Deutsche Macht jede» C«MKt|ht »»d e»»»»>, notgtnl ») feist fHi C10I »>I z»««ll»»i in'l H»,« mooatli» 8. — Jkl, vi««rlji>^tig fl. 1.50, I. , gonjIStrig (I. «—. Mit f«fll«rfni»BBt oi»«». «»«Mln» «kh»n> Jtifnr»!» füt min Blatt «H« tcteatmtea lniKlKtP<>ttlun M S». ust »u«>a»d<» an. Retactu« utib nbninifiTatidn IM. epnchOmitO M *rt«tt«tl läzlich. mit »»»«ahm« «fi €«tin- ,»» ff«t«nag«, »»» U-U Ut( 8»- u* »—4 0|c ffndimm.io«, — StccIoiMttatnt portofrei. — Wan»(atw« rwtNn nid)« |Ulilt871, bis zum 2-1. Mai 1873 vor. Ihm folgte Mac Mahou, der am 80. Jänner 1879 feinen Abschied nahm, ansangs als <5lies der Executivgewalt und dann als Präsident der Republik. Herr Gr«>vy wurde an demselben Tage zum Präsidenten gewählt, und als sein siebenjähriges Mandat dem Ende nahe war, von dem Congresie am 28. December 1885, für eine neue. mit dem 39. Jänner 1886 beginnende siebenjährige Periode abermals ge-wählt. Herr Gr6vy soll von dieser zweiten Periode nicht einmal zwei Jahre vollenden. [Erzherzog Johann von O e st e r-r t i 4], der gegenwärtig als Gast der Königin Christine in Spanien weilt, sah sich dort durch die strengt Etikette in seinen Bewegungen stark ringe-schränkt. DaS war aber nicht nach seinem Ge-schmacke, und dieser Tage sagte er einem Bürger-meister : „Ich bin ein einfacher Vergnügungsreisender, der seine Zeit verbummelt, der Muße genug hat, bewundernd tagelang vor einem Kunstwerke zu stehen, und ich kann eS wirklich nicht verlangen, daß all' die vielbeschäftigten Herren, die hier öffentliche Aemter bekleiden, mir dabei Gesellschaft leisten." Der Wink soll genügt haben. [Ueber eine Krebsheilung] berichtet Professor Lucae in der NovemberauSgabe der „Phar-mazeutischen Monatshefte." Danach ist ein 31 jähriger Maurer von einer Geschwulst am Ohr, welche Pro-fessor Friedländer als Horneancroid erkannte, im Jahre >883 geheilt worden durch Einblasung eines Streupulvers, bestehend aus I'ulv. Herb. Sab. und Aluin ust. aa. in den äußeren Gehörgang. Am 12. Oktober 1883 war von der Geschwulst nichts mehr zu sehen, die Lhmphdrüsen-Anschwellung hinter dem Ohr war gewichen, ebenso die Schwerhörigkeit. Am 29. Mai 1887 wurde die vollständige Heilung constatirt. Professor Lucae ist überzeugt, daß dem Streupulver die glückliche und einzig dastehende „Deutsche Macht- Heilung der bösartigen Wucherung zu verdanken sei, und hebt hervor, daß bei dem vierwöchentlichen AuS-setzen des Mittels das Carcinom sogleich wieder sich eingestellt habe. — Neuesten» ist in Berlin der BaeilluS des KrebfeS entdeckt worden, dessen Vor-handensein als Ursache der schlimmen Krankheit von den Medizinern schon längst vermuthet wurde, bisher aber nicht festgestellt werden konnte. Der neuent-deckte Mikroorganismus hat eiförmige Gestalt. sU m ein P f e r d.J Die junge Kunstreiterin Miß Lillie Ruzky feierte seit ,.nigen Jahren in England große Triumphe ; besonder» applaudirte daS Publicum wie wüthend, wenn sie auf ihrem Schim: mel „Blaneo" die hohe Schule ritt. Vor einigen Tagen erkrankte „Blanco" an einer Lungenentzündung. Die Künstlerin pflegte das Thier Tag und Nacht, doch Alles war nutzlos, am 16. November verendete „Blaneo". Als Fräulein Ruzkp die treuen Augen des Thiere», dem sie all' ihre Triumphe ver-dankte, gebrochen sah. erfaßte sie wilde Verzweiflung; sie sprang aus dem Stalle, eilte in die Manege und schoß sich eine Kugel in'» Herz. » » • !E i n unfehlbare« Mittel.] Scene: Ein überfüllt.:» Eisenbahn - Coup'- bei 2-t Grad im Schatten- In einer Ecke windet sich ein Passagier augenscheinlich unter heftigen Schmerzen. Theil-nehmend erkundigen sich die Mitreisenden nach der Ursache und erhalten die mit gepreßter Stimme ge-gebene Antwort: „Mich hat vor einigen Tagen ein toller Hund gebissen — meine einzige Hoffnung ist Pasteur!" Nach dem Passirrn der nächsten Station hatten die Schmerzen de» Manne» aufgehört — er saß allein in dem Eoup<>. [Aus der I n st r u c t i o n s st u n d e.] Unterofficier: „Aus das Signal „Schwärmen" geht der Schützenzug möglichst weit auseinander. Merkt Euch das! — (Zu einem Rekruten) : Was mache» Sie im Schützeuzuge also, wen» das Signal „Schwärmen" geblasen wird?" — Rekrut: „Ich gehe möglichst weit auseinander." [D e r e i n , i g e F r e u » d.j Mutter : „Aber HanS, weshalb spielst Du denn immer allein, hast Du denn gar keinen Freund ?" — HanS : „Nein !" — Mutter: „Gar keinen?" — Han»: „O ja, einen hab' ich schon, den kann ich aber nicht leiden!" [Gute Antwort.] „Sagen Sie mal, warum trägt denn jene Tänzerin dort drüben so viele Diamanten?" — „Sie hat jedenfalls die Am anten dazu." I Gewissenhaftigkeit.] Im Laden. „Ich bitt' um Jnsectenpulver." — „Für wie viel?" — „Ich bitt', wir haben sie nicht gezählt." [Größte Vorsicht.] „Mein Fräulein, Sie gestatten mir die höfliche Anfrage, ob Sie, w«nn ich so frei sein würde, um Ihre Hand anzuhalten, geneigt wären, mir eine zustimmende Antwort zu ertheilen." Kavalieren wie toll zwischen die Beine und respectirten auch die Reifröcke nicht. Die Jagd- und Sportfreunde von heute feiern den Tag des heiligen Hubertus nicht minder, wie unsere Vorväter. Wo dem Parsorcereiten gehuldigt wird, versammelt der Hubertustag ein zahlreiches Feld eleganter und beherzter Jäger und Jägerinnen, die der Meute in scharser Pace folgen, bis endlich das Halali erschallt und die Hetzjagd abschließt. Der edle Hirsch, der wehrhafte tapfere Keiler bilden auch heute noch die vornehmste Beute des ParforcejägerS, und so manches allzu hitzige Glied der Hundemeute büßt den über-eilten Angriff mit dem Leben oder trägt klaffende Wunde» heim, die ihn« der ergrimmte Keiler mit seinen furchtbaren Waffen geschlagen. Auch der listige rothe Räuber, der Fuchs, ist dieSsallS ein gesuchtes und bevorzugtes Opfer des Hubertus-tage« und auch der sanfte Hase wird eS nicht selten. Meister Reinecke, der mit allen Salben gerieben ist und zumeist seine Schlauheit und Verschlagenheit auch dann nicht einbüßt, wenn ihm die Meute hart an den Leib rückt, gelingt es gar häufig, den alten Spruch: „daß wohl alle Tage Jagdtag, nicht aber immer Fangtag sei", treffend zu illustriren. Die bunte Reihe der Jagdfreunde zu Fuß zieht mit dem noch bunter gewürfelten Treibergefolge fröhlich zu Holz, und Knall auf Knall kündet . . . Was das Geknalle mitunter kündet, ist nicht immer greisbar, und die Rede, richtiger Ausredekunst, die ein Schütze dann zn entwickeln versteht, wenn es daneben gegangen, darf sich fast mit Demostheues' wunderbarer Eloquenz in Parallele stellen. Der Enract all dieser scharssinnigen Beschönigungen der Fehlschüsse läßt sich kurz und bündig in den Ausspruch zusammensassen, daß der ver...... Hase oder Fasan — ^u kurz war! Dem Herrn „Speckmaier", einem feisten, zugleich aber auch glühenden Verehrer der keuschen Göttin, war einst ein heranschnürender Meister Reinecke auch zu kurz. „Der Trieb war »o nit anblasen, und da han i mir denkt, ißt Dei Wurst jetzunder. Na, und da iß i halt und denf weiter a» gar nix, als — hast'n nit g'seg'n — a Mordfuchs daher kimmt. I net faul fahr' auf. er fahrt herum, i schieß hin aufs J-Tupserl g'nau, der Fuchs schwenkt mit dera Lunten und psutsch war der Malefixkerl. Wie'r i ang'schlagen hab', han i mei Wurst ganz pomadi obn lasten im Schnee, und wie der rothe Deibel beim Deibel war, will i wenigstens mei Wurst wieder haben-- war die a hin, weil i in dera Hetz mit'n Ab-satz draustreten hab; na. und da war's halt zer-matscht. Wann's nur der dürre Forstwart net g'seg» hätt, der wird mir'« sauer machen a no oben-drein !" War halt auch zu kurz, der fatale Fuchs. 1887 Focales und Arovinciates Cilli, 30 November. Mezirksvertretung tziTi. Der Wiener „Figaro" ließ sich vor mehreren Jahren über eine oder mehrere Sitzungen des kärntischen Landtages von Stunde zu Stunde be-richten. Die Telegramme hatten insgesammt des-selben Wonlaut: „Einspieler spricht." — Ein Pendent des kärntischen Landtags-Abgeordneten habe» wir inbezng auf Redseligkeit andem Mit-gliede unserer Bezirksvertretung. Herrn R. v. Berks, der schon mit seinem Erscheinen bei de» Versammlungen dieses VertretungSkörpers die anderen Mitglieder mit' gelindem Schrecken erfüllt. Herr v. Berts käme offenbar um seinen Schlas, wenn er sich einmal den geringsten An-laß. daS Wort zu ergreisen, entschlüpfen ließe. Selbstverständlich kann bei solcher Redseligkeit nicht Alles, was er vorbringt, auch gut sein, was sich besonders gestern zeigte, als er bei der Berathung des Voranschlages pro 1888 die für die Fundirung der Straße nach Liboje ausge-worsene Summe beanständete. Er erklärte nämlich den für den Currentineter präliminirten Betrag so hoch, daß man für denselben die Straße mit Panzerplatten belegen könnte, wobei er übersah, daß die Straße vier Meter breit ist, und daß es sich nicht um die Kosten der Grundirung von einem sondern von vier Quadratmeter handle. Als er von dem Vorsitzenden ausgeklärt wurde, gerieth er freilich in arge Verlegeuheit, aber er machte trotzdem Miene, den Einwand zu hoher Präliminirung aufrecht zu erhalten und ließ sich erst nach langem Herumreden herbei, die Ver-sammlung seines Irrthumes wegen um Ent-schuldigung zu bitten. Der Hauptgegenstand der Berathung in der gestrigen Sitzung, zu welcher sich 26 Mitglieder eingefunden hatten und welche von dem Obmanne. Herrn S t i g e r, geleitet wurde, bildete das Budget für das kommende Jahr. Nach Eröffnung der Versammlung stellte der Vorsitzende das an Stelle des verstorbenen Pogatschnig neugewählte Mitglied, Herrn Adalbert B r u n n e r, vor. Mit dem Amte eines Schriftführer» wurde Herr Dr. Hans Sajovitz betraut. Vor Uebergang zur Tagesordnung bespricht der Vorsitzende die von der Finanz-Landes-Direc-tion ausgegangene Anregung, daß die Gemeinden die Mahnung zur Einzahlung von Steuerrück-ständen selbst besorge» mögen. Herr Stiger weift an dem Beispiele von Hartberg nach, daß durch einen solchen Vorgang allerdings Ersparnisse erzielt würde», und ersucht die Mitglieder, aus die widerstrebenden Gemeinden Einfluß zu nehmen und sie den Wünschen der Finanzbehörde geneigt zu machen. Unter den Einlaufen befindet sich ein Ansuchen des Bezirks - Ausschusses Gröbming. sich einer Petition an den Landtag um Auslassung der Landes - Umlage auf Bier und gebrannte geistige Getränke anzuschließen. Das Ansinnen wird im Sinne eines Antrages des Herrn R. v. Berks abgelehnt. — Hierauf th«lt der Vor-sitzende mit, daß vom Landesbauamte das Operat für die bereits beschlossene Umlegung der Wogleina-brücke in Tüchern, beziehungsweise Erbauung einer neuen eisernen Brücke herabgelangt sei, und daß die Kosten auf 11.40» fl. angeschlagen sind, die sich im Wege einer Minuendo-Licitation freilich auf {»OOO fl. herabmindern dürsten. In Anbetracht des Umstandes, daß die Erhaltung der bestehen-de» hölzernen Brücke jährlich 444 fl. kostet, fei die Herstellung der neuen Brücke wohl sehr wünschenswerth, müsse jedoch den nächsten Jahren vorbehalten werden. — Gnem Ansuchen der OttSgemeinde Doberna um Genehmigung eines Kaufvertrages mit den Eheleuten Dobelsek. betreffend eine Wiesen- und eine Bauparcelle. wird Folge gegeben; bezüglich des ServitutS wegen Ueberlassung eines Zimmers im Schulhause an den Organisten glaubt sich die Bezirks-Vertretung jedoch incompetent und spricht die Ansicht aus. daß die Angelegenheit in den Wirkungskreis der Finanz-Procuramr und des Bezirks-Schulrathes gehöre. Es erfolgt hieraus der Uebergang zur Tage»-vrdnung, und referirt Herr Stiger nach Ver- 1887 lesung und Verisicirung des Protokolles der letzten Sitzung über den Voranschlag der Einnahmen und Ausgaben des Bezirkes in« Jahre 18S8, laut welchem die Ausgaben mit......ff. 37.287.63 die Einnahmen dagegen mit . ...II.<>35.03 angetragen sind, wonach sich ei» Abgang von........fl. 25.602.60 ergibt zu dessen Deckung eine 18, resp. 20°/0ige Umlage auf die direkten Steuern, welche im Jahre 1887 eine Summe von fl. 142.736.22 ausmachten. nöthig sti. Das Ergebnis dieser Umlage werde der Betrag von fl. 25.701.01 sein, und di- Gebahrung der Bezirks > Vertretung erziele demnach einen Ueberschuß von fl. 98.92. Der Voranschlag wird nach den Anträgen des AusschusieS genehmigt. Während der Berathung gelangen einige einschlägige Segenstände zur Ver-Handlung, darunter ein Gesuch des OrtSschul-rathes Sachsenfeld um Subventionirung der dortigen Gewerbeschule, welcher nach längerer Debatte eine Untechützung von 25 fl. gewährt roiib. — Ueber Antrag des Herrn R. v. B e r k s wird beschlossen, an den Landtag um einen Bei-trag zur Erhaltung der Neuhauser Bezirksstraße zu prtitioniren. — Ein weiterer Antrag deS Herrn R. v. B e r f S. der von Herrn Josef Rakusch sehr warm befürwortet wird, geht dahin, daß der Bezirksausschuß beauftragt werde, die Filiale Eilli der Landwirthschaft = Gesellschaft bei Veranstaltung der im nächsten Jahre statt-findenden Regional - Ausstellung mit einem Bettage bis zu 500 fl. zu subveutioniren, jedoch unter der Bedingung, daß die Filiale nach Maß-gäbe eines etwaigen UeberschußeS bei der Ge-bahrung des AuSstellung-Eomit«S jenen Betrag an die BezirkSeasse rückzuersetzen habe. Der Antrag wird angenommen. In das RechnungS-Revisions-Comitv werden die Herren M a r e ck. Alois Walland und Zauier gewählt. Den Gesuchen der Gemeinden des Bezirkes um Bewilligung von Gemeinde» Zuschlügen für das kommende Jahr, welche 20°/« der direkten und 15*/0 der Verzehnmgssteuer übersteigen, wird Folge gegeben, und der Bezirksausschuß ermächtigt, allenfalls noch einlaufende Gesuche bei Vorhan-densein der gesetzlichen Bedingungen nach Ermessen zustimmend zu erledigen. Nachdem Weiteres nicht vorliegt, schließt der Herr Obmann die Sitzung. sPersonalnachrichtenj Die Finanz-LandeS-Direetion sür Steiermark hat den Finanz-Concipisten Eduard Ritter von Jetmiar zum ssnanz-Commissär, den EonceptS-Praktikanten Sarl Laßnig und Friedrich Mikula zu Finanz-Concipisten. dann den Finanz - Concipisten Josef Kirschner zum Steuerinspector und den Rechnungs-Assisteuten Ferdinand Sellesch zum NechnnngS - Ossicial ernannt. Die Ingenieure Robert Bouvard Edler von Ehätelet und Johann Eigner wurden zu Oberingenieuren für den Staatsbaudienst in Kärnten ernannt. — Dem Postmeister in Fridau, Herrn Urban Martin z. wurde in Anerkennung seiner vieljährigen be-lobten Dienstleistung vom Kaiser das goldene Lerdienstkreuz verliehen. (I g n a z S ch n i d e r s ch i tz f.) Morgen wird in Rann der gestern verstorbene Apo-theter, Herr Jgnaz Schniderschitz, zu Grabe gettagen. der durch viele Jahre als Bür-ztrmeister der Stadt und als Obmann der dor-tigert Bezirksvertretung wirkte und bis zu seinem Ende in hohem Ansehen stand. Von 1871 bis 1334 gehörte er als Vertreter des Landgemein -denbezirkes Rann b in steierm. Landtage an und hielt sich da zumeist an die Linke. Mit den, zuneh-wenden Alter wendete er sich immer entschiedener der deutschen Partei zu und stand zuletzt mit beiden Füßen in ihrem Lager, nachdem er nur zu wohl erkannte, daß die Hätschelung der Nationalitäten dem Staate keineswegs zum Heile gereichen könne. Als wir ihn im Frühjahre zum letzten Male sahen, hätten wir nicht gedacht, daß er seinem Ende nahe sei. Ehre seinem Andenken! [Unsere letzte Confiscation.) Das Kreisgericht als Preßgericht hat_ unter gleichzeitiger Bestätigung der von der Staats-anwaltschaft verfügten Beschlagnahme der Run»- Deutsche W«cht" mer 94 unseres Blattes zu erkennen befunden, daß der i» dieser Nummer erschienene Artikel „Wi bische Taktik" den Thatbestand des Ver-gehens gegen die öffentliche Ruhe und Ordnung nach § 300 des St.-G. begründe, und das Ver-bot der Weiterverbreitung der Nummer, sowie die Vernichtung de§ beanständeten Artikels und die Zerstörung des Satzes verordnet. Wir wer-den gegen dieses Erkenntnis Einsprache er-heben. sS t e i r i s ch e r Landtag! Man theilt uns mit, daß der Club der Clericalen und jener der Slovenen ein Compromis geschlossen habe», welches jedoch streng nationale Fragen ausschließt. jA uS ste l l u n g in Cil li l888.] Wie man uns mittheilt, werben bei der heute Abend stattfindenden Sitzung der Cillier Filiale der Landwirthschasts - Gesellschaft zur Bildung des Ausstellungs - Comites in Vorschlag gebracht werden die Herren: Lutz, Dr. Langer. Stiger, Jul. Rakusch, Dr. Jpavic. Wassitsch, Lenko, Haupt, Dr. Neckermann, Schmidl, Rasch, Rada-kovitS, Karl und Fritz Mathes, Walter, finget, R. v. Goßleth, Jellek. Regn, Stallner, Obstlt. Markn, Dr. Schurbi, Director Bobisul, Jng. HigerSperger und Pacchiasso. sD ie Errichtung einer Siechen-an sta lt in der südlichen Stei er-m a r ks lst in dem Rechenschaftsberichte des LandeSauSschusseS für wünschenswerth anerkannt worden, und es heißt in demselben auch, daß die Anstalt, welche für 140 bis 150 Köpfe eingerichtet werde» soll, und deren Kosten sich aus etwa 120.000 fl. belaufen werden, nur in Cilli oder dessen nächster Umgebung errichtet werden könnte. Der Landesausschuß erwartet vom Land-tage die Bauaufträge, doch hängt die rasche Realisirung des Projektes von dem guten Willen der steiermärkischen Sparkasse ab, welche bekanntlich den Baufond widmet. [C i l l i e r Wetterbericht.) Vom 27. bis iucl. 30. November schwankte der Luftdruck zwischen 745 und 741 mm., die Temperatur zwischen — 2° biS -f- b* R., die Feuchtigkeit der Luft während der Tagesstunden zwischen 62 und 0b4/?. Es herrschten nordöstliche Winde vor, und wir hatten täglich durch einige Stunden Sonnen-schein. Für die nächsten Tage steht regnerisches Wetter in Aussicht. s V o n der Privat - Mädchen-schulederSchulschwestern inEilli.j Am 13. d. MtS. berichteten wir vo» dieser Anstalt, daß weder die Schulleiteriu noch die Lehrerinnen inbezug aus Lehrbefähigung geprüft seien. Daraufhin beeilte sich die Schulleiterin, die Prüfung abzulegen, was am vorletzten Dienstag. am 22. d. MtS. geschah, und sosort setzte sich Psarrer Xicfar an den Schreibtisch und stilisirte, natürlich unter ausdrücklicher Berufung auf den beliebten Paragraph 19 des Pr.-G. eine geharnischte „Berichtigung". In Rücksicht aus den Umstand, daß diese Berichtigung nur eine Bestätigung der von uns mitgetheilten That-fachen enthält, könnten wir die Aufnahme der-selben natürlich verweigern; wir wolle» jedoch unseren Lesern das interessante Schriftstück nicht vorenthalten. Hier ist es: „Au die löbliche Redaction der „Deutschen Wacht" in Cilli. Aus Grundlage der §§ 19—21 des Preß-gesetzeS ersuche ich um die Ausnahme folgender Berichtigung: Die „Deutsche Wacht" erzählt in Nr. 91 vom 13. November d. I., daß „bis zum heutigen Tage (und die Schule existirt schon mehrere Jahre) noch keine der Lehrerinnen an der Privatmädchenschule der Schulschwestern in Cilli geprüft wäre, nicht „einmal die Schul-leiten»." Dies wäre nach der Ansicht der „Deutschen Wacht" umso auffallender, als diese Privatschule mit dem Rechte der Oeffentlichkeit ausgestattet sei. — Wenn die Sache sich wirk-lich so verhalten würde, wie die „Deutsche Wacht" sie schildert, so wäre es wahrhaft aus-sallend, wieso denn die Privatmädchenschule der Schulschwestern in Cilli das Oessentlichkeftsrecht besitzt; die Sache verhält sich jedoch ganz anders. Als die genannte Schule im Jahre 1878 er-öffnet wurde besaßen beide Lehrschwestern schon damals nicht nur das Zeugnis der Reise, son- 3 dern auch das Lehrbesähigungz.^jg Später wurde die Schule zu einer 4clafnen erweitert und da das Marburger Mutterha^ fei„e geprüfte vierte Lehrschwester nach ly], senden konnte, wurde durch zwei Jahre eine^ttliche, mit dem Reifezeugnisse versehene Lehr.^ an der'genannten Lehranstalt angestellt, um fallen Anforderungen deS Schulgesetzes zu entsprekxn. Nachdem zu Beginn des laufenden Schuljah»s eine vierte geprüfte Schulfchwester in Cilli a». gestellt werden konnte, wurde die weltliche Lehrerin' entlassen. Von der Zeit der Eröffnung dieser Schule im Jahre 1878 bis zum Schulschlusse Ende Juli 1887 war die Leiterin derselben selbstverständlich nicht nur mit dem Reise-, son-dern auch mit dem Lehrbesähigungs - Zeugnisse e st u b ej sür Mittel-lose Schulkinder der städtischen Volksschule wird morgen wieder eröffnet. Die Wohlthäter der Jugend seien hiermit daraus ausmcrksam gemacht. lN e u e Feuerwehr.j Im Dramhale hat sich, wie unS von dort geschrieben wird, un-längst die erste freiwillige Feuerwehr dieses Thales u. z. in Hölldorf, wo sich der Stations-ort Pöltschach befindet, gebildet. Diese Feuer-wehr zählt bereits 40 ausübende Mitglieder und dürfte sich die Zahl bei der allenthalben reyen Theilnahme für dieses gemeinnützige Institut noch vermehren. Bei der vorgenommenen pro-visorischen Wahl der Funktionäre wurden ge-wählt die Herren : Joses Bau mann jnn. zum Hauptmann, Ferdinand I v a n u s zum Haupt-mann-Stellvertreter, Andreas Mah o r i t s ch zum Steigerzugsührer. W o g g zum Spritzen-zugsührer, B i S g u r zum Schristwart uud Franz S m e ch zum Zeugwart. Wir wünschen dem neugebildeten Verein eine gedeihliche Entwicklung und rufen demselben „Gut Heil" zu. |G a r t e n für amerikanische Re-b eDie Filiale Mureck der steiermärkischen Landwirthschast-Gesellschast hat beschlossen, den Ueberschuß der letzten Regional-Aufstellung zur Anlage eines Schnittrebengartens für Riparia, SoloniS und Port Madeira und die besseren dortigen Weinrebensorten zu verwenden. Besser konnte der Ueberschuß nicht verwendet werden. Es wird nun eben einer Vereinsbaumschule IN Mnreck au^'velcher Heuer schon 150 prächtige Cbstbüume erkaust wurden, auch eine Verein»- rebschule x» im Check.Verkehr de « ost » Sparcasscn - Amte s.j Das sauct-nirte Postsparcassen-Gesetz wird morgen kuMkmacht werden, und werden auch die den leck verkehr betreffenden neuen Bestimmungen vt'ort Geltung erlangen, liach diesen Bestimm-ungen wird die Höhe der Stammeinlage in dem bisherigen Ausmaße von 10« fl., wie auch die Verzinslichkeit derselben, letztere jedoch mit dem für Cbeck-Einlagen gesetzlich normirten Maximal-Zinsfüße von 2 Percent beibehalten. Die zur EinHebung gelangenden Gebüren sind folgende: 1. Eine Manipulationsgebür von 2 kr. sür jede an dem Conto vorzunehmende Amtshand-lung «Einlage. Anweisung. Gutschrift. Lastschrift): 2. eine Provision von jeder Lastschrift, und zwar von per mille bis zum Betrage von 3W0 fl. und von '/, per raille bezüglich des diese Summe übersteigendenden Betrages. Diese Ge-biiren werden mittelst Abschreibung vom Conto eingehoben. Von der Provision sind jedoch be-freit: a) die Lastschristen im Clearingverkehr; b) die mittelst Postanweisung durch das Post-spareassenanit zur Versendung gelangenden Be-träge: c) die durch den Ankauf von Werth-papieren für Rechnung der Theilnehnier am Checkverkehr in Abschreibung gebrachten Beträge, endlich Uhr abends, wurde, wie uns aus Pettau geschrieben wird, die Theresia Zuran aus Steindorf auf der Straß« zwischen St. Marx«, und Puchdors von de» WinzcrSiöhnen Johann und Joses P s e i s e r au« Brosovec, Gemeinde St. Barbara, Kollos, und dem Winzer Feit au» «oreujak Kollos räuberisch über-fallen und, allerdings vergeblich, durchsuch». Die Thäter sind dem Bezirksgerichle Pettau eingeliefert worden. 1887 Letztere durch Abnahme einiger Effecten, von welchen sie wußte, daß sie von dem Raube stammten, an dem Verbrechen theigenommen habe. Jnsolge dieser Aussage, wurde gegen Maria Jereb die Voruntersuchuug eingeleitet und der Haftbefehl erlassen. Erst nachdem der An-geklagten vorgehalten worden war, daß nach Aussage der Maria Witton am Raube nur eine einzige Person theilgenommen habe, erklärte die Stifter ihre Verantwortung als lügenhaft und jedes Grundes entbehrend. Bii der Schwurgerichtsverhandlung gestand Maria Stifter Alles ein und stellte nur entschieden in Abrede, bei der Wegnahme der Kleider gegen die Kleine ge« wallsam vorgegangen zu sein. Hingegen bleibt die Zeugin Maria Winon, die den ganzen Vor-gang in unbefangenster Wrise dem Gerichtshose auseinandersetzte, dabei, daß ihr die Kleider gewaltsam entrissen worden seien. Der Staatsau-walt Dr. Gem'cher hält die Anklage nach beiden Richtungen hin ausrecht und überläßt es den Geschworenen zn beurtheilen, wem größererGlaube beizumessen sei: der wegen ve»schiedener Ver-brechen und Uebertretungen achtmal abgestraften 22jährigen Angeklagten oder dem. nach Rück-erhalt der ihm entwendeten Effecten am Strai-falle gar nicht mehr beteiligten, daher ohne Zweifel ganz unbefangenen Mädchen. Nach einem objectiven Resum«! des Vorsitzenden. Hosrathes H e i n r i ch e r, bejahten die Ge-schworeneu nach längerer Berathung einstimmig die aus Raub gestellte Frage, während sie in gleicherWeise die ausVe.länmdung lautende Schuld-ftage in, Sinne der Ausführungen des Vertheidiger» Dr. Higersperger verneinten. DerGe-richtshof verurtheilte demnach die Angeklagte Marie Stifter wegen Verbrechens des Raubes zur Strafe des schweren Kerkers in der Dauer von drei Jahren, ergänzt und verschärft durch eine Faste monatlich und einsame Absperrung in dunkler Zelle bei banem Lager. Herichtslaat. Cilli. 28. November. >K i n d e S m o r d.j Auf der Anklagebank befindet sich die 28 Jahre alte ledige Wäscherin Agnes G nie in er aus Cilli. welcher zur Last gelegt wird, daß sie am 17. October l. I.. Nachts, ihr uneheliches Kind dadurch getödtet habe, daß sie dasselbe sogleich nach der Geburt in den Abort des Zimniak'-scheu Hauses in Cilli geworfen habe. Die Angeklagte. welche bereits wegen Verbrechens der Kindesweglegung bestrast worden war. bringt zu ihrer Verantwortung vor, daß die Tödtung nur durch einen Zufall geschehen sei. was jedoch durch eine Reihe von Umständen, insbesondere durch das Gutachteu der Sachverständigen voll-kommen widerlegt wird, daher auch die Ge-schworen«» die aus das Verbrechen des Kindes-mordes gerichtete Schuldsrage einstimmig be-jahten, woraus der Gerichtshof über Agnes Gmeiner eine sechs jährige schwere Kerkerstrase verhängte. . lR a u b undVerläumdung.1 Maria Stifter lockte am 18. September d. I. das aus dem Heimwege von Radkersburg nach Nassau beim Jägerwirthe ihren Stiefvater er-wartende eilsjährige Mädchen Marie Witton, unter dem Vorgeben, daß derselbe bereits sort-gegangen sei, in den nahen Glasbacher Wald. Hier »orderte Maria Stifter das Mädchen auf, die Kleider auszuziehen, und als die Kleine dies nicht freiwillig thun wollte, ergriff die Stifter das Mädchen bei beiden Händen, hielt dieselben derart fest zusammen, daß dem Mädchen Blut aus der Hand spritzte, und löste der Kleinen Ober- und Unterrock vom Leibe. Mit diesen Effecten und den der Maria Witton abge-nominellen Kopstuche und Sonnenschirme ent-senile sich die Stifter, das Mädchen im Walde zurücklassend. Bei den Verhören sagte Maria Stifter ans, daß sie zu der That durch eine gewisse, bei derselben angeblich zugegen gewesene Maria Jereb verleitet worden sei, und daß die Weater, Kunli. Literatur. Dcr Eillier Männcrgela-.tgverein hält nächsten Samstag um 8 Uhr abends in den Casino-Lokalitäten eine Liedertafel ab, der wir mit nmso größerer Erwartung entgegen-sehen, als sie bekanntlich das erste Concert ist. seit Herr Direktor Weidt dem Vereine als Chor Meister angehört. Die zum Vortrage gelangenden Chöre sind sür unser Publikum zum größten Theile neu und. wie man hört, trefflich studirt. Es befinden sich darunter eine Composition von Weidt. .Matrosen Heiinfahrt", dann das wunder schöne Liedchen von Orendt. „Komm' ans d' Alm", das uns von den Psingstseiertagen her ia der besten Erinnerung ist, und ein Männerchor. „Der steirische Himmel" von Fr. Blümel, dem Componistc» des bekannten Steirer-Liedes „Alma-Wafferl. kalte Wafferl." das seit der letzte» Liedertafel in Cilli allenthalben gejodelt wird. Es ist auf einen genußreiche» Abend mit Bestimmtheit zu rechnen. Das Programm der Gesangoorträge lantey „Der frohe Wandersmann" von F. Men-delssohn. „Der steirische Himmel" von Fr. Blümel. „Matrosen Heimfahrt." Männerchor mit Orchester-Begleitung von H. Weidt. „Koinm auf d' Alm", Lied mit Baßsolo von Fr. Orendt. „Der wandernde Dichter." Männerchor von E. S. Engelsberg. ..Drau Walzer" von Th. Koschat. Die Zwischenpausen süllt die Musikvereins capelle mit Vorträgen aus. Hillier Stadttyeater. Gestern feierte unsere Naive. Fräulem Körner, in dem bekannten Lustspielchen ..Zieh« ihr Herz entdeckt" einen kleinen Triumph, den» sie »vurde nicht nur bei offener Scene wiederholt durch Beifall ausgezeichnet, sondern auch nach den» Fallen des Vorhanges noch drei- oder vier-mal vor die Rampe gerusen. In der That spielte sie die Hedwig. diese Paradevolle aller deutschen 1887 Naiven, recht herzig; sie sprach wohl nicht sehr laut, aber rein und zierlich, und was daS Ge-berdenspiel anbelangt, so war dasselbe allerdings etwas einsörnng. aber doch ziemlich frei von den ivicderholt gerügten Verunzierungen. — Mit dem genannten Lustspiele gingen zwei eiiiattige Oper-etten von Ossenbach in Scene, das hübsche Schäfer-spiel „Daphnis und Cloe", welches von Herrn Schmidt - Renner (Pan) und den Damen Cal-liano und Kukla. die namentlich das große Duett des Liebespaares sorgsältig ausarbeiteten, getragen wurde, und „Meister Fortunio und sein Liebeslied". Die Direction machte, wie man sieht, gestern viel in ländlicher Unschuld, und wenn sie statt der letzten Operette noch etwa eine Halm'sche Landpomeranze zulegte, so herrschte vollständiger Gleichklang. „Daphnis und Cloe" ist nicht reich an Melodien, hat da-gegen ein anziehendes Libretto; in „Fortunio" ist hinwiederum das Textbuch ziemlich öde. dafür aber die Muiif sehr nett. Das Liebeslied des Meisters kennt und spielt alle Welt, und jenes artige Motiv, welches, wenn wir nicht irren, zum ersten Male die Schreiber vortragen und mit welchem die Operette auch schließt, ist doch gar zu reizend, als daß man es so leicht wieder vergessen könnte. Leider distonirte Fräulein Kukla manchmal sehr stark. Fräulein Calliano war dagegen außergewöhnlich gut diSponirt. — Den Bericht über die Darstellung der „21 h n-jrau" müssen wir wegen Raummangel leider zurückstellen und tragen ihn in der nächsten Nummer nach. ch * Nächste Woche beginnen im Cillier Stadt-theater die Benefiee Vorstellungen, die wir unserem so generösen Publieum schon jetzt ans Herz legen mochten. Den Reigen eröffnet wie wir hören, Herr F e u e r e i s e n, der auf besondere Berück-slchligung wohl hoffeu darf. — Morgen Donnerstag gelangt das neueste Werk Anzengnibers „Stahl und Stein", welches erst vor wenigen Wochen am Hoioperntheater in Wien zum Vor-theil« de» Schröder-Vereines von den Künstlern der Ho'burg mit durchschlagendem Ersolge ge-geben wurde, an unseren, Stadttheater zur ersten Aufführung. „Stahl und Stein" wurde von dem berühmten Autor nach seiner Novelle „Der Ein-same" dramatisirt und behandelt mit dem nur Anzengniber eigenthümlichen Geschicke eine er-schulternde Charatterscizze aus dem Volk leben. Tiefer Aufführung schließt sich am Sonntag, da am Samstag wegen der Liedertafel dasTheater geschloffen bleibt, I. Strauß' reizende Operette „t e r lustige Krieg" au, und für nächste Woche stellt das beliebte Repertoirstück des Hos-burgtheaters „Goldfisch e" in Aussicht. Lei dieser Gelegenheit wollen wir nicht uner-ivühul lassen, daß mit I. December ein neues Tutzendkarten-Abounement beginnt, welches bis letzten Jänner 1888 dauert, und empfehlen wir dasselbe jedem Theaterfreund bestens, da unsere Zheatergesellschast bei der großen Abwechslung m Repertoire und den wirtlich gelungenen Leistungen die Unterstützung des Publicnms in vollstem Maße verdient. * Am Dienstag der vergangenen Woche gelang in Pettau. wie uns von dort geschrieben wird. Schönthaki's ^Schwabenstreich" zur Auf-nibruua, und machten sich UNI das Gelingen des AdendS besonders die Herren Feminger, Ersurth und Schmidt, dann Fräulein Ersurth verdient. Settern ging zum Benefice der letztgenannte» Jame „Gretchens Polterabend" in Scene. ! >.. » * * Dem kärntischen Dichter Binccnz R i z z i wirb im Spital ein Denkstein gesetzt werden. Die erste biographische Skizze des Dichters ist am ersten Zahnslage seine« Todes, am 2i>. Februar 1857, i» der „ßl. Ztg." erschienen, und Wurzbach und Kedrcin haben für ihre biographischen Lexika aus jener Scijze die Daien geschöpft. Ein Porträt deS Dichter» eristirt nicht, weht aber ein Schattenriß, gefertigt von der StiftSdame Frl. Marie v. Äröller, Zchülerin des TöchterinstituteS von Leuzendorf, in welchem Rizzi über deutsche Literatur Vorträge hielt, ler literarische Nachlaß des gefeierten Dichters und „Deutsche Macht- Denkers wurde vom Fürstbischof Dr. Funder dem Grillparzerverein in Wien übergeben. • ch •„Moriz von Kaiserseld, sei» Leben uudWirkenalsBeitrag zur Staatsgeschichte Oesterreichs in de« Jahren 1848 bis 1884," von Dr. F. von K r o n e s. Leipzig, Duncker und Humblot 1888. 9 fl. — Von einem Kroues ist stets was Gediegenes zu erwarten. Denn wer lemalS seine Geschichte unserer Monarchie oder die „Freien von Sanneck" oder irgend eine andere Schrift dieses erste» KennerS und tüchtigsten Bearbeiters des weiten Feldes der österreichischen Geschichte in der Hand gehabt, weiß, mit welch' scrupel-haster Gründlichkeit unser Autor sich an jede Arbeit macht. Und gerade seine Beiträge zur Geschichte der Cillier Grafen beweise», daß KroneS sich nur dann zufrieden gibt und erst dann mit einem neuem Werke vor die Oeffent-lichkeit tritt, wenn er nach sorgfältigstem und auch das ermüdendste Detail nicht scheuenden« Quellenstudium seine» Stoff vollständig beherrscht. Ein neuer Beleg dafür liegt nnS in der Biographie KaiserfeldS vor. — Moritz von Kaiserkeld war einer der hervorragendsten Staatsmänner und Parlamentarier Oesterreichs in unseren Tagen. Kein Genie, — wir Deutschösterreicher sind heut-zutage leider etwas arm an dieser Menschenspecies — kein fernblickender Geist (wie er z. B. über Bismark und Preußens Mission erst durch die Vorgänge von Sechsundsechzig zu klaren An» schauungen kommt», ist er in erster Linie ein sester, doch besonnener Charakter, ein ganzer Mann, fern allem Streberthum, nicht unempfäng-lich zwar für das Urtheil der Menge, aber sich dadurch niemals in seiner Ueberzeugung und seinem Austreten bestimmen lassend. Er ist Oesterreicher vom Scheitel bis zur Sohle, mit fester, volle* Ueberzeugung; er ist aber auch ein treuer, deutscherMann, er ist ein tüchtiger, körniger Sohn der Steiermark. welcher er als Landtags-abgeordneter. Landesansschnß und endlich als Landeshauptmann einen guten Theil seiner Arbeitskraft und den beste» Theil seiner Jahre widmet. Sei» Wirken gehört der österreichischen Geschichte an. Denn von der ersten glühenden Morgenröthe unseres Versaffungslebens in den Jahren 1848 und 184!», wo er als Mitglied des provisorischen Landtags und cne Blätter aus dem Schatze deutschen Witzelnd HumorS, herausgegeben von Signor Dom»x>. Berlin, Hngo Steinitz Verlag. Preis broschl, M. 2.80, j» Prachtband M. 4. Der Inhalt eines Buches soll den Titel rechtfertigen oder umgekehrt, und Beides ist bei diesem neuesten OpuS deS neuerdings mit seinen Werken so viel-sach Ansmerksamkeit erregenden pseudouymen Autors „Signor Domino" der Fall. Mit großem. Verständnis und kritischem Geschmack hat er die Geistesblitze, Witzraketen, Saryren. epigram-mischen Sinnsprüche. Scherziaden, derben und herben Hiimoristika, geistvollen Spottgedichte u. s. w.. kurzum, was es in der Literatur an bestem Lachstoff gab, in dieser ..humoristischen Anthologie" zusammengesaßt. Wir sindeu darin die alten und neuen Herren des Witzes und der Satyre vertreten, von Logau und Lessing bis zum „Blutige» Oskar" (Oskar Blumenthalj. Es sind in dem Albnm ausgenommen die ge-wähltesten Gaben Lichteiibergs, Jean Paul'S, Börne's: Exquisites von Frau; von Schöntha», Paul Lindau. Eckstein. Troja«. Stetteuheim, Saphir uud Signor Dominos, des Herausgebers selbst. Ja, was ist dieser pseudouyine Freund der lachenden Menschheit eigentlich? Er verräth eS uns nicht! In dem biographischen Verzeichnisse der Autoren steht über ihn neckisch mysteriös: „Signor Domino, geb.... ?-- Als eine der vorzüglichsten Pieeen des „Lachenden AlbiimS" erwäbtten wir aus dem Ab« schnitte „Liebe uud Ehe", ein Scherzgedicht in antiker Formi „Als der Herr Professor in Abwesenheit seiner Gattin Thekla ein hübsches Dienstmädchen gemiethet hatte." welcher Beitrag der Feder Ernst Eckstein'S entstammt, aus dessen Opus: „Das Hahnlied vorn deutsche» Professor." Ebenso verdient die Humoreske E. v. Wald-Zedtvitz „Die Kommode," die wir in demselben Abschnitte lesen, hervorragende Erwähnung. Wippchens unübertreffliche „Kriegsberichte" schließen das köstliche Buch, daS dein Heraus-geber recht viel Ehren uud Eisolg eintragen möge. Er hat es um die lachdednrstige Mensch-heit verdient! Die nette Ausstattung geht mit dein Inhalte Hand in Hand. U. * Allen Thierfreunden bietet der Kunftver-lag von C. T. Wiskott in BreSlau mit einem dort soeben fertig gestellten, ganz eigenartigen „S k i z z e n b n ch" mit vielen Federzeichnungen aus der Thierwelt von dem berühmten Künstler F e d o r F1 i n z e r eine willkommene Gabe. Sowie jedes Buch feine Geschichte, so bat auch das hier vorliegende Bilderbuch sür Alt uud Jung die feinige. Nicht sogleich hat nämlich Meister Flinzer einwillige» wollen, diese ihm persönlich als zu anspruchslos und allzu flüchtig hingeworfenen Köpfe, Gestalten und Gruppen seiner zwei- und vierfüßigen Lieblinge ans dein Thierleben als Werk veröffentlichen zu laffen, und es hat den Perlegern. Herrn Wiskott, allen Aufwand seinerBeredtsamkeit gekostet, den liebens-würdig-bescheidenen Schöpser der Skizze» zu be-wegen, die Erlaubnis hiezu z» ertheile». Angesichts des nun vollendeten Werkes wird das Pnbliknni dem Verleger gewiß Recht geben, daß es der Mühe verlohnte, ans der unglaublichen Fülle der reizvollen, unmitrelbaren Auszeichnungen dieser feinen, geistvollen Beobachtungeu und lebendig, so zu sage» nach derNatur gemachten Notizen Fedor Flinzer'S eine passende Auswahl zu treffen, und diese Thierstudien, die »nS vor züglichHunde, Vögel, Katze» und andere Hausthiere vorsühren, in einem Skizzenbuche zu vereinigen. Dank der Technik Flinzer'S, der mit schwarzer Tusche und der Feder zeichnet, konnten diese Blätter in solcher Treue wiedergegeben werden. Was wir an diese» Genrebildchen aus der Thierwelt zunächst der prächtigen Zeichnung am meisten bewundern, ist der köstliche Humor der Flinzer'S Griffel belebt, und den Hauptreiz seiner Entwürse ausmacht. Wir möchten diese Bilder-Novität ganz besonders jungen Müttern eni- „Deutsch- Macht" 1887 pfehlen die j ben, Büchlein eine reiche t>ülle der ll!iieiij'unÖ und Unterweisung für die kleine $Retrom *slV,e'ten Alter an finde». Aber es ^^-.tlmslversläiidigc »nd Laien sich eben-falls a>"er neneii Erscheinung erfreuen, sowie ed ^ Zeichen-Vorlagenbnch für Knaben und Mät^e» das passendste Weidnachts - Gescheit! bi'l»t. R. »DaS Spemann'sche Schatztäst-lein deS guten Raths. — Preis elegant gebunden^ 5 Mark — läßt nie im Stich. Was alles kann man von ihm erfahren! Wie man daS Hau« selbst und wie man im Hause sich einrichtet; wie ein Tisch richtig gedeckt wird; »va« beim Weinab-ziehen zu beobachten ist; wann der Hecht am besten und daS wilde Schwein nicht gut zu essen ist; wie man Champignon« und Pastinakwurzcln am besten zieht; was man seiner Tante schenkt, und tausend andere Dinge mehr. Bei einer der angestellten Stich-proben erfuhr ich auch, wa« ich gerade gern wissen wollte; wie man den Regenwurm auS Blumentöpfen herauslockt. Man bewirkt diese», indem man zu wie-verholten Malen an den Tops klopft. Nachdem der Stegcnwurm ein paar Mal umsonst von innen aus .Herein !" gerufen hat. kommt er endlich, neugierig, wie er ist. heraus, um sich nach dem hartnäckigen Klopfer umzusehen. Diesen Augenblick benutzt man, um ihn abzufassen und an einen Ort zu bringen, wo er sich mehr Bewegung im Freien machen kann. Kaus- und LandwirtMiatt. sWarnung vor Gannerfirmen beim Einkaus landwirthschastlicher M a s ch i n e n.] Ei» Grazer Blatt erhielt ans der Umgebung Murau (Obersteier) folgende Mittheilung: Seit einigen Jahren dringen Agenten der verschiedensten Firmen von Fabrits-Niederlagen landwirthschastlicher Maschinen in die abgelegensten Gebirgsthäler. Unter diesen Firmen und Agenten wurden solche betroffen, die den arglosen, redlichen Landniann auf fol-gende Art beschwindelt haben: Der Baner kaust ans Ratenzahlung eine Maschine, zahlt die erste oder die weiteren Raten regelmäßig zur be-stimmten Zeit mit Postanweisung, bekommt für die richtig geleistete Einzahlung vom Postamte einen „Ausgab - Schein", das ist ein kleines, unansehnliches Papierchen. Nach einigen Monaten kommt von der Firma oder deren Agenten die Aufforderung, diese oder jene Rate zu zahlen, obschon sie schon bezahlt worden ist! Der Bauer weiß, daß er bezahlt hat, besitzt aber keinen Beweis mehr in seinen Händen, weil er den kleineil Ausgab - Schein zu wenig beachtet, ihn verlegt oder verloren hat. Da er sich nicht zu helfen weiß und Angst vor dem Advocaten bat, mit welchem die Firma droht, so zahlt er lieber noch einmal die Rate. Hat der Bauer den Aus-gabschein zum Beweise seiner richtig geleisteten Einzahlung in seinen Händen und kann er sich daraus berufen, so folgt von Seite der Schwindel-firma gewöhnlich ein höfliches Entschuldigung-schreiben, mit der Ausflucht, daß man bei der Buchführung auf Streichung des betreffenden Postens vergessen habe. — Um nicht ein Opfer solcher Prellereien zu werden, soll der Landmann seine Bestellungen lieber bei inländischen soliden Geschäften machen oder bei solchen, die von der heimischen Landwirthschast - Gesellschaft als ver-läßlich empsohlen werden. Jeder Gauvorstand der Gesellschaft wird ihm gewiß mit Rath und That an die Hand gehen. sL a n d w. L e r k a u s s h a l l e i n W i e n. Nach einem in Wiener Tagesblättern erlassenen Auftuf an die Gutsbesitzer und Pächter als Produeeuten von Eonsumarrikeln besteht die Absicht, eheniöglichst eine Bereinigung von Guts-beschern Oesterreich-Ungarns zu dem Zwecke zu bilden, landw. Produkte direct und gemeinsam in einer eigenen Berkaussballe in Wien, bei gänzlicher Vermeidung des Zwischenhandels und unter Garantie für unverfälschte Qualität, preis-würdig veräußern zu lassen. Dieser Verkauf soll sich beispielsweise auch aus frisches Fleisch, dann auf Milch und Molkerei-Producte, Mehl. Obst, Gemüse, Bodenfrüchte aller Art, Geflügel, Wild, Fische :c. erstrecken. Eventuelle Beitritts Erklärungen sind vorläufig an Baron Stetten, Gut Goldgebe» nächst Stockerau, oder an die Niederlage der GutSverwaltung Goldgeben, Wien. 1., Wollzeile 34, zu richten. (3 u r Unterscheidung von Natur-u n d K u n st b u t t e rs würden sich — Mäuse am besten eignen. Ein englischer Chemiker erhielt vor einiger Zeit eine Anzahl Muster von Butter, um dieselben in seinem Laboratorium zu untersuchen. Die Kelche, in welchen man die Butter schmolz, nach-dem man die an der Oberfläche schwimmenden Be-standtheile vorsichtig hatte ablaufen lassen, ließ man während der Nacht auf einem Tische im Laboratorium stehen. Am folgenden Morgen fand er zehn Kelche vollständig leer, nur zwei waren unangerührt geblieben, und diese letzteren enthielten Kunstbutter, während die zehn anderen mit Naturbutter gefüllt gewesen waren. Da es sehr unwahrscheinlich war, daß hier bloßer Zufall im Spiele gewesen sein konnte, so wiederholte er diesen Versuch, und jedeSinal hatte er dasselbe Ergebnis; auf der Kunst-butter fand man nur die Fußspuren der Thiere, die anderen Kelche mit Naturbutter waren jedesmal leer. Dennoch aber dürfte der Vorschlag des Ehe-mikerS, in Zukunft Mäuse zur richtigen Unter-scheidung echter und gefälschter Waare zu ver-wenden, seine Schwierigkeiten haben, da daS Publieum wohl nicht so leicht zu bereden fein wird, diese Thiere als befugte Sachverständige anzuerkennen. Eingesendet. *) An Herrn Raimund Koscher, Bürger von Cilli und Hotelier. Sie haben jetzt wieder einmal öffentlich er-klärt, daß Sie Jemanden gegen Ihr besseres Wissen einen Denuncianten nannten, ihn somit verläumdetcn. Kennen Sie denn die Tragweite solcher Erklärungen nicht? Wenn Sie schon selbst eine solche Erklärung für eine Bagatelle halten, sollten Sie doch bedenken, daß Sie da-mit Ihre Familien- und Bürgerehre gefährden. Ein Mann steht für das ein, was er sagt; ein solcher Widerrus ist eine Selbsterniedrigung. Herr Wilhelm Oechs irrt übrigens wenn er glaubt, daß er durch diese Erklärung einen Sieg er-rnngen hat. Er möge nicht mit dem Feuer spielen, er wird sich einmal die Hände ver-brennen. Er pocht aus seine Verwendbarkeit beim Stadtamte: sollte einmal bei unserer Gemeinde eine Reformation an Haupt und Gliedern statt-finden, eine Reformation, welche von vielen ge-wünscht wird, ohne daß wir uns auf eine oder die andere Seite schlagen wollen, dann werden dem Herrn Wilhelm Oechs weder seine w o a -ge# Einsendung des Betrages versendet. Uni trotz Nässe bei Thauwetter etc. trockene Füsse zu erhalten, ist das ebenfalls durch Patent vor Nachahmung geschätzte wasserdichte Ledernahrnngsfett das beste Lederconservirungsinittel; Beweis di r Un-Ob. rtrefflichkeit sind 25 Prfimiirungen. Seit mehr all 10 Jahren bei Jagdscbnhwerk vom Allerhöchsten Hofe im Gebrauch und von ersten Fachantoritatea naih chemischer Analyse als vorzüglich anerkannt Warnung Beim Kaufe achte man auf den an den Flaschen und Blechdosen angebrachten Namen J. Bendik, denn e» werden unter ähnlicher Schutzmarke Kettgemische zu Markte gebracht, welche nicht« weiter sind, als Vaselin- oder Mineraltalgfubrikatc. Vaseline ist »on»t nichts Andere«, als geläuterter Petroleumsatz, welcher früher unter Petroleum-Wagenschmiere Verwendung fand, und nun als Ledersalbe die Rolle fielen muss, um die Abfälle zu verwerthen. — Wiederverkäufen! Rabatt. Zu Fabrikspreisen lagernd bei folgenden Hemm Kaufleuten: In Cilli bei Traun & Stiger, Tiiffer: Ch. Eisbacher. St Georgen; C. Kartin. Graa: F. Kroath, Pettau: C. Tonnn, Marburg: H«l* lasek, Jos. Martinz. Klagenfurt: Mnasi, Lai-hach: Scbnianig & Weber, sowie in allen grOsserm Orten der Monarchie. Znaimer C3-"0.rls:en von bester Qualität, liefert da« 5 Kilo-Fasal gegta Nachnahme ohne weitere Spesen uiu fl 2.2ö H. Kasparek in Fnlnek, Mähreu. Brniiiitweluscliaiik zu verpachten auch zu verkaufen. — Antrage am Rann Kr. 10, I Stock. 3 Hopfenstangen 879 2 Miick 12 kr. ab Gut u. Eisenwerk Missling. 1887 H. Kasparek in Fulnek, Mähren liefert gegen Machn.itime 5 Kilo Kaffee: [ftnniingo. elrjjirt. hochfeinst......fl« l t' alt 3. hocbetifUt» lu* i • n niltfi. .. la« • • •••••» r.irioriccu, hor. Uei hat abio keinen Zoll, kein« ?orti aad ktine KtuU illu^u tu bezahlen. Ich bitte um B*nt'llnnz>-i> _ 9.— <>.— 9.25 9 — 9.25 9,:.ü 10.— ?.r> i<>.— 10.— „Deutsche Wacht« Zu verkaufen: Line stabile, liegende Dampfmaschine mit Condensation So Pferdekrälte, mit «<' K^sselanlage. alle« »ehr wohl rhalten *lnd botriebstüchtig. — Anfragen die Administration der „Deutschcu Wacht" gek. an in Cilli 87;» Ein Lehrjunfße mit jruten Kehulxeugniwen. der deut&rhen und slo-veni*chen Sprach«1 müchti*. wir«! iri der Ö^m-seht-w*:ir««»ihandlun£ ßf;w*atz Nriiiwiiit* li t'ift'M- *?**#»•, aufgenommen. _s< H EUSTEIN ß 9 HEIL ) JT sriTir IV j*.->.T*rruysrrr7T7T*2Ti,ir an JTBjrjTiTzrrnrÜ l Allen Ihnlichen Präparaten in jedet Beiiehnng Tomtiebcn. «in-leibaorgane, Wcehselöeber. Hautkrankheiten. Krankheiten de« Gehirn», Fraucn-krai kh'itcn; sind leicht abführend. blutreinigend; kein Heilmittel ist günstiger und . »bei völlig unschädlicher, tun Verstopfungen tu bekämpfen, die gewisse Quelle der meisten Krankheiten. Der ye.zuckerten Form we~en werden si^ »db»t *on Kindtrra gerne genommen. Diene Pillen «ind durch ein «ehr ehrendes Zeugnis# des Hol- rathen Profeaaora Pltha ausgezeichnet. ßsy- Eine Schachtel. 15 Pillen enthal-cnd. kostet 15 kr.; eine Holle, die 8 Schachtcln. demnach 120 Pillen enthält, kostet nur 1 fl- fl. W. Uinnnnnnl Jede Schachtel, ans der die Firma: Apotheke „Zum heiligen Leopold" nicht V» arnunyi steht, und auf der Bückseite unaero Schutzmarko nloht tr»gt, tat ein Fal-eifleat, Tor dessen Ankauf das Publicuai gewarnt wird. Es tat genau zu beachten, daaa man nicht ein aohleohtes, gar keinen Erfolg habendea. Ja geradezu aohÄdllohea Präparat erhalte. Man verlange ausdrücklich: Neuateln'a Eliaabeth-Plllen; di ;#e sind auf dem Umschlage und der Gebrauchsanweisung mit nebanate-^ „ hender Unteraohrlft versehen. Haupi-EepAl In Wleai Apotheke „Zum helligen LeopeW de, Ph. Sleealelii, »tackt, Eeke der Planken- aad Splegelgaane Zu haben in Cllll bei den Herren: A. Marek, Apoth.; Kuplferachmid. 1 (■rosse Oewinn-Cliaiice bietet die neue vom Staate Hamburg garantirte Geldverloosung. f Verzeichnis überwacht iiele tiflil ■ l,oi fric nämlich: »tl.Sfi» und I «S« ist bei tief« CMdverloefutig a«e» b.» vorbanfen, «»« !>»- »elbe.Jiguna bei berftlben (e e*rkMrn»trcnb macht, «»nlich: Grtitmegliche «ilrherlielt i» Cetrrft te« C.r.nlieder boben fll.»<»rr»irroiig in ll.mhurs liir rremvte «Ste»lnnan»iablu»9, (ebr viele jnt Serloe|u»g teiiimeate »ewiime «nb t«bliesli» eine nicht >» teflijuedje *"'Sri'e>clbe wirb ben *Je«imrauii»eii brt jenu(| ton eiaet betonten biefÖT eiafl(ie(l fficiuieiL «nt )»« i» hebe« JlfKeit »ezoge» werten. Xaf jar ®alccfuim tcinmcut< tfMa«n*lcapttal betragt S Millionen Mark. ter fiaii»l4t*mn bei etflen El«II« i*t .* iO.OO«. Iteiiert ßch ja t« >«ei»e« I{ufle an» -« wetlO. keinen »B.IKio. vierte« Ju.eoo, funftrn HO.eee, iechften lau.»im uud nebtnle« ml eveitiucll Mark 500,(100 speciell aber .» :ioo.ooi . *ii«.oe«, ier ,000 :c. :c. «Ile Critin.l' fiwfe nmt mil dem »laaittrafctn verleben > »«d »erbe» »Ichl nur aaa» ?oose, friitern, nm einem Heben bie Möglichkeit 1U bieten, fich an btqtt vetterte 111 beteiligen, ebenlall« balbe «nt viertel roolf au«ge»-ben tet Vnil ber West betragt für bie erste «Nasse: »> . » A. %1. n. S.SO für ein Kauze* . - l,oo« . . . ».?» . . Iialhe» . . . . . - .»<» . . viertel . , Na« Urfralt be» «elraje», tntwebet butib v«ft»n»etlun, »bet t« Otfvrr. 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Jch bemerke >>iStnl«ich. taf; aal Wuul» Jebem ber amtliche Plan im »er««» »en mit nati» jt^antt »irb, 1Mb baj Ich Itrner tu etwa nicht cenvenirenbeu koele vor btr Aebnna «jeder i-rgitntbine n»b be« basüe erhaltenin Betrag ^irricketstatle. uii wrlrhem Tage die Zirliung der ernten C'Iumm»* atatlllndrt Martin Meyer jum BaukgcBchäi\ Hamburg. Dr. J. Hoisei G wohnt von nun an im neuen Sipareassagebiludf. Ein gang von der Bahnbosgasse. 8#S 4 . J ■©„ SCHUTZ-MASKE ___SrAmitit v brirti/u-lr» Hühneraugen-Pflaster wird seit vielen Deeennien sl» chmerzlos iiud >iebi r wirkendes Mittel zur voiUtän-digen Kntfcmung der Hühnoi-augoi: angewendet. I»ie Wirk an.' dieses Dr. Schinidtschen Hsthueriugt n - Plljmti r» ist nalii*2i Al>erraot: Gloggnitz, Niedertsterr in Julius Bittner'* Apoth-ke. Depoi in den Apotheken: Cilli: .1. Kaps r aehmid. Ad. Marek: Deutach-l,al>d»bvrg: II. Müller Leibnitr: 0. Rn»sheiin: Pettan: lg. B hrbalk Kadkervbarg: C. K. 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