81. lahrgang Erscheint wöchentlich sechsii;.! i (mit Ausnahme der Feiertage). SchriftleltunR, VenvaitunR und Buchdruckerei Tel. 25-67, 25-68 25^, Maribor. Kopaiiika ul. 6 Nr. 55 Samtlag, 8. u. Sonntag. 9. Februar T941 Inseraten- und Abonnements-Annahme lo der Verwaltuns. Beiugapreis: [Vbholeu oder durch die Post monatlich Oin 26.—, bei i^stelluoR Din 27«—. für das Ausland monatlich Dio 40.—. Cinzelnummcr Üin 1.50 und Dln 2.—. Manuskripte werden nicht retoumiert. Bei Anfrasen Rückporto beilegen. PolStnina plftEana ▼ gotovlni. Prala Dln 2'— lurtliom ftriittttfl Nach dem Fall von Benshasi CHnt italieniKOe 100.000 Oltanii flarle ^Irmre auf dem ?t(lif)uge nact) Xrivolitanien 6eariffen — rrraf(^uno«- manObtr Oenerai SDoDelle i^olir öm utirrtoarttt rafd&tn San asrnottafW jur Solge Kairo, 8. Feber, (Associated Press). Am gestrigen Tage befand sich die italienische Armee westlich von B e n ig h a; si, welche Stadt sich am Donnerst!^ kanififlot dtti Englämtem übergab, M fhiehtartlieai Rticinuge in dir Richtung auf Zentrallibyen begriffen. Die britischen StreMkrttfti haben nach der Betetzung Benghasls keineswegs haltgemacht, son-dm itfimiiii dea sich zurtickzitheodeii ilatMlehtn Trupptn nach. Mit der Setzung Benghaste hat die britische Flotte tlneii Haflio erhalten, in welchem die ffrOBten britischen Kriegsschiffe vor An» liw gehe« können. Die Eroberung Beng* basls erfolgte In ebiem furchtbaren Sand-stBmi. Die Betatrung dieses letzten ita- lienischen Stützpunktes in der Cyretiaika dürfte sich auf etwa 25.000 Mann belaufen haben, die' auf ihrem Rückzüge nicht allzulange wirksamen Widerstand leisten dürften. In britischen Kreisen rechnet man damit, daß auch der Luftkrieg im Mittelmeer mit der Eroberung Benghasis in ein neues Stadium getreten ist, besonders im Hinblick auf die neuerrichteten deutschen Luftstutzpunkte auf Siz'lien. Kairo, 8. Feber. (United Press). Durch die Einnahme Benghasis seitens der britischen Streitkräfte sah sich eine ital'enische Armee in der Gesamtstärke von etwa 100.000 Mann zum Rück zuge genötigt. Mit dem Fall Beni;hasis ist die gesamte Cyrenaika unter britische Kontrolle gelangt. Ein Hauptverdienst an der Eroberung Benghasis hat vor allem d'e britische Kriegsflotte, die den an der Küste vorrückenden englischen Landstreitkräften folgte und mit ihrer Artillerie den Weg bahnte. Kairo, 8. Februar. Der Berichterstatter des Reuter-Büros, Gordon Y 0 u n g, der die vorrücketiden britischen Truppen in der Cyrenaika begle'tet, berichtet ausführlich über die Einnahme der Stadt Bengbasi. Damach ließ der Oberkommandant Geiieral W a v e 1 rasch ein Umgehungsmanöver im Bogen um die Stadt durchführen, um sich Benghasi von Süden, wo ke'ne Ueberraschung erwartet wurde, zu nähern. Die italienischen Trup- „bereinigte @taaten bereite in Den (Suropa-^rleg bertoitfeir AMERKA'HlLfE FCR ENGLAND AUF 1.3 MILLIARDEN DOLLAR BESCHRÄNKT — DER GESTRIGE BESCHLUSSS DES REPRASeNTANTENHAUSES — KRIEGS MINISTER STIMSON HOFFT, DASS ES IN VIER, HÖCHSTENS SECHS MONATEN OEUNOEN >VERDE, DIE LUFTWAFFE M*T DEN NEUESTEN FLUGZEUOTYPEN AUSZUSTATTEN — EINE REDE DES AMERIKANISCHEN ZEITUNGSVERLEGERS DR. CLAYTON MORRISON, DER SEINE SORGE UM DIE DEMOKRATIE AUSSPRICHT Washlngtooi, 8. Fet>er. (Avala-DNB) Der bekannte amerikanisohe Publizist und Zeltungsverleger Dr. Clayton Morrison hielt itn außenpolitischen Ausschuß dee Repräsentantenhauses eine Rede und unterzog die Englandhilfe-Bill einer Kritik, indem er erklärte, daß dii amerikanische Demokratie im Falle der Annr'lii^c dieses Gesetzes sich in eine Diktatur des Präsidenten verwandeln werde. Es sei nicht wichtig, ob dieses Oe-petz auf zwei Jahre, auf ein Jahr oder nur auf neunzig Tage beschränkt werde. Die ktirzesite Zeit des Inkrafttretens dieses Gesetzes ermögliche 'ds dem Präsidenten, jene SItuatitsn zu schaffen, aus der es nur jenen Aueweg gebe, den Präsident Roo-sevelt schon früher vorausbestininit habe. SoBten die Vereinigten Staaten genötigt werden, in den Krieg zu ziehen, so werde dieb der Krieg des Präsidenten, aber nicht des amerikanischen Volkes sein. Dr. Morrison fu'hr dann fort: »Roosevelt nützt das hohe Ansehen der Position, die er einnimmt, aus. Unter Heranziehung seiner Autorität entwickelt er fanatische Ideen, wenn er von einer bevorstehenden Inva-tvkwi und vom verschiedenen Bestinrmun- gen des internationalen Rechtes spricht. Roosevelt tut dies alles einzig und atllein deshalb, um Bngbnd zu helfen. Roosdvelt hat damit das Nationalleben der Vereinigten Staaten in den europäischen Konflikt hineingezogen. En-glands Hilferuf ist an Rooseveit geriditet, den die Geschichte sicher verurteilen wird.« W a s h i ng 10 n, 8. Feber. (Avala) Reuter meWet: Das Repräsentantenhaus hat einen Vorschlaig. die materielle Hilfe für England auf 1.3 Milliarden Dollar zu beschränken, mit Stiiiwiienanehrheit angenommen. l^iii repubilikanischcr Zusatzan- trag, demzufolge der Präsident der USA ohne Zustimmung des Kon-gresses nicht belügt is4, die anierikaniisiche Flotte zugunsten einer der kriegführenden F^artei-en zu beniützen, ist abgelehnt worden. Washington, 8. Feber. (Avala-Reuter) Kriegsminister S t i ni s 0 n richtete all den Scnatsausschuß für auswärtige Angelegenheiten ein Schreiben, in welchem mitgeteilt wird, daß das Kriegs-miniis^eriun» hoffe, in vier, höchstens sechs Monaten der iuneri'kanischen Luitwaffe die neuesten Flugzeugtypcn zur Verfü'gung stellen zu können. 33erlln: ßnolifcßer £uftanorlff auf dir ßanaIfQftr a&aetDrhrl Berlin, 8. Feber. (Avala—DNB) In der vergangenen Nacht versuchten bei Neh>el und Dänimerung mehrere Einheiten der britischen Luftwaffe einen Angriff aul' die Kanalküsle. Die am Angriff beteiligten LuftstreitkrAfto wa- ^Qiona unter grircDIKDem (S^efcDflgfrurr ATHEN DEMENTIERT DIE MELDUNG ÜBER DIE LANDUNG VON VIER BRITISCHEN DIVISIONEN IN SALONIKI. Bitolj, 8. Feber. (Associated'Press). Nach griechischen Berichten, die hier aus Albanien eingetroffen sind, haben griechische Ferngeschütze, die britischer Herkunft sein dürften, die Beschießung des alban sehen Hafens V a l 0 n a aufgenommen. Dieser italienische Stützpunkt kam auf d ese Weise zum ersten Mal in den Feuerbereich der fe ndlichen Artillerie. Die Kämpfe um T e p e 1 e n i gehen weiter und nehmen an Intensität zu. Die Stadt steht in Flammen. Athen, 8. Feber. (Avala — Agence (rAlhenes). Eine tmsländische Zeitung brachlc die Nachricht, Ministerpräsident Korizis habe zur Ausschiffung von vier englischen Divisionen in Saloniki seine Zustimmung gegeben. Die Agenct'. (l'Alhenes isl ermächtigt, diese Naclirichl nochmals in knlegori-selier Form zu dementieren. reu sehwach, sodaB die erlolgreiclie Durchführung des Angriffes durch die deutsche Luftabwehr rasch und leicht verhindert werden konnte. Die feindlichen Flugzeuge warfen eine großi^ Anzahl von Leuchlbomlx?n ab, um sich in der Dämmerung besser orientieren z^ können. Die Engländer warfen ihre Bomben ohne bestimmte Ziele ab, sodaß sie restlos auf freie Felder fielen. Dank der deutschen Abwehrtätigkeit war die Aktion der Iiri-tischen Flugzeuge auch rauminäßig sehr beschränkt. Im besezten Gebiet wurde kein Sachschaden angerichtet. L o n d o n, 8. Feber. (Avala — Benter-Wie amtlich Ix'richlet wird, wurden gestern alle jene französischen Kanalhäfen, die dem Gegner für den Ueber-fall auf Enghuid dienen könnten, \\m der britischen Luftwaffe bombardiert. Die Explosionen waren derart heflig, daß die l^ensterscheilxin an den Gebäuden in der GrafschafI Kenl klirrten. lilK'nso konnten auch j'rolie Bauclisänlen li'slgestelll werden. .\n dieseih Angriff war eine große Anzahl von Flugzeugen der RAF pen erwarteten die vorrückenden Engländer im Norden der Stadt, wo sie sich für eine zähe Verteidigung eingerichtet hatten. Im Sandsturm konnten sich die englischen Tanks ungesehen und ungehört Benghasi nähern und betraten, von niemanden behelligt, die Stadt, währenii man hn Norden der Stadt noch immer auf den Feind wartete. Die italienischen Truo pen wurden überrumpelt und Widerstands los gefangengenommen. In die Hände der britischen Koloiuien fiel reiches Kriegsmaterial, das gegenwärtig gesichtet wird. Die Zivilbevölkerung der Stadt war, wie englische Flugzeuge feststellen konnten, schon in den letzten Tagen gegen Süden geflüchtet. .tur^e ''JJaftirifbten Vichy dementiert Pariser Zeituf»gs-meldung. Vichy, 8. Heber, (Avaia-Havab). Ute Meldung einiger Pariser Blätter, wonach die britische Regierung an die franzö-bisch-syrischen Behörden das Ultimatum gestellt habe, bis 10. d. M, die der Levante-Division ungehörigen französischen Flotteneinheiten an England auszuliefern, wird als unrichtig dementiert. Norwegischer Dampfer von britischem Tauchboot versenkt Stock'holm, 8. Feber. (Avaia-Slo-fani) Der norwegische Dannpfer »Rifilke't ist in der Nordsee durch Kanonenschüsse eines britischen Tauchbootjs versenkt worden. Die 30 Mann starke Bemannung des norwegischen Frachters konnte sich retten. Malnahmen zum Schutze der Kinder in den kriegführendeti Staaten. (lenf, 8. Feber. (Avala-Stefani). Die Internationale Kinderschutzliga fordert die Anbahnung von Verhandlungen zwischen den kriegführenden Staaten, damit ein genaues Verzeichnis jener Städte bezw. Orte angelegt wird, die ausschließlich der Unterbringung von Kindern gelten. Es sind auch Maßnahmen zur Lebensmittelversorgung der evakuierten Kinder in Aussicht genommen. Am Sonntag abends spricht Churchill im Rundfunk London, 8. Feber. (.Avala-Reuter) Premierminister Winston Churchill wird am Sonntag, den 9. d. M. um 20 Uhr englischer Zeit (d. i. um 19 Uhr mitteleu-ropälis-cher Zeit) eine Rundfunkrede halten. Washington und Tschungldng Tschungking, 8. Feber. (Avala-DNB) Gestern nachmittags besuchte der Sonderdelegierte des Präsidenten Roosv-velt den chinesischen Regierungschef MarschaJl Tschiangkaischek und überreichte ihm bei dieser Oelegenihelt ein Handischreibendes Präsidenten der USA. Evangelischer Gottesdienst in Maribor. Sonntag, den 9. d. M. wird um 10 Uhr in der Christuskirche ein Gemeindegottesdienst stattfinden. Anschließend daran um 11 Uhr sammelt sich die Schuljugemt zu?n Kindergottesdienst. Die Krfegsoperationen Sn Afrika 2>ie englänötr in Senobafi rinmarfd^lert / S>ie 9auptftaM &er (Sgrenaüa den (Snolänftern fampflotf in 6ie j>fin6e anfallen 2)ie £oae auf Den dbrlgen ofrilaniKOtn jtricgetcDauDlfiäen im Siebte Oer engiii^en und Der iloiienif^tn 3eri(f)te Kairo, 8. Feber. (Reuter) Das Kooi-iiian vernichtet wurde, teils vom Feinde zurückgelaissen worden war. A b e s s i n i e n: Der Vormarsch nach Gondar wird fortgesetzt. Es wurden einige Gefangene gemacht. Italienisch-S o ni a 1 i 1 a n d: Erfolgreiche Spähtrupptätigkeit an der gesamten Front. Das Einbruchßgebiet unserer Truppen wurde vergrößert. Rom, 8. Feber. (Stefani). Der Bericht des italienischen Oberkommandos Nr. 245 vom 7. Feber lautot: »In der C y r c u a i k a begann ein heftiger Kampf zwischen unseren Truppen und feindlichen Abteilungen im Südca der Provinz Benghasi. In Ostafrika werden die Kämpfe im Sektor von Keren fortgesetzl. Gruppen unserer Flugzeuge bombardierten Stellungen der feindlichen Artillerie, Truppen und Marschkolonnen. In den .Munitions- und Treibstofflagern wurden mehrere Brände verursacht. Feindliche Flugzeuge haben Asmara und einige andere Orte angegriffen, ohne beträchtlichen Schaden auszulösen. Unsere Luftwaffe reagierte über Asmara und schoß eine feindliche Maschine vom GIou cester-Typ ab. Eines unserer Flugzeuge ist nicht zurückgekehrt. Kairo, 8. Feber. (Reuter). In englischen offfiziellen, Kreisen wird betont, daß die Italiener nach dem Falle von Benghasi praktisch kein^e Möglichkeit hätten, eine Gegenoffensive gegen die englischen Streitkräfte in der Cyrenaika zu unternehmen. Eine Gegenaktion wäre jetzt nur noch aus Tripolis möglich, welches jedoch 800 Kilometer entfernt ist. Außerdem ist der Raum zwischen Tripolis und der Cyrenaika eine vollkommen unbewohnte Sahdwüste, in der die schwierigsten Verkehrsverhältnisse herrschen. ^f(ne örutf^rn £uf(ftreitfräfte in Qll&anien Berlin dfmeiilierf ilie schwoizcrischeii Presseineldiingm Zürich, 8. Feber, Wie aus Berlin berichtet wird, werden die iu der Schweizer Presse veröffeutlichtcn Mo.Idutigeii über das Eintreffen deutscher Flieger iu Albanien energisch «leinentierl. Wie es heißt, befinden sich deutsche Flieger ausschließlich nur in Sizilien und ist deren Aktion auf den Raum des Mittelländischen Meeres und der nordafrikanischen Küste beschränk!. S)eutfdDlan& 300 Kntrrfee&oote I2Ä Boote sind auf P&itroiiill^iiifahrt, 18Ö bercilcii sieh auf i^rößeru \ii- IEtriffsai(tioneii vor Hoiu, vS. Feber. Nacli bestimmten Meldungen aus amerikanischer Quelle, die vom „Resto del Carlino'* ver-w.ichnel werden, besitzt Doutschland Jetzt 30() Unterseeboote. Hievon be-liiideii sicli 120 Boote auf Patrouillon- niärsehen, während 180 Boote ihre Vorbereitungen für größere Angriffsaktionen I reffen. In Willielnishaven kömien gleichzeitig 2(1 U-Boote innerhalb von 2 bis M)onnten gebaut werden. £ilrfif(3Df 3)ro5unprn an 5te Qlöreffr 33ulgarjend DAS REGIERUNGSBLATT »JENI SA BAH« ÜBER DIE SCHLÜSSELSTELLUNG BULGARIENS UND DIE ABSICHTEN DER TÜRKEI, FALLS IN BULGARIEN BESTIMMTE VERÄNDERUNGEN VOR SICH GEHEN SOLLTEN. Istanbul, 8. Feber." (Anatolische Nachrichtenagentur). Das Blatt »J e n i S a b a h«, welches als inoffizielles Sprach rohr der türkischen Regierung gilt, veröffentlicht einen Artikel, in welchem auf Bulgarien hingewiesen wird, und zwar als jen^es Land, von dessen weiterer Haltung die gesamte Balkan-Situation abhänge. Bulgarien habe mit seinen, Nachbarn nicht zusammenarbeiten wollen und sei jetzt in eine Lage geraten, in der es über sein eigenes Schicksal überhaupt nicht mehr verfügen könne, da es völlig unter anderem Einfluß stehe. Das Blatt beschreibt sodann die Politik der Türkei gegenüber der Haltung Bulgariens. Es sei unwahr, daß zwischen der Türkei und dem Deutschen Reich eine Einigung für den Fall erfolgt sei, daß Deutschland es für nötig befinden sollte, seine Truppen nach Bulgarien zu entsenden. Die Türkei verharre nach wie vor bei ihrer Neutralitätspolitik, doch habe auch diese Neutralität ihre Grenzen. In t^em Moment, wo die innere oder äußere Lage Bulgariens eine Gefährdung der Türkei mit sich brächte, würde die Türkei sofort in den Krieg eintreten. Jedes Zögern wäre in diesem Falle wertlos. Die Türkei müßte sofort eingreifen oder es wäre zu spät. Das Blatt bemerkt zum Schlüsse, daß eine vertragliche Anlehnung Bulgariens an die Türkei vernünftig wäre. Da dies aber austjeschlossen sei, müsse die Türkei auf sich selbst rechnen und sie werde auch wissen, was sie zur Verteidigung ihrer Selbtändigkeit zu tun haben werde. Tnodfau: „Marlboier 2^e^ng€ Nummer 33. ff Zägr'cb, 8. Februar, Der »Hrvat-ski Dnevnik« briitgt einen Leitaufsatz über die pt>Iitische Lage in Jugoslawien und im Banait Kroatien, in dem er anläßlich des zweiten Jahrestages der Regierung Cvetkovid unter. anderem schreibt; »Die aiusländisohe Presse bd-kündet in ihren zahlreichen Artfkeln anläßlich d«8 zweiten Jahrestages der Regierung Cvetkovid viel Verständnis für die Bedeutung der Verständigung nicht nur für unsere Staatsgemeinschaift, son-diirn auch für das ganze Gebiet des europäischen Slkios+'ens, das sich geraidc in diesen Tagen im Brennpunkt des Interesses befindet. Die ausländischen Blätter erkennen« mit Recht, daß mir ein gefestigtes Jugoslawien In der internationalen Pol'itiik ein verläßlicher Partner sein kann. Auch von serbischer Seite wird die Bedeutung der Verständigung mit mehr Objektivität beurteilt u. zw. nicht nur von den breiten Schichten des serbisclien Volkes, welche die weitgreifende Bedeutung des Aktes vom 26. August gleich richtig erfaßt haben, sondern auch von denjenigen ,die der Verständigung kritischer gegenüberstanden. Der Akt votn 26. August ist — wie die Beogradjer »Politika« dieser Tage hervorgehoben hat — 'eine fertige Tatsache. Der Akt vom 26. August ist heute ein Teil der Verfassung, auf Grund dessen die Beziehungen des Staates zum Banat Kroatien ihre Regelung finden. Das Banat Kroatien hat seine L'> bensikraft bereits bewiesen und sich in diesem schweren Zeitabschnitt auch die Anerier 2>{dbt(r Veliniir Seieii^ ten. atf^r&en Zagreb, 8. Feber. Gestern früh ist in Zagreb der bekannte kroatische Dichter Dr. Velimir D e z e I i c sen. im Alter von 77 Jahre gestorben. Der Verstorbene hinterließ im kulturellen Leben des kroatischen VoWces sichtbare Spuren seiner Tätigkeit,, Sechs Gedichte-Bände und eH historische Romane, meistenteils aus der Zeit der kroatischen Herrscher, sind der -Niederschlag seiner literarischen Tätig-1ie fianiefif(t)-in&0(Dfnefif(6e 3rie6en«ronferen) in Xolio Oer Vwhauf der Eröffnungssitzung. — Das Konferenzprogramm einstimmig angenommen. T o k i o, 8. Feher. (Avala-DNU). In der gestern abgehaltenen Konferenz der Vertreter Französisch-Tndochinas und Siams erklärten die Deiegatinnschels, daß sie sich ein baldiges erfolgreiches lürgehnis nnci die engste Zusammenarbeit zum Wohle Groß-Asiens erhoffen. Ueber den Verlauf der Konferenz wurde die naeli-stehendo offi/ciclle Mitteilung ausgegeben : i^pie erste Sitzung der Fricdenskonl'e-rcaz zwischen S'am und Französiiscli-ln doehina wurdo t';estern nm 16 Uhr In der Aml^wohnunu des Ministerpräsidenten Fürs! K 0 n o y i' .'ibf;ehaltcn. Außenminister M a t s n o k a hielt die Begrüßungs- ansprache, die von den Chefs der beiden Delegationen beantwortet wurde. Daraufhin verlas der Konferenzsekretär Matsu-maja das Programm der Konferenz. Das Programm wurde einstimmig angenommen. Die Konferenz endigte um 16.45 Uhr.« Der Termin der nächsten Sitzung ist noch nicht bestimmt worden. Oju^gutz (^cßutuuk ist ein tjesonderer Vorteil des AbfOhrmiftels Darmot. Dabei wirkt Daimol mild u. janz ohne Beschwerden, irwachsene, Kinder und Kranke nehmen deshalb üannol bekommen Sie in allen Apotheken. stc »Das beste ist, Sie geben Trinken und Rauchen auf und meiden jede Aufregung, gehen also um zehn Uhr spätestens ^chla fenauvtroöi Orr or (SOrilltM QtcirfinCet ' Sanö- 1aa|te.(taiUeiung / filnnr, aivcoionia unD S)erna / 3)tr S)trnol>a(0 ift Oer rmifle Siutk SiDVcn«, 6er nie aueuodnet / 3m eaien Oer £inie :BcnsDall*3)oiiiOo aiMje.vrocDine« aBUKen.lima Di« OsthäNte der italieniischen Kolonie Libyen trägt den Namen C y r e n a i ka; diese reicht von der Großen Syrte bis zum Golf und Sollum an der ägyptischen Grenze. Im engeren Sinn versteht mnn unter der Cyrenaika die zwischen beiden Meeresbuchten in das MHteUän-dische Meer vorspringende Haibinsei, die einen Flächeninhalt von 190.000 Quadratkilometer aufweist; während das gesamte Gebiet der Provinz Cyrenaika mit v550,000 Quadratkilometer die Größe Frank reich« erreicht. Da ab^r dieses von der 1/ibyschen Wüste eingenommen wird, ist tjcin wirtschaftlicher Wert gleich Null. Die Halbinsel CyrenailP 9*99» fiAMKUilCH «fOff/M VA ^OUGO POtTUÖ. TMm mm ' /»AW (j SrANitN Tmml htasir LityBN JKCyPTiN VMAR.OlCKOfAlCf^liN>rKff4IS0^ "'wi» wm ITAlieMSCH OstOftpimkH mm SPANISCH • ^ " mAfHANzUstscHit " ^^BRtriSCHif stenstraße eweichbar ist, wurde ebenfalls schon im frühen Altertum gegründet und enthäh noch zahlreiche Spuren und Baureste aus der damaligen Zeit. Von den 3000 Einwohnern ist ein Drittel italienischer Herkunft. Barce ist auch ein wichtiger Straßenknotenpunki. 136 Kilometer weiter im Osten liegt etwas abseits der Küsten^traß« In einer Höhe von Ö21 Meter der Ort CIreoe. Im Altertum war Cyrene die Hauptstadt der Kolonie Kyrenalka, ein bMlhender Handelsplatz mit reicher Pflege von Kunst und Wissenschaft. Heute zählt Cirene nur Ackerbau u«d nomadische Viehzucht. — Von Cirene führt eine 18 Kilometer Unge Autostraße hinab zu dem am Meer gelegenen Apollonia, das im Altertmn der Hafen von Cirene war. Die Gegend von ApoWonia ist sehr fruchtbar, hat genügend Wasser, so daß der Ort eine Bevölkerung von 2300 Eiifwohnern ernähren kann. Neben Ackerbau und Viehzucht wer den auch Fischfang und Kleinhandel betrieben. Der Hafen hat keine Bedeutung mehr. Der letzte größere Ort der Cyrenaika, Derna, liegt 85 Kilometer welter im 500 Einwohner. Haupterwerbsquellen sind Osten an den Auelflufem des Plateaus von Barca. Im früheff Altertum als Dar-nis entstanden, erlebte die Stadt in der byzant'nischen Zelt eine hohe wirtschaft-lif'e Blüte und hatte auch noch im Altertum lebhaften Mittelmeerhandel. Nach de; langen Verfalleperiode türkischer Mißwirtschaft kam mit dem ganzen Küstenland auch Derna im 0''''^ber 1911 an Italien. Heute ist Derna Hauptstadt der gleich-nam'f -n Provinz und hat eine Bevölkerung von zehntausend Einwohnern (darunter 1200 Italiener). Derna ist gerade in den letzten Jahren sehr verschönert und plan-milßig erweiitert worden. Mitten durch die Stadt fließt der D e r n a b a c h, der einzige Fhiß von ganz Libyen, der während des ganzen Jahres Wasser führt. — Derna besetzt auch einen kleinen Hafen. Zufolge des hhirelchenden W?««ervo''koni m'^ Ist die Umgebung der Stadt sehr fruchtbar; In der Nähe von Derna gedeihen sogar Bananen, die sonst nirgenids in ganz Li'^yen vorkommen. Oestll-ch von Derna breitet sich die wasserarme Marmarica (mit dem Hauptort T o b r u k) aus, und südwärts geht die Landschaft In Salzsteppen, Wü-srtensteppen und in die Vollwüstv über, die der Besiedlhtng und ebenso allen Kampfhandlungen UTJÜberwindliche Schranken setzen. Dr. Otto Conetantini. 2)ie eirriK in Orr omrrifantfdken OtORunodinOuilrit Eine ErklinniK des ameiikanlaehen MarlnemhilBters Oberst ITnox Washington, 7. Feber. (Avala— DNB) Die Marinekomraisslon des amerikanischen Senats veröffentlichte einen Bericht des Staatssekretärs für Marineangclcgcnhciten Oberst K n o x über die Streiks in der amerikanischen Rüstungsindustrie. Wie aus diesem Bericht hervorgeht, verzeichneten die an der Aufrüstung beteiligten Industrien der USA im Jahre 1940 insgesamt 1^ Streiks. 27 Streiks dauern noch an. mit dem Berliner Besuch und mit den russisch-deulschflo Beziehungen be-fasten. 9te:s^ im ftrie e Im Fröhjahr 6900 Aussteller auf 110.000 Quadratmetern Die bte 1933 zurückzuverfolgende Auf-wärts-Entwioklung der Reichsmesse Leipzig hat durch den Krieg keinerlei Unterbrechung erfahren. Davon legte der Er- Tteue ed^ireinrfraniDrit unO örren SSrfämpfuna Außerdem wurden im Vorjahr 15 Streiks in privaten Versorgungsindustrien und auf den Schiffswerften registriert. N e w y o r k, 7. Feber. (Avala—DNB) Wie aus Washington berichtet wird, unterzeichnete Präsident Rcosevelt ein 1. , . . ,. « , . „ • i/. ^ Gesetzesdekret, auf Grund dessen der, ™ Kredit von 350 Millionen Dollar für ÜJ' o ^ i ?in i,^ den Bau neuer Frachtdampfer bewU- J"" ^ ® lict wurde. Frühjahr 1941 aber wird die beiden Mes- sen des vergangenen Jahres erneut ü-ber-—treffen. Um wenigstens ernen Teil der tAussti^ler unterbringen zu können, die sich neu an der Relchsmesse Leipzig beteiligen wollen» mußten In einigen Bran-chen-Meßhflusera für das Frühjahr 1941 Erweiterungen vorgenommen werden. Vergrößerte Ausstellungsflächen stehen nimmehr In den Meßhäusern »Stentrlers Beograd, 7. Feber. Das Ackerbau-1Tiere ist die obligatorische Schlachtung Hof« und »Großer Reiter«, im Textil-ministerium erließ dieser Tage eine Ver- und die Entschädigung der Tierzüchter I Meßhaus II und im Meßhaus für Nahordnung über ^ie Maßnahmen zur Be- j seitens des Staates vorgesehen, da die ' nmgs- und Genußmittel zur Verfücfung. Krankheit unheilbar ist. Die weiteren' Die Oesamt-Ausstellungsfläche dürfte Maßnahmen erstrecken sich auf d'e prä-'sich nach dem Stand von Mitte Januar ventive Desinfektion usw. Es Hegt im In-'auf 110.000 Quadratmeter belaufen. 1ns-teresse unserer Schweinezucht, daß alle gesamt Ist mit einer BefeHun^jr von 6500 solche Falle sofort der zuständigen Be-1 Firmen zu rechnen, die sich auf mehr als hörde angemeldet werden. Ein gut wir- 20 Länder verteilen werden. kendes Schutzmittel in Form von Injektionen gegen diese Krankheit ist noch nicht bekannt. kämpfung und Eindämmerung der sogenannten Teschener Krankheit bei Schweinen. Die Verordnung enthält auch Anleitungen über die Diagnose und über die Verteidigungsmaßnahme vor dieser Epidemie. Es handelt sich um eine neue Krankheit, die in Jugoslawien bisher noch nicht aufgetaucht ist. Die Teschener Krankheit wurde Ende 1940 In einigen Bezirken des Draubanats festgestellt. Die Umstände deuten daraufhin, daß die Krankheit eingeschleppt worden ist. Ein vesentliches Merkmal dieser Krankheit liegt darin, daß sie sehr rasch übertragen nach B e n g a s i, einer Stadt mit 46.000 wird und daß der Heilungsprozeß sehr Einwohnern, unter den^en 16.0(X) Italiener | schwierig ist. Es handelt sich um eine Erleben. Sie ist die zweitgrößte Stadt der krankung des Nervensystems. Die äuße-ganzen italienischen Kolonie. BengasI ren Merkmale sind Lähmungserscheinun-wurdc bereite im 5. Jahrhundert vor Chrl-' gen, abnormale Reflexe, unsicherer Gang stus gegründet. Die Stadt liegt auf einer Lanclzumge un-d wird durch einen la-gu-nenähnlichen Salzsee vom Festland ge-tr:-'*^t. Vom alten und neuen Hafen aus bestehen Dampfverbindungen mit Neapel, Syrakus, Trl-polis und Aejrypten. Auf wlrt-schnftl'chem Gebiet spielt die Stadt nur c'nc bes^cheidende Rolle. Ben^jasi ist auch Flufr^eugstützpunkt u. Elsenbahnstaition. von der eine I-inie nach Soluch (56 Kllo-ineter) und die andere nach Öarce (10?* Kilometer) führt. D'es sind die elnz'gen r.'Fcnb^bnen der OsthJ^lfte von Libyen. H a r c V, das audi airf der großen KU- und außerordentliche Sensibilität der Muskulatur und der Haut. Die Sterblichkeit der daran erkrankten Tiere beträgt bis zu 80»/«. Da diese Krankheit in Jugoslawien bisher noch n^cht festgestellt worden ist und da deren Bekämpfung im Tierseuchengesetz von 1929 nicht vorgesehen Ist, wurden durch den Landwirtschaftsminister entsprechende Bekflmpfungsmaßnah-men angeordnet, die unbedingt durchzuführen sind. Die Verordnung s'eht die obligatorische Anmeldung dieser Krankheit und damit die Intervention der öffentlichen Tierärzte vor. Für orkrankte BelgiBch-ruselBche WHtchaft»veftiand-lungen. Aostrallen stellt 500.000 Mann. Kairo, 8. Feber. (Avala—Reuter.) Der australische Mlnhterpräsident M e n -z i e s, der sich augenblicklich in Kairo Brüssel, 8. Feber. (Avala—DNB) — erklärte Preseevertretem geneii- Eine Abordnung belgischer Industrieller imd Wirtschaftler ist nach Moskau abgereist, um mit der Sowjetregierung Ver-hamdlungen tM>er den Austausch von In-dustriepTodukten und LebensmrHtetn anzubahnen. Mololow wird Ober die ms^tech-deulschen BeKifhungen sprechen Rom, Feber. Wie bereits berichtet, tritt der Oberste Sowjetrat am 25. Feber in Moskau zusammen. Die Agen-zia Stcfani berichtet hiezu, daß M o 1 o-tow — obwohl die Tagesordnung noch nicht publiziert wurde — im Ol>erslen Sowjetrat ein Exposce ül>er die Außenpolitik der Sowjetunion ab- über, daß sich der Stand des australischen Heeres in Bälde auf 500.000 Mann beziffern werde. geben werde. Ganz besonders werde sich Mok>U>w bei dieser Gelegenheit schicke auegefUhrte Fälijchungen sinid Oefttfschte Altertümer Im Städtischen Museum zu Barcelona befand sich seit einiger Zelt eine überaus reiche Sammlung aMrömischer und westgotischer Schmuckstücke. D'ese Schfi'ze waren in langen Jahren von einem leidenschaff Ichen ' Sammler zusammengebracht und von ihm schließlich dem Museum geschenkt worden. Die Kleinodien wurden we''°n i-hrer Schönheit und Selten heil von vielen bewundert. APgemach erhoben sich jedoch Zweifel an der Echtheit, letzt hai eine Prüfunto; durch Kunst fiel ehrte ergeben, daß zahlreiche Stücke nur ge- Aus Stadt luifl ODartoor Oamdtas. öen 8.3el>ruar 2)fr !7l)reOI)uteilung an öie ^aufleui'e unö :8ötfermeifler NEUE MEHL- UND BROTKARTEN WERDEN NUR GEGEN VORWEISUNG DES TALONS DER ALTEN KARTE AUSGEFOLGT Diu P r c V o d hat jetzt cncigiltige Be-stinrmtjngen Uber dtti weiteren Mehlbe-zug seitens der Kaufldüte und Bäckermeister in Slowenien herausgegeben. Für Jen Monat Februar wurde das Mehl noch auf Grund der bisherigen Verteiiung&menge zugestellt. Fortan erhalten die Kaiuflcute und Bäckermeister, wie auch die Gem^in-rie-Approvisionicrungsäniter von der Pro-vod das Mehi nur npch Maßgabe der eingesandten Talons (Köpfe) be2W. Karten-abschnitte und Bons. Vor aHem wird nochmals darauf hingewiesen, daß die Konsumenten die Talons der verbrauchten Mehl- und Brotkarten aufbewahren sollen, da nur gegen deren Vorweisung die neue Karte für den nächsten Monat ausgestellt wird. Die Kaufleute und Bäckermeister haben die von den Karten abgetrennten A b-s c h n 110 aufzubewahren und sie gegen Erhalt der neuen Anweisung dem zuständigen Approrisionierungsamt sortiert abzuliefern. Hiebei sind die Abschnitte für je ein Kilo Mehl auf einen Papierbogen Übersichtlich aufzuklebne oder in Papier ähnlich den GeldroiHen, einzuwickeln. Je zehn dieser Bogen bezw. Rollen, also für 10 Kilo Mehl, sind zu einer Einheit zusammenzuschließen und besonders zu bezeichnen. Dlesw Abschnitte sind den Approvi'sionierungsämtern mit einer Ein-gatbe einzusenden, in der die Zahl der Abschnitte um! die Bezugsmenge des Mehls KUCHENUHREN Jiger-'ev sin ewies. Der zwar nicht allzu zahlreiche, aber aus stimmgewaltigen und vor allem sangesfreudigen Buchdruckern zusammengesetzte Chor erreichte unter der Führung seines unermüdlichen Chormeister Vinko 2 i V k o eine qualitative Höhe, die Ihn zur Interpretation der schwierigsten GesangsHteratur befähigt. Die Sangeslust unserer Buchdrucker drückte auch den Berichten der einzelnen ÄmterfUhrer des Vereines Ihren Stempel auf, und ist der beste Beweis hiefür, daß trotz Krisen-und Kriegszeiten die Liebe zum Gesang und die Pflege des schönen Liedes noch lange nicht erloschen sind. Für das laufende Vere'nsjahr wurde folgende Leitung gewählt: Obmann Franz Mejaö, Ob. mannstellvertreter Ivo Svetiicic, Schrift-lührer Josef PerSe, Schriftführer-Stellver- treter Konrad Breznik, Kassier Franz Brosche, 2. Kassier Mile Selin§ek, Ausschußmitglied Johann Druzovic, Rechnungsprüfer Alois Gabrijan und Archivar Roman TomSic. 3fl()i(ator 30ii{)rim ^inoau« in Slubtiana Im Miklic-Saale am 10. Fel)er. Dr. Wil'helm A 1 t h a u s, der bekannte Berliner Rezitator, gibt Montag, den 10. Feber, im Rahmen des Lektofats der Deutschen Akademie in Ljubljana im Saale des Hotds M4klid einen Rezitationsabend mit ausgeAvähHen Werken aus der neueren deutschen Dichtung. Das Thema des Abendis lautet: »Deutsche Besinnlichkeit, deutscher Humor«. Beginn 8 Uhr abends. Wil'hehn Althaus, bekannt auch aus den beiden Filmen »Pour le Merite« und »Wunschkonzert«, hat seine künstlerische Laufbahn an den MUnchener Kamme spielen begonnen und hernach in Bern, Wiesibaden und anderen Städten, teils als Schauspieler, teils als Spielleiter, fortgesetzt. Seit Jahren betätigt sich der Künstler auch als Vortrags-meister und lehrt an der Deutschen Filmakadeniiie in Berlin deuti-'che Rede- ujid Vurtragskunst. »Wil- helmi Althaus am Vortragspult zu hören«, so schreibt die »Münchener Zeitung«, »ist Genuß und Gewinn. Seine Auswahl verrät Geschmack und Kultur. Dazu hat er ein klingendes Organ von sympathischem Charakter, das jedem Willen gehorcht. Die Klasfsiker sowohl wie die Modernen kann man kaum besser hören«. Die »Westfälische Zeitung« aber sagt: >jWle Dr. Althaus seine Zuhörer durch die formvollendete Sprache seines Vortrages, vorbun-dtm mit der ihm eigenen m'inischen Ge-sitaltungskraft, in lebendige Beziehung zur deutschen Dichtun/g setzt und sie ihnen nahe zu bringen weiß, muß man selbst erlebt haben. Wie immer, wußte der Vortragende auch diesmal wieder alle Fe'nl»eiten und verborgenen Gedanken, über die man beim Lesen oft hinwegsieht, die ganze Schönheit und Tiefe, die das dichterische Wort birgt, aufblühen zu lassen. Er ließ in feinabgestimmtem Wechsel Dichter d'cr Vergangenheit und Gegenwart zu Worte ko-mmen und schlug so eine Brücke zwischen dem Gestern und Heute.« Ein genußreicher Abend, den niemand versäumen möge, steht uns also bevor. lu. Veriuälilun^ üi der Mariburur (ie-sellschaft. lleuli; traten der Prokurist der Texlilwcrke Hutter & Co. Herr Alois riuttcr und Frau Amanda N a s s i ni b 0 ji i. vcrw. Slanzci' in der Dom- und Sladiprnrrkirc.lu^ vor den Iraualtur, um den Bund Tn's Leben zu schließen. Trauzeugen waren der (Iroßindnslriellc Herr Josef Hutter. der Bruder des Bräutigams, und der Bauunlernehmer Herr Ing. Ubald N a ss i m be ni, der Bruder der Braut Dem neuverniühUen, in unseren Ge-sellscliaflskreisen [»ekunnlen und allseits ge.sehälzi(ui Ehepaar aueli^ uns« re herzlichsten GlückwünscheI ni. Im hohen Alter vun 79 .lahren isl gestern der Werkmeister der Staatsbahnen j. B. Ferd. Kolz-muth gestorben. Das Begräbnis findet Sonntag um 15.30 Ulir vom Trau-erhauso in der Radvanjska cesla Ti? aus statl. Ferner verschieden die HD-jidirige Kisenhahnersi'aLliu Maria W e r-n<'. l und der 7H-j;ihrige Museln'nisl der Slaalsbahnen Franz K I a n e n i k. — Friede ihrer Asehe! ni. Proniofinu eines Journulisle}ii und Kullurarbeiters In Ljubljana. An der König Alcx:nider-tJniversil;iL in Ljiib-ijuna wird in der nüehsleu WÖeiie der Journalist und langjährige Korrespondent der Beograder „Pravda'' Milan Hakoeevic zum Doktor der Philosophi(^ promoviert werden. Doktor Rakocevie, durch seine Veröftenl-lichungen üIxt Sloweniens Kulturleben in serbischen Blalterii schon lange bekannt, lenkte kürzlieh mit seiner im Druck erschienenen Disser-lalionsarheit übi-r das Leben und Wirken des Dichters und Philosophen Njegos die größte Aui'merksanikeit auf sich. Gegenwärtig nrheitet Hakoeevie. der als ersler Monlenegriner den Doktorhut aus der reinen Philosophie erworben hnl, an einer Anthologie der modernen slowenischen Poesie, zu der er selbst die serbische dichterische Uebertragung sehnt". Zum schönen Slu-dienerldg auch unsere herzlichsten Glückwünsche! m. Trauungen. In den letzten Tagen wurden in Maribor getraut; Ha-I rald Kokol, Kartonageerzeuger, mit Frl. Justine Hras; lug. Boris F'xel, mit Frl. Agnes Hillinge.r; Maximilian Plevnik, Handelsangeslelllcr, mit F>1. Ka-roline Cetin; Josef Vampel, Mechaniker, mit Frl. Marie Semeni^; Janko Tozej, Kaufmann, mit Frl. Juliane Zupanc; Konrad J^ajdela, Schneider, mit Frl. Ludmilla Vrzel; Janez Vid-majer, Schneider, mit Frl. Marie Dan-ko; Felix Zeniljif, Tischler, mit Frl. Marie Sabler; Franz Kodrii^, Fisen-bahner, mit Frl. Wilhelmine Kolar; Bo^idnr Onie, Kaufmann, mit F^rl. Marianne ( iik; Stanislaus Hep, Arbeitei', niit Frl. Marie Slajnku; Rudoir Rer- Mntlhctct Ihcotec Samstag, 8. Feber um 20 Uhr; »Verdächtige Person«. Ab. A. Sonntag, 9. Feber um 15 Uhr: »Der Zigeunerbaron«. Ermäßigte Preise. _ Um 20 Uhr; »Zwei Dutzend rote Rosen«. Zum ersten Mal. Im-Kiiw Esplanadc-Tonkino. Ab heule weiter der beste deutsche Grolifilm „Yveüe", (Die Tochter der Kurtisane) nach dem berühmicn gleichnamigen Roman von Guy de Maupassanl. Die Hauptrollen in diesem inhaltlich hervorragenrlen Filmwerk spielen Käthe Dorsch, Albert Maltersloek, (liislav Waldau u. a. Der Film zeigt uns I'aris 1880, die Stadl der Liebe, des Luxus, des Lebensgenusses. Die interessante Atm»)-Sphäre von Fleganz und falschem Glanz, von IVlvoler Leichlferligkeit und der LeuenshaIlling der Halbwelt dieser Stadl sind im Film in entzük-kende Bilder gebannt. Hnr^-Tonkino. Der große (iesell-schaftsfilni „Ihr erstes Rendezvous'' mit der entzückenden Deanna Durbin in der Hauptrolle. Ein Film, der durch seine Liedereinlaj^en Weltbcrühmtheii erlangt hat. Deanne Durhin sinjjt u. a. Schuberts „Ave Maria', die Arie der ..Musette" von Pnccini. ilie Sehlagerlieder Liehe über alles" und ..Das Glück von Kaioha" usw. Ein Film, der jedermann mil h'reudc orfülleii wird, — Es folgt der mysleriösi' Kriminalfilm MKoiii^oexprell" in deulseher Sprache. In den Hauptrollen Willy Birgel, Marianne Hoppe und Itenr Del Igen. Unlon-Tonkinu. Iiis einsehließlieh Montag ,,l)as Land der Gelslpr". ein äußerst sj).'nmender Film aus fernen Landen, wo die wilden Einwohner ganz vom Aberglauben gebannt sinil. Der Zuschauei* muß diesmal starke Nerven mil bringen. Tonkino Pobreije. Sanis-tag und Sonntag der Kriminalfilm »Der Tag der Vergeltung«. (554 3lDotf)elenna({)t6ien (Mr. IMi. Van-pol.) in dei' .Meksandrova cesla Tel. 22-111, den Nachtdiensl. 3)06 ^Detter Wettervorhersage für Sonntag: Vorwiegend bewölkt, etwas warmer. toncelj, Schlosser der Slaalsbahnen, mit Frl. Riigille Pinter; Anton l'ar-kaS, Besitzer, mit Frl. .\nna Gahere; Johann Werdnik, Arbeiler, mil l'rl. Marie Parilif. — Wir «:»rnlulieren' in. In Ljubljana ist die Arztcnswitwc F r -i Rosy B 1 e i w e i s - T r s t o n i s k a geb. Souvan, Mutter des Ingenieurs Fedor Bleiweis-Trsteniski, im .Alter von (57 Jahren gestorben. Ferner verschieden in Ljubljana uer Privatier Josef V 1 a t n c r. der Bahnbeamte Karl V i S n c r und die Postbeamtenswitwe Frau Johanna (iart-n e r. — Friede ihrer Asche! ni. Die Asylaktion der Antituberkulo^ senliga erreichte samt den Beiträgen im Monat Januar die Gesamtsumme von 680.200 Dinar. Außerhalb der ordentlichen Sammelaktion spendeten je 100 Dinar die Firmen L. Franz Ä Söhne, Zlatn-rog, Jugosvila, Jugotekstil, Nassimbeni, Teksta, Zora, Ing. Arch Jelenec & Ing. älainier, Kraftwerk Fala, ferner das Handelsgremium, Ferdo Margo, Adalbert Onset, Posojilnica Narodnj dom, Jakob Kunt ner, die Kanzlei des lürstbischöfl. Ordinariats, Frau Anna RobiC, Frau Anna Stark, Frau Maria Lininger, Mariborer Kreditanstalt, Frau Josefine Cusnik, je 150 Dinar Notar Dr. Kogej und Frau Paula König. 120 Dinar Frau Elisa Kebriö, 240 Dina*-Jos. Tscheligi, 150 Dinar A. Ehrlich, 101 Dinar A. Smigivec, 200 Dinar M. Rosner, 300 Dinar Splosna stavbena druzba. 1000 Dinar Dr. Ing. Kristen und 20() Dinar O. Meglic im Gedenken an Frau Anna Kuko-vt'c. Allen edlen Spendern herzlicher Dank! Hl. ViTÄlorbonp in cfor Vorwoche. In der vrrgaiigonen V\'«)che sind gestorben: Johann Hecl, «."i Jahre alt; Marie Krasser, 07 J.; Marie Gselnian, 65 J.; Ivan KoSir, Ii J.; Josef Golob, 1\ J.; Wilma Kaiser. 1 Woche; Anna Kulo-\cc, 12 J.; Aloisie PociUpuik, 62 J.; l'ranz Gumzej, 65 J.; Karl Stanzer, J.; Franz Lesnik, 7U J.; Josef Verbiß, 09 J.; Franz Tmiii, 31 J,; Anna l*cstev§ck, 71 J.; Roinan Beiide, 18 Jahre, all. — R.i.p.! III. »Die Familie und ihre Sendung« lautet das erste Thema, das in dem am Dienstag, den 11. d.M. beginnenden Mutterkurs des Frauen Vereines zur Diskussion gestellt werden wird. Vortragender i-st Dr. M e .sko, Frauen und Mädchen sind eingeladen! ni. Jeder Ira^c zum Bau des Gener-beheimes bei! Der heute, Samstag, am Abend im Sokolhcim stattfindende Ira-ilitionelle Gewerbeball wird für jedermann Stunden l'röhliclister Stimmung und ungezwungener Entspannung von den Sorgen des Alltags bringen. Der Gesaraterlöß der Veranstaltung fließt dem Fond für den Bau eines Gewerbeheimes zu. Mit Ihrem Besuch werden auch Sic zur umso rascheren Realisierung dieses wichtigen Baui>i'o-jekts beitragen! in. Die Gemeindeverwaltung in Stu* (lenci macht alle Besitzer von Fahrrädern darauf aufmerksam, daß die Arwneldungs l'rist am 15. d. abläuft. Nach diesem Zeitpunkt wird keine Anmeldung mehr entgegengenommen. Säumige haben streng-vSte Bestrafung zu gewärtigen. 3)00 ^a^etlrr im 3äniifr • * DER HEURIGE JÄNNER NIEDERSCHLAGSREICHER ALS DER VORJÄHRIGE. - l Nach statistischen Daiten kann giisagt j Das laufende Jahr begann mit dem biswerden, daß der abgelaufene Mo-nat Jän- her wärmsten Tag und erhob sich die * Kanzlei-Bedarfsartikel, bei Hinko Sax, Grajski trg. Drucksorten 10138 ner im allgemeinen wärmer war als der vorjährige, aber auch etwas bewölkter u. trockener ails vor einem Jahr, hingegen war der Vormonat niederschlagsreicher. In 16 Niederschlagstagen gab es insgesamt 71.9 A^illimeter Niederschlag, fast doippelt so viel wie vor einem Jahr. Durchschnittlich belief sich der Niederschlag auf 4.5 Millimeter pro Niederschlagstag oder 2.3 Millimeter pro Mo-natsitaig. Die Schneedecke lag 25 Tage atuif der Erde und erreichte eine Ma-ximalhOhe von 31 Zentimeter. Der Luftdruck beweigte sich im Jänner zwischein 746 und 817.1 Millimeter. Durchschnittlich wies das Barometer IM Millimeter auf. Der Vormonait war im allgemeinen stark bewölkt, durchschnittlich 8.1 Zehntel des mit Wolken bedeckten Himmels. Stark bewölkte Tage gab es 19. Ganz klare Tage waren überhaupt nicht zu verzeichnen. Der Jänner war ein Monat starker T e in ip e r a t u r s c h w a n k u n g e n. — Ds:cBDiBcnaHOiDHDHaaaBaHaaaB □ o ■nncniOBDBDBDBCHiOiiDBavoiDBOP Quecksilbersäule am Neujahrstag aul 11 Graf über Null. Am kältesten war es am 13. Jänner, der uns 24.8 Grad unter dem Gefrierpunkt brachte. Die durchschnittliche Jännertemperatur betrug —4.7, die durchisohnittliche Maximaltemp. —1.0 und die durchschnittliche Mininialtemperatur —8.6 Grad. Unter Nulil bewegte sich die Mindesttennperatur 28 Tage und die Höchsttemperatur 22 Tage, ^hr kalte Tage mit mindestens 10 Grad unter Null gaib es 8. Der Jänner war windstiller als der \t>rjährige. Ganz stille Tage waren 12 zu verzeichnen. Größtenteils herrschte der Westwind vor, doch kam hie und da auch der Ostwind zum Wort. In der Silvesternacht war der Föhn so stark, daß er einigen Schaden antichtetc. Schließlich sei erwähnt, diaß in den ersten Jännertagen gefährliches Glatt-c 1 s die Erde bedeckte. An 12 Tagen gab es leichten Nebel und an 5 Tagen Reif. Strümpfe verwenden. Fachmännische Ratschläge werden in den einschlägigen Geschäften und Drogerien erteilt. ui. Eln^mer Tod. In einer Kaniiiner Inder Trzaska cesta wurde gestern der 65-jährige Peter Cvirn aus Pekre tot aufgefunden. Cvirn, der im Hause verschiedene Arbeiten verrichtete, vwt einem Herz^scJilaig erlegen. m. Wetterbericht vom 8. d., 0 Uhr* 4 HC MOEEIlbBIIÄ Temperatur —6.0 Grad, Luftfeuchtigkeit ni. Im Theater geht heute, Samstag 100%, Luf tdruak 734.0 Millimeter. Wind-Nusic' unterhaltende Komödie »Verdäch- still. Gestern Maximaltemperatur —3,2, tige PfifSon« in Szene. Sonntag nachmit-j heute Minimaltemperatur —'15,4 Grad. taigs wird die Operette »Der Zigeunerba-ron« und am Abend das Lustspiel »Zwei Dutzend rote Rosen« gegeben. »PUTNIK«-Gesellschaftsreise nach Budapest. 22.—-26. Februar. Prospekte und umgeheiKie Anmeldung bei »Putnik«. • Alle Zeitungen, in- und au.sländische, bei Hinko Sax, Grajski trg. 10136 * Gasthaus Kretnpl, Haiussclilaohtung, Leber-, Brat-, Blut- und Selch wüste usw. Sortenweinc. 668 ui. Das Farbenpholo im Dienste der l^>emdenwcrbung. Im Rahmen der N'olksuniversilät zeigte uns gestern der bekannte Propagator der Farbcnphoto-graphie Ludwig Griesbach au^ Zu-i^reb eine Auswalil von farlx'upräch-ligeii Aufnahmen aus Dalmatien, der Herzegowina und Crna gora. Die malerische Landschaft diesör herrlichen j gegeniüber der Badeanstalt. Gegend offenbarte sich in solch farbiger Mannigfaltigkeit und Bimtheit,daß sie sebst das menschliche Auge nicht besser erfaßt hätte. Hoffentlich werden die Bilder auch bei uns den Verfechtern der Farbenphotographie neue Anrcginigen geben, denn erst das Farbenphoto kömile uns all die Pracht z. B. eines w'interlichen Bachern übermitteln. m. Den ärztlichen Inspektionsdienst versieht morgen, Sonntag, für Mitglieder des Kreisamtes für Arbeiterversicherung und in dringenden Fällen Dr. Hugo V e 1-k e r, Koro^ka cesta 10, Tel. 25-75. * Inserate für alle Zeitungen bei Hinko Sax, Grajski trg. 10137 in. Spende für die Winterhilfe. In ehren dem Gedächtnis an Frau Anna Kukovec spendete die Gattin des Richters des Kassationsgerichtshofes Dr. Lajovic, Frau Anna Lajovic, 200 Dinar für die städ. tische Winterhilfe. Herzlichen Dank! * Hornhaut und Hühneraugen entfernt schmerzlos »Bata« Maribor. 19 * Schneeschuhe repariert und Uummi-waren verkauft Moravec, Kopaliska 8, | 728 j "■'Gasthaus Felis, Tezno. Sonntag, den! 9. Feber Hausschlaoht.ung. 694 ' Bei Verdauungsbeschwerden, wie Blähungen, Aufstoßen, Sodbrennen, hervorgerufen durch trägen Stuhlgang, ist es zweckmäßig, abends ein halbes Ulas und früh nüchtern die gleiche Menge natürliches »Franz-Josef«-Bitterwasser zu nehmen. ma. Evangelischer Gottesdienst. Am Sonntag um 10 Uhr findet in der hiesigen Christuskirche ein evangelischer Gottesdienst statt. Nach dem Gottesdienst wird die Vollversamihlung der evangelischen KircliengemeiTidc abgehalten. nia. Aus dein Schwäbisch-deutschen Kulturbund. Am Sonntag veranstaltet die Ortsgruppe Marenberg des Schwäbisch-deutschen Kulturbuindes das erste Eintopf-cssen, das um 10 Uhr im Saale des Herrn Alois B r 11 d c r m a n n stattfindet. Die Mitglieder des K. B. werden aufgefordert, dem Eintopfessen vollzähilig beiziuwohnen. ma. Abgesagte Gründungsversamm-lung. Vergangenen Dienstag hätte in Ma-renherg die gründende Vollversammlung des Marenberger Sportklubs abgehalten werden sollen. Die Gründungsversammlung konnte jedoch nicht stattfinden, da sie von der Behörde verboten worden war. Aus pmi [>. Einbruch in die fVler- und Paul- Kirche. In der Nachl zum 5. d. schhch sich ein noch unbekannt er Kirchcn-räiiher mittels XachschlüsstUs in die hiesige Peter- und Paul-Kirche eiu und ließ aus der Sparbüchse einen Be-Das echte Franz-Josef-Wasser ■ ti-ag von etwii 1200 Dinar mit sich ge- bewährte sich stets als ein durchaus zuverlässiges Darmreinigungsmittel. Reg. S. br. 30.474/35. untz iinit BKian«;«: Verkehrte Sache »Ich habe so viel Feuer in meine Vorse gelegt«, meinte der Dichter. »Umgekehrt wäre es besser gewesen*^, antwortete trocken der Redakteur, Es geht zurück hen. Xach dem ruchlosen Täter wurden bereits enei-'.fi.sche Xachforsclum-ijcn oingeleilel. p. Einbrut'h.'idieb.släliie. In Dravinj-ski vrh bei Sv, Vid erbrachen nocli unbekannte Täter das Wocheuend-llaus der Frau Herma Schosterit.sch und iP«nfwendeten verschiedenes Küchengeschirr und Wäschezeug im Werte von über IMXH) Dinar. Die Nachforschungen nach den Diebc.n blieben bisher erfolglos. — In Sv. Vid wurden drei Männer dabei ertappt, Di. Braut schrie. Der BräullÄam loMo. Die Mutter eilte ins Zimmer »Was geht hier vor?« Die Braut heulte: »Nichts geht vorl Zurück geht w?*s!.'x Von Haus zu Haus »Wissen Sie schon, daß Ihr früheres Dienstmädchen jetzt bei uns ist?« »Wirklich?« m. Das Rote Kreuz in Maribor hält Sonntag, den 9. d. um 9 Uhr im Hotel >.Orel« seine Jahreshauptversamimlung ab. in. Eine Sensation für die Damenwelt. Den Damen verursachen die dün'nen Strümpfe schon seit Jahren viel Kopfzerbrechen. Kaum hatte man einen Strumpf a-ngezogen, bemef1einhaltet das Buch noch ca. 1400 hauswirtschaftHche praktische Winke aller Art, diie der Hausfrau in allen vorkommenden wirtschaftlichen Nöten ein sehr willkommener Helfer sein werden. ®cJ>cnie' Vr utitiil)eriiili)icii=£ip! n. u. iTtiÜMMUr lO^M '-Mjiit)orcr ZL-ituiig- Nummer S3. Nciffhfifhlfn aus tElte ®en. c. Vortraifsabend itii Kulturbund. l>oi* ursprünglich für den ü. Februar vorgesehene Vortrag über „Kinderreichtum und Völkerscliicksal" mit meisterin SHva Palme und Staatsmeister T-juanrcl Thnma aus Ljub-Ijana auftreten, im Paarlaufen aber Palme-Biber und Semec-Dr. Schwab. c. Der Vorbruuelt an Leuchlgas in Celje hat sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt. Das stadtiselu; Cius-werk in Celje hat im Vorjahre :ius 557.IW)0 Kilogramm Kohle 210.572 Kubikmeter l^uchtgas, im:^80 Kilogramm Koks und 27.810 Kilogramm Katran hergestelll. Di(i Zahl der Privatver-braucher war im Vorjahre um 528 auf 552 gestiegen, der Verbrauch an Gas von 112.010 auf 162.062 Knbikmeler. c. Kino Samshig, .Sonntag im aul eine ungemein reizvolle, aber aueli äufksrst gründliche Weist; hinters Liebt führt und sie. damit für ihre verweigerte Einwilligung zur Heirat ihres Nef-l'ens (Hans Holt) be-stral't. Diesem Kleeblatt gelingt es immer uud überall, schallende Heiterkeit zu erregen, so oft es nur in Tätigkeit triH. 3u5aprfl — 5ie ^önißin der S)onau INTERESSANTE GESELLSCHAFTSRBISE DES »PUTNIK«. c. Evangeüscber Gottesdienst Morgen, Sonntag, findet der Gemeindegottesdienst um 10 Uhr, der Kindergottesdienst vorher um 9 Uhr im Gemeindesalle des Pfarrhauses statt. e. Ouverture. Der Wettergott hat Celje in letzter Stunde in herrlicht&te Winterlandschaft verwandelt. Alles ist bereit für das Erste slowenische Skitreffen. Die Ku-gy-Schanze in Lisce steht gerüstet da. Pribovgek, Mezik und Gradisnik sind auf ihr am Donnerstag 33, 37, 41 und mehr Meter weit gesprungen, und diese Sprünge waren gleichsam d'e gewaltige Ouvertüre dieses großen Wintersporttreffens. Doch auch noch etwas anderes gehört zu dieser Ouvertüre, das aber weniger erfreulich ist: bekanntlich sollten im Rahmen der großen Wintersporttage in Celje aueh die slowenischen Meisterschaften im Eiskunstläufen hier ausgetragen werden. *Celje, das Winterparadies in Slowenien, der Schauplatz des Ersten Slowenischen Wlntersporttreffens« das paßte wohl den Bewohnern an der Ljubljanica nicht. Und so lasei) wir am Freitag in den Ta-gesblätterti von Ljubljana, daß d^e slowenischen EislauImcifiterschaflen am nior-gifeen Sonntag niciit in Celje, sondern in Ljubljana stattlinden. Wohl bekomm's! c. Das Programm für Sonntag. 7 Uhr: Festgottesdienst in der Turnhalle der ehe nialigen Umgebungsschule; 0 Uhr: Toriaul der Senioren bei der »Celjska kofa«: 10 Uhr; Torlauf iler DaniL'ri und Junioren Budapest ist ziweifeHos eine der schönsten Hauipfstädte der Welt. Die schon dank ihrer einzigartigen natürlichen Lage so male rieche Stadt und das unver-geßiliühe Bwiapester Panorama muß m^n mit eigenean Auge gesehen halben: den die Staidt durcheilenden mächtigen Strom, die schlanäoen Brücken, die stoilzen Paläste an beide'U Ufern. Auf der Pester S<;ite fesselt den Besucher das Parlament, das größte Volkövertretungshaiuis aim Kontinent, im hügeligen Buda die ZitadeLle, die königliche Burg und die Kronungskirohe, In diesem Rahmen von bei«pielloser Schönheit lernt der Besucher das fröhlich pulsierende und angenehme Budapester Leben kennen. Die größten Sehenswürdigkeiten von Budapest »imd: die Krönungskirche, in nächisiter Nähe die Fischerbastei und die uaiterirdisühen Höhena'nlagon im Festungs-berg, weiter die königliche Burg, das städtische »Sizent Ge11ert«-Badehotel mit künstlichem WeUenbad, das Parlannrnts-palais, der Freiheitspila'tz, die St. Stefan-Basilika, diie prunkvolle Andrassy-Straße, da« Milleniuiins Den-temal das Museum der schönen Künste, das Stadtwäldchen mit dem landwirtschaftlichen Museum im Stil einer mittelalterlichen Burg, die »Szeche-nyi« Thcrmal-Stranda'nilage, der Donaukorso am Pester Ufer usw. Lohnensw;rt ist eiTie Besiohtiguaig der Margaretheninsel oder ein Ausflug auf den Berg »Janos-hegy« mit dem herrlichen Fernblick. Von der Höhe der in Flutlicht stehenden Zi-tadetki bietet sich nach Einbruch der Dunkelheit ein unvergeßlicher RurwÜhliok auf die in ein Lichtmeer versenkte Donaustadt. Vom Herzen des Verkehrs in der Inneren Stadt sind es nur kurze 15 Minuten ins Waldgebirge, das Budapest in eine »Groß«»tadt im WaldesgrUn« verzau-bj^rt. Nachanittags oder ahends findet man Gelegenheit für Promenadefahrten auf der Donau mit Salonjachten. Wen Kultur und Kun^t interessieren, wird die zahlreichen Museen und wissenschaftlichen Einrichtungen von Budapest aufsuchen, welche Schätze einer tausendjährigen KuJtur verwahren. Die Konzerte sind auf hohem Niveau, GernäldeajuSSteHungen und Theater haben internationalen Ruf und sind 'ernste Zeugen Jcbendiger Kunst. Auch wer sich bloß nach sorgenloser Erholung und entspannender Zerstreuung sehnt, wird von Budapest entzückt se'n. Die vielen Strandbilder, die gepflegten Gärten, das die Stadt einfassende Hcrg- land wird ihn entzücken. Sport- und Aus-flugsgelegenheilen tagsüber, Zigeunermu-srk-Srtimtmujig am Abend, Ungarns Gastfreundschaft, gesteigert durch bequeme Hotels und Familienpensionen, die anerkannte ungarische Küche und die berühmten Weine werden dem Besucher Budapest unvergeßlich machen und wenn er es einmal kennen gelernt hat, wird er oft und immer wieder gerne zurückikehren. Der Mariborer Fremdenverkehrs verband »Putnik« veranstaltet, in Zusammenarbeit mit seinem Schwestervertxanid in Ljubljana, in der Zeit wni 22. bis 26, Februar eine interessante Gesells-chaftsreise nach Budapest. Das Programm des Aufenthaltes in Budapest ist fach-mäßig zueammen-gesitetl't und die Tcilnehmier werden Qe-legentheit haben, die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten und auch das bunte Leben dieser herrlichen Donaiustadt eingehend kennen zu lernen. Für diese Reise haben die Behörden zaJiiireiche und aus-giefcige Erleichterungen gewährt. Die Ge-selischafttsreise nach Budapest wird auf Grund der Reziprozität zur Förderung des gegenseitigen Fremdenverkehrs zwischen Ungarn und Jugoslawien organisiert. Unsere Freindenverkehrs'kreise hoffen mit Recht, daß die ungarischen Turisten in der diesjährigen Saison in noch größerer Anzahl als bisher unsere Kurorte und Som nierfrischen besuchen weixlen. — Anmeldungen für diese interessante Gesellschaftsreise; nach Budapest werden in ailfen ».Puliiiiik«-BüroGuten Tag, Peier, v^ie geht'sV« »Danke^ gut. Wie geht es Ihnen?«; Manchmal sagt er — Sie — ^u mri. Ich weiß nicht, was ihn zu dieser .\chtung zwingt^ »Was macht die Schule?« »Och, schön.« »Du kommst doch bald ins üymaar sium?« »Nein, in die Obcrrealschule. Gymnasium brauch Ich nicht, Kurzschrift lern ich von Leni und Griechisch von meinem Vater.« Ich sciiau ihn ob dieser Antwort bewmi dernd an. Mein Blick berauscht ihn, er fängt an, sich zu entwickeln. »Kennen Sie Morscschrift?\< Ich muß bescheiden verneinen. »Aber ich!« Stolz lehnt er sich noch fester gegen das eiserne Gartengitter. ;>Peter^, sagte ich, ;;das kannst üu schon! Ist das wahr?<; Nun kommt er in Schwung und fängt an, seine Kenntnisse vor mir auszubreiten! Mitten in diese Glücksstunde platzt sein Freund Karl-Heinz hinein: -Du kannst ja gar keine Morseschrift! Wie ist das Morse-A?« »Das A, ja, das A, das is so<, stotttrj Peter entsetzt, »das is, das is — Es stellt sich iieraus, daß Peter dJohann.« »Nein.« Ich kann es nicht raten. Peter ist glücklich über ineine Dummheit. »Jürgen!« Einmal schaute er mir lange ins sieht. . »Warum guckst du so?^; trage ieli. Er schüttelt den kleinen Kopt und wendet den staunenden Blick nicht ab; »Du hast ja eine Herrennase! . »Wieso, Herrennase, Peter?« »Sie ist so groß!c Ja, im Verhältnis /.u seinenj v^in.;igtll Stumpfnäschen ist sie das wirklicli. Uli gebe ihm recht. Peters Sorgenfalten auf der Stirn haben schon ihre tiefsten Ursachen: Da ist Leni, die ihm viel Kummer macht, seim; Schwester, sicher 12 Jahre älter als er. Er muß ihr gehorchen, wenn auch iäli-neknirschend, »Wenn ich gro[5 bin, schlag ich sie tot!« Krebsrot wird er vor Zorn. Ich seh aut den kleinen Däumling runter: r Na, Peter, so schlinun ist es doch nicht!s. »Sie hat mir einen Backs gegeben !s: Beinah hätte ich gelacht, dann wäre et> aber aus gewesen mit seiner Freundschaft So schüttelte ich nur tief bedauernd mei« neu Kopf. So etwas ist schließlich eine entwürdigende Begebenheit für einen angehenden Mann! Ich treffe Peter beim Einholen. .\m Ann hängt ihm eine Tasche mit einer Biertla^ sehe, die dem Erdboden schon reichlich nahe ist, kurz vor dem Hinausfallen. »Peter, deine Flasche! Wenn du die verlierst, schimpft Leni!« Da habe ich seine empfindliche Seite ge troffen, »Leni! Och! Vor der hab ich keine Angst! Lern — die — och — ich — nöö!< Und er schlenkert kühn die Tasche herum, die Flasche beginnt zu tanzen, ihr Ende steht bald bevor. Nach ein paar Schritten drehe ich mich noch einmal um, er hockt am Boden, bringt die Flasche in eine sichere Lage und geht vorsichtig nach Hause, die Flasche lest an die Brust gedrückt! Er darf es mit Leni nicht verderben. Vorläufig noi'h nicht. Später, wenn er Mann sein wird, dann — och •— große Dinge wird er unternv'hinen gegen Leni. '<-ine l'nterdrückerinj Man glaubt es fast nicht. ;iber es .s* uahr, Peter ist bereits Onkel! iir ist nicht stolz geworden durch diese neue Würde, l'.r ertraj^t sie und alK' dazu ;;ehöri^cn Cjratulationeii mit übenegener üelassen-heit. »Hast du deinen kleinen Neffen schon gesehen?« » Ja.«3: »Gefällt er dlr?v:< »Ja.« »Kann er schon laufen?« Jetzt kommi Feter jn Zorn: »Nein! Das ist ja der Drecii!« Peter hat trotz AufsässigkeitsanwanJ-lungen gegen Lern starken Familiensinn, Das beweist er beim E nholen. »Ich möchte Butter haben für fünf Per-r^onen.« »Fünl«, staunt d e Verkäuferin, die ihren kle nen Käufer sehr genau kennt, »ihr seid doch nur vier Personen.« »Meine Schwester hat aber ein Kind bekommen, und für das will ich auch Butler haben!« »Wo wohnt denn deine Schwester?« »In Kiel.«-- Le der mußte er zu seinem Schmerz ohne den fünften Teil Butter abz ehen, da die ganze Peter.Ange'egenhe't in Berl n-Lich.erfeide sp.elt! Das ist me'n kleiner Freund Peter, über den ich mich immer freue, wenn ich ihn sehe, an ' em ich nie vorübergehe, ohne etwas mit ihm z; i'inschwatzen. £^la((^au in 5(r £an6)Dtrtf(i>aft Detitßchland emährungswirtschaftUch blockadefest. In der Ernährungslage Mitteleuropas ist in der letzten Zeit insofern ein Wandel eingetreten, als sich deutlich zeigt, daß die Ernährungssituation in Deutschland völlig stabil bleibt, während in einer Reihe anderer Länder zahlreiche und zum Teil überstürzte Einschränkungen notwendig geworden sind. Dies ze'gt wieder einmal, daß Planung und Vprsorge nicht umsonst gewesen sind. Mit Interesse wird man daher eine Stellungnahme des Instituts für KonjuTi'kturforschung studieren. In dem dieses zur Blockadefestigkeit Deutsch lands einige Zahlen bringt, um so nachzuweisen, daß die Lage auch weiterhin völlig stabil bleiben wird. Im Vergleich zum Weltkrieg waren bei Kriegsbeginn die Viehbestände in Deutschland um 7,5% bei den Rindern, um ll,4®/o bei den Schweinen größer, an allen wichtigen Nah rungsmit-teln waren gewaltige Vorräte angesammelt. Durch Einsatz von Maschinen und Kriegsgefangenen gelang eine völlige Bergung der Ernten, au-f Teilgebieten wurde eine wesentliche Produktionssteigerung erzielt. Deutschland ist heute völlig blockadefest. Im Bayrischen und Böhnierwald hat es die Landwirtschaft nicht leicht, nicht nur des verhältnismäßig rauhen Klioias we.'ren, sondern vor allem auch, weil die Böden zum großen Teil einen sauren Charakter haben. Die meisten Wiesen und We'den sind daher mit minderen Sauergräsern durchsetzt, so daß das Futter nur v"on mmderer Qualität ist. Das wird jetzt anders: die I.andesbauernschaft Bayerische Ostmark, d'e schon immer auf die 'Notwendic:keit der Bo-denmelioration hinwies, hat jetzt in den Gebietet! des Bayerischen und Böhmerwaldes eine Kalkaktion größten Ausmasses eingeleitet und mittel-^ H'nzU'ziehunfj der Lieferbetriebe des Protektorats dafür gesorgt, daß eine durchgreifende Bodenmelforation mittels Kalkgaben erfolgen kann. ♦ Ueber den Umgang mit Fässern. Faß ist n'cht gleich Faß und man muß mit Vorsicht verfahren, wenn man sich Rückschläge ersparen will. N'cht einmal Wein darf in allen Arten Weinfässern ge lagert werden: wie ausgedehnte Versu. che des Reichsnährstandes bewiesen, n'mmt Weißwein in Obstwe'nfässern einen Obstgeschmack an, ganz davon zu schwe'nfen, daß er in Rotweinfässern ei. ne rötliche Farbe erhält. Rotweinfässer müssen mit einer Salzs.luremlschung von 0,25 TJter Salzsäure auf 10 Liter kochen, des Wasser (je 100 Liter Faßraum) crut au^'^esnült werden, df»nn mit 2»/o'(Ter So. da^ösiing nach^ewnschen und wieder gut gespült werden, bevor Weißwein ohnf» Schnden «n sie einrTefüllt werden dnrf. Obytweinfässer muß iinn f 2H*/» Kriegsscnaden 477—0, 4"'# Agrar 56—0, 4®'o Nordagrar 56.50 - 57.50, ö'/o 86.50^, 6®/« dalmat, Agrar 82.50—0, Forstobligationen 0—81.75, 7» « Stabili-sationsanle he 98—0, 7®/o Investitionsanleihe 100.50—0, 7®/# Seligman 102—0, 7^(^ Blair 100.50—0, 8" o Bla r 107—0; Nationalbank 7100—0, Priv. Agrarbank 208—0 OTiilÜärrquipen am 6lort SCHWEDEN SIEGT VOR DEUTSCHLAND UND ITALIEN JUGOSLAWIENS PATROUTLLE AN FÜNFTER STELLE — HEUTE STARTET SMOLEJ In Cortina d'Ampezzo wurde gestern der PatrouiJlenlauf der Militär e q u i p e n aij«ig«tragen, denen heuer ein aiußergewöhnlioh starkes Interesse entgegengebracht wurde. Am Start und entlang der Lautetrecke hatten sich zahlreiche Züscihauer eingefunden» anwesend waren aber auoh alle Militärattachees der beteiligten Staaten. Die Strecke betrug 25.5 Kilometer. Belm KIk>metersteln 21 war die Sch'eßstätte errichtet und zwar mußte jede Mannschaft in der vorge-schreibenen Zeit drei Ballons herabschießen. Dii einzelnen PatroulMen setzten sich aus einem Offizier ut»d drei Mann zusammen. Insegeamt gingen 7 Mannschaften vom Start ab. Ate erste ging die deutsche Patrouille auf die Strecke. In dre' Minuten fo4gte Jugoslawien, an-scWießend die Slowakei, Finnland, Schweden, Italien und zuletzt did Schweiz. Im ersten Viertel der Strecke gingen die Schweden in Führung, denen die Deutschen, Schweizer. Italiener und Jugosilawen folgten. Die Finnen blieben sclwn hier aus, da zwei Läufer derart heftig«aufeinander geraten waren, daß sie auescheiden mußten. Beim zweiten und drittin Abschnitt veränderte sich die Reibung d^hln, daß die Italiener die Schweizer überholten. Beim fofcgenden Schießen schnitt die ita*lien;sche Mannschaft am besten ab, d'e mit drei Schüssen alle drei Ballone traf. Deutschland \m6 Schweden wurden je 15 Sekunden hinzugerechnet, während die jugosJawlsche Mannschaft 1 Minute und d e Slowaken sogar 2.45 Minuten einbüßten. Nunmehr entbrannte der Hauptikampf zwischen der deutschen und der schwedischen Mannschaft. Als erste lief die deiiteche Patrouille mit Leutnant Meergans ein. Kurz darauf foflgten die Schweden, bald nachher Italien. In kurzen Abständen langten dann ein d e Schweiz, Jugoslawien mit Leutnant Svigelj und schließlich die Slo-waikei. Die Resultate liauteten: 1. Schweden 2:13.21 * 2. Deutschland 2:20.17 3. Italien 2;23.25 'h4. Schweiz 2:25.12 ! 5. Jugoslawien' 2:43.3S 5. Slowakei 2:49.22 Am hwt'gen Tag wird der 50-KMo-meter-Dauerlauf durchgeführt, an dem auch jugoiHawische Läufer mit Franz S m 01 e j an der Snit2e an den Start gehen werden. Am Sonntag werden d^nn die FIS-Käm^e 1941 mit dem großen Skispringen ai>ge?»cW06«en wenden. 3l6ro6;MIauf O r 39u(t>&ru(rer Am morgigen Sonntag geht zum zweiten Mal der Abfahrtslauf der Mariborer Buchdrucker um tlen Qutenberg-Wander-pokal vor sich. Die Strecke n mmt bei der Aussichtswarte ihren Anfang bis zur Par. zelle der Graphiker unweit von Sv. Bol-fenk, von wo dann bei der Wettertanne die Ski-Abfahrtsstraße erreicht wird. Das Z'el wurde am Hang hinter f'em Gasthaus Hoste In Radvanje Improvisiert. Der Start erfolgt um halb 14 Uhr. Außer den Buchdruckern können außer Konkurrenz auch al'e übrigen Ski'äufer an den Start gehen. Anschließend findet im Gasthaus MihevcMautner in Radvanje eine gesell'ge Zusammenkunft aller TeMneh-mer un-l Freunde der Graph'ker statt. U. a. wirkt auch der Gesangverein »Gra-fika« mit. : Auch Despot lebens^ftn^l^ch d?8nua'|-fz!ert. Der Kroat's-rhe Le'chtathlet'kver-band hat das vom SpHter Unterverband über den Läufer Despot verhängte acht-nionat'ge Startverbot (wegen der Beteil'- schen, dann »süß« brühen und gründl'ch mit ka'tem Wasser waschen, bevor We'ß wein in sie hine'nfrefn'lt wird. W'll man Bierfässer für Wein verwenden, so muß zuerst das Faßnech mechanisch entfernt werden und dann müssen d'e D.iuben In nen und an den Schma'se'ten b's auf nor. male Holrf^rbe ab'vchobeit werden: dann w'rd dns Fr>ß wieder zus^rnnT^nTebf^nt und weln«*rnn rem^cht — i'nd Is» PS Immer noch nicht s'cher, r^aß sich der We'n diir'n hrilt. Also »ff^mden« Fässer für Wc'n«!, sagt der deutsche Reichsnährstand. gung an f'en Balkan-Spielen in Istanbul) auf — Lebenszeit verlängert. : Heute tagt der SK. 2eieznlCar. Im Tribünensaal hält heute, Samstag, um 19 Uhr der SK. 2e'ezn'Car seine Jahreshaupt Versammlung ab, worauf die Mitg'ieder nochmals aufmerksam gemacht werden. : HIIdeDf der Tortnanu des ehemaligen Wiener Wundertearas, wurde aU französischer Soldat von den deutschen Truppen gefangen genommen Dieser Tage wurde er aus der Gefangenschaft entlassen. Hilden ist nach Paris zurückgekehrt und wird dort wieder bei ,,Racing" spielen. : Dicktenholz für Sportgeräte. Bisher forderte der Sportler, daß hölzerne Geräte aus besten Naturhölzern gefertigt werden sollen. So verwendete man Esche und Hikory für die Skier; Hlkorv auch für Schläger und andere Geräte. Neuerdings werden zahlreiche Sportartikel aber aus Dicktenholz angefert'gt. Das verleimte Mehrsch'chtenholz hat sich nämlich als vorzüglicher Ersatz für teure Naturhöher erw'esen, denn es hat eine größere Festigkeit und ist außerdem wesentlich leichter. So werden jetzt besonders Skier aus diesem D'cktenholz angefertigt, welter auch Hockeyschläger und andere Geräte. In der Praxis haben s'ch diese Geräte recht gut bewährt und werden von den Snortlern sehr pern benutzt, well s'e einmal weniger Kraft^iufwand verlfn^en und 7u Anderen Sfhr nre'cwert sind. Auf der PA'chsmp*«f» Le'nz'nr (2. b's 7. M^rz^ werden e'nc Rp'h«» ««nicher Geräte au^ D'cktenholz vorpeftlhrt. In Nixdorf, Sachsen, ha^ der Färberge-hrfe Fnnz Kloos volle 6C* Jahre hn gle'-chen Bctr'ebj gearbeitet - bis in die Werte Otferaiion seines Chefs. X E'n größerer Getre'debau wird in Kroat.en erwogen. Die Banatsver-waltung beabsicht gt eine Verordnunjj herauszugeben, wonach alle für den Anbau von Getreide geeigneten Grundstücke bebaut werden müssen. Die Entschoidung darüber dürfte demnächst fallen. X Der Kontrore des Außenhandels war gestern :!ne im Kabinett des Handels minlsters abgehaltene Konferenz gew d-met, In der der Beratungsausschuß für Außenhandel zum ersten Mal mit Vertretern der Wirtschaftskammern in Fühlung trat. Anwesend waren auch verschiedene staatl'che Funktionäre mit Handelsminister Dr. Andres an der Sp'tze. Die Beratungen dürften mehrere Tage in Anspruch nehmen. X Die Kap'taiserhöhung der Jugosla-wiichen Slahl«AG. von 600 auf 800 Millionen Dinar wird nach Beograder Meldungen am II. d. vo-rgenommen werden» indem die staatl'chen Geldinstitute dio Differenz von 200 Milionen Dinar aufbringen. Die Amlagen in Zenica, Varel und Ljub'ja werden bedeutend erweitert werden. X Verstärkte Auslese im bulgarischen Wefaibau. Die bulgarische Regierung hat jetzt Maßnahmen getroffen, um d'e Erzeugung von Weintrauben e ner schü fe-ren. Aufsicht zu unterziehen. Nach den neuen Bestimmungen dürfen nur noch Weinstöoke angepflanzt werden, aus denen'Traiuben gewonnen werden, die im A«spe Ausnit die Ak-tiemnehrheit. Kiumc-Chcniaii 2>olfdDeulf(lbe taftau^fteHung ' in £|u&l|ana In und '>Die Malerei ist die Aufzetchnung eines WechselKCspräches zwischen der Seele und der Natur.« diesen Tagen kann man Im neuen sehr geschmackvollen Helme der Ortsgruppe L j u b 1 ] a n a des Schwä-bis-ch-Deutschcn Kulturbundes, dae am letzten Sonnabend (Jurch Krelsobmann Inig. Gustav T ö n n i e s fekriich eröffnet wurde, eine AusstellunK zweier vol'ks.deutEcher Künstler sehe-n, mit der wohl jedem, der dl^ bildende Kunst achtet und liebt, etwa« geboten wird. Josef Pete I n aus Maribor und Leo W a 1 1 n e r ar- Ptuj &ind d'e beiden Mailer Uind Qra-ph'ker, d'e mit 29 Werken diese sehenswerte Schau bestreiten. Das erste, was hier auffällt, wenn man die beiden Ausstellungsräume durchwandert, ist das Vorherrschen des Landschafts schaffen^. Auf der Suche nach der ihm gem^lssen kiinstlerischen Ausdruckswelse fand Josef P o t e 1 n zum AquareH, und in hartem Ringen lernte er die Beherrschung dieser schwersten malerischen Technrk. Heute gehört er zu den besten deutschen Aquarellisten. Sein^ Bilder entstehen ohne bestimmte Absicht aus dem Erleben der Natur. Sie erzählen vom Sein der Natur und zeichnen sich d-urch Frische und Unmittefbarkeit aus. Petein arbeitet rasch, oft wie im Rausch, aber Immer ziclbest'mmt. Wenn freie Stunden lok ken, geht es mit Malutensilien und Auto hinaus ins Gelände. Sobald Petehi ctwats erspäht hat, da's Eindruck auf Ihn macht, wird gehalten, abgesessen und das Malgerät gezückt. Daher wirken die Bil-der so lebfrisch un'd unmittelbar. Ein el-nma-liger, unnachahmlicher Zauber geht von den unaufdringlichen, schlicht sich geben den Blättern aus. W!<: zart un-d zierlich steht H'eben dem satten, saftigen »Blick vom Bachern« oder dem »Kroatischen Bs'uernhaus« das andere So-mmerbild: »Venvdig«! Die Gonideln und Kähne mit die Beklemmungen einer Jahres-zelt, die gemeinhin für weniger schiVn gehalten wird. An diesen beiden Bildern bestechen die Verlnnerlichung und lyrische Stimmt] n^rsflllle. Durch kräftigere Tömjng fällt das Oe^gemäkle »Dorf bei Ptuj« au-f, über welchem der gehelmntereiche Rhythmus dieser Landschaft schwinigt, die einen Wechsel von ernster Verschlossenheit u. silberner Unendlichkeit bietet wie ke*!! anderes Land. Sein Stilleben »Fische«, das technisch-handwertcllch von besonderer Gute und Stäffl(e ist, bannt doirch die tem-peramen-tvoWe ErigenwiflUiglteit, Aber immer wieder kehrt der Bl'ck zurück auf das große, klar gemalte OelbiW vom sitzenden Baw»r... In Leo WaHner äußert sieh ein verheißungsvolle.« Talenl. Sein geprägter, jedoch entwlcklungs-fihlger Stil, der sich am wechselnden Gegenstand bildet, entspricht dem aufgeschlossenen, weltfrolien Wesen des Künstlers. Einen nicht un't>eträrhtllchen Raum der Ausstellung nimmt erfretiHcherwelse der Holzschnitt e'n, der wie die Pla-stfk von höchster D'^ziflin des Schaffens ausgeht. Im Holzschnitt Hegt klarste Eat- {icheidung zum Motiv. Josef P c t e I n s Hoyzschnittmollvc ruhen in fich, breit u. schwer, demgemäß ist seine Technik, die helle und dunkle Flächen wie zu cinnm musikalischen Akkord zueinander stellt. Die 14 Blätter ^Alt-A^arburg«, die in einer Mn.ppe gesammelt und der s41dstc:rl-schen Dichterin Margarete Welnhan-dl gewidmet sind, liegen auf einem Tische auf und zeigen die eigen erfühlte Schnittkunst Petelns. Nicht so kräftig Im Schnitt, aber doch auch der urwüchsigen Hol^schnltt-manier zugewan^dt erscheint Leo Wallner, dessen Stadtholzschnitt »Ptuj« an Felix Tlmmermans erinnert. Wallners Buntholzechnitt »Das Ger1>erhaus« bedeutet ehie Steigerunig der Gestaltung in Schwarzweiß. Nicht unerwähnt soll hier bleitwn, daß die In der alten Burg zu Marlbor (22. April 1868) gefcorene Dichterin Anna W i t t u 1 a um das »Gerberhaus« einen gleichnamigen Familienroman geschrieben hat. Das »Gerberhaus« In Ptuj w«ar dais Großeltern'haus der im Morgenrot ihres schriftstellerischen Ruhmes heim-geganrgen^jn Erzählerin. Hetfried Paitz (Celje). 3u6(ldunt rliKd ai(flatDif((f)rn ^lr(j^rn(Oore0 in 3aare6 Der bekannte St. C y r II 1- und M e -t h 0 d-Kirchenchor, der den Gesang In der grlechisch-^athcrfischen Kathedrale in Zagreb besorgt, feierte dieser Tage Im Rahmen einer solennen Feier im Kroatischen NationaMheater sein zehnjähriges Bestandesjoiblläum. !n diesen zehn Jahren hat üs dieser In Jugoslawien einzig dastehende, künstlerisch' a«f bewunderungswürdiger Höhe stehende Chor ver- ^ standen, die herrlichsten Perlen altsla-spitzom Pinselstrich weit und locker über I wlscher Klrchengesinge und auph moder-d'e Fläche gestreut; Meer urid Himmel ne Komipositionen m Gehör zu bringen, ins Unendliche gedehnt. Bei der SteiWieit | Das Feslkonzert im NationaMheater heiles Gegenstandes und der Höhe des Ho- j suchton u. a. der Ehrenschutrherr Dr. rizontes trotzdem »Tiefe« in das Bild zuiVIadko Maöek, Vizebanus Dr. Krbek, Ar-bekonimen, war hier wohl das komposito- meegeneral Nedelfkovii, Weihbischof Dr. Tische Problem, der springende Punkt der Ladi u. a. m. Darstellung. Und dann der verschweben-1 Unter der unvengle'chliohen Cfwrleitung des vielverdienten Chormeisters Boris Komar'ivski bradite der genannte herrliche Chor P. I. TschaWcowskls St. de Duft, der über dem Meere liegt, die gläserne Durchsichtigkeit der Luft, all das und noch manches andre, was mit einem hellen Sommertage auf dem LIdo von Vened'g verknüpft ist, hat der Maler hier :vh GliickserMinerung festgehalten. Ein »Halbskt« und ein »Mädchenakt« in virtuoser Wassernialerei geben darüber Aufschluß, mit welcher Vertiefung und Hingabe Leteln sich bemüht, wieder zu der Erfüllung der höchsten Auff^abe der Malerei, der sinnvollen Darstellung des nackten Menschen, zu gelangen. Sein »Rittersporn« (Tempera) ist malerischer Aus- niema«! wird in dle«er Finetemis die ^hbnheit di^es Blumenstraußes. - Des Hant- (olme Dolch) Dir reichen. Deine Künstlers ma'cnsche Streben e:elit h'er da- Snur^n rti» hh.ii« m„i.. Iwa^i-Liturgie zur Aufführung. Tschai-kowski ist vie'l mehr ate Komponist weltlicher als geistlicher Kompositionen bekannt. Die St. Iwan-Liturgie zählt zu den sdiwersten Werken der altslawlKhen Klr-chenvokaimusi-k. Der St. Cyrill- und Me-thod-Chor hat indessen seine Aufgabe glänzend gelöst. Die Presse mrd das Publikum waren begeistert von der sicheren Intonierung, detailliert ausgearbeiteten Dynamiik und der Phrasierung. Solisten des Abends, der 18 Teile der Liturgie umfaßte, waren Dragutin S o 5 t a r k o und Peter B a I j v a. Chormiister Boris K o -m a r e v s k t leistete mit der Einstudie rung des Werkes, dessen Wiedergabe für die Musi-kenthusiasten ein Ohrenschmaus war, gewaltige Arbeit. Zahlreiche Lorbeer kränze und nichtemlenwollender Beifall waren der Danic für den einzigartigen mu-sikalif ''(>n Genuß des unvergeßlichen Abens dem Deutschen übersetzte er Paul Heyse, Robert Hammerling CAspasia), ferner Wil-brands Dramen »Die Tochter des Herrn Fafcricius« und »Arria und Messalinac, GriHparzers »Sappho« und »Die Jüdin von Toledo« sowie Gutzkows »Uriel Acosta . Mit dem Tode Jovan GrCid-ist in der serbischen Literatur eine große Lückc eingerissen worden. to. ©tötoinD Am 8. Februar 1!M1 sind os 70 .'Hhrc, her, daß einer der bedeutendsten Ma-ler Deutsclilnnds. Morit/ v. Schwind, in München die .\ugcn für immer schloß. Schwind war von frcburt Wiener ^^21. Jänner 180t\ Den ersten TTii-terricht in der Kunst erhielt er in der Akademie seiner Vaterstadt. Auf eigene Hand und bei Ludwig Schnorr bildete er sich dann weiter aus und wandte sich neben Brotarbeiten dem Märchen zu, für das er ganz reizende, eigentümlich anheimelnde Zeichnungen und Bilder schuf. Einen großen Eindruck übte auf ihn Cornelius ans. Schwind ließ sich 1828 in München nieder und malte in der Bibliothek der Königin u, a Szenen aus Tieeks Dichtungen. 1832 begab sich der Maler nach Rom; dann war er in Leipzig, Karlsruhe, Frankfurt a. M. und in anderen Gegenden tätig, wo ganz reizende Genrebilder und allerliebst gc-schaute Szenen aus dem Märchen-und Sagenreich entstanden, reich an feinem Humor und Schalkhaftigkeit. Im Jahre 186.3 schuf er einen über 20 Ellen langen Zyklus, der wichtige Momente aus dem Leben seines Freundes Franz Lachner behandelte. Vrr-.schiedene Kirclien und allerhand Kunststätten erwarben seine Bilder; noch an seinem 60. Geburtstag vollen-deto Moritz v. Schwind den ganz iCi-zenden Aquarellenzyklus von schönen Melusine, das nelxn den l)en Raben .sein Hauptwerk isl der sie- «oronprüfung abz-u+egen. Ate Professor am Kovisader Gymnaeiirm trug Gröle Latein, Griechisch, Serbisch, Deutsch und Ungarisch vor. Nach dem Weltkriege lebte er I Form charakteristisch sind. Walter Tlemann 65 Jahre alt. — Er gehört zu den Stillen im Lande, dieser Profesisor Walter T i e m a n n, seit Jahren Direktor der Akademie für grapli sche Künste uikI Buchgewerbe in Leipzig, der mit Peter Behrens, Rudolf Koch, R. Ehmko u. a. zu den wesentlichen Erneuerern der typographischen Kunst gerechnet werden muß. Wir verdanken ihm eine Rc'hc schi"^-ner AnVquaschrlften, aber auch prächtige Fraklurschriften. Außerdem hat er zahlreiche Einbände, Buchtitel und andere graphische Arbeiten geschaffen, die durch die omamentale, zurückhaMende hin, zu e nor vollkommenen Beherrschung der Farbe zu gelangen, das heißt, s-ie in ihren Ton werten so rein wie möglich anzuwenden. Leo a 11 n e r zieht es vor, das zäher fließende Gel se'nem leidenschaftl'chen .Ausdrucksw'lien cefCiTig zu machen. Sein Go-*-«l,de »Ferienabend« — wer demkt hier nicht an joHannes Heppergers altmei^^ter-liclie Le'Pt"n'n[?| — blüht zu wen'g aus dem bloß F'plirl'chen oder Porträthaften ins Symbo'ische hinnuf. Es ist kaum an-nf^hemd der Regriff, der Idee, die Vor-steliiTig des Abends mit seiner Ruhe, Reife, se'ner leiisen, sanften A»'- w?'? s'ch da verkömert; man spürt m wen*(T die Abkehr vom lauten. 7 erst'•et'enden Tn^r^ in diesem BHde. das Ir^ fi-i-'irri iiivher »Rpl'ender Bauer« nennen n''/''"hte. AN Porträt ^rewertet, 'st dies e'n rro'twiQfi l-p'^»»nsvolles Werk. DeuM''^'' Volkstypus de? Pl.jer in den be'den »S'^hneeland sch-f^on -, von d'e eine in Oc'-. .He andere in Aqti "tcrh'vk tremnlt i^st, schC dert Wallner in vomehm-er Farbengebung Spuren, die blutig, wärmet in der Nacht der Moitd mit seiner Kälte. Und des Win- einer Grlipipe der große deutsche Tierma-des silberne Posaune sp'elt im Eschen- ier H c i n r i ch laub Dtr Todesmelodien. Mein Guter, LIe- XIrrmaler j^finridD Don 3äoe! geflorbrn In München starb neunzigjährig an|kenden Tages umleuchtet wird. Eine Ar- ber. von Zügel. Mit Helurteh von ZUgel Ist der Groß-mc.ster der deutschen Tiermalerei dahln- Auf Deine trüben Augen und Dein mü- gegangen. Seine Werke besitzen als Tier- des Hauipt, auf Delfie toten Worte und so mildes Herz, auf Deine zarten Zeilen ---fäHt Rache, Sturm und Fin- sternis. Schweige, bete, weine. Ivo KozarCanin. (Aus dem Kroatischen übertragen von Norbert J e g 1 i t s c h.) Jovan GrC i ] In Novlsad ist am 5. d.'M. der ser-l) sehe Schriftsteller Jovan G r £ l ^ im hohen Alter von 86 Jahren gestorben. Orfic^, der in Vukovar das Licht der Welt bflder Allgemcingültigkeit; sie hal)en die Bedeutung des beispielhdft Vollendeten im stürmischen Geschehen unserer Zelt. Es gibt wohl kaum eine Bildergalerie, die nicht ein Hauptwerk von seiner Hand als kostbaren Schatz hütet. Tausende von Menschen standen mit frohem, andächtigen Herzen vor der stiHfriedllchen, poesie umriufteten »Hlriin Im WaWe« und vor dem krafts^-otzcnden Bilde »Die Furt«. Eine Im sprießenden Grün weidende Schafherde wird von der »FrUhlingsson-r>e« rnnPlutct. Da» BiW »Aus Württemberg« zeigt dl« württembergische Landschaft, gewaltige Ochsen vor dem Pflug des Bauern, von der malerischen Kraft des Melstdfs In die Landschaft gebannt. »Nach Sonnenuntergang« heißt der Blick bedt von malerisch prächtiger Bildwirkung offenbart sich in dem Bild »Auti Wörth am Rhein«, ein; Landschaft der Lünoburger Heide gehört zu den reifsten Werken Zügeils. Auch die »Schafe im Er-lenhain« seien mcht vergessen, die von dem meisterlichen Sch^affen des Künstlers auf dem Gebiete der Tiermalerei erzählen. Es kam nicht von ungetähr, daß Heinrich von Zügel sich der Tiermalerei verschrieb. Der Vater war in dem württeni-bergischen Städtchen Murrhardt Schalzüchter und Schafhändler, hatte sein Schäfchen ijn Trockenen und wußte es auch zu scheren. Dem jungen Hemrich Zügel hatten es seines Vaters Schafe angetan. Sie lockten ihn ianmer wieder hinaus in die freie Natur und erweckten in ihm die andach^svoHe Liebe zu allem Getier. Was Ihm der alte Professor Rüstige aut der Malschule in Stuttgart "^"ibrachte, war nicht alhuvlel. Hefnrtch Zügels Art erblicktc, studierte zunächst die Rechte inN'ii'i zum Stalle eilende Schafherde,! zu malen, war damals zart und tlaeli; wie Graz, um später in Budapest die Profes-'die vom letzten, mHiden Glanz des hinwel-lmit verhaltenem Atemzug setzte er die ^er QBeingenu^ im 2&an&el öer 3a]Drdunöerte Die alten Römer waren alles eher als Gegner des Weines und Aelian schreibt; »Nur was unvernünftig ist, hat eine Ab-neif^ung gegen den Wein.« Die römische Heilkunst pries die göttliche Gabe des Bacchus und erklärte den reinen Wein als ein Heilmittel, und vielleicht gar n'cht ganz mit Unrecht. Der Wein war den Römern auch im alten Poetovio ein tägliches Bedürfnis wie eine römischc Tonlampe mit der Anschrift »Pauperis cena pane vinu radic«, das heißt: Brot, Wein und Rettig ist des Armen Abendmahl, deutsch sagt. Trotz der Menge und Bill'-gkeit des Weines trank und mischte man ihn gewissenhaft mit Wasser. Der weise Plate sagt, »Der ungemischte Wein ist der rasende Gott', den man mit dem nüchternen Gott — dem Wasser bändigen muß«. '^►In Brot und Wein liegt die Kraft des Menschen«, heißt es bei Homer und überall findet man in den Schriften der AUen Sprüche vom Wein. Auch die Bibel hat unzählige Stellen, die sich aul -.len V/iiin beziehen, und ebenso bekannt ist auch das Wein-wunder auf der Hochzeii zu Kana. Da man den Wein bei den Griechen und Römern meist nur gemischt trank, das heißt mit Wasser, so hatte das Trinken keine üblen Folgen. Zu den besten Sorten in unseren Gegenden gehörte der Puciner, welcher in der Nähe von Trici^ wuchs. Selbst die Kaiserin Livia glaubte, ihm ihr hohes Alter zu verdanken, sie trank überhaupt keinen anderen Wein. NatHHich wirkten in den Zeiten des geistigen Verfalls wüste Zechgelage sehr verheerend. Im übrigen war man doch mäßiger und trank nach dem Einheitsmaß des cyathus, was eigentlich die Schöpfkelle bedeutet, später aber auch einen Kelch, welcher genau 0,0456 Liter faßte. Man trank einander zu in der We'se, daß der Andere den Becher vollends leeren mußte oder so, daß der Zutrinkende selbst auf die Gesundheit des Andern den Becher leerte mit dem Zuruf: bene tibi, viv.is usw. Solche »Willkommbecher« befinden sich auch in den Sammmlungen des l;ie?igen Museums und haben den Vorteil oder Nachteil, keinen Fuß zu besitzen, das heißt man mußte ihn auf »Ex« leeren, da man ihn nicht hinstellen konnte. Die Römer beobachteten beim Trinken bestimmte Sitten und Gebräuche, ja, es hatten sich regelrechte Trinkbruderschaften gebildet, bei welchem der magister, arbiter oder rex bibendi den Vorsitz führte. Manchmal endeten solche ZechKelaae. daß es aussah, wie auf dem Schlachtielde von Cannae. Der Kaiser Ttberius war auch ein starker Zechcr. man nannto ihn gelegentlich sogar »Biberius« (bi'iere. trinken) und wie die bösen Zungen behaupteten, ernannte er den L. PivSo zu einer hohen Amtsstelle, weil ihm dcrsoU'c zwei Tage und Nächte hindurch beim Trinken Gesellschaft leistete Dieser Piso war eigentlich nur einmal betrunken; nämlich, er blieb es von seinem ersten Rausche an, versah aber sein Amt vortrefflich. Aber auch andere standen ihm nicht nach, so der Novellins Torquatus, er konnte am meisten auf einen Zug, trinken oder sogar mehr, er trank, ohne Atem zu holen oder auszuspucken, er ließ keinen Tropfen mehr im Becher zurück. Titus war in seiner Ju^^end auch ein starker Trinker; Kaiser Traian liebte ein gutes Weinchen. Selbst der weise Seneca war einem guten Tropfen nicht abgeneigt, tadelte, wie auch Plinius, die übten Folgen der Trunkenheit, da dieses Laster im alten Rom schon sehr weit um sich gegriffen hatte. Beim Trinken trug man zur Kühlung häufig grüne Kränze aus lipiieu oder Blumen um so den Rausch zu verhindern. Auch Dionysos oder Bacchi:.-, wie wir auf zahlreichen Funden aus Poetovio oder auf der berühmten brozencn Bacchusmaske aus Celeia sehen, wird meist mit bekränztem Hauote dargestellt. Aber auch mit pikanten Fischgerichten vertrieb man sich den Kater und suchte sich den Appetit wieder anzuregen und zu beleben. Genug des Guten und vom Weintrinken bei den alten Römern, aber auch in den nachfolgenden Jahrhunderten mußte gar manche Warnung nebst den Lobliedern des göttlichen Tropfens vom Stapel gelassen werden. Dies bezeugt uns ein kleines Büchlein aus dem Jahre 1548. welches sich in den Sammlungen des neuen Weinmuseums befindet. Schon die Vorrede dieses rührenden »Vnd*jrricht wie man Wein gut machen soll« — wir würden es heute Weinpantschcrei betiteln — ist wert, daß wir sie näher betrachten. Sie sagt nebst vielen wertvollen Lehren auch folgendes: »Nachdem der Allmächtige Gott unt*^r allen Kreaturen, die er den Menschen zu Nutz und zu Gutem erschaffen hat, den Wein zu sonderm menschlichen Trost auf Erhaltung des Leibs (Artzney) und Erla-bung der Krankheit und Trübsal geordnet. daß er des Menschen Herz erquicken und fröhlich machen soll, wie die hellige Schrift das bezeugt, dann auch ein großes Mysterium oder Geheimnis anzeigt, und die Aezte dem Wein wunderbarlich Naturkraft und Eigenschaft zuschreiben, so er änderst mäßiglich und nach rechter natürlicher Ordnunc: gebrauchet wird. Wo nicht, so bringt er dem Menschen unsäglich Beschwerden, Krankheiten und ja gar den Tod, wie täglich Erfahrung, leider Gott erbarms nur zu viel anzeigt, daß viel mehr Menschen, wie der heilige Augustinus sagt von überflüssigen Essen und Trinken sterben und umkommen als von dem Schwert.« Ferner heißt es darin: »Nun wird der Wein noch in einer anderen schädlichen Art mißbraucht und dem Menschen viel Schaden und unwiderbringliche Krankheit entsteht, da man viele grobe und unverständige Leute findet, die mit den Weinen nicht umgehen können usw.« Also schon damals legte man viel Wert auf fachgemäßen Weinbau und gute Kellerwirtschaft, und im Anhang befindet sich handschriftlich noch ein Rezept eines Weingartenbesitzers oder Kellermeisters welcher dieses Büchlein emsig benützte. Drei hübsche Holzschnitte, ein Kellermeister, ein Weingartenbesitzer, der den Win zer auszahlt und ein Edelmann bei der Weinprobe zieren dieses U^hrbüchlein. Ein hohes Lied über unseren Weinbau sang G. M. Vischer auf seiner Karte der Steyermark aus dem Jahre 1678, welche sich auch in unserem Museum befindet. Es lautet: Der Muhrfluß streitet mit Anderen Flüssen wegen Des Kostparisten Weins. Rhein, Mosel, Main vnd Thonaw Stramb Auch ander Floüsse all zu samb Ihr habt mit Wein meins gleiche Dreyhundert gülden war der werth Nur vmb ein Vass, so zieht ein pferdt, Mir musst ihr alle weichen: Der Luttenperger hier in Landt Den Sighkrantz helt vnd Oberhandt. Im Laufe dieser Woche schreiten die Adaptierungsart)eiten im Weinbaumuseuni in Ptuj emsig fort. Das schwere doppel-flügelige Haupteingangstor aus Eichenholz ist die genaue Nachbildung eines alten Kellertores. Der Stiegenaufgang bekommt ein starkes Eisengeländer und Beleuchtungskörper im Keller, uralte Laternen und Fakeln werden im großen Ausstellungssaale montiert. Im letzteren wird gerade ein Schiffboden gelegt. Die Innenausstattung und Aufstellung der reichhaltigen Sammlungen werden ein wahres Bild unseres über SOOCjährigen Weinbaues geben. Die Eröffnung des neuen Weinbaumuseums ist schon im heurigen Frühjahr zu erwarten, die vollständige Ausgestaltung aller Räumlichkeiten wird aber noch längere Zeit In Anspruch nehmen. Dennoch wird unsere Stadt durch die Eröffnung des neuen Welnbauniuseums eine wertvolle Bereicherung auch in Hinsicht des Fremdenverkehrs erfahren. Xe(6nif fennt feinen Qtillflanö DAS DEUTSCHE KRAFTFAHRZEUG AUF DER WIENER MESSE. Farbe auf die Leinwand. Nachdem er sich ;ibfr in München, Wien, Paris und auf den üppigen Triften HoHamds unigiB^hen hatte, war er wie erlöst aus der Gebundenheit, da kam eine große Kraft über ihn. Nun i«aß Ihm der Pinsel fest in der Faust. Sein Strich wurde breit und selbständig, drang mit üngestüm in den Kern der Dimge. Auf seiner alten eigenen Heimaterde, auf der vom Vater ererbten Besitzung, inmitten seiner eigenen Schafherde, ließ er si'ch nieder und mialtc nun scharf sehemd ujTd seine Motive schnell packend, iimmer in scharfem Tempo. Allmählich wurde asch€n von 10 auf 3, u'ährend die Zahl der deutschen FHirie von 31 auf 47 anstieg. Deutsch-ItaHenjsche Kunstwoche in Hamburg. Die Deuisch-ItaliHjnische Ge-seHschaft in Hamburg veranstaltet vom 16. bis 23. Fd^ruar in Gemeinschaft mit der Hamfrwirger Sftaatsotper, dem Staatlichen Schau^pialihaus, dem Thatlla-Theater und der Hamibur^r KunsithaHe eine Deirtisüh-Italienische Kunstvwche. Unter den Festauffühirungen kfmrmen die Oi»er »Julius Cäsar« voin Francesco Malipiero u. die Komödie »Ein Wlndsto-ß« von Oiovac Forzano crMmiali#; in Hamburg zur .Aufführung, während im Thalia-Theater das Schauspiel ^-Cafvour« von Mussolini und Forzano zum 40. Male in Szene geht. 'f Mussorgskis Oper »Der Jahrmarkt von Sorotschhi« ist nach einer Zwischenzeit von 15 Jahren vom Kroatisohien Na-tionalthealer in einer mifs'rkaiiischen Neueinstudierung von Jakov Gotovac wiederum herausgestellt word^, und zwar mit großem Erfrilig. •1 (iaslspiel dfr St4«lNopi>r Bt^rlin in Rom. in der ersten Märihälfte wird ein Gastspielausüiuscb z:wischeii der Staatsoper Berlin und der Königlichen in Rom slattfiiitlen. Bei dii'srm .Aiifit;*ijsrb ^ihrf die Stanlsoper Berlin InljjiiMKlr \\rrkr zur Anffülirnng Der Weltruf des deutschen Kraftfahrzeugs ist stets in S 'inen fortschrittlicliei. Konstruktioiistendenzen begründet gewesen. Qualitätsarbeit und wissenschaftliche Forsrhung re'.chten sich im deur-schen Automobübäu immer die Hand, und vieles, wa« in den Hirnen deutscher Ingenieure heranreifit, trat dann den S egeszua durch d'j Welt an. Der Uneinge\»"irife könnte nun vc!-leicht anr.'ihTi'en, uaü d'ese Entwicklunv^s arbeit durch den Krieg gehemmt oder gar unterbrochen worden sei. Doch schon die geringsten überlegu^ j;en zeigen, daß bringen: ,,Orpheus und Curydike" v. Gluck; .■). März: ,,FideIio" von L. van Beetlioven; ti. März: „Entrühruiig aus dem Serail*' von W. Mozart;8. März: „Der Rosenkavalier*' von R. StrauJS; 9. März: „Die Meistersinger von Nürnberg" von Richard Wagner. Am 7. III. wird ein Sinfoniekonzerl st bei bester Einterlung und Ein-vschätzung d€r Eßlust ist es nicht immer zu vermeiden, daß bei den Mahlzeilen Rieste übrigbleiben'. Reste an Flefsch, Fisch, Gemüse, Kartoffeln. Daß solche RCbte keineswegs in den Abfalleimer wandern dürfen, weiß jede Hausfrau, und darum wird sie dafür Sorge tragen, daß sie verwendet werden. Aber wie das geschieht, das ist beson-ders wichtig. Niemand ist erfreut, wenn er übriggebliebenes Gemüse usw. noch 'einmal, und zrwar fn kleinster Menge, vorgesetzt bekoqnmt. sehen« bereiten, die mit dem Gemüse gefüllt werden. Mit Tcnnatensauce gereicht, ergetoen sie ein außerordentlich schmack-haftes Gericht. Durch die Maschine gedreht, können Gemüscreste sogar bei der Zubereitung eines falschen Hasens gut verwendet wrerden, wodurch die Fleisch-memge einerseits gestreckt wird, andererseits besonders locker und saftig schmeckt. Auch Kartoffeln sind außerordentlich verwandlungsfähig. Ja, man braucht nur daran zu deniken, daß viele Hausfrauen bereits die Kartoffeln enge für die Mittagsmahlzeit absichtlich so reichlich bc- jnessen, damit Reste für den .Abendtisch übrigbleiben soillen. Denai ob nun Bratkartoffeln oder Kartoffelsa'lat bereitet werden, ob man kleine Bratlinge oder irgendwelche anderen Kartoffelgerichte bereitet, bei zahllosen werden dazu bereits gekochte Kartoffeln, seien es Sak- oder F'ell1 ursprünt^liche Gericht, von dem vielleicht der Rest übrigblieb. Es dürfte oft genug vorkommen, daß den Familienmitgliedern das Restegericht schließKich noch besser mundet als die eigentliche Mahlzeit, vielleicht gerade deshalb, weil .Mutter dabei mit soviel Liebe auf allerlei Ven^andiungskünste gesonnen hat. Soll'en wirklich einmal kleinere Reste nochmals aufgetragen werden, dann wäre es ratsam, sie mit Zitronensaft abzuschmecken, mit ein paar Fettflöckchcn zu belegen und sie im Ofen kurz zu überbacken. Kleim?re Förmchen oder Muscheln sind dafür besonders geeignet, und man bekommt auf diese Weise ein gutes a-bendliches Vorgericht, das dann durch belegte Brote oder ein süßes Nacli-gericht ergänzt werden kann. Qllumiiiium berlanat fadft-gemäjse Pflege Al'uiminium-Geschirre im Haushalt machen der Hausfrau bei d'er Reinigung manchmal Schwierigkeiten. Das Leitung^ "Wasser mancher Gegenden verursacht beim Kochen eine Braun- und Schwarz-färbun.g der Geschirre. Diese Verfärbung, die auf bestinwnte chemische Vorgänge zurückzuführen ist, ist in hygienischer Beziehung völlig belanglos. Der haojchdün-ne d.unklo Belag läßt sich auf einfachste Weise dadurch beseitigen, daß saure Speisen in den betreffenden Geschirren bereitet werden (Sauerkraut, Rhabarber, .Aipeflmus usw.) Auch durch Auskochen mit Ziironenabfällen oder Obstschalen, Alaun, Borax oder Weinstein i^t die gleiche Wirkung zu erreichen. .Aluminiuni wird durch alkalische Lösungen (Seife, Soda^ Laugen) aufgelöst. Dagegen kann man die schädliche Wirkung des Sodas aufheben, wenn man auf 1 Liter starke Sodalösung etwa 1 Eßlöffel Wasserglas zu'setzt. Es braucht also auf d'ie ausgezeichnete Reinigungswirkung der Sodalösung nicht verzichtet 'Werden. Ähn'Hch gute Ergebnisse werden 13orf(l^QU auf DU SraDiadrdmoDe M22321 B22345 M 22362 M22325 Beyer-Mr^dell M 2Ü32I (füi 8S und 96 cm Ohw.) Große, nieuartirje Knverttaschen schmücken 'len sportlichen Flauschman-li'l. Die aufgeknöpften Taschenklap^pen ^112324 sir'l den eingesetzten Seitenteilen schnitten. Erforderlich für 8R cm 2,20 ni St., 140 cm breit. Beyer-Modell M 22409 (für 1)2 und 100 cm ange-Obw.; Als Erstes von den n^euen Frühjaihrs-modelilen betrachten wir die Mäntül. Die lose, weite Form ist beson^ders jUgend lieh. Große Klappentaschcn sind sehr häufig angebracht und wirken sportlich. Die eleganten Nachmittagsmäntcl arbeiten wir gern mit Bündchenärmeln und s^-hmücken sie mit Biesen. Beyer-Modell M 22325 (für 92 und 100 cm Oberweite). Die Wirkung dieses flotten Frühjaihrsmantels beruht in der gera-d<'n und schrägen Verarbeitung des Karomusters. Den Mitlelbahnen sind die Passenteile angeschn'itten. Erforderlich sind für 92 cm Oberweite: etwa 3,30 ni Stoff, 140 cm breit. Beyer-Mode'M B 22345 (für H8 und 96 cm Oberweite). Eine hübsche Ergänzung zum engen Rock ist die kurze, lose Jacke mit einreihigem Knopfsch'Iaiß und großen Klappentaschen. Im Rücken eine abgo-slcippte Mittelfalte. Flrforderlich sind hierzu für 88 cm Oberweite: etwa 1.75 Meter Stoff von 140 cm Breite. Beyer-Mmlell M 22448 (für 88, 90, 104, 112 und 120 cm Oberweite). Dieser elegan te Nachmittagsmante! ist d'urch seine Längsteilung auch für stärkere Figuren günstig. Sehr modisch sind die Bündchen-ärniel. Erforderlich hierzu für 120 cm Ober weite: etwa 4,45 m Stoff von 90 cm Breite. Beyer-Modell M 22324 (für 96 und 104 cm Oberweite). Sehr fesch ist der helle, lose Flaiischinantel mit abgesteppten Falten und Längstaschen^-Eingrlffen, die durch eine boglge Stepplinie betont werden. Erforderl'ch für 104 cm Oberwelte: 3,15 m Stoff, 140 cm breit. Beyer-Modell M 22362 (für 96 u. 104 cm Oberweite). Dieser lose, weite Mantel hat im Rücken eine breite ToWfalte. die der Passe angeschnitten ist. .Vorn sind vier große Taschen breitkantig aufgesteppt. — Ert. f. 96 cm Obw.: 2,40 m Stoff, 140 cm breit. Oberweite). Biesen in Zackenform sind der Schmuck des vom gegeneinandertre-tenden Mantels, der nur jnit kurzen, gebundenen Gürtelenden schließt. Erforderl. M22448 M 22409 für 92 cm Oberweite: 2,v50 m Stoff, 140 cm breit. >Martborer Zeiiuitg« Nammer 98. 12 * r- T -f. »»., Samstag, 8. u. Sonntag, 9. Februar 1941 Beim Liebeswierbcn Aschen Mann und Frau gibt es in der Welt die verschiedensten Sitten und Qebrfluche, die wir am unverfftlschtesten da t)eobachten können, mit einigen Sciieuer-Putsanfiitteln erreicht. Zur Reinigung der Außenseite eignet sich Scheuerpulver. Durch leichtes Nachpolieren mit einem Putzmittel werden die Töpfe wieder blitzblank. Da der Schmelz punkt des Afum^nluim« v erhlftnl^mlßig niedrig dürfen Gefäße nie ohne flüssigen Inhalt auf die Oasflamime gesteü* werden. Aluminfuim ist ein \veiches Metall, deshalb Ist bei Verwendung von Metadlputz-lajfen Vorsicht ru üben und die Reinigung mit Messing- oder Kupfertnirsten, Ueberliefeningen gebundenes grober Stahlwolle und Sand zu unterlas- Volkstum noch nicht Jeden Wandel der sen. Db dabei entstehenden Riefen ma- modernen Zeit mitmacht. ehen das Äußere des Geschirre unansehn- vielen bäuerlichen Gegenden IDeutsch lieh, Soeisereete setzen sich leicht darin l^nds tritt der junge Mann niemals selbst fest, und unter Umständen können solche Brautwerber auf. Er-schickt einen, so-Sehmirgelriefen die Ursache fllr Schäden genannten »Bittelmann« oder — wie im sein. I Braunschweigischen — eine »Freiwerber- In -Wasserkesseln sch*eMet sich ebenso sehe«, die die Verhandlungen zu führen ■wie bei anderen Werkstoff mit der Zeit li^t. Verlaufen diese zur beiderseitigen Kesselstein aus, der gelegentlich entferrrt Zufriedenheit, kommen die Brauteltern W8rde« moß. Je starker diese Ablagerun-' mit der Braut zur »Bschau« gefahren. Der gen werden, uanso schwieriger sind sie zu Bräutigam sieht darauf, daß das Mädel entfernen; tieuhalt) wird empfohlen, die kräftig gebaut und kein »spillweg Ding« Kessel rechtzeitig mit Besigeseenz oder, (schwächl'ch) ist. Wird man einig, ver-Weinessig aiusztriiochcn, wobei 9ich der' abredet man die »Lofft« (Verlobung) und Keeselstelfi löst. | die :>Freiwerbersche« erhält nach Rttcm AhMniniumgescMrrc, die aus irgernd- Brauch ihr »Freiwerbehemd«. welchen Ortinden im Betrieb Beschädi-1 In Rumänien mieten schüchterne Lleb-guflgen erfahren haben, können durch haber einen Dudelsackpfeifer, der mit er-UJten oder Schweißen einwandfrei repa-' greifenden LiebesHedern das Herz der An LiebesuL/erbungen Fiert werden. Die Haushattungs-geschäfte sind im ailgenneinen in der Lage, Handwerker machziuweisen oder die ratirr womöglich selbst vorzunehmen. Pwihttedic IPInHc h. Um fiasfie Schuhe rasch zu trocknen, ohne daß das Schuhleder hart wird, stopft man sie mit zerknülltem Zeitungspapier aus. Sie werden dadurch auch niÄt zu eng. h. Hart gewordene Lederhandschutie werden durch Einreiben mit Rizinusöl ge schmtidig gemacht. h. Petee, die naß geworden sind, hängt man nicht an den heißen Ofen^ sondern man hängt sie ein Stück vom heißer» Ofen Atfernt auf den Bügel, h. Sclniheohlcn halten viel länger, wenn man sie ab und zu mit Holzteer oder oft einmal mit Leinöl trflnkl* Ii. Trockenes Zeitungspapier ist ein gu ter Warmhalter für die Füße, die damit iwrwlckeft werden, h. Um einen Fib^t zu s&tibem, behan-dtJlt man ihn mit einer Mischung von halb Wasser, halb Salmiakgeist, wozu man die Bürste gebraucht. h. DurÜ der Laek «ielit üen Lackschuhe im Winter vor dem An-:4€h€n leteht CTwimrt werde«. gebeteten erwe'chen soll. Der Minnesänger vergißt bei feinem Vortrag nicht, Namen, Beruf und Familienverhältnisse des Freiers genauestens mitzuteilen. Die Mexikanerin verbindet irgend et- ftuine rrollMDe DeilerhinM Von Lothar Sachs. was in ihrem Wesen, das in dk wilde Romantik des Hochlandes und an c^e schimmernden Silhouetten der heißen Küstenstädte erinnert. Mex'ko ist kein Do rado für abenteuerlustige Doi Juans. Wer das Herz eines mexikanischen Mädchens entflammt hat, wird sich sehr bald vor dem _Standesamt zu verantworten haben. Will er sich drücken, darf er sich darauf gefaßt machen, daß ihn die nie ihr Ziel verfehlende Kugel eines männlichen Verwandten des Mädchens trifft. In Spanien, wo es die >gute Sitte« den Liebenden ungewöhnlich schwer macht, zueinander zu kommen, Senden die Mädchen der südlichen Provinzen den Männern ihre Puderquaste. Erscheint der Mann beim nächsten Stierkampf mit der Puderquaste am Hut, so weiß die junge Spanierin, daß ihre Werbung angenommen und der Mann tjerelt Ist, sich mit ihren Eltern auf dem üblichen Wege in Verfe'ndung zu setzen. In Ecausslnes d'Eughien in Belgien war yor dem Kriege großer Mangel an jungen Männern. Da kamen die Mädels der Stadt auf die Idee, die Jünglinge der Umgeo'end zu einem »Ehe-Markt« einzuladen. Dem Ruf wurde gern Folge geleistet. So^^ar aus Frankreich kamen Heiratslustige. Die Teilnehmer mußten sich alle in ein Buch eintragen und die Mädchen zeigten ihre Kochkünste. Am Abend wurde getanzt und über die Zukunft gesprochen. Dieser Ehe-Markt besteht heute noch. In Holland kommt abends der Freiersmann vor das Haus seiner Angebeteten und bittet höflich um Feuer. Gefällt der junge Mann dem Mädel, wird er ins Haus gebeten und erhält eine Zigarre. Zu der Zigarre reicht ihm das Mädel auch Feuer, was die im Herzen lodernde Liebesflamme symbolisch ausdrücken soll. Bei den Kaffern begibt s'ch der Brautwerber in den Kraal der Braut, Dort wird ein Ochse geschlachtet und jeder Teilnehmer schmiert sich mit Ochsenfett ein. Die Männer kauern in einem Kre's herum, In der Mitte der Nigger, der die Braut heimfuhren will. Ist man handelseinig, spricht der Mediz'nmann seinen Segen. Bei den Lappländern schließlich verpanzert sich das umworbene Mädchen mit TOchcrn, Beinkleidern, mit sövlel Klei-dungsstöcken, daß sie s^ch kaum mehr regen kann. Außerdem wird sie auch von Freundinnen bewacht.* Gelingt es* dem Freier trotzdem, ihr die Kleider in die sie sich gehnilt hat, vom Leibe zu reißen, so ist das Mädel sein. 3)fr oroftifcnr ^au^frou LECKERBISSEN, DIE NICHT ALLZU TEUER SIND Vollkorabrot mit Wciclikäsc istiiichts I Inzwischeu sprudelt mau 1 Dotter, 1 Besonderes, wird aber zum Leckerbis-. Kaffeelöffel Erdäpfclmehl, 1 Eßlöffel sen, wenn die Brotstückchen, dümi und kleüi geschtnitten, mit einer 4 Millimeter dicken Scheibe Weichkäse' (Küseecken) belegt, für 4 bis 5 Minuten in das vorgehitzte Rohr geschoben werden« Naä dieser Zeit auf erwärmtem, mit einer Papierserviette überlegtem Teller nebeneinander aufgelegt, sind sie zum sofortigen Verzehren auf-zuti-agen. Durch das Erhitzen wird das Brötchen knusperig, der Käsc-i^elag kremartig, ein Leckerbisseai, der zu einer Tasse Kaffee bestimmt mundet. Rasch zubereitet und ausgezeich-ncL ist auch Karottonsalat. 10 Dekagramm gewaschene, geputzto Kurol-tea werden wie Kürbiskraut geruffeil, mit Zitronensaft i)ctropft und für 2 Stundet! zugedeckt zur Seite gctilelU. n )t0d un& örcbehn 3aArrn if ♦«'»4166 ,^n^2S5 KK 4^126 Beim bioiikauf für Kinderkleider i&t es wichtig, «fätere Aenderungen umd breite VeriängerungBsiiume im Stoffmaß zu Ix;-rcclwicn, sowie auf Part^cclTtheit u. Wasch harkcit zu achten und ein etwaiges Ein-liiudien der Stoffe zti berücksichtigen. Lan- ge Aeiwel an Kiadeilcfeidunif werden am onri unter dem Ellbogen sehr leicht schadhaft. Deshalb ist es praktisch, gjeieli bei dem "cueti Kleid a*n EHbogen ein Stoff-sitüdk mit yein'3'ten unsichtbaren Stichen -unterzusetzen. 'Beyer-Modell MK 49166 (für 2, 4 und G jähre). Den Schmuck des Hängerohens 'aus glattem Wo Dekagramm in der Schale gedäninfte, heiß passierte, erst ^ann gewogene und ausgekühlte Erdäpfel, 22 Dekagramm Mehl, ein halbes Päckchen Backpulver, 1 Vanillin, etwas abgeriebene Zitronenschale werden mit dem Abgesprudelten vermengt und gut abgeschlagen. Ohne Rast rollt man den Teig auf dem mit Mehl hestreuien Bi*41 aus, be- streicht ihn mit Marmelade. Zusam^ mengerollt kommt der Kuchen in eine mit Butter befettete Zwiebackform in das mittelheiße Rohr, um ui^gefähr 40 Minuten zu backen. Der ausgestürzte Kuchen wird mit Zucker bestreut und erst vollkommen erkaltet in Schnitten geteilt. Trotz geringem Verbrauch von Zutaten eine gute Muskazintorte, die am Vortag der Verwendung herzustellen ifttt In einem schaumigen Abtrisb von 5 Dekagramm Margaiine, 6 Dekagramm Zucker, 1 Ei untermengt man einen halben Kaffeelöffel Zimtersatz, etwas abgeriebene Zitronenschale, 1 Priso Muskahiuß, 15 Dekagramm Melii und schwach gemessen Vs Backpulver. Der glatt vermengte Teig kommt zui* Hälfte in eindeicht jj^fettete Tortenform, darüber eine Schichte Ribiselniarmelade, die mau mit einem Gitter aus der restlichen Teigmasse überlegt. Die Torte muß ungefähr 10 Minuten in mittelheißem Rohr backen und erst am nächsten Tag angeschnitten werden. Stefte finD oft öefte! Alles findet noch seine Verwendung Oemfisestrudel 250 g Mehl, Salz, Vs Liter lauwarmes Wasser, 1 kg Gemüse JSauerkraut, Weiß kohl oder Blattsplnat), 30 g Fett, Semmelbrösel. In die Mitte des gesiebten Mehles Salz und Wasser geben und alles zu einem weichen Strudelteig verarbeiten, der dünn ausgerollt, mit Fett bestrichen, mit Semmelbröseln bestreut und mit dem ferfg zubereiteten, aber nicht zu feuchten Gemüse (Reste) belegt wird. Den Strudel zusammenrollen, auf einem gefetteten Blech backen. Während des Backens ein paarmal mit Wasser oder M'lch bestreichen. Beilage: Blattsalat und Pellkartoffeln. Kartoffelauflauf mit Fleiachehilage Fleischtelg: I-.2 Zwiebeln oder Lauch (Porree), Fleischreste (gekocht oder gebraten) oder 250 g rohes Hackfleisch, 2 eingeweichte, ausgedrückte Brötchen; 1 kg Pellkartoffeln, Va Liter entrahmte Frischmilch oder Buttermilch, je nachdem mit Fleisch- oder Gemüsebrühe verdünnt (falls vorhanden: Tunkenreste), 1 Ei, Salz. Die abgezogenen, in Sche'ben geschnit tenen Kartoffeln abwechselnd mit dem Fleischteig in eine gefettete Auflaufform schichten. Die oberste S-.i'rHt müssen Kartoffeln sein. Die mit dem Ei verqui^^lre Milch darübergießen und etwa X Stunde Qbei4)Acken. Samstag, 8. u. Sonntag, 0. Februar 1041 13 »Martborer ZeKung« Nummer 33. Banse Flieserminuten im Aether Wle machst du es dann?« Bruno Bauer lächejte: ^Nichts einfacher als das! Irh werte len alten Goldfisch weg und kaute für filiitziy Pfennig einen passenden neuen.« fest, daß im Augenblick genau Westkurs gefiOgen wird. Mit weiter Kurve wendet das Flugzeug und fliegt nun genau nach Osten. Die Anstrengung für den Flugzeug führer ist fast übermenschlich. Mehrmals ringt er mit einer aufkommenden Schwäche. Sein bleiches Gesicht wird noch fahler. Der Staffelkapitän blickt ihn besorgt an: »Soll ich den Knüppel- nehmcn?<3: fragt er den Kameraden. Aber der schüttelt nur den Kopf. Nein, solange sein Herz schlägt, er wird nicht welchen, und wenn es noch so schwer ist. Endlich ist die See erreicht. Endlicli, endlich 1 Aber man weiß nicht, an welcher Stelle man herausgekommen ist. Die I französische Küste ist nicht zu sehen. Es kann einen langen Flug über das Wasser I geben. Ob der Motor durchhält? Beob-j achter und Flugzeugführer sehen sich ira gend an. Dann nicken sie sich beide zu. Also hinüber. Schier e^ne Ewigkeit dauert der Flug über das Meer. Wer hätte je gedacht, j daß Minuten so quälend lang werden kön 'nen! Schließlich taucht am Horizont ein dunkler Streifen auf. Gottlob, das ist die 1 französische Küste! Erle chtert atmet der Hauptmann auf. Soweit man schaut, nur Wasser, Wasser, Wasser. Und am Hori. ' zont taucht blutrot die Sonne ins Meer. I Weitere Minuten der Ungewißheit schleichen dahin. Wasser, Wasser, Wasser. Gibt es denn keine Rettung mehr"?» Der Motor fängt bere.ts an, unregelmäßig zu laufen. Die Beanspruchung \v\ir I riesengroß. j Die Dämmerung ist eingebrochen. Nacii langem, bangem Ausschauhalten ist endlich Land erkennbar. Aber ist die steil abstürzende Küste nicht wieder England? Der Staffe'kap'tän traut nach dem Schreckensflug nicht einmal mehr seinem Armban ikompaß. Doch Hauptsache, man bat erst wieder Land unter s ch. Der Kamerad lächelt unter seinen Schmerzen. »Wir schaf.en es schon, Herr Hauptmann!« Kurz darauf sqh'eßt vor dem Flug zeug ein heimkehrender Messerschmittjäger vorbei und begrüßt i'as einsame Kampfflugzeug. Nun ist die Gewißheit da. Und richtig: an Hand der Karte stellt der Staffe'kapitän fest, daß sich die Maschine in der Nähe des Heimathafens befindet. Einige Minuten wird noch an der Kii ste entlang geflogen, und dann gera le-wegs Kurs auf den He mathafen genommen, wo am besten für die Verwundeten gesorgt werden kann. Immer schwerer fällt es dem Flugzou.i;-führer, das Flugzeug zu halten. Da nur cm Motor läuft, muß er ständig mit dem Bein, über dem die Wunde schmerzt, das Seitenruder gegensteuern. Aber die letzten Minuten muß es auch noch gehen. Wenn nur der Motor durchhält. Die Nadel des \.aderuckanzeigers pendet be 'enk lieh hin und her, die Kühlstofftemperatur ist viel zu hoch. Liebe, gute »He«, so lange hast du dich wacker gezeigt, du wirst doch n cht im letzten Augenblick versa-gen! Und es ist, als ob die Masschine eine Seele hätte und die Gedanken ihrer Besatzung verstehen würde. Sie schafft es glatt bis zum Heimathafen. Der Flugzeugführer setzt zur Landuii^^ an. Unter größter Kraftanstrengung kurbelt der Hauptmann das Fahrwerk heraus, dessen selbsttätige Ausfahrvorrichtung zerschossen ist. Es geht nur sehr müh sam, denn die Gestänge sind verboten. Aber es geht. Die Not läßt die Kräfte wachsen. Endlich leuchten die griinon Kontrollampen auf, das Fahrwerk i^t draußen. Hoffentlich hält es trotz der Be-schä'Ugungen die Landung aus und sackt nicht zusammen. Langsam schweijt die Masschine auf dem Rollfeld ein. Da landet zugleich eine andere Maschine, die m ''er Dunkelheit nicht zu sehen war. Ist ein Zusammcn-prall noch zu vermeiden? Es gibt nur einen Ausweg: erneut durchzustarten. Es solltv nicht möglich sein, und selbst du-Hetriebsanwe-sung der '-He- i'rklärt tür ausgeschlossen, aber, nur dieser Ver such kann noch das Unglück vermelden. »Mariborer Zeltung« Nummer 33. u Samstag, fi. u. Sonntag,' 9.' Februar 1Ö41 Und das Unmögliche wird möglich. Der Aioior tut noch einmal seine F^icht^ und die Maschine gewinnt tatsächlich wieder die t nötige Höhe. Nach einer Platzrunde versucht der Flugzeugführer erneut zu landen. Als er zehn Meter über dem Boden den Knüppel zur Landung anzieht, bricht das zerschossene Höhenruder mit einem Ruck, Locker pendelt das Steuer hin und her. Sogleich sackt auch das Flug zeug wie ein Fahrstuhl nach unten durch, prallt auf den Boden auf. Und, o Wunder, es fällt genau auf das Fahrgestell, das trotz allem ohne einzuknicken den Sturz abfängt. Die Maschine rollt weiter, dreht sich nach einigen Minuten um ihre Achse, da der Reifen des rechten Laufrades zerschossen ist, und kommt dann zum Stehen. E'n Sanitätswagen bringt die verwundeten Kameraden in ärztliche Obhut. Als der Staffelkapitän bei seinen Männern eintritt, glaubt man, ein Gespenst zu sehen. Ueber zweieinhalb Stunden waren sie- überfällig. Man hatte sie gerade als verloren gemeldet. Nun kennt die Freude keine Grenzen mehr. Am nächsten Tag werden die Einschüsse der braven »He« gezählt. Es sind rund 380 an der Zahl. Sie hat sich wacker ge-lialten. Wie aus München gemeldet wird, werden im sogenannten »Donauinioos« durch Regelung der Bewässerung 3500 Helktar Land landwirtsohafflkh erschlossen. Wjevael Nerven hat der Mensch? 118 M'rllionen! Früher wurde unser täglicher^ Fcttbe-tiarf auf 50 Grafmm taxiert. Heute wissen wir, daß der Köiper selbst Fett aus Brot, Kartoffeln und anderen Niahrungsstoffen bilden kann und der Fetlbedarf nicht so hoch ist, wie früher angenommen wuirde. Würden alle Vögel au-ssterben, so könnte nach den Berechnungen der Gelehrten die Menschheit mir noch sieben Jahre existieren, da sich die Inselcten derart vermehren würden, daß srie alle Pflanzen unserer Erde verbrauchten. Wie aus Schweden gemeldet wifd, schiwanlkte doirt die Anzahl der noch ftei-lebenden Bären in den letzten Jahren zwischen 190 und 240 Stück. Kein Bär greift den Menschen an, wenn er nicht angeschossen wiind. 3)ir „torriorrne ftolonft" bon TRaCre öe S)iod VERSPRENGTE WEISSE BLEIBEN FREIWILUG IN DER WILDNIS. Seit 25 Jahren lebt in der Wildnis dkÄ peruanisch - brasilianischen Grenzgebietes eine 50 See-Ion Zähllende Gruppe weißer Fa-milleTi in freiwilliger Isoilierung. Vor etwa sechs Wochen erregte In Peru der Bericht einiger aus dem peruanisch-brasilianiischen Amazonas-ijrenzgebietes zurückgekehrter Flieger Aufsehen. — Die Flieger hatten in der unwirtlichen Gegend von Madre de Dios notlanden müssen. Dort stießen siü zu ihrer Ueberraschung auf eine Siedhing. Einige weiße Familien, etwa 50 Köpfe, hatten sich dort nieder-gelia.sisen und lebten, wie den Fliegern erzählt wurde, seit mehr als 25 Jahren völlig von der übrigen Wdt abgeschnitten. Naah dein Angalben der PHeger waren diese Werßen ziemlich verwildert. Sie nährten sich recht primitiv, nur von Jagd und Fischfang. Was die PKeger erzähMon, ^tieß auf manche Zweifel. Viele glaubten, ts han-cHe sföh hier um eine Art »Fliegcriatein«. Ein peruanischer Gelehrter Dr. Paiblo Fe-jois, beschibß nun, der Sache euf den Grund zu gehen und sich an Ort und Stdil-e zu unterricihten. Nach neun Tagen ununterbrochener beschwerldcher Wand rung durch die Ostperuanisdhen Urwälder geiaiig es ihm sdhüeßlich die »veriorcne Kolonie« wieder auifzufinden. Er blieb dort einige Tag^e uwd gewanai auch dais Zutrauen der weißen Siedler, die in der Tat einen recht verwilderten und scheuen Ein-drudk machten. Gründliche Nachforschungen aber zcrgten ein recht erstaunliches Ergebnis. Aus nian der Reichshauptstadt sind,« beginnt er lachend, 5>hait tatsächlich recht. Ich mochte eine Rede halten. Aber Sie brauchen nicht blaß zu werden, ich veninute, sie ist zu Ende ehe sie recht angefangen hat.« >Hört, hört!« :Jfalt's Mau], Schorsch!« brimi.mt Wer-nicke und rollt die ZTigarre gemütlich in den anderen Mundwinkel. »Ich möcht'c Ihnen nämlich von Herzen Dank sagen. Wirklich, ich weiß manch-in«l nicht, wie ich zu dem Glück komme, eine Reihe so tüchtiger Männer zu meinen Freunden zählen zu können, die alle nur das eine Ziel haiben, un&erer gemeinsamen Sache zu dienen! Ich muß gesite-lien', das macht mich über alle Maßen glücklich!« '^Rührung auf den Zuschauerbänken!« lispelt Schorsch, verstummt aber sofort, als er Wcrnickes bedrohliches Gesicht si'eht. »Vielleicht«, fährt Karajam fort, »iat es die Taitsache, daß hier nicht zum eigenen Nutzen gearbeitet wird, die uns aHe verbindet. Gewiß, jede Arbeit ist ihres Lohnes wert, und ich bin der letzte, der das nicht anerkenn't: aiber darüber hinaus ist es "'doch Neuland, das wir mit herzhaftem Mut betreten, Neuland, auf dem wir hoffen, unserem Vaterland eine Schlacht gewinnen zu helfen. Sie alle wissen wie ich, daß unser Erzeugnis, auf dia'S Sic, meine Herren, Ihre Arbeit bauen »wie ich — daß dieses >Karolit« ein Wagnis \M. Hyit der neue Werkstoff »Karolit« das in der Pra-xitj, was et im Laboratorium versprochen ihat, so verbreitern wir für unseren Teil die Rohstoffbasis unseres Landes. Und das ist der letzte, tiefste Grund, der uns antreibt, alJe Kraft, aber auch alle bis zum äußersten einzusetzen. Wir wissen, wie n otwend-ig Deutschland Ersparnisse braucht, wie wir sorgsam bemüht sein nidissen, nur das Notwendigste zu kaufen, um Mittel für das tägHche Brot zu haben. Hier aber sind wir auf dem Wege, wich-itige Werkstoffe sel-bst herzustellen aus Rohmaiterialien, die uns in unbegrenzter Menge zur Verfügung stehen im eigenen Land. Helfen Sie mir auch weiterhin, dieses Ziel zu erreichen. Es gilt nicht nur uns, es giW, unserer HvHmat, unsemi Vaterland einen Dienst zu erweisen. Und im Gedenken an diese schöne PfHchi, bit»te ich Sic, mit mir anzustoßen!« Feierlich klingen die Gläser zusammen. Niemand spridht, selbst Schorsch ist stumini geworden, es reicht bei ihm nur dazu, dem Doktor herzhaft auf die Schulter zu klopfen; denn daß er wirklich von Ka-rajans Worten l>erührt ist im Herzen, darf er natürlich auf keinen Fall zeigen. >Die Maschinen siind Anfang nächster Woche fertig!« beginnt Wernicke in seiner trockenen sachlichen Art das Ge-|f.präch wieder. :>Ich habe mächtig Dampf dahinte.r gemacht, sonst hätten wir vor I Weihnachten keine Schraube zu sehen bekomimen. Wir können Moiitag abrollen 'und Mittwoch mit dem Einbau beginnen. Übrigens, Doktor Grote, Ihre Konstruk-lioa^inwcise sind tadelkÄl Alle Achtung'!« I Der junge Dr. Grolc wird san/ rot vor ; Verlegenheit, »Wirklich?« fragt er und die Freude strahh ihm aus den Augen, denn es ist schon was dran, wenn dier wortkarge Wernicke lobt. »HoffenttHch aibeiten sie kur Zufriedenheit.« »Werden sie schon! Hauptsache: .öligen aufhalten! Die Konkurrenz wird auch nicht schlafen. Ich schätze, sie ist im stillen schon auf der Lauer. Herr Doktor Meßdorff schiäft bestimmt nicht!« ' »Meijist du, daß er unserer Arbeit nach spioniert?« »Das meine ich, Dotktor! Wir werden auf der Hut sein müssen. Das ist das einzige wiricsame Rezept. Sonst erltit)cn Sie eines Tages Ihr blaues Wunder.« »Meßdorff vielleicht auch«, lacht Schorsch Hausmann plötzlich. Und als ihn die amdem fragend ansehen, weil er so plö'tzlich loslaoht, rückt er auch mit seiner Neuigkeit heraus. »Da fällt mir gerade wieder was Ulkiges ein. Bin ich doch da vor — na, drei Wochen können's her sein... ja also, da bin ich vertretungsweise auf so 'nem Kün'sitlerfest!« »Vertrelunigswcfse!« grinst Wernicke. »Du bist doch berufmäßig ern Windhund, der sich alle Abende 'rumtreibt!« »Bitte., bitte! Werden sie nicht plump, Herr Wernicke. In Magdeburg gedeiht eben so etwas nicht wie mein heiteres Sonnen^emüt! Nicht wahr? Und außerdem stimmt's zufällig haargenau. Perleberg von der Lokalredaktion hatte 'nen Katzenjammer zum Stelnerweichen und schickte mich los. Ließ ich mir natürlich nicbt zweimal sa'gen! Eintritt frei, Spesen dazu ... und dann der ganLause!kerl, der du bist!« »Neidhammel! Es war sehr lustig! Ich bin da so in eine Korona zukünftiger Mary., Wignians 'reingeschlittert ~ Kinder, was habt* ich gelacht... ich versieh von 'tt^expre-^siver Dämonie« und '^kult'scheni Bauchs-chwnng-'^ und all was nicht für'n Sechser. Aber die Damen warfen mit solchen Sachen wie mit Bierdeckeln umher. Aber das alles nur nebenbei. Ich habe mich jedenfalls' an die Schlankste^ Netteste herangepürscht... Charlotte hieß das kleine Fräulein . . . aber hoPs der Teufel, ich komme nicht recht in Fühlung mit ihr, bis ich's dann 'raus kriege ... sie hat 'nen Freund und träumt vom Heiraten. Gut, denke ich, Hand von der Butter! Aber neugierig, wie ich von Beruf bin, forsche ich mal so in der Stille nach, wer denn der Freund ist. Und nun ratet mal, was die liebe Freundin mir da heimlich unter dem Siegel tiefster Verschwiegenheit verraten hat?« »Weit>erquatsch! Was geht das uns ank winkt Wernicke ab. :>lch denke wun der, was du für 'nc Skandalgeschichte auf Lager hast! Und nun sofch Zeug!« »Abwarten! I>er besagte Freund, der seine Charlotte mit Geld wie Heu überschüttet, der ihr 'ne Wohnung eingerichtet hat und ihr ein Auto mit Chauffeur mietet, der dem kleinen Frauenzimmer Kleider über Kleider kauft ... na, wer ist's?« Schweigen. »Herr Doktor Meßdorff! So. Nun seid ihr platt. Was?« Tatsächlich. Sie sind platt. »Nun sieh doch einer an!« poltert Wernicke los. »Das ist doch hanebüchen. Ja, da soll man doch gleich —« ». . . zur Tagesordnung übergehen!« unterbricht Karajan. Er hat still zugehört, aber jetzt lesen sie alle aus seinen Mienen, daß er dieses Gespäch nicht billigt. »Was gehen uns die Privatangelegenheiten Meßdorffs an? Das soll er selbst auslöffeln. Ich möchte nicht, daß wir so etwas überhaupt diskutieren.« »Aber Karajan! Seine Frau hat docli keine Ahnung! Wenn die das erfährt .. .« (Fortsetzung lolgt.) \ 8. u. Sonntag, 9. Februar 1941 15 5>Warit>orer Z«füng« Nummer 33. > 0«wöhne et belwMen on kÄLODONT '^/r„..-.-bekön.plenj. MÖBELHAUS MAKOTTER Krekova 6, liefert harte und weiche Möbel. Matratzen» Ot tomane, Betteinsätzc. 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Separate Parte werden njc|U ausgegeben ___ Kaufleute, Fleischhauer! , Bevor Sie sich fUr den Ankauf einer automatisch^ Waage entschließen, sollen sie in eigenem In-teresse unsere autom. Waagen besichtigen, welche bezüglich der Ausführung und Stabilität eine bis jetzt noch nicht dagewesene Vollkommenheit nachweisen. Auf Verlangen, senden wir unseren Vertreter. MrikMrlMsllvsnn PsslNcnlndsiii.i. IMrt«. MfM cula W—Ul WIENER FRÜHIAHRSMESSE f. bit U. Mäfi 1f41 Laodwirtscbaft (alle Laticmaschinen) — Glitoerei — Ohst- und Weiabfttt --7 Fisoliet«! und Fischziclit — Bieeeemdit — Chcmigoike Muitri« — MiidiwitiMliafl Kellerefwittscliaft Auf dem^Gelände der Technischen Messe: Automobil- und Motorrad - Ausstellung AuMldanj^en Ms i^lMlens 10. Febrwr Alle Auskünfte und Weisungen erteilen: J, Kulhaoek, ehrenamtlicher Vertreter für das Banat Kroatien und das Drau-bnnat, ^greb, Ultca Kraljice Marije 24, Fernruf: 51-89 H. PtaflflsnstHI, Oeneralvertreter für ganz Jugoslawien, Beograd, Bosanska 29, Fernruf: 30^1. , * Fahrpreisermäßigungen auf allen Eisenbahnen. DANKSAGUNG Allen, die anläßlich des Ablebens unserer lieben Schwester, Mutter, Großmutter, Tante und Schwägerin,' Frau Anna Pesteviek » das letzte Qelelte gegsA^eu, Kränze und Blumen ge&peiidet und persönlich oder schriftlich ihr Beileid zum Ausdruck gebracht haben, sprechen wir auf diesem Wege' unseren innigsten Dank aut>. Maribor, Celje, Villach, Graz, den 8. Feber 1941. 734 Die tieftrauemden Hinterbliebenen. und Mrr die irrMilworlltch. UfX) KASPER. — Druck der „Marliwrska Hskama" In Mnribor. — Fftr den Herons^ber und den DrucU verantwortlich Direktor STANKO OETELA. — Heide wohnhaft in Maribor,