Macher Nr, W, 1> >l, holbj. fi. »on. D«, dl« Zustellung in« H«u« halb!, ll 1880. Amtlicher Theil. Etr^ub ^'ilninister hat den Bezirksrichter Franz ^Uachv k" ^'" ^"luchen von Rottenmann nach ^eha^ ^'zmuuster hat den Gezirlsrichter Franz ben V!,^°" Wlndischgiaz nach Reifniz versetzt und Vs ^"lsgenchtsadjuncten in Marburg r. D.-U. "NllM ^^uer zum Gezirksrichlcr in Oberlaibach stitute,/^,^Minister hat dcn Staalsanwalts-Sub. "a>W <^ /.'^ Frecherr» von Hohenbühel. gc. Novi^^Ner zu Rasen, über sein Ansuchen von °biunttfV' n,>^'ch versetzt und del, B^zirlsgerichts-awMs..^.."erbnrg Heinrich Lrnsiz znm Staats-"!UMtuten in Rovigno ernannt. >lli S^I.^^nistcr hat den Bezirksgerichtsadjuncten ^Ullld ss^ f ^^ lüslenIändisÄM Oberlandesgerichtes Pisii,^ ^'N)aievie zum Bezirksgerichtsadjuncten m » ^«ll. ^lkenntnlsse. sNtrag ^ , "ndesgericht als Strafgericht m Pra« hat aus , c ülz I8«s! ^^°lslluwlll!schaft mit drm Erlsnnlmsse von, »'^"Nden ') / ^^"' dic WcürrvllbicltilNl, der in London «l!^" der A,7, .^«'^ '^"'hcit" ^ir, U vom 7. Felirunr l8^) d ^öhln" "7/ "Wie es lommen dürste". „Junge Wötter -°ttbl>t^ ' «"noon" und ..NusSland". nach 8 "05 St, G, 2Ä.""//...^^"g"'cht al« Pressgericht in Klagensurt hat ^""lz IW) ^/ ^aatsanwallschast mit dem Eilenntnisse vom 5, bslerr..^.^ ^^^> bic Weitewerlircilunn der Zcilschiist Ii!^dez«.'7''^ Vrvlestant" Rr, 4 vom 25, Februar i860 7 ^f°rrrr ,»x 5?^ ^"b'gleiten der Evangelischen an laiho-^"Z°l'lchrn lv. Ressner", beginnend mi, ^Die bclressenden ^5'^^^?'"^"'". nach den 88 "'5 und XlX) « «ütbctt ,?^«"<" ^csefriichle". begi..nend mit ^Die «b ^ ..Prll!«« ^" ' "°^ ii ^00 St. O. dann wegen des 3No"2 8 ill V I' °" evangelischen Gemeinden ^ C in Wien ^E^G. hc°" "llg dgl. Gcsehbllchc,". nach dcn 33 ^0« und Nichtamtlicher Theil. ^sur Parlamentarischen Situation. !^lich?r N^//^"^' ilanz oder theilweise Wirt-l.e die v/.l beherrschen im gegenwärtigen Anqen. ^8e. ^"lentarische Discussion: DieWucher« >>^""d«irs,^ll"^''^unaszwang und die "illglich^sahnen. Die Regierung hat mit dcn ^^V^ejehvorlagen einem allgemein gefühlten Bedürfnisse Rechnung getragen. Leider haben dic Ausschüsse des Abgeordnetenhauses derartige Verände-rungen an den Regicrungsentwü^fen vorgenommen, dass dadurch das Zustandekommen der Gesetze empfind« lich verzögert wird. Nur beim Secundärbahnrngesehe war der Ausschuss. beziehungsweise dessen Referent Dr. Rieger, einsichtig genug, die beantragten principiellen Aenderungen der Rea>lmil',«v0llage freiwillig Wieder znrückMlehen. Beim Leg5.lisielUNssKzwange da', gegen beharrte die Ausschnssmehlheit bei ihren ab-ändernden Beschlüssen, und die Folge davon war, dass der ganze Gcsch^nlwurf nach langen, zwecklosen De. batten und Verhandlungen behufs Umaibeilung mehr , im Sinne der urspiünlU'chen Regieiungsooilagr wieder an den Allischnss rückuerwiesen werden musste. In der Wucherfrage schließlich hat der Ausschuss eine solche Stellung angenommen, dass sich der Justiz-minister zu der Erllaiung veranlasst fand. die Re. aierung könne und werde die Vorlage in der vom Ausschusse modificicrlen Gestalt nicht der Allerhöchsten Sanction empfehlen. Vom Standpunkte des Volksbedürfnisses und der Vollsinteresscn kann man nur tief bedauern, daZs die Aerathung der erwähnten drei Vorlagen einen solchen Verlauf nimmt, well dadurch viel kostbare Zeil verloren geht. Es wird gewiss keinem vernünftigen Menschen in den Sinn kommen, den Ausschüssen des Ab geordnelenhauses das Recht streitig zu machen, an Regierungsvorlagen Aenderungen vorzunehmen oder dieselben ganz und gar zu verwerfen. Was man aber füglich fordern darf, ist die Ersehung des mangelhaft Erscheinenden durch Besseres, nicht aber durch Schlecht leres oder gar absolut Undurchführbares. Wenn. wie es bei der Discussion über den Legallsierungszwang geschehen ist, der Iustizminister sich zu der Äemer-lung gezwungen sieht, dass er den Ausschusbbericht für eine «höchst tranrigr Elschcinung in der Geschichte österreichischer Iunslcnlhaligkeit" ansehen müsse, und Wenn derselbe Minister die Vorlage des Wucherisch-ausschusscs, speciell die von ihm ' beschlossene Wiedereinführung eines gesetzlichen Zinsenmaximums. als eine der Wissenschaft und Erfahrung in gleichem Maße widersprechende Neuerung zu bezeichnen be-müssigt ist, deren Durchführung er nicht zu verlreten in der Lage fei: dann zc,gt dies um fo deulllchcr. dafs sich die betreffenden Ausschnssmajoritäten nicht anf dem richtigen Wege befinden, als das Plenum, wie in der Legalisieruiigsfrage bereits geschehen ist und in der Wucherfrage ohne Zweifel auch geschehn, dürfte, ganz oder theilwcise auf die Regierung'svmlagc zurückgreifen muss, um zu einem praktischen Resultate zu gelangen. Es soll nicht geleugnet werden, dass beispiel»« weise d?r Legalisierungszwang keineswegs zu den populären Institutionen gehört, und dass er, namentlich für die ländliche Bevölkerung, mancherlei Härten und Unbequemlichkeiten bedingt; aber im ganzen und großen hat er sich als ein wichtiges Förderungsmittel der Rechtssicherheit bewährt, das man nicht so ohne Umstände ganz über Bord werfen kann. Die Regierung ist, wie chre Vorlage bewiesen hat, gerne bereit, dort Erleichterungen eintreten zu lassen, wo der Legalisierungszwang am empfindlichsten ist, wie in Orten, wo sich kein Notar oder Gericht befindet, dann bei Urkunden, die auf kleinere Beträge lauten; aber sie kann unmöglich der vollständigen Beseitigung dieser Institution zustimmen, weil die Gründe, welche zu deren Einführung gedrängt haben, heute noch fortbestehen. Dass diese chre Anschauung die richtige ist, beweist am besten die Thatsache, dass selbst viele Mitglieder der Rechten, als deren Mandatar doch die Ausschusbmajolität betrachtet werden muss, für die Rückuerweisung der Vorlage an den Ausschuss gestimmt und dem Grundsätze beigepflichtet haben, dass der Lega» lisiernngszwang nur in jenen Ländern aufgehoben wer-den soll, deren Vertretungen sich hiefür aussprechen. Auch in der Wilcherfrage — so schließt das ..Prager Abendblatt" seine vorstehende Betrachtung — kann der Standpunkt der Ausschnjsmajorität keines« wrgs als mit der berechtigten öffentlichen Memung im Einklänge stehrnd betrachtet werden, da letztere wohl gesetzlichen Schlitz gegen die wucherische Aus» beutung der Noch, des Leichtsinnes oder der Ver» standesschwäche, aber nicht die Einschränkung des freien Verkehrs durch eine in der Regel kaum haltbare Zins-taxe wünscht. Wenn in Galizien. wo doch die ländliche Bevölkerung noch aus einer so niedrigen Kulturstufe steht und infolge dessen der Wucher größere Dimensionen angenommen Hal als anderswo, die Festsetzung eines Maxiinalzmbfußss weder als nothwendig noch als ersprießlich erkannt wurde, wie will man eine solche Maßregel für Länder rechtfertigen, die. wie Böhmen, Mähien, Schlesien und Nicderüsterrrich, e»n so hochentwickeltes Verlehrsleben auszuweisen haben? W'»n nun vollends durch die Aufnahme der einschlä» gigen Bestimmung in das Gesetz das Zustandekommen desselben in Frage gestellt wird. wie aus der Elllii-rung des Instizministcrs unzweideutig bei vorgeht, welchen Sinn hat dann das Beharren aus der vor-gefassten Meinung von der Ersprießlichkeit eines Zin-senmaxiinums? Äuf leinen Fall wird hiemit der Bevölkerung gedient, welche in zahlreichen Petitionen um ehestmöglichen gesetzlichen Schutz gegen da» überhandnehmende Wucherunwesen gebeten hat Feuilleton. in V" Hebung der Rindvichzucht Nram (von 1771 bis 1877) °" 3 ranz Schollmalier, bi 1846. ^ N""'.vun«.) Jahre hat zum erstenmale ^ ZI Stiere? b"' Jahre von Sr. Majestät be- ^e3°n in d"s""""^'^"bification stattgefunden. burger KrU? 7^," Jahre aber konnten im ^? b 5^ stable bestimmten drei Prämiierunqs- °b d?" Thiirel, ^"^els "" vorgeführten preis- '"le dl K! kleinen ?.".' da m den anderen Stationen ^ V'khzuch ' Uatuteninähig bemessenen Sprung. » "ich an M^ ^°'"'e ^ ^fl. gar nicht an- 'i ^"cht werden Da in dem ° so ?""i ü ""' «7'rle ähnliche Beschwerden >! l'ch die N, ' l^l der h ' ^'"schaftsclesellschaft wieder ver- ><^ Wänder.n."'^^^lle "'"" Antraq auf ^" °.^^'"h lt r ",?- ""zubringen, womit den. prä' >^'z" 0 i^^U'^b""^ der ortsüblichen ^. ^ter« h^' '5. 20 kr. C. M. bewilligt werben ^izH 2".121 h "' Verordnung vom 4. September > W^Mqlich^r N^''^"elle die Anträge der Ü Ä ^lsenübers^;s?"""^"«ll der Stierprämien lmd zwar- für "^"fi^' _?^'"' '" denen sich die '"n, sAnual. 1846, S. 7.) 1847. In der Generalversammlung am 20. Mai 1847 unter Vorsitz Sr. kaiserlichen Hoheit des Erz. Herzogs Johann Baptist wies der Oberlrainer Her,' schaftsbesiher Herr Franz L. Koh darauf hin, dass man mit der Emporbringung der krainischen Viehzucht viel eher zum Ziele gelangen würde, wenn man. wie es anderswo und selbst auch m einigen Gemeinden Overtrains üblich sei, Oemeindcstieie einführen würde. Derselbe sprach sich in praktischer Weise über die Be schaffungs. und Erhaltnngskosten sowie auch über das nothwendige Preisgericht ans. (Annal. 1847, S. !57.) Im verflossenen Jahre hat zum zweitemalc die nach dem modifizierten Antrag anf drei Jahre provisorisch bewilligte Stierprämiierung stattgefunden. Ob Mangels an preiswürdigen Stieren und des Um. standes, dass einige Prämien wegen der kleinen Sprung' laxe gar nicht angenommen wurden, konnten nicht alle Prämien k 50 fl. angebracht werden, ferner machte nnter einem das Nreisaml noch aus einige Uebelstände bei dieser Prämiierung aufmerksam, als: keine Anticipando-Prämienzahlungen, hohe Stempelanslagen, niederer bewilligte Sprungtaxe. Ferner wird hervorgehoben, dafs ans allen Commissionsprowlollrn des Landes hervorgeht, dass diese erst vor zwei Jahren modificicrte Viehprämiierung nicht den Erwarlnngen entspreche, die man sich stellte. Der Ausschuss meint, man soll versuchsweise den Antrag noch auf weitere drei Jahre machen, jedoch die Sprungtaxe erhöhen. (Nnnal 1847. S. 0. 10.) 1848 liegt nichts vor, al« dass der stürmischen Zeitverhältnisse wegen eine Vertagung eintrat. sAnnal. I84V. S. 1.) 1849. Ueber Einschreiten hat das h. Ministerium mit dem Erlasse vom 17. Ollober 1848, Z. 17lO, be-willigt, dass der für das verflossene Jahr bestimmte, in Krain jedoch nicht zur Verlheilung gekommene Piämienbetrag sür Zuchtstiere per 000 fl. sowie die in vorigen Jahren wegen Mangels an Eoncurrenz preiswü'digel Thiere gleichfalls unverthellt gebliebenen Prämienbeiläge per 300 fl., daher zusammen 900 fl,. zur Errichtung der Thierarzneischule und Hufbeschlags-Lehranstalt am Polanahof verwendet werden dürfen. Unter einem stellte der permanente Nusschuss in der Sitzung vom 24. Jänner 1849 die weitere An« frage, ob nicht die zur jährlichen Stierplämiierung be» stimmten, ans den Geldern der Landwirtschaftsgesell' schaft (recle aus dem Landcs-Nckerbaufonde) genommenen 600 st. dieser Anstalt insolange zugewendet werden dürfen, bis das schuldende Baukapital ganz abgezahlt wird und die Anstalt eine solche Stellung erlangt hat. dass sie sich selbst zn erhalten imstande wäre?! Dies wird dadurch begründet, dass die bis« herigc Erfahrung gezeigt hat, dais die zur Empor bringung der Hornviehzucht bestimmten Prämien den beabsichliglen Zweck nicht erreicht haben, da dic Piämicnanzahl zu klein und andsrerseils die Concur-renz zu gering war, so dass osl die Prämien gar nicht angebracht werden konnten. Ferner wirb zur Begründung hervorgehoben, dass durch den Unterricht in dieser Schule die Hebung der Hornmehzuchl viel sicherer und nachhaltiger erreicht wird. als bib jetzt durch die Stierprämiierung. Dn'ch t,i> Verwendun« dieser Gelder zur Errichtung diese, «„stall würde nur der Tltel. nickt aber der Zweck der Verausgabung 49« Abhilfe gegen das Wucherunttesen. Der mit der Vorberathunq des vom Abgeordneten Dr. Weeber eingebrachten Gesetzentwurfes, betreffend die Zmsen und Ncbenleistungen bei Creditgeschäften, und der Regierungsvorlage, betreffend die Abhilfe wider unredliche Porgänge bei Creditgeschäften, betraute Aus» schuss hat seine Berathungen beendigt und legt dem Hause einen Majoritäts- und einen Minoritätsantrag vor. Die Majorität beantragt einen Gesehentwurf, welcher die Bestimmungen der beiden genannten Entwürfe in sich vereinigt und überdies die Bestimmung des klagbaren Maximal.Zinssatzes enthält. Die Aus« schussmajorität war der Ansicht, dass strafrechtliche Bestimmungen allein dem wirtschaftlichen Leben einen empfindlichen Stoß versetzen würden, indem hiedurch mit Einem Schlage dem Kapitalisten unmöglich gemacht wird, zu beurtheilen, wo das strafrechtlich verpönte Kreditgeschäft anfange. Die scharfe Grenze zwischen dem erlaubten und unerlaubten Creditgeschäfte könnte nur durch civilrechtlichc Bestimmungen gezogen werden. Der Ausschuss glaubte ferner, dass die Einwendungen gegen eine feste Zinstaxe wegfallen, wenn zwischen den gewöhnlichen Creoitgeschäften und den Handelsgeschäften ein Unterschied gemacht und die Handelsgeschäfte überhaupt von der cioilrechtlichen Bestimmung rück« sichtlich der Maximal'Zinstaxe. welche mit 10 Procent festgesetzt wird, eximiert werden. Eme Minorität des Ausschusses schlägt dem gegenüber einen Gesehentwurf vor, der sich lediglich auf dle Normierung strafrechtlicher Bestimmungen beschränkt. Man müsse, so sagt der Minoritätsbericht, von vornherein eine scharfe Grenze ziehen zwischen dem wirtschaftlichen Verkehr unter handlungsfähigen, keiner Vormundschaft oder Curatel unterworfenen oder zu unterwerfenden Personen und zwischen der bewussten planmäßigen Ausbeutung der durch Leichtsinn, Unoer« stand oder zwingende Nothlage in ihrer Willensent-schlicßung gleichsam Gebundenen. Jenen wirtschaftlichen Verkehr von Gesetzes wegen in bestimmte Schranken einzuschließen, die Zinshöhe legislativ zu fixieren, mufste als eine Unmöglichkeit anerkannt werden. Wenn es sich also lediglich darum handelt, die begrenztere Auf» gäbe zu lösen, so musste von civilrechtlichen Normen überhaupt abgesehen und jenes zwischen Betrug und Elpressnng gleichsam in der Mitte liegende Wucher-delict möglichst scharf präcisiert werden. Hiemit war auch von selbst gegeben, dass das Wuchergeseh für Galizien und die Bukowina, sowie oie in der Wesenheit mit demselben übereinstimmende dermalige Regierungs« vorläge zugrunde gelegt werden mussten. Auf diesem Wege war nebst der nicht zu unterschätzenden Con-tinuität der Gesetzgebung auch die Möglichkeit gewonnen, die auf dem Geltungsgebiete jener Normen gemachten Erfahrungen zu benutzen. Den amtlichen Erhebungen sowie den Mittheilungen der Abgeordneten aus Galizien und der Bukowina zufolge hat das Gesetz im ganzen und großen günstige Wirkungen geübt, es ist jedoch der eme allerdings schwerwiegende Uebelstand zutage getreten, dass auch redliche Kapitalisten sich häufig von der Creditgewährung ferngehalten haben, weil der Mangel einer präcisen Bezeichnung der Grenzen, über welche hinaus allein das Wuchei delict statthaben könne, die Besorgnis möglicher Berührung mit dem Siraf« gerichte auch dort, wo keine Ausbeutung beabsichtigt war, wachrufen musste. In dieser Richtung allein erschien demnach die Angabe einer Zinsgrenze zulässig und ersprießlich, lediglich in jenem rein negativen Sinne, dass, insolange diese letztere nicht überschritten sei und sohin nebst der Ueberschreitung die That« bestandsmomeute der wucherlichen Ausbeutung vorliegen, von einer strafbaren Handlung nicht die Nede sein könne. Der Kampf um das französische Unterrichtsgesetz. Die vom französischen Senate beschlossene Ab-lehnung des vielbesprochenen § 7 des Ferry'schen Unterrichtsgesetzentwurfes hat im Abgeordnetenhause selbstverständlich große Aufregung hervorgerufen. Die Clubs berathen bereits über ihr ferneres Vorgehen. Am 10. d. traten die Bureaux der Linken zusammen und beschlossen, dass ein Amendement des Artikels unzulässig und derselbe als das einzig annehmbare Minimum zu betrachten sei, nach dessen endgiltiger Ablehnung in der Kammer sofort die Interpellation über die Anwendung der bestehenden Gesetze gegen die Jesuiten eingebracht werden soll. Der Senat sieht sich also vor die Entscheidung gestellt, ob er einfach kapitulieren will oder nicht, eine Lösung, die sehr un« praktisch scheint. — Ueber die sensationelle Sitzung des Senats vom 9. d. M., in der die mit Spannung erwartete Abstimmung über den § 7 erfolgte, liegt folgender Bericht vor. „Zunächst bestieg der Conseilspräsident Frey-cinet die Rednerbühne mit der Erklärung, er ergreife nach den in der Berathung des Gesetzes für den höheren Unterricht gehaltenen langen Reden bloß das Wort, um die Ansicht der Regierung über diese Streitfrage zu entwickeln; denn selbst nach den beredten Vorträgen, die hier gehalten worden, bestehe bei ge. wissen Mitgliedern des Senats immer noch Zweifel vor der wichtigen Abstimmung. An dein vorliegenden Gesetze wurden schwere Ausstellungen gemacht, ja. man habe behauptet, Artikel 7 verletze die Freiheit, sei ein Attentat gegen die Religion. Indess dieser Artikel beeinträchtige nach An- und Absicht der Regierung keineswegs die Freiheit; die gegen ihn erhobenen Behauptungen seien nicht begründet und die Verfechter derselben seien im Unrecht, wenn sie deshalb Besorgnisse erregten. (Beifall auf der Linken.) Jeder fei soweit im Rechte, als die Gesetzgebung es ihm gestatte. Wenn dieses Gesetz ein Angriff auf die Religion sei, so werde dieselbe nicht mehr zu schützen sein. „Ich bin erstaunt," fuhr der Conseilspräsident fort, „tmss die wirklichen Freunde der katholischen Religion ihre Sache mit der vergänglichen der Congregationen vcr» mischen. Glauben Sie etwa, dass die großen Parla-» mentarier. wie Guizot und Thiers, die Religion verletzen wollten, als sie die Jesuiten auswiesen? Sugar der Papst willigte in den Verhandlungen mit Guizot ein, dass die Jesuiten ferner keine Gesellschaft mehr bilden sollten. Durch diesen Vorwurf, dafs es auf die Religion abgesehen, wird die öffentliche Meinung irregeführt. Man spricht von 20,000 Schülern, d,'e ihres Unterrichts beraubt würden. Welchen Begriff haben Sie denn von den Männern, welche die Gewalt ln Händen haben? (Murren auf der Rechten.) Die Regierung wird damit anfangen, dass sie zwischen den älteren und neuen Anstalten einen Unterschied macht; sie wird die letzteren verbieten und die Gründung von anderen verhindern, wenn dieselben nicht im Einklänge mit den Bestimmungen des Gesetzes sind. So wild die Regierung den Art. 7 ausführen. (Stimme auf der Rechten: Sie werden nicht immer im Äntte fein!) Freycinet: Freilich nicht, aber meine Nachfolger werden wie ich verfahren, denn sie haben lein Interesse, sich überflüssige Schwierigkeiten zu schaffen. ..Die Verwerfung dieses Artikel« 7." saM U Conseilspräsident seine Darlegung, ..wird mcyi ^ eine Niederlage, die Annahme nicht als ein ^"g republikanischen Partei betrachtet werden, denn '^ ist dieser Artikel aus den Schranken, in "^"2 die. welche die Republik vertheidigen, und d»e. ^ dieselbe schwächen zu können vermeinen, belang herausgetreten." (Die Linke ruft dem Redner V^ zu unter allgemeiner Aufregung des Hauses. ^" ^. der clericale sogenannte Vater der Verfassung, „Der Kampf steht zwifchcn den Freunden und l^" . der Religion!") Freycinet: Diese Unterbrechung, durch keines meiner Worte zu rechtfertigen. (Me ^ Nein. nein!) Wenn ich meinestheils diese Geleg"'" das Parlament zu beunruhigen, hätte vermeiden io>^ so würde ich dies mit Vergnügen gethan haben. ^ es gibt Lagen, die dem Manne sich aufzwä'igen, kein Cabinet könnte 24 Stunden vor einer "«' Stand halten, wenn es den Artikel 7 verworfen V (Murren auf der Rechten.) Ich begreife dieses ^u«,^ nicht. Ein parlamentarisches Cabinet kann l^M bilden, wenn es damit anfängt, mit offnem mit einer der beiden Parteien des Parlay" h brechen. (Eine Stimme auf der Rechten: ^ ' ^ der Anwalt der Lehre der Iacobiner!) "'^ kann die gegenwärtige Lage ändern. Es ^" ^„es darauf an. dass wir ein abgelehntes oder angenom ' Gesetz vor uns haben, sondern wir müssen selne 6 ,, erkennen. Was mich anbetrifft, der ich ^. c>M< wortung für den öffentlichen Frieden und "^^„e essen des Staates zu tragen habe, so würde >a) ,^„ Pflicht zu vernachlässigen glauben, wenn '") ,^. nicht die Folgen Ihrer Abstimmung vvr Auge" ^. (Lang andauernder Beifall auf der ^"^"'mi'Wl' spruch auf der Rechten. Aaragnon ruft dazw > c^. Wir haben noch Gerichtshöfe! Ändere Stimm" ^. Wir haben noch Nichter!) Freycinet (f°"'^ 3l" Wenn das Gesetz verworfen würde, so würde " ^, qierung nicht mehr in der Lage sein, von " Me» fuhrung noch strengerer Gesetze abzustehen. ^M brechungen auf der Recfflcn, große Bewegung. «" ^« ruft: Schließen sie den Senat!) Wenn ""» ^ ' M liche Gewalt innehat, so muss man die MAtitel? wachsamen Schildwache ausüben. Ich halte «^ ^c für eine politische Nothwendigkeit. (Bewegnng-^^. Ablehnung würde schlimme Verwicklungen h"ve^ ^f (Lang andauernde Unterbrechungen. großer ^ ^l der Rechten.) Ja, wir sind augenblicklich " >^e sehr peinlichen politischen Nothwendigkeit. (Eu»e . ^ ruft: Lasst Ferry abschwimmen! Gelächter '^ Rechten.) Ich behaupte, dass es zur Z"t «"' ^e ist. den Artikel 7 zu entbehren, und deshalb or,^. ich Sie. ihn anzunehmen, sowie auch ^^ ^el ^ nommen habe. (Lärm.) Es ist eine Maß^ ^ls, Klugheit und des Ausgleichs. (Lebhafter Msa" der Minister wird beglückwünscht.) H„falls Dufaure betrachtet den Art. 7 als den ^ eines Krieges a,egen die ganze hierauf zn beweisen, dass das vorliegende ^" ^n ^ s,eseh ein Vergehen gegen die Religion "»d« " HM Freiheit sei. Er führt au«, dass das Gesetz A ^ reaclionär, ungerecht, gewaltsam, unpolitisch "' til«e langt die Unterrichlsfreihcit. Da Nedner " Al Ruhepause bittet, wird die Sitzung untelbiocyr ^ zweite Theil der Dufaure'schen Rede ist ohne u ^z Interesse. Er behauptet, ebenso wie Buff", " M" Gesetz die Freiheit des Gewissens und des A^M Oberhauptes verletze, und dass er keiner ? ^ B Gruppe angehöre. Hierauf hält er eine ^ ' ^jelt die Jesuiten, welche dem Hanse ausgezeich"" ^ geliefert und vottrefflichen Unterricht "'l)/' f, sll' Zum Schluss fordert Dufaure den Senat "^ lllel 7 zu verwerfen. Frrycinet habe von vei ^ gbe lichen Folgen der Ablehnung gesproche"' h„,e d" (Dufaure) müsse dabei bleiben, dass die ""." "lv"^ Artikels 7 noch viel gefährlichere Feinde erw" ^ "> Dufaure beschwört den Senat, nicht aberM"' der letzten Session, nachzugeben. , ^r ^ Die Rechte beglückwünscht Dufaure z« ' . <. Die Abstimmung über Artikel 7 f^ M V° großer Aufregung. Die Tribünen sind "?/ an^'.« deutsche Botschafter Fürst Hohenlohe '<' befchlagschüler. Auffallend ist es. dass in den vorliegenden Be. richten von sechszig Jahren nie eine Erwähnung eines Rasse.Namens oder Vietischlages geschieht, welcher Prä» miiert oder angekauft worden ist, sondern nur gan; allgemein von den schönsten oder vorzüglichsten Stieren die Rede ist. Es ist doch notorisch bekannt (wie ich dies auch in meiner Broschüre über die Rindvieh. Rassen Krains vom Jahre 1872 angebe), das« der krainische Großgrundbesitz viel importiertes Original-Vieh hielt, woher heutzutage noch die meisten Kreu« zungen stammen, z. B. die Schweizer, Mariahofer und Mürzlhaler Kreuzungen. sF,rtschu„a f,lqt.) 497 NlMnnui. bevor die Abgeordneten sich in die Oster. m I" b^eben. Klarheit in die Situation zu bringen. 2,^'wäq„ng. welches die geeignetste Zeit für die' «uMu,g ftnl würde, habe sie entschieden, dass eine 3"'!°"H im Frühjahr viel bcquemer als eine im Mv,< sein würde, Zinsbesonderc da eine Herbstauflö« ung dazu angethan ist, störend in die Ernte.Opera-Men emzugreifen. Nach Pfingsten würde es zu spät ^". l"e unerledigt gebliebenen Geschäfte des Jahres "„ " aufzu',ehmen. Nach reiflichster Ueberlegunq dem ss'.'^s «^ ^"lles sei die Regierung demnach zu "n Entschlüsse gelangt, dass es das geeignetste Ver» Ulen ^,„ würde. Ihrer Majestät anbrachen, das! ^"ament zu Ostern aufzulösen. Die Wnlung davon ""e Wn. dass das Parlament Anfangs Mai wieder ^^ntret'-n kann; das neue Haus würde wahr-nal! V"' ^""se der ersten Woche genannten Mo-'"^ arbeitsfähig sein und noch volle drei Monate ' ^'edlgung seiner Aufgaben vor sich haben. l 4)as telegraphisch signalisierte Schreiben des Lord d^°nsfleld an den Vicelönig von Irland, kann ?l ^"'""'fest der Negierung betrachtet werden Prem ?"^ '"' Eingang die irische Agitation. Der Reai '^ ^ auseinander, dass gerade die gegenwärtige lvelen s"6 seit sechs Jahren unausgesetzt bemüht ge« die 5> .?' t Missstände in Irland zu beseitigen und deren N ^" lindern. Er wirft den Homerulers und U«i,'^""desgenossrn in Altengland vor. mit ihrer band k ^ ^"'^''^ ^^ Vwches und den festen Verschliß ""^" mit demselben zu gefährden, und des m ".'"bem Appell: „Die unverzügliche Auflösung b'ete» "^"'^ "ud der Nation eine Gelegenheit Mii»stiü..?^"!H^'"""' i" entscheiden, welches seine wen l? ^^scylcke materiell beeinflussen und dem-diesen, ?. ""'" verleihen wird. — Nur selten in Nearbp, M""de>'t hat es einen kritischeren Moment lverdf. ^"^ Englands und der Friede Europas Ihl^ M") von dem Urtheil des Landes abhängen. M««>, ,^'tät gegenwärtige Minister waren bislang s°W >', '"'"' Flickn zu erhalten, welcher der Wohl-Intrr?tt ^willsirrten Länder und insbesondere den diese,- " ""^"^ eigenen so nothwendig ist. Allein daz lfNWssprcchlichc Scgen lässt sich nicht durch Der A''^ Princip der Nichteinmischung erlangen. !anän müsse aber "icht hl«5 .^ bedenlen, dass ein neues Parlament ftiisen l ^^ einzelne Serie actueller Fragen zu ^>»'enw " ^^ ""k Reihe von Jahren die ge-der Hj !^cjlerung«qsschäfte des ReicheS in maßgebender I' ^" beeinflussen habe. Sache der liberalen ^ pläci ,"' b'!l" Aufgabe gegenüber ihre Stellung Milil ^ m""° iu elklären, ob sie der auswärtigen ubttale m".^ulg""ger treu bleiben. Visher habe die >s"Mes m' '" ^^ erfahren, kein positives ge-^iklllna ^'"^alnm gehabt, nur im Bestreben, die ? Kurk ^ '^'.^". se> sie em,g gewesen. — Das ^uhlvr Hartington ausgegebene liberale °kr3ieai °^""'u kritisiert die auswärtige Politik ^l^ltu . ?. °^"" erfolglose und verspncht Auf-Mu>,q? der Emheit und Wahrung der Macht' ^eidu..« '""ches. eine Politik des' Friedens und Jagesneuigkeiten. 3>""^/°^^c'"^ Kaiser.Josef.Feier.) ein den s. "^' lr Pr" aus Graz berichtet, wird ^ allasn,'.'"'^"' ^°uern für die Veranstaltung »2 ^"'""e" österreichischen Vauernfcstes agitiert. Mundete 1881 zur Erinnerung an Kaiser Schaft -'° 'ym zu dankende Aufhebung der Leib» hf°^'nn,tl.t^ c " ^gehalten werden soll. Einem i»»c> "" nack "^ 2""üb soll jede Landgemeinde einen N. ""er V^. '"' ^'^"> woselbst ein festlicher Ein. «b'lde st.mi "^""l! "«er grohcn Fahne n.it dem ?> ^. in se er,^ " ^^ ferner soll der Sarg Kaiser ""« 3e n, ?" Weise belriinzt. ein Festgottesdienst H'l^(Prüs """"a «l'gchalten werden. ^" ^ciunien ^" a"' ilnGcn <>ralstal)s - C 0 rps.» ^f? ^es G,n .! Kr'egbschule haben dicsertage untrr Vn^^üu^'^bii Chefs der Armee. FML, Frei- ^,«>' well,' d,e Prüfungen von 36 Ha..ptle.,ten ^lftabsg^ d.e Befülderu.lg zu Stabsofficieren des ^>»« "e ^ ". " ^>'e überwiegende Zahl bicscr "'^r ."^''slichrrwc.sr ds», Generalstabs. ^ "UH von der Truppe lsl eine Anzahl von Hauptleutell — absolve lt. Kriegeschüler — zu diesen Prüfungen einberufen worden, — (In Szegedin) geht man mit dem Planes um. allen jenen, welche sich gelegentlich der über diese Stadt hereingebrochenen Katastrophe in humanitärer Hinsicht besondcrK verdient gemacht haben, auf den« Hauptplahe ein Denkmal aus schwarzem Marmor zu errichten, auf welchem die Namen der betreffenden t kurzem eingetretenen Besserung der Geschäftsverhältnisse im all' gemeinen die Aussichten im Exporte wesentlich günstiger gestaltet. In Frankreich. England und insbesondere in Amerika haben die Möbelpreise eine bedeutende Erhöhung erfahren. Besonders bemerkenswert erscheint nach einem aus Newyorl an ein Wiener Exporthaus eingelangten Briefe, dass daselbst die Preise sln Möbel jeglicher Art um l5> bis :j»> Procent gesticgrn find und das Geschäft in diesem Artikel sich recht lebhaft zu entwickeln beginne. Die Veranlassung hiezu war auch die seit kurzem ein-getretene Steigerung der Preise für Arbeitskraft. Holz. Eisenthcile lc. um 15) bis II» Procent. Oesterreich«! , Ungarn unterhält bekanntlich seit der Ausstellung in Philadelphia einen ziemlich starken Export in Möbeln nach Amerika, und wie es in dem Briefe weiter heißt, sind gegenwärtig alle Aussichten auf eine bedeutende Iu» nähme der Möbeleinfuhr aus Oesterreich vorhanden. In alle» größeren Städten sind daselbst Möbelgeschäfte etabliert, welche ausschließlich „H.u3l,ri2N t'urliiluleä" führen. Thatsächlich habe» in den letzten Tagen mehrere größere Mübelexportgeschäfte Oesterreichs namhafte Be«, stellulige» »icht nur aus Amerika, sondern auch aus Australien. Frankreich. England und anderen Läxdern z» günstigen Bedingungen zur Ausführung erhalte». 5 — ( Ch 0 Pin' De 11 lm al,) Das Denkmal Friedrich Chopins in dcr Warschauer tkreuzlirche ist an, l». 0. eilthüllt worden. Die Büste des Tondichters ist in weißem Marmor vo» Leonhard Marconi, einem Warschauer Bildhauer, ausgeführt. Die Inschrift lautet in Uebersctzullg: „Friedrich Chopin (polnisch „Szopen") von seinen Landelcuten. Geboren ii. März 1809 in Je» lazowa Wola. gestorben in Paris 17. Oktober 184U." Die kirchliche Wrihe vollzog Eanonicus Iabulowsli Unter dem Denkmale ist das Herz ChupmK eingemauert, worauf sich die weitere dem Evangelium Matthäi ent. nommene Inschrift bezieht! „Wu dem Schah ,st. da ist auch dein Herz." — (Kessele xplosi on.) In Glasgow hat in der Nacht vom 5. auf den 6. März in den dortigen Eisenwerken eine fürchterliche Kesselexplusion stattgefimdei,. durch welche zwijlf'Menschen sofort gelobtet und zwischen vierzig und fünfzig schwer verwundet wurden Der Kessel wurde durch das Dach geschleudert und fiel dann aus die Aroeiter zurück. Die Gewalt der Explosion war so stark, dass einer der Dampfhämmer vo» seiner massiven Unterlage emporgehoben und vollständig umgeworfen wurde, wobei er einen der Arl'siter unter sich begrub M.m hörte den Lärm der Explosion auf eine vulle exglische Meile Entfernung in nordöstlicher Richtung. Viele Fenster wurden ausgerissen und allerlei Gerüchte verbreiteten sich eine Ieitlang 1» der ganze» Umgebung Die Ursache der Explosion ist nicht bekannt — (Hunde-Ausstellung in Berlin.) Der i unter dem Protectorate deb Prinzen Carl von Prenhen > stehende Verei» „Hector" für Zucht und Schaustellung von Rassehunden zu Berlin veranstaltet daselbst in dcr Zeit vom 21. bi« 25. Mai 1880 eine internationale, Ausstellung von Hunden aller Rassen. Mit derselben ist eine Verlosnng von Silbergegenständen, Hunden, Iagdgerüthen ,c. verbunden. Es werden 1(X).(X)0 Lose zu 1 Mark ausgegeben. Die Ausstellung wird zwei Ab» theilungen umfassen, nämlich Hunde, welche zur Jagd verwendet werden, und solche, bei denen dies nicht der Fall ist. Eine große Unzahl von Ehrenpreisen, goldene und silberne Medaillen :c.. wird zur Vertheilung ge» langen Als Anmeldungs Endtermin wurde der 15 April l I festgesetzt, Anmelt»maen sind zu richten an den Ausstellungsoirigenten A, Radchli. Berlin. Alte Jakob, strahe Nr. 86, ^___________________________ Locales. — (Aus dem ärztlichen Vereine.) Die am 2ti. v. M. abgehaltene Sitzung des Vereins der Aerzte in Krain wurde vom Obmanne Dr. Schiffer mit der Mittheilung slossnct. dass die krainifche Spallasse 2M fl. lmd die lrainlsche Escomptebank 25) si. der Lüschüer'StistlMg des Vercins gespendet haben, wofür die Versammlung den genannten Instituten durch Aufstehen vim den Sitzen den wärmsten Dank votierte. Hierauf vsserlette Dr, Schiffer „ach Eonstatieruiig der Velchlusefähigkeit der Verfammluxg, nämlich der Gegen« wart vlill 12 Mitgliedern, über die Verleihung der Löschner.Stiftung pro 1880, und wurde s»in Antrag, die Intslsssen derselben per 84 ft. in Beträgen von 45. 25 und 14 st. an drei Parteien zu vertheilen, an» genommen. Ueber Antrag des Schriftführer» Dr. Va-lenta wurde die Vereinsleitung beauftragt, eine auf 500 fl, lautende, vinculierle Stautsrenten-Obligation zur Vermehrung des Stiftungslapitals bei der hiesigen l. l. Landesregierung zu deponieren und den Varreft in der Sparkasse zu belassen, woraus zu den wissenschaftlichen Vorträgen geschritten wurde. — Sanilätsralh Dr. Neesbacher sprach zunächst über einen Fall von Leberabscess. der, das Zwerchfell und Rippenfell, sowie die Lungenpleura durchbohrend, sich in die Bronchien entleerte, fo dass der Eiter durch die Lunge aubgeworfu« w»rde und schließlich zur Heilung führte. Er knüpfte hieran eine Reflexion über d»e Schwierigkeiten, eine richtige Prognose zu stellen gegenüber von jenen Eventualitäten im Verlaufe einer Krankheil, die man in den Lehrbüchern als mbgliche Ausgängc dieser Krankheit bezeichnet, indem der Arzt sich bei seiner Proanose von der Wahrscheinlichkeit und nicht von der Möglichkeit der Ausgänge leite» lassen müsse, trotzdem auch solch letztere AuSgänge ihm in seiner Praxis begegnen. Diese Reflexion führte ihn zur Besprechung des auch in prognostischer Beziehung äußerst lehrreichen Falles der Entleerung eines bri allgemeiner Slpticämic secundär aufgetretenen Mcdiasticalabscesses in die Lunge, eines l Falles, den Redner mit Professor Dr Valenta zuzleich !zu beobachten Gelegenheit hatte und über den nun ! Professor Valenta seinerseits ein interessantes Exposi ! über Verlanf. Diagnose und Prognose gab. Zum Schluss nahm Dr Keesbacher nochmals da» Wort, um an die Versammlung die Anfrage zu stellen, ob sie der Intention des Redners zuzustimmen gedexle, die Wahl eines Nbfuhrsystemes der Mehrung für die Stadt Laibach zum Grgenst.inde einer Discussion in der nächsten MmiatSsihung des Vereines zu machen, da Redner von der Ansicht geleitet sei. dass es für die Gemeinde nur vom Vortheil fein könne, wenn diese wichtige Ge» ,su»dheitsflage vor einem so compctenten Collegium zur ! Verhandlung gelange, und dass vo» Seite des Vereines diesbezüglich gefasste Beschlüsse auf d»e Entschließungen 5 der Gcmeinde gewiss von großem Gewicht und von ent» scheidendem Einflüsse sein werben. Die Versammlung lnahm diesen Antrag mit lebhafter Zustimmung auf. ! — (Gastspiel.) Nächftertage — angeblich a« Montag, den 15. d. Vl, — wird die Opernsüngerin Fräulein Iosesine Pollnl aus Trieft, eine Schülerin de, renommierten Gesangslehrerin Frau Marchefi in Wien. ! auf unserer Bühne auftreten. Da die Einftubierung einer eigenen Opernvorslellnng zu diesem Behufe nicht M durchfnhrbar ist. wird Fräulein Pollal allein mit Klavierbegleitung singen, und zwar em Recitativ und eine Romanze au» der Oper „Die Gräfin von Amalfi" 00» Petrella und eine llavatine aus der Oper ,Semi-ramis" von Rossini. — (Brand in Zirlniz.) Die Ortschaft Zirlniz in Innerkrain wurde kürzlich von einem größeren Brand» unglücke betroffen Das Feuer entstand am 7. d. Vt. gegen 8 Uhr abends aus unbekannter Veranlassung im Hause des Grundbesitzers Johann Ule und nahm bald größere Dimensionen an. so dass im ganzen Itt Wohn» , und WirtschastSobjecle nebst Vorriithen ganz oder theil« weise eingeäschert wurden. Durch den Brand wurden nachstehende Ortsbewohner im neben angegebenen Betrage geschädigte Johann Ule mit 345 si. Franz Drenik mit 000 st.. I. Ielalit mit 800 st,. Franz Pindii mit 500 fl,. Jakob Semii mit 520 fl.. Vartholomäu» Tre, bar und der Inwohner Andreas Weber mit zusammen 710 si. Der Gesammtschade belauft sich somit auf 3475 ^ Gulden. Die niedergebrannten Objecte waren durchwegs mit Stroh gedeckt. Sämmtliche Beschädigte, mit Ausnahme des Franz Prudii und Andreas Weber, waren feuerversichert. Menschenleben gieng keines verloren, der Viehstand wurde bis aus 3 Stücke gerettet Nm Vrandplahe waren zwei der Ortsgemeinde Zirlniz ge» hörige Feuerspritzen thätig- nach angestrengter Arbeit gelang es um 3 Uhr morgen» den Brand zu be» wältigen — (Gemeind e ma hl) Ve> dcr kürzlich statt» gehabten Neuwahl des Gemeindevorstandes der Orts-gemeinde Podgier im Bezirke Stein wurden der Grund' besihrr Andrea? Pavlit zum Gemeindevorsteher und die Ornndbesitzer Michael Svellin und Johann Mniik zu Gemeindcräthen gewühlt- sämmtliche Gewühlte sind au» Podgier. — (Aus Klagensurt.) Der Männergesang-verein in Klagenfurt, vereint mit der freiwilligen Feuerwehr und dem Gesangvereine „Eintracht", veranstaltet heute abends zur Feier der Vellobnng des durchlauch. tiftsten Kronprinzen Erzherzog Rudolf einen solennen Fackelzug mit Serenade vor der Wohnung be» Statt» Halters. — (Iur Ethymologie des Worte» „Ciien") kommt uns aus Laibach folgende Zuschrift zu: „Hcrr Redacteur! Im Feuilleton der „Laibacher Zeitung" vom 10. d. M „Die Rumunen in Iftrien und Krain" leitet der Herr Versasjrr den Namcn fter Hiien von <''s>(',j (Sandale»» <,!.', Poch die Herlunft diese» Namens ist noch nicht f«-ft^sl.Ut, ltllcn't"-" G>e mir daher folgende zw., Val'^im.e,. „.tx-treff der V'lbuna des Namens.Ü.ce« dem erwähnten Art.lel anzuschkehen. Ve, beiden Auffassungen muss man jedenfalls dle UM' 4»s wohnenden Slaven als die Nnmensbildner betrachten. Einige wollen in den vielen Silben „Hi", welche die Sprache der die richtige angegeben — lassen den strittigen Namen von l^iccia stammen. Die Ailen reden sich nämlich, auch wenn sie sich nicht kennen, mit diesem Worte an. welches Cousin bedeutet. Dieses Ansprechen mit einem verwandtschaftlichen Fa» milientitel finden wir in verschiedenen Gegenden. So wird belannterweise in Kroazien mit drute (Bruder), in Ungarn mit bseäi (Onkel), in Andalusien mit tio (Onkel) und ti» (Tante) und zum Theile selbst in Deutschland mit «Herr Vetter" vielfach Missbrauch ge, trieben. In unserem Falle nun ward die Anredeformel möglicherweise zum Vollsnamen." — (Literarisches.) Das von uns bereits erwähnte, reich illustrierte Lieferungswerk „Die Donau von ihrem Ursprung bis an die Mündung. Eine Schil» derung von Land und Leuten des Donaugebietes von Alexander F. Heksch" schreitet rüstig vorwärts und ist bereits bis zur 18. Lieferung gediehen. In dem 13ten Hefte finden wir die Beschreibung der Schlachten von Aspern und von Thlingen und das Gedicht A. Grüns „Aspern"; dann bei Petronell, Deutsch.Altenburg und Hainburg die Geschichte des römischen Municipiums Carnuntum auf Grundlage der neuesten Forschungen und archäologischen Funde, ebenso sind bei Hainburg die auf diesen Ort Bezug habenden Theile der Attila» sage und des Nibelungenliedes in den Tezt verwoben. Die Hefte 14 — 18 enthalten die Beschreibung von Prefsburg bis Budapest und lassen erkennen, dass der auf Ungarn bezügliche Theil des Werkes mit ge» ilauer Kenntnis von Land und Leuten geschrieben ist. Der Verfasser fchildert die Menfchen und Verhältnisse dieses noch immer viel zu wenig bekannten Landes so wie sie siild — weder mit phantastischer Ausschmückung, noch mit Beschönigung, aber auch nicht mit Vorurtheil, und gibt uns so in ethnographischer und geschichtlicher Hinsicht ein treues Bild. Von historischem Interesse ist es, dass bei der Beschreibung des Krölmngsdomes von Pressburg alle auf die in demselben stattgefundenen Coronation«» Bezug habenden Krönungsmünzen in sorg« fältigen Schnitten wiedergegeben sind. Sportfreunde weiden über den Cngerauer Turf und den Training» Stall von Oroßvär interessante Details finden; jene Leser, welche sich über ungarische Oekonomie und den Begriff der Pusstenwirtschaften informieren wollen, finden das Wissenswerte darüber in diesem Theile des Werkes. Tin für sich allein schon lesenswerter Abschnitt ist jener über Visegrad mit der Schilderung des Hofes der Könige aus dem Hause Anjou, Sigismunds und Mathias Corvinus und der Erzählung der Schicksale der unglück« lichen Clara Jach. An Vollbildern sind den gedachten Lieferungen beigeheftet die Ansichten von : Marchmündung (mit den Ruinen von Theben), Pressbnrg. Gran (mit der Basilika). Viiegrad. Budapest (ans der Vogel, perspective), Belgrad; ferner sind mehrere Sectionen der Ctromlarte beigegeben. Neueste Post. Original'Telegramme der „Laib.Zeitnlig." Wien, 12. März. Das Abgeordnetenhaus be» schloss mit großer Majorität, in die Specialdebatte des Gesehentwurfes über die Allbergbahn einzugehen. Das Herrenhaus nahm in zweiter und dritter Lesung die Grundsteuernovelle und das Gesetz betreffs Steuelfieiheit bei Neubauten an. London, 12. März. Bourke erklärte im Unter-Hause, die griechisch'türkische Grenzcommission werde aus Vertretern der vermittelnden Mächte bestehen; es sei nicht beabsichtigt, die Türkei unter Ausschluss Griechenlands znzuwssen. Shangai, 11. März. Es g fassungöplN tei herbeizuführen. Lemberg, 11. März. (Presse.) Der Gemeillde-rath hat beim zweiten Wahlgange den Präsidenten der hiesige:, Ndvocatenkammer, Dr. Michael Gnoinsli, mit 52 Stimmen zum Bürgermeister gewählt. Med.-Dr. Josef Millert blieb mit 41 Stimmen in der Minorität, Zum Vilebürgermeister wurde Hausbesitzer Wenzel Dombrowsti gewählt. Brüssel, I I. März. (N. fr. Pr.) Die projec« tierte Revue zu Ehren des Kronprinzen Nndolf findet wahrfcheinlich in größerem Maßstabe nächsten Donnerstag statt. Heute abends findet auf königlichen Befehl eine Galavorstellung im Circus statt. Paris, 11. März. Der Ministerrath versam« melte sich heute morgens bei Freycinet, um die Lage zu prüfen. Man bestätigt, dass die Linke der Kammer vor der zweiten Lesung im Senate des Gesetzes über den höheren Unterricht leine Interpellation stellen werde. Die Deputiertenkammer genehmigte die juridische Con« vention, welche zwischen Frankreich und Oesterreich abgeschlossen wurde, ebenso den Zoll auf Pferde, und zwar mit 30 Francs auf gewöhnliche Pferde, mit 18 Francs auf Hengste, ferner den Zoll mit 6 Francs auf Rinder. London, 11. März. Das Unterhaus genehmigte den Nachtraascredit mit 1.2/5,000 Pfd. St. für den Zulukrieg. Northcote legt die Budgets vor. Das Deficit für da« laufende Jahr beträgt'3.340.0l>0 Pfd. St. Die Voranfchläge für das kommende Jahr beziffern die Ausgaben mit 81.486.000, die Eimmhmen mit 81.504.05. ^..^ Rente 86 20.- 1860er Staats.«nlehen 128 50 - ?^^ 635. — Creditactien 2U9 50. — London 1I8S0. — S^°" — K. l. Münz.Ducaten 5 5». — 20.Franlen«Stiicle "" 100.Reichsmarl 58 35.__________ Wien, 12. März. 2'/« Uhr nachmittag. i4cr Lost »' .^ österreichische '»e„te in Papier 7132. Staatsbahi' "..„,, Nordbcihn 2:l8 75, 20-^ ranken stille 9-4'/. türkische V^^.H, ungarisch? llredttaclicn 282 50. Ämidacticn Ü.'l.'j . ^'". ^ Analvbmil 152 90. Uombardrn 8U30. Unionbanl ll^'"> "W mnnnlanlehc» 120'-, Envvtische —. Golbrente 8''30. »Ml!«" woldrente 10177. Günstig. Angekommene Fremde. Am il.März. ^. Hotel Stadt Wien. »naus. handrlsm.. Friesach, ^.K ^ Fabrilant. (vraz. — Hambrusch. cyaslhofbesiycr. St. v^n,i «rcileicheim, iiaufm. Wien. — Drexel, Buchhändler, i Frau, Cilli ^ Rcimann, Trieft . ,,„ B>> Hotel Elephant. Peilert. Reisender- Suppanii. Pr>v", ^B" Äallaja. Wien, - Nowak, t. l Mlitärvrlpflegsosftclal, ^ — Dr. Lein. RcgimcntSarzt. und Caprcz. Kaufm, ^ « ^ Krämer. Kausm,. Ichcnhauscn, Noch. Gastnmt, «' Orilz. Trieft, — Ileischmann. .Kausm,. Siofol. Agselj, llaiser von Oesterreich. Sterbens, Kaufm., EisnerN -^ Wachtmeister. Stoclcrau. «lM' Mohren. Nlazii Julie mit Tochter. Rabmannsdors ^ ^ giegelmeister. Laibach. — Schilcher. Privat^PetlaU^^» Verstorbene. „ „ z -Z U°' N - -l :z« ^ -« M ß, « ?! ch "7U.MgV?4S93 >44 O schwach bewilltt gO0 12 2 .. N 745 57 ^- 7 8 0. lchmach h"" 9 . Ab, 748 38 ^. 15 O. schwach h"t" ^issl»'^ Vormittags beniöllt. nachmittags Aushs'terllNg'^, Zzol' Da« Tagesnliltel der Wärme -i- 4 6°, um 1 6" üb" ^ male __ _____^.—^^ Verantwortllcher Redacteur: Otto mar Na" ^^"" ii^iivso^i'H'i^^r Wien, 12. März. (1 Uhr.) Günstige Vilanzgerüchte. betreffend den Wiener Vanloerein, schnellten den Curs der Actien diese« Institutes empor und wirlten g <4 KN — Unionbant ........ II250 11275 Vertel,r«banl....... 138- i:<3ii'» Wiener Vanlverein..... 148 - 148 50 Uctie» »«» TranKvsrtUnterneh «nn«en. O«lb w«l Alsüld.Vahn .......148 50 149 - Donau.Dampfschiff.«V«sellschast «13 «14 ^ -«lisabeth.Westbabn.....IUS75 187- F«dinanb«'Nordbahn. . . .2335-239^ — Fran^Iosevh-Gahn .... I«5?5 ls« -Valizische (l irl »Ludwiq « Vahn 258 258 2'» Kaschau.Oo,rl>erger Bahn . . 124 - 124 50 L/mberg.Czernomiher Vahn . 157 50 153-- Lloyb. Gesellschaft.....S51 - «.i!i . vesterr. N^rdwestbahn . . . . 163—168 50 Nuools»'Nc,!in.......15175 ^ .. Ttaatsbahn........27^ - 273 50 Hiibbahn.........8^30 8650 Lheih.Vahu........235 75 2.««- Ungar-aaliz. Verbindungsbahn i!j<>25 130 75 Ungarl'che Noroostbahn . . . 1412l» 14175 Niene, i,ramwa>j'Geselllchaft 2^3 75 239 — Vfandbrlefe. Ällg.öst. «odencrebitanstli.Vd.) 11850 119- . » , ii Ä.'B.) U»l . 10125 Oesterrcichisch» ungarische Bai:t 102 50 lolt 70 Ung. Booencredit-Inst, («..«.) 101 50 102 - VrlsritätsVbligatlouen. «lisabeth-V. 1. Em.....93 2b 9850 Ferd.-Nordb. in 2ilb« . . . 106 50 107 — Franz.Iosepb-Aahn .... 9850 9875 «al. «arl.LudwIg.y,. 1. ^?S Züdbahn ^ 3°/. ....- .lg btt l"° ^"'"- .77. .^z? Äuf deutfche Plätze . - - - .,S'^ ^ London, lurze Ächt . . ' .,8?^ ^ll» London, lanae Gicht . ' ^?0b * Par!«........ «"»,",". ^.. ^ Ducalen .... 5 ft'f? ".^^S Napoleon«d'or . 0 . " " . , Deutsche «eich«. ^. ös - ^ ' Noten .... b8 . Ü" - ^ - Vilbergulden . . — » "^ " -------^«.obliga'l^"' Krainlsche «rundeütlattu"«« .... <«,ld 97 — Ware ««chtr«g: Um 1 Uhr 15 Minuten notinen: Papierrente 7125 bi« 7135. Gilberrente 71.05 bi« 72 0b. »olbrent« 8S25 bi« 86 25 ikedlt 2»3 7» bi« 29^ ^ ^"" l«?i Lonb«m l1«7b bi« li«»0 Napoleon« 9 4S>/, bi« 947/,. «iib« -- di« - .