Elne neue Aera. fli. «!.) Marwor, 14. Juni. Auch das französche Voll ist endgültig müde geworden des verhänignisvollen Spieles, das nicht nur Frankreich, sondern ganz Europa einem vollständigen wirtschastlichen und sozialen Ruin entgegenführte. Mlle-rand, der „Totengräber Ellropas", wie er . oft genannt wird, mußte trotz seines Wider-^standeS fallen. Gestern wählten Frankreichs Volksvertreter einen Mann, dsfsen Ankunft !im Elys^epalaft fürwahr als i-»uvruch einer neuen Aera im politischen Leben Europas angesehen werden kann. Frankreichs Kampf gege« Miklerand war ein Kampf für die Demokratie und für die Republik, ein Kampf der Demokratie und Republik gegen Oligar ^^e ««d EäsariSmuS. Als im Grunde tief de-! mokrottfch Veranlagtes Volk ist franzvfi-! sche auf dft Dauer dem militaristisl!^n We sen, das mit OUgarchie und CäsariSmuS notwendig Hand w Hand geht, abhold. Das ^französische Volk hatte ja Gelegenheit, am !«igeuen Körper (Verfall sewer Valuta!) zu I derfpSren, daß die bisherigen militaristischen . MSHoden nicht die erhofften Erfolge bracht >inl, sondern daS ganze Land in ein wirt-WiftticheS ChaoS zu stürzen und den Staat palitksch vollständig zu isolieren drohten. Mit ^»ieser Erkenntnis schritten die Wähler «n N. Mai d. I. zur Wahlurne und Vefie-'gckte« MllerandS Schicksal. Alexander Mil-lerakd nuchte d«» Weg gehen, den sein per-fvulicher Feind und politischer Freund Poin ttrr6 bereits vor mehr als einem Monate dmch daS BollSverdikt geschickt wurde. Der Sturz MlllerandS war notwendig, damit in den Berhandkungen mit Deutschland und Engilaud der einheitliche Wille zum Frieden vor der ganzen WÄt hervortrete. Die ganze Welt atmet auf. Ein frischer i^Hauch weht durch Europa, Alp ist von der Menschheit genommen, d« zchn schwere Iaßre auf ihr lastete. Es schewt, als wolle Europa jetzt sein friedliches und gedeihliches Leben der Entwicklung und des Fortschrittes mm endgültig wieder beginnen, nachdem eS zehn Jahre lang an seinem eigenen Untergänge zu arbeiten schien. Die Abkehr des fvanzSstschm Volkes von seiner bisherigen Poltttk muß von jedem Friedensfreund be-grtißt werden, denn sie ebnet die Weqe einer neuen Entwicklung. Die Tatsache, daß die ^ibeiden großen Demi^ratien de? Westens end ^lich wieder auf der gleichen Strecke zusam' ^nien Mindern, was auch zit einer "'csentli-»Heu Stärkung aller demokratischen Kräfte in Deutschland fschren sM, kann als ein wttss ^i^en für die Zukunft angesehen werden. sMre es'schon vor fünf Jahren zu dieser Einigung gekommen, dann wären uns zweifellos gewqjltige Schäden und viel Unglück qebliel^en. An Teutschland lic^t es je^, Marldvr, Sonntag, ve« ts Äunl tv24 Stt. tZS - S4. Jahrg. Doumrrgut — MlllerandS NaAfolger. SeuatsprAsideut Gastou DouMrgue Präsident von Frankreich. — Pmnleoü's N^e» derlage. — Eine gewaltige Mehrheit siir Toumcrgue. ^ Demission des Kabinetts Marsal. ^ Doumergue^ Dank. - Beginn der politischen Beratr .^en. Paris, 13. Juni. GeuatSpräsidettt Gafton Tvumergue wurde heute zum Präsidenien der französischen Republik gewählt. Äersa^lleS, 13. Juni. Der Senat und die Kammer wählten heute Doumergue in ge-nieinsan^cr Sitzung zum Präsidenten. Im ganzl»n wurden 853 gültige Stimmen abge-geben. Doumergue erhielt ^^^ainleve 309 und Camclinat 21 Stimmen. VersaUeS, 13. Juni. Vald «ach der Wahl Doumergues zum Präsidenten der Republik überreichte MinisterprSfideut Marsal die De-miAio« des VesamtkabinettS. Doumeegue !^t die Demission ««genommen .Hand zu reichen und die gegenwärtige günstige Verhandlungsmöglichkeit zu ergreifen. Verttälldiaunq ist in Ruhe in Veograd. ZM. Beograd, 14. Juni. Heute herrscht im Parlamente ein vollständiger Stillstand. Im radikalen Klub sind nur einige Abgeordnete anwesend. Auch keine Konferenz wurde abgehalten. Wie man erfährt, reist PasiL mit dem Außenminifter und dessen Gehilfen nach Bled. Die Reise des Herrn PaSiö steht im Zusammenhange mit der Berichterstattung an den König über die politische Situation sowie über die bevorstehimde Rekonstruk tion der Regierung, Sitzung des Ministerrates. ZM. Beograd, 14. Juni. Heute vormittags 6on 10 bis halb 1 Uhr hielt der Minsterrat eine Sitzung ab, in der über die politischeSi« tuation beraten wurde. Gleichzeitig wurden sünf MiNisterkomiteeZ gen^ahlt, "nd zwar: die Beratung über die außenpolitischen Fragen, die innerpolitischen Fracken, die finanziell-ökonomischen Fragen, ein Illasko-mitee und ein Komitee fiir die üvrigen Angelegenheiten. .^apdclsminister ^rizman referierte über den Verlauf der Verhandlungen, die jetzt zwischen den Delegationen unseres Staates mit denen Jtalreus lud Ungarns geführt werden. Miedetlelebunq d'? Journalist<^^: 7«! letn-Uio nale. ZM. Zagreb, 14. Juni. Der Gen^^ralselre-tar des internationalen Journalistenverban-des in Paris, Herr Victor Auguste T.'aunay, hat an den Präsidenten der jugoslawischen Journalistenvereinigung, Herrn ^ovciöi^ ein Schreiben gerichtet, worin er die jugoslatui-schen Journalisten davon verstäichigt, das; in den Tagen vom 7. bis I?. Jilli in London ein internationaler Journalisteikkongri^s; behufs Wiederbelebung der Journalisten-Jn-ternationale stattfindet. Der 'T^ekretär forderte die Organisation der ittgoslawischen Journalisten auf, ihren Delegierten zuin Kongreß zu entsenden. WKB. Paris, 13. Juni. (Havas.) Nach ^er feierlichen Uebergabe der Präsiden^eilgl.walt dankte !i^'oumergue der Nationalv;4.samm-luug für die Erhebung auf den Präsidettten-stuhl der Republik. Er erklärte, daß niem.l.d mehr als er die Verfassung achten und über den Parteien stchen werde. Er schloß mit dem Ausdruck der Hoffnung wechselfeitigLs Vertrauen und Zusammenarbeit werden es Frankreich trotz der tiefsten Wund.', die es erhalten hat, bald ermöglichen, an seinem Gedeihen und seinem Fortschritt in Ordnung und Frieden zu arbeiten, WKB. Paris, 13. Juni. (Havas.) Präsi« dent Doumergue wird morgen vormittags mit den politischen Beratungen beginnen. Er wird vormittags Bienvenn Martin, Pain leve und Herriot empsangen. Die Konserenz oer Kleinen Entente. ZM. Beograd, 14. Juni. Im Ministerium des Aeußeren werden alle Vorbereitungen für die Zusammenkunft der Kleinen Entente in Prag getroffen. Vor der Arbreise nach Prag wird sich Ninöiö nach Bled begeben, wo er in Audienz beim König über die bevorstehende Konferenz Bericht erstatten wird. Man glaubt, daß dies bereits am Montag erfolgen wird. Jugoslawisch - amerikanische Verhandlungen ZM. Beograd, 14. Juili. Seit einigen Ta« gen werden in Beograd zwischen unserem Au ßenministerium und dem Gesandten der Vereinigten Staaten von Nordamerika Ver» Handlungen zwecks Regelung der gegenseitigen Handels- und Gerichtsbeziehungen geführt. Die Verhandlungen nehmen einen glmstigen Verlauf und wurde bereits der Wortlaut der Konvention bezüglich des AuZ-lieferungsverfahrens und der gegenseitigen Rechtshilfe verfaßt. Eine bulgarisch-türkische Minifterzusnmmen-kunst. ZM. Sosia, l4. Juni. Laut Nachrichten aus Koustantinopel haben der bulgarische Minister Simeon Nadev und der tiirkische Außenminister Jhmed Pascha in Angora eine Zusamnienkunft gehallt, wobei die Minister über die bulgarisch-türkische Freund-schaftskonvention und ützer alle noch zwischen der Ti'irkei und Bulgarien schwebenden Fragen beneten. In der leMen Zusannnen^ knnft hat der Minister den der Konvention iiber die gegenseitige Fre,lnd-schaft ausgearbeitet. Da^^ Elaborat wurde der türkischen und der bulgarischen Negierung unterbreitet. Die Konvention ist, wie in politischen Kreisen versichert wird, auf die Initiative Frankreichs und Numänieus geschlossen worden und ist in erster Linie als Sichernng gegen Sowjetrußland anzusehen. Dr. Jgnaz Seipel, der verdiente österreichische Bundeskanzler^ auf den bekanntlich vor kurzem ein Attentat verilbt wurdi: und der gegenwärtig im Wis« dener Krankenhause in Wien darniederliegt allsn ächste Nahe gerückt un') ulit ihr die Hossnung aus eine gliickliche. und crjprit'hli-Kre Zukunst!. " " Das Befinden des öfterreichifchen Bundes« kanzlers. WKB. Wien, 14. Juni. Ueber das Beden des Bundeskanzlers wurde beute um 8 Uhr früh folgendes Bulletin ^.'geben: Teulperatur 30.8, Puls ' ation» 28. Gestern abends war eitle . "n- de Temperatursteigerung zu ver^.. r die neuerdings vorgenommene . > Untersuchung sowie die physikalische ^ .'r-suchuiig noch kenen Rückgang des Exsudates iul Brustfell räume anzeigt, wurde behufs Anregung der Aufsaugung einTeil des Ersu-dates, das sich als rein blutig-seros erwies, durch Punltation entleert. Nach der Punk« tation war ein großer Appetit bemerkbar. Zur de. c st/^cnden Konserenz Hen ;!-?)^acs donald. Paris, 13. Juni. Nach der „West^ minster Gazette" werden b"! den bevorstehenden Konferenz zwischen .s'^erriot und Mac-doMd folgende Fragen besprochen werden: 1. Mninung des Ruhrgeöietes und Rückgabe der deutschen Eisenbal^nen an die Reichs-verwaUung: 2. die Frage, bis zu welchem Ausinasze die militärische Besetzung der Nudr aufrechterhalten werden soll; 8. die Vorbereitung eines gemeinsamen Aktionsplanes für den Fall der 'Zcichterfüllung seitens Deutschlands; l. die Frage der interalliierten Schulden und 5. die Sicherheit ^Frankreichs. ^ntcrus.üoul^le Nezelttug des ALa^gonaus« tausches. No»u, 13. Innl. I. Perugia traten beute die Verwaltungen nnd technischen ^iounlees zur inrernalienalen Regelung des E^senbahnwagaonai'^?tausches zusammen, bei deilen ^rantreich, die Schweiz, Italien, Belgien und D<'utschland vertreten sind. Daran anschließend findet uiorgen die internationale ^ionferenz statt, bei der die Eisenbahnver-waltungen aller Staate^i außer Nußland, England uud Spanien vertreten sind —lH-^ DVM Ziirich, l4. Juui. Paris 30.??;, Beograd K.Kg, ^'ondon Prag Mailand Neuniork Wien Sosia l.ll), Bukarest ^MMMWMWMWWW NüSMtlSS LM1?.' IM? ÄlNgemelne Unzufrieden-deit. Die Unzufriedenheit mit den Regierungen ln den meisten europäischen Staateil ist das tlharakteristikum der Zeit. Wohl hat es noch t?ie eine Regierung gegeben, die es allen hätte rechttun können, aber heute "nd es diii Wirkungen der Unzufriedenheit, die eine besondere Beachtung verdienen. Selbst die Regierungen der Siegerstaatetl England und Frankreich wurden — aller^ dings nur im Wege der Wahlen — Opfer der sozialen Unzufriedenheit. In Oesterreich, de" Nacf>solgeftaute, oer durch di" Verdienste Dr. Ceipels zu einer Art Musterrieispiel m der ^konsolidiernng seiner Verhiiltniss: erhoben wurde, fehlte nicht viel und der verdienstvolle Staatsmann wäre das Opfer eines, von einem unzufriedenen Arbeiter auS" geführten Attentates geworden. Rußland, einem auf sozial-ertremer Basis organisierten Staate, wird der Cisen-bahnzug, in deni sich einige Machthaber der neuen Ordnung liefiuden, in die Luft gesprengt. Ailch hier ist es ein soziales Motiv, das mit Gewaltmitteln sich Genugtuung zu vers^.^..,ien sucht. Aus Rninänien, detil Lande der Bojaren-kjerrschaft, dringen ebenfasss alarmantv' Nachrichten in die Welt. Da folsen es unzll-friedene Bauern sein, die unter der '^"'^run^'; eines Generals die privilegierte Regierung .VI s^'N '.eu versllchen. Und u 'n. ^em Land der chronischen Unruhen, griffen die Un" k^"'''!-"nen sogar zu den >nn aus dlm Wege der Revolution die v-'v^as^te Re-gierung zu beseitigen. Dank den Shnlpathien welche ."Italien den Revclutionären entnl'qen bringt, hat die Umstiirzbei'iezin:g bereits ci nen vollen (.^rfolg errungen. Ist es unter solchen Uniständen ein der, wenn n^ch im Staate der Serben, .^trvci-ten und Slowenen die Regier'.?ng ein Objekt der Unzufriedenheit ist? Auch hier haben sich alle Oppositionsparteirn zu einer gemeiusa-men Anstrenglnlsi ^ie unliebsame Regierung zu sti'ir^en. Der Anschlag nlis'tlang aber, trotz der Mehrheit, auf welche die Unzufriedenen hinweifen lönnen und die ^olge ist, das; der ^tern der Opposi-lio'l in den Verdacht gerät, in das e^treM' sozialistische Lager einzuschwenken, obwohl die Vorbedingungen dazu wollkomnten seh-'len. Die koalierte Regierung, die sich „nationaler Block" ne.nnt, glaubt diese ^rscheinun«^ auf nationalistisch-separatistische Motive zurückführen zn müssen nnd scheint auf natio-nattstischem Wege die soziale Zufriedenheit -n wollen. ' DaS Volk der Franzosen ist doch gewiss eine nationale Einheit, l>nd doch hat seine nationalistische Politik bei den letzten Wah-jlen eine Niederlage erlitten, wohl aus dem Grunde, weil gegenwärtig die sozialen Fra-' gen alle anderen dnrch ihre Dnnglichkeit ^Fberragen. Der Staat der Serben, «.troaten j und Slowenen bildet in dieser Beziehung 'keine Ausnahme imd der Separatismus, der hier allenthalben in die Erscheinung tritt, Ist «I>« u«dllng»«»ls« ^»uskrsu. A?! Lcilt »ar «lt 6«m H«»«» LlMlM wul »MtZlül-! ^ ist'in erster Linie sozialer Natur. Er ist ei » Separatismus, der init einer Maske das sucht, was er schliesslich finden muß — soziale Gerechtigkeit. Diese Gereckitigkeit kann durch keinen Nationalismus, er mag noch sc ideal und erfolgversprechend für die Zu?!mft sein, ersetzt werden. A. L. Herriot. Das große englische Blatt „The Manchester Guardian" brachte unlängst einen interessanten Aufsaht über die dem Vertreter des „Vorlvärts" gegebenen Erklärungen Her' riots über die franzl^fisch-deutsche Politik, dem wir folgendes entnehmen: Die französische Politik stand einige Jahre unter eineni fürchterlichen Albdruck. Es schien vielen Franzosen, daß Frankreich in der Lage eines Mannes war, der einen Wolf bei den Ohren gepackt hat und der weiß, daß die Slimmllng des Wolfes von dem Zerren nicht besser wird. Unter solchen Umständen ist weder der Wols noch der Mann frei, nnd Erschöpsung entscheidet, wer es am läng sten attshält. Die Bedeutung der französischen Wahlen besteht darin, daß dieser Alb-drucl verschwindet. Mr. Herriot, der Sprecher des neuen Frankreich, hat Gelegenheit genonllnen, deni deutschen Volke mittels eines Interviews dnrch den Pciriser Korrespondenten des „Vorwärts" eine freundliche Botschaft zil senden, .^-^erriot hat bereits Eng land gegeni'lber erklärt, daß er den Sach^icr-ständigenbericht als Lös'kng der ^eparatioiI frage anninimt, jeht gibt cr Delltschknd g?' genüber dieselbe Erklärung ab. Und er sagt es nicht im Geiste eines Diktators, der mit einem geschlagenen Feinde spricht, sondern als ein Mann, der erkennt, daß Deutschland und Frankreich ein genieiusames Interesie am Frieden haben. Fünf Jahre lanc; ist es als Grundsajz betrachtet woroen, daß B?r-.Handlungen zwischen den Verbündeten in Deutschland der Ansaabe nnd Entgeg^ut-nahnle von Befehlen glichen. Herriot bricht NU' dieser Methode. Er lnricbt mit Dentfch-land offen und einfach wie mit einem Nachbarn, mit dem l^rankreich in Brieden zu let.cn wi'nsilit. lv?. eine große Tat, die blitzartig die Luft der europäischen Politik reinigt. Herriots Worte helfen nnt, eine Frage zu lösen, an der manchmal ganz Europa notwendig unterzugehen schien. Es sind noch nngeheure Schwierigkeiten zu beheben, aber nnter diesen neuen Bedingilngen brauchen wir nicht daran zu verzweifeln, sie aus dem Wege zu räumen. Aber tzerriots Worte sind noch aus einem anderen Grunde von Bedeutung. ES werden oftmals Vergleiche gezogen zwischen der weisen Mäßigung, mit der die Verbündeten nach der Schlacht von Waterloo Frankreich behandelten, und den drückenden Bedingungen, die Deutschland nach dem letzten Kriege auferlegt wurden. England und Rußland mäßigten sich 1816 aus guten Gründen: sie waren auf die Erhaltung der wiederhergestellten französischen Monarchie dedacht und wußten, daß ihre Aussichten auf die Dauer sehr schlecht sein würden, wenn ihre Wiederherstellung itn Denken der Franzosen mit bitteren Verlusten, die das Land erlitten hätte, verbunden wäre. Während des Krieges äußerten wir alle den Wunsch, Deutschland von einem militärischen in einen demokratischen Staat verwandelt zu sehen, und als Präsident Wilson erklärte, daß seine Regierung mit einem demokratischen Deutschland über den Frieden verhandeln, einem militaristischen Deutschland gegenüber aber auf Unterwerfung bestehen würde, fand er allgemeine Zustimmung. Aber auf der Friedenskonferenz folgten wir nicht dem Beispiel des Wiener Kongresses und trachteten nicht danach, der neuen Regierung ihre Lage zu erleichtern. Im Gegenteil, wir machten ihr das Leben so schwer wie möglich. Es wäre besser gewesen, diesen harten Frieden einem militaristischen Deutschland aufzuerlegen und Glessen Regierung für alle Zeit in der Erinnerung der Deutschen mit der nationalen Katastrophe zu verknüpfen, anstatt diesen Frieden einem demokrattschen Deutschland zu diktieren. Von da.mals bis heute sind die ^wisc^eil Deutschland und den Verbündeten schwebenden Fragen ohne jede Rücksicht auf die De-nlokratie behandelt worden, im Gegenteil, die demokrcltischen Verbündeten haben mit den Reaktionären gettebäugelt. Herriots Botschaft ist so von doppelter Bedentung. Sie ruft nach Frieden und sucht die Demokratie in Deutschland zu ermutigen. Man hat oft davon gesprochen, Deutschland und Frankreich durch eine Jnteressenverbindung der Großindustriellen zu versöhnen. Herriot sucht gemeinsame Interessen auf dem Wege Iaurös'. Aus dieser Grundlage entsprießt eine neue Hoffnung für Frankreich, Deutschland und — Europa. KKK<>»5«IHUK« üonckl» e«,t» Ilr. 19 rrr» o c> ocrrirrrrrizo VoStlftbe «vthea. — Die Besetzung von Tirana. Der nach Bari geflüchtete Mrgernleister von Tirana erklärte einem Pressevertreter, daß die ?!a-tiio^^alfften die Staadt in einer Stärke von et-Iva 35.000 Mann uinrzin'gielten. Der Widerstand der 4000 Mann RegierungstruPpen, ^di>e unter idem BefM «des frü^heren Präsidenten Achmed Zogul stchen, »m'ivde nur un-niühes Blutvegiefxen vvurfachen, wenn sie den Ä'MNp'f ltveiiter führen würden. Achmed Zo-gul, der die VevteiAgung Tiranas vorbereitet hatte, versammelte daher alle Bürger Tiranas aus ^oom großen Platze der Stadt utiÄ legte ihnen die Fraye vor, ob die Staldt verteidig oder dm ÄllfftÄMschen übergeben werdder Äadt, schon weit alle Relge betreibt die ka-R)olische Geiistlichikevt Nordatbanietts eine leb-hiatfte Proipagan'iXl für die ErrichtiUtvg eines nlovdalibianischen Wnigreiches, an desieir Spitze ein italienischer PrinF treten sollte. Dieser Pilian scheim-t w Jwlisn die größte UnteristÜtzung W ifindew; Kveiffellos wür-ds die Verwirklichung dieses ivvueiste« Planes der Aufständischen Nordalbaniens einen der schönsten TräiMe Italiens in ErMu.ng . gehet? lassen. Im Interesse des all^gemeinew Friedens «uff der BtMnchvMnsel iliogt es aber, 'daß die Einhei«t, vnd Sevkstänjdigkeit Albaniein's erhalten bleMt. Mc« onidere Lo-suln ^ Der Moskauer tkommunistenkongresj. >?l^lif id^ 1Z. «Kommimiistischen» Kongreß leitete Radek d»n» »o Geßtz. Schittzlv»«Pei«ß»i. d»rch dk Stott^arter Lvlnaajs»»' VM V. Stuttgart. 7S) (Nachdruck verboten.) Hairs Walter errötete, aber 'c>as sah der ltzau^mnnn nicht. „Es mar mein Äin-d. Herr Hcru^tmann," sayte er mit mnschleierter leiser Stilniiile. „Sie halben also d'tiiheint ldoch etwas Liebes..." ,Llch h-a'be es verboren. Das Kind ist gestorben:, Herr Hcnyitmrann." „Un^d Ihre Frau? Ich frc^ge, weiß Gott, nicht a>us ?^eug'ler, Unteroffizier, aber geraide houite möchte ich Ihnen ir»^<"ich etwas Frohes erweisen... M et^vas Vechelde ir, lve.in's Hans Walter war wieder seltsam ruhig geworden. „Da-Nlke herzlichst. Herr Hauptmann! Al>er !ich habe alKl> ?eine Frau mehr. Di«'s<'n Abenlv bekaim ich !d>aH 'Sclierdungsllrteil. Ich nehnl's mit lunterm Nock in den ^t'alnOs l>ina.us." Der .Hauptmann fnhr zurück, wendc'te sich ob, nlnid ldann reiichte er Hans Walter sbu'nm die Honid. G Da wußte es Hans Walter. Sein Hanpt-ntann litt auch am Weibe.----- Fünf Wüwuten vor .^n Uhr. Hans Walter sah auis die Uhr am .Hauldgelenik. Flüstern lief ein Geinurmel durch den langen ^^rcobeu, in >ge^^'urkt die Wülfer kauerten. Eine 'fiiclbechaste Erre.?nn'g «kochte in allen. Das deutsch' 'Zlritilleriefeuer hatte fich zn rasendster Wucht gesteigert. Driwen flogen T^'i'e «deH ^in'dlichen Gvaiben'baues in «die Lu'ft. Die Mineniverfer aribctteten, Dcaschinen-gewehre takten. Die deutschen Führer hielten die Pfeifen in der HanÄ, n>in das Signal zu geben. Jeder befi'chlte seine Wafsen, l^ie Seitenigewehre wiliren a'!!flgepslani,;t. Eine M'imiite Hach lder anideren ve'rgtng.. raseud schnell und doch denen, die im Gra-letgen, 'bleiern langsam. Da plötzlich schwieg die denitsche Artillerie, nur eine hal-be Minnte, gcmz Präzis, wie init einem Skhlai.qe. „Siperrfeuer..hörte HanÄ Walter hiuter sich einen wr Leute sa>M. Ja, 'die Deutschen verlegten jetzt ihr ge-Ntau lberechnetes Feuer hinter die französischen Stellungen, um zu verhindern, daß der an^pffriffe?ie Feind Reserven heranzog. Gleichzeitig war denFranzosen aber auch die Mögllichkeit genommein«, sich ohne Verluste zurück pt,^ie Halns Wvil^r, der in der NÄHe ÄeS Leut> mmtichens isocht «und ebenfalls im Graiben stanÄ, HMe den Frainzosen noch znr rechten Zeit du>rch einen Schluß «u.nschä'dlich stemAcht. „Vovwärts!" schrie diaS Leuwant<^n. ^ Es galt, 'oen! Grviben zu vS-timon. ' 1 Da wälzte sich ein neuer Tru^p Franzosen über den Rand. Es war den anderen deut-^ schen Abteilungen noch nicht gelungen, eben-falls in den Graben einzudringen, und das sollte den wackeren Helden der ersten Sektion verhängnisvoll werden. Schon waren sie abgeschnitten, sie fochten, zu einem kleinen Häuflein zusammengedrängt, gegen eine dreifache Uebermacht. „Verdainmt! Wir müssen zurück, sonst sind! wir verloren!" rief der kleine Leutnant. , 5'>ans Walter hörte es. 'i Er sprang, keuchend vor Zorn, an die Spitze. ^ „Kein Zurück! Mir nach!" schrie er. Und schon stand das Lentnantchen an seiner Seite. Wenn es schon in den Tod gehen sollte, gnt, dann mußte man auch als Held ztl fallen verstehen. Eine Lücke tat sich auf. Der Feind wich', setzte sich abermals fest. Unmittelbar vor Wans Walter explodierte eine Handgranate? er taumelte, sing sich mit der 5)and an der lehmigen Grabenwand und taunlclte deuuoch vorMrts, «MWr lR vM K. Nmk lSS4 W»T beuitschm Exekuttve der Kommu-nifiifchsn zu 'eelegiereir. -— Tie iadischm ««iMOmIebeftrebitnse». Eine AirAlchi hrrvv-rmyenber indischer Führer, die ^ gogonwSrttg in LlmdvA beftni^n, hat cm Memvranan« erwcmnt. Der muernannte Generalkonsul hat gestem sein Vmt angetreten. t. Generalversammlung der Jovrnaliften-»ereiniMMg w Ljubljmm. Die Gettion KjMjaim loer jnj^llrwischen Iourniallsten-verckn-gunig halt «n Smmtog, ^'n 15. d. M. WM w Uhr vovmittaiffS im Gasthvß Mra-k (HjvbliMa, Rvm!sla ce^) seilne dieSjAhvi-ge !G^wlversivelierla!deil verübt woMn^ In dtnersti-aße kamen Mei Männier und ließen sich Schluuckgege'uistände aus 'der Au5-laige zeigen. Der Jullvelier bra-Hte einiges von den dort ausgok'gten koistbaren Waren. Die Männer fva^g^en nach denl Preise, sa-h-en sich die Stücke genauer an, konnten sich aber anscheinend nicht entschließen Uüiid verließen den Laiden, ohne etivas izeka-uft zn hia^. Etiva an'derthnG Stunden später nalhlin dier Jinvelier wahr, Äiiß ihm mis der Auslage cvn koistbares Stiick fehle. Es i>st dieS ein PerlenkoUier, lbejste'heil'd ml's ^8 Perlen i'M Gesauttgewicht von 400 Gra>inln, mit emer ovalen, brillan'ten'l'esetzten Schliesze iin Werte von uingef
Fakullä.t in Paris von den Gerichten gegen die Naturärzte mit Geldstra-fein vorg<^vppelt so viele .Heilungen vollzogen halbe, als der beste Arzt von Com-Piegne bei Kraniken, bei denen dieselbe ^a-gnose Mtellt war. Wie üblich in solchen Prozessen, lieknndeten zaililreiche Zeui.ien, daß sie dirrch Hypwose ge Dann wurden die Schwerverwundetew ^und die Toten fortgefchafft. Das Artillerie feuer schwieg. Den Gegenstoß schob der Fran die l^mende NoHt at^. Unter den Toten fand nlan das Leutnantchen und den Hauptmann, ^eide hatten Kopfschüsse. Zu den Schwerverwundeten zählte Hans Walter. Aus einer Feldtragbahre wurde er auf den Verbandplatz transportiert. Er selber wußte nichts davon. Wie ein Toter lag er im Moudlicht da, die weißen Lippen fest aufeinandergepreßt. „Schuß in .^opf und Brust", sagte der junge Arzt nach erster Untersuchung. Er niachte ein bedenkliches Gesicht, aber er ging trotzdem daran, den Schwerverwnndeten regelrecht zu verbinden. Als der Morgen blutrot anbrach, lebte Hans Walter noch. Er lag in einenl halbzerschossenen Bauernhause, nicht weit entfernt von der .Kampffront. Vl'm nahen .^ir^'^iturin oder besser einem Balken des ehemaligen Daches flatterte die Genfer Flagge. Aler die Franzosen kehrten sick viel daran. Mehr als eine „derirrte" Granate war in das verlassene Dorf gefallen, hatte noch weiter Tod und Verderben verbreitet. Eine junge Krankenschwester, blaß von der Arbeit der letzten Tage und Nächte, beugte sich über Hans Walter. Auf einem Tischchen neben dem sehr primitiven Lager hatte die Schwester die wenigen Gegenstände zusammengelegt, die nian in der Uniform des Verwuudeten fand. Ein kleiner Geldbetrag, Ausweispapiere, ein Bild ein Kind daMellend —, dann^ einen c^r,^ ßen Amtsbogen. Durch deu war die Kugel mitteu durchgegangen. Da die Schwester nach einem Anhalt suchte, um die Angehörigen des deutschen Unteroffiziers zu beuachrichtigen, falls er starb, und das war zu erwarteu, suchte sie die Zeilen des blutgeträukten Bogens zu entziffern. Mit einem Ausdruck des Schreiens wich sie aber gleich darauf zurück. „Ein Ehescheiduugsurteil! Armer Menfchi" murmelte sie. Hans Walter bewegte die Lippen. Was er. flüsterte, war nicht zu hören. Es klang wie ein N'ame . . « „Heinzchen , , Die neuen Filme der „Jka", nunlnehr Al--tiengesellschaft Wellnlann und Falkner, gingen glänzend. Die Abnehmer rissen sich dar^ um, es wurdeil ulehr Abzüge verkauft, als man in den ki'chnsten Träumen zu hosfen wagte. Dieser rasche ltnd leichte Erfolg uiachte Alfred Wellmann übernliUig. Er rüctte wieder mit seinem großen Plan heraus, eine ganze Anzahl der grös^ten Kinotheater kiinflich zn ernx'rben und somit die ganze Konkurrenz in der Fabrikation von sich abhängig zu machen. Falkner wußte längst um dieses Projekt. Er war aber nicht ganz so begeistert dafür, wie Wellnwnn, er sah mancherlei Gefahren.. Uln Millionen handelte es sich, die ebensoaut l verloren c^ehen konnten, wenn eine unglückliche Konjunktur eintrat. Dazu nmchte man sich erbitterte Geschäftsfeinde. Schon wurde in Versammlungen die Neugründnng der Aktiengesellschaft besprochen und ausnahmslos verurteilt. Dadurch wurde aber Alfred Welluiaun umso mehr gereizt. Sein herriscker Eigendünkel klauimerte sich jetzt immer fester an den einnml gefaßten Ge --»nken. Es wäre einfacher gewesen, die „Ika^ hätte sich nacl) wie vor daranf beschränkt, lleue Filme herzustellen. Der Gewinn war ia ancli ein großer, trotz des sehr vergrößerten Betriebes, und ein sicherer dazu. So lange Marga Milano den^ Unterneh« .nen verpflichtet niar, gingen die neuen Fil-lne ab wie die „warmen Semmeln". Albert Olbrich schrieb unermüdlich Entwürfe, er nahm seine Stellung sehr ernst, fügte sich in alle Launen Wellmanns, änderte verwarf Ideen, wenn sie ihm selbst auch noch s' gut erschienen, nnd war immer darauf bedacht, für die Milano glänzende Paraderol-len zu schaffen. Er trug jetzt nicht mehr Dauerwäsche, trat sicherer auf, wenn er dnrch das Kaff'^e Größenwahn ging, er wnsite, man schätzte ihn. Nur Wellnlann gegenüber duckte man sich. Er hatte immer das Gefühl, dieser Manu schiebe ihn eines Tages wieder kalt lächelnd beiseite wie den Schulze-Randow — un^ c"?d>'re. gnr»»»» Beruf, der ihm die nötigen Dokumente herbeischaffen soll. Wie in einer Londoner Zeitschrift erzählt wird, ist dieser Berus des l^c-nealogen sehr einträglich und kann zur richtigen Goldmine werden. Der Etanimbaum-jäger findet sein Jagdgebiet in den großen Archiven, pirscht aber auch auf den Etandes-Amtern und den (^richten der kleinen Orte herum. Man bedarf dazu großer Geduld, ^na es dauert oft Monate, ehe da^^ angestrengte buchen von Erfolg gekrönt ist. Äuch stellt sich oft, wenn der Genealoge alles zusammen zu haben glaubt, heraus, das; ein wichtiges Glied in der Abfolge der (Geschlechter fehlt, und alles ist umsonst. Da große Summen meist nur dann gezahlt werden, wenn die Nachforschung erfolgreich ist, so bedeutet das für diesen „(Goldsucher" in alten Papieren eine schlvere (Enttäuschung. ?lnde-rersei'ts aber winken manchmal unvernintete Schätze. Der erfolgretchjle „C^oldgräber" ailf dem (Gebiet der (Genealogie ist i in s^rauzose, der das (Geschäft im grossen betreibt; er hält sich eine ganze Schar gelehrter (Genealogen, denen er feste (Behälter bezahlt, (sr hat Agen-'ten, die ihm sofort (Einzelheiten '"iber alle Erbschaften mitteilen, für die sich keine (^r-ben melden, und er luncht es sich zur Aufga»^^ be, den richtigen Mann fiir dieses Veruiögen M finden. Macht er einen solchen gli'iälichen Erben ausfindig, der von feinenl kiinftigen Reichtum keine Ahnung hat, so sordert er 20 Prozent von all dem, waS er ihn: verschaffen wird, und der (5rbe willigt hänsig ein, so daft bei einer glücklichen Durchfechtung des Prozesses die Sache sich sehr lohnt. Die besten Kunden der Berussgenealogen in (England sind gegenwärtig die anierilanischen Neureichen, die grosse Sminnen dafiir opfern, das; man ihnen ihre Abstaunnnng von einem englischen Adel^^esäilecht ein)vandfrei nachweist. (kin solcher stattlicher Faumlienstamni-baum, der die Sehusucht so vieler reichgewor dener Yankees ist, kostet eine Menge Geld, und wenn man gar noch ein schönes Wappen dazu haben will, so muß man ord-'ntlich zahlen. l—- Maeburaer Nachrichm». Mari bor, 14. Juni. „Tafl der Mutter." Es wird uns bericht.'t, das; der evangelische Frauenverein den koninlendeu Sonnrag als „Taq der Mutter" feiern will und hiczu alle Äreise der Bevölkerung uns''rer Stadt ohne Unterschied des (^lattbensbekenntniss.'s willkommen heißt. Die ^eier eines lertafles" war unseren (^^egenden bisher .fremd und es ist ein herrlicher ^^ted'.mke, welcher ide.n evangelischen s^rauenverein veranlagte, auch unsmit dieser sinnreichen und sittenveredelnden Institution bekannt.«r. nia-chen. Es wäre nur im Interesse der durch den Krieg so bedanerlich gesnnkenen Me isch-heitsmoral, das; dieser ^eier in all^'n !>Nei-lfen die ttel)ührende Würdigung u. Auf,ifdrt-samkeit geschenkt werde. Die Idee der Feier eines „Muttertages", deren ethiscv.'r ^>>.'rt zu den stolzesten Blüten menschlicher See-'lenkultur geliört, wurde in der rauhen, sicher-ckich jeder Sentimentalität abholden Vevälke-.'rnng der nordischen Staaten Schweden und Vorwegen geboren nnd hat sich binnen knr-»zer.i^eit auch in (England, D.'ntschland, Asiie--'rika und Oesterreich heimisch gemacht. Sie ^ntspransi allgenleinen Bednrf:l:> die .Moral und Nächstenliebe nnter den Men^ ^chen zn erlialten nnd deren imnler d.'ntti-icher werdendes -.^dahinschwinden zu veri)ln-.dern. Es ist selbstverständlich, das; di.'ses er->^bene Werk, dessen Ziel f:"'r sich mit Recht unermeßlichen ethischen Wert beanspruchen, 'im Kreise der ?^-amilie begonnen ni.'rden muß. Die 'ü.l^tttter ist e"., die' s"den n Mit fürsorgliche? .v^and durchs Leben geleitet, 'ihr gebührt die Dansbarkeit sür ihn' selbstlose Liebe über das (^rab hinans. Nicht nnr die !u'!"^7r, sondern ieder Mensch, Mann oder Weib, sei er jung oder alt, darf die >^ansbarfeit gegenüber seiner Mu.^er nie aus dem Herzen verlieren. Hat er sie ver-'loren, so ist er tief gesunken, bat viel, ja bat alles verloren. Die Dankbart, für all die Mutterliebe soll an eineni Tage in, Jahre, jwie dies Gedenken an all unsere lieben Toten am Allerheiligentage in Millionen von Menschenseelen in (^rinnernng gebracht »Verden, dies ist die Aufgabe des „Tages der Mltter". An diesem Taae wird jede NNitter Tlach nordischer Sitte besonders gefeiert, die Minder nehmen ihr zum Zeichen der Dankbarkeit alle Arbeit ab und eS werden erbauliche Feiern zum Lobe der Mutter abgehal-Iten. Äluch der toten Mutter wird von jenen gedacht, denen das Glück versagt ist, ihre Mutter noch zu besitzen. Der (^rundgedcinke unt^'Zweck dieser Leier ist, Lielie und Dank- barkeit von (^roß und K^lein zu Pflegen, denn so lange Liebe und Dankbarkeit die Gefühle der ?^!enschen beherrschen, werden sie auch für alles Gute und (^dle zu gewinnen sein, stumpfen sie jedoch gegen diese primitivsten und ursprünglichsten Regungen menschlichen (Gemütes ab, dann droht der durch den Weltkrieg ohnehin schon bedeutend gesunkenen Moral unaufhaltsamer Untergang. Der evangelische Frauenverein gedenkt die Feier in prächtiger und würdiger Weise zu begehen und haben bereits bedeutende ^tünstler und Liünstlerinnen unserer Stadt die ?)!itwirkung zugesagt. Auf dasProgramm des Tages und auf die einzelnen Darbietungen iverden wir in den nächften Tagen zurückkommen. Nochmals aber wird betont, daß zur Feier jedermann freien Zutritt hat. m. 80. Geburtstag. Aul Montag den 16. d. M. feiert 5)err Ferdi?»""^ Privatbeainte der Finna Josef Baumeiftcr in . gl'istsgl'r und körper- licher Frische im engsten Familienkreise das Fest seines 80. (Geburtstages. Unsere herzlichsten Glückwi'lnsche! nr. Gemeinderatssltzung. Die dritte ordentliche Sitzung des hiesigen (^emeinderates findet am Mittwoch den 18. d. mit folgender Tagesordnnng ftatt: 1. Anträge und Anfragen. 2. Referat des Präsidiums lmd 3. Referate der Ausschllsse. m. Parteienempfang beim Obergespan. Die Parteienempfänge beim Obergespan Herrn Dr. Pirkmaier finden jeden Dienstag, Mittwoch und Samstag von 10 bis 13 Uhr statt. An Feiertagen entfallen die Empfänge. IN. Staatliche zweiklassige Handelsschule. Die (5inschix'i'bun>gcn in den ersten Jahr« stam'g dcs Schuljahres 1924-25 werden täglich Mischen 11 ,nvd IS Uhr vormittags am Zrijljski tr!.? Nr. 1, i. Stock, vorgenommen. Die Schüler (Schiirleri'nncn) haHen ^das letzte Sclz'ulzeugnis sowie >oen Taufschein vorzulegen. Ausluxirts ivohnenlde Schüler Nnnen sich auch im schriiftliche'n We^ anmelden (das letzte Schulzeugnis un-d der Taufschein sind der Direktion der Han'öelsschule v^s 30. Juni zuzusenden). Aufn-ahme in den ersten Jahrgang der Handelsschule finden nur sol-clie Schüller, die en^t'lve'oer vier Gymnasial-oder vier drei Vür^erschulklassen absolviert haÄen. AllÄvÄrts woihnende Schüler wollen ein franlkiertes Knvert beilegen, ldanüt sie die Dire^klion von der Aufnahme in' .Kenntnis s-'lM k^^nn. IN. Hundebesttzer! (5s wird 'i^araus? auis^merk-sanl iiiein'^cht, dn-ß von nun an Hunde, die n>och 'leine Marke fiir d!as Jahr 1924 tragen, eingepngen und getötet n>erden. Es liegt 'öalher im Interesse j^des Hundebesitzers, sich die Marfe soibcrld al^ möglich anzuschaffen. m. Morgen keine Parlmusik! Am Sonntag den 15. d. entfällt das übliche Konzert im Stadtparke, weil die Militärkapelle bei der Suletana-Aeier der „(^lasbena Matica" nntunrkt. ul. Schülerkonzert Frisch. Das SchÄler- '?on-^ert, znelches Herr K'apeMneister .^r-nlaun Friscl) am, 2i. «d. M. veran'staltet. fin-d'^'t nicht, wie imlänlgist irrti1m?ich berichiet 'iviirde, iin kleiisi^en Kasinosaaile, sondern wie alljällirlich, iim ikleinen (^ötzsaale statt. Tie l^^ertrel.^M'che ist eine au-ßerft reichhaltige nnd enthält u. a. auch Stücke allerschwierig-sten Graide^^, wi<' sie -a'uf 'den Programm^'?? 'konzertierender Kiinftler k^imisch zu sein pfiel'en. Angesichts der Bes6?ränssimk, des zu Gebote ftchenden N-aumes und des i^chhaften Interesses, dessen d-ie Ve ranftall tu n>g sicher sein 'Milkst?., e'nrpfielhlt es sich, sich die Karten lch.m im Poii^iersa'nfe in der Mufikalienlhand-luiig I. Höi'N', .^c>lf.ka u^lie-a 2, zu besor^'.i^', wokes'lft !SitzMt.^ ^u I?. 10 und 8 Dinar ep!?äl!lich find. — Fic^lszen^^e Schs,ler wirk^m ain Kvilp.ei'te nrit: Anteir GaPo, WaUer St.elln, Alenl^a ^.nider^ii^-, .Henrik Druzo>y-iö, Pvl'l, Melitta Pirc. Sonfai I'NNl', 5.'>il>de D.)l5<"k, Ernn ^lellhammer, Marifa Sulii;, Zlata Strelee. Sentn Neuiwlirth. ()d>ch Uj'helv (Ptui), Siljlna Vaniö (Celje), Noinan sllafinc und Ddari-a Valentrnoiy. nl. Der 3. Nngust ein groher Tag! Da wird sich lvohl joderniann fragen, was da eigentlich los ist? Di'r Neugierde kann abgeholfen iverden. E? ist für unsere Stadt gewiß von nicht zn u'nterschätzeNder Bedeutung, daß nur eine Freiwillige Feuerwehr und Nettungasbteilung besis^eil, die eS sich zur heh ren Aufgabe macht, hilfsbereit und zu jeder Stunde opferfreudig dem !'tucl)sten beij»u-springen, sei es bei einer Feuersbrunst oder eineln Unsall oder sonst einer elementaren (^^esahr — überall ist die waclere Feuerwehr und Rettungsuiannschaft an der Spitze. Um diesen edlen Beruf aber restlos durchführen zn können, mus; sowohl die Feuertvehr als auch die Rcttv^sabtek5uug derart ausaerü- stet sein, daß sie auch jederzeit imstande ist, rc"'^ nnd ausgiebig .Hilfe zu brmgen. Dazu braucht sie, weil die im eigenen /irknngZ-krelse aufgebrachten Mittel keineswegs genügen, die tatkräftigste Unterstützung aller Ve-völkerungSkreise. Und dies ist leider ein wunder Punkt. Nicht immer findet das Wirken des Bereines offene — Geldtaschen. So ist der Verein immer wieder darauf angewiesen, die nötigen Geldmittel zum Teil durch Veranstaltung von Festen, Kränzchen, Blumentagen usw. hereinzubringen. Und einem solchen Zwecke dient der 3. August! Die Rettungsabteilung hat bekanntlich vor kurzem ein neues Rettungsauto angeschafft, das den modernen hygienischen und sanitären Bedürfnissen unserer Stadt entsprechen soll. Ter neue Chassis ist bereits im Besitze des Bereines, aber — noch nicht zur Gänze bezahlt. Ebenso verhält es sich mit der dazugehörigen Karosserie. Größere Beträge sind zur Tilgung der darauf haftenden Schulden noch notwendig. Am 3. August findet daher in Maribor ein von der Freiwilligen Feuerwehr und deren Rettungsabteilung veranstal tetes großes Zommerfest statt, auf das wir heute schon aufmerksam machen und zugleich hoffen, daß dieses Fest seitens unserer Bevölkerung, besonders aber der wohlhabenderen Kreise die nötige Würdigung finden wird. Das nähere Programm wird demnächst bekannt gegeben. Auf jeden Fall ersucht die Freiw. Feuerwehr schon heute die verehrlichen Vereine von Maribor und Umgebung, diesen Tag für die Feuerwehr Maribor freizuhalten und kein eigenes Fest zu veranstalten, um den Erfolg der Unternehmung der hiesigen Wehr, die ja doch nur wieder der breiten Allgemeinheit zugute konimt, nicht zu beeinträchtigen. m. Orsitn-^liches Turne«. Di.:' hiesige Kna-bss1«!rf'.erschulc und die Unt^rrealschule veranstalten cm Sonntag dm 1ü. d. um 4 -«hr nachuttt^.isi im BolkSgar^en Z^in öffentliches Turnen. ES ist dies die erste A.'rcnstaltung dieser Art in Maribor. Die EintritiZkarlen sind in« (Geschäfte Br!.«nik in d^.'^ kioÄenska ulira erhältlich. m. Kleine Polizeichronik. Von gestern auf heute wurden beim hiesigen Polizeikommissariate 13 Fälle zur Anmeldung gebracht: 1 nächtliche Ruhestörung, 1 Diebstahl, 3 Ileber-tretungen der Hundekontumaz, 2 Uebertre-tilngen der Straßenordnung, 2 leichte körperliche Beschädigungen, 1 Uebertretung der Sperrstunde und S gefundene Gegenstände. m. Ein Rohling. Gestern wurde der Fleisch Hauer Josef G. angezeigt, weil er am Freitag einen 18jährigen Fleischerlehrling wegen einer Kleinigkeit in roher Weise verprügelte. Der Rohling wird sich beim Gerichte zu veranworten haben. m. «ercle franyai». Herr R. Martel, der Nachfolger des Prof. L. Tesniöre auf der Lehrkanzel für franz-sifche Sprache und Literatur an der Universität in Ljubljana, wird SamStag den 14. d. über den jüngst erschienenen Roman Paul Morands „Lewis et Irene" vortragen, den man mit Recht als den französischen Roman der Energie nnd modernen Willenskraft bezeichnen kann.-Der !^ajf 250 Dinar. m. Verstorbene in Maribor. 8. Juni: Po-'^a-r Mari^', 2Z Iaihre, Private, Frankop^-nova 12; PiiLe»? Matthias, 60 Ja!^. Hilfsarbeiter, K^oSVa ceista 47. Ii. Vreöko Franz, 40 Jahre, Winzer, Kröevina 34; Seidler Josef, 8 J^re. Förster, Linhartova ul. 215. 12. Aun-i: Holy LilöuSa, 2 Monate, Ml!fik'fc'l!dt>vte. Br-' bainolva ivl. 12. 18. Jumi: jeva ul. 3; OreSi« Karl, 8 Mo-nnlte, K^lfwkmn^nd, Kvte'jeiva ni. 6; Leben Antvinie, 4Y Iaihre, «Ähllofser^^yattin d. Süd-bajhn, Stri^vjeva itl. 18. m. Apothokennachtdienst. In der ikomunen-ÄM d'ie MWdoiIlen>elr-MotH^^ IkuMKer 136 1S. IM 19?^ Sawost am Kvalia Petra trg den ApotHelen nai<'nst. m. De« ärztliche« Jnspektionsdienft in der kommenden Woche versieht Herr Dr. Otlhinar DernjaL, GregorLiöeva uliea * I« Gegenwart Taufender tilgte man am Zagreber Zbor Ratten mit dem nenen Ratol. F^- 22 Din. „Ratol", Zagreb, Bieniö-ka cefta 21. * Jazz Vanb, original amerikanische Musik und Gesang, ausgeführt von der Regertruppe Wellmont, ab 1. Juni in der Klub-Bar. Außerdem Tanzfterne Cläre Burghard, Ice Teje, Mari Clar. 5033 * CasH Stadtpaek. Täglich spielt der beliebte Pofpifchil abends von 20)^ bis )i1, nachmittags (bei schöner Witterung) von 1? bis 19 Uhr. Heute Samstag und Sonntag neues Programm^ . i-c ö6»9 * Casj^ und R^^'trank „Promenade". Ab heute SamStag spielt täglich eine sehr beliebte g zum FrGschoiptsten* amd« ylven'oiboinizert verstärkte Kvipslle. 5V3S * Wie alle Go««- ««d Feiertage findet auch heute vormittags und abends das be-liebte Konzert des Richter-Quartetts im Gasthause Anderle (KoroSka cesta 3) stattc Die anerkannt beste und billigste Küche, sowie vorzügliche naturechte Tropfen. Götzer Bock und Märzen zu jeder Tageszeit frisch vom Faß. 7^ V. Hallo! Iv'. Juini 1924 in Radimnje gfrv-ßöS Gommerseft der Freiwilligen Feuertür M Awher VchwMung. Näheres folgt! »achetchk«. ip. Der Bevölkerung der Gtadt PtuZ! Vee Oberyeslp«n des Kreises Marilbor, Hevr Dr. Pirklmoier, benen standallsm Zuständen sobald als mögllich ein Ende bereitet! p. Ausstellung von schriftlichen Arbeite» der hiesigen Biirgerschule. Die hiesige Kna-benbürgerschule veranstaltet ani 17. und 1>i. d. M. anlählich des Schulschlusses eine Ausstellung von schriftlichen Arbeiten au? allen Gegenständen» Die Bevölkerung wird zura Besuche der Ausstellung (Panonska ulica 5) freundlichst eingeladen. p. Bürgermeisterwahl i« So. Batbara kn der Kollos. An Stelle des zurückgetr.'reuen Bürgermeisters von Sv. Barbara i. d. Kollos, Herrn Äumperger, wurde H.'rr jun. vergangenen Donnerstag zu!n Bürger«' Meister gewählt. Alte VÜchsr, gut erhalten und geeignet für öfentliche Leihbibliothek, werden zu höch-, sten Preiim gchmft. .Anträge an die Neri wallun vknmmer 7?« vom 15. Inns ikMer NmdtiGtm. c. Ballettabend. Tiruvtag den 10. d. veranstaltete der Bnlletlchor de«^ Nationalthea« ters in Ljubljana ini Stadtthcaler einen Ballettabend, der jedoch sehr schlecht besucht war. Der Chor führte nnS die ^unst des rllythnlischen AnsdructeiZ der Ltnltur, des Geistes und des ^törpers vor Anc^en. Emitie Punkte des ProciranlUles, wie „Herzenssreü, de" nild „Liebesfreude", in denen die L^ei-Pttttl^en der Bnlletteure auf denl Höhepunkt der !>tilnst standen, musjtcn wiederholt werden. Die Pantomime von Ipavec „Das Männlein", die schon vor deui ^driezie von .hiesigen Dilettanten unter Leitunc^ des i>tom-ponisten selbst znr Borfi'lhrunc^ t^elan^te, von den Ljublsanaer j!?ünstlern atif^eführt zu se-.hen, erhöhte noch den sUinstliemt^. Vermißt wurde nur die Betsieitung deö Orchesterö, das an <5!tesle des.^tlaviers hinter der Szene besser qewirkt hätte. c. Alkoholvcrbot. Ani 16. Juni finden in allen oienieinden des o'^erichtsbezirkes Celje, mit Ausnahnle der Stadt Celje, Gemeinde-Wahlen statt. Der Verbnnd der Gastmirtegc-ssenossenschaften ' Steiermark, Prelinurje und Me7.i.^ka dolina macht die (^Wstwirte dieser ^^ezirke daranf anfmerksani, das; das Ausschenken von alkoholischen Getränken om Ta-l^e vor den Wahlen und anl Wahltage selbst verboten ist. c. Gcsangskonzert. Das l?onzert des hiesigen slowenischen l^)esan^iövereincs findet am Sainstaa den 21. d. iin Snale des Narodni don: in Celje statt. Es gelanc^en größtenteils neue Komposition envon ^li-w'" " Prenn'l, Adninit", Dobroniö nnd zm'l Vortrafie. Die Ei^-irittskarten smd sm Vorv"r?c-'ufe in der Tabaktrafik Ko-va? in der Aleksandrova uliea erhältlich. c. Stand der anst?r^ ....."beiten in Celje (siir die Zeit vom 1. bis zum 8. d.): Bauchtyphu'^: von friiher 1, geheilt 1; Scharlach: verblieben 10, neu 1, qeheilt 1, verbleiben 1t); (^'enickstarre: vervlieben 1. e. Die Generalversammlung des StEdtver--schänerunflö- und des Fremoenverkehrsver-eines in Celze fand mn 12. d. im Narodni donl statt. In der Persamlulung wurde festgestellt, dasj ein Rüctgang in der Mitglieder-zahl gegenüber dem vorigen Jahre zu ver^ zeichnen ist. Der (^rund liegt wohl in der mißlichen finanziellen Lage Ver Beaiuten, die dett größten Teil der Ü^ereinsinitglieder au^'Züachen. Zu verwundern ist es, das; unter den Enverbskreisen, die doch von der bi 'ni l>es tvreuidenvertehrC^ den grösiten Ge« wnin zu envnrten haben, so wenig J"ter.:sse für den Verein herrscht. Die Einnahinen be-liefen sich in diesen, :,^ahre auf .^3.024 nnd die AnSgaben auf 74.^47 Din. Der Verein lie'^ im verflossenen (Geschäftsjahre verschiedene Wege ausbesfern nnd neue Bänke ans-steslcn. Der alte Ansschus'., an dessen Lpit.^? Herr Ivo SubiL steht, wurde grösstenteils Wil.'dergewut)tt. MS tvtttzeze? in n " ?l'S. A. Äb. E. 5l^^l:uel '—m— Theater und Kuvk. »epertoire des «atkmilchsaterS w ««ibsr 'SaniÄ^^ig, den 14. Ju'N'i: „Carinen". Pre-ntiere. 'Tolmtin'si, 1.^. Juni: „?av,neit". M. Ä MontiH, 'ton 1 l>. I'.ml: i^ieWosscn. 'DicnÄM, d-eil 17. Intti: „Carmen" ??lZtkvl)5), iden 1f^. Juni: „C-avmen" Dounerölai^, wn« 10. Iimi: „Ein dilrchS Nadelöhr". M. V. '-' Ktno. 7. Das Burgkino siihrt den erstllassigen ^'ilmschlager „Der Tiger des Zirkus Farini" nur noch heilte Sanlstag und niorgen Sonntag vor. Dieses ttaktige Drama ist einer der schönsten und spannendsten ?>iltne, die bis^ ))er gesehen wurden. — Montag öeginnt „^lampf um Liebe und Thron", eine herrliche Liebesgeschichte in 6 Akten, mit der be-rulimten Ila Loth in der Hauptrolle. Auch dieser Film ist erstklassig und kann nur anempfohlen werden. ?. Stadtkino. Die drltte Epck'chi: des großen Abentcierfilmu „Der goldene Tssenichäi il" Uttl, zwar „Schatten, die s;lochen'', wird Vvch bi^ ?insck)lielzliH Montac^- vorgeftil)rt. —rn— Svott- Charles Paddock. Der Amerikaner Charles Paddo'ck ist der schnellste Läufer der Welt. Bei feinen Starts bei den olympischen Spielen in Paris gelang es ihnl, in allen besetzten Rennen glän-z-nd abjnschncid-n. : Wettspiel am Sonntag. Am Sonntai?, den 15. M. fi^l^^eiN' an: R^pidsportplatze pll^>l?nde Wettspiele statt: Um ;^16 Uhr „Ra-pidreserven" gc^gen „Svoboda 1" un-d ivm 18 Uhr „Ialdi-vn" (Ljubljana) gogen „Rapid". „Rapild" riiclt mit folgender Auj^stel-lunq a>us: Pebkc^, Kurzmmin, Baloviö, Klipp-stätter, Baumgartner, Pernaht l, Nudl, Terglec, Pern^t'h 2, Löschnig 2, Löschnig L. -- Aus dem Gerichtssaale. Schwurgericht. I ' ? ' Mari bor, 14. Juni. Vin ganzes Dorf auf der Anklagebank. ^ : M. O. Beint Brettspiel S. V. Rapid — l^^ad' in tLjnblsana) fnngiert Herr ^rankl 'dörichter,.mZi>,5^r^HoM ats Pla> ^«.viettor., ^ Gesterni begann vor dcin hiesigen Schwurgericht die Vechandluing gesen 32 Angekläffte aus Zg. Blstrica in Prekmurje wegen des bt'k'lUlnben! U<'bersMes auf drei <Ä«n'oar:nen iln 1Zl.ugu>st des verWNtMien Jahres. Drei AiMkl-ligtc verblieben in UtiterluckMngShaift, wäihren'd die Mrigen n si6> aus Vie Suche na^h !>e'Nt Strälslinig zil beigeben. Als die drei verkleideten Gei^rmen unigefidhr um Mitternacht in Z^. Glilstvic-a das .^ns des Beslwrs üt'Ui^^lina suchten, gel-angten sie irrt'ümlicher-'.^x'ise in Vevt Ho'f ^c>es Äeisi^rS .^sreslin. Wäh-r^idd sich Postrn^nik auf den Heuboden b^'-gaü». werteten ldie Gen!d«vmen Sever und Äruiulp im Ho'fe. Pl>ohlich Äbeniel die Gen-darnien eine gml,^ Baii^c»e von k>e:va'ffiu'ten MännarmeA wurden derart beai-'beitet, wß sie schort d^s Bewußtsein ver leren; Postru^m't ist nock) denselben Tag den Perletzlun't^en erlegeit. Die DmsHeivoh-uer fesselten hierauf die s^^^ververwim^oeten Gendarmen und trieiben sie zu in G emei nde-vorstcher. Dieser besteRe einen BLa^^en, lud den tö'dilch venvnnlde^ten (^^cn^dar^nl Postr^^--N'!»? '0iaral?lf, iväihnnd er die beilden anderen Gen!darmen den Wai^ lbin-den ließ. Den schickte er iaraus zur politischen Be-Wriio mich DVI7M Londava, wo erst ld'ie un-Mckli-chen <^'nd«rmen aus ihrer mißlichen Lage be'freit inieiden kbnnten. Die Angekl.ig-ien Ws^Hen >teilin>eise ihre Tat ein, belhaupten al^r. Re 'drei <^!eu.dai?nlen Pr Dicibe gehgl-ten zu h-aibe-n. Aussagen veTschiedenei! Zeugen lassen allvr ldÄriauif Miließen., d^vß die An-goklgten qanz iMt Wichten, >n>en sie vor sich hatten. Die Verhandlung wurde he-ite vormittags zwecks Einvernahme weiterer Zeugen vertagt. ksÄio. r. Radio auf den Hawai-Jnseln. Die .^a-Wai-Inseln h^ben jetzt auch chce Kund-sprnck)statimi ei halten, die in 5?onolulu eingerichtet worden ist. Die Schwieri^.keit, sich dort geeignete Ltünstler und damit" die nötige Abwechslung im Progr.imm zu sich::rn, wird dvdurch umgangen, daß die Station die Programme der beiden nl Lo; Angeles (Kalifornien) befindlichen Rnndsuntsender empfängt und diese auf ihren eigenen Sender überträgt. DölkSwirtfchaft. X Generalversammlung der Trifailer Kshlenwerksgesellschaft. Vergangenen Donnerstag wurde die 51. ordentliche Generalversammlung der Trifailer Kohlenbergwerksgesellschaft abgehalten. Die Versammlung genehmigte den Antrag des Verwal-tungsrates auf Verteilung einer Dividende von 25 Dinar. Der Coupon gelangt ab 1. Juli zur Einlösung. Herr Vladimir Arko, Präsident der Zagreber Handelskanimcr, und Herr Ingenieur Hans Ltarlon wurden in den Verwaltungsrat neugewählt. X Trassierung neuer Eisenbahnlinien. Vom Vertehrsministeriuui wurde eiue neue Sektion zwecks Trassierung von neuen Eisenbahnlinien in Kroatien und Slowenien mit dem Sitze in Lsubljana geschaffen. Zum Ehef der TrassierunMektion wurde Jng. Dragoljub Dimitrijevie ernannt. Die Sektion wird die bereits begonnene Trassierung der Linie Klodiö—Hrovat—Kavöiöevo, die eine Verbindung von Koöevje und (^rnomelj über Lukodol ntit der Hanptlinie Zagreb— Fiume herstellen wird, in Angriff nehmen. Weiters werden die Linien Bakar—Bakarski zaljev (von der Station bis zum Hafen), Ro-gatec—Krapina—Golnbovec und Krapin-^-^ VaraS^din trassiert und einige andere Projekte studiert werden. X Wieviel Pferde hat Jugoslawien? Ju- gojlawiens Pferdestand betrug im Jahre 1010 1,008.0M nnd Ende des verflossen'^n Jahres 1M.1W Pserde. ES entfielen l?57 auf Kroatien und ??lawonien 280.220 auf dic' Wojwodina, 17^.548 Bosnien und die Herzegowina, 70.1^4 auf Südserbien, 75.2.'^', ans Nord und Mittelserbien, 49.758 auf Slowenien, 2.^.fVZ auf Dalmatien und V0i6 Pferde aus Montenegro. Auf 100 Einwohner kontmen 0 Pserde. X Günstige Crnteanssichten. Meldungeil aus der Bcröka zufolge kann mit einer ergiebigen Ernte gerechnet werde». Der erste Weizen dürfte um die Mitte des nächsten Monats auf dem Markt erscheinen. Die Aeh-ren sind außergewöhnlich groß und voll besetzt. X Aufhebung des bulgarischen Einfuhrmonopols fiir Zigarettenpapier? Wie aus Zofia gemeldet wird, beabsichtigt die bulga« rische Regierung das Einfichrmonopol für Zigarettenpapier, das in der Praxis eigentlich nicht mehr besteht, nun auch soruiell auk-zuheben. X Vom neuen Zolltarif in Ruminicn. ^'.e rumänischen Zl^lle für Leinen-, sl,anf-, Flachs- und Banmwollgewebe sollen iul neuen Zolltarif von der obersten rumänischen Zollkonttnission im Durchschnitt auf das '?vs'snf« biä Sechsfache der bisherigen er^ höht werden. Demgegenüber sollen Eisenerze nnl !>neisen zoll^''-'' werden. Walz- eisen wird einen kleinen Zoll tragen müssen. X Die deutschen Verlufte aus der Frane-spekulation. In maß-ge'benden Berliner Fi« nanzkreis<'ir »Verden däe von Delrtschlan^^v an dimi Auo>land abzulfiü'hrc'nden Verluiite der ldeu'tsciien Wirtschaft a^us der Francspesiila-tivn au^s .^00 Millionen Gvldinark geschätzt. X Finanzierung des deutschen Zuckerexports durch amerikanische Banken. Aus Mag deburg wird berichtet: Die Vevhandlnn'ien zwischen amerikanischen Großbanken nnd Ver tretern der deutschen Zuckersabriken über einen amerikanischen Kredit sind setzt erfolgeich zum Abschluß gelangt. Die Verhandlungen wtlrden durch die Verniittlung der deutschen Devisenbeschaffungsstelle gefüt^rt. Fünf amerikanische Großbanken haben sich verpflirlitet, zur Finanzierung des Znckererporls 102 25 Kredite in der Höhe von lnehreren Millionen Dollar zur Verfügnng zu stellen. X Bevorstehende Gründung eines Papier syndilats. Nach einer Meldung des „Berliner Tageblattes" plane man in de.i tt^relsen der ^^apler1ndl?strie die Gründung eines Va-piersyndi^its. Das zn gründende Syndikat hätte die Ausgabe, eine Er^öHunLil der ptcrprcise auf dem Weltmarkte herbeizuführen. Bereits i'N kommenden Monate soll eine Berfammlnng internationaler Papierfa-britezuf-i nach Stockholm einberufen werden X Ford in Schweoen. In Stockholm soll in Kürze eine neue Fordfabrik errichtet werden, deren Aufgabe es sein soll, nicht nur Skandinavien, sondern auch Rußlai^ «ud die Nandstaaten zu beliefern. —cii—' Dom Büchermarkt. b. Rudolf Schiller und Rudolf Barta: Leitfaden der BBuchhaltung für zweiklassi- ge Handelsschulen. i3. Aufl., 8, 373 Seiten. Rikola-Verlag, Wien-Leipzig-München 1924 — Der Verfasser der vorliegenden neuen Auflage, Herr Rudolf Barta, Direktor der Wiener .Handelsakademie, Honorardozent an der Wiener Universität und beeideter Buchsachverständiger des Handelsgerichtes in Wien, ist ein wohlbekannter Fachmann auf deut Gebiete des Handelsschul- und Unter-ir'ichtslnesens. Die Neuauflage berücksichtigt die Wirkungen des Krieges und die Folgen der Geldentwertung, soweit dies in einem Unterrichtswerk über die Buchhaltung überhaupt niöglich, bezw. tunlich ist. Das genannte Buch zeichnet sich ferner durch wohldurchdachte Aufgaben aus der Handelspraxis aus, die sich jedem einzelnen Abfchnitt in niethodifcher Reihenfolge anschließen. Das Buch hat sich bereits in seinen früheren Auflagen als ein sowohl für Schük? als auch für Lehrer geeigneter und notwen-diger Unterricht^behelf erwiesen. Wohl i» erhöhtem Akaße fann nian dies auch von der nun vorliegenden 13. Neuausgabe behaupten. Es wird aber auch sonst einem jeden, der sich über die Lehren der Buchhaltung klare und zuverlässige Kenntnisse in einer übersichtlichen und außerordentlich leichtfaßlichen Darftellung aneignen will, unbedingt als einer der gelungensten Unterrichtsbehelfe dienen können. — ' AuS de« Inhalt: 1. Abschnitt: Einleitung. S. «b-schnitt: Theorie der einfachen Buchhaltung^ 3. Abschnitt: Theorie der doppelten Buchhaltung. 4. Mschnitt: Praktische Anwendung i)er Hailptlehren der doppelten Buchhaltung bei Einzelnnternelnnungen. 5. Abschnitt: Die Anwl'ndun!? der doppelten Buchl^altung bei offenen Handelsgesellschaften, Gesellschaften ntit beschränkter Haftung und Aktien-GestllB fchaften, Erörterung besonderer BuchungK« fälle in Warenkommisiions- und ltonsigna-tionsgeschästen, in Warengeschäften für Kon» to mio mit dem Auslande, in Partizips-tionsgeschästen im Warenhandel, in Gpe-ditions- und in Bankgefchäften. Die amerikanische Buchhaltung. Anhang: Geschichte der Buchhaltung. Das Werk behandelt so-init erschöpfend alle Zweige der Buchhaltung in einer für SÄ)ule und Praxis gesignete» Form. Uebersichtlichkeit, Klarheit des Ausdruckes und die Profunde Kenntnis der bekannten Lehrer sichern dem Werke die Bedeutung eines unentbehrlichen Behelfs« criris'i! II o in ...... Tatkraft ist mehr wert als Kapital. Tn»-gen Sie aber auch für die Erhaltung Ihr« Tatkraft besser Sorge als für Ihr Geld?. Unt die Nerven gesund, die Leistungsfähigkeit ungeschmälert zu erhalten, dazu reicht die gewöhnliche Ernährung oft gerade bÄ den tatkräftigsten Leuten nicht auS. Das Plus, dessen Sie bedürfen, ist eine Ovomaltine zum s^ühstück^ ErhMllA in jeder Apotheke und Drogerie. ' >11111III llllD o o i VI«» «««»ö! OaoinlwmI VWM» oroarvr r «MM. AUMMt^o«' esA A»k»i. a. Chinefisches Piratemmwese«. Die »Times" veröffentlichen einen interessanten Bericht ihres tzongkonger Ltorrespondenten über das chinesische Piratenunwesen, ds ^ .folgendes zu .entnehmen ist: Es dilrfen s.c-genwärtig Cchiffe nlit der Bestimmung von Fluß- und Teltahäfen die Fahrt nur flotil-lenweise unternehmen, so zwar, daß die >^^>.,,0 geringer Lchnelligkeit an der Spitze des Echiffsznges fahren und jene mit der größten Schnelligkeit in der Nachhut. ?)Ie toi^teren werden mit Geschütze*' armiert mit englischen Soldaten bemannt sein, da sich die bisherige indische Begleitmannschaft in der Piratenabwehr als nicht genügend bewährt hat. Ein Signaldienst und regelrechte .stonvoi-Vorkehrungen sollen den Sicher-hcitHdienst vervoll^tätt'ü'gen. Die 'Schiiffsüber .fälle uiüd -v-e-rschleppungen h^lt-cn in l^hler Zeit in erschreäcivder Weise zuq>enoul.nlen .lmd Qus ei-ner Statistik deö Jahres ?!^2Z 'ist ersahen, daß in diesem Zeitrmlme im ^l^nigko-nger <^üiet allein micht weniiAer als sechs grc^' Schiffe den Rüu>born zmn Opicr fielen. Nach iedoui Schisssraub wur'oe der Nnf idcr Be^val^kerung n^ich Str^isexpeditio-,nen lbetrda.nchser „Tai Lee" grraiM, der wälhrenid Krieges als Trulppentrans!portichi>ff von der britischl'n Re^ieriln^ venvesidet wurde. Tie letzte Affäre dieser Art war der Naub einer Affäre, m'i't etwa 80 Passagieren an BorÄ, die den U<Äerfu.lhvdien'st iin Hafen von .Hl>Nlgtong versah. Diese Whre verschwand eine's Talges imd alle Bers-uche, anUlnhre gewesen waren, ziiriuk, sie, wie sie erzähl!^, fiür 'die Räuber für LösegeVdMecke, um die es sich in diesem Falle handelte, wertlos waren. Der ltapi-tän der Piraten gab sogar, als er sie entließ, jedem von ihnen einen Dollar, damit sie, so g-ut es ^ny, aus 'eem schwieligen Deltagebiet Tmch HMse ge^anigen könnten. Durch ^e'se Heimkehrer wurde der vorAlL^lich wählte Schwlpistvin^el t»er Piraten in der Nähe vom Ma5av entdeckt. Dieses' GeHiet bann wecNM der Soichtig^eit des Wass:rS nicht einmal von kleiNM Schiffen gut an^ laufen wer'den. Schließlich encheckte ew 7lonen!bvot in der Nähe von Makao die Fähre, die von 'den Seeräubern ^bram^ar gvinacht lund verlassen worden war. Die Piraten sendeten einen Brief, worin sie mitteilten, daß sie bereit seien, ihr Schiff, eine kleine Da'Nchfschaluppe, abzuliefern. -Tie 'hatten 'r^v Absicht, kleinere Fahrzeuge zn berauben, wollten aber die Fähre wieder zurückstellen, wenn sie die großen Kriegsschiffe in Riche 'lassen. Eie seien arme S^datcn, die die Reichen iberaiuibvn wollten, um den Bcdürsidigen zu hebten. Derew?/« n? 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Frßhjahr und Kerbst ermältigte l^etse. «vß lV. Mt?1S24 tVortsktzung des Rsumungs Bettaufes zu «es reduziettm preisen! H W «amw», ValP« i« «««fte« DeNW» w«sl«ls«»> »«» Mare»!»««» z« bMitze» Prell««. ^sslrzktlK«»» 81« voi» iri» »»«; ^W> !iti4 .» ^ « »» ^ » «» /Uok ttodscks?, ^Skldor. ^Iskzsnctrovs «5ts 9 » > . —---- '» ^ > ,,l >. . —» M» .. -^ . > Kapitalisten mit wenig Kapital köniten in ganz Jugoslawien bestens eingeführte Par-sümerie und kosmetische Erzeugunas-anstatt Kausen, oder sich daran beteiligen. Ses. Anbote sud Lkittre .VIl-;^0-4()" an «Zntersektam- d. d., Zagreh, Frankop«nska 2. S479 Gdevrolet-Wagen, todelk)S erhatte«. 24 PS 4 Evltnder, elettr. Bewchwng u. Starter, Benzinspmer 100 km 7 kx, plnssitztg mit neuem Lederübeyug u. Allumtnwmbelag, «euer Mtcheltuber^ng, > verlauft Kovanw dakro Swv. 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K 0 «i.e «Her /^, in xsn2en ^Vs^xons 2U Veixverks-Oriß^nalpreisen Wr äen ti»u?devs» klgcken uncl enxliscken l s. 4i^^.WEtt«D«e, D. 71G» acii7v»ß« ^ U«trtt!»wiertca pfe!8en erkslten 8te nack 6 psrker A^6et!en, nscd j^sü snxckertisze DGtGClOi', von Ml) D?n ißkÖkemlDTlG?, besvnclers ^um I^sctsskren 'zaet, von !60 vin sukvilrts. a>»mml»«>>lupt»«', von VW «kv«st8. »>a?»a0?»«>N, von IM vin. suwÄrtz. WlßW^ von 30 vin sutvilils, sovie unä AwG»>i»p»»»>»«Ißß«reOi»i» etc. nur del : 4748 NaryR t^epeii, ^»ridor, 8loven8kk uttca 16, 2. 5t. ße«,«Wer 'S. «--Miv« ». vch 7»G. GW?»«» aMaWff . lv. g«ß« ««»tfG« D.?^« Mch«erkit»s«^ «a»«tl. ^ »etsa»» »« N«ch»ch«e'^ .»^rtvs-chem.Laboratorwm «. PeMMtU tz, Vudauf bti: VOks»« «.uÄRnAl»^ ^ N «I» on»v«e?,re» »M, ««d V sOchD»««ft n»r »«ech tzt» «St» SlomtAov t»I kk, »lo Kei5e- venolMa gie «tek m« leosß« jjv ieO»»D««i ___ Kuck»Hck« In ^«»v»KI, det «»«ixeo Akewen »MAN IM » ^«vcken Ivai, icr«,»05. 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