V xotovial. A mser vchrlM«lt>«s, V«?v«kw»g Vuchdnttt d« ist ö«? ^^««» k,r Sto»«»,«» »Ir «t«^ ste«, etn«»ci)o»«»,a«tzer»>a>d»«» »«»deste«» ök«i vrt«I« i»<>i,«c?>ar»e »«rde« »ich« o«rG<»stchOv, w MGribor d«I tttmiots»?«»,«» t« »Ui» 4. w ci»dq«— »», «toW, («mpony, m wer«!,!«« d. d, » K«»» >» d»« alt» «r. t7S Mirlbsr, Mltltvoch »»> Z. August tS27 »7. Sahrg. Wiederaufnahme der diplo-malischen Beziehungen mit Albanien o. B e o g r a d» ?. ?lussust. Die Frage der Wledertmfnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Jugoslawien und Albanien ist nunmehr geregelt, da die albanische Rcgicung in der Person des sriihcien Vco-grader Gesandtschastssekrelärs R i st a Mahmud Begovi<^ ihren Geschäftsträger in Beograd ernannt hat. Gleich zeitig ist auch der jugoslawische h)cschästs-träger nach Tirana abgereist, llrsprlinglich war für Beograd der bisherige Gesandle König Boris' gel)eim-niövolle Fal)rt o. V e o g r a d,.2. August. Die heutige „Politika" schreibt, daß die Auslandsreise des Bulliarenkänigs Boris sehr geheimni-^-voll sei. Während er ursprünglich über Trieft nach Westeuropa fahren sollte, ist er jetzt plö^lich in Wien aufgetaucht und hatte mit feinem Beude? Prinzen Cyrill eine Begegnung. Jetzt ist er zu feinem Bater, dem gewesenen ttönig Ferinand nach Koburg abgereist. Auf dem Bahnhof in Zagreb ist der König heimlich in den Budapefter Zug gestiegen und hat mit diesem die Fahrt über Ungarn nach Wien fortgesetzt, während seine Begleitung, um die plötzliche Fahrtande-rung zu verdecken, nach Triest weitergesahren ist. Die Gründe für diese unerwartete u. ge-heimnisvolle Fahrtänderung sind noch immer nicht klar. --ci^ Eine interessante poli-tische Rede d. K r a n j, 2. August. Sonntng fand hier eine Wahlversammlung der Elmveui-lschen Volkspcirtei statt, in der ihr Obmalm Dr. Koros ec einen eingehenden Bericht über die politische Lage erstattete und u. a. die GrÄude lieleuchtete, die zuiu Pakt mit der radikalen Partei gcfi'chrt haben. Tr. tloro-Sec erklärte, die Wahlen in Slowenien würden in grösjter Freiheit durchgeführt werden. Die Partei sei heute ni.ich uicht an der Regierung, sie werde es aber in kiirzester Zeit sein, da dies der Sinn des Freund--schastspoktes mit den Radikalen sei. An der Schwelle des Eintrittes der Slowenischen Vokkspartei in das .^sabinett entbiete sie allen Parteien in Slo^lvenien den Gottessrie-!den. Der Vertrag niit drn Radikalen sei aus innen- und nns^enpolitischen Gründen erfolgt. Italien, der gröstte Feind Jugoslawiens, denke im M'sieiu^cn daran, i^ber seinen östlichen Nachl'mittel immer knapper waren. Anf:nis erhi>'ll er von seinen Eltern in Maribor, die elwak-Vermögen besitzen, regelmäßig Geldun!erst ützungen. Aber bei seinem leichtfertigen Lebenswandel fand Iaros damit nicht sein Anslan^ gen und er boschritt nun zum ersten Virale den Weg des Verbrechens, in dem er bei der Firma, für die er tälig war, einen Betrag von I'llX) Schilling unterschlug. ES gelang damals seinen Eltern, die Angelegen heit zu ordnen, indem sie Hermanns Ehef den veruntrenten Betrag er'ehen "nd ihn so voll der Erstattung einer Strafanzeige ab- hielten. Iaros verlor natürlich seinen sten und mußte noch zufrieden sein, eine Ansteslnn.g als Geschäftsdiener zu bekommen. Seit dieser Zeit aber hörten die Geld-sen« düngen vom Hause aus, die Eltern wollten von dem ungeratenen Ssterreich fls-zeigt hätten, daß eine Mitarbeit der ^zi>^-listen an der Regierung unbedingt notwendig sei, um Ereignissen vorzubeugen, die zih einer Katastrophe führen könnten. ^Srienberitf^t» Ljubljana, 2. Anglist. (Schluß?«rs-.)! Devisen: Berlin Zürich lW5, W;en! 801, London 27«.^y, N^noyork 5«.80, Prag 108.00, Mailand 30<'.25). _ Effekten: KveIs eutschädigung 344.2i^, Cillier Sparkasse bis 199, Laibacher tt'reditbank 150, Merkan-tilbauk 90, Erste Kroatiscl)e Spar^sse 8^t>, Kreditanstalt IM, Vaiigesellschaft 55, öeI:r 10^. — Holzmarkt: Tendenz mrvnändei-t, Abschluß vier Waggons, und zlr>ar zwei trok-kene Bttck)enscki<'iter, franko Waggon Verla« destation 19.50, ein Waggon Bretter, prrmo, franko Waggon Grenze 6K) und ^ine Waggon Latten, franko Waggon Tr?nze ^20. Na6)frage nach Fichtenbrettern, franko Wog gon Verladestation zu 47l. — Feldfrüchtt: Tendenz ruhiger. Abschluß zwei ZÄaggo« Mais. Dle deutsch jugoslawische Annäherung Gerade dieser Tage ist in unserer Handels» nird Hafenstadt SnSak, in der sich die Mehrheit der Besucher unserer dalmatinischen K'üste einznschiffen pflegt, von deutschen Nlnversitätsstnt^nten aus Graz ein Vokalkonzert veranstaltet worden, das sich eines massenhaften Besu5)es seitens der eilcheiini-schen Bevölkerung, natnrgeniäß aber nocli mehr seitens der so überaus zahlreichen, derzeit an unserer Riviera weilendeil deutschen unid österreichischen Sommergäste erfrelite und besten Gelingen nicht in letzter Linie der lvohlwolleliden Förderung durcl) unsere Ve-lhörden zuzuschreiben ist. Die liebevolle Ails-nahme und Fürsorge, die den in unserer Stadt von der traurigen Wienerrevolte über raschten und vielfach in eine peinliche Lage gebrachten deulschen Gäst^'n zitteil w.ird, hat in einer der größten und gelesenslen Zeitungen des deutschen Auslandes einen Wiederhall gesunden, der für nnsere Stadt und auch für unsere amtlichen Stellen als schmeichelhaft bezeichnet werden kann. Mit Beginn des konlmenden Schnlsahres wird die deutsche Schule der proteswntischen Kircheuge-meinde in Beograd, die iul Jahre I8('0 ge-gnlndet wur^, mit V<'giun des Weltkrieges aber natürlich eingegangen ift, wieder eröffnet werden. Unser Unterricht°minister Dr. P e r i 5 hat die Ernchlung von deiil-schen Parallelklassen an zwei Lelnerbilduugs anstalten in der Wojwodina in Aussicht gestellt, sein einstiger Vorgäi^ger Sveto^^ar PribieeviL aber ^at einer Nachricht Mari 6 or, 2. August. ides Novisader „Deutschen Volksdlat tes" zufolge die Berechtigung der Forde-!rung nach Errick)tilng einer selbstständigen ! deutschen Lehrerbildungsanstalt dortseldst ailerkannt. Gerade letzten Sonntag zwei cl^'arakteri'tische Radfichrer^vettrennen stattgefnn^den: Ein Wettrennen österreichischer Radfahrer ans Graz nach Maribor und zurück, ein Wettrennen jugoslawischer Radfahrer aus unserer Stadt Graz und zurück. Die Staatsgrenzen kamen hiebei als schränken nicht in Betracht, die Teilnehmer wnrd^'n hüben und drüben von der frernd-staatlicl^eu Bei>ölkcrnng herzlichst begrüßt. D'rlei Dinge verdienen, seweils gebucht zn werden, n>eil sie in Kreis jener Vorfälle nnd Begebenheiten fallen, die einerseits zur Hebnng des Znstromens deutfcher Gäste in unser Lan^ trok der von der westlichen jlüste der Adria mispS'saunten Lügengerücht« über .Haifisäw, Erdbeben nnd Malariagefahr beitragen, anderseits aber in einem nicht zu unterschätzenden Maße für die günstige Fortentwicklung der angv'^b'lchnten deutscb-iugo>-slawi'chen Annäherung förderlich sin'd. W atfon und W e n de l bat sich in ihlent Z^'streben, die Welt der Südflawen nlit i!t)ren Problenien dem Verständnis deS übrigen Enropa nälvr zn nicken, nun auch ein deutscher Geueral angeichlosten, der das grosse Ninatistrsch?n Daten der betroffenen Gegenben sorideri.'n diese Natnrervignisse folgende Opfer: 6371 Tote, 9849 Verletzte, vier zerstörte Städte und 66.845 zerstörte und verwüstete Häuser. Deonlmen werden. Die erste große Katasttophe ist am ersten Taige des Jahres geschehen. Es ivar di?s das große Erdbeben in Kalifornien, das dct hatte, um seine eheliche Schniarzsahrt anzutreten, nahm die betrogene Gattin eine Aulc-droschke, ließ sich unterwegs von dem Motcr rad des Gatten überholen und folgte dies-'m dann bis nach Recco ,wo das Motorrad durch eine Panne zu einem unfreiwilligen Aufenthalt gezwungen wurde. Während ein Mechaniker damit beschäftigt war, den Schaden an der Maschine auszubessern u. der Gatte mlt der Freundin in den Anblick der schönen Landschaft versunken war, erschien die betrogene Gattin auf der Szene, die ohne wci. teres das Mädchen am Arm packte und es mit sarrfter Gewalt in das wartende Auto drängte. Die übermschte Schöne mußte h'er wohl oder übel neben dem Fahrer Platz neh- Vumme? 17? Vow S. Attffuss 1y?7 0«n «n»«n pksll I auf der arqentinischen ^ndustri M auSstelluna in Buenos Aires i. I Jahre 19L5 erhielt die Pebeco- I .»Zahnpasta. Die Konlurrenten d. I qan^en Weelt waren vertrten. > Gibt es ein besseres ZeuaniS? I men, der den Auftrag erhielt, die Mclsahrt nach Genua anzutreten. Mit bewundernswerter Selbstbeherrschung und dem liebenswürdigsten Lächeln ersuchte ^ie Gattin dann den Herrn Gemahl, der wie ein begossener Pudel hilf- und ratlos den Dingen gegenüberstand. die Droschke zu bezahlen, die die Gattin zur Stelle gebracht hatte mld die i^e-liebte nun zurückbeförderte. Der G2tte, ein wahrer Ritter von der traurigen Gestalt, ließ sich das nicht Mneimal sagen. Er bezahlte' ohne Widerrede zur Freude der Zuschauer, die sich inzwischen in stattlicher Zahl eingefunden hatten. Unterdessen war auch sein Motorrad wieder instandgesetzt. Die Bat in nahm lächelnd im Beiwagen Platz und befahl dem bestürzten Gatten, der nichts sehnlicher wünschte, als nach Genua zurückzukehren, mit einer Bestimmtheit, die keinen Widerspruch duldete, sie dortihin zu fahren, wohin er mit der V^liebten zu fahren beabsichtigt hatte. Unter dem ironischen Beifall d.'r Zuschauer setzte denn auch der bestrafe Gatte mit seiner besseren Hälfte die Fayrt nach Rapallo fort. t. Der Internationale Kongreß der Mittet« schulprofessoren, der Heuer in Bukarest sbatt-finden follte, wird rin laufenden Jahre nvgen des Ablebens König Ferdinands überhaupt nicht abgehalten. t. Reduktion der Lehrerbildungsanstalten. Gegenwärtig zählt Jugoslawien 40 staatliche und 5 private Lchrerbildungsanstalten. aber daS Finanzgesetz ihre Za-Hl auf 33 erniedrigt hat, werden zu Beginn des kommen den Schulsaihres die überflüffigen Anstalten aufgelafsen ^oerden. t. Ein seltener Gast an unserer Adria. Dieser Tage ist der Arzt Dr. Tschite Tschen, ein Sohn des ehemaligen Gouve?^ neurs von Chi?ra Tschen, zu längerein Kuraufenthalte in Split eingetroffen. t. Ein angesehener deuts6)er Gelehrter in Jugoflawien. Der Univevfi^tsprosessor Dr. Walter Ho ff m a nn aus Freiburg i« Sachsen traf dieser Tage in Ljubljana ein, um sich mit unserer Gelchrtenwelt AN>cckS Veranstaltung gegenseitiger Vorträge in Verbindung zu setzen. Hofsmannn genießt als NationalSkonom einen hervorragen den Ruf. t. Der Vesuv beruhigt sich wieder. Neapel, 1. August. Das Vesuvobservatorium teilt mit, die Tätigkeit des Vulvans im Abnehmen begriffen ist. Die Lavamassen haben fast die Hälfte des Kraters ausgefüllt. In hat, so daß er in jeder Hinsicht einer objektiven Beleuchtung unserer Probleme und der Stellungnahme zu denselben sähig und muh berufen erscheint. Im bunten Farbonschmuck der jugottawt-schen Trikolore ist in Berlin das 120 Seiten omlfaffende, schmucke Büchlein: „Das jugo-Pawische Problem, Studien zur Balkanpoli-Ok von Friedrich von Taysen, General d. Jnsauterie a. D." im Berlage von E. S. M itt ler ^ Sohn erschienen, versehen mit einer Uebersichtskarte des SHS-Staates und dessen Nachikmi^taaten Und mit drei „Anlagen" betreffend statistische Angaben, Min-b^eitenkonventionen und deutsche Journa-liistik in Jugoslawien. Der erste Abschnitt dieser Stichien gewährt den vielen Deutschen, sür die die Geschichte der Südslawen bisher eine völlige ^.Dlchula rasa- war, aber aiuch uns Bürgern d<< SHS-Staates in gedrängter Kürze einen Sbevsichtlichen Rückblick auf die mannigfa-chen, vielfach ganz verschiedenen Geschicke der einzelnen Teile unb Stämme unseres Staates, Genicke, die zwar kenntliche Diffe-Iianzierungen derselben in Sprache, Sitte vnd Religion bedingten, die aber trotzdem wie bei anderen Völkern naturgemäß zur nationalen und stiaotlichen Einigung schließlich führen mußten. Mit anerkennenswerten Vfer und mit viel Liebe zur Sache ver-seM slch dann der Verfasser im zweiten Teile seiner sympatischen Arbeit in das bewegte politische und wirtschaftliche Leben «nd Treiben des neuerstandenen jungen Meiches, ersaßt mit klaren Blick das Wesen der beiiden Antipoden unserer politischen StrSmunigen, derzentralistischen »nd f S d e r a ! i st i s ch e n und des goldenen Mittelweges beider Extreme, beleuc^et alle mSglichen Fäden unserer Außenpolitik, wobei natürlich verdienter, weise recht ^dunkle Schatten auf Mussolinis Haicht fallen, und findet nicht genug Wsrte des Lobes und der Anerkennung unseres Heeres, unserer Fwtte und vckterlän-dfichen Bewegungen unb Vereine. Der Leser gewinnt einen genauen Einblick ^ alle Zweige unseres öffentlichen und private Lebens, in die Organisatwn und Administration des gesammten Staates, in sein BerfchrSwesen, seine handelspolitischen Vezichungen und Wirtschaftsbedingungen s^ie w dessen noch schlummernde und un-ychobene N>^r- und Bodenschätze, es erSff-«let ihm und uns auch einen weitm Ausblick in eine gesegnetere ^«Vunft. Die Krage, die untersuchen und beantworten zu wollen der Versiasser in der Einlet-itmig verspr^, nämlich „ob eine Staatsidee hinter dem mer?würt»igen Firmenschild des KSni^l?iches der Serben, ^oaten und Slowenen stecke^', finden wir nach diesen gründ-Darlegungen mit einem kräftigen beantwortet, begleitet mit der Aufforderung an bie Deutschen: „Lenken wtr unsere Schritte mSgllichst oft nach jenem zukunftS-«ichen Staute!" In einem Schlußkapttel mit der Auiffchrift .,Ind wir?" suk!^ der Verfasser unter starker Betonung der wechselseitigen Ergänzung des industriellen Deutschland und des agrarischen Die blonde Alex Arwlinalroma« vvn Hans Mittemeider. dv. l'euektvaaxer. ttaliv ». 6. 8. Z (Rachdr»ck verböte«.) „Hier stcht nur, daß die Polizei in fiebc^r-hafter T^igkert ist, mn die H rren zu befreien. Es sei so gut wie sicher, daß ihr das glücken werde —" „BerAoih, Vater!" stieß Alexandra da herbor. „Ich muH sogleich ausreiten! Sorge dich n^tl Ich werde bald zurück sein!" Er wollte sie sragen, doch war sie schoil hinMls, und wpf^üttelnd ließ er sie gehen. Auch sie sch'd^tl also ein Goh^imnis zu hai^n. Aber durste er mit Fragen in sie dringen? Alexandra sprengte anvf ihrem Pony in ii? ZÜclgc. In seinen Fieberphantasien halte Mena-deon verraten, wo er und Islne Bandc: sich verborgen hielten — i«i einer Höhle —, und diese mußte Alexandra finden. Sie konnte sich denken, wo sie lag, sie war bereits in fe-ner Gegeich geivesen, ahnlmg'Zlos über die Gefahr, der fie sich ausgesetzt hatt^, und der sie wohl nur entgangen war, weil die Vri-ganten zufällig nicht in der Gegeird geweilt hatten. Sie kam in e'm Bergtal, das vsn cinem dürstigen Büchlein durchronlten wurde. Steil ragten ringsum die Fi^lsen empor^ Alexandra sprang ab und ging weiter, spähte überall umher, ward abe;. früher gesehen, als sie selbst sah. Plötzlich standen zwei Männer mit Gewehren vor ihr und geboten ihr Halt. „Wo ist euer Führer Menadoon?" fragte sie, ohne im geringst>en zu erschrecken. Me Briganten swtzten, fragten, führten aber endlich das junge Mädchen mit sich noch der Höhle, die mächtig genug war, j^nderte von Menschen auszunehmen. Gewaltige Feuer verbreiteten el.7 unheimliches, rotes Licht, und in diesem erkannte Alexandra alsbald die drei G2ntl«:men, dergleichen Menadeon, der sie c^en zu befragen schien. Auch er erblickte sie. Er Huckte zusammen. Sie sah deutlich, wie seine schwarzen Augi'n Mlfleuchteten, mvd sie mußte lächeln ob der Eitelkeit dieses Banditen. Er kam ihr entgegen, aufgeregt, verwiln-dert, voller Fre:ide, aber sie erwidttte jeinen Gruß kaum. „Sie erinnern sich des Versprechens, das Sie mir gaben, Menadeon?" fragte sio und scha-ute ihn fest dabei an. „Ich vergaß es nie," erwiderte er. ,^So fordere ich jetzt von Ihnen das Leben und die Freiheit der drei Gegangenen!" sagte sie kühn. Seine Blicke leilchteten in wiÄem Zorne auf. „Niemals!" rief er. »Ich wußte es," sagte sie hailttaut. Räuberehre hätte ich nicht bauen sollen. Dankbarkeit kennt Menadeon nicht!" Da richtete er sich aus. „Sie irren, Alexanrda. Auch ein Räub.'r hält Wort. Me Gefangenen jind frei. Ae sollen mit Ihnen gehen dürfen —" „O!" stieß Alexandra freudig hervor. „Aber merken Sie sich: Von dieser Stunde an sind wir quitt! Ich hätte Sie schon längst entführen lassen können, ich habe es nicht getan. Künftig aber hüten Sie sich v^>r Menadeon, und wie der einen Schsour gehalten hat, so wird er auch den neuen halten: daß Sie sein werden müssen! Müs^n! Hören Sie, Alexandra Creme?" „Ich höre es," entgegnete sie. Wsiter sprach fie nichts, sondern schritt A» den Herren, die bereits verwundert uÄ bewundernd zugleich ^ ihr gcichaut harten. „Bitte, fo^n Sie mir! Sie n»ch frei!" sagt«' sie. Sie wollten es nicht glaubon. Me?iad«« mußte es ihnen bestätit^n. Ät aber wovton sie alle gleichzeitig Alexandra danken. „Nicht hier, weise Herren! Konur.e« Sie hinaus!" Sie verließen die Höhle, ohne daß eiver der Briganten ihnen folgte, und »achdem die Augen der ^ren sich wieder an daZ Soirnenlicht gewöhnt hatten, erkannton sie erst, was für ein außi^ror^ntlich schönes Mädck)en sie besreit bat^.k»^ sind Ei^änderin?" fvagte der ei?»e. „Ich bin Gras Sigsbee, uns das lst Hauptmann Tallcott mid dieser ist Rittmeister Allington." „Ich heiße Wexanbra Grvim^," svwidei^te sie. „Creme? Eine Griechin?" rief Graf Sigbsbee. „Dabei sprechen Siz Englisch wie Ihre Muttersprache! Es öann nicht sein!" - „Sie werden es Aauben müssen!" v.:rseKte sie kühl und wendete »ich zum Gehen. Da aber gewahrt^ sie, wie Ruderfzrd wank4e, wie seine Freunde ihn stützten. Sie wendete sich so^rt wieder um. „Mnd Sie krank?" „Noch rricht, ober ich fürchte, ich werde «A bald sein. Die feuchte Llist w ^ Höhle, die schlechte Nahrung--" ,Lch hoslfe, es!Vird nicht lMhrttch fei«. Wollen Sie mir nach dem Hau!e meines —" Sie verstummte matten im Satze. Jäh besann fie s^, wie sehr ihr Vater erschrecken würde, wenn fie chm neue Gaste brachte, diesmal sogar Landsleute, — vor denen sc doch geflÄc^ zu sein sc^. Sie errötete, aber als fie die Bttcke dor Herren stch, vollendet sie: — Tnemes VatevS sioigen." „Wenn er «M ftk k»rse Zoit OtG»e««k. schast gewähren will?" „Bor allem Sigsbee,^ rief Mingw«. „Wir werden ihn n-icht nach der Stoldt brt»-gen, Taloott. Da haben wir's — !G«rtk!tz«qg solgt.)? Nomme? 'TN lfftn N. Mitteilung! Sie«« «ch«, » Derlreiung f»r elewromedizimiche Ap»ora!e. ..D i o letta". tzade ich mt» Uquidtert un» ist »teselbe sowie d«r»n «injeln« V«rtr«lee nicht dßrtchtiit. Geichült« sitr mich abzuschlt>den. HSmtliche «uj»«nllel)ende VeirSg« werden nur an»rlahrscheinlich, d-nß die Tntiqkeit deS Vulkans in den nächsten Tage»! ihren normalen Rhythnnl'Z wieder aufnehiuen wird. t. Komtur des Maltheser Ritterordens, Graf Thun-Hohenstein f. In Troppau starb der Komtur Malthoser-Nitter-Ordens Heinrich Karl Thun-Hohenstein ans Schlok Meidelberg an den Folgen einer lttivgsverletzung. t. „GtationSverzeichnis des Königreiches SHG" ist der Naine einer Broschüre, die die Generaldirektion der Staatsbnhnen in Beo-yrad herausgegeben hat. Tem Verzeichnis, das alle Daten über die ?lbfertigung!?Ml>glich leiten der einzelnen Stationen sowie Halte-, AuSweich- und Verladestellen Jugoslawiens beinhaltet und dessen Giltigkeit mit 1. August ia Krast getreten ist, ist samt der beigeschlos-s^'nen Kurte zum Preilse von 125 Dinar bei der Finanzabtetlung der Ctaatsba!hndirrk-tion in Lju^ljana erhältlich. t. Noch nicht dagewesenes !^lukt«npftlcck. Ein unfreiwilliges, ein^zigartigcs Fluglunst« stück vollbrachte in der Nähe deS Flugplaj^<^Z von Horten ein norwcgisc^'r Reseroe-Mari-neflieger. Als er in seinem Flugboote landen wollte, bemerkte er erst im letzten Auzcnblick den mit Volldampf sich nähernden norwegischen DalMpfcr .JarlSberg* und so sah fich der Pilot vor die Alternative qest'llt, entweder in kvtostropholer Mise mit dem Dampfer zu kollidieren ot>l?r einen tollkühnen Landungsversuch auf der Kommandobrücke des Dampfers zu versuchen. Das (^lück stand ihm bei. Die Spihe der einen Tragfläche stieß in so günstiger Weise gegen dm °incn Mast des Ampfers, daß das ^-lugzeug in elegantem Schwünge um diese Achse ^^uf die Kommandobrücke raste, wo eS unversehrt flehen blieb. Der verdutzte Fli?ger, vom ^ie glückliche Landung kaum glanbhast schien und der gezwungen ein Nugkunststück vollbrachte, das sobald weder ihm, noch eine'.n andern Flieger wieder gelingen dürfte, hatte keinerlei Verletzung davongetragen. Auf dein Dampfer wurde man erst auf das Geschch-nis aufmerksam, als der Riesenvogel ruihlg und sicher auf der KommandoblÄcke ftank Flugzeug und Flieger blieben an Bord des Dampfers, bis er den Hafen von Tömsblirg erreichte. Nachrichten aus Maribor m. Stand der ansteckenden Krankheiten in Maribor. Laut Mitteilung des Stad^phv-sikats sind in der Zeit vom 23. bis 3l. Juli im Stadtbereiche Maribor 8 Fälle von ansteckenden Krankheiten vorgekommen, nnd zwar 7 Scharlach (davon einer mit tödlichem Ausgang) und 1 Fall von Masern. m. Reife Feigen in Marlbor. Im Garten des Hauses Stritarjeva ul. 2l ereignete sich nach 5 Jahren wieder einlinal der seltene Fall, daß die Früchte der beiden dort befindlichen Feigenbäume vollständig herangereift sind. Es wird dies als Beweis daflir angesehen, daß der heurige Smnmer der letzten 5 Jahre am wärmsten ist. m. Das heurige Portiunkulaseft crfrer.te sich eines außerordentlich zahlreichen Besuches, nmnentlich vom Lande. m. Die Kanalisierungsarbeiten in der Valvasorjeva ulica (Magdalenenvorftad») sind seit Wochen schon im vollen G.inqe; die Arbeiten in der kurzen Smoletova ulica, Ue die Valvasorieva ulica von der Wertstätten-straße bis zur Drau kreuzt, sind bereits soft vollendet, während jene in der Valvazcr-pafse infolge ihrer beträchtlichen Länge noch längere Zeit in Anspruch nehmen dürften. Die Arbeiten werden im Auftrage der ^tadt gemeinde von der Banfirnia Accetto oefor^zt. m. Fremdenverkehr. In verschiedenen Hotels, Gasthäusern, Herbergen und Privat-wo!^ungen stiegen gestern 19 In- und öl Ausländer ab. m. Eine Pcnsionistenversammlung fim'rt Donnerstag, den 4. August un: Ii) Uhr abends im „VottSheini", öiuZka cesta 7 (Aast-' Ihaus), statt. m. Der neue öffentliche Anftandsort aiif der Reichsbrücke (am Kiinig Peter-Platz) ist bereits seit geraumer Zeit dem Vcrki.'hrc üc>.?r geben. Das sclMucke Gebäude wurde von einer Parlähnlichen Fassade umgeben, von der sich besonders die gepflanzten Waidbäume !in einer Anzahl von ^hren sehr gut aus-nehmen dürften. Das Innere des Anstands-ortes ist in jeder Beziehung höchst mode.m lund allen htigienischen Anforderungen ent-lfprechend ausgestattet; alles Marmortüfe-lung; ein Waschtisch init Toilette öefmoet sich ebenfalls darin. Die moderne Großstadt hat sicherlich keinen besseren An'tandZv'-t auszilweisen. Bleibt nur noch dcr Wun^rh, daß der neue Anstandsort recht fleißig in Anspruch genommen wird, dmuit dii' darinnen dienstülende Wartefrau (der.'nf'Tlls verschwinden. Kommt in absehbarer Zeit an der rechten Seite (wo sich heuts ^in großer Gemüsegarten befindet) ein entsprechendes Flantengebäude zur An^filhrung, dann ist die Phalanx nach allen Seiten zeichlossen und der König-Peter-Platz eine Zierde der Stadt. m. Zum fchweren Unfall bei Lajtersberg, über den wir in unserer gestrigen Nummer berichtet haben, erfahren wir von einem Augenzeugen, daß das Pferd, mit dem Frau R upena fulhr, nicht erst durch das Vor-beifaufen des Automobils scheu wurde, sondern anf dem Nebetnveg schon im wilden Tempo daherrannte und beim Einbiegen in die Reichsstraße den Wagen umwarf. Das Auto blieb sofort stchen und leistete den Insassen die erste Hilfe, bis die Rettungsab-teilung an Ort und Stelle erschien. Es 'st «lötig, dies festzustellen, damit nicht der Eindruck erweckt würde, als ob die Auto'mobiti-sten das Schemverden der Tiere vernvsach^en hin und wieder kommt dies ja auch talsächlich vor, Zvas aber nicht zu umgehen ist — und dadurch UnMcksfälle wider Wilsen verschulden. Die Bevi^Ikeruug machen wir b<'i dieser Gelegenheit nochmals darauf aufmerksam, bei Straßenkreuzungen die größte Vol-ficht an den Tag zu legen, um Ünglücksfäs^e z uvermeiden oder doch wenigstens aus das Mindestmaß zu verringern. ?)enn trotz aller Vorsicht kominen Unglücksfälle doch immer wieder vor. m. Ein gewalttätiger Ruhestörer ist ein gewisser Bogomil D r a h s l c r in der splavarska ulica 7. Gestern kai^n er g.?gen Mitternacht stark angeheitert nach Ha'ise und verursachte einen solchen Lärm, daß chn sein Nachbar Pint er i ö zur Nuye inahnen mußte. Im Verlaufe des Streites warf Drahsler seinem Nachbar eine Weckeruhr an deis- Kopf, wobei Pinterie leicht verletzt wurde. Schließlich wurde durch den Lärm ein Wachmann l)erbcigernfen, 5cr den betrunkenen nächtlichen Ruhestörer verhaftete. bringen und ihn dort in sichere Verwahru'ig abzugeben. Beim Handgemenge mit d,'m Zechpreller erlitt der Wachiuann leichte Vcr-tctzungen. Auf der Posi^'.ei stellte sich -nzw!-lchen heraus, daß?iach Budja schon längc.e Za" und nahul Erfrischut,g?n ini B^er.e von 7 Dinar zu sich. Beiin Zachlen stellte si.', h.'raus, daß er keiu Geld b-'i sich hatte. Budja begann zn schelten und schlug -.'inen solches! Liirin, daß der Wachnmnn einschieiten knußte nud den widerspenstigen Z^'chvr''llie Nacht mit ihr gemeinsam zu verbringen. Diese machte ihm sedoch abends eini^n Strich durch die Rechnung. Als sich der biedere Mann v«i der Murinsel mit der liebenswürdigen Therese anschickte, das Schlafgcmach aufzusuchen, machte diese in dcr Meljska ce-sta plötzlich Halt und wollte nicht mitkoin-men. Darob erbost, begann der Betrogene seine Begleiterin mit nicht gerade iüiebens-' würdigen „Kosenamen" zu beschimpfen, und zwar in einer solchen Weise, daß die Wache einschreiten mnßte. Nach auMhrlicher- Darlegung des Sachvechaltes, die uns nicht weiter interessiert, erklärte dcr Kroate, ^r werde sich den gestrigen Tag merken, aleer auch die Therese, denn, falls er ihr noch einmal begegnen sollte, werde er sie in die Drau werfen, da es nicht angehe, sich arf eine solche Weise für die Gastfreundschaft erkenntlich zu zelcien. Dann gingen alle drei atlseinander. Spater wnrde die undankbare Therese wegen Trunkenheit und nächtllch..'r Ruhestörung in der Aleksandrova cesta aufgegriffen und zur Polizei gebracht. nr. Aus der Polizeichronik. Gestern wurden beim Poli.zc^ikommissariat Ll) Anzeigen wegen Landstreicherei, körperlicher Beschädi-gung, Zechprellerei, Trunkenheit und nächtlicher Ru-Hestörung erstattet. Sechs Personen wurden in Polizeigewabrsam gebracht. nl. Verloren wurde heute früh ein Hand-täschchen mit 110 Dinar Bargeld und zw.'i Scheinen. Der ehrliche Finder möge die Tasche in der Venvaltung der „Marburg.''r Zeitung" abgeben. m. Spende. „Ungenannt" fpendete 30 Dinar für den armen, kranken Invaliden mit zwei unversorgten Kindern. Herzlichen Dank! m. Wetterbericht vom 2. Anguft 8 Uhr früh. Luftdruck: 7?Y; Feuchtigkeitsmesser: ^ 14; Barometerstand: 73-^; Temperatur: -s- S3.5; Windrichtung: NW; Bewölkung: zwei Zchntel; Niederschlag: 0. * Advokat Dr. Philipp Kumbatovi^z hat feine Kanzlei im neuen Veraniö-Hause, Maribor. Kralja Petra trg Nr. 1, 1. Stock, rechts, eröffnet. * Med. Univ. Dr. I. Sekula ist bis Miite August verreist. go;? * „D' Drauschwalben" kouzertieren heute Mittivoch, den ."i. Allgust bei schöiier Witte, rung im Hotel Halbwidl. ö0i>6 * Cafs „Europa". Attraktion „Leopold!"; ein halbe Stunde Lachsalven und das k,^-lossale Bciprograinm mit Konzert des Künftlerduos. Lrino Bis einschließlich Mittwoch, den 3. d. M. „Tie Pariser Natts" ein Pariser Apachensilm von seltener Siaun-lj^ast. Ein junger, sympathische? Bursche, infol« ge seine Schliipfngreit und ^.Gewandtheit „-.'wile' genannt, läuft (!jefahr, in die Nepe einer 'uen» dänen Schöllen zu geraten, dieweilen zu Hause sein Liebchen Gesalir lälist, einem beruchtigren Schi'lrzeujäi^cr ziinl Opfer fatlen. Er eilt nach Hanse, trifft den Mann in flagranti und wi''st den Tolch. der nie sein Ziel verfehlt, .'^ier ?>pr lllln der ganze „Kern des Fillns". Im vou der Polizei ertappt zu werden, ninlt'it die kleine Apachin Iier.^hnst die Schilld ans üch, denn sie sagt: „Du wirst als Mi^rder verur^ciir iväli» rend es inir leichter »vird. ineine Unschuld zu de. weiieu. da ich ineipe Mädchellehrc ver'.el^'^te.'^ Un^ während er, von GewisseNSbifsen gefoltert« fast llxihnsinnig wird, geht das Mädchen wirllich frei und ein neue« Leben liegt vor de« beioen. — Der Film ist technisch und szeinsch me^st'.'r-Haft herausgearbeitet. Besonder« die Kzsnen vir und nach dein Mord sind von ?!ervenerr:g?nd»r Spannkraft. Nicht minder spannend find die Bilder au« dem Apachenkeller, während die ?z?-nen in den »Folies Bcrgere«" pomph'rften Prunk zeigen. Hinreißend gespielt sind die beiden Apachenrollen. Noch hente Dienstag läuft das gro^e, «rfolv» reiche Toppelprogramm „Zirkus Beketoo" und „Die letzten Jadiaair". lktn Programm, wie eS hier noch mcht zu hen war. Heute Dienstag und morgen Mittwcch gelangt int UnioN'Aino der vorzügliche Harry L i c d t-k e - Schlager „Die Liebschaft in der Baritison-zur Vorführung. Der tadellose Film, deism Handlung von lustigstem, hinreißendein Humor sprüht, wurde schon seinerzeit mit durchschlagendem Erfolge hier vorgesi'ihrt und steht daher zu erwarten, daß er auch jetzt, nachdem ihn vie» le Kinofreunde und Verehrer LiedtleS nicht sehen konnten, voll einschlägt. Ab Mittlvoch, den 3. August biß einschließlich Freitag, den ü. August gelangt der Grojjfilm „Nero, der Tyrann Noms" zur Vorsührung. Zehn gewaltige Akte atlS de? ri^milschen Glalrzzeit. Die ganze damalige Epoche erscheint in diesem mächtigen Filmwerk auf die Leinwand gezaubert. Die einschlägige Uritik stellt diesem Werk das glänzendste Zeugnis auS. In den Hauptrollen erscheinen Paulette Duvil und Jaques Grettilat, beide die größten französischen Künstler. Wir sehen ein Ma?kcnaufzÄot von Menschen, den ZirkuS MazimnK, Rom in Flainmen, den Vulkanausbruch. Kämpfe mit den Löwen in der Arena, Orgien an NeroZ Hof, Pferderennen uslv. Es sei hier ausdrücklich ver-lnerkt, daß dieser Film ein ganz neueZ frmzS-sisches Erzeugnis darstellt, und die srühcren ?I?e« rosilme au Spiel und Ausstattung gewiß erreicht, wenn nicht gar noch überragt. Ein Film» den sich jedermann ansehen muß. Voranzeige: Von SamStag. den August bis eiuschließlich Dienstag, den 3. August: „Ponny. Sxpretz" der größte Indianer-Schlager anS Wild-West IR 10 Akteir. Radio Radio Wien Dienstag, 2. August. II.VV und 16.1S: Konzert. l8.30: Stunde der Frau. Körperpflege bn Soimner. 19.09: Amateurkinematographie. > 19.30: Esperantokurs für Anfänger. 2lI.V5: Aus Maupafsants Geschichten. 21.l)5: Schubertiade. Mittwoch, Z. August. 11.00 und 16.15: Konzert. 18.00: Kinderstunde. Märchen für groß ultd klein. lA.VV: Vortragsreihe: Mineralogisch-geolc-gische Spaziergänge durch Oesterreich. 4. Steiermark und Kärnten. Pros. Dr. Leil-meier. 19.30: Stunde der Landwirtschaft: Die Fleischhygiene und ihre Bedeutung für die Volksgesnndheit und Volkswirtsc^ft. 20.05: Humor in Wort und Lied. Suropaprogramm Dienstag, den 2. Mlgust Berlin 16.30: UebertraFung der Kurmt»jV aus den: Ostseebad Swinemünde. 20.30: Orchesterkonzert. Langenlierg ^.30: Volkstümliches Konzcrt des Orchesters des Westdeutschen Rund- fUltks. München 20.30: „Rösickes Geist", Komödie von G. Hirschseld. Hamburg 20.00: Richard Wagner-Abend aus Anlaß der Bayrenther Fosttviele. Stuttgart 20.00: Volkstümliches Orchester« konzert. Frankfurt 20.15: Arienaibeird. Arien von Wagner und R. Strauß. Leipzig 20.15: Spiel und Spieler. Loudou 20M: »»ov. C. LLi Ya der Fobr« Zmd w Büro, Am Felde oder irgend«vo Bergeffe nie, e« wäre sch^, ^Nio^-Brauseltmonade^ Mittwoch» den 3. August Aerlin 20L0: Was unsere Mütter unt» Vä. ter tanzten. 21L0: . .. und was ihre Kinder tanzen. 22.30: Wanderlust. Langenberg 18.40: Bastelfun?. fi ^ - ^ t9.5V: Tiefen der Seele. ''. 2V.50: Konzert. . München 20.00: Josef Pbau-Mend. 22.1S: Der Sternenhimmel im August. Ham^rg 20.00: „Fericnbummel^, ein heite-rer Abend. Gtuttgart 21.1S: Alte Tänze (Mozart, Beet. Hoven, Weber, I. Strauß). Frankfurt 20.1S: Singspielobend. Leipzig 19.30: Vortrag: Freundschaft, Lle-be, Ehe. L0.15: Aus C. Maria von Webers Schupfen. (Selten gehörte Werke des Meisters). «ifseltmm (Paris) 20.l0: Konzert, RaAriGtenausVtuj Soldme Hochzeit «Am Montag, den 15. August feiert der in Worten Kreisen bekannt« und gcschätzte Bürgermeister und Besitzer in Dvstela bei Ptuj, Herr Z^oib B e z j a k mit seiner Gemahlin Marie das seltene Fest der goldenen Hochzeit. Das schSne Familienfest verdient um so größeres Interesse, als sich an ihm auch Kwci Verwandte n. zw. Brüder der Jubklmit'n mit ihren Familien ibeteiligen werden, die nicht nur bei uns, sondern auch auswärts im hohen Nnlschen stehen. Der eine Bruder ist der besonnte Slawilst Herr Prof. Matthit^s Ml» rko und der zweite ist der im Nuhe-svande l^nde ehemalige Gehilfe des Ministers für Sozialpolitik Herr Hofrat Mich. M u r k o, ^r bereits 25 Jahre seine Heimat nicht mehr gesehen hat. Letzterer gedeilkt deshalb längere Zeit w unserer Mitte zu verweis. Wir verleihen der Hoffnung AnZ-dWck, die hohen Gäste ihre Heimat nnt den schönsten (Eindrücken wieder werden iittlassm Vmlen. Den wackeren Juöilanten aber auch unsere herzlichsten Glückwünsche! Defriedlgenver Stand der fiadtlfchen Betriebe In der letzten Sitzung tieS Gemeinderates, die vergangenen Freitag statt-fvAd, berichtete u. a. der Sprecher des Wirtschiastsausschusses, Herr Vizeibürgermeister Blaiek über die in den letzten Tagen erfolgte kommissionelle Besichtigung der städtischen Unternehmungen, deren wirtscho>ftli<^ Lage im Berichte als schr günstig bezeichnet wird. Eine ?roch erfreulichere Entwicklung verspricht man sich vom Sägewer k, wenn die Elektrifizierung desselben einmal durchgeführt sein wird. Besottders erfrvulich ist a^ der mächtige Auffchwung der Sit äld tischen Sparkasse, die sich vank ihrer mustergültigen kommerzielle« Leitung allmählich wielder jene Position erobert hat, die sie im Wirtschaftsle!^n verdient. Es soll nicht unbetont bleiben, dvß die Städtische SparVassv bereits in der Lage ist, der Gemeinde größere Darlehen zu gewähren, danrit sich diese von ihrem seinerzeit unter weniger günstigen Konditionen eingegangenen Verpflichtungen befreien könne. Es sei aber festgestellt, daß die Gemeindeschuld gegenwärtig bereits nicht mehr ganz eine Million Dinar beträgt und sich Ansehend verringert» p. Todesfall. Dieser Tage verschied in einem Kurorte in Tirol der auch in unserer StM in weiten Kreisen bekannte Oberst i. P. Karl BoZiöko, Bruder des hier im Ruhestände lebenden Gerichtsoffi^als BoSiLko und Stiefbruder des Frl. Marie To 8. Die Leiche des Verstorbenen soll nach Ptuj überführt werden. R. i. p.! — Der schwer getroffenen Familie unser innigstes Geileid! p. Gommerurlatzch des Bürgermeisters. In der nächsten Woche bogilbt sich ^r Bürgermeister ^rr Dr. Mate SenLvr auf ein»en direiwöchentlichen Erholungsurlaub. P. Keuchhusten. In der letzten Zeit sind im Staidtgebiete zahlreiche Kinder an Keuchhusten erkran!kt. Da die Ansteckungsgefahr bei dieser Krankheit außerordentlich groß ist. werden die Eltern in ihrem eigenen Interesse darauf aufmerksam gemacht, jede verdächtige KranNheitserscheinung sofort zur Anzeige zu bringen. Aus der Sportwelt »SSlSSlSVZlSlSl»SlSlSlSlS 333 Km. per Stunde Schon vor einiger Zeit haben wir über Major Seg ra v e berichtet, der einen neuen Weltrekorb da^rch Erreichung einer Stundengeschwindigkeit von 330. Km. ausstellte. Major Segrave wurde bei selner Rückkehr nach England mit Enthusiasmus empfangen und als „der schnellste Mensch zu Land und zu Wasser" gefeiert. Uöber seme Eindrücke befragt, gab er nachstehenden Bericht: Bei nieinen Probefahrten, sagte Major Segrave, habe ich Ku meinem Entsetzen konstatiert, daß ich überhaupt nichts se^n werde. Der L^tdruck war so ein enormer, daß ich nicht einmal meinen eigenen Motor hörte, nur das Heulen des Windes. Ich ^nte mich etwas aus dem Wagen, wurde aL«r durch den Luftdruck schwindlig. Meine Kopfbedeckung wurde mir fast voml Kopf gerissen und die Lcderriemen des Helmes auf Stücke zerfetzt. Als ich spürte, daß der Wagen auf die Änte gleite, versuchte ich ihm die nötige Richtung zu geben und drehte leicht den Volant. Ohne Erfolg. Ich drehte nun den Volant bis zur Hälfte, wieder erfoilgilos. D?r Wagen flog mit einer wahnsinnigen G^-schwindigikeit dahin. Ich setzte mit dem Drehen, des Volants fort, aber der Wagen behielt die angenommene Richtung. Am Ende der Fahrbahn wurde ich gewahr, daß ich mit Hilife der Bremsen den Wagen niÄ't zum Sdilstand.brilvgen werden könne. Man hatte mir gesagt, daß der gebremste Wagm noch 3 Km. benötige, ehe er stille steM. Am End« des 4 Km. wollte ich mit dem Wagen umdrehen, doch fuhr der Wagen noch IW Km. pro Stunl^. Etwa 400 A^er vor mir sah ich die Dünen -und hatte nun zwischen diesen oder dem Meer KU wählen. Ich zog daZ Meer vor. Als der Wagen das Mass' r berührte — es war 90 Zentimeter tief —, hatte ich das Gefühl, als ob der Wagen aitf Pöilstem liegen wür^. Der Druck d s Wassers war ein derartiger, daß er den Wagen zurück zur Küste umdrehte. Als ich dann den Wagen zum Stehen br^te und die Brümsen versuchte, fand ich keine mehr vor. Die Äluminumbliacken waren infolge der ungeheuren Hitze zerschmolzen und abgeschlissen. : Reue jugoslawische Rekords. Gelegentlich des am letzten Gonnwg in Zagreb ausgetra-genen leichtathletischen Ländevvampfes Po- len gegen Jugoslawien, den belanntlich^dse Gäste überlegen gewinnen kviinten, wurden auch zwei neue jugoslawische Rekorss ausgestellt. Koren schlug im 10.000 Metenau-sen den bestehenden Netord Kregaijs um iO «Sekunden (35:41.4). Den Rekord im Speerwerfen verbesserte Mehner auf 5Z.ö9 Meter. : Aum internationalen Radrennen Mar!« bor—Graz—Maribor. In unserem gestrigen Berichte über das Na'drennen Maribor—> Graz—Maribor ist uns durch Verwechslu ig der Namen ein unliebsamer Fehler unterlaufen. Der Sieger der jugoslawischen Fahrer, Herr Johann V e s e n j a k vom Ar-beiter-Rvdfahrerverei« bcni'ltzte bei diesem Rennen eine „ S t Y r i a" und nicht, wie fÄlschlich gemeldet, eine „Etct)r"-Mcischine. Das von Herrn Vesenjak beni'chte „Ityria"-Rad bst in der Auslage der Firnia Preis in der Gosposka ulica ausgestellt. : Leichtathletisches Allerlei. Tie finnische MarachonMeisterschaft, die Über eine Strecke von 40.2 Kilometer ausgetragen wurde, gewann Martelin in 2 Stunden 31' Min. 23.3 Sök. Guillemot, der bekannte französische Läufer, erreichte in einem Laufen lüber 5000 Meter die Zeit. von 14:36.8 und verbesserte dwmit seine olympische Bestleistung. Der bekannte ungarische Hochspringer K e s zm a r k y erreichte wieder die Marke 1.36 Meter. : Einen neuen Stemmweltrekord schuf in Wien Hipfinger im leichten Mittelgewicht im !^idvrmig Stoßen mit 142.5 Kilogramm, Vettere SS». Zahnweh. Bei Frau Patterson ist Kaffeeklatsch. Dit! Dame des Hauses führt ihren Freundinnen ihr fünfjähriges Töchterchen vor, das allgemein bewundert wird und ischließlich !am Tisch Platz nchmm muß. Plötzlich bricht die Kleine in lautes Weinen aus, weil sie Zahnweh bekommen hat. „?lber wer wird denn weinen", sagt jc-mand, „der Schmerz wirid wohl bald vorübergehen!" — Doch schluchzend antwortet das Kind: „Wie kann er vorübergehen! Ich kann doch meine Z'ähnp nicht hevausnohmen wie Mama!" Seeräuber 38 ^ »««an »o» Claude Farrdre. !s. Außer fich über diesen Vorwurf, bäumte Pch die Geisiangene auf: „Schweig d-u selber, Gottloser du!" heulte „Meine Schwarze Frau hat Höheres als Mich vor deinen Händen gerettet, indem sie -mewe Jungfernschaft rettete, die sie dich zu achten gezwmrgen hat trotz all deiner Stärte all deiner Hurerei und trotz allen Hirren Beistands deiiner Jungfrau, dieser liederli-Aen verkommenen Jungfrau!" Auf den ohnedies schon wAtenben Thomas i Trub^ siel diese Beleidig^ing wie ein Feuer Pein aul den Pfanndeckel einer geladenen -Mustete. Im iseWen Augenblick schon krachte kTrublet gerad^u in männlicher Wut les. Und so g^chvh es, daß er in Wahrheit einer einAigen Minute die Errungenschast !don zwölf vollen Wochen einbüßte. Juana 'nBimlich stand in beleidigender Haltung höhn .lächelnd, die Hände in die Hüften gestemmt, > aufrecht vor ihm da, denn sie hatte vollstän dig ihr saltes Blut wiedererlangt, wohin gegen DhvmaS das Einige verloren hatte. Also sah Thomas TrMet sie in der Haltung einer Fvau, die sich ans Prahlerei den-. L)arbietet, ^r sie zu nchmen, nicht wagen wird. Derartig herausgefordert, w^gte er. Er stürzte sich mvf sie, wie er es schon zweimal getan l)attc. Und so schnell war er diesmal, daiß er sie auf das Bett warf und über sie fiel, ehe sie noch zur Vertevdigul^g gekommen war. Aber es ist nicht eben leicht, nr!t einer Frau, die sich wehrt, atls Ziel zu kommen, zumindest nicht, wenn man sich nicht M grausamen Gewalttätigkeiten entschließt. Und hierzu war Thomas keinesw,:gs entschlossen, denn beim ersten Schmer.zenAschrei, den seine Feindin ausstieß, ließ er die Beule fahren, lockerte die UmkrMung seiner Finger, mit der er die beiden zerbrechlichen Handgelenke Zermalmte, und zog sein Knie zurück, das ihren zarten Bauch quetschte. Run ist's in diesen Kämpfen von Männ«'rn gegen Weibchen stets so: wer Wrückweicht.i der ist der Besiegte. N!achdem sie den ersten Aufsc^b gewonnen, wußte Juana mehr der gleichen für sich zu gewinnen. Dadurch, daß sie so wild schrie, als würde sie lebendig geschunden, sobvivd sie fühlte, daß die Lage ^r sie ernst wurde, nötigte sie den erschwckenen Liebhai^r, Hals über Kopf joden Vorteil wieder cmfzugeben, den er über sie gewonnen hatte. Bei einer solchen Schlacht konnte der Ausgang kaum zjweifelho^t fein. Vier Mi nuten später richtete sich Thomas Trublet, enidgültig geschlagen, wieder auf und be gann den Rückzug. Juana richtete sich, so bal-d sie der Umklammerung entschlüpft war, gleichfalls auf und stand zur selben Zeit wie Thonlas aufrecht da. Angst hatte fie diesmal Vhvbt. Aber ihr Sieg gab ihr ihre Verwegenheit wieder. Sie brach in ein schneidendes Gelächter aus: „Hatte ich e^s nicht gesagt?" schrie sie, „-Hot te ich es nicht gesagt, daß dorne Jungfrau, diese Jungfrau vom ÄÄr oder von der Gaf-senecke, nichts gegen meine Schwarze Frau von der Mirena vermag? . . . gegen meine schwarze Fvau, die mir auch weiter meine JungfernsckM bewahren wich, denn ich gelob ihr mit dieser Stunde, daß ich chr all-sogleich nach meiner Heimkehr nach Cwdad Real ein Klei-d aus Goldstoff schenken will:" Thomas war schon aus der Tür. Wie er die Worte hörte, drehte er sich um, als hätte ihn eine Schlange gebissen: „Bei Gott!" stieß er zwischen den zusammengepreßten Zähnen hervor: „dazu saye ich Amen! Das GÄübde nehme ich auf meine eigene Rechnung: ich selber werde das Kleid ganz mls Goldstoff für die Schwarze FrtAl bezahlen! Aber die Schwarze Fvau wird ?s mir nicht übelnehmen dürfen, wenn ich sie zum Maßnehmen zuvor in eine andre Kapelle bringe." Bei diesem Gegenschlog mit offenem Mun de verstummt, hatte Juana zu spötteln auf-gchört.f „Und übrigens," schloß Thomas TruVlet — und diesmal brach er in Lachen aus — „übrigens, wenn die Schwarbe Frau es mir dennoch überlneZmen-joltt^»^ w wii^ die L!0l- lige Jungfrau vom großen Tor schon Ver« zedh-ung sür mich zu erlangen wissen!" 7.^7' In dem Wirtshaus, das eine tanzende Schildkröte zum Aushängeschild hatte und in 'dem heute abends Eduard Bonny, genannt Rotbart, und Mary Rackam, seine Geliebte, der Venezianer Loredan und der Flibustier aus Ol^von, sowie der Diepper und ver-schisdene andre Menteurer zusammensaßen, erregte heute Thomas Trublet, als l^r Plötzlich eintrat. Aussehen. Denn im Widerspruch zu seiner gewöhnlichen Gehaltenheit, die cit bis zu schroffer, aber doch immer sriodlicher Abl<^ung ging, schritt heute Thomas höchst erstaunlic^rweise kriegerisch einher und warf wrlde Blicke «um sich. Er rückbe fich einen Schemel heran Wd fiel mehr, als i!aß er sich setzte, darauf nieder; und Aachdem er sich einen Krug voll kühlen Weins bestellt het te, bemächtigte er sich desselben und leerte ihn auf einen Zug — alles dies, ohne einen einzigen Menschen mit dem leisesten „Be-hüt Gott" begrüßt zu haben. Voller Staunen hatten die Flib»tstier mit dem Trinken ausgesetzt und betrachtete» schweigend den Ankömmling. Sowie er getrunken hatte, zerschlug Thomas mit einem wütenden Stoß den Krug am Tische. „Was soll denn das?" wagte sich Mary Rackam zu äußem, der die Zunge loser saß als Männern. ?lber Thomas gab ihr keine Antwort. Vielleicht hatte er sie gar nicht gehört. „Küstenbrüder!" schrie er plötzlich los. „Kü stenbrüder! Seid ihr es ebenso überdrüssig wie ich, euch hier auf diesen Herbergsbän-ken die Hosen durchzusitzen und euren Beutel zu leeren, ohne daß ihr wißt, wann ihr ihn von neuem wieder füllen kön«rt? Jsij's an dem, dann gehört ihr zu mir und ich bin der eure. Hört mich jetzt an, ich sra<;c: wer von euch will mich als Kapitän haben und sich mir verschreiben für ein feines, tüä)*' tiges Unternehmen, da's uns für immer reich machen soll, wenn Gottes Wille lit und unseren heiligen Schutzpatro!^er Länn. Wie losgelassene Spiralfedern flogen die Flibustier von ihren Sitzen: empor, heulten vor Begeisterung und fchwen gen i-hre Winten: denn es war ständiger Brauch bei ihnen, sich nie davm zu tren^ nen, im WirtHaus ebensowenig wie in der Schlacht. Während voller sünf Minut'n war ein solcher Lärm, daß kein doutlicheS Wort herauszuhören war. Aber zuletzt wurde die schrille Stimme von Mary NacklVq Herr über das Geschrei der andern: „Hurra!" schrie sie, „beim neunmal ge« schwänzten Teufel! Kapitän Thomas, bei diesem Abenteuer will ich dein Matrose sein, we:m du mich nicht zurückweist! Und folgen »vill ich dir, wohin du auch gehst; und so< weit du gehst, soweit werde auch ich gehen, zum Leben, zum Tode und bis in den tiefsten Abgrund der'Hölle!" Die andern machten heulend und fln-chenld den Chor zu diesen Worten. Thonms Lam die stol^^ Erinnerung, wie vor nicht langen Zeiten seine eigene Mannschaft m:f dem „Schonen Wiesel" ein ähnliches Getöjc vollführt hatte. Erst nach Verlauf einer'geraumen Zeit schlug er endlich mit der Fach' airf den Tisch, um Ruhe zu fordern. Und dann fragte er: „Kennt einer von euch, vom HörensaM?^ oder aus persönlicher Erfahrung,^ eine gewisse Hauptstadt des Königreiches Neu-Granada mit Namen Ciudad Real?" „Ich kenne sie," gab der Venezianer Lorsdan zur Antwort u,id stand dabei von seinem Sitz auf. Und da er ganz hinten in der WirtSstn:« be feinen Hunlpen getnnTken wtte, so kanl' er jetzt Dhoinas näher uud setzte sich zn neben den Tisch, an deni der Kapitän sich niedergelassen hatte. Thonlas schlua ihn erfreut auf den Schenkel: „Also du, Bndder Loredan," sagte er, „hu kennst! Ciudad Real in Neu-Grandiu.?/ lFortsehung^foigt.) GeNe 11.^ Vvlk5vlrt5«kskt Der Konkurs der „Glavenöka ban?a" Die Lage in der AonkurSangelegeicheit der ^lavenska banta- hat sich nach der gerichtliche. Beschlagnahme der im Porteseuille der Wiener Länderbanf befindlichen Wettpapiere nicht viel verändert. ES treffen noch immer Anmeldungen von Gläubigern der Bank, besonders aus Ueberseeländern em. Bisher wurden gegen 4000 Anmeldungen eingetragen. Der Gesamtbetrag der Forderungen läßt sich vorläufig noch nicht ilberse-hen. Die letzte Bilanz der Bant ließ der Ko^-kursmasseverwalter Dr. A. H o r v a t in Zagreb mit 14. Februar ausstellen. Nach dieser Bilanz betragen die Verluste deS Unternehmens gegen 130 Millionen Dinar. Bon dieser Summe entfallen 60 Millionen a«rf das Aktienkapital, wodurch sich der effektive Vertust der Bank auf 70 Millionen Dinl'.r erniedrigt. Falls- wie zu erwarten ist, d«S im Laufe befindliche Arrangement mit Wiener Länderbank und der Trifailer Koh-lenbergwerksgesellschaft zufriedenstellend ausfällt, kann mit einer 40^ igen Ausgleichs-quote gerechnet werden. Der Aonkursmafseverwallter hat die ^P?r-nmg aller zehn Filialen der „Slavenska ban-ka" und die Uebertraqung ihrer Geschäfte an die Zagrsber Zentrale angeordnet. Mit 31. Juli d. I. w-urde der gesamten Beamtenschaft dieser Filiallen der Dienst gekündigt. so Konkurse im Äuli Der jugosIlMvische Gläubigerfchutzverband ln Zagreb verzei<^et in seiner Ausstellung für den Monat Juli 80 Konkurfe gegen 72 im gleichen Monat des Vorjahres. Nach G<'-bieten bezw. Rochtsgbieten stellt stch die Z.?hl der Konkurse wie folgt: (In der Klammer die Konkurse im Monat Juli 1S2K): Kroatien und Slawonien 9 (9), Serbien und Montenegro 45 (35), SlowenicA und Dalmatien 14 (ll), Bosnien und Herzegowina 3 (3), Wojwodina 9 (14). Seit Beginn des Jahres wurden ^ Konkursfälle regi striert gegenüber 497 Fällen im gleichen Zeit räum des Vorjahres, d. i. um I8S Fälle oder 33^ mehr als im Vorjahre. Nach RechtsH bieten entfielen hievon auf Kroatien und Slawonien 90 (K2), Serbien und Monte: negro 437 (245), Slowenien und Dal matien 75 (65), Bosnien und Herzsgowiaa 17 (31), Wojwodina 66 (94). Der g''ößte Zuwachs ift in Serbien mit 192 Fällen, das find 78 Pwzent zu verzeichnen. Dann fol^n Kroatien und Äowenien mit ein.m Zuwachs von 23 Fällen bezw. 45^. An dritter Stelle stcht Slowenien und Dalmatien mit einem Mehr von 10 Fällen beziv. 15?6. In der Wojwl^ina ift ein Fallen der Konkurszahl zu verzeichnen, doch wäre es vev-fehlt, tiefen Umstand als Konfolidierung d«'? dortigen WirtschastSverhältnisse zu betrachten, da die Statistik die Zahi der Ausglei-einer Katastrophe führen könnten. X Tiixe«« und SteuerbefreiMlg von vf-ftntlichen Juoeftitionsauleihen. Im Sin ^e der Ermächtigung des Artikels 90 des Ki-nanMsetzes entschied der Finanzminister, daß alle von öffentlichen Vertretungs!örP nen Wirkungskreise AU öffentlic^n Zme-Zün aufgenommenen in- oder ausl^ischen Anleihen von der Entrichtung aller Taxen und Steuern befreit find. X Vlnzichung der monopolisierten Rechnungszettel im Gastgewerbe. Das Finmiz« Ministerium hat seinerzeit in RestauraniZ und Hotels monopolisierte Rechnunz^jertel eingeführt, welche den Gästen Äs V'^itöti-gung für die entrichtete staailirye Taxe bei der Bezahlung der Zeche ausgefolgt Verden. Nun hat der Finanzminister angeordnet, daß mit 1. Oktober diese monopolisierten Rcchnungszettel aus dem Vevkchr gczo.ix?n und durch Entricht>ung der Taxe in Barem ersetzt werden. X Reorganisation des Vereins „Putnik". Im Sinne der unlängst stattgefunidencn jkonferenz zur Hebi^lng des Fremdenverkehrs wird in kürzester Zeit an die Reorganisation des einschlägigen Vereins „Putnik" geschritten werdm. Die bisherige Tätigkeit des Vereins wird nunmehr von den Miulltarieir für Handel und für Verkehr sowie von verschiedenen turistifchen Organisationen weiter g^ührt werden. X Eintreibung von Steuerrückständen. Das Finanzministerium wiederholte s-il'e sewerzeitige Anordnung betreffend die Ei»« treiibung der rückständigen Steuern. Alle Fi-nanzvertvaltungen erhielten den Auftrag, die Steuerrückständigen zur Entricht-ung d»r schuldigen Steuern anzu^lten, widrigenfalls die Steuern im Exekutionswege eingehoben würden. X Polen sperrt die Getreideausfuhr? Bel-lin, 30. Juli. Nach einlaufenden Meldung».n dürfte Polen durch die ungünstlq.?n (Zrnte-aiussichten gezwungen sein, die Gelreideaus-fuhr einstweilen zu sperren. Die Ernte irir?^ der letztjähriqen, nÄche weit unter eine: Mittelernte silr Brotgetreide stand, etwa gleichbleiben. Eine stark foreiscce Getreideausfuhr im Vorjahre batte zur daß Polen monatelang für fast tägUch Millionen Zloty Getreide imvortiersn mußte, was die Handelsbilanz stark beemilußt hatte. X Abschaffung der Warenumsatzfteuer auf Lebensmittel in Ungarn. Die ungarische Regierung hat mit 1. August die Einhebung der Warenumsatzstener auf Lebensmittel ab. geschafft. Bon nun an bleibt diese Steuer nur auf Luxusartikel beschränkt. X Zunehmendes Pasiimmi der ungari« fchen Handelsbilanz. Budapest, 31. Juli. Nach Angaben des statistischen Zentralamtes ist das Passivum der ungarischen Handelsbilanz im Steigen begriffen. Der Wert der im Juni eingeführten Waren belief stch au^ 84.5 Millionen Pengö, wahrend die Ausfuhr nur 51.4 Mrll. Pengö betrug. Das Passrvum der Außenhandelsbilanz betrug mithin im Juni 33 1 Mill. Pengö, in den ersten 6 Monaten des Jahres 178.6 Mill. Pengö, während das Passivum in den ersten s^s Monaten des Vorjahres nur 70 Mill. Pengö betrug. Im Vinjahre betrug das Passivum der Handelsbilanz nur 82.3 Mill. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres hatte sich also das Passivum der .^ndelsbilanz um mehr als das Zweifache des Vorjahres erhöht. In allen wichtigen Einfuhnvaren zeigt sich ausnahmslos eine starke Steige rung, wogegen die wichtigsten Exportartikeln wie Weizen, Roggen^ Mehl, Borstvieh und Schweine einen sd^en Rückgang a'ufweisen. X Der italienische Außenhandel. Nach ei ner amtlichen Statistik betrug die italit'.ni sche Einfuhr in der ersten Jahreshälfte 1927 (in Millionen Lire) 11.9 gegenüber einer Ziffer von 14.26 in der gleichen Periode des Vorjahres. In der gleichen Zei^ ist auch die Ausfuhr etwas zurückgegangen, nämlich von 8.5 auf 8. Die Passivität des Italienischen Außenhandels ist somit von 5784 auf 3923 Millionen Lire zurückgeganq'.n. X Fahrpreisermäßigung für auslandisch« Besucher der Leipziger Herbstmesse. Die Deut sche'Reichsbahngesellschaft gewährt für alle aus dem Auslände mit der Eisenbahn oder mit den größeren transatlantischen Dampfer linien einreisenden Besucher der vom 28. August bis 3. September stattfindenden Leip ziger Herbstmesse eine 25prozentige Fahr Preisermäßigung. Die ermäßigten Fahrkarten, welche nur in Verbindung mit d«?m Messeausweis Gültigkeit haben, sind im Aus lande bei den ehrenamtlichen Vertretern des Leipziger Meßamts und denjenigen Reisebüros, welche Vertreter der Mtteleuro-Mischen Reisebüro-^, m. b. tz., Berlin, siltd^ echältlich. Erstmalig werden nicht nur Karten für Hin- und Rückfahrt, sondern auch einfache ermäßigte Hinfahrkarten ausgege ben. Die Fahrtausweise sind für die Hin fahrt gültig vom 23. bis 31. August, ffir die RücksUhrt vom 28. August bis 10. Septem Der Landwirt Die Bearbeitung und Aussaat der Setrelde-sloppelselber Der rationell arbeitende Landwirt wird trachten, daß er jede Bodenbearbeitung zweckentsprechend und zur richtigen Zeit, das heißt dann, wann es der Zustand des Ackerbodens erfordert, ausführen wird. Zu ner rationellen Bodenbearbeitung gehört auch, als besonders notwendig, die U m-ckerung Iber Getreidestop-e l f e l d e r. Diese Umackerung braucht gar nicht tief erfolgen, sondern möglichst ach, nur so tief, ^ß die Getreidestoppeln mit der Ackererde bedeckt werden, damit selbe in der feuchten Ackererde verwesen können. Jede tiefere Bearbeitung würde nicht mehr Zeit, welche gerade in dieser Jahreszeit so kostbar ist, beanspruchen, sondern würde auch zur übermäßigen Austrocknung »er Ackerkrumme führen. Zur besseren Ausnützung des Bodens werden die umgebro-c jenen Felder mit Stoppelfrüchten bebaut. Es Lommen als solche in Betracht: 1. Der Buchweizen. Der Anbau ist nur nach den, dos Feld rüher räumenden Wintergetreidearten möglich. Der Anbau muß bis Ende Juli beendet werden. Später angebauter Buchweizen ^!ommt mit feiner Reife zu tief in die ersten Herbstfröste, die Reife vollzicht sich schlecht. >armn ift auch der Ertrag nicht zufrioden-tellend. Obwohl der Ertrag noch von anderen Faktoren sehr abhängt, ist twtzdem die rüher angeführte Tatsache sehr entscheidend. Damit außerdem nach Möglichkeit noch die Wachstumsdauer des Buchweizens verkürzt wird, darf ihm mit keinem krauttreibenden Düngemittel gedüngt werden, sondern nur nvit reifefördernden schnell wirkenden Düngemitteln gedüngt wer^n. Als solches kommt >as SuperphoSphat in Betracht. Nach dem Hafer kommt als Stoppelfrucht in Betracht: 2. Die Stoppelrllbe. Selbe wird mit Stallmist oder Jauche gediüngt. Die Saat geschieht breitwürsig, besser mit der Drillmaschine in Reihen von 40 bis 50 cm Entfernung. Der Same darf nicht AU tief iu den Boden komimen, darum ist bei breitwürfiger Saat mit nicht belasteter Egge fevbe einzueggen, bei Drillsaat werden aber die Drillfc^re nicht belastet. Gebraucht werden an Samen bei Breitsaat 5 bis 6, bei Drillsaat 2 bis 3 kg pro ^ktar. Nach dem Auflaufen wird behackt und verein zelt. Bei breitwürfig gc?säten Rüben wird auf 25—30 cm Entfernung, bei Drillsaat auf 20—25 om in der Reihe vereinzelt. Als Stoppelfaat konnnen noch in Betracht die Futterpflanzen und die GrünidüngungÄpflan zen. Z. Die Stoppelsutterpflimzen. In Betracht kommen der F u t t e r m ais, das Wickgemenge und andere schnell sich entwickelnde Pslanzen. Mit der Saat des Stoppelgrünfutters wird die Grün fütterung weit in den .Herbst ausgedehnt, außerdem aber auch an Masse zum Einsäu- ern des Futters gewonnen. Der GrünmaiD ist erwas dichter anAubouen als der Grünmais gesäht in Mri. Sehr vorteilhaft ist eS. den Grünmais nicht allein, sondern im Gemenge mit anderen Futterpflanzen auszubauen. Als solches Gemenge kommt in Betracht: 70^ Mais und Sommerfuttererbse oder Futterwicke. Durch diese Bei-mengung zur Saat wird in erster Linie die Qualität des Grünfutters ver^siert, indem dieses Gemenge reicher an Trockensubstanz und an Protein ist. Außerdem kämen noch folgende Mischungen in Betracht: Futtermais 80?S, Grünbuchweizen 20^, ^tter-mais 60Grünbuchweizen 20^, ^tter-wicke 2056. 4. Griindlingungspflanzen. Die Saat dieser wird noch viel zu wen^g angeioendet, obwohl so eine Saat sehr boden verbessernd wirkt, auf sehr leichten Böden als Düngung besser entspricht als ei^le Düngung mit Stallmist, diese Art der Düngung bei ungenügenden Borräten an Stalldünger aushilft, fie auch in steilen Lagen und auf vom Hof eitdfernten Feldern, wo das Aus. fahren des Stalldüngers mit Mühe unv viel Kosten verbunden ist, sehr mit Erfolg angewendet werden Vann. Falls man auch die Absicht hat, die Stop« ^pelfelder nicht mit Stoppelsrüchten anzubau VN, darf deshalb das Stoppelfeld trotzdem nicht unangerührt werden. O^ohl nichts angebaut wird, muß man trotztem die Stoppeln flach einackern. Wenn darauf ein Regen eintritt, so feuchten sich die Stoppeln genügend an, um bald zu verwesen, s^lls aber Trockenheit folgt, muß man die um-gsackerte Stoppeln anwalzen. Nach oa. S—3 Wochen ist der Boden dann durchzueggen, um teils aufgegangenes Unkraut zu zerstören, teils damit zu veranlasien, daß selbes noch nicht ausgegangen, baldigst aufgeht. Nach so einem Stoppeleinackern läßt sich die Herbstackerung viel besser durchführen, da der Boden nicht verhärtet ist. Außer daß das Unkraut viel besser vernichtet v?ird, werden auch viele Sckiädlinge vertilgt und daZ nützlichen Klowlebewesen gefördert. Durchs Vergrößerungsglas. Herr Mehee besucht mit seinem Jungen ^as Münchel»?r Oktoberfest. Als sie an einer Bude, in der eine Seefchlange gezeigt wird, vorbei^hen, bittet der Jung« seinen Bater um Geld, damit er sich das Untier ansehen Sann. Der Va!?? sagt darauf entrüstet: „Was? Geld willst du für so eine Divmmheit ausgeben? Da ijast d« eine Lupe, nun geh', such' dir einen RegeM wuvm dazu."^ Auflösung des Füll Rätsels KrmMortGilbenrätsel ber. X Der Panamatanal tiberflligclt den Suezkanal. Nach einer Statistik weist der ^^^erkehr dlirch den erst während des Krieges fertiggestellten Panmnakanal zum ersten Mal höhere Ziffern als derjenige durch den ^uez-knnal mls. Im ersten Halbjahr. 1927 betrltg der Ver1!ehr dur5i den Ka^nal zwischen ?lord- und Südamerika 26,83<».00N und jener Mischen Asien und Afrika Sli.sX?0.00<1 Registertonnen. Das Schwergewicht der Kanalbenützung verschiebt sich ' nun z-ienilich schnell nach Westen, da einige europäi^scho Linien den Weg nach Oftiaustvalien nach Westen, durch den PanamaPanal emzikschlagen beginnen, andrerseits aber die Ostküste Nord Wogerecht: I. Vergnngungssuitte, 3. M'is-kemnantel, 6. Weibl. Vorna-ine, 7. HäuÄ^'r-wohnung. 8. Edelf^mbe, 10. Menschenrasse, 12. Strand bei Venedig, 13. Sternbil!^, 15. nnl/itär. Schauspiel, 17. nxublicl^er Vorname, 18. weiblicher Vorname, 1V. Verkaufsste-. schäst in Kasernen. 21. mycholog. Göttin dtr strafenden Gerechtigkeit, 24. weibliche !^igur aus der „Fledernimts", 26. B'Ibli»scher B^rg, 29. Musikchor, 3l. Musikinstruauent, 32. Wett siahrc^n zu Wasser, N4. Osteuro^^Täer, fran-^sisstaiien treiben, lichaft. 42. Fluß in R^stafrisa. 43. '^liiat. Senkrecht: l. Dnnigemittel, 2. Südsriichlt. l.asioii'isä^er Herrscher, 5. Schr^istzeichcn, 8. 9. ^badt in Thüringen, Ii. Vo^ahr d<'r Deut!schen, 12. Schlingpflanze, 13. Han-dclSobjekt, 14. militäri/scher Rang. 16. Uni-l>crsi!äts.beaimter, 18. ägyptische Göttin, 20. Phrasenhafte Relde, 22. türkisch-arabischer Wallfaihrtsort, 23. Frenidwort für Wiederholung (Musik), 24. Vier. 25. römischer Truppenkörper, ^>6. Nebelhorn. 27. englische Inselbewohner, 28. Sonntag, 'Z^rst. schiale, 33. Ehefrau, 35). Beleuchtungskörper, 37. getrocknete W<'!nbeere, 39. Gefäß, 41. berechnete Körperl)altuttg. Ve«e «. Vkunnne? 173 Vsm Ä. Augiisi ly?7. (Zurl(en-^55is »o«i« SS« UelngeUiger un6 Velngekt »am Xn»?tien voa Obst un6 ! K > rtonD aller Art liefert billigst »arto. nagenwerk „Hergo". Ma^^ibor. Preßernova ul. lS. 4KSÜ Verschiedene Möbel, gut erhalten, wegen Uebcrsiedlung prcis-lvert zu verkaufen. Adresse m d. Verwaltung. KZut erhaltene Kilcheneinrichtunq weik emailliert. I Korbqarnitur, leere Flaschen und Vcrich'eden. wegen Ueberfiedlung sofo^ oil« ligst j,u verkaufen. Anfr. Stri-tcirjeva ul. Maribor. 881? 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Nüntel......250—3S0 .. iei««-t«e...... 100-350 „ v»m«NWl»c»>« liillissst t,»i «ovF»c»c«. ««?o I^«t» «inxsisnAt: nauv»t« ltillitr-it» k'rsl»«. ^reiwoknung 3 Zimmer, Küche, Bade- und Dienisöboten-zimmer, im Zentrum der Stadt, M vermieten. Adresse in der Verwaltung. ö(X)7 Danksagung. Für die vielen Beweise aufrichtiger An« tciltmhme nnlässiich des Hinscheidens unserer lieben unvergeßlichen Mutter, der Frau Katharina Löfchnigg sprechen wir für dos überaus ehrende Geleite zur letzten Ruhestätte und für die schönen Bltnueirspenden unseren herzlichsten Dank aus. M>44 Maribor, den 2. Aussust 1957. Die liranernden Familien Löschnigg-Halleckcr. Danisogung. Für die anläs;lich des Ablebeits unseres lieben vwtten, be,^v. Vaters, Schnvie^er- unid GrosjvaterS, des Herrn Johann Macher bewiesene TeilucHnie, smoie die tliberaAS zckhlreiche Beteiliciunj; am Leicl^enbegäm^« Nisse danken innigst Die trauernden HinterblieHeneu. (^Kokre^-Ilteur unä tüf die l?e«lslctlo vorsatMortllelk: .sour nsll«t. — k'llf «len l1orati?^xet)Si' uoll 5^<4rS» v«k?> w 6ea vnielc ver»ntMortNs^k: