ewokGlnt w »m«I «In«ÄRWlAi ßekr!ftl»ltung. V«n»>ttuag »n6 S«ekN«^ V««ig>^ss«t>«: Kdkot«». moa»«. SS VW. ««t«II»» 9« vta. 6u?«k k'osl mvn»«. »Z 0I>^ ßlss ö»» Sbkls« ««»«tt. H» 0t» Lll»»wu»««ss H »t> » 0t» Mridom Kmum Montags Ausgabe Rumänien wieder vor kittschen Tagen ? MöaNche Ausschaltung de< «egeMfchoftsrates Also doch Krleg? Kanonendonner im Fernen Osten. Die Lage an der chlnefisch-russis'k>?n (Grenze wird mit jsdem Tag brenzltcher. Man könnte glauben, daß die Kricsi'aof.i^'r vorüber sein müßte, nachdem schon so viele Monate seit dem russisch'chlnesischen vergangen sind, ohne daß es zu großen Ber-Wicklungen gekommen ist. Dies zu glauben wäre jedoch ein Irrtum. In Wahrheit hätten die Russen auch im Falle einer sofortigen Kriegserklärung viele Wochen, »venn nicht gar Monate gebraucht, um ocn Kampf aufnehmen zu können. Die Ma'ddschurei liegt vom eigentlichen RußloiO run>d 10.000 Kilometer entfernt, der Simrien'Expreß braucht 8 bis 10 Tage, um diese Strecke zurückzulegen. Ein Mi-litärAug müßte auf der streckenweise eingleisigen Bahn noch viel mehr Zeit in Anspruch nehmen. Als Rußland vor 25 Jahren in derselben Mandschurei den Krieg gegen Japan führte, gingen auch viele Monate vorüber, ehe die kriegerischen Handlungen in vollem Ausmaße vonstatten ge-hen konnten. Un>d in organisatorischer und verkehrötcchnlscher .?iinsicht hat man in Ruß-lan^d, besonders in Libirien, in diesein Vier-teljahvhundert keine besonders über^välti-gendcn Fortschritte gen:acht. Schon aus strategischen Erwägungen allein müßte also Sowjetrußland Zeit zu gewinnen suchen, bevor es den Kampf mit China aufnimmt. Außer strategischen Erivä-igumgen s'pielen jedoch die politisckien uk^d wirtschaftlichen mit. Diese politischen und wirtschastlic^n Erwägungen gehen dahin, den Krieg mit China so weit wie mißlich üu vermeiden, selbst lmter Drohung des endgültigen Prestigeverlustes im Fernen Ost.'n, wozu es Sowjetrus'.land nicht viel fehlt. Jeder großangelegte Krieg — und heute kann eine l^ros?macht nur einen gros;angelegten »der keinen führen — bedeutet für Sowjet-rußland eine elementare Katastrophe, '^r wirtschaftliche Aus'bau, an dem mit so großer Mü>he gearbeitet wird, müßte dann w?hl in Stockung geraten — und gerade von diesem wirtschaftlichen Aufbau hängt die Existenz des Sowjetregimes in Rußland ab! Politisch etrachtet, könnte der Krieg in China ^der Anlaß zu der uiilitärischen Einms-schung anderer interessierter Großmächte sein — auch dieses Risi5o kann Sowjetruß-land nicht auf sich nehmen. Kurzum: ein Krieg wäre für Sowjetrußlanld heute ein großesUnglück. Und doch scheint die Entivicklung der Dinge dahi-n zu gehen, daß ein Krieg schiver zu vermeiden ist. Die chinesische Regieru^vg in Nanking und Mulden ist zu energisch an die Ausrottung alles Sowjetrussiischen in China herangegangen, als daß man in Moskau sich auf öie Dauer ruhig verhalten ki^nnte. Die Hinrichtungen der Sowjetbürger in China. Hinrichtungen, denen keine öffentlichen Gerichtsverhandlungen vorangehen, müssen notgedrungen zu ähnlichen „Bögeumaßnahmen" Sowjetrußlands füihren. In der te. die das Moskauer Außen.kommissar!>i^ denl deutschen Generalkonsulat am 28. 'September übergeben hat (Ä^utschland hat be- TU. B A k a r e st, 6. Oktober. ' Pariarch Miron C r i ft e a, das zweite Mtglied des Regentschaftsrates, hat ftine Stelle dem Ministerpr/tfldenten Ma. niu zur Berftigung gestellt. Als Grnnd gab er seinen angegriffenen Gesundheitszustand und sein hohes Alter an. In politischen Kreisen fleht man hinter diesem Rlicktritt eines Mitgliedes des «e-gentschaftsrates politische Beweggründe. LM. B u k a r e st, 6. Oktober. Der Gesundheitszustand des V^tgliedeS des RegentfchaftsrateS B u z d u g a n hat fich hente abends ungemein verschlechtert. Das Aerztekonzilium stellte Lungenentzün» dung und Urhitmie fest. Die «erzte haben bereits alle Hoffnung verloren. Die Kräfte des Kranken lassen rasch nach. Die „Dimineatza" betont, dah im Ginne des Gefetzes der Ausfall eines Mitgliedes des RegentfchaftSrateS auch den AnSfall d« beiden iibrigen Mitglieder nach fich zieht und daß die Herrfchergewalt dann aus den Ministerrat Übergeht. Deshalb »««rde der Verlauf der Krankheit Buzduaans mit so regem Interesse verfolgt. Wie das Blatt er. fährt, hat Ministerpröfident Manin die um-fassendj^n Ma^nal^n für die Ausrechter. Haltung der Ruhe und Ordnung im Staate getroffen, falls die vreigniffe eine unerwa«. tet« Wendung nehmen sollten. Benlzelos in Beograd Er «>rö auch vv« S M. dem Av«i« in s«terUch«r A«die«z emp?anqe» werden RO. Beogra 6. Oktober. lonwagen und wurde von Dr. M a r i n » kovi 6 herzlich begrüßt. Nach Vorstellung der Herrschaften begab sich Ministerpräsident VenizeloS in die griechische Gesandschast. Mit taas gab Dr. M a r i n k o o i 6 ihm zn Ehren im Jockeyklub ein Essen. AbendS war Venizelos zu einem vom Ministerpräsidenten General Z i v k o v i 6 im Gardenheim in Topeider gegebenen Bankett geladen, zu dem auch die übrigen Minister und das diplomatische Korps erschienen sind. Morgen vormittags wird der Cbef des griechifchen Regierung von S. M. König Alexander in feierlicher Audienz empfangen werden. Mit dem Budapester Schnellzug traf hs"^? um N.IV Uhr der griechische Ministerprä^ fident B e n i z e l o S in Beograd ein. Aus dem Bahnhofe hatten fich zu seiner BeIrli-ffting Außenminister Dr. M a r I n t o v i^ö, .Hof^nifter I e f t i der Athener Gefandte Bneroviö, de '^iechische Gesandte P o« lychropiadc t dem griechischen Mi-litä'rattal^e, Neri er der Jugoflamisch-griechischen Liga und der griechischen Kolonie eingesunden. Als erster entstieg Venizelos, in dessen Begleitung sich der Unterstaatssekretiir im Mi« Nisterpräsidium Papadakis und sein persSn-liö^r Sekretär Lambrosa besinden, dem Sa- Gtrefemanns letzter Weg Berlin im Zeiche» der Tr««erseierlich»ei»e« Heute vormittags trat der so plötzlich dahingeschiedene Reichsautzenminister Dr. Gustav S t r e s e m a n n seinen letzten Weg an. An den Beisetzungsfeierlichkeiten nahm ganz Berlin teil. Hunderttausende nahmen zu beiden Seiten der Straften, durch welche» der Leichenzug feinen Weg zum Friedhof nahm, Ausstellung und erwiesen dem großen Staatsmann die letzte Ehre. Im Sitzungssaal des Reichstagsgebiiudes wurde aus den Plätzen des Präsidiums ein fchwarz drappierter Katafalk errichtet, auf dem der Sarg bedeckt mit der Dienstpflagge des Reichsaußenministers, ruhte. Um den Ka tafalk lagen in fast unübersehbarer Menge die Kranzspenden. Bor Beginn der Trauerfeierlichkeiten nahmen gegen 10^ Uhr vormittags die Mitglie-der des diplomatischen KorpS in der Diplomatenloge Platz. Die Mitglieder der ReichS-regierung versammelten fich vollzählich. Um 10.45 Uhr erschien Reichspräsident von H i n-d e n b u r g in der S!^enloge des SitzungS saaleS. In der Nebenloge hatten sich die näch sten Anverwandten Dr. GtresemannS eingefunden. Die Trauerfeier wurde mit einem Choral kanntlich die Vertretung russischer Interessen in China sowie die Vertretung chinesischer Interessen in Rußland l^bernomn'"l) wird diese Drohung ganz offen ausgespro-rhen, was nickit neu, aber gerade deswegen senfriedhaf in Bewegung. Voran ritte» hNw dert Mann Schutzpolizei, sodann kamen Char gierte der Studentenverbindungen. Hinter dem Sarge schritten nach den nächsten mSUN-lichen Verwandten des Dahingeschiedene« Präsident Hindenbnrg, Reichskanzler «Wer und der Vizepräsident des Reichstages R«r» dorsf, während die Witwe Dr. StresemannS mit dei weiblichen Anverwandten in eine» geschlossenen Wagen solgte. Beim Palais des Reichspräsidenten verabschiedete sich von Hin denburg von den Botschaftern, denen er den Dank an die Staatsoberhäupter für die Teilnahme anläs^ich des KlnscheidenS deS Außen Ministers zum AuAdrnck brachte. Ge^n 14 Uhr traf der lange Trmttrztzd am Luisensriedhof ein. Unter eine« Trauer» choral wurde der Sarg vom Wagen g^»« ben und in die Friedhoskapelle getragen. Äe Beisetzung fand nur in Anwesenheit der nLch« sten Anverwandten und einige Fremtde des Verstorbenen statt, während sich der Tri»er-zug bereits vor dem Friedchof ausgelSst hatte. TU. Berli n, 6. Oktober. des Philharmonisihen Orchesters eingeleitet, woraus Reichskanzler M ü ll e r das Wort ergriff imd verstorbenen Außenminister einen tiesempfundenen Nachruf hielt. lZr fchlok mit den Worten, daß Deutfchland in dem Tojen einen großen Staatsmann, einen Fiihrer und einen trefflichen Menschen verloren habe. Mit . einem Trauermarsch fand die Feier ihr lSnde. Der Sarg mit den sterblichen Ueberresten des Ministers wurde hierauf vor das Reichs-tagsgebäude getragen, wohin sich auch die Trauergäste begaben. Tausende von Menschen hielten den Platz vor dem Parlament besetzt, über d^m ein Flugzeuggeschwader kreuzte. Der Sarg wurde auf einen mit sechs Rappen bespannten Wagen gehoben. Reben dem Sarg standen die nüch^n Verwandten Dr. StresemannS, ferner Reichspräsident von Hindenbnrg, die Vertreter der Reichsregierung fo-wie der Regierungen der Länder und das diplomatische Kor^. Der Vizepräsident des Reichstages von K a r d o r s f hielt im Namen des Reichstages und im Namen seiner Parteifreunde die Abfchiedsrede an den Verstorbenen. Hierauf setzte fich der Leichenzug zum Lui besoirders ernst zu nehmen ist. Bon den schießungen friedlicher Bürger o5)ne Gericht bis zu ^n Erschießungen bowasfneter Bürger, also Soldaten, ist nur ein Schritt. Und da gleichzeitig die Meldungen üb« neue Kurze Rachrichten LM. R o m. 6. Oktober. Das Direktorium der faschistischen Partei hielt unter dem Borsitz Mussolinis gestern aibenSdS eine Sitzung ab, in der u. a. beschlossen wurde, die siebente Wiederkehr des Marsches auf Rom, d. i. am 27. d.. im gm,zen Lande überaus feierlich zu begehen. Aus diesem An^lasse wird Milssol-ini eine Proklamation an die Bevölkerung erlassen und eine große Re^ halten. Das Direkto-rimn befaßte sich im weiteren Perlaufe der Sitzung auch mit der Fsstloguny des Ar-beitAprogramms für das achte Jahr der faschistischen Aera. « RO. Athen, S. Oktober .^>eute wurde hier der 27. Allgemeine Frie denSkongerß eröffnet. Den Borsitz führt der ehemalige Ministerpräsident Papanaftasiu. Der Kongreß wird vier Tage dauern. Die letzte Sitzung ivird in Delfi abgehalten l?er« den. O LM. B e o g r a Ä, S. Oktober. Minister des Aeußern Dr. M a r i n k o-v i L erhielt vom deutschen Außenmiir^te-rium ein herzliches Danktelegramm auf die anläßlich des Hin/scheidens Dr. StrosemannS abgesandte Beilei^sdepssche. Grenzzwischenfälle sich neuerdings auffallend häufen, scheint der größte PesiimismuS am Platze zu sein. Die chinesische Rc^gierung ihrerseits unternimmt nichts, lvas eilrer Entspann^ung die- Monsaq, 5en'7. Vkt'oikcr WSI. nen könnte. Di« Lm munistische Aufruhrer aus der Provinz Fu» kiang. Der Führer dieser roten Stre'fen, Ho-Luug, hat keinen anderen Ehrgeiz, als mit den sämtlichen anderen Gegnern Nankings eine — vorübergehend! — gemein'a-me Front zu schließen. Die rote Gefa-Hr in Südchina, an der Sow jetrußland bestenfalls moralisch nicht 'lnbs. teiligt ist, geht den Nankinger Herrschern auf «die Nerven. Es ist «durchaus begreiflich, daß sie Sowjetnlßland für die Unannehmlich leiten in Südchina nicht minder verantwort. lich machen, als für das mandschurische ChaoS. Psvcholo'giscb bckindet sich Nanking schon seit langem im Zkrioi^szustand mit Moskau. Es wäre ein Wulrder, es nunmekr praktisch zu keinem Krieae kommen würde. ^ Radio ' Montag, 7. Oktober. Ljubljana 12.30 Uhr: Neprsduzier» te Musik. — 13: Zeitangabe, reproduzierte Muflk unld Börsenberichte. ^ 13: Tagesnachrichten. 17: Nachmittagskonzert. — 19: THsundheitsvortrag. 19.30: Russisch. 20: Kvnsert. — 22: Nachrichten und Zeitangabe. — Beograd 17.'.'5: Ueber Geschwister- und Mutterliebe. — 17.50: Schallplattenkonzert. — 21: Kirchenkonzert. — Wien 16: NachmittagMnzert. — SO-H. Rohrs Oper „Eoeur-Dame" und I. Vitt-ners deutsches Singspiel „Das höllishe Gold". — Graz 18.30: Volkstüm! ^sr Abend. — 19.30: Wiener Ueber tragung. — Breslau 16..?0: Lioderstunde. — 17.30: Mustkfunk für Kinder. ^ 19.05: Unterhaltungsmusik. — 22.30: Berliner Uebertra-gung. — Brünn 17.30: Deutsche Sendung. — 20.15: Raidiokabarett. — 22.15: ?lbendkonzert. — Daventry 17.15: Leichte Musik. — 22.50: Konzert. — 2t: Tanzmusik. — S t u t t g a r t 20: Frankfurter Uebertragung. — 21.30: Frankfurter Uebertragung. — 22.45: Frankfurter Ueb^r-tvagung. ^Frankfurt 19.35: Englisch. — 20: Operettenabenid. — 22.45: Eine heitere Stun-de auf Schallplatten. — B e r-l i n 16.30: Konzert. — 18: Unterhaltungsmusik. — 19.10:F ranz-Schubert'Abend. --20.10: Symlphoniekon^ert. — 22.30: Tanzunterricht. Anschließend: Tanzmusik. — Langenberg 17.35: Vesperkonzert. — 20: Oesterreichischo Do-nmeister aus zwei Jahvhundcrten. Anschließend: Das deutsche Volkslied. Anschließend: Jazz. — Prag 16.30: Konzert._ 17.30: Deutsch? Senidung — 20.15: Brünner Uebertrac^ung. — 22.15: Schallplattenmusik. — Mailand 16.30: KinderliÄder. — 17: Nachmittagskon'ert. — 20.30: Operettenübertragung. — München 17.30: Liederstunde. — 13: Englisch. — 19.30: Unterhaltungskonzert. — 21.15: Kammermusik. — Budapest 17.15: Ungarische Volkslieder. — 20.10: Mo?art-Abend. — 21.45: Zigeunermnsik. — Warschau 16.45: .Konzert -auf Schall' lat^^'N. 17.4Ü: Leichte Musik. — 20.30: I. Strauß' Olperette „Di^ Fledermaus". — Tanzmustk. P a ): l s 20.20: Abendkon-Kert. Rubinfttin mdgMger Sieger glohr an zweiler» Ptrc, illaroezq ««d Takae» an trilt«r Stelle RogaZkaSlatina, 6. Okt. Heute wurde die noch ausständige Partie Przepiorka-T^kacS, die gestern unterbrochen we^en mußte, beendet und verblieb remis. Damit lhat daS internationale Schachturnier in RogaSka Slatina sein Ende gefunden. Den ersten Preis im Betrage von 6000 Dinar gewann Rubinstein mit 11^ Punkten. Den zweiten Preis (5000 Dinar) errang F l o h r mit 10;^ Punkten. Den dritten, vierten und fünften Preis teilten sichPirc, Maroczy und Takacs und erhielten mit se 10 Punkten je 3200 Dinar. Den sechstel« Preis (2000 Dinar) gewann Przepiorka mit 9^/5 Punkten, während sich den siebenten und achten Preis Canal und 0) r ü n f e l d mit je 9 Punkten teilten und mit je 1875 Dinar bet"'^^ wur den. Brinkmann gewann mit 8 Punkten den neunten Preis int Betrage von 1000 Dinar. Die übrigen Spieler erkilten Partiehonorare zu 100 Dinar für jeden Punkt, u. zw. Snmisch mit 7^ Punktm 750, Honlinger mit 6tIc Furchtbares Slraßenunglück Sonntag gegen 19 Uhr ereignete sich ailf der Reichsstraße zwischen Hoöe und Fram ein furchtbares Straßenunglück. Zwei Radfahrer und zwar ein Mann und eine Frau wurden bereits im Dunkel höchstwahrscheinlich von einem rasenden Auto überfahren und derart zugerichtet, daß die Frau in kurzer Zeit verschiesd, während ihr Begleiter im Krankenhause mit dem Tode ringt. Die I>dentität der beiden verunglückten Radfahrer konnte noch nicht festgestellt werden, der Mann noch nicht das Bewußtsein erlangt hat. Vom Auto fehlt bisher jede Spur. Aerztliche Nachricht. Der in hiesigen Kreisen bestbekannts Arzt Herr Dr. Zjdenko Matja 8 iL wurde zuui Be.'^irksarzt in Tornsa Lendava ernannt. Eröffnung des vergrößerten Kinderheims. Sonntag vormittags wurde das bedeutend vergrößerte Kinderheim im Volksgärten durch den Biirgermeifter Herrn Doktor I u v a n mit einer Ansprache feierlich eröffnet und seinem Zwecke übergeben, Warans ider Dom- und Stadti^iarrer Herr Dr. M o-r a v e c die Räumlichkeiten eimvei>hte. Anwesend waren u. a. auch der Kreiskommiss^r .Herr Dr. Leskovar und der Bezirks-haulptmann Herr Dr. H a e i n. Nach Amerika. Der hiesige F r anziskaner-Pa-ter .H y a z i n t h, der sich besonders in Stuldentenkreisen allseitiger Wertschätzung erfreut, begibt sich demnächst nach Amerika. Der neuangelegte Sommerturnplatz des „Orel"-Vereines wurde Sonntag nachmittags mit einem Fest turnen eröffnet. Unter den zahlreichen Besuchern lbemerkte man u. a. die Herren Kreiskommissär Dr. L e s k o v a r, Bürgermeister Dr. I u v a n, Domherrn Doktor V r a b e r. Direktor Dr. T o.m i n-8 e k und Hilarion Vodopivec, Mit-glicid der Hauptkontrolle in Beograd. Die Vorführungen der Turner, denen auch der bekannte Organisator ^der tschechoslowakischen „Orel"-Bereine Herr FrantiZek S v o-b o d a beiwohnte, wurden mit allseitigem Beifall aufgeniommen. Die Festrede hielt der geivesene Skup^chtinabgeordnete Herr 2 e-b o t. Rauferei. In der Nacht von ^Samsibag auk Sonntag ließ sich in Studenci etwas vor Mitternacht ider 23 Jahre alte Arbeiter Paul S t e-fan ele aus Ru^ in ein Handgemenge ein und erhielt dabei von seinem Widersacher, der sich mit dem bloßen Wortgeplänkel-angenscheiniich nicht zufrieden ftellte, eins Stichwunde am linken Oberschenkel. Die ^ Nettungsabteiluug leote ihm eine« Verband M a r i b o r, den 6. Oktober. an, worauf er in häuslicher Pflege belassen werden konnte. Die Eisenbahner-Tombola. Bei Prachtvollem Wetter wurde Sonntag nachmittags am Trg Svobode die vom der Ortsgruppe Maribor des Jugoslawischen Eisenbahner- und Schifferverbandes veranstaltete Tombola abgehalten. Der Besuch war zahlreich. Die e-rste Tombola (ein Schlafzimmer) gewanir ^«olhann U r s i L, Druk-kereiarbeiter; di^^ zweite (eine Singer^Näh-maschine) Mathilde E r b e Buchbindersgattin aus Sp. Radvanje: die dritte (5000 Kilo Kchle) Bartholomäus G r u b e r, Schlosser aus Tezno; die. vierte (ein Fahrrad) Josef L o r b e r, Arbeiter, KoroZka cesta: die fünfte (einen Herrenanzug) Juliane R ö m e 'r,'Hei,vr§gattin: die sechste (ein Kinderfakirvad) Vladimir N i k a L e v i 6, Feldux'l'cl; die siebente (2000 Kg. Kohle) Joses F e l s e r, Schuhmachermeistersgattin aus K'oro8ka e. und die achte Tombola (1000 Kilo Kohle) Bilko I v i L, Gastwirtenschn, RasLeva ulica. Ein liebenswitrdiger Mann. In der Iezdarska ulica kam Sonntag nach-mittaqs die 2Vfährige Antiquitätenhändle-rin Naja O r g e l mit einem Russen in Meinungsverschiedenheiten. Da die Frau nicht beipflichten wollte, verlieih der Mann feimm Standtpunikt durch tücbtige Fciustschlä ge und nicht minder ausgiebige Fußtritte, die ausgereck>nct den Kopf seines ö^egen-nbers trr'ffen, entilprechenden Ausdruck. Die Verletzungen waren fo fchwer, daß die Rettungs abteilung in Aktion treten und die Frau in» Krankenhaus überführen mußte. Eine weMtche Leiche angeschwemmt. ^Jn der Nähe von Sv. Martin bei Vu?» berg schwemmte Freitag die Drau die Leiche einer etwa 25 Jahre alten, mit einem dunkelblauen Rock und einer kurzärmeligen roten Bluse beklebdeten Frau ans Ufer. Die Leiche, die nicht lange im Wasser gelegen sein dürfte und^ deren Identität bisher nicht festgestellt wer^ konnte, wurde am dortigen Friedhof beigesetzt. Herzschlag. Sonntag früch erlitt die 60jährige. in der Meljska cesta wohnhafte Besitzerin Juliane BratkoviS einen Herzlchlag und gab auf der Stelle den Geist ai^. Die Leiche wurde in die Toienkammer nach PobreZje überführt. Schwere» Ungllick. SamSdag abends war auf einem Dachbo« den in RoSpoh eine Anzahl von Leuten mit Maisschälen beschäftigt. Plötzlich brach der Boden ein und alle Personen stürzten in den unteren Raum. Hiebet erlitten der 28jähri« ge Arveiter Karl S m o l e j aus LajterS« perk eine Verletzung der Wirbellsäule und die 30 Jaihre alte Arbeiterin Aloisia Ulbet einen Bruch des Schlüsselbeines. Beide Schwewerletzte wurden von der herbeigerufenen Rettungsabteilüng inS Krankenhaus überführt. Lebensmüde. Samstag vormittags fand man bei den „Drei Teichen", etiva 200 Schritte oberhalb des dritten Teiches, in hockender Stellung neben einem Baume einen Mann vor, ds, sich am Baume aufgehängt hatte. Der Selbst Mörder hatte eine gewöhnliche Schnur ge« nommen und diefelbe an einem Aste befestigt, worauf er die Schlinge um den Hals schlang und sich "mit 'der ganzen Wucht nach vorne warf. Die Sichecheitsbehör^ stellte auf Grund der vovgefundenen Spiere sest, daß eS fich um den Speditionsgehilfen Ludwig K ern aus Zagreb handelt. In einem vorgefunde« nen Briefe ersucht der Lebensmüde die hie« sige Firma A i s f m a n n, seiner Mutter sein noch ausstänldiges Honorar zu über« weisen. . ' ' ^ Was den Mann in den Tod getrieben Hatte, konnte bisher nicht in. Vrfvhvung ge» bracht werden. Die Leic!^ nmrde in die To« tenkammer nach Pobreije gebracht. m. Die Kunst deS feinen TafelbeckenS. Montag, den 7. d. beginnt-im Saal des Ho« tels „Pri zamoreu" ein Kurs für Damen, der den Zweck verfolgt, in der Kunst des feinen TafeldeckenS Unterricht zu erteilen. Ein besonderer Bortrag „Moderne Gastlichkeit und Umgangslformen" wird dem Kurs vorausgehen und über daS Ver^halten bei Festlichkeiten, vom einfachen Kaffeeti^ch bis zur Festtafel, unterrichten. Für jede Dame bietet der Kurs Gelegenheit zur Bereicherung häuslicher Talente, und unsere junt^en Mä'd chen und Frauen sollten diese gute Gelegen« heit nicht unbenützt votüberaehen lassen. sZnä äio de5tea Seliuket Tiere werden angeklagt und verutteilt Rech»sv?rfahren gegen Aalle«. Aaupe«, Schnecke«» SNe>e« ««d Schweine Von Gerhard Krau Auch den Tieren hat man Prozesse an den H^s gehängt, sie blieben vom Richter und scigar von der Staatsamvaltschaft nicht verschont. Nun fragt es sich doch: Was haben denn die guten (oder bösen) Tiere getan, daß man sie oor iden Kadi schleppte? Im Mittelalter, das ja in manchen Dingen direkt gemeingefäihrlich war, besonders, wenn es an das Bestrafen ging, galten für Prozesse gegen Tiere ganz beistimmte Richtlinien, 'die Juristen oft zu einem spe/iellen Studium machten. Sogar eine Unmenge gelehrsamer Bände wurden, vielfach von französischen Rechtsgelehrten, ü.ber das Thema der Kriminaliprozesse gegen Tiere geschrieben. Das war die Frage: Zdonnte die Bestie dingfest gemack)t werden, so mußte sie in "er sona vor den^ Kriminalaericht erscheinen, >r.aren die Angeklagten Tiere, die man schwerlich ^inf,ingen und vor den Richter- e. stuhl bringen konnte, so wurden sie or daS geistliche Gericht gestellt. Mi>t anderen Worten: man übergab sie 'derjenigen Behörde, der man allein das Recht.zusprechen konnte, auf die animalischen Ärbrecher des Himmels Strafgericht hevabzuflehen und sie dcr Rache Gottes zu ü!^rannv!orten. Als Kläger meldeten sich die Bewohn«:! des verwüsteten Febdes, nw Lausetiere, wie Raupen. Heuschrecken, Engerlinge, Schnecken Insekten Schaden angerichtet hatten. Di?se Tiere mußten sich nun verteidigen! Der Gottesrichter sprach das Urteil: ihr armen Tiere!! üZ^schwörungen mußten sie sich gefallen lassen und sogar Z^ubelsbannungen. Die Delinquenten mußten schleunigst das Land vorlassen, das sie verheerten und in eii:e unbebaute Gegend sich zurückziehen, die ihnen deutlich be.zeichnet wurde. „R''^t''n. Raupen. Schnecken und ihr alle, unreiivi » ^ 7. NWAtt IM. Markvor«,? ^essunq" Tkummer?N?.' Ueve, d-te chr die Ernten unserer Brüder zerstvrt. entfernt euch aus den Vantonen, die ihr verheert, und flüchtet euch in solche, wo ihr niemand fchakm könnt!" so lautete die Form. Oft kam dann noch ein tüchtiger Dannfluch dazu, unld der genaue Zettvuntt, bis M dem die Insekten usw. dem Befehl Folge zu leisten hatten, wurde auch ,u>ch bestimmt. Manchm^ mussten die Verurteil-tep sogar sofort die Ortschk,ft rä^'men. Für ^^nlich allerdings gab man ihnen sMt von drei Stunden ldis drei Tagen. Durch einen öffentlichen Ausrufer wurde daS Urteil unter Trommel- und Tromipetenkrach be-kimnt stvgeben. Das gsschcch Haupts»'*in der Zeit vom 14. bis zum IS. Jahrhundert. lÄt erschien ein dickes Buch (vom Nrcisi-denten' öeS Obertribunals verfaßt, des Parlaments der Provence, Ghässeneux), in dem von einem Prozeß gegen Maikäfer (gegen die von Beame) die Rede ist, ferner gegen dd die Raupen wurden verurteilt, sich an etnyn bestimmten Ort zum festgesetzten Termin einzufinden, um sich ausrotten zu las-«^n.. Nicht ein^l hierzu kamen die ange-jla^n Dinger . . . «' Sehr nett und ulkig ist auch der Prozes; gegen die spanischen Fliogen. die einen 9iind strich des Kurfürstentums Mainz ordentlich zpMrichtet hatten, Vom OrtSrichter wurde den Bösewichtern (in Erwägung der Kleinheit HreS Körpers und ihrer Jugend) ein 5kurat>^ und ein Verteidiger gestellt. Dieser forderte bei der Gerichtsverhandlung, seinen Klienten ein Territorium zur Verfügung zu stellen, wo sie als ehrliche Geschöpfe leben könnten, ohne anderen zu schaden. Die Forderung wurde bewilligt, und noch heute, so lautet es in der Schrift jener Zeit, „und noch'heute schließen die Bewohner dieser Ge gend einen Bertvag mit den genannten spanischen Fliegen, ab, worin sie ihnen einen be stimmten Ändstrich abtreten, so daß diese Käfer sich damit begnügen und nicht mehr die verMedeten Grenzen zu überschreiten su^". kVor dem bischöflichen Tribunal in Laufanne ging man einmal gerichtlich gegen Epatzen vor, die das Dach einer Kirche zur B^usung für eigene .^cke auSerwählt tzmd durch ihren Lärm die Andacht oft ge, hatten! Zu St. Julien«de-Maurinne, wo eine Art von Kornwurm in den Weindergen hauste, ließen die Einwohner durch chven.Sachwalter, wie man liest, den Jnsek« eimn Landstrich anweisen, wohin sie sich rückziehen sollten, widrigenfalls man ge-sie mit des Gesetzes Macht vorgehen «^de. Der Berteidl^r nun verwarf daS Angebot für d?t vom 5onntss Das Derby unserer Fußballer „Rapid" «chlänt Masibor" Z:2 (t-2)! Si» Slfmeler entschettek de« harte« Kamps — Derber Spielverlaus Maribor, S. Oktober. „R a p i d": Pelto, BarloviL, Kurzmann, Seifert. Bröckl, KlipMtter, Flack. Bäumet, Tergletz, Hardinka, Schmidt. „M a r i b o r": Koren2, Korenl, Pli-berSek, HreSöak 1, KirbiS, Koniö, PriverÄk, Bodeb, Bertoncelj, Najter, HreSSak 2. „M a r i b o r" - P la tz. Svl) Zuschauer. Schiedsrichter D e r k a j auS Ljubljana. Unsere bei solchen Anlässen, wie es daS heutige Derby war, stets vollzähl'i.g versammelte Fußball gemeinde hatte heute thre Sensation: „R a p i d" gelang es nach langen Jahren wieder einmal rm Kampfe um die heinwsche Mei-sterscha-ft „M a r i-b o r" nteiderzuringen und dies nach einem überaus hart gefiührten, zeitweise ' aufregendem j^mpf. j^dauerlicherw^se artete das Spiel allzu oft aus, sodaß eine Derbheit der anderen folgte, was auf die Pro-lpagierung des Fußballspieles gewiß nicht fördernd einwirkte. „Rapid" hatte zwar nach den letzten Erfolgen einige Megesaussichten, doch galt die homogene Mannschaft „Maribors", die drei Saisonen hindurch die Meisterschaft mit Erfolg vertsidl^gen konnte, als ein fast unbezwingbarer Gegner, dies um sa mehr, als gerade ,Maribor" vergangenen Sonntag eine bedeutende Form aufzeigen konnte. „Maribor" ließ auch heute seine bekannten Vorzüge wie technische Fert-igkeiten, g-uteS Stellungsspiel usw. mrfleuchten, doch dieS genügte diesmal nicht, den die „Rapid"-Leute kamen ihnen in all diesen Stücken fast gleich und spielten obendr^n noch mit viel mehr Aufopferung und Geist. Dies gilt in erster Linie von der unverwüstlichen Verteidigung, die mit ganz besonderer Ensr gieentfaltung den zahlreicj^n Angriffen der Gegner standhielt. B a r l o v i ö. P e l-k o und K u r z m a n n stellten heute ein Bollwerk dar, welches für jede Stürmerreihe ein schwer nehm^res Hindernis bedeutet. Die ^ckerreihe, idie in neuer Zusanl-mensetzung antrat, hatte in Seifert den bravsten Mann. Bröckl tackerte sich Wieder einmal ehrlich er Spielerösfnung beträchtlich verletzt, sodaß er im weiteren S^elverlaus seine sonstige Form nicht entfalten konnte und Koniö hatte neben lichten auch zahlreiche dunkle Punkte aufzuweijM. D^ Verteii^gung ar-beitete. wie schon envälhnt. nicht gerade am sichersten. Auhevdem verschul-dete der Torhüter durch eine unsportlich Geste knaipp vor Spielschluß einen Elfmeter, welcher diesen wichdigen j^mpf auch entsci^ed. Das Spiel selbst l^gann mit heftigen Angriffen der Hausherren, doch kann „Raipid" mit Erfolg die drohende Gefahr abwehren und zum Gegenangriff übergehen. Die beiden Corner, bleiben leichtsinnig un-auSgenützt. „Maribor" liegt wieder im gegnerischen Feld und B e r t o n e e l j drückt nach einer kurM Kombination bereits in der 3. Minute das Leder unhaltbar ins Netz. „Rapid" greift zwar wieder heftig im, doch außer einer Ecke gibt es nichts Neues vor dem „Maribor"-Tor. „Maribor^ kombiniert recht gut und ist im Feld zeitweise besser. Doch T e r g l e tz ist unermüdlich bei der At^it. Es gelingt ihm, H' a r d i n-k a geschickt freizuspielen, um ihm dann das Leder zu überlassen, welcher rasant einschießt und sonÄt in der 20. Minute den Ausglich herstellt. „Maribor" übernimmt Mieder die Initiative und erzielt auch einen Elfmeter, den jsdoch Koren allzu hastig vergibt. „Marilbor" verbleibt noch weiter im Angriff und es dauert nicht lange, daß Bertoncelj eine Flanke in einen weiteren Treffer für „Maribor" umwandelt. Nach Seitenwechsel wird das Tsmpo frischer. „Rapid" findet sich immer mehr zurecht und wird immer gefährlicher. Trotz, dem lassen die Weißschwarzen nicht nach, doch P e l k o hält sicher. Einige Fouls werde,: geahndet und in weiterem Verlauf weist der Schiedsrichter PrioerSek und Bröckl wegen unfairen SpielenS vom Platz. „Rapid" liegt nun wieder längere Zeit im Angriff u. Bäumel schießt ein und stellt wieder den Ausgleich her. Das Tsmpo flaut zeitweise ab, doch werden beiderseits vor den Toren recht-gefährliche Situationen geschaffen. Schon scheint es, als würde die Angelegenheit unentschieden ausgehen, als K o r e n S, nachdem er den Ball unschädlich gemacht hatte, sich zu einer beispiellosen Rohheit hinreißen läßt, die vom Schiedsrichter überraschenderweise mit e-inem Aufwurf geahndet wird, bei dessen Ausführung er jedoch wieder eine Regelverletzung im Strafraum feststellt und somit einen Elfmeter diktiert, den K l i P p-st ä t t e r in den siegbringenden dritten Troffer verwandeln ?ann. Die beiden letzten Minuten könnm am Resultat nil^s mehr ändern. Schiedsrichter D e r Z! a j aus Ljubljana gab sich Mük^, den Kampf objektiv zn leiten, was ihm aber nicht immer gelang. In der Entscheidunt^ von Abseits-Posittonen war er etwas unsicher. Außerdeim lie^ er eine Gangart zu, die zuweilen bedrohlich zn werden schim. . .. RumSnIm schlagt Augoflawim 2:t (2:0) B u k a r e st, s. Oktober. Das heute hier auSgetragene Eröffnungsspiel des Balkan-EuPS zwischen Rli^mänien und Jugoslawien endete mit einer knappen 1:2 (V:2) Niederlage unseres Auswahlste-amS. Trotz der erlittenen Nielderlage konnten unsere Vertreter die ganze Spielzeit hindurch überlegen sein. UihelLiö und A r s e-ni je v i ö waren die besten Leute im Dam. Der Suropa Suv Tschechoslowakei—Schweiz 5:0. Zürich, S. Okwber. Das AbschluMiel um den Europa-Cup, das heute in Zürich von der Tschechoslowakei und der ^weiz erledigt wurde, brachte den Tschechoslowaken einen überlegenden 5:0 Sieg. Mt Mttfterfchoft dt? Reserven „Rapid"—„Maribov^^ 9:1. Maribor, L. Oktober. Im Borspiel zum heutigen Derby standen sich die beiderseisigen Reserven „RapidS" und „Maribors" gegenüber. „Rapid" konnte dieSinal die matte „Maribor"-Elf direkt über rumpeln.u»,d mit 9:1 einen Boinbensieg fei" ern. „Z^lezniöar"—„Svoboda" k:1. M a r i b o r, 6. Oktober. Das!für heute anberaumte Meisterschaftsspiel zwischen den Eisenbahnern und „Svo-boda" wurde in den ersten Minuten der z^vei ten Spielihävfte beim Stand 5:1 zu Gunsten „2clezniLarS" abgebrochen, da „Svoboda" das Spielfeld verließ u. vom weiteren Spiel abstand. Mit der Angicleflenlh<.it wird sich noch der hiesige M.O. !^fassm. Ungarn—Oesterreich 2:1 VudaPest, 6. Oktober. Ungarn ^nnte in dem heute hier ausgetragenen Länderkampf gegen Oesterreich niit 2:1 (1:0) einen schönen Sieg feiern. Die To-re schössen T a k a e S und A u e r sür Ungarn und K' li m a sür Oesterreich. Polen-Oesterreich 3:1, G r a z, 6. Okiober, Hier gelangt« heute zum erstenmal ein FußballiÄderkamPf zur Austragung u. zwar standen sich die Amateurmannschaften Oesterreichs und Polens gegenüber. Die Polen siegten verdient mit 3:1. Wien—Berlin 3:1. W ? e n, .6. Okkob^.^ Der 26. Städtekampf zwischm Berlin n.^, Wien, der heute auf der Hohen Warte vor^ sich ging, brachte den Wienern einen schönend 3:1 (2:1)-Sieg. Die Wiener waren vor als'^ lem technisch ihren Gegnern überlegen Auswärtige Spiele Celje: Eelje"-„Dlymp" 4:0 (2:0)'. Ljubljana: DaS Derby um die lokale Mel-..j sterschaft zwischen „Primorje" und „Iliriia"^ brachte „Äirisa" einen knappen 2:1 (1:0)^' Sieg. Zagreb: Foncordia"—„Gradjanski" 2:1!! (1:1): „Ha8c"-„SelezniLar" 2:1 (2:1). Blicherschau b. „Wie beschafft sich der ttleinkausmann^ Betriebskapital." Mk. 2. Verlag Organisa-^ tor in Frankreich a. M. Die Broschüre soll> dem Kleinkaufmann die Sorgen der Kapitals beschaffung abnehmen und dadurch eine rei-^ Hunzsfreie Abwicklung seines Gesl^stsbetris^ bes ermöglichen. Alle Lkiapitel sind mit Zah-lenbeislpielen leicht verständlich ausgearbeitet. so daß auch der Nichtsachmann die Vor-und Nachteile dieser oder jener Form ohne lveiteres ersehen kann. Die Broschüre ist mir Rückgaberecht linnerhalb Tagen bei Nichtgefallen zu ^beziehen durch den Verlag Organisator, Frankfurt a. Vk., Wcis;frauenhof. b. Dr. med. Alfred Brauchte: Gekocht oder roh? Neuzeitli«^ Ernährungskunst. Re-clams Universal-Bibliothek. Nehestet >10 Pf., gebunden 80 Pf. Der Verfasser des vorliegenden Buches ist leitender Arzt des Priesa« nitz-Krankenhauses in Berlin-Mahlow. Er gibt eine leichtverständliche Ei..'filhrung in alle Fragen der modernen Ernährungswissenschaft, so^veit sie jeder ?)?ensch. iirsbeZpn« dere «die ^lssrau kennen muß. Da« Zpiti äor I^iivZt^iMt VaiMlsIti «O»« «« GßlM V»«bHU!lW«H. M (Vwchdruck vWvolvü) ^mer stieß'?^iAtz(Aorte' hk^ als fürchte^ fi«, i—- ' - ^n, ehe sie allÄ cuiSgo^ochen Hütte. ,)Ne nrüsson^wi^, nVkme Tltern ...... Als ich noch garq tlem war. Msims Ba-' Itivfibvutier, der mich cmsgog, wißHa.' dÄte mich. Ich war hMch und txZKU — so erzog er mich für seine An?e«le . , . .) um chm AU helfen bei--" „DNssen Äe mi-r da? aveS evi^ett?" unterbrach er ste. „Ich machte — ich lnvcht? ZHnen erklü-ven, wie alle« kam. wie ich wmÄ«, waS ich j«tzt btn." „Wozit das? Wenn Hie sich nür Zeg-^.n« über enlschuldißen wollen — ich verzichte dmauf." „Sie wollen nrir also nicht 'letfen, Herr Mi'chelle?" „Ich — Ihnen he^en? Und wte sollte ich das?" Seine Teilnahme war geiveckt. „Ich weiß es selbst nich^," entgegnete sie, >..».ielleicht vielleicht, daß sich doch irs^end ein Weg findet. Ich habe die ganze Mcht wachgelvgen und nachgegrübelt, ob es ein Mttel für mich gäbe, aaiS der Go^oatt, aus i^r Fvon ^ser Leute zu entr'nnen. Sie Mssen wissen. Herr Mi-chelle, müssen wis- »«»SSWSNSWSSWSSSSS^SS s M5MS7 Kks77MKK'rM ^en, daß ich aufwuchs, umgt^n vom Ber« ^r«hen, vom Bösen; daß ich in ihm. zu Hm er^pyen wurS>e: daß ich nur in :hin Lebte. A habe — ich gejHe*eS nur Bö. BSses tun müsM^— aber' i^ch ha-^ es innner verabscheut, nun, seit ich Mnen be?eg?vet bin, verwünsche ich es." „Wir wollen miteinander ins Re-ne iom-, Prinzessin. Hie b«h«Men, seit Ne mir net.sind, HÜAen Äe sich derändert. Wie -wollen Sie mir i>as Plaufl^l mache.r? Sie ^^emien mich doch taum." „Ich kann Ji^n ^ Ursache nicht sagen — aber es ist so. In Jhnek ist edivas tes — et»^ Gbles geht von Zyne:, auS. Frank hatte ein unbehagbiches G2fÄhl, zu-mal egs?" „Ja, der Bote fuhr heute frü^h ab." „Und wo — wo ist Fräulein Ctansnio-re?" „In Lonidon. In voller Sicherheit. Ihr ist nichts geschehen." „Ist Idas wb sich. „Seien Sie nicht zu har^,^ bat sie. „Vielleicht bann ich Ihnen eher helfen, als Sie ahnen. Dann hätte ich eine Möglichkeit, Ihnen meine Aufrichtigkeit zu beweisen. ^ wünschte es und ich oersichere Ihnen, ich werde Ihnen helfen, wenn.es mir möglich ist. Leben Sie wohl! Ich werde Sie nicht eher wieder aufsuchen — bis Sie mich selbst ver-bangen." Ihre Ergriffenheit packte ihn, daß er sich halb vom Stuhl erihov, um sie zurückzuhalten und ihr zu^usiprecj^n. Dann dachte er an Irene, an alles, waS sie gelitten hatte und levden nrußte, und er ließ sich wieder auf den Stuhl fallen. VII. ^ An jenem schönen Maiabend, als Irene Stansmore das verhängnisvolle Telegramm erhielt, kam es bhr auch nicht einen Augenblick in den Sinn, daß es sich um eine fingierte Depesche handeln könnte. Weshalb sollte sie auch argwöhnisch sein? Gewiß, Frank telephonierte gewöhnlich, wenn er ihr eine eilige Mitteilung zu machen hatte. Mber vielleicht war er an jenem Tage derart in Anspruch genommen, daß ihm selbst dazu die Zeit schlte. Ew Telegramm läßt sich in dreißig Sekunden schreiben, für ein Telephongeslpräch braucht man mehrere Minuten. sFortsetzung folgt.) Kleiner /^nieiqer DV^GVVVGGVVVV^'YVG^v, ^aeiderw verfertigt Mäntel, Sbostüme, Kleider sowie Repara turen, qeht auch ins Haus. — Aleksandrrva 3H. I. St.. Hof, bei Herrn Müller. 13527 LSamungl Warne hiemit jÄsr-inann, auf meinen Namm Geld oder GeldeSwert auSzufol» aen, da ich für nichts Aahlerin bin. Maria Riedel, HiruSbefitze-xtn, Maribor, Ob Zeleßntei 14. IgvLg «t« VIat»tz«i und tapezierte Möbel werden billig umgear-veitet. 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Friedhofes in PobreZj'e aus'stÄt. M dsn 8. Otdwber 1A29. .'VM Johanna VSi»l, «Mn ai vck« K^kipeii. »» i),.,«!, >1»» »i^lrldiis»»» «I»Il»nu>» lo i»»rN>or. ileii vriioll »iniiit«? «