PoUnti» pWI»» V WiHvvUI 74. fkel. ^r. 2670). V«rH»»I»v»A o. k«ol»^n»elt»«i ^«l. klr. 2V24) Ia?L»L«v« Ntio» WWWck«» »s«!,» ^ »<»»>» ll»okP«ltz» llOillW»». 4- I2»?M G I». » »«UWVtl,. «I«W »1. I«I»» »»« o. 4nn»t»io« io >R»rid«»ri Juriii«?« ol. 4 (V«rM»ltuZ»A). loiiGipr«»»«: ^dkolea »oo»tl. 22 I^, 24 Di», äaeet» ^o»t ««»«tl. ZU 11^ Mr ^ «»»IKK A5 vt». Liu,«!»»»»»«» 150 u»6 2 vi». P»«tt 0t» I SV Aariborer Keiwil Kabtne« Hirota oedlidet T v ki o, V. MSrz. Das Kabinet: Hiro-t^ ist gebUdet. i r o l a übernimmt auch das Allhenmi- lilsterium. Die itbrigen Portefeu:lles sind tvie f-ilgt besetzt: s^inanzen Baba; Jnnstts »nd (Erziehung Mio; Krieg Terauchi; Marine Nasilino; Justiz .«^Msht; Landlmctschust 5hlmada dem Regierungschef einen Bericht ilber t>ie Kämpfe in Vstafrika von der Schlacht am Ainba Al«gl bis zur Zchireschlachl überiuit» telt, worin zunächst darauf hingewiesen !mrd, dast zum erstenmal in der Geschichte der Kolonialkriege fünf Armeekorps auf einer Front »wn Kilometer eingesetzt wordt'il se^en. Ter Berichi hebt Ijervor. daß l'?i ollen diesen Velvel^ungen sämtlich« Ziele )ur anHet7«?benon ^'?eit erreicht worden seien. In einem Zeitraum. d«r »venig mehr a^s ciutin Monat umfastt. seien vier große abel« simsche Arineen geschlagen vorvon, deren !1i?ste sich nnnmehr von Ü^verne zu Kaverne zu retten suchen. Der Bericht schlies^t mit AusdriLtken sten Lobc'S für die Tapferkeit der italienischen Truvven. Neu»s Au»s»aar mtt v»r S«re«»e Maribor-lKakovee Lj u b l j a n a, 10. Närz. Die ^taatsba^nbirektion teilt mit: Mit i5). Marz wird auf der Strecke Maribor— Bragersko—^akovec ein neuer Personenzlisi verkes^ren. der Maribor sHauptbahlihof) um ^.20 Uhr verläset, um 9 Uchr von Pra^rsfo libföhrt und in <^kovec u.m 10.24 Uhr ^in-trint. In Pra>f^rskc» hat er Anschluß an Äen der Liubljana um 5.SO Ilhr verläßt. In miikkienaesehter R'chtuna fälirt der neue in <^akovec um 13.93 Uhr ab, trifft in Prnierlko um Ulir und in MariVor llm Z 1.12 Uhr ein. In Pragersko hat der Z»? ^lnschluk an den Schnellzug und Personen-Msi au^ Ljublsana, der in L'nbisana um bzctv. 18.12 U<)r eintrifft. Der neue hält in allen ?ZtatiMlen. Di« K«ioi?ik«,tion au? Sardinien. 5 a s s a r i. v. März. Die neue Stndt ?^er tisla wurde beute frül) einqenl^ciht. Die bei'cn zu dieser neuen Ttadt boben in? ^ahre 19.?? begonnen. Cie ist der Mittelpunkt eine.5 au^^'edehnten kkolonisationsciebietcz von Hektar in der nordwestlich?n ^^on'e von Ccivdinien. Flugrekord Kapstadt^Londou g7ü, i^.'on^on li^.'ll,. Ne.'.>)rv'' Mailand 24.25?, ?!crl!i, ?2S.!>5>. Wen ii«.8d, Prag 12^7b. P a r i S, 10. März. Die gestrigen Unterhaus-Erklärungen E d « n s, die keine deutliche Verurteilung des deutschen Schrittes enthielten, habe»i in Paris große Ueberr^chung hervorgerufen. „O e u v r e" schreibt darüber, der gestrige Tag sei in der G^chichte der Diplomatie für England alles eh^ als ehrend gewesen. Das „I o u r tt a l" schreibt, Frankreich sei über !>ie Erklärungen Edens enttäuscht, »vährend die englische Oeffentlichkeit seiner Stellungnahme zustimmt und seine Haltung als die des englischen Volkes auslege. Das Matt schließt seine Ausführungen mit dem Hinweis darauf, daß Frankreich nun vereinsamt sei und damit rechnen müsse. Der diplomatische Mitarbeiter des „I o-u gelangt zu der Feststellung, das; Frankreich in eine Sackgasse geraten sei. Es sei aber Grund zur Beunruhigung vorhanden, denn man müsse sich auf die Genfer Verhandlungen vorbereiten. Zwischen Macht u. Recht gebe es noch andere Möglichkeiten. ?frankr^ch werde jetzt darnach trachten müssen, in Genf die Uebereinstimmung aller Staaten bezüglich der Ablehnung der von Deutschland vollzogeneu fertigen Tatsache zu erzielen. Das „EchodePariS" meint, die Aus führungen EdenS seien weit davon entfernt, zu befriedigen, was man von ihm erwartet habe. England werde sich niemals au, dle Serte Frankreichs stellen zugunsten einer entschlossenen Aktion g^en Deutschland, und damit iirüsse die fro^sische Div!.>ma::c auch rechnen. London, 10. März. Die Ausführungen Ede it s i/m englischen Unterhaus haben in der englisckM, Presse volle Zustimung gefitnden. Der sozialistische „Daily .H e r a l d" schreibt, Eden habe gesagt, lvas die ganze englische Nativn denke. Es sei wichtig, daß er nicht nur die Türe für Verhandlungen mit Teutschland nicht zugeworfen, sondern eher aufgemacht habe. „N ews C h r o n i c l e" schreibt, Eden habe dil«rhrheit. Deutschland hat sich mn Kiese vertraglichen Bestimmungen nicht ge-kiimmert, indem es den Bertrag einseitig kündigte. Auf die Frage des franzöfischen Botschafter» gelegentlich der Uederreie^g des Memorandums wurde ihm vom Außen-minister des Reiches erklärt, Deutschland wer de »»r „symbolisch^ kleinere Truppenabtei« lungen ms Rheinland entsenden. Äe de«t, sche Regierung habe dadurch den Art. 43 des BersaUer und den Art. 1 des Loearno-Ber-träges verletzt. Die franzSsische Regierung beehrt sich daher, den Bölkerbnnd iiber die Verletzung der Verträge durch Deutschland zu informieren. Mit Riicksicht ans die Dring» lichkeit mitge der Völkerbund geeignete Schritte unternehmen, und zwar durch so. sortigen Znsammentritt des RattS." P a r i s, O. März, seiner Rundfunkrede ertlärte Mini« sterprasidt'nt S a r r a u t u. a. folgendes: Die deutsche Regierung hat am GamStag nach Verletzung ihrer Verpslichtungen alle Bindungen gelöst. Wir können aus diese Bor schlüge , nicht eingehen. Dies besonders deshalb nicht, weil zwei Beispiele einseitiger Kündigung übernommener Verpflichtungen keine Hofsmmgen in bezug aus die neuen deutschen Borschläge erwecken können. Der zweite Grund ist noch klarer. Die deutsche Regierung hat ohne vorherige Ankündigung Truppen in die Rheinlandzone geschickt und sich willkiirlich seiner Verpslichtungen für entbunden erttärt« Man hat uns in brutal» ster Weise vor eine fertige Tatsache gestellt. Es kann keinen Frieden in Emopa geben und keine internationale Beziehungen, wenn diesk Methode sortgesetzt wird. französische Regierung ist sest entschlossen, vor Drohungen nicht zurückzuweie^n. Schon die Tatsache allein, daß deutsche Soldaten durch Verle^ug feierlich übernommener Verpflichtungen das Rheinufer besetzten, verhindert jede Mitglil!^eit von Verhandlungen. Der Locarno-Bertrag bestimmt, daß sich mit seinen etwaigen Verletzungen der Bölkerbuud zu beschtistigen hat. Anderseits ist es unzulässig, daß zwischen den Signa- tarstimte» bis L»ear«o-Vertrag^ ei« Se. danke«a»Sta»sch stattfindet. Unser« Sache iß stark und gerecht. Indem wir sie verteltt^ fi»d mir »«S te»«s^ daß wir mit nnser«« Schicksal ei» wesentliches Element des e«ro-päischm Friedens verteidigen. Die deutsche RegieruNg hat wieder einmal Übersehe«, daß w sede« ernstlichen Moment unftrer Geschichte jede Unewigkeit verschwindet ««d d^ sich alle Partei« znsamment«« im festen WUle«, Keankrei^ Sicherheit ««d Unabhängigkeit z« verteidigen. Sarraut beschäftigte sick) sodann mit dem Historiat des Looarno-Vertrages und fuhr fort: „Die Erfahrnagen zwingen zur Borsicht uud Frankreich ist genng oft betrogen «»Orden. Außerdem waren die Taten Deutschlands i« de» lej^n Jahre» des öftere« d» ossensichtlichem Gegensatz zu den Worte«. Deutschland hat erklärt, daß es vom Friedenswille beseelt sei, verließ aber dann unter grobem Air« l!ie AbrüstnngSko«fere«z und den Völkerbund. Im näch^n Jahre führte es die Wehrpflicht ein und schuf u«, ter gigantische« U«strengungen wieder eine große Armee. Vr haöen Deutschland vergeblich eine« Platz i« kollektiven ÄcherheitS system Europas angewiesen. Bergeblich bo» ten wir seit sechs Monaten der deutschen Ne-gieruug de« Beginn der B'lschen Parlament. (Scherl-Bilideodienst-M.). politischen Kreis«: v. a. ,Ln der Rede Hitlers findet sich auch ein beruHigeudes Element, da Deutschlanid sich der J^e der kollektiven Sicher^ zuneigt. Als positive Tat fache wird der Versuch gewertet, eine Art neues Loearno zu schaffen Man glaub: m Prag nicht, daß die Ereignisse zu eklem Ksi^M sichren könnten". P a r i s, 9. März. Die AMnce «conomique et Nuanciere berichtet, »a« rechne in dultsche« politische« «reisen «lit Sasktwaen gege« Deutschla«^ Mld z»ar i« f«lge«der Weise: 1. EmGargo a«s alle Rohft^, S. Sperr« aller e«glischer mch stmiMchtr HSse« s«r deutsche «chisse. Z. E«gßa«d ««d Frankteich würben an de« vltznqitsch« Gpielen nicht teilnehmen ««d 4. Tanristifcher Boykott Deutschlauds. P a r i s, V. März. In hiesigen .Abreisen hat die Nachricht, daß der bÄgische Gesandte in London der englischen Regierung erklärt hat, seine Regierung wird ganz auf britischer Äite stehen, wenn England die These der Verhandlungen mit Hitler aufrechterhalten sollte einen unangenehmen Eindruck ausgelöst. Man hält allgemein dafür, daß in ^lgien der polnische Vinfluß zugunsten Deutschlands Ueberhand gewonnen hat. Paris.». März. Am Zusammenhange mit den jüngsten Er eignissen verlautet, daß Außenminister Flandinim Senat die Ralif^zlerung des französisch-sowjetrussischen Pakte» am Donnerstag unbedingt fordern werde Am Frei-'.ag wird Flandin bereits in Ävnf anw^nd sein, um an den Beratungen des Rates teilzunehmen, der über die von Frankreich als Verfehlungen ausgedeuteten Maßnahmen Deutschlands zu beraten habm wird. Die größte AufmerksanTkeit wird jedock) ^r mor^ gigen Tagung der Locarno^ignatarinächt» qen»idmet. die ihre StellunWahme zu der Remilitarisierung der Rheinl'andzone präzisieren iverden. Wie aus Berlin berichtot wird, will der dortige Botschafter Frankreichs na5) noch unbestätiglen Meldungen zurücktreten, da er, wie es heißt, durch die deutsche Regierung vor ein« fertige Tatsache gestellt worden sei. In Parlamentskreisen verlautet. Frankreich werde von Deutschland vor Beginn jed^ weder Verhandlungen die Räumung der de. setzten Rheinlandzone verlangen. Jnl ent' gegengesetzten Falle werde Frankreich die An Wendung finanzieller und wirtsiZ^ftlichcr Sanktionen gegen Deutschland fordern. In Frankreich rechnet man hiebei aus die Unterstützung der Aleinen Entente, des Balkan» blocks und — Sowjetrußlands. Jedenfalls hängt alles von England ab. dem sich voraussichtlich alle neutralen Staaten anschlte. ßen werden. W a s h i n g t o n, 9. März. ^Nl Senat sind die Auffassungen über den Schritt .Hitlers geteilt zwischen Billigung und Mißbilligung. Senator B o r a h erklärte der United Preß gegeilüber, daß er die Altion des dclltschen Kanzlers nicht als eine kriegerische Angriffsbewegung betrachte »der als eine Handluirg, die not^vendigee« weise zunl .^rieg führen müsse. Der Status quo wie er durch den Versailler Bertrag geschaffen wurde, erklärte Borah, konnte nicht ewig dauern. Jeder, der mit i^r Frage vertraut sei, niüssc zugeben, daß ein solcher Schritt früher oder später erfolgen mußte. W a r s 6) a u, 9. März. (Avala.) Pat berichtet: Die gesainte Pol-nls6ie Presse kommentiert die letzten Schritte der deutschen Reichsrogierung und stellt hiebei fest, daß die neu geschaffene Lage au^ die deutsch-polnischen Beziehungen keiner! lkinfluß habe,! werde. Polen müsse R'che be-»Vahren und wachsam sein. Der „K u r y e r P o r a n n y" schreibt, die polnische Politik werde sich, den Direktiven des großen Marschalls nachgeheild, keineswegs im La-byrint versch'edei,«r Fovineltl verirren, es wetde eine positive .Haltung gegenüber jeder Initiative einnehmen, die sachlich den Frieden begründet. Das Ovgail der Rechtsoppositiou, der 'WarszawSki Dziennik Na-'. !i d o w t," schreibt, lvas geschehen ist, sei keine Ueberralchung. In Wirklicbkeit handle ps sich um den Bankrott der auf dem VÄ- kerbu!<> aufgebauten PoÜttk. Polen könne durch seine Haltung gegenüber Frankreich viel zur Aufklärung der Bestmächte beitragen, daß sie einen verfchlten Weg gehen. Moskau, 9. Marz. DaS Organ des KriegSkonunissarS, „Der roteStern" nimmt heute in einem außerordentlich scharfen Leitartikel Stellung zv der letzten Rede Hitlers. Das Watt eMrt nnter anderem: ^Der Anmarsch im Zlyeinlanid ist ew neues ^mptom für die Agr^vität Deutschlands. Er macht es zu einem Pulverfaß der Kriegsgefahr kür Europa " Weiter heißt eS dann: „Der Einmarsch unh di? A^rkraftsetzmlg des LovainovertrageS kann durch m htS ge-rechlter^igt wetden. Mlt noch nie da gove-sen^r Unverschckmcheit erMrte Hitler, daß jeder T^utsÄ^ mn 18 Prozmt weniger Land habe als pd^ Adusse. Ä^s fanatische Deutschland träumt davon, sowjetrusfis«!^ Gebiet KU erobern. Dies hat Hitler wie^rholt erklärt, er soll eS ab« nur versuchen!" Paris. S. März. Die fvanzöfische Regierung har im Laufe des Sonntags Äne Reihe von Sicherheitsmaßnahmen militärischer Natur ergriffen, die sich auf die nttMe Haltung beziehen. Mehrere motorisierte Abteilungen sind bereits aus Belfov: nach dem Mfatz abgegangen. Die Regimenter von Mell und ^ion-ville haben bereits ihre Stellungen m den Fortrfikationen bezogen. Die Minister für Landesverteidigung ^d angewiesen, weitere Maßnahmen nach eigener Maßgal»e zu tre^^ fen. Wa< siebt in »m „Nvmifchen VrowIoNen? AuSMMDSpunDW der ««BN »D«««s««se-re«t". Mussolini hat kürzlich in einer Ansprache bei der Eröffnung d«s italierAschen Milüsterrats den Versuch, das sogenannte Donauproblem ohne oder gegen Jtallsn zu lösen, zurückgewiesen, und ^ Zusammenhang damit angekündigt, daß am 18. und 19. März w Rom eine Zusammenkunft von Vertretern der Asterreichisdi' sich für Ungarn aus den: Sturz der Getrei^preise ergeben haben. Der Transitverkehr über die adriatischen Häfen soll er« leichtert und entwickelt wevden. Eine ständige Dreier-Koinmission von Fachleuten w:rd die EiUwicklung des wechselseitigen Warenverkehrs verfolgen und im Sinne dieses Protokolls jeiveils konkrete Vorschläge machen. Das dritte Protokoll, das nur von Italien und Oesterreich gezeichnet wurde, sieht die Einleitung von Verhandlungen über den Abschluß eines neuen Wirtschaftsabkommens vor, das auf der Grundlage von Vorzugs« zöllen für die österreichische Einfuhr nach Italien a-usgebaut werden soll. Weder Oesterreich noch Ungar:: sind bis» her von der wirlschafllic^n AuÄvtrkun.^^ .^r römb^n Protokolle befriedigt worden. Der Mwvoch, den t1. MArz IS«. „Mariborer ZeUung" Nummer Nutzen, den sie davon gehabt haben, ist erheblich hinter ihren Er^rtungen zariük-geblieben, weil Jtolien praktisch garnicht M der Lage war, ihnen soviel AuSsu^rmengen abzunehmen, wie es zur B-ehebung der bestehenden Schwierigkcllen notioendig gewesen wän!. Die Sifel^ucht b^nat e< an den Tag Die ehrsame Köchin Kräiklein ^J^lie (mchr zu verwechseln mit GtrindbergS Fräulew Julie) zuckbe in ihrer kleinen Hütte in dem österreichischen StÄdtchsn Lobau zusammen, als Plötzlich dröhnende Schläge gegen d^ Wani> der Hütte erklangen. Und auch die Nachbarn horchten auf und stürzten neugie« rlg auf die Straße. Da sahen fie den Grund des Lärms: es n>aren gar keine dvöhneniden Schläge, es waren nur Steinwürfe gegen die Hütte der Köchin. Und S3.jähri^ Schuh machermeister von schräg yegenAHer st^ da und schleuderte unltentVrannt ^oße Stel« lie nach dem Hause der Frau. Nun wußte zwar federinann im Orte, dffß ^er Schuhmacher die Köchin rasend liobte und zugleich von wilder Eifersucht besessen war — aber^ der Steinhagel schien den liöhen Nachbarn doch ein wenig zu bunt. DyS^lb holte man schnell die Polizei, um dfn RlchestSrer zur. Bernun-ft zu bringen. Mese Sa^ hatt? aber fiir den Schuster ein bös?S . Nachspiel. Es wurde nämlich von der Pylizei eine Haussuchung bei ihm veranstaltet vnd die hatte ein verblüffendes Ergebnis Man fand nüintlich m seinem Häuschen ein umfangreiches Arsenal eines Wilderers: ein Gewehr, ein Fangeisen, ausgeglühten Cisendraht ^ lauter Geräts für den Hausgebrauch, wen« man eben ständig Hasen und Ziehen^ Wildenten mvd Fasanen auf der Spur ist und sich nicht um die Gesetze kümmert, die das Wildern verbieten. Es ergab sich, daß der Schuster einen regelrechten Wilderer-Großbetrieb unterhielt und daß er mit dem gewilderten Wild freigebige schenke zu machen Pflegte, wohl an seine geschje^e Frau wie auch an die angebetete K^in. Man hat ihn daraufhin den; Landesgericht eingeliefert. P!ck6srmlcatarrli. Krsnlckelt5«eiüiil IntÄ«e StndlverdaltunL ^veräon öurek 6^8 nstttrlieko «r»»,,» !«»«>««» ^ Vittervssser morsoils unck »b«nmdrehen haben sie die e?chiffssendung in ihren Barken und Wrben untergebracht. Die jungen Mädchen tragen ittit Stolz langes Haar, haveti prachwolle Zähne und sehr regelmäßige Züge. ' Millionär kann sich kein Auto leisten. In Bukarest starb dieser Tage in huHem Alter der reichste Mann Rumäniens, Mihail, der ein Vermögen vou über- zwei Milliarden Lei hinterließ. Mihail tvar einer der merkwürdigsten Sonderlinge und seit vielen Jahren von der fixen Idee besessen, daß er sich nichts leisten könne. Zunt Beispiel wäre ihm die Anschaffung eines Autos als Vermessenheit erschienen. Er hatte nur eine vollkommen umnoderne Kutsche im Stil von 1AX), in der er gelegentlich spazieren fuhr. Der mazedonisch..' Großgrundbesitzer, Junggeselle geblieben war, lebte außeror«. deutlich zuri'lckgezogen, und seit Juhrzchnteii schon durste kein weibliches A^en die Llsms oknv Xrgvf — V«O> lcük« clio >VoAckD sckvi». kmm ^uiommenlegon cls5 grolion ^ciscka»töcl(v, cisfvn ^ozckvn «lio Hvy»» so^ shfcjitvto, «los im si» , e ßHßh»sNf«ii^k »iv*ZUM ^ciscksn okvr ouck ko^ion, mit v8 so «inkock gvkt: Icolt civk!ä5en, mit c!vf >VciscKv TvmLioclvndf'mgvnvnci cionn Nock >5 /i^muten Pocken. icojf spülon ^ vnc! c!ie >Vä5cne ist ^lütsn>vvii). "l,Ä' PSk-e SSM! » -M Roch kein Kriegsende ln Oftastika Nur Lustangriffe abgeblasen / Der WaffenMstand noch nicht beendigt Ro m, 9. März. Em Vertreter d«S Außenministeriums erklärte heute; „In Ostafrika g^t es weder Waffenstilkstand noch Elnstellüng der Feindseligkeiten. Wir haben nur die Flieger von ihren Stützpunkten aus rein militärischen Erwägungen zurückgenv'mmen. Wir werden weitergehen." A s «l a r a, 9. März. Die Agenve Havas berichtet: Jin Zusam^ nlenhange mit der itallenischen Antwort, die nach GeNif entsendet wutde, hat die italienische Heeresleitung besÄ)lossen, sich eine Zeitlang von jeder Kampfhandlung offensiven Charakters zurückzuhalten. Insbesondere sollen dle Luftangriffe eingestellt tvert^n. Hobtatz Wiener Besuch Oesterreich wünscht Oerbessermg lier Beziehungen zu Jugo-slawiM / Berger-Waldenegg für die Aufrechterhaltuna der Stresa-Frout W i! e n, 9. März. Der tschecholtlowakifche Ministerpräsiden Dr. Milan H o d Z! a ist, wie bereits berichtet. AU seinem , auf den V. März an'.?eraum-ten Gegenbesuch ^u'te in Wien eingetroffen und wurde am Bahlchyf von Mrtr' tcrn der Bundesregierung offiziell empfnng^n. ^ Dr. HodSa begab sich um 10 4S Uh^ in ^as Bundeskanzleramt. und hatte mit Bundeskanzler Dr. S ch u s ch n i g g eine mehr als ein-stüMge Unterredung, »voraus er vom Bundes pr^idenlen in Audienz einpfangen wurde. Bundespräsident M i k l a ö liid den Gast aus Prag zun: Mittagessen e:ii. an dem zahlreiche Persönlichkeiten des österreichischen öffentlichen Lebens teilnahnieu. Nachmittags erwiderte Bundeskanzler Dr. Schuschnigg den Besuch Dr. HodZc,.!. auf der tsch:r Staatsoper eiiie Fest Vorstellung -von Snicta-nas „Die verpauiite B^aut" gegeben. Allem Anschein nach wird morgen d''r österreichisch^tschechoslowakische .^iid''lstu'?-trag unterzeichnet »verd«n. W i e n, 9. März. Der österreichische Außenminister Doktor Berger-Waldenegg gab denn Korrespondenten des „Petit Parisien" ein Interview, in dem er überaus optimistische erklärte, die Wirtschaftsbeziehungen der Donaustaaten hätten in der letz- Schwelle seines Schlosses iiberschreiten. Eine seiner für ihn wichtigsten ^ man behauptet sogar liebsten! — Beschäftigungen war das Steuernzahlen, eine Pflicht, der er mit bewundernswerter Pi'mktlichkeit nachkani. Dann kminte man Mihail in seiner altertümlichen und von zwei Schimmeln gezogenen Kitsche zum Finanzamt fahren sehen. Die Riesenerbschaft wird nun »wahrscheinlich, da der Numäile leine Aiigeliörigen hinjer' lliäßt^ der Staat antreten. teri Zeit eine zuirehmenide Besserul^g erfahren. Die Entwirrung der pol'ttische,! Probleme sei jedoch durch den italo-abessinischen Krieg in Ostafrika sehr erschwert. Z^s Donauproblem könne nur durch die Staaten der Kleinen Entente und des röillischen Protokolls gelöst werden. Diese beiden Blocks bilden nach Ansicht der österreichischen Regie-^vng den Ausgangspunkt für die Regelung des DonauproÄoms. Die österreichische Regierung freue sich über den Wiener Besuch Dr. HodZas. Dieser Besuch sei nur ein wÄteres Glied in der Kette der gegenseitigen Besuche. Ganz besonders aber .wünsche die österreichische Regieruiig die Vc'rl>esserung der Bezichungen zu Jugo-slan'ieii. besoiiders auf wirtschaftlichem Gebiete. Am Schlüsse seiner Erklärungen betont? der österreichische Außenminister die Notlneirdigkeit der Aufrechterhaltung der in Strcsa geschaffenen Front der Grohni-ächte. « (Das wuch Jugoslawien die Ausrechterhaltung quter B^iehungen zu Oesterreich »vünscht, geht aus dem Exposee des Minister-Präsidenten und Außemninisters Dr. S t o-jad : novi 6 ganz deutlich hervor, inan vergißt aber leider in Wien, daß solul»gersnot, hervorgerufen durch die letzten Elementa^r^chäden. 300 Familien mit Wsgesamt 2000 Menschen brauchen dringend« Hilfe. i. TagMlg des Banatsrates des Gaveba» «ats. Banatsrat des Savebanats hat am 9. d. seine Budgetberawngen begonnen. i. Erweiterung des Bahnhofes von «o-privniea. Der Bahnhof von Koprivnlca soll mit einem Kostenaufwand von 10 Millionen Dinar erweitert werden. i Da» Deutsche Konsulat in Zagreb !r mit: Im Jahre 1936 werden alle mäitnli-chen deuts^n Staatsailgehörigeir ini 'Ausland, die in den Jahren 1914. 1915 u. 1916 geboren sind, für den aktiven Wehrdienst, der Jahrgang 1916 zunächst für den Reichs-arbLitsdienst erfaßt Die Allgehörigcn oieser Jahrgänge heißen Dienstpflichtige. Äe Dienstpflichtigen l)aben sich unverzüglich, spätestens bis zum 31. März 1MZ i^iirch Einreichen des vorgeschriebenen, ordiiilngv-gemäß ausgefüllten Anmeldeblattes bei dein unterzeichm^ten Deutschen Konsulat anzumelden. Jeder Dienstpflichtig^: hat sich Anmeldeblatt selbst zu beschaffen. Er erhält es beiln Konsulat. Tchristlichcn Anträgen auf Uebersendung eines Aiim^'ldeblciNe.^ Nt das Rückporto beizufügen. Etwaige Zurückstellungsanträge sind schriftlich zu>l'liniien mit dem Anmeldcblatt einzureichen. Wer dieser Aufforderung nicht oder iiich: püiitt-lich nachkonnnl, wird, wenn k.'ine H^Uiers Strafe nach 14N, 142. 14.^ des R ! zSstraf gesetzbuches verwirkt ist. mit Gelds!ü'? zu 150 Relchsmark oder mit Hast bestraft. Zur freiwilligen Erfüllung der ^tüven Dienstpflicht in der deutschen W'hrniacht ti'n iieln zum I. Oklober 193<» Vehrpflichtige der Geburtöjahrgäuge I9N bis zuin 1. Oktober 1937 Wehrpflichtige der ('lieburtl johrgänge 191? bis i!^19 in die deutsche Mehrinacht eingest^'llt werden. Die ^reiwil^ ligen der l^^burtsZahrgänge 19l>i b'.^ 1919 haben vom 1. April 1937 bis 3t>. September 1937 zunächst den Reichsarbeitodienst zn leisten Äe Anmeldung von Freiwilli.^en bis zum 31. März 1936 in der für di' Dieiist Pflichtigen vorgesehenen Form zu dem Anineldeschein siird ein all-^iilllrücher, selbst gesck)riebener Lebenslauf und zwei Poii bilder beiznfi'lgen. lu. Aus dem Landwirtschaftsdienst. Der Bezirkslandwirtschaftsreferent Josef S u -k t i e wurde von Krans nach ^^iublinna versetzt. lu. Sine neue Gemeinde. Aus der O^e-meinde Polhovgradee wurden die Orte Örni vrh, Planina, Selo, Smolnik, Setnica und Setnik ausgeschieden und zu einer neuen Gemeinde ^ rni vrh zusanimengoschlossen. lu. Reue Polizeivorschriften fiir Kraftfahrzeuge. Nach einer Verordnuiig der Polizci-direktiyn dürfen die Motorfahrzeuge '.m Weichbilde der Stadt Ljubljana keine allzu lauten, kreischendeil. Hupen oder aiidere Signalvorrichtungen verwenden. Solche sind mir den Fahrzeugen der s^. Das MarkthaNenproftN Zwei geschlossene Verkaufshallen und eine Reservehalle vorgesehen / Abgeschlossene Berkaufskojen für die Fleischhauer / Leichter Zutritt von allen Seiten / Die Baukosten durch die Marktgebührm vollauf gedeckt /. Das Projekt im Stadium ernsten Studiums Ein ganzes Poftairto gestohlen. Ein unglaublich frecher Diebstahl wurde m der französischen Nadt B^sancon verübt. Hier haben Diebe gleich ein ganzes Postauto mtwendet. Dieses Äuto versielit den Dienst zwischeil dem Hauptpostamt von B-'sancon ?ind dem Bahnhof. Der Wagen verschwand zunächst spurlos, und man fand ihn erst 2! Stunden später, völlig seines Anhalts beraubt, in einiger Entfernung der Stadt wieder. l-j Postsäcke mit grösstenteils sehr ivert-nolleni Inhalt Ovaren den Tieben .zun: Opfer flefallen. Das Auto hatte vor der Abfahrt kierade vor dem Bahnlios s,ehalten. Als der ?^ahr.'r abfahren wollte, ergali sich, das; >nan ihm ein Stück des Starters gestohlen hatte. Er begab si^ stellung der .^^llen hat den Borzug. d5^ nrehr Verlaufsstände darin uniergebra6it lvechen können. Der Unterbau der .^^allen besteht aus Beton, die Wände dagegen aut imprägniertem Holz und sind in entspre6)cn-der.Höhe mrt einer Reihe von Fenstern ver» sehen, sodas; für den Lichtzutritt und die Lüftung genügend vorgesorgt ist. In dt-p beiden .'oallen gelangen 238 Berkaufsstände im Ausmaß von 2.70X2.2l) Meter zur Aufstellung, was mehr als hinreichend ^venn ndan bedenkt, das; dieselben am jetzig"» Markt am .?>aup!platz bedeutend lleiner sind und dah deren Zahl höchstens lW aus cht. Die Verkanfsstände sind gegenüber de» breiten LängS. und Ouergänge« etwas erhi^ht; der Boden besitzt zun, l»'^chten Ablauf d^ Wachwassers eine beitiinintc Nei« gung. Selbstredend sind die .^^allei, mit dranten versehen, nn» für alle Fälle gerüstet zu sein. All der Nord, und der Südseite der Italien befinden sich. M« MettMda, um bei ungiwftigsm Wetter die Besucher vor dem Natzwevden W schützen. Reben dem ÄufnahmSgebäude 'ilr daS Jnspettorat und die ^rkt^lizei ist die Er-richl^nng eines besonders P«v«o«s M «s OeBiwfer v— Mich voi^gesehen. waS de« .Hausfrauen se!hr Mat-ten kommen Vktd. Zwecks W?-^chaffung der Abfälle wird dort eine Versenkung angelegt, in die von der FranANkanska ulica ^r der MKllwage« hineitlgeschoden wird, in den dann dio -U^älle dire^ fallen. Für die leichte Abwicklung des Marktlser-kehrs ist bestens vorgesorgt. Me 7 br^ SB-hrtstttche fithrt von der FranöiSkanfka uli^a den beiden .fallen entlang, sodaß die Waren fast bis zu den Berkaufsständon herangebvacU werden können, und kehrt wieder zu dieser Gasse zu-rück. Den internen Berkehr vermitteln mehrere genügend breite Wege, sodast eine Anstauung nirgends zu de^rchten ist. Für die Marktbesucher sind drei Zugänge v!>n der KopaliSka ulioa und zwei von der FraniSi-Skansta ulica her vorgesehen. Der große Borteil der vorgesehenen Markt« Halle liegt in der wohldurchdachte« ptMische» A«ord«u«g der überfichtlichen Verteilung der Berkanls-waren in Gruppen, der Besei'tigung jeglichen Gedränges ulld schließlich darin, daß sowohl die Verkäufer, als auch die Käufer vor den Vetteruktilde« geschützt sind. Ein lveiterer Borteil ist darin Zu suchen, daß die ganze Anlage im Bedarfsfale erweitert werden kann. Neben dem „Narodni dom" liegt eine ausgedehnte, bis zur Tattenbachova ulica reichende Bauparzelle', die unschwer erworben werden kann. .Hier ist eine dritte V»rka«ssh'^le mit V0 VcrkausSständen vorgesehen. woHej auch noch einige Sonderpavillons für verschiedene Zll^cke errichtet werden können. In dieseln Falle könnte noch ein Zugallg non der FranLikitansta und einer von der Tat« tenbachova ulica aus geschaffen lverden. Bor, lausig liegt sedock) für eine Reihe von Jahr-n die Notlvendigkeit einer dritten M^arkthalle nicht vor. Und null der Kostenpulltt. Wie in ullter-rich'etell !»l reisen l>el?lautet, würden die Erwerbung der in Aussicht gelwlnmenen Parzelle und die ges'a.mten Bauarbeiten edwa 2 '^ Mllione« Di«ar beanspruchen, eine Summe, die lnit Rücksicht auf die Wahl des Platzes in einer Straße, die ill bald eine der krequentiertesten v»n Maribor sein wird, ull.d die leichde Durct)-führung des Prosektes sicherlich nicht ^u koch gegriffen ist. Die Amortifierung und d'e B-'r-zinsung der investierten Summe hätt>' ihre Bedeckung in den städtischen Mark^gebühre«, die für das lrächste FinanMhr mit Dinar vevanschlagl silü», ein Betrag, der für dell gedachten Zlveck mehr als i^eMgt. wenn man bedenkt, daß die Gemeinde in der lleuen Marktl^lle viel weniger Ausgaben hä^le als jetzt. Eine Berechnung der Einnaf'men inld Ausgaben loird die Rick'tgkeit dieser Kalkulation Vollaus rechtfertigen. DteMoo, d« t0. Der Bittualienmarkt Der Wo«i^nmarkt war SamStag gut beschickt. AmFletschmarkt kcstete b«t d^ UmgebungSbauern Kalbfleisch ^10, Schassleisch S—10, Schlveineflezsch 7—et. auS gelöst Atsch 1A-l4, .Hase S-10, Schmer 12—19^ 10—12, Lunge mit Herz 6-^7, Lober »—7, Rippen 7—8 und Kopf mit Zunge 4—S Dinar Pro Kilo, Nie, ren 2—g und Kütze Dinar pro S ück. Am Geflügel markt waren 1045 Stück verschiedemn ^klügels vorhanden. Es kosteten: Vvathühneic D!n pro Paar, H^en ZV—Äb, Gänse 30—Äd, Truthiihner S0.-Z0, Vnten und Kaninchen ö—Sv Dinar pro Ktiick. Gemüse: Kartoffel 0.7!^1 Dinar pro Kilo oder S.bt^7 Dtwtt pro Maß, Z.viebei. 2—3.V. Knoblauch S—W, Sauerkra« 4, Simerrübe A, Kohl 0.S0—3. Krenn 6—8 Di-« nar pro Kilo. Aumenkohl 2—lS, Tndtvie 1—lL0 Dtn« pro Stück oder 10 Dmar pro Wo, KrauttKpse 0.K0^ und Kohlrübeli 0L0-.1.K0 Dinar p-o Stück, Petersilie und Majoran 1 Dinar pro Büschel, Frül^ salat, Löwenzahn, Rapünschen, Spinat und AiadieSchen 1 Dinar Pro Häufchen, letztere auch 12 Dinar Pro Kilo, Möhren 0.)^1 Dinar Pvo HSufchm. O b st: ÄPf^ 8--S, Dörvpflamnen S—12. ^ffe 10. geschält M Dinar pro Kilo. Zvcro-n«n 0/X>—1 und Orangen 0M—2 V0 Dinar pro Stück. Milch undMilchprodukte: DUch 1L0—l.7S und Rahm S—io Dinar pro Äter, Butter Teebntter 24—V, Topfen stochöiMer 38 Wnar pro Silo, Eier 0.40—0.00 Mnar PW Stück. Getreide: Weizen, Z^oggen und Gerste lL0. Mais l.2S, Hafer und Heide 1, Hirse 1.2^I.K0, .Hirsenprem 3.50—4, He?-. denprcin S.Ü0 und Bohnen l.ö0—2.V0 Nn» pro Liter. Auf »äch^miteo! Für die Skisprvngwettkämpfe in Planica. am Sonntag, den 15. find ^ Gntritts karten und Abzeichen eingetroffen und ist der Vorverkauf für den Sondeezuß» der, wie bo« kannt, bereits am Samstag um SS Uhr von Maribor abgeht und in Planica am Sonntag um 6 Uhr ankommt, begonnen worden. den Wettkämpfen veieläßt der Zug Planica um 15 Uihr 35 und erreicht Maribor um 21.41 Uhr. Äeser Fahrplan bürgt dafür, daß die Teilnehmer rechtzeitig in Planica eintreffen, auß^rdeni wird genügend Zeit vorhanden sein, um die Winterfteuden im. herick^chen Planica-Tal voll auszukosten. Wir ersuchen alle Besucher der Wettkkmpfe. sich rechtzeitig anzMnelden, inn fich einen Platz IM Zug z-»! sichern, da für Maribor und Celse nur ein Sonderzug mit 400 Plätzen verMbar sein »»ird. Die Fahrkartxn. Eintrittskarten, Abz^chen und Platzannaeisun-gen sil?d iwr bei „Putnik" in Maribor nnd Eelse erhältlich. Der Preis beträgt mir 75 Dill, worin alles inlkgriff^ ist. Aus Gefälligkeit lverden die Anmeldungen auch von Iosof Berlie, R<^stauratsllr, Ptus, Dr. Tone ^niderSiL, Advokat. Slovenska Bistrica (Hotel Beograd), der Verwaltung des Kurortes Rogaöka Slatina sowie den Alpen-Bereins-filialen PolzLane. Rnöe, Slovenske Konsice, ^oLtanj und Trbovls«, ferner von der Ljnb-lialrska kreditna banka in Sloveivjgradec der Expositiir des „Putirik^' in (i^nsa Radgo^ .na, §t. Ilj und Dravograd f.'^^otel Kmnauer'^ entgegengenimnnen. Wir bitten auch in an-dereil Orten die Freul^de unseres Fremdenverkehrs und unseres Wintersports, die An-nleldungen gegen BeMlung entgegenzunehmen und kollektiv die Fahrkarten spät^stells bis Freitag 9 Uhr, zu bestellen. Das (Veld ist lNlt Posttanweisul,.q an ..Putnik" in Maribor abzusenden. Fiir Rei^'ende, die m^t Alltos nach Planica fahren, stellen in Planica 10 Parkierilnstsstelsen zur Versügnng. Deil ganM Verkehr wird die l^ndarnvrie re-aeln Ulld nnrd sodem Auto liei der S<^ulk' in Nateöe e'n Plai?l zugewiesen lverden. Fiir die T^'ilnehmer, die lnesirere Taae in Ratete, Podkoren oder Kranjska goisa zu bleiben n»jw Mttvoch, wl U. «ikg lv«. ,M«Äo«r ZeRml?" Mmmer SV. sche«. wird «im M/» FahrpreisermSßiAmg ouf der Bahn bewAigt unld «rwartet man die diesbezügliche Berovdnmvg des Verkehrs-mini^beriMNs. Diese ErmÄßigung wivd nur solchen Reiseiüten gewährt, die mit fahrplan mäßigen Zügen am Samstag oder Sonntag fM fahren werde. Ve Reifenden sowie jene, die Autos und Auiobuffe benühen, erhalten die Eintrittskarten an den Saffen zwischen der Schule bis zum Mllitikkordon, der ganze Pl^ioa-Tal abschlie^n wi^. Wir empfehlen nochmals allen, sich sofort bei „Putnik" in Maribor ot»er Celje anzumelden, bzw. bei den oberwähnten Stellen. »Hill Knappenkinder begeistern Vtaribor z«» «o«z-rt des «udtt-rchiftOrs l«S Trbovlje. Konzert der KnappeaNnder aus Tr bovlje am vergangenen ^m^g bedeutete Dtaribor eine jemr selten^ Gaben, die ein köstliches Ereignis einmalig und unersetzlich mochen. Die Organisation des Kind»rchcres, seine Äerwaltung, seine Kunstübung und sÄn Auf treten bedeuten «in« belfpiellose ^ldentat sozialer Tatbereitschast u. künstlerisch« Boll öndmlg, gemessen nur mit den Werten der padagoglischen Höhm Komenskys, Postaloz zis und des hl. Franziskus von Sales. Wir erinnern uns b^onders innig der Namen Schubert und BruÄner. Das ist das Mrk und die Tat des kunstbesessenen Lehrers Au-gust öuligoj aus Trbovlje. Es ist unnennbare Freude und ein sonniges Glück, daß diss^ Chor auszustrahlen vermag. Ganz vortrefflich gut fachmännisch geschult und geführt, doch alles geboten in unbeschädigter, kindlicher Einfalt und Schöne, wie sich sonst nur ganz Großes zu bieten vermag, eine seltene Einheit in Formbildung, Auffassung und Bortrag, im ein-zigai^igen Wechselwirken zwischen dem Mei-sterd^igenten und de?l Sängern in vollendete^ Dyyamll: Strömt alles in ein Grelg-'tis des künstlerischen Hochgenusses. . Und dann das hauchzarte Stiinnchhäno-men der kleinen Solistin Rezika K o^ i t-n i k, einer Primadonna von Gottesgna-den in lieblicher Mädchengsstalt. Wie ein« tlewe singende Heilige erhöht und adelt es i>as Lied durch seine ki,:Z^iche Kunst. Sil. berglocken rein tönt u. schmeichelt der Wohllaut ihrer Stimme durch unsere Seele, um ganz zu rühren und aufzulösen. Dieses Vun dertind (ich mußte immer an ihre Kunst-Schwester in der Malerei, Roswitha Bitterlich, denken) laßt sein Herzlcin flammend und überzeugend von Herz zu Herz ivrechen. Aus dern reichhaltigen Prograinni, daS die kindlich Sänger mit ihren tiefgeschöpf-ten Knapl^nKsd „Mi smo pa od tam do-ma . . von E. AdamiL einfichrten, gefiel besonders daS Klagelied um den im Berg werk verunglückten Bater von I. Matetiö-Ronjgov „<^öe moj!". Und der dritte Teil aus dem bunten Kranz der slowenischen Volkslieder von E. AdamiL „Jezus sadil fe vinograd . . Run folgten in bunter Rei^ Lieder von C. Pregelj, Dr. Miloje MUojs-vie. defsen „Skakanje" außerordentlich interessant geboten wurde, K. Pahor, Dr. Da-mlo Svara un^ M. Tomc dies; sang der Eindevchor a capella. Nun zwang die kleine Resika de^l vollbesetzten Saal in ihren Bann: sie sang das überraschend wohltönende „Ko smo spali" von M. Kogoj, „Uspavanka", „Slanita" und „Vesela pc-sem" von E. Adamiö und im Vereine ndit einer ausgezeichneten kleinen Altistin das intime Duett „Smreöica" von I. Premrl. Di« Begleitung besorgte, sich vollendet einfühlend Dr. S v a r a. Den Beschluß bildeten Lieder von M. Bravniöar, V. Mirk und E. Adamie, vortragen mit Klavierbegleitung. Besonders das letzte ätherisch feing „Sestrica" von E. Adamiö errang sich tosenden Beifall. Nicht viel^ rührt in dieser schtveren Zei^ .IN unsere HerM. WaS aber der Kinderchor aus Trbovlje mit seinen: Meister A. 8 u -l l g o j an innerer musikalischer Kraft zu bringen vermag, überwältigt mit Lebcnsfül-le und Freude. Dieser Weg, deil Zuligoj mit seinem Kinderchor bestritten hat. weist llberzeugend alles Leid und alle Tiefen daseinsfroh in d-ie ,^ukunft . . . ?l. K o p -r i v c. SranzSftfch^ Adend Der hiesige Französische Zirkel veranstaltete vergangnen Smmtag in d«r „Nesna" eii^n geselligen Ab^d, «y» dM zahlreiche Mitglieder sowie FreuÄe fvanzi^chen Sprache teilnahmen. d« Be«inSleitung richtete Prof. K o t n i k an die Erschienenen eine Anspräche, in der er sie herzlich willkommen hieß ui^ dann auf die Be!^u-tung hinwies, die der Abhaltung derartiger Veranstaltungen zukömmt. Es folgte das mttstkalische Progvaimm des Abends. Jng. Paul Gasparin brach!? mi seinem wohllautenden Bariton „Les deur grenadiers" zum Bortrag, von Frau BreL-k o am Kbavier stimmungsvoll begleitet. Fcl. He^lga Reiser brachte Sm. ö.- cli« Ouatitoti» plüulomoiu^«!» Bioline meisterhaft zur AusMrung; die Kla vierbsgleitung besorgte Frau Fanny r «a n d l. Gex^lückt war das erste Auftreten der jungen Avnservator istin Frl. Tla-vica M a j e e n, die mit ihrer geschulten Stimme Jpavic' „EigantÄ Akarija", die gekannte Arie aus der „Tosca" sow'c Prelo-vec' „.HiSa na cssti stoji" und „Vsi so prihaja-li" gefühlvoll vortrug: am Klavier Frau Brandl. Zum Abschluß rezitierte Frau C. D'A caro die „Legende vom tapferen König". Me Mitwirkenden ernteten für ihre braven Darbietungen verdienten Beifall. Den Abend schloß eine aniniiert« Unterhal ung, die die Gäste Sis spät in die Nacht in ihrem Bann hielt. im vergangenen Jahre eine lebhafte Tätigkeit entwickelt hat. Die Organisation zählt gegenwärtig 3^ Mtgliedcr. Der BereinS-chor ist einer der agilsten in Maribor und trat inl Borjahre nicht weniger als 83mal auf. Dank der zielbewußten gesanglichen Ans bildung ist der Chor gegenwärtig einer der beiten in der Drauistadt. Eine überaus anerkennenswerte Tätigkeit entwickelt der Un-terstÄtzungsausschuß, der seit seinem Vs'tand mehr als lvO.OW Dinar bedürftigen Emigranten aus dem KMenlande z:»kl)ntmcn v0di/i« Opsrstte »ller 2605 Aktion zur Hebung der Pferdezucht Der Pfmdezucht begaim «auch die Regi«" rung in letzier Zeit erhöhte Aufm^rl^amkeit zuzuwenden. Bereits im Vorjahr fanden in Beograd sowie in der Provii^ mehrere Kon-erenzen statt, die der Pflege dieses wichti^cn Zweiges unserer Landwirtschaft galten , und den Zweck verfolgten, di^ Regierung zur Et-xreriung von Maßnahmen zur .Hebung un-erer vox Jahren so blühenden Pferdezucht !U bewegen. Unlängst wurden im Lan>d>t?ict-chaftsministerium Beratungetl nlit Bertre-ern des Draubanats gepflogen. Bisher muß e das Banat sÄbst für die .^bung der Pferdezucht sorgen ul^ aus eigenen Mitteln das G^tüt in Selo bei Liubljvna erhalten, wogegen in den anderen Banatrn die Pfleoe »er Pferdezucht in erster Linie dem Staat ob tegt, wofür auch namhafte Mittel aufq^^--braicht werden. Wie es heißt, soll die Knufc!-renz diese prekäre Frage zufriedsnstellend gelöst haben, leider reichlich spät, da inzwi. ck)en unsere Pferdezucht schorl stark zurückgegangen ist. Unsere Pferdezüchter mußten sich schon sctt )eni Umsturz selbst helien und Maßnahmen treffen, um die Zucht von gutem Pferdematerial nicht gänzlich fallen zu lassen. TS fehlt an guten .Hengsten, deren Bssck^fsnna niit großen Ansgabeil verbunden ist. Das Bana: mu^ sich damit bchelfen. daß die im Pri^mt-bositz befindlichen Tiere lizenziert iverden. Äo gilbt es in der Drauftadt für die beide« B<'-zirke Mnribor einen einzigen liMzierten warmblütigen amerikanisk^n Hingst, der sich inl Best^ des .Herrn P i r S in der Tkal» s^ ulica befindet. „Eorraggio" (E.zer-I)-wie der schiene Traber genannt n>'rd, besitzt den Rekord I.A^ und brachte seinem Besitzer bei verschiedenen Nennen vn Prämien meihr alsDinar ein. Der <^>c'ngst ist von dunkelbrauner Farbe und «4 I^ihre alt. Bon ihm stammen bisher neun durchwegs schöne Traber. Mit diesem Hl^ngft ist ^venigstens teiluieise jenen ZÜ^ch^rn geholfen. die ans die Zucht von schönen, guten und schnellen Pferden Gewicht legen. Äabrestaguna des Deretn« ,Ladmn" Der Berein „Jadran" l?ielt Sonntag im Narodni dom unter dem Vorsitz se»ne^ Obmannes Rechtsanwalts Dr. Fornaza-riL seine 17. Jahreshauptversammlung ab. Anwesend waren n. a. auch Vertreter der Organisationen „Nanos" und „Jadranska stra-La". Aus den Berichten des Borsitzenden so« wie des SchriftMrerS A n d r c j L i deS Kassiers Kralj und des Oekonoms H i> S L a n : ist eofichttich, daß der Berein auch ließ. Der Ausschuß unterhält ein« Küche für stellenlose Flüchtlinge, ^rner werde-a Ve-diirftige u»rt 5bttidern, Geld usw. bete.l:. <^u-ßer^m erhalten zehn mittellose Fam'l'en re gelmäßige Unterstützungen. Desgll^ichen ver-ausgabt« der Berein beträchtliche Zummen für die Stempel Äer ausgestellten Bescheinigungen über die Nationalität des Bittstc-lers. Bej..)jler Neuwahl der LeituRg wurde der Rech'samvalt Dr. FornazariL wieder an die Spitze der Organisation gestellt. In der Bereinsleitung sind ferner Rechtsan^.>alt Dr. Bergo^, Johann AndrejLiö, Angelo Gom ba^. Dr. Eerkveniö. Odon Korli. Johann Kvalj, Roses Rojc, Johann Gergol, Josef Luksta, Johann Humar, Josef ^iZman, Jo-sef Lah, N. FilipiL. Bidmar, Direktor Do-lenc und Hrovatin. Wie man erfährt, wurde ans Initiative des Vereines „N a n o s" ein Zlusammen-schluß mit der Orgamsation „I a d r a n" angeregt. Der Zweck der Fusionierung ist im Bestreben zu suchen, die beiden bedeutenden Emigrantenvereine zusammenzuschließen, um dadurch die Tätigkeit zu intensivieren und die Untersti'lhungSaktion zu konzentrieren. Den Satten «eschlogm Ursache in Ehestreitigleiten za suchen — Zwei sestaenonm»en. In Radlzcl bei Hoi^ ereignete 'ich Sonntag gegen Abend eine schwere Bluttat. Die von ihrem Gatten Josef getv^nnt lebende L^iahrige Besitzerin N. K u ause kam. erhieli iie liald darauf einen Besuch ihres Gatten, der inl Hause randalierte. Äe Frau wies ihm die Tür und der llll'ann entfernte sich. Bald aber kehrte er wieder zurück. Die s^rau ergriff Wzwi' schön einen schweren Pf'Zhl und trat d^m Gatten c!nt<^gen. In der deö .>)ausev sprang die Frau vor und fnhrt<> 7nn dcm Pfahl niehrere heftige Schlage gegen d Bedel^?en auk, weshall? er den E^leuten die Bürgschaft ver weigerte. Bald darauf erschienen bei einem Besitzer in Studenci bei N^ribor ein Mann und eine Frau, die sich als Eheleute .Klajn'^ek aus Pleterje ausgaben und ihn um die Ge?väh- m. TodesfAe. Im Allgemeinen Kranken» hau^e swd gestern der Maurerpoller Franz .Ao r e n im Alter von 73 und di.: Ärbci'« tersgattin Frau Marie M a j h e n i ^ im Alter von 54 Jahren gestorben. R. i. p.! m. Aus dem La«dmirtfchaftsbi«ust. Der Byzirkslandwirtschaftsreferent Franz W e u i g wurde von Eelje nach Kranj versetzt. Der Landwitschaftsreferent d. R. Johann Dolina r wurde reaktiviert und al4 Honorarbeamte der Bezir?shauptmannich»ist in Celje zugeteilt. m. In LaÄo ist i-m hohen Mter twn 8-dmm über das Leben und W-rken MasarykS. » Generalversammlung« . Am ??. d. M. findet die Generalversammlung des I. Rad-fahrervereines der Textilarbeiter im Vereins lokale (Gastlhans.HöniMmnl) statt. Beginn um 15 U-Hr. * Besuchet die 5wbarettabende der VeUko kauarna. — Dautig — Reftamant. 250S m. Zlata Gjungjenac gastiert. Die Primadonna der Ljubljanaer Oper Frau Nata Gjungjenac, der schon bei ihren Gast-ispielaustritten in „Hosfmanns Erzählungen" und „Faust" einen durchschlagenden E^clg erzielte, wird Donnerstag, den 12. d. die Rolle der Madelaine in „B all im S a v o y" singen. m. Der Nschereiverein in A»aribor hält Freitag, den.?O. d. um A) Uhr im Jagdsalon des .Hotels „Orel" seine N. ordentlich' Jcch^ restagung mit nachstehender Tagesordnung ab: I. (^nehmigung des Protokoll' 'vr letzten Jahrestagung, 2. Berichte der A'mter-führer. Z. ^^hl de? Ausschusses. 4. Wahl von zn>ei Rechnungsprnf<'rn. s>. ^^handlung von selbständigen Anträgen, die Tage Mriborer Zeituns^ Numm«r 0S. « den ll. Mir, l9»> Beginn der Versammlung eiiizubrulgen sknd, ti. AllfSlligketten. m. Für bi» Viener Meff» sind MesseleHi-nnmtimien, Fahrkarten Mr Hin. «mid Rückfahrt mit allen ErmäßigUngen so»i« Schillinge zum besten Tageskurs i« den schästsstell«n des „Puwik'' in Mavbo, und (5el^e erhUtlich. m. Dt« vintettlMPwd» i» sso Uchtbil. der«. Donnerstag, den IS. d. um S0 Uhr t-er anstvltet drtrag lrber t>i« Olympischen Winter'pie-ie in Garmisch-PartenNr^. Zur vor^h» rung gelangen insgesamt gk0 s^ti^che Bil-der. Bortrag findet im Saal de? BclkS-Universität statt. nl. Aranzabttse. An Stelle eines lkranzes sür den verswv^nen Anspettor i. R. Plpan stiftete t»ie . JamM Legat-Gasporin jün. den Betrag von IVV Dinar fll? das Rote Kreuz. Herzlichsten Dank! (Der Betvag möge in der Rsdattion de? Blattes behoben werden.). ut. Wetterbericht vom lv. März, 8 Uhr: Feuchtigkeitsmesser 2, Baro«tteterstant» 74?, Temperatur 4, Windrichwng NT, Bewölkung ganz, Niederschlag 0. ttl. Haben Gie bereit» Ihr« «mmeldmis für den »»Pi»t«lk"-G«ndert»g «ach Plimita abgegeben, der am tS. b. z« de« grosM So« kurrenzen auf der Ma«mtt»t.Gcha«Ae «« Maribor abgefertigt wird, Besorge« Gie Unverzüglich ein Villett bei den „Putnik"-Se-schöftsftelleu de» i« Maribor und Celje, da im Gonderzug nur M SitzplStze vorhanden find. Der Fahrprei» ftelt sich samt Vintritt und Abzeichen «mf ««r TS Ä-nar. IN. BerhänguiSvoller Sturz. Im städtischen TiechcnhauS stürzte heute die gSMrlge Antonie T u r k u « über mehrere Stiegen uttd brach sich hiobei den linken Arm. Äe Rett'ungsabtcilung liberfichrte sie ins Krankenhaus. nl. Eine «nh eutlockt. B-i der Besitzerin Mbine Fi ch e r in Burberg erschien dieser Tage ein gewisser I. M.^ der «ngab, dah «r im Auftrage eines mit ihr in geschüstlichen Beziehungkll stehenden Mariborer Fleischer^ nicisters komme, um «ine l^nh abzuhvien. Die Frau überließ deni Mann die Mh, muß« te sich aber bereits tagsdarauf davon über» zeugen, das; sie einem Betrkger aufgesessen wai. Mch dcm Missetäter wird gefahndet. IN. Z«o»i Vrände in Ilase. RaSe wurde in diesen Tagen von zwei Bränden heimgesucht. In der Nacht zum Freitag ging das Gohöst des Besitzers Franz M n st » s in Flamnien auf. wobei ihm »)'n Schaden von !^.000 Dinar verursacht wurde, zweit« Feuer äscherte die Wir^'chaftsobjekte der Besitzerin Marie Kova ei L ein. Der Schaden berägl 2V.00V Dinor. Avowewmachtvtenft Dienstag: Mariahilfapothek.' (Mag. l^i^nig) und St^dtapohteke (Mag. M'.ncir'ik). Mittwoch: ^v. Areh (Mag. Bidmar) und ?chutzengelapotheke (Mag. Baupot). p. GunttWMiß Dt. «chMir «eftorhe». ?t«»ch lünAerq» fchweven Lechen ist hi»r der SaattStHs^t i» A Dr. R<»da S ch o-b « r i« don Jahren gestorben — R. i. p.! p. Vo»tt»G Wer di« Tich»rw;»ft. Das KveiSamt str Arbelteicverpcherüng oeranstal. tet Samstag, den 14. d. um IS Uhr im Saal der „Mladikt" einen Vortrag über die Tuberkulose mch deren BeßÜmpsung. lloberfßl« In Slovenja »vaS ^er Besitzerssohn Martin Je r e n k o von meh. reren Bui^chen angehalten und schwer ver-letzt; er mußte ins Krankeiihaus überiühr: wei^n. ^ tßkse B«rg-Tonki«o. .Heute, Dienstag, zum letzten Mal der schinissige Lustspielschlager ,^Herbftm>niwer". Ab heute, Dienstag die Fortsetzung der Ufa-Filmreportage von den Olympischen Winterspielen in Garmisch-Partenkirchen. Mittävoch die glanzvolle Premiere des größten Prunkfilmes aller Zeiten „Die lustige Witwe^^ vvn Fra-nz Lehar. In Hauptrolle das charmanteste dm^ Welt: ^^nette Macdonald und Mmrice Ehevalier. Tin Sondererfolg, der die ganze Mlt begeisterte. Union-Tonttno. Ein neues musikalisches Sustspiel des besten Regisseurs Geza v. Bol-n>arh „SS flüstort die Liebe ..." mit dem Frauenliebling Vustav F^lich. Die )veib. liche .?>auptrolle verVrpert der neuentdeckte Filntstar, die Bltdapestvrin Vlima Bulla. Eine i'eizende Handlung -mit vielen wunderschönen Naturansnahmen von Bened^ nnid lÄnge-bung von Mdapest. (^nlesstut^et clie flMubel'i^uIozenüqz c. Ves«ch In Veograd. Stadtpräsident Herr Alois M i h e l L i L hat in Sachen der Sannregltlierung in sl^ograd vorgesprochen und mit den Herren Ministern Dr. KoZul (Bautenn?iniffterium) und Dr. Le-tica (Finanzministerium) sehr nützliche Unterredungen gehabt. c. Veifetzimß. Am Montag wurde im Stadtfriedhof der Betriebsleiter und Bulka-nisator Herr Rudolf I « z erni k der Erde übergeben. Die groß« Beteiligung zeug te von der Wertschätzung, deren sich der Ber storbene erfteute. Blumen bildeten daS Sym bol steter Erinnerung. c. Zwei verjammlimgen. Aln Sonntag fanden in Eelje zwei Versammlungen statt. Im Hotel „Post" hatten unisere Schuhmacher ihre Jahresversammlung. Zum Borsitzenden wurde Herr Iager gewählt. Herr Kreutze r aus Maribor sprach über den schweren Sch^g, der nun auch den Schuhmachern in Celje drohe, da Bat'a nun auch hier wie in allen anderen Städten Jugoslawiens eine Schuhreparaturwerkstätte errichten will. — Die z^veite Versammlung war die der Hausangestellten (Dienstmädchen u. Köchinnen) in ihrem ^euen .^m in der Vodnikova ulica. Der Besuch war sehr stark, auch aus Maribor und Ljubljana waren Ver treterinnen gekommen. Die Bereinigung un terhält eme Gesangs« und Theaterabteilung sowie Lehrgänge für deutsche Sprach«, Nähen und Kochen. Zur Borsitzenden wurde wieder Frl. Resi 8 krbec gewählt. c. WinterspOtt a« So«iM>. An vergangenen Sonlckag hatte der Sportklub Celie auf de-nl Smrekovec einen Slalombewerb Kr Herren durch^gefi'chrt. Herr TkalLiL steckte die Strecke aus. Der Hi^enMlterschied zivischen Start und Ziel betrug IM Met^. Nach dem ersten Lauf steckte TkalkiL teiliveise die Fahnen um und schuf so eine neue Strecke. Der Gkiklub Celje hat einen durchschlagenden Erfolg ermngen. Den ersten Platz besetzte Fritz Skoberne vom Skiklub Celze. Gr fuhr die Strech in blerrdender, eleganter und schmissiger Manier. Bon den übrigen Läufern ragten MeStrov und KoPrivLek hervor, ^m Aweiten Laus erreichte der Sieger Fritz Skoberne die beste Zeit des Tages mit 1:V4. <ÄesamterHebnis: 1. Fritz Skoberne (Skiklub Celje) 2:20: 2. Zvonto MeStrov (SPD Eeje) 2:33; 3. Dusan (SPD Celje) 2:36. c. „Tanz auf der lantete die Losung, mit der die um die Pflege Heinrischer Alpinistik hochverdiente Zw^telle Ganntal- Cel^ des Sll^nischen AlPenvereineS einen Mas senbesuch ihrer Veranstaltung am 7. März "rzielte. Z>vei Stuiiden vor Mitternacht mußte der Zugang wegen UeberfÜllnng aller Mumlichleiten polizeilich gesperrt werden! Aus Zagreb, BaraLdin, Maribor, Lstrbljana, Ptuj, Radovljica, Jesenice, Zoötanj usw. waren Besucher gekonrmen. 4L Personen ka men allein ans Maribor! Der i^hrige Ber flnilgungsauHschuß l)atte es sich viel Mühe kosten lassen, Ziäumlichkeiten des „Ra rodni dom" ein anheimelnde?, dem Ginne der Veranstaltung entsprechendes AuSschen zu verleihen un!d allerlei Ueberraschungen vorzubereiten. Hatte sich der Besui^r im großen Saal bei den unermlidlichen Nängen der Kapelle aus Velenje „nrüde gewalzt", so konnte er sich bei den einschmeichelnden Mi-sen der „Jazz" im wiegeln Schritte deS neuzeitlic^n Tanzes wieder erho^. Zur weiteren Erhobuny und S^ürkung luden die von BereinSmätyliedern bewirtschafteten „Almhütlc'n" mit allerlei (Erfrischungen nnd Leckerbissen em. Ebnen besonderen Anzie- hungspunkt bildete das Kabarett „Hud: prask", eine Schöpfung deS bekannten alpinen Humoristen («^«r humorigen Alpinisten, wie man's will) AÄrino lkopinSek. Wie vir hör^, soll die^ AvbmM demnächst tan hieben Stadttheltter.^ Vorstellung geben! Der Berein darf auf diese in sorgloser Un-vekümmertheit verbrachte und wohlgelunge-ne Beranstalwng mit Genugwung zurück-Vlitken. Frau Ada Gri^, das schönste. „Diantt", sowie Frl. AMia Vebela und Frau Braöko wurden mit wertvollen Preisen. auS-. gezeichnet. Di« Trägerin deS ersten Preises erhiÄlt den Titel „Miß OkreSelj". «. An ale «eserveOftizierel Di« Stadt- hauptmannlfchaft gibt bekannt, daß der Nächte Bortrag für Reserveoffiziere am Dienstag, den 10. März, in der König Peter-Ka^ne stattfindet. Beginn uin 19 Uhr. — Erscheinung Pflicht! c. Die Stare wieder i« Celje. Auch bei uns in Eeije ftnd bereits feit einigen Tagen Schwärme von Staren zu sehen, die in den Baumkronen oder auf Turmspitzen sitzen und ihr munteres Pfeifen hören lassen. Sie find ^uer etwas zeitlicher angekommen als sonst. Der prächtige, sonnewarm« Montag mit seinem gütigen Himmelblau läßt vermuten, daß sie schon gänzlich hier bleiben dürsten. c. Ei« Bitter ist der S8jährige BesitzerS-sohn Franz H r e n in OreAnjevee. Er hatte 28 Jahre alte Magd Maria Bi-deLnik aus Ä^eiovje bei Sreö« ülberfallen und ihre schwere Verletzung^ an Schultern und Armen beigebrächt. Di« Bedauernswerte wurde in daS Krankenhaus Celje eingeliefert. e. Unfälle. Beim Scheibenschießen der hiesigen Schützengesellschaft im Hotel „Union" hat sich durch Unvo^ichtigkeit der Andels-angestellt« Mrko Flednik aus öret bei Celje mit einem Foubertgewehr in die linke Handfläche geschossen. DaS G^choß bUeb in der Hand stecken. — Ein« scheugewordene Kuh hat in Dobrova die S0 ^hre alte Ne-ia A r L u l niedergestoßen u. in der Bauchgegend schwer verötzt. Me beiden Verunglückten wurden ins Krankenhaus gebracht. «atlonaltdeattr ly ZklMbor Ne?ertOire: DienStoG, 10. März mil 20 Uhr: ^D«e Zistimierbaron". Ab. A. »Mtwsch, 11. Mrz: «efchlofte». DOnnerStag, 12. März um SV Uhr: „V«I i« Sa»oy". Ab. B. Gastspiel Zlata Vjun-gjevac. Niederlage. Sein Bezwinger war der Amerikaner Boioden, der den Sieg mit tt:4, 6:» glatt an fich bracht«. : In vänns» LMM ein ^oßes interna-tionateS Tenl^iSturnier, daS am 15. abgeschlossen wird. Unttt den Teilnehmern befindet sich auch Weltmeister Perry, der nach einer halbjährigen Pause wiederum den Kampf aufnchyren rvird. Auch Punvec und MitiL haben chre Nennungen dieses Turnier abgeben. : Neue Gch»i««-Vestleist««gen. Der Ame rikaner Kiefer verbesserte in Chicago seinen eigenen Weltrekord über 1ü0 Uard auf 1:32.3. — In Duisburg unterbot der Däne Jensen die f^t zchn Jahren bestehende Rekordzeit Rademach^ übn 400 Meter Brust von V:V0.2 w der neuen Rekordzeit vin» 5.4k ^ cke älösike_ t22 «Noweter auf SNem In St. Movitz wurde aus einer 100-M«-ter-Htrecke das schnellste Skirennen der Welt, der „Kilometer Lance", ausgetragen. Interessant waren ^ie Spezialskier der Fahrer. Einzelne Wettbewerber hatten an ihren Brettern Bleiplatteli montiert, deren Gewicht bis zu 42 Kllogramm betrug. ES gab zwei Werwngen und zwar für Spezial- und Tetrren, bzw. Sprungskier. Die Ergebnisse» Spezialskier: 1. Lac^ (Deutschland) Stu« dendurchschnitt 117.955 Kilometer, 2. Luc!^ (Oesterreich) 104.013 Kilometer, 3. Küster (Engelberg) 102,85? Kilometer. Sprung- und Toureniski: 1. Bultier (St. Croix) 118.304 Kilometer, 2. Lawrence (Eng land) 113,708 Kilometer, 3. Hafner (Deutsch land) 111,042 Kilometer. Die höchste Geschwindigkeit an einer Stelle erreichte Bultier mit 122.116 Kilometer. h. Lrr M». Steigende Lebenshaltungs- kosten über die Gestaltung der LebeushaltungS-tosten in der Welt im Jahre 1935 'md am Ende desselben gibt das Stiatistisch» Reichs-amt. Berlin, fa!^ndc Schilderung. Nach den amtlichen Jndexberechnungen Wersen die Kosten für die Lebenshaltung an der JahreSw«ndkosten »bgleich die Wechselkurse im allgemeinen wenig verändert waren — vielfach nicht mibeträchtlich gestiegen, wie zum Beispiel in Britisch-Indien, den U. S. A., Ungarn, Amalien, Japan, Äa-nada, der Tschecheslowa^i, GrMritannim, Norlvegen, Dänemark, Schweden und Finnland. Zu den Ländern, in denen sich die Gesamttosten der Lebenshaltung nur wenig erhöht haben, gehören vor allem die Türkei, das Mutsche Reich und die Schweiz. Die Indez-Kiffer für Österreich hatte End.' I93b den gleichen Stand wie Ende 19A5. In .Holland, Polen und Frankreich ergibt sich für das Sanze Jahr 1935 noch «in weiterer Rückgang, jedoch hatten die V^benZhaltungskvsten in der zweiten Jahreshälfte ebenfalls steigende Tendenz. Im allgemeinen ist die Erhöhung der Le< benShailwngskosten hauptsächlich durch die Entwkcklang der Rahnmgsmittelprel^ bedingt. Bon den Nahrun^smitteS^n, deren Preissteigerung zu der Erhöhung der Ernäh, rungskosten geführt hat, find vor allem die vichwirtschastlrch«^ Erzeugnisse zu mnnen, unter denen Schweinefleisch und Schmalz an erster Stelle stehen. Die stärkten Preisauftriebe für Schlveinefleifch ergaben stch in U. S. A. (-s- 44 ?S). SckiwC:-den (-i- 34»/°), der Tschechoslowakei (-!-und Dänemark 2258). Bielfach ivaren auch die Preise für Rindfleisch et^heblich hl>her. so in der Tschechoslowakei in Japan (-s- Z5^), in Dänemark <4- 23?6) und in U. S. A. (4- Im Deutschen Reich betrug die Erhöhung slir Schweine- fleisch 396 und für Rindfleisch 8?s. Bei deil pflanzlichen NahrunMntteln stehen die Kartoffeln in der Preissteigerulig ail dcr Spitze, fo in Ungarn um 71?S. in Italien um und in Dänemark unr Andere Rahrungsnri>ttel. die stark angezi^gen haben, find Milch, Butter und Eier. Auch Brot wurde teurer, namentlich in Italien und Vrohbritannien, Reis in Britisch-Indien sowie — infolge Zollerhühung — Zuck<'r in der Schweiz. Die Länder, in denen der Umschwung bereits in den Jahren 1931 bis 19Al >:inge'!re-ten war, l)aben eine Berstärtulig des Anstiegs zu verzeich-mnl; andere zeigen, zum erstenmal eine ErhöhNng »ach tahreliMgem Sinken. Als Ausnahme ist Polen zu erwähnen, dessm Index im ^zember 1935 einen '.^men Tiefstand erreichte. In den übrigen Staaten ist der Gi^ad des Anstiegs unt^chicdlich. Seit dem Tiefpunkt haben sich die Leb-'nshaltlnlgs kosten um mehr als 10?ö erhöl>t in Dänemark, Japan, den U. S. A., Britisch-Indi^n. China und Belgien. Das Deutsche Reich steht mit 6.5an zehnter Stelle, äoobei noch zu erwähnen wäre, daß es mit einer Ausweitung der ErnährungÄosten um 10.49ö den dreizehnten Platz 'einnimmst. Sehr gering ist die bisherige Erhöhung vor allem in Schweden, der Tschecholowakei, Oesterreich, der Schweiz, Holland und Frankreich. - Die Lebenshaltungskosten haben stch 1935 in allen S«t»Orti«GSlSndern stärker erhi^ht als in solchen ut'L Devisenbewirtschaftung und vor allem im Galdblock, dessen Jn^x sogar noch einen Rückj^ang aufweist. Infolgedessen sind die hauptsächlich auf Balutaabwertungcft zurückzuEhrenden Untcr schiede zwischen den Lebenshaltungskosten in den einzelnen Ländern gegenlvärtlg etwas geringer als vor einem Jahre. Wie stark die internationale Streuung der Lebenshaltung!? kosten ist, zeigt sich darin, das; sic — in Golk» gerechnet — in Holland noch unl 3?!^ über, in Japan dagegen um 47unter dem Vorkriegsstand liegen. In der Mehrzahl der Entwertungsländer beträgt der Riickgang gegenübeic der Borkricc^Szeit 10 bis Ä)?6? Bvilniberichte L j u b l j a n a. 9. d. Devisen-. Berlin ^753.48 bis 1767.36, Zürich 1424.22 bis 1431L9, London 215.3 biS.217 39, New^)ork Scheck 4293.15 bis 4328.49, Paris 287.73 bis 289.17, Prag 190.41 bis 161.51; i>sterr. Schilling (Privatclearing) 9.40, engl. Pfund 250. Peseta 6L0d. deutsche Clearings^cks 14.10. Zagreb 9 d. S ta a t s w e r t e : Kriegs schaden 355—356. per März 0—S57. April .V4—355, 4^ Agrar 4^47, 6?8 Be^vlut 60.50^61. 7^ Jnvestitjonsanleihz 76.50 .^0, SK dalmatinische Agrar 55.50- l',0.50, 7?6. Blair 0—72, 3?6 Blair 0—82. ?lg?ar-'»an? 339—241. Höhere Medveelse auch am Marlborer Mar« Die Aktion zur Erlangung höherer Bich-Preise, die in der Umgebung von Zagreb r»r 14 Tagen ihren Ausstang genmnmen hatte, hat nun auch auf A!aribor übergegriffen. Kür den heutigen Vichmarkt haben die Bauern die nötigen Vorkehrungen getroffen. Bor Boginn desselben bewertete eine besondere, aus Landwirten zusammengesetzte Kommission sedes aufgekriebene Rind und setzte den Preis fest, untcr dem dasselbe nicht abgesetzt werden durfte. Primaochsen wurden zu 4.2 5bis 4.50, Sekunda zu 3.75 und Tertia zu 3.25. Stiere zu 4 bzw. 3.75, ffühe zu 4 bzw. 3.25. Beinl. Vieh zu 1.80 bis 2.50. Kalbinnen zu bzw. 3.S0 und Kälber zu 6.50 bzw. 5.50 bz'v. 4.50 Dinar pro Kilo Lebendgewicht gehtM-delt. Der Markt wuvd« bereits weil vor Mittag geschlossen. Die Fletschhauer haben sich verpflichtet, chren Aiehbedarf nur bei den ?^auern zu decken, dagegen nicht bei den Z.vi schenhändlern. die in den letzten Tagen groM Viehmengen zu niedrigen Preisen ausgelau't haben, um dieselben anl Markt mit großem Bewinn abzusetzen. Keine Dalutenerperlmentet Erkliirvng des Gouverneurs der Rational, dank. Die Nationalbank hielt vergangenen Sonn tag ihre. 16. Generalversmnmlung ab, in welcher die Bilanz flir das vergangene Jahr genehnligt wuvde. In der ausführlichen Debatte über die Politik der Rationalbank und deren Aufgaben ergriff auch Gouverneur Dr. R a d o s a v l j e v i ü das Wort und erklärte, die Bank werde ihre bisherige Politik der Unterstützung unserer Geldinstitute fortsetzen, allerdings soweit es in ihrer Macht liege. Die führenden Goldinstitute hätten sich im Zuge der Samerungsaktioi^ wieder auf die eigenen Beine gestellt und setzen jetzt ihre Tätigkeit auf einer gesünderen Grundlage sort, wobei ihnen d. Mtiional bank die Rückkehr zum tumnalen Leben soweit als möglich erleichtert habe. Deshalb kAnne von ihr nicht verlangt werden, daß ste an die Lösung wirtschaftspolitischer Probleme schreite. Die Nationalban? dürfe sich in keinerlei valutarische Erperimente einlassen, von denen niemand wiffe, welchen AluSgang sie nehmen würden. Die Erlxlltung des bis herigen Wertes deS Dinars sei unumgänglich notnxndig. X Bor der Sinsithrung der Jmportkon-trolle. Unüer dem Druck der MrtchastSkreise sah sich dic RationalKank vevanlatzt, Matznahmen zur Einfuhr der Kontvolle zu studieren, wie dies bereits in den meisten an-deren St«iten der Fak ist. Man denkt hiebet an die vorherige Devisenbeschaffung, wobei für jede Änfuhr die entspreö^nde Genehmigung zu erteile,! wäre. Nach Beogra-der Meldungen wird bereis ein entsprechendes Reglement ausgearbeitet. X Der Veinmarkt in Ljutomer lviss einen zufriedenstellenden Besuch auf. Es wurden gegen 500 Hektoliter Wein verkaust, doch iinrfte der Msatz in Hinkunft größer seln, da zahlreiche Interessenten l^schäftsverbin-düngen mit den Ausstellern anknüpften und später ihren Bedarf bei denselben eindecken werden. Die Preise sind sehr niedrig, wogegen die Qualität nichts zu wünschen läßt. X Damrnbes Ansteigen der Teepreise. Me die „Jugo-Pressekorvespondenz" aus London ersäht, erfahreil die Teepreise infolge einer erfolgreicheil Produktionseinschränkung und der guten technischen Position des Marktes eine dauernde Steigerung Di« Teelager im Bereinigten Königreiche betrugen zum 31. Januar 271,470.900 lbs gegen-über 305,422.000 lbs zum 31. Januar 1935. Sollte der Tesabsatz das Tempo der letzten sechs Jahre beibehalten, dürften ivahrschein-lich die Bestände Ende Au^t auf etwa 210.000.000 lbs sinken, was den niedrigsten Stand seit Mai 193.2 bedeutet. Man ertvar-tet aber, daß der Deeverbrauch noch wc^iter zunehmen wl^e, was aus der Verbm^ichs-ziffer für Jänuar (36 408.000 lbs gegen .W,875.000 lbs inl Januar de^- Vorjahres hervorgeht. X Erzeugung von Kunstfaser« in der Tschechosloivalei. Bei den Wechoslo'.vakischen ^nstseidefabrrken wurde die Erzeugung sogenannter Stapelfasern angeregt, die von der Textilindustrie in bedeutenden Mengen, hauptsächlich aus Deutschland und vor den Sanktionen aus Italien eingeführt wurden. X Deutsche Wo»stoffe i« Jugoslawien gegen Elearingmark. Wie die „Jugopressekor-respondenz" l^richtet, ist auf dein jugoslawischen Markt in letzter Zeit eine Häufung deutscher LieferungAangeböte für Wollstoffe zu beobachten, die gegen Cü'iringmark zu haben und daher in feineren Qualitäten um volle 25^ billiger sind als die englische und tschechoslowakische Konkurrenz. X Britische Industrie »ünscht Nevifion der VZeiftb-günstiguugSilausel. Beim Londoner Aukenhandelsamt sprach eine Deputa^.'ion des Nationalverbandes der Fabrikanten vor, n>elche darauf aufmerksam machte, daß in Gros^britannien die Meinung zunahm?, daß dic Frage der Revision der ??!eistbogünsti-gungeklausel in den Handelsverträgen erneut behandelt werden soM. Die Deputation er-sm^e 5as Handelsmin^rium. sich nt'.i die-ser Angelegenheit drwg^ zu befasien. X Rumänische Teztilgrünbungen täglich. Die Gründungstätigkeit in der rumänischen Textilindustrie scheint nach neuen Rekorden entgegenzueilen. ES vergeht buchstäblich kein Tag ohne nd verhandelt mi>t einem Textilindustriellen über die Errichtung einer Hanfspinnerei. SchlieUich hat die Kunstseidenspinnerei der Apretura in Popo^ti-Leordcni ihre ersten Produkte bereits auf den Markt geSbi^acht. X 7;H Milliarde« UGA-Anleih, gezeichnet. Nach einer Mitteilung des S5)atzamt?s in Washington wurde dl« zuletzt aukgeleg:e Anleihe siebenmal, die Staatskasienscheine ^nf-mal überzeichnet, so daß auf den vom Staate angeforderten Betrag von 1V< Milliarden Dollar insgesamt 7.^ Mlliarde^: gezeichnet wurden. X Sxporti^ichkeiten nach Arabien bestehen laut einer ^r „I. P. K." zugekommenen Information, für Textilten, Knchinir. Strümpfe, Garnwarcn, Nadeln. Papiererzeugnisse, eventuell im Hinblick auf dl<' beginnende Motorisierung und Telephonisie« «mg des Sa-ides auch die entprochwd^ Ah», paralte und Maschinen. Die HauptbedingMW der Markterfchvchnng ist Billigvett und Festsetzung der Pvei^ eis Jeddah, denl Haupt» Hafen, der i:: ummttewo^ HW d» stad' MMa S-gt. der «ich. Die fvmMfche Kammer -wird Svumächjt den Gesamtkomplex der landwirtschaftliche« Fragen in Beratung ziehen. Dies wird i« Zusammenhoilg mit A? Interpellationen ev-fol^, iv^e Kum übevwiegellden Teil Agrarfragen betreffen^ Die Mhrzahl der Jnterpellmlten verweist auf di«: Rottvendig-ke-it der Revalorifierung der Preise der Aprarprodukte, denn die franzöisii'chen Landwirte leiden gegenniärttg unter dem Ms;-Verhältnis zwischen den Preisen der Agrar-nnd der Jndustrieprodukte. Die Preise der landwirtschaftlichen Produtte sinken, während die Jndustrieerzeugnisse im Preise steigen. Seit Boginn dieses Jahres machen sich jedoch vers^Äene günstige Anzeichen bemerk bar. Gchvil setzt lätztl sich vovau4seheil diaß nach der diesß^rigen Ernte keine Uoberschüsse verbleiben werden, die im nächstSi^. Jahre die franAöfische Landwirtschaft belasten würden. Die Ers«z^pfung der Borräte, wslche die Preise gedrückt haben, ist nicht inehr fern. Es scheint, daß die schlinn^ Zeit der Agrarkrise in FraÄreich bereits überstanden ist, daß sich der Markt allmähli-H echolen und die volle Revalorisierung l^r landwirtschaftlichen Erzeugnisse ÄirWchkeit werden Mttmoch, U. ML«A. LMq»ua, IS. 13.W Schallplatten. w NatM. 16.45 Schulvavtrag. stunde. 18.B Esperanto. 19.2b „Die fiihrung aus dem Serail", Oper vo»c Mo-zert. 22.10 Heitere Tboaterweisen. — Ver-Un, 17L0 Funkberichts 18 Buntes itonzert. 20.15 Bor<>rag. 21 FrWicher Reigen. — Beromiinster, 17 Alte heitere BolkSlielder. 18 Ainderstunde. 20 Hörspiel. — BreSlM, 19.45 Schach. 20.45 ZeigenKfsische Musik. Brti«u, 17.40 Deutsche Sendung. Hörspiel. Morsekurs. 20.10 „^lenblut". — BuvaM, 18.40 Salonorch^'ter. 20.15 Konzertorchest^r. — Deutschlandjender, 16 Tanzmusik. 1? Unterhaltungskonzert. 18.45 Sport. IS Taaz der Instrumente. 20.45 Blasmusik. Droitwich. 18.15 Tanzmusik. 19.30 Me Musik. 21 Siirfoniekonzert. — Hamburg, 16.50 Gewerbevortrag. IS UnterhaltuiigSkonzert. 19 Militär-Blasmusik. 20.45 Nordis5)es Klnzert. — Leipzig. 8.30 Funkorchester. 12 Th«tterorchester Koburg«. 16 Lu-stspial. N Musik. 17.40 Astronomie. 18 UnterhalttlngS-kr-nzert. 19.45 Hörspiel. 20.45 „Die WaKü-re", Oper von Wagner. — London, 19.30 Kinoovgel. 20 Mlodien der Stavt. 30.3t) Hörszene. — Mailand, 19 Unterhaltunl^s-konzert. 20.35 Opernaufführung. — chen, 11 Harmonrkakonzert. 12 Blasnmsik. 18 Bunter Nachmittag. 20.45 „Der steiner-ile Mann". Hörspiel. — Paris 18.I0 Sinfcn. Musik. S1 S nertn in einonl MÄnchener Bräu, „ich habe Nlerenragout, Kalbshirn, SchweinSfüsse, Hühnerleber..." „Sie müssen nicht immer daran denken,^ erklart der Gast. „Ich habe zum Beispiel Rheumatismus, Ziehen iin Rücken, Kops-»veh und dazu einen leeren Mageii. Mo lassen Sie I'bre Leiden beiseite und briiigeit Sie mii: ^.ieber eiinnal Schinken und Ert^" ,Raribover Z«ituns" stummer üt Mittwoch, den 11. März 1936. b. Di« Neu» I. A. Diese erstNaftige ilw-sttierte Wochenzeitschrtst bebildert« Tonverberichte aus allen Weltteil««, die neuchen Nachrichten über Politik, Technik, Spvrt, Theater und Film, die letzten Modeneuheiten und eine» spannenden Literatur-teil. Verlag in Berlin SW KS. Preis SV Pfenniffe. b. Mipa«. Em tibeta»»tscher Roman. Bon Lama VonAden und Al«x poetRrmvl we>»r! kntxlünren un6 Xukneuvrn von Nerron»«-2üeen. ^Anteln. !(».1tümen etc. k^ack patentiertem Ver-kkren. i. ^arld. pitrnt^ pral-nie» peltlcsn. ö^arikl>r. Xreko-va 12. Z4Y0 IlMMKi ^.s«iovkc Ä5 XtlokeaDturiodtua» bitiii zu v«klc»uten. .lenkova !. 2^7 ^äorner Kl«iw»»va. .««tlr »ut ork»Itv». «I ver Knuten, prswlr, SlomSkova !Z. ?tu» äenci. ^35l Qut ertlsitener tioker Xiuüsr-v»««n dUIix ?u verk?utön. — X^r. Verv._ 24L8 SlnKvr . ?»liUimsseliIoe. ?un6-Zctiikt. dilliL :LU verkauien. — koter. podreZka c. 9. 249Z sfssiifttAFMsilF K»«I« »ItO« Sildeklrro nvn, tslscdo ^kno ZIU kibedst. prei8vo. ^ StuMpI. (Zoillardei. ter XoroSlc» «»t» S. RS? 8p»rd»vli ^ostn» d?»n. oöer 8poÄnieitajer8!c» bis Olosr «e»on monatlieke ^d» TSklune unÄ Ltedentellunr. ^ntrSile unter »Lkriieiikeit« an llie Verv. Z494 >ieuos «u v«rk»utvn. Stmlensi. (ttdxcr-öleov» 16. 2487 K»ut» LI» «t. /vOli»«tUo». k«« in k>c>drv5je. d?v. sn 6er perjpkorie j^arlbn.5. trS«s odne Vermittlsr- mit preisan^sde unter »k'lovo«? an äie Verv. 2493 Z»l«teodM«r mit de8ton I?«-iersn-en. (Zotl. ?U8eIirttten un» tor »(Zol-zuelrerditelter suetit ladrvs-oäer Laizonstolle in vten. nur ln sau? ersrlcla»si«. NSusern. 0ilorten erbstoa an I^uä. Xssper, tlotel k^sribor., 23ZS (ZutSZ A^u»tk»r-'I'rlo vir«! aut. genommen. Qs8ti^au5 Krvn. podretle. 2484 men. Ml lilM« im Zentrum 6er Staät ?u ver- owZnova 1v kauten, dlur ^nkraitzn von ät-rollten Intere8»entvn «ü kickten SN vr. Kioser Karl, ^vo-kst in ^sribor. ^I«lr8sn6i'0. va eesta 14. 8lV NotOlttedl» mit (Zs»tlisu8l«>n-Z!088ion t<)8vdna oravie») tiir Lsison eo5uellt. ^är. Vorv. 248Z Verkauie 0»weiUsdrr«6 In tadellosem ?u8tsn6. ?Iom-ZIcov trT lA-l. 2496 ^ato.^kllllm«l»tor, 12 >Vsrt. vis neu. billle 2U verksuken. ?U8eiir. unter »^kumulstor« SN 6j« Verv._2497 Vvriutute tieisn äunkeldlsuvn KiiuIervAU««. Qlsvni trjx 4 im (ie8eliStt. 2498 Lliil>»«düoli«r 6er ^Viestna krsattnles «l verkautvn. ^n-trKxo unter an 6>e Ver-vsitune. _24S7 un6 Vr»oi«i von S ke sutvärt8. »Ksns6s». Xleicssn-6rova 51 (i^ollcerel Verntlsr6> 2Zl)9 Separ. 8onniees Zemmer, ein-detti«, iVOld^ti«. sd-ulleden. 8«6n2 ul. 1K-Z._2009 . Xleine5 Äm»»k sokort »u vor-'mieten. Vr»v8ka 1^. venet. 2480 vedlltiuos» ver6«ll suiionom- Vsmensalon 1'opisir. _^ 0»wvnIrl,«irlii, nette, jüu^ere Xratt. im 5tut-en dvv»n6ert. vjr6 aukenommen. lZvN. ^n. xedvte »n 6ie Verv. unter »liiedtie 2«. 2SV4 Liostüoicise VlU». mas» ves, 8c!,Sne8 Oebüu6e. ln 6er diii' ke 6e8 vsdndofes Letten Varz^siilunx verlcautsn. In-tormationen bei H. ?ra.ijo Lkerdiniek, lkuSe. 2492 XlaäorkrKiIelu. pertekt 6sut8ck un6 8loveni8eii. 6a8 im Nsu8-kalt mltiiilkt. ?u 2 Kin6ern. 5 un6 1 Iskr. xezucilt. ^ntrsUen: Llso Käfer. Llomitcov trx S, 2Vj8etien 14^16 s.itir. 2491 I^einer billiger Ko»ti»I»tr iltr l7Mri«so ^ittel8ek«Ior ?e. «icilt. ^ntrkxe unter »15. Nl.« an 6ie Verv. 2482 l)out8vke» vir6 eo8uekt 2U meinem IvjAi^rls. Süden. ^ntrSee erbeten sn l'rsu vr. Veselov8kt Joslp, Zomdor. vuasvsics t»»ndlu««t. (Zrexoreievvs ui. 16. 8tu6«nei. 2489 A««v ««l Kiivd« SN Icin6sr-Io5o Partei ad^ueeden. ?rsnc kilipie. i^aridor. 2499 im6 Küede sn kleine l^amliie 2U vergeben, j^sjna ul. 39. 2500 8onnl«e8. mübl. VINeaTlwm«. Ks6. sofort »u vermieten. — X6r. Verv._2801 Lw (Ze»eIittt«Iok»I un6 eine c»sryollvokvun« isl ad I. I^ür? eu vermieten. >^n?utrs. Leu ln 6er Kinokanziei. 8kl Kino«. 1878 Liebe wandert übers Meer Roman von Fritz Aletzner »i»edersec>,eit. Trotzdem überlegte sie, lvi« schön es doch gewesen wiir-, ivenn lhrer armen Dietlind das Gliick an der Seite des Sohnes ihres Ber^vandten geblüht hätte. Doch was komrte sie gegen den Millen ihres jähzornigen Mannes machen? Er hatte ihr ja alle Briefe nach Afrika diktiert und in denen war doch immer nur dir Rede von Margot gewesen. Eben tam .Herr Herfurth in einenl neuen Sonntagsanzug. Schnell hatte sich Herberi .Hiller erhvb-^u. „Herzlich lvillkomnlen im ,Waldkater-. lie. ber Doktor! Also sind Sie endlich doch ge-landet?" „Ich freue mich außerordeMich. Sie kennenzulernen, .Herr Herfurth. Wir haben ja durch Tante manchen Brief mtieinand«r gewechselt. Und nun war es Baters innigster Wunsch, daß ich mich Ihnen persönlich dor-stellte" „Ja. natürlich, lieber Dottor! Wenn man, wie wir, verwandt ist, ist daS nicht mehr als ein selbstverständlicher Wunsch. Nicht wahr, Eäcilie?" Komisch, wie galailt und liel»ensVürdig doch heul« ihr Maiiir sein konnte! Frau Her-furth kannte ihn jetzt kaum wieder; aber sie nickte bestätigei^d. „Ich bewundere die Tatkraft Ihres Herrn Vaters, Herr Doktor. Es muß doch nicht leichl sein, so gewissermaßen auf Vorposten im Innern Afrikas sein Leben zu fitsten. Da» heißt, frosten ist wohl nicht der ruhige Ausdruck, paßt eher fiir uns. Hier in Deutsch land liegen die Verhältnisse wesenll'ch ungünstiger. Von aller W«lt werden wir ausgesaugt und boykottiert. So schlagen wir uns alle künlmerlich durch. Wenn es unS freilich noch etwaS !^sser gcht als nmnch anderem, so ist das in erster Linie ein Verdienst Ihres Herrn Vaters, für das ich !»iermit 'm Namen meiner Familie herzll dan!en möchte." „Oh, Vater tat es gern, sehr gern sogar. Und ich habe ja die Absicht, mit Ihnen über die Zukunft des ,Wald?aterS' zu sprechen", erklärte Herbert .Hiller ganz genau so, wie es i>hm sein junger Chef gesagt hatte, der indes draußen an der Theke saß und als einfacher Chauffeur sich n^t Dietlind unterhielt. Die Tür ging aus. In einen, raffinierten Bormititagskleid mit ütngen weißen Manschetten stand die schivarze Margot auf d«r Tchwelle. Schnell hatte sie ersaßt, ws sie den Herrn schon einmal gesehen hatte. Aber die klein« rundliche Gestali H?r> Herr. / Wie unler einenl Schlage zuckte i^raii .Hersurth zusammen. Ihr Mutterh?rz kraplpfte i'ich. So also wollte« es die beiden zwinizeu. Nein, sie konnte es nicht iibers Hcrz bring^'n, hier lveiter zuzuhören. Deshalb c'rl>ol' sie sich. „Bitte, entschuldige miib, lieScr Ralf — Hansfrauenpflichten!" Lk<'treick: V6o — l)ruel^ 6er «!^»rit>nr»lc» tisksrns« in ß>t»ridor. — k'iir