Nr. 30.?. Mittwoch, ?. September 1««?. IM. Jahrgang. MacherWMung. ^n,i "l»?i/«< ?? k">"' ^"' P ° f! uell«nd » ng : „anzjähiig fi, 15. halb)«ihllg sl. 7.^0. Im Hompt ° lI: ^ Dte „Valbachtl Zeitung" «»chllnl täglich mit UulnahlNl der V«n». und Nr<«ll»°e t "ine >,. l/»'. ""bl"dlig I, s>.°o »^ill bit ZufieUung in« fan« gan,j«hn« fi, i. - I»sertlon»«b»r: ffür V Die «d«»»lftr»»i« befind« fich «ahnhofgaffe ,5, die «,b»cli»» W>«nerft««e 15, - Nnfl»nli«ltt «rle<« ^. ">c .i»,!!ralc l>!» ,» < ^c>!r„ !<,'. s>,, gsöüire p<> .^eile « kl,: !>^i esli>»cn Wiedttholungen pr. ^stile « lr, «ff wtldc» mchl axgeüommen und Vianuftnplt nicht z»rlla,est«Ut ^^.„^ks h. Feiertages wegen erscheint die nächste Nummer am Freitag den 9. September. Amtlicher Weil. "lll s^ ^ ""^ ^ Apostolische Majestät habeil mit ^"lochst unterzeichnetem Diplome demConlre-Admiral al« m paffer, Militär Hafencommandant von Pola, , « ^ltter des Ordens der eisernen Krone dritter Classe „'^.""aßheit der Ordensstatuteu den Ritterstand aller-'"«d'gst zn verleihen geruht. s . Der Minister und Leiter des Justizministeriums lden Vezirksgerichtsadjuucteu in Voitsberg Dr.Moriz ^^"bnrqer zum Vezirksrichter in Hartberg er. Nichtamtlicher Theil. Sociale Gebrechen. , Geht es vorwärt«, geht es abwärts mit der mo-,,^^" Gesellschaft? Ist der große sociale Umgestal-,^ ^licess. in lvelchem wir uns befinden, ein Ueber, der A c in für einen vollkommeneren Zustand oder be..., !'l°"ll drr Auflösuug? Diese Fragen beschäftigen sin? !. ^ ^^ "lle denkenden Kopfe, welche gewohnt >'ie.', sl" Erscheinungen auf den Grund zu gehen. Doch Arn s drängen sich gewisse sociale und cultnrellc ^ uuleme mehr ^in den Vordergrund, als zn Beginn N,'s.uen Schuljahres, da sich die Pforten der höheren br/i !"' ^hraustalten f"r die sich massenhaft heran-^"llende I.l^»d öffnen. ^ ^o mancher Vater wirft in diesen Tagen die Eöt,. '^'^ ^"«.k auf: was wird aus meinen ^, Mn werden? Wie werde ich angesichts der noch U„h ^wrs.llen. unerhörten Concurrenz silr meine Ja ^ ^"^ ""genehme und ruhige Existenz sichern? lvelck-z l"u»rrenz — sie ist das furchtbare Gespenst, '"ami 5" ^"bwirl, den Industriellen, den Kauf. ^l, ""d ^>ie Männer der sogenannten liberal?» stereos. "^ "'^ "" Rnhe lommeu lässt. Mit der Ai s>" Phrase, man möge seinen Sohu nicht ius blit '?, " sch'cke"' sondern Kaufmann oder In->uejl/ l '"^den lassen, mit dem altgewohnten Hin» ^.' ""! dir sogenannten praltifchen Lebensbahnen ist das quälende Problem uuserer Tage nicht gelöst. Denn die furchtbare Ueberpruduction an Candidate« beschränkt sich nicht ans jene Lebentzberufe, welche ihren Weg dnrch das Gymnasinm und die Universität nehmen müsseu, suudern alle Schichten der Mittelclasscn weisen fast genau dieselben Erscheinungen auf; überall derselbe Andrang, liberal! dieselbe kräfteaufreibende, nervenzer» rültcndc Concurreuz, überall derselbe schonungslose, verzweifelte Kampf ums Dasein! Und die Schrecken dieses Kampfes werden erhöht durch die Wahrnehmung, dass der Erfolg duichaus nicht allein von der ehrlichen Arbeit, ja nicht einmal vom angeborenen Talente, sondern mindestens in gleichem Maße von einem dritten, unberechenbaren Factor, dem Glücke, abhängt. Nichts ist leichler, als über diese kritische Lage der Mittelclassen zn wehklagen. Das Vorhandensein des Uebels lässt sich nicht bestreiten. An der gedeckten Tafel der Lebensfreuden ist die Zahl der Gedecke nicht so groß, als die Zahl der Personen, welche am Gast» mahl theilnehmen möchten. Jedermann möchte Platz nehmen, niemand möchte sich verdrängen lassen. Kann angesichts einer solchen Situation die Gemüthlichkeit nud die glückliche Harmonie der sogenannten guten alten Zeit aufrechterhalten werden? Und wer empfindet in erster Linie die Unzukömmlichkeiten dieser wahrhaft peinlichen Situation? Zweifellos die Jugend, welche sich eben anschickt, sich im Leben eine Position zu gründen, jene Generation, welche nnler großen Mühen — wenigstens wie sie glaubt — fich die vorgeschriebene Qualification zu einer gesicherten Existenz erworben hat und nun an das Leben mit dem Ansprüche herantritt, die kühnen Hoffnungen auf ein erträumtes Wohlleben zu realisieren. Dieselbe Jugend, welche die von den Vätern ungelanntc uugrhcure Last der allgemeinen Wehrpflicht auf ihren Schultern trägt, kämpft gleichzeitig einen harten Kampf nm ein Plätzchen im Leben, oft ums nackte Dasein. Die Anforderungen an die physische nnd intellec» tnelle Kraft der jungen Generalion sind bedeutend emporgeschranbt worden. I>, allen Brrufsarten sind die Ansprüche bedeutend größer als ehedem, während die Erreichung des Zieles ungewisser geworden. Diese Zu» stände führen, zu einer frühzeitigen Zerrüttung des Viervensystems, znr Ertödtung der zarteren Regungen des Gemüthslebens. Eine rnhige Verliefung in eine ideale Weltanschauuug. der edle. selbstlose Cultus des Guten. Wahren und Schönen, ein glückseliges Schwelgen in jenen höchsten Gütern, welche dem Menschen die uneigennützige Beschäftigung mit den Wissenschaften gewähren kann. vermag inmitten dieser Zustände nicht recht aufzukommen. Wir begreifen und würdigen die strenge Kritik, welche der bekannte Gelehrte Dr. Johann Hnnfalvy jüngst an unseren gesellschaftlichen Zu« ständen übte. Auch uns beseelt die Sehnsucht nach etwas Besserem und Edlerem, als wir es auf Schritt uud Tritt vor uns sehen, auch wir empfinden den Widerw'.llen des hochgeachteten Gelehrten angesichts des von frühzeitiger Blasiertheit angekränkelten Militarismus, welcher bei der jetzigen Jugend die Stelle des Ideals einnimmt: doch die Hoffnung, dass der Appell an die gewiss jedem edleren menschlichen Wesen an« geborene Begeisterung ausreichen sollte, die wünschenswerte Wendung in der Weltanschauung und den herrschenden Strömungen uuserer Gesellschaft herbeizuführen, diese Hoffnung theilen wir nicht. Diese Jugend, welche Laster und Gebrechen zumeist aus dem Eltern-Hause mitgebracht hat; welche durch die Beispiele, die sie gesehen, zu dem gemacht wurde, was sie ist, kann sich nicht plötzlich nach richtigeren ethischen Principien umgestalten. Die Verantwortlichkeit für die Laster der Gegenwart trifft in erster Linie die erwachsene Generalion, denn diese ist es, welche die öffentlichen Zustände beherrscht und welche dem ganzen socialen Leben und somit auch der Entwicklung der Jugend die Richtung gibt. Die Rehabilitierung der gefimden Moral wird sich wohl zuerst in den maßgebenden Elementen der Gesellschaft vollziehen, und erst dann wird sich, unter« stützt durch zielbewusste und mit Konsequenz ausgeübte Disciplin, auch in der Jugend nach und nach ein besserer Geist Bahn brechen. Die furchtbare Verödung der ethischen Seite deS Volkslebens, der Verfall des Pflichtgefühls, das Ueberhandnehmen des cynischen Eigennutzes und aller Galtungen des Schwindele ist da« große Unglück unserer Zeit, welches nicht anders bekämpft werden kann, als wenn die eigentlichen tonangebenden Factoren zu einem energischen Ausrot-tungslriege gegen jene Laster sich vereinigen. Doch ist es unzweifelhaft gut, ja nothwendig, dass anch die Jugend auf diese Fehler aufmerksam gemacht werde. Täuschen wir uns aber nicht über die wahre Ursache des materiellen und ethischen Missbehagens, Jeuisselon. P l a tVIi I ch. Eiae,.«^ ^" sich also nicht von mir lieben, kleine sch'ib Ä ' Sie streifte die weichen dänischen Hand. ">!t l,.^"^ "" """ig über den Ellenbogen und schaute ^.'"chendem Blick auf den Requisitcntisch. «O ja. "»for^'l''^^'^ber?. — '2 ""gessend. steckte er die Hände in die vttw>?^!''sch? Das ist ein weiter Begriff. Was Tch»l? ^e darunter?. Die schmalen abfallenden z>l sj„,„ des j.mgen Mädchens schienen noch tiefer t>ie'vm, >> "'"stelle mit melancholischer Bosheit Gesicht " Schminke stark porös gewordene dunkle ^rsleb?.. /^ Aonvivant. «Etwas, was Sie nicht ein r^'z stumme Liebe.» Der Schauspieler brach iu i», n^/ ichmetterudes Gelächter aus uud warf wie 'Truf.s ^ der Lustigkeit seine Rolle zu Boden. ^ «N pil'°^ """'"l' Sie verlangen hübsch viel. . .. De 'ch nichts verlange.. "'eine ^M"""t eilte erschrocken herbei. «Aber, Minaeli ,?^"' So laut! Eben hat der Regisseur tzcene 5 "Kngens kommen Sie in der nächsten Echalls^ f°ss""ski. Und Sie auch. Fräulein!. Drr wi'der a. s ?°" d" schmutzige, stark zerlesene Rolle V'n nock .' ^?"' Staub abzuklopfen. Seiner Col-A'ck zuw^f i.°"'^"rdiges Lächeln nnd einen bösen Mne .^/"'d' N'en, er nach dem Vordergründe der r."lne war .^"""^^ er vor sich hin. Die junge '""''' wa,.^?^bl'el,e,'. .Ich habe keine Requi-""e Ve stch au den in seinem Buche lilät- ternden Inspicienten. «Ich kann doch nicht selbst in die Reqnisitenkammer gehen.» Der Iuspicient sah sich um. «Wo sind denn all die Kerls. .. Aha. Klans!» Der baumlange Theatcrarbeiter ließ die Versatz» stücke stehen. Schon eine ganze Weile hatte er sie ge-ränschlos ans dem Wege geräumt, ohne in dem trüge» rischen Dämmcr von Tag- und Gaslicht bemerkt zu werden. «Verlangen Sie in der Reqnisitenkammer einen Brief und eiue Zcichrnmappe. Aber rasch!» Die unmuthig herbe Stimme der Schauspielerin fügte hinzu: «Ich bitte.'. Ich bitte! Wie zwei kleine silberne Perlen fielen diese Worte in die großen abstehenden Ohren des ungeschlachten Burschen, und diese Ohren halle» vorher schou einiges aufgefangen von «platonisch» und «stummer Liebe». Der schweigsame Thraterarbeiter hatte das Ge. sprach wohl gehört. Für gewöhnlich besaß er gar keine Beubachtungslraft. Wenn nur die Kleine nicht gewesen wäre. Anfangs hatte er sie gar nicht bemerkt. Sie war ja so sehr klein gegen ihn.' Und diese eigenthümlich regungslose Stimme, die immer so unendlich viel zu verbergen schien! Er glaubte sie zu sehen, wenn er die Augen schloss, glaubte eine weite sonuenbeschienenc Halde zu sehen. Das war seine Heimat. Von dort her hatte er die riesigen Glieder mitgebracht, gelbe Haare und todte, tagklarc Augeu. Aber jene Stimme hatte sie lebendig gemacht Er fieng an zn sehen — das kleine Geschöpf mit dem weichen, blasstn Gesicht. Er hatte sich ihre Photographie gelauft; ein schlechtes Bild in der beliebten Tischtai'tenposition. Das übermäßig retouchierte Gesicht lächelte wie die Vignette eines Cig'arrenkastens. Wenn der Arbeiter spät abends nach Hanse kam. war es seine liebste Beschä'ftignng. b.'i einem qualmenden Lichtstümpschen den Platz des Bildes hundertmal zu verändern. Im geleimten Muschelrahmen aus dem Bazar sah es mit hochmüthiger Gewöhnlich« leit auf die rauhen, zersprungenen Zimmerwände. Morgens wickelte er es in einen blauen Papierbogen. In großen, schwerfälligen Buchstaben war ein Wort darauf gkmalt. Das einmal gehörte und halb verstandene Wort mit dem fremdartigen Klang. Es hatte in seinem Gedächtnis Wurzel gefasst, wie die Heidebln'ten im rauhen dunklen Goden seiner Heimat, färb- und duftlos, aber mit hundert zähen kleinen Wurzeln, mit schmerzlicher Eigensinnigkeit. Es war eine Woche vor Weihnachten. Line großartige Feerie sollte als Festvorstellung am 25. Dezem» ber zum erstenmal gegeben werden. Dornröschen. Nach den Vorstellungen musste oft bis vier Uhr morgens gearbeitet werden, um die neuen Decorationen und Maschinerien fertig zu stellen. Die doppelt bezahlte Nachtarbeit gieng schwerfällig und langsam vonstatten. Die übermüdeten Arbeiter schwatzten viel und tranken noch mehr, um sich wach zu erhalten. Beleuchtung«' cffecte sollten probiert werden. Zwei Arbeiter setzten ne»e farbige Gläser vor die Rampe. Die gähnende Unterhaltung klang abgebrochen ins zwe'te «"-senk.mgsstuckwerk hinab, wo Klaus unter Aufsicht des Maschinenmeisters ein Netzwerk von eisernen Stange« allbrachte, . ^ <. <^ «m..^« .Warum geht sie denn nach Neujahr/» ^i «Wer s wusste! Sie hat ihre Entlassung verlangt. Ich denk mir. drr Schwarze c?ht ihr stark zu. Das lst chre letzte Rolle: Dornröschen.» Im Verseulungsstockwert trachte etwas zu Bod Landvnlke im Lancuter Bezirke und von neue» MilM' Requisitionen vollständig der Begründung. (Der kroatische Landtag) hat ficb ^ gestern constitniert. Zum Präses wurde gewählt älim» Hrvat. zum Vicep,äsidene in der bulgarischen Frage gemachten Vorschlag >'>"' gelanqt. Obgleich Fürst Bismarck der Pforte z" v"' stehen gegeben hatte, ih» alö Präsidenten des Äl'rl»'" Congresses damit zu betrauen, Oesterreich-Ungarü, 3^ lien und England zur Annahme der russischen ^M schlage zu bewegen, nnd für diesen Fall die Erlangung der Zustimmung dieser Mächte zugesichert haben sou» ist mail doch in officiellen türkischen Kreisen überzeugt, dass dieser Schritt keinen Erfolg haben werde. 2M versichert soqar. dass die Pforte in Kenntnis diese» Misserfolges sich an Deutschland gewendet habe. »>« sich der Verantwortung vor Russland entziehen ,^ können. Ma» glaubt, dass vor einer Woche keine A"'< wurt von Berlin einlangen werde, da Fürst Oismal» gegenwärtig in Kissingen sich befindet. (Russlaud.) Polnischen Blättern wird au« Petersburg berichtet, dass in Russland ebenfalls eme Art Probe-Mobilisierung bevorsteht. Es haben nänNia) am 7. uud 8. d. M. alle Stellungspflichligeu vom Ja?" 187« nnd l879 in die vorgeschriebenen District ^ zurücken. Diese Mahregel wurde in alleu Militärbez'^ ken Russlands, in einigen anch eine probeweise E>^ waggonierung der Mannschaft, ferner zwischen Ol"n" und Sevastopol versuchsweise die Ein uud AutzjclWng von Mililä'ralitheilnngen angeordnet, (Oesterreich und Rumänien.) Die iM' reichisch ungarischen Consularämter in Rumänn'u wl>^ den verständigt, dass eine Verlängerung des Schu" befohlenen-Vcrhältnisses über deu I. Jänner 1888 h'"' ans in keinem Falle stattfinde, und dass inbetresf ^ Behandluuq schwebender Angelegenheiten, wie Verlasses schaften. Vormundschaften n. s. w., noch Verfüg»»^' ergehen werden. TageslleuilMcn. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die «Or^ Mo'genpost. meldet, der Kapuziner ^ KlostervorstehlW in Leibnitz zur Restaurierung des Klosters »nd ve Kirche 200 fl. zu spenden geruht. tönte es zurück. Nach einigen Minuten kam der Maschinenmeister herauf. «Aergerlich! Der Klaus muss sich überarbeitet haben. Er scheint krank. Ich muss ihn fort« schicken. Kommt Ihr beide herunter.» Er war wirklich krank. «Sie geht fort.» Diese drei Worte hatten ihn aus dem dämmernden Zustand, in dem er dalnnlebte, herausgerissen. Sie geht fort. . . . Eine stille, traurige Wuth ließ ihn ruhelos in feinem Zimmer auf und abrennen, bis es dämmerte. Er wurde fo müde. Ein innerliches Weinen durchschüttele ihn. Aber seine Augen blieben trocken. Ohne eine Minnte geruht zu haben, gieng er morqens ins Theater. Es war die erste Probe von Dornröschen. Sie gieng in ihrer lautlosen, verschleierten Weise an ihm vorüber. Einen Augenblick hätte er sie am liebsten vor Zorn geschlagen. Dann versant die rohe Gewaltsamkeit seiner Natur in dem stärkeren Gefühl eines großen Leids. Sie geht fort. sie geht fort. ... «Ich gehe auch fort.» sagte er, spät abends in seine Kammer zurückkehrend. «Auf den Haid-Huf. Da ist's still.» Er sah sie jetzt täglich auf den Proben. Während der Mittagspause überzählte Klans sein Geld. «Sie soll auch von mir einen Kranz haben. Den allerschöusteu.» Er hatte die grünen Dinger nach den Actschlüssen oft auf die Bühne fliegen sehen, wenn die Leute im Zuschauerraum so erschrecklichen Lärm machten. Er hatte nie begriffen, was an diesen farbentodten Blätterkränzen scholl sein sollte. Sie vertrockneten in welligen Tagen. Dann musste mau sie fortwerfen. Sein Kranz sollte ganz anders werden. Groß. ungeheuer groß. Er wollte ihn selbst binden. Als Knabe hatte er beim Einzug der Gntsherrschast an den langen Blumentetten mit-qehulseu. die über der Schlossthür befestigt wurdeu. Er erinnerte sich noch an dir bunten Schleife,», die zwischenhinein geflochten waren. So wollte er's anch machen. Erst kaufte er bei einem Faßbinder einen elastischen Holzreifen, groß wie ein Wagenrad; in einem Eisenmaqazin Draht und eine feine Zange. Mit Herz< klopfen öffnete er zuletzt die fpiegelnde Glasthüre eines großen Geschäfts. Lauter ausgezeichuete Ware zu fabelhaft billigen Preisen. Eine blondgefärbte Ladnerin mit falschen Korallenohrringen fragte ihn, was er wünsche. Blumen. Mit einem leichten verächtlichen Achselzucken trug sie die Kasten herbei. Das war das Richtige. Haufenweis zusammengebundene Papierblumen in schreienden Farben. Lauter naturgeschichtliche Unmöglichkeiten. Daneben glänzende, grüulackierte Blätter mit langen Drahtstielen und starkem Leimgeruch. Er wählte sich einen Berg von Alnmen und Blättern aus. Zuletzt forderte er farbige Bänder. Am Weihnachtsabend baud er den Kranz. Es war eine schwere Arbeit für seine harten großen Finger. Viele Papierblumen wurden zerdrückt oder zerrissen. Der fertige Krauz war von einer ungeheueilichen Größe uud Regelmäßigkeit. Zwölf Schleifen mit lang flattern« den Enden prangten in der Runde. Nach vielem Ueber-leqen befestigte er rückwärts eine steife weis;> Kacte. Mit unendlicher Mühe hatte er wenige ungelenke Bnchstaben draufgemalt. Das Ganze ein Werk lächerlicher Geschmacklosigkeit. Er wusste es nicht. Mit dunlelglänzenden Angen betrachtete er den Kranz wieder nnd wieder. Sein wilkliches Leid verschwand in der naiven Selbstbefriedigung. Er dachte nicht mehr daran, dafs sie fortgehe, sondern nur, dass sie sich mit diesem Kranze freuen würde. Er war getrost t. .. Auf der Bühne lärmten die Arbeiter. Hi» , if und hiuunter schallten durchs Sprachrohr die Commando^ rufe der Maschinisten. Der Theatermeister pruste noch einmal die verschiedenen Versenkungen nnd las d>e Buch des Inspicientcn notierten Klingelzeichen "^' Dornröschen selbst kam erst im dritten Bilde. 3" ° ersten beiden wurde ihre Geburt nnd Verwünsch"'" mit Decorationseffeclen. Ballet und Mufit a/»"^ Nachdem der Vorhang zum zweitenmale a/sallen ' das prächtige Köuigsschloss aufgestellt war, eNV Dornröschen anf der Bühne. Alles dräugte M ' sie. Die überschlanke Gestalt im Schleppkleid aus!.'^ rosigem Atlas, mit silbernem Gürtel ^schürzt, "'z schmalen Heckenrusenzweig wie ein Krönlcin "." ^ Haar geflochten. Das fiel wie ein qoldseidener "" heran. «Gleich, Fräulein.» Sie wendete sich 5" ^ ^z der dicht neben ihr stand. «Bitte, wollen Sie "'^" ^. inenden Beifallsgetön, mit dem sie empfangen . ,„ Er sah nicht, wie viele Kränze und BlnmenzU ^ kleinen rosa beschuhten Füßen niederflogen. ^ Mlte tete nur das wiuzige weiße Spitzentüchlein. ^Z^ste es nicht auf seiner hartgearbeiteten Hand. Der ^,^ Hauch konnte es fortwehen, nnd dennoch wagte ^ es sest zu fassen. Er hätte es zerdrücken löl>n^^ ^e machte feine Freude ängstlich. Er blickte nicht ^„ Bühne, wo Dornröschen arme Kinder mit ihre» ^ und Edelsteinen beschenkte. üaibllcher Zeitung Nr. Ml. 1673 ?. September 1887. .^ lDampf tram way in Trieft.) Wie man vernimmt, ist der Triester Vertreter einer Maschinen- Mnl, Herr Alexander Vigolla, dieserlage beim Ma- Wrate um die Concession zn den Vorarbeiten für eine ampslramway-Linie eingetominen, welche von der Piazza Ma Stazione nach Varcola siihren würde, Herr Vigolla krpftichtet sich, für den Fall einer Genehmignng zur ^weltt't-lmg des Südbahn Viaductes alls der Miramar- Straße die Snmme von "l000 Oulden beiz>lWd machte der Frau Sorge, bis sie sich zu einem selche enlschloss. Nachdem sie dem Gatten durch acht Lunate alle Veränderungen des weiblichen Wesens wällend einer Schwangerschaftsperiode täuschend vorgespielt Me, verschaffte sie sich das neugevorne z»iind einer slovali' ?" Arbeiterin gegen gute Worte und eine stels laufende ^lenzahlnng von einigen Gnlden monatlich, und als der H^r Gemahl eines Tages nach Hause kam, faud er seine "oe Frau im Wochenbette. Der glückliche Mann übersah ^8«r den Umstand, dass keine Hebamme anwesend war, drüber übrigens die Fran nachher eine geschickte Ausrede "Me. Der Säugling wurde nach evangelischem Ritus ">ls den Namen Josef getaust, gedieh prächtig und wnrbe "e Freude seiner Eltern. Es war nun diesertage fast ein Mr nach dem geschilderten Ereignisse, als bei Herrn U., Mn Gattin mit dem kleinen Joses in einer Sommer-«, weilte, zwei Frauen erschienen, welche den erstaunten ^tten beharrlich nach einem Mnde befragten, das die "xgere der beiden Frauen für ihr eigenes ausgab und H schließlich energisch zurückverlangte, «weil Frau U. die ^tenzahlnng seit einigen Monaten nicht eingehalten wde. . .» Nm, wurde dem Manne alles tlar. Forteilen 3 "nem Advocate» und demselben die Scheidungsklage 'ber seine Frau anzuzeigen, war das Wert nächster "ugenblicke. Die falsche Gattin eilte auf die telegraphische "nftandigung über das Geschehene sofort nach Wien. . d aber die gemeinsame Wohnung versperrt. Nach Hkn.Iammerbriefen bewilligte ihr der beleidigte Gatte yl eine Unterredung, doch ist über den Ausgang der-liek ""^ "°H bekannt, dafs der Gatte das Haus verseilt ^ "^"k Wohnung bezog, während die Gattin lluck l! ^Ichullen lst. Vei der Ünlersnchnng stellte sich <> H yeraus, dass das Kind vor der Uebernahme durch den""^' ^"'^ ^^auft '""^ "l^ ^""^ katholisch und ans l -liamen Julius. Unterschobene oder gestohlene Kinder aber ""^' wenn anch nicht zu häusige Thatsachen, Ert6>"" '^"^ °"s ^aten ist zweifelsohne eine richtige Mlnung unferes Jahrhunderts, stands ^^ Quellen in Bosnien.) Der Vor->Nei> ^ luedicinifch-chennschcn Laboratoriums des allgc-'oeil» ^""kenhauses in Wien, Professor Dr. Ludwig, 29 tl «^cm"!lich auf einer Stndicnreise vom 14. bis in V '." ^"snien. Er untersuchte mehrere Quellen en Bezirken Srebrenica, Kladanj uud Zcpce uud ent- deckte im erstgenannten Bezirke arsen« und eisenhaltige Quellen, deren Gehalt und Wirksamkeit den Quellen von Noncegno und Levico mindestens gleichkommen dürfte, weshalb dieselben auf eine Verwertung im größeren Maße zn rechnen haben dürften. Die angeblichen Jod-quellen um Olovo, Bezirk Kladanj, haben sich bei der vorläufigen Untersuchung nicht als solche charakterisiert. Die sogenannte Giflqnelle bei Hepce stellte sich bei näherer Untersnchung als eine Gasquelle heraus, welche reine Kohlensäure enthält. Im Bezirke Hepie befindet sich bei Leskovica ein vorzüglicher Säuerling, Professor Dr. Ludwig hat den genannten Quellen die erforderliche,, Proben behufs weiterer chemifcher Analyse entnommen. — (Frische Pflanmen bis zum Frühjahre aufzubewahre n.) Man nimmt die Pflaumen an einem sonnigen, ganz trockenen Tage sorgfältig vom Baume ab, und zwar wenn fie reif, aber nicht weich find, und läfst fie circa 3l> Stunden laug in einem trockenen Raume ausdünsten. Nun werden die Pflaumen in einen neueu Steintopf, der ganz trocken ausgewischt werden muss und in dem sich noch nie Wasser befunden hat, zwifchen Kleie oder Mehl derartig eingefchichlet, dass die Stielscite nach unten gerichtet ist und keine Pflaume die andere berührt, vielmehr jede mit Kleie oder Mehl umgeben wird. Ist der Topf gefüllt, so wird derselbe mit Pergamentpapier uud demnächst mlt einer nassen Blase ganz lnftdicht verschlossen und an einem frostfreien, gänzlich trockenen uud kühlen Orte aufbewahrt. Bein, Gebrauch wäscht mau die Kleie von den Früchten ab, legt letztere in ein Haarsieb und hält dies einige Augenblicke über den Dampf kochenden reinen Wassers, wonach sie das frische Ansehen eben erst gepflückter Pflaumen erhalten. — «Ein Wasser-Bicycle.) Alfons King von Newyork fuhr mit einem folchen über den Niagara-flnfs gerade nnter dem Falle. Diese Mafchine besteht aus zwei Zinkflüssen, zehn Fuß lang, welche ein Bicycle-Rad stützen, an desfcn Rande sich kleine Schaufelruder (3 bis 6 Zoll) befinden. Das hintere Rad des gewöhnlichen Bicycles wird erfeht durch ein kleines Ruder, welches von dem Fahrer gehandhabt wird. Die Fahrt gieng ganz gut vou statten, und wurde eine Entfernung von 1300 Fuß in 4'/.^ Minuten zurückgelegt. Der Herr beabsichtigt, bei seiner Rückkehr nach Newyork mit seinem Bicycle die Wasferfahrt von Vedlocs Island bis znr Brooklynbrücke zu machen. — (Ein Frauen-Congress.) In Augsburg wird am 25, d. M, ein allgemeiner deutscher Frauen-Congress tagen. Zur Discussion gelangen folgende Fragen: 1.)Die Schaffung einer erweiterten Erwerbsthätigkeit; 2.) Zulassung zu den höheren geistigen Studien; 3.) Gleichstellung der Frauen mit den Männern in bürgerlicher Beziehung und 4.) bessere Erziehung für den häuslichen und mütterlichen Beruf. — (Wörtliche Erklärung.) Ein Marine-Capitän erzählt von seinen Abenteuern nnd schließt mit den Worten: «Und von den 300 Mann Besatzung lieh ich nur fünf am Leben; alle anderen mussten ins Gras beißen.» ^ «Aber, Ontel,» fragt da die kleine Anna, «wie konnten sie denn auf der See ins Gras beißen?» — «Ins Seegras natürlich!» erwidert er ruhig. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Aus dem Lager bei Adelsberg) Aus Adelsberg berichtet man uns unterm Vorgestrigen: H?ute abends ist mit dem Eilzuge Se. kaiserliche Hoheit der Herr Landwehr - Obercommanbant FZM. Erzherzog Rainer zur Inspicierung der unweit von Prestranes lagernden Landwehrbrigade dortselbst eingetroffen und hat im Gebäude der dortigen Hofgesttttsfiliale Absteigequartier genommen Auf dem Bahnhöfe in Prestranel hatten sich Se. Excellenz der Herr Corpscommandant FZM Baron Kühn, der Landwehr-Brigadecommandanl Oberst von Gaupp und mehrere Landwehr-Stabsofficiere eingefun« den. Nach kurzer Begrüßung der anwesenden Herren begab sich Se. laiserl. Hoheit sofort in das Hofgestüt. Morgen und übermorgen finden in Anwesenheit des Herrn Erz> Herzogs nnd des Herrn Corpscommandanten die größten Gefechtsübungen der heurigen Manöverperiobe statt, und fchon Mittwoch nachmittags beginnen die Truppen abzurücken; in der Nacht vom Donnerstag und Freitag werden die letzten Truppeuabtheilungen abgegangen sein. Die Truppen benutzen auf der Rückreise fast ausschließlich die Bahn, so dass der Bahnverwaltung, welche innerhalb 34 Stunden an 12 000 Mann außer dem fahrplanmäßigen Zugsvertehr zu befördern hat, jedenfalls ein hartes Stück Arbeit harrt. — General von Butterweck, über dessen Verletzung auf dem Exercierplahe ich ihnen vor fünf Tagen berichtete, ist noch am Abend des Un fallstages nach Klagenfurt überführt worden. Der zum Krankenlager des Verwundeten berufene Stabsarzt Uriel aus Laibach vermeinte nämlich, dass die Verletzung eine zn bedeutende und complicierte sei, als dass man zu ihrer bündigen und raschen Heilung die Einrichtungen eines größeren Spitals entbehren könnte. Bis zum Zeitpunkte der Abreise war der Zustand des verwundeten Generals ein verhältnismäßig günstiger, und er war namentlich bis dahin noch ganz frei von Wundfieber und halte auch leine besonderen Schmerzen. Schließlich muss ich noch berichten, dass das gestern zu Ehren der hier concentrierten Truppen gegebene Grottenfest großartig ausgefallen ist. Es nahmen an demselben nebst den Excellenzen FML. Baron Kober und Ritter von Keil nahezu an 400 Officiere aller Waffengattungen und an 8000 Mann theil. Am Eingänge des «Tartarus» erglänzte in Hunderlen und Hunderten von Lichtern der von der Kaiserkrone überragte Namenszug Sr. Majestät. Dieses Illuminationsstück, welches gegenüber dem Belvedere aufgestellt war und in der Höhe über sieben Meter maß, bot einen prächtigen Anblick dar, und es erhöhte fich noch der Effect, als diese ganze Partie der Grotte beim Eintreffen der Tete der Colonne in feuerrothem, prachtvollem bengalifchen Feuer erglänzte. In diesem Momente ertönte die von der Regimentsmusik des Regimentes Dahlen zum Vortrug ge« brachte Vollshymne, deren erhebende Klänge, wie immer und überall, die festlichste Stimmung hervorriefen. Auf dem «Calvarienberge» war ebenfalls Musik, welche so lange concertierte, bis die ganze Colonnc von 8000 Mann die genannte Anhöhe passiert hatte. Das Fest war überhaupt sehr schön arrangiert und scheint auch bei den Herrc» vom Militär vollen Anklang gefunden zu haben. Zum Schlüsse nur noch die Bemerkung, dass die große Masse der Besucher kaum den dritten Theil unserer wunderbaren Grotte füllte. lisse ^ .atmete erst wieder auf. als sie in die Con» qeap'. ^"" und das Tuch mit einem «Dante, ent-se>,k "^'^ .D" Theatermeister rief ihn in die Ver-Tr^'U- Mihselig kletterte er die dunkle, gewundene Coulitt ^"""ler. I"m erstenmale ekelten ihn die vom fahlgrauen Gesichter. Er horchte nach ^enmi "" unendliches, jubelndes Lachen tönte ei sp'imo 'PnnzesK Dornröschen spinnt, kann spinnen. Arbeit Gleichzeitig das erste Klingelzeichen. Die die I ^cklen die eisernen Hebel fester. Man hörte lleiner - " ^''tschensrnfe der Choristen, bis ein T>ie tf.!""^' gebrochener Schrei mitten hineindrang. Ch!,,<^"Mochter hatte fich mit der verwunfchenen Ei,, " .aeswcheu. Dann wurde es still, wdtenstill. Nraft >-"!^ Klingelzeichen, nnd langsam durch die hecke n!^ ^'""' arbeitender Hände' stieg die Dorn» Kitz :, '^ dem Aoden, vor den Aussen der Zuschaue den gemalten Himmel hineinwachsend. lvie 3«" c^k Klaus wieder auf die Bühne. Er sah. bcwk ;, .Aasende Dornröschen auf der Marmor-snlnmlp., »!^" elektrischer Beleuchtung dem blan-lvie d "^' ^'"^" als Traumbild erschien. Er sah. Prinz s;2^?hrcke zu blühen begann nnd der Theater, die le!> . !" herrlicher Tapferkeit einen Weg durch dem er? ' ^""e" bahnte. Er sah. wie er mit die EM l ^"»röschen auf goldenem Thron bis in loth „,!. "hulanfschwkvte. von bengalischen Flammen ^'" or« A < >'lellchtrt. begleitet vom rasenden Klat-"^ P"bl,cums. Es pollert^!""2 """be auf jähe Weife untcrbrochel,. ^llh„? <,. ,^as wie ein eisernes Gewicht auf die ^ WeliiM^ ^" ^"schanerraum gieng ein schallen-^"lisse an?' ?" Negissenr stürzte aus der ersten "" o,e elektrische Klingel: «Vorhang herunter!. Der Vorhang fiel. Alles rannte auf die Bühne. Klaus mit. Da lag sein Kranz. Dornröschen war von ihrem Thron heruntergestiegen. Mit weihen starren Lippen betrachtete sie das Üngethüm. Die meisten lachten. Der Bonvwant hob den Kranz ein wenig in die Höhe. «Da ist ja anch ein Zettel! Ah — ah — ah!» Er schüttelte sich vor Lacln'u. «Meine Herrschaften, lesen Sie doch: «Bla-thomsch!» Ein tief verächtlicher Blick aus den fchlaf. dlmtlcn Dornröschenaugen traf ihn. Sie wandte ihm den Rücken und gieng. Zwei Collegiimen folgten ihr. mitcimnlder flüsternd! «Du, was glaubst du. von wem der Kranz ist? Von dem Schwarzen?» — «Pst! Freilich!» Armer Klaus! Er war allein auf der verdnükel-ten. leergeräumten Anhne. Nur der phantastische, goldene Thron stand noch in der Mitte, und die Coulissen zeigt.',, die Bruchstücke der Dornhecke. Ganz im Hintergründe schliefen auf Holzbänken die Feuerwehrmänner. Die Schauspielerinnen kamen aus der Damengardrrobe. Sie mussten über die Bühne gehen. um durch den Corridor zur Ansgangstreppe zn gelangen. Jetzt waren alle fort. Sie war die lehte. Sie gieng gewöhnlich durch die vordere Anhnenthiir. Da wartete er, an die große Dlillnerplllike gelehnt. Sie kam. In einen grauen Nadniantel mit großem Pelzkragen eingewickelt, das Köpfchen in einem weißen Tuch versteckt. Sie gi»ng rasch und geradeaus blickend, so dass sie ihn nicht l,e^ merlk', obwohl er eben unter der herabgeschraubten Gasflamme stand. Er musste sie anreden. «Fräulein...!. Sie wandte sich nm. erstaunt, aber nicht erschrocken. «Wer ist...? Was wollen Sie?» Er schwieg. In seiuem Leben war ihm das Weinen nicht so nahe ge-wesen. Sie wartete einen Augenblick auf Antwort. Stotternd, halb erstickt, klemmte es sich zwischen seinen Lippen hervor- «Der Kranz.» Mit einer tiefinnerlichen Heftigkeit trat sie rasch auf ihn zn. schlössen, jedem gegen das nationale Ioter'esse gerichteten Projecte energischen Widerstand enlgenzusehen. — Wegen einer Anleihe von zchu Millionen zur Vollen-dung der Eisenbahnanschlüssc finden Verhandlungen mit einem Budapester Finanzhause slatt. Sofia, N. September, abends. Der Velaqerungs zustand wird übermorgen aufgehobcu weiden. Eine Militärcommission begibt sich heute nach Budapest, um Militärpferde einzulaufen. Volkswirtschaftliches. «Udolfswtrt, 5. September. Die Durchschnitts-Preise stellten sich auf dem heutigen Markte wie folgt: fl. ll. ll, ^ Weizen per Hektoliter 6 51 Eier pr. Stilck . . . " ^ Korn » 4 55 Milch pr. Liter - " .< Gerste » 4 55 Rindfleisch pr. Kilo - " A ! Hafer » ^- ! -^ Kalbfleisch ' ' "" _^ halbfrucht » — — Schweinefleisch » " ^ Heiden » — — Schöpsenfleisch ' ' "" äz Hirse » - — Hähndel pr. Stück - - "" A Kukuruz » 4 88 Tauben » . . -- ^" Erdäpfel pr. Meter-Ctr. 2 40 Heu pr. 100 Kilo . - ^ ^ Linsen pr, Hektoliter . — — Stroh 100 » . . — Erbsen » — — Holz, hartes, pr. Cubil- — 77 Fisolen . - — Meter..... 2 <" Rinosfchmalz pr, Kilo — 80 Holz. weiches. pr.llubil< ^ Schweineschmalz » — 80 Meter..... —' "" Specl, frifch. » — — Wein. roth., pr.Heltolit. 16 -^ Speck, geräuchert. » — 60 Wein, Weiher. » 1" "", Angekommene Fremde. Am 5. September. ,^ Hotel Stadt Wie«. Tlibbc. Kaufm., Dresden. — Mammy, Kausm., Vreslau. - Dr. Mamroth, Schriftsteller; Dr. Vt"»' nich. Advocat. und Mittler. Reisender, Wien. — Nieder. HaNPl' mmm. Graz. ^ Obad, Besitzer, Agram. - Wiltrinsvn «"v Goldschmidt. Privatiers, Trieft. — Bartofch, Marmc-AM"'' Fiumc. — Haydinuuic, Privatier, Gradisla. Hotel Elefant. Herding, Fabrikant, s. Frau. Schweinfnrt. ^ Ternigg, Ltaatsbahndeamler, s. Frau; Abramovicz, Koudelu, Rausnil), Weiß. Mendl. P^pp.r. Mikfche. Kaufleute, Wien. -Dr. Kleinfchmidt, Advocat, s. Frau. Dauba. — Schimmerli»». Priuat. Steyr. — Hartnmnn. Kaufm., Graz. — u. Mi"', Private, f. Tochter, Agram. — Pretnar, Private, PeUau- ^ Videms.s, Pfarrer, Wölkchen — Walland, Kaufil'-. «>o< nobitz. Zamolo, Holzhäudler, s. Familie, PoMM. ^ Armitling, Privatier, ViQ'nza. — Voccari, Privatier, M» deua. — Rossi, Vambo uud Sandri. Privatiers, Trieft. -Schilling, Hauptmau», s. Familie, Gorz. — Prodan, «!>«' Pimuieute. Hotel Vairischcr Hof. Gaißer. Ingenieur, s, Familie. Wien. ^ Sedlal. Privatier, f. Frau, Vudweis. — Arko. Bäckermeister, Gotlschee. Gllsthof Sudbahnhof. Uranilsch. Privatier, s. Frau. Wien- "7 Platzer, Stalionsvorstand, sammt Frau, Waidhofen. ^ F«nze, Private. Villach. - Mandrufich, Katechet. Trieft. - Vall'^ Holzhändler, Oberlaibach. , Rasthof Sternwarte. Fleifchmann. Lehrer, Savenstein. — Sedia, Lehrer. Kopajn. — Kunstri. Kaufm., sammt Frau, St. ^ü' — Nevl'u. Besitzer, fammt Familie. Sitlich. ^. Meteorologilche BcodäMnsscll w Mbach^. ? ,^ « 2 . N. ! 7:!4,«2 24.4 O. schwach heiter t)'"" i . Al>. ! 7Ü4.84 ! 1i1,4 wiudstill heile» , « Morgens Nebel, dann heiter, wolt»nlofer Himmel. "" TageSmiitel^er Wärme 19,«". um 6.1° über dem Normale^, Verantwortlicher Redacteur: I. Naglic. ^. Müßiggang ist aller Laster Anfang, und die Trägheit ist cm Uebel, welches jedes Glück "navändelM zerstören muss. Sie lahmt die Willenskraft, sie erzeugt u" Neigungen und führt jeden, der fich ihrem Banne nicht 5" "' ziehe,, vermag, de»' moralischen und materiellen Ruin, oft g"" ° auch beiden, entgegen. Wie soll sich aber derienige zu eueren) Thätigkeit aufraffen, dem alle Glieder bleischwer am Leide haM'> der beständig gegen eine fast unüberwindliche Mildi^'t "> zulämpfen hat und fchlichlich zu einer Trägheit uerurtheilt w> ' die ursprünglich seinem Charakter völlig fremd war. De»» oi > Schwere und Trägheit all seiner Glieder ist nichts cmderA " . ein körperliches Leiden, deffcn Ursprnng in Stockungen des ^'!' ^ und damit des ganzen Stoffwechsels zu suchen ist. Mau lirii>» mit Hilfe der echten Apotheker R. Brandts Tchwe '^ Pillen (in den Apotheken k Schachtel 70 kr. erhältlich) °" Blut wieder in srifche Bewegung nnd reguliere die V"daUU'l< dann wird sich auch jene Trägheit der Glieder fehr raM. "^, lieren, und der Genesene kann aufs neue frifch nud s^^^.hjs feine Arbeit gehen. Man achte auf dcu Namenszug N. Bran im weiszen Kreuz der Etikette. ^^>^, DkM Mw Ii8«l> °.ürss!8eI>ni!L8Letl^" »I-Ps«« b»! «»»t,!,, »l>!»!ll»nk!>«n«i>, x»»'" __________!l!«l 8l»»«I,!<»t»ss!!.______^. ssmncl! MüRi, ^sllliül! »»ö Vie», ___Ädjer Bettung Mt. 203 1675 7. September 1887. Course an der Wiener Dürfe vom 6. September 1887. ^ dem 0^^ C^Ma«. Geld ^U-are «.,..«'7"-''»'"«- > l^s «°^° ^taatslos« 250 fi, ,»!! ?? ,:«, is. '°" E.aalslose . , ,00« ,« sl. ö. W. S. ls>l, l.o l.,1 ^ ' ^'"»Yü'Prioritäten . . »8 ?l>! «» 10 ' ^^"«0bl.lUnn. Oftbahn) li«,-------- ' 1, ", «, vom I. 187« . 114^s>114 70 l^.^amieN'Nnl. 5 wo fl, ö. w. 122 3« i»2»»0 '"«'lNeg,^.^ 4«^ ,^ s, ,,24lul»4S0 ^tunbenll. - 0bllgatlonen i" n,. s^""^"''bc ^ . . .5—---------— l') l "D°.......104 50 106'- i° siel, ^ ""b slaUonische . !,04 75 106 ?b ° <>ebenbi!iss,,chl.....104 70,bb 10 5°/„ Temes« «anal .... 104'50,i0s. -5°, ungarische......l04,8» 105 4» Nndere öffentl. «lnlehen. H'onau, «ea..Losc 5"/» 100 sl. . l'^0 - 120 50 dt°. «xlcibe 1«?8. steuerfrei . 10« 25 107 — Nnlehei, d. 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Kalizische i<.n l« i'ud» i>, » Vahn ^ Lm. 188> ,'WU ft. t^. !^,«,» . 101 —10160 Oefterr, Nortucftbahli , , .10« «o,07 30 Eicl><>»I>jli , . . , , . —— —-— Vta»t«bahn I, «mission . . ,98 - iz,<» -Vübbahn k »°/,.....l5»«l!i4U3u « » «^7».....1««5l,,<.4- Nnq.»»allz. »ayn.....g» 4« »,g y« Diverse Uofe (per Stil«) «lledülost 100 s>......1,7^5178 25 Elaiv-Vose 40 fi...... 47.^ 47^0 4»,« DonaU'Dllmpllch. iuo fi. .,,« -. >,e 5» Laibacher PrämteN'Nnleh, zo fl zi z«> zi-80 Ofen« ^ose 40 fi..... 4^.^ <».^ Palffh.^'ose 4« N..... ,t z«>o fl, ,11 ?o l>« ll, Val,lv«ein, Wiener, K« fl. .! 9,30 »ü LU Bdncr..!Unft..Oeft.!»o«fI.S.4tt°/,>,4<,.,^ ,41 ,s, ,s,^»anb. U.V. lUUf! ^8240,75,«7 2?> Dlpostlenbanl, «Ua. 20« sl. . ,7«, — i?l — ü«c< mple.^ef.Mledeiosll^Usl. «5»'— k«L — ^!'pc!!^lcnt>., öst.xous!,^"/^.! ^.^. ^— ^„„d^!^., l sl, ^00!,l, G.5.0",,, «.lzz4.2?i »ll4 s<0 Oeftclr..Ung. Vanl . . . .ggj—,«»«--. Unioxbaii! 2 B>rf>'^?l'„»! VI!,,,, ,u<, ,',, . il!l,'«5I'!l - Nett?n l»!,n Tüaneport. 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