zeit, die im Vorjalir aus den Grabungen in Pobreijt^ wesentlich bereichert wurden. Ebenso wurden vor allem die Sammlungen der Volkstrachten und der übrigen Folklore ]>e deutend erweitert. Der Verein sprach seinen zahlreichen Gönnern, in erster Linie der Sladtgemeinde und der Banatsverwal-lung, sowie unserer Geschäftswelt, die viel Sinn füi- die Erhaltung der Vergangenheit aufbringt, seinen innigsten Dank aus. Der Vermögenssland ist nach den Ausführungen des Kassiers Ing. n uu ni g ar L11 <'r zufriedenstel lend. Montag, 10. Feber: Geschlossen. Dteastag, 11. Feber: OeschkxsSen. (Gast. spiel in Celje.) Mittwoch, 12. Feber: Oeachtoesen. (Gast spiel in Celje.) Donnerstag, 13. Feber um 20 Uhr: »Verdächtige Person.« Ab. C. loa-KUw Galant Sie: »Alherr, gi;> mir doch zwei Mark, 'ch möihte heute mal in e'iicn Schönheils Er; 7>Hii'r hast tlii ;:wanzig Mark, mei-ik' Licbe!<' ^BC. «iBaaoanKmnrnnaniaanaaanB a □ ■□■□■□■LMUBuauwjBnKMDBnK» i2Iud^än&il(D( Slugseuge tt&er mow Beograd, 10. Feber. Gestern um 11.30 Uhr überflogen fünf Flugzeuge unbiktinnter Herkunft Bitolj in einer Hölle von 300Ü Meter. Unsere Flugabwehr eröffnete sofort das Feu- er, während gleichzeitig unsere Jager aufstiegen, worauf die unbekiuin-ten Flugzeuge über den Perisler nach Griechenland zurückflogen, von wo sie gekommen waren. Autobus ftfirst in 150 ?lleter lirfrn Elbgrund Beograd, 10. Feber. In der sogenannten Bogovska klisura, einer tiefen Klamm, ereignete sich ein folgenschweres Unglück. Ein besetzter Autobus durchbrach das Geländer der Straße und stürz te in einen 150 Meter tiefen Abgrund. Der Autobus überschlug sich mehrere Male in der Luft und fiel nacli dem lezten »Salto mortale« in einen riesigen Schneehaufen. Sieben Fahrgäste und der Chauffeur erlitten so schwere Verletzungen, daß man zweifelt, sie am Leben erhalten zu können. 2Brn5el Oßinfir über den europäifdDfn ^rleg Spärllctie Erklärungen Willkies an die morgen im Senat sprechen — Kein N e w y o r k, 10. hebruar. (Avala— DNB) Der in den letzten Präsident-schaftswahlen durch seine republikanische Kandidatur bekannte Politiker Wendel Willkie ist gestern mittags auf dem Flugplatz in Newyork eingetroffen. Willkie lehnte es ab, den Pres-severtrelern über seine Hindrücke in England auch nm' die geringste Erklärung abzugeben. Er erklärte nur so viel, daß er seine Erklärungen für den außenpolitischen Ausschuß des Senats rCvserviert habe, vor dem er wahrscheinlich am Dienstag, den IL Feber, erscheinen werde. In England habe er keine Erwartungen oder Wünsche l>ezüglich des Eingreifens der US.\ in den Krieg hemerkt. Viel verspreche man sich jedoch in lüngland von der weittragenden materiellen Hilfe seitens der Vereinigten Staaten. Newyork, 10, l'ebruar. (.\vala— Heuter) Wendel W i 11 k i e erklärte nach seiner Ankunft einigen Pressevertretern u. a. auch lolgemles: „Bielen wir Großbritannien alle erforder-liiche Hilfe, so werden wir meiner Ansicht nach außerhalb des Krieges bleilxMi; bieten wir jedoch diese Hilfe nicht, dann werden '^ir wahrscheinlich in den Krieg hineingozogeii wer- anierikanisehe Presse — Willkie wini Werl über die .\ussiehleu Englands den.'' Bezüglich der Moral der engli sehen Bevölkerung erklärte Willkie daß die Moral vorzüglich sei. Das ganze englische Volk sei einig im Kampfe um die gemeinsame Sache. Bezüglich der Siesesaussichten Englands lehnte Willkie jede Erklärung ah. Aus teile c. Personalnachricht. Herr Alois Zapu-sek, Oberoffizial beim hiesigen Kreisgc-richt, wurde zum Kanzleidirektor des Kreisgerichtes ernannt. c. Vortragsabend im Kulturbund. Der ursprünglich für den 3. Februar vorgesehene Vortrag von Dr. Gerhard May über »Die sozialen und weltanschaulichen Ursachen des Geburtenrückganges« als zweiter Teil des Themas »Kinderreichtum und Völkerschicksal« findet heute (Montag) im Saale des Gasthofes ^Zur grünen WieselroIlen Willy Birgel, Moi'ianne Hopi>e und Rene Deltgen. Esplanade-Tonkino. Ab heute weiter der beste deutscht; Großfilni „Yvette", (Die Tochter der Km'tisane) nach dem berühmleii gleichnamigen Roman von Guy de Maupassant. Die Hauptrollen in diesem inhaltlich hervorragenden Filnrwerk spielen Kätlie Dorsch, Albert Matterstockj Gustav Waldau u. a. Dei* Film zeigt uns Pai*is 1880, dk Stadt der Liebe, des Luxus, des Ixr-bensgcnusses. Die interessante Atmosphäre von Eleganz und falschem Glanz, von frivoler LeichtfertigkeJl und der Lebenshaltung der Halbwelt dieser Sladt sind im Hlni in entzük-kende Bilder gebannt. Union-Tonktno. Bis einschließlich Montag „Das Land der (ieistcr'S äußerst spaimeuder Fihn aus fernen Landen, wo die wilden Eiuwoimer ganz vom Abcrglaul)cii gebannt sind. Der Zuschauer muß diesmal stark« Nerven mitbringen. namo-Pcoonimm Dienstag, 11. Februar. Ljubljana^ 7 Uhr Nachr., Frühkoiuer.. 12 Konzert, 14 Nachr. 14.15 Schulfunk. 17.30 RO. 18.10 Vokalkonzert. 19 Nachr., Nationalvortrag. 20 Konzert. — BeOgfrad. 18 Zitherkonzert. 19 Nachr., Nationalvortrag. 19.40 Vokalkonzert. 20.30 Slnfonic-konzert. — Prag, 16.25 Konzert. 18.20 Bunte Musik. 19.15 Hörspiel. 21.10 Tanzmusik. — Sofia, 18 Gesang. 19 RO. 20 Kammermusik. 21.30 Leichte Musik. — Beromünster, 17 Grieg-Musik. 18.35 Kam nierniusik. 19.45 Sinfoniekonzert. — Italien I., 18.40 Konzert. 19.30 Oper. -Deutsche Sender, 11.45 Bunte .Musik. 14 Solisten. 16 Bunte Musik. 19.25 Bunter Abend. — Budapest, 15.20 Zigeunernui-sik. 19.40 Hörspiel. 22 RO. 3I|>otf)efenna((^tMen't Bis 11. FelK'r \ersehen die Mohron-Apothekc (Mr. Ph. Maver) in der Go-sposka ulica 12, Tel. 28-12, und die SchuLzcngel-Apotheke (.Mr. Ph. Vau-pot) in der .\leksandrova cesta 311. Tel. 22-13, den Nachtdienst. 3)a0 ^Detter Wettervorhersage für Dienstag; Veränderlich, teilweise bewölkt. Temperaturzunahme. Rahmen der Volkshochschule im Zeichen-saal der Knabenbürgersclmle Herr Doktor med. Drago Music aus Celje. Beginn 8 Uhr abends. c. Kino Union. Heute, Montag, zum letzten Male die ausgezeichnete deutsche Filmkomödie i-Marguerite : 3« mit Gusti Huber als Marguerite und den drei Onkel (Theo Lingen, Hermann Thimig, Fran? Schafheitlin) ihres sympathischen Bräutigams (Hans Holt). Lachstürme begleiten fast alle Szenen. Spott mm Sonntmi ^inDru(fdt)olTrr ^u^Hona Der 6fffr|ttaoe t>on (Seile • « ... Srio (So'irf (et)3) OlYoribor) ftegt fm eioiom und in ötr olpfnen ftomblnoilon -Ttajinger (:SrattiDo ^eirn ce) 3)ei er in 6en (latntd^tn 2>itfs>piinen - Aianenit (Stubljana) getDinni Cen eprungiaut unO 3iioi|lc |Srapre gingen bei der ''Ccljskf, koca Celje in Lisce, auf der als letzter Wettbewerb der Spezialsprunglauf In •Szene bot ein überaus prächtiges Ijild. Die .Xiila^^e umsäumten an 4000 Zuschauer, die begeistert an den Ereignissen .Anteil nahmen. P r i b o s e k, der Favorit des Tage^, stürzte infolge des etwas aufgeweichten Schnees, der auch auf die erzielten Weiten Finfluß nahm. Den weitesten Sprung legte N o v 5 a k vor, der .'15 Meter erzielte, dann abor auch in den Schnee kollerte. In der Konkurrenz siegte Karl K I a n c ii i k (Ljubljana) mit 33 u. 'M.n Metc-r und Xrrle 223.3. Zweiter wurde M e z i k (Jlirija) mit 'M uiKl 34.5 Me- ter und Note 221.6, Dritter Z u p a n (111-rlja) mit 33 und 33 Meter und Note 211.9, Vierter N o v § a k (Bohinj) mit 33, 35 und Notvj 209.7 und Fünfter S u M e r -§ i ö (Ilirija) mit Note 206.5. Bei den Junioren sle^e P 0 1 d a aus Mojatrana. Mit einem Festzug vor den Stadtmagl-strat in CHje fanden die Skifeste von Ce- lje 1941 ihren Abschluß. Da$ Wort ergriffen u. a. der Vertreter des hohen Protektors, des Kriegsministcrs, General P a ^ r a c aus Maribor, Bürgermeister Dr. V o r s i c und d«r Präses des Slowenisch. Wintersporivertjandes Apotheker 2 a b -k a r, worauf die Preisvertei'imig voi^enwn men wurde. S)ie :s^eltf>rflen Qfifportö frmittrlt IKIl MFSi FINNLANDS AM ^CHLUSÜTAG — Kl'HIKKALA SIEOT OBER 50 Kl-LOMLILR UND V I PTC» IM $PEZlAL-St'>lü^ÜLAU^ . V U.1 !Vll:tMER BRADL ENTTHRONT - SMOl^EJ AM 12. PLATZ Mit dem großen Spezialsprunglauf auf der neuen Italien-Schanze wurden gestern in Cortina. d'Ampezzo die FIF-WettkÄmp fe, die offiziellen Weltmeisterschaften des Skisports, zum Abschluß gebracht. 40 Springer mit Weltmeister Sepp B r a d I (Deutschland) an der Spitze traten zu diesem letzten Wettstrelt an. Die Überraschung blieb auch diesmal nicht aus, denn weder Bradl noch einem andern Mit teleuropäer gelang es, den Sieg sich zu bringen. Diesmal waren es die Finnen, die mit zwei Vertretern die beiden ersten Plätze belegten. Weltmeister und Endsieger wurde der kaum 2Ijährige Paa vo V i e r t o, dem am zweiten Platz Leo L a k s o folgte. Dritter wurde der Schwe de S e 1 a n g e r und erst an vierter Stelle folgte als bester Mitteleuropäer — Weier (Deutschland)^ während Bradl am fünften Platz zurückblieb. Das Endergebnis: 1. Paavo Vicrto (Finnland) 221.5; 64, 75.5 2. Leo Lakso (Finnland) 220.5; 65.5, 72 3. Selanger (Schweden) 21H.3; 63, 73.5 4. Weiler (Deutschl.) 217.7; 67, 76.5 5. Bradl (Deutschl.) 216.4; 63, 74.5 6. Lindström (Schweden) 215.S 7. Topila (Finnland) 214.7 8. Klopfer (Deutschland) 212 Sörensen (Norwegen) 211,4 10. Krauß (Deutschland) 200.9 Unter den Startenden befanden sich auch die beiden Weltmeister der klassischen bzw. alpinen Kombination B e r a u e r und J e n n e w e i n, die den 20. bzw. 14. Platz, belebten. Am Samstag wurde der Dauerlauf über 50 Kilometer durchgeführt, bei dem luch Jugoslawiens Olympiakämpfer S m o e j an den Start ging. Smolej landete un-er den 44 Wettbewerbern am 12. Platz und bestätijjte damit nur aufs neue seine ganz famose Form. Sieger wurde der -inne K u r i k k a I a, Bester Mitteleuro-■)äer war der Schweizer F r e i b u r g-li a u s, der Sechster wurde. Als nächster Mitteleuropüer folgte Kascbacher (Deutschland) am neunten Sniolej hin ter dem Italiener Confortola als vierter Mitteleuropaer. D e m e t z (Deutschland) mußte wegen zweimaligen Skibruches aufgeben. $finf £igofpielr »GRADJANSKUi GIBT EINEN PUNKT AB. — HASK SIEGT IN OSlJEK MIT 9:1 UND »HAJDUK« 5:0 IN SARAJEVO. üann noch »C o n c o r tl i a« gegen »B a C-k a« aus Subotica, die mit 6:1 (2:1) unterlag. In Siplit schloß die Begegnung »S p 1 i t«-»S I a v i j »« (Varaadin) 1:1 (0:1) unentschieden. In Sarajevo erledigte »H a j d u k« die dortige »S 1 a v i -j a« mit 5:0 (2:0), während In Osijek der Zagriber HASK die »S 1 a v t ] a« mit ^):1 (6:0) förmlich überrannlo. In dfr Kroatischen Fußiba'lliga gab es (gestern eine große Sensation. > beschlossen, au- »Matlborer Zeltui -bniar 1?41 gcsichts verschiedener Streitfragen den Sportverkehr mit dem ISSK Maribor kurzerhand abzubrechen. ItaUeniscbe Fußballmeisterschaft Die 3. Runde der Rückspiele; Lazio— Napoli 1:0, Genova—Juventus 2:0, Nova-ra—Florentina 2:0, Ambrosiana—^Milano 2:2, Livorno—Bari 1:0, Triestina—Vene-zia 3:1, Roma—Ataianta 1:0. Fritzl GiUard In Bted Die Wiener Kunseislaufmeisterin Fritz! G i 11 a r d trat gestern in Bled auf und war Gegenstand begelster Aufnahine. : SK. Rapid (Fußballsektion). Sämtliche Sipicicr werden darauf aufmcrksaitii geinaoht, daß das Sf)czialtrainlng jeden Dienstag um 21 Uhr in der S^port-halle stattfinidet. Uclhsiuigtsihnft "Sor öer (Srfaffung öer QSefsrn- und 'TRdblt'orrätr EINE GERECHTE VERTEILUNG DER NAHRUNGSMITTEL NUR BEI GENAUER KENNTNIS DER VORRÄTE MÖGLICH — BALDIGE BESTANDAUFNAHME DE RGETREIDE- UND MEHLLAGER Z UERWARTEN ^lolitniftDe Sirrffeftimme fl^er Ole ftriefl«urfa(Dt Mai I a n d, 8. Februar. (Avaia-Stefani) »Corriere della Sera« befaßt sicii mit der Kricgsschuldfrage und schreibt: »Die Engländer haben diesen Krieg gewollt.« Das Blatt erinnert an die histori-ßchen Ereignisse des vorigen Jahres bzw. des Jahres 1939, die den Beweis dafür crfcracht hätten, daß England zunächst eineo Konflikt zwischen Deutschland und Polen hervorgerufen habe. England habe auch die Wiederherstellung des Friedens vereitelt ebenso wie im Jahre 1914. Die britische Diplomatie habe bewußt gehart-delt, doch habe sie damals Mitarbeiter gehabt. Obzwar diesmal die Haltung Polens, Frankreichs und sogar der USA unverständlich war, könne kein Zweifel dar-üt)er bestehen, daß der feste Entschluß zur Auslösung des Konfliktes von England ausgegangen sei. Zehn Zehntel der Verantwortung für diesen Krieg fallen nach dem genannten Blatt auf die Londoner Regierung und es wäre ungerecht, wenn England nicht wenigstens neun Zehnte! davon bezahlen würde. Diotsche BvchaussteUung fai Barcelona B a r c e! c n t, 9. Feber. (Avala-DNB) In den Sälen der hiesigen Universität wurde vorgestern eine Austeilung des deutschen Buches eröffnet. 3000 Büchcr, die in den letzten Jahren auf den verschiedensten Gebieten in deutscher Sprache erschienen waren, sind hiör ausgeteilt. Die Bücher umfassen die Gebiete der deutschen Dichtung, Wissenschaft, Politik u, Erziehung. Eine besondere Abteilung bilden jene Werke, die die Grund pinzipien des Nationalsozialismus enthalten. In einer Vitrine sind drei herrlich? Ausgaben von Hitlers »Mein Kampf« aua gestellt. Zahlreiche Bücher behandeln den spanischen Bürgerkrieg und die deutsche Erforschung Spaniens. Alte ÜberHeferungen und Bräuche auf dem Lande in Italien Rom, (Agit) In vielen Regionen Italien« widerstehen noch heute alte Überlie-feruTtgen uikI Bräuche dem Vorrücken der modernen Zeit. Auf dem Lande, in der Provinz Treviso, versammeln sicti dii Bauern, wie die !^Agi t« schreibt, an den Winterabenden in den Ställen zu einer Art, auf das Land übertragenen mondänen Empfang. Die Frauen spinnen mit dem Spinnrocken und der Spindel, die jungen Mädchen pflegen ihren Stuhl dem Bewerber anzubieten, der ihnen cr-würhscht ist. Die Männer fertiKen Holzgeräte un«d Gegenstände an. Im Rosenmonat ist es bei den jungen Leuten Brauch um Mitternacht ^den Mai zu bringen«, das heißt, Scherze, Bo'^heiten und HulnJigun-gen für die Frauen zu machen. Sie brini^'cn Rübsenblätter - (die Jic Nahrung de»- (jänse sind) für die Dummen, Disteln für die Schlechten, ein Oris, das "»/ungc der Kuh« benannt ist. für die Mädchen, die eine bftsy Zunge haben und Blumen für die Schönen, die sie erwählt Iiahen. indt-m sie diese und andere Ge-M'henke :iuf 0-n Fensterbrettern oder in der N'lf'e der Il Misjr, an den Torpfosten luler B"!umz\\ T'"on lassen, an denen ln'"uwiir|!' /u HKichen, n|c Ml H-, crz'c- Ml n - isif p,v'h H't/t inorn- lisrhf .Absichten b "wahrt hat. Schon Ende des ergangenen Jahres wurde über die Bemühmigen berichtet, die von den maßgebenden Stellen unternommen worden sind, um eine ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Weizen und Mehl sicherzustellen. Schon damals wurde eine Bestandauinaihme aller im Lande vorhandenen Weizen- u. Mehlvorräte geplant. Der Zwangsaufkaut kann in der Tat nur dann erfolgreich durchgeführt werden, wenn die im Lande vorhandenen Weizenvorräte gena^i bekannt sind, was bisher nicht der fall war. Aus gutunter-richtetcr Quelle erfährt man, daß jetirt endlich au maßgebender Stelle beschlossen worden ist, eine genaue Bestandaufnahme aller sowohl in den Produktionsgegenden als auch in den anderen Gebieten des Staates vorliandenen Vorräte an Weizen und Weizeinnch! vorzunehmen. Die Festsetzung der Mengen, wel che Gegenstand von Zwangskäufen sein werden, wird erst nach dieser Bestand auinalinie erfolgen. mit eilter so ungeheuzugspreis: ein bis zwei Minute'""^ Tier nur noch die ist auch mehr v n- men, daß ein ReiseTia f'50 .sns-gewohnJiei'ten der Pii . kann- te, seine Hände ins Wassvi lauclite, um sie zu waschen oder abzuspülen. Er nahm sie, wenn Piranhas in dem Flusse lebten, meist sehr schnell mit einem Schmerzenssdhrei heraus und fand dauu, daß ganze Fleischfetzen von seinen Fingern abgerissen waren. Die Piranhas sind in der Tat die raubgierigsten Geschöpfe, die man sich denken kaiMi. Die einheimisdien Indios kennen die Gefahren ihrer Flüsse. Die fremden Reisenden lachen meist, wenn sie vor den Piranhas gewarnt werden. Aus den Mel-dmigen über den Tod Ronald Kinneys ergibt sich, daß ihn die Indios gewarnt hatJton. den Uruailnß zu durchschwimmen. Er waigtc sich trotzdem hi den Fhiß liinaus. Schon eini-ge Meter vom Uicr stießen die Piranhas vom Grunde hoch, griffen ihn an und zogen ihn vörl-lig zerfetzt in die Tiefe. SeiPifgfr 3rfiDiaOr«inme i94i Inlands- und Ausländsbeteiligung — Jugoslawiens Interesse an der Leipzigs Messe Die Vorbereitungen für die Rewhs-messe Leipzig im Frühjahr 1941 (2. bis 7. März) lassen erkennen, daß die Messe von den führenden deutschen Erzeuigem von Fertigwaren, aiber auch vom Ausland, das mit Deutschland weiterhin im Handelsverkehr steht, stark besciiickt werden wird. Gegenüber der regionalen Beschränkung oder der Spezialisierung anderer Messen umfaßt die Leipziger Rotchsniesse das ganze festländische Europa. Rund 6500 Aussteller von Fertig waren, und zwar Erzeuger, nicht etwa Großhändler, bestreiten allehi das deutsche Angelx)t der Frühjahrsmesse. Rund 1500 Aitsstelleriirmcn zeigen Metallwaren, Haushaltmaschincn, tlausgeräte, Be leuchtungskörper, Glas-, Porzellan- und Steingutwaren. Rund 1500 Aussteller kommen aus der Leder-, Schmuck- und Galanteriewar©nbrai}die, 800 Firmen zei gen Textilwaren und Bekleidungsgegeii-stände. SOG Firmen Papierwaren, Bürobedarfsartikel und Reklameartikel, 700 Firmen SpieKvaren und Sportartikel, iOO Firmen Drogen und NahrungsmitteU sowie Genußmittelspezialitäten. 19 Auslandsstaaten sind durch große Kollektivausstellungen vertreten. Jugoslawien, das seit Jahren regelmäßig die Leipziger Messe boscliickt, veranstaltet wieder eine Ausstellung von Landespro dukten, Italien eine reiche Sonderschau. Zur letzten Reichsmesse im Frühjahr 1940 kamen 277 jugoslawische Geschäfts leute nach Leipzig. Heuer werden diie jugoslawischen Interessenten in Leipzig wieder die führenden Firmen ihrer beiden großen Handelsparter Deutschland und Italien besuchen und zugleich den Vertreleni der Linderen Länder begegnen, deren flandelspartnerschaft gerade heute sehr wichtig ist. Die starke Steigerung der nigoslawischen Einfuhr aus Deutschland erhöht noch für Jugoslawien die Bedeutung Leipzigs als kontinentalen Messehandcsplatzes. Nicht nur für die gegenwärtigen Kriegszeiten. sondern Jiuch für die kommenden Friedenszeiten ist die Ausrichtung der jugoslawischen Handelspolitik bestimmt durch die wirt-scliafihche Entwicklung, zu deren wichtigsten TrüKcm gerade die Leipziger Messe gehört. men .^.50, 100 tscJiech. Kronen 150.50, 100 slowak. Kronen 150, 100 finnische Mark 90.10, 100 iranische Rial 100 Di nar. Dte bunte UJdt X Amtliche Umrechnungskurse für Februar. Das Finanzministerium hat für den Monat I'cbruar die Umrechnungskurse für nachstehende Zahlungsmittel wie folgt festgesetzt: Napoleondor 350 türkisches Ookl^fund v^9S..;o. amerrkani-"^cber Dollar 55. kiuiadischcr Dollar 54, deutsche Mark 17.Si, beVi<:cher Fran-N'en 7.1.1, Pen^ö S.76, bra>' M Ireis 2.95. ägyptisches Pfmhl JI5.50. pa'äst. Pfimd '14.50. urü'tjayscher Peso l'^.50. argent. Peso Ii40 tiirk. Pap'erpf'und chile-r»isv-her Peso 1.25, liH) fraiu;. Franken IN. U")0 S"h\vei<:er Franken 1276. Itio '^al"Mr '•JO rnn'iintv 1 JS. Hu" d;»'rsclb-' Kfv ncn I012.v5il llXi Peseta 510. m Drach- 3orf(0(r bon ]3iran6(U geiölet Ein neues Opfer der südamerikanischen Raufyfische Nach Newyorker Meldungen wurde der amerikanische Schriftsteller Donak Kinncy bei der DurcJuiuerung des brasilianischen Uraurlusses von Piran Ijas angefallen und getötet. D<^ald Kiniiey ist nicht der erste Mensch, der unter den Zähnen der Pa ranlias sein Ende gefunden hat. Diese kleinen Fischc sind in der Tat ein Schrek ken der südamerikanischen Flüsse. Sie werden kaum größer als eine Hand ujic haben im ganzen Körperbau'eine ver blüffende Aehnlichkeit mit unseren harm losen Karpfen. Diese Aehnlichkeit hat aber da ein Ende, wo das Maul beginnt Die beiden Kiefer der Piranhas sind mit scharigeschnittenen dreieckigen ReiU-zähnen besetzt, die im \'erhältnis viel schärfer und größer sind als die Zähne eines Haifisches. Die Wissenschaft hat sich viel mit den Piranhas befaßt und ihre Leibensweise eifrig studiert. Alle Namen, die sie in den verschiedensten südamerikanischen Ge'bieten haben, Pirai, Piraya, Piranha, sind zu dem Sammehiamen Karaiben-fisch geworden, aber in den Reisebe-schreibu-ngen hat sich der Pygocentrus piraya als ^Piranha« ein für allemal durchgesetzt. In dem Verzeichnis der Fischarten gehört er zur Hauptfanrilie der Salmler (Karpfenlachse) und zur Unterabteilung der Sägesalmler. Bei den südamerikanischen Flüssen weiß man nie, ob sie von Piranhas verseucht sind oder nicht. Wer mit seinen Pferden oder Tragtieren einen Strom zu überQueren hat, stellt das aiis Gründen der Vorsicht meistens vorher fest. Es genügt, ein Stück Fleisch \m Wasser zu hängen. Die Piranhas, die immer in Rudeln an der tiefsten Stelle des Flusses leben, haben ehi fast unglaubliches Wit-terungsvennügon. Es dauert nur ein paar Sekunden, dami sind sie da, und Im gleichen .-\ugenblick ist das Fleischstück auch schon \'erschwunden. Die Piranhas erhalten sich beim Fressen ähnlich wie der Hai und das Krokodil. Sie schlagen ihre Zähne in die Beute, beis-sen aber nicht durch, sondern drehen sich mit einem Kuck um die eigene Achse und reißen das Fh?Kch stückweise ab. Wird eine l'niersuclumg des Wi>ss€r-laufes nicht vorgetKwnmen. so kaim das schwere Folgen haben. Es liegen verbürgte Nachr^Mtten ernsthafter Südame-rhka-Fo"schcr vor. die bei einer Fluß-überquerung die Begk^ittiere neben dem Kahn schwimmen ließen. Das ein i;c was ihnen Ix^i einem Angriff der Piranhas vorhl'e!\ waren die Stricke, an denen dk Tier'- festgebunden waren, im günstigst'n h.i'lc d'e vollkcmmeTi abgenagten Ske ettc. Die Piranhas treten in so groli^Mi Scbwärmvn auf. und cr-:-ifcn Der Sänger auf dem Viehmarkt Der berühmte Wagnersänger Heinricht Vogl vom Hoftheater in München besaß in der Nähe von Starnberg, in Deixlfurth, ein großes Mustergut und betätigte sich in seiner freien Zeit begeistert als Landwirt. Eines Tages fuhr Vog in bäuerlichiir Kleidung nach Weilheim zum Viehmarkt, wo er ein paar schöne Ochsen zu erstehen gedachte. Sein Auge fiel auf ein paar prachtvolle Tiere, und er fragte nach dem Preis. »Tausend Mark«, sagte der Viehhändler. Vogl, der hier wie jeder andere auch zu handeln pflegte, tat ganz erschrocken über den hohen Preis. Aber der Viehhändler belehrte ihn: »Ja, sixf, Herr Kammersänger, für dich is dös ja gar kein Geld. Du tuast im Hof-theater z' Münka drinn am Abend a paar Plärrer, und nachher host da scho wioda a paar Ohs'n dasunga.« Vogl lachte schallend urrd bezahlte den Preis, ohne mit einer Wimper zu zucken. Eine Tiberius-Büste gefunden In der Gebirgsstadt Cassino, die durch das berühmte, die Stadt überragende Kloster Monte Cassino bekannt ist, u-urdc bei den Ruinen des antiken römischen Theaters von Cassino in einer Zone, die stets an Funden ergiebig war, eine wertvolle und seltene Büste des römischen Kaisers Tit>erius gefunden, Tiberius, de-Nachfolger des .Augustus, der von 14 bis 37 n. Chr. herrschte, ist zwar literarisch genau bekannt und insbesondere durch die krankhaften Ausschweifungen seiner letzten Zeit berüchtigt, aber wir besitzen nur wenige Büsten von ihm. Das klassische römische Profil des Kaisers mid seine imposanten Züge sind in dieser jetzt gefundenen Büste mit hoher Künstlerschaft wicdergeget>en, so daß diese Entdeckung einen besonderen künstlerischen und archäologischen Wert hat. Man fand in den Theaterruinen femer Splitter eines Reliefs, dessen Bruchstücke einige Gesich ter zeigen. Man hielt den Stoff des Reliefe zunächst für Elfenbein, entdeckte aber nach der Zusammensetzung der einzelnen Teile, daß es sich um ein großes Flachrelief aus Sykomorenholz handelt, das zur Dekoration der Theaterwändo diente. (Stotterer in ber ß^efrtifdite EINE HISTORISCHE PLAUDEREI. Die Sprachstörung des Stotterns und Stammeins, bei deren Heilung es vorwiegend auf Geduld und Willenskraft ankommt, hat seit den ältesten Zeiten nicht nur die Ärzte interessiert, sondern auch die Sammler von Anekdoten. Vielleicht ist es dem schönen Geschlecht angenehm zu vernehmen, daß die weitaus meisten Stotterer und Stammler dem starken Geschlecht angehören. Die Frauen stellen insgesamt nur 10 Prozent. Ferner ist es merkwürdig, daß in Europa die redseligen Franzosen den Rekord des Stotti'rns und Stammeins behaupts n. Im Altgrichischen heißt Stott^T^r I jt-tos. Und Fattos hieß oiii Ki-nig. von d n H»'rod-:t. der \"atvr ,i r Gesch'chts«;. hri bun^ cr^'ählt. Batto^ hochrt betrüb* Uber seinen Sprachfehler. Denn dieser hinderte ihn, die Gunst der Frauen zu erringen. So pilgerte t?r nach Delphi, um Üc Pythia um Rat zu fragen. Durch ihren Mjnd verkündete IhnA Apollo, das einzige Mittd durch das er Heilung erlangen könne, ^.ei, daß er in Libyen eine Siedlung gründe. *üattos ließ sich das nicht zweimal sagen und gründete die Koloni« Cyrenc. Als er vom Stottern geheilt war, errichtete er aus Dankbarkeit dem Apollo ninen Tempel. F,in Stammler war auch Demosthenes, der größte Redner des griechischen Altertums. Er vermochte, wie Plutarch und Cicero berichten, nicht das r auszusprechen und sprach statt dessen das 1. Mit dem gleichen Mangel soll übrigens auch Alicibiades behaftet gewesen sein. Als Demosthenes erstmals in der Volksver* Sammlung das Wort ergriff, wurde er ausgepfiffen. Nun beschloß er, seinen Sprachfehler zu überwinden, koste es, was CS wolle. Auf den Rat seines Freundes Satyros nahm er Kieselsteine in den Mund, ging an den Meeresstrand und übte sich beim Rauschen des Meeres in der Bildung des Laute r. Nicht genug damit, ließ er sich ein unterirdisches Zimmer anlegen, wo er sich im Reden übte. Um nicht versucht zu werden, diesen Raum zu verlassen, ließ er sich das Haupthaar zur Hälfte abrasieren. So gewann er unter Aufbietung aller Willenskraft den Sieg über seinen Sprachfehler und schlug bald durch die Gewalt seinei Rede die Athener in seinen Bann Auch der große Philosoph Aristoteles ist ein Stammler gewesen. Desgleichen eine Reihe von Herrschern, wie König Ludwig III. von Frankreich (877—879), der tatkräftige Kaiser Michael II, (820-— 829) und König Erich XI. von Schweden (1222—1250) waren Stammler. Die Geschichte hat ihnen diesen Beinamen gegeben. König Ludwig XIII. von Frankreich (1610—1643) war Stotterer. Freilich ist ihm ein entsprechender Name nicht angehängt worden. In Gegenwart seines allmächtigen Ministers Richelieu vermochte er keine Silbe zu sprechen, ohne sie zehnmal zu wiederholen. Hingegen wußte er sich in seinen Briefen an Richelieu sehr flüssig und höchst intelligent auszudrücken. Einmal wollte dieser König auf der Jagd sein Gefolge verständigen, wo er den Falken hatte niederstoßen sehen und er stotterte: »Pol , . . l'oi . . . l'oiseau« (der Vogel), Der Graf von Thoiras, der in der Nähe des Königs stand, antwortete sogleich: »le voi, le voi, le voilä« (da ist er). Der König war höchst erzürnt, weil er meinte, der Graf wolle sich über ihn lustig machen. Er schlug dem Grafen mit seinem schweren Büffelhandschuh ins Gesicht. Ein anderer Edelmann verständ'gte darauf den König, daß auch der Graf von Thoiras »die Ehre habe, ein Stotterer zu sein«. Nun entschuldigte sich der König. D'csem Zwischenfall verdankte der Graf von Thoiras sein G'Uck: denn er brachte es bald zum Marschall von Frankreich. Straußenfarmen in Südrußland Ein großes staatliches landwirtschaftliches Unternehmen hat in Südrußland mit der Zucht von Straußen begonnen, die iin folgenden Jahre in größerem Maßstab fortgesetzt werden soll, wenn, wie man hofft, das Ergebnis günstig ist. Der Strauß ist in den zoologischen Gärten Eu rcpas etwa seit 185ü aufgetaucht. Man hat Strauße schon neun lahre später in der afrikanischen Kapkolonie gezüchtet, wo sie einen vs^ichtigeii Industriezweig des Landes begründeten. Auch in Patago-nien und am RId de la Plata wurden Strauße gezüchtet. Die größten Erfolge hatte jedoch SUd Kalifornien. Der russi-s he Versucli soll biwetsen, daß Strauße auch in der gemäßij{tOi: Zone aufgezogen v/erden können. Man hai 'n Südrußland üafür eine ries'ge Cb=ne mit Gebüsch bestimmt, die teils sand;,^ 'st, teils Weiden von Gras und Klee aulweir-t. Eine moderne Brutmaschine 'äßt die Bebrütung iru höchstmöglichen Ergebnis'^eii gelangen. Jedes Straußenweibrhen legt im Jahre durchschnittlich ßf)—70 Eier, von tlcnen aber bei natürlicher Bcbrütung etwa die Hälfte verlorengeht Die iungcn Strauße bedürfen sorgfältiü.i?5e; Pilege, aber we>dpn schon im Allor von cini'm Jahr ihrer Fetlcrn beraubt. Mit vizr l.*-hron erzielt nioii bereits, nu'* von den Männchen, 30 bis 40 schöne Fodern. Kleliuc Anzcincc s KiwiiiiiiiSra» m Ma -»••UanCMiieh« H* fO WorM DIn Wort Dln I»-.Obri»»« U«l a«u M Wor» Dia II--, Jo4m W»ti DId t—. Vn* dlo Ziu«ndun# fo« ekiffriwMa Briatan IM «Im dvMkf Düi 10— n «ntriehi^ - M Aigner iiat tHu •m« flwHkr vm Ms C IB Pwtnurtwn IwiinteMfi—n 2b Iwi/kii i^wwfcl LEERE FLASCHEN von Bitterwasser und andere mit % Liter Inhalt kauf zu bestem Preis DroKcrle J. Thür, Gospoika ulfca 19. 715-3 & ¥ttk0Uttl^ SPEISEZIMMERTEPPICH Divan und Klubgarnitur verkauft Magazineur. Meljska oestj 29. (itZ'A Sehr gute MILCHKUH zu verfcaufoii. Anfr. Dahnatin ska 17i Maribor. 744-4 Für starkes 14]ähriges MÄDCHEN slowenisch und deutsch, wird Stelle zu Kindern Besucht. — Adr. Verw. 745-7 2ii mümMIÜ MÖBU ZIMMER mit separ. Einsrang zu vermieten. Adr. Verw. 748-5 Dauerhafte Strümpfe durdi Ed«IN »NlflA£LA« M »NIMKLA* v«rhUl«t Laufmaachsn In Dam an* atrOmpfan •»NIIIILA« AllalnverKauff Culje, Poatfach 2 BrhUtUcH In Drooclen u. •In8