zur Laibacher Zeitung. ^ 98. Kamstag den 15. August__________18^0. e^ubcrnial » Verlautliarungcn Z. il93. (3) Nr. 17864. surrende. Ucb«r daß Recht, durch die Fiscalämter die zur S'cherstellulig des allerhöchsten Aerars nöthigen gerlchtl'chen Vtlfügungen zu erwirken. — Das ,u Folge Hofdecretes vom iL. September ,766 den Hof- und Landerstellen zustehende Recht, durch die Flscala'mter di, zu» Slcheisttllung d»s alltlhöchften Velars nölhiB gen gerichtlichen Verfügungen zu erwirken, n»rd hiermit gemäß allerhöchster sntschlllßung vom 25. April »6^0, auch den nachfolgenden Berg? und Salinenämtern, dem Salmen» Obtramt« zu Gmandcn, der Eisenwerks - Direction zu silererz, dem Oberbergamte zu Klagenfurt, der saljhurgisch- tyrollschen Berg»und Salinln-Direetion zu Hall, den Verg - Obträmt«rn z« Przibram und Ioachlmsthal/ Ul^d der Salinen > und Salz - Verschluß « Direction zu Wieliczka eingeräumt. — Dieje allerhöchste Entschließung wird in Gemaßheit dts hoh«n Hofkanzle'-Decretes vom 2. Iul» d. I. / Zahl 233ä9, öffttUl'ch kund gemacht. — Vom k.k. lllyrlschtn Gubernlum. La»bach am 24. Iull F'n, Abwesenheit Sr. Excellenz des Herrn Landes , Gouverneurs; Carl Graf zu Wclsverg, Naitenau und Primör, k. k. Hofrath. Joseph Wagner, k. k. Gub. Nath. Z. 119^. (3) Nr. !9»65. E » r c u l a r e. des kaisttl, lönigl. illyr. Guber^lums in ?ai 17276, Mlt dem Bc» merken zur allgemeinen Kennlli'ß gebracht, „aß die Beznks. Obrigkeiten unter ElNkM mittelst der Krlisamter angewiesen werden, die Erwerb« sttucr, sowie sie lm gegenwärtigen Iahre.be« 694 flanden hat und noch besteht, auch für das Verwaltung«, Jahr 1841 in halbiahrtgen An-t>c>palralen von den Sieuerpstlchtigen elnzll-heben, und m der gewöhnlichen An abzuquit-tirln. — Vom k. t. lllynschen Gubernlum. talbach am 2ä- Juli ,840. In Abwesenheit Sr. Excellenz des Herrn La nd es, Go u v er n e u r s: Carl Graf zu Welsperg, Raitenau und Primär, k. t. Hofrath. Zeno Graf v. Gaur au, ?.k. Gubermalrath. Areisämtliche Verlautbarungen. Z. 1206. <2) Nr. tiL63. Kundmachung. Die Pachtung des dem krainischen Navi-gationsfonde gehörigen Schiffzuges durch den Prußmgger Eanal am Saoeftrome und 105p. des dleßfäaigen Gefälles, dann der dabei gele-penen^ in einer halben Hübe bestehenden Grund, stücke sammt Wohn- und WirthschaftsZebau-ten, erreicht nut letzten November l. I. ihr Ende; daher hat das hohe k. k.Gubernium mit Decretanon vom 25. Juli d. I., I. 17063, rregen der weitern Verpachtung dieses GchFs-zugcs und der damit verbundenen Genüsse, die Emleitung und Abhaltung emer tlcitatlon diesem Kr?isamte ^ufgetragHn^ Dieses rvlrd hlennt mit dem Beisatze zur allgemeinen Kennmiß ge« bracht, daß die vteßfalllge Versteigerung mit nachstehenden Pachtbedmgniffen am 5. September'd.I., Vormittags um 10 Uhr, bei diesem Kcelsamte Statt finden w»rd. — Pachtbe-dil^gnlsse: 1. Ueberlaßt der t. k. Nauiga« tlonsfond in Kram den demselben gehörigen prwatlven Schiffszug durch den Prußnigger Ea-Nal, dann den Genuß der dabei gelegenen, in einer halben Hübe bestehenden Grundstücke, nebst sämmtlichen, auf Viesem Terrain befind' lickcnWohn- und WiNhschafts'Gcbäuycn, mit Ausnahme jedoch jenes unbedeutenden, dcm Werkführcr zu überlassenden Terrains der Viehweide, welche sich, von dem Savcstrome aufwärts genommen, an der linken Seite jenes Grabens dcsindct, welcher zu Ende des von dem Wohngcbaude abwärts legenden Garlens vorbeizieht, und worauf die neue Werkführers< Wohnung aufgebaut :st, u^d mit Ausnahme der besagten Wcrkführers» Wohnung nnb dcs zur Aufbewahrung des Schanzzeuges oder son-st'ger NavlgaiionS-RcqulsitlN vorfindigen Kel< lers. mittelst öffelitllch?r Bersteigerung an den Meistbietenden auf drei nacheinander folgende Iahve, und zwnr: seit 1. December 1840 bls letzten November ,843, in Pacht, und es soll sich d»ese Pachtung auch auf die Erben des PachterS erstrecken, jtdoch eine Äfterpachlung nlcht Statt finden. Nach Auslaufder bestimmten l>rei Pachtjahre hat aber die Pachtung ohne emer Auf, tündung zu erlöschen. — 2. Hat der Pächter den bei der Versteigerung als einjährigen Pacht, schilling gemachten Melstbot in halbjähriger Fristln-Anticipation, nämlich: mu 1. Deccm» der und 1. Iun» jeden Jahres, so gewiß an d»e k. k. Eameral-Bezirks - Verwaltungs. Casse zu Laibach, für Rechnung des kralmjchen Navigationsfundes, bar abzuführen, als er wi« drlgens nicht nur auch die 5 F Verzugszinsen zu bezahlen haben, sondern der Navigationsfond auch bertchligt sepn soll, den rückständigen Pachlzms execunve einzubringen, und auf Gefahr und Kosten des Pächters eine neue Versteigerung einzuleiten, und den hiebe» sich allenfalls ergebenden Abgang aus dessen Vermögen zu erholen, ohnt daß der Pachter auf den aus chert1ellun>! des Pacht-jchlllings und der Erfüllung der übrigen ^citations-Bedingmsse hat der Pachlerstehcr eine Caution nilt ElMausend Gulden M. M., cnt, weder »m Baren oder durch eine mit der Pragmatical-Sicherheit versehene fideijussorjsche Ur, künde, oder in öffentlichen Staatsodligationeli nach dem am Tage ver Location b.stehendcn Course zu leisten. Die Pachtbewerber haben daher om Tage oer Licitation vor dem Beginnen derselben der Commission den Beweis, daß sie, im Falle sie Mclstb,eter bleiben, die Caution zu leisten im Stande seyen, vorzulegen, oder emcn annehmbaren Bürgen zu st.llen, wlcher das Llcltations-Protocol! als Bülge und Z°h'« lcr des Eauiionsdetragss milzuferligen haben wird. — 4. Hat der Pachter die auf der er« wähnten halbcn Hübe haftenden l. f. ordmären und extraordinären Anlagen, so wie die grundherrlichen Gaden, nämlich: an die Herrschaft Natschach jährlich an Sackzehenl einen halben Merling Korn und einen halben Merling Haber, dann dem Kaplane zu Bcharfenberq ci^ en halben Mcrling Korn, tin halbes Pfd. Spinnhaar, ^ StückKäse u^d 3 Kreuzer imGelde, aus Eigenem und ohne dießfaüs am Pachlschttlmge einen Ab, zug machen zu können, zu entrichten, und sich mtt Ende des Jahres mit beiden Quittungen über den bezahlen Pachtschilling, als auch üder die entrichteten obrigkeillichen Gaben bei der k. k. Navigations-Commisslun auszuweisen. — 5- Bleibt cs noch ferner bel der durch den bis« 695 herigen Pachter besorgten Abnahme und der Verrechnung an die Eameral GefallewVerwal« tung der erhöhten Mauthgebühr von dcn, den Strom aufwärts fahrenden beladenen Schiffen nach den bestehenden Tanffen, wofür ihm von der emgehodenen Summe eine Gratification von l0 ^ belassen wird, so wie der bei stromaufwärts fahrenden Schlffen zu verrichtenden Ubstrelfung der Bolleren, wofür dcm Pachter 5 ^ von dcn durch d»e Schiffs-Eigenthümer an andere Aemter geleisteten Zahlungen an Wassermauth als Remuneration zugestanden smd; sollte jedoch während der Eontracts-Dauer die Emhebung der Navigations- Gebühren oder dle Abstreifung der Bolletcn das Ab« kommen aus was immer für einer Ursache er< halten, so soll der Pachter dicßfalls c>ne Ent» schadigung anzusprechen keineswegs berechtiget seyn. — 6. W»rd der Zuglohn während der Dauer der Pachizeit, so wie eS bei der blshen-gen Pachtung bestand, für jedes stromaufwärts fahrende Schlff nach dem Betrage der Ladung teeselben bestimmt, und dem Pächter gestaltet, drei Pfennige vom Centner/ oder emen und zwei und einhalb Pfennige vom Metzen bei on schweren Fruchtgattungen, als: Wcltzen, Kotn, tülklschcm Weitzen und Hlrs?,bann e»nen und ein Vlertcl Pfenn'g vom Matzen bei den leichten Getreidgaltungen, d. l. Gerste, Haber und Spelt, nebst dem bisher gewöhnlichen Trinkgeld, welches in fünf halben Maß Wein an die Zugkmchte, und siebzehn Kreuzer pr. Schiff für den Pächter besteht, ab« zunehmen, doch »st es demselben untersag!, e>Nt höhere Gebühr unter welch' «mmer für einem Vorwande abzunehmen, fondern es »st sich genau nach dem Tarisse, welcher zu Jedermanns Einsicht am Hause anzuheften ist/ zu benehmen. ^. 7. Dagegen hat der Pachter zur Btförde, lung der Sch'ffe vier starke Pferde, und zwölf Stück starke Ochsen zu uiterhalten, und nm diesen, nebst Beigebung zwn guter und fester Se>le den Scb'ffszug durch den Pcußnigger. Canal m»t Sichechett z.Z besocgen. — Gollt? in einzelnen Fäilcn eine mehrere Zuspünnung erforderlich seyn, so ist auch ditse vos, dem Pächter be»!ustell?n, y^^. h^^,. ^^ höhern Betrag als den m dem vorstehenden §. 6 bemesse, nen Lohn abfs^ern zu können, wz.l oönchin die schwerere Beladung der Schiff,! eine höhere Gebühr zur Fol^hat. — 8. D. Wird gleich nach e dem Pächler »m guten Stande ordentlich übergebenm Nav'ga-tionsaebäude, in so weit es nicht 52^2 ^c^ betrifft, in dem nämlichen Zussinde rouder abgetreten werben, jedoch l'lgt ts dem Pächter ob, die nöthigen Reparationen der Fester, Nclbcr, Ofenlhürln, 3»mme?lhüren, Schlösse :c., aus E.genem zu bestreittn, ohne auf einen dirßfäll'gln Elsatz Anspruch machen zu sönnen. Was aber d,e Reparationen der Fußböden, Oefcn, B'dachu.'gen, dann dle Arbeiten im Flußbette, wie auch dle Herstellung der Eanale, Uferdcck.n, Skarp^nmaliern und Treppelwcge bltrisst, so fallm slche d'M Nauigatlonsfonde zur ^ast. — , 1 Dem Pächter wlrd zur Hstlcht gemäht, ble Waldung zu Prußmgg wledtv ,s> Aufnahme zu bringen und zu culiw>ren, ^ Klafilr Azur wahren Zeit mit Rolhlerchen zu besäen, sich Mtücksichtllch 'der abzustockenden krüpp,lhaften WNaume, und der Besaung der leerenOne mit kR.'thlerchen an die Auswnsungm des Nav'ga-Wlwnsamtes Ratschach zu halten, für die Hmt-Wllnhaltung aller Deuast»rung bei dcm Anfiuge kher Rothlerchen zu sorgen, und üb«r den besag» Dten Wald als Eigenthum des Navigatlonsfon, Mdes fortan sorgfältigst zu wachen. — Indessen Mfieht ts ihm nach dem Beispiele oer bieherlgen WPächter f>ei, das erforderliche Brennholz aus Wen Waldung«« der Herrschaft Ratsch^ch gegen ME^tllchtung e«nes jah'l'chen W^ldjlnscs zu bl« rznhen, oder anders woher zukaufen. — 12. Soll Mder Pächter befugt seyn, im Falle einer 00,1 der UdlitlschenB'-hörbe vcrfügtenGchifffahrts. E^n, Willung elnen angemessenen Nachlaß an dem MPachtzmse pro i»da tcmpori» der dauernden DVperre von dem Nalilgalionsfonde anzuspre-Uchen, außer dem aber sollte er in kl'nem Falle Uirgend einen Nachlaß des PachtschilllnZs, odt« Weint Entschädigung zu fordern berechtigt seyn. W-> i3. Ist es d,e Pftlcht des Pachters, jedes MihlN stlbst bekannte, ober durch bie Sch'ffleute Wn Erfahrung gebrachte NaoigationAa.eh»cchen Man den Treppelwegen, Scarpen, Nfervetklei« UPungen, Streifbäumen lt., d« Usem im r.öth'gen Fille bei Auszahlung der »Arbltter be» dem Canal und Strome und son« lstigen Vorfall« w>ll«g/und bei den in Pruß-ltiigg sich ergebenden Navigationsarbeiten dem RBaubeamten ein Zimmer sammt Vett, und den kdort arbeitenden Handlangern und Meister« lschaften einen angemessenen Ort zur Schlaf lstille m»t d«m »rforderllchen Stroh unentqclt« Glich einzuräumen. —» Sollte es in der Folge Ufür nothwendig befunden werden, einen Navi-Uglltions'Assistenten in Prußnigg anzusteN^n, R'so wird sich von Seite des Aerarii vorbehal-ltlN/ für denselben di? erforderliche Unterkunft, ltallon und vom Pachterstehcr gefer-l'gten Anbote wird ein weiterer Anbot mcht mehr angenommen— Uebrigens wird sich vorbehalten, den Pachter durch alle politischen Zwangsmitteln zur Erfüllung seiner kontracts-oerpfilchtungen zu verhalten, dagegen soll es aber auch »hm frci stehen, alle Ansprüche, die er aus dem Contracts machen zu können erachten sollte, im Rechtswege gegen das höchste Aera-rlum, respective gegen den krainischcn Naoiga-tionsfond / geltend zu machm. — 16. Wlrd zur Gültigkeit der Versteigerung von Gelte deS f. k. Navigation^fondls die Genehmigung des k. k. Gubevnlums ausdrücklich vorbehalten, welches zur Folge hat, daß nach Einengung disslr Genehmigung m°t dem Pachcs.,ahrlgen Pachtzmses wnd der der« mal bestehende Pachtschillmg von 5oc» fl. (fünf Hundert Gulden Cono. Münze) angenommen. — »8. Wer für einen Dritten licttlren wlll, hat sich mit einer lezalen Vollmacht hierzu auszuweisen, und diese Vollmacht be» der Lici« tations»5o«m>ss»on einzulegen. — K. K. Kreis-«mt Laibach «m 6. tluguft ,840. Aemtliche Verlautbarungen. 2- 2207. (3) Nr. "3«/^ Eonc»rs, Ausschreibung. Die hohe k. k. allgemeine Hofsammer hat mit dem Decrete vom ,2. Juli 1640, Zahl ^^'/?ou?fürd,eRecknungeabthe,lungderGra« her llameral » Nezlrkk^erwaltung d>e prov,so5 r,sche Anstellung eines Nechnus>gs?fflz»als mit dem Iahlcsgfhalle von vier Hundert fünfj'g Gulden C^nv. Mün,e zu b,welligen geruht. — Zur Besetzung d»eils D»cnstpossel'.s w>rd der Concurs bis zum 10. September igHo mildem Beisatz« eröffnet, daß die Bewerber um diesen oder einen durch dessen Bes.Yung al« lenfalts sich erlidigenden, mit e>n?m geringeren Gehalle verbundenen Dienstposten sich über ihre bisherige D«knstlehre dKßfälllgen gehörig beleg, ten Gesuche im vorgeschriebenen W?ge inner, halb des Eonculstermincs an die k. k. Eame« ral, Vczirkenerwaltuni »n Gratz ^u leiten haben. — Von der k. k. steyermä.flsch - illyrlschcn. vereinten Eameral» Gefallen - Verwaltung. Grätz am 2. August 18^0^, 6g7 ElUdermHl - Verlautbarungen. 2. Ü96. 3Ir. zg^c>2. Verlautbarung über ausschließende Pr i o, legi en. D't t. k. all.!smc,ne Hofkammlr Hal unterm 22.. unb 27. Iunr »640, nacd d^n Beliimmunqen des aUerhöchlltn Patentee uom Ii. März 16)2, die nachstehenden Prlvlleg'en vtl liehen: — z) Dm Joseph Tommlk, Kllseur und Prlvl» ll^lmns' Inh"der^ wohnhaft ,n Wlln, E»tadt Nr>». ilo2/. für dle Dau^r von emem Jahre,, auf bit Ve besserung der H^artourln für Da» N1-N uno ^>>l,cn, der Kleb» und EHna^p«,!-2l>urtl.,'sc gel^annlcn Plattet, und der «<7lh' 5 lel-Touren, wubll tiatt der Uhr, oder Mes-smgfidern P^ckfonq-Vä^der gebraucht werden^ welche » keinen Grünspan ere d« Mlisin^fng,hen der Tour »hre Lagt ^'ma.4elS nach dem Kopfe gebogm oder g^e« r«chtet werden können; H. b«sond,rS bei den Aleb» uno Schnuppert. Touren d>e Lage und Form derstld'N erhalten, und das Zusammen« «unzeln der Hour, so wi« da5 Aufftligm tlNll Wulst v Dlucker ul^d Schllftgltßer^ wohnhaft in Elle, be» Padua, für dle Dauer von fünf Jahren, auf d.e Erfindung, Musik Noten fur alle In» firumtlne mlllelst e'gener Typen zudrücken.— Z) Dem Johann M. Fess, Fabriks Inhaber, wohnhaft >u W>en , Giabt Ftco. btt6, für die Dauer von zwel Jahren, auf die E>si"dung, KamaschlN von Leder aus e»nem e,nz:g«n Stücke und ohne Naht zu verfert.gen, welche der Gc« fundhtlt zuträglich seyen, ltne Ersparung be^ zwecken, und daher sich hauptlächl'.ch für das VNlltär tignen. — 4) Dem Johann Hoß^ Gchuhmachelgcscllen, wohnhaft m Salzburg Nl0. 2I2, für d>e Dauer uon drei Jahren, auf d»e «Uerbess.rul-g d.r Gt,.fclab!atzs, wobei durcd ellie «>g ne slrt der Blfeftigun^ derFlecke, d^b Aublretcn und Auef ansen Di ser Absähe verhlnderl we,dl. — 5) Dem Leopold Hinkl, Ul>rl>lalt'ckmelzer Utid (Juillucl^ur, wohnhaft in W»en, Ncubau Nro. ^8^, für dle Dauer von .tl,cm Jahre, auf d,e E'sitidU'g und Ver, b'ss,rlDom Oinvimi Kov^i'si). Zündhölzchen, Fabrikant, woh»,hafl ln Malland Nr. 2l3Z, fur dx Dauer von drt» Jahren, auf die Elfindung emer undurch-drlnallchen Decke zum Neberzlehen der Futterale für Phosphor- Zündhölzchen, um die Ver» Züchtigung ju vllhindcrn und dn schntlle <3lN-jündbidikeit dsr Zündbölz.chlli ^lt ksh^lten. — b) Dem Ferdinand Nbcl, bürgl.3,sllch^s,dler, und dem Joseph Eorccjmely, bür^l. Ecklos? seltMllfter, wohnhaft ,n Proßl,tz »n Mahicn, für d«e Dauer von fünf Jahren , auf d»e sr, findun^ und Verbesserung an segele,sen, rryl bei l. kein Bieglle»senssahl gebraucht werde; 2< die Erhitzung M't so gtring.«m Aufwande an Brmnmatericlle gesch«hs, daß bei ciner Aub-lage von zwe« Krcujer sonp. Münze für Kob» llN^ durch iH Stunden ununterbrochen gcdl^, gelt werden lönne; I. der zur Ehlyung d.ö Blegeleisenstahles eifoiderliche Zellaufwand wegfalle, und ferner H. derlei Blegele»srn m Ermanglung anderer, auch mtt den gewöhn!»« ch«n glühenden Kohlen geh'ht werden können, ohne an der Wirkung etwas zu veilleren. — 9> Dem Johann Hlllardt, Porzellan:FahrikS, Director, wohnhaft in Klösterle m Böhmen, für die Dauer von zwei Jahren, auf die Verbesserung m der sonftrucnon dcr Porzellan-Uc.d Steingut: Brennöfen, welche dar,n bests-he: daß 1. derle» Oe Sfttlsung dieser Ocf'N auf kine schnelle, gle'chförmig und fül den Brenn r bcqucme Art geschehe, so daß de^ Gang desOfme durch das Aufgeben der Elemkohlen wcdlr gtfiört (Z, Amts-Blatt Nr. 96 o. 15. August ^o.) 6gä noch unterbrochin werde; 3. die Dauer eines Elattbrandks ohne di« Qualität des FabrckateS zu beeinträchtigen, kürzer wahr«, als bei dn Padu«, für d^t Dauer von einem Jahre, auf die Elsi^dung «ines neuen Mttels zum Trnben der Dampf, boote (la 5s,in^lt.oro z^rnpre j)03l^lvo genannt) durch welches der Gebrauch der Räder und Schaufeln gänzl'ch beseitigt werde, derm An« «vendung w»t Unbequeml'chkelt so wl« mit Kraft« Verlust verbunden sey. n) Dem Anton Haß«, bürgl. Buchbinder, woh.haft »n W»cn, Gtadt Nro. 279, für die Dauer von zwei Jahren, auf die Verbesserung der bereits unterm io. Mai 18)7 prwllegirten E'findung in der Zu» bereitung derWbestoffc zu mancherle» Gebräu« che, ll-sbesond^re aber zum Behufe von Buchs binderarbelten, mittelst welcher die Farben s^ö> ner und glänzender, und der Stoff daulrhaf-ter und für den Buchbinder geeigneter werde, indem «r sich besser vergolden l^P. — 12) D»m Thomas Buße, Assc^ie des Ha^see Glelchmann und Vuße und MaschinenfadntS « Inhaber, wohnhaft in Hamburg, für dle Dauer von fünf Jahren / auf die Entdeckung eines neuen mechanischen Webest.ihl's, um Lemm-/ Hanf-, Baumwollen?, Eachcmlr- und Seidenstoffe zu v.rfertlflen. — iI) Dem M'chael Pok^ny, tücgl. Gchll.-ssermclster, wohlchaft in W>en, W»tdcn Nco. 68, für die Dauer von einem Jahre, auf ds an das Ende des Wag» gestelies erftncken, und dm Vortheil gewahren, daß sie stetb das richtig« Gewlcht anzeigen, wenn cuch Gegenstände was »mmer für einer Größe und Ausdehnung abgewogen werdm, indem der abzuwägende Körper, <a-ziasllvn, us>d Franz Paul August,n, die Ge-helmhalcung lhcer Prwllegi nbischrelbungen ausdrücklich nachgesucht. — Neb r, gen« Und in den v«re»ie bestandenen Ptivllil g»ln folgende Veränderungen vor« gefallen: 1) ist da« drm Christoph Neuner verllih.ne zweljah'ige Privilegium vom 28. Skpi tember i839, auf e,ne E sindun'g neVerbesserulig vonGchraub« ftöcken, auf die wntereDauer zweier Jahre, d. i. dcs dritten und viertm Jahres; — endlich 5) das dem Max Uffenhe'mer unter der Firma M. Berger am i3. August ,835 aufzwelIahre vetliihme Prlullegmm, für eine Crsindung und Vetblsse Verbesseruug an den bereits unterm l5. April 18)9 pr,villg,r< ten Wagentrnten, welche darln blstlhe, daß fiatt d?m bisher aligsdracbten, in e»ncm runden Zapfen bestehenden Drucker, nun line senkrecht gerichtete Schnall? in Form emes Schlusses verwendet wt Sporn und Kleidern blsctt'gt, sondern auch alle Vortheile der flühern WagenlMte erzielt werden. — 2) Dem Fr^ti« Holder, Gold» und E>llberar« dnter, woh^haftinW«en,Mariah>lfNro< »12, für d»e Dauer vvn zwe, Iahren, auf dl« Ver« besserun^, vermittelst welcher be» elastischen und N«»fen Armbändern, dann Pltlenjchl'ßen von Gold, Ellber und Bronce, m,t und ohne Iu, n>el«n, dem Vdcn Privileg,enwerber »st die Geheimhaltung se»n«r Prlv>legiumsb?schrei» bung ausdrücklich angesucht wurden. — U e b r»-gens hat: u) der Prager Handelsmann Io-seph lederer, auf das ihm unterm 29. März 1839 verliehene dreijährige Prvilegium, auf dl« Erfin« dung, statt der zum Futtcr der Echl^fröcke und Bettdecken verwendeten gklelmlen Baumwolle (Watta) gtklämpclte reme Schafwolle zu ge« brauchen, Verzicht gelclfttt< — Dagegen ist k) das dem Ios pH Pcrgler am 25< Juli ,336 auf ein Jahr verliehene, und auf d«e weitere Dauer dreier Jahre verlängerte Privilegium, auf eine Verbesserung in der Verfertigung der Gtiefel und Schuhe für Manner und Frauen, auf die weitere Dauer eines, d. i. des fünften Jahres; «» e Elfindung und Verbesserung einer Ma, schine zum Dicschen deß G In Abwesenheit Gr. Excellenz del Herrn iandes- Gouverneurs: Earl Olaf zu Wels p erg, Naitenav und Prlmör, s. k. Hofrach. Joseph Wagner k. k. Gub. Rail). H ^. —----------------—_. . 2tavt« unv lanvrechtliche Verlautbarungen 3 1202 ()) ^'' 6353 Von dem k. k. Stadt' und Anbrecht« .r Kram lvlrv hiemlt b«tanM gkm^cht, daß am 24. August l. I,, urd allenfalls an den darauf folgend n Tagen, Vormittags von 9 bis l2 und Nochmmags von 3 bis 6 Uhr, hier am altbach am g. August 18^0. Z. 1198. (3) Nr. 672ä/VI. Kundmachung. Von der r. k. Cameral-Be,ivks-Verwaltung Laibach wird bekann: gemacht, daß dcr Bezug der allgemeinen Nerzchn,ngsfleuer und dcs Gemeinde - Zuschlage« ucn den nachbcnanntcn Stcllerobjecten ln den umen angeführten Steuergeme'llden auf das V rwaltungeiahr i3^l/ jedoch unter Vorbehalt dcr wechselseitigen Nertlags«Aufkündung dre» Monate vor Ablauf des Pachljahres auch auf die Dauer elnts wei- i tern Jahres unter der gleichen Bedingung mit dem BedcMcn, daß durch die Unterlassung die-scr Aufkündulig der Vertrag wieder auf cm ! weikeres Jahr erneuert werde, m»t Znde des Vcrwallungsjahrcs l3/»3, jcdoch ohne vorher- ' gegangene Aufcündung ,u erlöschen hab«', dann auf drei Jahre ohne Bedingung dieser Aufkün- z dung perstelgcrungsw^ise in Pacht ausgeboten, und d,e dicßfäMge mündliche Verstclgcrung, , bei welcher auch die nach der hohen Gudcrmal-surrende v. 20 Ium 18)6, 3> '29^, verfaßten und mit dem Val?lum bel'gten schriftlichen Of« ' ferte überreicht wcrrcn könl^n, wenn es die . Pachtlustlgen nicht vorziehen, solche schon vor dem Tage der mündlichen Versteigerung dem . k. k. Vorsteher dieser Eameral'Bezilks-Velwal- l lung ;u übergeben, an den nachbcriannten Tagen l und Orten werde abgehalten, werden. Auslufspreis für <2- .. Für den Bei der k. k. ^ , polnischen «ln Verwaltung, mostu.Maische Fleisch Hauptgewelnde ^^^ .„ bannObstmo^ ^ _________________________________s"^ ^ ft. skr? 7896 ä"! l637 — ^ . ., . i! Gememdez,l!sch!aci vom Weine / kaibach am / 5, ^ 3' ___ — l Schulplahe > ^c l ^^! ,3. Sept. l.8^0 Nr. 297 < ^ ^ / Gemeindezuschl^g voill Weu>e, Haavbera ! / ^ i^ "^a ü' ber Hauptgememde GchneeberK 3/i72 /;<)! ,012 ^0! Den zehnten Theil dieser Ausrufspreise haben die mündlchen Licitanlen vor der Ver« ftelgerung als Vadium zu erlegen; die schrift«. lichen Offerte aber würden, w>nn sie nicht mit dem zaprocentig,ln Vadium belegt sind, unbe« rücksichtlgt bleiben muffen. — Ucbrigens kötwen. Kundmachung. Der siebente Jacob r. Schellenburgi'sche Studenten c Sllftungsplatz, im dermaligen Er» trage von 5i st. 55 kr. E. M., wozu der stan« du'ch Verordneten-Stelle in Krallt das Ver-le'hungsrecht gshübrt, ist in Etledlgung gekommen^ — Zur Ueberkommung dieses Slif-lungsplahes sind nur gut gesitt. te, wohlerzogene,, arme, oder r»ch nur gerlng bemittelte, im In-lande, besonders in Tyrol gebürtige, dem Stifter oder semer Gemahlinn anoerwandte Iüng« lmge, welch? in Lait>ach den Studien obliegen, gec'gnet. —, I^ne Studierende, welche An, sprüche auf dieses erledigte Smdentcn < Stioen-dmm machen zu können glauben, werden da-b