Marmorn immm Dr. Stonw S»dorNS tvb-«Ich verungiackt Nt « n, 2l. Juni. Der gestern abenS bei einem Autounglück tei Wiener-NeustM schwer verletzte erst« Sekretär der s'U>stoslmvisch^ Gesandtschaft tn Wien, Dr. Stanko E r h a r t i ö. ist heut« um 2 Uhr fri'i'i seinen Berletzunstsn erlegen. Seine Gattin Ksenia ist schwer verletzt. Dr. Echlirtiö kehrte mit seiner Gattin mittels Krafti?atet wurde, bv Personen erlitten schwere Verlehnngen nnid m-ußten in IklS Krankenhaus gc'track't iverden. Berrin. 21. Yui. Nach ein<*r Statiftis der Opfer der politischen ^nmpfe Mkrden seit SamStaq v Personen ffetStet und 150 teils schwer, teils seicht verleftt. Der Borkompf Stdmeltna-Sdotte« Die Managers rechnet» tuit eiiter Vw«ah«e von 4ao.lM Dollar. — S5.0VV Zuschauer. — Eigene Telephon- uud Telegrapheulei-tuug^u. N e w y o r?. 21. Juni. Heute gegen w UHr albends findet im Stadion von Long Island daS Vormatch zwischen Schmelin ^ und Sharkey statt. Die Veranstalter rechnen mit einer Nnnahme von 400.000 Dollar. Dem Match werden voranssichtlich über 55000 Men* schen beiwobnen. Me ?s<^enturen des ameri kanilchen Zkontinents ^^alben zwecks Bericht-erstattnnq eigene Delepbon- nnid Desegra« Phenleitnnss?n aus dem Stadion in ihre N^or?er Vkiro? aelestt. Der ?ierlanf deS Boxkaini'sC" w>ird der flanj^n Welt durch Sdundsmrk vermittelt. SnMcher Widerstand Frankreichs «e»ara«on»en HItten. Herrlst HM, odMar er «e Lausauuer Deklaratiou «nterzekhuete, die Arugo der eimualigeu liquidiereudeu »e-ParationSzchluust von ftiteu Deuts«Va>d» ««gesihnitte». SS sei der Wunsch Frankreichs, von DeutMand eine AaVmiq iu der HAHe einer u««»Ichiitzten «uuuitSt z» erhalten, und Mar durch Uedergade delk Reichsbahnobligatiouen. Ve r t i n a x schreibt i« „v ch» de Paris", Herriot habe sich in Lausauue llber^elMn kSnnen, das? seine Ideen «it jenen der englischen Staatsmänner nicht immer iibereinftimmen und daß Kraut- «ich glÄch vereiusautt duslehe, sotuld eS «i« »euig «ehr «q sei« «echte »u p<-che« beginne. N«wJO»ruMl" schreibt Saß « t Vriee, dße englische Ue^rraslh«ns dar-»er, dah die srauzSfische Delegatio« die yraGe der NeparttkionSzahlungen an-schuitt, sei sOgar so weit «egangen, daj^ die euglis«^ T»legation «it der sosortiqen Abreise aus Lausanne gedroht habe. Erst i» einer weiteren nSihtlichen Unterredung zwischen Herriot und Maedonald sei die «ose geglSittet worden, was seb^ die sranzSsische Delegation halbamtlich dem i tieiV. Der „Petit Parisie«" beschäftigt sich ebeusallS mit der uLchtlichen Ausa«men-k««ft zwischen Herriot «ud Maedonald, während der „Matin" daraus Wert legt, seftzufteleu, dah Herriot «icht «it Mae- dOnalb zusammengetrossen sei, vielmehr mit dem Leiter der amerikanischen Ab-rüstuugSdelegation in Gens Gibbica, mit dem er einen Ausslug nach SüorgcL unternommen habe. Paris, 21. Juni. Die srauzSfische Delegation in Lausanne hat nun einen Plan ausgearbeitet, dcr die sinanzielle Liquidierung des iNepnia« tionsproblems zum Ziel Drr ba iiert aus dem Vasler Sachverständigenbericht. Frankreich beantragt die einumli.^e SutschLdigung nach dem Schlüssel, wie er vor dem Hsover-Moratorium destaudeu hat. Zwei Drittel dieser dcn:i:!>?n ^^tahluilg sollten den Bereinigten Staaten zur Tilgung der europäischen Pcrjchuidunl, iilier. wiesen werden, während ein Drittel aus England, Frankreich, Italien, Belgien u. Jugoslawien verteilt werden soll. Sicherung der SftgrmM Um den polnisch-russischen Nichtangriffspatt — Frankreich warnt Warschau V e r l i n, 21. Juni. In RegierungSkreisen wird der Absicht Pollens, mit Rußland oHne Mitwirkung Ru-mSnienS einen Nichtangriffspakt zum Abschluß zu brin'gen. größtes Interesse entge^ gengebracht. Man glaubt hier, daß Frankreich. welches ein großes Interesse daran hat, daß eine große Ma^r das Üikvige Europa vor der Soiwsedbedrängnis schütze, Po» len dahin zu üiberMgen trachten werde, daß ewe vorherig« Einigung mit RumSuien we^ntlich w^g ist und nur in diesem Falle die Gewähr silr die Sicherung der Ost grenzen bieten könne. Di« bisherigen Ber-^ndlungen halben keine Fortschritte gezeigt. Äe sollen, wie verlautet, mm direkt in Genk zwischen Litvinov, ZaleAki und TituleS-u fortgesetzt werden. U«r«he« i» Epauie«. M a d r i d, 21. Juni. Neue, ernste Unruhen werden aus Katalonien gemeldet. Die Demonstranten stürnl-ten ein Gefängnis und setzten die Häftlinge in Freiheit. Im Arbeiterviertel von Saragossa fand die Polizei 14 schwere Bomben, die beschlagnahmt wurden. Furchtbare Not ber srauMscheu Handels-«arine. P a r i s, 21. Juni. Das heutige „Journal" entwirs^ «in erschütterndes Bild der Auswirkungen der T^ltwirtschaftskrise auf den französischen Geevertehr. Mehr als die Hälfte der Mann-schasten und Ossiziere sowie der Transportarbeiter ist heute bereits arbeitslos. «o«ft0P.Flug Paris Zeherau. PariS, 21. Juni. Zwei franzbfische Flieger, die am Sonntag um halb 10 Uhr vormittags vom Flugplatz in Le Bourget zu einem Nonstop-Flug nach Teheran aufgestiegen waren, trafen gestern um 14.30 Pariser Zeit in Teheran an. Sie bewältigten die Strecke von 5000 Kilometer in 29 Stunden. Kurze Nachrichten Lausanne, 21. Juni. König Albert von Belgien hat an den in Lausanne weilen den Premierminister Renkin ein Schreiben gerichtet, worin er auf die verhängnisvollen Folgen der Zollerhöhungon, Einfuhrverbote, Kontingentierungen, D^isenord-nungen usw. hinweist und erklS:t, der Be- weis sei erbracht, daß kein Land allein imstande ist, durch eigene Klcaft den Gang der wirtschaftlichen Entwicklung zu ändern; nur eine gemeinsame Aktion der Staaten im Sinne der internationalen Solidarität könn te den tiefwurzelnden Nebeln abhelfen, an denen heute die Welt leidet. Es sei aber xetzt an der Zeit, daß diese Solidarität sich anders betätige als durch Reden. Mir scheint, daß Belgien'die Initiative ergreifen und sich die Mitwirkung anderer Staaten sichern müßte, die wie unser Land tief durchdrungen sind von der radikalen Aenderung der Wirtschaftspolitik, um einer geradezu beängstigend werdenden Lage abzuhelfen. » M e x i k o <5 i t y, S1. Juni. Die „Pren-sa" meldet aus Guadalfara, daß die Stadt Juchipila im Staate Ialisco durch ein Erdbeben vollständig zerstört wurde. Es seien zahlreiche Tote und Verletzte zu verzeichnen, ^r MlitSrgouverneur von Colima berichtet, daß dort «gestan zwei Tote und sec^ Verletzte ^est'gestellt worden sind. Ueber die ZaR d^ Opfer in Manzanillo sind noch keine Nachrichben oinaetrofs^. Der Sachschaden ist sef>r ?^edent^d. » P a r i S, 20. Juni. Auf der Eisenbahnstrecke Paris—Genf in der Nähe von Auxerre sind gestern zwei Güterzüge zusammengestoßen. Durch den Zusam menstcist, der sich eine stunde dc"- Durch fahrt des Expreßzuges PariS—Genf ereignete, war der Berkehr auf dieser Strecke mehrere Stunden gesperrt. Der .^riegsmi-nister Paul B o n e o u r der sich zur Genfer Konferenz begab, mußte die Reise im Au- to fortsetzen. Nach d-cn bieh<'viii^n Creiclnus« sen der polizeilichen Untersuchung, scheint der Alsammenitos^ au' einen zuführen zu sein. Mehrere Blätter bi'inerren, i>aß in den letzten Wochen in der ^)^älie von Auxerre zahlreiche ähnliche Salwtciqeatte ver übt worden seien und dafi diese fiist inniier mi-t der M^ise p^'ü^isch-'r '»ou Paris nach Genf oder umgetehrt zeitlicl, .u-sammenfielen. Das iniemaNonale Schach-mrnier in SliaL Die siebente Nnnde brachtc des Resultat: Vidmar unter^'rach seine Partie mit Maroczy; sie diir^tc '.vmivscheinlich remis werden. Pirc siegte in icharf.'iu Zpiel gegen May. (5anal geiranu sky. Enc^el ttnterl'rach die ^'arüe 'Äal ter in ausgeglichener TteNunsi. Flv'hr siegte mit Leichtigkeit Noüa« öek. Cpielmmln siegte sseaen Vesfossü^l'o'.v, mMirch Bogoljubc^w stcirk .^ürs'ct^'cdräii.U wurde. Pokornt) und Trenb^til machle^u re-nris. J^l der a ch t e n Niinde siegte ^sol>r li.e« gen Nogolswbow, der sehr in-di^'poiiiert zu sein scheint. Spielmann qcwann gel>'n Po-korny. Die Partien Cana!—'^'idniar, Pirc— Maroezv, .Trenl'al, Mny—En- gel wurden remis. Walter siegte gegen haöek. Stand nach der 5. Runde: ?vlok'r Spielmann je 6, Vidn:ar Pirc goljirbollv und Canal ie 4?^. Maroezn 4 l i), OpoSenskti, Pokorny, Tvenbal je 3, Walter Engel 1!'-! (1). Rolia^ef Gespielt wevden nocki .'i Kunden. Tie Vhancen ^ür Dr. Vidnmr und Pir^ stellen noch immer sehr gi'iw'tiss. Ilni «^en ersten Preis sind noch gewaltiqe Käinp'e in Aussicht. Z ü r i ch, 21. Juni. Devisen: Besgrad !>, Paris 20.13, London 18.g0, Newnork Mailand W.25, Prag 15.20, Aerlin 121.80. Zagreb, ?0. Juni. Devisen: Berlin Mailand 287.s^''-280.75'. London 203.92—2VÜ..^>2, NewNor? Scheck ^«07.38—Paris Prag 160.78—lev.t'!, Zürich 1M7.Ii)— 1102.85. Ljub lj a n a, 21. Juni. Devisen: Ver^ lin 1331.5>2—1.'it^,.:^2, Ziirich 1st97.35— 1102.8.'», London 292.8'^-- 20!.!?, Newtwr? Scheck 5»017—5t'1.'>.2l'', Paris 22!.I!^—222.71 Prag 1K6.73—167.L4, Triest 2S7.57_28S.97 Nr. KS Mittwoch, den 22. lunt 1932 Iwnla* % Mkmm&mtdMmakm* Ii MiHtir: Jwtitew vi. 4 (Verwaltung). Bmmniii: AMtoton, mml 23 Din, nistdtofl 24 Diu, durch Pos*. mcr*H, M DK % te Ifcrlf Affteftrf MiMtl. JS Mi Einzelnummer 1 bis 2 0:4 MhmMHi ««4m «UM »Nariborer Zeitung' ?k»mmer liS. Hm ». gimi l«». Zwei Todesurteile Leutnant Manaftovl« uad LeMnant Altonr zum Tod» vmittetN - Malor AoN« erdü» Jadk» Ä»ßi«o sr»«lDsWi« «»tz de« «Uttsche» Delesier« tß» ««^k der ^t«>M >>> HezriOt >«d «stdmÄd d««e»i«»«ttkrt. Es «eewNtet, dßch ««chms d »tt Heeeiet i« »etschlede«e« P»»kte« «icht ßws «bilg gehe, ^rwt eeklSrte de» T»«r»Oliße«, er hste «tt MOedO««ld d«s REPUNUiens-preUe» i« sewe« g««ze» U«t?««M d«rch. bespreche«. Be« ««dere« AenDe«, z. B. der A»riiD««GSsrOW^ sei «W dße Rede ge-«»se«. L a u s a n n e, 2V. Juni. Nach «chl«ß der he»ttse« NMch«ltt»gS-ßtz«nß, die ««r »O« k«rter Dauer »«r, »«r. de sDlge«des KenmvmßHnee ««SgeMde«: Die Ehess der Delegatle«en ««d a«der< Delegier te der ei«lade«de« Milchte »ers««n«elte« sich he«te ««chmittags i« „Hösel d« Chat«««-. Der Vr«side«t der Ke«sere«z bt««chrichttgte sei«e Kollege«, des^ Mi^n den Delegierten Besprechung?« über die greßen Probleme i« Sang seie« ««d sertgesührt Mrde«. U« Asie De Iis DieWiObWG diesie WesprSche I> DffW^«ne«, »>Oe entschiede«, die l^sißmtg» die sSe Dienst»^ de« Rl. T««i «« l0 Uhe «srntieieDS «segesehe« ««^^ s« «ertege«« L « u s a n n e, 20. Juni. Was den heutigen Beschluß anlangt, die für morgen anberaumte Mtzmtg zu vertw gen, so wird in hiesigen Kvnfevenzkreisen tm allgttnetnen angenommen, daß man die letzten Möglichkeiten z«r Schaffung praktischer Pläne, die man bei den vorangegangenen Besprechungen sich abzeichnen sah. erst ed.v?,S konkretWeren wolle, bevar man zu einer neuen Plenarsitzung zusammentritt. Eine pessimistischere Aufifassung geht dahin. daß die Vertagung schon deshalb notwendig erscheine, weil noch nicht genügend Ueibeveinstilmmmg bezüglich der Vorhände-mn Möglichkeiten zur Ähaffung eines konkreten Arbeitsprogronimes vorliege. L a u s a n n e, 20. Juni. In der heutigen Besprechung Mische« Maedonald und Herriot überreichte letzterer dem englischen Premierminister ein Memorandum» das den französischen Stanid-pnnkt in der Reparationsfrage neu präzisiert. vrti«d««g ei«er faschistische« Partei i« Oesteere^ W i e n, 20. Juni. Nach mehrmonatigen Vorbereitungen »ourde nun die faschistische Partei Oesterreichs gegründet. Die Mitglieder werden schwarze Hemden tragen wie ihre Gesinnungsgenossen in Italien. Morgen erscheint die erste Nuinmer des „Faschist". Die Partei wurde von jungen Leuten gegründet, die die nationalsozialistische Partei wegen der sozialistischen Verbrämung verließen. ..(on«ntt«»one »ntl?»»«I»t«" Acht Attentate i« acht Jahre« ader der ««- oer»««dbare Muffeli«!._Die Reihe der ««schliige. „Concentratione antifaSci-S t a" heißt die Politische Organisation, die sich unter den Fittichen deS Frein»aurertumS — so wenigstens behaupten eS die italienischen faschistischen Blätter — in Frankreich, Belgien und Luxemburg ausgebreitet hat und die, von ihren Sympathiseuren reichlich mit Geldmitteln versehen, auf den Sturz des Faschismus hinarbeitet. Nach Erfolgter Erschießung BovoneS und SbardelottoS wurde die Ausuierksamkeit der europäischen Oeffentlichkeit ganz besonders auf die Anschläge gelenkt, denen Mussolini in den letzten Jahren ausgesetzt war. Den ersten Anschötg versuchte der sozialistische Abgeordnete und Freimaurer Z a -n i b o n i. — Er hatte Mussolini vergebens während der Mateotti-Affäre durch Schauer berichte, die in der italienischen Presse ver. öffentlicht wurden, zu stürzen versucht. Als dies mißlang, mietete er sich eines TageS im Hotel „Dragoni" gegenüber dem Palazzo Chiggi ein, welcher etwa 200 Meter vom Hotel entfernt ist. Zaniboni machte auS dem Hotelfenster eine Art von Schießscharte, in die im entscheidenden Augenblick ein Scherengewehr in Stellung gebracht werden soll te. Das Attentat wäre zweifellos geglückt, wenn die Polizei, die das gegenüberliegende Hotel auf daS schärfste bewachte, nicht zuvor in ZaniboniS Zimmer eingedrungen wäre. Der Fall wurde umso mehr verwickelt, als einer der gefeierten Kriegsgenerale Italiens, yapello der Eroberer von Görz, zu den Mitschuldigen ZaniboniS gehörte und zu 30 Jahren schweren Kerkers verurteilt werden mußte. Den zweiten Mschlag unternahm die Eng länderin Miß G i b b s o n, die einen Revolverschuß auf den ,»Feind der Menschheit-abfeuerte, jedoch Mussolini nur leicht an der Rase verletzte. Sie ^tte in der englischen Aristokratie hohe Verwandte und wurde, da sie wirklich nicht gatiz normal war, als unzurechnungsfähig erklärt und nach Englang abgeschoben. Den dritten Anschlag unternahm m Bologna ein kaum 17jähriger Junge, den die Menge lynchte, während die Schuldigen mit 30jährigen Kerkersttafen davonkamen. Der erste in Frankreich organisierte Anschlag war der L u e e t t i S, der Mussolini vor der Porta Pia eine Bombe vor daS Auto zu werfen versuchte, ohne die Absicht verwirklicht zu haben. Zwei Jahre später, gegen Ende des Jahres 1930, setzte der Sardiner Schirr« sein Werk in Szene. Schirru kam als „reicher Amerikaner" nach Italien, der sich nur für Altertümer interessiert. Schirru reiste, trotzdem er als Anarchist bekannt war, unter seinein eigenm Namen, denn die Polizei hatte, da reiche amerikanische Touristen nicht belästigt werden dursten, nicht angenommen. daß er die Frechheit haben könnte sich als Schirru auszugeben. Er nistete sich im Hotel „Royal" ein, wo Mussolini täglich vorüberfuhr. Im Hotelzimmer hatte er eine Bombe, die in eine Thermosflasche eingebaut war. Bei einem Volksfest in der Villa Borghese hätte Schirru den Duce leicht umbringen können, nur graute ihm vor dem Massaker durch den Bomben. Wurf. Hätte Schirru nicht die Unvorsichtigkeit begangen, sich in einem Hotel zweiten Ranges, welches auf Antifaschisten hin genau überwacht wurde, mit einer Freundin zu treffen, so wäre er unbemerkt geblieben. Es kam zu einer Anhaltnng und Leibes-durchsuchung, der er durch Schüsse auf die Wttwvch, den N. Iimi IVSA »Mariborer 7?umnic'r Poltzei zuvorkommni wollte. 5t«n »>?be ^ S^saßt, zum Tode verurteilt mib w de« biücken e^chosjen. Im Aeder kam der Anarchist !A « > » « i für zwet Tage nach Rom «nd la»erte de» Duce auf der PisM Venezia a»f. Gr trug ein Btld des Duee bet fich, n« sich als Fa« schtst autweisen zu können. Sr gait schlief»-lich, von den Geheimagenten einige Male entfern», daS Unternehmen auf. Im Herdft bekam Bovone nach Rom die Anweisung, wo er Mussolini am besten fassen könne. Er verlegte sich Ähnlich wie Belloni darauf, in oberltalienischen StKdten durch Auslegung von Bomben Schrecken zu verbreiten, und wie jener, fiel auch schließlich er in die Hände der Polizei. In ihre Spuren ist im Juni desselben Jahr« S b a r d e-l o t t o, getreten, der zwei Bomben und einen siebenfach geladenen Revolver bei stch trug. Auch dieser Anschlag ist mißglückt, weil Mussolini an einer anderen Stelle in sein Anto stieg. Die „Coneentratione faSeiSta-in Frankreich wird nun für die letzten fünf Attentate auf den Duce verantwortlich gemacht. Ihr von einem gewissen Berga-m o aufgestellter Grundsatz lautet: DaS System der Bomben allein ist Unsinn, daS Sy. stem der Propaganda allein ist ebenfalls Unsinn. Beide müssen gleichzeitig Hand in Hand gehen . . . Bei Fettsucht, Vicht nnb Zttckerharnrvhr verbessert das natürliche „Aranz-Iofef^-Bit» tcrn asser die Magen- und Tarmtätiqkeit und förd^-rt nachhaltig die Verdauung. Forscher aus dem (ijebtete der Stoffwechsel Heil-Heilkunde versichern, mit dem Aranz-Aofef' ^^ 'nsser glänzende Ergebnisse erzielt zu ha« den. Dreifoff»«? Ffoutnmord det London Die Londoner Kriminalpolizei hat reichlich zu tun. l5in Mord, geheimnisvoller als oer ail-dcve, versetzt die Bevölkerung der stadt in Erregung. In einem Wald tei Ashsord, etiva 50 Kilometer von London, wurden drei ermordete Frauen ausge'undcn Der Schaffner eines Atttobusses. der auf der Linie Wischen Lon>don und Ashford verkehrt, bemerkte, M'hrcud sein Vagen durch den Wald fuhr, eine Frauenieic^ in der Näs?e des Straßengrabens. Der Autobus hielt un>d der Schaffner, di-r Führer und alle Fahrgaste begaben sich zu der Stelle, wo die Leiche liarg. JhrsnAngen bot sich ein t,rau sioes Bill». Ter Äops der Ermordeten war oom Rumpf l,etrennt. die Kleider der Toten r.>a-ren in Unordnung, und sie hatte weder Sch?,kw noch Strümpfe an. Von der nächsten Station au>^ alarmierte der AutobuSschafsner die Polizei. Das Ueberfallkommando und dic Mordkomniission rückten sofort aus «nid durchsl'chken den kränzen Wald. Sie entdeckten inl zivei weitere Fraucnlcichen. Wnsnend das vom Autobusschaffner ansge-flmdcne Mordopser etiva A> Jahre zählte, bandelte es sich bei den beiden anderen !?Vf<'vn idm Frauen im Alter von 3k^ tezw. Kl) ^^ahren. Ein 4tX) Mann starke? Poli^i-auss^i'bot wurde vom C^f des S^-otland zur Ermittlung der Täter einc^eletzt Die Fahndungen leerliefen sedoch ergebnislos. Ein Zeuge meldte bei der Polizei und snate aus. dasi er am betrekfcnd-'n Taqe in der Ve^^nd von AshforÄ ein grosses wcifts'-kcki^rtl'.z Attto aesr?'^ien )a'^e. das mitte»! im Walde stand. Neben dem Wagen, der leer war. lasten .^vge hatte den Eindruck, das, es sich um einen Unfall handelte. Da nicht um .Hilfe gebeten wurde, sei er seinen Weg weiter gegangen. DK Tragödie der Tänzerin Dreißig Jahr« Zuchthaus str ein Wicuer Girl Erfolgreiche Sropfbehandlung. Die ausserordentliche Heilwirkung de» Gi-sakcr Mineralwassers, insbesondere bei der Behandlung deS Kropfes, ist allgemein bekannt. Nnn liegen auch wissenschaftliche Ab-Handlungen über diese Tatsache vor, die stch ans längere Beobachtung und vor allem auf Ergebnisse der Anwendung dieses WafserS bei Kropfkranken, vor allem bei der Jugend, stüken. So gab jetzt die staatliche Schulpoly-klinik in Petrinfa eine Broschüre heraus, woraus die überaus günstigen Ergebnisse der in großer Zahl angestellten Versuche aufgezählt werden. Slnch der Ausschuß sür !l?ropf. bekämpfung in Sisak faßt seine Ergebnisse in einer Broschüre zusammen, die wertvolle Aufschlüsse über die außerordentliche Heilwirkung des Sisaker Mineralwassers gibt. V i « n, >0. I»»,i« Ei« tsafse «ch verhärmt« Ar«» hat )ente im österreichischen Bimbeskansleramt am VallhainSPlatz händerinMck um Hilfe für ihr unalücktiches Sind gebeten: die Mutter der kleinen Tredl L l aha, d'i« von dem römi» lchen AnSnochmSHeri«!^ zum Schutze des Staate» zu dreißig Iahren JvchtHauZ verurteil« worden iist. Da» verbrechen, da» jetzt «Vit dieser ungeheuerlichen Strafe gesühnt werben soll, bestand nach der Auffassung ber Richter darin, daß e» das SSjährig« Mädchen unterlassen hatte, ihren Bräutigam, den piemontesischen Mühlen>^tzer Domenioo Bo v o n e dcn B^-HSr^en aufzeigen. Vovone, der vor Gericht MiigeHen nmßte, daß er in Bologna, Turin und Geniua ein Dutzend Bom^ Mr Explosion gekracht hatte, um auf diese Art gegen da» faschistische Regime zu demonstrieren, ist, wie schon kurz berich-tet, w einem Ho? de» Forts Bravetta duTch Erschießen in den Rücken hingerichtet wor^ den. 3^r PlatzkonBmandant von Ron» Weierts lich, sein Begnadigungsgesuch an den Wnig weiterzuleiten und man erlaubte ihm auch nicht niehr, sich von seiner Braut zu verabschieden. Die Gretl Blaha weiß vielleicht noch gar nicht, daß der Mann, ^n sie liebte, nicht mehr unter den Lobenden weilt. Sie iveiß m,r. daß sie von den Bomkenanschläisen keine Kenntnis gehabt hat, weder vorher noch nachher, aber das Geri^ hat ihr nicht üe-glaubt und belastend für sie galt, daß die Adresse eines aufgefani^enen Briefes, ntit dem sich Bovone von Wien aus mit einer ge ! Heimen antifaschistischen Organisation in Italien in Verbindung setzen ^vollte von ! ihrer Hand geschrieben war. ES t>alf ihr j nichts, d<,ß mchrere Zeu^n aussagten, sie hätte das Kouvert im Auftrag ihre) Br.'iu-tigams geschrielcn, aber gar keine Abnu ig von so-inem Inhalte gehabt. Der windig.' In dizienbcweis genügte dem römischen AuS-nahmAxpericht, um über daS Mädclien eine dreißigjährige Zuchthausstrafe zu verhängen. Bovone ist übrigens der erste He vesen, den man in Italien s^t der Wiedere!'''^iih. rung der Todesstrafe ^rei u>nd ungcfessell zu'. Richtftätte führte. Man konnte ihm nämlich keine Fesseln anlegen, weil ihm bei einer vorzeiti^n Erplosion einer Höllenmaschine ' in seinem La.boratorium beide Arme ^vegze. rissen worden waren... Die Gretl Blaha und iHre um sin Jahr jün^re Schwester .Yebi sind in Wiener Künstlerkreisen ziemlich bekannt. Die kreiden schönen blonden Mädchen traten noch als halbe .«inder zuerst in dem Variete? Westend auf und ivaren dann Virls in verschie» denen Wiener Operettentheatern. Die .c^edi Blaha verlobte sich «lü» kehrt« der Biihne den Rucken, die Ytrett wurde Mitglied der > Revuetruppe der Ce^üder Schvarz und z machte vor zwei Iahren die große Italien. ! Tournee mit, auf der sie reiche Erfolge ern, j tete. In kVemia lernte sie Bovone ke^inen, der sie auf ihren weiteren Reisen begleitete, i aber der Staatsanwalt beliauvtete i«tzt, daß :er das nicht nur auS Liebe zu der Tänzerin I getan liebe. Bovone konnte im Kreise der T!h<'aterleute nng!>r-lich leichter konlpirl^'ren. !-nd als er mit seiner Freundin nach Wien fuhr, um hier um ihre Hand anzu-h^ilten und sich oi'fi',ielr mit ihr zu verloben, gesch<,'i das an^e'blich auch nur. um in Wirklichkeit auf diesem Umlweg rasch nach Paris zu gelangen. In den Nachtlokalen des Montmartre soll er ^ den antifaschistischen Organisationen die Mordaufträge entigegengenommen haben und dort vereinbarte er die Deckadressen, an die Geld und ExplosionSm^ttol .zu se,lden waren. Da? blonde Wiener Girl vertraute ihrem geliebten blind nnd sie glsudte auch seinen Beteuerungen, daß er sie in wenigen Mzna-ten zum Mar führen werde. Er hatte ihr in (^^nna eine eloaonse Wn^^nnna gemietet u,?d die Briefe, die sie nach Hause' schrieb, atnieten Freude und MÄck. Ein ein^igesmal kan, eine gewisse UnMtlhe ü'ber daS junge Mädchen: Ms Bovone bei einer ^^eima-mrn Antofahrt nach Bologna tief nach Mit-ternacht da und dort kleine Pakete auslegte und sich d«bei änMich untsab. ob ihn nie-wand keokmchte. Auf ih,v Fragen .lab er auÄveick!'end<' Andv!'rt' übe? stellt. Di« Gretl bleibt n>e'.l>.'r in 5''af?, ^ber ijhre Briese, die si« endlich schreibe!? .larf, klingen ruhig und ges,i''.l 'i- dc>ch nicht» geschchcn. meint si«'. .""ci-n ic nichts getan, als 'ic s'alr^. Soll sie jetzt dafür bestraft i.vil sie um dieses Menschen willen ließ? In Wien glau-bt kein Mensch .in die Vcr-urteilung der Nv!! Plii'i ^'.it'.!-!,« te, die von der i^sterreich. bies^im^tschafr in Rom und v>.l v^''U listerr< :>'ger zur Seite gestellt worden. Als der in dem Pro^iiesi den Ttrafantr^isi nuf )rl.'is',ig Jahre Zuchtliiaus stellte, bricht ^ic ?^laha laut schluchzend zusauunen. si<.' <'is? 'lt sich rasch wieder, n'eil sie iiUii'.en kann, das; di^se^^ en'.se''.Ilch.? Uiir^'cht Wirklichkeit werden kami. Wie sie Urk'il dann ainl^enommen hat, nvis', inan lncr nicht. Nur wie es die Äi?nei Platten sind Sprüche in arabischer Sprack»e ausgemeißelt, die zur Zeit von den Gelehrten ent^is'ert werden. Der krähende Hahn im Rundfunk. Die europäischen Radioansager haben die verschiedenartigsten Pausenzeichen. Von dem Ticken einer Uhr bis zu melodischen Motiven verschiedener Musikinstrumente und sogar zur Nachahmung des BogelgezivitscherS ist die Skala der Rundfunksignale sehr groß. Am schönsten sind die Bogelstiunnen, die manche Gender in den Pausen in den Aether senden. Den Anfang bat dcr jugl^slaunsche Sender in Liubljcina geineicht, der den .'.lnk« kucksruf als Signal wiililte. Tcul Beispiel folgte die polnische !>''ndlostaril'n ii? Äiliia, die gleichfalls den l^Nickntti-ruf sendet, darauf trillerten die norditalienischen «--en-der Trieft, Mailand und (^ienlia '.'laciliga!'.-töne in die Welt. Lnon ivalilie d. <^;e.:)'.'.ilst!>er eines.^tanarienvogels.'.uni Zi-^na! und Toulouse' den Anlselrnf. -AI«? l^'lu^'r i'iiierras^bt.: der Prager Sender die Radiosrennde da« durch, daß der Bejiinn des Pr>^qr.iuiiN'.-lich NM (i.l.'i Ubr niorqens durch Hähnen-krähen angeki"ll,digt wird Ä'an nlns'. e? k^ein Prager .<>ähnchen lassen, das; seine I^tlnnne in den frschen Morgenstiini^en sauber und rein erschallt. ZedniLdrige aus elnkr Kiingo-Srpkdition Der Steuerumnn des Tanilners, der auS .^')amburg nach Riqa reisie, lx'u?<".!^e nn Morgenssrauen ein kleines das anichein>i.'nd auf den d-.''.- see herrenlos l^erumtriek". Uni s.'ü>'.:sl..'?lv'n, ob sich nicht 3chls'bri?.1nin d':- deo Bootes ambalten, lies? der >Ia:'!läi? das Boot durchinckien. Tie Matros<'n, di? das D.'ck des Fischerbootes b^'lraten. saiu^en es leer. Sie stiegen in die Kajüte lnna^i und sahen drei Knaben auf deui ?^iis'>l''oden schla-^n. Daneben stand ein Vo^ielbaner, dessen Insasse, ein niedlicher »^aimrienvociel, die Ankömmlinge mi: seinein il'chern srennd' lich begrüßte. Man mußte die Knalien ordent lich schlitteln. NM sie aus ihreni tiefen Schlaf zu rcistön. Ter ^zehnjä^lirist? Mi?a ? a r i n. ein rus-sischer Knabe aus ?iban, stellte 'ich als dii<'t:en iiiurs auf Afrika. MiZa Aelinuck uiid bunte Papierschnip-setll, die er als „Betriebskapital" fitr den licabsichtigten Tauschhaiiidel mit dcil Eins?-in ?lfrlka nnt suis dcn Wcs^ genom« tt'.en haltv'. Um asritanische Lmven zu jagen, versa hon sich die Knaben mit einem Beil und < liier alten verrosteten Pistole. Auch dn'i - u'vfcislen gehörten zur Ausrüstung. Ti'.se sol«ttoiiL'ri<> ^i-^nen. ^ln Leb'ünsmitteln hatten die sinal'i.'n etwa 5 .^tilo Brot, drci Will-s:o c^cht Ta'eln ?chlitolade mit. Um die Lani'^ir^c'ile .'>n vortreiben, verpassen sie nicht, den ^'.an^^ri.'iu?o.hl «der unvcrhelrateten Frauen in dec s^n!i'/.'n Vell zu ermitteln. Nokannt« lich lcl-en viel niehr Zvrauen alS 5)lä!iner ai'r dcv C'rde. Tie '^ahl der unver-!:,e:7a'L!'s:'i!an!i'nd grauen 368l) Un-v<-lj. ira!e!e. Deutschland bll ldcr uü'xrs'eiratcten ^-rauen bestM>dig, während sie in Japan nnd in Italien soqar einen ^'i"s;.:?ren Prozentsatz anfweist. lN5 erreichte >die ,^>'il)l der i'nvevkx'iratetcn Frauen in Anserika Tieser Prozentsatz ist auf :?si sscsunfen. ?a>? „sle'ährliche" ?llter fällt in die Jahre v^'il D:.' ituinnliche Welt es o's '.n>< tl'ss- unter dreis^ii Ial)« ren ,zii s'cirat/n c^der a^ter mit Tanien. die da-^ 'ls>. ^'eben>slihr erreicht haben, foste« nannto ?'nnunficehen zu schlies^en. ? crf'cherte Ehe. /.u 'Vien ist eine 'I'ersichevttn.acgeseslschaft ql'v iv.nden, die in ihrer Art einzig isl. iln' slinn inan sich darauf ve^'sichern, !di-«^ di.' lanc^e danert. Ze'hr j^leiue trnl^.e w.'rd^n von den Et)eqatten cin.zeln od'.'r q-em^eiusain einqe?ahlt und w?nn W IiZ'N''.' versnichen sind, ohne das; die ii'he imirde. erbaltcn sie eine ^ros;ere Ellniuic^ ?'.!enn der Mann vor(^r stirbt, so b7!onnnl ldie ^ran eine lleine Rente öls zu iluer '^'^.'lederverheiratung, Lei welcher ihr die ers^e (5heversich.'iung in fleivissem Um« ^anie aussierrchnet n^ird, wahrend, ivenn die ?vrail stivl't >dl.'r Mann nicht.^ erhält, weil crfahvizii.i.-^iie'üäs', ?Äliver sich eher und leich ter wi^cderverheiraten als Witir-en. 5P<)«7 Rtvue der Fechttr Meisterschaft des DraubanatS — FechtlaM Slowenien gegen Steiermatt — GSste auS Zagreb, Ljubljana und Graz Der Aechtfport, der vornehmste aller Zportzlveige, ^t in den letzten ^ren auch bei uns zahlreich« Aivhänger gefunden. In den letzten Jahren wurde — wenn auch verein^M — fleißiy geM und Heuer ist uni-ter Leitung uiycres heimischen ^chtineisters llnv unermüdUchen Propagators des erhabenen Fechtsports Dr. P ichle r im Rannten des SZK. Marathon eine vielversprechende Ekipe iherangewachisen. Dr. Pichler lie^ «i sich auch nicht nehlnen, imt seinen Schü^ii^ gen an verschiedenen Aonturren^en teilzuneh lwen, ltvo'bei insbesondere er und auch die stkrigen Ftthter „Marathons" recht beach-tensiverte Erfolge buchen tonnten. Dr. Pi<^ ler. der schon seit einigen Jahren «rfolj^relch lei Fechtfon5urr«nM »niitwirkt und schan schöne Siege feiern konnte, hat mm die Inj tiative für eine groh^ügige Fechtveranftal-wW in Maribor erg^ffen. Wie fchon berichtet, bringt am 2ö. Juni der LPortklub „Maratihon" im großen Saal des „Narsdni dom" ein Fechtturnier um die Meisterschaft von Slowenien zur ^rchfich« rung. Me Veranstaltung stsht unter denl Eihrensch'ch deK Rechtsanwaltes Dr. I u« van, wKhren^ sich die «likrige Turnierlei-wng aus den FunttionAren SSK. Marathon Dr. B e b l e, Dr. W a n k m tt l» l e r, Dr. V a t o v e r, Dr. P i ch l e r inrÄ Ioso o lct Msammen'setzt. Die .isonkurrenz ist o'^fen für Douien und .^ierren' und zwar für IlMlioren und Zenio. ren. Die Dtkmen bewerben fich im Florett, .nährend die 5>errensonkurrenz Florett, Denen und Zälbel mnfa^t. l^wertet werden die Mmvfe noch den Tonche?. und zwar Florett ft'tt De>^n anf 3 uwd SäM auf 5 Ton« ches. Der Meisterschaft von Slowenien, die vor mittags ausgetragen wird, schließt sich am Nachmittag ein internationaler Fechtkampf Slowenien—Steiermark «n, in dem sich uns die besten Fechter aus Graz mU Herrn Dr. F u chS von Eschtnegg an der Spitze vorstellen werden. Am Abend findet eine Aka demie statt, in deren Rahmen die besten jugoslawischen und österreichischen Fechter Exi-hibitionskämpfe austragen werden. Die große Veranstaltung wird eine freie Unterhaltung unter Mitwirkung der Militärkapelle beschließen. Gegend von Ptul auf. Er ist Bater vou vieA unversorgten Sindern und war allgemein als ein ruhiger Mann bc>kannl. P. «»s tie«kiche» Hstz» stürzte die rige Ausijüglerin Marie Baumann in Apaöe ani Draufelde vom Hznbodcn, wobei ste fich den rechten Unterschenkel brach. Sie wurde ins Spital Überfährt. : He»t» Gch«iN»ß geßs« GhOrk^ Heute, Dienstag, wird Weltmeister Max S ch m e-ltng seinen Titel gegen Jack Sharkey verteidigen. Schmeling hat bekanntlich vor zwei Jahren die Meltmeisterschast gegen Sharkey gewonnen und im Vorjahr gegen Stribbling siegreich verteidigt. Gegen Ghar-key gewann Schmeling allerdings nicht iiber-zeugend: Sharkey wurde wegen Tiefschlages disqualifiziert, und in den vier Runden bis zum Tiefschlag schien der Amerikaner der Bessere zu sein. Sharkey hat inzwischen wenig gezeigt. Er hat gegen den ehemaligen Weltmeister im Mittelgewicht Mickey Walker keinen großen San,Pf geliefert und mußte sich mit einem Unentschieden begnügen. Dann zeigte er aber an Carnera, daß er doch zu boxen versteht und daß Carnera kein Weltmeister ist. Sharkey ist dreißig Jahre alt, also knapp an der Grenze, die für den Boxer als gefährlich gilt. Schmeling ist weit junger, und daS könnte in dem vorstehenden Kampf allein schon den Ausschlag sür ihn geben. Das ^deal eines Funkkufles. Tie ^^ngenieurc der englischen Rundfunk' ^elkslschaft siich niit einer En!Äeck>uncs au die O^s'-entlichleit iictreten: es ist ihnen izelun-ften, den idealeil 7vunlkuß Pi konstruieren. ?er den man I'ist^er durch das ?^tjkro-p'')en il!'N'trust, war entweder ein zisclzendeZ odn- llatschendc'-i (Geräusch, er l>I^'rto sich eher an, alö o5 jeinand nies> oder eine Ohrfeiqe kekam. ?i<.' 5endiM'i von lyrisch'dramati-sclv'n .c^örspielen wurde durch die Un 'ill-kouinlenheit des ^^nntlusses oft gestört. Der PerseNe -^?lindfnnk-Kus^. den die Ingenieure nun son't'-uiert halvu. ivird dadurch erzeugt, das', luan ein Stückchen harzbeitrichenes leicht init einem Kork berülirt. Der größte MontglobuS der Welt. Der australische Astronom W ilk ins stellte einen riesigen Mondglobus her. Er arbeitete an seinem Werk vierzehn Jahre und betrachtete es als seine Lebensaufgabe. Alle ^Feststellungen, die von dem Astronomen mit .<^^ilfe der stärksten ?^ernsehrohre in den letUen Jahrzehnten bei der Betrachtung gemacht wurden, wurden von Wilkins berücksichtigt. Cein Mondglobus hat einen Durchmesser von fünf Metern. Er ist sonlit der -?röf;te Mondglobns der Welt, da sein Bor-ganger, von eiueui englischen Astronomen her gestellt, nur criien Durchmesser von 1.8 Me-teru ausweist. Die australische Regierung erklärte sich bereit, den Globus AU erwerben. Aus Wui Vte Stevullekung der Rosoz-nlea beendet (Lroße Schäden verursachte fast allsährlich der Bach R o g o z n i e a, der sich bei Bu-dina unterhalb Ptuj in die Drau ergießt. Bei andauernden Regengüssen hat man es bei diesem sonst zahmen Wasserlauf mit einem Wildbach zu tun, der sich über die Ufer ergießt und weite Strecken deS besten Ackerlandes überflutet. Schon lange arbeitete man daran, diesen Bach entsprechend zu regulieren und so weitere Schäden zu verhiitcn, doch war die Durchführung des Planes erst jetzt möglich. Die in erster Linie in Betracht kommenden Gemeinden Rogoznica und Brstje schlössen sich nun im Borjahr zusammen und setzten einen besondereit Ausschuß ein, der die Negulierungsarbeiten in die .Hand nehmen sollte. Unter Zuschuß von Gemeindemitteln und unter tatkräftiger Unterstützung seitens der Banalverwaltung sind die Arbeiten jetzt nahezu zuende geführt worden. Zunächst wurde auf einer Strecke von 5 Kilometern, die die eigentliche Gefahrenzone bildet, das Flußbett um einen Meter vertieft und gleichzeitig daS Ufer durch Aufführung eines starken DammeS um einen Meter erhöht, sodaß die Ueberböschnng von der Bachsohle bis zum Dammkamm nunmehr vier Meter mißt, was vollauf genügen wird, dein Bach auch beim Hochwasser daS Ergießen auf die Felder zu verwehren. Es sind noch einige kleinere Arbeiten zu beenden, so die Herstellung einer Brücke. Die kommissionelle Besichtigung der Arbei ten hat alles in bester Ordnung gefunden u. hat sich über die geleistete Arbeit lobend ausgesprochen. Bei dieser Gelegenheit wurde eine Genossenschaft gegründet, die mit der Aufgabe betraut wurde, für die Erhaltung der Regu-lierungSbauten zu sorgen und, falls sich die Notwendigkeit herausstellen sollte, auch andere Arbeiten in die Wege zu leiten, um die Anrainer vor weiteren Schäden dauernd zu bewahren. p. Die heurige »sf^ntier»ng findet in der Zeit vom 7. bis 21. Juli statt. Stellungs-pslichtiae aus dem Stadtbersich haben sich der Kommission am tt. Juli vorzustellen. Ferner haben zu erscheinen alle Stellungspflichtigen der Jahrgänge !V07—I0l1 sowie die Untauglichen des Jahrganges 1901 und jenv' des Jahrganges 1014, die sich krank fschlen. P Die Jaheeshnuptversammlukg des Handelsgremiums sinket am 2. Juli um 19 ^ Uhr im Gasthofe M. Bl^uöiö statt. Außer der üblichen Tagesordnung findet auch die Reuwahl des Aufsichtsrates statt. p. „Prater" in Pt»j. Bor einigen Tagen haben ein Karussel sowie eine Schießstätte und mehrere Schaukel, bei der „Mladika" Ausstellung genonimen. p. Uebetfall. Der Besitzer Franz Kranft aus Sv. Lovrene fSlov. gor.) wurde von einem gewissen I. B. mit einem Küchenmesier überfallen. Kranjc gelang es zwar seinen Gegner zu entwaffnen, doch erlitt er hiebei eine schtvere Schnittwunde an der linken Hand. P. Zmn Ueberfal in Ev. Vid, von dem wir bereits in der gestrigen Nunimcr berichtet haben, erhalten wir nachstehende Informationen: Samstag, den 18. d. abends zechte im Gasthausgarten Pernat in Sv. Bio eine Gruppe von Gästen. Der etwas angeheiterte .Hausierer Matthäus SiLeniea trat auf die Gäste zu und bot ihnen seine Waren an. Hiebei stellte er den Korb auf den Tisch. Einer der Gäste warf den Korb vom Tisch, sodaß die Waren teilweise auf dem Boden umherkollerten. Dies versetzte den ziemlich angeheiterten Hausierer derart in Erregung, daß.er aus dem Korb ein Messer nahm und aus der Tasche einen ungeladenen Revolver zog. Zwei der angeführten Gäste sprangen auf SiiZenica los und versetzten ihm Schläge auf den Kopf. Als sich der Mann zur Wchr setzte, griffen auch andere Gäste ein und versahen sich mit verschiedenen Waffen, einer sogar init einer ^cke. Der Hausierer wurde zu Boden geworfen, worauf ihn die Angreifer mit ihrem Gerät derart bearbeiteten, daß er bewußtlos liegen blieb. Siöeniea erlitt am Kopfe eine klafs^n-d' Wunde, die offenbar von der .Hacke stammt, während die übriaen Berlet^ungen mit Pfahl und Stock zugefügt werden, ^r Schwerverletzte wurde rasch ins Krankenhaus nach Ptuj überführt. Sein Zustand ist noch immer sehr bedenklich und man hegt wenig Hoffnung, ihn am Leben zu erhalten., Siüenica hielt sich schon seit Jahren in der 2!us ikelse e. Lsdes^I. N» Vinegrad bei Dobrng starb vergangenen Sonntag Herr Just Pi-SLanec, Zollinspektor i. R., im 67. Lebensjahre. Friede seiner Asche! e. DK Gsschtft, «« ^Vid— A«f zahlreiche Anfragen teilt das Gremium der Kaufleute in CÜje mit, daß die Geschäfte in der Stadt am Vidov dan, d. i. am 28. d., den ganzen Tag geöffnet sind. Nur während des Festgottesdienstes find die Geschäfte geschloffen. Am nachsolgenden Freitag, den 29. Juni, sind die Geschäfte den ganzen Tag geschlossen. e. veWewdenttsfltMiiG. Freitag, den 24. d. um 18 Uhr findet im Sitzungssaale des Stadt Magistrats eine ordentliche Sihuitg dcS städtischen Gemeinderates statt. An der Tagesordnung sind Berichte der einzelnen aus-schüsse. e. Gricher VWHmch «iite» w der StiiHt. In der Nacht zum Montag wurde in die , Schneiderwerkstäite u. d. Manufakturgeschäft , des Herrn Metto in der Aleksandrova ulica ein großer Einbruch verübt. Die Täter öfs-neten wahrscheinlich mit einem Nachschlüssel das Haustor, daS sie wieder verschlossen. . Durch das Oberlicht gelangten sie in die, im Hofe gelegenen Schneiderwerkstätte, hieraus j erbrachen sie die Tür zu dem zwischen Werkstätte und Berkaufslokal führenden Zimmer. Die Tür war nur mit einem Riegel verschlossen, so daß sie bald nachgab. Als sie auch in diesem Zimmer nichts vorfanden, machten sie sich an die zum Berkaufslokal führende Tür, w welche sie eine Oefsnung machten und den von innen steckenden Schlüssel umdrehten. Da aber die Türe noch oben und unten mit einem Riegel versehen war und unten mit einem Riegel verschlossen war, nahmen sie ein, in der Werkstätte befindliches Lineal, schnitten dieses mit einem Mes. ser zurecht und öffneten damit beide Riegel. Aus dem Berkaufsladen trugen sie eine große Menge von fertigen Kleidern und Stoffen mit Wahrscheinlich verschwanden sie wie der durch daS .HauStor. Wie hoch der Schaden ist, läßt sich noch nicht feststellen. Der Einbruch, der im Zentrum der Stadt und noch dazu in einer Nacht, da die Stadt wegen der vielen Fremden ziemlich belebt war, verübt wurde, rief eine allseitige Erregung hervor. e. Fremidschafts»ettfviel G«. Velft : SK. Voododa-Ll«dlja«U. Sonntag Nachmittag» fand auf dem Glacis in FreundschaftSwett-spiel zwischen dem SK. Celje und dem SK. Svoboda ans Ljubljana statt. Das Spiel war i äußerst lebhast und endete in der ersten Halb-j zeit mit 1:2 in der zweiten mit 4:3 zugun-l sten der Gäste. Schiedsrichter Herr OchS leitete das Spiel zufriedenstellend. e. In dem Verichte über Bch^chm??^» Maribor Eelje soll eS richtig heißen, das^ von den heimischen Schachspielern Herr GraSer Vizeobmann deS SchachklubS „Celje'^, am Match teilgenommen hat und nicht GraZierl, >vie eS irrtümlich hieß. e. «i«e «aktte »ervtsacht eine« Vrand. Bergangenen Freitag abendS gegen 7 Uhr schoß der Pächter der sogenannten Bele-Mnhle in Peöovnik Martin Kova« eine Ra-kete ab. Die Rakete fiel aber auf daS Strohdach des Hauses zurück und da sie noch nicht ausgebrannt war, begann daS Dach zu brennen. Die Hansbewohner versuchten zwar den Brand zu löschen, doch brannte daS HauS vollständig nieder. ES gelang nur etwas Wäsche und Einrichtung zu retten. e. Sin unaufgeklärter Unfal. Sonntag srüh tvurde mit dem RettungSauto vom Bahn Hofe der 25jährige Binko Novak auS AmbruS bei Novo mefto inS Allgeineine .K'rankenhauS überfilhrt. Novak wies schwere Verletzungen auf: die linke Hand fehlte ihm ganz, wäh-reild der Kopf schwere Verletzungen aufwies. Wo und auf welche Weise Novak verunglückte konnte nicht festgestellt werden, da er selbst bewustlos ist nnd auch sonst Angaben über den Unfall fehlen. »«, ». S«,» «» »«arworir .ikitsnq- :«umm»r l« DtmMai. H» 2t Smil Der falsche Skaf aus Velre Festnahme eines Hochstaplers und Heiratsschwindler» Der Mariborer PoKzet Gelang es, einem Gauner da» Handwerk z« legen, der unter der Vorspiegelung, ein russische? Traf z» sein, mehrere leichtgläubige Familien im Auslände um ein erkle«tliche< Etück Geld er-leichtert hatte. Man hat e< hier mit einen Hochstapler geradezu großen Format» zu tun, der vielleicht noch manchen Gimpel geködert hätte, wenn man ihn jetzt nicht entlarvt hätte. Im März d. I. kam nach Tuttlingen in Bayern ein etwa 30 Jahre alter Mann von gefälligem Aussehen und wuj^te sich rasch in die Fainilie eincZ dortigen Kaufmanne» ein-zusühren. Cr trat al» G r a s Vladimir de Stroganov aus und erMlte, er habe au» Rußland flüchten müssen, naihdem ihm die Bolschewiken Vater und Mutter grausam ermordet hätten. Sr besäfie in Rußland riesige Reichtümer, die er jedoch vor den schrecklichen Bolschewiken vergraben hätte. Sobald wieder bessere Zelten kommen würden, beabsichtigte er zurückzukehren und seine Schätze zu holen. Zllltan glaubte ihm aus» Aort. Der ^Herr Graf" machte der Tochter de» Hause» den Hos und verlobte sich schließlich mit ihr Mehr al» einen Monat lebte «r nobel aus Kosten seiner zukünftigen Schwie gereltern. Plötzlich reiste der Mann nach Oesterreich ab und kam dann nach Jugoslawien, wo er sich kurze Zeit auch in Maribor aufhielt. Er schrieb dem Kaufmann, er mö- ge alle» verkaufen und dann samt FamUie zu ihm nach Dubrovnik kommen, wo die Hochzeit stattsinden könnte. Auch seien dort ^ere Lebensbedingungen al» in Deutschland. Der Aausmann begann nun Verdacht zu schöpfen. Er kam nach Maribor und mußte auf Grund verschiedener Tatsachen feststellen, da^ er einem durchtriebenen Hochstapler auf geseffen war. Auch war nicht Rußland seine Heimat, wie er vorgab, sondern die Wiege de» Herrn „Grafen- stand in — P e t r e. Er heißt eigentlich Karl L e » j a k, ist 29 Jahre alt und von Beruf Kunstmaler; doch dürste auch dieser Beruf strittig sein. Mit Hilfe der Polizei konnte der Gauner in einer Wohnung in der Brbanova »-lka festgenommen werden. Er logiert jetzt im «^tel Graf", wohin er al» falscher Graf auch gehört. Gegenwärtig wird da» Register seiner Hochstapeleien aufgestellt. Es wurde auch in Erfahrung gebracht, daß „Graf Htro ganov" alia» LeSjak als russischer Aristokmt und politischer Flüchtling auch in Gaßbach in Baden ausgetreten war, wo er als eifriger Mitgiftjäqer ebenfalls eine Familie zu überreden wustte. ihm die Hand der Haustochter zu versprechen. ES scheint, daß das Tünden-reqister des Burschen noch lange nicht er-jchöpst ist, sondern daß noch andere „saubere" Dinye ans Tageslicht wmmen wer^n. Diuttae Sl>eoalt JnPolSkavakameS vergangenen Sonntag zu einem ttagi^schen Awischmfall. In einem vuifchenschank unterhielt sich der Arbeiter Stefan ZKi ge rt mit seinem Möbel auf» teste. Die Harmon^ Wischen den beiden versuchte der Knecht Mar Beleer dadurch zu stören, daß er das MSdchen zum Rachbausegehen einlud Ziigert stellte Velcer Mr Rede, was dieser aber mit einem Mesier Bch in den .Hal» quittierte. T?^lich getrof-fen brach Agert zusammen und erlag bald daraus ^r Verletzung. Velcer konnte nur mit HMe mehrerer Vmc'schen iiberwältigt und in Gewahrsam gebracht werden. Nn ävn!ick>er tlu'twer Ueberfall ereignete slch in M a k o l e. Zwischen den Besiizters-söhnen Josef Kodri ö und Franz Kranje herrschte schon lange eine Fnnd« schaft. die zu wiederholten Zusammenstößen führte. Vergangenen Sonntag flchven sich beide n»ieder in die .Haare, wo^vi !lko>r!e sein Messer Kransc direkt ins Herz stieß Kra'rst war auf der Stelle tot. Ttne» noch unaufaekilärten Tl>deS starb heilte srüh der Arbeiter Franz KunLiö WRazvanje. KunSiö vom Sokin seiner Geliebten tätlich anao«?ritt«n. der ihm ei^Mch m,'' eimn Fanstschfaq inS verletzte. Vs«^ier Znllge» ^Sonntag u. a. ein Schlafzimmer au» .^rt« holz, eine komplette Kücheneinrichtung, eine moderne Nähmaschine, ein Sportsahrral», ein schnittige» Kanuboot, eine weiche Oto-mane, einen kompletten Skianzug nach Maß, .. ... . einen Ballen Leinwand, einen ausgezeichnet ^rend ihu, bezüglich de» Einbruches bei ten Radioapparat und eine linsenscharfe Pho. ^r Mma „Kokra* der Alibiben»eis gelang, tokamera gewinnen können. Also für jeden ^n Vorsitz des Dreiersenats führte LGR. daS Passendste und Rotwendigste! Besorget » m b ak und »rifi»er «arm die Such d-h« recht»«»«! dt« «arten! Richter KolLek und Dr. v e m e r. Die Anklage vertrat Staatsanwalt Sever u. al» cxosso-verteidiger fungierte Rechtsanwalt Dr. R a vn ik. m. vffettimsjcheeihWiß ftir de» V« der Z»lDktt«tze. Die Banalverwaltung hat für den 11. Juli die öffentliche schriftliche vsfert lizitation sür den Bau der gePlanten Wohnhäuser für die Zollbeamten au»geschrieben. Die Versteigerung findet in der technischen Abteilung der Banalverwaltung in Ljub-ljana statt. m. Wt 80 Kilmmwe k dt» VOhUsch»««-ke». Heute einige Wnuten vor X4 Uhr morgens ereignete sich bei der Bahniiber-setzung in der TrtaSka eesta ein aufregender Autoltnsall. Um die genannte Stunde kam ew Personenwagen, in dessm FoM» stch zwei Herren und eine Dame befanden, in voller Fahrt blkrch die TrKaSka cesta i^ergerast. Ehe der Wagenleniker die henmtergelassenen Bahnschranken ben^r^kl konnte, ^Mrach da» Auto amh schon die erste Ähranke und stieß im nächsten AugenWck gegen die zweite. Der Anprall war derart wuchtig, daß die eine Schranke stla-tt abgeknickt und die zweite an zwei Stellen durchbrochen wurde. Zeuge des misregenden Vorfalles war der Bahnwächter, der auK sof!>rt den Insassen dss Kraftwagen'HU Hi'lke eilte. Wie durch einen Zltfall blieben alle dTei Insassen völlig unverschrt. Auch die Dame kam mit dem vloften Schrecken davon. Auf die Frage des !k>erbeigeeilten Wachmannes bemerk der In haike? des Waqens, das^ der Wagen gewiß ein Temvo von m^r als M Kilometer gehabt haben mußte. AM i!bernahm er die VerantwortiiMg für den Unfall, da der Wa-oen?enk>er iiber f?ine FahrVewilltgung verfügte. m. ivVßer de» Alkoljsl». Bor dem Dreier- m. «in guter Fang. In der Geschäfts kanzlei des Kaufmannes Weizenbluln in der PrcZerllova ulica erschien gestern der 25-sShrige Seschliftigungslose Arbeiter Walter Hicke aus Ribnica am Bachern um nach Arbeit zu fragen. Der Mann drehte sich eine Zeitlang im Zimmer herum und ließ aus der ^sche eines Rockes, der am Stuhl häng te, eine Geldtasche mit einem Geld^trag von AX1Y Dinar, einem Scheck auf 2lXX) Schilling und einen Reisepaß verschlvinden worauf er sich eilendS aus dem Staube machte. Zum Glück konnte man rechtzeitig den Diebstahl bemerken, sodaß sich gleich einige Anaestelite der Firma auf die Suche nach denl Diebe nmchten. Schon in der liäch sten Gasse konnte Hicke erwischt und der Po lizei ül^erstM werden. Bei der heute vor geiwlnmeuen Daktyloskopierung konnte verdächtige Spuren seststeven. Man l)ofst in Hicke einen lange gesuchten Einbrecher er wischt zu haben. m. SV« Gewinste gelangen kommenden Sonntag bei der großen Sporttomdola des SSK. Maribor zur Verteilung. Es sind dies durchwegs Praktische Sachen, die jedciinann brauchen kann. Die ungemein hohe ^^ahl der Preise hat anck) die Gewinninöglicliseit auf das .Höchste gesteigert. Ausser einer me von 3» Echiilerwm« für dl» l. VoNsschuMaff» «it deutfcher U«ßeericht»fPrach. fwdet den V. d. M. von 8^12 Uhr an der 4. Mädchen» Volksschule in Maribor, Cankarjeva ulica statt. Äe Eltern werden ersucht, bei der Ein schreibung Taufschein, Heimatschein, Impf-zeugniS sowie Beweise der Rationalität vorzulegen. * Mittwoch, den 2S. d. mn 2V Uhr findet im Hotel „MariborSki dvor" in wichtiger Angelegenheit «ine Gitzuug de» AerHt»l«rei« ne» statt. Sä>mtlich« Mitglieder werden um pünktliches Erscheinen gebeten. 5S " «»« «ch»ichere dirigiert heute Mitt-woch abend» im Garten de» Hotel Halb» widl. 811» » Aufch«»id»r«». Der Fachlchrer der Ba-nalverwaltung veranstaUet in Maribor einen Zuschmidekms für Herren- und Da« meukleider, salls sich genügend Meister und Gehils^ melden. Jnt^ssenton werden eiiw geladen, sich bis spätestens Lü. d. in der Kanzlei der Schneider - Geweribegenossen« schast, Silomibkov trg S, zu melden. S^ter« Anmeldungen werden nicht in Berücksichti-Wng gezogen. Bei der Anmeldung ^t der Betrag von 100 Dinar als Beitrag z« erlegen. Solche Lehrkurse sind besonders für 1»« ne Schneider und Schneiderinnen wichtig, die d^ Meisterprüfung abzuivgen geden!ke», « 8>» ««ffrifchuuß des vlule» ttin«e« «ia einige Tage hindurch frühmorgens «tu Cla» ua türltchk« .»Snmt.Iejef".V!ttenvasserI Da» vo« vielen »erzte« verordnet« l^r«u,»F»i»f.«afier reqel» die ^rmtätigkeit. stSrkt den Ragen, verbesser» da» Blut, beruhig» die SZerven und scha^ so allgemein«» Wohlbefinden und klaren Sopf. Aus Slovenfgwdee sl. TodeSfäl». Im hiesigen Krankenhaus sind gestört^: Peter Blvhvalt, S Jahr« alt; Mar^ Rebernik, 65 I.; Rudolf Sgerm, 2 Jahre; Johann PuZ^ni?. 57 J.; Matthias Po hovnitar, 74 J.; Franz Beter, SS I. unL Ehristian Globovnik, 37 Jahre alt. sl. Husfchlag ins Gesicht. Beim Satteln eines PserdeS erhielt d« Soldat der hiesigen GrenztnlPPe MiloS Nikoliö einen Hufschl^ mitten ins Gesicht. Mit schweren Verletzungen wikrde der Bedauernswerte ins Krankem Hans überführt. Klno Burg-Tonkino: Heute, Dienstag, letzte« Tag: „Die lustige Stacht von Vademüude". Ab Mittwoch einer der schönsten Filnre: ,.Die Förstetchristl", mit Irene Eisinger, Paul HSrbigcr und Tibor von Halnray in der Hauptrolle. Union'Toukino: Bis einschließlich Mittwoch der beste Spioiiagefilm „Unter salfi^r Flagge", ein herrlicher Film mit Gustav Fröhlich und Cli.irlotte Susa in den Hauptrollen. Verblei» .'bei, anö SbnNcden ^nl»»,ea ier äntlinberliiilvsvnIlU» la bäude.Bon den maßgebenden Stellen erhielt er positive Zusicherungen. m. Die jugOslawische VtaatSbürgerschast wurde dieser Tage dem rührigen Hauptmann der Mariborer Freiwilligen Feuerwehr und deren Rettungsabteilung Herrn Weingroßhändler Hans Boller zuerkannt Herr Voller wurde bereits gestern vom Be- j zirkshauptmann Herrn Dr. V r e L e r ver-! eidigt. m ALnfzehnjahrfeier der Mädchenbkrger-schale L. Die Mädchenbürgerschule 2 in der Cankarjeva ulica kann nun mit Abschluß des heurigen Schuljahres auf ein ISjähriges Be-standeSsubiläum zurückblicken. AuS diesem An lasse veranstaltet die Anstalt am 27. Juni um l7 Uhr im Musiksaale der Schule eine JubiläumSgedenkseier. Gleichzeitig findet im Zeichensaale eine Ausstellung der Mädchen-arbeiten aus allen Gegenständen statt. Eintritt frei. Jugendfreunde, ehemalige Schülerinnen det Anstalt, insbesondere aber die Eltern sind zum Besuche herzlichst eingeladen! m vorläufig keine Vergrößerung des Krankenhauses. Bekanntlich faßte die Banal verioaltung seinerzeit den Beschluß. das All gemeine Krankenhaus in Maribor dahin zu erweitern, daß ein neues Oknett errichtet mrd» in dem die Abteilungen für Augen-, Hant« und venerische Krankheiten samt den entsvrechn'ken Ambulatorien untergebracht nierden sollten. In^c'aint sollten gegen Netten zur Ausstellung gelanqcn. Tie Auf-brinMnq der Baukosten von fast 7)? Millionen Dinar sollte auf die Weile ennSqlicl't werben, daß der ?taat die Hnl'te t'eitrögt. doch mslkte das Krankenhaus die S«mnme aus den ll"'k"i'den Mitteln amortisieren Die M>eits Hälfte sollte im Wege einer von der Bcnlalverwaltung airfzunekniendsn Anleihe beschafft werden, zu deren Amortisierung auch die StMaemeinde durch eine Nei'^ von Iahren je 257.000 Dinar beizu-tragen hätte. Dagegen legte -die Gemeinde beim Staatsrat Veschaverde ein, tvelcher jekt stattfleorten wurde. Die 5 ladt gemeinde wird lomit jährlich um mehr als e?i?e Viertelmillion Dinar entlastet. Leider ist damit auch die ganze Aktion ins Waller fallen, 'odasz von der Ervviterung Krankenhauses einst ivcilen A^^vd muoni'nen lverden mußte. m H?ns Armand war zum Teil geftikndiq Im Na6i>?l,nge zu unserer gestrigen Meldung. wonach der Mariborer „Kassenschreck" .Hans Armand zu zwei Jahren schweren Erkers verurteilt wurde, erfahren wir noch, daß der Angeklagte die ihm zur Last gelegten Einbrüche im Krankenhaus sowie beim Rechtsanwalt D^. Kuko^ec sinaestand. fenat (Vorsitzender LGR. Z e m l j i S und ! die KreiSgerichtSrichter Dr. ^ e m e r und Kol8ek als Beisitzer) hatte sich heute ein Ikaum lSjähriger Besitzerssohn aus Belike Zimice wegen Totschlages zu verantworten. Der Angeklagte zechte am 4. April mit älteren Burschen. In ziemlich angeheitertem Zustande kehrten die Zechbrüder heim. Unterwegs entfachte sich zwischen dem Angeklagten und dem Besitzer Franz Ferenkak ein Streit, wobei sich beide auch zu Tätlichkeiten hin-reissen ließen. Schließlich zog der Angeklagte sein Messer und versetzte Ferenda? einen Stich in die Brust. JnS Herz getroffen brach Fe-renöak zusammen und verschied in wenigen Minuten. In der heutigen Hauptversammlung verantwortete sich der Angeklagte mit Trunkenheit. Der Gerichtshof verurteilte ihn im Sinne der Anklageschrift zu fünf Jabren und fünf Monaten schweren Kerkers. Die Anklage vertrat der Erste Staatsanwalt Dr. I a n ö i L, während die Verteidigung Rechtsanwalt Dr. Slokar übernommen hatte. ^Wl«rwo1» NlMSM vkmwoch, ven??. Zum 1'.»:^?. Wirtschaftliche Rundschau Seftindung des HolMarkles? Erportkontingente für MMeleuropa — Siae HolMerteilmg«- stelle der beteUWen Lüuder Die Bechtche, zu tntematwnalen Ab» machmigen w Holzbranche zu ^langen» sind m der letzten Zett nun ^ so weit gedieihen, daß ein fkepttfcher Vergleich mit früheren, zu iveit gesteckten W,d daher l>er» geblichen BenUchmi^ nicht mehr ganz am ^Vlatz« ist. Die allgemeine N»t hat nicht lmr die grundsätzlich« BerjtliwdtgungSbereitschajt gestärkt, sondern fie hat auch g«Ier«t, g«f»e Phantasiezi^ zu verzichten und ton-k«t« Arbeit zu leisten. Der jetzt aktuelle LeitgedanHe geht von de? Tatsache au», daß der Absatz «we wesentlich« Belebuldg erfahren Mßte, wmn die Verbraucher wte^ zu normaler Lager Haltung übergehen würden, statt von den Lageril bis zu ihrer vollstl^igen Cr-schlöpfunH zu zehren. Um die Mnehmer in l>iesem Sinn zu beeinflussen, ist es notiven-big, sie zu i^zeugen, daß weiter preis-drtlckendes Anigebot ausgeschilossen ist un>d datz infolge dessen daS j^ige PveiSniocau als die denKar Hünstigste EinkaufsuiAgltch-keit angesehen werden muh. Um diese Bor« tiusietzung zu schassen, ist eS notwendig, doS Angebot wirksain zu beschränken und mS Gleichgewicht mit der gegenwärtigen mini, malen Nachfrage zu b^ngm, so daß bei einmal wiodererwachtem Vertrauen in die Preise eine Befestigung eintritt, die zur Wiederherstellung normaler Lagerhaltung anregen würde, wodurch die drückenden Pro duzentenivorräte allmählich Mfluß finden könnten. Der Versuch, dieses Ziel durch Einschränkung der Fallungen zu erreichen, würde bei de? in Gens statt, gefimidmen Expertenkonferenz fallen gelai» sen, hauptsächlich svvgen der organisatorischen Lchwierigileiten, dann ivegen der Weigerung Rußlands, sich in diesem Tinn zu bwden. Man mußte daher auf eine direkte Beeinflussung der Inlandmitrkte verzichten unid die Bestrebulnlgen auf eine K o n t i n-gentierung der Ausfuhr richten. Diesem Ziel war die Mener Konferenz gewidmet. Ihr Ergebnis ist eine Verein« barungder fiws mitteleuropüischen Holz sxportiländer lTschechoslowakei, Überreich» Vollen, Rumänien und Jugoslawien), der sich Mch Lettland anschloß, die Kontingentierung des Exports durchzuifiHren. Tie Exportquoten sollen nach einem Schlüssel aufgeteilt werden, der sich auS dem Durchschnitt 1925/S1 der Exportziffern der ein-zÄnen Länder errechnet, ^r nwnatliche Gosamltexport lvJI, vermindert um einen Prozentsatz, der dem weiterm Konsumrück« gang Rec^ulng trägt, würde die Monats-fontingente für IVSS ergeben, die nach dem erwähnten Schlüssel aui die einzelnen Liefer länder aufzuteUen wären. NatmMmSß iist «icht so se^)r daran ge-dacht, diese Regelung für die l^amtausfuhr der einzelnen Lieferländer vorMnehmen, als für ihre Exporte nach bestiurmten Absatz« geibieten. Zu dieser schrittweisen Taktik ist man auch schon deölvegen gonötiigt, weil eine gesamteuropäische EinigMg tnfo!^e der Hol tung der nordeurvpäischen Länder und Ruß lani^ zumindest noch in weiter Ferne liegt. Noriteurapa ist sich ^sher noch nicht einmal untereinander einig geworden, seine Jnteres sen stnd auch von denen Mitteleuropas viel zu verschieden, als daß mit baldigen prak« t^isch wirksamen Vereinbarungen ge rechne! we^ könnte. Man legt auch auf dieses werte Ziel im Augeniblick noch nicht großes t^wicht, sondern will stch zunächst damit begnügen, für die Mitteleuropa ^uptsäcki-lich interessierenden Märkte die Absatzvege. lung dairchAuführen. Es soll sich dabei a^ nicht einmal um die gesandte HolzauSkuhr hanidsln, die infolge ihrer Mannigfaltigkeit organisatoriscl)e Schwierigkeiten bietet, sondern es sollen zunächst t t» p i s ch e S o r-timente lherauSgegrififen werden, wobei man lmlnimmt, daß ein« Dendenzbessemnz dann cmch aus die nichtre>glementierten Tat-wngen ülbergreifen würde. Äe Ausfuhrkontingente win^n auf Vorschlag der in den einzelnen Ländern te^ls -besteihenden, teils zu errichtenden Zentvaloriganisatianen von den Han- delsministerien monatOch fHstgejktzt werden. Die Exporteure erhalten Auswhrs^ine, die uni^dertragkar find, gegen eine geringe nipulationSgebü'hr. ^ UeberW«h»zng des Alttonrmen» mch die Festsetzung des Gesa int« kontingents in UeHerÄnistimmung mit der jeweiligen Avfnahmsfähigteit des betreffenden Marktes soll einem ständigen Komitee obliegen, in welches jedes der beteiligten Länder zivei Vertreter seiimc Zientvslovgantsation entsendet. Inzlvisl^n wurde ein p r o v i s o r i-s ch e S tko m i t e « gebildet, welches die Borarbeiten zu leisten, die statistischen Behelfe zu sammeln und die BorschvkM für die organisatorischen Details Hu erstatten hat. Vorläufig ist der Sitz dieses K^omitees Prag. Freilich »vird noch geraum« Zeit verstrei^ lnüssen, ehe diese Pläne zu stchdbaren Erg^bl-nissen herangereift sein werden. Die der .^zbranche so sehr mangelnde stvsfse Organisation erschwert die Arbeiten, und es ist keineswegs ausgeschlossen, daß bei der Verhandlung der detaillierten AertragSbestim» mungen Hindernisse auftreten, die den Erfolg der ganzen Aktion in Frage stellen. Ve Märkte, deren Belieferung in erster Linie zu regeln wäre, find Ungarn, Frankreich, Italien und Teutschland. Organisatorisch am günstigsten liegt daS Problem Ungarn, »velches auf die Versorgung von den drei benachbarten Holzüberschußlündern angewiesen ist und wo tei einem geschlosie-mn BorgÄhen eine nachhaltige Beeinflussung der Preistendenz am leichtesten zu erreichen ^väre. Sehr entgegenkommend ver^M flch gegenüber einer mittclouropäischen .HolZ' kontlngentierung Frankreich, nicht zuletzt auch infolge politischer Einflüsse angesichts der Donaupläi«. Bon fran^i^fiicher Seite wurde bereits in Aussicht gestellt, daß für die kontingentierten mitteleuropäischen Lieferländer das f r a n z S s i s ch e Ein-ftchrkontingentsystem fallen gelassen iverden Mrde, ivenn man sich über die Quantitäten einigen könnte. In diesem ??all hätte Mitteleuropa am franzMchen Markt einen beachtlichen Vorsprung vor der Konkurrenz, da die administrativen Beschränkungen d-r franftvsischlm Tinfuhr besonders lästig sind. Man hofft, daß bei einem derartigen Erfolg ein Beitritt NordouropaS zur Konvention leichter erzielt werden kSnnte. Wichtig ist anch der d e u t s ch e Markt. Dieses PrsL^ lem liegt allerdings auch beson'ders schivierig, da ohne Mitwirkiinlg Rußlai'.ds und N?rd-europas pmktische Erfolge kaum zu errei^lien sein dürften. Für I>ugofla^uien und Oesterreich ist der i t a l i e n i s ch e Markt von Ml^ßter Wichtigkeit. -- ab so. Juni l. I. Die b^ten Inftitute habe» ft«nß> darauf M achtea, haß d^ Valuta genau nach den in der Preisliste angegebenen Preisen fichirgestellt werde. Sie sind verpflichtet, bei Au^te der i^ftätigungen von den Exporteure» die schriftliche Verpflichtung mit ausdrücklicher Erklärung zu verlangen, das^ sie sSmtli^ Devifen, die sie für die ausgeführte Aare erhalten, nach Ju go^lawien hereinbringen und daß sie mit die sen Devifen nach den Vorschriften der Devi-fenverordnuna verfahren. Die befugten Geldinstitute yaben fortab der Adteilunz für staatlic!^ RechnungSführu^ zu e'videnz- u. X VerzehrungSfteuerpflicht der «auskute. Nach einer Mitteilung des Finanzministeriums dürften Kaufleute in verschlossenen Originalflaschen nur Bier, Rum und Brandy ohne Entrichtung der Verzehrungssteuer verkaufen. Unter den letzgenannten alkoholischen Getränken versteht nlan nur den aus Spiritus erzeugten Sherry-Brandy. Andere Wein destillate, die auch als Brandt) bezeichnet wer den, find verzehrungssteuerpflichtig. Maßgebend dafür, ob Brandy verzehrungssteuer. Pflichtig ist, ist nur das Material, aus welchem dieses Getränk erzeugt wird. Wird zur Erzeugung von Spiritus verwendet, dann ist dieser Brandy steuerfrei, wird jedoch ein Weindestillat dazu herangezogen, dann ist die Verzehrungssteuer zu entrichten, da Weindestillate als Bmnntwein aufzufassen sind und somit dieser Steuer unterliegen. X «eue Deuffnworfcheifte«. Der Finanz-minister hat in Ergänzung der Vorschrikten über die Regelung des Devisen- und Valu-tenverkehrs verfügt, daß mit freien Dinaren, die aus der Zeit vor Inkrafttreten der Dsvisenverordnug (7. Oktoebr w.?l) stammen, die Ausfuhrvaluta nicht sichergestellt werden kann. Äe ProiSliste, nach d. die Va-lutasicherstellnng erfolgt, wird zweimal monatlich verfaßt u. zw. für die erste und die zweite Monatshälfte. Diese Polschrift gilt Kontrollzwecken öhnli^ ÄuSweise (BeMi gungen) über Valutaslcherstellung einzüsen-^n, die von ihnen auS^geben werden. Die Grenzzollämter stellen ihnen nach der Ausfuhr der Ware die Ausweise zurück. X Wße» dßß HWßsre» »lU vsi». Der Gehilfe des FinanzministerS gab einer Abordnung von Gastwirten in der Angelegenheit der Umgehung des Verbrauchssteuerge-setzes und insbesondere des unbefugten Hau-sterenS mit Wein die Erklärung »ib, daß das Ministerium die strikte Durchführung der ^rzehrungsteuernovelle streng beaufsicht'-gen werde. Jeder Mißbrauch, so vor allem das hausleren mit Wein und die Abgabe geringerer Mengen von Wein oder Branntwein, als im abgeänderten Gesetz festgesetzt, soll von der Bevölkerung der zuständigen Finanzbehi^rde oder Finanzkontrolle zur ^ n zeige gebracht werden, worauf die huldigen streng bestraft werden. X >«s»che« m» die Vei»eiils»hr «ach Oefterrei^ Die Weineinfuhr nach Oesterreich ist an eine besondere Bewilligung gebunden. Ab l. Juli haben sich die Airsuchen uln die Einfuhrbewilligung nur auf den Einfuhrbcdarf für das dritti: Bierteljahr l»32 zu beziehen. Gesuche unl geringere Mengen werden nicht in Berücksichtigung ge zogen. Beizuschließen sind die Nachweise, daß der Importeur aus dem betreffenden Lande auch im Vorjahre dieselbe Weinmen-ge bezogen hat. In motivierten Ausnahmefällen wird die Änsnhr des vierten Teiles der gesamten vorjährigen Weinmenge gestattet', wenn die zuständige WirtschaftSkam-mer diese Art für die Errechnung der Jm-portmenge en^fiehlt. Die Gesuche sind mit 3 Schilling zu stempeln. Einfuhrbewilligungen mit dem Datum vom 3V. Juni werden von den Zollbehörden spätestens bis M. Sep tember d. I. anerkannt. X Iukrafttrete» des VOrenelßarinßß mit der TschechosloVakei. Bekanntlich tritt der unlängst zwischen Jugoslawien und der Tschechoslowakei abgeschlossene Warenelea-ring Mittwoch, den ^2. d. in KZast. Bon diesem Tage an sind beiderseitige Forderungen aus dein Warenverkehr nur im Wege der Nationalbanken zu begleichen, wie dies bei der diesbezüglichen Abmachungen mit Oe» sterreich und der Schweiz der ^ll ist. Der Handelsverkehr Jugoslawiens mit Oesterreich, der Schweiz und der Tschechoslon>a?ei, mit denen bereits Warenclearings bestehen, beläuft sich auf etwa 40^ unserer gesamten Ein- und Ausfuhr. X KonkurSkröffn»ng über eine bosnische Bank. Ueber das Vermögen der Bosnischen Kreditanstalt, G. m. b. H. in Sarajevo, wur de der Konkurs eröffnet. Die erste Gläubiger Versammlung ist für den 23. Juli und die Tagsatzung für den 24. August anberaumt. X Eiermarkt. Infolge der Feldarbeiten sind die Zufuhren gering; die Einkaufspreise ziehen aus diesem Grunde langsam an. Es wird zu 50 Para eingekauft. X Warenaustausch zwischen Deutschland und dem Balkan auf «euer Grundlage. Nach einer Berliner Meldung wurde zwischen einigen deutschen Jndustriefirmen und der Gemeinschaft der deutschen Lebensniittel-Einfuhrgesellschaft A. G. (Gedelag) eine Ber einbarung getroffen,.die den Austausch deut scher Jndustrierzeugnisse und der Bodenprodukte des Auslandes ermöglichen soll. Vor allem handelt eS sich um die Balkanstaaten, deren Devisenvorschriften einen Warenaustausch sehr erschweren. Nach dem neuen Arrangement wird es möglich sein, in Deutschland verschiedene Bestellungen auf Jndu-strioartikel, wie elektrotechnisches und Eisen-bahnmaterial, insbesondere seitens der öffentlichen lkÄrperschaften, zu placieren. Als Gege»«vert würden aus dem betrcfSLnden Staat« entfprechend« Mengen Lebensmittel ufW. »ach D«»tschland ausgeführt lverden. denkt hi«>«i auch auf die Belieferung der deutschen Tabakindustrie nnt dem Rauch tabak aus den BalVanstaaten. X vitnee Vanke»sa»ier»»G«». Nach Wem Vien«rB«nkvarein ist nun auch bei derMeAku»bank eine Ganierung in die Wege geleitet worden. Die Verluste von fast lü Millionen Schilling sollen ans die Weise gedeckt werden, daß die Reserven von 4.8 Millionen und die Hälfte des Aktienkapitals, d. s. 10 Millionen, dazu verwendet werden. DaS AktenkapUal wurde somit von M aus 1V Millionen Schilling herabgesetzt. Gleichzeitig wurde in der Generalversammlung der Beschluß gefaßt, durch Ausgabe neuer Aktien I»aA Kapital von 10 Millionen wieder zu erhichen, u. zw. auf l5 Millionen. Zu diesem Zwecke werden ülX).000 neue Aktien zum Nominale von 10 Schilling u. einem Agiozufchl« von S Schilling zur Zeich nung aufgelegt. ÄuS dem Agiozuschlag resultiert ein Reservefond von einer Million Schwing. X arleKhtenmG des Achiungsverkehrs l» bir Schweis. I« schweizerischen Wirtschnfts. kreisen wird lebhast der Plan diskutiert, wo nach unter Mitwirkung des Bundes ein besonders, gut fundiertes Geldinstitut ins Leben gerufen werden soll, das die Ausgabe hätte, für die Liquidität der privaten Geldinstitute zu sorgen. Vor allem handelt es st h hier um Vorstr«ckung von Mitteln an jene Anstalten, die eingefrorene Kredite in Deutschland besitzen. Die neue Anstalt soll solchen Banken bis zum Auftauen der Kredite in Deutschland die nötigen Mittel gewähren. X Die 7. T«te»«Otwnale Mustermesse s» G«ls«iki wird Heuer vom N. bis Lü. Sep. tember abgehalten. Für diese Veranstaltung werden auf jugoflawis6)en und griechischen Bahnen Kahrpreisnachlässe gcwuhrt. Einzelheiten können bei der Handelstamnier in Erfahrung gebracht werden. X Bieheinsuhrkantiugente sür Oesterreichs Für die Woc^ vom 19. bis 25. d. wurden aus Jugoslawien für Oesterreich nachstehende Vieh- und Ähweinekontingente festgesetzt: für Wien—St. Marx Aiastschnvine 2318, Fleischschweine M, Ochsen 152 Stüch Schtveinefleisch Ü0.A)0 Kilogramm, geschlach tete Kälber 3Ä) Stuck und Innereien 1300 Kilogramm; für Wiener-Neustadt Mast-schiveine 100 und Fleischschiveine 200 Stück; für Graz Mastschweine 130 Stück. Jnteres« senten »Verden darauf aufmerksam qomacht, daß besonders nach Wien nur erstklassige Ware ausgeführt werden darf. --— Radio Mttwech, 22. Ju«i. Ljubljana, 12-15 und 13 li hr: Schall platten. — 18: Nachnlittagskonzerr. ^ 19: Ruj. stich. — 20.30: Vokailkonzerr. — 22: Al^end-musik. ^ Beograd, 20.10: Äonzert. ^ 21.10: Komödienauffüihrung. — 21.55: Abendmu-sik. — Wien, 19.45: Tanz aus drei Jalir-Hunderten. — 22: Nachtuinsik. — Mährisch Vstrau, 10.30: Bü)nenauffü>hrung. — HeilS« berg, 20: Supp mund na« »ep nie n« nor «»r nutz pe A " la sche ster te ten ter Ks /be tto M «f us »en vor zel ztn Diese se Sil^n sind zu 2l^ Wörtern z» v-reintgen. d^n erste und letzte Buch? ltaben einen Stnnfpmch nennen. Farbton» ^^Neergot^ 7. hornartwe ???!'. ?i^.^*«?'ba«dwerke?. » Blume. K. »ASNx'ÄWIN'L wachSanlage. A. verSfuß. 2t HanSerwei- »..e Sedankmkniminll ..Gaudeamus Welche fünf Fehler oder Unwahrscheinlich« keiten enthält dieses Studentenbild? ArUdmogrwd 1 2 10 8 4 12 auter Bekannter 2 Z 14 10 11 1v Leuchtkörper S 13 6 1110 2 norüeutscher Fluß 4 IS 4 IS IS Zß assyrische Stadt 5 1« 11 19 IS 2 Musikinstrument S 16 17 4 3 18 Zeichen 7 2 IS 4 16 14 Familiengeschichte 8 15 11 1« 20 1» MonatSschluß 9 2 S 8 6 10 Teil d. Badeeinrichtg. 10 13 11 10 2 4 Verwandtschaft 2 16 10 < s 16 Oper von Waaner 11 Z 17 8 4 17 Zusammenkunft Die Anfangsbuchstaben ich -- 1 Buch-pabe) ergeben den Namen eines deutschen Komponisten, die Endbuchstaben nennen eines seiner bekanntesten Werke. Red« Ute. Die schönste der MaSken Sie hat mich entzückt, eab' .Wort^ sie ans Herze Beim Tango geschi^. Zch lüst' ibr die Maske, Da war tch geknickt. Und habe » tsmpo Gar schnell mich -» Es ist eine Wortkette von 20 GUsvkrn M HU«: die Endsilbe eines Wortes ist zugleich der Ansang des nächsten Wortes. Bedeutung der Wörter: MSnnername, D^terstück. Schmuck, Komponist, Saiteninstrument, Vöt-zenttld, Hmidweriker, Vogel, Aissen-schaft, Wohimng^ld, Stimmlaye, Himmel^«gend Dtadt in USA., UntersaWN!g» Ttadt im «uhrsibw. Form des Wassers, Kmmerteil, i«nges Rind, geoinetrische Nsur. Dichter. Dt» Welt von ob»W D«ch dte zahllos Niogerauft«chmen u. die Filme, die vom Flugzeug aus gedreht werden, swd wir es bereits gewöhnt, Land« schaften, ganze Städte, vesoii^ «vetgnisse aus der Vogelperskeptive zu sshen. Unid doch dürfte imser vorftellungwermögen im all^emeiMn nicht ohne «eiteves ausreichen, m« sofort zu erSeimen, worum es fich handelt, wenn wir tleine Bogebonl^ten, «ylich w der gewohnten Art vor mrS ^ehen, plötzliich von e^en aus erkennen sol» len. Das ist nämlich weit schwerer- als wir uns einbilden. Oder erkennen Sie aus dieser Zeichnung saMch, was die merkwüvdigen Gebilde ei-gentlidch bedeuten könnten, unld was da vorgeht? «Ohe. Von einem Gott in Griechenland Rahm ich das Haupt mir burzerhand; Ein Gängerheros, altvekannt, Anf einem Male vor mir stattd. Auflösungen aus der ledten Ratfel-Scke Krenzworttßtsel. Von oben nach untm: 1. Norma, 2. Habit, 8. Manon, 4. Martha, S. Jndra, S. Idaho, 7. Titus, 13. Srone, 14. Egeri, 16. Leder. 17. innen, 18. See, 19. MuS, 23. Mignon, 24. Zampa, 25. Nonne, 26. ToSca^ 27. Feind, 28. Arsen, 29. Zille. — Bon links nach rechts: 1. Nahum, S. Idiot, 8. Alaun, 9. Ru-bin, 10. Draht, 11. Otter, 12. Akten, IS. Alois, 18. Sam, 20. Boheme, 21. Undine, 22. Ems, 24. Zenit, 27. Franz, 30. Orgie, 31. Minus, 32. Insel, 33. Clown, 34. Arena, 35. Dante. Vwber« Matttez. GUdenrMfel. 1. Ingolstadt, 2. Notiz, I. Tohle, 4. Erau-di, ü. RudelSburg. 6. Basalt, 7. Edelweiß, 8. Spinnerei, 9. chinesisch, w. Aihl-inland. 11. Aehre. 12. Neger, 13. Kilogramm, 14. Ulme, lü. Nagasaki, 16. Glattets, 17 Euphrat. 18. Rhapsodie, 19. Salpeter. — In der Ber. schränkung erst zeigt sich der Meister. sGoe-the: „Was wir bringen ") «eduNkentraini«, ,^Umband-. Die vier Wörter sind: Birken — Kinder » Fußball ^ Masseur; die vier Silben: ken — der — ball - maS; die Wörter lauten: Maskenball - „Der Maskenball". GUHe«.Ke«»z»»rträtfel. Senkrecht: 1. Kanone, 2. Berta, 3. Anfang, 4. Taubenschlag, 6. Delta, 7. Wilddieb. 9. Rotor, 11. Vorzug, 13. Teheran, 14. De. Ma, 1ü. Kolon, 17. Maser, 18. Sonate, 19. Rosa, 20. Tete, 22. Geleise, 23. Pimen!. 2ü^ Norma. Wagerecht: 1. Kaliber, 3. Ankertau. 5. Tadel, 7. Wildfang, 8. Nero, 10. dieb. 11. Vorschlag, 12. Torte, 14. Dezug, Ib. Koran, 16. Lama, 18. Solon, 19. Roaate. 21. Serge, 23. Pisa, 24. Tenor, 2S. Testament, 27. Matrose. Magisches Quadrat: A. Elise, B. Lilme, T. Änegal. VSklDU^IU» Baumstämme find auf der Wetterseite Nordwest fast stets mit Flechten und Moosen bewachsen. Die horizontale Schmalkante deS KöfferchenS ergibt somit die Richtung NW-. SO, die Kante der Breitseite NO—SW. Auf diese Weise läßt eS sich mühelos bestimmen, daß der nicht allzu lange Schatten nach Osten fällt, es ist mithin später Nachmittag. agleichlite der schneillaufewden Per-brennungSkrnflMaschine und des Kraftsahr^cu» aes. Der Aufstieg Robert Boichs begann am L4. September I9l)2 mit der Lieferung des ersten brauckibaron .^'»ockspannungSniagnetzüniders an dl« Daimler-Werke. Unermüdlich wurde an der Berbessernilg der Zündappciratv N'eitergearbeitot. In ^r bis zum Wcltkri«^ wurde .zunächst die ^Herstellung von Lichtmaichinen und ^Scheinwerfern später auch von Zentralschmivrappma« MtkWoch, ven?!k. Zun, tS^S ten aufgenommen. AuS dem kleinen Handwerker wurde de-r Gro^industriell«. der neben den wirt- schafllick>en uird tec^ischen A:^fqaben seines Untenn'kimens auch seine sozialen Pflichten cnist nahm, '-tw'ch ha» z. B. schsn vor 2b Iahren den Achtslundenliiq eiiMfüchrt. Nach dem Weltkrieg Musjte dos Unteri^men innen und äugen um« qestelU lverden. RobeN Bosch hat auch diesen Wic!>ennifl'ail tatkrcWg in die HaNd A.'nom« men. Neue ArbeitqeHiete wuvden erschlossen durch d^a« Bosch-Horn, durch Einsvrivuiipum« Pen flir Tit.'sclmolore und viele ander« Borrich» tull^^en Mr ^-!>erl?<'sseruuq der Kraftfahrzeuqe. ?lilch iii den Verbänden der Wirtschaft und der ^n^lislrie bat Rl>bort Bosch Jahrzehnt? hindurch an erslei- Stelle mitgewirkt sowohl zu einer qro« f^n qeichFtlicl)«? und qemeinnüv'kier Un-tcrn>?l)uwil den Grund gelecit, den ?l'lfvau le und die Entwlcklunti fiZr die Zukunft vor« au^'.>esrimmt. k>. ^na Zeidet hielt gelegentlich der Festsitzung der PreuiLischen Alkademie der Künste aln 5). April «ine Rode über „sinn und T^erechtiss^lNF b'ts P-reußcnwms iin deutschen czeisticsen RM'm". Diese Rede wird in i^>ollem Wortlaut in dem soeben erschienenen der „TeutsckM Nunldichau" (Ber lag Berlin ^W. vcri^^entlicht. DaS brinl^t noch einett lveiteren Beitrag .zum Tl^eina „Preuß^ntiim" aus dn Wilhelm n. Kries, ^erner vorzügliche Ailssüt-ll^^ von Tdsiar ^cque („Lebensf'Zrm lind TodeSsornt der .^'»ochschulwissenschzft"), Prinz'bc'rn („Kampf itm Nietzsche"), v. Uerküll (..MenschenPläne utid Natur« vlänc"), D. Kulentampff („Tragik des Lübecker Pro^^esscs). Echlieszich sei noch auf die scs'nncn (5-rzählun^gen von Ruth Schauinann idie soi>b<'u nüt dem Münchner Dichterpreisc auc^-zczeichnct wllrde), „Aniei, (^schichten nnr eine MiMeit" hinge-^vic-sen, seit März fortla'..'>''end in der „Deutschen Rund-^ck>att cvscl^einen. Der Passagier von Aajüte I>2 (beschichte eines AtenteuerS. Bon »». S. G-ttlie». (A Fortsetzung.) Kaum ist Vi« Nacht 'wrkei, da werden die Insassen von drei Sabinen erster Klasse krmtk — mit den Zeichen Fieberst,mpto-Tnen ... Ich war im ersten Aussen ^lick betroffen. Fand mich nicht gleich zuvecht. (kine peruliche Untersuchlmg ers^al», daß die Kranken sich infiziert hatten — und zwar nrit dem Trinktvasstt! Larsen: Unser Trinkn^as-ftr ist verseucht!" „Behring — Mensch! ÄaA sprichst d.u d^? Me ist denn das möiglich?" Ka.pitKn Lars.'n ux»r aufgesprungen und hatte den Arzt cn der Schulter gepackt. Er befanv sich in namenloser Erregung. „Weifst du das sicher?" »Es gibt keinen Zweifel — letderl Das in den Kabinen befindliche Trinkwasser ist vn-genießbar! Ich nntersuchte eS in allen FäÄ?n ^au und kam zu dem Resuiltat. Ich gin? natürlich sofort einen Schritt weiter und unter-suk^e mich unser Hauvtreservoir. llud dort fand ich — nichts! Mfo Beweis, dah nur das in die Kabinen <^brachte Wasjec vergiftet worden ist. Aber wieso nur dieses? Und wann? und von wem? Ich bitte dich, löse mir dieses Mtsell!" Der Kapitän stand sprachlos. Tinige Mi» iWten lang lastete drückendes SchweiFsn im Ramm. Tie beidetr Männer fülhlten die un- geheure verantVortuns, die jetzt auf ihren Schultern lag. .Was ift mit de» Kranken? (Gefährlich?- „Das lann ich leider noch »ucht mir Bestimmtheit sagen. Das japa»ische Ehepaar liegt zwar im l)itz!gsten Kieder, leide hak-n sich zuerst infiziert, doch hatte ich in «einer Lchiftapotheke glücklichenoeise l^genmittel. Ich hoff« die Krans^it niederzuschlazen. A^r etwas anderes ist Mtwenddg: mupt sofort Order geben, Larsen, daß avgenölick-lich alles Trinkwasser aus ^n Kabinen entfernt wird. Das muß ohne Aufsehen zu «rre-kien geschehen. Ich nti^e d^ NirteUung von iveiteren T^sserrattonen persönlich in die .Hand. Bitte, aber schnell, tevor es zu spät wird!" ,,Soll sofort geschehen. Virv das die Pas« sagliere nicht stutzig mache«?- „Wenn schon, das sann vns hier nicht küm mern. Zuerst ftr die allgemeine Si^rheit sorgen, — das ist es, was uns leiten muß." Kapitän Larsen traf sofort all« erforderlichen Maßnahmen. In siinf Minuten war alles Trinkwasser auS den Kajüten entfernt Die Kabine 12 jedoch war fch «rschlossen. Auf wiederholtes energisches Kilopfeu öffnete niemand. Man ließ den soni^rbaren Kauz, der darin woihnte, vorlöiiftg unges^o« ren. Die ai^ren Passagier« wollten natür-sich wissen, was daS Kn >l>od«utm habe, sie itmrden a!!^r mit einer AuSrede hingehalten. In (Segenwart des Kapitäns und deS ersten Offiziers untersuchte nun Behring in seinem kleinen Laboratorium das Wasser und kam zu deiit iisbcrraschenden Ergebnis, daß ni6)t in allen Kabiiten ihr« V«rmutunz zutraf. In drei Kabinen hatte sich gesunde? Waffer befunden. ZnMischon aber kamen aus allen betroffenen jiiajüten Hio-bsnachrichten: die Passagiere klagten ülber Uebelkeiten, als deren nächste ^olqe daS qe'ürchtete Fieber auftrat. Doktor Behring hätte Veranlassung gehabt. den Kopf, s!i^ine B^berrschung zu verlieren. Aber das war bei ihm nicht der ,^all. Er tat das einzig Nichtige in solchsm Falle: er strebte danach, de? ge^^mnisvollen Sack,« auf den l^ruttd zu gehen. 4.«« «Ufel tut sich lms... All« Paffagiere, unter den schon eine ledhafte Unruhe Platzgrifs, wiirden eingehend vernommen. Es fand sich lein Anhaltspunkt. Behring verzagt« nicht. Er hatte sich fest in den verbissen, dab von ikiMdei- ner Seite die Wlürung kommen müsse. Es fiel ihm ein, daß der Lteward, der die b«-deelffenden Kajüten bediente, viell,ncht einen Fingerzeig ge^ tiwnt«. Er ließ i.>n zu sich rufen. ,Fellmann, ich muß Tie jetzt einiges fragen. Bon d«r genauen Beantwortung meiner Fragen Jhrer^itS hängt es ab. ob wir UN» aus diestt furchtbaren Lage retten können. .Halben Sie keinerlei Wahrnehmungen gemacht, nmauS fich schließen liesze, dah eine menschliche verbrecherische Hand hier im Spiele sei? Ich frage Äe deshalb nochmals, weil in der Hauptsache nur jene Kabinen von dem Unheil betroffen sind, deren Bedi«. nung Ihnen obliegt." Der Steward empfand, da?, es sich hier mSgilicherwetse um seine Existenz handeln könnt«. Er dacht« angestrengt nach. lstsortsetzung folgt.) «»KVA DkG » » » Ideale Sommerfrische «o. ?oo» renc na Poh. Lchönes Ziinmer mit ^u vermie» tcn. 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