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Zwar ivaren Rällver-geschichten seit jeher eine beliebte Lektüre von Dienst mädchen und Schnlbnben und so manche schmachtende Jungfrau mag das Lied: „Rinaldini, schöner Räuber", mit schmelzendem Verlangen nach einem solchen Ränb« gesungen haben, aber der Schnster Voigt war weder ei» schöner, noch gebildeter Mann und von Edelmul schon gar keine Spur. Ja, aber unsere deutschen Frauen und )ung-srauen haben sich doch hoffentlich dem Diebe gegen-über korrekt erwiesen und uns Männern gezeigt, wie unrecht es ist eine schwere Gesetzesübertretung, einen ordinären Diebstahl so zu verherrlichen? Ja oder waS! Da gab es ihrer eine große Zahl, tie geradezu vor Begeisterung sür den Dieb ganz wr-rückt nnd verzückt wurden und er hat von diese» schmachtenden Jungfrauen (es mögen auch Fraue» nnd Witwen darunter gewesen sein) Geld, jclita-teffeu und Heiratsanträge die schwere Menge be> kommen, es war faktisch ein Taumel, ei» Znsi.ni? der NichtznrechnungSsähigkeit. der viele Frauen <:• griffen hatte, wie wir ihn bei geistigen Epidemie treffen; wir wollen nur hoffen, daß diese Franc» bald einsehen möchten, wie schwer sie gesehlt. wie sehr sie sich blamiert haben. Ja, es ist eine Schmach nnd Schande, wie sie sich benommen haben. Äii überhaupt ein trauriges Zeicht« unserer Zeit. tai üsmM. Blätter zur Nnkerhalwng und Belehrung für Baus und Familie, H«»«tagsöettage der „pentsißeu 2Baißt" in Ktlli. Nr. 35 .Die ©slbmart" erscheint jeden Sonn lag als unentgeltliche Beilage ftlr die Leser der „Teutschen Wacht-. — Einzeln ist „Die Slldmart" nicht lautlich. 1908 Zn den Akuten. Roman von Jenny Hirsch. (4. Sortutiung.) „Kö nten Sie sich überzeugen, ob von de» Fräulein« Geld oder von ihren Schmucksachen «lwaS fehlt?- wandle sich der Beamte wieder an Frau v. Melnik. „Viel Geld lmt, Gertrud hier überhaupt nicht gebabt, sie brauchte eigentlich nur für ihre Arme» etwas", war die Antwort; „was sie aber besaß, d,S verwahrte sie samt ihrem Schmuck dort in dem kleinen chinesischen Schrank." ..Er ist verschlossen.- O. da« tut nichts; ich besitze das Seitenstück dazu und trage den Schlüssel bei mir." Frau v. Melnit holte aus der Tasche einen Schlüssel-bund und löste einen winzigen Schlüssel davon ab. Er schloß den Schrank aus; e« befand sich eine Kassette und eine Anzahl Schmücket»!« darin. Mit zitternden Händen griff Melitta dinach und öffnete sie. Ihr >>atte, der sich bisher ganz gegen feine Gewohnheit schweigsam und »n-tätig verhalten hatte, war ihr dabei behilflich. „Da« Geld ist hier; ich weiß, wieviel Gertrud un-gesähr besessen bat, sie kann nur eine kleine Summe im Portemonnaie bei sich gehabt baben!" rief er. „Und die Schmuckiachen sind auch da!" fügte M • Ulla hinzu, dem Inspektor mehrere geöffnete Etui« ent-gegenhaltend, au« denen ihm Steine In goldener Fassung entgegenblitzten. „Sie bat nicht« mitgenommen, »I« die Uhr mit einer feinen Ketle eine Brosche mit einem Oval von Perlen umgeben und zwei sehr wertvolle Ringe. Trotz-dem wir i» Trauer sind, trug sie diese Sachen täglich, weil Uhr und Brosche die lebten Geschenke unsere« Vater« waren nnd wir die Ringe der Mutter von der erkalteten Hand gezogen baben. Hier ist der ZwillingSbr»'er des einen.- „Diese Gegenstände wären immer wertvoll genug, um die Befürchtung eine« Verbrechen« zu erwecken", sagte Dietel zögernd. Frau v. Melnik schrie laut auf und fuhr mit den Händen nach den Ohren, al« wolle sie sich dieselben zu» balten. „Sprechen Sie doch nicht so etwa« Entsetzlich««. In unserer sicheren, friedlichen Gegend! Du bist doch auch mit mir einverstanden, Lothar?- wandle sie sich an ihren Gatten, der wie au« tiefem Brüten auffuhr und etwa« Unverständliche« murmelte. Al« er merkte, daß der In-spektor ihn schärfer in« Auge faßte, stimmte er seiner Frau mit Lebhaftigkeit zu und erklärte e« für sehr un- iV,'achdr«S rofcatra. wahrscheinlich, daß jemand in mörderischer Absicht sich an seiner Schwägerin vergriffen haben sollte. „E« könnte ja auch ein fremder Strolch gewesen sein", bemerkte der Beamte. „Nein, nein," beharrte Frau v Melnik mit dem Eigensinn eine« Kinde«, .daran kann, daran will ich nicht glauben." „Und an eine Flucht glauben Sie ebenfalls nicht?" ..Wir haben Ihnen bereit« erklärt, daß e« Fräulein v. Kauffel jederzeit freistand, sich von hier zu entfernen-, sagte Melnik, und feine Frau sügte hinzu: .Sie fühlte sich bei un« so glücklich." „Ein Selbstmord wäre also auch ausgeschlossen,- fuhr der Beamte fort. „O. schweigen Sie! Schweigen Sie!- rief Melitta. „Aber, meine gnädigste Frau, Irgend eine Veran-lassung mi ß da« Verschwinden de« Fräulein« dock haben," sagte der Inspektor. „Sie wollen auch nicht an einen UnglückSsall glauben?" „Meine Schwägerin kennt die Gegend sehr genau, und war immer sehr vorsichtig-, nahm Herr v. Melnik da« Wort, „und dennoch, e« bleibt kaum eine andere An-nähme übrig; sie pflückte gern Wasserblumen und unsere Seen sind tief." Er war ganz dicht an den Beamten berangetreten und hatte ihm die letztere Bemerkung ganz leise zugeraunt, aber seine Frau hatte sie doch gehöll. Mit einem leisen Schrei suhr sie auf: ,O Lothar, du weißt etwa«, du —" Sie hing sich an ihn; mit einer Bewegung der Un-geduld, die er nur schwer zu bemeistern vermochte, machle er sich von ihr lo« und entgegnete vorwurfsvoll: „Aber, liebe Melitta, wenn ich wüßte, wo deine Schwester geblieben ist, würde ich doch nicht überall nach ihr suchen lassen und vor allen Dingen nicht die Behörden bemühen." „Wir wollen nicht sogleich da« Schlimmste annehmen," warf der Inspektor dazwischen; „junge Damen baben zu-weilen ihren Kopf für sich, vielleicht löst sich die Sache noch ganz heiter und harmlo«. Sie sind ganz sicher, daß Fräulein v. Kauffel nicht« von ihren Kleidungsstücken mit-genommen hat?" „Nicht«, al« wa« sie trug; ich sah sie fortgehen; sie hatte nicht« in der Hand als ihren Sonneufchirm, be-hauptete Melitta sehr bestimmt, „du mußt da5 doch auch noch wissen, Lothar.- Herr v. Melnik schüttelte den Kopf und seine Gattin füa«e bin»»: ,««6 nein, i» »eNnne ml«, bu wnifl s» |<6cn ftsi&ti auf bl< «nienlagd gegangen." .Wann sahen Sie da» Fräulein fo»I«ehen?" fragte der Inspektor. Frau v. Melnik legte die Hand an die Stirn und saun nach: „ES mochte um 4 Uhr sein; wir speisen hier immer schon um 2 Uhr und ich war soeben von meinem MittagSschlafe ausgestanden. Ich rief ihr noch vom Balkon aus zu, sie folle nicht wieder so weit gehen. O. wie hätte ich denken so?en, daß sie überhaupt nicht wiederkehren würbe! Sie brach in einen Strom von Tränen auS und sank ermattet in einen Stuhl. Der Inspektor sah nachdenklich vor sich nieder, das Ehepaar schien ihm alte« gesagt ,u haben. waS es wußte, und doch konnte er die Empfindung nicht Ics werden, daß man ihm etwa« verschwieg, und daß Hm v. MInit seine Frau in der Besorgnis, sie könne sprechen, waS ihm nicht erwünscht sei, nicht auS den Augen ließ. Lediglich um die Unterredung noch zu verlängern, fragte er: „Sind Sie Fräulein ». Kauffel auf Ihren Streifereien nicht begegnet, Herr v. Melnik?' „SRtin," antwortete der Befragte kurz und abweisend, schien aber sogleich de« dadurch begangenen Verstoß zu fühlen und zu bereuen, den» er fügte sehr liebenswürdig hinzu: „Lassen Sie uns jetzt ins Speisezimmer gehen. Herr Inspektor. Man wird unS dort hoffentlich das Früh-stück serviert haben; Sie werden einer Stärkung bedürfen und auch ich muß gestehen, daß die Natur Ihre Rechte fordert; ich bin seit gestern morgen nicht auS den Kleidern gekommen." .Lothar, lu folllcst dich niederlegen! rief Melitta und blickte ängstlich In da» In der Tat recht bleich auS sehende Gesicht ihre» MauneS. Er lächelte überlegen - ..Ohne Sorgen, meine Liebe. Ich bin ein alter Soldat und stehe meinen Man». — Ist es gefällig, Herr Inspektor", wandle er sich an diesen und tat einen Schritt gegen die Tür. «Ich steh« im Augenblick zu Diensten, nur hätte ich zuvor noch gern ihre Hausgenossen gesprochen." „Sie werden leider nicht viel von ihnen in Erfahrung bringen, aber ich werde sie ihnen sogleich zusammenrufen; bitte, kommen Sie, erwiderte Melnik sehr artig. D«r Inspektor machte keine Einwendungen weiter. So fest er überzeugt war, daß eS hier noch Dinge gab, in die man ihn nicht einweihen wollte, und so fest er entschlossen war, ihnen auf den Grund zu kommen, sah er doch ein, daß er im Augenblick aus eine Fortsetzung der Unterredung mit Herrn und Frau v. Melnik nicht bestehen durfte, den» beide schiene» in der Tat wie zum Tode erschöpft. Melnik öffnete die Tür. ließ den Inspektor voraus-gehen und folgte, seine Frau fest am Arme haltend, und leise auf sie einsprechend Im Speisesaal fanden sie das Stubenmädchen, welches noch mit dem Ordnen des TilcheS beschäftigt war. .WaS tun Sie hier?" fuhr Herr v. Melnik sie an .Seit wann ist es Ihre Aufgabe, die Tische zu bedienen?" .Ich bitte um Verzeihung, gnädiger Herr, der Diener ist mit den anderen fort, daS gnädige Fräulein zu suchen," beginn daS Mädchen mit mühsam beherrschter Stimme, aber bei den letzten Worten da brach sie in ein lautes Schluchzen aus und fügte hinzu: .Als ob die aus dieser Erde noch zu finde» wäre die liegt jetzt schon langc aus dem Grunde des SeeS." „JB)( e»,inen $l( so nlfc*rtlc# vcbftt,* rief H«rr v. Melnik und wie« ,ni« einer gedieiertfche» Handbewegung naiv der Tür, aber der Inspektor tegie sich in» Mittet und bat, ihn mit den, Mädchen reden »u lassen. .Wie kommen Sie auf den Gedanken, daß da» Fräulein v. Kauffel ins Wasser gefallen sein soll?" fragte er DaS Mädchen blickte zu Boden und wagte nicht zu antworte». .Reden Sie!" gebot der Inspektor und fügte, als sie noch immer ichwieg und ängstlich nach Herrn und Frau v Melnik blickte, in strengein Tone hinzu: ,.Jch verlange Antwort Im Namcn des Gesetzt», Sie verfallen schwerer Straft, wenn Sie nicht sagen, was Sir wissen. Woher haben Sie erfahren, daß Fiäulem v. Kauffel tnS Wasser gefalle» ist?" „Sie Ist nicht hineingefallen^, ai.twortete daS Mädchen leise. .Wolle» Sie damit sagen, daß sie jemand hinein-geworfen hat?" fragte der Inspektor, der den eigentliche» Sinn dieser Antwort sehr gut begriff. Sie schüttelte den Kopf, während Heir v Melnik einen dumpfen Ton hören ließ „Oder soll es soviel heißen, al» habe das Fräulein den Tod freiwillig in den Fluten gesucht?" lautete die nächste Frage. Jetzt »rächte das Mädchen eine bejahende Bewegung. Melitta schrie laut aus, Herr v. Melnik ergriff die Die-nerin beim Arm und schrie ihr zu: .Wie können Sie so haarsträubenden Unsinn reden?" „Sie gestatten, mein« Herrschaften," sagte der In-spektor mit ruhiger Höflichkeit, e>griff das Mädchen bei der Hand und führte sie in den Salon, dessen Tür er hinter sich schloß. „Setzen Sie sich", sagte er, auf einen Stuhl deutend, zu der Zitternden, .und sagen Sie mir, was Sie auf die Vermutung bringt, Fräulein v. Kauffel habe sich das Leben gekommen? WaS sollte eine junge, reiche, schöne Dame dazu bewogen haben?" .Ach, sie war so unglücklich! Sie wollte sichs ja nicht merken lassen und ging in» Hauie herum, als ob nicht? geschehen wäre; aber man sah eS ihr ja an, wie eS mit ihr stand. Jeden Tag, wenn sie fortging und viele Stunden ausblieb, dachte ich, die kommt wobl heute nicht wieder, und nun ist es eingetroffen. Wer daS Gesicht des gnädigen Fräulein? gesehen halte, al» sie in der Küche stand und die Brief« einen nach dem andere» ins Feuer waif, der wußte, waS die Glocke geschlagen hatte " WaS für Briefe?" fragte der Inspektor in atemloser Spannung. .Ja, was werden eö anders für Briefe gewesen sein, al« von einem ungetreuen Geliebten", antwortete daS Mädchen achselzuckend. „Unserem» e,fährt ja nicht» »on den Geheimnissen der Herrschaft, aber Im Hause munkeln ste, der junge Förster «on Segefeld sei es gewesen." „Unsinn", entfuhr eS dem Inspektor. .Herr und Frau v. Melnik sollen auch nicht« von der Sache haben hören wollen, und eS soll manche» Auftritt deshalb gegeben haben," erzählte das Mädchen weiter, .waS Gewisse» erfuhr man nicht, ich bin ja noch nicht so lange hier. Ader das sah man. daß da« arme Fräulein bis in den Tod betrübt war; sie hat eS nicht länger er-tragen können, dabei bleibe ich, wenn auch die Köchin behaupte', fie wäre zu fromm gewesen, um solch eine Sünde zu begehen." «00 ode«, todt ®lf tulffen t" „Ja; blt lU'Aln r.um elellelcht mehr sagen. GI« Ist aber eine sehr »erschwiegen« Person." „Schicken Sir ste mir .rugenhtiiklich her," gehoi drr Inspektor und unterdrückte dabei nur mit Müh« rin Lächeln über da« der tköchin erteilt« Lob, da« Mer weil mehr einem Tadel gleich kam. Nach wenigen Minuten stand die Köchin vor ihm, eil.« Person in vorgerückten Jahren mit einer sehr sauberen weißen Müße und einer weißen Schürze, mit deren Zipsel sie sich die noch vom Weinen geschwollenen Augen trocknete. Sie wir in der Tat sehr v rschwiegen, denn sie beantwortete die erste Frage de» Inspektor« mit großer Vorsicht nur durch ein knappe» Ja oder Nein; erst al« er ihr mitteilte, da« Stubenmädchen sei der Ansicht, Gertrud von Kauffel hab« sich selbst da« Leb«n genommen, öffnete ihr die Empöning die Lipp«n. »Abscheulich!" schrie sir, „wie kann die Dorothee so etwas von dem gutei«, lirben Fräulein sagen I Aber freilich, die heutigen Dienstmädchen! Da« kommt und geht und weih nichts von der Herrschaft! Sehen Si« Herr Inspektor, ich habe bei der Frau Geheimrat v. Kauffel fünfundzwanzig Jahre gedient und Fräulci» Melitta und Fräulein Gertrud auf de» Armen getragen, und ich habe «in Ruhegehalt und bin bloß aus Gefälligkeit wieder mit nvb dem Godenberg gegangen, weil** eine andere doch so nicht versteht —" .Sie waren also jedes Jahr mit hier?" unterbrach der Inspektor b«n Redestrom, „Wissen Sie vielleicht von einer Liebe des Fräulein«, die ihre Familie nicht billigte?" „Oho, die gnädig« Frau wußte wohl darum und hatte ihre Freude daran. E« sollte e» nur noch niemand erfahren, aber mich macht man doch nicht dumm," sie lachte jetzt leise vor sich hin. „Wo hatte denn daS Fräulein den jungen Mann kennen gelernt?" fragte der Inspektor ..Na hier; sie ist doch von frühester Kindheit an jcdeS Jahr nach dem Godenberg gekommen." „Ablr der Förster ist doch erst in diesem Frühjahr hergekommen; da« Stubenmädchen sagte —" „Ach, die hat läuten gehört, aber sie weiß nicht, in welchem Dorfe/ lachte die Alte. »Um den Förster Dorn handelt eS sich d?ch nicht, sondern um Georg Eltester, den Spielgefährten de« gnädigen Fräulein«; er hat ja studiert und kann Oberförster oder wa« weiß ich alle« für ein große« Tier werden; aber bei Herr.» v. Melnik fängt der Mensch erst beim Grafen an, obschon er selber keiner ist." „Herr v. Melnik wollte da« Verhältnis nicht, und seine Frau?' . Na, ob die je waS andere« wollte, al« er. Sie haben dem armen Fräulein hart zugesetzt, und zuletzt sollen dann auch eine Menge Schlechtigkeiten an den Tag gekommen sein, so daß sie ihm den Abschied gegeben hat." „Und darüber war sie sehr unglücklich?" „TodeSunglücklich; sie sagte kein Wort, das war so ihre Art. aber ich wußte, wa» die Glocke geschlagen hatte." „Und doch glauben Sie nicht, daß sie sich de» Tod gegeben hat?" „Nein," war die sehr bestimmte Antwort. „Aber wie erklären Sie sich ihr Verschwinden? Meinen Sie, daß sie mit Eltester die Flucht ergriffe» haben könnte?" „Ach, wenn ich da« glauben könnte, dann wollte ich tanzen und springen!" rief die Köchin, sing aber dabei von neuem zu weinen an, „aber da« glaube ich nicht, b«nn ffvaulclii «filiuh, s» «IM e»ii van IOIIl>i(fl< |t< »ar, Halle boit, einen Kopf von (Ulfen, und roetin sie einmal gesagt halle „au« Ist'«", dann war'« au«. Und der Äeorg ist immer ein iib»»rniger Bursche gewesen.- „Sie fürchten — " „Ach du lieber Gott, ich möchte meinen Mund ja nicht zum Bösen austun, aber ich habe mich immer geängstigt und gedacht, wenn das Fräulein in den Wald ging; treffen die einmal zusammen, dann gibt'S ein Unglück " Sie konnte hier vor Schluchzen nicht weiter reden, und der Inspektor entließ sie. Er hatte von ihr erfahren, wa» sie ihm irqend zu sagen vermochte. Nach dem Speisezimmer zurückkehrend, fand er Herrn von Melnik allein. ..Meine Frau läßt sich entschuldigen, sie hat sich zurückgezogen, ihre Nerven halten nicht mehr stand; ich habe mir durch ein gutes Gla» Wein wieder aufgeholfen/ redete er den Inspektor a». „Setzen sie sich, vitte, und tu» Sie das gleiche." „ES ist mir lieb, daß wir allein sind, Herr von Melnik," entgegnen der Beamte, indem er der Aufforderung Folge leistet«, sich ei» GlaS Wein etngoß und auch von den Speisen nahm, die ihm sein Wirt zuvorkommend bot, „denn ich ziehe tS vor, daß wir Mann zu Mann reden. Sie haben m r über die obwaltenden Verhältnisse nicht die volle Wahrheit gesagt, Herr v. Melnik!" Dieser setzte da» GlaS, da« er soeben zum Munde sühren wollte, wieder nieder und sagte halblaut, mehr wie mit sich selber alS zu seinem Tischgenossen sprechend: „Ich dachte eS wohl, daß es sich nicht verschweigen lassen würde!" Er stand vom Tische auf, ging einmal im Zimmer auf und ab. wie um sich zu sammeln und fuhr dann, neben Dietel, der sich ebenfalls erhoben hatte, stehen bleibend fort: „Sie werden eS in ihrer BerufStätigkeit schon erfahren haben, Herr Inspektor: Jeder hat sein SkelÄt im Hause, und eS komm« jeden hart an, wenn er e« vor den Augen anderer enthüllen soll. Man hat Ihnen von der törichten, unwürdigen Neigung meiner armen Schwägerin erzählt?" „Ich bin erst seit kurzer Zeit von Oldenburg nach Eutin versetzt worden " erwiderte der Inspektor, »dennoch hörte ich, daß der verstorbene Förster Eltester —" „Ein braver Mann uud pflichttreuer Beamter gewesen ist," fiel ihm Melnik in« Wort. „Wer l«ugnet da«? Immerhin müssen Sie zugeben, daß sein Sohn keine Partie für Fiäulein v. Gertrud Kauffel ist." „Er hat sich der höheren Forstkarriere gewidmet," bemerkte der Inspektor, der in dieser Beziehung toleranteren Ansichten huldigte. „Er hat es bis zum Forstgehilfen bei dem Nachfolger fein« Vater» gebracht," lachte Herr von Melnik spöttisch. „Er wird e« nie zu etwa» bringen. Wollten wir selbst über sein« Hcrkunst hinwegsehen, so müßten wir seine« Lebenswandels halber der Sache Einhalt tun." Wenn ich den Mitteilungen der alle» Köchin Klauben schenken darf, so war Frau v. Kauffel ja einverstanden —" (Fortsetzung folgt.) 3SclVßrcnbfö, Vrnktisches, Weiteres etc Den deutschen Turnern in Breslau. Des deutschen Volke? tkrakt sich regt Im Tarnerlager, froh bewegt, Und jung schlägt da sein Herz. Dem ganzen, schönen Vaterland Der Treue heil'geS Unterpfand. Hingebt voll Lust und Schmerz! Denn auch der Schmerz ist eure Pflicht, Vergeb« die Deutschen Oestreich« nicht, Von Feinden ring« bedroht. Den Notruf bör«, der schrill erklingt. Ju eure Festesfreude dringt Und endet dies« Not! Nicht Rächer könnt ihr beut schon sein; Nur iu den Treubund schwört euch ein. Der brechen will die Schmach — Die Schmach, daß binftirbl deutsche Art. Den S>nn, die Muskeln machet hart, Da« Auge bleibe wach l Die Stunde kommt, der Tag bricht an, Dann stürzt der slav'sche Größenwahn Durch deutscher Einmul Kraft, Zur Rettung ballet euch bereit. Bis sich erfüllt die große Zeit, Dle MarneStugend schafft. „Willkommen !" Stellt euch alle ein I Willkomm'ner noch die Tat wird sein, Die beimwärl« Brüder führt. Die Zukunft liegt in Gotte« Hand, Doch schuft« deutsch?« Volk und Land, Erkämpf«, wa» un» gebührt! _ Karl Pröll. Goldkörner. Nicki« ist mühsam, wa« inan gern tut. Genug gewinn«, wer eine eitle Hoffnung verliert. * Wenn du eine weise Antwort ver-langst, muß« du vernünftig fragen. _ Goethe, Pertreiben von Ameisen in Gärten Die durch ibre Emsigkeit sprichwörtlich gewordenen Ameisen können in Gärten recht lästig werden und oft erdeblichen Schaden verursachen. Man vertreibt die ungebetenen Gäste durch mit scharfriecheiiden Stoffen durchzogene Lappen von den besuchten Stellen und von ihren Nestern. Petroleum, stinkende« Teeröl. Kampfer und ähnliche Stoffe sind zu diesem Zweck verwendbar und erfüllen, an die betreffenden Stellen gebracht, fast augenblicklich ihren Zweck. Um Schuhleder vor dem Brechen zu bewahren, reibt man die Schub« oder Stiesel mit Ricinusöl febr stark ein, Man lasse alle 14 Tage die Wichse von den Stieseln init Wasser abwaschen und dann tüchtig mit Ricinu«-öl einfetten; diese« Fett nimmt am ieichlesten die Wichse wieder an. In vielen Haushaltungen wird zum Einfetten Vaseline genommen, diese macht da« Leder weich, aber sie zerfriß« da« Leder und mach« e« brechen, ebenso die meist säurebaltige Wichse. DeSbalb soll man nie in die Wichse Essig zum Glanz-ader Schwarzsärben nehmen; man gebrauche dazu einige Tropfen Kaffee oder alte» Bier. Da» Einwickeln der Butter in grüne Blätter trägt zu ihrer Erkaltung bei. Die grüne Farbe ist am geeignetsten, den Lichtstrahlen ihre schädliche Wirkung zu nehmen. Darum sind auch Butterdosen au« grünem GlaS denen au« weißem vorzuziehen. Reinigen de« Bl echgeschirr«. Blechgeschirre werden mit reinem heißen Sodawasser abgewaschen und immer sorgfältig getrocknet, um Rostanfatz zu vermeiden. Sand ist auch hier auSge-schlosst». Schmutziger Marmor, tvelcher durch Wein- und Wasserflecke unan-sehnlich geworden ist, läßt sich nach der „Werkstatt* durch Aufpolieren mit pulverisierter Zinnasche wieder glänzend machen. ZurReinigungvergoldeter Bilderrahmen usw. fcarf man nach der „Werkstatt" nur reines Wasser mittelst eine» weichen Pinsel« oder Schwämme« anwenden und den Schmutz nur durch sanfte« Ausdrücken entfernen. Diese imitierte Vergoldung ist gewöhnlich mit einem Schellack oder Harzfirnt« überzogen, welcher von Seifenwasser-, Soda-, Pottasche-, oder Boraxauflösunge», Spiritus usw. zerstört wird. Mit dem Wegreiben dieleS FirniSüberzuge» verschwindet auch da» unendlich dünne darunterliegende Gold-oder Silberblatt. Der Schaum der Fleisch« brühe, welcher entsteht, wenn die Brühe in» Kochen kommt, wird ge-wöhnlich, da er sür Schmutz angesehen wird, abgeschöpft. Die» sollte aber nicht geschehen, denn e« ist Eiweiß, welche» erst in der Flüffigkei« gelöst wurde, durch die steigende Wärme aber nachträglich ausschied. Namentlich wenn da» Fleisch mi« kaltem Wasser zugesetzt wird, enthält eS. wenn e» in« Sieden kommt, viel gelöste» wertvolles Eiweiß und bilde« viel Schaum. Letzterer verschwinde« bald, wenn man ihn nach seinein Entstehen unter die Brübe verrührt. Wird die Suppe auch nicht so ganz klar, als wenn ma" da« Eiweiß abschöpft, fo ist sie dafür aber eine umso nahrhaftere. AuS Kroatien. „Vater, was ist da», der BanuS?" — „Paß auf! Wenn ein Mensch daherkommt, den jeder anspuckt, das ist der BanuS,' Ei«! Danaergeschenk. „WaS ha« der Bankier Goldstein seiner Tochter zur Hochzeit geschenkt?" — „Sin Automobil." — „Und wo bat da» Paar die Flitterwochen zugebracht?" — „Im Spital!" Gute Praxi« Fremder: „Kann in dem kleinen Nest denn ein Ehirurg bestehen?" — Wirt: „DöS will i' moana! Im Sommer i» a große Kirchweih und im Herbst san die Treibjagd«. * Perfekte Ausrüstung. »Ihre AutomobilauSrüftung ist geradezu gran> dio«!" — „Jawohl! Aber Sie müssen erst «rissen, sogar einen Pfarrer habe ich mit für die Ueberfahrenen." Nummer 70 Was der diesjährigen Sedan>elprache wurde dos gesamte Gebiet der anigetauchten Fragen und Wünsche erörtert und hiebei völlige Uebereinstimmung erzielt. Unter anderm wurde hiebei die Berechtigung des Wunsches einer Vertretung C i l l i s in der Haupt-ltitung anerkannt, umso mehr da die /itadt bis in die letzte Zeit eine solche Vertretung immer innehatte. Große Begeisterung erzeugte ein Finanzplan, dessen Erörterung durch die Hauptversammlung hier nicht vorgegriffen werden soll, der es der Südmark ermöglichen würde, den wirtschaftlichen Ltampf mit zroßen Geldmitteln aufzunehmen. sich so viele Frauen am Rohen und Gemeinen be-tkiligen und der vielgeprießenen weiblichen Scham-hasngkeil ferne stehen; voriges Jahr im Sommer besuchte mich ein Freund und sagte mir, ich mochte mir doch als Kritiker ein neues Stück ansehen, daS eben im Voltstheater gegeben werde und das eine neue Richtung verfolge, mit der er aber durchaus ll.chl einverstanden sei. Ich ging also, hätte eS aber nicht für möglich gehalten, daß eine solche Menge von Mist, Schweinerei und liesst«: Gemeinheit auf die Bühne kommen könnte. Ich bin durchaus nicht vriide und mache auch manchmal einen sogenannten schlechten Witz, aber das, was ich dort gesehen habe, wäre selbst in einer Gesellschaft der ordinärsten Menschen zu arg gewesen, so gemein ging es da zu und das Publikum bestand zu zwei Dritteln aus Frauen und Mädchen, nicht vielleicht nur ans leichten Frauenzimmern, obschon ihrer wohl auch darunter waren, sondern ans Frauen der sogenannten gebil-dcieii Stände; Herreit waren nicht viele, es war ihnen doch zu schweinisch. Wenn eine Schwurgerichtsverhandlung stattfindet, in welcher über Schändung, Ehebruch, iiindesmord, Untreue und ähnliche Sittlichkeitsverbrechen verhandelt wird, dann kann man sicher fein, daß der größte Teil der Plätze von Frauen besetzt ist, nnd wenn die Verhandlung zur Schilderung von Szenen führt, bei denen der Präsident die Sitzuug als geheim er-klären muß, dann verlassen die paar anwesenden Herren sofort den Saal, die Frauen müssen aber wiederholt dazu aufgefordert oder schließlich mit Gewalt aus dem Saale entfernt werden. Se«tfche Wacht von der bürgert. Schützengesellschast. Dem an daS k. k. Landesverteidigungsministerium ge-richteten Ansuchen um kostenlose Ueberlassung von Gewehre» und Schießbedars ward in entgegenkam-mender Weise entsprochen, und zwar wurden der Schützengesellschast zwei Männlicher Gewehre sowie 1000 Patronen kostenlos überlassen. Nicht genug an dem machte daS Ministerium überdies für das Festschießen der Eillier Schützengesellschast noch eine Spende von 100 K, was in den beteiligten Kreisen freudigst aufgenommen wurde. Bürgerliche Schützengesellschaft. Sonn-tag. den 80. August findet ein B e st s ch i e ß e n statt. Zahlreiche Beteiligung erwünscht. Der Bolksfestausschuß ersucht alle jene, welche an ihn Forterungenzu stellen haben, diese dem Kassier Herrn August de Toma spätestens bis 4. September, behufs Begleichung bekannt zu geben, da fpäter einlangende Rechnungen, infolge der Auf-lösung deS Festausschusses, nicht mehr Berücksichtigung finden können. Bom Steueramt. Der Steuerverwalter Herr Mathias Wondraschek in Cilli ist in de» Ruhestand getreten Bom Forstdienste. Der Ackerbauminister hat den Foritassistenien Otto Pitriczek zum Forst-und i omüuenverwalter ernannt. Bom Finanzdienste. Der Oberausseher Thomas Sch sichrer wurde von Cilli nach Rietz versetzt. Dom Postdienste. Zm Postoffizia»ten»atus rückten vor: Franz Londero in Cilli und Franz Fischer in Marburg; im Pono fizianlinnenslaius rückten vor.' Marie Vadnal in Rann. Kleme»tine v. P r a ck in Marburg und Ella Hofmann in Wmdijch'Grar. Begnadigung. Unter den vom Kaiser Amnestierten befindet sich auch Herr Fleischermeister Anton I a n £ i ( in Tüchern, welchem die über ihn wegen versuchter Bestechung eines Beamten der Be-zirkshauplmanii cha't verhängte Freihlitsstrase gnaden-halber nachgesehen wurde. Unfall. Freitag, den 28. ds. mittags ging ver Siadlamtssekretär Herr Hans Blechinge r aus dem Amte kommend duich die Rathausstraße. Beim Ferjen'schtn Hause wurde er von einem Rad-fahrer, der, ohne ein Glockenzeichen zu geben, von rückwärts kam, angefahren und mit großer Wucht zu Boden geschleudert. Herr B l e ch i» g e r, welcher mehrsache «oniusioneu an beiden Armen davontrug, vermochte es jedoch, sich zn erheben und mit Hilfe der Sicherheitswache den Namen des Radsahrers sicherzustellen, gegen welchen die Straiamtshandlung nun bereits :m Zug« ist. Schadenfeuer. Am Donnerstag, um die 7 Abendstunde geriet in Sachsenseld das Haus des Tischlermeisters Koceli in Brand. An der Brand-stätte erschienen die Feuerwehren von Sachsenfeld, Arndors und Heilenstein, sowie ein unter dem Be» fehle des Steigerzugssührer-Stellvertreters Joses Jicha stehender Löschzug der Eillier Freiwilligen Steht in der Zeitung eine recht unanständige Geschichte, dann wird sie von unseren Frauen gewiß gelesen und eisrig gelesen, und diese Freude am Skandalösen ist ein recht bedenkliches Zeichen unserer Zeit und wir wollen nur wünschen, daß die Scham-hastigkeit, diese schöne Tugend der deutschen Frau, erhalten und sie von Frivolität verschont bleibe. Ich kann die Frauen nur versichern, daß der Mann eine srivole Frau nicht zn schätzen vermag und sie ganz gewiß nie heiraten lvird. Da war ich dieser Tage in einer Landstadt. Der Staub lag zollhoch aus der Straße; ich begegnete einigen den besseren Ständen ungehörigen Frauen mit Schleppkleidern; sie gingen zum Bahnhof, trugen Schirm und Tasche und ließen das Kleid nachschleppen. War das eine Staubwolke, in der die Frauen gingen, kaum waren sie zu sehen; was sür Unrat, Koth nnd ich bitte das Wort zu entschuldigen, aber eS ist wahr, was sür Dreck mag sich an diesen Kleidern angesetzt haben; wie schmutzig mögen Strümpse, Unterkleider, Hemd und Leib geworden sein, aber die Frauen trugen Schleppkleider, weil „es Mode ist". Und mag eine Mode noch so unsinnig, ungc-fund, häßlich und abscheulich sein, unsere Frauen tragen sich doch so, weil es eben Mode ist, und keine hat den Mnt, sich ein hübscheres und prak-tischeres «leid anzuschaffen, wenn es nicht der Mode entspricht. Ist das nicht ein trauriges Zeichen unserer Zeit? und sollten sich nicht doch einige Vorurteils-freie Frauen zusammen tu», um gegen die Launen und Torheiten der Mode aufzutreten. In hundert Jahren, wo ein freies Geschlecht bestehen wird, «rette 3 Feuerwehr Das Wohnhaus brannte nieder, dagegen konnte dem Weiterreisen deS FeuerS auf die Wirtschaftsgebäude Einhalt getan werden. Schwunghast betriebene Felddieb, stähle. Heut« nachts wurden in der Nähe GaberjeS mehrere Leute von Organen der Wach- und Schließ-anftalt beim Diebstahl von Feldfrüchten auf handhafter Tat betreten und nach erfolgter Anzeige durch die Gendarmerie dem Kreisgerichte eingeliefert. Die Leute trugen ganze Säcke Kartoffeln davon. Auf dem Schlachtfelde der Arbeit geblieben. Bei dem am 25. um 1 Uhr 50 Minuten vom «gramer Tüdbahnhofe nach Steinbrück abgehenden Persouenzug ereignete sich ein Unsall, dem der Schaffner Ignaz Osvaldic zum Opfer fieL Als der Zug eben die Brücke bei ZapreSic passierte, begab sich Osvaldic aus dem Trittbrett des Waggons von einem Abteil in das andere, stieß dabei an das seitliche Eisengeländer der Brücke und kam dadurch so unglücklich zu Fall, daß er unter die Räder geriet. Beide Beine wurden ihm förmlich vom Leibe getrennt. Er blieb bewußtlos auf der Brücke liegen, bis ihn Arbeiter im Blute liegend fanden. Nach kurzer Zeit gab der Unglückliche seinen lHeist aus. Osvaldic war verheiratet und Vater von vier unversorgten Kindern. Der Riesen - Kinematograph „The Royal wonder Bio". Aus der Festwiese ist ein «inemaiograph von stattliche» Abmessungen — das Theaterzelt saß, 2000 Personen — zur Auf. stellung gelangt Mit den Borstellungen ward gestern Freitag begonnen. Ueber das Unternehmen lesen wir in einem Berichte der „Laibacher Zeitung : „Der Riejen-Kinemaiogroph .The Royal Wonder Bio' in der Laiiermannsallee haue vorgestern abends an-läßlich seiner Eröffnungsvorstellung ein nahezu aus-verkaufteS Theaterzelt. Der imposante Zuschauerraum ist mit aller Bequemlichkeit ausgestaltet: namentlich ist auch tür gute Ventilation und Beleuchtung Vor-sorge getioffr». Das überaus reichhaltige Programm wurde in zweieinhalbstündiger Dauer in der tadel-losesten Weise absolvier« und fand lebhaften Anklang, der sich in wiederholten Beifallskundgebungen Raum brach. Schon mit der ersten äußerst instruktiven Bilderreihe .Eine Reise von Paris über Marseille »ach Italien' mit den piächtigen Straßenperspektiven und herrlichen Landichaftsprojektionen, der Besteigung des lavaspeienden Vesuvs und den Karnevalssesten von Nizza und Venedig waren die Zuschauer ge» wonnc». Die Varivtv Tricks .Die dressierten Hunde', der .Zauderiack', ganz besonders aber die tragikomische SchreckenSgeschichte vom .durch-gegangenen Pferd" zeitigten lebhaste Lachsalven. —-Die Sitdstäche ist von anschnlichec Grüße, die Bilder sind plastisch klar und flimmersrei, die Quantität des Gebotenen unzweiselhast zu'rieden stell end. die Gruppierung anregend und wechselreich. Besonders prächtig machen sich die zahlreichen Farbenprojektionen. Pflichtvergessenheit der Gemeinde Umgebung Cilli. Die Unzufriedenheit über die wemeindewirischaft in der Gemeinde Umgebung Cilli wird man nicht begreifen können, wie konnten sich unsere Frauen so tyrannisieren lassen nird Kleider tragen, die häßlich, nngesnnd, mitunter geradezu unsinnig find, bloß weil es Mode ist. Es wäre gewiß nur z»m Besten unserer Frauen, wGn sie diese Anregungen beherzigen und für deren Verbreitung Sorge tragen würden; eS tut uot, daß bei unseren Frauen in gar mancher Beziehung eine Aenderung ihrer Anficht eintrete; taufend nnd taufend Toaste wurden zum Lobe unserer Frauen ausgebracht und auch ich habe ihrer ein paar Dutzend gesprochen und es dars vielleicht auch einmal ein ernstes Wort des Tadels vorgebracht werden. Hätte ich diesem Aufsatze als Aufschrift die Worte gegeben: „Unseren Frauen zur Beachtung", so hätte sicher keine diese Plauderei gelesen; so habe ich aber geschrieben „Nur sür Herren. Frauen sollen das nicht lesen" und da kann mit aller Bestimmtheit behauptet werden, daß keine Frau, die diese Aufschrift sieht, den Artikel ungeleseu auf die Seite geben sondern gewiß lesen wird und das war der Zweck dieser Zeile». Ich aber denke mir. sicher ist sicher, und so werde ich morgen den Briefträger abpassen, die Post übernehmen und die Zeining gleich aus die Seite geben, und wenn mich meine Frau nach ihr sragen wird, werde ich sagen, die Zeitung sei nicht gekommen nnd wahrscheinlich konfisziert worden. Prag, für Böhmens Frauen. Karl Hellmut. ©fit« 4 Deutsche Wacht Nummer 70 ist eine allgemeine. Wer da glauben sollte, daß nur die deutschen Steuerträger allein über die in der Gemeindeverwaltung herrrjchende Schlamperei und Protektionswirtschast empört sind, der täuscht sich arg. Wer mit der Landbevölkerung in Fühlung steht, der hat Gelegenheit, die schärsste Kritik über die Un-fähigkeit dieser Gemeindevertretung zu hören. Daß diese unfähigen Gemeindevertreter nicht imstande sind, größere Ausgaben zu erfüllen, wollen wir noch ent-schuldigen, daß sie aber aktuelle Angelegenheiten, die im eminenten Interesse der Bevölkerung gelegen sind, von deren raschen Durchführung die Gesundheit und das Wohl derselben abhängt, wie zum Beispiel die Einführung der Wasserleitung, verschleppen, sich damit gar nicht besassen, das ist geradezu ein Verbrechen an dem gesunden Meiifchenverstand, ein Verbrechen an der Menschheit. Der Gemeinde Um» gebung Cilli ist ja ihre Ausgabe ohnehin durch die Intelligenz, durch den Unternehmungsgeist der Stadt Cilli außerordentlich leicht gemacht. Die Gemeinde-Vertreter der Gemeinde Umgebung Cilli brauchen nur die städtischen Einrichtungen der Stadt Cilli ihrer Gemeinde dienstbar machen; mehr wird von ihnen nicht verlangt. Es scheint aber, daß ihre Fähigkeiten nicht einmal soweit reichen. Die Wafje»verhälln!sse sind in der Gemeinde Umgebung Cilli die denkbar schlechtesten. Die natürliche Folge davon sind die vielen epidemischen Krankheiten. Trotz dieser unleug-baren Tatsachen hat d'efe unfähige Gemeindevertretung in Angelegenbeit der Einführung der Wasserleitung bis heute noch nichts entschieden. Die Bewohner befinden sich daher in einer begreiflichen Aufregung und fürchten, da; die Stadt Cilli noch in diesem Winter mit gesundem Wasser versorgt während in der Gemeinde Umgebung CtUi kein Tropfen zu bekommen sein wird. Die Bewohner werden sich wahrscheinlich weiter fretten müssen, ihre Gesundheit soll weiter einer großen Gefahr ausgesetzt werden; dafür wird aber weiter slavisiert und daS Geld im überflüssigen Bau des Gemeindehauses in Gaberje zum Fenster hinausgeworfen. Daß eine fo leichtsinnige und pflichtvergessene Verwaltung unter der gesamten Bevölkerung den größten Unmut, die tiefgehendste Empörung hervorrufen muß, das bedarf doch gewiß keiner weiteren Erläuterung. Solche Zustände sind nur in einer Gemeinde möglich in deren Vertretung Leute sitzen, die selbst ein schlechtes Bei-spiel geben. Man braucht nur an den Gcmeindcver-tret er Radej zu denken. Dieser besitzt am Rann die sogenannte Wanzenburg. ein ehemaliger Sau-und Pserdestall Dieser Saustall ist heute »in Zins Haus, in welchem Menschen unter den scheußlichsten Verhältnissen leben. Die Wohnräume sind menschenunwürdige Löcher, dumpfe, ungesunde Räume, die auf hölzernen, gemeingefährlichen Stiegen zu erklettern sind. AlleS starrt von Schmutz und Unreinlichkeit. Das Unglaublichste von gewissenloser Schlamperei bildet die Abortanlage. Diese befindet sich im Freien, am Südend« dieses SaustalleS und ist nur über den Hof er eichbar. Selbstverständlich wird durch diese Anlag« die Lust weit und breit verpestet. Dieser Seuchenherd wird von Menschen bewohnt, von der Behörde geduldct! Der Besitzer ist der GemeindeauSschuß Radej der Gemeinde Umgebung Cilli. Das erklärt alle»! Wo anders würde die gesamte Gemeindevertretung, die solche Verbrechen an der Menschheit begeht, samt dem Be-zirkshauplmann, der solches duldet, exemplarisch be-straft werden. In dem Hause dieses würdigen G»-meind«vertrettrS der Gemeinde Umgebung Cilli, in welchem derselbe ein Gasthaus betreibt, ist weiierS ein großer Teil der bei der Cillier Wasserleitung beschäftigten Kroaten untergebracht. In kleinen Löchern sind mehrere Dutzend Kroaten zusammen-gepfercht. Solche ungesetzliche Zustände spielen sich im Hause eines Gemeindevertrcters der Gemeinde Umgebung Cilli ab. ohne daß sich die Gemeinde oder die politische Behörde darum kümmert Auch in Angelegenheit deS strittigen Weges hat die Ge-meinde Umgebung Cilli der protestierenden Partei bis heute noch keine schriftliche Entscheidung zu-kommen lassen. Herr G u s s e n b a u e r, der der Gemeinde ausdrücklich erklärte, unler Eid seine Angabe» zu bestätigen, wurde noch immer nicht zur Einvernahme und zur EideSablegung vorgeladen. Diese Zustände werfen ein eigentümliches Licht au' die Rechtsverhältnisse, die in der G.meinde U»ge-düng Cilli herrschen. Zweifellos hat diese Gemeinde-Vertretung nicht den guten Willen, hier Ordnung zu schassen Der Gemeindevcrtreter Radej der Gemeinde Umgebung Cilli erfreut sich auch weiterhin der besonderen Protektion; er kann auch weiterhin der Tanitätspolizei, der Baubehörde, der Bezirks-hauplmannfchaft ein Schnippchen schlagen: Dafür ist er ja Gemeindevertreter. Unter solche» Umständen ist die Unzufriedenheit die gegen diese Vertretung allseitig zum Ausdruck gelangt, vollauj berechtigt und der Wunsch der Bevölkerung nach einer Aenderung und Besserung dieser schauderhasten Zu-stünde verständlich. Das Urteil der Steuerträger ist dies: ES muß anders werden! Früchte pervakischer Verhetzung. In der „Domovina" wird in der letzten Blattfolge den Deutschen CilliS in pathetischer Weise der Kampf biS aufs Messer angekündigt und am Rann wird diese Heilsbotschaft deS Hetzblattes von h«iß-blutigen, hirnverbrannten Jünglingen gleich in die Tat umzusetzen versucht. Wie unS mitgeteilt wird, solle» am Rann wohnhafte slovenifche Ladisbubusfe eine Ranner Familie, die aus ihrem Deutschtum nie ein Hehl gemacht hat, mit dem Erstechen be-droht haben. Die Anzeige ist bereits erstatte« worden. Das Martyrium deutscher Minder-heiten. Welchen Bedrohungen deutsche, ins flove-nische Sprachgebiet versprengte Ansiedler ausgesetzt sind, ersieht man aus einem Berichte des „Rarod" vom 22. ds. Dort heißt «s an einer für die Roheit der flovenifche» Zeitungsschreiberei bezeichnenden Stelle: „ES fehlte nicht viel so hälie T. K. (bet Name des Deutschen) wieder einmal die flovenische Faust aus seinem deutschtümlerischen Kürbis (Kops) zu spüren bekommen." Und die Laidacher Staatsanwaltschaft voller Huld -• Sieht auch dieies mit Geduld. Das Verlangen nach deutscher Schul-bildung. In Remfchnik im Mahrenberger Bezirk ist die OrtSbcwohnerschaft um Anstellung eines deutschen Oberlehrers bittlich geworden. Zugleich hat der GemeindeauSschuß dem ^andesschulrate die Bitte unterbreiiet. in der zweite» Klasse der dortigen Volksschule die deutsche Sprache als Unterrichts-spräche einzuführen In pervakischen Kreisen arbeitet man fieberhaft daran, die Erfüllung dieser Wünsche der Bevö.kerung zu Hinlertreiben Ansichtskarten mit dem „Deutschen Hause" finden unter den Slovenen außerordentlich Anwert und reißenden Absatz. Bon der slovenischen Druckerei wurde nun schon die zweite Ansichtskarte mit dem Deutschen Hause in den Handel gebracht, die den Verlag verschämt mit den zwei Anfangsbuchstaben Z. T. (Zvezna Tiskarna) andeutet. Neue Bucherscheinung. Soeben ist der zweite Band der Zugendschrisien von Emma R n i ß - W r a d a t s ch „Plauderstündchen" :r-schienen. Derselbe erfreut sich noch hübscherer Illustrationen und reicheren Inhaltes, als der erste Band: „I ni Kinder stüdche »>". Wir finden unter der Erzählung zwei Märchen, von welchen die Goldgräber originell und belustigend. Groß uud Klein ergötze» n erden, dann die wahre Ge-schichte eines intelligenten treuen HundeS. dessen Anhänglichkeit nicht schöner und rührender gedacht werden kann, die LebenSschicksale eines von Zi-geunern geraubten KindeS finden wir wunderbar und ergreifend in der Erzählung .Pia" dargestellt und tiefes Herzleid erfaßt unS, wenn wir daS harte Los Modesta'S in der „Stiefmutter- lesen. Drei weitere fchöne Erzählungen sind noch der Straßengeiger, Heimgekehrt und daS eitle S ch w e st e r l e i n. So hat denn die Ber-sasserin wieder gesorgt, der lieben Jugend Freude und Unterhaltung zu bringen und gewiß wird de-selbe ihr dafür Dank wissen und recht eifrig an dem neu erschienenen Buche sich ergötzen. Keine Unterrichtsreise alpenländischer Abgeordneter. Aus Salzburg wird der „Deutschnat. Korrespondenz" geschrieben: Gegenüber anderen Blättcrmeldungen ist in den Kreisen der alpenländische» Abgeordneten von einer Unterricht»' reise dieser nach Böhme» nichts bekannt. Die Nach-richt dürste aus die Zu sammenknnft alpen-ländischer Abgeordneter am 20. September zurückzuführen sein, doch findet diese in Graz au» läßlich der Eröffnung der HandwerkerauSstellung statt. Undeutsches aus Obersteiermark. I» der rein deutsche» S ad« Lnittelseld befindet sich ei» Studentenheim, dessen Inhaber und Leiter I. Roschker alljährlich zu Beginn des Schuljahres an Familien Schreibe» ausschicki, in welchen er diese ersucht, seine Anstalt für die Unterbringung der Kiuder zu wühlen. Deutsche Eltern werde» nun darauf bedacht sein, daß ihr Kind, wenn auch fern der Familie doch deutsch erzöge» wird. Diese Gewähr können sie aber kaum bei einer Anstalt finde», die zum Berkehr mit Teutsche» Brieshüllen verwendet auf denen sich der Aufdruck „Studentenheim Kuittclseld (Obersteiermark) und darunter .Onvittu di »tu-denti a knittell'elü, Stiria sup.* befindet. Es ist geradezu schmachvoll wenn Deutsche in deutschen Orten aus reinem GefchäfiSgeize derart unserm Gegnern entgegenkommen Der Vater des Schutzvereinsgedankens. Unter den zehn neuen Wehrschatzmarkeo deS Deutschen SchulvereineS befindet sich auch eme mit dem Bilde deS Kurate» F. X Millerer und der Ausschcifl: ..Der Biter deS SchutzveinSgedankenS". Die große» Verdienste, die sich Jiurat Miiterer um die Lache unseres Volkes an der Sprachgrenze er-worden hat, sind der Anerkennung aller Deutsch-bewußte» wert Kural Minerer wurde im Zahn 1824 zu Laurein im Ronsderg, einer deutsches Sprachinsel SüdlirolS, geboren, studierte in Merao und Trient und empfing daselbst im Jahre 1830 die Priesterweihe Po» da an wiikte er segensreich als Kooperator und Kurat in ProveiS, in nächster Nähe seines Geburtsortes. Neben der schöben gochi-schen Kirche in ProveiS schuf er zum Schutz« des bedrängten Deutschtums Lpitzenklöppelschulen in Proveis und Luter», eine Korbflechischule in ProveiS, und eine landwirtschastliche Genossenschaft der vier deutschen Gemeinden deS NonSbergeS. suchte ader auch den deutschen Fremdenverkehr in seinem Wir-kungSgebieie zu heben und strebte «ine Straßenver-bindung mit dem übrige» deutschen Südtirol an. Er starb am ü. November 1899 Durch seine multer-giltigen Schöpfungen hat er sich nicht nur ei» unver-gänzliches Verdienst um die Erhaltung des Teutsch-tums in Südtirol erworber, sondern auch den Air-stoß zur Gründung deS Deutschen Schulvereiries gegeben. Sein Bild ziert auch die Kanzlei des Vereines. Eine Ehrengabe für jedes steirisch« Haus. Auf Veranlassung deS Landesverbandes für Fremdenverkehr in Steiermark erscheint in den nächste» Tagen eine Sondernummer über Steiermark der rühmlichst bekannten illustrierten Zeitschrift „Moderne Kunst" in Berlin. Bei der großen Verbreitung der „Modernen Kunst und dem hohen Ansehen. daS sie dank ihrer vornehmen, musterhasten Ausstattung genießt, ist ein solches Sonderheft, das vorwiegend unsere fchöne Heimat in Wor« und Bild unler Mi«-Wirkung der bekannteste» und namhaftesten Schrift-steller uud Künstler berücksichtigen wird, für die Hebung unseres Fremdenverkehres von außerordent-licher Bedeutung. Weite Kreise in alle» Ländern werde» dadurch i» vornehmster Art auf SteiermarkS landschastliche Schönheiten und Reize, die in sardeu-prächtigen Bildern gezeigt werden, aufmerksam gemacht. Unsere Zteiermarkrückl dadurch irr den Vordergrund der allgemeinen Beachtung und mehr denn je wird sich die Ausmerksanikei! der reisenden und erholungsuchenden Gesellschaftsklassen unserem Lande zuwenden. Eet Reklamewert wird noch dadurch erhöht, daß die Sondernummer an eiwa 70» der bedeutendsten Zei-iungen im In- und Auslande verschickt und in der selben besprochen werden wird. Der LandeSverbarrd für Fremdenverkehr in Steiermark. Graz, Haup!-platz 3, hat auch eine große Auflage für die heim scher, Kreise gesichert und ersucht daher alle jene, denen unser engeres Heimalland ans Herz gewach'e» ist, sich an der Abnahme der Lteiermarknuiruiler zahlreich zu beteilige». Der Preis für das Ltück beträgt 72 Heller mit Postzuseirdung 92 Heller. Neues Postamt. Am l. September 1906 wird in der Ortschaft Dobova (politischer Bezirk Rann) ein k k Postamt u>it der Benennung Dsbova (laxfeld 890. Taxquadrat 5028, Entfernung wie sür Raun) in Wirksamkeit treten, welches sich mit de» Gefamlpostdienste einschließlich deS Postsparkassen-dienstr» zu besassen hat Dieses Postamt erhält den auf der Eifenbahnroute Sleinbrück—Agram verkehrenden Zügen Rr. 501, 5(>2, 503 und 5>.»4 mit der Haltestelle Dobova dur ch täglich dreimalig« Bolea-gänge die Verbindung. Dem Befttlldtzirke dei nenen Postamtes we»d«n aus dem Bestellbezirke des Post-und Telegraphenamtes in Raun die Ortlchaften, de-ziehungSweife die Ortsbestandteile Brückt, Gaberje. Klein und Groß Obresch, Dobova, Lotsch, Michalovitz, Riegelsdors, Pestac. Sela, ZereSlanz, Kapellen, Po-doine, Radkovetz und Berhje zugewiesen. Hievon h« der Ort Dobova den Postorl (OrtSbestellbezirk) z» bilden, während die übrigen Orte zum Außenbezirke gehören. Von den letzteren wird lür die Orte Miha-lovetz. Lotich, Riegelsdors, Groß Odrelch. Rlrin-Lbrelch, Podvine, Kopien, Gaberje, Sela und Vrückl der Laudbriefträgei dienst beim Postamtc Dobova «ia-geführt und wird d« en Begehung durch diese wöchentlich sechsmal (a» allen Wochen lagen) ftiNtzusiudk« habe». Windisch-Feistritz. (Leicheadegängni«. — Politischer Amtstag. — Von Her deutschen Schule.) Mittwoch nachmittags wurde Herr Franz Krempusch, k k. SleueramlSdienn, unter überaus zahlreicher Beteiligung zu Grade ze- SLsmer 70 «zm. Krempusch, der erst vor einigen Monaten » feine woblverdienie Pensionieiung angesucht hatte, lii jedoch noch nicht erfolgte, diente bereits 39 Jahre, nd zwar über 20 Jahre ununterbrochen in ZLindisch-Wris. Der Verblichene war ein treuer verläßlicher lieiiir de« Staates, ein in den Kreisen der Bevöl-dnwz beliebter Mann und ein treuer Anhänger iiidir Schutzvereine. Möge er in Frieden ruhen! — kmnerslag, den 3. September findet im Rathause kr nächste politische Amtstag statt. — Die feierliche Kimng der neuen deutschen Schule, die als ein erbau dasteht und vom Baumeister Friedringer «t Marburg erbaut wurde, ist für den 19. und iv. September in Aussicht gestellt. Die nähere Fest» itumz wird in einigen Tagen bekannt gegeben tofcn. Hagelwetter und Blitzschlag. In den lwchanen Buchdorf, St. Gertraud und Pounclsch KVindischgra; wurden durch den Hagen die heurige Cbnrriitc und der Buchweizen schwer beschädigt, teil 35 Jahren haben die Leute keinen solchen schlag erlebt. Der Blitz schlug in W. Graz in die Ärische VeiturtgJ beim Hause Hans Krammer ein, ch ein Stück Mauer heraus und beschädigte die kruita im Hofe ohne zu zünden Mndischgraz. (Leichenbegängnis.) b iieiidtag wurde der im 07 Lebensjahre ver-ricie Notar Herr Dr. Johann Tom'chegg. Alt-Prmeister von Windischgraz, beerdigt. Äranz-mit» widmeten die Stadtgemeinde, der Deutsche chilvcrein die Sparkasse, der hiesige Männer-»Werein, die Südbahnliedertasel Marburg, die Feuerwehr, das Kaiizleipersonal, sowie zahl-ichl Private. Der Männer^esangverein .Eintracht" Llagensurt widmete statt einer Kranzspende E K km Deutschen Schulverein Nach dem Be-f£in:e versammelten sich die Vereine und Trauer-lisl! im Hotel Lobe. Bürgermeister Jng H. Pototsch-; widmete dem Dahingeschiedenen ergreisende drle und forderte die Anwesenden aus, stetS im kl« des Verschiedenen für Deutschtum und Fort-jmi eirizustehen. Herr Dr. Conden, Obmannstell waer des Deutschen Schulvereines, hob rühmend it unentwegte Tätigkeit des Verstorbenen sür sein nr-cheft ZZolk hervor und schloß mit dem Gelöbnis, jsrii Dr. Tomschegg in treuem Gedächtnisse zu xchrnr. Warnung vor Auswanderung nach W«. Der Mangel an Arbeitskräften, welcher t w Chile kurz nach der Erdbebenkatastrophe M!)>« gemacht hatte, wurde durch die verstärkte fcwnberung in kurzer Zeit behoben Außerdem Iniu es die im zweiten Semester des Jahres ■BJi aufgebrochene wirtschaftliche Krisis mit sich, Mi ilrdeiter nicht nur nicht gesucht, sondern massen» Ml entlassen wurden. I» Konsequenz dessen sind M räch der Erdbebenkatastrophe beträchtlich ge-Mzwm Löhne wieder bedeutend gefallen, während «t(KTung deS Ledensunterhalt.S stetig zunimmt Im die Preise der Lebensmittel eine noch nie Hkmtjcr.e Höhe erreicht haben. Unter diesen Milden ist eS begreiflich, da>, die Mehrzahl der Ibiailderer. welche im Laufe des JahreS 1907 MNe «»getrogen find, nach kurzem Aufenthalte Wlj-lijl das Land wieder Verlasjen haben. DaS Mvüalionßwesen liegt fast ausschließlich in M&n tw» Konzessionären, von denen jedoch viele M« Lerpstichtungen nicht nachgekommen sind, so Bkj sich die chilenische Regierung veranlaßt sah, die ihdig&e mit ihnen zu lösen und ihnen die M»wan<» und die Ländereien zu entziehen. Der «in» der chilenischen Regierung mit einem ita-Mmten ÄuSwanderungsagenten abgeschlossene Ber-Mlt wonach sich dieser Ägent verpflichtet hätte. WM liinwanderer nach Ehile zu bringen, besteht 1*4 aufrecht und soll schon demnächt die erste Wk>ili«z dieler Einwaiiderer anlangen. Unter de» Hpiiheiteu Umständen muß derzeit von der Aus Wweimig »ach Chile entschieden abgeraten werden, Wa Unterschied, ob es sich um Arbeiter oder um Wachen handelt. _ I Zageönenigkeiten. I Deutsch-Amerika für Zeppelin. Die Bpfenm£ für Zeppelin nnd sein Werk hat vor Bpsni Wasser nicht Halt gemacht. Auch in M neuen Welt leben Deutsche, die sür die uatio-Mit Zache ttwaS übrig haben. Die von der ■»•Dörfer TtaatSzeitting" eingeleitete Samm-für den Zeppelin-FondS ergab schon am Md. % die hübsche Summe von 521 Pfund Ää*j, daS sind 12.504 Kronen. I Unsere Freunde, die Italiener. Wie Mo cm» Bpzcn meldet, hielten italienische deutsche Zvackt Truppen in Luserna nahe der österreichischen Grenze Uebungen ab. Hiebei hatten die Italiener die Freundlichkeit, einige scharfe Schüsse herüber-zuschicken. Die österreichische Grenzmannschaft suchte sofort Deckung. Es wurden noch mehrere scharfe Schüsse herüber abgegeben und später sechs scharfe Geschosse gesunden. - Henchtslaat. Dr. Hofmokl abermals — verurteilt. Dr. Siegmnnd Hosmokl, ein guter Bekannter der Eillier, der anläßlich des im Bormonat statt-gehabten Prozesses Beith von einem Erkenntnis-senate unter dem Borsitze des OLGR. Dr. Fretherrn von Distler zu einer Geldstrafe verurteilt wurde nnd der auch bei dem Schwnrgerichtsprozefse Friedinann-Schönthoner in E i l l i wegen allzu „schneidige» Auftretens" seiner „Sammlung" eine Geldstrafe hinzuzufügen hatte, hatte sich abermals vor dem Richter des Bezirksgerichtes Josesstadt Sekretär Dr. Hellmer wegen beleidigender Bemerkungen zu verantworten, die er als Verteidiger gemacht hatte. Am 4. Mai fand nämlich bei dem-selben Gerichte eine EhrenbeleidigungSverhandluttg statt, bei welcher der Richter Sekretär Doktor v. Nagel einen Ausgleich anregte, wobei er betonte, daß die Parteien, Mitglieder des Verbandes der staatlichen Vertragsbeamten, gegenseitig dieselbe Verbalinjurie, nämlich „Mistvieh", inkriminieren. Hiebei machte Dr Hosmokl den Zwischenruf, der Gegner verdiene die Bezeichnung „M i st u i e h". Weiter erklärte er, dies aufrecht-zu halten und sagte in seiner Verteidigungsrede: „Wenn jemand den Mut hat, so was zu klagen, verdient er nichts anderes als ..Pfui Teufel." Der hievon bettoffene Beamte Robert Huber inkriini-nierte diese drei Redewendungen nnd am 24. d. M. fand die Verhandlung statt. Dr. Hosmokl be-hauptete, seine Worte hätte» nicht ganz so ge-klungen, allein der Advdkattirskandidat Dr. Wah» ringcr, damals Bertreter HuberS, bestätigte den vollen Inhalt der Klage. Daraufhin erklärte Dr. Hosmokl, es sei diese Aussage mit Reserve entgegenzunehmen, weil Doktor Wahringer in einer Kanzlei sitze, deren Ches Dr. Ingwer, ein Blatt zeichne, das ihn, Dr. Hosmokl, seit Jahr und Tag mit infamen Angriffen beschimpfe." Dr. Ingwer, der Klageanwalt, dehnte die Anklage so-fort auf diese Worte aus. Der Richter beschloß, diese neue Anklage auszuscheiden und verurteilte Dr. Hosmokl wegen der ^eleivigungen gegen Huber vom 4. Mai zu einer Geldstrase vou 120 K, da derselbe das ..Verteidigungsrecht" überschritt. Dr. Hosmokl meldete die Berusung an. .Handel nnd Volks-wirtschaft. Keimsparkalsen Groß und unbestreitbar ist die Bedeutuug des Sparens, sowohl in wirtschaftlicher, als in moralischer Beziehung. Das Sparen ebnet dem kleinen Ange-stellten und Arbeiter den Weg zur Selbständigkett, bietet dem wirtschaftlich Schwachen einen Rückhalt gegen vorübergehende oder dauerude Eriverbslvsig-keit und Erwerbsunsähigkeit, es erzieht zur Genüg-samkeit und Selbstbeherrschung. Deshalb ist jede Aktion mit Freude zu begrüßen, die auf Erhöhung des Sparsinues und Vermehrung der Spartättgkeit abzielt. Seit 2'/,Jahren ist in Oesterreich das Heim-sparkaffensystein eingeführt und zwar nach den Be-richten der Sparinstitute. mit außergewöhnlichem Ersolg. Nicht wcniger als 59 l österreichische In-stitute bediei.cn sich dieses Sparmittels- und bei dreien uuter ihnen (Böhmische Sparkasse in Prag, Zentralsparkasse der Gemeinde Wien, Allgemeine Depositenbank, haben die Heimsparkasseneinlagen die erste Million überschritten. DaS Heimsparkasseusysiem besteht darin, daß ein Sparinstitut seiueu Einlegern kostenlos Sparbüchsen leiht, sie ihnen versperrt übergibt nnd den Schlüssel zurückbehält. Die Sparkasse erleichtert dadurch allen ihren Einlegern den Erwerb einer Sparbüchse und das allein regt, wie bekannt, den Sparsinn ungemein an. Es wird doch jeder ab und zu, und der Sparsame regelmäßig, seinen Sparpfennig einwerfen, wenn er die Sparbüchse zur Hand hat. Die Neuerung besteht darin, daß der Einleger das, was er einmal eingeworfen hat, nicht selbst auS der Seite i, Büchse herausnehmen kann, fondern es bei der Sparkasse als Einlage abliefern muß. Dadurch wird verhindert, daß dieser Bettag nachträglich vergeudet und verschleudert wird, denn leider unterliegt im allgemeinen die beste Absicht der momentanen Laune und der nichtigste Anlaß ist gut genng, um dem Sparer den Angriff an feine Büchse gerecht-sertigt erscheinen zn lasse». DaS ändert sich aber, wenn er zuerst mit seiner Büchse zur Sparkasse gehen muß, wo der Betrag eingelegt und gntge-schrieben wird uud er ihn erst aufkündigen und be-heben muß. Tritt ein wichtiges Bedürsnis ein, so wird er selbstverständlich auch diesen Weg nicht scheuen; aber das wird vermieden werden, daß eine Näscherei, ein Tand uud dergleichen Grund genug wären, um den Sparpsennig anzugreisen. Denn wenn dies geschehen ist, so geschieht es leicht ein zweites- und ein drit-tesmal. Der Sparpfenitig muß dem Sparer selbst für Zwecke des Vergnügens unantastbar erscheinen. Die Spartättgkeit muß eben mit den kleinsten Bettägen beginnen können, mit Hellern und mit Nickelstücken. Die Heimsparkasse nimmt in Empfang und der Sparer hat sie im Hause, hat somit kei» nerlei Unbequemlichkeit und Zeitverlust. Daß diese Argumente richtig sind, daß der Sparsinn durch dieses System ungeheuer gefördert wird, beweist der Umstand, daß durch die Heimfparkafscn zahlreiche neue Einleger gewonnen werden nnd Nichtsparer zu Sparern geworden sind. Die Erziehung zum Sparen muß mit der frühe-stett Kindheit einsetzen. Deshalb ist es von beson-derer Bedeutung, den Kindern Heimsparkassen in die Hand zu geben. Das Lind freut sich dann selbst an seinem Sparpfennig, es gewinnt Geschmack am Sparen und lernt unnütz« und überflüssige Ausgaben vermeiden. Die Heimsparkasse ist die beste Lösung der ost ventilierten Schulsparkaisensrage, welche ja die Erziehung der Kinder zum Sparen beabsichtigt. Die UnterrichtSverwaltung beschäftigt sich gegenwärtig auf das Lebhafteste mit dieser Frage und sollen die bezüglichen Erhebungen deS Ministeriums dem Vernehmen nach beinahe abgeschlossen sein. Ist in der Büchse ein entsprechender Bettag gesammelt, so trägt sie der Sparer zur Sparkasse, hier wird die Büchse vor seinen Augen geöffnet, der Betrag abgezählt und im Einlagebnch gutge-schrieben. Die Sparinstitute verleihen diese Sparbüchsen kostenlos und behalten lediglich einen kleinen Betrag als Kaution sür die Rückstellung der Büchse. Dieser KantiouSbettag wird wie jeder andere verzinst und bei Rückstellung der Büchse ausbezahlt. Es ist dringend zu wünschen, daß unsere Be-völkerung ebenso wie an anderen Orten dieses aus-gezeichnete System, dos ja von der Sparkasse kosten-los zur Beifügung gestellt wird, eifrig benützt. Auch vom Sparen gilt der Satz, daß aller Anfang schwer ist. Aber möge sich jeder vorstellen, wie angenehm es ist, wenn er auch nur ein kleines Kapital zurück-gelegt hat und möge jeder Familienvater und jede Hausmutter erwägen, welchen Dienst sie ihren Sin-dern erweisen, wenn sie in wirksamer Weise dieselben zur Sparsamkeit und dadurch zur Genügsamkeit und Bedachtsamkcit anhält. Vermischtes. (S i e R i n d---) Der „Ostdeutschen Rundschau" schreibt ein Leser von seiner „unorto-graphischen" Ouartiersran: Liebe „Ostdeutsche!" Ich habe eine recht brave Quartierfrau, bei der aber die Rechtschreibung nur eine ganz untergeordnete Rolle spielt. Als ich ihr unlängst auftrug, mir abends ein Bad herzurichten, fand ich auf dem Nachtkästchen folgende Mitteilnng vor: „Herr Dockta, Sie Rind, die Battvane, köneu nicht baten." (Ein merkwürdiger Eisenbahnun-fall.) Einen der komischesten Eisenbahnunfälle, die mau kennt, hat jetzt die Siam-Baugkok-Railway zu verzeichne.!. Als der Abendzug am 5. d. zwischen Bangkok und Ehiangnok war, snhr die Maschine— der sehr lange Zna»i Tav Peiet. i» Frai« :«> Franz Lstci erhältlich ist. Rohitsclier ras interessanteste Vrogramm einer Seereise absolrien die ..Ibalia" de» Ctstemidntöen ffloip, auf iht(t nächsten Fab't Stemetbaren— Inest vom 5. teepiembn bi« 1. Oktober, ra sie die deivorragendsien «nb «legaMesten Se-bäder Westeuropas besucht und p«r: Cstenbe, 3U>t>e (aus J»lt 01 Wigdl» T'ou>'ille. Bari» (Bayonne) Santi Sebastian, Lissabon. Eadis. Gibraltar, serner U'.fiier und Palermo. Aahrp eise ,ür d,e Smahri mit ^e^ rleflunfl von 5'0 «tonen ouswart«. — Es folgen nach 91mbaiiita ^vauita und den Sfllwifli vom 8L Oltowt bt> 4. November über Malta. Tun!--, Algier, Gibraltar Malaaa. P.'lma. Port Mahon. ?ieapel. Meilma. ^abrpre'» sür die Seesahn mii Verpsieaung von ^ ? ^>°nen answart. j'j Landiour^n werden von dem Reisebüro ^.hose Look and So». Wie». !. Bezirk. Siefanspla» 2. iu den in einem Sptjialprofltamm enidalienen Bedingungen au?aesuhrt. Bom in. November bi® «. T«ember solgt mit «TH. Bezirk, «ärninernng S. 8cka1ft Appetit, l^s, fördert iii Verdauung ui , jBIHPBlllUBllß" regelt tei Stoffwechsel. Vcrtrctnug f. Steiermark: Ludwig Appl, Or**. L»ndh*u«. Der Abend ist «irklich wundervoll gewesen, aber heut muft ich auch wieder bühen. Ich kann nicht mehr im Freien bleib • n, ohne nachis zu husten! ich jchlase nichl und bin malt und elend sür mehrere Taae. - Ader lieb? gnädige Fiau warum »ehmen Sie denn telneFayS echie ZodenerMinerat-Pastillen? <>ch würd« Ihnen empsehlen, ein paar zu lutschen, während Sie so drauhen sitzen! dann abend» vor dem Einschlajen noch eu,e oder zwei und Sie sollen seden. es quält Sie ke-.n H sten und Sie schlafen prachtvoll. Fay? echie Sodener kauft man süe K i io die Schachtel in jeder Aptttlicko, »rofscrh' und erhältlich. »ii« qj»terrtleb-Oi|«r*: Tb. W. »Butsert. 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Kostenlose Voranschläge bereitwilligst. ____________Hochachtungsvoll Gottfried, rtradt 14367 Verantwortlicher Schriftleiter: Daniel Watter. Trucker Verleger und Herausgeber: Vereins,Buchdruckerei .lleleja, i» Silli.