plaLiu»» v xotavlnl I^iin 2 Mar tbor, Donnerstag, den ts. MSrz ilS2S. SchrlMeltung, Ver^alttms vuchdnihierel. Marlbor, Jurk^cevo ulica 4. lelephon 24. VezuZsprelss: ttbholen, monatlich Oln 20'— Zustellk'n , » » » 21'-» Durili Post . » » . 20-^ 5lus!and. monatlich . . . 30'-' Linzelnunimer Vln 1 bis 2'^ kel Ve!lel>unq d?r ZsUunq Ist ver ^an» nsmentsdetrag fär Slowenien tü? wind«» sienz elnenMonof,außerhalb lurinindesten, drei Monate einzuscn^^en.Zu deaiit^vorlende vriekLodneMar!->e«erden nicht beriitklichtig« Inlsratenannal>me in Maridor bei der ^dnilnistratlon ter IZei^nng; lurSiSev» tliica 4. in c>ud!i«na dei ttlom« Lompan?, w Zogrev dei In» terrel^lam d. V.. in Lkaz d.UienrelSi.NaNelger, tn Wien dei olle» i^nzeizenan» nadme» Nelie». Nr. 64 — SS. Jahrg. Die montknegrlntsche Frage Verzichtleistttng des montenegrinisch?» Königshauses aus seine Rechte. Mari bor, 18. März. In einem unlängst erschienenen Artik^'l unterzogen wir das montenegrinische Problem t'mer eingehenden Betrachtung und kmnen zn dem Schlüsse, daß das montenegrinische Problem eigentlich eine Frcige des Hanses Petro» vik-NsegoS ist, welches durch die Angl'ederung des Landes an das Ki^nigreich der S.'rben, Kroaten und Slowenen seine Rechte verloren hat. Schon im letzten Arti'?el betonten wir die Notwendigkeit eines friedlichen Einvernehmens zwischen den beiden jlönigshänsern und vertraten den Standpunkt, daß nur ein solches inlstande ist, de rnoch vmmer herrschenden lmd von geivissen fremden Mächten nnterstlitz ten Jrredcnta in Montenegro die Spihc zu nehmen. Wie nun der „Preßbnrger l^irenzbote^' zu wissen glaubt, ist es zwischen unserem und dem montenegrinischen Königshause zu cmem s,.!-6)en Einvernehmen g<>kommen. Die letzte Reise unseres Königspaares hätte der Schlichtung dieser brennenden Frage gegolten. König Al?-xander habe mit Zustimung der jngoslawi-schen ^egivrung mit dem ehemaligen monls-negrinischen Königshause ein Abkomnil?n schlössen, demzufolge die noch lebenden glieder auf ihre iNsherigen Rechte Verzicht leisten, wofÄr ihnen und ihren Nachkonlmen aber einige recht bedeutende Rechte eingeräumt worden wären. Das montenegrinische Königshaus besteht beute ans den Prinzen Danilo und Peter, Söhnen des verstorbenen Könilis Nikola v.'n Montenegro, die bereits vor länger.'? Z-'.it ans ihre Thronrechte verzichtet Haiben. Daun aber aus den Söhnen der Gräfin Natal?^ Du-cel, vormals verwitweten Prinzessin Mirko von Montenegro. Der erstgeborene Prinz Mihajlo ist der präsumptive König. Er hat zwei Briider, Paul und Stefan, l^rüfin Natalie Dueel hat nun ftir ihre drei Söhne gleichfalls auf die Ansprüche auf den monte-negrinifchen Königsthron zngnnsten des ner-wandten HauseS Karagsorgse entsagt. Dafür erhalten alle montenegrinischen Prinzen das vom jugoslawischen Staate beschlagnahiute .Privatvermögen des Königs Nikola von Mon tenegro, sowe^ eS sich in Montenegro befin-^det, zuriick. Die Prinz<'n sollen den Titel '„Prinz" mit t^en! Prädikate „5^obeit" führen nnd dlirfen sich nberall in Jugoslawien aushalten nnd frei bewegen. Zu dieser Vereinbar i^ung wäre div Gräfin Ducel eigens nach Pa-gekommen. Deni jugoslawischen Parla-^^ent soll eine die Prinzen von Montenegro '^treffende Abänderung des königlichen .<^>mls .Nefehcs zur Kenntnisnahnie vorgelegt wer--^n. Wenn keine Einwendung erfolgt, wer« ,den die Prinzen alle Ehren der Mitglieder j^s sugoslawisck^en Königshauses genießen. >Die Neograder Kroniuristen haben in einem il^lttachten sich fiir die Zulässigkeit der Auf-l^aljme der Primzen von Montenegro in das regierende Königshaus ausgespvockx'n. ^lese Mitteilnugcn des oben zitierten Blattes sind iedoch noch mit Reserve aufzunehmen, bevor nicht ihre Bestätigung von offizi?eller '^Eerte^rsolAt, ^ - Die NM» pvWche Laar. Dle Frage der Ausschreibung von Neuwablen. — Kelne Abstinenz der Oppofltion. — Dor der Annahme eines neuen Budgets. — Bevorstehende heftige Obstruktion der opposttio-neNen Varteien im Varlamente. Beograd, 18. März. Mit Rücksicht auf 'die vollständige Annullierung der Radi<^mandate ist nun die interessante Frage der Ausschreibung von Neuwahlen an die Tagesordnung gelangt. Das Wahlgesetz envhZlt strikte B<'-stlmmungen iliber eventuelle Nemvahlen im Falle der Annullierung gewisser Mand-ate. In parlamentarischen und Regierungskreisen wich die I'dee der Neuw-a!hlen jeldoch sehr lebihaft verfochten. Man ist sich darüber jedoch noch nicht einilg, wie diese ?^len durchgeführt wer'oen sollen. Die Regierungsp^ir-teien sini» dalfür, t^afj in denjenigen Ki'eifen, in denen die Radi<h^lt z. B. der 'nationale Block seine Manlsate nnd bekä'Mie eventuell noch einige ans den Kreisen, w denen die Radi^-Mandate annulliert wurden, dazu. Daher rechnet der nationale Dko'ck ans eine ziemliche Vergrößerung seiner Manid-a^enan-Ml. Veograd, 18. März. Mit Rücksicht darauf, daß bis zum 1. April ein nenfs Budget angenommen werden muß, bereitet die Regierung für die ersten 3 Monate BudgetzwA^tel vor. Da div Debatte ü'bcr die Verifikation der Mandate sechs Tage dauern wird und die Opposition die technische Obstruktion ankündigt, befindet sich die Regierung, da bis zum 31. d. auch die Budgetzwölftel angenommen werden tnüssen, w Verlegenheit. Nach der Kon- EisenbahnunMck in Äidani-most. Zidanimost, 18. März 1955. Gestern a-bends um 21.10 ereignete sich auf der Station Zidanimost ein Eisenbahnun-iglück, welches glücklicherweise keine Menschenleben forderte. Aus Versehen des Verkehrsbc-amten wurde ^das Einiahrtszeichen freigestellt, obwohl sich noch der auS Maribor kommende Persoirenzug in der Station befand. Zn gleicher Zeit kam aus d-er Richtung von Mcn'ibor ein Eilfmchtzug gesaHren. Der Lokomotivführer benlerkte erst im letzten Momente die drohen^t^ Gefahr, konnte aber den Zug nicht mehr zum Stehen bringen. ES gelang ihm nnd d<^ Heizer nur noch im letzten Augenblicke von der Lokomotive zu springen und sich vor dem sicheren Tode zu retten. D'.'r Anprall war sehr luftig. Die Lokoinoti-ve 'r^es Lasten.^uges nnd drei Waggons ent-alelst^'n. Der Dienstwagen wurde über den Tender ge^ivorsen und vollkommen zertrüm-niert. Al'ch die letzten drei Waggons des Personen,^nges entgleisten un'd im flmi^en Znge wul'lten läultlicbe F-enlsderschoiben zertrüm-nwrt. Mehrere Personen wurden-s-^hlver verlebt. Der Materialschaden ist seihr groß. ?lu? Maribor uuid Ljublzana trafen noch im Laufe der N.ie!?en des Zugs-zus-i^nimenftosses unterbrochen war, wieder aufgenommen. Soziale V?rsicherung. Genf, 17. März. sScbwe'.'z. Dev.Ag.') Heute hat rm Gebäude des iuternationaleu Arbeiterkomitees eine Veriammlnug der Sachverständigen und 'oer MitMeder des internationalen beratenden Komitees ^ür sozia^ le Versich.^ruug stattgefunl^en. Die Sachverständigen begannen eine Pm'uug des Berichtes über daö all?ielneine Pro'bk'm t^r sozialen Versicherung, 'oer für die interm^tio-nale Avbeitskouferenz. die im Mai eri>nnet wevden wird, ausiMrbeitet worden ist. -HI- !vvfß«b«rtcht Vesgrad, 13. Z17Srz (Kchlnßkurfe). ^a-ri» 324 50 bis 32 5—, Schweiz i» 1207.— tondon 299'— bi» 299 40. Berlin (V. Mark) 1487.50 bi5 1490.—. wl«N 0'0882 bis 0- 0g85.pra9 I biA 185 90. Nlailaud bi» 25b'?'' New-l^ork 62 LS bis 62 b<^. Vndapest 0 0968 bis 0 0870. Bukarest 29 b0 bis 30 —, Sofio —'— bis —, Brüssel —'— bi» —'—. Kaloniki —'— bis —'—. Der Züricher BSrsenl»cricht ist lMte aus-geblicbeit. z VvMH? Ron»«. Benez neuer Man. Für die Zusammenfassung der zentral- unb osteuropäischen Staaten. Aus Paris wird vom 17. 'o. M. berichtet: Zur Unterredung des tschechoslowakischen Außenministers Dr. Bene^ mit.Herriot berichtet das „Petit Journal", Dr. VeneZ sei mit ei-nom neuen Vorschlag hervorgetreten, der in der Zusammenfassung der Zentral- und ost« europäischen Staaten M einem besonderen Staatenbund gipfelt. Dr. Bene^ beabstchti^gt auf GrundlcM' des (^^nfer Protokolls die Staaten Zentrnl- und Osteuropas zu einer gemeinsamen Staatengruppe zusammenzuschließen, in der auch Oesterreich mit einbezo. gen werden soll. Das allgemeine Ge:?fer Pwtokoll soll dem-ent'sprcche'n'o umgestaltet werden. Wenn sich' die Großmächte mit Deutschland verständigen, so werde es d'ann in Eui^'vva zwei dlurch M!rgi schast für sich getrennte Gruppen geben, die b?ide Mitglie'per des Völkerbundes fein werden. Der Vorschlag Dr. Bene?i hat nach dem „Petit Journal'' das Interesse .^'»erri'ots erweckt. RegkAkale DE?e«sivoer7rSge ««stRU des Genser Protelwlles. Aus Brüssel wird vom 17. d. M. berichtet? Der belgische Außenminister Hymans empfing nach seiner Rückkehr anS Genf heute die Vertreter der Presse. Er erklärte, man nn'lsse sich 'damit abfinden, daß die Durch-fübrung des Genfer Protokolles auf unbe-sriinmte Zeit verschoben sei. Vorläufig wenigstens komme es als Mittel zur Lösung dcr 5:cherhei^srra^ nicket mesir in Vetrackit. EZ Mülle so?nit ein an^deres Inftniment zur Friedenssicherung gefunden werden. Belgien anerkenne, d«ß die Lölung Vo^'i'chlage ^bairrl'ersai-ns ent'vi'ecbeud durch re'nonale Dekensivvertraae geiuls^t wc'rd^n inüs'e. Italien nnd die T'chec^'esson>-^?ei stehen auf dem gleichen Stan'.^^.^uukt. Es ^ol^te ein regionales Abfoulnien rür Westeuroi>a und eines ^ür Osteur^i^a abgesckles'en werden, die sich gegenseitig erg<"n^en würden. Was die ?isberl'-eit in We^te^irova a?!lan^', sagte weiter, b'iugt die'e vor al- lem von der Nnter'ckri^t ?nle k>7.ben ''lvird. Eng- land, ?frankrei's). Vel''!''n und g'-- 'ck^lossen qe^ien sich '^u b-n-b-'n. so wird es nielit wa^-.'en, einen 'u entfesseln. Wenn der ?>-riede inr Westen qesi5^e:'t sein wird, so wird die ^icl'ers'eitö'ruge .^,uin gr!)'^ten Teil auch für örtliche Europa qenchert ^ein. Die GiU-antievorses'.!ä5e Deutschlands nann te .,>mans ernster Beacblung wüi-^ig, o'^ne ^'^s nä^ieren da^u ^telluna ^u neliinen. Bor je^er Diskussion ii^'er d'.'ut'clie Gaivutievor-sckläige sollte ab<'r Do'.itschland bedingungslos? 'dem Völkerbnnd beiti-eten und alle Verv^lich-tun«ien des Völkerl'undvaktes an? sicki n^^?'-men. 5>v:n^7n5 betonte »um Srblusse, d.-^^ Belgien Polen niemals im Stich lassen werde. ^ Z^an Noll Anm Tode verurteilt? Nach. r^.-bten aus Tiran-a, der '>auvtstadt Albaniens. melden, 'k^aß die Regieruna Achmed' ,^o'.''n )^liinistervrnsideuten ^an Noli, alle früheren ^^^tbinettsnutglied^'r sowie ^on Nolis engste Anbängei- ,nin Ti^de ven'rteilt M'gc-sandte Ack^'ned Zoaus nnd von T!ran:ese Toivsurteile zu voll-'^rcckeil. Unter den Anbänge^n ^-on Nolis. die. jlch nack^ d.cllt ^tur^c jzcKlütben vack» tsluiluncr lL4 vom IS. März flüchteten uird sich dortselbst bis vor kurzem «ifgeh-alten hatten, hat die Meldung von >em I i« Tirana gefällten Vlutgericht ung?hv'uren' Schrecken l^rvorsterufcn. Die Fcm ??vli-Leute haben mlv ^'^talien die 'Flucht ergriffen, um der Pc>ll''trectttNfl des über sie Mällten To^-deSurteile<; zu entqe'l?en. Fan Nott selbst iit qleichfoss'^ c^t^flüchtct und soll sich nach Buw« Pest >^on>tantinopel jMvendct l^-aben. — Der siehente Prüsidentschkstök^ndidat. Die ,^al?l der .^andid'at<'n für 'die Reichöpräii-ltvnts'ch^'^t in De.iitick'land ist nuf sieben sse-stie-gen, und »war i't e? der Bviyrische Bau« ern^un'd, der in der Ven'on des Lizndwirt-schoftei'.nini^^l'r? und 5?eich'5tc^'?a'bcs^'or>iüneten F<^'hr dcn siinMen i^an'didciten oufsiestellt hat. Die Kandidatur ^ol^r? ist s^d-och nur al^? AirWaMlt'atur für Mvern gcineint. — England und der Kurdenaufstand. Ter ^^irresyendent der „C^ictigo Tribüne" in Konstantin opel veröffentlicht sensationelle Cin^ell^eiten üüer die Bcl^'entnnfl de-? Kurdcnanfstai^t^'!?. Nach seiner Inklovnmtii.'.n soll d!»' türkische RoM Miältc herscht in der Provinz P'erg>alno, uw an: Bar'bellino'sce, IAX) Meter über dem Moeresspiegel, '0er Schnee eine .Vöhe vou vier Metern orreicht hat. Die Anlagen eines (5'sektrizität'!^werleS ze de.z umstrittenen (^'."biete'? von Moss'll l-c-j sjuid vosUäudig unter den Lchneeniassen be vnruhsgt lind sürfs?ten. teilst die Tü'.ken einen! sie sollen von den Lowinen schwer be- ihnen iinmlu'tiaen ^chiedösvrnch 'kies '^l^lkcr-j worden sein. In Ferruqia ist die klunde'^ über Mossiil niclit rns?iq liinnehnun werden. D<'r.^orre^'vondent behauptet, di<' Türkei sei der meitgelienden Nnterltnhüng d''r Sowsetre'tiernn-^ in ei??em weiteren s!vn's:?t wessen Mossul licber. ?l??ch ^-rankreich ze:-e, in'tem e«? d<'n türkischen Truppen den Tur-Ii-m^ir'ch di'rch 5nrien erlaube, ^a?! e>? nnn" me'br eine tür?enfrci'ndlics'e ?^'^sitik fnl^.rl'. Die Türkei fürchtet aber im runde, das^ k^'n-iiLand ^-raukreich 'winden werde, die Va.?-lk^a^babi' für die tnrki'chen T'nvven ?u sver« ren. nn^ de5^ ''I'b ^'abe die türkische Regier>?nq ^endi Bei n^'ch Varis ent^iendet. der au>ieu-bli'^^lich d'r tüchtiaste tüvkiscs" -st. ^ Gcwiiltsame Entftchrunq e!n?s ens^li-fchen Slz.?ia!iftensjis'rers. ,.D.iisp Harald" m«'l'!c^et, d'as^ der Sekretär der ertrennstiscs?en Min^.^'7!)citsk:e!veanng der Arbeitersch^i^t, Pol-lit, Eo'M'^tag abend? von einer an^ a.-ht Mann bestehenden Bande, vermutlich ?^as-zisten, auf einer Nerse nach Liver'iool gewalt-s'k'im Ml? dem Cilenbii^^in^ug eeholt, in ein^m Auto entsülirt und ?'l stunden aesangenge-kjalten wni^c-^e, so das^ eorsaee nnt einem Ausat^antri^a. der die ^^.erechtiguna der en zur Beksei!^''ung iissentlich'r Aemter verkannt, zur Prüfung an die .;ustäud!ge slo'N-misslen. Kommunlstenkämpfe in einem Theiter in Ct^icafls. Das l^arrick-Theater in Chicaac, w.ir der ^ck^auplatz heftiger ,^uiammeniti's^e Mischen Kommunisten uud "^^lnhängern ste-renskis, die dort eine sowjetseindliche Versammlung aib^iielten. Die K'oinmunisten suchten ^tie Versanimlung zu stiiren, so daß zur schädigt Teurperatur aus c>rei Grad unter Null gesunken. Ächneestürn^e haben aln den Bergen in Toseana seden Verkehr unterbunden. Auch in Tnditalien, vor allem in Kalabrien. wo bis vor wenigen Tagen das sch^nite ^rüblingsN'etter eingezogen war, und wo die ?^iiume bereits in voller Blüte standen, i't pl^''l)sich eisige stalte eingetreten. Auf 'k>en Bergen .^alabrielis schneit es. t. Tittenskandn! in Berlin. In der ?tael)t aiif Dienstag wurk'e ein l^rosjb.'trieb für .^"^ouloseruelle nulges-ob^n. Cs handelt s'ch um das „Panpakais" in der ^urfün'ten-straste, d'as .^.'.:in ^aiuiuelpunkt me-hrerer üuu--dert .^^on^oserneller geworden war. Als die Posi'.ei ge'chsossen in das Lokal einzni>ringen versuchte, wurde s?e uicht eiu>ielassen, da d>is Lösel n'.esten llebersüllnng gesperrt war. Als die Bea'lUten d.iun e!u?eln mit anderen C'ia'-sten n'sammen in d'^s Lokal aelangteu. san-'den sie dort nicht weniger als ülXI gri^s^len-teils suqeudli.lx' Männer vor, veu deuen n!e!ir als die 5'älste Fvlaneukse'i'^uug an'.^eleat s'atte und mit ibren nmnnlic^en Partnern Täu'e aussü^u'te. Die Iveststellnngen er.iaben, d.'st nit! t nur die t^ä''te, sondern auch c^as nesaulte Per''onal bo'no'eruesl veranla war.! Mit .'v^ille einer berbeil'erineneu gri^^s^eren '^^olikeiebteiluug wurden die Per''?ualil'n säuttlics/er Anwesenden au^ssienon?.n>.'n in?d auf Anordnung 't'es Poki^ei^'rä'idiulN? d-^s (ita'^'lissement diiuer?id geschlossen. t. Das Miliionenkont» deö Bett'^erS. Ueber t'ie Anssindung eine-' 5trastenbe!t!ers, der über ein Banklonto v.^n einer balben Million Sta'ot und einigen Häusern in (5arofio, ferner hat er eine halbe Million Lire auf der Bank liegen. (5r betrieb ans^r der Kirchen-liettelei auch Wucher uud verlieh l^jeld zu 150 Prc^zent. t. Das 27. Kind. Aus Dessau wird berichtet: Die 47 Jahre alte Frau eines Arbeiters wurde von ihrem ^'7. jiiinde entbunden; lln-ter den ^Undern befinden sich niehrere Zwillingspaare. Elf sin.'» am Leben, die übrigen 16 tot. Tie älteste Tochter der Frau hat in derselben Nacht wie ihre Mutter Zwillingen das Leben gegeben. t. Sensationelle Wendung im Mordprozcg Daudet. Aus Paris wird berichtet: Im Pro-^'-ek Philipp Daudets ist eine sensationelle Wen'^'ung eingetreten. Der Direktor der Sicherheit spoli^.ei Marlier, ^'r Schwiegersohn Poincarcs, ist heute unter dem Verdacht, bei der Ermordunq Daudets beteiligt gewesen z^u sein, unter Anklage gestellt worden. t. Furchtbares Nerl^rechen im römischen Pclsonenzuge. Der Berliner ,.Lokalanzeiaer" uieldet aiis Rom: Ein unerhörtes Verbrechen. dessen Opfer eine dentfche Reifende wnrde, spielte sich im befchleuuigten Perfo-ueuzug zwis6)en 5)iom und Florenz ab. Die '.^tiähri'ge Elisabeth Innst aus Frankfurt, die auf der Rückreise nach Deutschlaud begriffen war und in der .Atlasse fnhr, wurde vom Kontrollor eingeladen, in der 1. .«»Nasse Plak zu nehnten. Der Beamte führte das Frän-lein in ein leeres Abteil, schloff die 7ür und das Fenster ab uud vergewaltigte die Reisen de trot^^ heftigem Widerstände, indeul er sie in brutaler Weise au: Schreiben hinderte. Er lies^ sein Opfer bewustlos liegen, wurde aber auf (^^rund genauer Angaben von Mitreisenden, die ihm in Florenz gegenübergestellt wurden, verhaftet. t. Entdeckung einer uralten Indicnerstadt? Eine enrerilanisch-indianiiche Stadt, die zehntausend Jahre alt sein sov, wur^ von der EutdeÄuugsexpedition Hayes des Fun-e'ationsmnseums in Südnevaida gefunven. Es ist dies angeblich die älteste verschüttet» Sbadt. Die Fundstätte zieht sich sechs Meilen entlang des snmpfigen Flusses zwischen den StMen St. Thomas und Overtun hin. Die Funi^e zeigen, daß primitive PuMo-India« ner jene Distrikte, die damals keinesi:vegS wl'lst waren, bebauten, und daß die Frauen das Regiment führten. t. Die rätselhafte Epidemie in Chieags. Die Blätter bringen eingehende Berichte über die seit ctiiva zwei Wochen in Chiago grassier rende geheimnisvolle Epidemie, div in dieser Cla>d4 schon 279 Todesopfer gefordert hat. l^^stern sin>d neuerlich 27 Menschen an der rätselhaften Krankheit gestorben, die mit den Merklnalen einer Lungcngrippe auftritt, nebskl'ei aber noch gewisse an'oere Sy-mptome mKveist, über die sich die Aerzte nicht im klaren sind. Die Mediziner in Chicago 'stehen der immer weiter nm sich greifenden Krankheit einstwei-len ratkos -lH-- RachklOten aus Marlbor. Ge;?swlverfammlung ses Derelnes der Gtaatsangeftellten und Venflonisten in Marwor. Der lehte Auk »«r S»aa»»p««st»i>isle». Misere Lage der Kronenpensionisten. — Bescheidene Forderungen. — Statt der Erhöhung - Wegnahme des Ouartiergeldes. — Die letzte Hoffnung: der König. Lire verfügt, wird denl „Berliner T'-ge-l»latt" aus Ronl genu'ldet: Danach verhaslete die Polizei in s^k'nua eine Anzahl vou Bettlern, die durchwegs in, Be'it.^' reicher Geld-uuttel waren. Der reichste von ihnen, ein zerlumpter alter .^ircheubettler, erwies sich als Besilier von vier Wohnnngen in der (Diestern den 17. d. uu! halb 20 Uhr sand iin Saale des (Gasthauses „Iadrau" diu diesjährige Generalversainmlung des Vereines der Staatc-augestellten und Pensionisten, zu-s.leich aber eine Protcstversammluug der Slaat'?pcusiolüsteu statt. Der Besuch bewies, das; alle unier den herrschenden Verhältnissen zu leiden haben, insbesondere aber noch die Pensiou'.'sien, die geradezu am .'^'»uugertu-che uageild il?re letzten Lebenstage fristen. Leute, die sas^ ein gauzes Menscheiuilter iu? Staatsdieust verbracht liabeu, die iui Staate i!)ren Abg^'tt erl.>!ickten, sind nicht geuiöhnt, auf der Strasse gegen das i'hnen zugefügte Nurecht zu deuioustrieren, sosehr sie dazu anch l-erechtigt wären uud die breiteste Oesfeutlich leit au ihrer Seite hätten. Nicht wie ein Protest, sondern wie dir lej.tten Wehlaute ci?ies zu Tode verwundeten, sterbenden Lebewesens kliu^eu die ^Nager ''ine der beliebtesten Persönlichkeiten geworden war. Allg^^mein schätzte unÄ bewiln-derte man ^den k»eri'chnlten siünstler, der zu-fsleich auch ein so schöner und interessanter Mann war! In läcl>elndor Ueberlegeniheit trat c^r ihr gegenüber, dauiit ihre he^Mütige ^iälte va-rierend. Un!d doch beschäftigten sie sich in Ae-dattken oft miteinander. Wie lmm'chte sie auf FlmPedts Worte, »nenn er qanz unbesanigen umd frei von den Vntbehruntvn und Sorgen sprach, wie er si ch aber troh aller Schivierilgfciten dnrchge--käurpft! Un't» sie schänlte sich. Denn sie wußtl»: >diese Schilderungen an? eineiu Z^iünstlerleben vell ehrlichen Rinkens nnd tieser Schatten Sölten i!hr — nur ihr! ^ Der fientige Abendeinpsang bei Kinumer-Ü^ienrat .'oostinann zählte auch .l^^irald Ivlor-l?ted>t unter den Geladenen. Der Kominerzien-vat hielt '/>arauf, akle Größen der .Glinst und Wissenschaft in seinein .y<,ilse zu verftaui^iueln, und da durfte auch Florsbedt nicht fehlen, der keinen Grnnd hatte, diese Eiilladuua aiiozii-kchlaven. Hosetnvnn war stets voller Freun'o- licl)keit uud respektvoller Liebl'uswürdigkeit gegeu ihn genx'^sen — un>d u>as Mischeu chm uud der schönen H^rusfrau uusaszbar schwebte, wen ging das an? In ein enges, weißes, sließendes Gewand unt schwerer Silberstickerei gehüllt, ^las die Mtten Arme nnd den fein uiedellierteu Nak-len freiließ, nm den .?>als die kM»are Per lenschnur, empfing Thara >>o!einann ihre l^^äste. Mit Beben nahm sie den .siaudkuß Florsteds eutgegeu. ?ie sa'b ein Aufleuchteu in seinen 't'nnklen Augen, als er, ihre .^and fallen lassend, einen Schritt znrncltrat und ihre glänzende Erscheinung Ntit seinen Blik-keu uni'aßte. Weiß nnd kühl u>u>d voll kalter, aeh-eiiunisvoller Pracht wie eine Mond,lacht im Winter wirkte sie, nnd hinreis^end war ilbr Lächeln, 'tas so selten ans deu, statuen-hasten Antlit'» erschien. Einen Augeul'lick rubten i'hre Blicke inein-ander. .s>aralds Mieuen na!>ulen aber nnn sokort wieder den kübleu, gleichgültiaeu Ausdruck an, den er stets gegen iie hatte. 5>öflich inechselte er Rede »nd Gegenrede luit ihr um dann anderen Gästeu Plak zu machen. Es inar zun, enten Male, daß er aks Gast in den Räumen ihres .^nses weilte. Sie be-ol'achtete ihn, während er nnau'kfällig die Ma'lereien an 'den Wänden mnsterte, und das leichte, spött'ische Lächelu eutgiug ihr nicht, das dabei ltm seinen ansldrncksvolleu Mund zuckte. ?ie wußte, was er dachte. Sie kühlte eine ungewohnte Mte aus ihreu Wangen 5reuuen —. ach, wie klein kam sie sich gegen, ihn vor! Eiue elegante Menge wogte hiu unld her, lacheud, plaudern'o, flirtend. Der .'»toimnerzienrat nahiu "vlorstedt jetzt in Beschlag — denn er wollte dessen Urteil üb die Malerei hören. „Herr Kommerzienrat, erlassen Sie u,!r das!" bat der Künstler. ,.Lo!x' ich, ist's viel leicht Unn>ahrheit o'^ier 5chineichelei, spreche ich das Gegenteil, könnte es als Neid ausge-raßt n'evden. Ich bin nicltt ganz unlx'sangen in diesem Fall, und da möchte ich ^>eruiei-den Die Blicke der beiden sielen auf Thora, d'?e sich ebeu mit ihreu Cchwesteln unterhielt. „Die drei schöuen Bernhausens!" sagte Ha-rald. „Welche ist die schönste. Herr Florsledt?" fragte Hoseumun in Erwartuug, daß das Urteil d<'s jiüuftlers uur für Thora sem könnte. „Das ist schwer zn besti,nu,en! Jede ist in ihrer Art vollendet!" „Als .Künstler nn'isseu Sie doch ein be« stilUüntere? Urteil haben. Wen ziehen Sie vor?" „Voui rein künstlerl'schc'n Staudpunkt ist vielleicht Ihre Frau Gemahlin die vollendetste Schönheit — vielleicht, sage ich! Teuuoch gebe ich Fräulein Gisela Ber>,hausen deu Borzu>i, dii sie auch den Meuscheu iu, ^tünst-lec befriedigt." _ I._ „Dann hätten sie wohl keine Lust, meine Frau zu lualenV" Ueberrascht schinieg Harald Florstedt einen Augenblick. Diese beglilckende Aussicht^ mit der schönen Frau täglich zusaminen zu sein, sich in jede Lniie ihres wundervollen Gesicht« tes vert'ivkn zu köuueu. — hier bot sich ihm Erfülluug seiuer geheimsten Wünsche. Doch er nuderstaud. „Nein! Herr Kom« merzieural!" „Oder glaubeu Sie, ich zahle das Honorar nichtDer .^ioinuterzienrat lachte. „So fordern Sie iiuuierhin! Ein Verinögen wi'rd es ja nicht kosten!" „Es würde niir eine Freude und Ehre sein, eiue so schöue Frau ilberhaupt malen zu dürfen — auch ohne Honorar, aber „AberV" drängte der .^to,n,nerzienrat unge duldig. „Ich niale nur, was mich itnresiiert, ob schön, ob häßli'cli — das ist gleich. Verzeihen ^ie, wenn ich so offen spreche und etwas sage, was Sie vielleicht als taktlos bezeichnen werden. Die Schönheit der Gräfin Thora Berul)ausen läs^t ulich kalt, da ihr das Le-l'eu iu,d die Seele zur Volleudung fehlen. Sie i'st eine kalte Göttin, und mir Iieg<'n Uiaru,l)erz!ge Meuschen besser. Mir ist, als trage 7^l>re ^ran Geinahlin zuweilen eine Maske vor deu, Gesicht, und da fühle ich Ulich der Aufgabe, die Sie ,nir stellen, wenn sie vollkounnen gelöst ,Verden soll, nicht ge-ivachsen." i^Fortsehung folgt.) lMMmer K Wm MAtj ---------------------- Neuwahl des Ausschusses wurde Herr Professor Dr. Peöovnik neuerdings zum Obmann l^ewählt. Im Ausschüsse befinden sich die bis-I^rigcn Mitglieder. In der Debatte itiber di« „Selbsthrlfe" beantragte Herr Postoberkon-trollor i. P. Karis die Erhöhung der Beiträge für den Begräbnisfond, was jedoch mit Mcksicht aus die misere Lage der Pensionisten abgelehnt wurde, wiewohl sonst die Erhöhung am Platze wäre, da es sich um 700 Dinor, ww sich der Redner äußerte, nicht ein mal auszahle, zu sterben. Eine längere Debatte entspann sich sodann Wer die Schritte zur Abhilfe und Milderung des Elends der Statspensioniften. Die vor dem Inkrafttreten der Dieustpragmatik pensionierten Ctaatsangestellten sind gegeniiber ben jiingeren Pensionisten stark b<'nachtevligt. Die Pensionen werden in ltronen ausgezahlt, obwohl lbei uns schon seit Iahren nurm?hr die Dlncrwährung b-^steht. Uei der letzten Regulierung der Teuerungszulagen erhielten zwar flnlge Kategorien einige unbedeutende Aufbes st^tung, wahrend speziell den niederen Kate-'gorien die Bezi'ige foggr.verki'lrzt wurden und wie zum Hohn, angesichts der Erhöhung der Mietzinse das Quartiergeld entzogen. Wie „standesgemäß" die Pensioni-sten ieben können, kann sich wohl nur derjenige vorstellen, der selbst von diesem Elend betroffen ist. Schließlich wurde beschlossen, noch eine Resolution an alle maßgebenden Stellen zu über sinden, obwohl man in dieser Hmsicht auf keinen Erfolg rechnet, zugleich aber an das Oberhaupt des States, an den König, ein Telegramm zu entsenden, und ihn um Abhilfe zu bitten. Wir werden uns mit der Angelegenheit roch ausführlicher befassen und bringen fiir h?ute nur das Telegramm und die Resolu-ion, welche die hauptsächlichsten Forderungen beinhalten. Das Telegramm an den König kantet m deutsch.?r Uebersehung: An Ses«e MajeflSk «Saig Aleksa«. der I. ßn Beograd. Die am 17. März l. I. versammelten Staatspensionisten in Maribor, in !.hren letzten Tagen gedrängt von Armut und Sorge um das tägliche Brot, wenden sich an S. M. mit der Bitte, gMigst anordnen zu wollen, daß die Regierung den Ausgleich der Pensionisten nach dem neuen Be-amt'-'-'^:sc<;s Alle Hoffnungen der Pensionyen richten sich ans die Person S. M., von welcher sie die Rettung von dem unverdienten Lose er-wailen. Der Verein der jugoslawischen Staats» angestellten und Pensionisten in Maribor. Die Aesvluliy«. Unzählige Gesuche und Memorandums ^'l.d'^n schon von den gewesenen Staatsan-gcstellten, welche vor dem Inkrafttreten des neuen Veamtengesetzes pensioniert wurden, vorgelegt, in welchen um Abhilfe gebeten Tveater w,d «uai». A. Gtrindberg: „GlllckS-peters Fatttt." (Zur Ausführung im Rationaltheater.) In allernächster Zeit wird A. Strindb.'rgs populärstes Märcheuspiel „Glüclspete'rs Fahrt" ru uusereul Schauspielhause zur Erst' auffiihrung gelangen. Dieses beri'ihmte schuf Strindberg im Jahre 1882. Die Urauf-führllng fand am Dezen,ber 188!; im ,/)?euen TlMter" in Stockholm statt; sie hatte einen außerordentlichen Erfolg: 7<'» ulal luuß. te sie nacheinander wiederholt werden. Seit dieser Zeit hat sich „Lykopers reso" dauernd auf der sänvedrschen Biihne gehalten. Strindberg schreibt ül^'r sein Märchenspiel in seiner Levensgeschichte: Das Märchenspiel gelangte in Storkholul zur Aufführung und hatte Er-gehabt, weil es liel»evoll gegen eine Partei war, wenn auch boshaft gegen eine andere. Noch^iiulal batte er die öffentliche Mei ^ung fiir sM) geivonuetl und sich dazu Freunde erioorben ustv. Strindberg benutzte in dem „Gls^ckspeter" >?tnlge lvkannte Mär6)enmotive, uln sie in seiner Art realistisch auszunlalen und seine -Stimmungen und die Gedanken, die er da-Mais über das Lcibclz ^atte^ wurde. Doch blieben alle d^se Gesuche und Litten bis heute unerledigt. Die letzte Regulierung der Teuernngsznla-gen mit 1. September zeitigte zwar einige Besserung, doch nur in wenigen Kategorien, während anderen sogar die bisherigen Bezüge verkürzt wurden. Allen Pension nisten aber wurde mit dem gleichen Termine das Ouartiergeld entzogen, obwohl dl2 betreffende Verordnung davon keine Erwähnung tut. Was all^r nrcht direkt bezeichnet ist, bleibt nach jeder Rechtsanschanng weiterhin in voller Kraft. Aus diesem Grnnde ist und bleibt die Aorenthaltung des L^/artierg^ldes vollkonimen ungerechtfertigt und gesetzwidrig, was l'n aller Oeffentlichkeit und selbst von jenen Faktoren anerkannt wird, welche die b> treffende Verordnung ausfertigten. Schon an sich selbst ist die Wegnahme des Ouartiergel-des unlogisch, wenn andererseits die Erhö« hnng der Mietzinse bewilli'gt wird, und di^'se Erhöhung zum Teile bereits erfolgte. In unserer Eingabe vom I. August 1924 haben wir ausführlich und mit Beweism^t'^ rial die unl)altbare Lage der Kronenvensio-niften, Witwen und Maifen dargelegt, so daß es sich erübrigt, dies nochinals zu tun, da es bereits der ganzen Welt bekannt ist. Wir bitten nur die Regierung (alle Minister) und die Skupschtina, endlich einmal dieses Unr^ch: gutzumachen, wie es bereits alle and.'ren Nachfolgestaaten, z. B. Oeftereich und die Tschechoslowakei, schon längst gemacht halben, und zwar daurch, daß 1. der Artikel 239 dos Beamtcngesetzes vom 31. Juli 1923 wie solgt abgeändert wird: Alle Personen, die vor dem Inkcaitiretc-. dieses Gesetzes m den Ruhestand v2rs'U'.t wurden, beziehen die Pensionsgebühren nach den Bestimlnungen dieses Gesetzes, als wenn sie nach diese»! pensioniert worden wären. Dieses Prinzip gilt auch für die Zukunft in diesem Sinne, daß bei nachträglicher Neuregulierung der Bezüge der Staatsangestellten diese Regelung auch auf die Pensionisten analoge Anwendung findet. 2. daß den Pensionist endas mit I. Sep-temb<'r 1924 eingestellte Onartiergeld nachträglich ausgezahlt wird. Berein der jugoslawischen Staatsangestelltcn ! und Pensionisten in Moribor. Diese 9?esolution wurde an den Ministerpräsidenten, alle Ministern, der Skupsck)tina nnd allen Abgeordne<'nklnbs gesandt. Wir schließen uns dicsen besch.'idenen Forderungen der Pensionisten vollkommen an und for)^rn alle Abgeordneten ohne Unterschied der Parte? und der Nation auf, all ihr.'u Einfluß einzusetzen, nnl die Pensionisten von di.'sem nn« verdienten Lose zn befreien. Die massgebenden Kreise müssen bedenken ,daß der Staat ohne eine geschalte und pflichtbewußte Beamtenschaft nicht existieren kann. Wer ab:r lorrd Staatsbeamter Werdum wollen, nn? in snün alten Tagen als Staatspensionist dem Hnn-gertode Preisgegelben zu werden? Eine ernste Maynung bietet bereits unsere oberste .^.'l)ör-de: beim Obergespan in Marrbor sind ss.nf Stellen für Juristen zu besehen, aber niemand will sich für den Staatsdiens! m?ld.'n, Aber schon daS Märchenliafte an sich ist im „Glückspeter" von hohem Reiz. Strindberg loar von Hans ans ein großer Märchendich-ter. Er war niemals nur Realist, der die Tin ge und Menschen der Wirklichkeit mi?t weni» gen festen Griffen Packte und sie zwang, sich ihm ganz zu ergeben. Er war stets auch Visionär, der alle Möglichkeiten der Pbantasie mit spielender Leichtigkeit ansmaß. Vertraut mi't der Natur nnd ibren Geheimnissen, zu Hause i>iu Reiche der (Deister nnd Dänwnen, die er selbst in sic!) fichlte, gebot er wie ein Zanbernleister übc'r die Trolle" des nordischen Märchens, jene unerlösten Geister mit mensch.'nähnli6)<'n Zügen, die wie der Kobold und di>^ Fee int „Glückspeter" an der Versöhnung keinen Anteil erhalten haben. Schon die wunderlics)e Szenerie des ersten Aktes, die Turnlkammer in der ^tircl)e am Weihnachtsalx'nd, versetzt uns niitten i^is Marchengeistc'rspuken; Stinnnen lassen sich vernehmen. D<'r „Alte" voni Turm steht selbst im Banne d^'r (^^'ister, ein „Troll" steckt in ihm; denn er ist schuldig und eigenniitzig. Er lxisjt das Menscliengeschlecht; senien Sohn Peter hat er im Turm eingeschlossen, um ihn vor der Bosheit der Welt zu bewahren. Kobold und Fx'^ bestrasen den Alten, indem sie sn' sten Interesse des Staates, daß diese Fragl? endlich gelöst und ll-quidiert wird. Karl Saifcheg Das Schicksal ist unerbittlich, wie'oer hat es uns einen genonunen. Noch sind uns jene Männer im Gedächtnis, wcl Frenß-Deshalb wurde er auch von seinen San-gesbrüdern in die Vereinsleitung gewählt, welcher er schon im Frieden und ailch jetzt noch angehörte. Auch als Lehrer war e'- seinen S.'hu'^''rn nahegestanden; nie hatte es eine Oberflächlichkeit seinen Schülern gegenüll^r gegeben, stets machte er sich mit der ganzen Psvcholo-gie 'tes jungen Menschen vertraut. Er b5>t seinen Beruf ideal erfaßt, da er ein Mensch war, welcher Über sein Tun und Lassen auch sich selbst Rechnung anflvereines wird eS noch in Erinnerung stehen, wi-^oft .^ierr Gaischeg von seinenl nen im Sologesang wie im Ralhmen des Quartettes Z^eugnls ablegte. So gern er sang, so gerne hörte mian ihm zu. So reißt der ToP Lücken in die Schlnr aufrechter deutscher Männer, welche die Heinwt-scholle lieben nnd ihren Mitmen^ck'en tren zur Seite stohen. > A. B. j. m. Todesfälle. Gestern tlm halb 11 Uhr nachts starb die Gattin des bekannten früheren Tlirmwächter? Frau Iosefci W e i ß. Das Leichenbegängnis findet anl Donnerstag, 't^en 19. d. M. UNI 10 Uhr von der Leiclienhalle des städtischen Friedhofes in Pobre?-ie aus statt. — .Heilte früh ver^'chied Frl. Johanna Pukl, Indnstrielehrerin in Maribor. 'oie Tochter des Besitzers und Gast>oirtes .Herrn Martin Pukl in R^iMnje, im Alter von 38 Jahren. Die Verstorbene wird am Freitag, den 20. d. nnl 14 Ulir in der Leick'enhalle des stä''?t?sch'.'n Friedhofes in Pobre^-je zur letzten Ruhe bestattet. IN. Zum Konzert des Virtuosen Prof. Ii» ranek. Wir uwchen nochmals nuf das Mitt- Geleite geben, daS rhm das wahre Wesen aller Dinge erschlies'.en soll. Der Glmkspeter ist ein Stück Strindberg selbst: der heiße Drang, das Lechen kennen zu lernen, das ungestün'.e, nie befriedigte Vorwärtsstürmen von Genuß zn Gennß, die starke Illusiousfähigkeit, der iin plötzlichen Umschlag die bittere Enttäuschung auf dem Fuße folgt... BefonderS wirkungsvoll in seiner humorvollen realistischen Satire ist der dritte Akt. Hier fas;t Strmdberg seine eigenen Erleb« nisse nnd die scharfe Kritik, die er in seinen letzten Bücl)ern an den gesellschaftliclx'n nnd sozialen Zuständen geübt hatte, in ein paar knappen, ttipischen uud doch so ungemem sri-schen Miniaturbildern zusammen. Den vierten Akt bildet eine Satire über die Macht. Peter wird hier ^talif. Um aber die Ma6)t zu gewmnen, nuiß er eine Reihe von niedrigen Handlungen vM'rin;i^'n. die ihn vor sich seU'st verächtlich erscheinen lassen. Schließlich aber ü^bernmnnt ihn der Zorn: er flucht all diesem Nichtschönen . . .In seiner Verzvx'i'slung flüchtet sich Peter dann an? Meer, um sich vom Schnnitze der Welt reinzu-baden. Nun steht er anl Ende seiner stürnn-sclx'n Fahrt: er selbst ein Wrack unter den an-gespülten Wracttrümmern des Meere?. ?ie Ungehener des Meeres l'edränen iln?. d.'r ersehnte Tod tritt an il>n l'^'ran---dob e>.^ ist ja ein Märchen . . . Der Dichter läß! P. -ter nicht untcrgel)en, sondern d^n Weg nach )ie l^eiumtticl^'e Uirci^e sind.'u.-- S l woch, den 19. d. M. im großen Kasinosaale ''tattfinden'ee !>tonzert dcs berühmten tsch?» chi!<^n Virtuosen Prof. Iiranek aufmerksam. Prof. Iiranek, der der letzte NT>ch lebende Scl)nler Snietclnas ist, bietet Gewähr dafür, daß ein seltener Knnstgennß zu erwarten ist. m. Iournaltstcnklub. Freücig, den 20. d'« M. um halb 20 Uhr K'lnbschung. Voll^-Hli-ges Erscheinen enr^nnscht. m. Die Volksbibliothek (Narodni dom) amtiert heute Donnerstag, 'ften 19. d. M. wegen des Feiertages mir vormittacis von halb 10 bis halb N HUr. In die Vibliothe? wurdien in der letzten ,^eit ungefäbr 2s>0 neue interessante Ronmne der deutschen Literatur^ eingereiht. Neue Mitiilieder werden in jed.'r Amtsstunde gegen Entrirbiunq einer Tin-schreibsiemchr von Tinar W.— aufgenonnnen. nl. Abstempelung der Eintrittskarten. Bisher wurde di'e Stenipelung der Eintrittskarten für linterhaltnngen nsw. von der Fi-nan^kon'trolle vorgenommen, wä'hrenlt» bis Lnsöl^arkeitsstener direkt beinl Steueraimte r^der durch das Postcheckamt eingeMhlt wurde. Von nun an aber werden die Steuerämter diese Ab'tenipelung vornehnMi unid Mar, s^iir das Gebiet jener Finan.'/kontrollen, "die sich am Sitze des Steiiermntes befinden. Alls Veranstalter (Vereine nW.) «^m Sitze des Stenemnltes halben sich dcrher .^u>ecks Ein',ci.h-limg der Lustbarkeitssteuer ^oirekt an das zn-stänidisv Steueramt zu wenden. Die Z^on-trolle bei den Veranstaltnngen werden abe^r noch weiterbin die Organe der Finanzkontrolle ansüben. Inr Bereickie der Finanzbe-zirks'oirektion in Marilbor tritt diele Veror^ nnng mit 1. April l. I. in Kraft. m. Die Genossenschaft der Gastwirte, Ho-telkere und Kaffeesieder in Maribor gibt bekannt, daß die.Kaffeesieder im Einvernehmen unt dem Stadtmaciistrate die Dinarstekuer P.infchaliert habi'n. nl. Die Genossenschaft der Gastwirte, Hote-licre und Kasseesieder in Maribor ladet crlle Mitglieder zn der am 20. d. M. nm 14^ Uhr im Restaurant „Pilsnergnelle", Tattenbacho-va nl. 5 stattfindenden anßerordentli?ch. Voll-ver'anrmlung ein. Tagesordnung: Die Di-narsteucr. 2822 m. Tie Generalversammlung der Antitu» bcrkulosenliga in Maribor iindet am Freitag, ld-en 20. d. M. um 20 llbr im kleinen Kasinosaale statt. Besonderes Interesse erweckt der Vortrag des .Herrn Dozenten Dr. Matko über die Heilung ^tes .Kropfes. n?. Eine Versammlung russischer Zarifte» in N!aeibor. Wie nur erfahren, wurde vor kurzem eine Vevsammlimg russischer Zaristen abgehalten, an der zirka 30 Personen teil-nahn:en. Zur Erl^rterung gelangte die Frage des zukünftigen Zaren. Es wurde jedoch kein Einvernebnwn erhielt. Der Zutritt zu dieser Vers^rmnllnnli war nnr mittels Ein-lai.^ungsfarte ge'tattet. m. Selbftstellung eines Bctriil'ers. Gestern nlel^'te sich l'ei der Polizei dcr Bäckergehilfe Alois s''. ans Sv. Marjeta nnd machte die Anzeige, daß er vor einigen Wochen seinem Ar-b<'itsgel'er in Zagreb 2.^) Dinar veruntreute. Das Geld war Imld aufgezehrt un'k» seither Wundervoll ist die spiikbafte Stinnnnng in ihrem Innern ausgemalt, Peter sieht sogar dnrch die Riüe einer T'ir sein eigenes Schattenbild die ^lanzel besteigen nnd chm eine Straslredigt über seiiken versebllen Lebenslauf balten. ?cun ist er aber ein wirkliches Menscbenkil,d geworden, er lielü nicbt mehr nur sich selbst: daruni ist er rers für die Liebe Lisas, die ihn erlöst. Der glückliche Mörchentou zusammen mit der ungemein belnstigenden Satire wird dem „Glnckspeter" zweifellos viele Frennde ver-scbassen. Alle Vorbereitungen fnr d?.' Aufführung des „Oilückspetcrs" in nnseren! Schauspiel-lMuse sind unter der ben'äbrten Regieleitung d<'s .Herrn Valo Bratina in vollem Gange uud man kann in der Tat einer böchst interessanten Slrindberg-Ansfi'ihrung entgegensehen. Rationaltheater in Marwor. Mi-tiwoch den 18. März: Geschlossen. Donnerstag, den 19. März: „Glückspeker''. ^^onpone. Preiniere. Freitaci, den 20. März: Geschlosi^"!?. -i- Schriftstcllcrji'biläum. Wie aliS Zagrev gemeldet wird, lx'geht d!ä!)ri^ie Inbilänni seiner lite-mrikct'en Täti-lileit. Ans dieil?er noch unbekannter Tieb in der Mittagsstunde der Frau Magda» Icna D. in 'cvr Kurilni?lka ulica zwei ?ier. m. Heu- und Strohmarkt. .^"^eute wurden ??nl?ren 5»'.: (dcvon I'^^ubren (^nimmet) un?» K ^suhrcn ^Ztwb auf d-en Markt s^obracht. Für 5^cu wurden 7.'^—W un!o für ^troh Dinar per lOM Kilogramm . m Gt<>nd der ansteckenden Krnnkl.eiLen in L?t»?idor. Das Incsiqe städtische Phtisikat ver-itifentlicht für dir Zeit VDM bis 14. d. M. kc^l!','i!nd?n Bericht i'iber d^'n lotend der au-steclendeu Krankheiten in Maribor: Schar« lcch: verblie^bon 1^'?, neuerkrankt genesen 4, gestorben (>, lxrbleibcn l!; s^euchhusten: verblieben neuerkrankt 1, g^^nesen 1, ge-str^rbm 2, verbleibt 0; Masern: verblieben 2, n<'u:'r?ranlt s>. genesen 2. ' m. Wetterbericht. Maribor, l5. März 8 Ufi? irük,. Lmtdruek: 741; Vorometerstand: 75.i); Tlicrmo^^ydro'ko'^: -7- 16; M^^rimaltem-veratnr: — ?: Mininialtemperatur: — 3; <^nnssldruck: 45 Mislimeter; Windrichtung: Bewesfung: l); Niederschlag: V. ' » GnstkMuse K?of „P?l vodovodu" feden ^onn- und Tv^nerta/? Kon.^ert mit ?. d. M. „Io!efikon.v?rt". Die besten Weine, gute fauche. NM den Peperln y'er'^'en auch alle anderen sich gut untcrs>al-ten. 27s15 « Z» ^ofefi im Z?eftattri,nt .Halbwidl. Heute Mittwoch und morgen DonnerStag (Feier-ta^g) Quartett Richter. 2911 * Coss Stadtyark. Tätlich spielt der allgemein belieble Pianist Mirko .Verzcr von 21 bis hLw Z Uhr früb. Der Zugan,^ zum Cake ist eleltri'ch beleuchtet. ?82.^ * Unsere sonnige Ndria. Hotel „Mira-mare" Crikoenica. Kalte und warnie Meer-bSder. Zimmer mit voller Verpflegung von Tin. 85.— bis Tin. —. IM LH > U Zik^ ^IstvsOA 8eike !i3t liolie I^einiAuntzskl-glt, ist 5e1ir gus^ied!^ unä .?asnntiest unscliZäUck, verlanZen 8ie ^Ader 8tLts nur LeZks! stellung statt, bei lvclcher dcr Dichter geehr: werden soll und sein bekanntes Lustspiel „Der .lftnoten" („Uzel") in neuer Einstuidierung zur Missithrung gelaugt. An der Feier nimtn.r auch eine große ?ln^a's'l juao'lawisä^er l»iul* turvereine teil, iväbrend die Vereinigung ju-go'lawischer Forstleute für den Dichter ganz besondere Ueberraschungen nnrbere:'ls. Petr-^ vi<^ ist nämlich von Berus Fol-stuiann. -n Moissr kommt ans Wiener Burqtheater. Zwischen d<'r Direktion d^s Wiener Vurg-tlie'imats-verwn'd der Stadt^-^emeiulde Eelje aufcienommen: Franziska Verbov^tk. Private- Mar Gwasniki. Privat'b<''amter; Matthän-? Zimmerman'i: Marie '''""ni^ie, Bedienerin und Anna Pongrcic, Private. c. Notar Detiöek erkrankt. D:r hiesiae Notar 5xrr Detiöek ist ernAich er"krankt. In seiner ?sbwe'!en?)cit wird ihn dessen Sohn, -'^^err ^>nro Detiöek, vertreten, lx^'r bereits im Vorjahre die Notariatsprü'fung aibgelegt h>at. c. Aus der Geschäftswelt. Die F'.'ruia M. 5iozman, Manusaktnrwaix'n'handlnng, wurde in die Gesellschaft „Brüder Sumer u. Eo." umgewandelt. c. Allgemeine Wirtschaftsqcnossenschast in Eelje. Alle el^emaligen Aktionäre dieser Gesellschaft werden ersucht, ihre Aktien beim Liquidator .^"lerrn Franz Iokit l'^'lleksandro-va cesta 4j bis längstens Ende diese? Monates zu beheben, da dieselben sonst zuguusteu der „Studentenküche" sDijai^ka kuhinja) verfallen. e. Der IahreS-Vieh- und Krämerniarkt in Celse sindet mn 21. Marz l. I. st-att. Interesseuten sind zu ^al/lreichem Besuche eingeladen e. Waggonbrand. Vergangenen Freitag geriet ein Lederbestandteil eines Perfonenweransgeber und Schriftleiter .Herr Cyrill Böhm i?st. Das Blatt wird in der biefigen „Zvezna tiökarna" gedruckt. e. Biirgermeisterwahl in Kkossa vas bei Vojn''?. Da der bislx'rige, langjährige Bi'ir« germeister 5>err Sauiec seine Stelle als Bürgermeister freiwillig niedergelegt hat, fand vergangenen Donnerstag die Walil des neuen Bürgermeisters statt. Zlnn neuen Bür germeister wurde .^'^err Joses .ffo7.ub gewählt. p. Vierzigjähriges Dienstjubiläum. Dieser Tage feierte.^"^err Ianaz SPrihey, Schrift Ketzer der Firma Blanke, sein 40jähriges Dien'stjubilärin. Zu 'tielem seltenen Feste auch unsere herzlickksten Glückwünsche! p. Zur beabsichtigten Auflassung der Nasanstalt. Seit dem Bekanntwerden des Planes der Staidtgenteinde, die Gasanstalt insol-l'e Elektrifiziernng 't>er Stadt gänzlich anizu-lafsen, erhielten wir von n^ehreren Stellen ^Anschriften, in welchen aus die schädlichen Folgen eines solchen Vorgebens vonseiten der Stadtgemeinde hingewiesen wird. Mit dieser fürwchr brennenden Froge werkten wir uns in einer der nächsten Nummern eingehender befassen. p. Begräbnisse. Vergangenen Frettag wur-lde Frau Dora Foreesiu, die Gattin des Herrn Bezirkskonüinissärs For^'esin. i'i'trr za^ilrei« cher Beteiligung der Bevölkerung ^^n Grabe getraigen. Dem Leich<'nbegängniS wohnte anch Herr Obergespan Dr. Othmar Pirknmner bei. — A-m Sonntag fan't» d-a's Begräibuis des ge-wes'nen Bürgernteisters 5'^errn Joses Oruig lstatt. Am Bas)N'hofe, wo die Leiche ueuerlich eing<'segnet wurde, hatte sich eine große Men-'cheninenge eingefunden. Am Leichenzu'ie Nlilittn'n u. a. auch Herr Bürgermeister Dr. Senöm' ulit einigen Gemeiuderäten und dcr Öbuwnn der BezirkSvertretung, Herr Michael Breni-iö, teil. p. Verleihung des Jngenieurdiploms. .Herr ^ranz Peter.^io aus Podvmci bei Ptuj hat vcrgaugenen Freitag an der technischen Fakultät in Ljubljana die Bergbouingenieur-priisung mit gutenl Erfolge abgelegt. Vnfunst-. unv Ab?aftr«szei«en bkr Ällge ln Mnrlbvf. »nruiistszelt«,, i«r Za,« in Marlü-r (Hm,)!!. bahn Hof): Aus Wien (Praig): 0.40, 1.5.-;, 8.!?. 18.47. ' Ljutomer (St. M: I0.S1, 2l.0l. St. Ils: 7.14, I4..?0. Ljublsana sTrieV: Z.20, 4.!^, Z.ZZ. !l.55, 14.49, 1K.17, 22.38. Zagreb (Beograd): 14.Z4, 22.39, 2Z.SA Voljöant: ^.34. Nagy Kanisza. (Du^apest): 1.15^ 1.32, 1^.13. Kotoriba: 18.34. - Vak 0 vac: 6.07. Pragersko: 19.05. Bleiburg fVillach): l2.4S, 20-tt. Prevalje: 7.39 Fala: 18-50. Biftrica (am Kärninevbahnhof): S.SZ^ PtuI: 14.23. AbsahrtSzeiten der Züge in MariVor (Haup5 bahnhos): Nct.h Wien (Prag): VM, 4.10, 15.37, 19.25. LIu tomer (St. Jlj): 6.20, 17.00. St. Jlj: 5.40, 13.10. Ljublsana (Trieft): 2.25, 4.57, 9.4^ 13.20, 13.54, 17.55, 23.30. Zagreb (Beograd): 1.45, 4.57, 14.1Y. Nagy Kanisza (Budaj^^st): 5.45, 4.57, 15.25. Kotoriba: 8.34. A j'-. Lakovac: 21.24. ? Pragersko: 7.53, 19.15. Vleiburg (Villach): 5.38, 11.55 Prevalje: 19.10. Fala: 17.05. Bistrica (vom ü.00^ Ptui:ll.27. -ll-Allerlei. t. Japanische Aufopferung. Tsune K.irasu-moto, die juuge und schöne Tochter eines reichen japanischen (Vrun'v'besitzers von Kuchi« kiumru, hat sich als Opfer aufboten, um den Tempel, der in dem das Mausoleum von Meiji Teuuo umgebenden Garten errichtet ist, gegen gcheime Kräfte zu schützen. Nach einer alten Ueberlieferung ist der berül^mte Tenlpi'l Asakuro von Tokio auf dom GraHe eiuer Iuustkrau errichtet, die unter 'oem Mittelpfeiler des Gebäudes lebendig begraben wurde. Noch heute gibt es Iapauer, die glauben, dast dieses Opfer 'oen Tem^iel bei dem g''-wattigen Erdbeben von 192.^ vor dem lin« tergang beiva>hrt hat. Nachdein Tsune K'ara-stlmoto bereits ihre schönen s.'lMarzen Ha."r? auf den? Altar des Tempels geopfert uud ihrer Freun'c>innen zu demiselben Opfer Aberre'det hat. will sie nnn i'hr junges Leben zum Opifer bringen. Vernünftigerweise gestatten die Be'börden die Ausführnug des heroische« Planes nicht, ober es ist nicht unmöglich, das; sich das ?)lärchen heimlich eingraben läit. -lü-Kino k. „Nin-Tin-Tin". Das Burg-Kino br'mgt vont Donnerstag bis einschließlich Sonntag den herrlichen 7vilmschsager „Rin-Tin-Tin" oder „Die Todessalle" zur Vorführung. Dieser Fi'lnl ist deshalb äusserst beachtenswert, weil er eine ans;crgewöhnliche Note aufweist; ein Stoff, abseits von der breiten Strasse deS Gewöhnlichen, die zuineist doch nur aus einen Gemeinplatz führt. Wölfische Menfchen, ein menschlich empfindender Wolfsbnud, im heili--gen Instinkt seiner Nasse seine Pf^cht in stan'« nender Weise ersülleud; es. ist wi'rklich ein Thenta, das vom Alltäglichen abweicht und ziM Nachdenken zwingt. Und Nin-Tin-T'n, dieser prächtige, vierbeinige Fi'lmstar sekt .'l'S in helle Beiwunderling! Dieser Film ist eine der bedeutendsten Ncuerscheinun^ien, unb> dingt wert, gesehln zu werdeu. (5r wird auch tzew'ch starke Zuakraft auSt'lbev Wirtschaftlicher Teil. Die Kaupwrfachen unserer Wirtschafts- stagnatton. Der hohe Bai>l»Iner nicht auf den Koufuulenten abgetvälzt werden kann. Der Taxen sei ebenfalls hier Erwähnung getan, welche bei der Belastuug einzelner Erwerbsschichten sehr ins Gewicht fallen. Nachdem bei uns als .Hauptsteuerzahler der Großkaufmann, der Industrielle und der Grofigrundbesitz anl meisten in Betracht kommen. an.dererseits aber gerade diese Wrrt-schaftsschichten zur Belebung der Wirtschaft besouders beitragen, wäre es angezeigt, sich nnt dem Existenzkampf dieser Berufizschichten u?chr vertraut zu uiacheu, dalnit nicht allzuschwere Lasten die Lust zu enier weitereu Eutwiclluug nehnlen. Es wird lbestimmt Leute geben, welche die Ursachen der hrntigen Geschäftsstagnation wo anders zu suchen trachten, doch sind die hier angeführten Arguuiente jedenfalls die Grundelemente zu jeder .Kalkulation jener Unternehulungen, welche zufolge ihres Charakters mit deu, allgeuiemeu Wirtschaftslebeu eng verknüpft sind. Man kann die heutige Wirtschaftskrise sicherlich als Reaktion, folgend der wirtschaftlichen Hochkonjunktur der letzten 7 Jahre, be zeichnen. Sie mußte kommen und man weiß nicht, w?.s lange sie anhält. Das leichte Geld-verdienen macht dem schweren Existenzkampf Platz, das leichte Ausgeben des (Selbes weicht der Notwendigkeit des Sparend. -lH- Lizenzierung der Auchtftiere. Die Lizenzierung der ZuStsticre im Bezirke Maribor fiir das Jahr 192.^ findet statt: Vezirk Vlarlbor linkes Drauufer. 1. Am K. April 1Y25: a) ttm 8 Uhr in 8t. Ilj v Slov. gor. beim Gosthause Polak für die Gemeinden: Iare-nina, ^iaui'^>a, Polieka nas, Vukovfti dol, Zg. Iasol'sli!d.os, Pleder^nica, (io:>ak, Cirluica, .^t. Ilj v 5lc>v. qor., Selnica »b Muri, ^lad-ki vrh. b) Um l llhr in Peonica beim Gasthause Kerenöiö sür die Gemeinden: Tragu-»ova, l^ru^ova, 5i,narjeta ob Pesniei, P?S-ui^ki dvor, Vosek, Tpo-d. Iakobski del, Do-brenje, Gradiska. N« Ranei. ?. Am 7. April w25: a) Um 9 Uhr in Maribor am Biehm»zrkt-platze (stüdt. Schlachthof) sür die Gemeinden: Bresterniea, Ielo^iee, Kamnica, Sv. Kri?-, Rok^poh, Kro^vina, Laiter?iberg, Sv. Peter, (!^i^.Uence, Zg. Duplet', Spo^d. Duplek, Sv. Mlntin pri Vurt'ergu un>c> nir dtis 5tMge-biet ^l'iaribor — li'ntes Drannser. l') Um Uhr in Selnira ob Dravi beim Gasthanse Hernah si!r die Gemeinden: Bo?, ^^an/.el>.a stora, Selniea ob Draoi, Siemen. Am 8. April 1925 um 10 Uhr in Zg. Sv. Knngota beim Gastl)anfe Senekoviö fiir die Gemeinden: Zg. S^i. .>Ulnwta, Sv. Iuris ob Pesniei, Pla5, Slatinski dol, Kpii^nik, Sve^'^ina, Vrti^e. An Prämien gelangen zur Verteilung: Vonl Steate Diu. vou der Vezirksver-tretu^^ ^ii-aribor Diu. ÄXX). Bezk» Marw»r rechkes I. «m La. «pril 1825: n) Um S Uhr In Maribor, Mazdalen«»- Vorstadt, beim Gasthause Poöioalnik (früher Rapoc). TrwSla eesta, für die Gemein« ^n: Bistrica pri Limbn^u, Limbn^, Pekre, Radvanje, Ra,Mnje, Studenci, Tezno, Vr--hov dol, Dolgo-^e, Sv. Miklav?., PsÄrc^je, Zerko^'ce und für das Stadtgebiet Maribor, rechtes Drauufer. b) Um 14 Uhr in Slivnica beim Gasthause Lesjak für die Gemeinden: BlHova, Fram, Spod. Hoee, Loka, Morse, Orehova vas, No« goza, Skoke, Slivnica, Goriea, Ie^enee, Sv. Marjeta na Dr. Polju, Podvva, NaLe, Zg, .Ho^e, Pivola, Poll^orje, Ranöe. S. Am 22. April l!)25: Um 8 Uhr in Sv. Lovrene na Pohorju bi:im Gasthause Köder für die Genreinden: (linSat, Knuu'n, Lehen pri Rioniei, Sv. Lo-vrenc na Po?)orji!, Recenfak, Rude5l brog. b) Um 14 Uhr in Ruse beim Gasthause Mule für die Gemeinden: Bistrica pri Nu-Seih, Lobnica, Nu.^e und Smolnik. An Prämien gelangen zu? Verteilung: Vom Stallte Din. MO, von der Bezir^sver-tretnng Maribor Din. -cn- X Bon der Handels- und GcWerbckammer iu Ljubljana. Dieser Taye veröffentlichte die Handels- uni> Gewerüekannner in Ljubljana eine Statistik i'lber die Handelsbewegung in Sloivenien im letzten Bierteljahre lV2t. Aus dieser Statistik ge-ht hervor, d^is; in: obge-nannten Zeitrannie neue ^-irinen an-und abgeun'ldet wurden. Ein Grofzteil 'oer anneineldeteu Firmen, d. i. l»5), befaßt sich unl den: H^mdel von Zwiebeln, Kartof-feln, NÄssen, Bohilen, mit Säniereien 38, mit Hol5 l^l, u?it Lalddesproidirkten 22, mit Vieh 13 usw. Die »leisten A'buiebdnngen erfolgten iul Handel niit .Holz und zwar ^1, mit ^wie-lx'ln.Karto^sfeln, )tüssen nnd Bohnen 52, mit säulerein 27 imv. Im Ialhre wuroen insgesamt neue Handelsfirnien, gegen« i'ilx!r im Jahre I!12.?, anciemelder. Die Zahl der Mnieldllngen belief sich auf 2s)(Z8 gegen>ib<''r inl Iabre 192.'^. Der Zufluß 'betrug 2'Zl» liegeni'lber -172 iin Jahre ls)2.?. Itn allgenieinen ist ein Rückgang gegenüber 1»2i; zn beiuerken. X Einlösttng des 7. Kupons der Investitionsanleihe. Wie ans B.'o^irad berichtet wird, ivnrc'en der l^eneraldirektion der Sta-atsschnlden bei der Nationalb^ank 7 Millionen Diüar zur Einlösung des 7. s^upons der Investitionsanleihe ^zur Verfn-slnnsi gestellt. Als Auszahlun^icterinin murde der lt'». Mär> lvitinnnt. Die Kuponeinlösung er^'ol'^t bei allen Iinan^ilistitulen des Lan-'cies. X Bestimmungen fiir den (5xport vo» Holz und Bauholzmateria?. Unl die herr- scheu'^^en Misiverhältnisse beini Ervort von Holz und B^iuliolinmtevial in Hinkunst zn oenneiden, vern'uite der ^inan,-minister: Als verarbeitetes .^"^olz oüne Unterschied werden verzollt: Aillen, B-ietter, Tiaifeln, Latten, Daul'.'n und anderes .Holz n'ir Baumaterial und Weiterverarbeitung, ferner alle nb-risi.'n Hols^verarbeitun^'-en. an'5aenommen sin^'ki E:chenl)elzt>.illen, Eichenhol^^^älile und Ei-chen'chwellen lowie ^inst.inienswli oline Unterschied (n'egen des '?l!lssuhrverl>:?tesX AlZ Eichenschiwellen ive'.'den gehauene oder geho-b-.'lte sollender Dimensionen angesehen: Lauqe Met.N' bis Meter, Breite '.^^.2s^ bis 2.') und 2fi Zentinieter nn^d HAHe l l, l."» un!> ll'» Zentimeter. Miiveichnnssen '.'on diesen aniU'snbrten Diniensionen dürfen höch't.'ns drei Zentinieter betragen: ails Eich e 1 o^leülu? aterll n^e rd e n E i ch e n da lken und Eichenpl^iiile in den angegeben'en Ausdehnungen angeielien. Mit dieser Entschei-il'ung werden alle sri'cheren Beltinuuung'en des ?>-inanznunisterinins aus >en Monaten Mai, Inni nnd September v. I. nuszer geseht. X Ausfuhrverbot sür ungeschorene Häute? Wie man erfa^hrt, nnirde dieser Tage vom Verbände der ^-ichriken für seine Leloenvaren dein Handels- nnd Inidnitrienunisterium eine Einli'a^Ix' irberreicht, worin gegen den nn-zwecs'nms;igen Ansfubrzoll aln Hänte und' Wolle energisch protestiert nur'k'. Wie bekcinnt, 'lx'trägt der Aus^'uhr^^'»ll fiir Wolle Dinar ver l0l) Z^lilogrannn nnd für Häute nur Diiwr per .^ilograni.m. Daidurch sa-I)ell sich die WoÜh^ndler gezwungen, rn den «eNe« VkmMe? Mll Iv. März rvLS,' letzten Mci Jahren nur ungeschorene .^äute «niÄzufüh'rcn, um so die hohen Zölle aus Ä'o!^ l? zu umfle^'n. Turch dies^''Z Vorczeh.'n 'c^^r WolHandler wurde aber <^uch der hcim'scheu Lederindustrie großer 'ÄHa-den zugo'ügt, dc^ 7?n Folgen in erster Linie 'die Arbeiter d«'r L?de^a^iken zu tMgcn hheit?-/xr.^en Kreise hat ?^-inan^nnnister Dr. jadnroviö 't<'n Virtsch^istekreilsen versvro^ 6:en, keine ?eilrefo'.in in den Vlid.ieizwölftel?? vorzunehmen, sondern nur die C'ii" scs'ränkuna ^der antonoinen Steuerzulch1i^s,<' durchnlMren. t^^leichzeitl,^ erklärte d^r sv!^ nanzminister, sich vor allem um 'die Tinlrafl' setzung des neuen Zolltari'es >ben!iV)cn zu wollen. X Eine neue Tabakanleihe. Ans Beo-irnd wird ^k^'melidet: Ta die lekte Tab^ikanlei'be de? onsslischen ??irmen bereit? verbraucht ist, vechanidelt nnzs-ere Monopolveiivaltuna neu-init englischen Firnlen, um siir die Taibakernte die Zslchter entsprechend bezahlen zu können, ^zu ersä'hrt man, daß die Aussichten für eine neue englische Anleil)e ziemlich gnustig stehen. X Bedingt zollfreie Einfuhr. Ter Zcllrat >l?,at in einer seiner letzten Si^ringen bes6ilos-sen, daß Waren, die bedingt einigeffchrt wer--!oen, nnl dann wioder exportiert zu werden, endizültig b<'i der Cinifichr verzollt werd<^'n können, ttiähreni» die Aussuhr zollfrei erfolgt. Die Ztillä'.nter haben auf Ersuchen des- De-klavantcn die endgi'iltige VerMung Tlach ^oen Bestvinni-ungen für die Einfuhr im Lan^ zu verbrauchender Waren, zu bewilligen. Nach der endgülrgen Einsutirverzollung solcher ?i.'.zu kalastrophulen Arbeitslosigkeit nnter den Tischlern licgt wohl auch in dem vollkomenen Stirlst.iudi? d' ill, erst den Besähigungs Nachweis e''l'''ngen niuß. -m- Der Landwirt. Wie erzielt man haltbare Milch? Es lst eine bekannte Tatsache, daß bei der Milchwirtschast noch iinnier große Fehler geschehen. Waru'iii dies geschieht, nlöchte ich i?ier uäher behandeln. Vor allenl finden wir in manchen Betriel»eii eine üb<'rtriebi'ne Sparrcimkeit in bezug aiilf Stallpersonal, nws znr Folge l^c^t, daß g^'iMjnlich m'ra^^e 'da? <^k>genteil von deni eintriit, was nien vermeiden nw.-hte. Oft weist niau einer Person 1:.' uldd nlel>r zMlie zuin Melken zu, welche noch außerdmn die ^inb<'reituug de») Futters und die Pflöge d<'r ^t>ühe zn ^lesoriieu liat. Die iVberinäßiigl' Znnieisung von Meilttiihen sülirt eine schlechte Melknng sierlx'i, indeui die le^te Milch, ^die doch die fettreichste ist, nicht vollkvmüuen an^Alieuies'keu wird, dniher ^die Ge-^mtiuel^nng fettarnn'r nsilc» der Milchvn'is herutttergedrückt nnrd. Durchschniltlich sollte einer ^^^'rjon nicht luehr als W Melk- tnl)e zmveisen, nnl sie nicht nnnü^z zu ernlü« den, dauii't sie gründlich ausmelken kann. Ein weiterer, sehr häufig vorkommender Fehler ist die Sorglosigkeit in l'<'zllg auf Reinlichkeit l'eini Melkg<'schäsle. Oline vi.' groiZ-c ^lieinlichkeit bei inMelken kann keine ge» snni^X' Milch, leine einwandfreie Butter oder i'täse geben, d.ilier dafür anch keine Mten Preise erzielbar sind! kliun nian aber da alles ivahruehiuen! Die Enter iverdeu vor dt'nl Mellen ost lanni gereinigt, ja selbst das Stallpersoual iiat kein Bedürfnis sich nach jeder geuiolkeneu ?>tiih die .ävmeren J:>hreSzcit kst es vorteilhaft, die Milchgefnße der Sonne anszmehen unlo unmittelbar vor dem (Gebrauche mit kaltem Wasser abzuspülen. Auch auf den Melkstuhl soll nicht vergessen werden, denn er wird mit der .tznnv oes Melkers berührt und dadurch klomnien Üeime in die Milch. Nach jeder gemolkenen Kuh inuß der Melker die ^nde in «reinem, lauwarmen Wasser:valtär-me kann man erhöhen dnrch G^ben hitzigen Futters, was bei der von Natur ans bru^-lustigen Pnte nicht nötig ist. Man bereitet ihr an einein nchigen Ort ein schönes, warme? Nest und setzt sie darauf. Dann stülpt Ulan einen Korb dariilx'r. dmnit die Trnte nicht ailsiteh<'tt kann und sclM uach wenigen Taigen hat sich die Bruthitze eingestellt. Die Truthenne blelibt nun von seW auf dem Neste sitzen und nun legt man ibr 'oie Eier zum Ausbrüten unter. PhilattNe. poftallfche Neuvetten. Europa. Das Königreich Ungarn hat anl 1v. Feber den hundertsten Geburtstag eines seiner größten Dichter, des berühmten Romanschriftstellers Maurus Jokai in fest-licher Weise begangen; natürlich wurde bei dieser Gelegenheit auch eiile besondere Ausgabe von Jubiläumsfreimarken bewerkstelligt: die mehrfach schon angekündigte Serie umfaßt die drei gebräuchlichsten Werte IlM Korona (grün und braun), 2lM Korona (dun kelbraun und hellbraun) und 2500 Korona (blau und gelbbraun). Die allen Wertstufen gemeinsaine Zeichnung zeigt, in großem, rechteckigem Format gehalten, in der Mitte im lovbecrgeschmückten Oval das Kopfbild nis des Gefeierten, in der linken oberen Ecke seinen Namen in ungarischer Sprache (Jokai? Mor) und rechts oben die Jahreszahlen „1825" und „1!>S5"; der Landesname - in der neuen Schreibweise „Magyarorfzag" — nimmt den obern Rand, die Wertangabe den untern Rand in Anspruch. Die im ganzen recht hübsch geratenen Marken sollen nur bis Ende des Festmonats verkauft werden, um dann, wie gerüchtweife verlautet, einer neuen Gelegenheitsserie mit Wohltätigkeitscharakte? Platz zu machen. Ungefähr zu gleicher Zeit wie die drei Jokat-Marken ist zur regulären Freinlarkenrei'he ein schon längst dringend benötigter nnd mvarteter Zwischenwert zu 2500 Korona (olivbraun und orangebraun) erschienen; er ist wiederum in dem schönen Muster gehalten, das die mit der Stephans-krone geschmi'lckte und das Jesusknäblein in den Armen haltende Mutter Gottes als ..Patron« Hungariae" darstellt. Weitere höhere Werte in derselben Ausführung dürften mit der Zeit noch zu geivärtigen sein. — Eine neue Erpreßlbriefmarke ist im Königreich Italien zur Ausgabe gelangt; ihre Wertangabe lautet auf 2 Lire, die Farben sind wie gewohnt blau und rot; auck) die Zeichnung ist dieselbe gMieben, wie sie feit 1918 für diese Marken ilblich ist. — Im Fürstentum Monaco ist 'lberraschenderweife eine ganz neue Freimarke zu 1 Franken erschienen; während dieser Wert bisher eine Ansicht von Monte Earlo atlfwie.', hat er jetzt die Zeichnung des bisherigen, durch die neue Porträtmarks jedoch kürzlich abgelösten 40 Centimes-Wer.eZ — Talbrücke von St. Devote — erhalten. Die wirkungsvolle Dnlckaussührung --schwarz auf gelbe,n Papier — ist dieselbe geblieben; Sparsamkeitsgründe haben also bei dieser Neuausgabe nicht mitgesprochen, wie dies bei den neuen Ludwig-Marken der ,^all war. Man hätte demnach ebensogut die l!is-herige 1 Franken-Marke mit ihrem für diesen Zlvergstaat zudenl viel typischeren Land-schaftsbi'lde im Verk.chr belassen können. Hinsichtlich der übrigen noch im Kurs befindlichen Ansichtsmarken darf nian sich vielleicht auf ähnliche Ueberraschungen gefaßt machen; gleichsant über Nacht kleine Raritäten zu schaffen scheint neu>.rdingS dort unten Mode zu sein. In den drei Werten 10 Centimes (violett), 30 Centimes (braun) und 60 Centimes (rot) liegen ferner aus dieser Miniaturmonarchie neue Postauftrags-Taxmarken vor, welche Markengattung hier erstnials im Jahre 1011 eingeführt wurde und dem durch die Post besorgten Eintreiben von Zahlungsforderungen dient; das neue Muster dieser sel tenen Postwertzeichenart ähnelt demjenigen, wie es auch Frankreich dafi'ir verwendet, wäh rend diese Marken früher mit dem Kopfbildnis des danialigen Fürsten Albert geschmückt waren. — In Belgien ist kürzUch die bisher in schönem Tiefdruck hergestellte Freimarke zu 50 Centimes (schwarzblau) mit dem Kopfbildnis des Königs Albert nach links er-sparnisbalber außer Kurs gefetzt und durch eine Nachfolgerin ersetzt worden, die m der Zeichnung (Porträt nach halbrechts) und dem dilligen Buchdruck der Werte von 1 Centimes bis ^0 EentimeS gehalten ist: die neue Farbe ist olivbraun. Auch m diesem Lande weroen die Portoerhöhuugen demnächst noch weitere Aenderungen hinsichtlich Zeichnung, Farbe und Druck zur Folge haben. — Unter Frankreich erwähnen wir sumarisch eine von seiten seiner zwei? Dutz<'nd Kolonien neu-erdmgS über die Sammlerwelt l)ereinbrechen de Flut von nicht lveniger denn 00 verschiedenen Provisorien, b<'i denen es sich durch-n>efls UN! Wertüberdrucke zn 25, 05 nnd CentiuleS auf bisherigen Marken der betrcs-senden Gebiete handelt. ??üMnerMn 7^. Mlrz !S?5/ 7- Dolksgtsundk»« und Sellkunde Ueber das Baden der Kwder. Der Wert d?s Badens für die Siiuglings-luid Liinderpflcge ist erst iin Laufe des letzten Iv'hrhundcrts voll crk.unit wor^oen. ?!ur das Baden von Neugeborenen icheint von alters her all'geincin i'rblich qewcsen zn sein. s<.'it et-Mi Jahren wei^den nnn vcn lx'k^nnn- e!t<'n in den ersten Lcbensttiizen vorgebracht, und in vielen CntbinÄungöhei-men ist es jetzt i'lölich, die Kinder erst zu ba« tden, wenn der Nabel abgefallen und öie Nc" belivunde vo^Wndlg geheilt ist. Ttatt dcssen reibt nmn ^.is Kleinen nur vorslchti^ mit ?eimfreie?n OlirsnSl c?!b. Ans diese Weile lcinn je'te V^runreiniznniq der Nabelwnnde vermieden werden; mc:n braucht ^en Na'belvcr-band nicht zu wechseln und die Heilung der kleinen Wunde unter dc^in trrcfcnen Schorf geht so schneller ^ind reizloser vor sich. Bei c^euügender Vorsicht und Sc^ucherkeit ?^t aslerdin^s auch d'as Baden nicht so gefährlich. Ncbelin'ektiom'n und (!^rfranfunlien kommen nur ga-nz selten vor. Ist 't'er )ll>.l,cl «liöllig qedeilt, so muß in jedcm ?^alle das Kind einmal täplich oebadet weisen nnd zwar reinem L^appchen abzil-wischen. Da5 An'^w'ascben de-^ Mund-e? ist ! zwecklo^5 und schäidlich. Auch allzu energisches Vorc^eheu bei der Reinigung der Nnterleibs-organe ist keiueswez-? an^iebracht. Kinder, vor allem wenn sie alter wl^rd.^n, wllen so weniq wie nwsrlich auf '5ie'e lii^^rpert^ile aui' merksam geinacht werden. Da.? warnte B(<>de-^^'ass-er vnmviilt diese Teile voslkommen und entfernt allen Schmutz. (Gerade in diesem Pun'lte wird von aN^zn eifrigen Milttern leiclit »u viel getan. Vom dritten Leh-enefa^^re an ist täglichc^s Ba?^en nickit n^ehr erforderlich, ober doch zn empfe'hl^n. ^'a-? einilml Wö5i?n-tliche Bad ain 5rverc reinisliing a-5end'5 vor'.unehmen. Mor-^en'? aeht aew!ih?'lich ass^n schnell und wird, wenn sich die Kinder en't allein wa''ch''N sollen, gowo^^nlich sehr niang^'l-hast besorgt. j Ai'ch s'^l^iss'äÄer fWN'ws'n für Kinder in Be-^ traM. ^!?sb's?e'r, Blöder mit 5traf?snrter sind bei manchen Kinderfrank>^ieitnn. k>csri7ders l'^i der Akrov^nilese. lebr wirklan? nn>d sollten ürena ä'"tsicher Anordnung nnÄ re'^!'s näs',!') durcb'^.esj'chrt iver'vn. falten Bädern und kik^-len Abrcihnn-ien darf man nur b''s älte'-en Kin!der?? ?'!!'" nur ^anz a ss-n? ä h l? ch ü l' e rgehc n. Falsche Wundbchanblung. Wunden dürfen niemals miSqe^V'aschen werden! TaZ ist einer der wichtigsten (Grundsätze der Wnndpfleiie uns jeder, der w'ä^xend des Krieges oder bei anderer Gelegeiiheit einen .üursns oder eine Belelirnng über erste 5)ilse bei UngliiMäslen erhalten hat, sollte das wissen. Trotzdeui wirÄ iinuier wieder ge-oen diese n'icl>tige Lehre aesiindigt. Viele Menschen, denen Hiln^bereitschnft ein Be-di'lrfniö ist. glauben eine b^ionderö gute Tat ^n rolibringen, wenn sie ci^st jede Wunlk»e enerliirl' misiv^schen, wohl mit einer deS insi'.ierenden Flüssigkeit wie Karbol oder En"'l?mien Verunreiniguulaen .^u entfernen nnd die Wlindran^der zn glätten. CS ffibt nenerd'n-gS auch De^infektionsflusfiM-ten. di" 'k'l??'? l^^^we^e nicht schä^diaen. Tie wer-ld^^n gelegentlich pf^n Aer^ten venven'det. asser nicht ,i»in Reinigen der Wunden, sondern ,ur Nmspriw'N'g'der Nnigl^bima. ste^^'e 'slr'^'cre verunreinigte Wunde sallte miialichst bsld ,'inem Ar^t gezeigt werid-en, damit dieser l'ine c^insvrikun,^ zur Per^ultuni deck Zt-arr-krain-rfe? vorne^'uwn sann. Diese vorben^en- M.istnahn?e i'^t viel wichti^ivr i'punla ver'^uchen. N^ich ?—.^in-aliqer Anweudun./» obiqer Meihode wird »edeui Ner-vi>>sen der Crfolg einfach verblüffend sein. — Dieses gewin einfache nnd^ billi'ge ^Zcittel teilte mir in der Krieg.?.^üt ein Apotheker im Neservespiti^le Ptns mit, 'k^er seine, au boch-' gro'^iger Nervosität leidende ,^rau iu ganz kurzer,^eit aus diese W^'ise vollkonsmeu geheilt hat. G —k. Ättm ilvo. öes Gntseckers der Trichinenki c::??-Wt. X'' Fri'Zdrich Albert v. Ienker. Nor IW Iahren wurde in T^reöden der Mediziner Albert v. Zenker geboren, dcui es vergönnt war, einer der grvsjten WolUlä-ter der Menschheit zu werden. Cö c^elrug ihut, die Trichiuenkrankheit und Zl)r.' (^rzeu-l^er zu eutdeckeu uud zu verhinderu. das; wi'r nsben der Tuberlulose, der Krcbolraulh'it. dem Alkolwll'-^uius uud i»^'r Syphilis ein.' fünfte Voltsseuche zu belampseu habeu. d^'-ren Anslnasze hinter den anderen le':-!' U' 'gs zuri'lckstehen würden. d. Röntgenstralzlen gegen T ^erte. Medizinalrat Dr. Böters, ein betantiler .^vickauer Arzt, hat in de.r letzten Zeit aussehe n e rre^eude OPerationen, beziehllng.. wei se j^chgemirße RöntgendestrMungen on Degenerierten vorgelwlninen. Der Ziveck 'oieser Rönti^entheropie besteht dvrin. schwer ^cer-venl^'id.en'de, 0iei'steskrauke, At?M>liker inid Be'rbrecki'er dlirch Anwendung sckiivM dosierter Röntigenstra«hlen uusruchtbar zu nlaachwir^un>sien keine Narko'e vorneh-!ne'.l. (i's wurde daher ein beri^hutter Nervenarzt ersncht, den Patienten zu hypnotisieren un!:> U'.ä'hren^d dieser sich im hypnotischen Schlaf l)eian>d, wurde die schner^liche Operation voll-li'aen. Der Patient ssrulte je^ do.h i.n hypnotischen schlaf d!ie Schinerz^n nicht. Die >>nvnotisierung der Kranken ini Operations'ual iit mit Rücksicht auf die Cr-re.gt.h<'it und Nervosität 'oes Kranken, und auch wegen der Anr<^esenheit der Aerzte und Assistenten sehr schwer und kann nicht immer vorgenommen ^Verden. d. Ter L.uec!sUbsrselt»cn des 5^ic^ertl)?rins-M7tcrs zerreißt bi-7wcilen, und e>^ gelingt nicht ii'.nuer, durch ^chla^ien das ab^eioi^der-te L^nettsilber u,it der 5'^auplinasse zu ver-liind^en. Wir^. aber das Therulometer in Wasser gebv'.ck't, dessen Temreratiir el'.'ia eiln'n halben s^^rad bisher ist als d^er höchste ^ka-lenstrich des Thernwmeters, dann vereinigen sich die Queckiilbevteile 'o'o'.'t. Will nian sest-stellen, ob ein Thennometer zerbrochen ist — es kann sich um einen u.isichlbaren '^^e'iler haiiieln — 'e^nn versuche nie.n den ^^ndena-den l^.eiunteezuschütteln. D'aS mir^ lxi einem zerbri.'chenen ^;nstrinnent nie gelinf^en. d. Mechzldcrb^-ren werden als nragenstärkend geri'chnit. 'oe^gleichen Pfesserkörnchen. Bei ,».!i f-eriz'ger ^cagensastbilduna können sie tatsächlich Helsen, nnr dürsen sie nicht in gro--s^er Men'V zer'bissen liNd g.^schlntit »"erden, weil sollest die Nei;^nnei der :^'a-^'e!''el)'ei?nhaut zu stark ausfallen körnte. rn- wmmeN sie! vtnias iibor die Schnepsensagd. ?vrü'^si'ngSahnen weht durch den Wnld.i Tus^ de Märzveilchen künden uns an. daZ! nun de.' Winters Macht eudaültig gebrochen' und der schönen ^rül?sing'^zcit der (^inzng gestattet ist Die Ba^'sLel.>'n, die Voröoten dcr schon unt Sehnsucht erwarteteu Laugschnäbe!. sind schon da und erwecken iu dtil >>erzen nn-sner Waidmänner neue Hossnungen. ^^tun wi'ed auch die Schnepfe nicht nielzr lange auf sich warten lassen. Seit Wochen war die Jagd geschlossen »nd stder lvabre Waidmann harrt daher pochenden .Gerzens des Tages, an deni er die neue ^^agdperiode nnt der Schnepfeujaad crössnen darf. Kanin eine Jagd erfreut das Iägerhrez so wie die auf die Schnepfe. Tie beliebteste und n'.e'.-st genl^'te Jagd ist der Anstand. ?lnf d>.n Strich lann n'.an nur iul Tsrühfing geh.n, weil die Schnepfe im .herbste nicht streicht, und zwar soN'obl des Morgens als auch des Abends. 7^ui erstereu s'valle unls', uwn nnt Anbruch der Täunnernng bereits auf den? Anstände sel'n, da die Schuep" fe sehr früh nnd ineist, wenige-.' znin Schic-szen noch zn fiuster ist, streicht, wesr.^egen ^er Morgenanstand weniger zn enipfehlen ist. Wo man sich austellcu soll, sagt die O».rt-lichkeit, weuu man die Lebeuswe'i'' Nr Schuepfe kennt, und es sei ben?erkt, das^ sie am hohen Holze gerne entlang zieht. Am Rande solcher .^^ölzer, wo man annl'hmen kann, das; ^chnepsen liegen, oder aus ireien Plätzen iu ihreu^ Iunereu, an breiten Wegen nnd Ci-estellen und deren Kren^^ungspnnkten' und an Wiesenrändern kann ulan sein '^>ekl versi'.^.?en. Man wird sa bald werten, o!i nmn richtig stebt oder ob an anderen Stellen der Strich besser ist. Es ist selbstverständlich, das; nian aus gänzlich freien ?.chiesvra'.!ni zu acht-m Hot. da nian niv weis;, von wo die Süjnepse ssezogcn tonniN. 5^al nian aber de ? ?!and scl)on öfter inn^'geiiobt. so wird nian .>te Bc-nierklln.g niacheu, das; eine ^ainep'e n eist aus derselben Ria'-Iung lonünt nne .^.'e andere. Ist die Schnepse unbescbossen q^'biieben cder gefehlt geblieben. sc> wird sie inl oisteren ^-iilie nach etwa ll) tn^? üliiiuiill'u irahr-scheiulich zurü.itebren. im letzleren unr aelc-genlüci), deNlN sie streicht, n'enn sie "lber^wupt Lnst dazu '^eigt, einen ..^elvis-cii <''e.v.'rl al) nnd sucht erst danu nach der '>'ahrune:. ^st aber der Abeild windig nnd !.iit, dann ^eln^r sie säMerlich zuriul. da sie da-.u' von denl Lag.r direkt lnul) ihrem Aesu.ngsplatze l^inslreichi. Kann lnan eine Deckung beni'-!;'n. so ist di!es nnr vorieilhl^ft, da ja der -.".be^d nech andere (srfolge. z. d.n 5e?nN'. '''uno-zeng, nnt sicl) bringen kann; n'enn jedoch die Deeknng nur auf Kosten des ireieir ^chiei.rau« mes zu lniben ist, dann verzicl)te uwn lieber gänzlich ans sie. ^ Ans den? Stande v-'rhalte wan >ich lichst still ul?d vernieide basti'ge Beweguiiaen, ehe die Scs)nepfe scl)us-n?äs;ig lieran isr, ?»'nn der stillstehende Jäger vergräun die ?chnepsö nicht, dagegen streicht sie sebr gerne ab. -.«enn. dieser verfrühte Beiveanuaen i'i-'cht Au', die spi'tz heranstreict)ende Schnevie -»n schielieu. ist nicht ratsanl: mau inu?; in diesen? ^alle ''tioas slber sie halten. Ani Pesten schies;t man die 56)ncpse von der Seite, wobei der schnelle schütze auf den Steclier vielen. d>'r N'lus langsanie zwei .'<>ände breit vorl^alten niag; scliie^t man von hinten, danli lialte utan et-was unter sie. (Forts, folgt.) - cn - Dzt Forelle und ihr Fat Die genleine Forelle strutta fari'o, auch ^leiu-, Bach- Wald«, l^'old- oder Srhlvar.zfo-relle geuai'.nt) hat uuter aüen lach-^artigen ^-ischen den gedrlnigenslen Körper. Tie ?^o-rellen sind ans;ervrdentlich verscl)ieden gefärbt; die (^rnndsarbe wec!)selt voui tiefen Sct)nwrz uud Olivgrüu bis zuui (^)elb und so^ gar Clfeulx'iuwei'si, .vodei der Nüclen duitt-lere Schattieritnaen aufuieist. Iu siark be-schatleteu Ge>vasseru luit dnukleni llutergrnnd ist die i^-oreile fast sänvarz nnd iu sehr klaren l^'enmssern nnt tiesigeiu ('»iruud l^ell. Den Rücken und die Seiten, hänsig auch die 'l>ük-keu- uud ^etlslosse. z>ereu sclnvarze uud orau-gerote ^yleeleu. welche oft bläutich unirändert sind. Die Forelle beu'obnt kalte, schnellf.>i''s;ende (^^ewässer, iu deueu flaäii^', kiesige Slelleu mit tiesereu, ruhigeren Teilen alnvechseln. nnd geht nur vorülx'rgebeud in die Seeu. Besonders gerne sucht die Forelle überhäugeude Ilser ailf, nw sie auf in Wrisser antrei'bendes Futter, wie kleine Fische und Krebse. Schnek-ken, Würnier, Insektenlarven, gelegenlliel) ans Frösche und Mäuse lauert, inld sprinqt besonders gegen Abend unt großer (^»eu'audt-heit al^s denl Wasser, lim der liber den« ^^^.'as-ser sich tunnnelnt^^n Iusekteu tia-^liait zu wer-deu. Die Forelle ist eiuer der gefrä^ngstcn Fische; ch»e (^!en'äs;igleit sührt ost so weit, das; sie, bever noch e'-? «'rsaLt^r ZZ'isqi ^au^ ver- schluclt ist, schon nach ein'n? andern schnappt, ls'rst der ver>^.''^^e'l^ene Berdainnigsakt n'.aeht sie trage; sie kann dann stundenlaug auf den?« sellx'n Flecke stelzen, ohne Lust, den verlok-lendsleu .K''der zu erareiseu. Tie Forelle wäe!,st verlmltuisnnn;ig lang« sam und erreicl)t in günstigen (^^eu'ässern ein t^iemicht von l bis :? .^tiloaralinn und nur ganz ausnahnlsnieise lin nahrungsreicheu, liefen uiid unt Forellenlvässern in Verbindung stehenden ^een> das bedeutende Gewicht von 8 bis li? Kilogrannn. Die Laicl)zeit der Forelle fäll in die Ze?t von Oktober bis Feber. Die Forelle laicht ailf tiesigeiu (^rinide und legt pro Kilo ihres Kör-pergennchtec' ca. bis (5ier. Die Fi-^'r legt das Weibcl)en in vorher ausgeworfene Kiessirubeu nnd deckt sie mit Kies leicht zu. Die (5ier haben eine gelbe bi's rötlick?e Färbung Nach zwei Monaten scklüpst die Brut aus und begiuut nach weiteren zwei Monaten, in denen sie n?eist rnhig an ihrer (^burts statte iin Ki^'s versteckt bleibt, sich ini Bach zu verteilen, inn Versteck nnd .'üilnnng zu fiu«^ deu. Die Forellen nmchsen. uue bereits oben erwähnt wnrde, äus;erst laugsani uud erreichen iul ersteu Jahre ^—12, im zweiten 14— nnd im dritten Iabre ca. ^^entimeter. Ihr Flei'sch ist weis; nnd häufig auch rötlich (je »ilM.der im cMttememen Neue Spezialwagen zum Transport lebender Fische In SchneNzagen. M Aus dem IntcenaUonalen Autamodilver-band. ')lin 5,. Mai fmdet in Pris eine au-ßerordl'ntlick'':.' l^?cncwlvevsainmlung 'eeö In-t<'ruatlonlasen Vevöandeö an!iiodilklnf>^? C^lssociation Intermitionale des "Ailtouwbile (5lnö>s Neconnns) statt. I-Hr Ieint <^!ln -l. Mai i^^ine Ti^un'^ der internci^tlo-Pel^ehrslon'.missicn voraus. In t>er der internation-ei?« Ve^rkehrsko'iu-missrou sellen die'jeniqen 7^'r.^zeil behan'öelt wevi^x'u, >d!e der nlä'chsten diplonlatischen Kon-sel<'i?' 't''or.'.ul-o^eli sinid. Wie mc.n berichtet, be-n'.au, dtis intern^ationale Mko-m-r.l'^n aus dein ^.'.vhre !!X>s> 't..'n >i'.wdcrncn, stt'änd^'rten '-I^erhälit'.usscn anzi'.iipass^'n. Eine am?rininlfch? ?luwftcmnerikani!sche nationale Aulomobil-j s'>an!>el>^k^»iN'!ii<'r die ni't^riucht, wie o'ft ^ ''?lilt»^no5ilfosiher ini I^Hre seinen Aagen ."i^cnt'lick beniitzf vnd ist da'ö^i zu einer sohr > >'ns.'s?!anlics?en ?Ii^iti'helllNki gel^auc^t. Unter Zu-! grnndell^(?ntt^ einer 'dülrch'ichilittlich^n Faih- reslc'qtuibg von 12.000 Meilen, die eher zu nicdriq als zu hech gegriffen ist, hat sie auiZ« gerl^chnet, jereits lebhaft konlinientiert. So schreibt die „Deutsche Schachzeitung": „Der Sieger von Newtiork wird mit einsm der berufensten Großmeister die ^tlinge kreuzen; die hervorrclgendenQualitäten Dr.Äidmars stem peln drcses Zusammentreffen zu einem hoch-intcraag) offiziell das Protektorat über den W<'ttkampk übernommen, was i?n den jugoslawischen Schach--kreisen au^'gezeichneten Eindruck gemacht hal. Das Match beginnt anfangs Juni in Belgrad, nachdem nunmehr auch Dr. Lasker in diesen Termin eingewilligt hat. Jin übrigen l'st die Frage der Aufteilung der ^0 Partien in die vier Etappen (Beograd, Zagreb, Ljub-ljana und Bled) noch in Schivöbe. Wahrscheinlich wird eine der Partien in Maribor vor sich gehen. In diesem Falle werden die österreichischenSchachfrcunde, nan^entlich jene aus dem nahegelegenen Graz Gelegeniv'it ha-^en, einer L^am'psphase Persönlich beizuwohnen. Dr. Ovadia, als Exponent des Zugosla-wischen Scharhbundes, ist e^ben dabci, den "I^er trag zwischen diesem nnd Dr. La^^ker s^'N^ie die detailli'ertekl Progrannnpiinkte abz'nals'n. In den einzelnen Schachstädlen Ingisla-wZens haben sich Lolalkmnitees gedilix't, N'- l-che intensiv an der Matc!)sinanziernng mitarbeiten. Beograd, wo sich das.'(>auptallionoko-Nlitee befindet, hofft allein an lM) Dollar auszubringen. Ein rül)mliches Beispiel schachlicher Opferwilligkert sei zur??achahinuug enip-fol)len: Der Direkter der Beograder Agrar-nnd Industriebank, Herr Josef Heiman, der auch sonst ein groszer.sinnst- NZid Sportgön-ner ist, hat den Betrag von 500 Dinar ge-sj>endet. -HZ- Automobliwesen. Automobilismus in ÄugosSawieN In der jüllyst erschienenen ersten jugci'lz-wiichvn Automobilzeiduinlg „Motor" wir> di«' Lc.ge des Aulo'Nivbilis'mus in l>nserein ni^reiche soljien'd geschildert: „Der verhältnseemäßig nicht Wern'.äiji^'te Zollsatz für die Einfuhr von Aut'einobilen uns werden derzeit noch keine erzeugt — beigünstigt noch iveiter die AucMeitnug deS Alutomiolbilismlls un'd es bietet sich der internationalen Autoindustrie ein rieisbges Abs«^« gebiet, «das bicher nur zum kleinen Teil er-oiüert werden konnte. Die Ten'd^'nz, stch kleinere Wagen anzn-ßchaiifen, ist anch 'bei nn^ vvrhervschewd, tisch befinden sich noch iinzner unsere Ävaßen an-ßevhM» der StMe in einem der.irt trostlosen Zustanid, daiß nnr st^irke, scbt>oere stt'astivagcn mlf idie Daner lebensfälhi^ sinÄ. Wenn mcln be^nikt, nach dem U.nvstiirze schr wenig oioer gar nichts miif unseren Landistras^n aliZ-gebessert oder stdbant wnvde, so illilstriert di»'S Senug unsere ZiWnde in dieser Hinsicht. CS ist interessant, festzustellen, das,, s^' weiter man in Jugoslawien g^'gen Westen fährt, r,es sere, ja sogar hervorragende Straszen fmd^'t, dagegen vollkomnien das nn'gekelirte gegenO- sten unid teilweise allch gegen Südini. Die noch vor meilir «als lhilndert Ichren ven den Franzosen erbauten L.indstmßen besin't<'n siä) fast i?i t'tidellosem ZA'stande. Die Mtofirnien werden is)r Augeninerk inl besonderen Mlaße 'der Auc>breitung d<'s Explosionsmotors in nnserer Landinirtschast, Äie noch iminer:ncht iin grossen ^Viaf^stab rationell ll?^trieben ivird, wildmen niüssen. Hie^ ist siir sie nvch ein ungekienres Betätigungsfeld czegeben. Bisiher wurden hier sch?n viele Versuche mit Ford-, ^Vl'cEormict- nnd Fiat-Tvaktoren ge'Ndl^cht, die glänzend gelangen, w sich diese ^l^'arten iinwer inehr im Land? bei Grnnd'l>esilzern einbj'wqern. Es nrschten vor allem eine einwandfreie Streclenbezeichnung in ldie W^'.ge geleitet nnt> offizielle Bonzin. niid !>4st>aiti'onen iin tM-zen Lant'e errich-tet weriden, 'c>aneben norl) offizielle Rt'para^urwerkstätlen auf den .'?>anpt-strecken, se^vie Erg^'inlznng.^'tationen für die V<'reifung und Znbehör. Ein zu ^rüntdende^-Antols)QM<'rvevbS arbeiten, ims zur »vetteren A'rbreitung von Zii'ra'ftsasirzeiWn in nnsereln Lendell Natioualfpra6?e als Welthilfssprache auf .^.Vindern-iie stoszen würde, welche zu beseitigen wohl keine Macht und keine Autorität der Erde imstande wäre. Zur lcsseren Beranschanlichnng der gezogenen Sc!?lnssiolgernng erzählte Dr. Winterhalter eine Begebenl)eit, welche wohl die Rich tigkeit seiner Behauptungen recht gut illustriert. Das internationale ABeitsamt (Büro internationale Travail) beim Völkerbund benützt als ofsizielle Gests)äftssprache das Französische nnd Englische. Bei d'n Sitzungen dieses Biiros rm Jahre stellte uun der De-le.'jat der französischen Arbeiterscs)aft den Antrag, es lnöge außer deil beiden genannten Sprachen auch das Dcutsch:: als Geschiifts-fpracl'e zugelassen werden. Auf daS hin erho-'ben sich ansjer deui sj^>anischen, italieniscl>en und ',!n>:siscs>en Delegaten anch die Delegaten einer Anzahl kleiin'rer Nationalstaaten und verlangten sedier für sich die Znlassuug i'hrer Nalionalsprache als (^'eschästssprach?. Der japanische Delegat niachte sich nnn in feiner Form über diese Begeisterung «ur nationale (^^schäftssprachen lustig nnd meinte, es wäre doch das einsachste, eine lvirtli'ch inte''"atio-nale Sprache, ' nd zwar das Esperanto, zu wählen, damit sich dalln keine Nation in dieser Frage benachteiligt fühlen kann. Dieser Antrag des sapanischi'n ^'legalen fand ailch allgemeine Berücksichti'gung, so da^ heute das Esperanto neben der englischen nnd sranzösi-schen Sprache als gleichberechtigte Gcsckiästs-sprache des Völkerbundes fllngiert. Da also au die Einsübrnng einer Nationalsprache als Welthilsssprache insolge der ge gebeneu SackMzje nicht zu denken ist, ct'übri'gt sich nur noch die Betrachtung, ov eine der künstlichen Sprachen geeignet wäre, die Rolle einer internationalen Welthilfssprache zu übertlehmen. Bon den künstlichen Sprachen, toelche inl Laufe der letzten Jahrzehnte erfunden wurden, i'st nun ohne Zweifel das Esperanto dank seiner bereits ilber die ganze Erde ei'folgten Verbreitung mehr denn jede andere künstliche Sprache berufen, die Rolle einer internationalen Welthilfsspracl)e zu übernehmen. Durch die Ausbreitnng des Radio, welches Vorträge aus aller Herren Länder zu hi?ren ermöglicht, und welches einerseits für die Propagierung des Es^ranto als Welthilfssprache günstige Bedingungen geschaffen hat, andererseits aber auch bereits die Notlvendig-keit eines internationalen Verständigungs-nli'ttels mit aller Deutlichkeit veranschaulicht, wnrde das Problem „Welthilfssprac^" äu-sierst aktuell. Einige einfache Griffe am Ra-dio-EmpfaugsaPParat genügen und wir hören eine öfterreichische oder deutsche Sen^-station, verstellen die uns in so wunderbarer Weise übernnttclten Worte. Wieder eine kleine Drehimg am Apparat, und wir hören die Metropolitan Oper in Paris, ein weiterer kleiner Ruck und es ertönt ein englisches Lied aus Lodon. Berücksichtigt man nun noch die Sendestati'onen der kleinen Völker, z. B. die tschechischen, ungarischen oder unsere Beogra der Sendestation, so wird uns sofort klar, dasi lnan sehr ausgedehnte Sprachkenntnisse halben nlü^te, um dl'e Vorträge der einzelnen Stationen zu verstehen. Es liegt daher auf der Hand, daß mit der Vervollkommnung und Verbreitung des Radio auch die Aus-brertung des Welthilfssprachengedankens Schritt hält und die Notwendigkeit eines internationalen Verständigungsnnttels immer deutlicher zutage tritt. Da das Esperanto wegen seiner unendlichen Einfachl)eit uud der Reinheit der in ihm verwendeten Vokale kaum übertroffen werden kann, dürfte es bereits in allernächster Zukuuft als internationale Radiosprache in Gebrauch koiniuen. Diese Propagierung des Esperanto ist eine ganz offizielle Angelegenheit sämtlicher auf der vorbereitenden jtonferenz zur Regelung des internationalen Radioverkehrs in Genf im Frühjahr des vorigen Jahres vertreten gewesenen Nadio-Verci'nigungen, die in einer Resolulion die Notwendigkeit einer internationalen Welthilfssprache im Radioverkehr betonten und die Propagierung des Esperanto i'in Radiowege tvarnl empfahlen. Es ist dies vielleicht einer der l>edentcndsten Erfolge, die die Esperantobewegung bisher erzielt hat und ist zu erwarten, daß die große internationale Radiokonfereuz, dl'e erst stattsin-den foll, von dem erwähnten Befchlnf; nicht abgelx'n wird, da sich mittlerweile auch eiue d<^r größten anlerikanischen Radiovereinignn-gen fllr das Esperanto entschieden hat. OvgGN WOßtiiSldlgkUßt >virkt mit linlo55?»lem I^rlolxe einrlx ILL". Lr Ist von I^sctlmttnnern annerknnnt. ^r-btlltilcli in »Ilen /^potlieken unä Dioeerlen llr^euxt: l««bor»torium >ir. D. Vilknu, prjl.1^ 7l. 1707 ^ ^ln IN. März ü'lkAak*. ..e .? BücheNchau. b. Das wirtsch-,stliche ^sicht der Sowjet-Nnion. Von Ing. Nikolaus BasscchcS, Moskau. Oktav und 270 Seiten. Bcrlag von Carl (^erold'.Z Sohn, Wien 8., Gz. 7.—. — 'Z^aS vorliegcude Buch schildert in obj<'kt?ver Weise die aegenwärtic^^ wirtschaftliche Laqc der Semjes-Union. Der Verfasser be^iu'iqt sich nicht damit, daZ überreich :v"lieg7nd-? Materl'al qeardnet und übersichtlich wiederzugeben, sondern er ist insbesondere auch bemicht, di2 inneren Zusammenliänc^e der im l)eutiqen System wirkenden Kriistc klar/.ule-gen, und die für fremde oft s6)wer erfal^üu« ren Probleme in lebendiger F'''m dem Verständnis des Lesers möglichst naher zu brin- gen. Das Buch beql'unt mit einem kurzen Uck»^N'bl'ck üb^r die geschichtliche En^wicllunq der Wirtschaft in Nußlti«^ srwie der leitenden Grundideen, die bei der l^^stallunq der lieutigen wi'rtsckaftlichen Verfassung uiaßg.'-bcnd waren. Es werden sodann iul C-irnnd-riß die Administration, das Gericht^wes^'u, die Stcuerflesetzgebunq und ibre 5>nndl)abuug sowie die ^iuanzpoliti'c geschildert. Eine Reihe von Kapiteln behandelt in ausführlicher Form die Landwirtschaft und die Industrie. Für jed<.n Zweig wird die Organisation, der Aufbau und der aktuelle Zustand, belegt mit statistischen Daten iiber die Produlti'onsergeb nisse, geschildert. Von besonderem Interesse dürften auch die ^tapitel über die Arbeiterfragen, das GAverkschasivproblem, die Arbei tergesetzgeibung und die soziale Fürsorge sem. Dem Genossenschaftswesen ist ein besonderer Abschnitt gi.'ividniet. Das Probleul des .^'^an-del'^'oerkelns mit der Zowset-Union wird von ganz neut'u t''^esichisn>nlten betrachtet. In einem Schlnsiw^rt bringt sodninl d<'v Verfas« ser seine Meinnug i'iiier d'.v- (vntnncklungcifeu^ deuzen der Somjetwirischast, soweit sie dein fachlichen Beobachter in.Vvonlüreu bereits erkennbar sind. Der Versasscr, der da^ Vor-kriegsrussiand kennt, hat aifch nach der Revolution in Nnsjlaud s^elebt und die gail^^e (5i'.t-wiftlung selbst nll^'Igeniacht; er ist do^-t s 'i t einigen Iahren als I'torrespondcnt der „Neuen Freien Prcsse" und als Leiter der (.'»'Positur des LesterrcichZschen 5>andelsun'selluis tätig, so das; er theoretisch wie praktisch für die Beurteilung der Verhältu?sse der Smvjet-ttnion koni'petent erscheint. DaS Buch ist von umso grosserem aktuellen Interesse, als die n^'ueslen Daleu zuslinimenliüngend geschildert loerden und heute die Sowset-IInion — uaclideui die europtnscheu Nach!rieg^^s» >11"«. .ere das Problein der dculsch-frai'z^^siili^. n gensiiN'.', e^ner i^Uärung ei-lge^ieug^lzeu'luit chreu Mislioiiea t a iet der Welt, ulehr und me.')r iu deu 'U'iltelpünit der aslge'.ueiuk'n A'lsnietls.iuiteit tritt., Bu6) isr durch jede Biichl-andl.ing und durch den Verlag zu beziehen. Dze „Marburgs? ^eZidmg' kann mit ;ebem Tage aöon niert werben. Kleiner Anzeiger. Verschiedene» Reparataren vo?l Ack^kitß-ma^tiistnin, Rechenmaschinen Kopicrmgschrpen und Bitromaschi-nan ltbeihaupt kkeinimml bsl ra-scher unii ta«münnischer Tlusstl'z-rung zu mSK'fikn P'.ei^n An?. Ruö. Veqai S? E»., Szs.^wl' Rev«r<,i«»«sr?»nAle Mr DK« »omajchwsn, Maridor. 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Mörz «m 7 Uhr in der St. Maydalena'Pfarrt^irche ßelesen Verden. Mari bor. d«n 18. März 1VZ5. Die liesira«er»Ie« ÄwserbNebene«. M. W- M' NuMntt KZ?oN?8. März 1?sS Vsrg«5ssn 51« niekt. 6aL Sie keim Dnksut voi> Ware, über vin 50'— 10'/. I^abatt nur bei ch mit Äapt!al beteilißen. Gefällige Zuschriften unter .Spezialift" an die Verwaltung des Blatles. L77l tmvdik i.0Kau geeignet für Kanzlet oder Magazin, zu vermieten. — Ebendort sind auch vier mitlelschwere Zugpferde samt Ge- 2?89 schirr und verschiedenen Wirtschasts-wagen sehr peiswert zu verkaufen. velnIZile» ol vovarna l.aileo Il»«ptuie6erl»xe Hsribor» ^IvksAnckrov» v. 14 lsile IM »NXavoen »»(VZscke. lSile! Xsppen »lllZsch«. Zchuhe «;«. lisutt man am »oliätsten bei Firma lAbHh pzl» Manbsr SI«mlrsZ ««v LMvrni«»?: «Lv emLL?vMr. l)ei k^irmg KnlCN ^aribor, Orszski tr^ 1 U00e«IA?L N)«««! 19ti) »llsUiZSIL ?lM8e! Scftude jeher Art zu Den billigsten Tagespreise» zu hade« in der 2««truv» mo^strov unlei der .Delika ka»arna'. 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Gesangvereinen .SOdr«n' u. .Lieder» tasel" flir die Absinflung der ergreisenden Trauerchdre. den Spendern de» herrlichen Blumen, svwie allen, die unseren allzusrßh dahingegangene» Liedling in so grober Anzahl auf dem letzte» Wege degleilelen» ausgesprvchen. >«0g KI« «»Nr«»«»»«« MrapIljüinzkmÄolt kitl>S9rapI,i, SÄniZrulZ^ buclxZrulk buckdimlsmi potation». UNtI ZetMUchlni .bÄplslz PIMierm /Anstalt' »?l k l--l^L. e v c »< ovossres Thesrehakte« »»d skr big >edaktio« WrM>ti»ottUch: Ud < Aa» o? r.Truck und <.c?lng; MartKi'rS?« ttöknrua ^