liiiliiirijcr WmhrMM, Organ bet verfasiungspartei in krain. Hr. 324 Bbonnementi-Bedingnisl«! ®«n|jS(ri«: Kllr L-ibach ft. 4— Mi« Post (I. 5,- (Inltijiliric : , , , 2.— . , . 2.50 Bierteljahrig: . . 1,— . . . 1.26 Flir Zustkllung in’s Hour: LterlrljLhrig 10 It. Samstag den 23. October Dob neueste „Amen" der Slovenen. Als Herr von Chlumecky unlcingst im Abge-vrdnetenhause Gelegenheit hatte, eimge Bemerkungcn Lber den jungsten PraLak'schen Sprachcnerlah vor-pBringen, gab er hiebei auch der Ueberraschung seiner Partei Ausdruck. dah es die Regiernng ge-rade jetzt fur put fand, einen solchen die Sprachen-sraqe und damit ben nationalen Hader in ihrer vollen Scharfe aufrollenden Schritt zn thun, wo die iiutzeren Verhaltnisse nicht minder als di? schwieri-ven Verhandlungen mit Ungarn auf das Dringendste erheischt ha"en, den Sprachenstreit ruhcn zu lassen Und jede neuerliche Ausregung unter den Nationali-taten zu vermeiden, und wo die deutsch-liberale Parter ihrerseits sick) fogar verpflichtet gehalten hatte, llnqesichts der Verivorrenheit der Lage eines ihrer wichtigstm Postulate, die Negelung der Staatssprache Momentan vor den hochwichtigen auheren und den Ausaleichsfragen in den Hintergrund treten zu lassen. Wie recht Herr von Chlumecky mit seiner Behaup-tuna qehabt° hat, bah die neueste Verordnung nur veeianet fein konne, den Spracheiizwist in verscharf-t r Gestalt zu entzunden und die ncitionalen Strei-tiakeiten zum allgemeinen Schaden augenblicklich wieder in den Bordergrund zu riicken, das zeigen die Wir-kunqen welche Herr von Pražak mit seinem Erlasse tei ben nationalen Parteien hervorgebracht hat, nur ,u sbhr Wahrenv die neueste Concession an die Chechen obwohl sic einschneidendster Natur ist und ein fundamentales Princip der bisherigcn osterreichi- F e u i I 111 n n. Drlimatische Vortrage. AlcranderSirakosch iiiiRedoutcu- WortragdcSHerrn^^^ ,,»^bcr 1886) Sie gehen natiirlich morgen zu Strakosch", so fruq mich cin literarisch fein gebildcter Freund Qm Vorabende von Prof. Strakosch' angekundigtem 5bnrtrnae Gewih", antwortete ich, „und Sie doch hoffentlich auch." «Nein, ich gehe nicht", erwiderte ^ieser ich bin fein asthetischer Feinschmecker und b ' Vorlesungcn find nach meiner Meinung r>ur siir einen etwas tiberreizten Gaumen; wenn ich km dramatisches Kunstwerk geniehen will, so lese i* es entwcder in ruhiger Sammlung allein fur 2» oder wenn mir u,n dessen lebendige Wirkung, pollen ciuherlichen Effect 311 thun ist, so We ick> mir es im Theater an." So ward der %treit et off net und wohl eine Stundc lang ver-n,ibiatcn ,uir Jeder hartnackig unseren Standpunkt, m ttroie es in solchen Fallen meist zu gehen pslegt, L ' den Anderen vollstandig iiberzeugen zu konnen; iJ -nq die Aorlesung und bereute eS wahr- nicht, mein Freund aber blieb daheim und [ hinterher meine lebhaftc Schilderung deS ge- ^bten GenusieS liber sich ergehen, nicht ohne hie 3n(trti8uS - yretfe: Einspaltigi P«M.Z«iI« i i It., bei Wiebetbolungen a 3 It. — Bnzeigen bis 5 Zeilen 20 It. Redaction. Administtalionu. Exp edition! tzettengafle Nt. 12. 1886. schen Verwaltung, die innere deutsche Dienstsprache umwirst, einerseits nur als eine „Brosame" fur die nimmersatten Magen der Gleichberechtigungssanatiker hingestellt wird, ist man sich doch andererseits der Wichtigkeit des Zugestcindnisses, der Hestigkeit des Stohes, der damit gegen die bisherige Staats-und Dienstsprache gefiihrt wurde, und der damit verbundenen Untergrabung der hergebrachten und voll-berechtigten Stellung der deutschen Sprache nur zu bewuht; die Stimmung ist in allen nationalen Lagern plotzlich eine gehobene geworden, die weitgehendsten Wunsche werden an das Tageslicht gezogen unv nament-Itch vie Feindschast und die Wuth der slavischen Parteien gegen die Deutschen ciuhern sich bei der Gelegenheit wieder in der gehassigsten Weise. Dahdie Slovenen, wie bei allen anderen Gelegenheiten, so auch hier auf einem ihnen so gelausigen Gebiete hinter ihren czechi-schen Briidern nicht zuriickbleiben wollen, versteht sich ziemlich von selbst, und in der slovenischen Presse begegnet man gerade wieder seit bent Zeitpunkte, als die Discussion riber ben letzten Sprachenerlah eroffnet wurde, hestigsten Aussiillen gegen die Deutschen. Die Slovenen werden ausgesordert, die angebliche bisherige Furchtsamkeit in der Versolgung ihrer Nechte auszugeben, von den ganz in Eigenliebe und im Hange zum Unrecht versunkenen Deutschen nichts zu erwarten, an einen Frieden mit ihnen nicht zu denfen und sich auf fcinc versohnlichen Abma-chungen mit den Deutschen einzulassen, sondern lieber deren Zorn und Feindschast zu wahlen und unter solchen Zeichen das nationale Programm zu ver- und da Einwurfe zu machen und seine gegnerische Meinung abermals zu bekrastigen. Der Streit iiber Wesen und Werth solcher dramatischer Vortrage ist ja schon ein alter und gar Vkles wurbe vor Decennien schon unb seither oft erneuert fur unb wiber gesagt. Wahrenb bie Gegner sie als ein versehltes Mittelding zwischen Lecture und Biihnenausfiihrung hinstellen wollen, wobei der reine, abgeklarte Eindruck der einen, wie die ziinbcnbe Wirkung ber anberen verloren gehe, erblicken bie Vertheibiger berselben gerabe in ihnen die gliickliche Vereinigung beider und somit einen erhohten Gennh. In der That kann man ein grosser Freund eines gcfatntncUen Studiunrs und nicht minder einer wirksamen theatralischen Auffuhrung fein und trotzdem die volle Bedeutung solcher Bor-triige zum Mindeslen als einer dritten gleichberechtigten Art, cin bramatisches Kunstwerk zu geniehen, an-erkennen. Es laht sich both kaum in Abrcdc stcllen, bah hiebei vielerlei zusammenwirkt, um uns einen hohen unb ungetrilbten asthetischen Gcnuh zu be-rcitcn: auf bcr einen Scite schafft un5 bas lcbenbige Wort, bic kunstgenbte unb fein abgcivogcnc Hanb-habung ber Sprache benn boch einen weit machtigcrcn unb nnchhaltigcren Einbruck, als bits) die bfofje Lecture vermag, unb auf ber anberen ftort uns keinc wirklichen. Das; seit bem Tnge, wo ben Ezechen bas Czechische bcim Prager Ober-Lanbcsgcrichte als innere Dienstsprache concebirt wurbe, bas Gleiche ein Zugc-stanbnih sur bie Slovenen beziiglich bes Grazer Ober-Landesgerichtes bildet, ist eine ausgemachte Sache. „Fur die Slovenen muh es Richter unb Gerichtshose geben, die slovenische Eingaben an-nehmen, hieruber in slovenischcr Sprache berathen und sie in slovenischer Sprache erlebigt an die Parteien zurucklciten- Das ist das „„Amen"", von welchem die slovenische Nation nie und nimmer ab-lasien kann." Fur die Venvirklichung dieser Forde-rung sind die Abgeordncten unb sinb bie Minister unter ihrem Eibe verantivortlich. Ob, von ber mehr als fragrourbigen Gesetzlichkeit bet neuesten slovenischen Forberung ganz abgesehen, bie thatsachlichen Verhaltnissc irgenb so liegen, bah dieselbc ohne die schmcrsten Nachtheile siir die Rechtspslcgc unb ohne Verletzung ber wichtigsten staatlichen Jnteressen reali-sirt rverben fonnte, ob die slovenische Sprache berzeit irgenb bie Eigmmg besitzt, zur Sprache einer ber-artigen juribischen Praxis gemacht zu werden, ob die in solchem Falle doch unumganglich nothwenbige sachwissenschaftliche Literatur auch nur in ben Nubi-menten vorhanben ist, ob bie Bevvlkerung von einer solchen Slovenisirung ber Nechtspslege nur ben ge-ringsten sactischen Nutzer hatte unb ob sie Erlebi-guiigen in einer solchen forcirten slovenischen Gerichts-fprache mit ber ihr einzig gelausigen vulgaren Sprache iiberhaupt nur verstehen wurbe, con solchen unb ahnlichen in bas staatliche unb Volkslebcn willkurliche Peranberung bes Textcs, kein Aus-stattungsbciwerk, Seine Eoulissenreiherei, nicht bie rohc Illusion bcr auhcrlichen Darst^llung. Der Zu-horer kommt bei bem intimen Rapport, in ben er zum Vortragenden tvitt, auch dem Kunstwerke selbst naher, er mnh mitschaffcn, mitbenken. Jnsoserne stellt ber Vorleser grotzere Anspriichc an Geist und Phantasie als ber Schauspieler unb er debars eines wahrhast intelligenten unb ausmerksamen Publikums, urn seine ganze Wirkung zn erzielen. Alles baS setzt natiirlich voraus, bah ber Bortragenbe auch selbst aus bcr Hohe seiner Ausgabe steht, unb bah bieh ber Fall sci, bazu gchort eine nicht gar oft anzu-treffenbe Šereinigung von natiirlichen Anlagen unb Fertigkeiten, Begabung unb Kenntnisscn. Wahrhast gute Lorleser, benen bie Gabe zu eigen war, cbenso sehr bas bramatische Kunstwerk zu ersassen unb zu burchbringen, als die Zuhorer mit sich sortzurcihen, siud daher zu allen Zeiten seltert gcwesen und wenn iuir, urn in der neueren Zeit zu bleibcn, bis auf einen besonders klangvollen Namen, bis auf Tieck zuruckgehen, dessen beriihmtc Lorlcsungcn fast cine litcrarhiftorifche Bebcutung ertangt haben, so werden wir von diesem bis auf Alexander Strakosch kaum aus vicl mehr als aus ein halbcs Dutzend Nam stohcn, die auf dem Gebiete bicfer KunstiiLWMM lief eingreifenden Fragen ist natiirlich bei dcr Pro-clamirung des neueften slovenischcn „Amen" keine Rede. Wer wird sich auch um derlei Nebendinge kiimmcrn! Durch ben jungsten Sprachenerlah ist die Bahn der nationalen Forderungen wieder frei ge-macht, also nur trotzig drauf losgefordert im Taumel oer Gleichberechtigung! Solchergestalt find die Stromungen und Forderungen, melche durch die neueste Mahregel beS Baron PraLak innerhalb der nationalen Parteien cntfacht wurden; dah dieselben auch einen Ruckschlag «uf die Stimmung der deutfchen Bevolkerung, zunachst der Deutschen Bohmens uben mtiffen, ist eine unver-meidliche Sache; sehen doch die Deutschen die <5teL lung ihrer Sprache neuestens auf einem Gebiete bedroht, das bisher nach einer mehr als hundert-jahrigen osterreichischen Tradition als ein zweifellos ihnen gehoriges galt, eine Einschrankung, die noch mehr als die nationalen Jnteresten der Deutschen die des Staates bedroht. Nun, die Deutschen haben, wie so viele vorausgegangene, auch diesen Kampf nicht ge-rooUt, nachdem er ihnen aber aufgezwungen wurbe, werden fie die Abwehr mit dem Nachdruck und der Ausdauer fiihren, welche der Wichtigkeit der Sache entspricht, die hier in Frage steht. Ob es, wenn selbst der gethane Schritt ungleich minder bedenklich ware, als er es thatsachlich ist, klug war, ihn und eben jetzt zu thun und dadurch angesichts der nach jeder Richtung kritischen Situation, in der roir uns befinden, die Parteien um ein neues Kampsobject zu bereichern, das mag jeder Unbefangene selbst beur-theilen. So viel ist sicher: Die deutsch liberale Partei hat, gleich so vielen vorausgegangenen Schritten der Regierung, auch die letzte sprachliche Mahnahrne vom ersten Momente an in ihrer verhangnitzvollen Trag-roeite richtig beurtheilt und durch den Mund eines ihrer gemcihigtcsten und besonnensten Fuhrer alsbald den Besorgnissen Ausdruck gegeben, welche die Er-fahrung nur allzuschnell beftatigte. Aus dem Reichsrathe. Im S p r a ch e n g e s e tz a u s s ch u s s e des Ab-geordnetenhauses entwickelte sich eine sehr urnfang-reiche und interessante Dcbatte, wobei auch der jungste PraLak'sche Sprachenerlah einer eingehenden Discussion unterzogen wurde. Abgeordneter P l e n e r forderte tie Regierung zur Zuriicknahme des srag-lichen Erlasses auf. Graf $ n a f f e gab eine Er-klarung ab, in der er nur in hochst platonischer Weise als Kraste ersten Ranges kzeichnet zu werden ver-vienen. Gerade hier aber handelt es sich, soll der Geuuh ein wahrer und roller sein, nur um vor-ziigliche Leistungen, und halbes Konnen, dieh must ohneweiters zugegeben werden, erzeugt nicht ctroa die Halbe Wirkung, sondern geradezu Mih-behagen und Enttauschung; wenn irgend etiuaS ge-eignet war, in Kreisen, die sonst jeder kunstlerischen Thaligkeit warmes Entgegenkommen zu Theil werden lassen, trotzdem gegen dramatische Vortrage und Vorlesungen eine apathische Stimmung, wo nicht ein Vorurthril zu erzeugen, so war cs die grohc Schaar jener wandernden Lectoren und Recitatoren, deren Bildung, Wissen und Konnen an ihte schwierige Aufgabe nicht im Entferntesten hinanreicht und die dazu noch haufig genug mit einem wirklich uner-traglichen Mahe von Ueberhebung und Einbildung lastig fallen. Von Vorlesern hervorragender Bcdeutung waren unseres Erinnerns in Laibach seit einer langen Reihe von Jahren bis auf Strakosch nur zmei zu Horen: Wilhelm Jordan und Emil Palleske, bribe bekanntlich auch sonst von gutein Rufe, bcr eine als Dichter von groher Begabung, der anbcrc als Schillerbio-graph. Jordan, so unvergehlich auch Jedem sein eigenartiger, rhap^odischer, ganz eigenthumlich fesseln- eine bevorzugte Stellung der deutschen Sprache aner-kannte. Abg. Lienbacher unterslutzte den Antrag Plener und nahm in sehr entschiedener Weise gegen die PraLak'sche Lerordnung Stellung. Wir entnehnten semen Aussiihrungen die solgenden Stellen. Er sagte unter Anderein: „Der Erlah PraLak's scheine ihm dem Wortlaute und Geiste des Patents vom 3. Mai 1853, R.-G.-Bl. Nr. 81, zu widersprechen und mit Riicksicht auf dessen Bestimmungen „ oft gar nicht ausfuhrbar". Sodann erwahnt er, dah der Sprachenerlah zwar weder an die Gerichtshofe erster Jnstanz, noch an den Obersten Gerichtshos ergangen fei; ware aber sein Grundsatz richtig und bei der jetzigen Gerichtsversassung ausftihrbar, so tniihte er auch fur die unterften Gerichtshofe und fiir den Obersten Gerichtshof Geltung ansprechen. Nun konne aber fiir ben Obersten Gerichtshof eine folche Sprachenverorbnung nicht erlassen werden, ok>-gleich in feinem Competenzgebiete, bas sich auf ganz Oefterrcich (ohne Ungarn) erstreckt, alle Lanbes-sprachen Oesterreichs gesprochen werben. Dennoch gelte jetzt noch fiir ben Obersten Gerichtshof bas kaiserliche Patent (also Gesetz) vom 7. August 1850, R.-G.-Bl. Nr. 325, dessen § 27 das Gegentheil von dem verfugt, was der Justizministerialerlah vom 23. September 1886 fiir zwei Obergerichte verorbnet, inbem er lautet: „Als Geschaftssprache des Obersten Gerichts- und Casiationshofes hat in ber Regel die deutsche Sprache zu gelten; es sind daher alle Vortrage in deutscher Sprache zu halten und die Aus-fertigungen dieses Gerichtshofes in der Regel nur in deutscher Sprache zu erlassen. Jnsbesondere sind die Rathsprotokolle stets in deutscher Sprache zu verfassen. Wenn jedvch die Verhandlung in einer nnderen als ber deutschen Sprache gefiihrt ivorben ist, hat bet Oberste Gerichtshof seine Entscheibung baruber sammt ben Grunben in ber Sprache, in welcher bie Verhanblung in erster Jnstanz gesuhtt wurde, unb in ber beutschen Sprache hinauszugeben." Dieses kaiserliche Patent konne als Gesetz butch keine Verordnung abgeandert werben. Muffe man nun auch zugeben, bah bas kaiserliche Patent vom 3. Mai 1853 beziiglich ber Amtssprache nicht mit Worten basselbe fiir bie Gerichte erster unb zweiter Jnstanz vorschreibt, wie bas Patent vom 7. August 1850 fiir ben Obersten Gerichtshof, so sinbe boch auch fiir bie Sprachenfrage nach § 7 a. b. G.-B. bie allgerneine Auslegungsregel bet Analogie statt unb konne per analogiam bie Regel bed § 27 beS Patents fur ben Obersten Gerichtshof auch fiir die ber Vortrag bes von ihm stabteimmb umgebichteten Nibelungenliebes sein wirb, barf fchon vermoge des bcsondcren Jnhaltes seiner Vortrage als eine ©tohe eigener Art angcsehen werden, die bei ber Be-urtheilung dramatischer Aufgaben im hier mahge-benben Sinne auher Betracht bleibt. Palleske hin-gegen kann ganz sicher mit Strakosch verglichen werden; briber Leistungen stehcn cbenbiittig hoch, obgleich sie wieder andererseits einen interesanten Gegensatz bilden. Wenn, wie fchon oben angcdcutct wurbe, bei einem bramatifchen 33ortrage bas titerarische unb bas theatralische Clement gleichsam oereint finb, so liegt es nahe, bah je nach ber Jnbivibualitat bes Vor-tragenben balb bas eine, balb baS nnbere mehr in ben Vorbergrunb tritt. Der Eine wirb fchlichter im Vortrage fein, jeben allzu tauten Anklang an bie Biihne vermeiben, mehr den Dichter hervortreten lasien, dcr Anbcrc wirb feincn Vorttag thcntrnlifch bclcbcn, ihn mit ben kriiftigcn Accentcn bcr Bllhnc burchbtingen, kurz gefagt, ihn ccht bramatisch auSgeftaltcn. Palleske, mit feiner mehr wcichcn, litcrarifch »erantagtcn Natur, war ein auSgezcichnetcr Vertretcr jener erst gekenn-zeichneten VortragSweise, gleichwie Strakosch als ein nicht minber ausgezeichneicr ber anberen erscheint; bei ihm liegt biefc Art, abgcschcn von einem lebhasten Temperamente, sicher auch in scincm friihcrcn Bil- Gerichtshofe zweiter unb erster Jnstanz angeroenbet werben, unb cs burfte, ftveng genorninen, nicht statt-haft fein, von Demjenigen, was ein Gesetz hinsicht-lich ber Amtssprache fiir ben Obersten Gerichtshof normirte, bas Gegentheil fiir bie Gerichtshofe zweiter unb erster Jnstanz im Verorbnungswege zu norrnircn, unb solite man glauben, fiir die unteren Gerichtshofe etwas Andctcs sestsetzen zu sollcn, so iniihte eS doch auch im Gesetzeswege geschehen." Abg. Gras Richard Elarn-Martinitz stellte im Sprachcnausschussc folgenden Antrag : „Es werde ein Referent fiir ben Ausschuh gewahlt mit betn Auftrage, zu priifen unb klarzu-stellen, auf wclchen Gcbicten unb in welchein Um-fange bie Erlassung von Bestimmungen iiber ben Gebrauch ber Lanbessprachen in ber ©chute, bei Amt unb Gerichten nach ben in Kraft ftehenben gefetzlichen Normen einerfeits in bie Eompctcnz bet Regierung, anbererfeits in jene ber Lanbesgesetz-gebung gehoct, unb hieriiber bem Ausschusse Bericht zu erftatten." Im Abgeorbnetenhaufe beantragten bie Abge-orbneten Knotz unb Genossen, bie Beantwortung ber Interpellation beziiglich bes PraLak-schen Sprachcn-Erlasscs bem Sprachengesetzaus-schusie zur Vorberathung und Bcrichterstattung zu-zuweisen. Das Abgeordnetenhaus nahm ben Gesetzent-wurf, betreffenb bie Erwerbsteucrpflicht ber Staatsbahnen, unveranbert in ber Ausschuh-sassung an. Der Potenctub beschloh bie Bankvor-lage vollinhaltlich anzunehmen, jcboch bie Regie-rung aufzuforbern, noch vor ber Befchluhfassung iiber bie Bankvorlagc im Hausc vom Generalrathe der osterreichisch-ungarischen Bank bie rcchtsverbind-lichc Erklarung zu verlangen, bah 1. bie Censoren auch bem ©tanbe ber kleinen Grunbbesitzer unb der Hanbwerker cntnommcn werben, 2. bie Bclchnung von Warrants obet Vorschiissc auf Rohprobucte unb Jnbusttieerzeugnisse bewilligt werben, 3. in Cis-teithanien zchn weitere Filialcn errichtet werben, 4. bic Provision fiir Datlchen foll hetabgesetzt, 5. bem Kleingewcrbe unb ber Lanbnmthschaft, soroie ben Vorschuheassen soll ein reichlichcrer Credit ge-wahrt werden unb 6. bio Bankstellen sollen sich im Parteienverkehr der Landessprachen und im Verkehre mit den Behorden der amilichen Sprache bedienen. Der Lcgalisirungsausschuh beschloh im Einvernehmen mit dem Regierungsvertreter einen dungsgangc und Bctufc begtiindet: war cr doch der VotttagSmeister eincS der Ersten unter den deutschen Dramaturge« unb Theaterbircctoren, Heinrich Laubc's. — — Strakosch tragt vollig srci vor; kamn bah hin unb mieber sein Blick bas aufgeschlagene Buch streift, ober bah die Hand eine Sritc wendet. Sein Antlitz spicgelt fast immer die Eindriicke deS Dichtenvortei wieder, fein Auge leuchtct und die Handc beglriten in anherordcntlich Icbhaftcn, aber doch insist mah-vollen Gesten den Vorttag. Sein ctstcs, wichtiges Mittel, mit dem cr seine grohen Efsecte erzielt, bleibt frcilich die Stimmc: ein Organ von seltene« Reinheit, K'rnft unb Ausdauer. Vom leisen Fliistern an, dutch den leichten Ploudcrton hinburch, hinouf zur feietlichcn Rebe unb zum bonnernben Pathos sind bicfer auhcrorbentlichen Stimmc alle niensch' lichen Laute gleich geliiufig. Sie bictet uns so rhc5 torische Glanzlcistungen von abwechslungsreichstew Colorit unb Iiiht uns in ben Dichtungcn Fcinheiten crfenncn, bic weber bei bet cigcncn Lcctitre, noch bei einer Biihncnbarstcllung zur Geltung kommen DaS Wirksarnstc bictet Strakosch unstrcitig in ben Mornenten hohen Affeetes. Da ist bic Rebe ctfLllt von echtcm Temperament, bn ftcigt bas Organ milch-tig in bie hochsten Register, bet marine Ton bei Gesctzcntrvurf, demzufolge Urkunden bis zum Werthe von 100 Gulden in Hinkunft nicht mehr der Leri alisirung unterliegen follen. Diescs Gesttz soll iedoch nur in jcnen Landern in Wirksmnkeit tretcn, fceren Landtage fid; fur dcssen Einfuhrung aus-sprechen. In Abgcordnetenkreisen wird ernstlich der Vor-schlag erwogen, falls die Zunahme der Cholera in Budapest anhalt, die Verlegung der Dele-gationen nach Prehburg zu veranlassen. Jm Ausgleichsausschusse beantragte der Abg. v. V u c e t i ch gelegentlich der Debatte, betreffend die Frage der Aufhebung des Freihafens von Trie ft, die Annahme einer Resolution, roor-nach die Aushcbung des Freihafens nicht zu beschleu-nigen sei, sondern nicht friiher zu geschehen Habe, bis nicht alle Vorkehrungsarbeiten fertig gestellt sein werden, und allenfalls die Aufhebung bis zu deren ganzlicher Vollendung zu vertagen. Dagegen erklarte sich Abg. Ritter v. Chlumecki) mit der Praci-firung eines bestimmten Termins (31. December 1889) L die Aufhebung des Freihafens von Triest und 'fiume in der neuen Vorlage einverftanden. Einzelne Local- und Privatinteressen mogen dadurch tangirt werden. Diese treten aber gegen eine Mahrcgel von fo eminenter Bedeutung fur ben Gesammt-Handels-oerlehr in ben Hintergrund. Die Aufhebung des freihafens nmh jedoch mit aller Schommg dieser Localinteressen unb in einer Weise crfolgen, bah bie notbiaen Hafen- und Jnstallationsbauten innerhalb des Aufhebungstermines ausgefuhrt werden. Die Beruhigung, bah bieh ber Fall sein wird, haben die Erklarungen der Regierung nicht gegeben, viel-mchr geht aus densclben hervor, bah wichtige Hafen-bauten innerhalb des erwahnten Termines nicht wer-c fertia gestellt werben. Es gilt bieh insbesondere von den Bauten fur die Herstellung des Bassinslll. Da sich der Verkchr nach Aufhebung des Freihafens in dem Freigebiete (Punto franco) fast ousschlieh-licfi abspielen wird, so scheme die Vergroherung der Anlandevlatze int neuen Hafen mindestens eben so wichtig wie der Vau der Freilager. Die Beschleu-nmuna bet Loschung butch Krahne. Geleiseanlagen f w. werbe bet Zunahme bes Verkehrs ben Manne! an Anlandeplatzen nicht ersetzm. Es ivcire baher Sache ber Regierung gewescn, rechtzeitig biese Bauten • Anariff zu nehmen, nachbcm sie — unb mit me(tt bie Aufhebung bes Freihafens mit be- stimmtem Termine in Ausficht genommen hat. Bis Vortrages erhcbt sich zu packender Leidenschaftlich-keit- aber selbst mitten im sturmischesten Vortrag k mrnt jedcs Wort, jede Silbe zum klaren Ausdruck. ^ede Person hat cine lcicht zu unterfcheibenbe Stimm-ffirbung, die consequent festgchaltcn roirb, und dabci verfagt Strakosch uber eine geradezu uberraschende «ertigfeit, die Niasien laut, ja wild, und doch immer innerbalb' der Grenzen einer roeisen Mohhaltung I r,Aell in lassen. Besonderes Lob vcrdient zugleich N aanze gcistige Auffassung unb Wiebergabe ber ,um Bortrage gebrachten Werke; sie zeugt burchwegs von ftnnigcr unb tiefcr Durchbringung bed Geistcs ^er Programm fiir bie hiesige Vorlesung war . .fa intcreff(inter unb ab>vechslungsreicher Weise rusammengestellt; es cnthielt die gtojje Forumscene « Julius Casar", die zweite Scene aus dem nen Acte der „Muber", „Die Wallfahrt nach «-vlaar" und den „Taucher". Die ganze Mannig-t rl-nfeit seines TalenteS, den vollen Umfang seiner sroittel konnte Strakosch natiirlich vor Allem in der ^ rlichen Forumscene cntfalten; alle Arten der « de: die harmlose Plauderei, die beihende Jronie, feierliche Pathos, die hinreihenbe Leidenschaft, 7. iragische Gewalt, vereinigten sich hier zu einer "cbligen Gesammtwirkung. Einen cihnlichen Erfolg bet Vortragenbe mit ber grohen Rauberscene, heute wissen wir nicht einmal, ob unb roann biese Bauten begonnen werben, nachdem eine beziigliche Creditvorlage noch nicht einmal eingebracht ist. politische Wochenuberficht. Die Berliner „Kreuz-Zeitung", die „Spra-chenfrage in D e ft e r r e i ch" erorternb, sagt: „Die Consequenzen bes gegenwartigen Stanbes ber Dinge sur bas Heer lassen sich kaum riberblicken. Die Zuriickdrangung der deutschen Armeesprache be-sitze eine Bebeutung, bie nicht erst burch bie Klagen bet Deutschen beutlich gemacht werd.n miisse. Die an Hochverrath ftreifenbe Haltung der czechischen Presse in der bulgarischen Frage beweise, bah es mit dem gepriesenen osterreichischen Patriotismus derselbcn schlecht bestellt sei." Die „Elbe-Zeitung", basselbe Thema behan-belnb, schreibt: „Der nationale Streit ist in Defter-reich in ein Stadium getreten, wo Jedermann eine schwere Verantwortung auf sich lobet, ber biefen Streit bedacht oder unbcdacht noch steigert, und dem Justizches fallt in etster Linie die Aufgabe zu, jeden Anlah zu neuem Haber zu vermeiben." Das „Agramer Tagblatt" veroffentlicht bas Parteiprogranrm bes croatischen Centrum- Club s. Als Basis wird die stricte Ein-haltung des ungarisch-croatischen Ausgleichs erlldrt. Auhetbern werben bie Gleichstellung ber Rechte unb Freiheiten ber gesetzlich anerkannten Kirchen unb zahlreiche Reformen auf alien ©ebieten bes offent-lichen Lebens geforbert. Das itnlienifche Cabinet beschaftigt sich mit ber Feststellung von Mahregeln gegen bas Unv sichgreifen ber clerikalen Propaganba. Die Mahnahmen richten sich besonbets gegen die Jesuiten, bie, aus Belgien unb Fronkreich kommenb, Er-ziehungsanstalten gtunben, alle moglichen Erleich-tcrungen des Besuches derselben gewahren unb staats-fcinbliche Gesinnungen nahren. Es oerlautet, bie Regierung beabsichtige, bem Parlamente ein Gefetz vorzulegen, burch welches bie Einwcmderung aus-(anbifchcr Jesuiten in Jtalien erschivert werben soll. Diese Mahregel ist nmso wichtiger, als bie Ein-wanberung srember Jesuiten in Jtalien in ben letzten Jahren wegen ber ihnen in einem grohen Theile Europa's ungunstigen Stromung sehr iiberhanb genommen hat. Die Verbalnote ber bulgarischen Re-gierung on bie Bertreter ber Groh- roahrenb er im Heine'schen Gebicht wieber Gelegen-heit hatte, bie zartesten Saute erflingen zu lassen, Tone von innigfter Weichheit unb schmerzlicher Ruhrung anzuschlagen. Kaum rninber vortrcfflich in seiner Art war ouch ber Vortrog ber Schiller'schen Ballabe, nur war er uns, nach unserem pctsonlichen Gefiihle, roenn wir so sagen butfen, fiir ein Gebicht zu bramatisch, mit einem zu rcichen rhetorischen Apparat ausgestattet, von fast ubertnebenem Geber-benfpiel bcgleitet. Diese allzn starke Anhausung von Mittcln, eine gewisse Neigung zu moglichst vollstan-biger theatralischer Ausgestaltung bunkt uns iiber-hanpt bie Seite, nach welcher Strakosch' Bortrage an einzelnen Stellen on das couventionell Btihnen-mcihige mahnen und zum Widerspruche heraussor-bern. Doch muh man zugeben: ouch wo man mit ihm nicht gonz einverftondcn ist, hat seine Auffassung immerhin noch ihrc Berechtigung. Das Publikum folgte ben Vortriigen mit einer Aufmerksamkeit unb Hingebung, wie wir dieh hier schon tange nicht gesehen. Alles l-mschte wie mit eingehaltenem Athem unb gob sich vollig bem Wohl-klonge ber Stimme, bem Zauber ber Dichtung unb ber Gewalt beS AffecteS hin. Wie an so vielen an-deren Orten, nahm Strakosch ouch hier sein Publikum fbrinlich gefongen; er erzielte auch hier einen vollen unb verbienten Erfolg. m a ch t e informirt diefelben, dah sie, indent sie als Vollstreckerin des nationalen Willens die grohe Sobranje einbernfe, bezwecke, selbe zur Verification der Vollmachten behuss Constituirung schreiten zu lassen, urn sie sobann mit ber Pforte unb ben Grohmachten in Beziehungen zu bringen, bamit sie fur die Wahl bes neuen Souverans Borsorge treffe. Der tiirkifche Commissar Ga b b a n Ef fend i fuchte bie Bulgaren zur Annahme ber russischen Forberungen zu bewegen, fanb jeboch energifchert Wiberstanb- Am 19. b. M. erfchien bas Secret, mit welchem bie Sobranje nach Tirnova ein-berufen roirb. Eine Aenberuitg ist kaum noch benk-bar, roiewohl Nekljubow mit ber Abreise bes ganjen russischen Consulatspersonals broht. Die russische Regierung erlieh ein Runb-schreiben, in welchem sie erklart, bie Gilli gkeit bet Wahlen nicht anzuerkennen; bie bulga-r i f ch e Regentfchaft jjeboch beantwortete bieses Rund-schreiben unter bem Hinwiise auf bie unter ber Aegibe bes russischen Commissars ausgearbeitete Verfassung, wonoch bie Sobranje ausschlietzlicher Richter iibet die Giltigkeit der Wahlen ist. In Sudrnhland fanben vor Kurjem zahl-reiche Nihil isten-Verhaft ungen statt. Wochen-CIiromk. Seine Majestat ber Kaiser roirb sich bent Bernehmen nach zur Etoffnung ber Delegations* S itzungen nach Budapest begeben. — Jhre Ma-jeftat bie Kaiferin roirb Anfangs November in einem fttblichen Klima — angeblich in Corfu — Iangeren Aufenthalt nehmen. Am 17. b. M. feierte bet Carbinal-Fursterz-bischof Friedrich Lan dgraf z u Fursten-berg in Olm utz sein 50jahriges Priester-Jubilaum. In Wien starb Herr Ebuarb Wiener von Welten, President der Creditanstalt. Vom 18. aus ben 19. b. M. find in Triest 7 Cholera-Erkrankungs- unb 1 Tobes-, in Bubo- peft 47 Erkrankungs- und 19 Todes-, in Sz ege-b i n 14 Erkrankungs- und 4 Tobesfalle vorge-kommen. In Triest fanb vor Kurzem bie Grunbung eines b e u t s ch en Miinner-Gesangvereines statt. Vor einigen Togen rotttbe ber Canonicus Don Bianchini von San Marco in Venebig bet foment Austritt aus ber Basilika von einem Jnbivibuum mit ben Worten: „Hier ist Dein Opfer!" ange-fallen unb mit einem Dolche niebergeftochen. Der Morber ist ber Ex-Diokon Vianelli, bessen Uebettritt zum Protestontismus vor Jahren Aufsehen erregte. Dos Teatro filodramatico in Ravenna ist abgebtannt; eine alte Frau tuurbe verkohlt auf« gefunben unb zwei im Theotetgeboube wohnenbe Perfonen verfielen aus Schtecken in Jrrfinn. Der russische Thronfolger soll mit einem Lungenlciben behaftet sein und im Winter in Jtalien Aufenthalt nehmen. Frau B o n c i c a ult, Jnhaberin eines Ver-kaufs-Bazars in Paris, hat ber Altetsversorgungs-casse ihtet Bebiensteten — 2000 an ber Zahl — ben nomhasten Betrag von 4 Millionen Francs geschenkt. Das grohe Casino im Seebabe Biarritz wutbe ein Raub ber Flammen; ber Schaben Be-trdgt 700.000 Francs. provim- unb Local-Nachrichlen. — (Personalna chrichten.) Ftirftbischof Dr. M i s sia hat sich zu ben Bischofs-Conferenzen nach Wien begeben, roetche sich mil ber Congru«-unb Schulfrage beschciftigen. — Diefer Tage feiertcn in Wien Herr Karl Fontaine v. Fel-senbrunn, 82 Jahre alt, Hofrath in Pension, unb dessen Gemahlin Frau Louise geborene Beck, 73 Jahre alt, ihre golbene Hochzeit. Hosrath Fel- senbrunn war Finanz-Landesdirector in Laibach, dann Sectionsrath unb Ministerialrath im Finanzministe-rium. — Der durch eine Reihe von Jahren beim hiesigen stadt. del. Bezirksgerichte als Strafrichter thatig geivesene Gerichtsadjunct Herr čučef ist vor Kurzem als Untersuchungsrichter bem Lanbesgerichte zugetheilt worben. — (Unterkrainer Localbahnen.) Das hiesige Consortium, an bessen Spitze ber Handelskam-merprasibent Herr Kuschar steht, hat bekanntlich schon vor langerer Zeit bem Hanbelsministerium ein bezugli-ches Project, unb zwar fur bie Alternativlinien Laibach-Treffen-Nubolfswerth-Strascha unb Laibach-Seisen-berg-Rubolfswerth mit ber Abzweigung von Grotz-lupp nach Gottschee vorgelegt unb bus erwahnte Ministerium hat hieriiber vor Kurzem bie Tracen-revision angeorbnet. Bei dieser Gelegenheit brachte das „Centralblatt fur Eisenbahnen" iiber den Gegen-stand folgende Mittheilungen: „Dieses vom techni-schen Stanbpunkte im Allgemeinen als zur Ausfuh-rung geeignet befunbene Project rourbe ber Lanbes-regierung in Laibach mit ber SXufforberung iiber-mittelt, bezuglich beSfelben bie Tracenrevision einzu-Ieiten. Die Amtshanblung hieruber, vorbehaltlich eines etroa nothwendigen Localaugenscheines von ber Lan-desregierung, ist fur ben 5. November b. I. im Rathssaale bes Stadtmagistrates angeorbnet worben unb konnen die Plane bes betreffenben Untemehmens beim Stadtmagistrate Laibach unb bei ben Bezirks-hauptmannschaften Umgebung Laibach, Rubolfswerth, Littai unb Gottschee eingefehen unb in Ansehung ber Bahnrichtung oder ber Stationsanlagen, sowie in Ansehung ber Jnteressen unb etwaigen erworbenen Rechte bestehenber Transportanstalten Erinnerungen oder Einwenbungen von ben Betheiligten mundlich oder fchriftlich bei ber Commission vorgebracht iver-ben. Diese Amtshanblung hat bei dem Umstande, als eine Concessionswerbung ober iiberhaupt ein be-stimmter Antrag bes gedachten Consortiums roegen AuSfuhrung der project!rten Bahn nicht vorliegt, zunachst nur ben Ziveck, klarzustellen, melcher ber beiben in Vorschlag gebrachten Varianten nach Mah-gabe ber localen unb ber sonstigen hiebei in Be-tracht kommenden Verhaltnisse ber Vorzug einzu-raumen, beziehungsweise roelcher Tracenzug zum Behufe ber ermoglichten Aussuhrung in's Auge zu fassen sein wird. Das Project urnfaht nebst ber Hauptlinie Laibach-Rudolsswerth (Strascha) noch den Fliigel Grohlupp^Gottschee. Die erstgenannte Hauptlinie zweigt von ber Siibbahnstation Laibach ab unb gelangt iiber Rubnik, St. Marein unb Weixelburg nach Posenbors, von melchem Puntte aus fiir ben tveiteren Tracenzug zwei Alternativlinien in Aus-sicht genomnten find, unb zwar entweber im Gurk-thale iiber Seisenberg nach Rudolsswerth ober even-luell iiber Treffen nach Rubolfswerth. Im Falle letztere Linie zur Ausfiihrung gelangen solite, ist beren SScrliingerung bis Strascha beabsichtigt, urn die Jnteressen dcs Gurkthales thunlichst zu beriick-fichtigen. Die Lange ber Hauptlinie ist in Folge ber Weiterfiihrung ber letzteren Alternativtrace fur beibe Varianten gleich gross unb betragt 82 5 Kilometer. Die vorerroahnte Flugelbahn beginnt in ber Station Grohlupp ber Hauptlinie unb siihrt iiber Rat-schach, Reifnitz unb Mitterborf nach Gottschee. Dieser Fliigel hat eine Lange von 49 Kilometern, baher das projectirte Bahnnetz im Ganzen 131*5 Kilometer Lange urnfaht. Die Anlageverhaltnisse ber Hauptstrecke Laibach-Rubolfswerth (Strascha) sinb derart gewahlt, bajj nach einem eucntueHen seiner« zeitigen Anschlusse bcrsclben an bie Linie Karlftabt-Fiume sich auch ein Transitverkehr iiber biese Linie beroegen konnte. Die effectiven Baukosten inclusive Fahrpark unb Jnlercalarzinsen sind mit nachstehenden Betragen in Aussicht genonuncn: fiir bie Strecke Laibach-Treffen-Rudotssiverth-Strascha 6,423.000 ft. (77.854 fl. per Kilometer); fiir bie Strecke Laibach- Seisenberg-Ru'volfswerth 6,588.000 fl. (79.854 fl. per Kilometer) unb fiir die Strecke Grohlupp-Gott-fchee 2,924.000 fl. (59.612 fl. per Kilometer). Das gefnmmte effective Anlagecapital wiirde sonach 9,347.000 fl., eoentueU 9,512.000 fl. betragen." — (Jmmer nur bie Sprache!) Unsere slovenischen Politifer in Krain lieben es bekanntlich, sich ungefragt unb ungebeten in bie Angelegenheiten ber Siachbarlanber einzumifchen unb obwohl ihnen von ba aus oft schon in recht unnngenehmer Weise heirn-geleuchtet rourbe, fpielen fie sich boch intiner roieber auf bie aufdringlichen Begliicker von Bevolkerungs-kreisen hinaus, bie fie nicht nur nichts angehen, son-bern bie ihnen fogar bereits in nicht mihzuverstehender Weise ihren Unwillen iiber ein berartiges Vorgehen ausgebriickt haben. In besonbers nachdriicklicher Weise haben bekanntlich unfere nationalen Matadore unb ihre Presse berartige wenig fchmeichelhafte Zuriick-roeifungen aus Karnten erfahren, trotzdem wirft sich das Organ dcs P. Klun, der „Slovenec", eben jetzt roieber zum Anwalt der Karntner Slovenen bei ber Besetzung bes durch den Tod des vortrefflichen Fiirst-bischofes Funder vacant gewordenen Gurker Bis-thums auf. Nun, roenn das clerifale Blatt sich noch begniigte, fiir einen kiinftigen geiftlichen Dberhirten von reichem Wissen unb grower theologischer Gelehr-samkeit, von grower Erfahrung unb integrem Cha-rakter zu plaibiren, so mochte fetches von seinem Stanbpunkte noch am Enbe angehen, boch bas allein scheint basselbe nicht zu interessiren unb es ver-langt als die Haupteigenschaft, wo nicht als das einzige unumgangliche Erfordernih des nochften Bischofs von Gurk — bah er gut slovenisch tonne. So handelt es sich fiir bie Nationalen einfchtiehlich ihrer Geiftlichfeit intiner unb iiberall nur, unb selbst bei ben hochften staatlichen unb firchlichen Aufgaben, urn die Sprache; was nur Mittel sein sollte, ist Selbst-zweck, ist das oberste Ziel alter Bestrebungen unb Wunsche. Was man von slovenischer Seite bei ber Besetzung bes Gurker Bisthnms eigentlich in Karnten anstrebt, geht ivohl am besten barauS hervor, bah ber slovenische Canbibat fiir biefen Posten ber Dont-herr Einspieler sein foil, ber bekannte karntische Slovenen-Agitator, einer ber in Karnten zum Gliicke unverhattnihinahig roeniger zahlrcichen Geiftlichen, die es an nationaler Ucberhebung unb Fanatismus ihren trainischen Amtsbriidern gleichthun. Dah bei einer Berufung roie der Einspieler's der nationals Friede in einem ber roenigen Lander, wo er noch herrscht, gebrochen ware unb dah dieh ein Bebeu-tenber Factor ware, urn Zustiinde roie in Krain nnzubnhnen, wo ein Theil bes Clerus ber Trager unb Hort ber nationalen Jntoleranz unb des Un-friebens im Lanbe ist, bas ficht natiirtich Friedens-apoftel vom Schlage r. Klun's rocnig an. Der ver-ftorbene Fiirstbischof Funder roar ein Mann der 9luhe, Miihigung unv Lersohnlichteit, ein ivarmer Freund des nationalen Friebens unb eben baruin roar er bei der national gesinntcn Geiftlichfeit unb den slovenischen Fiihrern nichts roeniger als beliebt. Nun mochten fie einen Nachfolger haben, unter dessen Auspicien oder wenigstens Duldung sich cine ergiebige nationale Hetze mit llnterftiitzung des bortigcn Clerus auch in Karnten insceniren liche. SSorlausig blcibt aber boch noch zu erwarten, dah die Negierung, voran Herr v- Gautsch, fiir ben Gurker Bischofsfitz abermals einen Mann ber Ruhe unb Mahigung unb vor Allem einen Mann, bet jedem nationalen Haber feint) ist, finben werdcn. Es muh boch auch ber jetzigen Negierung barunt zu thun sein, die gliicklicher-roeise in Karnten noch bestehenden Verhaltnisse auch fiirbcthin aufrecht zu crhnltcn. Verhaltnisse, bie vor nicht gar zu longer Zeit bas uncingefchrantte Lob IcincS Gcringcren fanben als Sr. Majeftiit beS Kaisers felbst. — Nach Schluh dieser Zeilen finben ivir in ber „Marbg. Ztg." bie 9Znchricht, „dah die Negierung den Fiirstbischof von Laibach, Dr. Missia, Hiezii tin Biertel-Bogtn Brilagt. zur Uebernahme bes Gurker Bisthums beroegen roil. Dr. Missia ist ber slovenischen Sprache vollkommen mciditig, trotzbem aber bei ber Geistlichkeit in Krain unbeliebt, roeil er ©teirer ist unb burch feinen tangen Aufenthalt in Graz bie Manieren ber slovenischen Geistlichkeit abgeftreift hat". Wir reprsdu-ciren biefe Mittheilung, miissen aber selbstverstanbtich bie Verantwortung fiir beren Genauigkeit in jeder Richtung dem fteirifchen Blatte iibertaffen. — (Rationale llnbutbfamkeit in ber Kirche.) Besonders roiverlich erfcheint national Ueberhebung unb Einseitigkeit, roenn sie sich auf religiofem Gebiete gettenb macht unb trotzdem iibertragt bie slovenische Presse ben Sprachenstreit oft genug auch auf biefeS Felb. So bilbet insbe-fonbere bie Thatsache, dah in ber hiesigen Dom-firche haufig beutfch geprebigt ivird, fiir unfere slovenischen Fanatik« einen Stein des Anstohes unb gerabe jiingft roieber rourbe bariiber mit bem em-phatifchen Ausrufe Stage gefiihrt, ob benn nicht slovenische Geistliche ba feien, das Wort Gottes in slovenischer Sprache auszulegen, unb roarum benn immer beutfche Prediger zu firchlichen Vortragen in ber Domkirche berufen roerben. Dieser slovenische Aerger iiber beutfche Prebigten in Laibach ist, ganj abgefehen von der bctrtn sich nmnifeftirenben Einseitigkeit und Jntoleranz, ivohl auch in jeder anberen Beziehung hochst iibel angebracht, er lenkt aber zu-gleich in hochst unvotsichtiget Weise bie Aufmerk-famkeit auf bie bekanntermahen im Allgemeinen ziemlich mangelhafte Befahigung ber hiesigen natio-naten Geistlichkeit fiir bas Prebigeramt. Zunachst roerben in Laibach, bas eine zum vierten Theil beutfche Einwohncrfchaft hat, schon aus biesem G runde beutfche Prebigten unter allot Umstanbcn eine Noth-iv.ndigkeit sein; roenn aber fiir biese Function feit mehreren Jahren beutfche Geistliche von auswdrtS berufen roerben, so ist ber Grunb hiefiir notorifch kein anberer, als roeil eine einheimische Kraft, die im Stande ware, einem gebilbeten Publikum einen gleich fessetnben tirchtichen Vortrag zu halten, eben nicht zu finben ist. Sobald hiesige Geistliche vorhanden sein roerben, die vor A Item das Deutsche im vollen Untfange beherrfchen und die zugleich iiber jeneS Mah allgemeiner Bildung verfiigett, urn Prebigten halten zu konnen, die ein gebildetes Publikum anzuzichcn vermogen, dann roird feitens ber kirch-lichen Dberen bie Berufung (lusroiirtiger Kriifte roahr-schcinlich aufhoren. Bishin roerben nicht nur bie bcutfchen, soitbcrn auch bie slovenischen Kirchenbe-fuchcr ber befferen Classen, die zu ihrettt Gliicke alle deutsch konnen, immer tiebcr unb jahlrcicher die Prebigt eines tiichtigen ausroartigen als bie eines. ungeeignetcn einheitnischen Kanzelrebners anhoren. — (Der it e u c ft e Generala n wait ber Slovenen) fcheint ber vor Kurzem in Siibsteier-tttark gcroahlte slovenische Abgeorbnctc Dr. Gregorec zu sein; einer Melbmtg nach stcllte namlich bcrfelbe zur Abivechslung roieber einmal die schon so oft getjortcn angeblichen Wiinsche der Slovenen Unterfteicrnmrtg zusaminen unb iiberrcichte biesetben — aber biehmat nicht der Regierung, sondern dem Executivcomit6 der Rechtcn. Vielleicht nicht ganj mit Unrecht scheint man also dieses (Somite bem Mini* fterium gegeniiber fiir die tnahgebenbere Jnstanz zu halten ; auch hofft man moglicherroeife gegenroartig, roo antiihtich ber Ausgleichsverhanbtungen ber luogo (li traffico hauptsiichlich im Executivcomitv ber Ma-joritat concentrirt ist, aus bent angebeuteten Wege ant unmittelbarsten von bent Falle eiiteS „do ut dcs“ profitiren zti fomten. — (In bie o ft e r r c i ch i f ch e Delegation) rourben fiir Krain gcroahtt: Dr. Poklukar als Delegirter unb CanonicuL Kljun als Ersatzmann. — (Vo n ber R e i ch 6 r a t h 8- unb Landtag s iv a h t in U n t e 11 r a i n), bie an Stelle beti verftorbcncit Abgcordncten Obresa aus ben Beilage zu Nr. 324 dcs „Laibacher Wochenblattes^. 6. December (fur ben Reichstath), beziehungsweise 29. November (fur den Landtag) angeordnet rourbe, roar bisher in ber Oeffentlichkeit nicht allzuviel zu Horen, auch bie slovenische Presse verhielt sich uber bie Angelegenheit sehr schweigsam, was in solchen Fallen immer ein Zeichen ift, bah in ber Partei noch eine gewisse Uneinigkeit herrscht unb uber bie person eines geeigneten Candidaten bie Meinungen noch sehr ausemanbergehen. Die Jnnerkrainer Wahl-bezirke ftnb solche, bie mit grotzer Vorsicht behanbelt sein roollen unb es muh namentlich immer stark mit bem Einflusse ber Localgrohen gerechnet werben; von einem blohen Octroyiren eines Canbitmten butch das nationale Central-Wahlcomite, roie bieh in so oieten anderen Wahlbezirken des Lanbes moglich unb ublich ift, kann hier nicht ohneweiters die Rebe sein unb verschiebene slovenische Matabore, roie Dr. VoSnjak unb Dr. Zarnik, haben mit ben Jnnet-krainet Wahlern bekanntlich schon recht unangenehme Erfahrungen gemacht. Jungstens rourbe nun fur morgen, Sonntag, eine Versammlung slovenischer Reichsraths- unb Lanbtagsabgeorbneter angefunbet, bei benen bie ausstehenben Jnnerkrainer Erganzungs-wahlen zur Besprechung gelangen. Nach unserer Information aus ben Wahllreisen roar von ber Lanb-lagsroahl unter bet Wahlerschaft noch sehr roenig die Rede unb bah Jntetesse concentrirte sich bisher auf das naturgemah roeit roichtigere Reichsraths-mandat, ohne bah jeboch auch hiefiir ein (ianbibat qanz entschieden in ben Vordergrund getreten ware. Der ©egencandidat Obresa's bei ber letzten Reichs-rathsroahl roar bekanntlich bet ©erichtsadjunct Dr. SDollenz; ba an bessen echten nationalen Cualitdten roohl letn Zroeifel geftattet ift, so roare er biehmal in geroifsem Sinne ein Canbibat, ber sich von selbst erqabe; trotzbem rourbe sein Name bisher nicht allzu-oiel genannt. Die beibcn bisher am meisten in Dis-cuffion gejogenen Canbibaten ivaren zroei Beamte, Herr Regierungsrath Globočnik unb ber Staats-anwaltsubstitut Herr Ferjančič. tičite eben ©enannten -ollen einen ziemlichen Anhang haben, both bie Chancen bes Letztgenannten etroas besset ftehen. Jrgenb Berlahliches ift aber int Augenblick noch nicht zu faaen unb es erfcheint nicht ausgeschlossen, bah plotz-It* noch ein neuer Ganbibat, aUenfalls eine cinfluh-reiche, in Jnnetktain selbst bomicilitcnbe Personlich-feit auf ber Lilbflache erscheint unb bie bisherigen Manbatsberoerber ciussticht. Jebensalls ift es nicht ohne SBebeutung, bah vorerft, unb zroar gerabe in einem Jnnerkrainer Wahlkteijc nut 3tegierungsbcmnte alS Canbibaten in Etortetung ftehen. Es ift felbft; vetstanblich, bah bie beutfch-lxberale Partei, roie bei allen ohnlichen Wahlen ber letzten Zeit, so auch bei ben bevorstehenden Ctgdnzungsivahlen sich aus ben oft erorterten Griinben jeber Theilnahme enthalten roirb. u ch cine h i ft o t i s ch e Reminiscent.) Jm Schlosfe Hopfenbach bei Rubolfsivetth wurbe vor Kutzem — roie bic „Laib.Ztg." ntelbet — die Feier bes roahtschcinlich 1‘JOOjiihrigen BestanbeS bieser Bergfeste feftlich bcgangcn. Dcr betteffenbe Bc-richterstatter meint unter ticrufung auf bie Autoritdt bež krainischcn Chronisten Valvasor ben Bcweis er-hraAt iu haben, bah bic Romer nach bem Falle Metullums iin Jahrc 14 v. Chr. ©. auf bem Verge, mo nun besagte« Schloh sich befmbet, erne Wtilttar-ftation NamenS Praetorium Latobicorum gegiunbet Lben Letztcret Name kommt bei ben romifchcn Scbtiftstelletn nicht vor, roohl aber in ben altcn ^tinemrien, ivclche als Marfchroutcnkattcn bicnten, unb zwar aid eine bet ©tationen ztuifchen Emona lLaibach) unb Neviodunum (Dernovo bei ©utkfelb). 3>r Verlauf bieser Romerstrahe laht sich noch hcut ru Tage genau verfolgcn, vie bebcutcnbftc Onfchaft In betselben roar bas in R.bc ftchenbe Praetorium Latobicorum, roelcheS an bet ©telle bed heutigcii Srefren sich befand, kcincLrocgS aber in Hopfenbach, welcher Berg von del Romerstrahe gar nicht beruhrt rourde, indem biefe von Treffen aus nicht die Rich-tung ber heutigen Reichsftrahe nach Rudolfsroctth nahm, fonbern norbtich von berfelbett gegen die ©urknieberung fiihrte. Jenes Praetorium roar nicht eine geroohnliche Ansieblung, sonbern ein romisches Municipium mit cotnmunalen ©inrichtungen nach bent Vorbilbe ber Stable Jtaliens, fiir seine raumliche Ausbehnung spricht ber lXmftanb, bah ber ausge behnte Tteffener Soben eine ber reichften Fundstellen romifcher Antiquitaten in Krain ift, man tennt von bort 15 Rbtnerfteine, barunter viele Votivsteine von Militarpersonen, baher auch anzunehmen ift, bah bort eine starke romifche Besatzung beftanben hat. Schon Valvasor oerinuthete aus ben oieten von ihm in Treffen gefammelten tbmischen Alterthiimern, bah bort eine bebeutenbe Stadt einft geroefen fei, lvah-renb er bei ber Bcfchtcibung des Schlosses Hopfenbach von bem angeblich bis in die Romerzeit zuriick-reichenden Alter bešfelben keine Notiz nimmt unb auch keinen bort gemachten romischcn Funv erroahnt, ben ber geroiffenhafte Forscher geroih angefiihrt hatte, falls ein folcher ihm von bort bekannt geroefen roare. Ebenfo kiihn roie bie Usurpation bes Schlosses Hopfenbach als roichtigfter militarischer Stationsplatz im Lanbstriche ber Latobiker ift bie Annahme bes Festberichterstatters ber „2aib. Ztg.", bah das vom Kaiser Augustus eroberte Metullum an ber Stelle bes heutigen Rudvlfsrocrth geftanden fei; auch bieser SSehauptung gebticht es an ben sprcchcndcn Berociscn vottomischet Sllterthumer unb Vcrschanzungen, bie eine Ansieblung von ber Bedeutung Metullums zuriickgelassen haben rnuhte, roovon jeboch in Rubolfs-roerth nichts zu bemerken ift; unftreitig lag bieser Hauptsitz ber Japoben viel oftlicher, er ift im Saafer Bezirke zu suchen. Vom innetkrainischen Metullum aus brangcn bie Romer gegen das heutige Unter-krain vor unb unterroarfen sich bie bafelbft roohnen-ben Volksstammc ber Latobiker. Hiemit ftimmt auch bie Angabe ber romifchcn Schriftstellet ubetein, bah nach bem Falle Aietullums viele befeftigte Castelle in unferem Lanbc von ben Rometn enichtet rourben, um bie illyrischen Bergvolker im Zaume zu hatten unb roeitere Eroberungen zu machen. Auch in ber Richtung von Laas gegen bas Gurk-thal fiihrte eine Romerstrahe unb sinb langs berfelben, foroie auch roeiterhin gegen Neviodunum an ftrategifch roichtigen Punkten, namentlich auf Bergan-hohen, bie einftigen von ben Romern befeftigten Punkle, als ©rabifche, nod) heute crkennbar, bort kommen stets auch romifd;e Refte vor; berartige Lergvesten roaren z. B. Ilova gora, Walitschendorf, Tctbinz ober Neubegg, St. Anna ober Treffen, Strafcha ober Ard) u. a. m. Hochstens als ein fol- cher befeftigter Punkt zivciten Ranges konntc Hopfenbach in bem Fallc angefptochen roerben, roenn es geldnge, butch romifdje Aiiiiizcn unb butch bafelbft uorhanbene ©rdbet, Maucr-, Ziegcl- ober ©efahrefte ben Nachweis zu erbringcn, bah tiberhaupt bort je cine romifche Ansieblung beftanben hat. — (Das Anastasius Grun-Denkmal) ift in ber Nacht vom vorigcn Montag auf Dienstag ivieber einmal mit Koth unb Tintc bcfubelt roorbcn. Cs ift bieh leibet nicht die erfte dhnliche Leiftung unb sie roirb votaussichtlich auch nicht bic lctzte fein Ueber bic Urfadjen folch' fdjmdhlicher Votkominnisse unb ihren Zusarninenhang mit anberen Etscheinmigen nochmals etivas Ausfiihrlicheres zu sagcn, lohnt sich roohl nicht ber Miihe. Unter ben gcgcniuattigcn Vcrhaltnissen ift aus mehr als einem Gtunbc auf bas Vetschivinben folcher ,,bercchtigter Eigenthiimlich-keitcn" ohnehin nicht zu rcchnen. — (Det hier b e ft e h e n,d e 6 d c i l i e n-verei n), dessen Hauptziveck auf die Vcrbreitung cincs ben liturgischen itiorfdjristen genau entsprechen-beit KitchengesangeS gerichtet ist, erfreut sich bekannt lich bei ben Nationalen ber strengen Obfetvanz unb fonoch auch bei einem gvohcn Thcilc bet ©eiftlich- keit durchaus keiner Sympathien. Vor langerer Zeit fchon hatten roir einmal ©elegenheit, ausfiihrlichcr von den heftigen Angriffen zu reden, benen ber Verein unb dessen Protector, Fiirstbifchof Missia, con nationaler Seite, und zroat Letzterer insbeson-bere d°shalb ausgesetzt roar, roeit et sich gegen die von siuvenischen Fanatikern angestrebte Slavisirung ber Siturgie ausgesprochen hatte. Diese Abneigung gegen den Gdcitiennerein einerseits unb andcrerseits jene Sttbmung, auch das kirchliche Seben ben cxtrern-ften nationalen Aspirationcn bienftbar zu machen, schcinen aber ungefchroacht fortzubestchen. Wie aus ben Mitthcilungen bes Vereinsvorstanbes anlahlich ber jiingst abgehattenen Genetalversamrnlung des Cdcilienvereines zu entnehmen roar, hat es ndmtich ber Verein noch immer mit zahlreichcn ©egnern zu thun, bie Theilnahme am Vereinsotgane nimmt ab unb bie Zahl ber Mitglicdcr ift gegenuber den roeiten Krciscn, bei benen man ein teges Jntetesse fiir die Vetcinszroeckc erroarten solltc — ber gc-sammte Clcrus, bie Lchrcrschaft, bie Otganistcn u. s. ro. — eine auherotbentlich geringe; sie be-trdgt nut 150. Dicsc Semerkungen bes Veteins-vorstanbes sinb in ber That sehr bezeichnenb. Man konntc boch mit gutcm ©runbe erroarten, bah ein Verein roie bet Caeilicnverein bei ber gefammten ©eistlichkeit des Landes ohne Ausnahme bie aus-giebigfte Unterstiitzung fanbe, bieh umfo mehr, als dessen Leitung ja ohnehin in nationalen Handen liegt und er den slovenischen Kitchengesang ebenfalls zu fotdcrn beftrebt ist; trotzbem finbet er bei unse-ren streitbaren Landkaplancn offene unb stifle ©eg-nerfchaft, roeit er eben nicht einfach ultranationale Besttebungen auf kirchlichem ©ebiete oerfolgt und roeit er namentlich in die Propaganda fiir bie Sta-visirung ber gefammten Siturgie nicht cinstimmt. Diese Erscheinung ist nebft fo oieten anberen ein bemerkensiverthes Zeichen fiir bas Mah ber nationalen Ueberfpanntheit, bem ein sehr bebeutenber Theil unseres Clcrus beklagensroerther Weise und roahrlich nicht zurn Vortheile des kirchlichen LebcnS »erfallen ift. — (Die Farnitienabcnde des Lai-bad)er beutschenTurnveteines), roetd;e sich in ben Kreisen ber hiesigen veutschen Biirgerschaft in ben letzten Jahten einer fteigenben Bcliebthcit erfrcuten, roerben auch heuer Mitglieber unb Freunbe bes Vereines zu gefeltigem Verkehre vereinigen. Dcr erfte imLaufebesHerbstes finbet heute ben 23.b. M. in ber © I a § h a 11 e bes Casinos ftatt, unb roirb an bcmselben bie Sangerrunbe bes Vereines in her-uorragenber Weise betheiligt sein. Aus ben Reihen ber Sieber, bie zum Vortrage gelangen follen, feien erroahnt bie Chore „ Heute scheib' ich" von Jsenmann, „Det beutschc Sang" von I. Schmolzct, „Dcr ©ail’ thaler Jdgcrmarsch" von Koschat. Diese, roie ctnbete Sieber bezeugen, bah bie Sangerrunbe ihtet Auf-gabe, das votksthtimliche Lied zu pflegen, ge-treulich nachzukommen beftrebt ist. Allcin auch noch anbete mufiknlische unb beclamatorifche ©enitffe roerben bie Theilnchmer iibcrtaschen unb oerspricht bet Vortrag bes „B'hiit bich ©ott, es roar’ zu schon geroefen" (Baritonsolo mit Clavierbegleitung) beson-bcren Ersolg. Von ben iibrigen Nuinmern bes Programmes erroahnen roir nod;: „Das Lieb vom Frauen-herzen" von 9JZ. Saphir, Declamation mit Clavierbegleitung (Musik von H. Proch), vorgetragcn com Hrn. ©. Biagosch, Mitglicb bet hiesigen Biihne. Die k. k. Regiments-dopeQc, bcren Vortrage ben Abend einleitcn unb bie um 8 Uhr beginnen, roirb in ben Zroischenpausen ein nicht minder reichlichcs Programm inusifalischer Neuigkciten zum Vortrag bringen. Wir ivunschen ben Bestrcbungcn bes Vereines zu biescm scinen Untetnchmen, bet beutschen Gesellschaft Lai« bachs im Verlaufe bet Hetbst- unb Winterszcit ©e-legcnheit zu gefeltigem unb nnregenbcm Verkehre zu bieten, roie im Votjahte den beften Erfotg. — (D er V ere i n der Aerzte in Krain) feiert in der kommenden Woche, unb zwar mn 28. d. M. das Jubilaum seines 25jahrigen Bc-standes. Derselbe ist der alteste arztliche Nerein in Oesterreich, und in Folge seiner Initiative ist seiner-zeit auch der erste Aerztevereinstag in Wien zu-sammengetreten. — (Die St. Jakobskirche), welche im Lause dieses Sommers im Jnneren einer umsang-reichen Renovirung unterzogen worden war, ist am 17. d. M. com Herrn Furstbischof Dr. Missia feierlich consecrirt worden. An den durchgesiihrten neuen Arbeiten find insbesondere vier vom Maler Herrn Georg Šubic an der Decke des Presbyteriums und des Mittelschiffes ausgefuhrte Frescogemcilde hervorzuheben. — (Der Ansschnh des Deutsche« S ch u lv er eincs) hat in seiner letzten Sitzung die Ertheilung des Schulunterrichtes in einer Gemeinde des Gottscheer Bezirkes butch Bewilligung einer Unterstiitzung bes bortigen Nothlehrers geforbert unb der Schulerlade des Gottscheer Gymnasiums einen weiteren Beitrag gewahrt. — (An Spenden f it r dieO rtsgruppe Laibach des Deutschen Schulvereines) sinb in letzter Zeit eingegangen: vom Kegelschieben der Turner 2 fl. 2 kr., von einem alien Turner 40 kr., fur Eichenlaub 80 kr., aus Stein 10 fl. 10 kr., von einem Ungenannten 4 fl., von der Turnerkneipe 9 fl., zusammen 26 fl. 32 kr. — (Der technischeVerein sur Krain) begann seine Versammlungen und geselligen Zufarn-menkunste in dieser Saison am 20. d. M. im Hotel „Stadt Wien/' — (Jm hiesigen Ursulinenkloster) wurden in der vorigen Woche als Chorfrauen auf-genomnten: Theresia Martintschitsch und Thekla Oswald aus Krain, Theresia Kortsche, Theresia Kos und Theresia Nichar aus Steiermark. — (D i e Cholera in Krain.) Die Epidemic herrscht derzeit nut in 2 Gemeinden, in Brunndorf unb Grible. In Brllnndorf erkrank-ten feit 3. October 16 Pcrsonen, von benen 6 star-ben, 4 genafen unb 6 in Behandlung verblieben. Da die Letzteren bereits durchwegs reconvalescent sinb unb die letzte Erkrankung am 17. October stattsand, so ist zu hoffen, bah hier bie Krankheit bem Erlofchen nahe ist. In Grible (Bezirkshaupt-mannfchaft Tfchernembl) erkrankten feit 10. October 8 Personen, bartmter 5 Kinber. Es starben 3 Kin-ber, 3 Kranke genafen unb 2 bliebcn in cirztlicher Behanblung. Die le^te Erkrankung sanb am 17. October, bcr letzte Tobessall am 13. October statt. Der am 5. October verstorbene Siidbahn-Conbucteur Bartolz, sowie ber in Nerchnik, Gemeinbe Alt-markt (Bezirkshauptmannschaft Loitsch), verstorbene Knabe sinb, nnch bem Ergebnisse bcr bacteriologischen Untersuchung, nicht an asiatischer Cholera gestorben. Bei ben Brumiborfct Fallen biirftc bie Mranfheit butch ben Contact bet Zwanglinge mit Lasetbachem, welche die ©trahc von dort nach Brunndorf vielfach begehen, bei den Fallen in Grible aus Groatien, unb zwar aus Velika paka eingeschleppt worben fein. — (D ie Gewerkschaft Littai), welche in ber SBlei- unb Quccksilberprobuction bereits bie schbnsten Nesultate crreichte, Hat vor Kurjem eine netie Lagcrstatte bieser Mineralien von bcbcutcnber Machtigkeit aufgeschlossen. In bem betreffenben Stollen wtirben die Arbeiten fchon feit brci Jahrcn ciftig betrieben unb vor tin paar Wochen gclitng cs, bort teichc Blei- unb Ouecksilbercrze aufziischliehcn, welche fiit die fiinftigc Production von grosser Tragivcite fein roctdcn. — (D a m p f e rl i n i e Tticst-Vencbig.) Der Verwaltuiigsrath des ofterreichifch=tingarifchcn Lloyd gibt bekannt, bah die Linic T r i c st - V c n cb i g wicber aufgenommen witd, jedoch nut fiit Waaren mit cvcntuellen Abfahrten bei voller Ladung. Es wird von Fall zu Fall kundgemacht werden, wenn der Dampfet zut Ladung bcreit ist. — (Das Tabakgcfalle in Krain) hat im ersten Semester 1886 ein um 14.833 fl. hoheres Ertragnih als in der gleichen Zeit 1885 geliefert. — (0 6 ft a u S f uhr.) Die Mcngc ber in biefem Hcrbstc aus Krain nach bem Auslanbc, vor-nehmlich nach 2Burtem6erg auSgefuhrten Acpfcl soll gegen 400 Waggons betragen haben. Einzelne ber personlich hier erschienenen wiirtembergifchm Handler fauften um 70.000 bis 80.000 fl. Obst ein. Jcbcn-falls find heuer auf biefem Wege bebeutende Sum-men in's Sanb gekommen. — (Theater.) Die erste Dperettennooitat ber Saison roar „Don Cesar" von R. Dellinger. Der Text ist dem gleichnamigen Stiickc „Don Cesar be Bazan" oon Dumanoir nachgebitdct, der ben Namen seines Helben bem Victor Hugo'schcn „Ruy Blas" entlehnte. Das sranzosischc Lustspicl gehort zu ben nmiifanteften unb schon insoferne war bie Wahl besfelben zur Grunblage des Textes eine gliickliche. Das Libretto ist auch im Ganjen geschickt gemacht und sogar die Verse sinb manchmal nicht ubel. Die Musik gibt Zeugnih von bem Streben, einen bessercn Slyl in bie Gattung ju bringen; bie Instrumentation ist meist sotgsaltig gearbeitet unb in einigen Melobien tritt eine vornehmc Haltung zu Tage. Dah es ba unb bort an einer Reminiscenz nicht sehlt, kann faunt ntehr iiberraschen; in welchet Dperette der letzten Jahte mate derlei nicht vvrge-tommen ? Die Darstellung roar im Allgemeinen eine vollkommen beftiedigende. In erstet Lime ist Ftl. Palme zu nennen, die als „Maritana" fid; in gefanglicher und fchaufpielerifcher Bejiehung ncuerlich als die tiichtige Dperettenfangcrin bewahrte, als die roir fie feit Langem tennen; neben iht roar Herr Rust in der Titelrolle hochst witksam; etivas wc-niger Forcitcn der Stimme an ein paar Stcllcn und etivas roeniger Ncrvositcit im Spiclc hatten die Leistung vicllcicht noch etsolgreicher gemacht, obroohl dicsclbc, roie crroiihnt, im Ganjen dem (Shcirafter dct Nolle vollig entsprechend und dutch ihre Ftische unb Unmittelbarkcit fesselnb war. Herr G t c i s-negger (Atchivat) unb Hctt Feucrciscn (Minister) reprafentirten jwei komijche Figuren aus bem bereits fchablonenhaften fpanifchen Hofstaatc so vieler Operetten mit vielem Gliick unb, was besonbets ju lobcn ist, ohne jebe unangenehnte llebertreibuttg. Herr Schertel fang unb fpielte ben „itonig" in befriedigendet Wcisc, Ftl. Frohlich (Pueblo Escubcto) lich cs an Bcmiihung nicht fehlen, ihrcr Aufgabc gerecht zu werden, was iht jedoch thatfiich-lich nut junt Thcilc gelang. Chor unb Drchestcr gc-niigtcn. Die hiibsche Dperette, ivic bie gutc Auffiihrung hatten oerbicnt, batz Bcsuch unb Beifall betrachtlich groher gcwesen wiircn, als bieh thatfiichlich bet Fall ivar. — Eine andere Novitat dct letzten Tagc roar: „Dct Goldmcnsch", eine „Komobie" nach bem Jokai'fchcn Romanc gleichen Namcns, ftir die bcutfche Btihnc frci bcarbeitet von Schnitzcr. Wit tniiffcn bas Gcstandnih votausfchickcn, bah roir ben Jokai'-fchcn Roman nicht gelcfen haben, iiber ben Jnhalt unb Werth bcdfelben fonnen roir also fein Urtheil abgeben, road jcboch bas nach ihm jufammengcfiigtc Stiick anbelangt, oermtig baSfclbc nach fciner Rich-tung ju bcftiebigcn. Man fennt die Schivicrigfeitcn, mit benen jebes nach einem Romanc btoinatiftrtc Biihneniverk ju fampfcn hat, roie felten ba Folge-richtigfeit unb Zufammcnhang in bcr Hanblung, Verftanblichkeit unb Motiuirung in ben (Stjaraktcrcn ju siitben ist, allein in ber vorliegcnbcn „Komodie" litht die Erfiillung der nngcdcuteten Fordcrungen zictulich AlleS zu roiinfchcn iibrig. DaS Ganze ist cine Art Mittclbing jiuifchcn Sensations- und Riihr* stiick mit (tUcrlei unwahrfcheinlichen Situntionen unb Perfonen unb cine Bcfticbigiing bcs ZuhorctS vetmag eigenttich an feiner ©telle aufjufommen. Dah bie Datstellet trotz bcs reblichen BenttihenS ber Meiften feine befonbere Witkung ju erzielen ver-mochtcn, fann nach bem ©efagten faum iiberraschen; jubem ging bie ganje Vorstcllung auhetst fchleppenb. Das Strcbcn ber Direction, moglichft viele Nooitaten zu bringen, kann gcwih nut auf's Lobenbfte anerkannt roerben; auch ist es j a jebem halbwegS Kunbigen bekannt, welchet Mangel an witklich guteit unb witkfamen beutfchen Biihncn-Novitatcn herrscht, so dah die Aus-wahl feine allzu rigorofe fein kann; trotzdem meinen roir, dah die Direction, ehe sic Geld unb Miihe auf ein neues Stiick, roie „Dcr ©olbmenfch" roenbet, es sich doch vor Allem von ihrem ©tanbpunkte uber-tegen foUte, ob bamit cin entfptechenber obet gat nachhaltiger Etfolg ju erjieten ist; unS fcheint eine folche Erroartung im votliegenben Fallc oon vorn-hincin ausgcschlosscn gcrocscn ju fein. EbenfaHS, vot Allem in ihrem eigenen Jntctcffc, etlauben roir unS bei biefem Anlaffe, unfere tiihrige unb sttebfame Direction erneuert an eine bereits itn erften Bctichte gegebene Anregung auf Dutchftihtung einiger Per* fonaloeranderungen zu erinnern. —y— — (Ope t.) Die britte Oper, bie jut Auf* fiihrung gelangte, roar „Det Ftcifchiitz". Wit freuen uns, constatiren ju fonnen, bah Weber's hcrtliches Wetf im Gtohen unb Ganzcn in roiirbiger unb a»-crfennensroerther Weife zut Darstellung gelangte. Was bie einjeliten Datstellct betrifft, haben wit bet fchon neulich gegebenen Charafterisirung berfelben nichts Wefentliches hinjujufiigen. Herr Negro (Max) oorerft unb neben ihm Ftl. Ianovicz (Acnnchen) oerbienen dichmal das meifte Lob, Frl. Kotnitzer roar als Mgathe" etroas roeniger gliick-lich als in ihrer erften Partie, brachtc ihre beach* tcnSroerthen Borziigc abet auch hier jut Geltung. Bei Herrn D o h r s (Caspar) wollen roir gerne her-vorheben, dah cr auf bie Partie alien Flcih unb allcs Konncn ocrwenbetc, allein bcfanntlich erforbert gerabe biefe Nolle, juntal im erften Acte, einen ©anger von bebeutenber Stimme, um jut gebiih-renben Wirfung ju fommen. In ben fleinen Par-tien fiigten sich bie Hetren Paffy (Cuno), ©chertel (Ottofar) unb Dvhts (Eremit) ohne ©torung in's Escmblc. Die Cper roar von Herrn Director Schulz flcihig einstubirt, bcr Chor hielt sich seht reader, tv as nicht ganz in glcichtm Mahe bei bem, nebenbei gefogt, noch inttner unvollstanbigen Orchefter ber Fall roar. !(?• — (G e I b I o 11 e r i e.) Der Annoncentheil unferes heutigen Blattes enthalt Anfiinbigungen ber befnnnten Hamburger Banfhiiiifer Heckscher son., Stauf m an n & Simon unb Valentin & Com p., betreffenb bie ncuefte, von ber bortigen Negierung beroidigte unb gnrantirte gtohe Gelb-lotterie. ..?] Wittcniustsbulletitt aus Vaibaitj.____________ iuribrur tnMilli-merern auf 0 reducirl 1 . : Tdermametee nu* telftu« Tugtt- mitiel ia.u« mitttl Mari, m li m Mini- mum 1 7302 720 1 7199 85 9li 11*5 13 0 6 7 95 15 0 4 5 li-7 729 2 10 9 145 50 732 0 10-3 14*5 85 734 4 182 I i 10 8 734 0 14 4 17« 1101 Vllfbfr (tbua in »mil« miitrn 00 320 30 7-2 II 20 iKrgfn, fast dkN ganjt” La« anbalttnb. lllott). zitnilich liriirv, 9*9- Mittagr>waiOtllfrlru(t)tnt, strut« tiftroitter._____________ M»rg«nnebel, banti Re< gtn, !l!-ichi»ttlag btittr. Meist bewilkt, etivas Regen. Eingesendel. Zch bin glucklich Habe ein Terno gewonnen! * ntutfUn Ttrno » ©trcinnlifU (1886) bf« Profcff-rS DtliciS, sSerlin S. W., tit .le.len. grati, und franco a faiitt wird 1000 folttn ti fe wit ich thun Plan Anton Baumler. »r.,rtraufii«cott wtndt sich tin Jtdtr an Profkffor R. von f'.tw fltilin S. W„ irtltbtr fofotl stint Nkutftt Ttmo-Gt-winnli'stk vro 1886,87 gratis und iram'O 3'den, fenbtt. 2135 Der ftabrififirmn .1. llendlk in St. Valentin, Nieder-vesterreich, tvurbe fur die Erfindung der Zietler-Klanztinetur mil firlOB dcs k. k. HandelsministeriumS und fbnigt. iitignr. Miiiisteriums fur Slfferbnu, Industrie uud C'oubcl vom 13. August 1886 ein ausschlietzliche- Privilcgium ertheilt uud fiir das pcitcntirtc, wasserdichte Eieder-nalivungefett bn8 Patent wieder verlangert. (2145) name, ben besscrcn Stanben angchorig, tinpfichlt sich zum Unterricht im Clamcrspiel anher bent Hanse gcgcn mahiges Honorar. Antrage mcrbcn erbcten an bie Abministration bes „Laibachcr Wochcnblattes nntcr Chissrc „M. E." c-mo) Ziellllim Sfhon in, llcccmbcr. I^incsem- a liOSi: 1& 11 Lose Fur Gichtleidende. Herrn Franz Joh. kwizda. k. k. Hof-lieferant und Kreisapotheker in Kornenbura. Surd) meljrcre Jahre von se!,r fchmeren und langjahrigen Krankheiten hcimgcfudit, sank ich forpetlidi z„m Schaiteu mtiiieS »ormnligni 3dj. Hanptsachlich mein Xervensystem erwics fich n!8 jetriittet. 9(ndi erfolglofem Gebrauch mehrerer Mitiel ^ur Krafligmig meincS ftorpers griff ich zu fallen ftrotlirungen, die ich ein halbks Jahr lang forlletzte und die gleichfalls nichts niitzlen, bis mir vou ineiuer Freundin anemvfohlen rourbc, Jhr so ge-ruhmtes Glelitlluld bet Rrottituiigen mit Waffer gemengt jti Dcrrocnbcit. Ich befolgtc deu mir gewordenen Rath (uot circa 3 Monaten) und hatte eS uicht zu bcreiten. Ich bin gcgen Zuglnft nicht mel>r so empsindlich und fiihle mich fcit biefer Beit in hohem Trade gefraftigt. Hochachtend Tlarie Tils, f. k. MajorSgattiu. H e h e n d o r f bei Wicu, 30. 3»ni 1883. Xu Itezielien dureli alle Apotlielten. Ilauptdepot: HrelnapotlieUe In Ror-neuburg. (1968) Xnr selalllgen Beaelitmi*. Bciin An» kaufe dieses Praparates bitten wir das 9>. T. Publikum, stets „14. wl z «1 a’e (iielitl'lui d“ zu verlangeu und dar« auf zu achteu, tlaens sowolil Jede Flaeelie, als auch «ler Carton mit neblger SeliutzniarUe versehen ist. Haupttreffer baar | 10 0 2002 «*<**«*- find ju beziehcn dnrch das Lotterie-Bureau (les ungar. Jockcy-Club: Itn da |>c st, Waitzncrg. (>. Exporlhaus Bernhard Tick in llriinn, Rrantmarlrt 18 m <-« lem i «: %:•«>!■ ,, -»>»»»» o - v Dttincnliidj, I Rlin-Wollt, >n alltn Mod'> fatbtn, 10 M««» auf tin »oil. I fiantigee Kltld, 100 <$m. brut ff- s - Hlehlcr-Barclient, tzrachtvolle Dcssiiis, coUremmfU waschecht, ton 10 1-tS II Tlntr- «;0 brrit, ant ti» Kltld ft. 3.60 Winter-Nlger-Loden, dai Alltrntntsie u. Dautrhaf-Irstt furDaintnlleibtr, 100Qm. brtit. 10 Met. It. 5.60. Valerie - Flanell, halb M .»Hr, ntutfit Modt - Dtssins, da« Btftt filr Winltr • jtitiber, 60 (Sin. brill 10 Met, ft. . 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Popp in IKeide (Holst.) iibcrfanbteit Mitteiu -ur Beseitiguug meineS lang-jahrigen MagenleidenS bin ich in R-oIge der anftevft gntcn Wir-tutig fcljr zufrieden, benn ich fitljle mich nach der kurzen Beit forocit nnedcr gesuud, dab ich mein Tagemerk wieder uerrichten fanii. Die Anschwellung deS MagenS ist oergangen, hube melir Appelit, regeImabigeStul>Ientleernng,fanii Biel besser schlasen rc. 3cb fann iu Folge dessen dicse einfache, abet bewcihrte Cur alien Verdauiingslcideuden beftcn6 empjehlen nnd rathe denselbcn, sich vor Begiuu berfelbeit die belchreude Schrift „Mi>SM-Dimiil!iitmh" gegeu vorherige Einscnduug von 10 kr. vou J. J. F. Popp’d Poliklinik in Heide. iHolst.) fommcn lit lassen. Auto n @ ch e u f 1 e r. Schouan bei Schluikenau, Bohincn, 8. 9. 84. (2086) Xlclit jedee 1 eiden ftollen nnd kon-nen Nle heHeltlgen, abcr richtin angcroanbt, helfen ste (lets Wien. Luer Wohlgeboren! Jhre mir j»gefenbeten Seliweizerpllien mo*ten auf mein SHageiileibttt, sowie auf meiiic Athmeu- mib Brustbeschwerben eineu so wohl-tbiitigcii Linfluh. befi ich mir in d r liieftgen JosefS-Apothekc, allwo ich biefelben Pillen erljielt, cine Fortsetznng berfelbcn madite nnd hente fageii famt, ich bin so jiemlich von meincr Sraiifljeit genefcn. Snbeni ich Sebermnun bcii Gebrauch biefer vorziiglichen @ch:i eizervillen zum HauSgebrauche fiir atle Seibert fliicmvfeblc, jcidme ich HochachtunqKvoll Gustav NieczyglewSfi. f. k. Stabsprofotz in Pension, Stlferflr. 18. Man achte beint Slnfauf lit bcit Apothefen auf bas weifie Kreuz in rothem Feld I uud ben NameuSziig R. Branbt's. (2073) WolltaiUe, befit Str« lintr Schaiwollt mitZacktn-btfatz fl. 8 bi« 2.25, mitSinfatz uudZacktn-btfiiB fl. 2.50, ftinftt Phantaftt »fl. 3. BertliaHeieli, Fabrik, Wien, I Tuch-^ I mi be n 10. Filiale, Briinn, Herren« gaffe 1. (2128) ititrfanbt t't. iSaffn ob. Nachnahmt. P>ti»bLchtr grati« it. franco. 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Die Flascheu find daher nicht mit weiven Kapseln, sondern ift der Stork mit rothen Pnvierstreifen iibcrfpnmit. Sum BeiveiS der Borziiglichkeit folgt cin ©djreiben der HSchsten iliitoritiit fiir Leder-Jndustric: Chemiscli-Idchiiielie Veriuohsstaliun r«v iIm k. li. Untorrichfi-Hinisteriums L(‘tl«rlnilui«(rie. 933 i mi , den I t. SDMcjlSSG. Herrn I. Vcnbik in St. Valentin. DaS mir von Jhnen zur Begulachtung ubergedene LedernahrnngS fett. sowie auch Jhr i!edergian< enlbiilt keine bun Leder fch^dliche ’Be* ftandtheile, da« Sidernahrungifett ift on« Fniftoffen zusaminengesetzt, welche mit Erfolg al» i!cderfch»uer»>itlet verwendi>ar find. (214f>) Direr.or dec Verfuch»sta.io» fflt Lederindustrit. Zkder Klillijlciileilde erhiltt gewissen-hnften innll) und file ftinm Fall cut* fvreckeud be ft cm' conftruirtc# Bruchdand zu inOKigstem Peife t>ei Leopold Bauer, Bandagist, Wien, Etadt, Kottnerhosgaffc Nr. 2. Rtvaraturen, Uuntnderungen >c. werden vromp. auigefuhrt. 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Hltachmann’s Jourualverlng In Wlon, I., nnminllcauerl>anti'I 5. crfdittntit unč lonnrii gegcn Emfenbnng bee tiagt« (durch eic Poflsparcasl- oder uuttelft Poftauweilung, pc6numetirt roetben: Wiener Landwirthschaftlich^ gcititiiq * tcollgcnicinetllustrirtcZcttuiig fiir die gesommteLandluirtbschaft. JidMdeitrc: Hugo H. Hltsclminnn, — I)r. Josef Kkkcrl. GhiMHe Ianbw>rtt>fchastltche Zeituug Deflcmidj-UngatnS. OtgtUndet 1861. CrjSieUU jrdcn Mittwoch unb Samstag in ®c.«golio. Bierlelj. fl. 2-50. <0r3fy Oesterreichische ^orst-Zeitunq. 3tDflem.i nc .Uustrir.- fjjr ^.wir.hfchaf. und .^„hnnd-l. %r ytfbacttur: l*rof. Krnwt Gustav Ilompel. „ CtntrnlMntt (lit Rorst. und Ongbmefen. einiigte forMiche« Wochenblatt. ^ ^ Grgrllndrt 1883. CSrjdjeint jebcn Frcttag in Gr.-Folto. Bierlel,. (1. r. Allqemeiiie Wein-Zeitunq. fl.tmiin fiir Wctnban mtb »Vclnbercilimo. 3ntrrnnfioiinIcS lgnuftr‘r*oVi.iMi)iin&clJ1!>ln(t. Journal fur B)ci»confuii>cntcu. HSkel- nnd Wnfiliof.SrilHiifl- Redacteuri Prof. I>r. .!<>«>-f lierscli. (iir enrinbnu und Kell Iwirthlchall, W-invandkl und gBeinconfmution. ®r ai»nrilnDct 1894. (Stfdjeint i ben ro.ii.tvflaa in @r..Ro!io. Bi-rtklj. fl. 2. tyi'obcnuhinirni lilicr Vc» lanncn n>aii8 nnd franco._______________ Anf Allerhflchsten Befetil Seiner I mid l ADOsMischeii Majestat. Reich ausgestattete von dcr k. k. Lotto-Gcfalls-Dircction garantirte XXIV. Staats-Lotterie fiir Civil-Wohlthiitigkeitszwecke bet diesseitigen Reichshiilfte, 10.I28Gewinnsteir«!?;rr,,,201.000Gnlden unb zwar: 1 Haupttrrffer mit 60.000 fl., 1 Haupttreffer mit 15.000 fl., 1 Kaupt-trefftr mit 5000 fl. eiicheittiche ilotfnrcntf, mit 30 Vor- und Nachtreffern, dann 5 Treffern zu 1000 ft. und 40 Treffern zn 200 fl. nnd 50 Treffern zu 100 fl. einheitlichc Noten-rente, cndlich 10.000 Seriengewinnfte a 10 fl. baar. Die Ziehung ttfolgi »uwiderriislich am 10. December 1886. BE Cin foe lwstet 2 fl. o. 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Mit bem Berkuns bet Ctiginallocfe biefer Gelblotterie ist das unterzelchnele llandluugshaas betraut unb belieben alle Diejcnigen, welche sich butch Aukaus von OriginaNoosen betheiligm wollen, die Bestellungen an ba6» selbe direct su richten. Die geehrten Bestellet roerbcn ctsucht, bit entfallenden 8etr5ge in Oesterr. Uanknoten odor Postmarken ber Westerning beiznschlietzen. Auch kann die Einsendung der ©elder dnrch Postanwelstuig geschehcn, auf wnusch werden Crbtc8 auch per Postnachnahme auSgesllhrl. Zu bet Gewinnziehung erster Classe kostet 1 ganzes Originalloos O.wj. 3.50 kr 1 halbes Originalloos O.w.a 1.75k 1 viertel Originalloos 0. w. n 0.90 kr. 68 erhalt Jeber bit mit bem EtaatSwapden versehenen Orlginalloose in HLnben unb zu gleicher Zeit den amt-lichen Verloosnngsplan, au6 welchem alle« Nahete zu ersehen ist. Sosott nach Ziehnng erhalt jedet Theil-nehmet die amtliche mit bem StaalSwappen versehene Gewlnnliste. Die Anszahlnng der Gewinne ge-echieht planmiissig prompt nnter Staatsgarantie. Solite wider Erwarten einetn Einpsanget bet SOerloofungS« plan nicht convcniren, so flnb wir genie bereit, bic nicht conecnirenfcen Loose vor Ziehnng wieder zurlilkzunehmen und den dafiir erhaltenen Beirag zuriickzucrstallen. ~ wird ber amtliche Verloosung «uf Wunsch ut Linfichlnahme im 31720 - 143 16990 21' 300, 200, 150, 124, 100, 94, 67, 40, 20. BorauS gratis »ersaildt. IIin alle Bestellungen mit Sorgsalt ausfiihren zu konnen, bitten wit bitlelbcu UalUmogliebst jebensalls abet vor btui 30. October 1880 I an* direct zngehen zn lassen. Valentin L Co. BaraUgeselittft, Hamburg« Bestes Trinkwasser bei Epidemieen. Zur Zeitverttelberei j ist Laubsagcrcil pros i’® ^PreiSbuch 1886/87 franco. &cai? 2139 relnnter nlkallicUer (Dtgtu daat odtt Nachnahme tin Winttr-Anziig v. st. 4.50 aufw.. Alle« zu ftbt dilliqen Pteiftn, nut in ber lnchsabtiks-Niedetlage dt» Friodrioh Brunner BrKnn.ArShlichergasseS. 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