Nr. 295. Montag, 28. Dezember 1903. 122. Jahrgang. Zeitung. Unnmerallonsprel«: Mlt Pos« Versendun«: gaüMrlg 30 X. halbjährig l5 X. Im «°»»°r: »anz. Inserate bl« zu 4 Zelle» 20 l>, «rohere per Zeile 18 b; bei üslere» W,ebech°ll!»ocn per Zelle 6 d. Die «llaibacher Zeitung» erscheint täglich, mit Nulnahme der Tonn. und Feiertage, »«« «bm«n««lr<»»»,» beNnbe» sich Kongreßplah »lr. L, die ««baltlon Dalmatingass, «r. ». Sprechstunden der «ebarlioi, von « bl« lN Uhr vormittag«. Unfrankierte Briefe werden nicht angenommen, Vlanuslripte nicht zurückgestellt. Dränumemtians« Einladung. Mit 1. Jänner beginnt ein neues Nbonne. went anf die Dailiacher Zeitung. Die «Laibacher Zeitung" tritt in ihren ^23. Jahrgang ein. Es ist das Bestreben der .Lai-vacher Zeitung", bei der Auswahl des Stoffes, bei ^eröffentlichuna der Draht- und Postnachrichten nur "uf das tatsächlich Interessante Vcdacht zu nehnlen l"ld den verschiedenen Geschniacksrichtungen ihrer ^ser gerecht zu werden. Die teleph onische Ver-"'nduug uiit Wien ermöglicht die Vermittlung der "euesten wichtigsten Ereignisse. In der Nubril „Lokales" findet jeder Leser kurzgefaßte Nachrichten von lokalem Interesse. Diese Vlbteillma bildet, da sie die kleinen und großen Neschohuisse nus der engeren Heimat in genauen Auf-^ichmmaon brmgt, das engste Bindeglied zwischen der Redaktion nnd dvn Lesern. — Dem Volkswirt» ! chaftIichen wird auch fernerhin die größte Auf-Merksamt'eit zugewendet werden: Berichte über Ver« Handlungen in den Vertretungskörpern, über Sihnn-sen des Gemeinderatcs, Landtages, der Handelskammer u. dergl. m. sollen, wie bisher, rasch und ^ersichtlich zur Veröffentlichung gelangen. Im lokalen Teile finden ferner die Leser ein "anfassendes Bild aller Vorgänge, die sich in der Stadt "nd ihrer Umgebung täglich abspielen und für die Bevölkerung von Interesse sind. Ueberdies ist die "Nmbacher Zeitung" stets in der Lage, über wichtigere Ereignisse auf dein flachen Lande, mit besonderer Be-^cksichtigung des sozialen Lebens, in zuverlässiger ^>d Prompter Weise zu berichten. Thrater, Musik und alle Vorkommnisse auf dem Gebiete der Kunst werden, wie bisher, die ge-Ehrende Würdigung finden; ebenso wird dem Ver. kleben eingehende Beachtung geschenkt werden. Auf dem Gebiete des Feuilletons wird die """bacw Zeitung" bestrebt sein, ihren Lesern eine uetnegone Lektüre zu bieten: es werden nebst fort- "ufenden Erzählungen kleinere Feuilletons von all« ^^nu'm Interesse znm Abdrucke gelangen^_______ Vie Pr « numerationö - Vedingnngen bleiben unverändert und betragen: mit Paslvelsendung: für ßaibach: ! ganzillhrig ..»OK— I) ganzjährig . . 22 X — l, halbjährig . . »» ' — » halbjährig . . II » — . vierteljährig . 7 » llO » vierteljährig . » . »0 » monatlich... 2 » 50 » monatlich... I » 8» » Filr die Zustellung ins Haus für hiesige Abonnenten per Jahr 2 Kronen. MM-- Die Pränmneratwns - Beträge wollen portofrei zugesendet werden. Jg. u. Kleinmal)r äc Fed. Kamberg. 2ImtIicher Teil. Verordnung des t. k. Finanzministeriums vom 19. Dezember 1903, womit für" den Monat Jänner 1W4 das Aufgeld bestimmt wird, welches bei Verwendung von Silber« gnldcnMlr Zahlung^ der Zollgebühren zu ent° richten ist. Mit Bezng anf ArtikclMV. des Gesetzes vom 25. Mai 1882, A. G. Bl. Nr/47, ^wird im Einvcr» nehlnen mit dcm^tönigl. nngar. Finanzministerium fnr den Geltungsbereich des erwähntenWesetzes und fnr den Monat IämicrN9l)4 festgesetzt, daß^in denjenigen Fällen, in'^welchen bei Zahlung von" Zöllen nnd Nebengebühren, dann'bei Sichcrstellung' dieser Ab-' gaben statt Goldgulden Silbcrguld?n"znr Verwendung kommen, ein Aufgeld von nennzehneinhalb (19^) Prozent in, Silber zu^entrichten ist. Bö hm m. i>. Den 22. Dezember 1903 wurde in der l. l. Hos- und Staats« diuckerei das (ÜVII. Stück der riühenlschen nnd das c!VIII. und t'X. Stück der böhmischen Ausgabe des Neichsgesehblattes ausgegeben uud versendet. Heule wird das VIII. StüÄ des llaudesgesetMattes für Krain vom ^8, Dezember 1903 ausgegeben uud versendet. Dasselbe enthält "unter Nr. 9 die Verordnung dcr Minister für Ackerbau, Inneres, Justiz und der Finanze» vom 9. Juli 1903, betreffend die Zusammmleguna, landwirtschaftlicher Grundstücke (agra< rische Operationen) in Krain. Nr 10 die Kundmachunn. des Landesprnsidenten in Kram vom 11. September 1!103, Z. 3855/i"., womit der Vcgiun dcr Wirlsamtcit des Laudesssese^s vom 7. November 1900, L G Vl. Nr. 28, betreffend die Zusammmleguilg land' wirtschaftlicher Grundstücke, fest8esel.U wird. Von der Redaktion des LaudcsgeseMattes flll Krain. La < ba ch am 28. Dezember 1903.___________ Aviso. Die ausländische nichtperiodischc Druckschrift «Ratgeber für junge Eheleute» von I. H. Franle sH. Wortmann) erschienen in Zlirich und St. Ludwig lLlsaß) im Selbstvellage d?S Verfassers wurde feitens des l. l. Landesvräsidiums in Czernowitz nach ßß b, 343 und 354 St. G. mit Beschlag belegt. K. t. Lanbespräsidinm für Krain. Laib ach am 22. Dezember 1903. Nichtamtlicher Teil. Serbien «nd die mazedonische Angelegenheit. Der serbische Minister des Äußern, Herr Andra Nilolu, gab einem Vertrauensmann der «Polit. Korr.» über die zur Zeit in Serbien im Vordergrunde stehenden Angelegenheiten nachstehende Erklärungen ab: Die serbische Negierung eignet sich das von den Ententemächten aufgestellte Programm der Losung des mazedonischen Problems, nämlich «Schaffung der Voraussetzungen fnr eine menschenwürdige Existenz der Mazedonier aller Nassen und Bekenntnisse auf Grundlage der Integrität der Türkei» vollständig nnd aufrichtig an. Sie hat die Mnrzsteger Vereinbarungen mit beifälligem Dante begrüßt und hält dicfe Vereinbarnngen für zunächst ausreichend, nm eine allmähliche Verwaltungsreform in den drei ma« zcdonischen Vilajets inklusive des Zieles der Gewähr« leistung von Sicherheit des Lebens und des Eigentums sowie dcr Entwicklungsmijglichkeit aller dortigen Untertanen des Sultans herbeizuführen. Sie ist daher ihrerseits entschlossen, nach ihren bescheidenen Kräften znr Fernhaltung von Störungen der Aktion der Ententemächte mitzuwirken und etwaigen, übrigens laum voraussichtlichen Versuchen, den Wiedercms-bruch von Unruhen im Frühjahre vom serbischen Staatsgebiete ans zn fördern, kräftig in den Weg zn treten. Sie mnß sich aber dem allgemeinen Nufe nach möglichst beschleunigter Inswcrksetzung des in Mürzsteg beschlossenen Vcrwaltungsavparates über-zeuguugsvoll anschließen. Je rascher dies geschieht, nm so größer ist die Anssicht, daß dein nnglücklichen Mazedonien die vor- und diesjährigen Prüfungen mehr oder minder erspart bleiben. Am Ernste des Entschlusses der Kabinette in Wien und St. Petersburg, das Los der Mazedonier ohne Erschütteruug des türkischen Staatskörpers und ohne Gefahr des europäischen Friedensbedürfnisses erheblich zu bessern, kann billigerwcise niemand zweifeln. Die vom bulga- Feuilleton. Falsch verbunden. Von Zomwc.. ^^^ ^,,^„, bli^^" j""ge Mann saß an seinen» Schreibtische s n^"selig hinaus in den Regen und rauchte "le hundertste Zigarette. ^a pochte es an seine Tür. llein^erhob sich uud öffnete. Im Flur stand em "er Junge nut einem Briefe in der Hand. 'Sind Sie der Herr?» stagtc er. 'Aa> Ich wohne hier zur Miete.» H« 'V'tte, ein Fräulein hat mir diesen Brief für Acben. Antwort is nich.» Hta. - !"t alWe dcr kleine Junge und ging seiner ü,^' lndeul er auf dcr Treppe drei Stufen aus cm-Hlu.'^'"' 6r war verschwunden, chc der junge "'den Brief recht angesehen hatte. b«n ,5 ^ief trug keiue Adresse. Seltsam! Der Mete das Schreiben. Fieber Ludwig! ^tief >?" " hieß ja gar nicht Ludwig . , - Der < ^r nun einmal geöffnet, so las er chn zu «Lieber Ludwig! Wir machen heute früher Feierabend als sonst Ich möchte ins Königliche Schauspiel« haus gehen, wo man ein lustiges neues Stück aibt darin viele hübsche junge Offiziere vorkommen. Willst du mich begleiten? Bitte, tele-phoniere 'mal nm 6 Uhr an, Amt 15 Nr. 2347, und frage nach Fräulein Ennlle. Inzwlfchen tausend Küsse von deiner ' Emille!» Der junge Mann hielt einen Augenblick den Brief ratlos in den Händen. Das war sehr fatal, dcck er nicht dieser Ludwig war. In der Stimmung, in der er sich befand, hätte chn eme.Ennlie wohl-actan Der Brief war irrtümlich für ihn abgegeben worden. Was war da zu tnn? Konnte der Adressat erforscht werden? Offen« bar nicht. In dem ganzen Hause gab es e.nen E mewüeter außer ihm, dem unrecht.rahigen Emp-f/n.P des Briefes. Er konnte doch nicht d,e Straße Auen um wirklichen Eigentümer des Briefes n. e ti de , tonnte doch nicht an alle vorkommenden Lnd3 di indiskrete Frage stellen ob stein zarten BMnngen zu eiucr Emil,e standen«' Und w,e, wenn^ sch einer fälschlicherweise für den richtigen Lndwig ausgab, ohne es zu sem, um mit dem Briefe Mißbrauch zu treiben.<>! Minbrauch? Der junge Mann begann zu überdenken wie nmn mit den. Briefe Mißbranch treiben könnte. Wie, wenn er an Donna Emilie telephonierte, Ludwig sei verhindert nnd sende ihn als Ersatzmann! Gewagte Sache! In solche Geschichten mischt sich gewöhnlich der Teufel nnd läßt den Lud» wig ganz sicher in dem unpassendsten Augenblicke er-scheinen. Im Theater würden die Leute über den Effekt lachen, aber im Leben gestalten sich solche Wendungen des Schicksals manchmal sehr ungemütlich Schon aus diesem Grunde widerstand die Sache seinem Rechtlichkeitssinne. Er liebte den geraden Weg. Warum sollte er ihu in diesem Falle nicht gehen? ^ Es war gerade sechs Uhr - der kleine Iunae hätte stch mit dem Nciefe beinahe verspätet — und ein Telephon hatte er zur Hand, von seinem Vor-ganger in dcr Stube übernommen. Er rief also ylml «Verzeihen Sie mein Fräulein, aber - so sehr 'ch 's bedauere -,ch bm nicht Lndwig.» " «Wer smd Sie denn?» e eben^-.^ """^ "'"""'"« an mich ab-«Ach!» 5. s/?H »^ed? Brief gerne Herrn Ludwig zu« gestellt, das Schreiben war aber ohne Adresse. Da dachte ich —» «WaS denn?» (Vorsehung folzl.) Laibacker öeituna Nr. 295. 2628 28. Dezember 1» rischen Ministerpräsidenten, General Petrov, kürzlich abgegebenen beruhigenden Erklärungen in der »Pol. Korr.» habe der Minister mit großer Befriedigung zur Kenntnis genommen. Er könne bei dieser Gelegen« hcit nur bestätigen, daß zwischen den Regierungen in Sofia und Belgrad keinerlei Verhandlungen über eine gleichartige oder gemeinsame Stellungnahme zur mazedonischen Angelegenheit gepflogen wurden. Das schließe indessen nicht aus, daß einsichtsvolle Serben sowohl als Bulgaren der Herstellung eines serbisch-bulgarischen Einvernehmens mit überzeugungsvoller Wanne das Wort sprechen. Er bekenne offen, daß der Gedanke ihm sympathisch sei. Dabei dürfe man aber ja nicht an einen Emanzipatiousversuch von den europäischen Mächten, an eine Art Kontre-Entente gegen die Entente, an eine Konspiration gegen die Pforte und ihre Herrschaft über Mazedonien denken. Er wisse nicht bloß, daß den zwei kleinen Nachbarländern Mazedoniens zu so ausgreifenden Plänen die Kraft fehle, er bcstreitc geradezu, daß Serbien, dem jeder Gedanke einer Gebietserweiterung anf Kosten der Türkei und auf Kosten einer raschen Besserung der Lage in Mazedonien fern liegt, einen Anlaß hätte, sich mit Bulgarien in Machenfchaften zu Umsturzzwecken einzulassen. Überzeugt sei er aber, daß cin serbisch-bulgarisches Einvernehmen mit dem Ziele einer allmähligen Besserung der Zustünde iu Mazedonien die auf das gleiche Ziel gerichteten Anstrengungen der europäischen Mächte erheblich zu fördern vermöchte und daß beide Länder dadurch iu die Lage kämen, sich die Anerlennnng Europas und Anspruch auf dessen Dankbarkeit zu verdienen, den Mazedoniern aber wichtige Dienste zu leisten. Genau wie die große austro-russische, könnte auch die kleine serbo-bulgarische Entente nur anf der Grundlage des «>1^mt6r688omolit' beruhen und gedeihen. Er stehe mit dieser Denkweise in Serbien und, wie er zu wissen glaube, auch in Bulgarien nicht allein. Die bisherigen Rivalitäten und Reibungen waren für die Mazedonier entschieden nicht förderlich und ihr Fort-bestehen könnte auch in Zukunft nur hindernd wirken. Es schwebe ihm zunächst eine Mazedonien gegenüber selbstlose Entente der öffentlichen Meinungen in Serbien und Bulgarien vor, als Vorstufe zur wünschenswerten Einigung beider Regierungen über ein gleichartiges und gemeinsames Verhalten, beileibe nicht wider die Mächte, sondern zur Seite der Mächte, die einer so gecu-teteu Verständigung der Äaltanländcr zu Widerstreben gewiß keinen Anlaß hätten. An dieser Entente arbeitet vorläufig nur die aufgeklärte Gesellschaft beiden Ländern und da könne man in Ruhe abwarten, bis der Zeitpunkt kommt, um dem, was die öffentliche Meinung ausgearbeitet und vorbereitet hat, die übliche Form eines «Protokolls in zwei Exemplaren» zu gcbeu.__________________^ Politische Uebersicht. Laibach, 24. Dezember. Aus Belgrad wird gemeldet: Über Vorfchlag des Ministerrates und des Staatsrates wird der Skupschtina ein Gesetzentwurf unterbreitet werden, welcher einen fünfprozentigen Zuschlag zur Staatssteuer für Kirchen» und Klostergüter, für Aktiengesellschaften und Geldinstitute normiert. Die Regierung bereitet ferner einen Gesetzentwurf über die Prägung von Silber- und Nickelgeld vor. Auf das Silbergeld wird das Bild des Königs, auf das Nickelgeld das Staatswappen lommen. Am 23. d. M. fand ein Konsistorium dcr Kardinäle und Prälaten statt. Dcr Kardinal-Doyen hielt an den Papst eine Ansprache, iu welcher er die Wünsche des heiligen Kollegiums anläßlich des Jahreswechsels ausdrückte.^Der Papst sagte in seiner Erwiderung, die Krippe.Bethlehems sei einc Schule, in der jeder Christ einelLehre für ein wahrhaft christliches Leben und jede Gesellschaftsklasse Beispiele von Liebe und Geduld empfange, aus deueu Eintracht uud Frieden entspringe. Dcr Papst »nachte zulcht eine Anspielung auf die gegenwärtigen Zustände uud sagte, er baue auf die Vorhersagung, die dcr Heiland seiucv Kirche gemacht hat. Der Berliner «Lokalauzciger. meldet: Die Regieruug von Posen erließ an sämtliche Schul-aufsichtsbeamten ihres Bezirkes eine Verfüaung, in welcher sie den polnischen Lehrern die Erwerbung der Mitgliedschaft in polnischen Bauten, sowie dir zinsbare Anlegung von Geldern in denselben uutcrsagt. Durch diese Maßregel will die Regierung eiuc dem deutschen Geschäftslebcn feindliche Förderung dcr polnischen Voltsbanken unterbinden. Im australischen Bundesstaate haben die Wahlen ins Nundesparlament uud iu den Bundessenat stattgefunden und einen für die Regierung nicht ganz befriedigenden Abschluß gehabt. Im Senat hatte Ministerpräsident Deakin vor den Wahlen nie eine bestimmte Mehrheit; doch tonnte ei mit Hilfe der Vertreter der Ardeiterpartei die Opposition überstimmen. Im neugewähltcn Scuat zählen die Ministeriellen nur sechs Stimmen und find daher mehr als zuvor anf die Unterstützung der Arbeiterpartei angewiesen, deren siebzehn Vertreter drei Stimmen mehr zählen als die Opposition. Bei-nahe ebenso ungünstig ist das Ergebnis der Wahlen zur Kammer. Auch hier hat die ministerielle Partei nicht einmal die Mehrheit erlangt. Den neuesteu Nachrichten zufolge zählt die Arbeiterpartei 29 Stimmen, während auf die Ministeriellen 27 und auf die Oppositiou 2i> Stimmen tommeu. Ihren bedeutenden Zuwachs soll die Ardeiterpartei, die im letzten Parlament nur 1l'> Stimmeu zählte, nach Meldungen aus Melbourne den stimmberechtigten Fwncu zu verdanken haben, die in großer Mehrheit für sie eintraten uud ihnen vielerorts zum Siege vechalfen. Dieser Ausgang der Wahlen dürfte auf die Behandlung der Handelspolitischeu Pläuc Chamberlains von Ä„. fluß sein, denn der Führer der Oppositiou N^id ist gegen die Abänderung dcr Zölle und wünscht leine Bevorzugung der britischen Erzeugnisse, uud ungefähr auf demselbeu Standpunkte steht auch Watsou, der Wortführer der Arbeiterpartei. Tageslieuigteiteu. — (Der Sieg dcr Endsilbe.) Iu dem Kampfe um die weibliche polnische Endsilbe »ka» haben die Polen iu Berlin einen Sieg errungen. Ein Ar-bcitcr namens Ostrowski meldete vor kurzem auf einem Berliner Staudesamte die Geburt eines Töchtcrchens au, wobei er verlangte, daß diese Tochter als Ostrowska iit das Standesamtsregistcr eingetragen werde. Der Standesbeamte verweigerte dies, weil der Vater Ostrowski und nicht Ostrowska heiße. Auf die Ne> schwerde des Arbeiters hm hat mm der Oberpräsident der Provinz Brandenburg zu Gunsten des Arbeiters entschieden. Der Standesbeamte wurde angewiesen, den Namen Ostrowska einzutragen. - (Eine Grillvarzer Aneldot^ E '-Tages erhielt, wie der «Miinch. Mc,. Ztg.» " ) wild. Grillparzer dcn Vesnch eine» ^hrsaM" l" ^ Wieuer Bürgers, der ihn bescheiden nm rill G^a goldene» Hochzeit seiner Cltem ersuchte, .^m setzte er hinzu, er werde sicl) hierfür erkenn lchzc« Grillparzer, der ansuahmsweise bei gntcr """: , ^., erklärte sich bereit, dem Wunsche des wackeren ^. ^. zil willfahren. Znr versprochenen '',eit >>W1""li ^ diesem das Carmen, nnd alsobald stellte sich "'" ^ dankbare CmpfälMr ein, »m dem Lichter sen»' ^ ,, zn entricht». Derselbe lehnte eine Äc'M »mg ^ rnlschicdensle ab, fwgle aber den jnngen A"">>' ihm die kersc gefalle» hätte», Z^ernd ""d " . antwortete dieser: «Sie sind sehr schün!» ^"^ „^ der sofort bemertlr, daß dies Lob dem ^vw?' ib, vom Herze» kam, ermimterte diesen wiederholt on l! ^ offen nild ehrlich seine Meinnng zn sagen: ^ !,,,,, Tadel gewöhnt. «O, bei Leib! Da gibt's nir i" "^ ß. rncktc endlich dcr in die Enge getriebene ehrlich^ r binder mit der Sprache heraus, «aber, ^'^ c/. .,>>! a bissel lang waren die Versln! denn ichh"' ' die Tort'n anfspritzcu lass'n, > s/^ W — (Eiu wahrhaft gnler Mensch) Komüdiendichter Labiche fiihrtc eines slb«'^ Hast ans, der Provinz i>, seine Loge ins Vanity wo gerade, die Premiere eines Vandem'lles voi' stattfand. Das Stückchen, welches später eine" g ^, Lachersulg errang, wnrde an jenem Abende ^ «^ unberechenbaren Publikum energisch abgelehnt. ^ ^e lanfe des Abcudes wendete sich Labiche zn sein"" ^ imd sagte: «Ich biu trostlos, mein Freund, v^,^ es so schlecht getroffen haben.. «O, im ^H.^ erwiderte der biedere ProvinMe lachenden ^ >z„ »Sie sehen mich entznckt. Es war schun von ^1,^„ Lieblingswmlsch, eimiml ein Stück grnndlich dn^! zu sehen., j„e> - ((kiu Mord aus Furcht "° _.M Garb inen predigt.) Vor einigen Tac^n ""/^ die Gendarmerie in Aragomeu einen Landnlan» ^ Hilarw Cmbid, dcr in dcr Umgebung lion ^ auf dcr ^audstrasie einen andere» Landmann ^, Jose Sanchez dnrch zehn Messerstiche gelötet p" V^ Verhöre hat der Mördcr erklärt, er sei mit l»l'^ ^,. iu dcr Taschc nach Carcnas, wo Jahrmarkt n '^. konmml, um cin Rind zn kmifcn, habe ", ^silfl Tumme beim Spiele verlöre». Da er die " ^hel seiner Frau fürchtete, habe er den Zancb/z ^ ^l> und ausgeraubt, weil er Wichte, daß dieser et Pcsctas bei sich trug. ^ ''" — (Ein Pfiffiger Weidmann.» ^'^» einem schöue» ^cuvrmberta^e dieses Jahres, s^ ^>. B Venetur in «Wild nnd Hund», als in der ^'^., Saarbrücken eine kleinere Treibjagd abgehaltc" ^ Die Schützen waren angestellt u»d das ^"'"5^" beginnen. Da kam plötzlich mit gewichtigen ^^ll ein Gendarm heran und mit donnernder TtilM" ^sj, sein: «Meine Herren, die Jagdscheine!» dnrch ^.^ Zuerst verdutzte Gesichter unsererseits, ba»" ^'» Wühle» nnd Stöber» i» alle» Tasche». Der ^ ^ ging die Reihe ab uud kam nun anch i" ^, Wenigkeit, der ich meinen Jagdschein verged ^, Gnnz verzweifelnd und fluchend suchte ich ""a" „ h^ bis mir ein rettender Ocdaillr kam. Schon ^'^rB'" ich, um «bcsser »achsuchc». zu können, drin ^ ^»sj-mci»c» Drilli»a licgebc», und als nun cin P ' . M acrccht an nils vurbeiflitzte, forderte ich ihn h M ihm zn schieße». Nichtia, cr ließ sich verblnfftn^^ tea. Roman von E. G. Sanderson. Autorisierte Uebersetzung aus dem Englischen von A Vrauns. (53. Fortsetzung.) <«.!chdn!<< o«boic».) «Liebe Lady Lucy», rief Eva mit Pathos, «wie blaß Sie aussehen! Was ist los? Sie meinen doch sicherlich nicht —> «Lesen Sie selbst!» erwiderte die alte Dame, auf die Zeitung zeigend. Eva nahm das Blatt schleunigst auf, legte es aber bald mit stammenden Augen und zorngeroteten Wangen wieder nieder. «Ich würde das nie geglaubt haben!» rief sie. «Was das für beschränkte Köpfe sein müssen! Wie durften die Männer nur wagen, ein derartiges Verdikt zu fällen'. Sie sollen sich wirklich vor sich selber schämen! Was meinen Sie nur damit?» Lady Lucy schüttelte rat- und hoffnungslos den Kopf, mdem sie sich auf einen Seffel fallen ließ. «Es ist monströs!» fuhr Eva mit ihrer fchrillen, hohen Stimme fort. «Natürlich handelt es sich um einen dummen Irrtum; aber nichtsdestoweniger bleibt die Geschichte höchst fatal. Die Freuden der Saison sind uns vernichtet, und ich hatte mir alles so hübsch ausgedacht. Es ist zum Verzweifeln! Und nun ist noch obendrein der Ball bei Lady Thompson heute abends, und ich hatte gehofft, Jim würde wieder zurück sein und mich einführen!» «Natürlich wird mein Sohn Ihnen nun schreiben und Sie Ihres gegebenen Wortes entbinden wollen, wenn es Ihr Wnnsch sein sollte», stammelte die Lady mit versagender Stimme, indem sie einc Flasche Eau de Cologne vom Toilettentisch nahm nnd sich die Stirne damit einrieb. Überwältigt vou Besorgnis, war sie ihrer sonstigen diplomatischen Klugheit, beim Suchen des Weges erst die Fühler auszustrecken, gänzlich verlustig gegangen; sie wollte auch gleich das Schlimmste erfahren und sich nicht länger auf die Folter spannen lassen. Eva betrachtete sie mit einem sarkastischen Lächeln. Sie war sehr schlau, die tleiue Person, und hatte anf der Stelle den Hauptgrund ihres Kummers erraten. «Wie es mir in erster Linie um einen Titel zn tun ist, so ist es jenen in gleichem Grade um meiu Geld», blitzte es ihr durch den Kopf. «Sie brauchcu aber keine Angst zn haben. Ich beabsichtige nicht einen Reichspcer aufzugeben, weil ein Bündel Bauern-tölpel auf den dummen Einfall gekommen ist, nm eines alten Weibes willen solch lächerlichen Urteilsspruch zutage zu fördern», dachte sie und lachte laut auf über ihre richtigen Bezeichnungen. Dann aber äußerte sie laut: «Liebe Lady Lucy, ich dagegen werde mich auf das Eutfchiedenste weigern, ihn frei zu geben! Beruhigen Sie Ihre Seele über diefeu Puukt für jetzt nnd alle kommenden Zeiten.» Und nun fchritt sie hiuüber zu der Chaiselongue, auf welche Lady Lucy gesunken war, und hauchte einen Kuß auf ihre Stirn in dem stolzen Selbstbc"^e!!s' sich unter den obwaltenden Umständen iu ve würdigsten Manier benommen zu haben. ^ ,ü>> Beruhigt uud getröstet kehrte Lady "'^M iu ihr Boudoir zurück. Solauge die ^eM ^ lösung der Verlobung nicht vorlag, war o ^M uicht allzuschlimm, obgleich Jim sich selbst ""^ Ms lich gemacht nnd den Klatschzuugen huM) zum Verarbeiten geliefert hatte. ,M , Kanin hatte' die künftige Schwiege"'» .^gs< Tür hinter sich geschlossen, als Eva das ^ge^ blatt auch wieder zur Hand nahm und v" ^Z' aussagen nach dem Schlußberichte des ^ sje i' sorgfältiger Weise zu studieren begann. ^ „zg ""> Ende mit dem Berichte war, lachte ste z^ Alp und schleuderte das Papier wütend aus bodcn. cotter s'' ,,l' -Ach, wie tief doch diese stillen W" ^ >' knirschte sie. «Die Geschichte liegt so 9""^ °, irgend möglich. Dcr Hausierer hat oic M Geldes wegen ermordet; Jim hat nnt oic, , ^ mädel cine Liebelei angesponnen, lettgu" ^,„e, aus Besorgnis, die Sache könnte am Abende des Mordes in der Küche 9 an den Tag gekommen! Dich selbst M ^e^.' < hübsche Patsche gebracht und mir hast "" ^,/ verdorben.^ (Fonsey Aaibacher Zeitung Nr. 295. 2629___________________________________________2g. Dezember 1903. beide Laufe auf den fröhlich weiter fluchtenden Krummen, '«ehen Sie,, sprach ich hohnlächelnd zu ihm, «Ihnen Ms gerade wie mir. Ich habe auch keinen Jagdschein.» Unter dem homerischen Gelächter aller Umstehenden ver-iMand der also «Geleimte» von der Bildfläche. ^ -- (Eine neue Flugmaschine.) Aus Ncw° mrk wird gemeldet: Zwei Erfinder aus Ohio, Wilbur Mb Orville Wright, haben vor wenigen Tagen ge< "mgene Versuche mit einer Flugmaschiuc in Kittyhawk, "ord°Karolina, angestellt. Ihre Maschine hat keinen gallon, sondern empfängt ihre Kraft von Propellern, o>e von einer kleinen Maschine betrieben werden. Bei ""em Winde, der mit einer Geschwindigkeit von 21 "«Um in der Stnnde blies, durchflog die Maschine °rei Meilen mit einer Geschwindigkeit von acht Meilen '" der Stnnde und landete an einem Puukt, der im voraus bestimmt war. Der Konstruktiou des Luftschiffes "rgt die Idee des Kastendrachens zugrunde. -" (Ein ungalanter Hnndebesitzer.) »Ich mochte einen Maulkorb kaufeu,. sagte ein mürrischer verr, als er in den Vcrkaufsladcu trat. — Der Ver« ""fer zeigt ihm eiuigc Muster und fragt: «Wurde Ihnen "was passen?» — t schließen!» — «Ich habe soeben noch einer Dame, °en gleichen verkauft, mein Herr.» — «Für eine Dame "ag er mich ganz geeignet sein. Ich will ih» aber für ^"en Huild habe«.' LolaI- und Provinzial-Nachrichten. Das ärarischc Elcktrizitätswcrk Pcöttit—Idria. Von Prof. M. Pilxat in Idria. ^ Vis in die lctztell Zeiten gewauu man beim l. l. ^uecksilberbergwcrke in Idria die motorische Kraft nur^ °»rch das Wasser des Idrijcaflufscs. Der Flllß wird an ^ ^>vei Stellen, nämlich durch die bei der Kobila uud bei ^r Hiitte angebrachten Wasferwehreu, ausgenützt. Dieses Wasser reichte aber zum vollen Werksbetriebe nicht hin; ^ Nlnßten noch Dampfmotoren im Betriebe steheu. Die Beleuchtung erfolgte größtenteils mit Petroleum, »ttd zur Förderung mußten Menschen» lind Pferdelräste herangezogen »uerden — wohl alles Zustände, die mit eiuem moderu eiugerichteteu Berglverke unvereinbar sind. Daher beschäftigte!« sich die berufene» Faktoren schou ^nge mit dem Gedanken, ob denn uicht in der Umgcbnng ^drias irgendeine Wasserkraft noch zugunsten des Äerg> Zerles nutzbar gemacht N'crden könnte. Endlich wurde ^e i„ der Nähe von Unter Idria gegen Ledine hin ge> legene Gebirgsquelle Pec'uik ins Auge gefaßt. Mau kaufte Ulerst vou zwei Mühleubesitzeru, deren Mühleu sich gleich ^er den» Ursprünge der Pee'nikqnelle befinden, das Mserrecht ab und ging tatkräftig an die Arbeit, Nach Mauf eines Jahres wurde das großangelegte Werk "k"l glücklichen Ende zugeführt, i Die PeeuitPielle liefert im Minimum 14 8 uud " lleiustcu Jahresdurchschnitte 18'1 Liter Wasser per '""linde. . Das Bruttogcfälle beträgt 370 Meter, so daß bei ^ Meter Nettogefälle eiue Kraft vou 50 bis 100 Pferde ^"en netto vorhaudeu ist. Diese ziemlich ansehnliche ">t wird nunmehr zn einer elettrischeu Kraft- Lichtanlage ansgenützt. ^ Die Quelle wird iu einem gemauerten Wasser« k,,^vlr, das einen Inhalt vou 106 Kubikmeter auf-"'l' «efaßt. t>en q?"^ N^servoir dient vorwiegend als Regulator für ^/Uclsserzllflilß; es hat deu während der Betriebs. >^/" der ciuzelneu Objekte, namentlich beim Schichten- /5 sich ergebenden Wasscrübcrschuß anfzuuehinen. "lit y^ '^ '"^ "U"' Einlaß« und Abfluhvorrichtung, „^ ^bspe^slhi^^. uud mit Siebe« sowie mit einem "ftdar? ^imärstation verbnndenen elektrischen Melde-schalt l "'^'^^u zum Erkennen des Wasserstandcs) ans- ^sser^ ^"^"^ erwähnten Reservoir gelangt das Kraft->1,,t' i" dem am Fuße des Berges iu Zakopa bei e>»er'i i ""fgcstelltcn Maschinen Hanfe mittelst ^Ni?. - ^^"' langen Rohrleitung, welche in oberen ^>G, -? ^"' ^"uge 'von 500 Meter ans gußeisernen ^"j erl ^"" ^" 18" Millimeter Lichtweite, für einen ^rtn'i, . ^"' ^ ^''^ ^^ Atmosphären nud in unteren !^hlrüs '" ^"' ^""Nc von «l.0 Meter ans Mannesman». ^ At, ? "°" ^^ Millinlctcr Lichtdurchmesser für ^'"Mären Betriebsdruck besteht. >>ch der !^'"''l'"use ^'d die Hochdrnckturbinc ^ "husche Generator samt Zngehör aufgestellt. ^cilit). ^ "^üu'nhaus ist eiu einstöckiges, gemauertes ^l!n, ^' Zl" Erdgeschosse befindet sich der Maschine», "'^clzin V^"'^attc mit Schluiedcfeuer und ein Material- '>lli„' ^'" "sten Stockwerke ist die Maschinenwärter. '"^grb -' ?"6 "ner Küche und drei Zimmern bestcheud, auch ,,^' Das Gebäude, das elektrisch beleuchtet wird, > Dir o """" Vlihableitcr vcrseheu. ^»ren ^^druckiuaschine, deren Nlltzlcistuilg bei 750 < °" ein..,, <^"l""tc 50 bis 100 Pferdckräfte ausmacht, von 1100 m„>. Sie ist mit "ttt »"?^^ »virteudeu Druckregulierapparat aus. ' '"elchcr die Aufgabe hat, das Auftrete» von größeren Druckschwankungen in der Rohrleitung zu ver-meiden. Die horizontale, einseitig verlängerte Turbinen-rolle trägt eine elastische Isolierkuppelung, welche das direkte Kuppeln mit dem elektrischen Generator ermöglicht. (Forlsetzung folgt.) — (Personalnachrichten.) Dem Bauober-tommissär nnd Leiter der Tunnelbauabteilung in Aßling, Herrn Wilfried D n r r, wnrde der Titel eines Inspektors verliehen; der Adjunkt bei der Eisenbahnbauleitung in Nßling, Herr Josef Tomandl, wurde iu die VIII. Dienstklasse befördert. In höhere Gehaltsklassen sind vorgerückt die Herren: Geometer II. Klasse,^ Ferdinand .f»ansy, dann die Bauadjuuttcu: Max Rohlena, Gottfried Köthe, Ernest Nott und Alfred Wirth. —(i. — (Briefpostverkehr zurNeujahrsperiode.) Behufs Erzielnug einer beschleunigten Briefbestellung znr Neujahrsperiode wird das Publikum driugeud er« sucht, die Briefmarkeu uur in der rechten oberen Ecke der Adreßscite der znr Aufgabe gelangenden nicht rekommandierten Ariefseuduugen aufzukleben. An Arief-postscndnngen nach größeren Orteu ist die Adresse des Empfängers uach Straße, Hallsuuullner nnd Lage (Stiege, Stock, Türnummcr), auf Scuduugen für Wien außerdem auch uuter Anführuug des betreffenden Stadt« bezirkes nnd Postbcstcllbczirkcs anzngebcn. — Auf Visit, karten, welche zum Drucksacheutarife versendet werden sollen, ist es gestattet, Glückwünsche, Danksagungen uud audere Höflichkeitsformcln, die in höchstens f i'i n f Worten bestehen oder durch die herkömmlichen Abkürzungen (p. f. u. f. w.) ausgedrückt sind, beizufügen, desgleichen anf Neujahrskarten handschriftliche Widmuugen anzu« briugen. Auch köuneu mit der Bezeichnung «Korrespondenz-karte» oder «Postkarte» versehene Karten gegen die Drucksachentaxe befördert werden, wenn diese Bezeichn nungen beseitigt oder durch den Vermerk «Drucksache» ersetzt siud uud auf der Karte kciue anderen als die auf Drucksachcu überhaupt zulässigeu Abänderungen und Zn-> sätze angebracht sind. — (Lebens rettnngstaglia.) Die Landes« regierung hat dem Sattlergehilfen Josef Matlo aus Gothendorf für die vou ihm am 19. Juli 1!>03 mit eigcucr Lebeusgefahr bewirkte Rettuug des Schlosser« lehrlings Frauz Grubar aus Guthcndorf vom Tode des Ertrinkens die gesetzliche Lcbeusrettuugstaglia im Betrage vou 52 X 50 II zuerkannt. — (Protcstversa m m l u u g.) Im «Mestui Dom» versaiuuielten sich gesteru uachiuittags über 400 Lehrer uud Lehreriuuen ans Kram, um gegcu die Obstruktion im lrainischen Landtage zu protestieren. Iu der Ver^ sammlung, über dereu Verlauf wir noch berichten wollen, gelangten drei Resolutioucu zur Annahme, in denen die Lehrerschaft die Obstruktion verurteilt uud dagegen protestiert, daß ans politischen Gründen gegen die Regulierung der Lehrcrgrhalte Stellnng genommen werde, writers die in Volksversammlungen vorgebrachten An> griffe des Abgeordneten Dr. Sustersic auf die Volksschule und die Lehrerschaft mit Entrüstung zurückweist uud endlich der Redaktion des «Ueiteljski Tovaris» für die Wahruug des Ansehens uud der Rechte des Lehrstandes ihren Dank aussftricht, sowie ihre Solidarität mit dem genannten Lehrcrorgane znm Ausdrucke briugt. — (Die Handels^ und Gewerbekammer in Laibach) hält Mittwoch, den 30. d. M., nm 2 Uhr nachmittags im städtische» Magistratssaale eine ordentliche öffentliche Sitzuug ab. Auf der Tagesordnung stehen folgende Beratuugsgegcnständc: 1.) Vorlage des Protokolles der letzten Sitzung. 2.) Mitteilungen des Präsidinms. 3) Mitteilungen des Sekretärs. 4.) Bericht über vier Konzessionsgesuchc zum Betriebe eiues Reisebureaus. 5) Subveutiousgcsuch des Laudesverbandcs krainischcr Gewerbegenossenschaften. 6.) Subueutionsgesnch des kauf« männischcn Vereines «Merkur» in Laibach. 7.) Kammer« Voranschlag für das Jahr 1904. 8.) Gesuch der Wirtschafts« aenossenschaft im Sclzachertale um Subveution. 9.) Markt« bewilliaungsgesuch der Gemeinde Mannsburg. 10.) Auträge der Herrcu Kammerräte. 11.) Vertrauliche Sitzuug. — (Sanitäts-Wochenbericht.) In der Zeit vom 13 bis 19. Dezember kamen in Laibach 33 Kinder znr Welt (45'74 «/,), dagegen starben 12 Personen lit! 64 °/) und zwar au Tuberkulose 1, an Entzuudnug der Atmuugsorgane 3, durch Selbst.nord 1 an fonstigen Krankbciteu 7 Persouen. Unter den Verstorbenen befände sä 2 Ort^ <16 6^) und 5Persoueu aus Austaltcu (416°/°). Infcktiousertrankuugcu wurdeu ge° meldet: Maseru 5, DiPhtheritis i. „ ., , ^. lDie Weihnachtsfeier der Laibacher frei w F e u e r N' e h r) nahn. vorgesteru im «U«8tm ^om» inen vo treffliche» Verlauf. U»ler dem groften prachtvoll aeck nickte., ähristbauul fand zunächst d.e Velellung der "eü Mt, worauf ei>. Ton.bola. fow.e e,u Gl.lck P.el de gücklicheu Gewinnern an 250 zum Te.le wertvolle O uiuste - fast durchgeheuds Speuden hief.ger Fn'mcn -^ bmcheu. Nach absolvierten. Progrannne entwickelte s.ch e rcae freie Unterhaltnng mit Tanz, welche erst m n^el ck er Stunde i ren Abschlnß fa.td. Dic Ver^ anstaltung beehrte Herr Bürgermeister Hribar mit seiner Anwesenheit. Den musikalischen Teil besorgte mit dankend wertem Eifer dlVVereinskapcllc; die Gastwirtschaft hatte Herr Restaurateur Krisch übernommen, welcher die ungemeiu zahlreich auwcseuden Gäste in jeder Beziehung zufriedenstellte. — (Wcihuachtsfeier.) Im Salesianertonvikte auf Kroisfeueck findet am 3. Jänner lim 3 Uhr nachmittags eine Weihnachtsfeier statt. — (Die Bediensteten der elektrischen Straßenbahn Laibach) beabsichtigen am I.Februar in den Lokalitäten der alten Schießstätte einen Ball, verbunden mit einem Glückshafen, zu veranstalten. Der Neinertrag ist zur Gründung eines Unterstiihungsfonds bestimmt. — (Das Panorama International) hat seit Donnerstag einen Zyklus von Meisterwerken der Bildhauerkunst in den Parifer Museen Louvre und Lnxembonrg ausgestellt. Die Objekte werden in täuschen-der Natnrtreue gezeigt, so daß man sie tatsächlich vor sich zu sehen vermeint; die Aufnahmen sind einfach sel^ ber Kunstwerke, die wohl jedem Freuude der Bildhauerei Vergnügen zn bereiten imstande sind. — Die Serie kann bis 2. Jänner besichtigt werden; dann folgt eine Reise von Mexiko nach Texas. — (Handels ball.) Der slovenische kaufmännische Verein «Mcrknr» veranstaltet Samstag, den 6. Februar 1904, im großen Citalnicasaal des «Narodni Dom» einen Handelsball, zu welchem bereits umfassende Vorberatungen getroffen werden. Die Einladungen gelangen in der zweiten Iännerhälfte znr Versendnng. — (Postalisches.) Bei dem k. t. Postamte Videm bei Gntenfeld, politischer Bezirk Gottschee, wurde vom 24. d. M. ab der Telegraphendicnst (beschränkter Tag. dienst) eingeführt. — (Von der Erdbebenwarte.) DieMeteoro« logische Zentralanstalt in Rom, welche gleichzeitig die Zentralstelle für die Erdbebenbeobachtung in Italien ist (Iltüeio ^ontralo äi Uotooi-oloßl'a 6 6i Looäinu-mica), hat ill diesem Monate der Bibliothek der Warte, alle bisher von dieser Zentrale heransgcgebenen Jahr büchcr und sonstige Veröffentlichungen zum Gescheute gemacht. Da die Jahrbücher «^.uuali» die wertvollste» Abhandlungen über Erdbebenbcobachtnngen, die in Italien gemacht wlirden, in reichlicher Menge enthalten, so be« deutet dieses Gescheut eiue kostbare Vervollständigung der bereits sehr ansehnlichen Fachbibliothek der Warte. Wir ergreifen mit Freuden die Gelegenheit, nm namens des beschenkten Institutes dem Direktor der geuauuteu Zcutralanstalt, Herr» L.Palazzo, für die schöne Spende den gebührenden Dank zum Ausdrucke zu briugen. L. — (Hauptstellung für den polit. Bezirk Littai pro 1904.) Für die nächstjährige 1904 statt-findende Hauptstelluug wurde» für deu politischeu Bezirk Littai nachstehende Tage des Monates März in Anssichl genommen: ^.. Gerichtsbezirk Littai mit dem gleichnamigen Stcllnngsorte der 22., 23. und 24. März; N. Gerichtsbczirk Weichselburg mit dem gleichnamigen Stellnugsorte der 20. uud 26. März. — ik. — (Der neue Straßeuausschuß für den Gerichtsbezirk Idria) trat am 17. d. M. zn seiner erstcu Sitzung zusammen. Es wurde dabei die Wahl des Obmannes uud des Obmanustellvertrctcrs vorge. nommen. Aus der Wahl, die unter Beisein des t. l. Bczirkshauptmanues in Loitsch, Herrn Johann Kre-inenzek, das älteste Ausschußmitglied, uämlich Herr Josef Schund, k. k. Oberbcrgrat iu Idria, leitete, gingen als Obmann Herr Jan Gruden, Grohgruudbesitzer in Ieliöni Vrh bei Idria, und als desseu Stellvertreter Herr Karl Svoboda, k. k. Bau« uud Maschiuen-iuspektor ill Idria, hervor. Im ueucn Ausschüsse befiudeu sich folgcude Herren: Jakob l)ul. Grundbe. sitzer in Schwarzenberg ob Idria, Jan Gruden, Groß« gruudbrsitzer ill Ielicni Vrh (Obmann) nnd Anton Kopaö, Grundbesitzer uud Bürgermeister der Gemeinde Sairach iu Novavas, als Ausschußmitglieder; als Stell» Vertreter: Franz Bla/iö, Gruudbesitzer in Dobraöeva bei Sairach, uud Kajetan Ritter von Prem erste in, Großgrundbesitzer in Ieliöni Vrh. Diese Herreu wur«' dcu iu deu Allsschuß von den acht Landgemeinden des Gerichtsbezirkes Idria entsendet. Die Stadt Idria vertraten die Herren Dragotin Laftajne, Bürgermeister und Handelsmann in Idria, als Ausschußmitglied, uud Josef sepetavec, Vizebürgermeister uud Handelsmann in Idria, als dessen Stellvertreter. Die Wähler die bis zu 100 X Steuern zahlen, vertraten die Herren Karl Svoboda, k. l. Ball' uud Maschmcniuspektor in Idria, als Ausschnßmitglicd uud Sreoko Kogoj, Baumeister iu Idria, als Stellvertreter. Die Höchstbesteuerte», F. X. Goli, Handelsmann in Idria, uud der sozial-demokratische Konsumverein pflegen sich an den Sitzungen nicht zu beteiligen. Als Vertreter der k. k. Bergdirektion in Idria uud zugleich als einziger Virilist gehört dem Ausschüsse au der k. k. Oberbergrat Herr Josef Schmid. Die Vertreter des Laudesausschusses sind die Herreu: Frauz Kankelj, Grnudbesitzcr uud Bürgermeister in Godoviö, nnd Iohanu Kenda, Grund-bescher uud Bürgermeister iu Unter Idria. U. Laibacher Zeiwng Nr. 295. 2630 28. DezemberiM^ --- (Dekorierung.) Wie unseren Lesern bekannt, wurde der Senior der hiesigen städtischen Veamten, Herr Oberkommissär Jakob Tomec, von Seiner Majestät dem Kaiser durch Verleihung des goldenen Verdienstkreuzes mit der Krone ausgezeichnet. Am 24. d. M. versammelte sich nun die städtische Beamten, schaft mit dem Bürgermeister an der Spitze im Rat» Haussaale zu einer intimen Feier. Herr Bürgermeister Hribar hob in längerer Ansprache die langjährige gewissenhafte und ersprießliche Tätigkeit des Herrn Ober-lommissärs Tomec hervor, betonte dessen stets bewährte Kollegialität und dessen konziliantes Wesen im dienst« lichen wie im privaten Verkehre, beglückwünschte ihn zu der allerhöchsten Auszeichnung nnd heftete ihm sodann namens Seiner Exzellenz des Herrn Landespräsidcnten das sichtbare Zeichen kaiserlicher Huld an die Brust. Tiefgerührt dankte Herr Oberkommissär Tomec und betonte, daß die allerhöchste Auszeichnung wohl nicht so sehr seiner Person, als vielmehr dem Amte gelte, dem er nach seinen bescheidenen Kräften tren nnd ehrlich zu dienen bestrebt sei,' er bat den Herrn Bürgermeister, den Ausdruck seines tiefgefühlten Dankes und treuer Ergebenheit an die Stufen des allerhöchste» Thrones gelangen zu lassen, und lud die Anwesenden ein, mit ihm einzustimmen in den Ruf: Gott beschütze und erhalte Seine Majestät den Kaiser! in welchen Ruf die Versammelten begeistert einstimmten. Die erhebende Feier schloß mit der Neglückwünschung des dekorierten seitens der städtischen Beamtenschaft, welche in demselben einen liebenswürdigen und stets entgegenkommenden Kollegen verehrt. — (Erhöhung der Fleischpreisc.) Die hiesigen Fleischhauer haben die Fleischpreise ab Neujahr in folgender Weise erhöht: erste Qualität 1 X 40 b. zweite Qualität 1 X 20 k. dritte Qualität 1X181». — (Zum slovenischen Sprachunterricht an Mittelschulen.) Gestern fand im kleinen Saale des 'ölegtm äoiu» eine von Prof. Dr. Ilesic einberufene Versammlung von Lehrern der slovenischen Sprache an Mittelschulen (Gymnasien, Realschulen, Lehrerbildungsanstalten) statt, an der auch mehrere Direktoren, wie Schulrat Dr. Detela, Schreiner, Senetovit, Wiesthaler und Crnivec teilnahmen. Unter dem Vorsitze des Direktors Senekoviö wurden über den altslovenischen, serbokroatischen Unterricht, über die Stundenanzahl für Slovenisch sowie über mehrere Punkte des Lehrplans Beschlüsse gesaßt, die in einem Memorandum der Unterrichtsvcrwaltung unterbreitet werden. —iö. — (Die Slovenska «Zolska Matica) hielt gestern vormittags im großen Saale des «Mestni dom» ihre zweite Hauptversammlung in Anwesenheit von etwa «0 Mitgliedern ab. Der Vorsitzende, Herr Direktor Schreiner (Marburg), konstatierte das erfreuliche Anwachsen des Mitgliederstandes und teilte, nachdem er verschiedene Vereinsangelcgcnhciten gestreift hatte, mit, daß die diesjährigen Publikationen bereits fertiggestellt vorliegen. — Herr Oberlehrer Gabrset erstattete den Tätigkeitsbericht über das abgelaufene Triennium. Der Ausschuß hielt 13 Sitzungen ab; für die Jahre 1901, 1902 und 1903 wurden 10 Bücher im Gesamtumfangc von 66 Druckbogen in 17.900 Exemplaren aufgelegt; überdies wurde Crnivec' Anleitung zum ersten Rechen-buche herausgegeben. Redner entwickelte das weitere Programm des Vereines, teilte mit, daß die Anzahl der Mitglieder von 819 aus dem Jahre 1901 auf 1344 gestiegen sei, daß mehrere Vorschuß- uud Sparkassen dem Vereine Subventionen zugewandt haben, daß der Verein mit mehreren slavischen und einigen deutschen pädagogischen Vereinen in Verbindung, beziehungsweise in Büchertausch, getreten sei uud daß die Herreu Direktor Senekovic, Professor Macher, Direktor Schreiner, Prv' fessor Bezel und Professor Dr. Bezjak pädagogische Vorträge an verfchiedenen Orten gehalien haben. — Über einen Antrag des Herrn Lehrers Perlo, wonach der Ausschuß zu beauftragen wäre, in Hinkunft keine seiner Publikationen in der «Katolista Tiskarna» drucken zu lassen, weil im «Slovenec» die überwiegende Mehrzahl der Vereinsmitglieder verunglimpft werde, entspann sich eine längere Debatte, welche nach der Erklärung des Vorsitzenden, daß der Verein keinen politischen Standpunkt einnehmen dürfe, und daß für ihn bei der Vergebung der Druckereiarbeiten nnr rein geschäftliche Rücksichten maßgebend sein können, mit der Ablehnung des Antrages endete. — Dem Kassaberichte des Herrn Direktors Senekovic znfolge schloß das Vereinsjahr 1901 mit einem Reste von 32 L 78 k, das Vereins-jähr 1902 hingegen mit einem Abgänge von 288 X 3 li, der gegenwärtige Stand des disponiblen Kapitales beträgt 4910 X 28 n. Der Bericht wurde, nachdem ihn Herr Professor Macher im Namen der Revisoren approbiert hatte, genehmigt und dem Kassier für dessen unentgeltliche Mühewaltung sowie dem Schriftführer unter lebhaftem Beifalle der Dank ausgedrückt. Den Voranschlag für das nächste Triennium anbelangend, stellte Herr Direktor Senelovii den Antrag, es habe sich derselbe im Rahmen der vorhandenen Geldmittel zu bewegen und die Festsetzung der Autorhonorare (im Aus» maße von wenigstens 40 k per Druckbogen), sowie die Entschädigung der Hanptfunktionäre bleibe dem Ausschüsse überlassen. — Die neu ausgearbeitete Geschäftsordnung wird veröffentlicht und in der uächstcu Generalversammlnng zur Besprechung gebracht werden; vorläufig wird sich der Ausschuß nach derselben zu richten haben. - Herr Direktor Schreiner besprach sodann das Programm für die nächste dreijährige Tätigkeit, Die laufenden Publikationen werden fortgesetzt und teilweise zu Ende geführt werden; wichtig sei überdies ein Nealienbuch für Schüler, das uuabhäugig von den Publikationen erscheinen könnte, weiters ein syuonymistisches Wörterbuch und eine spezielle Methodik für den slovenischcn Sprachunter-richt, welch letztere überhaupt gänzlich fehle. Weitere Publikationen können vorläufig mit Nucksicht auf die vorhandenen Geldmittel nicht ins Auge gefaßt werden. Redner appelliert an die Mitglieder, den« Vereine neue Freuude zuzuführeu, bei Vorschuß, nnd Sparkassen be-Hufs Subventionen persönlich zu intervenieren und endlich keine Politik in den Verein zu tragen. «Wir sind nnr Lehrer und nichts weiter. Wenn Ihnen die Slovensta Zolska Matica am Herzen liegt, su tragen Sie keine Parteikämpfe in nnsere Reihen; lassen Sie nns wenigstens auf diesem Felde zusammengehen!» (Lebhaftes Hände-klatschen.) — Nachdem Herr Prof. Dr. Ilesic dem Vorsitzenden für dessen Tätigkeit, sowie für dessen letzten Appell gedankt hatte, wurde der Ausschuß durch Zuruf wiedergewählt und an Stelle des verstorbenen Ersatz» mannes Zumer Herr Dr. Ilesic als Ersatzmaun be« rufen. — Der Ausschuß konstituierte sich uach der Sitzung wie folgt: Direktor Schreiner (Obmann), Landesschulinspektor Hnbad (Obmann - Stellvertreter), Oberlehrer Gabräek (Schriftführer) nnd Direktor Senekovic (Kafsicr). — Nachmittags nm 2 Uhr hielt Herr Prof. Bezel (Görz) einen Vortrag über Herbar» tismus nnd Zitterisirius, sowie über die entwickelnd» darstellende Methode. Wir kommen auf den zweiten Teil des Vortrages gelegentlich noch znrnck. * (Militärerzcß.) Gestern nachts erzedierten mehrere Artilleristen in der inneren Stadt nnd wurden von mehreren Sicherheitswachleuten nnd zwci Feuer-werkern auf dem Nathausplatze verhaftet lind einer herbeigeholten Militärpatrouille übergebe,,. — (Das Militärtonzert) am Stcfthanitag war von einem durchschlagenden Erfolge begleitet. Ein näherer Bericht folgt Nanmmangels halber morgen. * (Zwifchen zwei Wagen.) Der Knecht Franz Verbnik, bedienstet bei der Firma Tauzher an der Wienerstraße, geriet am 24. d. M. im Hofe des Hauses Nr. 15 an der Wienerstraße zwischen zwei beladcne Möbelwagen, wobei ihm die rechte Hand nnd mehrere Rippen zerbrochen wurden. Der Verunglückte wurde mittelst Rettungswagens ins Krankenhaus gebracht. — sAlpines.) Am ersten Weihnachtsfeiertage wütete auf der Golica eiu fürchterlicher Schncesturm. Trotzdem hatte sich ein ansehnliches Touristenfähnlein dort hinaufgewagt, das, nachdem der Stnrm uud der hernach einfallende dichte Nebel keinerlei Aufstieg gestatteten, die Nacht im Schntzhanse verbrachte. Die Höhe der Schneedecke bei der Hütte beträgt gemessen zwei Meter. Die große Narzissenwiese ist „lit Lawinen überdeckt. Auch zur Voßhütte gelangten unter den gleichen Witterungsverhältnissen mehrere Touristen. — (Der Arbeiterlesev erein in Idria) hielt an, 20. d. M, nachmittags, in den Vcreinslotali-täten seine jährliche Vollversammlung ab, an der sich ungefähr 40 Mitglieder beteiligten. Nach der Begrüßung seitens des Vereinsobmannes, Herrn Matthias Seljak, erstattete an Stelle des abwesenden Sekretärs dessen Stellvertreter, Herr Josef Kumar, den Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr. Seinen, Berichte ent. nehmen wir, daß der Verein 153 ordentliche Mitglieder, 3 lintersti'ihungs Mitglieder und 1 Ehrenmitglied zählt, sowie daß der Verein im verflossenen Jahre mehrere wohlgelungene Unterhaltungen veranstaltete nnd sich an den Festen und Feierlichkeiten anderer nationaler Vereine in Idria beteiligte. Über das Geldgebaren be^ richtete der Kvssier, Herr Alexander Goslar, über die Vereinsbibliothct (über die ansgeliehenen nnd nen an> geschafften Bücher) aber der Bibliothekar Herr Anton Karcnik. Namens der Nechnungsrevisoren erklärte Herr Leopold Pogacnit, daß sämtliche Rechnungen in schönster Ordnung vorgefunden wurden. Bei der hierauf erfolgten Wahl wurden in den Ausschuß fol> gende Herren gewählt: Matthias Seljat, k. l. Berg. arbeiter, als Obmann; Josef Kumar, l. k. Bergarbeiter, als Obmannstellvertreter; Josef Kogej, Aushilfsbeamter beim t. k. Bezirksgericht, als Sekretär; Leopold Svetic, k. k. Bergarbeiter, als Sekretärstellvertrcter; Alexander Goslar, k. k. Auffeher, als Kassier; Anton Kogej, t. k. Bergarbeiter, als Kassierstellvertrcter; Anton Karcnit, als Bibliothekar; Josef Brns, k. k. Bergarbeiter, als dessen Stellvertreter. Nachdem man noch beschloß, die bisher üblichen Zeitungen anch weiter zu beziehen nnd das Blatt ihnen der Schuhmacher Jakob Petlenk im t"'" ^ verfehlte aber die Stiege und stürzte durch WH" Uhrgewichte bestimmte Öffnung aus einer ^^ , 10 m. Er dürfte sich hiebei lebensgcfährllche " Verletzungen zngezogen haben, da er bewußtlos dam» liegt. . <,j„> — (Steckbrief.) Vom Landesgericht "^ erhalten wir folgenden Steckbrief zugesendet: Karl ^r ,^ in Wien geboren nnd dahin znstandia., 38 ^, ^ geschieden. 'Photograph nnd Agent, ist wegen ö"r ^' auszuforschen, zu verhaften nnd anher emznl,eseM " ^ sull sich in der Umgebung von Graz befinden ,6"^,.. 175. Zentimeter qroß, schlank, hat ovales MM, -Gesichtsfarbe, branne Haare nnd Augenbrauen, «^ branne Augen, schadhafte ijähne und blonden Scy"> sowie uvales Kinn. ,,„„ — ,,, ansstellung in Bordeaux für seine Selchwaren d"r^. Ehrendiplom samt Ehrenkrenz nnd goldener angezeichnet. ^ ,M. " (Ans Amerika.) Gestern frnh kmn c" ", znq mit 195 Personen, die alls Amerika '"'^^ ^ znrucklehren, in Laibach an. Au, 25. d. M. ,' Personen ans Amerika hier angekommen. Theater, Kunst und Meratnr. "" (Deutsche Bühne.) Als nachtsgabe wnrde den Kleinen gestern die ^ ^,^ »littagovorstcllttng in dieser Saison besche^ ^^,! nahmen sie dieselbe entgegen, kamen in ^ "^spiel herangezogen und füllten die Nänme des ^ ^«,B Hauses, in dem sich vielen eine neue Z""b" ,, ^ Ein anmntiges Bild bot auch der Z>>sch"''""' ^il,'!, dem zahlreiche Krauslöpfchcn mit spannender ^^t»' nnd naiven Kundgebungen der Freude.^^Wltcl vom braven Schneewittchen nnd seiner bösen ^ ^ verfolgten. Und wie dantbar erwies sin) ^M" Volk für das Dargebotene; es wäre ""l"»^' M wir es nicht sein. Abends ging 5»'" ^ .Wl^' vor ausverkaufte,,! Hanse die lustige Open'tt^ ^„c, Ttraubinger» mit jenem freundlichen Erfolg ^c" den ein frohgelauntes 2!)nntaa.5pnblilll!ll " ^ jB, Umständen, mag die Anffnhrnng gut oder ,H ^, einer Tonntagsvorstellung bereitet. ^D'^ — (Auszeichnung,, Seine Majest" " ^ hat uuserem Landsinanne, dein akaden»,!^ ^ p' Herrn Anton Azbe in München das M" Franz Iosef-Ordens verliehen. . „jlt«^'" — (Das Konzert des "' Iaroslav Kocian) findet am 5 Uhr nachmittags in, großen Saale des ^/, Dom» statt. — Kartenvorverkanf bei He" Rathansplatz. zn» ' — (1xv«8tj» ölux«j«!l«6" <, lB , Xl2°j8ko.) Inhalt des 1.) P. v. Nadics: Ans den einstigen ^" ch. 9>) -in Sittich, Landstraß, Frendental und P"" O, örnologar: Die Grabdenkmäler '" ^t. ^ AM Littai. 3.) Dr. Fr. Kos: Ans dem Ärch" ^W^ Sig. Attems in Podgora. - Kleine ^ ^j', „, I. S.: Der Tabor ans Visoko. — L. P- ^ IM. V. Steska: Das gotische Ziborium "" "'Z W Laibach, - V. Stesla: Die Stnkkator^^ „„s-lichen Schlosses in Obcrburg. — V- St ,,^ls'' Kunstschätze im Grazer Blatte «KüM"! ^ Literatur. «^«atM'"'^5 - (Die Erdbebenwarte.) M"°^ 4 ' W> ^ ihre 'ssolgeersch Stefani..) Der frühere MinisterP" dcn^.^, S" , heute um 7 Uhr abends, «'"N""' " „,o ""lÄ^,' und Freunden, in seiner Villa 3" Nom, 27. Dezember. D" das Leichenbegängnis Zanardelll^l ^^ <,m ,^ veranstalten und zum ^""1'" ^ , . Mn. ^''^ ^ Staatsgebäuden Trauerfahuen B" ^inist"'^ /ict< Präsident Giolitti wird mit "'eh""" E,n""'"' der Leichenfeier teilnehmen. Kdn'g ^ __Lml°ch°r Zeitung N«, 285,____________________________________2ß3I____________________________ 28, Dezember IsOZ, n die Schwester Zanardcllis ein Telegramm, in welchem ^l semen lebhaften Schmerz über dcn Verlust des edciltcnden Mannes ansdriickt, an dein er mit großer . ^undcrung ,nch aufrichtiger Liebe gehangen habe. Italien verliere in Zanardelli einen seiner besten Söhne, er sein ganzes Leben der Größe des Vaterlandes weihte. er König spricht schließlich der trauernden Familie sein "Aefühlles Beileid ans. _______.^^^.__________________________ Verstorbene. Ls« /l,n ö 4. Dezember. Anna Mozetii. Näherin, 54 I., wmselgasse 4, Hrtdrili8 ciklorm»n8. — Franz Tomsic Pandru, ^rzehrungsswielailjsehcr. 82 I., Ziegelstrahe 46, RactMlrebs. ^,,, ^ln iW'LO 1Nl> «jl, '.»tot,ssrbr.-Nuy.pr,K.4İ/» i«o «5 l!N »l. l«»^ " «pr - „,!l! k« »°t°. Ll> fl. . . 261-— U62 50 »0M..Pssindbr. i^ l»u fl. b'/<, . ^W 75 !il»»'?f> ztaat»sch»..b d lal, v,rtr«t,n,n zAnig«ich» nnd zänd»r. lüesterr. «oldrente, stfr., lOU fl., pcr Kasse.....4"/g <»u-sa 12a 80 bin. Rente inKronenwäh",, stfr., per Kasse.....4°/« lN0"/n i«c> »0 dto. bto. bto. per Ultimo . 4°/<> 10070 uo-W l)ch«r.Inveftitivn« m°nz Josef «Nahn ln Silber ».Mv. Et.) .... b'/<°/° »88-40120^ «ub«is«bllhn in «ronenwälir. ^ steuerfrei (div. St.) . . 4°/„ luo-20 w< 2« voraribtigbahn ln Kronenwähr. fttuerft., 4N0 Kronen . 4"/° lOO'lw «««8« t!« «taaieschnldverschreibnn' «» ab«eftemp.lkisenb..«lllcn. «llsnbeMahll LU0 sl, C3)i. 5'/<°/x . »o» LUU fl.......«,!> — b1»'- "°. lilnz^Vubw. 200 fl. ö.W.T. z, ?'/.°/<.........4V?'- 48l - °-Sl>lzb,.Tlr, 200 sl, ö, W. N. ^/°.........«3'ü045l,- °-Karl-Lubni..N. «0t!fl,— — — Geld Ware No» Stnlltt i^nr Zahlung ttbenlommlne wlsenb.'Prtor. vbll> l01 Ü<^ «ali^lsche Karl Ludwig »Bahn (div, St.) Vilb, 4"/o . . .1«0.40^t>iN Vorarlberger Nahn, «m 1«84 ldiv. Et.) Ollb. H°/« . ,I^,0 4N l<>l<« zteatsschuld d»r zänd« d»r ungarischkn Aron». 4°/o »na. Goldrente per Kasse , 118 95 lIS «K dto. bto. per Ultimo .... ng 9z 113^5 4°/. bto. «entc dto. dto. Silber loo fl. . . . «o» - »11 -dlo. Staat«-Oblla. (Una. Ostb.) v.J. 18?«.......«08-- «W- dto. Schllnlreaal.««blös,-Oblill. --- --bto. Pr»m.<«. b, 100 sl. -- 20N ll L09 — 2li -dto. dto. k 5n fl.--100« zun-2>o-Theiß-Ren.-Lose 4°/,, . . . . i«3 ?z t«» ?b 4°/, unaar. Vnmdentl.-Obllg. 98 «5 «9 2b 4°/« trout, und slavon. detto 88 50 —'— And«lt 3si8 — Tlnlehcn der Etabt Gürz . , ««»25 W-Y5 Vlnlehen der Stadt Wien . . . w» ?ü 104 ?b bto. bto. (Silber od. Gold) 1LU 25 124-25 dto. dto, (1834). . . . 88-90 V9'8^ blll. dtll. (1«»8). . . , 1»U' «1 4!> VörsebauMnlehrn, veiloöb. b°/„ 88 ü» 100 20 4°/° Kralne,- Laube« Änlehcn . SS'Li 10« »ü Gelb Ware Vsandbrilft »tt, «odlr. lllla.est.in 50I,«ll.4°/° 98 40 100 4N N. «sterr,2«nde«.H!»p..Unst.4°/° 1«0 »0 loi UU vest.'ung. Banl 40>/»jilht. verl, 4°/,,......... "U'7z 1«1 ?ü dto. dto. «»jähr. uerl. 4°/° il>o 75 101 ?5 Sparlosse, 1. «ft., eoI., v«l. 4°/» «01 4o 10» 4U M»nbahn.Prlorilzt«, Gblignlion»«. sserbinandl'Nordbahn Em. 1»«« 101'. 1U»- Oefterr. Nordweftbahn ... 106 »0 1N7>»0 Staatlbahn....... ^?8 l,o 48» — LOdbahli ä »°/°veiz.I«nn.'Iul< 8Hz z,z 8l!7 «z dto. k 5°/,...... 12» 3» 1L4-SU Ung.»galiz. Vahn..... «,0 — 111- 4°/o Untertrainer Wähnen . . «» »u 100 2N Vivttf» zos» (per Stück). «erz<»»llch« Lose. 3°/l> Vodenlredit'Lose !km. 1880 2»li — ,97 ^ »°/° ,. ,, «M. »889 2«7-z>8i«, 4°/° Donau-DampffH. 100 fl. . ^.^ ".^ li°/» Donau-Negul.'üose . . . »78 — 2«1 bo Unverzinsliche Los«. Vudap.-Vasiltca (Dombau) b fl. 19-. «n-_ Kreditlose 100 fl. ..... 47» — 47«_ Vlary-Lllsc 40 fl. «M. . . . 1?» — ,go._ Ofener Lose 40 fl..... 1S8 — 17g ^ Plllffh-Lose 4« fl. «M. . . . 169'-i75-_ Noten Kreuz, Orft. Ges., v. 10 »l. 53 — 54.^ „ » una. „ „ üjl. »s«'^ ,'/«„ Vudolf-Lose 10 fl...... sz>- g8-_ 3aim-Lose 40 fl...... 225— «<«__ 3.t,°Venoi«-L°se 4« fl. . . . 84U-- H«»-- Wiener Vomm.'Lose v. 1.1874 49«'— 5US'— Hewinstsch, b. 8°/i,Pr.^Echuldv. b. Vodenlrebltanst., — 73 — »eld «are Ultleu. Zran»p0lt«Knt»r' Nthmnnz»«. »ussig'Tepl. «isenb. «x> N. . . «8«0 »3») »au» u. Vetrleb«.»es. für fiHdt. Ltrahenb. in Wien lit. X . — - —'-dto. bto. dto. Ut.» . —-— —'— Vöhm. Nordbahn l»0 fl. . . 3SK — »70 -«uschtiehrader «is. boa fl. KM. »5- 2M5> dto. bto. sllt. U) 200 fl. lUL» «0S<-Donau-Dampfschiffahrt« > Gesell. Oestcrr., 50« fl. KM.. . . «8? — 891 — Dux-Vodenbachcr V.-V. 40« X üNi- «>« -Ytid»0 — ,nl — Staatieifenbahn 200 sl. T.. . «80 50 gsi zo Südbahn 200 fl. S.....8? »5 57,vb Vüdnordb. Verb.'V. »00 fl. CM. 4»S>— 4<,7 — Tillmwad^Ves., N«ueWr.,Prto« ritüt«-«itien l00 fl. . . . 17- 19-Ung.-galiz. Eisenb. 200 fl. Silbe« 401 85 402 — Ung.Wtftb.(Raab'— 451 — Hyft°thelb.,Oeft..20«sl.»0°/»«. »00- — — Velb Wo^r Länberbanl, Oeft., »00 fl. . . 44? 50 44« by OrNerr..ungar. Nanl, S00 fl, . ,595' ,«»v Unionbanl »l» sl.....54? 50 54» 5» «erlehrlbanl, »ll». 140 fl. . »?» - »75 _ lndustrl«'Pnl«r» «hmnng»». Vauges., «lll«. «st., 100 fl. . . >5« 50 15? itt «gydier Visen' und St«hl«Inb. in Wien 100 fl..... 122 — iL» — Vlsenbahnn».°Aeihl>,,Vrfte, lOOfl. Lll — 2i3 — ,,Inb.»Ves. »00 fl. i»0z ,9 ll........ 730 — 750 — Mener Vllu«esellschaft 100 fl. . ,5« —,59-, Wlenerb«aergltgsl'»tt<«N'Ges. ?yu — ?»z — Deviftn. Kurze Vlchten. «lmfterdam....... il»» »0 l»» 70 Deutsche Plitz«...... 11? ,0 »74a London........ »»9-30 »39 55 Part»......... «,» 9»'»7 St. V»t«r»b«r«...... z«l»ttn. Dulaten........ li 3« U 40 20»'/ 20 li? 45 Italienische »anlnoten . . . 9b 30 9»'5ll Rubel-Äoteu...... 2 52 »'537, I Elan.- 13.33.(5. "V«rlcai\3.f I ¦"»¦ K«nten, ITitiMlltrieton, I'rlorlfstten, Aktien, I Loten etc., Devlaem und Valuten. - * Lob-Versicherung. «B~. C. Mayer Bamlc- -a.3a.dL "W«clxsl«r-a-*»c2i.aft Lj»lb»«ht Spltalgasge. 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Garibolb i. * Dr. Adolf Schasfer. * K. u. l. Oberst v. Schaffer. * A. Minar. * Stare. * «Aou pl. Veteln,. ^ M. Zainida. Iozef Pichler. * W. Putick. - Varon u. Baronin Hei». * Graf u. Gräfin Schaffgotsch. " Camillo Pammer. - Lad. Pecanla. * Ferdo Sajeuic. * Josef Vlah. * August Tomazic s, Gemahlin. " Alois Krenner. * Alexander Gruber. * Dr. A. Campbell. * Leimt H, Milavec. ^ Ivlln in Xri»tin» 5'ri8t:1i. * I. Knez. ^ Gabriel Piccoli. * Oberst von Schmidt. * ^Ilreü I^eäeniß 2 roäbinc». * Familie Korbin. * Peter Laßnil s. Familie. * August Freiherr von Rechbach, l. u. l. Major. » Friedrich Freiherr von Nechbach s. Gemahlin. * Ivan Vilhar. * Familie Anton Luckmann. * Franz Ritter Knobloch von Sildfeld, l. u. f. Oberst i. R. * Rosa TiN. - Lina Kreuter.Gallö. * Gustav Vidic. * RegierungSrat v. Valenta. * Franz Pirler s. Fran. * Dr. Julius Schuster s. Frau. - Albert Schasfer s. Frau. Ehrbare Bekanntschaft eines charaktervollen Herrn suche wegen Mangel an Verbindung auf diesem Wege behufs Verheiratung. Bin Waise, 21 Jahre alt, gänzlich unabhängig, Christin. Mein Vater war Maschinenfabrikant und starb vor acht Jahren, die Mutter verlor ich noch als gane kleines Kind. Wurde im Pensionat erzogen, wo ich eine vornehme hänsliche Erziehung genoß. Besitze 240.000 Kronen Barvermögen, erhalte ein Jahr nach meiner Hochzeit vom Waisenamte weitere 80.000 Kronen. — Anträge richte man nur in deutscher Sprache unter „GlUckliohe Ehe" hauptpostlagernd Wien. — Anonyme« zwecklos. Verschwiegenheit Ehrensache. (5282) (5290) 3—1 P. 200/3 Oklic. S privoljenjera c. kr. deželno so'd-nije ljubljanske se je Janez Stare, posestnik v Vodicah ät. 20, zaprav-ljivcem proglasil in se mu je Matoj SerSen, župan v Skarucmi, skrbnikora imenoval. C. kr. okrajna sodnija v Kainniku, dne 21. decembra 1903. ClIlffYAl . ^tAlfi^ O^ sind die vorteilhaftesten SnarSeifCn Seifenfabrik "/•*5JC* •^•^***' mit Mark« ^»^ zum Hausgebrauchei-----------------*— paul Seemann Marseilles (WeiSSe) Seife (1>65)1M ,. rmJ ------Zu haben in Spezereihandlungen. Laibach. Laibacher Zeitung Nr. 295. 2532 3« number 1903. St. 22.732 ex 1903. Razglct* c. kr. flnanfriega ravnateljstva za Kranjsko z dne C. decembra 1903. it. 22.732, radl oddaje napovedi v svrho priredbe osebne dohodnine in plaèarine ter rentnine za leto 1904. V Bvrho odmere oaebne dohodnine In plaiarine za leto 1904. podati imajo davèoi zavezanci, ne da bi èakali kakega posebnega poziva od strani davène •blaati, ¡ amislu § 202. postave z dne 26. oktobra 1890, drž. zak. St. 220. najkasneje do 81. jannvarja 19O4 napoved o svojih davku podvrženih dohodkih id v zmislu § 157. zgoraj navedene postave ttiai o davkih onih Bvojcev, ki žive % davènimi zavezanci t skupnein hišnem goBpouarstvu. i Poelužiti se je v to uradnih obrazcev, ki bo dobo brezplaèno pri davènih oblastih in davènih uradih. Napovedi bo oddati pri pristojni davèni oblasti prvc instance, torej T Ljubljani pri c. kr. davdni administraciji v Ljubljani, na deželi pa pri onem okrajnem flavarstvu, v èegar okraju davèni zavezanec redno prebiva. OBebe, katerih davku zavezani dohodki ne presegajo 2000 K, bo praviloma opro-&ene oddajanja napovedi in so v to zavezane samo tedaj, kadar bo posebno k temu po-sovejo; vendar pa imajo tudi te osebe vaelej pravico oddati napovedi. Nasprotno pa bo OBebe, katerih skupni, Da leto proraèunjeni dohodki no presezajo 1200 K, sploh osebne dohodnine proste. Dohodke, ki prihajajo iz razliönih virov, treba je v napovedi izkazati posebej po posameznih glavnih virih (iz zemljiškega in hišnega posestva, iz saraoBtalnih podjetij in opravil, iz službenih in mezdnih prejemkov ter pokojnin, iz glavniške imovino i. t. d.) tor ne zadoatuje iste z eno samo vsoto na prvi strani napovedi navesti. Stalni dobodki (kakor v doloèeni višini zagotovljene obresti, najemnine, zakupnine, dohodki iz obrestnih kuponov i. dr.) so morajo v zmislu § 156. zgoraj imenovane postave napovedati t znesku, ki so ga leta 1903. v resnici dosegli, gledo vsoto nodoloèeni ali izpremenljivi (nestalni) dohodki (n. pr. donoBki iz trgovin in obrtov, dividende od delnic, tantijeme, mozde po èasu, po kosih in dogovoru i. t. d.) pa v popreèni višini i/. dobe zadnjih treh let (1901, 1902 in 1903). Ako stalni dohodki fie ne obstoje celo leto, oziroma izpremenljivi dohodki ne še tri leta, tedaj jih je vzeti v poStev v popreènosti njih obstojne dobe, ali pa, c"o tioba, po verojetnem letnem donoau. Napoved se eme ali rložiti pismeno ali pa dati ustno na zapisnik, in aicer tudi pri pristojnem davènem uradu. Ker utegno pozneje naval strank narasti, opozarjnjo no davèni zavezanci v svojo lastno korist, da bvojo UBtne napovedi èim preju podado. V BTrho odmere rentnine za leto 1904. oddati imajo davèni zavezanci, ne da bi èakali kakoga posebnega poziva od strani davène oblasti, glede vseh rentnini podvrženih prejemkov razen onih, od katerih odbija rentnino dolinik (§ 133. zak. o oseb. davk.) in ako presezajo rentnini podvrženi prejemki ali sami za Be ali v zrezi z drugimi dohodki davènih zavezancev 1200 K na leto, v zmislu § 138. n&k. o oseb. davk. pri oni davèni oblasti, katera je pristojna za Bprejemanje napovedi za osebno dohodnino istoèasno z napovedjo za osehno dohodnino, t. j. najkasneje do 31. Januvarja 1904 napoved za rentnino, in sicer imajo to napoved ali pismeno rložiti ali pa, in sicer tudi pri pristojnem davènem uradu, dati ustno na zapisnik. Napoved mora obsegati ime, stan in bivališue davènega zavezanca, potem natancnejae oznamenilo davku zavezanih prejemkov, osobito ali so ti prejemki v denarju ali v pri-rodninah, stvarnih užitkih ali drugaènih dajatvah in, v kolikor ne gre za eskomptne obre-sti, tudi oznamenilo dolžnikov. Pri glavniènih terjatvah treba navesti glavnièui znesek in obrestno mcrilo, pri letninah vkupni znesek letnine in v njej zapopadonega glavniènega povraèila, naposled je v napovedi navesti fie morebitne odbitke, ki jih zahteva davèui za-vezanec, v kolikor so na podlagi § 130. postave sploh dopustni. Pri oddaji napovedi Be je posluževati uradnih obrazcev, ki se dobe brezplalno pri davènih oblastvih in davènih uradih. Oddaje napovedi so v zmislu § 139. postave, v kolikor jib davèna oblast v to po-•«bej ne pozove, oprošèeni tisti davèni zarezanci, 1.) ki so že v minulem davènem letu placevali rentuino, 2.) ki med tern niso izpremenili svojega domovaliaèa in 3.) katerim Be prejemki niso pomnožili. Dav^Sna odmera se v tern sluèaju opravlja prav tako, kakor da bi bile imenovane oaebe napovedale, da trajajo njihovi prejemki na dalje v isti izmeri, ki je bila doloèena T zadnjem preteklem letu. Stalni dohodki (t doloäeni viSini zagotovljene obresti, zakupnine, dohodki iz obrcBt-nih kuponov in enaki ter rentni prejemki Bploh) se morajo v zmislu § 128. postave za leto 1904. napovedati v znesku, ki so ga v letu 1903. v iatini dosegli, glede vsote nedo-lodeni ali nestalni prejemki (n. pr. obresti iz kontokorentnih terjatev, položkov in blagaj-nidnih listov, eskomptni dobièki, obresti in dividende od delnic, prednostnih delnic, opra-vilnih in zadružnih deležev [v kolikor so davku podvrženi] i. t. d.) pa v popreèni vižini in dobe zadnjih treh let (1901, 1902 in 1903). Ako stalni dohodki še niso trajali eno celo leto, oziroma izpremenljivi ali nosUilni Se ne tri leta, tedaj jih je vpoStevati po poproènosti dobe ujih obstanka, ie pa treba, po rerojetnera letnem dooosu. One osebe, ki stopijo v zmislu § 227. postave ¦/. dne 25. oktobra 1890, drž. /ak. it. 220, vsled tega, ker bo se doselile v ozemlje, kjer velja ta zakon, ali ker so dosegle ttalne službene prejemke v davku zavezani višini, tekom leta 1904. v dohodninsko, oziroma T Bmislu § 146. postave vsled tega, ker so Be doselile v ozemlje tega zakona, tekom leta 1904. v rentninsko dolžnost, morajo to v 14 dneh po nastopu dogodka, ki jo povzroèil njih davöuo dolžnOBt, pri pristojni davèni oblasti naznaniti in temu naznanilu priložiti napoved. Samopravni davèni zavezanci imajo napovedi sami oddati in podpiBati. V koliko imajo podati davèno napoved namesto davènih obvezancev samih druge OMbe, kakor n. pr. jerobi, oflkrbniki, pooblažèenci i. t. d., doloèajo §§ 262. do 26G. zak. o oeeb. davk. ter èlen 2. izvrä. predp. VI. Davèni zavezanci Be smejo s kaznimi zaradi nereda primorati, da podado h tem ruglaBom zaukazane napovedi, vrhu tega zakrivijo, ako dolžne napovedi ne oddado, v amislii § 243. zak. o oseb. davkih zatajbo davka, ki Be po § 244. postave kaznuje. i u *' ?e Pa tu opozarja, da dolžnost podati napoved in posledico zanemarjanja te üoiznoBti niso odvisne od vroèbe poaebnih pozivov, kakeršne dostavljajo davène oblasti davenim «ayezancem vzmislu § 204., oziroma § 140. postave, ter da se v slucaju, ako Di B« pozneje proti k%mu zaradi davène zatajbe kazenskim potom pOBtopalo, nihèe ne «ore sklicevati na to, da obrazca za napoved ni dobil. o non D*vfne P1}1"»)»!»«! powroöene z neresniènimi podatki ali s tajenjem v ztnislu LSswS» kaanim"6 1896) drŽ' Zak- St< 22°' zaPadei° T navedenem paragrafu Opomba: V Ljubljani se dobivajo uradni obrazci za napovedi k osebni dohod-DiB) mJpJaiarmi ter rentnini tudi t tobafinih trafikah po 4 viD. O. kr. finan^no i^avnateJ[jstvo. Ljubljana, djt» 6. decembra 1903. ^. 22.732 ol 1905 Kundmachung der k. k. Finanz-Direktion für Krai« vom 6. Dezember 1908, Z. 22-7'^, "^ Einbringung der Bekenntnisse behufs Veranlagung der Personal» murom« steuer und Vcsoldungsstcuer sowie der Rentenstener fiir das Jahr i^> Zum Zwecke der ^ ^z Vemessung der Personal'Ginlommeusteuer und der Vesoldungsstener s Jahr ltt<»4 ,^ habe» die Steuelpflichtigen in Oemäßheit des ß 202 des lasches vom 25. Mod« R. G. Nl. Nr. 220, ohne erst eine spezielle Allfforderiinss der Steuerbehörde abzutvane», bis längstens 31. Jänner 1»<)4 ^„. eilt Bekenntnis liber ihr steuerpslichliges Einkommen suwie auch iider das ihrem ^ ^^,^ lommen gemäß ß 1ü7 des zitierten l^esehes zuzurechnende Einlomme» der ^"^,,Hehl Haushaltung unter Äeuichmia. eines anltlicheu Formulars, welches seitens ber »'N ^.^„z, und Steuerämter nnentsseltlich verabfolgt wird, bei der zlistiindigeil Steuerbehoroe ^ ^ sobin in der Stadt Laibach bei der t. k, Steueradministtalion in Laibach und aus "^ ^„ bel derjenigen Äezirkshanptmannschafl, in deren Sprengel der Steuerpslichlissc selueu 0 Wohnsitz hat, einzubringen. ... ^„ der Personen, deren steuerpflichtiges Einkommen ÄXX) li nicht lil'er,te,gt, 1',» ^^,„s Abgabe eines Belenutnisses in der Negel befreit nnd sind dazu nur verpflichtet. !^^^, besondere Niifforderuug ail sie ergeht; jedoch sind auch diese Personen in l^"U ^aue ^^ Bekenntnisse einzubringen, Dagegen sind diejenigen Personen, deren aesm"tes Min - ,, ein Jahr berechnet den Velrag uou 12lX)X nicht übeistcigt, von der Personal ^lUlom» liberhallpt befreit. ««..-„utiiisse »^ Das Einkommen, welches ans verschiedenen Quellen flicht, ist iu dem ^" '»h/iMge" den einzelnen Hauplqucllcn (aus Gruud» und Gebäudebcsih, aus selbsländigeii Uttlel'v ^^ und Beschäftigungen, ans Dienst« und Lohnbezügen nnd Nuhegenüssen, aus lt'apilal^elm u^ ^ getrennt auszuweisen, und es geuügt daher nicht, dasselbe i» einer einzigen VUN» ersten Seite des Bekenntnisses einznbclennen. . c. Pach^' Feststehende Einnahmen (wie in bestimmter Höhe zugesicherte Zinsen, ^V,A,, Mch^ schillinge, das Einkommen aus Zinsencoupons n. dgl.) sind gemäs; ß l')i! des "^' „^ ünbe' mit den, Betrage, de» sie im Jahre 1903 tatsächlich erreicht haben, ihrem Vetragc > ^k, stimmte oder schwankende (veränderliche) Einnahmen (z, V. Erträgnisse aus H"" ^ h,«, V»^ Dividenden von Aktien, Tantiemen, Zeit», Stiick' und Akkordlöhne usw.), ""«) ^ schnitte der letzten drei Jahre (1901, 1902 und 1903) cinzubekennen. , Ein!'^"? Haben feststehende Einnahmen noch nicht durch ein Jahr oder veränderliche ^ H^ noch nicht durch drei Jahre bestanden, so sind dieselben nach dem Hurchsn)»" ^,, raumes ilires Bestehens, nütigenfalls nach dem mutmaßliche» Iahresbcirage kl«s'^" „»iindl^ D,e Bekenntnisse lünnen schriftlich eingebracht oder, und zwar auch bei ^"' °, ^laNg" Steueramte, mlindlich zu Protokoll gegeben werden. Wegen des späteren -p" ^„M" weiden die Steuerpflichtigen in ih«m eigene» Interesse aufmerksam gemacht, lyre Bekenntnisse bald abzugeben. Zum Zwecke der Nemessnna der Mentenstener siir daS Jahr >> ^ A, ^' jener, von denen der Abzug der Neutensteuer bei dem Schuldner stattfindet /6^ A„dil»s/' und insoweit die lenlensteuerpflichtigen Bezügelentweber für sich allein oder iu ^.er ,,^M". dem anderweitigen Einkommen der Steuerpflichtigen de» Betrag per l2l><> « l"^,, „.Wisse i" gemäß i; l38 P. St. tt<. bei jener Behörde, welche znr Empsanguahme der MM^^„el' Persoiial'Einkolnmcnsteucr zuständig ist, ohne erst eine spezielle Aufforderung se'l"'^ z,, >, behörbe abzuwarten, gleichzeitig mit dem Bekenntnisse znr Peisonal'Einlommeusteu ? bis längstens 31. Jänner ltt<»4 c>„ W"" ein Nenleusteue»Bekennt!iis zu i'lberrcichen oder mündlich zu Protokoll zn gebeu- ^l^e»> , Falle kann die Aufnahme des Bekenntnisses auch bei dem zustäudigen Steiierm»" ,^,^ „M Die Bekenntnisse haben den Namen, Stand und Wohnort der ^ Bezeichnung der steuerpflichtigen Bezüge, insbesondere ob dieselben in Geld ""^oinpt^ Sachniitzungen oder sonstigen Leistungen bestehen uud, inso ferne es sich nicht UM , ist ° handelt, auch die Bezeichnung der Schuldner zn enthalten. Bei Kapitalsfordel ^^t>^ Kapitalsbelrag und der Zinsfuß, bei Annuitäten der Oesamtbetrag der Annuität u> ^e>>^ enthaltenen ttapitalsnickzahlung anzugeben; endlich sind in dem Bekenntnisse Ae ^son> Pflichtigen alif Orund des ^ I.W des Gesetzes etwa in Anspruch genommene» AMU dieselben überhaupt zulässig sind) anzugeben. . „ veN^" Zum Zwecke der Ausfertigung der Bekenntnisse sind amtliche Formulanen s welche bei den Steuerbehörden unentgeltlich erhältlich sind. ^sebes/ ^s» Bon der Überreichung des Nentensteuerbekenutnisses sind nach ß 139 des^'^siM sie nicht von der Stenerbehördc insbesondere dazu aufgefordert werden, jl'nc ^' befreit, welche 1.) im vorausgcgaugencn Steuerjahre bereits silenlensteuer entrichtet, 2.) inzwischen ihren Wohnsitz nicht verändert und .^,1 3) leine Verniehrung der Bezüge erlangt haben. ,„,^„ PeM . Die Stenerbemessnng findet in diesem Falle gerade so statt, als ob die s"""'^ cM"' die Fortdauer ihrer Bezüge in dem im lchtvergaugenen Jahre bestandenen Ausw"p ' Feststehende Bezüge (in bestimmter Höhe zugesicherte Zinsen, P^tM'''^^ ß ^ kommen aus Zinsencoupons n. dgl. sowie Nentenbezüge überhaupt) sind im ^c»' Haben feststehende Einnahmen noch nicht durch ein ganzes Iayl "^ ^ i>aa).^ oder schwankende Einnahmen noch nicht dnrch drei Jahre bestanden, so > ^jcheN " ^ Durchschnitte des Zeitraumes ihres Bestehens, nötigenfalls nach dem "»»»'"p betrage in Ansatz zu bringen. ^ Diejenige» Personen, welche gemäß 8 227 des Gesetzes vom ^> ^ OM» ,,, ^ R. G. Bl. Nr. 220, dnrch Zuzug in das Geltungsgebiet des Gesetzes oder ", Aiikow" ., « fester Dienstbezüge von steuerpflichtiger Höhe im Laufe des Jahres Illl" <" " ^g OeU"^,, steuerpflicht treten, beziehungsweise geniäß ß 14b des Gesetzes durch Z"^ habe» ", hie gebiet dieses Gesetzes im Laufe des Jahres 1904 rentcnsteuerpflichtig ^". Wzeige "' 14 Tagen nach Eintritt des die Steuerpflicht begründenden Ereignisses "e ^,, zuständige Steuerbehörde unter Anschluß eines Bekenntnisses zu erstatten, ,^ ei»z" ^gtt^ Die Bekenntnisse sind von den cigenberechligtcn Steuerpflichtigen '"» hel, ^". sii^ Inwieferne ailstatt des Steuerpflichtigen felbst andere Personen, wie worm« ^^chngt ', Bevollmächtigte u. s. w., das Steuerbekenntnis abzugeben verpflichtet 00« ^tlge» wird in den ljß 262 bis 2«li P. St. G. und im Art. 2, B. V. VI,, bestimmt- ^^l,elps'^^ Zur Einbringung der hiemit angeordneten Bekenntnisse können me^ ^Z P"^ii>cc durch Ordnungsstrafen verhalten werden, überdies machen sie sich gennch ^.fenlltllisi^ i„s' steuergesetzes durch Unterlassung der pflichtmäßigen Einbringung des " ^^^ Wll" ^sses nach 8 244 dieses Gesetzes z» ahndenden Steuerverheimlichung s")"^'!''^ Oele>>" ^, ! ^ besondere darauf aufinerlsani gemacht, daß die Pflicht zur liberrelch'Mg ^ ""^^»^' und die Folgen der unterlassenen Einbringung desselben von der beziehungsweise nach 8 140 des Gesetzes seitens der Steuerbehörden z ^ß l^er"1>" individuellen Anffordernng an die Steuerpflichtigen nicht abhängig !"?" ' h daraus , gegen eine allfällige spätere Verfolgnng lvege» Steuerverheimlichung memu ^ , « köune, daß ihn, kein Formular für das Bekenntnis zugekommen sei. . im ^ hies^ ! Steuerhinterziehungen durch unrichtige Angaben oder Verschwclguul! ^, u« ß 239 des Gesetzes vom 25. Oktober 1SW, N. G. Bl. Nr. 220, unterliege' ^ Paragraphen festgesetzten Strafen, . s,z. OekeN""'^b«> «nmerlung. In der Stadt Laibach sind amtliche Formulanen >n ^ he" Pelsonaleinlommensteuei und Besoldungsstener sowie zur Nentensteuer «" ^ . trafilen um 4 !< erhältlich. ^ A. k. Jinanz - Direktion- ^ Laibach am il. Dezember 1^03. üaibacher Zeitung Nr. 295.__________________________________ 2633____________________________________________28. Dezember 1903. Ernest Hammerschmidts Nachfolger Madile, Wutscher & Ko., Eisen- und Metallwarenhandlung Lait>aeli, Valvasorplatac O. Grösstes Lager von eisernen Oefen aller Systeme. Oroftsc Auswalil in Kolilenkübelu, OlVii^liirinen, Ol'eiitit**eu nntl Voractfxern, Kainiiifttttiulem und Hamliizengen In verochledeueii Au^miiruiigeii. (4006) 30-29 — I^j = Soeben erschien: = [,«......_ --~ Pror. W. Marshall, Die Tiere der Erde. liitie volkstümliche Uebersicht über die Naturgeschichte der Tiere. un.l ?5 farbigen Tafeln "dUI IKÜlUUeil I lCrCO. Frsler Band. In Praclitcinhnnd M. 12.— Voniiiiy bei lg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg Buchhandlung In Laibach. Die Wiener Österreichische Volks-Zeitung welche in einer Gesamt-Auf'lage von iibor 8O.OOO fixempl. erscheint, verteilt jährlich unter ihre Leser zahlreiche gy» höchst wertvolle ~W* Gratis-Prämien. Sie bietet täglicli m Jiele Neuigkeiten »»• allen WflterB™d"-n, in ihren Feuilletons und Woche.,beilagen viel E^> Unterhaltung "u. Belehrung ~Wl Alle neueu Abonnenten erhalten die laufenden 2 spannenden Romane: i^°sef II. und das Zigeunerkind" v. R.ui. Kra88uig, u. ^SSLGeheimnis der Fabrikf von x. de Montepfa. W9* gratis. ""fPI nie Abonnements-Preise betagt ! n* tSgliche portofreie ZuBon.lung in ö-terroloh-Ungarn nnd Boimlen i ¦ »*^ monatlloh K 2-70, vl«rtol1ährlg K 7-90- "Wl : '"' jWeimai w»nhnntHoha Zusendung der ! - -...........xxxzsz rrr^r-ÄV" *" >^" vierteljährig K 2-64. halbjährig K 3'20L^^ Pnr Jtomal wöohantllohe portofreie Zusondung dor rolchhnlligon ^ g '.(niif'—.....i ,^n,^z^^^^-r^^m etc>) I ^ W>" vlertoHährig K 1-70, halbjährig K 3-30-^ ^^JSS6?6111" lllls (li« tÜKllcho A««»b«! können J J»»;t ^"»' ' ->tllcn-AiiHKn!mii nur vom An fan ff ein<^ (bolie»»i«««U J»i ¦»«"«• Probenummern grati«. k^Expedition der „osterr.Volks-Zelt^Twien, I-, Schulerstrasee 16^^ Konkursausschreibung zur Besetzung eines Stiftplatzes für Studierende an den technischen Hochschulen in Wien und Graz. Von den durch den Sparkasse-Verein errichteten Stipendien ftlr in Krain gebürtige Studierende, welche sich den höheren technischen Studien widmen, ist vom Schuljahre 1903/1904: angef'angon ein Stistplnta init dem Bezüge jährlicher 315 Kronen in Erledigung gekommen. (6275) Die diesfälligen Gesuche sind mit dem Geburtsscheine, mit den Zeugnissen ilber die bisherigen Studien, dorn Nachweise der Dürftigkeit und mit Sittenzeugnissen belegt, "bis 15. Jänner lSO4b bei der Amtsdirektion dieser Sparkasse einzubringen. Direktion der Krainischen Sparkasse. Laib ach am SO. Dezember 1003. Aussenbeamter wird gegen Gehalt, Reisediäten und Provision bei altrenommierter, inländischer Lebensversicherungsanstalt aufgenommen. Derselbe muss deutsch und slovenisch sprechen, im Versicherungswesen versiert sein und gute Referenzen haben. Offerte unter Lebensversicherung an die Administration dieser Zeitung. (5*8i)8-i Echtes Kornbrot mehrere Gattungen Weizenbrot, Kartoffelbrot (Kaffeegebäck), Klein- und Luxusgebäck, Brioche-gebäck, Kranzkuchen, Stöhlen, Pressburger Nuss- und Mohnbeugel etc. stets frisch zu haben in der Brot- und Gebäckfabrik J. J. Iiantz, Laibach. Verkaufstellen: Römerstrasse Nr. 16. Franz Josefstrasse Nr. 1. Petersstrasse Nr. 85. Rosengasse Nr. 11. Karlstädterstrasse Nr. 6. Triesterstrasse Nr. 6. Šiška Nr. 2. (1255) so-so Allfällige Wünsche und Beschwerden bitte ich Römer-strasse Nr. 16 bekannt geben zu wollen. Laibacher Zeitung Nr. 295. 2634 " 26 Dezemb«iM^ Welohea Koohbuoh lit du beate ? Diese Frage wird nicht selten in Hausfrauenkreisen gestellt. Es gibt wohl kaum eine zutreffendere Antwort darauf, als die Tatsache, daß das Kochbuch von Katharina Prato L „Die Büddeutaohe Küohe" schon in fast einer Viertelmillion (215.000) Exemplaren verkauft worden ist, und daß eine Auflage schneller folgt als die andere. Die eben erschienene 32. 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" (4968) 9—7 Jüngerer Kontorist welcher bereits in einer kaufmännischen Kanzlei tätig war, deutsch und slovenioch korrespondieren kann, sowie in sämtlichen Kontorarbeiten besten» versiert ist, wird zum baldigsten Eintritte gesucht. Bedingung absolvierter Handelsschüler. Ausfuhrliche Offerte nebst Referenzen und Gehaltsanspriichen sind unter «Weingroß-handlung> an die Administration dieser Zeitung zu richten. (5231)3—3 Ult auf schönem eingeführten Posten in Laibach int unter günstigen Bedingungen krankheitshalber (6122) 6 sofort oder per Februar zu~ verkaufen. Anfragen sind an Otto tt<;liuildt in Laiback zu richten. Aufgebot. Ei wird zur allgemeinen Kenntnis gebracht, dal 1.) der Dergrnann Anton Arlio, wohnhaft in Oiesenberg-Sodingen Nr. 76 c, Hohn der Eheloute Landwirt JukobJ Ariic^ und Neeza, geborenen Verbousek, ,beide verstorben in Glaczute; 2.) die goso.httftHlose Franzinka Jankovic, wohnhaft in Giesenberg-Sodingen Nr. 7fi c, Tochter der Eheleute Landwirt Franz Jankovic und Anna geborenen Kodernmnn, ersterer wohnhaft in Moravco, letztere daselbit verstorben; die Kbe mit einander eingehen wollen. Die Bekanntmachung den Aufgebotes hat in den Gemeinden Giesenborg - Hodingon und Holzhausen [und durch eine in Moravsie, Bezirk Stein in Österreich, erscheinende Zeitung zu geschehen. ftodingen in Westfalen , arn 16. I)e-ssember 1903. Der^Htandesbeamte. (5279j In Vertretung: Uraute. fiir alle IBer-u.se'! Sclirelbkaleuder für Advokaten und Notare........... K 2 20 Dr. Steinschneiders ärztlicher TiiKcheu- Kaleuder.......... > 320 Anstrla-Kalfindcr......... > 290 Oesterr.-nngar. Hnnkalender . . . . » IV50 Berg- und Htit1«nkal««iider..... » li 20 Braner- and Mälzer-Kalender. . . . > 4 80 Chemiker-Kalender........ » 480 Kalender für den knthol. K lernn . . » 3 20 Damen-Almanach......... » 2.40 Damen-Almanach......... » 250 Drogniütcu-Knlcnder........ » 3"— Tuschcnbneh für önterr. EiHCiibiilin- Betricbsbcaniteu....... »3' Kalender für KlHenhahntecluiikor . . > 4 80 > > die Elegante Welt . . »2 40 » » Elektrotechniker ...» fi1-- » > Elektrotechnik . . . . > 3 20 Hempels Taschenkalender für den Forstwirt.......... » ;j-2 » Förster-Kalender, herausgegeben von A. Leuthncr......... > 2" — Forst- nud Jagd-Kniender..... »2 40 Forstliche KiilendcrtnNclic..... » ?$ 20 GcschästMiiotizkalcndt'.i-....... »2 30 Hcbnnuneii-Kulender........ » 1 60 TIn«-hHcliiil«*u-Kalender....... > 250 .K32 .Ingdknlcndcr......... , J-20 Imkerbote........• j,' ' OeHlerr. Ingenieur- und ArcniteKu - ^ ^ Kalender.........'„' Kniender für StrasHcn-, Wasnerbau- ^ ^ nnd Kultnr-Ingenlcnre. . • ¦ ',040 StiUilens Iiigenlenr-Kalender . . • Uhlands Kalender t&t lÜMchlucu- ^ ^ Ingenieure........' , 8$ Fühlands Ingenieur-Kalender . • • ' v g20 Juristen-Kalender......' ' ' , '0 Phannazcnt. Taschonknlender . • • ' > 3gO Taschenbuch für ZivilUrzt»' • ¦ • ' t 0 OcHtcrr. LaiidwirtschftftHkiilt'«««"1 ' ,320 Mara...........' ' \ , 3-8° Mcdizinalkalender ¦•••'''', 3'2" Montanistischer Kalender • • ' , $•$ Mühlen-Kalender.....• ' ' , \W Allgem. dnntscher Mnnlkerkal*»««1 • f f® Notizkaiender iür alle S«nd« • ¦ ', 0 l'hariniizftntiHclicr Altniinn«1-'« ¦ • ' Hitschmanns TaNchenknicndi-r nlr f ^ Lnudwirt.......' , l1^ Soldatftu-Knlendcr......' ' f [•- Vctmmicn- und Laiidstnr«n-K»l^d''11' ^ jjq Veterinilr-Knlend«r.....' ,3^ Welnbnn-Knlendfr ..••¦"' a /u beziehen von \ - lg. v. Kleinmayr & Fed. Bambergs Buchhand'11 Laibach, Kongressplatz 2. ^^^* Ziehung morgen. Weihnachts-Lotterie. 4* Ziehunfl nowMerraflich am 29 DezeuioerlS'-13- 4ÄL^ S^ «500 Treffer «,.,¦ W^fsK^J eingotoil» in IOO Hanpttrellvr und 1400 IW"1 ^/ift^fl* '»" ClfHamtweito von „All» femSf «.•«..«-.. 50.000 «¦:;„»*:«» f'^fyf&fr l>or Hjiuj.ttroslor 2Ä.000 Knmon und die **il°' fV«1" ^IFTO Haupttreffer k 5000 und 1OOO Kronen wer langen abzüglich der geHetzlichen Gewin«» Jj^ i**m$h& LoBe k 1 Krone ^\^ ^fea^" sind zu habon in allon VVechnelstuhon, T«•»,slkef ' gSe ^ ^>3r Kullokturen u. im Lotterie Bureau Wien, I., 8pie&° »^ü* (5265) 3-2 '1'. 30/3. Amortisierullg. Auf Ansuchen des Herrn Gregor Lah, Hausbesitzers in Laas, wird das Ver» fahren zur Amortisvnmg des dem Gesuchsteller angeblich in Verlust geratenen Loses der Stadt Laibach Nr. 13,069 per 40 K hiem't eingeleitet. ---------------------------—-^^ild^h"' D?r Ilchaber dieses Loses aufgefordert, seine Rechte , binnen einem ^5«? ^ag^. sechs Wochen und 0"» ^M geltend ^ ,nachen, w^M" ilh-nach Verlauf dieser Fnst M erklärt würde. « ,^ Abt- K. l. Landesgericht La'bach. am 16. Dezember 1903. -w -«^ —^w- --»^- -^^ M '^^» ~%m ^*r^ "^b^ ^»^~ "»* ~^w~ '^^~ ^»^" ~*r* "*r~ "^^ "^^^ •• mv ^»^^ ~^w ^^ ~*r^ ^%r~ -¦»# — ^^ ^^ »"¦ Vzajemno podporno društvo v Ljutljani sprejema xhhIi delavnik oil !&. tlo VL. ure «lopoW*11 Jxr»xi_iJLmxo vloge ter jih obrestuje po to je, d-aje za 2OO krozi © KI 5O Ix zia l©to-(5002) 4 - 4 Rentni davek plaèa hranilnica sama. wxrtH Kauft und verkauft alle Gattungen von Renten, Pfandbriefen, Prioritäten. Aktien, Loaen, Valuten, Münzen and Devisen. Wcohiel - Bakompte and Inkaiao. 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