^s^ 54 ^ ' ^M. .^! K K. Monta«, a,« A. MH^ «8H« Die „Lalbachcr Zeituiiq" crschcmt. »lit Aii'l'iabmc ocr Zomi' mid ^iertagc. täglich, m^ soilct s^iimt >>„ ,« ,. , ""^--------" ' '" "—"--------—--------.——>^_^ .strcx^bai.d ,m '^,m"oiv q.in , <>." ric, l2 st. . s.aldiatir^ « ,7. Fiir ois Zm^sl.ma iu'7 ^^-' ''" ^°'''!""''g »« ijähria ll ,l s., l s..^s ^ ^I '----- ...a.i.c «inschaltmn :l fr., mr gc5 fr. (5. M? ImXatc bl« >2 ^ilm^ . 1 ^"^^" r n.r line SvattHl "^ n '»«.. ^^"'' ^^o-Zu dicsc» G.l'»m.n ,st ,,.ch ^". .prov>,m,,chc» Gc.cpc vom tt. N.v.-mdcr ,. I. fi.r I'n'.v.i.n^min.vc > ^ s. '^ "" ^, Na!, .^ft ,r. für 2 M, „d /a ,7 '" < «^'^'"'' l«r e.»- Amtlicher Theil. K ll n d »n a cl) u n g. Mßic k, k. Grundentlastungs-Fondsdircction hat für die Parteien, welchen an den Grundcntla stungsfond im Herzogthume Krain )l n sp r ü chc zuste h e n und inöbesondcrc für die Besi tz c r vonG r n ndentla st u n g s-G ch uldverschreid u n g e n des Herzogthums Krain — über Auftrag des hohen k. k. Ministeriums einen besondern Un te rri ch t in Druck legen laffen, welcher die genau zu beobachtenden Bestimnnmqen über die Ausfertigung der S cl) u l d v e r sc!) r e i b u n g e n, über die Auszahlung der Interessen, über die Umschreibung, ^ er t l) e ilu ng und Zu, sa m m en sä) r e i b n n g der Tchuldverschreibun-gen, über deren V i n c u l i r ll n g lliw R ü ck-zahlung, dann über die A'mortisirunq der lsreditseffecten und über die Hinausqabc neuer Coupons bögen enthält. Dieser Unterricht kann sowohl bei dem Expedite der k. k. Fondsdirccti o n in ^'ai-dach, als auch bei den k. k. Grundentla-stungs - Districts - (5 ommissione n und den k. k. S tc u e r am tern um den ermittelten Kostcnpreis von ,l2 kr. für das Exemplar bezogen werden; was hicmit zur allgemeinen Kenntniß gebracht wird. Laibach am 5. März l852. Von der k. k. Grundentlasiungz-Fonds' direction für das Herzogthum Krain. Ee. r. k. apostol. Majestät habe», nnt ^tt.'r-bochster C'Ntichlk'snmg vom l». c>ltober v. I. zn qe> lN'hmigen geruht, das: dcr d^rinaligc Profeffor dcr Geschichte m« dcr ^lmiiycr Uniocrsität, Dr. Ioseph Fick, »och ftrii^hin die Lchrkmlzcl der Geschichte dasclbst, welche provisorisch mit der Rechts^ und staatö-N'issensck^ftlichcn Faailt.n rerciiugt wird, vercrete, daß der ordentliche, Professor dcr Philologie,, classischen Literatur und Aesthetik, Dr, C.ul Libor KopeNkn, in gleicher Eigenschaft an die Imisbnlcter Unirersitar lind der ordentliche Professor der Naturgeschichte, Dr. Hermann Mar Schmidt, als Professor der Zoo-loqie zur Lelnl',>rg.'r Umr>ersität rcrscNt werde. Se. r. r. apostol. Majestät haben mit allerhöchster 5nsschlie5nng vo.n 9. October r. I. zu geneh.nigen gernhc, das; an der 0lmiwcr Unioersitat die philosophische Faculta't aufgelassen und die ^ehrkanzel für <'jeschichtö und Philosophie, provisorisch mit der rechts und staatöwissenschafllichi'n Facultar daselbst rereiiugt werden. Nichtamtlicher Theil. Die Neise Sr. Majestät des Kaisers. As Se. Majestät dcr Kaiser am 3 Abends zc.gce j.a> d.c ^ltternug bereits so ungünstig daß d« Fortsetzung der Reise nach Triest fthr bedenklick sch'et,. Dessenungeachtet befahl Se. Majestät die ^dsahrt oer zu Mala,noeco rersainnultcn, ans den Ampfern ,Marianna', ,.^ucia", .Vulcan" und '^'emo,^ ^st,l)enden Flotillc. dcr sich am Mor-Maie^/' ^" Dampfftcgatte ,Volta" mit Seiner '"t an Bord anschloß. 0hnc ftri.ere Weisnng abzuwarten, steuerte die als UnM,,,.^« b^rderte .Seemöve" - welche bei diesem Anlasse ihmn Na ,neu alle Ch« machte -> in die offene, stürmisch bewegte See. Da versagte w alte, bewährte Lootse von Malamocco, seiner Pflicht g^eu, das Auslaufen der Flotte. Se. Majestät entschied aber nach kurzer Erwägunq in bejabendem Sinne, indem, sobald für die Schiffe keine unmittelbare Gefahr vorhanden war, die Ucberzeuguug den AuSschlag gab, daß ein wackerer Seemann derlei Bedrängnissen nie ausweichen darf, und zudem das erhebende Beispiel, womit Se. Majestät in der Eigenschaft als 0berbefehlohaber voranging, uothweud'4 dazu beitragen mußte, dem Pfilchcgchchl dcr Untergebenen die höchste Energie zu verleiben. Mu bcwuudernbwerther Präcision war alsbald die Kolonne gebildet, und in weniger als einer halben stunde sab man die fünf Dampfer, wie beim !chon,ten Ererciermanöver, alliirt, in vollem Curs uach ihrer Richtung steuern. Das heftige Stampfen der „Seemöve", die sich unter dem Andränge der entfesselten Elemente ungeduldig bäumte, erweckte jedoch das wohlwollende Bedenken Sr. Majestät, und es ward ibr das Flaggensignal gegeben, in den Ha-ftu von Malamocco zurückzusteueru. Da aber die e'genthnmllchö Bauart dieses kleinen Fahrzeuges die Befolgung der Ordre verhinderte, so wurden die wei-tern, znr Sicherheit desselben erforderlichen Maßrc-geln dem Ermessen des Commandanten anheimge^ stellt, und man sah die „Seemöve" noch einige Stnn den mit dei, Wogen kämpfen, bis ste allmalig den Blicken entschwand. Die zu viel kräftigerein Widerstände befähigten Dampffregatten „Volta" und l'u-cia" bewahrten sich dagegen als treffliche Segler und ebenso folgten „Mananna" und „Vulcan" immer in derselben Richtung in angemessene!» E„tfer-uuugen. Der brausende Sturm, das schäumende Meer boten ein Schauspiel dar, wie es selbst erfahrenen Seeleuten selten zu Theil wird. Se. Majestät der Kaiser aber erhielt dadurch Gelegenheit, die Eutschlos-W'heit. Kaltblütigkeit und Beharrlichkeit Seiner Kriegsmarine zu prüfen. Der Monarch verließ bis ;ur sinkenden Nacht keinen Augenblick die Cemman-dantenbrncke, und der Augenschein gewahrte ihm die bewegende Gewißheit, dasi eine Marine, die unter 'olchm Umständen ihre Aufgabe so wacker zu erfüllen versteht, w forrgesentem E.fcr nicht ermangeln könne, sich zn gcbuhre.^er Vollkommenheit heranzubilden. Am.., Morgens um ^ Uhr, g,lang es erst. Murme bmderten das Emlanfeu i„ den Porto Rosa. Eben,oweuig w.r der Steuercurs gegen Triest zu gewinm'n. und Se. Majestät ertheilte daher um so lieber die Erlaubuiß in den Porto Bora bei Ro-vlgno einzulaufen, als es in der Absicht des Mou-archen lag, die loyalen Bewohner Istrieus durch seinen Besuch zu erfreuen. Nach kurzem Aufenthalte iu Rovigno, wo die Gegenwart des Kaders wahrhaften Enthusiasmus erregte, und Jedermann sich Geiferte, bei Herbeischaf-fnng der nöthigen Wag.n d>'m Andern zuvorzukommen, seftte Se. Majestät die ^andreise fprt, welche, Dank der auch vo» Sr. Majestät lobend anerkannten Trefflichkeit der Straße, Ostens von Statten gmg. Auf alle» Punsten, namentlich in Pisino. wo Böllerschüsse die Ankunft des Monarchen verkünde- ten, der im Hause de,S Herrn KreiSprasidenten, Bar. Grimschift, kurze Nuhe pflegte, in Visinada, im Thale von Montona, wo der Marineforst die besondere Aufmerksamkeit Sr. Majestät auf sich zog, iu Buje, so »ie in Capo d'Istria, wo Se. Majestät eine Ehrencompagnie dss Negimeuts Erzherzog Ferdi^ naud Este musterte, strömte die Bevölkerung seeukg bewegt herbei, ohne sich durch die fortdauernde st»,r^ mische Witterung abhalten zu lassen, dem Monarchen ihre Ehrfurcht zu bezeigen. In Triest halte die unerwartet verzögerte An» kunfc Sr. Majestät bereits mancherlei Besorgnisse erregt, welche die im Laufe des TageS eingetroffene Nachricht von der Landung in Noviguo auf das Erwünschteste beseitigte. Eine rasch improvisirte Ve-leuchcung mehrerer Stadttheile gab dem freudigen Gefühle Ausdruck; das schönste n»d denkwürdigste Blatt al' reu, dessen geistlicher Ordinarius, sich nicht damit aus« orücklich eillverstauden erklärt hatte. Bei der bedeutenden Anzahl der katholischen Diocese» Oesterreichs, in deuen Volksschulen mit deutscher Uuterrichtssprache bestehen, bei der Schwierigkeit der Aufgabe, eiu Schulbuch zu schreiben, das nicht nur als tadelfrei, sondern auch als positiv gut anerkannt werden muß, bei der großen Mauuigfalligkeit der Ansichten über das, was in einem solchen Schulbuch«: elUhalcen scyn soll und was nicht, war der Weg, oie Einführung der ncuen deutscheu Volksschule bücher an die Einwilligung der bezüglichen Bischöfe Ul knüpfen, ein langwieriger und mühsamer; aber n war her gerechte und aus diesem einfachen Grunde ist kein anderer eingeschlagen worden. Diesen Weg verfolgend, war das Ministerium lüach umställdlicheu Verhauoluugen am l7. August 186 l in der Lage, die neuen Volksschulbücher m oeu deutschen Volksschulen der Diöcesen von Olmüp, Prag, Erlau, Görz, Lemberg, St. Pölten, BudweiS, Leitmerip, Lavant, Gurk, Seckau - Leoben, Briren mit dem Vicariate Vorarlberg, Parenzo-Pola, Prze-mysl, Neusohl, Vtöprim, Steinamanger, Nosenau, Szathmar, Brünn, Laibach, Trient, Triest < Capo. Zistria, Neutra, Naab; von der Zips, von Wien. Königgrätz, Tarnow, Stuhlweissenburg, Waizen, Ehanüd und Schlesien, das Lesebuch allein in der Diöcest von Fünftircheu, die Fibel allein in der ! Diocese von Kaschau einzuführen. Die Bischöfe, füglich Erzbischöfe, welche an delu mitgetheilten gedructien Entwürfe des emen oee deö anderen Vuchch nicht t>loß "usclne Stett-n yn 236 rügen fanden, sondern ihre Zustimmung zu deren Einführung im Allgemeinen zurückwiesen, haben zu )ener Zeit, als die mit BeaclMng aller allgemeinen und besonderen Bemerkungen umgearbeiteten Bücher in den oben genannten Diöcesen eingeführt wnrden, dieselben mit der Einladung erhalten, sie nun m dieser neuen Gestalt noch ein Mal zn prüfen und hierüber ihre Aeußerungen mitzutheilen- Wlr sind in der angenehmen 5'age, die Nach' richt gebe» zu tonnen, daß gegenwärtig keine einzige dieser Aeusierungen mehr fehlt, daß sämmtliche Aeußerungen beifällig ausgefallen sind und daß das Ministerium demzufolge die Einführnngsverordnungen rück-slchtlich beider Bücher nun auch für die Diöcesen von Gran, Kalocsa, Salzburg, Karlsburg und Linz, rücksichtlich der Fibel anch für die Tiöcese von Fünfkirchen und rücksichtlich des Lesebuches auch für die Didcese von Kaschau erlassen hat. So ist gegenwartig im ganzen Umfange des Kaiserthums Oesterreichs in allen romisch-katholischen deutschen Volksschulen mit der aus reiflicher Prüfung hervorgegangenen, vollen Billigung aller Ordinariate dem Elementar - Unterrichte ein neuer Grund gelegt worden. Eine ebenso erfreuliche als großartige Thatsache und zugleich ein schlagender Beweis, wie gruud-los die Befürchtungen derjenigen sind, die da prophe-zeieten, die freiere Stellung der Kirche werde der Regierung auf jedem Schritte Verlegenheiten bereiten und ihrer wohlthätigen Wirksamkeit nur überall hindernd entgegentreten! Seine f. k. Apostolische Majestät haben dmch die Allerhöchste Entschließung vom <6. Jänner 18.12, mit welcher die Verhandlung zur a. H. Kenntniß genommen und den Verfassern der Entwürfe der beiden Bücher, M. A. Becker nnd Th. Vernaleken, das a. h. Wohlgefallen ausgesprochen wnrde, diesem wich-t'gen Werke den Schlußstein gegeben, der den Van vollendet. Was mit Begeisterung von einsichtsvollen Schulmännern unternommen, allseitig mit gewissen-l'aster Sorgfalt und einträchtiger Bemühung gefordert, mit Gerechtigkeit durchgeführt und durch die kaiserlich' Gnade gekrönt wurde, dem wird anch der Aegen des Herrn nicht feblen, von dem das Gedeiben bedingt ist. Oesterreich Trieft, 6. März. Seine Maj. der Kaiser ist l,ente Nachts um 12'^ Uhr hier eingetroffen. Um ü'y Uhr Nachmittags sindet Empfang der Civil-und Militärautoritäten Statt, und Abends wird, wie man hofft, Se. Maj. das festlich erleuchtete Teatro qrande mit seinem Besuche beehren. Bei einem Manöver, das ans Anlaß der Anwesenheit Sr. Maj. des Kaisers in Verona stattfand, ritt der Feldmarschall Radei'ky einen feurigeu Reuner, der sich scheu bäumte. Se. Maj. stieg vom Pferde, ergriff dasselbe beim Zaume, und führte es dem greisen Feldherrn mit dem Wunsche ;u, er möge Mit ihm tauschen. Wien, 2!'. Februar. Die Wiener „Presse" wendet ln diesem Augenblicke ilne Aufmerksamkeit mit großem Ernste unserer Gewerbegese!)gebung zu, einer Frage, mit deren Losung auch die Regierung gegenwärtig auf das Angelegentlichste beschäftigt ist. AUe Journale stimmen in dcr Ansicht überein, so verschieden auch sonst der Standpnnct ist, den sie hiebei einnehmen, daß gründliche Reformen auf die-Wn Gebiete dringend Noth thnn, und suchen ;n bc> weijen, daß nach Einführung dcr Zollrcfcrm auch eine freiere Bewegung der gewerblichen ^l'.uigrVit gestattet werden müsse. Die Gewerbsverfassnng, wie sie derzeit besteht, bllvet kein einheitliches, znsammeu-hangeudes und übcreinftmmcndev Ganzes, sondern ein Aggregat von Geseyen und Verordnungen, die in verschiedenen Zeiten entstanden und auf zum Theil widersprechenden Anschauungen beruhen. Will man daher in jene geblichen Bestimmungen Einklang bringen. und „ainentlich dem Gewerbbmanue die Möglichkeit verschaffe»!, eine genaue keimnnü dcr ihm zustehende» Rechte zu erhalteu, so lst schon von diesem Gesichtspunkte dcr Erlaß einer ncu, der Ergreifung irgend eines Erwerbes hindern solle, indem unter der Herrschaft entsprechender Ge-seye eine Ueberfüllung irgend eines besonderen Geschäftszweiges deßhalb nicht möglich ist, weil demselben nur immer so viel Intelligenz- nnd Capitalkräfte zustießen werden, als sich uu!)bringend darin anlegen lassen, sondern wir befürworten eine allgemeine Ge-werbsberechtignng auch aus dem Grunde, weil wir überzeugt sind, daß die außerordentliche Entwlcklnng der Industrie in Frankreich, England, Nordamerika mit der dort eingeführten Gewerbefreiheit auf das Innigste zusammenhängt, nnd daß der ungeheure Aufschwung des Gewerbsseißes dieser Lander ohne dieselbe nie möglich gewesen wäre. Allein wir würden der Einführung einer mibe-schräüktcn Gewerbefreiheit in Oesterreich dennoch nicht das Wort reden, weil wir zu Ueberstürznnqen nnd Sprüngen in geblichen Einrichtungen kein Vertrauen hegen, nnd wohl wissen, daß auch in jenen Staaten, wenigstens in den ersteren, mir ein allmäliger Ueber-gang stattgefunden, nachdem man nämlich die Erfahrung gemacht, daß die Gewerbe desto schwunghafter betrieben werden, und alle Vetriebskräfte der Nation eine desto ersprießlichere Anwendung finden, j? weniger der Zutritt zn den verschiedenen Zweigen der Gewerbsthatigkeit gehemmt ist. Die Gewerbe in Oesterreich haben eine gedeihliche und befriedigende Entwickelung genommen, und es wäre sicher ein großer wirthschaftspolitischer Fehler, wenn man sie in ihrer ans das Ganze so einflußreichen Entfaltung stören wollte, was zu befürchten wäre, wenn man aus purer Nachahmungssncht Anordnungen erließe, mit denen unsere eigenen Erfahrungen noch nicht übereilistimmeu. Allein dahin muß unser Streben gerichtet seyn, daß diejenigen Beobachtungen, die sich uns im eigenen Vaterlande auf dem Felde gewerblicher Thätigkeit aufgedrungen haben, gehörig gewürdigt, und daß sie als Grundlage einer neuen Ge-»verbs-Verfassung beniwt werden. Die Neugestaltung Oesterreich's würde nuvolleüdet bleiben, we»n sich die Rcorgaüisirungen nicht auf dieses wichtige Gebiet erstrecken würden. Wir haben gnten Grund zu glauben, daß die i» der Vollendung begriffenen Arbeiren über die neue Gewerbe-Organisation Er. Majestät baldigst vorgelegt, nnd daß sie den billigen und liberalen Anforderungen, die in dieser Be-ziehnug seit Iabren in Oesterreich erhaben worden, vollkommen genügen werden. l Tr. Ztg.) ' 2Vieu, 4. März. Nach einein bei der dritten Elbeschifffahrts-Revisionscommisflon mit Zilstimnning der belreffenden Regierungen am 2. Dec. 18.'jl gefaßten Beschlnsse haben seit l. Jänner l. I. nachstehende Ermäßigungen des Elbezolleö im Verwaltungswege nnd bezüglich der bereits im Jahre 1848 außer-commissionell erfolgten Elbezollherabsepungen fortzubestehen : ails die Halftc des Normalsanes: Baumwolle, Eisenwaren und Maschinentheile in der Auffahrt, feine Holzwaren und hölzerne Spielwaren, chromsaures Kali, Krapp, Krappwurzeln, Papier in der Auffahrt, Porzellan in der Auffahrt, Reis, Rübs-, Lein- nnd Mohnöl, Schellack, Smalt« lü'd Zaffern, trockene Südfrüchte, Terpentin und Terpentinöl, l^il., l! n»d ,j«li"l!i, Weinstein »"^ <'!'<'M<»»' WltiN'i; auf eiu Viertel des No r m a l sa pe s: Arsemk, Banmöl. Bettfedern, Brot, Butter in M gebinden, Dividivl, Druckerschwärze. Eisci'wattü M Maschinencheile in der Niederfahrt, F^rbeholz M Qnercitron, Federweiß, gepöckclteö n»d geräucherte Fleisch, rohes Fischbein. Hanföl, Harze und M»'' men aller Art. Karden, Kartoffelmehl. Kupf"'^ Messing, Leinen, reine uud gemischte, emMM Pack- m,d Sackleinen in der Ntederfahrt, MlM""p und andere fremde Nutzhölzer, auch Korkholz >>" rohe Stöcke, Palm- uud Ercnsöl, Papier <" ^ Nlederfabrt, Porzellan m der Niederfahrt, "^ ulclmm«;. Salpeter- n»d Salisäure, Schn'^"^, (Vitriol), Spiegel in Nahmen, Stärke, s""^' auf ein Fünftel des Normal sa p^ Bleizucker, Knochenkohle, Oelkuchen. Pottasche,^ fel, Soda, Thrau; aufein Zehntel des No r m a l s"P^'.. l"ll mol'tmim, Erdfarbe und Farbenerde, ^ ' Häringe, Runkelrübensyrup, Südseesalpeter; ,, aufein Zwauzi g stel d es )t 0 r >n a l sa" Asphalt. ^ Die Anwenduug dieser Erniüß'^ hat bei den Elbzollämtern in Böhmen .^'^'^ Grllndlage eines von der Nevisionscommissiol' ^ ten Verzeichnisses zn geschehen, welches als e»^„ den practisch zn allseitiger Annahme empfoh^' ^ß den ist und wonach voransgesel/t werden ^ . ht< daosclbe auch in den übrigen Uferstaaten bä ^ treffenden Zollamtshandlun^n zur RichtsH^ neu werde. <,^^ Wie«, .l. März. Das Finan;nn,list"l^' , gestattet, daß die Bezirkshauptinaimschaften bei <^ ^ rückstanden in besonders rücksichtswürdil^" ^ ^j/< ! ratenweise Einzahlung des rückstäntigeu Bettle »villigen köilne». .„t - Im Auftrage des HaiidelömmisterluM^ die Straße zwischen Arnoldstein und TaN'^, Kärnten mic einen, Answande von 700.090 st. ""ovirt. , ./ . - Aus Anordnung des Haiide^'w"»" ^ »vild der Bau der Telegrapl'eulinie vo" ^'^'^^ Öermannstadt noch in diesem Jahre in -'lnsM^ liommen, nm auch jene entfernte Provinz ""t^,, Mittelplllicie der Monarchie in telegraphist bindung zu bringen. .^ - - Mehrere roll hiesigen Fabrikanten H^M Fond gegründet, dessen Zweck ist, einigc ^ ^ agenten zur Bereisnng der Verkchropläl'e "" zn bestellen. ^,sL -- Die Mitglieder des Zottcol!g"w . „1^ melten sich diese Woche täglich zu Ple""^'^ Die Schllißberathuugen dürften nunmehr "^ ^h»^ stehend ftyn, und 8 bis l0 Tage in Ai'sp'^'^.l^ Wegen Veröffeittlichuilg der gefaßten Ve^'' noch keine Entscheidnng ror. -/s^'^ - - Das hohe k. k. Ministerium für^/M'^ Unterricht hat ans dem erstatteten BerW ^^ Zustand des katholischen filr das Jahr !8'!0 init daß die zur Leitung mid UeberwachiMil ^. ^h^ schulen berufenen Organe eine lobeiisn'"^ ^,iijcl)l keit entwickeln und erfreuliche Resultat '"'^.s"^^'! Volkssthulwesen erzielt haben. Zu di^^chen ">' gehören: der gehobene Vcrufoeifer ^^ vi^derb^^ z geistliche«, Lehrer, die Einführling d^ ^^i^^ ^ liche Jugend. die aufmerksame Ol'so^ ^ L^ districtsaufseher, Seelsorger, ^^''^/^cidlN's ^, sur den Schulbesuch und für die '^ , „r "^ Schulversäulnuissen, die Erricht""g ".^.r^<^ Schulen nnd die Bereitwilligkeit ""^ ^al""'^ den. geeignete Pla.'e zur A"l^>v'u^ ,„^gliä'^„,, len anzuweisen, damit es den ^'^ ,s.^,, A'Nr^ den theoretischen Unterricht z»r p""'^„ Sch'^l" ,^ zn bringen, endlich die Begründung ^.„F thek.n bei eu.zel.icn Schule., 'Md ^^.^ ^, der Lehrmittelsammlungen, '" '"^ri'"" "' ders die k. k. MusterhaupNchule .," Hanptschule zu Znai.n sich Hervorchat. 23? - Der Secretär des Pascha's von Aeg»pien, Nubar Bei, hat in ausierordeutlicher Angelegenheit eine Reise an die europäischen Höft angetreten; nach Pariftr Briefen ist ev dorc bereits eii^getroffen und geht sodann nach Deutschland und Oesterreich. Deut l ch l a n d. Vcrlin, 2. März. Es ist in neuester Zeit wiederum mehrfach von Verhandlungen mir dem Herzog von Augustenburg in der Thronfolge-Angelegenheit die Rede gewesen. Es ist allerdings wahr. scheinlich, daß in Kürze noch ein Mal Versuche der 'Art gemacht werden, bis jei't sind aber VerHand- > lungen noch nicht eröffnet- Auch für diesen Punct wird die bevorstehende Konferenz unseres Herrn Ministers des Auswärtigen mit den ri'icrgek ebnen Generalen Graf Mensdorff und v. Thümen von enr-fcheidender Bedeutung seyn. Eine 'Ausgleichung der Ansprüche des Herzogs von Nngustenburg wird übrigens festgehalten. — Der Herzog vou Augustenbnrg ist im Augenblicke in Frankfurt; es sott nicht unwahrscheinlich seyn, daß er auf kurze Zeit Hieher kommt. Man Hort, daß das churhefsische Gouvernement >n der Zoll- und Handek'frage sich nicht mehr in ftüherer Weise im Srande fühlt, den österreichischen Projecten pure zuzustimmen, nud dast sich dasselbe auf t>er bevorstehenden Zollvercinsconftrenz in mäßigen Schranken halten, einem feindseligen Auftreten gegen den Zollverein aber entsagen werde. Aus Braunschweig vernimmt man, daß das dortige Ministerium in leitter Zeit sich in entschiedenster Weise für den Anschluß des Herzogthnmo in seinem ganzen Umfange an den preußisch-hannover'schen Seplembervertrag ausgesprochen hat. Hamburg, 2. Mär;. Das erste mectleuburg'sche Auswanderungsschiff mit 80 Personen ist bereits am 28. Februar abgegangen. In der leiben Lübecker Bürgerschaftssmnug ist der Antrag des Herrn Stapelfelot auf Beschrankung der Handelsrechte ker Juden einfach abgelehnt worden. D ä n c l»l a r k. Kopenhagen. 28. Februar. Graf Carl Moltke, Minister für Schleswig, wird wahrscheiulich in nächster Woche nach Flenoburg abreisen. Es sollen bereits in Flensbnrg Einrichtungen für die einzubernftnden Pro-vin^ialstände gttroffen werden. Am lmuigen Tage haboi, ^j^. l^M, Pacifications-trnppen (mit Ausnahme der wenigen, znr Bewachung der Lazareche :nr>!ckgebliebeüe!i ^Mannschaften), das Holstein'sche und bambm'g'sche Gebier verlassen. I r a n k r c i ch. PariS, l. Mär;. Bei der gänzlichen Unbe- kanutschaft der französischen Gnmdbesiyer mit land-»virtbschafllichen Ereditanstalten und ihrer blinden Furcht vor Allem, was an das Assignatenwesen erinnert, hat die Regierung es für nöthig gebalten, im heutigen „Moniteur" das Decret über die landwirch-schaftlicheu Kreditanstalten in allgemeinfaßlicher Weise erläutern zu lasseu. Man erfahrt bei der Gelegenbeit, daß nach einer vom Staacsraih angestellten Untersuchung >md den gleichlautenden Angaben der Genera!-rathe der mildere Zii'.ofuß der Hyvochekaranlecheu, die Kosten eiübegriffeu. in Frankreich nundestens ^"^ btträgt. Da min die gesannutc ln d.e Hypotheken-bücher eingetragene Schul!) eine Summe vou !4,000 Millionen vorstellt, wovon indessen nur 8000 Mill. wirklich verzinsliche Auleiben sind, so bezahlen also die Grundbescher jahrlich <;40 Millionen an Zinsen für geborgnes kapital, Dabei »inunt die Schuldmasse alljährlich uugefahr um »i»)() Millionen zu. Mit Recht sagt der „Moniteur/' daß dieser dein Grundbuch in Frankreich änßerst bedrohliche Znstand schleunige Ab-l'ilfe verlangcc. Unter Bezugnahme anf die schon seit einem Jalnbundeit !,i Deutschland so glücklich wirkenden Creduanstalcen, ftl.tt dann der „Moniteur" die Vortheile, der vom ^rasideuteu der Republik angebahnten Einrichtungen auseinander: Die Gesellschaften "ll'd aüg^i^^»^.,, ftl'.deil bei den dargebotenen Büra. Betheiligung dcs Staats, so >^> dcr Departements, ihre Capitalien zu 4V.."/< höchstens; die Kosten dcr Anstalt sind anf für Amoriirung des Darleheus wird 1"„ berechnet. Statt «".,. wird also ein Grundbescher, der sich an eine Creditanstalt wendet, nur tt«/<. z>, bezahlen haben und nicmals einer Expropriation ausgcseyt seyn, da seine Schuld in 40 Jahren ainortisirt ist. Von den «'40 Millionen, die also gegenwärtig daö Grundeigen-tl'um den Capitalisten zahlt, würden also, wenn' die Creditanstalten allgemein in Anfnahme kämen, mindestens 160 Millionen, was so viel wie '. der gesammten Grundsteuer beträgt, erspart werden rönnen. Die Abstimmung in Paris ist gestern mit der größten Ruhe von Statten gegangen; die bis jeltt in Paris ans der Provinz angelangten Regierungs-Depescheu sprechen von dem großen Eifer, den die Wähler gezeigt; diesen Depeschen zufolge ist die Nuhe nirgends gestört worden. Heute dauert das Abstimmen fort. Der bekaunte Garibaldi hat in Lima einen Streit mit einem dort etablinen Kanfmann gehabt, weil lch-terer die Italiener angriff. Es soll zu Thätlichkeiten gekommen und beide verwundet worden seyn. Die Frage in Bezug auf die Verminderuug des Zinsfußes beschäftigt fortwährend die Bankverwaltnng. Die von der Negierung zur Beurcheiluug dieser Frage eiugeseyte Commission ist der Vermiuderung des Zinsfußes anf 3"., günstig gestimmt. Außer dem Erzbischof von Vordeaur soll auch der Erzbischof von Auch zum Cardinal ernannt werden. Die Galeerensträflinge, die »ach Cayenne gebracht werden sollen, sind bereits in Brest angekommen; sie werden binneu Kurzein in geuauntem Haftn eingeschifft werden. Eine Corvette, mil zwei Compaguicn Soldaten am Bord, ist untergegangen. Die Mannschaft wurde gerettet; dagegen sind l,600.000 Franken, dem Staate angehörig, verloren gegangen. N u ß l a n d. Nachrichten aus Rußland melden: Im I. 1847 hatte Ee. Maj. der Kaiser einen Ukas erlassen, wonach binnen .'5 Jahren sämmtliche Inden Rußlands, welche weder eine stabile Beschäftigung noch hinreichenden Lebensunterhalt auszuweisen im Stande seyen, sich ein Handwerk oder eine bestimmte Beschäftigung wählen sollten. Zu diesen, Behnfe wur-deu ihnen alle Industriezweige, mir Ausnahme des Hansirwesens nud der Schankwirthschaften, freigestellt. Diejenigen, welche diefem Befehle nicht nachkommen 'winden, seyen als Landstreicher zu betrachten und zu behandeln. Da nunmehr die durch den a. h. Ukas festgestellte Zeit verstrichen ist, so hat der Senat an-» geordnet, daß vom <3 Juli d. I. ab eine Classifici-ruug der Juden nach zwei Categorien vorgenommen werde. In der einen werden alle Jene. die sich ein bestimmtes Handwerk wählen, verzeichnet; in die ">'dere werde» die Renitireudm und Alle, die ein Handwerk uur zum Scheine betreiben, aufgenommen, um zn öffentlichen Arbeiten in Bergwerken, Festun-^'" u, s. ,v. verwendet zu werden. D.efe Classifica-non n'.rd >u allen Provinzen, wo den Judcn gesen-l'ch der AM.tthalt zusteht, gleichzeitig durchgeführt werden. ^ie,e energisch,- Maßregel w.rd der jept sv haupg vorkommenden Erploitation der ländlichen Be-volternng ur.> allerlei wncherische Unmicbe ohne .wencl baldigst em Ende macheu. - Dao Journal dcs ka». rll.sischeu Miuisteriu.ns des Innern veröffent-lnl't folgende Daten über das Wachsthum des Kai-'"".ches- >m Jahre ls<;>) h^rug seiu Fläche.nuhalt ',000,000 englische 0uadratmeile./mit einer ^ kerung vou 6 Mill. Seelen; mi I. ^8/, hatte Rußland 7,500.000 engl. Quadratmeilen mit U, Mill. Bewohnern; »n I. l7Al 20 Mill. Einwohner und l!. Mill. engl. Quadratmeilen Flächenraum, welcher .'^Mill. Eluwohneru angewachftll war. Im I. I8.'il zählte dieses Reich eine Gesammtbevölkeruug" vou 6.'; Millionen Seelen auf 22,000.000 englischen Quadrat-mcilen lebend. Moldau und Walachei. Bukarest, 7. Februar. Se. Heiligkeit Papst Pins lX. hat, in Betracht, daß der hochwürdigste Bischof zu Nikopolis und bischöfliche Administrator in der Walachei, Angclus Parsi, schon längere Jahre, als Missionär mir unermüdlichem apostolischen Eifer das Evangelium predigte, die christkatholische Jugend mit väterlicher Sorgfalt unterrichtete, und mit wahr-haft christlicher Liebe alle ihm Anvertraute umfinss — denselben wegen seiner apostolischen Tugenden vor vier Jahren zum Bischöfe gnädigst ernannt. Da nun der genannte .«öerr Bischof mit rastloser Sorgfalt ill seiner Diocese, mehrere Kirchen zur Ehre Gottes und zum Seelenheils seiner Gläubigen erbaut und in der Ausbreitung der christkatholischen Religion unermüdet gearbeitet hat: so fanden sich Se. Heiligkeit in Er« wägung dieser seiner ausgezeichneten Verdienste be-wogen, besagten Herrn Bischof in die Zabl der papstlichen Hausprälateu aufzunehmen, und ihn in den Grafenstand zu erheben. Vsmanil'ches Ncich. Oonstantinopel, 2l. Februar. Die Pforte erklärt in einem gedruckten Blatte, welches überall vertheilt wird, daß die außerordentliche Steuer nur zur Eiuziehuug alles Papiergeldes bleuen werde. — Man spricht von einer hier einzuführenden neuen Art von Müuzen, welche das Beschneiden des Nande6 verhüten soll, nämlich von Goldmünzen mit silbernem und von silbernen Münzen mit kupfernem Rande. — Sir Stradtford-Canuing wird uns im nächsten Frühjahr verlassen, um, wie man sagt, einen Sift im Parlament einzunehmen. Wie schon gemeldet, spricht mail in England davon, daß er für die Leitung dcs „Foreign; Office" bestimmt ftn. Neues und Neuestes. Paris, ll. März. 7^ Wahlresultate, welche bis jtt'.l ans den Departements bekannt wurden, sind alle Siege der von dcr Regiernng anempfohlenen Candidate!,. In Lille führte die Wahl zu keinem Rlsiiltaee. In Reimes hatte der leqttimistische Can-didat das Uebergewicht, allein man kannte noch nicht alle Stimmen; es ist sehr wahrscheinlich, daß anch dort die Wahl kein Resultat l'aben wird. In AcraS dürfte dasselbe der Fall seyn. Ein Decret im „Moniteur" schasst die bisherig Ernennung der Richter bei den Handelstribunalen auf den, Wege der Wahl ab, und stellt die Bestim- , muugen wieder her, welche in dicser Hinsicht zur Icit. ! des Kaiserreichs gegolten haben. Die jeyigen Richter bleiben noch drei Monate in Function, nach welchem Termiue das heutige, Decret i„ Kraft tritt. Ein anderes Dccret ernennt die Bataillonschess, Majore, Capitänc und Lieutenants der Nationalgarde von Paris. Paris, :t. März. Die Departements haben durchgehends Regierungs-Candidaten gewählt. Im Doubö-Departement erhielt Montalembert eilftauseud vou vierzehntauseud Stimmen, im Ni<'vre-Departe-meut Dupin nur 223. Ille et Vilaiue uud Veud^e wählten die Qppositions-Candidaten Kerdrel uud Von-hier de Leclnse. Zu Montpellier haben über zwei Drittel Wahler nicht mitgestimmt, und erhielt der Deportirte Digeon riele Stimmen, die dcr Präftct alö uncoustitutionell verworfen hat. Beziers oppositionell. Die vom Pariser Kriegsgericht am 47. Februar zum Tode verintheilten 9 Militärs haben De-portatiou nachgesucht. Tele g r aphi sch e Depe sch e. — Frankfurt, 4. März. Der Verfassungsent-wurf des Senats ist erschienen. Gleichberechtigung aller Staatsbürger. Verminderung von 42 auf 2l. Treunuug der Justiz von der Verwaltung. Oeffent-liches nniudliches Gerichtsverfahren. Die gesetzgebende Versammlung soll am l0. März darüber berathen. Der Scuat hat den Pastor Dulor seines Amtes suöpcnbirt. Verleger: Ign. v. Kleinmayr und Fedor Vamberg! ' Verantwortlicher yeräusgeber: Ig«. v. Kleiu..myr. AlHanH zur ImImHerSeitmH» Telegraphischer Eours - Bericht der Staatspapiere vom 6. März l852. ' EtaatSschulbverschrlil'unfftn zu 5 pGt. (in CM.) 95 3/4 detto ., ^ l/i „ „ «^ 7/8 dcltt' „ ^ „ „ 7<; l/4 Staatsschuldvcrsch. v. Jahre 1850 mit RückMnng .,4 „ . !>2 Darlehen mit Nerlchim, v, I. l83i>. für 2ä0 ll. litt^ii/X» Nem-6 AnlclM 185l l.l!l,os» ä...... «5 5,/« dctto I^,U«ra «....... 10'.^ Vanf-Actien. vr. Stilck 12^« ss- in E. 2». Actinl dcr Kaiser Ferdinands-Nordbahn 1» 1000 st. C. M....... <5M st. in C. M. Actien der österr. Donaü-Dampsschifffahrt zu 5»r l<)0 («»!dt» <<»ur., Glild. l'ül '»/8 lift, lwnlssurt a.M.. ( s>,r l 20 st. sndd. Ver- > lius-Währ. i>»2^ !/^ st. Fuß. Gnld.) 122 3/4 Äf. 2 Ml,'»at Hamburg, für 1UU Thaler Bamo. Mhl. ,«2 l/2 Bf. « Monat' London, siir 1 Pfund Sterling. Onlde» 12-2«! 3 Mi'nat. Mailand, fiir 30UO.si.rr.ich. Lnv, Gulo. l2^ 2 Moiu,t. Marseille, sur 3«(> Frans.,,, . Gxll». U« .'!/4 2 Monat, liaris, für 300 Fraiifcn . . Gnll». <4«Il/4 2 Mona,. K. K. Mnn^Ducalci!..... :!<> l/^pr. Cntt. Agio. Grl d - und Hil b >, r - <^ o ü > se v o »i «». M ä r ^ 1 8 52. Ärilf. Geld. Kais. Munz-Dncat»'» Agio .... — !l01/4 detto Rand - dk' '„ .... . 2N 3/4 Napolconsd'or'? „ . . . . — l).48 l/2 Sonverainöd'or's ., .... — l?.12 Friedrichsd'ol>l ...... — 10.1« Ruß. 5,!!pn-lal ...... — 10.« (5na.l. Sooeraings ...... —> 12.22 Sill'tragio , . „ '. . . . . - 231/2 Z, 28,"i. ^2 Realitäten-Verkauf. In Dber.Skopitz ii, Unterkrain, auf der Post-str^ße zwischen Mllukendorf und Glittfeld, ist eine Halde Hübe', bestehend aus Acckern ohne Wohn.- und Wilthschaftsgedäudcn, aus freier Hano täglich zu verkaufen. Die Vcrkaufsbedingnissl ertheilt der Eigen» thumer Michael ll n<><;^i< l> aus allfallige münd^ liche oder schriftlich frankirte Anfragen im Hause Nr. l2 zu Ober^ Skopil^. Z. 277. (2) So eben ist erschienen und in allen Buchhandlungen Laibach's zu haben: D i e Einweihung der ncl, erbauten cvangclischcn Christuskirche l,R « ttMtt« ZK. Mit eilier Alisicht der enaiigelischen Kirche. Zum Vesten des evangelischen «2chnlfoudcs in Laibach Laibach 1852, 24 kr. Kundmachn n g, betreffend die frühere Ziehung ' ^^ der großen ^—^^ Realitäten- und Geld-Lotterie, deren reiner (5rtraa zum Tbeil der Radctzky-Stiftung und dem allgemeinen Wiener Armen - Vclsolgungsfondc zufließt. Die überaus günsiiqe Aufnahme, oerer sich diese, durch oas k. k. prio. Grosihandlungshaus Ql-. 5Z. ^^rt«8N«t .^arantlrte Nealitätcu- uno Geld - Lotterie qleick nach ihrem Erscheinen zu erfreuen hatte, uno rer sich in Folge oessen taglich ledhafter zeigende Begehr nach Vosen se**!#* Ctl^ das IM: 300/000 ««»*«» bio« im bare» c;«'l«<^ gewonnen wird, sogar 2mal mitspielt, unv überdieß noch an der Hilbevlos-HepavNt-MelßNNßA Theil nehmen fann Lose sind ill Laibach zu haben bei Ioh. Gv. Wutscher. Gebühren-Berechnung. Die einen halben Kreuzer betragenden Bruchtheile sind als ein ganzer Kreuzer gerechnet. Frachten pr. Centner sporco ^ - ^ ^ inclusive der Auf- und Ablade- Personen Reise- Equipagen Pferde Hunde «- Gebühr gepäcks-"eoergewichl h,i ^hr " I. II. III. I. ". UI. ^nd ^. 11. III. IV. ^ zwei drei als drei jedes ^ Classe 25 Pfd. Classe Stück fi. l kr. I N ', kr I N. ! kr. , ss. ! kr. > fl. I kr. l st- i kr. fi. > kr. si. j kr. > ft. > kr. > st. > kr. > fl. > kr. fl. kr. > st- kr. I fl. , kr. > ft. j kr. > fl. kr. 1 > — 2 3 3 __ 20 - 12 - 9 — i __ 48 1 - 1 42 1 24 - 30 1 40 1 30 - 30 - 3 1^ ! z 3 ^ 4 ^. 30 - 18 - 14 — 2 1 12 1 30 1 48 2 6 1 13 1 43 2 18 - 43 — ä 2 ' l 3 ^ 5 __ 40 - 24 - 18 - 2 1 36 2 - 2 24 2 48 1 40 2 20 3 - 1 - - 6 2'/ l 4 z; ß ^_ 80 - 30 - 23 - 3 2 - 2 30 3 - 3 30 23 2 63 3 43 1 13 - 8 3 ! ^ ^ ß 7 1 ^ — 36 — 27 __ 3 2 24 3 — 3 36 4 12 2 30 3 30 4 30 1 30 — 9 91/! 8 6 8 1 10 - 42 - 32 __ 4 2 48 3 30 4 42 4 34 2 33 4 3 3 18 1 43 - 11 H ' l 3 7 9 1 20 - 48 - 36 _ 4 3 12 4 - 4 48 3 36 3 20 4 40 6 __ 2 - - 12 41 l 6 8 10 1 30 - 84 - 41 __ ü 3 36 4 30 3 24 8 18 3 43 6 13 6 43 2 48 __ 14 g l 6— 9 11 140 1 - - 43 __ 3 4- 3- 6- 7- 4 10 3 30 7 30 2 30 _ 13 H, ! ^ 7 ^. 9 12 1 30 1 6 — 50 — 6 4 24 3 30 6 36 7 42 4 33 6 23 8 13 2 43 — 17 « l 7 __ 10 13 2 - 1 12 - 34 __ 6 4 48 6 - 7 12 8 24 3 _ 7 - V - 3- -18 «1 l 8 — 11 14 2 10 1 16 — 39 __ 7 3 12 6 30 7 48 9 6 3 23 7 33 9 43 3 43 ^ 2ft 7 > 8-12 iz 2 20 1 24 1 3 __ 7 3 36 7 - 8 24 9 48 3 30 8 10 10 30 3 30 __ 21 7! 9 ^ 12 __ 16 2 30 1 30 1 ' 8 __ 3 6 - 7 30 9 - 10 30 6 13 8 43 11 13 3 43 ^. 23 8 I - 9 - 13 __ 17 2 40 1 36 1 12 __ 8 6 24 8 - 9 36 11 12 7 40 9 20 12 ^ 4 - - 24. 8'/ I _ 10 — 14 __ 18 2 30 1 42 1 17 ^ 9 6 48 8 30 10 12 11 34 7 3 9 55 12 43 4 13 — 26 9 " l 10 - 13 - 19 3 - 1 48 1 21 __ 9 7 12 9 - 10 48 12 36 7 30 40 39 43 30 4 30 >_ 27 gi l 11 — 13 ___ 20 3 10 1 34 1 26 __ 10 7 36 9 30 11 24 13 18 7 83 11 8 44 13 4 48 __ 29 10 ^ « ^ 11 — 16 _- 21 3 20 2 — 1 30 ^. 10 g __ 10 — 12 — 14 — 8 30 11 40 13 — 3 — — 30 Ift ^ ! — 12 — 17 — 22 3 30 2 6 1 33 n 8 j 24 10 30 12 36 14 42 8 43 12 13 13 43 8 43 __ 32 II '! 12 — 18 — 23 3 40 2 12 1 39 ^. 11 8 48 11 — 43 12 13 24 9 10 12 80 16 30 8 ! 30 ___ 33 11 l ^ 13 — 18 — 24 3 30 2 18 1 44 12 9 12 14 ! 30 13 ! 48 16 6 9 33 43 23 47 13 8 ! 43 __ 33 12 / 13 — 19 — 23 4 — 2 24 1 48 / 12 9 36 12 — 14 24 16 48 10 — 14 ^ 18 — 6 — — 36 12'/2 — 14 — 20 — 26 4 10 2 30 1 33 ^ / 13 10 — 12 30 13 — 17 30 10 23 14 35 18 43 6 ! 43 __ 38 13 — 14 — 21 — 27 4 20 2 36 1 57 / 13 10 24 13 ! — 18 36 18 12 10 i;0 13 59 19 30 6 ! 30 _ 39 13^ ^15—21 — 28 4 30 2 42 2 2 ^, 14 10 48 13 30 16 12 18 34 11 13 18 ^ 20 18 6 48 __ 41 14 ^18 — 22 — 29 4 40 2 48 2 6 ^_ ! 14 11 12 14 — 16 48 19 36 11 40 16 23 21 — 7 " — 42 IHV2 — 16 — 23 — 30 4 30 2 34 2 ! 41 __ 13 11 36 14 30 17 24 30 18 12 />' 16 55 21 45 7 48 _ 44 13 ^ ^. 16 — 24 __ 31 3 — 3 — 2 43 /^ 18 12 — 15 — 18 — 21 — 12 30 17 30 22 30 7 30 ^. 43 13^ ^. 17 __ 24 — 32 8 10 3 6^2^^ 16 12 24 13 30 18 36 21 42 12 88 18 3 23 18 7 43 __ 47 16 s — 17 — 28 — 33 8 20 3 12 ; 2 j ^ -_ 46 12 48 16 - 19 12 22 24 13 20 18 40 24 - 8 ^ - 48 1ß!/2 _- 18 — 26 — 34 8 30 3 lg 2/29 ^ 17 13 12 16 30 19 48 23 6 13 48 19 ^ 24 48 8 48 __ 80 17 ___ 18 — 27 — 38 8 > 40 3 24 Z / 23 ^17 43 36 17 — 20 24 23 48 14 10 19 50 23 30 3 30 ^ 31 11^ ^.19 — 27 — 36 8 ! 30 3 ! 30 Z ! 38 18 14 — 17 30 2l — 24 30 14 38 20 23 26 18 3 ! ^8 — 83 18 __ 19 — 28 — ! 37 U>— 3 36 / 2 ^2 ' 18 14 24 18 - 21 36 28 12 18 -. 21 ^_ 27 - 9i" - 34 18 — 20 — l 29 - ! 38 6 ! 10 3 42/2 47 ! 19 14 48 18 30 22 12 28 84 13 28 21 33 27 48 9 48 _ 3s 1O ' __ 20 ! -^ ! 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12 64 24 38 20 83 40 69 — 23 — 2 ! 43 4«^2 — 48 1 11 1 34 18 I 30 9 18 ^ 89 ^ 47 37 12 46 30 88 ! 48 68 g 38 48 54 18 69 48 23 18 2, ^ 20 47 — 46 1 ,2 4 ! 38 18 40 9 24 7 3 — 47 37 36 47 — 86 , 24 68 ! 48 39 10 84 80 70 30 23 30 2 21 4?'2 — 49 1 12 1 36 18 ! 80 9 30 7 8 — 43 38 ^_ 47 30 87 ^ ^ 66 ! 30 39 38 88 28 71 18 23 48 2 23 48 _^_ 49 1 13 1 > I7 16 — 9 36 7 12 ^ 46 38 24 48 ^ 87 36 07 12 40 _^_ 86 — 72 ! — 24 — 2 24 48l„ — 80 1 14 4 i 38 16 10 9 42 7 17 — 49 33 4^ 48 30 88 ^ 12 07 84 40 28 86 38 72 48 24 18 2 26 49 — 80 1 18 1 39 «6 ! 2tt 9 48 7 21 — 49 39 12 49 — 58 ^ 43 03 ! 36 40 .10 87 10 73 30 24 30 2 27 49^ ^. 81 1 18 1 40 16 ! 30 9 84 7 26 ^ ' ''0 39 3^ 49 30 89! 24 69 18 41 18 87 48 74 ! 24 48 ? ^9 gft _^ 81 1 16 1 ! 41 ^6 ^ 40 10 — 7 30 — z 80 s 40 ^ 80 — 60 ! — 70 — 41 40 88 20 78 j — ^^ '^ 2 :0 ^'"^ <7 a »- i s 6 s <, k >, ,- 8N> 5 « l o 5 ,'i ^ ' -^—"" Tanfssatz fur den Sporco-Centncr ^ a l, t s 6 1 a tz p u M e i I e f u r ^.^^ Gewichts auf die Meile ^ Person.« Nelse^^-^^^^ und Ellgut Equipagen P f , .. d e" Hunde bei Frachten I II III vM von von von s ^l ,sl ,^ <..: drei und ,, 1 bis 25 2« bis 5„ 51 bis 75 76 bis 10ft ^ "' "' ^ ein einzelnes zwei «lehrf. jedes ein Stück 1. ll. m. -.......... ^. Courier-Coupes. " ^ fte.. Frachten unter nnem ha ben Cent-Wagenclaffe fahren wollen. Die geringste Gebühr ist halben Fahrkarten werden nur 20 P^. 5"^^ 's ^ gewiä t gewäh t Pferde beigegebenen Individuen sind we- M das Mitfahren «er werden fur c.nen halben Cem-der Tarifsatz für eine Meile. Das Reisegepäck muß in den Haupl-Ka^ I.m eine halbe Stunde früher, der Hunde in den da- "", «nd das darüber hmausge-Beim Uebertritte in eine höhere Wagen - Classe als die Abfahrt bestimmt ist, kein Freigewicht Die Reisenden dürfen wäln.,nd der Fahrt auf der Bahn nicht in nigstens Fahrkarten d. III. Classe zu lösen. U bestimmten Be- ?o daß ^ kann die gelöste Fahrkarte ausgetauscht werden, wenn zugestanden, sondern das ganze Gewicht a I i /l'.raewicht angesehen und bc- ihren Equipagen bleiben, Mc die zu den Equipagen gehörigen Personen ^r" '^ ^'ge ^ f^n^n. ?^ /, s' - '<, ! sie noch mit demCoupon versehen ist. Ist dieserschon handelt wird. ^ "s Uewgewlcy ^ Fahrkarten III. C^afft zu löw, mit welchen die betreffenden Rei- Gebuhr u. wenn diese angefangene Zehntel fur em volles abgerissen, so ist noch eine zweite Karte zu lösen, und Fur voluminöses Reisegepäck und Eilgut ist di? doppelte Gebühr zu entrichten. senden jede beliebige Waqen,Classe, die Dienerschaft aber nur die III. """ "^r entfallen ^ zwar: für den Uebertrttt von der ll. Classe in die I. Dle geringste Gebühr beim Eilgute besteht in dem Betrage von 10 Kreuzern. Classe benutzen dürfen. Di. Fahrkarten sind an der Casse, wo die ?"^ N"0 1" kr. eine Karte lll. Classe; von der III. in die I. eine Karte Equipagen aufaenc-mmen )verdc".i, vorzuzeigen, und werden dort bezeichnet. >"5 . 1^^ ^tuck zu ll. Classe; von der lll. in die ll. eine Karte III. Classe. ' t^ w entrichten. ^^^ '"' ^ ^ ^ ^ ^ N ^ A ^ A '<>) V A V <^ A Z ^> ^ O ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ A N O "" '^ürzzusthlag I^ ^7s^ 4^ ^5 ^žTs^ 7v7^"1^ 10'/.. n 7i^^2^!l4 lü^liu 1»? ll«'" ^'/2 '"' ^^ ^'/2 23V, 25'/2 27'/- 28V, 3U 3IV2 32V2 3374 34V4 35 357, 3«'/, 377, 38'/ 397 ll^^T" Langmwang '/,2 3 4 4'/, « U'/^ ^ tt 9'/^ w It>'/.. II'/, 13 14'/, 15 Ui t5 l?'/, ,» 20 2IV2 22V2 24'/, 2UV2 2772 29 30'/2 31'/, 327. 337. 34 3474357,367,377^387^9'/^ Krieqlach l'/, 2'/, 3'/2 4 5'/2 « 7^ ^./ 9' <>'/,.,<>' II I2V2 14 14'/. 15'/. l«'/. 1^ 18'/, I^V, 21 22 24 2« 27 287,30 31 32 33 337,34 35 3« 37 38 3tt ^n KmdW'g , 2 2'/, 4 4'/. tt ' 7 7'/. 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' ^ ' »./, 5 5'/2 «'/. ^'/, 8 9'/, 10'/, 12 13 15 17 18 19'/, 21 22 23 24 247,25 26 27 28 29 ^. ^ Gratwein '/, 1'/, 3 4'/, !> 6 7 7V2 9 1« 11'/2 127, 14'/, 16'/, 17'/, 19 20'/, 21'/, 227, 237, 24 247, 257, 267, 277 28'/ A/ ^2, Iudmdorf 1 27,4 47,57,6^7 8V2 tt'/, 11 12 14 16 17 18'/, 20 21 22 23 237,24 25 26 27 28 ^ .^' Gratz 1/2 3 3/, 4/2 5/, 6 7/2 8/, Itt II 13 ,5 16 17 7,19 20 21 22 227,23 24 25 26 27 ^ 3« Kalsdorf 1^2 3 4 4'/, 6 ^^ ^^ »V, 11'/, 137, 14'/, Nj 17V2 18'/, ,97, 207, 21 217, 227, 237. 242/ 2^2/ .",/ .^^ Wildon '/2 ,'/2 2'/, 3 4V2 5V, 7 8 1,0 12 13 14'/, 16 17 ,8 19 197, 20 21 22 2^' -^ ^' ^ °""N.° '' !. z. : - r> l' 3''!!!'-!!., ll' !l' !3" !:''!!,!!" i:'> >:'' 't « «i^: '°"z«...«. .^ ^!« z^t R ;z ;>i'-.' !:^ 5t n!,i?! !3 !^t R!N! ?: :i «. V Kramchsfeld 1 3 5 6 7'/- <> 10 V, 12 ,2^/, 13 14 ,5 16 17 8 ^' Pragecho 2 4 5 6V, 8 9 10 11 1,7 ,2 13 14 5 6 7 ^ Poltschach 2 3 4^6 7 8 9 97I10 11 12 1 4 ,^ ^ Ponlgl 1 2/2 4 5 6 7 77, 8 9 10 n 12 1'^ 1^ St. Georgen 1V, 3 4 5 6 67 7 8 » f 1 ", EM 1'/, 2 7, 37, 47, 5 5.7, 67 77 «2/ .'.2, '^ ^2, Markt Tiffer , 2 3 37, 4 5 ' 6 ' 7 ' 8 ' "^ "7' Bad Tuffer 1 2 2^/, 3 4 5 6 7 8 Steindruck 1 12/, 2 3 4 5 6 7 8 Hrastnig V^ 1234 5 « 7 Mfail 7, 17, 27, 32/, 47, 5'7, «2. Sagor 1 2 3 4 5 6 Sava 1234 5 . Littai 1234 Kreßnitz 1 2 3 Laase 1 2 Salloch 1 Neben- und andere Gebühren. 1. Die Auf- und Ab lade-Gebühr bei Frachten auf die und von den Eisenbaynwagcn wird für den Sporco-Centner mit 1 kr. berechnet, und ist in dcr Gebühren-Berechnung mit enthalten. 2. Der Lagerzinö bei Frachten, dessen Entrichtung bei Brennholz und Eisenflosscn mit dcm 9. und bei allen übrigen'Frachten mit dem 4. Tage der Einlagerung beginnt, beträgt V2 kr. fur dcn Tag und oen Centner; bei Brennholz ist für die Klafter und den Tag '/, kr., bei Bau-, Binder- und Ziegeln, Erde und Erzen für den Centner und Tag '/,„ kr zu bezahlen. Für die Aufbewahrung des Relsegepackt,, welches nicht binnen 24 Stunden, und des Eilgutes, welches nicht binnen 48 Stunden abgeholt wird, Md an ^aga-zins 3 Kreuzer für das Stück und den Tag zu entrichten. „ ^ _. .. ^,.. ^„. 3. Die Waggebühr, welche nur für jene Güter zu entrichten ist, deren Abwäge ausdruckkch vei-lanqt wird, beträgt V.'kr. für den Centner bei Steinkohlen, verpacktem Getreide, Eisenerz, FauMmn, ^auo Bauholz, Ziegeln, Schotter, Runkelrüben, Erde, Roheisen, und 1 kr. pr. Centner für die übrigen Frachtgeg^ 4. Für jeden Frachtbrief, welcher auf Verlangen der Partei von dem Bahnamte ausgefertigt wird, sind an Schreibgebühr 3 kr. zu entrichten. ^. > ^, ,. , ,... ^.^ 5. An Assecuranz-Gebühr auf dcr südlichen Staats-Eisenbahn Entfernung bis inclusive 20 Meilen für alle Frachten l. Classe '/5 kr. und ll. und ^l. ^lasje ./^ N. fm " c ^m-fernung über 20 Meilen bis inclusive 35 Meilen, ferner für die Strecke von Gloggmtz bis KM, sm aue ^racyccn l. Classe 7' kr. und ll. und III. Classe 1 kr. zu entrichten; für noch längere Strecken, so wie fur die ganze Entfernung von Laibach bis Gloggnitz, oder vi<:e v^l-«n beträgt die Assecuranz-Gcbühr für alle Frachten !. ^ c /,, und ll. und lll. Classe i'/z kr. für den Sporco-Centner. Der Assecuranz unterliegen alle Frachten oyne unterschied/daher auch alle lebenden Thiere. Für den Transport über dcn Scmmcring werden 4 M"lcn mlgcnommen. Auf der Gloggnitzcr Bahn beträgt die Assccuranz - Gebühr für alle Frachtcn l. Classe '/5 kr., U. ^la^e /5 n., lll. Classe V,, kr. und für die von Wien nach Gloggnitz gehenden Güter ll. und III. Classe ebenfalls ,/5 er. sur den Svorco-Centner. ^..k<.« «>u/- 6. An Provision ist für nachzunchmendc Spesen, wcnn selbe in Vorhincln ausbezahlt lyeroen, - /<,, und für das Incasso, wenn der Betrag erst nach Eingang der Spesen ausbezahlt wird, '/^"/u 3" berichtigen. Anmerkung. Bei der Berechnung jeder der obigen Gebühren werden Bruchtheile unter Einem halben Kreuzer'weggelassen, die Einen halben Kreuzer und darüber betragenden Bruchtheile aber als Ein ganzer Kreuzer berechnet. Betragt die ganze zu entrichtende Gebühr weniger als Einen halben Kreuzer, so wird sie mit Einem Kreuzer berechnet. Bei Separat-Personen-3ügen sind für die erste Meile 30 fl., fur jede folgende 14 si., wenn d^ allfällige Rückfahrt binmn 12 Stunden nach dem Eintreffen in dem Bestimmungsorte erfolgt ^ sind « ^. Meile Rückfahrt 10 si. zu entrichten. Wenn jedochMe zu bezahlende Gebühr sur dle Anzahl der Mit,ahnnden, für das Rcisegepäcke und für dic mitzunehmenden Equipagen, Pferde und Hunde, nach dem .^anse M) yoyei, u-o nach obigen Preisen berechnet, so tritt für solche Separat-Zügc die Zahlung nach dem gewöhnlichen äansc cm. Das Wartgcld beträgt für jede halbe Stunde 40 fl. Bei Separat-Lastzügcn, welche 24 Stunden früher anzumelden sind, ist jedenfalls die Gebuhr fur 1200 Centner Frachten l. Class' zu entrichten; entfällt jedoch für die Ladung nach der Beschaffenheit und Menge dcr Güter, oder nach dcr Zahl dcr bcnöthigtcn Wagen cine höhere Gebühr, so ist diese zu bezahlen. Bei dem Verkehre mit der k. k. priv. Wien-Gloggnitzcr Bahn haben rücksichtlich dieser Bahn die dießfälligen Tarifsbestimmungen derselben in AnwMMg zu kommen. Der Frachtlohn für die Beförderung über den Semmering ist abgesondert festgesetzt. (Ium Amtsblatt de« liqihs Zeit. im Mälz »95«.)