Ar- 208. Freitag, 11. September 1896. Jahrgang 115. Mitmcher Zeitung. Poslversendung: gaiiMhrlz fi, lk. ha!bMr<« fl. 7 50. Im Lomptolr: ___ '"»s>-a>.' l>!« zu 4 jjeilen »5 ll., grüß«, per Zeilr 6 lr,: del »stsrrn Wirbrrhvlulige» per Zrile 8 lr Die «Lllib.Zt«.» slschslnt ««ssKch, m!t «»»nahms ber Vonn» unb ssfierta«. Die »v»i>» Uhr vl>sm!tf<,g» Unsraxlierte Uriese werben «ichl angenommen, Vlanulsrlpte nich! zurllllzeNell», Amtlicher Theil. >r« ^eine k. und k. Apostolische Majestät haben mit , .MW Entschließung vom 30. August d. I. dem >'e>? m'^° ' Inspector Georg Bijhm aus Anlass > «er Absetzung in den dauernden Ruhestand in An-^""ung seiner vieljährigen und treuen Dienstleistung ... goldene Verdienstkreuz mit der Krone allergnädigst lachen geruht. Nichtamtlicher Theil. ""r Statistik des gewerblichen nnd commerziellen Unterrichtes in Oesterreich. ,. lii. "1 Fachschulen für Holz. und Siein« Industrie: ^dMi^Mermch 3 (f. l. Fachschule für Holz. Indu 3 'n Ebensee, l. l. Fachschule für Holz-l. l ^. "nd Narmorbearbeitung in Hallstadt und spie'H "Fachschule fiir Holz.Industrie und Kinder« !" 2 (k. t. Fachschule für Holz.Iudustrie in Gotls^>""d Landes'Fachjchule für Holz.Industrie in ^ustr?i? ^ ^"disca 1 (l. k. Fachschule für Holz- n<5- -Uianano); ^llco N„ °l 7 (k. k. Fachschulen für Holz-Industrie in fiir M?" "nd Cortina d'Ampezzo, t. k. Fachschule ^'chn n ^I^'ftrie in Laas, l. l. Fachschule für Und l . '"d Modellieren zu St. Ulrich in Gröden serner n°l,?^^"le für Steinbearbeitung in Trient; ^a°lH.I w diese Gruppe die Filiale der l. l. . inm^schule von Innsbruck in Hall); w ^'rgreL.tt ^ ^^ 3°«'«"^« für Holz.Industrie Ollern ?,"""' Ehrudim. Grulich. Königsberg und ^^^ l- Fachschule für Bildhauer und Stein- ^^tere^seither aufgelassen worden. metze in Horih und k. k. Fachschule für Drechslerei in Tachau); in Mähren 1 (k. k. Fachschule für Holz-Industrie in Wallachisch-Meseritsch); in Schlesien 3 (k. l. Fachschule für Holz.Industrie in Würbeuthal, Landes-Fachschule für Granit.Industrie in Friedeberg, LandesFachschule für Marmor-Industrie in Saubsdorf); in Galizien 4 (k. l. Fachschule für Holz.Industrie in Zakopane, Privatfachschule für Tischlerei und Schlosserei in Krakau, Landes-Musterwerlstä'tlen für Holz-Industrie in Saybusch und Stanislau).' y) Fachschulen fürK or bflecht-Unterricht: In Nieberösterreich 1 (Zwettl); ' in Steiermarl 1 (Rohitsch-Sauerbrunn); in Kärnten 2 (Rattendorf und Sleinfeld); < in Görz und Gradisca 1 (Fogliano) ; ^ in Tirol 5 (Eanale St. Bovo, Cles, zugleich Fach» schule für Korbmöbel-Erzeugung, Denno, Matt und Proveis);" in Böhmen 7 (Prag, Böhmisch - Rothwasser, Budweis, Königssaal, Senftenberg, Silberberg und Wolin);' in Mähren 3 (Roznau, Wallachisch-Meseritsch mit zwei Filialen in Nrnow und Rauczka und in Wselin); in Schlesien 2 (Hillersdorf und Oderberg); in Galizien 2 (Czerwona wola und Rudnil, letztere auch Möbelflechtschule). f) Fachschulen für Quinquaillerie. keramische und Glas-Industrie: In Böhmen 6 (Vechyn k. t. Fachschule für Thon-Industrie, Gablonz. l. l. kunstgewerbliche Fachschule für Gürtler, Graveure und Vronzrwaren-Erzeuger, Haida k. k. Fachfchule für Glas-Industrie, Oberleulensdorf k. k. fachliche Modellierschule für Keramik und verwandte Gtwerbe, Steinschönau k. k. Fachschule für Glas« ' In Galizien ist seither in Kolomea und in der Nulo» wina in Kimpolung eine l. l. Fachschule für Holzbearbeitunss ins Leben gerufen worden. ' In Wien wurde seither eine l. l. Musterwerlstätte fiir Korbflechtere i und Mustcr-Weidenplantagen errichtet. < In Donljale (Krain) ist seither ein l. l. Lehrcure für Strohflechterei errichtet worden. ° Seither auch in Zaga. « Seither auch in Schludern«. ' Seither sind l. l. Korbflechtschulen in Vleistadt unb Melnil errichtet worden. ___________ ! und Metall »Industrie und Teplitz k. l. Fachschule für Thon-Industrie); in Mähren 1 (gnaim l. k. Fachschule für Thon-Industrie und verwandte Gewerbe); in Galizien 3 (Kolomea, Poremba.Zegoty und Toufte Landes-Fachschulen für ThoN'Industrie). 8) Fachschulen für Metall-Indu ftrie: In Niederösterreich 1 (Karlstein k. k. Fachschule für Uhren-Industrie, Waidhofen a. d. Ibbs Lehrwerk-tätie für das Eisen- und Stahlgewerbe. Wiener-N eustad Landes'Fachschule für Maschinenwesen); in Oberösterreich 1 (Steyr, k. k. Fachschule und Versuchsanstalt für Eisen- und Slahl-Industrie); in Kärnten 2 (Ferlach l. l. Fachschule für Ge-wehr-Industrie unb Klagenfurt k. l. maschinengewerb-liche Fachschule); in Tirol 1 (Cortina d'Ampezzo k. l. Fachschule für Silberfiligran.Arbeiten);' in Böhmen 3 (Königgräh k. k. Fachschule für Kunstschlosserei, Komotau t, k. maschinengewerbliche Fachschule und Nixdorf k. l. Fachschule für Metall-Industrie); in Mähren 1 (Prerau l. l. maschinena/werbliche Fachschule); in Galizien 1 (Swiatniki l. k. Fachschule für Schlosserei)." ' Seither aufgehoben; dagegen ist die Errichtung einer l. t. Fachschule filr Eisen» unb Slahlbearbeitung zu Nulgmes im Etubai'Thale im Zuge. ' Seither ist in Valizien auch noch eine l. l. Fachschule für Orobeisenwaren «Erzeugung in Sullowice ins Leben gerufen worden. Politische Uebersicht. La »bach, w. September. Das «Fremdenblatt» veröffentlicht das folgende Communique": Die Prager «Politik» lässt sich von katholisch-conservativer Seite schreiben, die autoritative Sprache der Inschrift der Bischöfe an den Salzburger Katholikentag lasfe nicht im mindesten daran zweifeln, dass die Zuschrift mit Gutheihung der päpstlichen Curie und im Einverständnisse mit der Wiener Regierung erflossen sei. Wenn der Gewährsmann der «Politik» wirklich katholisch - conservatio ist, so muss es ihm umso eher bekannt sein, dass es ein vollständiges Novum wäre, wenn die Bischöfe für ibre y. Feuilleton. «ltalienilche g^ise» eines train. Cavaliers (Mi) bis 1651). Von P. von Madie». eines lrainischen U "ir durz " «sten Hälfte des 17. Jahrhunderts U °lse TW? ?'« freundliche Mittheilung aus dem Mchkgg f^n bel Semitsch ^ B^ des Herrn Karl «ss^'ne wich °^^ "or die gswiss geeignet er- ''^ultur2H 2u^ '" der Literatur-, beziehungs- lew ^oraV^euns'rer Heimat würdig anszufülkn. >W°ng^ Bibliotheken und Archiven d°? Aufzeich", /' """"'H °" zeitgenössischen tagebuch. °?> war bss^ °us vergangenen Jahrhunderten, chn^t gN tb« uns noch so gut wie gar nichts U"d um so Rüdiger kann man z«eH"«chsl^ ^'^l""« Wtens dem^umfanaeick m) b?^"' begrüßen, als das ^>d«"a? uns in dem Verfasser, °"s Unterkrain , Landtags' prolololl Ar. ?. Fol. lb. " Äawajor. Ehre des Herz. Kcain, XI. p. 685. **' Zeitschrist »Adler». V. 168. Laibachcr Zeitung Nr. 208. 1788 11. September 1896. Zuschriften an den Katholikentag die Zustimmung der Regierung einholen würden. Der Correspondent hätte also besser daran gethan, doch zu «zweifeln», er hätte dann leine erfundene Meldung in die Welt gesetzt. Wie die «Presse» meldet, wird der Finanzminister Ritter v. Bilinski in der ersten Abgeordnetenhaus-Sitzung nach Zusammentritt des Reichsrathes bei Vorlage des Budgets sein Expose halten und zugleich Mit« theilungen über den Stand der Aus gleichs-Verhandlungen machen. Des weiteren meldet das Blatt, dass die Nachricht einer Lemberger Zeitung von einer vorzeitigen Auflösung des Parlaments vollständig aus der Luft gegriffen ist. Da die Functions-Periode des Salzburger Landtages am 14. October d. I. abläuft, hat der Herr Statthalter in Salzburg Graf Sigismund Thun auf Grund der einschlägigen Bestimmungen der Landtagswahlordnung die allgemeinen Neuwahlen für diesen Landtag ausgeschrieben und als Wahltage festgesetzt: für die Wahl der Abgeordneten aus den Landgemeinden« bezirken den 17. October, für die Wahl der Abgeordneten aus den Städten und Märkten und der Handels' und Gewerbekammer in Salzburg den 20. October, endlich für die Wahl der Abgeordneten aus dem Großgrundbesitze den 24.October. Die «Salzburger Zeitung» veröffentlicht die Wählerliste für den Wahlkörper des Großgrundbesitzes mit dem Beifügen, dass Reclamationen gegen dieselbe binnen vierzehn Tagen beim Landes-Prüsioium in Salzburg eingebracht werden können. Die Zahl der Wähler in dieser Curie beträgt 301. Anlässlich der Reise des Herrn Ministerpräsidenten Grafen Badeni entbietet ein Begrüßungsarlikel der «Triester Zeitung» einen Willlommengruß, in dem es heißt: Der Ministerpräsident wird hier eine Bevölkerung finden, die in ihrer nationalen Mannigfaltigkeit ein Miniaturbild des großen Vaterlandes Oesterreich bildet, die aber trotz der Verschiedenheit in Sprache und Cultur geeint ist durch die Treue und niemals wankende Anhänglichkeit an das große gemeinsame Vaterland. Gegenüber mehrfacher inthümlicher Meldungen über den Stand der Banlfrage schreibt das «Fremdenblatt»: Es ist unseres Wissens nicht richtig, dass Ungarn aus dem Gewinnantheil nach dem neuen Participationsschlüssel nur 180.000 fl. an die österreichische Finanzverwaltung leisten wird. Und ebensowenig trifft es zu, dass Oesterreich zur Abzahlung des Betrages von 30 Millionen Gulden Gold an die Bank eine Anleihe wird aufnehmen müssen, da es über einen solchen Goldbetrag nicht verfüge. Die Höhe der staatlichen Casse- und Goldbestände ist übrigens nachgerade auch in weiteren Kreisen so bekannt, dass diese Anleihe» meldung wohl kaum irgendwo Glauben gefunden hat. Es ist vielmehr als selbstverständlich anzunehmen, dass der bezifferte Golderlag bei der Erneuerung des Bank-Privilegs ohne Zuhilfenahme einer solchen Anleihe« Operation durchgeführt werden wird. Die identische Note der beiden Finanzminister an die Bank ist noch nicht abgegangen, doch ist ihre Abseudung schon für die allernächsten Tage zu gewärtigen. Diese Note wird nur das Ergebnis der in der zweiten Hälfte des August abgehaltenen Conferenzen darlegen und die Bank zur Einbringung anderer Vorschläge einladen. Demgemäß dürfte sie auch über den in den letzten Tagen publi« cistisch mehrfach erörterten Concessionsvorschlag noch nichts enthalten. Gestern vollendete derGroßherzogFriedrich von Baden sein siebzigstes Lebensjahr. In seinem Lande wird dieser Tag mit Freudenfesten und innigen loyalen Kundgebungen gefeiert. Im ganzen deutschen Reiche gibt sich die wärmste Theilnahme für den mit dem preußischen Königshause innig verbundenen Fürsten kund, und die deutsche Kaiserin ist nach Karlsruhe gereist, um im eigenen Namen wie im Namen Kaiser Wilhelms dem Onkel-Grohherzog die Glückwünsche des Hauses der Hohenzollern zu überbringen. Ueber die Zarenreise schreibt das «Neue Wiener Tagblatt': Die Breslauer Kaisertage haben dieselben befriedigenden Eindrücke hervorgerufen und hinterlassen, wie der Wiener Aufenthalt des Zaren. Es ist die Befestigung der Frieoenszuversicht, welche Europa den Zusammenkünften der Souveräne und ihrer Staatsmänner verdankt. Der Zar konnte in Breslau wie in Wien dieselbe Hochachtung der Friedensidee wahrnehmen, als deren Träger er da wie dort begrüßt wurde, und man könnte von diesem Gesichtspunkte aus gegenwärtig von einer gemeinsamen Friedenspolitik der drei Kaiserreiche sprechen. Zu Abmachungen irgend welcher Art lag ebensowenig Grund in Oesterreich-Ungarn wie in Deutschland vor. Der persönliche Gedankenaustausch kräftigte die Beziehungen zu einander und brachte wohl bei allen Theilen die Ueberzeugung hervor, dass es den Kaiserreichen ernst ist in der Befolgung der bisherigen Politik der Ruhe und in der Bethätigung der Idee, dort gemeinsam einzugreifen, wo eine ernste Gefahr für die Störung der internationalen Lage durch die Verhältnisse gegeben ist. Nach einer der «P. C.» aus Rom zugehenden Meldung verlautet von unterrichteter Seite, dass die zwischen Rom und Paris bezüglich des italienischtunesischen Handelsvertrages schwebenden Verhandlungen auch jetzt noch nicht so weit gediehen seien, um einen Abschluss derselben vor Ablauf von ungefähr zehn Tagen erwarten zu lassen. Die « Per sever anza » ist zu der formellen Erklärung ermächtigt, dass die von den Oppositionsblättern verbreitete Meldung. Menelik beabsichtige demnächst die Feindseligkeiten wieder aufzunehmen, jeder Begründung entbehrt. Im Ministerium eingetroffene Nachrichten aus Abessynien versichern auf das bestimmteste, dass der Negus vielmehr den raschen Abschluss eines ehrenvollen Friedens mit Italien anstrebe. Der französische Finanzminister Cochiry hat die Frage, ob in Frankreich ein Alkohol-Monopol eingeführt werden könne, einem eingehenden Studium unterworfen. Er hat Finanz-Inspectoren in die Länder entsendet, in welchen ein solches Monopol bereits besteht, wie z. B. Holland, die Schweiz und Russland, um dort über die Art und Weise, wie das Monopol gehandhabt wird, genaue Erkundigungen einzuziehen. Der Minister glaubte dabei vor allem Russland ins Auge fassen zu müssen, weil das dort seit Anfang dieses Jahres bestehende Monopol zunächst nur für die vier Ostprovinzm galt und erst seit dem Juli auf zehn südliche Provinzen ausgedehnt worden ist. Er glaubt, dort besonders Erfahrungen über die Einführung dieses Monopols sammeln zu können. — Der ehemalige Präsident des Pariser Gemeinderathes, derRadicale Humbert, setzt im «Eclair» auseinander, dass Frankreich allen Grund habe, zufrieden zu sein, wenn das Verhältnis zu Russland das eines bloßen Defensivbündnisses sei. Russland hege weitgehende Pläne im Orient, und für Frankreich könnte es zum Unglück ausschlagen, in orientalische Abenteuer, in denen es im besten Falle nichts zu gewinnen hätte, verwickelt zu werdeu. Der spanische Ministerrath beschäftigt sich mit einem Gesetze über die Unterdrückung anarchistischer Umtriebe und mit der Errichtung einer besonderen Polizei gegen die Anarchisten. Der Marineminister erklärte,' dass die Deckung des Aufwandes für Euba im Monate September 35 Millionen Pesetas erfordere. Da der gegenwärtige Zeitpunkt zur Aufnahme eines Anlehens nicht günstig erscheint, wird der Staatsschatz den Betrag vorschießen. Nach Cuba find zwei Dampfer mit bedeutenden Verstärkungen abgegangen. — Aner Privatdepesche zufolge sind die Insurgenten «n Cavite nicht mehr imstande, dem Feuer der spanischen Kanonenboote Widerstand zu leisten. Die Aufständischen zündeten die Häuser an und zogen sich in das Innere der Insel zurück. Wie man der «P. C.» aus Belgrad meldet, veröffentlicht «Videlo» einen vielbemerlten Artikel Über dm officiellen Besuch der Vudapester Millennium«-Ausstellung seitens des serbischen Gesandten am Wiener Hofe, Herrn Simic, und der Mitglieder des Buda-pester serbischen Generalconsulates. Das Blatt erklärt, dass durch diese Thatsache dem gespannten VerhältM, das in letzter Zeit zum Bedauern Serbiens zwischen diesem und dem Nachbarstaate bestand, ein Ende gest? wurde. Im weiteren Verlaufe seiner Ausführungen M < Videlo., dass Serbien stets den Willen hegte, loyale Beziehungen zu Ungarn zu pflegen, und jetzt mehr al» je von dem Wunsche beseelt sei, dass seine Beziehungen zu diesem Staate, mit dem Serbien durch so v^ ökonomische Interessen verknüpft werde, den lln^-< rungen bester Nachbarschaft entsprechen mögen. ^ unsere Meldung hinzufügt, wird die Bedeutung dM^ ersichtlich von maßgebender Seite inspirierten Klllio gebung allgemein erkannt und gewürdigt. «. Die «N. Fr. Pr.. schreibt: Eine Entscheids bezüglich des Nachfolgers Lobanows ist bisher n»^ erfolgt. Das Gerücht, dass der hiesige russische 2)ol schafter Graf Kap nist den russischen Kaiser n^ Frankreich begleiten werde, ist nicht richtig und dlM durch die Thalsache entstanden sein, dass'Kapnist "V Familie noch in dieser Woche eine schon seit 23"^ projectierte Badereise nach Biarritz unterneh'" wird. Ob er den Pariser Festlichkeiten veigeM werden wird, ist hier nicht bekannt. ,„ Wie die «Times» aus Constantinopel "" Gestrigen meldet, habe der Sultan in die H Hebung der Bestimmung eingewilligt, welche die

c ermächtigte, die fremden Staatsangehörigen derselben Grundlage zu besteuern wie die ^ .^ manen. Frankreich sei bereit, einen Handelsvertrag der Pforte zu unterzeichnen. Wenn dies geschehen w ' dann würden die Verhandlungen mit Ita^n j,»„. Oesterreich-Ungarn der Reih? nach fortgeführt we ^ Man betrachte dies als nothwendige Vorbereitung >^ die Beseitigung der finanziellen Klemme der Mr'^' ^ Die bisherige Thätigkeit des außerordentN^ Tribunals befriedigt in unbefangenen ^c ^ keineswegs. Während ein Kurde trotz nahezu 1^.^ Beweise von einem durch ihn verübten Todtschlas ^ gesprochen wurde, wurden Armenier, aM" bloße Verdachtsgründe vorlagen, verurtheilt. I)«rch ein Mort. Novelle von Iriedrich N,ß. (32, Fortsetzung.) Mehrmals hatte Barbaras Mutter den Mund gevssnet. um dagegen Front zu machen. Aber sie sollte nicht dazu kommen. Das resolute Vorgehen des Arztes hinderte sie daran, und sie musste es gegen ihren Willen geschehen lassen, dass Barbara gewissermaßen als Krankenpflegerin bei der alten Gunda installiert und sie zur unthätigen Zuschauerin verurtheilt ward. Ja, der Arzt gieng sogar noch weiter. Er legte Barbara die Pflicht auf, dafür zu sorgen, dass keiner ins Zimmer käme. als nur sie. Die Kranke befände sich in einem Zustande von Aufregung, der in Anbetracht des Fiebers, welches der Abend bringen werde, besorgniserregend sei. In liebenswürdigster Weise compli» mentierte er sodann die Frau Willers hinaus und fuhr davon, für den Spätabend feinen nochmaligen Befuch in Aussicht stellend. Lautlose Stille herrschte in dem Raume, als der Arzt gegangen war. D!e alte Gunda lag mit gefalteten Händen da, ganz still, wie der Arzt es zu ihr gesagt hatte. Als Barbara sich über sie beugte, sah sie sie wohl groß an, sagte aber nichts. Ob sie nicht mehr daran dachte, was sie bei des Arztes Kommm vorhin Barbara zu sagen gerade im Begriff gewesen war/ oder ob dchen Worte neue Lebenshoffnung in ihr ae-S>« U^«^ "!? )"2 chr die Lippen wieder schloss?, baren Blick oder Laut, aber nichts weiter sprach sie zu ihr, so für Barbara unverkennbar auch mit den vorschreitenden Stunden ihre innere Aufregung stieg und endlich am Abend in zuerst sehr großer trockener Hitze und dann zuerst durch einzelne Laute und hierauf durch ganze hervorgestoßene wirre Sätze das gefürchtete Fieber bei ihr zum Ausbruch kam. Schon ganz dunkel war es, als der Arzt nochmals kam. Er brachte eine Medicin mit, welche er der Kranken einflößte, woranf diese sichtlich beruhigt in ihre Kissm zurücksank und regelmäßig und tief zu athmen begann. «Diese Wirkung wird diese Medicin stets haben,» erklärte der Arzt Barbara, «ob wir sie aber dem Fieber abringen werden, das steht in Gottes Hand. Der Kampf wird lein leichter sein. Fühlen Sie auch wirklich die Kraft in sich, ihn durchzuführen, Fräulein Willers?» Sie bejahte eifrig. Um keinen Preis hätte sie nach den am Mittag gemachten Andeutungen der alten Gunda zugegeben, dass jemand anders als sie bei der< selben wache. Vor dem bloßen Gedanken, dass das geschehen könne, erbebte sie bis ins Innerste. Lange war der Arzt gegangen. Vom entfernten Dorf her trug der Wind den Stundenschlag der Mitternacht herüber. Da plötzlich ertönte ein schriller Schrei, und gegen das vor dem einen offen stehenden Fenster herabgelassene Rouleau stieß ein Käuzchen, das der matte Lichtschein angelockt haben mochte, um hierauf mit flatterndem Schlag wieder in die Nacht hinauszuschießen. Barbara war unwillkürlich aufgesprungen, ^ gleich sie sich in der nächsten Minute bereu» g Ursache der Störung des nächtlichen Fliedens ^ bewusst war. M- Aber dieselbe sollte auch noch eine andere ^ kung haben. Aus dem tiefen Schlaf, in ""V^eli seitdem der Doctor ihr die Medicin eingeflosst, l< .^e hatte, schrak auch die alte Gunda empor uno Barbara angstvoll an. ^ riei «Hast du's auch gehört?» stieß sie aus. « mich! Es rief mich!» ftant)""' Wie beschwichtigend legte Barbara ihre v. ,,„v die der alten Gunda. Hastig griff dieselbe da""" umklammerte sie. , se»^ «' setzen nach dem dunkleren Theile des Z'"'"",^ «^ «Da steht er und sieht zu mir herüber-7" ^„kt A mahnen, dass ich es nicht vergesse -^ l^l ^n»" mir — er ruft mich — ja, ich komme ^ gnädig!» .. «H etlv" Sie sank in die Kissen, aus denen '?e '"ftifH erhoben halte, schwer zurück; ihr Athem 3"»^^ ihre Pulse flogen, alles in ihr sch«" "Me,''Y' Ausruhr zu sein. Geradezu krampfhaft aber v Finger Barbaras Hand umfafst. . gMV^ Minuten vergießen, für das l^Met^ deren erste Krantenw'acht dies war, '^6^ Minuten. Da — wie ein Ruck gieng./» ^ ^ M«, y den ganzen Körper, und heiß schoss »hrH hie v" nach dem Kopfe, so heftig zuckte p"v"" ____________________________________l'W I, September 1896. Tagesneuigleiten. mz^ (sum Regierungs-Iublläum Seiner lvlck. be« Kaisers.) Bei dem Poftmeistertage, ie2 .°" ^ d. M. in Prag tagte, wurde unter b'lcksn öuftimmungs.Kundgebungen der Anwesenden 3u2«; ^." 3"" de« fünfzigjährigen Regierung«-»ö? 3 ^' Clefts! des Kaisers einen «Kaiser und bM?l»- ^ I°^f I. ° Iubiläumsfond«. für hilf«. Mnbe ^"b'Poftbedienftete aller Grabe in Böhmen zu "°°r7«^s'! ^"le des russischen Kaiser-View ?i " Vernftolff wird vom 9. d. M. gemeldet: nack^ ?' " ""b die Fürstlichleiten sind um halb 2 Uhr W,s ^ b'" eingetroffen. Nachdem der Kaiser und die 3e°km."v°" Nussland von der Kaiserin-Witwe Maria 3am, "^ begrüßt worden waren, fand um 2 Uhr eine da«» "^ltückslafel st«"- Z«r Mittagstafel waren zll^°"p"nzenvaar und der russische Gesandte Murawiew Vlllitlw ^° Während de« Aufenthalte« der russischen »enwme ^^"^ größ-ren Festlichleilen in Aussicht bttr ^,/ ^"lpectionsreise.) Seine Excellenz der 0 d w l^nmlnifter R. v. Guttenberg trat am ' ^ >eme Inspectionsreise nach Böhmen an. a^^^efraubationimKarlsbaderPo stacht« !^ berichtet, wurde verflossenen Donnerstag klne n. ? «," Filiale des Karlsbader Hauptpostamtes der K«.?^ l""b°tlon ""übt. «ls Freitag 6 Uhr früh hkrauz . c?" ^"« ^ Prag anlangte, stellte es sich brlefe 'im A ""' ^em Karlsbader Geldpostbeutel Geld-NoräeN. "^ ""« mehr als 19.000 Gulden fehlten, «tlvtw ü" ^ Uhr abends wurden die Thäter aus. beiden <". ^" ^ld wieber zustande gebracht. Die Joses L? slnd die zwei Manipulations - Plurnisten ^lbllna z 3."^ 23 Jahre alt, aus Chlumetz an der ^tlzbat, lr. """' "^^" ^^ ""k"' b°lbkn Jahre in lllnll Sä ""^ ^^ber in Iungbunzlau thätig war. und zlvel ^??""' 22 Jahre alt, aus Vrunnereborf, feit ^'lonierl A ^" Karlsbad, früher in Franzensbad ,«.'- "ie beiden Thäter sind verhaftet worden, untern, n°lb".Attentat.) Aus Debreczin wird hlllt hl, ^ b' ^l- gemeldet: Ein erfchütlerndes Drama '« Auir.« ^"" ber Octfchaft Kaba (Comltat Hajdu) ^'len n ü?' M""n Kabonya traf spät nachts seinen bn Eli»«. ^""^ ^"lnar auf der Straße, den er an Wff, """ erkannte. Er feuerte auf ihn vier Revolver-«"Aen,,' «l °b" seine besten Freunde Anton Vegh ^lülida ^' ?"" blieben todt, Molnar jedoch unversehrt. 'M wurde verHaftel. ?ie ,n^7," Tod eines Pamphletisten.) !'d.H?""'che Post. meldet aus Gelgrad unter« «lltft^'^r Verfasser der Schmähschrift gegen den . Iaütk.. ^ °"l"egro: «Montenegro am Ende des " ^udnl, «"'' M"lo Vacloviö, welcher als Emigrant ^°N"t " t ^ lebte, wurde von einer bisher un-M derN.?" "lttels eines HanbscharS ermordet. M der m».. Trübung der Mordthat wird geschlossen, ^tslen c,^. " "" Montenegriner ist, welcher den »"acht hat. ^.'^a«5°.?l'"« Helmlehr.) Am 9. b. traf 1 ""Mal.,» ,. -"""sen an Vorb nach einer glänzenden ""- Chr m" , "^ der Küste Norwegen« in Chrlstiania ^""lllche c"«° ^°"' ^ °uf das festlichste gefchmückt. ^'"lnpblw«^. '" "°"n beflaggt, in den Straßen wurden ^ten ein«?" ""^"- König Oskar und der Kronprinz ^ »».inyen. Sämmtliche Hotel« find von Reisenden !Meich"di^"?°' ^lche die ihre hielt, währendsie ^r aufriss ^" " geradezu fchreckhafter Weife weit ^l" anast^^«n V,^'«"5" Machen endl»3 däuch.e, «H"°l! l°rV"^.°i e« ihr «ine »renzen!°,e An-,c> "'' ^und» wieder die ^M,«f°rt!.W^ »« i«T°W. «"» ich e« V ^?"" """« °« a«« «is ... ^^r wi^^^^Daw..mf°,«..>. ihre (Fortsetzung folgt.) überfüllt. Ebenfo erwarteten zahlreiche Repräsenlanlen gelehrter Gesellschaften und Vertreter der Presse der ganzen Welt die Ankunft Nanfens. 70 fast überfüllte Dampfer fuhren dem «Fram» entgegen, der in Begleitung von 20 Schiffen in den Chrlstiania.Fjorb einsuhr. Alle Aus» sichtspunlte längs der Fjords waren von jubelnden Menschenmassen beseht, welche den «Fram» mit begeisterten Hurrahrufen begrüßten. Die Begegnung der Schiffe bot einen unvergleichlichen Anblick bar. Der »Fram» gieng bei Pipervlhe vor Anker, wo er von Orlog'Schiffen, Ver-gnügungsdampsern und fonftigen Prioalbooten umringt und durch Kanonenschüsse und Musik begrüßt wurde. Zwischen einem Spalier von Segelbooten ruderte die Mannschaft ans Land. Als Nanfen an da« Land stieg, brauste ihm enthusiastischer Jubel entgegen. Nachdem alle sodann entblößten Hauptes einen Psalm angehört und ein vaterländisches Lied gesungen hatten, trat Nansen seine Fahrt ins Schloss an, die einem wahren Triumph« zuge glich. Als der Zug vor der Universität vorbeikam, begrüßte Professor Schlah den Forscher, bankle ihm für die unelmübliche Arbeit und rühmte seine Voraussicht, Energie und wissenschaftliche Einsicht. Nansen, sichtlich bewegt, enlgegnete, er habe sich als Vorposten der norwegischen Wissenschaft gefühlt. Local- und Prouinzial-Nachrichten. Schulanfang. In wenigen Tagen öffnen sich sämmtliche öffentliche und Privat-Lehranstalten allen jenen, die lehrend oder lernend an dem größten Ereignis der Herbftzeit bclheiligt sind. Vei der Ueberfüllung der hiesigen Unlerrichtsanstalten beginnt für ihre Leiter eine fchwere. mühselige und verantwortungsreiche Arbeit, denn es ist keine geringe Ausgabe, die a/waltigen Scharen heranrückender männlicher und weiblicher Regimenter in verschiedene Bataillone zu rangieren, dann das Commando den Unlerfelbherren zu übergeben und über das Avancement der nemn Recrutm und über die Ausmusterung der Reservetrupp?n, sür welche ost leider noch leine Exercierplähe vorhanden sind, zu entscheiden. Was thut man nicht alles für die Kinder, um ihnen jedes Hindernis aus dem Wege zu räumen und ihnen die Nahn zu ebnen, auf der sie wandeln follen, um gute und brave Menschen zu werben! Dankbar wirb auch jeder Unbefangene anerkennen, welch große Opfer Staat, Land und Gemeinde der Förderung de« Unterrichtswesens bringen, dankbar muss man auch zugestehen, das« Laibach eine stattliche Anzahl von ausgezeichneten Lehranstalten besitzt, und es ist lein ungünstiges Z'Ugni« für den Wissensdrang der Bevölkerung, dass die meisten Schulen übersüllt sind. Es entfällt demnach auch der Vorwurf, bafs manche Schullocale da stehen, wo man sie nicht braucht, und bllf» sie an anderen Orten, wo man sie nothwendig brauchte, nicht in genügender Anzahl vorhanden find. Aber in anderer Hinficht dürften einige Bemerkungen am Platze sein. Man kann nicht erwarten, dass vor jeder Hausthür« eine Schule steht, allzugroße Entfernungen zwischen Wohnung und Schule find jedoch namentlich in solchen Fällen zu vermelden, wo es fich um kleine Kinder handelt. Es sollte uns daher nicht wundern, wenn die mit zahlreichen Kindern gesegneten Eltern geflissentlich in die Nähe der Schule zu kommen trachten, während linderlose Ehepaare, Junggesellen und ältere Jungfrauen mit Vorliebe schulfreie Gegenden aufsuchen; wie früher fchon bemerkt, was thut man nicht alles für die Kinder und was thut man nicht, um ihnen aus de« Wege zu gehen! In Lalbach kann man nun allerding« nicht von großen Entfernungen reden, und auch vollkommen schulfreie Viertel gibt es hier wenige. Bei der Umsiedelei lindergesrgneter Eltern wär's ferner schwer, Rath zu schaffen. In mancher Beziehung könnte jedoch insoferne «bhilse getroffen werden, wenn man alle Hindernisse und Gefahren, fo die Kleinen auf dem Wege zur Schule finden, entfernte. Vei Ausarbeitung des Stabtregulierungs' planes wurde bereits auf eine entsprechende V-rbreilerung der wichtigeren Straßen, aus die Entfernung von Häusern, die gegenwärtig Verkehrshindernisse bilden, Rücksicht ge-nommen, und es werden daher in absehbarer Zeit unsere Kleinen die Bahn zur Schule frei finden. Leider ver-zöaert sich die Regulierung einiger Straß?« durch den ganz ungerechtfertigten Widerstand einiger Besitzer. Wir behalten un« vor, auf dlrfen Gegenstand noch zurück-zulommcn und wollen abgefehen hievon hauptsächlich zwei Straßen ins Aug« f°ss", die infolge der Nähe mehrerer Ü branftalten von Kindern ungemein stark begangen werben und deren gegenwärtiger Zustand die größten Gefahren "ür klein und groß birgt. Es sind die« die Pe. e rs str ° ße ""' 'u erstatten, wie man den Geiabren begegnen lann, denn da« ist nicht unfere Sacke sondern ^ berujenen Organe. Wir erlauben un« nur ^ "" "i«"« " wäre, den uns nur darau Y' z ^ ^,^ ^^ ^ ^3r^°7e 'nlol°n«e «5nM einzustallen durch die N,t«ss r"ße aber auf da« nothwendigste zu beschränken, da, heißt die nun in die Gassen ragenden Häuser und die Gerüste von den Neu» bauten, die den Gehsteig verstellen, gefallen find. Da« Treiben von Vieh durch alle Gassen der Stadt ist ohne» hin untersagt, der Viehtrieb geregelt; angezeigt erschiene es, den behördlichen Vorschriften auch mit entsprechender Schärfe Geltung zu verfchaffen. Wir machen anläfslich des Schulanfanges auf die eingebürgerte Unsitte des Schnellsahcens aufmerksam, wir warnen vor dem Ungestüm der wilden Radfahrer und legen schließlich das Schicksal der Kleinen jedem Menschen, der Gefühl und Verstand hat, an« Herz. Insbesondere sollten die Eltern es an den eindringlichsten Ermahnungen und Belehrungen ihrer Schützlinge und an tagtäglich»« Warnungen vor den Gefahren der Straß? nichl fehlen lassen. ______________ — (Ernennung.) Seine Excellenz der hoch. würdige Herr Fürstbischof Dr. Jakob Missia Hal den Domlaplan Herrn Andreas Kalan zum Thomas CsMllM'schen Eanonicu« auf Grund des einstimmigen Vorschlages des hochw. Domcapitels und gemäß dem Stiftbriefe ernannt. Herr Andreas Kalan ist bekanntlich Redacteur des «Slovenec» und Lanbtagsabgeordneler. Die feierliche Installation findet Sonnlag, den 13. d. M., um I I Uhr vormittags nach dem Hochamte in der hiesigen Dom-lirche statt. * (Verbrannt.) In der Ziinbhvlzchenfabril de« Herrn Cerne ln der Polana war gestern der Arbeiter Vezotti mit bem Zubereiten von Phosphor befchästigt. Auf bisher unaufgeklärte Weise gerielhen die Kleider des Arbeiter« in Brand, und er erlitt derartige Verletzungen, das« er denselben bereits erlag. — (Einbruchsbiebstahl.) In der Nacht auf den 30. August l. I. wurde beim Spezereiwarenhänbler Max Gliha von Maunitz bei Rakel, nach Aushebung des Fenstergitters, eingebrochen, und wurden aus unver-sperrter Schublade 14 bi« 18 st. Kleingeld, ferner Waren im Oesammlwerte von 19 bis 23 fl. durch unbilannte Thäter entwendet. Die Schublade wurde außerhalb Maunih in der Richtung gegen Eibenschuss ausgefunden. —l. * (Brand.) Am 7. d. M. nachmittags brach in Kcnica, Gemeinde Vörjach, im Stalle de« Johann Po-gacar Nr. 8 Feuer aus, das ln kurzer Zeit diesen Stall sammt allen Futtervorrathen sowie das angrenzende Wohnhaus der Maria Jan einäscherte. Die Entftehungsursache des Feuers ist noch unaufgeklärt. Pogacar erlitt einen Schaben von 1150 fl., Jan einen solchen von 1100 sl. Pogacar war auf 400 fl., Jan auf 300 fl. versichert. Auf bem Vrandplatze erschienen bie freiwilligen Feuer« wehren von Görjach und von V?lbes fowie die Feuerwehr von Radmannsdorf, welche jedoch nicht mehr in Thätigkeit trat. —i-. — (Ueberfall durch einen Vären.) Am 7. d. M. gegen 9 Uhr vormittags überfiel bei der Ortschaft Zwischlrrn ein sehr großer Vär die von Hirlen bewachte Herbe, sprang auf eine Kuh, packte dieselbe an der Seite, warf fie nieder und zerfleischte dieselbe. Meister Petz war besonder» blutdürstig, da er in der gegenwärtigen Zeit Futter in Uebelfluss hat. Die Hirten vertrieben den unwillkommenen Gast durch Lärmen. Nach den Spuren, welche der Vär hinterließ, «us« er ein besonders großes Exemplar sein. — (Todt schlage.) Am 30. v. M. nachmittag« geriethen die Taglöhner Florian Iezeröel aus Sabobje und Johann Krel aus Vacna, nachdem sie in Sabobje, Gerichtsbezirl Vlschoflack, Brantwein getrunken halten, aus unbekannten Gründen in einen Wortwechsel, der einen blutigen Ausgang fand, denn Iezeriel brachte feinem Gegner mit einer Haue derartige Verletzungen bei, das« berfelbe noch im Laufe des Tage« verschied. — Am selben Tage entstand in Afriach beim dortigen Gastwirte Franz Oblal zwifchen dem 23 Jahre alten Lanbmann Josef Tavkar und dem 23 Jahre alten dortigen Besitzers-söhn Paul Plntar aus geringfügiger Ursache ein Streit. Tavtar versetzte dem Pinlar mit einem Taschenmesser blrartige Stich« und Schnittwunden, das lrhlerer den erlittenen Verletzungen in einigen Minuten erlag. Der Messerheld wurde dem l. t. Bezirksgerichte Vlschoflack eingeliefert. —1. — (Selbstmord eine« Dazbeamten.) Man schreibt au« Fiume vom 8. b. M.: Der llontrolor des städtischen Dazamtes Martin Vadnov stürzte sich in der vergangenen Nacht vom dritten Stock? seiner in der Via Riva gelegenen Wohnung lopsüber auf die Sl»c>ße hinab, woselbst er tobt liegen blieb. Vabnov war aus einem kleinem Dorfe in der Nahe von Aoelsberg gebürtig und war feit 10 Jahren im Dazamt angestellt, wo er als musterhafter Beamter «alt. In letzter Z-it wurde er trübsinnig, unb in einem Anfalle von Melancholie büifte er auch die unselige That verübt haben. Vc hat ein Aller von 51 Jahren erreicht. . , . . — (Gebenlfeier.) Wie aus Dölsach tcl-graph,sch gemeldet wild, war die Feier, welche die S.ction «Klagen-fürt. des deutschen und österreichischen Alpenoereine« vorgestern zur Erinnerung an bie vor vierzig Jahren burch Ihre Majestäten den Kaiser und die Kaiserin unternommene Gestngung des Großglockner» veranstaltet hat. von helllichstem Witter begünstigt und nahm einen ebenso o,<än^nb?n al« erhebenden Vcrlau^. Da« VIM«' Laibacher Zeitung Nr. 208. 1790 11. September 1896 Haus und die Franz Josef-Höhe waren festlich geschmückt. Auf letzterer hielt der Sectionsobmann eine patriotische Ansprache, welche in ein mit großem Jubel aufgenommenes Hoch auf Ihre Majestäten den Kaiser und die Kaiserin aus« llang, worauf von den zahlreichen Anwesenden die Volks» Hymne gesungen wurde. Nn das Allerhöchste Hoflager wurde eine Huldigungsdepesche abgesendet. — (Egon Prinz zu Hohenlohe f.) Se. Durchlaucht Prinz Egon Karl zu Hohenlohe-Waldenburg - Schillingsfürst, l. und k. Kämmerer, Rittmeister a. D., ist am 10. d. früh u« 7 Uhr in <8örz plötzlich verschieden. Derselbe wurde zu Venedig am 3. Februar 1853 geboren und vermählte sich zu Prag am 8. Jänner 1877 mit Malie Gräfin von Kaunitz, welcher Che zwei Söhne und eine Tochter, die Prinzen Albrecht und Alexander und Prinzessin Vera, entsprossen. Er war der zweitgeborne Sohn des im Jahre 1865 verstorbenen Prinzen Egon zu Hohenlohe, lebte theils zu Schloss Sagrado im österreichischen Küsten-lande und theils in Görz. Im Jahre 1885 wurde er vom Görzer Großgrundbesitze zum Reichsraths'Abgeotdneten gewählt und vertrat auch jetzt im Abgeorbnetenhause die Städte Oörz, Cormons, Gradisca tt. und die Handel«» und Gewerbelammer Oörz. Prinz Egon zu Hohenlohe war Ehrenpräsident des Landes - HilfsVereines vom Rothen Kreuze für Görz und Gradisca, seit drei Jahren Präsident des Verwaltungsrathes der l. l. priv. Südbahn'Gesellschaft, ferner war er Verwaltungsrath der 3)ampischiffahrts«Gesellschaft des österreichischen Lloyd in Trieft, der Versicherungs.Gesellschast «Allianz» und der l. l. priv. Vodencredit.Nnstalt in Wien. Prinz Hohenlohe hat sich längere geit im Süden, zuletzt in Venedig, aufgehalten und begab sich vor etwa zwei Wochen nach Oörz, wo er im dortigen Südbahn-Hotel abstieg, um Se. Excellenz den Herrn Ministerpräsidenten und Leiter des Ministeriums des Innern, welcher vorgestern in Görz anlangte, zu begrüßen. Gestern früh machte ein Herzschlag seinem Leben ein rasches Ende. Seine Gemahlin, Ihre Durchlaucht die l. u. l. Sternlreuz-Ordensdame Prinzessin Marie zu Hohenlohe, weilt sammt ihren Kindern derzeit auf dem Schlosse ihres Vaters Grafen Kaunih in Vöhmisch-Leipa. Sie wurde sofort von dem Trauerfalle verständigt. Prinz Egon zu Hohenlohe erwarb sich durch fein chevaleresles Wesen die Sympathien aller, mit denen er in Berührung lam; sein Hinscheiden ruft allgemeine, tiefe Theilnahme hervor. — (Todesfall.) «m 9. d. M. ist hier Herr Anton Iurlovic, l. und l. Hauplmann i. R., eine bekannte Persönlichkeit, im Alter von 65 Jahren gestorben. Das Leichenbegängnis findet heute um 4 Uhr nachmittags vom Garnisonsspitale in der Wienerstraße aus statt. * (Aus dem Polizeirapporte.) Vom 8. auf den 9. d. M. wurden vier Verhaftungen vorgenommen, und zwar eine wegen Vacierens, eine wegen Excesses, eine wegen Mordverdachtes und eine wegen Diebftahles. Vom 9. auf den 10. d. M. wurden neun Verhaftungen vorgenommen, und zwar acht wegen Excesses und Rauferei und eine wegen Diebftahles. —r. — (Tur-Liste.) In der Ieit vom 1. bis 7. September find in Abbazia 416 Curgäste angekommen. Neueste Nachrichten. Manöver in Galizien. (Origlilal'Tclegillmm.) Przemysl, 10. September. Zum Empfange Sr. Majestät des Kaifers werden allenthalben glänzende Vorbereitungen getroffen. Statthalter Fürst San-guszko und der Lemberger Polizeidirector sind hier eingetroffen. Krysowice, 10. September. Die Kaisermanöver in Galizien wurden heute beendet. Seine Majestät der Kaiser verfolgte die Manöver eingehend von einer Anhöhe, zeigte sich vom Verlaufe der Corpsmanöver äußerst befriedigt und sprach die Allerhöchste Anerkennung ob der lehl reichen Anlage derselben aus. Se. Majestät der Kaiser ward beim Zurückritt von der entlang den Weg zahlreich versammelten Landbevölkerung begeistert acclamiert. Die Neise des Herrn Ministerpräsidenten. l Original!ell',MMMl',) Görz, 9. September. Die weitere Fahrt des Herrn Ministerpräsidenten von Flitsch nach Görz glich einem Triumphzuge. Die Bevölkerung überbot sich in Beweisen der Verehrung für den Chef der Regierung. Alle Ortschaften, welche passiert wurden, waren mit Fahnen, Ehrenpforten und Reisigschmuck aufs reichste decoriert. Besonders festlich gestaltete sich der Empfang in Karfreit und sodann in Tolmein, dem Sitze der Bkzirkshauptmannschaft, woselbst der a/sammte Neamten-körper, die Geistlichkeit der Umgegend mit dem Dechant Kragelj an der Spitze, Bürgermeister Cazafura mit den Gemeinderächen und eine mehrtaufendköpftqe Menge dez Ministerpräsidenten harrten und denselben beim T^chemen mit unaufhöllichen Ovationen empfiengen. «^'?"^^"^""' d" Ansprachen und nach vor- wHude« der Bezirks- In Ronzina, das nach Einbruch der Nacht erreicht wurde und welches festlich beleuchtet war, erwartete Hofrath Ritter von Bosizio aus Görz den Ministerpräsidenten und hieß ihn ehrerbietig willkommen. Die weitere Fahrt durch den Görzer Vezilk war abermals reich an Huldigungen aller Art. Die Bevölkerung hatte keine Mühe und kein Opfer gescheut, um den Empfang möglichst glänzend zu gestalten. Einen besonders schönen Anblick bot das malerisch gelegene Canale, das in feenhafter Beleuchtung erstrahlte. Die Strecke von Salcano bis Görz bildete in ihrer ebenso reichen als geschmackvollen Illumination einen effectvollen Abschluss der Fahrt durch den slovenischen Landestheil. In Görz, wo Graf Badeni nach 10 Uhr abends eintraf, empfteng Bürgermeister Dr. Venuti mit dem Gemeinderathe den Herrn Ministerpräsidenten an der Peripherie des Stadtgebietes und hieß ihn namens der Stadt wärmstens willkommen. Die von fackeltragender Feuerwehr flankierte städtische Musikkapelle intonierte die Vollshymne, während tausendstimmige Evviua-Rufe von allen Seiten ertönten. Graf Nadeni dankte verbindlichst für den übelaus warmen Empfang und fuhr unter lebhaften Evoioa-Nufen der noch zahlreich angesammelten Bevölkerung in das Südbahnhotel, vor welchem ihm die städtische Musikkapelle noch eiu Ständchen brachte. Görz, 10. September. Ministerpräsident Graf Badeni ertheilte im Laufe des heutigen Vormittags zahlreiche Audienzen und empfteng zuerst den Erzbischof Zorn mit dem Domcapitel, sodann die Militärbehörde, den Landesausschuss, den Podesti Dr. Venuti mit den Gemeinderäthen, das Handelskammer-Präsidium, die Spitzen sämmtlicher Behörden und Allstalten und Vertretungen der Cultusgemeinden, der Vereine und Corporations. Bei der Vorstellung dez Beamtenkörpers der Bezirkshauptmannschaft dankte der Leiter Hofrath Ritter von Bosizio dem Ministerpräsidenten in einer Ansprache für das der Beamtenschaft bewiesene väterliche Wohlwollen. Eine Deputation der Friauler Gemeinden bat um Vorkehrungen gegen die alljährlich drohende Ueberschwemmungsgefahr. Die Bürgermeister der Gerichtsbezirke Görz und haidenschaft dankten für die Wippacher Bahn und baten um Errichtung stove» nischer Mittelschulen in Gürz und Einführung slove-nischer Gerichtsverhandlungen ebendaselbst. Eine Deputation slovenischer Eltern in Görz ersuchte um endliche Regelung der slovenischen Volksschul'Nngelegenheiten in Gürz. Unter den empfangenen Privatpersonen befand sich General der Cavallerie Graf Degenfeld. — Nach Beendigung der Audienzen, bei welchen über 200 Personen vorsprachen, und bei welchen der Ministerpräsident auf das genaueste über alle wichtigen Fragen sich informierte, erfolgte die Besichtigung der Ackerbauschule, der slovenischen Volksschule und Staatsschule. Um halb 2 Uhr nahm Graf Badeni mit anderen Notabilitäten das Dejeuner beim Landeshauptmanne Coronini in St.-Peter bei Görz ein. Die Bewohner des Ortes bereiteten dem Herrn Ministerpräsidenten einen feierlichen Empfang. Trieft, 10. September. Graf Badeni verließ nachmittags unter begeisterten Ovationen der Bevölkerung Görz. fuhr über Podgora-Lucinico, Gradisca» Sagrado, Fogliano, Kochi nach Monfalcone, überall mit stürmischen Eovivas begrüßt. Monfalcone war brillant beleuchtet. Auf dem Bahnhofe dankte der Landeshauptmann Graf Coronini für den auszeichnenden Besuch, Graf Badeni versprach, den Wünschen der Bevölkerung nach Möglichkeit Rechnung zu tragen. Auf dem Bahnhofe Nabresina entbot Äbg. Nabergoj dem Herrn Ministerpräsidenten den Willkommgruß des slovenischen Thales der Bevölkerung Triests. Um '/;9 Uhr abends traf Graf Badeni in Trieft ein, wo er auf dem Bahnhofe vom Bürgermeister und von den Spitzen der Behörden empfangen ward. Der Bürgermeister hieß namens der Stadt den Herrn Ministerpräsidenten willkommen, der sich unter enthusiastischen Evvivas der Menschenmenge in« Hotel begab. Neue Erdscnkungen in Bnix. (Original-Telegramm.) Wien, 10, September. Die «N. fr. Pr.» meldet aus Brüx: Heute nachts erfolgte ein neuer Wasser» einbruch im Anna-Hilfsschachte der Brüxer Bergbau-Gesellschaft, der eine neuerliche Erdbewegung im vor-jährigen Einbruchsterrain zur Folge hatte. Besonders arg ist der Bahnhof der Aussia/Teplitzer Bahn betroffen, der eine wellenförmige Gestalt angenommen und nach allen Richtungen von Hunderten von Erdrissen durchsetzt ist. Auch im übrigen Verbruchgebiete sind Erdiisse entstanden. Drei Häuser in einer neuen Quergasse sind im Einsturz begriffen, andere Häuser im Verbruchterrain zeigen Risse und Sprünge. Das ge-sammte Verbruchgebiet ist behördlich abgesperrt. Der Wasserzufluss im Anna-Schachte soll noch andauern, weshalb weitere Eldsenklmgen befürchtet werden. Die nachts eingetretenen Erdftl'tangen und Verbrüche sind offenbar durch den Wassereinbruch im Anna-Schachte verursacht worden. Brüx, 10. September. Die Erdsenkungen dauerten tagsüber fort, und bestehen drei Pingen im Bahnkörper und drei Pingen an der Iohnsdorfer Straße. Zw" früher schon beschädigte Häuser sind theilmeise em< gestürzt. Der Bahndurchlass hat sich erheblich gesenkt-Die Verdämmungsarbeiten im Anna-Hilfchte M" nahezu beendet. Die Vorgänge in der Türkei. (Original Telegramme,) Athen, 10. September. Die Nachrichten aus Kreta lauten andauernd beruhigend. Die Meldung, da>» unter den christlichen Deputierten Meinungsverichieden' heiten obwalten, wird bestritten. Zwischen den Mchlen und der Türkei besteht ein Einvernehmen bezüglich ^ Erhaltung des gegenwärtigen Generalgouverneurs a"i seinem Posten. . Constantinopel, 10. September. Die AntnM der Pforte auf die Note der Botschafter bezuaM Kretas wird heute erwartet. Auch dem Irade WM" Errichtung der beantragten gemischten Commission Z' Untersuchung darüber, ob gewisse Armenier he»" zusenden sind oder hier zu bleiben haben, wird en gegengesehen. Gegen drei armenische Mädchen, ^ glieder des RevolutioliscomlM, wurden heute VerlM befehle erlassen. Drei berittene Polizeicompaan«'' welche für hier bestimmt sind, befinden sich in ^8 nisation. Lemberg, 10. September. (Orig.-Tel.) Se. Ml^ der Kaiser spendete für die Abgebrannten von Ko!! 1000 fl., für die Armen von Kossow 200 fl.. f" °' Armenfond in Moczyska !i00 fl,, für die Renovier«'« der dortigen Kirche 500 fl., für die freiwillige F" wehr 100 fl. und für einen WohlthatigleitsverelN Städtchens 150 fl. G. Budapest, 10. September. (Orig.-Tel. -^ ^ geordnetenhaus.) In der heule abgehaltenen v'ß ^ wurde die Specialdebatte über den Gesetzen'^, betreffend die Strafprocessordnung, bei § 141 >^ gesetzt und gedieh bis § 349, worauf die S>tz""s gebrochen und auf morgen vertagt wurde. Al Karlsruhe, 10. September. (Orig.-Tel.) ^. kutsche Kaiser sandte dem Großherzog ein Glnalv"'^ telegramm, in welchem er die hervorragenden "^ ^„g des Großherzogs um die Begründung und M« ^ der Machtstellung des gemeinsamen Vaterlandes erkennt und Gott bittet, dass er den OrGy"«^ getragen von der Liebe des Volkes und der Anerle" ^ der Vundesfürsten, zum Segen des Landes lanu halte. ^elll Rom, 10. September. (Orig.-Tel.) .^„lpel' entlegenen Gässchen wurden heute drei in ^ ^ü gehüllte Bomben gefunden und auf das P?"ze> >^. gebracht, wo die Analyse des Inhaltes statchnven z>z Rom, 10. September. (Orig.-Tel.) Gestern " ^. wurden in Citerna ein Erdstoß und in Citta stello zwei ziemlich starke Erdstöße beobachte^ ^< Inhalt und elegante Ausstattung als ein wayr ^,^^. d'',^ „ill' ssamilienjournal dar. Die 20 Seite» starte "" hri'E Al!" ^u'!^ Musikleben, von Dr. Theodor Helm, eine m ' M " „<» von Dr. Max Dich, eine Knnstlernovellc von " ^ 5')' ^„o.. ferner Kritiken von V. Luovsly. mehrere M'l"^ ""'h,,rcl) "„ sowie als Musilbeilage eine reizende «"" Aal' ^^l Rie. Eine wertvolle Vcrcichernng erhielt "^ nc^ ,,„tec' neue Gratisbeilage eines «Mcraturblatteö', Pichtt^ , >M<, Porträts und biographischen SliM" ""deN„.cht A ^i>''^ derm Beiträge von Ferdinand von Saar, ^ ^jl, ^,il ^ fl> bürg, Martin Greif, Paul Wilhelm, ^'. ^ u"".M'ß.»ilel" bauer, Einerich Graf Stadion, Sandor A" "" t ga»z'^ ^' Lacroma enthält. — Das Abonnement vr» ^n, ii. W. - Redaction und Administcatlol" statte Ib. ^ iiaibachrr Zeituna Nr. 208. ^791 11, Sevlember 1896. Angekommene Fremde. Hotel Elefant. !.Fawn?! ^"le"'ber. Wilhelnn, t. l. Marine« Oberingenieur, K N van ^. W " Slodler.'lais. Rath, Messendorf b. Oraz. -l'chner U., ^", Utrecht. - Jäger, Südbahn-Ingenienr; Abas'^"'"^'ttwMr. Fany s. Familie, Me., Wien. -!>°te H,^'^' und Dampjtessel'Inspector, Trieft. — Müllner, Pri. ^'ign°?'^^"lija, Oberlehrer, s. Familie. Seisenberg. -^ Gu't^n.^"^"'"' Gottschcc. - Hönigmann Kfm., Warschau. Nner A'"' '^'" ' Elberfeld. - Iahnz, Kfm.. Agram. -^° au/ wl "?"'' Eporonow. — Kosmat, Private. Vrdovec. — ^°l. Ki^ Ä""' fiirstbischöfl. Mtl. Rath; Sver, Dechant; ^eloin K '^'' Marburg. — Bonc, Privat; Golob, Curat; ill», K,, "^", Pobyora. - Gregoriö, Priester. Vrh. - Devetal. T>Men ''"^ ^ Susa. Kfm.. Senosetsch. - Stäber, Kfn>., Am^?v"M' Prof.. Görz. «GemÄi. ^ptember. Freiherr von Cirheimb. l. u. l. Oberst, ^itellez ^,/""burg. ^ ^raf' Ialobljevich. Staudinger, Zirin, ^Ceirini .' ' ^^ ^ezner, Sparcasscbeamter, s. Familie. Wien. ^at.Mu'H ^or d.R.; ^meg.Kfm.. Graz. - Kircher, ^illler «. c ^ Dolenc. Kanfmanns.Gattin, Krainburg. — desich Ks""">,??nnsgattin; Nrigiacco, Private, f. Familie; Ra< ^'bolfslv^ ^' ^ vgoreuz. Kaufmanns-Gattin. s. Tochter, Wv»t ^ ,"". le Iume. l. u. t. Hauptmann, Villach. — Simec, !""'l, Mm ?""' "" Witbreich. Commis. Hinterberg. — Sa< ^^ieurz.s«Ä^- T' frothy, Kfnt., Brod. - Rupftrecht, Ober< W>, ^ ml ° 1'"' l- Tochter, Innsbruck. - Kittler. Kfm.. Stntt-M. «ail.^ '^' ^"'- St. Barthlmä. — Preatoni, Comptoi-fester N.' ^ "'^", Hotelbesitzer, Stein (Krain). — Benlovii, ^!>n, Ua^""e. - Virtic, Stansa, Private, Ojstro. - Nooy, ««n,en. ^ Havas, Kfm., Gr.'Kanizsa. Hotel Stadt Wien. ^"' lColm ^?V"- Se- Exc. v. Pary, l. k. Feldmar,chall< M,/^j"' ^l. Kata (Ungarn). - Koppmann und Kassasch, ^. Ma^ ^:'>^"'""stersgaltin, Graz. — Ianeba. Klein, genant i^'cDentin, Ksite.; v. Füdransberg. l. u. l. Oberst. M,. CiUi. ' '' ^"^'' ^'"i. — Voit, Kfm., Eger. — Sima, ^ Hotel Lloyd. !°p°c. Vesi^^'nw. Hacin. Lehrerin, Dobrowa b. Kropp. — i >Isswm '^b^- technischer Leiter; Noval. Restaurateur, M'l.l.Qs^T'. ^el' Handlungsconllnis, Kirchheim. — Kof» !?"'' m,d <^ b"r. Pola. - Dr. Abram, Ädv.-Candidat; Orebenc, «M. Aea^?'^' ^andtagsabgeordnetcr und Besitzer, Trieft. — Mer. Ce "s ^lltzer, St. Äarthelmä. - Iurc und Speravec, ^«urate. r «l5?' ^ ^erhar, Besitzer, Unterdorf. - Iorennte, "- "delsberg. -^ Martiö, Priester, Golac. ^ Hotel Valerischer Hof. ?^>' lkau/^ ^kptember. Samibe, Kröpf, Reisende, Oottschee. — bttg, ^M"'ns-Uattin. Wien. - Mittreich! CommiS. Hinter. ,^^^""", Tischler, Strascha. — Nader, Obsthändler, Ulm. Verstorbene. Am 8. September. Josef Kobra, Stabtarmer, 68 I,, Karlstädter Straße 7, Marasmus. Im Garnisonsspitale. Am 9. September. Anton Iurlovii, l. u. f. pens, Hauptmann, 65 I., Lungentubercnlose. Volkswirtschaftliches. Lalbach, 9. September. Durchschnitts-Preise. Mlt.. Wgz,. VN», «ig^. ft!lr, st,Ili, ft^ , tl, st. lr. WeizenprMeterctr 8 20 8- Nutter pr.Kilo..—78------- Korn » 6 bl) 6 30 Eier pr. Stück . . — 3------- Gerste » k!— 5 50 Milch pr. Liter . . - 10------- Hafer » 6 — 6 80 Rindfleisch pr. Kilo — 64 — > — Halbfrnch« . —,-----------Kalbfleisch » - 58------- Heiden » 8,— 8 40 Schweinefleisch » 70------- Hirse . 6— 5^50 Echöpsrnsieisch » -36------- Kuluru^ » 5 40 5 20 Hähnbel pr. Vtlick — 45------- Erdapfel l00 Kilo 2 40-------tauben » 16------- Linsen pr. Heltolit, 9-----------Heu pr. M.-Elr. . 2 30------- Erbsen » 9-----------Stroh » . . 1 70------- Fisolen » 10----------- Holz, hartes pr. ! Mindsschmalz Kilo—94—j— Klafter 6^60------- Schweineschmalz » — 70-------— weiches, » 4 80------- Speck, frisch » - 70-------Wei«,roth.,100 Lit.-------24 - — geräuchert »74-------— weih«, »------30 — Lottoziehnng vo» 9. September. Brunn: 56 13 9 61 12. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. ,^ 2 ÄIsi7^733"i 21 3 ^nläßig ltheilwl heiter ^^" ^" 9 .«b. 732 6 17 3___W^mäßig^^ Regen________ 11.l?U.Mg. 1733 9,12 0 N.fchwach j Nebel j 0 6 Das Lagesmittel der gestrigen Temperatur 17-1°, um 1 - 5° über dem Normale. Verantwortlicher «ebacteur: Julius Ohm«I»nuichow«l» Nitter von Vissehrab. Krtef aus Parts. Zerren Griöar ^ Wejaö, Laibach. PariS, 28. August 1896. Die von Ihnen persönlich gewählten Modelle für die bevorstehende Winlersaison habe ich heule bestens ausgeführt in Versandt gebracht. Hochachtungsvoll (3838)3-3 Jealme Vouchard Nansen. Der soeben von seiner Nordpol-Expedition zurück-gelehrte berühmte Norwege Nansen hat bei einem in Tromsö stattgehabten Interview u. a. sich auch über die Lebensweise an Bord des «Fram» ausgesprochen und dabei erwähnt, dass es während der vierjährigen Expedition meistens nur Suppen gab, hergestellt aus Knorrs Julienne (getrocknete Wurzrlträuter). weil solche belebend auf die Magennerven wirlt und die Verdauungs» organe im allgemeinen günstig beeinflusst. Beachtenswert ist, dass diese Julienne (Suvpenlrauler) sich volle vier Jahre in Qualität tadellos gehalten hat, was ein Be» weis für die sorgfältige Präservierung der Gemüse der .Knorr'schrn Fabrik ist, welche in unserer Monarchie hauptsächlich durch ihre seit Jahren mit großem Erfolge eingeführten haferpräparate, besonders Hafermehl, als bestes Kindrrnährmittel, Suppenmehle, Suppentafeln und Eierteigwarcn einen bekannten Namen hat. Wir halten den gegenwärtigen Zeitpunkt, wo frische wemüse allmählig nur schwer und theuer zu beschaffen sind, für besonders geeignet, die vcrehrlichen Hausfrauen anf Knorr's Julienne, diese leider bei uns noch zu wenig bekannten und beachteten Suppen-trauter, nachdrücklichst hinzuweifen! ein Versuch damit wirb sie gewiss befriedigen und mit dieser vorzüglichen, aromatischen Kräutersuppe dauernd befreunden. Vort3.i8okte 8oIiv2.r2O 8oiäs. Man vcrbllnnc cin Müsttlchen dt» Stosse«, von dcm man lausen will, und die ctwaigc Veifälschung tlitt sofort zutage: Echte, rein gefärbte Kride kräuselt sofort zusammen, verlascht bald und hinterlässt wenig «sche von ganz heNbräunlichcr Farbe. — Verfälschte Seide (die leicht speckig wirb »«d bricht) brennt langsam fort snamentllch glimmen bic «Schusesädeü" weiter, wenn sehr mit Farbstoff erschwert), und hinterlässt eine dunlelbraune Äsche, die sich im Gegensatz zur echten Seide nicht lräusel«. sondern tillmmt, ^er» briickt man die Nsche der echten Seide, so zerstäubt sie, die der verfälschten nicht. Dic Seiden.ssabrilen d!. il«'»l!«'l»f,^ ll », l Hoflies.), 2ü> i°». , b'°. ^°"til,,"°"'"l w« . ,55 5(>^bNl.N .«"«t«. '"'"om. . <»,4<>io«4a ""''Vi^! »"ist !! N '.» - "°- ll" - » über»»«««»» Klseui.'Vrlor.» Obll»«No»l». «l!sllbttl,bal,n «x> U.800» M. sür »VN M. 4°/»..... li? — ll? 80 »llsllbetbbal,«, 40« ,>.»««« »l. »VN m. 4»/„...... «185122 »5 ff,a»z°I°ltpb,»V., ltm, l8«4,4°/» »»70 lou ?u Oallzische Karl °Ludwi, ^ »ahn, »M. ,U8l. »00 fl. E. 4°/, . 9« 4K 100 4l» «oi<»lb«°trUahn.»m, 18U4, . 4°/, Una. «oldrent« 4°/» per «llssl l2l« 85 l»2 bl> dlo Kto. per Ultimo .... l»L 8b <2^ 55 dl«. «ente in ttronenwilhr., 4°/„ steuerfrei fttrlloc»ftronenN°m. 99 50 99?« 4"/. dt«. blo. per Ultimo . . 99'5U W?l» dto. Lt. lt. «l, «old 100 st.. 4'/,°/° l»8 15 124 1!> dt«. dto. Silber 100 fi., 4'/,°/» 101 20 IN» z>0 b<°. Etaa«'0bll«. (Un,. «Dllb.) ». I. 187«, 5°/«..... 121 40 122 40 dl».4'/,'>/n Lchanllt«llI<«lbl..'llbl. 10» 25 inn ?« bto. Pram,'«nl. k 100 fi. «. W. 155 50 l5« — dto. dt«. K lwfi. U. W, 154—155 — Iht!ß'Nel>.'Lose 4»/„ l«0 fl. . 139 50 140 50 Grundenll.»Hbligatlon»« (für 100 st. «S — I«? - VVrseba» «lnlehen, vrrloüb. 5°/, 101 5U - -. 4"/„ ^raiii,, «auk?» «nl,hen . 9» 75 99 75 «tlb «an ßs«nl»br«,s, (für,00 st.). «oocr.all«. »N.ln»0I.vl.4«/»». — — .__. dto. ,, ,, »s.!il« - bto. dto. »»/„, ll. «M. 11?«>,18»ü N.-esterr.Uand«»Hyp..«nst.4"/» ,«> — ,oo 80 vest'Ung Vanl Verl. 4°/, . . 1U0 20 lUl__ dto. bto. »«jähr. ,, 4»/, . 100 20 10l - Vparcafse, l,«ft ,3<>I, li'/,»/^dl l«i 50 — — Priorllüt»»Pbligxllon»« (für loo ft.). Ferdinand« Norbbahn »m «««» 1N1N5. 102 «5 Ocsterr. Nnrdweftbah« . . . 11090 in»» Gtaatlbahn....... 225— — — Sübbahn k 5°/»..... 17!» 30 174 30 bto. k 5°/,..... »2» 75 l^!« 75 Ung'galiz. «ahn..... l«? l>0 ,<»«LY 4»/, Unterlillln« Vahütn 99 50 loo — Pi°»ls» zos, (per Stück). «»daptst.Vasllica (Dombau) . L 50 e gs> «tltbltlost 100 fi...... !9?'b0 l»» 5b «l«ly llosf 40 st. ^9- Li_. V»lffl,^°se 4<, fi. «M. . . . »0 2«; »i_ »n»reuz,0tst.e!,v.,l«fi. ,8- 18 s» Nöthen Nreuz, Una. Gel».. 5 ft, 10 -. lu-zy sslubolph «°!e ll, fi. - - ' - 2»- »4- Lalm^ofe 40 fl. «M. . . . «9 50 70^5« Lt..«en°<» U°ft 40 fi. «M . ?U- 7i _ W»ldst«!n°U°f, »° st- «M. . . «0 - ««._ Windischgrahllole »« fi, «M. . d Vodencreblta»s5 «obcr.'«nft..0est.,»<»l>st.«.4«»/, 4ill — 46? — ^fi. . 41« 50 18 50 Depofttenbanl, «llg., »00 st. . »87 50 »40 — lttcomptt-Ves., Nbrvft., 500 fi. 790'—795'- «irou, «lassend.. Wlenel,»0«fi. »84 — »»6 — Hypothelb.,Oeft„»00fi.25°/„«. «5— 8« — üünberbllnl, 0efi., «10 fi. . . »54 5» »55 - Oefterr.'ungal. «anl. »00 fi. . 954 — 9t>e — Unionbanl »00 «...... 204 50 305 50 Verl«hr«b»nl, «ll«., 140 st. . 179 — 1W — Altltn vl»n GranSporl» Inl»nl»hmnnz»n (p« Srück). «llb«cht-»«hn »00 fi. Lilber . — — — - »usstgTepl. Elsenb. »NU fi.. . ,UW 1700 Mlim. Nordbahn 150 fi. . . »80 50 282 - »uschtiebradel- »is. 500 fi. «Vl. 1505 151« dt«. dlo, (Ilt. U) »00 fi, . 549 —551 — Donau « Dampsschifsahrt«. Ges., Vesterr.. 5«! st. IVt. . . . 509 - bli — Dur.Vobenbacherlt.-«.»onfi.E. 71— 7175 Ferdinand» Norbb. 1000 fi.«W. 3415 »4»2z Lemb.°«»erno«.'Iassy.<«stnl>.' Gesellschaft »00 fi. s. . . . 2»0'50»91'5« 2l°yb, Ocst.. IrieN, 5U0fi. «M. 445 — 449 — vesterr. Nordweftb. »UN fi. E. . »7!»»5 »75 75 bto. bto. (lit. U) »00 st. V. »81 7 ««» ?f, Prag-Duiel Gisenb. 150fi. V. . 9« »5 98 75 dtalltstlsenbahn »00 fi. S. . . 87175 »72 »ü Eüdbahn »00 fi. E..... 10« 50 10» 50 Oübnordb. »erb.r«. »nu fi. llVt. »16 50 LI750 Ir»m»»y'G,s., Wr..I7Ufl.«.W. 49» — 495 — dt«. E«.l»«7.»0<»fi, . . — — — — lr»»»au «es., «eue Wr.. Psto» rität» «s0fi. S!lb«r »07 ^ 80» - Un«.«,stb.(«aab'»laz)z!lX»!l.V. «08— »0» 50 «ltnrr «««lbahnen. «ct.. «,s. «3 — «« — Znduftr<»«Fltl»n (per Stück). «äuge!., »ll«. Oft., «00 fi. . . »v ilü »0 bl» «lgu^er Else»» und Ot«l»l'Ind. !» Wie» 100 fi..... K0 50 «l> 50 «risenbahnw. Leihg., ltrste. »0 fi. 1»0 — i»0 l.0 „«lbemllhl", Papiers. u.V. «. 51 — i»3 — Liefinger Ora»ere! 100 st. . . 11«-. ji7 — Montal!°»eN. »06 —«,7 — „steyrerm.", PaHleri. u. V.«<». l»5 — l«?'20 lrtsailtl »ohle»».. «es. 70 si. 159— 1S0— «»Nrnf.-«.,0ch.»nW!en,100fi. 81? — 819 — WaguoN'lislhanft., «ll».. in Peft, 8" fi......... 5l5'-52l> - Nr. Uauuejellschaü 100 st.. . 114 — lib 80 Wienerbi>r«rr Zi,,el'«rt!,n «es. 8«4 — «»e — D,«is»N. »msterbam....... »»85 »»— Deutsch, Plü»,...... 58 n«, ü» 77. London........ 119 l»i» l>« 80 Par<«......... 4? 5« 47 55 V». Ve»«Kbura..... — — - — Ducalen........ 5s« 5»» »«Granc« Ktücke..... »l»8 »»4 Deutich, Ne!ch«bu»ln«!,n . . 5»««,, «< 70 Italienisch, «aülnolen . . . 44 4 4< «» V«p»»,N,!be!...... , 2?.,',1 l<7„' Seafv ffern> Pf^rde-% cnirfen, Manohinen- *ui>ad riea*«m 3-1 ta lTm >., , henü»6«*et*len Preisen. W^t Eichen Zuspruch biuet er- ^ Uib hÄ-Kosir (aT^^i^^nhofflagge Nr. 39. ^S^'* pwnim beni odlok z dne 15. avgusta 1896, St. 6151. C. kr. okrajno sodiäöe v Ilir. Bistrici dne 28. avgusta 1896. Dienstboten Jeder Kategorie bekommen »ofort gute Plätze (auch von auswärts), namentlich Köohinnen, Stubenmädohen und Mädohen fur (3926) alle«. 3-1 Näheres durch das Wohnungi-, Dienit- und Stellen-Vermittlunga-Bureau «. Flux, Rain Nr. O Ln,il>ael». 13714) 3-3 ŠT31697 Oklic. C. kr. okrajno sodisèe na Brdu d.ije na znanje, da se je na proftnjo Va-lentina Groselja iz Kokoäen proti Vin-cenciju Grofielju iz Kokošen v izter- JanJe terjatve 40 gld. s pr. z odlokom dne 17. avgusta 1896, št. 3169, do-volila lzvräilna draiba na 270 gld. cenjenega nepremakljivega posestva vlož. si. 46 zemljiške knjige kat. obè. Sv. Trojica. ^a to izvrgilev odrejena sta dva roka, na 17. o k t o b r a in na 21. novembra 1896, vsakikrat ob 11. uri dopoldne, pri tem sodišèi s pristavkom, da se bode to posestvo pri prvem roku le za ali nad cenilno vredno.sljo, pri drugern pa tudi pod njo oddalo. Pogoji, cenilni zapisnik in izpisek iz zemljiöke knjige se morejo v na-vadnih uradnih urah pri tem sodiööi vpogledati. C. kr. okrajno sodišèe na Brdu dne 17. avgusla 1896» (3599)3-2 fif. 3160. Oküc. j C. kr. okrajno sodiöce v Cirknici naznanja, da He v i/vrftilni zadevi «Posojilnice v Logalcu» (po o. kr. notarju Juliju Thurnu) proti Janezu Urbasu iz Dolenje Vasi st. 26 z odlokom 7. dne 12. julija 1896. sf. 2478, na 20. avgusta 1896 in na 24. .sep-tembra 1896 doloèena ekHekutivnu prodaja, «odno na 2591 gld. cenjenih zemljisö pod vl. 6t. 81 k. o. Doleoja Van s prejänjim pri»tavkom na 2 2. o k t o b r a in na 2 6. novembra 1896, vsakikrat ob 11. uri dopoldne, pred tem sodišèem preloži. G. kr. okrajno sodii&e v Cirknici dne 15. avgusta 1896.