Nr. 106. _______Montag. II. Mai IN'4. 133, Jahrgang. MtlllcherMZeitung Pr3»um«raN«n»p»«l«: Mit Poftvrrlcndui'n: „anzjühria 30«, halbjährin 15X. Im »ontri: gunzjährig 22 «,, halbjälni« li li.. ssiir die Zustellmil, ins Hllutz «anziiibng 2 K. — z>nser«on«gebiil»r: ss«r llrin? Inirratc bi« zu vier Zeilen 80 k, grunsre per Zeile 12 d; dei öftslcn NziedelhrlmM» per Zeile 8 d. Tie 'Luibacker Zeüung» erlckeiitt lüsslich, mit «„«nähme der Lvnn iii,d prierinsie. Tie KdminiftrnNon befiüds« sich i!r Nl. 1«: die Pedaktion Wülvinslrasie Nr. ie, Lprechsliiübe» der wi-dulüi,,, r,„ « bil io Uh, oolmittags. Unfrnnlisrle Vriele welden nichl angenommen, Manuslliple »ichl zuruäglftellt. 3el«phon«r. »er ««>««»«» 52. Amtlicher Geic. Nach dem Ämtsblatte zur «Wien« Zeitung» vom 8. Mai 1914 (Nr. 105) wurde die Weite, Verbreitung fulgrnoer ^reß. -rzeugnisse ver boten: Nr. 9 «Der Freidenker» vom 1. Mai 1914. Druckwerk «^bo 1I».p8t>ur8 Non^rod^ d? Hour)' ^Viok- Iilliu 8toiü, I^oulion. <_!c>n»tublu lliul (^ompau)' I^td, 191Z». Folge 99 «Alldeiitsches Tagblatt, vom I.Mai 1914, 17. Folge «Grobian» uom A0. April 1914. Nr. 8b« »Dllu» uoiu 5. Mai 1914. Nr, 73 ^ uuu!,)'. vom 3. Mai 1914, Nr. 2 «Vierer Neueste Nachrichten» vom 2 Maien (Mai) 1914. Nr. 42 «Deutschse Nollsblalt für Fischern und Umaebuna. u om 2. Maie» (Mai) 1914. " MchtamMchsr Geil. Aus den Delegationen. Im Ausschüsse des siußern der österreichischen Delegation führte am 8. d. M. Delegierter Dr. Auster-öiö aus, er gehöre zu denjenigen, die für die Aufrecht erhaltung und Pflege des Bündnisses mit Italien immer gesprochen haben; er müsse jedoch den Minister des Äu ßern fragen, ob die in österreichischen und italienischen sowie in anderen auswärtigen Blättern enthaltene Nachricht, dahingehend, daß gelegentlich der Entrevue in Ab-bazia auch österreichische inncrftolitischc Fragen besprochen wurden, den Tatsachen entsprechen. Es wäre für die Selbständigkeit der Monarchie, für unsere Würde und Souveränität beschämend, wenn man es in der Öffentlichkeit als feststehend gelten ließe, daß irgend eine auswärtige Macht das Recht habe, sich in unsere innerpoli-tischm Verhältnisse einzumischen. Die Monarchie sei eine souveräne Macht, Gott sei Dank, groß und stark, sie mische sich nicht in Angelegenheiten anderer Staaten ein, auey nicht in Angelegenheiten unserer Verbündeten. Wir müssen dasselbe von unseren Verbündeten verlangen. Den Zusammenhang zwischen der äußeren und der inneren Politik bestreite Redner durchaus nicht. Das beste für unsere äußere Politik sei ja eine gute innere Politik. Hier handle es sich aber um innere Angelegenheiten, über die wir selbständig zu urteilen haben. Ziemlich allgemein sei aufgefallen, daß bei den Veranstaltungen in Abbazia der Statthalter in Trieft fehlte. Es scheine, als ob der Statthalter absichtlich ferngehalten wurde, da man von der Ansicht ausging, daß seine Anwesenheit dem illustren Gaste irgendwie chokieren könnte. Statthalter Prinz zu Hohenlohe versieht seinen Posten so, wie wir wünschen möchten, daß es überall geschehe. Er ist ein hervorragend österreichischer Beamter und der Meinung, daß vor dem Gesetze alle Nationalitäten gleich sind. Es wäre gut, wenn die Monarchie den Verbündeten Nar vor Augen führen würde, daß es zwischen uns Grenzen gibt, die von beiden Staaten respektiert werden müssen. Je entschiedener und konsequenter wir das tun, defto mehr tragen wir zu einem klaren und freundschaftlichen Verhältnis bei. So machen es andere Staaten, warum nicht auch wir? Jeder Versuch in dieser Beziehung wird sich früher oder später rächen. Die Respektierung des Grundsatzes Hands of! in dieser Hinsicht ist die beste Politik. In der italienischen Presse und in der uns nicht wohlgesinnten ausländischen Presse wird viel über die Lage der österreichischen Italiener geschrieben. In der italienischen Presse, sogar in der der Regierung nahestehenden, wird dicsc Lage als traurig geschildert und sogar von einer Unterdrückung gesprochen. Diese Behauptung ist einfach lächerlich. Die Italiener in Österreich genießen nicht nur die staatsbürgerlichen Rechte im vollsten Maße, sie sind nicht nur gleichberechtigt, sie nehmen bei uns direkt eine privilegierte Stellung ein. AIs Beispiel hiefür gelten die Verhältnisse in Görz und Istrien. Man gebe den Slovcnen und Kroaten im Küstenlandc die gleichen Rechte wie den Italienern, und sie werden zufrieden sein. Trieft betrachten die Italiener als reines italienisches Besitztum, obwohl es in Wirklichkeit eine gemischtsprachige Stadt ist. Trotz der wiederholten Entscheidungen des Obersten Ge- richtshofes sind sie nicht dazu zu bewegen, öffentliche ! Voltsschulen für die Slooenen in Trieft zu errichten. Für ihre privilegierte Stellung wären die Italiener dem österreichischen Staate eigentlich zum größten Danke verpflichtet. Statt dessen lieft man in der italienischen und in der übrigen ausländischen Presse immer wieder von Zurücksetzung und Unterdrückung der Italiener in Osterreich. Es ist geradezu unerhört, daß man in Italien darüber aufgeregt ist, wenn die Slovcnen in Trieft einen einfachen Spaziergang veranstalten. Vielleicht glaubt man in Italien, daß sich die Slovenen hiebei ruhig von den Italienern hätten prügeln lassen sollen. Gerade im Interesse unseres Verhältnisses zu Italien sollte in dieser Frage eine klare Haltung eingenommen werden. Die Ausdrücke, die der Präsident der Delegation bezüglich Nußlands gebrauchte und denen Redner nur zustimme, können auch für die italienische Grenze angewendet wer» den. Die Italiener müssen sich nun einmal damit abfinden, daß ein geringer Teil ihrer Konnationalen in Osterreich lebt und auch in Osterreich bleiben muß. Dann wird auch auf italienischer Seite der Popularität des Bündnisses mit Osterreich nichts entgegenstehen. Jeder Italiener weiß heute, daß Osterreich keine aggressive Politik gegen Italien verfolgt. Wir wollen das behalten, was wir haben, und das lann uns doch niemand verübeln. Die Italiener mögen sich auf den gleichen Standpunkt stellen wie wir. Bezüglich unserer äußeren Politik erklärt Redner, er schließe sich der Anfrage des Delegierten Dr. Koro^ec in betreff des Protektorates der Katholiken in Albanien an. Ein großes Gebrechen unserer auswärtigen Politik liege seit jeher darin, daß sie gewissermaßen mit geheimen Mitteln arbeite, weshalb die Bevölkerung dieser Politik nicht folgen kann und daher alles kritisiert wird. Das Rotbuch gibt vollkommen Auskunft darüber, daß unsere Diplomatie fleißig und zielbewußt gearbeitet hat. aber man trachte jederzeit die Öffentlichkeit mit der Rich rung der Politik vertraut zu machen. Gin Beispiel für Fehler, welche begangen wurden, gebe die albanische Po- Feuilleton. Ali Fikry Beys Vitriolmixturen. Von Frau M. Kc,c»d K«il>. "—— Ais dem Türkischen überseht von Dr. Arthur u. Wurzbach.? (Schluß.) Da bemerkte ich leinen Spott mehr auf ihren Lippen. Ein entsetzlicher Druck lastete auf meinem Gehirn und ich sagte mit dumpfer Stimme: ,Ihre Augen . . . Rebw... Ihre Augen . . . Leuchten die nur für den Bruder? Vor mir schwirrt das glühende Verhängnis, ich sehe nichts mehr ... Ich will allein, allein von Ihnen geliebt werden. Es ist wahnsinnig — ich will nur aus Ihren Augen die Liebe leuchten sehen.' Dann stand ich auf und auch sie erhob sich. Ich näherte mich langsam der Tür und verwehrte ihr den Aus-gang. Ich erfaßte sie und riß mit glühender Gewalt ihren Körper an mich. Erst widerstrebte sie, dann küßte ich ihre Augen, ihre Lippen — lange, lange Zeit. Es war ein wahnsinniges Glück, sie nur einige Augenblicke in meiner Gewalt zu haben; ich fühlte ein wildes Vergnügen an ihrer Schwäche ... Und plötzlich, als ich mich umsah, stand Hasif auf der obersten Stufe. Ich hatte das Gefühl, als wäre eine Ader in meinem Kopfe gesprungen. ,Hasif'. Unter Röcheln erstickte die Stimme in meiner Kehle und dann noch ein Röcheln in der Brust wie ein Wasscistrom in den Ohren- und dann weiß ich nichts mehr..." Alt Fikrl, zitterte. Die Besucher dcd Kasino zn-streuten sich nach und nach. Wir hatten noch dreimal Punsch bestellt. Er preßte seine Hände an die Stirne und lispelte die Worte: „Rebis . . . Ri-bio. . ." Wir befürchteten einen neuen Anfall. Nach einer Pause fuhr er fort: Ms ich morgens erwachte, standen mehrere Ärzte an meinem Lager. Auf einige bedeutungslose Fragen fand ich kaum eine Antwort. Dann bemerkte ich plötzlich ein dickes Gesicht mit einem schwarzen Schnurrbart. Der Mann fragte mich eindringlich, wo sich die Schlüssel des Laboratoriums befänden und wo ich die Vitriolflaschen aufzubewahren Pflegte. In meinem Zustande wußte ich nichts anderes zu sagen, als ihn auf Ncbw und meinen Bruder zu verweisen, denn diese wußten es, weil ich mit ihnen die Proben gemacht. Die Ärzte waren ins Nebenzimmer gegangen und ich erhob mich aus dem Bette. Mein Kopf brannte in Fieber. Unmöglich, ich lann nicht mehr hier bleiben in dieser Stadt, in diesem Lande. Ich hörte die Ärzte die Stiege hinuntergehen und dann ein hastiges Schließen der Tür des Laboratoriums; dann bemerkte ich, daß sich Hasif mit den Ärzten entfernte. Ich machte mir die entsetzlichsten Vorwürfe und plötzlich leuchtete ein teuflischer Gedanke in mir auf: Hasif ist fort, vielleicht bin ich mit Rebu-allein. Ich wagte jedoch nicht hinauszugehen, als mir Susanne weinend einen Vrief überbrachte. Ich schämte mich, in ihre Augen zu sehen und befragte sie nicht nach dem Grunde ihrer Tränen. Als ich den Brief sah, erschauerte ich ..." Vei diesen Worten zog Ali Filry ein Blatt aus seinem Portefeuille; es wa: ein Brief folgenden Inhaltes: «Ich habe als unbescholtenes Mädchen mit 18 Jahren mein Leben in Hasifs Hände gelegt. Sie haben meine Frauenehre schwer verletzt; das wird für Sie ein düsteres Ereignis sein. Sie werden meinen heutigen Schritt wohl tadeln, doch wissen Sie wohl, daß wir Frauen nicht immer nachgeben dürfen, daß wir nicht immer gehorchen müssen. Ihr Vorgehen gegen mich bleibt ein unvergeßliches, dunkles Geschehnis für mein ganzes Leben. Ich verzeihe Ihnen, wenn meine Augen, die einst Ihren Bruder eroberten, auch Ihr Wohlgefallen erregt haben. Doch muhte ich an Ihnen die Strafe vollziehen, die Sie weder von 7'" Schuldlosen noch "°" "5 lelbst, noch von Gott erwarten konnten, die Strafe für die Augen, durch die S,e m d.e Falle stürzten, die Sie veranlaßten, die beigsten Bande zu zerreißen und alle Gefühle der Mensch-l'chkett zu vernichten. Deshalb habe ich sie mit Vttr 3 das S«e m,r und Hasif gezeigt haben, von dem Unreckt geremigt das sie Ihnen gestern abends zufügten ?etz ^ '^ ein blindes, ein armes, des Lichtes und e Schönhett beraubtes Weib sein; vergessen Sie auf mich - und leben S,e in der Ferne von mir und von allen," .Ich stürzte aus dem Zimmer - und fand in Hasifs Zimmer tatsachlich Rebi6 mit verbundenem Antlitz im Ich hob den Verband von ihrem Gesichte und suchte 1" tilgen ^Ach - sie -. sie - Rebiö blind -elend mit schrecklichen Wunden... <» .?3 ^ raufte mein Haar und warf meinen ^ l^ ü"b -b" "" den Worten: ,Warum haben Sie sich selbst vermchlet, warum haben Sie das nicht lieber nur getan?' Ich lachte und weinte vor Schmerz da wollte man mich fortschaffen. Mein!' schrie ich, ,ich will d,e Wundm küssen, die ich selbst verschuldet habe' M stürzte mich auf sie, die ihr Antlitz zu verbergen suchte und sich me.n^ wehrte. Noch einen Augenblick und ich erfaßte 'Wn Körper mit meiner ganzen Kraft und küßte ihre feuchten Wunden - man riß mich fort vom Bett Ich eilte zuerst ins Laboratorium und suckte ^ Vitriolflafcke. Ich fand sie nicht, auch meinen Rev.l. nicht. Ich schlug wie wahnsinnig mit dem K^s-die Mauern. Seit jenem Augenblicke hA ich ^'^7 nem Leben keine Nare Vorstellung mehr Es dürfte an einem der folaen>>-« ^ sein, als ich im Schlafwagen am N^ ?°° ^" neben mir stand der Hasif, der mit den Tränen kämpft Znn^"'. ^ ^ Augen wieder und weih bis in "»> ?5"" ^loß ich die heit nichts mehr " " ^ jüngste Vergangen- Laibacher Zeitung Nr. 106 ___________838_________________________ ________N. Mai 1914 litik, die Redner seit jeher pessimistisch beurteilt habe. Ein sicheres, offenes Auftreten von Anbeginn an in dieser Beziehung hätte uns viel Kosten und der Volkswirtschaft schwere Verluste erspart. Ist Albanien so dicht bevölkert, daß wir ruhig zusehen können, wie Tausende von Albanern hingeschlachtet werden? Wenn wir Albanien als unser Lebens interesse erklärt haben, dann ist es selbstverständlich, daß wir diesen Staat lebensfähig machen und ihn auch erhalten. Bei der Liquidierung der Balkankrise haben wir nicht nur nichts gewonnen, sondern sichere Positionen verloren. Bedauerlich ist, daß es sich bei dieser Gelegenheit zeigte, daß unsere Position innerhalb des Dreibundes keine gute ist und daß wir uns in einer Abhängigkeit von Berlin befinden. Man tut dem auswärtigen Amte unrecht, wenn man behaupte, es sei in der Vertretung der rumänischen Interessen lässig gewesen. Das kann also nicht Grund dafür sein, daß wir diesen früher sicheren Bundesgenossen verloren haben. Auch das Revisionsbegehren war nicht die Ursache, denn es hat die Interessen Rumäniens überhaupt nicht berührt, sondern nur in bezug auf die übrigen Staaten wichtige Lebensinteressen der Monarchie wahrgenommen. Die Depesche des deutschen Kaisers an König Carol, die eine Vrüskie-rung der Monarchie bedeutet, ist ein bedauerliches Symptom und charakteristich dafür, wie die Monarchie innerhalb des Dreibundes behandelt wird. Sicher ist das eine. daß die historische Entwicklung auf dem Balkan die Revision bringen wird, wenn nicht in kurzer, so doch in crv' sehbarer Zeit. Wir wünschen, daß wir innerhalb des Dreibundes, den Redner nie bekämpft hat, eine etwas selbständige Politik machen, und unsere Interessen innerhalb des Dreibundes selbständig wahren, wie dies auch die übrigen Großmächte mit ihren vitalen Interessen tun, wie zum Beispiel Italien bezüglich Libyen und Deutschland bezüglich Marokko es getan haben. Die Slo-vcnen sind an der Machtstellung und dem Ansehen der Monarchie besonders interessiert und empfinden es darum schwer, wenn dieselben Einbuße erleiden. Die Slo-vcnen wollen eine starke Monarchie, weil sie sich innerhalb derselben entwickeln wollen und weil dies auch in nationaler Beziehung für sie die günstigste Stellung ist. Die Slovenen wollen nicht zu einer südlichen windi-schen Mark gehören, nicht zu einem Großvenetien, sie wollen auch nicht in der Orthodoxie aufgehen, da sie an ihrem Glauben unbedingt festhalten. Der Minister des Äußern, Graf Berchtold, der im Verlaufe der Debatte das Wort ergriff, erklärte auf die Ausführungen des Deleg. Dr. !>usterÄ<-,, betreffend die Entrevue von Abbazia: Der Herr Delegierte Dr. l^u-ster^i5 hat sich ausführlich mit dieser Entrevue befaßt und hiebei zu meiner Befriedigung der Politik eines aufrichtigen Bundesverhältnisses zu Italien Beifall gezollt. Seinen Ausführungen, daß formelle fremde Einmischungen in innere Verhältnisse der Würde und der Souverä nität jedes Staates widersprechen, kann ich selbstverständlich nur beipflichten; von einer solchen ist auch bei dieser Gelegenheit nicht die Rede gewesen. Der in meinem Ex-pos<"> hervoraehobene, dem vertrauensvollen Vundesver-hältnisse entsprechende Verlauf der Zusammenkunft in Abbazia enthebt mich jeder Notwendigkeit, allen falschen Der Abend war gekommen — wir brachen auf. Drei Freunde gingen in der Richtung nach der Place d'Etoile. „Und sehen Sie, meine Teuerste, seit damals weiß ich nichts mehr von meinen Anaehörigen; man hält mich für einen Narren. Die Musik erinnert mich an jenes düstere Ereignis; der Musik bin ich ganz ergeben. Die Arzte haben sie mir verboten, doch wie ist dies möglich, ich habe ja sonst nichts - nichts auf dieser Welt!" Es begann ein leiser Regen zu fallen. Wir langten an der großen Chaussee an. Da meinte ich: „Nun, Ali Fikry Bey, Sie sind ja noch jung, haben Sie keine voff-nung mehr?" Er erwiderte: „Die Hoffnung gebührt denen, die würdig sind, unter den Menschen zu weilen und die zu den Mitmenschen Beziehungen haben und dann ^- ^ die Jugend? Ach, ich fühle mich physisch und psychisch so alt! Ich habe nur das Verlangen nach Freunden, die meine Erinnerung mit mir verleben wollten . . . Jetzt ist Winteranfang, jetzt muß ich fort, diesmal werde ich nach Spanien fahren, nur um das Leben schneller zu verbringen. Und was dann? Ich weiß es nicht." Wir langten an der Dauphin Metropolitain an und bestiegen den Zug. „Armer Ali Fikry Bey," sagte ich, „da Sie sich mit Chemie beschäftigen, so werden Sie doch Heilung finden?" „Was hat der Mensch von der Arbeit," erwiderter, „wenn ihm die Zukunft, wenn ihm der Erfolg versagt bleiben muß?" In Villiers trennte sich unser Weg, er nahm die Direction Chmnperret, wir die Direction Gambetta, Wir schieden herzlich voneinander. Es folgten dann mehrere Regentage; ins Voulogne-wäldchen konnte ich nicht mehr gehen. Nach einiger Zeit erhielt ich eine Karte aus Spanien; es stand darauf 5ein Wort, nur das Bild eines Gestades . . . diesfalls auftauchenden Gerüchten sofort Dementis entgegenzusetzen. Dies bezieht sich auch auf die vom Herrn Delegierten Dr. Tuster^w erwähnte angeblich aufsehenerregende Abwesenheit des l. t. Statthalters. Die Zuziehung dieses hohen Staatsfunktionärs bei dem Besuche, den mir mein italienischer Kollege abstattete, war nie vorgesehen und es lag hiezu auch, gemäß ähnlichen Prä-zedenzfällen, lein Anlaß nor. Politische Uebersicht. Laib ach, 9. Mai. Aus Bukarest wird berichtet: Mit der Auflösung des Parlaments hat die Regierung den ersten Teil ihres Reformprogramms durchgeführt, der darin bestand, daß die Kammer sich im Grundsatz für die Abänderung der Verfassung vornehmlich in der Frage der Enteignung des Großgrundbesitzes zugunsten des Vauernbesitzes und in der Erweiterung des Wahlrechts aus spreche. Dem Wunsch der konservativen Opposition, über die Einzelheiten der bevorstehenden Reformen Mitteilungen zu machen, ist die Regierung nicht nachgekommen und es ist daher von feiten der konservativen Partei ein scharfer Wahlkampf zu erwarten. Die Neuwahlen sind für den 31. Mai, 2., 4., 6., 8., 10. und 12. Juni ausgeschrieben, die Konstituante wird am 18. Juni zusammentreten. Aus Athen wird gemeldet: über die Lage der griechische« Bevölkerung in Thrazien sind hier nunmehr einigermaßen günstigere Nachrichten eingetroffen. Die Bedrückungen, durch welche die Griechen zum Verlassen dieses Gebiets gedrängt worden sind, sollen in nicht unerheblichem Maße abgenommen haben und in der Stimmung der Griechen beginne Hoffnung auf eine erträglichere Gestaltung ihrer Zukunft in Thrazien Platz zu greifen. Es heißt, daß zur Besserung der Situation in Thrazien Ratschläge der Großmächte in Konstanti-noftel beigetragen haben. Die russische Reichöduma hat tie Vorlage, betreffend das Rekrutenkontingent pro 1914 in der Fassung der Redaktionskommission angenommen und ging dann zur Beratung des Antrages der Kadetten über. eine Kommission zu bestellen, die eine Gesetzvorlage über die Unverantwortlichkeit der Abgeordneten für ihre in der Duma gehaltenen Reden vorzulegen hat. Der Antrag wurde mit erdrückender Majorität angenommen und der Kommission eine siebentägige Frist zur Erstattung ihres Berichtes eingeräumt. Tagcsncuigleitcn. — (Erdbeben auf Sizilien.) Wie aus Catania gemeldet wird, hat am 8. d. M. abends in der Umgebung von Catania ein Erdbeben schweren Schaden angerichtet. Von den Ortschaften Vurgarde und Linara sind nur mehr Trümmer zu sehn,. Bei dem Erdbeben wurden zahlreiche Menschen getötet oder verletzt. ^- (Der Stümper.) Giuseppe Verdi war von den Anfängen seiner musikalischen Laufbahn an in Italien sehr populär. Als er eines Abends, begleitet von einigen Freunden, nach Hause ging, hörten sie aus einer Straße von Neapel wohlbekannte Melodien erschallen. Ein Bettler spielt mit unglaublicher, aber falschklingender Begeisterung die berühmte Weise: „Ach, wie so trügerisch sind Weiberherzen . . ." Verdi ging zu diesem Anhänger seiner Opern, nahm ihm kurzerhand die Geige aus der Hand und spielte zum Erstaunen der Freunde und der inzwischen angesammelten Menge seine Melodie selber mit der ihm eigenen Meisterschaft vor. Als er geendigt hatte, drückte er dem Spielmann ein Silberstück in die Hand und verschwand unbemerkt mit seinen Freunden. — Als nun die Freunde den gleichen Weg zurückkehrten, fanden sie den Bettler noch immer an seinem Platze vor; er schien sich alle erdenkliche Mühe zu geben, an seinem Instrumente irgend etwas auszubessern. Als ihn nun einer fragte, was er da eigentlich we, schrie ihm der erbitterte Tonkünstler ins Gesicht: ,.Da kommt irgend so ein Phantast des Weges, der glaubt etwas von Musik zu verstehen und anderen Leuten Unterricht geben zu können . . . Und nachher hat man stundenlang zu arbeiten, bis man das Instrument wieder in die richtige Stimmung zurückgebracht hat . . ." — (Die Frau als Fabrilsleiterin.) Wenn von amerikanischen Frauen, die sich durch ihre Tätigkeit in der Welt des Handels und der Industrie hervorragende Stellungen geschaffen haben, gesprochen wird, muß, so führt „Worlds Work" aus, in erster Linie Frau Harriet Withe Fisher Andrew genannt werden, eine tüchtige und weitblickende Frau, die nunmehr seit 15 Jahren eine unter ihrer Leitung mächtig emftorgeblühte große Gießerei führt und aus ihren Betrieben heute nach allen Teilen der Vereinigten Staaten Ambosse und Schraubstöcke liefert. Frau Andrew ist ein vollausgebildeter Eisenarbeiter und kann jederzeit an Stelle jedes Arbeiters dessen Aufgabe übernehmen. Sie versteht den Hammer zu führen wie die Maschinen zu bedienen, ja es gibt in dem ganzen Betriebe nicht eine einzige Verrichtung, die Frau Andrew nicht heute mit eigenen Händen ausführen könnte. Diese von einer Frau geleitete Gießerei liegt in Trenton, und wenn am Morgen die Fabrikstore geöffnet werden, findet man Frau Andrew bereits an der Arbeit. Als vol 1^ Jahren ihr Mann, der Begründer des Geschäftes, schwer ,md unheilbar erkrankte und seine Frau erNärte, daß sie die Firma weiterführen wolle, begegnete ihr die Geschäftswelt mit spöttischem Mißtrauen. Denn zu jener Zeit besaß Frau Andrew in der Tat so gut wie gar leine kaufmännischen Kenntnisse, geschweige denn, daß sie von dem technischen Netriebe einer Gießerei etwas verstand. Sie war sich auch klar, daß eine wirkliche gute Betriebsführung nur auf Grund einer genauen praktischen Kenntnis aller Einzelheiten möglich ist: und so erschien sie eines Morgens in der Fabrik, um ihre Arbeit als Lehrling zu beginnen und mit dem Hammer in der Hand Männerdienst zu wn. Sie brachte einen gesunden Körper, starke Muskeln, Anstelligkeit und einen scharfen Blick mit und bald verwandelte sich das Staunen der Arbeitsgenossen in ungeteilte Bewunderung, als sie die Frau ihres Chefs einen mächtigen Amboß mit beiden Armen empor^ stemmen und auf einen Wagen heben sahen. Schritt um Schritt durchlief nun Frau Andrew alle Stadien ihrer praktischen Ausbildung, bis sie endlich im Direltorzim-mer ihren Platz einnahm. Wenn sich heute ein Arbeiter über das ihm zugewiesene Arbeitspensum beschwert und behauptet, man könne in einer Stunde nicht so viel leisten, schlichtet Frau Andrew den Streit damit, daß sie selbst den Arbeitskittel umwirft, zugreift und dem Manne zeigt, was Energie und guter Wille in einer Stunde zu leisten vermögen. Bei ihren Angestellten ist Frau Andrew so beliebt wie wohl kaum ein Fabrilsdirektor; sie beschäftigt sich mit dem persönlichen Wohlergehen ihrer Arbeiter und deren Familien sehr eingehend. Durch diese menschliche Teilnahme hat sie sich einen Arbeiterstamm herangebildet, der für seine Herrin durchs Feuer geht. — (Das politische Vari^.) Miß Delia Larkin, die als eifrige Agitatorin bekannte Schwester des gefürch-tcten irischen Volksführers, die unter den Arbeiterinnen Dublins großen Einfluß hat, hofft die leeren Kassen der Weiblichen Gewerkvereine („Trade-Unions") Irlands durch ein etwas ungewöhnliches, aber höchst originelles Mittel füllen zu können: sie hat einfach eine Varinto-truppe, die sich ausschließlich aus organisierten Arbeiterinnen, einigen wenigen Arbeitern und zwei oder drei Musikdilettantcn zusammensetzt, gegründet und mutig, wie es nur eine Frau kann, die Londoner Singsftielhalle Kings Hall gepachtet, um vom 8. Mai an hier täglich Vorstellungen zu veranstalten. „Da ich für die in Not befindlichen Dubliner Arbeiterinnen Geld brauche," schreibt die politische Theaterdirektorin im „Daily Sketch", „habe ich beschlossen, meine alte Leidenschaft für das Theater in den guten Dienst der Sache zu stellen. Ich habe alles allein gemacht: ich habe sogar die Kulissen gemalt und die Kostüme geschneidert. Die Künstler sind sämtlich Arbeiter aus Dublin, und einige sind wie geschaffen für das Theater. Timothy Wheelen, ein Fischhändler, und Francis Cooper, ein Auslader, werden un-sere Tänzer sein, und die Künstlerinnen der Gesellschaft sind sämtlich ehemalige Tänzerinnen. Ein junger Maurer spielt nach dem Gehör die Geige schlechthin wie ein wirklicher Meister. Miß Kathie Moore, der Sopran der Truppe, war Arbeiterin einer Zündliälzchenfabrik, als die Aussperrung beschlossen wurde. Was mich selbst betrifft, so werde ich nicht öffentlich auftreten, sondern mich nur als Souffleilse, Regisseurin, Velmchtungsinspektorin, Vorhangaufzieherin und vor allem Kassierin nützlich machen." — Eigentlich vielseitig genug! - (Das rote Vand.) Amerikaner, die im Begriffe sind, ihre große europäische Tour zu unternehmen, unterlassen es nicht, ein Stückchen rotes Band in ihr Gepäck einzuschließen. Denn, wie man weiß, gehen alle guten Menschen in den Himmel, alle guten Amerikaner aber nach Paris. Auf dem Wege nach Paris bleiben die meisten eine Nacht oder zwei in Le Havre. Nun hat ein New-yorler Blatt allen solchen nach Frankreich Reisenden folgenden Wink gegeben. Ein Amerikaner aus dem Westen befand sich in Le Havre. Er wollte den elektrischen Leucht-türm »on Le Havre besuchen und hatte dafür auch einen Erlaubnisschein. Der Wärter erklärte ihm aber trotzdem, daß cr den Turm nicht besichtigen könnc, denn er habe seit lurzem Instruktion, niemanden nach Sonnenunter-gana einzulassen. Der Amerikaner hatte sich schon ooller Entt/mschuna zum Gehen gewandt, als der Turmwärter ein winziges Stückchen rotes Band erblickte, das der Amerikaner zuMig im Knoftfloche trug. „Ah!" rief er mit vollständig !^ränderter Miene, „Monsieur ist Nitter dcr Ehrenle« l„'.! Das ist ganz was anderes!" So ist man zu der Nlin.^euaun« gekommen, daß solch ein Stückchen Band leine üble Sache ist. - ;Tcr Nelirv d« Wolkenkratzer.) Die Tage sind gezählt, wo das vielbesprochene Woolworth-Gebäude in Newyork auf den Numen des höchsten Wolkenkratzers del Welt Änspruck ?chl>kiisi kann; die amerikanischen Baumeister haben einen neuen Ricsenplan ausgearbeitet, dessen Verwirklichung bald in die Wege geleitet werden wird. Eö handelt sich um nichts Geringeres, als ein neues „höchstes Gebäude der Welt", einen Wolkenkratzer, der mit 27.) M^ern Höhe hinter dem höchsten Gebäude der alten Welt, dem Eiffeltürme, nur noch um 27 Meter zi'rücltüeibt. Der Bauherr des neuen Niesengebäudes ist eine Gesellschaft, die „Panamerikanische Assoziation". Der Niesenbau, der auf 52 Stockwerke über der Erde veranschlagt ist, wird sich an der Kreuzung der Broadways und der achten Avenue erheben und soll der Hauptsache nach für die Geschäftsräume der Gesellschaft verwendet werden. Das eigentliche Gebäude wird von einem Nie-scnstandbilde überragt werden, das die „Panamerikanische Gesellschaft" darstellt. Die Baukosten des Riesen-gebäudes sind auf rund 5»l) Millionen Mark angesetzt. - (Der glücklichste Wann t» Amerika.) Das ist jetzt ohne Zweifel der frühere Präsident Taft, denn er lebt in diesen schwierigen Zeitläuften ohne Sorgen. Sein unge- «aibachcr Zeitung Nr. 106____________________________839_______________________________________11. Mai 1914 hehres Körpergewicht Hal cr, seit cr der Staatssorgcn enthoben ist, auf vernünftige Grenzen beschränken können und infolgedessen war cr, wie die Zeituna.cn kürzlich verkündeten, in der glücklichen Lage, sich 27 Paar Hosen cnan machen zu lassen. Die Universität Yale hat ihm eine Rcchtsprofessur gegeben, die eine gute Besoldung, eine angesehene Stellung und leichte Pflichten mit sich bringt, so daß cr noch Zeit findet, von Stadt zu Stadt zu reisen und Vorträge zu halten. Kein Wunder, daß die politischen Zeichner diese glückliche Lage als Vorwurf für ihre Bilder benutzen. Neulich sah man Taft auf solch einer Zeichnung, wie er in Hemdärmeln und Pantoffeln feine Golfschläger reinigte, während Präsident Wilson einen unglaublich schreihalsigcn mexikanischen Säuglmg versorgte. Lllllll-Md PrullinMl-Nllchnchtcn. Über Acroplan-Flugzeuge. i Fortsetzung.) Eingeteilt werden die mit Eigcnkraft durch die Luft sich fortbewegenden Flugzeuge in Drachenflieger, Schrau bcnflicger, Schwingcnflieger und Gleitflieger. Die bisher erfolgreichsten und am besten ausgebildeten Apparate von den dynamischen Flugzeugen sind die Drachenflieger. Speziell über diese soll im folgen den eingehender gehandelt werden. Der Drachenflieger ist ein dynamisches Flugzeug, das durch sich bewegende Flächen in der Luft schwebend erhalten wird. Das Schweben in der Luft gefchieht folgendermaßen: Man erinnere fich au das Kindcrsftielzeug, das als Papierdrache durch die Luft gerissen wird. Was bedingt seine Fähigkeit, sich schwebend zu erhalten? Lediglich der Umstand, daß eine etwas schief gestellte Fläche (die „Tragfläche") mit großer Schnelligkeit gegen die Luft gezogen wird. Weil die Luft nicht rasch genug ausweichen kann, verdichtet sie sich und übt auf die untere Seite der Tragstäche einen hebenden, auf die obere aber einen hemmenden Druck aus. Soll nun ein nach dem nämlichen Prinzip konstruierter Flugapparat in der Luft schwebend erhalten werden und zugleich mich darin fortkommen, fo muß er derart konstruiert sein, daß einerseits durch die hebende Kraft des Luftwiderstandes sein Gewicht wettgemacht, anderseits aber der hemmende Luftdruck überwunden wird. Wird durch geeignete Maßnahmen so viel Luft unter den Tragflächen verdichtet, das? ihre hebende Kraft zum mindesten das Gewicht des Apparates erreicht, fo fchwebt das Flugzeug in der Luft. Wird der Druck von unten her größer, so stc i g t der Apparat; wird jener allmählich Neiner, so sentt sich der Apparat; beim plötzlichen Nachlassen des unteren Druckes stürzt der Apparat ab. — Die hcmmcudc ssraft ist unerwünscht, aber unvermeidlich. Deshalb bemühen sich die Konstrukteure, diesen Widerstand durch die Vauart der Flügel usf. möglichst klein zu machen. — Je schwerer der Apparat ist, um so stärker muß der hebende Druck sein oder, praktisch gcsvrochen, um so größer muß die Newcgungsgcschwindigkeit des Apparates und zu eben diesem Behufe die Treibkraft des Motors fein, der die Tragflächen gegen die Li'ft führen soll. Im allgemeinen wächst der Druck im quadratischen Verhältnis zu der Geschwindigkeitszunahme. Die Tragkraft also, welche den Apparat in Schwebe hält, wird durch gespannte atmosphärische Luft geliefert. Zerlegen wir die Mittelkraft in eine lotrechte und eine wagrechtc Tcilkraft, so gibt die erstere die nützliche Tragkraft oder den aerodynamischen Auftrieb, letztere den bc-wcgungshcmmenden Nücktrieb, Die Erzeugung des aerodynamischen Auftriebes und die Überwindung dcs Nück-tricbcs ist Aufgabe der Motorarbcit. Der Sichcrhcitsgrad jeder Fortbcwegungsart hängt nun in erster Linie von der Beschaffenheit der tragenden Unterlage ab. Diese Unterlage muß sich der Drachenflic ger selber dadurch verschaffen, daß cr die atmosphärische Luft, über die seine Tragflächen hingleiten, lokal verdichtet. Da die Tragfähigkeit der Luft im Vergleiche zu allen anderen Mitteln sehr gering ist, muß die Verdichtung, d. h. die Mimmalfchnelliglcit dcs Apparates groß fein; sie muß mindestens 60 Kilometer in der stunde ausmachen. Ist das erreicht, so bietet die Luftbahn im Vergleiche zu anderen Fortbcwcgungsmcdicn große Vorteile. Denn fie ist zum ersten überall vorhanden, zum zweiten verursacht sie keinerlei Instandhaltungstosten und zum dritten türmt sie keine unüberwindlichen Hindernisse auf. Die wesentlichen Bestandteile eines Aeroplans sind die Tragflächen, der Rumpf, das Fahrgestell, der Motor und der Propeller, die Steuerflächen und die Stabilisic-rungsflächen. Ein Fliegen ist freilich nur dann möglich, wenn alle diese Teile in ihrem Ausmaße zueinander im richtigen Verhältnis stehen. Die Tragflächen können der Form ihrer Fläche nach rein konkav mit geradliniger Basis, rein konvex mit geradliniger Basis oder eben sein. — Die konkaven Flächen besitzen das größte, die konvexen das geringste Tragvcr-mögen; die ebenen entsprechen dem arithmetischen Mittel. Die konkav gewölbte Fläche zeigt beim freien Fall die stete Tendenz, so rasch als möglich die Konkavität nach oben zu drehen; die konvexe Fläche zeigt das Bestreben, in ihrer ursprünglichen Lage zu Boden zu sinken, die ebene Fläche aber gerät beim Sinken in mehr oder weniger unruhiges Schwanken. — Für die Praxis ergibt sich daraus, daß die ebene Fläche als Flugzcugflügel nicht gut verwendbar ist, zumal sie zu unökonomisch arbeitet. Als weitere nützliche Erkenntnis hat sich ergeben, daß eine zweckmäßige Vereinigung dcr konkaven Wölbung mit dcr konvexen Vrofilicmng unbedingt anzustreben ist und am besten dann erreicht wird, wenn die Unter-stächen konkav, die Oberfächcn aber konvex gehalten sind. — Für das Tragvcrmögen ist auch der Einfallswinkel, d. h. dcr Winkel, unter dem die Tragflächen gcgcn die Flugrichtung gcueigt sind, von großen, Einflüsse: je größer der Einfallswinkel ist, desto größer ist der dcr Luft entgegengestellte Widerstand. Aus solchen Rücksichten werden dcnn auch Rermapparatc so konstruiert, daß ihr Einfallswinkel möglichst klein, Stcigaftftarate hingegen so, daß er nach Tunlichkeit groß ist. Wcnn der durch einen kleinen Einfallswinkel bedingte Ausfall an Tragtraft wettgemacht wcrdcn soll, so müssen entweder die Tragflächen oder die Bewegungsgeschwindigtcit entsprechend vergrößert werden. Kleine Winkel empfehlen sich demnach nur in besonderen Fällen; sie vermitteln dem Apparat nur eine geringe Steigfähigkeit, haben aber ein größeres Schwebcoermögen zur Folge. Die beste Verwendungsfähigkeit zeigen Aeroplane, deren Tragflächen miteinander einen Neigungswinkel von drei bis fünf Grad bilden. — Von wesentlicher Bedeutung für die Tragfähigkeit eines Apparates ist ferner das Verhältnis, in dem die Länge und die Vrcitc seiner Tragflächen zu-einander stehen. Theoretisch scheint es günstig, möglichst große Spannweiten bei nur geringer Tiefe (Konkavität, Konvexität) anzuwenden, sich demnach an den Albatros oder an die Möve als Vorbild zu halten. BreitflächM Apparate sind indessen auch sehr unhandlich und müssen wegen der Vcrspannung deshalb stärker werden. Das günstigste Verhältnis dcr Länge zur Tiefe kann etwa mis 1 : 6 angenommen wcrdcn. — Bezüglich der Lage des Schwerpunktes sei erwähnt, daß cr sich im vorderen ersten Drittel der Tragstäche, und zwar möglichst tief befinden foll. (Fortsetzung folgt.) — (Tasscsordmmg der morgigen Gcmcindcrats» sihung): 1. Mitteilungen des Präsidiums. — II. Verifizierung dcs Protokolls dcr letzten Sitzung. -- Hl. Bericht dcr Personal- und Rcchtsscktion, betreffend die Ergänzungswahl von zwci Mitgliedern des Verwaltungs-ausschusscs dcr städtischen Sparkasse. — I V. Berichte der Finanzscktion: 1.) über die Zuschrift der trainischen Handels- und Gcwerbckammcr, betreffend die Beitrags-lcistung dcr Sladtgcmcinde zur Errichtung von Tclefthon-linicn in Obcrlrain; 2.) über die Zuschrift dcs Stadt-inagiftratcs, betreffend die Bewilligung eines Kredites für verschiedene Adapticningcn im ehemaligen Zuckcr-fabritsgcbäude und dcr Baracke an dcr Ahacljeva cesta zwecks Militä'rbccmartierung; 3.) übcr die Zuschrift dcs Staotmngistratcs, betreffend die unentgeltliche ärztliche Ordination und unentgeltliche Acislclluns, von Mcoita-mcntcn an Stadtarmc pro 1913; 4.) über dic Zuschrift der österreichischen Vereinigung zur Bekämpfung dcr Arbeitslosigkeit in Wien, betreffend dcu Beitritt dcr Stadt-gcmcmdc als Mitglied; 5.) übcr die Zuschrift des Kuratoriums des städtischen Mädchcnlyzcums, betreffend die Errichtung einer Lehrstelle für Haushaltungstunde am städtischen Mädchcnlyzcum; 6.) über ein Gesuch der städtischen deutschen Mädchcnvollsschulc um Anschaffung von Kculcn und Kculcnlcistcn für den Turnunterricht. - V. Berichte dcr Bauscttiou: übcr den Rekurs des Josef Scdmak gegen den Erlaß dcs Stadtmagislratcs, betreffend den Umbau dcs Hauses Nr. 11 in dcr Vrhovcc-gassc; 2.) übcr die Zuschrift des Stadtbauamtes, bctref-fend verschiedene dringliche Reparaturen im städtischen Kolcsiabadc; '!.) übcr die Zuschrift dcs Stadtbauamtrs, betreffend die Schlußlollaudicrung der Vauarbcitcn dcr neuen Objekte bci dcr städtischen Infanteriekafcrne. — VI. Berichte dcr Schulfeltion: 1.) übcr die Zuschrift dcs Stadtmagistrates, betreffend einen Anbau an das Schulgebäudc dcr Freiin von Lichtcnthurnschen Privat-Mädchcnvolksfchulc; 2.) über den Bericht der städtischen slovcnischcn Mädcnvollsschulc, betreffend die Gesuche zum Besuche des Fcrialturses übcr schwedische Gymnastik in Linz; 3.) übcr den Erlaß dcs k. k. Landesschulrates, betreffend die Abänderung dcö Unterrichtes der deutsche« Sprache an den städtischen slovenischcn Volksschulen. - VII. Berichte dcr Polizeiseklion: 1.) übcr den Rekurs der Firmen Schneider H Verov'>ek und F. Stuftica gcgcn den Erlaß dcs Stadtmagistratcs, betreffend die Aufstellung von landwirtschaftlichen Maschinen in dcr Dalma-tingassc, bczw. an der Maria Thercsicnstraßc; 2.) übcr die Zuschrift dcr Zentralstelle für Wohnungsreform in Österreich, betreffend die gesetzliche Regelung der Woh-nungsaufsicht und betreffend den Beitritt dcr Stadtge-mcindc zu dieser Stelle. — VllI Bericht des städtischen Schlachthausdireltoriums, betreffend die Errichtung von Kastenständcn zur Unterbringung von Schwcinctrcms-porten beim städtischen Schlachthaus«:. - IX. Berichte des Direktoriums dcs städtischen Wasser- und Elcltrizi-tätswerles: 1.) übcr cin Gesuch dcr Philharmonischen Gesellschaft in Laibach; 2.) dcr Karoline Trco und 3.) dcs Peter Schleimer um Abschreibung vom Wassermchr-vcrbrauch aus dcr städtischen Wasserleitung; 4.) übcr den Bericht dcö Direktors, betreffend die Erweiterung dcs städtischen Wafscrleitungsnetzes auf das Laibachcr Moor; 5.) übcr den Entwurf eines neuen Statutes für das städtische Elcktrizitäts- und Wasserwerk. — X. Berichte dcs Direktoriums der städtischen Pfandleihanstalt: 1.) übcr den Rechnungsabschluß der städtischen Pfandleib-anstatt pro 1915 uno die Bilanz pro 1914; 2.) übcr eine unvermutete Slontricrung der Kassen und der Depots der städtischen Psandleihanstalt; 3.) über die Zuschrift des Etadtmagij.'rates, betreffend einen Zufatz zu den Statuten der M'ijchen Pfandleihanstalt. — XI. Selbstän- dige Anträge: 1.) des Gemeindcrates Anton Liko ; ai-a) betreffend die Errichtung eines Hydranten.auf der Unterkrainer Straße, l^ betreffend die Parzellierung dlr städtischen Gründe unterhalb Kroiseneck; <-) betreffend einen Briefsammcllcisten am Unterkrainer Bahnhöfe, d) betreffend die Vcrft.'irung von Straßcnlot auf dic städtische Wiese am GalMec: 2.) dcs Gcmeinderates Thomas Nouak, betreffend die Erbauung einer Brücke über die Laibach von Schworzdorf zur Rakova jcl^a; 3.) des Gc-meindcrates Ivan ^tcfe, betreffend die Abänderung dei Fahrordnung dkr Unterkrainer Bahnen. — Hieraus geheime Sitzung. — «Wechsel im Kommando des Feldlanl»,enregi-ments Nr. ?.) Der Oberst Georg Marjanovi l-, Kommandant des Feldtanoncnregiments Nr. 7 in Laibach, wurde nach dem Ergebnis der auf sein Ansuchen erfolgten Superarbitrierung als invalid, auch zu jedem Lano-swrmdienstc ungeeignet, in den Ruhestand verseht (Aufenthaltsort Wien) und dcr Oberstleutnant Erich von Walzet dcs Feldtanoncnregimcnts Nr. 7 zum Kommandanten dieses Regimentes ernannt. — (Belobung.) Der letzte Korpskommandoocfehl enthält nachstehende Verlautbarung: Generalmajor Karl Scotti verläßt — zum Kommandanten der 5. Infan-tcrietruppendivision in Olmütz ernannt — in der nächsten Zeit den Korps- und Landwehrbereich, in dem er durch viele Jahre in den verantwortungsvollsten Stellungen nur Mustergültiges und ganz Hervorragendes geleistet hat. Ich nehme sein Scheiden oom Kommando der icksten Infanteriebrigadc, bezw. vom interimistischen Kommando der 28. Infanterictruppendivision, zum Anlasse, um diesem hochverdienten, von seinen Untergebenen wie von seinen Vorgesetzten gleich geschätzten General für seine stets vorzüglichen und erfolgreichen Dienstleistungen die belobende Anerkennung im Namen des Allerhöchsten Dienstes auszusftrechen. ^ Marschleistung dcs l/27. Landwchrbataillons.) Das l. Bataillon des Landwehrinfantcrieregiments Lai-bach Nr. 27 verließ am 2t. April unter Führung des Kommandanten Oberstleutnants Ewald v. Loeser sein? Garnison Laibach. Von Laibach !,'is Lcngenfeld wurde die Eisenbahn benützt, dann ging es weiter in Fußmärschen nach Kronau, wo das Bataillon Nachtstation hatte. Am 22. April marschierte das Bataillon über den Mojstrovtapaß nach Flilsch. Aus dem tiefsten Frühling kommend, mußte die Mannschaft die mehrere Meter verschneite Paßhöhe durch eine Strecke von über einem Kilometer ausschaufeln, um das Fortkommen dcs Trains zu ermöglichen, dcr — obzwar nur aus Tragtieren bestehend — doch stecken geblieben war. Dic Pferde sanken bis zum Rumpfe cin und mußten trotz dcr zum Großteil durch mehrere Stunden ohne Rast ausgeschaufelten Stelle von dcr Voßhüttc bis zum Abstieg gcgcn die Trenta von dcr Mannschaft, durch improvisierte Gurten unterstützt, halb getragen wcrdcn. Trotz der bereits vollbrachten Marschleistung mußten auch über dic für Pfcrde unpassierbare Stelle die Packtörbc von der Mannschaft bis auf einc nicht unbedeutende Strecke im Abstiege gegen die Trcnta getragen werden. Nach Passierung dieser schwierigen Strecke konnte crst nach mehrstündiger unermüdlicher Arbeit von Weghcrstcllungcn dcr Abstieg in die Trenta angetreten werden. Das Bataillon langte um 5 Uhr 30 Minuten dort ein, wo die Mannschaft crst Mittagsrast hiclt. Dann wurde der Vormarsch übcr die Vaumbach-Hütte nach Flitsch angetreten; dieser Marsch dauerte noch scchs Stunden; nach ! Uhr nachts erreichte das Natail-Il'n diese Ortschaft. Wenngleich dieser Tag die qan^e physische Lcistung von Mann und Pferd beanspruchte, wurde diese Strecke ohnc Marode und ohne Unfall zurückgelegt. Nicht weniger anstrengend war der nächste Tag, ebenfalls ein Übergang durch den Slatenitgraben im Gebiete dcs Krumafsivs; eine etwa 1200 Meter hoch gelegene Verbindung Flitsch mit Karsrcit. Auch dort mußten die Pioniere dcs Bataillons einigemal ihre mitgenommenen Werkzeuge vom Tornister nehmen, um dem nach-sclgendcn Bataillon und den Pferden den Aufstieg und das Fortkommen zu ermöglichen. Die Steige waren verschneit und nicht mehr erkennbar, an manchen Stellen ging einc jäher Absturz in die Tiesc, der wie cin Magnet auf die Passanten wirkte. Doch die flink vor sich gegangenen Wcghcrstellungcn und Ausbesserungen ermöglichten es, auch die letzten Hindernisse ohne Zwischenfall zu nehmen. In Karfreit erwarteten die Honoratioren das einrückende Bataillon. Der Ort war mit Flaggen geschmückt und nach einer Ansprache des Bürgermeisters bezog das Bataillon bic Quartiere. Während der ganzen Märsche hatte es keinen Marodeur gegeben, leinen, dcr sich gegenüber diesen Anforderungen zu schwach gefühlt hätte. — iDas Reiterfeft der Nilolauo»Dra»oner.) Am 12., 13. und 14. d. M. findet bekanntlich in Laibach ein Concours hippique des Kaifer Nikolaus Dragonerregi-ments statt. Der erste Tag ist dem Prcisrciten und Preis» springen dcr Mannschaft gewidmet, wahrend am l8. und 14. Offizicrslonkurrenzen stattfinden, die aus Preis-rciten, PreiZspringen und Military bestehen und iy denen übcr 70 Pfcrde produziert werden. Die rege An-» teilnähme der offiziellen Kreise und der Gesellschaft äußern sich in zahlreichen Preisspenden sowohl für die Offiziere als auch für die Mannschaft. — lCinführung des metrischen Karates.) Die Wiener Zeitung" vcrlautbarte am Samstag eine kaiserliche Verordnung, betreffend das metrische Karat nebst den bezüglichen Durchführungsvorfchriftcn. Die Änaeleaen-hcit ist dadurch dringlich geworden, daß durck eine mit 1 Juli l. I. in Kraft tretende Verordnung schen Regierung das metrische Karat auch jm Ländel-geb,et der ungarischen Krone eingeführt wird. Laibacher Zeitung Nr. 106___________________________840_________ __________ 11. Mai 19l4 — (Todesfall.) Auf Schloß Flödnig ist vorgestern der Semor der angesehenen freiherrlich von Lazarinischen Familie, Herr Heinrich Naron Lazarini, in hohem Alter gestorben. Die Beisetzung erfolg: morgen um 10 Uhr vormittag in dcr Familiengruft in Flödnig. ^- Möge dem Verblichenen ein ehrendes Andenken bewahrt bleiben! — (Ein Lissa Kämpfer Mürben.) Gestern nachts ist hier der slovenische Schriftsteller Herr Ignaz Holz (Prostoslau Kretanov) im 70. Lebensjahre gestorben. In Ober-Hanau in den Windischen Büheln geboren, trat er im 14. Lebensjahre beim Vergolder und Kirchenrestau-rator Thomas Kotnil in Marburg in die Lehre, wurde nach vier Jahren Gehilfe und beabsichtigte sohin an die kunstgewerbliche Fachschule in Wien abzugehen, wurde aber zur Kriegsmarine assentiert und machte im Jahre 1866 als Marinezeugslorpsartillcrist die Seeschlacht bei Lissa mit. Nach Beendigung seiner Militärdienstzeit erhielt er eine Anstellung beim Kriegsarsenal in Pola, fun-gierte in dcr Folge als Administrator des „Slov. Narod", wciters als Kanzleibeamter beim Stadtmagistrate in Marburg und trat endlich als Buchhalter bei der Bank „Slanija" in Laibach ein; doch vertauschte er diesen Posten alsbald mit dem eines Akquisiteurs in der Le-bensvcrsichcrungsabtcilung. Als solcher wirkte er bis zu seinem nunmehr erfolgten Tode, der durch ein Magen-krebsleiden hervorgerufen wurde. — Holz entfaltete seit langen Jahren eine vielseitige schriftstellerische Tätigkeit; er war in früheren Zeiten Mitarbeiter der Marburger belletristischen Zeitschrift „Zora", weiters des „Slov. Narod" und der „Edinost". Vornehmlich beschäftigte er sick mit Kunstfragen und veröffentlichte biographische Skizzen über slovenische Maler, Bildhauer und Literaten; auch der „Ljubljanski Zvon" und der „Slovan" ließen verschiedene Aufsätze aus seiner Feder erscheinen. Seine vielen Reisen brachten ihn mit den verschiedensten Persönlichleiten in Berührung; seine Beziehungen zu ihnen legte er im Manuskripte ,.Sto znamenilih mo/." (Hundert hervorragende Männer) nieder, das druckfertig vorliegt. Holz dürfte als der erfte über die künstlerischen Bestrebungen der Slovencn begeistert und begeisternd berichtet haben. In der ..Laibacher Zeitung" veröffentlichte er im Jahre 1910 unter dem Titel „Aus glorreichen Tagen" etliche Artikel über die Seeschlacht bei Lissa, die sohin in einem Sonderabdrucke erschienen und ihm vom Österreichischen Flottenuereinc ein Ehrcnhonorar eintrugen. Holz war durchwegs ein Selfmademan, der dank seiner hohen Intelligenz und seinem rastlosen Fleiße eine erstaunlich hohe Bildungsstufe, namentlich auf dem Gebiete der Kunst und der Literatur, erklomm. Möge ihm ein ehrendes Andenken bewahrt bleiben! — (Leichenbegängnis.) Am Samstag vormittags wurde die sterbliche Hülle des Herrn Trcffener Dechanten Johann Nagode zu Grabe geleitet. Den Leichenzug eröffnete die Schuljugend unter Führung des Lehrkörpers, der die Feuerwehren aus Treffen und Ponikve folgten. Hieran reihten sich der Marienverein mit der Vereinsfahne und die Orli aus Treffen sowie Deputationen alls Neudegg und Iohannistal. Den Kondutt fichrte der Propst Herr Dr. Elbert aus Nudolfswert unter Assistenz von über 20 Geistlichen. Einen tiefempfundenen Nachruf widmete dem Verblichenen sein ehemaliger Schulgenossc Heir Dechant Kanonikus Lav-ren<'-i>' aus Stein. Hinter dem mit Kränzen geschmückten Sarge, den Gemeindeausschußmitglieder trugen, schritten u. a. die Herren Landesregierungrat Baron Rech-oach aus Rudolfswert, Bezirlsrichtcr Dr. (5 vetko, Notar Dr. Kuhar, Steuerverwaltcr Wcnzajs, sonstige Beamte, die Gendarmerie und eine unübersehbare Menge von Leidtragenden aus allen Schichten der Bevölkerung. Vor dem Pfarrhofe, in der Kirche und auf dem Fried« Hofe trug der Treffener Gesanasverein ergreifende Trauerchöre vor. l> — (Graf Deblinsche Stiftunssspliwe böl,mischer Äb« teiluna. in den l. und l. Militärerziehunaö» und Vildunsss nnftalten.) Mit Beginn des Schuljahres 1914/15 gclaw ycu in den k. und k. Militärerziehungs- und Vildungs-anstalten fünf Graf Deblinsche Stiftungsplätze böhmischer Abteilung zur Besetzung. Die Bewerber um diese Plätze haben die Mittellosigkeit der Eltern durch ein legales Mittellosigkeitszeugnis, dann den Umstand, daß sie einer Familie des böhmischen Herren- oder Ritterstandes angehören, eventuell von einer Familie des Herren- oder Ritterstcmdcs aus Mähren oder von Edelleuten aus an-dcrcn erbländischen Provinzen abstammen, durch Diplom oder Stammbaum nachzuweisen, und ist dem Gesuche, in welchem die Anzahl der Geschwister des Kompetenten, dann ob und welche von ihnen versorgt sind oder bereits eine Stiftung genießen, gewissenhaft anzugeben ist, die Erklärung dcr Eltern oder Vormünder beizulegen, daß sie bereit sind, für den Fall des Erlangens eines dieser Stif-tunasplätze die zur Unterstützung des Kandidaten allenfalls noch nötigen Auslagen zu tragen. Im übrigen haben die betreffenden Bewerber den allgemeinen Bedingungen filr die Aufnahme in die t. und k. Militärerzie hungs- und Bildungsanstalten zu entsprechen. Die Auf-nahmsgcsuche sind von dem nach dem Gesetze berufenen Vertreter der minderjährigen Aspiranten einzubringen ode-, mitzufertigen. Den Aufnahmsgesuchen sind beizu^ legen: 1.) Der Tauf(Geburts) schein, 2.) das militär-ärztliche Gutachten über die körperliche Eignung des Aspiranten (ausgestellt im Sinne der „Vorschrift über ärztliche Untersuchung der Aspiranten bei der Aufnahme m die Militärerziehungs- und Bildungsanstalten"), 3.) das Schulzeugnis (Schulnachricht, Schulausweis) oder deren Abschrift des ersten Semesters des gegenwärtigen Schuljahres 1913/14, dann die ganzjährigen Schulzeugnisse für die Schuljahre 1912/13, 1911/12 und 1910/l'l. Die zur Aufnahmsprüfung einberufeneu Aspiranten haben das ganzjährige Schulzcugnis für das Schuljahr 1913/14, das ebenso wie der Ausweis des ersten Semesters den im Punkte 5 (Vorbildung) geforderten „guten" Erfolg aufweisen muß, in die Anstalt mitzubringen. 4.) der Heimatschein oder das Gemeindezuständigkeitszeugnis des Aspiranten. Laut der in das l. t. Ministerium für Landesverteidigung gelangten Mitteilung der Marinesektion des k. und l. Kriegsministeriums können auch heuer Jünglinge, welche sich um diese Stiftungsplätze bewerben, in der k. und t. Marineakademic in Fiume (Beginn des Schuljahres 16. September) - der Eintritt findet in den ersten, bezw. auch in den zweiten Jahrgang statt — Aufnahme finden, wenn sie den vorgeschriebenen Bedingungen entsprechen. Zur Einbringung dcr unmit telbar bei der l. l. Statthaltern in Prag zu üucreichen-den, genau nach den vorstehenden Andeutungen zu instruierenden Kompetenzgcsuche wird die Frist bis zum 15. d. M. festgesetzt. — (Bereicherungen des Phonuqrammarchivö.) In, Phunogrammarchiv der kaiserlichen Akademie dcr Wissenschaften in Wien sind neuerdings zahlreiche Aufnahmen eingetroffen. Unter anderem war in Bosnien auch im vergangenen Sommer Professor Dr. Matthias Murto tätig, der sich die Festhaltung der Voltsgcsänge angelegen sein ließ. Eine systematische Sammlung südslavischer Volksmusik hat Dr. Josef Siroli angelegt. Seine Auf nahmen umfassen gesungene und gespielte kroatische, slovenische und serbische Volksweisen aus Kroatien, Slavonien, Südungarn, Krain, dem kroatischen Küsten-landc, Talmaticn, Bosnien, der Herccgovina, Montenegro und Serbien. Die Auswahl ist so getroffen, daß sie ein charakteristisches Bild der gegenwärtigen Musilpflegc ergibt und gleichzeitig die fremden Eleniente erkennen läßt, die auf die Entwicklung der Tonkunst bei den Südslaven eingewirkt haben. Auf den Reisen, die zum Zwecke dia lcktgeographischer Studien für das von den Akademien in Wien und München geplante bayrisch-österreichische Wörterbuch im vergangenen Sommer unternommen wurden, haben Professor Primus Lessiak und Dr. Anton Pfalz Ausnahmen in der Sprachinsel Zarz in Ober-frain, ferner unter Mitwirkung Dr. Walter Ste inHaus ers in verschiedenen Gemeinden Oststeicrmarts durchgeführt, — (Von der (5rdbebenwarte.> Das sizilianische Erd-bcben wurde an dcr hiesigen Erdbebenwarte namentlich auf dem Luckmann-Apparate und dem Galitzin-Pendel schr schön aufgezeichnet. Die Ablesung wurde vorgestern früh wic folgt veröffentlicht: „Gestern (am 8. Mai) um 7 Uhr 4 Minuten 7 Sekunden abends verzeichnete die Laibachcr Erdbebenwarte den Beginn eines Nahbebens: Maximum um 7 Uhr 7 Minuten 37 Sekunden, Ende gegen 7 Uhr 30 Minuten; Herddistanz ungefähr 1000 Kilometer, Heute (am 9. Mai) wurde neuerdings ein schwaches Fernbcben aufgezeichnet; Maximum gegen 2 Uhr 41 Minuten früh." — Der hiesigen Warte wurde von den übrigen europäischen Warten das Beben nicht gemeldet, weil die Aufzeichnungen relativ sckwach waren, woraus geschlossen werden kann, daß der Herd dcr Ne-bcnkatastrophe von sehr geringer Tiefe und das cftizcn-trische Schüttergebiet von geringer Ausdehnung war. — (Eine Prüfung der gewerblichen Lehrlinge) wird am 7. Juni um 9 Uhr vormittags von der gewerblichen Genossenschaft in Veldes in dcr Kanzlei der dortigen Gcnossenschaftskraukenkasse veranstaltet werden. Die stemftelfreien Gesuche sind bis längstens 1. Juni bei der genannten Genossenschaft einzubringen. Die Taxe beträgt 6 /v, die Freisprechungsgcbühr 5 X, NichtmWieder der Genossenschaft haben eine Taxe von 12 /< zu entrichten. — (Die böljmischc Induftriebanl, Filiale Laivach) nimmt heute im Mezzanin des Hauses Nr. 1 am Fran-zcnskai (Philipphof) ihrc Tätigkeit aus. Vom 1. August l. I. an werden sich die Bank- und die Wechselräumlich' leiten ebenerdig im gleichen Gebäude in dcr Stritargasse befinden. * (Kranlenbewenunn.) Im Kaiser Franz Joses-Krankenhause in Gurkfeld verblieben mit Ende März 55 Kranke, und zwar 35 männliche und 20 weibliche Personen, in der Behandlung. Im April wurden 85 .Kranke, und zwar 56 männliche und 29 weibliche Personen, aufgenommen. Entlassen wurden im April 73 Personen, und zwar 49 männliche und 24 weibliche. Gestorben sind 2 männliche Personen und 1 weibliche Person. Mit Ende April verblieben daher noch 40 männliche und 24 weibliche Personen in der Spitalsbchandlung. Von den 140 behandelten Personen waren 45 Einheimische und 95 Ortsfremde. Die Gesamtzahl der Verpflegstage bctmg 1661, die durchschnittliche Verpflcgsdauer cines .Kranken 12 Tage. Von den Entlassenen und Verstorbenen standen 21 wegen Infektionskrankheiten und 55 Personen wegen anderer Krankheiten in Spitalsbehandlung. —''. — (Schwer vcrleht.) Der 24 Iabre alte Knecht Franz Milec wurde diesertagc auf dcr Martinsstraßc von einem Knechte im Streite mit einem Messer in den Rüt-ten gestochen und schwer verletzt. — (Verhaftungen.) Freitag wurden am hiestgcn Hauptbahnhofe Mate Paveliä, 30 Jahre alt, und Franz Nadkovi«, 45 Jahre alt, beide Arbeiter aus dem Bc zirle Gosftw in Kroatien, wegen unbefugter Auswandc rung angehalten. Sie waren mit fremden und gefälschten Neisedokumenten versehen. Die Verhafteten wurden dem Landesgerichte eingeliefert. — (Im städtischen Schlachthause) wurden in der Zeit vom 26. April bis 3. Mai 71 Ochsen, 4 Stiere und 6 Kühe, weiters 218 Schweine, 183 Kälber, 50 Hammel lind 133 Kitze geschlachtet. Weiters wurdcn in geschlach telem Zustande 1 Rind, 150 Kälber und 92 Kitze nebst 256 Kilogramm Fleisch eingeführt. — (Verstorbene in Laibach.) Karoline Schlehan, Bergdirektorswitwe, 87 Jahre; Franz Kncz, Dienstmann, 66 Jahre; Peter Rigler, Vesitzcrssohn, 4 Monate; Maria Lebar, Vesitzersgattin, 29 Jahre; Valerie Maria Selan, Pflegekind, 1 Monat. Waldemar Psylander tritt wieder im Kino „Ideal" auf, und zwar im vicrattigen Drama „Ein goldenes Herz", welches von Dienstag den l2. bis Donnerstag den l4. d. M. vorgeführt werden wird. Jeder Besucher dieser Vorstellungen erhält als Andenken eine herrliche Photographie des beliebten Künstlers. Vorstellungen wie gewöhnlich. Zehn Heller Preiserhöhung. „Die Diimlmin", das füusaktigc Sensalionsdrama, welches von morgen Dienstag den !2. an in Äachmniers Grand Eleltro-Biosloft in der Lattcrmaunsnllcc vorgc führt wird, ist eine hervorragende Schöpfung dcr Kinc matographie, zusammengestellt nach dem berühmten No man „La Glu" von M. Jean Richcpin von dcr Academic fram.aise. Die Rolle dcr Tämonin spielt meisterhaft Mlle. Mistinguctl. Erwähut sei hier, daß bei dcr Aus-nähme dieses Films Mllc. Mistinguelt ein Unglück zu gestoßen ist, welches ihr bald verhängnisvoll geworden wäre. Im letzten Akte, als der Dämonin ein Hammerschlag auf den Kopf versetzt werden soll, erhielt die Künstlerin unglücklicherweise einen wirklichen Schlag mit dcm schweren Hammcr auf den Kopf, so daß sie für län-gere Zeit das Vctt hüten mußtc. - Dic Dauer der Vorstellung beträgt zwei Stunden. Telegramme des k. k. Telegraphen-Korrespondenz-Bureaus. Das Befinden des Kaisers. Wien, 10. April. Über das Befinden Seiner Majestät des Kaisers wurde abends folgendes Bulletin ausgegeben: Nach einer durch Hustenreiz etwas mehr gestörten Nacht war tagsüber der Hustenreiz relativ n,e ringgradig und dcr objektive Befund ergab eine wenn auch nur unbeträchtliche Verminderung dcr tatarrhali schen Erscheinungen. Im übrigen ist im Befinden Seiner Majestät leine Veränderung zu verzeichnen. Das Erdbeben auf Sizilien. Catania, 9. Mai. Auf Grund authentischer Nachrichten stellt sich die Lage in dcr vom Erdbeben bctroffc nen Gegend folgendermaßen dar: Die Orte Linera, Zer-bati, Passaftomo und Penisi sind vollständig zerstön, Santa Venerina, Santa Maria Amaladi, Guardia und Bongiardo sind schwer beschädigt. Aus den Trümmern von Linera wurden 42 Leichen gezogen; man nimmt an, daß weitere 60 noch unter dein Schütte liegen. In Aon giardo und Passapomo wurden 3 Leichen geborgen, zwei weitere dürften noch untcr den Trümmern liegen. In Mortara wurde cinc Person getötet. In das Spital von Acircale wurden 72 Verletzte aufgenommen, 10 w»n den verbunden. Im Spital von Catania haben 13 Vcr letzte Aufnahme gefunden, im Spital von Giurrc zwei. Etwa 20 Leichtverletzte wurdcn an Ort und Stelle verbunden. In den Ortschaften Nongiardo und Passapomo wurden 20, in Guardia 3 Personen verletzt. Alle Hilfs' maßnahmen sind ergriffen. ssatania. «0. Mai. (12 Uhr mittags.) In Linera. Bongiardo und Passapomo werden die Äergungsarbci ten fortgesetzt. Die Soldaten arbeiten mit bewundcrungs würdiger Ausopferung. Bis jetzt sind 60 Tote unter den Trümmern hervorgezogen worden, aber es befinden sich, wie mit Gewißheit anzunehmen ist, noch weitere Leichen in den eingestürzten Häusern. Die Bevölkerung, der es an Unterkunft und Lebensmitleln mangelt, sammelt sich um die Feldküchen. Der Präfelt sendet ununterbrochen Zelte nach Lincra, wo sämtliche Häuser durch das Erd' beben zerstört worden sind. Die Bauern kampieren in den Weingärten. Explosion. Riga, 10. Mai. Heute nachts crcignctc sich in cinem in der Nähe der Hauptstraße dcr Sladl gelegenen Neben gcbäudc eine Explosion, durch welche das Gebäude vollständig zerstört wurde. In der Nähe wurde der Leichnam eines unbekannten Mannes aufgefunden, der eincn fal schcn Bart trug. iHur6Tagel Original Edison-Kinetophon Kino-Ideal G Größte Erfindung dieses Jahrhunderts. Oer sprechende Film, vom 16. bis »um 21. Mai »wei Programme, alle drei Tage neues Programm« Laibacher Zeitung Nr. 106 _____________________841____________________________________N.Mai 1914 Die Union und Mexiko. Newyorl, 9. Mai, Nnch einem Telegramm aus Ma-zatlcm sind dort ans dem britischen Dampfer „Cetriano", der auf Ersuchen des Kapitäns des deutschen Kreuzers „Nürnbcra." für die Vciörderuny uon Flilchtlinyen hergerichtet worden war. ^lüchtlinssc aus Manzanillo eingetroffen. Tcr amcritanischc Konsul in Acapulco, der sich unter den Flüchtlingen befand, erklärte, daß die Mexikaner, wahrend der Dampfer „Cclriano" in Manzanillo vor AlFer lag, die Landunsssbriickc mit Petroleum in Brand setzten und teilweise durch Dynamit zerstörten. Als der Dampfer uon der LandunciMrücle abstieß, wurde vom Ufer alls auf ihn eine Anzahl Schlisse abgegeben, es wurde jedoch niemand verletzt. Der Befehlshaber der Insurgenten drückte dem amerikanischen Admiral sein tiefes Bedauern darüber aus, daß kürzlich ein Nichttom-battant von einer von einem Militärflugzeug hcrabgefal-lcnen Nombe getötet worden war. Er erklärte, die Vombe sei gegen den Willen des Flugzeugführers herabgefallen. — Der Fall Mazallans scheint nahe bevorzustehen. Die städtischen Veamten begaben sich gestern nachts auf zwei Schiffe, die sich zur Abfahrt bereit halten. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtek. ^ N ^ Paket 30 H. ] reinig Sfrobill. Panoma-und Strohhüte kann man jederzeit mit Sf robin selbst reinigen und hot die grosse Annehmlichkeit, den Hut sofort wieder In Gebrauch nehmen zu können. 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Hotel „Elef«nt". c. ?,ü' ?«^°'« ^°l)l' Baumeifteisgattin; Snida. Um-versltatsprofessor; Noraweh. Rsd., Graz - Wris'l l u. l Hauptmann. Laibach. - Hitter v. Vach. I. u. l. Oberleutnant; von Wallner, l. u. l. Leutnant, f. Gemahlin, Görz — Mychler, Oberinspektor, s. Gemahlin, Spalato. — Neuhllber Vahnbeamter; Singer. Kfm., Tnest. - Schwarzmauer, Mauerlirchen. - Ni. chifor. Kfm., s.Gemahlm Bulareft. ^ SniderHii. Kfm.. III. Feistritz- - Ptttontto, itfm Udine. - Szirtes. Kfm., Nuda-pest. - Fleifchmann, Kfm., Iägerndorf. - Pislo. ttfm., Vriinn. — Kisch. Rosenbusch. Tmtner, Blau. Morais. Perlmann. Peter, Müller, Guttmann. Kstte.; Ehrlich, Komponist, s. Gemahlin, Wien. — Karzin, Tanger, Verlin. Lottoziehung am 9. Mai 1914 Wien: 45 7 83 44 8 Meteorologische Vcooachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. Z ä?° ^»Z e^ W'N> de« Himmels ««« <,>2 U. N. 732^71 15 2! windstill bewöltt " 9 U. Ab. 32-9 13 0 SW. schwach »________ 7U. F. '31^2^2 0 NW. schwach Regen 7-5 10 2U.N. 31017-0 O. mäßig teilw. heiter 9U.Ab. 32 0 13 2 NW. mäßig bewölkt ____ 11.> 7 U. F. ! 34'b^ 7 7j SO. mäßig ^ Regen !25 2 Das Tagesmittel der Temperatur vom Samstag beträgt 13-1°, Normale 13-2°. Das Tagesmittel der Temperatur vom Sonntag beträgt 14-1°, Normale 13 4°. Danksagung. Von tiefstem Schmerze bewegt durch den uner» schlichen Verlust unserer innigstgeliebten Mutter, bezw. Schwieger», Groß» und Urgroßmutter, der Frau Earoline Schlehan Bcrgoircttorswitwe sind wir nicht imstande, alle« persönlich zu danken, welche uns während des Krankenlagers und bei dem Hinscheiden ihre vielseitige Teilnahme lundgaben. hiefür sowie für die schönen Kranzspenden und das ehrende Geleite zum Grabe sprechen auf diesem Wege aus ganzem Kerzen den tiefempfundenen Dank aus die trauernd Hinterbliebenen Franz Frriherr von Tazarim, k. k. LnndesregiLrungssekuetiir. gibt im eigenen und im Namen seiner Geschwister Heinrich Freiherr Von Tazarini, k. u. k. Hkmptmann des Infanterieregiments Mliert I. König der Velgier Nr. 27, Pins Freiherr von Tazarini, k. u. k. Hauptniimn im Infanterieregimente Friedrich Graf Veck Nr. 47, Marie Freiin von Tazarini, Goltfried Frei-Herr von Tazarini, k. u. k. Oberleutnant d. R.» dann seiner Gemahlin Neopol-dille Freifrau von Tazarini geb. Gregoriö, seiner Kinder Franz und Heinrich, seiner Schwägerin Gerta Freifrau von Tazarini geb. Kosler und in: Namen aller übrigen Verwandten Nachricht von dem Hinscheiden seines innigst-geliebten, guten Vaters, bezw. Schwicger- nnd Großvaters Heinrich Freiherr von M;arim Besitzer des Schlosses Flödntg welcher heule, versehen mit den heil. Sterbesakramenten, nach schweren Leiden sanft verschieden ist. Die irdische Hülle des unvergeßlichen Verblichenen wird Dienstag den 12. Mai um 10 Khr vormittags in der Schloßkapelle eingesegnet und hierauf in der Familiengruft zu Flödnig beigesetzt. Die heil. Seelenmessen werden Mittwoch den Ui. Mai um !1 Uhr vormit-tags in der Pfarrkirche zu Flödnig gelesen. Schlosz Flödnig, am 9. Mai 1914. «tisle lraimsche Leichenlirstattnilsscanstalt ssi. Doberlet, Mesto vsakega posebnega obvestila. t Potrta od globoke žalosti naznanjam vsem sorodnikom, prijateljem in znancem pretužno vest, da se je moj najboljSi mož Vatrdslav Holz uradnik banke Slavije v p. in pisatelj v soboto, 9. maja ob */«ll- ponoèi, po muèni bolezni, previden s svetotajstvi, v 70. letu 8voje starosti, preselil v lepšo domovino. Pogreb blagega pokojnika se vräi v torek dne 12. i m. popoldne ob petih iz hiše žalosti, Marije Terezije cesta 10, na pokopališèe pri Sv. Križu. Sv. maäa zaduänica se bode èitala v cerkvi Marijinega Oznanenja. V LJublJanl, dne 10. maja 1914. Mar^eta Holz, roj. Potoènlk soproga. Prvi slovenski pogrebni xavod Josip Turk. Laibachcr Zeitung Nr. 106___________ 842 11. Mai 1914 Kurse an der Wiener Börse vom O. Mai 1O14. Schlnflkurs Geld |Ware Allg. Staatsschuld. ------------- Fro». _ i(Mai-Nov.)p.K.4 81-60 Srsc s 4% ) •- •> p.ü.4 81-65 82-75 • k.8t.K.Vjan.-Jnli)p.K.4 8160 8180 K \ „ „ p.A.4 St 60 11-80 3 4#2»/o».W.Kot.F«b.Aiij.p.K.4-2 84-90 86 10 "3 4-2% M ,, ,, ,, p.A.4-2 S49C 85-1C B 4S*/Ä „ SI)b.Apr.-Okt.p.K.4-2 8680 86 50 L3 42% „ „ ,, ,, p.A.4'2 «-»0 86-60 Losev.J.1860iu500fl.ö.W.4 1621 1661 Lo«ev.J.18B0zul00fl.ö.W.4 48Ž-— 442 — Lo«ev.J.1864zul00fl.ö.W. . . 61C-— 680-— Loaev.J.18«4zu fiOfl.ö.W. . . 360— 360 — St.-Dornän.-Pf.l80fl.S00F.5 —•— —•- Oesterr. Staatsschuld. Oest.Staatsschalzsch.stsr.K.* »SSi 99-06 Oeat.Goldr.etsr.Gold.Kasse. .4 tov— 10120 „ ,, ,, ,, p. Arret.4 100-90 lOiiC Oeet. Rente i.K.-W.stfr.p.K.4 8i-96 82 16 ,, ,, ,, i, ii ,.U..4 81-86 82-06 Oeat. Rentei. K.-W. atenerfr. (1812) p. K..........gl-76 Sl-96 Oest. Rente i. K--W. steuerfr. (1919) p. U.......• . . 81-76 81-96 O«et.InvMt..Rent.Btsr.p.K.3V2 72-10 72-to FranzJoBef8b.i.Silb.(d.S.)5'/4107-30 10830 Oaliz. KarlLndwinb.(d.St.)4 84-76 86-76 Nordwb.ö.u.südnd.Vb.(d.S.)4 84-66 86-66 Radolsib.i.K.-W.stfr.(d.S.)4 84-&0 86-to Ton Staate i. ZthluBR übern. Biienbahn PriorlUts-Oblig. Böhm. Nordbahn Em. 1882 4 104-60 1C6-6U Böhm,WestbahnEm.l8»5.4 #«-70 86-70 Böbm.Westb. Em. 1895 i.K. 4 8670 8670 Ferd.-Nordb.E. 1886(d.S.). .4 9/-*« 92-36 dto. E. 1904 (d. St.) K. . . 4 86-60 87-6V FranzJoaefsb.E.1884(d.S.)S4 «7-— 88-- Galir.KarlLudwigb.(d.St.)S4 84-50 Sn-ao Laib.-SteinLkb.200u.lOO0fl.4 Sf7t »376 Sehluflknrs Geld | Ware Proi. ~~ Lern.-Czer.-J.E. 1894(d.S.)K4 84-60 86-60\ Nordwb., Oeat. 200 fl. Silber B toi— -¦- dto.L.A.E. 1903(d.S.)KS»/j 7886 79-86 Nordwb.,Oe8t.L.B.200sl.S.5 7896 799t dto. L.B.E. 1903 (d.S.) K3>/, 7«— 79— dto. E. 1885 200n.l000fl. 3.4 88— 89- RudolfsbahnE.1884(d.S.)S.4 86 80 87-80 Staataeisenb.-G. 500 F. p. St. 3 3t9-- 34180 dto.Ergz.NetzBOOF. p.St.3 349— 368-- SüdnorddeutBeheVbdgb.fl.S.4 8476 8576 Ung.-gal. E.E. 1887200Silber4 83-80 84-86 Ung. Staatsschuld. Ung.StaatskaBBensch.p.K^Vj U7-36 —•— Ung. Rente in Gold . .. p. K. 4 97-10 97-30 Ung. Rente i.K.stfr. v.J.1910 4 8030 80-60 Ung. Rente i. K. stfr. p. K. 4 803C 8060 Ung.Prämien-AnlebenälOOfl. coo-— —•— U.Theisa-R.n.Szeg.Prm.-O.4 291 -60 3015s. U.Grnndentlastg.-Obg.ö.W.4 83 4t, 84-40 Andere öffentl. Anlehen. B8.-herz.Ei«.-L.-A.K.19024Vi S9-76 9076 Wr.Verkehrsanl.-A. vcrl. K 4 83 40 S4 40 dto. Em. 1900 verl. K .... 4 83-46 84-46 Galizischesv. J.1803 verl.K. 4 8290 83-50 Krain.L.-A.v.J.1888ö.W..4 -•— 89-— Mährisches v.J. 1890 V. ö.W.4 88-60 «9«/ A.d.St.Budap.v.J.1903 V. K.4 797« «0-7* Wien (Elek.) v. J. 1900 v. K. 4 84-H 86-36 Wien (Invest.) v.J. 1908 v. K.4 84-40 86-4U Wien v.J 1908 v. K.......4 84-20 86-20 Kns». St.A. 19O6f.lOOKp.U.5 101-66 102-16 Bul.St.-Goldanl.l907100K4Vt *6-— 86-— Pfandbriese und Kommnnalobligationen. Bodenkr.-A. öst., 50 J. ö.W. 4 84 26 86-26 Bodenkr.-A. f. Dalmat. v. K. 4 98-20 94-20 Böhm. Hypothekenbank K.. 5 100 60 - •— dto.Hypothbk.,i.67j.V.K.4 9226 93-26 Schlufikora Geld | Ware Pro«. Böhm.Ld.K.-Schnld8ch.60j.4 «7-7« S&-76 dto. dto. 78 J. K.4 87- - 88-— dto. E.-Schuldsch.78j.4 87-— 88-— Galiz. Akt. Hyp.-Bk......6 90•- 9V— dto. inh.6OJ.vorl.K.4Vi 83- 84--- Galiz.Lande8b.51',J V.K.4'/, 90-7S 91-75 dto.K.-ObI.III.Em.42j.4V, 90-— 91-— Istr. Bodenkr.-A. 36 J. ö.W. 5 99 40 100 40 Istr.K.-Kr.-A.i.52VaJv-K.4i/i 9076 9176 Mähr. Hypoth.-B.ö.W.u.K.4 8806 89-06 Nied.-ÖBt.Land.-Hyp.-A.55J.4 «7*7« ««76 Oeat. Hyp. Bank i. 50 J. verl. 4 86-60 8660 Oest.-ung.Bank50 J.v. ö.W.4 91-80 9286 dto. 60 J. v. K........4 »:*0ö 98-06 Centr.Hyp.-B.ung.Spark. 4'/j 89-60 90'60 Comrzbk.,Pest.Üng.41 J.41/, fl; 60 92-60 dto.Com.O.i. 60«/,J. K4i/j 83 60 84-60 Herrn. B.-K.-A.i. 50 J.V.K41/, 9026 91-26 Spark.Inncrst.Bnd.i.50j.K4>/, 9o-— 9t—, dto. inh. 50 J. v. K.. . . 4'/2 83 — 84-— Spark.V. P. Vat. CO. K. . 4>/, «9- 90-- Ung. Hyp.-B.inPestK . . 4'/j 9060 9fte dto.Kom.-Sch.i.50J.v.K4Vi 92-50 93-60 Eisenbahn-Prior.-Oblig. Kasch.-Oderb.E.1889(d.S.)S.4 82-46 8345 dto. Em. 18O8K(d.S.). .. 4 «2/6 83-15 Lemb.-Czer.-J.E.1884300S.8.6 7/80 78-80 dto. 300 S ..........4 8816 8416 Staatseisenb.-Gesell. E.1895 (d. St.) M. 100 M......8 80-30 81-ao Südb.Jan.-J. 500 F. p. A. 26 238-76 239-76 UnterkrainerB.(d.S.)ö.W. .4 82— 88 — Diverse Lose. Bodenkr.ÖBt.E.1880äl()Ofl.3X 28V- 292-— dto. E. 1889 ä 100 fl. . . . 3X 243-— 263- Hypoth.-B.ung.Prftm.-Schv. ä 100 fl..............4 «9— 289-— Serb. Prämien-Anl. älOOFr.2 106-26 U3-26 Bud.-BaeilicafDomb.jSü.ö.W. jsi— 29--- Schluokurn Geld | Ware Cred.-Anet.f.H.n.G.lOOfl.ö.W 47b-— 486-— Laibach.Präm.-Anl.aOsl.ö.W. 6«-— 62-- RotenKrcuz öBt.G.v.lOfl.ö.W. 6/-7B «676 dettonng. G. v. . . 5fl. ö.W. 29- 83- Türk.E.-A.,Pr.O.400Fr.p. K. ^/7-6C 220-sid Wiener Kommunal-Loao vom Jahre 1874 .... 100fl. ö.W. 466-— 476-— Gewinatach. der 3% Pr.-Sch. derBod.-Cred.-Anst. E.1880 *si*6t 39-60 Gewinstach. dor 3°/0 Pr.-Sch. der BoJ.-Gred.-Anst.E. 1889 6«1— 62-Gewinatach. der 4°/6 Pr.-Sch. der ung. Hypotheken-Bank 24-~ 24- — Transport-Aktien. Donau-Dampf.-G.5OOfl.C. M. ii40-— 1106 — Ferd.-Nordbahn 1000 fl. C. M. 4960-— 499U-- Lloyd, österr........400K e«7-- 690- Staata-Eiab.-G. p. Ü. 200 fl. S. 693-60 694-60 Südbahn-G. p. U. ... 500 Frs. 97 26 98X6 Bank-Aktien. Anglo-öaterr.Bank 120 0.19 K 329-eo 3»06i Bankver.,Wr.p. U.2OOH.3O ,, 61f60 612 61 Bod.-C.-A.allg.Ü8t.8()OK57 „ 1160— 1166 — Credit-Anst. p. U. 320 K 83 ,, 6C660 607 60 Gredit-B. ung. allg.20011.45 „ 79J-60 794-65 Eskompteb. steier. 200 II. 38 ,, ö«7— 661 — Eskompte-G.. n. <5.400 K 40 „ 724-60 726-50 Länderb.,öst.p. U.2OOn.30 ,, 492-— 493 — Laibacher Kreditb. 400 K 25 „ 403— 403-— Oeat.ungar. B. 1400 K 120 „ 1944— 1964 — Unionbank p. U... 200 fl. 33 ,, 6/6— 677-- Verkehrabank,allg.l4esl.2O ,, 362— 863-— Zivnosten. banka lOOsl.15,, 268-— X69-— Industrie-Aktien. Berg- n. Htittw.-G., öst. 4<>0 K 1280— 1286-Hirtenberg P.,Z. u.M. F. 400K t6W— 1630-Königsh.Zement-Fabrik 400 K 40«— 313 — Lengenfelder P.-G.A.-t». 260 K 7«-— 19- SchlußkurB Geld 1 Ware Montanges., österr.-alp. lOOfl. MO— I sir— Perlmooaer h. K. a. P. 100 fl. 466— <70-_ Prager Eisenind.-Gesell. 500 K 2635—\2666-— Rimamnr.-Salgö-Tarj. 100 fl. 6»0 60 63160 Salg6-Tarj Stk.-B.... 100 sl. G90-— 700 — Skodawerko A.-G. Pils. 200 K 742-— 74s .. Waffen-F.G., österr. . . loosl. 906-— 907— WeiBenfola Stahlw.A.-G.300K 7*«— 74s__ Westb. Bergban-A.-ß. 100 fl. 607-g- 6C9-- Devisen. Kurte Stnliten and Scheck«: Deutschn Bankplätze......WT07*WI-7J^< Italienische Bankplätze .... .98-I2'« 95-57» London...............14 ob 24'/* Paris.................9B-77J' 96-92»1 Valnten. Münzdukaten...........lf88 11-43 20-Francs-StOcko......... 19/« i%u 20-Mark-Stücke.......... 23-52 M-60 Deutsche Reichsbanknoten. . 117-«7»° 117*77"' Italienische Banknoten..... 96-/9 963C Rubel-Noten............2522« 21326 Lokalpapiere naoh rrivatnotier. d. Filiale i. K.K.prlv.eett. Credit-AHsUlt. Brauerei Union Akt. 200 K 236— 246 — Hotel Union ,, 500 „0 —•— —•— Krain. Banges. ,, 200,, 18K /90— 2/0*— „ Industrie,, 200,, 20 K «70— 390 — Unterkrain. St.Akt. 100 fl. 0 —•— —— Bankzinsfuß 4 "/. Die Notierung sämUicher Aktien and der ,,Diveraen Lose" versteht sich per Stück. Amtsblatt. 1977 Žtev. 220 z 1. 1914, a. 0. Razglasilo. Po § 60 zakona z dne 26. oktobra 1887, dež. zak. St. 2 iz 1. 1888., je c. kr. deželna komisija za agrarske operacije na Kranjskera v zvršitev na-drobne razdelbe skupnih zemljišè: 1.) z. vl. 51, 109, pare. št. 232, k. o. Rakek, s. o. Cerknica; 2.) z. vl. 119, k. o. Radobovavas, z vl. 60, k. o Palièje, s. o. Ilirska Bistrica; 3.) z. vl. 12, pare. št. 1213/108, k. o. Selšèek, 8. o. Cerknica; 4.) z. vl. 366, pare. št. 2972/1, k. o. Dolenjavas, s. o. Cerknica; 5.) z. vl. 107, 215, k. o. Planina, s. o. Kosta-njevica; 6.) z. vl. 163, k. o. Bela, s. o. Kranj; 7.) z. vl. 122, pare. St. 14, 15, 61, 62, 250, 282, 283, 306-308, 314, 315/1/2, 317/1/2, 318/1/2, 397/1/2, k. o. Biatrica, s. o. Tržiè; 8.) z. vl. 41, k. o. Lakonica, s. o. Rudolfovo; glavne razdelbe oziroma uredbe užitnih in oskrbo-valnih pravic glede skupnih zemljišè; 9.) z. vl. 164, k. o. Bezuljak, s. o. Cerknica, nadrobne razdelbe, oziroma užitnih in oskrbovalnih pravic glede skupnih zemljišè; 10.) z. vl. 359, 299, k. o. Gaberje, s. o. Rudolfovo, postavila ad 1, 2, 3, 4, 9 gospoda c. kr. dež. vlade tajnika dr. Fr. Lukana, ad 5, 8, 10 gospoda c. kr. okr. komisarja Fr. Podboja, ad 6, 7 gosp. dezeine vlade tajnika dr. J. Vrtaenika kot c. kr. krajnega komisarja za agrarske operacije. Uradno poslovanje teh c. kr. krajnih komi-sarjev se priène takoj. S tem dnevom stopijo v veljavnost doloÈila zakona z dne 26. oktobra 1887, dež. zak. St. 2 iz 1. 1888., glede pristojnosti oblastev, potem nepo-sredno in posredno udeleženib, kakor tudi izrecil, katera ti oddado, ali poravnav, katere sklenejo, napo8led glede zaveznosti pravnih naslednikov, da morajo pripoznati zaradi zvräitve agrarske operacije ustvarjeni pravni položaj. V Ljubljani, dne 4. majnika 1914. C. kr. deželna komisija za agrarske operacije na Kranjskem. Z. 220 de 1914, A. 0. Kundmachung. Gemäß § 60 des Gesetzes rom 26. Oktober 1887, L. G. Bl. Nr. 2 de 1888, hat die k. k. Landea-kommi8sion für agrarische Operationen in Krain behufs Durchführung der Spezialteilung der Gemeinschaftsgründe : 1.) G. E. 51, 109, Parz. Nr. 232, K. G. Rakek, G. B. Zirknitz; 2.) G. E. 119, K. G. Rodockendorf, G. E. 60, K. G. Palièje, G. B. Illyrisch-Feistritz; 3.) G. E. 12, Parz. Nr. 1213/108, K. G. Selsèek, G. B. Zirknitz; 4.) G. E. 366, Parz. Nr. 2972/1, K. G. Niederdorf, G. B. Zirknitz; 5.) G. E. 107, 215, K. G. Planina, G. B. Landstraß ; 6.) G. E. 163, K. G. Vellach, G. B. Krainburg; 7.) G. E. 122, Parz. Nr. 14, 15, 61, 62, 250, 282, 283, 306-308, 314, 315/1/2, 317/1/2, 318/1/2, 397/1/2, K. G. Feistritz, G. B. Neumarktl; 8.) G. E. 41, K. G. Lakonitz, G. B. Rudolfswert, Generalteilung, resp. Regulierung der Benützungsund Verwaltungsrechte hinsichtlich der Gemeinschaftsgründe. 9.) G. E. 164, K. G. Bezuljak, G. B. Zirknitz, Spezialteilung, resp. Regulierung der Benützungsund Verwaltungsrechte hinsichtlich der Gemeinschaftsgründe ; 10.) G. E. 359, 299, K. G. Gaberje, G. B. Rudolfswert, als k. k. Lokalkommissär für agrarische Operationen ad 1, 2, 3, 4, 9 den Herrn k. k. Lan-desreg.- Sekretär Dr. Fr. Lukan, ad 5, 8, 10, den Herrn k. k. Bezirkskommissär Fr. Podboj, ad 6, 7 den Herrn k. k. Landesregierungssekretär Dr. J. VrtaÈnik bestellt, Die Amtswirksamkeit dieser k. k. Lokalkommissäre beginnt sofort. Von diesem Tage angefangen treten in Ansehung der Zuständigkeit der Behörden, dann in Ansehung der unmittelbar und mittelbar Beteiligten, sowie der von denselben abzugebenden Erklärungen oder abzuschließenden Vergleiche, endlich in Ansehung der Verpflichtung der Rechtsnachfolger, die behufs Ausführung der Agraroperation geschaffene Rechtslage anzuerkennen, die Bestimmungen des Gesetzes vom 26. Oktober 1887, L. G. Bl. Nr. 2 de 1888, in Wirksamkeit. Laibach, am 4. Mai 1914. K. k. LandeNkommissiou für agrar. Operationen in Krain. ^56/14/9, N 79/14/13, N 130/14/6, L 145/14/5 Versteigerungs-Edikt. Beim unterzeichneten Gerichte werden nachstehende Liegenschaften samt Zubehör zwangsweise versteigert, und zwar: ^ am 12. Mai 1914 vormittags 10 Uhr. E. Z. 64. 65 und 85 Katastralge« meinde Mosel, bestehend aus dem Gasthause Nr. 41 in Obermösel samt Wirtschaftsgebäude, Eiskeller, Tchanl« und Obstgarten, 10 da, 90 », 64 m« Acker. 14 ba, 11 », 71 m« Wiese, 23», 60 m«, Garten, 32 1,2, 67 k 67 N' Weide, 32 ba, 33 a, 36 iu« Wald. Der Schätzwert beträgt 72.522 X 39 n. Das geringste Gebot beträgt 48.348 X 27 k; am 2. Juni 1914 vormittags 9 Uhr E. Z. 5 Katastralgemeinde Tiefenbach, geschäht auf 2744 X 18 li. Das geringste Gebot be» trägt 2496 X 12 d; am 23. Juni 1914 vormittags 10 Uhr, E. Z. 32 Katastralgemeinde Nessel« thal, bewertet auf 8106 X 16 d. Das geringste Gebot betragt 5404 X 11 d; am 30. Juni 1914 vormittags 9 Uhr E. Z. 116 Katastralgemeinde Mosel, bewertet auf 4485 X 90 U. Das geringste Gebot be« trägt 4485 X 90 k. Unter den als geringstes Gebot angegebenen Ae» trägen findet ein Verlauf nicht statt. Die Versteigerungsbedingungen und die auf die Liegenschaften sich beziehenden Urkunden (Grnndbuchs-, Hypothekenauszug, Katasterauszüge, Schätzungsprotokolle usw.) können von den Kanflustia.cn in der umstehend bezeichneten Gerichtsabteilung während der Geschäftsstunden eingesehen werden. Rechte, welche diese Versteigerung uuzulässig mache» Würden, sind spätestens im anberaumten Versteigerunqs-termine vor Beginn der Versteigerung bei Gericht an» zumelden, widrig«,',^ sie in Ansehung der Liegenschaft, selbst nicht mehr geltend gemacht werden könnten. K. t. Bezirksgericht Gottschee, Abteilnng II.. am 5. Mai 1914. 2005 198!) E 139/13/14 I Dražbeni oklic. I Dne 20. maja 1 914 I dopoldne ob pol 10. uri bo pri spodaj oznamenjeni I sodniji, v izbi ät. 4, zopetna dražba, posestva, 1 vl. St. 8 k. o. Ulaka, obstojeèega iz hiše St. 5 v vasi 1 Polzelo s svinjakorn, vrtom in travnikom, parcela I štev. 1191, s pritiklino vred, ki sestoji iz 1 kadi I kiseline, 10 vag apna in 1 lestve. I NepremiÈnini, ki jo je prodati na dražbi, je I doloèena vrednost na 3118 K, pritiklini na 25 K. I Najmanjši ponudok znaša 1572 K; pod tem I zneskom se ne prodaje. 1 Dražbeno pogoje in listine, ki se tièejo ne- 1 premiènine (zemljiško-knjižni izpisek, hipotekarni 1 izpisek, izpisek iz katastra, cenitveno zapisnike itd.) I smejo tisti, ki žele kupiti, pregledati pri spodaj 1 oznamenjeni sodniji, v izbi št. 2, med opravilnimi 1 urami. 1 Pravice, katere ne bi pripužèalo dražbe, je 1 oglasiti pri sodniji mijpozneje v dražbenem obroku I pred zaèetkom dražbe, ker bi se sicer ne mogle I uveljavljati glede nepreraiènine same. I C. kr. okrajna sodnija Vel. Lašèe, oddelek II., I dne 4. maja 1914. I 1985 Firm. 46/14, Gen. I., 47/29 1 Razglas. 1 Izvršil se je na podlagi zapisnika z dn» I 19. aprila 1914 pri tvrdki 1 „Hranilnica in posojilnica v Škocijanu pH | Mokronoguu registrovana zadruga z neomejeno zavezo v zadružni register vpis novoizvoljenega èlana naÈelstva Janeza Šinkovca, posestnika v Zagradu ät. 14 in izbris odstopivšega èlana naèelstva Mihe Povšeta. C. kr. okrožna sodnija v Rudolfovem, odd. I» dne 4. maja 1914. ____Laibacher Zeitung Nr. 106__________________________843___________________________________11. Mai 1314 1980 3—1 Z. 13.649 Kundmachung. Die infolge stiftungsraäßiger Widmung des patriotischen Frauenvereines vom Roten Kreuze für Krain alljährlich am 18. August als dem Geburtstage Seiner k. u. k. Apostolischen Majestät des Kaisers flüssig werdenden Interessen der zwölf Stiftplätze für Invaliden mit 79 K 80 h kommen auch für das laufende Jahr 1914 an Bewerber zu verleihen, welche die Feldzüge des Jahres 1866 oder die bosnische Okkupation im Jahre 1878 im Mann8chafts8tande der vaterländischen Truppenkörper mitgemacht haben, verwundet und invalid geworden sind. Bei Abgang solcher Bewerber wird mit der Verleihung an Witwen und Waisen solcher Invaliden, eventuell an dürftig ausgediente Soldaten der vaterländischen Truppenkörper überhaupt vorgegangen werden. Überdies kommen auch 12 Stiftplätze der obenerwähnten Stiftung mit je 40 K an arme Witwen, eventuell Waisen, und 8 Plätze mit je 40 K an arme Waisen nach im Kriege verwundeten Soldaten zur Verleihung. Die dementsprechend und mit dem Nachweise über die Familien- und Vermögensverhältnisse belegten Gesuche um die obgedachten Stiftungen sind im Wege der politischen Bezirksbehörde des Aufenthaltsortes längstens bis zum 10. Juni 1914 einzubringen. K. k. Landesregierung für Krain. Laibach, am 5. Mai 1914. Št. 13.649 Razglas. Obresti 12 ustanovnih mest za invalide po 79 K 80 v, ki se imajo vsled ustanove patrijo-tiènega društva gospa RdeÈega Križa za Kranjsko izplaèati vsako leto dne 18. avgusta, kot na rojstni dan Njegovega c. in kr. Apostolskega Velièanstva cesarja, se bodo tudi letošnje leto 1914 podelilo prosilcem, kateri so se udeležili vojnih pohodov (vojsk) leta 1866 ali bosanske okupacije leta 1878 v številu moštva domaèih vojaških krdel, bili ra-njeni in postali invalidi. V sluèaju pomanjkanja takih prosilcev se bodo iste obresti podelile vdovam in sirotam takih invalidov, oziroma potrebnim dosluženim vojakom domaèih vojaških krdel sploh. Poleg tega se bode podelilo 12 ustanovnih mest zgoraj omenjeno ustanove po 40 K revnim vdovam, oziroma sirotam, ter 8 ustanovnih mest po 40 K ubogim sirotam po vojakih, ki so bili ranjeni v vojni. V tem smislu in z dokazili o družinskih in premoženjskih razmerah opremljene prošnje za zgoraj omenjene ustanove je vložiti potora poli-tiènega okrajnega oblastva bivališèa najkasneje do 10. junija 19 14. C. kr. deželna vlada za Kran|sko. V Ljubljani, dne 5. maja 1914. 1981 2—1 Z. 13.313 Kundmachung betreffend die Verteilung der Interessen aus der Elisabeth Freiin von Salvay'schen Hausarmenstiftung. Für das I. Semester 1914 gelangen die Interessen aus der Elisabeth Freiin von Salvay'schen Hausarmenstiftung im Betrage von 1428 K 70 h unter wahrhaft bedürftige Arme aus Laibach, die sich eines guten Rufes erfreuen und adeligen Standes oder mindestens nobilitiert sind, zur Verteilung. Gesuche um Beteilung aus dieser Stiftung sind bis 20. Mai 19 14 bei der k. k. Landesregierung einzubringen. Den Gesuchen ist der Adelsnachweis, falls er nicht schon bei einer früheren Verteilung vorgelegt worden ist, sowie ein von dem betreffenden Pfarramte ausgestelltes oder vom Stadtmagistrate bestätigtes Armuts- u. Sittenzeugnis beizuschließen. K. k. Landesregierung für Krain. Laibach, am 1. Mai 1914. Št. 13.313 Razglas o razdelitvi obresti ubožne ustanove Elisabete baronice Salvay. Za prvo polletje 1914 se bodo razdelile obresti ubožne ustauove Elizabete baronice Salvay v znesku 1428 K 70 h med res potrebne uboge v Ljubljani, ki so na dobrem glasn in plemenitega stanu ali vsaj nobilitirani. Prošnje za obdaritev iz te ustanove naj se vlože do 20. maja 19 14 pri c. kr. deželni vladi. Proänjam se morajo predložiti dokazi o plem-stvu ako se ti niso predložili že pri poprejšnjih razdelitvah te ustanove, ter ubožno in nravstveno izprièevalo, izdano od dotiènega župnega urada ali potrjeno od raestnega magistrata. C. kr. deželna vlada za Kranjsko. Ljubljana, dne 1. maja 1914. 1990 C II 54/14/1 Oklic. Zoper Antona Kovaè, posestnika v Zalem-logu st. 26, kojega bivališèe je neznano, se je podala pri c. kr. okrajni sodniji v Škofji Loki po Gašperju Šmid, posestniku v Zalemlogu st. 18, po svojem zastopniku Nikotu Lenèek, c. kr. notarju v Skofji Loki, tožba zaradi 800 K in 113 K. Na podstavi tožbe se doloèa narok na dan 19. maja 1914 ob 10. uri dopoldne pri tem sodiŠÈu, soba St. 2. V obrambo pravic Antona Kovaö se postavlja za skrbnika gospod Hermann v Škofji Loki. Ta skrbnik bo zastopal Antona Kovaè v oznamenjeni pravni stvari na njegovo nevarnost in stroške, dokler se on ali ne oglasi pri sodniji ali ne ime-nuje pooblašèenca. C. kr. okrajna sodnija Škofja Loka, odd. II, dne 6. maja 1914. 1992 C 63/14/1 Oklic. Zoper odsotnega Ivana Fabjanèiè, poseBtnika v Pristavi, se je podala pri c. kr. okrajni sodniji v Krškem po «Delniški družbi združenih pivovarn Žalec-Laški trg» tožba zaradi 562 K 87 v. Na podstavi tožbe se narok za ustno sporno razpravo doloèa na 5. junija 1914 ob pol 11. uri dopoldne pri tej sodniji, v izbi St. 3. V obrambo pravic Ivana Fabjandiè skrbnikom postavljeni gospod Anton Fabjanèiè, užitkar v Pristavi, bo zastopal toženca toliko èasa, dokler se ta ali ne oglasi pri sodniji ali ne imenuje pooblašèenca. C. kr. okr. sodnija Krško, dne 7. maja 1914. 2011 CII 76, 77/14/1 Oklic. Neznano kje bivajoèe Jero Škufca in Jakoba Škufca iz ZvirÈ toži Anton Škufca od tarn zaradi priznanja plaèila in izroèitve pobotnice a po 800 K s prip. Narok se doloèa na 13. maja 19 14 dopoldne ob 9. uri. Kot skrbnik postavljeni Peter Mokorel bo zastopal toženca, dokler se ali ne oglasita pri sodniji ali ne imenujeta pooblašÈenca. C. kr. okrajna sodnija Žužemberk, oddelek II., dne 7. maja 1914. 2010 3—1 A 103/14-16 Oklic s katerim se sklicujejo lapuftèinski upniki. K o. kr. okrajnemu sodišèu v Kamniku, odd. I., naj T8i tisti, katerim gre kot upnikom kaka ter-jatev do zapušèine dne 29. sušca 1914 umrlega gospoda župnika Ivana Plahutnik iz Motnika, za-pustivSega oporoko, pridejo zaradi napovedi in dokaza svojih zahtev dne 6. junija 1914 dopoldne ob 9. uri, ali pa naj do tega èasa vlože pismeno svojo prošnjo, ker ne bi sicer imeli upniki do te zapušèine, èe bi vsled plaèila napovedanih terjatev pošla, nikake nadaljne pravice, razen v kolikor jim pristoja kaka zastavna pravica. C. kr. okrajno sodišèe v Kamniku, oddelek I., dne 6. maja 1914. 2008 E 271/14/9 Dražbeni oklic. Pri podpieanem sodišèu vrši se dne 15. junija 1914 ob pol 10. uri dopoldne v izbi St. 26 dražba zem-ljiSÈa vlož. štev. 297 k. o. Hraše, obstojeèega iz hiše št. 53 v Lescah, šupe in lope v cenilni vred-nosti 8335 K. K temu zemljišèu spadajo tudi sle-deèe pritikline: prodajalna miza, prodajalno stojalo, stelaža, 1 velika miza, I shramba za moko in priprave za acetilensko razsvetljavo v cenilni vrednosti 220 K. Najmanjši ponudek, pod katerim se ne pro-daja, znaša 4277 K 50 h. C. kr. okrajno sodiŠèe v Radovljici, odd. II., dne 6. maja 1914. Bei ruhigem Nachdenken muß man darauf zurückkommen, daß dio Kaffeemelangen des Karl Planinšek in Aroma und Ausgiebigkeit die besten sind. Zu haben in der Rösterei Eoke Wiener Straß» - Oerlohtsgaise und im Spezereigeschäfte Wiener Straße Nr. 6. 4560 24—24 Sehr rentables Unternehmen ist eine selbitfahrende äp Brennholz-Spalt-Maschine Modell 1914/1915 , mehrfach patentamtlich geschützt. ] "Jüü*f konkurrenzlose*mmm Sehr leichte Bedienung.) Die Maschine eignet sich auch zum Antreiben Ton Dresch-Maschinen usw. 1810 12-4 •LJ Bohanbaoher & Ebner, G. m. b. H. Maschinen- u. Werkzeugfabrik in Eßllngen 4, Württemberg =====5 Depot dLex> ^==ss^= I k. u. k. Generalstabskarten Masstab 1:W.OOO. I Preis per Blatt 1 K, in Taschenformat auf Leinwand gespannt 1 K 80 h. I l|. i. 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Publikum, daß ihre neugegründete | M^ilial^ in K^Lm:it»s*c?lm Francevo nabrežje Nr. 1 (Filipp-Hos) I mit dem heutigen Tage ihre Tätigkeit aufgenommen hat. - 2012 L Sie übernimmt zur kulantesten ESektuierung [ sämtliche Bank-, Börsen- und Wechselstubenge&cliäste, . verzinst Einlagen auf I Einlagsbiickel mit 4LV3%? in laufender Rechnung ¦ dagegen laut Vereinbarung kulantest. \ Ankauf, Verkauf, Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren, RHkompte von i WreehNeln und I>ovlJ*en, AunHtellnng von NeheekM und AkkreditivM auf alle grösseren Städte det« In- nnd AuMlaude», Benorgung von Inkassi. 8tener- und Keinbourskrediten. I 4ty2°/o BankNchuldver^chreibun^en ei^^ner Kmission. * >H. l>ie KuHAta- und Wech»elHAiil>en-L.okalitäten werden wich vom August 1. J. im L Parterre desselben Palais (Ntritargasse) beünden. Druck und Verlag »on Jg. u. Kleinmaur ^ Feb. Vambtrg.