MbacherO Zeitung. Vlr. 13«. p. ,,. bald,. N. 5-s'<>. »ilr U. .^ufi^ >>., H»u' Donnerstag, 8. Juni. « stilln »'. ls , größere tl. Z«l« « lr.: dt, e»l«e« 1^,7«. Amtlicher Theil. Ihre Majestät die Kaiserin und Königin haben an Ihre t. und l. Hoheiten die durchlauchtigsten Frauen Erzherzoginnen Marie und El »tilde nach- säendes Allerhöchste Handschreiben zu erlassen geruht: Liebe Frau Muhme Erzherzogin Marie (Clotilde)! Ms Ich in Meinem Zchreiben vom 7. November o- I, Eller Licbdcn Meine Absichten in N^ug auf die ^.mehrung der Stiftungsplätze im hernalscr Osftzlcrs^ Tljchter.Erziehunllöinftilule brtanot «ab und Mlr Ihre filrdcrsame Unterstützung bei diesem Unternehme« crbat, hat Mich die Zuversicht auf die stets bewährte Mlld thilligteit der Frauen Oesterreich-Unaarns im vorhinein der Vcsorgnis eines ungenügenden Erfolges enthoben. Das nunmehr bekannte Ei'.dcrgcbnis der Sannn-lllngen hat jedoch alle Meine Erwartungen übertrofsen und bietet nicht nur die Mittel für die angestrebte suc-cessive Vermehrung der Stiftuugsvlütze um dle Zahl don oievzig. sondern ermöglicht auch die mfolgc defien unumgänglich nuthweudigen Erweiterungsbauten des In< stltutsgebäudes. . Dieses glänzende «esnltai, wodurch schwerer MMl-lientuminer mancher braven Söhne des Vaterlandes gelindert werden wird, verdanke Ich zunächst dem eifrigen Bemühen Euer Llebden und der von Ihnen gebildeten Damencomites. Mögen Sie selbst und all die Frauen, die sich diesem edlen Werle gewidmet haben, in dem Bewußtsein einer schönen That und in der unausbleiblichen Dank» barleit der hiedurch Beglückten den Lohn Ihrer Bemühungen finden; Ich folge gleichwol dem Dränge Meines Herzens, indnn Ich Ihnen, liebe Frau Muhme. "n> sämmtlichen bei den Eomitis betheilwt «evesemn Damen Meinen aufrichtigsten Danl und Meine vollste ^erlennuna aussprcchr. , ^ , Mit Gesinnungen oolllommenster Hochachtnng oer. bltlbe Ich ^" siebben ^^.^^ ^l,rm Elisabeth w. p. Wien am 30. Mai 1876. ,,, Be. l. und f. Apostolische Majestät haben mit höchst unterzeichnet?.,,' Diplon.e denl pensw..ertt 3b«r°espan des iumaner Comitates. ^'^ap.ta °o ^"me und Vuccarl und Milgliede der Magnatenlafel des ungarischcn Reichstages, Vartholomäus Benedict Ritter Hmajii v. Svet-Ivan, als Ritter des Ordens "der eisernen Krone zweiter Klasse in Gemäßhcit der Ordensstatutrn dcu Freiherrnstand allergnüdigst zu verleihen geruht. Sc. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vVM 26. Mai d. I. dem Vicar und Pfarrdechante» w Geiersberg I'. Anton Buchtel in Amrlcimung seines vieljährigen, verdienst, lichen und gemeinnützigen Wirkens das goldene Verdienst kreuz mit der Krouc allergnüdigst zu verleihen grruht. Der Minister fur Cultus und Unterricht hat eine au, Staatsgymnllsium in Trieft erledigte Lehrerstelle drm Realschullchrcr in Teschen Dr. Karl Moser oer liehen. ___ Der Minister für Cultus und Unterricht hat cine an der Staats-Realschule in Görz erledigte Lchrcrstclle dem Realschullehrer in Salzburg Justus Hendrych verliehen. Nichtamtlicher Theil. Iournalstimmell. Die Presse untersucht t»i« gegenwärtige mililä. rische Lage der Türlei und hält dasür, daß wenn sei« lens der Aufständisch:,, der »euen türkischen Regierung nicht eine, wenn auch nur kurze Zeit des Sammeln« gewahrt werde und wenn eine allgemeine Erhebung aus-brecht« sollte, die Wchrlrafl der Türkei ohne fremde Beihilfe lamn imstande wäre, o»s Keld zu behaupte". Die Vorstadt-Hcituna spricht es positiv aus. daß die TKrtei Zeit ge»on«en habe. und mit ihr auch der eur,ptijch« Friede Die« sei >er einzige Nutzen, welche,, bis jctzt der Thronwechsel «ebracht hat. Der Morse« post scheint e«, daß Fla, lleich eil't vermittelnde Stellung zwischen den englische,, u„d russischen Anschauungen einnehme. Die Entscheidung aber liege, wie das Blatt mei«l, bei Oesterreich. Die Neue freie Presse bespricht den Verlauf der eben geschlossenen Delegations.Session im Zusammen, bange mit der AuSglelchsfrage, namentlich dem Wehr. aeslvc. das im Jahre 1878 im Reichsrathe zur Erörle-run» uelangen wird. Jedenfalls sei durch die Delega» lions Belhaudl.mgen eine ern^ Eil.leltung zur e.nr< aisiben Behandlung der Wehr Organlsatlonöfrage aegc n wo"n Allerdings eröff.e die Art, wie G^f An drassy für die Aufrcchthal.tung de« Präsenzstande« eintrat, die Aussicht auf eine lampfreiche Discussion, i» welcher die Ungarn wieder auf der entgegengesetzten Seite zu finden sein werden; dennoch hatten die /loge-ordneten der Verfassungspariei politisch klug gehandelt, weil in den Delegationen die Verminderung des Hee«c«-standes vorbereitet werden muß, wenn im Reichsralhe irgend eine Aussicht ans Erfolg winken soll. Die Tage «presse huldigt der entgegengesetzten Allschauuna, indem sie hervorhebt, daß die Delegationen in Erkenntnis der Richtigkeit der Au^elnundersetzuligen des Grafen Axorassy die Monarchie vor einer selbst« mörderischen Tugend bewahrt und das Heercsbudget votiert haben. Zur orientalischen Frage. Vo„ St. Petersburg auS wird das Festhalten an den von der Türlei zu verlanycllden Reformen i», so unzwiideuliger Weise betont, daß der Schluß gerecht, fertigt erscheint, die russische Regierung habe der Umwälzung in Konstantinopel gegenüber bereit« definitiv Stellung genommen. Dagegen weldeu von K o u st a n-tlnopel aus Reformen für das gesummte linlljche Reich in Aussicht gestelll, mil denen der durch den Willen der Nulion berufene ..Kaiser M u r a d" sein Regiment zu inaugurieren gedenk!. Wenn nicht alles trügt, bewegen sich die russischen A„. und Ntisichleu in einem direclen Gegensatz zu den Streuungen der Factoren, welche den Umschwung in Konstanlinopel herbei« geführt haben. Die „junge T ü r l e l" will Reformen im abendländischen Sinne, aber für das gesummte europäische Staatsgebiet der Türkei auf der Basis der In. tlgrilat desselben und unter Ausschluß aller Sonder-beslrebungen einzelner Theile, welche eben nur die Ko<-ldlung vom Reiche als lltzles Ziel verfolgen. E« ist heute «in Ultheil darüber nichl möglich, ob u»d wie die iui»rK«ertm P«»««ztn di« neue ^aae für sich aus« zubeulen suche» »erden, aber man gewinnt den Oindlucl, als ob Serbien »nd Montenegro neuerolng« nlchl mehl behindert würden, die stellenweise im Niederbrennen begriffene Muth des AufstandeS nach Kräften zu ein»ulli,.) >l« ;>"?!" solltet nicht allzeit hier oben sitzen u"d in b^ust hmausstarren. Gunda," sagte die alte 'lmme hilhl^uer über den Schmerz und da« U"g ück hr s dl l ""' ..Eure Wangen erbleichen und die hellen ?!ugen '"" ihren Manz." ^ „ ^ ^''^ogen sie e« doch, Herwlga." entgegnete G^a l "^. ..Warum sollen meine Wangen nicht erbleichen "Augen trübe werben?" ^ ,, ,.. dtf, ">!hl thut Unrecht, Kind, nehmt'S mir nicht l.del. "<«.!"' «"e gutmüthig. ..Ihr soll.et nicht aUe Ho^ ^ 3. ^lben. Haltet Eure Wangen nur fri,ch und ' 7""°. bis er wiederkehrt.« . . . "^ "ird nicht wiederkehren,' versetzte Gunda trübe ° r«i',?^ ^""t Ihr das wissen und wie mögt Ihr ^'Ä/ luhr die «l.e eifrig fort. «So lange Ih' ftt,3 bestimmt wisset, so lange gebt die Hoffnung "> dä^ ^"" dem liebcn Herrgott, daß er n.chl m , ^"«!""" ^inde geblieben ist." ! H' ?""'»«' " wäre besser gewefen, er wäre '^ N"^ »tblieben," seuszte Gunda. ..Seine Un-^ Hn^ c" b" Tag kommen müssen." ^ "nd l"" "^t. Kind. Isaal Habrecht muß gar ^ln "?chtic,e Feinde haben, die seinen Untergang .? is», v, "" l>" er Hell gewonnen, und wahrend er 3 ^l r> li« viel lindern Verliert nicht ben Mulh. >« ^dtt sehen, daß Eure Ausdauer nicht oer» ^ ----------- Obwol G""t>a leinen Trost in den Worten der sll.en fand lieh sie ihr Ohr doch gern und willig deren W " .! u^d e" war ihr, als fühlte sie eme momen line ^'derm'g ihrer bremsenden Schmerzen Ohne ihr ? ene« Wist", schlug ihr Yerz schneller und e.ne le.se ^u liucbt ihr ^eid gemildert zu sehen, zog m lhr Herz. ^ Noch war der Abend nichl hereingebrochen. Im s«,ste., versank goldenen Scheines die Sonne und be. .^.1 e d Natur mit ihren letzten rüthlichen Strahlen. ^nt n im Garten rauschte es traulich zu Gunda hinauf und die Bäume, v°m Nbendwinde leise bewegt, '""Da^U"er""ste. trotz ihres Kummers, der Lockung nicht mehr. Langsam stieg sie die Treppe hinab '" ^D» Abe"nd war wunderbar schön. Die Stürme, si, i.. lekter Heit daher gebraust, hatten sonnigen, ""^ ^n n Matz gemacht, und der Vlätler. und Müttn.H p""'" '" """cher srische. 3 . «.^mete tief auf. Sie gedachte der Heil, wo sie ^7mit G^ «Y ^ ^ ^ .^ ^ Plötzlich schr t s^^.^h,, darauf stand eine Ge> tnisteril es. und ,«, ^ ^ ^^ ^^^ ^^ ^^^^ stall vor ,hr, dt " « ^ ^ ^.^^ ^ ^^^ barer sturcht «rfullle. " .^,^ horst, welcher '^r gesen ^ .^^ ^^^ ^^ ^ ^.^^. Im "st" "ug ^ ^ überhatte s"ftch"^ lurch«,« hob si« ihr llare« Auge zum Ritter empor, welcher mit verschlungenen Armen vor ihr stand. ^Fürwahr, günstiger waren wol niemals jemandem die Gölter gesinnt," sagle der Rlller mit mwerlennba-rem Hohn im Tone der Sllmme. „Wie kommt's, hoch-edles stläulein, daß ich Euch hie, im Garten finde?' „Verzeiht, wenn ich darauf leine Antwort gebe," sagte Gunda kalt, „eS geziemt einem Fremdling nicht wohl, sich auf biefe Weise irgendwo einzudrängen." ..Einem Fremdling? Nennt Ihr mich einen solchen?' „Ihr steht mir gegenüber u„d also möget Ihr wol vermeinen, daß ich von Euch rede." sagte Gunda stolz, indem sie an dem Ritter vorbeischrellen wollte. Aber dieser vertrat ihr den Weg - Horn und Haß loderten in seinen Augen, nur mit Mühe behaup. let.' er seine Ruhe. ..Und wenn Ihr mich auch als einen Fremdling betrachtet, so wird Euch oaS doch nicht abhalten, mich anzuhören und mir Rede und Antwort zu stehen," sugte jetzt der Ritter, und es war Gunda in diesem «ugen-blick su angstvoll, als schwebe ein drohendes Unheil über ihrem Hauple. Sie bereute, den Vorstellungen ihrer Amme Gehör gegeben zu habe.i, und unwillkürlich lilicklen ihre Augen hilfesuchend umher. Der Ritter sah e«, und ein höhnisches lächeln glitt über sein Gesicht. Im Garten herrichte tingkum t,efe Stille. „ttange genug bin ich Euer Sklave gewesen," fuhr der Ritler fort, „und Ihr habt mich als solchen be-handelt. All' mein Werben um Euch hat nichls genützt und meine Geduld, Euch eines Tages umgewandelt zu sehen, hat eine gar harte Probe bestanden. DaS ist nun vorbei, Gunoa, Ihr werdet Euch jctzl meinem Willen unlerwerfen und mir unverzüglich folgen " d«n «!N« «n, »bn wenn st« »,ch ,n bim »««»chitt, 1002 welche« die Einheit des Reiches zur selbstverständlichen Voraussetzung hat, stößt damit von vornherein auf einen starten Gcgensatz; aber die Nothlage der msurgierlen Provinzen lann allerdings umsoweniger auf die Durch führung einer organisatorischen Neugestaltung des türli. schen Reiches warten, als die Türlei leider nur mäßigen Anspruch auf Vertrauen in selbst gutgemeinte Ab» sichten ihrer Staatslenter erheben darf. Das Papier ist in Konstantinopel genau so geduldig wie überall, und der neuen türkischen Regierung werden in den Provinzen noch weniger die nöthigen Organe zur Durchführung groß. artiger Reformpläne zur Verfügung stehen, als die bisherige zur Realisierung ihrer bedeutend bescheideneren Pläne aufzutreiben vermochte. Eine Fundan entabReform der Türkei müßte mit der Religion selbst beginnen, auf welch« die Institutionen des Reiches sämmtlich zurück führen; aber gerade auf der Religion beruht die ganze Stärke und Schwäche der Türlei und von den heutigen leitenden Staatsmännern derselben hat wol weder Midhat noch Hussein Avni das Zeug zu einem Propheten. Inzwischen sammeln sich — wie die „Pol. Eorr.," der wir blesen Nrtltel entnehmen, schreibt — von allen Seiten europäische Flotten in den türkischen Gewässern. England, welches sich dadurch an seinem empfindlichsten Punkte berührt sieht, trifft Vorkehrungen, welche weit über das Gebot des Augenblicks hinauszugehen scheinen. Admiral Drummond war in Konstantinopel, wohin er sich am 27. Mai von der Vesila«Val aus begeben, Zeuge der Katastrophe, welche der c»nfangs so viel versprechenden Regierung Nbdul Aziz' ein Ziel sehte, und die englische Flotte hat somit an der Wiege des neuen Regiments gestanden. Während die deutsche Mitttlmeer-flotte sich Lissabon und Gibraltar nähert, legt man sich die Frage vor, worin unter jetzigen Umständen noch ihre Mission bestehen könnte. Irgend einen Zwang auf die Türkei auszuüben, dürfte nach der von England eingenom» menen Stellung nur noch mit der Gefahr eines acuten Conflictes möglich sein. Für den Schutz der christlichen Bewohner der türkischen Hafenstädte aber scheint zu. nächst ausgiebig gesorgt zu sein, und Deutschland verspürt durchaus leine Neigung, Zeuge oder gar Theil« nehmer eines «unoermulheten Ereignisses" zu sein, wel« chts bei der Anhäufung so bedeutender Seestreitlräfte keineswegs als unmöglich zu betrachten ist. England und die berliner Conferenzen. Die ablehnende Hallung, die England gegen, über dem in den berliner Eonferenzen beschlossenen Vor ts chaloff'schen Memorandum einzunehmen für gut befand, hat nicht verfehlt, in der politischen Welt großes Aufsehen zu erregen. Insbesonders war man auf den Eindruck gespannt, denn dieselbe in Rußland hervorbrachte. Es ist daher von Interesse, eine in der ..Politi« schen Eorrespondenz" sich hierüber äußernde russische Stimme des näheren kennen zu lernen. Dieselbe spricht sich über diese Frage in der nachstehenden, ziemlich kühl gehaltenen Weise au«: „Seit der Beendigung der berliner Eonferenzen befinden wir uns hier, in Petersburg, in einer eigenthümlichen Lage. Wir fühlen, daß alle Welt auf uns sieht und von hier aus erfahren möchte, welches Gewicht denn endlich Rußland in die Wagschale zu werfen gedenkt, die zwischen der Freude über den aber. was er gesagt, in seinen Zügen stand es geschrieben, daß sie kein Erbarmen, kein Mitleid von ihm erwarten dürfte, sondern er ihr nur seinen unabänderlichen Willen mitgetheilt. Die Ueberzeugung aber erweckte auch ihren ganzen Muth und ihre Entschlossenheit. Sie stieß die Hand mit einem Ausruf des Zornes von sich, als der Ritter sie ausstreckte. ..Niemals!" rief Gund» leidenschaftlich aus. „Nie. mal« »erdet Ihr mich zwingen. Euch zu folgen." Und gleichzeitig kam ein gellender Hilferuf von ihren bleichen Lippen. Der Ritter lachte, aber er machte auch nicht den leisesten Versuch, Gunda zum Schweigen zu bringen. ..Ja, ruft nur —es mag Euch gar wenig nützen," sagte er kalt. „Niemand hört Euch, und wenn Euch jemand hören könnte, so würbe er es nicht wollen." Da überlief es Gunda eisig lall. Sie hatte die Kraft zum Denken, zum Handeln, ja zum geringsten Widerstände verloren, und als jetzt der Ritter sie mit feinen Armen umschlang, da war auch der letzte Rest von Vewußtsein verschwunden. Hugo von Raveshorst hob sie mit Leichtigkeit empor, und trug sie, ohne seine Schrille zu beschleunigen, nach dem Gitterthor. Als er sich demselben näherte, wurde es von außen geöffnet. Zwei Rosse standen davor, und auf dem einen saß ein Knappt des Ritters. Als letzterer sich näherte war er herabgesprungen und half jetzt seinem Herrn, d»« zweite Roß mit seiner Last zu besteigen. Kaum fünf Minuten später war alles bereit. Hugo von Raveshorst hatte Gunda, welche «och immer bewußtlos in seinen «rmen lag, behutsam vor sich ausgestreckt und mit einem Gurle befestigt. Dann gab er feinem Rosse die Sporen, und Herr und Diener jagten in gestrecktem Galop davon. ' (Fortsetzung <«l»l) maligen Gewels für die Festigkeit des Drei«Kaiserbünd« nisses und dem Misbehagen über die abermals einge« nommene lähmende Slellui'g Großbritanniens so sensitiv hin und her schwankt? Da hier in der That niemand daran geglaubt hat, daß England im vollen Eln< klänge mit den übrigen europäischen Mächten handeln würde, — hatte uns doch schon das geringe Maß von Eourtoisie bei Gelegenheit der Mittheilung des ersten Anbrassy'schen Entwurfes darauf vorbereitet — so war die Erklärung, daß die britische Regierung sich vollständig isolieren wolle, hier auch nicht von besonders niederschlagender Wirkung, umsomehr, als ja Beweise genug vor« liegen, daß eine selbstgewahlte Isolierung Englands den Gang der Dmge in Europa noch nie aufzuhalten oder in ausschließlich brilischun Sinne zu regeln vermocht hat. Auch der heiligen Allianz im Jahre 18 l 5 trat England nicht bei; aber die Idee unseres Ersten Alexanders hat dessenungeachtet fünfzig Jahre lang segensreich gewirkt und den europäischen Frieden aufrecht erhalten. Da der Beweis also vorhanden ist, daß dies ohne die Mitwir« tung Englands zu erreichen ist, so ist die Hoffnung also wenigstens gerechtfertigt, daß es auch diesmal fo fein könnte ! England ist trotz dieser Enthaltsamkeit von der Mitwirkung für die Zwecke der heiligen Allianz doch während dieser fünfzig Jahre nicht unthätig gewesen. Es hat in Italien, Spanien, Portugal und in Südamerika sämmtliche Revolutionen unterstützt, also an seinem legitimen Einflüsse in Europa nichts verloren! In der That hat daher die Ablehnung der in Berlin von den leitenden Ministern der drei Kaiserreiche formulierten Vereinbarungen hier weder besonders überrascht, noch irgendwie beunruhigt. Fast ganz dieselbe Wirkung hat hier der Anlauf der Suezlanal'Actien, die Impe» rial.Title.ch etwas dringender als bisher anlassen und Ruhland jedenfalls nicht mehr nöthig hat, sich — zu sammeln, sondern sich, wa« das Kraftbewußtsein der Nation und seine »ufuabe in Europa wie Asien betrifft, vollständig gesammelt füllt. Allerdings befinden wir uns in dem Dilemma des unzweifelhaften Widersprüche« zwischen unseren Wünschen und unserer Handlungsweise. Wir wünschen unseren Glaubens» und wenn auch nur ^imt>»oit-z)6u Namens-genossen in der Türlei ei,ie Besserung ihrer wirklich traurigen Lage, — wollen aber nicht — weder allein noch mit andern zusammen, etwas thun, was den Be« stand des llsmanischen Reiches bedrohen oder erschüttern könnte. Wir begnügen uns daher, materielle Hilfe nur für Verwundete und Kranke aus freiwilligen Sammlungen dorthin zu schicken. — Wir wollen uns nicht vergrößern, wir wollen nicht dominieren, wir wollen die eigentliche russische Kraft nicht zersplittern, aber wir wünschen eine freiere Bewegung für unsere Schisfahrt und unsern Handel, eine ungehinderte Verbindung des Ausflusses unserer südlichen Verkehrsadern mit dem Weltmeer, und begnügen uns einstweilen, unsere Gesandten verdächtigen und bekritteln zu lassen. — Wir wollen leinen Krieg, wollen lein Blutvergießen, leine Erbschaften, aber wir wünschen Ruhe an unseren Grenzen, gleichviel in welchem Welttheile, und ein friedliches, wohlwollendes Einvernehmen mit un seren Nachbarn, gleichviel welcher Nationalität und Re» llgion l Und da ist denn die gegenwärtige Lage der Dinge allerdings ein Dilemma, für welches, wenigstens von hier aus, vorderhand leine Lösung zu erwarten ist. Wie sich im vorigen Jahre die russische Regurung und Diplomatie in der angenehmen und erfreulichen Lage befunden hat, in Berlin den plötzlichen „Krieg in Sicht" doch eigentlich noch nicht für so dringend nöthig, oder auch nur wahrscheinlich zu halten, so nimmt jetzt, durch seine geographische, diplomatische und militärische Lage, Deutschland und sein mächtiger Kanzler eine gleiche Stellung mit Bezug auf die türlischen Wirren ein, und man lann nur wünschen, daß sie die gleiche Wir» lung haben möge! Wenn nur nicht irgend ein „unto->värä ovout" die Hoffnung darauf zunichte macht!" Die Situation in Serbien. In der Nacht vom W. auf den 31. Mai haben ungefähr 50(1 Türken die Karaula stupsla öcsina am Iavor, im Histricte Uzica, in Serbien angegriffen. Der Kampf dauerte bis früh. Die serbischen Wachen konnten im Dunkel der Nacht nicht unterscheiden, ob sit es mit Nizams oder Naschi-Bozuls zu thun hatten. Der Umstand, daß zahlreiche gebrauchte Metall Carlouchen, die von Hinterladern herrühren, am nächsten Tage a»n Kampfplätze vorgefunden wurden, läßt auf reguläres tiir< kischcs Militär schließen. Auf ihrem Rückzüge nahmen die Türken 585 Stück Hornvieh mit. Dieser Vorfall hat in Serbien um so größeres B^ fremden erregt, als die Pforte über wiederholte Recla' mationeil Serbiens, die auch von Oest erreich-U«' gärn unterstützt wurden, strenge Weisungen ergehe" ließ, solche Einfälle um jeden Preis hintanzuhalten. 2lst vor kurzem erklärte sich anläßlich früherer Vorfälle dieser Art die Pforte bereit, eine aus Serben und Türken be< stehende Untersuchungscommission einzusetzen, welche die Schuldigen zu eruieren hätte, die dann zur strenge" Verantwortung gezogen würden. Während man nun "' Serbien die Namhaftmachung der türkischen Commissions' Mitglieder erwartet, wiederholte sich einer der Vorfälle, welche die früheren serbischeil Reclamations provocier haben. Wenn nun auch gerne zugegeben werden soll, ^ es der Hunger allein sein dürfte, der einzelne türtiW Abtheilungen ohne Wissen, oder vielleicht selbst mit stiller Zustimmung der unmittelbaren Vorgesetzten zu diestl Art von Raubzügen treibt, so liegt es doch im licidcl' scitigen Interesse, energisch gegen derlei Einfällt vorz»' gehen. — . Die ganze Thätigkeit der serbischen Regierung >> jetzt von militärischen Dingen in Anspruch genomlnen Niemand anderer als der Kriegsminister führt das stM Wort. Merkwürdig ist es, daß man die Festungen v^ Truppen fast ganz entblößt. Die belgrader Festuua ^ in diesem Augenblicke nur eine winzige Garnison. Die officielle Zeitung füllt schon seit meiere" Tagen ihre Spalten nur mit militärischen Ernenm»"^' Neueslms ist der Russe Becker als Oberstlieute>'a"l '^ die serbische Armee getreten und dem großen Gently stab zugetheilt worden. Der gewesene österreichisch« Haüp' mann Anton Oreölovtt ist zum Chef des Gencralsla" der Ost.Morava-Division mit dem Range eincS Odm" ernannt worden. Der ehemalige serbische Major s^ Orutt, einer der gelehrtesten Offiziere der Ärlwe, ' zum Chef des GeneralstabeS der Drina Division er«'^» ' wordei,. Der zweite Flugeladjutunl des Fürsten, Ob^ Protic, hat das Commando der Donal» Division ill^ nommen. Und so geht es mit den Ernennung«' Amlsblatle continuierllch fort. .., Die Studenten der belgrader Hochschule, """ aus physischen Gründen nicht unter die Combats eingereiht wurden, sind den Lazarelhen zu Wärter!» sten zugetheilt worden; auch die Schüler der ob^ Gymnasialtlassen sollen bei den Militär Bäckereie" ^ Aufseher verwendet werden. So sl,cht und findet w für jede auch noch so geringe Kraft irgend elnt^« wendung bei der Arm« heraus. — Kürzlich hat 3"., Milan den neuaccreditierlen kaiserlich deutschen Oe"^. Eonsul, Grafen Bray, in feierlicher Audienz empfa"^ wobei Graf Bray eine Ansprache an den Furien y der darauf in üblicher Weise erwiderte. Politische Uebersicht. Uaibach, 7. Juni. ^, Im Ministerium des Aeußern haben Mrn .. Berathungen wegen Feststellung des allgemeinen öl ^. reichisch, ungarischen Zolltarifs beg"" ^e Die ungarische Regierung ist bei demselben dU>H^l Sectionsräthe MallelovicS, Baron Salmen und l" ^t v. Merfort, die österreichische durch den Hofrach ^'^ und Seclionsrath Wörz vertreten. Den Vorsitz ^ ^ Consercnzen, welchc in wenigen Tagen beendig ^. sollen, führt Freiherr v. S ch w e g e l. Die ^ ,„ lungen wegen Fcslslrllunz de« VanlstalutS wtt ^z der z.veiten Hälfte des Monats, und zwar sos" g?/<< Schluß des ungarischen Reichstages, beginnen, ^„g«" nister Tisza u„d Szell werden zu diesen Oll"« ^ wahrscheinlich wieder „ach Wien kommen. I» """^ unserer Regierung hofft man, daß diefe ^nl^e,, lungen kaum länger als bis zum 15- Juli .^nz' werden, an welchem Tage der österreichische " ^' minister Freiherr v. Pretis einen sechswöchenllly laub antritt. ^„" >z Aus Wien erhält die „Budapest« ^M Nachricht, daß der Ministerralh beschlösse" ^ ^l/ die Präsidtntenslelle des Verwaltung«^ ^ s^ Hofes vorläufig nicht zu besetzen und nu ^z" nennung des Stnalspräsidenten Sr. ""«^1 schlagen. . glachl' Aus Konstantinopel ist ««^ern dtt ^ eingelaufen, daß sich Abdul «zil °"H7dll^ in der Frühe in einem Anfalle von W°h'! ""^ H„ geöffnet habe und infolge dessen an Verv « ^ s« ben sei. Kaum sechs Stunden sp"« '" ^.n H,, das Begräbnis des Sultans, wie das ^u ^ ^ del, ..mit großem Pompe unter Thellnayn" 1003 nlser« statt. Diese schnelle Schaltung wird nicht ver-seylen, Verdacht zu erregen, und die Leiter der Bewegung Men denselben wol vorausgesehen, als sie von neun. zeyn Aerzten ein Protokoll aufnehmen ließen, welche Uderelnstimmend erllürtcn, „daß der Tod als Resultat oes Selbstmordes infolge Verblutung «folgte, die durch ^erletzung der Gefäße an den Armgelenlen mittels einer «cheere eingetreten ist." Nach einem lonstmitinopeler ^tlegramm der „Deutschen Zeitung" lautet der iirzt. Uche Befund folgendermaßen: „Man führte uns in tm großes Zimmer mit der Auesicht auf das Meer; dortselbst auf dem an dem Fenster stehenden Sopha war eine Blutlache, ebenso auf dem Parquete und in der "nchsten Umgebung. Man zeigte uns eine geschärfte ^checre von zehn Centimeter Länge mit einem kleinen «nopfe in der Nähe der Spitze. Der Leichnam Abdul AM war am 4. Juni, präcise 11 Uhr vormittags, um welche Zeit die Tc-dlenbeschau vorgenommen wurde, be-">ts ganz lall; doch war die Todtenstarre noch nicht k'Ngetreten. Man fand am linken A>me, unweit unter-Mb der Biegung, eine drei Centimeter tiefe, fünf Cen. "Meter lange Schnittwunde mit zackigen, unregtlmäßi. Utn Rändern. Die Venen waren gänzlich, die Arterien zu drei Vierlhcilen durchschnitten. Am rechten Arme, so ziemlich in derselben Gegend wie am linken, befindet sich eme zwei Centimeter lange, kaum anderthalb Centimeter tttfe Schnittwunde, durch welche blos die kleinen Venen durchschnitten waren." Nus slavischer Quelle geht ferner die telegraphische Meldung ein, Fürst N.lica habe alle im Auslande wei» lenden Montenegriner heimberufen und den Iournalcorrespondenten verboten, über die Bewegungen ber Truppen telegraphifche Berichte abzusenden. Die Aefs der Insurgenten beschlossen angeblich, mit dcr Legierung Murads V. in leine Unterhandlungen ein« zutreten. Im Dugapasse steht ein neuer Kampf bevor, da Mulhtar Pasch, den Befehl erhalten hat, wieder einen Vorstoß zur Verproviantlerung von Nilftt zu "lach««. Die französische Nationalversammlung hat sich drei Tage lang mit den» Gesetze über die Verleihung dcr akademischen Grade beschäftigt, und die Parteien gc-rlethen ziemlich hart aneinander. Bonapartisten und Le-gltimisteu kämpften Schulter an Schulter. Am letzten Tage der Debatte — Samstag — sprachen Minister Waddington und Jules Ferry. Es unterliegt nach der Aamenszahl, durch welche der Abschluß der General-Debatte entschieden wird, kaum mehr einem Zweifel, ^aß die liberale Auffassung durchdringt und die Candidate« der „freien" Facullätcn ihre Fähigkeit zum Lrhr-anüt vor cimr Staatscommission zu erweisen haben werden. ,, Die Sommersessiou des schweizerlschen Na« '""alraths wurde vorgestern mit einer Rede des Prä. '^tnten Oberst Emil Frey eröffnet. Derfelbe wies darin °Ä> hauplgegenstand der Verathungen, daS Fabrlls. N,< indem er bcwnte, daß der Staat die Bahn "Uhschaftlicher Reformgesehgebung, von der das Fabrlls M den U„fa„g Hilde, betreten müsse. Die demolra-'M Nepublit habe mehr als Mr andere Staat die N«be, den Quellen des Elends nachzuforschen und ?ben zu verschließen, da die Wohlfahrt des Staates ln^l Wohlfart aller Staatsangehörigen unlösbar oer-M ist. ^^^^ ,^^„ ^ießlich: Zum Präsidenten zz "alionalraths «epli (Canton St. Gallen), zum ^"Präsidenten Slaatsrath Bernez (Canton Waadt), 2 ^iisidenten des Slünderalhs Nagel (Canton Thur-""")' zum Viccprüsidenten Dr. Noth (Canton Appcuzell). zur«?'" Renate zuMadrid kam gestern die Constitution «tllii ^"dlung. Der Ministerpräsident CanooaS'Cast'llo t>tr , i" ^aufe der Debatte, daß die Regierung wegen do» ."Eiligen Situation der Parteien in Spanien nicht ^ Äl Suspcndierung der Garantien abgehen könne, ^""geblich h^ Don Carlos England verlassen, »dz Ilchert wird, soll sich derselbe nach Phil adel-<^geben haben.___________________ ÜMSneuiMten. llc.i,,^ ^ °"> Allerhöchsten Hose.) Ihre MajestU« die <ö»^ " si"d milMer l. «nd l. Hoheit der durchlauchtlgste» Frou "nch ^°l!'» Marie « aIer > e. den 3. Juni morgen«, von Wit» b°ü„, abgereist. Se. l. »ud l. Apostolische M«jsftill sind 3^,,^' l>e» 4. Juni morgens, voi, Vudapesi zurUckgcleb.lt und '2>ft°!?' ^" ^' ^ ^ °bend«. "°ch Ischl abgereist. Se. l. u»d ^N !> ^° ^ajesttll werden Montag, dm 18. Juni d. I., in ^ """l«< zu ertheilen geruhen. !>i<^ lFllr h°« hernalser O f f i, i e r« t il ch t er. I «-d»« if>! ^""dll« 41.Plrzeichui« der Sammlungen eine Summe 2"'°,!^ ^- ^" kr. in Vaicm »nd ^,805 Gulden in Obli- ^°lr«u^ ' ^ befaI,.) Ei» illusNe« Mitglied der ungarifchcn . " "lass, ?'"^^ugnisse« be« FZM. John an« der kaiserlichen , °t sof^^ "llrlllen werben. Dai! Vureau de« Oeneralstabschefs ^ Siea,,^ ^^" ^"' g°lchl°sse» und die Thüre mit amt- U" belegt worden. FMk. Varon s«tty hat, nachdem er durch laisettiche Verfllgvng mit der provisorischen ?e riemige» Voole eine Fahrt nach Aquileja. Nach 4'/,s!llndigem uuauegcsctztcn Rudern erreichten die Herren — wie die „Tliefter Zeitung" berichtet — Grabo, wo 1', Stunden Rast gehalten wurde, lim lO Uhr sehten sie ihre Fahrt rudernd sort, erreichten Nquileja um 11'. Uhr, wo sie von einigen lriestiner Betanntcn begrüßt wurden. In Aquileja selbst trauten die »m Ufer stehenden Vewohner laum ihren Augen und versicherten, daß die« da« «rfte Voot wär,, welche« nur mit Hilfe der Ruder die Fahrt von Triest nach Aquileja gemacht hätte. »I xs i primi, «l>« I» z« l»ll»», ver» sicherten sie. — Da« Voot wurde verläut und die 7 Argonauten machte» sich per Axe nach Scadavana, dem eigentlichen Ziele der Fahrt, auf, wo sie mit außerordentlicher Freundlichleit vom Herrn Professor Ehiozza ailfgeuommen wurde«. Am Pfingstmontag trat die brave Mannschaft der „Carlotta" um 6', Uhr die Rückfahrt an, traf, unau«grsfht rnorlnd, um halb zwölf Uhr in Duino ein, wo Mitlag«rast gehalten wurde, um gegen halb 7 Uhr der letzten Station — Varcola — zuzusteuern, wo sie um halb 10 Uhr anlangte. Während der ganze» Rückfahrt hitten die Ruderer mit ziemlich heftigem Gegeuwind — Nordost — zu lämpfen. Die Ankunft i» Triest fand nach zweistündigem Aufenthalte in Barcola um 12 Uhr nacht« statt. — (Zum Eisenbah u-Unglll ck bei Schwarzen au.) „Als Anstifter dieses Unglücke« auf der Franz Joseph, «ahn wuroen zwei ehemalige Bedienstete dieser Vahn verhaftet und dem Klcisgerlchtc iu Krem« übergeben. Dieselben hatten, um sich der großen Geldse»dung, welche etwa zwei Millioneu Gulden be« tragen haben foll, zu bemächtigen, da« Geleise herausgerissen und dadurch die Eulgleisung des guge« herbeigeführt," So meldet die pragcr „Polilil". In jüngster Zeit wurde, wie wei!er« mitgetheilt wird, von Bediensteten der Vahu auf einige bei Schwarzenau wohnhafte Arbeiter aufmertsam gemacht, die angeblich feit jener Katastrophe in bcu Ruf wohlhabender Leute gekommen sind und in Sau« und Vrau« fortleben. E« ist auch eme Anzeige hierüber an compelentcr Stelle erstattet worde«, doch liegt bi« jetzt nicht« vor, wa« cineu besonderen Verdacht rechtfertigen lünnle. Noch sei bemerkt, daß damals aus dem Postwagen be« Zuge« 18,000 ft, eulwcndel wurden. — (Duell zwischen Thealeidirector und Kritiker.) Wie die „Presst" meldet, hat der Director be« dresdener Nefidenzthealer«, Dr. Hugo Mllller, dcr alle», nur leine ungünstige Kritik vertragen kaun und iu letzterer Zeit mit mehleren Theaterreferenten in einen heftige» Conflict gerielh, om Redacteur der „Zittauer Morgen-Zeitung" wegen einer abfälligen Kritik über die ,.Faust".Vorstelluug zu» Zweilampf ge. fordert. Das Personal de« Residcnzlheater« gastiert nemlich in Zltlau und hat dort am Montag O,elhe'« „Faust" mit Dr. Müller in dcr Ti'elrolle aufgeführt. Dcr erwähnte Kritikr hat nun velfchiedene« an der Darstellung de« Dr. Müller »««zusetzen gehabt, wa« den letzteren zur Herausforderung zum Duell veranlaßte. Ob e« dazu wirklich kommen wirb, ist noch nicht bekannt, jedenfalls macht die Sache viel von fich reden._________ fokales. Aus der Handels» und Gewerbekammer für Kram. (Fortsetzung.) Nachdem jedoch durch die Ministerialverordnung vom 23. Dezember 1875 für den Verlauf des Brennholzes im großen dcr Raumlubilmeter, auch Raummeter genannt, als Verlehrsemheit eingeführt ist und zur Humessung eines solchen Raummeters mit Rücksicht auf die aesetzlich bestimmte variable Scheitlange von I, 0-8 0-6 und 0-5 Meter, die Längen der Holzstoße bei einer Höhe von 1 Meter mit 1, 1'/., 1«/, und 2 Meter firiert sind, handelt es sich nur darum, daß bei dem Umstände, als bisher die Zumesfung des Holzes auf den Leastätten größtentheils mittelst geaichter Meßlatten er-folatc vorerst conflaticrt werde, ob ein wirtliches und allacmcineS Bedürfnis nach derartigen Mcßrahmcn für den Verlchr mit Brennholz m ganzen Scheiten vor. Handen ist, und welche Construction denselben zu geben wäre um bestimmte Vorschnfteu hierüber und über die Nichung derselben erlassen i" tonnen. Um dem vrallischcn Bedürfnisse möglichst zu ent-smcckcn wurdr die Kammer auf Gruud des Erlasses des hohen t.t. Handelsministenums vom 16. April 1876, u 7«M voll der l. l. Landesregierung eingeladen, ein Gutachten in diesem Gegenstände zu erstatten. Die Section spricht stch gcgcu die Einführung dcr tüer bezeichneten Meßrahmen fur dru Vcrlehr mit Vrcnn-nol/i ganzen Scheite" aus weil ein Bedürfnis nach He n ch?vorha,'den ist und we.l die bisherigen Maße den Anforderungen e.Nsprcchcn da mü denselben auch d r Kubikinhalt des Holzstoßes ohne Schwierigkeit be-wn. Miters halt die Section dafür, daß das «en des Holzes m.t neuen Meßrahmen sehr erschwert werden würde. Auch würden die Kosten für Holzmaße sehr erhöhet werden, ohne irgend welche Vortheile zu bieten. Die Ucberwachung selbst würbe in den seltensten Fällen möglich sein, und es würde nach Ansicht der Section die Erfahrung recht bald zeigen, baß die fraglichen Meßrahmcn wol nur von wenigen Per» sollen beim Verkehr mit Brennholz gebraucht werden würden. Nachdem noch dcr Berichterstatter hervorgehoben halle, daß sich im gleichen Sinne die einvernommenen Sachverständigen ausgesprochen haben, empfiehlt er den Sectionsberichl dcr Kammer zur Annahme. Kammerralh Peter Laßnil erwähnt hierauf, daß in diesem Gegenstande auch beim Stadtmaaistrate Kaibach Berathungen gepflogen wurden, die ähnliches konstatierten, -wie der eben vorgetragene Seclionsbericht. Er unterstützt daher auch denselben. Bci der hierauf erfolgten Abstimmung wirb der SectianSantrag angenommen. VI. Der Obmann der ersten Section, Kammrrrath Treu», trägt vor die nachstehende Petition mehrerer Brauereibesitzer Krams: „Löbliche Handels- und Gewerbelammer! Das neue metrische Maß- und Gewlchtsgcsetz soll, abgesehen von den vielen anderen Vortheilen, insbeson-ders den Wunsch der Industriellen, Handelsleute und Nationalötonomm erfüllen und unser Kaiserreich in das große Handclsleben der europäischen Staaten und des Weltverkehres bringen. Die zweckmäßige Einführung des' selben und die zu diesem Behufe zu erlassenden Nach» tragsverordnungcn müßten daher im Sinne des Fortschrilles und der freieren Entwickelung des Handels und Verkehres geregell und die Opfer, welche eine solche Umwälzung erheischt, nicht mit solchen neuen Belastungen verbunden werden, welche der Industrie und den« Handel bedeutendere Nachtheile verursachen. Durch die bisher erlassenen Nachtragsveroronungen ist unstreitig das Brauergewerbe am schwersten belastet, indem demselben neue, enorm erhöhte Kosten und unnöthiger Schaden erwachsen. Diese neuen drückenden Verhältnisse und Nachtheile beziehen sich auf: 1. die Beschränkung der Bierlransportfässer in festgesetzten Größen, und 2. die Nbaichungsvorschriften und den Aichungs-Tarif. — Schon vor Einführung des metrischen Systems wurden von den größeren Brauereibesitzern der verschiedenen Provinzen Bedenken und Rcclamationcn geltend gemacht, welche sich nun nach dem Inslebentreten tes metrischen Maß. und Gcwichtssystems als vollkommen begründet und leider als sehr beschränkend und belastend darstellen. Diese Thatsachen werden inbetreff der oben »ud 1 und 2 angedeuteten Vorschriften durch folgende, jeden diefer Gegenstände besonders behandelnde Darstellung begründet, wie folgt: ^ä 1. Beschränkung der Biertransp orl» fässer in festgesetzten Größen. Der H I der Verordnung des l. l. Handelsministeriums im Einvernehmen mit dein l. l. Finanzmini^ sterium vom 28. Juli 1875 bestimmt wörtlich: „Die Bierlransportfässer sind in den Größenftufen von 25, 50, 100 und 200 Liter Fassungsraum herzustellen." Durch die Einschränkung des Gebrauches der Bier-transportfüsser in gesetzlich festgesetzten Größen in vier Abstufungen wird in Oesterreich eine Maßregel festgestellt, welche jene die Freiheit des Handels und Verkehrs fördernden diesfiilligen Gesetze des durch viele Jahrzehnt, schon bestehenden metrischen Systems in Frankreich gar nicht kennen und in jenen Belgiens und Italiens, sowie auch in den, so viel Vier confumicrenden Ländern des deutschen Reiches und der Schweiz gar nicht vorkommen. Die Erörterung, ob diese bestimmte Einschränkung in unserer Monarchie durch ein anerkanntes und unabweis-liches Erfordernis begründet ist, möge dahingestellt sein, indrm ein solches Gesetz, welches andere, in dcr Kultur weit vorgeschrittene Staaten eben wegen des dadurch benachtheiligten freien Verkehres nicht eingeführt haben, in Oesterreich sich nicht als nothwendig oder nützlich darstellen kann. Die gesetzliche Bestimmung des Gebrauches der Bierlransportfässer in bestimmten Größen, wollte man auch hiefür etwa die Bequemlichkeit, welche sich aus den gleich großen Fässern in der Manipulation und der Ersparuug der im Verhältnisse geringfügigen Kosten, die sich für einc detaillierte Verrechnung des Rauminhaltes jedes einzelnen Fasse«, oder aus finanziellen Ucbcrwachungs-gründcn ergeben sollten, anführen, steht wol in keinem Verhältnisse niit den großen Opfern und Schäden, die den Bierbäuercicn unserer Monarchie auferlegt werden, «storlsetziina. iolgl, — (Justiz-Ernennungen.) Die gestrige amtliche „Wieuer Zeitung" bringt dk seit liillgerer Zeit erwartete llo«-pletierulig dl« grazer Oberl » nbe « gerichte ». Zu Nilchen detsflben wurde» erulllml: der slaaleauwall Inliu« Miller» b ° chcr in Graz und die beide» kaubesgerichlslllthf llall Klim-bach er i» «lageufurt und Johann Pichler in Oraz. - (Militllrveräuderun«.) Der bisherige lln b»IIo in zl,«ebel,.» 3. ^lie et ^»v»tin, au« der Oper „Adelaide" oon — V jllngsl verflossene Woche war im allgemeinen an außerordentlichen meteorologischen Erscheinungen arm, über den ganzen Continent war die Witteruug vollkommen der Jahreszeit entsprechend. Die Temperaturen stiegen die lctzlen Tage großenlheil« Über ihr Normale, und e» waren nur schwache, höchstens mäßige Winde zu verzeichnen, besonder« waren es diesmal rrieder Frankreich und Belgien, wo ununler-brocheu heitere«, ruhiges Welter herrschte, während in England und Deutschland wiederholt Gewitter auftraten. Ebenso war in Schweden und Norwegen wie i« ganzen Westen Rußlands milde Witterung zu beobachten, und faulen die tiefsten Morgent^mptla-turen nicht unter 6 bi« 8 Grad Celsius. Niederschlage wurden aus dem Norden Europa's leine gemeldet, am Schwarzen Meer dagegen herrschten häufig starke bis stürmische Nordwinde. -Für die Kultur und den Stand der Saaten ist das Wetter der abgelaufenen Woche als äußeist gilnftig zu bezeichne», und «st nach den neuesten, an die l. l. Centralanstalt sllr Meteorologie eingelangten Depeschen, welche eine allgemein andauernde, gleichmäßige Verlheiluug des Luftdrucke» melden, auch die Hnffnuug vorhanden, daß auch noch die nächsten Tage über günstige, meist warme Witterung andauern dürfte. Constitutioneller Verein in Laibach. Der Ausschuß beehrt sich hiemit die Herren Veremsmitglicder zur 60. Velsammlung einzuladen, die HonnerSta« den 8. Juni 187s abends 8 Uhr im Clubzimmer der Casinoreftauration (3. Zimmer. Oasseliseilt) stattfindet. Tagesordnung: Besprechung der letzlen Landwgsperiode, Veutstt Post. (Original-Telegrammeder „yaib. Zeitung.") Wien, 8. Juni. Die heutige ..Wiener Zeitung" veröffentlicht die bereits gemeldeten Ernennungen beim Berwaltungsgerichtshofe. VerliN, 7. Juni. Der „Nationalzeitung" zufolge unterbrach Bismarck auf Wunsch des Kaisers seinen Urlaub. — Der „Reichsanzeiger" publiciert die Ernennung des Staatssecretärs Bülow und des Reichstanzler-amts-Präsioenten Hofmann zu Staatsministern. Uondon, 4. Juni. Die ..Times" erhält authentische Information, daß der Großvezier ein Schreiben veröffentlichte, worin den Insurgenten Amnestie zugestan« den wird, soferne sie sich bereit erklären, ihre Unterwerfung anzubieten und einen sechswöchentlichen Waffenstillstand abzuschließen, welcher jedoch von den erforder-lichen Bewegungen zur Eoncentrlerung der Truppen, lörper und zur Verproviantierung von Nilsit abhängig ist. Pera, 6. Juni. Der Gesammlwerth des aufgefundenen Schatzes de« verstorbenen Sultans Abdul Aziz beträgt fünfzehn Millionen Gulden inclusive der Pretio« sen. Noch sind Plätze cernlert, wo Schätze gesucht wer» den. Mahmud wurde verbannt nach Tsesmeh bei Chios. Der Sultan schickt seine eigenen zwei Söhne auf die Kriegsschule. Der Thronfolger Hamuid, Arudcr des Sultans, ist 32 Jahre alt. Telegraphischer Wechsellonrs vom 7. Illüi. Papier - Reute 68 25. — Silber - «eute 68 70. - l«Mc ! Staats-Nnlehen 107 90. - Vaul-Nctieu 810 -. Gredil-Nct'«" 133 60, London 121 -65. - Silber «03 30. K. l. M»"-V" laten 5 77, - Vlav°le°»«d'°r 3 67. — lOO ÄeichSmarl 59 6). Wien, 7. Juni. Zwei Uhr uachmittags. (Gchlußcoursf.> «lreditactien 133 70, 1860er Lose W7 75, 1864er ^'olc 1275«. österreichisch, Rente iu Papier 65 30, Staatsbahu 257 50, Aorl" bahn 181 —, LO.FraulrusMe 967'/,, ungarische «ircditoclle« 115 50. »fterreichische ssrancobaul 14'-. österreichische AüglobB 66—, Lombarden 76 50, llmonbaul 56 50, auftro-oncüli!!'!^ Vant — —. Lloydacticn 320 , austro-ullomanische Vanl -'-7' türkische Lose 19 75. Lommuual - Nulcheü 96 50. EgYpM' 77-. Ruhig. Sande! und Wolkswirtljschastliches. Türlenlsse. Bei der am 1. Juni 1876 in Konstantin»^ stattgehabten Ziehung der Tilrlenlose wurden laut lclcgraphil^. Mittheilung folgende Nummern mit beigesetzten Treffern gezogen« Mit 300.000 Franc«: Nr. I9NU89; mit 25M<» Fla»c« Nr. 457371; mit je lUMO Frcs.: Nr. 1561745 und Nr. 1516404, mit je 2000 Fraucs dic Nummern: 1431828 599632 725?" 498657 40763 und 1780822; mit je 1250 ffraucS die 3lnN" mern: 1558568 I6I1312 910320 540683 716411 180«?'. 1031270 1286985 641573 118622 1628748 «nd 407846, TM Nummern bedllrfen jedoch »och der Bestätigung durch dic in t>n>' gen Tagen eintreffende officielle Ziehungsliste. Laibach, 7. Iuyi. Nuf dem heuligen Markte sind el' schienen: 4 Wagen mit Getreide, 6 Magen mit Heu und Str^ 20 Wageu und 3 Schifte mit Holz (24 Kubikmeter), ______________Durch schnitt « - Prcise. ^^ ^tlt.. Mgz.. M> lNil' sl. lr. fi.I lr. fl. t>. I^! Weizeil pr.Helloli«. 9!-10>24 Vut»el pr. Kilogr. —185-''' Korn „ 6 40 6!60 Eier pr. Still! - N ' ^ Gerste „ 4,80 4>90 Milch pr. Liter 8^ Hafer „ 3 80 3 92 Riudslelsch pr.Klgr. - 4« " " Halbfrucht ,. -------7 5 Kalbfleisch ,. ^^^ Heiden „ 6-625 Schweinefleisch „ -64 Hirse „ 4 80 469 Bchiipsensleisch ,. 29^' Kululuh ,. 6—6 12 Htihndel pr. Still! — 30 - ErbilpselI00Kilogr. 4 45------ Tauben ,. — I?"'" Linsen Hektoliter 12---------- Heu Pr. 100 Kilogr. 3 85^' «lrbseu .. w----------- Stroh „ 350^^ Fisolen „ 8---------- Holz, hart., pr. viev .. Rindsschmalz Klgr. - 96 - Q.-Meter ^ Schweineschmalz „ — 85-------- — weichc«, „ ------- ° Speck, frisch ,. - 70------- Wein.roth.,100Lit. - - 2^ — geräuchert „ — >75------— weißer. ,. - 2^ Angekonlmene fremde. Am 7. Juni , Hotel Ttadt Wien. Äabalte, Nabresiua. — Zadaussy fauA ssrau, und Pozzo sammt Frau, Triest. — Klein, Pi"^ Wiesel. — Luser, Nudolfswerlh. - Vusnjal, Steiermarl. Dr, Weiß, Wien. - 7. 2 „ N. 734.« -i-28.0 windstill heiter " 9,, Nb 733.« -^22,7 WSW.s.sch. bewölkt ^ Tagilber heiter, schwllle Luft, gegen Abend zuiirhmcH ^ wljllung, Wetterleuchten in NO. nnd SO. Da« TageS«"" W»rme -^23 8°, un, 5 9° Über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur! Ottomar Vambtl^ <^Vl scliv(ll^I. Wlen, 6. Juni. Die Vors« war sehr fest gestimmt und bekundete dies bei allen Kategorien de« Verlehrt«, welcher llbrigen« an Umfang leine«weg« bedeutend war. »tbruar«) """ t.....6510 6b 30 Jänner«) «,«..„.«.. ( - - - 68 80 68 40 L,le, I88S........286 — 38« — , 1»4........10b 50 10b 70 » I860........107W 107 7b » I860 zu 100 fi. ... I lb 3b 11b 75 , 1864........I27'2b 127L9 Domilntn-Pfaudbrieft .... 140 - 140b0 Vr»mltu«llth«n der St«dt «ien 96 00 97 — V»hm«u » ^^„. < . . 100 — - — «clizltn ! «null». , ^.^ ^.^ Vi.b«nbUl««n s ,'"' 1 . . 73 7b 74 50 Ungarn j lastung > ^ ^ ^.^ V°n«.Lofe . . 10«00 102 — Ung. Eisenbahn.«»!..... W3b 937b Ml«. Prän.ien-Nnl...... 68 50 69 - Wien« «owmunal»«nlthen . 90 60 90 80 «etie» >«» V«»le». k'H-H?' ^ -.....«5- «°« G«lb w«l «redltanfialt........ 134 50 134 75 «redilanstalt. ungar..... Iibsb 1i5-l>C Depositenbank....... —-- - — «scompteonstalt...... 635— 64si — ßranco-Vanl....... —-— — — Hnndtlsbant........ 04-bO bb — »alionalbant....... 806— 808 — Oeslcrr. «ankgesellschaft . . . ,4«-b0 148 50 Unlonbanl ........ h? _ H7 zh Verlehr«b»ul ....... «gho «450 «ctleu >,« zr«»»tzort-U>»tev»etz- ««lb «v«l «lföld«V°hn........I«0t0 101 — K«l-Lud»ig.«ahn.....192 b0 192 7l> 2)«nau.Dampschiff.'Gesellschaft 386— 2U8 — «lisllbeth-Wefibahn.....144— 14b- Ll Nationalbllul ii. W.....97^ 97^5 Uug. Vodencredit......84 7b 85 — Prloritsten. «llsabeth.-«. 1. «m.....87 - 87 «5 Ferd.-3lorbb.,S.......108 «0 I04-- Franz.Ioseph.«.......«9 50 89 7b «°l. Karl.LudNii«.«., l.«m. . 97 25 97 b0 0 tterr. «ordVeg-v.....84 b0 8b — -------------------------------------557"Sft0 Siebenblliger.......62^,^ Staalsbahn........15^' _ «gg^ Slldbahn Kb«/.......1l"b0 '^„b b'/.......""'"^ ^-'1 Slidbahn, Von»......"l'' ^ Nug. Oftaahn.......58 ^ «r«bit.L..........iH l^ «ub°ls«-L.........lsb" Wechsel. .< »ranlfurt......... ^,^ß 5^5 Hamburg......... b9 00 ^ ^ London ......... '"«h <»' Pari« ......... " «eldsorten. ^c . Ducaten .... 5fi.76'/.lr bp^ -Napnleonsd'or . . ^ " ^^ ^'" kn I d5 ^ Pieuß.Kassenfcheinl b9 ^50 " ,^« " sb " Gilber . . . . ^08^ .'08- ^ «rainische «runbentl«stun««'lHll«« ^.^ Prl»«tuotttr«,«: Oelb9b—, «"