.^ 48T. Samstag am »« August «85» Dic „Laibachcr Zeitnnq" crschnnt. mit ?lns>mh,m' dcr Ho.m- und Fnertage tagl.ch. "Nd foi^t m,»mt dcu Ä.i^ge» im Comptoir qa», jährig 1, st., halbjähri« 5 ss 35m>wtoir qan^jährig ,2 ss.. bal^abrlg ' 5- I"r d>^ Znssc l.m,, i»'s Haus si»d halbjährig 30 lr. >,nhr ,n e» l,°> »r ,'n^ !„a!i^ Em'chaltxnq .'l kr.. fi.r zwoiu.ali^' ^ sr ,>:r dre. n. >ss. .-, kr CM. .Innate lu>, ,2 ^>le„ sostcn , ss. fi.r 3 Mal. 5N kv. für 2 Mal ,.»d 4N fr si.r W, im, cha c« 3n dicft» Gcl'iihnn ist »ach dnn ..provisrrischcn Gc,ctzc voin <». Novcmw' l, .'. sur ^u,nt,^»^st.n>N'cl" „och 10 lr. für .inc i.'dcs!,>al,> Eiüschaltüi'g hi.,;,, z„ rcclun , l"'z",n)a. Neuwirth, vom Inf.-Neg. Freih. v. Welden Nr. 20, im Regimente. Zu Grenadier - Bataillons - Commandanten die Majore: Jacob Sied, vom Inf. - Neg. Graf Hart-mann Nr. 9, zum Commandanten des aus den Divisionen Graf Hartmann Nr. 9, Graf Mazzuchelly Nr. 10 und Ritter Rosibach Nr. 40 bestehenden Bataillons, nud^riedrich Lange, vom Inf.-Neg. von Schbnhals Nr. 29, zum Commandanten des ans den Divisionen: Kaiser Franz Joseph Nr. 1, Erzherzog Wilhelm Nr. 12 und von Schönhals Nr. 29 bestehende», Bataillons. Zu Majoren die Hauptleute: Ludwig von Za-magna vom Inf.-Neg. Kaiser Alerander Nr. 2, beim Inf.-Neg. Freiherr von Welden Nr. 20; Carl Roth vom Inf.-Reg. Freih. v. Welden Nr. 20, beim Inf.-Neg. Erzherzog Carl Nr. 3; Hermann De Kin vom Inf.-Neg. Graf Hartmann Nr. 9; Carl Berg v. Falkenberg vom Inf.-Neg. von Schonhals Nr. 29 und der Rittmeister Anton Ritter von Kleyle vom Husaren-Negimente Prinz Alerander zu Württemberg Nr. 11; letztere Drei im Negimeute. Erne n n unge n. Die Leitung des Marine - Obercommando hat einstweilen zu übernehmen: Feldmarschall-Lieuteuant Franz Graf Wimpssen, unter Fortführung der ihm übertragenen Functionen eines Statthalters von Triest. Zum Adjutanten Sr. Majestät des Kaisers und Königs: August Fürst zu Windisch-Grap, Hanptmann erster Classe, des Infanterie-Regiments Prinz Emil von Hessen Nr. li4. In die Actioitat wieder eingetheilt; Major Peter Vigga, früherer Vadecommandant zu Mehadia (als rearbitrirt und feldkriegsdieusttauglich anerkannt) zum Warasdiuer St. Georger Granz-Infauterie-Negimente Nr. 6. In den Pensions stand wurde versetzt: Der Marine-Obercommandaut Vice-Admiral (Feldmarschall-Lientenaut) Freih. v. Dahlernp, unter Bczeigung der allerhöchstcu Zufriedenheit mit dessen geleisteten guten Diensten. Nichtamtlicher Theil. Laibach, tt. August. Ueber das umsichtige, muthvolle und erfolgreiche Wirken der Mannschaft des 11. Gensd'armerie-Ne-gimentes sind uns ans verläßlicher Quelle folgende Notizen zugekommen: Dein Commandanten des Gensd'armerie-Postens !N Veldes ward zur Kenntniß gebracht, daß der Desertenr des Infanterie-Regimentes Prinz Hohenlohe ?tr. 17, Joseph Preschet, sich jcden Samstag Abends bei der Asp über die Save fahren lasse. Am 2. d. M. Abends ging der Posten-Commandant Echigmann mit den beiden Gensd'armen Vanou und Gasperschil) an die bezeichnete Stelle, und erwartete in einem angemessenen Hinterhalte den genannten Deserteur. Gegen 9 Uhr Abends nahte, sich der Deserteur der Ueberfuhr, als er aber, zum Ufer gelangt, ersah, daß ihm bei der zweckmäßigen Aufstellung der zn seiner Verhaftung hervorbrechenden Gensd'armen kein Ausweg zur Flucht blieb, wollte er diese schwimmend bewerkstelligen, indem er in die Fluchen der Save sprang. Als die Gensd'armeu Schigmann und Banou dies; ersahen, selzten sie ihm, gerüstet wie sie waren, auch auf diesem Wege uach, und in der Mitte der Save erreichte der Gensd'arme Vanou den Deserteur, ergriff ihn mnthig und brachte ihn an das jenseitige Ufer, wo er ihm, uuter Mitwirkung des "Posten-Commandanten Schigmann, die Handeisen anlegte und ihn der Behörde einlieferte. Es ist sonach, die Festnahme dieses Deserteurs Prescht nur durch die mit Muth, Ausdauer und Todesverachtung vollzogene Dienstesverrichtung der Gensd'armen Schigmann und Vanou ermöglicht worden. In derselben Nacht vom 2. d. M. machte Corporal Kampizh, des Postens zu Kappet in Kärnten, mit den Gensd'armen Kiukopf, Kern und Zcmiu eine Streifimg in der Gemeinde Ebriach, die Spur zweier Deserteure verfolgend. Vmn Hanse des vulxo Mo-scharnigg angekommen, veranlaßte der Corporal die Durchsuchung eines anf einem AbHange freistehenden verdächtigen Heuschoppeus. Währeud er selbst den Ansgang auf der obern Seite überwachte, ging der Gensd'arme Kinkopf in den Schoppen, doch kaum eingetreten, sprangen zwei Männer heraus und flüchteten in Hast gegen den Wald. Corporal Kampizh lief deu Flüchtigen nach, forderte sie durch deu dreimaligen Anruf: „Halt!" zum Stillsteheu auf, und als sie keine Folge leisteten und dadurch deu Verdacht bestärkten, gab er, von seiner Berechtigung Gebrauch machend, Feuer, worauf einer der Fliehenden todt niedergestreckt zu Bodeu sank. Dem zweiteu sprang Kampizh in einen fünf Klafter tiefen Graben nach, packte ihn uud begann! eiueu angestrengten Kampf. Riugeud zog der Er- griffene deu Corporal zu einem Zaune im Graben, bei welcher Gelegenheit dieser am Kopfe bedeutend verlent wurde, aber dennoch von seinem Gefangenen nicht abließ, sondern ihm uoch ein Stilet und eine scharf geladene Pistole abrang und ihn so lauge festhielt, bis die übrigen Geusd'armen anf einem Umwege zu Hilfe eilen und dem Gefangenen die Handeisen anlegen konnten. Sowohl der Verhaftete nnd der competenten Behörde überlieferte Georg Erj autschn igg, als auch der auf dem Plafte gebliebene Johann Erjautsch-uigg waren Deserteure des Barou Prohaska 7. Iu-fauterie-Regimeutes. Wir veröffentlichen diese beiden Ereignisse, weil wir überzeugt sind, es werde Jedermann, dem die öffentliche Sicherheit am Herzen liegt, solche Erfolge und den moralischen Eindrnck, den sie erzeugen, zu würdigen nnd es den Männern Dank wissen, die fortwährend unter Beschwerden aller Art ihr Leben einseyen, um ^'eben und Eigenthum ihrer Mitbürger zu beschünen. (Correspond euzen. Ans dcm Presiburger Districte, 6. August. — üi— Es gibt kaum eiueu Handelsartikel, der schon so viel Uuheil angerichtet hätte (das Pulver ansgenommen), wie die Zündhölzchen, so dasi man dc„ Wunsch, dieselbe» möchten nie präpa-! ,'irt worden seyn, gerade nicht verdammen kann. Abgesehen von dem Brandunglück, das dieselben zu allen Zeiten und in allen Ländern gestiftet, sind auch schon Viele insofern durch diesen Zündapparat verunglückt, als ihnen beim Frottiren der Phosphor in die Augen spriftte und sie erblindeten. Dieser traurige Fall ereignete sich erst vorige Woche auf einem uahe Presi-burg gelegenen Dorfe, wo ein Knabe von 3 Jahren, das einzige Kind sehr achtbarer Aelteru, mit soge-^ nannten Knallzündhölzcheu spielte, sie entzündete, und ihm dabei ein Theil des Zündstoffes in das Auge flog, welches uurettbar verloren ist. In mehreren Staaten Deutschland's sind seit längerer Zeit schon gewisse Gattungen vou Zündhölzchen verboten, und wir köuuen dieses Verbot nur billigen, da es wohl mehr werth ist, weuu Unglück verhütet, als das Interesse einiger Specnlanten gefördert wird. Auch bei uns möchte es durchaus nicht schaden, wenn wenigstens die Mallreibhölzchen, welche besonders die Kinder znm Gebranche derselben verleiten, durch ein Verbot ansier Handel gescht würden; im Interesse der Sicherheit läge es wohl jedenfalls eben fo, wie das ! Verbot der Schießbaumwolle, die übrigeW hier uur wenig gekannt ist. — Die Reformen, welche seit einem Jahre im Schulwesen, besonders bei den höhern ! Lehranstalten, vorgenommen wurden, haben auf uu< sern Echuleuzustand sehr günstig eingewirkt, und die Schüler legten bei den eben vorgenommenen Prüfungen das Zeugniß ab, daß sie im Wissen bedeutendere Fortschritte gemacht, als im Vormärz. Wer den Prüfungen am Preß bürg er Gymnasium beiwohnte, den musite außerdem das freundschaftliche Einvernehmen der Lehrer und Schüler angenehm berühren; die Professoren sind meist Deutsche und Slaven, die Schüler größern Theils Magyaren und Slaven, und doch mußten Erstere sich durch ein wahrhaft liebevolles Benehmen d,e vollste Zuneigung der LelMrn erwerben, nnd chr Lob wird mit den Keimen deutscher Bildung m alle ?<5ii Gauen Ungarns getragen werden. — Anf dem L ande sieht es betreff der Schlilen minder erfreulich aus, obwohl nnmer noch besser, als in andern Districten Ungarns; einerseils feblr es an tüchtigen Lehrern (und das ist das Hauptübel!), andererseits verderben die Aeltern, was des Lehrers Mühe Erfreuliches ins ^eben gerufen. Wer von den Beamten anf dem Lande nur irgend kann, der schickt seine Sohne nach Preßburg, Oedenburg oder in andere Städte, und kümmert sich deßhalb wenig darum, ob die Dorfschulen gut oder schleckt bestellt sind; indeß der Lebrer sich die reichern Hilfsquellen entzogen siebt und in seinem Eifer erschlafft. Es ist durchaus nothwendig, dasi die Dorfschullebrer besser dotirt werden, sen es nun von der Gemeinde oder der Regierung; ist dies; aber einmal bewerkstelligt, dann beharre man mit eiserner Consequenz anf der Anstellung tüchtiger Lebrer, und weise jede Mittelmäßigkeit ab. Oesterreich Gratz, 4. August. Sicherem Vernehmen nach sind den Nedacteuren, Herausgebern und Verlegern der beiden bier erscheinenden periodischen Blatter: „das Urchristenthnm" nnd „ der Stern" die ersten Verwarnnngen im Sinne der kaiserl. Verordnnng vom 6. Juli von der hohen Stattbalterei zugekommen. VZicn, 7. August. Se. Majestät der Kaiser hat die Organisirung der Behö den in der Militärgränze genehmigt. Hiernach bildet die bisherige militärische Eintheilung der Gränze auch die durch das Grnudgesel) bedingte administrative. Die ausgesprochene Aufrechthaltung der bisherigen eigenthümlichen Bestimmung sämmtlicher Militär-Gränzprovinzen bleiben insofern, als sie sich mit den Bestimmungen des GrundgeseNes vom 7. Mai 1830 vereinbaren lassen. Die Administration ist nach dem Militärgränzsysteme. Dle oberste Leitung ist dem Kriegsmiuisterium zugewiesen. Wesentlich? zeitgemäße Verbesserungen sind im Instanzenzuge und in der Geschäftsführung der Amtsbezirke, eingeführt. Hauptthette der l^nze bilden die beiden Landesmilitarcommanden zu Agram und Te-mesvar. — Das k. k. Ministerium für Laildescultiir lind Bergwesen hat die Errichtung emer k. k. Berg schule, nach dem Systeme r>on bereits bestehenden derlei In-stitmeu genehmigt. Die Erössnuug der Schule erfolgt schon im November d. I. und dauert der erste Cours bis August 1852. — Der zur Revision des Gefällen-StrafgeseNes vorliegenden Antrage werden nächstens im Ministerium zur Verhandlung kommen. Das Gefälls-Etrafgesel) wnd dem neuen Zolltarif in kurzem Zwischenraume folgen. Ueber die dießfalls bestehenden Modifikationen verlautet derzeit noch nichts mit Bestimmtheit. — Von mehreren Seiten wird versichert, daß der neue Zolltarif mit 1. October und zwar gleichzeitig mit dem nenen Vereinstarife, für die Zollvereinsstaaten, welcher in Wiesbaden festgesetzt wurde, in Wirksamkeit treten wird. — Die bevorstehende neue Gewerbegefengebung wird auch wichtige Abänderungen in unserem Lehrlingswesen mit sich bringen. Wie man hört, ist die Einführung öffentlicher Lehrlingsbücher und bei dem Uebernittc in den Gsellenstand die Ablegung einer "Prüfung beantragt. Eben jo sollen znr Begründung geregelter Verhältnisse eigene Auftingcoutracte vorgeschrieben werden, welche der Lehrherr mic den Aeltern oder dem Vormunde seines Lehrlings abschließt, auch andere Verbesserungen eingeführt werden. '^ Bekanntlich hatte bereits vor längeren Iah-,vn der bekannte Mechaniker Degen hier in Wien vom Stephansthurme aus einen ziemlich geglückten Versuch des Fliegeno gemacht. Wie die „Indepen-dauce" vom 3. August schreibt, so wurde am 1. August durch Hrn. d'Arville zu Neuilly, iu Gegenwart mehrerer Mechaniker und Journalisten, ein abnlicüer Versnch augestellt, welcher sowohl der Leichtigkeit als der vollkommenen Willkürlichkeit der Bewegungen . nach, als gelungen bezeichnet wird. — Die Fregatte „Venus", Capitän Faun, s^l nächstens mit einer EhrenfwM ausgezeichnet werden. — Gegen den Redacteur der ofnciclleu „Graner Zeitung", Dr. F. Mitterbach.'r, ist auf Klage des Dr. Carl Rechbauer, Mitglied des Grayer Gemeinderathes, wegen Presivergehens die Voruntersuchung eingeleitet worden. (Fr. Bl.) — Die Eisenbahnbanten am Semmering suchen an Großartigkeit ihres Gleichen, und können als ein rühmliches Monument menschlicher Kraft und Ausdauer gelten. Eine kurze Mittheilung über die hervorragendsten Banwerke dürfte nicht uninteressant seyn. Die ganze Linie von Gloggnin nach Mürzzu-schlag beträgt ^^. Meilen. Von Glogguin ab ist zuerst der Viaduct über die Schwarza von 1A Bo-geu (Arbeit der Herren Gebrüder Theyer) zu bemerken. Hierauf folgt die schon vollendete Strecke des Bauunternehmers Hrn. Samek, bei welcher nnr noch ein Theil des Oberbaues und die Gewölbsverschüttung einiger Brücken fehlt. Die bedeutendsten Objecte diefer Strecke sind: 1) die schiefe Brücke bei Küb, 21 Klafter lang, 7 Klafter hoch, nud anf 4 Pfeilern ruhend. 2) Der ganze fertige Tunnel bei Pee-tenbach, 90 Klafter lang. A) Als Fortsenuug des Tunnels der Viaduct über den Höllgraben, 10Klft. hoch, r Fluth kaum Widerstand leisten können. Zum, Glück hat es gegen Mittag zu regnen aufgehört und ist nun wohl ein Steigen des Wassers nicht mehr zu befürchten. — Aus Vaiern, Sachsen, Württemberg nnd Baden laufen Nachrechten von Überschwemmungen ein, welche bedeutenden Schaden anrichteten und die Communication allenthalben uuterbracheu. — Der Kriegszustand im Groscherzogthnme Baden ist durch landesherrliche Verfügung bis auf Weiteres verlängert worden. — In der am 29. Juli Statt gehabten Ple-nm'versammlullg des Bundestag,'s kam der Antrag Preußens und Oesterreichs, die Modifikationen der Einzelverfassnngen und die Beaufsichtigung der Presse betreffend, zur Discussion. Auch die betreffende Commission hatte eine ganze Reihe von Antragen in dieser Beziehung vorgeschlagen. Kein einziger dieser Antrage konnte alle 27 Stimmen vereinigen; bei den meisten Anträgen war kanm eine Majorität erzielt worden. I r a u k r e i ch. ^ Paris, 2. August. Der Lordmayor von London' von seinem Neffen, seiner Nichte und einem Privatsecretär begleitet, ist gestern Abend um !> Uhr in Paris angekommen. In dem Hofe der Nord-bahn wurde er von dem Seinepräfecten Verger und mehreren Mitgliedern des provisorischen Gemeiilde-raths empfangen. Ein Detachement Municipalgardisten war an der Eisenbahn aufgestellt. Der Lordmayor, von obgenannten Personen nnd einer Escadron Mnnicipalgardisten begleitet, fuhr gleich „ach seiner Ankunft im strengsten Galopp über die Bonle-vards nnd Qnais nach dem H«'»tel de Ville, woselbst^ er während seines hiesigen Aufenthaltes wohnen wird. > Eine zahlreiche Menschenmenge hatte sich eingefunden, empfing jedoch den Lordmayor überall mit Stillschweigen. Nur an dem Eisenbahuhof hörte man einige: »>ne I'^ü^!t<>i-,-<>.« Heute Morgens besichtigte der Lordmayor das Innere des Hotels de Ville und begab sich alsdann in Gefellschaft des Ans-Mlungscomit«' uach dem Elyss'e, um dem Präsidenten vorgestellt zn werden. Troi) des schlechten Wetters ist der Play drs Hc'itel de Ville fortwährend von einer zahlreichen Menschenmenge bedeckt; man will Sir Iamrs Margrae Bart, den edlen Lordmayor von London sehen, und glaubt allgemein, derselbe trage, wie bei den festlichen Gelegenheiten in London, seine große Perrücke. Paris, 3. August. Das Fest, welches die Municipalität von Paris den Mitgliedern der Londoner Ausstelluugs-Commission gab, war glänzend. Der Seinepräfect, Lord Granville, Vicepräsident der Ansstellnngs-Commission, Hr. Lanquetin, Präsident des Pariser Municipalrathes und der Lord Mayor von London hielten bei dem Banket Reden. Die Kandidatur des Prinzen Ioinville tritt ernstlicher in den Vordergrund. — Die „K. Z." läßt sich aus Paris schreiben: Charles Hugo ist gestern Abends arretirt worden, um seine Strafzeit anzutreten; da die Gefängnisse sämmtlich sehr überfüllt sind, so hat man dem jungen Schriftsteller in derjenigen Abtheilnng der Con-ciergerie eine Zelle angewiesen, welche verurthcilte Diebe n. s. w. enthält. Der bekannte Graf d' Orsay speis'te gestern Abends bei Emile de Girardin, als ein Brief Charles Hugo's ankam, worin er Herrn Girardin seine uuangenehme Lage meldete. Der Graf d' Orsay war darüber indignirt nnd schrieb sofort an L. Napoleon folgenden Brief: „Prinz! Ich erfahre so rben, d.isi Charles Hugo in der Diebesabtheilung der Conciergerie eingesperrt ist. Erlauben Sie mir zn sagen, dasi ein solches Verfahren unwürdig ist. Charles Hugo, der Sohn desselben Victor Hugo, welcher im Jahre ^47 der Erste war, welcher in der Pairskammer für die Anfhebuna. Ihres Erils sprach, verdiente mindestens dieselbe ?elle zn bewohnen, welche Sie einst einnahmen. Ihr alter Freund Graf d'Orsay." Als der Graf diesen Brief geschrieben, ließ Hr. de Girardin ihm keine Minute Bedenkzeit, versiegelte nnd adressirte das ^Schreiben nnd schickte es sofort in'o Elis«'e. Großbritannien und Irland. London, 1. August. Die Ausführung der Telegraphenverbindung zwischen Dover und Calais, die aus vier durch Guttapercha isolirten Drähten bestelln wird, ist Herrn T. Crampton übertragen, und soll am 30. September k. I. fertig seyn. — Ein Specialcomit«' des Unterhauses hat kürzlich sein Gnt-achten darüber abgegeben, welche Veränderungen, nach Ablauf des jeftt bestehenden Contracts, in der Post-verbindung mit Indien einzuführen wären. Das Gutachten geht dahin, dasi für den Hanptbedarf die bisherige Route über Marseille beizubehalten, aber die Aitträge der „Eastern Steam Navigation Company" 'und des „österreichischen Lloyd" für dei; Briefverkehr eine Verbindung über Triest herzustellen, wegen der politischen Wichtigkeit einer doppelten Route in ernste Erwägung zu nehmen. Schweden nnd Norwegen. Ohristiania, 29. Juli. In Ringerike hat ein Volkstumult Statt gefuuden, der dadurch veranlaßt wurde, daß der Hutmacher Knndsen nach dem Verhöre wegen seiner Theilnahme an der Arbeiterversammlung in Christiania verhaftet werden sollte. 'Nachdem aber eine Abtheilung Soldaten nach Nin-gerike abgesandt worden, wurde die Ruhe wieder hergestellt. N u si l n n d. - Ueber den öffentlichen Unterricht in Rußland im Jahre M^ entnehmen wir dem durch das russische Unterrichtsministerium veröffentlichten Jahresberichte folgende Daten: Unmittelbar nachdem Fürst l Schirninski Schichmatoff das Portefeuille des Cultus und Unterrichtes von seinem Vorgänger Grafen Uwaroff übernommen hatte, erhielt er über gestellten Antrag vom Kaiser die Weisung, sich vom Zustande der öffentlichen Unterrichtsinstitute des Reiches zu überzeugen. Der Kaiser hob in seinem Auftrage den Umstand hauptsächlich hervor, dasi die sicherste und beste Grundlage des Unterrichts die Religion sey und verlangte daher, daß die Stellen der Religionslehrer bei allen Institnten von der Universität bis zur Pfarr- oder Gemeindeschule Männern anvertraut werden, welche die sichersten Garantien für die Pflicht-getreue Uebung ihres heiligen Berufes bieten, und welche mit reiner Glut des Glanbens und der Liebe die Wahrheit des Christenthums der Jugend einzuimpfen , uud den Samen dieser göttlichen Lehre auszustreuen vermögen. Der Minister hat, durch die geistliche Synode nntersticht, dem kaiserlichen Willen zn entsprechen sich bemüht. — Die Synodalgeistlich-keit hatte ein neues Unterrichtsreglement entworfen und hohen Orts vorgelegt. Auf die philosophischen Lehrkanzeln, dann für dogmatische und Normaltheologie und Kirchengeschichte an den Lyceen und pädagogischen Instituten wurde besondere Rücksicht genommen. In Folge eines Ministerialvortrags hat der Kaiser angeordnet, dasi an den Universitäten zu Petersburg, Moskau, Kjew, Charkow und Kasan, dann an dem pädagogischen Oberinstitute uud dem Ri^lewer Lyceum die philosophischen Vorträge von geistlichen, nnd nicht mehr von weltlichen Professoren abgehalten werden, und dasi von philosophischen Materien nur Psychologie nnd Logik tradirt werden. Das Lehrsystem der Psychologie ,md Logik bedarf d.r Genehmigung des Unterrichtsministeriums mid der Geistlichkeit der rnsslschen Kirche. Die philosophischen Vorträge an der Universität zu Dorpat und andern Orten, wo die Studenten meist zn nicht russischen Confessions« sich bekennen, sind ebenfalls auf Logik und Psychologie zu beschränken. Im academisch.'N Jahre 18>'itt—'i< wurde diese Anordnung bereits dnrchgehends geübt und die philosophischen Facultäten aufgehoben. Es bestehen demnach an höheren russischen Unterrichtsanstalten nur noch zwei Facnltäte,,, nämlich eine historisch-philologische ,md eine physisch-mathematische. Ferner wurden in den Universitäten zu Petersburg, Moskau, Charkow, Kiew und Kasan pädagogische Lehrkanzeln errichtet und den historisch-philosophischen Facnltaten unterstellt. Dieselben sind für ans Staatskosten Studierende bestimmt, welche zn Gymnasiallehrern, und für Privatzuhörer, welche zu Privaterziehern herangebildet werdeil sollen. Dle Rectoren und Decane der Universitäten erhielten den Auftrag, die Vorträge der Professoren strenge z,i controlliren. Erstere werden von der Regierung ernannt. Neues und Neuestes. Telegraphische Depesche. "Triest, 6. August. Das „^ml-n. nnd 1.4.'i, dann mit einer Krümmung von IW Klft. Radins, fanden mehrere Vorbereitungsfahrten Statt, » u. z. befnhr dieselbe: am 4. d. M. die Locomotive Maffei's mit einer Bruttoladnng von 18.^0 Ctrn.; Schnelligkeit der Fahrt: 3 Meilen in der Stunde. Tags darauf die Locomotive Coquerille's mit einer Bruttoladung von 2000 Ctrn; Fahrtschnelligkeit 2'/, Meilen. Endlich heute abermals die Locomotive Massei's; Bruttoladung 2600 Ctr., Fchrtschnelligkeit 1'/« Me.len. Locomotive und Tender sind in der Bruttoladung nicht mitbegnssen. 7 Genua, 4. August. Der Unternehmer der nulttanschen ^estungsarbeiten von Casale hatte die Hälfte seiner Arbeiter, etwa 2/w Personen, entlassen. ^ie verfügten sich nach den Arbeitspläftrn »nd hinderten die Uebrigen gewaltsam an der Arb.it. Ein Eappenrbataillon beschte die Blicke und die Arbeits- -pläste, Cavallerie ward consigmtt. Die militärische», Versicherungsmaßregelll dauern fort. Mvdeua, 4. August- Das Namensfest Ihrer Majestät der Kaiser«» Maria Anna ward glänzend gefeiert. ?«8 Feuilleton. M a l v i u a, odcr die Gewalt dec. Pinsels. Erzählung von Po — o. (Fortsetzung.) «Vas Bild, das Sie s^hen, wurde vor nicht ganz 2 Jahren von einem deutschen Künstler gemalt, der seine Ausbildung in Nom vollendet hatte und die Echweiz bereiste. Der junge Mann hull sich ungefähr 3 Wochen hier aus. sammelte viele Skizzen zu spätern Alisar, beitlmgen llt,d malte mehrere Venvandte und Freunde meines Bruders. Unter all' diesen Gemälden gelang ihm aber, wie man allgemein behauptete (ich selbst w^.r damals noch in Basel ansässig), keines so sehr, als das, welches gestern Ihre Auimcrksamkeit auf s'ch z"g- Es sind nicht so sehr die äußeren Formen, die darin so vollkommen wieder gegcbcn sind, als ihr inneres Wesen; — der Geist, das Gemüth Mal< vinen's sprechen sich so klar in dem Bilde aus, daß man glauben mochte, der Künstler habe Jahre lang ihren (Zharakter studirt. Der kurze Aufenthalt Jordan's —so hieß der Malcr — trug nicht weing zur weiteren Ausbildung des Mädchens in einer Kunst bei, zu der sie Anfangs el'ln nicht besondere Neigung hatte, und wenn ihre späteren Versuche ihr das Lob und zuweilen auch die Bewunderung der Kenner erwarben, so hatte sie dieß wohl nur dem kurzen Umgänge mit Jordan zu verdanken. Nach zurückgelegtem 18 Jahre bewarben sick mehrere, miunuh der Aermste nicht, denn in wenig Minuten war derselbe seinen Augen entschwunden. Er selbst wmde mißhandelt, seiner Barschaft und seiner Habscligkcitcn beraubt, und konnte, als die Unmenschen ihn verlassen hatten, nur mit Mühe sich dem Orte zuschleppen, wo, seiner Meinung nach, Malvina verunglückt seyn mußte. Alle seine Nachfragen waren vergebens; in der einsamen Gegend wußte Niemand etwas von dem Wagen und der beiden Frauenspersonen, und so trat er denn, nachdem er 2 Tage sich an dem Orte aufgehalten, und alle nur zu ersinnenden Nachforschungen angestellt hatte, seinen Rückweg an. Ohne Geld, nur mit einigen Lumpen bedeckt, die mitleidige Bauern ihm umwarfen, bettelte er sich zurück in scine Heimat und brachte uns die trostlose Nachricht. Noch in derselben Nacbt traf mein Bruder alle Vorbereitungen, mit dcm nächsten Morgen sich selbst an die Stelle zu begeben, wo die Spur seiner Tochter verloren wurde, — aber auch er kam nach mehreren Wochen ohne einen Strahl von Hoffnung zurück. Obwohl er von dem Sihlfiusse an die Wege in allen Richtungen, bis an die Gränzen der Schweiz, durchforschte, konnte er nicht die geringste Aufklärung erhalten, und wenn gleich keine positiven Anzeicticn eincr Ver-unglückung aufgefunden wurde», so konnten wir doch nicht länger an derselben zweifeln, weil es unmöglich war, 'ill' die Abgründe, in denen sie begraben seyn t'onitte, zu untersuchen, weil auch d,r Fluß sie ve» schlnngm u»d jede Spur vertilgt haben konnte, nnd weil c5 endlich l.nd.nkdar ist, d, , w) sich dcr Indianer viele T>igc lang ans dem Leben zurückzieht, um das Glück des Kokaranschcs zu gcnicßcn, bis zu den arctische» Ncgionen, wo sich Kamtschadalcn und Koriäken au5 dcm giftigen Flicgenschwamm cincn Trank der Auf-regung bereiten. Wir halten es im Gegentheil für höchst wahrscheinlich, um nicht zu siigcn gewiß, daß der Instinct des Menschen, in dem Gefühle gewisser Lücken oder gewisser Vedüvsm'ssc des gesteigerten Lebens in unsc-rer Zeit, welche durch Quantität nicht befriedigt werden können, eben in diesen Erzeugnissen des Pstan-zenlcbens das wahre Mittel aufgefunden hat, um scincr täglichen Nahrung die erforderliche und ver» mißte Beschaffenheit zu gcben. Eine jede Substanz, insofern sie Antheil an dcn Lcbensprozesscn nimmt, wirkt in einer gewissen Weise auf unser Nervensystem, auf die sinnlichen Ncigun-gen und den Willen des Menschen ein. Macaulay, der große Forscher in dein Gebiete dcr Geschichte, hat zwar in seinen, classischen Werke dem Einfluß der Eassechäuser auf den politischen Zustand Englands im !7ten Jahrhundert verdiente Berücksichtigung geschenkt, aber der Antheil, den die Bestandtheile des Eassee's auf die Geistesrichtung damals hatten, dieß ist ein Problem, welches noch zu .lösen ist. Was wir von den physiologischen Wirkungen dieser Getränke wissen, ist nicht des Erwähncns werth; gewöhnlich knüpft man sie an das Vorhan-denscyn dcs Theins (identisch mit Eaff^'n im Cassee und im Mat«': odcr'Paraguay Thce). und dieß vielleicht mit Necht; es gibt keine Getränke, welche in ihrcr Zusammengcsetzthcii und in gewissen Bestand-theilen mehr Achnllchkeit mit Fleischbrühe haben als Thce und Eaffee, und es ist schr wahrscheinlich, daß ihr Gebrauch als Bestandtheil der Nahrung, auf der erregenden und belebenden Wirkung beruht, welche diese Getränke mit der Fleischbrühe gemein haben. Wenn man gewöhnliche Theeblättcr in einem ^ Uhrglasc, mit Papier leicht bedeckt, auf cinem heißen Blech bis zur Bräunung allmälig erhitzt, so sirU man lange, weiße, glänzende Krystalle sich an das Papier nnd die Thccblätter legen; dieß ist das The'in- Verleger: Ign. v. Kleinmayr und Fedur Vamberg. , Verantwortlicher Herausgeber: Ign. Alois v. Kleinmayr. AlHam zur HmtmmepHeituuH» Telessrnpbischer (kunrs« Bericht dcr Staatl'papiere vom 8. August I85l. Gtaalsschuldverschreibungtn zu 5 M. (in (5M.) 90 l/ltt betto ^,/2 ^ „ 8^9/ill Darlehc,, mit Verlosung v. I. !839, für 250 ss. 30« 1/4 Wi, n. Stadt - Vanc» - Obl. zn 2 1/H ptC. (in CM.) 59 Attitn der Kaiscr Ferdinands-Nordbahn zu 1000 st. <5. M...... 15N2 1/^ st. in C. M. Wechsel-Eours vom 8. August l85l. Angsburq, für 100 Gu-de» <5ur., Guld. i 18 1/2 »so. Hrcmsfur! a.M.. ( fsir ! 20 fl. siidd. Ver- tmz-Währ, r>^ s>Ir300ssranw, . . G"ld. 139 Bs. 2 ^na . NickareN für t Gulden - - - para 23N 31 T.Slcht. K- K. Münz - Ducatcn .... 22 1/2 vr. ^t. Agw. Geld- und Silber-Course von, 7. August 1851. Anef. we,d. Kais. Münz-Dncaten Aqio..... — 221/2 d?ttu Rand- dtu .... — 22 Napolconsd'or " ' . .' .' ' — ^ 2^ Sliuvcrainsd^r " — 1<>i> Ruß. Iniperial "..... — 9.30 Preuß. D'orö " ' ' ^ '. . — <>.30 <3ngl. Sovcraings ," .... — 11.3^ Sisbcraqiu ......... — 181/2 K. K. Latto.!icl)ungett. In Wien am 6. August 1851 88. 7l. 26. 70. 44. Die nächste Zichung wird am 20. August 1855 in Wien gehalten werden. In Gratz am «. August 1851: 79. 41. 50 3 14. Die nässte Ziehung wird am 2N. August 1851 m Gratz gehalten wcroen. Fremden-I^n;eige trr hier Angekommenen und Abgereisten. Den I. August 1851. Hr. Vidih, Professor, von Gratz nach Trieft. — Hr. Sartorl, Handelsmani!, — und Hl-. Lurardo, Plioatier, beide von Cilli nach Tnest. — Hl. li>. Brllnner, von W,'ei, nach Kramburg. — Hr. Gek; — Hl'. Graf v. Mestl-uji; — Hr, Fü'zi; — Hr. Pa. renti; — Hl'. Del ässari; — Hr. Sort,; — Hr. Mliller; — Hr. Hedenborn saminc Familie, -- und Hr. U,. Lynker, alle 9 Privatiers; — Hr. Haas, — u. Hr. Neuman, beide Handelsleute, und alle l I von W>en nach Trieft. — Hr. Wilhelm Vogel, k. preuß. Consul; — Hr. Genooest», Dr. der Medizin; — Hr. Joseph Blech, Handelsmann; — Hr. Schmidt; — Hi. Simon Grimstein, — u. Hr. Heinrich Schu^ ster, alle 3 Privatiers, u. alle 6 ron Tnest nach Wien. Den 2. Hr. Werzer, Appellations - Rath, von Nohitsch nach Trieft. — Hr. Blumseld, — u. Hr. , Bona, beide Privatiers, von Gray n^ch Trieft. — Hr. Schröder, Privatier, von Wien nach Venedig. — Hr. Eberharde, — und Hr. Ahnherr, beide Privatiers; — Hr. Dafini, Handl..-Agent, — u. Hr, Nonzoni, Theat.-llitteriiehilier, alle 4 von Triest »ach Wien, — Hr Hast.k; — Hr. Verzi; — Hr. Flor; Hr. Ekel; — Hr. Nadice; — Hr. Merzan, — und Hl'. Boliavente, alle 7 Privatiers; __ Hr. Periera, Consul; — Hr. Reiceoich, Rechnungs-Nach; — Hr. Bluter, Handelsmann, __ u. Hr. Dr. Valan und Frau, alle II von Wien nach Trieft. — Hr. Trom-beti, Hofrath, von Wien. Den 3. Hr. Hirschler, Handelsmann; — Hl'. Dr. Victor,'» ; — Hr. Dr. Kroman; — Hr. I),». Mauke. — u. Hr. Iant, Privatier, alle 5 von Wien nach Trieft. ^. H-. Baron Andwik, Privatier von Wien nach Görz. — H^ Gottfned Lunzlau, Handelsmann, von Udine nach Oebenburg. _ Hr. o. Cam. pana, Rentier, vo» Trieft nach Cilli. — Hr. l)l-. Heinrich Schwarzkopf, Hess. Medizinal, Rath, von Trieft nach Wien. Den 4. Fr. Babette Schwarz, Cantors >-Gattin, von Trieft nach Agram. — Fr. Rosalie Epstein, — u. Fr. Josephine de Torres, beide Private; — Hr. Renner v. Oesterreichs, dän. General-Consul; — Hr. Wilhelm Schütz; — H^ David E,sner, — und Hr. Jacob Porlitz, alle 3 Handelsleute, u. alle 6 von Trieft nach Wien. — Hl'- Louis Graf Beust, k. sächs. Geh.-Rath u. Minister; — Hr. Glocker, Med., Doccor; — Hr. Tallian, ?lppellatill!!s-Rath; — Hr. Schreiber, Offijial; — H»-. Georg Lochner, Gafthof-besitzer; — Hr. Georg 35^, Hausdcsiher; — Hr. Snemersky, Gutsbesitzer; — Hr. Johann Plhcwoty, Ingenieur; — Hr. Leopold Schrott, HaridL.-Agenc; — Fr. Schmidt; — Hr. Barovicka; — Hr. Tallian; — Hr. Gerolmi; — Hi. Adolph Rundstorf; — Hr. Leopold Naffay; — Hr. Johann Avolisi, — u, Hr. Andreas GaUimberti, alle 8 Privatiers; — Hr. Io-haun Bazjom; — Hr, Franz Schnera, — u. Hr. Peter Sartorio, alle 3 Handelsleute, und alle 20 voll Wien nach Trieft. Den 5. Hr. Ludwig Plancher; — Hr. Johann Salvi, — u. Hr. Joseph Berlusl, alle 3 Handelsleute; — Hr. Joseph Frizzi, Handl-Agenr, — u. Hr. Maximus Romiti, Privatier, alle 5 von Trieft nach Wien. — Hr. Negio, Geschäfls-Reisendel; — Hr. Muudinger, Hausiuhaber; — Hr. Schönlein, Obermediclual.-Rath; — Hr. Jagodits, Gutsbesitzer; — Hr. Campana, __ u. Hr. Bernasloni, beide 'Besitzer; — Hr. Globotschmg; — Hr. Pechlaner; __ Hr. Pecola; — Hr. Metzich; — Hr. Achel; — Hr, Emil German», — u. Hr. Stephan Scamparini, alle 7 Handelsleute; — Hr. Schoiilln; — Hr. Glaf Mailacl); — Hr. Leer; -, Hi>. Moor; — Hr. Dc-nlcke; — Hr. Lettis; — Hr. Nezza; — Hr. de Amizzi; — Hr. Gebel; — Hr. Volker; — Hr. Graf Malaguzzi, — u. Hr. Scamparini, alle l2 Privatiers, und alle 25 von Nien nach Trieft. Veyeichniß der hier Verstorbenen. Den 3!. Juli 1851. Dem Hcrrn Carl Holz, Civil.Ingenieur, sein Kind Friedrich, alt 1!) Tage, in der Capuciner-Vorstadt Nr. 7l, an Schwäche. Den l. August. Ursula Preiditsch, Sträfling, alt 41 Jahre, ,m Strafhause Nr. 47, ai, der Aus zehrung. — Peter Zoviö, Knecht, alt 28 Jahre, im Civil.-Spital Nr. 1, am Nelvenschlag. Den 3. Dem Herrn Franz Veß, BezirkS-Wund-und Gebmtsmzte, seine Frau Franzista, alt 24 Jahre, in der St. Peteis-Vorstadt Nr.'13, an der Lungen, sucht. — Dem Herrn Ichann Kleuner, bürgl. Rie.-mcrmeifter und Hausbesitzer, sein Sohn Heinrich, alt 8 Iahse, in der Scadt Nr. 37, am bösartigen Scharlach. Deu 4. Iungfrall Johanna Hickl, GejeUschafts-fräule, beim t. t. FML. Schulzich, aus Mährisch. Trübau gebürtig, starb im 26 Jahre ihres Alters, in der St. Peters-Vorstadt Nr. 23, am Abdominal-Typhus. — Urban Kovao, Psrülidxer, alr 58 Jahre, im Civil.Spital Nr. i, m» Altersschwache. De>, 5. Herr Gocllieb Wagner, Schuciderme,^ ster, alt 38 Jahre, ii» Civil-Spital Nr. l, am Magenkrebs. — Theresia Roftacher, Tlschlersgattiii, alt ^8 Jahre, im Civil-Spiial Nr. 1 , an der Ab-zchrimg. — Ursula Zhelcschnig, Victualienhandlers^ Witwe, alt 76 Jahre, in der Kratau-Vorftaot Nr. 24, am Brechdurchfall. — Dem Wenzel Gorschih, Tag-lohner, sein Kind Joseph, alt 13 Wochen, in der Sc. PeterS.-Vorftadt Nr. 120, an der Auszehrung. Den 7. Die Wohlgcborne Fran Anna Edle v, Fö'dranspeig, geborne Edle v. Klelnmayr, Gncsbesic-zerS-Witwe, alt 47 Jahre, in der Scadt Nr. 122, am Nerveiifieber. — 3^aria Panzer, Eisenbahnar-beiters.Gattin , alt 28 Jahre, im Civil-Spiral Nr. I, an der Ruhr. — Dem Herrn Anton Molauz, Gastgeber und Hausbesitzer, seine Frau Barbara, alt 65 Jahre, in der Polana-Vorstadt Nr. 26, an der Wassersucht. Anmerkung. Im Monate Juli 1851 sind 40 Personen gestorben. 5 9"' (!) Nr. 2635. Edict. Von dem k. k. Vezlrks.qerichle Gmkfeld wird brkainu gemach!: C5 habe Marlin Sattler von Aer-houle, mit dem Gesuche lln pl'U68. 27. Iurii l. I. Z. 2635, um die AmollisilUiiq uüd respecsive Lö-schung der auf jemcn iin Satzbuche der Herrschn'' ^hurnamdan «ul> Recif. Nr. 393 um 393» 1 vor-kommenden 2 Halbhubcn hastenden Satzposten, als-») lener aus der Lchuldobligation vom 26. April 1800, zu Gunsten des Ste. phan Drobnicsch von Kladje per . l? ss ^_ ,. b) der aus der Schuloobligatwn vom 25. M^rz 1796, zu Gunften des Franz Plekemelo von Redersberg p«r..........2lL ., - „ «) aus derselben Obligation und dem gerichtlichen Vcrql^iche vom 19. Juni »802 zu Gunsten des Franz Pre, kenfeld für das weitere Dolchen per. 68 „ II „ nchst aushastendcn einiä'hlig. I>,les»ssen p" '.........s » l2 » und um die Ediclalvvrladung ditscr Hypothekalgl^llbl-qer gebeten. Dem zu Folge werden Slkphan ^>od-ililsch von Kladje, und Ftanz Piekenseld von 3,c. delsbcrg und delen unbekannte Rlchtsnachfr>Ißer auj Gluidlace des a. h. Hofdecretes vom l5. Mälz »7^4, Z. 262, aufa,e"'o:dcrl, binnln l Jahr und 6 Wochen il)te allfälligcn Ansprüche auf obige T^bu' larposten dei diescm ^)ezilksge>ichle so gewiß gclllNd zu machen, widligcns nach fluchNos versttichencr Ediclalflist die Üöfchlmg der gedachten Satzposten bc. williget wcrdell wmde. H. t Bezirks^. Guikfeld am 4. Juli l85l. Der t. k. Btzirksrichter: S ch u l l e r. Z?947^(l) Nr. 3l08. O d i l t. Vom k> k. Bezi'kvgerichte Egg wird bekannt q^ inacht: <^s sey in der (5«culion5>ache der Kirche»; ootslehuns, von KklsMlen, wider Franz Hrovat vm, Klainberdu, die executlve Feilbietung der im Glund-luche der Gült Ologovitz «nl) Urb. Nr. 20 .Reclf. Nr. 12 volkommende:', auf 1209 fl. 40 kr. geschätzten Vieiülhube m Kiainberdu, wegen aus dem qc-lich!l!chen Ur,heile vom 20. Juli l849, ^ir. 2,84, und dem qerichllichcil Vergliche vom 22. Februar l859, ^1i/. 655, schuldiger l 5 fi. 5 kl. bew'lltg»>l worden. Zu diesem l^nde werden 3 T^gsatzungen, auf den 3. Elpiemder, den 3. October, und 5. 9tovem-bcr I. I., jedesmal um 9 Uhr Vormittags in loco der Realilät mit dem Aichange angeordnet, daß die ^eräußemlig de> selben bei der 3. Tagsatzung auch un-tkl der Schätzung Etalt finde. Die Schätzung, de^ Glundbuchserlract und die Licitmionsoelingnisse tonnen bei diesem Gerichte eingesehen weiden. ! K. k. Brzilksgericht Egg am 20. Juli 185l. I^96l?"?l) Nr. 3974. (5 d i r f. Vom k. k. Bezirksgerichte Planina, als Ne.Uiii' stanz, wild bekannt gegeben: Es sey in der Rechtssache des Johann Koller, von tlaze Nr. 12, witer Z-süliz Lav. Rl'/,^nc, Valentin Kiemen«^ und Mal-ll)aus Hioemai: und deren allfälligr Rechtsnachfolger, alle unbetanlUen Aufenchallcs, wrgen Veljähll- und ^tloscher!c>rlälung del auf drn im Glundduche Haa5» bcrg 8ul) Nccts. Nr. N6 und 178 vvlkommendcn R^aluälen holenden S.'tzposten, nämlich: n) Kur Franz 33,v. No^anc aus dc,n Schuldscheine vom 21, Febr. 18l)4, !l:t.,l'ulirt s,ilit?m, pr. 127 st. 30 kr. «. ». e-, und aus dem Schuldscheine vom 21. Sebiual ißg^ inl^bulirc 29. 3)iai l8l6, pcr li) Hur iUüIenlli, Klemc.V:V: aus dem Urtheile vom 29. December 1803, inlabulirt 9. Mär« 180^ ur W8 si. 6 kl, l). 8. c., UNd c, ^ ^ - c) zül Matthäus Kosma^ aus dmi Schuldschc!,ic vom l2. Februar l808, int. 17. September 18lS, pr. 50 fl. <:. «. c., die Verhandlunqstagfatzunc! au, den ^9. October 1851 Früh 9 Uhr mit drm Anhange des §. 29 G. O. hiergcrichts anberaumt, und deli (Äeklcigten Hr. Mathias Korren von Pl.i-nina als l^ui-llwr uä «e-lum deigegebcn woiden — Hievon werden dle ^fkl^gten mit dem An^n^e verftanolges, daß dleselb>.'ti z^ Verhandlurig entweder selbst zu trichclncn, oder einen andern Sachwalter zu bestellen, oder dem bestellten Cmatrr ihre Behelfe nn die Hand zu geben, und überhaupt im ordnungsmä. ßigen Wege einzuschreiten haben, widrigens sich tir-,elben die Folgen ihrer Verabsaumung nur selbst z,i-schleiben sollen. K. k. Bc)i,ksg. Planin., am 23. Mil I85I. 3. 962. (!) Nr. 4562. Edict. Vom k. k. Bezilksgclichte Plamna wild bekannt geqebtn, daß zur Aornabme der in der Executions» sache des Herrn Anion Mrück von Planina, wider Herrn Andreas Iopek von Wesul.k, mit Beschade vom 3. M^ii 18^8, Z. 1623, bewilligten, sohin mit Bescheide vom 29. September 1848, ä- 3736, sistirten ^>wci letzten Feilbietungsterminr ob der im Grundbucde Tburnlak »üb Nect. Nr. ^58 vo,kommenden, mit 1305 fi 20- kr. bewertiiclen Halbhude, üoer Rcss..u. miiung die neuerlichen Taqsatzungen auf den 28. Aug. und den 29. September !85l, iebcsm^I Früh 9 — ,2 Uhr im Orte dir Realität mil dem Anhange ?. Iunl »8^,. (Z. Laib. Ztg. Nr. 182 vom 9. Aug. iN5l.) 57« B. 946. (2) Italienischer Unterricht* Ein Italiener wünscht durch Ertheilung des Unterrichtes in seiner M utter sprach e einige frei e Stunden auszufüllen. Näheres wird aus Gefälligkeit bei der Expedition dieses Blattes, wie auch in der Specerei-Warenhand-1 u n g des Herrn J o s. G i 11 i am Hauptplatze ertheilt. Monatliches Honorar: täglich l Stnnde, © fl. ; jeden 2. Tag i Stunde, 3 fl. 3O kr. CM. ,?. 970. (l) Die am 3 R. Mngnst stattfindende Hauptqewinnc-Verlosung des Ba- dlschen Sraatv-Anlehens destcht aus H. 3. Gleichzeitig empfehlen wir ^ose, ailtig für sämlnlliche 17 Ziehiulgeu der Frankfurter Geld-Vei-ioslln^, die am 3. Hcpc.'iubcr deginiien lind ani 20. Qccobcr endigen, ü si. 90, »/^ it'si,S5, '/4 « fi. 22, 30 tr.. '/g i» ft. l l'/^ C. M. I.de ^l wmischend^ Allskunfl: wird dereitiu.Uiq ertheill. i Ein Hauswnd zu faufcn gesucht. Jemand wünscht in Laldach em Haus zu kaufen, welches den Preis von 15M0 fi. im Wcrthc nlchl üder-! steigt. Verkaufsandote ll'ollen lmZ^!-t^ngs-Comptoir adgcgcben werden. Z. 967. (2) Cin junger Mann, adsolvlvter Tcchntker, oder thcorctisch-practtsch gebllderer Forstmann, findet untcr votthcichaft^n Bcdinqungrn cine dauernde Anstellung. Vs werden uon ihm dic Fähig' ke,t, einen Knaben uon tt — 7 Jahren in den ElcmcntargcgenMnden zu unttrriü ten, und die Kenntniß dcr slovelnschen, oder wenigstens einer slavischen Sprache, als Hauptdedingungen zur Aufnahme gefordert. Offcne unter Adrcsse »^, ^. Oberlaibach in Krain"werden fvankirt erbete«. Jene, welche t)is zum «N.August einlaufen, finden Berücksichtigung und weiden nach Verlauf von 34 Tagcn beantwortet. Z. 963, (2) MalerWildhackaus Wien, im Besitze eines ersten Preises der k. k. Academie der bildenden Künste in Wien, wünscht auf seiner Reise nach Italien, in Laidach siä> ein'gc Zeit auf-l^wnd, Beschäftigung im Portraitiren. Hierauf Resiectirende wollen sich qefälliqst an dl^,Kunsthandlung des Herrn ^sOF«Fs,zs am Hauptplatz wenden, allwo auch Emlgcs von ihm einzusehen ist. ________ Z^968. (2) '^ Hopfen, Saazer sowohl als Auscher, ist in der Niederlage der Kedrüder Langer um dcradgeschte Preise, im Bräu. hause zum grünen Berge, zu beziehen.. 3-416. ¦ (5) Uheumatis-. mus, Gicht, Lii'. .?o«»» ^t»«lIo^'H Gicht und Nheumatismus-Pftaster, ge- -c,e„ Glieoesi-eiüen, Ä^pf.u^h, Z a h >,.- l, „ d G c si ch r ö sch m e l'ze'», Sl-itexstschcii. Ohre » b, a n se ii. Au a e „ fln ,,, Biust-, Nl'ickei,-n. K:cli^chmerje„(Here!,schus;), Fu^qicht, Notl)lauf, Ki'ampf. c; eschwolle nc Gliede,- l>, s. w. ._ Uebc/ die alißcioloelitliche Wirksam, l l it soi echell begla :, bic^ t. Zeuai, > sse. — Dich-6 mucl scheidet sich uo„ ^ll^ii Kette» Ni'iss^, Bo^e.,, ?iblei^i-„ mid wie diese Maschi„c'>/s,,,^ ,,'och heisten moq^i, , höchst vortbeil-^tt dadurch, daß es wirßlich hilft! - Das Pakce ko^'t I fl. Ba.koott'l, m,d e.^.a und ^ lIel !i zil buchen uon HZ,.. H'e,'ei. .^M^HeFs >'„ W e 1 in a r. Z. 4l7. (5) Wider den Staar und alle Enhmldullgen^ Schwnchcll und Krankheiten dcs Fuges ,st als ,,>, <> ,,-fehlbaies Mitces diiich Zcuqilisse ooü ?l^^>ü mid Geheille» aneikaiütt. Das L^uicn-waller mm Ol-. R. White ill London. — Es eMM l.m beglanb.gttn Acnst>,i dm-chalis kci.ie schädlichen Bestandchcilc, hac sch^i vielen llügllickllch,,, das 'Augenlicht wilder q^chetikc mid Talisei'de» diesen edlen Theil fetter, llutcr der allgemeinen Belil'„nil,i^ „S t^a i^ ist „almlich deijeinqe Giad dieser Alicmikraiikheit vcistanden, welcher lwerh.,uot nc>ch heilbar ,,'s — Das Flä,chchri, tostet 2 fi. Banknoten nlid ist echt ein^i^ und alleil, zu beziehen von ZV«.. N«>^ li n c,, a n h a ! t e nd e s E r b r e.-ch e n, 2) lähunc, e n und vicle andere ähnliche Beschwerden, welche g eichen Ursprungs sind, aber hier nicht einzeln a"fqefnhrt werden können. Dieses seg e n bri n q e n d sie a l l e r /? a u s mittet ist c-chi cin^ig und allein zu d. ziehen, di? Flasche zu 3 fl/Bankno^ te,i, von ZZi«. V't'r^. ,?««^<.„, Buchhändler inWei m a r. Briefe und Gelder l'i-iml-,". Z. ^«1. (?,, Z Bei «!^. ^sKFHisFZZ in L aibach lst Zu yabcn: ! Die k. k< privilegirte U sä i v e B* ® a 1 « Erdbeeren-IDsznttde, erzeugt au^ dießjährigm Erdbeeren, j Preis pr. Tiegel: ^O kr. 3 ^ ^ H ^ 1^ ^ — ^ ^ ^ >^-- " ^. ^ 2 ^ Z '" ^ ^: ^. ^ c^ « r- — — ^> c>> ^ ^> ^ ^ ^ «- " ^ ^^ ^, ^, ^, ^. -» <- » ^. ^ 'V) ^3) ^, ^- ^. ^» ^-^ Z. 958. (2) Von Seite drs Thcalcr - Unternehiuers I. Calliano wird bekannt gemacht, daß die Verpachtung der Parterre - Eperrfitze für die heun.-qe Theater - Saison ä 12 st. pr. Sitz mit I. ?lugust 1651 eröffnet wurde. ?. 'l. Liebhaber dafür belieben sich entweder an den Theater - Eassnr Hrn. Schaber oder aber an die Sitzaufspcrrmn Fanni Ußidiq, wohnhaft Capuciner - Vorstadt Nr. ^9, ober dem Gafchause ^un, ,>Citroncnbaum«, zu verwenden. Auch sind von den nämlichen die 4 l?i'<)5^ttmmiiF Logen Nr. A3, 45, 46 und i>!) zu vergeben. 3. 81 j. (l in Trieft ist zu habei.: Bestimmung der Jungfrau und ihr Verhältniß als Geliebte und üüraut. Nebst Regeln für das gesellschaftliche üebetl. Herausgegeben vom Ol-. Scidle r. Preis 1 fl. Die dritte Auflage dieses werihoollen Bnches eüt-hall die Anweisung, wie die Jungfrau scy» soll in ihrem Verhälmisse gegen den Jüngling, ^ '" 'hlem Betragen gegen die Mäuncr,'>» lhrein kuntti^n Scande als: Gattin, Erzieherin u"d znr AltSbil-dung einer santtcn und guten Hausmutter. — Mögen es Aellern nicht versäumen, ihren er-wadisenen Töchlern dieses Buch, wovon iibep 12500 Kxumplarc al^oserKt Avurden, zur IJil'lung | ihres Uenil's anziischaiVen, Z. 95tt. M Nr. NW. -Verpachtung dc 6 neu erbauten städtischen Brauhauses in Agram. Das nach dem neuesten Styl neu errichtete, mit einer Vraupfanne auf 5N Wiener Eimer und allen üdrigcn Vorrichtungen versehene städtische Brauhaus zu Agram, sammt Branntweinbrennerei, wird vom 30. August d. I. am städtischen Nath-hause um ll) Uhr Morgens im Licitationswege an den Meistbietenden auf drei nach einander folgende Jahre, vom 1. November 1851 angerechnet, in H.'acht gegeben. Dcr Pachter erhalt mit dem Braurechte auch das Bier- und Wcinaus-schanks-Recht, und als sü,i
  • 5 i>>,-;!lucwn cn-c» 6M> Cimcr gioße, ^j —50 eimerige Fässer. Zu diesem Brälchausc gehört auch cin großes Auü-schankzimmer, in Verbindung mit dem Haudkellcr und 5» geräumigen Zimmern zu ebener Erde, dann 4 Zimmern im I. Steck mit 3 Bparherdcn, einer Holz-und Wagen-Schupfe, Stallung, Heuboden und einem Weinkeller. Pachtlustige, werden hiermit höflichst eingeladen, nnt dcm Bemerken, daß jeder Licitant ein Reugeld von 5W si. CM. zu erlegen hat. Agram den 24. Zu!i 1851. 6. 9U7. (l) Em dreljähriges fehlerfreies Pferd, licktdraun, bei 15 Faust hoch, ist zu verkaufen. — Zu sehen m llnter-schischka im Hause Nr. 79' 447 H ' - ,-------------------- ...... Post- Gegenstand ^ Gcwicht Elnl!efcr»,!gtz° Nr, ""' "--"-s—----------—----------------------- N'jch! N.ncmw.,« i,, ,--------_________ A„mcrku»ss Gattung « nähere Bezeichnung und Dimensionen ^ Termi ^ ?i - 2^7 Schnüre Nebschnüre von der schwachen Sorte IM Büschel '^" dto ,ür Wien - Gloggnitzer Wagen dunkelgrün 4MK Ellc>n -"9 dto für Norriswa'gen trappfarbcne z^Ul» dto 260 l dto seidene trappfarbene für Wagenfcnster l ,^ii dto 26' l Spagat gefärbter schwarzer > ^^. 262 ^ d^ , oldina'rcr von der schwächsten Sötte ^ 2b3 ^ dto „ „ stälkcrn „ 1^ 26/» « dlo „ „ stärksten „ ^^ .65 "- Pappcn- I ^'^ - - - - - '.„'-- - - ' 2W Bö,mi 26s» ^ Quasten seidene trappsa'.bene sur Wagen l. blasse IM Stück 2t)7 <- l Bortt-n nappfarbene breite .^^ ^^^. 268 5n dro „ schmale 2W ^^. 269 Schlingen! scidene grüne zu Fenstcvvorhä'ngen 4U^j Stück' 2,° 2 ^,«°^, » ttappfanc.. „ .... „/ ^''?l«'6 trappfarben ..,. ^^. ! 2?2 - Om.^e glm'.er V^ Ellen breit ^',i ^^ l " ! >>?3 " dto t^/ _ !>t « I^, rappsaroene. .^.„ ^^ 275 ^ ^yidet grüner ..... ., z "" 276 " Canevaä ^" ^"» 277 ^ dto silberfarb , ^ ^uck 2 7tÜ ._ Schläuche ^ Buttcnspritzen 2"lige l ..^ ,./^ ^ 2 79 - dto «Kranichen 4"» 3«j" Durchm. l " ^" 280 ^ Stticke ange zu Equipagen . ^ ,', ^ " i 232 ^ .ch2,el ^'" " ' '"" Sttick l Papier ..... . . ,«.,. ^..- l ^ '^ ^' Wolle harrasscne dunkelgrün ' ' ' ^^"' 2 289 ^ stand Z3^" ., ,5U ^^ W 290 ^- Gla,er i^'/" ^ 7^ l 29Ü H Colopho- I ^ K ^-s ^ nium .....,... D^ > 295 ^-I Kreide ..... /lw« ^ 296 » ^ ^ie.in ' .^>l)> ^ " 297 ^,.N P^ch bl-ümn'ö -'ljljZ ^ 298 I Salmiak ............ 1l>sj» 299 " Scywesel .......' . ' ' ' Il^! ^ Zoo -""""—" Bimssttin rok '^l> 002 Nchum- g^ber ^ ^ä ^ Bad. ^inäw 'ü ^ 5ol) ^ schwamm weißer '.' U I06 ^. Trippel '' 207 « Birkenbc- ^"" 3a« ^ R.isbesen lWl» ^tück ^ 209 ^ Borst- Hand- ^ dto 5lc> « wische Kehr^ ^^ dto ! ^ I4U dlo - ^2 . dw ^Z^Z.' mittlere ^4 3) ^ ^ ^ '" ^ dto .-.2.^ kleine Ü.Ma/ .^ ^ Z'ü ^ Bürsten zum Bodenreiben ,n«, ^'^ - dto „ Bodenwichsen .^ "0 ^b ^ dto ,^ Bodenanstreichen " b^o '^7 - dto Wagenbürsten ,7" "0 ^'3 ^ Pinsel Anstreich- .^" dto 3,9 " dto Maurer- ^"" dto 5 320 V dto Fischpinsel große "" ^0 3.1 do ^^,^.^^ ^U 0 ^22 do Haldschlepper kleine ^" dto 3^3 dto FladerpnM l8tt dto 32>i dto Bertrcibpmsel ^ ^'"' ^to Z25 Roßhaare I3U oto l Gratz am 22. Juli 1851. <3. Amtsbl, Nr. 182 r. «). August 185,,) 448 Z. 4U9. 2. (3) Nr. 5281, Kundmachung über die Aufnahme von Amts « Practi-kanten für die k. k. Steueramter im Krön lande Kr a in. Um einen Nachwuchs von brauchbaren Eteuer-bcamten heranzuziehen, hat das k. k. Finanz-Ministerium die Aufnahme von unentgeltlichen Practikanten bei den Steueramtern zu gestatten befunden, welche in den Concretal stand der Amts-Practikanten fur die leitenden Finanz-Behörden, Eassen und ausübenden Aemter im Umfange der Finanz»Landes-Dircction einzubeziehen sind. Die Erfordernisse, ohne welchen laut des im Anbelange ersioffenen Regulatives Niemand als Amt^Prattikant aufgenommen werden datf, sind: i>) Die österreichische Staatsbürgerschaft, d) Ein nicht unter dem vollendeten sieben-zchnten Lebensjahre stehendes Alter und der ledige Stand. c:) Die vollständige Kenntniß der in dem Kronlande, in welchem die Aufnahme zu geschehen hat, eingeführten Geschaftösprache, ) der mit gutem Fortgange an einer Real-schule, cinem technischen Institute, einer Militär- oder Berg- Akademie, oder an einer anderen öffentlichen commcrziellen Anstalt erhaltene Unterricht. Bewerber, welche den Lehrcurs an einem Gymnasium, oder an einem Odergymnasium vollständig mit gutem Erfolge zurücklegten, oder die Rechtsstudien mit entsprechendem Erfolge besuchten, erhalten bei dem Zusam- > mentresfcn mehrerer Bewerber um die Aufnahme den Vorzug. In besonders rücksichtöwürdigcn Fällen kann der Chef der Steucrdirection Bewerbern um' die Zulassung zur Geschäftsübung bei Steuer-ämtern die Nachsicht von den lir. "°/,7«5 Concurs « Ausschreidung. Behufs der Bemessung dcr nach dem K. 5 des provisorischen Gesetzes vom l). Februar 1650 unmittelbar zu entrichtenden Gebühren sind im Bereiche der gefertigten k, k. Finanz-Landeö-Direction, und zwar für die Amtsbezirke: ^c,i^- l Direction vom 26. Juni l851, Z. l247!>, und der daselbst enthaltenen Bestimmungen für die Vmvaltungs - Jahre 1852, »853 und 1854, und zwar enlweder für alle diese drei Jahre, oder für die Jahre ltt52 <.'t, 1853, oder für das Jahr l852 allein werde abgehalten wcrden. Der Ausrufspreis für die Station Salloch besteht in 550 fi. M. M. Die schriftlichen, gehörig gestampften, mit den vorgeschriebenen Vadicn belegten, auf das genannt»,' Mauthobject lautenden Offerte tonnen hieramts b>s 25. August l. I., 2 Uhr Nachmittags, eingebracht werden. Pachtlustige wcrden zu dieser Verhandlung mit dem Beisatze eingeladen, daß d,c Licitations-bedingmsse Hieramts wahrend dcn Anitsstundcn eingesehen werden können. K.k. Cameral- Bezirks - Verwaltung. Laibach am «. August 185l. 3. 417. u (1) ^cl Nr. 151«. Kundmachung. Von dem k. k. Landesgmchte in^ibach wird am 6. September l. I., um 10 Uhr Vormittag, im gewöhnlichen hicrichtssaale eine öffentliche Mmucndo-Versteigerung zur Crzielung der Beistellung des Brennholz-Bedarfes für das Laudcs-gcricht- und Inqulsitionshaus auf ocn Winter l85l/l852 abgehalten, und mit Vorbehalt der Genehmigung dem Mindestbictenden überlassen. Drr Auörufspreis wird auf 5 st. 40 kr. für das harte und ^4 fl. 10 kr. für das weiche Brennholz festgesetzt; dcr beiläufige Bedarf besteht in l50 n. ö. Klaftern harten Holzes. Die Aelsteigerungsbcdingnisse können im dieß-gerichtlichen Secretariate eingesehen werden. Lieferungsbewerdcr werden mit dem Beifügen eingeladen, daß jcder Licitant vor der Versteige« rung einen Cautioosbetrag von 3«» sl- zu "legen t)aben Laibach am 29. Juli 1851. ^953. (1) ijsr^23«5. (5 d i c t. Von dem k. k. Äez. Gerichle Nassensuß wird den unbekannt no befindlichen (5rden des vtlsioibe» lit" Icsepr, liukek und deren Rechtsnachfolgern Mit' «e'.st gegenwäll'ge^ Kiltes erinnert: ^ Es kcü'e» wider sie bei d'cscm Gerichte Ignciz ! Skarj' von Sa, und Ignaz Skedl »on El. Ruprecht, unlcrm 27. März l. I., Z. 2385, nne Klage auf Veijähn» und Crloschcnesklä-ung der auf der dem Istnaz Ska,ja gehörigen, im Orundbuche der Herrschaft Kimsenbach 8"l> Rcctf. Nr. 226 vor. kommenden, zu Struü.i lngcndei, Hauf'cchlshndc, und auf der im nämliche» Gmndbuche »nl» Nieclf. Nv. 226'^ vorkommend«!,, dem Ignaz Skeol geholfen Ueberlandswiesc nn 8»IInss, aus dem Schuldscheine m rechtlichen und ordnungsmäßigen Wege einzuschreiten wissen mögen, insbesondere da sie sich die aus ihrer Verabsäumung emstehenden Folgen selbst beizumcsseli haden weiden. K. k. Bez. Gericht Nassenfuß am l i. Üpr,l183l. 3^981. <, ^. 29«2, befunden, den Giegor iiaurinz von Sliona blödsinnig zu erklären; demgemäß ist ihm nun vom qclemaien k. k. Bez. Gerichte 3lenli„ Kimovz von cbendort alö Curator aufgestellt worden. Wallenberg am l- August, 185l.