MbacherG Zeitung. Nr 33 fränu«eratl»n»ple<«: I« «««plolr «an,,. N. 'l. h»ll>!. «. 5-50. F«, ». halb,. s>, ? «. Freitag, II. Februar. 4 feilen »5 l», gllßnt pl. Zeile « ll.: b«< l>s»««» lvitderhouln en pl. »<«i>« » »,. 187«. Aiutlichtt Tbeil. Gesetz, betreffend die Abändc'.ung des § l2 des Gesetzes vom 24. Mai l«69. R. O. Vl. Nr. 88. Mit Zustimmung beider Häuser des Reichsralhes finde Ich anzu,ird»eu, wie folgt: Artikel I, Der § l2 des Gesetzes von, 24. Mai 18ll9 über die Regelung der Grundsteuer, R. O. Bl. Nr. ^«. tritt außer Wirksamkeit und hat zu lauten: s 12. Vtschlußfilhiglen und Ail der Veschlußfassung der «lommissionen. Zu jeder Eommissionssitzung hat der Vorsitzende alle Mitglieder derselben und im Falle dauernder Ver' Hinderung eines Mitgliedes den betreffenden Ersatzmann einzuladen. Die Commissionen sind constituiert und beschlußfähig, wenn außer dem Vorsitzenden wenigstens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Sollte jedoch wcgcn man« gelnder Anzahl der Commissionsmitglicder eine Sitzung nicht beschlußfähig sein, so sind alle Mitglieder zur nächsten Sitzung mit dem Bemerken schriftlich einzula-oen^ daß oiese Sitzung auch ohne Rucksicht auf die Zahl der'Anwesenden beschlußfähig sein würde. Die Commissionen füllen ihre Entscheidungen mit absoluter Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Der Vorsitzende stlmml nur bei gleich getheilten Stimmen, und entscheidet in diesem Falle jene Ansicht, für welche er sich ausgesprochen hat. Kommt bei der Abstimmung über die höhe einer Ziffer eine absolut: Stimmenmehrheit nicht zustande, so sind die Vtimmcn für die höchste Ziffer zu den Stimmen für die nächst niedere hinzuzuzählen, bis sich für die bezügliche Ziffer die absolute Mehrheit ergibt. Artikel II. Die Bestimmnngen dieses Gesetzes treten für^ die Ecntralcommission sowie für die Bandes-, LandeS->Vub. und Bezirlscommissionen jener Königreiche und Bänder, in welche,! die Abschätzungsarbciten bis zum Tage der Kundmachung dieses Gesetzes bereits abgeschlossen sind, mit diesem Tage. für die Landes-, LandcS-Sub- und Nezirlscommissioncn der übrigen Königreiche und Bänder jedoch erst nach Vollenduug der Abschützungsarbcltcn mit dem Beginne der Einschätzung in Wirksamkeit. Artikel III Der Minister der Finanzen ist mit dem Vollzuge dieses Gesetzes beauftragt. Budapest den 20. Jänner 167«. Franz Joseph m p. Auerspergw. p. Pretis m. p. Nichtamtlicher Theil. 10. Verzeichnis jener Spenden, welche zugunsten der durch Ihre Ma< jestät die Kaiserin allergnädigst angeregten Erweite» rung des hernalser Offizierstöchter« Vil. dungsinstitutes durch Sammlungen umer dem Patronate Ihrer l. und l. Hoheit der durchlauchtigsten Frau Erzherzogin Marie durch Vermittlung der hoch' wohlgebornen Frau Gabriele v. Wldmann einge» gangen sind: ft. lr. Uebertrag aus dem 9. Verzeichnisse in Barem 3532 05 und in Obligationen 4395 fi. Von Herrn Handelsmann in Kralnburg Franz Omersa sammt Gemalin..... 5, _^. Durch Vermittlung des Herrn t. l. Bezirks hauptmannes Wilhelm Doll hoff in Gottschee sind weiter« eingegangen: ft. kr. von Herrn t. t. Äezirksrichter in Reifniz Lorenz Rottet . . . 2 — von Herrn k.t. Bezirlsgerichtsadjuncten inReifniz Anton LeStovic . . 1 — von Herrn l.t. BezirkSgerichtsadjuncten ^ inReifniz Alois Ien^ic . . . 1 — von Herrn k. l. VezirksgerichtslanzUsten in Reifntz Eduard Urbas . . 1 — Fürtrag . 5 — 3537^65 ft. tr. ft. lr. Uebertrag . 5 — 3537 65 von Herrn l. k. Steuereinnehmer in Reifniz Josef Potolar ... 2 — von Herrn t. l. subst. Steutcumt«« controlor inReifniz Alois Rau« nilar........l — von Herrn Forstmeister in Reifniz Franz Bläh na......l — von Herrn Gemeindevorsteher in Reif. niz Andreas Perjatel . . . — 50 von Herrn l. l. Notar in Reifniz Franz Erhovnlc.....1 — von Herrn Handelsmann in Reifnlz Anton Arko ......— 50 von Herrn Handelsmann in Reifniz Johann Louschin.....— 50 von Herrn Handelsmann in Reifniz Johann Pauser.....— 50 von Herrn Handelsmann in Reifniz Friedrich Loger.....— 50 zusammen ... 12 50 ft. tr. Durch Vermittlung des Herrn l. t. Bezirtshauptmannes in Raomanns« dorf August Würz bach Men von Tanncnberg, welcher selbst den Betrag von.......-, __ spendete, sind eingeqangen: von Herrn Herrschaftsbesitzer in Veldes Victor Ruard......15 — von Herrn Gewerksiuhaber in Weihen^ fels Ferdinand Mo ritsch . . 10 — von Herrn l. l. Major a. D. in Radmannsdorf Johann Voul . 5, — von Herrn t. l. Rcgierungssecrelllr In Radmannsdorf Josef Dralla . lt -von Herrn l. k Steuerinspector in RadmannSdorf Franz Tautscher A — von Herrn Pfarrer in Äftling Bar< tholomiiuS Visjal . . . . 3 — von Herrn l. t, Oberförster in Rad» mannsdorf Franz Millitz . . 2 __ von Herrn Admimstrator in Alpen ob Aßling Johann Dolniiar . 2 20 von Herrn Pfarrer in Ratschach Andreas Dremel.....2 .. von Herrn Pfarrer in Kronau Blas Nrlel.........2 — von Herrn t. t. Postmeister in Weißen« fels Martin Drag an . . . 2 — von Herrn l. t. Vezirlsrichter in Kronau Franz Perbizh . . . 2 — von Herrn l. t. Steuereinnehmer in Kronau Mathias Pivt . . . 2 — von Herrn l. l. VezlrlScommissür in Radmannsdorf Albert Jabornegg Edler v. Altenfcls . . . . i _ von Herrn Pfarrer in Feiftriz Io. hann Mesar......1 — von Herrn Pfarrer in Lee« Friedrich Hudovernlgg.....1 — von Herrn Pfarrer in Weißenfel« Andreas Volc......1 — von Herrn l. l. BezirlSrichter in Rad. mannsdorf Josef Lach. . . 1 — von Herrn Deficientenpriester in Rad- mannsborf Martin Am drosch it sch 1 — von Herrn l. l. OerichlSadjuncten in Radmannsdorf Raim. Schwinger l — von Herrn Pfarrer in Radmannsdorf Josef Vononi......l — von Herrn l. l. Forstassistenten in Radmannsdorf Franz Rupnil . 1 — von Herrn Apotheker in Radmann«. dorf Alex Rodlet.....1 — von Herrn Herrschaftsverwalter in Raomannsoorf Johann Ovin i — von Herrn Pfarrer in Koprlunil Johann Sodnik.....l — von Herrn t. l. Notar iu Radmann«. dorf Johann Preschern. . . l —. von Herrn l. l. Steueramtsconlrolor in Kronau Vincenz Waida . . , ^ von Herrn k. t. Vezirlssecretllr in Radmannsdorf Michael Schorl. 1 —_________ Fürtrag . 73 20 3550 1b ft. kr. fi. kr. Uebertrag . 73 20 3550 15 von Herrn l. l. Vezirl«gerich«slanzli- stei, in Kronau Josef Ver derber I — von Herrn l. l. Bezirlsgerichtstanzli« sten in Raomannsdorf Anton Koll. mann.........1 — von Herrn Werlsoireclor in Kropp Venjamin Schuller . . . . 1 — von Herrn Gemeindevorsteher in Ratschach Josef Pint bach . 1 — zusammen ... 77 20 ft. tr. Durch Vermittlung des Herrn k. k. Vezirlshauptmannes in Gurkfeld Franz Schön wett er, welcher selbst den Betrag von . . 6 — spendete, sind eingegangen, von Herrn l. l. Bezirlscommissär in Gnrkfeld Dr. Reinhold o. Ruling weitere........2 — von Herrn t. l. Steuerinspector in Guilfeld Florian I ermann . 1 — von Herrn l. k. Ingenieur in Ourlfeld Ernst Goßler......1 — von Herrn k. l. Regierungscuncipisten in Gurlfeld Anton Zupanc . . l von Herrn t. l. Bezirlssecretür in Gurtfeld Nnlon Zadnil ... 1 — von Herrn l. l. Eonceptsprattilanten in Gurkfeld Adolf Ernst Backe« l — von Herrn l. l. Baupraltilanten in Gurtfeld Franz Poznil . . . 1 — von Herrn l. t. Schatzungsreferenten in Ourtfelo <3otth»,b Hoch. mayer . .......1 — von Herrn Reichsrathsabaeordnelen in Gurkseld Martin Hozhevar 5 — von l. l. VezirlSrichler in Ourlfelt» Ludwig Semen .... 2 von Herrn l. l. Gerichlsadjunctcn in Gurlfeld Max Weiglein . . l -von Herrn l. l Auscultanten in Gurtfeld Johann Kur all . . 1 von Herrn l. l. Steuereinnehmer in Gurlfilo Anton Papesch . . I von Herrn l. t. Steueramtscontrolor in Gurlfeld Fridolin Ritler von Franken.......1 — von Herrn ?. l. Steueramtsadjunc. ten in Gurlfeld Peter V»U' potic ........1 — von Herrn l. l. Steueramtsaojunc. ten in Gurkfeld Johann Supanc — 50 von Herrn l. l, Sleueramteadiunc» ten in Ourlfeld ttulas Porenta I — von Herrn l. t. Steueramlspracti« lanten in Gurtfelb Friedrich Koll - mann........— 50 von Herrn k l. Vezirl«richter in Ratschach Anton Raad o.Raa» benau........2 — von Herrn t. l. Oerichtsadjuncten in Ratschach Franz Thomann .—50 von Herrn l. l. Grundbucheführer in Ratschach Johann Kilar. . — 50 von Herrn t. l. Steuereinnehmer in Ralschach Josef Bauer. . . I — von Herrn l. l. Sleueramtscontrolor in Ralschach I.Tom a ievit . ! — von Herrn l. l. Vezirlswundarzt in Ratschach Iojef Kutscher« . I — von Herrn l. l. Vezirlsrichter in Landstraß Josef Podboj . . ^ -^ von Herrn k. l Steuereinnehmer in Lanbstrah Ignaz Rose . . ' ^ von Herrn l. l. Rentamtsverwaller in Landstraß Karl Bells ' - von Herrn l. l. Renlamtsconlrolor in Lanostraß Engelbert Zustersit 1 — zusammen . . 41 — Tolalsumme in Barem . 3668 35 und in Obligationen 4395 ft. 252 Oesterreich und die Nationalbanl. Der Generalsecruir der österreichischen National« bank, Wilhelm von Luca», veröffentlichte kürzlich unter de» Titel: «Die öfterr. Nalionalbant während der Dauer hes d i i ttenPrivilegiums" ein Werk, welches sich sowol durch die Reichhaltigkeit des darin gebotenen Historismen und statistischen Malertales, wie durch gründliche und fachgemäß? Behandlung des vorliegenden Themas auszeichnet und demgemäß daher auch alljelttae Sensation erregte. In dem Augenblicke, als die Ganlfrage eine leb« hafte Dtecufsion dies« und jenseits der Leilha hervor» ruft, erzcheml dieses Weit doppelt willkommen, und ge« raüe der Umsmid, dah eine Autorität wie Vucam in dem vorliegenden Buche ein Kapitel unter dem Titel: «Die National bank in Ungarn" dieser Frage widmet, sichert ihm im gegenwärtigen Augenblick die höchste Beachtung. Da« Wert ist, wie der Verfasser selbst einräumt, weniger eine Geschichte dieses Bankinstitutes während der oorbezeichueieu Zeitperiode, als vielmehr eine Dar» legung des Gedankens, von welchem sich die Nalio» nalbanl in der harten Zeit, die himer uns liegt, leiten ließ uud verfolgt den Zweck, die Verwaltung der Bank gezen die Anklagen zu rechtfertigen, welche gegen ihre Hebahrung sonol im allgemeinen, als insbesondere von Ungarn aus, erhoben werden. Daß Ritter von Lucam, welcher seil nahezu zwei Decennien die Seele der Banlleitung ist, wie kaum ein anderer befähigt sei, die Rechte der Bank in publicist!' schem Meinuxgslampfe, wie gegenüber dem Rufe Un» gärn« nach emer selbständigen Zettel bank zu oer-treten, wird von niemanden beslritten. Seine AbHand» lung erhebt sich ab«-r weit über das Niveau einer ge« wohnlichen Streitschrift und gibt nicht nur ein klares Bild der Gebahrung der Bank während der ereignisreichen Periode von 1863 bis Ende 1875, sondern schildert in großen Zügen den wirthschafllichen Niedergang Oester-r/lch« und dessen zum theil noch immer nicht genügend erkannte oder doch nicht gehörig gewürdigte Ursachen, und entwickelt an den that>ächllchen Vorgängen dle Principien einer geordneten Banlverwaltung. Wie bekannt, wurde die österreichische National bank zunächst zu dem Zwecke gegründet, nach de» großen Staatsbanlerott des Jahres 1811 da« Gtaatepaviergeld einzulösen und so allmälig eine Valutaregelung herbeizuführen. Sie wurde deshalb anfünglich mehr als ein staatliches Institut betrachtet und konnte sich auch späterhin nicht der staatlichen Aus« nutzung erwehren. Die letzte Phase diese« Ringens nach Selbständigkeit liegt in der Abwickelung des Ueberein, lommens vom Iihre 1863 und der Wiederherstellung de« Banlprivilegiums im Jahre 1868, womit sich Rit> ttr von Lucam in den beiden ersten Abschnitten beschäftigt. Dei dritte Abschnitt schildert die thatsächliche Ve. nutzung de« Banker edites im Darlehens« und Es» comptegeichäfte, fowie die zeitweilige Suspension der Vanlacle während der Krise von 1873, welcher Periode überdies noch ein besonderer Anhang gewidmet ist; der vierte hat die Reformen in einzelnen Theilen der No» lenoeoeckung zum Gegenstande. Im fünften Abschnitte wird «ine Parallele zwifchen der österreichischen National- bank mit der Vanl von Frankreich und der preußischen Bank gezogen. E« ist dies vom Standpunkte des Bankwesens aus der weitaus interessanteste Theil des Elaborates. Der Abschnitt VI behandelt die Verbreitung der Filialen und der Abschnitt VII — gleifalls einer der wesentlichsten — die Feststellung des Zinsfußes. Lucam weist in dem letzteren zunächst nach, daß dit osterreich»ungarische Monarchie ein international weniger wohlhabende« liand ist, daß sie mehr Geld bedarf, als sie zu liefern imstande ist, und erklärt dies dadurch, daß sie später als andere Länder in die wirlhichaftliche Albeit eintraf daher auch der Umfang des Verkehrs heute noch ein geringerer ist als jener in den meist vor-geschcitlenen Sloaten. Infolge dessen blieb auch das allmälig anwachiende Kapital hinter jenem anderer ^än« der zurück. Je weniger Kapital in einem Lande ist, um so ungünstiger ist die Lage jener, welche seiner bedürfen; sie müssen sich dann den Bedingungen der Kapitalbesitzer fügen. Die natürliche Folge ist der höhere Zinsfuß. Von actueller Bedeutung für die in Aussicht stehenden Verhanolungen zwischen Oesterreich und Ungarn ist der Abschnitt VIII, welcher die Wirksamkeit der Nationalbanl in U.ngarn schildert. Wurde in den vl?r. angehenden Abschnitten schon der Beweis geführt, daß die Äanlverwaltung stets bestrebt gewesen, dem reellen Creditbedürfnisse des Handels und der Industrie zu entsprechen, soweit ein solches vorhanden war und demselben Genüge geleistet werden lonnte, ohne den Plincipien einer gesunden ZettelbankverwaltUl.g zu widersprechen, so ge» schieht dieß in noch al'Ssührlicherem Maße im Abschnitte VIII bezüglich Ungarns. Die Forderung, daß die Dotation der Bankfilialen in Ungarn in gleichem Verhältnis zu der Beitragsquote dcs Landes zu oen gemeinsamen Angelegenheiten erhöht werden möge, wird als jeder Be» rechligung entbehrend zurückgewiesen. In Bezug auf die Forderung einer selbstän« digen ungarischen Notenbank und die Noth. wendigkeit der Aufrechthaltung der Einheit des Geld' wesens sagt Ritter von Lucam: „Es wäre tief zu beklagen, wenn politische Nothwendigkeiten dazu führten, daß die Einheit der Geldwesens ganz und gar, nach Form und Inhalt, aufgegeben werden müßte. Kein Ve sonnmer, dem das Wohl des Vaterlandes am Herzen liegt, kann sich selbst, darf andere darüber täuschend Aber viel schlimmer noch wäre es, wenn man meinte, die Lebensbedinaungen dieser Einheit des Gcldwesens könn ten, um wenigstens den Schein zu retten, durch äußere Formen ohne inneren Gehalt erseht werden, die in keinem Lande der Welt jemals erprobt oder auch nur versucht worden sind. Geschähe dies, dann wäre es einer der schwersten wirthschaftlichen Schläge, welcher die Mon> archie treffen könnte, und es ständen uns Enttäuschungen bevor, deren Folgen gut zu machen vielleicht ein Jahrzehnt nicht genügt. Davor möge das Reich bewahrt bleiben."_______________________________________ Neichsrath. 180. Eitznng des Abgeordnetenhauses. Wien, 8. Februar. Der Präsident Dr. Rechbauer eröffnet um 11 Uhr 15 Min. die Sitzung. Auf der Ministerbanl befinden sich: Se. Durch« laucht der Ministerpräsident Fürst Adolf « uersperg, Ihre Excellenzen die Minister: Dr. v. Stremayr, Dr. Glaser, Dr. Unger. Dr. Ritter 0. Lhlu- ^ mecly, Dr. Freiherr v. Pretis. Oberst Horst, Dr. Zimiallowsti und Graf v. Man nsfeld. ! Der neugewählte Atxieordnete Ferdinand D u < hätsch hat sein Wahlccrlifical überreicht und ift im ^ Hause erschienen; derselbe leistet die Argelobun^. Dem Abg. Grafen Wodzicti wird ein vier- ! wöchentlicher, dem Abg. Ritter o. Kallir ein vier-zehntägiger Urlaub bewilligt. Se. Erc. der Minister des Innern übersendet einen Gesetzentwurf, womit die Bestimmungen des Anhanges der Reichsrathswahlordnung inbelreff der Wahlbezirke ln Böhmen: „ll. Landgemeinden, Zahl 16" abgeändert werden. Vons-ite Sr. Erc. dcs Fln an zmi nl ste rs ist eine Zuschrift eingelangt, in welcher derselbe mittheilt, daß er über die Eüireihung versHiedener Beamten in höhere Rangklassen bercits entschieden habe und dem« nächst eine diesdezüaliche Vorlage einbrinae» werde. gerners theilt Se. Erc. der F i n anzm in ist ec mit, daß der Gesetzentwurf über Abänderung des tj 12 des Grundsteueraesetzes die A. h. Sanction erhalten habe. Se. Exc. der H an 5 els mi n ist e r brachte folgende Gesetzvorlagen ein: Ein Gesetz, betreffend die Betheiligung der Staa's-Verwaltung an der Unternehmung der duf'boden« bach er Eisenbahn. Ein Gesetz, betreffend die Vereinigung der Lun -denbura.Grußbach'Zellerndorfer Bahn mit der Kaiser Ferdinand. Nordbahn. Ein Gesetz, betreffend die Zugeständnisse und Be< Uimstiaunöei, zum Behufe der Sicherslelluna einer Loco» motio-Eisenbahn von Blelitz nach Saybusch. Se. Erc Instizminister Dr. Glaser beantwortet sodann die seinerzeit betreffs Aufhebung des Lega» lisierungszwange« gestellte Interpellation. Wie der Minister ausführt, hat die Regierung bereits, ehe sie in dieser Richtung aus dem Reichbralhe eine An' icauna erhalten, Erhebungen zu »em Zwecke eingeleitet, uul die Härten des Gesetzes zu mildern. Dasselbe ganz zu beie'tiaen, sei mit Rückficht auf die rasche AuSbrei» lung des Grundbnchsmesens nicht möglich, auch müsse auf die Beschlüsse des Herrenhauses Rücksicht genommen werden, welches über alle Petitionen bezüglich Aufhe< bung des Legalisicrungszwange« zur Tagesordnung über-Nina. Die Regierung werde jedoch ihre Studien in dieser Richtuna fortsetzen und bemüht sein, den richtigen Mittelweg zu finden, welcher zur AbschwÜchung l>er Härten de« Gesetzes zu führen geeignet ist. Es wird hierauf zur Tagesordnung geschiit. ten und die Spezialdebatle über das Ehegesetz aufgenommen. Der erste Artikel dieses Gesehentwurfes lautet: „Das im § 63 des allgemeinen bürgerlichen Gesehbuches enthaltene Ehehindernis erlischt bei Geistlichen cmrch den Austritt aus der die Verehelichung der Ge,sl' lichen nicht gestaltenden Kirche oder Religionsaesellschast. bei Ordenspersonen durch den Austritt ans dem Orden." Der vorliegende M in orit üt s a n tr ag will hingeben nur die §z 63 und 64 des a. b. Gesetzbuches aufgehoben wissen. Feuilleton. tin Iuftizmorl. U«man von I. Vernh«rdt, (Fortsetzung.) .Womit kann ich den Herren dienen?" fragte der Wirth, der ihnen höflich entgegentrat. Der Gamin erwiderte rasch: »Dieser noble Herr ist emer meiner Freunds der von Iürem Haus« aus das erhabene Schauspiel der Ge rechli.'le.t ansehen möchte." «Wol wünsche ich das." bestätigte der Engländer. .Es ist ein Goodam!" flüsterte der Gamin dem Wirth zu. «Lassen Sie ihn gut bezahlen, damit auch für mlch etwa« abfällt." Der Wirch kratzt« sich hinter den Ohren. „Wie schade.' saa« er. „daß mein Salon in der ersten Elage von einer Hochzeitsgesellschaft besetzt ist." „So müssen Sie für Mylord anderswo Platz schassen," rersehle der Eicerone de« Engländers. Der Wirih legte die Hand an die Stirn. „Warien Sie. Es bleibt mir ja noch ein Tijch in meinem Spiegelcabinet." «Ist da« ein gutes Labinet?" fragte der Eng. Under. «O, mein Spiegelcabinet ist in g«z Paris bekannt. Ihr Gesandter, Mylord. hat noch vor kurzem zwanzig Louisd'or für ein T'jchchen bezahlt, um der Hinrich. lung eines Mörders beizuwohnen. Es ist im Entresol. Die Spiegel sind gerade den Fenstern gegenüber ange. bracht. Euer Herrlichkeit kann den Kopf des Berurlheil-ten fallen sehen, auch wenn Sie dem Fenster den Rücken zuwenden." «Wol. so bringen Sie »ich in diese« Zimmer," versetzte der Engländer. «Aber ich bin so frei, zu bemerken," sagte der Wirth, .daß in dem Cabinet sich nur drei Tische befin« den. Die beiden ersten sind schon an Personen von hohem Stande oermielhet. Es sind elegante Damen und Herren. Der Preis ist also nicht gering, Mylord —" „Was frage ich nach dem Preis, ich der reiche Iedediah Moore Esquire, Parlamentsmitglied und ge. borener Engländer," unterbrach ihn beleidigt der Fremde. Der Wirth verneigte sich tief und stotterte hervor: „Der dritte Ti'ch soll für Euer Herrlichkeit bleiben." Er wandte sich zur Hinterthür der Schenlstube, indem er rief: „Marione. Mariotte l" Noch ehe die Gerufene erschien, sagte der Eng» land er: „Aber ich will sogleich in da« Zimmer geführt werden." „O. Euer Herrlichkeit haben noch Zeit." „Warum habe ich noch Zeit?" ,D«e Herren sind noch nicht bei ihrem Geschäft." „Welche Herren?" „Herr Samson »no seine Gehilfen. Sie stürken sich zu ihrem großen Werke durch eine Flasche Wein. hier in meinen Salon zu ebener Erde." „Wer ist denn Master Samson?" „Wie, den kennen Mylord noch nicht?" ..Nein. ich kenne den Mann noch nicht." ..Es lst der ausübende Diener der Gerechtigkeit, der Vollstrecker des Uriheils." ..Ah. nun verstehe ich Sie. Aber das macht ja nicht«; ich werde mir wol die Zeit vertreiben, führen Sie mich nur ins bestimmte Zimmer", sehte ungeduldig der entsetzlich radebrechende Engländer hinzu. Der WirEo« lelettes verzehrt und eine Flasche Bordeaux getrunlt". während der Mahlzeit aber alles genau beobachtet, was auf dem Glöoeplatz vorging. Da ließ sich der Wirth in der Thür sehen. „Mylord verzeihen," sagte er. „ich führe Ihnen Gesellschaft zu." Der Insulaner blickte auf. „Was für Gesellschaft?" „O, ein schönes Paar! Mars und Venus. oer< steht sich im modernen Eostüm." Der Engländer nickte beistimmend und der Wirth wandte sich der steilen Treppe zu, die von unten nack dem Spiegclcabinet führte. ..Meine Herrschaften," sagte er. ..wenn ich Sie bit' ten darf, so bemühen Sie sich gefälligst hier herauf." Ein junger Mann, am Arme eine junge Dan«, trat ein. Der Wirth halte nicht zu viel gesaut, AeM konnten in Wahrheit mit Mars und Venus vergliche" werden, nur daß sic höchst elegant nach einer ausländi' schen Mode gelleidet und mit Gold und Diamanten behängen waren. Als die junge Dame den Engländer erblickte, zog sie plötzlich die herrlich gebogenen Brauen fmfter zusammen. lFortsttzun« folgt.) 253 Es entspinnt sich über die Fassung des § l elne angere Debatte, an welcher sich die Abgeordneten Dr. Granitsch, Weber, Baron Handel. Baron hackelber«. Dr. Perger und Dr. Dienstl be- Am nd"' "" H°"^' ""t zu dem 363 folgendes « «/^^ l der Novelle habe zu lauten: ..Das im ^ ^ . «?' ^ ^' ^' festgesetzte Ehchindernis erlischt k vssi^' ^"^",! .^' bort bezeichneten Personen aus der Knche oder Rcliglonsaenosscnschaft. nach deren Satzungen d« Verehel.chung vml Oeistlichcn, welche die höheren N^^^!!' ""b von Ordcnspersonen, welche Ehelosigkeit abgelegt haben, unter. 5.l«5^ ^geordneten <5. Zucß und Dr. Hanisch befürwortn d.e Annahmc dcs Minoritätsvotums, wor-°uf der Berichterstatter Dr. Wcebcr das Schlußwort emvfieblt" ^'" ^"^°" ^ Majorität dem Hause . ^ "irt> zur Abstinunung geschritten und der An- !"?<^?"^- "d" 58 tN "nd 64 des a. b. Gesetzbuches werden aufgehoben," mit 90 gegen »1 Stimmen abgelehnt. ?^!^< l. wird hierauf mit 100 gegen 68 Stim-men Urtllel II mit 118 gegen 50 Stimmen und Ar-Mel 111 unverändert nach den, Antrage des Ausschusses angenommen. Zu Artikel IV, welcher den» nichtkatholischen Ehe-gatten gestattet, aus den gesetzlichen Gründen die Trennung der Ehe zu verlangen, obschon sich der andere Theil zur lathollschen Religion bekennt, stellt Abg. Freiherr v. Scharschmidt den Zusatzantrag zu 8 1W: ,.Auch taun emc katholische Person, so lange der von ihr getrennte Ehegatte lebt. keine giltigc Ehe ein. gehen." Der Antrag wird nicht hinreichend unterstützt. Bei der Abstimmung wird Artikel IV nach dem Ausschuhautrage genehmigt. Die Artikel V, VI. VII. VIII, Titel und Eingang des Gesetzes werden ohne Debatte genehmigt. Abg. Freiherr v. Hactelberg beantragt mil Rück« Ncht darauf, daß leine Abänderungen vorgenommen wur. den, die Vornahme der dritten Lesung. ..Der Antrag wird, da eine Zweiorlttel-Majorität "cht erz.ctt wird, abgelehnt. unk l^.«^"'^ nunmehr eine vom Abg. Dr. Kopp minist «"^/" ^- Erc. den La„desverthcidigunqs-2 d . H?^"' Interpellation zur Verlesung, betreff e im N ^'.^''c''« ^ Militär.Peusion-ge etzes auf dle lm Inval.denhausc befindlichen Offiziere. M«^s. -. ""^ ^" Sitzung um 3 Uhr geschlossen. Nächste Atzung den w. d. vormittags 11 Uhr ^,., , Aus Nom Mrd ein drohender Eonfiicl zwischen Italien und Brasilien gemeldet, dessen Nusbruch vielleicht schon demnächst bevorsteht und möglicherweise zu einen, voll« ständigen diplomatischen Bruche zwischen oen beiden Staaten fühlen dürfte. Nachstehendes Schreiben aus Rom, das wir der „Pol. Eorr." entnehmen, schildert des näheren die Ursachen und die Entwicklung desselben. «^, ^?!!^" unserer Regierung und Brasilien hat de?l^, ^^"," ^"lerigleit ergeben, welche den bis-sten« .i?^!.l^^"" «°« d-n Charakter einer, wenig-und «rom!^"s?"'?"' «Ziehungen zwischen Italien nm o«ht "" «ssizierenden Frage zu gewi... sck«i^^n'""'"" b°t an diePräfeclen ein Rund»' fchrelben erlas en, wor.n e« die Auswanderunaslusligen vor den Vcrhaltmssen in Brasilien warnt Als d« brasilianische Gesandte Baron Iavary hievon Kund« erhielt, richtete er unverzüglich an Herrn Visconti, «e no st a eine Note, in welcher er die Auskünfte der tt° enischeu Consuln in Brasilien über die dortigen Ver. «i a'^ «' °°Uständi« unrichtig bekämpft und gleich, än sch n ^"'^""»en Brasiliens zugunsten der frem?. W i« ^«ranten beleuchtet. Bisconli-Venosta, contto^ I°°ary nicht zu Plomatischen B nÄ'' /°"^ '""« Note an unseren di-ladun«,'darüber u,^.?'° " ^"ro mit der Ein. unseres dortigen Gew.N 5 i? ^"^""' ^er Bericht ft« in der ungünst'nst7n " "^" "naelangt und spricht Regierung, da« brasi ianis^ ^l^"."' brasilianische Verhältnisse der dörtl« n ,..^",."«b ^" erbärmlichen Nicht genug an dem. bleich °^«" «"siedler aus. hitftgcn brasilianischen Gesandt,« c>"' Behauptungen des ^. Unser Gesandter in Nio «„.""^ "s grundlos. Garofoli. ließ e« bei d«m «U «V " ' °'«' n i. wenden und schickte diesem "ne?«" 5"'^/ "^cht be-und wo möglich noch ungünstigeren "f?r BrN"^"^ Selbstverständlich ift der brasilianisch O?sÄ V^ I°vary durch diesen Zwischenfall in eine pr° I."°" w gebracht, die für ihn um fo peinlicher s. ^«"°' denten" ^"" ^°»'" "°"' ^°"9« eine« Mi sterns? d"ten zu dtm eines Gesandten und bevollmäl.. / Uün^ """ b°les hier erhoben Word n" ""^ Meund« des brasilianischen Diplomaten führen für I« in «r?^ daß die i.allenischeUo s s° un« c. ^^<"ich aus Gründen der BequemliÄ, U" VN N^ "'. '°"'«" Verhältnisse'Ne' ''«y ihre Nationalen, welche ihnen bei ihrem Ein! treffen in Brasilien viel Arbeit machen, vom Halse zu halten. ES ist abzuwarten, ob die Empfindlichkeit der bra. silianischen Reaierung und ihres hiesigen Vertreters die-ses Zwischenfalles wegen es nicht etwa zu einem diplo« malischen Bruche mit unserer Negierung kommen lassen werde." Politische Uebersicht. Uaibach, 10 Februar. ! Im »bgeordnele n hause brachte der Handel«« minister vier Bahnvorla^en ein, darunter die Subven° tionierung durch den Staat für die Duf< Boden-bacherbahn, die Vereinigung der ^'ndenburg-Gr u ßbach-Zellerndor jcrb ahn mit der Ferdi» nands'Nordbahn. Se. Exc. der I usti zminlster erklärt iu Beantwortung einer a-i ihn gestellten Interpellation, die Regierung sci bestrebt, einen Weg zu sin« den, um die Härten des Vegalisierungszwangsgesehes zu mildern. Sodann nahm das Abgeordnetenhaus die ganze E he g e seh »Novelle nach dem Ausschußantrage in zweiler Lesung an. Der Minorilütsanlrag zu z I nebst einem vom Iusllzmlnister empfohlenen Nmendennnt des Baron Handel, wonach das Ehehil.dernis für Ordens» geistliche erst mit dem Austritte aus der katholischen Kirche erlöschen soll, wurde abgelehnt. Im deutschen Reichstage werden die grüßten Anstrengungen gemacht, die Session sobald als möglich zu schließen. Die wichtigen Vorlagen über den Reicherechnungshof und Verwaltung der Einnahmen und Ausgaben des Reiches werden nicht mehr zur Erledigung kommen. Endc April soll wieder, wie seit 9 Jahren, eine VischosSconferenz in Fulda statlfinden. Von den preußischen Prälaten werden sich nur noch die von Kulm, Ermeland, Hildeoheim. Osnabrück, Trier und Mainz betheiligen können. Die berliner „Post" er» führt: Der Eardinal Hohcnlohe wurde vom Papste und von seinen Eollegen im heiligen Collegium in herz« licher Weise empfangen, wodurch viele unrichtige Mit» lheilunacn über Hohenloh^'S Stellung zur Lurie widerlegt erschlinen. Die Zahl der Deputierten, welche Frank, reich am 20. Februar zu wählen haben wird, beläuft !sich auf 534, von denen 25 auf das Scinc-Departe. Imenl sallen. Das ..Journal Officiel" veröffentlicht eine' Note. in welcher dcr Minister dcs Innern in Erinnerung bringt, daß nur die gesetzlich berechtigten Wühler und die Eandioaten eines Wahlkreises an den Wähler» Versammlungen lheilnehmrn dürfen, und daß Zuwider» handelnde mit einer Buße von IOl)—3 Franc« und einer Gefül,gniest,afe von sechs Tagen bis sechs Monaten bedroht sind. Di« rumänische Kammer nahm die abgeän» derlc Vorlage des Kriegsministers betreffs der Armee» Ausrüstung an und bewilligte hiefür vier Millionen ohne Eonlrahlerung einer Anleihe. Im Laufe der Debatte gab der Minister nochmals die Versicherung friedferti» ger Politik und strenger Neutralität. Aus «the» wird gemeldet: Ein königliches Decret ordnet den Schluß der Kammer s e s sion an, nach» dem die Beschlußfähigkeit der Kammer nichl zu er» reichen ist. ^ Iu der Adreßdcbattc im englischen Unter, hause vertheidigt Disraeli die Politik der Regierung; bezüglich dcs Orients konnte sie England nicht isoliert lassen und die Pforte zum Widerstände ermuthigcn. Wenn die Reformv orschl age nicht zum Ziele führen, behalte England die Freiheit der Action. In der Suezlanal'Frage verfolge England leine agresswe Politik. ^ In der Adrcßdcbattc im Obcrhause er« klärte Derby, er wisse nicht, ob infolge der Reform« vorschlage die Insurgenten die Waffen niederlegen werden, jeornfalls aber wcrdr der Schauplatz der Unruhen so eingeschränkt, daß dieselben an Bedeutung verlieren. England lieh der Note Vlndrassy's allgemeine Unterstützung und behielt freie Action. In den beiden Häusern wurden die Adressen angenommen. Wer Schiffe dcS britischen Geschwaders erhielten laut einem Telegramme aus Bombay Befehl, unverzüglich in die Gewässer von Ehina zur Berstär» tung dcs dortigen Geschwaders abzugehen. Mgesmuigkeüeu. — (Deutsch, Vlode) In Stab« und Kr-,« MlMll cirtuliert eine eigenthümliche Pelilion an die Kronprinzessin vo« Deutschland bt« Inhalt«: „6« wollt Vuer l und l, Hoheit ollll-gnl»dig h n n, » gl » ' Ve hf, z un g ) D«, Gesellschaft der Ostbul,» m Frankreich solgt eve,' einem Vcijpiele, wel-cl»c« die sranMsche Viordbahn gegeben und macht «lfpenmen»,, um die Veheizuna, der Waggon« zu verbessein. Ein Apparat mit hs'ßsm Wasser, „Thermo-Sypho»" si/nannt, wurde verjuch« u„b > filr gu< bejuudtll ; dir ltoftrn derselbe» lommen jllr einen Wnggon trstti ltlllsst a»! ND, slil eintn Waggon zwrile, Klafsc uu< 65U und fllr einen Waggon dritter Klosse auf 700 Franc». Wen» tte Negierung allen Gesellschaften die »boptiernng ^ieie« Syfte«« aufträgt, werden sich die Gesamnittefien auf >- vranrs belaufen. Die französische Nordbahn macht ^ > m«t lleinen Ziegeln, die au< Kohlenstaub und emem chemisch«! Präparate bestehen. Sie sind m lupserne« Vüchsen nn. geschloffen, befinden ftch unter den Waggon« und theilen d,e Hitze b?m Innern de« Waggons durch eins Vletallplatle nm D»e Kosten diese« Apparate« betragen per Vagen Iii5 Franc«, aber der Vrennftoss »llrde m:hr tosten »l« bei der Anwendung der Lhtimo'Syphon«. fokale s. Vrfter allgemeiner Veamtenverein der öfterreich-unstllrischeu Monarchie. lSchluß) Außerdem widmet der Verein alljährlich einen d e« deutenden Fond für Unterstützungen an Mit-glieder in besonderen Unglücksfällcn, an gänzlich mittel« lose Beamten, Witwen und Waisen, für Unterrichts» stipendien, für den Reseroefond zur Errichtung einer eigenen Töchterschule, sowie er auch ein Kapital von 100,000 fi. aus seinem eigenen stonde zur Erbauung von Beamten.. Witwen, und Waisenhäusern angewiesen hat. Als eine der wichtigsten und wohlthätigsten Ein. richtungen erweisen sich auch die Spa r - und Vorschuß« Konsortien des Beamtenvereines, deren gegenwärlig 8 0 in der ganzen östcrreich.unaarischen Monarchie mit einem eingezahlten Kapitale von 2.100,0<» st. bestehen. Zu einem Ueberblicke über die gesammte Vereins-thütigleil mbgcn folgende Zahlen dienen: Zahl der Vercmsmitglkocr 45,000. Vercinsftlialc! " ,nähllen ^olalaueiHu^!'. j":>. Zahl der ^ ,tk, Bevollmächtigten und Agenten l»00. )n Kraft stehende Versicherungen. Kapital 24 Mil< lionen 2^,000 fl. In Kraft stehende Versicherungen, Nentrn 5>O,:',23 ft. Ausgezahlte Versicherungen seit dem Bcslandc des Vereins '.>29.ttOO st. Eingezahlte AntheilSeinlagcn in den 80 Eonsortien 2.502,5lii fi. Ertheilte Vorschüsse im Jahre 1875, 2.384,000 fi. Vermittlung von Dienstcscautioncn im Betrage von 1N,',00 ft. Erbauung eines Vereinshauses als Kapitalanlage im Werthe von 570,000 fi. Herausgabe einer eigenen Zeitschrift für Beamten, interessen Vereins'Vcr mögen: PrümitN'Nescrocfono der VcrsicherungSabtheilung Ende !874 ..........1.23^>ift. Vermögen der autonomen Vorschuß'Eon» sorlicn..........2.5^)2,516 « Allgemcincr Fond.......^57,400 .. Unterrichtsfond........ 15,000 Die Vereinsfonoc sind angelegt im Veremshause, in Prioritäten, auf Hypotheken und in den Eonsortien Sämmtliche Effecten sind bci der l. l. Nation al banl deponiert. Infolge der statutengemäß blos in den so> genannten schweren Bankpapicren rvsolgtcn Anlage des VereinsvermvaenS wurde auch dasselbe durch dir Börsen lrisis in leiner Weist altcricrt. Auch steht drr Beamten verein mit der Ballgesellschaft gleichen Namens finanziell in gar leiner Verbindung. Die Mitglieder haben das Recht der SelbstoerwaL tung und drr Euntrolc durch die Oenrralorrsllmmlung, durch den von dieser gewählten Verwaltungsrath und den ständigen Ueberwachungsausschuft in Wirn, sowie durch die ^olaiausschüssr. AIs Mitaliedrr lönnrn dem Vereine licilrclen: Slaalsdramtr, Offizirrc, Bandes» und (^emcindebeamtt, Herrschasls, Bank- und Eisenbahn« blllmte, Advocate», Notare, Aerzte, sowie die Angrhü. rigen des Vehr und des Geistlichenstandes ; als Theil, nehm er jede Person ohne Unterschied des Stan» des und Geschlechtes. Der Beamtenvcrrin in seiner gegenwärtigen Ausdehnung ist eine moralische Macht gewvrdrn, die vermöge ihrer Stellung und Intrlligenz, sowie vermöge ihrer kapitalen Kraft nichl mrhr igimrievt wrrdcn kann und auch jederzeit dcr vollsten Brachlung urwüidiget wird. Sr. Majrsjät drr Kaiser selbst hadcn sich in cinrr dem Vcnvallmlgsrathc grwührtcn Andirnz, wobei drrsrlbs Sr. Majestät eine Adresse überreichte, in dcr anläßlich dcr erfolgten Reorganisierung die Gefühle dcs ehrrrliir tigstcn Dankes namens der gcsammtcn B'nmttnwsll Oesterreichs ausgcdrücll wurocn, über t>: liche und corrccte Vorgehen des Beu' der anertcnnendsten Weise auszusprechen aeruyt nno dem. selben auch die fernere Untnstühuna huldvollst zuge sichert. Auch ans der Wrltausstrllima w,irde das verdienst volle Wirken drs Blan'',s!i"> llUacmnn ancrlanni und dasselbe durch dir 'lt.nedaille ausgezeichnet. Wer immcr vorsl^.,.. .^dcutungen würdigt und noch nicht diesem wohlthätigen Vercinr veigctrrttn ift, sollte dal>rr drn gegenwärtigen Zeitpunkt dl> nützen, da der Genera l in spec t or dr? 1. Brci!. verein« dcr östcrr.-unyar. Monarchie, Herr Franz ! Kirchlcchncr. behufs Forderung der Interessen diese« 254 Vereins seit einiger Zeit in Laib ach anwesend und gerne bereit ist. allen Theiwehmern die gewünschten Aufklärungen zu ertheilen. Herr Kirchlechner hat auch bisher schon hierorts sehr erfreuliche Resultate diesbezüglich er< zielt und sowol seitens des hochverehrten Herrn LandeS-prasioenten Ritter v. Widmann, wie auch seitens aller Borstände der hiesigen Behörden und Lehrkörper die wirtsamste Unterstützung gefunden. O« ist daher wol nicht zu zweifeln, daß sich leiner der Standesgenosfen von der Theilnahme an dem Be» amtenoertine, als dem einzigen Verlretungslörper jegli. cher Veamleninterefsen ferne halten wird. da eben nur durch eine allgemeine Betheiligung in dem gehobenen Gefühle der gemtixsameu StündeSzusammengehüriglcit eine, für die großen Aufgaben des Vereins erfolgreiche Wirksamkeit zu erwarten ist. — (Todesfall.) «lillestine Gräfin von Wels er s' heim, geb. Frein, von Zo,s, Tochter des in Klaa/nfuct und Velde« doml^,l:renden Alfon« Frelherrn v. Zoi«, dii sich beta: ntlich «st vor wenigen Jahren m,t dem der österreichisch-ungarischen Volschaft in Konf.annnopel »!« Attach^ zugetheilten «Vrafen o Nelsersheim vermalte und eme ihrer hervorragenden Schönheit und ^«»»enswUrdlgleit wegen allgemein beliebte junge Dame war. ift nach längerem Leiden dies» Tage w Kon st an« tinopel gestorben. '(Concur«.) In der Josef Sp ° rowi h'schen Lon-cursverhandlung wurde der bisherige Massaverwaltcr Dr. Karl «hai«i als solcher bestätigt und der Adoocat Dr. Mund a zu dlssen Slelloertreler ernannt. — (Hinrichtung.) Nestern um halb 8 Uhr morgen« fand unter außerordentlichem Zulauft elner schaulustigen Menge die Hinrichtung de« zum Tode durch den Strang oerurthelllen Infanteristen I. Barga statt. Um 7 Uhr früh wurde der Delinquent, der sich d,e ganze Feit hindurch äußerst ruhig und geiaht benommen halte und selbst im lehlm Momente leine Anwandlung von schwäch« zeigte, unter Escorte von zwei Compagnien des 46. Infanterieregimente« unter Commando de« Major« v. Ellson zum Richlplaye geführt, zu welchem diesmal die hinter der Lan-l>e«zwanlj«aldt>'«anftalt gellgcnc Sandgrube gewählt wlüde. Neb«« Barg» schrut tin der Muttersprache des Delinquenten — eine« ungalischen Slovalen — kundiger Geistlicher, der diese« Falle« wegen eigens an« Trieft hleher berufen «utde; dinter dem Delinquenten >n langsamem schritte fuhr ein Militär-sainläls» waDen. dessen derselbe auf seinem letzten Gange indes nicht bedürfte. Ruf dem Rlchtplatze angelangt, woselbst dec au« <3raz eingetroffene Scharfrichter mit scmem Sohne den Zug bereit« er» »ailete, formierten dle zwei Compagnien ein Cairo, in dessen Vlilte der Delinquent geführt und woselbst «hm durch den Haupt» mannauditor Endlischll das Urtheil nochmal« vorgellsen wurde. Hierauf wurde derselbe dem Scharfrichter übergeben, der ihm Hände und Fuße band und die Schlinge um den Hals legte, wob« «hu Varga mil Kaltblütigkeit selbst noch untcrNUtzte. une sodann binnen wenigen Minuten, rasch und präcise, die Execu» lion an ihm vollzog. Nach Veendigung dtrstlben erscholl da« Com» »undo «Zum Gebet", die t, »..nngleich cr demselben der hohen Taulag« wcgcn im ersten Acte nicht vollkommen gerecht werden konnte, im stanzen doch recht gut und zeichnete sich befon-oers durch wirksame« Spiel au«. Achnliches sind mir von Herrn Stampfl (Boulrouch) zu sagen in der Lage, desse» sichtlich? Beflissenheit in der Darstellung alle Anerlennung verdient und auch von günstigem Lrsolge begleitet war. obwol er sich anderer» seit« den gesanglichen Anforderungen der Partie leider nicht gewachsen zeigt». Vortrefflich besetzt waren die Rollen „Ostebals" und „Margarethe's" durch Herrn Thaller und Frau Paul» mann, deren Leistungen sowol in Spiel wie Gesang allen Anforderungen entsprachen und sich sitcus des Publikum« ver» dieuttr Auerlennuna. erfreuten. Namentlich gelang letzterer der Vor-trag der früher genannten zwei Gefangspiecen sehr hübsch und correct. Auch Frl. Nllegri. Frl. Corbach. wie die Herren Adam und Maurer führten ihre lleincren Parte ganz gilt durch. Frau Maurer verurfachte im diltten Acte durch verspätetes Einfallen in die Scene eine unliebsame Störung. Herrn Thaller endlich hätten wir herzlich gerne pl feinem übrigen ..pompösen" Ccftüme einen wlniger fadenscheiniffen und mesqnincn Sammtmantel gewitüscht. Vielleicht findet sich bis zur nächsten Vorstellung unter der bekanntlich als so reichhaltig geschilderten Schmabe'schen Garderobe denn doch noch tin anständigtie« CftM-plar hilvon vor. (Verkehrswesen.) Infolge de« nnmiterbioche» fort. dauernden heftiqeu Schneefalles trafen anch die gestrigen wiener Zug« mit bedeutenden, mehrstündigen Verspätunqeu in Laibach ein. Vinaesendet. Obgleich in Angeleyetthnr d«r Gehler« und Lthr^riüNtll.Vil' dungsai'ftall die Mehrzahl der Bevölkerung gegen den sogeuan,!. ten Mayer'schen Grund opponiert, dessen Ul>,w^ckmäßigteit schon bis zur Evidenz nachgewi fen wurde, so ist doch zu befürchten, daß an maßgebender Stelle die Vorliebe für diesen Platz über alle gegenlheilicltn Bedenken den Sieg davon lraqen wird Wen» dies geschieht, dann Uliterliegt e« gar keinem Zweifel, daß die Sladt Laibach um einen entsprechenden Beitrag ,u den Kosten d'i Zusahrlstraüe. welche b^, der unvelMiidliche,, Nusteruiig dts Urbas'lcheii Hauses unter 45 bis 50 Tausend Gulden nicht der« zustellen ist, alia/gana/n wirden wird. > In dcm für °a« Jahr 1876 ge>,?hmiqten Budget dlefer Sladt find die laufenden Nnslagcn für Schulzweckt mit zusammen st. 29.845, eingestellt, und obgleich ein bedeutender Theil davon durch d?n fpeclell zu diesem Zwecke eingehobeum INperzentigen Commul,alzuschlag stille Bedeckung findet, so ergibt doch der Voranschlag für dieses Jahr liei Gegenüberstellung der Hauplsumme» de« Erfordernisses uno der Vedcckunss einen Abgang von ft. 10,l)45 Weiter« darf n>ch« überfeheu werds»,, bah die Gemeinde an ein» maligen Kosten für das »eue Vollsschulgebäude sammt Baugrund an die sl, 10 , Gemeinde Laibach zu den Kosten or« Baugrunds« oder der Zilfahnstras'e. mag dieselbe wo immer gewählt wer« den. in keinem Falle einen Beitrag zu leisten in der Lage ist. Durch eine solche 'mzweibeutige Erklärung niäie nicht nur den Schwärmern für den erwähnte»! Blllla.ru»». wtlche schon mehr oder weniger verblümt ans die Nothwendigkeit einer Inanspruchnahme der städtischen Fi::ail,e>l hinweisen, eu> wuhllhtlligrr Däm< pfer llnfgsfetzt. foildern dieselbe würd!' auch zur Benchigollg d^r Steuerträger wesentlich b'itrig'i!. wllchs tütch dir Auösichl o»f eine Erhöhung dc» Commu:inl'Zlischlac,ls ktil,<«weg«!> heiter g,> stimmt werden. Mehrere Steuerträger. Neueste Psjl. (Original'Telegramme der „Laib. Zeitung.") Ptft, 10. Flbruar. TiSza icist morgen früh nach Wien ab. VerliN, 10. Februar. Der Reichstag erledigte i„ dritter Lesung die StrafgesttzNovelle, worauf derselbe durch kaiserliche Botschaft geschlossen wurde. London, !). ssebruar. Die Eorrtsponoenz betreffe Ankaufes der Sueztanal - Actien enthält Depeschen der britischc,, Vertreter in Rom, Berlin und Wien, au? denen hervorgebt, daß Oesterreich, Deutschland und Ila-lien den Anlauf dieser Aclien seitens Englands billigte,,. Telegraphischer Wechselcut» vom 10. Ftbruar. Papier -Rente 68 60. — Silber - «ente 78 60. — l^'>>-siaals-Anlehtn IN 25. ^ Vanr-Nctien 871 —. Hredit-Nctuü 174 90 London 114 75. - Silber 103 75. K. k, Minz-Du« latm 5 41',,. — Napoleonsd'or 9 19',. - 1c erwiestlie Nufmerlsamleit vouseit»' der Herltll Gül'g'r, wic fllr die Ehre der so zahlreichen Veglei. ^ F-bruar. Die «iirse war wenig «Üuftig gestimmt, ahne flll lhre mci.l ablehnende Haltung positive Orllnde anzufilyren. Der Anlagemailt zeigt Übrigens ltin« OlV zscllV^^z^z. clufiallend« Veränderung. _______ ^_____________________________ »«lb «l»»« ».«'- ) «,_., (..... «VU5 b>> ?s> Hebn,«.) """ <..... k>^5 «^7<^ 3änn«r-) ^.,^.^»., ( - - - 7U«1 ?I 70 5,4........ >l)«^ ,07 «o _ :»«^........ n>... ,l, xt. ^ ,9VNn°l' «nlehen . 9190 9lt 10 A«Ne» »«» V«llnl. U»,gl««lV«»l........ 579« j-51^ V».nt»«.ew........ «7t.0 K8b<» ^!>>««er«dit«2««l»..... —^— — «rtditanNalt........ I7i^«0 173 !0 «redilllnfio'l, ungar..... I?l HO I?I'7b leftofilenbant....... - — ^ '— Vs.omp'eaostalt...... 7l<0— 740- ftlanco-'t'anl....... 2«'— 3550 Handelsbank........ 47 — 4? bO »'lll,«nllldanl....... H7U — H72 - 0eserr. V»nllzesellsch«ft . . . 168— 170 Unionlttmt ........ 7«'«b 72b0 Bertehlsdanl ....... ?4'k0 7b — «ctie» v,« Tranbvort-Unternrh-»nn«en. «eld ««« Nlf»ld-Bahu........ NlbV 112 5s' tlarl-^'udwiy.Vahn..... 192— 1N250 Tonllu.T°mp!ch,fs..G,s,llsch<,j, 5V5- Ä40 — Eli!abelh^cftbc.hn .... 16225 <^75. Llisadeth.Bllbn (Linz-Vudweiser Strecke)........ _ ^. ^.^ ^etdinands-Nordbllhn . . . I80l>—iftol>- ßran,' Joseph - Vahn ... 143 2b 1<27b rewl,..i»,tt!,..Iafiy.k»bn . . 1KO- ^k — Noyd'Oljellsch...... b4— ldl,— Mudolss-Vahn....... l^5« 123. Staatsbahn........ 298 50 294 b<> SUbbahn......... 11^25 N850 Thtih-Vahn........ ^08 2l»N M Ungarische «ordofibahn . . . 1«l»'7b N0- Ungans^e Qstl'<,«,n..... 422b 4250 Tramway-OtfeÜlch...... k? K0 88- Van««f<«sch»fteN. «llg. ilstnr. Vaugestllschaft . . - — — — Wiener Vaugtlelllchaft . , — — —». Pfandbriefe. «ll«. ofttn. Vodencredit . . . I0l 2b 101 75 dlo. in 33 Jahren 90 - 90b0 siationalbanl ö. W..... I<6 90 97 Uug. Vodencredlt...... 8b 6b 8b 90 Prtoritöte«. Elisabtth.-V. 1. Tm..... 92- 9«5l, Kerb.-siorl,b.-0....... 10825 I08b0 ^ranj»-^o,tph-V....... 98' 9» 2b Gol. Karlei.'u!>wig-V., 1. «m. . 98 ?5 99-- c^^:r. siorbwe'-V . V»b0 9V7b Sleben^lrger....... 6X25 ««5<' Gtaalsbahn........ 14^50 I4«i"" «Udbahn ^ b«/....... W750 10« „ b«/....... w - -»«" Slldbahn, von»...... -- '^ Ung. Oftöahn....... S6 W 66»" Vriv«tl«le. «redli.l..........»61 75 iSs^ «udolf«,-?.........18«0 l^"" «<«ftl. Nngsbnrg.......... ^ "-'7^ Frantw«.........5520 b«'A Hamburg.........s«20 b«^" London .........114 75 11"^ Paria .........4565 45?^ T«l>s«rte«. Ducaten .... 5ft.41'/. kr, 5 ft.4«'/. ^ NapnltVnsd'or . . 9 ^ 20 . ft ^ 2< " Pituß.Kassenlchsine 56 „ 75 ^ b6 « 7b " Gilb« ... 104 , - ,. 104 ^ lb - «rainische «rundentl°«u^«.0bN«ati<"«o, Pri»llM«tiern»ll: »sld vb —, »«« "" "'