^^' 145.______Donnerstag den 3. December 1829. O übermal- Verlautbarung. Z. 1/.9Z. (5) Nr. 256Z.2. E u r r e n d e des k. k. illprischen Guberniums. — Wegen künftiger Behandlung der verlosten Capitalien der altern Staats-Schuld. — Mit Be-'ichuna auf die l^ubcvnlal-Circular-Verordnung vom/..August i3i6, Zahl 9266, wird m Folge cimr von dem hohen k. k. Fmanz-Ministerlum hcrabgclangtcn Weisung anmit ,'ur allgemeinen Kenntiuß gebracht, daß die Finanz-Verwaltung sich vorbehalte, bey den in die Verlosung fallenden Obligationen der alteren Staats-Schuld von Fall zu Fall entweder bey der in den §. §. 5, bis einschlicßig 12 des erwähnten Circulars vorgczclchnclen Umwechblungs - Art stehen zu blechen, oder die bare Auszahlung des Capitals im Nenn-werthe desselben und in Conventions-Münze an die Glaubiger zu veranlassen. — Laibach am 14. November 1629. Joseph Camillo Freyherr v. Schmidburg, Landes- Gouverneur. Johann Nep. Vessel, . k. k. Gubermalrath. Z. '497. (3) Gub. Nr. 26174. Concurs - Verlautbarung des k k. küstcnlandisch?n Guber, niu m's. — Die Besetzung der, bei dem k. k. Pr^o. Eammeral-Zahlamte ,„ Triest in Er-ledlgung gekommene erste Officiers-G^lle betreffend. — I" F^'lge hohen Hofkammer^De, crns vom 23. October d.I.,Nr. ^0^23^681, w;rd der Concurs für die in Erledigung gekommene erste Offlcicrsstelle bey dem ProvM' zwl-Cammeral-Zahlamte m Triest eröffnet, m,t welcher der Genuß einer jahrlichen Besoldung von ÜQ0 fi, verbünden ist. — Die Eom- petenten werden benachrichtiget, daß sie ihre Gesuche binnen 6 Wochen bey diesem Gu-bcrmum einzureichen haben, und daß sie darin ihr Alter, Stand, Rcl.gion, Gcburts- und Aufenthaltsort anzugeben , und sich über die rollkommene Kenntniß der deutschen und italienischen Sprache, über ihre Studien, vor-züqllch aber über ihre bisherigen Dicnssleistun, gen, über ihr? Kenntnisse im Rcchnungsfa-ch? und in den KassenmampulaNons, Geschäft ten, endltch über chre Moralität auszuweisen haben. — Jene, welche schon m Staatsdien, stcn stehen, haben ihre Gesuche mittelst ihrer unmittelbar vorgesetzten Behörde vorzulegen, und alle haben sich zugleich zu erklären, ob sie in eme: und welcher Verwandtschaft oder Gchwä' acrschafr m,t den dermahllgen Beamten des Triester Wählamtes stehen. ^- Triest am 7. November 1829. Johann Paul v. Radieucig, Gubernial- Secretar. Stadt - unv lanVrechtliche Verlautbarungen. Z. iä9Z. (3) Nr. 7603. Von dem k. k. Stadt« und Landrechte in Kram wird bekannt gemacht: Es sey über Ansuchen der Mar«a Novack, als erklärter Erbinn, zur Erforschung der Schuldenlast nach dem am 25. October d. I., in der Earlstadter Vorstadt, Eonsc. Nr. 14, verstorbenen Gat, ten, Jacob Älovack, d,e Tagsatzung auf den 21. December l. I., Vormmags um 9 Uhr vor diesem k. k. Stadt und Landrechre be-stlmmt worden, bei welcher alle I'nc, welche an diesen Verlaß aus was >mmer für einem Ncchtsgrunde Ansprüche zu stellen vermeinen, solche so gewlß anmelden und rechtsgeltend darthun sollen, wldngens sie d,e Felgen des tz. 3lä b. G. B. sich selbst zuzuschrei^ den haben werden. Lslbach den 17. November 1829. I NuberniKl - verlaut baruttgen Z. H488. (Z) Verlautbarung aä Nr. 25571. der k. k. Landwirtbschafts - Gesellschaft in Krllin über die, für das Mr 1829 vorgenommene Vertheilung der Horn-Viehzucht-Prämien: Namen Wohnhaft Geschlecht und Farbe des Des- 3 T Ort der l> . « ^^____ ^------— HorNmehes für welches Aden ^ Anmerkung ^ ^ Vertheilung betheilten Viehzucht- F Pra.mum zuerkannt ""e . S ^ lers Bezirk Ort ^ wurde ^--------- ^ Zah« st. Laibach,^ '' Lorenz Sever Umgebung Lai- Tschernutsch 1 Stier, an Farbe schwarz- bachs grau, . Kennzeichen : weiße Schnauze und " schwarze Füsse . . 2 2n „ Valentin Schibert dto. - Mittergamting 5 Kalbinn, an Farbe weiß, «. und schwarze Streifen über den Leib . . 2 i5 „ Blasius Maroth dto. Oberschischka 1^ Kalbinn, milchweiß, ohne ^ Kennzeichen ... l 1^2 15 Moräutsch Thomas Bregar Ponovitsch Kattdersch 19 Stier, schwarzgrau, mit <, elneni weißen Maul und schwarzen Streifen am Rücken .... 2 20 " ^» Franz Smuck Kreutberg Vier 22 Kalbinn, semmelfarb, oh- ne Kennzeichen . . 1 1^2 10 „ Peregrin Iglitsch Egg ob Pod- Prevoje 18 Kalbinn, rehfarb, weißes petsch Maul < . . . . 15^ i5 Lack Simon Tholler Lack Unterdaine 6 Stier, rothfarbig, mit ei- nem weißen Schweif 2 1)2 20 „ Valentin Pototsch- dto. Zauchen 22 Kalbmn, schwarz mit ei- 2" - mg ncm weißen Streif am Rücken und am Schweif 1 1^2 i5 „ Kaspar Traun >. Flödnig ^ St. Walbmga 26 Kalbinn, semmelfarb, oh- ' ne Kennzeichen . . 22^3 i5 Namen Wohnhaft Geschlecht und Farbe des Des- ^ "2 Ort der des_____________________.^_____ Hornviehes für welches l^n K Anmerkung " Venheiwng betheilten Viehzucht- ! ^ Prämium zuerkannt ^ Z i ^ lers Bezlrk Ort ^ wurde ^_-------^- ^, ^^^^______________^ Ich^ ft. l ^ ^ ^ Veldes Thomas Rogatsch Veldes Veldes Z/^ Stier,kastanienbraun, oh- , ,, ne Kenlizeichen . . , 2 20 ^ „ Martin Kerstcin Weißenfcls Würzen 1^ Kalbmn, roth, Rücken « und Schweif weiß . 12^3 iZ "" ,. Johann Vogclnig Radmannsdorf chroschach 5 Kalbinn, rehfärbig, ohne Kennzeichen ... l" zusammen . . > . . 200 'P ß/' Zirknitz Johann Sadneg Adelsberg Rakitnig 16 Vtier, ftmmelfarbig . >2 i^I ^ 5'^'? ^ß^?e"v^^ Joseph Kraschoutz Schneeberg Pudob 2 Kalbinn, weitzenfarbig 5 i5 gesihr^Kal^ ^ unstreitig das Pramwm würdig- ^, „ Johann Sichert Haasberg Planina 56 Kalbinn, weiß . . . 2 ^5 ste Vieh war, allem derselbe lei- stete auf das Prcimium zu Guttle sten eines ärmern LMwVNMs Idria Georg Licker Idriq Ielitschenverch 6 St,er, rothbraun . . 3 20 Verzicht. "-> „ Thomas Scdcy dto. Voiska, ^ Kalbinn, dunkelroth .2 :5 " ,, Nikolaus Erjauz dto. Mittercanomla ZZ Kalbmn, semmelfarbig 2 IZ ^ Senosetsch Johann Debeutz Senosetsch Sajouze 9 Stier, weiß ... 2 20 „ Andreas Stabler dto. Nußdorf Zi Kalbmn, braun . . 2 ^4 i5 ,, Joseph Lumber dto. Slavine / Kalbinn, weiß ... 2 i5 N a m c n ^ Wohnhaft Geschlecht und Farbe bes Des- Z " ^^" , ,. bes ^--------------------------------------------------- Hornmehes für welches '^ D Anmerkung " Verthelmng bethellten Vlehzucht- ^ Prammm zuerkannt ^ ^ lers Bezirk Ort ^ wurde -------.— ______ - ! ^. Jahre fi. _______________' Landstraß Joseph Sagorz Landstraß St. Barthelma — Kalbinn, grau ... 2 1^2 20 „ Franz Kollin dto. Landstraß — Kalbinn, ftlmnelfarbig 2 1^2 i5 " „ Blasius Loikovitsch Thurnamhavt Pristava — Stier, grau . . . " Pölland Maria Pogorelz Neifnitz Büchelsdorf Z^ Kalbinn, rothfarbig mil )^si""m727si'. 5^"künf- ^. weißen Streifen ^ 1 1^3 l5 '^ig^s Jahr Vertheilt werden,, ^wcil das regnerische Wett?r di« ^. ^ Jacob Skube dto. Reifnitz QI Kalbinn, rothfarbig . 2 15 )Coucurrcnlen daz» zu ^scheinen hinderte. Weixelberg Michael Kosleutschcr Wcixelbcrg Streindorf — Stier, wcißgvau . . 2 U-2 20 -« - ,., , „ Joseph Hribar dto. Pöndorf — Stier, semmelfarbig . 2 i^ä i5 „ Joseph Illovar Sittich Rodokendorf — Kalbinn, schwarz, mit grau- ?l cm Maul ... 2 i5 Sauensicin Anna Iaki Neudegg Podgoriza — Kalbinn, eisengrau . 3 20 ^. Das erste Pramnnn pr. 25 st. „ Ignaz Skedl dto. St. Ruprecht — Kalbinn, kastenfarbig . 3 i5 )vird künfttgcs Jahr vertheilt ^ ^ werden, „ Franz Kovatschitsch Naffenfuß Nassenfuß — Kalbinn, aschengrau . 2 iZ! . Laibach am 2. November 1829, loo! NreisämtliOe Verlautbarungen. Z. i5l^. (i) Nr. 12977. Kundmachung. Im Nachhange zur hierortigen Kundmachung vom 26. October I. I., Zahl 11768, und in Folge Anordnung des hochlöbl. k. k. Guberniums vom ig. d. M., Zahl 260I0, wird die Beschreibung der Pomerial - Gränze der landesftnsslichen Prov. Hauptstadt Laibach nebst ihren Vorstädten und den h»ezu gehörigen En-clauen, nachstehend zur allgemeinen Kenntniß gebracht, und bei dieser Gelegenheit auch der Tariff über die der Verzehrungssteuer unterliegenden Artikeln, und zwar mit Zuschlag der für die Geimindc-Bedürfnisse der lVtadt höchsten Orts bewilligten Percentcn, wiederholt Verlautbart. — ^. Granzbcschre ibun g. Die Gränze der Stadt Laibach sammt Vorstädten beginnt von Seite der Unttrkrainer Strasse, rechter Hand gegen iVt. Marein zu, an dem Puncte, wo der erste Morastwcg (3^äun) m dcr Gcmcmde lUon^ sich befindet, und zwar gerade am Ende der Pollana-Anthcllc, wo dieser Weg von dcr Unterkrai-nerCommerzial-iVtrassc ausgehet. Dieser Punct ist mit dem Katastral - Granzpfiocfe Nr. iZ bezeichnet. — Voll hicr schreitet sie auf dem gedachten Wegc einwärts in den Morast, dis an das Ende dcr >n dieser Gegend ganz an dcr Umerkrainer Strasse fortlaufenden Wlescn des Dorfes Rudnig, wo dcr Granzstein Nr. 1/^ ersichtlich ist. — Hier dreht sich die Gränze südöstlich, und schreitet am Ausgange dcr Wiesen m Verbindung mit dem Moraste bis zum Granzsteine Nr. 20 fort, wo sie sich wieder gegen die Landstrasse wendet, und dann am Granzpstocke Nr. 21 und 22 abermals dicht an derselben fortlauft. — Hier am Orlcrba-che wendet sie sich rechts in den Morast, geht an der Seite desselben im Fortschreiten mir genanntem Bache bis an das südliche Ende der Antheile des Dorfes Rudnig zum Gränzstcine Nr. 24, am Bache Struga, von da an dem Bache bei Germös zum Granzsteine Nr. 26, und endlich an dem letztem Bache bis zum Fluße Ischza. — Hier übersetzet die städtische Kranze den Fluß nach Verbetza, in der Mo-rastgegcnd Vow-, Nr. 1, und geht von da nach den magistratlichen Granzgraben bis an den sogenannten Thurmschen Graben Nr. 2, und an denselben ^bis zu dem großen Morast-Abzugsgraben , längs welchem sie das Ende der Morastgemeinde Valar erreicht. — Von hier lauft sie am rückwärtigen Theile der dort am Laibachfiusse gelegenen alten Wiese zum langen Graben Nr. 12, nach diesem zum gedachten Fluße, überschreitet solchen, und gehet nach dem Bache sgorna-kgäna, Nr. 27 an der Seite dcr Wiest Xi-illkanska bls an den Nucken dcr dort an dem Ufer der kaibach liegenden alten Wiese Nr. 28. Von hier gehet sie an denselben in Verbindung mit dem vertheilten Moraste bis zum vormals v. Kavus'-schen, dann Wcslann'schen Terrain, wo sie sich in den Tvrnauer Stadtwald wendet. — Von dem letzten Tprnaucr Waldantheile Nr. äi (dem Valentin Marenka von Krakau gehörig) gehet sie zum Bache mal l^ken Nr. 44, welchen sie übersetzt, dann am obern Ende des letzten Krakauer Antheils (dem Andreas Dcbeutz gehörig) Nr. 45, bis zu dem Glei-niyer Waldwege Nr. 46, und endlich nach diesem mtt Einschließung des Baches I^lsibroä in Begleitung der Glcimtzer Wiese bis an d«e Gradaschza hinter der Schupfe des Barthelma Kogouschek am ?^l'5ibro6 Nr. 43 fortlauft. — Da ziehet sie sich mit Ucbersetzung des Baches an das obere Ende der Wiese Dotii'nnuu-K2 Nr. i5, (Herrn O». Ruß gehörig) überschreitet be, dem Katastral-Granzpftocke Nr. 11 die Triester Eommerzial-Strasse, gehet hinter dem Hause des oberen Wagners am Ausgange dcr GraHlscha» Vorstadt Nr. 9, dicht an den Gründen dcs Dorfes Glelmtz Nr. 6, mit Emschluß der vormals Or. Passooih'schen Gründrn, und der o»m N. Tschernak von Udmath gehöriaen Wiese an den Graben Nr. 7, welcher unter Rusenbach aus dem Gut Zhurner, vormals Iefu,ien-Walde kömmt, bis zum Rosendachrr Fayrtwege Nr. I, und zwar an der Stelle wo letzterer in das Feld des untern Meßtiers von Rosenbach emtrltt, und lauft endlich am Rande des Jesuiten, Waldes wieder an dem gedachten Fahrtwege Nr. 2, doch etwas unterhalb desselben bis an die Ursullnerklosser - Gartenmauer Nr. », fort. — Von hier geht sie längs der Triester Eommerzialstrasse, doch sich stets an dte weitern Gartenmauern Haltend, und mit Aus, schluß der Felder des Gutcs Thurn / bls an den Acker dcs Georg Tschurn, welcher außerhalb semes Gartens gelegen »ft Nr. 2, von ba am Rande der Schottergiube des Gutes Thurn, nächst der neuen Welt, an dle Klagenfurter Possstrasse Nr. 6, überschreitet solche, und j»ehet sich dann am Klementschitsch'-schen neuen Mauthhause, Eonsc. Nr. 76, mit Ausschluß bes gegenüber befindlichen Gut Leo« poldsruher Melcrhofes, in das Feld der Kapu-ziener» Vorssadt, am Rande der Aecker des Dorfes Gchlschka Nr. 7 und 6/ bis an daS (Z. Amts-Blatt Nr. 145. d. I.December 1629.) !Q02 En-de des Gartens von Bcfchigrad Nr. ,c>/ und endllch immerfort nördlich an den Gründen der Gemeinde Schlschka, mit Ausschluß der Gemeinde Brinie Nr. lH und i5, bis sie im Fortschreiten an den Gründen der Gemem-de Ieschza, dem Pulverchurm gegenüber, d^e Wiener Eommerzlalstrasse Nr. zg, erreicht. — Von hier kömmt sie auf das Feld der Gt. Peters-Vorstadt, mdem sie etwas unter den Pllloerthurme dicht unter der dortigen Gemem« de an der Landftrasse Nr. i beginnt, und am Rande der Felder der Gemeinde MoiniU^Ko« bis zum Feldwege scilena 1?^ der vormal»-gen v. Desselbrun'schen Fabrik gcgenüber Nr. 13 fortläuft, und endlich nach dtefer an der Ge^ te der Felder von Udmach dicht hinter dem Gebäude der St. Peters-Kaserne, bis zum ka,bachftusse Nr. i5, sich hwziehet. — Diesen Fluß übersetzend verfolgt sie dessen östliches Ufer bis zum Emssusse des Gruber'schen Canals in >M laibach, wo sie dlefen glelchfiills übersetzend, dlü Stcphansdorfer Strasse er» reichet, und von da dem gedachten ^instuss? des Eanals rn die La-lbach gegenüber Nr. H, hinter dem ^ause und Garten des Georg Me-dltfch, vul^o äcliur^on^ an den Berg (F»Ilo«W aufsteigt, bei Erreichung feines Gipfels Nr. 6/ gerade an seinem Nucken. Vnd zwar bis auf dle letzte Schanze gegen Stephansdorf Nr. /, fortlaust, und dann m Begattung, der Waldung dieses Dorfes mit Einschluß de« zum Gute Groisenek gehörigen Waldungen, welches Gut noch zur Carlstadter Vorstadt gezahlt wlrd, herabkömmt, hinter dem Hause und Garten des Thomas Eterlekar, v,,U^c> 5l>?dÄ, Confc. Nr. i, Hühncrdorf Granz> pftocf Nr. i2, die Nnterkrainer Eommerzial-Gtrasse erreichet, diese etwas tiefer überseyet, und sich hernach mit dem im Eingänge be-fchrlebenen ersten Granzpuncte auf dieser straffe Nr. l), verbindet, wodurch das Lcnbacher Sradtpomsrluin ats geschlossen erscheint. — Uebrlgens ,vlrd bemerket, daß diese ganze Gränze un Jahre 1824 zur Zeit der Katastral « Gran; - Beschreibung mit an allen, Wendungen eingeschlagenen, mit dein eingebrannten Stadtwappen versehenen eichenen Pflöcken bezeichnet worden ist, welch' letztere noch dermalen bestehen, und deren fortwahrende Erhaltung, dem Stadtmagistrate zur ausdrücklichen Pftlcht gemacht wird. — N. Ta-riff. Nach dein von den unten genannten, in Laibach eingeführten oder eingebrachten' Artikeln bor den k. k. Linien- und Bolletantcn-Aemtern, nach dein hohen Gubernial-Circu-tare vom, 26. Iunp, nnd hoher Gübernml-Verordnung vom. Zo. October d. I.,, Nr. 1H71 Ulvd 2^569, die landesfürstlichc Vev-zehrul^gssteuer und dcr Perccnten-Zuschlag für- «. die städtl-schen Bedürfnisse, z.u. bezahlen ist.. — Nro. 12D18. ' Tariff.^ Nro. 1/^6. Nach dem vvn derr unten gsnannten, in Lalbach eingeführten oder eingebrachten Artikeln bey den k. k. Linien- und Bolletanten-Aemtern nach dem hohen Gubcrnial-Circulare vom 26. Iuny und hoher Gubernial-Verordnung vom 3«. October d.. I., Nr. 1Z71 und 24569,' die landesfürst.lich'e' V^erzehrungssteuer und der PerceiUen-Zuschlag für die stadtischnr Bedürfnisse zu bezahlen ^st- K. K.. Kreisa,nt Laibach ain 5i. October 1829,. I 0 s e p h F l u ck, k. k. Gubernialuath und Kreishauptmann. F v e p h e v r v. E l s n e r, k. k., Kreisftcretilr. L« Percenten-Zuschlag ZI 3 für die städtischen 3 ^ . ^ . Maßstab , 3U ^'dürfnisse Zu- g^ Benennung der steuerbaren ! R2^------------------------- I Gegenstände l.^ Zjs ^ Im^. f»m«en 1 Rhum, Arrak, Punfchessenz, Rosog- ' ^ ! ! ^ ^ ^ lio, Liqueur und alle versüßten geisti- ^ ^ ' ^ ' ' gen Getränke ...... Eimer 6 45 25 142 827- 2'Branntweingeist mit Alkohol?Gehalt, und darüber . . .. . ^ . do. l bl.4,5 25 ^ 1/^2 ,627 ^ — ioo3 — . >«« Percenten-Zuschlag ,<^,^. ^HY für die städtischen Q ^tz^ Bedürfnisse 3«? Z . ^ . Maßstab Z^H -------------—------- ^ c^ Benennung der steuerbann " T"3 , ^. „.^ "er N^ ^ Im Geld- laMMM ^ Gegenstände Be^ung ZU ß /^mage "_______^_^___^^—________— fi7l^ ^ ^. > kr, fi. l kr. Z Branntwein . . ..'.'. . Eimer 4-^5 1 — 5 — ,4 Wem........' do. 1 äo^c» —4o 220 5 Wcmmost und Malsch .... do. 1 ,5 50 —371)2 l 521^2 >6 Obstmost ........ do. " Z0 25 — 3 — 33 7 Mcrh . . . ^..... do. ^ 3o —-------- ^ 3o 3 Mer.......... do. "-2^ 29 - 20 — ^I 9 Esslg ........ - - do. - 15 25 - 4 - 19 10 Schlachtvieh: Ochsen, Stiere, Ruhe, , «, - dann Kälber über ein Ichr . . Stuck 4 — 25 1 — 5 — i l Kälber bis zum Alter eines Jahres . do. ^0 5c> — 20 1 — 12 Schaafe, Widder, Ziegen, Böcke, Hammel oder Schöpse ... do. "- i5 25 — 4 ig lZ Lämmer bis zu 25 Pfund, Kitze, ^ Spanferkel....... do. " 10 25 — 3 — i3 1^ Frischlinge, d. i. Schweme von 9 bls ' 35 Pfund....... do. - 3o 25 - 3 — 33 15 Schweine über 35 Pfund ohne Un- terschied ........ do. l " 25 " 15 1 1.5 16 Frisches Fleisch ohne Unterschied, ein- zelne Theile des geschlachteten Viehes, d^nm cingcsalzenes, geräuchertes und emgepöckeltes Fleisch, Sa- ! lami und andere Würste . . . .'pr.W.Etr. "- 5o 26 ^ i3 l 3 17 Zahmes Geflügel: Truthühner, Gän- se, Enten, Kapaunen«, dgl. . , Stück ^- 3 33 i)3 -^- i "4 16 Hühner und Tauben .... Paar -^ 1 25 — 1^4 -"z 1 1^ in Wildprct: Hirsche .... . Stück 1 — 25 — iö l>5 >>o Wildschweine von 3o Pfund und dar- ' über......... do. — ^5 — ^- — "^45 21 Frischlinge, Rehe, Gemsen . . . do. -" i5 25 — 4 ^19 <>2^asen ..... .^ ... do. -^ 3 53 iz3 — 1 — 4 ^3'Ausgehacktts Roth- und Schwarzwild pr.W.Ctr. 1 — 25 — i5 1 i5 2H Federwild: Fasanen, Aucrhühner, Birkhühner ....... Stück — 6 33 ^3 — 2 — O 25 Nepphühner, Haselhühner, Schnee- hühner, Wildganse, Trappen, Rohr- Hühner, Wildenten, Wildtauben, ' Schnepfm . . .^ . . . . do. >" 3 331^3 — 1 ^4 26 Drosseln, Krammetsvögel, Wachteln, ^ ! Lerchen und alle andern kleinen Vö-> gcl zum Genusse..... Dutzend — 1 25 — M —- 11^4 27 Fische aus inländischen Flüssen, Bn- ' i ! chcn, Teichm und Landsecn, lebend oder geschlachtet, frisch, gesalzen oder ^ i aerauchcrt, von edlerer Gcmuna,l I. l l. ^ ^ Percenten - Zuschlag l ZZ3 für die städtischen ^ «m -« "T^ Bedürfniss« 5.., 5 Benennung der steuerbaren Maßstab M ^ Zu- - Gegenstände ^leg'ung M K ^tr^' ^'""'" K . ^. A ____ ____ ______________________st-! kr. fi.j kl'. fl.> kr. als: Lachs, Lachssalmen, Lachsfo- ^ rellen, Aesche, Schilt, Salbllnge, '" Störe, Hausen, Dick u. dgl. . pr.W.Etr. /» — 26 1 — 5 __ 28 Von den übrigen Gattungen . . do. 1 — 25 — i5 1 ^5 29 Reis.......... do. 1—25 — i5 ijzZ 3c, Mehl aus Getreide, Kartoffeln, und Hülsenfrüchten aller Art, Gries, gerollte und gebrochene Gerste, Hafergrütze ........ do. — 12 25 — I — ,i5 3i Brot und überhaupt Backerwaaren, dann Zwieback ..... do. — 12 25 — 3 — 15 Z2 Brotfrüchte, als: Weihen und Spelzkörner, türkischer Weitzcn, Roggen, Halbfrucht in Körnern . . . do. — 926 — 21^ — 11 NH I) Hülsenfrüchte, als: Hierse, Wicken, . Bohnen, Erbsen, Lirisen . . do. — 9 25 — 21^ — n i^ 3/^ Hafer in Körnern ..... do. — 6 25 — 2 — 10 35 Heu ohne Unterschied ..... do. — 3 33 i)3 — 1 — ^ 36 Stroh......... do- — 3 33 i)3 — 1 — ^ 3^ Gemüse u. Küchenwaarcn, als: Blumenkohl, Spargel, grüne Erbsen, Bohnen und Gurken ... do. -^ 6 331^3 — 2 — 3 36 Kraut, Rüben, Kartoffeln, Erdbirnen do. — 333i)3!— 1 — 4 39 Frisches Obst....... do. — 1225 — 3 — i5 ^0 Gedörrtes, getrocknetes, dann eingelegtes Obst....... do. — 24 25 — 6 — 3o 41 Butter, frische und gesalzene, Schmalz und Gänsefett...... do. 1 — 25 — i5 i'i5 42 Schweinfett und Schweinschmalz, Schmeer und Speck .... do. — 4o 25 — 10 — 5a 43 Käse . . .^....... do. ,— 45 25 — 11 — 56 ^^ Milch . .' . . . . . . . Maß ' — i^ _—--------- __ ^^ ^5 Eyer .<<....... pr.iooSt. — 3 331^3 — 1 -^ /, 46 Talg, Unschlitt, rohes u. geschmolzenes pr.W. Ctr. ^ 1 — 25 — i5 1 iI ^7 Unschlittkerzen ...... do. 1 3o 25 — 23 , 5z ^8 Wachs, gebleichtes und ungebleichtes, Wachskerzen und andere Wachsfabrikate ........ do. 2 30 25 — 33 3 6 /,9 Hanf-, Lem-, Rübsamen, und alle andere derlei Brennöhle ... do. 1 — 25 — 15 1 zH 50 Brennholz, hartes und Kienholz . Kub. Klft. — 3c) 25 — g ^. zg 51 Weiches und Bündelholz . . . do. — «20 25 — 5 — 25 52 Holzkohlen........ pr.W.Ctr. — z 2 25 — 2^— 2 2jä 53!Steinkohlen . . z. . j . . do. — 125 >— ^4-.^^ K. K. Kreisamt Laibach den 26. November 1829. Anhang zur Naibacher Neitung. _____Meteorologische Beobachtungen zu Laibach. ____?^^°^^^ ThTr^m^meter s Witterung ' Monat 3 F^h^ Mittag Abends '^Ih^M^ag Abend F^h Mittag Abends 3-! L. Z>! L. Z.! L7 K.j W K.sW' K-> W bis 9 Uhr biö 2 Uhr bis y Uhr November -5. .7 2,? , H? 3.o .7 5,7 - « - Z -l I trüb trüb l Rtgen 26, .7 5,2! -7 6.2 ,770-2-2-2 regnerisch regnerisch regnerisch 2?. ,7 7,0 27 7,0 «7 5.? -! 2 - , 0 - Schnee trüb trüb 2d. 27 4,z^7 3,4 27 2,7 0-- ^ __ , regnerisch Regen regnerisch « 29. 27! 2,3 3? Z,i 2? 3 1 — 1 — 2 — - trüb trüb Nebel » !Zo 27 3,6 «7 2.7 27 I,3 - , _ 2 __ 2 Schnee trüb Schnt« December!^. 17 ,^o ,7 ä.9 27 j 5,3 — , j„ 2 —j 2 Schnee trüb trüb F^remven-Anjeige. Angekommen den 28. November iL2g. Hr. Paul Graf Bobrinsky, gewesener kaiserlich-russischer Garde-Capitain, von Wien nach Trieft. Den 23. Hr. Ludwig Perko, Handelsmann, von Grä'tz nach Trieft. — Hr. Friedrich Dorn, Goldar--beiler, von Trieft nach Grätz. — Hr. Athanas Sta-Zeritts, Lehrer der griechischen Sprache, und Hr. Pe-Ar Haggi, Handelsmann,- beide von Trieft nach Wien Den 20. Hr. Carl Johann RodbertuZ, Par-ticulier, und Hr. v. Wright, königlicher schwedischer Garde-Lieutenant; beide von Wien nach Rom. Abgereist den 30. November 1323. Hr. Joseph v. Cavallar, k. k. Staatsbuchhai« tungs-Beamte, nach Cilli. "perleichmZ ver hier verstorbenen. Den 24. November 1829. Ursula Zheren, ledige Instituts-Arme, alt 60 Jahr, im Civil-Spital, Nr. t, am Zehrsieber. Den 25. Hr. Peter Gerstenmayer, bürgerlicher Schlossermeister, gewesener städtischer Ausschußmann und beeideter Maas- und Gewichts-Visi'rer, alt 86 Jahr, 2 ^2 Monat, am alten Markt, Nr. 153, c« der Brustwassersucht. — Dem Herrn Jacob Gotschevar, Wezirks-Chururgen der Umgebung Laibachs, seine Tochter Johanna, alt it Monat, in der Ca-puziner-Vorstadt, Nr. 64, an Konvulsionen. Den 26. Dem Michael Marouth, Aufleger am Naan, sein Sohn Franz, alt 1 l^' Jahr, in der Grabifcha-Vorstadt, Nr. 5^, am Zehrsie^r. Den 2?. Friedrich Merle, Hufschmidgeselle, gebürtig von Liech in H-ssen, alt 42 Jahr, im Civil-Spital, Nr. 1, an oer LungenlahmunZ. Den 29. Michel Smrekar, Institutsarmer, alt 32 Jahr, in der St. Peters- Vorstadt, Nr. 29, an der Lungenlä'hmung. Den 1. December. Hr. Ignaz Kaiseil, Hö'rer der Physi?, alt 22 Jahr, in der Pollana-Vorstadt, Nr. e», an der Lungenschwindsucht. NNasserstanV ves Naibachstusses am Deael ver gemauerten Canal-Vrücke: D«„ ,. DnCM.)»oHHH Verloste Obligation., Hofkam.5 ^ v 5> ) -,«, ^a mer Obligation, d. Zwangs. V^"'H/ --°-H3 Darlehens in Kr^in u. Atla.< """.H.^ K» -rial. Obligat, oei Stand« "-/^3 ij2v'.H!X Z H Wien Stadt»VancolOt»l. zu H !.!2v- H. §. Z. Mit der Zurückzahlung des Kapitals werden zugleich dle bis zum 1. November d. I. verfallenen Zinjen in W. W., und vom 1. November bis 1. December d. I. die ursprünglichen Zinsen zu fünf vom Hundert in C. M. berichtiget. — §. ä. Bei Obligationen, auf welchen ein Beschlag, ein Verbot, oder sonst eine Vormerkung haftet, ist vor der Kapitals-Auszahlung von der Behörde, welche den Beschlag, den Verbot, oder die Vormerkung ver-fügt hat, deren Aufhebung zu bewirken. — §. 5. Bei der Kapitals-Auszahlung von Obligationen, welche auf Fonde, Kirchen, Kloster, Stiftungen, öffentliche Institute und andere Körperschaften lauten, .finden die Vorschriften, welche bei Umschreibung dergleichen Obligationen befolgt werden müssen, lhre Anwendung. — §. 6. Den Besitzern solcher Obligationen, deren Verzinsung auf eine Filial-Credits-Casse übertragen ist, steht es frey, die Kapitalsauszahlung be: der k. k. Universal-Staats- und Banco - Schulden-Casse^/ oder bei jener Cre? dits-Casse zu erhalten, wo sie bisher die Zinsen bezogen haben. Im letztern Falle haben sie die verlosten Obligationen bei denselben (Z. Amts- Blatt Nr. 145. d. Z. December 1829.) ^ 1007 zur Auszahlung einzureichen. — Laibach am 16. November 1829. Joseph Lamiilo Freyherr v. Schmidburg, Landes- Gouverneur. Johann Ncpomuck Vessel, k. k. Gubcrnialrath. Z. i5c>5. (2) Gub. Nr. 26)94. Verlautbarung der Wiederbcsctzung des erledigten Johann Wagnerischen Handstipendiums Nr. II. , nn jahrlichen Ertrage von ilo fl. ^3 kr. W.W. P. G. — Zum Genusse dieses Handstipendiums, welches Johann Wagner, gewesener NLcllclQÄL Oacwr im Stifte Admont stlfte-te, sind berufen: itens vorzugsweise Jünglinge, welche mit des Stifters Vetter, „Johann Wagner" in absteigender Linie bls in den vierten Grad verwandt sind; dann 2tens tn deren Ermanglung Bürgcrssöhne von Laibach; endlich Ztens andere Kramer, welch beide Letzteren keine Mittel zum Studieren haben, aber gute Talente besitzen, und von unta-delhaftem Wandel sind; jedoch kann m allen drei Fallen der Stipendiengcnuß nur einem Studierenden zu Thcil werden, welcher die philosophischen Studien antritt. Das Prasentatwns-rccht steht dem Magistrate zu Laibach, das Verleihungsrecht aber dem Stifte Admont zu. — Diejenigen, welche den Genuß dieses Stipendiums zu erhalten wünschen, haben ihre mit dem Taufscheine, Dürftigkeits-, Pocken-, Im-pfungs- und den Studienzeugnissen vom ganzen Studienjahre 1828^9, belegten Gesuche längstens bis 24. December d. I. dem Magistrate zu Laibach, oder der Landesstelle zu Gral) zu überreichen, und in dem Falle, wenn sich auf das Vorzugsrecht der Verwandtschaft bezogen wird, solches durch einen Stammbaum oder sonst auf eine legale Art nachzuweisen. Gratz am 11. November 1829. UreisämtliOs ^erlantbarunOVR. Z. i52i. (1) Nr. i32/lO. Es wird hicmit zur allgcmemen Kenntniß gebracht, daß' wegen Subarrendirm.g,^ oder wenn diese mißlingen sollte, wegen diretter Einlteferung in da^s Magazin der Verpftegs-artlkel Heu und 'Htreustroh, und zwar: des Heues für die Zeit vom 1. Februar bis Ende August i8öo, und des Streustrohes vom l. Februar bis Ende October i33«> ftwohl zum Bedarf der Garnison als der Durchmarsche eme Behandlung am 12. December d. I., Vormittags von tc> bis 12 Uhr, und Nachmittags von 3 bis ü Uhr, hier im Kreis- amte werde vorgenommen werden. __ Du tagliche Erforderniß besteht beiläufig in 20 achtt pfundigen Heu-Portionen, in 92 zehnpfünw gen Heu-Portionen, und in i56 dreppfündi5 gen Streustroh- Portionen, wobei zu bemerken ist, daß vom 1. März, bis Ende Junp, zu welcher Zeit die Vaterpferde auswärts vertheilt sind, nur die Hälfte dieser Erforderniß zu bedecken bleibt. — Das Heu muß von guter Qualltat/ durch Nässe mcht verdorben, ohne Moos, Schilf und üblen Geruch seyn. ". ^ Streustroh muß ebenfalls trocken eingebracht seyn, und kann in Hafer-, Gerssen-und Kornstroh bestehen. - Jeder Offerent hat sich am Tage. der Verhandlung weg n des Heues m.t emcr Caution von Z^ fl. und des <55treustrohes mtt 100 fl. , zusammen mit 400 fi., entweder nn Baren, oder mit rechts förmlichen Documenten auszuweisen, welche nur von dem Ersteher rückbehalten, allen Uebrigen aber sogleich rückgcstellt werden wird Vom k. k. Kreisamte Laibach am 1. December 1829. Stavt- unv lanvrechtliche Verlautbarungen. 3' l5oi. (2) Nr. 7497. Von dem k. k. Stadt- und Landrechte ln Kram wlrd bekannt gemacht: Es sey über Ansuchen der Anna Gortschan, Margaretha Fehrenbach, Marmnna Gortschan, Apollonia Dnmmer, Katharina Gabrizh, als bedingt erklärten Erbinnen, zur Erforschung der Schuldenlast nach der am 6. Februar 1829, zu Stein ohne Hinterlassung eines Testamentes verstorbenen Eäcilia, verwitwet gewesenen v. Sieberau, die Tagsatzung auf den 25. Jänner z63o/Vormittags um 9 Uhr vor dlesem k. k. LVtadt- und Landrechl te bestimmet worden, bey welcher alle Jene., welche an diesen Verlaß aus was immer für einem Rechtsgrunde Ansprüche zu stellen vermeinen , sulche so gewiß anmelden und rechtsqcliend darthun sollen, widrigens sie du Folgen des §. 614, b. G. B. sich selbst zuzuschreiben haben werden. 'Lcnbach den 21. November »829. Z. i5o2. (2) Nr. 7600. Von dem k. k. Stadt- und Landrechte in Kraiy wird bekannt gemacht: Es sey über Ansuchen der Franzisca Harnisch, im eigenen und im Namen ihrer Tochter Elisabeth, als bedingt erklärten Erbinnen zur Erforschung der Schuldenlast nach dem am 19. October l. I., in Laibach in der St. Floriansgassc, 5oo8 Nr. 69, verstorbenen Gatten, Johann Harnisch, pensionirten k. k. Buchhalttmgs-Regi-firator, die Tagsahung auf den i9. Jänner i93c> Vormittags um li Uhr vor diesem k. k. Stadt- und Landrechte bestimmet worden, bey welcher alle Jene, welche an diesen Verlaß aus was immer für emem Rechtsgrunde Ansprüche zu stellen vermeinen, solche so gewiß anmelden und rechtsgeltend darthun sollen, wldrigens sie die Folgen des tz. 814 b.G. B. sich selbst zuzuschreiben haben werden. Von dem k. k. Stadt- und Landrechte in Kram. Laibach am 21. November 1829. AemMOe Verlautbarungen. Z. !Z22. (!) Kundmachung. Der 3. v. Schettenburg'sche Studenten-fiiftungsplatz im Ertrage von jahrlichen Z4 st. 48 Z)4 kr. E.M. wozu dem Standlsch-Verordneten Collegium in Kram, das Präsentations-vecht zusteht, ist in Erledigung gekommen. Zum Genuße dieses Stipendmms sind gut gesittete, wohlerzogene, zum Studieren taugliche, arme, oder doch gering bemittelte Jünglinge, jedoch nur Inlander, besonders aus Tyrol gebürtige, und vorzüglich Befreundte Ns Stifters, stiftungsmäßig berufen. Diejenigen Studierenden, welche dieses Stipendium zu erhalten wünschen, werden da-her aufgefordert, ihre mit den Zeugnissen über obbesagte, Erforderniffe, dann über den sittlichen und wissenschaftlichen Fortgang von beyden letzten Semestern, endlich mir dem Ausweise über ihre Vermögensumstände und mit dem Beweise der Verwandtschaft, so wie mit d?m Zeugnisse, daß sie nicht nur geimpft worden, sondern auch, daß sie die echten Kuhpocken hatten, gehörig belegten Bittgesuche binnen sechs Wochen bey dieser Standisch-Verordneten Stelle einzureichen. Won der Ständisch-Verordneten Stelle m Kain, Laibach am 27. November 1829. Anton Camillo Graf v. Thurn. Vermischte Verlautbarungen. Z. i43i. (5) 2500 st. sind gegen gesetzmäßige Sicberheitauf landtästichs oder Stadt-Realitäten als Darlehen zu vergeben. Wettere Auskunft hierüder erhält man bei I>. Traun, auf dem Congreßplatze, Nr. 52. wohnhaft. Ntterarische Anzeige. IM hiesigen Zeitungs-Comptoir ist so eben wieder erschienen, und wolle von den ?. ^. Herren Pränumeranten gefälligst in Elnpfang genommen werden: Kotzebu e's Theater, loi. bis 104. Bändchen. Vollständiges Wo rtevbuch der deutschen Sprach e. Von Di-. The^ dor Heinsius , 3ten Bandes ytes und iotes Heft; Pranumeration aus des Hten Bandes ites Heft mit 2H kr. C. M. Schützes allgemeine Erdkunde; zwölfte Lieferung, öten Bandes 2tes Heft. Pränumeration pr. Heft k ^0 kr. E. M. Ferners sind ebendaselbst ganz neu angekommen und um billige Preise zu haben: Auswahl von Almanachs und Tafchenbüchern für das Jahr löZo, mit prachtvollen Kupfern und im geschmackvollsten Einbande, zu verschiedenen Preisen. Gebetbüchlein. Ruhm und Ehre sey Gott in der Höhe! Nebst einem Anhange sämmtlicher Kirchengesange, Gebete und Lltaneyen, welche zum Gebrauche der ganzen Wiener erzbischöstlchen Diöcese eingeführt sind. Von I<-hann Nep. Fridrich. Wien, in Schuber mit Goldschnitt schön gebd.^5 tr., ordinär ohne Schuber 34 kr.