LmballM Nr. M st. l l, l!»l»i ft. l öN. Fül t>lt Z«sttll««g l»» H»u» Donnerstag, 15. März. 4 z«iln» » l,., N«M« pr Z«: bli »ft»»« wil»nholnngc» pr. H«ll« » ll. 1877. Nichtamtlicher Theil. Wit», 12. März. "trd M «uswtt« "the d^""^ ^" Rinderpest in den im Reichs-""retenen Andern in der Zeit vom 5. bis 12ten März 1877. blnem Or^^ vom 5. bis 12. März d. I. «ft in «indervtst" c ^" st«ich«ralhe vertretenen Länder die ^aufgetreten. al« tind^v^s"s"^"n somit am 12. März d. I. ^ Commassations-Frage in Nrain. ^'"ei!!schufm^^2Ung der Grundstücke, die Theilung ^üulier „H^ Gluudftacke. die Ablösung und "e Äbigs f grmeinschaftlichcr Nichuugzrechte und '"ng vou „ach dem Patente vom 5. Juli 1853 regulierten Nutzungsrechten. >^"llM!,,lied d„ lcllinischm el>ndw!rlhichall«gsisllschall. lVchluh.) ^^'lch^f^ ^"sttllung im Peyrcrs Werl hat die ^ t!Un,ed,"i!! kutsche Gesetzgebung das Provocations- k. ^"facbm mV?" ^m bloßen vierten Theile oder doch ^lavital l."°ritäl, nach der Fläche oder nach dem "' >l üsttr, l^?^"t. eingeräumt. Gewiß wird man ?". lva« 3'^' Gesetzgebung nicht das aufnehmen ?1>«periode "^'"wo in fast stebjigjähriger Durch- w« l^ldun. ^''"b "«ch eingehender Pur.ficirrung durch """ als »," '? d" Praxis sich ergebenden Gesetzes. Räch "Zweckmäßig erwiesen hat. Wl?^5un^^ Ansicht und nach der vortrefflichen ^ dri^ Peyrer'schen legislativen Vorschlüge Es s, Frage dahin beantwortet werden: Orwell! is.!'" Provocationsrecht in der Weise, wie ^ ' ^° fü, ""en Vorschlage k 2 bestimmt ist. ge- dp"chend vollführt werde« lann. j«d!n »1 ltr,'"^ erlaube ich mir alle Inte res. btlr^Mnen ".' ^che dazu berufen sind, dieses Hl,s«,n,""' tveit«,? °"^ die G-sammthelt des Staate« Mtn ^"lcgun^"^' wollhälige Gesetz für die Grund, l^ln« ^n zu ln«^.^" sogenannte Eommassatlon ins in, <«""'''«"' U^.?"' «uf die vor einem zahlreichen ^tn m ""b for.'l"'"" 'm Monate Dezember 1876 ^/"'"rlhschaflllchen Klub in Wien gehal. ^.Dlr ^ ""'"tltsam zu machen. sowie die leMaliven ^n. 'I d°sbuchl,a^"""'"r°.h« Karl Pch.er sind > t..^ b« es d,m"""« 3«sy H5 Frlck in Wien zu l'ch ltt bk!ben tin." ^ ^- l- Äcttvbauminislerium, wie ^ln«h' ^up.s^, »°''8« zitierten Rundschreiben erficht. 7b< ^ die nach allen Sei.en °^tNdi^^,"^s Int "ss""ch"fll.chln Klub allgemein so 7^5 b" Veralt ""vorliefen, wurde zur Er- d I3.^blh^es ftarl 'Z^^° ^ dem Werle des l. ,. W . ' ^?h"t^^^^^^^^^^ der Grunds Paragrafe n«ch ^? Peyrer 8 ß^ Peyrer IZ Gesetz Verordnunq ^I Vrs«h Verordnung l 2 Sb K4 4« » 6. 3. 5 65 4». 53 -3 3 - 66 40 4 16 69, 65 «7 4l — b 15, 19 — 68 48 — 6 16 - 6« 44 -7 - 74 70 44 -» - 7l, 74 71 44 -9 2 - 7« 45 10 2l 74 78 46 — 11 2L - 74 4? l« «» - 75 48 -13 2, - 76 64 -14 15,13,20 — 77 65 10 15 16 - 78 64 2». 23 16 17 - 79 64 17 - 44 80 60 -18 5. 6 - «1 60. 62 — 19 85 Il0. IN 8, 63 — '21. 123 83 49. 50 — 134. 199 84 5l. 52 — 20 32 - 85 54 -21 28 86 55 -22 23 87 56 -2? 29 - 88 57 -24 20 - 89 50. 77 -25 31 90 51. 58 — 2« - 199. »0« j 9, .'.I. 58 -l97. 2<>4 ! »» 52 — 2? - 238. 337 98 5.9 — 28 207 94 «l. 6« -«9. K8 - 95 67 -30 2«»« SS - 48 3l ,4 ~ 97 - 50.51.43 »2 33 - 9S 53 95 33 224. 225 99 — 33. 55 24« Iw 52 34 « 6s. IM »5 35 l - ,02 — 38. 45 N l — 1<»3 - »9 3? 11 — 104 - 44. 47 »8 10 — 105 - 41. 40 39 ,5 — 10S - 40 L 40 16 — !07 — 138, 137 41 8 — 108 - 1s9. 140 42 21 74 109 - 8« 48 22 - 110 — 58 44 22 . 111 - 53 45 23 ^ 112 - 59 4« ,5 ^ 118 - «0 47 15-20 — 114 - 61 48 9 - 1l5 - 62 49 24 — 116 - 63 50 _ z,5 N7 - 68 51 22 - N8 43. 21 36 52 II. 12 ^ 119 68 — 53 »le,2bl«3» - 120 69.70 -54 86 - 121 71 — 55 37 — 122 72 — 56 3« __ 128 73 — 57 88 _ 124 74 58 38 .. 125 75 — 59 38 _ 126 76 — 60 4, 55 - 127 78. 63 -6l 14.13.27 125 12« 79.77 «2 28 — 129 — — 68 39 ^ 130 80 - Oesterreichilcher Neichsiath. «45. «ltznng des «bgesr>netenhanse». Wien. 13. Mürz. Dtr «ckeroauminister Vr°f Mannsfeld brlngt einen Nachtraaslredlt von 53,000 ft. zum Zwecke der Vollendung de« ünologlschen »nb pomologlschen Inftltut«gebiiudes in Klosterneuburg ein. Nl« erfter Gegenstand der Tagesordnung gelangt der »u«schußverlcht über die Regierungsvorlage, be. treffend den«nlaufder Vraunau.Straßwalchener Eisenbahn durch den Staat, zur Verhandlung. In demselben wird beantrag, die Regleruna zu ermächtigen, die f. t. priv. VralmaU'Slraßwalchener Eisenbahn um den Prei« von 875.000 fi. in Noten anzulaufen und derselben zu diesem Zwecke einen Epczlallrcdit von 875,000 fi. zu bewilligen. Nbg. Stene stellt den ««trag, ub,r den Otseh» enlwurf zur Tagesordnung überzugehen. »bg. Klintosch spricht «u« lolalen Oründen für den «u«schußantrag. »bg. Dr. Oelz ist gegen den «ußschußanlrag. b» ein allgemeinere« Vedürfni« für die Annahme desselben nicht vVrllegt. Abg. Wickhoff spricht flir die Nnnahme be« Nu«schnßant«ge«. der umsomehr anzunehmen ift. al« ja unlllngft erst für Nothstand«bauten in Niederc)fte?relch eine bedeutende Summe bewilligt wurde. Abg. Dr. Kronawetter macht barauf auf-merlsam, daß, wenn auch der Gtaat die in Rede ftehenbe Vahn nicht anlauft, deswegei« doch der Betrieb der Vahn leine«wtgs eingestellt werden dürfte. Der Hllndelsminister Dr. Ritter v. ^" a"l das halbe der Drelalovtti werden von Montt"u ^ Grund älterer Abmachungen verlangt. DaS ga> i ^,. Ufer der Moraca mit den Forts von SM ^ ^,, vec, welche auf dicscm Ufer liegen, betheuer" o ^ negrinischen Delegierten durchaus nicht "^" ^ können. Schließlich stehen a»f dem Prog"'""' ^ «s derungen die westlichen Theile tzer Kreise Hlio ^ Banjani. Abgesehen aber von dielen zte""'^,, B lichen Gebieten fordert Montenegro noch den^ Spizza und die Inseln im See von Sluta". , ^ Als Savfct Pascha und Karatheodon ">°^ßF Umfange dieser Forderungen Kenntnis erhlelltn, ^^' sie sich sofort dahin, duß die Pforte so ""tg^ 3' zessionen zu machen mcht in der Lage ^" °" ^F' den folgenden Sitzungen nahm Karathcodort, ^ staatssekretär im Ministerium deS Muß»"' „ sep" Gelegenheit, den Montenegrinern auseinander'^ ^ daß ihre Forderungen beim besten Wille" °° ^ serlichen Regierung als nicht acceptabel bett^ ^ ^ müßten. Bojo Petrovit erwiderte darauf, "/ HM', sein Kollege Radoniö stritte Befehle "5°^"' auf den Forderungen, welche in ihren Instl.Mn v halten sin», zu beharren. Bei einer der t°» ,^<> "^ sprechungen, die die Gesandten de« Fürsten ^B" den türtischen Vertretern haben, .sagte der M^ sident Petrovlt: „Wir werden lieber den )w"^'. als un« die Opfer eine« schweren Kritgl ^M müßigen Prel« außerordentlicher Siege ntyu^^!l Die Pforte befindet sich infolge dieser H"^^ großer Verlegenheit. Sie wünscht au« 9" "" ^ ! einen raschen Friedensschluß, «ndererseit« ' '^il^ nicht in der Vage, die mit großer H""h<^ß lheidlgten Forderungen Montenegro'S MUN^M besten Falle dürften die Verhandlungen einen » Verlauf nehmen. - ^ß 3'^ Nicht unerwähnt darf ferner bleibe«, ^ K^ abelmal« gegen die Abtretung deS Has"' h^ an Montenegro energisch sich ausaesp««^^ Feuilleton. Ein Besuch bei der Redaction eines Con-uerjations-AMons. ES ist 5 Uhr in der Früh eines Dezembertages. D:r Schnee wirbelt in dichten Flocken an die Fenster des Studierzimmers, worin die bis in die Nacht fort-gesetzte Heizung eine leidliche Wärme zurückgelassen hat. I« wolgefütterten Schlafroct, den Ne um sich geschlagen hat, erscheint eine lange hagere Gestalt, die sich ohne Zügern auf dem Eorgenstuhle vor dem Schreibtische niederläßt und ein ungebundene« Buch aufschlägt. Dr. Biene — so heißt der Mann, bei dem wir uns schoi, so frühe einschleichen — ist wolbestallter Mitredacteur bei der »euen NuSgabe eines Eonversationsi, die Fabel, eine halb trauliche, halb quälende Erinnerung an die goldenen Tage der Kindheit, labsr, der Handwerker, einige Faber«, darunter mehrere Geistliche, ein Musiler, ein Pädagoge untz ein Kupferstecher«. vorüber. Alle diese Personen und Sachen fallen in die Oe-biete seiner Redactions-Kollegen. Bei dem französischen Marschall Fabert macht Dr. Biene Halt; cr notiert ihn für Professor Rosenstock, der die französische Ge. schichte vertritt; an einem ungarischen Filologen und an einem römischen Heiligen geht der Weg vorüber zu den Artikeln über die Fabler, die unser Biene sammt-lich nebst der Einleitung über die berühmten 400 Märtyrer der römischen Geschichte dem geheimen Studienralh Lenz übergibt. Nun folgt wieder so manche «rtilelblume. die nicht für Herrn Biene gewachsen ift. Er hat aber ein zu lebendiges Interesse an den volkswirthschaftlichen , .<. eille>5Fl' Bestrebungen der Zelt, als daß er si« " B.>< lieri Halt machend, erinnert er s^ ,"^n lirl^ rath Meister, dem er so manchen trew"^ ist' ^ der italienischen Geschichte verdankt, gt,i° Ol ^ sucht nach dem Briefe eines jungen Oelty' ^, ^ M der sich ihm jüngst für italienische Sp">^> und Literatur angeboten hat. Die gen sind gut. der «rief schön, «rtr°""^ß ^ ^ die Honorarforderung ist so unbescheiden, ^g^- ^ gar nicht «agt. sie dlm < thun? Herr Biene macht ausgesuchter Diplomatie »ermM^ ^ «r O bittet um rascheste Entscheidung. D«"^. A F Magd findet sich ein. um Feuer anzu' « V ^ zimmer fängt e« an, lebendig z"Haf« ">l^ wirft noch einige Fragen über zw Uen A M zu entziffernde Stellen der auf Postkarten. Dann will er e, „ .M« fF auch einmal so gut haben, wie "'^a'B ^ ^ erholt sich eine Viertelstunde beim " ^ ^ Mokka in traulicher Unterhaltung « „ se"" . dern. Dcn Postboten tragen inM" ^ se>" Tritte nach der Küche. , , M" ^ ^ Punkt 8 Uhr steht He",^"h «rqU^'^H literarischen Heiligthum, belebt «"" egen» .„ 3 I z» haucht ihm eine liebliche Wär«« "^" lie F' Biene seufzt au« tiefer Brust; vor ^ ^el und etwa eben fo viele Kreuzbänder. 469 lönntt bieV . "N" zu Zwecken verwendet werden. "i eigentlich lein han-I"p°rt n°/^°^p"buzieren fie nicht«. Von einem >'in, da?^- "°"«" kann auch wol leine Rebe ^nder nlü! ^""°»°rcen von der Industrie fremder .'" Konstant n°w^^^"/^"°""l^ ^" "e Konferenz Tagesneuigkeiten. »" H°uüv« ^'"' "^' ° "' 2" " " " " ^ ^ ^° lür die heuri- ..?t. ss. P^.. "" 58.000 st. votiert wurden, so tonnen, wit die ""^« einln °^k '" ^"^ 2°h« leine größeren Mauvoer. ""^". DM°"" Kostenaufwand erfordern würden, abgehalten ""«« bit S« , '""' "" Uebungen in kleineren Abtheilungen. ^ "'t bcsnn» "°" ^"pp'Ndivisionen nicht übersteigen dür-'^" Neubtw°« " vellillsichligung der Artillerie, welch- infolge W°ff'N tritt ° '" "" ""^"« Verhällni« ,u den übrigen "" bie V«!l, °°^" iu werden. Ferner ist der Angriff ^"«illhiuna.""''"^ leldmilßiger Vefeftigungen, sowie die 2" "'Hl ^ ° °°" Fchul!g,manü«,ern, welche bi« jetzt entweder zunehmen und n" " ^ ^^"^ Maßstabe geübt wurden, v°r-^" «llilltiitlü v"' ^"' "° " ^" Vtrhllltnlsse aeftaNen, grö. ^ bei ^r U»!c^ ^"" iu verwenden. Den Kavallerietruppen "lten!)enV,^"'°^"» 'Wr diesjährigen Manöver noch leine ^lWlich^ /" iuzuweisen, da denselben bis dahin die nöthige !^'' 0«,«l ^ " ' fahrigen «»«gedinger de, Haust«. "'"' «°d lch»"!'" "" "n mürrischer, unverträglicher Monn « ^ctiligleileu c!" längerer Zeit l»m e« im Hause wiederholt ^'' der i» V ^" "°"ll"l Woche stand eine« Tage, »er !'° «änlich °" H"«rich«lhaler Papierfabrik bcfchilsiigt war. w?" 'nz^ e^ '"" °"l' um »ur Arbeit zu gehen. D« ?^°". 'Ndem "'" ^""° ""ch"' l° unterbrach er e« ^ ""Uls»H., «" l" "er »tube °us- und abging. Der da. u>l »v°h.... "l" weckte den «lusgedinger, der im selben 5 ^lug den '«? ^"° ^^l°fc. 2r spran« au. dem vet.e «>> "N° bottt «"' ^'^' "°'l, >m «u.bruche h.f.igm ^^be °us ' . «"! °"' '"' *"'" '" "«" lchlu» ihn mil l>°?^ ^chlilä/I . ^ '" v""' "°""l er ihm noch mehrere »"' "«d'un , ^"' '" "" T°° de, »reife, zur Folge H "' d'° nur b °! ^ l" ^"'lche in die Gchlaslamm.r der lß, ""fiel « , ^ "" Vmlerwand von der Stube. w° der !^ °^"°«""" "«' und sagte spöttisch- ,.Der Gles ^l Hlürl» "'" "'" «immer im Wcg stehn." Der b«>n^)^Utn """^ """" ^" ^"ichle llberlilferl. b°Nl> ^« v '" Kairo.) Ueber dab Duell, da« zwischen «nd Herrn Ludwig Meyer aus stnd ^ "" «!»i *'"""l>en nilchst «lllro ftaltfaud. erhält d,e l>Ui« .°" ^Ul bu.^^°' 26 Februar, folgende« Schreiben: „Sie ^«'w ^«n. ' "" iw'schen Herrn Meyer und dem Mar. dolie« ""h it««, "^luudeu. bereit« unterrichtet. Hler ist da« b"r« «!" vpsct ." "^"Naud ^« T°ge«gespräche«; man be- "" «, ^ lliu. « ^"^""ll'' °"" Ulan anerleuul auch, daß ^ffork l'« ^ '"^l- Der »nlah zum Duell war - Heytr ""» d.« ^"° ^°>ne. «us einem Maskenball, der über l"l«>w"'"'''lttl!><,r '^""h« in der Oper stattfand, «ras Herr "Nd >„/"' lie d^ "" Au,gange mil einer mattierten Dame tr ter ^^°>hln ^ ""e e«ne ^ °"e. die der Villetteur gebraucht halte, °l« "l»> ^ schlug in«°^""°^ ll^' ^" l^ben Momente wurde ^° "°^ dltr Vl ""^^'' "" '"""" ^^" l°'^ ^^"»,»,....... ^" llch von dieser „Uebelraschung" erholt ^"tn ------ 8tsin ^ iU l l -------"----------------------------- ^l3."^lüchti° "^.i^" "fte Vrlef äußert eine edle, ?"ich, ^"trüftmw n,^s^ °u««nscheinlichcm Faustballen "« ^>tc tintVm^ ^' die heiligsten per- l"°p^ ^sunl, ein Mitarbeiters, die sich Herr Viene ^ltbo' Elegante ^ bandwurmartigen Pirlode in drei Vm be a,, ^ ^llhe und durch Ai.bequemung der ""i« «, c'^l hat ^" ^r Redaction aufgestellten Grund. "l'W« ' kin l,^7" zweite Brief ersucht unter Hin. ^ Ur> V rm ""stehendes reudigeS Familien. !"lH"^r. Der , .'^ """ Honoraroorsch.sse« bei 'lls«'^'grün li^?'/ «rief "thiilt die sstenlange, ' ^' ,^"u '^' ^rhoftlcheVertheidiguu.einiger ? line, ^"ungsv"s^s ° ""ler Freund bemüngelt und d""7^"'i" N^tn zurückgesendet hat, und ^uzbil^»lhors^ °"alUi^^^ ^^^ belehrenden Er. >e s^' umschl ß^""uensoollst entgegen,c. Dle ^'« .."3'lerUch "s^?5""ifi°nen der Mitarbeiter, ^ w ^^weg a° ? ."ben, daß sic zur deutlichen .? st '" ^n Ec^r """ ^?^"' «nbere mit Au«. !'"^ G^ 'f durchw? ^Ä"^'^°"f ben Redacteur N 5rie^ltte d-w ," >b"" ^lene macht Waller 3°^ N^e Ete?e " 5°": „Nacht muß e, sei.,, >U' «rief" ° "^"'" <2' W die lMich Kill,"'"' und^ die«m«l ' ^°°° ^" ^"pf°ng" zu "" »ins ^weil es «s?.. ^""de muß er das Eisen !!' l^""« er b r^ «/ läßt dem Gehelmrath. .'. "n ß'"«bsa ^"^"f den Abend angenommen '°"igtl,1z. die eiH"^"" d°« ^filon geht allcm ^ beantw,F« ',"" " l"l Zuschriften am «"'"en lann, ist der Abend, («chluß s,l,t.) hatte, tral der Marqui« v. Compiögne aus ihn zu mit dm Worten: „0u u'euldrlu»»« p»» Ie, lommv». Vou» we trouvorvi k 1» »oeistö zöosswMclue." Meyer war so vs'wirtt, daß er nicht» zu erwidern wußte ul« : „^ri:« bi«o." »m folgenden Tage jedoch, einem Sonntage, fuchte er den Marqui« auf, traf ihn nicht zu Haufe und sendete sodnnn seinen Setundanlen, Herrn «louvino, zu seinem Oeguer. >0i« Wmwoch yst«»"' die beider-feitigen Velunbanteu Verhindlungel, wegen einer Nu»siihuung, sie fcheiterlen aber an dem Marqui«, der turchau« leine Oeuuglhnung gewähren wollte. Hierauf wurden die Vedingungen fllr da» Plstolenduell vereinbart. Donnerstag morgen» 6 Uhr n»»r da» Rendezvous auf dem Wege zu den Piramibcn. Die Distanz wurde mit 30 schritten auSgemiltelt und beide Olgner sollten gleichzeitig nach dem itommando „I^ou," I, 2. 3!" schießen. Die Gegner hatten bereits die Stellungen eingenommen, da ließ Meyer durch seinen Sekundanten noch einmal Versöhnung anbieten; Marqui« von Compiegne wieS da« Anerbieten zurück, da» Korn» mando folgte und diesem rasch beide Schüsse. Der Marquis si'l, in die rechte Schulter getroffen; mit den Worten: „T'oucuä ü I'äimulo" sanl er nieder und bot feinem Gegner, nun versöhnt, die Hand. Dit Wunde wurde sofort al« eine sehr schwere erkannt und Marquie v. Lompiugue in seine Wohnung gebracht. Zwi» scheu den beiden Gegnern fand volle Aussöhnung statt, »nb hat sich der Verwundete in fehr lobenden Worten über feinen Gegner geäußllt. Die Simpalhie, die die VevöÜerung dem Sieger dar. gebracht, tonnte dilfen aber nicht vor der Untersuchung schützen, welche da« deutsche Konsulat gegen Heiln Meyer eingeleitet hat." «Fokales. Aus der Handels» und Gewerbelammer für Kram. Aus dem Protokolle über die am 2. März 1877 abgehaltene ordentliche Sitzung der Handels« und Oewerbctammer für Kram bringen wir fol-genden Auszug: An dieser Sitzung nahmen unter dem Vorsitze des Vizepräsidenten Karl Luckmann und in Anwesenheit des landesfürstlichen Kommissärs, l. l. Regierungsrathes Rudolf Grafen EhorinSty, folgende Kammermitglieder theil: Albin Achtschin, Ferdinand Vilina, Franz Debeuz, Vincenz Hansel, Josef Koroin, Heinrich Korn, Peter Laßnit, Johann Malhian, Emerich Mayer, Ignaz Seemann, Peter Thomann uno M. Treun. Der Vizepräsident konstatierte die Veschluß. fähigleit der Kammer, erllärte die Sitzung für eröffnet und gab mit Bedauern bekannt, daß der Herr Präsident durch Krankheit verhindert ist, den Vorsitz in der heu» tigen Sitzung zu führen. Zu Verisieatoren des heutigen Sitzungsprotololle« bestimmte der Vorsitzende die Kammerräthe Peter Laßnil und Johann Malyian. I. Das Protokoll dcr Sitzung vom 16. Jänner 1877 wird genehmigend zur Kenntnis genommen. II. Der Sekretär trägt den Geschäftsbericht vor. Nach demselben gelangten vom I. Jänner bis 2. März 1877 an die Kammer 425 Geschäflsstücke. Von den Erledigungen werden hervorgehoben : 1.) Die Verlautbarung von LieferungSauSschrei» bungen durch die Gemelnde-Aemter; 2.) dcr Vcricht an die l. l. Landesregierung über das Martllonzessionsgesuch der Gemeinde Rieg; 3.) daS Ersuchschreiben an die l. l. Steuerämter um Nachweisung der mit Ende 1876 rückständigen Kammerbeiträge; 4.) der Bericht an das l. ungarische Flnanzmini» sterium, mit welchem von den im Druck erschienenen Berichten der Kammer je ein Exemplar vovgelegt wurde; b.) die Einbcrufungsschreiben an die Herren Franz Draschler, Eduard Hohn und Franz Goröic als Mit-glicder der Kammer; 6.) daS Ersuchschreiben an die Triester Kammer um Uebermittlung von sechs Exemplaren der Platz. Usance» und da« Danlschreiben an dieselbe für die unentgeltliche Ueberlassung derselben; 7.) die Bekanntgabe des Verlaufspreises per 1 Kilo Petroleum in» Oktober, November und Dezember 1876 an die Verwaltungslommisfion des t. l. 53. Infanterie. Regiments Erzherzog Leopold; 8.) dem Laibacher Stadtmagistrate wurden Schätz» manner für Spezereiwaren bekannt gegeben; 9.) die Zuschrift an den lrainischen Landcsausschuß inbetreff der Zufahrtsstraße zum Bahnhöfe in Podnart; 10.) dcr l. l. Landesregierung und der l. l. Militär-vcrpftegS, Bezirlsvcrwallung in Laibach wurden zum Zwecke einer militärisch > statistischen Landesbeschreibung die gewilnschtcn Daten über Tuch-, Baumwoll- und Leder-fabrilen, Eisengießereien, Maschinenwerkstätten, Mühlen, Bäckereien, Tuchmacherei««< getretenen Herren: Alexander Drco, Lui« Illsch, Anton Ienll Franz «afch, Karl Lcslovir, llmil Mandhailinger, MaNhllu« Treun und Heinrich Wencel, wurde auf den lf<. d. M. eine außerordentliche Generalversammlung de« hiesigen H»ndsl».Kr°nlen. und Pension«, verein« einberufen. Dieser Verein hat »llhrend der siebenjährigen Fullclion«d»uer der nun ablrelendtn Direction einen unleugbar sehr bedeutenden Aufschwung genommen. Im genannten Zeit. räume wurden über 14,00(1 fl sür Bereinezwellc verwendet, wüh-rend zuvor in 35 Jahren hiefilr nur 13,000 si. verau«gabt wurden, und trotzdem Hut sich da» Veremsoermögeu um t>e« vtrhüllni«? mäßig sehr bedeutenden Velrag von 6000 ft. vermehrt. Deß» gleiche» hat sich die Zahl der Mitglieder von 216 aus 450 ße. hoben; auch die Einführung uad Gewinnung der unterstützenden Vlltglieoer, welche bi«her schon über 180U fl. eingezahlt haben, fällt in diefe Zeilperiode. Wie au» den angeführten ziffermäßig» Daten hervorgeht, lonn somit der abtretenden Direction da» Zeugnis nicht versagt werden, baß sie ihre« Nmle» mit danll«w erlhe« Eifer wallet: und D»nl der umsichtigen und oerständni»vollen Vermögen«gebarung den Verein bei ihre« Nllcllritle in einer s, günstigen finanziellen Position zurUltläßi, »le sich dieselbe jeöer andeit Verein gewiß nur wünschen lann. — (»eschwornenlifte.) Veim hiesigen i!anbe«gerichte fand am 12. d. M. unter Vorsitz de« Lanbesgerichte.Plaftoentn, Vertfcher in Gegenwart der Herren: OLVN. <»pretz, L»»i. v.Zhuber, Slaalsan»alt Persche und Dr. Mund», al< Vertreter der Uovol»tellla«mer, die Auslosung der Geschwvl-nen flir die Anfangs April beginnende zweite diesjährig« Schwur» gericht«sefsion statt, «ls Hauptgeschwoilie wurden ausgelost die Herren: Schapla Anton, «ealilätenbesiher in Sluci«; Kadiie Varthelmä, Grundbesitzer m Zwischen»ässerrl; Prasch»il«r Aloi«, ««alilätenbesitzei in MUniendors; Mayer «merich, Kabril«« besttzer in Laibach; Delleva Alois, vesitzer in Adelsberg; K»v»e Franz, Handelsmann in ^aas; Omersa Franz, Handelsmann in ssrainbura.; Volz» Julius, Graf, l. l, pens. Hauptm«nn in Lai» bach ; Urbanc Anton, Grundbesitzer in Zaoraga ; «ajalooic Franz, Sparlassebeamter in Laiboch- St«l Wllhel», Hansbesitzer in Laibach; Fischer V. F., Handelsmann >n Laibach; Iamschet Io» h«nii, Handelsmaxn in Laibach; gois Alfons, Freiherr »., Vteali< tätenbesitzer in Schalkendorf; Mathian Ialob, Vücker in Laibach; Lazarini Kajetan, Freiherr v. l. l. pens. Oberst und «ealitäten» besitzer in Seebach; Olistit Franz, Grundbesitzer in «erdah; Kapsch Ialob, Goloarbeiter in Laibach; Hrovat Johann, Grundbesitzer in Laibach; Koschir Forlunat, Lantwirth in Podjelse; Vllrger Leopold, Handelsmann in Laibach; Bulovc Johann, Handels-mann in Vladmannsdvrs; Draxer Matthäus, Gemeindevorftand in lkopailca; Lojar Johann, Genleindeoorftand >n Tersain; Dim» nil Johann, Hausbesitzer in Laibach; Germounil Johann, Grnno« besitzer in vooiz; Iuh Franz, Vlealilätenbesiher « Lillai; itun-stel Franz, Gaftwirtl) in Nadmannsdorf; Aubel Anton, Hans» besitzer in Laibach; Kiasovic Georg, Grnndbesiher in Neudoif; Meoen Georg, Grundbesitzei in Vigal«»; Nerhouz Johann, H»»s» befiher in Laibach; Wernil Thomas. Hausbesitzer in Laibach; ' Prezel Franz. »rundbesiher in Mitterdors; Dimnil Franz, Grund» besitz« in Unlerschischla; Zwriner Georg, ßiealitälenbefitzer in Presla. - Ergänzungsgeschworne: K»bilza Ialod, Pardubsll) Franz, Slapnicar Johann, Dolen, Josef, Piohinar Johann. Alfarei Johann, Ueichm»nn Iofef, Hitnil Varthelmä, sämmtlich a»s Laibach. — (Wollhäligleit«. Konzert.) Zum Vorthette des »»ndensonde» im l. l. Mlitär-Invalibenhause zu Ti«>» vtlanstalttl die Kapell. de» Infanterie. Reimen« «lsherzo« 470 Leopold Nr. 53, nnl« gleichzeitiger Mitwirkung de« belannten hiesigen Zithermeifter» Herrn I. Vlumlachner, Sonntag den 18. d. M. im <5la»salon der Kafino«Reftaur»tion ein Wol-ih!ltigteit««Konzert, bei welchem Herr Blumlachner zwei Piece« eigener Composition mit Otchefterbegleitung auf der Gchlagzither vortragen wird. Da« Programm de« Konzerte», dem im Interesse oe« damit beabsichtigten wolthlltigen Zwecke« — Unterstützung armer, im Dienste für da» Vaterland erblindeter Soldaten — ein fehr zahlreicher Nesuch zu wünschen mil«, be« steht au« nachstehenden Nummern: I.) Sommernachtstraum» Marsch, von Mendelssohn; 2.) „Wo die Zitronen blllh'n", Walzer von Sttauß; 3.) Ouvertüre zur Oper: »Mignun", von Thomas; 4.) „Vom Donaustrande", Poll» schnell oon Strauß; b.) ^Sech« Minuten in Tirol", Varierte« Gebirgslied für die Zither, mit Verleitung de« Orchesters, lomponittt und uoigelragen vom Herrn Vlumlachner; 6.) Dreigespräch zwischen Tlarinette, Flauto und Oboe von Hamm; 7.) Ouvertüre zur Oper „Der Freischütz", von Weber; 8.) „Da« Zusammentreffen", Melodien für l»',e Zithcr mit Begleitung de« Orchester«, lomponiert und vorgetragen vom Herrn Vlumlachncr; 9.) Simfoni zur „Semiramioe", von Rossini; 10.) „Fata Morgana" , Potpourri von I. Komzül; 11.) slavische Ouvertüre, von Tittl; 12) ,,D» und Du", Walzer von Strauß; 13.) Quintett au« der Oper „Un Vallo in Maschera", von Verdi; 14.) „Auf der Jagd", Poll» schnell vou Strauß; Ib.) „Fatimtza Marsch", von Supp6. — (Feuerall »rm.) Gestern abend« lurz „or 10 Uhr signalisiert« orrFeuerwächler vom «astelloerge mittelst eme« Schusse« ei««« (in der Ortschaft S ch w a rz b o r f) auf dem Moräne »««gebrochenen Vrano. Wenige Minuten uach ersolgter Signali' fierung fuhr «in Loschlram der freiwilligen Fcuelwehr in der Richtung deS Vrande« ad, lehrte jedoch »n der Orenze der städtischen Oemarlung um, da da« Feuer mitlerwelle bereit« erloschen schien und übetdle» weil außerhalb der Fenerliuie gewesen sein wußte. — (Südbahnverlehr.) Einer Anzeige der Vettiebs-direction zufolge wuide mit 13. d. aus der Vahustrecke Stein» amanger-itauizOa-Vaic« und Piagerhof auch der Laftzugsoerlehr wieder aufgenommen, dagegen ist »nfolge neuerlicher Veiwehuu« gen zwischen Kaniz«a°lkt«zlhell> der Oesammlverlehr noch ein« gestellt. — ( Wiuterbild.) Als winlerlichl» Luriosum theilt man au« Klogtnfurl mit, daß infolge der seit dem Vierzig«Mtlrlyrer« tage (10. März) eingetretenen grimmigen Killte der Woithersee zuzefroren ist. Hillt oie »alte noch weiter an, so gehen in ein paar Tagen schon die Fuhrwerle über den See. Da nach dem astronomischen Kalender am 20. d. M. der Frühling anfängt, ist die «wtlhme Thatsache wol mit Recht als ein kuriosum anzusehen. — («Die Wunder be« Himmel«") oder gemem. faßliche Darstellung de« Wellsiftcmes von I. I. v. Lillrow. Unter dllsem Titel erscheiul in sechster Auflage ein naturwissenschastliche« Weil, welches speziell die populäre Astronomie behandelt und mit 32 Lieferungen k 30 lr. komplett wird. — Auf den der heulia/n „laibacher Zeitung" für die P. T. Stadtavonneuten beiliegenden Prospelt machen wir mit dem Vemerlen aufmerlsam, daß die Vuchhalldlung Jg. v. Kleinmayr ^ Feb. Vamveig in «alboch dle erste Lieserung diese« Werte« am Lager hat und Veftelluugen hierauf übernimmt, ___________ Theater. <—8) Die unübertroffenen Strauß'schen Walzertlänge, die jeden Freund der leichten Musit im Lause der Saison so oft ergötzten uno der „Fledermaus" bereit» so viele volle Häuser e»n« trugen, füllten auch vorgestern, wo der „Karneval von stom" semen ehlenoollen Lmzug hielt, unser Theater in allen Räumen. Wir glauben, uns eine detaillierte Besprechung der einzelnen reizenden Nummern dieser schon au« dem Vorjahre männiglicb belannten Operette ersparen zu dürfen. Auch die Aufführung war fo, wie man dieselbe bei der gleichfall« belanntm Lelftungsfilhig-teit unserer mufilalischen und gesanglichen Kräfte ooruuSfttzen durste. Einzelne Partie» gingen recht llappend und glatt von stallen, während ftellenweis,: weidlich salsch gesungen wurde. Frau Fritzsche hatte zahlleiche recht gute Momente und fang namentlich da« Entrse-Lied tn der Imrodl'.clion mit viel ansprechender Wärme. Herr Mailler führte den ,Faleoni«L°rm" in musi. lalischer Veziehung mil gewohnter Sicherheit durch, während seine treulose Gattin, Frau Zwerenz , durch ihr übertrieben „Sperl". artiges Auftreten den guten Eindruck, den sie in ihren eleganten, häufig gewechselten Toiletten machte, wieder größtenteils verwischte. Mll besonderer Anerkennung erwähnen wir Herrn Weiß, der seinen «Arthur Vryl" ,ur vollen Geltung brachte. Seine Kunftzenossen, die Herren Welel» a und Kilanyi — letzterer hatte als „Mädchen für alle«" im letzten «ugeilblicke die Partie dc« erlranlten Herrn La«la übernommen — waren durch» au« nicht störend. Die Ensemble« gingen mitunter recht gut, we« Niger tonnen wir die« vom Schlußchor des ersten Alte« sagen, der stellenweise ganz sonderbare M'ßliine zutage förderte. Die Inszenierung ist eine musterhafte zu nennen. Am Schlüsse des letzten Alte« wurden wir van einem gmgestellten rollenden Tableau — der Einzug de« Prinzen Larneval — überrascht. Probeumhl. Da« gefertigt, «omit6 beehrt sich hiemit, zu der anläßlich der bellorstehtnden semeinderath«wahlen heute Donnerstag den 15. Mürz für den I. WahMrper zu veranstaltenden Probewahl einzuladen Die Versammlung, um deren hünltlichen und zahlreichen Vesuch feiten« der Herren verfassungstreuen Wähler dringend gl« beten wird, wird im Kasino«Vla«salon abgehalten und beginnt abend« halb 8 Uhr. Laibach am 11. März 1877. V<« 3entral-W«lhlc«mitt »es cenft. Verein». Ginladung der Herren p. t. ^ogmbMer und Meaterfreunde zu der Freit«« den 1«. Vtiirz. vsrmittagS halb 12 Uhr, im Salkonsaale der Kasino jlokalitüten abzuhaltenden Generalversammlung. Gegenstand derVesprechuug: 1) Da« vom Theaterdireltor Herrn Julius Fritzsche an den hohen lrainischm Laudesausschuß überreicht! Gesuch wegen Ver« lethung de« deutschen Theater« für die Wintersaisan 1677/79; 2.) Wahl dc« Thcater.Lomili«. Das provisorische Theater-Eomite. Neueste Post. (Original-Telegramme der „Laib. Zeitung.") Wien, 14. März. Die „Politische Korrespondenz" meldet telegrafisch aus Konstanlinopel: Verltißllche Informationen signalisieren Bemühungen hervorragender Vertreter der Pforte im Auslande beim Grohvezier im Sinne einer spontanen Annäherung an Rußland, zum Zwecke direlter Auseinanoelsetzung mit dieser Macht. Vudapeft, 14. März. Im Unterhause beantwortete Tisza eine Reihe von Interpellationen, jene betreffs der Bantfrage unter Hinweis auf die einzubringenden Gesetz» vorlagen. Auf eine Interpellation des Serben Polit betreffs der türtenfreundlichen Demonstrationen und der Haltung der Monarchie in der Orientfrage legt Tisza in ausführlicher Rede überzeugend dar, daß die erwähnten Demonstrationen die äußere Politik Oesterreich« Ungarns durchaus nicht kompromittieren können und nicht geeignet seien, die Gefühle der slavischen Bevölkerung zu verletzen. Tlsza betonte ferner, daß das auswärtige Amt, mit welchem die ungarische Regierung übereinstimme, an den in der Orientfrage bisher befolgten Prinzipien festhalte und es al« seine Aufgabe betrachte, den Frieden zu erhalten, da« Lo« der Christen in der Türlei zu verbessern und dafür zu sorgen, daß die Interessen der Monarchie unter allen Umstünden und wem immer gegenüber gewahrt werden. (Lebhafter Beifall.) Die Antworten wurden zur Kenntnis genommen. Paris, 14. März. „Dtbats" und „Temps" Mtlden, der englische Mmlsterralh habe gestern die Idee eines von den sechs Großmachlen zu unterzeichnenden Protokolles im Prinzipe angenommen. Konftantinopel, 14. März. Der Mlnlfterralh hat sich auch heule mit Montenegro beschäftigt; möglicher, weise findet morgen wieder eine Konferenz statt. Weigert sich die Pforte definitiv, die Forderungen bezüglich Nilftt', des rechten Moraoa.UferS und eines Seehafens zu bewilligen, so würden die Montenegriner abreisen; im Falle bloß theilwelser Verwerfung würden fie In. structlonen aus Cetinje einholen, doch ist eine Einigung nicht wahrscheinlich. Konftantinopel, 14. März. Der Kommandant ron Eilistria, Achmed Hamdy, wurde anstatt des ab-gesetzten Omer Fejzy zum Poltzeiminister ernannt. Berlin, 13. MärzT^N^ Wr. Tgbl.) In parlamentarischen Kreisen verlautet, der Marineminister Ge» neral Stosch habe wegen eine« Zerwürfnisses nilt s marck aus Anlaß der letzten Reichstagsrede de«!^ seine Entlassung gegeben und Moltle sei eifrigst bew''' die Uneinigkeit auszugleichen. .,,.» Belgrad, 13. März. (N. Wr. Tgbl.) v°"> Despotoott erhielt von der serbischen Regierung den«' fthl, daß Kommando über die bosnischen Ins"«"' niederzulegen und nach Serbien zurückzukehren. Dtt ° weigert sich aber und erklärt, so lange weiter zu l« pfen, bis Bosnien von den Türleu befreit stl"«» > Der .Mnll)' clodrotworui oädor" (Unterstützung«"^ stellt wegen eines Zerwürfnisse« mit der serbischen«" gierung am 20. März seine Thätigkeit ein. ^ . «.. Odessa, 13. März. (N. Wr. Tgbl.) ««< ^ stantlnopel lauten die Nachrichten sehr allarmierend. «< Schei-kul.Islam, Chaircllah Efendi, hat auf »ndrm^ der hervorragendsten geistlichen Würdenträger delN tan ein Fetwah vorgelegt, worin er den Krieg«" Rußland als ein Gebot des Cherl bezeichnet. D'e tischen Fanatiker wollen von einem Nachgeben nach " Seite wissen. Der von Mithad mit den Griechen einbarte woäuL vivLiiäi wurde türlischerseits z«"'" An einen Frieden mit Montenegro ist nicht zu ^ Konstantinopel, 13. März. Die fre"°" ,, schäftslräger, namentlich der englische, bemühen M« schen der Pforte und den montenegrinischen Dele«' ein Einvernehmen herbeizuführen. Die Monte"« würden in einigen Punkten nachgeben, wenn d>e A> ^ nicht auf Zurückweisung ihrer Hauptbegehren "»' Telegrafischer Wechselkurs vom 14. März, ,. O'«> Reichsmllrl 6070 Handel" und "DoUswirthschaM^ «»tda«. 14. März. Nuf dem h-ntigen M°clle ^ schienen: 3 Wage» mil Getreide, 5 Wagen mit HM «" 40 Wage» und 6 Schisse mit Holz (60 Kubllmeter). T» u rch schuitt » - Preise. ^^-^ Terfte „ 5 2U 5 77 Milch pr. Liter "48^^ Hafer „ 3 90 433 Äindslelsch pr. K'lo "44^^ Halbsrucht „-------7 7b Kalbfleisch 5 ^go< Heiden „ ß__ 7_ Schweinesteifch „ '"««'-" Hirse „ b 36 5 90 Bch0psenfl:isch ,, " 7^ ^ Kuluruh ^ 5 80 648 Hähndel pr. Stück ^,^>^ Erdäpfel 100 Kilo 4 64------- Tauben „ ^ib^" Linsen Hektoliter 13----------- Heu 100 Kilo . " 5^^ Erbsen .. 12----------- Stroh „ . " .' Fisole» „ 8----------- Holz, hart., pr. "" ^. ?t" Rindeschmal, Kilo - 98 - - Q.-Vteler - ^ h^ Schweineschmalz,, —8b------- —weiche«, ,». '"^zi^ S^ecl. snsch „ - 68------- Weiii,roth.,iN0i!lt' ^ ,. ^ — ^räuchert „ — 75-------^ — weißer, "^^-^ Theater. ^ F Heule: Zum Vortheile de« Tchouspieler« Emannel UH^ »" gefall. Milwirlung de, Herrn Josef Kocölj, "tG/l^,B slooenischen VUHllt: HanS.IUrge. VchllusP'« '" „ «sfill' Hollei. Hieraus: Ein delil uter «uflrag- ^ . K'' 1 Ntt oon N. R°cher. Zum Schlüsse -Pächter"'"' ^ bier, oder:Die Kunst geliebt ,u w er° c Operette in 1 «lt, Musil von N. Mllller^^ Meteorologische BeobachtungeninHib^ « ÄLZ U _ " ? 3-lj - ^- W zZ - ^l H ' "Z A z: i -3 I " ^U'NaT^ll^ - 8., O. schwach ZKer l»' 14. 2 „ N. 730.,, ^. 8-« NO. schwach Z „ ^l 9„«b. 730,8 »-0.. SW schwach ^.««F" Heitere« Wetter anhaltend; Nbendrolh. D°« ^ ^^ Temperatur - 13», um 41» unter dem N°rm°^^7^, ———----------------------—^ n«lN«^ ^-^ Verantwortlicher Redacteur: Ott« m ° r "^^"^ ^l^I'slkN^I'iVl. Wie», 13. März. (1 Uhr.) Unbedeutende Umsätze bei im ganzen nicht ungünstiger Stimmung bewirlteu minimale Veränderung der Kurse. Papierrente........6290 K31b Gilberrente........67 9i) 6810 Eoldreute.........7450 7460 Lose, 1333........,84 .- LftS — » 1854........105 7b 106 2b <» I860........H0» IV9»a , I860 (Fünftel) .... 118- ,,9 - . 1964........18150 182- Un«. PcilmiM'Nul......71 7b 72 — «red,«-»'..........,64 «5 164 50 «udolss'L.........I3K0 14 — VrLmienanlehtN der Stadt Wien 94 50 95 — Donau-Nellulienmg«»Los« . . 1027b 103 — T>«mäntN«Plaadbri«fe .... 1^2 85 148 7b vefterreichische Schahschei« . . 9V35 »9 75 Un«. Eisenbahu.Anl.....39 - »959 Ung. Schahbon« vom I. 1874 97-— »? 50 «ulehen d. Stadtgemlinde Wien «». V.........»450 3475 Grnndentl«ftn««»-Vblig«N«nen. Vöhmen..........100 50 101'b0 Niederofterreich.......100 75 101 25 «»lizien..........84 75 bö-2ü ««ll» «U«e Siebmbllrge».......7l-- 7125 temeser Vanat......7li2b 727b Ungarn..........7435 7si>. Nctien von V«nle«. Nn«lo,»sterr. V«ml.....71 — 7125 KreditanNalt........148 70 148 80 Depositenbank.......126— 127 Kreditanstalt, ungar.....12625 126 75 L«lompte.«laft»lt......665— 665 - ««tillnulbaut.......826 — b28 — Ocfi — Kaschau-Oderberger Nahn . . — - —» — kembergeTzernowiher Vahn . 116 5) 117 — Ll«yd«»elellsch. ... - — 380 — Oetterr. Nordweftbahn ...» 112-50 112 75 «iubolfe-Vahu .... IN750 1W — Vta»t«l,ahu........ «2750 22650 Klldbahn......... 8125 8175 Theiß-Vahn........ ,ß2 — 168- Ungar.-goliz. Verbindungsbahn 82-25 827b Ungarische Worboftbahn ... 3350 9^ _ Wiener Tramway«»,stllsch. . — - . __ Pflmdbrieie. «Ng. »ft. Vodenlredilanft. (i.Volb) 105 50 106 — » „ . » (i.V.'V.) 8'.'2b 8950 «ationalbaul. . . ... ^50 9670 Ung.Vobenlitdll-Infillut(V..V.) U8!i5 »8 5!) Pri«rllSts-e»li,ati<»nen. «llsabelh-V. 1. «m.....80'30 si _ Ferd.-Nordb. in Silber . . . lyß— 106 50 FranzlIoseph-Vehn.....H925 H850 «al. Karl.endwl«-«.. ' <"' »3 ^ ß^" OrNerr StardmeN Vahn ßO ^ zß<^ Glebenbllrger Vahn . ' ^'^ „b^ Staatsbahn 1. «m. . ' l'b^ gs'»" Gtldbahn ^ 3'/. . . - ' ' s3^ ^.^ » 5',. . . ' ' ^" SUdbahn, Von« . . ' ' »uf deutscht Pllye . . ' ' . 12Z^ iZi 5 London, lnrze Sicht - - - ' 1« ^ London, lange Sicht . - ' . 4^u Pari» ....... ' Oeldssrten. zlftl« „ «" ,, bst'3 ' Dul°tm .... bst.zz ^ s-' Napole°n«d'«r . . s -- "" ^,,"! , Deutsche «eich,- ^ "H " banlnottn - > - b"".y ^N' Silberguldm. . 1l8-° ^ Kr.iu.sche ««ndenllaN'.«. Mc ,' Privatnotlernng: ««ld i>" - s, ^ ««chtr«: U« 1 Uhr «0 Minuten lutüren: Papterrente 6« «5 hi, 6s 10. Silberrenlt 67»ö l,i« «8>05, «»ldrente 74 4^ bis 74-60 Kredit 148 7b bis 14» ' 712b. ««ndon 1« 7b ii« 1«410. ««ptt««« s SS'/, »i« » W. «ilw N, 50 bis 112 70.