W S» Mittwoch den 11. März 1874. INI. Iadrgong Die ^'^..«rburger Zeuil»^'^ erscheint ikven Ailiotag, Nittiooch uili) /^reua^. Preise ^ für Marburg: ganzjährig o sl batbjährig 8 st., vierteljährig 1 st.bO kt^ für Zustellung _"lS HtluS itto»atIlch 10 kr. — „ul ö^ituersenvitil^: 6 sl., ualbiätjr,^ "t olerk^uadrig 3 fl. JiisertwitSgebülir 6 kr. pr. Zeile. Nliscrt Dtputatiollkn iil Wico. Mailiurg, 10. März. Am Mittwoch und Freilaj^ halten die Abolönunj^-n d S Mcirburjlk»' G'M'ii'desolhk? und der I^kziikSvkrtrklun,^ Audienz b'l den Älii-Nlsttttt, a"» Donn'lSlaji be m ttaiser — zu^ileiä) mit dkn Pe>iau<''N Ulld Fsltdaukrii, dik ive^zen dr? Eijenbadn Wl'N-Novi nucy Wien g la»dt tliorden. Herr Dr. M. Nctjer ivir Sprecher dikst prüfen lassen und «renn ein Entget^insommc« mö^tl ch, so werde die Regierung dlreitlvtUigst die H.?nd bieten. Die M'N'stkr elklci't n, dliß lji"sichtlich der Eisenbahn»Frcige j,tzi noch nläus BtilimmleK gksa>^t wclben könne. Die Geldfiastk dkS NeicheS müliie» in höherrm Mußt l)'^an!plucht weri'kn. Wtnn die Eubv ntion ^ur Vclh^nidlunti komme, dann millje erörte't werden, ob die Äoilhelll? lilr dus Neich so bedkulend und, daß itt dl« Z^^'j^r uusivikj^e». Waö den G,r«chl?hof betr.sfe, so werde noch d'N Borschlägtn, welche dir Gemeinde n?utr» lich gemacht, eine Lokalerh^bu»g stuilfiaden — grmelnlchastllch mil rinem Ai'gkoidnetei« de^ KriegsM'n steriums. (B.ljafs dn d,ti,km Aulle vom M litärsziilttl ein Ba'lg^U"d ali^rtreltN, tiicUncht so^jtir das Vebäude irdttlalikn ivrrd^n.) Dl« Aud eiiz b IM lVci s> r dki le nur e>nis^^ Mluuteli Ulld auch b'l den Äii 'lst.rn iicsch man sich b'id^ri'il» auf die noih l endilisle A»-ip'ache und Antivort. Eine Volst>l!u»g der ei»-ztlne» DkputationSmitgliedtr sa tv nirtikiid statt. Jener Abl)rd''ilni;, melch? sich zum Iustz« minister lie.lab, schloß sich auch der Stutlh^ller Fiell)krr von Kulieck an, weicher die Pctltlon 'vum unlelslützte. Herr Dr. Reiser kehrte am SamSt?g nach Marburg j^uruck ; die übrig,u Mtiglleder kamen 'M Soi'Mag. Dir earopSischt Lage «ad /ragt. Der „Otslerr,ichischk Oekonomisl" bringt unter dinier Ausichrift eine R^ihe von Aufsü^ die wir iit Auszug folgen lassen ; lvlr be^zinnett Mit l. Giicljen und Ghibelmen. Oblnh'n iictrlzchtkt, scheint der Kiichenstreit ttnsrrer Tl-ge «ur «ine Wikderholung des jähr-huttdertrlal'^icil mitttlalteilichen Äampfes z'vilcheii .^nnser und Papll M sein, I'en MNI UlUer dtk .'liubrlk „lAnkilctt UN) Ghlbelinm" zu les-n pflegt. Oi'jt, K^i'tips btsjann u-'t.r d?m salischfrältkilchtn ttailirli^iuse kurz vor der Mltle diS II.Jchrhun-Verls, und d.lu.Ue bis zur Nesoimat oi; zu Ansang des l6. Ä.ihl-bilttvlrts — also s'ist 5 J^vr» tzundtrle. ^iliunch III. elösfnele d'N F lvzug m>t dem An.lriff nttf die Simonie odkr den Sch"chtt Mit artsilichen Gütern nvd Würden; er sehte drut'che Bischöfe ein und stiebte den v^llott^rien ttletus zu ltformirsn. Sein Sotjn H lnrich IV., der arme Canol^ -Heinrich, ersukr die leiste D<-u>utl)gung der w^liltchtN Gemalt. Die Kr>uzzüg! tiezeichnen den Höt^epullkt des püpitlichen Anset>kl,s, d'nn Kaiser Neich, Fürsten und Ädel tvaretl nur noch die Landek-ttchte Lr. Heilit^keit, weiche Europa aus Alien jtleud rte. In k-ie Zücken des HarnlschlS bohrten sich die mrrkar'tilen Zntel'fs n der Slüdle, besonders die ilallenischen ein, das Papsithum ab,r, dem die gewaltigen Hohenslaufen nicht zu widsrstrhen vermochten, drehte sich bewußtlos illbst den Sliick zu sein r Str^s'gnliruug. In höchster Potenz srhen wir da die suichtdare Tetvalt der Logik der Dinge, weiche auch in unseren Zeiten ihre Nolle noch nicht aus.jegebea h^it. Das Luxemburgische «»d das N.>terische Haus, HtiN'ich VII. und Ludivil der Äoier, ivaren deunich nii^l lM St^lnde, dem innerlich gebrochenen Pa^'stttlzum objusiegen, lvädreiid gleich« zeitig Philipp der Schöne von Fr.inkreich die Äolo- und SliberauKlutjr nach Roin verh^ndekle, Äann und Inlelditt verla vte und Bonisaz VIII. mit H ercsmacht arretilte ; wahrend auf der an-yeru i^eite d-s Kanals L^^heiefj daS Arusserste geglN Papst und Klerisei sprach und tieröß'Nt« lichte, und Eduard III. mil dem Parl.'Mfl»zlrte. Ats die Habsburgfr nach hundkrljälzriger Unterbrechung wieder und defiultiv zum kaiserlichen Throne gelan.^lkN, waren de Würsel ge-worf'n: der schläsrl.te Friedrich III. ließ sich von Aeneas Sylvius Piceolomini, dem uachherigen A c u i l l e t p n. Dir Zuividcr-Wor^tn. Von H GchMid. (Fv'ls.pung.) „Ja, Ein'.' muß sich t)alt doch um k'en Hos und um die Wittoschasl aunlhmen", s gt' die B. se, sonst komml das ^^inl.rlt, vot', Äo elst-zu slkhen! ^'S ttl'^dt A beit geiiUg : d^s G.umn'rt muß 'r in, l'tt!' ia, surt^i', duS W tt.r dlUi nii Melir l'N..', und wenn man nit .illrlveil' llint-r den Cd'oaltni lttr isi. so le l'U sie d>e Hm,de ii. den S.1»00ß. L si !^U ti-' ^lasi nur noch vliie W it' iiror^en aus dir ^^lelienalnl! D.e thul itir ga»z . ut, da lnnt sie ic»^ rill ff ! eiiiselzen, waS eS ist uin die (A's»llichail; wirst die paar Wo^.n ichoa an tj so tji.>utint?,ii,gtN l lln>'^ dild' Dir nur jn t'il eiN, daß si Dir vorl'ItN lhäi' — t'aS lvtn' d..S eiste A! i, t'uß mir ok'er D>r in irgend eilt'aö den »!^>>ll n „ruiachi ' hall'. ^-I^erzeih' nlir Goil die ^iind', iven.'5 ei e isi — adtr mir ist izölli., gut, muln sie nit d. ist l Es ist eine 0ld'l>tl>chc jlluij' und ein Au'deu im Hans; Mail höit dcn jtlU'zen Tag ksine» Ellilt und kein.n Z^ittk . . . weun das Dirndl da ist, isl'^ ja nit and.rs, alS wenn alle Allgen» blick der Weckcr ablaafen tltät' an der Uhr". ^Na j i d.tS tu» — eS g hs m r auch nlt andere, un»^ w'nn ich rrst a,» die zaiuck^egangene Heirat!) denk, kö'ittl' iv v^r Gin in der nb'prtngelt i^ie cittt Vl n^l U i^'! Aber deßivegen mocht ich l'aß el' C^d' l)crtt iv'll ulis deu ^lur,ctlljoi". j)ie V. se 'l ar auf .eiian^^ei' u»d iuni iZ.^ru^'cr i'll'clea. „Ni", sag'e sie, ..vaS fllrchl' lch ,t'rao' i>il — die ^Hi.tllliöieal' siitS nil so lZc>k>l; übe? v nll',^ das ivär, '.iuu er, k'ann "-ußl'ft Du I^'ch ij.llt "ilch d'lki'» silld il lllld denken, dch Du's .,n mil versdul.'. ljast". .^ie veil tß die i^tntie, ln der es so still l-urcle, daß licli und ^»uil'ch das Avrndläal^n ailS cer Plail?.r.tte h s^iuslöttic U"d lnit den« l'j)tkn roth'N Avtndjlralil lu's Ziinmer drang. Die Eni'lte'ung, die oulch ble legten Worte dtk Schwester tn dem All^n geweckt ilior^cu, mochte "icht angellkhm sein; er hatte k-ine Antwort und fuhr sich ein Mal um daS andere über den kahlen ^lopf, und wilder drang etivas. das si t) lvie ein s.ufz r anhörte, aus d r vcklommenen Ä'ust. Da ivuldc es piöj^liv draußen laut, und ein kl'ittek ttnade kam alh'Mlov und «cyssleod IN Vit Ltube g>traki!p lt; es war der lAeisdub' von der V'etten.ll'i. ^Du sallst nil eischreck n, vauei", r'rf ec Ichoi» aas der TtiUlsch,'elle; „aber dir Z'.l)iderwarz'll lit elU Leid» zj'lcheh'i,-. „W.s ^ '.wein ist ein Ler Tochter oail Dein' Baue«!»?" t'hte er hinzu, indem er l^i. luchiig an den Haaren schültelte. Im nä n-tichea Augeilblick ulicr li^fl er ih, auch ivieder io», denn ein Knech: staitv beinlS als zili.iter lln.tlnckt'bote i>l dnte tuchl lNetir lrichf'cken, ais er schon erichrackeN iv.n; .r oelsnchtc ? rtjenel'S, siti aus dem sluljle zu erheben — die gaße tiugen ltin uicht uni) zwar Nicht blo5 des!)i iße-'S 'vegen; ein äligstlich g-^stammeltlS: „W.s iit'.^ denn... iv.is ist denn geich.htn?'^ war All.s. was er hrrvorbratzte. „^)to, no, macht die Sach' nur nil ärger, als sie istl" rief die izeibeleilenv dazwl« zw'ite« Pius gLaael«, vnd dir ritterliche Ma; besaß nur noch »Ideen", unter anderen auch die .Idee", selbst Papst zu werden. Da mußle noth-Vendifl die Sache an daß Bol?, ov k>a5 dkUlscht Vewußtsein kommen, zu dkssen klugen Sachwaltern flch die Territorial'Aürsten auswarft«. Boa einem dieser Territorial-Fürsten ist die AngelestsUbeit doch d'eibundk'tjät)ril»er Vertuschung, pach unsä^» sicher gelonie und Schwachselittkeit. nach d m ver-louenst n Vaffenst'llnande an da« N'Ue Käser« hau» gelingt. Merkwürdig, sobald der Nime Kaiser" wr.der oustauch'e, brach auch der S'reil in hellen Flammen au» den T'esen der Gtjch'cht hervor, entzündet und geschüit von dertea den Italienern ihre Hauptst^vt g -öffnet, den Papst in den Vatikan „interuirl". Der Papst P>o Nono ist wirklich uvd in der That ein Gefangener des Köaigs von Italien. viS zum sechzehnten Jahrhundert waren d,, Päpste zufrieden Vit dem Srbe Pctri und der sch-n, ivährend der geb'Utklte Geitbube laut Heu» lend davon lies. „3cd hav's von dem dummen Vub'n schon draußkN erslagi — die Stasi ist halt gefallen und hat sich den Fuß velstauchl. dah sie nit ai^ftreten und g'h n k-an, — dos ist Alles l Die ondtlen Se-lnerinnen habtU eine Tragen zurecht gemacht und h-den sie Uder den Ber»iweg' heruntergetragen und haben d,n Bub' vorausgeschickt man soll ihnen das Wagel ent» gegtnschicken. soweit die F.hrsiraien geht." Der Bauer wollte wieder ausstrhen, brachte eS aber noch immer nicht zu Stande und die Vase drückte ihn in den Stuhl Nieder. „Bltib tipet',* sagte sie, „ich hob's schon dcm Knecht draußtN g'sa^t, er lzat gerad' eingeschirit g'halit, um die leßte A»hl' Giummet hekeinzuholen, da Vat er gleich da» Wägerl antt'ipannt — lei nur nit gleich so aus dem Häusel, e» ivird wohl soweit nit g'ihll sein; sie werden sie dato dringen, glaub' ich!" „Blingen! jammerte der Bauer. „Was da» für Reden siadl Am Tnv' wollt Ihr mir'ö Kit satten, uno sie ist gar ichon tott!" „W'rum Nit ttarl eriviederte die Schwest,r. „Der t^ud' jagt, hat iym ertt, mie er von ivr fort ist, »vch ein'.'ttenner geg'den, daß er fast übel und Uber gekugelt «st. Zum Gierben muh fie also noch nit fein! Wie sie dazu 'kommen ist, »vkiv ich freilich nit, der Bub' jagt, sie h'.t Avelwtiß brocken ivoll'n und ist ausgerutscht dabti l' Konstantinlschen Schentiing; ein Hildebrand und Innozenz beherrschten und tyrannisirten die Welt als geislige Faktoren. iZrft alS der Sturmwind von Miltenberg heraodrohte, dachte daS Papst» thum an Erob rung von Lan^ und Leuten ; Alexander Borgia. IultuS II. wie Taver liethätigten triefe N'ue Richtung, ivelche durch das sechzehnte und sielizehnte Jahrhundert hindurch daS Wesen peS PontifikatS bestimulte. Die große französische Nevolutio» blleS die weltllche Macht iveg, Napo leon spedirte de» P.ipst per Schub, die Elat'p'N« komma danten der französisch n Arm e qmttirten iich PluS VII. mit den Worten: „Einen Paplt in Empfanji; genommen"! Die Nestauratiin sirüst'chen Andenkens mußte d.n Papst wie alle vertriebenen Fürsten au» Giiaden ivtever einseA n Da vollzog Italien unter deutschem Schuße die Anshedung des Kirchenstaates für immer. d .S Popstthum kehrte zu setner erste Phase zurück und oersuchte eS zum andern .Viale, unter total Veränderten Umstanden, mit der getjligen Ge valt. Es wiederholt sich also gar »lichtS, außer dem ganz abstrakten Begriffe deS Kampfes. Der aber wiid» so allg'Mein gesprochen, ewig auf dieser W'lt sein; ter :st die Bedingung der Ezi« st nz. das Leben selbst, ia setner innersten Be» schaffenheit angeschaut. Und der Kampfprei» erst, der noth-iventige Ausgang der jetzt be»t0nn?tten Schlacht? va ist von einer Wi derholung auch gar nicht die Rcde. Od der Papst geistliche Pfründen und Würden verleiht, ob der Kuser mit K«ng und Ätab oder blos M't dem Stabe die Bischöfe de« lehnt; ob er den Kardinälen daS Bar.tt ode« d e Narrenkappe aufseßt; ob das Geld eines Landes nach kononischem Rechte oder durch P„ tcreptenni^e nach Rom abflitht; ov der Geittlich, die CivilstandSbücher führi odir der Bürgermeister, ob der Pf rrhelr zuerst oder zuletzt die Chen ei»' le^^net: AlleS daS ist in letzter Instanz »rr levant und schlechtl,in glfZchgiltig. Es handelt sich um ganz andere Dinge, um t»iel tiefere, wejenhcfter, Fragen, um Ding« und Fr.igeu, die sich zur Stunde Nicht einmal die Philosophie.^d^ kam-pfenden Staates träum«n labt, di« erhofft» oder getZ'im pelhorreSjirt, abfchwö't. zu denen er nun und nimmermehr zu gelangen denk», un.^ die ei ^lelweiß, als zuhöchst auf der Breitenivand, auf die sich kaum die allerverwegenstcn Gamejäger hinaufzukroLeln trau'n?" „Na, geduld' Dich nur!" sagt« die Schrvester. „Wir werven'S ja bald hör'n; sie wird Nimmer laNtj' ansdlkiden — ich sreu mich j tzt nur, ivie das werven wi'd, wenn sie datieim ist und stch nit rüv'rn kann wegeo dem Wehthun an ihrem Fuß, und mit ihkern gutta Humo-! Da kakn'ö recht uulßrhaltlich werden aus'm Kurzentzof — Du sitz'st in dem elnen Eck' und brummst, sie in den undern und zankt, da gefreut mich mein Leben! Da werd' ich Mein Bündel schnüren, Saß eS hergrichi't ist, wenn ich'S nimmer aushalten kann." Der Bauer stieß einen Laut ichmerzlichen UnwlU'NS auS, wie wenn ihn die Worte der Ächwtster ivie ein Stich gft'ossrn, oder als ob es ihm einen St'ch in dem kr.intea Belne geg'-b«n hätte. Nach w«lchem er angstlich tastete. — „Schwester," stöhnte er, „Du ihust mir auch AlleS an, ivaS mich ärgertSitf Dich thät ein g'wifser licht gezerrt und auf dle Obersläche geworfen 'vird. Der Papst und seine Gesellen wissen wohl, waS sie wollen, aber nicht, n»aS sie hervorrufen; die weltliche Macht weiß bloS, was sie nicht w'll. aber nicht, waS fie wollen müssen wird. Der IesuitiSmuS ist der klarste Verstand, die raffinirteste Uederlegung. eie vollste Besonnenheit bei dem unglaublichsten Wagniß; aber er wird die Macht erkennen lernen, die ^zu hoch dem Widerspruch, unsern Plan vereitelt". Der Staat ist der Protest gegen daS Abenieuer, die geharn schte Gewalt, welche daS ihr llrzleidllche Niederwirft, um stch selvst zu behauplen; ober er wird erfahren, l>aß man Mit Pro:eften und Net,ationen keine Geschichte macht, er wird gezwungen wei^den, a«: das Pofitive, an die Vernunft, an die l^eber-zeugung, an daS Gelvitlen zu appelliren, wie w.iland Dr. Martin Luther. Nur mit solcher Heerschiar. rekrutirt und equipirt im Sinne deS Nkunzehnten Zahrhu-derlS, läßt sich der Sieg erringen, den kern Moltke zu garantiren vermag. Jur Heschichte des Hages Die Szenen, von den Ultramontanen iM Abgeordnetenhause während der v rhandlung über die kirchenpolitischen Gtsetzent-lvürfe aufgeführt, bekunden eine Rohheit, dle uns mit Besorgnis erfüllt: Mit diefer Wildheit der Führtr hängt ja die Verhetzung in den Provinzen auss Innigste zusammen. Solche Gegner muß man rücksichtslos btS zuis Vernichtung bekämpfen, n cht aber bloS reizen und im Besitz der. gefährlichsten Waffen belassen. Das ungarische Ministerium hat die Entlassung in der bestimmt sten W.ise verlangt. Die Entscheidung wird getroffen, sobald der Köni^ mit den h roorragendsten Parteiführern Ruckiprathe gepstogen. Die Ordnung IN den Finanzen ivird dirkmal den Ausschlag geben. „Eu-'opä'sche Finanzwirihschaft" ist das LoluNtiSivoit; soll dieses Wort oder zur Tvat w rden, dann braucht man „Europäer" auch in der Gesetzge-vung und in der Wählerschafr. 3m Reichstage Deutschlands sucht man nach einem AriSwege für daS Mili-tärg setz. DaS höchste Augeständniß der Gebieterin Regierung stellt ober nur in Aussich:, die KadreS zu verkleinern. Bismarck ist wieder erkrankt und weide» stiae Anhänger auch auS diesem Gruode sklnem Willen sich fügen. Spitznam' auch ganz gut taugen; Du kannst Dich gleich drauf vormerken lassen, wenn er einmal frei werden sollt'!" „Domlt Hat'S kein'G'sahr," antwortete die Schwester lach,nd. „Gestern früh, wie wir auseinandergegangen sind, ist sie mir wohl ein bifsel düsig (kleinlaut) vorgekommen, daS hat aber nit mehr bei ihr zu bedeuten, als nenn im April die Scun' schelru; deSiiiegrn stürmt'S doch wieder IN d,r nachsttn Minuten. Am Abend zuvor ive-nigstens ist sie noch so sch ech geivefen, daß ich Nicht gewnßt Hab', wie ich sie anfass n soll, wie ein E', duS ohne Schalen auf die Welt gekommen ist." Die Mahm benützte hier die willtom-mene Gilegenheit. daS Erlebte noch einmal zu »rzählen und zu schilliern, wie Stasi die Kunde ader da» Zuriickgehen der beabsichtigten Heirath, von welcher der Va:er sich so staike Wirtungen versprochen hatte, ganz gleichgültig und in ihrer g wotinten spitzigen Mise aufgenommen, und wie also bluiw'Nig Hoffnung vorhanden sei, daß Worte Mthr i ü^en sollren als Ttzotjachen. M tten tm vollst n Flijsse hielt sie j.doch inne, wie I.mand, dir in der Nachi dohliitvandert und dem unver-muthet Licht und mit ihm das Z et leiner Wan-de'ung entgegenblitzt. „Wie, wenn daS wär' —l" rief sie. (Fortsetzung solgt.) Bermtfcht« Nachrlchte«. (Pferdebahnen.) In England beschäftigt man sich m't dem Ged^nttlnde auszustoßen. (Ki'chea. Schulen und Verbrechen.) Die Häufigkeit von Kt chen unv damit von Geistlichen verhindert Verbrechen victit, wohl abaiern alletr,. aber fast doppelt so viel Schulen. Wir sollten meinen, daß diese Ausschlüsse der Statistlk gewisse LtUle doch endlich bekehren müßten! Und was das Wich« tigste ist, die Schule verhütet die Armuth, »vie ebenfalls die Slaiist'k lehrt. Die Schule ist ferner ein wirthschaftliches Element, weil es weil weniger kostet, durch sie Verbrechen und Armuih zu verhüten, als die Schäden derselben zu heilen. (Volksbildung.) Der „deutsche Verein jur Verbreitung gkMeinnützlger Kenntnisse" in Prag zählte dem Rcchcoschasls Berichte zu Folge Ende 1873 4466 ordentliche und 164 stiftende Mitglieder. Die Einnahmen betrugen 16.249 fl.. die Ausgaben 16.121 fl Dieser Verein hat im Jahre 157 Schulbibliothtken mit mehr als 9000 Bänden veljehen. Die 16 Voltöbibliothkken, welche der Verein bereits gegründet, wlrtien auch 1873 wieder in der heilsamsten Weise und ist neuerdings die Gründung von Vier solchen Blb-liotheken beschlossen worven. Im veiflossenen Jahre wurden Schristeo. deren Uwsang die DlUlk-bogen-Aahl von K00.000 erreicht, theilt unent» g'ltlich, th il» zum Postenpreise verbreit,!. Uuter der bewährten Direkt on von Zul'us Lipp rt in Ludweis hat der Verein den .Drutscheu Volks-kalender sür 1874" herausgegeben. Marburger Berichte. (Vom S ü d b a h n t) o f.) Auf der Süd-bahn veikehrten 'in 3ä"Ner 1874 344,.^57 P r-soren und 6.376,653 Zei^tner Fraait. Wäi^iend aber dem Mouate Jänner v. gegenüber da» Mehr des Fracht»nverket»res nur 28 336 Z,ntn,r betlügt, hat der Perjonenvertchr u« 43,22S P'ksonen abgenommen. Die Ei »nähme betrug im Jänner d. 3. 2.374,712 fl, um 98,343 fl. we-nig r als Jänner 1873. (Zum dreifachen Morde in Wum-b a ch.) Die Grundbesitzerin Maria Kinatfch in Wümbach bei Wurmberg, ihre Mutter und daS Dienstmädchen, die am Freitag Nachtt unter Mörderehand gestorben, wurden am Sonntag begral»en. Der Thäter befindet sich bereits in gerichtlicher Hast — es ist der Grundbesitzer in eigener Person, der nämliche, der am Samstage die Anzeige gemacht, daß in seiner Ablvesent)e>t der drelsache Mor) vcrütit worden. K. hatte im Fasching vorigen Jahres geheiratet; eiaige Tage nach der Hochzeit brach er schon die eheliche Treue uud lebte mit seiner Gattin und ihrer Mutter stets in Unfrieden. Niichdem er in jener Nacht 'öeide ermordet, schlachtete er das kleine Dienst« Mädchen förmlich ab aus Farcht, verrathen zu ivirden. (Diebstahl im Kreisamts-Ge-bände.) Der Greisler, welcher im s. g. KreiS-amtsgebäude — zu ebener Erde links — ein Magazin besitzt, entdeckte am Montag früh, daß ihm bort zehn Metzen Weizen, ein Sack ^vohnen und ein Sack Hirsebrein gestohlen worden. Die Gauner haben Dietriche gebraucht, denn das Hausthor und die Doppklthilre deS Magazins fand der Geschädigte am Morgen wolzlvtrsperrt unk an den Gitterfenstern war keine Spur von Ge« Walt zu sehen. (Kasino.) Der Verwaltungsrath deS Kasino- unt> Theatervereins hat Herrn 3osks Kritschkt, Geschüstsleiter des Hotels „Mansch" i» Wien (Kärntnerstraße) zum Pächter der Nestau-r^ttion uns des K^ffeeliauseS ^iewählt. Die Zahl der Bewerber betrug fünf. Hrrr Kritschke wtrli dat Geschäft am 1. k. M. antreten. (Aus der G e m e i n d est u b e). Morgen Nachmittag 3 Uhr findet eins Sitzung des Ge, melnde^athes statt; d:e Gegenstände der Tag <-ordnung sinv: Ai^träge in Sachen der Gasbeleuchtung — Ansuäzen der Spartasi-Direktion um Vornahme der Wahl von funs Mil^liedeln in den Sparkassc-Aueschuß — Schreiben des Marbnrger B.zlltstlUöschus^es wegen der Eisenbahn Wlen-Novl — W^hl kineS Vielteloorsletzert — Gesuch dtS Herrn W. Hawliezes, bltreffend tierkäufliche U«berlas1ung städtischen HausiS Nr. 209 — Erividerung des Untelne!)mer< dcr GaStieleuchtung aus die Verständigung, detresfend die Errichtung d«r ziveiten Gatglocke — Kom-miistonspro'.okoll, betreffend die Ausstellung der Kugellaternen aus den Kandelabern -- Wahl von UlMenvätern — Vestimmung eineS Spielplatzes sür die schulb,suchenden Kinder — Mittheilung der Bezirtshauplmaanschaft Marburg über die zur Kanalisirung der Kärutnelvorftadt bewilligte Dotation aus dem Straßenbausonde — Bericht des BaukomitsS über den Neubau der Ober-Realschule — Bericht über die neuangeschofften lKinrichtungSstücke in derOt>cr-Realschult — Schrei« ben des Pächle>s dcs sünszehnpercentigen Gc-meindezulchlages von Bier und Spirituosen um Enthebung von seiner setneren Wirksamkeit — Antrag wegen Deckung der noch aitsstehendcn Baukosten für das neue Schulgebäude. L-tzt- Most. Die erst, ^'onfesfionell, Vorlage ist vom Adgeordneteilhause mtt Ttimme« gegen 71 Trimmen zur Grundlage der Spezialde« rathung angenommen worden. Die hohe Geistlichkeit Ungarns bezeich« netSennyey als den einzig geeigneten Mann für die Ministerprästdentsckiaft. Die franii^sksche Nationalversammlung hat die Besteuerung der Transporte mit Lastziigen beschlossen. Eingesandt. das Geehrte Publikum. Wegen mehrerer Kaminbrände, welche seit einigen Wochen stattgesunden haben, wird mir der Vorwurf gemacht, daß meine Burschen nachlässig bei der Arbeit gewesen. Die Leute, welche ich beschästige, sind tüchtig und fleißig und wird von mir Jeder entlassen, der nicht aUeti Anforderungen entspricht. Ich kenne übrigens die Quelle ganz genau, aus ivelcher dieser unverdiente Vorwurf stammt; es ist der Brodneid. Meine Burschen haben den strengsten Auf. trag, nicht blos den Spalherd sondern auch den Rauchfang und besonders den Cylinder, wo die größte Gefahr is't, sorgfältig zu fegen. Nun aber erzä!»len mir dieselben oft, daß sie zu meinen Kandel ins HauS kommen und hören müssen: .,eS ist schon gete,,rlMeine Leute haben dort aber nicht gekehrt. Es ist in diesen Häusern meis'tens auch nur der Sparherd gekehrt worden, der Cylinder richt und wenn bei etnem solchen das Kehren zweimal oder dreimal ueiterbleibt, dann ei'tsteht, namentlii» be« slarker Fenerung, leicht ein Kaminbrand. Ich und meine Burschen tragen aber keine Schuld. ES muß jeden Monat gekehrt werden; uud mache ich die Parteien und die Hausherren auf^ merksam, ja gewiß darauf zu sehen und mich von jeder Nachlässigkeit schnell in Kenntniß zu setzen, damit ich dem Betrefsenden einen Verweis ertheilen oder nöthigenfallS die Eutlaslung geben kano. Zt.d.m ich dem Geehrten Publikum den Sachverhalt jur Kenutniß bringe, empfehle ich mich zur Besorgung m iner Facharbetten bestens. Marburg, 3. März 1874. Dow. Faleskini, Kaminfeger. Eingesandt. Ehrlose schändliche Mäuler haben das furchtbare Gerücht verbreitet, daß unser unglücklicher Sohl, 3. Pichler jene Straßendirne gemordet Haben soll und, um der wellltchen Gerechtigkeit zu entgehen, sich d^s L?ben genommen. Nicht gevug, daß wir bei der L iche unseres Soiines 'inen unbeschreidlilten Schmerz empfanden, der Arme soll auch noch mit einem Morde belastet im Trabe liegen. Als Eltern werden wir diesen furchtbaren Verdacht nicht auf dem Uischuldigen ruhen lassen. So viel sei erwähnt, daß Zeugen deeiden können, daß er sehr zurückgezogeu lebte, fast menscheuscheu, daß er weder etn WirthshauS-läufer uoch ein Nachtschwärmer und geivöhnlich schon immer gegen 8 Uhr im Bette w.»r; auch sonst überhaupt war er ein wohlgesitteter Knabe. WaS itin zu diesem Selbstmorde verleitete, war nur Lebensüberdruß. Die betrübten Eltern. IV»aIisax«iiK. lisbsvolls bei 6sm I^eiedsvbexävxuist's äs» Isicler Zu frük ä»diri. xssedisäenev Ilerra vr.^oses Victor liidiö küklsll Zicli tisfillniK dövsxt, an sSmmtlick« Iksilllskkvsr ullä 1''r«un >lardurx am 8. 1374. 215 K i n t a d u n g. Zn meinem heute stattfindenden Benenze: „Das Vorrecht des (AenieS", Lus'tspiel in drei Akten von Schweizer, unter Mitwirkung des Herrn Ritter von Kaminsky, ersten Tenor des landschastl. Theaters zu Graz, ladet ein ?. I'. Publikum ergtbenst ein Hchauspleler. LÄIvr voll (FlA.85aIzriIcg!zesit^er ill^08ss8tka1, > divrwit im eixeusn unä seiner nnväei.jäkrjZ6ll Kinäer kadvtts uuä ^080i!nv Xamei» I ^actirictit von äsw döellst betrübelläsa l!m8ekei(jev seiner uQverAesslieksii Kattin geb veleds naed Icur^em I^siäov, verseden lZen I'röswagen äer KeliZloQ, am 9. I^är^ ä. ,s. in sin besseres .kenseits abdsruksn ^vuräs. Die l^eiede ^ir6 aw 11. Il^är/ 6. «I. ^ttckmitta^s 4 (Itir am Zuäkakokote ^eltodsn unä in äer k'amilievFrukt auk 6em Ltaät-^'riecikote deißsset^d, unä 6ie KI. Lsvlenwessen am 12. I»tL.r2 Vormittags 9 Ildr in äer Ora^ervorstaät-k^arrlciretis xe-lesen veräen. am 10. Atär? 1874. Von äer II. «t«jarm. 1.viodsv»ut1)»1irunx«» unä öseräixunL^i-^llstsIt. Eitlt Wirthschastmn für Landlvirthschaft uvd Gasthaus, der sloven. Sprache mächtig, wird so.Ukich aufgenommen. Eins solche im Alter von 25—40 Jahren und mit sjnem Vermögen von 1000 fl. wäre der Besitzer auch zu li.iraten gl neigt. 209 AuSkunst im Comptoir di feS BlatteS. krMiiiMiiü-WzllU. ^it I. Itinner eröll'ttolSQ vir sia llttues xan?jS.I»rixe> ^dounvmont kuk äsn äritt^so äs> t^<;nti'^,l-/ii;!liln';!V. b'ür äi« österrvlvt». urix. t^roviorsn mit ?ostvorseQäunx?!. Z ö. >V. ! k'ili' DsutZvtlIaiiä, Italien, äio Doliaufürstsv- > ^ tliilmsr, Lertiien uvä äio LcNvsi? tl. 2.30. ! j XbvlluswvQti külli»SQ nur mit siasm lju»rt»1 j 154) euäsll. vis ^ämivistrktivn äs» .Lenleiii ^leliunj^^i»!»»-. >8. vereinsjahr. DMA „Eintracht, Krenndschaft, Aröhlichteitl" Freitag den 1Z. März 1874 Abends 8 Uhr ßm D^rv»»vi» Oa»I>»v»aaIv: Fastkn-Conttrt deS Marburger MSnnergefang Vereines unter Mitwirkung seine» Duwenchore». pkoki^aiii«. I. Abtheilung: 1. ^oziar't. Aus dem R ke» trvmsvÄ»« R«ovräi»rs — (Zoukutstis — I<»oriwo»». s V. SsstNvvsi». Inftrumentalpieer. N. A b t h e i l u n g: S. Volkslied. 4. SvtiKAMsrKii. HochlandmÄdckcn. ». Tcblnßehor auS dem II. Theile der „Eck vpfunq". Mitglieder haben freien Eintritt gegen Vorweisung der Jahreskarte. Eintritt für NichtMitglieder pr. Person 1 fl. IWvl«ink< etivn gegen Wciterverbreitung von ansteckende« Kranlheiteil. Wir bieten dem Publjfum zu diesem Z'vecke die als vorzüillichst brfannten Vlittel, wie: KiSt^n-VitrltVl ü 6 kl. pr. Pfund. 100'' k 30 kr. „ 2-0 llomsn l'avknvi' äi. 8iibnv. >W?^«izitatio„. - Samstag den >H. Marz 1874 von 9-12 Uhr Vor- und von 3—6 Ulir 9!t,ch,niit. 'l»eiden IM H.'use Nr. >OS, Herrenszaffe vcrichikk'cne E i n r i ch t u n « ^ st u ct k ^.egen sogleiche Z.ili'ung im Lizitati0'"?wege veräußert, ivozu Kauflustige höflichst ein^lrl.'dtn tverdeu. Jedem Durst'g n ist's zu gonnrn, Wenn am Ab nd sinkt die Sonnen, Daß er in sich geht und denkt. Wo MüN einen quteii schänkt. E n solch r guter Naturwet« und noch dazu !Kigenba«wein »vird beim „Hirschen" in Schleinitz ausgl^s-bä'itt. Auch für e1)tes frischen Pnntiga-mer Bier und guten Rostbraten ist dort bnlenS g'sorgt. (204 Lizitations-Edift. Mit ii^elvilliilnng d-s k. k. BszilksgerichteS Marbur»; nl» Abtiai dlung?b Hörde ddo. l.M.irz !874 Z 4071 »erde« am näcijsten Montag den ßv. Marz Vorm tliigs 9 Ubr ang fa' gcn Verschi deite zum Bi tlasse der am 8. F.br. 1874 virst.'rb.nen Fr.>u Maiia vertv. Quandest gehörige F.chrnissc, beslehrnd auö Hau^» und Zilnmereittilchtun.l, W inc zc. im B rlassesh «uje. Herrengasse zu Marburg, g gcn so.^le che Barzahlung v.s M.istvoles öffentlich veräußert tveid.n, iliozi hiiMll an Kausluilige die Ein-laduttti rrgeht. (221 Marbur., am 10. März 1874. Ilöiiöstös Igogoa Viioioi'» unii Vlsttvsnopiligmio von I'. » Ktol»» ^ Millykerzeii /adrik in Wie», ! Reuer Markt Nr. 2. 214' Mehrere 100 Stück 7 bis 8 Schllh hohe Kastanienbänme sind zu verkaufen bei Relchenberg i» Marburg. 19z ^ G fertigtrr zeigt dem hochrikithrttn ?. I. PulilikttM hi'Mit ergebenst an. d. ß er ^ ^ siin biS jetzt lnnegtlabtis Kaffeehaus in der Murgaffe in «»»»» an Herrn .lultu» « « itbertl'ben, und dti5 alt. bcstrenommirie ß ßast „zum englischen Kof" iil Graz Z P vou der Frau Aulill KilN)ial» käuflich au sich g brachl und mt 1. c>. .z.',. Überrommen h't. M ? Hi'b^l eil^iubt' ich lnir mei'ie rten iA)i,ne>^, Freu d' und Bckal'nten besonders ^ ^ z-l b'tt n. Mi lz bi'l ihrein jeiveili^^en Aufe« th.ilte in Graz gut gst mit ihrem Besuche bc hrcn D P zil ivellen. — Fiir auSc^czeichnuste Gctränke Ul'd prvmki^ne Bidlenung ist bcstnts gesorgt, A ^ auch liegrn die g leseiisten unc» t)tllcbst csten Journale in M'inem Kaff^ehause auf. ^ ß HochachluniiSvoll t)aIvt»N HvlM, A ^>'skt'er i» Nrliz. P stark schäutnend, anoenehmer Purfüm, vo» wohlthatig. stem Eniftu^ aus die Haut. 1 Etück so lr.. ! Dutzend Stücke fl. 2, > Orig.-Klste von 3 Dutzend fl. 5.ü0. 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