Nr. 146. Samstag, 2». Juni 1890. 109. Jahrgang. MitmllmOMum. . Die «Laibach« Zeitung» erscheint täglich mit «»«nähme der Tonn» und Feiertage, Die Nbmlnlftratto» ? befindet sich Eonsslessplah 2, die Mldactlon Bahnhosgaffe 24. Sprechstunden der Redaction täglich „on ^ l« bis lL Uhr vormittag», — Unsianlierte Äriese weiden nicht angeiwmmen und Manuscripte nicht zurückgestellt. Amtlicher Weil. «,„ Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit ^erhöchster Entschließung vom 24. Juni d. I. den Statthalter im Erzherzogthume Oesterreich ob der Enns. w°nz Grafen Merveldt. auf den Posten des Statt. Merz in der gefürsteten Grafschaft Tirol und dem ^?nde Vorarlberg zu versehen und demselben gleich« Wtiy die Würde' eines geheimen Rathes taxfrei aller-Obigst zu verleihen geruht. Taaffe m. p. »n Se. ,. und k. Apostolische Majestät haben mit ^"höchster Entschließung vom 24. Juni d. H den vofrath hei der Stalthalterci in Innsbruck Vlctor ""'Herrn von Puthon zum Statthalter im Erzher, ^thume Oesterreich ob der Enns allergnädigst zu er-"knnen geruht. Taaffe m. p. Nichtamtlicher Weil. Vom „Nöthen Kreuz". , Die Vundesleitung veröffentlicht den eilften Ge-Mbericht über die vorbereitende Friedensthätlgkeit I! ^s Jahr 1890. Derselbe umfasst die Geschäfts-?«>g der Gesellschaft für die Zeit vom I.März s^ ? bis 28, Februar 1890. Zunächst wird der ver-?ki>e»en ANrlhöchsteu Guadenacte der Oesellschasts-^otecloren, Ihrer Majestäten des Kaisers und der ^lserin, dankbarst Erwähnung gethan und werden die ^herzigen Bestrebungen de» Protecwr-Stellvertreters, Rerzogs Karl Ludwig, hervorgehoben, w Der Bericht theilt weiters mit, dass, da die .Gerten - Transport - Colonnen nunmehr vollständig 3". Wehrpflichtigen der t. und k. Landwehr zu besehen ^"' die Militär - Veteranenvereine ihrer bezüglichen ^lpflichtung enthoben werden. Das nach Beschluss Al Bundesversammlung am 26. Mai v. I. gewählte ^cialcomite' für Revision der Statuten der österrei« Men Gesellschaft vom «Rothen Kreuze», der patrio- 'Hen Landes, und Frauenhilfsvercine sowie des öster-^ischen patriotischen HilfsVereines hat den Entwurf ,' die geänderte Fasfung der Grundsahe und Statu-l" vorgelegt Dem Bunde gehören nach w,e vor nebst ^österreichischen patriotischen HilfsVereine 16Landes- Hilfsvereine und 14 Frauenhilfsvereine mit 560 Zweiq-vereinen an. Die Gesammtzahl der Mitglieder ist 49.143, darunter 47.203 ordeutliche, 1764 unterstützende und 176 Ehrenmitglieder. Die Zahl der Zweigvereine hat sich gegen das Vorjahr um 3, die Oesammtzahl sämmtlicher Mitglieder um 5753 ver. mindert. Am Schlüsse des Jahres 1889 betrug das Vermögen der Bundesleitung 2,427,614 st., jenes des österreichischen patriotischen Hilfsvereines 37,333 fl.. jenes der patriotischen Landes.Hilfsvereine 810,463 fl. und jenes der patriotischen Frauenhilfsuereine 310.734 Gulden; die Zweigvercine weisen cin Vermögen von 354.123 fl. aus. Das Gesammtvermögen beträgt also 3.940.268 fl.. um 150.809 fl. mehr als im Vorjahre. Der Wert des Inventars bei der Bundesleitung und sämmtlichen patriotischen Landes- und Frauenhilfs-Vereinen beträgt 809.641 Guldeu. Der Cassagebarungs-Ausweis verzeichnet für das Berichtsjahr eine Mehreinnahme von 46.247 fl. Die 3erwallungskosten betrugen 13.995 st., somit um 1291 sl. weniger als im Vorjahre; die Ausgaben betrugen 18.555 fl. für Unterstutzungen an Officiere und Mannschaften, deren Witwen und Waisen und für künstliche Gliedmaßen, 1953 fl. für das Vereinsorgan, den Administrator nnd den Diener, 4053 st. für Subventionen an die patriotischen Landes' und Frauen-Hilfsvereine. 22,173 fl. für das rollende Material der 31 Blessierten-Transport-Colonnen. für das Feldspital und für die cMwöchentüche Ausbildung der Mannschaften dieser Feld - Sanitätsanstalten, 157 fl. für das Ccntralnachweise' nnd Auskunftsbureau, 429 fl. für Ilwentaranschaffuugen. Die Bareinnahmen betrugen 107.565 Gulden. Der Vermögensstand des Bundes am 28sten Februar 1890 war folgender: 49.454 st. in Eontocor« rent.Outhaben uud bar, 2,378.160 st. in Hypothekar« Anweisungen und Obligationen und 744.794 fl. in Inventarwerten. Sämmtliche patriotischen Landes- und Frauenhilfsvereine haben an den Centralfonds den ver« einbarten Jahresbeitrag in der Oesammlhöhe vou 21.736 fl, geleistet. In dem Voranschlag für 1890/91 sind die Auslagen zur Vorbereitung für den Kriegsfall mit 31940 fl,. die Unterstützungen mit 20.200 fl. eingestellt. Bezüglich des Lotterie-Anlchens theilt der Bericht mit. dass aus sämmtlichen bisherigen Vcr- losungen am Schlüsse des Verwaltungsjahres ein Betrag von 93.034 fl. unbehoben war. Der gesammte Lotten efonds beträgt am Schlüsse des Jahres 4.369.000 si. in Notenrente und 94,844 st. in Var> schuften. Die Gesellschaft vom «Rothen Kreuze» besitzt 30 vollstä'i,dig ausgerüstete, bei k. k. Feldfpitälern ein-getheilte VlessierteN'Transport-Tolonnen, eine complet adjustierte Blessierten-Transport.Eolonne für den Dienst bei dem eigenen Feldspitale, für zwei mobile Vereins» Depots 28 fchwere Deckelwagen, 48 leichte Deckelwagen, 6 leichte Deckelwagen für den Stab der Hauptdelegier. ten, sowie zwei Dienst« und Lassawagen für diese selbst. Wie im Vorjahre, bestehen Depots für zwei BlessierteN'Transport'Colonneu in Graz. Lemberg und Krakau, solche für eine Eolonne in Laib ach und Innsbruck. Für Spitalszwecke verwendbare Depots sind in Baden, Olmütz. Linz und Nrünn; im k. k. Prater in Wien befinden sich sechs Depots und ein Inspeo tionsgebäude. Die Gesellschaft besitzt ferner die vollständigen Monturen, die Armatur und die Feldaus« rüstungsgegenstande für die Mannschaft ihrer Sa» nitäts-Feldanstalten. Im Interesse der schnellen Durchführung der Mo« bilisierlmg der Blessierleu-Transpstt-Colonnen m den Provinzen ist die Uebrrgabe des Ausrüstungs-Materials in die mansche Verwahrung geplant. Die anstatt der Veteranen-Vereine als Bemannung der Blessierten-Transport-Colonnen verwendete, der l. k. Landwehr ent» nommene Mannschaft wurde im Laufe des vorigen Jahres zu den Garnisons-Spitiilern einberufen und dott durch acht Wochen aus Kosten der Gesellschaft für den Sanitäts-Hilfsdienst ausgebildet; die Zahl dieser Mannschaft beläuft sich sammt Reserve auf 620 Mann. Der Stand der Delegierten beträgt ge« genwärtig 86, wovon 76 dem Militär«, 10 dem Civil» stände angehören; 18 haben ihre Dienste unentgeltlich angetragen. Das Feldspital der Gesellschaft ist für 200 Betten eingerichtet. Der Gmeralbericht enthält ein» gehende Daten über die Organisation des gemeinsamen Central-Nachweise« und Austilnfts Bureaus. Für dm Mobilisierullgsfall sind in diesem Jahre sichergestellt.' Vereins'Reserve-Spitäler und Reconoalescentenhäuser für zusammen 168 Officiere und 12.049 Mann, an« Jemlleton. Trinkbare Fortschritte. s<„ W" zuviel vom Essen spricht, wird leicht für eme ""'che. rohe. am Stofflichen hangende Natur gehal- j Anders verhält es sich mit dem Tnnken; von Kn, zu reden kann niemandem abträglich sem. D.e Mer aller Völker preisen neben der L^ebe den ^ Sie besingen da« Holdeste, das des Meuschen M bewegen mag, in Gleichnissen, die oft aus U Neiche der Ve,ms in das des Bacchus hmnber- Li,.Dez Poeten Auge trinkt das Abende Licht, der Nl^glückte trinkt die Blicke L t den Duft ihres Athems, er trmkt lhren he.ße V' und Athem, Blick und Kufs. sie w.rteu w Mend. Wenn der Becher des Genusses geleert .. U" erwacht der Träuiner aus dem beseligenden ez ""el des Glücks, er fühlt fich ernüchtert, er beklagt ^ ? " den Kelch des Leidens bis «.f den Grün Versen mufs. zerknirscht greift er schl.eßllch zur senden Phiole , ^ To^es wird'somit getrunken: Mt. Liebe nnd hem ?' war es wenigstens einmal. Uud w,e 'st es 2 / Jene wenigen welche gewohut stud der Tn Hng des Schriftthnms einige Au merksamk.t ei 7«"' werden bemerkt haben, dass snt e.n ge r^tt is".' bemerkenswerte Wandlung in demselben e nge re en ^> Lyrik feiert oder fie wird vl'rach et; unser 3 "°« die Liebe, mag den Wein mcht mehr be« "k" und nicht mehr besingen hören. °"!°I>° le!>«n l»N«> muckte, «bei d« W°«« «^ st^°» »«f !'i«e„ Lippen, die sw«>°"d'g'« ^« b°' euchltt h° , AH, «>r leben fürwahr m ,el enen T». ^ d>« Fr°a.? !ch«'."en sich o°n >ch« -, « L.e ° Milch der Oitije schmeck!, °w nie °u« e,„°r ^<°°e ^"T'Lu'her« T°,en d° lau..»« "°ch d°« leben«- keit selbst gemeougllch ur w.ng> ^^ ^ H „^„. der Verballhornuu^^ ^^ ^^cht zog^n worden, "^ , z" ^b",. ^es ,^ ^.^^ ,^ 3e27AV°g.^^^^^ ^", Die Methoden, welche zu diesem Zwrcke vorgeschlagen wor« den sind, schienen von zweifelhaftem Werte. Während manche Stoffe durch ihr Verhalten ,m verdächtigen Weine auf Heidelbeersaft schließen lasse», stellen andere dieses Zeugnis wieder in Abrede. Medicus, welcher im Heidelbeersaft Mangan gefunden hat, behauptet, dass man die Färbung des Weines mittels dieser Substanz leicht zu erkennen vermöge; man brauche nur die Flüssigkeit abdampfen zu lassen und die Asche des Bodensatzes auf Mangan hin zu prüfen. Das ist ganz richtig. Aber dem schlauen Vorschlage ist doch ein Häkchen zu eigen. Wohl enthalt der Heidel-beersaft Mangan, aber nicht dieser Saft allein, sondern auch der der Rebe; in jedem Wein kann der genannte Stoff gefunden werden; und wenn man das Reben« blut abdampft, den Niederschlag röstet und die Asche analysiert, wenn man schließlich das Mangan in Händen hält. so vermag man hieraus doch nicht mit Sicher« heit den Schluss zu ziehen, dass dies Maugan aus der Heidelbeere sei; es kann auch Mangan aus der Wein« beere sein. Dasselbe kann vom Nachweis der Eitronensäure behauptet werden, welchen Gautier und Andrs empfoh. leu haben. Herz ist es gelungen, die beidm Swffe, welche die Heidelbeere und den Wein röthlich färben, glücklich zu trennen. Blingt man seinen Darlegungen gemäß eine Brechweinsteinlösung in den Wein, so nimmt er eine lirschrothe Färbung au. sofern er echt ist, ist er aber mit Pslanzensäften gefärbt, so spielt en alsbald ins Violette. Da hätten wir denn einen großen Fortschritt ge« macht; wir müssen nicht mehr Heidelbeelsaft trinken, wenn wir uns einen guten Tag gönnen wollen; wir können uns mittels eines einfachen Mittels, durch eine leichte Probe über die Eigenschaften des TranteS, der Laibacher Zeitung Nr. 146._____________________________________1210____________________________________________28. Juni 1890. gebotene Privatftflege von Verwundeten oder Recon» valescenten für zusammen 872 Osficiere und 7598 Mann. also im ganze» für 1040 Officiere und 19.647 Mann. Für den Mobilisierungsfall weiden 48 Kranken-Haltstationkn errichtet werden. An Personale sind für den Mobilisierungsfall der Gesellschaft zur Verfügung gestellt: 502 Aerzte. 52 Apotheker. 831 geistliche und 133 weltliche Kran-kenpflegerinnen. endlich 30 geistliche Krankenpfleger. Der Bericht hebt hiebei besonders die patriotischen An« erbietungen der hochwürdigen Geistlichkeit mit großem Tanke hervor. Die sonstige Friedensthätigkeit der Gesellschaft bezog sich auf' Unterstützungen hilfsbedürftiger Invaliden und von Militär«Witwen und >Wai-sen. dann auf Hilfsactionen für Nothstände und Unglücksfälle im Frieden. Politische Uebersicht. (Neue Statthalter.) An anderer Stelle publicieren wir die bereits angekündigte Versetzung des Statthalters in Oberösterreich. Franz Grafen Merveldt. auf den Posten des Statthalters in Tirol. Demselben wurde gleichzeitig die geheime Rathswürde verliehen. Writers wurde zum Statthalter in Oberösterreich der Hofrath bei der Innsbrucks Statthalterei Victor Freiherr v. Pllthon ernannt und an dessen bisherige Stelle der Statthaltereirath Benedict Ritter o. Hebenstreit berufen. Graf Merveldt hatte seit einem Jahre den Statthaltereipösten in Linz inne und erfreute sich da» selbst trotz der kurzen Zeit seiner Wirksamkeit großer Beliebtheit. Derselbe steht im 45. Lebensjahre. Freiherr v. Puthon, der nunmehrige Landeschef in Linz. steht im 48. Lebensjahre. Er diente in Trieft und kam im Jahre 1882 als Statthaltereirath nach Innsbruck, wo im Jahre 1884 seine Ernennung zum Hofrathe daselbst erfolgte. (Kein Com pro miss.) Das Wahlcomite' des verfassungstreuen steiermärkischen Großgrundbesitzes hat in seiner vorgestrigen Sitzung nach eingehender Berathung beschlossen, dcn Compromissanlrag der clericalen Partei abzulehnen. (Minister-Jubiläum.) Unter den ersten Gratulanten, welche vorgestern den Finanzminister Dunajewski beglückwünschten, befand sich Graf Taaffe. Mittags erschienen im Ministerpalais die Ministerial-beamten unter Führung des Seclionschefs Possanner. welcher namens sämmtlicher Beamten des Ministeriums und der Finanz» Landesdirection eine prachtvoll aus« gestattete Glückwunschadresse überreichte. Der Finanz-minister empfieng anlässlich seines zehnjährigen Dienst, jubiläums auch die Glückwünsche der Vertreter der Bankinstitute. (Militär-Einquartierungsgeseh.) Wie man der '> mit der Vorlage, womit sie der Stadt Rom in dere» finanzieller Bedrängnis zuHilfe kommen will, wenig Dank zu finden. Nach dem «Fanfulla» sind nänM viele Municipalriithe mit der Vorlage unzufrieden. Sl» nator Vitelleschi schreibt in demselben Blatte, die Vm' läge werde nicht die Verwaltung Roms retten. Der Municipal-Ausschuss beschloss, dem Stadtrathe seü" Demission anzuzeigen. Der Stadtrath will seinerseits gleichfalls demissionieren. (Das deutsch-englische Uebereintom-men.) Fürst Bismarck äußerte zu eiuer Deputation Casseler Bürger, dass England verstaub, durch das Uebereinkommen seinen Vortheil zu wahren. Namenmai missfällt Bismarck das Protcctorat Englands Ml Zanzibar. Ob dieser Preis für Helgoland nicht zu hon) sei. darüber könne man verschiedener Meinung sein. (Aus Frankreich.) Präsident Carnot unttt' zeichnete die Vorlage, mit welcher ein Credit von huN' derltausend Francs zur Errichtung von SamtätspoM'' gegen die Verbreitung der Cholera beansprucht nM- (Die belgischen Kammern) werden ä" einer außerordentlichen Session, die am 8. Illli ^ öffnet wird, einberufen, um sich mit der geplanten 3t^ tionalfeier anlässlich dei 25jährigen R^gierungs-I^ läums Sr. Majestät des Königs Leopold sowie mit der Arbeiter-Gesetzgebung zu beschäftigen. > (Armenische Bewegung in Erzeru^ I» Constantmopel verlautet von einer armenisch/ Bewegung, die in Erzerum herrsche. Der dortig Vali soll Hausdurchsuchungen auch in den Kirchen a>^ geordnet haben. Viele Kaufleute halten ihre Läden ^ schlössen. . (Affaire Panica.) Es verlautet, dass F"' Ferdinand beschloss, Panica mit Rücksicht auf se"" Familie nach längerer Freiheitsstrafe zu begnadigen- Tagesneuigleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie ^ «Vrünner Zeitung» meldet,' der Gemeinde Mer^ zur Anschaffung einer Feuerspritze, dann den Fei>e wehren in Littohorn und Nosalowih je 50 st-, !^ der Gemeinde Pientschin zur Anschaffung von 2 Prunkcassette mit sechzehn von Wiener Meistern "" gefertigten Aquarellen. Der Bürgermeister sprach " >, Brautpaare namens der Stadt Wien die inniasten " herzlichsten Glückwünsche aus. Die Erzherzogin dan^ uns ergötzen und erheitern soll. beruhigen. Aber nein! Wir haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht: der Fortschritt rast weiter, man arbeitet nicht mehr mit Heidelbeersaft, das Anilin ist es. das auch hier der Industrie zuHilfe kommt. Nou^e 6« Uorcieaux, 16 ponceau< la tropsolins, la roccsllins, fo volltönende Namen führen die Farben, welche aus französischer Hexenküche stammen. Diese Nnilinschminken sind schwer nachzuweis n. Armand Gautier behandelt die verdäch« tigen Mine mit einem Quecksilberpräparate und einer Kalilösung. Auf diefe Art wird das Färbemittel niedergeschlagen, dann wird es mit Schwefeläther in Ver-bindung gebracht; färbt es den Aether, so ist es Anilin. Dubrun gibt ein anderes, kürzeres Verfahren an. wcl ches auch mittels eines Quecksilbelpräparates die Wahr» heit, die reine und unverfälschte Wahrheit zutage fördern soll. Freilich, nur ein Chemiker, welcher imstande ist. ein kleines Laboratorium mit sich zu führen, kann sich der Gewähr der Echtheit vom Weine, welchen er gerade hinter die Binde gieheu will, verschaffen. Für die anderen, die profanen Leute, welche mit der Wissenschaft nicht auf so vertrautem Fuße stehen, genügt es, dass sie wissen, der Wein werde geschminkt, das Auge wird zufriedengestellt, der Magen wird betrogen. Ferreira de Silva, Professor am Polytechnikum und Director des Stadtphysitates von Porto, kann sich rühmen, gleich zwei neue Fälschmittel dingfest gemacht zu haben. Er hält beide für deutsche Erfindungen. Das eine Fälschmittel ist ein braunes Pulverchen, in welchem zahlreiche goldige Pünktchen zu bemerken sind. Gin klm! wenig dieses Iaubermittels in Wasser ge-than'. Das Wimd/r vollzieht sich! Der geübteste Wein« belßer wähnt, trefflichen Rothwein vor sich zu haben. Vier bis fünf Decigramm genügen, um cm halbes Liter Wasser für das Auge wenigstens in den schönsten Medoc zu verwandeln. Aber das ist nicht alles, was die neue Wein« schminke, die Silva entdeckte, kann. Behandelt man der» artig gefärbtes Wasser mit Ammoniak, so wird es grün. Das ist eine wichtige Kunst. Das Färbmittel, das aus Sulphofuchsin und Methylblau zusammengesetzt ist, ist demnach geeignet, den nntersuchenden Chemiker, welcher weiß, dass unverfälschter Wein durch Ammoniak grün gefärbt wird, in schmählicher Weise hinters Licht zu führen. Das andere Färbmittel, das Ferreira de Silva arretiert hat. besteht aus Roccelin, Fuchsinviolett und Indigoblau. Auch ei:, ganz außerordentliches Pulverchen! Eine Menge von nur 27-8 Milligramm ist imstande, ein ganzes Liter Wasser in eine weinähnliche Flüssigkeit nmzuwandeln. Allein die Kunst, welche den Kuustwein dichtet, ist nicht auf diese Behelfe angewiesen. Alle Wein» Händler, die lieber Producte des Gewerbefleis^s als solche der Landwirtschaft verschleißen, alle Weinhändler wissen, dass gegenwärtig ein schwunghaftes Geschäft mit einer Substauz getrieben wird, welche den Namen Gentianviobtt führt. Ein Chemiker Namens Vernide bat vor kurzem entdeckt, dass Min, welcher mit diesem Gentianviolett gefärbt ist, nur mit Karbolsäure und Schwefeläther behandelt werden mufs, um alsbald seine verruchte Natur zu offenbaren. Entschlösse man sich aber, a»ch ohne Ammoniak. Karbolsäure, Schwefeläther und unterschiedliche Quecksilbermittel überhaupt nicht Mlszug hen, diese Vorsicht würde wenig nützen. Man macht ja heute bereits nicht nur ganz wohlschmeckenden Wein mittels Alkohols und den angegebenen Färbestoffen, man weih dem Gebräu auch eine köstliche Blume oeizubring n, eine duftig? Blum?, welche ganz nach natürlichm Wem? riecht, die Nase beschwindelt, den Gaumen bethört, das Ulthe> t» 3 Kenners äfft. Und diese Blume gerade, diese WU" ist das Schlimmste am verfälschten Weine. ^,, Laborde hat die Stoffe, welche im Hand" A. wendet werden, um einer Weinmischung ein ^ ^H, Haftes Aroma zu geben, genau studiert. Er hat u?,^ gewiesen, dass wir es hier mit einem der glimm»»! , Feinde der Gesundheit zu thun haben. D^s Vouq ' mittels dessen der Wein parfümiert wird. ist ein >v . eigenthümliches Indnstrieproduct. Es gibt Ml . schiedene Arten desselben. Das deutsche Welnöl " das französische Weinöl. beide sind liebliche SaW ' welche aus Salpetersäure, CocosnuM, Ricinus" ', anderen Fetten hergestellt sind. Frankreich und ^e"^ land harmoniereu anf dem Gebiete der P"lMl wenig, in Bezug auf die Weinfälschung aber rel^ sie einander längst versöhnt die Hände. Auch y>" jedoch Deutschland stärker als Frankreich. «,„«eN- Die Weiuöle wirken irritierend cmf das Ar system, sie lahmen die Athemthätigkeit, im St,"'" derselben können sie den Tod herbeiführen. Das dem, ^ Oel ist doppelt so kräftig als das fral'MM^ .„ Hunde, welchen man davon eingegeben. st>Ai ^ kurzer Zeit unter furchtbaren Krumpfen alle ^er ^ sich. Die Weinöle sind es, die nnmäßig>'s TrMl ^ überaus schädlich machen. Obwohl der Moyou während des letzten Menschenalters genügend a> ' .^ Natur hin geprüft und erforscht worden ,st, ei ^, an ihm doch unklar geblieben. D,e Z^^eli«, l, l-die Epilepsie gemahnenden Krämpfe d?r d"rai / ,, losen G'nuss von Alkohol Erkrankten war den " ^ ein Räthsel, weil diese KrantheilserschelNM'g ' ^^ durch Vergiftung mit reinem Alkohol "At ^ „B ließen. Diese Symptome furchtbarster Art. .'" '"' ^. durch Laborde auf die Blumen des Weines z Vaibacher Zeitung Nr. 146. _____________________^____________________________________________28. Juni 1890. innig bewegt in herzlichen Worten, ebenso Erzherzog 3ranz Salvator. Der Erzherzog und die Erzherzogin richteten an die einzelnen Mitglieder der Deputation Ansprachen. Die Erzherzogin sprach sich sehr lobend über die Wahl und Ausführung der Kunstblätter und über die Cassette aus. — (Großer Vrand.) Das französische Min», sterium empfteng detaillierte Berichte über die Feuers« brunst in Port de France aus Martinique. Das Feuer lam zufällig zum Ausbruche. Die Anstrengungen zur Unterdrückung desselben wurden durch den damals Herr« schenden Wind vereitelt. Die neuen Straßen, in welchen sich das Hospiz, das Post. und Telegraphengebäude, d,e Kathedrale, die Iolldirection und die Bibliothek befanden, sind vollständig abgebrannt. Insgesammt wurden 1600 Häuser zerstört. — (Hebung der Seefischerei.) Wie man aus Tuest meldet, wird der Triester Verein zur Hebung der Seefischerei demnächst eine energische Action beginnen, um seinen großen national-ölonomischen Zweck, bergauf Besserung der llage der Seefischer, Hebung der Seefischerei und Hebung des Fischconsums gerichtet ist, der Verwirklichung näher zu bringen. Cr rechnet dabei selbst' verslä„dlich auf die Mitwirkung der Marktbchörden, und Muss dies umsomehr thun, als seine bisherigen Be« "i'hungen durch den Widerstand der Zwischenhändler ge« lahmt wurden. — (Gatten mord.) Aus Gran wird gemeldet: Der Landwirt Ambrosius Lepschitz in Nagysöp begieng "us Eisersucht einen grässlichen Mord an seiner Gattm. Nr schnitt der Unglücklichen die Schlagadern durch, schlitzte Hr den Unterleib auf und verstümmelte sie im Gesichte. Der Mörder wurde verhaftet und von Gendarmen nach Gran escortiert, wo er vor dem Untersuchungsrichter ein Geständnis seiner That ablegte. — (Depeschentaxe.) Die Depeschentaxe für Zeitungen wurde vom ungarischen Handelsminister bekanntlich vor kurzem auf l kr. pro Wort für jene Blätter Wabgefeht, welche mindestens 120.000 Worte ,n An-lpruch nehmen und 1200 fl. im vorhinein erlegen, ^etzl W der Minister die Wortzahl auf 60,000 und d«e Ticherstellunassumme auf 600 fl. herabgemindert. — (Nihilistische Späße.) Ein Vertreter des '^ndoner Herald» will vom «Großmeister der Nih,ll. >len». Fürsten Krapotlin, erfahren haben, dass die russischen Terroristen versucht hätten, den Zaren durch Mit Blausäure inoculierte Eier zu vergiften. Dies Com» Plot misslang aber, weil die Kaiserin das Comftlot ent« beste. Dieses angebliche Geständnis KrapollinS klingt einigermaßen verdächtig, für gewöhnlich sind Verschwörer nicht so offenherzig. . « « -(Abnahme der Verbrechen lnOester-reich) Wie aus den Berichten der Strafanstalten hervor-W. sind dieselben alle, mit Ausnahme von emer oder zwci Anstalten, zum Theile leer; die großen S'raf-anstalten von Suben, Pilsen, Prag. Capodistria :c. h°ben den vierten Theil, einige sogar die Hälfte des Nelagraumes nicht beseht; es stehen dort ganze Tracte leer. Diese Erscheinung ist gewiss eine höchst erfreuliche — (Sarah Bernhardt in Lebensgefahr.) Madame Sarah Bernhardt, welche gegenwärtig m ^ndon gastiert, schwebte, wie von dort telegraphisch gemeldet wird, neulich infolge einer übermäßig starken Dosis Chloral, welche sie nach Schluss der Vorstellung einnahm, in großer Lebensgefahr. Nur mit Mühe gelang es, die Künstlerin wieder zum Bewusstsein zurück« zubringen. — (Lenkbarer Luftballon.) Der Erfinder des lenkbaren Luftballons, Renard, hat einen eleltri« schen Motor von 70 Pferdelraft in kleiner Dimension erfunden, der nur 490 Kilogramm wiegt und zehn Stunden arbeiten kann. Die Frage der lenkbaren Luft-schiffahrt hat damit einen großen Fortschritt gemacht. — (Die Cholera) ist nun auch in mehreren Ortschaften der Provinzen Murcia und Castilien auf« getreten. Im Umkreise von Valencia zeigten die Zahlen der Erkrankungen und Todesfälle in den letzten Tagen eine Abnahme. In Spanien herrscht jetzt eine er« brückende Hitze, welche der AusbreUung der Krankheit Vorschub leistet. — (Feuer in einem Kinderasyl.) Aus Newyork wird telegraphisch gemeldet: In dem Kinder« asyl von Mount Vernon brach Feuer infolge einer unerklärlichen Explosion eines Oelfasses aus. Vierhundert Kinder schwebten eine Zeitlang in großer Lebensgefahr, wurden aber alle gerettet. ^ .,.«,, «, — (Verhaftung eines Schriftsteller«.) Ein wegen Beleidigung der Kaiserin Friedrich vom Ver. liner Gericht bei den Budapester Behörden requirierter Schriftsteller Namens Grothe, der bisher in der un« aarischen Hauptstadt auf freiem Fuße belassen worden war, ist jetzt in Budapest verhaftet worden. Die Acten bezüglich der Auslieferung sind dem deutschen Justiz« minister unterbreitet worden. — (Ein unmenschlicher Vater.) In dem Wiener Vororte Rudolfshcim misshandelte ein Colporteur seinen Sohn, einen Knaben im jugendlichen Alter, und versuchte ihn zu erhängen. Der Knabe wurde jedoch von den Hausleuten aus der Schlinge besreil und ins Spital gebracht. — (Im Curhaus,) Wirt: «O, ich erinnere mich noch recht gut — Sie waren ja auch voriges Jahr mit Ihrer Frau Gemahlin da, aber ich finde die Dame sehr verändert, sie ist jetzt schlanker.» — «Ja, ein wenig.» — «Und sie war auch größer.» — «Unmerk« ljch. __ «Und dann — trug sie nicht helleres Haar?» — «Ja, ja! Uebrigens — unter uns gesagt, es ist ja auch nicht dieselbe!» ___ Local- und Provinzial-Nachrichten. Das Wasserwerk Lailmch. Nach der gestern glücklich bestandenen Erprobung des Springbrunnens auf dem Kaiser.Iosef.Platze und des Auslaufbrunnens vor dem städtischen Ralhhause, die als ein vorzüglicher Beweis der Ergiebigkeit der Brunnen« anläge des neuen städtischen Wasserwerkes betrachtet werden können, kann der Gemeinderath der Stadt, und die ganze Bevölkerung mit ihm, mit freudigem Gefühle dem morgigen Eröffnungstage als einem Festtage em eminentesten Sinne des Wortes entgegensehen^ D.e Re.n« U des Wassers lässt auf seine Güte zu Tnnkwasser-zwecken, die Höhe des Strahles auf dem Ka'ser-Iosef. Pl tze auf die ausgedehnte Verwendung i« Vespr.hungs-und Feue löschzwecken schließen, und das m. vollem Recht. Mit dem mor igen Tage tritt unsere Stadt m d.e Ne.he jener Städte ein, die sich auf der Bahn eines glücklichen Fortschrittes bewegen, die ungeachtet der materiellen Opfer den hygienischen Anforderungen der Neuzeit Rechnung tragen. Viele Städte haben gegenwärtig Wasserleitung«, anlagen, nicht viele jedoch solche, deren Leitungen nicht nur Nutzwasser, sondern auch ein vorzügliches Trlnl« wasser aufweisen würden, umsomehr müssen wir uns daher beglückwünschen, dass wir uns in der glücklichen Lage befinden, ein allen Anforderungen entsprechendes Wasser zu besitzen. Die rege Theilnahme der Bevölkerung an den Arbeiten der Wasserleitung, die vielen (gegen 300) Anmeldungen über bereits erfolgte Herstellung der Haus-anschlüsse und die Thätigkeit der Wasftrleitungs.Installa« teure in allen Theilen der Stadt sind der beste Nrweis, dass unsere Bevölkerung auch das richtige Verständnis hat für die eminente Bedeutung des neuen Werkes, um welches sich der Gemeinderath der Stadt unvergängliche Verdienste erworben hat. Das Well wurde nach dem Projecte deS Ingenieurs Sm reker ausgeführt und durch ihn geleitet und kann als eine Musteranlage im vollsten Sinne des Wortes bezeichnet werden. Die ganze Anlage, die in vier Gruppen getheilt werden kann — und zwar 1.) die Wassergewinnungsanlage, bestehend au« dem Hauptschachte, drei Nebenschächten mit eisernen Rohrbrunnen auf circa 20 Meter Tiefe unter der Schacht-sohle; 2.) die Maschinenanlage mit zwei Asseln, dann einem Pumpenpark mit Gestänge u. s. w.; 3.) dem Reservoir und 4.) dem Stadtrohrneh — funclioniert derart, dass die Stadt entweder direct von der Zuleitung, also von der Pumpstation, oder von der Zuleitung und dem Hochreservoir oder schließlich von dem Reservoir allein mit Wasser versehen werden kann. Der erste Fall der Wasserzuführung wird selten ober besser nie zur Anwendung kommen, er könnte nur dann eintreten, wenn in dem Theile zwischen dem Reservoir und jenem des Zuleitungsstranges, wo der erste Abzweig gegen die Stadt angebracht ist, ein Rohrbruch stattfände, bei gleichzeitigem ungewöhnlich dringendem Bedars im Stadtrohrnetz (Feuerausbruch), so dass die Pumpen in Thätigkeit sein müssten. Dieser Fall erfordert einen sehr unregelmäßigen Gang der Maschine, folglich auch die sehr ungleichmäßige Inanspruchnahme des Stadtrohrnehes. Der zweite Fall ist der gewöhnliche, das heißt, die Stadt wird gleichzeitig, respective abwechselnd, je nachdem der Consum in der Stadt steigt ober fällt, von der Mafchine und dem Hochreservoir mit Wasser versehen. Der dritte Fall wird sich ergeben,wenn an der Hauptzuleitung etwas schabhast werden sollte, so dass die Strecke gegen die Stadt abgesperrt werden müsste. Für den letzteren Fall ist mit einem Reservoir-Cubikinhalte von 3000 Eubilmeter, gleich 30.000 Hektoliter Wasser, hinlänglich vorgesorgt. Zum besseren Verständnis inbetreff der Anlage und Zerstreuung der Besorgnis, dass sich etwa im Reservoir abgestandenes, also weniger frisches Wasser befinden sollte, oder dass diejenigen Stadttheile, die an Hauptrohrsträngen oder näher denselben liegen, ein besseres Wasser haben würden als diejenigen, die entlegener sind, sei bemerkt, dass man es vollkommen in der Hand hat, den Zu« und Abfluss ins Reservoir regulieren zu können, dass man beim vollen Reservoir die Maschinen so lange stehen lassen kann, bis sich das ganze Reservoir oder abwechselnd eine Hälfte entleert hat, und dafs fchließlich durch die Wahl aefuhrt worden; er hat durch das Experiment dar-2"han. dass sie allein die krampfartigen Zusammen« jungen drr Muskeln hervorrufen. Wie Ollivier und "aborde für den Absunth nachgewiesen haben, uertM ^ sich in ähnlicher Weise bei der grünen Fee, die !° «wichen geistreichen Kopf Frankreichs "erw.rrte nnd dessen bedentendsten Dichter, Müsset, d«s Leben koste e. f, Aber wenden wir uns von s° dnsteren B.ld n ? Weg. Die Wissenschaft lehrt den Wem falschen und ^ Fälscher ertappen? lehrt sie denn mcht auch das Muct verbessern? Mit Wehmuth mnss man gestehen. ^ sie im Gnw. eine beiweitem nicht so energ'che M.gkeit entwickelt wie im Bösen. Man hat ent>ckt, O Flasche., deren Glas Kalt enchält für de. W " Mich sind. Man hat entdeckt, dass we Zusätze von «erstoffe., zum Moste den Wein verbessern und v e - ew,. Klein nnd Fröchon haben dles Verfahren b's ^smie Details ausgearbeitet, nnd es schemt bestimmt ^. Schaden, wachen die Reblaus zufügt, wenigstens ""aermasw, wettzumachen. c-> < ;., l> Ein neues Verfahren ferner, das von Qmnel m 3"" henührt, besteht darin, dass der Wem großer ^.lte ausgebt wird. Er soll durch diese Behandlung ^' vortheiltiaftcn Eigenschaften, vorzüglich aver an ^"2«ftigkcit gewinnen. Besonders ist d.e Vere fmg t" Kittel, den Wein zn verdichten; das Wasser all m ^' das gefriert; dieser Art kann der Wem von n-3^'u Nasse befreit nnd kräftiger gemacht werden ^"n,r hat ein Verfahren erfunden, dessen Anwen-M den Wein noch mehr zn veredeln versp"cht. ^ enem^elnngen, außerordentliche Ei^nschaf"' v° t ^ Wm, anf den anderen durch d.e Hefe zu üb r h>". Weine, welche bcifpielsweise m.t Champs Ts/^seht werden, erhalten die Blume und den ^lNichmack desselben. -------E^ Dr. Kosta Di.m hat einen Conc.lrrenten des Sects ans dem fernen Osten nach dem Westen verpflanzt: den Champagner des Kauka us Lange hatten d Einwohner des Kaukasus das köstliche Geheimms zu bewahren verstanden, nun ist es 'h""' entr^ Es handelt sich da um eine Hefe welche d.e M.lch aähren äfst. Ein tartarifcher Volksstamm, die Kara-tscheM, welche in der Erzenssnug des Mlnderbaren T?anks in. ganz besondere GeschicklickM haben, he.ßen diese Hefe das Korn des Propheten, ste nennen d.e mittels des Propheten. korns gebraut? Das ist eine verhältnismäßig emfache P ced r In eine langhalsige Flasche m lch gegossen, ein Stückchen von emem Kalbsmanen äst die Milch gerinnen, dann wnd ste tag ich eimge-mal aeMtt lt. Die geronnene Milch wnd f e.hig weg, UMGUW Mi ck> ° w d si' i» ucrh«M,'»mi>h,g kurzer Z.,t z„ ^mstarw. »ästigen «.!r°„l, d°« «°n d» T°.t»«n WWZM lich von Keif, Rausch, abgeleitet. Der Kefir dürfte ein Getränk fein, das berauschend und nährend zugleich ist nnd somit das Angenehme mit dem Nützlichen ver« bindet; es scheint nicht ausgeschlossen, dass Dr. Dim«! der Civilisation des Westens oder wenigstens ihren fuselfrohen Vertretern durch die Veröffentlichung feines Receptes einen bedeutenden Dienst erwiesen. Eine Erwerbnng von ähnlichem Werte hat der französische Chemiker Ioignoux aufzuweifen. Er hat gefunden, dafs man aus der Värenklaue. einer Grasart, die auf jeder Wiese zu finden ist, einen voitreff-lichen Schnaps zubereiten kann. Die Erfindung ist nicht ganz neu. In Sibirien, wo man in allen alkohll-listischm Angelegenheiten von größter Competenz ist, sowie auch in Russland, welches bekanntlich an der Spitze des Alkvholisnnls marschiert, destilliert man aus den getrocknete» Stengeln der Bärenklaue schon lange ein berauschendes Getränk; in Polen, das sich bezüglich des Schnapses auch nicht spotten lässt, werden Blätter und Samen derselben Pflanze mit rühmlichem Erfolg verwendet, Die Värenklaue ist eigentlich ein Unkraut, sie macht das Heu, in welchem sie sich be» findet, minderwertig; es ift so übel nicht, wenn man den Schädling in gewissem Sinne als eine Nutzpflanze verwenden lernt. Die Vlätter und Stiele sind sehr zuckerreich. Wmn nun die Stengel gelb und weich sind, so enthalten sie viel süßen Saft; sie werden ge« schnitten, gestoßen und ausgepresst; der Saft durch Zusetzen von Hefe zur Gährung getrieben und schließ« lich destilliert. Wir haben neue Erfindungen, welche den Wein« trinke nnd den Schnapsverehrcr interessieren mögen, angeführt; wir wollen den Biertrinker nicht leer aus« gehen lassen. Das Bier wird heute durch ein Ver« fahren, das dem bcnlhml.n Chemiker Pastor verdankt 5'aibacher Zeitung Nr. 146. ________________________________1212______________________ 28. Juni 1890^ des Circulationssystems das Wasser sich in steter Ve< lvegung befinden, daher dasselbe in allen Stadttheilen die gleiche Beschaffenheit haben muss. Insofern« sich in der Zeit des provisorischen Pumpens, also vom 17. Mai ab, die Anlage beurtheilen lässt, functioniert dieselbe voll' lommen normal, und lann man sich bezüglich der Quantität wie der Qualität den besten Hoffnungen hingeben. Was nun die Kosten der ganzen Ballanlage an» belangt, fo lassen sich dieselben heute noch nicht genau feststellen aus dem Grunde, weil einige Schlußrechnungen noch nicht vorliegen. Immerhin kann nach eingeholter Information schon heute bestimmt gesagt werden, dass der ursprünglich auf 550.000 Gulden berechnete und von der Wasserleitungscommission auf rund 485.000 st. reducierte Kostenvoranschlag nicht nur nicht erreicht werden Wird, dass vielmehr noch namhafte Ersparnisse erzielt worden sind, so dass die Gesammtlosten sammt den In-tercalarzinsen und Kosten der Grm,deinlösung, aus welche in dem obigen Kostenbetrage von 485,000 st. keine Rücksicht genommen wurde, dann den Kosten sür die Voruntersuchungen und die Bauleitung sich kaum auf 500.000 fl. belaufen werden. Wir beglückwünschen den Gemeinderath, der zum Wohle der Stadt weder Mühe noch Opfer scheute, indem er ein so monumentales Werk schaffen ließ, zu dem morgigen Feste, uud sind fest überzeugt, dafs an demselben die ganze Bevölkerung freudigen Antheil nehmen wird. Zum Schlüsse sei noch bemerkt, dass vorgestern die elektrische Beleuchtung der Pumpstation, welche von der Firma Kiizel in Prag installiert wurde, zum erstenmal erprobt ward und sich sehr gut bewährt hat. Dieselbe besteht aus einer Bogenlichtlampe zur Beleuchtung des Hofes und 27 Glühlichtern, die sich auf die oberen Räume, dann den Pumpenschacht mit den Nebenschachten und die Gallerie vertheilen. —n—. — (Allerhöchste Spende.) Se. Majestät der Kaiser haben zur Herstellung der Pfarrkirche in Ratschach eine Unterstützung von 200 Gulden aus der Allerhöchsten Privatcasse zu bewilligen geruht. — (Unterlrainer Bahnen.) Das gestern ausgegebene Reichsgesehblatt veröffentlicht das Gesetz vom 6. Juni 1890, betreffend die Zugeständnisse und Bedingungen sür den Bau der Unterlrainer Bahnen. — (Die Landtagswahlen in Steier» mark.) Ueber die gestern stattgehabten Landtagswahlen in den Landgemeinden Steiermarts wird uns telegraphisch gemeldet: Es wurden gewählt: in Leoben Johann Thunhart (liberal); in Iudenburg Bärnfeind (clerical) mit 56 von 95 Stimmen; in Irdning Thomas Köberl (li> beral) mit 35 von 67 Stimmen; in Cilli Dr. Josef Serncc und Micha Vosnjak (Slovene«); in Brück an der Mur ?. Offenluger (clerical) mit 70 von 117 Stimmen, der liberale Candidat blieb mit 47 Stimmen in der Minorität; in Rann Ierman (Slovene); in Liezen Posch (liberal) mit 28 von 50 Stimmen; in Hartberg Hagen« hosen (clerical); in Radlersburg Dechant Proboscht (clerical); in Stainz Joses Kurz (clerical); in Luttenberg Dr. Ivan Dcclo (Slovene) mit 74 von 112 Stimmen, auf I. Farlas entfielen 38 Stimmen; in Murau Stab-lober (clerical); in Windischgraz Dr.Johann Lipold (Slo« vene); in Leibnitz Regele und Karton (clerical); in Marburg Franz Robic und Franz Radej (Slovenen) mit 158, wird und daher Pasteurisation heißt, verbessert; es wird nämlich auf 60 Grad erhitzt; auf diefe Weife werden die Gährmigskeime in ihm getödtet; pasteurisiertes Bier soll sich durch Dauelhaftigkeit auszeichnen. Und auch den kleinen Trinlern wollen wir etwas Neues mittheilen. Haeckel hat gefunden, dass in der Kuhmilch Citronenfäure enthalten sei. Ein Liter derselben birgt ein Gramm dieser Säure. Eine gute Milchkuh sondert im Tage so viel Citronensäure ab. als 2 bis 3 Citronen enthalten. Die Ammenmilch ist fast ganz frei von Citronensäure. Nun weih man, warum manchem winzigen Weltbürger Milch, die von einer vier« füßigen Amme herrührt, nicht immer munden mag und oft grimmige Ungelegenheiten verursacht. Aber mit oder ohne Cltronensäure, Ammen« oder Kuhmilch, mit Milch wird sich keiner bethören, der dieselbe nicht vorher zu Kefir umgewandelt hat. Anders steht es mit jenen, welche sich mit Vorliebe anderen geistigen Getränken zuwenden Für diese ist cine Ent« deckung von Interesse, welche ein russischer Arzt, Dr. Ierochovsky, auf dem Congrefs der Aerzte zu Moskau der Oeffentlichkeit übergeben hat. Ierochovsly hat gefunden, dass Ammoniak nicht das einzige Mittel ist, mit wrlchem der Rausch bekämpft werden kann; leichte Gaben von Strychnin zerstören nicht nur die narkotische Wirkung des Alkohols, sondern verleihen dem Organismus auch die Fähigkeit, während langer Zeit starten Gaben geistiger Getränke zu trotzen. Man kann also trinken, ohne berauscht zu werden. Für Abenteurer, welche gern mit anderen Leuten tafeln, um ihnen Geheimnisse abzuschwatzen, ist diese Erfindung freilich von Wert; im übrigen erinnert sie ein wenig an die rauchverzehrende Cigarrenspitze, welche in Hevesi ihren humoristischen Edison gefunden hat. Iuliutz vun Lud assy. beziehungsweise 156 Stimmen, die deutsch-liberalen Can» didaten blieben mit 81 und 79 Stimmen in der Minorität; in Graz Kaltenegger (clerical); in Pettau Doctor Iurlela (Slovene). — (Selbstmord.) Aus Wocheiner-Feistritz meldet man uns: Am vergangenen Mittwoch wurde der Inwohner Jakob A e n in Kerschdorf in seiner Wohnung erhängt aufgefunden. Alle Wiederbelebungsversuche blieben fruchtlos. Aen, der acht unmündige Kinder hinterlässt, dürfte den Selbstmord aus Gram über das Zerwürfnis mit seiner dem Trunke ergebenen Frau verübt haben. — (Studienreise.) Die Frequentanten des höheren militärischen Geniecurses haben am 20. d. M. von Leoben aus eine Studienreise über Graz nach Tri« fail, Laibach und Trieft angetreten. — (Eröffnung des städtifchen Wasser-Werkes.) Wie bereits gemeldet, findet morgen die feierliche Eröffnung des städtischen Wasserwerkes statt. Aus diesem Anlasse findet um 11 Uhr vormittags eine feierliche Sitzung des Gemeinderalhes statt; sodann wird beim neuen Springbrunnen auf dem Kaiser-Iosef-Platze die Einweihung und die Uebergabe des neuen Wasserwerkes an die Stadt erfolgen. Um 1 Uhr nachmittags findet im Saale der alten Schiehstälte ein Festmahl statt, zu dem zahlreiche Einladungen erfolgt sind. Auf dem Kaiser» Josef-Platze wurden zwei Tribünen für die geladenen Gäste hergestellt. — (Der unbekannte Wohlthäter,) welcher, wie wir jüngst meldeten, zur Erwerbung eines neuen Schulhauses in Adelsberg den namhaften Betrag von 15.000 fl. beisteuerte, ist der in Graz wohnhafte, aus Innerkrain gebürtige Herr Anton Detleva. Bereits vor Jahresfrist hat er diese großherzige Spende dem Be-zillshcmplmann Ritter von Schwarz, der ihm gelegentlich die Nothwendigkeit der Erbauung eines neuen Schulhauses mittheilte, ohneweiters zugesagt. — (Aus der Alpen Welt.) Die Section «Kram« des deutschen und österreichischen Alpenvereines lässt die Wege über den Steiner Gebirgssattel (Ojstrica, Sluta und Grintouc) breiter und minder beschwerlich besteigbar herstellen. — (Unvorsichtigkeit) Aus Krainburg be» richtet man uns: Diesertage spielte der in der vierten Vollsschulclafse sich befindliche Sohn des I. Vilsan, Schuhmachermeisters in Krainburg, mit Gewehrkapseln. Als er eben eine Kapsel zum Entladen brachte, zersplitterte dieselbe und verwundete den unvorsichtigen Jungen an beiden Augen derart, dass wenig Hoffnung vorhanden sei, ihm die Sehkraft zu erhalten. — (Journalistisches.) Zum Chefredacteur der «Presse» an Stelle des jüngst verstorbenen Regie-rungsrathes Ritter von Wiener wurde der langjährige Herausgeber dieses Blalttes, Herr ZK. Lecher, bestellt. — (Kein Promenade-Concert.) Wie man uns mittheilt findet das für morgen mittags angesagte Promenade«Concert in der Sternallee nicht statt. — (Der freiwillige Feuerwehrverein in Laibach) hält feine diesjährige Vollversammlung am 6. Juli um 9 Uhr vormittags im Magistratssaale ab. Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher Ztg.» Wien, 27. Juni. Auf die Ansprache des Sections-chefs von Possanner bei Überreichung der Glückwunsch-Adresse erwiderte Minister von Dunajewski, indem er die Opferwilllqkeit und ausgezeichnete Dienstleistung des österreichifchen Finanzbeamtenköspers hervorhob, welcher unverdrossen und ohne Rücksicht auf Popularität oder Unpopularität bestens seine Pflicht erfülle. Der Minister schloss mit einem Hinweise anf den Kaiser, welcher als Beispiel der Pflichterfüllung und Opferwilligkeit für den Staat und die Völker allen voranleuchtet. Redner rief aus: «Hoch lebe der Kaiser!» Zahllose Glückwunsch-Telegramme sind eingelaufen. — Minister Graf Welsersheimb ist von Wien abwesend, weshalb er nicht in der Lage war, Gratulationen ent-gegenzuuehmen. — Die Kaiserin und Erzherzogin Marie Valerie sind hente nach Bad Gastein abgereist. Cilli, 27. Juni. An den heutigen Landgemeinde-wühlen des Wahlbezirkes Cilli haben sich 253 von 285 Wählern betheiligt. Die bisherigen Abgeordneten Dr. Josef Sernec und Michael VoZnjak, beide Führer der national-flovemschen Partei, wurden einhellig gewählt. WindischMaz. 27. Juni. Dr. Johann Lipold. Pfarrer in St. Martin - Schalleg, wurde mit 50 von 94 Stimmen zum Abgeordneten gewählt. Budapest, 27. Juni. Da die Beschlüsse beider Delegationen übereinstimmen, wurde heute die Schluss» sihling der österreichischen Delegation gehalten. Szögycny erklärte namens des Ministers des Aenßern, dass derselbe gerne bereit sei, gemäß Coronün's Anregung wegen eines eigenen Heims der österreichischen Delegation in Budapest sich mit der Regierung ins Einvernehmen zu sehen. (Beifall.) Die Voranschläge wurden hierauf in dritter Lesung angenommen. Der Kriegsminister sprach die Anerkennung des Kaisers für die Opferwilligkeit und daö patriotische Zusammenwirken der Delegationen und den Dank der Regierung für deren Unterstützung und das ihr uotierte Vertrauen aus. Der Präsident schloss mit einem dreifachen Hoch auf den Kaiser, welches begeistert aufgenommen wurde. Berlin, 27. Juni. Dem Reichstage gieng der Antrag des Reichskanzlers zn. der Vertagung des Reichstages vom 8. Juli bis 18. November zuzustimmen. Kiel, 27. Juni. Kaiser Wilhelm hat sich aus dem Panzerfchiff «Kaiser» mit dem Maniwerüvungs-Gelchwa-dl>r emg, schiff«. Der König von Dänemark ist auf dem Dampfer «Daürbrog» dem deutschen Geschwader em< geqengcfahren. Die Begegnung d»r Monarchen findet morgen nachmittags auf «Danebrog» statt. Nom, 27. Juni. Die Eigenthümer der Solfataren von Fanara sagten den streikenden Arbeitern in Oea/N' wart des Bürgermeisters und des königlichen Procurators eine Lohnerhöhung zu, worauf sich die Arbeiter bereit erklärten, h,ute wieder zu arbeiten. Nom, 27. Juni. Infolge der falschen Nachrichten von choleraverdächtigen Erkrankungen in Neapel, Vemdlg und Messina erklärt der Sanitätsrath des Ministeriums des Innern, dass diese Gerüchte vollkommen unbegründet sind. Die Gesundheitsverhältnisse in den genannten Städten wie im übrigen Italien sind ausgezeichnet. London, 27. Juni. In Bury (Suffolk) griffen Soldate» die Bürger an, um sich für die am D>e>w' tag gegen sie verübten Angriffe zu rächen. Zahlreiche Fensterscheiben wurden zeltmmmelt, mehrere Personen verletzt. Eine starke Truppen. Abtheilung ränmte die Straßen mit gefälltem Vajonnftte. ^ Angekommene Fremde. Am 26. Juni. Holet Stadt Wien. Schubert. BW,,, Liebmaun. Herzl. Fisch"' Michel, Wagner und Ielitsch. .Naosleulc; Nemrczcl, M" arbeiter, und Langer, Wien. . Hotel «lcfant. Pocher, Reisender, m,d Bingel. Wien. -^ v"> bauer, Änscultant, Prag. — Luncaric. Unternehmer, Se>«' — Dr. uon Planer und Anna Pmitesegger, Graz — ScW«' Kaufm., Kaaden. — Dr. Vojanuä. Moskau. — CebaZ"' Poljane. — Kechinger. Kausm, München. — Errath, Kaul'"" Nassensuß. — Waida, Steuercinmhmer, Tscherncmlil. Gasthof Kaiser von Oesterreich. Stusel. Nudolfswerl. — Mu", Budapest, Hotel Tlidbahllliuf. Martin, l. und k. Lieutenant, Wien. ^ Hotcl Vairischer Hof. Steiner. TarviS. — Verderber, Go" schee. Meteorologische BeoliachtuMN in Kailmch^ " SW. schwach heiter ^00 27. 2 » N. 721-9 s 27-2 SW. schwach heiter «egeN 9 » A. 72A-3 , 20-0 windstill bewölkt Der Tag heiter, abends leicht bewölkt. Mondhof, nack geringer Negen. — Pas Tagesmittel der Temperatur 2s »I» A-tt" über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: I. Naglic. Die i>. 5. I^o«3tl^H)OLA«»^«^^ der «Laibncher Zeitung», bei welchen das Abonnement mit diesem Monate ende», worden höflichst ersucht, die weitere Pra^ numeration l>n.I<1i?5^< zu erneuern, uw die Zustellung ununterbrochen veranlasse» zu können. ____^ Auf dem Lande unentbehrlich. .^ Laibach in Krain. In Bezug aus Ihr Wertes gebe^ Ihnen bekannt, dass mir und meiner Frau Ihre mir '"' ;.^-gen Jahre zugesandten Apotheker Richard Vrandtö SäM'^ Pillen bei meiner und meiner ssrau hartnäckiger Stuhlvcrswp^ sehr nichlich gewirkt haben, und danken wir Ihnen ^u^H. ausgezeichneten Schwcizerpillen. Diese Schweizerpillen (5- ^ ,,jcht tel 70 kr. in den Apotheken) haben bei mir und nniner Fra» ^ nur bei Verstopfung, sondern auch bei Vlnlreinigung ""^„ vorzilglichste gewirkt. Ioh. Kremzar, Vahnhufgassc l^. ^s sei stets vorsichtig, anch die echten Apotheker Richards" ^ Schweizcrpillen ini! dem weißen Kreuz in rothem "^gh) keine Nachahmung zn empfangen. —' a1» U<>>!.I„pNo 5l'i» II,m,l>n von .1kl"-?,» >"""''^g. Kilon k^nklwiten '/,, »inheilttche Ne>„e i» Noten ^8 5!> l8'?b kNberi-sMf.......«'.»«!' l<«l!b >8l.4e!-4".„ LtaaMoit . »50 st. 133—1?4- >»«(,» .'.'^ » YllN,, 5N0fi, «4<, — 14«'b««»»« . . ssimftel IM» fi. ,4s, 5l1 14k!><> »'«ttl GtllN'»Io<, . , NW st, l/f, s« l?7 - » . . , 50 fi 1?» — l?« 50 >°/<>Tom..P>9^ Woloullerlt l?ilt«b»!>U' keduldl>tfrt!,« ln wilder . ,i«2«>l>«90 «rrnl!b,rgfl Ant," <' — — tuwbrlhbllhn 2<«! ft. HM, . «ft'- '^42 -^ "tto Li», Unidweie 2»» fi. ». W, ^2l, — «22-- «No Ca!,^, lirnl 2«»<> fi, », W, üiz. ------ «> Marl , ,1«, 50 111 >l> °«!° lin '.'l>„ Vlnrl 4"/«. , . 1,«,<''»«'«> ^°>!« Iojepl, Boy« >im, 1««4 . ''? zn "« -<>°ln>!b««ll Oll»,! »mP zz 9X7' ""» U»!f»b,.»ln!,«^'fi,e,W.K. ,17— >,7 4» "° b,», c,l,nul, k<«ltt , . 9«'?<> »7 40 "°, ^,lb!,l,».Pll!tä»tN - - - - - - «°, ^!«ll,«>cbligc>l, v I, >«?« «,3 s.l, N4 — "° «lt>„^br,i!>?>li, Ol>. llX)st. --. —-°l°, i,»i>o>.,»!iil ö loo st t>, ,'"- di«, ^ ü<, ,!, « s 4 ^ ,,^, ,l ,2>/ uz l 7?.', Veld wars Vlnndenll.-ObNnlltlllNtN (für «NO N «Vl.), b°/„ «»Uz,4 «<> 5°/n msl,r«che...... Uw'5n — — ^ llrain liüd l»^s!«nla«d , . __»^ —»^. b°/n ni!chf > nd llavmillÄie . «^>z!> inz ks> b°/» stlb»i,bürgi Hl . , . . — ^ —--, k"„, Innei.r . «9'«» Antire öflenll. Nulkben. T°nll„°Nsm,^,nl. d, Hiadtgcm, Wlen i<« 75 l4l< L°> Pjllndlillcse (ll!l » 4> /, . , . «11 l<, 101 s^ dlo. > »',,..«« 8?> "«'«5 dli>. Prüm. ^«^lübl sl'ilil, l°/, >s>ß ü„ i! 9 — l.,st. ^ypolhcltl,va»l ,l)l, »0°/, ini f5 — - ^sft.>»!,« il«a»l d»ll, 4>,,"/„ . ,01 5n «»1 9 dtüi, » 4",„ . . '00 Ll! «W'?!> dello bOjichr, » 4",„ , . 1<»<> L<>^»!!'7<> t,läl«-Ol>liglitloneu (fü! ll)0 ft), fttlb»!l>i,t>, Nuldvah» . i8l>6 iou en i N <^, »', ,. - 0N — 10N IN Veld War? Oestsrr, Nordwestbohn , . , in? .. in? e„ »taalebabn.......192 50 194 ü0 Lüdbahn b «°/i, , . . . 1?.»-- i'ig — » ^ 5°/n ... I»l l» l«2 2!> Una^nallz. Vlllin , . , Illl — l»I 40 Diverse Lose lp!'r Vl!>c!<, «reditloje loo st...... ,85 75 i8» ^n Ilary.Lolt 4<> st...... b? zl» Ü8«5 4"/., tlll'Ml'Dampüch, 100 st. . 128' 1i!7 - Llllbacbrr Präm-VInIeh. 2U st. z2'L5 28 . 0«e„er Luft 4<> fi..... li»—!>».. Pa!»WLose 4« st...... 5?.__ 57.5» Notbr» Kreuz. »ft. Vel, v , lN fi. ,» 7^ ,9 ,„ «ub°ltchLo!e ,0 fi..... ,9 s,„ z<, ^. Laicise!? 4« st...... ß8 — «2-^.0 St.°«t»I>>«-llo!e 4« fi. , , . gi-75 ßz-7>, Walt>fte,n.lio!e 20 fl..... 89 75 ^ 75 Wl»diIew.«Lch. d.»« v«1lt . ,4 zs> zg zc> bllnl.Äctlen !»N8lo.Q!fi,>t!!Mlz!0U ft. «0»/,«. >f>3— ,b3 5> >dnnlv»t,n, Wie»« l«l> st. . . l" 75 180 ü,>> Bdu«. «l!,st. «>,. 2UU st. K. 40°/,, »34 — 84 .0 ^,il)!..«!»st. ,.Ha»b. u, «.l»>Ufi. Z<>3 b« »04 — ^iel,,b»!,l, «lll«. Ml«, x»,l) fl. . 344ül»»4b - DtMltNbllül, «Ül,. U,li st, , »on-- 01 - .».^m^lt v'l! ,Nbri/>l 50« f>. , k?8 b»4 — «,.^> ^, !i.»!,r>.l,,, «dltüer xuu ft <0» b'^ H- «elb Na« HdVotbeltnl,.. Ost. »nnN. »5"/„ Osslerl.tUlMr. Vanl ««0 fl. . »?l- x?« Unionbllnl ^00 fi......2«'?z 243 2b VlllthribllNl. All«. l4N st. . 159 !>0 ,60 — Netten von Transport» Unternehmungen. lpci <2tü. «Ibrecht.Nllhn 20« fi. Lllbrr . ?» ^0 «0 - UÜült, ssiumu», «ahn 200 ss. B. 202'50 !l«8- - Vuhm. Aiorbbal», 150 fi. . . . »<8 — »1» — . Wcstbabn 200 !l. . . . 3»2^0 844 — Vulchtlehradt! >t, N) »0»fi. , .. Oefterr. 500 ft, KM. . . . 8«5 8L7 Drau°.°Ä. ^00 ft. H«l. 200 — »uO 5" llemb. ^ Czernuw. ^ Iassy . Eilen» bul,,!'!»«M.«u»<,,.t!ie,:bU<>!l.!l!M, l<5'> — Z^< -0eft«t,Nl!ibwtftb ^Ufi. stlli. «l'N'»blllm i!0U ft, H.lber 232 »O^z» «<> ^iwdllyii 2W st. HUb« . . . >89- - l«i» l>o Li>d-viuldb.«jeit:.«Ä.z!OUfl.llM. ,?2 !»0 ,73 5 lramwal,«<5>1,,klr,.l<0sl.!!.......97 — «8 - Ung.-uaNz, .! ll!6-- Ung, Norbostbabn ü00 fl, I«lb«l ,9« 50 19? — UnaNeftb s>t!,ab»!»ia,M!»Il.b. l»z — ,96 — )n!Mrie,t>!fr ««sen« unk Vtahl.Int». w iSien !00 !l...... 8» 50 84 — ^stnbadüM'üri!,!,,, erst«, 8<»N. 97- »8,— «ltlbtmühl», iiavieif. u. <8.«'H, !»4«> 55 — ^ieslüger Brauers ,00 st. . . 93'— 94' — Vlnntlln.Orsell., öfterr.'lllplnr 9» 4 > 93 90 Uragcr Eilci^Ind.-Ges, 20!) fl. 4! 6 — 417 — 3algo-Tc>rj. Vleiilloylen 80 fl. 4?» — 474 — »>öchlöglinühl», Papier?. 2W st,-------199 — «>v!f!irtrmlchl»,Papiers.u.b'G, ,2l'— 13i — trisaüel «ohl«n!u,»Hej. 70 fi. . »4>— !4«'-» «tllllssenf.'H.oesl.li, ^l 90 -. Or. ÄaugrirNIchait l^» fl, . 73 5 » 74 59 ÜlienerberzeiMgel'ilcüen.Hei, !>74,i0 ,7, ü » Devisen. veutjche Plüht . . , . 5? 47. 57 5», London........ >>? - »l?i5 iiari«......... 4N 47, 4« l,2. Saluten. bucaten........ 6 ^,5 z-5? ii<»°zrllnc»-Vtücke..... 9 81 »»« beutlnlnote,! . ^7 4' l? bv pupiei'Hubrl...... l 83,. l 84 Ftalienüch»-«»nlnoten (1U0 U.) 4«1, 4« »5