EINZELPREIS: wochentags 10 Rpt Samstaff-Sonntnj» 15 Rpf Slorautget »tiiuna Amtliches Organ des Verlag und Schriftleitung: Marburg a. d. Drau, Badgasse Nr. 6, Fernruf; 25-67, 25-68, 25-69. — Ab 18 Uhr (6 Uhr abends) ist die Schriftleitung nur auf Fernrut Nr. 28-67 erreichbar. — Unverlangte Zuschriften werden nicht riickgesandt. — Bei Anfragen Rückporto beilegen. — Postscheckkonto Wien Nr. 54.608. Steirischen Heimatbundes Lrscheint wöchentlich sechsmal als Morgenzeitung (mit Ausnahme der Sonn- ii. Feiertage). Bezugsp'eis (im voraus zahlbar) monatlich RM 2.10 einschl. Zustellgebühr; bei Lie^rung im Streifband zuzüglich Porto; bei Abholen in der üe-schäftsstelle RM 2.—. — Anzeigen- und Bezugsbestellungen in der Verwaltung. Olr. 177 !3Rar6urg o. 6. Prau, 2)onnereto i. 24.3ull I94i 81.3a6rgang I ftalint lohn in deutscher Hand Sowjetisch« Entlastungsangriffe Uberall gescheitert — Ungewöhnlich blutige Verluste der Boischewlsten — Mosicau erneut mit Bomben belegt Vm Europas Kultur Schicksalskampf um dia sittlichen und lcultureil«n Wort« unter Deutschlands Führung Rastlese Verfoliing in der Uliraiiie Dia Elnschliaseung und Vernichtung feindlicher KrSftegruppen wird ohne Unterlass fertgasetit Aus dem Führerhauptquarticr, 23. Juli. Das Obcrkonimaiido der Wehrmacht gibt befamnt: In der Ukraine dringen deutsche, rumänische, ungarische und slowakische Truppen In restloser Verfolgung weiter vor. An den übrigen Teilen der Ostfront wird die Einschließtuig und Vernichtung kleinerer und größerer sowjetischer Krftftegruppen fortgesetzt. Bei seinen überall gescheiterten Ausbruchsversuchen und Entlastungsangriffen hatte der Feind ungewöhnlich blutige Verluste. An der Annähen Front verlaufen die Operationen bei weiterem Geländegewinn planmäßig. Die Luftwaffe bombardierte auch in der letzten Nacht mit starken Kräften militärische Anlagen in Moskau. Durch Bombentreffer schweren und schwersten Kalibers sowie durch große Mengen von Brandbomben wurden weitere folgenschwere Zerstörungen angerichtet. Brände aus den Angriffen der vorletzten Nacht waren noch nkht eingedämmt. Im Seegebiet um England versenkten Kampniugzeuge ein Frachtschiff von 5000 brt Weitere Luftangriffe richteten sich in der letzten Nacht gegen Hafenanlagen am Humber und in Südostengland sowie ge. gen verschiedene Flugplätze. Am Tage schössen an der Kanalküste Jäger und Flakartillerie elf, Marineartil. lerie und Vorpostenboote vier britische Flugzeuge ab. Britische Kampfflugzeuge warfen in der letzten Nacht an verschiedenen Orten Südwestdeutschlands wirkungslos eine geringe Zahl von Spreng- und Brand, bomben. lakob Stalin ergali sicli Er hält weiteren Widerstand gegen die deutschen Truppen für unsinnig B e r 1 i n, 23. Juli. Anläßlich des Vor&loi3es schneller Verbände unter Führung des Generals der Panzertruppen Schmidt hat sich am 16. Juli t>ei Lessno südostwärts Witebsk ne. ben vielen anderen bolscliewikischen OL firieren und Soldaten auch ein Sohn des bolschewistisclien Diktators Stalin den dctitscnen Truppjii ergeben Es handelt sich um den ältesten Sohn Jakob, der wie Hein Vater eigentlich Dschugaschwin beißt. Er ist am 18. März 1908 in Baku geboren und entstammt der ersten Ehe Stalins mit Jekaterina Swanidze. Jakob Stalin war ursprüngHch Bauingenieur und hatte die Technische Hochschule besucht, später entschloß er sich jedoch, Offizier zu werden. Er absolvierte die Artillerieakademie in Moskau in 2Vi statt in 5 Jahren. war er Oberleutnant In e nem Haubitzartlllerie. rejj'ment der 14. Sowjet.Panzerdivislon. Jakob Stalin wurde dem Panzergeneral Schmidt sofort auf seinen Oefechtsstand Vorgeführt. Er wies sich dort als Sohn Stalins einwandfrei aus und brachte zum Ausdruck, daß er die Uns^nnigkelt des Widerstandes pyogen die deutschen Truppen einftcsehen und sich deshalb mit seinen noch am I.cben befindlichen Soldaten ergeben habe Die Vern^'hmunjT Jakob Stalins brpchte nner'iört 'nte'-essantes Material zufahre Die deutsche Presse veröffentlicht nun, mehr das Bild des Sohnes Stalins, nach, dem er sich ergeben hatte, in seiner neuen Umgebung. Da das Sowj^jt-Viformations-büro mehrfach die Gefangennahme des Generals der Panzertruppen Schmidt durch bolschewistische Truppen in alle Welt gemeldet hat, müßte erwartet werden, daß die Sowjetpresse nunmehr auch ein Bild des angeblich gefangenen deut. sehen Generals Schmidt veröf^entHfh* Verzweifelt« Aosbrachsversnche Der eiserne Ring der deutschen Truppen unbezwingbar Berlin, 23. Juil Die verzweifelten Anstrengungen der bei Sinolensk eingeschlossenen Sowjet-verbände, den eisernen Ring der deutschen Truppen zu sprengen, dauern unter blutigen Verlusten für die Bolschewisten an. Am 20, Juli versuchte ein sowjetischer Panzerverband, einen Teil der eingeschlossenen Truppen zu entsetzen. Der Verband war aus versprengten, zum Teil beschädigten und mühsam instandgcsetz-ten sowjetischen Panzerkampfwagen neu zusammengestellt worden. Im Feuer der deutschen Abwehr brach der Angriff zusammen, 70 der angreifenden 15() Panzerkampfwagen wurden vernichtet. Einige fundamentale Wahrheiten haben sich im Verlaufe dieses Krieges dem Bewußtsein der Welt eingeprägt und werden auch für alle Zukunft bestehen bleiben. Das ist einmal die Erkenntnis, daß der deutsclie Soldat der beste der Welt ist; zum zweiten, daß ene Panzerregiment wurde im Kampf Panzer gegen Panzer aufgerieben und zersprengt. Fast ohne eigene Verluste wurden 44 sowjetische Panzerkampfwagen vernichtet Eingeschlossene Reste zaliireicher Sowjetdivisionen verniclitet ERFOLGREICHE SÄUBERRUN ÜSAKTION BEI SCHITOMIR Berlin, 23. Juli. Im Raum nordostwärts von Schitomir wurden am 21. Juli die eIngescMossenen Reste merrerer bolschewistlßchet D vislo. nen vernichtet Die blutigen Verluste der Sowjets belicfen sich in diesem Ab^xhniil nuf mehr als 4000. Zahlreiche Bolsche. wisten gerieten verwundet und unverwundet in deutsche Ge^anii^rschaft. An anderer Stelle wurde '>el emer Säuberungsaktion eine grolie Anzahl von Ge. fangenen von 18 verschiedenen Sowllünderte und verwüstete Rheinpfalz wird für alle Zeiten ein geschichtliches Zeugnis für einen Kulturverrat großen Stils bleiben, dessen siah unter dem »Sonnenköni"^« der ''alHsche Imperialismus schuldig gemacht hat. Beispiele systematischer Kulturvemichtung wie dieses oder die französische Revolution oder gar die bolschewistische Revolution in Rußland, wobei jedesmal nicht abzuschätzende Kunstwerte brutal vernichtet wurden, werden dem deutschen En^j-finden selbst in härtesten Kriegszeiten immer unverständlich bleiben. Genau so wenig ist der deutschen, auf die Ehrfurcht vor der kulturellen Leistung anderer Völker gegründeten Denkweise das System des Kunstraubes verständlich, wie es die Briten seit Jahrhunderten voll!....imen ausffcMi'^et haben, wie es die napoleonischen Feldzüge mit sich brachten und wie wir es selber ausgangs des Weltkrieges am eigenen Leibe kennenlernten, als die »Sieger« von Versailles unermeßliche deutsche Kunstschätze fortschleppen ließen. Die deutsche Kriegführung hat immer bedauert, wenn der bewaffneten Auseinandersetzung kulturelle Werte zum Opfer fallen mußten, sie hat aber ebenso in höchstem Kulturverantwortungsbewußtsein die Zerstörungen auf ein Mindestmaß beschränkt und der Erhaltung und Pflege von Bauwerken und Kunstschätzen höchste Sorgfalt angedeihen lassen. Dies geschah bereits im Weltkrieg, einer Anregung Wilhelm von Bodes zufolge, von 1914 ab, und ist in diesem Kriege zu denkbar höchster Vall-kommenheit ausgebildet. Fachleute aller Art sind bei den Militärbefehlshabern der besetzten Gebiete für alle Sparten der Kunst- und Kulturpflege tätig und haben in unermüdlicher Arbeit unersetzliche Werte vor dem Verfall geschützt, verlorengegangenes Kulturgut wieder ermittelt, iVluseumsbe-stände geordnet und Bibliotheken gerettet — ein Vorgang, zu dem eben nur ein Volk fähig ist, welches auch in diesem entscheidenden Kriege nicht von Gedanken der Zerstörung, sondern nur von aufbauenden Ideen erfüllt ist. Daß sich Deutschland eben nicht darauf beschränkt, sein eigenes kulturelles Veranstaltungsleben in Gang zu halten, sondern darüber hinaus noch unmittelbar den Spuren der kämpfenden Truppe folgend, seine pflegerische Hand selbst im Gebiet des Gegners walten läßt, erweist deutlich, daß aus dem Herzen des Erdteils nach wie vor der belebende Pulsschlag für eine höhere Kulturentfaltung nach dem Kriege quillt. Soviel Kriege das deutsche Volk im Laufe seiner langen Geschichte zu führen hatte, so wenig hat es auch an den Heerstraßen seiner Soldaten Trümmer zurückgelassen. Davon sprechen vor allem die heimgekehrten Gebiete, dafür sind heute die weiten Räume des Ostens, aus denen die bolschewistische Unterwelt verjagt wird, Zeugen. Weit hinauf bis an den Finnischen Meerbusen und weit hinein ins Stromland der Düna und des Dnjöpr haben die deutschen Ritter und die deutschen Kaufherren ihren Einfluß getragen. Folgte dem Schwert des Ritterordens der Pflug, so blühte an den Niederlassungen der Hanse der Wohlstand. Solange schon die Macht dieser beiden großen Exponenten der deutschen Leistmtg gebrochen ist, so lange auch haben die jeweiligen Machthaber des Osleos ihren Hinterlassenschaften nichts Ebeobürtiges entgegensetzen können. Der Geist der Burgen und Handelshäuser, die deutsche Tüchtigkeit in die östliche Weiie vor vielen Jahrhunderten stellte, gab dem Osten Europas überhaupt erst ein Gesicht: es zu entstellen und zu löschen versuchten in letzter Stunde die weichenden Sowjets, die in Riga in Trümmer legten, was deutsche Geschütze wohlweislich schonten: die stolzen Wahrzeichen der Kultur dieser Stadt, das Schwarzhäupterhaus und die Petrikirche. Solange es deutsches Schicksal war, Europa gegen den Feindansturm der östlichen Steppe zu verteidigen, hat Deutschland auch seine kulturellen Kräfte bis an die Peripherie Europas vorgetragen. Tausendmal hat das deutsche Vollf über rauchenden Schlachtfeldern wieder blühende Gärten und stolze Bauwerke errichtet. Und schon in diesem Kriege hat es, während die Feindwelt noch staunend nach dem Geheimnis der deutschen Waffenerfolge forscht, mit souveräner Ruhe mehr als ein Zeugnis von der Ausstrahlungskraft semer kulturellen Sendung abgelegt. Danzig-Westpreußen, der Warthegau. das Elsaß und Lothringen wissen davon zu berichten, daß diesmal schneller, als erhofft, der Kriegsvemichtung der Kulturaufbau folgte. So sicher wie Europa niemals zum Herz der Welt ohne den deutschen .Kulturbeitrag geworden wäre, so sicher würde es heute vergehen, wäre nicht Deutschland lebendiger denn je sein kultureller Mittelpunkt. Daß dies der Fall ist. beweisen die Tatsachen. Indem das Reich den VemichtungS' kämpf gegen den jüdischen Weltbolsche-wismus aufnahm, hat es die Hemmungen gesprengt, die das europäische SchicksalsbewuBtsein inv.l das (jefühl seiner kulturellen Gemeinschaft noch banden. Denn mit der endlichen Abwen-duntr der ewi?en Drohung ans dem Osten schafft dieser Krieg freie Bahn zu einem kulturellen Aufbau, der aus den Kräften des deutschen Blutes die schönsten Blüten fördern wird. Bis dahin kann kein gegenwärtiges Opfer den kommenden Gewinn des endgültigen Sieges schmälern. E. G. Dickmann Nene Beweise jfidlscher Brutalität DI« Vereinigten Staaten Roosevelts — die Hochburg der Freimaurerei und des Judentums Rom, 23. Juli. Das in Oslo aufgefundene sensationelle Bild Roosevelts als Freimaurer in der Architektonloge in Newyork wird von der römischen Morgenpresse auf der ersten Seite in großer Aufmachung wiedergegeben und als äußerst wich^tiger Beitrag zum Verständnis der Politik des Präsidenten der USA bezeichnet. Dieses Bilddokument, so schreibt »Messaggero«, »ist der unwiderlegbare Beweis für Roosevelts Abhängigkeit von der Freimaurerei und zeigt, daß der Krieg gegen die Achse einer vom Präsidenten gegenüber seinen Logenbrüdern übernommen Verpflichtung entspricht. Roosevelt könne in der Tat in dem von den Juden, Bolschewisten und Überbleibseln der Demokratie gewünschten Sinne handeln. Das sei die Ursache der kriegshetzerischen Politik des Weißen Hauses. »Popolo di Roma« stellt fest, daß Roo- sevelt zu der schlimmsten Sorte von Juden und Freimaurern gehöre, nämlich zu jenen, die sich schämen, es öffentlich zu zeigen. Wenn man das in Oslo aufgefundene Bild betrachte, so könne man sich nicht mehr wundern, daß der amerikanische Präsident eine den Interessen der Juden und Freimaurer entsprechende Politik verfolge. Interessant sei dieses Bild aber auch deshalb, weil gerade Roosevelt die heftigsten Feldzüge gegen die Geheimbünde oder die vom Ausland abhängigen Vereine gutgeheißen hat. Vielleicht werde Roosevelt dabei gedacht haben, daß Judentum und Freimaurer in diesem Fall nicht vom Ausland abhängen, weil ja die Vereinigten Staaten die Hochburg der Freimaurerei und des Judentums sind. Allerdings handelt es sich um die Vereinigten Staaten Roosevelts, denn es gibt auch noch ein anderes Amerika, das Amerika der Amerikaner? JentscMiod nass vernichtet werdei" NACH DEN RICHTLINIEN ROOSEVELTS ENTWIRFT DER JUDE KAUFMANN EIN UNGLAUBLICHES PROGRAMM ÜBER DIE AUSROTTUNO DES GESAMTEN DEUTSCHEN VOLKES Berlin, 23. Juli. Unter dem Titel »Deutschland muß vernichtet werden« ist kürzlich in den Vereinigten Staaten ein aufsehenerregendes Buch erschienen, das einen ungeheuerlichen Plan für die Ausrottung des deutschen Volkes und die restlose Zerstückdung Deutschlands in allen Einzelheiten enthüllt und propagiert. Verfasser dieses Dokuments amerikanischer Auffassung von Recht und Gerechtigkeit, Freiheit und Demokratie ist kein geringerer als der Jude Theodor Kaufmann, Präsident der amerikanischen Friedensliga (American Federation of Peace)! Kaufmann ist engster Mitarbeiter des Newyorker Juden Samuel Rosenman, der bekanntlich dem gegenwärtigen Präsidenten der Vereinigten Staaten, Roosevelt, als dessen Vertrauter bei der Abfassung von Reden mit Rat und Tat zur Seite steht. In jüdisch-literarischen Kreisen Newyorks ist es ein offenes Geheimnis, und man brüstet sich sogar mit der Tatsache, daß Roosevelt selbst die Hauptthesen dieses Buches in&piriert und die wichtigsten TeHe dieses Schandwerkes persönlich diktiert hat. Die führenden Interventionisten machen deshalb mit gutem Grund keinen Hehl daraus, daß der teuflische Plan des Juden Kaufmann ein politisches Glaubensbekenntnis des Präsidenten der Vereinigten Staaten sei. Was Roosevelt durch dieses Pamphlet als seine wahren politischen Ziele offenbart und durch seinen jüdischen Hintermann niederschreiben läßt, wird als die im Sinne von Freiheit und Gerechtigkeit erforderliche Radikallösung der europäischen Fragen plakatiert. Was im Rahmen des Gesamtplanes entwickelt wird, ist von blitKlem Haß und Vernichtungswillen diktiert und kann nur von der Hand eines jüdischen Verbrechers niedergeschrieben sein. Das jüdisch-amerikanische Kriegsziel heißt nach diesem Programm: »Völlige Ausrottung des deutschen Volkes«! Eine Massenexekution von 80 Millionen Menschen erscheint dem Juden Kaufmann als »unpraktisch« und —-wie sich dieser Hintermann des Weißen Hauses mit alttestamentarischer Überzeugungskraft auszudrücken beliebt — als »unvereinbar mit den moralischen und ethischen Verpflichtungen der Zivilisation«. Auf Grund dieser »moralischen Hemmungen« wird im Geiste der Menschttch'keit und Nächstenliebe folgendes konkretes Vernichtungsprogramm entwickelt: I. Die deutsche Wehrmacht wird gefangengenommen, sterilisiert und In Arbeitskommandos zum Zweck des Wiederaufbaues auf die europäischen Länder verteilt. Der Einsatz von 20.000 Ärzten genügt, um die Stcrilisalion der deutschen Wehnnacht innerhalb eines Monats durchzuführen. 2. Die deutsche Bevölkerung, und zwar Männer unter 60 Jahren und Frauen unter 45 Jahren, wird sterilisiert. Somit ist das Aussterben des deutschen Volkes innerhalb von zwei Generationen sichergestellt. 3. In allen Schlllsselindustrien werden die deutschen Arbeiter durch englische und Arbeiter der Vereinigten Staaten ersetzt. 4. Restlose Aufteilung des Deutschen Reiches nach dem Muster der dem Buch beigegebenen Karte. Demnach sollen Berlin an Polen, Leipzig, Dresden und Wien an die Tscheche!, Mainz, Essen. Erfurt und München an Frankreich und Hamburg und Dortmund an Holland fallen. 55. Die deutsche Bevötkerung wird gezwungen, jeweils die Siprache der Staaten, denen sie zugeteilt ist, zu lernen. Innerhalb eines Jahres wird die Veröffentlichung deutscher Bücher und Zeitungen verboten. Deutschsprachige Schulen werden geschlossen. Auf Grund der engen Beziehungen des Verfassers zum Weißen Haus darf dieses ungeheuerliche Kriegszieipnogramm ohne weiteres als eine Synthese von echt talmudischem Haß und der außenpolitischen Konzeption Roosevelts angesprochen werden. Auch Sunner Weltes... HaßerfüUte Vorstellung von der künftigen Gestaltung der Welt Berlin, 23. Juli. Das haßerfüllte Pamphlet, in dein der Jude Theodor Kaufmann nach den Richtlinien Roosevelts die Vernichtung des deutschen Volkes propagiert, hat offenbar auch dem stellvertretenden Außen, minister Sumner Welles bei der Darstellung der Nachkriegsziele der USA als Richtschnur gedienl Seine Vorstellung von der künftigen Gestaltung der politischen und wirtschaftlichen Lage der Welt ist nicht minder haßerfüllt als die in dein Kaufmann-Buch niedergelegten Gedan. kengänge. Auch Welles vertritt den Haßgedanjcen, daß es keinen Frieden geben könne, ehe nicht Deutschland »endgültig und volL kommen vernichtet« sei, ehe es nicht »zerschmettert am Boden« liegt. Nachdem Welles so seine wahren Gefühle gezeigt hat, spricht er von der Organisierung eines dauerhaften Friedens, von Freiheit, Glück und Sicherheit der Völker. Zur Verwirklichung solcher Versprechungen hätten die USA und England nach 1918 Gelegen, heit genug gehabt. Sie haben nichts da-von in die Tat umgesetzt, obwohl sie genau wie jetzt Welles diese Thesen als Kr'egszielo verkUnn'cf hatten. Das einzige Wirkliche bleibt also der Wille zur end. gültigen Vernichtung Deutschlands! Roosevelts Strategie des Bangemachens Amerikanisches Urteil: |l>iese Strategie unterwühlt die Volksstii^ung und wird versagen Newyork, 23. Juli. »Daily Mirror« kritisiert Roosevelts Stra_ tegie des Bangemachens, um seine Forderungen durchzusetzen. Der Präsident beruft sich, um die Militärdienstzeit zu verlängern, auf geheimnisvolle Gefahren für die Sicherheit der USA, wie er es auch bei der Islandbesetzung getan habe. Diese Strategie unterwühle die Volksstinmiung uno' laufe Gefahr, wie der Hilferuf in der Fabel vom Hirt und Wolf im kritischen Augenblick zu versagen. Wenn der Präsident das USA.Volk unbedingt alarmieren wolle, solle er die Wahrheit auftischen, wie. im eigenen Land gewirtschaftet werde. llnverelRliar mit der Harmonie kontinentaler Verbandenlwll Brasilianischer Journalist »teilt Roosevelts Phrasen die schwarze Liste gegenüber R i 0 d e J a n e i r o, 23, Juli. In der Atmosphäre eines panamerikanischen Geistes, der, wie Roosevelt In seiner Kongreßbotschat so schön gesagt hat, aus Amerika eine einzige große Familie der westlichen Hemisphäre machen wolle, müsse es auch möglich sein, Übergriffe zu vermeiden, die unvereinbar seien mit der unerläßlichen Harmonie kontinentaler Verbundenheit, schreibt der bekanrite Journalist Wladimir Bernardes unter Hinweis auf die schwarze Liste der USA. Wenn das nicht der Fall sei, müßten auch die schönsten Blüten des panamerikanischen Ideals bald vertrocknen. HR BiliiesHndnis der „New Yark Post" N e w y 0 r k, 23. Juli. In der »New York Post« findet sich das bezeichnende Eingeständnis, daß die südamerikanischen Staaten in Roosevelts schwarzen Listen eine Bedrohung Ihrer Selbständigkeit und Handelsfreiheit erblicken. Der Korrespondent des Blattes in Buenos Aires, Allen Haden, spricht in einer Meldung offen aus, daß Südamerika in den schwarzen Listen eine Drohung Roosevelts sehe. Man glaube in Südamerika, Q'aß die USA Deutschland vernichten ' möchten, nicht etwa um »die USA.Lebensweise zu erhalten«, sondern um das deutsche Geschäft in Südamerika an sich zu reißen. Der Bericht der »New York Post« stellt dann bekümmert fest, die Sudamerikaner »würdigen nicht in vollem Umfang d're Verteidigung der WesthetTiiungen zuteil. Auf dem Bahnhof waren zum Abschied erschienen: Außenminister Graf Ciano, Parteisekretär Serena, der deutsche Botschafter, der japanische Botschafter, die diplomatischen Vertreter der dem Dreimächtepakt beigetretenen Staaten sowie zahlreiche Persönlichkeiten von Partei, Staat und Wehrmacht. firossbrande in Hall Stockholm, 23, Juli. Die schweren Angriffe auf den britischen Versorgungshafen Hull durch deutsche Kampffliegerverbände wiederholten sich in der Nacht vom 22. zum 23. Juli. Als die deutschen Bomben bereits die Zerstörungen in den Öltanks und den Silos fortsetzten, standen über der Stadt und dem Hafengebiet noch starke Rauchschwaden von dem letzten Angriff. Die von neuem ausbrechende Brände konnten bei diesem Angriff genau so wenig an ihrer Ausdehnung verhindert werden, als dies bei dem letzten deutschen Bombardement möglich gewesen war. Aus den noch schwelenden Trümmerhaufen der Kaianlagen breiteten sich neue Flammen aus, die in den Getreidespeichern und Ölmühlen reiche Nahrung fanden. Der Krieg in Alrilta Bomben auf Kraftwagen und Baracken hei Sollum _ Artillerietötigkeit an der Tobtuk-Ffont .Rom, 23. Juli Der italienische Wehrmachtbericht vom Mittwoch hat folgenden Wortlaut: Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt liekannt: In Nordalrika Artlllerietätigkeit an der Tobrnkfront, Deutsche Flugzeuge griffen Flakstellungcn in Tobruk an. An der Sol-luni-Front erzielte unsere Luftwaffe Treffer aul fcinilliclicn Kraftwagen und Barackenlager. lünglisclie l-hifrzcugc haben Bcngasi bombardiert. In Ostafrika untcrnahnien feindliche Flugzeuge Einfliige auf Qondar. Sonst nichts von Bedeutung; zu mekien. Auf der „Strafte d«t Todes" Flak-Kolonne buchstäblich zersiebt Panzer berichten Uber die Wiricung unserer Tiefangriffe auf sov#)etische Rttdcingsbewegungen und Truppenlager Im Osten, 21. Juli. Von dem wallAusmaß der vemich-teitden Wirkimg unserer Luftwaffen-Angriffe kann sidi der Laie kaum eine Vorstellung machen. Und auch die Berichte unserer Kampfflieger erfassen wohl nur den kurzen Augenblick der Zerstörung in einzelneu Bruchstücken, nicht aber den gesamten Überblick über das Vemlchtungswerk, da sie ja in Sekundenschnelle über den Feind fliegen und dort unten alles noch ein Wirbel von Ryplosionen, Staub, Erde, Stahl und Menschenleihem ist. Wenn dieses Bild atich gewaltig sein mag, so ist das andere — wenn alles still ist, sich beruhigt hat, tot und ohne Atem und Bcvve-Kung sich in seiner ganzen Breite und Tiefe dem Beschauer bietet — für den Kämpfer und Sieger zugleich ebenso erhebend wie erschauernd. Eindrucksvoller noch nicht erlebt Fast jeden Tag gehen hier auf dem vorgeschobenen üefechtsstand des Fliegerkorps Berichte ein, die die begeisterte Bewunderung der Panzer über die vernichtende Wirkung unserer Kamptangriffe auf sowjetische Rückzugsbewegungen, Truppenlager und Flugplatze ausdrücken: Auf der Rollbahn (Panzerstralie) K—c — P—w bei dem kleinen Dörfchen K. bietet sich der Panzerspitze und den nachfolgenden motorisierten Divisionen ein Bild, wie sie es eindrucksvoller und gewaltiger nicht erlebt haben. Eine etwa 800 Meter lange Flak-Kolonne, die wolil als eine der letzten aus dem von unseren Veri>änden bedrohten Raum flüchten wollte und deren Fahrzeuge und Geschütze ohne Abstände hinter- und ne-benemander gefahren waren, liegt buchstäblich vernichtet und von Bomben-sphttern durchsiebt auf der Straße und — wer noch nach rechts oder links ausweichen wollte — in den Straßengräben. Das Bild — so sagen die Panzer — liißt sich in allen furchtbaren Einzelheiten Kar- nicht schildern. Etwa 200 Panzer* kampfwagen, Lastkraftwagen, Zugmaschinen, Brennstoffwagen, Mannschaftsfahrzeuge, Geschütze und Maschinengewehrs sind mit Mann und Munition, und was sonst noch zur Kolonne gehörte, vernichtet. Es muB furchtbar gewesen sein* Da sei auch nicht einer mit dem Leben davongekommen! Sie liegen, vom Stahlsplitterregen zerfetzt und verblutet, zwischen den Fahrzeugen, oder am Straßenrand, soweit sie ihn überhaupt noch erreichen konnten. Die Fahrzeuge — die Überraschung des Tiefangriffes muß eine imgeheure Verwirrung angerichtet haben — sind ineinandergefahren. Die glühenden Bombensplitter haben den Brennstoff der Fahrzeuge entzündet, die mit-gefuhrte Munition explodierte und hat die Vernichtung vollendet. Als wenn man durch ein Sieb schaut, so kann man durch die rotbraungebrannten Blech-wünde der Fahrzeuge hindurchschauen, so haben sie die Bombensplitter durchlöchert. Dort stehen Flakgeschütze, nocli auf dem fahrbaren Untersatz. Die Sowjets müssen versucht haben, den Angriff abzuwehren. Aber es gelang nicht mehr Die vollen Magazine stecken im Magazinlialter, ' es' fehlt nicht ein' Schuß! So blitzschnell Ist die Vernichtung über die Kolonne hinweggesprungen. Das ist die Straße des sowjetischen Rückzuges: »Die Straße des T^des« haben sie die Panzer genannt. Als der Oberbefelilsliaber des liier eingesetzten Heeresteiles später hier vorbeikommt und diese vernichtete Kolonne sieht, sagt er anerkennend: Daß Kampfangrifffe un- Das erste Mal seil Napoleons Zeitea PRESSESTiMMEN ZU DEN DEUTSCHEN LUFTANGRIFFEN ALF MOSKAU Kopenhagen, 23. Juli. Über den ersten Großangriff der deutschen Luftwaffe auf Moskau berichten die Kopenhagener Morgenblätter in größter Aufmachung, Sie heben schon in ihren Schlagzeilen hervor, daß es sich um eine Vergeltungsaktion für die Luftüberfälle der Bolschewisten auf die offenen Städte Helsinki und Bukarest handelt. Die vernichtenden Wirkungen des deutschen Bombardements auf zahlreiche militärische, kriegswirtschaftliche und industrielle Ziele der bolschewistischen Hauptstadt werden unterstrichen. In einem Artikel des militärischen Mitarbeiters von »Politiken« wird der deutsche Angriff auf Moskau als eine bedeutende fliegerische Leistung gewürdigt. »Fädrelandet« spricht von einer nachdrücklichen deutschen Antwort an Moskau auf die Bombardements von Helsinki und Bukarest. Die Vergeltungsmaßnahmen gegen Moskau zeigen, so schreibt das Blatt, was die Bolschewisten in der nächsten Zukunft zu erwarten hätten. ^ Das bolschewistische Verkehrs- und Rüstungszentrum sei hart getroffen worden. »Berlingske Tidende« betont, daß der Angriff auf AAoskau, das nun zum ersten Male seit der Zeit Napoleons den Krieg erlebe, ebenso gewaltig gewesen sei, wie die Angriffe auf London. Der Kreml in blolrotem Fenersdiein Madrid, 23. Juli »Die Mauern des Kremls sind von dem Widerschein des Feuers rot gefärbt«, schreibt »ABC« zu dem ersten deutschen Luftangriff auf Moskau. »Gerade als ob sie in das Blut getaucht worden wären, das eine GPU in den 25 Jahren auf Kosten der zivilisierten Menschheit vergossen hat. Wie von unsichtbarer Hand gelenkt, sucht sich das Feuer den rechten Weg. Die Mörder, die hinter den mächtigen Mauern des Kreinl solange ungestraft PK-Ililhle, I'rcs.sc-Ilofliimnn, M ) Ukrainer umjubcin die Befreier In vielen Orten der Ukraine winl den lieiitselion SoMaten ein luT/Iiclier Lnipfang bereitet, zu dem sich die A\ädchen mit ihren schoiicn Trachten und Blumen festlich geschmückt haben. serer LuttwaMe so erfolgreich sein können, halben wir vom Heer nicht für mög-lk:h gehalten. In diesem Lob ist zugleich 'die Anerkennung der Kameraden des Heeres enthalten, wie sehr auch die deutsche Luftwaffe an den Erfolgen des Vormarsches des Heeres beteiligt ist! — Truppeiilager fk>8; in die Luit Bei S~a standen der Spitze unserer Panzerdivision stär1sciiiedtinK im Hafen von Lissabon L i s s abon , 23. Juli. Am Mittwoch nachmittags fand im Hafen von Lissabon die feierliche Verabschiedung von Staatspräsident General Carmona statt, der sich an Bord de^ Dampfers »Carvalho Arauio« zu der angekündigten Azorcn-Relse einschiffte. Sämtliche Regierungsmitglleder, an der Sipitze Ministerpräsident Salazar. die Oeneraiität und Admiralität» die Führung der' Legion und eine nach Tausenden zählende Menschenmenge hatten sich zur Verabschiedung eingefunden. Als der Präsident das Schiff betrat, ging am Vormast die Präsidentenstandarte hoch und die auf dem TeK> liegenden Kriegsschiffe feuerten Sahit. Kurz darauf verließ das Schiff, begleitet von drei Zerstörern, sowie von unzähligen kleineren Dampfern und Booten. die bis zur Tejo-Milndnng mitfuhren. unter den Klängen der Nationalhymne den Hafen. Norwegischer 5000-Tonner im Soide Englands unierKexangen Oslo. 33. Juli. Das im Solde Englands fahrende 4968 brt große norwegische Motorschiff »Brattdal« ging nach Osloer Zeitungsmeldungen verl'O-ren. In zwanzig lahren geschaffen, In drelsslg Tagen so gut wie zerschmetlert SPANISCHES BLATT ÜBER DIE GESCHICHTLICH EINZIGARTIGEN ERFOLGE DER DEUTSCHEN WEHRMACHT IM OSTEN Madrid, 23. Juli. Die Zeitung »Inlormaciones« verweist auf die geschichtlich einzigartigen Erfolge der deutschen Wehrmacht gegen die Sowjets und stellt fest, daß »die vom Kommunismus in zwanzig Jahren geschaffene Kriegsmaschine von deutschen Soldaten in dreißig Tagen so gut wie zerschmettert sei. Dreißig Tage hätten Vernichtung des Bolschewismus sichert dauernden Frieden Brasilianische Zeitung zur Kriegslage im Osten R i o d e J a n e i r 0 , 23. Juli. Die Aufincrksia'ni'kcrt der ganzen Weit richtet sich auf den giigantischen Kanvpl' im Osten, schreibt Macial Filho am Montag im »lni,parcialrnichfung des bolschewistischen System kann ein-en dauernden Frieden sichern«. »Washinigton«, so fährt Füho fort, »arbeitet mit drei gefährlichen Waffen, nämlich mit Petroteuin, Kohle und Transport-schwicrigikeiten. Diese drei Elemente der nordamerikanischen Kriegführung in Süd-anieri'ka bedeuten mehr, als ein Messer auf der Brust, 'ein Revolver auf der Seite «der einen Striak um den Hals«, erklärt der Verfasser abschließend, »nämlich alle drei W.'iffen zusaimmengcnommen«. Furchtbare Schaden in Moshau Orden für besonders eifrige Feuerwehrleute Stockholm, 23. Juli. Die' sowjetische Rundfunkstation Leningrad meldete am Mittwoch, daß durcli den deutschen Luftangriff auf Moskau furchtbare BesJiädigungen angerichtet wurden. Als Ansporn für die Bekänuii-fiing der ausgedehnten Brände habe Stalin angeordnet, daß besonders eifrige Feuerwehrleute Auszeichnungen und Orden erhalten sollen. rieimhehrende Gefanoene werden erschossen Aussagen eines bolschewistischen Offiziers S t oc k h 0 1 m, 23. Juli Die Sowjets haben alle Gefangenen, die nach dem Moskauer Fribden aus Finnland in liic Sowjetunion zurückgeschickt wurden, erschossen. Dies sagt ein 19-]ähri- genügt, um alle Hoffnungen, die London und Washington auf den bolschewistischen Widerstand gesetzt hätten, zu zerschlagen. Europa und die ganze zivilisierte Welt atmeten auf, da der Alpdruck des Bolschewismus von ihnen genommen und weite Gebiete vom bolschewistischen Terror befreit seien. ger Leutnant aus, der in Kardien gefangengenommen wurde, so berichtet der Korrespondent von »Aftonbladet« aus Helsinki. Der gefangene Leutnant habe weiter geäußert, wenn er aus der Gefangenschaft nach der UdSSR zurückgeschickt würde, so würde nicht nur er selbst sein sogenanntes Vergehen mit dem Leben bazahlen müssen, sondern seine ganze Verwandtschaft würde darunter leiden, sie würde deportiert und zur Zwangsarbeit verurteilt werden. Er hoffe deshalb, daß dieser Krieg den endgültigen Sturz Stalins und Aloiotows bringe. Der gefangene Sowjetleutnant habe im übrigen geäußert, die ganze Bevölkerung der UdSSR hoffe auf den Sturz des bolschewistischen Regimes, da man schon jahrzehntelang unter dem Druck des Kretni leide. Sowlettlagiiafen im Bombenschaiier 25 Feindmaschinen zerstört PK., 22. Juli. Die knappe und peinlich genau abge. wogenu Fo/mulierung der Erfolgsmeldungen im OKW-Bericht entsteht aus einer Un-summe von Einzelmeldungen aus allen Abschnitten der riesenhaften Front, an der deutsche Solo'aten im Kampfe stehen. Wenn auch die Einzelleistung nur zu oft im großen Ganzen aufgeht und vcr. schwindet, jede Einheit setzt ihr Bestes daran, ihre Einsätze zu s'teigern und' immer wieder selbst zu übertrumpfen. Für un. sere Kampfgruppe begann der Krieg im Osten mit einem erfolgreichen Angriff auf einen großen Sowjetflughafen, Einsätze am laufeno'en Band auf gegnerische Marsch- und Fahrzeugkolonnen. Panzerverbände, Eisenbahnlinien, Transporte und rückwärtige Verbindungen des Peltl. des folgten. Und heute ist erneut <*in Flugplatz an der Reihe. Unten zieht ein gewaltiges Bild militä. ri«cher Kraftontfaltung vorüber. Kolonne auf Kolonne der deutschen Wehrmacht, gefolgt von nicht abreißendem umfangreichsten Nnrhschub, 7'fht un;Mr die schier unmöglich zu lösende Aufgabe gestellt, den Mangel an englischen Kriegszielen, und vor allem an englischen Siegen auf dem Kriegsschauplatze durch einen Propagandabluff zu ersetzen. Eine Aufgabe, an der auch Männer scheitern müssen, deren Geiiirnsubstanz ein größeres Eigengewicht aufwiesen, als die Duff Coopers. Immerhin reichte diese dazu, um vor Ausbruch dieses Krieges mit Churchill am eifrigsten auf die Kriegstrommel zu schlagen. Ein Begräbnis erster Klasse hat ihm nun Churchill nicht gerade veranstaltet. Der Fall hach Ostasien ist reichlich kräftig ausgefallen. Churchill sieht sich jedoch gezwungen, von Zeit zu Zeit dem murrenden Volk ein Opfer in den Rachen zu werfen und durcli neue Personen neue Ideen vorzutäuschen, die nicht vorhanden sind. Duff Coopers Nachfolger zählt zu den intimsten Lobhudlern Churchills. Wenn man deshalb die Ernennung dieses intimen Freundes Churchills selbst in London als eine arge Vettemwirlschaft bezeiclmet, so ist das nicht gerade ein guter Start zu nennen. Duff Cooper war ein schlechter Vertreter einer schlechten Sache, Mit faulen Eiern wird auch Bracken kaum gute Geschäfte für England machen können Kmum&i 177 »MtrSütsrer Zcfttm* 23. Jul! 194t AUS STADT UND LAND nniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiuimiiiiiiliUliiiiiiiiuiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiiHiiiiiiiiiiiiutiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiuiiiiuliiiiiiHHiiitiilWliiiHiiintiiiiiitiiiiiHHtHiMiuM Einsatz im Südost Aus dem Tagebuchelner Lehrerin Langsam rollt der Zug von Spielfeld südwärts. Es geht zum Einsatz im Südost. Ehemals deutsches Land soll nach 23 Jahren wieder deutsch gemacht werden. Kann es für einen Stelrer eine schönere Aufgabe geben? Durch geborstene Tunnels geht es. Doch deutscher Fleiß ist längst am Werk, die Schäden des Krieges wieder gutzumachen. Was alles an geistigem deutschen Gut mag seit 1918 im deutschen Unterland zerstört worden scin?l Endlich erreichen wir Marburg, die liebe, alte Stadt an der Drau. Die Pflicht drängt weiter: Pöltschach Ist mein Ziel. Hilfsbereite Kameraden stehen mir freundlich zur Seite, die notwendigen Äußerlichkeiten zu ordnen. Vor mir steht eine Klasse Buben und Mädeln, die keine Silbe deutsch sprechen, während die älteren Leute fast alle die deutsche Sprache verstehen. Wie soll Ich mit diesen kleinen Herrschaften zurechtkommen? Treuherzig und zag blicken mich blaue und dunkle Augen an. Wird es schwer sein? In mir zittert die gleiche Frage. Werde ich meine Aufgabe lösen können, so wie ich es möchte? Und ich greife zur Farbe, die Im Augenblick für diese Kleinen eine beredtere Sprache spricht als mein für sie noch fremdes Wort. Und zeichnend, schreibend und sprechend tasten wir die ersten Schritt^ vorwärts auf dem Wege in die deutsche Zukunft dieser mir anvertrauten Jugend, Aber eine große Bereitwilligkeit ist da, und diese und der Erfolg machen mich froh. Wie rasch die Kleinen in Ihrer Unbeholfenheit mir ans Herz wachsen! Und wie stolz sind sie, wenn sie wiedfr einmal über die Klippen der deutschen Aussprache hinweggestolpert sind. Deutsche Strammheit imponiert ihnen und die deutsche Weise haben sie gar bald im Ohr. Abends rufen wir jene Erwachsenen, die sich nach der Last ihrer Tagesarbeit noch die Mühe machen, deutsch zu lernen, zum Abendkurs. Der Andrang ist groß. Viele müssen auf die nächsten Kurse warten. Uns fehlen die notwendigen Lehrpersonen und die entsprechenden Räume. Aber es muß geschafft werden. Mit vereinter Kraft aller Kameraden und mit musterhafter Disziplin geht die Arbeit voran. Wenn die Stunden zu Ende sind, wird gesungen, wobei Kamerad Willi mit seinem starken musikalischen Können begleitet. So bringen wir das deutsche Lied wieder in die Untersteiermark. Mit selten schönen Stimmen klingt nach vielen Jahren die deutsche Weise wieder durch südliches Land. So wie es einst war! Jede Woche singen wir ein neues Lied. Und dieses einfache, schlichte Volk singt es mit warmem Herzen und mit tiefster Sangesfreude. In der Stille der Sommernacht gehe ich nach erfüllter Pflicht durch die schöne Landschaft nach Hause. Dunkel ragt der bewaldete Kegel des sagenumwobenen Wotsch ins sterncnübersäte Firmament. Freude ist in mir; der Tag mit seiner schweren Arbeit war für mkh so schön und so reich! Horch! Da und dort tönt Gesang durch die Stille der Nacht. Es ist unser Lied, das wir neu gelernt haben. Glück auf, du deutsche Weise, auf deinem Weg durch deutsches Land, und bezwinge mit der Kraft, Schönheit und Tiefe deiner Melodien alle Herzen im Unterlande. Josefine Oriletz Grosses Interesse für die Wochenschauen Die Wochienschauen mit den Bildern vom östlichen Kriegsschauplatz finden nach wie vor stärkstes lntei?essc. Die Sondervorstellungen im Marburger Bui^kino am Sontaig vormittag um halb 10 und 11 Uhr sind stets ausivenkauft. Besonders die derzeit lauifende Folge erregt allgemeine Anteilnahime, teils wegen der eindrucksvollen Wiedergabe der unerhörten Leistungen unservr Truppen, teils aber auch wegen der erschütternden Bilddokumiente über die unmienschlichem Greueltaten der sowjetischen Machthaiber. Allgemeine Bewunderung finden audi die erstaunlichen LeivStunigen der Kriegsberichterstatter, die immer wieder mit i'hrer Kamera in den ärgsten Gefahrenzonen die Aufnahmen herstellen. Die Hochachtung vor den heldenhaften Leistungen unserer Wehrmaicht umd den unerschrockenen FlUnberichferstattem, iil>er auch die Rücksicht airf die anderen Kinobesucher sollten das ärgerliche Zu^ spä/tlkonunen zu den Vonflühniingen doch endUch verschwinden lassen. Zuspätkommende Besucher werden nur mehr in den Lichtpoiusen zum Eintritt zugelassen. Unangenehane Auseinandersetzungon ergeben sich oft auch dadurch, daß Kinobesucher das Datum und die Vorführungs-stiinde auf den gelösten Eintrittsikarten nicht gernaiu b^eiachten. * m. Umtausch fai Rei^emarken vor der Abrei«e. Es wird immer wieder, inst>eson-dere von Kur- und Badeorten darüber geklagt, daß Kur- und Erhohitiigsreisende die Let>en8mittelkarten ihres Wohnortes mitbrintgen urkd behaupten, es sei ihnen vor der Abreise ertclärt worden, der Umtausch in Reisemarken und Gaststätten-miarken sei im Ort des Erholungsaiufent-haltes vorzunehmen. Für die Kartenstellen der Kur- und Badeorte bedeutet das eine unttragbare Erschwerung rhi^r Arbeit. Der Reichsemährungsminiister erinnert deshalb iti einem Erlaß nochmails erndringlich daran, daß die Ausgabe der Lebensmittelkarten und d'er Reise- und Gaststättenimar-ken sowie der Umtausch von Lel>eflsmit-telkiarten in Reise- und Gaststättenmarken durch die Kartenstelle erfolgt, in deren Bezirk der Versorgungsberechti-gte seinen ständigen Aulenthaltsort hat. Lebensmittelzusätze für Schwerarbeiter Durch Anordnung des Chefs der Zivilverwaltung in der Untersteiermark werden den Schwerarbeitern mit Rücksicht auf die erhöhte Inanspruchnahme ihrer Arbeitskraft Lebensmittelzusätze gewährt. Wer als Schwerarbeiter anzusehen ist, wurde im Verojdnungs- und Amtsblatt Nr. 24 verlautbart. Schwerarbeiter erhalten Zusatzkarten für Brot (Mehl), Fleisch und Fett. Die Brotzusatzkarte berechtigt zum Bezug von wöchentlich 1400 Gramm Brot oder 1050 Gramm Mehl. Auf die mit dem Aufdruck R gekennzeichneten Abschnitte dürfen nur Roggenerzeugnisse abgegeben werden. Die Fleischzusatzkarte berechtigt zum Bezug von wöchentlich 400 Gramm Fleisch oder Fleischwaren und die Fettzusatzkarte zum Bezug von wöchentlich 125 Gramm Speck oder 100 Gramm Schweineschmalz. Die Zusatzkarten Riehen auch solchen Schwerarbeitern zu, die Voll- oder Teilselbstversorger mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen sind. Kriegsgefangene, die als Schwerarbeiter beschäftigt sind, erhalten nicht die vollen, sondern nur zwei Drittel der oben genannten Sätze. Eine Kindesleiche im Parkteich Am 17. Juli wurde aus dem Schwanenteich des Marburger Stadtparkes ein männlicher Fötus, der sich etwa im Stadium des 5.—6. Schwangerschaftsmonats befunden hat, geborgen. Die Frucht dürfte etwa zwei Tage im Wasser gelegen haben. Zur Klärung des Falles stellt die Kriminalpolizei folgende Fragen: Wer hat verdächtige Frauenspersonen, besonders in den Abend- und Nachtstunden, am Steirischer Heimatb n n ürosskmdgebiuig der Ortsgrippen V nd VI Zeitt 25. Jnli 1941, 20 Uhr Orti Marbargf, Hof der Ha^daleSenschule Bandesfflhrer STEIN DL spricht zur politischen Lage Aiet des S0^ i äit,», Wann man ein Dutzend Jahre unter Hauern lebt, so kann man als Schriftler gar nicht anders: Da kommt der und «uöchte eine Eingabe ans Finanzamt. Dann kommt einer, dem sein Brudersohn geschrieben hat: »Woaßt, aus Amerika, und englisch glaub i aa no — kunnst mir's übersetzen?« Ein dritter will die Zinsen bei der Bank gestundet haben. Einem vierten sind die Advokatenkosten z* hoch, »schreibst eahm _ no, du weißt's ja eh.« Einem fünften starb die Mutter: »Gell, setzt mir d' Todesanzeig auf und schreibst ins Blaattl, wie daß s' g'storb'n is.« Nur einmal habe ich darauf erwidert: ;>Wic denn?« Da hat er fast an meiner Schreibekunst gezweifelt und verwundert mich belehrt: »Ja, mei, wie halt unsereiner stirbt, leicht und g'schwind.« Ich fand's dann an der Schreibmaschine gar nicht leicht, dies leichte und geschwinde Sterben in die Sprache des Lokalblatts umzusetzen, das seit hundert lahren in den tausend Bauernhäusern nicrheruui gelesen wird, fünfe oder sechse hätten in der Schreibzeit sterben können, leicht und g'schwind. Wieder einer hat den blondbehaarten Bauernschädel sich gekratzt: »Also schreibst dem Gericht, indem daß i's gar rvet gwesen bin und mit dem Weibets nie nix z'tun ghabt hab.« — »Und daß du sie überhaupt nicht kennst«, half ich nach. ~ »Ja, des schreibst aa.« — »Und noch nie gesehen hast seit den hundert Jahren, wo eure Höfe aneinandergrenzen mit dem gemeinsamen Zaun, der ein Loch hat in der Mitte.« — »Ja, des hat er.« — »Seitdem — seitdem sie, na sagen wir an die tausend Wochen alt war, da pflegen sie halt am nettigsten zu sein, die jungen Welberleit, gell, Florl?« »Jawohl, de Luader de, bis ma drin liegt und Alimen-ter zum zahln hat!« — »Na schreibn ma halt, dreißg Markin zahlst im Monat, Florl?« — »Schreibn ma halt, zwanzg Markin zahl i.« — »Schreibn ma halt fünf-azwanzg Markin zahlst«, sage ich. Er nickt erleichtert und geht. An der Türe aber kehrt er nochmal um: »Wie kommt jetzt des, daß du zu dera hilfst, kennst s' denn du aa?« _ Ich nickte. — »Und woher?« fragt er mißtrauisch. — »Nicht durch das Loch im Zaun«, lache ich, »durch das du immer gschlupft bist bei der Nacht, das doch kein Weg für einen jungen Bauern ist, der den Hof übernommen hat; der geht doch vorn bei der Tür herein zu einem so schönen, braven und lieben Madel, wie die Zenzl eins ist, und erspart es ihr, sich vor Gericht herumziehen zu lassen und sich die Augen auszuweinen, Florl.« — Verlegen dreht er seinen Hut: »Gwoant hat s'? G'schimpft werd s'ham! Aber gwoant? Des müaßt i erst selm sehgn!« »Bitte«, sage ich, und ich öffne die Türe zur Veranda, wohin ich die weinende Zenzl geschoben habe, als der Florl an die Türe klppfte. Dann gibts wieder einen, den man einem Wucherer gerade noch rechtzeitig aus den Klauen reißen kann. Noch öfter freilich ist's zu spät — die meisten Bauern kommen erst, wenn sie schon unterschrieben haben. »Kunnt ma net sagn' daß i 's net verstanden hab?« — »Sagen kann mans schon, aber ob's was hilft__« »Stellst dl halt a bisl dumm«. — »Ich mich?« — »No ja, für mich halt, damit daß s' glaubn —« — »— daß einer, der so einen dummen Schreiber hat, selber blöd sein muß, nicht wahr?« »Du verstehst nii? Also schreibst halt gscheitdumm oder dummgscheit, wie du's gwohnt bist, gell, Schriftmüller.« Und der Schriftmüller — so heißen sie mich zusammenfassend — schreibt und schreibt nun schon seit vielen Jahren für die Bauern so dummgscheit, wie er's gewohnt ist. Mit aer Zeit bekommt man einen Ruf. Denn was schlecht hinausgeht, ist der Bauer so gewohnt, wie ich das Schreiben, und vergißt es. Was aber gut hinausgeht, das ist, wie man hier sagt, »seltsam«, das vergißt er nicht. Er wIIIa auch nicht geschenkt. »Was bin i nacha schuldi, Herr Schriftmüller?« zop der Peterbauer seinen Beutel, als ich ihm berichten konnte, daß ich ihm die Sieu'.'ri'rmMBigung erwirkt hatte, »Nichts.« Sein faltenreicher Mund nimmt die Form des geöffneten Geldbeutels an: »Ni.x? Machst an Gspaß?« Er ist gewohnt,! daß nichs umsonst ist, als dann und wann! SeHeS Schwanenteich gesehen? Wer kann Angaben ül)er eine heimlich erfolgte Entbindung machen? Bei welcher Frauensperson ist eine bestehende Schwangerschaft offensichtlich unterbrochen worden? Wer kann sonst sachdienliche Angaben machen? Mitteilungen aus dem Publikum, die auf Wunsch vertraulich behandelt werden, nimmt die Staatliche Kriminalpolizei, Tegetthoffstraße 34, entgegen. Schwere Unglücksfälle In den Bergen Aul dem Dachstein erfroren Mitte voriger Woche unternahmen vier junge Bergsteiger eine Besteigung der Schneebergwand' im Dachsteingebiet, wo. bei sie von einem plötzlich eintretenden Unwetter überrascht wurden. Sie kehrten vor Erreichung ihres Zieles um und mußten die Nacht in der Wand verbringen. Einer der Bergsteiger konnte zur Ada. mekhütte absteigen und um Hilfe ersu. chen. Zwei der Bergsteiger konnten mit schweren Froststellen an Händen und Füßen geborgen werden, während der 17jährige Herbert Kampas aus Wien bereits erfroren war. Zwei andere Bergsteiger aus Pohnsdorf, die sich wegen des Unwetters von ihren vier Kameraden getrennt hatten, sind seither vermißt. Ihre Rucksäcke befinden sich in der Adamekhüttc, Es ist zu befürchten, daß sie den Bergtod gefunden haben. Absturz Im Hochschwab.Gebiet. Kürzlich unternahmen die beiden L^o. bener Bergsteiger Ernst Stepan und Hans Gsellmann eine Klettertour im Hoch_ schwabgebiet. Hiebei stürzte Ernst Stepan, der die Seilschaft führte, nach Aus. bruch eines Griffes 25 Meter in die Tiefe, wo ci infolge der guten Sicherung seines Gefährten am Seil schwerverletzt hängen blieb. Er wurde von seinem Gefährten und von einer Seilschaft der Bergwacht IwCg. ben-Kapfenberg aus der Wand abgeseilt, worauf er zu Tal gebracht und in das Spital nach Bruck an der Mur geschafft werden konnte. Der Verunglückte hat 30 Stunden nach dem Unfall das Bewußtsein noch nicht wiedererlangt. Drei Touristen hn OroBglocicnerijebiet verunglückt Im Großglocknergebiet verunglückten dieser Tage zwei Salzburgcr, der Beamte Schwandtner und' die Privatbeamtin Die. trich sowie ein Schuhmacher Müller aus Sachsen. Sie waren im Begriff, eine Tour von der Oberwalderhütte ins Glockner. gebiet zu machen, als unsichtiges Wetter eintrat. Beim Passieren einer steilen Fels, rinne stürzte Schwandtner ab und riß die beiden andern mit sich in die Tiefe, Schwandtner und die Dietrich blieben schwerverleht liegen, Müller konnte in der RudoHshütte Hilfe holen. Die Bergung war sehr schwierig; die beiden SchWr-verletzten wurden nach dem Krankenhau'^ Zell am See gebracht. * m. Bürgermeistertagung in Cilli. In dem Bericht ifcer die Bürgermeistertagung in CilJi hat sich durch ein technisches Verschen ein si-nnstörender Drudkfehkr ergeben. Es soll richt'itg herßen: Regierungsin- die eigne harte Arbeit, wenn der Hacel einfiel. »Ich mache keinen Spaß, es ist mir ernst.« »Ebbas werscht dengerscht verlanga?« »Einen Arm voll Kiefernbuschen oder eine Handvoll Alpenrosen, wenn sie dir unterwegs einmal begegnen sollten.« »Kannst leicht ham. Aber des ist kei Bezahlung. Was kost's also?« »Nichts«, wiederhole ich. Da sehe ich streitend seines Mundes Falten durcheinander schießen. Ich weiß jetzt, was er denkt: »Was nix kost, ist nix wert.« Mißtrauisch geht sein Auge nochmals über den Finanzamtsbrief: Da ist nichts zu deuten. Nur die Hälfte Steuern hat er noch zu zahlen. »Magst an Buttern?« — »Dank dir schön, ich bin versorgt.« __ »Brauchst a Brennholz?« — »Was ich brauche, habe ich dir neulich abgekauft.« _ »Zahlt aa scho?« tut er. — »Bezahlt auch schon,« nickte ich. — »Schad«, tut er, »schad — also nacha kenna ma nix macha, mir zwoa?« »Also können wir nichts machen, wir zwei«, wiederhole ich ernst und freue mich heimlich, auf was alles er in seiner Verlogenheit noch kommen möchte. »Also nacha dank i dir halt recht sakrisch.« »Wirklich nichts zu danken, Peter-hauer.« Noch an der Türe kratzt er sich den Schädel. ;\uf einmal reißt es ihn wieder herum. Pfeilgrad kommt er auf mich zu- spektor Fran^ Kohl besprach und erläuterte einigehend die Anordnung des Chefs der Zivilverwaltung in der Untersteierjnark übtr die Einführunig der Getränke-, Hunde- und Vergnüguni^teuer für dte Gemeinden. — ßer Politische Koininiiissar wird für den westlichen Teil des Land-iire9s^'s Cilli in Praßberig aini Dienstag, für den östlichen Teil in St. Marein am Donnerstag von 9 bis 13 Uhr einen Amtstag abhalten. m. Art>eitsb€ginn der Lehrgemeinschaft für den Deutschen Handel in Marburg. Die erste Lehrgemeinschaft über die Buchführung für den Einzelhändler im Rahmen des Amtes Volkbildung im Steirischen Heimatbund gibt jedem Volksgenossen die Möglichkeit, sich noch vor Einführung der Buchführungspflicht mit den allgemeinen verbindlichen Richtlinien vertraut zu machen. Demnächst finden Kurse in doppelter Buchführung, »Schreibe richtig ) deutsch«, »Kaufmännisches Rechnen«, »Rechne mit dem Rechenstab« usw. statt Damit wird den schaffenden Volksgenossen der Untersteiermark Gelegenheit gegeben, den Anforderungen der deutschen Wirtschaftsführung gerecht zu werden und vorhandene Berufslücken auszufüllen. m. Sportnachmittag der Deutschen Jugend in Rietz. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung wurde am vergangenen Sonntag in der Ortsgruppe Rietz a. d. Sann von der Deutschen Jugend zum ersten Mal ein Sportnachmiltag gestaltet. Mit dem Lied »Nur der Freiheit gehört unser Leben« wurde das Sportfest eröffnet. Jungen und Mädel boten durch turnerische Vorführungen, Wettspiele, Staffelläufe und Reigen den Zuschauern einen Ausschnitt aus der bereits geleisteten Arbeit. Besonders die steirischen Volkstänze lösten großen Beifall bei den Zuschauern aus. Abschließend, forderte .der Ortsgruppenführer alle auf, am Aufbau der Unterjteiermark vorbildlich mitzuarbeiten. m. Auflassung der Steuerverwaltflng Gurkfeld. Die Steuerverwaltung Gurkfeld wurde mit 1. Juli 1941 aufgelassen. Der Amtsbereich und alle Amtsgeschäfte dieses Amtes sind an das Finanzamt Rann übergegangen. m. Stra^nbaiinunfall der Wiener Philharmoniker. Ein Orchester von 90 Wiener Philharmonikern hatte in der Nacht vom Montag zum Dienstag in den Fiilmateliers auf dein Rosenhtigel bei d)eir Synchronisie-rung eines Films mitg^^wirkt. Als die Musiker am frühen Morgen des Dienstags mit elmem Sonderzuig der Straßenbahn zur Stadtimitte fuhren, geriet d'ieiser infolge falscher Weichenstellung in voller Fahrt auf t'in Nebengeleise, wodurch der Bei-WiHigen entgleiste. Sechs Personen, die sich auf der Platfomi des Beiwagens befanden, wurden aaiif die FahnbaJin geschleudert unid zuim Teil schwer verletzt. Ein Mitglied d'er Wicmcr Phi'lharmoniker, der 60-jährige Kontrabassist Alois Podolsky, fiel derart unglücklich, daß er mit einem Wirbelsäulenbruch tot liegen blieb. WIRTSCHAFT Das deutsche Umsatzsteuerrecht in der Untersteiermark Von Steuerinspeldor Hans Koblinger Eigenverbrauch. ' Neben der Besteuerung der Lieferungen tritt nach § 1 Ziffer 2 UStG der Eigenverbrauch als weiterer Steuergegenstand. Eigenverbrauch liegt vor, wenn em Unternehmer im Inland Gegenstände aus seinem Unternehmen für Zwecke entnimmt, die außerhalb des Unternehmens liegen. Es entspricht durchaus dem Wesen der Umsatzsteuer als Verbrauchssteuer, auch die Entnahme von Gegenständen aus eigenen Unternehmen zu erfassen. Außerdem ist es wirtschaftlich und vom Gesichtspunkt der steuerlichen Gerechtigkeit und Gleichmäßigkeit gerechtfertigt, den Selbstversorger, steuerlich nicht besser zu stellen als denjenigen, der die Ware von einem Unternehmer kaufen muß. Die Entnahme von Gegenständen durch einen Unternehmer zu seinem persönlichen Gebrauch oder Verbrauch ist mangels eines Lei-stunguustausches keine Lieferung im Sinn des § 1 Ziffer 1 UStG. Um den Eigenverbrauch steuerpinichtig zu machen, bedürfe es daher der besonderen Vorschrift des § 1 Ziffer 2 UStG, die gewissermaßen ein und dieselbe Person in einem Unternehmen und einen Privatmann aufspaltet und eine Lieferung des TeHs Unternehmer an den Teil Privatmann unterstellt (fiktive Lieferung). Da die Lieferung nur eine fiktive ist, also keine eigentliche Siehe die Aufsätze in Nr. 175 und 176 der »AUrburger Zeitung« vom 22. und 23. Juli 1. J. gesegelt, über den großen Kopf geht ein kleines Leuchten. Es ist ihm etwas eingefallen. Er hat einen "Weg gefunden, quitt zu werden. »Schriftmüller«, sagt er feieriich und legt sonderbar leicht seine schweren Bauernhände auf meine Schulter, »Schrift-inüller, des sag i dir: a Leich' kriegst du amal — a Leich — da werst schaugn — der ganz Aucrt>erg kommt z'samm, wennst amal stirbst, was wettst!« Fritz Müller-Partcnkirchen. Anekdote An einem Hof wurde einma-l in Gegenwart der regierenden Königin über die Frauen gesprochen. Ein Hofmann verstieg sich zu der Behauptung,. es gäbe auf der ganzen Welt nur drei wirklich edle Frauen. Sofort bestürmten ihn die Herrscherin und mit ihr ihre vielen Hofdamen, zu sagen, wer nach seiner Ansicht diese drei bemerkenswerten Frauen seien. Eter Hof-niann wollte zuerst nicht mit der Sprachc heraus. Schließlich aber sagte er: »Die erste dieser Damen sind Etirc Majestät!« »Und die zweite?« »Die zweite ist meine Frau!« »Und wer ist die dritte?« begehrte man zu wissen. »Ihren Namen nenne ich nicht; es ist eine der hier anwesenden Damen des Hofes!« Siiijt« der kluge Hofmanü. Leistung vorliegt, weil es an einem Empfänger der Lieferung fehlt, ermangelt es auch der Gegenleistung (Entgelt). Der Besteuerungsmaßstab muß demnach ebenfalls ein fiktives Entgelt sein. Hinweis auf § 5 Absatz 1 UStG, zu dem noch eine Erklärung in einem späteren Aufsatz folgen wird. Die erste Voraussetzung der Steuerpflichtigkeit des Eigenverbrauches ist, daß die Entnahme durch einen Unternehmer eriolgt. Unternehmer ist jedoch nur, wer Liefernngcn oder sonstige Leistungen nachhaltig an Dritte bewirkt. Ein Angestellter, der im eigenen Garten gewonnene Erzeugnisse in seinem Haushalt verbraucht, ohne solche auch an Dritte nachhaltig zu liefern, ist nicht Unternehmer und daher auch mit der Entnahme seiner Gartenerzeugnisse nicht steuerpflichtig. Der Gegenstand muß weiters aus dem Unternehmen entnommen sein. Dabei ist es gleichgültig, ob der entnommene Gegenstand zum Anlagevermögen oder zum Umlaufvermögen gehört hat. Eigenverbrauch in diesem Sinn ist demnach nicht der Verbrauch von Gegenständen des Privatvermögens. Das Unternehmen umfaßt die ganze gewerbliche oder berufliche Tätigkeit eines Unternehmers. Daher ist die Enhiahme eines Gegenstands aus einem Betrieb zur Verwendunggin einem anderen Betrieb desselnen Unternehmers keine Entnahme aus dem Unternehmen, da der Gegenstand im Unternehmen bleibt. Beispiel; Ein Gastwirt, der gleichzeitig Fleischhauer ist, entnimmt Fleisch, um es in der Qasthausküche zur Speisenzubereitung zu verweüden. Der Übergang des Gegenstands (Fleisch) von der Fleischerei in das Gasthaus ist nicht steuerpflichtig. Die Entnahme muß außerdem zu Zwecken erfolgen, die außerhalb des Unternehmens liegen. Außerhalb des Unternehmens liegt alles, was außerhalb der Unternehmertätigkeit liegt. Wir bezeichnen diesen außerhalb des Unternehmens liegenden Lebenskreis des Unternehmers als dessen Privat- oder Eigenleben. Der häufigste Fall des Eigenverbrauchs ist die Entnahme von Nahrungsmitteln und Gebrauchsgegenständen für den Haushalt. Es ist jedoch bedeutungslos, zu welchen Privatzwecken die Entnahme erfolgt. Daher liegt Cmmer Eigenverbrauch vor, wenn ein Gegenstand das Unternehmen verläßt und in den Kreis des Privatlebens des Unternehmers tritt, sei es, daß dieser ihn zum Selbstverbrauch oder Selbstgebrauch, zum Verbrauch oder Gebrauch durch seine Familienangehörigen, z. B. Bdcöstigung, oder zu Geschenkzwecken verwendet. Letzte Voraussetzung für die Steuerpflichtigkeit des Eigenverbrauchs ist, daß die Entnahme im Inland erfolgt. Wegen des Begriffs Inland siehe oben. Beispiele für den Eigenverbrauch: Ein Spezereiwarenhändler entnimmt Speze-reien für seinen Haushalt. Ein Tischler schenkt einem Verwandten eine Zimmereinrichtmig aus den Beständen seines 'Lagers. Steuerpflichtig ist nur die Entnahme von Gegenstanden, gleichgültig, ob" der Unternehmer sie erworben oder selbst hergestellt hat. Dagegen können sonstige Leistungen nicht Eigenverbrauch sein. Beispiele: Ein Schneidermeister fertigt für sich selbst einen Anzug an. Es liegt "eine Entnahm^ aus dem Unternehmen vor. Der Schneidermeister ist mit dem Wert des Anzugs steuerpflichtig. Bügelt er für sich einen Anzug nur auf, so ist dies eine sonstige Leistung. Steuerpfücht ist nicht gegeben. Ein Arzt behandelt seine Familienangehörigen. Diese ärztliche Behandlung ist eine sonstige Leistung und daher kein steuerpflichtiger Eigenverbrauch im Sinn des Umsatzsteuergesetzes. Wirtschaftsnotizen X' Deutsch-kroatisches Fremdenver-kehfSabkomnien. Die deutsch-kroatischen •Fremdenverkehrsvcrhandlungen wurden nuTimehr abgeschlossen. Die Vereinbarungen treten sofort in Kraft. Reisende aus Deutschland können Reiseschecks in Höhe von 400 kroatische Besucher solche im Werte von 500 erhalten. Zunächst wurde für beiderseitige Reiseschecks ein Betrag von sechs Millionen Dmar bewilligt. X Engere europäische postalische Bhi-dung. Wie Reichspostminister Dr.-Ing. e. h. Ohnesorge in der »NöBZ. Deutsche Postzeitung« darlegt, hält er es für tiot-v.'endig, daß,im Rahmen der großen postalischen Vereinigungen im Weltpostvertrag, Weltnachrichtenvertrag usw. eine engere europäische postalische Bindung der zum neuen Europa gehörenden Völker geschaffen wird, die den beteiligten Völkern wesentliche Vorteile Im gesamten Nachrichtendienst bringen muß. Für höchst erstrebenswert würde er dabei Einheitsgebühren innerhalb des euro(päischen Bereichs für alle Zweige des Naohrichtendienstes halten. Die Deutsche Rclchsipost arbeitet hieran und ist bereit, in dieser Richtung den ersten Schritt zu tun. X Erleichterter Güterverkehr für die Lelp^ger Messe, Wie zu den bisherigen Kriegsmessert, hat die Deutsche Reichsbahn wiederum eine vorzugsweise Beförderung von Sendungen zur Reichsmesse nach Leipzig eingeräumt, ^welt es möglich ist, werden nnabhängis von etwaigen Gütersperren folgende Sendungen auf den Güterbahnhöfen angenommen und beschleunigt nach Leipzig befördert; Messemuster enthaltende Sendungen der Aussteller, die durch Aufklebezettel als »Messegut« gekennzeichnet und von einem Frachtbrief mit Eindruck »Messegut« begleitet sind. Femer alle Sendungen an den Leipziger Qroli-und Einzelhandel sowie an das Leipziger Gaststättengewerbe mit Waren, die zur Deckung des zusätzlichen Messebedarfes benötigt werden. Der Frachtbrief rnuß den Hinweis »Messegut« enthalten, die Sendungen müssen mit einem vom Reichsmesseamt abgestempelten Aufklc-bezettel versehen sein. X Nur L're in der Provinz Laibacli. Die Operationen für den Au.stau.scii des Dinars in Lire sind in der Rekordzeit von elf Tagen im Wege von zwölf Steilen der Banca d' Italia. der italienisclu^i Emissionsbank, in der Provinz Laibacli zu Ende geführt worden." X Beschleunigung des Umlaufs von Bahnbehältern. Schon vor dem Kriege konnte der Bestand-der Reichsbahn an den sogenannten Kleinbehältern, das sind die Behältertypen mit einem Fassungsraum von 1—3 cbm, den immer steißcn-den Anforderungen nicht genügen. Willi-rend des Krieges hat sich die Nachfrage nach den Kleinbehältern um so starker erhöht, als diese Emballagen nicht uir wertvolles Verpackungsmaterial ersparen, sondern außerdem die Güter besser vor Beschädigungen schützen. Bei der großen Bedeutung des Behälterbestandes ist es deshalb um so wichtiger, den Umlauf der Bahnbehälter tunlichst zu beschleimigen, was in Ansehung der schwierigen Zu- und Abfuhrverhältnissc gewiß keine leichte Aufgabe ist. Die Reichsbahn ist von sich aus bemüht, den Behälterbestand nach Mögliclikeit zu erhöhen, andererseits muß aber auch vcn der verladenden Wirtschaft verlangt werden, die Be- und Entladung, wie a'ucii die Zu- und Abfuhr der Bahnl^hälter mit allen gebotenen Mitteln zu beschleunigen. X Die neue kroatische Währung. Nadi Mitteilungen des Ministers des Staatsschatzes Dr. Kosak wird mit der Ausgabe der neuen kroatischen Währungseinheit, der Kuna, bereits in den nächsten Tagen begonnen werden. Die ersten Sendung^ der neuen Kuna-Noten, die in Leipzig gedruckt wurden, sind bereits in Agram eingetroffen. EH© kroatische Na-tk>nalbank hat den anderen Zentralbanken EunOfpas Kenntnis von der Einführung der Kuna gegeben, deren Wert einem Goldgehalt von 18,92 Milligramm entspricht. X Der Zaiihuigsveiicehr Serbiens mit Auslände. Die Serbische Natioi^l-bank hat mit Deutschland, Kroatien, Rumänien und Italien Zahlungsverkehrsab-Ikommen geschlossen; mit Bulgarien und Ungarn sind Verhandlungen im Gange. Zahlungen nach dem Ausland sind nur mit Genehmigung der Devisenabteilung,' der Serbischen Natioflalbank gestattet. Einfuhrwaren können nach Vorlage diir Faktura und eines Ursprungszeugnisses beglichen werden; Vorauszahlungen sind gegen Vorweisung der Einfuhrbewilligung des serbischen WirtscJiaftsministe-riums möglich. Der Erlös der Warenausfuhr ist über die Clearingzentrale Berlin an die Serbische Nationalbank einzuzahlen. TURNEN UND SPORT iiiuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiHiiiiiiiiiHiiiiiiiiiiiiHiniiiiifiiHiiiiuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii Deutsche Jugend im Blickfeld des IMarburger Sporttages Die Nachmittagsfolge des ersten Sport-t^es der Marburger Sportgemeinschaft einleitend, trat am vorigen Sonntag die Deutsche Jugend des Steirischen Heimatbundes erstmals an, um auch ihrerseits von der umfassenden körpererlüchtigen-den Arbeit Zeugnis abzulegen. Den Jungen bot ein zügiges Raufballspiel genügend Gelegenheit, voll und ganz aus sich herauszugehen. Kämpferisches Draufgängertum und restlose Einsatzbereitschaft zeichneten beide Mannschaften aus, die sich nach einem Ergebnis von 4 :0 für »Blau« wieder friedlich voneinander trennten. Die folgenden vielseitigen Gymnastikvorführungen der Mädel verrieten straffe Ausbildung bis ins letzte und gaben ein anschaunliches Bild vom Stand der nationalen Hochentwicklung der Leibesübungen. Der Versuch ist glänzend geglückt. * : Drei deutsche Boxmeister gingen im Hamburger Freiluftring an den Start. Weltergewichtsnieister Räschke schlug den Münchner Strehle, und' ebenso kamen die Titelhalter im MitteL und Halbschwer. gewicht, Schmidt und Baumgarten über Wolf (München) und Koller (Wien) zu den erwarteten Erfolgen. : 20 Gaumeister werd'en am 2. und 3. August in Klagenfurt in 50 Spielcti um die Fußball-Bereichsmeistcrschaftcn in den Sommerspielen kämpfen. : Die steirlsche Bergmeisterschaft im Radfahren kommt am 3. August am Rech_ bergsattcl bei Frohnleiten zum Austrng. : Grazer Fußballer in Marburg. Am kommenden Sonntag wird jn Marburg die Fußballmannschaft des (Irazpr Post-^porL Vereines zu einem Woltknmp^ jjegen di<' Marburger Wehrin.K'hlelf antreten. : Die deutschen Rudermeisterschaftcn kommen am 2. und' 3. August in Berlin-Grünau auf der Olympiastrecke zur Entscheidung. Bisher liegen 259 Nennungen vor. ; Hellström lief Europa.Jahresbestzeit. Beim Sportfest in Malniö konnte d'r schwedische Mittelstreckler Hellströin, der am Vortage als 1500.Metcr_Rckordniaiin von Hflgg entthront worden war, über 3000 Meter in 8:16.(i eine neue liuropa-Jahrcsbestleistung aufstellen. • : Weltrekordflieger Ferrarin gestorben. Der italienische Rekordflieger OberstletiL nant Arturo Ferrarin ist hei cineni Vcr-such^^flug mit einer neuen Maschine (oil. lieh abgestürzt. Ferrarin führte im l; liro 1920 einen Langstreckenlauf von Rom nach Tokio b^rliche Eiar immer m~Garontol, dos ist prok' tisch, billig und hilft wlrt-schoften, denn ■ und wos widilig (iti die Ei«rl(önn«n |u|*d«rZelt unbadenl(Ud) entnommen und tugelagt werdenl Bezugsquellen weist nacli: Qeneralver* tretuns Wilhelm Brauns, ClUI. möglichst mit slowenischen Sprachkenntnissen für Industrieunternehmen in Cilll per sofort gesucht« Angebote mit Angabe der bisherigen Tätig-ienmäd eben werden aufgenommen Anfragen Viktringhofgasse 12 4933-8 Meclianlkeri^rlnns<>> deutsah sprechend, aus gutem Hause, wird sofort aufgenommen bei .Tohann Legat, Erste Spezial-Rcparaturwerkstätte für Büro maschinen, Marburg. Vik tringhofgasse 30. 4917-8 Hausmeisterstelie für ein Zins haus mit freier Wohnung, be stehend aus Zimmer, Vor Zimmer und Küche, sofort zu vergeben. In Betradit koin men nur Volksdeutsche. Ehe leute oder Witwe mit Kind-Bedingung: sehr guter O» rakter. ordnungsliebend und rein. 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Wir danken unserem Führer . . . . i i « Unser Gruß ist Heil Hitler...... i Preislisten für «Friseure . . . f . . i t ■ Preislisten für Friseurinnen....... erhältlich im Verlage der -.10 -.05 -.05 1.— -.30 —.10 —.10 —.10 —.20 —.15 —.20 ^.20 -■ event. mit Einrichtung g e s u c ht. Zuschriften unter »Stadtmitte oder Villenviertel Za 142« an die Annonc; Expedition Rasteiger, Graz, Max-Reiner-Ring 6. 4874 In der Gemeinde R a n n an der Save, Landkreis Rann an der Save, Untersteiermark, gelangt die Stelle eines Gemelnilesekretärs (T. 0. A., Gruppe 8) zur sofortigen Besetzung. Bewerber wollen ihre Gesuche mit Angaben über die bisherige Verwendung bis spätestens 31. Juli 1941 beim Bürgermeisteramt Rann an der Save einbringen. AUt dmäuöätk druckt rasch und sauber die MARBUROER DRUCKEREI Unser innigstgeliebter Sohn und Bruder Dragoair RmperSllah Schüler der Hauptschule in Marburg ist Mittwoch, den 23. Juli nach kurzem, schwerem Leiden im 14. Lebensjahre sanft entschlafen. Die Einsegnung und Beerdigung des teuren Toten findet am 25. Juli um 5 Uhr nachmittags auf dem Brunndorfer Friedhofe statt. Die heilige Seelenmesse wird am Samstag, den 26. Juli um 7 Uhr früh in der St. Magdalena-Pfarrkirche gelesen. Brunndorf bei Marburg, am 23. Juli 1941. In tiefster Trauer: Anton und Anna KumperSCak, Eltern, Milan, ßranko, Brüder. Franz, Aloisle Slavinec tmd alle übrigen Verwandten. HaufitschrifUeiter Anton Gencback, Slellverlretender HauptschrifUeiter Udo Kasptr - Druck der ..Marburger Druckerei"