ANlsblall zur Lalbachcr Zeitung. IVr. 358. Mittwoch den 10. November 185s Z. «W. g (2) Es wird hiermit in Elinnerung g.bracht, daß der Termin zur Annahme der B^nknot.n ü 5,, l«, 1W und Uwl) Gulden l V. Fo>m, sowohl in Zahlung als in der Verwechslung bei sammt' lichen C^ssen der österreichischen Nationalbank mit 3«. December 1852 geschlossen sein wild, und daher nach Ablauf dieser Frist die Besitzer von solchen Banknoten sich wegen dcs Umtausches derselben a/gen Banknoten V.Form unmittelbar an die Bank-Direction zu wenden haben. Wien am N>. September 1852. Von der Direction der priv. ö'sterr. National' Bank. / ll.'l/o<''lm?>(.' ill» urximlüj, lli, Ix, » Ii. 1i3!lllu vc-l pu 5) ltt) 100 l!l ,000 ^l<1. ^ V. oI)li^.L /i» !)lc>('llu lililiur V /.ulneojilVo ji'Hl 1it>io', ll^o I^o ^>il l» u li-ilim, I^ll l)uul«i>l ,^. idl^tcm1)l«i ,852. Z. «!U. i, (1) Nr. 21784)24W Kundmachung. Vnn der k. k. österreichischen Finanz-Landls-Direction in Wien wird bekannt gegeben, daß wegen Lieferung des für das Verwalsungsjahr 185, l theilw.'ise noch erforderlichen Btämpel N^tto-Kanzlei - Papieres von 242lw Ricß und des allfalligen weiteren Bedarfes eine öffentliche Con-currenz - Verhandlung hierorts abgehalten wn-den wird. Die Anbote können für die Lieferung dcs gan^ zen Bedarfes von 242W N>eß, un>) der allen» falls noch weiters entweder ganz oder nur zum Theile erforderlichen 1355!) Rieß, oder auch für Lieferungen in kleineren Papierquantitäten g.macht werden; im Falle von Anboten solcher Thcilliese-runqen auf den ga'^cn P^p er - Bedarf von 242Ntt Ricß, und den allfälliglN Zuschuß von 13550 Rieß wird jedoch b.i gleichen Preis - Anboten demjenigen Off.renten, welcher die gcdach-ten zwei vollen Papicrmengcn zu liefern sich erbietet, der Vorzug gegeben werden. Als Muster haben die Bögen, welche aus dem Vorrathe für das dermal im Gebrauche stehende Siämpclpapicr der Classen von 3 Kreuzer bis einschließig 18 st entnommen wurden, zu dienen, welches im beschnittenen Zustande sür einen Rieß mindestens das Gewicht von acht Pfunden gibt, und durchgthends im ausgebreiteten Zustande »3 Zoll hoch, dann »U Zoll breit ist. Satinirtcs, das ist geglättetes Papier, wild von der Concursnz ausgeschlossen. Die Lieferungölustigen haben ihre auf dem Stä'mpel von 15 kr. zu schreibenden Offerte versiegelt, spätestens am 18. November «852 bis 12 Uhr Mittags bei d.m Einreichungsprotocolle dieser k. k. Finanz-Landes-Direction, im zweiten Stocke des Central - Finanz - Gebäudes, am Weißgarber- Glacis, abzugeben. Jedem Offerte ist die Empfangsbestätigung der k. k. Camera!-Bezirks-Hasse in Wien, oder einer derlei C^' zu Prag, Brunn, Gratz, Innsbruck und Trieft über das, entweder im Baren, oder in Staatöpapieren nach dem Bö'rsencourse vom Vortage des triages, dort erlegte Ittpercen-tig.c Reugeld beizulegen, welches bei dem Anbote für eine Parthie von 3MW Ruß mit . «75 st. <»MW „ „ . ^'l5U „ WON „ „ - 2025 „ ,2Nm Central-Finanz- Gebäude, am Weißgärber-Glacis, abgegeben werden muß. Die Contraclsredingnlsse, sowie die Aerarwl-Mustelbögen, in Absicht auf Farbe und Qualität, das ist Feinheit des Zeuges und Stark, des Pa-pieres, sind täglich während den gewöhnlichen kmtsnund.n, u. z. hier in Wien bn dem erwähn-ten Occonomate, dagegen in Prag, Brunn, Gratz, Innsbruck und Trilst bei den Occonomaten der daselbst bestehenden Finanz - Landes-Direction n einzusehen. Sollte ein Offercnt nur nc>ch seinem eigenen Erzeugnisse zu liefern Willens s.in, so h"t er dieses in seinem Offerte ausdrücklich zu erklären, und in diesem Falle zugleich 24 Prornbö'uen seine» (§rz>ugung und unter s»inei Fertigung beizuleg.n. Das jedesmal a' zulicfcrnde Papur muß m>l den Musterbögen, w lche ärllich und von dem Conlrahenten zu unterzeichnen sein neiden, auf das Genaueste übereinstimmen. Schließlich wlrd noch beig.fügt, daß auf die, nach o.m flstgeschten Telmine überreicht.", «.'der M't der 3i27. ^ Kundmachung der k. k. Finanz-Landes-Direction für Steiermalk, Karntcn und Kraill in Gratz. Der k. k. excindirte Tabakverlag zu Laibach, welcher auch den Stämpelveischleiß hat, wird im Wege der öffentlichen Concurrenz mittelst lledcrrcichung schriftlicher Offeite dem geeignet erkannten Bewerber, welcher die geringste Verschleiß-Provision fordelt, verliehen. Dleser Verlags- und Vrrschlcißplatz hat sei nen Material - Bedarf, und zwar sowohl an Tabak als Stämpelpapicr bei dem k. k. Tabak und Stämpelveischleiß - Magazine in Laibach zu Laibach zu fassen, und es sind demselben 175 Trafikanten zugewiesen. Den ihm zugewiesenen Trafikanten hat der excindirte Tabakverlag von dem ordinär geschnittenen Rauchtabak 2^ Gutgewicht zu verabfolgen. Der Verkehr betrug in der Iihresipeliode vom 1. August lu5l bis (s„de Juli ,852 an Tabak ,5ti237'"/^ Pfund, lm Gelde .... N?«0t st. 44 kl an Stämpelpapier . . . 7«(>.j „ — >> Zusammen . »252U7 st. 4l kr. Dieser Material. Verschleiß gewährt bei einem Bezüge von I V, A aus dem Tabak mit Ein schluß des 2'/,^gen Gutgewichtes für den ordinär geschnittenen lcdigen Rauchtabak mit E,n-ichluß d^s i«!li, »lliliüii,. Hl'lvinnes, ^"t, von 2"/„ aus dem Stampelvelschleiße der mindern Classen, einen jahllichen beiläufigen Brutto- Ertrag für den Tabak von . . 3722 fl. iU'/, kr. und für den Stampclverschleiß »18 » 5« » Zusamme>l^^384> st. 14 '/, kr. Nur obige Tabak-Provision hat den Hegen« stand des Anbotes zu bilden. — Für diesen Ver» , schlcißplatz ist, falls der Ersteher das Tabak-Materiale nicht Zug für Zug zu bezahlen beab» sichtiger, nur bezüglich des Tabaks, zumal das Stämpelpapier gegen Barzahlungen jederzeit abzufassen ist, ein stehender Credit bemessen, welcher, durch eine in der vorgeschriebenen Art zu leistenden Caution im gleichen Betrage sicher zu stellen ist. Der Erstehcr ist übrigens auch verpflichtet, stets einen unangreifbaren vierwöchentlichen Vor« rath am Lager zu haben. Die Caution, im Betrage von 25W st. für den Tabak sammt Geschirr, ist noch vor Uebernahme des Commissionsgeschafles, und zwar längstens binnen sechs Wochen, vom Tage der ihm bekannt gegebenen Annahme seines Offctteß, zu leisten. Die Bewerber um diesen Verschleißplah haben zehn Procent der Caution als Badium, im Be« trage von 25U st.. bei der k. k. Camera!» Bezirks-Casse in Laibach zu erlegen, und die dießfallige Quittung »dem gesiegelten und gestämpelten Offerte beizuschließen, welches längstens bis zum 20. November 1852 zwölf Uhl Mittags, m,t der Aufschrift: »Offett für den k, k. ercindirten Tabakvcilag in Laibach" bei der k. k. Camelal» Bezirks-Verwaltung in Laidach einzureichen ist. Das Offert ist nach dem am Schlüsse beige« fügten Formulare zu verfassen, und ist dasselbe nebstbei mit der documenlitten Nachweisung: ü) über das erlegte Vadium, dann l>)über die ellangte Großjähligkeit, und c) mit dem obligkeitlichen Bittenzeugnisse zu belegen. Die Vadien jew'r Offerte, von deren An« böte kein Gebrauch gemacht wild, wcrden nach geschlossener Concurrcnz» Verhandlung sogleich zu-lückgestellt. Das Vadium des Erstehers wird entweder bis zum Ellage del Caution, oder falls cr Zug sül Zug bar bezahlen will, bis zur vollständigen Material - Bevollathigung zurückbehalten. Offerte, welchen die angefühlten Eigenschaften mangeln, oder unbestimmt lauten, oder sich auf die Anbote andeler Bewerber berufen, werden nicl't berücksichtiget. Bci gleichlautenden Anboten wird sich die höhere Entscheidung vorbehalten. Ein bestimmter Ertrag wild eben so wenig zugesichert als eine wie immer geartete nachträgliche Entscheidung oder Provisions» Elhöhung Btatt findet. Die gegenseitige Aufkündig,,ngsfrist wird, wenn nicht wegen eines Gebrechens die sogleiche Entsetzung vom Verschleißgeschäft«' einzutreten hat, auf drei Monate bestimmt. Die nähern Bedingungen, und die mit d«> scm Ver^chleißgeschäfte verbundenen Obliegenheiten, so wie der Etträgnißausweis und die H Centner, alb Ma-, ximum ttlMU Centner festgesetzt. W 5. Die nöthigen Getränke und Lebensmittel kann der Contrahent für sich und seine Leute von wo immer her beziehen. tt. Der Conttahent bleibt für sich und seine Leute an die forstpolizeilichen und sonstigen Polizei - Vorschriften gebunden. 7. Bei Rechtöstrcitigkeiten hat das .l» zu Aglam als Richter zu gelten. tt. Subarrenden sind vel boten. U. Die näheren Licitationö-BedinMsse kön« nen in der Brigade - Kanzlei zu VVi>,k"v<-u täglich eingesehen werden, so wie auch beim k. k. Militär «Commando in Laidach, und beim croa« tisch - slavonischen Landes - Militär - Commando zu Agram. Uedrigens steht es jedem Unternehmungslust!« gen frei, von den Umständen die Ueberzeugung durch Beaugenscheinigung vor dem Licitations-tage sich zu verschaffen. Z. «54». (2) Nr. 0N9». Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte Oberlaibach wild bekannt gemach,': Es sei m die erccutive Keildie ung der, dem Martin Svetlitschitsch gehörigen, zu Medwedjeberdu 5ul» H.'Nr. 85 liegenden, im ^mnobuche dergewiftnen Herrschaft Üoilsch suli Urd, Nr. 688 uorlommcnden, u»d laut Schätzlingsprotocoll vom 20 Scplcmber o. I,, Z. l)27!>, ge'richllich auf l?«l fi. 40 kr. bc. werthem» Viertelnde, wea/n aus den gerichtlichen Urtheilen vom 18. September »85! , Z. ""/,.,4» ^V dem Johann Squarzhe von Gerautl) schuldigen <>00 ft. sammt den bis zur Zahlung laufenden 5"/«, Verzugszinsen c, 5 c. gewillia.lt, und zu d"e»l Vornahme die Tagsahungen anf den NO, M'v^m» und 30. December ,852, dann 3l. Jänner >^53-jedesmal Vormittags l> Uhr in loco der Rcalitat zu Medwedjcberdu mit dem Ncis.'ve <"'gtordl„t worden. daß die Nealitat bei de„ A'"" "'"'' ^"a' satzungen nur um oder über de" S< a n gg.^rtl), bei der dritten aber auch .'"<" "."selben Anlange. ^"ö"'/u werden die Kauflustigen mit dem Beilahe eingeladen, daß die Lici- talionsbedi.'gnisse ""»der neuste Grundbuchs, tract zu Jedermanns Emjlcht m den gewöhnlichen Amtsstunden hieramts bereit liegt. K, t. Bezirksgericht Dberlaibach am ,H. Oc-tober »852.