Nr, 278. Montag, 5. Dezember 1904. 123. Jahrgang. Laitmcher Zeitung. -- , _ _-----. _ 5kln>n»»,.« «. ^ ^,^ l ,» «^ <>N1 »nntnl' »am» ^ ^lm»°nlv.u » » stch «ongrchplah ?tr, 8, di^ Mednltion Dalma»»» H<">« aanzlühri« 2 ll, - 3"'"''°^»".!'?,,'«'!, ^ vormiltag«, Unfloiiliertc Äriefr werben nickt angsiwmmen. Manüllrip,, iiich» zurücl^stellt bi« z„ 4 Zeilen 50 k, «l«»<-re pll Zsilf l» t,: bei ü!. s Amtlicher Teil. »lii ^'"-' k- lind k. Apostolische Majestät haben /^Uorhöchstcr Entschließlliig vom 2.^. Noveniber ,^' °"n Hofratc des Obersten (Berichts und Kas-trn. Ä^'s Karl Szurek anläßlich der erbe fsj'"erschung in den dauernden Ruhestand tar din> Ritterkreuz des Leopold-Ordens allergnä-"'^ >'ll verleihen gernht. t>tul»3.?^' Dezember li'l)4 wurde i>, der k. l. Hof- u»d Elaat^ dll tu^ ?s ^l.V. Etllck der rumänischen und da« l.XX Stuck dtisH"'lchen «usgabe des Reichsgesehblatteö ailSgegeben nud tzN'b^t"'" Amisblatte zur .Wiener Ieituliss. vom 2. Vc-"tbe!.. 1 ^r. 276) wurde die Weiterverbreit»»«, folgender ö /° lle verboten: ^^ " «»Utn^. vom 26. November !90l. Nichtamtlicher Teil. Dir radikale Partei in Serbien. Vc>n!'^' b'e Verhältnisse innerHall, der radikale i slchon^ "ü ^"' "^"l. >lorr." ans Belgrad nach->lem!). ' ^"icht zn: Es unterliegt nnninehr t'ei-ti. i,^"fel. das; sich die radikale Partei gegenwär bet )/^'" srl)r ernsten Stadium der >irise befm-»vie^ ^ ^nippen sind iin Bewußtsein der schwer-^.u folgen einer nachteiligen Lösung der ^n.'i ^'^'tt'fend die Reorganisation der lerr ^!'"Ü'^ bemüht, sich den Boden fnr ihre wci-"lterm, ^^^ ^rislenzberechtigunsl zu sicher,^. Die «us tij' ^lnäsu^ten Radikalen stützen sich hiebei '^rb.'n '""Ul^"' durch lFinseknng aller >iräfte er-sen d^l Verdienste uin die Partei, ^-ie verwei-^Nii n !!'' ^"l; die glücklich angebahnte >tonsol!-hllliti,^ ^ fumnziellen. wie der sonstigen inner-)n , ^" Verhältnisse hauptsächlich ihr Werk ,ei. dlilch ^>M Wllen die nationalen Aspirationen ^näli', ^"ln'haltung der gegenwärtigen, ans cue len N,,!'!^ der Valkanstaaten abzielenden äuw-^erde?, ^ ""tcrstützt werden. Der Wohlstand Spital 1 "schcn, das heistt nnt ausländischem ÄW^ uud ausländischen Kräften ausgeführten ftobei, ,6 Eisenbahnnetzes schon in kurier Zeit assen ^s ^"'. Schließlich sei nicht außeracht '.u ödsten " - ' armäßigt-radikale Gruppe die beden-'^^sahrensten. in langjährigen Kämpfen fnr ic Partei'Interessen erprobtesten Mitglieder in ihren Reihen habe. 3o argumentleren die Anhänger Pa5i<'' Die selbständigen Radikalen erklären hingegen sie hätten im Vorjahre nur aus patriotischen Gründen die Hand zur Vcrsöhnuug gereicht; das Interesse des ^andev gebot nach der Tat vom ^1 Juni des verflossenen Jahres, die parteipolitischen ^wistigkeiten in den Hintergrund zn stellen. Die selbständigen Radikalen einigten sich mit den gc-niäsngten in der sicheren Erwartnng, daß auch diese von denselben Anschauungen durchdrungen seien. Was ^eige sich aber nach kaum eiujähriger Täi,> feit? Die „älteren Brüder" - wie die gemäßigten Radikalen genannt werden - erholten sich sehr bald von dem durch die Revolution vom 11. Juni bewirkten patriotischeil Rausch und wandten sicb ihrem alten Treiben, dem >lnltus der Personen und der Pflege ihrer persönlichen Interessen zu. Tie Verschwö'rcrfrage wurde nur ,"'<> torn,:, gelöst; in der Tat übt diese Offizicrsgrnppc auf die Ttaats-aeschäfte denselben Einfluß, wie kurz nach der ^5r-mordllng des >tönigv Alexander. Unter dem Vor-wande das Iland nicht durch neue Anleihen belasten iu wol'len erpreßten die Gemäßigten den vierzigper-lentigen Tteuerzuschlag für das laufende, Jahr. Ltatt jedoch ^ wie feierlich zugesagt wurde — oie Ttaatoauogabeu Zli verringern, werde eine neue Anleihe vorbereitet. Der Wegsall des vlerzigper-^entigen Zuschlags sei dei.imnh ,lur eiue i.cheiubare Erleichterung — deiin durch die neue Anleihe werde das ^and wie immer ihre Amortisiernng erfolgen soll nen belastet. Wenn vielleicht noch eine Anleihe ü/Geschütze einige Berechtigung haben könne, sei dies mit 'einer Anleihe sur den Elsenbahnban leineswegs der Fall. um so weniger als^in anderer Modus gefnnden nnd ailch vo,i der ^kiipschtma i„ der vorjährigeii session angcuoniineii wnrd^. nämlich daß der Bau der Nebenbahuen nut e,gc-n Spital - durch sukzessive Auk.he.i bei der ^taat^lmpothetenbanl - ln Angriff geiionniien werde'Es habe sich überhaupt gezeigt, dah d,e „al-lcren Brüder" nur auf die Befriedigung ihrer persönlichen Bestrebungen nnd darauf bedacht waren, U die Macht auch'für die Zukunft zu fichoru. Die Abständigen Radikalen gaben ihre Zustimmung zur aeme sameii Arbeit in der Vorausfchung. daß das ^t^ tatsächlich den persönlichen mranaestellt'werde. Sie haben sich getäuscht; auch ^!p^.^a-radikalen Wähler seien uiit de.n Per- halten der geuiäßigteu Radikalen nicht einverstanden und verlangen, daß die von ihnen gewählten Abgeordneten nntcr solchen Umständen weder mit den Gemäßigten weiterarbeiten, noch sich mit ihnen verschmelzen. In den nächsten Tagen wird es sich mm entscheiden, ob die Situaiion endlich geklärt wird, Äußerungen des Gesandten Hong-Tscheng. In der jüngsten Zeit wurde die Lage in Ehina wiederholt als für die Ausländer sehr beunruhigend dargestellt und behauptet, daß eine neue Boxerbc-weguug sich über das ganze Reich ausdehne und den Anzeichen nach größeren Umfang annehmen dürfte, als die im Jahre 1!1O<). Anf eine an diefe Gerüchte anknüpfende Anfrage hat der chinesische Ge sandte in Wien, ?)ong Tscheng, erwidert, daß die sen Schilderungen durchaus kein Glauben beizn messen sei. Er würde, wie er betonte, über Vorgänge von solch ernster Art selbstverständlich nicht ohne Nachricht bleiben, tatsächlich seien ihm aber weder von amtlicher Seite, noch in seiner Privatkorre spondenz Mitteilungen zugegangen, in welchen irgendeine Bestätigung der erwähnten Alarmnach richten gefunden werden könnte. Das einzige, was er darüber zn Gefichte bekommen hat. bestehe in Andeutungen chinesischer Blätter, die jedoch bloß in sehr vager Form von Erscheinnngen der bezeichn? ten Art sprechen. Jedenfalls sei es seine feste Über zeugung, daß es ganz ungerechtfertigt sei. die Mög-lichkeit der »iahen Wiederkehr einer Bor^crbewegung, wie sie Ehina im Jahre l!)W heimsuchte, zu behaus ten. Die damaligen Anhänger dieser Bewegung hätten eine so überaus scharfe Züchtigung erfah ren, daß bei denjenigen, die Zeugen oder Teil nehmer an dein Bor.ertnm waren, nnd die etwa Gelüste zu ueuerlichen Umtrieben hätten, die Furcht vor der schonungslosen Ahndung der Behörden noch heute nachzittere. Speziell die von manchen europäischen Blättern gebrachte Angabe, daß die höchsten Militärs anf Seite der Borer stehen, müsse geradezn Staunen hervorrufen. An der Spitze des Heeres, das sich in einem Prozesse bereits weit gediehener Unigestaltung befinde, stehen Prinz Tsching und der Vizekönig von, Tschili, Juanschik' kai, zwei Persönlichkeiten von ansgesprochcn mo^ derncr Gcistesrichtung, die, wie aller Welt seit dem Jahre 1990 bekannt ist, unerbittliche Gegner und Bekämpfcr des Borertums sind. Die Voraussetzung, Feuilleton. ^ldlnarschall Hans Katzianer. Von Fridolin Äautic. ,. ^l g, (Fortsetzung.) ^bef,^"',ber 1537 machte man Kcchiancr zum Sein kriegerischer Sinn, seme ^,^tel, !^ "probte Treue empfahlen ihn zn d',e- k"M ^"ßc Leidenschaftlichkeit, Unruhe des '^seinel' s^uncl "" Sicherheit und Beharrlichkeit t> ' Ninn l^Iüssru sprachen jedoch wieder dage- ^p u/^^lin für weit fähiger, einen Reiter- Ä ^ Mll^ "ml'Mlen anzuführen, als das Gan^c und einer Schlacht zu lenken. Die ^n Niemals, wie erst vor nicht langer Ze't. " ^'e ,„ !'^'I "" Proviant, den lassen fehlte ?ö ^I'."! .^" Zeit.-an Geld. fi>lich ^u äwci Malefizfaktoren kam ein dritter. tt > U« ^"' das miserabel war; tagelang die Rosfe standen V"nd^ ^"nche im Wasser nnd Kot und spa- s' sl' n«ch ^ um. Die Menschen fanden weder ,^NnH Schlaf, weder Erholung, noch B^t, ^ r?" Uz ,uud di, mcht starbe.i, liefen zum ^''l- l'ni^ia "' ^imin zu Fuß und "<>M.^' Pf d" Hn ^ uii Anfange Noveiiiber gegen Va Po. '"de Drückt. Kanin drei Wochen.spater ' Valftc ^,om Fußvolk; die Reitere, dagc ae.i war durch fortwährciiden Zuzug auf 10.000 Maim acbrach lvordcn. Das Ziel war E,scg, das ^ et ve den sollte. Die Türken, die über 15.000 Mann stark in einer festen Stellung warteten, be-aannm sogleich ein Gefecht. Wir l abcn früher über die Schlacht und >hre .^,.s.^».'n'en im allgemeinen gesprochen; im nach- ° md N, c'ncr °cr m-rl,m,>,mmwl!stc„ T.qc h"ll!e dc>« H>,ich. Lager l>ci >!rau,ca in der Mhe ^^Dcr östliche H°M°nt !«>"' !>«>>' V,»!- > ».„„^,„»«>!i »i, Imben, aus dem w,o c,u feurizicr 3«U " ' 3 m,l 'cmp^rsti .,, Mi. der ers... H ,lc < ' ' ^„.. wege zu, der gegen Efseg führte, von wo sich der dnmpfe >llang der türkischen Hecrpauken bereits vernehmen ließ. Immer näher schien das Getöfe des Feindes zu kommen, und als endlich die Spike der Kaiserlichen den Anfang des Waldes erreichte, wurde der Klang der feindlichen Heerpankcn plöi? lich zu einer wilden Kricgsmusik, in welche hundert Hörner lind Schalmeien von allen Seiten gellend einstimmten. Nie ein sturmbewegtes Meer, so dräugtc sich aus jedem Dickicht plötzlich ein tobender Haufe, aus jedem Winkel des Waldes, ein T^il des Riesenheeres der Moslims herbor. „Mad >I Allah!" schallte es plötzlich rundum. Die Hactc'v büchse donnerte, die Feldschlange Mtc, krumme Säbel klirrten, vorn. rückwäns. zu beiden Seiten und mit dcr Wut wilder Tiere stürzte Albcmese urd Afrikaner. Vosmal, Spahi und Icmitschar auf die Laibacher Zeitung Nr. 278. 2518 5. Dezember 190^ daß Offiziere, die unter den Befehlen dieser Männer stehen, es wagen könnten, die Boxer, sei es auch nur heimlich, zu begünstigen, könne von keinem Kenner Chinas ernst genommen werden. Gerüchte über das Bevorstehen eines abermaligen Boxerauf« luhrev mögen allerdings verbreitet sein. Tic Quelle derselben seien jedoch die von städtischen Zentren weit entfernten Gegenden, deren vollständig unwissende Bewohner sehr geneigt sind, allerlei mit abcr-gläubigem Aufputz ausgeschmückte Schauermäreu nachzusprechen. Er bedauere, so schloß der Gesandte Iong-Tscheng seine Ausführungen, das; derartige Vorgänge von manchen Berichterstattern in (ihina ohne nähere Prüfung als Anzeichen des Herannahens eines gewaltigen Aufruhrs dargestellt werden, und er könne dem europäischen Publikum nur empfehlen, sich durch Nachrichten über drohende Ausländermassakrco in (5hina auch in Zukunft nicht beunruhigen zu lassen. Die Zustände im chinesischen Reiche seien beiweitem nicht so schlimm als der Ruf, den ihnen manche machen wollen. Politische Uebersicht. Laibach, 3. Dezember. Die „Arbeiterzeitung" sagt, das Scheitern der Mission des G r a f e n P o s a d o w s k N sei den Negierungen der beiden Neichshälften nicht unerwünscht. Denn was hätten die zwei Regierungen mit dem abgeschlossenen Handelsvertrag anfangen können? Für Österreich und Ungarn wäre der Abschluß des Vertrages jetzt geradezu eine Verlegenheit, denn seine Parlamente seien insolvent, seine Negierungen bankerott und die normale Tä-- tigkeit beider sei nun das Verschleppen. In der italienis ch c n K a m m c r erklärt Minister des Äußern Tittoni auf eine Anfrage über die V o r f ä l l c i n I n u s brück unter anderem folgendes: „Die Vorfälle in Innsbruck können nur bedauert werden und ich beklage sie lebhaft. Trotzdem kann die Verirruug einer aufgeregten Menge die Bande nicht schwächen, durch die deutsche Wissenschaft und Cultur mit italienischer Wissenschaft und Zivilisation verknüpft sind, noch auch auf die Beziehungen zwischen Italien und Osterreich-Ungarn einen Einfluß üben, die tief wurzeln im Schutze großer Interessen, in dem zur Erreichung hoher Ziele erfolgten Werke, in den entschlossenen und loyalen Intentionen der beiden Negierungen. Die Menge in Innsbruck hat sich zwar tadelnswerten Ausschreitungen hingegeben, aber die Handlungsweise des kaiserlichen Statthalters war unparteiisch und energisch. Das italienische Konsulat war wirksam geschützt worden. Ein italienischer Untertan wurde in roher Weise angegriffen; aber die Polizei ließ ihm Schutz angedeihcn, begleitete ihn zum Bahnhof, damit er unbehelligt abreisen tonnte, und zeigte die Angreifer dem Gericht an. Die Erklärungen des Ministerpräsidenten Dr. von Koerbcr im österreichischen Parlamente waren vollkommen korrekt und die Sprache der Mehrzahl der bedeutenderen Wiener Blätter erfüllt von Sympathien für die italienische Kultur. Ich habe nichts weiter hinzuzufügen. Ich hatte schon Gelegenheit vor der Kammer zu erklären, daß es untunlich ist. in die inneren Angelegenheiten eines anderen Staates einzugreifen, ohne die Negeln des Völkerrechtes zu verletzen." Nach einer Meldung aus Washington teilte dai nordamerikanische Staatsdepartement die Tatsach., daß Nußland die Einladung zur zweiten >t o n ferenz im Haag mit der bereits erwähnten Einschränkung angenommen hat, der Presse mit folgendem Zusätze mit: Da Nußland nur uuter solchen Einschränkungen an der Konferenz teilnimmt und in Anbetracht der Tatsache, daß verschiedene andere Mächte ihre Zusage zur Einladung des Präsidenten Noosevelt zurückziehen würden, falls Rußland uichl vertreten wäre, so muß der Vorschlag Rußlands, die Konferenz bis nach Beendigung des russischjapanischen Krieges zu verschieben, die Vereinigten Staaten notgedrungen daran verhindern, äugen blicklich weitere Schritte in dieser Angelegenheit ,'u unternehmen. Tagcsneuigleiten. (Elektrizität und Brot,) Das Vermögen des elektrischen Stromes, gewisse Stoffe in ganz eigener Weise zu zersetzen, hat zu einer bedeu-tendcn Entwicklung der Elektrochemie geführt. In letzter Zeit ist in Paris die Eleltrizität auch zur Ver-dcsscrnna des Brotes versucht worden. In dem irriaen Glauben, daß das Weizenbrot um so besser sei, je weißer es scheine, stellte die Kundschaft der Pariser Ääckcr schon seit Jahren nach dieser Richtung immer größere Anforderungen, und die Folge war eine stetig zunehmende Verfeinerung der ilunstmühlenerzcug-nisse. Die verlangte Feinheit dc« Mehls habe aber dazu geführt, daß in» Xiaufe von laum drei Iahrzchn° ten die Ergiebigkeit des Getreides an Mehl für das alltägliche Brot von 75 auf 55 Prozent zurüctgeaan^ gen ist, und zwar auf dosten der Voltscrnährung. (5s ist nämlich eine bekannte Tatsache, daß der innerste .ttern des Weizcnlorns, der den wesentlichen Bestand-teil des Feinlirotcs bildet, zwar das weißeste Mehl lie-fert, das; dieses aber auch die geringste Menae von Eiweißstoffcn enthält und mithin am wenigsten nähr« haft ist. So suchte man denn neuerdings weißeres Vrut durch Elektrizität zu erzielen. Zu dem Zwecke wurde das Mehl mit elektrischer Luft in Berührung gebracht, deren Ozon ein kräftiges Bleichmittel bildet. D?r Pariser Akademie der Wissenschaften lieat nun ein Bericht über die Ergebnisse vor, die ein gewöhnliches und ein elektrisch behandeltes Mehl unter denselben Umständen geliefert haben. Das elektrische Mehl war entschieden weißer, stand aber in Geruch und Ge-schmack dem anderen wesentlich nach. Beide Proben hatten gleichen Phosphorgehalt, wichen jedoch, was Fett und Säure betrifft, sehr voneinander ab. In dem elektrisch behandelten Mehl erwiesen sich die Fett» stoffc ranzig, zäher und weniger aclb i das beim Mahlen so wiirziae aelbe Gctreioeöl hatte sich orydicrt und teilweise in weiße Fettsäuren verwandelt, die sich m Alkohol lösen ließen. Auch die Kleberstoffe zciaten sich entfärbt und verändert. Das aus diesem Mehl her» gestellte Brot endlich war bedeutend lix'ißer als da5 bisherige, indes weniger schmackhaft. Alles in allein ergaben die Versuche, daß die Elektrizität das Mehl zwar bleicht, zugleich aber alt macht. — (Interessante Versuche mit Krieg sh u n den) fanden jüngst in der Nähe von Wimbledon, einen, westlichen Vororte von 5Md" statt. Major Richardson, der bekannteste der ZM dieser Tiere in England nnd wohl der "«"zen ^ lührte zwei 5irenznna.cn von Collies und "'lM.^ Windhunden vor. Die Tiere tragen in einer -^ ^ alle UtensUien bei sich, die für die erslc Hufe Verwundeten notnx'udia sind, Medikamente, ^ ,chnnasmittel und so writer. Die Anwalw ^ Hunde besteht darin, Lazarettgchilfen ans ^" ^>, nach Verwundeten zu begleiten und zu ""tcrftu« ^ Man halt> zu diesen, Zwecke Soldaten sowohl om Felde wie in dem Geoüsche versteckt und konnte vc achten, wie, diese anscheinend Verwundeten sofort^ den Hunden gesucht nnd gefunden wurden. ^^ .,.^ deutende Anzahl Vertreter des Krieasministcn"^ nnd verschiedener anderer Behörden wohnt»'" Vorführungen bei. .. (Wie viel ein S ch n e e s a l l in >- ° dou kostet.) Man hat berechnet, das; ^"' ^ Schnecfall der Stadt London ungefähr "^^^M Sterling gekostet hat. also nahe an eine halbe M" >lronen. Es kommt in, allgemeinen Verhältnis'"«« leltcn vor. daß in London Schnee fällt, alx'r "'^ oestowcniaer ist man auf einen solchen Fall ^"^ ,,. vorbereitet. Alle Leute, die von der Stadwcrwal" zum Reinigen der Straße verwendet ux'rdcn, t> üie Instruktion, sich sofort auf ihrem H""^"' > zu melden, so wie die erste Schneeslocke fällt. . werden zunächst Waacn loSaeschickt, die bümu^ welches fünf Tchillinno die Tonne lostet, ti""^ ^l nni damit die Straßen zu bestreuen. Nach ^".^,, Slnnde hat das Salz angefangen, zn wirlcn un Schnee in eine tauende Masse zu vernxmdcln, ^^,, ten die Leute nnt den Wasscrspritzcn an und M!^. in der gewöhnlichen Weise die Straßen "b, 1" ^ der tauende Schnee mit den, Schmutz in die ^t ' abfließt. Am Donncrstaa den 24. v. M. wurdei" , M'niaer als 7500 Arbeitslose vornberaehend Ml ^ Beseitigen von Schnee beschäftigt. 2ie wm'l"'" ,,. weise mit sechs Schillingen, teilweise mit s^'' „5 lingcn pro Stunde bezahlt. Nahe an 2lM ^ „, Sterling wurden allein für diese Arbeiter ausgess ^ " (Gefährliche blinde Passaa'^, Das Londoner aroße Segelschiff „Rhone" km' ,,^ einer äußerst ereignisvollen Fahrt von Kallutt ^, Demarara und Guadeloupe in Philadelphia a> > ^ ..Rhone" hatte nnt außerordentlich unaünstMl' ^, ungewöhnlichen Verhältnissen zu kämpfen, ^v ,„ic»' tän, Henry G. Truß. brach plötzlich tot 3"°" ,^ während er in seiner Kabine die Photograph"' ^s Braut betrachtete, die er nach der Rückkehr "0,? Reise heimzuführen gedachte. Ein Matrose sw" ^, dem Mast auf das Deck und starb an den Verlcy" ^. Vor Kap Hattcras wurde das Schiff von ?l"<^ ^, tan gepackt, der seine Segel in Fetzen riß "' M»b nahe zum Sinken brachte. Die größte Gefahr c ^, der Schiffsmannschaft jedoch aus dem Vorha" ^, blinder Passaaiere. Sechs Neaer hatten M ^l> jchi'inlich in Guadeloupe, an Bord aeM^ ^ sielen, als das Echiss Moi Tagereisen von ^"".^F" entfernt war, mit Knütteln, in die sie N"sl^A,5 „^ hatten, über die Echiffsmanuschnft her. ,^ ^se>' einem blutiaen Kampfe gelang es dieser, ^ ^t fer zu überwältigen. Sie wurden in Kette> ^, und in dieser Weise gefesselt gehalten, bis o^ den Hasen von Philadelphia glücklich crrctt^^ kleine Macht der Getreuen Ferdinands. Die böhmischen Reiter empfingen den ersten Wetterschlag. Eine verdeckte Batterie leichter Stücke öffnete ihre Neihcn und schmetterte Mann und Roß zu Boden. Als die Überraschten wieder gesammelt, die zerstük-kelten Haufen wieder geordnet waren, trabten sie im scharfen Ritt gegen den unsichtbaren Feind; allein auf dies schien der Feind eben gerechnet zu haben, denn nun fiel auf sie von allen Seiten das alteGeschwader der szythischcn Kavallerie. Tie Böhmen, diese tapferen Söhne der Libuka, wurden von der zahllosen Rotte des Feindes fast erdrückt; ihre Lanzen brachen unter den scharfen Damaszcner-klingcn des Osmanen; ihre Blcchhauben wurden von schweren Pussigäns zerschlagen, ihreStandarten sanken in den feuchten Sand. Nicht geeignet war dies Schauspiel, die Deutschen und Kroaten zu ermutigen; erschrocken wichen sie aus ihren Gliedern und waren im Begriffe sich aufzulösen in verderbliche Flucht, der Herde gleich, die das Gebrüll des Löwen gehört, als der Graf von Lodron vom Streitrosse sprang und dem Licblingsschimmcl die Spitze des Schwertes durch die breite Brust rannte. „Nicht besser will ich sein, als einer von euch!" rief er. „Fluch über den, der seines Königs Fahne und seinen General verläßt!" Und wie vom Himmel kam wieder Mut in die Reihen der Weichenden, in^"?""l?"^ acordnet, brachen sie vorwärts Anar^f 7rü?sn.^ ^""deshaufen; der unerwartete Das Majorat. Noman von Ewald Nuguft König. (68. Fortsetzung.) («»chdrnck verboten.) „Tas sage ich auch, gleichwohl wäre es mir lieb. wenn Sie mir weitere Nachrichten darüber bringen könnten. Sind Sie mit Röschen Großberg befreundet?" „Nein!" „Sie könnten ihr einen Besuch machen und sie auf UnWegen ausforschen. Das Mädchen ist im Walde allem, es wird Sie freundlich empfangen; und fallen Sie nicht mit der Tür ins Haus, so kann es Ihnen nicht schwer werden, ihr Vertrauen zu gewinnen. Ich muß volle Gewißheit habeu, Nanni, ich kann ebenfalls nicht an die Möglichkeit einer Verlobung des Barons mit diesem Mädchen glauben. Was Sie auch erfahren mögen, schweigen Sie jedem anderen gegenüber, mir allein dürfen Sie es verraten. Haben Sie mir fönst noch eine Mitteilung zu machen?" . ^ ^ „Genügt das alles noch nicht?" „Doch, es genügt, nnd ich danke Ihnen", fuhr der alte Herr fort. während er ihr abermals ein Goldstück in die Hand drückte. „Halten Sie Augen und Ohren offen und berichten Sie mir alles, was Sie erfahren." „Ja, wenn ich nur öfters kommen könnte!" sagte Nanni, sich erhebend. „(5s wäre mir leichter gemacht, wenn die alten Diener entlassen wür^ den." _____^ ^s^ll^ „Fordern Sie das nicht, wir ^"'^d'H dadurch nur Feinde, und wir wissen u'"^ ' ^^l>> Diener ersetzen wird. Können Sie nicht p^ M' kommen, so schreiben Sie mir und vcrtra ^ den Brief getrost der Post an. Wie stehen ^ mit Baron Dagobert und seiner Mutter. ^^ „Ich bin ihnen eine sehr gleicha"!''^ ^ - und ich hasse sie." . ^'' sich geschlossen hatte, als sie sich dem 0" gegenüber sah. ^tc ^ Ihre Bestürzung über diese unerw^ ^ e gegnung konnte ihn, nicht entgehen, "^ K^ ^eit fand, sie anzureden, war sie ""H^H, schon an ihm vorbeigeschritten, und naa/»- - M^ er ihr nicht. (5r trat in das Kabinett '"'' ^ " das erboste Lächeln, mit dem der alte > empfing, gefiel ihm nicht. . ?" fH „Die Zofe von Eichenhorst war Y'^M er, nachdem er sich auf einen Sessel nn „Jawohl", antwortete der Nota^"" .^n> rer Gelassenheit, „sie brachte mir das ^' d0^ Herrn Barons. Warst du nicht auch 9>'" ^sM „Allerdings, ich wollte Dagobc" „Bist wohl mit ihm befreundet.^ ^ „Wir waren ja Schulkameraden. Laibllcher Zeitung Nr. 278 _________2519_________________________________________5. Dezember 1904. , ,' (Ei,, indianisches Trauerspiel) m stch ^ Sa», Aeruardina (Kalifornien) ereignet. ^N wurde der ..Medizininann" des Indianerstan^ ^ der Piute. Eunapatcha. vom Häuptling des ^nlnmes, Arnmecha, in feierlicher Weise getötet, mn ^'' "N'iir gll bestrafen, daß er eine Seuche, die den ^u»n heimsuchte, nicht verhindern tonnte. Danach ^N"'N der Häliptling Selbstmord als Tübneopser fiir I^n^'n Stamm. ________^^^ Lolal- und Provmzial-Nachrichten. Von der Deutsch'Ordens'Komturci in Laibach. Von P. von Nnt, ic s. (Fortsehullg.) ^oi, hervorragender Vedentuiig für dieKoniturei ^"'nch wai- Hrrr Leoiihard von F r u m e n l i n ""'n^iltini) (1ti5!1^1iM!), der das infolge des '"^cum'i! Erdbebens 15l l" arg zerstörte deutsche >>>! ft "^""" l)«>,»i„z ,',7<>" wie ein Denkstein , 'VMlsc noch i)^,tc dcsnnt „von Grund auferhe-M'ck"'^ springen lassen"' Herr Ritter ssrumentin ^^>>t l,l demselben Jahre auch als „Verordneter" der ! '"'^'N"n Ausdrucke La!,desausfchuf;Veisiher) ^^ ^Ulisch^, Landschaft, denn die >lomlure von >a«e > ^^" ,;n>n Herenstande und sas;en iin Land-, " ndwech,^,^ in der Mitte der Prälaten von Land-y '^und Hreudental und vor oder nach dein Dom-^ , ^°" ^iibach j^ nach den, Entschied im Land^ 'wer die Prärogative des einen nnd des anderen.' ,'si, ^ , ^nnnentins Negierung iin deutschen Haus.' llaiMi ^"'^ 'u dessen Kirche einer der größten l>»!,.i,! " Halden, der durch seine ausgczcichnetenLei-Hriwr", '" ^'" -tiirkenlriegen rülnnlichst bekannte th„ "" ^'u Greilzen Graf I o b st Joses von ^>'dr^"' ^'^'" Leibesriistung in das Mnseuin ,,u ^Ic>>/ !"'^ ^^^"' uach Wien kam, iiu Jahre l."'!>0 dtt tw! '""hestättei der darauf beziigliche Grabstein, '"Uröe i''^a'i"'"' llmban der Kirche nach außen lam, ^stmir' ^" "^'nwärtig in Pornalinie begriffenen ^'»rr zm""""5"rbeiten wiederentdeckt und sieht jetzt ^» ^). """frichtuug an einer erst zu bestimmen» ^u»w,,. "^lolger'deo au> ?, Juni l5W verstorbenen bc>ch >>.,'' '>, der Wiirde eines Komturs von Lav ^tsch. ^ ""^' ^'"' "ud nur für kurze Zeit der ^c>>>, ^^"isritter l,ud Landeshauptmann von ^"N >! ^^' ^corgsritter Herr Hanns von Co-l>ll,r>, M beriihmte Gesandte der Römisch Kmiser-^'Lech- ^^ '" Moskau. Ron, usw., auch Komtur ^M tt ^"^ "lld Vrireuei, nachher auch des E'.z-^s'dl'n'i " '^l'Nenten von Inuerösterreich.Kanuner- ^ in'^ ^". ^"1un des Herrn Mackwart von E g l ^"' ,öl>7 ^"iturei hier wieder ein wackerer Degen. '"lchri, ? >" Eg 5, den wir l5>!>7. 18. ssebruar als ^id /,, " der Huldigungsfeier Erzherzog sserdi- ^lle„, ^ ^r dem Vischofhofe in Laibach ein Nin- fnnss ^. ^'rnnstalien selien und der mit Unterbrc- ^oi^ ^"rde cines Laibacher Komturs bis M'>!l ^^^vrrließ in dem letztgenannten Jahre das '^che"Wen. p...^...^io» ^rnluli»«. M<. ill der grast ^ ' ^ssk' . lhel. ^Ntzll?" "' landschaftl. Museum in Laibach (Sammlung Haus, uul dem Wahlspruche des Hochmeisters Erzherzogs Maximilian: „Militemus", Folge zu leisten — er war auch diefes Hoch- und Deutschmeisters Oberster Kämmerer, Geheimer Nat und Oberste Hofmeister — wir finden ihn nämlich von 1014 an als obersten Feldhauptmann in Karlstadt." Auch der weitere Verlauf der Zeit sah ganz hei' vorragende Männer in der Würde eines Komturs von ^aibach, beziehungsweise eines Landtomtnrs der Äal ley Österreich, aus denen wir nur noch Herrn Hans Ludwig von Löwcnstci n, dessen Familie nunmehr eine reichssiirstliche ist, und der, ein im Lande Kram hochangesehener Herr, lurz vor seinem Tode (1 novieren-' das Komtnreigebäudc wurde dann 17R! zu der heutigen Gestalt bedeutend erweitert'" das mehrerwähntc deutsche Tor wurde 17!^ abgetra-gen, in der Zeitperiode, da sämtliche Tore Laibachs fielen. Als man unter dem.Uonitur Guido Grafen Star-hemberg die heutige Deutsch-Oroenstirche erbante, fand n,an wohl Nömcrsteine iin Erdreiche, doch die vorher M^W auf dem Bereiche des Vurgstall aufgcfuN' denen Ruinen eines Neptuntempels stammten ans dem Schönlebenschen Garten/ wohl in der Nähe der komtnrei. doch nicht in dieser selbst gelegen, daher die bisherige Ansicht, daß die deutsche Kirche l7N auf den Trümmern eines römifchcn Neptuntempels, bezi^ linngsweise auf deffen Grundmauern erbant worden ,ei als irrig angesehen werden muß. Die beim Neubauc aufgefundenen Römcrstcine wurden in Außenmauern der Kirche eingelassen, wo ,ie sich noch gegenwärtig befinden. (Schluh folgt.) Dic Ausstellung von Lehrlingsarbeitcn. Gestern um 11 Uhr vormittags wnrde im gro-s-cn Saale des „Mestni Dom" die erste Ausstellung der Lehrlingsarbeiten eröffnet. An den, Eröffnungs-alte nahmen unter anderen folgende Herren tell: ^hre Exzellenzen Landespräsidcnt Freiherr von >>ein Feldmarschall'Leutnant Edler von C h a-o a n n e Generalmajor Wnchsmn ,i n, Hofrat Dr. Graf Schaffgotfch/ Landeshauptumnn Edler von Detela. Oberst Bail er, Oberstlentimnt von Hergeth, Major von Lauingen, die Landes-i-egierungsräte Ritter von Laschan und Dr. K n-lavics, Landesschulinspeltor Levec. Neichsrats. ' Mitteilungen des histor. Vereins sül Krain 1862, i,.80f. < Zeilschrift Carniolia VI.. p- "2. ^^'^Mit'tellunnen des histor. Vereins für Kmin I. c-. ' in der l.l.h°lbidN«chcl in Wien abgeordneter Plantan. die Landtagsabgeordneten Dr. Masaron. Dr. 3 chaff er und Dr. Ritter von 3 ch oepp l, Postdireltor «^ o r l i, Bezirlshaup: mann Haas, die Direktoren Schulrat Doktor Innowicz, Senekoviö und s' rnive c, Spar-kasscpräsident Lucknlann, Landesrat Zainida. Gewerbeinspektor Pant u 6 e k, Magistratsdirektor V o n 5 i n a, Van rat K l i n a r, Finanzrat Avian. Oberleutnant von Morawetz, Zahlmeister R e i ch, Handelslammersekrctär Dr. Murn it, Polizeichef Dr. Zarnik. writers von auswärts Inspektor D o b r y vom Geiverbeförderungsdiensle desHandels Ministeriums und der GenossenschaftSinspcktor Dr. Vloudck aus Graz. die Mitglieder des Ausstellungskomitees, Direktor 5l u b i c (Obmann). Fran> chetti (Obmannstellvertreter), Petrin (Referent). Zalotnik (Kafsier), <'' r n e, E r j a v ec, Ielo <"--n i k, K r a p e l?> «Mitglieder des Hilfskomitees), die Obmänner der gewerblichen Genossenschaften nnd endlich zahlreiche Meister und Arbeitsgeber. Außerdem waren etwa 4 ben. erbrachten sie den Veweis. daß sie die Bestrebn" gen der Zeit zu schätzen wissen. - Deutsch fortfal) reno. konstatierte Redner mit Befriedigung, daß >iü der Ausstellung fämtlichc hervorragende Firmen der Landeshauptstadt, von denen einige geradezu einen Weltruf genießen, in ehrenvoller Weise vertreten sind-getreu ihrer alten Tradition, haben sie opferwillig die Unternehmung unterstützt, und dadurch neuer-dings den Beweis erbracht, daß fie stets bereit sind, auch kulturelle Aufgaben, zu erfüllen und für die Ehre des Heimatlandes einznstehrn. In slovenischerSprache wandte sich schließlich Redner an die Lehrlinge, ihnen vor die Angen führend, daß fie im Kampfe umsDasein nicht vereinsamt seien', viele Hände seien bestrebt, ihnen den Weg ins Leben zu ebnen. Aber es gelte auch heutzutage das alte Sprichwort: „Hilf dir selbst, nnd Gott wird dir helfen." Die Ausstellung zeuge davon, daß es unter den Lehrlingen viele gebe, die ihren Mann stellen können; sie seien auf dem richtigen We^ie nnd ihre Zukunft sei gesichert, denn auch der Spruch: „Handwerk hat einen goldenen Boden" gelte noch immer. Redner gedachte zum Schlüsse Seiner Ma>> stät des Kaisers, unter dessen machtvoller Regie rnng für das Gewerbe im Lanfe von fünfzig Jahren so viel getan wurde, wie vielleicht in keinem anderen Staate. Auf den Monarchen, der selbst der erhabenste Mäcen und Protektor aller Gewerbe und Künste ist, »vollen wir ein dreifaches 2ivio ausbringen. Ein donnernder dreimaliger Ruf durchbrauste den Saal' die auf dem Kaiser Josefsplatz aufgestellte Laibacher Vereinskapelle intonierte die Polfshymne, Herr Infpektor Dobry gab feiner Freude dai-über Ausdruck, daß es gelungen war, anch in Laibach eine derartige Ausstellung zu veranstalten; er beglück wünschte das Komitee zu dem vollen Erfolge nun schloß mit dem Wunsche, daß der ersten Ausstellung noch viele weitere in Krain folgen mögen. Herr Oenossenschaftsinstruktor Dr, V l o u d. k besprach die Entwicklung von solchen Ausstellunge,', die in unserer Monarchie erst seit sechs Jahren Vera,! staltet werden, aber schon in dieser kurzen Zeit eine be trächtlichc Bcdeutuug für das Gewerbe und die pral-tische Ausbildung der gewerblichen Jugend erzielt haben. ImIahre 1KW habe es in derGesamtmonarchie 15) ^okalausstellnngen mit 1ll»k Ausstellern und eine Zentralausstellung mit !^,^ Teilnehmern gegeben, in wenigen Jahren seien schon 2K2 Lokalansstellunavii mit W.151 Ausstellern und 22 Zcntralansstelln»,, n mit .17! 1 Teilnehmern gezählt worden. Sie wurden zumeist in Niederösterreich und in den nördlichen Kronländern, in den letzten Jahren aber auch >n Steiermarl. Tirol uud Kärnten veranstaltet. Jene ,n Steiermark (7 lokale und 1 zentrale Lehr!insssm!.'?'«.-ten Ausstellung) haben auch schon solchen in andere», Kronländern als Vorbild gedient. Redner ssab der Überzeugung Ausdruck, dasz die Lniwcher Aufstellung die Gewerbsleute und die Lehrlinge sowie alle nn)^ Un kid„,?eF"-r nahm die Vrille ab und holte '^'li.,'^ ?uä) aus der Tasche, um die Bläser ^wH „' -'"" forschender Blick ruhte dabei durch-., .i5, ?us dem Autlitz des TolM>s. . Kr«,, .^ 'um seine (5ousiue heiraten". ,aa.te er. >^!. s, , Ueht dariu das einfachste und sicherste F> es 5 " Tochter das Majorat .,u erhalten l " Tw' >l' nicht leugnen, das dieses Projekt »vii^ !^"teu und Reibereien ein Ende ina- ^ ..V^" w"Nt du dao?" 't^.,.. "M' Theodore fühlt keiue Liebe v> Uiren ^Mvo!^!^bst dir das a.csm^" '"d ri'l^' '""^' "'" Veweauua. der Unge-d»,.,"Tu ^,,7 die Vville dicht vor die Aua.cn. 3>!> u„d .'""l'chst mir etwas", Wie "' uuge-'"!l,'^' ni.-l "!"'Uia. .'veshalb lvillst du mit der "»5^'l di,' ^^"'"usrückeu^ Ich have dich mehr-^Ä" ^.'!, 7'"l'' "ufnierlsanl gemacht, tue dir '!^m ss" "nt der Baronesse von Darlwren i^. „^ ^.'Ncn ^_" "^. ^'^ ^ofe qeplauderl^" liuterlnach >l)" ^ s ">'l'ei,, . !"'t'd!"ur',i"'^"tsch' >uit solche., Persvneu mcht. '^t ''' «"l d^ludeutuna geinacht, daß du gcstcru ^'^'n kraule n a.iqe im Park aewe^u „Und daraus ziehst du deiue ^chlllßfolsserun-^,n"„ickte Georg. „Mn, dir kann ,ch ia das Gc- eimnis verraten, Baronesse Theodore l.ebt nnch /,„d sie ist lneiue Vrcmt, aber ev soll e.nftwelleu noch .h,m bleiben, bis ich m,t )h^>u Vater geredet abc llud eben das macht uur Sorge, ich furchte, oaß ' dcr Baron seine Zuslnnnnmg oorlveigem '"'^' ^ck werde dir seine Zusage verschaffen", erwiderte der Notar, ihm die Hand reichend „Vorab meine herzliche Gratulation, hab nur Vertrauen 'u r ich will dir schon den Weg ebnen." Mb er mir seine Zustimmung uicht, so wird « sie" auch d r "icht geben", snhr Georg kovfschüt- l> d fort ^ch möchte ihm vorer, erst oineu Ve- snch inachc.^ damit er Gelegeilheit s.ndet, uiich keu- '^'" ^s>n?"das kann morgen oder übermorgen ge-s,,ohei, ch nchine dich mit und stelle dich vor. Abcr »i d dir nicht zi'r Emp ehlung gerelcheii, lvcnn ^. d^als ^reV.nd Dagoberts vorstellen läßt; sei o lg 'Overrate von dieser Freuudschaft nichts, ^ie ja nnn ai.ch nicht mehr m de.ne.ii Interesse l"^ie furche zwischen den Bmuen Georgo war li,f,^eworden-. mit nervöser Hat drehte cr au den ., l5,iden seines Schnnrrbartes. '""" ^'N ^eund zn verleugnen, halte ich für ehrlos"," sagte er. ..ich dabe dazll hier auch keinen """'d'" (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 278 2520_________ _______ 5. Dezember 1904^ reu Faktoren zu einträchtiger Mitwirkung aneiferu werde- danll werde sie tatsächlich für den Gewerbe-stand eine „Morgenröte bedeuten, die einen lichten Tag verspricht." Seine Exzellenz Herr Landespräsidcnt Freiherr von H e i n, in slovcnischcr Sprache das Wort ergreifend, bemerkte, er erösfne mit Freuden die erste Ausstellung der Lehrlingsarbeiten in Laibach, weil sie nicht nur den Lehrlingen, sondern anch dem Gewerbestande überhaupt zum Nutzen gereichen werde. Er dankte dem .Uomitee für die glückliche Idee und für die Veranstaltung der Anstellung, die in erster Linie die Lehrlinge zu Fleiß, in zweiter Linie aber auch die Meister zur eifrigen Unterweisnng ihrer Lehrlinge anspornen will. Aus der Anerkennung des Publikums sowie aus der Verteilung der Preise werden die Lehrlinge die Erkenntnis schöpfen, daß »ur die sorgfäl-tige. Präzise Ausführung, die geschmackvolle Form und Solidität der Erzeugnisse Ansprnch auf lobende Beurteilung erheben können. Diese Erkenntnis werde für die Lehrlinge, wenn sie als selbständige Meister schaffen werden, von grober Vedcutuug sein. Ge« schmackvolle Forin und Präzision in der Ausführung seien eben die besten Waffen in der 5lonkurrcnz mit der Großindustrie. Sowohl das Gewerbe als die Großindustrie haben gewiß ihre Existenzberechtigung; beide seien in unseren Verhältnissen begründet, denn dein großen zlonsum könne nur die Großindustrie, die ihre Produkte < u ^ro» auf den Markt brinat, geniigen, während dem individuellen Geschmacke nur das Handwerk entsprechen könne. Tie Nücksichtnahme auf diesen Geschmack werde stets das Privilegium des Gewerbes bleiben; da können die schönsten Erfolge erzielt werden. Seine Exzellenz betonte sodann in deutscher Sprache die Bedeutung des Lehrvcrtrci' s,es, der der wichtigste sei, den die Eltern mit dem Meister abschließen, nicht so sehr seinem materiellen, als seinem ethischen Umfange nach. Das cthifche Mo-ment liege darin, daß der Meister berufen ist, den Lehrling zu erziehen. Denn gerade in den Jahren, in denen der Lehrling am meisten der Erziehung bedürfe, werde er dem Elternhanse entrissen, und in die Lehre gegeben. Der Lehrvertrag werde daher nur dann in seiner ethischen Vcdcntung erfüllt, wenn der Lehrling in die Lage kommt, bei seinein Meister die gute Seite, die Pünktlichkeit in der Ausführnng i'ei' ner Pflichten, gegenüber dem Staate nnd der ilirche, gegenüber fich selbst und seinen Mitmenschen kenncn zu lerneii. Aufgabe der Meister sei es vor allem, ihren Lehrlingen auch jenes Gut auf den Weg ins Leben zu geben, das die Basis ihrer ganzen Existenz bilden wird: die Liebe lind die Freude an der Arbeit selbst. Wem diese Freude nicht inncwohnt. der wird es nie zu etwas bringen; wer dagegen an der Arbeit als sol» chcr seine Genugtuung findet, wird überall am rech» ten Platze stehen, im Ungemache nicht zusammen, brechen, er wird. vertranend auf seine Geschicklichkeil, sich emporarbeiten und finden, daß das alte Sprich-wort ..Handwerk hat einen goldenen Boden" noch immer Geltung hat. — Auch in diefcr Beziehung werde daher die Ausstellung ungemein lehrreich sein und das Werk des Lehrlings werde seinen Meister loben. ^ In slovcnischer Sprache schließend, dankte der Herr Landeschcf nochmals allen, die sich um die Veranstaltung bemüht, und erklärte die Ausstellung für eröffnet. Es erfolgte sodann die Besichtigung der Lehr» lingsarbciten. die in geschmackvoller Anordnung a> radczu prächtige Stücke ausweisen. Indem wir uns deren nähere Besprechung vorbehalten, erwähnen wir vorläufig nur. daß 184 Lehrlinge 218 Objekte aus-gestellt haben, — (E r n e li il u n g.) Der Adjunkt bei d>?r Tavaklmuptfabril in Linz, Herr Hugo Fran k, wurde znm Sekretär der Tabakregie sür die Tabakhauvt-fabrik in Laibach ernannt. (Die Aktien - Ballgesellschaft ,.1l n i o n" in Laibach) hat die lieben ihrem Hotel in der Millo^ii'stiaße gelegenen Vambergschen Baugründe im Ausmaße von N8M Quadratmeter läuflich erworben. (Der Laibacher Gemeinde rat) hält morgen eine ordentliche Sitzung ab. Die Tages» ordnung wollen wir morgen nachtragen. - (Der krainischc Zweigverein für Lungenkranke) hat von den« durch ihn Heralls, gegebenen, unserer Zeitnng vom 2»>. v. M, zugelegten Merkblatte. welches eine lnrze Belehrung zur Verhütung der Rinderpest enthält. <)7l>0 Exemplare m deutscher und !i?.lXX) Exemplare in sloucnischcr Sprache im Wege der Bezirkshauptmannschaften cn d" Gemeinen und .Nirchenbehörden behufs weiterer -Uvbrrttnnn verteilt. TMo^^u! ^s " l l^) Freitag abends ging der straßoV^u^" l?"' Matjan auf der Sa.locher- siä) vom lani. stürzte " "" "" r,n unbolannter Mmin auf ihu, packte ihn am Halse, würgte ihn bis znr Be wußtlosigteit und ließ erst dann ab, als ein elcttri scher Wagen vorbeifuhr. Der Unbekannte verschwand sodann in der Finsternis. -- (Sanitäts-Wo che n b eri cht.) In der Zeit vom Hl. bis 2li. November kamen in Laibach 21 linder zur Welt (28-5) pro Mille), darunter 2 Totgeburten, dagegen starben 1? Personen (2,!-5i"i proMille) u.zw.an Scharlachi,Tuberkulose 1,EntzüN' dung der Atmungsorgane 1, infolge Schlagflusses 2, dung der Atmungsorgane 1, infolge Schlagflnsses 2 und an sonstigen ztrankhcitcn 12 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 7 Ortsfremde (41-2 L,) und 5 Personen ans Anstalten (47 0 A,)- Iufektions-erlrankungen wurden gemeldet: Masern 1, Scharlach !1, Typhus l, Tiphtheritis U, Trachom lj. (G e nl e i il d e v o r st a n d s w a h l.) Bei der am 2:^. November l. I. vorgenommenen Neuwahl des Gemcindcvurstandes der Ortsgemeindc Franz-dorf wurden Franz Borütnik, k. k. Glimnasialprofef-sor i. N., znm Gemeindevorsteher, Martin Svetc in Franzdorf, Johann 5ios in Franzdorf, Ioh. Draller ili Dole. Johann .5lo6ir in Pristava, Jakob Pctrov-("-n: in Pokoji5('e und Johann Tr^ek in Laze, zu Ge-meinderätcn gewählt, (Projektierte Industriebahn.) Über ein Projekt der >trainischen Industriegesellschaft wegen Erbanung einer Industriebahn von Sava nach Jauerburg wird die kommissionelle Lokalverhand lung am 15., eveutuell auch am 111. d. M. stattfinden. (Verunglückt.) Anläßlich der Beisetznng Seilier Durchlaucht des Fürsten Hugo von und ?u Windischgrätz am l. d. M., führte Herr Jean V i ö i ö aus Adclsbcrg einige Herren von Haasberg zur Bahn« station Natet. Auf deni Niickwege geriet der Wagen infolge Glatteises unter dem Viadnkte bei Natek durch kutschen in dell Straßeilgraben. wobei Viöiö, voiand,'a bei Nudolfswert überführt. -- (Neue Vctriebsanlag c.) TieTrifaill'r Viohlenwcrksgescllschaft, Werksleitung Sagor, beab. sichtigt auf ihrem gewerkschaftlichen Grund und Bo» den einen Neubau für eine neue ilohlenseparation jowie einen gemauerten Schlipfen znr Unterbringung von zwei Benzinlokomotivcn zu errichten. Sie ist be» reits um Erteilung der Äanbewilligung behördlich ein» geschritten. - ik. ^" (K ran le li beweg u n g.) Im Baiser Franz Iosef-Spitale der barmherzigeii Brüder iii .Uandia bei Nudolfswert wurden im November Ml ii ranke behandelt. Vom Monate Oktober waren 7s> iiranke in Behandlung verblieben, während im No-vember 118 zugewachsen sind. Es wurden !)0 tränte geheilt, 18 gebessert nnd 2 uligeheilt entlassen, wäh> rend 8 niit dem Tode abgingen. Mit Elide November verblieben mithin noch 8l 5lranke in Behandlung. Die Gesamtzahl aller Verpflegstage beträgt 2l!K» mit einer Turchfchnittsverpflegsdauer von 12 8!'. Tage für einen kranken. - (Typh u s er k ra l, tu n g c u.i Voll o.'n vier an Bauchtyphus in Ustje bei St. Martin erkrank ten Pcrfonen sind zwei genesen, während ein Patient am 24. v. M. mit dem Tode abging. Vor kurzem ka men zwei weitere Fälle dazu, so daß der kranken-stand dermalen drei Personen, alle ili der Ortschaft Ustje, betragt. Ein weiterer Fall einer Typhuserkrai,' kung trat in Littai bei einem jugendlichen Arbeiter auf. Sämtliche kranke befindeil sich in ärztlicher V" Handlung. jli. * (Verloren) wurde ein Geldbetrag ""' 2<» l<. ' (G e fund e n) wurde ani Südbahnhofe e»> größerer Geldbetrag in zironcilnoten. Theater, Kunst und Literatur. — (Konzert Ondticck in Laibcich.) ^" berühmte Geiger Ondriöek wandelt trotz der große» MG' von jüngeren Talenten noch immer auf dcll Höhe» l»^ Menschheit, die nicht gerade übermäßig bevölkert ersche^ nen. Sein vorgestriges Konzert zeigte die alten VmM des Meisters; er brachte Duolitts Sonate in l«'-««^ Strauß'Violinkonzert in 1>uwll. Smctanas «Alis »lel»" Heimat» sowie zwei Nummern eigener Komposition virtuo, aber frei von allen Mätzchen des Virtnosent»"^, lnü^ voll, aber völlig lulgelünstclt, mit edler Einpfindnnss »!' in abgeklärter Ällffassnng, wodnrch er die ^llhürersch"!' zu dröhnenden Beifallsstürmen begeisterte, die stets ne" Zugaben erzwängen. Wir glauben nns anf diese aülp meinen Bemerkungen beschränken zn lönncn; ein MeiM, den die ganze Welt allerkennt, brancht sich nicht crlt >'' Laibach Lobcshymncn singen zn lassen. — Herr Fam^ ist ein ausgezeichneter Pianist, was eigentlich selbst^' ständlich erscheint, wenn er als Begleiter eines O"^", auftreten kann. Die Wiedergabe der «Mnsilalischen ^ mente» von Schnbcrt sowie der Ballade in tt-moü ^ Chopin zeugte von Geschmack, Geist nnd glänzender <"' hcrrschnng der Technik. Das Publikum ehrte, anch H^l Famüra durch mehrere Hervorrnfe, die ihn zu einer N> gäbe bewogen. - (E i n >t onzert O n d r i«' ek in -U r a > ^ bürg.) Der Kanimcrvirtuose Franz Ondri^ veranstaltet morgen abends nnl halb 9 Uhr unter 0^ Protektorate der 5trai„burger <'!italnica sowie ul'U Mitwirknng des .^lavierv^rtllusen Josef F"'"^ nnd des (''italiiica-Gesangschores in« Saale " „Goreiljoki Sokol" ein Konzert mit nachstehe»'^ Progranin,: 1.) A. Focrster: „Samo" (Mänl'^clM ^!> F. B. Mendelssohn: Violinkonzert in N'l"" ,5.) Fr. Chopin: Polonaise in .V«- (Josef 3! lnera). 4.) H. V. Vogri<": ,.l^l>l«> u<'<''" l^'", nerchor). 5.) Fr. Ondriöck: Phantasie über die.^ taufte Braut", li.) V. Novak: Ballade ..MaM^" (Iofef Faniera). 7.) I. Paganini: „Hexentanz"^ . Eintrittspreise für nnmerierte Sitze l K, !i K, " ^' 1 K 40 l>, Stehplätze 1 X, Stildentenlarten <"^ - (Teutsche Bühne.) Das .Mrilchcn'''^ cheii fand vorgestern, dem uns vorliegenden ^'^?^ zufolge, vor sehr gut besuchtem Hause eine slclM. .^ Aufnahme. Die Besprechung der Aufführnnss s /Italliniiiaiigels halber morgen. .i) ** (Philharmonische Gescllsch"'^ Der gestern abends veranstaltete zweite ^"''"'„ö mnsikabend war weit besser als der erste besucht ^ voii großem Erfolge begleitet. Ein ausführu Bericht folgt. '„, — (l»om iu «vet.) Inhalt der 12. -" s. mer: 1.) Bogdan Vcncd: Im Todesschattc" .^ tische Erzählung. 2.) Anton Medved: I^b. ^. biblische Begebenheit. 3.) X. Me«ko: Den S"^,,^ den entgegen. 4.) Eilvill Sardeliko: Gott 1 ^ dich, liebes Savegcbiet! 5.) Fr. S. F inigar- ' der modernen Welt. Roman. N.) Dr. M. ^^.^g Gebeiiedeit unter den Weibern. Szene mit Ml.^ lüld lebeiideii Bildern. 7.) Ant. Gaber: ^" ^e »ldslavische ^llnstausstellung. 8.) P. N-- " ,s, Draht. !1.) Literatur. 10.) Musik. 11.) Dies '"'^ lies. 12.) Schach. - Das Blatt enthält N> ^" tioiien. „. hl' - - < ,.A ls ich die buntc Vc' iitzetrüss ^,,i titelt sich ein hübsch allsgestalteter Band aus b"'H^'' des österreichischen Erzählers Walter Nitter von -^ ^ der soeben im Verlag voil Hermann Seomantl ,^, folgcr, Berlin und Leipzig (Preis Mark 1 ^.,di^ neu ist. Bunt wie die Mütze, das farbenp ' .,^ Symbol des frischen fröhlichen Stildelltent»'"^^s! auch die lebensvollen und in flott studentisch^ ,.^ niedergeschriebenen Erinnerungen und ^„^ Walter von Molo erzählt uns in amüsantem ^^'» ton von der Seligkeit des Fuchsentums, "^" .^jcht^' und Brennen und Pauken, von den ernsten "^,iic' des Burschen, wie von der überschau mend"' ^i! jnnger Semester, denen die tollsten Strel")^^^,^ tiicht toll geiiug sind. Diese Bilder aus dem »" ^iF' Studeiitenlebeii reihen sich in nnierhaltsmnc ,,^!! ancinaiider, sie sind für junge Füchse und "ltc' ^,st> eine lohnende Lektüre und erwecken in i^c" , 6»' gen Besucher der Alina Mater die freund!'"'' innerungen. .,.. ^ ""^ - (F r o in m e s >t alen d e r.) D"' "'" O'^" bedeutendste ätalenderverlag >iarl Fro,n"N' ^" veröffentlicht, wie alljährlich, eine SaiinnI'"^,^^ Kalendern, die inehrere hundert Nununc'l'' „i>" Vogl Wichiiers Vollskalellder enthält lil''^ ^,.^ ernste Erzählllngen,launige Gedichte lind ' .^'' Aufsätze sowie einen reichen Bilderschm"" , ^t, " sich der Un,fang des Kalenders vergröfM ^Laibacher Zeitung Nr.278._____________________________ 2521_____________________________ _________ 5. ?ez.mber 1904. l'ch der Pi-^s al,f 70 I» vcrmmdrrt. Ein mustl,'ijiiilli' «es NnchschilM.lmch. w^'lchos l,'iin' ^iille von Austin,^ '^'n enthalt und siä, mich zum (ij^l,nauch^ in .Üanzlci^'n ""znalich l'iiintt, ist Fvoinnu's Wicin'r Anslnnstt' >WIl'ndor: Prri^ öicscs Kalondcrs mit den, m'ncstt'n ^!,n" fill- Wien in, Mas;stalx> l:21.lX10 2 X. mll all^ ^,^>l^^> ^l^s; ^ii^'^lal^'ndris mit dc'm notn^'i, °Wr» Anhang lx'dnl'f^n. ist dl'r ^<> Hc'll(,'^Tchr^^ nlendcr l^'nii^l,'nd. wiihil,'!,d dcr Tüsslichl,' Einschn'id aiender auf^'id^ni Einschrciddlättcr vom Immer di5 ^^nib^r, ^iannl für Ialircsnbcrsicht nnd Vormert ^ntti!r si,,- tm5 nächste It sich dni'ch ei»^ Mio zwcrl!nüs;ilil' Eiinichtunn ans. Von den fa'l "r M'n Swnd nlld Aerns speziell ncschasf"'c.'n ^^ 'wer,, eru'iilillen wir frommes ^lerns'. Feuerwehr . ick?' ^l1e», Inristen'. Landnmnn-, Landwirt Mfts^ M^>jzi„lil^ Montan^ PharmazenteN' ni'd "^rztekalender. Für die Jugend ist speziell zu ^hnachwgeschenlen sehr ^eei^net: ^ronnnes Oste^-^"schev Stndentent^lender für Mittelschulen, Fach^ '"b Viii-z^'rschulen. ^iir 0jeschent>'zN'ecke eignen si.b l ^""" ssrounues Elegante Welt. Edelweis;- ui'd ^'"^^'l'tsil^uder i» tteschmm-lvollen, zum Teile mo- "N cul?aestatteteu Einbänden. Die nrösfte Vereiche ^"g orfnhren die Portemonnaie nnd Vlocllaleude'.-. «denen erstere in iiber lmndert verschiedenen Ei,< ^we», letztere mit ebenso vielen verschiedenen Niick ,-/!"^» zu haden sind. Schließlich seien noch die v?:-^"U'n Notiz.. Wand- und Vlattlalender erwähnt, Telegramme ^ l». k. HelegrapheN'KorrespondenZ'Kureaus. . ^ien, 1. Dezember, Der Abgeordnete Schul .. ^ l)ielt mittag? im Vereinshcinse des >laufmänni' »'^ ^^leines eineu Vortrag. Vei,n Verlassen des sor! ^ '"urde er vom Schlage getroffen nud blieb so- ,!„ ke?.^^ ^ . ^>>e Bewirtschaftung der Moor und Heide l!ns'.^l«. 1, Kl 20. ^ Capellen W., Pie Freiheit ode, U>. Ä^t der lijne >md Intervalle, k 2 40. — Capelle« Vl^ "" Abh«i,gi^eiisveilinltuisse in der Musil. li 2 40. -llhlk <^-' Mozarts letzte Lebensjahre. X »92. — Po> ^ill,?' ^r. I, E.. Heine. Dostojewski, worlij, li 1 «0. -Warnit " ^s' ^" Welt der Freiheit, li I 20 - Der >tti,.ss!^p"digei. ein Kapitel aus der Geschichte eine? jlaval. »l°nb ^"'""^' l<4 20. — Njörnson Vjiirnstjerne. Da->»c>ilH'^ll 60. — Thlllwitzer. Dr. Frz., Der Parade-boli^^-W. — Menger. Dr. N.. Das Recht aus deu !^il ,,l,'lsertrag in geschichtlicher Darstellung, li 3 <>0. -Henm^t°t>t N.. Der «rieg von 1859. Vismarct und die T h 'Ze Meinung in Deutschland, « 4>A2. — Lindner ^/^sch,chtspl)i!osrphie, K 5 40. - Hagcr.Mez, Das Milrostop nnd seine Anwendung, geb., K9 00. - Va'rtels E., Zum Vortrage, eine Sammlung deutscher Gedichte, li 0 — Hergsell ty., Die Fechllonst. geb, K 11. — MeUer Ferd.. Lehrbuch des Slohsechlens. K 3 W. — Stier Georg, «leine Eynta). der slanzösijchen Sprache, geb.. ii 2 04. — Veyer k Passy, Elemrutarbuch des gesprochenen Französisch. K2'7li. — Papprih A., Hcrrcnmoral. K — 3N. -Mensch Ella, Auf Vorposten. X 2 40. - Mann ssrz,. Nlte Mädchen, X 1 20. Vorrätig in der Vlichhandlung Jg. v Kleinmayr K Fed. Aamberg in Laldach, Kongrehplatz 2. Angelolumcue Frelnde. Hotel Elefant. Nm 2. Dezember. Cewcncic, Notar, Zirtnih. — Li' povsly. l. t. Osfizial. Loco. — Wodicla, Vnrcauchef; Erli, l. u. t. Hauptmann; Zaruba, Ingenieur, Graz. - ltonjedil', Privat, Görz. — Moscvii. Pnval, s. Frau, Trieft. — Conti. Opernsängern,, Mi'mchen. - Munl. «assier, Feistrih. — We-liven, Vertreter, Agram. — Lichlenstern. Nfm., Fiume. -Adam, Äfm.. Budapest. — Vermann, itfm., Maiuz. — Matras, Direktor; Ortner, Bauleiter: Vondy. Vraui,. Schulz, Mensch, Ialobi. Vloch. Se»ncn, Rehler, Edcr. Karsch, Setules, Neu-mann, Guns, Reichert, Neuroth. Kfltr, Wien. Nm 3. Dezember. Schweiger. 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Oberleutnant, «olomea. — Neumann. Reisender, Agram. -Purlinger, «ful, «im bei «oblcntz. — Leustil, Lehrer. Wissell. — Ranmlar, Zimmermeister, Domzale — Vauda, Reiseudrr. l Brunn. Verstorbene. Im givilspitale: Am l. Dezember. Karolina Vibmar, Schuhmachers-gattin, ii? I., Lungentubrrlulose. Uandestheater in Laibach. »8. Vorstellunss. Gerader Tag. Heute Montag den 5. Dezember DM» Gensaiionelle vperetienneuheit «WW zum zweitenmal: Vas Veilchenmädel Operette in einem Vorspiel und zwei Allen von L. Krenn und ll. Lindau. Musit von Joses Hellmesberger. Anfang um halb 8 Uhr. Ende um 10 Uhr, Lottoziehung vo« 3. Dezember 1904. Graz: 25 53 52 45 88 Wien: 6 72 64 25 24 Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehühe 306 8 m. Mittl. Luftdruck 736-0 mn,. 5 s RZ p Z«z ^ 9 » Ab. 734 9 j 1-0 windstill ! bewöllt ! 7 U. F ' 73b i)! I 8 W. schwach ^ ^ bewölkt^ 4. 2 » N. 7369 57 N. schwach teilw.bewöllt 0 3 9 > Ab. 739-7 27 NO. schwach teilw. bewilllt b> 7 U.ss. > 739 9 i 0 0, OSO.schwach ! Nebel j 0 U Das Taqesmittel der Temperatur vom Samstag 0 3', vom Sonntag 3 4', Normale 0 1°. bezw. —0 1". Verantwortlicher sledalteur: Anton ?sunlel. Kasino-Verein. Din Direktion erlaubt sich die P T. Vereiis-mitglieder zu der Sonntag, den 18. Dezember 1904 um '.i Uhr nachmittags stattfindenden ordentlichen Generalversammlung des Vereine» einzuladen Tagesordnung: 1.) Genehmigung des Rechnungaabschlussfls für das abgelaufene VereinsjaUr nnd dea Vor anschlages für das kommende. 2.) Neuwahl von acht Direktionsmitgliedern nnd von 2 Rechnungsprüfern. 3.) Allfällige sonstige Anträge von Vereins-niitgliedern, die nach § 11 der Statuten acht Tage vor der Generalversammlung bei der Direktion einznbringen siud. (4817) \\ - 1 Zur Besohlussfähigkeit der Generalversammlung: ist die Anwesenheit von 38 Mitgliedern erforderlich. Ersoheint diese Anzahlnioht zu der für 3 Uhr ausgeschriebenen Generalversammlung, so findet um 4 Uhr des gleiohen Tages eine neuerliche Generalversammlung mit der gleichen Tagesordnung statt, die ohne Rücksicht auf die Zahl der dazu Erschienenen besohlusssähig sein wird. Laibach, 2 Dezember 1904. Die Direktion. Kurse an der Wiener Mrse yg^, 3. Dezemlwr 19l)4. D!t n°„er<,n Nnrk verstehen sich in »ronenwilhrun«. Die Notier»««, »amtlicher «Men und der «Dwersen Ll'le. versteh! sich per Vtlilt.__________________ ,, ^""llNk zwalbschnld. »elb war» >^"'wN°lenMai- N" «75"',°^' pl.N.4'»«/„ :UN>«z^00 4b Ail """«lost »50 st. 8 ^ ._._j ^._ ,Mtl " «X) fi. 4°/„ ,l>n«, ,57 40 ?»"«. " ,0» st. . . z.?,- 274 - '"'Plon^' »0 st. . .ll7»-X?4- ""'N'nzünlsr.ich. ^ !" «ander. ^H"""^ Mr.. ,«o st.. °"ll,ss"'"U°n«-»lrnte.ft,r." ^.. ' > . »'/,'/., V< 40 8l t!l> U Z"!'!^'" - ^ 4"/« ,18 «Oil 96' ^:bt." "°hn ln V,lb,l <^H.,.nH "'7°°'" «......... ll8 ?ü «l9'7b ssranz Iolef.'V., !»«, «»olbrelilt per Kasse , Il8 l»l. llll »!, d»°. blo, per Ulttmll .... llUoü llN^l» 4"/« dto. «enle in Nronrüwühr., s!.«n>, «old lUN Obli«. —— — - dlo, Prüm.N, u lW 'l. «- »NO II ^>^7 - »NU kl» dto dtv. l> bns!,-l0OX L0« —«U«- XhrikNeN'Lok 4"/u . . . , l»> 5« l«8 b<> 4"/„ un«ar. «rundextl.' Obli«. 87 U<^ «8 8« 4"/„ troal, und slavon, detto 9X bN — — Andere Lffenll. Hnlehen. b°/„ Donall.Me», «nleihe »878 . ll>» 8» ,U7 «b «nlelien der Stadt Görz , . — — — — «nlehen der V. (t«!»4). . . . 8? 85 z>« pb blo. dio. (>»»»). . . . Wüo,««!!" V«l!«ba» «nlchen. verlosb. 0°/« 8» l« «m» n» 4"/„ Kiainer llande« Nillelini . —>—! — — Veld W»l, Psllndblies» »tt. »odlr. lllla. üsl in 5« I. verl. 4«/» S8 5« lNO-45 N österr.Lanbc« HYP, «"st^"/» »« »" 'W »l» blo. ' bto. ' böjähr. v»l.4°/« to« n, ,<», -Eparlasse.,.»st.. «OI-, verl.4«/« llX) 75. wl «>> Glsknbahn^liolität«. ybligationen. sscrb!nand«-«°rbl,ahl> Oeslerr. Norblvestbahn . - w< ?ü N^« ?s> Sü7b°h°^/°d.r,.I«nn..Iu.i »<>7 - «.« _ bill ^b"/n...... >«U»»l«5^ U»«,aa>lz. «ahn..... lwlü,,.^ 4«/, Unterlrain« »ahnen . . - - - - Dlvtls» zos» (per Stücl). Verzwellch» '.°se. N lon^V'lU""''' '»^-^'' Unverzinsliche Lose. «udap «Vastlica (Dombau) b sl. »N9b »l95 ssrebitlol, «»« sl, ^^. - - ' "" " """ lllary «o!e 40 ,l. «Vl. - - ^ - "5 - «««.,.,A,«-.»/»!!', z<^ «-, RÜdols.L°!e 10 sl..... ««--- ?"- V°lM'L°,e 40 ,l...... N2'- »33 - St'Venoie l^llse 4« s>. . - . —'- -^'^- Wiener llomm-Lole v. I. l874 b»4 - b»4>-«rwinstsch. b. »"/° Pr,«Schuldv. b. «obeülreditaxst,, »m. l8«9 »Nl - ,,,-- Laibacher iiole...... ^-^ -»'^ «elb Ware «Men. ^ranoportunttr-nehmunytn. »usllg'TtpI. »isenb. ülX! sl. . . »19« K8W Vau. u. »elrieb« Ves. sür stüdt, Vtrahenb, In Wien !it. X . — — —'— dto. bto. bto. III.« . -— —- «Ohm. Norbbahn lüv sl. . . u.il — 385 - Vuschtiehraber «ij. üOO sl, «M, »7<»<>sl. KM. z' sl, S. . . . 58,-. 5n» - Lloljd. O>'si. Irirst, b<»fl,abas«. «,<>?.!> «,I - Vlaalifistllbah» »«Xi sl, V. . . «l>» l><» ftl,.',l><> kübbuh» 200 II, T..... 8« 25 U» »?> Sildnordd, «erb-V. »00fl, »Vi. 407 b",4«8 «» Tramway Ges.. Neuewr,, Prio» r!lü!«.«tl!c„ WO sl. . . . ,8 — l8tX> Un«.>gal«^, «tisend. «X)sl. «Lilber 407 - 408- Unn,W,llb,(«aab'«razMX»sl,S. 40» — 4W'- Wiener LolalbahNsn^ll.Ves. . l«5 — - - Hanken. «n<,1°0e Vodrr,-«nfl..0rsl,,«l»«s>.V, . !l«i - »7» - Nrb<,Mnst.s. Hand. u, G.lNOsl. ! — —^ — - bto. bto, per Ultimo , . !<>?«7.'»N8sl, . 8<>« - 807 - Depositenbanl, «lla,, »00 sl, . ^4<.>« — 4<>'< - Islompte mv , Wiener 800sl, >44<> — 4»4 — HypotheN».. Oest,. »00fl.3l>"/„-' Sielullililf!! , sl, s.ftl! — 5»< ..EchldnlmiN,!", Papi,rs. ««> fl, »»0 — l»<»5-— .,E«eyrelm ^, Papiers, u. V,-s>, 4",> ^- 4N07Ü lrilailer »ohls«w,'«rlell, ?<» jl, 8»l» — 5«» i.» Wassc!!s,.V,.Oes>,!l!Wls!!.,<>0sI. 5ü9 — bi,--Wannon iieihanst . «ll«, in Pesl. 40» l<........ »!l5-— «5- - Wien« U»n«ss,ll!chafl l00 sl. . ,«, — ,Si>' - Wienerberger gie«el «lti,n.«»,s. »74 — »8,' - Devlsen. Kurze Vichle», «msterdam....... l»8 «? l»8 «!^ D„l Uondon........ »H»47«^»7<» Pari«......... «b«, »Ä «» S», P,ter«burg...... — - —- — Dalvlen. Piliale»........ ll »4 ll z« «oFraoltn Stücke..... l90? l8 »b Nudel Noten...... , ,d»> « bt^, I >f»«i !#„„ Ein. vi-ikS. "V»rle:».-n* ^^^^-^, Tna - VerBloherun^._________^m^ jr. Cm Mayer jämLiilz- VLaidL "^7"ecli.«ler-Gho»c3a.Ä.ft Privat-Depots (Safe-Deposit») I ¦ULZxtvr •lg-*zx«xxx ¦V^xoclxl-u.«» «?.»x Parttl. I Verzinsung von Bar-Einlagen im Ktnto-Kment- und auf flinlort»,______I