Nr. 219. ?»«»«««,»tl», «pill«: Im <»»pt»»l ««»»». st »i, halbj. st^ 5 l», F«, b«, »^»t»«n, ,n« H«» d»lbj, b» lr. «Nil der Post >a»»j. ff. lü, h»ldj. fi. ? «,, Montag, 25. September. 4 gl«n> ,5 li . «roher» yn Z««le « »» « bei eftn« wi«berh,lun,ln pn »^»U« » l, 1882. Amtlicher Theil. bn«!? ^ ^ptnnber 1882 wurden in bei l, l, hos. nnd Staat». M3a»,« " ^" Stück« XI.VN' nnd XI.IX des l»eich4> lrüU>f,, .«L vorlnuftn blos, in der deutschen «usgabe. au«. Hz." "Nd verlendcl. ^- l»? >^I^ ^'"ck culhält unter tz^,Il°lltsvcrtrc>8 vom II, Februar 1882 zwischen der ^^"'^''ch'Ui,,llrisch,n Monarchie nnd dem lUroslhelzon-L,.?^ i^l^mburg wegen gegenstlliger Nu«iiel>rung von D»z vr ^^^-Al- 12»>?i'^ ^"^ enthiM unter ^ "N"fs'°,i«.llriu>lde vom 13, August 1832 für die Hr. iÄ^"'"'E,wlblih!i von Niscnz nach Way^i Luen "°""l!'ons.llll>mde vom l.'.. «u^ >ll die "Moliv cl,... ^,. nnch "^p'tm'l,?/,^"" ber Zeltjchcijt ^aacspojt" Nr. 2l7 vom ^'NaH « ?»/3? '"^"' ^" Allilcls «Wicucr Hedelzeichnull-^^ » .M) St, G verboten. ?"tt N""n ^eiljchnst ^^elearaj" ^ir. li, ou« ij Sep. Mei« ^ wegen de» Gedichtes „Zum Feste d« Arbeiter. 7>lb»«'^""n wegen des Arlilels ^SociallstlscheS Räuber, und Obolen. ""^ dc„ t>z ^"eine für Kranlenpsiege 2 si. zu , ^" l^° .»lelchzeitlg zu bewilligen geruht, dajs l> Hoheit Altäre ^"em den Namen Ihrer l. und ^i0ll,li Q,. durchlauchtigsten Kronplmzejsin jch.latholl,che "-^^^lKzu 100 ft. zu spenden geluht. durchlauchtigste Kronprinzenpaar in ^ Siebenbürgen. l^ucht^ 2l. Scplember. Das <^ H°htil k,' > ronpl lnzenvaar m,l Sr. k. und > be,,?,d'rrn Erzherzog Joses .ft u, Begle.» ^ilfin»" Leopold, de« Punzen itoburg. >^I ^"fsy. der Grasen Mtttrowjly u,,d Nostiz heute miltags hier angelangt. Der Bahnhof war beco» riert, und wurde das durchlauchtigste lronprinzliche Paar beim Verlassen des Hofsalunwagqons mit brausenden Eljen. Rufen der velsauin.slten Menge cmpfan« gen. Anwesend waren Dlstiiclscommlllidant Grneral Henncberg. Barackenlager'Commandalit Oberst Krey» berg, Oberst Buloywszly und andere StabKofsiciere, fodann Obergcspan Veldi, Vicegespan Sandor und Villgermeister KovalK in ungarischer Gala. Nachdem Se. l. und l. Hoheit mit jrdem der anwesenden Herren Ojficiere einige Worte gewechselt hatte, begrüßte der Obergelpan das durchlauchtigste Klonprinzenpaai mit folgend.r Ansprache: «Dlc l'ün. Freistadt MarotVü. jarhely und das Maios'Tordaer Comitat ergreifen mit Freuden jede Gelegenheit, bei welcher sie die treue und huldigende Anhänglichkeit an Se. Majestät unsern Apostolischen König und an dessen Allerhöchste Famil,e bezeugen lönnen. Eine solche Gelegenheit ist der heu» tige Tag, an dem wir das zwe,temal das Gluck haben. 2u. l. und k. Hoheit in der SzcNrr Hauptstadt be» grüßen zu lölmcn. Empfangen Eu. l. und k. Hoheiten den freudigen Ausdruck unserer Huldigung. Willlom. men Lu. l. und l. Hoheiten, ltljen!" Ein stülmlschrt dreimaliges ltljen des Publlcums begleitete diese Worte, worauf der durchlauchtigste Kronprinz mit heller SNmme in ungarischer Sprache höchstseinen Dank für den herzlichen Hmpfang miborückle. «Mil Vergnügen — sagte Se. l, und l. Hoheit — kommen wir nach Sievenbürgen, wo wir uns schon zum Theile nieder« gelassen haben und wohin wir jedes Jahr zu lommen beabsichtigen." Begeistrrte Eljen folgten diesen Worten. Se. l. und l. Hoheit Kronprinz Erzherzog Rudolf und höchstdessen durchlauchtigste Gemahlin Kronprinzessin Erzherzogin Stefame wendeten sich sodann an den Grasen Samuel Teleky und reichten dem bclieblcn Iagdpalrvn die Hände. Dle Vertretungen der römisch-katholischen, der refoimielten und der griechisch-latho-l'schst« Klrche machten gleichfalls thre Aufwartung, Eine Damendeputatlon, mit der Gemahlin des Ober-a/spans Veldt an der Sp>he. überreichte Ihrer l. und l. Hoheit der Kronprinzessin ein prachtvolles Bouquet aus lebenden Blumen. Zu beiden Veiten der Thür des Wartesaales standen vierz-hn weihgellelbete Mät>. chen, von welchen die kleine Irene Katonay da« von der Sladl gewidmete prachtvolle Bouquet der Kronprinzessin m>t folgenden Worten überreichte: »Genehmigen Eu. l. und l. Hoheit dies als Zeichen der Hul-digung unserer Stadt!" Ihre l, uno k. Hoheit die Klonprmzessin dankte in ungarischer Sprache. Unter stürmischen EljeN'Nllfen der Anwesenden zogen sich Ihre l. und l. Hoheiten in den Saal zurück, wo höchst-dieselben das T^euner einnahmen. Heute nachmittags und morgen vornullags wird Se. l. und l. Hoheit Erz» herzog Josef Revue über die ungarischen Landwehr-truppen abHallen und sodann morgen sammt Gefolge Weiterreisen. Maros.Vüsärhely. 2l. September. Zum Dejeuner waren Gras Teleky und Obergespan Beldi geladen. Nach dem Dejeuner begaben sich unter den Eljen-Rusen des Publicums das durchlauchtigste Kron -prinzenpaar, Prinz Leopold und der Prmz von Koburg sowie das Gefolge zu den Wagen, und unter den Klängen der Feuerwehrlapelle sehte sich der Zug nach der Stadt in Bewegung. Der Stadt entlang führte der Buigrrmeistss m>t dem Polizeichef den Zug. Auf dem gunzen Wege vom Bahnhofe bl» in dle Stadt war eine ungeheure Volksmenge ve» fammelt. welche in Elj^N'Rufe ausbrach. llm E,„ganze in die Stadt war zu Ehren der hohen Gäste em mit der Aufschrift „I^U'U!w2oU" versehener, plächllg ge> schmückler Triumphbogen errichtet. Von hier bis zum Platze bildeten dle Feuerwehr und Bürger Spalter. Aus dem Hauplplatze waren die Torporotioneii. die» Lehrkörper und Schüler des reformierten Lyceums, des katholischen Gymnasiums und der Schulen der verschledenrn Konfessionen aufgestellt. Das zum Wochen« markte gekommene massenhafte Voll brach m ltljen-Rufe aus, wofür Ihre l. und l, Hoheiten leutselig dankten. Auf der Altane des Stadthauses standen weißgekleidete Mädchen, welche lebende Blumen in Massen vor den Zug streuten. Dle Häuser waren nnt Teppichen. Felle,, lc. hübsch decor»ert. In ben ftarl belebten Gassen der Stadt herrschte musterhafte Ord» nung, die Vertreter der Stadt begleiteten den Zug bis zum Hotter von Szt. Görgy; von dort ab übernahm Vicegejpan Ladislaul Sänbor die Führung. Görgeny. 22. September. Se. l. und l. Hoheit der durchlauchtigste Kronprinz hat heute um halb li Uhr ,n Begleitung Sr. königlichen Hoheit be» Punzen Leopold zu Wagen das Schloss verlassen. In den nachfolgenden zwe» Wagen hatten der Prinz von Koburg und die übrige Jagdgesellschaft Platz genommen. Die ganze Jagdgesellschaft sammt dem Jagd-personale begab sich aus fünfzehn Wagen nach dem Ndoijaner Hotler. — Ueber die Reise Ihrer l. und l. Hobelten hieher wird nachträglich gemeldet: In itocjalb waren die Beamten des Salzbergwerkes von Maros'Ujvär mit dein Bürgermeister an l"' ^vihe zum Empfange erschienen. Dle Knappen''! ^le intonierte die Vullshymne. während bat /,.^l',che Publicum in Eljen> " ein« Rundsuhrt auf der regulle.len U°5" erfolg" ""stug auf den Kohlenberg. D.e Direct on^? ^ d. M.) vom L.ndungtplatze bei V^it um. ^^"be der Dol.au.Dampjsch.fsahlls-lH °l, 5^ " den Wechg-tbern. Ple Teilnehmer -^ .'"l dem z?" l" ^""l - wurden be. lhrer An-^ c .....,.^i auf' da» reden-umrankte, vlllenreiche Nussborfer Gelände, den steil-absallenden Kahlen- und Leopoldsberg, sowie im Hintergründe auf das Slifl Klostern^uburg gewährt, dsssen Kuppeln im Reflexe de» vollen Sonnenlichtes schimmerten. «ln dem Donau Quai hatten sich zahlreiche Zu. schauer eingefunden, welche Hüte und Tücher schwenkten. Die Lagerhäuser der Donau-Dampsschiffahrtsgeselllchaft und die vor Anker ll-genden Schiffe waren alle be-flaa.gt. und die in Thätigkeit befindlichen Dampf-lianlche schwenkten den ooiübe,fahrenden Gästen riesige Kränze cnlgegen. Rasch gieng die Fahrt durch die Donau-Biücken, über welche einzelne Eisenb^hn^üge dahinbrausten, als plötzlich gegen 2 Uhr ein Salul-fchu!« vom Bord der „Ariadne" das Ziel ihrer Fahrt ma,f,erte. Das Stationsgebäude in Nussdors hatte ebenfalls d,e Flaggen gehisst, und ein zahlreiches Plililicum bfgsilßle die aussteigenden Gäste, die sich vom Landungsplätze nach dem Bahnhöfe der Zahnradbahn beaaben, um in mehreren Abtheilungen d»e Fahrt a»f ben Kahlenberg anzutreten. Die Abfahrt bot den Gästen einen über alle Erwartung schönen Ausblick in das Donauchal, auf da» schimmernde Häusermeer der Stadt W>en nnd auf deren weit aula/dehnte Vororte. Da« Wetter hatte sich nahezu vollslmi>,, cnisqeklilrt und den vollen Genus» eine« schönen »ertages ermöglicht, Gegen .') Uhr erfolgte d,l .^lullst auf dem Kahlenberge, wo sich die Theilnehmer bei einem opulenten Luncheon vereiniglen. Es wurde wacker gezecht und ?ich der „Donau.Perle" tüchlia. zugefprochen, -n wurden bei dem Luncheon — der englischen Sitte gemäß — nicht gehalten. Um tt Uhr fuhren die Theilnehmel an dem Auefluge mittelst Zahnradbahn nach Nussborf und schließlich mit dem Dampfschiffe nach Wien zurück. Laibacher Zeitung Nr. 219 IVUI ^3^rplemör?^^^ fortwehten. — Se. k. und k. Hoheit Erzherzog Josef fuhr vom Bahnhöfe Maros.Vasarhely in Begleitung höchstfeine? Ndlatus. des FML. Graef. nach der Stadt und hielt nachmittags im Barackenlager Revue ab. — Den Wagen des höchsten lronprinzlichen Paares be« «leiteten von Maros»Väsärhely bis Görgeny abwechselnd ungarische, rumänische und sächsische Vanderien. Wie», 22. September. (Orig.'Corr.) Die Verleihung der Geheimrathswürde an den Präsidenten des Abgeordnetenhauses, Dr. Smolka, wird auch in den Kreisen der politischen Gegner als eine wohlverdiente Auszeichnung des Mannes betrachtet, der mit seltenem Tacte und vollster Objectivität die Verhandlungen des Parlamentes auch in schwierigen Momenten zu leiten wusste. Jüngst hatte ein Blatt darauf aufmerksam gemacht, dass Dr. Smolka einst der Präsident des l848er Reichstages gewesen sei und nur von einer conservative!» Partei auf den Prä« sidentenftuhl erhoben worden sei. Die Bemerkung sollte darauf abzielen, dass Dr. Smolka heute anderen Principien huldige als damals. Da« mögen jene glauben, die sich nur an Schlagworte halten; wer die Charaktere und — die Geschichte kennt. weih. dass Dr. Smolka ebenso semen Principien gelreu geblieben ist. wie z. V. Dr. Fischhof, der ja heute bei demselben Blatte in Ungnade gefallen ist. das ihn sonst stets als den »Welsen" pries. Diese Männer sind eben nicht im kleinlichen Parteigelft befangen, nicht vom Partei« Hass verblendet, und darum vermögen sie das, was d»e heutige Lage des Staates erfordert, richtig zu be« urtheilen. Was der 1848er Reichstag anstrebte, sehen wir heute verwirklicht. Oesterreich ist ein Verfassung«« ftaat und besitzt Freiheiten, an die damals vielleicht Nicht einmal gedacht wurde. Heule gilt es mehr, dafür 'zu sorgen, dass diese Freiheilen nicht von einem Theile eigennützig ausgebeutet werden, sondern allen zugute kommen. Darum billigen die wahlhaft freisinnigen Männer die Principien der jetzigen Regierung, weil diese die innere Einigung und Kräftigung des Staa« tes verbürgen; darum beurtheilt auch das Ausland,— wie die jüngsten Nltllel der „Allgemeinen Zeitung" be« weisen — anerkennend die Thätigkeit des Eabinets, welche«, über den Parteien stehend, aus der allgemei« nen Erkenntnis der Staalsnothwendigkeilen die Kraft schöpfte, Aufgaben zu lösen, welche unter einem Parteiregime immer beiseite geschoben worden wären. Betrachtet man die Summe dessen, was dieses Cabinet geschaffen hat, dann begreift man, dass eine Opposition stete Niederlagen erleiden muss. welche localen Vorfällen eine große politische Bedeutung beizulegen sucht, weil sie in den praltijchpolitlschen Fragen bald leinen berechtigten Ezistenzgrund mehr finden kann. Zur Lage. Die Trieftiner Blätter stehen noch immer unter dem mächtigen Eindrucke der glanzvollen Tage, deren Schauplatz ihre Stadt in jüngster Zeit gewesen. Der ,Osservatore Triestino" schreibt: „Die Fest. Ilchteiten au« Anlass der beglüctV'ndel, Anwesenheit Ihrer Majestäten u„d des durchlauchtigsten Krön« prmzenpaares sind zu Ende. aber die Erinnerung an dieselben wird nicht >m Herzen der Triestiner erlöschen, denn sie belebten neu den sympathischen, seit Jahrhunderten bestehenden Zug ehrfurchtsvoller Ergeben« heit von Seite der Bevölkerung und väterlicher Liebe von Seite Sr. Majestät des Kaiser« und des erhib?« nen Kaiserhauses, die in dem vorzugsweise gelabten Trieft jene alte Treue unversehrt vorfanden, welche der Stadt den Titel der allergetreuesten eingetragen hat. Die kaiserliche Familie »st abgereist, und die Segenswünsche der ganzen Bevölkerung begleiten sie, alles Gute für Den erstehend, der sich so gnädig gegen sie erwiesen hat, mdem Er mit unvergleichlicher Güte und Herablassung die Huldigungen emes Volles ent« gegennahm, welche« füi empfangene Wohlthaten dank« bar und durch Thaten zu beweisen bestrebt ist. das« es an Liebe und Verehrung für die erlauchte Familie keinem der vielen Völker des weiten Reiche« nach« steht." — Das , Tr«est er Tagblatt" knüpft an das Allerhöchste Handschreiben vom 19. d. M. folgende Betrachtung: „Ein Wahrzeichen in der Geschichte Meines Hause« und dieser Stadt, dass der wohl« erworbene Beiname derselben sich auch fortan und immerdar bewähren wird", nennt der Kaiser die Feste, mit welchen Trieft dem Monarchen und Seinem er« habenen Hause geHuld,at. Der Kaiser hat die Bedeu« tung de« jubelnden Voltsenthusiaimu«, der Ihn in den festlichen Tagen in Trieft umrauschte. erkannt und gewürdigt. Der loyale und kaisertreue Sinn dieser Bevölkerung, ihre Anhänglichkeit an Kaiser und Reich wurde dem Monarchen aufs neue offenbar, und die Schatten eine« frevlen Anschlage« vermochten so wenig die Gnade de« Herrscher« für diese Stadt zu mindern, wie sie den freudigen Enthusiasmus ihrer Bevölke« '""2 zu dämpfen vermochten. Diese Feste, sie gestalten «,?.«"« ^"hlhe" zu einer glanzvollen und imposanten dynastischen Empfinden« und der ttichitt.u,n Gchnnung d„ N,^, ^ ^,^ .. Auch auswärtlge Blätter kommei, neuerdings auf die Triefter Kaisertage zurück. Eo schreibt die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung": „Die Blätter der österreichischen Hauptstadt stehen fast ausschließlich unter dem Eindrucke des glänzenden Verlaufe« der Triester Kaisertage, deren tiefere und dauernde Bedeutung von keinem einzigen verkannt wird. Desto nach« haltiger aber wirkt auch auf da« mächtig gesteigerte Loyalilälsgefühl der öffentlichen Meinung die Kunde von dem geplanten, glücklicherweise rechtzeitig entdeckten Bubenstücke, welche« die Ehrenlage der Stadt Trieft zu entwürdigen berechnet war." — Die „Frankfurter Zeitung" sagt: „Die Erkenntnis, dass da« Gedeihen Triests, dieses wichtigen Hafenplahes. von seiner Zusammengehörigkeit mit Oesterreich abhängig ist, durchdringt alle Classen der erwerbenden und arbeitenden Bevölkerung, und die natürliche Eonsequenz daraus ist. dass das Treiben der Irredenta allseitig aufs entschiedenste perhorresciert wird. Fänden die irredentistischen Bestrebungen in Trieft irgend welchen nennenswerten Anklang, wäre, mit anderen Worten, die Irredenta in Trieft eine politische Macht, dann hätten sie nicht nöthig, ihre Zuflucht zu Bomben» Demonstrationen zu nehmen." — Die „Times" schreiben: „Kaiser Franz Josef hat leinen Grund, an der Aufrichtigkeit der Loyalität zu zweifeln, welche Ihm und Seiner Familie in Trieft bekundet wird. Die italienische irredentistische Bewegung hat dort niemals einen soliden Hall gewonnen. Das gegenwär« tige Feft zeigt, wie alt die Verbindung Triests mit dem österreichischen Kaiserstaate ist. So weit ihre Bürger italienischer Abstammung sind. so sind sie hinreichend mit dem klugen italienischen Temperament begabt, um die Vortheile einzusehen, welche aus der bestehenden Verbindung stießen." Se. Excellenz der Abgeordnetenhaus-Präsident Dr. Smolla hat die Resignation««Anzeige des Abg. Dr. Kronawetter mit einer Zuschrift an letzteren beantwortet, worin er die Anzeige des Mandat«>Ver. zichtes mit Bedauern und mit dem Ausdrucke der Hoff» nung zur Kenntnis nimmt, dass Abg. Dr. Kronawetter denselben noch zurückgehen und dass die Wähler der Iosefstadt in Wien, selbst wenn deren bisheriger Mandatar auf seiner Demission bestehen sollte, es doch nicht zulassen werden, das« ein so beruf«« und Überzeugung«-treuer Mann sich vom politischen Leben zurückziehe. Die Berathungen der Landtage werden nun« mehr eine lebhaftere Färbung annehmen, nachdem mor« gen Dienslag die Mehrzahl derselben, darunter die Landesvertretungen von Böhmen, Mähren, Nieder-und Oberösterreich, zur diesjährigen Session zusam« mentlltt. Dem böhmischen Landtage werden außer den bereits erwähnten Vorlagen auch ein Gesehentwurf, betreffend die Ausschreibung von Zwangsumlaqen für Gemeinden und Bezirke, ferner der Bericht über den Zustand der Schulen im Jahre 1832, unterbreitet werden. Au« Agram wird unterm 22. September ge« meldet: Der für den 3. Oktober einberufenen, au« 38 Mitgliedern bestehenden Lande««Enquöte für die Verwaltunqsreform wurden folgende Fragen vorqelegt: Ist die Ve>Wallung in der ersten Instanz behufs Erjparung mit der Justiz zu vereinigen? Sind Comitate als zweite Vermalttma.s«Instanz zucreieren? Was hält die Enquöle von der Auflhellung des ge-lammten Gebietes in 8 Comitate und 5l) Bezirke? Was von der Gcrichlseintheilung in neun Gerichtshöfe und 00 Bezirksgerichte? Was hält die Lnquöle von den vorgeschlagenen Abänderungen des Schulgesetzes und was von der vorgeschlagenen Regulierung der Gehalte? Wien, 21. September. Ihre Excellenzen der Minister de» Aeuhern Graf Kälnoly. Reichs-Kriegsminister Graf Bylandt. Rheidt und Reich«.F,nauzminister v. Kallay reisen morgen zum Zwecke der Theilnahme an den in Budapest zur Feststellung der Vorlagen für die bevorstehende Delegalionssession stattfindenden Ministerberathiingen nach Budapest. Von Seite der österreichischen Regierung begeben sich Ihre Excellenzen der M'msterplä« sldent Graf Taaffe. Finanzmimster Dr. Ritter von Dunajewsti und Landesvertheldigung« - Minister Graf Welseriheimb gleichfall« nach Budapest. Der Herr Mimster de« Aeuhern wird vom Sect,ons-chef Herrn v. Szögy-nyi begleitet sein. Ee. Excellenz der Herr Handelsminister Baron Pino wird von dem Ausflüge, welchen er von Trieft au« nach Dalmatien zur Inspicierung der dalmatinischen Bahn und de« Stande« der Narenta-Regulierungs-arbeiten unternommen hat, in einigen Tagen wieder nach Wien zurückkehren. Die von Sr. Excellenz dem Herrn Ackerbauminister Grafen Fallenhayn zur Inspicierung der Staatsforste in Dalmalien unternom-mene Reise dürfte dagegen, da sie sich auf den größten Theil de« genannten Kronlande« erstrecken wird, von längerer Dauer sein. Die „Politische Correspondenz" schreibt: „Die zeitweilige Anwesenheit de« österreichisch-ungarischen Votschasler« am Petersburger Hofe. Grafen Wolken« stein, in Wien ist von russischen Blättern zum Anlasse genommen worden, um mannigfache Gerüchte zu " cieren. die von anderen Blättern aufgegriffen «»>, weiter ausgesponnen wurden. Diese Gerüchte, ° theils die allgemeinen Beziehungen unserer VonaiH zu Russland. theils die persönliche Stellung des l- u"" l. Botschafters zum Gegenstände hatten, sind schon"" mal als grundlos bezeichnet worden, und wir »on nur neuerlich in der bestimmtesten Weise wicdntM''' dass Graf Wolkenstein Petersburg nur verlasse« ^' um seinen ihm schon früher für diese Zeit gew°" » Urlaub anzutreten, und dass er nach «blaus l»e,l Urlaubes unverweilt auf den Posten wieder zur«» kehren wird, auf dem, wie allgemein anerkannt w' seine diplomatische Befähigung sich in vorzüglM Weise bewährt." Von den Landtagen. Aul Lemberg, 2l. September, wird berich^' In Beantwortung einer Interpellation stellt der " gierungscommissär die Einverleibung desBezirttge"«) sprengels Kalutz und Wojnilow in den Umlrel« ° Stanlilauer Kreisgerichtes in baldige Nussicht- " Anträge Ehelmecll« inbetreff der Einführung der? Nischen Sprache im Dienstverkehre der gaM^ Eisenbahnen und Pietals inbetreff der E"M^ der polllijchen Sprache im dienstlichen V"t>^ , Staatsanwaltschaften, der Post. und Telegraph direction werden nach kurzer Motivierung an d»e sprechenden Ausschüsse, der erste Antrag an den ^ bahnaubschus« geleitet. Die Vorlage des ^" ^ ausschusse« inbetreff zwangsweiser Nssecuranz ^ bäuerlichen Gebäude werden in erster Lesung "" ^ Verwaltungsausschus« geleitet. E4 folgt sodann Erledigung mehrerer Petitionen. Vom Ausland. . Dem deutschen Reichstage wird al«^ nach seinem Wiederzusammentreten der ""'^zch, vorgelegt werden D,e Frage, ob demselben » ^, zeitig d»e Etal« für die beiden folgenden 3^"^" gehen sollen, scheint gegenwärtig noch nicht ent»^^ zu sein; doch constatleren die deutschen VliMel. ^ zwei Etats, und zwar getrennt, ausgearbeitet n> .^ ohne dass über den Termin ihrer Vorlegung enog ^ Beschlüsse gefasst wären. Vor dem Eintrete'' '' ^, Etatsberathung wird sich der deutsche Re'ch^hel-dessen mit einigen aus der Initiative de« Hau! ^ vorgegangenen Vorlagen beschäftigen, unter ^ ^, mit dem Antrage auf Entschädigung unschul"'» ^, urtheilter, der im großen und ganzen auch ' »M schen Relchsjustizamte sowie im Preußische" , Ministerium auf leinen Widerstand stoßen dM'^z- Betreffs der griech is ch . tür lische" ^ ^ frage w,rd dem Reuter'jchen Bureau aus", Ae-tinopel. l9. d. M.. gemeldet: ..Der hellelMAid sandte pflog heute eine weitere Unterredung Auster Pascha. Ersterer lehnte alle ihm von dem A^gl sür auswärtige Angelegenheiten gemachten ^^t^ ab und bestand auf der Durchführung der '" .^ «^ lialen Convention. Es ist wahlsche,nl,ch. dass ' «^l weiteren Conserenzen halten, sondern die st"'^ ^jgllll der Entscheidung der in Constantmopel beg" fremden Botschafter überlassen werden." ,:«, el' In Irland sind in jüngster Ze't " hgch wähnentwerten Ausschreitungen volgelomme - ^, scheint der Terrorism«« trotz de« strengen-U" ^. Verhütlma.sllssehee noch mcht ganz geb"^" « M I„ Mlllslreet. Grafschaft Cork, waren dlesc""^^ cate angeschlagen Mit der Ueberschrift »ä^ .si B Hall" (Meuchelmorohalle), und worin jed"" M i" dem Tode bedroht wird, der e« wagt. ,^,7. ,ves^ ülxrnctM.li, von denen die frühere,, P^^. 5^ Nichtzahlung dr« Pachtzinses vertrieb-n W"" ^ Btt^nnlmachuni war „Hauptmann Moi'd»^'' ^l«' z-ichnel. — II. Galway kam am Montag " ,chtB Marwood an. um nächsten Freitag d,e V ^e °'. de« Agrarmörders Walsh zu vollstrecken, «l H^> Reise von L,mer,ck nach Galway unl-r " ^.^ einer Compagnie Soldaten und Pol'^ttn z sU sich niemand ,n der Stadt zur Errichtung ^ 5^' solle« hergeben wollt,', musste Marwood "'^ M selber verrichten. Well Ruhestörungen vei ^ richtung befürchtet werden, ist die Psl'zel u hundert Mann verstärlt worden. Ngesneuigkeiten. «^ -(Die Memoiren lie von Sachsen.) Au« Dresden w'l° "^a""^ Im Auftrage de« llilnig» Johann ^"0^) /.,« seinerzeit Robert Walbmüller l^ " ^r "^ Gesammtausgabe der dramatischen Ar/"l" ie- V^ Schwester de« Kumg«. der Plinzess'" Ounl^iel' damal« entstand in dem b'rau«a-ber 0" ^st,. eigenartigen Entwicklungsgang der fu"""^ Eli" ygü dichteiin näher verfolgen z» lö"»'"'. u« .^ung >il, diese« Wunsche« wurde später durch « ' z,tl ^j, eigenhändig geschriebenen Leben»er,nnelun!j ^ zy"^ zesfin ermöglicht, Waldmüller machte cm ^tt, lichfte derselben enthallenden Auszug ^bache, Zt,t»ng Nr. 219 1863 25. September 1882. "« »»nig Albert vor. der bann die gleichzeitig erbetene " "Mugung zu dessen Veröffentlichung ertheilte. Da« «erlitt Vuch wirb nun im nächsten Monate unter j m/'tll: ^Uus den Memoiren einer Flirstentochler" (s ""lag von E. eine Menge Ausflüge in Peutjchland v nach Oesterreich unternahm. so bietet dieser Theil "llebuches eine interessante Ausbeule. s^^-(^llteKunftgegenftände des 3t. Ste-^''^vomes.) D,e Bibliothels. Commissio» des Hc ^.^tlNtlnderathe» hat sich über die Erwerbung von 6t ^l" ausgesprochen, die auf dem Dachboden der !ech» !. '^"^ aufgespeichert liegen. Dahin gehören z^ "^lasfenster. Vildhauerarbeiten in altgothischer llwln' Holzspindel vom alten hohen Thurme und Mtl ^"'stände, die alle im städtischen Museum lvtrt k ""^" ^" ^"' s"be» Bild von Kunst, bett w ! "^" "^ "°ln hundertjährigen Staude gesäu« ll'Nln ^l '""^' ^^ ""b" ,n der St. Stefans Kirche ""lila ^ ^"tigen Mullergottesbildes. Nach einem ^(x!n n ^lichte waren hiezu nicht weniger als Lill^ ^tnschsn. hauptsächlich auS Pommern und Väht."' ^"" aus Gallzien. Schlesien. Böhmen und Mn," ^"""engslommen. die ,n etwa 1b00 Pro« ^ltn d °"^^"' Uwe slavischen Typen und Trachten tztlben ^> ^ ^^' ^^"" ""^ Bulgaren. Rumänen und ^tilt v !" ^'^ ""te Reise n,cht gescheut. Im Um» 3tlbe ""lg," ^^ campierten d,e Pilger aus sreiem lllnn.'s,. ° leder Winkel, jede Vcke der Stadt und ihrer ^"» war dicht bejetzt. 2l.tz7/Uel)erschwemmungen.) Aus Innsbruck, «tcz^mbcr. meldet man: Se. l. und l. Hoheit Herr ^ttazz! tl Ludwig ist gestern um 3 Uhr nach. ^lunst k "ngltroffen. Er empfteng sosort nach der sill di, ^ Statthalter, übergab demselben 1000 st ^udi«y., ^schwemmten in Tirol, ertheilte mehrere bti. h°" und wohnte der Soll« bei dem Stalthalter lirch« ^"^ "orgens besichtigte hochstoerselbe die Hof-^din^ ^. den restaurierten Fürslenchor ,n derselben. Ü^ k^vN ^^"" ^" Oeschästen des rothen Kreuzes dtln tz^"« mehre« ßunctionäre in Audienz Nach-°« t)in ' ""^ ^ b"h"t bei dem FIM, Grafen Thun "' Vil.u ""«"ommen hatte, reiste H0chstderselbe m,t °b. ^ ^' um 2'/, Uhr nachmittags nach München , ^ lntik dichten ">^ Niederdorf vom 20ften '°ht; ^°eln 30 Häuser sind eingestürzt, viele in Ge-"" ift w .'^ ""^ ^" 6ch"le sind bedroht. Da» , 3iach..^. ""d breit furchtbar verheert. "b l ^? " °"s Vozen zufolge befindet sich Seine ^'l't dor°.l b"r Erzherzog Hc'nr.ch mit Fa. ? ^oftdien. ^ üw.jchcn Vlizeu und Bozen wurde ^>lllt über m "samfiert und für die Verbindung mit an. ^ "unsberg E,nle,tu»g getroffen. Der Regen Auz >» ^"b d,e Gl.oäsjer nicht weiter gestiegen. ^° 8l ^"M Pufterthale w,rd u iter d^m Mten ^'8 vttän, "^"' 2" Brunlck hat sich die Titration ^lNd, N,,. ^" wi>l,läiajsifte..z ist nunmehr au». !°"^ors ,^ "ll >st zwar bedroht, aber roch rettbar. I°? "ohe 3»^" bitten Theile zeistörtj es herrscht l>.^ttn. 'Ti^/"^sises Vlatt .n Philadelphia, die dor. b"' wie ^.^7' <" w.r nicht au. ihr he., l" ^.^l den. 5n '" 'h"n lsundlnnen absordert ^"" "id U. "°"er. d°s» vornehme Damen oft ^^/'"Nrn sl»,' n " ""en und sich mit den übrigen btlt?"l'«tn «"r.tt, ""t mnchten. und das« auher '"eiften " >. "^ bie weibliche Schauspieler-b<^ ^«in 3^ ^" ^"' »undinnen liefere, ^te vn ^"°l» Frachtstück) «ine verliner ^ahre»fr»ft eine K.fte m,t lünftllchen Vlumen und Federn nach Vrünn abgeschickt, welche dort niemals angekommen war. Es wurde recherchiert, recla-miert — die Kiste blieb verloren. Unlängst ,ft nun, wie die Verliner »N N " erzählen, der Chef obiger Firma protokollarisch in dieser Sache vernommen wprden. Man ist nämlich einer Gaunergesellschaft auf die Spur ge. kommen, welche in verschiedenen Gülermagazinen bse^. reichischer Eisenbahnstationen, so in Mügllh. l^ottau, Littau u. s. w.. in rassiniertester Weise Dlebftühle der» übte. Einer der Gauner lieh sich in ein festes Behält, nis einschließen und von feinen Genossen als Frachtgut ausgeben. Sobald das Gütermagazin während der mit. tägigen Ruhepause geschlossen war. entstieg der als Frachtgut Ausgegebene seinem Kerler, dcr »«nen zum Oeffnen eingerichtet war. füllte dann die Kiste mit Waren, wie sie ihm im Magazin gerade in die Hand kamen; nachdem er sie bis zu seinem eigenen Körpergewicht rasch abgewogen hatte, verschloss er die Kiste und verließ das Magazin heimlich, was eben nicht schwierig war. Das Eolli mit den gestohlenen Waren wurde natürlich, da lein äußerer Anstand daran be. merkt war, auf die angegebene Station befördert und dort von den Gaunern in Empfang genommen. Lange Ze>l lonnte man für diese raffinierten Diebstühle leine Erklärung finden. Jetzt aber sind die Schuldigen fest» genommen und sollen umfassende Geständnisse abgelegt haben. Unter anderem wurde auch angegeben, dass der in einem langen, schmalen Schrein auf der Station Cottau Aufgegebene emmal gezwungen war. eine halbe Stunde lang auf dem Kopfe zu stehen, weil das ihn bergende Behältnis ungeachtet der Aujschrlsl »Nicht stürzen!" doch in dieser W^ise auf die Frachtwage ge< bracht und daselbst einige Zeit so stehen geblieben war. Locales. Arainischer Landlag. b. Sitzung am '^September. (Vchluss.) Der Landeshauptmann theilt die eingelaufenen Petitionen mit, und zwar: Gesuch der Prlvatlogenbesiher um Ein-täumung des Mitentscheidungirechtes bei der pachtweisen Hintangabe der Theater» Unternehmung in Laib ach. (Nn den Petitions, ausschuss.) Petition des Unlerstühungsoereines der flavischen Studenten an der G.azer Hochschule. (Nn den Finanz-ausschuss.) Pctllion des Franz Kmfic und des V. Iereb in llnterschniz im Namen der Fehnizer um Erlass der Zahlungslosten zur Herstellung der Kirche in Ober-seßniz. (An den Petillonsausschuss.) Petition des lramlschen Hewelbevereines in Lai-bach um eine Sutwenlion. (An den Finanzausschus«.) Petition der Hollglegation der baimhelz,genSchwe. stein um Entscheidung des Verhältnisses bezüglich der ttnabcnwaisenstiftlinae. (Nn den Finanzausschuß.) Petition des Veziilestraßen.Ausschüsse» m Tscher. »rmbl um Äewilliaung einer 15°,«gen Umlage. (An den Velwaltungsausschuss.) Pelllion de» Vezirlsstraßln-Au«schussee in Reif-niz um Subvention flir die Herstellung der Straße Sodelschiz.Podllanc. (An den Verwaltung», und sohm c-n den Flnanzausschus« «it Bezug auf die Landtags-vorlaae Nr. 19.) Der Gericht de« Landesaulschusse» über mehrere der Bewilligung des hohen Landtage» vorbehalten« Slrahensuboenlloncn wird dem Velwallungsautschusse und der Bericht des Landesausschusses über verjchie. drne Nligelegeiiheiten, bctrefsciid die Mililäreuiauartle-rut,g, dem Finanz, und Verwallung»au»schusse zu» gewiesen. Abg. Ritter von Kaltenegger erstattet namens de» Finanzausschüsse« mündlichen Bericht über die Petition de» Lehrer« Malhlo.« Rant wegen der Fort. dliucr de« Slaper landwillschaslllchen Lehtlurses süi iljolleschullehlei. Der Flnanzausschuss beantragt die Auslassung dllses Unterrichte». Abg. Dr. Pollular unterstützt mit warmen Worten die Forldauer oe« Lehrcurse«. den man nnt allen Kläslen ausrecht erhalten solle. Abg. Dr. Voslljal lst für die »uflasjung schon auch »m Hinblicke auf den Umstand, das» ja in wem» gen Iah,cn in Laibach eine landwirtschaftliche Hoch» schule wird errichlel werben muffen. Dr. Pollular stellt den Antrag, das« auch ferner 4(X) st. für diefen Lehrcur» emgcstelll werden sollen. «bg. Lavrenili schließt sich dem Antrage de» Abg. Dr. Pollukar an. Der Berichterstatter Dr. Mittel von Kallen-egg er hebt hcivor, das» der Missersolg dleses Lehr. curse« von heuer an den Pe,sünl,chle,!en gelegen sei, welche an dem Unterrichte lhrllgenommen. der Finanz-aui^schus« habe nicht da» Veltraucn gewinnen lönnen, das« e« künftig besser winde. Referent würe mit dem Antrage Pollular nur dann eiliverstanden, wenn der Lanbesausschus» angewiesen würde, die gehörige So>g» fall in Au»»ahl der Lehrer für blesen Kur« zu trefjen, diese Bedingung solle in den Antrag aufgenommen werden. Abg. Pollular erklärt sich damit einverstanden, und es wird nun sein Antrag auf weitere Velasfung des Credite» von 400 ft. unter obiger Bedingung angenommen. (Dafür ftlmmen die nationalen Abgeorb-nelen. dann die oeutfchen Abgeordneten v. Gutmann», thal, Kecelj, v. Savmschegg. Deschmann, Luckmann. Dr. Deu, Dollhofs; auch der Herr Landeshauptmann, Glas Thurn. stimmt dafür.) Abg. Ritter v. Kallenegger referiert namen» des Finanzausschüsse« über den Voranschlag der Landes-Obst- und Ws'libauschule in Slap für da« Jahr 1K53. Der Berichterstatter hebt bei der Position Hli» penoien für acht Zöglinge k 120 st. hervor, das« um diese acht Stipendien schwache Bewerbung sei, heuer seien nur sieben Stipendisten gewesen, und e« »ft daher die Frage, ob ein wirkliches Bedürfnis nach Vermeh. rung der Stipendien vorhanden fei. Nachdem m der Specialdebatte Dr. Voönjak zu Position Reparaturen gesprochen, wird zur Abstimmung über die Anträge des Finanzausschusses geschritten, die nun infolge der Annahme des Poklutar-schen Antrages (sieh oben) also lauten: Der hohe Landtag wolle beschließen: 1.) Der Voranschlag der Lande»-Obst- und Wrinbauschule in Slap für da» Jahr 1883 »,ld gemäß den hier vorne ersichtlichen Aenderungen einzelner Ansähe der Lande»ausschustl)orlage Nr. 16, Suboei-läge Ii, k) im Erfordernisse mit 721^ st. 92 kr., d) in der Bedeckung m»t 4980 st., c) »n de« aus dem Lan-desfonbe zu bedeckenden Abgänge per 2233 st. 92 lr. genehmigt. 2.) Der Lande»au»schuss hat der steigenden len-benz im Regie-Kostenaufwande nach Thunllchleit zu steuern. 3.) Der Lanoesausschuss hat der k. l. Regierung mit dem Danke des Landes Kram sür dle Fortgewäh-,ung der Staatssubvention jährllcher 2000 st. dle motivierte Bitte um deren zahlbare Anweisung auch pro 1883 auszusprechen. Zu Punkt 3 nimmt Abg. Dr. Voönjal da» Wort und weist darauf hin, dass der Landesansschus» laut Rechenschafttbericht (p«^. 163) bereit» rmt Note vom 9. August 1881 um eine gleich hohe Subvention für das 1683 angesucht habe; worauf der Berichterstatter erklärt, es sel Punll' 3 « diesem Sinne aufzufassen. Vodann werden die Anträge des Finanzausschüsse» angenommen. Abg. Ritter v. Variboldi erstattet namen» de» VelwallungsauKschusses mündlichen Gericht über d»e Petition der Bienenzüchter aus dem Vlelfnlzer Thale um Aufhebung der Taxen, welche elmge Gemeinden für die Weide fremder Bienen einHeben. Der Verwallungsausschuss stellt den Antrag, der hohe Landlag wolle beschließen: Die Petenlen find dahin zu bescheiden, dass Gsmelndelazen auf Bienenstöcken gesetzlich nicht bestehen und daher mcht em-gehoben werden dülfen. Wenn solche Gememoetaxen oemioch gefordert werden, »st es Sache der Parteien, in jedem einzelnen Falle »m Smü i> des Ve- meinoelazgesetzes vom 3. Dezember ? Beschwer- den im gesetzlichen Instanzenzuge an oen Lant>e»au»-schus» zu richten. Gleichzeitig wirb der Lanoesausschuf» beauftragt, dort, wo ihm Fälle derartiger oder auch anderweitiger unberechtigter Tazeinhebimgen belannl wer-drn, die Gememdevotstänoe dlessall« entsprechend j>u belehren, beziehungsweise sie in geeigneter Welse zur genauen Beobachtung der »m Gememoelaigesetze enthaltenen Bestimmungen zu verhallen. Abg. Pallj spricht im Sinne der Petenten. Der Herr kl. Landespräjidenl weist darauf hin, dass im Landtsgesehe eines Nachbarlandes b,e gesetzliche Vestimmuxg ausgenommen sel, nach welcher dle Einhlbung einet Taxe für d»e V'enenftöcke erfolge; es wäre also auch ,n Kram ,m Wege der Lunoes-gesetzgebung ein gesetzlicher Anhalispulill ^u gewinnen; doch wolle er nicht eine prmrlplelle Ansicht au»-sprechcn. Abg. Deschmann macht daraus aufmerksam, dass der Landesausschuss im Jahre 1^ bezüg- lichen Antrag eingebracht habe, der j' Land- lage nicht angenommen worden sei. D« li,«at,schen Vsthälln'sse in Klain se>en derartige, das» die Bienen au« den höher gelegenen in niedriger gelegene Gebiete gebrach» werden müssen, und e» wäre nicht zweckmäßig, durch die Einhebung der Taxe diejen Bellehr zu stören. ^ E» wird sodann der Antrag be» Verwaltung»-ausschusses angenommen. Landeshauptmann Stellvertreter Herr P. Graf-sell, nimmt den Vorsitz ein, der Herr Landeshauptmann aber den Sitz «m Huuse. Nächster V,genst,nt>: Mündlicher Bericht be» Verwallulig«auischusse« über d,e Petition der Gem-mom Unlerloltsch, Vereulh, St. Iobsl, Truta und Saliach um lilnrelhung der Straße Sa,rach.Nnlerlott>ch unl« die Bezillsstlahen und um SudvenNon. Gnichterstaltfr Mter v. Gallboldi. Der Verwllltungsauzjchujs stellt den Antrag: Der hohc Landlag wolle beschließen: Die Pet;. Lllibachcr Zeitn»« Nr. 219 1864 25. September lltttt- lion wild dem Landesautschufse mit dem Auftrage überwiesen, bezüglich der projektierten Bezirksstraße Sairach.Ultterloilsch die nöthigen Erhebungen zu pfle-gm, insbesondere den Idrianer Bezirlsstrahen«Aus« jchuss zur baldigen Vorlage eines ausführlichen Nau> operate« sammt Kostelworanschlaa. zu veranlassen und auf dieser durch den Landesingenieur zu begutachtenden Grundlage über die Ausführbarkeit sowohl in »rchnischer als auch finanzieller Richtung dem nach» slen Landtage Gericht zu erstatten, eventuell wegen Kategorisierung und Subventionierung dieser Straße d«e entsprechenden Anträge zu stellen. Per Herr Landeshauptmann Graf Thurn befürwortet in eindringlicher Weise die Petition, da er sich durch eigene Begehung der Straße von der drin» genden Nothwendigkeit der Erfüllung der Wünsche der genannten Gemeinden überzeugt habe sowie von der volkswirtschaftlichen Bedeutung des Strahenzuge«. Es stellt der Herr Landeshauptmann nachstehenden Zusatzanlrag: Der Landesausschuss wird ermächtigt, eine an« gemessene Subvention an die betreffenden Gemeinden zum Zwecke der Tracierung, Verfassung detaillierter Pläne und Kostenüberschläge der zwei projectierten Slrahenallernatwen zu bewilligen. Dieser Zusaha„lrag wird zahlreich unterstützt. Abg. Lavrenchtle»stm'q von Gewinn zu er» halten; 3.) nach Ablauf des Pachte« mit dem Re« staurateur sei die Beköstigung der Iwänglinge in eme Regie zu nehmen und nur die Vrotlieferung im Offertweqe zu vergeben, und 4 ) das Fabrik>ilsmagazin se» als Wohnung des liontrolors zu adaptieren. E>n Antrag des Abg. Rob, i. der Lande«au«schuss solle ermitteln, aus »>e viel Räumen die Wohnung des Verwalters und de« Controlor« zu bestehen hätte, wird abgelehnt. Mündlicher Bericht des Finanzausschüsse« über den Rechnungsabschluss de« Normalschulfondes pro 1881 und in Verbindung hiemit die Aillräge zum Rechenschaftsberichte über die Normalschulfonds-Rück» stände bei den Gemeinden, dann betreffend den Seno» setscher Normalichulfonos.Rückstanb, und die Abschrei. bung des Normalschulfondebeltraqes der Filiallirche St. Ulrich und der Kapelle St. ^V?/' ^1'" «- ttalten, ag, r beantragt den N ^ ^°^^"«" ) «chlusi der — (Von der Laibacher Volksküche.) Ein reger Verkehr herrscht nun wieder in unserer Volksküche, seitdem die Studenten, welche dieselbe sehr fleißig sie« quentieren. von den Ferien zurückgekehrt sind; insbesondere an Sonntagen geht e« lebhaft zu. fo dass mehrere Damen vollauf zu thun haben. Auch gestern war der Vesuch wieder ein sehr starler, und es waren über 1lX) Personen erschienen. Da« Menu wie3: Eingelochte Suppe, Rindfleisch und Kohlrüben, ferner al« dritte Speise ge» backenes Fleisch mit Krautsalat oder Gugelhupf. Um 12 Uhr mittags war infolge des g ohen Andranges die letzte Portion Fleisch ausgegeben, trotzdem man auf sehr zahlreichen Vesuch gefasst gewesen. —es. — (Rosentalogravhische Product ionen) mit Experimenten und Proben in vielen Sprachen. Mundarten und Dialekten. Der auf der Durchreise hier »eilende Erfinder der Rosentalographie Professor Franz Anton Rosental (pensioniert in Rom) wird auch in Lai» bach seine Experimente producieren, welche in Pari«, Florenz. Wien u. s. w binnen einigen Minuten höchst überraschende und wichtige Resultate lieferten. Unter den vielen Nummern seines sehr reichhaltigen Programme« wird der Professor vorzugsweise praktisch zeigen, wie e» mbglich sei, binnen wenigen Minuten Personen de« Publicum« zu befähigen, mit Hilfe der Rosentalo-graphischen Apparate und Mittel leichte Vriese in frem» den. früher nie gelernten Sprachen zu erzeugen. Die mechanischen Uebersetzungen ähnlicher Vriefe find noch einfacher und rascher, so dass selbst Kinder imstande sind. solche Uebersehungen vollkommen zweckentsprechend auszuführen. Die Sprachen werden durch« Los gezogen. Die« alle« wird durch authentische Document« und Iei« tung«ber«chte unwiderleglich bewiesen. Wir machen unsere geehrten Leser auf diese interessanten Productionen hier» mit aufmerksam. Der Genannte ertheilt auch Unterricht in der U n iverfa l. Methodologie für die gang» barsten Sprachen, in der französischen und ganz beson« der« in der italienischen Sprache nach der von ihm erfundenen, und wie Zeugnisse erhärten, stet« mit dem glänzendsten Erfolge bewährten stenoplldischen Me« thode. Es genügen schon einige außerordentliche Lec« tionen. um sehr bedeutende Fortschritte zu machen und sür das praltische Leben wichtige Resultate zu er» zielen. Da« Honorar ist vtrh2ltni«mähig sehr billig Professor Rosental (Hotel Elephant) ertheilt auf« bereitwilligste nähere Auskünfte. Bei demselben ist auch ein Heftchen zu haben, welche« Berichte über die höchst merkwürdigen Erfolge mit Proben in mehr als tausend Sprachen, Mundarten und Dialekten enthält. — (Tircus Schmidt.) Die Vorstellungen am Samstag und Sonntag waren wieber sehr gut besucht, und es bot die Gesellschaft alles auf. da» Publicum in jeder Veziehung vollkommen zufrieden zu stellen. Aus den Einzelleiftungen dieser beiden Tage heben wir ganz besonder« die Parsorcetouren der Frau Ella Schmidt hervor, die in der Vorstellung am Samstag durch brennende Reifen sprang und für die ebenso bravouröse als graziöse Leistung in diesem Genre wiederholt stürmische Hervorrufe erntete. Auch die neu aufgetretenen Trapezkünstler Gebrüder E«mondo wurden auf da« lebhafteste acclamiert. wie sie es de»n auch für ihre treffliche »Arbeit" bcstens verdienten, Uenefte Post. Budapest, 23. September. Se. Majestät der Kaiser sind heute von GSdöllö ,n Budapest em-getroffen m,d geruhten den MiNistetpräsidentell v Tisza zu empfangen. Der gemeinsame Finanzmimster v, Kä'^ay, der gestern nacht« hier ankam, wurde heute um 2 Uhr nachmittags von Sr. Majestät empfangen. Der Minister des Neußern Graf Kälnoky ift in Begleitung de« Sec-tion«rathe« v. Kuh und de« Secrelärs v. Gömöry heute hier eingetroffen. Graf Kälnoky hielt um halb 3 Uhr Vortrag bei Sr. Majestät. Außerdem sind der Ministerpräsident Graf Taaffe. Finanzmimster Ritter o. Duna» jewsly und der Reichskrieg«minister FIM. Graf Vylandt'Rheidt hier eingetroffen. um an dem um halb 5 Uhr nachmittag« abzuhaltenden gemeinsamen Ministerrathe theilzunehmen. Wien. 23. September. Se. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 15. September d. I. den mit der Leitung der Landesregierung in Schlesien betrauten hofralh Olivier Mar-qul« de Vacquehem zum Landespcäsidenten im Herzogthume Schlesien allergnädigft zu ernennen geruht. «gram. 23. September. Der um I Uhr 54 Min. von Essegg abgegangene gemischte Zug ist an der Draubrücke nächst Essegg verunglückt. Die Maschine und die vorderen Lastwagen sind hinabgestürzt, die nächst denselben befindlichen Personeilwagen. in welchen sich aus Bosnien kommende Urlauber des 15ten Husarenregiments befanden, wurden mitgerissen. Etwa 15 Militärversonen werden vermisst, an 30 sind verwundet, «om reisenden Publicum ist kaum jemand verunglückt, da die rückwärtigen Waggon« auf der «rücke blieben. Die hauptsächliche Urjache liegt in dem ungewöhnlich, nahezu 4 Meter über das Niveau gestiegenen Wasserftanbe. Die Brücke ist eine gewöhn-liche offene Holzbrücke. welche auf Holzpfc>ler„ tuht. !Ov diejl'lbe schadhaft gewesen, ist nicht bekannt. Berlin. 23. September. Heute, am zwan >8 jährigen Jubiläum de« Eintrittes de« Fürsten ^' marck in das Ministerium, feiern sämmtliche «""' selbst die oppositionellen, letztere unter Angl'sten ^ die innere Regierungspolitit. in warmen W"l"N z hohe nationale Bedeutung de« großen SlaatsM"'» und Begründers der deutschen Einheit. ^_^--? Kandelmd Volkswirtschaftliches. Ualbach. 23. September. Uus dem heutigen Marlte stn^ erschienen: 8 Nagen mit Getreide. 4 Wagen «it V" Stroh und 15 Nagen mit Holz. Weizen pr. heltollt. ? «0 i, 0? Butter pr. Kilo . - <' ^ Korn , 5 20 l; 07'«tier pr. Stück . < ^^ ^ ^ Verste (neu) . 4 22 5 13 Milch pr. «iter . -! ° ^ Hafer . 2,7« »^l Rindfleisch pr. Kilo --U ^ halbsrucht . — - 6 8«) Kalbfleisch . "U ^ Heiden , 5 5.l ü 80 Lchweineflellch , ^33^.^ Hirse . 5 04 5 20 Schöpsenfleisch 5 ,. ^ «uluruz . S»0 ? 04 Hiihndel pr. Stuck -" ^. Erdäpsel 100 »ilo 2 5<1-------tauben . ^«» ^ üinse« pr. heltolit. «50------Heu 100 Kilo - - ?A ^ Erbsen . 8 50- «troh .--!"' Fisolen . » —-------holz. hart., pr. vier . ^. «lnosschmlllz Kilo — W------- Q-Meter - ^ ^ Schweineschmalz , — Ltt-------1 — weiche«, , ^ M"' speck, frisch . — «0-------Mein. roth,. l00Ult, ^ ^ ^ — geräuchert, — 78-------— wtitzer < ^^^.^ Verstorbene. ^. Den 22. September. Nntonia Millauz, 5M,"M, birectors.Tochter. 31 I. Ealendergasse Nr. N. ^ngen""» .. Den 2 U. Seplembcr. «nton te«„ovar. hau»"' söhn, 20 Mon.. hühnerdors Nr. 3. DiphthclM«^^^^- Lott,ziehu«geu vo« 2:j. September: Wien: 65 7b 38 84 25. Vraz: 8? 22 85 11 ^ Lottoziehung vom 20. September: Prag: ll 83 77 !>5 ^'^-«^ Meteorologijche Beobachtungcn^n^5lb55> z'! W n i u ß I ö-z ^ - ___ - ^, ^< 7U.M«. 729-34 f »4 wiMlill ^bel , l.l 23 2 . N. 72i»77 -»-l»0 3«. schwach thcilw he>tel,M s . »b. 7:j»«7 -j-13 2 5W. schwack halb he><" >^ 7U.«g. 735 33 >N 0 O schwach theilw hs't" ^ 24 2 . N. 785 its ^18 3 O schwach ,zicml h"'" zj . Äb. 738 l4 ^-104 O. schwach > mondhe" ^. Den 23. moraen« Nebcl. dann ziemlich h"l"' .^, "^ schein, «bendrolh. Nachts etwas »icgen D.» 24. "H hM' abends schön« Äeleuchtuna der Alpen: vormittags z'lw ^lü^' nachmittags nach 3 Uhr schwarzes Gewölle alls ^5.^ 7, ziehend, dann Aufheiterung; llaie Mondnacht. Da«?H B > der Wärme an beidcn Tagen ^- 13»', bezietzuns««"' 0 7" unter dcm Normale. ' N«»nl»orll!cher »iedacteur: 0 t t« « «rS^W^^»^ » Danksagung. W Iür dle vielen «ewe.se herzlicher Th"l"^. ^ schon wählend del langen Kranlheit uns««r gcsslichcn > Antonie, ^ M dam, sur die reichen Kranzspenden und l"^^, > M zahliciche Begleitung derselben zu ihier leVlen ^ uattc jplichl oen lltsgcsuhlteslcll Dank au» > die trauernde 3«""^ > Vtillauz. W Laibach am 25 September !««" ^^^» (35ft) 4«-I« ^^^<^ bestes Tisch- und Erf rischungss6^. •rprobt bei Hinten, Halikrankheltfin, Ma0">'0i> katarrh. . PASTILLEN (Verdauun«.«!"^ Heinrich MattopJ;Karlsbad^^ Etiquette u Korkbrand ^|/\] I U .- wie nebenstehend *> ^ pjrrCjJljpL^ leoAO bq b«»ohten. blto^ü^^^ !S«5 Course an der Wiener börse vom 83. September ilM. (^ ^m 0^^«. ^.blane.) ^ «.id »ar, ^ st«»t«.«»lch«. «llN' -.....,«»5 7,- l^ «, «,' .«....."'« '? «, liiött!>"^'"'"° . ,«» 75 ,»l « U«'.'°'.'....^ ^'« « N?5 - " '""> d,W. I „^ , ,,,5« ^5?»....." ^"»hnlch« ' '.....«bOl«.- ^'"'bntit^.i^.,,^ - - . . »04 - lbb — 5«/, fi«btnb»l,«ch«.....»«« »»- »»/, Tt«e»v«»««»«le, . . «— » — 5", »ngansch«......»e5s »> — «»dere öfie»tl. «»letze». D°n»»,«t« t!oll l,»,« ,o«fl . llt7t llb l>l, dlo. «nllih« >«?«, st««ffrei . 10» « H04 »l> U»l«bn> d Gtablgemeobe N»l« «» »6 »05 »b NnltylN d, Globlatwtinbt wit» <«il»« obn «old) . . . .-------------- Plä»it»»«!nl.d.Sl»dtgtm.wi«n !»« ?b l»? z>i> Pfandbriefe /,'/»Gold il» ?b »»>» 2^. dl,. i» z« , , »«/, . »«»— 1«, «^ t«o. ln «» , , <'/,'/, «« »» :° bt», »»»<», ^ 4»/, . 9» »0 94 »^ tlo, Plän>!tn.«chu>dvli— l«, 5t< Qtfi Hypolbtlcnbanl >oj, b^,,"/, >«,« l«> ?c tl°. , <>/,"/, . .»«>>» »o? 4«, bl«. , 4»/, . . «I« 95>l^» U»> »ll«.Vvdn»c»tbil.«ctltn>«1. <« Pest in »4H.»trl. 5'/,'/, . — — — — Prl,rUz«« - 0blis«tisne». <«il I«»fi.!, «l!1«l»eth.W«»bayn l. »milfien »» « »8 7t sj«d>nanb»'«ordbahl> in bilb, »« « l»7 — jff<>«,.^°jhn.....»0! SO lOl'Oc G»l,,»>che «all. kutwi« . v»hn «tm l»«l »00 sl. G. 4'/^»/, . , »00 »b »« 5« Ollb ,N»rr vfsitN »l«bw«stb«h» .... !« »0 lU!« f.!. Gitbnlbüfgt».......l»> «. »^ >o Gl»»l«b«hn l »««»»u.D!l»vt1ch. »00 ft, , >n — li^'— Ostnn »!°!« 40 fl......i>l»?e 5» »5, <" "- '^^«4«»!.....<7 ?z 4««. !' »u si, . . , , —— »9 -». . l'»1t «Oft.. , . „ bi! 5^ — V»»l. «ctie» »nq!o»Olsttn Van! I« sl, . . l»« «» l« — «<>nl.»<1ellIH«»l, witnn «0 ft.--------------- vanlvlrcin, wicnn, l ll? 75 Vbncl.'Ons!,. 0eft.«»<»fi. «.40°/, «^, ,z ,«? — »tdl '»nft. s. Hand ». ». l«st, »>li « «1 — slt« .»Ns!,, «ll», Nng. »00 ft. , l«7 — 3l<7 «i Depofiltnb,. «ll« »^0 si, . . , „c b) »>» — »«comple.Vej, N'tdnoft, zoo«, «75 ^ ^o — HypVt^tftnb. «ft. ,c«ft. ,.v/,«. —— — — il»»dnb»nl bst. »o«ft. G. «"/»E. — — — — Otfttn »Ung Van!.....«>« — »8 — Unil>nb«nl il»0 ft......l«M l«e !« V«l«hl»danl »llg. »40 ft . . i4H»b 14« — Nctie» v« Ir«««p,rt« U»ter»eh>«»9e» (ptl Stück) «Id»e«l.V«chn »«» ft. «IIiill.^i»m»«.!v»h«»«»ft.VUb. »74 >b 174 7l. »uM,..I,eVl,»»1cnb,»l»0ft.«»l,-------— — V«h». «««,b«b» »»« ft. . . . l« b» 187 — , Weftbahi, »00 ft, . , .5»c> —»N — «»jchtilhlab» «><» 500 ft. «»t. «6 — «7 — (Ut «» ,«»ft. . 1««^.^7 — Do»«« » D»«psN»hrt» Ves, vlften. K«! ft, llVl.....«V4 — «,« — Dlau.»i<<»al,.Dd..H,)«ooft.b. 1?, ?t 17« »l> D»l«»odtnb«chn« »«»«oft,«.--------------- .Gl»t"i!tol,l1I «,l«?»»«»5 »ndinand«.«l>rdb, >«» ft, < ,«?»^, !,/?>, l^«n».Il>w'»»hn »u« ft. Silb ,„, —>»l»3«> »ünflllchtn.varcltlLiIlwüftV »I»« — «» — <»»l».ll—!«>!><. V»»»»»öftachkl».'V,»<»st.e.lr K4« «» »47 l>l> «°l>ltnbelg.»i, »00 ft. . . — — 43 — »»Ichau.Obnb. »«tn».»«», «, 14» — 14« l» t»hn» l — Olsterv 5loit7^cstb, »<«» ft ^ !. »^ dl,, ieb«ndülg« «»>«,!». »«oft.«, i«ü - i«l i»u Sla»l»n>lNb,b» «x> ft, 5. W. , ««- — »bl, b^, iht,z.««h« «»ft.«.«».. Tl»«»«y«»«<,.>»i. ,7l> ft l. lb <0 , »»., ,«« ?»U. . — ll«»»poN»G^eMch»sl ll«, ft. ib« — »<<« — TulA»n»sl»I»p »l»l> ft < W ^.— .»^, Ung.gall» Eilend. «Oft, Vilb»i »>. " —< -. U«g, N«b,st»«tzn «>0ft,Mlbs> !.« U»»,w«stb.s««»».»l«»» ««ft.« ^»dlftrie'Uctlc« (pn Stüll» . — — — !^» S»l»0'^»rl. A>i»l»f! u»»< N-------— - WafstnI'G,. Qtft, in W, l«i ft 1« — I« — l.M»il««»HI«n»,«<»e1. i«»ft . — ^» — — De»ife«. De»t«ch« VlHtzt ,0 lo»bo» ... 4b P«t» ... . . «. P«l»»v»l,....... ^^ —^ V»l»te». Ducale»........ A,^ ^^ «.F,anc»'«t»l:.ür«rj!!,tle. sir. 662. At Un<^ ^"^«!>'ül'» Pü'ße,schule mil deu,-"^sstfll, l^"!p"chc in Gurlseld isl cine ""lltnl^ '!? d" MlllhemcXijch.nalUl. ^"llt von ' ^^ wiuppe mit dem Jahres-"ittzcn, " "Munden Gulden plvviiovijch zu Ü^boi! L.^lg itlftluiellcn ?.»',...».n^fslichc ?"lichs«?,^"'" '" "sir"" ""'lg "l°W^"'' imvorgejch.......... ^.enft. ^ bi» 1U. Oltober 1882 i"tinU"a'lN , ^ Vezitlslchulrathe ein- T^lllld °m 20. September 1882, Lln^ «<ür«ft«N<. 3lr.ii9U. Ä 'll die ^"'"ll'^n Volfsschule in 0w!e„. !!"'« vo« "'"^ ^l>"N>eUe m.l dcm Jahres, ^liv. td..'^hul!0sit Gulden ncbjt Wvhming ,«Me. " y°bcn ihre gehör!« documentlcrlcn ^"bthilrb"''," ^»t ihier v°rge,etztcn Vez.lts-ti»,». ^ ^i»' °">l aber unmitlclbar hieraml« ^""ber i^lchulilllh Votllchec. am lUlen ^-------- (3953—3) Concur»nu»sHr vijoillch zur Bejrhung. Die (^cjuche sind im vorgeschriebenen Wegc bi«> Ü. ollober lUU2 bciill gcserliglcn l. l. Vezillsjchulrathe zu über« ltichcn, « l. Vezirlsschulrath TschernembI, am Ible»,' September 1UU^. Der Vorsitzende: Wc igle in N»lpi«. 8lov. 615. l>«u»1»vl!«» »« l>c»,l« Ib l'lc^drl» <> l «>rv» u^>-t«^io» l lollw l>l»^u 4kiO ^IU,^!C» L let.»«' I'il^U 4^X) i^Ili,, 2» t.l<1«l1 «^l jI2Ull^l»(,. t'loil^«? »v im^jo vlotiti z»o i>l»» - betannl ftegebrn. dajs au< tArulld dcw ^l>l,^co vom 2i), Mälz 1t zur Anlegung dcs neuen Grundbuchcs für die Cittastralgcmcinbc ttnterplanlna am ^t», vrplcmvcl l^^^> vurmlttags u« « Uhr, begonnen wrldrn wlld, lte crgchl nun an alle jrnc Vn wiisn. welche an dcr ElNliltlung der Vej^ rcchllichrs Intcirssc hade», dir >. obigen Tage an bc>m l. l. Vlzlil^grlichlc m Loiljch zu erscheinen und alle« zur «ujtlalung sowie zul Wahrung ihl« hechle Geeignete vvl-zubringen, it. l Vezirlsgcricht titsch, am I?. Scpte«- der 1ti«2. _____ (4002—2) Knnäw«»<»»ng ^ir. 13, <»us. lanzlci (itxpcdit) zu jrbl, ,> auj> licgl, und dass es jedem ^llhlll^icu ,ll>jlchl, während d,ejtl gilft wr^cn UlbrrgrhlNzz ge» setzllch zuliissigtl ober wegen ^mtiagung gesep. lich unjähigcr und unzo » in die Ll,le jchrlslNch oder zu .iuch zu elycbrii vor» m ^! :,s' gründe gellend zu d, t»ajs nach K 4 bll^v ^l!i^>s« ^v«, oü» «mle emcs Wei'chwl'luen bejrril jinb: 1) I)leisnlgen. wclchr c>!" ''" "-kcnsjahr bereits üdclichilllcn hnbcn, .^ ?,,. ->>.',,,sbei oer^u!..,"»', .l. Reich«' rathe» >^ lcgalionen sür v»e l)»url der Slyungl,. ..^. ii.) die nichl ,m activen T»ie> rn, jrdoch wchrpfllchllgrn Heljunen i.,^, oer ung zur »Uüarljchen Dlcn>llr"!ui,u ^ 4.) ' 'en Per1«nci!, lei, vie heil» und «tru l>ir nuch bit «il4»o» lhelel, mjojrius ikchrUchlkll dlejer Pclsun in ü >t ^u« ^cu« >tlmlc voer wemcltldevvl, ,.ilgl wild, sül da» jol« gendc Inh,; t») jlvcr, welcher brr an ihn «nannenen .»aup<-uocl ^ , ^c« ß<,^ >e zum ^^lu>^ kcb !Nl^>!iv^l»l0en ttc,, s«, ^l!il,uullgis,llll Uaibach. «UN 1». September Der vulgctmcijlel: Grajltlli w ».. Anzeigeblatt. ^".'^""'"'e.^^.o^i^...das '' "'" dem M»„d7. 1 Flacon <^_s. _^ l30W)1«.I0 >'»'3 "'l°3»sul,.,lsner. ""fies Zeugnis. ^W«! -^.^^^"'"«tunasvoll die, Vb>n, ^ ^^»».«.. Pjairer, ,H>^N^^^^ üb« lX« ««^r°und^''?'''' '"hr< ß^. s^.'°<"l °ie "ll'ndel pcr Nach- "^5) ---------------- lU.« Nr. 3l65. ^ll>^sol.° ""h'l von Prül-ald und ^'.>t>«z"' "nbelannlen «ujent. . » ? 2«!^ . ' chlid vom 3. »usufl ^llUft bricht G„^,^. ^ . /H F--« re»n»»u«g»» und < !^ V^o, ^Vl^M^W^ rmzigcr vlachsolgrr dc» Pros, Wirvlawo Pagliauo zaus ^^^,r«lN^^< Klorenz; w,rd allein m Vleapcl, Ualata H. «arco ^>>^v/tNl^^^ ^^ ^ ,,^ hauje ssit's, des P^,j Pagliano verlaus». Drposilar silr »rain Herr Vlpolhrlcr G. Picceli in raibach. »»enerstraßc. 5lv. Man hüle sich vor Verlälschungrn und Nachahmungen Neapel im August 188^!, (l..<^ li> .. Ernrllo payliano. ('^37-i) Nr. 5.^87. Ncassulnierung dritter ezec. Fcilbictung. Ucbtl NosuchlN der ttirchcüvoijtcyun« von Vlrlendors wird die Rcllsi>",>lcrU!,^ der drillt« tfelulioen »zellbillung der dcm ^oham, Mailovii von Hejt gehdligen, icr.chlUch a^f 24b7 fi. gelchühlen. im Olundbuche dcr Ealasllalgemtlnde Z^jt l»ud Gl»mdbuchzei»lags.')ir. 12 vorlum. mcndtn Nealllill be „liigel und dlt Vo.. nalmlt dersllben aus drn 31. Oltobtr 1882. vormittag von >0 bis 12 Uhr. in dei G.r.chlelanjle, mil dem Vtis°,e anglvld. „et. das« die Nealilat bei d,chr laß. jatzU'l« auch unlcr d»m SchützungKwerle hinlangtgebtn wild. — Badmm 10Pro«nt. K. l. Vezirlsglrichl «ramburg. am 30. Uuzust 168^. (3112-1) Ai.44tt4. Ucbcrtiagung dritter ezec. Feilblet.lng. vom l. l. «lzirlsgerichl« »dllbbtl« wird btlannt gemacht: E« sei über Anjuchen de« »nlon Vlnassi pcw. 1U4 ft. vtt lr. c. ». c. die mit Vcjcheio vom 23. Dezember 1881, Z. l 1.632, aus den 30. Mal 1882 an-beraumte drille lfec. gcilbittung dlr dem Vorm» Zormann in ltllnil gc^0rigen. auf I3Ü3 st. bewcrlettn «calilüt Uib.. Nr. 16. »u««..«'sir. 17.5 ^ Prem, auf den 27. Oltober 1882. volmillan« von 10 bis 12 Uhr. hier. gerlchl« mil dd der Maria Samsa von Felstriz gehöllgen Nealltlit Urb-Nl. 02 ud Psarig'lt Dornegg gejchrltten wud. K.l.BezulKgellcht Illyl.Feistciz. am 2. September 1V82. (^889—1) Nr. 6271. Neassumierung dritter efec. Feilbietung. Vom l. l. Vez>rl«gellchie Grohlaschiz wird hlemll belannl gemacht: El sei über Unsuchen der yrau Ver-traud Grebenc von Giohlajchlz Hau». Nr. 10, alt autgewlesene kessionärin dei Malhia» Grrbenc'jchrn VtachlusieS von doit. die mit dcm dieegellchllichen Vejchelde vom <^. Ma> 16ttl). Z 2602, mit dem Neasjmnll, ungerechte sist,erle dritte Feilbietung der Rralllal bc^ Slmon Hili von Sclo haut'Nr. 2 l>ud Giund-buchecinlage 2^ der Cataftralgemeinde Selo neuerlich aus den 19. Ollovei 18V2, vormittag» 10 Uhr, mil dem vorigen Anhange angeordnet worden. K. l.B